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TELEPERM M
Einführung
Systemarchitektur
Automatisierungssysteme
AS 235, AS 235 H und
AS 235 K
Automatisierungssysteme
E/A-Baugruppen
Katalog PLT 111 · 1999
Eingabe- und Ausgabegeräte
Buskommunikation
Dieser Katalog ist nicht mehr in gedruckter
Form lieferbar. Er kann jedoch weiterhin zur
Information sowie für Ersatzteilbestellungen
genutzt werden. Einzelne Produkte aus diesem
Katalog sind heute nicht mehr lieferbar. Wenn
möglich, bietet Ihnen Ihr Siemens-Partner
dafür geeignete Ersatztypen an.
Die in diesem Katalog aufgeführten
Produkte und Systeme werden
unter Anwendung eines von
DQS zertifizierten Qualitätsmanagementsystems nach
DIN EN ISO 9001 (ZertifikatRegister-Nr.: 2613-04) vertrieben. Das DQS-Zertifikat ist in
allen EQ Net-Ländern anerkannt
(Reg. Nr.: 2613).
REG. NR. 2613-04
Kopplungen
Anhang
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
TELEPERM M
Einführung
Kurzbeschreibung
Prozessleitsystem TELEPERM M
Das Prozessleitsystem TELEPERM M bietet alle zur Prozessautomatisierung erforderlichen Funktionen. Es eignet sich hervorragend zum vollständigen Automatisieren kontinuierlicher
und diskontinuierlicher verfahrenstechnischer Prozesse.
Die TELEPERM M-Subsysteme gliedern sich in Funktionseinheiten, die für die verschiedenen Aufgaben der Prozessautomatisierung optimiert sind:
• Automatisierungssysteme AS
• Operator Systeme OS
• Bussysteme CS und PROFIBUS
Automatisierungssysteme AS
Die verschiedenen TELEPERM M-Automatisierungssysteme
unterscheiden sich im Aufbau, im Funktionsangebot und in der
Leistung. Die im vorliegenden Katalog beschriebenen Automatisierungssysteme AS 235, AS 235 H und AS 235 K sind bewährt
und zuverlässig. Sie sind in weiten Grenzen ausbaubar und können mit einer Vielzahl an unterlagerten Systemen gekoppelt werden. Das AS 235 H hat zudem einen redundanten Zentralteil und
erfüllt dadurch besonders hohe Ansprüche an die Verfügbarkeit. Die Systeme AS 235 können über den TELEPERM M-Anlagenbus CS 275 untereinander sowie mit überlagerten Systemen
kommunizieren.
Für den Anschluss der Prozessperipherie (Aufnehmer und Stellglieder) an die Automatisierungssysteme AS 235, AS 235 H und
AS 235 K steht ein vielfältiges Spektrum von TELEPERM M-Ein-/
Ausgabebaugruppen zur Verfügung, zum Teil mit eigener Verarbeitungsleistung oder anwenderspezifisch konfigurierbar.
Die Automatisierungsysteme AS 388/TM und AS 488/TM (siehe
Katalog PLT 112) nutzen als Hardwareplattform die Automatisierungsrechner SIMATIC M7-300 und M7-400 und sind kompatibel zum System AS 235. Sie sind für die Erweiterung
bestehender TELEPERM M-Anlagen ebenso geeignet wie für
den Aufbau von Neuanlagen.
Die Systeme AS 388/TM und AS 488/TM sind am Anlagenbus
PROFIBUS-TM betreibbar. PROFIBUS-TM setzt auf dem standardisierten PROFIBUS auf. Das System AS 488/TM kann darüber hinaus auch am Anlagenbus CS 275 betrieben werden.
An die Systeme AS 388/TM und AS 488/TM lassen sich über ein
oder zwei PROFIBUS-DP-Schnittstellen Dezentrale Peripheriegeräte ET 200M mit einer umfangreichen Palette an Peripheriebaugruppen anschließen.
Operator Systeme OS
Zur Prozessführung werden die busfähigen Operator Systeme
OS 525 (Katalog PLT 122) und WinCC/TM-OS (Katalog PLT 123)
eingesetzt. Sie kommunizieren mit den unterlagerten
TELEPERM M-Automatisierungssystemen sowie mit SIMATIC
S5-155U über den Anlagenbus CS 275 oder PROFIBUS-TM.
Durch die variable Ausbaubarkeit vom Einplatz- zum Mehrplatzsystem, bei dem die OS-Grundeinheit über einen Terminalbus
mit mehreren Terminals kommuniziert, decken die Operator
Systeme die gesamte Bandbreite des Anwendungsspektrums
vom unteren bis zum oberen Leistungsbereich ab.
Das System OS 525 Lokal ermöglicht die Einrichtung eines lokalen AS-Bedienplatzes mit kompletter OS 525-Funktionalität.
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Siemens PLT 111 · 1999
TELEPERM M
Engineering
Die Projektierungssoftware PROGRAF AS+ wird für die Automatisierungssysteme AS 235, AS 235 H, AS 235 K, AS 388/TM und
AS 488/TM eingesetzt und bietet u.a. mit grafischem Funktionsplaneditor und integrierter Datenbank eine vielfältige Dokumentations- und Projektierungsunterstützung.
Als Projektierungssystem für WinCC/TM-OS eignet sich
jedes Einplatzsystem WinCC/TM-OS-Single mit RC-Lizenz
(Runtime+Configuration), für OS 525 ein OS 525-Einplatzsystem/Terminal mit Projektierungssoftware OS 525-BIPRO.
Anlagenbus
Der Anlagenbus ist die zentrale Kommunikationskomponente jedes dezentralen Prozessleitsystems. Dafür stehen beim Prozessleitsystem TELEPERM M zwei verschiedene Bussysteme zur
Auswahl, die innerhalb einer Anlage auch miteinander kombinierbar sind:
• CS 275
• PROFIBUS-TM
Der in vielen Automatisierungsanlagen bewährte Anlagenbus
CS 275 ist prädestiniert für die Kommunikation zwischen den
Automatisierungssystemen AS 235, AS 235 H, AS 235 K und
AS 488/TM sowie den Operator Systemen OS 525 und
WinCC/TM-OS. Der Anlagenbus CS 275 funktioniert nach dem
„Token-passing-Verfahren“ und kann wahlweise auch redundant ausgeführt werden. Mehrere Busse lassen sich durch Buskoppler so miteinander verbinden, dass Busnetze entsprechend
der Struktur der Anlage entstehen. Das Bussystem wird dezentral gesteuert. Die Busanschaltung eines jeden Subsystems darf
nach bestimmten Kriterien die Masterfunktion übernehmen.
Am Anlagenbus PROFIBUS-TM sind die Automatisierungssysteme AS 388/TM und AS 488/TM sowie die Operator Systeme
OS 525 und WinCC/TM-OS anschließbar. Der PROFIBUS-TM ist
dadurch charakterisiert, dass er den modernen PROFIBUS-Kommunikationsstandards nach EN 50170 entspricht, aber auf der
Anwenderebene (Schnittstelle zwischen Busanschaltung und
Applikation) die TELEPERM M-Verständigungsmechanismen
des CS 275 nutzt (AKS-, BKS-, MKS- und PL/PS-Telegramme).
Der Anlagenbus PROFIBUS-TM arbeitet ebenfalls nach dem
Verfahren „Token passing“. Er kann als elektrisches oder optisches Netz ausgeführt werden. Beide Netzstrukturen sind auch
miteinander mischbar. PROFIBUS-TM wird vorzugsweise für
neue Anlagen/Teilanlagen verwendet.
Durch eine Bridge CS-L2 lassen sich CS 275 und PROFIBUS-TM
miteinander verbinden und so bestehende mit neuen Anlagenteilen verknüpfen.
Hinweis:
Informationssysteme, Fremdrechner, Personal Computer und
Gateways lassen sich am Anlagenbus CS 275 anschließen.
Personal Computer mit dem Softwarepaket Win TM sind auch an
PROFIBUS-TM anschließbar.
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
TELEPERM M
Einführung
Kurzbeschreibung
WinCC/TM-OSOperator
Terminals
WinCC/TM-OSOperator
Terminals
SIMATIC PCS 7
Operator
Terminals
Terminalbus
WinCC/TMOS-Server
WinCC/TMOS-Server
Projektierungssoftware
PROGRAF AS+
inkl. WinCC/TM-CS 275
inkl. WinCC/TMPROFIBUS
Bridge
CS 275
OS-Server
SIMATIC
PCS 7
PROFIBUS-TM
AS
388/TM
TELEPERM M
AS 414/
AS 416 / AS 417
PROFIBUS-DP
ET 200M
AS
488/TM
PROFIBUS-DP
PROFIBUS-DP
TELEPERM ME/A-Baugruppen
AS
488/TM
PROFIBUS-DP
AS 235
TELEPERM ME/A-Baugruppen
SIMATIC PCS 7
Bild 1/1 Systemkonfigurationsbeispiel für das Prozessleitsystem TELEPERM M, mit Migration zum Prozessleitsystem SIMATIC PCS 7
Funktionen der Systeme AS 235
Die Automatisierungssysteme AS 235, AS 235 H und AS 235 K
erfüllen alle leittechnischen Funktionen wie Messen, Überwachen, Regeln, Rechnen und Steuern, auch unter besonderer
Berücksichtigung von diskontinuierlichen Batch-Prozessen. Die
Automatisierungssysteme übernehmen dabei auch die Aufgaben der lokalen Bedienung und Beobachtung, z.B. Anzeigen,
Melden, Alarmieren, Prozessbedienung und Protokollieren.
Die Systeme AS 235 und AS 235 K unterscheiden sich nur im
Aufbau. Das System AS 235 ist in einen Schrank, das System
AS 235 K in ein Wandgehäuse eingebaut. Für Anwendungsfälle
mit besonders hohen Anforderungen an die Verfügbarkeit ist
das System AS 235 H mit redundantem Zentralteil vorgesehen.
Zum Lösen der leittechnischen Aufgaben stehen dem Anwender in den Automatisierungssystemen AS 235, AS 235 H und
AS 235 K eine große Anzahl von vorkonfektionierten Funktionsbausteinen zur Verfügung. Hierdurch wird die „Programmierung“ der Automatisierungssysteme sehr vereinfacht, da die im
Systemspeicher vorhandenen Funktionsbausteine nur durch die
Eingabe von Strukturieranweisungen und Parametern aktiviert
zu werden brauchen.
Zusätzlich bieten die Systeme AS 235, AS 235 H und AS 235 K
dem Anwender die Möglichkeit, für besondere Aufgaben – wie
Optimierung, An- und Abfahren oder Steuerungen – die mit den
vorhandenen Funktionsbausteinen oder den Batch-Funktionen
nur mit Aufwand lösbar sind, Sprachmittel zu verwenden. Zur
Verfügung steht die Prozesssprache TML (TELEPERM M Language) für analoge und binäre Verarbeitungen sowie die vom
Industrie-Automatisierungssystem SIMATIC her bekannte
Steuerungssprache STEP M. Mit TML/STEP M können neue,
optimal auf die jeweilige Aufgabe zugeschnittene Funktionsbausteine definiert werden. Trotz extrem hohem Freiheitsgrad wird
dabei die übersichtliche und transparente „Bausteintechnik“
nicht verlassen. Häufig vorkommende Bausteinkombinationen
können zu sogenannten Typicals zusammengefasst werden und
als solche jeweils wie ein einzelner Baustein eingesetzt werden.
Als Schnittstelle zum Prozess steht für die Automatisierungssysteme AS 235, AS 235 H und AS 235 K ein breites Spektrum
von Eingabe- und Ausgabebaugruppen zur Verfügung.
Vorverarbeitende E/A-Baugruppen, z. B. Baugruppen, die selbständig regeln können, ermöglichen es dem Anwender, eine unterlagerte Einzelreglerebene zu projektieren. Hierdurch wird die
Verfügbarkeit des Automatisierungssystems noch weiter erhöht.
Die Prozessschnittstelle wird darüber hinaus insbesondere für
den Starkstrombereich oder dezentrale Kleinausbauten durch
systemkonforme Ankopplung von SIMATIC-Komponenten ergänzt.
Zum lokalen Bedienen und Beobachten haben die Systeme
AS 235, AS 235 H und AS 235 K wahlweise einen oder zwei
autarke Bedienkanäle. Das heißt, Prozessbedientastatur, Prozessmonitor und Drucker können an jeden der beiden Bedienkanäle angeschlossen und mit voneinander unabhängigen
Bedien- und Beobachtungsfunktionen betrieben werden.
Außer normierten Anzeigen, die durch Ansprechen der Automatisierungs-Funktionsbausteine ohne irgend eine weitere Projektierung entstehen, können vom Anwender auch freie Anzeigen
projektiert werden. Eine normierte Anzeige ist z.B. das Kreisbild
zur Bedienung eines Regelkreises, eine freie Anzeige die schematische Darstellung von Anlagenteilen (Fließbild) in ihrem jeweiligen Prozesszustand.
Bei zentraler Bedienung und Beobachtung im Verbundbetrieb
können die lokalen Bediengeräte teilweise entfallen.
Projektierung
Zum Projektieren gehört das Einbringen der Automatisierungsstruktur in das Automatisierungssystem durch Strukturieranweisungen, Parameterangaben sowie fallweise auch TML- und
STEP-M-Programmierung und ihre Rückdokumentation.
Dies ist entweder ohne zusätzliches Programmiergerät/Personal
Computer (PG/PC) direkt am Automatisierungssystem möglich
(Eigenstrukturierung, listenförmige Ein-und Ausgabe) oder mit
einem Engineeringwerkzeug PROGRAF AS+ auf einem PG/PC.
Beide Projektierungsverfahren sind sowohl
• lokal für ein Automatisierungssystem als auch
• zentral von einem System AS 235 oder einem PC mit
PROGRAF AS+ aus für busgekoppelte Systeme anwendbar.
Siemens PLT 111 · 1999
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Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
TELEPERM M
Einführung
Systemdaten
Allgemeine Systemdaten
Allgemeine Systemdaten
1)
Zul. Umgebungstemperatur
• Analogsignale
• Baugruppen
– im Betrieb
– Δt/h
– Δt/min
– bei Transport und Lagerung
0 bis 70 °C
max. 10 K
max. 0,5 K
-40 bis +70 °C
Gleichspannung
– Nenngebrauchsbereich
bezogen auf MZ
-10 bis +10 V
-10 bis 0 V
0 bis+10 V
• Schrank (im Betrieb)
Schrankumgebungstemperatur in
1 m Höhe über dem Schrankboden
– Überlaufbereich
– Eingangswiderstand
– Ausgangsbelastbarkeit
-10,5 bis +10,5 V
100 kΩ
1 mA
0 bis 40 °C
Gleichstrom
– Nenngebrauchsbereich
– Überlaufbereich
– Eingangswiderstand
– Nennausgangsbürde
bezogen auf M
0 bis 20 mA oder 4 bis 20 mA
0 bis 21 mA oder 3,7 bis 21 mA
12,5, 50 oder 350 Ω
500 oder 600 Ω
Verringerung der angegebenen
Temperaturwerte ab 1000 m ü. N.N.
10 K/1000 m Höhe
Zul. Luftfeuchte
im Betrieb
bei Lagerung
Analogsignalausgänge
kurzschluss- und überlastfest
– im Jahresmittel
– an 30 Tagen/Jahr
– an 60 Tagen/Jahr
max. 75 %
max. 95 %
–
max. 65 %
–
max. 85 %
Überspannungsfestigkeit bei binären und analogen Ein- und Ausgängen nach lEC-Information 255-4
(Bild 1/2)
Klasse II
Betauung nicht zulässig
Mechan. Umweltbedingungen
Betriebsbeanspruchung
(Baugruppen im Baugruppenträger)
– 10 bis 60 Hz
– 60 bis 500 Hz
0,15 mm Auslenkung
2 g Beschleunigung
Systemschrank
– 10 bis 58 Hz
– 58 bis 500 Hz
0,035 mm Auslenkung
0,5 g Beschleunigung
Transportbeanspruchung
(Baugruppen im Baugruppenträger)
– 5 bis 8 Hz
– 8 bis 500 Hz
7,5 mm Auslenkung
2 g Beschleunigung
Aufbau, Erdungsbedingungen
Potentialdifferenz aller Massesternpunkte von dezentralen
Systemen
max. 7 V
Isolation
entsprechend VDE 0160
Schutzklasse
Klasse l
Isolation der Baugruppen, der Luftund Kriechstrecken von Stift zu Stift
oder von Leiter zu Leiter
nach VDE 0110
Bild 1/2 Überspannungsfestigkeit / Dynamische Zerstörgrenze
Signaldaten
(Schnittstelle zur Feldebene)
• Binärsignale
Gleichspannung
bezogen auf M-Potential
Signaldefinition
– L (low)
– H (high)
Eingänge
Ausgänge
-30 bis +4,5 V 0 bis 2,5 V
+13 bis +33 V L+ bis
(L+ - 2,5 V)
Eingangsströme
– Elektronische Geber
– Kontakte
0,5 mA
4 mA
Ausgangsströme bei DC 24 V
8,5 mA/100 mA/120 mA
Leistungssignale
max. 400 mA
Binärsignalausgänge
kurzschluss- und überlastfest
typische Werte
für Projektierung
1) Abweichungen im Einzelfall möglich. Vgl. Technische Daten der
Einzelkomponenten
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Siemens PLT 111 · 1999
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TELEPERM M
Einführung
Systemdaten
Technische Daten Automatisierungssysteme
Zentralteil
Technische Daten Automatisierungssysteme
(Fortsetzung)
Stromversorgung AS
Zentralprozessor
mikroprogrammiert
Rechenwerk-Verarbeitungsbreite
32 bit
Prozessbearbeitungsebenen
5
• azyklisch
2 (Alarm- und Hintergrundebene)
• zyklisch
2 (125 ms, 1 s) und
Kommunikationsebene
• Zul. Bereich einschl. Überlagerung
Speicher (EDC)
Korrektur 1 Bit bei Lesen
Schnittstelle zum Zentralprozessor
16 bit breit
Zul. überlagerte Welligkeit
(DC 24 V-Systeme)
15 % vom Mittelwert der Gleichspannung, innerhalb des zul.
Bereiches
Arbeitsspeicher (RAM)
4000 kbyte
Speicher für Systemsoftware (RAM)
1 Mbyte
Grenzgebrauchsbereich
(DC 24 V-Systeme)
35 V ≤ 500 ms
45 V ≤ 10 ms
Speicherpufferzeit (RAM) Tmin
480 h
Spannungseinbruch bei UN=24 V
(DC 24 V-Systeme)
0 V ≤ 5 ms, Erholzeit 10 s
Erforderliche externe Absicherung
– max. 80 A mit E/A-Baugruppen (AS 235 und AS 235 H)
– 25 A (AS 235 K, DC 24 V)
– 10 A (AS 235 K, AC 230 V)
Stromaufnahme von Grundeinheit
und Grundsystem (typischer Wert
ohne E/A-Baugruppen)
50 Hz non-interlaced
15,625 kHz
RGB mit SYNC im Grünkanal
5,5 A (AS 235)
8,5 A (AS 235 H)
6,5 A (AS 235 K, DC 24 V)
1,0 A (AS 235 K, AC 230 V)
Leistungsaufnahme
(Grundeinheit/-system)
32 Zeilen à 64 Zeichen
8
hochauflösend
1
29 Zeilen
1, für Strukturierung
– max. 160 W (AS 235,
ohne E/A-Baugruppen)
– max. 200 W (AS 235 H,
ohne E/A-Baugruppen)
– max. 220 W (AS 235 K,
DC 24 V, mit E/A-Baugruppen)
– max. 330 VA (AS 235 K,
AC 230 V, mit E/A-Baugruppen)
Zul. Schrankwärmebelastung
(für AS 235 und AS 235 H)
Eingabe- und Ausgabegeräte
Bedieneinheit
1 Prozessmonitor
1 Prozessbedientastatur
• Anzahl der simultan benutzbaren
Bedieneinheiten
2
Prozessmonitor
• Bildfrequenz
• Zeilenfrequenz
• Bildsignale
Versorgungsspannung
DC 24 V
(AS 235 K auch
AC 50/60 Hz, 230 V)
• redundante Einspeisung
bei AS 235 H und
AS 235 K, DC 24 V;
wahlweise bei AS 235
DC 20,8 bis 33 V (AS 235 und
AS 235 K, DC 24 V)
DC 21,6 bis 31 V (AS 235 H)
Grafikdarstellung
• Semigrafik
• Format
• Farben
• Auflösung
• Meldezeile
• Arbeitsfeld
• Eingabezeile
Strukturiereinheit
1 Strukturiertastatur,
1 Mini-Disketteneinheit
Mini-Disketteneinheit
max. 350 W
max. 700 W
• mit Wärmeaustauscher und Lüfterbaugruppen
max. 1000 W
Abzuführende Verlustleistung aus
dem Gehäuse (nur AS 235 K)
max. 200 W
Nadel- und Tintenstrahldrucker
2/2
Schutzart EN 60 529
AS 235/235 H
AS 235 K
• Standardschrank ohne Wärmetauscher
• Standardschrank mit Wärmetauscher
• Stahlblechgehäuse
• Baugruppenträger
IP 20
–
IP 54
–
–
IP 00
IP 21
IP 00
Funktionsgefährdende Gase
Industrieatmosphäre von
begehbaren Räumen ist
zulässig
• Diskettenformat
• max. Speichervolumen je Diskette
5,25 Zoll
1 Mbyte
Protokolldrucker/Meldedrucker
• Anzahl simultan betreibbarer
Protokoll-/Meldedrucker
• Format
• Druckgeschwindigkeit bei Normalschrift
• ohne Wärmeaustauscher 1)
– ohne Lüfterbaugruppe
– mit Lüfterbaugruppen
DIN A4 (80 Zeichen/Zeile) oder
DIN A3 (136 Zeichen/Zeile)
300 Zeichen/s
1) Bei Schrankeintrittstemperatur 40 °C
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TELEPERM M
Einführung
Systemdaten
Technische Daten Automatisierungssysteme
(Fortsetzung)
E/A-Baugruppen
Funktionsbaugruppen/Rechenbaugruppen
Autarke Regler- und Einzelsteuerungsbaugruppen oder
anwenderstrukturiert mit eigenem Mikroprozessor
Signalbaugruppen
binär und analog
Zählbaugruppen
Zählimpulsbaugruppe,
Dosierzählerbaugruppe
Koppelbaugruppen
für Peripherie-E/A-Baugruppen
und -geräte SIMATIC S5/S7
sowie für unterlagerte Geräte
und Systeme
Max. Anzahl E/A-Baugruppen
90 / 1141)
91 / 1031)
6 / 1081)
(AS 235)
(AS 235 H)
(AS 235 K)
Typisches Mengengerüst
Regelkreise
30 bis 80
Zusätzliche Analogwertüberwachungen
50 bis 120
Ablaufsteuerungen
5 bis 15
Verknüpfungssteuerungen
100 bis 250
Beliebige Anzahl von Fließbildern
(bis 8 Farben) und individuell aufgebaute Protokolle
Maße / Gewicht
Maße (H x B x T) in mm
• Standardschränke
– mit Schutzart IP 20
– mit Schutzart IP 20 und IP 54
• Gehäuse mit Schutzart IP 21
2200 x 900 x 400
2200 x 900 x 600
820 x 600 x 360
Gewicht
200 bis 250 kg 2)
77 kg 3)
85 kg 3)
• AS 235 / AS 235 H
• AS 235 K (DC)
AS 235 K (AC)
1) bei Einsatz mit Erweiterungssystem ES 100 K
2) typischer Wert, abhängig von der Bestückung mit E/A-Baugruppen
3) ohne E/A-Baugruppen
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Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Systemarchitektur
2/2
2/4
Leistungsmerkmale
Redundanz mit AS 235 H
2/5
Standard-Funktionsbausteine
Projektierung
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2/1
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Systemarchitektur
Leistungsmerkmale
Leistungsmerkmale
Die Systeme AS 235, AS 235 H und AS 235 K sind speicherprogrammierbare Automatisierungssysteme des Prozessleitsystems
TELEPERM M auf Funktionsbausteinbasis. Sie unterscheiden
sich im Aufbau und in der Verfügbarkeit, nicht im Funktionsumfang. Das System AS 235 K wird eingebaut in ein Wandgehäuse
geliefert, die Systeme AS 235 und AS 235 H eingebaut in
Schränke. Das Automatisierungssystem AS 235 H hat zur Erfüllung besonders hoher Anforderungen an die Verfügbarkeit
einen redundanten Zentralteil.
Die Systeme können entweder allein, nicht systemgekoppelt, mit
eigener lokaler Bedienung und Beobachtung eingesetzt werden
oder systemgekoppelt, im Verbund mit zentraler Bedienung und
Beobachtung.
Systemkonfiguration
Die Automatisierungssysteme bestehen aus
• einer Grundeinheit (AS 235, AS 235 H) bzw. einem Grundsystem (AS 235 K),
• Erweiterungssystemen ES 100 K (Wandgehäuse) oder Erweiterungseinheiten (zum Einbau in Schränke), als Ergänzung für
den Ausbau mit Ein-/Ausgabebaugruppen.
Standard-Eingabe-/Ausgabegeräte ermöglichen die lokale
Kommunikation mit dem Automatisierungssystem während der
Strukturierungs- und Inbetriebnahmephase sowie in der späteren Betriebsphase. Anschließbar sind:
• 54-cm-Prozessmonitore,
• Prozessbedientastatur und Strukturiertastatur,
je max. 2 für 2 voneinander unabhängige Bedienplätze
• bis zu 4 Protokolldrucker,
• eine Mini-Disketteneinheit zum Booten des Systemspeichers
und Laden/Retten des Anwenderspeichers.
Grundsystem/Grundeinheit
Die Grundeinheit (AS 235, AS 235 H) bzw. das Grundsystem
(AS 235 K) enthält im wesentlichen
• die Stromversorgungsbaugruppen,
• die Zentralprozessorbaugruppe,
• eine Speicherbaugruppe mit batteriegepuffertem Anwenderspeicher mit 4.000 Kbyte Speicherkapazität sowie
• Anschaltbaugruppen für die Eingabe- und Ausgabegeräte
und das Bussystem CS 275,
beim System AS 235 H jeweils redundant.
Der Zentralprozessor ist mikroprogrammiert und hat eine Verarbeitungsbreite von max. 32 bit. Für die Verarbeitung existieren
3 Grundzyklen (125 ms, 1 s und Hintergrundebene). Es kann jedoch auch eine azyklische Arbeitsweise vorgegeben werden.
In der Grundeinheit des Systems AS 235 und im Grundsystem
des Automatisierungssystems AS 235 K stehen jeweils 6 Steckplätze für E/A-Baugruppen zur Verfügung. In der Grundeinheit
der Systeme AS 235 H lassen sich keine E/A-Baugruppen stekken.
Standardmäßig sind in den Systemen steckbar:
• AS 235 max. 90 E/A-Baugruppen
(Grundeinheit + 6 Erweiterungseinheiten)
• AS 235 H max. 91 E/A-Baugruppen
(7 Erweiterungseinheiten)
• AS 235 K max. 108 E/A-Baugruppen
(Grundsystem + 8 Erweiterungssysteme ES 100 K)
Durch zusätzlichen Einsatz von Erweiterungssystemen ES 100 K
an AS 235 und AS 235 H lässt sich die Anzahl der nutzbaren
E/A-Steckplätze steigern:
• AS 235 max. 114 E/A-Baugruppen
• AS 235 H max. 103 E/A-Baugruppen
2/2
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Systemarchitektur
E/A-Baugruppen
Bei den E/A-Baugruppen wird unterschieden zwischen
• Signalbaugruppen,
• Funktionsbaugruppen,
• Rechenbaugruppen und
• Koppelbaugruppen.
Signalbaugruppen werden zur Ein- und Ausgabe der Prozesssignale benötigt, und zwar im allgemeinen ohne weitere Vorverarbeitung (Ausnahme: Kennlinienanpassung bei Temperaturerfassung).
Funktionsbaugruppen (Reglerbaugruppen) und Rechenbaugruppen stellen eine eigene, vom Zentralteil des Automatisierungssystems unabhängige Verarbeitungsleistung zur
Verfügung, die entweder zusätzlich zum Erhöhen der Gesamtverarbeitungsleistung oder zum Erhöhen der Verfügbarkeit
durch Übernahme von Backup-Aufgaben bei Ausfall des Zentralteils des Automatisierungssystems eingesetzt wird.
Die Rechenbaugruppen ermöglichen die Strukturierung individueller Anwenderfunktionen.
Koppelbaugruppen ermöglichen den Anschluss von E/A-Baugruppen über größere Entfernungen. Sie machen darüber hinaus nicht signalvorverarbeitende E/A-Baugruppen der Automatisierungsgeräte SIMATIC S5 einschließlich der Dezentralen
Peripherie ET 100U für die Automatisierungssysteme nutzbar.
Speicher, Strukturierung
Der batteriegepufferte Speicher der Automatisierungssysteme
ist unterteilt in
• Systemspeicher und
• Anwenderspeicher.
Der schreibgeschützte Systemspeicher enthält die grundsätzlich zum Automatisierungssystem gehörende Software in Form
von Grundprogrammen und Funktionsbausteinen. Dies sind
weit über 100 standardisierte Bausteine zur Messwerterfassung,
zum Regeln, Steuern, Rechnen, Überwachen, Protokollieren
und Anzeigen sowie zum Bedienen und Beobachten.
Statt das System mit einzelnen Befehlen zu programmieren und
die dabei notwendigen Programmtests durchzuführen, brauchen bei den Automatisierungssystemen des Prozessleitsystems
TELEPERM M nur diese fertigen Funktionsbausteine strukturiert
zu werden, um ein „Anwenderprogramm“ zu erhalten. Strukturieren heißt dabei, im einfachsten Fall mit der Strukturiertastatur
Funktionsbausteine aufzurufen, wenn erforderlich auch mehrfach, und mit den jeweiligen Verschaltungsanweisungen und
Parametern versehen. Die dabei entstehenden anwendungsbezogenen Strukturierdaten werden im Anwenderspeicher abgelegt.
Strukturiert werden kann nicht nur vor der Inbetriebnahme des
Automatisierungssystems, sondern auch während des Betriebs.
Hierzu können unter anderem auch Teilfunktionen des Anwendersystems vorübergehend außer Betrieb genommen werden.
Komfortables Strukturieren mit grafischer Struktureingabe ermöglicht das Engineeringwerkzeug PROGRAF AS+, das in einem lokal an das Automatisierungssystem AS 235/235 H/235 K
oder zentral an das Bussystem CS 275 angeschlossenen Personal Computer ablauffähig ist.
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Systemarchitektur
Leistungsmerkmale
STEP M
Zusätzlich zu den Funktionsbausteinen für binäre Verarbeitung
bieten die Systeme AS 235/235 H/235 K die Möglichkeit, die
Steuerungssprache STEP M zu verwenden, mit der auch umfangreiche und komplexe Steuerungsaufgaben formuliert werden können, ohne die Bausteinstruktur zu verlassen.
TML-Sprache
Über die Baustein-Firmware hinaus kann für besondere Aufgaben die Prozesssprache TML verwendet werden. Mit dieser lassen sich spezielle Funktionsbausteine aufbauen und besonders
komplexe Funktionen realisieren, z. B. für die Mischung von
Binärwert- und Messwertarithmetik.
Bedienung und Beobachtung
Zum lokalen Bedienen und Beobachten haben die Systeme
AS 235, AS 235 H und AS 235 K wahlweise einen oder 2 autarke
Bedienkanäle. D.h. Prozessbedientastatur, Drucker und Prozessmonitor können jeweils zweifach angeschlossen und mit voneinander unabhängiger Bedien- und Beobachtungsfunktion betrieben werden. Bei zentraler Bedienung und Beobachtung im
Verbundbetrieb können die lokalen Bediengeräte teilweise entfallen.
Leistungsumfang
Der RAM-Anwenderspeicher der Automatisierungssysteme hat
eine Speicherkapazität von 4.000 Kbyte. Dadurch sind mit einem einzelnen System bereits größere Automatisierungsvorhaben realisierbar. Datenmengen umfangreicher Chargenprozesse können bewältigt werden. Berücksichtigt man, dass
verschiedenartige Aufgaben gemischt auftreten, ergibt sich
etwa folgender Leistungsumfang:
• 30 bis 80 Regelkreise
• 50 bis 120 zusätzliche Analogwertüberwachungen
• 5 bis 15 Ablaufsteuerungen
• 100 bis 250 Verknüpfungssteuerungen
• beliebige Anzahl von Fließbildern (bis zu 8 Farben) und individuell aufgebaute Protokolle.
Systemeigenschaften im Überblick
• Automatisierungssystem für autarken Betrieb mit lokaler Bedienung oder für Verbundbetrieb mit zentraler
Bedienung
• Eingebaut in Wandgehäuse oder Schrank
• In weiten Grenzen ausbaubar
(je nach System bis zu 114 E/A-Baugruppen)
• Anwenderspeicher bis 4.000 Kbyte auf einer Baugruppe
• 32-bit-Verarbeitung von Analogwerten
• Optimierte Datenrate durch getrennte Verarbeitung
von Analog- und Binärwerten
• Zentralteil wahlweise redundant bei taktsynchroner
Arbeitsweise (AS 235 H)
• Fallweise Betrieb ohne Lüfter
• Komplettes Spektrum von Standard-Funktionsbausteinen
• Anwenderfunktionsbausteine mit komfortabler Programmiersprache TML, für Steuerungsaufgaben auch
Programmiersprache STEP M
• Strukturieren/Programmieren online, ohne Programmiergerät (listenförmig) oder mit PC (grafisch)
• Lokales oder zentrales Strukturieren (über Bus)
Siemens PLT 111 · 1999
2/3
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Systemarchitektur
Redundanz mit AS 235 H
Anlagenbus
CS 275
Zentraleinheit I
Synchronisierung
Zentraleinheit II
Vergleich,
Querkopplung
redundanter E/A-Bus
Vergleich,
Umschaltung
E/A-Bus
Vergleich,
Umschaltung
E/A-Bus
E/ABaugruppen
E/ABaugruppen
Prozeßebene
redundanter Weg
Bild 2/1 1-von-2-Redundanzstruktur bei AS 235 H
Redundanz beim Automatisierungssystem AS 235 H
In Bezug auf die Zuverlässigkeit und Sicherheit eines Systems
sind unterschiedliche Systemeigenschaften zu beachten. Anforderungen an die Zuverlässigkeit werden durch fehlertolerante
(hochverfügbare) Systeme, Anforderungen an die Sicherheit
durch fehlersichere (fail-safe/sicherheitsgerichtete) Systeme erfüllt.
Nach VDI/VDE 3542 gilt:
Ein System ist fehlertolerant, wenn auftretende Fehler keine Auswirkungen auf seine Funktion haben. Fail-safe ist die Fähigkeit
eines technischen Systems, beim Auftreten bestimmter Ausfälle
im sicheren Zustand zu bleiben oder unmittelbar in einen anderen sicheren Zustand überzugehen.
Das Automatisierungssystem AS 235 H ist ein hochverfügbares
System mit redundantem, taktsynchron arbeitendem Zentralteil,
bei dem ein auftretender Systemfehler die Fortführung der projektierten Automatisierungsfunktionen nicht unterbricht.
Es arbeitet nach dem fehlertolerierenden 1-von-2-Prinzip. Dazu
ist das System AS 235 H mit 2 identischen Zentraleinheiten ausgestattet, der Mastereinheit und der Reserveeinheit (Bild 2/1).
Jede der beiden Zentraleinheiten enthält u.a. Stromversorgungsbaugruppe, Zentralprozessor, Speicherbaugruppe für
Systemsoftware und Anwenderprogramm sowie in Abhängigkeit
von der Anzahl der anzuschließenden E/A-Baugruppen ein oder
zwei Anschaltbaugruppen für den E/A-Bus. Die in den beiden
Speicherbaugruppen abgespeicherten Anwenderprogramme
sind identisch.
Prozesssignale werden stets beiden Zentraleinheiten zugeführt.
Nur eine von ihnen kann als Mastereinheit über die E/A-Baugruppen Befehle zum Prozess ausgeben. Die zweite arbeitet im
Hot-Standby-Betrieb und ist ständig in der Lage, bei Ausfall der
Mastereinheit stoßfrei die Prozessführung zu übernehmen.
Die vollsynchrone Arbeitsweise beider Teilsysteme des Systems
AS 235 H macht eine beliebige Masterschaftszuteilung möglich:
Master/Reserve oder Reserve/Master. Wegen der Verzweigung
aller Eingabedaten haben beide Teilsysteme immer den gleichen Informationsstand, so dass eine Online-Backup-Datenübertragung zwischen den beiden Teilsystemen überflüssig wird.
2/4
Siemens PLT 111 · 1999
Zentrale Fehler werden mit Hilfe eines Hardware-Vergleichers
sehr schnell erkannt. Dieser vergleicht bei jeder Schreib- und
Leseoperation der taktsynchron arbeitenden Zentralprozessoren die zweifach-redundanten Bussignale miteinander. Im Fehlerfall werden Software-Testprogramme gestartet, die den
Fehlerort lokalisieren.
Die synchronen Signale des redundanten E/A-Busses werden
jeweils für selektive Bereiche von maximal 13 E/A-Baugruppen
auf Gleichheit überprüft und auf den einkanaligen E/A-Bus der
Standard-E/A-Baugruppen umgesetzt. Vom redundanten E/ABus 1 (A) können bis zu 3, durch eine Erweiterung um den
redundanten E/A-Bus 2 (B) weitere 4 selektive E/A-Baugruppenbereiche versorgt werden. Eine strenge Unterteilung in Fehlerabgrenzungsregionen stellt sicher, dass sich Einzelfehler höchstens auf einen selektiven E/A-Baugruppenbereich auswirken
können.
Das System AS 235 H ermöglicht eine Wartung und Reparatur
ohne Störung der Prozessbearbeitung. Hierzu wird das entsprechende Teilsystem, gleichgültig, ob im Master- oder im Reservezustand, aus dem Synchronbetrieb genommen. Das Partnersystem erhält oder behält automatisch die Masterschaft und
damit die aktive Prozessbearbeitung. Das gesperrte und jetzt
passive Teilsystem arbeitet nun vollständig unabhängig, aber
ohne die E/A-Baugruppen, die ja vom Mastersystem benötigt
werden.
Der Simplexbetrieb mit 2 unabhängigen Systemen erlaubt es,
neue Anwenderprogramme zu strukturieren oder zu laden, zu
testen und gegebenenfalls durch Hardware-Umschaltung probeweise oder auch für immer den Prozess bearbeiten zu lassen.
Diese Flexibilität vermeidet unerwünschte Prozessstillstandszeiten bei Umstellung der Automatisierungsstruktur.
Der Backup eines passiven Teilsystems (Übergang vom Simplex- auf Duplexbetrieb mit übernahmebereitem Reservesystem) wird vom Bediener ausgelöst und läuft ohne Beeinflussung der Online-Bearbeitung des Mastersystems ab. Er wird
durch automatische Synchronisierung abgeschlossen. Danach
steht das zweite Teilsystem wieder in Reserve und ist zur Übernahme der Masterschaft bereit.
Bei Anschluss an das Bussystem CS 275 verhält sich auch das
redundante System AS 235 H wie ein einzelner Teilnehmer.
Bezüglich der Anwendersoftware ist das Automatisierungssystem AS 235 H kompatibel zu den Automatisierungssystemen
AS 235 und AS 235 K, d.h., auf diesen Systemen erstellte und
ablauffähige Anwenderstrukturen sind uneingeschränkt auch im
Automatisierungssystem AS 235 H einsetzbar.
Wichtiger Hinweis:
Das Automatisierungssystem AS 235 H ist durch Fehlertoleranz und rückwirkungsfreien Aufbau auf hohe Zuverlässigkeit
und Verfügbarkeit optimiert. Es gehört jedoch – wie jedes andere einfache oder auch redundante speicherprogrammierbare System – nicht in die Klasse der speziellen, durch unabhängige Prüfstellen (z. B. TÜV) beglaubigten fehlersicheren
(fail-safe) Systeme.
Es ist deshalb bei der Automatisierung von sicherheitsrelevanten Prozessen oder Prozessabschnitten darauf zu achten,
dem System AS 235 H wie bei AS 235 / AS 235 K für diese
Bereiche geeignete Verriegelungsschaltungen oder Schutzsysteme zu unterlagern, die bei Fehlern im Automatisierungssystem einen eventuell möglichen gefährlichen Betriebszustand ausschließen.
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Systemarchitektur
Projektierung
Standard-Funktionsbausteine
Standard-Funktionsbausteine
Bausteine für binäre Verarbeitung
Zum Lösen der leittechnischen Aufgaben stehen in den Automatisierungssystemen vorkonfektionierte Funktionsbausteine bereit, die sog. Standard-Funktionsbausteine. Die Systeme
AS 235, AS 235 H und AS 235 K haben die gleichen standardisierten Funktionsbausteine für Messwerterfassung, Regeln,
Steuern, Rechnen und Überwachen.
Die in der Systemsoftware enthaltenen Standard-Funktionsbausteine werden mit Projektierungswerkzeugen durch Strukturieranweisungen aktiviert. Die Funktionsbausteine werden zu einer
Automatisierungsstruktur verbunden, die vom Zentralprozessor
des Automatisierungssystems zyklisch, zum Teil auch azyklisch
bearbeitet wird.
Die Konfiguration der Automatisierungsstruktur wird im allgemeinen grafisch mit dem Projektierungswerkzeug
PROGRAF AS+ erstellt (siehe auch Seite 2/9).
Die folgenden Tabellen listen die Standard-Funktionsbausteine
getrennt nach Aufgabengebieten auf.
Bausteine für analoge und digitale Verarbeitung
Typ
Bezeichnung
Funktion
SUM
Summierer
Y = X1 + X2 - X3 - X4
MUL
Multiplizierer
Y = X1 · X2
DIV
Dividierer
Y = X1/X2
RAD
Radizierer
Y=
LN
Logarithmierer
Y = KF · In | X |
EXP
Exponentialwert
Y = ex
Typ
Bezeichnung
Funktion
VU
UND
A = E1 ∧ E2 ∧ E3
VO
ODER
A = E1 ∨ E2 ∨ E3
VN
Negation
A=E
VM
Merker
Merker von binären Eingangssignalen (Flipflop)
VZ
Zeitverzögerer
Einschalt- und Ausschaltverzögerer
VS + STEP
STEP-M-Baustein
Frei programmierbar in STEP M
MPX
Multiplexer
Zur Versorgung der STEPBefehle im folgenden VS-/KSBaustein
BW
Binärauswahl
Auswahl der Zustandskombination von max. 3 Binärsignalen
INKU
Inkrementumsetzer
Setzt Analogwerte in Öffnungsoder Schließimpulse um
BCE
BCD-Eingabe
Umsetzen eines BCD-Signals in
einen Analogwert
BCA
BCD-Ausgabe
Umsetzen eines Analogwerts in
ein BCD-Signal
KA
Kettenanfang
Markiert den Beginn eines EIN/
AUS-Zweiges einer Untergruppensteuerung
wie KA, mit zusätzlichen Funktionen
Kettenablauf
Bedingungen eines Steuerschrittes, für Kraftwerksanlagen
wie KB, mit zusätzlichen Funktionen
KS
Kettenschritt
wie KB, für verfahrenstechnische
Anlagen
KV
Kettenverzweigung
Verzweigung einer Ablaufkette
auf max. 6 Zweige, bei verfahrenstechnischen Anlagen
KE
Kettenende
Letzter Baustein einer Ablaufkette
wie KE, mit zusätzlichen Funktionen
KAK
X oder Y = K
X
KB
KBK
ABS
Absolutwert
X=|X|
INT
Integrierer
Y=K·
DIF
Differenzierer
Y(s)/X(s) = (T·s)/(1 + (T·s/v))
PT
Verzögerer
Y(s)/X(s) = 1/(1 + T·s)
TOZ
Totzeit
Y(s)/X(s) = e-s·T
MIN
Minimalwertauswahl
Y = Minimum von X1, X2, X3
MAX
Maximalwertauswahl
Y = Maximum von X1, X2, X3
KEK
TOB
Totband
Y = X-TOBU für X < TOBU
0
für TOBU ≤X ≤TOBO
X-TOBO für X > TOBO
HA
Hilfsölautomatik
PLG
Polygonzug
Lineare Interpolation zwischen
6 Stützpunktpaaren
Steuert elektrische Hilfsölpumpen für Lagerölversorgung von
Aggregaten
HUP
Hupenbaustein
GW
Grenzwertmelder
Grenzwertkontrolle zwischen
2 Schaltpunkten
Anstoß von Signaleinrichtungen
(optisch und akustisch)
EAR
ASL
Analogwertschalter
Y = X1 für S = „0“
Y = X2 für S = „1“
Einzelanalogwertrangierer
Rangiert Analogwerte von Bausteinausgängen in GA-Bausteine
EBR
Einzelbitrangierer
SPEI
Analogwertspeicher
Speichern von max. 256 Analogwerten
Verschaltet einzelne Binärausgänge zu GB/GM-Datenbausteinen
UBR
Universalbinärrangierer
Verschaltet 16 Binärbausteine zu
GB/GM-Datenbausteinen
∫
X dt, K = 1/T
Siemens PLT 111 · 1999
2/5
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Systemarchitektur
Projektierung
Standard-Funktionsbausteine
Bausteine
für Verarbeitung mit
normierter Bedienung und Beobachtung
Typ
Bezeichnung
Funktion
R
Regler
PID-Regler, u.a. für Störgrößenaufschaltung; Nachführen von
Sollwert und Stellgröße; Grenzwertbildung
wie R,
mit zusätzlichen Funktionen
RN
M
Messwertüberwachung
V
Verhältnis
B
Bedienbaustein
Überwacht einen Messwert auf
3 Grenzwertpaare
Ergänzung eines Reglerbausteins für Grenzwertüberwachung
Begrenzung des Messwerts auf
die Fehlergrenzwerte
Bildung eines Verhältnisses, z.B.
bei einer Verhältnisregelung
Anteilsteller, z. B. bei Gleichlaufregelung oder zum Beeinflussen
der Führungsgröße einer Kaskade
Anzeigen von Analogwerten
(interne Rechenergebnisse, ...)
Bedienen von Analog- und
Binärwerten (Vorgabe von Konstanten, ...)
