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s TELEPERM M Einführung Systemarchitektur Automatisierungssysteme AS 235, AS 235 H und AS 235 K Automatisierungssysteme E/A-Baugruppen Katalog PLT 111 · 1999 Eingabe- und Ausgabegeräte Buskommunikation Dieser Katalog ist nicht mehr in gedruckter Form lieferbar. Er kann jedoch weiterhin zur Information sowie für Ersatzteilbestellungen genutzt werden. Einzelne Produkte aus diesem Katalog sind heute nicht mehr lieferbar. Wenn möglich, bietet Ihnen Ihr Siemens-Partner dafür geeignete Ersatztypen an. Die in diesem Katalog aufgeführten Produkte und Systeme werden unter Anwendung eines von DQS zertifizierten Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001 (ZertifikatRegister-Nr.: 2613-04) vertrieben. Das DQS-Zertifikat ist in allen EQ Net-Ländern anerkannt (Reg. Nr.: 2613). REG. NR. 2613-04 Kopplungen Anhang Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 TELEPERM M Einführung Kurzbeschreibung Prozessleitsystem TELEPERM M Das Prozessleitsystem TELEPERM M bietet alle zur Prozessautomatisierung erforderlichen Funktionen. Es eignet sich hervorragend zum vollständigen Automatisieren kontinuierlicher und diskontinuierlicher verfahrenstechnischer Prozesse. Die TELEPERM M-Subsysteme gliedern sich in Funktionseinheiten, die für die verschiedenen Aufgaben der Prozessautomatisierung optimiert sind: • Automatisierungssysteme AS • Operator Systeme OS • Bussysteme CS und PROFIBUS Automatisierungssysteme AS Die verschiedenen TELEPERM M-Automatisierungssysteme unterscheiden sich im Aufbau, im Funktionsangebot und in der Leistung. Die im vorliegenden Katalog beschriebenen Automatisierungssysteme AS 235, AS 235 H und AS 235 K sind bewährt und zuverlässig. Sie sind in weiten Grenzen ausbaubar und können mit einer Vielzahl an unterlagerten Systemen gekoppelt werden. Das AS 235 H hat zudem einen redundanten Zentralteil und erfüllt dadurch besonders hohe Ansprüche an die Verfügbarkeit. Die Systeme AS 235 können über den TELEPERM M-Anlagenbus CS 275 untereinander sowie mit überlagerten Systemen kommunizieren. Für den Anschluss der Prozessperipherie (Aufnehmer und Stellglieder) an die Automatisierungssysteme AS 235, AS 235 H und AS 235 K steht ein vielfältiges Spektrum von TELEPERM M-Ein-/ Ausgabebaugruppen zur Verfügung, zum Teil mit eigener Verarbeitungsleistung oder anwenderspezifisch konfigurierbar. Die Automatisierungsysteme AS 388/TM und AS 488/TM (siehe Katalog PLT 112) nutzen als Hardwareplattform die Automatisierungsrechner SIMATIC M7-300 und M7-400 und sind kompatibel zum System AS 235. Sie sind für die Erweiterung bestehender TELEPERM M-Anlagen ebenso geeignet wie für den Aufbau von Neuanlagen. Die Systeme AS 388/TM und AS 488/TM sind am Anlagenbus PROFIBUS-TM betreibbar. PROFIBUS-TM setzt auf dem standardisierten PROFIBUS auf. Das System AS 488/TM kann darüber hinaus auch am Anlagenbus CS 275 betrieben werden. An die Systeme AS 388/TM und AS 488/TM lassen sich über ein oder zwei PROFIBUS-DP-Schnittstellen Dezentrale Peripheriegeräte ET 200M mit einer umfangreichen Palette an Peripheriebaugruppen anschließen. Operator Systeme OS Zur Prozessführung werden die busfähigen Operator Systeme OS 525 (Katalog PLT 122) und WinCC/TM-OS (Katalog PLT 123) eingesetzt. Sie kommunizieren mit den unterlagerten TELEPERM M-Automatisierungssystemen sowie mit SIMATIC S5-155U über den Anlagenbus CS 275 oder PROFIBUS-TM. Durch die variable Ausbaubarkeit vom Einplatz- zum Mehrplatzsystem, bei dem die OS-Grundeinheit über einen Terminalbus mit mehreren Terminals kommuniziert, decken die Operator Systeme die gesamte Bandbreite des Anwendungsspektrums vom unteren bis zum oberen Leistungsbereich ab. Das System OS 525 Lokal ermöglicht die Einrichtung eines lokalen AS-Bedienplatzes mit kompletter OS 525-Funktionalität. 1/2 Siemens PLT 111 · 1999 TELEPERM M Engineering Die Projektierungssoftware PROGRAF AS+ wird für die Automatisierungssysteme AS 235, AS 235 H, AS 235 K, AS 388/TM und AS 488/TM eingesetzt und bietet u.a. mit grafischem Funktionsplaneditor und integrierter Datenbank eine vielfältige Dokumentations- und Projektierungsunterstützung. Als Projektierungssystem für WinCC/TM-OS eignet sich jedes Einplatzsystem WinCC/TM-OS-Single mit RC-Lizenz (Runtime+Configuration), für OS 525 ein OS 525-Einplatzsystem/Terminal mit Projektierungssoftware OS 525-BIPRO. Anlagenbus Der Anlagenbus ist die zentrale Kommunikationskomponente jedes dezentralen Prozessleitsystems. Dafür stehen beim Prozessleitsystem TELEPERM M zwei verschiedene Bussysteme zur Auswahl, die innerhalb einer Anlage auch miteinander kombinierbar sind: • CS 275 • PROFIBUS-TM Der in vielen Automatisierungsanlagen bewährte Anlagenbus CS 275 ist prädestiniert für die Kommunikation zwischen den Automatisierungssystemen AS 235, AS 235 H, AS 235 K und AS 488/TM sowie den Operator Systemen OS 525 und WinCC/TM-OS. Der Anlagenbus CS 275 funktioniert nach dem „Token-passing-Verfahren“ und kann wahlweise auch redundant ausgeführt werden. Mehrere Busse lassen sich durch Buskoppler so miteinander verbinden, dass Busnetze entsprechend der Struktur der Anlage entstehen. Das Bussystem wird dezentral gesteuert. Die Busanschaltung eines jeden Subsystems darf nach bestimmten Kriterien die Masterfunktion übernehmen. Am Anlagenbus PROFIBUS-TM sind die Automatisierungssysteme AS 388/TM und AS 488/TM sowie die Operator Systeme OS 525 und WinCC/TM-OS anschließbar. Der PROFIBUS-TM ist dadurch charakterisiert, dass er den modernen PROFIBUS-Kommunikationsstandards nach EN 50170 entspricht, aber auf der Anwenderebene (Schnittstelle zwischen Busanschaltung und Applikation) die TELEPERM M-Verständigungsmechanismen des CS 275 nutzt (AKS-, BKS-, MKS- und PL/PS-Telegramme). Der Anlagenbus PROFIBUS-TM arbeitet ebenfalls nach dem Verfahren „Token passing“. Er kann als elektrisches oder optisches Netz ausgeführt werden. Beide Netzstrukturen sind auch miteinander mischbar. PROFIBUS-TM wird vorzugsweise für neue Anlagen/Teilanlagen verwendet. Durch eine Bridge CS-L2 lassen sich CS 275 und PROFIBUS-TM miteinander verbinden und so bestehende mit neuen Anlagenteilen verknüpfen. Hinweis: Informationssysteme, Fremdrechner, Personal Computer und Gateways lassen sich am Anlagenbus CS 275 anschließen. Personal Computer mit dem Softwarepaket Win TM sind auch an PROFIBUS-TM anschließbar. Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 TELEPERM M Einführung Kurzbeschreibung WinCC/TM-OSOperator Terminals WinCC/TM-OSOperator Terminals SIMATIC PCS 7 Operator Terminals Terminalbus WinCC/TMOS-Server WinCC/TMOS-Server Projektierungssoftware PROGRAF AS+ inkl. WinCC/TM-CS 275 inkl. WinCC/TMPROFIBUS Bridge CS 275 OS-Server SIMATIC PCS 7 PROFIBUS-TM AS 388/TM TELEPERM M AS 414/ AS 416 / AS 417 PROFIBUS-DP ET 200M AS 488/TM PROFIBUS-DP PROFIBUS-DP TELEPERM ME/A-Baugruppen AS 488/TM PROFIBUS-DP AS 235 TELEPERM ME/A-Baugruppen SIMATIC PCS 7 Bild 1/1 Systemkonfigurationsbeispiel für das Prozessleitsystem TELEPERM M, mit Migration zum Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7 Funktionen der Systeme AS 235 Die Automatisierungssysteme AS 235, AS 235 H und AS 235 K erfüllen alle leittechnischen Funktionen wie Messen, Überwachen, Regeln, Rechnen und Steuern, auch unter besonderer Berücksichtigung von diskontinuierlichen Batch-Prozessen. Die Automatisierungssysteme übernehmen dabei auch die Aufgaben der lokalen Bedienung und Beobachtung, z.B. Anzeigen, Melden, Alarmieren, Prozessbedienung und Protokollieren. Die Systeme AS 235 und AS 235 K unterscheiden sich nur im Aufbau. Das System AS 235 ist in einen Schrank, das System AS 235 K in ein Wandgehäuse eingebaut. Für Anwendungsfälle mit besonders hohen Anforderungen an die Verfügbarkeit ist das System AS 235 H mit redundantem Zentralteil vorgesehen. Zum Lösen der leittechnischen Aufgaben stehen dem Anwender in den Automatisierungssystemen AS 235, AS 235 H und AS 235 K eine große Anzahl von vorkonfektionierten Funktionsbausteinen zur Verfügung. Hierdurch wird die „Programmierung“ der Automatisierungssysteme sehr vereinfacht, da die im Systemspeicher vorhandenen Funktionsbausteine nur durch die Eingabe von Strukturieranweisungen und Parametern aktiviert zu werden brauchen. Zusätzlich bieten die Systeme AS 235, AS 235 H und AS 235 K dem Anwender die Möglichkeit, für besondere Aufgaben – wie Optimierung, An- und Abfahren oder Steuerungen – die mit den vorhandenen Funktionsbausteinen oder den Batch-Funktionen nur mit Aufwand lösbar sind, Sprachmittel zu verwenden. Zur Verfügung steht die Prozesssprache TML (TELEPERM M Language) für analoge und binäre Verarbeitungen sowie die vom Industrie-Automatisierungssystem SIMATIC her bekannte Steuerungssprache STEP M. Mit TML/STEP M können neue, optimal auf die jeweilige Aufgabe zugeschnittene Funktionsbausteine definiert werden. Trotz extrem hohem Freiheitsgrad wird dabei die übersichtliche und transparente „Bausteintechnik“ nicht verlassen. Häufig vorkommende Bausteinkombinationen können zu sogenannten Typicals zusammengefasst werden und als solche jeweils wie ein einzelner Baustein eingesetzt werden. Als Schnittstelle zum Prozess steht für die Automatisierungssysteme AS 235, AS 235 H und AS 235 K ein breites Spektrum von Eingabe- und Ausgabebaugruppen zur Verfügung. Vorverarbeitende E/A-Baugruppen, z. B. Baugruppen, die selbständig regeln können, ermöglichen es dem Anwender, eine unterlagerte Einzelreglerebene zu projektieren. Hierdurch wird die Verfügbarkeit des Automatisierungssystems noch weiter erhöht. Die Prozessschnittstelle wird darüber hinaus insbesondere für den Starkstrombereich oder dezentrale Kleinausbauten durch systemkonforme Ankopplung von SIMATIC-Komponenten ergänzt. Zum lokalen Bedienen und Beobachten haben die Systeme AS 235, AS 235 H und AS 235 K wahlweise einen oder zwei autarke Bedienkanäle. Das heißt, Prozessbedientastatur, Prozessmonitor und Drucker können an jeden der beiden Bedienkanäle angeschlossen und mit voneinander unabhängigen Bedien- und Beobachtungsfunktionen betrieben werden. Außer normierten Anzeigen, die durch Ansprechen der Automatisierungs-Funktionsbausteine ohne irgend eine weitere Projektierung entstehen, können vom Anwender auch freie Anzeigen projektiert werden. Eine normierte Anzeige ist z.B. das Kreisbild zur Bedienung eines Regelkreises, eine freie Anzeige die schematische Darstellung von Anlagenteilen (Fließbild) in ihrem jeweiligen Prozesszustand. Bei zentraler Bedienung und Beobachtung im Verbundbetrieb können die lokalen Bediengeräte teilweise entfallen. Projektierung Zum Projektieren gehört das Einbringen der Automatisierungsstruktur in das Automatisierungssystem durch Strukturieranweisungen, Parameterangaben sowie fallweise auch TML- und STEP-M-Programmierung und ihre Rückdokumentation. Dies ist entweder ohne zusätzliches Programmiergerät/Personal Computer (PG/PC) direkt am Automatisierungssystem möglich (Eigenstrukturierung, listenförmige Ein-und Ausgabe) oder mit einem Engineeringwerkzeug PROGRAF AS+ auf einem PG/PC. Beide Projektierungsverfahren sind sowohl • lokal für ein Automatisierungssystem als auch • zentral von einem System AS 235 oder einem PC mit PROGRAF AS+ aus für busgekoppelte Systeme anwendbar. Siemens PLT 111 · 1999 1/3 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 TELEPERM M Einführung Systemdaten Allgemeine Systemdaten Allgemeine Systemdaten 1) Zul. Umgebungstemperatur • Analogsignale • Baugruppen – im Betrieb – Δt/h – Δt/min – bei Transport und Lagerung 0 bis 70 °C max. 10 K max. 0,5 K -40 bis +70 °C Gleichspannung – Nenngebrauchsbereich bezogen auf MZ -10 bis +10 V -10 bis 0 V 0 bis+10 V • Schrank (im Betrieb) Schrankumgebungstemperatur in 1 m Höhe über dem Schrankboden – Überlaufbereich – Eingangswiderstand – Ausgangsbelastbarkeit -10,5 bis +10,5 V 100 kΩ 1 mA 0 bis 40 °C Gleichstrom – Nenngebrauchsbereich – Überlaufbereich – Eingangswiderstand – Nennausgangsbürde bezogen auf M 0 bis 20 mA oder 4 bis 20 mA 0 bis 21 mA oder 3,7 bis 21 mA 12,5, 50 oder 350 Ω 500 oder 600 Ω Verringerung der angegebenen Temperaturwerte ab 1000 m ü. N.N. 10 K/1000 m Höhe Zul. Luftfeuchte im Betrieb bei Lagerung Analogsignalausgänge kurzschluss- und überlastfest – im Jahresmittel – an 30 Tagen/Jahr – an 60 Tagen/Jahr max. 75 % max. 95 % – max. 65 % – max. 85 % Überspannungsfestigkeit bei binären und analogen Ein- und Ausgängen nach lEC-Information 255-4 (Bild 1/2) Klasse II Betauung nicht zulässig Mechan. Umweltbedingungen Betriebsbeanspruchung (Baugruppen im Baugruppenträger) – 10 bis 60 Hz – 60 bis 500 Hz 0,15 mm Auslenkung 2 g Beschleunigung Systemschrank – 10 bis 58 Hz – 58 bis 500 Hz 0,035 mm Auslenkung 0,5 g Beschleunigung Transportbeanspruchung (Baugruppen im Baugruppenträger) – 5 bis 8 Hz – 8 bis 500 Hz 7,5 mm Auslenkung 2 g Beschleunigung Aufbau, Erdungsbedingungen Potentialdifferenz aller Massesternpunkte von dezentralen Systemen max. 7 V Isolation entsprechend VDE 0160 Schutzklasse Klasse l Isolation der Baugruppen, der Luftund Kriechstrecken von Stift zu Stift oder von Leiter zu Leiter nach VDE 0110 Bild 1/2 Überspannungsfestigkeit / Dynamische Zerstörgrenze Signaldaten (Schnittstelle zur Feldebene) • Binärsignale Gleichspannung bezogen auf M-Potential Signaldefinition – L (low) – H (high) Eingänge Ausgänge -30 bis +4,5 V 0 bis 2,5 V +13 bis +33 V L+ bis (L+ - 2,5 V) Eingangsströme – Elektronische Geber – Kontakte 0,5 mA 4 mA Ausgangsströme bei DC 24 V 8,5 mA/100 mA/120 mA Leistungssignale max. 400 mA Binärsignalausgänge kurzschluss- und überlastfest typische Werte für Projektierung 1) Abweichungen im Einzelfall möglich. Vgl. Technische Daten der Einzelkomponenten 1/4 Siemens PLT 111 · 1999 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 TELEPERM M Einführung Systemdaten Technische Daten Automatisierungssysteme Zentralteil Technische Daten Automatisierungssysteme (Fortsetzung) Stromversorgung AS Zentralprozessor mikroprogrammiert Rechenwerk-Verarbeitungsbreite 32 bit Prozessbearbeitungsebenen 5 • azyklisch 2 (Alarm- und Hintergrundebene) • zyklisch 2 (125 ms, 1 s) und Kommunikationsebene • Zul. Bereich einschl. Überlagerung Speicher (EDC) Korrektur 1 Bit bei Lesen Schnittstelle zum Zentralprozessor 16 bit breit Zul. überlagerte Welligkeit (DC 24 V-Systeme) 15 % vom Mittelwert der Gleichspannung, innerhalb des zul. Bereiches Arbeitsspeicher (RAM) 4000 kbyte Speicher für Systemsoftware (RAM) 1 Mbyte Grenzgebrauchsbereich (DC 24 V-Systeme) 35 V ≤ 500 ms 45 V ≤ 10 ms Speicherpufferzeit (RAM) Tmin 480 h Spannungseinbruch bei UN=24 V (DC 24 V-Systeme) 0 V ≤ 5 ms, Erholzeit 10 s Erforderliche externe Absicherung – max. 80 A mit E/A-Baugruppen (AS 235 und AS 235 H) – 25 A (AS 235 K, DC 24 V) – 10 A (AS 235 K, AC 230 V) Stromaufnahme von Grundeinheit und Grundsystem (typischer Wert ohne E/A-Baugruppen) 50 Hz non-interlaced 15,625 kHz RGB mit SYNC im Grünkanal 5,5 A (AS 235) 8,5 A (AS 235 H) 6,5 A (AS 235 K, DC 24 V) 1,0 A (AS 235 K, AC 230 V) Leistungsaufnahme (Grundeinheit/-system) 32 Zeilen à 64 Zeichen 8 hochauflösend 1 29 Zeilen 1, für Strukturierung – max. 160 W (AS 235, ohne E/A-Baugruppen) – max. 200 W (AS 235 H, ohne E/A-Baugruppen) – max. 220 W (AS 235 K, DC 24 V, mit E/A-Baugruppen) – max. 330 VA (AS 235 K, AC 230 V, mit E/A-Baugruppen) Zul. Schrankwärmebelastung (für AS 235 und AS 235 H) Eingabe- und Ausgabegeräte Bedieneinheit 1 Prozessmonitor 1 Prozessbedientastatur • Anzahl der simultan benutzbaren Bedieneinheiten 2 Prozessmonitor • Bildfrequenz • Zeilenfrequenz • Bildsignale Versorgungsspannung DC 24 V (AS 235 K auch AC 50/60 Hz, 230 V) • redundante Einspeisung bei AS 235 H und AS 235 K, DC 24 V; wahlweise bei AS 235 DC 20,8 bis 33 V (AS 235 und AS 235 K, DC 24 V) DC 21,6 bis 31 V (AS 235 H) Grafikdarstellung • Semigrafik • Format • Farben • Auflösung • Meldezeile • Arbeitsfeld • Eingabezeile Strukturiereinheit 1 Strukturiertastatur, 1 Mini-Disketteneinheit Mini-Disketteneinheit max. 350 W max. 700 W • mit Wärmeaustauscher und Lüfterbaugruppen max. 1000 W Abzuführende Verlustleistung aus dem Gehäuse (nur AS 235 K) max. 200 W Nadel- und Tintenstrahldrucker 2/2 Schutzart EN 60 529 AS 235/235 H AS 235 K • Standardschrank ohne Wärmetauscher • Standardschrank mit Wärmetauscher • Stahlblechgehäuse • Baugruppenträger IP 20 – IP 54 – – IP 00 IP 21 IP 00 Funktionsgefährdende Gase Industrieatmosphäre von begehbaren Räumen ist zulässig • Diskettenformat • max. Speichervolumen je Diskette 5,25 Zoll 1 Mbyte Protokolldrucker/Meldedrucker • Anzahl simultan betreibbarer Protokoll-/Meldedrucker • Format • Druckgeschwindigkeit bei Normalschrift • ohne Wärmeaustauscher 1) – ohne Lüfterbaugruppe – mit Lüfterbaugruppen DIN A4 (80 Zeichen/Zeile) oder DIN A3 (136 Zeichen/Zeile) 300 Zeichen/s 1) Bei Schrankeintrittstemperatur 40 °C Siemens PLT 111 · 1999 1/5 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 TELEPERM M Einführung Systemdaten Technische Daten Automatisierungssysteme (Fortsetzung) E/A-Baugruppen Funktionsbaugruppen/Rechenbaugruppen Autarke Regler- und Einzelsteuerungsbaugruppen oder anwenderstrukturiert mit eigenem Mikroprozessor Signalbaugruppen binär und analog Zählbaugruppen Zählimpulsbaugruppe, Dosierzählerbaugruppe Koppelbaugruppen für Peripherie-E/A-Baugruppen und -geräte SIMATIC S5/S7 sowie für unterlagerte Geräte und Systeme Max. Anzahl E/A-Baugruppen 90 / 1141) 91 / 1031) 6 / 1081) (AS 235) (AS 235 H) (AS 235 K) Typisches Mengengerüst Regelkreise 30 bis 80 Zusätzliche Analogwertüberwachungen 50 bis 120 Ablaufsteuerungen 5 bis 15 Verknüpfungssteuerungen 100 bis 250 Beliebige Anzahl von Fließbildern (bis 8 Farben) und individuell aufgebaute Protokolle Maße / Gewicht Maße (H x B x T) in mm • Standardschränke – mit Schutzart IP 20 – mit Schutzart IP 20 und IP 54 • Gehäuse mit Schutzart IP 21 2200 x 900 x 400 2200 x 900 x 600 820 x 600 x 360 Gewicht 200 bis 250 kg 2) 77 kg 3) 85 kg 3) • AS 235 / AS 235 H • AS 235 K (DC) AS 235 K (AC) 1) bei Einsatz mit Erweiterungssystem ES 100 K 2) typischer Wert, abhängig von der Bestückung mit E/A-Baugruppen 3) ohne E/A-Baugruppen 1/6 Siemens PLT 111 · 1999 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Systemarchitektur 2/2 2/4 Leistungsmerkmale Redundanz mit AS 235 H 2/5 Standard-Funktionsbausteine Projektierung Siemens PLT 111 · 1999 2/1 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Systemarchitektur Leistungsmerkmale Leistungsmerkmale Die Systeme AS 235, AS 235 H und AS 235 K sind speicherprogrammierbare Automatisierungssysteme des Prozessleitsystems TELEPERM M auf Funktionsbausteinbasis. Sie unterscheiden sich im Aufbau und in der Verfügbarkeit, nicht im Funktionsumfang. Das System AS 235 K wird eingebaut in ein Wandgehäuse geliefert, die Systeme AS 235 und AS 235 H eingebaut in Schränke. Das Automatisierungssystem AS 235 H hat zur Erfüllung besonders hoher Anforderungen an die Verfügbarkeit einen redundanten Zentralteil. Die Systeme können entweder allein, nicht systemgekoppelt, mit eigener lokaler Bedienung und Beobachtung eingesetzt werden oder systemgekoppelt, im Verbund mit zentraler Bedienung und Beobachtung. Systemkonfiguration Die Automatisierungssysteme bestehen aus • einer Grundeinheit (AS 235, AS 235 H) bzw. einem Grundsystem (AS 235 K), • Erweiterungssystemen ES 100 K (Wandgehäuse) oder Erweiterungseinheiten (zum Einbau in Schränke), als Ergänzung für den Ausbau mit Ein-/Ausgabebaugruppen. Standard-Eingabe-/Ausgabegeräte ermöglichen die lokale Kommunikation mit dem Automatisierungssystem während der Strukturierungs- und Inbetriebnahmephase sowie in der späteren Betriebsphase. Anschließbar sind: • 54-cm-Prozessmonitore, • Prozessbedientastatur und Strukturiertastatur, je max. 2 für 2 voneinander unabhängige Bedienplätze • bis zu 4 Protokolldrucker, • eine Mini-Disketteneinheit zum Booten des Systemspeichers und Laden/Retten des Anwenderspeichers. Grundsystem/Grundeinheit Die Grundeinheit (AS 235, AS 235 H) bzw. das Grundsystem (AS 235 K) enthält im wesentlichen • die Stromversorgungsbaugruppen, • die Zentralprozessorbaugruppe, • eine Speicherbaugruppe mit batteriegepuffertem Anwenderspeicher mit 4.000 Kbyte Speicherkapazität sowie • Anschaltbaugruppen für die Eingabe- und Ausgabegeräte und das Bussystem CS 275, beim System AS 235 H jeweils redundant. Der Zentralprozessor ist mikroprogrammiert und hat eine Verarbeitungsbreite von max. 32 bit. Für die Verarbeitung existieren 3 Grundzyklen (125 ms, 1 s und Hintergrundebene). Es kann jedoch auch eine azyklische Arbeitsweise vorgegeben werden. In der Grundeinheit des Systems AS 235 und im Grundsystem des Automatisierungssystems AS 235 K stehen jeweils 6 Steckplätze für E/A-Baugruppen zur Verfügung. In der Grundeinheit der Systeme AS 235 H lassen sich keine E/A-Baugruppen stekken. Standardmäßig sind in den Systemen steckbar: • AS 235 max. 90 E/A-Baugruppen (Grundeinheit + 6 Erweiterungseinheiten) • AS 235 H max. 91 E/A-Baugruppen (7 Erweiterungseinheiten) • AS 235 K max. 108 E/A-Baugruppen (Grundsystem + 8 Erweiterungssysteme ES 100 K) Durch zusätzlichen Einsatz von Erweiterungssystemen ES 100 K an AS 235 und AS 235 H lässt sich die Anzahl der nutzbaren E/A-Steckplätze steigern: • AS 235 max. 114 E/A-Baugruppen • AS 235 H max. 103 E/A-Baugruppen 2/2 Siemens PLT 111 · 1999 Systemarchitektur E/A-Baugruppen Bei den E/A-Baugruppen wird unterschieden zwischen • Signalbaugruppen, • Funktionsbaugruppen, • Rechenbaugruppen und • Koppelbaugruppen. Signalbaugruppen werden zur Ein- und Ausgabe der Prozesssignale benötigt, und zwar im allgemeinen ohne weitere Vorverarbeitung (Ausnahme: Kennlinienanpassung bei Temperaturerfassung). Funktionsbaugruppen (Reglerbaugruppen) und Rechenbaugruppen stellen eine eigene, vom Zentralteil des Automatisierungssystems unabhängige Verarbeitungsleistung zur Verfügung, die entweder zusätzlich zum Erhöhen der Gesamtverarbeitungsleistung oder zum Erhöhen der Verfügbarkeit durch Übernahme von Backup-Aufgaben bei Ausfall des Zentralteils des Automatisierungssystems eingesetzt wird. Die Rechenbaugruppen ermöglichen die Strukturierung individueller Anwenderfunktionen. Koppelbaugruppen ermöglichen den Anschluss von E/A-Baugruppen über größere Entfernungen. Sie machen darüber hinaus nicht signalvorverarbeitende E/A-Baugruppen der Automatisierungsgeräte SIMATIC S5 einschließlich der Dezentralen Peripherie ET 100U für die Automatisierungssysteme nutzbar. Speicher, Strukturierung Der batteriegepufferte Speicher der Automatisierungssysteme ist unterteilt in • Systemspeicher und • Anwenderspeicher. Der schreibgeschützte Systemspeicher enthält die grundsätzlich zum Automatisierungssystem gehörende Software in Form von Grundprogrammen und Funktionsbausteinen. Dies sind weit über 100 standardisierte Bausteine zur Messwerterfassung, zum Regeln, Steuern, Rechnen, Überwachen, Protokollieren und Anzeigen sowie zum Bedienen und Beobachten. Statt das System mit einzelnen Befehlen zu programmieren und die dabei notwendigen Programmtests durchzuführen, brauchen bei den Automatisierungssystemen des Prozessleitsystems TELEPERM M nur diese fertigen Funktionsbausteine strukturiert zu werden, um ein „Anwenderprogramm“ zu erhalten. Strukturieren heißt dabei, im einfachsten Fall mit der Strukturiertastatur Funktionsbausteine aufzurufen, wenn erforderlich auch mehrfach, und mit den jeweiligen Verschaltungsanweisungen und Parametern versehen. Die dabei entstehenden anwendungsbezogenen Strukturierdaten werden im Anwenderspeicher abgelegt. Strukturiert werden kann nicht nur vor der Inbetriebnahme des Automatisierungssystems, sondern auch während des Betriebs. Hierzu können unter anderem auch Teilfunktionen des Anwendersystems vorübergehend außer Betrieb genommen werden. Komfortables Strukturieren mit grafischer Struktureingabe ermöglicht das Engineeringwerkzeug PROGRAF AS+, das in einem lokal an das Automatisierungssystem AS 235/235 H/235 K oder zentral an das Bussystem CS 275 angeschlossenen Personal Computer ablauffähig ist. Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Systemarchitektur Leistungsmerkmale STEP M Zusätzlich zu den Funktionsbausteinen für binäre Verarbeitung bieten die Systeme AS 235/235 H/235 K die Möglichkeit, die Steuerungssprache STEP M zu verwenden, mit der auch umfangreiche und komplexe Steuerungsaufgaben formuliert werden können, ohne die Bausteinstruktur zu verlassen. TML-Sprache Über die Baustein-Firmware hinaus kann für besondere Aufgaben die Prozesssprache TML verwendet werden. Mit dieser lassen sich spezielle Funktionsbausteine aufbauen und besonders komplexe Funktionen realisieren, z. B. für die Mischung von Binärwert- und Messwertarithmetik. Bedienung und Beobachtung Zum lokalen Bedienen und Beobachten haben die Systeme AS 235, AS 235 H und AS 235 K wahlweise einen oder 2 autarke Bedienkanäle. D.h. Prozessbedientastatur, Drucker und Prozessmonitor können jeweils zweifach angeschlossen und mit voneinander unabhängiger Bedien- und Beobachtungsfunktion betrieben werden. Bei zentraler Bedienung und Beobachtung im Verbundbetrieb können die lokalen Bediengeräte teilweise entfallen. Leistungsumfang Der RAM-Anwenderspeicher der Automatisierungssysteme hat eine Speicherkapazität von 4.000 Kbyte. Dadurch sind mit einem einzelnen System bereits größere Automatisierungsvorhaben realisierbar. Datenmengen umfangreicher Chargenprozesse können bewältigt werden. Berücksichtigt man, dass verschiedenartige Aufgaben gemischt auftreten, ergibt sich etwa folgender Leistungsumfang: • 30 bis 80 Regelkreise • 50 bis 120 zusätzliche Analogwertüberwachungen • 5 bis 15 Ablaufsteuerungen • 100 bis 250 Verknüpfungssteuerungen • beliebige Anzahl von Fließbildern (bis zu 8 Farben) und individuell aufgebaute Protokolle. Systemeigenschaften im Überblick • Automatisierungssystem für autarken Betrieb mit lokaler Bedienung oder für Verbundbetrieb mit zentraler Bedienung • Eingebaut in Wandgehäuse oder Schrank • In weiten Grenzen ausbaubar (je nach System bis zu 114 E/A-Baugruppen) • Anwenderspeicher bis 4.000 Kbyte auf einer Baugruppe • 32-bit-Verarbeitung von Analogwerten • Optimierte Datenrate durch getrennte Verarbeitung von Analog- und Binärwerten • Zentralteil wahlweise redundant bei taktsynchroner Arbeitsweise (AS 235 H) • Fallweise Betrieb ohne Lüfter • Komplettes Spektrum von Standard-Funktionsbausteinen • Anwenderfunktionsbausteine mit komfortabler Programmiersprache TML, für Steuerungsaufgaben auch Programmiersprache STEP M • Strukturieren/Programmieren online, ohne Programmiergerät (listenförmig) oder mit PC (grafisch) • Lokales oder zentrales Strukturieren (über Bus) Siemens PLT 111 · 1999 2/3 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Systemarchitektur Redundanz mit AS 235 H Anlagenbus CS 275 Zentraleinheit I Synchronisierung Zentraleinheit II Vergleich, Querkopplung redundanter E/A-Bus Vergleich, Umschaltung E/A-Bus Vergleich, Umschaltung E/A-Bus E/ABaugruppen E/ABaugruppen Prozeßebene redundanter Weg Bild 2/1 1-von-2-Redundanzstruktur bei AS 235 H Redundanz beim Automatisierungssystem AS 235 H In Bezug auf die Zuverlässigkeit und Sicherheit eines Systems sind unterschiedliche Systemeigenschaften zu beachten. Anforderungen an die Zuverlässigkeit werden durch fehlertolerante (hochverfügbare) Systeme, Anforderungen an die Sicherheit durch fehlersichere (fail-safe/sicherheitsgerichtete) Systeme erfüllt. Nach VDI/VDE 3542 gilt: Ein System ist fehlertolerant, wenn auftretende Fehler keine Auswirkungen auf seine Funktion haben. Fail-safe ist die Fähigkeit eines technischen Systems, beim Auftreten bestimmter Ausfälle im sicheren Zustand zu bleiben oder unmittelbar in einen anderen sicheren Zustand überzugehen. Das Automatisierungssystem AS 235 H ist ein hochverfügbares System mit redundantem, taktsynchron arbeitendem Zentralteil, bei dem ein auftretender Systemfehler die Fortführung der projektierten Automatisierungsfunktionen nicht unterbricht. Es arbeitet nach dem fehlertolerierenden 1-von-2-Prinzip. Dazu ist das System AS 235 H mit 2 identischen Zentraleinheiten ausgestattet, der Mastereinheit und der Reserveeinheit (Bild 2/1). Jede der beiden Zentraleinheiten enthält u.a. Stromversorgungsbaugruppe, Zentralprozessor, Speicherbaugruppe für Systemsoftware und Anwenderprogramm sowie in Abhängigkeit von der Anzahl der anzuschließenden E/A-Baugruppen ein oder zwei Anschaltbaugruppen für den E/A-Bus. Die in den beiden Speicherbaugruppen abgespeicherten Anwenderprogramme sind identisch. Prozesssignale werden stets beiden Zentraleinheiten zugeführt. Nur eine von ihnen kann als Mastereinheit über die E/A-Baugruppen Befehle zum Prozess ausgeben. Die zweite arbeitet im Hot-Standby-Betrieb und ist ständig in der Lage, bei Ausfall der Mastereinheit stoßfrei die Prozessführung zu übernehmen. Die vollsynchrone Arbeitsweise beider Teilsysteme des Systems AS 235 H macht eine beliebige Masterschaftszuteilung möglich: Master/Reserve oder Reserve/Master. Wegen der Verzweigung aller Eingabedaten haben beide Teilsysteme immer den gleichen Informationsstand, so dass eine Online-Backup-Datenübertragung zwischen den beiden Teilsystemen überflüssig wird. 2/4 Siemens PLT 111 · 1999 Zentrale Fehler werden mit Hilfe eines Hardware-Vergleichers sehr schnell erkannt. Dieser vergleicht bei jeder Schreib- und Leseoperation der taktsynchron arbeitenden Zentralprozessoren die zweifach-redundanten Bussignale miteinander. Im Fehlerfall werden Software-Testprogramme gestartet, die den Fehlerort lokalisieren. Die synchronen Signale des redundanten E/A-Busses werden jeweils für selektive Bereiche von maximal 13 E/A-Baugruppen auf Gleichheit überprüft und auf den einkanaligen E/A-Bus der Standard-E/A-Baugruppen umgesetzt. Vom redundanten E/ABus 1 (A) können bis zu 3, durch eine Erweiterung um den redundanten E/A-Bus 2 (B) weitere 4 selektive E/A-Baugruppenbereiche versorgt werden. Eine strenge Unterteilung in Fehlerabgrenzungsregionen stellt sicher, dass sich Einzelfehler höchstens auf einen selektiven E/A-Baugruppenbereich auswirken können. Das System AS 235 H ermöglicht eine Wartung und Reparatur ohne Störung der Prozessbearbeitung. Hierzu wird das entsprechende Teilsystem, gleichgültig, ob im Master- oder im Reservezustand, aus dem Synchronbetrieb genommen. Das Partnersystem erhält oder behält automatisch die Masterschaft und damit die aktive Prozessbearbeitung. Das gesperrte und jetzt passive Teilsystem arbeitet nun vollständig unabhängig, aber ohne die E/A-Baugruppen, die ja vom Mastersystem benötigt werden. Der Simplexbetrieb mit 2 unabhängigen Systemen erlaubt es, neue Anwenderprogramme zu strukturieren oder zu laden, zu testen und gegebenenfalls durch Hardware-Umschaltung probeweise oder auch für immer den Prozess bearbeiten zu lassen. Diese Flexibilität vermeidet unerwünschte Prozessstillstandszeiten bei Umstellung der Automatisierungsstruktur. Der Backup eines passiven Teilsystems (Übergang vom Simplex- auf Duplexbetrieb mit übernahmebereitem Reservesystem) wird vom Bediener ausgelöst und läuft ohne Beeinflussung der Online-Bearbeitung des Mastersystems ab. Er wird durch automatische Synchronisierung abgeschlossen. Danach steht das zweite Teilsystem wieder in Reserve und ist zur Übernahme der Masterschaft bereit. Bei Anschluss an das Bussystem CS 275 verhält sich auch das redundante System AS 235 H wie ein einzelner Teilnehmer. Bezüglich der Anwendersoftware ist das Automatisierungssystem AS 235 H kompatibel zu den Automatisierungssystemen AS 235 und AS 235 K, d.h., auf diesen Systemen erstellte und ablauffähige Anwenderstrukturen sind uneingeschränkt auch im Automatisierungssystem AS 235 H einsetzbar. Wichtiger Hinweis: Das Automatisierungssystem AS 235 H ist durch Fehlertoleranz und rückwirkungsfreien Aufbau auf hohe Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit optimiert. Es gehört jedoch – wie jedes andere einfache oder auch redundante speicherprogrammierbare System – nicht in die Klasse der speziellen, durch unabhängige Prüfstellen (z. B. TÜV) beglaubigten fehlersicheren (fail-safe) Systeme. Es ist deshalb bei der Automatisierung von sicherheitsrelevanten Prozessen oder Prozessabschnitten darauf zu achten, dem System AS 235 H wie bei AS 235 / AS 235 K für diese Bereiche geeignete Verriegelungsschaltungen oder Schutzsysteme zu unterlagern, die bei Fehlern im Automatisierungssystem einen eventuell möglichen gefährlichen Betriebszustand ausschließen. Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Systemarchitektur Projektierung Standard-Funktionsbausteine Standard-Funktionsbausteine Bausteine für binäre Verarbeitung Zum Lösen der leittechnischen Aufgaben stehen in den Automatisierungssystemen vorkonfektionierte Funktionsbausteine bereit, die sog. Standard-Funktionsbausteine. Die Systeme AS 235, AS 235 H und AS 235 K haben die gleichen standardisierten Funktionsbausteine für Messwerterfassung, Regeln, Steuern, Rechnen und Überwachen. Die in der Systemsoftware enthaltenen Standard-Funktionsbausteine werden mit Projektierungswerkzeugen durch Strukturieranweisungen aktiviert. Die Funktionsbausteine werden zu einer Automatisierungsstruktur verbunden, die vom Zentralprozessor des Automatisierungssystems zyklisch, zum Teil auch azyklisch bearbeitet wird. Die Konfiguration der Automatisierungsstruktur wird im allgemeinen grafisch mit dem Projektierungswerkzeug PROGRAF AS+ erstellt (siehe auch Seite 2/9). Die folgenden Tabellen listen die Standard-Funktionsbausteine getrennt nach Aufgabengebieten auf. Bausteine für analoge und digitale Verarbeitung Typ Bezeichnung Funktion SUM Summierer Y = X1 + X2 - X3 - X4 MUL Multiplizierer Y = X1 · X2 DIV Dividierer Y = X1/X2 RAD Radizierer Y= LN Logarithmierer Y = KF · In | X | EXP Exponentialwert Y = ex Typ Bezeichnung Funktion VU UND A = E1 ∧ E2 ∧ E3 VO ODER A = E1 ∨ E2 ∨ E3 VN Negation A=E VM Merker Merker von binären Eingangssignalen (Flipflop) VZ Zeitverzögerer Einschalt- und Ausschaltverzögerer VS + STEP STEP-M-Baustein Frei programmierbar in STEP M MPX Multiplexer Zur Versorgung der STEPBefehle im folgenden VS-/KSBaustein BW Binärauswahl Auswahl der Zustandskombination von max. 3 Binärsignalen INKU Inkrementumsetzer Setzt Analogwerte in Öffnungsoder Schließimpulse um BCE BCD-Eingabe Umsetzen eines BCD-Signals in einen Analogwert BCA BCD-Ausgabe Umsetzen eines Analogwerts in ein BCD-Signal KA Kettenanfang Markiert den Beginn eines EIN/ AUS-Zweiges einer Untergruppensteuerung wie KA, mit zusätzlichen Funktionen Kettenablauf Bedingungen eines Steuerschrittes, für Kraftwerksanlagen wie KB, mit zusätzlichen Funktionen KS Kettenschritt wie KB, für verfahrenstechnische Anlagen KV Kettenverzweigung Verzweigung einer Ablaufkette auf max. 6 Zweige, bei verfahrenstechnischen Anlagen KE Kettenende Letzter Baustein einer Ablaufkette wie KE, mit zusätzlichen Funktionen KAK X oder Y = K X KB KBK ABS Absolutwert X=|X| INT Integrierer Y=K· DIF Differenzierer Y(s)/X(s) = (T·s)/(1 + (T·s/v)) PT Verzögerer Y(s)/X(s) = 1/(1 + T·s) TOZ Totzeit Y(s)/X(s) = e-s·T MIN Minimalwertauswahl Y = Minimum von X1, X2, X3 MAX Maximalwertauswahl Y = Maximum von X1, X2, X3 KEK TOB Totband Y = X-TOBU für X < TOBU 0 für TOBU ≤X ≤TOBO X-TOBO für X > TOBO HA Hilfsölautomatik PLG Polygonzug Lineare Interpolation zwischen 6 Stützpunktpaaren Steuert elektrische Hilfsölpumpen für Lagerölversorgung von Aggregaten HUP Hupenbaustein GW Grenzwertmelder Grenzwertkontrolle zwischen 2 Schaltpunkten Anstoß von Signaleinrichtungen (optisch und akustisch) EAR ASL Analogwertschalter Y = X1 für S = „0“ Y = X2 für S = „1“ Einzelanalogwertrangierer Rangiert Analogwerte von Bausteinausgängen in GA-Bausteine EBR Einzelbitrangierer SPEI Analogwertspeicher Speichern von max. 256 Analogwerten Verschaltet einzelne Binärausgänge zu GB/GM-Datenbausteinen UBR Universalbinärrangierer Verschaltet 16 Binärbausteine zu GB/GM-Datenbausteinen ∫ X dt, K = 1/T Siemens PLT 111 · 1999 2/5 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Systemarchitektur Projektierung Standard-Funktionsbausteine Bausteine für Verarbeitung mit normierter Bedienung und Beobachtung Typ Bezeichnung Funktion R Regler PID-Regler, u.a. für Störgrößenaufschaltung; Nachführen von Sollwert und Stellgröße; Grenzwertbildung wie R, mit zusätzlichen Funktionen RN M Messwertüberwachung V Verhältnis B Bedienbaustein Überwacht einen Messwert auf 3 Grenzwertpaare Ergänzung eines Reglerbausteins für Grenzwertüberwachung Begrenzung des Messwerts auf die Fehlergrenzwerte Bildung eines Verhältnisses, z.B. bei einer Verhältnisregelung Anteilsteller, z. B. bei Gleichlaufregelung oder zum Beeinflussen der Führungsgröße einer Kaskade Anzeigen von Analogwerten (interne Rechenergebnisse, ...) Bedienen von Analog- und Binärwerten (Vorgabe von Konstanten, ...) S Steuerkopf Bedienen und Beobachten einer Ablaufkette in verfahrenstechnischen Anlagen G Untergruppensteuerung GK Gruppensteuerung Bedienen und Beobachten von Ablaufketten in Kraftwerksanlagen wie G, mit zusätzlichen Funktionen A Ausgabe für Binärdaten Anzeigen und Bedienen eines Binärwertes F Fensterbaustein Anzeigen von 5 Messwerten; jeder der 5 Messwerte wird auf je ein Grenzwertpaar überwacht FN Fensterbaustein Trend 1) T SR Schreiber 1) Anzeige und Grenzwertüberwachung von 5 Messwerten; Vorgabe von 5 Grenzwertpaaren mit je einer zugehörigen Hysterese sowie von 5 Messbereichen für die Messwertanzeige Anzeige des Trends zweier Messwerte in Balkendarstellung; Zeitbasis zwischen 1,625 s und 36 h Überblick über max. 4 Messreihen, als Strichkurven auf dem Bildschirm dargestellt; 4 Grenzwertpaare zum Überwachen der Messwerte C Umschalter Zum Umschalten von Binärsignalen, z. B. Hand-/Automatikbetrieb PKM Meldungserfassung Erfasst projektierte Meldungen von Binäreingabebaugruppe/ GB-Baustein PKF Meldungsfolgeanzeige 1) Ausgabe der PKM-Meldungen; Neumeldungen der PKM-Bausteine, Anzeige der Meldehistorie 1) Anzeigen in PROGRAF AS+ 2/6 Siemens PLT 111 · 1999 Datenbausteine Typ Bezeichnung Funktion GA Datenbaustein für globale Analogwerte Abspeichern von 256 Analogwerten mit Fehler 10-9; Abspeichern von Prozessabbild, Vergangenheitswerten usw. GB Datenbaustein für globale Binärwerte Speichern und Abfragen von 256 Binärwerten; vor allem für binäre Prozess-Einund -Ausgänge GM Datenbaustein für globale Merker Speichern und Abfragen von 256 internen Binärzuständen GT Datenbaustein für globale Zeiten (Timer) Abspeichern und Bilden von Zeiten/Timer zum Durchführen zeitabhängiger Funktionen FA Datenfeldbaustein für Analogwerte Speichern von internen/externen Analogwerten mit Fehler 10-9; vor allem für interne Ergebnisse FSA Datenfeldbaustein für Analogwerte Speichern von internen/externen Analogwerten mit Fehler 10-4; vor allem für interne Ergebnisse FB Datenfeldbaustein für Binärdaten Speichern von internen/externen Binärwerten; Erweiterung der GB-/GM-Bausteine FC Datenfeldbaustein für Zeichen Speichern von alphanumerischen Zeichen (Texten) Bausteine für Signalaustausch über CS 275 Typ Bezeichnung Funktion AKS Analogkoppelsendebaustein Übertragung von max. 28 Analogwerten und verkürzter Uhrzeit (Minuten und Sekunden) von einem AS 235 zu max. 6 oder 32 Empfängern (AKE-Bausteinen) AKE Analogkoppelempfangsbaustein Empfang von max. 28 Analogwerten über CS 275 aus dem Datensatz eines AKS-Bausteins eines anderen Busteilnehmers BKS Binärkoppelsendebaustein Senden von max. 128 Binärsignalen und verkürzter Uhrzeit von einem AS 235 zu max. 6 oder 32 Empfängern (BKEBausteine) BKE Binärkoppelempfangsbaustein Empfang von max. 128 Binärwerten über CS 275 aus dem Datensatz eines BKS-Bausteins eines anderen Busteilnehmers ZKS Zeichenkoppelsendebaustein Senden von max. 4 Zeichenstrings S16 von einem AS 235 an max. 6 oder 32 Empfänger (ZKEBausteine) ZKE Zeichenkoppelempfangsbaustein Empfang von max. 4 Zeichenstrings S16 von einem anderen Automatisierungssystem MKS Meldekoppelsendebaustein Senden von 32 Binärsignalen als Meldung (mit Uhrzeit der Änderung eines Signals von 0→1 oder 1→0) an andere Busteilnehmer MKE Meldekoppelempfangsbaustein Empfangen von 32 Binärsignalen eines MKS-Bausteins und Uhrzeit des Sendezeitpunktes, die von einem anderen Busteilnehmer über den Anlagenbus CS 275 gesendet werden SKS Status-Koppelsendebaustein Übergeben von Statusinformationen an übergeordnete Systeme (Operator System, Rechner) PLPS Parameter lesen und schreiben Lesen oder Schreiben von bis zu 20 Parameter aus einem busgekoppelten System AS 235 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Systemarchitektur Projektierung Standard-Funktionsbausteine Treiberbausteine für E/A-Baugruppen Typ Bezeichnung Funktion Für Baugruppen Bestell-Nr. AE Analogeingabe AR Analogeingaberangierer Erfassen eines peripheren Analogsignals über einen Kanal einer Analogeingabebaugruppe (0 bis 20 mA, 4 bis 20 mA, 0 bis ± 10 V; Widerstandsthermometer Pt 100, Thermoelemente) oder einer Analogeingabebaugruppe der SIMATIC-S5-Automatisierungssysteme (Gerätereihe U) Erfassen von 8 analogen Prozessgrößen, Umwandeln in physikalische Messgrößen; Abspeichern in GA-Bausteine oder direkte Verschaltung 6DS1 701-8AA, -8AB 6DS1 730-8AA 6DS1 731-8AA/-8BA/ -8EA/-8FA/-8RR + 6DS1 703-8AB, -8RR 6DS1 700-... 6DS1 321-8AA 1) AA Analogausgabe Ausgabe eines Analogsignals über einen Kanal einer Analogausgabebaugruppe oder einer Analogausgabebaugruppe der SIMATIC-S5-Automatisierungssysteme (Gerätereihe U) 6DS1 702-8AA, -8RR 6DS1 321-8AA 1) BEI Binäreingabe BRA Binärrangierer Erfassen von Binärsignalen über eine Binäreingabebaugruppe; Abspeichern der Binärsignale im GB-Baustein Erfassen von 8 Binärsignalen über eine Binäreingabebaugruppe Rangieren der Signale in angegebene Verschaltungsadressen 6DS1 601-... 6DS1 602-... 6DS1 615-8AA BAU Binärausgabe Ausgabe von max. 32 Binärsignalen auf eine Binärausgabebaugruppe 6DS1 603-... 6DS1 604-8AA 6DS1 605-8BA RZ Eingabebaustein für zweikanalige Regler Ausgabebaustein für zweikanalige Regler Erfassen von Analog- und Binärsignalen eines Kanals einer zweikanaligen Reglerbaugruppe Übergeben des von einem Reglerbaustein R oder RN kommenden Stellinkrements ΔY oder Sollwertinkrements ΔW an einen Kanal einer Reglerbaugruppe 6DS1 402-... 6DS1 403-... BU8 BinärgeberÜberwachungsbaustein Erfassen und Überwachen von 8 Binärsignalen über eine Binäreingabebaugruppe 6DS1 620-8AA 6DS1 621-8AA BU16 BinärgeberÜberwachungsbaustein Erfassen und Überwachen von 16 Binärsignalen über eine Binäreingabebaugruppe 6DS1 600-8AA ZE DR Zählimpulseingabe Ein-/Ausgabe für Drehzahlregler Erfassen eines Kanals einer Zählimpulseingabebaugruppe Erfassen von Signalen der Anschaltbaugruppe und Übergeben von Signalen an die Anschaltbaugruppe 6DS1 607-8AB 6DS1 303-8AA 2) E110 Binäreingabe für SIMATICS5-Eingabebaugruppen Einlesen von 16 Binärwerten einer Anschaltbaugruppe für Eingabebaugruppen der SIMATIC-S5-Automatisierungssysteme S5-110 oder für Eingabebaugruppen der SIMATIC-S5-Automatisierungssysteme (Gerätereihe U) oder für Standard-Binäreingabebaugruppen 6DS1 310-8AA/8AB 1) 6DS1 321-8AA 1) 6DS1 600-8AA 6DS1 601-8BA 6DS1 602-8.. 6DS1 615-8AA A110 Binärausgabe für SIMATIC-S5-Ausgabebaugruppen Ausgabe von 16 Binärwerten einer Anschaltbaugruppe für Ausgabebaugruppen der SIMATIC-S5-Automatisierungssysteme S5-110 oder für Ausgabebaugruppen der SIMATIC-S5-Automatisierungssysteme (Gerätereihe U) oder für Standard-Binärausgabebaugruppen 6DS1 310-8AA/8AB 1) 6DS1 321-8AA 1) 6DS1 603-8.. 6DS1 604-8AA 6DS1 605-8BA S5KE Kopplung zu S5 - Empfangen Erfassen von Signalen der Anschaltbaugruppe über Telegramme mit Punktzu-Punkt-Kopplung 6DS1 333-8AB 1) S5KS Kopplung zu S5 - Senden Übergeben von Signalen an die Anschaltbaugruppe über Telegramme mit Punkt-zu-Punkt-Kopplung 6DS1 333-8AB 1) AEF Analogeingabe (Feldmultiplexer) Analogausgabe (Feldmultiplexer) Binäreingabe (Feldmultiplexer) Treiber zur Erfassung von Analogsignalen über die Feldmultiplexer-Analogeingabebaugruppen 2) Treiber zur Erfassung von Analogsignalen über die Feldmultiplexer-Analogausgabebaugruppen 2) Treiber zum Erfassung von Binärsignalen über die Binärsignaleingabebaugruppen des Feldmultiplexers sowie zum Erfassen von Störsignalen der Binär-E/A-Baugruppen des Feldmultiplexers 2) Treiber zur Ausgabe von Binärsignalen über die Binärausgabesignalbaugruppen des Feldmultiplexers 2) 6DS1 706-8AA 6DS1 710-8AA 6DS1 711-8AA 6DS1 406-8AA/407-8AA 6DS1 610-8AA 6DS1 611-8AA RZA AAF BEF BAF Binärausgabe (Feldmultiplexer) PRA Prüfbare Relaisbaugruppe Treiber zur Ausgabe von 16 Binärsignalen an eine prüfbare Relaisausgabebaugruppe 6DS1 606-8BA PBE Prüfbare Binäreingabe Erfassen von Binärsignalen über eine prüfbare Binäreingabebaugruppe und Übergabe der Binärsignale in Binärwertfelder 6DS1 618-8CA 6DS1 612-8AA 1) Koppelbaugruppe 2) nicht mehr lieferbar Siemens PLT 111 · 1999 2/7 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Systemarchitektur Projektierung Standard-Funktionsbausteine Treiberbausteine für strukturierbare TELEPERM ME-E/A-Baugruppen Typ Bezeichnung Funktion Für Baugruppen Bestell-Nr. MSB Motor/Ventil- und Stellantriebssteuerung Erfassen und Übergeben von Binärsignalen an die binäre Rechenbaugruppe 6DS1 717-8AA/-8RR + 6DS1 719-8AA/-8RR TVB Vorwahl- und Teilsteuerung Erfassen und Übergeben von Binärsignalen an die binäre Rechenbaugruppe zum Bedienen und Beobachten einer Vorwahl- oder Teilsteuerung 6DS1 717-8AA/-8RR BRBK Organisations- und BinärEin/Ausgabe-Baustein Erfassen von Binärsignalen aus dem Merkerbereich der binären Rechenbaugruppe, Koordinieren zusammen mit ABR, MSB oder TVB 6DS1 717-8AA/-8RR ABR Analogeingabe und Analogausgabe Erfassen und Übergeben von Analogsignalen über die binäre Rechenbaugruppe an die analoge Erweiterungsbaugruppe 6DS1 717-8AA/-8RR + 6DS1 720-8AA REN Analog-Binärein- und -ausgabe Erfassen und Übergeben von Analog- und Binärsignalen der analogen Rechenbaugruppe 6DS1 715-8BB RSK RSKB Reglerbaugruppen-Treiber Bedienbaustein für RSKBaustein Erfassen der Signale 1- und 2-kanaliger strukturierbarer Reglerbaugruppen Zum Bedienen und Beobachten strukturierbarer Reglerbaugruppen, zusammen mit RSK-Baustein 6DS1 408-8BB 6DS1 410-8BB 6DS1 411-8AA/-8RR 6DS1 412-8AA/-8RR Treiberbausteine für E/A-Baugruppen mit normierter Anzeige Typ Bezeichnung Funktion Für Baugruppen Bestell-Nr. RE Regler, einkanalig Erfassen von Signalen der einkanaligen Reglerbaugruppen; Übergeben von Befehlen und normierten Inkrementen an die Reglerbaugruppen wie RE, mit zusätzlichen Funktionen 6DS1 400-8BA (S-Regler) 6DS1 401-8BA (K-Regler) Einzelsteuerung, Motor Erfassen von Signalen der Einzelsteuerungsbaugruppen und Bereitstellen von Signalen an den Binärausgängen, z.B. für eine Untergruppensteuerung; Übergeben von Befehlen an die Einzelsteuerungsbaugruppen wie EM, mit zusätzlichen Funktionen 6DS1 500-8BA 6DS1 502-8BA EV EK Einzelsteuerung, Ventil wie EM, für die entsprechenden Baugruppen wie EV, mit zusätzlichen Funktionen 6DS1 501-8BA/-8BB 6DS1 503-8BA DZ Dosierzähler Erfassen von Signalen der Dosierzählerbaugruppen (2/4 Kanäle); Bereitstellen dieser Signale an den Ausgängen des Bausteins; Übergeben von Befehlen und normierten Analogwerten 6DS1 613-8BB EG Einzelsteuerungsbaugruppen (4 bis 8 Kanäle) Erfassen von Signalen der Baugruppen; Bereitstellen dieser Signale an den Binärausgängen; Übergeben von Befehlen 6DS1 504-8AA 6DS1 505-8AA FM Feldmultiplexer Erfassen von Signalen eines Kanals der Anschaltbaugruppe für Feldmultiplexer FM 100 1); Übergeben von Signalen an die Baugruppe 6DS1 304-8AA 6DS1 304-8BB RK EM EU 1) nicht mehr lieferbar 2/8 Siemens PLT 111 · 1999 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Systemarchitektur Projektierung Standard-Funktionsbausteine Ausgabebausteine für Drucker und Prozessmonitor Testbausteine Typ Bezeichnung Funktion Typ Bezeichnung Funktion GP Gruppenbild Aufbau der Bildhierarchie: Bereichsfeld und Gruppenbild TANZ Test-Anzeige MEL Melden Ausgabe von projektierten Klartextmeldungen mit Uhrzeit (Auflösung 1 s); auch Standardfunktionsbausteine wie z.B. der M-Baustein erzeugen Meldungen Beobachtung von Binär- und Analogvariablen; selektive Bedienung der Variablen möglich (max. je 16 Analogund Binärvariablen innerhalb eines Standardbildes) TUEB Test-Überwachung Zur Ablaufbeobachtung von TML-Programmen für: • zyklische Ablaufbeobachtung • einmalige Beobachtung eines Programm-Durchlaufs (bis zu 248 TML-Programme überwachbar) SYST. WART Test und Wartung Menügeführte Aufrufe von Wartungsunterprogrammen: • Umschalten XB, • Zustand Kopplungen CS 275, • Fehlermeldung aktivieren, • TML, • Nachladen und selektives Archivieren • Systemeinstellungen BILD +LAYO Bildausgabe Ausgabe von anlagenspezifischen Bildern PROT +LAYO Protokollausgabe Ausgabe von anlagenspezifischen Protokollen auf Drucker PKF Prozesskopplung/ Meldefolgeanzeige Ausgabe von PKM-Meldungen Organisationsbausteine Typ Bezeichnung Funktion XB Bearbeitung, zyklisch Zum Sperren/Freigeben einer Gruppe von Funktionsbausteinen und zum Freigeben jedes n-ten Zyklus XA Bearbeitung, azyklisch Zum Sperren/einmaligen Freigeben einer Folge von Funktionsbausteinen Beim Einbau in Alarmebene (ZYK 1) als ALARM-Baustein: 1 x Durchlaufen der anschließenden Bausteinfolge XZ Zeitstart Zum zeitabhängigen Ein-/Ausschalten von XB-Bausteinen FUTA Funktionstasten Zum Ein-/Ausschalten von XA-/ XB-Bausteinen per Bedienung RNAM Namensänderung Änderung von Typ- oder Bausteinnamen APRO+ PROB TML-Anschluss (von PROBLEM-Bausteinen) Zum „Einbauen“ eines anwenderspezifischen TML-Programms in die Ablaufliste Siemens PLT 111 · 1999 2/9 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme 3/2 Allgemeines 3/3 3/6 3/7 3/8 3/8 3/8 Grundschrank Bestelldaten Grundschrank Optionen für Grundschrank Erweiterungsschrank Bestelldaten Erweiterungsschrank Optionen für Erweiterungsschrank 3/9 3/14 3/15 3/16 3/17 3/17 Grundschrank Bestelldaten Grundschrank Optionen für Grundschrank Erweiterungsschrank Bestelldaten Erweiterungsschrank Optionen für Erweiterungsschrank 3/18 3/20 3/20 Grundsystem Bestelldaten AS 235 K Optionen AS 235 K 3/21 3/22 3/22 Erweiterungssystem ES 100 K Bestelldaten ES 100 K Optionen ES 100 K 3/23 3/23 Standardschränke und Zubehör Bestelldaten Systemschrankzubehör Zulässige Wärmebelastung Standardschränke IP 20 ohne Wärmeaustauscher Standardschränke IP 54 mit Wärmeaustauscher AS 235 AS 235 H AS 235 K ES 100 K Standardschränke 3/25 3/26 3/27 Prozessanschlusstechnik 3/28 Prozessanschlusstechnik 3/29 Standard-E/A-Geräte an AS 235 / AS 235 K Anschluss Personal Computer Anschluss Prozess- und Parallelmonitore Standard-E/A-Geräte an AS 235 H Steckleitungsübersicht Anschlusspläne 3/30 3/31 3/32 3/34 Siemens PLT 111 · 1999 3/1 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme Allgemeines AS 235 K Automatisierungssysteme ES 100 K ES 100 K EE4 GE AS 235 EE5 ES 100 K weitere ES 100 K, max. 4 EE1 EE6 EE2 EE3 ES 100 K a Dezentraler Aufbau: Automatisierungssystem AS 235 K, erweiterbar durch max. 8 Erweiterungssysteme ES 100 K b Zentraler Aufbau: Automatisierungssystem AS 235 mit Grund- und Erweiterungsschrank, max. 6 Erweiterungseinheiten EE Erweiterungseinheit GE Grundeinheit Bild 3/1 Dezentraler und zentraler Aufbau von Automatisierungssystemen AS 235 Allgemeines Das Automatisierungssystem AS 235 wird in drei verschiedenen Ausführungen angeboten: • Schrankausführung AS 235, • Hochverfügbare Schrankausführung AS 235 H und • Kompaktausführung AS 235 K. Bei den Automatisierungssystemen AS 235 und AS 235 H sind die E/A-Baugruppen in 6 U hohen Baugruppenträgern des Einbausystems ES 902, den Erweiterungseinheiten, untergebracht, die ausschließlich für Schrankeinbau geeignet sind. In der Grundeinheit AS 235 sind zusätzlich noch Steckplätze für 6 E/ABaugruppen vorhanden. Die Erweiterungseinheiten werden in der für die Lösung der jeweiligen Automatisierungsaufgabe benötigten Anzahl zunächst in den Grundschrank der Systeme AS 235/AS 235 H eingebaut. Ist der Grundschrank voll bestückt, werden die übrigen Erweiterungseinheiten im Erweiterungsschrank untergebracht. Das Hauptauswahlkriterium für das System AS 235 H ist die Hochverfügbarkeit. Die Kompaktausführung AS 235 K ist das kleinste, voll funktionsfähige Automatisierungssystem AS 235. Sie ist auf einem 15 U 1) hohen Baugruppenträger des Einbausystems ES 902 (DIN 41494) montiert, der wiederum in ein Stahlblechgehäuse der Schutzart IP 21 eingebaut ist. Das Gehäuse ist für Wandmontage vorgesehen. Das Grundsystem des Automatisierungssystems AS 235 K verfügt über 6 Steckplätze für E/A-Baugruppen. Darüber hinaus können max. 8 eigenständige, kompakte Erweiterungssysteme ES 100 K angeschlossen werden, wodurch sich die Zahl der insgesamt einsetzbaren E/A-Baugruppen auf 108 erhöht. Die Erweiterungssysteme ES 100 K können bis max. 500 m vom Automatisierungssystem AS 235 K entfernt aufgestellt werden. Aufgrund dieser Tatsachen eignet sich das System AS 235 K vor allem für dezentralen Aufbau (Bild 3/1a) in kleinen und mittleren Anlagen oder als Stand-alone-System. Insgesamt kann ein System AS 235 auf diese Weise mit bis zu 90 und ein System AS 235 H mit bis zu 91 E/A-Baugruppen ausgerüstet werden. Abweichend von der Standardkonfiguration kann die Anzahl der nutzbaren E/A-Steckplätze duch zusätzlichen Einsatz von Erweiterungssystemen ES 100 K auf max. 114 (AS 235) bzw. max. 103 (AS 235 H) erhöht werden. Die in Schränke eingebauten Automatisierungssysteme AS 235 und AS 235 H sind im Gegensatz zum Automatisierungssystem AS 235 K vor allem für räumlich zentralen Aufbau (Bild 3/1b) vorgesehen. 1) 1 U entspricht 44,5 mm. 3/2 Siemens PLT 111 · 1999 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme AS 235 Grundschrank Automatisierungssystem AS 235 Kommunikation über Anlagenbus CS 275 Das Automatisierungssystem AS 235 ist die Schrankausführung dieser Automatisierungssystem-Reihe. Bestellbar ist es in Form von 2 Bestelleinheiten: Grund- und Erweiterungsschrank: GE Der Grundschrank ist der Hauptbestandteil des Automatisierungssystems AS 235. Er enthält alle für die Funktion des AS 235 erforderlichen Komponenten. Er ist deshalb auch einzeln, d.h. ohne Erweiterungsschrank, einsetzbar. SV SV M L 6 E/ABaugruppen Mit dem Erweiterungsschrank wird die Anzahl der Steckplätze für E/A-Baugruppen erhöht. Er ist nur in Verbindung mit dem Grundschrank betreibbar und kann mit max. 3 Erweiterungseinheiten ausgestattet werden. Mit dem Erweiterungsschrank lässt sich die Anzahl der Steckplätze für E/A-Baugruppen im Grundschrank (48) auf insgesamt max. 90 erhöhen. ZE E/A-Bus Grundschrank EE Der Grundschrank besteht aus folgenden Hauptkomponenten: Grundeinheit 14 E/ABaugruppen Die Grundeinheit des Automatisierungssystems AS 235 setzt sich zusammen aus • Baugruppenträger – für Wire-Wrap-Anschlusstechnik – für Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik • Stromversorgungszeile mit – Steckplätzen für Stromversorgungsund Meldelogikbaugruppen und – 6 Steckplätzen für E/A-Baugruppen • Stromversorgungsbaugruppe – DC 24 V / DC 24 V – DC 24 V / DC 5 V • Meldelogikbaugruppe • Zentraleinheit mit – Zentralprozessorbaugruppe – EDC-Speicherbaugruppe 4.000 Kbyte – Pufferbatterie für Speicherbaugruppe – Systemsoftware AS 235, Variante G – Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 1 • Anschaltbaugruppe für Mini-Disketteneinheit • Anschaltbaugruppe für Bedienkanal1 • Busabschlussbaugrupp • Kabelkanal, 2 U hoch • Blende mit Verdrahtungskanal • Leitungssatz für Stromversorgung u. Meldung 6DS9 026-8AB 6DS9 026-8AA C79451-A3260-A25 C79451-Z1359-U9 6DS1 901-8BA 6DS1 140-8AA 6DS1 844-8FA W79084-U1001-B2 6DS5 323-8AG 6DS1 312-8BB 6DS1 326-8BB 6DS1 330-8CA C79458-L445-B20 6DS9 906-8AB 6DS9 927-8AA 6DS9 908-8CA Der Baugruppenträger für die Grundeinheit des Systems AS 235 entspricht dem Einbausystem ES 902 und ist 10 U hoch. Er ist das Trägersystem für die anderen Komponenten der Grundeinheit, die Anschaltbaugruppen für den Nahbus sowie für E/ABaugruppen. Die Prozesssignalleitungen für die 6 E/A-Baugruppen werden auf der Rückseite angeschlossen, die Steckleisten sind je nach Ausführung mit Wire-Wrap-Anschlussstiften oder Maxi-Termi-Point-Anschlüssen ausgestattet. Sollen die auf den E/A-Steckplatz 6 führenden Prozesssignalkabel im Schrank ebenfalls in Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik aufgelegt werden, ist eine Umsetzung über Schrankanschlusselemente SAE erforderlich. Diese sind getrennt zu bestellen. Für die Versorgung der Grundeinheit mit DC 24 V wird die Stromversorgungsbaugruppe C79451-A3260-A25 eingesetzt. Auf dieser Baugruppe wird die Versorgungsspannung DC 24 V gefiltert und zusätzlich abgesichert. Über 3 Steckdosen auf der Baugruppen-Frontseite können 2 Prozessbedientastaturen und eine Mini-Disketteneinheit mit DC 24 V versorgt werden. Die Grundeinheit ist je nach Ausbau des Automatisierungssystems mit 1 oder 2 Meldelogikbaugruppen bestückt. Die Meldelogikbaugruppe ML1 ist dem Grundschrank zugeordnet. Die Meldelogikbaugruppe ML2 wird nur dann benötigt, wenn das System AS 235 aus Grundschrank und Erweiterungsschrank besteht sowie über eine Grundeinheit in Wire-Wrap-Anschlusstechnik verfügt. Bei der Grundeinheit mit Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik werden die Aufgaben der Meldelogikbaugruppe ML2 von der Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2 übernommen. DR EE GE ML MO PBT ST SV UI ZE MO (max. 6) MO Drucker PBT, ST Erweiterungseinheit Grundeinheit Meldelogikbaugruppe Monitor Prozessbedientastatur DR Strukturiertastatur Stromversorgungsbaugruppe Busumsetzereinheit Zentralteil Bild 3/2 Automatisierungssystem AS 235, Systemkonfiguration Mit den Meldelogikbaugruppen werden die Spannungen L+, PM (jeweils DC 24 V) und +5 V sowie die Leittechniksignale Übertemperatur, Tür-, Lüfter- und Reservekontakt überwacht und die Schranklampen angesteuert. Der Zentralprozessor ist speziell auf die Bearbeitung von Regelungs- und Steuerungsaufgaben sowie auf die Programmiersprache TML abgestimmt. Er unterteilt den RAM-Speicher und unterscheidet Zugriffe auf • den 1 Mbyte großen batteriegepufferten System-RAM-Bereich für alle festen Systemdaten und -programme • den ebenfalls batteriegepufferten 4.000 Kbyte großen RAMSpeicherbereich für alle Anwenderprogramme und -daten sowie für variable Systemdaten und • die Übergabespeicher der Anschaltbaugruppen für E/A-Bus, Bedienkanal, Mini-Disketteneinheit und Nahbus. Die Speicherbaugruppe mit Error Detection and Correction EDC kann einen 1-Bit-Fehler beim Lesen korrigieren und zusammen mit der Systemsoftware in der Speicherzelle eliminieren. Die Anschaltbaugruppe für E/A-Bus stellt die Verbindung zwischen dem 8-bit-Zentralteilbus und dem E/A-Bus her. In der Grundeinheit des Systems AS 235 sind bis zu 2 dieser Baugruppen steckbar: • Die Anschaltbaugruppe für den E/A-Bus 1 (A) versorgt die auf den Steckplätzen 1 bis 5 der Grundeinheit gesteckten E/ABaugruppen und die 3 Erweiterungseinheiten des Grundschranks. Sie ist immer erforderlich und gehört standardmäßig zum Lieferumfang der Grundeinheit. • Die Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2 (B) ist wahlweise zu bestellen. Sie verbindet über den E/A-Bus 2 (B) den Steckplatz 6 für E/A-Baugruppen in der Grundeinheit sowie die 3 Erweiterungseinheiten des Erweiterungsschranks mit der Zentraleinheit. Sie wird daher nur benötigt, wenn der Steckplatz 6 in der Grundeinheit genutzt werden soll oder wenn neben dem Grundschrank ein Erweiterungsschrank eingesetzt wird. Siemens PLT 111 · 1999 3/3 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme AS 235 SV2 SV2 ML2 SV1 ML1 Grundschrank SSO GE AS 235 BAB/DG CPU RAM 6 AMD 5 N-AS 4 BK1 3 EAB1 2 BK2 1 EAB2 EE4 EE5 EE1 Steckplätze für E/A-Baugruppen EE6 EE2 EE3 Grundeinheit AS 235 V1 V2 SI AV UI Bus A UI Bus B SVZ DC24V BT Grundschrank AS 235 Erweiterungsschrank AS 235 Stromverteilungszeile AMD AV BAB BK BT CPU DG EAB EE GE Anschaltbaugruppe für Mini-Disketteneinheit Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus Busabschlussbaugruppe Anschaltbaugruppe für Bedienkanal Blinktaktgeber Zentralprozessorbaugruppe Diagnose-Schnittstelle Anschaltbaugruppe für E/A-Bus Erweiterungseinheit Grundeinheit ML N-AS RAM SI SSO SV1 SV2 SVZ UI V Meldelogikbaugruppe Anschaltbaugruppe für 20-m-Nahbus Speicherbaugruppe Sicherungsautomaten Sonderschnittstelle, nicht belegt Stromversorgungsbaugruppe DC 24 V / DC 24 V Stromversorgungsbaugruppe DC 24 V / DC 5 V Stromverteilungszeile DC 24 V Busumsetzereinheit Einspeisediode Bild 3/3 Automatisierungssystem AS 235, Aufbau Standard-E/A-Geräte Erweiterungseinheiten Die Standard-E/A-Geräte wie Prozessmonitor, Prozessbedientastatur, Strukturiertastatur, Mini-Disketteneinheit sowie Protokoll- und Meldedrucker sind in Kapitel 5 beschrieben. Je nach Umfang der Automatisierungsaufgabe lässt sich die Kapazität der Grundeinheit durch den Ausbau mit bis zu 6 Erweiterungseinheiten auf bis zu 90 Steckplätze für E/A-Baugruppen erhöhen. Die Anschaltbaugruppen für Bedienkanal erzeugen die RGBSignale für die Prozessmonitore. Sie haben außerdem drei 20-mA-Linienstrom-Schnittstellen, an die die Prozessbedientastatur oder die Strukturiertastatur und 2 Drucker (Protokollund Meldedrucker) angeschlossen werden. Die Anschaltbaugruppe für Bedienkanal 1 gehört zum Lieferumfang der Grundeinheit und ist immer erforderlich. Eine 2. Anschaltbaugruppe ist nur dann erforderlich, wenn 2 Bedienplätze eingerichtet werden sollen, über die unabhängig voneinander bedient und beobachtet oder strukturiert werden kann. Die bestellbaren Konstellationen bei den Standard-E/A-Geräten setzen sich zusammen aus: • Prozessbedientastatur PBT 65 1 6DS3 305-8BA • Strukturiertastatur 6DS3 303-8AA mit Steckleitung, 1 m 6DS8 102-8AC • Mini-Disketteneinheit mit Steckleitungen für 6DS3 900-8AE Signalübertragung und Stromversorgung, je 3 m • für Bedienkanal 2 zusätzlich: – Anschaltbaugruppe für Bedienkanal 2 6DS1 330-8CA – 3 Kabelabfangschellen C79363-A3006-B10 – zweite Prozessbedientastatur PBT 65 6DS3 305-8BA • wahlweise je Bedienkanal ein Prozessmonitor: 6GF6100-1BV – Prozessmonitor SCM 2140-I 2) 1) Steckleitungen für Signalübertragung und Stromversorgung zusätzlich bestellen, s. Seite 5/5 (Prozessbedientastatur) 2) Steckleitungen für Signalübertragung zusätzlich bestellen, s. Seite 5/4 (Prozessmonitor) 3/4 Siemens PLT 111 · 1999 Die Erweiterungseinheiten EE1 bis EE3 sind über den E/ABus 1 (A) und die Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 1 (A) mit der Zentraleinheit verbunden. Einbauort für diese Erweiterungseinheiten ist der Grundschrank. Die Erweiterungseinheiten EE4 bis EE6 sind Bestandteil des Erweiterungsschranks und demzufolge über den E/A-Bus 2 (B) und die Anschaltbaugruppe für E/ABus 2 (B) an die Zentraleinheit angeschlossen. Eine Erweiterungseinheit des Automatisierungssystems AS 235 besteht aus einem 6 U hohen Baugruppenträger mit Steckplätzen für 14 E/A-Baugruppen (jeweils 2 Standard-Einbauplätze breit). Zur Verfügung stehen 2 Baugruppenträger mit unterschiedlicher Prozessanschlusstechnik für • Maxi-Termi-Point-Verdrahtung, Anschlussstifte 0,8 mm x 2,4 mm (empfohlen bei Direktanschluss der Prozesskabel) oder • Wire-Wrap-Verdrahtung, Anschlussstifte 1 mm x 1 mm (empfohlen bei Prozesskabelanschluss über Schrankanschlusselemente SAE). Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme AS 235 Grundschrank Bei der Bestellung der Erweiterungseinheiten kann gewählt werden, ob die Erweiterungseinheit EE1 allein, zusammen mit EE2 oder mit EE2 und EE3 geliefert werden soll. Geliefert werden folgende Komponenten: • 1, 2 bzw. 3 Baugruppenträger mit Steckplätzen für je14 E/A-Baugruppen – für Wire-Wrap-Anschlusstechnik – für Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik • 1, 2 bzw. 3 Kabelkanäle, 2 U hoch • 1, 2 bzw. 3 Blenden, 2 U hoch • Leitungssatz für Stromversorgung – bei EE1 allein – für EE1 (mit weiteren EE kombiniert) – für EE2 – für EE3 • Leitungssatz für E/A-Bus, + 5 V, 0 V – bei EE1 allein – bei EE1 und EE2 – bei EE1, EE2 und EE3 6DS9 002-8BB 6DS9 002-8BA 6DS9 906-8AB 6DS9 906-8BB 6DS9 908-8CA 6DS9 908-8CB 6DS9 908-8CC 6DS9 908-8CD 6DS9 911-8FA 6DS9 911-8FB 6DS9 911-8FC Die Erweiterungseinheiten werden direkt von der Stromverteilungszeile im Grundschrank mit DC 24 V versorgt. Jede Erweiterungseinheit ist auf der Stromverteilungszeile einzeln mit 16 A abgesichert. Die Versorgungsspannung DC 5 V für den E/A-Bus wird der Stromversorgungsbaugruppe SV2 (C79451-Z1359-U9) in der Grundeinheit entnommen und über den Steckleitungssatz 6DS9 911-8.. zugeführt. Auf den E/A-Steckplätzen des Systems AS 235 können außer den E/A-Baugruppen max. 2 Anschaltbaugruppen für 20-mNahbus N-V.24 gesteckt werden. Zubehör zu den Erweiterungseinheiten siehe Bestelldaten „Weitere Optionen für Grundschrank AS 235“. E/A-Baugruppen Die E/A-Baugruppen bilden die Prozessschnittstelle des Automatisierungssystems AS 235. Sie umfassen Signalbaugruppen und Funktionsbaugruppen, einschließlich Rechenbaugruppen. Eigenschaften, Funktion und Bestelldaten der E/A-Baugruppen siehe Kapitel 4. Die Grundeinheit des Systems AS 235 hat 6 Steckplätze für E/ABaugruppen. Zusätzlich können innerhalb des Grundschranks in 3 Erweiterungseinheiten mit je 14 Steckplätzen weitere 42 E/ABaugruppen gesteckt werden. Bei Verwendung eines zusätzlichen Erweiterungsschranks mit max. 3 Erweiterungseinheiten sind weitere 42 E/A-Baugruppen steckbar, so dass je AS 235 insgesamt max. 90 E/A-Baugruppen möglich sind. Zusätzlich kann noch je E/A-Bus ein Erweiterungssystem ES 100 K angeschlossen werden. Bei der Projektierung ist zu beachten, dass die 16 A, mit denen jede Erweiterungseinheit abgesichert ist, nicht überschritten werden dürfen. Die E/A-Baugruppen können codiert, gesteckt und mit beschriftetem Steckplatz geliefert werden. Vom Besteller werden hierzu Anordnungs-, Bezeichnungs- und Anschlusspläne (inkl. Adressierungsangaben) benötigt. • Codieren, Stecken und Beschriften für 1 E/A-Baugruppe 6DS5 705-8AA Versorgungskomponenten Die Standard-Einspeiseeinheit DC 24 V des Systems AS 235 setzt sich zusammen aus: • Stromverteilungszeile DC 24 V 6DS4 407-8CA mit Steckplätzen für 2 Busumsetzereinheiten UI, 8 Sicherungsautomaten, 1 Einspeisediode, Klemmen- und Meldeleiste, Überspannungsschutz • Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus 6DS9 207-8AA • Blinktaktgeber 6DS1 922-8AA • 3 Schrankeinspeiseklemmen C79165-A3012-D73 Die Stromverteilungszeile hat getrennte Sicherungsautomaten für die Grundeinheit und bis zu 6 Erweiterungseinheiten im Grund- und Erweiterungsschrank. Die wesentlichen Funktionen der Stromverteilungszeile sind: • Einspeisung der Versorgungsspannung DC 24 V in einen Schrank oder eine Schrankgruppe • Absicherung von L+ und PM für die Erweiterungseinheiten und 24-V-Wärmeaustauscher • Getrennte Versorgung von 2 Busumsetzereinheiten mit DC 24 V • Zusammenfassung der Störungsmeldungen sowie Ansteuerung der Schranklampen und der Schrankreihenlampe (AS 235 H) • Zusammenführung der Schrankmeldungen für die Grundeinheit • Erzeugung eines Blinktakts für E/A-Baugruppen des Prozessleitsystems TELEPERM ME • Einspeisung eines externen Minutenimpulses • Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus (z.B. für zentrale Strukturierung mit PROGRAF AS+). Die Einspeisung von DC 24 V ist standardmäßig nicht redundant. Die Stromverteilungszeile ist jedoch für redundante Einspeisung von DC 24 V vorbereitet. Durch Einbau einer 2. Einspeisediode und eines Ergänzungssatzes, bestehend aus Kondensator, einem Leitungssatz und 2 Schrankeinspeiseklemmen, die wahlweise zu bestellen sind, ist auch redundante Einspeisung von DC 24 V in den Schrank möglich. Der Blinktaktgeber erfüllt 3 Funktionen: • Erzeugen eines Blinksignals, das von E/A-Baugruppen des Prozessleitsystems TELEPERM ME für die Störungsanzeige benötigt wird (Baugruppen siehe Kapitel 4), • Signal für Lampentest über den Taster LT auf der Frontplatte (Verdrahtung optionell), • Potentialtrennung von externen Uhrzeitsynchronisiersignalen; AS 235 ist mit einem 1-min-Uhrzeitimpuls synchronisierbar. Buskomponenten Über den Anlagenbus CS 275 können die Subsysteme TELEPERM M im Entfernungsbereich bis 20 m (Nahbus) oder bis 4 km (Fernbus) miteinander kommunizieren. Der Nahbus ist standardmäßig redundant. Der Fernbus kann wahlweise redundant ausgeführt werden. Über den 20-m-Nahbus lassen sich bis zu 9 Teilnehmer als Nahbusinsel miteinander verbinden (jede Busumsetzereinheit Ul zählt dabei auch als 1 Teilnehmer). Die Gesamtlänge der Steckleitungen darf 20 m nicht überschreiten. Anschaltbaugruppen für 20-m-Nahbus (z.B. N-AS und N-V.24) von Nahbusteilnehmern können über Steckleitungen 6DS8 2018.. frontseitig miteinander verbunden werden. Diese Steckleitungen sind nur einseitig mit einem Stecker versehen. Sie müssen mit dem freien Ende 1:1 auf dem Stecker des benachbarten Nahbus-Teilnehmers aufgelegt werden. Ist dort noch keine Steckleitung gesteckt, wird zusätzlich ein Frontstecker 6DS9 200-8AA benötigt. Alternativ zur Kombination Steckleitung 6DS8 201-8.. und Frontstecker kann auch die Steckleitung 6DS8 2058.. mit 2 Steckern verwendet werden. Über den Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus in der Stromverteilungszeile besteht die Möglichkeit, einen Personal Computer anzuschließen. Dieser ist jedoch vorher über eine Steckleitung 6DS8 201-8.. oder bei Fernbusanschluss über eine Steckleitung 6DS8 204-8LC / 6DS9 201-8CA (siehe Anschalteinheit) in den Nahbus zu integrieren. In Verbindung mit dem Engineeringwerkzeug PROGRAF AS+ kann das AS 235 zentral strukturiert und rückdokumentiert werden (vgl. Kapitel 2). An einen einfachen Fernbus wird das AS 235 über die Anschalteinheit für einfachen Fernbus angeschlossen. Das AS 235 ist auch an einem redundanten Fernbus betreibbar. Dazu werden 2 Busumsetzereinheiten Ul und 2 Anschlussplatten AF „Fernbus“ eingebaut. Zum Anschluss an einen redundanten Fernbus ist die Anschalteinheit für redundanten Fernbus erforderlich. Siemens PLT 111 · 1999 3/5 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme AS 235 Bestelldaten Grundschrank Bei der Standard-Bestellkonfiguration kann unter „Versorgungsund Buskomponenten“ neben der Einspeiseeinheit eine zusätzliche Anschalteinheit für einfachen oder redundanten Fernbus gewählt werden. Die Anschalteinheit besteht aus: • Anschaltbaugruppe für 20-m-Nahbus N-AS • Busumsetzereinheit UI (2 x bei redundantem Fernbus) • Anschlussplatte AF „Fernbus“ (2 x bei redundantem Fernbus) • für einfachen Fernbus: Steckleitung mit 3 Steckern zur Verbindung der N-AS mit Busumsetzereinheit 1 sowie Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus • für redundanten Fernbus: Steckleitung mit 4 Steckern zur Verbindung der N-AS mit Busumsetzereinheit 1 und 2 sowie Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus 6DS1 223-8AC 6DS4 400-8AB 6DS9 203-8DA 6DS8 204-8LC 6DS9 201-8CA Außer einer Anschalteinheit für einfachen oder redundanten Fernbus wird zur Realisierung eines Fernbusses noch das entsprechende Fernbuskabel benötigt. Dieses wird auf der Anschlussplatte AF aufgelegt und verbindet die einzelnen Busteilnehmer über Entfernungen bis 4 km miteinander. Bestelldaten für Fernbuskabel siehe Kapitel 6. Systemschränke Die Systemschränke (weitere Informationen siehe Seite 3/23) werden mit 2 Schranklampen und Prüftaster geliefert und bestehen aus folgenden Komponenten: • Standardschrank – IP 20, 2200 x 900 x 400 – IP 54, 2200 x 900 x 600 – IP 20, 2200 x 900 x 600 • Transportösen (4 Stück) • Leitungssatz für Anschluss der Schranklampe • Türkontakt mit Befestigungsteilen und Anschlussleitungen • Kabelkanal, horizontal für E/A-Bus • Kabelkanal, vertikal • Satz Teile (Schirmplatte) • Thermostaten, verdrahtet • Leitung mit Befestigungsteilen • Kabelabfangschiene 6DS9 300-8AA 6DS9 310-8AB 6DS9 302-8AA 6DS9 906-8CA 6DS9 912-8AA C79165-A3012-D83 6DS9 906-8PA C79165-A3012-D51 C79165-A3012-D41 C79165-A3012-D81 C79165-A3012-D129 C79165-A3012-D128 Der Standardschrank IP 54 mit Wärmeaustauscher wird darüber hinaus mit zusätzlichen Komponenten geliefert: • Stromverteilungseinheit AC 230 V mit Netzfilter • Leitung für Überwachung des Wärmeaustauschers • Verbindungskabel Netzfilter nach Motoreinspeiseklemmen 6DS4 408-8AA C79195-A3828-H230 C79195-A3205-B93 Seitenwände oder Trennwände für die Standardschränke siehe Schrankzubehör auf Seite 3/23. Systemdokumentation Mit dem AS 235-Grundschrank ist eine deutsche oder englische Systemdokumentation bestellbar. Sie besteht aus: • Gerätehandbücher – „Automatisierungssystem AS 235“ – „Funktionsbaugruppen“, Teil 1 und 2 – „Signalbaugruppen“ – „Koppel- und Rechenbaugruppen“ – „Bussystem CS 275“ • Beschreibung „Automatisierungssysteme AS 235, AS 235 H und AS 235 K, Variante G“, Band 1 bis 3 • Handbuch „Hinweise und Richtlinien für Planung, Installation und Betrieb“ C79000-G8000-C295 C79000-G8000-C30 C79000-G8000-C31 C79000-G8000-C32 C79000-G8000-C6 C79000-G8000-C416 C79000-G8000-C417 Bei der englischen Systemdokumentation wird der Mittelblock der Einzelbestellnummern durch „.....