Werbetrend
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Werbetrend Januar bis März 2014 Top-Branchen Online-affine Branchen pushen den Werbe- Inhalt Seite Der Werbemarkt in Deutschland 2 Die Top-Branchen 4 Die Top-Firmen 5 Fernsehen 6 Print 9 Öffentlich-Rechtliche langen in der Day Time Radio 11 zu, Vox tanzt bei Privaten aus der Reihe Internet 12 Kontakt 13 markt, LEH und Mobilfunker treten kürzer [mehr dazu auf Seite 4] TV-Werbemarkt [mehr dazu auf Seite 6] Werbemarkt in Deutschland Der Werbemarkt in Deutschland I Schwungvoller Auftakt den Printmedien (21,6 Werbeumsatzrückgang Prozent), im ersten deren Quartal Der deutsche Werbemarkt hat das erste anhielt. Ihr Aufkommen aus der Anzei- Quartal Plus genvermarktung schmolz um 1,2 Prozent auf abgeschlossen. Laut Nielsen Media Research 1,99 Mrd. Euro. Hart traf es vor allem die kletterten die Bruttowerbeinvestitionen (ohne Zeitungen (minus 1,8 Prozent), während die Berücksichtigung Publikumsmagazine nahezu stabil blieben. Die 2014 schäften und mit einem von kräftigen Rabatten, Eigenwerbung Gegenge- der Medien) Online-Werbung legte hingegen um 3,6 gegenüber dem gleichen Quartal des Vorjahres Prozent auf 712 Mio. Euro zu, ohne jedoch um 2,9 Prozent oder 175 Mio. Euro auf 6,3 ihren Marktanteil steigern zu können. Der Mrd. Euro. Die robuste Konjunktur, hohe Hörfunk hielt zwar sein hohes Umsatzniveau Beschäftigung sowie steigende Einkommenser- aus dem Vorjahr, büßte mit 6,2 Prozent aber 0,2 Prozentpunkte Marktanteil ein. Kino und Radio 6,2% Mediensplit in % Jan. - März 2014 Außenwerbung gelangen leichte Umsatzver- Werbeinvestitionen ges.: 6,3 Mrd. Euro besserungen am Werbemarkt. Out of Home 5,2% Kino 0,3% Online 11,3% Veränderung der Werbeinvestitionen TV 45,3% Jan. - März 2014 vs. 2013 (ohne Online: 2,8 Prozent) FZ 1,6% TZ 17,3% wartungen sorgten für gute Konsumlaune bei den Verbrauchern und ermutigten auch die Werbungtreibenden zu höheren InveNutznießer war dabei das Fernsehen, dessen Bruttoerlöse aus dem Spotverkauf um 6,5 Prozent auf 2,85 Mrd. 3,6% Online 2,9% Gesamt 0,7% Kino 0,2% stitionen in ihre Marketingkommunikation. Größter TV 6,5% PZ 12,7% -0,2% -0,3% Euro stiegen. Mit einem Marktanteil von -1,7% 45,3 Prozent (Vorjahr: 43,8 Prozent) ver- -1,8% Out of Home Radio Publikumszeitschriften Fachzeitschriften Zeitungen teidigten RTL, Sat.1 und Co. abermals ihren Spitzenplatz unter den Mediengattungen vor Quelle: VivaKi GmbH, Nielsen Media Research 2 Werbemarkt in Deutschland Der Werbemarkt in Deutschland II Überblick Wachstum kehrt zurück Nach einer Schwächephase im Jahr 2012 und im heimische ersten Halbjahr Werbemarkt 2013 wieder ist der auf den in Mrd. € vs. 13 in % Jan. - März 2014 6,3 2,9 Wachstumspfad zurückgekehrt. Seit dem Sommer 2013 nimmt die Markterholung Plus. Im März betrug es sogar 2,4 Prozent, immer stärker Fahrt auf, wozu auch die was deshalb bemerkenswert ist, weil der niedrigen Basiswerte Vorjahresmonat aus dem gleichen