irving penn small trades
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MEDIENDOSSIER AUSSTELLUNGS - UND VERANSTALTUNGS PROGRAMM 09.10.2010 - 16.01.2011 IRVING PENN SMALL TRADES BERND & HILLA BECHER DRUCKSACHEN 1964-2010 GILLES CARON PROJEKTIONEN Irving Penn, Pompier, Paris, 1950 © Les Editions Condé Nast S.A. PRESSEKONFERENZ Donnerstag, 7. Oktober 2010, von 10:00 bis 12:00 Uhr VERNISSAGE DER AUSSTELLUNGEN Freitag, 8. Oktober, um 18:00 Uhr MUSÉE DE L’ÉLYSÉE T + 41 21 316 99 11 EIN MUSÉUM FÜR FOTOGRAFIE F + 41 21 316 99 12 18, AVENUE DE L’ELYSEE [email protected] (BIS 08.10.2010) CH–1006 LAUSANNE [email protected] (AB 11.10.2010) WWW.ELYSEE.CH INHALT EINFÜHRUNG Die Fotografie ist überall! p. 3 NEUE AUSTELLUNGEN Irving Penn – Small Trades pp 4-6 Bernd & Hilla Becher - Drucksachen 1964-2010 pp 7-8 Gilles Caron. Projektionen KOMMENDE AUSSTELLUNGEN Hans Steiner 1907-1962 Fellini, La Grande Parade p. 9 p. 10 p. 10 WANDERAUSSTELLUNGEN p. 11 VERANSTALTUNGSKALENDER p. 12 PRAKTISCHE INFORMATIONEN p. 13 PRESSEBILDER p. 14-18 2 Die Fotografie ist überall! Während das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts zu Ende geht – oder das zweite anfängt, je nachdem… – hat das Musée de l'Elysée als Hommage an die Geschichte der Fotografie für die neue Saison ein Programm vorbereitet. Die Ausstellung Irving Penn - Les Petits Métiers (Irving Penn, die einfachen Berufe) führt uns in das Atelier eines der bedeutendsten Porträtfotografen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem J. Paul Getty Museum in Los Angeles organisiert wurde, lädt uns ein, mehr als hundert historische Fotos zu entdecken, die von Penn in Paris, London und New York zu Beginn der 1950er Jahre aufgenommen wurden. In einem fast vollständig digitalen Zeitalter ist es zu einem Privileg geworden, sich die Zeit zu nehmen, Silbergelatineabzüge zu betrachten und sie mit Platinabzügen vergleichen zu können! Die Ausstellung wird von einem ungewöhnlichen Projekt begleitet, das dem Künstlerpaar Bernd und Hilla Becher gewidmet ist. Ungewöhnlich insofern, als das Musée de l’Elysée keine einzige Fotografie ausstellen wird, sondern ausschließlich Druckwerke: Bücher, Plakate, Einladungskarten, Handzettel… Dieses Projekt ist das Ergebnis einer langen Recherchearbeit, die von Antoine de Beaupré mit dem Ziel unternommen wurde, ein Werkverzeichnis der Druckwerke von Bernd und Hilla Becher zu erstellen. Überzeugt davon, dass die Frage, ob man das Buch ausstellen soll, eine Herausforderung für jeden Kurator darstellt, ist es eben dieses Werkverzeichnis, das wir in einer Ausstellung zu präsentieren versuchen. Einige Monate vor den Festlichkeiten zum Jahresende erhält das Museum ein wunderbares Geschenk! Dank der enormen Großzügigkeit der Caron-Stiftung werden die Sammlungen des Museums durch 144 Fotografien von Gilles Caron bereichert. Zu diesem Anlass kündigen wir an, dass das Musée de l'Elysée und die Caron-Stiftung zusammen mit dem Historiker Michel Poivert eine breitgefächerte Ausstellung vorbereiten, die dem Werk Gilles Carons gewidmet ist. Und wie immer lässt das Musée de l'Elysée keine Gelegenheit aus, seine vier Wände zu verlassen. 2 Die Ausstellung reGeneration ist bis nach Pingyao in China gereist. Aber mit der Ausstellung im wenige Kilometer entfernten Vevey, die dem Künstler JR gewidmet ist, sind wir auch ganz in der Nähe vertreten. Das Projekt von JR mit dem Titel Unframed ist eine Koproduktion des Musée de l’Elysée und des Festivals Image. JR ist in die Sammlungen des Museums eingetaucht und lässt die Geschichte der Fotografie wieder aufleben, indem er sich berühmte oder anonyme Bilder zu Eigen macht. Bis zum 25. September entdeckt der Besucher auf seinem Spaziergang durch die Stadt fünfzehn Hausfassaden, die von JR mit Beschlag belegt wurden, um dort seine Sicht der Fotografie anzubringen. Von der Straße bis ins Museum, von Lausanne bis China, wieder einmal ist die Fotografie überall, und wir sind glücklich