Ausgabe Frühjahr 2016

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Ausgabe Frühjahr 2016
Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe
Ausgabe Frühjahr 2016
KISS-Zeit
Selbsthilfe und Gesundheitsthemen im Beratungsgebiet der KISS Mainz/DPWV
Foto: Gloria Rödel
Stadt Mainz – Mainz Bingen – Stadt und Landkreis Bad Kreuznach – Stadt Worms – Landkreis AlzeyWorms – Stadt Frankenthal – Stadt und Landkreis Kaiserslautern – Donnersbergkreis – RheinHunsrückkreis
KISS-Zeit
Ausgabe Frühjahr 2016
In dieser Ausgabe
Veranstaltungen und Seminare
Seminarangebote 2016 der KISS Mainz ...................................................................................................5
Großveranstaltungen 2016 ......................................................................................................................5
Mein Kind lebt in einer anderen Familie oder in einer Einrichtung .........................................................6
Vortrag: Unterstützte Kommunikation und Autismus-Spektrum-Störungen ..........................................7
Große Party zum NO LIMITS Festival........................................................................................................8
Bundestreffen Junge Selbsthilfe 2016 ......................................................................................................9
SILVER SURFER: Leben in der digitalen Welt ..........................................................................................10
Im Grünen: Romantischer Liederabend .................................................................................................11
Aufsuchende Hilfen stärken. – Zwangseinweisungen vermeiden. ........................................................12
Südwestdeutscher Parkinson-Tag 2016 .................................................................................................15
Mir sagt ja doch (k)einer was!? ..............................................................................................................16
"Der Tanz auf dem Vulkan" ....................................................................................................................17
Autismus Sprektrum Störung (ASS) ........................................................................................................18
Hilfepan - und dann? Lösungsorientierte Methoden zur Zielerreichung ...............................................19
Veranstaltungen im Frauenzentrum Mainz ...........................................................................................20
Sommerferienaktion für Flüchtlingsfamilien .........................................................................................23
Aktuelles aus der Selbsthilfe
Die Selbsthilfegruppe Adipositas Mainz .................................................................................................25
Neues aus den Selbsthilfegruppen .........................................................................................................26
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KISS-Zeit
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Nachrichten
Wanderausstellung „Herz verschenken“ ...............................................................................................30
Pfalzklinikum gewinnt „One Big Society Award“....................................................................................31
Fortbildungsangebote Paritätische Akademie Süd ................................................................................31
Aufruf zur Teilnahme an einer Studie Depression .................................................................................32
Deutscher Bürgerpreis startet in neue Runde.......................................................................................32
Der Paritätische: Armutsbericht 2016 ....................................................................................................33
Aufruf zur Teilnahme an der Initiative „Kommune Inklusiv“ .................................................................34
Die Mainzer Gesundheitstage 2016 .......................................................................................................35
Angebote für Gesundheit und Selbsthilfe
Luis und das Abenteuer im Regenbogenland.........................................................................................36
DVD „Stottern im Leben – Leben mit Stottern“ .....................................................................................36
DVDs „Mitten im Leben“ und „Leichter sprechen und sich wohler fühlen“ ..........................................36
Seelenkleider: Das sprechende Herz ......................................................................................................37
Gedankenfische im Ozean der Gefühle ..................................................................................................37
Dem Abgrund nah: Mein Weg zurück ins Leben ....................................................................................37
Suche/Biete: Die KISS- Pinnwand ...........................................................................................................38
Impressum ..............................................................................................................................................39
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KISS-Zeit
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Grußwort
Liebe Leserinnen und Leser der KISS-Zeit,
die dunkle Jahreszeit liegt hinter uns, mit dem Frühling halten wieder mehr Licht und Sonne Einzug in
unseren Alltag. Das regt unseren Geist und unser Gemüt an. Zudem vermittelt der Frühling mit dem
neu erwachten Grün der Natur für viele Menschen eine Art Aufbruchsstimmung.
Es gibt wie immer viele gute Projekte und Ideen in der Selbsthilfe. Wir steuern in großen Schritten
auf den Rheinland-Pfalz-Tag in Alzey zu, machen einen Zwischenstopp bei „Wir sind Selbsthilfe“ in
der Coface-Arena und befinden uns längst in den Startlöchern zum Seniorensommerfest am 28. August.
Auch innerhalb der KISS Mainz gibt es Neuigkeiten:
Seit einigen Wochen unterstützen Frau Gloria Rödel und Herr Stefan Piotrowski als neue Mitarbeiter
unsere Kontaktstelle tatkräftig. Das KISS-Team und ich freuen uns, für Sie als Ansprechpartner da zu
sein und mit Ihnen tolle Ideen, Veranstaltungen und Projekte zu realisieren.
Ich wünsche allen, die in der Selbsthilfe engagiert sind, dass Sie vom „Frühlingsgefühl beflügelt“ werden, neuen Tatendrang für Ihre Initiativen und Gruppen spüren und regen Zulauf von Interessierten
erhalten.
Ihre
Gül Hollweck
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KISS-Zeit
Veranstaltungen und Seminare
Seminarangebote 2016 der KISS Mainz
Die Inhalte der Seminare sind auf unserer Homepage www.kiss-mainz.de abrufbar.
Anmeldungen sind ab sofort möglich bei Frau Lechner vom Paritätischen Wohlfahrtsverband
unter Telefon: 06131 / 93680-17 oder per E-Mail: [email protected].
Datum
Beschreibung
Ort
ReferentIn
20.05.2016
Familienaufstellung
Mainz
Sunita Balser
17.06.2016
Supervision II
Mainz
Sunita Balser
24.06.2015
Vereinsrecht für
Gruppensprecherinnen
Mainz
Stefan Etteldorf, Dr.
Norman-Alexander Leu
08.07.2016
Teilnahme und Einbindung in die
Gruppenprozesse
Kaiserslautern
Sunita Balser
08.07.2016
Vereinsrecht für
Gruppensprecherinnen
Kaiserslautern
Stefan Etteldorf, Dr.
Norman-Alexander Leu
02.09.2016
Achtsamkeit II (Aufbauseminar)
Mainz
Sunita Balser
02.09.2016
Vereinsrecht für
Gruppensprecherinnen
Bad Kreuznach
Stefan Etteldorf, Dr.
Norman-Alexander Leu
07.10.2016
Mit Körperübungen im Alltag eiMainz
nen Anker setzen II - Hilfreiche Interventionen bei Angst, Panik usw.
Sunita Balser
Großveranstaltungen 2016
Datum
Veranstaltung
Ort
20. Mai 2016
„Wir sind Selbsthilfe!“
Auftaktveranstaltung
Coface Arena; Eugen-SalomonStraße 1, 55128 Mainz
03. Juni - 05. Juni 2016
Rheinland-Pfalz-Tag
Alzey
28. August 2016
Seniorensommerfest
Markt / Domplatz Mainz
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Veranstaltungen und Seminare
Mein Kind lebt in einer anderen Familie
(Pflege- oder Adoptivfamilie) oder in einer Einrichtung
Gruppenarbeit mit Herkunftseltern
Wenn Mütter (und Väter) sich von ihren Kindern trennen mussten, so stehen sie oft sehr allein da.
Wir bieten deshalb vier eintägige Gruppentermine für Herkunftseltern an. Diese Tage sind ausschließlich für Herkunftseltern gedacht. Unter Leitung zweier mit der Thematik vertrauter Fachkräfte
werden persönliche Fragen der TeilnehmerInnen beantwortet und die Erfahrungen der Gruppe genutzt, um gemeinsam konstruktive Wege im Umgang mit der schwierigen Situation zu entwickeln.
Wir werden uns auch damit beschäftigen, wie Mütter und Väter, die nicht mit ihren Kindern zusammenleben, ihre Kinder - trotz Trennung - positiv unterstützen können. Darüber hinaus besteht reichlich Möglichkeit zum Austausch untereinander.