aufgrund hohes Niveau Ostertermins verzeichnete einen aufwies. In diesem Jahr fiel das Osterfest erst Zuwachs von bis zu 6,1 Prozent. Auch im auf Ende April, deshalb ist der Anstieg im ersten Quartal 2014 schloss jeder Monat im März 2014 um so höher einzuschätzen. Einzelmonat ein frühen Zeitraum des Vorjahres beitragen. Seither jeder bereits des Veränderung zum Vorjahresmonat in % 2012 2014 2013 6,1 4,3 4,1 3,9 4,0 3,5 3,2 3,1 2,8 2,4 1,7 0,9 0,6 0,1 0,1 -0,4 Apr -0,6 -1,9 Mai Jun Jul -0,4 -0,2 Aug 0,5 Sep Okt Nov Dez -0,8 -3,4 -2,1 Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jan Feb Mrz Quelle: VivaKi GmbH, Nielsen Media Research 3 Top Segmente Die Top-Branchen Onliner schieben den Werbemarkt an für die Bierbrauer (minus 29 Prozent auf 40 Mio. Euro), die erstmals seit langem nicht mehr Von internetnahen dem unter den Top 20 vertreten sind. Dennoch Versandhandel, den Online-Dienstleistern, E- trugen die führenden 20 Branchen mit einem Commerce und Unternehmenswerbung gin- Plus von 6,5 Prozent überproportional zum gen Gesamtanstieg des Marktes bei. im Branchen heimischen wie Werbemarkt zuletzt besonders starke Impulse aus. Alle vier Wirtschaftszweige meldeten im ersten Quartal zweistellige Zuwachsraten; doch auch traditionellere Branchen wie die Hersteller von Arznei und Haarpflegeprodukten legten kräftig zu. Die PKW-Bauer bewegten sich trotz anziehender Verkaufszahlen und neuer Modelle mit ihrer Marketingkommunikation zwar kaum vom Fleck, blieben mit 403 Mio. Euro aber die werbeumsatzstärkste Branche. Ähnlich vorsichtig agierte der Lebens- mittelhandel, dessen Beilagen- und Prospektwerbung jedoch nicht von der Above-theLine-Statistik von Nielsen erfasst wird. Auch Kaufhäuser, TK-Gerätehersteller und Mobilfunker traten werblich kürzer. Gleiches galt Werbeumsätze Jan. - März 2014 in Mio. € vs. 2013 in % Rang Branche 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 PKW Online-Dienstleistungen Zeitungen - W erbung Arzneimittel Unternehmenswerbung E-Commerce Lebensmitteleinzelhandel Publikumszeitschriften - W erbung Sonstige Medien / Verlage Möbel + Einrichtung Süßwaren Mobilnetz Haarpflege TV-W erbung FDL Privatkunden Versandhandel Hotels + Gastronomie Kraftfahrzeugmarkt Bekleidung Rubriken-W erbung 402,9 340,8 303,9 269,7 235,8 227,2 225,1 217,1 195,4 174,5 155,8 151,1 125,4 115,0 104,9 91,4 83,1 77,8 74,8 73,4 -0,2 24,5 -1,0 20,2 24,2 14,2 -1,9 -7,4 28,2 6,2 -9,5 -16,5 21,2 18,2 -7,8 17,9 -3,9 36,5 1,3 -9,1 Werbeumsätze – größte Steigerung Veränderung Jan. - März 2014 vs. 2013 in Werbeumsätze – größter Rückgang Veränderungen Jan. - März 2014 vs. 2013 in Mio. € [in %] Mio. € [in %] Online-Dienstleistungen 67,1 [24,5 %] Unternehmenswerbung 45,9 [24,2 %] Arzneimittel 45,4 [20,2 %] Sonstige Medien/Verlage 42,9 [28,2 %] E-Commerce 28,2 [14,2 %] Kaufhäuser -38,5 [- 34,8 %] Telekommunikationsgeräte -33,6 [- 82,1 %] Mobilnetz Software PublikumszeitschriftenWerbung -29,8 -26,4 -17,3 [- 