darüber! Sam Stourdzé Direktor 3 IRVING PENN – SMALL TRADES Musée de l’Elysée Vom 9. Oktober 2010 bis 16. Januar 2011 Small Trades Im Laufe von mehr als sechzig Jahren prägte Irving Penn (1917-2009) mit seinen Modeaufnahmen, Stillleben und Portraits, die Geschichte der Fotografie. Als Fotograf für das magazin Vogue hat Penn zu Beginn der 1950er Jahre die Serie Small Trades (Die einfachen Berufe) verwirklicht. Seine Modelle waren Verkäufer, Zeitungshändler, Lumpensammler und Schornsteinfeger, die er sich in den Straßen von Paris, Irving Penn, Vehicle Watcher, London, 1950 London, und dann New York suchte und die in ihrer © Condé Nast Publications, Ltd. Arbeitskleidung für den New Yorker Fotografen posierten. Penn war davon überzeugt, dass viele dieser Berufe eines Tages verschwinden würden. Im Juni 1950 kam Irving Penn im Auftrag der Vogue nach Paris, um seine ersten Haute Couture Kollektionen zu fotografieren, und nutzte die Gelegenheit, dieses persönliche Projekt in die Tat umzusetzen, weil er die einfachen Berufe, die zweifellos zum Bild einer Stadt gehören, bewunderte. Die Modelle, die er in den Straßen anheuerte, ließen sich in ihrer Arbeitskleidung in seinem Studio ablichten. Neben den Verkäufern aus den traditionellen kleinen Geschäften fotografierte Penn auch Vertreter der pittoresken Arbeiterklasse aus dem Quartier Mouffetard, wie die Bildhauer der Boheme oder die Sängerin Benoîte Lab. Irving Penn setzte sein Projekt im September desselben Jahres in London fort und arbeitete weiter an der künstlerischen Erforschung der Berufe, nachdem er nach New York zurückgekehrt war. Da ihm bewusst war, wie sehr sich diese Arbeiter mit ihrer Tätigkeit identifizierten, hat er deren Werkzeuge (wie deren Arbeitskleidung) bewusst in die Komposition seiner Porträts aufgenommen. Er inszenierte die Arbeiter und ihr Handwerkszeug mit Bedacht, um ausgewogene und elegante Kompositionen zu schaffen, die deren Besonderheiten zur Geltung brachten. Penn hat dadurch, dass er "die einfachen Berufe" in sein Studio geholt hat, gezeigt, dass er sich eher für die Individualität der Modelle als für ihr soziales Milieu interessierte. Anfangs erschienen Auszüge aus jeder Serie in der Zeitschrift Vogue, dann veröffentlichte er sämtliche Fotos 1974 in dem Buch Worlds in a Small Room, wo er auch folgenden Kommentar abgab: "Die Modelle aus ihrer natürlichen Umgebung herauszunehmen und sie im Studio vor ein Objektiv zu stellen, isolierte sie nicht nur, sondern es veränderte sie auch." Die Abzüge Mitte der 1960er Jahre begann Penn, verstärkt zu experimentieren, und es gelang ihm, die Technik des Platinabzugs zunächst zu beherrschen und dann zu perfektionieren. Dieses Verfahren unterscheidet sich wesentlich von dem des Silbergelatineabzugs: Beim Platinverfahren wird die lichtempfindliche Schicht von den Fasern des Papieruntergrundes absorbiert, der dadurch sichtbar bleibt. Bei den Silbergelatineabzügen hingegen befinden sich die lichtempfindlichen Partikel in einer Gelatineschicht, die den Untergrund überdeckt. Irving Penn hat unendlich viele Variationen des Verfahrens getestet; unter anderem hat er zwei oder mehrere Negative mit unterschiedlichen Kontrasten kombiniert oder die Abzüge der verschiedenen Kombinationen mit Platin oder Palladium bezogen und sie ein weiteres Mal unter demselben Negativ oder einem anderen belichtet. Die Silbergelatineabzüge sind relativ kontrastreich und unterstreichen die Ausstaffierung und das Handwerkszeug, die durch das 4 natürliche Licht modelliert wurden. Die Platinabzüge zeichnen die Gesichter stärker nach und sind größer als die Silbergelatineabzüge, wodurch die Modelle eine fast statuenhafte Monumentalität bekommen. Die Fotos, die daraus entstehen, sind sehr ausdrucksstark und offenbaren eine Tonalitätsskala, die von nuancierten Grautönen bis zu tiefen Schwarztönen reicht. Die Veröffentlichungen Mehrere ausgewählte Fotos der Serie Petits métiers aus Paris, London und New York erschienen