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01/2015 INFO-CENTER Soziale Parameter gültig ab 1. Januar 2015 (Index 775,17) WWW.LCGB.LU I BLOG.LCGB.LU I [email protected] Sprechstunden: Büros: Luxemburg, Esch/Alzette, Ettelbrück, Thionville 8:30 - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:00 Uhr Montags bis Freitags (Mittwoch Nachmittag geschlossen) (+352) Hotline: 49 94 24 222 8:30 - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:00 Uhr Montags bis Freitags E-mail: [email protected] Seit Jahren unterscheidet der LCGB sich durch die Qualität seines persönlich zugeschnittenen Beratungsdienstes im Sozial- und Arbeitsrecht von anderen Gewerkschaften. Unser Team von Beratern bietet in den verschiedenen Büros des LCGB jedem Mitglied in mehreren Sprachen eine Individualberatung an. Jeder Berater des LCGB leistet Hilfe und Beistand oder begleitet arbeits- und sozialrechtliche Streitfälle. Es ist selbstverständlich, dass wir unseren Mitgliedern einen qualitativen Kundendienst anbieten, da für den LCGB der Mensch im Mittelpunkt steht. Daraus schließt sich, dass alle unsere angebotenen Dienste aufgrund der Bedürfnisse unserer Mitglieder entwickelt und regelmäßig angepasst werden. Im Laufe der Zeit werden somit neue Dienste neben den bereits bestehenden hinzukommen. Unsere LCGB-Beratungsbüros, die kürzlich in „INFO-CENTER“ umbenannt wurden, befinden sich in Reichweite der größten Städte Luxemburgs (Luxemburg, Esch/Alzette, Ettelbrück) sowie in der Großregion (Trier, Merzig, Thionville). Sie können in diesem einfachen und praktischen Ratgeber unsere Büros, unser Berater-Team sowie alle Dienstleistungen des „INFO-CENTER“ nachschlagen. Wir sind der Überzeugung, dass das gewerkschaftliche Engagement durch eine konstante Verbesserung der Dienstleistungen des LCGB begleitet werden muss. Die Dienstleistungen für unsere Mitglieder wurden somit ergänzt durch „Medicis Hospi“. Dieses neue Konzept steht nicht in Konkurrenz zur CMCM und ermöglicht es den Betroffenen sich in ganz Europa in einem Krankenhaus ihrer Wahl operieren zu lassen und diese ohne vorhergehende Erlaubnis der CNS. Patrick DURY Nationalpräsident 3 DIE LEISTUNGEN DES INFO-CENTER Informationen, Beratung, Hilfe und Unterstützung Kostenlose juristische Beratung in allen arbeits- und sozialrechtlichen Fragen. Kostenlose Beratung und Informationen in mehreren Sprachen (Luxemburgisch, Französisch, Deutsch, Englisch, Portugiesisch und Italienisch) in folgenden Bereichen: - Arbeitsrecht; - Kranken-und Mutterschaftsversicherung– CNS; - Rentenversicherung – CNAP; - Unfallversicherung – AAA; - Familienzulagen – CNPF; - Arbeitslosigkeit - ADEM; - Wohlfahrt – FNS; - Pflegeversicherung - A.D. Kostenlose Unterstützung und Beratung für die Steuererklärung. Beratung und Information rund um die Rente (Analyse der Laufbahn, Simulation, Ausrechnung der Rente). Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen für: - Die Erziehungszulage; - Die Alters-, Invaliden-, Hinterbliebenen-, Waisenrente; - Den Elternurlaub; - Die Familienzulagen. Kostenlose Publikationen zum Arbeits- und Sozialrecht. Zusammenarbeit mit der CSC Unterstützung und kostenloser Rechtsbeistand, einschließlich der kostenlosen Bereitstellung eines Anwalts in Luxemburg (nach einem Karenzjahr) für belgische Grenzgänger mit doppelter Mitgliedschaft LCGB/CSC. Zusammenarbeit mit der INAS/CISL Die angeboten Leistungen beziehen sich auf: 4 - Alters- sowie Invalidenrente und Hinterbliebenenrente; - Überprüfung der Sozialversicherungsbeiträge; - Familienzulagen; - Arbeitslosigkeit; - Arbeitsunfall und Berufskrankheiten; - Rückkehr nach Italien und regionale Rechtsvorschriften. DIE BERATER DES INFO-CENTER Luxemburg Maria MENDES Verantwortliche des INFO-CENTER Tel: +352 49 94 24-322 Fax: +352 49 94 24-249 Email: [email protected] Miguel CAMPOS PAIXÃO Berater INFO-CENTER Tel: +352 49 94 24-330 Fax: +352 49 94 24-249 Email: [email protected] Caroline FISCHER Beraterin INFO-CENTER Tél: +352 49 94 24-309 Fax: +352 49 94 24-249 Email: [email protected] Shirley HAUSCHILD Beraterin INFO-CENTER Tel: +352 49 94 24-323 Fax: +352 49 94 24-249 Email: [email protected] 5 Ettelbrück Sonia DA SILVA Beraterin INFO-CENTER Tel: +352 81 90 38-21 Fax: +352 81 90 38-49 Email: [email protected] Stéphanie WAGNER Beraterin INFO-CENTER Tel: +352 81 90 38-20 Fax: +352 81 90 38-49 Email: [email protected] Esch/Alzette Rafael RODRIGUES Berater INFO-CENTER Tel: +352 54 90 70-302 Fax: +352 54 90 70-200 Email: [email protected] Astrid ROLZ Beraterin INFO-CENTER Tel: +352 54 90 70-301 Fax: +352 54 90 70-200 Email: [email protected] Thionville Paola VILASI Beraterin INFO-CENTER Tel: +33 (0) 3 82 86 40 70 Fax: +33 (0) 3 82 86 15 19 Email: [email protected] 6 DIE BÜROS DES INFO-CENTER Luxemburg Adresse: 11, rue du Commerce L-1351 Luxembourg Tel.: Fax: Sprechstunden: +352 49 94 24-1 +352 49 94 24-249 Montag bis Freitag: 8:30-12:00 Uhr und 13:00-17:00 Uhr (Mittwoch Nachmittag geschlossen) Esch/Alzette Adresse: 1-3, Grand-rue L-4132 Esch/Alzette Tel: Fax: Sprechstunden: +352 54 90 70-1 +352 54 90 70-200 Montag bis Freitag: 8:30-12:00 Uhr und 13:00-17:00 Uhr (Mittwoch Nachmittag geschlossen) Ettelbrück Adresse: 47, avenue John F. Kennedy L-9053 Ettelbruck Tel: Fax: +352 81 90 38-1 +352 81 90 38-49 Sprechstunden: Montag bis Freitag: 8:30-12:00 Uhr und 13:00-17:00 Uhr (Mittwoch Nachmittag geschlossen) Donnerstag Nachmittag: 14:00-17:00 Uhr 7 Düdelingen Adresse: Résidence Roxy 7-9, rue du Commerce L-3450 Dudelange Tel: Fax: +352 51 19 61 +352 26 56 84 77 Sprechstunden:Mittwoch: 8:30-12:00 Uhr Differdingen Adresse: 25, rue Adolphe Krieps L-4605 Differdange Tel: Fax: +352 58 82 89 +352 26 58 04 63 Sprechstunden: Dienstag, Donnerstag und Samstag: 9:00-12:00 Uhr Wiltz Adresse: 2, rue Hannelanst L-9544 Wiltz Tel: Sprechstunden: 8 +352 95 00 89 Donnerstag: 8:30-11:30 Uhr BÜRO WASSERBILLIG Unser Berater Reinaldo Campolargo hilft und berät Sie bei Problemen im Berufsleben, informiert und unterstützt bei Fragen über Sozialversicherungen, Arbeitsrecht und Sozialrecht (auch in portugiesischer Sprache). Das Regionalbüro LCGB ist gleich neben dem Bahnhof in Wasserbillig. Parkplätze sind nur ein paar Meter vom Büro entfernt. Reinaldo CAMPOLARGO Place de la Gare L-6650 Wasserbillig Tel: Email: +352 621 262 010 [email protected] Beratung in portugiesischer Sprache: Donnerstag: 17:30-19:30 Uhr 9 GRENZGÄNGERBÜROS Thionville Adresse: 1, place Marie Louise F-57100 Thionville Tel: Fax: Sprechstunden: +33 (0) 3 82 86 40 70 +33 (0) 3 82 86 15 19 Montag bis Freitag: 8:30-12:00 Uhr und 13:00-17:00 Uhr (Mittwoch Nachmittag geschlossen) Trier Adresse: Schönbornstrasse 1 D-54295 Trier Tél: Fax: Sprechstunden: +49 (0) 651 460 87 641 +49 (0) 651 460 87 642 Dienstag und Donnerstag: 10:00-16:00 Uhr Merzig Adresse: Saarbrückerallee 23 D-66663 Merzig Tel: Fax: Sprechstunden: 10 +49 (0) 6861 93 81 778 +49 (0) 6861 93 81 785 Dienstag: 9:00-12:00 Uhr und 13:00-16:00 Uhr Zwei Gewerkschaften im Dienste der Grenzgänger Seit über 25 Jahren, arbeiten die Gewerkschaften LCGB und CSC zusammen, um die Interessen der belgischen Grenzgänger zu verteidigen die im Großherzogtum Luxemburg arbeiten und bietet Ihnen an: 1. Gleichzeitigen Beitritt zum LCGB und der CSC über einen einzigen Gewerkschaftsbeitrag; 2. eine Reihe von gemeinsamen Diensten sowie sozialen und juristischen Beistand; 3. Viele juristische Sprechstunden; 4. Gemeinsames politisches Handeln, um die Interessen der Grenzgänger über die Grenzgängerkommission zu verteidigen. Doppelte Mitgliedschaft