16,5 %] [- 55,0 %] [- 7,4%] Quelle: VivaKi GmbH, Nielsen Media Research 4 Top Segmente Die Top-Firmen und Beiersdorf und Vodafone setzen Akzente Renault legten zweistellig größten absoluten Zuwachs zu. Den meldete die Die 20 größten Werbekunden waren im ersten Holding Altigi, zu der die Spieleplattform Quartal Goodgames.com gehört. Procter & Gamble ausnahmsweise kein Wachs- blieb auf Platz eins. tumstreiber im deutschen Markt. Zwischen Januar und März sanken ihre Bruttowerbeinvestitionen gegen den Trend um 1 Prozent auf rund 1,04 Mrd. Euro. Das war jedoch dem Werbeverhalten weniger Big Player aus unterschiedlichen Branchen geschuldet. So fuhren die Handelsriesen MediaSaturn und Lidl sowie der Konsumgüterhersteller Ferrero ihren Werbedruck zweistellig zurück. Auch der Technik-Titan Microsoft, der 2013 mit großem Einsatz für Windows 8 und sein Tablet getrommelt hatte, trat im ersten Quartal deutlich kürzer und fiel wieder aus den Top 20 heraus. Andere wie der Mobilfunk-Konzern Vodafone, sein Mitbewerber Telekom, die Konsumgüterproduzenten Beiersdorf und Schwarzkopf sowie die PKW-Hersteller Opel Werbeumsätze Jan. - März 2014 Rang 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Titel Procter & Gamble L'Oréal Axel Springer Ferrero Unilever Volkswagen Media-Saturn-Holding Beiersdorf Telekom Deutschland Vodafone RTL Mc Donald's Reckitt Benckiser Henkel Wasch- u. Reinigungsm. Sky Daimler Lidl Renault Schwarzkopf u. Henkel Cosmet. Opel in Mio. € vs. 2013 in % 117,1 82,4 79,8 71,7 61,5 55,2 52,9 49,2 48,5 44,7 41,8 41,4 39,6 39,1 38,8 38,5 38,3 36,4 33,6 32,9 4,1 2,4 9,9 -14,1 -9,5 -3,0 -37,0 49,7 9,0 92,6 0,5 -17,9 6,7 -10,8 3,7 -11,6 -30,5 13,3 22,7 20,6 Werbeumsätze – größte Steigerung Werbeumsätze – größter Rückgang Veränderungen Jan. - März 2014 vs. 2013 in Veränderungen Jan. - März 2014 vs. 2013 in Mio. € [in %] Mio. € [in %] Altigi Vodafone 25,5 21,5 Microsoft -42,3 [-73,0 %] [92,6 %] MediaSaturnHolding -31,0 [-37,0 %] -24,5 [-79,4 %] [8263,8 %] Beiersdorf 16,4 [49,7 %] E-Plus Suzuki 15,6 [1231,0] Lidl -16,8 [-30,5 %] Sevensenses 14,4 [92,5 %] Ford -15,6 [-36,6 %] Quelle: VivaKi GmbH, Nielsen Media Research 5 Fernsehen Fernsehwerbung im Fokus ZDF und Vox tanzen aus der Reihe 50 Performance der Fernsehsender je 40 nach Tageszeit deutlich voneinander ab. Die Werbekunden konnten in der 30 Late Time bei Super RTL, RTL 2 und 20 Sport 1 ein Schnäppchen machen. Und 10 in der Prime Time mussten sie nur während sich die Kontakte in der Day 1. Quartal 2014 Männer 14-49 Erwachsene 14-49 Im ersten Quartal 2014 wich die geringe TKP-Steigerungen hinnehmen, Day-Time 6-20 Uhr TKP in EURO 0 ARD ZDF RTL VOX S RTL SAT.1 PRO7 KABEL RTL II DMAX N-TV N24 Sport1 TKP in Euro 48,1 56,7 21,0 18,4 17,9 21,2 22,5 17,8 15,4 24,3 30,6 34,3 41,8 Veränd. vs. 13 in % 11,0 22,3 6,3 18,5 0,6 11,0 15,4 12,6 11,4 9,3 -10,0 16,2 6,1 Time teilweise drastisch verteuerten. Die Öffentlich-Rechtlichen langten pischen Winterspielen