S
Steuerkopf
Bedienen und Beobachten einer
Ablaufkette in verfahrenstechnischen Anlagen
G
Untergruppensteuerung
GK
Gruppensteuerung
Bedienen und Beobachten von
Ablaufketten in Kraftwerksanlagen
wie G,
mit zusätzlichen Funktionen
A
Ausgabe für Binärdaten
Anzeigen und Bedienen eines
Binärwertes
F
Fensterbaustein
Anzeigen von 5 Messwerten;
jeder der 5 Messwerte wird auf je
ein Grenzwertpaar überwacht
FN
Fensterbaustein
Trend 1)
T
SR
Schreiber 1)
Anzeige und Grenzwertüberwachung von 5 Messwerten;
Vorgabe von 5 Grenzwertpaaren
mit je einer zugehörigen Hysterese sowie von 5 Messbereichen
für die Messwertanzeige
Anzeige des Trends zweier Messwerte in Balkendarstellung;
Zeitbasis zwischen 1,625 s und
36 h
Überblick über max. 4 Messreihen, als Strichkurven auf
dem Bildschirm dargestellt;
4 Grenzwertpaare zum Überwachen der Messwerte
C
Umschalter
Zum Umschalten von Binärsignalen, z. B. Hand-/Automatikbetrieb
PKM
Meldungserfassung
Erfasst projektierte Meldungen
von Binäreingabebaugruppe/
GB-Baustein
PKF
Meldungsfolgeanzeige 1)
Ausgabe der PKM-Meldungen;
Neumeldungen der PKM-Bausteine, Anzeige der Meldehistorie
1) Anzeigen in PROGRAF AS+
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Siemens PLT 111 · 1999
Datenbausteine
Typ
Bezeichnung
Funktion
GA
Datenbaustein für
globale Analogwerte
Abspeichern von 256 Analogwerten mit Fehler 10-9;
Abspeichern von Prozessabbild,
Vergangenheitswerten usw.
GB
Datenbaustein für
globale Binärwerte
Speichern und Abfragen von
256 Binärwerten;
vor allem für binäre Prozess-Einund -Ausgänge
GM
Datenbaustein für
globale Merker
Speichern und Abfragen von
256 internen Binärzuständen
GT
Datenbaustein für
globale Zeiten
(Timer)
Abspeichern und Bilden von Zeiten/Timer zum Durchführen zeitabhängiger Funktionen
FA
Datenfeldbaustein
für Analogwerte
Speichern von internen/externen
Analogwerten mit Fehler 10-9;
vor allem für interne Ergebnisse
FSA
Datenfeldbaustein
für Analogwerte
Speichern von internen/externen
Analogwerten mit Fehler 10-4;
vor allem für interne Ergebnisse
FB
Datenfeldbaustein
für Binärdaten
Speichern von internen/externen
Binärwerten; Erweiterung der
GB-/GM-Bausteine
FC
Datenfeldbaustein
für Zeichen
Speichern von alphanumerischen Zeichen (Texten)
Bausteine für Signalaustausch über CS 275
Typ
Bezeichnung
Funktion
AKS
Analogkoppelsendebaustein
Übertragung von max. 28 Analogwerten und verkürzter Uhrzeit
(Minuten und Sekunden) von
einem AS 235 zu max. 6 oder 32
Empfängern (AKE-Bausteinen)
AKE
Analogkoppelempfangsbaustein
Empfang von max. 28 Analogwerten über CS 275 aus dem
Datensatz eines AKS-Bausteins
eines anderen Busteilnehmers
BKS
Binärkoppelsendebaustein
Senden von max. 128 Binärsignalen und verkürzter Uhrzeit
von einem AS 235 zu max.
6 oder 32 Empfängern (BKEBausteine)
BKE
Binärkoppelempfangsbaustein
Empfang von max. 128 Binärwerten über CS 275 aus dem
Datensatz eines BKS-Bausteins
eines anderen Busteilnehmers
ZKS
Zeichenkoppelsendebaustein
Senden von max. 4 Zeichenstrings S16 von einem AS 235 an
max. 6 oder 32 Empfänger (ZKEBausteine)
ZKE
Zeichenkoppelempfangsbaustein
Empfang von max. 4 Zeichenstrings S16 von einem anderen
Automatisierungssystem
MKS
Meldekoppelsendebaustein
Senden von 32 Binärsignalen als
Meldung (mit Uhrzeit der Änderung eines Signals von 0→1 oder
1→0) an andere Busteilnehmer
MKE
Meldekoppelempfangsbaustein
Empfangen von 32 Binärsignalen
eines MKS-Bausteins und Uhrzeit des Sendezeitpunktes, die
von einem anderen Busteilnehmer über den Anlagenbus
CS 275 gesendet werden
SKS
Status-Koppelsendebaustein
Übergeben von Statusinformationen an übergeordnete Systeme
(Operator System, Rechner)
PLPS
Parameter lesen und
schreiben
Lesen oder Schreiben von bis zu
20 Parameter aus einem busgekoppelten System AS 235
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Systemarchitektur
Projektierung
Standard-Funktionsbausteine
Treiberbausteine für E/A-Baugruppen
Typ
Bezeichnung
Funktion
Für Baugruppen
Bestell-Nr.
AE
Analogeingabe
AR
Analogeingaberangierer
Erfassen eines peripheren Analogsignals über einen Kanal einer Analogeingabebaugruppe (0 bis 20 mA, 4 bis 20 mA, 0 bis ± 10 V; Widerstandsthermometer Pt 100, Thermoelemente) oder einer Analogeingabebaugruppe
der SIMATIC-S5-Automatisierungssysteme (Gerätereihe U)
Erfassen von 8 analogen Prozessgrößen, Umwandeln in physikalische Messgrößen; Abspeichern in GA-Bausteine oder direkte Verschaltung
6DS1 701-8AA, -8AB
6DS1 730-8AA
6DS1 731-8AA/-8BA/
-8EA/-8FA/-8RR +
6DS1 703-8AB, -8RR
6DS1 700-...
6DS1 321-8AA 1)
AA
Analogausgabe
Ausgabe eines Analogsignals über einen Kanal einer Analogausgabebaugruppe oder einer Analogausgabebaugruppe der SIMATIC-S5-Automatisierungssysteme (Gerätereihe U)
6DS1 702-8AA, -8RR
6DS1 321-8AA 1)
BEI
Binäreingabe
BRA
Binärrangierer
Erfassen von Binärsignalen über eine Binäreingabebaugruppe; Abspeichern
der Binärsignale im GB-Baustein
Erfassen von 8 Binärsignalen über eine Binäreingabebaugruppe
Rangieren der Signale in angegebene Verschaltungsadressen
6DS1 601-...
6DS1 602-...
6DS1 615-8AA
BAU
Binärausgabe
Ausgabe von max. 32 Binärsignalen auf eine Binärausgabebaugruppe
6DS1 603-...
6DS1 604-8AA
6DS1 605-8BA
RZ
Eingabebaustein für zweikanalige Regler
Ausgabebaustein für zweikanalige Regler
Erfassen von Analog- und Binärsignalen eines Kanals einer zweikanaligen
Reglerbaugruppe
Übergeben des von einem Reglerbaustein R oder RN kommenden Stellinkrements ΔY oder Sollwertinkrements ΔW an einen Kanal einer Reglerbaugruppe
6DS1 402-...
6DS1 403-...
BU8
BinärgeberÜberwachungsbaustein
Erfassen und Überwachen von 8 Binärsignalen über eine
Binäreingabebaugruppe
6DS1 620-8AA
6DS1 621-8AA
BU16
BinärgeberÜberwachungsbaustein
Erfassen und Überwachen von 16 Binärsignalen über eine
Binäreingabebaugruppe
6DS1 600-8AA
ZE
DR
Zählimpulseingabe
Ein-/Ausgabe für Drehzahlregler
Erfassen eines Kanals einer Zählimpulseingabebaugruppe
Erfassen von Signalen der Anschaltbaugruppe und Übergeben von Signalen
an die Anschaltbaugruppe
6DS1 607-8AB
6DS1 303-8AA 2)
E110
Binäreingabe für SIMATICS5-Eingabebaugruppen
Einlesen von 16 Binärwerten einer Anschaltbaugruppe für Eingabebaugruppen der SIMATIC-S5-Automatisierungssysteme S5-110 oder für Eingabebaugruppen der SIMATIC-S5-Automatisierungssysteme (Gerätereihe U) oder für
Standard-Binäreingabebaugruppen
6DS1 310-8AA/8AB 1)
6DS1 321-8AA 1)
6DS1 600-8AA
6DS1 601-8BA
6DS1 602-8..
6DS1 615-8AA
A110
Binärausgabe für
SIMATIC-S5-Ausgabebaugruppen
Ausgabe von 16 Binärwerten einer Anschaltbaugruppe für Ausgabebaugruppen der SIMATIC-S5-Automatisierungssysteme S5-110 oder für Ausgabebaugruppen der SIMATIC-S5-Automatisierungssysteme (Gerätereihe U) oder für
Standard-Binärausgabebaugruppen
6DS1 310-8AA/8AB 1)
6DS1 321-8AA 1)
6DS1 603-8..
6DS1 604-8AA
6DS1 605-8BA
S5KE
Kopplung zu S5
- Empfangen
Erfassen von Signalen der Anschaltbaugruppe über Telegramme mit Punktzu-Punkt-Kopplung
6DS1 333-8AB 1)
S5KS
Kopplung zu S5
- Senden
Übergeben von Signalen an die Anschaltbaugruppe über Telegramme mit
Punkt-zu-Punkt-Kopplung
6DS1 333-8AB 1)
AEF
Analogeingabe
(Feldmultiplexer)
Analogausgabe
(Feldmultiplexer)
Binäreingabe
(Feldmultiplexer)
Treiber zur Erfassung von Analogsignalen über die Feldmultiplexer-Analogeingabebaugruppen 2)
Treiber zur Erfassung von Analogsignalen über die Feldmultiplexer-Analogausgabebaugruppen 2)
Treiber zum Erfassung von Binärsignalen über die Binärsignaleingabebaugruppen des Feldmultiplexers sowie zum Erfassen von Störsignalen der
Binär-E/A-Baugruppen des Feldmultiplexers 2)
Treiber zur Ausgabe von Binärsignalen über die Binärausgabesignalbaugruppen des Feldmultiplexers 2)
6DS1 706-8AA
6DS1 710-8AA
6DS1 711-8AA
6DS1 406-8AA/407-8AA
6DS1 610-8AA
6DS1 611-8AA
RZA
AAF
BEF
BAF
Binärausgabe
(Feldmultiplexer)
PRA
Prüfbare Relaisbaugruppe
Treiber zur Ausgabe von 16 Binärsignalen an eine prüfbare Relaisausgabebaugruppe
6DS1 606-8BA
PBE
Prüfbare Binäreingabe
Erfassen von Binärsignalen über eine prüfbare Binäreingabebaugruppe und
Übergabe der Binärsignale in Binärwertfelder
6DS1 618-8CA
6DS1 612-8AA
1) Koppelbaugruppe
2) nicht mehr lieferbar
Siemens PLT 111 · 1999
2/7
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Systemarchitektur
Projektierung
Standard-Funktionsbausteine
Treiberbausteine
für strukturierbare
TELEPERM ME-E/A-Baugruppen
Typ
Bezeichnung
Funktion
Für Baugruppen
Bestell-Nr.
MSB
Motor/Ventil- und Stellantriebssteuerung
Erfassen und Übergeben von Binärsignalen an die binäre Rechenbaugruppe
6DS1 717-8AA/-8RR
+ 6DS1 719-8AA/-8RR
TVB
Vorwahl- und Teilsteuerung
Erfassen und Übergeben von Binärsignalen an die binäre Rechenbaugruppe
zum Bedienen und Beobachten einer Vorwahl- oder Teilsteuerung
6DS1 717-8AA/-8RR
BRBK
Organisations- und BinärEin/Ausgabe-Baustein
Erfassen von Binärsignalen aus dem Merkerbereich der binären Rechenbaugruppe, Koordinieren zusammen mit ABR, MSB oder TVB
6DS1 717-8AA/-8RR
ABR
Analogeingabe und
Analogausgabe
Erfassen und Übergeben von Analogsignalen über die binäre Rechenbaugruppe an die analoge Erweiterungsbaugruppe
6DS1 717-8AA/-8RR
+ 6DS1 720-8AA
REN
Analog-Binärein- und -ausgabe
Erfassen und Übergeben von Analog- und Binärsignalen der analogen
Rechenbaugruppe
6DS1 715-8BB
RSK
RSKB
Reglerbaugruppen-Treiber
Bedienbaustein für RSKBaustein
Erfassen der Signale 1- und 2-kanaliger strukturierbarer Reglerbaugruppen
Zum Bedienen und Beobachten strukturierbarer Reglerbaugruppen, zusammen mit RSK-Baustein
6DS1 408-8BB
6DS1 410-8BB
6DS1 411-8AA/-8RR
6DS1 412-8AA/-8RR
Treiberbausteine
für E/A-Baugruppen
mit normierter Anzeige
Typ
Bezeichnung
Funktion
Für Baugruppen
Bestell-Nr.
RE
Regler, einkanalig
Erfassen von Signalen der einkanaligen Reglerbaugruppen; Übergeben von
Befehlen und normierten Inkrementen an die Reglerbaugruppen
wie RE, mit zusätzlichen Funktionen
6DS1 400-8BA
(S-Regler)
6DS1 401-8BA
(K-Regler)
Einzelsteuerung, Motor
Erfassen von Signalen der Einzelsteuerungsbaugruppen und Bereitstellen von
Signalen an den Binärausgängen, z.B. für eine Untergruppensteuerung;
Übergeben von Befehlen an die Einzelsteuerungsbaugruppen
wie EM, mit zusätzlichen Funktionen
6DS1 500-8BA
6DS1 502-8BA
EV
EK
Einzelsteuerung, Ventil
wie EM, für die entsprechenden Baugruppen
wie EV, mit zusätzlichen Funktionen
6DS1 501-8BA/-8BB
6DS1 503-8BA
DZ
Dosierzähler
Erfassen von Signalen der Dosierzählerbaugruppen (2/4 Kanäle);
Bereitstellen dieser Signale an den Ausgängen des Bausteins;
Übergeben von Befehlen und normierten Analogwerten
6DS1 613-8BB
EG
Einzelsteuerungsbaugruppen
(4 bis 8 Kanäle)
Erfassen von Signalen der Baugruppen;
Bereitstellen dieser Signale an den Binärausgängen;
Übergeben von Befehlen
6DS1 504-8AA
6DS1 505-8AA
FM
Feldmultiplexer
Erfassen von Signalen eines Kanals der Anschaltbaugruppe für Feldmultiplexer FM 100 1); Übergeben von Signalen an die Baugruppe
6DS1 304-8AA
6DS1 304-8BB
RK
EM
EU
1) nicht mehr lieferbar
2/8
Siemens PLT 111 · 1999
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Systemarchitektur
Projektierung
Standard-Funktionsbausteine
Ausgabebausteine für Drucker und Prozessmonitor
Testbausteine
Typ
Bezeichnung
Funktion
Typ
Bezeichnung
Funktion
GP
Gruppenbild
Aufbau der Bildhierarchie:
Bereichsfeld und Gruppenbild
TANZ
Test-Anzeige
MEL
Melden
Ausgabe von projektierten Klartextmeldungen mit Uhrzeit (Auflösung 1 s);
auch Standardfunktionsbausteine wie z.B. der M-Baustein erzeugen Meldungen
Beobachtung von Binär- und
Analogvariablen;
selektive Bedienung der Variablen möglich (max. je 16 Analogund Binärvariablen innerhalb
eines Standardbildes)
TUEB
Test-Überwachung
Zur Ablaufbeobachtung von
TML-Programmen für:
• zyklische Ablaufbeobachtung
• einmalige Beobachtung eines
Programm-Durchlaufs
(bis zu 248 TML-Programme
überwachbar)
SYST.
WART
Test und Wartung
Menügeführte Aufrufe von Wartungsunterprogrammen:
• Umschalten XB,
• Zustand Kopplungen CS 275,
• Fehlermeldung aktivieren,
• TML,
• Nachladen und selektives
Archivieren
• Systemeinstellungen
BILD
+LAYO
Bildausgabe
Ausgabe von anlagenspezifischen Bildern
PROT
+LAYO
Protokollausgabe
Ausgabe von anlagenspezifischen Protokollen auf Drucker
PKF
Prozesskopplung/
Meldefolgeanzeige
Ausgabe von PKM-Meldungen
Organisationsbausteine
Typ
Bezeichnung
Funktion
XB
Bearbeitung,
zyklisch
Zum Sperren/Freigeben einer
Gruppe von Funktionsbausteinen und zum Freigeben jedes
n-ten Zyklus
XA
Bearbeitung,
azyklisch
Zum Sperren/einmaligen Freigeben einer Folge von Funktionsbausteinen
Beim Einbau in Alarmebene
(ZYK 1) als ALARM-Baustein:
1 x Durchlaufen der anschließenden Bausteinfolge
XZ
Zeitstart
Zum zeitabhängigen Ein-/Ausschalten von XB-Bausteinen
FUTA
Funktionstasten
Zum Ein-/Ausschalten von XA-/
XB-Bausteinen per Bedienung
RNAM
Namensänderung
Änderung von Typ- oder
Bausteinnamen
APRO+
PROB
TML-Anschluss (von
PROBLEM-Bausteinen)
Zum „Einbauen“ eines anwenderspezifischen TML-Programms in die Ablaufliste
Siemens PLT 111 · 1999
2/9
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
3/2
Allgemeines
3/3
3/6
3/7
3/8
3/8
3/8
Grundschrank
Bestelldaten Grundschrank
Optionen für Grundschrank
Erweiterungsschrank
Bestelldaten Erweiterungsschrank
Optionen für Erweiterungsschrank
3/9
3/14
3/15
3/16
3/17
3/17
Grundschrank
Bestelldaten Grundschrank
Optionen für Grundschrank
Erweiterungsschrank
Bestelldaten Erweiterungsschrank
Optionen für Erweiterungsschrank
3/18
3/20
3/20
Grundsystem
Bestelldaten AS 235 K
Optionen AS 235 K
3/21
3/22
3/22
Erweiterungssystem ES 100 K
Bestelldaten ES 100 K
Optionen ES 100 K
3/23
3/23
Standardschränke und Zubehör
Bestelldaten Systemschrankzubehör
Zulässige Wärmebelastung
Standardschränke IP 20
ohne Wärmeaustauscher
Standardschränke IP 54
mit Wärmeaustauscher
AS 235
AS 235 H
AS 235 K
ES 100 K
Standardschränke
3/25
3/26
3/27
Prozessanschlusstechnik
3/28
Prozessanschlusstechnik
3/29
Standard-E/A-Geräte an AS 235 /
AS 235 K
Anschluss Personal Computer
Anschluss Prozess- und
Parallelmonitore
Standard-E/A-Geräte an AS 235 H
Steckleitungsübersicht
Anschlusspläne
3/30
3/31
3/32
3/34
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3/1
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
Allgemeines
AS 235 K
Automatisierungssysteme
ES 100 K
ES 100 K
EE4
GE
AS 235
EE5
ES 100 K
weitere
ES 100 K,
max. 4
EE1
EE6
EE2
EE3
ES 100 K
a Dezentraler Aufbau:
Automatisierungssystem AS 235 K,
erweiterbar durch max. 8 Erweiterungssysteme ES 100 K
b
Zentraler Aufbau: Automatisierungssystem AS 235 mit
Grund- und Erweiterungsschrank, max. 6 Erweiterungseinheiten
EE Erweiterungseinheit
GE Grundeinheit
Bild 3/1 Dezentraler und zentraler Aufbau von Automatisierungssystemen AS 235
Allgemeines
Das Automatisierungssystem AS 235 wird in drei verschiedenen
Ausführungen angeboten:
• Schrankausführung AS 235,
• Hochverfügbare Schrankausführung AS 235 H und
• Kompaktausführung AS 235 K.
Bei den Automatisierungssystemen AS 235 und AS 235 H sind
die E/A-Baugruppen in 6 U hohen Baugruppenträgern des Einbausystems ES 902, den Erweiterungseinheiten, untergebracht,
die ausschließlich für Schrankeinbau geeignet sind. In der
Grundeinheit AS 235 sind zusätzlich noch Steckplätze für 6 E/ABaugruppen vorhanden.
Die Erweiterungseinheiten werden in der für die Lösung der jeweiligen Automatisierungsaufgabe benötigten Anzahl zunächst
in den Grundschrank der Systeme AS 235/AS 235 H eingebaut.
Ist der Grundschrank voll bestückt, werden die übrigen Erweiterungseinheiten im Erweiterungsschrank untergebracht.
Das Hauptauswahlkriterium für das System AS 235 H ist die
Hochverfügbarkeit.
Die Kompaktausführung AS 235 K ist das kleinste, voll funktionsfähige Automatisierungssystem AS 235. Sie ist auf einem
15 U 1) hohen Baugruppenträger des Einbausystems ES 902
(DIN 41494) montiert, der wiederum in ein Stahlblechgehäuse
der Schutzart IP 21 eingebaut ist. Das Gehäuse ist für Wandmontage vorgesehen.
Das Grundsystem des Automatisierungssystems AS 235 K verfügt über 6 Steckplätze für E/A-Baugruppen. Darüber hinaus
können max. 8 eigenständige, kompakte Erweiterungssysteme
ES 100 K angeschlossen werden, wodurch sich die Zahl der insgesamt einsetzbaren E/A-Baugruppen auf 108 erhöht.
Die Erweiterungssysteme ES 100 K können bis max. 500 m vom
Automatisierungssystem AS 235 K entfernt aufgestellt werden.
Aufgrund dieser Tatsachen eignet sich das System AS 235 K vor
allem für dezentralen Aufbau (Bild 3/1a) in kleinen und mittleren
Anlagen oder als Stand-alone-System.
Insgesamt kann ein System AS 235 auf diese Weise mit bis zu
90 und ein System AS 235 H mit bis zu 91 E/A-Baugruppen
ausgerüstet werden. Abweichend von der Standardkonfiguration kann die Anzahl der nutzbaren E/A-Steckplätze duch
zusätzlichen Einsatz von Erweiterungssystemen ES 100 K auf
max. 114 (AS 235) bzw. max. 103 (AS 235 H) erhöht werden.
Die in Schränke eingebauten Automatisierungssysteme AS 235
und AS 235 H sind im Gegensatz zum Automatisierungssystem
AS 235 K vor allem für räumlich zentralen Aufbau (Bild 3/1b) vorgesehen.
1) 1 U entspricht 44,5 mm.
3/2
Siemens PLT 111 · 1999
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
AS 235
Grundschrank
Automatisierungssystem AS 235
Kommunikation
über Anlagenbus CS 275
Das Automatisierungssystem AS 235 ist die Schrankausführung
dieser Automatisierungssystem-Reihe. Bestellbar ist es in Form
von 2 Bestelleinheiten: Grund- und Erweiterungsschrank:
GE
Der Grundschrank ist der Hauptbestandteil des Automatisierungssystems AS 235. Er enthält alle für die Funktion des AS 235
erforderlichen Komponenten. Er ist deshalb auch einzeln, d.h.
ohne Erweiterungsschrank, einsetzbar.
SV
SV M
L
6 E/ABaugruppen
Mit dem Erweiterungsschrank wird die Anzahl der Steckplätze
für E/A-Baugruppen erhöht. Er ist nur in Verbindung mit dem
Grundschrank betreibbar und kann mit max. 3 Erweiterungseinheiten ausgestattet werden. Mit dem Erweiterungsschrank lässt
sich die Anzahl der Steckplätze für E/A-Baugruppen im Grundschrank (48) auf insgesamt max. 90 erhöhen.
ZE
E/A-Bus
Grundschrank
EE
Der Grundschrank besteht aus folgenden Hauptkomponenten:
Grundeinheit
14 E/ABaugruppen
Die Grundeinheit des Automatisierungssystems AS 235 setzt
sich zusammen aus
• Baugruppenträger
– für Wire-Wrap-Anschlusstechnik
– für Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik
• Stromversorgungszeile mit
– Steckplätzen für Stromversorgungsund Meldelogikbaugruppen und
– 6 Steckplätzen für E/A-Baugruppen
• Stromversorgungsbaugruppe
– DC 24 V / DC 24 V
– DC 24 V / DC 5 V
• Meldelogikbaugruppe
• Zentraleinheit mit
– Zentralprozessorbaugruppe
– EDC-Speicherbaugruppe 4.000 Kbyte
– Pufferbatterie für Speicherbaugruppe
– Systemsoftware AS 235, Variante G
– Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 1
• Anschaltbaugruppe für Mini-Disketteneinheit
• Anschaltbaugruppe für Bedienkanal1
• Busabschlussbaugrupp
• Kabelkanal, 2 U hoch
• Blende mit Verdrahtungskanal
• Leitungssatz für Stromversorgung u. Meldung
6DS9 026-8AB
6DS9 026-8AA
C79451-A3260-A25
C79451-Z1359-U9
6DS1 901-8BA
6DS1 140-8AA
6DS1 844-8FA
W79084-U1001-B2
6DS5 323-8AG
6DS1 312-8BB
6DS1 326-8BB
6DS1 330-8CA
C79458-L445-B20
6DS9 906-8AB
6DS9 927-8AA
6DS9 908-8CA
Der Baugruppenträger für die Grundeinheit des Systems AS 235
entspricht dem Einbausystem ES 902 und ist 10 U hoch. Er ist
das Trägersystem für die anderen Komponenten der Grundeinheit, die Anschaltbaugruppen für den Nahbus sowie für E/ABaugruppen. Die Prozesssignalleitungen für die 6 E/A-Baugruppen werden auf der Rückseite angeschlossen, die Steckleisten
sind je nach Ausführung mit Wire-Wrap-Anschlussstiften oder
Maxi-Termi-Point-Anschlüssen ausgestattet.
Sollen die auf den E/A-Steckplatz 6 führenden Prozesssignalkabel im Schrank ebenfalls in Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik
aufgelegt werden, ist eine Umsetzung über Schrankanschlusselemente SAE erforderlich. Diese sind getrennt zu bestellen.
Für die Versorgung der Grundeinheit mit DC 24 V wird die
Stromversorgungsbaugruppe C79451-A3260-A25 eingesetzt.
Auf dieser Baugruppe wird die Versorgungsspannung DC 24 V
gefiltert und zusätzlich abgesichert. Über 3 Steckdosen auf der
Baugruppen-Frontseite können 2 Prozessbedientastaturen und
eine Mini-Disketteneinheit mit DC 24 V versorgt werden.
Die Grundeinheit ist je nach Ausbau des Automatisierungssystems mit 1 oder 2 Meldelogikbaugruppen bestückt. Die Meldelogikbaugruppe ML1 ist dem Grundschrank zugeordnet. Die
Meldelogikbaugruppe ML2 wird nur dann benötigt, wenn das
System AS 235 aus Grundschrank und Erweiterungsschrank besteht sowie über eine Grundeinheit in Wire-Wrap-Anschlusstechnik verfügt. Bei der Grundeinheit mit Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik werden die Aufgaben der Meldelogikbaugruppe ML2
von der Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2 übernommen.
DR
EE
GE
ML
MO
PBT
ST
SV
UI
ZE
MO
(max. 6)
MO
Drucker
PBT, ST
Erweiterungseinheit
Grundeinheit
Meldelogikbaugruppe
Monitor
Prozessbedientastatur
DR
Strukturiertastatur
Stromversorgungsbaugruppe
Busumsetzereinheit
Zentralteil
Bild 3/2 Automatisierungssystem AS 235, Systemkonfiguration
Mit den Meldelogikbaugruppen werden die Spannungen L+, PM
(jeweils DC 24 V) und +5 V sowie die Leittechniksignale Übertemperatur, Tür-, Lüfter- und Reservekontakt überwacht und die
Schranklampen angesteuert.
Der Zentralprozessor ist speziell auf die Bearbeitung von Regelungs- und Steuerungsaufgaben sowie auf die Programmiersprache TML abgestimmt. Er unterteilt den RAM-Speicher und
unterscheidet Zugriffe auf
• den 1 Mbyte großen batteriegepufferten System-RAM-Bereich
für alle festen Systemdaten und -programme
• den ebenfalls batteriegepufferten 4.000 Kbyte großen RAMSpeicherbereich für alle Anwenderprogramme und -daten
sowie für variable Systemdaten und
• die Übergabespeicher der Anschaltbaugruppen für E/A-Bus,
Bedienkanal, Mini-Disketteneinheit und Nahbus.
Die Speicherbaugruppe mit Error Detection and Correction EDC
kann einen 1-Bit-Fehler beim Lesen korrigieren und zusammen
mit der Systemsoftware in der Speicherzelle eliminieren.
Die Anschaltbaugruppe für E/A-Bus stellt die Verbindung zwischen dem 8-bit-Zentralteilbus und dem E/A-Bus her. In der
Grundeinheit des Systems AS 235 sind bis zu 2 dieser Baugruppen steckbar:
• Die Anschaltbaugruppe für den E/A-Bus 1 (A) versorgt die auf
den Steckplätzen 1 bis 5 der Grundeinheit gesteckten E/ABaugruppen und die 3 Erweiterungseinheiten des Grundschranks. Sie ist immer erforderlich und gehört standardmäßig
zum Lieferumfang der Grundeinheit.
• Die Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2 (B) ist wahlweise zu bestellen. Sie verbindet über den E/A-Bus 2 (B) den Steckplatz 6
für E/A-Baugruppen in der Grundeinheit sowie die 3 Erweiterungseinheiten des Erweiterungsschranks mit der Zentraleinheit. Sie wird daher nur benötigt, wenn der Steckplatz 6 in
der Grundeinheit genutzt werden soll oder wenn neben dem
Grundschrank ein Erweiterungsschrank eingesetzt wird.
Siemens PLT 111 · 1999
3/3
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
AS 235
SV2
SV2
ML2
SV1
ML1
Grundschrank
SSO
GE
AS 235
BAB/DG
CPU
RAM
6
AMD
5
N-AS
4
BK1
3
EAB1
2
BK2
1
EAB2
EE4
EE5
EE1
Steckplätze
für E/A-Baugruppen
EE6
EE2
EE3
Grundeinheit AS 235
V1
V2
SI
AV
UI
Bus A
UI
Bus B
SVZ DC24V
BT
Grundschrank AS 235
Erweiterungsschrank AS 235
Stromverteilungszeile
AMD
AV
BAB
BK
BT
CPU
DG
EAB
EE
GE
Anschaltbaugruppe für Mini-Disketteneinheit
Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus
Busabschlussbaugruppe
Anschaltbaugruppe für Bedienkanal
Blinktaktgeber
Zentralprozessorbaugruppe
Diagnose-Schnittstelle
Anschaltbaugruppe für E/A-Bus
Erweiterungseinheit
Grundeinheit
ML
N-AS
RAM
SI
SSO
SV1
SV2
SVZ
UI
V
Meldelogikbaugruppe
Anschaltbaugruppe für 20-m-Nahbus
Speicherbaugruppe
Sicherungsautomaten
Sonderschnittstelle, nicht belegt
Stromversorgungsbaugruppe DC 24 V / DC 24 V
Stromversorgungsbaugruppe DC 24 V / DC 5 V
Stromverteilungszeile DC 24 V
Busumsetzereinheit
Einspeisediode
Bild 3/3 Automatisierungssystem AS 235, Aufbau
Standard-E/A-Geräte
Erweiterungseinheiten
Die Standard-E/A-Geräte wie Prozessmonitor, Prozessbedientastatur, Strukturiertastatur, Mini-Disketteneinheit sowie Protokoll- und Meldedrucker sind in Kapitel 5 beschrieben.
Je nach Umfang der Automatisierungsaufgabe lässt sich die Kapazität der Grundeinheit durch den Ausbau mit bis zu 6 Erweiterungseinheiten auf bis zu 90 Steckplätze für E/A-Baugruppen erhöhen.
Die Anschaltbaugruppen für Bedienkanal erzeugen die RGBSignale für die Prozessmonitore. Sie haben außerdem drei
20-mA-Linienstrom-Schnittstellen, an die die Prozessbedientastatur oder die Strukturiertastatur und 2 Drucker (Protokollund Meldedrucker) angeschlossen werden.
Die Anschaltbaugruppe für Bedienkanal 1 gehört zum Lieferumfang der Grundeinheit und ist immer erforderlich. Eine 2. Anschaltbaugruppe ist nur dann erforderlich, wenn 2 Bedienplätze
eingerichtet werden sollen, über die unabhängig voneinander
bedient und beobachtet oder strukturiert werden kann.
Die bestellbaren Konstellationen bei den Standard-E/A-Geräten
setzen sich zusammen aus:
• Prozessbedientastatur PBT 65 1
6DS3 305-8BA
• Strukturiertastatur
6DS3 303-8AA
mit Steckleitung, 1 m
6DS8 102-8AC
• Mini-Disketteneinheit mit Steckleitungen für
6DS3 900-8AE
Signalübertragung und Stromversorgung, je 3 m
• für Bedienkanal 2 zusätzlich:
– Anschaltbaugruppe für Bedienkanal 2
6DS1 330-8CA
– 3 Kabelabfangschellen
C79363-A3006-B10
– zweite Prozessbedientastatur PBT 65
6DS3 305-8BA
• wahlweise je Bedienkanal ein Prozessmonitor:
6GF6100-1BV
– Prozessmonitor SCM 2140-I 2)
1) Steckleitungen für Signalübertragung und Stromversorgung zusätzlich
bestellen, s. Seite 5/5 (Prozessbedientastatur)
2) Steckleitungen für Signalübertragung zusätzlich bestellen,
s. Seite 5/4 (Prozessmonitor)
3/4
Siemens PLT 111 · 1999
Die Erweiterungseinheiten EE1 bis EE3 sind über den E/ABus 1 (A) und die Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 1 (A) mit der
Zentraleinheit verbunden. Einbauort für diese Erweiterungseinheiten ist der Grundschrank. Die Erweiterungseinheiten EE4 bis
EE6 sind Bestandteil des Erweiterungsschranks und demzufolge über den E/A-Bus 2 (B) und die Anschaltbaugruppe für E/ABus 2 (B) an die Zentraleinheit angeschlossen.
Eine Erweiterungseinheit des Automatisierungssystems AS 235
besteht aus einem 6 U hohen Baugruppenträger mit Steckplätzen für 14 E/A-Baugruppen (jeweils 2 Standard-Einbauplätze
breit). Zur Verfügung stehen 2 Baugruppenträger mit unterschiedlicher Prozessanschlusstechnik für
• Maxi-Termi-Point-Verdrahtung, Anschlussstifte 0,8 mm x
2,4 mm (empfohlen bei Direktanschluss der Prozesskabel) oder
• Wire-Wrap-Verdrahtung, Anschlussstifte 1 mm x 1 mm (empfohlen bei Prozesskabelanschluss über Schrankanschlusselemente
SAE).
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
AS 235
Grundschrank
Bei der Bestellung der Erweiterungseinheiten kann gewählt werden, ob die Erweiterungseinheit EE1 allein, zusammen mit EE2
oder mit EE2 und EE3 geliefert werden soll. Geliefert werden folgende Komponenten:
• 1, 2 bzw. 3 Baugruppenträger
mit Steckplätzen für je14 E/A-Baugruppen
– für Wire-Wrap-Anschlusstechnik
– für Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik
• 1, 2 bzw. 3 Kabelkanäle, 2 U hoch
• 1, 2 bzw. 3 Blenden, 2 U hoch
• Leitungssatz für Stromversorgung
– bei EE1 allein
– für EE1 (mit weiteren EE kombiniert)
– für EE2
– für EE3
• Leitungssatz für E/A-Bus, + 5 V, 0 V
– bei EE1 allein
– bei EE1 und EE2
– bei EE1, EE2 und EE3
6DS9 002-8BB
6DS9 002-8BA
6DS9 906-8AB
6DS9 906-8BB
6DS9 908-8CA
6DS9 908-8CB
6DS9 908-8CC
6DS9 908-8CD
6DS9 911-8FA
6DS9 911-8FB
6DS9 911-8FC
Die Erweiterungseinheiten werden direkt von der Stromverteilungszeile im Grundschrank mit DC 24 V versorgt. Jede Erweiterungseinheit ist auf der Stromverteilungszeile einzeln mit 16 A
abgesichert. Die Versorgungsspannung DC 5 V für den E/A-Bus
wird der Stromversorgungsbaugruppe SV2 (C79451-Z1359-U9)
in der Grundeinheit entnommen und über den Steckleitungssatz
6DS9 911-8.. zugeführt.
Auf den E/A-Steckplätzen des Systems AS 235 können außer
den E/A-Baugruppen max. 2 Anschaltbaugruppen für 20-mNahbus N-V.24 gesteckt werden.
Zubehör zu den Erweiterungseinheiten siehe Bestelldaten „Weitere Optionen für Grundschrank AS 235“.
E/A-Baugruppen
Die E/A-Baugruppen bilden die Prozessschnittstelle des Automatisierungssystems AS 235. Sie umfassen Signalbaugruppen und
Funktionsbaugruppen, einschließlich Rechenbaugruppen. Eigenschaften, Funktion und Bestelldaten der E/A-Baugruppen
siehe Kapitel 4.
Die Grundeinheit des Systems AS 235 hat 6 Steckplätze für E/ABaugruppen. Zusätzlich können innerhalb des Grundschranks
in 3 Erweiterungseinheiten mit je 14 Steckplätzen weitere 42 E/ABaugruppen gesteckt werden. Bei Verwendung eines zusätzlichen Erweiterungsschranks mit max. 3 Erweiterungseinheiten
sind weitere 42 E/A-Baugruppen steckbar, so dass je AS 235 insgesamt max. 90 E/A-Baugruppen möglich sind.
Zusätzlich kann noch je E/A-Bus ein Erweiterungssystem
ES 100 K angeschlossen werden.
Bei der Projektierung ist zu beachten, dass die 16 A, mit denen
jede Erweiterungseinheit abgesichert ist, nicht überschritten
werden dürfen.
Die E/A-Baugruppen können codiert, gesteckt und mit beschriftetem Steckplatz geliefert werden. Vom Besteller werden hierzu
Anordnungs-, Bezeichnungs- und Anschlusspläne (inkl. Adressierungsangaben) benötigt.
• Codieren, Stecken und Beschriften
für 1 E/A-Baugruppe
6DS5 705-8AA
Versorgungskomponenten
Die Standard-Einspeiseeinheit DC 24 V des Systems AS 235
setzt sich zusammen aus:
• Stromverteilungszeile DC 24 V
6DS4 407-8CA
mit Steckplätzen für 2 Busumsetzereinheiten UI, 8 Sicherungsautomaten,
1 Einspeisediode, Klemmen- und Meldeleiste,
Überspannungsschutz
• Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus
6DS9 207-8AA
• Blinktaktgeber
6DS1 922-8AA
• 3 Schrankeinspeiseklemmen
C79165-A3012-D73
Die Stromverteilungszeile hat getrennte Sicherungsautomaten
für die Grundeinheit und bis zu 6 Erweiterungseinheiten im
Grund- und Erweiterungsschrank. Die wesentlichen Funktionen
der Stromverteilungszeile sind:
• Einspeisung der Versorgungsspannung DC 24 V in einen
Schrank oder eine Schrankgruppe
• Absicherung von L+ und PM für die Erweiterungseinheiten und
24-V-Wärmeaustauscher
• Getrennte Versorgung von 2 Busumsetzereinheiten mit
DC 24 V
• Zusammenfassung der Störungsmeldungen sowie
Ansteuerung der Schranklampen und der Schrankreihenlampe (AS 235 H)
• Zusammenführung der Schrankmeldungen für die Grundeinheit
• Erzeugung eines Blinktakts für E/A-Baugruppen des Prozessleitsystems TELEPERM ME
• Einspeisung eines externen Minutenimpulses
• Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus (z.B. für zentrale Strukturierung mit PROGRAF AS+).
Die Einspeisung von DC 24 V ist standardmäßig nicht redundant. Die Stromverteilungszeile ist jedoch für redundante Einspeisung von DC 24 V vorbereitet. Durch Einbau einer 2. Einspeisediode und eines Ergänzungssatzes, bestehend aus
Kondensator, einem Leitungssatz und 2 Schrankeinspeiseklemmen, die wahlweise zu bestellen sind, ist auch redundante Einspeisung von DC 24 V in den Schrank möglich.
Der Blinktaktgeber erfüllt 3 Funktionen:
• Erzeugen eines Blinksignals, das von E/A-Baugruppen des
Prozessleitsystems TELEPERM ME für die Störungsanzeige benötigt wird (Baugruppen siehe Kapitel 4),
• Signal für Lampentest über den Taster LT auf der Frontplatte
(Verdrahtung optionell),
• Potentialtrennung von externen Uhrzeitsynchronisiersignalen;
AS 235 ist mit einem 1-min-Uhrzeitimpuls synchronisierbar.
Buskomponenten
Über den Anlagenbus CS 275 können die Subsysteme
TELEPERM M im Entfernungsbereich bis 20 m (Nahbus) oder
bis 4 km (Fernbus) miteinander kommunizieren.
Der Nahbus ist standardmäßig redundant. Der Fernbus kann
wahlweise redundant ausgeführt werden.
Über den 20-m-Nahbus lassen sich bis zu 9 Teilnehmer als Nahbusinsel miteinander verbinden (jede Busumsetzereinheit Ul
zählt dabei auch als 1 Teilnehmer). Die Gesamtlänge der Steckleitungen darf 20 m nicht überschreiten.
Anschaltbaugruppen für 20-m-Nahbus (z.B. N-AS und N-V.24)
von Nahbusteilnehmern können über Steckleitungen 6DS8 2018.. frontseitig miteinander verbunden werden. Diese Steckleitungen sind nur einseitig mit einem Stecker versehen. Sie müssen
mit dem freien Ende 1:1 auf dem Stecker des benachbarten
Nahbus-Teilnehmers aufgelegt werden. Ist dort noch keine
Steckleitung gesteckt, wird zusätzlich ein Frontstecker 6DS9
200-8AA benötigt. Alternativ zur Kombination Steckleitung 6DS8
201-8.. und Frontstecker kann auch die Steckleitung 6DS8 2058.. mit 2 Steckern verwendet werden.
Über den Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus in der Stromverteilungszeile besteht die Möglichkeit, einen Personal Computer anzuschließen. Dieser ist jedoch vorher über eine Steckleitung
6DS8 201-8.. oder bei Fernbusanschluss über eine Steckleitung
6DS8 204-8LC / 6DS9 201-8CA (siehe Anschalteinheit) in den
Nahbus zu integrieren. In Verbindung mit dem Engineeringwerkzeug PROGRAF AS+ kann das AS 235 zentral strukturiert und
rückdokumentiert werden (vgl. Kapitel 2).
An einen einfachen Fernbus wird das AS 235 über die Anschalteinheit für einfachen Fernbus angeschlossen.
Das AS 235 ist auch an einem redundanten Fernbus betreibbar.
Dazu werden 2 Busumsetzereinheiten Ul und 2 Anschlussplatten
AF „Fernbus“ eingebaut. Zum Anschluss an einen redundanten
Fernbus ist die Anschalteinheit für redundanten Fernbus erforderlich.
Siemens PLT 111 · 1999
3/5
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
AS 235
Bestelldaten Grundschrank
Bei der Standard-Bestellkonfiguration kann unter „Versorgungsund Buskomponenten“ neben der Einspeiseeinheit eine zusätzliche Anschalteinheit für einfachen oder redundanten Fernbus
gewählt werden. Die Anschalteinheit besteht aus:
• Anschaltbaugruppe für 20-m-Nahbus N-AS
• Busumsetzereinheit UI
(2 x bei redundantem Fernbus)
• Anschlussplatte AF „Fernbus“
(2 x bei redundantem Fernbus)
• für einfachen Fernbus:
Steckleitung mit 3 Steckern zur Verbindung
der N-AS mit Busumsetzereinheit 1 sowie
Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus
• für redundanten Fernbus:
Steckleitung mit 4 Steckern zur Verbindung
der N-AS mit Busumsetzereinheit 1 und 2
sowie Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus
6DS1 223-8AC
6DS4 400-8AB
6DS9 203-8DA
6DS8 204-8LC
6DS9 201-8CA
Außer einer Anschalteinheit für einfachen oder redundanten
Fernbus wird zur Realisierung eines Fernbusses noch das entsprechende Fernbuskabel benötigt. Dieses wird auf der Anschlussplatte AF aufgelegt und verbindet die einzelnen Busteilnehmer über Entfernungen bis 4 km miteinander.
Bestelldaten für Fernbuskabel siehe Kapitel 6.
Systemschränke
Die Systemschränke (weitere Informationen siehe Seite 3/23)
werden mit 2 Schranklampen und Prüftaster geliefert und bestehen aus folgenden Komponenten:
• Standardschrank
– IP 20, 2200 x 900 x 400
– IP 54, 2200 x 900 x 600
– IP 20, 2200 x 900 x 600
• Transportösen (4 Stück)
• Leitungssatz für Anschluss der Schranklampe
• Türkontakt mit Befestigungsteilen und
Anschlussleitungen
• Kabelkanal, horizontal für E/A-Bus
• Kabelkanal, vertikal
• Satz Teile (Schirmplatte)
• Thermostaten, verdrahtet
• Leitung mit Befestigungsteilen
• Kabelabfangschiene
6DS9 300-8AA
6DS9 310-8AB
6DS9 302-8AA
6DS9 906-8CA
6DS9 912-8AA
C79165-A3012-D83
6DS9 906-8PA
C79165-A3012-D51
C79165-A3012-D41
C79165-A3012-D81
C79165-A3012-D129
C79165-A3012-D128
Der Standardschrank IP 54 mit Wärmeaustauscher wird darüber
hinaus mit zusätzlichen Komponenten geliefert:
• Stromverteilungseinheit AC 230 V
mit Netzfilter
• Leitung für Überwachung des
Wärmeaustauschers
• Verbindungskabel Netzfilter nach
Motoreinspeiseklemmen
6DS4 408-8AA
C79195-A3828-H230
C79195-A3205-B93
Seitenwände oder Trennwände für die Standardschränke siehe
Schrankzubehör auf Seite 3/23.
