Breidenbacher Hof Düsseldorf

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Breidenbacher Hof Düsseldorf
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der
hotelier
Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung · 16. Mai 2015 · Nr. 20
Test: Breidenbacher Hof Düsseldorf
GEBÄUDE
Erwartung: Aufgrund der bewegten Vergangenheit des Hotels und der vielen Umbauten erwarten die Tester keinen eindeutigen Architekturstil. Dennoch stellen sie sich ein luxuriöses,
ansprechendes Gebäude vor, das die geschichtsträchtige Vergangenheit mit modernem, extravagantem Anspruch verbindet.
Erfahrung: Das an der Ecke Königsallee/Theodor-Körner-Straße und Heinrich-Heine-Allee
gelegene Hotelgebäude besticht durch eine elegante Fassade, die Stilelemente unterschiedlicher
Epochen aufgreift und eine zeitlose Erscheinung
widerspiegelt. Die Vorfahrt mit entsprechendem
Vordach und Hotelschriftzug ist großzügig dimensioniert und bietet ausreichend Platz für
An- und Abreise. Eine repräsentative Hotellimousine nutzt den Bereich darüber hinaus als
Dauerparkplatz, man könnte auch „Zurschaustellfläche“ sagen. Der Concierge- und Wagenmeisterbereich sowie diverse hochpreisige, im
Erdgeschoss des Gebäudes angesiedelte Einzelhändler lassen das Gebäude exklusiv wirken.
Dieser Eindruck bestätigt sich auch in der großzügigen Eingangshalle. Darüber hinaus fällt sofort die herrschaftlich anmutende Treppe ins
Auge, die in das erste Obergeschoss und somit in
die Restaurationsbereiche führt. Die öffentlichen Bereiche sind alle leicht zugänglich und
zentral erreichbar. Wem der Trubel auf der Kö zu
viel wird, der hat als Hausgast die Möglichkeit,
den Capella Living Room zu nutzen. Nur über
diesen, mit der Zimmerkarte zugänglichen Bereich sind auch die Aufzüge zu den Zimmern erreichbar. Das erhöht das Sicherheitsgefühl und
die Privatsphäre, worauf im Hotel viel Wert gelegt wird. Insgesamt ist dem Breidenbacher Hof
der Spagat aus modernem und traditionellem
Luxus sehr gut gelungen.
Erreichter Wert: 100 %
Daten & Fakten
L Eröffnet: 1812, im Mai 2008 als
Breidenbacher Hof (a Capella Hotel)
neu eröffnet
L Eigentümer: Capella Hotel Group
L Geschäftsführer: Horst Schulze
L Hoteldirektor: Cyrus Heydarian
L Kategorie: Luxus
L Mitarbeiter: 120
L Zimmer: 85 Zimmer und 21 Suiten
L Zimmerpreise: ab 280 Euro
L Adresse:
Königsallee 11
40212 Düsseldorf
Tel. 0211 - 160 900
Der Breidenbacher Hof in Düsseldorf zählt zu den renommiertesten
Adressen in der deutschen Hotellerie. Das zur Capella Group
gehörende Hotel verspricht legendären Luxus und unvergleichlichen
Service. Doch kann es das auch wirklich bieten? AHGZ und Treugast
haben sich in dem Luxushotel an der Kö umgesehen.
Stilvolles Entrée: Der Breidenbacher Hof direkt an der Düsseldorfer Königsallee ist ein
klassisches Grandhotel, das beim Interieur (Bild oben) moderne Akzente setzt Fotos: Hotel
DESIGN
Erwartung: Ein Hotel diesen Kalibers verspricht ultimativen Luxus, zeitlose Eleganz und
ein gesundes Maß an Opulenz.
Erfahrung: Der erste Eindruck beim Betreten
des Hotels entspricht genau diesen Erwartungen
– und so geht es stringent auch weiter. Herrschaftliche Farben wie Gold, Beige und Braun
verfeinert mit Farbakzenten aus Grün und Blau
zeugen von klassischem Luxus. Hinzu gesellen
sich filigrane Möbelstücke wie die Tische im Living Room und massive, in dunklen Holztönen
gehaltene Prunkstücke. Die Stühle, Sessel und
Sofas wirken sehr gemütlich. Modern kommt
das Restaurant daher, das die Designer mit roten
Stühlen, bunten Lampen im Deckenbereich und
farbenfrohem Geschirr in Szene setzten. Der
klassische Kristalllüster und etwas Stuck an der
Decke stehen wiederum für die Tradition des
Hauses.