geschuldet war. 50 Auffällig: Das ZDF meldete nicht nur 40 den höchsten TKP, sondern schlug 30 auch am stärksten auf. Die hohe 10 Slots auf Reichweitenverluste zurück. Überhaupt fiel auf, dass die Sender Sehbeteiligung Mitbewerber Kabel 1. eine erreichten als die Sat.1 und behielten die ProSieben, Dennoch geringere Programme aus dem RTL-Reich mit 0 RTL VOX S RTL SAT.1 PRO7 KABEL RTL II DMAX N-TV N24 Sport1 TKP in Euro 28,8 31,7 20,1 32,8 32,8 29,2 26,2 37,5 43,3 43,7 47,8 Veränd. vs. 13 in % 0,2 19,2 0,1 10,4 3,5 5,2 0,3 1,5 -8,2 16,5 6,0 40 oder – im Fall von Pro Sieben – sogar 30 höherem Zuschauerzuspruch und kapi- 20 talisierten ihre (Mehr-)Leistung durch 10 teils kräftige Preissteigerungen. Die N24 lagen über alle Männer 14-49 50 erzielten dagegen einen konstanten und 1. Quartal 2014 Erwachsene 14-49 Griff. Die Sender von SevenOne Media TV Late-Time 23-1 Uhr TKP in EURO Ausnahme von Vox ihr Preisgefüge im TKPs der beiden Nachrichtensender N- Männer 14-49 20 Inflation bei Vox ging in allen Time RTL-Gruppe 1. Quartal 2014 Erwachsene 14-49 besonders zu, was auch den Olym- der Prime-Time 20-23 Uhr TKP in EURO 0 RTL VOX S RTL SAT.1 PRO7 KABEL RTL II DMAX N-TV N24 TKP in Euro 21,7 24,5 9,4 30,1 27,5 23,8 16,4 23,8 20,7 27,7 Sport1 36,4 Veränd. vs. 13 in % -0,8 28,5 -25,4 23,1 -4,5 2,7 -14,9 21,1 -12,1 20,0 -16,2 Zeitschienen hinweg auf einem ähnlichen Niveau. Quelle: VivaKi GmbH, AGF/GfK Fernsehpanel, TV Scope, Fernsehpanel D+EU, TA 1-30 6 Fernsehen Top-Werbeblöcke 1. Quartal 2014 Erwachsene ab 14 Jahre Dschungel-Show vor Rasensport Im tristen Januar hat RTL mit seiner Show und Talk. Bei Sat.1 sorgte der Historienfilm „Ich bin ein Star“ mal wieder Quote gemacht „Die Hebamme“ für ansehnliche Reichweiten und in der sechsten Folge rund 8,7 Mio. im Werbeblock, während RTL 2 mit seiner Zuschauer vom Dschungel auf die Werbe- Dauerbrenner-Doku-Soap „Zuhause im Glück“ insel gelockt. Damit ließ der Sender sowohl eine grundsolide Quote erzielte. Für Kabel 1 König Fußball im Ersten wie auch die war „Navy CIS“ eine sichere Bank. Bei den Pirouetten Eis- auf Männer ausgerichteten Spartensendern kunstlauf während der Olympischen Spiele kamen neben dem Fachtalk „Doppelpass“ auf (ZDF) hinter sich. Die übrigen Sender punk- Sport 1 auch Dokus über Waffen und Technik teten im ersten Quartal mit Movies, Serien auf N-TV und N24 gut an. Sender drehenden Paare Datum beim Programm RW in Mio. Erw. 14+ 22.01.14 Ich bin ein Star - Holt mich hier raus Folge 6 8,7 08.02.14 Sportschau Fußball-Bundesliga 20. Spieltag 7,0 12.02.14 ZDF Olympia live: Eiskunstlauf Kür Paare 6,9 25.03.14 Die Hebamme 5,9 23.02.14 Verblendung 3,6 23.03.14 Das perfekte Promi Dinner - Dschungel-Spezial Folge 3 2,3 28.01.14 Zuhause im Glück Folge 157 1,7 15.03.14 Navy CIS 1,4 02.03.14 Paul Panzer live! Endlich Freizeit - Was für'n Stress 0,9 10.01.14 American Warship - Die Invasion beginnt 0,6 Sport/Nachrichten/Lifestyle Männer 14+ 16.03.14 Der