Systemdokumentation
Mit dem AS 235-Grundschrank ist eine deutsche oder englische
Systemdokumentation bestellbar. Sie besteht aus:
• Gerätehandbücher
– „Automatisierungssystem AS 235“
– „Funktionsbaugruppen“, Teil 1 und 2
– „Signalbaugruppen“
– „Koppel- und Rechenbaugruppen“
– „Bussystem CS 275“
• Beschreibung „Automatisierungssysteme
AS 235, AS 235 H und AS 235 K, Variante G“,
Band 1 bis 3
• Handbuch „Hinweise und Richtlinien für
Planung, Installation und Betrieb“
C79000-G8000-C295
C79000-G8000-C30
C79000-G8000-C31
C79000-G8000-C32
C79000-G8000-C6
C79000-G8000-C416
C79000-G8000-C417
Bei der englischen Systemdokumentation wird der Mittelblock
der Einzelbestellnummern durch „.....-G8076-...“ ersetzt.
• Tabellenheft AS 235 / AS 235 H / AS 235 K
deutsch, bei Bedarf separat zu bestellen
.
C79000-N8000-C1
Siehe auch Bestellhinweise im Anhang (Seite 8/2) mit Hinweisen zur
Bestellung von Komplettsystemen und Optionen.
3/6
Siemens PLT 111 · 1999
Bestelldaten
Automatisierungssystem
AS 235, Grundschrank
Grundeinheit
• ohne Grundeinheit
• Grundeinheit 4 Mbyte, WireWrap-Anschlusstechnik
• Grundeinheit 4 Mbyte, MaxiTermi-Point-Anschlusstechnik
Standard-E/A-Geräte
• ohne Standard-E/A-Geräte
• für Bedienkanal 1:
Prozessbedien- und Strukturiertastatur, Mini-Disketteneinheit
– ohne Prozessmonitor
– mit Prozessmonitor
• Bedienkanal 2: 2 Prozessbedientastaturen, Strukturiertastatur
und Mini-Disketteneinheit
– ohne Prozessmonitor
– mit 2 Prozessmonitoren für
– Bedienkanal 1 und 2
Option:
Erweiterungseinheiten
• ohne Erweiterungseinheit
• Erweiterungseinheit EE1,
Wire-Wrap-Anschlusstechnik
• Erweiterungseinheit EE1, MaxiTermi-Point-Anschlusstechnik
• Erweiterungseinheiten EE1 und
EE2, Wire-Wrap-Anschlusstechnik
• Erweiterungseinheiten EE1 und
EE2, Maxi-Termi-PointAnschlusstechnik
• Erweiterungseinheiten EE1, EE2
und EE3, Wire-Wrap-Anschlusstechnik
• Erweiterungseinheiten EE1, EE2
und EE3, Maxi-Termi-PointAnschlusstechnik
Option: Versorgungs- und
Buskomponenten
• ohne Komponenten
• Einspeiseeinheit DC 24 V für einfache Einspeisung
• Einspeiseeinheit DC 24 V für einfache Einspeisung und
Anschalteinheit für Fernbus
• Einspeiseeinheit DC 24 V für einfache Einspeisung und
Anschalteinheit für redundanten
Fernbus
Option:
Systemschränke
• ohne Schrank
• Standardschrank, 400 mm tief,
Schutzart IP 20, ohne Wärmeaustauscher
• Standardschrank, 600 mm tief,
Schutzart IP 54, mit Wärmeaustauscher
• Standardschrank, 600 mm tief,
Schutzart IP 20, ohne Wärmeaustauscher
Option:
Systemdokumentation
• ohne Systemdokumentation
• deutsche Dokumentation
• englische Dokumentation
Bestell-Nr.
6DS2 124-
-
0
7
8
X
A
M
C
N
X
A
B
C
D
E
F
0
1
2
3
0
1
2
3
0 X
0 D
0 E
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
AS 235
Optionen für Grundschrank
Bestelldaten
Bestell-Nr.
Optionen für Grundschrank
AS 235
Grundeinheit
Pufferbatterie für Speicherbaugruppe
Anschaltbaugruppe für
E/A-Bus 2
Erweiterungseinheiten
Zum Nachrüsten von Erweiterungseinheiten EE2 und EE3:
Baugruppenträger für
Erweiterungseinheit
mit Befestigungsteilen und Steckplätzen für 14 E/A-Baugruppen
• Wire-Wrap-Anschlusstechnik
• Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik
Zubehör für EE2:
Leitungssatz für Stromversorgung der EE2
Leitungssatz für E/A-Bus
Kabelkanal
Blende
Zubehör für EE3:
Leitungssatz für Stromversorgung der EE3
Leitungssatz für E/A-Bus
Kabelkanal
Blende
Busanschluss weiterer Teilnehmer über 20-m-Nahbus
Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus N-V.24 1)
bei Standardkonfiguration ohne
Fernbusanschluss:
Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus N-AS
Steckleitung für Nahbus
mit 1 Stecker
0,3 m
0,5 m
1,5 m
5,0 m
2)
Frontstecker
bei Standardkonfigurationen mit
Fernbusanschluss:
Steckleitung für Nahbus
mit 1 Stecker
Anschluss an einfachen
Fernbus
Busumsetzereinheit UI
Anschlussplatte AF „Fernbus“
Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus N-AS
Steckleitung mit 3 Steckern 3)
zum Verbinden von N-AS mit Busumsetzereinheit 1
W79084-U1001-B2
6DS1 312-8BB
6DS9 002-8BB
6DS9 002-8BA
6DS9 908-8CC
6DS9 911-8FB
6DS9 906-8AB
6DS9 906-8BB
6DS9 908-8CD
6DS9 911-8FC
6DS9 906-8AB
6DS9 906-8BB
6DS1 202-8AB
6DS1 223-8AC
6DS8 201-8MB
6DS8 201-8SB
6DS8 201-8EC
6DS8 201-8SC
6DS9 200-8AA
6DS8 201-8.. (siehe oben)
Bestelldaten
Anschluss an redundanten
Fernbus
bei Standardkonfigurationen
6DS2 124-...2.
Busumsetzereinheit UI
Anschlussplatte AF „Fernbus“
bei Standardkonfigurationen
6DS2 124-...1.
2 Busumsetzereinheiten UI
2 Anschlussplatten AF „Fernbus“
Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus N-AS
Steckleitung mit 4 Steckern
zum Verbinden von N-AS mit Busumsetzereinheiten 1 und 2 sowie
dem Anschlussverteiler für 20-mNahbus
Bestell-Nr.
6DS4 400-8AB
6DS9 203-8DA
6DS4 400-8AB
6DS9 203-8DA
6DS1 223-8AC
6DS9 201-8CA
Fernbuskabel
siehe Seite 6/6
Redundante Einspeisung von
L+ und M
Einspeisediode 80 A
Teilesatz für redundante
Einspeisung
mit 2 Schrankeinspeiseklemmen,
Kondensator und Leitungssatz
Option:
Systemschränke
Lüfterbaugruppe DC 24 V
(komplett)
Einbausatz/Nachrüstsatz für
Grundschrank AS 235
• für Montage unterhalb der
Grundeinheit (Ersteinsatz)
• für Montage unterhalb der
Grundeinheit (Nachrüstung)
bei Stromverteilungszeile
6DS4 407-8CA mit
– Ausgabestand 1
– Ausgabestand 2
• für Montage unterhalb der
Erweiterungseinheit
Weiteres Schrankzubehör
Schutzart-Hochrüstsatz für
400 mm tiefen Standardschrank
zum Hochrüsten von IP 10 auf
IP 20 (für ältere Schränke)
C74103-A1900-A351
C79165-A3012-D74
C79165-A3012-D201
C79165-A3012-D220
C79165-A3012-D221
C79165-A3012-D206
siehe Seite 3/23
C79165-A3012-D90
6DS4 400-8AB
6DS9 203-8DA
6DS1 223-8AC
6DS8 204-8LC
1) Max. 2 innerhalb eines AS 235, bestehend aus Grund- und
Erweiterungsschrank; nicht in ES 100 K einsetzbar.
2) Alternativ zur Kombination Steckleitung und Frontstecker kann auch
die Steckleitung 6DS8 205-8.. mit 2 Steckern verwendet werden
3) 3. Stecker nicht benutzt oder auf Anschlussverteiler
Siemens PLT 111 · 1999
3/7
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
AS 235
Erweiterungsschrank
Erweiterungsschrank
Bestelldaten
Je nach Umfang der Automatisierungsaufgabe lässt sich die
Kapazität der Grundeinheit durch den Ausbau mit bis zu 6 Erweiterungseinheiten auf bis zu 90 Steckplätze für E/A-Baugruppen erhöhen.
Die Erweiterungseinheiten EE4 bis EE6 sind Bestandteil des Erweiterungsschranks und demzufolge über den E/A-Bus 2 (B)
und die Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2 (B) an die Zentraleinheit angeschlossen.
Bei der Bestellung des Erweiterungsschrankes kann gewählt
werden, ob die Erweiterungseinheit EE4 allein, zusammen mit
EE5 oder mit EE5 und EE6 geliefert werden soll. Geliefert werden folgende Komponenten:
• 1, 2 bzw. 3 Baugruppenträger
mit Steckplätzen für je14 E/A-Baugruppen
– für Wire-Wrap-Anschlusstechnik
– für Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik
• 1, 2 bzw. 3 Kabelkanäle, 2 U hoch
• 1, 2 bzw. 3 Blenden, 2 U hoch
• Leitungssatz für Stromversorgung
– für EE4
– für EE5
– für EE3
• Leitungssatz für E/A-Bus 2
– bei EE4 allein
– bei EE4 und EE5
– bei EE4, EE5 und EE6
• Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2
(Steckplatz in der Grundeinheit)
• nur bei Schränken mit Wire-WrapAnschlusstechnik:
Meldelogikbaugruppe 2
(Steckplatz in der Grundeinheit)
6DS9 002-8BB
6DS9 002-8BA
6DS9 906-8AB
6DS9 906-8BB
6DS9 908-8CE
6DS9 908-8CF
6DS9 908-8CG
6DS9 911-8FD
6DS9 911-8FE
6DS9 911-8FF
6DS1 312-8BB
6DS1 901-8BA
Die Systemschränke (weitere Informationen siehe Seite 3/23)
werden mit 2 Schranklampen und Prüftaster geliefert und bestehen aus folgenden Komponenten:
• Standardschrank
– IP 20, 2200 x 900 x 400
– IP 54, 2200 x 900 x 600
– IP 20, 2200 x 900 x 600
• Transportösen (4 Stück)
• Leitungssatz für Anschluss der Schranklampe
• Türkontakt mit Befestigungsteilen und
Anschlussleitungen
• Kabelkanal, horizontal für E/A-Bus
• Kabelkanal, vertikal
• Thermostaten, verdrahtet
• Leitung mit Befestigungsteilen
• Leitung
• Kabelabfangschiene
• Trennwand mit Durchführungen und
Befestigungsteilen,
– für Standardschrank IP 20, 400 mm tief
– für Standardschrank IP 54 und IP 20,
– 600 mm tief
6DS9 300-8AA
6DS9 310-8AB
6DS9 302-8AA
6DS9 906-8CA
6DS9 912-8AB
C79165-A3012-D84
6DS9 906-8PA
C79165-A3012-D50
C79165-A3012-D82
C79165-A3012-D129
M75412-B5152-E150
C79165-A3012-D128
6DS9 906-8JB
6DS9 906-8MA
Der Standardschrank IP 54 mit Wärmeaustauscher wird darüber hinaus mit zusätzlichen Komponenten geliefert:
• Leitungssatz für Wärmeaustauscher
• Leitung für Überwachung des
Wärmeaustauschers
• Verbindungskabel Netzfilter nach
Motoreinspeiseklemmen
C79165-A3012-D19
C79195-A3828-H390
C79195-A3205-B94
Seitenwand oder 2.Trennwand für die Standardschränke siehe
Schrankzubehör auf Seite 3/23.
Siehe auch Bestellhinweise im Anhang (Seite 8/2) mit Hinweisen zur
Bestellung von Komplettsystemen und Optionen.
3/8
Siemens PLT 111 · 1999
Automatisierungssystem
AS 235, Erweiterungsschrank
Bestell-Nr.
6DS2 127- 0 X
Erweiterungseinheiten
• ohne Erweiterungseinheiten
• Erweiterungseinheit EE4
– Wire-Wrap-Anschlusstechnik
– Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik
• Erweiterungseinheiten EE4 und
EE5
– Wire-Wrap-Anschlusstechnik
– Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik
• Erweiterungseinheiten EE4, EE5
und EE6
– Wire-Wrap-Anschlusstechnik
– Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik
0
X
A
B
C
D
E
F
Systemschränke
• ohne Schrank
• Standardschrank in Schutzart
IP 20, ohne Wärmeaustauscher
• Standardschrank in Schutzart
IP 54, mit Wärmeaustauscher
• Standardschrank in Schutzart
IP 20, ohne Wärmeaustauscher
Bestelldaten
0
1
2
3
Bestell-Nr.
Optionen für Erweiterungsschrank AS 235
Erweiterungseinheiten
Zum Nachrüsten von Erweiterungseinheiten EE5 und EE6:
Baugruppenträger für
Erweiterungseinheit
mit Befestigungsteilen und Steckplätzen für 14 E/A-Baugruppen
• Wire-Wrap-Anschlusstechnik
• Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik
Zubehör für EE5:
Leitungssatz für Stromversorgung der EE5
Leitungssatz für E/A-Bus
Kabelkanal
Blende
Zubehör für EE6:
Leitungssatz für Stromversorgung der EE6
Leitungssatz für E/A-Bus
Kabelkanal
Blende
Standardschränke
Schutzart-Hochrüstsatz für
400 mm tiefen Standardschrank
zum Hochrüsten von IP 10 auf
IP 20 (für ältere Schränke)
Lüfterbaugruppe DC 24 V
(komplett)
• Einbausatz/Nachrüstsatz für Erweiterungsschrank AS 235 mit
Schutzart IP 10 oder IP 20, für
Montage unterhalb der Erweiterungseinheit EE4 und/oder EE5
• Nachrüstsatz für Erweiterungsschrank AS 235 mit Schutzart
IP 54, für Montage nur unterhalb
der Erweiterungseinheit EE5
6DS9 002-8BB
6DS9 002-8BA
6DS9 908-8CF
6DS9 911-8FE
6DS9 906-8AB
6DS9 906-8BB
6DS9 908-8CG
6DS9 911-8FF
6DS9 906-8AB
6DS9 906-8BB
C79165-A3012-D90
C79165-A3012-D202
C79165-A3012-D222
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
AS 235 H
Grundschrank
Automatisierungssystem AS 235 H
Das Automatisierungssystem AS 235 H ist die hochverfügbare
Schrankausführung der Automatisierungssystem-Reihe AS 235.
Im Unterschied zur einfachen Schrankausführung ist das System AS 235 H redundant aufgebaut und arbeitet nach dem
1-von-2-Prinzip.
Kommunikation
über Anlagenbus CS 275
GE
ZE I
Zum Thema Redundanz siehe auch Kapitel 2, Seite 2/3
„Redundanz mit AS 235 H“
Mit einer vollredundanten Grundeinheit, dem standardmäßig
redundanten E/A-Bus, den E/A-Bus-Vergleicher- und -Umschaltbaugruppen und redundant einsetzbaren E/A-Baugruppen ist es möglich, einen unterbrechungsfreien Betrieb zu realisieren.
E/A-Bus
Das AS 235 H ist in Form von 2 getrennten Bestelleinheiten, dem
Grund- und Erweiterungsschrank zu bestellen:
Grundschrank
Der Grundschrank besteht aus folgenden Hauptkomponenten:
ZE II
E/A-Bus
EE
Der Grundschrank ist der Hauptbestandteil des Automatisierungssystems AS 235 H. Er enthält alle für die Funktion des
AS 235 H erforderlichen Komponenten und wird mit bis zu
3 Erweiterungseinheiten bestückt. Er ist deshalb auch einzeln
ohne Erweiterungsschrank einsetzbar.
Mit dem Erweiterungsschrank wird die Anzahl der Steckplätze
für E/A-Baugruppen erhöht. Er ist nur in Verbindung mit dem
Grundschrank betreibbar und kann mit max. 4 Erweiterungseinheiten ausgestattet werden. Mit dem Erweiterungsschrank lässt
sich die Anzahl der Steckplätze für E/A-Baugruppen im Grundschrank (39) auf insgesamt max. 91 erhöhen.
SV
SV
13 E/ABaugruppen
DR
EE
GE
MO
PBT
ST
SV
ZE
MO
(max. 7)
MO
Drucker
PBT, ST
Erweiterungseinheit
Grundeinheit
Monitor
Prozessbedientastatur
DR
Strukturiertastatur
Stromversorgungsbaugruppe
Zentralteil
Bild 3/4 Automatisierungssystem AS 235 H, Systemkonfiguration
Grundeinheit
Die Grundeinheit des Automatisierungssystems AS 235 H besteht aus 2 identischen, taktsynchron arbeitenden Teilsystemen,
die symmetrisch zueinander aufgebaut sind und redundant zueinander arbeiten. Es kann auch eine nicht-redundant ausgebaute Grundeinheit bestellt werden.
Die redundant ausgebaute Grundeinheit setzt sich zusammen
aus
• Baugruppenträger
• Stromversorgungszeile DC 24 V / DC 5 V
• 2 Stromversorgungsbaugruppen
DC 24 V / DC 5 V
• Puffermodul DC 24 V
• Zentraleinheit ZE I und ZE II mit
– 2 Zentralprozessorbaugruppen
– 2 EDC-Speicherbaugruppen 4000 Kbyte
– 2 Pufferbatterien für Speicherbaugruppe
– Systemsoftware AS 235, Variante G
– 2 Anschaltbaugruppen für E/A-Bus 1
– 2 Synchronisierbaugruppen
– Vergleicher-Koppelbaugruppe
• 2 Anschaltbaugruppen
für Mini-Disketteneinheit
• 2 Meldelogikbaugruppen 1)
• 2 Busabschlussbaugruppen
• Leitungssatz
• Kabelkanal, hinten
• Kabelkanal, quer (hinten)
• Kabelkanal, quer (vorn)
• Blende mit Verdrahtungskanal
6DS9 027-8AB
6DS4 432-8AA
C79451-Z1359-U9
C79451-A3125-B227
6DS1 141-8AA
6DS1 844-8FA
W79084-U1001-B2
6DS5 323-8AG
6DS1 312-8BB
6DS1 143-8AA
6DS1 142-8AA
6DS1 326-8BB
6DS1 901-8AA
C79458-L445-B20
6DS9 908-8GA
6DS9 906-8AA
6DS9 906-8AB
6DS9 906-8TA
6DS9 927-8AA
• Zentraleinheit ZE I mit
– 1 Zentralprozessorbaugruppe
– 1 EDC-Speicherbaugruppe 4000 Kbyte
– 1 Pufferbatterie für Speicherbaugruppe
– Systemsoftware AS 235, Variante G
– 1 Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 1
– 1 Synchronisierbaugruppe
• 1 Anschaltbaugruppe für Mini-Disketteneinheit
• 1 Meldelogikbaugruppe 1)
• 1 Busabschlussbaugruppe
• Leitungssatz
• Kabelkanal, hinten
• Kabelkanal, quer (hinten)
• Kabelkanal, quer (vorn)
• Blende mit Verdrahtungskanal
6DS1 141-8AA
6DS1 844-8FA
W79084-U1001-B2
6DS5 323-8AG
6DS1 312-8BB
6DS1 143-8AA
6DS1 326-8BB
6DS1 901-8AA
C79458-L445-B20
6DS9 908-8GA
6DS9 906-8AA
6DS9 906-8AB
6DS9 906-8TA
6DS9 927-8AA
Der Baugruppenträger für die zentralen Baugruppen des
AS 235 H entspricht dem Einbausystem ES 902 und ist 10 U
hoch. Er ist das Trägersystem für die beiden Zentraleinheiten,
die Vergleicher-Koppelbaugruppe und die Anschaltbaugruppen für Mini-Disketteneinheit, Bedienkanal und 20-m-Nahbus.
Die 3 U hohe Stromversorgungszeile 6DS4 432-8AA nimmt die
für die Grundeinheit benötigten Stromversorgungsbaugruppen
und das Puffermodul auf.
Die nicht-redundant ausgebaute Grundeinheit setzt sich zusammen aus
Für die Versorgung der Grundeinheit mit DC 5 V wird die Stromversorgungsbaugruppe C79451-Z1359-U9 eingesetzt. Jedes
Teilsystem AS 235 H wird von einer eigenen Stromversorgungsbaugruppe versorgt. Das Puffermodul gleicht kurzfristige Spannungseinbrüche der Versorgungsspannung DC 24 V aus.
• Baugruppenträger
6DS9 027-8AB
• Stromversorgungszeile DC 24 V / DC 5 V
6DS4 432-8AA
• Stromversorgungsbaugruppe DC 24 V / DC 5 V C79451-Z1359-U9
• Puffermodul DC 24 V
C79451-A3125-B227
Die Zentralprozessorbaugruppen des AS 235 H entsprechen im
wesentlichen denen des Systems AS 235. Die benötigten Takte
werden jedoch nicht mehr auf der Baugruppe selbst erzeugt,
sondern von der Synchronisierbaugruppe geliefert.
1) steckbar in Stromeinspeisezeile
Siemens PLT 111 · 1999
3/9
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
AS 235 H
Grundschrank
Teilsystem I
Teilsystem II
Puffermodul
DC 24 V
SV
SV
EE4
GE
AS 235 H
EE5
EAVU
EE1
EE6
N-AS
EAVU
BK2
EAB2
BK1
EAB1
AMD
CPU
RAM
BAB/DG
SB
VKB
SB
BAB/DG
RAM
CPU
AMD
BK2
EAB2
BK1
EAB1
N-AS
EE2
EE7
EE3
Grundeinheit AS 235 H
SES
Sicherungsautomaten
ST1
ML ML ML VD VD
1 2 3 1 2
Grundschrank AS 235 H
V1
V2
ST2
AV
UI
Bus A
UI
Bus B
Erweiterungsschrank AS 235 H
BT
Stromeinspeisezeile
AMD
AV
BAB
BK
BT
CPU
DG
EAB
EAVU
EE
GE
Anschaltbaugruppe für Mini-Disketteneinheit
Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus
Busabschlussbaugruppe
Anschaltbaugruppe für Bedienkanal
Blinktaktgeber
Zentralprozessorbaugruppe
Diagnose-Schnittstelle
Anschaltbaugruppe für E/A-Bus
E/A-Bus-Vergleicher- und -Umschaltbaugruppe
Erweiterungseinheit
Grundeinheit
ML
N-AS
RAM
SB
SES
ST
SV
UI
V
VD
VKB
Meldelogikbaugruppe
Anschaltbaugruppe für 20-m-Nahbus
Speicherbaugruppe
Synchronisierbaugruppe
Stromeinspeisezeile
Steckdosen 24 V zum Anschluss von Tastaturen
Stromversorgungsbaugruppe DC 24 V / DC 5 V
Busumsetzereinheit
Einspeisediode
Diodenbaugruppe für Signalverknüpfung
Vergleicher-Koppelbaugruppe
Bild 3/5 Automatisierungssystem AS 235 H, Aufbau
Die Speicherbaugruppe mit Error Detection and Correction EDC
kann einen 1-Bit-Fehler beim Lesen korrigieren und zusammen
mit der Systemsoftware in der Speicherzelle eliminieren.
Die Anschaltbaugruppe für E/A-Bus stellt die Verbindung zwischen dem 8-bit-Zentralteilbus und dem E/A-Bus her. In der
Grundeinheit des AS 235 H sind je Teilsystem bis zu 2 dieser
Baugruppen steckbar:
• Die Anschaltbaugruppe für den E/A-Bus 1 (A) ist für die Teilsysteme I und II zwingend erforderlich und gehört zum Lieferumfang der Grundeinheit. Jede der beiden taktsynchron
arbeitenden Zentraleinheiten ist über eine eigene Anschaltbaugruppe und einen eigenen E/A-Bus 1 (A) mit den E/A-BusVergleicher- und -Umschaltbaugruppen (EAVU) des Grundschranks verbunden. Sowohl die beiden Anschaltbaugruppen
als auch die beiden E/A-Busse 1 (A) sind zueinander redundant. So wird eine zweikanalige taktsynchrone Ansteuerung
der EAVU-Baugruppen ermöglicht.
• Die Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2 (B) ist zusätzlich zu
bestellen (je Teilsystem eine Baugruppe). Sie wird nur dann
benötigt, wenn neben dem Grundschrank ein Erweiterungsschrank eingesetzt wird.
3/10
Siemens PLT 111 · 1999
Jedes der beiden Teilsysteme enthält eine Synchronisierbaugruppe. Sie sind zueinander redundant und rückwirkungsfrei miteinander gekoppelt. Gemeinsam mit der VergleicherKoppel-Baugruppe bilden sie die für Steuerung, Koordinierung
und Überwachung der beiden Teilsysteme zuständige zentrale
Komponente des AS 235 H. Die Synchronisierbaugruppe ist
auch für den Betrieb einer nicht-redundant ausgebauten Grundeinheit erforderlich.
Die Stromeinspeisezeile des Grundschranks ist je nach Ausbau
des Automatisierungssystems mit einer oder mehreren Meldelogikbaugruppen bestückt:
• Meldelogikbaugruppe ML1 (Grundschrank mit 1 Teilsystem)
• Meldelogikbaugruppe ML1 und ML2 (Grundschrank mit 2 redundanten Teilsystemen)
• Meldelogikbaugruppe ML1, ML2 und ML3 (Grundschrank mit
2 redundanten Teilsystemen und Erweiterungsschrank).
Die Meldelogikbaugruppen überwachen die Zentraleinheiten
sowie die wahlweise belegten Signaleingänge Temperaturüberwachung, Türkontakt, Lüfterkontakt und Reservekontakt. Im
Fehlerfall werden über diese die Schranklampen der Grund- und
Erweiterungsschränke angesteuert.
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
AS 235 H
Grundschrank
Standard-E/A-Geräte
Die Standard-E/A-Geräte wie Prozessmonitor, Prozessbedientastatur, Strukturiertastatur, Mini-Disketteneinheit sowie Protokollund Meldedrucker sind in Kapitel 5 beschrieben.
Die Anschaltbaugruppen für Bedienkanal erzeugen die RGBSignale für die Prozessmonitore. Sie haben außerdem drei
20-mA-Linienstrom-Schnittstellen, an die die Prozessbedientastatur oder die Strukturiertastatur und 2 Drucker (Protokollund Meldedrucker) angeschlossen werden.
Wird das AS 235 H ausschließlich zentral bedient und strukturiert, sind die Bedienkanal-Anschaltbaugruppen nicht zwingend
erforderlich; für Diagnostik wird jedoch der Einsatz einer Anschaltbaugruppe empfohlen. Die Bedienkanal-Anschaltbaugruppen sind zusammen mit den Standard-E/A-Geräten zu bestellen.
Im Gegensatz zum System AS 235 werden beim AS 235 H die
Prozessmonitore, Tastaturen und Drucker nicht direkt an die Bedienkanal-Anschaltbaugruppe angeschlossen. Die Prozessmonitore werden über Video-Relais auf die Bedienkanal-Anschaltbaugruppen der beiden Teilsysteme geführt. Jedem
Bedienkanal ist ein eigenes Video-Relais zugeordnet. Die VideoRelais sorgen dafür, dass die angeschlossenen Prozessmonitore
immer die gleichen Bildschirminhalte haben. Beim Übergang
auf Asynchronbetrieb werden die Prozessmonitore auf das aktive
Teilsystem geschaltet. Zu diesem Zweck sind die Video-Relais
auch mit den Synchronisierbaugruppen verbunden.
Die Signalleitungen der Tastaturen und Drucker werden über
Verzweigerkabel auf die Bedienkanal-Anschaltbaugruppen der
beiden Teilsysteme verzweigt.
Tastatur-und Druckerverzweiger sowie Video-Relais sind Bestandteil des Teilesatzes für Bedienkanal-Umschaltung, der
zum Lieferumfang eines Bedienkanals gehört. Soll an einen Bedienkanal ein 2. Drucker angeschlossen werden, ist ein zusätzlicher Druckerverzweiger erforderlich, der zusätzlich zu bestellen ist (Option).
Anschlussmöglichkeiten und Steckleitungsübersicht siehe ab
Seite 3/29.
Die bestellbaren Konstellationen bei den Standard-E/A-Geräten
setzen sich zusammen aus
• Anschaltbaugruppe für Bedienkanal 1
6DS1 330-8CA
(bei redundanter Grundeinheit: 2 Stück)
6DS3 305-8BA
• Prozessbedientastatur PBT 65 1
• Strukturiertastatur
6DS3 303-8AA
mit Steckleitung, 1 m
6DS8 102-8AC
• Mini-Disketteneinheit mit Steckleitungen für
6DS3 900-8AE
Signalübertragung und Stromversorgung, je 3 m
• Teilesatz für Bedienkanalumschaltung
C79165-A3012-D70
• für Bedienkanal 2 zusätzlich:
– Anschaltbaugruppe für Bedienkanal 2
6DS1 330-8CA
– (bei redundanter Grundeinheit: 2 Stück)
– zweite Prozessbedientastatur PBT 65
6DS3 305-8BA
– Teilesatz für Bedienkanalumschaltung
C79165-A3012-D70
• wahlweise je Bedienkanal ein Prozessmonitor:
6GF6100-1BV
– Prozessmonitor SCM 2140-I 2)
Erweiterungseinheiten
Je nach Umfang der Automatisierungsaufgabe lässt sich das
AS 235 H durch den Ausbau mit bis zu 7 Erweiterungseinheiten
auf bis zu 91 Steckplätze für E/A-Baugruppen ausbauen.
Die Erweiterungseinheiten EE1 bis EE3 sind über 2 getrennte,
zueinander redundante E/A-Busse 1 (A) an die Grundeinheit angeschlossen. Jeder der beiden Busse ist über eine eigene Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 1 (A) mit der Zentraleinheit eines
1) Steckleitungen für Signalübertragung und Stromversorgung zusätzlich
bestellen, s. Seite 5/5 (Prozessbedientastatur)
2) Steckleitungen für Signalübertragung zusätzlich bestellen,
s. Seite 5/4 (Prozessmonitor)
Teilsystems AS 235 H verbunden. Einbauort für diese Erweiterungseinheiten ist der Grundschrank.
Die Erweiterungseinheiten EE4 bis EE7 sind Bestandteil des Erweiterungsschranks. Auch sie sind über 2 getrennte, zueinander redundante E/A-Busse 2 (B) mit jeweils eigener Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2 (B) an die Zentraleinheit eines
Teilsystems AS 235 H angeschlossen.
Eine Erweiterungseinheit des Automatisierungssystems
AS 235 H besteht aus einem Baugruppenträger mit Steckplätzen für 13 E/A-Baugruppen, E/A-Bus-Vergleicher- und -Umschaltbaugruppe und einem Stromversorgungsmodul DC 5 V.
Bei der Bestellung der Erweiterungseinheiten kann gewählt werden, ob die Erweiterungseinheit EE1 allein oder zusammen mit
EE2 oder mit EE2 und EE3 geliefert werden soll.
Geliefert werden folgende Komponenten:
• 1, 2 bzw. 3 Baugruppenträger
mit Steckplätzen für 13 E/A-Baugruppen
– für Wire-Wrap-Anschlusstechnik
– für Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik
• 1, 2 bzw. 3 Kabelkanäle, 2 U hoch
• 1, 2 bzw. 3 Blenden, 2 U hoch
• Leitungssatz für Stromversorgung
– für EE1
– für EE2
– für EE3
• Leitungssatz für E/A-Bus, + 5 V, 0 V
– bei EE1 allein
– bei EE1 und EE2
– bei EE1, EE2 und EE3
• 1, 2 bzw. 3 E/A-Bus-Vergleicher und
-Umschaltbaugruppen
• 1, 2 bzw. 3 Hochrüstsätze mit
Schaltregler DC 5 V (6DS1 006-8AA)
6DS9 002-8BB
6DS9 002-8BA
6DS9 906-8AB
6DS9 906-8BB
6DS9 908-8GB
6DS9 908-8GC
6DS9 908-8GD
6DS9 911-8GA
6DS9 911-8GB
6DS9 911-8GC
6DS1 144-8AA
C79451-A3117-D29
Die Erweiterungseinheiten werden direkt von der Stromeinspeisezeile im Grundschrank mit DC 24 V versorgt. Jede Erweiterungseinheit ist auf der Stromeinspeisezeile einzeln mit 16 A
abgesichert. Die Versorgungsspannung DC 5 V wird dem
Stromversorgungsmodul DC 5 V entnommen.
Auf den E/A-Steckplätzen des AS 235 H kann außer den
E/A-Baugruppen auch die Anschaltbaugruppe für 20-m-Nahbus
N-V.24 gesteckt werden. Je Erweiterungseinheit ist 1 Anschaltbaugruppe N-V.24 steckbar.
Zubehör zu den Erweiterungseinheiten siehe Bestelldaten „Weitere Optionen für Grundschrank AS 235 H“.
E/A-Baugruppen
Die E/A-Baugruppen bilden die Prozessschnittstelle des Automatisierungssystems AS 235 H. Sie umfassen Signalbaugruppen
und Funktionsbaugruppen, einschließlich Rechenbaugruppen.
Eigenschaften, Funktion und Bestelldaten der E/A-Baugruppen
siehe Kapitel 4.
In jeder der max. 3 Erweiterungseinheiten des Grundschranks
können bis zu 13 E/A-Baugruppen gesteckt werden. Bitte beachten Sie dabei die max. thermische Belastung (siehe Standardschränke und Zubehör, Seite 3/23). Bei Verwendung eines
zusätzlichen Erweiterungsschranks mit max. 4 Erweiterungseinheiten sind weitere 52 E/A-Baugruppen steckbar, so dass je
AS 235 H insgesamt max. 91 E/A-Baugruppen möglich sind.
Zusätzlich kann am E/A-Bus 1 noch ein Erweiterungssystem
ES 100 K angeschlossen werden.
Bei der Projektierung ist zu beachten, dass die 16 A, mit denen
jede Erweiterungseinheit abgesichert ist, nicht überschritten
werden dürfen.
Die E/A-Baugruppen können codiert, gesteckt und mit beschriftetem Steckplatz geliefert werden. Vom Besteller werden hierzu
Anordnungs-, Bezeichnungs- und Anschlusspläne (inkl. Adressierungsangaben) benötigt.
• Codieren, Stecken und Beschriften
für 1 E/A-Baugruppe
6DS5 705-8AA
Siemens PLT 111 · 1999
3/11
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
AS 235 H
BE
EEn+1
EAVU
EEn
BA
BE
Bild 3/6 Beispiel für Redundanz im
Bereich der E/A-Baugruppen
(1- von-2-Struktur)
EAVU
Grundschrank
BA
BA Binärausgabebaugruppe
BE Binäreingabebaugruppe
EAVU E/A-Bus-Vergleicher- und
-Umschaltbaugruppe
EE Erweiterungseinheit
Redundanter Prozess-E/A-Bereich
Ein Teil der E/A-Baugruppen ist dafür geeignet, auch den Prozess-E/A-Bereich redundant aufzubauen und somit ein unterbrechungsfrei arbeitendes Automatisierungssystem zu realisieren.
In Verbindung mit entsprechenden vom Anwender zu erstellenden Software-Strukturen kann so erreicht werden, dass der Ausfall einer E/A-Baugruppe erkannt und gemeldet, die fehlerhafte
Baugruppe für systemseitige Zugriffe gesperrt wird und der Datenverkehr über die redundante E/A-Baugruppe weiterläuft. So
können fehlerhafte Baugruppen ohne Betriebsunterbrechung
des Einzelkreises ausgetauscht werden.
Da die systemseitige Redundanz jeweils bei der E/A-Bus-Vergleicher- und -Umschaltbaugruppe (EAVU) endet, sind die zueinander redundanten E/A-Baugruppen in verschiedenen Erweiterungseinheiten anzuordnen.
Versorgungskomponenten
Die Einspeiseeinheit DC 24 V des Systems AS 235 H setzt sich
zusammen aus:
• Stromeinspeisezeile DC 24 V
mit Steckplätzen für 2 Busumsetzereinheiten UI, 24 Sicherungsautomaten,
2 Einspeisedioden, 6 Steckdosen für DC 24 V,
Klemmen- und Meldeleiste,
Überspannungsschutz
• Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus
• Blinktaktgeber
• Schrankeinspeiseklemmen
für einfache Einspeisung
• Schrankeinspeiseklemmen, Ergänzungssatz
für redundante Einspeisung
6DS4 428-8AA
6DS9 207-8AA
6DS1 922-8AA
C79165-A3012-D73
C79165-A3012-D74
Die Stromeinspeisezeile hat für beide Teilsysteme des AS 235 H
getrennte Sicherungen. Die wesentlichen Funktionen der Stromeinspeisezeile sind:
• Redundante Einspeisung der Versorgungsspannung DC 24 V
in Grundschrank oder Grund- und Erweiterungsschrank
• Absicherung der Versorgungsspannung DC 24 V für Tastaturen, Mini-Disketteneinheit und Wärmeaustauscher
• Getrennte Versorgung von 2 Busumsetzereinheiten mit
DC 24 V
• Zusammenführung der Schrankmeldungen für die Grundeinheit
• Einspeisung eines externen Minutenimpulses
• Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus (z.B. für zentrale Strukturierung mit PROGRAF AS+)
• Überwachung der Zentraleinheiten und der Signaleingänge
von Grund- und Erweiterungsschrank durch die Meldelogikbaugruppen
• Erzeugung eines Blinktakts für E/A-Baugruppen des Prozessleitsystems TELEPERM ME und die EAVU-Baugruppen
3/12
Siemens PLT 111 · 1999
Der Blinktaktgeber erfüllt folgende Funktionen:
• Erzeugen eines Blinksignals, das von E/A-Baugruppen des
Prozessleitsystems TELEPERM ME für die Störungsanzeige benötigt wird (Baugruppen siehe Kapitel 4).
Der Blinktaktgeber ist zweikanalig ausgeführt. Der Blinktakt
beider Kanäle ist synchronisierbar.
Er ermöglicht einen Lampentest für die Störungsanzeige derjenigen E/A-Baugruppen, die mit dem Blinksignal versorgt werden (Verdrahtung optionell).
• Potentialtrennung von externen Uhrzeitsynchronisiersignalen;
das AS 235 H ist mit einem 1-min-Uhrzeitimpuls synchronisierbar.
Buskomponenten
Über den Anlagenbus CS 275 können die Subsysteme
TELEPERM M im Entfernungsbereich bis 20 m (Nahbus) oder
bis 4 km (Fernbus) miteinander kommunizieren. Der Nahbus ist
standardmäßig redundant. Der Fernbus kann wahlweise redundant ausgeführt werden.
Die Zentraleinheiten der beiden Teilsysteme des AS 235 H werden über je eine Anschaltbaugruppe N-AS mit dem Bussystem
CS 275 verbunden. Die Anschaltbaugruppen übernehmen alle
übertragungsspezifischen Aufgaben, einschließlich der zeitweisen Steuerung des Datentransfers. Aktiv ist jeweils nur die Anschaltbaugruppe desjenigen Teilsystems, das die Masterschaft
hat. Somit verhält sich das System AS 235 H trotz der 2 Anschlüsse für Baugruppen N-AS am Bus wie ein einzelner Teilnehmer.
Über den 20-m-Nahbus lassen sich bis zu 9 Teilnehmer als
Nahbusinsel miteinander verbinden (jede Busumsetzereinheit
Ul zählt dabei auch als 1 Teilnehmer). Die Gesamtlänge der
Steckleitungen darf 20 m nicht überschreiten.
Anschaltbaugruppen für 20-m-Nahbus von Nahbusteilnehmern
können über Steckleitungen 6DS8 201-8.. frontseitig miteinander verbunden werden. Diese Steckleitungen sind nur einseitig
mit einem Stecker versehen. Sie müssen mit dem freien Ende
1:1 auf dem Stecker des benachbarten Nahbus-Teilnehmers
aufgelegt werden. Ist dort noch keine Steckleitung gesteckt,
wird zusätzlich ein Frontstecker 6DS9 200-8AA benötigt. Alternativ zur Kombination Steckleitung 6DS8 201-8.. und Frontstekker kann auch die Steckleitung 6DS8 205-8.. mit 2 Steckern verwendet werden.
Über den Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus in der Stromverteilungszeile besteht die Möglichkeit, einen Personal Computer
anzuschließen. Ist der Anschlussverteiler nicht über die Steckleitung 6DS9 201-8FC in den Nahbus integriert, muss er vorher
über eine Steckleitung 6DS8 201-8LC mit der Anschaltbaugruppe N-AS verbunden werden. In Verbindung mit dem Engineeringwerkzeug PROGRAF AS+ kann das AS 235 H zentral strukturiert und rückdokumentiert werden (vgl. Kapitel 2).
An einen einfachen Fernbus wird das AS 235 H über die Anschalteinheit für einfachen Fernbus angeschlossen. Das
AS 235 H kann auch an einem redundanten Fernbus betrieben
werden. Dazu werden 2 Busumsetzereinheiten Ul und 2 Anschlussplatten AF „Fernbus“ eingebaut. Zum Anschluss an einen
redundanten Fernbus ist die Anschalteinheit für redundanten
Fernbus erforderlich.
Bei der Standard-Bestellkonfiguration kann unter „Versorgungsund Buskomponenten“ neben der Einspeiseeinheit eine zusätzliche Anschalteinheit für einfachen oder redundanten Fernbus
gewählt werden.
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
AS 235 H
Grundschrank
Die Anschalteinheit für eine redundant ausgebaute Grundeinheit AS 235 H besteht aus:
• 2 Anschaltbaugruppen für 20-m-Nahbus N-AS
• Busumsetzereinheit UI
(2 x bei redundantem Fernbus)
• Anschlussplatte AF „Fernbus"
(2 x bei redundantem Fernbus)
• für redundanten Fernbus:
Steckleitung mit 5 Steckern zur Verbindung
der N-AS mit Busumsetzereinheit 1 und 2
sowie Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus
6DS1 223-8AA
6DS4 400-8AB
6DS9 203-8DA
6DS9 201-8FC
Die Anschalteinheit für eine nicht-redundant ausgebaute Grundeinheit AS 235 H wird mit 1 Anschaltbaugruppe N-AS geliefert.
Außer einer Anschalteinheit für einfachen oder redundanten
Fernbus wird zur Realisierung eines Fernbusses noch das entsprechende Fernbuskabel benötigt. Dieses wird auf der Anschlussplatte AF aufgelegt und verbindet die einzelnen Busteilnehmer über Entfernungen bis 4 km miteinander.
Bestelldaten für Fernbuskabel siehe Kapitel 6.
Systemschränke
Die Systemschränke (weitere Informationen siehe Seite 3/23)
werden mit 2 Schranklampen und Prüftaster geliefert und bestehen aus folgenden Komponenten:
• Standardschrank
– IP 20, 2200 x 900 x 400
– IP 54, 2200 x 900 x 600
– IP 20, 2200 x 900 x 600
• Transportösen (4 Stück)
• Leitungssatz für Anschluss der Schranklampe
• Türkontakt mit Befestigungsteilen und
Anschlussleitungen
• Kabelkanal, vertikal, mit Teilesatz
• Thermostaten, verdrahtet
• Leitung mit Befestigungsteilen
• Kabelabfangschiene
6DS9 300-8AA
6DS9 310-8AB
6DS9 302-8AA
6DS9 906-8CA
6DS9 912-8AC
6DS9 905-8CA
C79165-A3012-D71
C79165-A3012-D85
C79165-A3012-D129
C79165-A3012-D128
Der Standardschrank IP 54 mit Wärmeaustauscher wird darüber
hinaus mit zusätzlichen Komponenten geliefert:
• Stromverteilungseinheit AC 230 V
mit Netzfilter
• Leitung für Überwachung des
Wärmeaustauschers
• Verbindungskabel Netzfilter nach
Motoreinspeiseklemmen
6DS4 408-8AA
C79195-A3828-H230
C79195-A3205-B93
Seitenwände oder Trennwände für die Standardschränke siehe
Schrankzubehör auf Seite 3/23.
Systemdokumentation
In Verbindung mit dem AS 235 H-Grundschrank kann eine deutsche oder englische Systemdokumentation bestellt werden. Sie
besteht aus:
• Gerätehandbücher
– „Automatisierungssystem AS 235 H“
– „Funktionsbaugruppen“, Teil 1 und 2
– „Signalbaugruppen“
– „Koppel- und Rechenbaugruppen“
– „Bussystem CS 275“
• Beschreibung „Automatisierungssysteme
AS 235, AS 235 H und AS 235 K, Variante G“,
Band 1 bis 3
• Handbuch „Hinweise und Richtlinien für
Planung, Installation und Betrieb“
C79000-G8000-C293
C79000-G8000-C30
C79000-G8000-C31
C79000-G8000-C32
C79000-G8000-C6
C79000-G8000-C416
C79000-G8000-C417
Bei der englischen Systemdokumentation wird der Mittelblock
der Einzelbestellnummern durch „.....-G8076-...“ ersetzt.
• Tabellenheft AS 235 / AS 235 H / AS 235 K
deutsch, bei Bedarf separat zu bestellen
C79000-N8000-C1
Siemens PLT 111 · 1999
3/13
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
AS 235 H
Bestelldaten Grundschrank
Bestelldaten
Automatisierungssystem
AS 235 H, Grundschrank
Grundeinheit
• ohne Grundeinheit
• Grundeinheit 4 Mbyte, mit E/ABus 1, redundant ausgebaut
• Grundeinheit 4 Mbyte, mit E/ABus 1, nicht-redundant ausgebaut
Standard-E/A-Geräte
• ohne Standard-E/A-Geräte
• Bedienkanal 1 mit Prozessbedien- und Strukturiereinheit,
für redundant ausgebaute
Grundeinheit
– ohne Prozessmonitor
– mit Prozessmonitor
• Bedienkanäle 1 und 2:
2 Prozessbedientastaturen und
Strukturiereinheit, für redundant
ausgebaute Grundeinheit
– ohne Prozessmonitore
– mit 2 Prozessmonitoren
• Bedienkanal 1 mit Prozessbedientastatur und Strukturiereinheit, für nicht-redundant
ausgebaute Grundeinheit
– ohne Prozessmonitor
– mit Prozessmonitor
• Bedienkanäle 1 und 2,
2 Prozessbedientastaturen und
Strukturiereinheit, für nichtredundant ausgebaute Grundeinheit
– ohne Prozessmonitore
– mit 2 Prozessmonitoren
Option:
Erweiterungseinheiten
• ohne Erweiterungseinheit
• Erweiterungseinheit EE1,
Wire-Wrap-Anschlusstechnik
• Erweiterungseinheit EE1, MaxiTermi-Point-Anschlusstechnik
• Erweiterungseinheiten EE1 und
EE2, Wire-Wrap-Anschlusstechnik
• Erweiterungseinheiten EE1 und
EE2, Maxi-Termi-PointAnschlusstechnik
• Erweiterungseinheiten EE1, EE2
und EE3, Wire-Wrap-Anschlusstechnik
• Erweiterungseinheiten EE1, EE2
und EE3, Maxi-Termi-PointAnschlusstechnik
Bestell-Nr.