in dem Jahr ihrer Entstehung in den internationalen Ausgaben der Vogue. Die Porträts der Handwerker, die von Penn realisiert wurden, zeigen nicht nur die Vielfalt der Berufe, die er in jeder Stadt entdeckt hat, sondern auch die unterschiedliche Einstellung der Handwerker zu ihrer Arbeit. In dem Werk Worlds in a small room von 1974 stellte er folgende Beobachtung an: "Im Allgemeinen bezweifelten die Pariser, dass wir genau das machen würden, was wir versprochen hatten. Sie glaubten, etwas Zwielichtiges würde passieren, aber sie kamen ins Studio, mehr oder weniger wie vereinbart – motiviert durch das Honorar. Die Londoner waren anders als die Franzosen. Für sie schien es völlig normal, in ihrer Arbeitskleidung fotografiert zu werden. Sie kamen immer pünktlich ins Studio und präsentierten sich vor dem Fotoapparat mit einer Ernsthaftigkeit und einem Stolz, die äußerst bemerkenswert waren. Von den drei Gruppen waren die Amerikaner am unberechenbarsten. Einige erschienen, trotz unserer Anweisungen, von Kopf bis Fuß umgezogen, frisch rasiert, und manche sogar in ihren besten Sonntagskleidern, überzeugt davon, auf dem besten Weg nach Hollywood zu sein." Die Ausstellung im Musée de l’Elysée Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem J. Paul Getty Museum in Los Angeles organisiert, das im Jahre 2008 die vollständigste Sammlung dieser Serie erworben hat. Sie wurde von Virginia A. Heckert und Anne Lacoste, der außerordentlichen Kuratorin und der Assistenz-Kuratorin der Abteilung „Fotografie“ des J. Paul Getty Museums konzipiert und umfasst etwa hundert Originalfotos, die zum ersten Mal in der Schweiz gezeigt werden. Zudem werden in der Ausstellung die unterschiedlichen, von Penn verwendeten Druckverfahren gegenübergestellt, und Silbergelatineabzüge werden mit den Platinabzügen seiner Serien verglichen. Irving Penn (Plainfield/USA, 1917 – New York, 2009) Irving Penn wird 1917 geboren und widmet sich anfangs der Malerei und dem Zeichnen. Er studiert Grafikdesign bei Alexey Brodovitch in Philadelphia und startet seine Karriere 1941 mit seinem ersten Coverfoto für die amerikanische Vogue. In nur wenigen Jahren entwickelt Irving Penn in seinem Bemühen um Authentizität eine besondere Art der Lichtinszenierung. Gleichermaßen setzt er sich mit akademischen Themen wie der Nacktheit oder dem Stillleben auseinander. Zusätzlich zu den Aufnahmen für Vogue fotografiert er die Großen seiner Zeit: Schauspielerinnen, Schriftsteller, Mannequins, wie z.B. Picasso, Colette, Marlene Dietrich usw. Irving Penn starb 2009 und hat in seiner mehr als 60 Jahre währenden Schaffenszeit einer neuen Art des Sehens zum Durchbruch verholfen. 5 1938 1941 1943 1943-1948 1950-1951 1960 1974 1985 1987 1991 1995 Lässt sich in New York nieder un als freier Fotograf. Erste Modefotos für Harper’s Bazaar. Realisiert sein erstes Titelblatt für die Vogue, ein Stillleben. Seine Fotografien erscheinen regelmäßig in der Vogue und anderen Zeitschriften. In dieser Zeit werden mehr als 150 Fotos veröffentlicht. Realisiert die Serien der Small Trades in Paris, in London, dann in New York. Sein Buch Moments Preserved: Eight Essays in Photographs and Words erscheint. Worlds in a Small Room erscheint. Erhält den Preis der Hasselblad-Stiftung. Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie. Veröffentlichung von dem Buch Passage, einer Retrospektive mit mehr als 400 Fotos, die Penns bevorzugte Genres widerspiegeln: das Porträt, die Modefotografie, das Stillleben und die ethnologische Studie. Schenkung seiner Archive an das Chicago Art Institute. Irving Penn’s Studio in Paris, 1950 © The Irving Penn Foundation KATALOG Irving Penn, Small Trades. Text von Virginia A. Heckert und Anne Lacoste, der außerordentlichen Kuratorin und der Assistenz-Kuratorin der Abteilung „Fotografie“ des J. Paul Getty Museums. Veröffentlicht vom J. Paul Getty Museum, Los Angeles (2009), 272 Seiten, 259 Abbildungen. Englische Ausgabe. CHF 59.