Volkswagen Doppelpass Folge 28 0,7 22.01.14 Auction Hunters - Zwei Asse machen Kasse Folge 106 0,3 02.01.14 Firepower USA - Die Waffen der Supermacht (2), N24 Dokumentation 0,3 06.03.14 NG: Technik extrem - Kriegsschiff der Superlative 2 0,3 Quelle: VivaKi GmbH, AGF/GfK Fernsehpanel, TV Scope, Fernsehpanel D+EU 7 Fernsehen Top-Werbeblöcke 1. Quartal 2014 Erwachsene 14-49 Jahre Science Fiction trotzt Sport-Dominanz RTL traf mit seiner Dschungelshow im ersten Interessant: „Ich bin ein Star“ entwickelte Quartal auch den Geschmack des wer- nicht nur auf RTL, sondern auch im berelevanten Publikums zwischen 14 und 49 Schwesterprogramm Vox eine beachtliche Jahren am besten. In Folge 6 hielt es rund Strahlkraft. Beim „Perfekten Promi-Dinner“ 5,4 Millionen in der Werbepause auf dem sorgten Sofa, das waren annähernd doppelt so viele Dschungel im März für eine Werbeblock- wie bei dem Hebammen-Drama auf Sat.1. reichweite von 1,5 Mio. Zuschauern. Doch Auch Pro Sieben reichte mit seiner Roman- auch klassische Flimmerware blieb gefragt: verfilmung „Verblendung“ nicht an den So konnte Kabel 1 mit dem Thriller „Der Quotenerfolg des Mitbewerbers RTL heran. Staatsfeind Nr.1“ reüssieren. Sender die Protagonisten Datum Programm aus dem RW in Mio. Erw. 14-49 22.01.14 Ich bin ein Star - Holt mich hier raus Folge 6 5,4 25.03.14 Die Hebamme 2,9 23.02.14 Verblendung 2,6 08.02.14 Sportschau Fußball - Bundesliga 20. Spieltag 2,1 12.02.14 ZDF Olympia live: Eiskunstlauf Kür Paare 1,6 23.03.14 Das perfekte Promi Dinner - Dschungel-Spezial Folge 3 1,5 20.01.14 Berlin - Tag & Nacht Folge 589 1,1 10.02.14 Der Staatsfeind Nr. 1 0,9 02.01.14 Garfield 2 - Faulheit verpflichtet! 0,5 10.01.14 Die schlechtesten Filme aller Zeiten: Sharknado 0,3 Sport/Nachrichten/Lifestyle Männer 14-49 16.03.14 Der Volkswagen Doppelpass Folge 28 0,4 08.01.14 Baggage Battles - Die Koffer-Jäger Folge 106 0,3 02.01.14 Geheimsache Flugboot: Seamaster vs. Kaspisches Seemonster, N24 Dok. 0,2 01.02.14 N-TV Doku: Die Wolfsschanze - Hitlers geheimes Hauptquartier 0,1 Quelle: VivaKi GmbH, AGF/GfK Fernsehpanel, TV Scope, Fernsehpanel D+EU 8 Print Print im Überblick Werbeerlöse der Printmedien bröckeln Überblick Der Abwärtstrend der Printmedien im Werbemarkt dauert an. Gegen den Trend Werbeumsätze in Mio. Euro gingen die Bruttoerlöse von Zeitungen sowie Jan. - März 2014 vs. 2013 in % Fach- und Publikumszeitschriften im ersten Quartal um 1,2 Prozent auf 1,99 Mrd. Euro zurück. Tendenziell sinkende Reichweiten und Werbeumsätze Jan. - März 2014 in Mio. € vs. Vj. in % Zeitungen Gesamt Regionale Abo-Zeitungen Kaufzeitungen Überregionale Zeitungen Sonntagszeitungen Wochenzeitungen 1.087,6 768,7 182,0 85,9 32,8 18,2 1.087,6 799,4 101,1 Zeitungen Publikumszeitschr. Fachzeitschriften Änderungen im Media-Mix -1,8 -0,3 -1,7 der Werbe- -1,8 -3,2 5,3 1,0 -8,4 -4,8 kunden setzten vor allem den regionalen Publikumszeitschriften Gesamt 799,4 Aktuelle Zeitschriften und Magazine 