Die Gewerkschaften LCGB und CSC arbeiten eng zusammen, um in beiden Ländern Ihre Interessen im Hinblick auf das Arbeitsrecht, das Steuerrecht und gegenüber den Sozialversicherungsinstitutionen zu wahren. Das Kooperationsabkommen zwischen LCGB und CSC bietet den Grenzgängern eine doppelte Mitgliedschaft an. Indem Sie einen einmaligen Mitgliedsbeitrag zahlen, kommen Sie in den Genuss von den Angeboten beider Gewerkschaften, genauer gesagt: • Kostenloser juristischer Beistand; • Informationen, Hilfe und Eingreifen unserer zuständigen Abteilungen in allen Ihren administrativen Schritten (Familienzulagen, Renten, Krankenkasse, …); • Sie wahren Ihre Rechte in Belgien (Arbeitslosengeld, Gesund heitspflege, …); • Die Verteidigung Ihrer Interessen dank unserer Grenz gängerkommission. Mehr als 7 000 Grenzgänger haben bereits die doppelte Mitgliedschaft der Gewerkschaften CSC und LCGB. Warum nicht auch Sie? 11 CSC GRENZGÄNGERDIENST Arlon Pierre CONROTTE Verantwortlicher des Grenzgängerdienstes CSC Tel: +32 (0) 63 24 20 40 GSM: +32 (0) 498 97 92 31 Email: [email protected] Sankt-Vith Rebecca PETERS Überberufliche Sekretärin Tel: +32 (0) 87 85 99 32 / 99 33 Fax: +32 (0) 87 852 99 35 Email: [email protected] UNSERE INTERNETSEITEN FÜR GRENZGÄNGER www.lcgb.be www.lcgb.de www.lcgb.fr 12 BÜROS CSC Arlon Adresse: 1, rue Pietro-Ferrero B-6700 Arlon Tel: Sprechstunden: +32 (0) 63 24 20 40 +32 (0) 63 24 20 20 Montag - Freitag: 9:00-12:00 Uhr Donnerstag: 16:00-18:00 Uhr Bastogne Adresse: 12, rue Pierre Thomas B-6600 Bastogne Tel: +32 (0) 63 24 47 20 Sprechstunden:Montag: 16:00-18:00 Uhr Malmedy Adresse: 39, route de Falize B-4960 Malmedy Tel: +32 (0) 87 85 99 52 Sprechstunden:Dienstag: 14:00-18:00 Uhr Sankt-Vith Adresse: 16, rue du Couvent B-4780 Saint-Vith Tel: Sprechstunden: +32 (0) 87 85 99 32 +32 (0) 87 85 99 39 Montag: 14:00-18:00 Uhr Freitag: 9:00-12:00 Uhr 13 INAS / CISL INAS (Institut National d’Assistance Sociale) ist eine Dienstleistung angeboten von einer der wichtigsten Gewerkschaften in Italien: der CISL. INAS bietet kostenlose Beratung für italienische Arbeiter in Italien und weltweit an. Die Büros der INAS sind für alle Gastarbeiter und Emigranten zugänglich. Die INAS ist in allen italienischen Städten vertreten. Zusätzlich unterstützt und verteidigt die INAS im Ausland lebende Italiener, besonders in den wichtigsten Auswanderungsländern, in Europa, in Nord- und Südamerika und in Australien. Im Großherzogtum Luxemburg arbeiten die INAS und die CISL mit der luxemburgischen Gewerkschaft LCGB zusammen. Sprechstunden finden zwei Mal im Monat im LCGB statt. Die angeboten Leistungen beziehen sich auf: - Alters- sowie Invalidenrente; - Hinterbliebenenrente; - Überprüfung der Sozialversicherungsbeiträge; - Familienzulagen; - Arbeitslosigkeit; - Arbeitsunfall und Berufskrankheiten; - Rückkehr nach Italien und regionale Rechtsvorschriften. Mario PADUANELLI Verantwortlicher INAS-Luxemburg Tel: +352 49 94 24-317 GSM: +32 476 70 26 08 Email: [email protected] 14 KOMPLEMENTARMEDIZIN Der LCGB schließt sich weiterhin dem Pilotprojekt in Komplementarmedezin der AIDA an, durch das verschiedene Leistungen, die nicht von der Krankenversicherung übernommen werden, zurückerstattet werden. Was erstatten wir zurück? Derzeit erstatten wir Ihnen einen Teil der entstandenen Behandlungs- / Beratungskosten von in Luxemburg anerkannten Osteopathen, Chiropraktikern und Ernährungsberatern. Desweitern beteiligen wir uns an den Kosten verschiedener Dienstleistungen des ZithaGesondheetszentrum, als da wären Gesundheitskochkurse, Autogenes Training, Burnout Prävention, Hilfe beim Aufhören mit dem Rauchen, Biofeedback, psychologische Beratungen, Entspannungskurse, Hypnosebehandlungen, usw. Einzelheiten auf www.aida.lu/gesondheetszentrum-zitha-2 Wieviel erstatten wir? Die Rückerstattung beträgt normalerweise pro Konsultation 50 % des Rechnungbetrags bis zu einem Maximum von 30 €. Die Anzahl der erstatteten Rechnungsbeträge ist auf maximal 4 pro Haushalt und Trimester begrenzt. Die Besonderheiten der Rückerstattung der Leistungen des ZithaGesondheetszentrum sind zu finden in der Tabelle auf www.aida.lu/gesondheetszentrum-zitha-2 Wer ist versichert? Jedes Mitglied des LCGB, das den Beitrag von 17,63 € bezahlt, und seine Familie. Wie ist die Rückerstattung zu beantragen? Nachdem Sie auf der Rückseite des Originals Ihrer Rechnung folgende Daten angegeben haben: Name des Mitglieds, Bankdatden, und Sozialversicherungsnummer (oder wenigstens das Geburtsdatum), müssen Sie lediglich diese Rechnung sowie den Zahlungsbeleg an folgende Adresse senden: AIDA Aktion Komplementarmedizin B.P. 1813 L-1018 Luxemburg Wann erfolgt die Rückerstattung? Die Rückerstattungen erfolgen trimestriell, d.h. AIDA sammelt alle Anfragen während einem Trimester und erstattet den jeweiligen Betrag 15 Tage nach Ende des Trimesters. CONTACT Tél.: Email: Fax: 26 18 73 - 13 [email protected] 26 18 73 - 14 15 DIE BESTE PFLEGE FÜR SIE, ÜBERALL IN EUROPA ! Stets darauf bedacht seinen Mitgliedern konkrete und nützliche Vorteile zu bieten, hat der LCGB eine Partnerschaft mit Foyer abgeschlossen und bietet Ihnen eine leistungsfähige Lösung für eine komplette Kostenübernahme ihrer Krankenhausaufenthalte in Europa*: medicis hospi. Der Mensch im Mittelpunkt. 16 IHRE VORTEILE medicis hospi ergänzt sinnvollerweise die Leistungen der Gesundheitskasse (CNS) und der Caisse Médico-Chirurgicale Mutualiste (CMCM) und bietet Ihnen somit eine optimale Gesundheitsversicherung. Dank medicis hospi kommen Sie in den Genuss folgender Vorteile: • Freie Auswahl des Krankenhauses in ganz Europa; • Kostenübernahme der medizinischen Behandlungen in Bezug auf den stationären Eingriff 30 Tage vor der OP und 90 Tage danach; • Erste Klasse im Krankenhaus inklusive; • In den meisten Fällen direkte Kostenübernahme bei der stationären Einweisung • Keine Wartezeiten; • Aufnahme nach einfacher Gesundheitsbescheinigung; medicis hospi übernimmt selbst die Kosten bei fehlender Zusage für die Auslandsbehandlung seitens der CNS. EIN SOLIDER PARTNER Damit Sie in den Genuss von qualitativ hochwertigen Dienstleistungen kommen, hat der LCGB sich mit Groupe Foyer einen renommierten Partner ausgesucht. Die Stärken von Foyer: • Marktführer im Versicherungsbereich in Luxemburg • Stabilität, Expertise und ein Aktionariat in luxemburgischer Familienhand • Komplette Palette an Versicherungs- und Finanzprodukten • Gezieltes Angebot im Gesundheitsbereich, das alle Ihre Bedürfnisse abdeckt • Ein Netzwerk an professionellen Agenten, die Sie persönlich beraten * mit Ausnahme von Luxemburg und dem Land, wo Sie Ihren Wohnsitz haben, ausser im Falle eines Umfalls 17 PRAKTISCHE HINWEISE medicis hospi ergänzt sinnvollerweise die Leistungen der Gesundheitskasse (CNS) und der Caisse Médico-Chirurgicale Mutualiste (CMCM) und bietet Ihnen somit eine optimale Gesundheitsversicherung. medicis hospi kann durch jedes LCGB-Mitglied, für sich selbst und für seine Familien-angehörigen abgeschlossen werden! Die medicis hospi Prämie ist sehr wettbewerbsfähig, wie die nachfolgenden Beispiele zeigen: FAMILIENSTAND MONATSBEITRAG (pro Familie) Single mit 23 Jahren 20,46€ Paar ohne Kinder (Erwachsene von 26 & 28 Jahren ) 44,60€ Familie : Eltern 30 & 31 Jahren, Kind von 1 Jahr 52,36€ Familie : Eltern 35 & 40 Jahren, Kinder 9 & 12 Jahren 65,19€ Familie : Eltern 40 & 45 Jahren, Kinder 8, 12 & 16 Jahren 78,07€ Einzelperson von 50 Jahren 36,64€ Einzelperson von 65 Jahren 52,02€ Die Beiträge werden auf Basis des Eintrittsalters jeder Person berechnet. Die Versicherungsprämie kann gemäß Artikel 111 LIR als Sonderausgabe in der Steuererklärung abgesetzt werden. Ab dem 2. Jahrestag des Abschlusses der medicis hospi Versicherung, können Sie, wenn Sie wollen, auf das Komplettprodukt medicis (standardmäßige Gesundheitsversicherung) von Foyer umsteigen. Die Prämie berechnet sich auf Basis Ihres Einstiegsalters in medicis hospi. 