Es ist möglich und erwünscht, aber nicht erforderlich, an allen Terminen teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Termine:
Samstag, 05.03.2016
Samstag, 04.06.2016
Samstag, 03.09.2016
Samstag, 03.12.2016
Beginn jeweils: 10:30 Uhr, Ende 16:00 Uhr (Mittagspause: 13:00 bis 14:00 Uhr)
Veranstaltungsort:
Kinder-Jugend-Eltern-Beratung Gallus
Tel. 069 / 212-35993, Fax. 069 / 212-40188
Kostheimer Str. 11, 2. Etage
60326 Frankfurt am Main
Veranstaltungsträger: Kommunale Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Frankfurt am Main, Kinder-,
Jugend-, Elternberatung Gallus, Kostheimer Str. 11-13, 60326 Frankfurt am Main
Eva Ris ist Diplom-Sozialarbeiterin und systemische Therapeutin. Sie berät seit vielen Jahren beide
Familien der Kinder und Jugendlichen. Gemeinsam mit Frau Irmela Wiemann hat sie die Herkunftselterngruppe 2001 ins Leben gerufen.
Sabine Kiy-Kania ist Diplom-Sozialpädagogin und systemische Therapeutin. Sie hat langjährige Erfahrung in der Beratung von Familien.
So erreichen Sie uns: Vom HBF-tief: S3, S4, S5, S6 (Gleis 04) stadtauswärts, Haltestelle: Galluswarte,
rechts in Mainzer Landstraße einbiegen, 2. Str. rechts.
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Veranstaltungen und Seminare
Elternkreis Autismus Rheinhessen
im MGH Ingelheim
Gastvortrag
Theresa Etges, Klinische Heilpädadogin M.A.,
Team Autismus, Leiterin der Beratungsstelle
Unterstützte Kommunikation bei Autismus
Unterstützte Kommunikation
und Autismus-Spektrum-Störungen
Der Vortrag beschäftigt sich mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der
Kommunikations- und Sprachentwicklung von Kindern mit und ohne Autismus. Die
Besonderheiten von Kindern mit Autismus haben Einfluss auf die Förderung dieser
Fähigkeiten in der Therapie und im Alltag. Unterstützte Kommunikation spielt dabei eine wichtige Rolle. Wir klären, was sich hinter dem Begriff der "Unterstützten
Kommunikation" verbirgt. Anschließend können Ihre Fragen rund um das Thema
11.04. 19:00 Uhr: Vortrag für Eltern von Theresa Etges (Team Autismus) in Kooperation mit
Unterstützte
Kommunikation und Autismus beantwortet werden.
dem
Vortrag für Eltern in Kooperation mit dem MGH Ingelheim im
Rahmen des Programms “Elternkompetenz”, gefördert durch
den Landkreis Mainz Bingen
Wann: 23.05.2016, 19 Uhr
Wo: MGH Ingelheim
Mehrgenerationenhaus Ingelheim
Matthias Grünewald Str. 15
Eintritt frei, Voranmeldung erwünscht
[email protected]
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Veranstaltungen und Seminare
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Veranstaltungen und Seminare
Auf ein Neues!
Einladung zum Bundestreffen Junge Selbsthilfe 2016
Jugendherberge Heidelberg | 25. bis 27. November 2016
Im letzten November kamen rund 50 junge Leute aus ganz unterschiedlichen Selbsthilfegruppen,
Selbsthilfevereinigungen und Selbsthilfekontaktstellen an einem Wochenende in der Nähe von
Göttingen zusammen. In Workshops, Open Space, auf Spaziergängen und in vielen Kleingruppen
tauschten sie sich über ihre Erfahrungen und Visionen aus und entwickelten gemeinsam neue Ideen.
Das Bundestreffen 2015 wurde vom Projektteam Junge Selbsthilfe aus Berlin organisiert und
durchgeführt. In diesem Jahr freuen wir von der NAKOS uns, den Staffelstab zu übernehmen.
Dank einer Förderung vom AOK Bundesverband können wir so erneut junge Selbsthilfeaktive,
Interessierte und Professionelle aus der Selbsthilfe zu einem bundesweiten Austausch einladen.
Austauschen – Inspirieren – Ideen entwickeln – Vernetzen
Das Bundestreffen Junge Selbsthilfe 2016 gibt den Raum, voneinander zu lernen, neue Inspiration zu
bekommen und gemeinsam neue Ideen zu entwickeln. Es ermöglicht einen Austausch über verschiedene Arbeitsweisen in der Jungen Selbsthilfe und zum Erlernen und Ausprobieren neuer Methoden.
Das Treffen bietet Gelegenheit für Vernetzungen und Verabredungen für gemeinsame Projekte.
Durch das Kennenlernen von Aktiven aus ganz anderen Bereichen der gemeinschaftlichen Selbsthilfe
besteht die Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern.
Mitgestalten
Wie auch im Vorjahr wird es ein abwechslungsreiches und kreatives Programm geben, um ein
breites Spektrum an Themen und Methoden zu entdecken. Alle Beteiligten sind eingeladen, sich
bei der Programmgestaltung einzubringen und ihre Wünsche einfließen zu lassen.
An wen richtet sich diese Einladung?
An junge Selbsthilfeaktive und junge Mitarbeiter/innen von Selbsthilfekontaktstellen zwischen
18 und 35 Jahren.
Wann und wo findet das Treffen statt?
Vom 25. bis zum 27. November 2016 in der Jugendherberge Heidelberg.
Die Jugendherberge Heidelberg verfügt über rollstuhlgerechte Zimmer.
Wie melde ich mich an?
Die Teilnahme am Treffen und die Verpflegung und Unterkunft in der Jugendherberge sind
kostenfrei. Bei Bedarf kann ein Zuschuss zu den Reisekosten in Höhe von maximal 100 € gewährt
werden.
Die Anmeldung für das Bundestreffen Junge Selbsthilfe 2016 erfolgt über das Anmeldeformular. Pro
Person ist eine eigene Anmeldung erforderlich. Nach Anmeldeschluss erhaltet ihr eine Anmeldebestätigung. Erst mit dieser Bestätigung ist die Anmeldung verbindlich.
Anmeldeschluss: 31. Mai 2016
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Veranstaltungen und Seminare
Weitere Hinweise, das Anmeldeformular sowie einen Bericht zum Bundestreffen 2015 findet ihr
hier: www.nakos.de/themen/junge-selbsthilfe/bundestreffen-2016
Rückfragen und Anregungen zum Bundestreffen 2016 gerne an Miriam Walther und Daniel Jux,
[email protected] oder Tel.: 030 / 31 01 89 84
Nationale Kontakt- und Informationsstelle
zur Anregung und Unterstützung
von Selbsthilfegruppen (NAKOS)
Otto-Suhr-Allee 115
10585 Berlin-Charlottenburg
www.nakos.de www.schon-mal-an-selbsthilfegruppen-gedacht.de
Fachtagung für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
SILVER SURFER: Leben in der digitalen Welt
Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz führt in enger Zusammenarbeit mit der Landesleitstelle
„Gut leben im Alter“ des Sozialministeriums die Tagung „Silver Surfer 2016: Leben in der digitalen
Welt“ durch. Man will das Engagement von ehrenamtlichen engagierten Personen stärken, die ältere
Menschen beim Zugang, bei der Nutzung und bei der kompetenten Anwendung von neuen Medien
unterstützen.
Die Tagung bietet diesen Personen, die als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren fungieren, die
Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren, untereinander zu vernetzen sowie die
eigenen Kompetenzen für die Vermittlung des Themas weiter zu entwickeln.
Die Veranstaltung findet am
Dienstag, den 07. Juni 2016 von 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr
in der Alten Mensa der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldeschluss ist der 15.Mai 2016. Weitere Infos sowie das Anmeldeformular finden Sie unter
www.zww.uni-mainz.de.
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Veranstaltungen und Seminare
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Veranstaltungen und Seminare
Landesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen
in Rheinland‐Pfalz e.V.