-G8076-...“ ersetzt. • Tabellenheft AS 235 / AS 235 H / AS 235 K deutsch, bei Bedarf separat zu bestellen . C79000-N8000-C1 Siehe auch Bestellhinweise im Anhang (Seite 8/2) mit Hinweisen zur Bestellung von Komplettsystemen und Optionen. 3/6 Siemens PLT 111 · 1999 Bestelldaten Automatisierungssystem AS 235, Grundschrank Grundeinheit • ohne Grundeinheit • Grundeinheit 4 Mbyte, WireWrap-Anschlusstechnik • Grundeinheit 4 Mbyte, MaxiTermi-Point-Anschlusstechnik Standard-E/A-Geräte • ohne Standard-E/A-Geräte • für Bedienkanal 1: Prozessbedien- und Strukturiertastatur, Mini-Disketteneinheit – ohne Prozessmonitor – mit Prozessmonitor • Bedienkanal 2: 2 Prozessbedientastaturen, Strukturiertastatur und Mini-Disketteneinheit – ohne Prozessmonitor – mit 2 Prozessmonitoren für – Bedienkanal 1 und 2 Option: Erweiterungseinheiten • ohne Erweiterungseinheit • Erweiterungseinheit EE1, Wire-Wrap-Anschlusstechnik • Erweiterungseinheit EE1, MaxiTermi-Point-Anschlusstechnik • Erweiterungseinheiten EE1 und EE2, Wire-Wrap-Anschlusstechnik • Erweiterungseinheiten EE1 und EE2, Maxi-Termi-PointAnschlusstechnik • Erweiterungseinheiten EE1, EE2 und EE3, Wire-Wrap-Anschlusstechnik • Erweiterungseinheiten EE1, EE2 und EE3, Maxi-Termi-PointAnschlusstechnik Option: Versorgungs- und Buskomponenten • ohne Komponenten • Einspeiseeinheit DC 24 V für einfache Einspeisung • Einspeiseeinheit DC 24 V für einfache Einspeisung und Anschalteinheit für Fernbus • Einspeiseeinheit DC 24 V für einfache Einspeisung und Anschalteinheit für redundanten Fernbus Option: Systemschränke • ohne Schrank • Standardschrank, 400 mm tief, Schutzart IP 20, ohne Wärmeaustauscher • Standardschrank, 600 mm tief, Schutzart IP 54, mit Wärmeaustauscher • Standardschrank, 600 mm tief, Schutzart IP 20, ohne Wärmeaustauscher Option: Systemdokumentation • ohne Systemdokumentation • deutsche Dokumentation • englische Dokumentation Bestell-Nr. 6DS2 124- - 0 7 8 X A M C N X A B C D E F 0 1 2 3 0 1 2 3 0 X 0 D 0 E Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme AS 235 Optionen für Grundschrank Bestelldaten Bestell-Nr. Optionen für Grundschrank AS 235 Grundeinheit Pufferbatterie für Speicherbaugruppe Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2 Erweiterungseinheiten Zum Nachrüsten von Erweiterungseinheiten EE2 und EE3: Baugruppenträger für Erweiterungseinheit mit Befestigungsteilen und Steckplätzen für 14 E/A-Baugruppen • Wire-Wrap-Anschlusstechnik • Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik Zubehör für EE2: Leitungssatz für Stromversorgung der EE2 Leitungssatz für E/A-Bus Kabelkanal Blende Zubehör für EE3: Leitungssatz für Stromversorgung der EE3 Leitungssatz für E/A-Bus Kabelkanal Blende Busanschluss weiterer Teilnehmer über 20-m-Nahbus Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus N-V.24 1) bei Standardkonfiguration ohne Fernbusanschluss: Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus N-AS Steckleitung für Nahbus mit 1 Stecker 0,3 m 0,5 m 1,5 m 5,0 m 2) Frontstecker bei Standardkonfigurationen mit Fernbusanschluss: Steckleitung für Nahbus mit 1 Stecker Anschluss an einfachen Fernbus Busumsetzereinheit UI Anschlussplatte AF „Fernbus“ Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus N-AS Steckleitung mit 3 Steckern 3) zum Verbinden von N-AS mit Busumsetzereinheit 1 W79084-U1001-B2 6DS1 312-8BB 6DS9 002-8BB 6DS9 002-8BA 6DS9 908-8CC 6DS9 911-8FB 6DS9 906-8AB 6DS9 906-8BB 6DS9 908-8CD 6DS9 911-8FC 6DS9 906-8AB 6DS9 906-8BB 6DS1 202-8AB 6DS1 223-8AC 6DS8 201-8MB 6DS8 201-8SB 6DS8 201-8EC 6DS8 201-8SC 6DS9 200-8AA 6DS8 201-8.. (siehe oben) Bestelldaten Anschluss an redundanten Fernbus bei Standardkonfigurationen 6DS2 124-...2. Busumsetzereinheit UI Anschlussplatte AF „Fernbus“ bei Standardkonfigurationen 6DS2 124-...1. 2 Busumsetzereinheiten UI 2 Anschlussplatten AF „Fernbus“ Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus N-AS Steckleitung mit 4 Steckern zum Verbinden von N-AS mit Busumsetzereinheiten 1 und 2 sowie dem Anschlussverteiler für 20-mNahbus Bestell-Nr. 6DS4 400-8AB 6DS9 203-8DA 6DS4 400-8AB 6DS9 203-8DA 6DS1 223-8AC 6DS9 201-8CA Fernbuskabel siehe Seite 6/6 Redundante Einspeisung von L+ und M Einspeisediode 80 A Teilesatz für redundante Einspeisung mit 2 Schrankeinspeiseklemmen, Kondensator und Leitungssatz Option: Systemschränke Lüfterbaugruppe DC 24 V (komplett) Einbausatz/Nachrüstsatz für Grundschrank AS 235 • für Montage unterhalb der Grundeinheit (Ersteinsatz) • für Montage unterhalb der Grundeinheit (Nachrüstung) bei Stromverteilungszeile 6DS4 407-8CA mit – Ausgabestand 1 – Ausgabestand 2 • für Montage unterhalb der Erweiterungseinheit Weiteres Schrankzubehör Schutzart-Hochrüstsatz für 400 mm tiefen Standardschrank zum Hochrüsten von IP 10 auf IP 20 (für ältere Schränke) C74103-A1900-A351 C79165-A3012-D74 C79165-A3012-D201 C79165-A3012-D220 C79165-A3012-D221 C79165-A3012-D206 siehe Seite 3/23 C79165-A3012-D90 6DS4 400-8AB 6DS9 203-8DA 6DS1 223-8AC 6DS8 204-8LC 1) Max. 2 innerhalb eines AS 235, bestehend aus Grund- und Erweiterungsschrank; nicht in ES 100 K einsetzbar. 2) Alternativ zur Kombination Steckleitung und Frontstecker kann auch die Steckleitung 6DS8 205-8.. mit 2 Steckern verwendet werden 3) 3. Stecker nicht benutzt oder auf Anschlussverteiler Siemens PLT 111 · 1999 3/7 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme AS 235 Erweiterungsschrank Erweiterungsschrank Bestelldaten Je nach Umfang der Automatisierungsaufgabe lässt sich die Kapazität der Grundeinheit durch den Ausbau mit bis zu 6 Erweiterungseinheiten auf bis zu 90 Steckplätze für E/A-Baugruppen erhöhen. Die Erweiterungseinheiten EE4 bis EE6 sind Bestandteil des Erweiterungsschranks und demzufolge über den E/A-Bus 2 (B) und die Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2 (B) an die Zentraleinheit angeschlossen. Bei der Bestellung des Erweiterungsschrankes kann gewählt werden, ob die Erweiterungseinheit EE4 allein, zusammen mit EE5 oder mit EE5 und EE6 geliefert werden soll. Geliefert werden folgende Komponenten: • 1, 2 bzw. 3 Baugruppenträger mit Steckplätzen für je14 E/A-Baugruppen – für Wire-Wrap-Anschlusstechnik – für Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik • 1, 2 bzw. 3 Kabelkanäle, 2 U hoch • 1, 2 bzw. 3 Blenden, 2 U hoch • Leitungssatz für Stromversorgung – für EE4 – für EE5 – für EE3 • Leitungssatz für E/A-Bus 2 – bei EE4 allein – bei EE4 und EE5 – bei EE4, EE5 und EE6 • Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2 (Steckplatz in der Grundeinheit) • nur bei Schränken mit Wire-WrapAnschlusstechnik: Meldelogikbaugruppe 2 (Steckplatz in der Grundeinheit) 6DS9 002-8BB 6DS9 002-8BA 6DS9 906-8AB 6DS9 906-8BB 6DS9 908-8CE 6DS9 908-8CF 6DS9 908-8CG 6DS9 911-8FD 6DS9 911-8FE 6DS9 911-8FF 6DS1 312-8BB 6DS1 901-8BA Die Systemschränke (weitere Informationen siehe Seite 3/23) werden mit 2 Schranklampen und Prüftaster geliefert und bestehen aus folgenden Komponenten: • Standardschrank – IP 20, 2200 x 900 x 400 – IP 54, 2200 x 900 x 600 – IP 20, 2200 x 900 x 600 • Transportösen (4 Stück) • Leitungssatz für Anschluss der Schranklampe • Türkontakt mit Befestigungsteilen und Anschlussleitungen • Kabelkanal, horizontal für E/A-Bus • Kabelkanal, vertikal • Thermostaten, verdrahtet • Leitung mit Befestigungsteilen • Leitung • Kabelabfangschiene • Trennwand mit Durchführungen und Befestigungsteilen, – für Standardschrank IP 20, 400 mm tief – für Standardschrank IP 54 und IP 20, – 600 mm tief 6DS9 300-8AA 6DS9 310-8AB 6DS9 302-8AA 6DS9 906-8CA 6DS9 912-8AB C79165-A3012-D84 6DS9 906-8PA C79165-A3012-D50 C79165-A3012-D82 C79165-A3012-D129 M75412-B5152-E150 C79165-A3012-D128 6DS9 906-8JB 6DS9 906-8MA Der Standardschrank IP 54 mit Wärmeaustauscher wird darüber hinaus mit zusätzlichen Komponenten geliefert: • Leitungssatz für Wärmeaustauscher • Leitung für Überwachung des Wärmeaustauschers • Verbindungskabel Netzfilter nach Motoreinspeiseklemmen C79165-A3012-D19 C79195-A3828-H390 C79195-A3205-B94 Seitenwand oder 2.Trennwand für die Standardschränke siehe Schrankzubehör auf Seite 3/23. Siehe auch Bestellhinweise im Anhang (Seite 8/2) mit Hinweisen zur Bestellung von Komplettsystemen und Optionen. 3/8 Siemens PLT 111 · 1999 Automatisierungssystem AS 235, Erweiterungsschrank Bestell-Nr. 6DS2 127- 0 X Erweiterungseinheiten • ohne Erweiterungseinheiten • Erweiterungseinheit EE4 – Wire-Wrap-Anschlusstechnik – Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik • Erweiterungseinheiten EE4 und EE5 – Wire-Wrap-Anschlusstechnik – Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik • Erweiterungseinheiten EE4, EE5 und EE6 – Wire-Wrap-Anschlusstechnik – Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik 0 X A B C D E F Systemschränke • ohne Schrank • Standardschrank in Schutzart IP 20, ohne Wärmeaustauscher • Standardschrank in Schutzart IP 54, mit Wärmeaustauscher • Standardschrank in Schutzart IP 20, ohne Wärmeaustauscher Bestelldaten 0 1 2 3 Bestell-Nr. Optionen für Erweiterungsschrank AS 235 Erweiterungseinheiten Zum Nachrüsten von Erweiterungseinheiten EE5 und EE6: Baugruppenträger für Erweiterungseinheit mit Befestigungsteilen und Steckplätzen für 14 E/A-Baugruppen • Wire-Wrap-Anschlusstechnik • Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik Zubehör für EE5: Leitungssatz für Stromversorgung der EE5 Leitungssatz für E/A-Bus Kabelkanal Blende Zubehör für EE6: Leitungssatz für Stromversorgung der EE6 Leitungssatz für E/A-Bus Kabelkanal Blende Standardschränke Schutzart-Hochrüstsatz für 400 mm tiefen Standardschrank zum Hochrüsten von IP 10 auf IP 20 (für ältere Schränke) Lüfterbaugruppe DC 24 V (komplett) • Einbausatz/Nachrüstsatz für Erweiterungsschrank AS 235 mit Schutzart IP 10 oder IP 20, für Montage unterhalb der Erweiterungseinheit EE4 und/oder EE5 • Nachrüstsatz für Erweiterungsschrank AS 235 mit Schutzart IP 54, für Montage nur unterhalb der Erweiterungseinheit EE5 6DS9 002-8BB 6DS9 002-8BA 6DS9 908-8CF 6DS9 911-8FE 6DS9 906-8AB 6DS9 906-8BB 6DS9 908-8CG 6DS9 911-8FF 6DS9 906-8AB 6DS9 906-8BB C79165-A3012-D90 C79165-A3012-D202 C79165-A3012-D222 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme AS 235 H Grundschrank Automatisierungssystem AS 235 H Das Automatisierungssystem AS 235 H ist die hochverfügbare Schrankausführung der Automatisierungssystem-Reihe AS 235. Im Unterschied zur einfachen Schrankausführung ist das System AS 235 H redundant aufgebaut und arbeitet nach dem 1-von-2-Prinzip. Kommunikation über Anlagenbus CS 275 GE ZE I Zum Thema Redundanz siehe auch Kapitel 2, Seite 2/3 „Redundanz mit AS 235 H“ Mit einer vollredundanten Grundeinheit, dem standardmäßig redundanten E/A-Bus, den E/A-Bus-Vergleicher- und -Umschaltbaugruppen und redundant einsetzbaren E/A-Baugruppen ist es möglich, einen unterbrechungsfreien Betrieb zu realisieren. E/A-Bus Das AS 235 H ist in Form von 2 getrennten Bestelleinheiten, dem Grund- und Erweiterungsschrank zu bestellen: Grundschrank Der Grundschrank besteht aus folgenden Hauptkomponenten: ZE II E/A-Bus EE Der Grundschrank ist der Hauptbestandteil des Automatisierungssystems AS 235 H. Er enthält alle für die Funktion des AS 235 H erforderlichen Komponenten und wird mit bis zu 3 Erweiterungseinheiten bestückt. Er ist deshalb auch einzeln ohne Erweiterungsschrank einsetzbar. Mit dem Erweiterungsschrank wird die Anzahl der Steckplätze für E/A-Baugruppen erhöht. Er ist nur in Verbindung mit dem Grundschrank betreibbar und kann mit max. 4 Erweiterungseinheiten ausgestattet werden. Mit dem Erweiterungsschrank lässt sich die Anzahl der Steckplätze für E/A-Baugruppen im Grundschrank (39) auf insgesamt max. 91 erhöhen. SV SV 13 E/ABaugruppen DR EE GE MO PBT ST SV ZE MO (max. 7) MO Drucker PBT, ST Erweiterungseinheit Grundeinheit Monitor Prozessbedientastatur DR Strukturiertastatur Stromversorgungsbaugruppe Zentralteil Bild 3/4 Automatisierungssystem AS 235 H, Systemkonfiguration Grundeinheit Die Grundeinheit des Automatisierungssystems AS 235 H besteht aus 2 identischen, taktsynchron arbeitenden Teilsystemen, die symmetrisch zueinander aufgebaut sind und redundant zueinander arbeiten. Es kann auch eine nicht-redundant ausgebaute Grundeinheit bestellt werden. Die redundant ausgebaute Grundeinheit setzt sich zusammen aus • Baugruppenträger • Stromversorgungszeile DC 24 V / DC 5 V • 2 Stromversorgungsbaugruppen DC 24 V / DC 5 V • Puffermodul DC 24 V • Zentraleinheit ZE I und ZE II mit – 2 Zentralprozessorbaugruppen – 2 EDC-Speicherbaugruppen 4000 Kbyte – 2 Pufferbatterien für Speicherbaugruppe – Systemsoftware AS 235, Variante G – 2 Anschaltbaugruppen für E/A-Bus 1 – 2 Synchronisierbaugruppen – Vergleicher-Koppelbaugruppe • 2 Anschaltbaugruppen für Mini-Disketteneinheit • 2 Meldelogikbaugruppen 1) • 2 Busabschlussbaugruppen • Leitungssatz • Kabelkanal, hinten • Kabelkanal, quer (hinten) • Kabelkanal, quer (vorn) • Blende mit Verdrahtungskanal 6DS9 027-8AB 6DS4 432-8AA C79451-Z1359-U9 C79451-A3125-B227 6DS1 141-8AA 6DS1 844-8FA W79084-U1001-B2 6DS5 323-8AG 6DS1 312-8BB 6DS1 143-8AA 6DS1 142-8AA 6DS1 326-8BB 6DS1 901-8AA C79458-L445-B20 6DS9 908-8GA 6DS9 906-8AA 6DS9 906-8AB 6DS9 906-8TA 6DS9 927-8AA • Zentraleinheit ZE I mit – 1 Zentralprozessorbaugruppe – 1 EDC-Speicherbaugruppe 4000 Kbyte – 1 Pufferbatterie für Speicherbaugruppe – Systemsoftware AS 235, Variante G – 1 Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 1 – 1 Synchronisierbaugruppe • 1 Anschaltbaugruppe für Mini-Disketteneinheit • 1 Meldelogikbaugruppe 1) • 1 Busabschlussbaugruppe • Leitungssatz • Kabelkanal, hinten • Kabelkanal, quer (hinten) • Kabelkanal, quer (vorn) • Blende mit Verdrahtungskanal 6DS1 141-8AA 6DS1 844-8FA W79084-U1001-B2 6DS5 323-8AG 6DS1 312-8BB 6DS1 143-8AA 6DS1 326-8BB 6DS1 901-8AA C79458-L445-B20 6DS9 908-8GA 6DS9 906-8AA 6DS9 906-8AB 6DS9 906-8TA 6DS9 927-8AA Der Baugruppenträger für die zentralen Baugruppen des AS 235 H entspricht dem Einbausystem ES 902 und ist 10 U hoch. Er ist das Trägersystem für die beiden Zentraleinheiten, die Vergleicher-Koppelbaugruppe und die Anschaltbaugruppen für Mini-Disketteneinheit, Bedienkanal und 20-m-Nahbus. Die 3 U hohe Stromversorgungszeile 6DS4 432-8AA nimmt die für die Grundeinheit benötigten Stromversorgungsbaugruppen und das Puffermodul auf. Die nicht-redundant ausgebaute Grundeinheit setzt sich zusammen aus Für die Versorgung der Grundeinheit mit DC 5 V wird die Stromversorgungsbaugruppe C79451-Z1359-U9 eingesetzt. Jedes Teilsystem AS 235 H wird von einer eigenen Stromversorgungsbaugruppe versorgt. Das Puffermodul gleicht kurzfristige Spannungseinbrüche der Versorgungsspannung DC 24 V aus. • Baugruppenträger 6DS9 027-8AB • Stromversorgungszeile DC 24 V / DC 5 V 6DS4 432-8AA • Stromversorgungsbaugruppe DC 24 V / DC 5 V C79451-Z1359-U9 • Puffermodul DC 24 V C79451-A3125-B227 Die Zentralprozessorbaugruppen des AS 235 H entsprechen im wesentlichen denen des Systems AS 235. Die benötigten Takte werden jedoch nicht mehr auf der Baugruppe selbst erzeugt, sondern von der Synchronisierbaugruppe geliefert. 1) steckbar in Stromeinspeisezeile Siemens PLT 111 · 1999 3/9 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme AS 235 H Grundschrank Teilsystem I Teilsystem II Puffermodul DC 24 V SV SV EE4 GE AS 235 H EE5 EAVU EE1 EE6 N-AS EAVU BK2 EAB2 BK1 EAB1 AMD CPU RAM BAB/DG SB VKB SB BAB/DG RAM CPU AMD BK2 EAB2 BK1 EAB1 N-AS EE2 EE7 EE3 Grundeinheit AS 235 H SES Sicherungsautomaten ST1 ML ML ML VD VD 1 2 3 1 2 Grundschrank AS 235 H V1 V2 ST2 AV UI Bus A UI Bus B Erweiterungsschrank AS 235 H BT Stromeinspeisezeile AMD AV BAB BK BT CPU DG EAB EAVU EE GE Anschaltbaugruppe für Mini-Disketteneinheit Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus Busabschlussbaugruppe Anschaltbaugruppe für Bedienkanal Blinktaktgeber Zentralprozessorbaugruppe Diagnose-Schnittstelle Anschaltbaugruppe für E/A-Bus E/A-Bus-Vergleicher- und -Umschaltbaugruppe Erweiterungseinheit Grundeinheit ML N-AS RAM SB SES ST SV UI V VD VKB Meldelogikbaugruppe Anschaltbaugruppe für 20-m-Nahbus Speicherbaugruppe Synchronisierbaugruppe Stromeinspeisezeile Steckdosen 24 V zum Anschluss von Tastaturen Stromversorgungsbaugruppe DC 24 V / DC 5 V Busumsetzereinheit Einspeisediode Diodenbaugruppe für Signalverknüpfung Vergleicher-Koppelbaugruppe Bild 3/5 Automatisierungssystem AS 235 H, Aufbau Die Speicherbaugruppe mit Error Detection and Correction EDC kann einen 1-Bit-Fehler beim Lesen korrigieren und zusammen mit der Systemsoftware in der Speicherzelle eliminieren. Die Anschaltbaugruppe für E/A-Bus stellt die Verbindung zwischen dem 8-bit-Zentralteilbus und dem E/A-Bus her. In der Grundeinheit des AS 235 H sind je Teilsystem bis zu 2 dieser Baugruppen steckbar: • Die Anschaltbaugruppe für den E/A-Bus 1 (A) ist für die Teilsysteme I und II zwingend erforderlich und gehört zum Lieferumfang der Grundeinheit. Jede der beiden taktsynchron arbeitenden Zentraleinheiten ist über eine eigene Anschaltbaugruppe und einen eigenen E/A-Bus 1 (A) mit den E/A-BusVergleicher- und -Umschaltbaugruppen (EAVU) des Grundschranks verbunden. Sowohl die beiden Anschaltbaugruppen als auch die beiden E/A-Busse 1 (A) sind zueinander redundant. So wird eine zweikanalige taktsynchrone Ansteuerung der EAVU-Baugruppen ermöglicht. • Die Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2 (B) ist zusätzlich zu bestellen (je Teilsystem eine Baugruppe). Sie wird nur dann benötigt, wenn neben dem Grundschrank ein Erweiterungsschrank eingesetzt wird. 3/10 Siemens PLT 111 · 1999 Jedes der beiden Teilsysteme enthält eine Synchronisierbaugruppe. Sie sind zueinander redundant und rückwirkungsfrei miteinander gekoppelt. Gemeinsam mit der VergleicherKoppel-Baugruppe bilden sie die für Steuerung, Koordinierung und Überwachung der beiden Teilsysteme zuständige zentrale Komponente des AS 235 H. Die Synchronisierbaugruppe ist auch für den Betrieb einer nicht-redundant ausgebauten Grundeinheit erforderlich. Die Stromeinspeisezeile des Grundschranks ist je nach Ausbau des Automatisierungssystems mit einer oder mehreren Meldelogikbaugruppen bestückt: • Meldelogikbaugruppe ML1 (Grundschrank mit 1 Teilsystem) • Meldelogikbaugruppe ML1 und ML2 (Grundschrank mit 2 redundanten Teilsystemen) • Meldelogikbaugruppe ML1, ML2 und ML3 (Grundschrank mit 2 redundanten Teilsystemen und Erweiterungsschrank). Die Meldelogikbaugruppen überwachen die Zentraleinheiten sowie die wahlweise belegten Signaleingänge Temperaturüberwachung, Türkontakt, Lüfterkontakt und Reservekontakt. Im Fehlerfall werden über diese die Schranklampen der Grund- und Erweiterungsschränke angesteuert. Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme AS 235 H Grundschrank Standard-E/A-Geräte Die Standard-E/A-Geräte wie Prozessmonitor, Prozessbedientastatur, Strukturiertastatur, Mini-Disketteneinheit sowie Protokollund Meldedrucker sind in Kapitel 5 beschrieben. Die Anschaltbaugruppen für Bedienkanal erzeugen die RGBSignale für die Prozessmonitore. Sie haben außerdem drei 20-mA-Linienstrom-Schnittstellen, an die die Prozessbedientastatur oder die Strukturiertastatur und 2 Drucker (Protokollund Meldedrucker) angeschlossen werden. Wird das AS 235 H ausschließlich zentral bedient und strukturiert, sind die Bedienkanal-Anschaltbaugruppen nicht zwingend erforderlich; für Diagnostik wird jedoch der Einsatz einer Anschaltbaugruppe empfohlen. Die Bedienkanal-Anschaltbaugruppen sind zusammen mit den Standard-E/A-Geräten zu bestellen. Im Gegensatz zum System AS 235 werden beim AS 235 H die Prozessmonitore, Tastaturen und Drucker nicht direkt an die Bedienkanal-Anschaltbaugruppe angeschlossen. Die Prozessmonitore werden über Video-Relais auf die Bedienkanal-Anschaltbaugruppen der beiden Teilsysteme geführt. Jedem Bedienkanal ist ein eigenes Video-Relais zugeordnet. Die VideoRelais sorgen dafür, dass die angeschlossenen Prozessmonitore immer die gleichen Bildschirminhalte haben. Beim Übergang auf Asynchronbetrieb werden die Prozessmonitore auf das aktive Teilsystem geschaltet. Zu diesem Zweck sind die Video-Relais auch mit den Synchronisierbaugruppen verbunden. Die Signalleitungen der Tastaturen und Drucker werden über Verzweigerkabel auf die Bedienkanal-Anschaltbaugruppen der beiden Teilsysteme verzweigt. Tastatur-und Druckerverzweiger sowie Video-Relais sind Bestandteil des Teilesatzes für Bedienkanal-Umschaltung, der zum Lieferumfang eines Bedienkanals gehört. Soll an einen Bedienkanal ein 2. Drucker angeschlossen werden, ist ein zusätzlicher Druckerverzweiger erforderlich, der zusätzlich zu bestellen ist (Option). Anschlussmöglichkeiten und Steckleitungsübersicht siehe ab Seite 3/29. Die bestellbaren Konstellationen bei den Standard-E/A-Geräten setzen sich zusammen aus • Anschaltbaugruppe für Bedienkanal 1 6DS1 330-8CA (bei redundanter Grundeinheit: 2 Stück) 6DS3 305-8BA • Prozessbedientastatur PBT 65 1 • Strukturiertastatur 6DS3 303-8AA mit Steckleitung, 1 m 6DS8 102-8AC • Mini-Disketteneinheit mit Steckleitungen für 6DS3 900-8AE Signalübertragung und Stromversorgung, je 3 m • Teilesatz für Bedienkanalumschaltung C79165-A3012-D70 • für Bedienkanal 2 zusätzlich: – Anschaltbaugruppe für Bedienkanal 2 6DS1 330-8CA – (bei redundanter Grundeinheit: 2 Stück) – zweite Prozessbedientastatur PBT 65 6DS3 305-8BA – Teilesatz für Bedienkanalumschaltung C79165-A3012-D70 • wahlweise je Bedienkanal ein Prozessmonitor: 6GF6100-1BV – Prozessmonitor SCM 2140-I 2) Erweiterungseinheiten Je nach Umfang der Automatisierungsaufgabe lässt sich das AS 235 H durch den Ausbau mit bis zu 7 Erweiterungseinheiten auf bis zu 91 Steckplätze für E/A-Baugruppen ausbauen. Die Erweiterungseinheiten EE1 bis EE3 sind über 2 getrennte, zueinander redundante E/A-Busse 1 (A) an die Grundeinheit angeschlossen. Jeder der beiden Busse ist über eine eigene Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 1 (A) mit der Zentraleinheit eines 1) Steckleitungen für Signalübertragung und Stromversorgung zusätzlich bestellen, s. Seite 5/5 (Prozessbedientastatur) 2) Steckleitungen für Signalübertragung zusätzlich bestellen, s. Seite 5/4 (Prozessmonitor) Teilsystems AS 235 H verbunden. Einbauort für diese Erweiterungseinheiten ist der Grundschrank. Die Erweiterungseinheiten EE4 bis EE7 sind Bestandteil des Erweiterungsschranks. Auch sie sind über 2 getrennte, zueinander redundante E/A-Busse 2 (B) mit jeweils eigener Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2 (B) an die Zentraleinheit eines Teilsystems AS 235 H angeschlossen. Eine Erweiterungseinheit des Automatisierungssystems AS 235 H besteht aus einem Baugruppenträger mit Steckplätzen für 13 E/A-Baugruppen, E/A-Bus-Vergleicher- und -Umschaltbaugruppe und einem Stromversorgungsmodul DC 5 V. Bei der Bestellung der Erweiterungseinheiten kann gewählt werden, ob die Erweiterungseinheit EE1 allein oder zusammen mit EE2 oder mit EE2 und EE3 geliefert werden soll. Geliefert werden folgende Komponenten: • 1, 2 bzw. 3 Baugruppenträger mit Steckplätzen für 13 E/A-Baugruppen – für Wire-Wrap-Anschlusstechnik – für Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik • 1, 2 bzw. 3 Kabelkanäle, 2 U hoch • 1, 2 bzw. 3 Blenden, 2 U hoch • Leitungssatz für Stromversorgung – für EE1 – für EE2 – für EE3 • Leitungssatz für E/A-Bus, + 5 V, 0 V – bei EE1 allein – bei EE1 und EE2 – bei EE1, EE2 und EE3 • 1, 2 bzw. 3 E/A-Bus-Vergleicher und -Umschaltbaugruppen • 1, 2 bzw. 3 Hochrüstsätze mit Schaltregler DC 5 V (6DS1 006-8AA) 6DS9 002-8BB 6DS9 002-8BA 6DS9 906-8AB 6DS9 906-8BB 6DS9 908-8GB 6DS9 908-8GC 6DS9 908-8GD 6DS9 911-8GA 6DS9 911-8GB 6DS9 911-8GC 6DS1 144-8AA C79451-A3117-D29 Die Erweiterungseinheiten werden direkt von der Stromeinspeisezeile im Grundschrank mit DC 24 V versorgt. Jede Erweiterungseinheit ist auf der Stromeinspeisezeile einzeln mit 16 A abgesichert. Die Versorgungsspannung DC 5 V wird dem Stromversorgungsmodul DC 5 V entnommen. Auf den E/A-Steckplätzen des AS 235 H kann außer den E/A-Baugruppen auch die Anschaltbaugruppe für 20-m-Nahbus N-V.24 gesteckt werden. Je Erweiterungseinheit ist 1 Anschaltbaugruppe N-V.24 steckbar. Zubehör zu den Erweiterungseinheiten siehe Bestelldaten „Weitere Optionen für Grundschrank AS 235 H“. E/A-Baugruppen Die E/A-Baugruppen bilden die Prozessschnittstelle des Automatisierungssystems AS 235 H. Sie umfassen Signalbaugruppen und Funktionsbaugruppen, einschließlich Rechenbaugruppen. Eigenschaften, Funktion und Bestelldaten der E/A-Baugruppen siehe Kapitel 4. In jeder der max. 3 Erweiterungseinheiten des Grundschranks können bis zu 13 E/A-Baugruppen gesteckt werden. Bitte beachten Sie dabei die max. thermische Belastung (siehe Standardschränke und Zubehör, Seite 3/23). Bei Verwendung eines zusätzlichen Erweiterungsschranks mit max. 4 Erweiterungseinheiten sind weitere 52 E/A-Baugruppen steckbar, so dass je AS 235 H insgesamt max. 91 E/A-Baugruppen möglich sind. Zusätzlich kann am E/A-Bus 1 noch ein Erweiterungssystem ES 100 K angeschlossen werden. Bei der Projektierung ist zu beachten, dass die 16 A, mit denen jede Erweiterungseinheit abgesichert ist, nicht überschritten werden dürfen. Die E/A-Baugruppen können codiert, gesteckt und mit beschriftetem Steckplatz geliefert werden. Vom Besteller werden hierzu Anordnungs-, Bezeichnungs- und Anschlusspläne (inkl. Adressierungsangaben) benötigt. • Codieren, Stecken und Beschriften für 1 E/A-Baugruppe 6DS5 705-8AA Siemens PLT 111 · 1999 3/11 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme AS 235 H BE EEn+1 EAVU EEn BA BE Bild 3/6 Beispiel für Redundanz im Bereich der E/A-Baugruppen (1- von-2-Struktur) EAVU Grundschrank BA BA Binärausgabebaugruppe BE Binäreingabebaugruppe EAVU E/A-Bus-Vergleicher- und -Umschaltbaugruppe EE Erweiterungseinheit Redundanter Prozess-E/A-Bereich Ein Teil der E/A-Baugruppen ist dafür geeignet, auch den Prozess-E/A-Bereich redundant aufzubauen und somit ein unterbrechungsfrei arbeitendes Automatisierungssystem zu realisieren. In Verbindung mit entsprechenden vom Anwender zu erstellenden Software-Strukturen kann so erreicht werden, dass der Ausfall einer E/A-Baugruppe erkannt und gemeldet, die fehlerhafte Baugruppe für systemseitige Zugriffe gesperrt wird und der Datenverkehr über die redundante E/A-Baugruppe weiterläuft. So können fehlerhafte Baugruppen ohne Betriebsunterbrechung des Einzelkreises ausgetauscht werden. Da die systemseitige Redundanz jeweils bei der E/A-Bus-Vergleicher- und -Umschaltbaugruppe (EAVU) endet, sind die zueinander redundanten E/A-Baugruppen in verschiedenen Erweiterungseinheiten anzuordnen. Versorgungskomponenten Die Einspeiseeinheit DC 24 V des Systems AS 235 H setzt sich zusammen aus: • Stromeinspeisezeile DC 24 V mit Steckplätzen für 2 Busumsetzereinheiten UI, 24 Sicherungsautomaten, 2 Einspeisedioden, 6 Steckdosen für DC 24 V, Klemmen- und Meldeleiste, Überspannungsschutz • Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus • Blinktaktgeber • Schrankeinspeiseklemmen für einfache Einspeisung • Schrankeinspeiseklemmen, Ergänzungssatz für redundante Einspeisung 6DS4 428-8AA 6DS9 207-8AA 6DS1 922-8AA C79165-A3012-D73 C79165-A3012-D74 Die Stromeinspeisezeile hat für beide Teilsysteme des AS 235 H getrennte Sicherungen. Die wesentlichen Funktionen der Stromeinspeisezeile sind: • Redundante Einspeisung der Versorgungsspannung DC 24 V in Grundschrank oder Grund- und Erweiterungsschrank • Absicherung der Versorgungsspannung DC 24 V für Tastaturen, Mini-Disketteneinheit und Wärmeaustauscher • Getrennte Versorgung von 2 Busumsetzereinheiten mit DC 24 V • Zusammenführung der Schrankmeldungen für die Grundeinheit • Einspeisung eines externen Minutenimpulses • Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus (z.B. für zentrale Strukturierung mit PROGRAF AS+) • Überwachung der Zentraleinheiten und der Signaleingänge von Grund- und Erweiterungsschrank durch die Meldelogikbaugruppen • Erzeugung eines Blinktakts für E/A-Baugruppen des Prozessleitsystems TELEPERM ME und die EAVU-Baugruppen 3/12 Siemens PLT 111 · 1999 Der Blinktaktgeber erfüllt folgende Funktionen: • Erzeugen eines Blinksignals, das von E/A-Baugruppen des Prozessleitsystems TELEPERM ME für die Störungsanzeige benötigt wird (Baugruppen siehe Kapitel 4). Der Blinktaktgeber ist zweikanalig ausgeführt. Der Blinktakt beider Kanäle ist synchronisierbar. Er ermöglicht einen Lampentest für die Störungsanzeige derjenigen E/A-Baugruppen, die mit dem Blinksignal versorgt werden (Verdrahtung optionell). • Potentialtrennung von externen Uhrzeitsynchronisiersignalen; das AS 235 H ist mit einem 1-min-Uhrzeitimpuls synchronisierbar. Buskomponenten Über den Anlagenbus CS 275 können die Subsysteme TELEPERM M im Entfernungsbereich bis 20 m (Nahbus) oder bis 4 km (Fernbus) miteinander kommunizieren. Der Nahbus ist standardmäßig redundant. Der Fernbus kann wahlweise redundant ausgeführt werden. Die Zentraleinheiten der beiden Teilsysteme des AS 235 H werden über je eine Anschaltbaugruppe N-AS mit dem Bussystem CS 275 verbunden. Die Anschaltbaugruppen übernehmen alle übertragungsspezifischen Aufgaben, einschließlich der zeitweisen Steuerung des Datentransfers. Aktiv ist jeweils nur die Anschaltbaugruppe desjenigen Teilsystems, das die Masterschaft hat. Somit verhält sich das System AS 235 H trotz der 2 Anschlüsse für Baugruppen N-AS am Bus wie ein einzelner Teilnehmer. Über den 20-m-Nahbus lassen sich bis zu 9 Teilnehmer als Nahbusinsel miteinander verbinden (jede Busumsetzereinheit Ul zählt dabei auch als 1 Teilnehmer). Die Gesamtlänge der Steckleitungen darf 20 m nicht überschreiten. Anschaltbaugruppen für 20-m-Nahbus von Nahbusteilnehmern können über Steckleitungen 6DS8 201-8.. frontseitig miteinander verbunden werden. Diese Steckleitungen sind nur einseitig mit einem Stecker versehen. Sie müssen mit dem freien Ende 1:1 auf dem Stecker des benachbarten Nahbus-Teilnehmers aufgelegt werden. Ist dort noch keine Steckleitung gesteckt, wird zusätzlich ein Frontstecker 6DS9 200-8AA benötigt. Alternativ zur Kombination Steckleitung 6DS8 201-8.. und Frontstekker kann auch die Steckleitung 6DS8 205-8.. mit 2 Steckern verwendet werden. Über den Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus in der Stromverteilungszeile besteht die Möglichkeit, einen Personal Computer anzuschließen. Ist der Anschlussverteiler nicht über die Steckleitung 6DS9 201-8FC in den Nahbus integriert, muss er vorher über eine Steckleitung 6DS8 201-8LC mit der Anschaltbaugruppe N-AS verbunden werden. In Verbindung mit dem Engineeringwerkzeug PROGRAF AS+ kann das AS 235 H zentral strukturiert und rückdokumentiert werden (vgl. Kapitel 2). An einen einfachen Fernbus wird das AS 235 H über die Anschalteinheit für einfachen Fernbus angeschlossen. Das AS 235 H kann auch an einem redundanten Fernbus betrieben werden. Dazu werden 2 Busumsetzereinheiten Ul und 2 Anschlussplatten AF „Fernbus“ eingebaut. Zum Anschluss an einen redundanten Fernbus ist die Anschalteinheit für redundanten Fernbus erforderlich. Bei der Standard-Bestellkonfiguration kann unter „Versorgungsund Buskomponenten“ neben der Einspeiseeinheit eine zusätzliche Anschalteinheit für einfachen oder redundanten Fernbus gewählt werden. Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme AS 235 H Grundschrank Die Anschalteinheit für eine redundant ausgebaute Grundeinheit AS 235 H besteht aus: • 2 Anschaltbaugruppen für 20-m-Nahbus N-AS • Busumsetzereinheit UI (2 x bei redundantem Fernbus) • Anschlussplatte AF „Fernbus" (2 x bei redundantem Fernbus) • für redundanten Fernbus: Steckleitung mit 5 Steckern zur Verbindung der N-AS mit Busumsetzereinheit 1 und 2 sowie Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus 6DS1 223-8AA 6DS4 400-8AB 6DS9 203-8DA 6DS9 201-8FC Die Anschalteinheit für eine nicht-redundant ausgebaute Grundeinheit AS 235 H wird mit 1 Anschaltbaugruppe N-AS geliefert. Außer einer Anschalteinheit für einfachen oder redundanten Fernbus wird zur Realisierung eines Fernbusses noch das entsprechende Fernbuskabel benötigt. Dieses wird auf der Anschlussplatte AF aufgelegt und verbindet die einzelnen Busteilnehmer über Entfernungen bis 4 km miteinander. Bestelldaten für Fernbuskabel siehe Kapitel 6. Systemschränke Die Systemschränke (weitere Informationen siehe Seite 3/23) werden mit 2 Schranklampen und Prüftaster geliefert und bestehen aus folgenden Komponenten: • Standardschrank – IP 20, 2200 x 900 x 400 – IP 54, 2200 x 900 x 600 – IP 20, 2200 x 900 x 600 • Transportösen (4 Stück) • Leitungssatz für Anschluss der Schranklampe • Türkontakt mit Befestigungsteilen und Anschlussleitungen • Kabelkanal, vertikal, mit Teilesatz • Thermostaten, verdrahtet • Leitung mit Befestigungsteilen • Kabelabfangschiene 6DS9 300-8AA 6DS9 310-8AB 6DS9 302-8AA 6DS9 906-8CA 6DS9 912-8AC 6DS9 905-8CA C79165-A3012-D71 C79165-A3012-D85 C79165-A3012-D129 C79165-A3012-D128 Der Standardschrank IP 54 mit Wärmeaustauscher wird darüber hinaus mit zusätzlichen Komponenten geliefert: • Stromverteilungseinheit AC 230 V mit Netzfilter • Leitung für Überwachung des Wärmeaustauschers • Verbindungskabel Netzfilter nach Motoreinspeiseklemmen 6DS4 408-8AA C79195-A3828-H230 C79195-A3205-B93 Seitenwände oder Trennwände für die Standardschränke siehe Schrankzubehör auf Seite 3/23. Systemdokumentation In Verbindung mit dem AS 235 H-Grundschrank kann eine deutsche oder englische Systemdokumentation bestellt werden. Sie besteht aus: • Gerätehandbücher – „Automatisierungssystem AS 235 H“ – „Funktionsbaugruppen“, Teil 1 und 2 – „Signalbaugruppen“ – „Koppel- und Rechenbaugruppen“ – „Bussystem CS 275“ • Beschreibung „Automatisierungssysteme AS 235, AS 235 H und AS 235 K, Variante G“, Band 1 bis 3 • Handbuch „Hinweise und Richtlinien für Planung, Installation und Betrieb“ C79000-G8000-C293 C79000-G8000-C30 C79000-G8000-C31 C79000-G8000-C32 C79000-G8000-C6 C79000-G8000-C416 C79000-G8000-C417 Bei der englischen Systemdokumentation wird der Mittelblock der Einzelbestellnummern durch „.....-G8076-...“ ersetzt. • Tabellenheft AS 235 / AS 235 H / AS 235 K deutsch, bei Bedarf separat zu bestellen C79000-N8000-C1 Siemens PLT 111 · 1999 3/13 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme AS 235 H Bestelldaten Grundschrank Bestelldaten Automatisierungssystem AS 235 H, Grundschrank Grundeinheit • ohne Grundeinheit • Grundeinheit 4 Mbyte, mit E/ABus 1, redundant ausgebaut • Grundeinheit 4 Mbyte, mit E/ABus 1, nicht-redundant ausgebaut Standard-E/A-Geräte • ohne Standard-E/A-Geräte • Bedienkanal 1 mit Prozessbedien- und Strukturiereinheit, für redundant ausgebaute Grundeinheit – ohne Prozessmonitor – mit Prozessmonitor • Bedienkanäle 1 und 2: 2 Prozessbedientastaturen und Strukturiereinheit, für redundant ausgebaute Grundeinheit – ohne Prozessmonitore – mit 2 Prozessmonitoren • Bedienkanal 1 mit Prozessbedientastatur und Strukturiereinheit, für nicht-redundant ausgebaute Grundeinheit – ohne Prozessmonitor – mit Prozessmonitor • Bedienkanäle 1 und 2, 2 Prozessbedientastaturen und Strukturiereinheit, für nichtredundant ausgebaute Grundeinheit – ohne Prozessmonitore – mit 2 Prozessmonitoren Option: Erweiterungseinheiten • ohne Erweiterungseinheit • Erweiterungseinheit EE1, Wire-Wrap-Anschlusstechnik • Erweiterungseinheit EE1, MaxiTermi-Point-Anschlusstechnik • Erweiterungseinheiten EE1 und EE2, Wire-Wrap-Anschlusstechnik • Erweiterungseinheiten EE1 und EE2, Maxi-Termi-PointAnschlusstechnik • Erweiterungseinheiten EE1, EE2 und EE3, Wire-Wrap-Anschlusstechnik • Erweiterungseinheiten EE1, EE2 und EE3, Maxi-Termi-PointAnschlusstechnik Bestell-Nr. 6DS2 131- - Siemens PLT 111 · 1999 Automatisierungssystem AS 235 H, Grundschrank Option: Versorgungs- und Buskomponenten • ohne Komponenten • Einspeiseeinheit DC 24 V, für redundant oder nicht-redundant ausgebaute Grundeinheit • Einspeiseeinheit DC 24 V und Anschalteinheit für Fernbus, für redundant ausgebaute Grundeinheit • Einspeiseeinheit DC 24 V und Anschalteinheit für redundanten Fernbus, für redundant ausgebaute Grundeinheit • Einspeiseeinheit DC 24 V und Anschalteinheit für Fernbus, für nicht-redundant ausgebaute Grundeinheit • Einspeiseeinheit DC 24 V und Anschalteinheit für redundanten Fernbus, für nicht-redundant ausgebaute Grundeinheit 0 7 8 X A M C N Option: Systemschränke • Standardschrank Schutzart IP 20, 400 mm tief ohne Wärmeaustauscher • Standardschrank Schutzart IP 54, 600 mm tief mit Wärmeaustauscher • Standardschrank Schutzart IP 20, 600 mm tief ohne Wärmeaustauscher E P G Q X A B C D E F Siehe auch Bestellhinweise im Anhang (Seite 8/2) mit Hinweisen zur Bestellung von Komplettsystemen und Optionen. 3/14 Bestelldaten Option: Systemdokumentation • ohne Systemdokumentation • deutsche Dokumentation • englische Dokumentation Bestell-Nr. 6DS2 131- - 0 1 2 3 4 5 1 2 3 0 X 0 D 0 E Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme AS 235 H Optionen für Grundschrank Bestelldaten Bestell-Nr. Optionen für Grundschrank AS 235 H Grundeinheit Nachrüsten der Grundeinheit auf redundanten Ausbau: Zentralprozessorbaugruppe EDC-Speicherbaugruppe mit Anwender-RAM 4000 Kbyte Pufferbatterie für Speicherbaugruppe Anschaltbaugruppe für E/ABus 1 Synchronisierbaugruppe Vergleicher-Koppelbaugruppe Anschaltbaugruppe für MiniDisketteneinheit Meldelogikbaugruppe ab 4. bis 7. Erweiterungseinheit zusätzlich erforderlich: bei redundantem Ausbau: 2 Anschaltbaugruppen für E/A-Bus 2 bei nicht-redundantem Ausbau: 1 Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2 Nachrüsten von Bedienkanälen Nachrüsten auf redundanten Bedienkanal 1 oder 2: Anschaltbaugruppe für Bedienkanal Nachrüsten des Bedienkanals 2, nicht-redundant: Anschaltbaugruppe für Bedienkanal Teilesatz für Bedienkanalumschaltung – 1 Video-Relais, vollständig, – 1 Steckleitung, – 1 Tastaturverzweiger, – 1 Druckerverzweiger Nachrüsten des Bedienkanals 2, redundant: 2 Anschaltbaugruppen für Bedienkanal Teilesatz für Bedienkanalumschaltung Erweiterungseinheiten Zum Nachrüsten von Erweiterungseinheiten EE2 und EE3: Baugruppenträger für Erweiterungseinheit mit Befestigungsteilen und Steckplätzen für 13 E/A-Baugruppen • Wire-Wrap-Anschlusstechnik • Maxi-Termi-Point-Anschluss Zubehör für EE2 und EE3: Leitungssatz für Stromversorgung – für Erweiterungseinheit EE2 – für Erweiterungseinheit EE3 Leitungssatz für E/A-Bus – für Erweiterungseinheit EE2 – für Erweiterungseinheit EE3 Kabelkanal Blende E/A-Bus-Vergleicher- und -Umschaltbaugruppe Hochrüstsatz mit Schaltregler DC 5 V (6DS1 006-8AA) 6DS1 141-8AA 6DS1 844-8FA W79084-U1001-B2 6DS1 312-8BB 6DS1 143-8AA 6DS1 142-8AA 6DS1 326-8BB 6DS1 901-8AA 6DS1 312-8BB 6DS1 312-8BB 6DS1 330-8CA 6DS1 330-8CA C79165-A3012-D70 6DS1 330-8CA C79165-A3012-D70 6DS9 002-8BB 6DS9 002-8BA 6DS9 908-8GC 6DS9 908-8GD 6DS9 911-8GB 6DS9 911-8GC 6DS9 906-8AB 6DS9 906-8BB 6DS1 144-8AA C79451-A3117-D29 Bestelldaten Busanschluss weiterer Teilnehmer über 20-m-Nahbus Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus N-V.24 1) • ausgehend von Standardkonfiguration 6DS2 131-...1. Steckleitung für Nahbus mit 1 Stecker 0,3 m 0,5 m 1,5 m 5,0 m • und bei nicht-redundant ausgebauter Grundeinheit: Frontstecker 2) Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus N-AS • und bei redundant ausgebauter Grundeinheit: 2 Anschaltbaugruppen für 20-m-Nahbus N-AS Steckleitung für Nahbus mit 2 Steckern, 0,5 m Anschluss an einfachen Fernbus ausgehend von Standardkonfiguration 6DS2 131-...1. bei nicht-redundant ausgebauter Grundeinheit: Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus N-AS Busumsetzereinheit UI Anschlussplatte AF „Fernbus“ Steckleitung mit 5 Steckern 3) zum Verbinden von N-AS mit Busumsetzereinheit 1 und Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus bei redundant ausgebauter Grundeinheit: wie oben, zusätzlich mit: 2 Anschaltbaugruppen für 20-m-Nahbus N-AS Anschluss an redundanten Fernbus • bei Standardkonfigurationen 6DS2 131-...2. oder -...4. Busumsetzereinheit UI Anschlussplatte AF „Fernbus“ • bei Standardkonfigurationen 6DS2 131-...1. bei nicht-redundant ausgebauter Grundeinheit: Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus N-AS 2 Busumsetzereinheiten UI 2 Anschlussplatten AF „Fernbus“ Steckleitung mit 5 Steckern zum Verbinden von N-AS mit Busumsetzereinheiten 1 und 2 sowie dem Anschlussverteiler für 20-mNahbus bei redundant ausgebauter Grundeinheit: wie oben, zusätzlich mit: 2 Anschaltbaugruppen N-AS Bestell-Nr. 6DS1 202-8AB 6DS8 201-8MB 6DS8 201-8SB 6DS8 201-8EC 6DS8 201-8SC 6DS9 200-8AA 6DS1 223-8AA 6DS1 223-8AA 6DS8 205-8SB 6DS1 223-8AA 6DS4 400-8AB 6DS9 203-8DA 6DS8 201-8FC 6DS1 223-8AA 6DS4 400-8AB 6DS9 203-8DA 6DS1 223-8AA 6DS4 400-8AB 6DS9 203-8DA 6DS8 201-8FC 6DS1 223-8AA 1) max. 2 innerhalb eines AS 235 H, bestehend aus Grund- und Erweiterungsschrank; nicht im ES 100 K einsetzbar 2) Alternativ zur Kombination Steckleitung und Frontstecker kann auch die Steckleitung 6DS8 205-8.. mit 2 Steckern verwendet werden 3) 2 Stecker nicht benutzt Siemens PLT 111 · 1999 3/15 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme AS 235 H Erweiterungsschrank Bestelldaten Bestell-Nr. Optionen für Grundschrank AS 235 H (Fortsetzung) Je nach Umfang der Automatisierungsaufgabe lässt sich das AS 235 H mit bis zu 7 Erweiterungseinheiten auf max. 91 Steckplätze für E/A-Baugruppen ausbauen. Fernbuskabel siehe Seite 6/6 Option: Systemschränke Schutzart-Hochrüstsatz für 400 mm tiefen Standardschrank zum Hochrüsten von IP 10 auf IP 20 (für ältere Schränke) Lüfterbaugruppe DC 24 V (komplett) 1) Einbausatz/Nachrüstsatz für Grundschrank AS 235 H mit Schutzart IP 10 oder IP 20 • für Montage unterhalb der Grundeinheit (Ersteinsatz) • für Montage unterhalb der Grundeinheit (Nachrüstung) • für Montage unterhalb der Erweiterungseinheit EE2 Einbausatz/Nachrüstsatz für Grundschrank AS 235 H mit Schutzart IP 54 • für Montage unterhalb der Grundeinheit (Ersteinsatz) • für Montage unterhalb der Grundeinheit (Nachrüstung) • für Montage unterhalb der Erweiterungseinheit EE2 Erweiterungsschrank AS 235 H C79165-A3012-D90 Die Erweiterungseinheiten EE4 bis EE7 sind Bestandteil des Erweiterungsschranks. Sie sind über 2 getrennte, zueinander redundante E/A-Busse 2 (B) mit jeweils eigener Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2 (B) an die Zentraleinheit eines Teilsystems AS 235 H angeschlossen. Eine Erweiterungseinheit des Automatisierungssystems AS 235 H besteht aus einem Baugruppenträger mit Steckplätzen für 13 E/A-Baugruppen, E/A-Bus-Vergleicher- und -Umschaltbaugruppe und einem Stromversorgungsmodul DC 5 V. C79165-A3012-D204 C79165-A3012-D225 C79165-A3012-D207 C79165-A3012-D204 C79165-A3012-D226 C79165-A3012-D207 1) erforderlich bei einer Schrankverlustleistung > 350 W und einer Verlustleistung > 150 W einer Erweiterungseinheit Bei der Bestellung der Erweiterungseinheiten kann gewählt werden, ob die Erweiterungseinheit EE4 allein oder zusammen mit je EE5, EE6 und EE7 geliefert werden soll. Geliefert werden folgende Komponenten: • 1, 2, 3 bzw. 4 Baugruppenträger mit Steckplätzen für jeweils 13 E/A-Baugruppen – für Wire-Wrap-Anschlusstechnik 6DS9 002-8BB – für Maxi-Termi-Point-Anschlussstechnik 6DS9 002-8BA 6DS9 906-8AB • 1, 2, 3 bzw. 4 Kabelkanäle, 2 U hoch • 1, 2, 3 bzw. 4 Blenden, 2 U hoch 6DS9 906-8BB • Leitungssatz für Stromversorgung – für EE4 6DS9 908-8GE – für EE5 6DS9 908-8GF – für EE6 6DS9 908-8GG – für EE7 6DS9 908-8GH • Leitungssatz für E/A-Bus 2 – bei EE4 allein 6DS9 911-8GD – bei EE4 und EE5 6DS9 911-8GE – bei EE4, EE5 und EE6 6DS9 911-8GF – bei EE4, EE5, EE6und EE7 6DS9 911-8GG • Meldelogikbaugruppe 3 6DS1 901-8AA • 1 bzw. 2 Anschaltbaugruppen für E/A-Bus 2 6DS1 312-8BB (Steckplatz: Grundeinheit) • 1, 2, 3 bzw. 4 E/A-Bus-Vergleicher und 6DS1 144-8AA -Umschaltbaugruppen • 1, 2, 3 bzw. 4 Hochrüstsätze mit C79451-A3117-D29 Schaltregler DC 5 V (6DS1 006-8AA) Die Systemschränke (weitere Informationen siehe Seite 3/23) werden mit 2 Schranklampen und Prüftaster geliefert und bestehen aus folgenden Komponenten: • Standardschrank – IP 20, 2200 x 900 x 400 – IP 54, 2200 x 900 x 600 – IP 20, 2200 x 900 x 600 • Transportösen (4 Stück) • Leitungssatz für Anschluss der Schranklampe • Türkontakt mit Befestigungsteilen und Anschlussleitungen • Kabelkanal, horizontal für E/A-Bus • Kabelkanal, vertikal • Thermostaten, verdrahtet • Leitung mit Befestigungsteilen • Kabelabfangschiene • Trennwand mit Durchführungen und Befestigungsteilen, – für Standardschrank IP 20, 400 mm tief – für Standardschrank IP 54 und IP 20, – 600 mm tief 6DS9 300-8AA 6DS9 310-8AB 6DS9 302-8AA 6DS9 906-8CA 6DS9 912-8AC 6DS9 905-8CA 6DS9 906-8PA C79165-A3012-D72 C79165-A3012-D86 C79165-A3012-D129 C79165-A3012-D128 6DS9 906-8JB 6DS9 906-8MA Der Standardschrank IP 54 mit Wärmeaustauscher wird darüber hinaus mit zusätzlichen Komponenten geliefert: • Leitungssatz für Wärmeaustauscher • Leitung für Überwachung des Wärmeaustauschers • Verbindungskabel Netzfilter nach Motoreinspeiseklemmen C79165-A3012-D19 C79195-A3828-H390 C79195-A3205-B94 Seitenwand oder 2.Trennwand für die Standardschränke siehe Schrankzubehör auf Seite 3/23. 3/16 Siemens PLT 111 · 1999 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme AS 235 H Bestelldaten Erweiterungsschrank Bestelldaten Automatisierungssystem AS 235 H, Erweiterungsschrank Erweiterungseinheiten • ohne Erweiterungseinheiten für redundant ausgebaute Grundeinheiten, jeweils mit Meldelogikbaugruppe 3 und 2 Anschaltbaugruppen für E/A-Bus 2 • Erweiterungseinheit EE4, – Wire-Wrap-Anschlusstechnik – Maxi-Termi-Point-Anschluss • EE4 und EE5, – Wire-Wrap-Anschlusstechnik – Maxi-Termi-Point-Anschluss • EE4, EE5 und EE6 – Wire-Wrap-Anschlusstechnik – Maxi-Termi-Point-Anschluss • EE4, EE5, EE6 und EE7 – Wire-Wrap-Anschlusstechnik – Maxi-Termi-Point-Anschluss für nicht-redundant ausgebaute Grundeinheiten, jeweils mit Meldelogikbaugruppe 3 und 2 Anschaltbaugruppen für E/A-Bus 2 • Erweiterungseinheit EE4, – Wire-Wrap-Anschlusstechnik – Maxi-Termi-Point-Anschluss • EE4 und EE5, – Wire-Wrap-Anschlusstechnik – Maxi-Termi-Point-Anschluss • EE4, EE5 und EE6 – Wire-Wrap-Anschlusstechnik – Maxi-Termi-Point-Anschluss • EE4, EE5, EE6 und EE7 – Wire-Wrap-Anschlusstechnik – Maxi-Termi-Point-Anschluss Systemschränke • Standardschrank Schutzart IP 20, 400 mm tief, ohne Wärmeaustauscher • Standardschrank Schutzart IP 54, 600 mm tief, mit Wärmeaustauscher • Standardschrank Schutzart IP 20, 600 mm tief, ohne Wärmeaustauscher Bestell-Nr. 6DS2 132- 0 X 0 Bestelldaten Optionen für Erweiterungsschrank AS 235 H Erweiterungseinheiten Zum Nachrüsten von Erweiterungseinheiten EE5, EE6 oder EE7: Baugruppenträger für Erweiterungseinheit mit Befestigungsteilen und Steckplätzen für 13 E/A-Baugruppen • Wire-Wrap-Anschlusstechnik • Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik X A B Zubehör für EE5: Leitungssatz für Stromversorgung der EE5 Leitungssatz für E/A-Bus Kabelkanal Blende E/A-Bus-Vergleicher- und -Umschaltbaugruppe Hochrüstsatz mit Schaltregler DC 5 V (6DS1 006-8AA) C D E F G H Zubehör für EE6: Leitungssatz für Stromversorgung der EE6 Leitungssatz für E/A-Bus Kabelkanal Blende E/A-Bus-Vergleicher- und -Umschaltbaugruppe Hochrüstsatz mit Schaltregler DC 5 V (6DS1 006-8AA) J K L M N P Q R 1 2 3 Bestell-Nr. Zubehör für EE7: Leitungssatz für Stromversorgung der EE7 Leitungssatz für E/A-Bus Kabelkanal Blende E/A-Bus-Vergleicher- und -Umschaltbaugruppe Hochrüstsatz mit Schaltregler DC 5 V (6DS1 006-8AA) redundanter Ausbau E/A-Bus 2 Anschaltbaugruppe für E/ABus 2 (Steckplatz: Grundeinheit GE) Standardschränke Lüfterbaugruppe DC 24 V (komplett) • Einbausatz/Nachrüstsatz für Erweiterungsschrank AS 235 H mit Schutzart IP 10, IP 20 oder IP 54, für Montage unterhalb der Erweiterungseinheit EE4 und/oder EE6 • Nachrüstsatz für Erweiterungsschrank AS 235 H mit Schutzart IP 54, für Montage unterhalb der Erweiterungseinheit EE4 6DS9 002-8BB 6DS9 002-8BA 6DS9 908-8GF 6DS9 911-8GE 6DS9 906-8AB 6DS9 906-8BB 6DS1 144-8AA C79451-A3117-D29 6DS9 908-8GG 6DS9 911-8GF 6DS9 906-8AB 6DS9 906-8BB 6DS1 144-8AA C79451-A3117-D29 6DS9 908-8GH 6DS9 911-8GG 6DS9 906-8AB 6DS9 906-8BB 6DS1 144-8AA C79451-A3117-D29 6DS1 312-8BB C79165-A3012-D205 C79165-A3012-D227 Siehe auch Bestellhinweise im Anhang (Seite 8/2) mit Hinweisen zur Bestellung von Komplettsystemen und Optionen. Siemens PLT 111 · 1999 3/17 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme AS 235 K Grundsystem Automatisierungssystem AS 235 K Kommunikation über Anlagenbus CS 275 Das Automatisierungssystem AS 235 K ist die Kompaktausführung des Automatisierungssystems AS 235. In beiden Systemen werden die gleichen Zentral-, Anschalt- und E/A-Baugruppen verwendet. Sie haben auch den gleichen Funktionsumfang. 4(6) E/ABaugruppen Das System AS 235 K ist allein, ohne irgendwelche Erweiterungen, voll funktionsfähig. Da die Anzahl der steckbaren E/ABaugruppen jedoch im System AS 235 K auf max. 6 begrenzt ist, wird das System AS 235 K meistens zusammen mit Erweiterungssystemen ES 100 K (siehe Seite 3/21) eingesetzt. PA Auf dem Baugruppenträger befindet sich ein Prozessanschlussfeld zum frontseitigen Anschluss der Prozesssignalkabel in MaxiTermi-Point-Anschlusstechnik (Anschlussstifte 2,4 mm x 0,8 mm). Hierzu ist das Prozessanschlussfeld rückseitig mit den Basissteckern X2 verdrahtet, d.h. mit den Prozessschnittstellen der 6 E/A-Baugruppen im Grundsystem. Für die Versorgung des Grundsystems werden zwei Stromversorgungsbaugruppen eingesetzt: • Stromversorgungsbaugruppe SV1 Je nach gewählter Versorgungsspannung des AS 235 K wird eine der folgenden Baugruppen eingesetzt: – C79451-A3260-A20 (AC 230 V / DC 24 V) oder – C79451-A3260-A25 (DC 24 V / DC 24 V). Beide Ausführungen sind mit 3 Steckdosen ausgestattet, über die 2 Prozessbedientastaturen und eine Mini-Disketteneinheit mit DC 24 V versorgt werden. 1) Wird E/A-Steckplatz 6 benutzt, ist zusätzlich die Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2 (B) erforderlich, Bestelldaten siehe Optionen AS 235 K 3/18 Siemens PLT 111 · 1999 UI1 UI2 E GS Das Automatisierungssystem AS 235 K ist lieferbar für die Versorgungsspannungen AC 230 V und DC 24 V. Das Grundsystem des Automatisierungssystems AS 235 K setzt sich zusammen aus Der Baugruppenträger des Systems AS 235 K entspricht dem Einbausystem ES 902 und ist 15 U hoch. Er ist das Trägersystem für die anderen Komponenten des Grundsystems, für die Buskomponenten sowie für die E/A-Baugruppen. ZE AF1 AF2 Grundsystem • Baugruppenträger ES 902 – für AC 230 V C79451-A3260-A16 – für DC 24 V C79451-A3260-A17 jeweils mit Stromversorgungszeile mit Steckplätzen für Stromversorgungs- und Meldelogikbaugruppen, 6 Steckplätzen für E/A-Baugruppen 1), Prozessanschlußfeld für E/A-Baugruppen 1 bis 6, Montageblech mit Einbauplätzen für 2 Anschlussplatten AF „Fernbus“ und Steckplätzen für 2 Busumsetzereinheiten UI, Einspeiseblock, Kabelabfangschiene mit 10 Schellen • Stromversorgungsbaugruppe SV1 für AS 235 K mit AC 230 V: – AC 230 V / DC 24 V C79451-A3260-A20 für AS 235 K mit DC 24 V: – DC 24 V / DC 24 V C79451-A3260-A25 • Stromversorgungsbaugruppe SV2, DC 24 V / DC 5 V C79451-Z1359-U9 • Meldelogikbaugruppe 6DS1 901-8BA • Busabschlussbaugruppe C79458-L445-B20 • Blinktaktgeber 6DS1 922-8AA • Zentraleinheit mit – Zentralprozessorbaugruppe 6DS1 140-8AA – EDC-Speicherbaugruppe 4000 Kbyte 6DS1 844-8FA – Pufferbatterie für Speicherbaugruppe W79084-U1001-B2 – Systemsoftware AS 235, Variante G 6DS5 323-8AG – Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 1 6DS1 312-8BB1) • Anschaltbaugruppe für Mini-Disketteneinheit 6DS1 326-8BB • Anschaltbaugruppe für Bedienkanal1 6DS1 330-8CA B SV M L T SV E/A-Bus M L SV MO 13 E/ABaugruppen MPA L SV MO PBT, ST E 13 E/ABaugruppen DR PA E ES 100 K (max. 8) AF BT DR E GS ML MO PA PBT ST SV UI ZE Anschlussplatte für Fernbus Blinktaktgeber Drucker Einspeiseblock für Versorgungsspannungen Grundsystem Meldelogikbaugruppe Monitor Prozessanschlussfeld Prozessbedientastatur Strukturiertastatur Stromversorgungsbaugruppe Busumsetzereinheit Zentralteil Bild 3/7 Automatisierungssystem AS 235 K, Systemkonfiguration • Stromversorgungsbaugruppe SV2 Die Baugruppe SV2 (C79451-Z1359-U9) setzt DC 24 V in DC 5 V um und versorgt damit die Zentraleinheit und die E/ABusse Anschaltbaugruppen. Die Meldelogikbaugruppe überwacht die 24-V-Spannungen L+ und PM, die +5-V-Spannung und die wahlweise belegten Signaleingänge für Temperaturüberwachung, Türkontakt und Reservekontakt. Meldungen über diese Signaleingänge sowie weitere Systemmeldungen steuern eine blinkende Leuchtdiode und gleichzeitig ein Relais auf der Baugruppe an. Über dieses Relais kann diese Sammelstörungsmeldung auf eine externe Meldelampe oder sonstige Meldeeinrichtungen geschaltet werden. Der Blinktaktgeber erfüllt folgende Funktionen: • Erzeugen eines Blinksignals, das von TELEPERM ME-E/A-Baugruppen für die Störungsanzeige benötigt wird. Das Blinksignal ist im Blinktaktgeber abgesichert. • Lampentest für die Störungsanzeige der E/A-Baugruppen, die mit dem Blinksignal versorgt werden. • Potentialtrennung von externen Uhrzeitsynchronisiersignalen. Das System AS 235 K ist mit einem 1-min-Synchronisierimpuls synchronisierbar. Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme AS 235 K Grundsystem plätze eingerichtet werden sollen, über die unabhängig voneinander bedient und beobachtet oder strukturiert werden kann. 1 SV2 2 3 4 5 6 Steckplätze für E/ABaugruppen PA AF1 AMD AF BAB BK BT CPU DG E EAB ML Die bestellbaren Konstellationen bei den Standard-E/A-Geräten setzen sich zusammen aus M B L T • Strukturiereinheit, bestehend aus – Strukturiertastatur – Steckleitung für Strukturiertastatur, 1 m 1) – Mini-Disketteneinheit mit Steckleitungen – für Signalübertragung und Stromversor– gung, je 3 m • Bedieneinheit, bestehend aus – Prozessbedientastatur PBT 65 – mit Steckleitung für Signalübertragung, 5 m – mit Steckleitung für Stromversorgung, 5 m – Prozessmonitor SCM 2140-I – mit 3 Video-Steckleitungen, 5 m • für Bedienkanal 2 zusätzlich: – Anschaltbaugruppe für Bedienkanal 2 2) BK2 EAB2 BK1 EAB1 AMD N-AS CPU RAM SSO BAB/DG SV1 UI1 AF2 UI2 E Anschaltbaugruppe für Mini-Disketteneinheit Anschlussplatte „Fernbus“ Busabschlussbaugruppe Anschaltbaugruppe für Bedienkanal Blinktaktgeber Zentralprozessorbaugruppe Diagnose-Schnittstelle Einspeisenlock für AC 230 V oder 2 x DC 24 V Anschaltbaugruppe für E/A-Bus Meldelogikbaugruppe 6DS3 303-8AA 6DS8 102-8AC 6DS3 900-8AE 6DS3 305-8BA 6XV2 167-8CH50 6DS8 103-8SC 6GF6100-1BV 6DS8 116-8SC 6DS1 330-8CA E/A-Baugruppen N-AS PA RAM SSO SV1 SV2 UI Anschaltbaugruppe für 20-m-Nahbus Prozessanschlussfeld Speicherbaugruppe Sonderschnittstelle, nicht belegt Stromversorgungsbaugruppe AC 230 V / DC 24 V oder Stromversorgungsbaugruppe DC 24 V / DC 24 V Stromversorgungsbaugruppe DC 24 V / DC 5 V Busumsetzereinheit Bild 3/8 Automatisierungssystem AS 235 K, Aufbau Der Zentralprozessor unterteilt den RAM-Speicher und unterscheidet Zugriffe auf • den 1 Mbyte großen batteriegepufferten System-RAM-Bereich für alle festen Systemdaten und -programme • den ebenfalls batteriegepufferten 4.000 Kbyte großen RAMSpeicherbereich für alle Anwenderprogramme und -daten sowie für variable Systemdaten und • die Übergabespeicher der Anschaltbaugruppen für E/A-Bus, Bedienkanal, Mini-Disketteneinheit und Nahbus. Die Speicherbaugruppe mit Error Detection and Correction EDC kann einen 1-Bit-Fehler beim Lesen korrigieren und zusammen mit der Systemsoftware in der Speicherzelle eliminieren. Die E/A-Baugruppen bilden die Prozessschnittstelle des AS 235 K. Sie umfassen Signalbaugruppen und Funktionsbaugruppen, einschließlich Rechenbaugruppen. Eigenschaften, Funktion und Bestelldaten der E/A-Baugruppen siehe Kapitel 4. Das AS 235 K hat Steckplätze für 6 E/A-Baugruppen. Die Steckplätze 1 bis 5 sind über den E/A-Bus 1 (A) mit der Zentraleinheit verbunden. Der Steckplatz 6 ist an den E/A-Bus 2 (B) angeschlossen. Demzufolge muss die Anschaltbaugruppe für E/ABus 2 gesteckt sein, wenn Steckplatz 6 benutzt werden soll. Die Zahl der Steckplätze für E/A-Baugruppen kann durch Anschließen von max. 8 Erweiterungssystemen ES 100 K auf bis zu 108 Baugruppen erhöht werden. Die E/A-Baugruppen können codiert, gesteckt und mit beschriftetem Steckplatz geliefert werden. Vom Besteller werden hierzu Anordnungs-, Bezeichnungs- und Anschlusspläne (inkl. Adressierungsangaben) benötigt. • Codieren, Stecken und Beschriften für 1 E/A-Baugruppe 6DS5 705-8AA Anschaltbaugruppe für ES 100 K Die Anschaltbaugruppe für ES 100 K koppelt den E/A-Bus des Grundsystems AS 235 K über eine Steckleitung mit dem E/ABus des ES 100 K. Im Grundsystem AS 235 K und im Erweiterungssystem ES 100 K ist je eine Anschaltbaugruppe für ES 100 K erforderlich. Die Anschaltbaugruppe für E/A-Bus stellt die Verbindung zwischen dem 8-bit-Zentralteilbus und dem E/A-Bus her. Im Grundsystem des AS 235 K sind bis zu 2 dieser Baugruppen steckbar: • Die Anschaltbaugruppe für den E/A-Bus 1 (A) versorgt die auf den Steckplätzen 1 bis 5 des Grundsystems gesteckten E/ABaugruppen und/oder Anschaltbaugruppen für das Erweiterungssystem ES 100 K. Sie ist immer erforderlich. • Die Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2 (B) wird nur dann benötigt, wenn der Steckplatz 6 im Grundsystem genutzt werden soll. Sie ist wahlweise zu bestellen. Die Anschaltbaugruppe für ES 100 K kann sowohl im AS 235 K als auch im ES 100 K auf jedem beliebigen Steckplatz für E/ABaugruppen gesteckt werden. Auf den Steckplätzen 1 bis 5 im AS 235 K sind max. 4 Anschaltbaugruppen für insgesamt 4 Erweiterungssysteme ES 100 K betreibbar. Standard-E/A-Geräte Buskomponenten Die Standard-E/A-Geräte wie Prozessmonitor, Prozessbedientastatur, Strukturiertastatur, Mini-Disketteneinheit sowie Protokoll- und Meldedrucker sind in Kapitel 5 beschrieben. Über den Anlagenbus CS 275 können die Subsysteme TELEPERM M im Entfernungsbereich bis 20 m (Nahbus) oder bis 4 km (Fernbus) miteinander kommunizieren. Der Nahbus ist standardmäßig redundant. Der Fernbus kann wahlweise redundant ausgeführt werden. Die Anschaltbaugruppe für Bedienkanal erzeugt die RGBSignale für die Prozessmonitore, einschließlich des BAS-Signals. Sie hat außerdem drei 20-mA-Linienstrom-Schnittstellen, an die die Prozessbedientastatur PBT oder die Strukturiertastatur und 2 Drucker (Protokoll- und Meldedrucker) direkt angeschlossen werden können. Der E/A-Bus 2 (B) versorgt nur den Steckplatz 6. Deshalb sind an die dort steckbare Anschaltbaugruppe weitere 4 Erweiterungssysteme ES 100 K seriell anschließbar. Die Benutzung von Steckplatz 6 setzt jedoch voraus, dass die Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2 (separat zu bestellen) gesteckt ist. Über den 20-m-Nahbus lassen sich bis zu 9 Teilnehmer als Nahbusinsel miteinander verbinden (jede Busumsetzereinheit Ul zählt dabei auch als 1 Teilnehmer). Die Gesamtlänge der Steckleitungen darf 20 m nicht überschreiten. Anschlussmöglichkeiten für Standard-E/A-Geräte und Steckleitungsübersicht siehe ab Seite 3/29. Die Anschaltbaugruppe für Bedienkanal 1 gehört zum Lieferumfang des Grundsystems und ist immer erforderlich. Eine 2. Anschaltbaugruppe ist nur dann erforderlich, wenn 2 Bedien- 1) Diese Steckleitung ist nur zum Anschluss an die Prozessbedientastatur oder die Signalverteilereinheit geeignet. Für den direkten Anschluss an die Grundeinheit des Systems AS 235 K (Bedienkanal) ist eine Steckleitung 6XV2 167-8B.. erforderlich (separat zu bestellen). 2) Anschaltbaugruppe für Bedienkanal 1 ist im Grundsystem enthalten. Siemens PLT 111 · 1999 3/19 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme AS 235 K Bestelldaten AS 235 K Max. 2 auf einem der E/A-Steckplätze im Grundsystem AS 235 K gesteckte Anschaltbaugruppen N-V.24 können durch eine frontseitige Verbindung mit der systemeigenen Anschaltbaugruppe N-AS über die Steckleitung 6DS8 201-8.. in den Nahbus integriert werden. Bei anderen Teilnehmertypen und Aufbauten bitten wir um Anfrage. Die Steckleitung 6DS8 201-8.. ist nur einseitig mit einem Stecker versehen. Sie wird mit dem freien Ende 1:1 auf den Stecker des N-AS aufgelegt. Ist dort noch keine Steckleitung gesteckt, wird zusätzlich ein Frontstecker 6DS9 200-8AA benötigt. Alternativ zur Kombination Steckleitung 6DS8 201-8.. und Frontstecker ist auch die Steckleitung 6DS8 205-8.. mit 2 Steckern verwendbar. An einen einfachen, nichtredundanten Fernbus wird das AS 235 K über die Anschalteinheit für einfachen Fernbus angeschlossen. Das AS 235 K ist aber auch an einem redundanten Fernbus betreibbar. Dazu ist eine Anschalteinheit für redundanten Fernbus mit 2 Busumsetzern UI und 2 Anschlussplatten AF „Fernbus“ erforderlich. Die Anschalteinheit für einfachen oder redundanten Fernbus kann in der Standard-Bestellkonfiguration unter „Buskomponenten“ ausgewählt werden. Die Anschalteinheit besteht aus: • Anschaltbaugruppe für 20-m-Nahbus N-AS • Busumsetzereinheit UI (2 x bei redundantem Fernbus) • Anschlussplatte AF „Fernbus“ (2 x bei redundantem Fernbus) • für einfachen Fernbus: Steckleitung mit 2 Steckern zur Verbindung der N-AS mit Busumsetzereinheit UI • für redundanten Fernbus: Steckleitung mit 3 Steckern zur Verbindung der N-AS mit Busumsetzereinheit UI1 und UI2 6DS1 223-8AC 6DS4 400-8AB 6DS9 203-8DA 6DS8 205-8MB 6DS8 204-8MB Außer einer Anschalteinheit für einfachen oder redundanten Fernbus wird zur Realisierung eines Fernbusses noch das entsprechende Fernbuskabel benötigt. Dieses wird auf der Anschlussplatte AF „Fernbus“ aufgelegt und verbindet die einzelnen Busteilnehmer über Entfernungen bis 4 km miteinander (siehe auch Kapitel 6). Gehäuse Das AS 235 K ist standardmäßig lieferbar eingebaut in ein Stahlblechgehäuse mit Schutzart IP 21: • Stahlblechgehäuse, Schutzart IP 21 C79451-A3260-A50 Maße (HxBxT) 820 mm x 600 mm x 360 mm, ohne Wärmeaustauscher, mit – abgesetztem Lüftungsdach, – Dachblech mit Lüftungsschlitzen, – Tür vorn, 600 mm breit, mit Doppelbartschloss, – Boden mit eingeschraubtem Kabelblech, – 175 mm tief, vordere Hälfte mit Lüftungsschlitzen Eine Darstellung des Gehäuses mit Abmessungen finden Sie auf Seite 3/22, Bild 3/10. Bei Verwendung des mitgelieferten Teilesatzes für die Wandmontage vergrößern sich die Abmessungen wie in diesem Bild dargestellt. Systemdokumentation In Verbindung mit dem AS 235 K-Grundsystem ist eine deutsche oder englische Systemdokumentation bestellbar: • Gerätehandbücher – „Automatisierungssystem AS 235 K“ – „Funktionsbaugruppen“, Teil 1 und 2 – „Signalbaugruppen“ – „Koppel- und Rechenbaugruppen“ – „Bussystem CS 275“ • Beschreibung „Automatisierungssysteme AS 235, AS 235 H und AS 235 K, Variante G“, • Handbuch „Hinweise und Richtlinien für Planung, Installation und Betrieb“ C79000-G8000-C305 C79000-G8000-C30 C79000-G8000-C31 C79000-G8000-C32 C79000-G8000-C6 C79000-G8000-C416 C79000-G8000-C417 Bei der englischen Systemdokumentation wird der Mittelblock der Einzelbestellnummern durch „.....-G8076-...“ ersetzt. • Tabellenheft AS 235 / AS 235 H / AS 235 K deutsch, bei Bedarf separat zu bestellen 3/20 Siemens PLT 111 · 1999 C79000-N8000-C1 Bestelldaten Automatisierungssystem AS 235 K Bestell-Nr. 6DS2 117- Grundsystem • ohne Grundsystem • Grundsystem AC 230 V, mit Bedienkanal 1 und E/A-Bus 1 • Grundsystem DC 24 V, mit Bedienkanal 1 und E/A-Bus 1 8 X E M P N Q R Buskomponenten • ohne Buskomponenten • Anschalteinheit – für nicht-redundanten Fernbus – für redundanten Fernbus X 0 X 1 X 2 Gehäuse • ohne Gehäuse • Stahlblechgehäuse, Schutzart IP 21, ohne Wärmeaustauscher 0 1 Option: Systemdokumentation • ohne Systemdokumentation • deutsche Dokumentation • englische Dokumentation Grundsystem Pufferbatterie für Speicherbaugruppe Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2 1) Busanschluss weiterer Teilnehmer über 20-m-Nahbus Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus N-V.24 Steckleitung für Nahbus, 0,3 m 0 7 Standard-E/A-Geräte • ohne Standard-E/A-Geräte • Strukturiereinheit mit Strukturiertastatur und Mini-Disketteneinheit • Bedieneinheit 1 für Bedienkanal 1 mit Prozessmonitor und Prozessbedientastatur – ohne Strukturiereinheit – mit Strukturiereinheit • Bedienkanal 2 und Bedieneinheit 2 mit Anschaltbaugruppe für Bedienkanal 2, Prozessmonitor und Prozessbedientastatur • Bedienkanal 2 und Bedieneinheiten 1 und 2 mit Anschaltbaugruppe für Bedienkanal 2, 2 Prozessmonitoren und 2 Prozessbedientastaturen – ohne Strukturiereinheit – mit Strukturiereinheit Optionen AS 235 K - 0 X 0 D 0 E Bestell-Nr. W79084-U1001-B2 6DS1 312-8BB 6DS1 202-8AB 6DS8 201-8MB Fernbuskabel siehe Seite 6/6 1) Zusätzlich erforderlich, wenn E/A-Steckplatz 6 benutzt wird Siehe auch Bestellhinweise im Anhang (Seite 8/2) mit Hinweisen zur Bestellung von Komplettsystemen und Optionen. Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme ES 100 K Erweiterungssystem ES 100 K Erweiterungssystem ES 100 K Zur Erweiterung der 6 E/A-Baugruppen-Steckplätze im System AS 235 K können bis zu 8 Erweiterungssysteme ES 100 K an dieses System angeschlossen werden (je E/A-Bus max. 4 Systeme). Auch das System AS 235 kann mit dem Erweiterungssystem ES 100 K erweitert werden. Jedes Erweiterungssystem ES 100 K bietet Platz für 13 E/A-Baugruppen. Je Automatisierungssystem AS 235 K kann somit die Zahl der insgesamt einsetzbaren E/A-Baugruppen auf 108 (104 Steckplätze im ES 100 K + 4 im AS 235 K) erhöht werden. 