- in der Buchhandlung des Musée de l’Elysée. AUSSTELLUNG ORGANISIERT MIT DER UNTERSTÜTZUNG DES 6 , UND PARALLELAUSSTELLUNG BERND & HILLA BECHER – DRUCKSACHEN 1964-2010 Musée de l’Elysée Vom 9. Oktober 2010 bis 16. Januar 2011 Seit Ende der 1950er Jahre konzentriert sich das fotografische Schaffen von Bernd und Hilla Becher auf Industrielandschaften und -bauten, insbesondere auf Fabriken, Wassertürme, Hochöfen, Fördertürme, Kohlebunker usw., die in der Regel verlassen sind. Man kann ihre Vorgehensweise insofern als wissenschaftlich bezeichnen, als sie ihre Negative nach geografischem Standort oder Funktion klassifiziert und archiviert haben. Diese Industriedenkmäler, die alle im selben nüchternen Licht und mit identischen Einstellungen fotografiert wurden, erscheinen wie aus ihrem Kontext herausgerissene Skulpturen. Die Ausstellung im Musée de l’Elysée Anonyme Skulpturen, Kunst-Zeitung Nr 2. Cover. Verlag Michelpresse, Düsseldorf, Januar 1969 © Bernd & Hilla Becher. Nach der Ausstellung, die dem Verleger Steidl gewidmet ist, erforscht das Musée de l'Elysée verstärkt die Zusammenhänge von Fotografie und Druckkunst. Das Projekt Bernd & Hilla Becher – Drucksachen 1964-2010 ermöglicht eine andere Sicht des Werkes zweier bedeutender Künstler des 20. Jahrhunderts. Dank der sorgfältigen Arbeit des Ausstellungsleiters, Antoine de Beaupré, konnten sämtliche gedruckte Werke zusammengetragen werden (Bücher, Kataloge, limitierte Auflagen, Broschüren, Einladungskarten, Plakate, usw.), die sich mit den Bechers befassen. In der Tat spielen ihre Veröffentlichungen eine bedeutende Rolle für das Bekanntwerden ihres Werkes und für die Strukturierung ihrer Ästhetik, mit der ihr Name verbunden ist. Da das gesamte Spektrum ihrer Veröffentlichungen geboten wird, kann man den Weg ermessen, den sie seit den ersten Jahren ihrer gemeinsamen fotografischen Arbeit, Ende der 1950er Jahre bis zur Verleihung des Großen Bildhauerpreises bei der Biennale in Venedig 1990, gegangen sind. Die Ausstellung Bernd & Hilla Becher – Drucksachen 1964-2010 betrachtet das Werk mit einem gewissen Abstand, indem kein einziges Foto gezeigt wird (mit Ausnahme der limitierten Auflage des Katalogs Industriebauten von 1968, in dem 10 Abzüge zu finden sind), um sich auf die Art und Weise zu konzentrieren, mit der die Künstler ihr Werk präsentiert oder in Szene gesetzt haben. Biografisches Bernd Becher (Siegen 1931 - Rostock 2007). Nach einer Lehre als Dekorationsmaler studiert er Malerei an der Akademie der Schönen Künste in Stuttgart. 1957 wendet er sich zum ersten Mal der Fotografie zu. Hilla Becher, 1934 in Potsdam geboren, ist gelernte Fotografin und verlässt Ost-Berlin, um ihre berufliche Karriere in Westdeutschland fortzusetzen. Sie wird Leiterin des Fotolabors der Akademie in Düsseldorf. Bernd und Hilla Becher begegnen sich 1959, in dem Jahr, in dem ihre Zusammenarbeit mit einer Serie von Fotografien der Bergwerke und Arbeiterhäuser in der Industriezone in Siegen ihren Anfang nimmt. Das Werk Bernd und Hilla Bechers ist nur schwer einzuordnen, weil es sich sowohl der Geschichte der Dokumentationsfotografie als auch der Konzeptkunst der 70er Jahre verschrieben hat. 7 1959 1959-1963 1961 1961-1965 1963 1964 1965 1966 1966-1967 1968 1969 1970 1972-1973 1974 1974-1989 1976 1985 1990 2004 Erste gemeinsame Arbeiten von Bernd Becher und Hilla Wobeser. Das Paar fotografiert die Bergwerke und Arbeiterhäuser im Industriegebiet der Region von Siegen, wo Bernd geboren ist. Heirat von Bernd Becher und Hilla Wobeser. Fotografien von Industriestätten in verschiedenen Regionen: im Siegerland, im Ruhrgebiet und in den Niederlanden. Fotografien von Industriestätten im Ruhrgebiet, Zementwerke in Süddeutschland und Kalköfen in den Niederlanden. Fotografien von Industriestätten in Frankreich und in Luxemburg. Fotografien von Industriestätten in England, Schottland und Wales. Das Ehepaar Becher erhält ein Stipendium des British Council für einen Zeitraum von sechs