6DS2 131-
-
Siemens PLT 111 · 1999
Automatisierungssystem
AS 235 H, Grundschrank
Option: Versorgungs- und
Buskomponenten
• ohne Komponenten
• Einspeiseeinheit DC 24 V,
für redundant oder nicht-redundant ausgebaute Grundeinheit
• Einspeiseeinheit DC 24 V und
Anschalteinheit für Fernbus,
für redundant ausgebaute
Grundeinheit
• Einspeiseeinheit DC 24 V und
Anschalteinheit für redundanten
Fernbus,
für redundant ausgebaute
Grundeinheit
• Einspeiseeinheit DC 24 V und
Anschalteinheit für Fernbus,
für nicht-redundant ausgebaute
Grundeinheit
• Einspeiseeinheit DC 24 V und
Anschalteinheit für redundanten
Fernbus,
für nicht-redundant ausgebaute
Grundeinheit
0
7
8
X
A
M
C
N
Option:
Systemschränke
• Standardschrank
Schutzart IP 20, 400 mm tief
ohne Wärmeaustauscher
• Standardschrank
Schutzart IP 54, 600 mm tief
mit Wärmeaustauscher
• Standardschrank
Schutzart IP 20, 600 mm tief
ohne Wärmeaustauscher
E
P
G
Q
X
A
B
C
D
E
F
Siehe auch Bestellhinweise im Anhang (Seite 8/2) mit Hinweisen zur
Bestellung von Komplettsystemen und Optionen.
3/14
Bestelldaten
Option:
Systemdokumentation
• ohne Systemdokumentation
• deutsche Dokumentation
• englische Dokumentation
Bestell-Nr.
6DS2 131-
-
0
1
2
3
4
5
1
2
3
0 X
0 D
0 E
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
AS 235 H
Optionen für Grundschrank
Bestelldaten
Bestell-Nr.
Optionen für Grundschrank
AS 235 H
Grundeinheit
Nachrüsten der Grundeinheit auf
redundanten Ausbau:
Zentralprozessorbaugruppe
EDC-Speicherbaugruppe
mit Anwender-RAM 4000 Kbyte
Pufferbatterie für Speicherbaugruppe
Anschaltbaugruppe für E/ABus 1
Synchronisierbaugruppe
Vergleicher-Koppelbaugruppe
Anschaltbaugruppe für MiniDisketteneinheit
Meldelogikbaugruppe
ab 4. bis 7. Erweiterungseinheit
zusätzlich erforderlich:
bei redundantem Ausbau:
2 Anschaltbaugruppen für
E/A-Bus 2
bei nicht-redundantem Ausbau:
1 Anschaltbaugruppe für
E/A-Bus 2
Nachrüsten von Bedienkanälen
Nachrüsten auf redundanten
Bedienkanal 1 oder 2:
Anschaltbaugruppe für Bedienkanal
Nachrüsten des Bedienkanals 2,
nicht-redundant:
Anschaltbaugruppe für Bedienkanal
Teilesatz für Bedienkanalumschaltung
– 1 Video-Relais, vollständig,
– 1 Steckleitung,
– 1 Tastaturverzweiger,
– 1 Druckerverzweiger
Nachrüsten des Bedienkanals 2,
redundant:
2 Anschaltbaugruppen für
Bedienkanal
Teilesatz für Bedienkanalumschaltung
Erweiterungseinheiten
Zum Nachrüsten von Erweiterungseinheiten EE2 und EE3:
Baugruppenträger für
Erweiterungseinheit
mit Befestigungsteilen und Steckplätzen für 13 E/A-Baugruppen
• Wire-Wrap-Anschlusstechnik
• Maxi-Termi-Point-Anschluss
Zubehör für EE2 und EE3:
Leitungssatz für Stromversorgung
– für Erweiterungseinheit EE2
– für Erweiterungseinheit EE3
Leitungssatz für E/A-Bus
– für Erweiterungseinheit EE2
– für Erweiterungseinheit EE3
Kabelkanal
Blende
E/A-Bus-Vergleicher- und
-Umschaltbaugruppe
Hochrüstsatz mit Schaltregler
DC 5 V (6DS1 006-8AA)
6DS1 141-8AA
6DS1 844-8FA
W79084-U1001-B2
6DS1 312-8BB
6DS1 143-8AA
6DS1 142-8AA
6DS1 326-8BB
6DS1 901-8AA
6DS1 312-8BB
6DS1 312-8BB
6DS1 330-8CA
6DS1 330-8CA
C79165-A3012-D70
6DS1 330-8CA
C79165-A3012-D70
6DS9 002-8BB
6DS9 002-8BA
6DS9 908-8GC
6DS9 908-8GD
6DS9 911-8GB
6DS9 911-8GC
6DS9 906-8AB
6DS9 906-8BB
6DS1 144-8AA
C79451-A3117-D29
Bestelldaten
Busanschluss weiterer Teilnehmer über 20-m-Nahbus
Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus N-V.24 1)
• ausgehend von Standardkonfiguration 6DS2 131-...1.
Steckleitung für Nahbus
mit 1 Stecker
0,3 m
0,5 m
1,5 m
5,0 m
• und bei nicht-redundant ausgebauter Grundeinheit:
Frontstecker 2)
Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus N-AS
• und bei redundant ausgebauter
Grundeinheit:
2 Anschaltbaugruppen für
20-m-Nahbus N-AS
Steckleitung für Nahbus
mit 2 Steckern, 0,5 m
Anschluss an einfachen
Fernbus
ausgehend von Standardkonfiguration 6DS2 131-...1.
bei nicht-redundant ausgebauter
Grundeinheit:
Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus N-AS
Busumsetzereinheit UI
Anschlussplatte AF „Fernbus“
Steckleitung mit 5 Steckern 3)
zum Verbinden von N-AS mit Busumsetzereinheit 1 und Anschlussverteiler für 20-m-Nahbus
bei redundant ausgebauter
Grundeinheit:
wie oben, zusätzlich mit:
2 Anschaltbaugruppen für
20-m-Nahbus N-AS
Anschluss an redundanten
Fernbus
• bei Standardkonfigurationen
6DS2 131-...2. oder -...4.
Busumsetzereinheit UI
Anschlussplatte AF „Fernbus“
• bei Standardkonfigurationen
6DS2 131-...1.
bei nicht-redundant ausgebauter
Grundeinheit:
Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus N-AS
2 Busumsetzereinheiten UI
2 Anschlussplatten AF „Fernbus“
Steckleitung mit 5 Steckern
zum Verbinden von N-AS mit Busumsetzereinheiten 1 und 2 sowie
dem Anschlussverteiler für 20-mNahbus
bei redundant ausgebauter
Grundeinheit:
wie oben, zusätzlich mit:
2 Anschaltbaugruppen N-AS
Bestell-Nr.
6DS1 202-8AB
6DS8 201-8MB
6DS8 201-8SB
6DS8 201-8EC
6DS8 201-8SC
6DS9 200-8AA
6DS1 223-8AA
6DS1 223-8AA
6DS8 205-8SB
6DS1 223-8AA
6DS4 400-8AB
6DS9 203-8DA
6DS8 201-8FC
6DS1 223-8AA
6DS4 400-8AB
6DS9 203-8DA
6DS1 223-8AA
6DS4 400-8AB
6DS9 203-8DA
6DS8 201-8FC
6DS1 223-8AA
1) max. 2 innerhalb eines AS 235 H, bestehend aus Grund- und
Erweiterungsschrank; nicht im ES 100 K einsetzbar
2) Alternativ zur Kombination Steckleitung und Frontstecker kann auch
die Steckleitung 6DS8 205-8.. mit 2 Steckern verwendet werden
3) 2 Stecker nicht benutzt
Siemens PLT 111 · 1999
3/15
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
AS 235 H
Erweiterungsschrank
Bestelldaten
Bestell-Nr.
Optionen für Grundschrank
AS 235 H (Fortsetzung)
Je nach Umfang der Automatisierungsaufgabe lässt sich das
AS 235 H mit bis zu 7 Erweiterungseinheiten auf max. 91 Steckplätze für E/A-Baugruppen ausbauen.
Fernbuskabel
siehe Seite 6/6
Option:
Systemschränke
Schutzart-Hochrüstsatz für
400 mm tiefen Standardschrank
zum Hochrüsten von IP 10 auf
IP 20 (für ältere Schränke)
Lüfterbaugruppe DC 24 V
(komplett) 1)
Einbausatz/Nachrüstsatz für
Grundschrank AS 235 H
mit Schutzart IP 10 oder IP 20
• für Montage unterhalb der
Grundeinheit (Ersteinsatz)
• für Montage unterhalb der
Grundeinheit (Nachrüstung)
• für Montage unterhalb der
Erweiterungseinheit EE2
Einbausatz/Nachrüstsatz für
Grundschrank AS 235 H
mit Schutzart IP 54
• für Montage unterhalb der
Grundeinheit (Ersteinsatz)
• für Montage unterhalb der
Grundeinheit (Nachrüstung)
• für Montage unterhalb der
Erweiterungseinheit EE2
Erweiterungsschrank AS 235 H
C79165-A3012-D90
Die Erweiterungseinheiten EE4 bis EE7 sind Bestandteil des
Erweiterungsschranks. Sie sind über 2 getrennte, zueinander
redundante E/A-Busse 2 (B) mit jeweils eigener Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2 (B) an die Zentraleinheit eines Teilsystems AS 235 H angeschlossen.
Eine Erweiterungseinheit des Automatisierungssystems
AS 235 H besteht aus einem Baugruppenträger mit Steckplätzen für 13 E/A-Baugruppen, E/A-Bus-Vergleicher- und -Umschaltbaugruppe und einem Stromversorgungsmodul DC 5 V.
C79165-A3012-D204
C79165-A3012-D225
C79165-A3012-D207
C79165-A3012-D204
C79165-A3012-D226
C79165-A3012-D207
1) erforderlich bei einer Schrankverlustleistung > 350 W und einer
Verlustleistung > 150 W einer Erweiterungseinheit
Bei der Bestellung der Erweiterungseinheiten kann gewählt werden, ob die Erweiterungseinheit EE4 allein oder zusammen mit
je EE5, EE6 und EE7 geliefert werden soll.
Geliefert werden folgende Komponenten:
• 1, 2, 3 bzw. 4 Baugruppenträger
mit Steckplätzen für jeweils 13 E/A-Baugruppen
– für Wire-Wrap-Anschlusstechnik
6DS9 002-8BB
– für Maxi-Termi-Point-Anschlussstechnik
6DS9 002-8BA
6DS9 906-8AB
• 1, 2, 3 bzw. 4 Kabelkanäle, 2 U hoch
• 1, 2, 3 bzw. 4 Blenden, 2 U hoch
6DS9 906-8BB
• Leitungssatz für Stromversorgung
– für EE4
6DS9 908-8GE
– für EE5
6DS9 908-8GF
– für EE6
6DS9 908-8GG
– für EE7
6DS9 908-8GH
• Leitungssatz für E/A-Bus 2
– bei EE4 allein
6DS9 911-8GD
– bei EE4 und EE5
6DS9 911-8GE
– bei EE4, EE5 und EE6
6DS9 911-8GF
– bei EE4, EE5, EE6und EE7
6DS9 911-8GG
• Meldelogikbaugruppe 3
6DS1 901-8AA
• 1 bzw. 2 Anschaltbaugruppen für E/A-Bus 2
6DS1 312-8BB
(Steckplatz: Grundeinheit)
• 1, 2, 3 bzw. 4 E/A-Bus-Vergleicher und
6DS1 144-8AA
-Umschaltbaugruppen
• 1, 2, 3 bzw. 4 Hochrüstsätze mit
C79451-A3117-D29
Schaltregler DC 5 V (6DS1 006-8AA)
Die Systemschränke (weitere Informationen siehe Seite 3/23)
werden mit 2 Schranklampen und Prüftaster geliefert und bestehen aus folgenden Komponenten:
• Standardschrank
– IP 20, 2200 x 900 x 400
– IP 54, 2200 x 900 x 600
– IP 20, 2200 x 900 x 600
• Transportösen (4 Stück)
• Leitungssatz für Anschluss der Schranklampe
• Türkontakt mit Befestigungsteilen und
Anschlussleitungen
• Kabelkanal, horizontal für E/A-Bus
• Kabelkanal, vertikal
• Thermostaten, verdrahtet
• Leitung mit Befestigungsteilen
• Kabelabfangschiene
• Trennwand mit Durchführungen und
Befestigungsteilen,
– für Standardschrank IP 20, 400 mm tief
– für Standardschrank IP 54 und IP 20,
– 600 mm tief
6DS9 300-8AA
6DS9 310-8AB
6DS9 302-8AA
6DS9 906-8CA
6DS9 912-8AC
6DS9 905-8CA
6DS9 906-8PA
C79165-A3012-D72
C79165-A3012-D86
C79165-A3012-D129
C79165-A3012-D128
6DS9 906-8JB
6DS9 906-8MA
Der Standardschrank IP 54 mit Wärmeaustauscher wird darüber hinaus mit zusätzlichen Komponenten geliefert:
• Leitungssatz für Wärmeaustauscher
• Leitung für Überwachung des
Wärmeaustauschers
• Verbindungskabel Netzfilter nach
Motoreinspeiseklemmen
C79165-A3012-D19
C79195-A3828-H390
C79195-A3205-B94
Seitenwand oder 2.Trennwand für die Standardschränke siehe
Schrankzubehör auf Seite 3/23.
3/16
Siemens PLT 111 · 1999
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
AS 235 H
Bestelldaten Erweiterungsschrank
Bestelldaten
Automatisierungssystem
AS 235 H, Erweiterungsschrank
Erweiterungseinheiten
• ohne Erweiterungseinheiten
für redundant ausgebaute
Grundeinheiten, jeweils mit
Meldelogikbaugruppe 3 und
2 Anschaltbaugruppen für
E/A-Bus 2
• Erweiterungseinheit EE4,
– Wire-Wrap-Anschlusstechnik
– Maxi-Termi-Point-Anschluss
• EE4 und EE5,
– Wire-Wrap-Anschlusstechnik
– Maxi-Termi-Point-Anschluss
• EE4, EE5 und EE6
– Wire-Wrap-Anschlusstechnik
– Maxi-Termi-Point-Anschluss
• EE4, EE5, EE6 und EE7
– Wire-Wrap-Anschlusstechnik
– Maxi-Termi-Point-Anschluss
für nicht-redundant ausgebaute Grundeinheiten, jeweils
mit Meldelogikbaugruppe 3 und
2 Anschaltbaugruppen für
E/A-Bus 2
• Erweiterungseinheit EE4,
– Wire-Wrap-Anschlusstechnik
– Maxi-Termi-Point-Anschluss
• EE4 und EE5,
– Wire-Wrap-Anschlusstechnik
– Maxi-Termi-Point-Anschluss
• EE4, EE5 und EE6
– Wire-Wrap-Anschlusstechnik
– Maxi-Termi-Point-Anschluss
• EE4, EE5, EE6 und EE7
– Wire-Wrap-Anschlusstechnik
– Maxi-Termi-Point-Anschluss
Systemschränke
• Standardschrank
Schutzart IP 20, 400 mm tief,
ohne Wärmeaustauscher
• Standardschrank
Schutzart IP 54, 600 mm tief,
mit Wärmeaustauscher
• Standardschrank
Schutzart IP 20, 600 mm tief,
ohne Wärmeaustauscher
Bestell-Nr.
6DS2 132- 0 X
0
Bestelldaten
Optionen für Erweiterungsschrank AS 235 H
Erweiterungseinheiten
Zum Nachrüsten von Erweiterungseinheiten EE5, EE6 oder
EE7:
Baugruppenträger für
Erweiterungseinheit
mit Befestigungsteilen und Steckplätzen für 13 E/A-Baugruppen
• Wire-Wrap-Anschlusstechnik
• Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik
X
A
B
Zubehör für EE5:
Leitungssatz für Stromversorgung der EE5
Leitungssatz für E/A-Bus
Kabelkanal
Blende
E/A-Bus-Vergleicher- und
-Umschaltbaugruppe
Hochrüstsatz mit Schaltregler
DC 5 V (6DS1 006-8AA)
C
D
E
F
G
H
Zubehör für EE6:
Leitungssatz für Stromversorgung der EE6
Leitungssatz für E/A-Bus
Kabelkanal
Blende
E/A-Bus-Vergleicher- und
-Umschaltbaugruppe
Hochrüstsatz mit Schaltregler
DC 5 V (6DS1 006-8AA)
J
K
L
M
N
P
Q
R
1
2
3
Bestell-Nr.
Zubehör für EE7:
Leitungssatz für Stromversorgung der EE7
Leitungssatz für E/A-Bus
Kabelkanal
Blende
E/A-Bus-Vergleicher- und
-Umschaltbaugruppe
Hochrüstsatz mit Schaltregler
DC 5 V (6DS1 006-8AA)
redundanter Ausbau E/A-Bus 2
Anschaltbaugruppe für E/ABus 2
(Steckplatz: Grundeinheit GE)
Standardschränke
Lüfterbaugruppe DC 24 V
(komplett)
• Einbausatz/Nachrüstsatz für Erweiterungsschrank AS 235 H mit
Schutzart IP 10, IP 20 oder
IP 54, für Montage unterhalb der
Erweiterungseinheit EE4
und/oder EE6
• Nachrüstsatz für Erweiterungsschrank AS 235 H mit Schutzart
IP 54, für Montage unterhalb der
Erweiterungseinheit EE4
6DS9 002-8BB
6DS9 002-8BA
6DS9 908-8GF
6DS9 911-8GE
6DS9 906-8AB
6DS9 906-8BB
6DS1 144-8AA
C79451-A3117-D29
6DS9 908-8GG
6DS9 911-8GF
6DS9 906-8AB
6DS9 906-8BB
6DS1 144-8AA
C79451-A3117-D29
6DS9 908-8GH
6DS9 911-8GG
6DS9 906-8AB
6DS9 906-8BB
6DS1 144-8AA
C79451-A3117-D29
6DS1 312-8BB
C79165-A3012-D205
C79165-A3012-D227
Siehe auch Bestellhinweise im Anhang (Seite 8/2) mit Hinweisen zur
Bestellung von Komplettsystemen und Optionen.
Siemens PLT 111 · 1999
3/17
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
AS 235 K
Grundsystem
Automatisierungssystem AS 235 K
Kommunikation
über Anlagenbus CS 275
Das Automatisierungssystem AS 235 K ist die Kompaktausführung des Automatisierungssystems AS 235. In beiden Systemen
werden die gleichen Zentral-, Anschalt- und E/A-Baugruppen
verwendet. Sie haben auch den gleichen Funktionsumfang.
4(6) E/ABaugruppen
Das System AS 235 K ist allein, ohne irgendwelche Erweiterungen, voll funktionsfähig. Da die Anzahl der steckbaren E/ABaugruppen jedoch im System AS 235 K auf max. 6 begrenzt
ist, wird das System AS 235 K meistens zusammen mit
Erweiterungssystemen ES 100 K (siehe Seite 3/21) eingesetzt.
PA
Auf dem Baugruppenträger befindet sich ein Prozessanschlussfeld zum frontseitigen Anschluss der Prozesssignalkabel in MaxiTermi-Point-Anschlusstechnik (Anschlussstifte 2,4 mm x 0,8 mm).
Hierzu ist das Prozessanschlussfeld rückseitig mit den Basissteckern X2 verdrahtet, d.h. mit den Prozessschnittstellen der
6 E/A-Baugruppen im Grundsystem.
Für die Versorgung des Grundsystems werden zwei Stromversorgungsbaugruppen eingesetzt:
• Stromversorgungsbaugruppe SV1
Je nach gewählter Versorgungsspannung des AS 235 K wird
eine der folgenden Baugruppen eingesetzt:
– C79451-A3260-A20 (AC 230 V / DC 24 V) oder
– C79451-A3260-A25 (DC 24 V / DC 24 V).
Beide Ausführungen sind mit 3 Steckdosen ausgestattet, über
die 2 Prozessbedientastaturen und eine Mini-Disketteneinheit
mit DC 24 V versorgt werden.
1) Wird E/A-Steckplatz 6 benutzt, ist zusätzlich die Anschaltbaugruppe für
E/A-Bus 2 (B) erforderlich, Bestelldaten siehe Optionen AS 235 K
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Siemens PLT 111 · 1999
UI1 UI2
E
GS
Das Automatisierungssystem AS 235 K ist lieferbar für die Versorgungsspannungen AC 230 V und DC 24 V. Das Grundsystem
des Automatisierungssystems AS 235 K setzt sich zusammen
aus
Der Baugruppenträger des Systems AS 235 K entspricht dem
Einbausystem ES 902 und ist 15 U hoch. Er ist das Trägersystem
für die anderen Komponenten des Grundsystems, für die Buskomponenten sowie für die E/A-Baugruppen.
ZE
AF1 AF2
Grundsystem
• Baugruppenträger ES 902
– für AC 230 V
C79451-A3260-A16
– für DC 24 V
C79451-A3260-A17
jeweils mit
Stromversorgungszeile mit Steckplätzen für
Stromversorgungs- und Meldelogikbaugruppen,
6 Steckplätzen für E/A-Baugruppen 1),
Prozessanschlußfeld für E/A-Baugruppen 1 bis 6,
Montageblech mit Einbauplätzen für
2 Anschlussplatten AF „Fernbus“ und
Steckplätzen für 2 Busumsetzereinheiten UI,
Einspeiseblock,
Kabelabfangschiene mit 10 Schellen
• Stromversorgungsbaugruppe SV1
für AS 235 K mit AC 230 V:
– AC 230 V / DC 24 V
C79451-A3260-A20
für AS 235 K mit DC 24 V:
– DC 24 V / DC 24 V
C79451-A3260-A25
• Stromversorgungsbaugruppe SV2,
DC 24 V / DC 5 V
C79451-Z1359-U9
• Meldelogikbaugruppe
6DS1 901-8BA
• Busabschlussbaugruppe
C79458-L445-B20
• Blinktaktgeber
6DS1 922-8AA
• Zentraleinheit mit
– Zentralprozessorbaugruppe
6DS1 140-8AA
– EDC-Speicherbaugruppe 4000 Kbyte
6DS1 844-8FA
– Pufferbatterie für Speicherbaugruppe
W79084-U1001-B2
– Systemsoftware AS 235, Variante G
6DS5 323-8AG
– Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 1
6DS1 312-8BB1)
• Anschaltbaugruppe für Mini-Disketteneinheit 6DS1 326-8BB
• Anschaltbaugruppe für Bedienkanal1
6DS1 330-8CA
B
SV M
L T
SV
E/A-Bus
M
L
SV
MO
13 E/ABaugruppen
MPA
L
SV
MO
PBT, ST
E
13 E/ABaugruppen
DR
PA
E
ES 100 K (max. 8)
AF
BT
DR
E
GS
ML
MO
PA
PBT
ST
SV
UI
ZE
Anschlussplatte für Fernbus
Blinktaktgeber
Drucker
Einspeiseblock für Versorgungsspannungen
Grundsystem
Meldelogikbaugruppe
Monitor
Prozessanschlussfeld
Prozessbedientastatur
Strukturiertastatur
Stromversorgungsbaugruppe
Busumsetzereinheit
Zentralteil
Bild 3/7 Automatisierungssystem AS 235 K, Systemkonfiguration
• Stromversorgungsbaugruppe SV2
Die Baugruppe SV2 (C79451-Z1359-U9) setzt DC 24 V in
DC 5 V um und versorgt damit die Zentraleinheit und die E/ABusse Anschaltbaugruppen.
Die Meldelogikbaugruppe überwacht die 24-V-Spannungen L+
und PM, die +5-V-Spannung und die wahlweise belegten
Signaleingänge für Temperaturüberwachung, Türkontakt und
Reservekontakt. Meldungen über diese Signaleingänge sowie
weitere Systemmeldungen steuern eine blinkende Leuchtdiode
und gleichzeitig ein Relais auf der Baugruppe an. Über dieses
Relais kann diese Sammelstörungsmeldung auf eine externe
Meldelampe oder sonstige Meldeeinrichtungen geschaltet werden.
Der Blinktaktgeber erfüllt folgende Funktionen:
• Erzeugen eines Blinksignals, das von TELEPERM ME-E/A-Baugruppen für die Störungsanzeige benötigt wird. Das Blinksignal ist im Blinktaktgeber abgesichert.
• Lampentest für die Störungsanzeige der E/A-Baugruppen, die
mit dem Blinksignal versorgt werden.
• Potentialtrennung von externen Uhrzeitsynchronisiersignalen.
Das System AS 235 K ist mit einem 1-min-Synchronisierimpuls
synchronisierbar.
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
AS 235 K
Grundsystem
plätze eingerichtet werden sollen, über die unabhängig voneinander bedient und beobachtet oder strukturiert werden kann.
1
SV2
2 3 4 5 6
Steckplätze
für E/ABaugruppen
PA
AF1
AMD
AF
BAB
BK
BT
CPU
DG
E
EAB
ML
Die bestellbaren Konstellationen bei den Standard-E/A-Geräten
setzen sich zusammen aus
M B
L T
• Strukturiereinheit, bestehend aus
– Strukturiertastatur
– Steckleitung für Strukturiertastatur, 1 m 1)
– Mini-Disketteneinheit mit Steckleitungen
– für Signalübertragung und Stromversor– gung, je 3 m
• Bedieneinheit, bestehend aus
– Prozessbedientastatur PBT 65
– mit Steckleitung für Signalübertragung, 5 m
– mit Steckleitung für Stromversorgung, 5 m
– Prozessmonitor SCM 2140-I
– mit 3 Video-Steckleitungen, 5 m
• für Bedienkanal 2 zusätzlich:
– Anschaltbaugruppe für Bedienkanal 2 2)
BK2
EAB2
BK1
EAB1
AMD
N-AS
CPU
RAM
SSO
BAB/DG
SV1
UI1
AF2
UI2
E
Anschaltbaugruppe für Mini-Disketteneinheit
Anschlussplatte „Fernbus“
Busabschlussbaugruppe
Anschaltbaugruppe für Bedienkanal
Blinktaktgeber
Zentralprozessorbaugruppe
Diagnose-Schnittstelle
Einspeisenlock für AC 230 V oder
2 x DC 24 V
Anschaltbaugruppe für E/A-Bus
Meldelogikbaugruppe
6DS3 303-8AA
6DS8 102-8AC
6DS3 900-8AE
6DS3 305-8BA
6XV2 167-8CH50
6DS8 103-8SC
6GF6100-1BV
6DS8 116-8SC
6DS1 330-8CA
E/A-Baugruppen
N-AS
PA
RAM
SSO
SV1
SV2
UI
Anschaltbaugruppe für 20-m-Nahbus
Prozessanschlussfeld
Speicherbaugruppe
Sonderschnittstelle, nicht belegt
Stromversorgungsbaugruppe
AC 230 V / DC 24 V oder Stromversorgungsbaugruppe DC 24 V /
DC 24 V
Stromversorgungsbaugruppe
DC 24 V / DC 5 V
Busumsetzereinheit
Bild 3/8 Automatisierungssystem AS 235 K, Aufbau
Der Zentralprozessor unterteilt den RAM-Speicher und unterscheidet Zugriffe auf
• den 1 Mbyte großen batteriegepufferten System-RAM-Bereich
für alle festen Systemdaten und -programme
• den ebenfalls batteriegepufferten 4.000 Kbyte großen RAMSpeicherbereich für alle Anwenderprogramme und -daten sowie für variable Systemdaten und
• die Übergabespeicher der Anschaltbaugruppen für E/A-Bus,
Bedienkanal, Mini-Disketteneinheit und Nahbus.
Die Speicherbaugruppe mit Error Detection and Correction EDC
kann einen 1-Bit-Fehler beim Lesen korrigieren und zusammen
mit der Systemsoftware in der Speicherzelle eliminieren.
Die E/A-Baugruppen bilden die Prozessschnittstelle des
AS 235 K. Sie umfassen Signalbaugruppen und Funktionsbaugruppen, einschließlich Rechenbaugruppen. Eigenschaften,
Funktion und Bestelldaten der E/A-Baugruppen siehe Kapitel 4.
Das AS 235 K hat Steckplätze für 6 E/A-Baugruppen. Die Steckplätze 1 bis 5 sind über den E/A-Bus 1 (A) mit der Zentraleinheit
verbunden. Der Steckplatz 6 ist an den E/A-Bus 2 (B) angeschlossen. Demzufolge muss die Anschaltbaugruppe für E/ABus 2 gesteckt sein, wenn Steckplatz 6 benutzt werden soll.
Die Zahl der Steckplätze für E/A-Baugruppen kann durch Anschließen von max. 8 Erweiterungssystemen ES 100 K auf bis zu
108 Baugruppen erhöht werden.
Die E/A-Baugruppen können codiert, gesteckt und mit beschriftetem Steckplatz geliefert werden. Vom Besteller werden hierzu
Anordnungs-, Bezeichnungs- und Anschlusspläne (inkl. Adressierungsangaben) benötigt.
• Codieren, Stecken und Beschriften
für 1 E/A-Baugruppe
6DS5 705-8AA
Anschaltbaugruppe für ES 100 K
Die Anschaltbaugruppe für ES 100 K koppelt den E/A-Bus des
Grundsystems AS 235 K über eine Steckleitung mit dem E/ABus des ES 100 K. Im Grundsystem AS 235 K und im Erweiterungssystem ES 100 K ist je eine Anschaltbaugruppe für
ES 100 K erforderlich.
Die Anschaltbaugruppe für E/A-Bus stellt die Verbindung zwischen dem 8-bit-Zentralteilbus und dem E/A-Bus her. Im Grundsystem des AS 235 K sind bis zu 2 dieser Baugruppen steckbar:
• Die Anschaltbaugruppe für den E/A-Bus 1 (A) versorgt die auf
den Steckplätzen 1 bis 5 des Grundsystems gesteckten E/ABaugruppen und/oder Anschaltbaugruppen für das Erweiterungssystem ES 100 K. Sie ist immer erforderlich.
• Die Anschaltbaugruppe für E/A-Bus 2 (B) wird nur dann benötigt, wenn der Steckplatz 6 im Grundsystem genutzt werden
soll. Sie ist wahlweise zu bestellen.
Die Anschaltbaugruppe für ES 100 K kann sowohl im AS 235 K
als auch im ES 100 K auf jedem beliebigen Steckplatz für E/ABaugruppen gesteckt werden. Auf den Steckplätzen 1 bis 5 im
AS 235 K sind max. 4 Anschaltbaugruppen für insgesamt 4 Erweiterungssysteme ES 100 K betreibbar.
Standard-E/A-Geräte
Buskomponenten
Die Standard-E/A-Geräte wie Prozessmonitor, Prozessbedientastatur, Strukturiertastatur, Mini-Disketteneinheit sowie Protokoll- und Meldedrucker sind in Kapitel 5 beschrieben.
Über den Anlagenbus CS 275 können die Subsysteme
TELEPERM M im Entfernungsbereich bis 20 m (Nahbus) oder
bis 4 km (Fernbus) miteinander kommunizieren. Der Nahbus ist
standardmäßig redundant. Der Fernbus kann wahlweise redundant ausgeführt werden.
Die Anschaltbaugruppe für Bedienkanal erzeugt die RGBSignale für die Prozessmonitore, einschließlich des BAS-Signals.
Sie hat außerdem drei 20-mA-Linienstrom-Schnittstellen, an die
die Prozessbedientastatur PBT oder die Strukturiertastatur und
2 Drucker (Protokoll- und Meldedrucker) direkt angeschlossen
werden können.
Der E/A-Bus 2 (B) versorgt nur den Steckplatz 6. Deshalb sind
an die dort steckbare Anschaltbaugruppe weitere 4 Erweiterungssysteme ES 100 K seriell anschließbar. Die Benutzung von
Steckplatz 6 setzt jedoch voraus, dass die Anschaltbaugruppe
für E/A-Bus 2 (separat zu bestellen) gesteckt ist.
Über den 20-m-Nahbus lassen sich bis zu 9 Teilnehmer als Nahbusinsel miteinander verbinden (jede Busumsetzereinheit Ul
zählt dabei auch als 1 Teilnehmer). Die Gesamtlänge der Steckleitungen darf 20 m nicht überschreiten.
Anschlussmöglichkeiten für Standard-E/A-Geräte und Steckleitungsübersicht siehe ab Seite 3/29.
Die Anschaltbaugruppe für Bedienkanal 1 gehört zum Lieferumfang des Grundsystems und ist immer erforderlich. Eine
2. Anschaltbaugruppe ist nur dann erforderlich, wenn 2 Bedien-
1) Diese Steckleitung ist nur zum Anschluss an die Prozessbedientastatur oder
die Signalverteilereinheit geeignet. Für den direkten Anschluss an die
Grundeinheit des Systems AS 235 K (Bedienkanal) ist eine Steckleitung
6XV2 167-8B.. erforderlich (separat zu bestellen).
2) Anschaltbaugruppe für Bedienkanal 1 ist im Grundsystem enthalten.
Siemens PLT 111 · 1999
3/19
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
AS 235 K
Bestelldaten AS 235 K
Max. 2 auf einem der E/A-Steckplätze im Grundsystem AS 235 K
gesteckte Anschaltbaugruppen N-V.24 können durch eine frontseitige Verbindung mit der systemeigenen Anschaltbaugruppe
N-AS über die Steckleitung 6DS8 201-8.. in den Nahbus integriert werden. Bei anderen Teilnehmertypen und Aufbauten bitten wir um Anfrage.
Die Steckleitung 6DS8 201-8.. ist nur einseitig mit einem Stecker
versehen. Sie wird mit dem freien Ende 1:1 auf den Stecker des
N-AS aufgelegt. Ist dort noch keine Steckleitung gesteckt, wird
zusätzlich ein Frontstecker 6DS9 200-8AA benötigt. Alternativ
zur Kombination Steckleitung 6DS8 201-8.. und Frontstecker ist
auch die Steckleitung 6DS8 205-8.. mit 2 Steckern verwendbar.
An einen einfachen, nichtredundanten Fernbus wird das
AS 235 K über die Anschalteinheit für einfachen Fernbus angeschlossen. Das AS 235 K ist aber auch an einem redundanten
Fernbus betreibbar. Dazu ist eine Anschalteinheit für redundanten Fernbus mit 2 Busumsetzern UI und 2 Anschlussplatten AF
„Fernbus“ erforderlich.
Die Anschalteinheit für einfachen oder redundanten Fernbus
kann in der Standard-Bestellkonfiguration unter „Buskomponenten“ ausgewählt werden. Die Anschalteinheit besteht aus:
• Anschaltbaugruppe für 20-m-Nahbus N-AS
• Busumsetzereinheit UI
(2 x bei redundantem Fernbus)
• Anschlussplatte AF „Fernbus“
(2 x bei redundantem Fernbus)
• für einfachen Fernbus:
Steckleitung mit 2 Steckern zur Verbindung
der N-AS mit Busumsetzereinheit UI
• für redundanten Fernbus:
Steckleitung mit 3 Steckern zur Verbindung
der N-AS mit Busumsetzereinheit UI1 und UI2
6DS1 223-8AC
6DS4 400-8AB
6DS9 203-8DA
6DS8 205-8MB
6DS8 204-8MB
Außer einer Anschalteinheit für einfachen oder redundanten
Fernbus wird zur Realisierung eines Fernbusses noch das entsprechende Fernbuskabel benötigt. Dieses wird auf der Anschlussplatte AF „Fernbus“ aufgelegt und verbindet die einzelnen Busteilnehmer über Entfernungen bis 4 km miteinander
(siehe auch Kapitel 6).
Gehäuse
Das AS 235 K ist standardmäßig lieferbar eingebaut in ein Stahlblechgehäuse mit Schutzart IP 21:
• Stahlblechgehäuse, Schutzart IP 21
C79451-A3260-A50
Maße (HxBxT) 820 mm x 600 mm x 360 mm,
ohne Wärmeaustauscher, mit
– abgesetztem Lüftungsdach,
– Dachblech mit Lüftungsschlitzen,
– Tür vorn, 600 mm breit, mit Doppelbartschloss,
– Boden mit eingeschraubtem Kabelblech,
– 175 mm tief, vordere Hälfte mit Lüftungsschlitzen
Eine Darstellung des Gehäuses mit Abmessungen finden Sie auf
Seite 3/22, Bild 3/10. Bei Verwendung des mitgelieferten Teilesatzes für die Wandmontage vergrößern sich die Abmessungen
wie in diesem Bild dargestellt.
Systemdokumentation
In Verbindung mit dem AS 235 K-Grundsystem ist eine deutsche
oder englische Systemdokumentation bestellbar:
• Gerätehandbücher
– „Automatisierungssystem AS 235 K“
– „Funktionsbaugruppen“, Teil 1 und 2
– „Signalbaugruppen“
– „Koppel- und Rechenbaugruppen“
– „Bussystem CS 275“
• Beschreibung „Automatisierungssysteme
AS 235, AS 235 H und AS 235 K, Variante G“,
• Handbuch „Hinweise und Richtlinien für
Planung, Installation und Betrieb“
C79000-G8000-C305
C79000-G8000-C30
C79000-G8000-C31
C79000-G8000-C32
C79000-G8000-C6
C79000-G8000-C416
C79000-G8000-C417
Bei der englischen Systemdokumentation wird der Mittelblock
der Einzelbestellnummern durch „.....-G8076-...“ ersetzt.
• Tabellenheft AS 235 / AS 235 H / AS 235 K
deutsch, bei Bedarf separat zu bestellen
3/20
Siemens PLT 111 · 1999
C79000-N8000-C1
Bestelldaten
Automatisierungssystem
AS 235 K
Bestell-Nr.
6DS2 117-
Grundsystem
• ohne Grundsystem
• Grundsystem AC 230 V, mit
Bedienkanal 1 und E/A-Bus 1
• Grundsystem DC 24 V, mit
Bedienkanal 1 und E/A-Bus 1
8
X
E
M
P
N
Q
R
Buskomponenten
• ohne Buskomponenten
• Anschalteinheit
– für nicht-redundanten Fernbus
– für redundanten Fernbus
X 0
X 1
X 2
Gehäuse
• ohne Gehäuse
• Stahlblechgehäuse, Schutzart
IP 21, ohne Wärmeaustauscher
0
1
Option:
Systemdokumentation
• ohne Systemdokumentation
• deutsche Dokumentation
• englische Dokumentation
Grundsystem
Pufferbatterie für Speicherbaugruppe
Anschaltbaugruppe für
E/A-Bus 2 1)
Busanschluss weiterer Teilnehmer über 20-m-Nahbus
Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus N-V.24
Steckleitung für Nahbus, 0,3 m
0
7
Standard-E/A-Geräte
• ohne Standard-E/A-Geräte
• Strukturiereinheit
mit Strukturiertastatur und
Mini-Disketteneinheit
• Bedieneinheit 1 für
Bedienkanal 1
mit Prozessmonitor und Prozessbedientastatur
– ohne Strukturiereinheit
– mit Strukturiereinheit
• Bedienkanal 2 und Bedieneinheit 2
mit Anschaltbaugruppe für Bedienkanal 2, Prozessmonitor und
Prozessbedientastatur
• Bedienkanal 2 und Bedieneinheiten 1 und 2
mit Anschaltbaugruppe für Bedienkanal 2, 2 Prozessmonitoren
und 2 Prozessbedientastaturen
– ohne Strukturiereinheit
– mit Strukturiereinheit
Optionen AS 235 K
-
0 X
0 D
0 E
Bestell-Nr.
W79084-U1001-B2
6DS1 312-8BB
6DS1 202-8AB
6DS8 201-8MB
Fernbuskabel
siehe Seite 6/6
1) Zusätzlich erforderlich, wenn E/A-Steckplatz 6 benutzt wird
Siehe auch Bestellhinweise im Anhang (Seite 8/2) mit Hinweisen zur
Bestellung von Komplettsystemen und Optionen.
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
ES 100 K
Erweiterungssystem ES 100 K
Erweiterungssystem ES 100 K
Zur Erweiterung der 6 E/A-Baugruppen-Steckplätze im System
AS 235 K können bis zu 8 Erweiterungssysteme ES 100 K an
dieses System angeschlossen werden (je E/A-Bus max. 4 Systeme). Auch das System AS 235 kann mit dem Erweiterungssystem ES 100 K erweitert werden.
Jedes Erweiterungssystem ES 100 K bietet Platz für 13 E/A-Baugruppen. Je Automatisierungssystem AS 235 K kann somit die
Zahl der insgesamt einsetzbaren E/A-Baugruppen auf 108
(104 Steckplätze im ES 100 K + 4 im AS 235 K) erhöht werden.
1
Die Erweiterungssysteme sind kaskadenförmig koppelbar. Die
Leitungslänge darf 500 m nicht überschreiten.
Für die Kopplung ist im Grund- und Erweiterungssystem jeweils
eine Anschaltbaugruppe 6DS1322-8AA erforderlich. Die Anschaltbaugruppe kann in den Systemen AS 235 K und ES 100 K
auf jedem beliebigen Steckplatz für E/A-Baugruppen gesteckt
werden. Bevorzugt sollte jedoch jeweils der Steckplatz 1 verwendet werden.
Das Erweiterungssystem ES 100 K ist lieferbar für die Versorgungsspannungen AC 230 V und DC 24 V. Es setzt sich zusammen aus
• Baugruppenträger ES 902, 15 U hoch,
– für AC 230 V
– für DC 24 V
jeweils mit
Stromversorgungszeile,
13 Steckplätze für E/A-Baugruppen,
Prozessanschlussfeld für E/A-Baugruppen,
Einspeiseblock,
Kabelabfangschiene mit 10 Schellen
• Stromversorgungsbaugruppe SV1
für ES 100 K mit AC 230 V
– AC 230 V / DC 24 V
für ES 100 K mit DC 24 V
– DC 24 V
• Anschaltbaugruppe für ES 100 K
C79451-A3260-A3
C79451-A3260-A4
M
SV1
13 Steckplätze
für E/A-Baugruppen
Prozeßanschlußfeld
E
1
E
M
Anschaltbaugruppe für ES 100 K
Einspeiseblock für AC 230 V oder 2 x DC 24 V
Meldelogikbaugruppe
Bild 3/9 Automatisierungssystem ES 100 K, Aufbau
Anschaltbaugruppe für ES 100 K
Die Anschaltbaugruppe für ES 100 K koppelt den E/A-Bus des
Grundsystems AS 235 K über eine Steckleitung mit dem E/ABus des Erweiterungssystems ES 100 K.
Im Grundsystem AS 235 K und Erweiterungssystem ES 100 K ist
je eine Anschaltbaugruppe für ES 100 K erforderlich.
C79451-A3260-A20
Die im ES 100 K gesteckte Anschaltbaugruppe liefert die für den
E/A-Bus erforderliche Versorgungsspannung DC 5 V.
C79451-A3260-A25
6DS1 322-8AA
E/A-Baugruppen
Der Baugruppenträger entspricht dem Einbausystem ES 902
und ist 15 U hoch. Er enthält Steckplätze für die Stromversorgungsbaugruppe, eine Meldelogikbaugruppe sowie für die Anschaltbaugruppe für ES 100 K und 13 E/A-Baugruppen.
Weiterhin enthält der Baugruppenträger ein Prozessanschlussfeld mit 576 Anschlussstiften 2,4 mm x 0,8 mm in Maxi-TermiPoint-Anschlusstechnik.
Für die Versorgung des Erweiterungssystems wird eine Stromversorgungsbaugruppe benötigt, je nach gewählter Versorgungsspannung des ES 100 K:
• C79451-A3260-A20 (AC 230 V) oder
• C79451-A3260-A25 (DC 24 V).
Im Erweiterungssystem ES 100 K sind Steckplätze für max.
13 E/A-Baugruppen vorhanden. Außer den E/A-Baugruppen
des Prozessleitsystems TELEPERM M sind auch bestimmte E/ABaugruppen des Prozessleitsystems TELEPERM ME im System
ES 100 K einsetzbar.
Je nach Adressiervolumen des E/A-Busses können an einem
System AS 235 K bis zu 8 Erweiterungssysteme ES 100 K mit
insgesamt 104 E/A-Baugruppen betrieben werden.
Eigenschaften, Funktion und Bestelldaten der E/A-Baugruppen
siehe Katalogteil 4.
Die gleichen Stromversorgungsbaugruppen werden auch im
System AS 235 K verwendet.
Die Meldelogikbaugruppe 6DS1 901-8AA kann bei Bedarf zusätzlich bestellt werden. Sie überwacht die 24-V-Spannungen
L+ und PM, die wahlweise belegten Signaleingänge Temperaturüberwachung, Türkontakt, Lüfterkontakt und Reservekontakt,
z.B. wenn das Erweiterungssystem ES 100 K in einen Standardschrank TELEPERM M eingebaut wird und Schrankmeldungen
erfasst oder Schrankmeldelampen angesteuert werden sollen.
Eine im System ES 100 K erfasste Meldung wird jedoch nicht zur
Zentraleinheit des Automatisierungssystems AS 235 K übertragen. Sie führt deshalb auch nicht zur Ausgabe eines Meldetextes auf dem Prozessmonitor.
Siemens PLT 111 · 1999
3/21
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
ES 100 K
Bestelldaten ES 100 K
Bestelldaten
Lüftungsdach
Erweiterungssystem
ES 100 K
Bestell-Nr.
6DS2 103 -
Grundsystem
• Erweiterungssystem AC 230 V
• Erweiterungssystem DC 24 V
1 X X 0
2 X X 0
600 x 360
630
1 U = 44,5 mm
Optionen ES 100 K
29
15
Æ 10,2
702
820
760
15 U
Gehäuse
• ohne Gehäuse
• Stahlblechgehäuse, Schutzart
IP 21, ohne Wärmeaustauscher
40
Bild 3/10 Automatisierungssystem ES 100 K, Aufbau
Gehäuse
Das Erweiterungssystem ES 100 K ist eingebaut in ein Stahlblechgehäuse mit Schutzart IP 21 lieferbar. Dies entspricht einer
Standard-Bestellkonfiguration:
• Stahlblechgehäuse, Schutzart IP 21
C79451-A3260-A50
Maße (HxBxT) 820 mm x 600 mm x 360 mm,
ohne Wärmeaustauscher, mit
– abgesetztem Lüftungsdach,
– Dachblech mit Lüftungsschlitzen,
– Tür vorn, 600 mm breit, mit Doppelbartschloss,
– Boden mit eingeschraubtem Kabelblech,
– 175 mm tief, vordere Hälfte mit Lüftungsschlitzen
Bei Verwendung des mitgelieferten Teilesatzes für die Wandmontage vergrößern sich die Abmessungen wie in Bild 3/10 dargestellt.