18 INTERESSIERT ? Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte einen Foyer Agenten. Sollten Sie keinen Foyer Agent kennen, besteht die Möglichkeit unter der Telefonnummer +352 437 43 44 mit einem Foyer Berater verbunden zu werden. Jeden Donnerstag von 9 Uhr bis 11 Uhr werden in der LCGB-Zentrale (11, rue du Commerce L-1351 Luxembourg) von Frau Nathalie LACAFFE (email: [email protected]) Sprechstunden angeboten. Besuchen Sie auch unsere Internetseite : www.lcgb.lu /de/medicis-hospi Der Mensch im Mittelpunkt. 19 HOLEN SIE SICH DAS LCGB INFO-CENTER IN IHRE WESTENTASCHE Erklären, diskutieren, überzeugen und informieren. So lautet die Kommunikationsphilosophie des LCGB. Aus diesem Grund bietet der LCGB mittlerweile eine kostenlose App für Smartphones an. Erhältlich für iPhone und Android, bietet Ihnen die App „LCGB News“ eine breite Palette an nützlichen Informationen. Die App ist mehrsprachig und bietet Ihnen je nach ihrer Wahl alle Informationen auf Französisch, Deutsch, Englisch oder Luxemburgisch an. Insbesondere hervorzuheben ist die Rubrik „INFO-CENTER“ der LCGB-App. Die App „LCGB-News“ vereinfacht Ihnen der Kontakt mit dem LCGB-INFO CENTER indem sie ganz einfach mit ein paar Klicks folgende praktische Informationen aufrufen können: • • • Kontaktdaten der INFO-CENTER-Büros oder der jeweiligen INFO-CENTER-Berater, Überblick der verschiedenen Dienstleistungen des LCGB-INFO-CENTER, Direkte Anwahl der verschiedenen INFO-CENTER Broschüren. Darüber hinaus ermöglicht die Telefonapp „LCGB News“ es Ihnen ebenfalls sich einfach und unkompliziert über gewerkschafts- und sozialpolitische Themen zu informieren: • • • • • 20 • LCGB-Newsletter „Spotlight“, LCGB-Broschüren, LCGB-Magazin „Soziale Fortschrëtt, Videos zu Aktualitätsthemen, wichtige Termine, usw. DIE SOZIALEN PARAMETER Um der steigenden Nachfrage nach Informationen seitens unserer Mitglieder gerecht zu werden, haben wir die Sozialen Parameter in dieser Broschüre zusammengefasst. Davon ausgehend, dass jemand der gut informiert ist, weniger Probleme hat sich zurechtzufinden, ergänzt diese Broschüre eine ganze Serie von Publikationen, welche der LCGB seinen Mitgliedern bereits anbietet. Nicht zu vergessen, dass unsere Berater des „INFO-CENTER“ Ihnen für weitere Erklärungen oder auch Beratungen zur Verfügung stehen. Diese Ausgabe ist eine generelle Kurzinformation über die sozialen Leistungen in Luxemburg und erfasst nicht alle Aspekte der einzelnen Gesetze und ersetzt nicht die gesetzlichen Texte. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen und stehen Ihnen weiterhin zur Verfügung. Christophe KNEBELER Beigeordneter Generalsekretär Verantwortlicher für die Sozialpolitik Quellen:IGSS, CNPF, CNAP, CNS, ADEM, Fonds National de Solidarité sowie verschiedene andere Quellen. 21 INHALTSVERZEICHNIS Der Arbeitsvertrag Die Beschäftigung von Schülern und Studenten Der soziale Mindestlohn und Naturalleistungen Die Familienzulagen Die Sonderzulage für behinderte Kinder Die Schulanfangszulage Die Erziehungszulage Der Elternurlaub Der Sonderurlaub aus familiären Gründen Die Geburtenzulage Die Mutterschaftszulage Die Zulagen für Grenzgänger Die Sozialbeiträge Die Pensionsbeiträge und die Pflegeversicherungsbeiträge Die Pflegeversicherung Das garantierte Mindesteinkommen Die Arbeitslosenunterstützung Die Krankenversicherung Das Krankengeld Die Berufsunfähigkeit und die berufliche Wiedereingliederung Die Invalidenrente Die Hinterbliebenenrente Der Vorruhestand (Préretraite) Die Altersrente Die Jahresendzulage Die Erziehungspauschale Die Mindestrente im allgemeinen Rentensystem Die Indexentwicklung Nützliche Adressen 22 23-24 25 25-26 27-28 28 28-29 29-30 30-32 32-33 33 34 34 35 36 37 37-38 38-40 41-42 43 44-45 45-46 47-49 49-50 50-54 54 54-55 56 57 58 DER ARBEITSVERTRAG Der Arbeitsvertrag mit unbefristeter Dauer, die Auflösung, die Kündigungsfrist und die Abgangsentschädigung: Die Kündigung Der Arbeitgeber muss durch Einschreibebrief oder durch ein empfangsbestätigtes Schreiben die Kündigung vornehmen. Das Vorgespräch Wenn ein Arbeitgeber mehr als 150 Arbeitnehmer beschäftigt und ein Arbeitnehmer entlassen werden soll, muss er zuerst durch Einschreibebrief oder durch ein empfangsbestätigtes Schreiben den Arbeitnehmer zu einem Vorgespräch vorladen und die Gründe der Vorladung angeben. Die Kündigungsfrist Der Arbeitnehmer oder Arbeitgeber, welcher einen unbefristeten Arbeitsvertrag kündigt, muss die gesetzlich vorgeschriebenen Fristen einhalten, d.h. vor dem 1ten, bezw. vor dem 15ten des Kündigungsmonats. Kündigung durch Dienstalter Kündigungsfrist Arbeitgeber weniger als 5 Jahre mehr als 5 Jahre mehr als 10 Jahre 2 Monate 4 Monate 6 Monate Arbeitnehmer weniger als 5 Jahre mehr als 5 Jahre mehr als 10 Jahre 1 Monat 2 Monate 3 Monate 23 Die Abgangsentschädigung Der Arbeitnehmer mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag und welcher vom Arbeitgeber gekündigt wird, hat Recht auf Entschädigung entsprechend seinem Dienstalter. Der Gesetzgeber sieht 2 Möglichkeiten vor: Dienstalter wenigstens wenigstens wenigstens wenigstens wenigstens wenigstens 5 Jahre 10 Jahre 15 Jahre 20 Jahre 25 Jahre 30 Jahre Entschädigung 1 Monatsgehalt 2 Monatsgehälter 3 Monatsgehälter 6 Monatsgehälter 9 Monatsgehälter 12 Monatsgehälter Im 2ten Fall sieht das Gesetz zwei Möglichkeiten vor, wenn der Arbeitgeber weniger als 20 Leute beschäftigt. Der Arbeitgeber hat die Wahl: 1) Die Entschädigungen zu zahlen wie in den vorhergehenden Tabelle angegeben oder 2) eine verlängerte Kündigungsfrist zu wählen. In diesem Fall ersetzt die verlängerte Kündigungsfrist auch die Abgangsentschädigungen. Dienstalter wenigstens wenigstens wenigstens wenigstens wenigstens wenigstens 24 5 Jahre 10 Jahre 15 Jahre 20 Jahre 25 Jahre 30 Jahre Verlängerte Kündigungsfrist 5 Monate 8 Monate 9 Monate 12 Monate 15 Monate 18 Monate DIE BESCHÄFTIGUNG VON SCHÜLERN UND STUDENTEN Der Arbeitgeber, welcher einen Schüler oder Studenten beschäftigt, muss ihm einen Lohn zahlen, der gestaffelt nach Alter, und im Verhältnis zum sozialen Mindestlohn (SML) steht. Der Mindestlohn für Schüler und Studenten ist wie folgt: Alter ab vollendete 18 Jahre 17-18 Jahre 15-17 Jahre SML für Schüler und Studenten €/pro Monat SML für Schüler und Studenten €/pro Stunde 1 538,37 € 1 230,70 € 1 153,78 € 8,8923 € 7,1138 € 6,6692 € % zum SML 80 % 80 % von 80 % 75 % von 80 % Der Schüler- oder Studenten-Vertrag kann maximal 2 Monate während 12 Monaten betragen. Für die Beschäftigung von Schülern und Studenten werden keine Krankenkassen und keine Rentenkassenbeiträge bezahlt. Allerdings bezahlt der Arbeitgeber für den Schüler oder Studenten Beiträge für die gewerbliche Unfallversicherung. DER SOZIALE MINDESTLOHN UND NATURALLEISTUNGEN a) Der Soziale Mindestlohn für nicht qualifizierte Arbeitnehmer: Alter ab vollendete 18 Jahre 17-18 Jahre 15-17 Jahre Monatslohn Stundenlohn In Prozente 1 922,96 € 1 538,37 € 1 442,22 € 11,1154 € 8,8923 € 8,3365 € 100 % 80 % 75 % b) Qualifizierter Arbeitnehmer 120 % SML Monatslohn: 2 307,56 € Stundenlohn: 13,3385 € 25 Beschreibung von qualifizierten Arbeitnehmern Als qualifizierter Arbeitnehmer gilt: 1. Der Lohnempfänger der einen Beruf ausübt, welcher eine qualifizierte Berufsausbildung voraussetzt, normalerweise eine Ausbildung mit einem offiziellen Diplom. Als offizielle Zertifikate sind, die vom Staat anerkannten Zertifikate zu betrachten, welche gleichwertig sind mit dem CATP (von der technischen Berufsschule ausgestelltes Zertifikat). 