Programmhinweis

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Programmhinweis
PROGRAMMHINWEIS
Dienstag, 13. September 2016, 21.00 Uhr
Tödlicher Wettlauf am Mount Everest
George Mallory schrieb 1924, dieser Berg sei „mehr Krieg als Abenteuer“.
Kann es sein, dass er und sein Partner Andrew Irvine schon ein
Vierteljahrhundert vor dem offiziellen Erstbesteiger Sir Edmund Hillary auf dem
Gipfel des Mount Everest gestanden haben? Eine neue Expedition um den
deutschen Geologen Jochen Hemmleb versucht das Rätsel zu lösen. Und auch
wenn manch einer heutzutage glaubt, es sei nur eine Frage der richtigen
Ausrüstung und des Geldes, um den Mount Everest zu bezwingen - die
Wirklichkeit sieht anders aus.
Mit einem solchen Verlauf der Mount-Everest-Expedition konnte niemand
rechnen: Ein 150 Meter hoher Turm aus Gletschereis bricht in sich zusammen,
die gewaltige Eislawine verfehlt das deutsch-österreichische Team nur knapp,
ein Bergsteiger der ungarischen Expedition kommt ums Leben. Eine
Teilnehmerin des US-amerikanischen Teams filmt die Katastrophe. Alle stehen
der Situation machtlos gegenüber und müssen erkennen, dass der Tod am
Mount Everest jederzeit einkalkuliert werden muss.
1999 gelang dem deutschen Geologen Jochen Hemmleb am Mount Everest
ein Sensationsfund: Knapp unter dem Gipfel, auf 8.300 Metern, entdeckte sein
Team die Leiche des möglichen Everest-Erstbesteigers, des Engländers
George Mallory. Er war 1924 von seinem Gipfelversuch nicht zurückgekehrt.
2010 bricht Jochen Hemmleb mit einer deutsch-österreichischen Expedition
ein weiteres Mal auf, um das Geheimnis um die Erstbesteigung endgültig zu
lüften. Denn die Leiche von Andrew Irvine wird noch immer vermisst, ebenso
wie ein Fotoapparat, den die beiden mit zum Gipfel nahmen.
Gemeinsam mit der Suchexpedition ist der 13jährige Amerikaner Jordan
Romero am höchsten Berg der Welt unterwegs, um als jüngster EverestBesteiger in die Geschichte einzugehen. Auch der gut durchtrainierte Ex-Soldat
Eric Kapitulik träumt davon, einmal in seinem Leben auf dem Dach der Welt zu
stehen.
Film von Gerald Salmina und Christoph Weber, WDR/2011
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