Die Bar erstrahlt abends in Schwarz. Haben sich
die Augen erst einmal an die Lichtverhältnisse
gewöhnt, fühlt man sich zwischen Sesseln im Zebra-Look, viel schwarzem Marmor und dunklem Holz schnell geborgen. Es ist ein Stilbruch zu
den anderen Hotelbereichen, dennoch wirkt die
Bar erfrischend anders, ohne dass dabei Exklusi-
vität und Eleganz verloren gehen. In den Zimmern finden sich wieder die typisch gedeckten
Farben des Hotels sowie eine hochwertige Ausstattung. Die Bäder punkten mit viel Marmor
und Großzügigkeit.
Fazit: Das Hotel bleibt sich in puncto Design treu
und trifft sicherlich die Erwartungshaltung vieler Gäste. Die Tester konnten weder übermäßige
Opulenz, noch die erdrückende Schwere von
Samtvorhängen und Empire-Mobiliar ausfindig
machen. Das Hotel setzt auf dezenten Luxus, den
es modern interpretiert.
Erreichter Wert: 100 %
MITARBEITER
Erwartung: Das Hotel will nach eigenen Angaben neue Maßstäbe in der westlichen Welt setzen. Außer exklusivem Ambiente sollte es demnach auch ein Höchstmaß an Servicequalität
und individueller Gästebetreuung bieten.
Erfahrung: Die Reservierung lief insgesamt auf
einem professionellen und freundlichen Niveau
ab. Die Mitarbeiterin versäumte nicht, das Hotel
und dessen Annehmlichkeiten vorzustellen und
erläuterte von sich aus den Unterschied der Zimmerkategorien. Lediglich mit dem Anbieten der
Halbpension zum Aufpreis von knapp 60 Euro
tat sich die Mitarbeiterin schwer. Später sollte
sich zeigen, warum …
So viel vorab: Der Tester attestiert dem Hotel in
dieser Kategorie eine solide Leistung, aber ein
besonderes Maß an individuellem Service war
nicht zu erkennen. Hierfür sollte zum Beispiel
der versprochene Anruf des sogenannten Personal Assistant vor der Anreise sorgen. Doch dieser
rief weder an, um vor der Anreise eventuelle Vorlieben und Wünsche zu klären, noch glänzte er
während des Aufenthalts mit Anwesenheit. Eigentlich ist dieser im Living Room stationiert,
was sinnvoll erscheint. Leider war er dort jedoch
nur selten anzutreffen. Anfragen musste der Tester also an die Rezeption direkt stellen.
Das vergessene Handy-Ladekabel konnten die
Rezeptionsmitarbeiter umgehend zur Verfügung
stellen, das angepriesene iPad gab es leider nur
über den Personal Assistant. Da dieser mal wieder nicht greifbar war und die Mitarbeiter an der
Rezeption die Anfrage nicht weiterleiteten,
musste der Tester sich selbst auf die Suche machen – sehr nervtötend! Die Mitarbeiter im Restaurant waren sehr zuvorkommend und professionell, der Service prompt und freundlich und
die Empfehlungen trafen den Geschmack des
Testers. Allerdings vermisste der Tester auch hier
den persönlichen und individuellen Service.
An der Spa-Rezeption war zum Zeitpunkt des
Besuches ebenfalls kein Personal anzutreffen.
Somit gab es keine Möglichkeit, sich das Wellnessangebot zeigen zu lassen und eventuell eine
Behandlung zu buchen.
Fazit: Das proklamierte, einmalige Service-Konzept aus Living Room mit Personal Assistant – in
anderen Hotels auch als Executive Lounge und
Guest Relations bekannt – war im Breidenbacher
Hof kein Highlight. Ob es jetzt an einem Tagestief oder Personalmangel gelegen hat, ändert
nichts daran: Die Erwartungshaltung bleibt die
Gleiche. Bei weniger geduldigen Gästen kann so
etwas schnell zu Missmut führen.