2. Der Inhaber eines Zertifikats dem die manuelle Kapazität bestätigt (CCM) wurde und der wenigstens 2 Jahre in diesem Beruf gearbeitet hat. 3. Ein Arbeiternehmer ohne Zertifikat, der aber wenigstens 10 Jahre Berufserfahrung nachweisen kann. 4. Der Arbeiternehmer, der die Berufslehre nicht durch ein offizielles Zertifikat abschließen konnte, der aber wenigstens 6 Jahre in dem Beruf gearbeitet hat, und gewisse technische Kenntnisse nachweisen kann. Gegenwert der Naturalleistungen Wird einem Arbeitnehmer Kost und/oder Logis gewährt, gelten für diese Naturalleistungen ein Gegenwert in EUR von: pro Monat pro Tag Vollpension + Zimmer Vollpension Halbpension Zimmer 150 € 5€ 135 € 4,50 € 75 € 2,50 € 20 € -€ Die Beträge sind nicht indexiert und werden von der Steuerverwaltung festgesetzt. 26 DIE FAMILIENZULAGEN Das Kindergeld nach Anzahl der Kinder (pro Monat) (gültig bis Mitte 2015) Anzahl der Kinder pro Kind Total Gruppe 1 Kind 2 Kinder 3 Kinder 4 Kinder 5 Kinder 185,60 € 220,36 € 267,58 € 185,60 € 440,72 € 802,74 € 1 164,56 € 1 526,38 € Ab 5 Kinder wird das Kindergeld um 361,82 € erhöht. Die Kindergeldzulagen abhängig vom Alter (gültig bis Mitte 2015) Die oben angeführten Beträge werden, je nach Alter des Kindes, wie folgt aufgestockt: a) für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren 16,17 € (pro Monat) b) für Kinder von 12 Jahren und mehr 48,52 € (pro Monat) Familienbeihilfen werden in der Regel für unterhaltsberechtigte Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr gewährt. Bei körperlichen oder geistigen Gebrechen ohne Altersgrenze. Grenzgänger erhalten je nach der persönlichen Situation entweder das gesamte Kindergeld von Luxemburg oder gegebenenfalls die Differenz des Kindergeldes von der luxemburgischen Kindergeldkasse. Seit dem 1. Oktober 2010 haben Schüler, welche hauptamtlich und vor Ort folgende Ausbildungen tätigen, Recht auf Kindergeld bis zum Alter von höchstens 27 Jahren: - Sekundarunterricht im Grossherzogtum Luxemburg. - Technischer Sekundarunterricht im Grossherzogtum Luxemburg, welcher folgende Untersparten beinhaltet: * Die technische Ausbildung, mit unter anderen den Gesundheitsund Sozialberufen, welche mit einem technischen Abitur abgeschlossen werden; * Die Technikerausbildung, die mit dem Technikerdiplom abgeschlossen wird; * Die berufliche Ausbildung (Lehre), die durch die Gesellenprüfung (CATP) abgeschlossen wird; 27 - Nicht luxemburgische Studien, die auf derselben Stufe stehen und zu einem gleichwertigen Diplom führen. Folgende Studien geben kein Anrecht: - Abendkurse; - Fernkurse; - Eine Lehre im Ausland wenn der Lehrling dadurch sozialversichert ist. Dieser hat dann nämlich den Statut eines Erwerbstätigen und unterliegt auf Grund der Sozialreglementierung der europäischen Gemeinschaft so ausschließlich der Gesetzgebung des betreffenden Landes. DIE SONDERZULAGE FÜR BEHINDERTE KINDER Die Sonderzulage für behinderte Kinder ist eine finanzielle Hilfe für die zusätzlichen Ausgaben. Jedes Kind, das eine körperliche oder geistige Behinderung von wenigstens 50 % gegenüber einem gesunden Kind gleichen Alters aufweist, hat Recht auf eine Sonderzulage. Die Sonderzulage beträgt monatlich 185,60 €. DIE SCHULANFANGSZULAGE (gültig bis Mitte 2015) Die Schulanfangszulage dient dazu den Eltern eine finanzielle Hilfe zukommen zu lassen für Unkosten, die durch den Schulanfang entstehen. Ab dem 1. Grundschuljahr hilft die einmal jährlich gezahlte Schulanfangszulage die steigenden Unkosten, die zum Schulanfang und mit dem Schulalter entstehen, zu tragen. Sie wird für jedes Kind gewährt das zur Schule geht und Anspruch auf Kindergeld hat. Die Schulanfangszulage wird Kindern, die wenigstens 6 Jahre alt sind gewährt, mit unterschiedlichen Steigerungen je nach Anzahl der Kinder im Haushalt (siehe Tabelle auf Seite 30). Die Zulage wird einmal pro Jahr im Monat August ausbezahlt. Sie wird grundsätzlich ausbezahlt für alle Kinder, welche Kindergeldempfänger sind und die Altersbestimmungen erfüllen. Die Kinder, welche zum 1. Schuljahr zugelassen werden ohne am Schulanfang das Alter von 6 Jahren erreicht zu haben, erhalten die Zulage nur auf Antrag hin. 28 Die Zulagen sind wie folgt festgesetzt: Kind(er) im Haushalt 6 - 11 Jahre mehr als 12 Jahre für 1 Kind für 2 Kinder für 3 + mehr Kinder 113,15 € 194,02 € 274,82 € 161,67 € 242,47 € 323,34 € DIE ERZIEHUNGSZULAGE (Abschaffung für Mitte 2015 vorgesehen) Die Erziehungszulage dient dazu den Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder behilflich zu sein. Es handelt sich um eine monatliche Zulage für die Eltern, welche mit einem oder mehreren Kindern von weniger als 2 Jahren, bzw. 4 Jahren ab 3 Kindern im Haushalt. Die Erziehungszulage wird nur einmal gezahlt, auch wenn im Haushalt mehrere Kinder sind. Die Erziehungszulage wird dem Partner zuerkannt, welcher keiner beruflichen Tätigkeit nachgeht und sich hauptsächlich um die Erziehung eines Kindes unter 2, bzw. 4 Jahren kümmert. Wenn beide Eltern arbeiten, haben sie ebenfalls Recht auf die Erziehungszulage wenn das gemeinsame berufliche Halbnettoeinkommen des Haushalts (Bruttoeinkommen abzüglich Sozialbeiträge) die folgenden Einkommen nicht übersteigt. In Betracht gezogen wird das durchschnittliche Monatseinkommen des Steuerjahres vor der Geburt des Kindes, für das die Erziehungszulage beantragt wird. Monatlicher Höchstbetrag: 3 X den SML (n-1), ein Kind im Haushalt 4 X den SML (n-1), 2 oder mehr Kinder im Haushalt 5 X den SML (n-1), 3 oder mehr Kinder im Haushalt 5 768,88 € 7 691,84 € 9 614,80 € Bei Halbtagsbeschäftigung eines Partners wird die Erziehungszulage zur Hälfte gewährt (die wöchentliche Arbeitszeit darf nicht mehr als die normale Halbarbeitszeit sein, d.h. maximum 20 Stunden pro Woche). Wenn beide Partner einer Halbtagsbeschäftigung nachgehen, wird die ganze Erziehungszulage bezahlt, egal wie hoch das Einkommen des Haushalts ist. 29 Dauer der Zahlung Die Erziehungszulage ist geschuldet ab dem 1. Tag des Monats nach dem Mutterschafts- oder Adoptionsurlaub, oder nach dem Recht auf Mutterschaftsurlaub bis ein Kind 2 Jahre alt wird. Sie wird gewährt bis zum 4. Lebensjahr bei 3 und mehr Kindern im Haushalt. Sie wird ebenfalls bis zum 4. Lebensjahr bezahlt wenn ein Kind unter 4 Jahren erzogen wird, für welches die Eltern die Sonderzulage für behinderte Kinder beziehen. Die Erziehungszulage besteht aus folgenden Festbeträgen, unabhängig von der Zahl der Kinder im Haushalt. Aktueller Index 100 % 50 % 485,01 € 242,50 € DER ELTERNURLAUB Anspruch auf Elternurlaub hat jedes Elternteil (Mutter und Vater) für jedes Kind unter 5 Jahren bei Geburt oder Adoption eines Kindes. Dies gilt auch für Grenzgänger. Vater und Mutter haben nur einen Anspruch wenn sie in Luxemburg beschäftigt sind mit einem Arbeits- oder Lehrvertrag oder als Selbstständiger. Außerdem muss man während mindestens einem Jahr in ein und demselben Betrieb beschäftigt sein bevor der Elternurlaub beantragt werden kann. Die Dauer des Urlaubs beträgt: 6 Monate pro Kind für die Mutter und 6 Monate pro Kind für den Vater, bei Halbtagsarbeit jeweils 12 Monate für Vater und Mutter. Beide Eltern dürfen nicht gleichzeitig Elternurlaub nehmen wenn sie vollbeschäftigt sind. Bei Halbtagsbeschäftigung besteht die Möglichkeit sich den Elternurlaub einzuteilen. Der Elternurlaub ist nicht übertragbar, wenn Mutter oder Vater ihren jeweiligen Elternurlaub nicht beanspruchen, verfällt der Elternurlaub. 