Siehe auch Bestellhinweise im Anhang (Seite 8/2) mit Hinweisen zur
Bestellung von Komplettsystemen und Optionen.
0
1
Bestell-Nr.
Anschluss des jeweils 1. von max. 4 Systemen ES 100 K
einer Koppelstrecke an
- E/A-Bus 1(A), Adressbereich 0 bis 60, oder
- E/A-Bus 2(B), Adressbereich 100 bis 160
2 Anschaltbaugruppen für
6DS1 322-8AA
Erweiterungssystem ES 100 K
steckbar in Steckplatz für
E/A-Baugruppen im AS 235 und
im ES 100 K
Steckleitung für Signalübertragung
(max. Länge
Länge 2,5 m
6ES5 721-0BC50
einer Koppel5m
6ES5 721-0BF00
strecke: 500 m)
50 m
6ES5 721-0CF00
6ES5 721-0DB00
100 m
500 m
6ES5 721-0DF00
Zwischenlängen
siehe Katalog ST 50
Kabelabschlussstecker
steckbar in Anschaltbaugruppe
für ES 100 K, erforderlich beim
letzten Erweiterungssystem einer
Koppelstrecke
bei Belegung des Adressierbereichs 100 bis 160 zusätzlich:
Anschaltbaugruppe für
E/A-Bus 2
6ES5 760-1AA11
6DS1 312-8BB
Anschluss des 2. bis 4. Systems ES 100 K
einer Koppelstrecke
Je System ES 100 K erforderlich:
Anschaltbaugruppe für Erweite6DS1 322-8AA
rungssystem ES 100 K
steckbar in Steckplatz für E/ABaugruppen des ES 100 K
Steckleitung für
Signalübertragung
siehe oben
Einbau des ES 100 K in Standardschrank, sofern
Schrankmeldungen zu erfassen sind
Meldelogikbaugruppe
6DS1 901-8AA
Systemdokumentation
Betriebsanleitung „Erweiterungssystem ES 100 K“ 1)
– deutsch
– englisch
C79000-B8000-C124
C79000-B8076-C124
1) nur dann getrennt zu bestellen, wenn das System ES 100 K nicht
zusammen mit einem System AS 235 K bestellt wird.
3/22
Siemens PLT 111 · 1999
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
Standardschränke
Standardschränke und Zubehör
Standardschränke und Zubehör
Bestelldaten
Die Automatisierungssysteme AS 235 und AS 235 H können eingebaut in 400 mm oder 600 mm tiefe Standardschränke mit oder
ohne Wärmeaustauscher geliefert werden. Als Standard-Bestellkonfigurationen sind lieferbar:
• Standardschrank ohne Wärmeaustauscher, Schutzart IP 20,
Schranktiefe 400 mm
• Standardschrank ohne Wärmeaustauscher, Schutzart IP 20,
Schranktiefe 600 mm 1)
• Standardschrank mit Wärmeaustauscher, Schutzart IP 54,
Schranktiefe 600 mm
Wahlweise, zusätzlich bestellbar (Optionen):
• Hochrüstsatz für Standardschränke, Schutzart IP 10 auf
Schutzart IP 20 2)
• Lüfterbaugruppe
Bei den Schränken mit Schutzart IP 20 erfolgt die Wärmeabführung durch Durchzugbelüftung. Die Außenluft zirkuliert dabei innerhalb des Schrankes und führt die entstehende Wärme ab.
Nachteilig ist bei dieser Art der Wärmeabführung, dass Schmutzablagerungen auftreten können, wenn die Luft je nach Umgebungsbedingungen Staub mit sich führt. Dieser Nachteil tritt in
den Schränken mit Wärmeaustauscher nicht auf. Die zulässige
max. Wärmebelastung beträgt 700 W bei 40 °C Umgebungstemperatur.
In den Schränken mit Wärmeaustauscher (Schutzart IP 54) bleiben Innen- und Außenluft voneinander getrennt. Diese Schränke
sind einzusetzen, wenn die Umgebungsbedingungen durch
rauhe Betriebsbedingungen von den zulässigen Werten abweichen. Beispiel hierfür sind chemische Industrie, Eisen- und
Stahlindustrie, Bergbau und Anlagen, die seewasserhaltiger Atmosphäre ausgesetzt sind. Die zulässige max. Wärmebelastung
beträgt bei 40 °C Umgebungstemperatur 1000 W.
In Abhängigkeit von der zulässigen Wärmebelastung des
Schrankes, dem gewünschten Aufbau und vor allem den eingesetzten E/A-Baugruppen, kann der Standardschrank entweder
ohne Fremdbelüftung betrieben werden, oder er muss mit einer
oder 2 Lüfterbaugruppen ausgestattet werden.
Bei Fremdbelüftung wird die Lüfterbaugruppe 6DS9 943-8AA
verwendet. Diese enthält 3 Lüftermotoren, deren Drehzahl überwacht wird, und eine elektronische Kurzschlusssicherung.
In Schränken mit Wärmeaustauscher werden die Lüfterüberwachungen der Lüfterbaugruppen und des Wärmeaustauschers in
Reihe geschaltet. Das Ausfallsignal wird der Grundeinheit als
Ausfallmeldung LK zugeführt.
Die Standardschränke enthalten je 2 Thermostate zur Erfassung
von Übertemperaturen. Projektierungshinweise im Zusammenhang mit der zulässigen Wärmebelastung siehe auf den folgenden Seiten.
Da die Schränke je nach Aufstellungsort und Anlagenumfang
einzeln, als Doppelschrank oder in einer Schrankreihe aufgestellt werden können, werden Grundschränke grundsätzlich
ohne Seiten-undTrennwände, Erweiterungsschränke einschließlich einer Trennwand geliefert. Seiten- und Trennwände sind je
nach Bedarf wahlweise zusätzlich zu bestellen.
Grund- und Erweiterungsschrank können auch als niederohmig
leitend verschraubter Doppelschrank geliefert werden.
Bei Reihenaufstellung kann in die Kopfleiste des am Reihenanfang stehenden Schranks eine Schrankreihenlampe eingebaut
werden.
Der Aufstellungsraum für die Schränke sollte ausreichend groß
bemessen (lichte Höhe etwa 3 m), trocken und staubfrei sein.
Gegebenenfalls ist er zu klimatisieren.
1) Empfohlen, wenn Schränke ohne Wärmeaustauscher kombiniert mit
Schränken mit Wärmeaustauscher aufgestellt werden sollen.
2) Für ältere Schränke, die mit Schutzart IP 10 ausgeliefert wurden.
Bestell-Nr.
Systemschrankzubehör
Seiten- und Trennwände /
Doppelschrankmontage
Seitenwand für Standardschränke, mit Betestigungsteilen,
montiert
– 400 mm breit
– 600 mm breit
Trennwand mit Befestigungsmaterial und Bausatz für Schrankverschraubung
• für 400 mm tiefe Schränke
– ohne Durchführungen
– mit Brandschottung
– mit Durchführungen
• für 600 mm tiefe Schränke
– ohne Durchführungen
– mit Durchführungen
Bausatz für Schrankverschraubung
für Schränke ohne Trennwand
Montage eines Grund- und
eines Erweiterungsschranks zu
einem Doppelschrank
(Auslieferung als Doppelschrank)
Schrankzubehör
Schrankreihenlampe
mit Befestigungsteilen und
Anschlussleitungen, montiert
Schrankanschlusselemente
(SAE)
Schrankanschlusselement
jeweils mit Befestigungsschrauben und Vierkantmuttern, montiert
(max. 90 Stück/Schrank)
• SAE 32/3
Prozessseitig: Maxi-Termi-Point
2,4 mm x 0,8 mm,
Intern: Wire-Wrap 1 mm x 1 mm
• SAE 32/1
Prozessseitig und Intern: MaxiTermi-Point 2,4 mm x 0,8 mm
Bezeichnungsmaterial hierzu:
Bei Anschluss von 8er-FarbcodeKabel (TELEPERM M):
Bezeichnungskarten A-H/H-A
für 4 Schrankanschlusselemente,
1 Paar
Bezeichnungsstreifen für Karten A-H/H-A für einen Schrank,
1 Blatt (je Schrank 2 Blatt nötig)
Für durchnumerierte Bezeichnung:
Bezeichnungskarte 1-32 für
4 Schrankanschlusselem. SAE 32
Bezeichnungskarte 32-1 für
4 Schrankanschlusselem. SAE 32
Bezeichnungsstreifen für
Karten 1-32/32-1
für einen Schrank, 1 Blatt
Schrankanschlusselement
SAE 32/3 mit Schraubaufsatz
SAE 32 S
(max. 40 Stück/Schrank)
Prozessseitig: Schraubaufsatz
SAE 32 S
Intern: Wire-Wrap 1 mm x 1 mm
Zu bestellen ist:
Schrankanschlusselement
SAE 32/3 mit Befestigungsschrauben und Vierkantmuttern,
montiert
Schraubaufsatz SAE 32 S
6DS9 906-8FA
6DS9 906-8KA
6DS9 906-8GA
6DS9 906-8HA
6DS9 906-8JB
6DS9 906-8LA
6DS9 906-8MA
6DS9 906-8EA
6DS5 707-8AA
6DS9 905-8DA
6DS9 907-8BA
6DS9 907-8AA
6DS9 906-8DA
C79165-A3012-C99
6XP1 846
6XP1 847
6XP1 856
6DS9 907-8BA
6XP1 828
Siemens PLT 111 · 1999
3/23
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
Standardschränke
Bestelldaten Systemschrankzubehör
Bestelldaten
Bestell-Nr.
Bestelldaten
Bestell-Nr.
Systemschrankzubehör
Systemschrankzubehör
(Fortsetzung)
Schrankanschlusselement
SAE 32/1 mit Schraubaufsatz
SAE 32 S
(max. 40 Stück/Schrank)
Prozessseitig: Schraubaufsatz
SAE 32 S
Intern: Maxi-Termi-Point 2,4 x 0,8
Zu bestellen ist:
Schrankanschlusselement
SAE 32/1
mit Befestigungsschrauben und
Vierkantmuttern, montiert
Schraubaufsatz SAE 32 S
Bezeichnungsmaterial:
Bezeichnungskarte 32-1 für
4 Schrankanschlusselem. SAE 32
Bezeichnungsstreifen für
Schraubaufsatz SAE 32 S
für einen Schrank, 1 Blatt
Schrankanschlusselement
SAE 32/3 mit Steckleitung
Prozessseitig: Leitungsstecker
SAE 32 ST der Steckleitung
Intern: Wire-Wrap 1 mm x 1 mm
Zu bestellen ist:
Schrankanschlusselement
SAE 32/3
mit Befestigungsschrauben und
Vierkantmuttern, montiert
Steckleitung, ungeschirmt
L-YY 16 x 2 x 0,22 mm² , mit
– 2 Steckverbindern SAE 32 ST
– 1 Steckverbinder SAE 32 ST
Steckleitung, geschirmt
L-YCY 16 x 2 x 0,22 mm² , mit
– 2 Steckverbindern SAE 32 ST
– 1 Steckverbinder SAE 32 ST
(Fortsetzung)
Für Potential- und Signalverteilung:
Schrankanschlusselement
SAE 32/3, prozessseitig mit
Streifenleiter SL
– 1-16 u. 17-32 separat gebrückt
Schrankanschlusselement
SAE 32/1, prozessseitig mit
Streifenleiter SL
– 1-16 u. 17-32 separat gebrückt
– 1-16 gebrückt
– 17-32 gebrückt
6XP1 821
SAE-Montage
SAE-Montage
• für 6DS9 907-8AA, -8BA
• für 6XP1 810, 6XP1 811,
6XP1 812, 6XP1 819, 6XP1 820,
6XP1 821
im Preis enthalten
Berechnung nach Aufwand
04 m AA 15 m AE 30 m AH
06 m AB 20 m AF 35 m AJ
09 m AC 25 m AG 40 m AK
12 m AD
Schrankanschlusselement
SAE 32/1 mit Steckleitung
Prozessseitig: Leitungsstecker
SAE 32 ST der Steckleitung
Intern: Maxi-Termi-Point 2,4 x 0,8
Zu bestellen ist:
Schrankanschlusselement
SAE 32/1
mit Befestigungsschrauben und
Vierkantmuttern, montiert
Steckleitung
Bezeichnungsmaterial:
Bezeichnungsfolie für Steckleitung 1 Blatt à 10 Folien
Bezeichnungskarten 32-1 für
4 Schrankanschlusselem. SAE 32
Bezeichnungsstreifen für
Karten 1-32/32-1
für einen Schrank, 1 Blatt
3/24
Siemens PLT 111 · 1999
6DS9 907-8AA
6XP1 828
6XP1 847
6XP1 858
6DS9 907-8BA
6XP1 831-8 6XP1 832-8 6XP1 833-8 6XP1 834-8 6DS9 907-8AA
siehe oben
6XP1 868
6XP1 847
6XP1 856
SAE-Verdrahtung
SAE-Verdrahtung Maxi-TermiPoint
• direkt vom Stromlaufplan,
je Leitung
• Malta, je Leitung
• von Datenübertragungsdiskette,
je Leitung
• Legelisten, je Leitung
SAE-Verdrahtung Wire-Wrap
• direkt vom Stromlaufplan,
je Leitung
• Malta, je Leitung
• von Datenübertragungsdiskette,
je Leitung
• Legelisten, je Leitung
6XP1 812
6XP1 810
6XP1 811
6DS5 706-8AA
6DS5 706-8AC
6DS5 706-8AF
6DS5 706-8AE
6DS5 706-8BA
6DS5 706-8BC
6DS5 706-8BF
6DS5 706-8BE
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
Standardschränke
Zulässige Wärmebelastung
Zulässige Wärmebelastung, Projektierungshinweise
Standardschrank mit Wärmeaustauscher
Solange im Schrank eine Gesamt-Wärmebelastung von 350 bis
450 W (je nach Schrankumgebungstemperatur) nicht überschritten wird und in keiner Erweiterungseinheit 150 W überschritten werden, kann der Standardschrank mit Wärmeaustauscher ohne zusätzliche Lüfterbaugruppe betrieben werden.
Standardschränke ohne Fremdbelüftung
In Standardschränke eingebaute Grund- und Erweiterungseinheiten können ohne Lüfter betrieben werden, wenn
• die je nach Schrankeintrittstemperatur zulässige Schrankwärmebelastung Ps max nicht überschritten wird und
• in keinem Erweiterungssystem mehr als 150 W Verlustleistung
entsteht.
Bei einer Gesamt-Wärmebelastung < 700 W und wenn in keiner
Erweiterungseinheit 150 W überschritten werden, wird der Standardschrank mit Wärmeaustauscher mit einer Lüfterbaugruppe
betrieben. Diese wird zwischen Grundeinheit und 1. Erweiterungseinheit EE1 (im Grundschrank) bzw. zwischen 4. und 5. Erweiterungseinheit EE4 und EE5 (im Erweiterungsschrank) eingebaut.
Werden viele E/A-Baugruppen mit hoher Verlustleistung eingesetzt, sind diese zur Vermeidung von Wärmestau nicht alle
unmittelbar nebeneinander, sondern verteilt über die verschiedenen Baugruppenträger anzuordnen. Auch bei Vollbestückung mit 42 E/A-Baugruppen wird beim Erweiterungsschrank Ps max typischerweise nicht erreicht. Nur bei einer
untypischen Baugruppenmischung (viele gleichartige E/A-Baugruppen, Baugruppen mit mehr als 8 W Verlustleistung) wird
eine genaue Überprüfung der Gesamt-Verlustleistung erforderlich.
Überschreitet die Wärmebelastung in einer der 3 Erweiterungseinheiten 150 W oder überschreitet die Gesamt-Wärmebelastung 700 W, muss eine 2. Lüfterbaugruppe zwischen 2. und
3. Erweiterungseinheit EE2 und EE3 (im Grundschrank) bzw.
zwischen 5. und 6. Erweiterungseinheit EE5 und EE6 (AS 235,
Erweiterungsschrank) bzw. zwischen 6. und 7. Erweiterungseinheit (AS 235, Erweiterungsschrank) eingebaut werden. So kann
eine maximal zulässige Wärmebelastung von 1000 W erreicht
werden.
Standardschränke mit Schutzart IP 20 mit Fremdbelüftung
Erweiterungseinheit mit > 150 W/Baugruppenträger
Grund- und Erweiterungsschränke, deren Wärmebelastung
(ohne Lüfterbaugruppe) nicht überschritten wird, müssen mit
Fremdbelüftung projektiert werden, wenn eine Erweiterungseinheit so mit E/A-Baugruppen bestückt wird, dass die Verlustleistung dieses Baugruppenträgers 150 W überschreitet. Es ist
dann mindestens eine Lüfterbaugruppe zwischen Grundeinheit
GE und 1. Erweiterungseinheit EE1 (im Grundschrank) bzw. zwischen 4. und 5. Erweiterungseinheit (im Erweiterungsschrank)
vorzusehen.
Projektierungswerte für die Wärmebelastung
Schrankwärmebelastung > 350 bis 450 W, < 700 W
Liegt die Gesamt-Wärmebelastung zwischen 350 und 450 W
(je nach Schrankumgebungstemperatur) und 700 W und werden in keiner Erweiterungseinheit des Schranks 150 W überschritten, ist mindestens eine Lüfterbaugruppe zwischen Grundeinheit GE und 1. Erweiterungseinheit EE1 (im Grundschrank)
bzw. zwischen 14. und 5. Erweiterungseinheit (im Erweiterungsschrank) vorzusehen.
Wird zusätzlich eine Erweiterungseinheit so mit E/A-Baugruppen
bestückt, dass ihre Verlustleistung 150 W überschreitet, muss eine
2. Lüfterbaugruppe projektiert werden. Die 2. Lüfterbaugruppe
wird oberhalb der 3. Erweiterungseinheit EE3 (im Grundschrank) oder der 6. Erweiterungseinheit EE6 (AS 235, Erweiterungsschrank) bzw. der 7. Erweiterungseinheit EE7 (AS 235 H,
Erweiterungsschrank) eingebaut.
AS 235
Grundschrank
ohne E/A-Baugruppen,
redundanter Busanschluss
≤ 150 W
Busanschluss, einfach
- 10 W
Angeschlossener Erweiterungsschrank
+ 16 W
Erweiterungsschrank AS 235 ohne
E/A-Baugruppen
0W
AS 235 H
Grundschrank
ohne E/A-Baugruppen,
redundanter Busanschluss
≤ 200 W
Busanschluss, einfach
- 10 W
Angeschlossener Erweiterungsschrank
+8W
Erweiterungsschrank AS 235 H ohne
E/A-Baugruppen
30 W
Siemens PLT 111 · 1999
3/25
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
Standardschränke
Standardschränke IP 20 ohne Wärmeaustauscher
2,3
Die Kabelschienen gehören zum Lieferumfang des Schranks.
Die für den Einbau der Videorelais und Anschlussplatten für Fernbus vorgesehenen Einbauplätze sind entsprechend gekennzeichnet.
4
1
5
15
14
14
14
13
6
12
11
7
11
8
6
10
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
9
Schrankgehäuse
Schrankmeldelampe
Lampenprüftaster
Buchse für Telefonanschluss
Einbauplätze für Videorelais (nur Grundschrank AS 235 H)
Einbauplätze für Anschlussplatten AF „Fernbus“ (nur Grundschrank)
Schirmschiene zum Auflegen der Schirme von Buskabeln
Schirmplatte
Dreiteiliger Kabelkanal
Kabelkanal
Schirmschiene zum Auflegen der Schirme von Prozesskabeln
Schiene für 24 V-Klemmen
Großrahmen
Schiene zum Befestigen der Kabel
Schrankanschlusselementträger
Bild 3/11 Standardschrank ohne Wärmeaustauscher
Standardschränke
Schutzart IP 20
ohne Wärmeaustauscher
Die Standardschränke IP 20 sind ausgerüstet mit
• Großrahmen mit leitender, korrosionsfester Oberfläche; seitlich
versetzt eingebaut und leitend mit dem Schrankgerüst verbunden. Seitenholme des Großrahmens mit Befestigungslöchern
zum Montieren der Baugruppenträger
• Dreiteiligem Kabelkanal aus Metall mit Abdeckblech am rechten Seitenholm auf der Kabelanschlussseite für die Flachbandkabel des E/A-Busses, für Stromversorgungskabel, interne
Busverbindungen und Kabel zu den Bediengeräten
• Kabelkanal 80 mm x 75 mm am linken Seitenholm für interne
Verdrahtung von Prozesssignalen
• Schrankanschlusselementträger für maximal 90 32polige
Schrankanschlusselemente (SAE)
• Schirmschienen zum Auflegen der Schirme von Prozesskabeln
• Kabelabfangschienen für die Prozesskabel
• Schirmplatte für externe Bedien- und Beobachtungsgeräte an
der rechten Schrankseite
• Schirmschiene für Fernbuskabel an der rechten Schrankseite
• Buchse zum Anschluss eines Telefons an das hausinterne Fernsprechnetz. Die Buchse ist unverdrahtet und von der Schrankvorderseite her zugänglich. Sie besteht aus einem zweipoligen
Steckverbinder 4/13 DIN 47 284 mit Isolierhülse und Abdekkung
• 4 Türkontakten mit zugehörigem Leitungssatz
• Schiene für 24-V-Einspeiseklemmen
• 2 Thermostaten zum Erfassen von Übertemperatur.
Technische Daten
Türbreite
je 450 mm
Türöffnungswinkel
– bei Einzelaufstellung
– bei Reihenaufstellung
180°
135°
Schutzart nach DIN 40050
– Schrank 6DS9 300-8AA (400 mm)
– Schrank 6DS9 302-8AA (600 mm)
IP 20
IP 20
Zul. Schrankeintrittstemperatur
25 °C
Zul. Wärmebelastung Ps max
– mit Lüfterbaugruppe
450 W 420 W 380 W 350 W
≤700 W
Zul. Luftfeuchte (keine Betauung)
– im Betrieb
– bei Transport und Lagerung
≤65%
≤75%
Schrankfarben
– Verkleidung
– Schrankgerüst
– Bezeichnungsstreifen
Erforderliche Deckenbelastbarkeit
inkl. Kabelgewicht und Verkehrslast
etwa 130 kg
Lüfterbaugruppe
– Versorgungsspannung
– Leistungsaufnahme
3/26
Siemens PLT 111 · 1999
1000 kg/m²
Leergewicht
Schrank mit zweiflügeliger Tür an Vorder- und Rückseite; Türen
abnehmbar. Türen mit je 3 Reihen Lüftungsschlitzen.
40°C
Acrylharz-Feinstruktur-Einschichtlack
hellbeige (Siemens-Farbe 103)
graubraun (Siemens-Farbe 105)
ocker (Siemens-Farbe 100)
2200 x 900 x 400
2200 x 900 x 600
Option
Die Kabel werden an Kabelschienen in den Lochreihen des
Schrankgerüsts mit handelsüblichen Befestigungselementen
befestigt.
35°C
Maße (H x B x T) in mm
– Schrank 6DS9 300-8AA
– Schrank 6DS9 302-8AA
Aufbau
Schrankvorder- und -rückseite mit je einer Kopfleiste mit
Schrankmeldelampe und Lampenprüftaster.
30°C
DC 24 V
etwa 36 W
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
Standardschränke
Standardschränke IP 54 mit Wärmeaustauscher
2,3
Die Kabelschienen gehören zum Lieferumfang des Schranks.
Die für den Einbau der Videorelais und Anschlussplatten für Fernbus vorgesehenen Einbauplätze sind entsprechend gekennzeichnet.
4
1
5
15
14
14
14
13
6
12
11
7
11
8
6
16
10
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
9
Schrankgehäuse
Schrankmeldelampe
Lampenprüftaster
Buchse für Telefonanschluss
Einbauplätze für Videorelais (nur Grundschrank AS 235 H)
Einbauplätze für Anschlussplatten AF „Fernbus“ (nur Grundschrank)
Schirmschiene zum Auflegen der Schirme von Buskabeln
Schirmplatte
Dreiteiliger Kabelkanal
Kabelkanal
Schirmschiene zum Auflegen der Schirme von Prozesskabeln
Schiene für 24 V-Klemmen
Großrahmen
Schiene zum Befestigen der Kabel
Schrankanschlusselementträger
Wärmeaustauscher
Bild 3/12 Standardschrank mit Wärmeaustauscher
Standardschränke
Schutzart IP 54
mit Wärmeaustauscher
Aufbau
Schrank mit zwei 450 mm breiten Türen an der Schrankvorderseite sowie einer 300 mm und einer 600 mm breiten Tür an der
Rückseite. Die 600 mm breite Tür trägt den Wärmeaustauscher.
Schrankvorder- und -rückseite mit je einer Kopfleiste mit
Schrankmeldelampe und Lampenprüftaster.
Die Kabel werden an Kabelschienen in den Lochreihen des
Schrankgerüstes mit handelsüblichen Befestigungselementen
befestigt.
Der Standardschrank IP 54 ist ausgerüstet mit
• Großrahmen mit leitender, korrosionsfester Oberfläche; seitlich
versetzt eingebaut und leitend mit dem Schrankgerüst verbunden. Seitenholme des Großrahmens mit Befestigungslöchern
zum Montieren der Baugruppenträger
• Dreiteiligem Kabelkanal aus Metall mit Abdeckblech am rechten Seitenholm auf der Kabelanschlussseite für die Flachbandkabel des E/A-Busses, für Stromversorgungskabel, interne
Busverbindungen und Kabel zu den Bediengeräten
• Kabelkanal 80 mm x 75 mm am linken Seitenholm für interne
Verdrahtung von Prozesssignalen
• Schrankanschlusselementträger für maximal 90 32polige
Schrankanschlusselemente (SAE)
• Schirmschienen zum Auflegen der Schirme von Prozesskabeln
• Kabelabfangschienen für die Prozesskabel
• Schirmplatte für externe Bedien- und Beobachtungsgeräte an
der rechten Schrankseite
• Schirmschiene für Fernbuskabel an der rechten Schrankseite
• Buchse zum Anschluss eines Telefons an das hausinterne Fernsprechnetz. Die Buchse ist unverdrahtet und von der Schrankvorderseite her zugänglich. Sie besteht aus einem zweipoligen
Steckverbinder 4/13 DIN 47284 mit Isolierhülse und
Abdeckung.
• 4 Türkontakten mit zugehörigem Leitungssatz
• Schiene für 24-V-Einspeiseklemmen
• 2 Thermostaten zum Erfassen der Übertemperatur
• In Rückwandtür eingebautem Wärmeaustauscher mit Fremdbelüftung (AC 50 Hz 230 V)
Technische Daten
Türbreite
– Schrankvorderseite
– Schrankrückseite
je 450 mm
1 x 300 mm, 1 x 600 mm
Türöffnungswinkel
– bei Einzelaufstellung
– bei Reihenaufstellung
180°
135°
Schutzart nach DIN 40050
IP 54
Zul. Schrankeintrittstemperatur
25 °C
Zul. Wärmebelastung Ps max
– mit Lüfterbaugruppe
– mit 2 Lüfterbaugruppen
450 W 420 W 380 W 350 W
700 W
1000 W
Zul. Luftfeuchte (keine Betauung)
– im Betrieb
– bei Transport und Lagerung
≤65%
≤75%
Wärmeaustauscher
– Ventilatoren, Nennspannung Un
– Leistungsaufnahme je Ventilator
– Maße (H x B x T) in mm
AC 50 Hz 230 V
etwa 85 W
1820 x 460 x 111
Schrankfarben
30°C
35°C
40°C
Acrylharz-Feinstruktur-Einschichtlack
hellbeige (Siemens-Farbe 103)
graubraun (Siemens-Farbe 105)
ocker (Siemens-Farbe 100)
– Verkleidung
– Schrankgerüst
– Bezeichnungsstreifen
Erforderliche Deckenbelastbarkeit
incl. Kabelgewicht und Verkehrslast
1000 kg/m²
Maße (H x B x T) in mm
2200 x 900 x 600
Leergewicht
etwa 180 kg
Option
Lüfterbaugruppe
– Versorgungsspannung
– Leistungsaufnahme
DC 24 V
etwa 36 W
Siemens PLT 111 · 1999
3/27
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
Prozessanschlusstechnik
Prozessanschlusstechnik
Prozessanschlusstechnik
Prozesssignalkabel, Hinweise zur Leitungsführung
Als Prozesssignalkabel sind geschirmte Installationskabel für Industrieelektronik mit paarig verseilten, zu Bündeln zusammengefassten und farbcodierten Adern zu verwenden.
Sehr gut geeignet sind SIMATIC-Kabel mit Leiterquerschnitt
0,5 mm² (Leiterdurchmesser 0,8 mm). Bei diesen sind jeweils
8 paarig verseilte Adern, die alle durch eine eigene Farbe gekennzeichnet sind, zu einem Bündel zusammengefasst. Damit
man die Bündel voneinander unterscheiden kann, haben die
Adern eines jeden Bündels eine spezielle Ringkennzeichnung.
Prozesskabel (< 60 V) sind grundsätzlich getrennt von Leistungsund Hochspannungskabeln (> 60 V) zu verlegen (Mindestabstand 20 cm). Anlagenabhängig kann dort, wo sich größere
Störquellen befinden, ein Abstand von 1 m erforderlich werden.
Wo die Einhaltung dieses Abstandes aus räumlichen Gründen
nicht möglich ist, müssen die Kabel in durchgehend kontaktierten Metall-Schutzrohren oder in geschlossenen Blechkanälen
verlegt werden. Diese sind alle 20 m zu erden.
Am Gebäudeeintritt und -austritt sind geeignete Überspannungsableiter für den Blitzschutz vorzusehen.
Analog- und Binärsignale sind jeweils in getrennten Kabeln zu
führen.
Bei größeren Anlagen können zwischen der Prozess-E/A-Peripherie und dem Standardschrank TELEPERM M Signalverteilerschränke und Rangierverteiler montiert werden. Diese sind dazu
geeignet, Analog- und Binärsignale auszukreuzen und durch
entsprechende Rangierverbindungen so zu ordnen, dass ein
gruppenmäßiges, farbspielgerechtes Auflegen im Standardschrank TELEPERM M möglich ist.
Anschlussmöglichkeiten für Prozesssignalkabel
Die Prozesssignalkabel sind von unten in den Schrank (AS 235
und AS 235 H) bzw. das Gehäuse (AS 235 K) des Automatisierungssystems einzuführen. Ihre Schirme sind auf den Kabelabfangschienen aufzulegen.
Die Prozesssignalkabel können entweder direkt, d.h. an die Basisstecker X2 der Erweiterungseinheiten (AS 235 oder AS 235 H)
bzw. das Prozessanschlussfeld (AS 235 K), oder aber über
Schrankanschlusselemente SAE (nur AS 235 und AS 235 H) angeschlossen werden.
Direktanschluss der Prozesskabel
Bei Direktanschluss werden die Prozesssignalkabel unter Verwendung der Maxi-Termi-Point-Anschlusstechnik direkt an den
Basissteckern X2 der E/A-Steckplätze (AS 235 oder AS 235 H)
bzw. am Prozessanschlussfeld (AS 235 K) aufgelegt.
Basisstecker X2 in Wire-Wrap-Anschlusstechnik sind nicht für
Direktanschluss der Prozesssignalkabel geeignet.
Von den 6 Steckplätzen für E/A-Baugruppen der Grundeinheit
des Systems AS 235 können die Steckplätze 1 bis 5 sowohl in
Maxi-Termi-Point-Technik als auch in Wire-Wrap-Anschlusstechnik ausgeführt sein. Für den Steckplatz 6 ist Wire-Wrap-Anschlusstechnik zwingend erforderlich. Die Prozesssignalkabel, die
auf den Steckplatz 6 führen, dürfen deshalb nicht direkt verdrahtet werden. Sie sind über Schrankanschlusselemente SAE
(MTP/Wire-Wrap) umzusetzen.
3/28
Siemens PLT 111 · 1999
Anschluss der Prozesssignalkabel über SAE
Mit Hilfe der Schrankanschlusselemente ist es möglich,
• innerhalb des Standardschranks zwischen den Schrankanschlusselementen SAE und den Baugruppenträgern zu rangieren
• die systemseitig vorhandene Anschlusstechnik (Maxi-TermiPoint oder Wire-Wrap) in eine andere gewünschte Anschlusstechnik umzusetzen
• Prozesssignalkabel frontseitig anzuschließen.
Auf Kundenwunsch kann die interne, systemseitige Verdrahtung
zwischen den Schrankanschlusselementen und den Basissteckern X2 der Baugruppenträger bereits im Lieferwerk vorgenommen werden. Wird dies gewünscht, sind der Bestellung ein
SAE-Anordnungs- und Bezeichnungsplan sowie eine SAE-Verdrahtungsliste beizufügen.
Zur Wahl stehen 2 verschiedene Grundelemente:
• Schrankanschlusselement SAE 32/3 (6DS9 907-8BA)
Prozessseitig: Maxi-Termi-Point-Anschlussstifte
2,4 mm x 0,8 mm
Intern:
Wire-Wrap-Anschlussstifte 1 mm x 1 mm.
• Schrankanschlusselement SAE 32/1 (6DS9 907-8AA)
Prozessseitig: Maxi-Termi-Point-Anschlussstifte
2,4 mm x 0,8 mm
Intern:
Maxi-Termi-Point-Anschlussstifte
2,4 mm x 0,8 mm
Montiert werden die Schrankanschlusselemente durch Einrasten
in die SAE-Schienen auf der linken Seite des Schranks.
Es lassen sich beliebig lange Schrankanschlusselement-Blöcke
zusammenstellen. Das jeweils unterste Grundelement wird mit
2 Zylinderschrauben mit Vierkantmutter arretiert.
Zum Bezeichnen der vorderen und hinteren Anschlussstifte ist für
jeweils 4 Grundelemente ein Paar Bezeichnungskarten erforderlich. Diese sind für 2 Bezeichnungsarten erhältlich:
• Für Durchnumerierung der 32 Anschlussstifte eines Grundelements von 1 bis 32 oder 32 bis 1
(Bezeichnungskarten 6XP1 846 und 6XP1 847)
• Für Kennzeichnung von je 8 Anschlussstiften eines Grundelements mit A bis H, z.B. für Kabel mit 8er-Farbcode
(Bezeichnungskarten 6DS9 906-8DA).
Die Grundelemente werden je nach den gewählten Bezeichnungskarten mit den entsprechenden Bezeichnungsstreifen numeriert:
• Für Bezeichnungskarten 1-32/32-1 zur fortlaufenden oder
blockweisen Numerierung der Grundelemente
(Bezeichnungsstreifen 6XP1 856)
• Für Bezeichnungskarten A-H/H-A zur fortlaufenden oder
blockweisen Numerierung des 8er-Rasters
(Bezeichnungsstreifen C79165-A3012-C99)
Zu den beiden SAE-Grundelementen sind Zusatzelemente lieferbar, die prozessseitig entweder Schraubklemmanschluss oder
Steckleitungsanschluss ermöglichen. Die Zusatzelemente werden jeweils auf die Grundelemente aufgesteckt.
Bestellung von Schrankanschlusselementen
siehe Seiten 3/23 und 3/26
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
Anschlusspläne
Standard-E/A-Geräte an AS 235 / AS 235 K
Anschlusspläne für Standard-E/A-Geräte an
AS 235 / AS 235 K
Prozessmonitor
Grundeinheit AS 235 /
Grundsystem AS 235 K
AC 115 V oder
AC 230 V
R
G
B
167-8B
R
G
B
PBT
116
PDR
MDR
167-8C
BK2
Prozessbedientastatur
102
Strukturiertastatur
167-8C
BK1
Prozessbedientastatur PBT
167-8A
DC 24 V
von SV1
116
AC 115 V oder
AC 230 V
R
G
B
167-8B
102
Strukturiertastatur
167-8A
103
103
Protokolldrucker
DC 24 V
von SV1
Protokolldrucker PDR
167-8A
Meldedrucker
167-8A
Meldedrucker MDR
Bild 3/13 Anschluss von Standard-E/A-Geräten an eine Grundeinheit AS 235 oder ein Grundsystem AS 235 K, bei Entfernungen bis zu 10 m
Die mit blau markierten Steckleitungen in den folgenden
Anschlussplänen finden Sie in der Steckleitungsübersicht auf
Seite 3/34.
Siemens PLT 111 · 1999
3/29
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
Anschlusspläne
Anschluss Personal Computer
Prozessmonitor
Grundeinheit AS 235 /
Grundsystem AS 235 K
AC 115 V oder
AC 230 V
R
G
B
R
G
B
PBT
116
PDR
MDR
167-8C
BK2
Prozessbedientastatur
102
116
AC 115 V oder
AC 230 V
R
G
B
Strukturiertastatur
167-8C
BK1
Prozessbedientastatur PBT
167-8A
102
Strukturiertastatur
167-8A
104
Externe
DC 24 VVersorgung
vor Ort
104
Protokolldrucker
Externe
DC 24 VVersorgung
vor Ort
Protokolldrucker PDR
167-8A
167-8A
Meldedrucker
Meldedrucker MDR
Bild 3/14 Anschluss von Standard-E/A-Geräten an eine Grundeinheit AS 235 oder ein Grundsystem AS 235 K, bei Entfernungen über 10 m
Anschluss Personal Computer
Grundeinheit AS 235 /
Grundsystem AS 235 K
TTYSchnittstelle
PBT
BK2
PG/PC
PROGRAF AS+
174
BK1
Grundeinheit AS 235 H
BK2
TV
BK1
TTYSchnittstelle
TV
PG/PC
PROGRAF AS+
174
BK Anschaltbaugruppe für Bedienkanal
TV Tastaturverzweiger
Bild 3/15 Anschluss eines Programmiergeräts oder Personal Computers an eine Grundeinheit AS 235 oder ein Grundsystem AS 235 K (oben) bzw.
an eine Grundeinheit AS 235 H (unten)
3/30
Siemens PLT 111 · 1999
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
Anschlusspläne
Anschluss Prozess- und Parallelmonitore
Anschluss Prozess- und Parallelmonitore
Prozessmonitor 1
R
G
B
116
BK2 BK1
Prozessmonitor *)
über T-Verbindungsstücke
über T-Verbindungsstücke
117
AC 115 V oder
AC 230 V
Grundeinheit AS 235 /
Grundsystem AS 235 K
AC 115 V oder
AC 230 V
a
b
Für parallel geschaltete Prozessmonitore ist für die
max. Entfernung die Summe aller durchgeschleiften
Leitungslängen (a + b + c + ...) maßgebend.
Beispiel: a = 40 m, b = 30 m, c= 10 m
Prozessmonitor 2
116
c
R
G
B
*) wird das RGB-Videosignal über mehrere Monitore
geschleift, kann auf allen Monitoren nur der gleiche
Bildinhalt dargestellt werden.
AC 115 V oder
AC 230 V
Bild 3/16 Anschluss von Prozess- und Parallelmonitoren an eine Grundeinheit AS 235 oder ein Grundsystem AS 235 K,
über eine Entfernung von max. 80 m
Gesamtstreckenlänge >80 m, < 500 m
AC 115/230 V
3 x BNC
3 x 116
80 bis 300 m
3 x BNC
BK2 BK1
Grundeinheit AS 235 /
Grundsystem AS 235 K
3 x 117
aktive
Kabelanpassung
(AKA 1)
max. 2 m
AC 115/230 V
3 x 117
80 bis 300 m
3 x BNC
3 x BNC
aktive
Kabelanpassung
(AKA 2)
M1
3 x 117
1. Monitor in der Kette,
mit DurchschleifBNC-Buchsen
max. 2 m
AC 115/230 V
3 x BNC
3 x 117
80 bis 300 m
3 x BNC
(AKA n)
M2
Hinweise:
• Bei den Monitoren muss die Video-Masse von der
Schutzerde trennbar sein (beim Monitor SCM 2140-I
ist dies bereits der Fall).
• Die 75-Ω-Abschlusswiderstände sind nur beim letzten Monitor in der Kette eingelegt.
• Um die Bildqualität nicht zu beeinträchtigen, dürfen
max. 3 Monitore durchgeschaltet werden.
3 x 117
max. 2 m
2. Monitor in der Kette,
mit DurchschleifBNC-Buchsen
Mn
letzter Monitor
in der Kette
Bild 3/17 Anschluss von Prozess- und Parallelmonitoren an eine Grundeinheit AS 235 oder ein Grundsystem AS 235 K,
über eine Entfernung von 80 bis max. 500 m
Siemens PLT 111 · 1999
3/31
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
Anschlusspläne
Standard-E/A-Geräte an AS 235 H
Anschlusspläne für Standard-E/A-Geräte an AS 235 H
Prozessmonitor
Prozessmonitor
Videorelais 2
Videorelais 1
116
116
T1
BK2 BK1
T2
BK2 BK1
R
G
B
PBT
AC 115 V oder
AC 230 V
T Teilsystem
BK Anschaltbaugruppe
für Bedienkanal
AC 115 V oder
AC 230 V
PDR
MDR
Grundeinheit AS 235 H
TV Tastaturverzweiger
DV Druckerverzweiger
TV
DV DV
167-8B
Anschlüsse
Bedienkanal 2
Anschlüsse
Bedienkanal 1
DV DV TV
167-8B
167-8C
Strukturiertastatur
167-8C
Prozessbedientastatur
102
103
DC 24 V von
Steckdose
ST1
Protokolldrucker
Meldedrucker
Prozessbedientastatur PBT
167-8A
167-8A
167-8A
167-8A
Siemens PLT 111 · 1999
102
Protokolldrucker PDR 103
Meldedrucker MDR
Bild 3/18 Anschluss von Standard-E/A-Geräten an eine Grundeinheit AS 235 H, bei Entfernungen bis zu 10 m
3/32
Strukturiertastatur
DC 24 V von
Steckdose
ST2
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
Anschlusspläne
Standard-E/A-Geräte an AS 235 H
Prozessmonitor
Prozessmonitor
Videorelais 2
Videorelais 1
116
116
T1
BK2 BK1
T2
BK2 BK1
R
G
B
PBT
AC 115 V oder
AC 230 V
T Teilsystem
BK Anschaltbaugruppe
für Bedienkanal
AC 115 V oder
AC 230 V
PDR
MDR
Grundeinheit AS 235 H
TV Tastaturverzweiger
DV Druckerverzweiger
TV
DV DV
Anschlüsse
Bedienkanal 2
Anschlüsse
Bedienkanal 1
DV DV TV
167-8C
Strukturiertastatur
167-8C
Prozessbedientastatur
102
104
Externe DC 24 VVersorgung vor Ort
Protokolldrucker
Meldedrucker
Strukturiertastatur
Prozessbedientastatur PBT
167-8A
167-8A
167-8A
167-8A
Protokolldrucker PDR
Meldedrucker MDR
102
103
Externe DC 24 VVersorgung vor Ort
Bild 3/19 Anschluss von Standard-E/A-Geräten an eine Grundeinheit AS 235 H, bei Entfernungen über 10 m
Siemens PLT 111 · 1999
3/33
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Automatisierungssysteme
Anschlusspläne
Steckleitungsübersicht
Pos. Steckleitung
von
Stecker 1
Stecker 2
Leitung
Max. Leitungslänge
Bestell-Nr.
Seite
nach
102 Strukturiertastatur
Signalverteilereinheit
15polig
15polig
6DS9 913-8DA 1)
(Cannon, Buchsen) (Cannon, Stifte)
oder
Prozessbedientastatur
L-YCY
12 x 2 x 0,22
10 m 2)
6DS8 102-8..
5/8
103 Prozessbedientastatur
Stromversorgungsbaugruppe SV 1 oder
Stromeinspeisezeile
9polig
S400-A002-E
(Cannon, Buchsen) (Fischer, WW)
H03YY-F30
0,75 gr
10 m
6DS8 103-8..
5/5
104 Prozessbedientastatur
Fremdspannungsquelle DC 24 V
9polig
ohne Stecker
(Cannon, Buchsen)
H03YY-F30
0,75 gr
10 m
6DS8 104-8..
5/5
116 Prozessmonitor
Anschaltbaugruppe
Koaxialstecker
für Bedienkanal
6DS1 330-8CA
oder
Videorelais (AS 235 H)
BNC-Stecker
2YCYCY
1 x 0,6/3,775
80 m
6DS8 116-8..
5/4
117 Prozessmonitor
Prozessmonitor
BNC-Stecker
BNC-Stecker
2YCYCY
1 x 0,6/3,775
300 m 3)
6DS8 117-8..
5/4
167- Drucker
8A
Anschaltbaugruppe
für Bedienkanal
6DS1 330-8CA
(AS 235/AS 235 K)
oder
Druckerverzweiger für
Bedienkanal 1 oder 2
(AS 235 H)
25polig
(Cannon, Stifte)
9polig
(Cannon, Stifte)
LiYCY
2 x 2 x 0,5
100 m
6XV2 167-8A.
5/7
167- Strukturiertastatur
8B
Anschaltbaugruppe
für Bedienkanal
6DS1 330-8CA
(AS 235/AS 235 K)
oder
Tastaturverzweiger für
Bedienkanal 1 oder 2
(AS 235 H)
15polig
15polig
(Cannon, Buchsen) (Cannon, Stifte)
LiYCY
8 x 0,25
10 m
6XV2 167-8B.
5/8
167- Prozessbedien8C tastatur
Anschaltbaugruppe
für Bedienkanal
6DS1 330-8CA
(AS 235/AS 235 K)
oder
Tastaturverzweiger für
Bedienkanal 1 oder 2
(AS 235 H)
15polig
15polig
(Cannon, Buchsen) (Cannon, Stifte)
LiYCY
2 x 2 x 0,5
150 m 2)
6XV2 167-8C.