Monaten für ihre fotografische Arbeit. Fotografien aus Frankreich und Luxemburg. Fotografien aus den USA. Die Ausstellung Anonyme Skulpturen von Bernd und Hilla Becher findet parallel zu einer Retrospektive amerikanischer Minimal Art in der Kunsthalle in Düsseldorf statt Fotografien aus Belgien. Lehrtätigkeit an der Hochschule für Bildende Kunst in Hamburg. Fotografien aus den USA. Fotografien aus ganz Europa. Bernd Becher wird zum Professor an der Kunstakademie von Düsseldorf ernannt, wo er die erste Klasse für künstlerische Fotografie einrichtet, die er bis 1996 leitet. Das Paar erhält den Kulturpreis der Deutschen Gesellschaft für Photographie. Skulpturpreis der Biennale von Venedig. Preis der Stiftung Hasselblad. Antoine de Beaupré ist der Gründer der Librairie 213 in Paris. Er hat etwa zehn Jahre darauf verwandt, das Werkverzeichnis der Druckerzeugnisse von B. und H. Becher zu erstellen. Das Musée de l'Elysée zeigt das Ergebnis dieser langwierigen Arbeit in Form einer völlig neuen Ausstellung. Extrait des 10 photographies tirées à part pour le catalogue d'exposition Industriebauten – 10 Fotografien von B. und H. Becher. Städtisches Museum Mönchengladbach, Allemagne, 1968. © Bernd & Hilla Becher KATALOG Bernhard und Hilla Becher, Ephemera & catalogues: Revues, catalogues d’expositions, cartons d’invitations, affiches. Verlag: Librairie 213, Antoine de Beaupré, Paris, 2010. CHF 38.- in der Buchhandlung des Musée de l’Elysée. 8 PROJEKTIONEN GILLES CARON Salle Lumières, Musée de l’Elysée Vom 9. Oktober 2010 bis 16. Januar 2011 Die Fondation Gilles Caron stiftet dem Musée de l'Elysée 144 Fotos des Fotografen Das Musée de l’Elysée begrüßt in seiner Sammlung 144 Fotos des französischen Fotografen Gilles Caron. Diese Sammlung, eine Schenkung der Fondation Gilles Caron mit Sitz in Genf, berichtet von den großen internationalen Ereignissen gegen Ende der sechziger Jahre: dem Sechstagekrieg (Israel, 1967), dem Vietnam-Krieg (1967), Mai 68 in Paris, Biafra (Nigeria, 1968), Prag (Tschechoslowakei, 1969) und dem Bürgerkrieg in Nordirland (1969). Der Fotoreporter nimmt diese Serien für die Presseagentur Gamma auf, die er mit Raymond Depardon und anderen gegründet hat. Die dem Museum gestifteten Fotos, von denen einige nur ein einziges Mal reproduziert wurden, sind Abzüge von Kontaktplatten und Pressenegativen, die in der Fondation Gilles Caron aufbewahrt und konserviert werden. Ein Teil dieser Fotos sowie Dokumentationsmaterial wird fortlaufend im Salle Lumières des Musée de l'Elysée gezeigt, um diesem Ereignis Rechnung zu tragen. Gilles Caron, Antikatholische Demonstration des Oranier-Ordens. Londonderry, Nordirland August 1969 © Fondation Gilles Caron Gilles Caron (Neuilly-sur-Seine, France, 1939 – Phnom Penh, Kambodscha, 1970) Gilles Caron wird 1939 in Paris geboren. Nachdem er sich gegen eine Karriere als Jockey entschieden hat, wendet er sich der Malerei zu und studiert ein Jahr an der Ecole du Louvre, bevor er sich der Fotografie widmet. 1967 gründet er mit Raymond Depardon, Hubert Henrotte, Jean Monteux, Robert Pledge und Hugues Vassal die Presseagentur Gamma. Tief gezeichnet von der Erfahrung des Algerienkriegs und inspiriert von den Schriften Jean-Paul Sartres und der Ästhetik der Nouvelle Vague beschäftigt sich Caron zwanghaft immer wieder mit Motiven, die zum Markenzeichen seiner Bildsprache werden. Der Fotograf als Interpret des modernen Krieges, der ein Gespür für die Beziehungen zwischen dem Zivilen und dem Militärischen besitzt, wird zu einem außergewöhnlichen Zeugen der politischen und sozialen Auseinandersetzungen seiner Zeit. Die Fondation Gilles Caron Die Fondation Gilles Caron hat sich zum Ziel gesetzt, allen Forschern, Universitäten und der Öffentlichkeit den Zugang zu den Pressearchiven Gilles Caron zu ermöglichen. Darüber hinaus bemüht sie sich, dem Werk des Fotografen, vor allem durch Ausstellungen und Publikationen, Wirkung zu verschaffen. Auf diese Weise möchte sie den besonderen Platz hervorheben, den dieser Fotograf in der Geschichte des Journalismus und der Kunst einnimmt. 