HV-Nachlese - Lufthansa Group
Transcription
HV-Nachlese - Lufthansa Group
Lufthansa Hauptversammlung beschließt Dividende von 0,70 EUR 18.04.2007 HV-Nachlese Die zur 54. Hauptversammlung der Deutschen Lufthansa in Berlin versammelten Aktionäre haben am 18. April dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zugestimmt, für das Geschäftsjahr 2006 eine Dividende von 0,70 Euro pro Aktie auszuschütten. Damit folgt Lufthansa ihrer auf Kontinuität ausgerichteten Dividendenpolitik. Ausschüttungen orientieren sich in erster Linie an der operativen Entwicklung der Gruppe und an dem für Dividendenzahlungen ausschlaggebenden Jahresüberschuss des Einzelabschlusses der Deutschen Lufthansa AG. Die Dividende wird am 19. April über die Clearstream AG auf die bei den Depotbanken geführten Konten der Aktionäre ausgezahlt. Auf der Tagesordnung stand zudem neben der Entlastung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats erneut die Verlängerung der Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien. Demnach kann die Gesellschaft bis zum 17. Oktober 2008 eigene Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital bis zu zehn von Hundert des im Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals erwerben. Von dieser erstmals im Jahr 2000 erteilten Ermächtigung ist bisher kein Gebrauch gemacht worden. (Einzelheiten siehe TO 6) Zustimmung fand auch die Nachwahl von Herrn Dr. Clemens Börsig zum Aufsichtsrat: Herr Dr. Clemens Börsig wurde für den Rest der ursprünglichen Amtszeit von Herrn Dr. Ackermann, d. h. bis zur Beendigung der Hauptversammlung 2008, zum Aufsichtsratsmitglied gewählt. (Einzelheiten siehe TO 5) Die Aktionäre billigten außerdem die Anpassung der Satzung an das im Januar 2007 in Kraft getretene Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesesetz (TUG). Sie betrifft die elektronische Informationsübermittlung an Aktionäre unter Vorliegen der erforderlichen Zustimmung des betreffenden Aktionärs. (Einzelheiten siehe TO 7) Die Hauptversammlung folgte dem Vorschlag des Aufsichtsrats und bestellte die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2007. http://investor-relations.lufthansa.com An der 54. Hauptversammlung der Deutschen Lufthansa in Berlin haben 2.173 Aktionäre und Gäste teilgenommen. 54,14 Prozent des Grundkapitals waren vertreten. Die Präsenz lag damit deutlich über dem Wert des Vorjahres (36,34 Prozent). 1 http://www.lufthansa-financials.de zu 6. Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien Die derzeit bestehende, durch die Hauptversammlung vom 17. Mai 2006 zu Punkt 6 der Tagesordnung beschlossene Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien ist bis zum 16. November 2007 befristet. Von dieser Ermächtigung ist bislang kein Gebrauch gemacht worden. Um auch weiterhin die Möglichkeit zum Aktienrückkauf zu haben, wird der Hauptversammlung vorgeschlagen, die im Vorjahr erteilte Ermächtigung aufzuheben und den Vorstand bis zum 17. Oktober 2008 erneut zum Erwerb eigener Aktien zu ermächtigen. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung daher vor zu beschließen: Die Gesellschaft wird gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, bis zum 17. Oktober 2008 eigene Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital bis zu zehn von Hundert des im Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung bestehen-den Grundkapitals der Gesellschaft zu erwerben. Der Erwerb kann über die Börse oder mittels eines an sämtliche Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots erfolgen. Der Gegenwert für den Erwerb dieser Aktien darf den Börsenkurs um nicht mehr als 10 Prozent über- bzw. unterschreiten. Als maßgeblicher Börsenkurs im Sinne der vorstehenden Regelung gilt dabei im Falle eines Erwerbs über die Börse der Mittelwert der Kurse der Aktie der Deutschen Lufthansa AG in der Schlussauktion im XETRA-Handel (oder einem entsprechenden Nachfolgesystem) während der letzten fünf Börsenhandelstage vor dem Erwerb der Aktien. Im Falle eines Erwerbs mittels eines an sämtliche Aktionäre gerichteten Kaufangebots gilt der Mittelwert der Kurse der Aktie der Deutschen Lufthansa AG in der Schlussauktion im XETRA-Handel (oder einem entsprechenden Nachfolgesystem) während der letzten fünf Börsenhandelstage vor der Veröffentlichung der Entscheidung zur Abgabe dieses Angebots als maßgeblicher Börsenkurs. Der Vorstand wird ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Veräußerung der erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als über die Börse oder mittels Angebot an sämtliche Aktionäre vorzunehmen, wenn die erworbenen eigenen Aktien zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenkurs von Aktien der Gesellschaft im Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Das Bezugsrecht der Aktionäre ist ausgeschlossen. Diese Ermächtigung gilt jedoch nur mit der Maßgabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußerten Aktien insgesamt zehn von Hundert des Grundkapitals nicht überschreiten dürfen, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf diese Begrenzung von zehn von Hundert des Grundkapitals sind Aktien anzurechnen, die nach Wirksamwerden dieser Ermächtigung unter Ausnutzung einer zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung geltenden bzw. an deren Stelle tretende Ermächtigung zur Ausgabe neuer Aktien aus genehmigtem Kapital gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden. Ferner sind auf diese Begrenzung auf zehn von Hundert des Grundkapitals diejenigen Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen ausgegeben bzw. auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen nach Wirksamwerden dieser Ermächtigung aufgrund einer zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens dieser Ermächtigung geltenden bzw. an deren Stelle tretende Ermächtigung in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben wurden. Der Vorstand wird ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Veräußerung der erworbenen eigenen Aktien in anderer Weise als über die Börse oder mittels Angebot an sämtliche Aktionäre vorzunehmen, soweit dies gegen Sachleistung im Rahmen des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen geschieht, die erworbenen eigenen Aktien zur Erfüllung von Wandlungs- oder Optionsrechten, die von der Gesellschaft oder einer unmittelbaren oder mittelbaren Mehrheitsbeteiligungsgesellschaft der Deutschen Lufthansa AG bei der Ausgabe von Schuldverschreibungen eingeräumt wurden, oder zur Erfüllung von Wandlungspflichten aus von der Gesellschaft oder einer unmittelbaren oder mittelbaren Mehrheitsbeteiligungsgesellschaft der Deutschen Lufthansa AG ausgegebenen Schuldverschreibungen verwendet werden oder aber, um die erworbenen eigenen Aktien als Belegschaftsaktien Mitarbeitern der Deutschen Lufthansa AG und mit ihr verbundener Unternehmen zum Erwerb anzubieten. Das Bezugsrecht der Aktionäre ist jeweils ausgeschlossen. Weiterhin wird der Vorstand ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss ganz oder teilweise einzuziehen. Die Einziehung führt zur Kapitalherabsetzung. Der Vorstand kann abweichend hiervon bestimmen, dass das Grundkapital bei der Einziehung unverändert bleibt und sich stattdessen durch die Einziehung der Anteil der übrigen Aktien am Grundkapital gemäß § 8 Abs. 3 AktG erhöht. Der Vorstand ist in diesem Fall zur Anpassung der Angabe der Zahl der Aktien in der Satzung ermächtigt. Die vorstehenden Ermächtigungen zur Veräußerung oder Einziehung eigener Aktien können ganz oder in Teilen, einmal oder mehrmals, einzeln oder gemeinsam ausgenutzt werden. Die derzeit bestehende, durch die Hauptversammlung vom 17. Mai 2006 zu Punkt 6 der Tagesordnung beschlossene und bis zum 16. November 2007 befristete Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien wird für die Zeit ab Wirksamwerden dieser neuen Ermächtigung aufgehoben. Bericht des Vorstands an die Hauptversammlung zu Punkt 6 der Tagesordnung gemäß §§ 71 Abs. 1 Nr. 8, 186 Abs. 3 Satz 4, Abs. 4 Satz 2 AktG 2 http://www.lufthansa-financials.de Zu Punkt 6 der Tagesordnung wird der Hauptversammlung vorgeschlagen, die Gesellschaft gem. § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG bis zum 17. Oktober 2008 zu ermächtigen, unter Einbeziehung bereits erworbener oder der Gesellschaft zuzurechnender Aktien eigene Aktien bis zu zehn von Hundert des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung der Hauptversammlung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die Gesellschaft ist nach dem Beschlussvorschlag berechtigt, die aufgrund dieser oder einer anderen Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien teilweise unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre zu veräußern oder zu begeben. Die vorgeschlagene Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien erneuert die bisherige Ermächtigung, die von der Hauptversammlung im Jahr 2006 erteilt wurde. Die Ermächtigung soll die Gesellschaft in die Lage versetzen, das Instrument des Erwerbs eigener Aktien bis zum 17. Oktober 2008 nutzen zu können. Der Erwerb eigener Aktien kann nur über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten Kaufangebots erfolgen. Hierdurch erhalten alle Aktionäre in gleicher Weise die Gelegenheit, Aktien an die Gesellschaft zu veräußern, sofern die Gesellschaft von der Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien Gebrauch macht. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen können die von der Gesellschaft erworbenen eigenen Aktien über die Börse oder mittels eines öffentlichen Angebots an alle Aktionäre wieder veräußert werden. Mit diesen Möglichkeiten des Verkaufs wird bei der Wiederausgabe der Aktien das Recht der Aktionäre auf Gleichbehandlung gewahrt. Darüber hinaus sieht der Beschlussvorschlag vor, dass der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Veräußerung der aufgrund der Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien auch in anderer Weise als über die Börse oder durch ein Angebot an alle Aktionäre veräußern kann, wenn die eigenen Aktien zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis der Aktie der Deutschen Lufthansa AG zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Mit dieser Ermächtigung, die einem Bezugsrechtsausschluss gleichkommt, wird von der in § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG zugelassenen Möglichkeit zum erleichterten Bezugsrechtsausschluss Gebrauch gemacht. Im Interesse der Gesellschaft soll damit insbesondere die Möglichkeit geschaffen werden, institutionellen Investoren Aktien der Gesellschaft anzubieten und/oder den Aktionärskreis zu erweitern. Die Gesellschaft soll dadurch auch in die Lage versetzt werden, auf günstige Börsensituationen schnell und flexibel reagieren zu können. Den Interessen der Aktionäre wird dadurch Rechnung getragen, dass die Aktien nur zu einem Preis veräußert werden dürfen, der den Börsenpreis der Aktie der Deutschen Lufthansa AG zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet. Diese Ermächtigung beschränkt sich auf insgesamt höchstens zehn von Hundert des Grundkapitals der Gesellschaft, und zwar sowohl im Zeitpunkt des Wirksamwerdens als auch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung. Auf die Begrenzung von zehn von Hundert des Grundkapitals sind Aktien anzurechnen, die nach Wirksamwerden dieser Ermächtigung unter Ausnutzung einer zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der vorgeschlagenen Ermächtigung geltenden bzw. an deren Stelle tretende Ermächtigung zur Ausgabe neuer Aktien aus genehmigtem Kapital gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben werden. Ferner sind auf diese Begrenzung auf zehn von Hundert des Grundkapitals diejenigen Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Schuldverschreibungen mit Wandlungs- bzw. Optionsrecht ausgegeben bzw. auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen nach Wirksamwerden dieser Ermächtigung aufgrund einer zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der vorgeschlagenen Ermächtigung geltenden bzw. an deren Stelle tretende Ermächtigung in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben wurden. Durch die Anrechnungen wird sichergestellt, dass erworbene eigene Aktien nicht unter Ausschluss des Bezugsrechts entsprechend § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden, wenn dies dazu führen würde, dass insgesamt für mehr als zehn von Hundert des Grundkapitals das Bezugsrecht der Aktionäre in unmittelbarer oder mittelbarer Anwendung von § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ohne besonderen sachlichen Grund ausgeschlossen wird. Diese weitergehende Beschränkung liegt im Interesse der Aktionäre, die ihre Beteiligungsquote möglichst aufrechterhalten wollen. Der Vorstand soll ferner ermächtigt werden, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die aufgrund der vorgeschlagenen Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien als Gegenleistung für den Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen einzusetzen. Der internationale Wettbewerb verlangt zunehmend auch diese Form der Akquisitionsfinanzierung. Die vorgeschlagene Ermächtigung soll der Gesellschaft den notwendigen Handlungsspielraum geben, um sich bietende Akquisitionsgelegenheiten schnell und flexibel ausnutzen zu können. Dem trägt der vorgeschlagene Ausschluss des Bezugsrechts Rechnung. Bei der Festlegung der Bewertungsrelationen wird der Vorstand sicherstellen, dass die Interessen der Aktionäre angemessen gewahrt werden. Der Gesellschaft wird auch das genehmigte Kapital A für den Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen zur Verfügung stehen. Bei der Entscheidung über die Art der Aktienbeschaffung zur Finanzierung solcher Transaktionen wird sich der Vorstand allein von den Interessen der Gesellschaft und der Aktionäre leiten lassen. Darüber hinaus soll der Vorstand