Einladung zum Landestreffen
Aufsuchende Hilfen stärken. – Zwangseinweisungen vermeiden.
„Es muss endlich etwas passieren!“
Donnerstag, 07. Juli 2016
Bildungszentrum Erbacher Hof, Ketteler Saal, Grebenstraße 24‐26, 55116 Mainz
Das psychiatrische Versorgungssystem weist gravierende Lücken auf. Insbesondere schwerkranke
Menschen, die ihre Hilfsbedürftigkeit nicht erkennen oder nicht in der Lage sind, Hilfen anzunehmen,
werden vom Versorgungssystem nicht erreicht.
Als Grund wird unter anderem angeführt, es sei nicht möglich, ohne die Zustimmung des kranken
Menschen irgendetwas zu veranlassen oder zu unternehmen. Seine Autonomie sei unbedingt zu
respektieren. Nicht selten kommt es als Folge fehlender Behandlung zu Zwangseinweisungen,
Einweisungen in die Forensik sowie schweren Beeinträchtigungen der materiellen oder sozialen
Situation des betroffenen Menschen.
Gerade der Respekt vor Würde und Autonomie eines psychisch erkrankten Menschen erfordert,
alles zu tun, um ihn möglichst vor traumatisierenden und potentiell entwürdigenden Maßnahmen
wie Zwangseinweisung und Zwangsbehandlung zu bewahren. Der Respekt vor der Autonomie
eines psychisch erkrankten Menschen darf keine Entschuldigung für Untätigkeit sein.
Angehörige fordern:
 Aufsuchende Hilfsangebote müssen deutlich ausgebaut und gefördert werden.
 Diese Angebote sind so zu gestalten, dass schwer erkrankte Menschen sie annehmen können.
Hinweis: Angehörige vom Landesverband Hamburg haben einen Aufruf zu dieser Forderung formuliert, den Sie unterzeichnen und damit unterstützen können. Mehr dazu finden Sie auf der Website
www.lapk-hamburg.de.
Der Landesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen in Rheinland‐Pfalz lädt Sie ganz
herzlich zu der Veranstaltung ein und freut sich auf eine rege Diskussion. Interessierte, Freunde und
Bekannte sind herzlich willkommen.
Monika Zindorf
Vorsitzende
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Veranstaltungen und Seminare
Landesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen
in Rheinland‐Pfalz e.V.
Tagungsprogramm
09.30 Uhr
Anreise, Anmeldung, Stehkaffee
10.00 Uhr
Begrüßung
Monika Zindorf, Vorsitzende des Landesverbandes der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen in Rheinland‐Pfalz
Grußworte
Dr. Julia Schwaben, Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie in
Rheinland‐Pfalz
10.30 Uhr
Aufsuchende Hilfen stärken. – Zwangseinweisungen vermeiden.
Dr. Hans Jochim Meyer, Angehöriger und Vorsitzender des Landesverbandes der
Angehörigen psychisch Kranker in Hamburg
11.30 Uhr
Aufsuchende Behandlung durch die Psychiatrische Institutsambulanz
(PIA) – Möglichkeiten und Grenzen
Dr. Barbara Klingler‐Krausnick, Oberärztin der Psychiatrischen Institutsambulanz
der GPS Mainz
12.15 Uhr
Pause
13.15 Uhr
Wie kann Hometreatment in das stationäre Versorgungsangebot integriert
und umgesetzt werden?
Dr. Rüdiger Münzer, Leitender Oberarzt Abhängigkeitserkrankungen, Klinik für Psychiatrie Klingenmünster
14.00 Uhr
Diskussion mit den Teilnehmern
Moderation: Jessica Odenwald, Koordinierungsstelle für gemeindenahe Psychiatrie
für die Stadt Mainz
15.00 Uhr
Ende der Veranstaltung
Die Veranstaltung ist von der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland‐Pfalz mit 7 Fortbildungspunkten zertifiziert. Die Tagung wird unterstützt von der IKK Südwest und von der KKH Kaufmännische Krankenkasse
Veranstalter
Landesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen in Rheinland‐Pfalz e. V., c/o Monika
Zindorf, Postfach 3001, 55020 Mainz, Tel: 06131/53972, Fax: 06131/557128, Email: info@lapk‐rlp.de
oder h.w.zindorf@t‐online.de, Internet: www.lapk‐rlp.de
Veranstaltungsort
Erbacher Hof, Akademie & Tagungszentrum des Bistums Mainz, Ketteler Saal, Grebenstraße 24‐26,
55116 Mainz, Rezeption: 06131/257‐0
Anreise mit dem PKW:
über A60: Ausfahrt Mainz‐Laubenheim, Rheinstraße Richtung Innenstadt, links in die Heugasse zur Grebenstraße
über A643: Ausfahrt Mainz‐Mombach, Rheinstraße Richtung Innenstadt, rechts in die Heugasse zur Grebenstraße.
Im Erbacher Hof steht eine begrenzte Anzahl von Parkplätzen zur Verfügung. Parkhäuser in der Umgebung: Parkhaus Römisches Theater (Holzhofstr.), Rathausparkhaus, Parkhaus im Brandzentrum
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Veranstaltungen und Seminare
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Veranstaltungen und Seminare
Nähere Infos finden Sie unter:
www.jupa-rlp.de oder www.parkinson-kl.de
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Ausgabe Frühjahr 2016
Veranstaltungen und Seminare
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KISS-Zeit
Veranstaltungen und Seminare
Kontakt und Anmeldung:
Mo-Do von 10.00 h bis 14.00 h unter 06131/4877619
oder per E-Mail: [email protected]
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Veranstaltungen und Seminare
Kontakt und Anmeldung:
Mo-Do von 10.00 h bis 14.00 h unter 06131/4877619
oder per E-Mail: [email protected].
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Veranstaltungen und Seminare
Kontakt und Anmeldung:
Mo-Do von 10.00 h bis 14.00 h unter 06131/4877619
oder per E-Mail: [email protected]
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Veranstaltungen und Seminare
Frauenzentrum Mainz
Am 17.05 ist IDAHOT (Internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie) - um 17:30 ist Treffpunkt
für den Luftballon-Sternmarsch an der Bar jeder Sicht - von dort geht es zum Theater, wo ab 18:30
die Kundgebung stattfinden wird. Das diesjährige Thema ist Willkommenskultur für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Inter*?! Neben der Kundgebung am Dienstag wird es die ganze Woche
über Veranstaltungen geben. Unter anderem auch den vom Frauenzentrum organisierten Vortrag
Homosexualität als Asylgrund am 22.05 um 18:00 Uhr von Nathalia Schomerus von QueerAmnesty
in der Bar jeder Sicht.
Am 28. und 29.05 gibt es ein 2-Tages-Seminar (jeweils von 10:00 - 16:00 Uhr) zum Thema Die Kunst
der Grenzsetzung und des klaren Nein mit Claudia Schüchen. Hier beträgt die Teilnehmerinnengebühr 45 Euro. (Anmeldeschluss: 19.05)
Das Seminar ist für alle Frauen, denen es schwerfällt, „Nein“ zu sagen und die eigenen Grenzen
wahrzunehmen, einzuhalten oder sie überhaupt zu kennen. Es richtet sich an Frauen, deren Absichten nicht wirklich kongruent zu ihren Handlungen und Äußerungen sind, denen es oft an Mut und
auch Selbstliebe fehlt, um Entscheidungen zu treffen. Es soll Frauen ansprechen, die sich durch mangelnde Grenzsetzungen auf den Bühnen anderer Menschen verlieren und immer wieder in Konfliktsituationen geraten, die zu einer erheblichen Verschlechterung ihrer privaten und beruflichen Lebensqualität führen.
Gute Grenzen erleichtern das Leben – beruflich und privat. Sie fördern Distanz und Respekt und lassen dennoch Nähe zu. Sie führen zu einem achtsamen Management der eigenen Ressourcen und
Energien.