1 Die Erweiterungssysteme sind kaskadenförmig koppelbar. Die Leitungslänge darf 500 m nicht überschreiten. Für die Kopplung ist im Grund- und Erweiterungssystem jeweils eine Anschaltbaugruppe 6DS1322-8AA erforderlich. Die Anschaltbaugruppe kann in den Systemen AS 235 K und ES 100 K auf jedem beliebigen Steckplatz für E/A-Baugruppen gesteckt werden. Bevorzugt sollte jedoch jeweils der Steckplatz 1 verwendet werden. Das Erweiterungssystem ES 100 K ist lieferbar für die Versorgungsspannungen AC 230 V und DC 24 V. Es setzt sich zusammen aus • Baugruppenträger ES 902, 15 U hoch, – für AC 230 V – für DC 24 V jeweils mit Stromversorgungszeile, 13 Steckplätze für E/A-Baugruppen, Prozessanschlussfeld für E/A-Baugruppen, Einspeiseblock, Kabelabfangschiene mit 10 Schellen • Stromversorgungsbaugruppe SV1 für ES 100 K mit AC 230 V – AC 230 V / DC 24 V für ES 100 K mit DC 24 V – DC 24 V • Anschaltbaugruppe für ES 100 K C79451-A3260-A3 C79451-A3260-A4 M SV1 13 Steckplätze für E/A-Baugruppen Prozeßanschlußfeld E 1 E M Anschaltbaugruppe für ES 100 K Einspeiseblock für AC 230 V oder 2 x DC 24 V Meldelogikbaugruppe Bild 3/9 Automatisierungssystem ES 100 K, Aufbau Anschaltbaugruppe für ES 100 K Die Anschaltbaugruppe für ES 100 K koppelt den E/A-Bus des Grundsystems AS 235 K über eine Steckleitung mit dem E/ABus des Erweiterungssystems ES 100 K. Im Grundsystem AS 235 K und Erweiterungssystem ES 100 K ist je eine Anschaltbaugruppe für ES 100 K erforderlich. C79451-A3260-A20 Die im ES 100 K gesteckte Anschaltbaugruppe liefert die für den E/A-Bus erforderliche Versorgungsspannung DC 5 V. C79451-A3260-A25 6DS1 322-8AA E/A-Baugruppen Der Baugruppenträger entspricht dem Einbausystem ES 902 und ist 15 U hoch. Er enthält Steckplätze für die Stromversorgungsbaugruppe, eine Meldelogikbaugruppe sowie für die Anschaltbaugruppe für ES 100 K und 13 E/A-Baugruppen. Weiterhin enthält der Baugruppenträger ein Prozessanschlussfeld mit 576 Anschlussstiften 2,4 mm x 0,8 mm in Maxi-TermiPoint-Anschlusstechnik. Für die Versorgung des Erweiterungssystems wird eine Stromversorgungsbaugruppe benötigt, je nach gewählter Versorgungsspannung des ES 100 K: • C79451-A3260-A20 (AC 230 V) oder • C79451-A3260-A25 (DC 24 V). Im Erweiterungssystem ES 100 K sind Steckplätze für max. 13 E/A-Baugruppen vorhanden. Außer den E/A-Baugruppen des Prozessleitsystems TELEPERM M sind auch bestimmte E/ABaugruppen des Prozessleitsystems TELEPERM ME im System ES 100 K einsetzbar. Je nach Adressiervolumen des E/A-Busses können an einem System AS 235 K bis zu 8 Erweiterungssysteme ES 100 K mit insgesamt 104 E/A-Baugruppen betrieben werden. Eigenschaften, Funktion und Bestelldaten der E/A-Baugruppen siehe Katalogteil 4. Die gleichen Stromversorgungsbaugruppen werden auch im System AS 235 K verwendet. Die Meldelogikbaugruppe 6DS1 901-8AA kann bei Bedarf zusätzlich bestellt werden. Sie überwacht die 24-V-Spannungen L+ und PM, die wahlweise belegten Signaleingänge Temperaturüberwachung, Türkontakt, Lüfterkontakt und Reservekontakt, z.B. wenn das Erweiterungssystem ES 100 K in einen Standardschrank TELEPERM M eingebaut wird und Schrankmeldungen erfasst oder Schrankmeldelampen angesteuert werden sollen. Eine im System ES 100 K erfasste Meldung wird jedoch nicht zur Zentraleinheit des Automatisierungssystems AS 235 K übertragen. Sie führt deshalb auch nicht zur Ausgabe eines Meldetextes auf dem Prozessmonitor. Siemens PLT 111 · 1999 3/21 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme ES 100 K Bestelldaten ES 100 K Bestelldaten Lüftungsdach Erweiterungssystem ES 100 K Bestell-Nr. 6DS2 103 - Grundsystem • Erweiterungssystem AC 230 V • Erweiterungssystem DC 24 V 1 X X 0 2 X X 0 600 x 360 630 1 U = 44,5 mm Optionen ES 100 K 29 15 Æ 10,2 702 820 760 15 U Gehäuse • ohne Gehäuse • Stahlblechgehäuse, Schutzart IP 21, ohne Wärmeaustauscher 40 Bild 3/10 Automatisierungssystem ES 100 K, Aufbau Gehäuse Das Erweiterungssystem ES 100 K ist eingebaut in ein Stahlblechgehäuse mit Schutzart IP 21 lieferbar. Dies entspricht einer Standard-Bestellkonfiguration: • Stahlblechgehäuse, Schutzart IP 21 C79451-A3260-A50 Maße (HxBxT) 820 mm x 600 mm x 360 mm, ohne Wärmeaustauscher, mit – abgesetztem Lüftungsdach, – Dachblech mit Lüftungsschlitzen, – Tür vorn, 600 mm breit, mit Doppelbartschloss, – Boden mit eingeschraubtem Kabelblech, – 175 mm tief, vordere Hälfte mit Lüftungsschlitzen Bei Verwendung des mitgelieferten Teilesatzes für die Wandmontage vergrößern sich die Abmessungen wie in Bild 3/10 dargestellt. Siehe auch Bestellhinweise im Anhang (Seite 8/2) mit Hinweisen zur Bestellung von Komplettsystemen und Optionen. 0 1 Bestell-Nr. Anschluss des jeweils 1. von max. 4 Systemen ES 100 K einer Koppelstrecke an - E/A-Bus 1(A), Adressbereich 0 bis 60, oder - E/A-Bus 2(B), Adressbereich 100 bis 160 2 Anschaltbaugruppen für 6DS1 322-8AA Erweiterungssystem ES 100 K steckbar in Steckplatz für E/A-Baugruppen im AS 235 und im ES 100 K Steckleitung für Signalübertragung (max. Länge Länge 2,5 m 6ES5 721-0BC50 einer Koppel5m 6ES5 721-0BF00 strecke: 500 m) 50 m 6ES5 721-0CF00 6ES5 721-0DB00 100 m 500 m 6ES5 721-0DF00 Zwischenlängen siehe Katalog ST 50 Kabelabschlussstecker steckbar in Anschaltbaugruppe für ES 100 K, erforderlich beim letzten Erweiterungssystem einer Koppelstrecke bei Belegung des Adressierbereichs 100 bis 160 zusätzlich: Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2 6ES5 760-1AA11 6DS1 312-8BB Anschluss des 2. bis 4. Systems ES 100 K einer Koppelstrecke Je System ES 100 K erforderlich: Anschaltbaugruppe für Erweite6DS1 322-8AA rungssystem ES 100 K steckbar in Steckplatz für E/ABaugruppen des ES 100 K Steckleitung für Signalübertragung siehe oben Einbau des ES 100 K in Standardschrank, sofern Schrankmeldungen zu erfassen sind Meldelogikbaugruppe 6DS1 901-8AA Systemdokumentation Betriebsanleitung „Erweiterungssystem ES 100 K“ 1) – deutsch – englisch C79000-B8000-C124 C79000-B8076-C124 1) nur dann getrennt zu bestellen, wenn das System ES 100 K nicht zusammen mit einem System AS 235 K bestellt wird. 3/22 Siemens PLT 111 · 1999 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme Standardschränke Standardschränke und Zubehör Standardschränke und Zubehör Bestelldaten Die Automatisierungssysteme AS 235 und AS 235 H können eingebaut in 400 mm oder 600 mm tiefe Standardschränke mit oder ohne Wärmeaustauscher geliefert werden. Als Standard-Bestellkonfigurationen sind lieferbar: • Standardschrank ohne Wärmeaustauscher, Schutzart IP 20, Schranktiefe 400 mm • Standardschrank ohne Wärmeaustauscher, Schutzart IP 20, Schranktiefe 600 mm 1) • Standardschrank mit Wärmeaustauscher, Schutzart IP 54, Schranktiefe 600 mm Wahlweise, zusätzlich bestellbar (Optionen): • Hochrüstsatz für Standardschränke, Schutzart IP 10 auf Schutzart IP 20 2) • Lüfterbaugruppe Bei den Schränken mit Schutzart IP 20 erfolgt die Wärmeabführung durch Durchzugbelüftung. Die Außenluft zirkuliert dabei innerhalb des Schrankes und führt die entstehende Wärme ab. Nachteilig ist bei dieser Art der Wärmeabführung, dass Schmutzablagerungen auftreten können, wenn die Luft je nach Umgebungsbedingungen Staub mit sich führt. Dieser Nachteil tritt in den Schränken mit Wärmeaustauscher nicht auf. Die zulässige max. Wärmebelastung beträgt 700 W bei 40 °C Umgebungstemperatur. In den Schränken mit Wärmeaustauscher (Schutzart IP 54) bleiben Innen- und Außenluft voneinander getrennt. Diese Schränke sind einzusetzen, wenn die Umgebungsbedingungen durch rauhe Betriebsbedingungen von den zulässigen Werten abweichen. Beispiel hierfür sind chemische Industrie, Eisen- und Stahlindustrie, Bergbau und Anlagen, die seewasserhaltiger Atmosphäre ausgesetzt sind. Die zulässige max. Wärmebelastung beträgt bei 40 °C Umgebungstemperatur 1000 W. In Abhängigkeit von der zulässigen Wärmebelastung des Schrankes, dem gewünschten Aufbau und vor allem den eingesetzten E/A-Baugruppen, kann der Standardschrank entweder ohne Fremdbelüftung betrieben werden, oder er muss mit einer oder 2 Lüfterbaugruppen ausgestattet werden. Bei Fremdbelüftung wird die Lüfterbaugruppe 6DS9 943-8AA verwendet. Diese enthält 3 Lüftermotoren, deren Drehzahl überwacht wird, und eine elektronische Kurzschlusssicherung. In Schränken mit Wärmeaustauscher werden die Lüfterüberwachungen der Lüfterbaugruppen und des Wärmeaustauschers in Reihe geschaltet. Das Ausfallsignal wird der Grundeinheit als Ausfallmeldung LK zugeführt. Die Standardschränke enthalten je 2 Thermostate zur Erfassung von Übertemperaturen. Projektierungshinweise im Zusammenhang mit der zulässigen Wärmebelastung siehe auf den folgenden Seiten. Da die Schränke je nach Aufstellungsort und Anlagenumfang einzeln, als Doppelschrank oder in einer Schrankreihe aufgestellt werden können, werden Grundschränke grundsätzlich ohne Seiten-undTrennwände, Erweiterungsschränke einschließlich einer Trennwand geliefert. Seiten- und Trennwände sind je nach Bedarf wahlweise zusätzlich zu bestellen. Grund- und Erweiterungsschrank können auch als niederohmig leitend verschraubter Doppelschrank geliefert werden. Bei Reihenaufstellung kann in die Kopfleiste des am Reihenanfang stehenden Schranks eine Schrankreihenlampe eingebaut werden. Der Aufstellungsraum für die Schränke sollte ausreichend groß bemessen (lichte Höhe etwa 3 m), trocken und staubfrei sein. Gegebenenfalls ist er zu klimatisieren. 1) Empfohlen, wenn Schränke ohne Wärmeaustauscher kombiniert mit Schränken mit Wärmeaustauscher aufgestellt werden sollen. 2) Für ältere Schränke, die mit Schutzart IP 10 ausgeliefert wurden. Bestell-Nr. Systemschrankzubehör Seiten- und Trennwände / Doppelschrankmontage Seitenwand für Standardschränke, mit Betestigungsteilen, montiert – 400 mm breit – 600 mm breit Trennwand mit Befestigungsmaterial und Bausatz für Schrankverschraubung • für 400 mm tiefe Schränke – ohne Durchführungen – mit Brandschottung – mit Durchführungen • für 600 mm tiefe Schränke – ohne Durchführungen – mit Durchführungen Bausatz für Schrankverschraubung für Schränke ohne Trennwand Montage eines Grund- und eines Erweiterungsschranks zu einem Doppelschrank (Auslieferung als Doppelschrank) Schrankzubehör Schrankreihenlampe mit Befestigungsteilen und Anschlussleitungen, montiert Schrankanschlusselemente (SAE) Schrankanschlusselement jeweils mit Befestigungsschrauben und Vierkantmuttern, montiert (max. 90 Stück/Schrank) • SAE 32/3 Prozessseitig: Maxi-Termi-Point 2,4 mm x 0,8 mm, Intern: Wire-Wrap 1 mm x 1 mm • SAE 32/1 Prozessseitig und Intern: MaxiTermi-Point 2,4 mm x 0,8 mm Bezeichnungsmaterial hierzu: Bei Anschluss von 8er-FarbcodeKabel (TELEPERM M): Bezeichnungskarten A-H/H-A für 4 Schrankanschlusselemente, 1 Paar Bezeichnungsstreifen für Karten A-H/H-A für einen Schrank, 1 Blatt (je Schrank 2 Blatt nötig) Für durchnumerierte Bezeichnung: Bezeichnungskarte 1-32 für 4 Schrankanschlusselem. SAE 32 Bezeichnungskarte 32-1 für 4 Schrankanschlusselem. SAE 32 Bezeichnungsstreifen für Karten 1-32/32-1 für einen Schrank, 1 Blatt Schrankanschlusselement SAE 32/3 mit Schraubaufsatz SAE 32 S (max. 40 Stück/Schrank) Prozessseitig: Schraubaufsatz SAE 32 S Intern: Wire-Wrap 1 mm x 1 mm Zu bestellen ist: Schrankanschlusselement SAE 32/3 mit Befestigungsschrauben und Vierkantmuttern, montiert Schraubaufsatz SAE 32 S 6DS9 906-8FA 6DS9 906-8KA 6DS9 906-8GA 6DS9 906-8HA 6DS9 906-8JB 6DS9 906-8LA 6DS9 906-8MA 6DS9 906-8EA 6DS5 707-8AA 6DS9 905-8DA 6DS9 907-8BA 6DS9 907-8AA 6DS9 906-8DA C79165-A3012-C99 6XP1 846 6XP1 847 6XP1 856 6DS9 907-8BA 6XP1 828 Siemens PLT 111 · 1999 3/23 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme Standardschränke Bestelldaten Systemschrankzubehör Bestelldaten Bestell-Nr. Bestelldaten Bestell-Nr. Systemschrankzubehör Systemschrankzubehör (Fortsetzung) Schrankanschlusselement SAE 32/1 mit Schraubaufsatz SAE 32 S (max. 40 Stück/Schrank) Prozessseitig: Schraubaufsatz SAE 32 S Intern: Maxi-Termi-Point 2,4 x 0,8 Zu bestellen ist: Schrankanschlusselement SAE 32/1 mit Befestigungsschrauben und Vierkantmuttern, montiert Schraubaufsatz SAE 32 S Bezeichnungsmaterial: Bezeichnungskarte 32-1 für 4 Schrankanschlusselem. SAE 32 Bezeichnungsstreifen für Schraubaufsatz SAE 32 S für einen Schrank, 1 Blatt Schrankanschlusselement SAE 32/3 mit Steckleitung Prozessseitig: Leitungsstecker SAE 32 ST der Steckleitung Intern: Wire-Wrap 1 mm x 1 mm Zu bestellen ist: Schrankanschlusselement SAE 32/3 mit Befestigungsschrauben und Vierkantmuttern, montiert Steckleitung, ungeschirmt L-YY 16 x 2 x 0,22 mm² , mit – 2 Steckverbindern SAE 32 ST – 1 Steckverbinder SAE 32 ST Steckleitung, geschirmt L-YCY 16 x 2 x 0,22 mm² , mit – 2 Steckverbindern SAE 32 ST – 1 Steckverbinder SAE 32 ST (Fortsetzung) Für Potential- und Signalverteilung: Schrankanschlusselement SAE 32/3, prozessseitig mit Streifenleiter SL – 1-16 u. 17-32 separat gebrückt Schrankanschlusselement SAE 32/1, prozessseitig mit Streifenleiter SL – 1-16 u. 17-32 separat gebrückt – 1-16 gebrückt – 17-32 gebrückt 6XP1 821 SAE-Montage SAE-Montage • für 6DS9 907-8AA, -8BA • für 6XP1 810, 6XP1 811, 6XP1 812, 6XP1 819, 6XP1 820, 6XP1 821 im Preis enthalten Berechnung nach Aufwand 04 m AA 15 m AE 30 m AH 06 m AB 20 m AF 35 m AJ 09 m AC 25 m AG 40 m AK 12 m AD Schrankanschlusselement SAE 32/1 mit Steckleitung Prozessseitig: Leitungsstecker SAE 32 ST der Steckleitung Intern: Maxi-Termi-Point 2,4 x 0,8 Zu bestellen ist: Schrankanschlusselement SAE 32/1 mit Befestigungsschrauben und Vierkantmuttern, montiert Steckleitung Bezeichnungsmaterial: Bezeichnungsfolie für Steckleitung 1 Blatt à 10 Folien Bezeichnungskarten 32-1 für 4 Schrankanschlusselem. SAE 32 Bezeichnungsstreifen für Karten 1-32/32-1 für einen Schrank, 1 Blatt 3/24 Siemens PLT 111 · 1999 6DS9 907-8AA 6XP1 828 6XP1 847 6XP1 858 6DS9 907-8BA 6XP1 831-8 6XP1 832-8 6XP1 833-8 6XP1 834-8 6DS9 907-8AA siehe oben 6XP1 868 6XP1 847 6XP1 856 SAE-Verdrahtung SAE-Verdrahtung Maxi-TermiPoint • direkt vom Stromlaufplan, je Leitung • Malta, je Leitung • von Datenübertragungsdiskette, je Leitung • Legelisten, je Leitung SAE-Verdrahtung Wire-Wrap • direkt vom Stromlaufplan, je Leitung • Malta, je Leitung • von Datenübertragungsdiskette, je Leitung • Legelisten, je Leitung 6XP1 812 6XP1 810 6XP1 811 6DS5 706-8AA 6DS5 706-8AC 6DS5 706-8AF 6DS5 706-8AE 6DS5 706-8BA 6DS5 706-8BC 6DS5 706-8BF 6DS5 706-8BE Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme Standardschränke Zulässige Wärmebelastung Zulässige Wärmebelastung, Projektierungshinweise Standardschrank mit Wärmeaustauscher Solange im Schrank eine Gesamt-Wärmebelastung von 350 bis 450 W (je nach Schrankumgebungstemperatur) nicht überschritten wird und in keiner Erweiterungseinheit 150 W überschritten werden, kann der Standardschrank mit Wärmeaustauscher ohne zusätzliche Lüfterbaugruppe betrieben werden. Standardschränke ohne Fremdbelüftung In Standardschränke eingebaute Grund- und Erweiterungseinheiten können ohne Lüfter betrieben werden, wenn • die je nach Schrankeintrittstemperatur zulässige Schrankwärmebelastung Ps max nicht überschritten wird und • in keinem Erweiterungssystem mehr als 150 W Verlustleistung entsteht. Bei einer Gesamt-Wärmebelastung < 700 W und wenn in keiner Erweiterungseinheit 150 W überschritten werden, wird der Standardschrank mit Wärmeaustauscher mit einer Lüfterbaugruppe betrieben. Diese wird zwischen Grundeinheit und 1. Erweiterungseinheit EE1 (im Grundschrank) bzw. zwischen 4. und 5. Erweiterungseinheit EE4 und EE5 (im Erweiterungsschrank) eingebaut. Werden viele E/A-Baugruppen mit hoher Verlustleistung eingesetzt, sind diese zur Vermeidung von Wärmestau nicht alle unmittelbar nebeneinander, sondern verteilt über die verschiedenen Baugruppenträger anzuordnen. Auch bei Vollbestückung mit 42 E/A-Baugruppen wird beim Erweiterungsschrank Ps max typischerweise nicht erreicht. Nur bei einer untypischen Baugruppenmischung (viele gleichartige E/A-Baugruppen, Baugruppen mit mehr als 8 W Verlustleistung) wird eine genaue Überprüfung der Gesamt-Verlustleistung erforderlich. Überschreitet die Wärmebelastung in einer der 3 Erweiterungseinheiten 150 W oder überschreitet die Gesamt-Wärmebelastung 700 W, muss eine 2. Lüfterbaugruppe zwischen 2. und 3. Erweiterungseinheit EE2 und EE3 (im Grundschrank) bzw. zwischen 5. und 6. Erweiterungseinheit EE5 und EE6 (AS 235, Erweiterungsschrank) bzw. zwischen 6. und 7. Erweiterungseinheit (AS 235, Erweiterungsschrank) eingebaut werden. So kann eine maximal zulässige Wärmebelastung von 1000 W erreicht werden. Standardschränke mit Schutzart IP 20 mit Fremdbelüftung Erweiterungseinheit mit > 150 W/Baugruppenträger Grund- und Erweiterungsschränke, deren Wärmebelastung (ohne Lüfterbaugruppe) nicht überschritten wird, müssen mit Fremdbelüftung projektiert werden, wenn eine Erweiterungseinheit so mit E/A-Baugruppen bestückt wird, dass die Verlustleistung dieses Baugruppenträgers 150 W überschreitet. Es ist dann mindestens eine Lüfterbaugruppe zwischen Grundeinheit GE und 1. Erweiterungseinheit EE1 (im Grundschrank) bzw. zwischen 4. und 5. Erweiterungseinheit (im Erweiterungsschrank) vorzusehen. Projektierungswerte für die Wärmebelastung Schrankwärmebelastung > 350 bis 450 W, < 700 W Liegt die Gesamt-Wärmebelastung zwischen 350 und 450 W (je nach Schrankumgebungstemperatur) und 700 W und werden in keiner Erweiterungseinheit des Schranks 150 W überschritten, ist mindestens eine Lüfterbaugruppe zwischen Grundeinheit GE und 1. Erweiterungseinheit EE1 (im Grundschrank) bzw. zwischen 14. und 5. Erweiterungseinheit (im Erweiterungsschrank) vorzusehen. Wird zusätzlich eine Erweiterungseinheit so mit E/A-Baugruppen bestückt, dass ihre Verlustleistung 150 W überschreitet, muss eine 2. Lüfterbaugruppe projektiert werden. Die 2. Lüfterbaugruppe wird oberhalb der 3. Erweiterungseinheit EE3 (im Grundschrank) oder der 6. Erweiterungseinheit EE6 (AS 235, Erweiterungsschrank) bzw. der 7. Erweiterungseinheit EE7 (AS 235 H, Erweiterungsschrank) eingebaut. AS 235 Grundschrank ohne E/A-Baugruppen, redundanter Busanschluss ≤ 150 W Busanschluss, einfach - 10 W Angeschlossener Erweiterungsschrank + 16 W Erweiterungsschrank AS 235 ohne E/A-Baugruppen 0W AS 235 H Grundschrank ohne E/A-Baugruppen, redundanter Busanschluss ≤ 200 W Busanschluss, einfach - 10 W Angeschlossener Erweiterungsschrank +8W Erweiterungsschrank AS 235 H ohne E/A-Baugruppen 30 W Siemens PLT 111 · 1999 3/25 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme Standardschränke Standardschränke IP 20 ohne Wärmeaustauscher 2,3 Die Kabelschienen gehören zum Lieferumfang des Schranks. Die für den Einbau der Videorelais und Anschlussplatten für Fernbus vorgesehenen Einbauplätze sind entsprechend gekennzeichnet. 4 1 5 15 14 14 14 13 6 12 11 7 11 8 6 10 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 9 Schrankgehäuse Schrankmeldelampe Lampenprüftaster Buchse für Telefonanschluss Einbauplätze für Videorelais (nur Grundschrank AS 235 H) Einbauplätze für Anschlussplatten AF „Fernbus“ (nur Grundschrank) Schirmschiene zum Auflegen der Schirme von Buskabeln Schirmplatte Dreiteiliger Kabelkanal Kabelkanal Schirmschiene zum Auflegen der Schirme von Prozesskabeln Schiene für 24 V-Klemmen Großrahmen Schiene zum Befestigen der Kabel Schrankanschlusselementträger Bild 3/11 Standardschrank ohne Wärmeaustauscher Standardschränke Schutzart IP 20 ohne Wärmeaustauscher Die Standardschränke IP 20 sind ausgerüstet mit • Großrahmen mit leitender, korrosionsfester Oberfläche; seitlich versetzt eingebaut und leitend mit dem Schrankgerüst verbunden. Seitenholme des Großrahmens mit Befestigungslöchern zum Montieren der Baugruppenträger • Dreiteiligem Kabelkanal aus Metall mit Abdeckblech am rechten Seitenholm auf der Kabelanschlussseite für die Flachbandkabel des E/A-Busses, für Stromversorgungskabel, interne Busverbindungen und Kabel zu den Bediengeräten • Kabelkanal 80 mm x 75 mm am linken Seitenholm für interne Verdrahtung von Prozesssignalen • Schrankanschlusselementträger für maximal 90 32polige Schrankanschlusselemente (SAE) • Schirmschienen zum Auflegen der Schirme von Prozesskabeln • Kabelabfangschienen für die Prozesskabel • Schirmplatte für externe Bedien- und Beobachtungsgeräte an der rechten Schrankseite • Schirmschiene für Fernbuskabel an der rechten Schrankseite • Buchse zum Anschluss eines Telefons an das hausinterne Fernsprechnetz. Die Buchse ist unverdrahtet und von der Schrankvorderseite her zugänglich. Sie besteht aus einem zweipoligen Steckverbinder 4/13 DIN 47 284 mit Isolierhülse und Abdekkung • 4 Türkontakten mit zugehörigem Leitungssatz • Schiene für 24-V-Einspeiseklemmen • 2 Thermostaten zum Erfassen von Übertemperatur. Technische Daten Türbreite je 450 mm Türöffnungswinkel – bei Einzelaufstellung – bei Reihenaufstellung 180° 135° Schutzart nach DIN 40050 – Schrank 6DS9 300-8AA (400 mm) – Schrank 6DS9 302-8AA (600 mm) IP 20 IP 20 Zul. Schrankeintrittstemperatur 25 °C Zul. Wärmebelastung Ps max – mit Lüfterbaugruppe 450 W 420 W 380 W 350 W ≤700 W Zul. Luftfeuchte (keine Betauung) – im Betrieb – bei Transport und Lagerung ≤65% ≤75% Schrankfarben – Verkleidung – Schrankgerüst – Bezeichnungsstreifen Erforderliche Deckenbelastbarkeit inkl. Kabelgewicht und Verkehrslast etwa 130 kg Lüfterbaugruppe – Versorgungsspannung – Leistungsaufnahme 3/26 Siemens PLT 111 · 1999 1000 kg/m² Leergewicht Schrank mit zweiflügeliger Tür an Vorder- und Rückseite; Türen abnehmbar. Türen mit je 3 Reihen Lüftungsschlitzen. 40°C Acrylharz-Feinstruktur-Einschichtlack hellbeige (Siemens-Farbe 103) graubraun (Siemens-Farbe 105) ocker (Siemens-Farbe 100) 2200 x 900 x 400 2200 x 900 x 600 Option Die Kabel werden an Kabelschienen in den Lochreihen des Schrankgerüsts mit handelsüblichen Befestigungselementen befestigt. 35°C Maße (H x B x T) in mm – Schrank 6DS9 300-8AA – Schrank 6DS9 302-8AA Aufbau Schrankvorder- und -rückseite mit je einer Kopfleiste mit Schrankmeldelampe und Lampenprüftaster. 30°C DC 24 V etwa 36 W Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme Standardschränke Standardschränke IP 54 mit Wärmeaustauscher 2,3 Die Kabelschienen gehören zum Lieferumfang des Schranks. Die für den Einbau der Videorelais und Anschlussplatten für Fernbus vorgesehenen Einbauplätze sind entsprechend gekennzeichnet. 4 1 5 15 14 14 14 13 6 12 11 7 11 8 6 16 10 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 9 Schrankgehäuse Schrankmeldelampe Lampenprüftaster Buchse für Telefonanschluss Einbauplätze für Videorelais (nur Grundschrank AS 235 H) Einbauplätze für Anschlussplatten AF „Fernbus“ (nur Grundschrank) Schirmschiene zum Auflegen der Schirme von Buskabeln Schirmplatte Dreiteiliger Kabelkanal Kabelkanal Schirmschiene zum Auflegen der Schirme von Prozesskabeln Schiene für 24 V-Klemmen Großrahmen Schiene zum Befestigen der Kabel Schrankanschlusselementträger Wärmeaustauscher Bild 3/12 Standardschrank mit Wärmeaustauscher Standardschränke Schutzart IP 54 mit Wärmeaustauscher Aufbau Schrank mit zwei 450 mm breiten Türen an der Schrankvorderseite sowie einer 300 mm und einer 600 mm breiten Tür an der Rückseite. Die 600 mm breite Tür trägt den Wärmeaustauscher. Schrankvorder- und -rückseite mit je einer Kopfleiste mit Schrankmeldelampe und Lampenprüftaster. Die Kabel werden an Kabelschienen in den Lochreihen des Schrankgerüstes mit handelsüblichen Befestigungselementen befestigt. Der Standardschrank IP 54 ist ausgerüstet mit • Großrahmen mit leitender, korrosionsfester Oberfläche; seitlich versetzt eingebaut und leitend mit dem Schrankgerüst verbunden. Seitenholme des Großrahmens mit Befestigungslöchern zum Montieren der Baugruppenträger • Dreiteiligem Kabelkanal aus Metall mit Abdeckblech am rechten Seitenholm auf der Kabelanschlussseite für die Flachbandkabel des E/A-Busses, für Stromversorgungskabel, interne Busverbindungen und Kabel zu den Bediengeräten • Kabelkanal 80 mm x 75 mm am linken Seitenholm für interne Verdrahtung von Prozesssignalen • Schrankanschlusselementträger für maximal 90 32polige Schrankanschlusselemente (SAE) • Schirmschienen zum Auflegen der Schirme von Prozesskabeln • Kabelabfangschienen für die Prozesskabel • Schirmplatte für externe Bedien- und Beobachtungsgeräte an der rechten Schrankseite • Schirmschiene für Fernbuskabel an der rechten Schrankseite • Buchse zum Anschluss eines Telefons an das hausinterne Fernsprechnetz. Die Buchse ist unverdrahtet und von der Schrankvorderseite her zugänglich. Sie besteht aus einem zweipoligen Steckverbinder 4/13 DIN 47284 mit Isolierhülse und Abdeckung. • 4 Türkontakten mit zugehörigem Leitungssatz • Schiene für 24-V-Einspeiseklemmen • 2 Thermostaten zum Erfassen der Übertemperatur • In Rückwandtür eingebautem Wärmeaustauscher mit Fremdbelüftung (AC 50 Hz 230 V) Technische Daten Türbreite – Schrankvorderseite – Schrankrückseite je 450 mm 1 x 300 mm, 1 x 600 mm Türöffnungswinkel – bei Einzelaufstellung – bei Reihenaufstellung 180° 135° Schutzart nach DIN 40050 IP 54 Zul. Schrankeintrittstemperatur 25 °C Zul. Wärmebelastung Ps max – mit Lüfterbaugruppe – mit 2 Lüfterbaugruppen 450 W 420 W 380 W 350 W 700 W 1000 W Zul. Luftfeuchte (keine Betauung) – im Betrieb – bei Transport und Lagerung ≤65% ≤75% Wärmeaustauscher – Ventilatoren, Nennspannung Un – Leistungsaufnahme je Ventilator – Maße (H x B x T) in mm AC 50 Hz 230 V etwa 85 W 1820 x 460 x 111 Schrankfarben 30°C 35°C 40°C Acrylharz-Feinstruktur-Einschichtlack hellbeige (Siemens-Farbe 103) graubraun (Siemens-Farbe 105) ocker (Siemens-Farbe 100) – Verkleidung – Schrankgerüst – Bezeichnungsstreifen Erforderliche Deckenbelastbarkeit incl. Kabelgewicht und Verkehrslast 1000 kg/m² Maße (H x B x T) in mm 2200 x 900 x 600 Leergewicht etwa 180 kg Option Lüfterbaugruppe – Versorgungsspannung – Leistungsaufnahme DC 24 V etwa 36 W Siemens PLT 111 · 1999 3/27 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme Prozessanschlusstechnik Prozessanschlusstechnik Prozessanschlusstechnik Prozesssignalkabel, Hinweise zur Leitungsführung Als Prozesssignalkabel sind geschirmte Installationskabel für Industrieelektronik mit paarig verseilten, zu Bündeln zusammengefassten und farbcodierten Adern zu verwenden. Sehr gut geeignet sind SIMATIC-Kabel mit Leiterquerschnitt 0,5 mm² (Leiterdurchmesser 0,8 mm). Bei diesen sind jeweils 8 paarig verseilte Adern, die alle durch eine eigene Farbe gekennzeichnet sind, zu einem Bündel zusammengefasst. Damit man die Bündel voneinander unterscheiden kann, haben die Adern eines jeden Bündels eine spezielle Ringkennzeichnung. Prozesskabel (< 60 V) sind grundsätzlich getrennt von Leistungsund Hochspannungskabeln (> 60 V) zu verlegen (Mindestabstand 20 cm). Anlagenabhängig kann dort, wo sich größere Störquellen befinden, ein Abstand von 1 m erforderlich werden. Wo die Einhaltung dieses Abstandes aus räumlichen Gründen nicht möglich ist, müssen die Kabel in durchgehend kontaktierten Metall-Schutzrohren oder in geschlossenen Blechkanälen verlegt werden. Diese sind alle 20 m zu erden. Am Gebäudeeintritt und -austritt sind geeignete Überspannungsableiter für den Blitzschutz vorzusehen. Analog- und Binärsignale sind jeweils in getrennten Kabeln zu führen. Bei größeren Anlagen können zwischen der Prozess-E/A-Peripherie und dem Standardschrank TELEPERM M Signalverteilerschränke und Rangierverteiler montiert werden. Diese sind dazu geeignet, Analog- und Binärsignale auszukreuzen und durch entsprechende Rangierverbindungen so zu ordnen, dass ein gruppenmäßiges, farbspielgerechtes Auflegen im Standardschrank TELEPERM M möglich ist. Anschlussmöglichkeiten für Prozesssignalkabel Die Prozesssignalkabel sind von unten in den Schrank (AS 235 und AS 235 H) bzw. das Gehäuse (AS 235 K) des Automatisierungssystems einzuführen. Ihre Schirme sind auf den Kabelabfangschienen aufzulegen. Die Prozesssignalkabel können entweder direkt, d.h. an die Basisstecker X2 der Erweiterungseinheiten (AS 235 oder AS 235 H) bzw. das Prozessanschlussfeld (AS 235 K), oder aber über Schrankanschlusselemente SAE (nur AS 235 und AS 235 H) angeschlossen werden. Direktanschluss der Prozesskabel Bei Direktanschluss werden die Prozesssignalkabel unter Verwendung der Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik direkt an den Basissteckern X2 der E/A-Steckplätze (AS 235 oder AS 235 H) bzw. am Prozessanschlussfeld (AS 235 K) aufgelegt. Basisstecker X2 in Wire-Wrap-Anschlusstechnik sind nicht für Direktanschluss der Prozesssignalkabel geeignet. Von den 6 Steckplätzen für E/A-Baugruppen der Grundeinheit des Systems AS 235 können die Steckplätze 1 bis 5 sowohl in Maxi-Termi-Point-Technik als auch in Wire-Wrap-Anschlusstechnik ausgeführt sein. Für den Steckplatz 6 ist Wire-Wrap-Anschlusstechnik zwingend erforderlich. Die Prozesssignalkabel, die auf den Steckplatz 6 führen, dürfen deshalb nicht direkt verdrahtet werden. Sie sind über Schrankanschlusselemente SAE (MTP/Wire-Wrap) umzusetzen. 3/28 Siemens PLT 111 · 1999 Anschluss der Prozesssignalkabel über SAE Mit Hilfe der Schrankanschlusselemente ist es möglich, • innerhalb des Standardschranks zwischen den Schrankanschlusselementen SAE und den Baugruppenträgern zu rangieren • die systemseitig vorhandene Anschlusstechnik (Maxi-TermiPoint oder Wire-Wrap) in eine andere gewünschte Anschlusstechnik umzusetzen • Prozesssignalkabel frontseitig anzuschließen. Auf Kundenwunsch kann die interne, systemseitige Verdrahtung zwischen den Schrankanschlusselementen und den Basissteckern X2 der Baugruppenträger bereits im Lieferwerk vorgenommen werden. Wird dies gewünscht, sind der Bestellung ein SAE-Anordnungs- und Bezeichnungsplan sowie eine SAE-Verdrahtungsliste beizufügen. Zur Wahl stehen 2 verschiedene Grundelemente: • Schrankanschlusselement SAE 32/3 (6DS9 907-8BA) Prozessseitig: Maxi-Termi-Point-Anschlussstifte 2,4 mm x 0,8 mm Intern: Wire-Wrap-Anschlussstifte 1 mm x 1 mm. • Schrankanschlusselement SAE 32/1 (6DS9 907-8AA) Prozessseitig: Maxi-Termi-Point-Anschlussstifte 2,4 mm x 0,8 mm Intern: Maxi-Termi-Point-Anschlussstifte 2,4 mm x 0,8 mm Montiert werden die Schrankanschlusselemente durch Einrasten in die SAE-Schienen auf der linken Seite des Schranks. Es lassen sich beliebig lange Schrankanschlusselement-Blöcke zusammenstellen. Das jeweils unterste Grundelement wird mit 2 Zylinderschrauben mit Vierkantmutter arretiert. Zum Bezeichnen der vorderen und hinteren Anschlussstifte ist für jeweils 4 Grundelemente ein Paar Bezeichnungskarten erforderlich. Diese sind für 2 Bezeichnungsarten erhältlich: • Für Durchnumerierung der 32 Anschlussstifte eines Grundelements von 1 bis 32 oder 32 bis 1 (Bezeichnungskarten 6XP1 846 und 6XP1 847) • Für Kennzeichnung von je 8 Anschlussstiften eines Grundelements mit A bis H, z.B. für Kabel mit 8er-Farbcode (Bezeichnungskarten 6DS9 906-8DA). Die Grundelemente werden je nach den gewählten Bezeichnungskarten mit den entsprechenden Bezeichnungsstreifen numeriert: • Für Bezeichnungskarten 1-32/32-1 zur fortlaufenden oder blockweisen Numerierung der Grundelemente (Bezeichnungsstreifen 6XP1 856) • Für Bezeichnungskarten A-H/H-A zur fortlaufenden oder blockweisen Numerierung des 8er-Rasters (Bezeichnungsstreifen C79165-A3012-C99) Zu den beiden SAE-Grundelementen sind Zusatzelemente lieferbar, die prozessseitig entweder Schraubklemmanschluss oder Steckleitungsanschluss ermöglichen. Die Zusatzelemente werden jeweils auf die Grundelemente aufgesteckt. Bestellung von Schrankanschlusselementen siehe Seiten 3/23 und 3/26 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme Anschlusspläne Standard-E/A-Geräte an AS 235 / AS 235 K Anschlusspläne für Standard-E/A-Geräte an AS 235 / AS 235 K Prozessmonitor Grundeinheit AS 235 / Grundsystem AS 235 K AC 115 V oder AC 230 V R G B 167-8B R G B PBT 116 PDR MDR 167-8C BK2 Prozessbedientastatur 102 Strukturiertastatur 167-8C BK1 Prozessbedientastatur PBT 167-8A DC 24 V von SV1 116 AC 115 V oder AC 230 V R G B 167-8B 102 Strukturiertastatur 167-8A 103 103 Protokolldrucker DC 24 V von SV1 Protokolldrucker PDR 167-8A Meldedrucker 167-8A Meldedrucker MDR Bild 3/13 Anschluss von Standard-E/A-Geräten an eine Grundeinheit AS 235 oder ein Grundsystem AS 235 K, bei Entfernungen bis zu 10 m Die mit blau markierten Steckleitungen in den folgenden Anschlussplänen finden Sie in der Steckleitungsübersicht auf Seite 3/34. Siemens PLT 111 · 1999 3/29 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme Anschlusspläne Anschluss Personal Computer Prozessmonitor Grundeinheit AS 235 / Grundsystem AS 235 K AC 115 V oder AC 230 V R G B R G B PBT 116 PDR MDR 167-8C BK2 Prozessbedientastatur 102 116 AC 115 V oder AC 230 V R G B Strukturiertastatur 167-8C BK1 Prozessbedientastatur PBT 167-8A 102 Strukturiertastatur 167-8A 104 Externe DC 24 VVersorgung vor Ort 104 Protokolldrucker Externe DC 24 VVersorgung vor Ort Protokolldrucker PDR 167-8A 167-8A Meldedrucker Meldedrucker MDR Bild 3/14 Anschluss von Standard-E/A-Geräten an eine Grundeinheit AS 235 oder ein Grundsystem AS 235 K, bei Entfernungen über 10 m Anschluss Personal Computer Grundeinheit AS 235 / Grundsystem AS 235 K TTYSchnittstelle PBT BK2 PG/PC PROGRAF AS+ 174 BK1 Grundeinheit AS 235 H BK2 TV BK1 TTYSchnittstelle TV PG/PC PROGRAF AS+ 174 BK Anschaltbaugruppe für Bedienkanal TV Tastaturverzweiger Bild 3/15 Anschluss eines Programmiergeräts oder Personal Computers an eine Grundeinheit AS 235 oder ein Grundsystem AS 235 K (oben) bzw. an eine Grundeinheit AS 235 H (unten) 3/30 Siemens PLT 111 · 1999 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme Anschlusspläne Anschluss Prozess- und Parallelmonitore Anschluss Prozess- und Parallelmonitore Prozessmonitor 1 R G B 116 BK2 BK1 Prozessmonitor *) über T-Verbindungsstücke über T-Verbindungsstücke 117 AC 115 V oder AC 230 V Grundeinheit AS 235 / Grundsystem AS 235 K AC 115 V oder AC 230 V a b Für parallel geschaltete Prozessmonitore ist für die max. Entfernung die Summe aller durchgeschleiften Leitungslängen (a + b + c + ...) maßgebend. Beispiel: a = 40 m, b = 30 m, c= 10 m Prozessmonitor 2 116 c R G B *) wird das RGB-Videosignal über mehrere Monitore geschleift, kann auf allen Monitoren nur der gleiche Bildinhalt dargestellt werden. AC 115 V oder AC 230 V Bild 3/16 Anschluss von Prozess- und Parallelmonitoren an eine Grundeinheit AS 235 oder ein Grundsystem AS 235 K, über eine Entfernung von max. 80 m Gesamtstreckenlänge >80 m, < 500 m AC 115/230 V 3 x BNC 3 x 116 80 bis 300 m 3 x BNC BK2 BK1 Grundeinheit AS 235 / Grundsystem AS 235 K 3 x 117 aktive Kabelanpassung (AKA 1) max. 2 m AC 115/230 V 3 x 117 80 bis 300 m 3 x BNC 3 x BNC aktive Kabelanpassung (AKA 2) M1 3 x 117 1. Monitor in der Kette, mit DurchschleifBNC-Buchsen max. 2 m AC 115/230 V 3 x BNC 3 x 117 80 bis 300 m 3 x BNC (AKA n) M2 Hinweise: • Bei den Monitoren muss die Video-Masse von der Schutzerde trennbar sein (beim Monitor SCM 2140-I ist dies bereits der Fall). • Die 75-Ω-Abschlusswiderstände sind nur beim letzten Monitor in der Kette eingelegt. • Um die Bildqualität nicht zu beeinträchtigen, dürfen max. 3 Monitore durchgeschaltet werden. 3 x 117 max. 2 m 2. Monitor in der Kette, mit DurchschleifBNC-Buchsen Mn letzter Monitor in der Kette Bild 3/17 Anschluss von Prozess- und Parallelmonitoren an eine Grundeinheit AS 235 oder ein Grundsystem AS 235 K, über eine Entfernung von 80 bis max. 500 m Siemens PLT 111 · 1999 3/31 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme Anschlusspläne Standard-E/A-Geräte an AS 235 H Anschlusspläne für Standard-E/A-Geräte an AS 235 H Prozessmonitor Prozessmonitor Videorelais 2 Videorelais 1 116 116 T1 BK2 BK1 T2 BK2 BK1 R G B PBT AC 115 V oder AC 230 V T Teilsystem BK Anschaltbaugruppe für Bedienkanal AC 115 V oder AC 230 V PDR MDR Grundeinheit AS 235 H TV Tastaturverzweiger DV Druckerverzweiger TV DV DV 167-8B Anschlüsse Bedienkanal 2 Anschlüsse Bedienkanal 1 DV DV TV 167-8B 167-8C Strukturiertastatur 167-8C Prozessbedientastatur 102 103 DC 24 V von Steckdose ST1 Protokolldrucker Meldedrucker Prozessbedientastatur PBT 167-8A 167-8A 167-8A 167-8A Siemens PLT 111 · 1999 102 Protokolldrucker PDR 103 Meldedrucker MDR Bild 3/18 Anschluss von Standard-E/A-Geräten an eine Grundeinheit AS 235 H, bei Entfernungen bis zu 10 m 3/32 Strukturiertastatur DC 24 V von Steckdose ST2 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme Anschlusspläne Standard-E/A-Geräte an AS 235 H Prozessmonitor Prozessmonitor Videorelais 2 Videorelais 1 116 116 T1 BK2 BK1 T2 BK2 BK1 R G B PBT AC 115 V oder AC 230 V T Teilsystem BK Anschaltbaugruppe für Bedienkanal AC 115 V oder AC 230 V PDR MDR Grundeinheit AS 235 H TV Tastaturverzweiger DV Druckerverzweiger TV DV DV Anschlüsse Bedienkanal 2 Anschlüsse Bedienkanal 1 DV DV TV 167-8C Strukturiertastatur 167-8C Prozessbedientastatur 102 104 Externe DC 24 VVersorgung vor Ort Protokolldrucker Meldedrucker Strukturiertastatur Prozessbedientastatur PBT 167-8A 167-8A 167-8A 167-8A Protokolldrucker PDR Meldedrucker MDR 102 103 Externe DC 24 VVersorgung vor Ort Bild 3/19 Anschluss von Standard-E/A-Geräten an eine Grundeinheit AS 235 H, bei Entfernungen über 10 m Siemens PLT 111 · 1999 3/33 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Automatisierungssysteme Anschlusspläne Steckleitungsübersicht Pos. Steckleitung von Stecker 1 Stecker 2 Leitung Max. Leitungslänge Bestell-Nr. Seite nach 102 Strukturiertastatur Signalverteilereinheit 15polig 15polig 6DS9 913-8DA 1) (Cannon, Buchsen) (Cannon, Stifte) oder Prozessbedientastatur L-YCY 12 x 2 x 0,22 10 m 2) 6DS8 102-8.. 