Erreichter Wert: 50 %
ZIMMERAUSSTATTUNG
Erwartung: Hochwertigkeit und Großzügigkeit sollten bei hochklassigen Hotels wie dem
Breidenbacher Hof selbstverständlich sein. Somit stehen die Funktionalität, das Design und
das Gesamtangebot im Fokus.
Erfahrung: Mit 41 Quadratmetern liegen die
Standardzimmer im Breidenbacher Hof
deutschlandweit in der Spitzengruppe. Bei so
viel Raum gibt es viel Platz für die unterschiedlichsten Bedürfnisse. So findet der Gast neben
dem Kingsize Bett auch einen vollausgestatteten
Arbeitsplatz sowie einen bequemem Sitzbereich.
der
Das W-Lan im gesamten Hotel ist kostenfrei, die
Geschwindigkeit jedoch gedrosselt. Schnelleres
Netz gibt es gegen Aufpreis. Hinzu kommt ein
großzügiges Bad mit Waschtischen aus Marmor,
getrenntem WC und Regenwalddusche. Für etwas mehr Entspannung steht eine separate Badewanne zur Verfügung. Gratis gibt es zudem ein
sogenanntes Refreshment Center mit Minibar,
Kaffeemaschine und Teekocher.
In den Zimmern dominieren klassische Farbtöne und eine hochwertige Ausstattung. Modern
und komfortabel ist die elektronische Steuerung
der Beleuchtung und Vorhänge via Touchpad,
das in Schreib- und Nachttisch integriert ist. Altersbedingte, kleine Abnutzungsspuren sind bereits zu erkennen, die sich mit minimalem Aufwand aber schnell ausbessern lassen. Weiterer
Minuspunkt: Beim klassischen Staubtest auf Bilder- und Türrahmen fielen teilweise Staubrückstände auf. Dennoch ist der Wohlfühlfaktor in
dem Zimmer hoch und der Schlaf tief. Dafür gibt
es 90 Prozent.
Erreichter Wert: 90 %
hotelier
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Fotos:
Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung · 16. Mai 2015 · Nr. 20
Modern: Die Steuerung von
Licht und Vorhängen Fotos: Treugast
Fauxpas: Die Gästeliste lag für jedermann
einsehbar auf dem Tisch des Personal Assistant
Minuspunkt: Am Schrank zeigten
sich erste Abnutzungsspuren
ESSEN & TRINKEN
Erwartung: Das gastronomische Angebot des
Breidenbacher Hofs ist vielfältig. Das Restaurant
Brasserie 1806 preist seine regionalen und französischen Speisen mit Kreativität, Passion und
höchster Qualität an. Darüber hinaus versprechen Lobby Lounge, Bar und Cigar Lounge einen abwechslungsreichen Aufenthalt.
Erfahrung: Die Lobby Lounge befindet sich im
ersten Obergeschoss des Hotels und ist über die
herrschaftliche Treppe neben der Rezeption zu
erreichen. Einerseits sorgt das für eine ruhige Atmosphäre in der Lobby, andererseits geht der
konventionelle Lobby-Charakter eines klassichen Grand Hotels verloren und der Wunsch
nach ‚Sehen und gesehen werden‘ kann nicht
immer bedient werden. Nichtsdestotrotz punktet die Lobby Lounge mit dem klassischen Afternoon Tea.
Das Restaurant B́rasserie 1806 bietet seinen Gästen eine hervorragende Aussicht in die Düsseldorfer Altstadt. Die begehrtesten Tische an den
bodentiefen Fenstern sind schnell belegt. Beim
Abendessen wurde dem Tester auch die anfängliche Zurückhaltung der Reservierungsmitarbeiterin beim Verkauf der Halbpension verständlich: Diese schlägt mit einem Aufpreis von 59 Euro – davon 20 Euro für das Frühstück – zu Buche.
Wider Erwarten wird den Halbpensionsgästen
kein festgelegtes Menü beziehungsweise eine reduzierte Karte angeboten, sondern sie dürfen
aus der normalen Abendkarte wählen – gerne
auch ein Steak für 45 Euro. Die Gewinnmarge
wird hier deutlich leiden. Die Regelung ist überaus gastfreundlich, aber ob es eine kluge Entscheidung des Managements ist?