Inhalte sind unter anderem:
• Schulung der Körpersprache und Kommunikationsfähigkeit
• Selbstwahrnehmung/Fremdwahrnehmung
• Schulung der Grenzwahrnehmung und Grenzsetzung
• Sicheres Auftreten/Verbesserung der Präsentationsfähigkeit
• Umgang mit schwierigen und herausfordernden Situationen
Donnerstag | 02.06.2016 | 18:30 Uhr
Für sich und andere sorgen | Vortrag
Patientinnen-, Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht
Viele Frauen machen sich Gedanken darüber, wie im Falle von Unfall, Krankheit oder Alter die eigenen persönlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten geregelt werden können. Besonders groß ist
die Angst vor Situationen, in denen eigene Entscheidungen nicht mehr getroffen werden können und
in denen die Gefahr von Entmündigung und Fremdbestimmung gegeben ist. Wer Einfluss darauf
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Veranstaltungen und Seminare
Frauenzentrum Mainz
nehmen will, dass in Notsituationen bestimmte, selbst gewählte Personen wesentliche Entscheidungen treffen können, muss dies vorab in eigenen Verfügungen festlegen.
Was sind wesentliche Inhalte von PatientInnenverfügung, Betreuungsverfügung und Vorsorgevollmacht? Wo liegen die Unterschiede? Was ist bei der Erstellung von Verfügungen für den Notfall
rechtlich zu beachten? Gibt es Unterschiede für bestimmte Personengruppen, z.B. eingetragene Lebenspartnerinnen oder sonstige Angehörige?
Referentin: Sabine Platt, Fachanwältin für Familienrecht
In Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft anderes lernen e.V.
Sonntag | 22.05.2016 | 18:00 – 20:00 Uh
Homosexualität als Asylgrund | Vortrag und Diskussion
Homosexualität als Asylgrund ist zwar seit 2013 anerkannt, doch scheint die tatsächliche Anerkennung in einem Verfahren die Behörden vor Herausforderungen zu stellen. Wie sieht die tatsächliche
Situation in Asylverfahren aus? Reicht die Kriminalisierung von gleichgeschlechtlicher sexueller Orientierung im Herkunftsland als Zuerkennung des Flüchtlingsstatus? Wie kann entschieden werden,
was begründete oder unbegründete Verfolgungsgründe sind? Wie kann eine sensible Anhörung gewährleistet werden? Diesen und anderen Fragen zur Verfahrenspolitik geht Nathalia Schomerus von
Queeramnesty im Vortrag nach.
Referentin:
Nathalia Schomerus (Queeramnesty)
Ort:
Bar jeder Sicht | Hintere Bleiche 29
In Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz e.V.
Dienstag | 24.05.2016 | 19:00 Uhr
Our Marriages – When Lesbians Marry Gay Men | Film mit Diskussion
Die Regisseurin He Xiaopei stellt in ihrer Dokumentation lesbische Frauen in den Fokus, die sich dazu
entschieden haben, schwule Männer zu heiraten, um im Geheimen ihre lesbischen Beziehungen weiter leben zu können und gleichzeitig dem heteronormativen Familienbild zu entsprechen. Die Doku
folgt den Frauen über zwei Jahre und gibt Einblick in die zu treffenden Vereinbarungen der „Eheleute“, die inszenierten Hochzeitsfeiern für die Familien und über auftretende Probleme hinsichtlich des
Lebens als heterosexuell erscheinendes Paar.
Ort: Frauenzentrum | Kaiserstr. 59-61
In Anwesenheit der Regisseurin He Xiaopei
Der Film hat englische Untertitel.
In Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz e.V.
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Veranstaltungen und Seminare
Frauenzentrum Mainz
Mittwoch | 29.06.2016 | Uhrzeit wird noch bekannt gegeben
While You Weren‘t Looking | Film
Der Film erzählt die Geschichte des privilegierten südafrikanischen lesbischen Mittelschichtspaares
Dez und Terri und ihrer queeren Adoptivtochter Asanda, die sich in den Tomboy Shado verliebt.
Shado lebt in einem Township am Stadtrand von Kapstadt und die Beziehung der beiden bildet die
Spannungen zwischen liberalen bürgerlichen Idealen und der prekären Lebensrealiät in den Townships ab. 20 Jahre nach Abschaffung der Apartheid und nachdem Südafrika als erster Staat der Welt
ein Diskriminierungsverbot aufgrund sexueller Orientierung in seine Verfassung aufnahm, wird im
Film deutlich, dass eine fortschrittliche Gesetzgebung nur ein Schritt auf dem Weg zur Anerkennung
und Gleichbehandlung sein kann.
Ort: Capitol | Neubrunngenstr. 9
In Kooperation mit dem Alle Frauen Referat des ASTA Uni Mainz
Info und Kontakt:
Frauenzentrum Mainz e.V.
Kaiserstraße 59-61
55116 Mainz
Tel: 06131-221263
[email protected]
www.frauenzentrum-mainz.de
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Veranstaltungen und Seminare
An alle in der Flüchtlingsarbeit tätigen:
Sommerferienaktion für Flüchtlingsfamilien
Auch im Jahr 2016 finanziert das MIFKJF mit Unterstützung der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz eine
Sommerferien-Aktion für Flüchtlingsfamilien.
Das Prozedere ist Ihnen aus den vergangenen Jahren ja hinlänglich bekannt und wir sind Ihnen für Ihr
Engagement in dieser Sache sehr dankbar! Hier nun die beigefügten Liste für die SommerferienSonderaktion für Flüchtlingsfamilien, mit der Bitte diese an [email protected]
zurückzusenden.
Wir weisen noch mal darauf hin, dass Sie bei Ihren Rückmeldungen bitte vermerken, ob es sich bei
den angemeldeten Familien um solche mit Fluchterfahrung handelt. Auch die Angabe, ob in diesen
Fällen ein Fahrtkostenzuschuss benötigt wird (und in welcher Höhe), ist wichtig
Wir haben das Formular ergänzt um die Spalte „Besonderheiten bei der Ernährung“ (z.B. vegetarisch,
vegan, Lebensmittelunverträglichkeiten, Diabetes, halal, koscher etc.). Nur mit diesen Angaben
können sich die Jugendherbergen auf ihre Gäste einstellen.
Kriterien für die Auswahl geeigneter Familien sind (analog der „normalen“ SommerferienSonderaktion):
- Einkommensschwäche/"Bedürftigkeit" (nach fachlicher Einschätzung und ohne die Notwendigkeit
eines Einkommensnachweises - bei Bezug von Hilfe zum Lebensunterhalt bzw. ALG II entfällt der
Einkommensnachweis per se)
- Mehr-Kinder-Familien (ab 2 Kindern)
- Alleinerziehende mit mindestens 1 Kind
- Familien/Alleinerziehende, die seit längerem (mindestens seit 2 Jahren) keinen Urlaub machen
konnten (Wiederholer ausgeschlossen)
- Hauptwohnsitz in Rheinland-Pfalz
Wir benötigen Ihre Angaben bis spätestens 17. Mai 2016 per Mail. Vielen Dank.
Paritätischer Wohlfahrtsverband
Frau Simone Bastian
Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland e. V.
Geschäftsstelle Mainz
Drechslerweg 28, 55128 Mainz
Telefon: 06131-93680-18
Telefax 06131-93680-50
eMail: [email protected]
www.paritaet-rps.org
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Aktuelles aus der Selbsthilfe
Selbsthilfegruppen stellen sich vor
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Aktuelles aus der Selbsthilfe
Neues aus den Selbsthilfegruppen
Die folgenden Gruppen suchen noch Interessierte, da sie sich in Gründung befinden, sich
kürzlich gegründet haben oder ihre bestehende Gruppe erweitern möchten.
Treffen jeweils am 1.
Mittwoch im Monat um
17.30 h in Rockenhausen
Gruppe für Angehörige von psychisch kranken Erwachsenen
Die Gruppe für Angehörige von psychisch kranken Erwachsenen trifft
sich in der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie.