148,2 Monatliche Frauenzeitschriften 79,6 Programmzeitschriften 73,6 Motorpresse 70,5 Wöchentliche Frauenzeitschriften 58,3 Supplements 53,8 14tägliche Frauenzeitschriften 42,8 Sportzeitschriften 39,2 Wohn- und Gartenzeitschriften 37,7 IT-/Telekommunikationseitschriften 29,3 Wirtschaftspresse 29,1 Kundenzeitschriften 26,3 Lifestylemagazine 25,4 Stadt-/Veranstaltungsmagazine 17,2 Wissensmagazine 12,9 Esszeitschriften 10,8 Elternzeitschriften 8,8 Kino-, Video-, Audio-, Fotozeitschriften 7,9 Jugendzeitschriften 6,7 Kinderzeitschriften 4,8 Sonstige Zeitschriften 4,5 Reisezeitschriften 4,5 Naturzeitschriften 1,8 Luft-/Raumfahrtmagazine 1,6 Do-it-yourself-Zeitschriften 1,6 Gesundheitsmagazine 1,4 Erotikzeitschriften 0,5 Onlinezeitschriften 0,2 Wochenzeitschr. zu Gesellschaft/Politik 0,1 -0,3 -1,8 3,0 -5,1 4,7 6,1 11,0 -5,0 4,0 -7,6 -7,5 -5,1 1,0 2,9 -4,5 -0,7 1,1 -8,2 -4,3 -9,9 1,0 -5,2 -7,4 4,4 -4,6 9,9 2,6 -4,2 -45,2 2,3 die Lage der Publikumszeitschriften dar: Fachzeitschriften -1,7 101,1 Abo-Titeln sowie den Sonntags- und Wochenzeitungen zu. Die Kaufzeitungen nahmen dagegen mehr Anzeigenaufträge an als im Vorjahr. Etwas besser stellt sich Von den 29 hier erfassten Segmenten wiesen immerhin 13 ein Bruttowerbeplus auf, während es in 16 redaktionellen Gruppen bergab ging. Besonders hart traf es Titel, die ihre Leser beraten oder die internetnahe Themen behandeln, darunter Online-, IT/TK- sowie Jugend- und Elternzeit-schriften. Die Aktuellen Magazine als größte redaktionelle Gruppe konnten das Vorjahresniveau ebenfalls nicht halten. Das Anzeigenminus bei den Wohn- und Gartentiteln kam dagegen überraschend, weil das Segment viele neue Titel beheimatet und eigentlich vom anhaltenden CocooningTrend und dem Bau-Boom im Land profitieren sollte. Für andere große Segmente lief es dagegen besser: So fand sich in den wöchentlichen und monatlichen Frauenmagazinen, der Motorpresse und den TVSupplements zuletzt wieder mehr Anzeigenwerbung als im Vorjahr. Quelle: VivaKi GmbH, Nielsen Media Research 9 Print Publikumszeitschriften „Stern“ schubst „Spiegel“ vom Thron Der überraschende Umsatzeinbruch Auflagengewinner beim Nachrichtenmagazin verlor Platz eins an den Titel Verkaufte Auflage 1. Q./2014 „Stern“, der jedoch ähnlich schwächelte wie ADAC Motorwelt LandIdee Meins Mein schönes Land GEO Epoche 13.928.828 286.270 157.271 354.296 107.363 „Spiegel“ im ersten Quartal hat Folgen: Das sein Mitbewerber „Focus“. Generell waren die Verlierer unter den 20 werbestärksten Zeitschriften in der Überzahl. Vor allem die Programmies „TV Movie“ te nicht von der ansprechenden Konjunktur mussten Federn lassen, der Klassiker „TV und der Börsen-Hausse profitieren und büßte Spielfilm“ brach sogar um 28 Prozent ein, 15 Prozent im Werbegeschäft ein. Für die dafür profitierte „TV Digital“ von seiner relativ Frauentitel „Brigitte“, „Freundin“, „Bild der stabilen und Frau“ und „Elle“ war im Werbemarkt ebenfalls Vertriebsmarkt. Die „Wirtschaftswoche“ konn- weniger zu holen. „Auto Bild“ und „Auto im „TV 176.803 46.259 40.919 32.950 31.399 14“ Entwicklung und Veränderung absolut zum 1. Q./2013 Leser- Motor und Sport“ konnten dagegen mehr Anzeigen vermarkten. Ein Blick auf jüngsten die Auflagensieger und -verlierer offenbart Interessantes: So musste „Meins“ trotz anziehender Auflage im Anzeigenmarkt ein Rang Titel 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Stern Spiegel Bild am Sonntag Focus Brigitte Freundin Auto Bild Bunte Bild der Frau TV Digital Auto Motor u. Sport Gala Instyle TV Movie Sport Bild Hörzu Elle TV 14 TV Spielfilm Wirtschaftswoche Werbeumsätze Jan. - März 2014 vs. Vorj. in Mio. € in % 26,5 24,3 23,5 20,1 20,0 15,6 15,0 14,0 13,8 13,2 12,6 11,6 10,1 10,0 9,0 8,8 8,6 8,4 8,2 7,8 -3,0 -13,1 8,2 -4,4 -3,1 -6,6 10,5 -2,0 -2,0 13,6 3,1 -2,3 -6,6 -9,7 0,8 1,4 -7,9 -7,9 -28,0 -14,7 Minus 25 Prozent hinnehmen. Umgekehrt zogen die Bruttowerbeerlöse bei „Computer Bild“ um 20 Prozent auf 5,7 Mio. Euro an, obwohl das Blatt weniger Hefte verkaufte. Beim früheren Dauersieger „Landlust“ schrumpften dagegen Anzeigen (minus 12 Prozent) und Auflage (minus 11 Prozent). Auflagenverlierer Titel Verkaufte Auflage 1. Q./2014 Veränderung absolut zum 1. Q./2013 Reader's Digest Landlust TV Digital TV Spielfilm plus Computer Bild 420.296 978.229 1.828.197 1.287.194 391.977 -158.679 -120.156 -116.328 -109.790 -102.032 Quelle: VivaKi GmbH, Nielsen Media Research, IVW 10 Radio Radio Radio stagniert auf hohem Niveau Für den Hörfunk verlief das Auftaktquartal weniger Spots aussendeten. Das zarte Plus im Werbemarkt zufriedenstellend. Seine bei AS&S Radio resultierte dagegen aus Umsätze verharrten mit 387,6 Mio. Euro steigenden Bruttoerlösen bei Mainstream- auf dem hohen Niveau des Vorjahres, als Wellen wie EinsLive, NDR 2 oder Bayern 1. dem Medium ein Plus von 12 Prozent Unter den Branchen mit den höchsten gelungen war. Zwischen Januar und März absoluten Zuwächsen finden sich viele, die 2014 zeigten die Umsatztrends der beiden traditionell stark im Radio vertreten sind, führenden in allen voran Möbler und Autobauer sowie Während Nutzfahrzeuge und Reifenhersteller. Auf- Vermarkter entgegengesetzte allerdings Richtungen: AS&S Radio ihr Volumen um 0,9 Prozent fallend steigern konnte, fiel Marktführer Radio Bekleidungsbranche und der Finanzdienst- Marketing Service (RMS) leicht zurück. Das leister; beide haben den Hörfunk bislang lag vor allem daran, dass wichtige Man- eher gemieden. Nun entdecken sie ihn als danten wie Radio NRW, radio ffn oder die taktisches Medium, das ihnen beim Vertrieb RK Baden-Württemberg im ersten Quartal ihrer Produkte behilflich sein kann. ist aber auch das Plus der Branchen mit dem höchsten RadioWerbeumsätze Jan. - März 2014 in Mio. € vs. Vorjahr in % Radiovermarkter/Top 10 Sender RMS Sender Antenne Bayern Radio NRW Radiokombi Baden-Württemb. radio ffn Hit-Radio FFH Radio Hamburg Antenne Niedersachsen Radio