5/8 103 Prozessbedientastatur Stromversorgungsbaugruppe SV 1 oder Stromeinspeisezeile 9polig S400-A002-E (Cannon, Buchsen) (Fischer, WW) H03YY-F30 0,75 gr 10 m 6DS8 103-8.. 5/5 104 Prozessbedientastatur Fremdspannungsquelle DC 24 V 9polig ohne Stecker (Cannon, Buchsen) H03YY-F30 0,75 gr 10 m 6DS8 104-8.. 5/5 116 Prozessmonitor Anschaltbaugruppe Koaxialstecker für Bedienkanal 6DS1 330-8CA oder Videorelais (AS 235 H) BNC-Stecker 2YCYCY 1 x 0,6/3,775 80 m 6DS8 116-8.. 5/4 117 Prozessmonitor Prozessmonitor BNC-Stecker BNC-Stecker 2YCYCY 1 x 0,6/3,775 300 m 3) 6DS8 117-8.. 5/4 167- Drucker 8A Anschaltbaugruppe für Bedienkanal 6DS1 330-8CA (AS 235/AS 235 K) oder Druckerverzweiger für Bedienkanal 1 oder 2 (AS 235 H) 25polig (Cannon, Stifte) 9polig (Cannon, Stifte) LiYCY 2 x 2 x 0,5 100 m 6XV2 167-8A. 5/7 167- Strukturiertastatur 8B Anschaltbaugruppe für Bedienkanal 6DS1 330-8CA (AS 235/AS 235 K) oder Tastaturverzweiger für Bedienkanal 1 oder 2 (AS 235 H) 15polig 15polig (Cannon, Buchsen) (Cannon, Stifte) LiYCY 8 x 0,25 10 m 6XV2 167-8B. 5/8 167- Prozessbedien8C tastatur Anschaltbaugruppe für Bedienkanal 6DS1 330-8CA (AS 235/AS 235 K) oder Tastaturverzweiger für Bedienkanal 1 oder 2 (AS 235 H) 15polig 15polig (Cannon, Buchsen) (Cannon, Stifte) LiYCY 2 x 2 x 0,5 150 m 2) 6XV2 167-8C. 5/5 oder Signalverteilereinheit 6DS9 913-8DA 1) 174 Anschaltbaugruppe für Bedienkanal oder Signalverteilereinheit 6DS9 913-8DA 1) Programmiergerät 15polig oder Personal Compu- (Cannon, Stifte) ter 25polig (Cannon, Stifte) LiYCY 5 x 0,14 gr 10 m 6DS8 174-8AD 2/10 201 Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus, n. Teilnehmer Anschaltbaugruppe für 20-m-Nahbus, (n-1).Teilnehmer (n ≤9) Stecker ES 902 Kabelende für Steckeranschluss vorbereitet LiYCY 12 x 2 x 0,22 VZNSi 0,3 bis 15 m (über n Teilnehmer ≤20 m) 6DS8 201-8.. 6/6 204 Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus Busumsetzereinheiten UI1 und UI2 Stecker ES 902 Stecker ES 902 (auch 3. Stecker) LiYCY 12 x 2 x 0,22 VZNSi 0,3 m 6DS8 204-8.. (UI1-UI2) 0,3 bis 5 m (UI-Anschaltbaugruppe) 6/6 205 Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus Busumsetzereinheit UI Stecker ES 902 Stecker ES 902 LiYCY 12 x 2 x 0,22 VZNSi 0,3 bis 5 m 6/6 6DS8 205-8.. 1) Die Signalverteilereinheit ist nicht mehr lieferbar. 2) Grundsätzlich gilt: Länge der Steckleitungen 167-8C + 102 max. 150 m 3) Bei Parallelmonitoren max. Gesamtleitungslänge von der RGB-Signalquelle (Anschaltbaugruppe für Bedienkanal) bis zum letzten Prozessmonitor 3/34 Siemens PLT 111 · 1999 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 E/ABaugruppen 4/2 Übersicht 4/5 4/5 Reglerbaugruppen Rechenbaugruppen 4/6 Analogeingabe- und -ausgabebaugruppen Binäreingabe- und -ausgabebaugruppen Funktionsbaugruppen Signalbaugruppen 4/7 Dosier- und Zählbaugruppen 4/8 4/8 Dosierzählerbaugruppe Zählimpulseingabebaugruppe 4/8 4/8 4/9 Strukturiermittel Codieren, Stecken und Beschriften Einsetzbare Baugruppen am E/A-Bus Projektieren Siemens PLT 111 · 1999 4/1 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 E/A-Baugruppen Übersicht In diesem Kapitel werden die lieferbaren Eingabe- und Ausgabebaugruppen des TELEPERM M-Spektrums aufgelistet. Eine ausführliche Darstellung aller Baugruppen (auch der nicht mehr lieferbaren) mit Fotos, Funktionsplänen und kompletten technischen Daten finden Sie im Internet unter: http://www.siemens.de/teleperm in der Sektion „Prozessperipherie - TELEPERM M“. Übersicht Die E/A-Baugruppen bilden die Schnittstelle des Automatisierungssystems zum Prozess. Für alle gängigen Prozesssignale, Geber, Stellglieder und Automatisierungsaufgaben der Prozessleittechnik sind E/A-Baugruppen des Prozessleitsystems TELEPERM M lieferbar. Die E/A-Baugruppen werden unterteilt in • Funktionsbaugruppen mit eigener, vom Zentralteil unabhängiger Funktionsfähigkeit • Signalbaugruppen (Ein-/Ausgabebaugruppen ohne zentralteilunabhängigen Eingriff in den Prozess) und • Zählbaugruppen. Aufbau Die E/A-Baugruppen sind als doppelt hohe Flachbaugruppen mit 30,48 mm breiter Frontplatte ausgeführt. Auf der Frontplatte befinden sich die Baugruppensicherung, LED-Anzeigen für Diagnose und Fehlermeldungen sowie – je nach Baugruppentyp – Bedienelemente, Messbuchsen oder ein Steckverbinder zum Anschließen eines Strukturiergeräts (strukturierbare Baugruppen). Die E/A-Baugruppen haben 2 Basisstecker, die E/A-BusSchnittstelle und die Prozess-Schnittstelle. Die Baugruppen sind in 4 Bereiche unterteilt, die durch konstruktive und schaltungstechnische Maßnahmen voneinander getrennt sind. Bereich 1 enthält die Hardware zur rückwirkungsfreien Anschaltung an den E/A-Bus des Automatisierungssystems. Dieser Teil wird über den E/A-Bus (= 5 V-Bus) versorgt. Im Bereich 2 befinden sich die Entstör- und Schutzbeschaltungen für die Prozesssignale. Diese verhindern, dass über die Prozessleitungen Störsignale in das Automatisierungssystem eingeschleppt werden oder dass die Baugruppe durch Überspannungen beschädigt wird. Bereich 3 enthält die Stromversorgungsschaltung der Baugruppe, Bereich 4 die funktionsabhängige Verarbeitungsschaltung. Im System AS 235 ist jedem E/A-Steckplatz eindeutig eine bestimmte Steckplatzadresse zugewiesen. Bezüglich der Adressierung werden zwei Arten von E/A-Baugruppen unterschieden: • E/A-Baugruppen mit Brücken-/Steckplatzadressierung • E/A-Baugruppen mit reiner Brückenadressierung E/A-Baugruppen mit Brücken-/Steckplatzadressierung sind vorzugsweise mit Steckplatzadressierung zu betreiben. Dabei erhält die E/A-Baugruppe die Adresse des Steckplatzes automatisch beim Stecken. Auf den E/A-Baugruppen mit reiner Brückenadressierung sollte die Adresse des Steckplatzes vor dem Stecken der Baugruppe mit den entsprechenden Brücken eingestellt werden. 4/2 Siemens PLT 111 · 1999 E/A-Baugruppen Maßnahmen zum Verhindern von Störbeeinflussungen, Kurzschluss und Überlast Bei der Ausführung der Prozess-Schnittstelle wurde großer Wert auf einen störsicheren und überspannungsfesten Aufbau gelegt. Die Leiterplatten sind in Schirmbereiche unterteilt, die durch Masseflächen voneinander getrennt sind. In diesen Schirmbereichen werden die vom Prozess kommenden Störsignale so stark gedämpft und entkoppelt, dass die Verarbeitungsschaltungen der E/A-Baugruppen und der Zentralteile nicht beeinflusst werden. Alle Prozess-Ein-/Ausgänge sind mit Überspannungsschutzschaltungen versehen. Sie erfüllen so mit 1,5 kV bei 1,2 μs / 50 μs hinsichtlich der Überspannungsfestigkeit die Anforderungen der lEC-Norm 255-4, Klasse II und sind bis zu einer Störspannung von 1 kV und 1 MHz funktionssicher. Unter Berücksichtigung der TELEPERM M-Aufbaurichtlinien gelten die CE-Zertifizierungen. Alle Analog- und Binärausgänge sind kurzschluss- und überlastfest. Stromversorgung Die E/A-Baugruppen benötigen als Versorgungsspannung lediglich DC 24 V. Alle von der Baugruppe benötigten Hilfsspannungen werden mit einem eigenen Schaltnetzteil erzeugt. Dadurch ist jede E/A-Baugruppe so lange allein funktionsfähig wie die redundant einspeisbare Systemspannung DC 24 V vorhanden ist. Aufgrund der eigenständigen Versorgung und Absicherung jeder E/A-Baugruppe sind die E/A-Baugruppen bezüglich der Stromversorgung in hohem Maße rückwirkungsfrei. Alle intern erzeugten Spannungen werden überwacht. Spannungsausfall führt zu einer Meldung im System. Mit der getrennten Meldespannung PM auf dem Versorgungsbus wird der Ausfall der Baugruppensicherung gemeldet. Verhalten der Baugruppen bei Ausfall des Automatisierungssystems Ein Ausfall des Automatisierungssystems (Hardwarefehler, Anwenderstruktur im Stoppzustand, Zentraleinheit im Stoppzustand) wird von den E/A-Baugruppen erkannt. Die Funktionsbaugruppen verfügen über Back-up-Betriebsarten, die einen zentralteilunabhängigen Betrieb ermöglichen. Bei den Signalbaugruppen reagieren die Ausgabebaugruppen auf RESET wahlweise mit dem Halten des letzten Ausgabewerts oder mit Umschalten in die Sicherheitsstellung. Die gewünschte Reaktion wird auf der Baugruppe strukturiert. Überwachung, Fehlermeldungen Die auf dem E/A-Bus des Automatisierungssystems eingesetzten Baugruppen werden in ihrer Funktion und im Zusammenwirken mit dem Automatisierungssystem durch mehrere Mechanismen überwacht. Jede E/A-Baugruppe überwacht ihre internen Funktionen selbst und meldet über den zugehörigen Treiberbaustein z.B. Spannungsausfall in der Stromversorgung, Sicherungsfall, Hardwarefehler in der Baugruppenelektronik an das Automatisierungssystem. Die Baugruppe für E/A-Bus-Anschaltung des Automatisierungssystems erkennt fehlende oder falsch adressierte E/A-Baugruppen sowie Mehrfachadressierungen auf dem E/A-Bus. Durch spezielle Quittungsverfahren zwischen den Funktionsbaugruppen und ihren Treibern werden auch Fehler in der Firmware der Baugruppe erkannt und gemeldet. Durch Meldungen auf Monitor und Drucker, Aufleuchten von Schranklampen und Leuchtdioden auf den Baugruppen-Frontplatten wird das Wartungspersonal gezielt zum Fehlerort geführt. Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 E/A-Baugruppen Übersicht E/A-Baugruppen Eigenschaften im Überblick Allgemeine Technische Daten • Hochverfügbare, autarke Stromversorgung für jede E/A-Baugruppe; integrierte Stromversorgung für Messumformer • Baugruppen während des Betriebs austauschbar • Umfangreiche Selbsttest-Routinen auf den Baugruppen • Gegenseitiger Test im Dialog mit dem zugehörigen Treiber • Fehlerdiagnose mittels leittechnischer Meldungen, kanalselektiv bis zum Geber oder Stellglied • Maßgeschneiderter Treiberbaustein für jeden Baugruppentyp • Hohe elektromagnetische Verträglichkeit; Ein- und Ausgänge zum Feld zerstörsicher nach IEC 255-4, Klasse II • Projektierbares Back-up-Verhalten der Baugruppen • Strukturierbare Baugruppen für zentralteilunabhängige Verarbeitung Versorgungsspannung L+ Nennspannung DC 24 V Zulässiger Bereich 20 bis 33 V, einschließlich überlagerter Wenigkeit Zul. überlagerte Wenigkeit Uss 15 % vom Mittelwert der Gleichspannung Grenzgebrauchsbereich 35 V, max. 500 ms 45 V, max. 10 ms Spannungseinbruch 0 V, max. 5 ms; Erholungszeit min. 10 s Prozessschnittstelle • Binärsignale bezogen auf Potential M Gleichspannung Signaldefinitionen – Eingänge – Ausgänge L (low) H (high) L (low) H (high) -33 bis +4,5 V +13 bis +33 V 0 bis 3 V L+ bis (L+ - 2,5 V) Eingangsströme 0,5 mA Prozesssignale 4 mA Ausgangsströme bei DC 24 V max. 8,5 mA Leistungssignale max. 100 mA max. 400 mA max. 800 mA Typ 1 Typ 2 Typ 3 Binäre Ausgangssignale sind kurzschluss- und überlastfest und können parallel geschaltet werden. Strukturierbare E/A-Baugruppen • Analogsignale Funktionsbaugruppen haben im allgemeinen eine durch ihre Firmware fest vorgegebene Struktur, die in gewissem Rahmen noch durch Steckbrücken modifiziert werden kann (z.B. Invertierung der Stellgröße, interne/externe Sollwertvorgabe usw.). Gleichspannung bezogen auf MZ Nenngebrauchsbereich -10 bis +10 V -10 bis 0V 0 bis +10 V Die Systemsoftware des Automatisierungssystems AS 235 enthält standardmäßig auch Treiberbausteine für strukturierbare Funktionsbaugruppen aus dem Gerätespektrum des Prozessleitsystems TELEPERM ME für Kraftwerke. Die Firmware dieser Baugruppen enthält stattdessen einen Interpreter, der eine aus vorgegebenen Bausteinen aufgebaute Anwenderstruktur abarbeitet. Diese Anwenderstruktur wird auf einem Personal Computer in der Programmiersprache STEP M (BG) erstellt, über eine serielle Schnittstelle in die Baugruppe geladen und in einem EEPROM hinterlegt. – Überlaufbereich -10,5 bis +10,5 V – Eingangswiderstand 100 kΩ ≤Ri ≤1MΩ – Ausgangsbelastbarkeit 3 mA Gleichstrom bezogen auf M – Nenngebrauchsbereich 0 bis 20 mA oder 4 bis 20 mA – Nenneingangswiderstand 50 Ω – Nennausgangsbürde 600 Ω Dieses Prinzip ermöglicht es, auf den Baugruppen sehr flexibel individuelle Konzepte zur prozessnahen Vorverarbeitung mit direktem Eingriff in den Prozess unter Umgehung des Automatisierungssystems zu realisieren. Denkbare Anwendungsfälle sind z.B. ausgewogene Back-up-Strukturen oder besonders zeitkritische Verarbeitungen. Alle analogen Ausgangssignale sind kurzschluss- und überlastfest Ein Beispiel für eine strukturierbare Signalbaugruppe ist die Analogeingabebaugruppe 6DS1 731-8RR für Temperatursignale. Für die max. 32 Eingangskanäle (Grundbaugruppe und 2 Erweiterungsbaugruppen) dieser Baugruppe müssen die erforderlichen Angaben zu Gebertyp, Messbereich, Vergleichsstelle usw. durch Strukturieren definiert werden. Bei dieser Baugruppe werden die Strukturierdaten in einem Flash-PROM gespeichert. Zum Laden/Strukturieren benötigt man das Programm STRUK-AS 220 EA (siehe Seite 4/6). Siemens PLT 111 · 1999 4/3 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 E/A-Baugruppen Übersicht Systemfremde E/A-Baugruppen Auswahlkriterien für E/A-Baugruppen Über vorhandene parallele und serielle Kopplungen können auch systemfremde E/A-Baugruppen am E/A-Bus eines Automatisierungssystems AS 235 betrieben werden (siehe Kapitel 7). Für die Auswahl der für einen bestimmten Anwendungsfall am besten geeigneten E/A-Baugruppen gibt es verschiedene Kriterien, die in Abhängigkeit vom jeweiligen Einsatz bewertet werden müssen. Die Wahl zwischen Baugruppen TELEPERM M und SIMATIC S5 soll dem Projektierenden durch die folgenden Entscheidungskriterien etwas erleichtert werden: • Vorverarbeitung auf der Baugruppe Aus dem Spektrum der SIMATIC S5-Baugruppen können nur Signalbaugruppen ohne Vorverarbeitung verwendet werden. • 230 V-Peripherie Im Gegensatz zu TELEPERM M bietet das Spektrum der SIMATIC S5-Baugruppen auch Ein-/Ausgabebaugruppen für Signale bis 230 V. • Back-up-Verhalten Bei Ausfall des Automatisierungssystems, Störung der Kopplung oder Fehlern im Erweiterungsgerät gehen SIMATIC-Baugruppen stets in den Sicherheitszustand (0 V, 0 mA), während der Projektierende bei den Ausgabebaugruppen TELEPERM M teilweise vorwählen kann, ob der letzte Wert gehalten oder der Sicherheitswert ausgegeben werden soll. • Geber- und Messbereichüberwachung Die bei den SIMATIC S5-Baugruppen nicht im gleichen Umfang wie bei den Baugruppen TELEPERM M vorhandenen Überwachungen der Messbereichsgrenzen werden in den Sonderbetriebsarten der Treiberbausteine im Automatisierungssystem realisiert, so dass sie dem Anwender auch beim Einsatz von SIMATIC S5-Baugruppen zur Verfügung stehen. Anschließbar sind folgende Baugruppen: • Digital- und Analog-Ein-/Ausgabebaugruppen SIMATIC S5115U, eingebaut in Baugruppenträger ER 701-1 und ER 701-2 • Digital- und Analog-Ein-/Ausgabebaugruppen SIMATIC S5135U/155U, eingebaut in Erweiterungsgeräte EG 183U, EG 184U und EG 187U • Digital- und Analog-Ein-/Ausgabebaugruppen der Intelligenten Klemme ET 100U Die jeweilige Anschaltbaugruppe für die Kopplung belegt einen E/A-Steckplatz. Angesprochen werden diese Baugruppen über die standardmäßig im Automatisierungssystem AS 235 vorhandenen Treiberbausteine für Analogeingabe und -ausgabe sowie Binäreingabe und -ausgabe. Die analogen Treiber sind dafür mit speziellen, parametrierbaren Betriebsarten für SIMATIC S5-Baugruppen ausgestattet. Grenzwertüberwachungen in der Treibersoftware treten an die Stelle der auf den SIMATIC S5-Baugruppen fehlenden oder von den TELEPERM M-typischen Grenzen abweichenden Messwertüberwachungen. Die Kommunikation zwischen TELEPERM M-Automatisierungssystemen und SIMATIC S5/S7-Automatisierungssystemen ist über die Kopplungsbaugruppe 6DS1 333-8AB (Seite 7/8) und die Prozedur 3964 R/RK 512 möglich. Stromversorgung, Erdung Beim gemeinsamen Einsatz von TELEPERM M-Automatisierungssystemen und SIMATIC S5-Erweiterungsgeräten sind die unterschiedlichen Erdungskonzepte der beiden Systeme zu beachten. Ein Automatisierungssystem ist stets Bestandteil einer sogenannten „0 V-lnsel“, die über eine einzige Verbindung zum zentralen Erdungspunkt (bei der zentralen 24-V-Versorgung) geerdet ist. Im SIMATIC S5-Erweiterungsgerät ist das M-Potential jeder Baugruppe unmittelbar mit dem Rahmen und über diesen mit der Ortserde verbunden. Bei Kopplungen zwischen TELEPERM M-Automatisierungssystemen und SIMATIC S5-Erweiterungsgeräten muss darauf geachtet werden, dass über den Schirm des Verbindungskabels das Erdungskonzept von TELEPERM M nicht durchbrochen wird. Im Erweiterungsgerät sind trennende Stromversorgungsgeräte zu verwenden oder gegebenenfalls Wandler DC 24 V/DC 24 V mit galvanischer Trennung vorzusehen. Blitzschutz bei dezentralem Aufbau Der Einsatz von SIMATIC S5-Baugruppen in dezentral aufgebauten, seriell gekoppelten Erweiterungsgeräten EG bietet die Möglichkeit, die Übertragungsleitungen mit Hilfe geeigneter Überspannungsableiter zu schützen. 4/4 Siemens PLT 111 · 1999 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 E/A-Baugruppen Funktionsbaugruppen Reglerbaugruppen Funktionsbaugruppen Bestelldaten Funktionsbaugruppen haben eine eigene, vom Zentralteil unabhängige Funktionsfähigkeit. Sie verfügen über Back-upBetriebsarten, die einen zentralteilunabhängigen Betrieb ermöglichen. Einige der Funktionsbaugruppen sind strukturierbar. Die Firmware dieser strukturierbaren Baugruppen enthält einen Interpreter, der eine aus vorgegebenen Bausteinen aufgebaute Anwenderstruktur abarbeitet. Diese Anwenderstruktur wird auf einem Personal Computer in der Programmiersprache STEP M (BG) erstellt, über eine serielle TTY-Schnittstelle in die Baugruppe geladen und in einem EEPROM hinterlegt. Zu diesem Zweck wird als Strukturiermittel das Programm STRUK-AS 220 EA verwendet (siehe Seite 4/9). 1) Reglerbaugruppen Lieferbar sind je drei verschiedene S-und K-Reglerbaugruppen: • S-Reglerbaugruppe, mit 2 PI-Reglern S, 6DS1 402-8BA Zweikanaliger, selbständiger PI-Regler. Einsatzbar als Festwertregler im SPC-, DDC- und Back-up-Betrieb. Im Back-upBetrieb über Bedienelemente auf der Regler-Frontplatte bedienbar. Die Baugruppe erfasst je Kanal 3 Analogsignale und eine Stellungsrückmeldung. • S-Reglerbaugruppe, zweikanalig, strukturierbar, 6DS1 411-8RR Zweikanaliger, selbständig arbeitender und direkt über Leistungssteller auf den Prozess wirkender Regler. Das Stellsignal ist schaltend. Mit dieser Baugruppe können durch Strukturieren 2 voneinander unabhängige Regelungen (Einzelregelungen) oder 2 voneinander abhängige Regelungen (Führungsregelungen) ausgeführt werden. Die Reglerbaugruppe muss strukturiert werden. Anschluss des PC über Frontstecker der Baugruppe. 1) • K-Reglerbaugruppe, mit 2 PI-Reglern K, 6DS1 403-8CB Zweikanaliger, selbständiger PI-Regler. Einsatzbar als Festwertregler im SPC-, DDC- und Back-up-Betrieb. Im Back-upBetrieb über Bedienelemente auf der Regler-Frontplatte bedienbar. Die Baugruppe erfasst je Kanal 3 Analogsignale und eine Stellungsrückmeldung. An den Eingangssignalen werden Ausfallsignalpegel nach NAMUR NE 43 angeboten. • K-Reglerbaugruppe, zweikanalig, strukturierbar, 6DS1 412-8RR Zweikanaliger, selbständig arbeitender und direkt über Leistungssteller auf den Prozess wirkender Regler mit kontinuierlichem Stellsignal. Mit dieser Baugruppe können durch Strukturieren 2 voneinander unabhängige Regelungen (Einzelregelungen) oder 2 voneinander abhängige Regelungen (Führungsregelungen) ausgeführt werden. Die Reglerbaugruppe muss strukturiert werden. Anschluss des PC über Frontstecker der Baugruppe. 1) Bestell-Nr. Reglerbaugruppen S-Reglerbaugruppe, mit 2 PI-Reglern S – Baugruppe – Betriebsanleitung deutsch – Betriebsanleitung englisch 6DS1 402-8BA C79000-B8000-C17 C79000-B8076-C17 S-Reglerbaugruppe, zweikanalig, strukturierbar – Baugruppe – Betriebsanleitung deutsch – Betriebsanleitung englisch 6DS1 411-8RR C79000-B8000-C258 C79000-B8076-C258 K-Reglerbaugruppe, mit 2 PI-Reglern K – Baugruppe – Betriebsanleitung deutsch – Betriebsanleitung englisch 6DS1 403-8CB C79000-B8000-C298 C79000-B8076-C298 K-Reglerbaugruppe, zweikanalig, strukturierbar – Baugruppe – Betriebsanleitung deutsch – Betriebsanleitung englisch 6DS1 412-8RR C79000-B8000-C257 C79000-B8076-C257 Rechenbaugruppen • Binäre Rechenbaugruppe, strukturierbar, 6DS1 717-8RR, und Binäre Erweiterungsbaugruppe, 6DS1 719-8RR Selbständig arbeitende Baugruppe für binäre Verknüpfungen. Anwendungsbeispiele sind: – Einzelsteuerung (max. 5 Kanäle), – 2-von-3-Auswahl mit Abschalten des defekten Kanals, – Grenzwertbildung, – Schutz- und Freigabeverriegelung – Aggregatumschaltung Die Rechenbaugruppe muss strukturiert werden. Anschluss des PC über Frontstecker der Baugruppe. 1) Zum Erhöhen der Anzahl der Binärsignalein- und -ausgänge kann die binäre Erweiterungsbaugruppe 6DS1 719-8RR angeschlossen werden. Bestelldaten Rechenbaugruppen Binäre Rechenbaugruppe, strukturierbar – Baugruppe – Betriebsanleitung deutsch – Betriebsanleitung englisch Steckleitung, zum Anschluss von – 1 Erweiterungsbaugruppe – 2 Erweiterungsbaugruppen – 3 Erweiterungsbaugruppen – 4 Erweiterungsbaugruppen Binäre Erweiterungsbaugruppe, für binäre Rechenbaugruppe Betriebsanleitung Binäre Erweiterungsbaugruppe – deutsch – englisch Bestell-Nr. 6DS1 717-8RR C79000-B8000-C129 C79000-B8076-C129 6DS9 925-8AA 6DS9 925-8AB 6DS9 925-8AC 6DS9 925-8AD 6DS1 719-8RR (Zusatzangabe: G1A) C79000-B8000-C130 C79000-B8076-C130 1) bei Systemen AS 235 kann mit STRUK-AS 220 EA (Seite 4/9) auch über den Anlagenbus CS 275 gearbeitet werden (ab Software-Variante G) Siemens PLT 111 · 1999 4/5 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 E/A-Baugruppen Signalbaugruppen Analogeingabe- und -ausgabebaugruppen Signalbaugruppen Bestelldaten Als Signalbaugruppen sind Analogeingabe-/-ausgabebaugruppen sowie Binäreingabe-/-ausgabebaugruppen verfügbar. Analogeingabe- und -ausgabebaugruppen Lieferbar sind folgende Baugruppen: • Analogeingabebaugruppe mit 8 Kanälen und Spannungsversorgung für Messumformer, potentialgetrennt, 6DS1 701-8AB Zum Eingeben von 8 analogen, potentialgetrennten Prozesssignalen (Messumformersignalen) zur weiteren Bearbeitung im Zentralteil des Automatisierungssystems. Die Baugruppe versorgt 8 Messumformer in Zwei- oder Vierleitertechnik. An die Baugruppe können HART-fähige Messumformer ohne Beeinflussung des Messsignals angeschlossen werden. Bei Stromerfassung kann eine externe Analogverteilung vorgenommen werden. Der max. Wert für die Bürde beträgt 150 Ω. • Analogeingabebaugruppe mit 8 Kanälen und Spannungsversorgung für Messumformer, potentialgebunden, 6DS1 730-8AA Zum potentialgebundenen Eingeben von 8 analogen Prozesssignalen (Messumformersignalen) in den Zentralteil eines Automatisierungssystems. Die Baugruppe versorgt 8 Messumformer mit Zwei- oder Vierleiteranschluss. Über 2 Z-Dioden je Kanal kann bei Strombeschaltung das Eingangssignal verteilt werden. An Messbuchsen der Frontplatte können die Eingangssignale gemessen werden. • Grundbaugruppe mit 4 Kanälen für Thermoelemente, Widerstandsthermometer und Prozesssignale, potentialgetrennt, 6DS1 731-8RR, und Messstellenerweiterungsbaugruppe mit 14 Kanälen, 6DS1 703-8RR Zum direkten Erfassen von 4 Temperaturen (potentialgetrennt) mit Thermoelementen oder Widerstandsthermometern Pt 100. Alle 4 Kanäle können auch mit Prozesssignalen 0 bis 20 mA oder 4 bis 20 mA, Kanal 1 auch mit 0 bis 10 V, beschaltet werden. Die Analogeingabebaugruppe kann durch Messstellenerweiterungsbaugruppen um 2 x 14 Eingänge ergänzt werden. Linearisierung der Messsignale und Kompensation der Vergleichsstellentemperatur erfolgen auf der Baugruppe. Die Kennlinien für Standard-Thermoelemente und Widerstandsthermometer Pt 100 sind auf der Baugruppe hinterlegt. Bei entsprechender Strukturierung ist eine Anpassung an Sonderthermoelemente möglich. Die Baugruppe besitzt je vier freie Analogausgänge für Spannung und Strom. Die Analogeingabebaugruppe muss strukturiert werden. Anschluss des PC über Frontstecker der Baugruppe. 1) • Analogausgabebaugruppe mit 4 Kanälen, potentialgetrennt, 6DS1 702-8RR Zum Ausgeben von 4 Analogsignalen 0 bis 20 mA oder 4 bis 20 mA. Diese stehen an der Prozessschnittstelle zum Weiterverarbeiten für analog arbeitende Geräte oder Systeme zur Verfügung. Bei Verbrauchern mit sehr hohem Innenwiderstand (Ri > 500 kΩ) können die Ausgangssignale auch als Spannungssignale 0 bis 10 V oder 2 bis 10 V ausgegeben werden. 1) bei Systemen AS 235 kann mit STRUK-AS 220 EA (Seite 4/9) auch über den Anlagenbus CS 275 gearbeitet werden (ab Software-Variante G) 4/6 Siemens PLT 111 · 1999 Analogeingabebaugruppe • mit 8 Kanälen und Spannungsversorgung für Messumformer, potentialgetrennt – Baugruppe1) • mit 8 Kanälen und Spannungsversorgung für Messumformer, potentialgebunden – Baugruppe 1) • Grundbaugruppe mit 4 Kanälen für Thermoelemente, Widerstandsthermometer und Prozesssignale, potentialgetrennt, strukturierbar – Baugruppe – Betriebsanleitung deutsch – Betriebsanleitung englisch • Messstellenerweiterungsbaugruppe mit 14 Kanälen, – Baugruppe – Betriebsanleitung Steckleitung zum Verbinden der Analogeingabebaugruppe (Grundbaugruppe) mit – 1 Erweiterungsbaugruppe – 6DS1 703-8RR – 2 Erweiterungsbaugruppen – 6DS1 703-8RR Analogausgabebaugruppe mit 4 Kanälen, potentialgetrennt – Baugruppe 1) Bestell-Nr. 6DS1 701-8AB 6DS1 730-8AA 6DS1 731-8RR C79000-B8000-C427 C79000-B8076-C427 6DS1 703-8RR in Betriebsanleitung der Grundbaugruppe enthalten C79458-L442-B21 C79548-L442-B22 6DS1 702-8RR 1) Betriebsanleitung nicht separat erhältlich, sondern nur als Bestandteil des Handbuches „Signalbaugruppen“ C79000-G8000-C31 (deutsch) bzw. C79000-G8076-C31 (englisch) lieferbar. Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 E/A-Baugruppen Signalbaugruppen Binäreingabe- und -ausgabebaugruppen Binäreingabe- und -ausgabebaugruppen Lieferbar sind folgende Baugruppen: • Binäreingabebaugruppe mit 48 Eingängen, potentialgebunden, mit Interruptsteuerung, 6DS1 601-8BA Zum Eingeben von 48 Binärsignalen DC 24 V (potentialgebunden) in den Zentralteil eines Automatisierungssystems, wahlweise auch interruptgesteuert. Bei Binäreingängen mit Interrupt an Systemen AS 235 kann die Baugruppe als Alarmsammelbaugruppe für unterlagerte Binäreingabebaugruppen 6DS1 601-8BA oder 6DS1 602-8BA eingesetzt werden. Im AS 235 H kann die Alarmsammelbaugruppe 1-aus-2- oder 1-aus-3-redundant eingesetzt werden. • Binäreingabebaugruppe mit 32 Eingängen, potentialgetrennt, mit Interruptsteuerung, 6DS1 602-8BA Zum Eingeben von 32 Binärsignalen DC 24 V (potentialgetrennt) mit fremdem Bezugspotential oder größerer Störbeeinflussung in den Zentralteil eines Automatisierungssystems, wahlweise auch interruptgesteuert. Die Interrupterfassung erfolgt als Slave-Baugruppe mit Sammelalarm. • Binäreingabebaugruppe, prüfbar, 6DS1 618-8CA Zum Eingeben von 48 Binärsignalen DC 24 V (potentialgebunden) in den Zentralteil eines Automatisierungssystems AS 235 und AS 235 H, wahlweise auch mit Sammelalarm. Der Treiber PBE kann einen Funktionstest durchführen. • Binärausgabebaugruppe mit 32 Ausgängen, je 100 mA, potentialgebunden, 6DS1 603-8RR Zum Ausgeben von 32 Binärsignalen (potentialgebunden) über Ausgangstreiber mit 100 mA bzw. 400 mA Belastbarkeit. • Binärausgabebaugruppe mit 16 Relais, 6DS1 605-8BA Zum Schalten von leistungsstarken Verbrauchern bis 60 VA und zur Signalübergabe an Fremdsysteme über potentialfreie Kontakte. An jedem der 16 Relaisausgänge steht jeweils ein Umschaltkontakt zur Verfügung (Wurzel, Öffner und Schließer). Die Zuleitungen zur Wurzel sind durch je eine Sicherung (auf der Frontplatte) abgesichert. • Relaisausgabebaugruppe, prüfbar 6DS1 606-8BA Zum Ausgeben von 16 gesicherten Binärsignalen über potentialfreie überwachte Kontakte bis DC 60 W. An jedem der 16 Relaisausgänge steht jeweils ein Wechslerkontakt zur Verfügung. Der Treiber PBA führt in den Systemen AS 235 und AS 235 H umfangreiche Überwachungen durch. Bestelldaten Binäreingabebaugruppe • mit 48 Eingängen, potentialgebunden, mit Interruptsteuerung 1) – Baugruppe 2) • mit 32 Eingängen, potentialgetrennt, mit Interruptsteuerung – Baugruppe 2) • mit 48 Eingängen, potentialgebunden, mit Sammelalarm, prüfbar – Baugruppe – Betriebsanleitung deutsch – Betriebsanleitung englisch Binärausgabebaugruppe • mit 32 Ausgängen, je 100 mA, potentialgebunden – Baugruppe 2) • mit 16 Relais – Baugruppe 2) • Relaisausgabebaugruppe, mit 16 Ausgängen, prüfbar – Baugruppe – Betriebsanleitung deutsch – Betriebsanleitung englisch Bestell-Nr. 6DS1 601-8BA 6DS1 602-8BA 6DS1 618-8CA C79000-B8000-C131 C79000-B8076-C131 6DS1 603-8RR 6DS1 605-8BA 6DS1 606-8BA C79000-B8000-C160 C79000-B8076-C160 1) Wird diese Baugruppe als Interrupt-Sammelbaugruppe verwendet, nur 1 x je System AS 235 (auf E/A-Steckplatz 61 zu stecken), max. 3 x je System AS 235 H auf E/A-Steckplätze 12, 28 und 44. 2) Betriebsanleitung nicht einzeln, sondern nur als Bestandteil des Handbuchs „Signalbaugruppen“, C79000-G8000-C31 (deutsch) bzw. C79000-G8076-C31 (englisch) lieferbar. Siemens PLT 111 · 1999 4/7 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 E/A-Baugruppen Dosier- und Zählbaugruppen Dosierzählerbaugruppe, Zählimpulseingabebaugruppe Zählbaugruppen Projektieren Zwei Zählbaugruppen sind lieferbar: • Dosierzählerbaugruppe mit 2 oder 4 Kanälen, 6DS1 613-8BB Zum Zählen und weitgehend autarken Verarbeiten von Zählimpulsen, unabhängig vom überlagerten Automatisierungssystem. Die Baugruppe ist verwendbar zum – Dosieren, – Messen von Drehzahl und Geschwindigkeit, – Messen von Längen, und – Zählen von Impulsen. • Zählimpulseingabebaugruppe mit 8 Kanälen, 6DS1 607-8AB Eingeben und Summieren von 8 Zählimpulsen von Kontakten oder berührungs- und kontaktlos arbeitenden Positionsschaltern BERO mit Geberversorgung aus der Baugruppe (potentialgebunden). Strukturierprogramm STRUK-AS 220 EA Mit STRUK-AS 220 EA können die strukturierbaren E/A-Baugruppen auf einem PG/PC (mit Betriebssystem MS-DOS) strukturiert werden. Die PG/PC sind dazu • über eine eingebaute TTY-Schnittstelle und die Steckleitung 6DS8 170-8AD mit der TTY-Schnittstelle der E/A-Baugruppe zu verbinden (direkte Kopplung) oder alternativ dazu • über eine Nahbus-Anschaltbaugruppe N-AT und eine Steckleitung für 20-m-Nahbus in den Anlagenbus CS 275 zu integrieren (zentrale Kopplung). Besondere Voraussetzungen für die Baugruppenstrukturierung über den Anlagenbus CS 275: • AS 235-Systemsoftware ab Version G.1 • Freier Anwenderspeicher (RAM) mindestens 300 byte (wird nach dem Strukturieren wieder freigegeben) Die komplette Struktur lässt sich einschließlich aller Anwendungsparameter auch auf Diskette speichern und dann gegebenenfalls in eine Ersatzbaugruppe laden. Damit entfallen alle Neueinstellungen und evtl. daraus resultierende Fehler. Die Ersatzbaugruppe ist sofort voll einsatzfähig. Bestelldaten Bestelldaten Dosierzählerbaugruppe mit 2 oder 4 Kanälen – Baugruppe – Betriebsanleitung deutsch – Betriebsanleitung englisch 6DS1 613-8BB C79000-B8000-C46 C79000-B8076-C46 Zählimpulseingabebaugruppe, mit 8 Kanälen – Baugruppe – Betriebsanleitung deutsch – Betriebsanleitung englisch Programm STRUK-AS 220 EA deutsch/englisch Benutzeranleitung STRUK-AS 220 EA – deutsch – englisch 6DS1 607-8AB C79000-B8000-C45 C79000-B8076-C45 Direkte Kopplung Steckleitung zur Verbindung einer strukturierbaren E/A-Baugruppe mit einem Personal Computer, Länge 10 m Zentrale Kopplung Hardware-Koppelpaket zum Koppeln eines PC an CS 275, bestehend aus Anschaltbaugruppe N-AT, Steckleitung für 20-m-Nahbus und Betriebsanleitung in – deutsch – englisch Bestell-Nr. 6DS5 221-8AX C79000-G8000-C310 C79000-G8076-C310 6DS8 170-8AD 6DS1 222-1BA10 6DS1 222-1BA20 Codieren, Stecken und Beschriften Die E/A-Baugruppen können codiert, gesteckt und mit beschriftetem Steckplatz geliefert werden. Vom Besteller werden hierzu Anordnungs-, Bezeichnungs- und Anschlusspläne (inkl. Adressierungsangaben) benötigt. Bestelldaten Codieren, Stecken und Beschriften für 1 E/A-Baugruppe 4/8 Siemens PLT 111 · 1999 Bestell-Nr. 6DS5 705-8AA Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 E/A-Baugruppen Konfigurationslisten Einsetzbare Baugruppen am E/A-Bus des AS 235 E/A-Baugruppen Einsetzbare Baugruppen am E/A-Bus des AS 235 Bezeichnung Die nachfolgende Tabelle bezieht sich nicht auf die Lieferbarkeit von Baugruppen, sondern auf die Zulässigkeit des Einsatzes dieser Baugruppen in AS 235-Systemen. Bezeichnung Bestell-Nr. der Baugruppe Stand Anmerkung Reglerbaugruppen Reglerbaugruppe, S-Regler, einkanalig, mit Einzelsteuerungsteil 6DS1 400-8AA 6DS1 400-8BA ≥ 16 ≥1 1) 14) 14) Reglerbaugruppe, K-Regler, einkanalig, mit Einzelsteuerungsteil 6DS1 401-8AA 6DS1 401-8BA ≥ 11 ≥1 1) 14) Reglerbaugruppe, S-Regler, zweikanalig 6DS1 402-8AA 6DS1 402-8BA ≥ 15 ≥1 1) 14) 14) Reglerbaugruppe, K-Regler, zweikanalig 6DS1 403-8AA 6DS1 403-8BA 6DS1 403-8CA ≥ 19 ≥1 ≥1 1) 14) 14) 14) Reglerbaugruppe mit NAMUR-Grenzen 6DS1 403-8CB ≥1 14) Reglerbaugruppe S strukturierbar 6DS1 408-8BB ≥2 14) SW:B03 Reglerbaugruppe K strukturierbar 6DS1 410-8BB ≥2 14) SW:B03 Reglerbaugruppe S strukturierbar, 2 Kanäle 6DS1 411-8AA ≥1 14) SW:B01 6DS1 411-8RR ≥1 14) SW: > 2 Reglerbaugruppe K strukturierbar, 2 Kanäle 6DS1 412-8AA ≥1 14) SW:B01 6DS1 412-8RR ≥2 SW:> 2 14) 6DS1 500-8AA 6DS1 500-8BA ≥ 10 ≥1 für Stellantrieb 6DS1 501-8AA 6DS1 501-8AB ≥ 13 ≥ 13 für Stellantrieb, ohne Rückmeldung 6DS1 501-8BA ≥1 für 1 Stellantrieb, mit Rückmeldung 6DS1 501-8BB ≥1 für Motoren oder Magnetven- 6DS1 502-8AA tile, dreikanalig 6DS1 502-8BA ≥ 12 ≥2 Stand Anmerkung Binäreingabebaugruppen BE für 16 Schließer/Öffner, poten- 6DS1 600-8AA zialgebunden, mit Überwachung und Simulation ≥5 1) 48 Eingänge, DC 24 V, poten- 6DS1 601-8AA zialgebunden ≥3 1) 6) mit INT und Prozessalarm 6DS1 601-8AC ≥2 1) 7) mit INT als Sammelalarmbaugruppe 6DS1 601-8BA ≥2 7) 32 Eingänge, DC 24 V, poten- 6DS1 602-8AA zialgetrennt 6DS1 602-8BA ≥1 1) 1; 2; ≥4 5) 6) 11) 7) BE Interrupt 48 Eingänge als Sammelalarmbaugruppe 6DS1 615-8AA ≥4 BE, für 8 Umschaltkontakte 6DS1 620-8AA ≥5 BE, für 8 Näherungsschalter BERO DC 24 V 6DS1 621-8AA ≥5 PBE, prüfbar 6DS1 618-8CA ≥4 Zählimpulseingabe mit 8 Kanälen für Signale DC 24 V, potenzialgetrennt 6DS1 607-8AB ≥1 5) Dosierzählerbaugruppe mit 2 oder 4 Kanälen 6DS1 613-8AB ≥1 SW=5 1) 6DS1 613-8BB ≥6 1) Analogausgabe 4 Ausgänge, 6DS1 702-8AA potenzialgetrennt 6DS1 702-8RR ≥5 1) Zählerbaugruppen Analogausgabebaugruppen ≥1 Analogeingabebaugruppen Einzelsteuerungsbaugruppen für 1 Motor oder 1 Magnetventil Bestell-Nr. der Baugruppe ≥ 10 1) 14) ≥ 16 SW:1 14) 6DS1 700-8BA ≥1 14) 6DS1 700-8BB ≥1 SW:1 14) 6DS1 701-8AA ≥1 SW:1 14) mit NAMUR-Grenzen 6DS1 701-8AB ≥2 SW:1 14) Messstellenerweiterung mit 14 Kanälen für Thermoelemente und Widerstandsthermometer 6DS1 703-8AB =1 14) 17) 6DS1 703-8RR =1 14) 17) 8 Kanäle und Spannungsver- 6DS1 700-8AA sorgung für Messumformer, 6DS1 700-8AB potenzialgetrennt für Stellantriebe, dreikanalig 6DS1 503-8AA 6DS1 503-8BA ≥ 11 ≥2 für 4 Stellgeräte mit 1 Ruhelage, mit Überwachung 6DS1 504-8AA ≥3 4 Kanäle für Thermoelemente 6DS1 713-8AB und Widerstandsthermometer ≥1 14) für 8/4 Stellgeräte mit 1 oder 2 Ruhelagen, ohne Überwachung 6DS1 505-8AA ≥2 8 Kanäle und Spannungsver- 6DS1 730-8AA sorgung für Messumformer, potenzialgebunden ≥1 5) 9) 14) 4 Kanäle für Thermoelemente, 6DS1 731-8AA Widerstandsthermometer und 6DS1 731-8BA Prozesssignale, potenzialgetrennt, strukturierbar 6DS1 731-8EA ≥1 5) 9) 14) ≥1 SW:4 5) 9) 14) ≥1 5) 9) 14) ≥1 5) 9) 14) Binärausgabebaugruppen BA 32 Ausgänge, je 100 mA, potentialgebunden 6DS1 603-8AA 6DS1 603-8AB 6DS1 603-8BA 6DS1 603-8RR ≥2 ≥1 ≥1 ≥1 16 Ausgänge, je 400 mA, potentialgebunden 6DS1 604-8AA ≥1 16 Relais, potentialgetrennt 6DS1 605-8AA 6DS1 605-8BA ≥1 ≥1 PRA 16 Relais prüfbar 6DS1 606-8BA ≥5 Erläuterungen zur Tabelle siehe folgende Seite 9 Siemens Baugruppentabellen AS 235 · 2001 13) 6DS1 731-8FA 8) 1) 6DS1 731-8RR ≥ 4 SW:3 5) 9) 14) Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 E/A-Baugruppen Konfigurationslisten Einsetzbare Baugruppen am E/A-Bus des AS 235 Erläuterung der Spalte „Anmerkungen“ Bezeichnung Bestell-Nr. der Baugruppe Stand Anmerkung 6DS1 715-8BB ≥2 SW:03 Rechenbaugruppe binär 6DS1 717-8AA ≥8 SW:08 Rechenbaugruppe binär/ analog (max. 31 Kanäle) 6DS1 717-8RR ≥1 SW:3 Erweiterung binär 6DS1 719-8AA ≥2 15) Erweiterung analog 6DS1 720-8AA =1 15) Erweiterung binär (für 6DS1 717-8RR) 6DS1 719-8RR ≥1 Analoge Rechenbaugruppen Rechenbaugruppe analog Binäre Rechenbaugruppen 16) 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) 8) 9) 10) Anschaltbaugruppen Drehzahlregler 6DS1 303-8AA ≥9 Feldmultiplexer FM 6DS1 304-8AA ≥6 SW: 2 1) 6DS1 304-8BB ≥1 SW: 2 1) S5-110A, mit 4 Kanälen 6DS1 310-8AA ≥8 S5-110A, mit 1 Kanal 6DS1 310-8AB ≥8 S5-Kopplung AG, seriell 6DS1 318-8AB ≥3 SW: 1 1) S5-Kopplung EG 6DS1 321-8AA ≥4 S5-Kopplung AG, seriell 6DS1 333-8AB ≥1 SW=1 S7-Kopplung AG, seriell 6DS1 333-8AB ≥1 SW=1 22) 3) 11) 12) 13) 14) 15) 16) 17) 18) 19) MODBUS-Kopplung (auf Anfrage) 6DS1 333-8AB mit M1328-V5 ≥1 SW=5 E/A-Bus-Fernkopplung AS - E/A-Bus - ES 100 K 6DS1 322-8AA ≥5 1) 12) 20) 21) Kopplung Kompaktregler, SIPART DR20, TELEPERM D 6DS1 325-8AA ≥2 2) 3) 22) S5-Kopplung seriell, ET100, EG / Peripherie, Koppelbaugruppe TM-S5 6DS1 327-8AA ≥4 Kopplung seriell, 4 Kanäle, Hardware ohne Firmware 6DS1 328-8AA ≥2 18) TM/EA-Kopplung E/A-Bus 6DS1 312-8BB ≥2 10) Kopplung Fremdrechner CS 275 / N-V.24 6DS1 202-8AB ≥5 19) 20) Kleinere Ausgabestände sind nicht zulässig! Sonderprodukt Kein Standardprodukt, kein Systemtest erfolgt Mit Hilfstreiber in AS 235-Systemen nicht bedienbar Verwendung nur ohne Interrupt! Keine Verwendung als Alarmsammelbaugruppe (SF 61) Für Alarmsammelbaugruppen zugelassen, dabei ist der aktuelle Erzeugnisstand erforderlich. Strombilanz des Baugruppenträgers beachten: max. 4 A je Baugruppe, max. 16 A je Baugruppenträger Kombinationsbaugruppen für Einsatz in TELEPERM M-Standardsystemen und in TELEPERM ME-Systemen. Einsatz in AS 235Erweiterungseinheiten nur als TELEPERM ME-Baugruppe mit Steckplatzadressierung. AS 235: mit Stand ≥ 2, AS 235 H und AS 235 K: mit Stand ≥ 1. Bei AS 235 H gilt: > 5. Allgemein gilt: Stand 3 unzulässig! Zykluszeit für Bearbeitungszeit mit ES 100 K beachten! (Verzögerungszeit durch Leitungslängen) Einsatz in ES 100 K nicht freigegeben (Timing) Anschluss von Messumformern in Zweileitertechnik bei AS 235 K und ES 100 K in AC 230 V nicht zulässig! Die Welligkeit der Stromversorgung im AS ist für diese Messumformer und Anschlusstechnik zu hoch. Baugruppe nur in Verbindung mit 6DS1 717-8AA funktionsfähig Nur Meldefunktion Baugruppe nur in Verbindung mit 6DS1 713 oder 6DS1 731 funktionsfähig. Die Baugruppe ist reine Hardware und hat im Auslieferzustand keine Funktion. Zum Einsatz mit Standardtreibern wird i.a. die Baugruppen-Firmware an bestehende Treiber angepasst. Es sind max. 2 Baugruppen vom Typ N-V.24 oder CP 581 TM in einem System zugelassen (in Grundschrank und Erweiterungsschrank) Einsatz im ES 100 K nicht zugelassen (5 V-Leistung) Hardware/Software-Stände auf Anfrage: Siemens Karlsruhe, I&S IT PS KHE3, D-76181 Karlsruhe S7-Kopplung mit 3964 R / RK 512 Prozedur, SEND/RECEIVE, SIMATIC S5-Analogwertformat Erläuterungen zur Spalte „Stand“ ≥5 mit AS 235-Systemtechnik getestet, kein zwingender Pflichtstand. Für kleinere Stände keine negativen Erkenntnisse. 