Angehörige und Interessierte sind bei der Gruppe immer herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Infos gibt es
unter der unten genannten Telefonnummer sowie unter
www.pfalzklinikum.de.
Ort:
Pfalzklinikum in Rockenhausen, Krankenhausstraße 10 (Gruppenraum
der Tagesklinik)
Kontakt:
Diplom-Sozialpädagogin Gertraud Schitter (Telefon 06361/4595-2301)
09.06.2016
Neue Selbsthilfegruppe für Cochlea-Implantat-Träger (elektronische
Hörprothese
15.30 h bis 17.00 h
Ort:
HNO-Universitätsklinik, Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz, Seminarraum 2. OG
Kontakt:
Barbara Anton
Mail: [email protected]
SMS: 0151-16545616
Tel.: 0671-2244102
Treffen jeden 4. Freitag
im Monat, 15:00 h bis
17.00 h
Selbsthilfegruppe Schlaganfall Bad Kreuznach
Ort:
Krankenhaus St. Marienwörth, Mühlenstraße 39, 55543 Bad Kreuznach
Kontakt:
KISS Mainz – Büro Bad Kreuznach
Telefon: 0671-9200416
E-Mail: [email protected]
Nächstes Treffen am Freitag, den 27.5.16 und danach jeden 4. Freitag
im Monat
Treffen jeden Donnerstag „Fitte Krieger“ – Rehasport in der Krebsnachsorge
um 16:30 h
Bewegung, Spiel und Sport nach Krebs. In einer geleiteten Gruppe das
körperliche, seelische und soziale Gleichgewicht (wieder-) finden.
Durch eine verbesserte körperliche Fitness lässt sich der Alltag leichter
bewältigen. Das Vertrauen in den eigenen Körper steigt, Bewegung
stärkt die Abwehrkräfte und wirkt sich positiv auf das allgemeine
Wohlbefinden aus. Mit „Bewegung, Spiel und Sport“ können erkrankte
Menschen in Bewegung bleiben. Rehasportgruppe – anerkannt und
zertifiziert – DBS-geprüft
Ausgabe Frühjahr 2016
26
KISS-Zeit
Aktuelles aus der Selbsthilfe
Ort:
Turnhalle des TV Eintracht 1880 Gau-Algesheim, Appenheimer
Straße 5, 55435 Gau-Algesheim
Kontakt und Beratung:
Heike Mannchen, Telefon 0175/1044140, E-Mail: [email protected]
Treffen jeden 4. Freitag
im Monat, 18:00 h bis ca.
20.00 h
Selbsthilfegruppe für Menschen mit Essstörungen Bad Kreuznach
Ort:
St.-Franziska-Stift, Franziska-Puricelli-Straße 3, Bad Kreuznach
Kontakt:
KISS Mainz – Büro Bad Kreuznach
Telefon: 0671-9200416
E-Mail: [email protected]
Das Gründungstreffen
am 18. Mai 2016 um
15:00 h
Selbsthilfegruppe Parkinson Selbsthilfegruppe in Bad Kreuznach
Ort:
Die Parkinson Krankheit ist die häufigste neurodegenerative Bewegungsstörung, von der alleine in Deutschland 300.000-350.000 Menschen betroffen sind. Entgegen vieler Vorstellungen erkranken nicht
nur Ältere sondern sie kann auch schon im frühen Erwachsenenalter
auftreten. Interessierte sind auch ohne vorherige Anmeldung herzlich
willkommen.
Krankenhaus St. Marienwörth, Mühlenstr. 39, Bad Kreuznach
Kontakt:
KISS Mainz/ DPWV, Frau Hollweck, Tel.-Nr.: 06131 / 21 07 72, E-Mail:
[email protected] und KISS Mainz - Büro in Bad Kreuznach, Frau Sabine Silz, Tel.: 0671 / 9200416 und bei Herrn Scholl (Kontaktperson der Gruppe) Tel.: 06301 / 31759
Treffen jeden ersten
Dienstag im Monat ab
18:30 h
Treffen der Selbsthilfegruppe „Männer und Krebs“
Die Selbsthilfegruppe „Männer und Krebs“, richtet sich an betroffene
Männer und deren Angehörige. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Selbsthilfegruppen sind eine wichtige Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung. Für viele Krebspatienten und ihre Angehörigen ist es
hilfreich, mit anderen Betroffenen zusammen zu kommen, um sich
auszutauschen.
Aktuelle Termine und Angebote finden Sie auch unter
www.krebsgesellschaft-rlp.de/kl und www.mama.papa-hat-krebs.de
Ort:
In den Räumlichkeiten der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V.
(Standort Gersweilerweg, Gersweilerweg 14a, 67657 Kaiserslautern)
Kontakt:
Herr Roman Pieper unter 0631 / 8428484
Jeden 2. Freitag
im Monat ab 18.30 h
Hirntumor und Schädelerkrankungen Mainz
Ausgabe Frühjahr 2016
In der Selbsthilfegruppe treffen sich Betroffene um sich freiwillig
und gleichberechtigt untereinander zu beraten und zu helfen. Der
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KISS-Zeit
Ort:
Kontakt:
Aktuelles aus der Selbsthilfe
Austausch mit Menschen, die sich in der gleichen oder einer ähnlichen Lebenssituation befinden, kann dazu beitragen die eigene
Situation zu verbessern. Interessierte sind auch ohne Voranmeldung willkommen.
Hotel INNdependence
Gleiwitzer Str. 4, 55131 Mainz
Christine Lenhard Tel. 0171 54 39 99 5 oder über KISS Mainz/DPWV,
Telefon: 06131 - 210 772, E-Mail: [email protected]
Treffen jeden ersten und
jeden dritten Mittwoch
im Monat, 18.00 h
Wege aus der Arbeitslosigkeit Mainz
Ort:
Mainzer Alten-und Wohnheime gGmbH, Altenauergasse 7, 55116
Mainz
Kontakt:
KISS Mainz / DPWV,
Telefon: 06131- 210 772, E-Mail: [email protected]
Treffen jeweils am
1. Freitag im Monat ab
18.00 h
Adipositas Chirurgie Mainz
Ort:
Mainzer Alten-und Wohnheime gGmbH, Altenauergasse 7,
55116 Mainz
Kontakt:
Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe - KISS Mainz / DPWV:
Telefon 06131 - 210 772, E-Mail: [email protected]
Jeden ersten Mittwoch
im Monat, von 18:45 h
bis 20:10 h
Autismus (Autismusspektrumsstörungen) Frankenthal
Ort:
Kontakt:
Ausgabe Frühjahr 2016
Arbeitslosigkeit kann sehr belastend sein und sogar zu psychischen
Krankheiten wie Depressionen, Süchte oder Essstörungen führen. Wir
möchten uns nicht verkriechen, sondern unsere Arbeitslosigkeit als
Chance nutzen, etwas zu bewegen und zu verändern. Gemeinsam sind
wir stark und können neue Ziele definieren und Lösungen finden. Es
geht darum, Erfahrungen und Erkenntnisse auszutauschen, uns gegenseitig zuzuhören, zu motivieren und Lösungen zu erarbeiten (z. B.
Mindmaps und kreative Plakate erstellen).
Jede/r Betroffene/r und alle Angehörigen sind herzlich willkommen!
Wir respektieren uns gegenseitig und es gibt keine Zwänge oder Erwartungen.
Bitte beachten Sie aktuelle Änderungen unter:
www.vorderpfalz-ass.de
im Dachraum des Dathenushaus,
Evangelisches Gemeindehaus,
Kanalstraße 6, 67227 Frankenthal (Pfalz)
Telefon Selbsthilfegruppe: 01575 - 183 5042
Mail: [email protected] oder
Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe - KISS Mainz / DPWV:
Telefon 06131 - 210 772
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KISS-Zeit
Nächstes Treffen am
19.05.2016 um 18.30 h
Ort:
Aktuelles aus der Selbsthilfe
Junge Stotternde Mainz - Flow
Du bist zwischen 16 und 29 Jahre alt und stotterst?