9 KOMMENDE AUSSTELLUNGEN IM MUSEE DE L’ELYSEE HANS STEINER 1907 - 1962 Vom Februar bis Mai 2011 Hans Steiner, Jürg Steiner im Alter von 4-5 Jahren, um 1941/42, Ort unbekannt, sd. ©Hans Steiner, Musée de l’Elysée, Lausanne Steiner ist unbestritten eine der ungewöhnlichsten Figuren der Schweizer Fotografie des 20. Jahrhunderts. In den 1930er Jahren wurde er durch seine Fotos von der dramatischen Besteigung der Eigernordwand bekannt, die um die Welt gingen. Vor und nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte er sich in der Schweiz zum Herold der Moderne. Seine Fotos spiegeln eine optimistische Sicht der Gesellschaft wider und unterscheiden sich in hohem Maße von den meisten der anderen Fotografen aus der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen. Während letztere darauf abzielten, Arbeitslosigkeit und Armut auf dem Land festzuhalten, interessierte sich Steiner für das Schauspiel einer Gesellschaft, in der die Freizeit und das Vergnügen eine immer größere Rolle spielten: Sportler, Zuschauer und Gaststättenbesucher zählten zu seinen bevorzugten Sujets. FELLINI – LA GRANDE PARADE Vom Juni bis August 2011 Die Ausstellung Fellini, La Grande Parade erkundet das Universum eines der großen Meister des 20. Jahrhunderts. Sie legt die Quellen frei, aus denen die Fantasie des Mannes gespeist wurde, dessen Name mit dem Adjektiv "fellinisch", das als Synonym für eine extravagante Welt, einen Aufmarsch der Grotesken verwendet wird, Eingang in die Umgangssprache gefunden hat. Da die Ausstellung nicht zu einer Hagiographie werden sollte, löst sie sich von einer chronologischen Darstellung, um sich Fellini auf dem Wege seiner Obsessionen zu nähern, und konzentriert sich ausschließlich auf die Bilder, die Fellini inspiriert haben, von denen er geträumt und die er realisiert hat. Die Gegenüberstellung dieser Bilder, die Aktualisierung ihrer Wiedergabe durch eine absichtlich zeitgenössische Darstellungsvorrichtung ermöglicht einen Dialog zwischen Fotografie und Film, zwischen beweglichen und unbeweglichen Bildern. Porträt von Federico Fellini, März 1955. Privatsammlung. Fellini, La Grande Parade ist eine Art visuelles Laboratorium, weil es bestrebt ist, einerseits einen Beitrag zur Erneuerung der Lesart des Werkes dieses Cineasten zu leisten, sich andererseits aber auch der Frage zu stellen, wie man Kino in einer Ausstellung zeigen kann. Dadurch, dass sie sich bisweilen von der Filmographie Fellinis entfernt, analysiert sie im weiteren Sinn das 20. Jahrhundert, das auch sein Jahrhundert war. Das Jahrhundert des Films, zweifellos, aber auch das der Presse, der Medien, des Fernsehens und der Werbung. Kurz gesagt, das Jahrhundert der Bilder, oder genauer, das Jahrhundert der Bilderfabrik. KATALOG Sam Stourdzé, Fellini, La Grande Parade, Editions Anabet et le Jeu de Paume, Paris, 2009. CHF 75.90 in der Buchhandlung des Musée de l’Elysée. 10 WANDERAUSSTELLUNGEN In diesem Herbst bietet das Musée de l’Elysée ein internationales Ausstellungsprogramm auf vier Kontinenten an: Europa, Amerika, Afrika und Asien. Die Ausstellung reGeneration2 – Tomorrow’s Photographers Today (Die Fotografien von Morgen), die im Sommer in der Schweiz, in Frankreich, in Südafrika und in China eröffnet wurde, setzt ihre internationale Reise durch Europa und Nordund Südamerika mit zwei Sammlungen von Fotografien fort. So wird die Ausstellung bis zum Jahresende in Toronto, Miami und Mailand ihre Tore öffnen. Weitere Ausstellungsetappen sind für 2011 auf beiden Seiten des Atlantiks vorgesehen. Controversen ist weiterhin in Europa unterwegs. Nach Paris, Brüssel und Wien ist die Ausstellung im Centre National de l'Audiovisuel in Dudelange in Luxemburg zu Gast, wo neue umstrittene Bilder zu sehen sein werden. Danach reist sie im kommenden Jahr weiter in das Rudolfinum in Prag, bevor sie eine Reise durch Australien antreten wird, die sich gerade in Vorbereitung befindet. 