30 Der Elternurlaub kann nicht in mehreren Teilen genommen werden, muss also zusammenhängend genommen werden. Der Elternurlaub muss / kann wie folgt genommen werden Ein Elternteil muss den Elternurlaub direkt im Anschluß an den Mutterschaftsurlaub oder den „congé d‘accueil“ (im Falle einer Adoption) nehmen. Wird dieser Urlaub nicht genommen, verfällt der eine Teil des Elternurlaubs. Der andere Elternteil kann Elternurlaub beantragen bis zu einem Alter von 5 Jahren des Kindes (Fall 2). Ein alleinerziehender Elternteil kann Elternurlaub beanspruchen bis zu einem Alter von 5 Jahren des Kindes. Der Elternurlaub muss beim Arbeitgeber beantragt werden per eingeschriebenem Brief mit Empfangsbestätigung 2 Monate vor Beginn des Mutterschaftsurlaubs oder des „congé d‘accueil“ (Adoptionsurlaub) (Fall 1) oder per eingeschriebenem Brief mit Empfangsbestätigung mindestens 6 Monate vor Beginn des Elternurlaubs (Fall 2). Der Arbeitgeber muss einen richtig beantragten Elternurlaub gewähren. Er kann ausnahmsweise unter bestimmten Bedingungen den Elternurlaub kurzfristig aussetzen und ihn auf eine spätere Periode verlegen (Fall 2). Halbtagsarbeit kann nur gewährt werden im Einverständnis mit dem Arbeitgeber. Der Arbeitsvertrag des Elternteils im Elternurlaub wird während der Dauer des Elternurlaubs ausgesetzt. Der Arbeitnehmer kann während des Elternurlaubs nicht entlassen werden, ausser bei schwerwiegenden Fehlern. Der Elternurlaub kann nicht während einer Probezeit anlaufen. Der Elternurlaub zählt für die Dauer der Betriebszugehörigkeit (Dienstalter). Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die Stelle des Arbeitnehmers während der Dauer des Elternurlaubs offenzuhalten. Für den Elternurlaub wird eine pauschale finanzielle Entschädigung in Höhe von 1 778,31 € pro Monat (im Falle einer Vollzeitbeschäftigung) und von 889,15 € pro Monat (im Falle einer Teilzeitbeschäftigung) gewährt. Von diesem Bruttobetrag wird ein Krankenkassenbeitrag von 2,7 % und ein Pflegeversicherungsbeitrag in Höhe von 1,4 % (minus Freibetrag) abgezogen. Der Restbetrag ist steuerfrei. Pensionsbeiträge werden nicht von der Entschädigung abgezogen, allerdings bleiben die Pensionsrechte für die Zeit des Elternurlaubs gewährt (die Beitragszahlungen erfolgen durch den Staat). Die Entschädigung wird monatlich durch die „Caisse Nationale des Prestations Familiales“ (Kindergeldkasse) überwiesen. 31 Der Antrag des Arbeitnehmers auf finanzielle Entschädigung muss vom Arbeitgeber bescheinigt sein und bei der „Caisse Nationale des Prestations Familiales“ innerhalb von 15 Tagen eingereicht werden. Ausserdem muss ein amtlich bescheinigter Geburtsschein des Kindes beiliegen. Bei der Adoption eines Kindes von weniger als 5 Jahren, müssen die Adoptiveltern dem Antrag eine Bescheinigung des Gerichts bezüglich der Adoption beilegen. Erziehungszulage und Elternurlaub (gültig bis Mitte 2015) Die für den Elternurlaub vorgesehene finanzielle Entschädigung kann nicht gleichzeitig mit der Erziehungszulage (siehe Seite 30) beansprucht werden. Die Elternurlaubsentschädigung von 6 Monaten ersetzt in diesem Fall die Erziehungszulage von 22 Monaten. DER SONDERURLAUB AUS FAMILIÄREN GRÜNDEN Unbeschadet eventuell günstigerer Bedingungen in den Kollektivverträgen, wurde ein Sonderurlaub, der sogenannte Urlaub aus Familiengründen, geschaffen, Gesetz vom 12. Februar 1999. Arbeitnehmer, die ein zu versorgendes Kind unter 15 Jahren erziehen, haben Anspruch auf diesen Urlaub aus Familiengründen, wenn die Anwesenheit eines Elternteils im Falle einer schweren Krankheit des Kindes oder aus einem anderen zwingenden gesundheitlich bedingten Grund erforderlich ist. Unter zu versorgendem Kind wird ein Kind verstanden, für das die Nationale Kasse für Familienzulagen dem Begünstigten Familienzulagen gewährt. Die Dauer des Urlaubs aus Familiengründen beträgt max. zwei Tage pro Kind pro Jahr. Die Dauer des Urlaubs aus Familiengründen kann verlängert werden aufgrund einer befürwortenden Stellungnahme des medizinischen Kontrolldienstes der Sozialversicherung im Falle von Kindern, die unter einer schweren Krankheit oder einer außerordentlich schweren Behinderung leiden. Der Urlaub aus Familiengründen kann aufgeteilt werden. Die Abwesenheit des Anspruchsberechtigten während eines Urlaubs aus Familiengründen ist durch ein ärztliches Attest zu begründen, das die Krankheit, den Unfall oder sonstige zwingende Gründe bezüglich der Gesundheit des Kindes sowie die Notwendigkeit der Anwesenheit des Anspruchsberechtigten während der Dauer der Krankheit bescheinigt. 32 Der Begünstigte ist verpflichtet, den Arbeitgeber oder dessen Vertreter, entweder persönlich oder durch eine dritte Person, entweder mündlich oder schriftlich, am Tage seiner Abwesenheit hierüber zu informieren. Die Periode des Urlaubs aus Familiengründen wird mit einer Periode der Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit oder Unfall gleichgesetzt. Während dieser Zeit gelten für den Begünstigten die gesetzlichen Bestimmungen im Rahmen der Sozialversicherung und des Arbeitsschutzes. DIE GEBURTENZULAGE Die Geburtenzulage ist eine einmalige Zulage. Im Falle von mehrfacher Geburt wird sie sooft bezahlt wie Kinder geboren werden. Sie wird in drei Teilen von je 580,03 € gezahlt, einmal als vorgeburtliche Zulage, einmal als eigentliche Geburtenzulage und einmal als nachgeburtliche Zulage aber nur unter bestimmten Bedingungen. Die vorgeburtliche Zulage Die vorgeburtliche Zulage wird an die Mutter gezahlt wenn sie sich während der Schwangerschaft fünf vorgeburtlichen und einer zahnmedizinischen Untersuchung unterzogen hat. Die erste vorgeburtliche Untersuchung muss vor Ablauf des dritten Schwangerschaftsmonats erfolgen. Die eigentliche Geburtenzulage Die eigentliche Geburtenzulage wird an die Mutter gezahlt, oder im Falle von Trennung der Eltern, an die Person welche die Kosten der Entbindung trägt, wenn die Mutter zur Zeit der Geburt in Luxemburg lebt und sie sich einer nachgeburtlichen Untersuchung unterzogen hat das Kind in Luxemburg geboren ist oder im Ausland, bedingt durch eine, begründete Abwesenheit der Mutter. Die nachgeburtliche Zulage Die nachgeburtliche Zulage wird an die Person gezahlt, welche für den Unterhalt des Kindes aufkommt zur Zeit der Fälligkeit dieses Teils (2ter Geburtstag des Kindes), wenn das Kind: - Dauernd seit seiner Geburt und bis zu seinem 2ten Lebensjahr in Luxemburg lebt. - Sich den 6 medizinischen Untersuchungen unterzogen hat in den Zeiträumen, welche auf dem Antrag eingetragen sind. Bemerkung Die vorgeburtlichen und nachgeburtlichen Untersuchungen der Mutter müssen von einem Frauenarzt gemacht werden. 