Du hast Interesse andere Stotternde in Deinem Alter kennen zu lernen?
Dann komm zu Flow – Die junge Sprechgruppe der BVSS!
Mitreden oder einfach nur zuhören und reinschnuppern.
Wie Du möchtest! Komm vorbei. Wir beißen nicht, wir stottern nur.
Weitere Infos zu den Treffen sowie Termine findest Du auf: flowsprechgruppe.de
Mainzer Alten-und Wohnheime gGmbH, Altenauergasse 7,
55116 Mainz
Kontakt:
Kontakt: [email protected] oder über KISS Mainz/DPWV,
Telefon: 06131 - 210 772, E-Mail: [email protected]
Gründungstreffen am
Samstag, den 14.05.2016
von 15.00 h bis 17.00 h,
Folgetermine Sa 09.07.,
Sa 10.09., Sa 12.11.2016
Narkolepsie Mainz
Ort:
Mainzer Alten-und Wohnheime gGmbH, Altenauergasse 7,
55116 Mainz
Kontakt:
E-Mail: [email protected], Tel.: 01577 - 1258334 oder über
KISS Mainz / DPWV, Telefon: 06131 - 210 772,
E-Mail: [email protected]
Treffen jeden 2. Mittwoch eines Monats von
18:30 h bis 20:00 h
„HA! für Angehörige“ - Selbsthilfegruppe für Angehörige
von Menschen mit Essstörungen
Angehörige von Betroffenen sind herzlich willkommen!
Hilfe, Austausch und Informationen zur gemeinsamen Bewältigung
von Essstörungen in der Partnerschaft, im Familien- oder auch Freundeskreis. Betroffenen UND sich selbst helfen, indem wir einander unterstützen.
Im Besprechungsraum „Café Agnes“ der Stiftung Zivilhospital
Altenzentrum Oppenheim, Jakob-Steffan-Platz 1, 55276 Oppenheim
KISS Mainz / DPWV, Telefon: 06131 - 21 07 72,
E-Mail: [email protected]
Ort:
Kontakt:
Ausgabe Frühjahr 2016
Die Narkolepsie ist eine seltene, lebenslang andauernde, organische,
neurologische Erkrankung, die von übermäßiger Tagesschläfrigkeit
gekennzeichnet ist und somit mit ungewollten Einschlafattacken einher
geht. Sie hat eine körperliche Ursache und ist nicht psychisch bedingt.
Alle Betroffenen, Angehörige und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich der Gruppe anzuschließen.
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KISS-Zeit
Nachrichten
Wanderausstellung „Herz
verschenken“
Eine Organspende kann das Wertvollste retten, was ein Mensch besitzt – das Leben. Damit sich mehr Menschen mit der Möglichkeit
einer Organspende nach dem Tod befassen
und sich dafür entscheiden, einen Organspendeausweis auszufüllen, ist Aufklärung ebenso
nötig wie die Sensibilisierung für das Schicksal
der Betroffenen. Die Initiative Organspende
Rheinland-Pfalz geht mit der Fotoausstellung
„Herz verschenken“ über die reine Wissensvermittlung hinaus. Die Bilder des Hamburger
Fotografen Michael Hagedorn zeigen diejenigen Menschen, die hinter den Statistiken von
Organspendern, Transplantationen und Wartelisten stehen.
Eine der Portraitierten ist Alexandra Winter
aus Mainz. Die junge Frau erhielt ein neues
Herz, weil eine Herzmuskelentzündung ihr
Leben bedrohte. Sie hatte Glück, denn ein
geeignetes Spenderherz konnte gefunden
werden, bevor es zu spät war. Alexandra Winter geht es heute gut – die Organspende hat
ihr die Chance auf ein zweites Leben geschenkt. Ihr Bild ziert das Titelblatt der Begleitbroschüre und steht stellvertretend für
alle, die sich zur Mitarbeit an dem Projekt
bereit erklärt haben: Neben Organempfängern
sind dies Angehörige von Organspendern,
Patienten, die noch auf ein Organ warten,
sowie Menschen, die sich beruflich mit dem
Thema befassen. Die Ausstellung stellt die
Portraitierten namentlich und mit kurzen Lebensgeschichten vor. Details zu den Biographien sowie wichtige Fragen und Antworten
Ausgabe Frühjahr 2016
Foto: Alexandra Winter
zum Thema Organspende sind in einer begleitenden Broschüre nachzulesen.
Mehr als 460 Menschen in Rheinland-Pfalz
stehen zurzeit auf der Warteliste für ein Spenderorgan. In ganz Deutschland sind es über
10.230. Jeden Tag sterben durchschnittlich
drei Patientinnen und Patienten, weil für sie
nicht rechtzeitig ein Spenderorgan zu Verfügung steht. Die Frage nach der eigenen Spendebereitschaft ist sehr persönlich – jeder
Mensch kann sie nur für sich selbst beantworten. Die Ausstellung kann dazu beitragen, sich
Klarheit über die eigene Position zu dem Thema zu verschaffen und eine Entscheidung zu
fällen.
Die Wanderausstellung „Herz verschenken“
wurde von der Initiative Organspende Rheinland-Pfalz unter Federführung der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in RheinlandPfalz e.V. (LZG) realisiert. Ermöglicht wurde sie
durch die Unterstützung des Gesundheitsministeriums, verschiedener Krankenkassen, der
30
KISS-Zeit
Nachrichten
Wanderausstellung
„Herz verschenken“
Deutschen
Stiftung
Organtransplantation
(DSO) sowie des Paritätischen Landesverbandes Rheinland-Pfalz/Saarland e.V.
Die Initiative Organspende Rheinland-Pfalz
verleiht die Wanderausstellung kostenlos.
Anfragen und weitere Informationen:
Monika Seibel
Fortbildungsangebote
Paritätische Akademie Süd
Der PARITÄTISCHE Landesverband RheinlandPfalz/Saarland bietet ausgewählte Fort- und
Weiterbildungsangebote im sozialen Bereich
wie z. B. Betriebswirtschaft, Gemeinnützigkeitsrecht, Pflege usw. an. Die einzelnen Veranstaltungen finden Sie im Internet unter
www.akademiesued.org.
Telefon 06131 - 2069-49
[email protected]
www.initiative-organspende-rlp.de
Ausgezeichnet für Prävention und
Management
Pfalzklinikum gewinnt
„One Big Society Award“
in zwei Kategorien
Ausgezeichnet wurde im Februar 2016 die
Resilienz-Initiative „Die Pfalz macht sich / Dich
stark“ sowie das Management des
Pfalzklinikums. Die regionale Initiative konnte
im
Bereich
Prävention
internationale
Anerkennung erlangen, zusätzlich wird das
Pfalzklinikum als innovativer Arbeitgeber und
Dienstleister für seelische Gesundheit auf
internationaler Ebene wahrgenommen.
Die Resilienz-Initiative „Die Pfalz macht sich /
Dich stark“ wurde 2014 von Führungskräften
des Pfalzklinikums gegründet. Vorbild ist die
Alberta-Family-Wellness-Initiative aus Kanada.
Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.pfalzklinikum.de/aktuelles/page/3
Ausgabe Frühjahr 2016
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KISS-Zeit
Nachrichten
Aufruf zur Teilnahme an
einer Studie Depression
Das Psychologische Institut der Universität
Mainz sucht noch Teilnehmer für eine neue
Studie! In dieser Studie will man herausfinden, warum manche Menschen immer wieder an Depressionen leiden und basierend
auf diesem Wissen wirkungsvollere Behandlungsformen entwickeln.