2010 ist das Musée de l'Elysée mit nicht weniger als vier unterschiedlichen Ausstellungen vor allem in Frankreich sehr gut vertreten. Drei der Ausstellungen im Süd Frankreich: Polaroid in danger! (Polaroid in Gefahr) und reGeneration2 in den Rencontres d'Arles und Ella Maillart – Une vie de voyages (Ein Leben voller Reisen) im Musée de la Mer et de la Castre in Cannes. Im November zeigt das Musée de l'Elysée im Rahmen des dreißigjährigen Bestehens des Festivals Le Mois de la Photo (Monat des Fotos) in der Monnaie in Paris eine neue Version seiner dem Verleger Steidl gewidmeten Ausstellung. Die Schweiz steht dem in nichts nach: Die Ausstellung Le Théâtre du crime (Theater des Verbrechens) wurde im ersten Halbjahr 2010 zweimal in Genf gezeigt. Außerdem sind mehrere Schweizer Projekte im Umfeld der kommenden Ausstellung zu Hans Steiner in der Entwicklungsphase. Schließlich ist die internationale Tournee der Ausstellung Edward Steichen – In High Fashion in diesem Sommer im Nelson-Atkins Museum of Art in Kansas City, USA, zu Ende gegangen. Sie war die zehnte Etappe eines Abenteuers, das insgesamt mehr als 750.000 Besucher in sieben Ländern auf beiden Seiten des Atlantiks miterlebt haben: USA, Kanada, Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland. KOMMENDE WANDERAUSSTELLUNGEN reGeneration 2 – Tomorrow’s Photographers Today Centre Gallery, Miami Dade College, Miami, Etats-Unis 11.11.2010 – 18.12.2010 Aperture Foundation, New York, Etats-Unis 20.01.2011 – 17.03.2011 Preus Museum, Horten, Norvège 23.01.2011 – 27.03.2011 Galleria Carla Sozzani, Milan, Italie 06.11.2010 – 09.01.2011 Ludwig Museum – Museum of Contemporary Art, Budapest, Hongrie 07.07.2011 – 25.09.2011 Flash Forward Festival, Toronto, Canada 06.10.2010 – 10.10.2010 Controversies – A Lega land Ethical History of Photography Centre national de l’audiovisuel, Dudelange, Luxembourg 15.10.2010 – 06.02.2011 Steidl – When Photography and Books become One La Monnaie de Paris, Paris, France 09.11.2010 – 19.12.2010 11 VERANSTALTUNGSKALENDER Gespräch mit Yann Gross im Museumsbuchladen/Eintritt frei Do., 14.10.10 18 Uhr Gespräche zwischen Yann Gross und Sam Stourdzé zum Anlass seines neuen Buches Horizonville, Verlag Ringier. Eine sonderbare Reise ins Herz einer Gemeinschaft, die von einem bestimmten amerikanischen Traum besessen ist. Im tiefsten Rhonetal mimen die Protagonisten dieser dokumentarischen Arbeit den amerikanischen Westen, den sie nur aus dem Kino kennen. Begegnung für Inhaber der Carte Elysée reservierter Besuch Die.,12.10.10 18 Uhr Begegnung und Besuch der Ausstellung "Irving Penn" mit Sam Stourdzé, Museumsdirektor. Mehr als zehn Jahre nach der Einführung der Carte Elysée ist die Zahl der Mitglieder nicht zurückgegangen. All diejenigen, die das Museum unterstützen und von den Vorteilen der Karte profitieren, sind immer noch genauso zahlreich. Wir freuen uns, Sie bei einem Aperitif begrüßen zu dürfen und Ihnen unsere kommenden Veranstaltungen exklusiv vorzustellen. Führungen durch einen Museumsführer, im Eintrittspreis enthalten An folgenden Sonntagen: 10., 17., 24. Oktober, 14. November, 12. Dezember und am 16. Januar 2011 um 16 Uhr. Vorträge 15 CHF/ 5 CHF/ Carte Elysée: Eintritt frei/Salle Lumière/von Radu Stern Sa., 25.09.10 20 Uhr Wie man eine Fotografie betrachtet? So., 07.11.10 16 Uhr L’Ecole de Düsseldorf I So., 21.11.10 16 Uhr L’Ecole de Düsseldorf II So., 05.12.10 16 Uhr The Steerage von Alfred Stieglitz Fotografie nachgefragt Sa., 06.11.10 Sa. 04.12.10 16 Uhr 16 Uhr Stellen Sie während Ihres Besuchs Ihre Fragen, der Verantwortliche für pädagogische Aktivitäten steht zu Ihrer Verfügung. Mit der Familie im Museum kostenlose Aktivität für Kinder von 6 bis 12 Jahren So., 10.10.10 16 Uhr Während die Eltern die Ausstellung besuchen, So., 24.10.10 16 Uhr entdecken die Kinder diese auf spielerische Weise. So., 14.11.10 16 Uhr So., 12.12.10 16 Uhr Atelier