Das A-la-Carte-Preisniveau bewertet der Tester
als angemessen für die Positionierung des Restaurants. Ein alkoholfreier Aperitif für 13 Euro,
der eher einem Erdbeer-Slush entspricht, ist hingegen zu teuer. Das Frühstücksangebot beinhaltet außer einer großen Auswahl an Speisen in
Buffetform eine Karte für Eier- und Süßspeisen à
la Minute und zeigt das hohe Niveau des Hauses.
Erwähnenswert ist darüber hinaus die Umge-
hung des Rauchergesetzes durch eine geschickte
Anpassung des Service in der Cigar Lounge.
Zwar erfordert sie ein gewisses Maß an Eigenleistung auf Seiten des Gastes, garantiert jedoch
den Genuss eines köstlichen Getränkes, während
man die Wahl hat zwischen einer der mehr
als 120 angebotenen Zigarren. Alles in allem eine
gelungene gastronomische Leistung.
Erreichter Wert: 95%
ZUSATZLEISTUNGEN
Erwartung: Aufgrund der Lage und der engen
Verbundenheit des Hotels mit Düsseldorf erwartet der Gast ein Zusatzangebot mit regionalem
Bezug. Die üblichen Dienstleistungen eines Luxushotels sollten aber inkludiert sein.
Erfahrung: Trotz der überschaubaren Größe
verfügt der Breidenbacher Hof über ein umfangreiches Angebot an zusätzlichen Dienstleistungen. Diese beinhalten außer Concierge, Wagenmeister, Limousinen-Service und Personal
Assistant auch Angebote wie Tagungsmöglichkeiten, einen Rückzugsort für mehr Privatsphäre
sowie einen Wellness- und Gesundheitsbereich.
Letzterer bietet Gästen einen kleinen, aber feinen
Fitnessraum, ein Schwimmbecken und eine Saunalandschaft kostenfrei an.
Gemeinsam mit der ebenfalls im Gebäude angesiedelten Schnitzler Parfümerie gibt es für die
Hotelgäste in der Schnitzler Beauty Lounge auch
ein umfangreiches Massage- und Behandlungsangebot. Eine direkt vom Hotel aus zugängliche
Privatklinik sowie der kostenfreie Verleih von
iPads runden das Angebot des Hauses ab. Letztere gibt es aber nur gegen eine überhöhte Kaution
von 1000 Euro. Das erscheint übertrieben und
leuchtet dem Tester auch nach den kläglichen Erklärungsversuchen des Personal Assistant nicht
ein. Alles in allem bietet der Breidenbacher Hof
seinen Gästen aber ein großes Spektrum an Zusatzleistungen.
Erreichter Wert: 100 %
KOMMUNIKATION
Hoteltest
Erwartung: Diskretion, ein persönlicher und
individueller Service sowie eine Kommunikation über alle modernen Kanäle – damit wirbt
die Betreibergesellschaft des Hauses.
Erfahrung: Die Kommunikation erfolgt über
die unterschiedlichsten Medien. Die Homepage
als Hauptkanal ist klar strukturiert, sehr informativ und mit ausreichend Bildmaterial gefüllt.
Das kommt beim Gast gut an und lässt ihn den
Zeitpunkt des Aufenthalts schnell herbeisehnen.
Durch die Integration der Betreibergesellschaft
in den Hotelnamen ist dieser sowohl im Logo als
auch in sonstigen Nennungen des Hauses omnipräsent und aus Marketing-technischen Gründen bestimmt von Vorteil.
Ansonsten ist der Breidenbacher Hof – aller Tradition zum Trotz – auf den gängigen sozialen
Medien mit aktuellem Inhalt vertreten. Die
Gast-Kommunikation verläuft größtenteils auf
einem professionellen, stets freundlichen und
diskreten Niveau – zumindest meistens, wie der
Tester feststellen konnte. Aber: Dass die aktuelle
Gästeliste auf dem Schreibtisch des Personal Assistant bei dessen Abwesenheit für jeden Gast
einsehbar war, ist nicht sehr diskret und entspricht bestimmt nicht den internen Richtlinien
des Hauses. Ebenfalls ist das laute Erwähnen der
Rechnungshöhe beim Check-out in Anwesenheit anderer Gäste ebenfalls sehr indiskret.