berechtigt sein, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die aufgrund der vorgeschlagenen Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien zur Erfüllung von Rechten von Inhabern bzw. Gläubigern bzw. zur Erfüllung von Wandlungspflichten aus von der Gesellschaft oder einer unmittelbaren oder mittelbaren Mehrheitsbeteiligungsgesellschaft der Deutschen Lufthansa AG bei der Begebung von Schuldverschreibungen eingeräumten bzw. begründeten Wandlungs- oder Optionsrechten bzw. Wandlungspflichten zu verwenden. Sofern die Gesellschaft von dieser Möglichkeit Gebrauch macht, muss keine bedingte Kapitalerhöhung durchgeführt werden. Die Interessen der Aktionäre werden durch diese 3 zusätzliche Möglichkeit daher nicht berührt. Weiterhin soll der Vorstand ermächtigt werden, die erworbenen eigenen Aktien als Belegschaftsaktien Mitarbeitern der Deutschen Lufthansa AG und mit ihr verbundener Unternehmen zum Erwerb anzubieten. Hierdurch soll die Gesellschaft die Möglichkeit erhalten, ihren Mitarbeitern Aktien anzubieten, auch ohne auf das genehmigte Kapital B zurückgreifen zu müssen. Die Nutzung vorhandener eigener Aktien statt einer Kapitalerhöhung oder einer Barleistung kann wirtschaftlich sinnvoll sein, die Ermächtigung soll insoweit die Flexibilität erhöhen. Der Vorstand soll schließlich ferner ermächtigt werden, die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien auch ohne erneuten Beschluss der Hauptversammlung einzuziehen. Grundsätzlich führt dies zur Herabsetzung des Grundkapitals. Der Vorstand soll abweichend hiervon aber auch ermächtigt werden, die Einziehung entsprechend § 237 Abs. 3 Nr. 3 AktG ohne Veränderung des Grundkapitals durchzuführen. In diesem Fall erhöht sich durch die Einziehung der Anteil der übrigen Aktien am Grundkapital gemäß § 8 Abs. 3 AktG. Der Vorstand soll in diesem Fall auch ermächtigt sein, die Angabe der Zahl der Aktien in der Satzung anzupassen. Der Vorstand wird der nächsten Hauptversammlung über eine etwa erfolgte Ausnutzung der Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien berichten. zu 5. Nachwahl zum Aufsichtsrat Durch Beschluss des Amtsgerichts Köln ist Herr Dr. Clemens Börsig anstelle des ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieds Dr. Josef Ackermann für die Zeit bis zur Hauptversammlung 2007 am 18. April 2007 zum Aufsichtsratsmitglied der Gesellschaft bestellt worden. Herr Dr. Clemens Börsig soll nun durch die Hauptversammlung für den Rest der ursprünglichen Amtszeit von Herrn Dr. Ackermann, d. h. bis zur Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung 2008, zum Aufsichtsratsmitglied gewählt werden. Der Aufsichtsrat schlägt daher vor, Herrn Dr. Clemens Börsig Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutschen Bank AG, Frankfurt am Main bis zur Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung 2008 als Vertreter der Anteilseigner in den Aufsichtsrat zu wählen. Mitgliedschaften von Herrn Dr. Börsig in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten (1) oder vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien (2): (1) Deutsche Bank AG (AR-Vorsitz) Heidelberger Druckmaschinen AG Linde AG (2) Foreign & Colonial Eurotrust plc., London (Board of Directors) Die Hauptversammlung ist an den Wahlvorschlag nicht gebunden. Der Aufsichtsrat setzt sich nach den §§ 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG und § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 MitbestG aus zehn von der Hauptversammlung und zehn von den Arbeitnehmern zu wählenden Mitgliedern zusammen. http://www.lufthansa-financials.de zu 7. Satzungsänderung zur Anpassung an das Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (TUG) Der bereits erfolgreich praktizierte elektronische Versand von Hauptversammlungsunterlagen an die Aktionäre soll auch in Zukunft weiter möglich sein. Das am 20. Januar 2007 in Kraft getretene TransparenzrichtlinieUmsetzungsgesetz verlangt als Voraussetzung eines elektronischen Versands von Hauptversammlungsunterlagen zusätzlich zur individuellen Zustimmung des betreffenden Aktionärs die Zustimmung der Hauptversammlung zu dieser Art der Informationsübermittlung. Daher soll die Möglichkeit der Informationsübermittlung an Aktionäre im Wege der Datenfernübertragung bei Vorliegen der erforderlichen Zustimmung des jeweiligen Aktionärs in der Satzung verankert werden. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor zu beschließen: § 3 der Satzung wird um folgenden Absatz 2 ergänzt: "Die Gesellschaft ist berechtigt, den Aktionären mit deren Zustimmung Informationen im Wege der Datenfernübertragung zu übermitteln." 4