33 DIE MUTTERSCHAFTSZULAGE (Abschaffung für Mitte 2015 vorgesehen) Die Mutterschaftszulage garantiert allen Frauen wohnhaft in Luxemburg ein Einkommen während der Zeit des legalen Mutterschaftsurlaubs wenn kein Arbeitsverhältnis besteht. Die Mutter muss in Luxemburg wohnen beim Beginn des Rechtes (mindestens 8 Wochen vor dem mutmaßlichen Entbindungsdatum). Sie darf keiner bezahlten Tätigkeit nachgehen wo eine gleichwertige oder höhere Entschädigung gezahlt wird, wie die Mutterschaftszulage. Falls die Entschädigung für eine bezahlte Tätigkeit weniger beträgt als die Mutterschaftszulage, wird der Unterschied ausbezahlt. Sie wird an die Mutter gezahlt, mit Ausnahmen, z.B. wenn die Mutter bei der Geburt stirbt oder wenn es sich um eine anonyme Geburt handelt. Unter diesen Umständen wird sie gezahlt, auch teilweise, an die Person welche das Kind aufnimmt. Die Mutterschaftszulage wird während 8 Wochen vor der Geburt und 8 Wochen nach der Entbindung ausbezahlt. Sie beträgt pro Woche Total bei 16 Wochen 194,02 € 3 104,32 € DIE ZULAGEN FÜR GRENZGÄNGER Der Grenzgänger, welcher sein gesamtes Einkommen in Luxemburg bezieht, hat Recht auf: - Kindergeld - Schulanfangszulage - Erziehungszulage - Sonderzulage für behinderte Kinder - Sonderurlaub aus familiären Gründen - Elternurlaub Wenn der Ehepartner des Grenzgängers ein Einkommen in seinem Wohnland hat, entsteht ein Recht auf Ausgleich des Unterschiedes der Zulagen, wenn im Wohnland eine Zulage bezahlt wird die niedriger ist als die luxemburgische Zulage. (Dies gilt nicht für den Elternurlaub und für den Sonderurlaub aus familiären Gründen.) 34 DIE SOZIALBEITRÄGE Krankenkassenbeiträge in Prozenten Arbeitnehmer (AN) Arbeitgeber Total P.N. * P.E. ** CNS (1) 3,05 % 3,05 % 6,10 % 5,60 % 0,50 % CMFEP (2) 2,80 % 2,80 % 5,60 % 5,60 % 0% CMFEC (3) 2,80 % 2,80 % 5,60 % 5,60 % 0% EMCFL (4) 2,80 % 2,80 % 5,60 % 5,60 % 0% Rentner 2,80 % 2,80 % 5,60 % 5,60 % 0% Vorruhestand 2,80 % 2,80 % 5,60 % 5,60 % 0% Weiterversicherte 5,60 % 0% 5,60 % 5,60 % 0% Arbeitslose 2,80 % 2,80 % 5,60 % 5,60 % 0% Krankenkassen für (1) Arbeitnehmer (1) Caisse Nationale de Santé (2) Staat (2) Caisse de Maladie des Fonctionnaires et Empl. Publics (3) Gemeinde (3) Caisse de Maladie des Fonctionnaires et Empl. Communaux (4) Eisenbahner (4) Entraide médical des CFL * P.N. = Sachleistungen ** P.E. = Geldleistungen Mindest- u. Maximalbeiträge für die Krankenkassenversicherung Mindestbeitrag basiert auf dem gesetzlichem Mindetslohn: 1 922,06 € (aktueller Index) Maximalbeitrag: 5x gesetzlicher Mindestlohn: 9 614,80 € (aktueller Index) Mindestbeitrag für Pensionäre für Krankenkassenbeitrag: 2 499,85 € (aktueller Index) Der Unterschied wird von der Pensionskasse bezahlt wenn die Pension geringer ist als der Mindestbeitrag. 35 DIE PENSIONSBEITRÄGE UND DIE PFLEGEVERSICHERUNGSBEITRÄGE Pensionsbeiträge in Prozente Arbeitnehmer Arbeitgeber Total 8% 8% 16 % F.P. (2) 8% 8% 16 % C.P.F.E.C. (3) 8% 8% 16 % P.C.F.L. (4) 8% 8% 16 % Weiterversicherte 16 % 0% 16 % CNAP (1) Zusätzlich werden 8% Pensionsbeiträge vom Staat geleistet. Pensionskassen für (1) Arbeitnehmer (2) Staat (3) Gemeinden (4) Eisenbahner (1) Caisse Nationale d‘Assurance Pension (2) Fonction Publique (3) Caisse de Pension des Fonctionnaires de l‘Etat et Commune (4) Caisse de Pension du Chemin de Fer Mindest- und Maximalbeiträge für die Pensionsversicherung Mindestbeitrag basiert auf dem gesetzlichem Mindestlohn: 1 922,96 € Maximalbeitrag 5x gesetzlicher Mindestlohn: 9 614,80 € Pflegeversicherungsbeitrag in Prozenten Auf allen Einkünften in Luxemburg wird 1,4 % zur Finanzierung der Pflegeversicherung abgezogen, wobei einem Vollzeitbeschäftigten Lohnund Gehaltsempfänger sowie bei Rentnern pro Monat ein Freibetrag in Höhe von einem Viertel des gesetzlichen Mindestlohnes gewährt wird. Freibetrag pro Monat auf Lohn und Gehalt oder Pension: 480,26 €. 1,4 % Abzug auf allen anderen Einkünften ohne Freibetrag. 36 DIE PFLEGEVERSICHERUNG Die Pflegeversicherung ist seit dem 1. Januar 1999 in Kraft getreten. Ein Recht auf Pflegeversicherung besteht für alle Personen, die in einer luxemburgischen Gesundheitskasse versichert sind und pflegebedürftig sind, unabhängig von ihrem Alter. Als pflegebedürftig gilt jede Person, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die Verrichtungen im täglichen Leben regelmässig Hilfe einer Drittperson benötigt. Darüber hinaus muss der Bedarf an Hilfe bei den Verrichtungen im täglichen Leben wenigstens 3,5 Stunden pro Woche ausmachen und die Pflegebedürftigkeit muss mindestens 6 Monate dauern. Ein entsprechender Antrag muss bei der zuständigen Verwaltung gestellt werden. Geldwert für Leistungen bei Pflege zu Hause pro Stunde 54,19 € Geldwert für Leistungen bei Pflege im Heim pro Stunde 66,43 € Geldwert für Pflegehilfsmittel pro Monat 111,00 € Maximale Geldleistungen pro Woche 262,50 € Der Beitrag zur Pflegeversicherung Auf allen Einkünften in Luxemburg wird 1,4 % in Abzug gebracht zur Finanzierung der Pflegeversicherung, wobei einem Vollzeitbeschäftigten Lohn- und Gehaltsempfänger sowie bei Rentnern pro Monat ein Freibetrag in Höhe von einem Viertel des gesetzlichen Mindestlohnes gewährt wird. Freibetrag pro Monat auf Lohn und Gehalt oder Pension 480,26 €. 1,4 % Abzug auf allen anderen Einkünften ohne Freibetrag. DAS GARANTIERTE MINDESTEINKOMMEN Beträge pro Monat Haushaltsgemeinschaft 1ter Erwachsener bei 2 Erwachsenen jeder weitere Erwachsene Zuschlag pro Kind 1 348,18 € 2022,27 € 385,73 € 122,56 € 37 Freibetrag bei Zusatzeinkünften 30 % von den Einkünften Mietkostenzuschuss maximal nicht Index gebunden 123,95 € Anspruchsvoraussetzungen Der Antragsteller muss berechtigt sein in Luxemburg zu leben, dort seinen Wohnsitz haben und tatsächlich dort wohnen. Wenn er weder Luxemburger noch EU-Bürger, Bürger eines Vertragsstaates des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) oder Bürger der Schweiz ist und auch nicht als Staatenloser oder Flüchtling anerkannt wurde, muss der Antragsteller während der letzten 20 Jahre mindestens 5 Jahre in Luxemburg gelebt haben. Antragsteller aus der EU, dem EWR oder der Schweiz und ihre Familienangehörigen sind nicht von dieser Wohnsitzbedingung betroffen und haben unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit während der ersten 3 Monate ihres Aufenthalt in Luxemburg oder während der Dauer ihrer Arbeitsuche (sofern sie zu diesem Zweck nach Luxemburg gekommen sind) keinen Anspruch auf die RMG-Leistungen. RMG-Bezieher sind vor allem Personen, die keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld oder Invalidenrente haben, Personen, die nicht für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen oder nicht in der Lage sind, eine Erwerbstätigkeit auszuüben, aber auch Personen, die in eine Notlage geraten sind. Diejenigen, deren Einkommen unterhalb dieser Armutsschwelle liegen, erhalten vom Staat einen Zuschuss in Höhe der Differenz zwischen ihrem Einkommen und der Höhe des RMG unter Berücksichtigung ihrer Haushaltsgemeinschaft und des Freibetrages. DIE ARBEITSLOSENUNTERSTÜTZUNG Zuteilungsbedingungen - Die bezahlten Arbeitnehmer, die unfreiwillig ihre Arbeit verlieren; - Die Schulabgänger, die keine Arbeit finden; - Die Selbstständigen, die ihre Aktivität einstellen mussten und welche eine Arbeit suchen; - Wohnhaft in Luxemburg; - Fähig zu arbeiten; - Dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen; - Als Arbeitssuchender eingeschrieben sein und bereit sein eine entsprechende Arbeit anzunehmen; - Mindestens 16 Jahre und maximum 64 Jahre alt sein; - Wenigstens 26 Wochen während den letzten 12 Monaten vor der Einschreibung gearbeitet haben. 