1; 2; zugelassene Stände =5 gültiger Stand einer Baugruppe ≥ 6 ≥ und Anmerkung 1) bedeuten einen zwingenden Mindeststand (hier 6), d.h. Hochrüstpflicht auf mindestens Stand 6. CP 581 TM-Anschaltbaugruppen CP 581 TM Kommunikationsbaugruppe 6DS1 337-1AD mit S5KE, S5KS ≥1 SW: ... 2) 19) 20) 21) CP 581 TM-L2 (DP/FDL) 6DS1 341-1AD mit DP-Treibern ≥1 SW: ... 2) 19) 20) 21) CP 581 TM-L2 (FMS) 6DS1 341-1BD mit S5KE, S5KS ≥1 SW: ... 2) 19) 20) 21) CP 581 TM FUZZY 6DS1 342-1BD mit S5KE, S5KS ≥1 SW: ... 2) 19) 20) 21) Die jeweiligen indizierten Anmerkungen zu den einzelnen Baugruppen sind zu beachten. ■ Siemens Baugruppentabellen AS 235 · 2001 10 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Eingabe- und Ausgabegeräte Bedieneinheit Prozessbedientastatur PBT 65 Die 4 Berechtigungsstufen haben folgende Bedeutung: • Stufe 1: Tastatur „AUS“, keine Bedienung möglich • Stufe 2: Prozessbedientastatur „EIN“ • Stufe 3: Strukturiertastatur „EIN“ • Stufe 4: Strukturier- und Prozessbedientastatur „EIN“. Jeder Berechtigungstaste ist ein 4stelliges Passwort zugeordnet, das individuell geändert werden kann. Nach dem Einschalten der Prozessbedientastatur PBT 65 wird automatisch die zuletzt angewählte Berechtigung eingestellt. Der Zugang zu einer anderen Berechtigungsstufe setzt die Kenntnis des entsprechenden Passwortes voraus. Die eingestellte Berechtigungsstufe wird mit der in der entsprechenden Berechtigungstaste integrierten gelben Leuchtdiode angezeigt. Testbetrieb In der Prozessbedientastatur PBT 65 ist ein Testmodus integriert. Die Testfunktionen sind u.a. für Initialisieren und Löschen der LCD-Anzeige, EPROM, LED, LCD, RAM, Schnittstellen, Test des Berechtigungsspeichers sowie Rücksetzen der Passwörter. Für diesen PBT-Test ist ein spezielles Testkabel erforderlich, das zusätzlich zu bestellen ist. Technische Daten Bild 5/3 Prozessbedientastatur PBT 65 Prozessbedientastatur PBT 65 Die Prozessbedientastatur PBT 65 dient zum • Eingeben von Betriebsdaten • Bedienen eines Prozesses (Ändern von Betriebsarten, -werten und -zuständen) • Anwählen von Bereichs-, Gruppen- und Kreisbildern • Quittieren von Meldungen und Hupenalarmen. Der Anschluss einer zusätzlichen Strukturiertastatur ist möglich. Aufbau Die Prozessbedientastatur PBT 65 besteht aus einem pultförmigen Tischgehäuse mit • staub- und spritzwasserdichter Folientastatur, • LCD-Anzeigeeinheit und • Tastaturelektronik. Automatisierungssystem 20-mA-Linienstrom-Schnittstelle, potentialfrei betrieben, aktiv, 1200 bit/s Strukturiertastatur 20-mA-Linienstrom-Schnittstelle, potentialfrei betrieben, passiv, 1200 bit/s Versorgungsspannung DC 24 V (18 bis 33 V), 200 mA Zul. Umgebungstemperatur – im Betrieb – bei Transport und Lagerung Zul. relative Feuchte 0 bis +40 °C -40 bis +70 °C max. 95 % bei 25 °C Maße (H x B x T) in mm – ohne Bausatz IP 65 – mit Bausatz IP 65 84 x 370 x 305 95 x 370 x 373 Gewicht etwa 3,6 kg Bestelldaten Bestell-Nr. Auf ihrer Rückseite befinden sich Anschlüsse für die Strukturiertastatur, für das Automatisierungssystem und für die Versorgungsspannung DC 24 V. Prozessbedientastatur PBT 65 Bausatz IP 65 Testkabel Betriebsanleitung – deutsch – englisch Um die Schutzart IP 65 zu erreichen, ist es erforderlich, die rückseitigen Anschlüsse gegen Staub, Spritzwasser und Gase zu schützen. Hierfür ist ein Tastaturaufsatz lieferbar, der als Bausatz IP 65 bezogen werden kann. Ohne diesen Bausatz entspricht die Prozessbedientastatur der Schutzart IP 20. Steckleitung für Stromversorgung der Prozessbedientastatur, – mit 2 Steckern – mit 1 Stecker Die zweizeilige LCD-Anzeigeeinheit der Prozessbedientastatur kann in jeder Zeile 40 Zeichen darstellen. Die obere Zeile wird für Meldungen, die untere für die variable Beschriftung der darunter liegenden 8 Tasten genutzt. Ihr Hintergrund lässt sich wahlweise beleuchten. Erfolgt längere Zeit keine Bedienung, wird die Hintergrundbeleuchtung automatisch abgeschaltet. Arbeitsweise Die Funktionen der Prozessbedientastatur werden in 4 Berechtigungsstufen freigegeben und über die mit Schlüsselschaltersymbol gekennzeichneten Berechtigungstasten und ein Passwort angewählt. 03 m MC H30 H50 N10 N16 C79000-B8000-C410 C79000-B8076-C410 6DS8 103-8 6DS8 104-8 5 m SC 10 m AD Steckleitung zum Anschluss der PBT 65 an ein Automatisierungssystem 03 m 05 m 10 m 16 m 6DS3 305-8BA C79372-A3018-D1 C79372-A3018-D2 25 m 40 m 50 m 80 m 6XV2 167-8C N25 100 m T10 N40 120 m T12 N50 150 m T15 N80 Anschlusspläne siehe Seite 3/29 ff. Steckleitungsübersicht mit Beschreibung der Steckleitung siehe Seite 3/34. Siemens PLT 111 · 1999 5/5 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Eingabe- und Ausgabegeräte Strukturiereinheit Strukturiertastatur Technische Daten Schnittstelle 20-mA-Linienstrom-Schnittstelle, potentialfrei betrieben (aktiv) Übertragungsgeschwindigkeit 1200 bit/s Paritäts- und STOP-Bit aktiv 1200 bit/s, Parität gerade, 2 STOP-Bits Versorgungsspannung DC 24 V (20 bis 33 V); 0,2 A Zul. Umgebungstemperatur – im Betrieb – bei Lagerung +5 bis +40 °C -40 bis +70 °C Zul. rel. Luftfeuchte max. 95 %, keine Betauung Schutzart nach EN 60 529 IP 20 Maße (H x B x T) in mm 57 x 370 x 280 Gewicht etwa 2,6 kg Bild 5/6 Strukturiertastatur Strukturiertastatur Die Strukturiertastatur wird zum Eingeben von Strukturieranweisungen verwendet, d.h. zum Verschalten und Parametrieren von Funktionsbausteinen. Bestelldaten Zum indirekten Anschluss der Strukturiertastatur an ein Automatisierungssystem AS 235 über eine Prozessbedientastatur PBT 65 wird die Steckleitung 6DS8 102-8.. eingesetzt. Bestell-Nr. Strukturiertastatur 6DS3 303-8AA Steckleitung zum indirekten Anschluss einer Strukturiertastatur an ein Automatisierungssystem 6DS8 102-8 Zum direkten Anschluss der Strukturiertastatur an ein AS 235 wird die Steckleitung 6XV2 167-8B... benötigt. 1 m AC 3 m MC 5 m SC 10 m AD Steckleitung zum direkten Anschluss einer Strukturiertastatur an ein Automatisierungssystem Anschlusspläne siehe Seite 3/29 ff. Steckleitungsübersicht mit Beschreibung der Steckleitung siehe Seite 3/34. 5/8 Siemens PLT 111 · 1999 1 m H10 3 m H30 5 m H50 10 m N10 6XV2 167-8B Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Eingabe- und Ausgabegeräte Strukturiereinheit Mini-Disketteneinheit Technische Daten Datenträger Diskette; 5,25 inch Datenkapazität 1,2 Mbyte Transferrate 300 Kbit/s Versorgungsspannung DC 24 V (20 bis 33 V); etwa 0,52 A; bei Motoranlauf für 400 ms etwa 0,74 A Zul. Umgebungstemperatur – im Betrieb – bei Lagerung +10 bis +40 °C -20 bis +65 °C Zul. rel. Luftfeuchte 209 bis 80 %, keine Betauung Erschütterungsempfindlichkeit, zul. Schwingungen – im Betrieb Bild 5/7 Mini-Disketteneinheit Mini-Disketteneinheit Die Mini-Disketteneinheit wird zum Booten, Laden und Archivieren des RAM-Speicherinhalts eines AS 235 über Diskette benötigt. Die Mini-Disketteneinheit wird als Tischgerät geliefert, mit 3 m langen Anschlussleitungen für Datenübertragung und Stromversorgung. Datenträger sind 5,25“-Disketten, doppelseitig, mit hoher Datendichte beschreibbar (DS-HD). – bei Lagerung und Transport < 55 Hz, < 0,5 g 55 bis 500 Hz, < 0,25 g < 100 Hz, < 2 g Maße (H x B x T) in mm 120 x 180 x 320 Gewicht etwa 3 kg Bestelldaten 6DS3 900-8AE Disketten zum Archivieren der Anwenderdaten Bezugsmöglichkeiten über den Fachhandel, z.B.: 3M/IMATION-Diskette Bestell-Nr. 012100 1) 5,25“-Diskette, DS-HD, IBM-kompatibel, unformatiert Arbeitsweise Die Laufwerkschnittstelle der Mini-Disketteneinheit wird durch die Anschaltbaugruppe für Mini-Disketteneinheit an die Zentraleinheit angepasst. Die Daten werden über direkten Speicherzugriff (DMA) ausgetauscht. So sind ein schneller Datenzugriff und eine geringe Belastung des Zentralprozessors sichergestellt. Da das Laufwerk der Mini-Disketteneinheit nicht mit einer HeadLoad-Funktion ausgestattet ist, liegt der Schreib-Lese-Kopf auf der Diskette auf, solange der Knebel am Laufwerksschacht geschlossen ist. Um hohen Verschleiß und evtl. Beschädigungen des Schreib-Lese-Kopfes oder der Diskette im Dauerbetrieb zu vermeiden, ist nach einem Archivier- oder Ladevorgang entweder der Knebel sofort wieder zu öffnen bzw. die Diskette zu entfernen. Bestell-Nr. Mini-Disketteneinheit mit Anschlussleitungen für Datenübertragung und Versorgungsspannung, je 3 m MAXELL-Diskette Bestell-Nr. 555081 zu beziehen beim Versandhandel: • MISCO Germany Inc. D-63303 Dreieich Katalognr. 5361 • INMAC GmbH D-63548 Flörsheim • ARP Datacon GmbH D-63118 Dietzenbach zu beziehen bei MAXELL Europe GmbH D-40670 Meerbusch 1) bitte die jeweils gültige Katalogbestellnummer beim Versandhändler erfragen Siemens PLT 111 · 1999 5/9 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Buskommunikation 6/2 6/2 6/5 6/6 Anwendungsbereich Aufbau Buskonfigurationen Steckleitungen Siemens PLT 111 · 1999 6/1 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Buskommunikation Anwendungsbereich Buskommunikation AS 235, AS 235 H und AS 235 K sind ausschließlich am Anlagenbus CS 275 betreibbar, können aber über eine Bridge CS-L2 hinweg auch mit Automatisierungssystemen und Operator Systemen am Anlagenbus PROFIBUS-TM kommunizieren. N-AT OS 525 WinCC/TM-OS UI UI Dieses Kapitel beschreibt ausschließlich die Buskommunikation mit dem Anlagenbus CS 275. Eine Beschreibung der Buskommunikation über den Anlagenbus PROFIBUS-TM finden Sie in Katalog PLT 112. Bitte beachten Sie bei der Projektierung von TELEPERM MAnlagen mit Anlagenbus CS 275 die TELEPERM M-Aufbaurichtlinien im Handbuch „Hinweise und Richtlinien für Planung, Installation und Betrieb“, C79000-G8000-C417 (deutsch) bzw. C79000-G8076-C417 (englisch). Die zentrale Prozessführung erfolgt mit den Operator Systemen OS 525 und WinCC/TM-OS. Für übergeordnete Aufgaben können SIMATIC PC oder andere AT-kompatible Personal Computer, Programmiergeräte PG und Rechner anderer Hersteller an das Bussystem angeschlossen werden. Der Datenaustausch zwischen einzelnen Teilnehmern erfolgt durch serielle Übertragung im Zeitmultiplexverfahren. Teilnehmer innerhalb eines Nahbereichs oder einer Schrankgruppe werden über Entfernungen bis zu 20 m durch einen Nahbus verbunden. Ein Fernbus verbindet örtlich dezentrale Systeme über Entfernungen bis 4 km. Ein redundanter Aufbau der Busleitung erhöht die Verfügbarkeit des Anlagenbusses CS 275. Das Fernbusnetz kann durch Buskoppler auf bis zu 3 x 4 km Länge erweitert werden. UI redundanter Nahbus, max. 20 m AS 235H N-AS AS 235/K N-AS AS 235/K N-AS AS 235/K N-AS AS 235/K Zur Automatisierung mittlerer und großer Anlagen werden die Automatisierungssysteme AS 235, AS 235 H und AS 235 K über den Anlagenbus CS 275 miteinander und mit anderen Automatisierungssystemen und Operator Systemen des Prozessleitsystems TELEPERM M gekoppelt. UI A B N-AS Anwendungsbereich UI UI N-AS redundanter Fernbus, max. 4 km Bild 6/2 Anlagenbus CS 275; Beispiel für Nahbus- und Fembuszusammenschaltung, Fembus redundant Nahbereich Im Nahbereich werden 4 Leitungssignale benutzt. Die Daten selbst werden rein seriell auf einer Datenleitung geführt. Eine zweite Leitung führt den Takt, mit der dritten erfolgt die Synchronisierung. Die vierte Leitung wird zum Umschalten der Datenübertragung auf Kanal A oder B des redundanten Nahbusses benötigt. Zur Einkopplung wird beim Nahbus „Wired-OR-Technik“ verwendet. Die Anschaltbaugruppen für den Nahbus haben eine redundante Nahbus-Schnittstelle. Sie werden untereinander jeweils mit einer Steckleitung, in der der Nahbus redundant geführt ist, verbunden. Die max. Leitungslänge der Nahbusleitung beträgt 20 m. Aufbau Das Bussystem CS 275 besteht aus • einem Nahbus, der stets redundant aufgebaut ist, und • einem Fernbus, der wahlweise einfach oder redundant aufgebaut werden kann. N-AS Frontstecker N-AS 6DS8 201-8.. N-AT OS 525 WinCC/TM-OS 6DS8 204-8../ 6DS8 205-8../ 6DS9 201-8CA AS 235 H UI UI redundanter Nahbus, max. 20 m N-AS Fernbus, max. 4 km AS 235H Bild 6/1 Bussystem CS 275; Beispiel für Nahbus- und Fembuszusammenschaltung, Fembus einfach 6/2 Siemens PLT 111 · 1999 N-AS AS 235/K N-AS AS 235/K N-AS N-AS N-AS A B AS 235/K S max. 20 m max. 9 CS 275-Baugruppen Bild 6/3 Nahbuskopplung zwischen Systemen AS 235 und AS 235 K UI AS 235/K N-AS Frontstecker N-AS 6DS8 201-8.. 6DS8 204-8../ 6DS9 201-8CA N-AS N-AS S max. 20 m max. 9 CS 275-Baugruppen Bild 6/4 Nahbuskopplung mit AS 235 H Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Buskommunikation Aufbau Sollen z.B. Automatisierungssysteme über einen Nahbus miteinander gekoppelt werden, benötigt man für n Teilnehmer: • n Anschaltbaugruppen für 20-m-Nahbus (vgl. Tabelle auf Seite 6/5) • n-1 Steckleitungen 6DS8 201-8.. • 1 Frontstecker 6DS9 200-8AA. Für das System AS 235 H werden 2 Anschaltbaugruppen N-AS benötigt. Diese werden als ein Teilnehmer betrachtet, d.h. an beiden Anschaltbaugruppen wird dieselbe Busadresse eingestellt. Über den 20-m-Nahbus lassen sich bis zu 9 CS 275-Baugruppen als Nahbusinsel miteinander koppeln. Wird diese Nahbusinsel an den Fernbus angeschlossen, zählt jede der max. 2 Busumsetzereinheiten Ul ebenfalls als Teilnehmer (vgl. Bilder 6/3 und 6/4). Die Steckleitungen sind an einem Ende mit einem Frontstecker zum Anschluss an die Anschaltbaugruppe für 20-m-Nahbus versehen, das andere Kabelende ist für den Anschluss vorbereitet und wird an den Frontstecker der nächsten Anschaltbaugruppe angelötet. Für den n-ten Nahbusteilnehmer wird ein einzelner Frontstecker benötigt. Dieser wird an das freie Ende der Steckleitung angelötet. Bei zusätzlicher Fernbuskopplung ist der einzelne Frontstecker nicht erforderlich. Er wird hier durch den Frontstecker der Steckleitung 6DS8 204-8.., 6DS8 205-8.., 6DS9 201-8CA oder -8FC ersetzt. Das AS 235 H wird bei Fernbusanschluss werkseitig immer mit einer Steckleitung 6DS9 201-8FC mit 5 Steckern anstelle einer Kombination aus zwei Steckleitungen (6DS8 204-8../6DS9 2018CA + 6DS8 201-8..) geliefert. Für die End-End-Verbindung zweier Nahbusteilnehmer kann alternativ zur Kombination Steckleitung 6DS8 201-8.. und Frontstecker auch die Steckleitung 6DS8 205-8.. mit 2 Steckern verwendet werden. Nahbusleitungen, die weiter als 2,5 m aus Schränken herausgeführt werden, müssen in einem eigenen, abgeschirmten/geerdeten Kabelkanal verlegt werden. Die verschiedenen Anschaltbaugruppen für 20-m-Nahbus sind in der nachfolgenden Tabelle zusammengestellt. Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Baugruppen enthält der Katalog PLT 130. Fernbereich Die Übertragung erfolgt mit einem Koaxialkabel über Entfernungen bis 4 km Leitungslänge. Die Ankopplung an den Fernbus ist rückwirkungsfrei. oder N-AS 6DS9 201-8CA oder 6DS8 204-8.. oder 6DS8 205-8.. (ohne AV) N-AS N-AS 6DS8 201-8.. AF AV UI AV Anschlussverteiler UI Busumsetzereinheit Fernbus 6DS8 204-8.. + 6DS8 201-8.. oder 6DS9 201-8FC mit 5 Steckern Bild 6/5 Anschluss eines einfachen Fernbusses (AS 235 / AS 235 K/ AS 235 H) Einfacher Fernbus An einen einfachen, nichtredundanten Fernbus wird ein System AS 235 oder AS 235 K über die Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus N-AS und einen Busumsetzer Ul angeschlossen. Beim System AS 235 H treten 2 gekoppelte Anschaltbaugruppen N-AS an die Stelle einer Anschaltbaugruppe N-AS. Hierzu wird bei AS 235 K eine Steckleitung 6DS8 205-8MB benötigt. Diese ist mit 2 Frontsteckern zum Anschluss an die Anschaltbaugruppe N-AS und den Busumsetzer Ul versehen. Der Anschlussverteiler AV entfällt beim AS 235 K. Beim AS 235 wird für den einfachen Fernbus die Steckleitung 6DS8 204-8.. mit 3 Steckern eingesetzt, welche die N-AS mit dem Busumsetzer UI und dem Anschlussverteiler AV verbindet. Eine Alternative ist die für den redundanten Fernbus vorgesehene Steckleitung 6DS9 201-8CA mit 4 Steckern, bei der 1 Stecker bis zu einem eventuellen redundanten Ausbau unbenutzt bleibt. Das AS 235 H wird auch bei einfachem Fernbusanschluss werkseitig mit der Steckleitung 6DS9 201-8FC mit 5 Steckern bestückt. Diese verbindet beide N-AS mit dem Busumsetzer UI und dem Anschlussverteiler AV. Ein Stecker bleibt zunächst unbenutzt. Alternativ dazu ist auch eine Kombination aus den Steckleitungen 6DS8 204-8.. und 6DS8 201-8.. einsetzbar. Zum Anschluss des Fernbuskabels wird eine Anschlussplatte AF „Fernbus“ benötigt. Das Koaxialkabel zum Anschluss an die Anschlussplatte AF ist fest mit dem Busumsetzer verbunden. Fernbus und Nahbus werden über Busumsetzer verbunden. So können sowohl einzelne Systeme AS oder OS als auch Gruppen räumlich benachbarter, durch Nahbus verbundener Systeme mit entfernteren Einzelsystemen oder Gruppen Nachrichten austauschen. Der gesamte Anlagenbus führt dabei dieselbe Information. Mit einem Buskoppler werden zwei autark arbeitende Anlagenbusse so miteinander gekoppelt, dass nur die für den anderen Bus bestimmte Information überwechselt. Siemens PLT 111 · 1999 6/3 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Buskommunikation Aufbau Anschlussverteiler AV oder N-AS N-AS 6DS9 201-8CA oder 6DS8 204-8.. (ohne AV) N-AS 6DS8 201-8.. AF Busumsetzer Ul Zum Anschließen einzelner Teilnehmer oder eines Nahbusses mit mehreren Teilnehmern an einen Fernbus wird ein Busumsetzer benötigt. Dieser führt eine kontinuierliche Signalumsetzung ohne Zwischenspeicherung zwischen Nahbus und Fernbus sowie umgekehrt durch. Die Kopplung erfolgt induktiv und rückwirkungsfrei. AF AV 6DS9 201-8CA + 6DS8 201-8.. UI UI Der Anschlussverteiler AV (Bestellnr. 6DS9 207-8AA) hat einen freien Steckanschluss zum redundanten 20-m-Nahbus für den Anschluss von Strukturierhilfen (z.B. Personal Computer mit dem Engineeringwerkzeug PROGRAF AS+). Er muss hierzu über eine Steckleitung in den Nahbus integriert sein. Fernbus A Fernbus B oder 6DS9 201-8FC mit 5 Steckern Bild 6/6 Anschluss eines redundanten Fernbusses (AS 235 / AS 235 K/ AS 235 H) Redundanter Fernbus Zum Anschluss eines Automatisierungssystems an einen redundanten Fembus werden 2 Busumsetzer Ul benötigt. Diese werden • beim System AS 235 über eine Steckleitung 6DS9 201-8CA mit der N-AS und dem Anschlussverteiler AV, • beim System AS 235 H über eine Steckleitung 6DS9 201-8FC mit beiden N-AS und dem Anschlussverteiler AV, sowie • beim System AS 235 K über eine Steckleitung 6DS8 204-8MB mit der N-AS verbunden. Bei Um-/Nachrüstungen sind anstelle dieser Steckleitungen auch Steckleitungskombinationen in Verbindung mit der Steckleitung 6DS8 201-8.. möglich (vgl. Bild 6/6). Mögliche Einbauplätze • Grundschrank AS 235 und AS 235 H • Grundsystem AS 235 K • Fernbusanschlusseinheit • Buskoppler • Fernbusanschlusszeile. Detaillierte Informationen zum Busumsetzer siehe Katalog PLT 130. Anschlussplatte AF „Fernbus“ Über die Anschlussplatte AF „Fernbus“ wird das Fernbuskabel mit dem Busumsetzer verbunden. Sie ist mit einem Abschlusswiderstand versehen, der über eine Brücke aktiviert werden kann. Aktiviert wird er in der Anschlussplatte des ersten und des letzten Busteilnehmers. z.B. Fernbusanschlusseinheit (OS 525) z.B. Schrank TELEPERM M mit AS 235 H z.B. Schrank TELEPERM M Nahbusanschaltbaugruppen Anschaltbaugruppe für 20-m-Nahbus Typ für den Anschluss folgender Systeme und Geräte an den Anlagenbus CS 275 N-AS 6DS1 223-8AC Automatisierungssysteme AS 235 und AS 235 K N-AS 6DS1 223-8AA Automatisierungssysteme AS 235 H N-BK 6DS1 223-8AB Buskoppler N-AT 6DS1 222-1AB10/20 Operator Systeme OS 525 / WinCC/TM-OS, AT-kompatible Personal Computer, SIMATIC PC und Programmiergeräte PG N-V.24 6DS1 202-1AB Rechner fremder Hersteller über V.24- oder 20-mA-Linienstrom-Schnittstelle N-S5 1) 6DS1 206-8AA Automatisierungsgeräte SIMATIC S5-155U Siemens PLT 111 · 1999 AF a UI AF UI AF a UI UI AF AF a a Fernbus B a Abschlusswiderstand F (über Brücke aktiviert) Bild 6/7 Redundanter Fernbus mit Abschlusswiderständen Überspannungsschutz Weitere Informationen zu den verschiedenen Anschaltbaugruppen siehe Katalog PLT 130 sowie folgenden Handbüchern: 6/4 AF UI Fernbus A 1) Auslaufprodukt • Bussystem CS 275 • N-V.24-Kopplung von Fremdrechnern • KSN-S55/AG S5-155U UI C79000-G8000-C6 C79000-G8000-C87 C79000-G8000-C319 Mit den Überspannungsschutz-Komponenten Grob- und Feinschutz können die am Fernbus angeschlossenen Teilnehmer weitgehend vor Zerstörung durch Überspannung geschützt werden. Der Grobschutz übernimmt die Aufgabe, leistungsstarke Hochspannungssignale auf die Bogenbrennspannung zu begrenzen. Der Grobschutz ist in der Lage, kurzzeitig Ströme im kA-Bereich zu führen. Er wird am Gebäudeeintritt des Fernbuskabels installiert. Der Feinschutz reduziert die beim Passieren des Grobschutzes übriggebliebene Restspannung zwischen Innenleiter und Schirm des Fernbuskabels auf ein Maß, das für den Verstärker des Induktivkopplers in der Busumsetzereinheit ungefährlich ist. Er wird in der Anschlussplatte AF montiert. Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Buskommunikation Buskonfigurationen Buskonfigurationen, Beispiele 20-m-Nahbus N 1 N 2 .... N max. 9 20-m-Nahbus / 4-km-Fernbus N 1 N 2 .... N max. 8 Anwendungsbereich Randbedingungen Steckleitungen Kleinanlagen Max. 9 Teilnehmer möglich Max. 20 m Buskabel Standardmäßig redundant Nur in Elektronikräumen einsetzbar. Für die Teilnehmer am Nahbus sind die Richtlinien für Erdung und Abschirmung einzuhalten. Insbesondere ist darauf zu achten, dass die Teilnehmer gleiches Massepotential haben (Potentialausgleich, 0-V-lnsel).1) N1 nach N2, N2 nach N3 usw.: 6DS8 201-8.. Frontstecker auf N1: 6DS9 200-8AA Große Anlagen Max. 100 Teilnehmer möglich Max. 4 km Fernbuskabel Max. 32 Busumsetzer Ul verwendbar, Stromverteilungszeile für 2 Busumsetzer Ul verwendbar. Für die Teilnehmer am Nahbus sind die Richtlinien für Erdung und Abschirmung einzuhalten. Insbesondere ist darauf zu achten, dass die Teilnehmer gleiches Massepotential haben (Potentialausgleich, 0-V-lnsel).1) N1 nach UI: 6DS8 205-8.. 6DS8 204-8.. 2) 6DS9 201-8FC 3) N1 nach N2, N2 nach N3 usw.: 6DS8 201-8.. Große Anlagen Max. 100 Teilnehmer möglich Max. 4 km Fernbuskabel Max. 32 Busumsetzer Ul verwendbar, Stromverteilungszeile für 2 Busumsetzer Ul verwendbar. Für die Teilnehmer am Nahbus sind die Richtlinien für Erdung und Abschirmung einzuhalten. Insbesondere ist darauf zu achten, dass die Teilnehmer gleiches Massepotential haben (Potentialausgleich, 0-V-lnsel).1) N1 nach UI1 und UI2: 6DS8 204-8.. 6DS9 201-8CA 2) 6DS9 201-8FC 3) N1 nach N2 oder N2 nach N3 usw.: 6DS8 201-8.. Mittlere Anlagen Einzelteilnehmer am Fernbus (große Entfernungen zwischen den einzelnen Teilnehmern) Maximaler Peripherieausbau der angeschlossenen Automatisierungssysteme Max. 32 Teilnehmer möglich Max. 4 km Fernbuskabel Anschaltbaugruppe(n) für 20-mNahbus und Busumsetzer im gleichen Schrank bzw. Baugruppenträger. Stromverteilungszeile für 2 Busumsetzer Ul je Schrank verwendbar. N nach UI: Mittlere Anlagen Einzelteilnehmer am Fernbus (große Entfernungen zwischen den einzelnen Teilnehmern) Maximaler Peripherieausbau der angeschlossenen Automatisierungssysteme Max. 32 Teilnehmer möglich Max. 4 km Fernbuskabel Anschaltbaugruppe(n) für 20-mNahbus und Busumsetzer im gleichen Schrank bzw. Baugruppenträger. Stromverteilungszeile für 2 Busumsetzer Ul je Schrank verwendbar. N nach UI1 und UI2: 6DS8 204-8.. 6DS9 201-8CA 2) 6DS9 201-8FC 3) 20-m-Nahbus UI 1 ... max. 32 AF Fernbus 20-m-Nahbus / 4-km-Fernbus, redundant N 1 N 2 .... N max. 7 ... max. 32 redundant UI AF red. Fernbus Einzelteilnehmer am 4-km-Fernbus N UI 1 ... max. 32 6DS8 205-8.. 6DS8 204-8.. 2) 6DS9 201-8FC 3) AF Fernbus Einzelteilnehmer am 4-km-Fernbus, redundant N UI max. 32 redundant AF red. Fernbus 1) Ausnahmen gelten für die potentialgetrennten Nahbusanschaltbaugruppen N-AS und N-AT 2) Alternative bei AS 235 als N/N1 und Einbeziehung des Anschlussverteilers AV 3) Alternative bei AS 235 H als N/N1 und Einbeziehung des Anschlussverteilers AV Siemens PLT 111 · 1999 6/5 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Buskommunikation Steckleitungen Steckleitungen für 20-m-Nahbus Steckleitungen für Fernbus Zum Verbinden der Anschaltbaugruppen für 20-m-Nahbus untereinander sowie mit der Busumsetzereinheit UI. Bei Verwendung des Kabels 6DS8 201-8.. ist für den letzten Teilnehmer am Nahbus ein Frontstecker erforderlich. Bestelldaten Bestelldaten Bestell-Nr. Steckleitung für 20-m-Nahbus zwischen zwei Anschaltbaugruppen für 20-m-Nahbus, 1 Stecker 6DS8 201-8 0,3 m MB 1,5 m EC 10 m AD 0,5 m SB 5,0 m SC 15 m ED 0,63 m UB Frontstecker 6DS9 200-8AA Steckleitung für 20-m-Nahbus zwischen Anschaltbaugruppe für 20-m-Nahbus und Busumsetzereinheit UI, 2 Stecker 6DS8 205-8 0,3 m MB 1,5 m EC 0,5 m SB 6DS8 204-8 0,3 m MB 2,0 m HC 2,7 m LC 1,2 m CC 2,2 m JC 5,0 m SC 1,5 m EC 2,5 m KC Steckleitung für 20-m-Nahbus zwischen Anschaltbaugruppe für 20-m-Nahbus N-AS und Busumsetzereinheiten UI1 und UI2 sowie Anschlussverteiler für 20-mNahbus, 4 Stecker 6DS9 201-8CA Steckleitung für 20-m-Nahbus zwischen Anschaltbaugruppe für 20-m-Nahbus N-AS und Busumsetzereinheiten UI1 und UI2 sowie Anschlussverteiler für 20-mNahbus, 5 Stecker 6DS9 201-8FC Steckleitungsübersicht mit Beschreibung der Steckleitung siehe Seite 3/34. 6/6 Siemens PLT 111 · 1999 Fernbuskabel Standard-Fernbuskabel Länge im Klartext eingeben (max. 4 km) Inhouse-Fernbuskabel Länge im Klartext eingeben (max. 2 km) 2) Bestell-Nr. V45466-D21-B35 1) Länge ..... m V45466-D17-B135 1) Länge ..... m 1) zu bestellen bei ICP CC VCE Kistlerhofstr. 170 D-81379 München Tel.+49 (89) 722-22150 Fax +49 (89) 722-41032 2) bei gemischter Verlegung mit Standard-Fernbuskabel darf die Summe der Längen beider Kabel 4 km nicht überschreiten. 5 m SC Steckleitung für 20-m-Nahbus zwischen Anschaltbaugruppe für 20-m-Nahbus und Busumsetzereinheiten UI1 und UI2, 3 Stecker Für die Installation des Fernbusses werden die beiden folgenden Fernbuskabel empfohlen: Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Kopplungen 7/2 Übersicht 7/3 Parallele Kopplung mit E/ABaugruppen S5-115U Parallele Kopplung mit E/ABaugruppen S5-135U / 155U Anschaltbaugruppe für S5-Erweiterungsgeräte SIMATIC S5Erweiterungsgeräte 7/5 7/7 Zentralgeräte SIMATIC S5/S7 7/8 7/9 Serielle Kopplung mit Zentralgeräten SIMATIC S5/S7 Anschaltbaugruppe für Zentralgeräte SIMATIC S5/S7 SIMATIC S5-Peripherie ET 100U 7/10 7/12 Serielle Kopplung SIMATIC S5Peripherie Anschaltbaugruppe für ET 100U Siemens PLT 111 · 1999 7/1 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Kopplungen Übersicht Kopplungen Anschaltbaugruppen zur Kopplung mit anderen Systemen, Übersicht Schnittstelle Prozedur galvanische Trennung Koppelpartner 6DS1 321-8AA Anschaltbaugruppe Art der Kopplung parallel, Bus-Verbindung RS 422 E/A-Bus-Schnittstelle nein Erweiterungsgeräte SIMATIC S5 6DS1 327-8AA seriell, Bus-Verbindung RS 485 (ET 100) ja Erweiterungsgeräte SIMATIC S5, ET 100U 6DS1 333-8AB seriell, End-EndVerbindung TTY 3964 R / RK 512 ja, beim Empfänger Automatisierungsgeräte SIMATIC S5 mit Kommunikationsprozessor CP 524 und CP 544 Automatisierungssysteme SIMATIC S7-400 mit Kommunikationsprozessor CP 441-2 Automatisierungssysteme SIMATIC S7-300 mit Kommunikationsprozessor CP 341 Übersicht Bei AS 235-Kopplungen unterscheidet man prinzipiell zwischen • Kopplungen über den Anlagenbus CS 275 und • Direktkopplungen über spezielle Anschaltbaugruppen. Gegenstand dieses Kapitels sind ausschließlich die Direktkopplungen. Bei serieller Kopplung kann die Übertragungsrate und damit die Übertragungsgeschwindigkeit (Zykluszeit) variiert werden. Die gewählte Datenrate hat jedoch Einfluss auf die maximal überbrückbare Entfernung. Die für die verschiedenen Kopplungen benötigten Treiberbausteine sind in der Standardsoftware des Automatisierungssystems enthalten. Die Übersichtstabelle beschreibt alle lieferbaren Anschaltbaugruppen zur Kopplung mit anderen Systemen, zusammen mit den wichtigsten Merkmalen der Baugruppen. Alle Anschaltbaugruppen werden auf einem Steckplatz für E/ABaugruppen betrieben. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist die Kopplungsart (parallel/seriell): • Bei paralleler Kopplung gibt die Anschaltbaugruppe 6DS1 321-8AA alle Bussignale zwischen Automatisierungssystem und Koppelpartner – mit Ausnahme der Pegelumsetzsignale TTL-RS 422-TTL – in Echtzeit weiter. Die Treiberbausteine greifen bei paralleler Kopplung direkt auf die E/A-Baugruppen im angeschlossenen Erweiterungsgerät zu. • Bei serieller Kopplung wickeln die Anschaltbaugruppen den Datenverkehr mit dem Koppelpartner selbständig ab. Der Datenaustausch erfolgt bei serieller Kopplung über den Übergabe-RAM der Anschaltbaugruppe. Bei der Auswahl der für den jeweiligen Anwendungsfall geeigneten Anschaltbaugruppe können außer der Art des Koppelpartners auch folgende Faktoren eine Rolle spielen: • die Entfernung zum Koppelpartner • die Topologie der Anlage • das Erdungskonzept • evtl. erforderliche Maßnahmen für den Blitzschutz. Da die parallele Kopplung nicht galvanisch getrennt ist und die verwendete RS-422-Technik eine maximale Differenz von 7 V zwischen den Erdpotentialen der Koppelpartner zulässt, ist es empfehlenswert, bei Koppelstrecken über große Entfernungen innerhalb von Gebäuden und bei Kopplungen zwischen unterschiedlichen Gebäuden die serielle Kopplung einzusetzen. Diese erleichtert wegen der geringen Aderzahl der benötigten Leitung und der galvanischen Trennung eventuelle Schutzmaßnahmen gegen statische und dynamische Potentialdifferenzen (Erdung, Blitzschutz). 7/2 Siemens PLT 111 · 1999 Kopplung von Fremdsystemen Zur Kopplung von Fremdsystemen (z.B. Waagen, Datensammler, Prozesschromatographen) kann die Anschaltbaugruppe 6DS1 333-8AB verwendet werden, falls das zu koppelnde Fremdsystem eine entsprechende Schnittstelle hat, d.h. 20-mALinienstrom-Schnittstelle (TTY) und Prozedur 3964 R / RK 512. Andere Prozeduren und Protokolle erfordern die Erstellung einer speziellen Firmware. Dazu sind jedoch umfangreiche Kenntnisse der Baugruppen-Hardware, der Schnittstelle zum Automatisierungssystem und der Treiberbausteine notwendig. Softwarehäuser mit entsprechendem Knowhow für die Erstellung dieser Firmware nennen wir auf Anfrage. Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Kopplungen SIMATIC S5-Erweiterungsgeräte Parallele Kopplung mit E/A-Baugruppen S5-115U AS 235, AS 235 H, AS 235 K, ES 100 K .. .. . ER 701-1 ER 701-2 ER 701-1 ER 701-2 E/A-Bus Kanal 1 Steckleitung 721-0 Je Automatisierungssystem AS 235 können bis zu 6 Anschaltbaugruppen 6DS1321-8AA mit insgesamt 12 nutzbaren Kanälen betrieben werden. .. .. . max. 2,5 m (zentrale Kopplung) ZG-/EGAnschaltung IM 310 Die Anschaltbaugruppe ist auf jedem beliebigen Steckplatz für E/A-Baugruppen eines Automatisierungssystems AS 235 oder Erweiterungssystems ES 100 K steckbar. Sie hat 2 bitparallele Schnittstellen RS 422, über die ein direkter Zugriff (ohne Zwischenpufferung) auf die E/A-Baugruppen SIMATIC S5 möglich ist. Auf der SIMATIC-Seite wird zur Ankopplung die ZG-/EGAnschaltung IM 310 verwendet. Diese wird auf Steckplatz 7 des Baugruppenträgers ER 701-2 für Erweiterungsgeräte gesteckt. Die Entfernung zwischen der Anschaltbaugruppe 6DS1 3218AA und dem letzten Erweiterungsgerät darf bei dezentraler Kopplung maximal 500 m betragen. Steckleitung 721-0 Abschlussstecker Der Datenverkehr zwischen der Zentraleinheit eines Automatisierungssystems AS 235 und E/A-Baugruppen SIMATIC S5115U wird bei Analogwerten über die Treiberbausteine AA und AE, bei Binärwerten über die Treiber A110 und E 110 abgewikkelt. Bild 7/1 Kopplung der Automatisierungssysteme mit E/A-Baugruppen SIMATIC S5-115U, eingebaut in Baugruppenträger ER 701 für Erweiterungsgeräte Die maximal zulässige M-Potentialdifferenz zwischen Automatisierungssystem AS 235 und Erweiterungsgerät beträgt 7 V. Anschaltbaugruppe 6DS1 321-8AA Kanal 2 max. 500 m (dezentrale Kopplung) Anschaltbaugruppe 6DS1 321-8AA siehe Seite 7/7. Parallele Kopplung mit E/A-Baugruppen SIMATIC S5-115U Mit den E/A-Baugruppen SIMATIC S5-115U steht dem Anwender des Prozessleitsystems TELEPERM M ein weiteres umfangreiches Spektrum von E/A-Baugruppen zum Optimieren der Feldanschlussebene zur Verfügung. Vorteilhaft ist vor allem, dass mit diesen E/A-Baugruppen Signalspannungen bis 250 V genutzt werden können, wobei die sonst bei TELEPERM M erforderliche Koppelebene entfällt. Signalvorverarbeitende E/A-Baugruppen SIMATIC S5 sind jedoch nicht zum Betrieb an Automatisierungssystemen AS 235 geeignet. Zum Koppeln der Automatisierungssysteme AS 235 mit E/ABaugruppen SIMATIC S5-115U im Baugruppenträger ER 701 für Erweiterungsgeräte werden benötigt: • Anschaltbaugruppe für Erweiterungsgeräte SIMATIC S5 6DS1 321-8AA • Steckleitung 721 6ES5 721-0.. • ZG/EG-Anschaltung IM 310 6ES5 310-3AB11 mit Adaptionskapsel 6ES5 491-0LB11 • Abschlussstecker 6ES5 760-0AA11 Über die beiden Kanäle der Anschaltbaugruppe 6DS1 321-8AA kann jeweils ein Baugruppenträger ER 701 direkt angeschlossen werden. An diesen können zentral oder dezentral weitere Erweiterungsgeräte angeschlossen werden (siehe hierzu Katalog ST 50). Die Zahl der an eine Anschaltbaugruppe koppelbaren E/A-Baugruppen SIMATIC S5 ist dabei durch das maximale Adressiervolumen von 2 x 256 byte (je Kanal 256 byte) begrenzt. Hinweise: • Anstelle des Baugruppenträgers ER 701-2 kann kein ER 701-3 eingesetzt werden. • Die erste Hälfte des Adressbereichs eines jeden Kanals der Anschaltbaugruppe (128 byte) ist für Digitaleingabe und -ausgabe reserviert und darf nicht für Analogeingabe und -ausgabe verwendet werden. Siemens PLT 111 · 1999 7/3 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Kopplungen SIMATIC S5-Erweiterungsgeräte Parallele Kopplung mit E/A-Baugruppen S5-115U Koppelbare SIMATIC S5-115U-E/A-Baugruppen Baugruppe Potentialtrennung Anzahl der Ein-/Ausgänge Bestellnummer Eingangsspannung Digitaleingabebaugruppen Digitaleingabe 420-7 Digitaleingabe 430-7 Digitaleingabe 431-7 nein ja ja 32 Eingänge 32 Eingänge 16 Eingänge DC 24 V DC 24 V UC 24 V, UC 48 V 6ES5 420-7LA11 6ES5 430-7LA12 6ES5 431-7LA11 Digitaleingabe 432-7 Digitaleingabe 434-4 Digitaleingabe 434-7 ja ja ja 16 Eingänge 32 Eingänge 8 Eingänge UC 48 V, UC 60 V DC 5 V, DC 15 V DC 24 V 6ES5 432-7LA11 6ES5 434-4UA12 6ES5 434-7LA12 Digitaleingabe 435-7 Digitaleingabe 435-7 Digitaleingabe 436-7 Digitaleingabe 436-7 ja ja ja ja 16 Eingänge 8 Eingänge 16 Eingänge 8 Eingänge UC 115 V UC 115 V UC 230 V UC 230 V 6ES5 435-7LA11/-7LB11 6ES5 435-7LC11 6ES5 436-7LA11/-7LB11 6ES5 436-7LC11 Versorgungsspannung, Ausgangs-/Dauerstrom Digitalausgabebaugruppen Digitalausgabe 441-7 Digitalausgabe 451-7 Digitalausgabe 453-7 nein ja ja 32 Ausgänge 32 Ausgänge 16 Ausgänge DC 24 V, 0,5 A DC 24 V, 0,5 A DC 24 V/48 V/60 V, 0,5 A 6ES5 441-7LA12 6ES5 451-7LA12/-7LA21 6ES5 453-7LA11 Digitalausgabe 454-7LA Digitalausgabe 454-7LB Digitalausgabe 455-7 ja ja ja 16 Ausgänge 8 Ausgänge 16 Ausgänge DC 24 V, 2 A DC 24 V, 2 A AC 48 V/115 V, 2 A/Gruppe 6ES5 454-7LA11 6ES5 454-7LB11 6ES5 455-7LA11 Digitalausgabe 456-7LA Digitalausgabe 456-7LB Digitalausgabe 457-7 ja ja ja 16 Ausgänge 8 Ausgänge 32 Ausgänge (L-Schalter) AC115 V/230 V, 1 A AC115 V/230 V, 2 A DC 5 V/12 V/24 V, 0,1 A 6ES5 456-7LA11 6ES5 456-7LB11 6ES5 457-7LA11 Digitalausgabe 458-7LA Digitalausgabe 458-7LB Digitalausgabe 458-7LC ja ja ja 16 Relaiskontaktausgänge 8 Relaiskontaktausgänge 16 Relaiskontaktausgänge UC 30 V, 0,5 A 6ES5 458-7LA11 AC 250 V, max. 5 A / DC 30 V, max.2,5 A 6ES5 458-7LB11 AC 250 V, max. 5 A / DC 30 V, max. 5 A 6ES5 458-7LC11 Versorgungsspannung, Ausgangsstrom Digitalein-/ausgabebaugruppen Digital-Ein-/Ausgabe 482-7 ja Digital-Ein-/Ausgabe 482-7 ja 16 Eingänge 16 Ausgänge 8 Eingänge 8 Ausgänge DC 24 V DC 24 V, 0,5 A DC 24 V DC 24 V, 2,5 A 6ES5 482-7LA11 6ES5 482-7LF31 Eingangsbereiche Analogeingabebaugruppen Analogeingabe 460-7 ja 8 Eingänge Signalbereich entsprechend Messbereichsmodul 6ES5 460-7LA13 Analogeingabe 465-7 nein 16 Eingänge (8 bei Pt 100) Signalbereich entsprechend Messbereichsmodul 6ES5 465-7LA13 Analogeingabe 463-4 ja 4 Eingänge 0 bis 1 V, 0 bis 10 V, 0 bis 20 mA, 4 bis 20 mA 6ES5 463-4UA12/-4UB12 Analogeingabe 466-3 ja 16 Einzel-/ 8 Differenzeingänge 3 Strombereiche bis ± 20 mA 9 Spannungsbereiche bis ±10 V 6ES5 466-3LA11 Ausgangsbereiche Analogausgabebaugruppen Analogausgabe 470-7LA Analogausgabe 470-7LB Analogausgabe 470-7LC ja ja ja 8 Ausgänge 8 Ausgänge 8 Ausgänge Details zu diesen E/A-Baugruppen siehe Katalog ST 50. 7/4 Siemens PLT 111 · 1999 ± 10 V, 0 bis 20 mA ± 10 V 4 bis 20 mA, +1 bis +5 V 6ES5 470-7LA13 6ES5 470-7LB13 6ES5 470-7LC13 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Kopplungen SIMATIC S5-Erweiterungsgeräte Parallele Kopplung mit E/A-Baugruppen S5-135U/155U AS 235, AS 235 H, AS 235 K, ES 100 K ZG-AS IM 312-3 zentrale Kopplung EG 183U EG 184U EG 187U ZG-AS IM 312-3 ZG-/EG-AS 310 E/A-Bus EG 183U Kanal 1 Steckleitung 721-0 EG 184U EG 187U ZG-AS IM 312-5 ZG-AS IM 312-5 ZG-/EG-AS 310 EG 183U ZG-AS IM 300-5 Abschlußstecker alle Steckleitungen 721-0 Kanal 2 Anschaltbaugruppe 6DS1 321-8AA ZG-AS IM 300-3 Gesamtleitungslänge max. 2 m EG 183U EG Erweiterungsgerät SIMATIC S5 EG-AS Erweiterungsgeräteanschaltung ZG-AS Zentralgeräteanschaltung max. 500 m (dezentrale Kopplung) Bild 7/2 Kopplung der Automatisierungssysteme mit E/A-Baugruppen SIMATIC S5-135U/155U, eingebaut in SIMATIC S5 Erweiterungsgeräte Parallele Kopplung mit E/A-Baugruppen SIMATIC S5-135U/155U Mit den E/A-Baugruppen SIMATIC S5-135U/155U steht dem Anwender des Prozessleitsystems TELEPERM M ein weiteres umfangreiches Spektrum von E/A-Baugruppen zum Optimieren der Feldanschlussebene zur Verfügung. Vorteilhaft ist vor allem, dass mit diesen E/A-Baugruppen Signalspannungen bis 250 V genutzt werden können, wobei die sonst bei TELEPERM M notwendige Koppelebene entfällt. Signalvorverarbeitende Baugruppen SIMATIC S5 sind jedoch nicht zur Kopplung mit TELEPERM M geeignet. Zum Koppeln der Automatisierungssysteme AS 235 mit E/ABaugruppen SIMATIC S5 in Kompaktbauform im Erweiterungsgerät EG 183U werden benötigt: • Anschaltbaugruppe für Erweiterungsgeräte SIMATIC S5 6DS1321-8AA • Steckleitung 721 6ES5 721-0.. • ZG/EG-Anschaltung IM 310 6ES5 310-3AB11 • Abschlussstecker 6ES5 760-0AA11 Über die beiden Kanäle der Anschaltbaugruppe 6DS1 321-8AA kann jeweils ein Erweiterungsgerät EG 183U direkt angeschlossen werden. An dieses lassen sich zentral oder dezentral weitere Erweiterungsgeräte EG 183U sowie EG 184U und EG 187U nur zentral anschließen (vgl. hierzu Katalog ST 50). Die Anzahl der an eine Anschaltbaugruppe koppelbaren E/A-Baugruppen SIMATIC S5 ist dabei jedoch durch das maximale Adressiervolumen von 2 x 256 byte (je Kanal 256 byte) begrenzt. Je Automatisierungssystem AS 235 können bis zu 6 Anschaltbaugruppen 6DS1 321-8AA mit insgesamt 12 nutzbaren Kanälen betrieben werden. Die Anschaltbaugruppe ist auf jedem beliebigen Steckplatz für E/A-Baugruppen eines Automatisierungssystems AS 235 oder Erweiterungssystems ES 100 K steckbar. Sie hat 2 bitparallele Schnittstellen RS 422, über die ein direkter Zugriff (ohne Zwischenpufferung) auf die E/A-Baugruppen SIMATIC S5-135U/155U möglich ist. Auf der SIMATIC-Seite wird zur Ankopplung die ZG-/EG-Anschaltung IM 310 verwendet. Diese wird auf Steckplatz 3 des Erweiterungsgeräts EG 183U gesteckt. Die Entfernung zwischen der Anschaltbaugruppe 6DS1 321-8AA und dem letzten Erweiterungsgerät darf bei dezentraler Kopplung maximal 500 m betragen. Der Datenverkehr zwischen der Zentraleinheit eines Automatisierungssystems AS 235 und E/A-Baugruppen SIMATIC S5135U/155U wird bei Analogwerten über die Treiberbausteine AA und AE, bei Binärwerten über die Treiber A110 und E 110 abgewickelt. Die maximal zulässige M-Potentialdifferenz zwischen Automatisierungssystem AS 235 und Erweiterungsgerät beträgt 7 V. Anschaltbaugruppe 6DS1 321-8AA siehe Seite 7/7. Hinweis: Anstelle des Erweiterungsgeräts EG 183U kann kein Erweiterungsgerät EG 185U oder EG 186U verwendet werden. Die Erweiterungsgeräte EG 185U / EG 186U eignen sich nur bedingt zur Ankopplung. Sie sind nur dann verwendbar, wenn sie als einziges Gerät direkt ohne zentrale Erweiterung betrieben werden. Siemens PLT 111 · 1999 7/5 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Kopplungen SIMATIC S5-Erweiterungsgeräte Parallele Kopplung mit E/A-Baugruppen S5-135U/155U Koppelbare SIMATIC S5-135U/155U-E/A-Baugruppen Baugruppe Potentialtrennung Anzahl der Ein-/Ausgänge Bestellnummer Eingangsspannung Digitaleingabebaugruppen Digitaleingabe 420-4 Digitaleingabe 430-4 Digitaleingabe 431-4 Digitaleingabe 432-4 nein ja ja ja 32 Eingänge 32 Eingänge 16 Eingänge 32 Eingänge DC 24 V DC 24 V DC 24 V/48 V/60 V DC 24 V 6ES5 420-4UA14 6ES5 430-4UA14 6ES5 431-4UA12 6ES5 432-4UA12 Digitaleingabe 434-4 Digitaleingabe 435-4 Digitaleingabe 436-4UA Digitaleingabe 436-4UB ja ja ja ja 32 Eingänge 16 Eingänge 16 Eingänge 8 Eingänge DC 5 V/15 V AC 24 V/48 V/60 V AC 115 V/230 V AC 115 V/230 V 6ES5 434-4UA12 6ES5 435-4UA12 6ES5 436-4UA12 6ES5 436-4UB12 Versorgungsspannung, Ausgangs-/Dauerstrom Digitalausgabebaugruppen Digitalausgabe 441-4 Digitalausgabe 451-4 Digitalausgabe 453-4 nein ja ja 32 Ausgänge 32 Ausgänge 16 Ausgänge DC 24 V, 0,5 A DC 24 V, 0,5 A DC 24 V, 2 A 6ES5 441-4UA14 6ES5 451-4UA14 6ES5 453-4UA12 Digitalausgabe 454-4 Digitalausgabe 455-4 Digitalausgabe 456-4UA ja ja ja 16 Ausgänge 16 Ausgänge 16 Ausgänge DC 24 V, 2 A AC 24 V/48 V/60 V, 2 A AC 115 V/230 V, 2 A 6ES5 454-4UA14 6ES5 455-4UA12 6ES5 456-4UA12 Digitalausgabe 456-4UB ja 8 Ausgänge AC 115 V/230 V, 2 A 6ES5 456-4UB12 Digitalausgabe 457-4 ja 16 Ausgänge DC 24 V/48 V, 60 V, 0,5 A 6ES5 457-4UA12 Digitalausgabe 458-4UA ja 16 Relaisausgänge DC 60 V / AC 48 V, 0,5 A 6ES5 458-4UA12 Digitalausgabe 458-4UC ja 16 Relaisausgänge DC 30 V, max. 5 A / AC 250 V, max. 5 A 6ES5 458-4UC11 Eingangsbereiche Analogeingabebaugruppen Analogeingabe 460-4 ja 8 Eingänge Signalbereich entsprechend Messbereichsmodul 6ES5 460-4UA13 Analogeingabe 465-4 nein 16 Eingänge (8 für Widerstandsthermometer Pt 100) Signalbereich entsprechend Messbereichsmodul 6ES5 465-4UA13 Analogeingabe 463-4 ja 4 Eingänge 0 bis 1 V, 0 bis 10 V, 0 bis 20 mA, 4 bis 20 mA 6ES5 463-4UA12 6ES5 463-4UB12 Analogeingabe 466-3 ja 8 Differenz- oder 16 Einzeleingänge 3 Strom-, 9 Spannungsbereiche 6ES5 466-3LA11 Ausgangsbereiche Analogausgabebaugruppen Analogausgabe 470-4UA Analogausgabe 470-4UB Analogausgabe 470-4UC ja ja ja 8 Ausgänge 8 Ausgänge 8 Ausgänge Details zu diesen E/A-Baugruppen siehe Katalog ST 50. 7/6 Siemens PLT 111 · 1999 ± 10 V, 0 bis 20 mA ±10 V 4 bis 20 mA, +1 bis +5 V 6ES5 470-4UA13 6ES5 470-4UB13 6ES5 470-4UC13 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Kopplungen SIMATIC S5-Erweiterungsgeräte Anschaltbaugruppe für S5-Erweiterungsgeräte Anschaltbaugruppe für Erweiterungsgeräte SIMATIC S5 Die Anschaltbaugruppe 6DS1 321-8AA ist eine Kompaktbaugruppe, doppelt hoch (2 SEP). Die Baugruppe hat • 2 Basisstecker für – E/A-Busschnittstelle, 48polige Messerleiste – Versorgungsspannungen, 64polige Messerleiste • 2 parallele Schnittstellen zum Anschluss von Erweiterungsgeräten der Automatisierungsgeräte S5-115U, S5-135U und S5-155U mit E/A-Baugruppen SIMATIC S5, jeweils 50polige Frontstecker Arbeitsweise Die Anschaltbaugruppe 6DS1 321-8AA ermöglicht den direkten, parallelen Schreib- und Lesezugriff auf die E/A-Baugruppen der Automatisierungsgeräte S5-115U, S5-135U und S5-155U ohne Zwischenpufferung. Sie passt den E/A-Bus des Prozessleitsystems TELEPERM M an den von SIMATIC S5 an. Die TTL-Pegel des TELEPERM M-E/A-Busses werden in symmetrische Pegel der RS 422-Schnittstelle umgesetzt. Der Adressbereich von 2 x 256 byte für E/A-Baugruppen der Automatisierungsgeräte S5-115U, S5-135U und S5-155U wird auf den 4 kbyte umfassenden E/A-Adressbereich der Automatisierungssysteme AS 235/AS 235 K/AS 235 H abgebildet. Das bedeutet, jeder SIMATIC-S5-Adresse wird eine TELEPERM MAdresse zugeordnet. Technische Daten Versorgungsspannung L+ PM Kanalzahl/Schnittstellen DC 24 V, 450 mA DC 24 V, 35 mA 2 Schnittstelle zu • Erweiterungsgeräten S5-115U, S5-135U, S5-155U RS 422, symmetrisch • Prozessleitsystem TELEPERM M E/A-Bus (TTL) Max. Adressiervolumen 2 x 256 byte Zul. Umgebungstemperatur – bei Betrieb – bei Transport und Lagerung 0 bis +55 °C -40 bis +70 °C Gewicht etwa 0,5 kg Bestelldaten Bestell-Nr. Anschaltbaugruppe für Erweiterungsgeräte SIMATIC S5 6DS1 321-8AA ZG-/EG-Anschaltung IM 310 Kabelabschlussstecker zu stecken auf St2 der ZG-/EGAnschaltung IM 310, beim letzten Erweiterungsgerät Adaptionskapsel für SIMATIC S5-115U-E/A-Baugruppen Steckleitung für ES 100 K und Erweiterungsgerät SIMATIC S5 1) 2,5 m 5m 50 m 100 m 500 m 6ES5 310-3AB11 6ES5 760-0AA11 SIMATIC S5 Baugruppenträger, E/A-Baugruppen 2), Stromversorgungsbaugruppe siehe Katalog ST 50 Betriebsanleitung 3) Anschaltbaugruppe für Erweiterungsgeräte SIMATIC S5 – deutsch – englisch 6ES5 491-0LB11 6ES5 721-0BC50 6ES5 721-0BF00 6ES5 721-0CF00 6ES5 721-0DB00 6ES5 721-0DF00 C79000-B8000-C169 C79000-B8076-C169 1) zul. Gesamtlänge max. 500 m 2) nur nicht signalvorverarbeitende E/A-Baugruppen sind zulässig 3) Bestandteil des Handbuchs „Koppel- und Rechenbaugruppen“, Bestell-Nr. C79000-G80..-C32. Siemens PLT 111 · 1999 7/7 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Kopplungen Zentralgeräte SIMATIC S5/S7 Serielle Kopplung mit Zentralgeräten SIMATIC S5/S7 SIMATIC Zentralgeräte S5-115U/-135U/-155U AS 235, AS 235 H, AS 235 K, ES 100 K E/A-Bus CP 524 / CP 544 .. .. Kanal 1 Kanal 2 .. .. Anschaltbaugruppe 6DS1 333-8AB SIMATIC Automatisierungssysteme S7-400 / S7-300 CP 441-2 CP 341 max. 1000 m Bild 7/3 Kopplung der Automatisierungssysteme mit Zentralgeräten SIMATIC S5/S7 Serielle Kopplung mit Zentralgeräten SIMATIC S5/S7 In bestimmten Fällen kann es sinnvoll sein, in sich abgeschlossene Teile eines Automatisierungsprogramms in einer unterlagerten Automatisierungsebene unterzubringen. Hierdurch wird das Automatisierungssystem entlastet, wodurch wertvolle Rechenzeit eingespart werden kann. Dies ist vor allem bei Automatisierungsaufgaben mit kurzen Zykluszeiten von Bedeutung, die die Rechenkapazität eines Prozessors stark belasten. Unterlagerte Programme lassen sich außerdem unabhängig von anderen Programmteilen erstellen und testen. Zum Koppeln der Automatisierungssysteme AS 235, AS 235 H und AS 235 K mit SIMATIC S5-Zentralgeräten S5-115U, S5-135U und S5-155U sowie SIMATIC S7-Automatisierungssystemen S7-300 und S7-400 werden benötigt: • Anschaltbaugruppe für Zentralgeräte SIMATIC S5/S7 6DS1 333-8AB • Steckleitung 6DS8 137-8.. • für SIMATIC S5: Kommunikationsprozessor CP 524 1) 6ES5 524-3UA15 6ES5 544-3UA11 oder CP 5441) • für SIMATIC S7-300: Kommunikationsprozessor CP 341 2) 6ES7 341-1BH00-0AE0 mit 20 mA(TTY)-Schnittstelle • für SIMATIC S7-400: Kommunikationsprozessor 6ES7 441-2AA02-0AE0 CP 441-2 2) Die Anschaltbaugruppe 6DS1 333-8AB ist auf jedem beliebigen Steckplatz für E/A-Baugruppen eines Automatisierungssystems AS 235 oder eines Erweiterungssystems ES 100 K steckbar. Über ihre beiden Kanäle kann jeweils ein Zentralgerät SIMATIC S5/S7 angeschlossen werden. 1) Schnittstellenmodule, Parametrierwerkzeuge und Zubehör siehe Katalog ST 50 2) Schnittstellenmodule, Parametrierwerkzeuge und Zubehör siehe Katalog ST 70 7/8 Siemens PLT 111 · 1999 Zur Datenübertragung wird eine geschirmte, paarweise verdrillte Vierdrahtleitung verwendet. Die Entfernung zwischen der Anschaltbaugruppe und dem Zentralgerät darf maximal 1000 m betragen. Der Datenaustausch erfolgt seriell über eine Koppelstrecke mit 20-mA-Linienstrom. Die kanalspezifische Übertragungsgeschwindigkeit ist stufenweise einstellbar: Übertragungsgeschwindigkeit Max. Koppelleitungslänge 300, 600, 1200, 2400 bit/s 1000 m 4800 bit/s 500 m 9600 bit/s 300 m Der Datenverkehr zwischen der AS 235-Zentraleinheit und der Anschaltbaugruppe 6DS1 333-8AB wird über die Treiberbausteine S5KS und S5KE im Automatisierungssystem abgewickelt. Für die Datenübertragung zwischen Anschaltbaugruppe und Zentralgerät SIMATIC S5/S7 wird entweder die Übertragungsprozedur 3964 oder 3964 R benutzt (wählbar). Als Protokoll wird RK 512 eingesetzt. Dabei sendet oder holt das Zentralgerät SIMATIC S5 die Daten per Telegramm. Die Anschaltbaugruppe TELEPERM M ist im Sinne der Kommunikation der passive Teilnehmer. Zentralgeräte S7 arbeiten mit SEND/ RECEIVE und S5-Analogwertformat. Weitere Informationen • Katalog ST 50 zu Zentralgeräten SIMATIC S5 und Kommunikationsprozessoren CP 524/544 • Katalog ST 70 zu Zentralgeräten SIMATIC S7 und Kommunikationsprozessoren CP 341/441-2 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Kopplungen Zentralgeräte SIMATIC S5/S7 Anschaltbaugruppe für Zentralgeräte SIMATIC S5/S7 Anschaltbaugruppe für Zentralgeräte SIMATIC S5/S7 Bestelldaten Die Anschaltbaugruppe für Zentralgeräte SIMATIC S5/S7, 6DS1 333-8AB, ist eine doppelt hohe Kompaktbaugruppe. Die Frontplattenbreite beträgt 30,48 mm (2 SEP). Die Baugruppe hat 2 Basisstecker für die E/A-Busschnittstelle und zwei serielle Schnittstellen zum Anschluss eines SIMATIC-S5/S7-Zentralgeräts. Arbeitsweise Die über den E/A-Bus des Automatisierungssystems parallel ankommenden Daten werden zyklisch im Übergabespeicher (RAM) der Anschaltbaugruppe für Zentralgeräte SIMATIC S5/S7 hinterlegt. Die Zentralgeräte SIMATIC S5 können den Übergabespeicher mit Holtelegrammen lesen. Der Sendeteil der Anschaltbaugruppe liest die Daten aus dem Übergabespeicher aus, ergänzt sie zu einem vollständigen Telegramm und gibt dieses über die serielle Schnittstelle an das Zentralgerät SIMATIC S5/S7. Die vom Zentralgerät SIMATIC S5/S7 gesendeten Telegramme werden im Empfangsteil der Anschaltbaugruppe auf Zuverlässigkeit geprüft und die darin enthaltenen Daten im Übergabespeicher abgelegt. Das Automatisierungssystem liest diese Daten zyklisch aus dem Übergabespeicher. Technische Daten Versorgungsspannung L+ PM DC 24 V, 260 mA DC 24 V, 40 mA Kanalzahl/Schnittstellen 2 Schnittstelle zum Zentralgerät SIMATIC S5 20-mA-Linienstrom, Sender und Empfänger wahlweise aktiv, potentialgebunden oder passiv, potentialgetrennt Max. Telegrammlänge 128 byte Nettodaten + 10 byte Kopfdaten Zul. Umgebungstemperatur – bei Betrieb – bei Transport und Lagerung 0 bis +55 °C -40 bis +70 °C Gewicht etwa 0,5 kg Anschaltbaugruppe für Zentralgeräte SIMATIC S5/S7 Kopplung SIMATIC S5 Kommunikationsprozessor CP 524 1) Kommunikationsprozessor CP 544 1) 6DS1 333-8AB 6ES5 524-3UA15 6ES5 544-3UA11 Kopplung SIMATIC S7-300 Kommunikationsprozessor CP 341 inkl. 20-mA(TTY)-Schnittstelle 2) 6ES7 341-1BH00-0AE0 Kopplung SIMATIC S7-400 Kommunikationsprozessor CP 441-2 2) 6ES7 441-2AA02-0AE0 Steckleitung zum Anschluss eines CP an die Anschaltbaugruppe für Zentralgeräte SIMATIC S5/S7 10 m 50 m 100 m 300 m 500 m 1.000 m 6DS8 137-8AD 6DS8 137-8SD 6DS8 137-8AE 6DS8 137-8ME 6DS8 137-8SE 6DS8 137-8AF SIMATIC S5 Automatisierungsgeräte S5-115U, S5-135U, S5-155U siehe Katalog ST 50 SIMATIC S5 Automatisierungssysteme S7-300 und S7-400 siehe Katalog ST 70 Betriebsanleitung Anschaltbaugruppe für Zentralgeräte SIMATIC S5/S7 – deutsch – englisch C79000-B8000-C297 C79000-B8076-C297 1) Schnittstellenmodule, Parametrierwerkzeuge und Zubehör siehe Katalog ST 50 2) Schnittstellenmodule, Parametrierwerkzeuge und Zubehör siehe Katalog ST 70 Siemens PLT 111 · 1999 7/9 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Kopplungen SIMATIC S5-Peripherie / ET 100U Serielle Kopplung SIMATIC S5-Peripherie AS 235, AS 235 H, AS 235 K, ES 100 K IM 318-3 IM 318-8 E/A-Bus Abschlußwiderstand ET 100U IM 318-3 Anschaltbaugruppe 6DS1 327-8AA EG 183U EG 185U EG 186U ER 701-2 / ER 701-3 IM 318-3 weitere Anschlüsse EG 183U EG 185U EG 186U EG 183U EG 185U EG 186U IM 318-3 max. 3000 m Bild 7/4 Kopplung der Automatisierungssysteme mit Intelligenter Klemme ET 100U und E/A-Baugruppen SIMATIC S5 Serielle Kopplung mit E/A-Baugruppen und Peripheriegeräten SIMATIC S5 (bis 3000 m) Mit den E/A-Baugruppen SIMATIC S5 und der Intelligenten Klemme ET 100U stehen dem Anwender des Prozessleitsystems TELEPERM M zwei weitere umfangreiche Spektren von E/ABaugruppen zum Optimieren der Feldanschlussebene zur Verfügung. Anschließbar sind binäre und analoge Ein-/Ausgabebaugruppen: • E/A-Baugruppen des Automatisierungsgeräts SIMATIC S5-115U Anschließbare E/A-Baugruppen im Erweiterungsbaugruppenträger ER 701-2 oder ER 701-3 (vgl. Seite 7/4): • E/A-Baugruppen der Automatisierungsgeräte SIMATIC S5-135U und S5-155U Anschließbare E/A-Baugruppen im Erweiterungsgerät EG 183U, EG 185U oder EG 186U (vgl. Seite 7/6): • Intelligente Klemme ET 100U Die Intelligente Klemme ET 100U (siehe Katalog ST 50) ermöglicht den prozessnahen direkten Anschluss von Gebern, Stellgliedern, Ventilen und Lampen. Verkabelungs- und Montagekosten können durch Wegfall der Klemmenkästen sowie die serielle 2-Draht-Verbindung zum Automatisierungsgerät erheblich reduziert werden. Für den Anschluss von Geräten aus explosionsgefährdeten Bereichen sind Digital- und Analog-E/A-Baugruppen mit eigensicheren Ein- und Ausgängen vorhanden. 7/10 Siemens PLT 111 · 1999 Zum Anschließen dieser SIMATIC-Peripheriegeräte werden benötigt: • im Automatisierungssystem AS 235 die Anschaltbaugruppe 6DS1 327-8AA • in der Intelligenten Klemme ET 100U die Anschaltbaugruppe IM 318-8 (6ES5 318-8MA12) • in den Erweiterungsgeräten die Anschaltbaugruppe IM 318-3 (6ES5 318-3UA11); beim Erweiterungsbaugruppenträger 701-2 zusätzlich die Adaptionskapsel 6ES5 491-0LB11. Die Anschaltbaugruppe 6DS1 327-8AA hat 2 Anschlüsse mit 1 Stecker für 2 Leitungsstränge. An jedem Anschluss sind max. 32 Geräte in beliebiger Reihenfolge anschließbar. Je Automatisierungssystem AS 235 sind bis zu 3 Anschaltbaugruppen 6DS1 327-8AA zulässig. Ein Leitungsstrang darf bis zum letzten Gerät maximal 3.000 m lang sein. Die überbrückbaren Entfernungen sind jedoch vom verwendeten Kabeltyp und der gewählten Übertragungsgeschwindigkeit abhängig. Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Kopplungen SIMATIC S5-Peripherie / ET 100U Serielle Kopplung SIMATIC S5-Peripherie Koppelbare ET 100U-E/A-Baugruppen Baugruppe Potentialtrennung Anzahl der Ein-/Ausgänge Bestellnummer Eingangsspannung Digitaleingabebaugruppen Digitaleingabe 420-8 Digitaleingabe 421-8 Digitaleingabe 422-8 Digitaleingabe 430-8 Digitaleingabe 430-8 nein nein nein ja ja 4 Eingänge 8 Eingänge 16 Eingänge 4 Eingänge 4 Eingänge DC 24 V DC 24 V DC 24 V DC 24 V/60 V UC 115 V, 47 bis 63 Hz 6ES5 420-8MA11 6ES5 421-8MA12 6ES5 422-8MA11 6ES5 430-8MB11 6ES5 430-8MC11 Digitaleingabe 430-8 Digitaleingabe 431-8 Digitaleingabe 431-8 Digitaleingabe 431-8 Digitaleingabe 433-8 ja ja ja ja ja 4 Eingänge 8 Eingänge 8 Eingänge 8 Eingänge 8 Eingänge UC 230 V, 47 bis 63 Hz DC 24 V UC 115 V, 47 bis 63 Hz UC 230 V, 47 bis 63 Hz DC 5 bis 24 V 6ES5 430-8MD11 6ES5 431-8MA11 6ES5 431-8MC11 6ES5 431-8MD11 6ES5 433-8MA11 Versorgungsspannung, Ausgangs-/Dauerstrom Digitalausgabebaugruppen Digitalausgabe 440-8 Digitalausgabe 440-8 Digitalausgabe 441-8 nein nein nein 4 Ausgänge 4 Ausgänge 8 Ausgänge DC 24 V, 0,5 A DC 24 V, 2 A DC 24 V, 0,5 A 6ES5 440-8MA12 6ES5 440-8MA22 6ES5 441-8MA11 Digitalausgabe 450-8 Digitalausgabe 450-8 Digitalausgabe 451-8 Digitalausgabe 451-8 Digitalausgabe 451-8 ja ja ja ja ja 4 Ausgänge 4 Ausgänge 8 Ausgänge 8 Ausgänge 8 Relaisausgänge 6ES5 450-8MB11 6ES5 450-8MD11 6ES5 451-8MD11 6ES5 451-8MA11 6ES5 451-8MR12 Digitalausgabe 452-8 ja 8 Relaisausgänge Digitalausgabe 453-8 ja 8 Ausgänge DC 24 V/60 V; 0,5 A AC115 V/230 V;1 A AC115 V/230 V;0,5 A DC 24 V, 1 A max. 3 A bei AC 250 V, max. 1,5 A bei DC 30 V max. 5 A bei AC 250 V, max. 2,5 A bei DC 30 V DC 5 bis 24 V; 0,1 A 6ES5 452-8MR11 6ES5 453-8MA11 Eingangsspannung Ex(i)-Baugruppen DC 8,2 V 1) DC 7 V, 2 mA 1) Digitaleingabe 437-8E Digitalausgabe 457-8E ja ja 4 Eingänge 4 Ausgänge Analogeingabe 467-8E ja 1 oder 2 Eingänge, umschaltbar, für 4 bis 20 mA 6ES5 467-8EE11 Analogeingabe 467-8E ja 4 Eingänge für Thermoelemente 6ES5 467-8EA11 Analogeingabe 467-8E ja 2 Eingänge für Widerstandsthermometer Pt 100 6ES5 467-8EF11 Analogausgabe 477-8E ja 2 Ausgänge für 4 bis 20 mA 6ES5 477-8EC11 ja ja 4 Eingänge für ± 50 mV 4 Eingänge für Thermoelemente (± 50 mV), mit Linearisierung 4 Eingänge für ± 1 V 4 Eingänge für ± 10 V 4 Eingänge für ± 20 mA 4 Eingänge für 4 bis 20 mA 2 Eingänge für ± 500 mV oder Pt 100 2 Eingänge für ± 500 mV oder Pt 100, mit Linearisierung 6ES5464-8MA11 6ES5 464-8MA21 4 Eingänge 0 bis 10 V 6ES5 466-8MC11 2 Ausgänge für ±10 V 2 Ausgänge für ± 20 mA 2 Ausgänge für 4 bis 20 mA 2 Ausgänge für 1 bis 5 V 6ES5 470-8MA12 6ES5 470-8MB12 6ES5 470-8MC12 6ES5 470-8MD12 6ES5 437-8EA12 6ES5 457-8EA12 Analogeingabebaugruppen Analogeingabe 464-8 ja ja ja ja ja ja Analogeingabe 466-8 nein 6ES5 464-8MB11 6ES5 464-8MC11 6ES5 464-8MD11 6ES5 464-8ME11 6ES5 464-8MF11 6ES5 464-8MF21 Analogausgabebaugruppen Analogausgabe 470-8 ja ja ja ja 1) aus interner Stromversorgung Details zu diesen E/A-Baugruppen siehe Katalog ST 50. Siemens PLT 111 · 1999 7/11 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Kopplungen SIMATIC S5-Peripherie / ET 100U Anschaltbaugruppe für ET 100U Anschaltbaugruppe für ET 100U Die Anschaltbaugruppe für ET 100U, 6DS1 327-8AA, ist eine doppelt hohe Kompaktbaugruppe. Die Frontplattenbreite beträgt 30,48 mm (2 SEP) Die Baugruppe hat 2 Basisstecker für die E/A-Bus-Schnittstelle und für die Versorgungsspannungen sowie einen Frontstecker (4polige Messerleiste) mit Schraubanschlüssen für die Leitungsstränge 1 und 2. An jeden Leitungsstrang lassen sich in beliebiger Reihenfolge Intelligente Klemmen ET 100U, Baugruppenträger ER 701-2 und ER 701-3 sowie Erweiterungsgeräte EG 183U, EG 185U und EG 186U anschließen. Die Gesamtleitungslänge bis zum letzten Gerät darf maximal 3.000 m betragen. In der Frontplatte der Anschaltbaugruppe befindet sich ein Schacht zum Einsetzen eines Konfigurations-EPROM-Moduls. Dieser ist bei Anschluss von Intelligenten Klemmen ET 100U erforderlich. Arbeitsweise In einem Automatisierungssystem AS 235 können maximal 3 Anschaltbaugruppen 6DS1 327-8AA auf beliebigen E/A-BusSteckplätzen gesteckt werden. Jede belegt mehrere Baugruppennummern. Die Anschaltbaugruppen passen die E/A-Bus-Schnittstelle an die serielle SIMATIC-S5-Schnittstelle an. Damit sind auch analoge und digitale Ein-/Ausgabebaugruppen der Intelligenten Klemme ET 100U oder der Automatisierungsgeräte S5-115U, S5-135U und S5-155U an ein Automatisierungssystem AS 235 anschließbar. Technische Daten Versorgungsspannung L+ PM DC 24 V, 500 mA DC 24 V, 35 mA Kanalzahl/Schnittstellen 2, parallel betrieben Schnittstelle zu – ET 100U, ER 701-2, EG 183U, – EG 185U und EG 186U – TELEPERM M asynchron, halb-duplex, ähnlich E/A-Standard RS 485 E/A-Bus (TTL) Anschließbare Geräte je Schnittstellenstrang (Kanal) max. 32 Geräte SIMATIC S5, beliebig mischbar; 2 x Anzahl ET 100U + Anzahl Erweiterungsgeräte ≤32 Ausbau je Automatisierungssystem AS 235 max. 3 Anschaltbaugruppen Übertragungsgeschwindigkeit 375 / 187,5 / 62,5 / 31,25 kbit/s, einstellbar Max. Leitungslänge – bei 375 kbit/s – bei 187,5 kbit/s – bei 62,5 kbit/s – bei 31,25 kbit/s Übertragungskabel 0,5 km 1 km 1 km 3 km geschirmt, paarig verseilt, 0,5 bis 1,5 mm², flexibel Zul. Umgebungstemperatur – bei Betrieb – bei Transport und Lagerung 0 bis +55 °C -40 bis +70 °C Gewicht etwa 0,5 kg Werden SIMATIC-Analogeingabebaugruppen eingesetzt, ist zu beachten, dass für nichtlineare Geber und Thermoelemente die Kennlinienlinearisierung und die Kompensation der Vergleichsstellentemperatur vom Anwender durchgeführt werden müssen. Die Anschaltbaugruppe führt nach dem Anlegen der Versorgungsspannung nach einem kurzzeitigen Ausschalten des Betriebsschalters der Baugruppe und nach Beseitigung einer Unterbrechung der Übertragungsleitung an einem der beiden Leitungsstränge einen Konfigurationslauf durch, indem sie in ihrem Arbeitsspeicher ein Abbild der angeschlossenen Peripheriegeräte SIMATIC S5 und der eingesetzten E/A-Baugruppen ablegt. Für die angeschlossenen Erweiterungsgeräte SIMATIC S5 werden die Konfigurationsdaten durch Lesen der Konfigurationslisten in den Erweiterungsgeräten ermittelt, für die Intelligenten Klemmen ET 100U durch Abfragen des vom Anwender erstellten Konfigurations-EPROM-Moduls. Die Konfigurationsdaten sind die Referenzdaten für die Anschaltbaugruppe. Das Automatisierungssystem AS 235 kommuniziert über einen Zwischenspeicher der Anschaltbaugruppe mit den Peripheriegeräten SIMATIC S5. In diesen Speicher hinterlegen sowohl das Automatisierungssystem als auch der Prozessor der Anschaltbaugruppe Übergabedaten. Der Prozessor der Anschaltbaugruppe bearbeitet zyklisch die angeschlossenen E/A-Baugruppen SIMATIC S5, gibt die vom Automatisierungssystem eingetragenen Ausgabedaten an die Ausgabebaugruppen SIMATIC S5 aus und aktualisiert durch Abfragen der Eingabebaugruppen SIMATIC S5 den Eingabebereich im Zwischenspeicher. Der Datentransfer zwischen der Anschaltbaugruppe und den Peripheriegeräten SIMATIC S5 erfolgt seriell im Halbduplex-Verfahren. Die Initiative geht dabei immer von der Anschaltbaugruppe aus. Je nach eingestellter Übertragungsgeschwindigkeit werden die Daten mit 1 oder 2 Prüfbytes gesichert (zyklischer BGH-Code). Beim Ziehen eines Anschlusssteckers an einem beliebigen Gerät SIMATIC S5 wird die Übertragungsstrecke zu den restlichen Geräten nicht unterbrochen (Party-Line). 7/12 Siemens PLT 111 · 1999 Bestelldaten Anschaltbaugruppe für ET 100U 6DS1 327-8AA Anschaltbaugruppe IM 318-3 für Erweiterungsgeräte EG 183U, EG 185U, EG 186U und Baugruppenträger ER 701-2 oder ER 701-3 Adaptionskapsel für Baugruppenträger ER 701 6ES5 318-3UA11 Anschaltbaugruppe IM 318-8 für Intelligente Klemme ET 100M 6ES5 318-8MA12 EPROM-Speichermodul 376 zum Erstellen des KonfigurationsEPROM für ET 100U-Anschluss Parametriersoftware COM ET 100U – auf 3,5“-Diskette – auf 5,25“-Diskette 6ES5 376-1AA11 E/A-Baugruppen SIMATIC S5, Intelligente Klemme ET 100U siehe Katalog ST 50 Betriebsanleitung für Anschaltbaugruppe 6DS1 3278AA – deutsch – englisch 6ES5 491-0LB11 6ES5 835-3SC12 6ES5 895-3SC12 C79000-B8000-C231 C79000-B8076-C231 Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1 Anhang Bestellhinweise Bestellhinweise Anhang Bestellung von Optionen Einzelkomponenten/Optionen und Komplettsysteme Bei den Optionen ist zwischen „Optionen mit Montage“ und „Optionen ohne Montage“ zu unterscheiden. Bei der Bestellung ist zwischen Einzelkomponenten/Optionen (z.B. E/A-Baugruppen, Drucker) und Komplettsystemen (durch Bestelleinheiten definierte AS 235-Standardkonfigurationen) zu differenzieren. In der Bestellung sind die Optionen mit Bestellnummer und Stückzahl aufzulisten. Für die Auftragsabwicklung benötigte Zusatzinformationen fügen Sie bitte in Form von Anordnungs-, Bezeichnungs- und Anschlussplänen bei. Alle Einzelkomponenten/Optionen durchlaufen eine Einzelprüfung. Bei Komplettsystemen wird das Zusammenspiel der Einzelkomponenten im Systemverbund in einem Systemtest nachgewiesen. • Optionen mit Montage Bestellung von Komplettsystemen (AS 235-Standardkonfiguration) Komplettsysteme können aus einer Auswahl fest vorgegebener, funktional gegliederter Bestelleinheiten konfiguriert und anhand einer Bestellnummer (z.B. 6DS2 124-7CC31-0D) geordert werden. Der im zweiten und dritten Block der Bestellnummer verschlüsselte Lieferumfang solcher AS 235-Standardkonfigurationen ist in den Werksstücklisten genauso abgebildet. Die Modifizierung dieses Lieferumfangs durch Zusätze der Art „jedoch ohne ...“ ist deshalb nicht möglich. Die durch eine Bestellnummer definierten Komplettsysteme lassen sich durch zusätzlich bestellbare Optionen ergänzen oder modifizieren. Die Einbeziehung der Optionen in den Systemtest des Komplettsystems muss zusätzlich vereinbart werden. Unter „Optionen mit Montage“ sind mechanische Bauteile, Verbindungs-/Anschlusselemente, Baugruppen oder Geräte zusammengefasst, die im Schrank montiert und ggf. verdrahtet und bezeichnet werden können, einschließlich Seiten- und Trennwände. Die kundenspezifische Bezeichnung und Verdrahtung von Schrankanschlusselementen SAE 32, das Codieren und Stekken von E/A-Baugruppen sowie die Beschriftung der Baugruppenträger erfordern Zusatzangaben bei der Bestellung (Anordnungs-, Bezeichnungs- und Anschlusspläne). Fehlen z.B. entsprechende Angaben für die E/A-Baugruppen, werden diese als „Optionen ohne Montage“ geliefert. • Optionen ohne Montage „Optionen ohne Montage“ sind lose mitgelieferte mechanische Bauteile, Verbindungs-/Anschlusselemente, Baugruppen oder Geräte, z.B. Eingabe- und Ausgabegeräte, Steckleitungen oder auch Seiten- und Trennwände, sofern diese an Ort und Stelle montiert werden. Bei der Bestellung von Eingabe- und Ausgabegeräten sowie deren Steckleitungen empfehlen wir Ihnen, einen Anordnungsplan beizufügen. 8/2 Siemens PLT 111 · 1999