Auch fehlt im Hotel hier und da eine individuelle
und persönliche Note. So gibt es weder eine persönliche Willkommensnachricht, noch eine kleine, nette Besonderheit auf dem Zimmer. Und die
E-Mail mit Bitte um Bewertung nach dem Aufenthalt ließ sogar die Anrede gänzlich vermissen.
Individuelle Gespräche mit dem Gast erfolgten
nur auf Anstoß des Gastes hin. Das Haus bleibt
in diesem Bereich deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurück.
Erreichter Wert: 60 %
AHGZ und Treugast nehmen einmal im
Monat ein Hotel unter die Lupe. Das
Augenmerk liegt dabei auf den folgenden
sieben Kriterien: Gebäude, Design, Mitarbeiter, Zimmerausstattung und -angebot, Essen und Trinken, Zusatzleistungen und Kommunikation. Bewertet
wird beispielsweise, ob das Design den
Anforderungen an das Produkt entspricht.
Außerdem wichtig: Stehen die Mitarbeiter
hinter dem Konzept? Wie ist der Service?
Die Kriterien werden unter zwei entscheidenden Gesichtspunkten betrachtet:
Erwartung und Erfahrung.
Bei den Kriterien werden jeweils die
Erwartungen des Gastes an das Hotel mit
der tatsächlichen Erfahrung vor Ort abgeglichen. Es entsteht somit ein komplettes
Bild zwischen der Außendarstellung des
Hotels und der tatsächlichen Leistung am
Gast. Wieviel Prozent der möglichen
Punktezahl das Hotel erzielt, steht hinter
den Kriterien und zusammengefasst am
Ende des Tests. Jedes Hotel erhält am Ende
ein Rating. Das Rating reicht von AAALiga
der Champions bis C Zurück auf Los.
Dem Test liegt der bekannte Treugast
Mystery-Check zugrunde. Dieses Beratungsprodukt bewertet außer allgemeinen
Kriterien vor allem das Hotelkonzept. Die
Besonderheit eines Konzepts kann so,
losgelöst von der funktionalen Seite, betrachtet werden. Der Test hat zudem den
Anspruch, überdrehte oder konzeptionelle
Ideen zu beleuchten. Ein besonderer Service: Für die getesteten Häuser besteht die
Möglichkeit einer Nachbesprechung mit
den Testern.
Anzeige
Gesamtergebnis: Top Performer (AA)
Gebäude
100 %
Design
100 %
Mitarbeiter
50 %
Zimmerausstattung
90 %
Essen & Trinken
95 %
Zusatzleistungen
100 %
Kommunikation
60 %
Ergebnis
85 %
AAA > 90 % = Liga der Champions
AA > 80 % = Top-Performer
A > 70 % = Perfomer
BBB > 60 % = Hoffnungsträger
BB > 50 % = Fragezeichen
B > 40 % = Low-Performer
CCC > 30 % = Anfänger
CC > 20 % = Fragwürdig
C > 10 % = Zurück auf Los.
Der Breidenbacher Hof setzt sich mit seiner
Anspruchshaltung, Gästen einen „legendären
Luxus“ und „persönlichen Service“ im Herzen
Düsseldorfs zu bieten, selbst sehr hohe Maßstäben. Wie der aktuelle Hoteltest ergeben hat, sind
diese in einigen Bereichen vielleicht etwas zu
hoch gegriffen. Insbesondere die persönliche
Dienstleistung fällt einige Male deutlich geringer
als erwartet aus. Zum Beispiel der vielfach angespriesene Personal Assistant, den der Tester
leider so gut wie nie angetroffen hat und der sich
darüber hinaus noch einige Fauxpas leistete. Gefehlt hat hin und wieder auch die persönliche
Note. So gehört zum Beispiel eine personalisierte
Willkommensnachricht in einem Luxushotel
einfach dazu.
Insgesamt gibt es jedoch nichts, was man nicht
ändern kann. Das Hotel mit seiner ereignisreichen Geschichte erreicht trotz einiger Minuspunkte die Bewertung als Top-Performer und
rangiert damit auch im Hoteltest unter den deutschen Spitzenhotels.
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