Weitere Infos erhalten Sie unter:
Dr. Julia Linke (Projektleiterin)
M.Sc. Sonja Ascheid
Telefon/ Anrufbeantworter:
Bitte nennen Sie „DISBOUND-Depression“:
06131-3939232
E-Mail: Mit Betreff „DISBOUND-Depression“
an [email protected]
JOHANNES GUTENBERG-UNIVERSITÄT MAINZ
Abteilung Klinische Psychologie und
Neuropsychologie
Wallstraße 3
55122 Mainz
www.klinische-psychologie-undneuropsychologie.uni-mainz.de
Integration schaffen:
Deutscher Bürgerpreis startet in neue Runde
Bewerbungen für den Wettbewerb mit dem Schwerpunktthema „ Deutschland 2016 – Integration
gemeinsam leben“ können vom 14. März bis 30. Juni 2016 online eingereicht werden unter
www.deutscher-buergerpreis.de/bewerben. Es werden Projekte, Personen und Unternehmer ausgezeichnet, die die Integration von Geflüchteten, den Austausch und das Miteinander fördern.
Ausgabe Frühjahr 2016
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KISS-Zeit
PRESSEMITTEILUNG vom
23.02.2016
Armutsbericht 2016:
Positive wirtschaftliche Entwicklung kommt nicht bei den
Armen in Rheinland-Pfalz an
Ein Verharren der Armutsquote in Deutschland auf hohem Niveau beklagt der Paritätische Wohlfahrtsverband in seinem aktuellen
Armutsbericht, der erstmals in erweiterter
Form und unter Mitwirkung weiterer Verbände und Fachorganisationen erscheint.
In Rheinland-Pfalz ist die Armutsquote leicht
von 15,4% auf 15,5% gestiegen und liegt damit
in etwa auf dem Bundesdurchschnitt von
15,4%. „Es ist dringend erforderlich, der Armut entschieden entgegenzutreten. Wann,
wenn nicht in Zeiten großer wirtschaftlicher
Prosperität soll Armut wirksam bekämpft
werden?“ fragt der stellv. Landesgeschäftsführer Michael Hamm des Paritätischen Landesverbandes Rheinland-Pfalz/Saarland. „Eine
dieser dringend erforderlichen Maßnahmen
ist die Schaffung eines öffentlichen Arbeitsmarktes im bestehenden Arbeitsmarkt, um die
Armut von den in der Langzeitarbeitslosigkeit
gefangenen Menschen wirksam zu bekämpfen. In Hinblick auf die bevorstehende Landtagswahl erwarten wir von den Parteien konkrete Zielsetzungen, wie sie die Armut bekämpfen wollen. Die neue Landesregierung
muss die Armutsbekämpfung zu einer ihrer
zentralen Aufgaben machen. “, so Hamm.
Ausgabe Frühjahr 2016
Nachrichten
Hauptrisikogruppen seien Alleinerziehende
und Erwerbslose sowie Rentnerinnen und
Rentner, deren Armutsquote rasant gestiegen
sei und erstmals über dem Durchschnitt liege.
Die Herausgeber sehen daher auch keinerlei
Anlass zur Entwarnung und fordern von der
Bundes- und Landesregierung einen sozialund steuerpolitischen Kurswechsel, um dringend notwendige Maßnahmen zur Armutsbekämpfung auf den Weg zu bringen.
Das gute Wirtschaftsjahr 2014 habe zu keinem
nennenswerten Rückgang der Armutsquote in
Deutschland geführt. Die Armut verharre mit
15,4 Prozent auf hohem Niveau, so der Bericht. Die Armutsquote sei zwar von 2013 auf
2014 um 0,1 Prozentpunkte gesunken. Ob der
Negativtrend seit 2006, als die Armutsquote
noch 14 Prozent betrug, damit gestoppt sei,
sei jedoch offen. Die bundesweit von Armut
am stärksten betroffenen Gruppen sind nach
dem Bericht Erwerbslose (58 %). Auch die
Kinderarmutsquote (19 %) liegt nach wie vor
deutlich über dem Durchschnitt, wobei die
Hälfte der armen Kinder in Haushalten Alleinerziehender lebt. Die Armutsquote Alleinerziehender liegt im Bundesschnitt bei sogar 42
%, was u.a. an systematischen familien- und
sozialpolitischen Unterlassungen liegt. Alarmierend sei die Entwicklung insbesondere bei
Rentnerhaushalten. Erstmalig seien sie mit
15,6 Prozent überdurchschnittlich von Armut
betroffen. Die Quote der altersarmen Rentnerinnen und Rentner sei seit 2005 um 46 Prozent und damit so stark angewachsen wie bei
keiner anderen Bevölkerungsgruppe.
Ergänzend zu den empirischen Befunden beleuchten die Experten in dem Bericht auch
umfassend die Lebenslagen einzelner nach der
Statistik überdurchschnittlich von Armut betroffener Personengruppen wie bspw. Kinder
oder Migrantinnen und Migranten, sowie derjenigen, die bisher gar nicht von der Statistik
33
KISS-Zeit
erfasst werden, wie Obdachlose oder Flüchtlinge.
Herausgeber des Armutsberichts sind Der
Paritätische Gesamtverband, das Deutsche
Kinderhilfswerk, der Volkssolidarität Bundesverband, die Bundesarbeitsgemeinschaft
Wohnungslosenhilfe, der Deutsche Kinderschutzbund, der Verband alleinerziehender
Mütter und Väter, der Bundesverband für
Körper- und Mehrfachbehinderte und die
Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie.
PRO ASYL hat sich zudem mit seiner flüchtlingspolitischen Expertise in die Erstellung des
Berichts eingebracht. Die Herausgeber verstehen den gemeinsamen Bericht als „parteiisch
und aufklärerisch im besten Sinne“ und erklären: „Wir sind Verbände und Fachorganisationen, die die Lebenslagen der Betroffenen kennen und ihnen mit diesem Bericht eine Stimme geben wollen. Wir wissen, wovon wir reden und was Armut in Deutschland bedeutet.
Es ist Zeit für eine Sozialpolitik, die wirklich
alle Menschen mitnimmt und keinen zurück
lässt. Es ist Zeit für einen sozial- und steuerpolitischen Kurswechsel, um Armut zu bekämpfen und eine Verringerung sozialer Ungleichheit zu erreichen.“ Für den 7. und 8. Juli 2016
kündigen die Herausgeber als nächste gemeinsame Aktion einen großen armutspolitischen Hauptstadtkongress an, für den bereits
weitere Mitveranstalter wie u.a. der DGB gewonnen werden konnten.
Den Bericht, weitere Infos und eine detaillierte Suchfunktion nach Postleitzahlen finden Sie
im Internet unter:
www.der-paritaetische.de/armutsbericht
Nachrichten
Aufruf zur Teilnahme an der
Initiative „Kommune Inklusiv“
der Aktion Mensch
Die Aktion Mensch möchte das selbstverständliche Zusammenleben von Menschen mit
und ohne Behinderung fördern. Grundgedanke der Inklusion ist, dass jeder Mensch sich
gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen
Vorgängen beteiligen kann, ganz unabhängig
von Behinderung, sozialer Herkunft, Ethnie,
Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung oder
sonstiger individueller Merkmale und Fähigkeiten.
Das Zusammenwirken zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und kommunaler Verwaltung in Sozialräumen wie z. B.
Städten, Gemeinden, Stadtvierteln oder Kreisen soll mit der Initiative weiter entwickelt
werden. Es werden solche Sozialräume gesucht, in denen sich die Beteiligten gemeinsam auf den Weg machen, ihren Lebens- und
Arbeitsraum inklusiv zu gestalten. Alle interessierten Menschen und Organisationen können
teilnehmen. Bis zum 30. Juni 2016 können die
Ideen im Rahmen der ersten Phase in einem
maximal dreiseitigen Konzeptpapier schriftlich
eingereicht werden.