5/5
oder
Signalverteilereinheit
6DS9 913-8DA 1)
174 Anschaltbaugruppe für
Bedienkanal
oder
Signalverteilereinheit
6DS9 913-8DA 1)
Programmiergerät
15polig
oder Personal Compu- (Cannon, Stifte)
ter
25polig
(Cannon, Stifte)
LiYCY
5 x 0,14 gr
10 m
6DS8 174-8AD 2/10
201 Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus, n. Teilnehmer
Anschaltbaugruppe
für 20-m-Nahbus,
(n-1).Teilnehmer
(n ≤9)
Stecker ES 902
Kabelende für
Steckeranschluss
vorbereitet
LiYCY
12 x 2 x 0,22
VZNSi
0,3 bis 15 m
(über n Teilnehmer
≤20 m)
6DS8 201-8..
6/6
204 Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus
Busumsetzereinheiten
UI1 und UI2
Stecker ES 902
Stecker ES 902
(auch 3. Stecker)
LiYCY
12 x 2 x 0,22
VZNSi
0,3 m
6DS8 204-8..
(UI1-UI2)
0,3 bis 5 m
(UI-Anschaltbaugruppe)
6/6
205 Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus
Busumsetzereinheit UI Stecker ES 902
Stecker ES 902
LiYCY
12 x 2 x 0,22
VZNSi
0,3 bis 5 m
6/6
6DS8 205-8..
1) Die Signalverteilereinheit ist nicht mehr lieferbar.
2) Grundsätzlich gilt: Länge der Steckleitungen 167-8C + 102 max. 150 m
3) Bei Parallelmonitoren max. Gesamtleitungslänge von der RGB-Signalquelle (Anschaltbaugruppe für Bedienkanal) bis zum letzten Prozessmonitor
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Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
E/ABaugruppen
4/2
Übersicht
4/5
4/5
Reglerbaugruppen
Rechenbaugruppen
4/6
Analogeingabe- und -ausgabebaugruppen
Binäreingabe- und -ausgabebaugruppen
Funktionsbaugruppen
Signalbaugruppen
4/7
Dosier- und
Zählbaugruppen
4/8
4/8
Dosierzählerbaugruppe
Zählimpulseingabebaugruppe
4/8
4/8
4/9
Strukturiermittel
Codieren, Stecken und Beschriften
Einsetzbare Baugruppen am
E/A-Bus
Projektieren
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4/1
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
E/A-Baugruppen
Übersicht
In diesem Kapitel werden die lieferbaren Eingabe- und Ausgabebaugruppen des TELEPERM M-Spektrums aufgelistet.
Eine ausführliche Darstellung aller Baugruppen (auch der
nicht mehr lieferbaren) mit Fotos, Funktionsplänen und kompletten technischen Daten finden Sie im Internet unter:
http://www.siemens.de/teleperm
in der Sektion „Prozessperipherie - TELEPERM M“.
Übersicht
Die E/A-Baugruppen bilden die Schnittstelle des Automatisierungssystems zum Prozess. Für alle gängigen Prozesssignale,
Geber, Stellglieder und Automatisierungsaufgaben der Prozessleittechnik sind E/A-Baugruppen des Prozessleitsystems
TELEPERM M lieferbar.
Die E/A-Baugruppen werden unterteilt in
• Funktionsbaugruppen mit eigener, vom Zentralteil unabhängiger Funktionsfähigkeit
• Signalbaugruppen (Ein-/Ausgabebaugruppen ohne zentralteilunabhängigen Eingriff in den Prozess) und
• Zählbaugruppen.
Aufbau
Die E/A-Baugruppen sind als doppelt hohe Flachbaugruppen
mit 30,48 mm breiter Frontplatte ausgeführt. Auf der Frontplatte
befinden sich die Baugruppensicherung, LED-Anzeigen für
Diagnose und Fehlermeldungen sowie – je nach Baugruppentyp – Bedienelemente, Messbuchsen oder ein Steckverbinder
zum Anschließen eines Strukturiergeräts (strukturierbare Baugruppen).
Die E/A-Baugruppen haben 2 Basisstecker, die E/A-BusSchnittstelle und die Prozess-Schnittstelle.
Die Baugruppen sind in 4 Bereiche unterteilt, die durch konstruktive und schaltungstechnische Maßnahmen voneinander
getrennt sind. Bereich 1 enthält die Hardware zur rückwirkungsfreien Anschaltung an den E/A-Bus des Automatisierungssystems. Dieser Teil wird über den E/A-Bus (= 5 V-Bus) versorgt.
Im Bereich 2 befinden sich die Entstör- und Schutzbeschaltungen für die Prozesssignale. Diese verhindern, dass über die
Prozessleitungen Störsignale in das Automatisierungssystem eingeschleppt werden oder dass die Baugruppe durch Überspannungen beschädigt wird. Bereich 3 enthält die Stromversorgungsschaltung der Baugruppe, Bereich 4 die
funktionsabhängige Verarbeitungsschaltung.
Im System AS 235 ist jedem E/A-Steckplatz eindeutig eine bestimmte Steckplatzadresse zugewiesen. Bezüglich der Adressierung werden zwei Arten von E/A-Baugruppen unterschieden:
• E/A-Baugruppen mit Brücken-/Steckplatzadressierung
• E/A-Baugruppen mit reiner Brückenadressierung
E/A-Baugruppen mit Brücken-/Steckplatzadressierung sind vorzugsweise mit Steckplatzadressierung zu betreiben. Dabei erhält die E/A-Baugruppe die Adresse des Steckplatzes automatisch beim Stecken.
Auf den E/A-Baugruppen mit reiner Brückenadressierung sollte
die Adresse des Steckplatzes vor dem Stecken der Baugruppe
mit den entsprechenden Brücken eingestellt werden.
4/2
Siemens PLT 111 · 1999
E/A-Baugruppen
Maßnahmen zum Verhindern von Störbeeinflussungen,
Kurzschluss und Überlast
Bei der Ausführung der Prozess-Schnittstelle wurde großer Wert
auf einen störsicheren und überspannungsfesten Aufbau gelegt.
Die Leiterplatten sind in Schirmbereiche unterteilt, die durch
Masseflächen voneinander getrennt sind. In diesen Schirmbereichen werden die vom Prozess kommenden Störsignale so
stark gedämpft und entkoppelt, dass die Verarbeitungsschaltungen der E/A-Baugruppen und der Zentralteile nicht beeinflusst
werden. Alle Prozess-Ein-/Ausgänge sind mit Überspannungsschutzschaltungen versehen. Sie erfüllen so mit 1,5 kV bei
1,2 μs / 50 μs hinsichtlich der Überspannungsfestigkeit die Anforderungen der lEC-Norm 255-4, Klasse II und sind bis zu einer
Störspannung von 1 kV und 1 MHz funktionssicher.
Unter Berücksichtigung der TELEPERM M-Aufbaurichtlinien gelten die CE-Zertifizierungen.
Alle Analog- und Binärausgänge sind kurzschluss- und überlastfest.
Stromversorgung
Die E/A-Baugruppen benötigen als Versorgungsspannung lediglich DC 24 V. Alle von der Baugruppe benötigten Hilfsspannungen werden mit einem eigenen Schaltnetzteil erzeugt. Dadurch ist jede E/A-Baugruppe so lange allein funktionsfähig wie
die redundant einspeisbare Systemspannung DC 24 V vorhanden ist.
Aufgrund der eigenständigen Versorgung und Absicherung jeder E/A-Baugruppe sind die E/A-Baugruppen bezüglich der
Stromversorgung in hohem Maße rückwirkungsfrei. Alle intern
erzeugten Spannungen werden überwacht. Spannungsausfall
führt zu einer Meldung im System. Mit der getrennten Meldespannung PM auf dem Versorgungsbus wird der Ausfall der Baugruppensicherung gemeldet.
Verhalten der Baugruppen bei Ausfall des
Automatisierungssystems
Ein Ausfall des Automatisierungssystems (Hardwarefehler,
Anwenderstruktur im Stoppzustand, Zentraleinheit im Stoppzustand) wird von den E/A-Baugruppen erkannt.
Die Funktionsbaugruppen verfügen über Back-up-Betriebsarten, die einen zentralteilunabhängigen Betrieb ermöglichen.
Bei den Signalbaugruppen reagieren die Ausgabebaugruppen
auf RESET wahlweise mit dem Halten des letzten Ausgabewerts
oder mit Umschalten in die Sicherheitsstellung. Die gewünschte
Reaktion wird auf der Baugruppe strukturiert.
Überwachung, Fehlermeldungen
Die auf dem E/A-Bus des Automatisierungssystems eingesetzten Baugruppen werden in ihrer Funktion und im Zusammenwirken mit dem Automatisierungssystem durch mehrere Mechanismen überwacht. Jede E/A-Baugruppe überwacht ihre internen
Funktionen selbst und meldet über den zugehörigen Treiberbaustein z.B. Spannungsausfall in der Stromversorgung, Sicherungsfall, Hardwarefehler in der Baugruppenelektronik an das
Automatisierungssystem.
Die Baugruppe für E/A-Bus-Anschaltung des Automatisierungssystems erkennt fehlende oder falsch adressierte E/A-Baugruppen sowie Mehrfachadressierungen auf dem E/A-Bus. Durch
spezielle Quittungsverfahren zwischen den Funktionsbaugruppen und ihren Treibern werden auch Fehler in der Firmware der
Baugruppe erkannt und gemeldet. Durch Meldungen auf Monitor und Drucker, Aufleuchten von Schranklampen und Leuchtdioden auf den Baugruppen-Frontplatten wird das Wartungspersonal gezielt zum Fehlerort geführt.
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
E/A-Baugruppen
Übersicht
E/A-Baugruppen
Eigenschaften im Überblick
Allgemeine Technische Daten
• Hochverfügbare, autarke Stromversorgung für
jede E/A-Baugruppe; integrierte Stromversorgung für Messumformer
• Baugruppen während des Betriebs austauschbar
• Umfangreiche Selbsttest-Routinen auf den Baugruppen
• Gegenseitiger Test im Dialog mit dem zugehörigen Treiber
• Fehlerdiagnose mittels leittechnischer Meldungen, kanalselektiv bis zum Geber oder Stellglied
• Maßgeschneiderter Treiberbaustein für jeden
Baugruppentyp
• Hohe elektromagnetische Verträglichkeit;
Ein- und Ausgänge zum Feld zerstörsicher nach
IEC 255-4, Klasse II
• Projektierbares Back-up-Verhalten der Baugruppen
• Strukturierbare Baugruppen für zentralteilunabhängige Verarbeitung
Versorgungsspannung L+
Nennspannung
DC 24 V
Zulässiger Bereich
20 bis 33 V, einschließlich überlagerter Wenigkeit
Zul. überlagerte Wenigkeit Uss
15 % vom Mittelwert der Gleichspannung
Grenzgebrauchsbereich
35 V, max. 500 ms
45 V, max. 10 ms
Spannungseinbruch
0 V, max. 5 ms;
Erholungszeit min. 10 s
Prozessschnittstelle
• Binärsignale
bezogen auf Potential M
Gleichspannung
Signaldefinitionen
– Eingänge
– Ausgänge
L (low)
H (high)
L (low)
H (high)
-33 bis +4,5 V
+13 bis +33 V
0 bis 3 V
L+ bis (L+ - 2,5 V)
Eingangsströme
0,5 mA
Prozesssignale
4 mA
Ausgangsströme bei DC 24 V
max. 8,5 mA
Leistungssignale
max. 100 mA
max. 400 mA
max. 800 mA
Typ 1
Typ 2
Typ 3
Binäre Ausgangssignale sind kurzschluss- und überlastfest und können
parallel geschaltet werden.
Strukturierbare E/A-Baugruppen
• Analogsignale
Funktionsbaugruppen haben im allgemeinen eine durch ihre
Firmware fest vorgegebene Struktur, die in gewissem Rahmen
noch durch Steckbrücken modifiziert werden kann (z.B. Invertierung der Stellgröße, interne/externe Sollwertvorgabe usw.).
Gleichspannung
bezogen auf MZ
Nenngebrauchsbereich
-10 bis +10 V
-10 bis
0V
0 bis +10 V
Die Systemsoftware des Automatisierungssystems AS 235 enthält standardmäßig auch Treiberbausteine für strukturierbare
Funktionsbaugruppen aus dem Gerätespektrum des Prozessleitsystems TELEPERM ME für Kraftwerke. Die Firmware dieser
Baugruppen enthält stattdessen einen Interpreter, der eine aus
vorgegebenen Bausteinen aufgebaute Anwenderstruktur abarbeitet. Diese Anwenderstruktur wird auf einem Personal Computer in der Programmiersprache STEP M (BG) erstellt, über eine
serielle Schnittstelle in die Baugruppe geladen und in einem
EEPROM hinterlegt.
– Überlaufbereich
-10,5 bis +10,5 V
– Eingangswiderstand
100 kΩ ≤Ri ≤1MΩ
– Ausgangsbelastbarkeit
3 mA
Gleichstrom
bezogen auf M
– Nenngebrauchsbereich
0 bis 20 mA oder
4 bis 20 mA
– Nenneingangswiderstand
50 Ω
– Nennausgangsbürde
600 Ω
Dieses Prinzip ermöglicht es, auf den Baugruppen sehr flexibel
individuelle Konzepte zur prozessnahen Vorverarbeitung mit direktem Eingriff in den Prozess unter Umgehung des Automatisierungssystems zu realisieren. Denkbare Anwendungsfälle sind
z.B. ausgewogene Back-up-Strukturen oder besonders zeitkritische Verarbeitungen.
Alle analogen Ausgangssignale sind kurzschluss- und überlastfest
Ein Beispiel für eine strukturierbare Signalbaugruppe ist die
Analogeingabebaugruppe 6DS1 731-8RR für Temperatursignale. Für die max. 32 Eingangskanäle (Grundbaugruppe und
2 Erweiterungsbaugruppen) dieser Baugruppe müssen die erforderlichen Angaben zu Gebertyp, Messbereich, Vergleichsstelle usw. durch Strukturieren definiert werden. Bei dieser Baugruppe werden die Strukturierdaten in einem Flash-PROM
gespeichert. Zum Laden/Strukturieren benötigt man das Programm STRUK-AS 220 EA (siehe Seite 4/6).
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4/3
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
E/A-Baugruppen
Übersicht
Systemfremde E/A-Baugruppen
Auswahlkriterien für E/A-Baugruppen
Über vorhandene parallele und serielle Kopplungen können
auch systemfremde E/A-Baugruppen am E/A-Bus eines
Automatisierungssystems AS 235 betrieben werden (siehe
Kapitel 7).
Für die Auswahl der für einen bestimmten Anwendungsfall am
besten geeigneten E/A-Baugruppen gibt es verschiedene Kriterien, die in Abhängigkeit vom jeweiligen Einsatz bewertet werden müssen. Die Wahl zwischen Baugruppen TELEPERM M und
SIMATIC S5 soll dem Projektierenden durch die folgenden Entscheidungskriterien etwas erleichtert werden:
• Vorverarbeitung auf der Baugruppe
Aus dem Spektrum der SIMATIC S5-Baugruppen können nur
Signalbaugruppen ohne Vorverarbeitung verwendet werden.
• 230 V-Peripherie
Im Gegensatz zu TELEPERM M bietet das Spektrum der
SIMATIC S5-Baugruppen auch Ein-/Ausgabebaugruppen für
Signale bis 230 V.
• Back-up-Verhalten
Bei Ausfall des Automatisierungssystems, Störung der Kopplung oder Fehlern im Erweiterungsgerät gehen SIMATIC-Baugruppen stets in den Sicherheitszustand (0 V, 0 mA),
während der Projektierende bei den Ausgabebaugruppen
TELEPERM M teilweise vorwählen kann, ob der letzte Wert gehalten oder der Sicherheitswert ausgegeben werden soll.
• Geber- und Messbereichüberwachung
Die bei den SIMATIC S5-Baugruppen nicht im gleichen Umfang wie bei den Baugruppen TELEPERM M vorhandenen
Überwachungen der Messbereichsgrenzen werden in den Sonderbetriebsarten der Treiberbausteine im Automatisierungssystem realisiert, so dass sie dem Anwender auch beim Einsatz
von SIMATIC S5-Baugruppen zur Verfügung stehen.
Anschließbar sind folgende Baugruppen:
• Digital- und Analog-Ein-/Ausgabebaugruppen SIMATIC S5115U, eingebaut in Baugruppenträger ER 701-1 und ER 701-2
• Digital- und Analog-Ein-/Ausgabebaugruppen SIMATIC S5135U/155U, eingebaut in Erweiterungsgeräte EG 183U,
EG 184U und EG 187U
• Digital- und Analog-Ein-/Ausgabebaugruppen der Intelligenten Klemme ET 100U
Die jeweilige Anschaltbaugruppe für die Kopplung belegt einen
E/A-Steckplatz.
Angesprochen werden diese Baugruppen über die standardmäßig im Automatisierungssystem AS 235 vorhandenen Treiberbausteine für Analogeingabe und -ausgabe sowie Binäreingabe
und -ausgabe. Die analogen Treiber sind dafür mit speziellen,
parametrierbaren Betriebsarten für SIMATIC S5-Baugruppen
ausgestattet. Grenzwertüberwachungen in der Treibersoftware
treten an die Stelle der auf den SIMATIC S5-Baugruppen fehlenden oder von den TELEPERM M-typischen Grenzen abweichenden Messwertüberwachungen.
Die Kommunikation zwischen TELEPERM M-Automatisierungssystemen und SIMATIC S5/S7-Automatisierungssystemen ist
über die Kopplungsbaugruppe 6DS1 333-8AB (Seite 7/8) und
die Prozedur 3964 R/RK 512 möglich.
Stromversorgung, Erdung
Beim gemeinsamen Einsatz von TELEPERM M-Automatisierungssystemen und SIMATIC S5-Erweiterungsgeräten sind die
unterschiedlichen Erdungskonzepte der beiden Systeme zu beachten. Ein Automatisierungssystem ist stets Bestandteil einer
sogenannten „0 V-lnsel“, die über eine einzige Verbindung zum
zentralen Erdungspunkt (bei der zentralen 24-V-Versorgung)
geerdet ist. Im SIMATIC S5-Erweiterungsgerät ist das M-Potential jeder Baugruppe unmittelbar mit dem Rahmen und über diesen mit der Ortserde verbunden.
Bei Kopplungen zwischen TELEPERM M-Automatisierungssystemen und SIMATIC S5-Erweiterungsgeräten muss darauf geachtet werden, dass über den Schirm des Verbindungskabels
das Erdungskonzept von TELEPERM M nicht durchbrochen
wird. Im Erweiterungsgerät sind trennende Stromversorgungsgeräte zu verwenden oder gegebenenfalls Wandler DC 24 V/DC
24 V mit galvanischer Trennung vorzusehen.
Blitzschutz bei dezentralem Aufbau
Der Einsatz von SIMATIC S5-Baugruppen in dezentral aufgebauten, seriell gekoppelten Erweiterungsgeräten EG bietet die
Möglichkeit, die Übertragungsleitungen mit Hilfe geeigneter
Überspannungsableiter zu schützen.
4/4
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Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
E/A-Baugruppen
Funktionsbaugruppen
Reglerbaugruppen
Funktionsbaugruppen
Bestelldaten
Funktionsbaugruppen haben eine eigene, vom Zentralteil
unabhängige Funktionsfähigkeit. Sie verfügen über Back-upBetriebsarten, die einen zentralteilunabhängigen Betrieb ermöglichen.
Einige der Funktionsbaugruppen sind strukturierbar. Die Firmware dieser strukturierbaren Baugruppen enthält einen Interpreter, der eine aus vorgegebenen Bausteinen aufgebaute Anwenderstruktur abarbeitet. Diese Anwenderstruktur wird auf einem
Personal Computer in der Programmiersprache STEP M (BG) erstellt, über eine serielle TTY-Schnittstelle in die Baugruppe geladen und in einem EEPROM hinterlegt. Zu diesem Zweck wird als
Strukturiermittel das Programm STRUK-AS 220 EA verwendet
(siehe Seite 4/9). 1)
Reglerbaugruppen
Lieferbar sind je drei verschiedene S-und K-Reglerbaugruppen:
• S-Reglerbaugruppe, mit 2 PI-Reglern S,
6DS1 402-8BA
Zweikanaliger, selbständiger PI-Regler. Einsatzbar als Festwertregler im SPC-, DDC- und Back-up-Betrieb. Im Back-upBetrieb über Bedienelemente auf der Regler-Frontplatte bedienbar.
Die Baugruppe erfasst je Kanal 3 Analogsignale und eine Stellungsrückmeldung.
• S-Reglerbaugruppe, zweikanalig, strukturierbar,
6DS1 411-8RR
Zweikanaliger, selbständig arbeitender und direkt über Leistungssteller auf den Prozess wirkender Regler. Das Stellsignal
ist schaltend.
Mit dieser Baugruppe können durch Strukturieren 2 voneinander unabhängige Regelungen (Einzelregelungen) oder 2 voneinander abhängige Regelungen (Führungsregelungen)
ausgeführt werden.
Die Reglerbaugruppe muss strukturiert werden. Anschluss des
PC über Frontstecker der Baugruppe. 1)
• K-Reglerbaugruppe, mit 2 PI-Reglern K,
6DS1 403-8CB
Zweikanaliger, selbständiger PI-Regler. Einsatzbar als Festwertregler im SPC-, DDC- und Back-up-Betrieb. Im Back-upBetrieb über Bedienelemente auf der Regler-Frontplatte bedienbar.
Die Baugruppe erfasst je Kanal 3 Analogsignale und eine
Stellungsrückmeldung. An den Eingangssignalen werden
Ausfallsignalpegel nach NAMUR NE 43 angeboten.
• K-Reglerbaugruppe, zweikanalig, strukturierbar,
6DS1 412-8RR
Zweikanaliger, selbständig arbeitender und direkt über Leistungssteller auf den Prozess wirkender Regler mit kontinuierlichem Stellsignal.
Mit dieser Baugruppe können durch Strukturieren 2 voneinander unabhängige Regelungen (Einzelregelungen) oder 2 voneinander abhängige Regelungen (Führungsregelungen)
ausgeführt werden.
Die Reglerbaugruppe muss strukturiert werden. Anschluss des
PC über Frontstecker der Baugruppe. 1)
Bestell-Nr.
Reglerbaugruppen
S-Reglerbaugruppe,
mit 2 PI-Reglern S
– Baugruppe
– Betriebsanleitung deutsch
– Betriebsanleitung englisch
6DS1 402-8BA
C79000-B8000-C17
C79000-B8076-C17
S-Reglerbaugruppe,
zweikanalig, strukturierbar
– Baugruppe
– Betriebsanleitung deutsch
– Betriebsanleitung englisch
6DS1 411-8RR
C79000-B8000-C258
C79000-B8076-C258
K-Reglerbaugruppe,
mit 2 PI-Reglern K
– Baugruppe
– Betriebsanleitung deutsch
– Betriebsanleitung englisch
6DS1 403-8CB
C79000-B8000-C298
C79000-B8076-C298
K-Reglerbaugruppe,
zweikanalig, strukturierbar
– Baugruppe
– Betriebsanleitung deutsch
– Betriebsanleitung englisch
6DS1 412-8RR
C79000-B8000-C257
C79000-B8076-C257
Rechenbaugruppen
• Binäre Rechenbaugruppe, strukturierbar,
6DS1 717-8RR, und
Binäre Erweiterungsbaugruppe, 6DS1 719-8RR
Selbständig arbeitende Baugruppe für binäre Verknüpfungen.
Anwendungsbeispiele sind:
– Einzelsteuerung (max. 5 Kanäle),
– 2-von-3-Auswahl mit Abschalten des defekten Kanals,
– Grenzwertbildung,
– Schutz- und Freigabeverriegelung
– Aggregatumschaltung
Die Rechenbaugruppe muss strukturiert werden. Anschluss
des PC über Frontstecker der Baugruppe. 1)
Zum Erhöhen der Anzahl der Binärsignalein- und -ausgänge
kann die binäre Erweiterungsbaugruppe 6DS1 719-8RR angeschlossen werden.
Bestelldaten
Rechenbaugruppen
Binäre Rechenbaugruppe,
strukturierbar
– Baugruppe
– Betriebsanleitung deutsch
– Betriebsanleitung englisch
Steckleitung, zum Anschluss von
– 1 Erweiterungsbaugruppe
– 2 Erweiterungsbaugruppen
– 3 Erweiterungsbaugruppen
– 4 Erweiterungsbaugruppen
Binäre
Erweiterungsbaugruppe,
für binäre Rechenbaugruppe
Betriebsanleitung
Binäre Erweiterungsbaugruppe
– deutsch
– englisch
Bestell-Nr.
6DS1 717-8RR
C79000-B8000-C129
C79000-B8076-C129
6DS9 925-8AA
6DS9 925-8AB
6DS9 925-8AC
6DS9 925-8AD
6DS1 719-8RR
(Zusatzangabe: G1A)
C79000-B8000-C130
C79000-B8076-C130
1) bei Systemen AS 235 kann mit STRUK-AS 220 EA (Seite 4/9) auch über den
Anlagenbus CS 275 gearbeitet werden (ab Software-Variante G)
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4/5
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
E/A-Baugruppen
Signalbaugruppen
Analogeingabe- und -ausgabebaugruppen
Signalbaugruppen
Bestelldaten
Als Signalbaugruppen sind Analogeingabe-/-ausgabebaugruppen sowie Binäreingabe-/-ausgabebaugruppen verfügbar.
Analogeingabe- und -ausgabebaugruppen
Lieferbar sind folgende Baugruppen:
• Analogeingabebaugruppe mit 8 Kanälen und Spannungsversorgung für Messumformer, potentialgetrennt,
6DS1 701-8AB
Zum Eingeben von 8 analogen, potentialgetrennten Prozesssignalen (Messumformersignalen) zur weiteren Bearbeitung im
Zentralteil des Automatisierungssystems. Die Baugruppe versorgt 8 Messumformer in Zwei- oder Vierleitertechnik.
An die Baugruppe können HART-fähige Messumformer ohne
Beeinflussung des Messsignals angeschlossen werden. Bei
Stromerfassung kann eine externe Analogverteilung vorgenommen werden. Der max. Wert für die Bürde beträgt 150 Ω.
• Analogeingabebaugruppe mit 8 Kanälen und Spannungsversorgung für Messumformer, potentialgebunden,
6DS1 730-8AA
Zum potentialgebundenen Eingeben von 8 analogen Prozesssignalen (Messumformersignalen) in den Zentralteil eines Automatisierungssystems. Die Baugruppe versorgt 8 Messumformer
mit Zwei- oder Vierleiteranschluss.
Über 2 Z-Dioden je Kanal kann bei Strombeschaltung das Eingangssignal verteilt werden.
An Messbuchsen der Frontplatte können die Eingangssignale
gemessen werden.
• Grundbaugruppe mit 4 Kanälen für Thermoelemente,
Widerstandsthermometer und Prozesssignale, potentialgetrennt, 6DS1 731-8RR, und
Messstellenerweiterungsbaugruppe mit 14 Kanälen,
6DS1 703-8RR
Zum direkten Erfassen von 4 Temperaturen (potentialgetrennt)
mit Thermoelementen oder Widerstandsthermometern Pt 100.
Alle 4 Kanäle können auch mit Prozesssignalen 0 bis 20 mA
oder 4 bis 20 mA, Kanal 1 auch mit 0 bis 10 V, beschaltet werden.
Die Analogeingabebaugruppe kann durch Messstellenerweiterungsbaugruppen um 2 x 14 Eingänge ergänzt werden.
Linearisierung der Messsignale und Kompensation der Vergleichsstellentemperatur erfolgen auf der Baugruppe. Die
Kennlinien für Standard-Thermoelemente und Widerstandsthermometer Pt 100 sind auf der Baugruppe hinterlegt. Bei
entsprechender Strukturierung ist eine Anpassung an Sonderthermoelemente möglich.
Die Baugruppe besitzt je vier freie Analogausgänge für Spannung und Strom.
Die Analogeingabebaugruppe muss strukturiert werden. Anschluss des PC über Frontstecker der Baugruppe. 1)
• Analogausgabebaugruppe mit 4 Kanälen, potentialgetrennt, 6DS1 702-8RR
Zum Ausgeben von 4 Analogsignalen 0 bis 20 mA oder
4 bis 20 mA. Diese stehen an der Prozessschnittstelle zum
Weiterverarbeiten für analog arbeitende Geräte oder Systeme
zur Verfügung.
Bei Verbrauchern mit sehr hohem Innenwiderstand
(Ri > 500 kΩ) können die Ausgangssignale auch als
Spannungssignale 0 bis 10 V oder 2 bis 10 V ausgegeben
werden.
1) bei Systemen AS 235 kann mit STRUK-AS 220 EA (Seite 4/9) auch über den
Anlagenbus CS 275 gearbeitet werden (ab Software-Variante G)
4/6
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Analogeingabebaugruppe
• mit 8 Kanälen und Spannungsversorgung für Messumformer,
potentialgetrennt
– Baugruppe1)
• mit 8 Kanälen und Spannungsversorgung für Messumformer,
potentialgebunden
– Baugruppe 1)
• Grundbaugruppe mit 4 Kanälen
für Thermoelemente, Widerstandsthermometer und Prozesssignale, potentialgetrennt,
strukturierbar
– Baugruppe
– Betriebsanleitung deutsch
– Betriebsanleitung englisch
• Messstellenerweiterungsbaugruppe mit 14 Kanälen,
– Baugruppe
– Betriebsanleitung
Steckleitung
zum Verbinden der Analogeingabebaugruppe (Grundbaugruppe) mit
– 1 Erweiterungsbaugruppe
– 6DS1 703-8RR
– 2 Erweiterungsbaugruppen
– 6DS1 703-8RR
Analogausgabebaugruppe
mit 4 Kanälen, potentialgetrennt
– Baugruppe 1)
Bestell-Nr.
6DS1 701-8AB
6DS1 730-8AA
6DS1 731-8RR
C79000-B8000-C427
C79000-B8076-C427
6DS1 703-8RR
in Betriebsanleitung der Grundbaugruppe enthalten
C79458-L442-B21
C79548-L442-B22
6DS1 702-8RR
1) Betriebsanleitung nicht separat erhältlich, sondern nur als Bestandteil
des Handbuches „Signalbaugruppen“ C79000-G8000-C31 (deutsch)
bzw. C79000-G8076-C31 (englisch) lieferbar.
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
E/A-Baugruppen
Signalbaugruppen
Binäreingabe- und -ausgabebaugruppen
Binäreingabe- und -ausgabebaugruppen
Lieferbar sind folgende Baugruppen:
• Binäreingabebaugruppe mit 48 Eingängen, potentialgebunden, mit Interruptsteuerung,
6DS1 601-8BA
Zum Eingeben von 48 Binärsignalen DC 24 V (potentialgebunden) in den Zentralteil eines Automatisierungssystems, wahlweise auch interruptgesteuert.
Bei Binäreingängen mit Interrupt an Systemen AS 235 kann die
Baugruppe als Alarmsammelbaugruppe für unterlagerte
Binäreingabebaugruppen 6DS1 601-8BA oder 6DS1 602-8BA
eingesetzt werden.
Im AS 235 H kann die Alarmsammelbaugruppe 1-aus-2- oder
1-aus-3-redundant eingesetzt werden.
• Binäreingabebaugruppe mit 32 Eingängen, potentialgetrennt, mit Interruptsteuerung,
6DS1 602-8BA
Zum Eingeben von 32 Binärsignalen DC 24 V (potentialgetrennt) mit fremdem Bezugspotential oder größerer
Störbeeinflussung in den Zentralteil eines Automatisierungssystems, wahlweise auch interruptgesteuert. Die Interrupterfassung erfolgt als Slave-Baugruppe mit Sammelalarm.
• Binäreingabebaugruppe, prüfbar,
6DS1 618-8CA
Zum Eingeben von 48 Binärsignalen DC 24 V (potentialgebunden) in den Zentralteil eines Automatisierungssystems AS 235
und AS 235 H, wahlweise auch mit Sammelalarm. Der Treiber
PBE kann einen Funktionstest durchführen.
• Binärausgabebaugruppe mit 32 Ausgängen, je 100 mA,
potentialgebunden,
6DS1 603-8RR
Zum Ausgeben von 32 Binärsignalen (potentialgebunden)
über Ausgangstreiber mit 100 mA bzw. 400 mA Belastbarkeit.
• Binärausgabebaugruppe mit 16 Relais,
6DS1 605-8BA
Zum Schalten von leistungsstarken Verbrauchern bis 60 VA
und zur Signalübergabe an Fremdsysteme über potentialfreie
Kontakte. An jedem der 16 Relaisausgänge steht jeweils ein
Umschaltkontakt zur Verfügung (Wurzel, Öffner und Schließer).
Die Zuleitungen zur Wurzel sind durch je eine Sicherung (auf
der Frontplatte) abgesichert.
• Relaisausgabebaugruppe, prüfbar
6DS1 606-8BA
Zum Ausgeben von 16 gesicherten Binärsignalen über potentialfreie überwachte Kontakte bis DC 60 W. An jedem der 16
Relaisausgänge steht jeweils ein Wechslerkontakt zur Verfügung. Der Treiber PBA führt in den Systemen AS 235 und
AS 235 H umfangreiche Überwachungen durch.
Bestelldaten
Binäreingabebaugruppe
• mit 48 Eingängen, potentialgebunden, mit Interruptsteuerung 1)
– Baugruppe 2)
• mit 32 Eingängen, potentialgetrennt, mit Interruptsteuerung
– Baugruppe 2)
• mit 48 Eingängen, potentialgebunden, mit Sammelalarm,
prüfbar
– Baugruppe
– Betriebsanleitung deutsch
– Betriebsanleitung englisch
Binärausgabebaugruppe
• mit 32 Ausgängen, je 100 mA,
potentialgebunden
– Baugruppe 2)
• mit 16 Relais
– Baugruppe 2)
• Relaisausgabebaugruppe,
mit 16 Ausgängen, prüfbar
– Baugruppe
– Betriebsanleitung deutsch
– Betriebsanleitung englisch
Bestell-Nr.
6DS1 601-8BA
6DS1 602-8BA
6DS1 618-8CA
C79000-B8000-C131
C79000-B8076-C131
6DS1 603-8RR
6DS1 605-8BA
6DS1 606-8BA
C79000-B8000-C160
C79000-B8076-C160
1) Wird diese Baugruppe als Interrupt-Sammelbaugruppe verwendet,
nur 1 x je System AS 235 (auf E/A-Steckplatz 61 zu stecken),
max. 3 x je System AS 235 H auf E/A-Steckplätze 12, 28 und 44.
2) Betriebsanleitung nicht einzeln, sondern nur als Bestandteil des
Handbuchs „Signalbaugruppen“, C79000-G8000-C31 (deutsch)
bzw. C79000-G8076-C31 (englisch) lieferbar.
Siemens PLT 111 · 1999
4/7
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
E/A-Baugruppen
Dosier- und Zählbaugruppen
Dosierzählerbaugruppe,
Zählimpulseingabebaugruppe
Zählbaugruppen
Projektieren
Zwei Zählbaugruppen sind lieferbar:
• Dosierzählerbaugruppe mit 2 oder 4 Kanälen,
6DS1 613-8BB
Zum Zählen und weitgehend autarken Verarbeiten von Zählimpulsen, unabhängig vom überlagerten Automatisierungssystem. Die Baugruppe ist verwendbar zum
– Dosieren,
– Messen von Drehzahl und Geschwindigkeit,
– Messen von Längen, und
– Zählen von Impulsen.
• Zählimpulseingabebaugruppe mit 8 Kanälen,
6DS1 607-8AB
Eingeben und Summieren von 8 Zählimpulsen von Kontakten
oder berührungs- und kontaktlos arbeitenden Positionsschaltern BERO mit Geberversorgung aus der Baugruppe (potentialgebunden).
Strukturierprogramm STRUK-AS 220 EA
Mit STRUK-AS 220 EA können die strukturierbaren E/A-Baugruppen auf einem PG/PC (mit Betriebssystem MS-DOS) strukturiert werden. Die PG/PC sind dazu
• über eine eingebaute TTY-Schnittstelle und die Steckleitung
6DS8 170-8AD mit der TTY-Schnittstelle der E/A-Baugruppe
zu verbinden (direkte Kopplung)
oder alternativ dazu
• über eine Nahbus-Anschaltbaugruppe N-AT und eine Steckleitung für 20-m-Nahbus in den Anlagenbus CS 275 zu integrieren (zentrale Kopplung).
Besondere Voraussetzungen für die Baugruppenstrukturierung
über den Anlagenbus CS 275:
• AS 235-Systemsoftware ab Version G.1
• Freier Anwenderspeicher (RAM) mindestens 300 byte (wird
nach dem Strukturieren wieder freigegeben)
Die komplette Struktur lässt sich einschließlich aller Anwendungsparameter auch auf Diskette speichern und dann gegebenenfalls in eine Ersatzbaugruppe laden. Damit entfallen alle Neueinstellungen und evtl. daraus resultierende Fehler. Die
Ersatzbaugruppe ist sofort voll einsatzfähig.
Bestelldaten
Bestelldaten
Dosierzählerbaugruppe
mit 2 oder 4 Kanälen
– Baugruppe
– Betriebsanleitung deutsch
– Betriebsanleitung englisch
6DS1 613-8BB
C79000-B8000-C46
C79000-B8076-C46
Zählimpulseingabebaugruppe,
mit 8 Kanälen
– Baugruppe
– Betriebsanleitung deutsch
– Betriebsanleitung englisch
Programm STRUK-AS 220 EA
deutsch/englisch
Benutzeranleitung
STRUK-AS 220 EA
– deutsch
– englisch
6DS1 607-8AB
C79000-B8000-C45
C79000-B8076-C45
Direkte Kopplung
Steckleitung
zur Verbindung einer strukturierbaren E/A-Baugruppe mit einem
Personal Computer, Länge 10 m
Zentrale Kopplung
Hardware-Koppelpaket
zum Koppeln eines PC an
CS 275, bestehend aus Anschaltbaugruppe N-AT, Steckleitung für
20-m-Nahbus und Betriebsanleitung in
– deutsch
– englisch
Bestell-Nr.
6DS5 221-8AX
C79000-G8000-C310
C79000-G8076-C310
6DS8 170-8AD
6DS1 222-1BA10
6DS1 222-1BA20
Codieren, Stecken und Beschriften
Die E/A-Baugruppen können codiert, gesteckt und mit beschriftetem Steckplatz geliefert werden. Vom Besteller werden hierzu
Anordnungs-, Bezeichnungs- und Anschlusspläne (inkl. Adressierungsangaben) benötigt.
Bestelldaten
Codieren, Stecken und
Beschriften
für 1 E/A-Baugruppe
4/8
Siemens PLT 111 · 1999
Bestell-Nr.
6DS5 705-8AA
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
E/A-Baugruppen
Konfigurationslisten
Einsetzbare Baugruppen am E/A-Bus des AS 235
E/A-Baugruppen
Einsetzbare Baugruppen am E/A-Bus des AS 235
Bezeichnung
Die nachfolgende Tabelle bezieht sich nicht auf die Lieferbarkeit
von Baugruppen, sondern auf die Zulässigkeit des Einsatzes
dieser Baugruppen in AS 235-Systemen.
Bezeichnung
Bestell-Nr. der
Baugruppe
Stand
Anmerkung
Reglerbaugruppen
Reglerbaugruppe, S-Regler,
einkanalig, mit Einzelsteuerungsteil
6DS1 400-8AA
6DS1 400-8BA
≥ 16
≥1
1) 14)
14)
Reglerbaugruppe, K-Regler,
einkanalig, mit Einzelsteuerungsteil
6DS1 401-8AA
6DS1 401-8BA
≥ 11
≥1
1)
14)
Reglerbaugruppe,
S-Regler, zweikanalig
6DS1 402-8AA
6DS1 402-8BA
≥ 15
≥1
1) 14)
14)
Reglerbaugruppe,
K-Regler, zweikanalig
6DS1 403-8AA
6DS1 403-8BA
6DS1 403-8CA
≥ 19
≥1
≥1
1) 14)
14)
14)
Reglerbaugruppe mit
NAMUR-Grenzen
6DS1 403-8CB
≥1
14)
Reglerbaugruppe S strukturierbar
6DS1 408-8BB
≥2
14)
SW:B03
Reglerbaugruppe K strukturierbar
6DS1 410-8BB
≥2
14)
SW:B03
Reglerbaugruppe S strukturierbar, 2 Kanäle
6DS1 411-8AA
≥1
14)
SW:B01
6DS1 411-8RR
≥1
14)
SW: > 2
Reglerbaugruppe K strukturierbar, 2 Kanäle
6DS1 412-8AA
≥1
14)
SW:B01
6DS1 412-8RR
≥2
SW:> 2
14)
6DS1 500-8AA
6DS1 500-8BA
≥ 10
≥1
für Stellantrieb
6DS1 501-8AA
6DS1 501-8AB
≥ 13
≥ 13
für Stellantrieb, ohne Rückmeldung
6DS1 501-8BA
≥1
für 1 Stellantrieb, mit Rückmeldung
6DS1 501-8BB
≥1
für Motoren oder Magnetven- 6DS1 502-8AA
tile, dreikanalig
6DS1 502-8BA
≥ 12
≥2
Stand
Anmerkung
Binäreingabebaugruppen BE
für 16 Schließer/Öffner, poten- 6DS1 600-8AA
zialgebunden, mit Überwachung und Simulation
≥5
1)
48 Eingänge, DC 24 V, poten- 6DS1 601-8AA
zialgebunden
≥3
1) 6)
mit INT und Prozessalarm
6DS1 601-8AC
≥2
1) 7)
mit INT als Sammelalarmbaugruppe
6DS1 601-8BA
≥2
7)
32 Eingänge, DC 24 V, poten- 6DS1 602-8AA
zialgetrennt
6DS1 602-8BA
≥1
1)
1; 2;
≥4
5) 6)
11)
7)
BE Interrupt 48 Eingänge als
Sammelalarmbaugruppe
6DS1 615-8AA
≥4
BE, für 8 Umschaltkontakte
6DS1 620-8AA
≥5
BE, für 8 Näherungsschalter
BERO DC 24 V
6DS1 621-8AA
≥5
PBE, prüfbar
6DS1 618-8CA
≥4
Zählimpulseingabe mit
8 Kanälen für Signale
DC 24 V, potenzialgetrennt
6DS1 607-8AB
≥1
5)
Dosierzählerbaugruppe mit
2 oder 4 Kanälen
6DS1 613-8AB
≥1
SW=5
1)
6DS1 613-8BB
≥6
1)
Analogausgabe 4 Ausgänge, 6DS1 702-8AA
potenzialgetrennt
6DS1 702-8RR
≥5
1)
Zählerbaugruppen
Analogausgabebaugruppen
≥1
Analogeingabebaugruppen
Einzelsteuerungsbaugruppen
für 1 Motor oder 1 Magnetventil
Bestell-Nr. der
Baugruppe
≥ 10
1) 14)
≥ 16
SW:1
14)
6DS1 700-8BA
≥1
14)
6DS1 700-8BB
≥1
SW:1
14)
6DS1 701-8AA
≥1
SW:1
14)
mit NAMUR-Grenzen
6DS1 701-8AB
≥2
SW:1
14)
Messstellenerweiterung mit
14 Kanälen für Thermoelemente und Widerstandsthermometer
6DS1 703-8AB
=1
14) 17)
6DS1 703-8RR
=1
14) 17)
8 Kanäle und Spannungsver- 6DS1 700-8AA
sorgung für Messumformer,
6DS1 700-8AB
potenzialgetrennt
für Stellantriebe, dreikanalig
6DS1 503-8AA
6DS1 503-8BA
≥ 11
≥2
für 4 Stellgeräte mit 1 Ruhelage, mit Überwachung
6DS1 504-8AA
≥3
4 Kanäle für Thermoelemente 6DS1 713-8AB
und Widerstandsthermometer
≥1
14)
für 8/4 Stellgeräte mit 1 oder
2 Ruhelagen, ohne Überwachung
6DS1 505-8AA
≥2
8 Kanäle und Spannungsver- 6DS1 730-8AA
sorgung für Messumformer,
potenzialgebunden
≥1
5) 9) 14)
4 Kanäle für Thermoelemente, 6DS1 731-8AA
Widerstandsthermometer und
6DS1 731-8BA
Prozesssignale, potenzialgetrennt, strukturierbar
6DS1 731-8EA
≥1
5) 9) 14)
≥1
SW:4
5) 9) 14)
≥1
5) 9) 14)
≥1
5) 9) 14)
Binärausgabebaugruppen BA
32 Ausgänge, je 100 mA,
potentialgebunden
6DS1 603-8AA
6DS1 603-8AB
6DS1 603-8BA
6DS1 603-8RR
≥2
≥1
≥1
≥1
16 Ausgänge, je 400 mA,
potentialgebunden
6DS1 604-8AA
≥1
16 Relais, potentialgetrennt
6DS1 605-8AA
6DS1 605-8BA
≥1
≥1
PRA 16 Relais prüfbar
6DS1 606-8BA
≥5
Erläuterungen zur Tabelle siehe folgende Seite
9
Siemens Baugruppentabellen AS 235 · 2001
13)
6DS1 731-8FA
8)
1)
6DS1 731-8RR
≥ 4 SW:3 5) 9) 14)
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
E/A-Baugruppen
Konfigurationslisten
Einsetzbare Baugruppen am E/A-Bus des AS 235
Erläuterung der Spalte „Anmerkungen“
Bezeichnung
Bestell-Nr. der
Baugruppe
Stand
Anmerkung
6DS1 715-8BB
≥2
SW:03
Rechenbaugruppe binär
6DS1 717-8AA
≥8
SW:08
Rechenbaugruppe binär/
analog (max. 31 Kanäle)
6DS1 717-8RR
≥1
SW:3
Erweiterung binär
6DS1 719-8AA
≥2
15)
Erweiterung analog
6DS1 720-8AA
=1
15)
Erweiterung binär (für
6DS1 717-8RR)
6DS1 719-8RR
≥1
Analoge Rechenbaugruppen
Rechenbaugruppe analog
Binäre Rechenbaugruppen
16)
1)
2)
3)
4)
5)
6)
7)
8)
9)
10)
Anschaltbaugruppen
Drehzahlregler
6DS1 303-8AA
≥9
Feldmultiplexer FM
6DS1 304-8AA
≥6
SW: 2
1)
6DS1 304-8BB
≥1
SW: 2
1)
S5-110A, mit 4 Kanälen
6DS1 310-8AA
≥8
S5-110A, mit 1 Kanal
6DS1 310-8AB
≥8
S5-Kopplung AG, seriell
6DS1 318-8AB
≥3
SW: 1
1)
S5-Kopplung EG
6DS1 321-8AA
≥4
S5-Kopplung AG, seriell
6DS1 333-8AB
≥1
SW=1
S7-Kopplung AG, seriell
6DS1 333-8AB
≥1
SW=1
22)
3)
11)
12)
13)
14)
15)
16)
17)
18)
19)
MODBUS-Kopplung
(auf Anfrage)
6DS1 333-8AB
mit M1328-V5
≥1
SW=5
E/A-Bus-Fernkopplung
AS - E/A-Bus - ES 100 K
6DS1 322-8AA
≥5
1) 12)
20)
21)
Kopplung Kompaktregler,
SIPART DR20, TELEPERM D
6DS1 325-8AA
≥2
2) 3)
22)
S5-Kopplung seriell,
ET100, EG / Peripherie,
Koppelbaugruppe TM-S5
6DS1 327-8AA
≥4
Kopplung seriell, 4 Kanäle,
Hardware ohne Firmware
6DS1 328-8AA
≥2
18)
TM/EA-Kopplung E/A-Bus
6DS1 312-8BB
≥2
10)
Kopplung Fremdrechner
CS 275 / N-V.24
6DS1 202-8AB
≥5
19) 20)
Kleinere Ausgabestände sind nicht zulässig!