für Kinder 10 CHF/an drei Tagen/nach Anmeldung unter Tel.: 021 316 99 11 oder E-Mail an: [email protected] Di., 19.10 – Do., 21.10.10 1417 Uhr Aktivitäten zum Thema Fotografie für Kinder von 6 bis 12 Jahren Mi., 17.11., Mi., 24.11. und Mi., 01.12.10 1417 Uhr Aktivitäten zum Thema Fotografie für Kinder von 6 bis 12 Jahren 12 PRAKTISCHE INFORMATIONEN PRESSEKONFERENZ Donnerstag, 7. Oktober 2010, von 10 :00 bis 12 :00 Uhr VERNISSAGE DER AUSTELLUNGEN Freitag, 8. Oktober, um 18 :00 Uhr Kuratoren der Ausstellungen Irving Penn – Small Trades: Virginia Heckert, außerordentliche Kuratorin, und Anne Lacoste, Assistenz-Kuratorin der Abteilung „Fotografie“ im J. Paul Getty Museum, Los Angeles, USA. Bernd & Hilla Becher - Drucksachen 1964-2010: Antoine de Beaupré Pressefotos Pressefotos stehen unter www.elysee.ch zu Ihrer Verfügung. Klicken Sie in der linken Menüleiste auf Presse, geben Sie den Benutzernamen: elysee und das Passwort: elT3media ein. Sie dürfen nur zur Promotion der im Musée de l'Elysée gezeigten Ausstellung benutzt und nicht gerahmt werden. FÜR DIE AUSSTELLUNG IRVING PENN - LES PETITS MÉTIERS IST NUR EIN BILD PRO PUBLIKATION LIZENZFREI + TITEL BILD DES AUSSTELLUNGSKATALOGS Musée de l’Elysée 18, avenue de l’Elysée CH- 1014 Lausanne Tel. + 41 21 316 99 11 Fax + 41 21 316 99 12 E-Mail an: [email protected] www.elysee.ch Pressekontakt E-Mail an: [email protected] E-Mail an: [email protected] bis 08.10.2010 ab 11.10.2010 Öffnungszeiten Di. -So., 11 – 18 Uhr Montags geschlossen, außer an Feiertagen. Tarife Erwachsene AHV (Senioren) Studenten/Auszubildende/AC/AI Kinder bis 16 Jahre 8,00 CHF 6,00 CHF 4,00 CHF Eintritt frei Freier Eintritt an jedem ersten Samstag im Monat 13 PRESSEBILDER IRVING PENN – SMALL TRADES Paris Benoîte Lab, Paris, 1950 © The Irving Penn Foundation Marchand de journaux, Paris, 1950 © The Irving Penn Foundation Les garçons bouchers, Paris, 1950 © Les Editions Condé Nast S.A. Pompier, Paris, 1950 © Les Editions Condé Nast S.A. FÜR DIE AUSSTELLUNG IRVING PENN - LES PETITS MÉTIERS IST NUR EIN BILD PRO PUBLIKATION LIZENZFREI + TITEL BILD DES AUSSTELLUNGSKATALOGS 14 London Vehicle Watcher, London, 1950 © Condé Nast Publications, Ltd. Chimney Sweep, London, 1950 © Condé Nast Publications, Ltd. Fireman, London, 1950 © Condé Nast Publications, Ltd. FÜR DIE AUSSTELLUNG IRVING PENN - LES PETITS MÉTIERS IST NUR EIN BILD PRO PUBLIKATION LIZENZFREI + TITEL BILD DES AUSSTELLUNGSKATALOGS 15 New York Hot Dog Seller, New York, 1951 © Condé Nast Publications, Inc. Fireman, New York, 1951 © Condé Nast Publications, Inc. Chestnut Vendor, New York, 1951 © The Irving Penn Foundation Titel Bild des Ausstellungskatalogs Irving Penn, Small Trades. FÜR DIE AUSSTELLUNG IRVING PENN - LES PETITS MÉTIERS IST NUR EIN BILD PRO PUBLIKATION LIZENZFREI + TITEL BILD DES AUSSTELLUNGSKATALOGS 16 BERND & HILLA BECHER – DRUCKSACHEN 1964 - 2010 Bernhard und Hilla Becher. Anonyme Skulpturen. Kunst Zeitung n°2. Verlag Michelpresse, Düsseldorf, Deutschland. Januar 1969. © Bernd & Hilla Becher. Poster. Bernhard och Hilla Becher. Form genom funktion. Moderna Museet. November 14 Dezember 13 1970. © Bernd & Hilla Becher. Bernhard und Hilla Becher. Anonyme Skulpturen. Kunst Zeitung n°2. Verlag Michelpresse, Düsseldorf, Deutschland. Januar 1969. © Bernd & Hilla Becher. Bernhard und Hilla Becher. Anonyme Skulpturen – Eine Typologie technischer Bauten. Art-Press Verlag, Düsseldorf, Deutschland. 1970. © Bernd & Hilla Becher. 17 GILLES CARON - PROJEKTIONEN Gilles Caron, Vietnam, 1967 © Fondation Gilles Caron Gilles Caron, Anti-Catholic demonstration by the Orange order. Londonderry, Northern Ireland, August 1969. © Fondation Gilles Caron Gilles Caron, Taken in Jerusalem. Six-Day War. Wailing Wall. Jerusalem, June 1967. © Fondation Gilles Caron Gilles Caron, Daniel Cohn-Bendit, Paris, Mai 1968. © Fondation Gilles Caron Gilles Caron, Jean-Luc Godard shoots « Weekend ». France, September 1967. © Fondation Gilles Caron 18