Detaillierte Informationen zur Initiative finden
Sie unter www.aktion-mensch.de/kommuneinklusiv
Details zum Armutskongress am 7. und 8. Juli
2016 in Berlin unter: www.armutskongress.de
Ausgabe Frühjahr 2016
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KISS-Zeit
Die Mainzer
Gesundheitstage 2016
im Rahmen der Rheinland-PfalzAusstellung
Auch in diesem Jahr hat die KISS Mainz/DPWV
wieder Stände für diverse Selbsthilfeorganisationen und Gruppen auf der Rheinland-PfalzAusstellung in Mainz erfolgreich organisiert.
An 10 verschiedenen Ständen haben sich an 9
Tagen insgesamt 33 Gruppen und Institutionen aus dem Bereich Selbsthilfe und Gesundheit präsentiert. Auch in diesem Jahr besuchte
uns Ministerpräsidentin Malu Dreyer und
Oberbürgermeister Michael Ebling zum Auftakt der Messe wieder persönlich an unseren
Nachrichten
die gerne Fotos von sich und ihrem Stand haben möchten, können sich jedoch gerne per EMail an uns wenden, wir senden Ihnen dann
die Fotos gerne zu.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen
und Teilnehmern der Mainzer Gesundheitstage 2016 für Ihren Einsatz in der Selbsthilfe,
den wir an dieser Stelle besonders würdigen
möchten und wünschen uns auch zukünftig
eine konstruktive Zusammenarbeit.
Ständen.
Aufgrund der Menge an Themen, die in dieser
Ausgabe der KISS-Zeit enthalten sind, können
wir leider keine Fotos von den einzelnen Ständen hier präsentieren. Alle Teilnehmer/innen,
Ausgabe Frühjahr 2016
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KISS-Zeit
Angebote für Gesundheit und Selbsthilfe
Neues Buch für stotternde Kinder:
Luis und das Abenteuer im Regenbogenland
Im Regenbogenland stehen die Verhältnisse Kopf: Kinder
dürfen abends so lange aufbleiben wie sie wollen, die Küchenarbeit wird von Kobolden erledigt und die Stotterpolizei achtet darauf, dass alle Bewohner kräftig stottern.
Luis ist neun Jahre alt. Auf der „Flucht vor seinem eigenen
Stottern“ gelangt er auf abenteuerliche Weise in diese andere Welt. Er stottert plötzlich nicht mehr, aber alle anderen Menschen stottern. Stottern ist hier Normalität. Luis
muss sich behaupten, Missverständnisse ausräumen und
mehrere Abenteuer bestehen, bevor seine Welt wieder in
Ordnung kommt.
Die märchenhafte und humorvolle Erzählung Luis und das
Abenteuer im Regenbogenland ist mit farbigen Abbildungen
eindrucksvoll illustriert.
Aus dem Demosthenes-Verlag der Bundesvereinigung
Stottern & Selbsthilfe e.V. Nähere Informationen unter www.selbsthilfe-stottern.de/shop
Weitere Tipps aus dem Demosthenes-Verlag der Bundesvereinigung
Stottern & Selbsthilfe e.V.:
Die
DVD „Stottern im Leben – Leben mit Stottern“
ist als typisches Selbsthilfeprojekt gemeinsam mit Stotterer-Selbsthilfegruppen entstanden und lässt
Stotternde von ihren Erfahrungen berichten.
Auch die
DVDs „Mitten im Leben“ und
„Leichter sprechen und sich wohler fühlen“
geben wertvolle Impulse und eignen sich hervorragend sowohl für die Selbsthilfegruppenarbeit als
auch für die Einzelarbeit am Stottern.
Übrigens… Mehr Informationen über Stottern, sowie Seminarangebote für Betroffene, Eltern und
Therapeuten finden Sie auf der Homepage: www.bvss.de. Dort können Sie auch viele verschiedene
kostenlose Faltblätter bestellen.
Ausgabe Frühjahr 2016
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KISS-Zeit
Angebote für Gesundheit und Selbsthilfe
2 Bände mit Gedichten, die kranken Menschen aber auch deren Angehörigen
und Freunden Trost, Hoffnung und Zuversicht geben sollen.
FREDDIE HAASE
Seelenkleider
Das sprechende Herz
Träume, Sehnsucht, Hoffnung, Melancholie. Eine Seele, die ihr Innerstes preisgibt.
ISBN: 978-84-9015-586-8
FREDDIE HAASE
Gedankenfische
im Ozean der Gefühle
Visionen eines Träumers mit Ausblick und Hoffnung auf eine liebevolle, menschliche und lebenswerte Welt. Der Wunsch, das alle, die mit träumen wollen, helfen aus dieser Vision eine Realität zu erschaffen.
ISBN: 978-3-7103-2536-6
Dem Abgrund nah
Mein Weg zurück ins Leben
Susanne Mahler
Beruhend auf einer wahren Begebenheit, berichtet
Susanne Mahler in diesem Buch, welche Gefahr von GBL
(Liquid Ecstacy) ausgeht und welche Auswirkungen die
Suchtkrankheit ihres Mannes auf die ganze Familie hatte.
Unter anderem beschreibt die Autorin die Höhen und
Tiefen in einem Zeitraum von fünf Jahren, welchen psychischen Belastungen sie und ihre Kinder als Angehörige
(Co-Abhängige) ausgesetzt waren, welche gesundheitlichen Folgen dies für sie hatte und wie sie sich daraus
befreite. Außerdem erzählt Susanne Mahler, was sie in
dieser Zeit bewegte und was sich ereignete, nachdem sie
beschlossen hatte bei ihrem Mann zu bleiben.
Erhältlich im Handel oder direkt beim Verlag unter:
www.tredition.de/buchshop
Ausgabe Frühjahr 2016
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KISS-Zeit
Angebote für Gesundheit und Selbsthilfe
Suche/Biete: Die KISS- Pinnwand
Wohnung gesucht
Büroraum für Verein gesucht
Mitarbeiter der KISS Mainz sucht
1-2 ZKB Wohnung in Mainz (Neustadt, Altstadt).
30-40m², gerne Balkon.
Die Behindertensportgemeinschaft
Mainz e.V. ist ein gemeinnütziger
Verein für Menschen mit und ohne
Behinderung zum gemeinsamen
Sporttreiben und sucht dringend
nach einem neuen Raum für Ihre Geschäftsstelle:
KISS Mainz
Tel.: 06131 - 210772
E-Mail:
[email protected]
Rollstuhl
Permobil C500, gebraucht,
in bestem Zustand zu verkaufen
VHB 2.000 €
[email protected]
Tel.-Nr.: 0176 - 64151697
Größe 20 bis 25 qm, barrierefrei zugänglich, Internetanschluss für 2 PCs
und 2 Drucker, Telefonanschluss,
eigene oder mit benutzbare Toilette
im Haus, abschließbarer Raum zur
eigenen Benutzung wegen Datenschutz. Die Mietobergrenze beträgt
200,--€ pro Monat.
Rückmeldung bitte direkt an den
Verein:
[email protected]
Sie möchten kostenlos ein Angebot oder
ein Gesuch in der KISS-Zeit oder im KISSTelegramm veröffentlichen?
Senden Sie uns Ihre Mail an
[email protected]
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Ausgabe Frühjahr 2016
Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Rheinland-Pfalz/Saarland
KISS Mainz / DPWV
Büro Mainz
Rathaus, Jockel-Fuchs-Platz 1, 55116 Mainz
Leiterin: Elfi-Gül Hollweck
Telefon: 06131 - 210774
Telefax: 06131 - 210773
E-Mail: [email protected]
Sprechzeiten:
Montag 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Dienstag bis Donnerstag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Büro Bad Kreuznach
Mühlenstraße 23, 55543 Bad Kreuznach
Telefon: 0671 - 9200416
Telefax: 0671 - 9200422
E-Mail: [email protected]
Sprechzeiten:
Dienstag 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr
Impressum
Verantwortlich für den Inhalt:
Elfi-Gül Hollweck
KISS Mainz / DPWV
Jockel-Fuchs-Platz 1
55116 Mainz
Telefon: 06131 – 210 772
E-Mail: [email protected]
Ausgabe Frühjahr 2016
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