Schleswig-Holstein Big FM Hot Music Radio BB Radio 253,1 24,6 22,1 21,3 15,9 14,7 9,4 8,6 8,0 7,8 7,7 -0,5 4,4 -1,3 -8,7 -2,3 10,1 8,9 -18,4 -6,3 2,7 0,3 AS&S Radio 1 Live Bayern 3 SWR 3 WDR 2 NDR 2 Bayern 1 HR3 WDR 4 SWR 1 BW MDR 1 128,9 16,7 12,7 12,2 10,8 10,6 8,2 6,1 5,1 4,4 4,3 0,9 8,2 2,2 -4,4 -8,0 13,8 12,2 1,1 -6,5 -9,5 -1,0 5,6 -8,5 387,6 -0,2 Sonstige Radio gesamt Werbebudgetzuwächsen (Jan. - März 2014 vs. 2013) in Mio. Euro [in %] Möbel+Einrichtung 10,7 [28,5 %] PKW 7,0 [16,0 %] Nutzfahrzeuge 4,3 [110,6 %] KFZ-Markt 3,9 [24,6 %] Reifen 2,2 [321,2 %] Bekleidung 2,1 [49,7 %] FDL Privatkunden 2,0 [47,0 %] Quelle: VivaKi GmbH, Nielsen Media Research 11 Internet Internet Nur Yahoo meldet ein Plus Ernährungsindustrie entdeckt das Web Für 19 der 20 reichweitenstärksten Inter- Unter netangebote endete der Februar 2014 im absoluten Zuwächsen im Internet fanden sich Vergleich im zum Vormonat mit einem den ersten Branchen Quartal mit den 2014 höchsten neben alten Reichweitenverlust. Das lag zum Großteil Bekannten wie der Unternehmenswerbung, daran, dass der Januar drei Tage mehr und der Telekommunikation weitere Wirt- aufwies. Bei rtl.de dürfte das hohe Minus im schaftszweige, die das Web bislang nicht so Februar allerdings auch mit dem Ende der stark im Fokus hatten. Dazu zählten die Dschungel-Show zusammengehangen haben. Ernährungsbranche und der Lebensmittelhan- Unter den Top 20 war der Online-Riese Yahoo del. Auch Lotterien und Toto-Anbieter weite- im Februar der einzige Gewinner. ten ihre Online-Werbepräsenz massiv aus. Website-Ranking Online Investitionen: Branchen mit der im durchschnittlichen Monat (Februar 2014) höchsten Steigerung Rang Titel 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Unique User vs. Jan. 14 Februar 14 in Mio.* 25,96 T-Online eBay.de 24,97 gutefrage.net 17,63 Bild.de 15,26 WEB.DE 14,14 CHIP Online 13,55 computerbild.de 12,92 Yahoo Deutschland 12,06 GMX 11,64 Focus Online 10,91 Spiegel Online 10,7 Chefkoch.de 10,57 DasTelefonbuch.de 9,96 Die Welt 9,87 RTL.de 9,34 DasÖrtliche 8,76 Süddeutsche.de 8,16 7,76 meinestadt.de mobile.de 7,45 7,38 helpster in % -3,6 -3,3 -6,6 -5,6 -4,1 -9,4 -10,1 10,3 -5,2 -8,9 -6,5 -8,1 -9,1 -2,7 -17,4 -5,7 -1,9 -7,2 -2,2 -3,7 (Jan. - März 2014 vs. 2013) in Mio. Euro [in %] Unternehmenswerbung 25,7 [16,8 %] Telekommunikation 17,5 [314,7 %] KFZ-Markt 11,4 [47,9 %] Ernährung 5,8 [149,9 %] Marketing + Werbung 4,8 [57,2 %] Lotterien/Lotto + Toto 4,6 [106,9%] Versicherungen 3,8 Lebensmitteleinzelhandel 3,3 [35,7 %] Aktuellste Betrachtung, internet facts 2014-02 * Angaben in Mio. Unique User für den Untersuchungs- [56,4 %] zeitraum Februar 2014; Basis: Internetnutzung in den vergangenen 3 Monaten (Onliner WNK) Quelle: AGOF e.V./ internet facts 2014-01+2014-02 12 Kontakt Herausgeber & Redaktion: VivaKi GmbH V.i.S.d.P. Nicole Karepin Director Communication & PR Toulouser Allee 3 40211 Düsseldorf Tel. 0211/17540-9249 [email protected] 13