38 Leistungen Dauer 365 Kalendertage während einer Referenzperiode von 24 Monaten. Zusätzlich 182 Kalendertage für Personen die schwierig zu vermitteln sind. Für ältere Arbeitslose über 50 Jahre besteht die Möglichkeit einer Verlängerung unter verschiedenen Bedingungen bis 365 Tage. Referenzgehalt Durchschnitt vom Bruttogehalt, welches die vorhergehenden 3 Monate verdient wurde. Entschädigungsbetrag 80 % vom Gehalt aber nicht mehr als 2,5x des sozialen Mindestlohnes (SML) monatlich. Wenn das Arbeitslosengeld mehr als 273 Tage während einer Periode von 12 Monaten gezahlt wird, wird die Grenze auf 2x des sozialen Mindestlohnes herabgesetzt. Familienzusätze Erhöhung auf 85 % vom Gehalt wenn mindestens ein Kind zu Lasten des Empfängers ist. Kurzarbeit Verminderung vom normalen Arbeitszeitplan oder Einführung von nicht entschädigten Tagen während einer normalen Arbeitswoche. Zuteilungsbedingungen Alle Arbeitnehmer, welche normalerweise beschäftigt waren bei Einführung der Kurzarbeit wie z.B.: - Durch „Schlechtwetter Bedingungen“; - Durch technische Probleme im Betrieb; - Durch konjunkturelle oder strukturelle Probleme im Betrieb. (1) (2) bis zum 16. August 2010 bis zum 16. August 2012 (Gesetz vom 3. August 2010 über die Durchführung von verschiedenen vorübergehenden Maßnahmen zur Beschäftigung zu fördern und die Regeln für Arbeitslosengeld und zur Ergänzung oder Abweichung von einzelnen Bestimmungen des Arbeitsgesetzbuches anzupassen) 39 Entschädigungsbetrag 80 % vom Brutto Stundenlohn ohne dass die Entschädigung mehr als 2,5x den sozialen Mindeststundenlohn überschreitet. Die ersten 16 Std / Monat werden vom Arbeitgeber bezahlt. Für die weiteren Stunden wird die Arbeitslosenentschädigung durch das Arbeitsamt gezahlt. Wiedereingliederungshilfe Ein Arbeitslosengeldempfänger oder ein Arbeitnehmer, der entlassen wurde, sei es aus eigener Entscheidung oder im Rahmen einer Entlassung aus wirtschaftlichen Gründen oder bedingt durch die Reorganisation des Unternehmens, der eine Stelle findet, die geringer vergütet ist als seine vorherige, kann in den Genuss der Wiedereingliederungshilfe gelangen. Sie soll während der ersten 48 Monate der Wiedereingliederung eine Vergütung in Höhe von 90 % der vorherigen Vergütung garantieren. Der neue Arbeitsvertrag muss eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen: - unbefristeter Arbeitsvertrag; - auf mindestens 18 Monat befristeter Arbeitsvertrag; - Vertretung eines in Elternurlaub befindlichen Arbeitnehmers (im Vertrag angegeben). Alle in Luxemburg sozialversicherten ansässigen und nicht ansässigen Arbeitnehmer, die in Luxemburg eine Stelle finden, die geringer vergütet ist als ihr bisheriger Arbeitsplatz. Das vorherige Gehalt ist auf plafoniert auf 3,5 des gesetzlichen Mindestlohnes. Der ehemalige Arbeitgeber muss beim Ministerium für Arbeit, Beschäftigung und Sozial- und Solidarökonomie für die Wiedereingliederungshilfe zugelassen sein, es sei denn, der Arbeitnehmer wurde Opfer einer Insolvenz oder er bezieht Arbeitslosengeld. Der Arbeitnehmer muss das Formular zwecks Antrags auf Wiedereingliederungshilfe ausfüllen und zurückschicken. Das Formular kann ebenfalls auf der Internetseite des Arbeitsamtes (ADEM) heruntergeladen werden. Der Beschluss zur Bewilligung der Beihilfe wird vom Direktor der ADEM getroffen. Der Antrag muss innerhalb von 6 Monaten nach Antritt der neuen Stelle eingereicht werden, da der Anspruch auf die Beihilfe ansonsten verjährt. 40 DIE KRANKENVERSICHERUNG Empfänger (Versicherte) - Alle Personen welche für einen Arbeitgeber arbeiten oder selbständig arbeiten; - Die Rentenempfänger; - Die Arbeitslosengeldbezieher; - Die Personen, welche ein Ersatzgehalt bekommen auf dem soziale Beiträge vorgesehen sind; - Die Empfänger, die ein garantiertes Mindesteinkommen erhalten; - Die freiwillig Versicherten. Mitversicherte Der Ehepartner, sowie Verwandte oder Seitenverwandte bis zum 3. Grad, welche den Haushalt des Versicherten führen und keine eigene Versicherung haben. Die Kinder solange Recht auf Kindergeld besteht (bis 27 Jahre maximum; bis 30 Jahre, bei einem Einkommen, das kleiner ist als das garantierte Mindesteinkommen (RMG). Verlängerungen sind unter bestimmten Bedingungen möglich (z.B. behinderte Kinder ohne Einkommen). Die Zuteilungsbedingungen Das Recht auf Leistungen beginnt sobald ein Beruf ausgeübt wird. Im Falle einer freiwilligen Versicherung ist eine Wartezeit von 3 Monaten vorgesehen. Die Sachleistungen Wahl und Bezahlung vom Arzt Der Versicherte hat die freie Wahl des Arztes bei jedem Krankheitsfall. Die Behandlung im Ausland sollte im voraus von der Krankenkasse genehmigt werden, da die Luxbg. Krankenkasse die Bezahlung der Behandlung in bestimmten Fällen verweigert, bzw. nur zurückerstattet nach Tarif (Nomenklatur) der Gesundheitskasse. Der Versicherte muss die Arzthonorare selbst begleichen. Die Gesundheitskasse zahlt ihm das Honorar zurück nach Tarif. 41 Beteiligung an den Arztkosten Der Versicherte muss sich mit 20 % beteiligen bei dem ersten Arztbesuch innerhalb von 28 Tagen. Für die nachfolgenden Besuche und Beratungen muss er sich mit 5 % beteiligen. Eine Beteiligung ist auch geschuldet bei technischen Sachleistungen außerhalb des Krankenhauses. Die Beteiligung beträgt 5 % mit einem Maximum von 10,46 € pro Konsultation. Die Beratungen im Falle einer Behandlung in einem Krankenhaus gehen integral zu Lasten der Krankenversicherung. Beteiligung am Unterhalt Bei Krankenhausaufenthalt muss der Versicherte für den Unterhalt 20,93 € pro Tag bezahlen und dies während maximal 30 Tagen, und wenn man über 18 Jahre alt ist. Zahnbehandlungen Bis 60,00 € werden jährlich ganz bezahlt, danach erfolgt eine Zurückerstattung bis zu 80 %. Die Ersatzprothesen werden zu 100 % erstattet. Wenn der Versicherte nicht regelmäßig zur Vorsorge seinen Arzt besucht hat, werden ihm nur bis zu 80 % erstattet. Die Zusatzkosten für Prothesen und Leistungen, die das Normale überschreiten, werden nicht zurückerstattet. Nur die in Luxemburg zugelassenen Medikamente werden bis maximal 100% zurückerstattet. Die Medikamente sind in 4 Kategorien eingeteilt: - Unverzichtbare Medikamente werden zu 100 % zurückerstattet. - Normal notwendige Medikamente werden zu 80 % zurückerstattet. - Weniger notwendige Medikamente werden zu 40 % zurückerstattet. - Nicht notwendige Medikamente werden nicht zurückerstattet Hörgeräte und Brillen Hörgeräte - nach vorheriger Erlaubnis von der Gesundheitskasse - zu den Sätzen, die in der Gesundheitskassen Verordnung festgesetzt sind. Bei Brillen beträgt die Erneuerungszeit 3 Jahre, es sei denn die Sehstärke ändert sich um 0,5 (Sehstärke). Bestattungskosten Beim Tode eines Versicherten oder eines Mitglieds seiner Familie werden Bestattungskosten von 1007,72 € gewährt. - Für Kinder unter 6 Jahren - Für totgeborene Kinder 42 50 % 20 % DAS KRANKENGELD Empfänger Alle Personen welche einer bezahlten Tätigkeit nachgehen sowie Selbständige. Die Bedingungen Am ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit müssen sich die Arbeitnehmer beim Arbeitgeber abmelden. Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als zwei Tage, so ist der Krankenschein vom Arbeitnehmer an die Gesundheitskasse zu senden. Der Arbeitgeber muss am dritten Tag im Besitz der Krankmeldung sein. Nach einer Krankheitsabwesenheit von 10 Wochen, während einer Referenzperiode von 20 Wochen, muss der Versicherte einen medizinischen Bericht (R4) vorweisen, welcher von seinem behandelnden Arzt ausgestellt werden muss. Dauer Der Anspruch auf Krankengeld ist im Normalfall auf maximal 52 Wochen in einer Referenzperiode von 104 Wochen begrenzt. Hierzu werden alle Arbeitsunfähigkeitsperioden, welche Anrecht auf Krankengeld geben, zusammengezählt, und zwar die Zeiten der Krankenkassenversicherung, der Unfallversicherung und die legalen oder kollektivverträglichen Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall. Betrag Während den ersten 77 Tagen ab dem ersten Krankentag + der Rest des Kalendermonats in dem der 77. Krankentag liegt (in einer Referenzperiode von 12 Monaten), hat der Arbeitnehmer Anrecht auf den vollständigen Erhalt des Lohnes und der zusätzlichen Leistungen, die im Arbeitsvertrag festgehalten wurden. Diese Lohnfortzahlung ist zu Lasten des Arbeitgebers. Nach der Lohnfortzahlung zahlt die Gesundheitskasse das Krankengeld. Für die Berechnung des Krankengeldes gebraucht die Gesundheitskasse den höchsten Basislohn während einem der drei Kalendermonate, die dem Zahlungsbeginn des Krankengeldes vorausgehen. Zuzüglich gebraucht die Gesundheitskasse auch den Durchschnitt der finanziellen Zusatzleistungen über die 12 Monate hinweg, die dem Monat des Eintritts der Arbeitsunfähigkeit vorausgehen. Die Geldentschädigung für „Selbstständig-“Versicherte beginnt erst nach dem laufenden Monat und den 3 folgenden Krankheitsmonaten seiner Arbeitsunfähigkeit durch die Gesundheitskasse. 