Sonderprodukt
Kein Standardprodukt, kein Systemtest erfolgt
Mit Hilfstreiber in AS 235-Systemen nicht bedienbar
Verwendung nur ohne Interrupt!
Keine Verwendung als Alarmsammelbaugruppe (SF 61)
Für Alarmsammelbaugruppen zugelassen, dabei ist der aktuelle
Erzeugnisstand erforderlich.
Strombilanz des Baugruppenträgers beachten:
max. 4 A je Baugruppe, max. 16 A je Baugruppenträger
Kombinationsbaugruppen für Einsatz in TELEPERM M-Standardsystemen und in TELEPERM ME-Systemen. Einsatz in AS 235Erweiterungseinheiten nur als TELEPERM ME-Baugruppe mit Steckplatzadressierung.
AS 235: mit Stand ≥ 2,
AS 235 H und AS 235 K: mit Stand ≥ 1.
Bei AS 235 H gilt: > 5. Allgemein gilt: Stand 3 unzulässig!
Zykluszeit für Bearbeitungszeit mit ES 100 K beachten!
(Verzögerungszeit durch Leitungslängen)
Einsatz in ES 100 K nicht freigegeben (Timing)
Anschluss von Messumformern in Zweileitertechnik bei AS 235 K
und ES 100 K in AC 230 V nicht zulässig! Die Welligkeit der Stromversorgung im AS ist für diese Messumformer und Anschlusstechnik zu hoch.
Baugruppe nur in Verbindung mit 6DS1 717-8AA funktionsfähig
Nur Meldefunktion
Baugruppe nur in Verbindung mit 6DS1 713 oder 6DS1 731 funktionsfähig.
Die Baugruppe ist reine Hardware und hat im Auslieferzustand
keine Funktion. Zum Einsatz mit Standardtreibern wird i.a. die Baugruppen-Firmware an bestehende Treiber angepasst.
Es sind max. 2 Baugruppen vom Typ N-V.24 oder CP 581 TM in
einem System zugelassen (in Grundschrank und Erweiterungsschrank)
Einsatz im ES 100 K nicht zugelassen (5 V-Leistung)
Hardware/Software-Stände auf Anfrage:
Siemens Karlsruhe, I&S IT PS KHE3, D-76181 Karlsruhe
S7-Kopplung mit 3964 R / RK 512 Prozedur,
SEND/RECEIVE, SIMATIC S5-Analogwertformat
Erläuterungen zur Spalte „Stand“
≥5
mit AS 235-Systemtechnik getestet, kein zwingender Pflichtstand.
Für kleinere Stände keine negativen Erkenntnisse.
1; 2; zugelassene Stände
=5 gültiger Stand einer Baugruppe
≥ 6 ≥ und Anmerkung 1) bedeuten einen zwingenden Mindeststand
(hier 6), d.h. Hochrüstpflicht auf mindestens Stand 6.
CP 581 TM-Anschaltbaugruppen
CP 581 TM Kommunikationsbaugruppe
6DS1 337-1AD
mit S5KE, S5KS
≥1
SW: ...
2) 19)
20) 21)
CP 581 TM-L2 (DP/FDL)
6DS1 341-1AD
mit DP-Treibern
≥1
SW: ...
2) 19)
20) 21)
CP 581 TM-L2 (FMS)
6DS1 341-1BD
mit S5KE, S5KS
≥1
SW: ...
2) 19)
20) 21)
CP 581 TM FUZZY
6DS1 342-1BD
mit S5KE, S5KS
≥1
SW: ...
2) 19)
20) 21)
Die jeweiligen indizierten Anmerkungen zu den einzelnen Baugruppen sind zu beachten. ■
Siemens Baugruppentabellen AS 235 · 2001
10
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Eingabe- und Ausgabegeräte
Bedieneinheit
Prozessbedientastatur PBT 65
Die 4 Berechtigungsstufen haben folgende Bedeutung:
• Stufe 1: Tastatur „AUS“, keine Bedienung möglich
• Stufe 2: Prozessbedientastatur „EIN“
• Stufe 3: Strukturiertastatur „EIN“
• Stufe 4: Strukturier- und Prozessbedientastatur „EIN“.
Jeder Berechtigungstaste ist ein 4stelliges Passwort zugeordnet,
das individuell geändert werden kann. Nach dem Einschalten
der Prozessbedientastatur PBT 65 wird automatisch die zuletzt
angewählte Berechtigung eingestellt. Der Zugang zu einer anderen Berechtigungsstufe setzt die Kenntnis des entsprechenden Passwortes voraus. Die eingestellte Berechtigungsstufe wird
mit der in der entsprechenden Berechtigungstaste integrierten
gelben Leuchtdiode angezeigt.
Testbetrieb
In der Prozessbedientastatur PBT 65 ist ein Testmodus integriert.
Die Testfunktionen sind u.a. für Initialisieren und Löschen der
LCD-Anzeige, EPROM, LED, LCD, RAM, Schnittstellen, Test des
Berechtigungsspeichers sowie Rücksetzen der Passwörter.
Für diesen PBT-Test ist ein spezielles Testkabel erforderlich, das
zusätzlich zu bestellen ist.
Technische Daten
Bild 5/3 Prozessbedientastatur PBT 65
Prozessbedientastatur PBT 65
Die Prozessbedientastatur PBT 65 dient zum
• Eingeben von Betriebsdaten
• Bedienen eines Prozesses (Ändern von Betriebsarten, -werten
und -zuständen)
• Anwählen von Bereichs-, Gruppen- und Kreisbildern
• Quittieren von Meldungen und Hupenalarmen.
Der Anschluss einer zusätzlichen Strukturiertastatur ist möglich.
Aufbau
Die Prozessbedientastatur PBT 65 besteht aus einem pultförmigen Tischgehäuse mit
• staub- und spritzwasserdichter Folientastatur,
• LCD-Anzeigeeinheit und
• Tastaturelektronik.
Automatisierungssystem
20-mA-Linienstrom-Schnittstelle,
potentialfrei betrieben, aktiv,
1200 bit/s
Strukturiertastatur
20-mA-Linienstrom-Schnittstelle,
potentialfrei betrieben, passiv,
1200 bit/s
Versorgungsspannung
DC 24 V (18 bis 33 V), 200 mA
Zul. Umgebungstemperatur
– im Betrieb
– bei Transport und Lagerung
Zul. relative Feuchte
0 bis +40 °C
-40 bis +70 °C
max. 95 % bei 25 °C
Maße (H x B x T) in mm
– ohne Bausatz IP 65
– mit Bausatz IP 65
84 x 370 x 305
95 x 370 x 373
Gewicht
etwa 3,6 kg
Bestelldaten
Bestell-Nr.
Auf ihrer Rückseite befinden sich Anschlüsse für die Strukturiertastatur, für das Automatisierungssystem und für die Versorgungsspannung DC 24 V.
Prozessbedientastatur PBT 65
Bausatz IP 65
Testkabel
Betriebsanleitung
– deutsch
– englisch
Um die Schutzart IP 65 zu erreichen, ist es erforderlich, die rückseitigen Anschlüsse gegen Staub, Spritzwasser und Gase zu
schützen. Hierfür ist ein Tastaturaufsatz lieferbar, der als
Bausatz IP 65 bezogen werden kann. Ohne diesen Bausatz entspricht die Prozessbedientastatur der Schutzart IP 20.
Steckleitung
für Stromversorgung der Prozessbedientastatur,
– mit 2 Steckern
– mit 1 Stecker
Die zweizeilige LCD-Anzeigeeinheit der Prozessbedientastatur
kann in jeder Zeile 40 Zeichen darstellen. Die obere Zeile wird
für Meldungen, die untere für die variable Beschriftung der darunter liegenden 8 Tasten genutzt. Ihr Hintergrund lässt sich wahlweise beleuchten. Erfolgt längere Zeit keine Bedienung, wird die
Hintergrundbeleuchtung automatisch abgeschaltet.
Arbeitsweise
Die Funktionen der Prozessbedientastatur werden in 4 Berechtigungsstufen freigegeben und über die mit Schlüsselschaltersymbol gekennzeichneten Berechtigungstasten und ein Passwort angewählt.
03 m MC
H30
H50
N10
N16
C79000-B8000-C410
C79000-B8076-C410
6DS8 103-8 6DS8 104-8 5 m SC 10 m AD
Steckleitung
zum Anschluss der PBT 65 an ein
Automatisierungssystem
03 m
05 m
10 m
16 m
6DS3 305-8BA
C79372-A3018-D1
C79372-A3018-D2
25 m
40 m
50 m
80 m
6XV2 167-8C N25 100 m T10
N40 120 m T12
N50 150 m T15
N80
Anschlusspläne siehe Seite 3/29 ff.
Steckleitungsübersicht mit Beschreibung der Steckleitung siehe
Seite 3/34.
Siemens PLT 111 · 1999
5/5
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Eingabe- und Ausgabegeräte
Strukturiereinheit
Strukturiertastatur
Technische Daten
Schnittstelle
20-mA-Linienstrom-Schnittstelle,
potentialfrei betrieben
(aktiv)
Übertragungsgeschwindigkeit
1200 bit/s
Paritäts- und STOP-Bit
aktiv 1200 bit/s,
Parität gerade, 2 STOP-Bits
Versorgungsspannung
DC 24 V (20 bis 33 V);
0,2 A
Zul. Umgebungstemperatur
– im Betrieb
– bei Lagerung
+5 bis +40 °C
-40 bis +70 °C
Zul. rel. Luftfeuchte
max. 95 %, keine Betauung
Schutzart nach EN 60 529
IP 20
Maße (H x B x T) in mm
57 x 370 x 280
Gewicht
etwa 2,6 kg
Bild 5/6 Strukturiertastatur
Strukturiertastatur
Die Strukturiertastatur wird zum Eingeben von Strukturieranweisungen verwendet, d.h. zum Verschalten und Parametrieren von
Funktionsbausteinen.
Bestelldaten
Zum indirekten Anschluss der Strukturiertastatur an ein Automatisierungssystem AS 235 über eine Prozessbedientastatur PBT 65
wird die Steckleitung 6DS8 102-8.. eingesetzt.
Bestell-Nr.
Strukturiertastatur
6DS3 303-8AA
Steckleitung
zum indirekten Anschluss einer
Strukturiertastatur an ein Automatisierungssystem
6DS8 102-8 Zum direkten Anschluss der Strukturiertastatur an ein AS 235 wird
die Steckleitung 6XV2 167-8B... benötigt.
1 m AC
3 m MC
5 m SC 10 m AD
Steckleitung
zum direkten Anschluss einer
Strukturiertastatur an ein Automatisierungssystem
Anschlusspläne siehe Seite 3/29 ff.
Steckleitungsübersicht mit Beschreibung der Steckleitung siehe
Seite 3/34.
5/8
Siemens PLT 111 · 1999
1 m H10
3 m H30
5 m H50 10 m N10
6XV2 167-8B Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Eingabe- und Ausgabegeräte
Strukturiereinheit
Mini-Disketteneinheit
Technische Daten
Datenträger
Diskette; 5,25 inch
Datenkapazität
1,2 Mbyte
Transferrate
300 Kbit/s
Versorgungsspannung
DC 24 V (20 bis 33 V);
etwa 0,52 A;
bei Motoranlauf für 400 ms
etwa 0,74 A
Zul. Umgebungstemperatur
– im Betrieb
– bei Lagerung
+10 bis +40 °C
-20 bis +65 °C
Zul. rel. Luftfeuchte
209 bis 80 %, keine Betauung
Erschütterungsempfindlichkeit,
zul. Schwingungen
– im Betrieb
Bild 5/7 Mini-Disketteneinheit
Mini-Disketteneinheit
Die Mini-Disketteneinheit wird zum Booten, Laden und Archivieren des RAM-Speicherinhalts eines AS 235 über Diskette benötigt.
Die Mini-Disketteneinheit wird als Tischgerät geliefert, mit 3 m
langen Anschlussleitungen für Datenübertragung und Stromversorgung.
Datenträger sind 5,25“-Disketten, doppelseitig, mit hoher Datendichte beschreibbar (DS-HD).
– bei Lagerung und Transport
< 55 Hz, < 0,5 g
55 bis 500 Hz, < 0,25 g
< 100 Hz, < 2 g
Maße (H x B x T) in mm
120 x 180 x 320
Gewicht
etwa 3 kg
Bestelldaten
6DS3 900-8AE
Disketten
zum Archivieren der
Anwenderdaten
Bezugsmöglichkeiten über den
Fachhandel, z.B.:
3M/IMATION-Diskette
Bestell-Nr. 012100 1)
5,25“-Diskette, DS-HD,
IBM-kompatibel,
unformatiert
Arbeitsweise
Die Laufwerkschnittstelle der Mini-Disketteneinheit wird durch
die Anschaltbaugruppe für Mini-Disketteneinheit an die Zentraleinheit angepasst. Die Daten werden über direkten Speicherzugriff (DMA) ausgetauscht. So sind ein schneller Datenzugriff
und eine geringe Belastung des Zentralprozessors sichergestellt.
Da das Laufwerk der Mini-Disketteneinheit nicht mit einer HeadLoad-Funktion ausgestattet ist, liegt der Schreib-Lese-Kopf auf
der Diskette auf, solange der Knebel am Laufwerksschacht geschlossen ist. Um hohen Verschleiß und evtl. Beschädigungen
des Schreib-Lese-Kopfes oder der Diskette im Dauerbetrieb zu
vermeiden, ist nach einem Archivier- oder Ladevorgang entweder der Knebel sofort wieder zu öffnen bzw. die Diskette zu entfernen.
Bestell-Nr.
Mini-Disketteneinheit
mit Anschlussleitungen für Datenübertragung und Versorgungsspannung, je 3 m
MAXELL-Diskette
Bestell-Nr. 555081
zu beziehen beim Versandhandel:
• MISCO Germany Inc.
D-63303 Dreieich
Katalognr. 5361
• INMAC GmbH
D-63548 Flörsheim
• ARP Datacon GmbH
D-63118 Dietzenbach
zu beziehen bei
MAXELL Europe GmbH
D-40670 Meerbusch
1) bitte die jeweils gültige Katalogbestellnummer beim Versandhändler
erfragen
Siemens PLT 111 · 1999
5/9
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Buskommunikation
6/2
6/2
6/5
6/6
Anwendungsbereich
Aufbau
Buskonfigurationen
Steckleitungen
Siemens PLT 111 · 1999
6/1
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Buskommunikation
Anwendungsbereich
Buskommunikation
AS 235, AS 235 H und AS 235 K sind ausschließlich am Anlagenbus CS 275 betreibbar, können aber über eine Bridge
CS-L2 hinweg auch mit Automatisierungssystemen und
Operator Systemen am Anlagenbus PROFIBUS-TM kommunizieren.
N-AT
OS 525
WinCC/TM-OS
UI
UI
Dieses Kapitel beschreibt ausschließlich die Buskommunikation mit dem Anlagenbus CS 275. Eine Beschreibung der
Buskommunikation über den Anlagenbus PROFIBUS-TM
finden Sie in Katalog PLT 112.
Bitte beachten Sie bei der Projektierung von TELEPERM MAnlagen mit Anlagenbus CS 275 die TELEPERM M-Aufbaurichtlinien im Handbuch „Hinweise und Richtlinien für Planung, Installation und Betrieb“, C79000-G8000-C417
(deutsch) bzw. C79000-G8076-C417 (englisch).
Die zentrale Prozessführung erfolgt mit den Operator Systemen
OS 525 und WinCC/TM-OS. Für übergeordnete Aufgaben können SIMATIC PC oder andere AT-kompatible Personal Computer, Programmiergeräte PG und Rechner anderer Hersteller an
das Bussystem angeschlossen werden.
Der Datenaustausch zwischen einzelnen Teilnehmern erfolgt
durch serielle Übertragung im Zeitmultiplexverfahren. Teilnehmer innerhalb eines Nahbereichs oder einer Schrankgruppe
werden über Entfernungen bis zu 20 m durch einen Nahbus verbunden. Ein Fernbus verbindet örtlich dezentrale Systeme über
Entfernungen bis 4 km.
Ein redundanter Aufbau der Busleitung erhöht die Verfügbarkeit
des Anlagenbusses CS 275. Das Fernbusnetz kann durch Buskoppler auf bis zu 3 x 4 km Länge erweitert werden.
UI
redundanter
Nahbus,
max. 20 m
AS
235H
N-AS
AS
235/K
N-AS
AS
235/K
N-AS
AS
235/K
N-AS
AS
235/K
Zur Automatisierung mittlerer und großer Anlagen werden die
Automatisierungssysteme AS 235, AS 235 H und AS 235 K über
den Anlagenbus CS 275 miteinander und mit anderen Automatisierungssystemen und Operator Systemen des Prozessleitsystems TELEPERM M gekoppelt.
UI
A
B
N-AS
Anwendungsbereich
UI UI
N-AS
redundanter
Fernbus,
max. 4 km
Bild 6/2 Anlagenbus CS 275; Beispiel für Nahbus- und
Fembuszusammenschaltung, Fembus redundant
Nahbereich
Im Nahbereich werden 4 Leitungssignale benutzt. Die Daten
selbst werden rein seriell auf einer Datenleitung geführt. Eine
zweite Leitung führt den Takt, mit der dritten erfolgt die Synchronisierung. Die vierte Leitung wird zum Umschalten der Datenübertragung auf Kanal A oder B des redundanten Nahbusses
benötigt. Zur Einkopplung wird beim Nahbus „Wired-OR-Technik“ verwendet.
Die Anschaltbaugruppen für den Nahbus haben eine redundante Nahbus-Schnittstelle. Sie werden untereinander jeweils mit einer Steckleitung, in der der Nahbus redundant geführt ist, verbunden.
Die max. Leitungslänge der Nahbusleitung beträgt 20 m.
Aufbau
Das Bussystem CS 275 besteht aus
• einem Nahbus, der stets redundant aufgebaut ist, und
• einem Fernbus, der wahlweise einfach oder redundant aufgebaut werden kann.
N-AS
Frontstecker
N-AS
6DS8 201-8..
N-AT
OS 525
WinCC/TM-OS
6DS8 204-8../
6DS8 205-8../
6DS9 201-8CA
AS 235 H
UI
UI
redundanter
Nahbus,
max. 20 m
N-AS
Fernbus,
max. 4 km
AS
235H
Bild 6/1 Bussystem CS 275; Beispiel für Nahbus- und
Fembuszusammenschaltung, Fembus einfach
6/2
Siemens PLT 111 · 1999
N-AS
AS
235/K
N-AS
AS
235/K
N-AS
N-AS
N-AS
A
B
AS
235/K
S max. 20 m
max. 9 CS 275-Baugruppen
Bild 6/3 Nahbuskopplung zwischen Systemen AS 235 und AS 235 K
UI
AS
235/K
N-AS
Frontstecker
N-AS
6DS8 201-8..
6DS8 204-8../
6DS9 201-8CA
N-AS
N-AS
S max. 20 m
max. 9 CS 275-Baugruppen
Bild 6/4 Nahbuskopplung mit AS 235 H
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Buskommunikation
Aufbau
Sollen z.B. Automatisierungssysteme über einen Nahbus miteinander gekoppelt werden, benötigt man für n Teilnehmer:
• n Anschaltbaugruppen für 20-m-Nahbus
(vgl. Tabelle auf Seite 6/5)
• n-1 Steckleitungen 6DS8 201-8..
• 1 Frontstecker 6DS9 200-8AA.
Für das System AS 235 H werden 2 Anschaltbaugruppen N-AS
benötigt. Diese werden als ein Teilnehmer betrachtet, d.h. an
beiden Anschaltbaugruppen wird dieselbe Busadresse eingestellt.
Über den 20-m-Nahbus lassen sich bis zu 9 CS 275-Baugruppen als Nahbusinsel miteinander koppeln. Wird diese Nahbusinsel an den Fernbus angeschlossen, zählt jede der max. 2 Busumsetzereinheiten Ul ebenfalls als Teilnehmer (vgl. Bilder 6/3
und 6/4).
Die Steckleitungen sind an einem Ende mit einem Frontstecker
zum Anschluss an die Anschaltbaugruppe für 20-m-Nahbus versehen, das andere Kabelende ist für den Anschluss vorbereitet
und wird an den Frontstecker der nächsten Anschaltbaugruppe
angelötet. Für den n-ten Nahbusteilnehmer wird ein einzelner
Frontstecker benötigt. Dieser wird an das freie Ende der Steckleitung angelötet. Bei zusätzlicher Fernbuskopplung ist der einzelne Frontstecker nicht erforderlich. Er wird hier durch den
Frontstecker der Steckleitung 6DS8 204-8.., 6DS8 205-8..,
6DS9 201-8CA oder -8FC ersetzt.
Das AS 235 H wird bei Fernbusanschluss werkseitig immer mit einer Steckleitung 6DS9 201-8FC mit 5 Steckern anstelle einer
Kombination aus zwei Steckleitungen (6DS8 204-8../6DS9 2018CA + 6DS8 201-8..) geliefert.
Für die End-End-Verbindung zweier Nahbusteilnehmer kann alternativ zur Kombination Steckleitung 6DS8 201-8.. und Frontstecker auch die Steckleitung 6DS8 205-8.. mit 2 Steckern verwendet werden.
Nahbusleitungen, die weiter als 2,5 m aus Schränken herausgeführt werden, müssen in einem eigenen, abgeschirmten/geerdeten Kabelkanal verlegt werden.
Die verschiedenen Anschaltbaugruppen für 20-m-Nahbus sind
in der nachfolgenden Tabelle zusammengestellt. Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Baugruppen enthält der Katalog
PLT 130.
Fernbereich
Die Übertragung erfolgt mit einem Koaxialkabel über Entfernungen bis 4 km Leitungslänge. Die Ankopplung an den Fernbus ist
rückwirkungsfrei.
oder
N-AS
6DS9 201-8CA oder
6DS8 204-8.. oder
6DS8 205-8.. (ohne AV)
N-AS
N-AS
6DS8 201-8..
AF
AV
UI
AV Anschlussverteiler
UI Busumsetzereinheit
Fernbus
6DS8 204-8.. + 6DS8 201-8..
oder
6DS9 201-8FC
mit 5 Steckern
Bild 6/5 Anschluss eines einfachen Fernbusses
(AS 235 / AS 235 K/ AS 235 H)
Einfacher Fernbus
An einen einfachen, nichtredundanten Fernbus wird ein System
AS 235 oder AS 235 K über die Anschaltbaugruppe für 20-mNahbus N-AS und einen Busumsetzer Ul angeschlossen. Beim
System AS 235 H treten 2 gekoppelte Anschaltbaugruppen
N-AS an die Stelle einer Anschaltbaugruppe N-AS.
Hierzu wird bei AS 235 K eine Steckleitung 6DS8 205-8MB benötigt. Diese ist mit 2 Frontsteckern zum Anschluss an die Anschaltbaugruppe N-AS und den Busumsetzer Ul versehen. Der
Anschlussverteiler AV entfällt beim AS 235 K.
Beim AS 235 wird für den einfachen Fernbus die Steckleitung
6DS8 204-8.. mit 3 Steckern eingesetzt, welche die N-AS mit
dem Busumsetzer UI und dem Anschlussverteiler AV verbindet.
Eine Alternative ist die für den redundanten Fernbus vorgesehene Steckleitung 6DS9 201-8CA mit 4 Steckern, bei der 1 Stecker
bis zu einem eventuellen redundanten Ausbau unbenutzt bleibt.
Das AS 235 H wird auch bei einfachem Fernbusanschluss werkseitig mit der Steckleitung 6DS9 201-8FC mit 5 Steckern bestückt. Diese verbindet beide N-AS mit dem Busumsetzer UI
und dem Anschlussverteiler AV. Ein Stecker bleibt zunächst unbenutzt. Alternativ dazu ist auch eine Kombination aus den
Steckleitungen 6DS8 204-8.. und 6DS8 201-8.. einsetzbar.
Zum Anschluss des Fernbuskabels wird eine Anschlussplatte AF
„Fernbus“ benötigt. Das Koaxialkabel zum Anschluss an die Anschlussplatte AF ist fest mit dem Busumsetzer verbunden.
Fernbus und Nahbus werden über Busumsetzer verbunden. So
können sowohl einzelne Systeme AS oder OS als auch Gruppen
räumlich benachbarter, durch Nahbus verbundener Systeme
mit entfernteren Einzelsystemen oder Gruppen Nachrichten
austauschen. Der gesamte Anlagenbus führt dabei dieselbe Information.
Mit einem Buskoppler werden zwei autark arbeitende Anlagenbusse so miteinander gekoppelt, dass nur die für den anderen
Bus bestimmte Information überwechselt.
Siemens PLT 111 · 1999
6/3
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Buskommunikation
Aufbau
Anschlussverteiler AV
oder
N-AS
N-AS
6DS9 201-8CA oder
6DS8 204-8.. (ohne AV)
N-AS
6DS8 201-8..
AF
Busumsetzer Ul
Zum Anschließen einzelner Teilnehmer oder eines Nahbusses
mit mehreren Teilnehmern an einen Fernbus wird ein Busumsetzer benötigt. Dieser führt eine kontinuierliche Signalumsetzung
ohne Zwischenspeicherung zwischen Nahbus und Fernbus sowie umgekehrt durch. Die Kopplung erfolgt induktiv und rückwirkungsfrei.
AF
AV
6DS9 201-8CA + 6DS8 201-8..
UI
UI
Der Anschlussverteiler AV (Bestellnr. 6DS9 207-8AA) hat einen
freien Steckanschluss zum redundanten 20-m-Nahbus für den
Anschluss von Strukturierhilfen (z.B. Personal Computer mit dem
Engineeringwerkzeug PROGRAF AS+). Er muss hierzu über eine
Steckleitung in den Nahbus integriert sein.
Fernbus A
Fernbus B
oder
6DS9 201-8FC
mit 5 Steckern
Bild 6/6 Anschluss eines redundanten Fernbusses
(AS 235 / AS 235 K/ AS 235 H)
Redundanter Fernbus
Zum Anschluss eines Automatisierungssystems an einen redundanten Fembus werden 2 Busumsetzer Ul benötigt. Diese werden
• beim System AS 235 über eine Steckleitung 6DS9 201-8CA mit
der N-AS und dem Anschlussverteiler AV,
• beim System AS 235 H über eine Steckleitung 6DS9 201-8FC
mit beiden N-AS und dem Anschlussverteiler AV, sowie
• beim System AS 235 K über eine Steckleitung 6DS8 204-8MB
mit der N-AS
verbunden. Bei Um-/Nachrüstungen sind anstelle dieser Steckleitungen auch Steckleitungskombinationen in Verbindung mit
der Steckleitung 6DS8 201-8.. möglich (vgl. Bild 6/6).
Mögliche Einbauplätze
• Grundschrank AS 235 und AS 235 H
• Grundsystem AS 235 K
• Fernbusanschlusseinheit
• Buskoppler
• Fernbusanschlusszeile.
Detaillierte Informationen zum Busumsetzer siehe Katalog
PLT 130.
Anschlussplatte AF „Fernbus“
Über die Anschlussplatte AF „Fernbus“ wird das Fernbuskabel
mit dem Busumsetzer verbunden. Sie ist mit einem Abschlusswiderstand versehen, der über eine Brücke aktiviert werden
kann. Aktiviert wird er in der Anschlussplatte des ersten und des
letzten Busteilnehmers.
z.B. Fernbusanschlusseinheit
(OS 525)
z.B. Schrank
TELEPERM M
mit AS 235 H
z.B. Schrank
TELEPERM M
Nahbusanschaltbaugruppen
Anschaltbaugruppe
für 20-m-Nahbus
Typ
für den Anschluss folgender Systeme und
Geräte an den Anlagenbus CS 275
N-AS
6DS1 223-8AC
Automatisierungssysteme
AS 235 und AS 235 K
N-AS
6DS1 223-8AA
Automatisierungssysteme AS 235 H
N-BK
6DS1 223-8AB
Buskoppler
N-AT
6DS1 222-1AB10/20
Operator Systeme OS 525 / WinCC/TM-OS,
AT-kompatible Personal Computer,
SIMATIC PC und Programmiergeräte PG
N-V.24
6DS1 202-1AB
Rechner fremder Hersteller über V.24- oder
20-mA-Linienstrom-Schnittstelle
N-S5 1)
6DS1 206-8AA
Automatisierungsgeräte SIMATIC S5-155U
Siemens PLT 111 · 1999
AF
a
UI
AF
UI
AF
a
UI
UI
AF
AF
a
a
Fernbus B
a Abschlusswiderstand F
(über Brücke aktiviert)
Bild 6/7 Redundanter Fernbus mit Abschlusswiderständen
Überspannungsschutz
Weitere Informationen zu den verschiedenen Anschaltbaugruppen siehe Katalog PLT 130 sowie folgenden Handbüchern:
6/4
AF
UI
Fernbus A
1) Auslaufprodukt
• Bussystem CS 275
• N-V.24-Kopplung von Fremdrechnern
• KSN-S55/AG S5-155U
UI
C79000-G8000-C6
C79000-G8000-C87
C79000-G8000-C319
Mit den Überspannungsschutz-Komponenten Grob- und Feinschutz können die am Fernbus angeschlossenen Teilnehmer
weitgehend vor Zerstörung durch Überspannung geschützt
werden.
Der Grobschutz übernimmt die Aufgabe, leistungsstarke Hochspannungssignale auf die Bogenbrennspannung zu begrenzen.
Der Grobschutz ist in der Lage, kurzzeitig Ströme im kA-Bereich
zu führen. Er wird am Gebäudeeintritt des Fernbuskabels installiert. Der Feinschutz reduziert die beim Passieren des Grobschutzes übriggebliebene Restspannung zwischen Innenleiter
und Schirm des Fernbuskabels auf ein Maß, das für den Verstärker des Induktivkopplers in der Busumsetzereinheit ungefährlich
ist. Er wird in der Anschlussplatte AF montiert.
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Buskommunikation
Buskonfigurationen
Buskonfigurationen, Beispiele
20-m-Nahbus
N
1
N
2 ....
N
max.
9
20-m-Nahbus / 4-km-Fernbus
N
1
N
2 ....
N
max.
8
Anwendungsbereich
Randbedingungen
Steckleitungen
Kleinanlagen
Max. 9 Teilnehmer möglich
Max. 20 m Buskabel
Standardmäßig redundant
Nur in Elektronikräumen einsetzbar. Für die Teilnehmer am Nahbus sind die Richtlinien für
Erdung und Abschirmung einzuhalten.
Insbesondere ist darauf zu achten, dass die Teilnehmer gleiches
Massepotential haben
(Potentialausgleich, 0-V-lnsel).1)
N1 nach N2,
N2 nach N3 usw.:
6DS8 201-8..
Frontstecker auf N1:
6DS9 200-8AA
Große Anlagen
Max. 100 Teilnehmer möglich
Max. 4 km Fernbuskabel
Max. 32 Busumsetzer Ul verwendbar, Stromverteilungszeile
für 2 Busumsetzer Ul verwendbar. Für die Teilnehmer am Nahbus sind die Richtlinien für
Erdung und Abschirmung einzuhalten.
Insbesondere ist darauf zu achten, dass die Teilnehmer gleiches
Massepotential haben
(Potentialausgleich, 0-V-lnsel).1)
N1 nach UI: 6DS8 205-8..
6DS8 204-8.. 2)
6DS9 201-8FC 3)
N1 nach N2,
N2 nach N3 usw.:
6DS8 201-8..
Große Anlagen
Max. 100 Teilnehmer möglich
Max. 4 km Fernbuskabel
Max. 32 Busumsetzer Ul verwendbar, Stromverteilungszeile
für 2 Busumsetzer Ul verwendbar. Für die Teilnehmer am Nahbus sind die Richtlinien für
Erdung und Abschirmung einzuhalten.
Insbesondere ist darauf zu achten, dass die Teilnehmer gleiches
Massepotential haben
(Potentialausgleich, 0-V-lnsel).1)
N1 nach UI1 und UI2:
6DS8 204-8..
6DS9 201-8CA 2)
6DS9 201-8FC 3)
N1 nach N2 oder
N2 nach N3 usw.:
6DS8 201-8..
Mittlere Anlagen
Einzelteilnehmer am Fernbus
(große Entfernungen zwischen
den einzelnen Teilnehmern)
Maximaler Peripherieausbau der
angeschlossenen Automatisierungssysteme
Max. 32 Teilnehmer möglich
Max. 4 km Fernbuskabel
Anschaltbaugruppe(n) für 20-mNahbus und Busumsetzer im
gleichen Schrank bzw. Baugruppenträger.
Stromverteilungszeile für
2 Busumsetzer Ul je Schrank verwendbar.
N nach UI:
Mittlere Anlagen
Einzelteilnehmer am Fernbus
(große Entfernungen zwischen
den einzelnen Teilnehmern)
Maximaler Peripherieausbau der
angeschlossenen Automatisierungssysteme
Max. 32 Teilnehmer möglich
Max. 4 km Fernbuskabel
Anschaltbaugruppe(n) für 20-mNahbus und Busumsetzer im
gleichen Schrank bzw. Baugruppenträger.
Stromverteilungszeile für
2 Busumsetzer Ul je Schrank verwendbar.
N nach UI1 und UI2:
6DS8 204-8..
6DS9 201-8CA 2)
6DS9 201-8FC 3)
20-m-Nahbus
UI
1 ... max. 32
AF
Fernbus
20-m-Nahbus / 4-km-Fernbus,
redundant
N
1
N
2 ....
N
max.
7
... max. 32
redundant
UI
AF
red.
Fernbus
Einzelteilnehmer am 4-km-Fernbus
N
UI
1 ... max. 32
6DS8 205-8..
6DS8 204-8.. 2)
6DS9 201-8FC 3)
AF
Fernbus
Einzelteilnehmer am 4-km-Fernbus,
redundant
N
UI
max. 32
redundant
AF
red.
Fernbus
1) Ausnahmen gelten für die potentialgetrennten Nahbusanschaltbaugruppen N-AS und N-AT
2) Alternative bei AS 235 als N/N1 und Einbeziehung des Anschlussverteilers AV
3) Alternative bei AS 235 H als N/N1 und Einbeziehung des Anschlussverteilers AV
Siemens PLT 111 · 1999
6/5
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Buskommunikation
Steckleitungen
Steckleitungen für 20-m-Nahbus
Steckleitungen für Fernbus
Zum Verbinden der Anschaltbaugruppen für 20-m-Nahbus untereinander sowie mit der Busumsetzereinheit UI. Bei Verwendung des Kabels 6DS8 201-8.. ist für den letzten Teilnehmer am
Nahbus ein Frontstecker erforderlich.
Bestelldaten
Bestelldaten
Bestell-Nr.
Steckleitung für 20-m-Nahbus
zwischen zwei Anschaltbaugruppen für 20-m-Nahbus, 1 Stecker
6DS8 201-8 0,3 m MB 1,5 m EC 10 m AD
0,5 m SB 5,0 m SC 15 m ED
0,63 m UB
Frontstecker
6DS9 200-8AA
Steckleitung für 20-m-Nahbus
zwischen Anschaltbaugruppe
für 20-m-Nahbus und Busumsetzereinheit UI, 2 Stecker
6DS8 205-8 0,3 m MB 1,5 m EC
0,5 m SB
6DS8 204-8 0,3 m MB 2,0 m HC 2,7 m LC
1,2 m CC 2,2 m JC 5,0 m SC
1,5 m EC 2,5 m KC
Steckleitung für 20-m-Nahbus
zwischen Anschaltbaugruppe für
20-m-Nahbus N-AS und Busumsetzereinheiten UI1 und UI2
sowie Anschlussverteiler für 20-mNahbus, 4 Stecker
6DS9 201-8CA
Steckleitung für 20-m-Nahbus
zwischen Anschaltbaugruppe für
20-m-Nahbus N-AS und Busumsetzereinheiten UI1 und UI2
sowie Anschlussverteiler für 20-mNahbus, 5 Stecker
6DS9 201-8FC
Steckleitungsübersicht mit Beschreibung der Steckleitung siehe
Seite 3/34.
6/6
Siemens PLT 111 · 1999
Fernbuskabel
Standard-Fernbuskabel
Länge im Klartext eingeben
(max. 4 km)
Inhouse-Fernbuskabel
Länge im Klartext eingeben
(max. 2 km) 2)
Bestell-Nr.
V45466-D21-B35 1)
Länge ..... m
V45466-D17-B135 1)
Länge ..... m
1) zu bestellen bei
ICP CC VCE
Kistlerhofstr. 170
D-81379 München
Tel.+49 (89) 722-22150
Fax +49 (89) 722-41032
2) bei gemischter Verlegung mit Standard-Fernbuskabel darf die
Summe der Längen beider Kabel 4 km nicht überschreiten.
5 m SC
Steckleitung für 20-m-Nahbus
zwischen Anschaltbaugruppe
für 20-m-Nahbus und Busumsetzereinheiten UI1 und UI2,
3 Stecker
Für die Installation des Fernbusses werden die beiden folgenden Fernbuskabel empfohlen:
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Kopplungen
7/2
Übersicht
7/3
Parallele Kopplung mit E/ABaugruppen S5-115U
Parallele Kopplung mit E/ABaugruppen S5-135U / 155U
Anschaltbaugruppe für
S5-Erweiterungsgeräte
SIMATIC S5Erweiterungsgeräte
7/5
7/7
Zentralgeräte
SIMATIC S5/S7
7/8
7/9
Serielle Kopplung mit
Zentralgeräten SIMATIC S5/S7
Anschaltbaugruppe für
Zentralgeräte SIMATIC S5/S7
SIMATIC S5-Peripherie
ET 100U
7/10
7/12
Serielle Kopplung SIMATIC S5Peripherie
Anschaltbaugruppe für ET 100U
Siemens PLT 111 · 1999
7/1
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Kopplungen
Übersicht
Kopplungen
Anschaltbaugruppen zur Kopplung mit anderen Systemen,
Übersicht
Schnittstelle
Prozedur
galvanische Trennung
Koppelpartner
6DS1 321-8AA
Anschaltbaugruppe Art der Kopplung
parallel,
Bus-Verbindung
RS 422
E/A-Bus-Schnittstelle
nein
Erweiterungsgeräte SIMATIC S5
6DS1 327-8AA
seriell,
Bus-Verbindung
RS 485
(ET 100)
ja
Erweiterungsgeräte SIMATIC S5,
ET 100U
6DS1 333-8AB
seriell, End-EndVerbindung
TTY
3964 R / RK 512
ja, beim Empfänger
Automatisierungsgeräte SIMATIC S5
mit Kommunikationsprozessor CP 524
und CP 544
Automatisierungssysteme
SIMATIC S7-400 mit Kommunikationsprozessor CP 441-2
Automatisierungssysteme
SIMATIC S7-300 mit Kommunikationsprozessor CP 341
Übersicht
Bei AS 235-Kopplungen unterscheidet man prinzipiell zwischen
• Kopplungen über den Anlagenbus CS 275 und
• Direktkopplungen über spezielle Anschaltbaugruppen.
Gegenstand dieses Kapitels sind ausschließlich die Direktkopplungen.
Bei serieller Kopplung kann die Übertragungsrate und damit die
Übertragungsgeschwindigkeit (Zykluszeit) variiert werden. Die
gewählte Datenrate hat jedoch Einfluss auf die maximal überbrückbare Entfernung.
Die für die verschiedenen Kopplungen benötigten Treiberbausteine sind in der Standardsoftware des Automatisierungssystems enthalten.
Die Übersichtstabelle beschreibt alle lieferbaren Anschaltbaugruppen zur Kopplung mit anderen Systemen, zusammen
mit den wichtigsten Merkmalen der Baugruppen.
Alle Anschaltbaugruppen werden auf einem Steckplatz für E/ABaugruppen betrieben.
Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist die Kopplungsart
(parallel/seriell):
• Bei paralleler Kopplung gibt die Anschaltbaugruppe
6DS1 321-8AA alle Bussignale zwischen Automatisierungssystem und Koppelpartner – mit Ausnahme der Pegelumsetzsignale TTL-RS 422-TTL – in Echtzeit weiter. Die
Treiberbausteine greifen bei paralleler Kopplung direkt auf die
E/A-Baugruppen im angeschlossenen Erweiterungsgerät zu.
• Bei serieller Kopplung wickeln die Anschaltbaugruppen den
Datenverkehr mit dem Koppelpartner selbständig ab. Der
Datenaustausch erfolgt bei serieller Kopplung über den Übergabe-RAM der Anschaltbaugruppe.
Bei der Auswahl der für den jeweiligen Anwendungsfall geeigneten Anschaltbaugruppe können außer der Art des Koppelpartners auch folgende Faktoren eine Rolle spielen:
• die Entfernung zum Koppelpartner
• die Topologie der Anlage
• das Erdungskonzept
• evtl. erforderliche Maßnahmen für den Blitzschutz.
Da die parallele Kopplung nicht galvanisch getrennt ist und die
verwendete RS-422-Technik eine maximale Differenz von 7 V
zwischen den Erdpotentialen der Koppelpartner zulässt, ist es
empfehlenswert, bei Koppelstrecken über große Entfernungen
innerhalb von Gebäuden und bei Kopplungen zwischen unterschiedlichen Gebäuden die serielle Kopplung einzusetzen.
Diese erleichtert wegen der geringen Aderzahl der benötigten
Leitung und der galvanischen Trennung eventuelle Schutzmaßnahmen gegen statische und dynamische Potentialdifferenzen
(Erdung, Blitzschutz).
7/2
Siemens PLT 111 · 1999
Kopplung von Fremdsystemen
Zur Kopplung von Fremdsystemen (z.B. Waagen, Datensammler, Prozesschromatographen) kann die Anschaltbaugruppe
6DS1 333-8AB verwendet werden, falls das zu koppelnde
Fremdsystem eine entsprechende Schnittstelle hat, d.h. 20-mALinienstrom-Schnittstelle (TTY) und Prozedur 3964 R / RK 512.
Andere Prozeduren und Protokolle erfordern die Erstellung einer
speziellen Firmware. Dazu sind jedoch umfangreiche Kenntnisse der Baugruppen-Hardware, der Schnittstelle zum Automatisierungssystem und der Treiberbausteine notwendig.
Softwarehäuser mit entsprechendem Knowhow für die Erstellung dieser Firmware nennen wir auf Anfrage.
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Kopplungen
SIMATIC S5-Erweiterungsgeräte
Parallele Kopplung mit E/A-Baugruppen S5-115U
AS 235,
AS 235 H,
AS 235 K,
ES 100 K
..
..
.
ER 701-1
ER 701-2
ER 701-1
ER 701-2
E/A-Bus
Kanal 1
Steckleitung 721-0
Je Automatisierungssystem AS 235 können bis zu 6 Anschaltbaugruppen 6DS1321-8AA mit insgesamt 12 nutzbaren Kanälen betrieben werden.
..
..
.
max. 2,5 m
(zentrale Kopplung)
ZG-/EGAnschaltung
IM 310
Die Anschaltbaugruppe ist auf jedem beliebigen Steckplatz für
E/A-Baugruppen eines Automatisierungssystems AS 235 oder
Erweiterungssystems ES 100 K steckbar. Sie hat 2 bitparallele
Schnittstellen RS 422, über die ein direkter Zugriff (ohne Zwischenpufferung) auf die E/A-Baugruppen SIMATIC S5 möglich
ist. Auf der SIMATIC-Seite wird zur Ankopplung die ZG-/EGAnschaltung IM 310 verwendet. Diese wird auf Steckplatz 7 des
Baugruppenträgers ER 701-2 für Erweiterungsgeräte gesteckt.
Die Entfernung zwischen der Anschaltbaugruppe 6DS1 3218AA und dem letzten Erweiterungsgerät darf bei dezentraler
Kopplung maximal 500 m betragen.
Steckleitung 721-0
Abschlussstecker
Der Datenverkehr zwischen der Zentraleinheit eines Automatisierungssystems AS 235 und E/A-Baugruppen SIMATIC S5115U wird bei Analogwerten über die Treiberbausteine AA und
AE, bei Binärwerten über die Treiber A110 und E 110 abgewikkelt.
Bild 7/1 Kopplung der Automatisierungssysteme mit E/A-Baugruppen
SIMATIC S5-115U, eingebaut in Baugruppenträger ER 701
für Erweiterungsgeräte
Die maximal zulässige M-Potentialdifferenz zwischen Automatisierungssystem AS 235 und Erweiterungsgerät beträgt 7 V.
Anschaltbaugruppe
6DS1 321-8AA
Kanal 2
max. 500 m (dezentrale Kopplung)
Anschaltbaugruppe 6DS1 321-8AA siehe Seite 7/7.
Parallele Kopplung mit E/A-Baugruppen SIMATIC S5-115U
Mit den E/A-Baugruppen SIMATIC S5-115U steht dem Anwender des Prozessleitsystems TELEPERM M ein weiteres umfangreiches Spektrum von E/A-Baugruppen zum Optimieren der
Feldanschlussebene zur Verfügung.
Vorteilhaft ist vor allem, dass mit diesen E/A-Baugruppen Signalspannungen bis 250 V genutzt werden können, wobei die sonst
bei TELEPERM M erforderliche Koppelebene entfällt. Signalvorverarbeitende E/A-Baugruppen SIMATIC S5 sind jedoch nicht
zum Betrieb an Automatisierungssystemen AS 235 geeignet.
Zum Koppeln der Automatisierungssysteme AS 235 mit E/ABaugruppen SIMATIC S5-115U im Baugruppenträger ER 701
für Erweiterungsgeräte werden benötigt:
• Anschaltbaugruppe für
Erweiterungsgeräte SIMATIC S5
6DS1 321-8AA
• Steckleitung 721
6ES5 721-0..
• ZG/EG-Anschaltung IM 310
6ES5 310-3AB11
mit Adaptionskapsel
6ES5 491-0LB11
• Abschlussstecker
6ES5 760-0AA11
Über die beiden Kanäle der Anschaltbaugruppe 6DS1 321-8AA
kann jeweils ein Baugruppenträger ER 701 direkt angeschlossen werden. An diesen können zentral oder dezentral weitere
Erweiterungsgeräte angeschlossen werden (siehe hierzu Katalog ST 50). Die Zahl der an eine Anschaltbaugruppe koppelbaren E/A-Baugruppen SIMATIC S5 ist dabei durch das maximale
Adressiervolumen von 2 x 256 byte (je Kanal 256 byte) begrenzt.
Hinweise:
• Anstelle des Baugruppenträgers ER 701-2 kann kein ER 701-3
eingesetzt werden.
• Die erste Hälfte des Adressbereichs eines jeden Kanals der Anschaltbaugruppe (128 byte) ist für Digitaleingabe und -ausgabe reserviert und darf nicht für Analogeingabe und -ausgabe
verwendet werden.
Siemens PLT 111 · 1999
7/3
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Kopplungen
SIMATIC S5-Erweiterungsgeräte
Parallele Kopplung mit E/A-Baugruppen S5-115U
Koppelbare SIMATIC S5-115U-E/A-Baugruppen
Baugruppe
Potentialtrennung
Anzahl der Ein-/Ausgänge
Bestellnummer
Eingangsspannung
Digitaleingabebaugruppen
Digitaleingabe 420-7
Digitaleingabe 430-7
Digitaleingabe 431-7
nein
ja
ja
32 Eingänge
32 Eingänge
16 Eingänge
DC 24 V
DC 24 V
UC 24 V, UC 48 V
6ES5 420-7LA11
6ES5 430-7LA12
6ES5 431-7LA11
Digitaleingabe 432-7
Digitaleingabe 434-4
Digitaleingabe 434-7
ja
ja
ja
16 Eingänge
32 Eingänge
8 Eingänge
UC 48 V, UC 60 V
DC 5 V, DC 15 V
DC 24 V
6ES5 432-7LA11
6ES5 434-4UA12
6ES5 434-7LA12
Digitaleingabe 435-7
Digitaleingabe 435-7
Digitaleingabe 436-7
Digitaleingabe 436-7
ja
ja
ja
ja
16 Eingänge
8 Eingänge
16 Eingänge
8 Eingänge
UC 115 V
UC 115 V
UC 230 V
UC 230 V
6ES5 435-7LA11/-7LB11
6ES5 435-7LC11
6ES5 436-7LA11/-7LB11
6ES5 436-7LC11
Versorgungsspannung,
Ausgangs-/Dauerstrom
Digitalausgabebaugruppen
Digitalausgabe 441-7
Digitalausgabe 451-7
Digitalausgabe 453-7
nein
ja
ja
32 Ausgänge
32 Ausgänge
16 Ausgänge
DC 24 V, 0,5 A
DC 24 V, 0,5 A
DC 24 V/48 V/60 V, 0,5 A
6ES5 441-7LA12
6ES5 451-7LA12/-7LA21
6ES5 453-7LA11
Digitalausgabe 454-7LA
Digitalausgabe 454-7LB
Digitalausgabe 455-7
ja
ja
ja
16 Ausgänge
8 Ausgänge
16 Ausgänge
DC 24 V, 2 A
DC 24 V, 2 A
AC 48 V/115 V, 2 A/Gruppe
6ES5 454-7LA11
6ES5 454-7LB11
6ES5 455-7LA11
Digitalausgabe 456-7LA
Digitalausgabe 456-7LB
Digitalausgabe 457-7
ja
ja
ja
16 Ausgänge
8 Ausgänge
32 Ausgänge (L-Schalter)
AC115 V/230 V, 1 A
AC115 V/230 V, 2 A
DC 5 V/12 V/24 V, 0,1 A
6ES5 456-7LA11
6ES5 456-7LB11
6ES5 457-7LA11
Digitalausgabe 458-7LA
Digitalausgabe 458-7LB
Digitalausgabe 458-7LC
ja
ja
ja
16 Relaiskontaktausgänge
8 Relaiskontaktausgänge
16 Relaiskontaktausgänge
UC 30 V, 0,5 A
6ES5 458-7LA11
AC 250 V, max. 5 A / DC 30 V, max.2,5 A 6ES5 458-7LB11
AC 250 V, max. 5 A / DC 30 V, max. 5 A 6ES5 458-7LC11
Versorgungsspannung,
Ausgangsstrom
Digitalein-/ausgabebaugruppen
Digital-Ein-/Ausgabe 482-7
ja
Digital-Ein-/Ausgabe 482-7
ja
16 Eingänge
16 Ausgänge
8 Eingänge
8 Ausgänge
DC 24 V
DC 24 V, 0,5 A
DC 24 V
DC 24 V, 2,5 A
6ES5 482-7LA11
6ES5 482-7LF31
Eingangsbereiche
Analogeingabebaugruppen
Analogeingabe 460-7
ja
8 Eingänge
Signalbereich entsprechend
Messbereichsmodul
6ES5 460-7LA13
Analogeingabe 465-7
nein
16 Eingänge (8 bei Pt 100)
Signalbereich entsprechend
Messbereichsmodul
6ES5 465-7LA13
Analogeingabe 463-4
ja
4 Eingänge
0 bis 1 V, 0 bis 10 V,
0 bis 20 mA, 4 bis 20 mA
6ES5 463-4UA12/-4UB12
Analogeingabe 466-3
ja
16 Einzel-/
8 Differenzeingänge
3 Strombereiche bis ± 20 mA
9 Spannungsbereiche bis ±10 V
6ES5 466-3LA11
Ausgangsbereiche
Analogausgabebaugruppen
Analogausgabe 470-7LA
Analogausgabe 470-7LB
Analogausgabe 470-7LC
ja
ja
ja
8 Ausgänge
8 Ausgänge
8 Ausgänge
Details zu diesen E/A-Baugruppen siehe Katalog ST 50.
7/4
Siemens PLT 111 · 1999
± 10 V, 0 bis 20 mA
± 10 V
4 bis 20 mA, +1 bis +5 V
6ES5 470-7LA13
6ES5 470-7LB13
6ES5 470-7LC13
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Kopplungen
SIMATIC S5-Erweiterungsgeräte
Parallele Kopplung mit
E/A-Baugruppen S5-135U/155U
AS 235,
AS 235 H,
AS 235 K,
ES 100 K
ZG-AS
IM 312-3
zentrale Kopplung
EG 183U
EG 184U
EG 187U
ZG-AS
IM 312-3
ZG-/EG-AS 310
E/A-Bus
EG 183U
Kanal 1
Steckleitung 721-0
EG 184U
EG 187U
ZG-AS
IM 312-5
ZG-AS
IM 312-5
ZG-/EG-AS 310
EG 183U
ZG-AS
IM 300-5
Abschlußstecker
alle Steckleitungen 721-0
Kanal 2
Anschaltbaugruppe
6DS1 321-8AA
ZG-AS
IM 300-3
Gesamtleitungslänge max. 2 m
EG 183U
EG
Erweiterungsgerät SIMATIC S5
EG-AS Erweiterungsgeräteanschaltung
ZG-AS Zentralgeräteanschaltung
max. 500 m (dezentrale Kopplung)
Bild 7/2 Kopplung der Automatisierungssysteme mit E/A-Baugruppen
SIMATIC S5-135U/155U, eingebaut in SIMATIC S5 Erweiterungsgeräte
Parallele
Kopplung mit
E/A-Baugruppen SIMATIC S5-135U/155U
Mit den E/A-Baugruppen SIMATIC S5-135U/155U steht dem Anwender des Prozessleitsystems TELEPERM M ein weiteres umfangreiches Spektrum von E/A-Baugruppen zum Optimieren der
Feldanschlussebene zur Verfügung.
Vorteilhaft ist vor allem, dass mit diesen E/A-Baugruppen Signalspannungen bis 250 V genutzt werden können, wobei die sonst
bei TELEPERM M notwendige Koppelebene entfällt. Signalvorverarbeitende Baugruppen SIMATIC S5 sind jedoch nicht zur
Kopplung mit TELEPERM M geeignet.
Zum Koppeln der Automatisierungssysteme AS 235 mit E/ABaugruppen SIMATIC S5 in Kompaktbauform im Erweiterungsgerät EG 183U werden benötigt:
• Anschaltbaugruppe für
Erweiterungsgeräte SIMATIC S5
6DS1321-8AA
• Steckleitung 721
6ES5 721-0..
• ZG/EG-Anschaltung IM 310
6ES5 310-3AB11
• Abschlussstecker
6ES5 760-0AA11
Über die beiden Kanäle der Anschaltbaugruppe 6DS1 321-8AA
kann jeweils ein Erweiterungsgerät EG 183U direkt angeschlossen werden. An dieses lassen sich zentral oder dezentral weitere Erweiterungsgeräte EG 183U sowie EG 184U und EG 187U
nur zentral anschließen (vgl. hierzu Katalog ST 50). Die Anzahl
der an eine Anschaltbaugruppe koppelbaren E/A-Baugruppen
SIMATIC S5 ist dabei jedoch durch das maximale Adressiervolumen von 2 x 256 byte (je Kanal 256 byte) begrenzt.
Je Automatisierungssystem AS 235 können bis zu 6 Anschaltbaugruppen 6DS1 321-8AA mit insgesamt 12 nutzbaren Kanälen betrieben werden.
Die Anschaltbaugruppe ist auf jedem beliebigen Steckplatz für
E/A-Baugruppen eines Automatisierungssystems AS 235 oder
Erweiterungssystems ES 100 K steckbar.
Sie hat 2 bitparallele Schnittstellen RS 422, über die ein direkter
Zugriff (ohne Zwischenpufferung) auf die E/A-Baugruppen
SIMATIC S5-135U/155U möglich ist. Auf der SIMATIC-Seite wird
zur Ankopplung die ZG-/EG-Anschaltung IM 310 verwendet.
Diese wird auf Steckplatz 3 des Erweiterungsgeräts EG 183U
gesteckt.
Die Entfernung zwischen der Anschaltbaugruppe
6DS1 321-8AA und dem letzten Erweiterungsgerät darf bei
dezentraler Kopplung maximal 500 m betragen.
Der Datenverkehr zwischen der Zentraleinheit eines Automatisierungssystems AS 235 und E/A-Baugruppen SIMATIC S5135U/155U wird bei Analogwerten über die Treiberbausteine AA
und AE, bei Binärwerten über die Treiber A110 und E 110 abgewickelt.
Die maximal zulässige M-Potentialdifferenz zwischen Automatisierungssystem AS 235 und Erweiterungsgerät beträgt 7 V.
Anschaltbaugruppe 6DS1 321-8AA siehe Seite 7/7.
Hinweis:
Anstelle des Erweiterungsgeräts EG 183U kann kein Erweiterungsgerät EG 185U oder EG 186U verwendet werden.
Die Erweiterungsgeräte EG 185U / EG 186U eignen sich nur bedingt zur Ankopplung. Sie sind nur dann verwendbar, wenn sie
als einziges Gerät direkt ohne zentrale Erweiterung betrieben
werden.
Siemens PLT 111 · 1999
7/5
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Kopplungen
SIMATIC S5-Erweiterungsgeräte
Parallele Kopplung mit
E/A-Baugruppen S5-135U/155U
Koppelbare SIMATIC S5-135U/155U-E/A-Baugruppen
Baugruppe
Potentialtrennung
Anzahl der Ein-/Ausgänge
Bestellnummer
Eingangsspannung
Digitaleingabebaugruppen
Digitaleingabe 420-4
Digitaleingabe 430-4
Digitaleingabe 431-4
Digitaleingabe 432-4
nein
ja
ja
ja
32 Eingänge
32 Eingänge
16 Eingänge
32 Eingänge
DC 24 V
DC 24 V
DC 24 V/48 V/60 V
DC 24 V
6ES5 420-4UA14
6ES5 430-4UA14
6ES5 431-4UA12
6ES5 432-4UA12
Digitaleingabe 434-4
Digitaleingabe 435-4
Digitaleingabe 436-4UA
Digitaleingabe 436-4UB
ja
ja
ja
ja
32 Eingänge
16 Eingänge
16 Eingänge
8 Eingänge
DC 5 V/15 V
AC 24 V/48 V/60 V
AC 115 V/230 V
AC 115 V/230 V
6ES5 434-4UA12
6ES5 435-4UA12
6ES5 436-4UA12
6ES5 436-4UB12
Versorgungsspannung,
Ausgangs-/Dauerstrom
Digitalausgabebaugruppen
Digitalausgabe 441-4
Digitalausgabe 451-4
Digitalausgabe 453-4
nein
ja
ja
32 Ausgänge
32 Ausgänge
16 Ausgänge
DC 24 V, 0,5 A
DC 24 V, 0,5 A
DC 24 V, 2 A
6ES5 441-4UA14
6ES5 451-4UA14
6ES5 453-4UA12
Digitalausgabe 454-4
Digitalausgabe 455-4
Digitalausgabe 456-4UA
ja
ja
ja
16 Ausgänge
16 Ausgänge
16 Ausgänge
DC 24 V, 2 A
AC 24 V/48 V/60 V, 2 A
AC 115 V/230 V, 2 A
6ES5 454-4UA14
6ES5 455-4UA12
6ES5 456-4UA12
Digitalausgabe 456-4UB
ja
8 Ausgänge
AC 115 V/230 V, 2 A
6ES5 456-4UB12
Digitalausgabe 457-4
ja
16 Ausgänge
DC 24 V/48 V, 60 V, 0,5 A
6ES5 457-4UA12
Digitalausgabe 458-4UA
ja
16 Relaisausgänge
DC 60 V / AC 48 V, 0,5 A
6ES5 458-4UA12
Digitalausgabe 458-4UC
ja
16 Relaisausgänge
DC 30 V, max. 5 A /
AC 250 V, max. 5 A
6ES5 458-4UC11
Eingangsbereiche
Analogeingabebaugruppen
Analogeingabe 460-4
ja
8 Eingänge
Signalbereich entsprechend Messbereichsmodul
6ES5 460-4UA13
Analogeingabe 465-4
nein
16 Eingänge (8 für Widerstandsthermometer Pt 100)
Signalbereich entsprechend Messbereichsmodul
6ES5 465-4UA13
Analogeingabe 463-4
ja
4 Eingänge
0 bis 1 V, 0 bis 10 V,
0 bis 20 mA, 4 bis 20 mA
6ES5 463-4UA12
6ES5 463-4UB12
Analogeingabe 466-3
ja
8 Differenz- oder
16 Einzeleingänge
3 Strom-, 9 Spannungsbereiche
6ES5 466-3LA11
Ausgangsbereiche
Analogausgabebaugruppen
Analogausgabe 470-4UA
Analogausgabe 470-4UB
Analogausgabe 470-4UC
ja
ja
ja
8 Ausgänge
8 Ausgänge
8 Ausgänge
Details zu diesen E/A-Baugruppen siehe Katalog ST 50.
7/6
Siemens PLT 111 · 1999
± 10 V, 0 bis 20 mA
±10 V
4 bis 20 mA, +1 bis +5 V
6ES5 470-4UA13
6ES5 470-4UB13
6ES5 470-4UC13
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Kopplungen
SIMATIC S5-Erweiterungsgeräte
Anschaltbaugruppe für S5-Erweiterungsgeräte
Anschaltbaugruppe für Erweiterungsgeräte SIMATIC S5
Die Anschaltbaugruppe 6DS1 321-8AA ist eine Kompaktbaugruppe, doppelt hoch (2 SEP). Die Baugruppe hat
• 2 Basisstecker für
– E/A-Busschnittstelle, 48polige Messerleiste
– Versorgungsspannungen, 64polige Messerleiste
• 2 parallele Schnittstellen zum Anschluss von Erweiterungsgeräten der Automatisierungsgeräte S5-115U, S5-135U und
S5-155U mit E/A-Baugruppen SIMATIC S5, jeweils 50polige
Frontstecker
Arbeitsweise
Die Anschaltbaugruppe 6DS1 321-8AA ermöglicht den direkten,
parallelen Schreib- und Lesezugriff auf die E/A-Baugruppen der
Automatisierungsgeräte S5-115U, S5-135U und S5-155U ohne
Zwischenpufferung. Sie passt den E/A-Bus des Prozessleitsystems TELEPERM M an den von SIMATIC S5 an.
Die TTL-Pegel des TELEPERM M-E/A-Busses werden in symmetrische Pegel der RS 422-Schnittstelle umgesetzt.
Der Adressbereich von 2 x 256 byte für E/A-Baugruppen der
Automatisierungsgeräte S5-115U, S5-135U und S5-155U wird
auf den 4 kbyte umfassenden E/A-Adressbereich der Automatisierungssysteme AS 235/AS 235 K/AS 235 H abgebildet. Das
bedeutet, jeder SIMATIC-S5-Adresse wird eine TELEPERM MAdresse zugeordnet.
Technische Daten
Versorgungsspannung
L+
PM
Kanalzahl/Schnittstellen
DC 24 V, 450 mA
DC 24 V, 35 mA
2
Schnittstelle zu
• Erweiterungsgeräten S5-115U,
S5-135U, S5-155U
RS 422, symmetrisch
• Prozessleitsystem TELEPERM M
E/A-Bus (TTL)
Max. Adressiervolumen
2 x 256 byte
Zul. Umgebungstemperatur
– bei Betrieb
– bei Transport und Lagerung
0 bis +55 °C
-40 bis +70 °C
Gewicht
etwa 0,5 kg
Bestelldaten
Bestell-Nr.
Anschaltbaugruppe für Erweiterungsgeräte SIMATIC S5
6DS1 321-8AA
ZG-/EG-Anschaltung IM 310
Kabelabschlussstecker
zu stecken auf St2 der ZG-/EGAnschaltung IM 310, beim letzten
Erweiterungsgerät
Adaptionskapsel
für SIMATIC S5-115U-E/A-Baugruppen
Steckleitung
für ES 100 K und Erweiterungsgerät SIMATIC S5 1)
2,5 m
5m
50 m
100 m
500 m
6ES5 310-3AB11
6ES5 760-0AA11
SIMATIC S5 Baugruppenträger,
E/A-Baugruppen 2),
Stromversorgungsbaugruppe
siehe Katalog ST 50
Betriebsanleitung 3)
Anschaltbaugruppe für
Erweiterungsgeräte SIMATIC S5
– deutsch
– englisch
6ES5 491-0LB11
6ES5 721-0BC50
6ES5 721-0BF00
6ES5 721-0CF00
6ES5 721-0DB00
6ES5 721-0DF00
C79000-B8000-C169
C79000-B8076-C169
1) zul. Gesamtlänge max. 500 m
2) nur nicht signalvorverarbeitende E/A-Baugruppen sind zulässig
3) Bestandteil des Handbuchs „Koppel- und Rechenbaugruppen“,
Bestell-Nr. C79000-G80..-C32.
Siemens PLT 111 · 1999
7/7
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Kopplungen
Zentralgeräte SIMATIC S5/S7
Serielle Kopplung
mit Zentralgeräten SIMATIC S5/S7
SIMATIC
Zentralgeräte
S5-115U/-135U/-155U
AS 235,
AS 235 H,
AS 235 K,
ES 100 K
E/A-Bus
CP 524 /
CP 544
..
..
Kanal 1
Kanal 2
..
..
Anschaltbaugruppe
6DS1 333-8AB
SIMATIC
Automatisierungssysteme
S7-400 / S7-300
CP 441-2
CP 341
max. 1000 m
Bild 7/3 Kopplung der Automatisierungssysteme mit Zentralgeräten
SIMATIC S5/S7
Serielle Kopplung mit Zentralgeräten SIMATIC S5/S7
In bestimmten Fällen kann es sinnvoll sein, in sich abgeschlossene Teile eines Automatisierungsprogramms in einer unterlagerten Automatisierungsebene unterzubringen. Hierdurch wird
das Automatisierungssystem entlastet, wodurch wertvolle Rechenzeit eingespart werden kann. Dies ist vor allem bei Automatisierungsaufgaben mit kurzen Zykluszeiten von Bedeutung, die
die Rechenkapazität eines Prozessors stark belasten. Unterlagerte Programme lassen sich außerdem unabhängig von anderen Programmteilen erstellen und testen.
Zum Koppeln der Automatisierungssysteme AS 235, AS 235 H
und AS 235 K mit SIMATIC S5-Zentralgeräten S5-115U,
S5-135U und S5-155U sowie SIMATIC S7-Automatisierungssystemen S7-300 und S7-400 werden benötigt:
• Anschaltbaugruppe für
Zentralgeräte SIMATIC S5/S7
6DS1 333-8AB
• Steckleitung
6DS8 137-8..
• für SIMATIC S5:
Kommunikationsprozessor CP 524 1) 6ES5 524-3UA15
6ES5 544-3UA11
oder CP 5441)
• für SIMATIC S7-300:
Kommunikationsprozessor CP 341 2) 6ES7 341-1BH00-0AE0
mit 20 mA(TTY)-Schnittstelle
• für SIMATIC S7-400:
Kommunikationsprozessor
6ES7 441-2AA02-0AE0
CP 441-2 2)
Die Anschaltbaugruppe 6DS1 333-8AB ist auf jedem beliebigen
Steckplatz für E/A-Baugruppen eines Automatisierungssystems
AS 235 oder eines Erweiterungssystems ES 100 K steckbar.
Über ihre beiden Kanäle kann jeweils ein Zentralgerät
SIMATIC S5/S7 angeschlossen werden.
1) Schnittstellenmodule, Parametrierwerkzeuge und Zubehör siehe
Katalog ST 50
2) Schnittstellenmodule, Parametrierwerkzeuge und Zubehör siehe
Katalog ST 70
7/8
Siemens PLT 111 · 1999
Zur Datenübertragung wird eine geschirmte, paarweise verdrillte Vierdrahtleitung verwendet. Die Entfernung zwischen der Anschaltbaugruppe und dem Zentralgerät darf maximal 1000 m
betragen. Der Datenaustausch erfolgt seriell über eine Koppelstrecke mit 20-mA-Linienstrom. Die kanalspezifische Übertragungsgeschwindigkeit ist stufenweise einstellbar:
Übertragungsgeschwindigkeit
Max. Koppelleitungslänge
300, 600, 1200, 2400 bit/s
1000 m
4800 bit/s
500 m
9600 bit/s
300 m
Der Datenverkehr zwischen der AS 235-Zentraleinheit und der
Anschaltbaugruppe 6DS1 333-8AB wird über die Treiberbausteine S5KS und S5KE im Automatisierungssystem abgewickelt.
Für die Datenübertragung zwischen Anschaltbaugruppe und
Zentralgerät SIMATIC S5/S7 wird entweder die Übertragungsprozedur 3964 oder 3964 R benutzt (wählbar).
Als Protokoll wird RK 512 eingesetzt. Dabei sendet oder holt das
Zentralgerät SIMATIC S5 die Daten per Telegramm. Die Anschaltbaugruppe TELEPERM M ist im Sinne der Kommunikation
der passive Teilnehmer. Zentralgeräte S7 arbeiten mit SEND/
RECEIVE und S5-Analogwertformat.
Weitere Informationen
• Katalog ST 50
zu Zentralgeräten SIMATIC S5 und
Kommunikationsprozessoren CP 524/544
• Katalog ST 70
zu Zentralgeräten SIMATIC S7 und
Kommunikationsprozessoren CP 341/441-2
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Kopplungen
Zentralgeräte SIMATIC S5/S7
Anschaltbaugruppe für Zentralgeräte
SIMATIC S5/S7
Anschaltbaugruppe für Zentralgeräte SIMATIC S5/S7
Bestelldaten
Die Anschaltbaugruppe für Zentralgeräte SIMATIC S5/S7,
6DS1 333-8AB, ist eine doppelt hohe Kompaktbaugruppe.
Die Frontplattenbreite beträgt 30,48 mm (2 SEP). Die Baugruppe hat 2 Basisstecker für die E/A-Busschnittstelle und zwei serielle Schnittstellen zum Anschluss eines SIMATIC-S5/S7-Zentralgeräts.
Arbeitsweise
Die über den E/A-Bus des Automatisierungssystems parallel
ankommenden Daten werden zyklisch im Übergabespeicher
(RAM) der Anschaltbaugruppe für Zentralgeräte SIMATIC S5/S7
hinterlegt. Die Zentralgeräte SIMATIC S5 können den Übergabespeicher mit Holtelegrammen lesen. Der Sendeteil der
Anschaltbaugruppe liest die Daten aus dem Übergabespeicher
aus, ergänzt sie zu einem vollständigen Telegramm und gibt
dieses über die serielle Schnittstelle an das Zentralgerät
SIMATIC S5/S7.
Die vom Zentralgerät SIMATIC S5/S7 gesendeten Telegramme
werden im Empfangsteil der Anschaltbaugruppe auf Zuverlässigkeit geprüft und die darin enthaltenen Daten im Übergabespeicher abgelegt. Das Automatisierungssystem liest diese
Daten zyklisch aus dem Übergabespeicher.
Technische Daten
Versorgungsspannung
L+
PM
DC 24 V, 260 mA
DC 24 V, 40 mA
Kanalzahl/Schnittstellen
2
Schnittstelle zum Zentralgerät
SIMATIC S5
20-mA-Linienstrom, Sender und
Empfänger wahlweise aktiv,
potentialgebunden oder passiv,
potentialgetrennt
Max. Telegrammlänge
128 byte Nettodaten
+ 10 byte Kopfdaten
Zul. Umgebungstemperatur
– bei Betrieb
– bei Transport und Lagerung
0 bis +55 °C
-40 bis +70 °C
Gewicht
etwa 0,5 kg
Anschaltbaugruppe für Zentralgeräte SIMATIC S5/S7
Kopplung SIMATIC S5
Kommunikationsprozessor
CP 524 1)
Kommunikationsprozessor
CP 544 1)
6DS1 333-8AB
6ES5 524-3UA15
6ES5 544-3UA11
Kopplung SIMATIC S7-300
Kommunikationsprozessor
CP 341 inkl. 20-mA(TTY)-Schnittstelle 2)
6ES7 341-1BH00-0AE0
Kopplung SIMATIC S7-400
Kommunikationsprozessor
CP 441-2 2)
6ES7 441-2AA02-0AE0
Steckleitung
zum Anschluss eines CP an die
Anschaltbaugruppe für Zentralgeräte SIMATIC S5/S7
10 m
50 m
100 m
300 m
500 m
1.000 m
6DS8 137-8AD
6DS8 137-8SD
6DS8 137-8AE
6DS8 137-8ME
6DS8 137-8SE
6DS8 137-8AF
SIMATIC S5 Automatisierungsgeräte S5-115U, S5-135U, S5-155U
siehe Katalog ST 50
SIMATIC S5 Automatisierungssysteme S7-300 und S7-400
siehe Katalog ST 70
Betriebsanleitung
Anschaltbaugruppe für
Zentralgeräte SIMATIC S5/S7
– deutsch
– englisch
C79000-B8000-C297
C79000-B8076-C297
1) Schnittstellenmodule, Parametrierwerkzeuge und Zubehör siehe
Katalog ST 50
2) Schnittstellenmodule, Parametrierwerkzeuge und Zubehör siehe
Katalog ST 70
Siemens PLT 111 · 1999
7/9
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Kopplungen
SIMATIC S5-Peripherie / ET 100U
Serielle Kopplung SIMATIC S5-Peripherie
AS 235, AS 235 H,
AS 235 K,
ES 100 K
IM 318-3
IM 318-8
E/A-Bus
Abschlußwiderstand
ET 100U
IM 318-3
Anschaltbaugruppe
6DS1 327-8AA
EG 183U
EG 185U
EG 186U
ER 701-2 / ER 701-3
IM 318-3
weitere
Anschlüsse
EG 183U
EG 185U
EG 186U
EG 183U
EG 185U
EG 186U
IM 318-3
max. 3000 m
Bild 7/4 Kopplung der Automatisierungssysteme mit Intelligenter
Klemme ET 100U und E/A-Baugruppen SIMATIC S5
Serielle
Kopplung mit E/A-Baugruppen und Peripheriegeräten SIMATIC S5 (bis 3000 m)
Mit den E/A-Baugruppen SIMATIC S5 und der Intelligenten
Klemme ET 100U stehen dem Anwender des Prozessleitsystems
TELEPERM M zwei weitere umfangreiche Spektren von E/ABaugruppen zum Optimieren der Feldanschlussebene zur Verfügung.
Anschließbar sind binäre und analoge Ein-/Ausgabebaugruppen:
• E/A-Baugruppen des Automatisierungsgeräts
SIMATIC S5-115U
Anschließbare E/A-Baugruppen im Erweiterungsbaugruppenträger ER 701-2 oder ER 701-3 (vgl. Seite 7/4):
• E/A-Baugruppen der Automatisierungsgeräte
SIMATIC S5-135U und S5-155U
Anschließbare E/A-Baugruppen im Erweiterungsgerät EG 183U,
EG 185U oder EG 186U (vgl. Seite 7/6):
• Intelligente Klemme ET 100U
Die Intelligente Klemme ET 100U (siehe Katalog ST 50) ermöglicht den prozessnahen direkten Anschluss von Gebern, Stellgliedern, Ventilen und Lampen. Verkabelungs- und Montagekosten
können durch Wegfall der Klemmenkästen sowie die serielle
2-Draht-Verbindung zum Automatisierungsgerät erheblich reduziert werden.
Für den Anschluss von Geräten aus explosionsgefährdeten
Bereichen sind Digital- und Analog-E/A-Baugruppen mit eigensicheren Ein- und Ausgängen vorhanden.
7/10
Siemens PLT 111 · 1999
Zum Anschließen dieser SIMATIC-Peripheriegeräte werden benötigt:
• im Automatisierungssystem AS 235 die Anschaltbaugruppe
6DS1 327-8AA
• in der Intelligenten Klemme ET 100U die Anschaltbaugruppe
IM 318-8 (6ES5 318-8MA12)
• in den Erweiterungsgeräten die Anschaltbaugruppe
IM 318-3 (6ES5 318-3UA11);
beim Erweiterungsbaugruppenträger 701-2 zusätzlich die
Adaptionskapsel 6ES5 491-0LB11.
Die Anschaltbaugruppe 6DS1 327-8AA hat 2 Anschlüsse mit
1 Stecker für 2 Leitungsstränge. An jedem Anschluss sind
max. 32 Geräte in beliebiger Reihenfolge anschließbar.
Je Automatisierungssystem AS 235 sind bis zu 3 Anschaltbaugruppen 6DS1 327-8AA zulässig.
Ein Leitungsstrang darf bis zum letzten Gerät maximal 3.000 m
lang sein. Die überbrückbaren Entfernungen sind jedoch vom
verwendeten Kabeltyp und der gewählten Übertragungsgeschwindigkeit abhängig.
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Kopplungen
SIMATIC S5-Peripherie / ET 100U
Serielle Kopplung SIMATIC S5-Peripherie
Koppelbare ET 100U-E/A-Baugruppen
Baugruppe
Potentialtrennung
Anzahl der Ein-/Ausgänge
Bestellnummer
Eingangsspannung
Digitaleingabebaugruppen
Digitaleingabe 420-8
Digitaleingabe 421-8
Digitaleingabe 422-8
Digitaleingabe 430-8
Digitaleingabe 430-8
nein
nein
nein
ja
ja
4 Eingänge
8 Eingänge
16 Eingänge
4 Eingänge
4 Eingänge
DC 24 V
DC 24 V
DC 24 V
DC 24 V/60 V
UC 115 V, 47 bis 63 Hz
6ES5 420-8MA11
6ES5 421-8MA12
6ES5 422-8MA11
6ES5 430-8MB11
6ES5 430-8MC11
Digitaleingabe 430-8
Digitaleingabe 431-8
Digitaleingabe 431-8
Digitaleingabe 431-8
Digitaleingabe 433-8
ja
ja
ja
ja
ja
4 Eingänge
8 Eingänge
8 Eingänge
8 Eingänge
8 Eingänge
UC 230 V, 47 bis 63 Hz
DC 24 V
UC 115 V, 47 bis 63 Hz
UC 230 V, 47 bis 63 Hz
DC 5 bis 24 V
6ES5 430-8MD11
6ES5 431-8MA11
6ES5 431-8MC11
6ES5 431-8MD11
6ES5 433-8MA11
Versorgungsspannung,
Ausgangs-/Dauerstrom
Digitalausgabebaugruppen
Digitalausgabe 440-8
Digitalausgabe 440-8
Digitalausgabe 441-8
nein
nein
nein
4 Ausgänge
4 Ausgänge
8 Ausgänge
DC 24 V, 0,5 A
DC 24 V, 2 A
DC 24 V, 0,5 A
6ES5 440-8MA12
6ES5 440-8MA22
6ES5 441-8MA11
Digitalausgabe 450-8
Digitalausgabe 450-8
Digitalausgabe 451-8
Digitalausgabe 451-8
Digitalausgabe 451-8
ja
ja
ja
ja
ja
4 Ausgänge
4 Ausgänge
8 Ausgänge
8 Ausgänge
8 Relaisausgänge
6ES5 450-8MB11
6ES5 450-8MD11
6ES5 451-8MD11
6ES5 451-8MA11
6ES5 451-8MR12
Digitalausgabe 452-8
ja
8 Relaisausgänge
Digitalausgabe 453-8
ja
8 Ausgänge
DC 24 V/60 V; 0,5 A
AC115 V/230 V;1 A
AC115 V/230 V;0,5 A
DC 24 V, 1 A
max. 3 A bei AC 250 V,
max. 1,5 A bei DC 30 V
max. 5 A bei AC 250 V,
max. 2,5 A bei DC 30 V
DC 5 bis 24 V; 0,1 A
6ES5 452-8MR11
6ES5 453-8MA11
Eingangsspannung
Ex(i)-Baugruppen
DC 8,2 V 1)
DC 7 V, 2 mA 1)
Digitaleingabe 437-8E
Digitalausgabe 457-8E
ja
ja
4 Eingänge
4 Ausgänge
Analogeingabe 467-8E
ja
1 oder 2 Eingänge, umschaltbar, für 4 bis 20 mA
6ES5 467-8EE11
Analogeingabe 467-8E
ja
4 Eingänge für Thermoelemente
6ES5 467-8EA11
Analogeingabe 467-8E
ja
2 Eingänge für Widerstandsthermometer Pt 100
6ES5 467-8EF11
Analogausgabe 477-8E
ja
2 Ausgänge für 4 bis 20 mA
6ES5 477-8EC11
ja
ja
4 Eingänge für ± 50 mV
4 Eingänge für Thermoelemente (± 50 mV), mit Linearisierung
4 Eingänge für ± 1 V
4 Eingänge für ± 10 V
4 Eingänge für ± 20 mA
4 Eingänge für 4 bis 20 mA
2 Eingänge für ± 500 mV oder
Pt 100
2 Eingänge für ± 500 mV oder
Pt 100, mit Linearisierung
6ES5464-8MA11
6ES5 464-8MA21
4 Eingänge 0 bis 10 V
6ES5 466-8MC11
2 Ausgänge für ±10 V
2 Ausgänge für ± 20 mA
2 Ausgänge für 4 bis 20 mA
2 Ausgänge für 1 bis 5 V
6ES5 470-8MA12
6ES5 470-8MB12
6ES5 470-8MC12
6ES5 470-8MD12
6ES5 437-8EA12
6ES5 457-8EA12
Analogeingabebaugruppen
Analogeingabe 464-8
ja
ja
ja
ja
ja
ja
Analogeingabe 466-8
nein
6ES5 464-8MB11
6ES5 464-8MC11
6ES5 464-8MD11
6ES5 464-8ME11
6ES5 464-8MF11
6ES5 464-8MF21
Analogausgabebaugruppen
Analogausgabe 470-8
ja
ja
ja
ja
1) aus interner Stromversorgung
Details zu diesen E/A-Baugruppen siehe Katalog ST 50.
Siemens PLT 111 · 1999
7/11
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Kopplungen
SIMATIC S5-Peripherie / ET 100U
Anschaltbaugruppe für ET 100U
Anschaltbaugruppe für ET 100U
Die Anschaltbaugruppe für ET 100U, 6DS1 327-8AA, ist eine
doppelt hohe Kompaktbaugruppe. Die Frontplattenbreite beträgt 30,48 mm (2 SEP)
Die Baugruppe hat 2 Basisstecker für die E/A-Bus-Schnittstelle
und für die Versorgungsspannungen sowie einen Frontstecker
(4polige Messerleiste) mit Schraubanschlüssen für die Leitungsstränge 1 und 2.
An jeden Leitungsstrang lassen sich in beliebiger Reihenfolge
Intelligente Klemmen ET 100U, Baugruppenträger ER 701-2 und
ER 701-3 sowie Erweiterungsgeräte EG 183U, EG 185U und
EG 186U anschließen. Die Gesamtleitungslänge bis zum letzten
Gerät darf maximal 3.000 m betragen.
In der Frontplatte der Anschaltbaugruppe befindet sich ein
Schacht zum Einsetzen eines Konfigurations-EPROM-Moduls.
Dieser ist bei Anschluss von Intelligenten Klemmen ET 100U erforderlich.
Arbeitsweise
In einem Automatisierungssystem AS 235 können maximal
3 Anschaltbaugruppen 6DS1 327-8AA auf beliebigen E/A-BusSteckplätzen gesteckt werden. Jede belegt mehrere Baugruppennummern.
Die Anschaltbaugruppen passen die E/A-Bus-Schnittstelle an
die serielle SIMATIC-S5-Schnittstelle an. Damit sind auch analoge und digitale Ein-/Ausgabebaugruppen der Intelligenten
Klemme ET 100U oder der Automatisierungsgeräte S5-115U,
S5-135U und S5-155U an ein Automatisierungssystem AS 235
anschließbar.
Technische Daten
Versorgungsspannung
L+
PM
DC 24 V, 500 mA
DC 24 V, 35 mA
Kanalzahl/Schnittstellen
2, parallel betrieben
Schnittstelle zu
– ET 100U, ER 701-2, EG 183U,
– EG 185U und EG 186U
– TELEPERM M
asynchron, halb-duplex,
ähnlich E/A-Standard RS 485
E/A-Bus (TTL)
Anschließbare Geräte je Schnittstellenstrang (Kanal)
max. 32 Geräte SIMATIC S5,
beliebig mischbar;
2 x Anzahl ET 100U + Anzahl
Erweiterungsgeräte ≤32
Ausbau je Automatisierungssystem AS 235
max. 3 Anschaltbaugruppen
Übertragungsgeschwindigkeit
375 / 187,5 / 62,5 / 31,25 kbit/s,
einstellbar
Max. Leitungslänge
– bei 375 kbit/s
– bei 187,5 kbit/s
– bei 62,5 kbit/s
– bei 31,25 kbit/s
Übertragungskabel
0,5 km
1 km
1 km
3 km
geschirmt, paarig verseilt,
0,5 bis 1,5 mm², flexibel
Zul. Umgebungstemperatur
– bei Betrieb
– bei Transport und Lagerung
0 bis +55 °C
-40 bis +70 °C
Gewicht
etwa 0,5 kg
Werden SIMATIC-Analogeingabebaugruppen eingesetzt, ist zu
beachten, dass für nichtlineare Geber und Thermoelemente die
Kennlinienlinearisierung und die Kompensation der Vergleichsstellentemperatur vom Anwender durchgeführt werden müssen.
Die Anschaltbaugruppe führt nach dem Anlegen der Versorgungsspannung nach einem kurzzeitigen Ausschalten des Betriebsschalters der Baugruppe und nach Beseitigung einer Unterbrechung der Übertragungsleitung an einem der beiden
Leitungsstränge einen Konfigurationslauf durch, indem sie in ihrem Arbeitsspeicher ein Abbild der angeschlossenen Peripheriegeräte SIMATIC S5 und der eingesetzten E/A-Baugruppen
ablegt.
Für die angeschlossenen Erweiterungsgeräte SIMATIC S5 werden die Konfigurationsdaten durch Lesen der Konfigurationslisten in den Erweiterungsgeräten ermittelt, für die Intelligenten
Klemmen ET 100U durch Abfragen des vom Anwender erstellten Konfigurations-EPROM-Moduls. Die Konfigurationsdaten
sind die Referenzdaten für die Anschaltbaugruppe.
Das Automatisierungssystem AS 235 kommuniziert über einen
Zwischenspeicher der Anschaltbaugruppe mit den Peripheriegeräten SIMATIC S5. In diesen Speicher hinterlegen sowohl das
Automatisierungssystem als auch der Prozessor der Anschaltbaugruppe Übergabedaten.
Der Prozessor der Anschaltbaugruppe bearbeitet zyklisch die
angeschlossenen E/A-Baugruppen SIMATIC S5, gibt die vom
Automatisierungssystem eingetragenen Ausgabedaten an die
Ausgabebaugruppen SIMATIC S5 aus und aktualisiert durch
Abfragen der Eingabebaugruppen SIMATIC S5 den Eingabebereich im Zwischenspeicher.
Der Datentransfer zwischen der Anschaltbaugruppe und den
Peripheriegeräten SIMATIC S5 erfolgt seriell im Halbduplex-Verfahren. Die Initiative geht dabei immer von der Anschaltbaugruppe aus.
Je nach eingestellter Übertragungsgeschwindigkeit werden die
Daten mit 1 oder 2 Prüfbytes gesichert (zyklischer BGH-Code).
Beim Ziehen eines Anschlusssteckers an einem beliebigen Gerät
SIMATIC S5 wird die Übertragungsstrecke zu den restlichen Geräten nicht unterbrochen (Party-Line).
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Siemens PLT 111 · 1999
Bestelldaten
Anschaltbaugruppe für ET 100U
6DS1 327-8AA
Anschaltbaugruppe IM 318-3
für Erweiterungsgeräte EG 183U,
EG 185U, EG 186U und
Baugruppenträger ER 701-2 oder
ER 701-3
Adaptionskapsel
für Baugruppenträger ER 701
6ES5 318-3UA11
Anschaltbaugruppe IM 318-8
für Intelligente Klemme ET 100M
6ES5 318-8MA12
EPROM-Speichermodul 376
zum Erstellen des KonfigurationsEPROM für ET 100U-Anschluss
Parametriersoftware
COM ET 100U
– auf 3,5“-Diskette
– auf 5,25“-Diskette
6ES5 376-1AA11
E/A-Baugruppen SIMATIC S5,
Intelligente Klemme ET 100U
siehe Katalog ST 50
Betriebsanleitung für
Anschaltbaugruppe 6DS1 3278AA
– deutsch
– englisch
6ES5 491-0LB11
6ES5 835-3SC12
6ES5 895-3SC12
C79000-B8000-C231
C79000-B8076-C231
Katalog nicht mehr aktuell, siehe Hinweise auf Seite 1
Anhang
Bestellhinweise
Bestellhinweise
Anhang
Bestellung von Optionen
Einzelkomponenten/Optionen und Komplettsysteme
Bei den Optionen ist zwischen „Optionen mit Montage“ und
„Optionen ohne Montage“ zu unterscheiden.
Bei der Bestellung ist zwischen Einzelkomponenten/Optionen
(z.B. E/A-Baugruppen, Drucker) und Komplettsystemen (durch
Bestelleinheiten definierte AS 235-Standardkonfigurationen) zu
differenzieren.
In der Bestellung sind die Optionen mit Bestellnummer und
Stückzahl aufzulisten. Für die Auftragsabwicklung benötigte
Zusatzinformationen fügen Sie bitte in Form von Anordnungs-,
Bezeichnungs- und Anschlussplänen bei.
Alle Einzelkomponenten/Optionen durchlaufen eine Einzelprüfung. Bei Komplettsystemen wird das Zusammenspiel der
Einzelkomponenten im Systemverbund in einem Systemtest
nachgewiesen.
• Optionen mit Montage
Bestellung von Komplettsystemen
(AS 235-Standardkonfiguration)
Komplettsysteme können aus einer Auswahl fest vorgegebener,
funktional gegliederter Bestelleinheiten konfiguriert und anhand
einer Bestellnummer (z.B. 6DS2 124-7CC31-0D) geordert werden. Der im zweiten und dritten Block der Bestellnummer verschlüsselte Lieferumfang solcher AS 235-Standardkonfigurationen ist in den Werksstücklisten genauso abgebildet. Die
Modifizierung dieses Lieferumfangs durch Zusätze der Art
„jedoch ohne ...“ ist deshalb nicht möglich.
Die durch eine Bestellnummer definierten Komplettsysteme lassen sich durch zusätzlich bestellbare Optionen ergänzen oder
modifizieren. Die Einbeziehung der Optionen in den Systemtest
des Komplettsystems muss zusätzlich vereinbart werden.
Unter „Optionen mit Montage“ sind mechanische Bauteile,
Verbindungs-/Anschlusselemente, Baugruppen oder Geräte
zusammengefasst, die im Schrank montiert und ggf. verdrahtet
und bezeichnet werden können, einschließlich Seiten- und
Trennwände.
Die kundenspezifische Bezeichnung und Verdrahtung von
Schrankanschlusselementen SAE 32, das Codieren und
Stekken von E/A-Baugruppen sowie die Beschriftung der
Baugruppenträger erfordern Zusatzangaben bei der Bestellung (Anordnungs-, Bezeichnungs- und Anschlusspläne).
Fehlen z.B. entsprechende Angaben für die E/A-Baugruppen,
werden diese als „Optionen ohne Montage“ geliefert.
• Optionen ohne Montage
„Optionen ohne Montage“ sind lose mitgelieferte mechanische
Bauteile, Verbindungs-/Anschlusselemente, Baugruppen oder
Geräte, z.B. Eingabe- und Ausgabegeräte, Steckleitungen
oder auch Seiten- und Trennwände, sofern diese an Ort und
Stelle montiert werden.
Bei der Bestellung von Eingabe- und Ausgabegeräten sowie
deren Steckleitungen empfehlen wir Ihnen, einen Anordnungsplan beizufügen.
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Siemens PLT 111 · 1999