43 DIE BERUFSUNFÄHIGKEIT UND DIE BERUFLICHE WIEDEREINGLIEDERUNG Beschreibung Nach einer Abwesenheit von 10 Wochen im Zeitraum von 20 Wochen wegen Krankheit wird der Patient vom medizinischen Kontrolldienst der Krankenkasse vorgeladen. Verschiedene Entscheidungen sind möglich: 1. Der Kontrollarzt stellt fest, dass eine Genesung vorauszusehen ist. In diesem Fall wird die Krankmeldung angenommen. Krankengeld wird weiter bezahlt. 2. Die Arbeitsaufnahme wird vom Kontrollarzt der Gesundheitskasse angeordnet. Das Krankengeld wird nicht weiter bezahlt. Gegen diese Entscheidungen kann Klage eingereicht werden. 3. Der Gesundheitszustand lässt das Arbeiten nicht mehr zu. Artikel 187(1) SVO. In diesem Fall hat der Arbeitnehmer ein Anrecht auf eine Invalidenrente (der Arbeitsvertrag ist beendet). 4. Der Gesundheitszustand lässt das Arbeiten zu, aber der Arbeitnehmer ist nur noch begrenzt arbeitsfähig. Artikel 187(2) (3) SVO. Der beauftragte Arbeitsmediziner schlägt der gemischten Kommission eine Wiedereingliederung vor. Die gemischte Kommission entscheidet über die Wiedereingliederung: a) Interne Wiedereingliederung (im Betrieb). b) Externe Wiedereingliederung (anderer Betrieb). Gemischte Kommission Die Zusammensetzung der gemischten Kommission besteht aus Vertretern der Arbeitnehmer (2), der Arbeitgeber (2), des medizinischen Kontrolldienstes (1), der Arbeitsmedizin (1), des Arbeitsministeriums (1) und des Arbeitsamtes (1). Interne Wiedereingliederung Hat der Betrieb mehr als 25 Arbeitnehmer, so muss er obligatorisch eine interne Wiedereingliederung des Arbeitnehmers vornehmen. Es besteht keine Verpflichtung einer internen Wiedereingliederung wenn: a) Der Betrieb weniger als 25 Arbeitnehmer beschäftigt. b) Der Quotient der Behinderten im Betrieb erreicht ist. c) Keine Möglichkeit zur Wiedereingliederung im Betrieb besteht. In diesem Fall muss eine Begründung vorliegen und die Einwilligung der Kommission gegeben sein. 44 Nach dem Vorschlag einer Wiedereingliederung tritt ein Kündigungsschutz für 1 Jahr in Kraft. Wenn durch die Wiedereingliederung eine Lohnkürzung erfolgt, so hat der Arbeitnehmer Anrecht auf einen Ausgleich. Unterschied zwischen dem alten und dem neuen Lohn (maximaler Ausgleich bis 5 x den Mindestlohn). Externe Wiedereingliederung Der Arbeitnehmer wird in einem speziellen Dienst des Arbeitsamtes als Arbeitsuchender eingeschrieben und muss dem Arbeitsamt zur Verfügung stehen. Während der Dauer der externen Wiedereingliederung hat der Arbeitnehmer Anrecht auf Arbeitslosenunterstützung ohne AntiKumulbestimmungen. Wenn die Dauer der Arbeitslosenunterstützung erschöpft ist, und der Arbeitnehmer nicht eingegliedert wurde, hat er Anrecht auf ein Wartegehalt, welches seiner luxemburgischen Invalidenrente gleichkommt. Nimmt der Arbeitnehmer eine Tätigkeit auf, erhält er eine Ausgleichszahlung. Die interne und externe Wiedereingliederung gilt auch für Grenzgänger. DIE INVALIDENRENTE Der Antragssteller muss Invalide sein Der Versicherte wird als Invalide angesehen, der infolge längerer Krankheit, eines Gebrechens oder infolge von Abnützung eine Minderung der Arbeitsfähigkeit erlitten hat, die ihn daran hindert seinen zuletzt ausgeübten Beruf oder eine andere seinen Kräften und Fähigkeiten entsprechende Beschäftigung auszuüben (Art.187(1) SVO). Beginn der Invalidenrente Die Invalidenrente wird auf Antrag (Formular) durch den Vertrauensarzt der Rentenkasse bestätigt und von der Rentenkasse genehmigt. Eine Ablehnung kann angefochten werden (Sozialgericht). Die Mindestversicherungszeit, genannt Wartezeit, muss erfüllt sein. Die Wartezeit ist erfüllt, wenn während der letzten 3 Jahre vor Beginn der Invalidität eine Versicherungszeit von mindestens 12 Monaten nachgewiesen ist. Die Erfüllung der Wartezeit ist nicht erforderlich, wenn die Invalidität auf einen wie auch immer gearteten Unfall oder auf eine anerkannte Berufskrankheit zurückzuführen ist, die während der Mitgliedschaft eingetreten ist. 45 Leistungen der Invalidenrente Sie bestehen aus pauschalen, proportionalen Steigerungen und aus Sondersteigerungen (paus. u. proport.) und dem Anpassungsfaktor. Die Rente setzt sich pauschalen, proportionalen und besonderen Zuschlägen (pauschalen und proportionalen) zusammen. Die Reform der Rentenversicherung von 2012 brachte gewisse Änderungen an der Berechnungsweise über einen Übergangszeitraum von 40 Jahren mit sich. . Pauschale Zuschläge Der pauschale Erhöhungssatz ist von 23,5 % im Jahre 2012 auf 28 % im Jahre 2052 gestiegen (siehe Tabelle Seite 52-53). 494,67 € (Index 100 pro Jahr) für 40 Versicherungsjahre für das Jahr 2014. Besonderer pauschaler Zuschlag von 1/40 für jedes Jahr zwischen dem Begin des Rentenanspruchs und dem Alter von 65 Jahren (höchstens 40). Proportionale Zuschläge 1,85 % - 2,05 % der gesamten Löhne (Index 100/Basis 84). Der Satz von 1,85 % im Jahre 2012 wird auf 1,60 % im Jahre 2052 gesenkt. Die Wertung der proportionalen Zuschläge wird schrittweise von 93 im Jahre 2012 auf 100 im Jahre 2052 ungeachtet des Alters und der Berufslaufbahn angehoben (siehe Tabelle Seite 52-53). Besondere proportionale Zuschläge Im Falle einer Arbeitsunfähigkeit vor dem Alter von 55 Jahren. Besondere proportionale Zuschläge für die restlichen Jahre zwischen dem Beginn des Rentenanspruchs bis zum Alter von 55 Jahren. Der Satz dieser Zuschläge beläuft sich auf 1,838 % (für 2014) des Durchschnitts der Gehälter, die in dem Zeitraum zwischen dem 25. Lebensjahr und dem Fälligkeitsjahr des Risikos erwirtschaftet wurden. Aufwertungsfaktor: 1,418 (für die Renten ab dem 01.01.2014) Das Zusammentreffen mit anderen Einkommen Bei zusätzlichen Einkünften (Unfallrente, Erwerbseinkommen) entscheidet die Rentenkasse, ob eine Kürzung vorgenommen wird. Außerdem entscheidet der Vertrauensarzt bei zusätzlichem Erwerbseinkommen, ob noch eine Invalidität vorliegt. 46 DIE HINTERBLIEBENENRENTE Die Zuerkennungsbedingungen der Hinterbliebenenrente Der Versicherte muss zum Zeitpunkt seines Todes innerhalb der letzten 3 Jahre eine Wartezeit von wenigstens 12 Versicherungsmonaten nachweisen. Keine Wartezeit des Versicherten ist erforderlich wenn der Tod auf einen Unfall gleich welcher Art, oder eine anerkannte Berufskrankheit zurückzuführen ist. Der überlebende Ehepartner, zur Zeit des Todes mindestens ein Jahr verheiratet war, oder ein Kind aus dieser Ehe hervorgegangen ist, oder durch diese Ehe anerkannt wurde, oder der Tod durch Unfall entstanden ist. Leistungen 100 % der pauschalen Steigerungen und der pauschalen Sondersteigerungen. 75 % der proportionalen Steigerungen und der proportionalen Sondersteigerungen auf welche der Versicherte Anrecht hat oder hätte. 100% der Rente des Verstorbenen wird während den ersten 3 Monaten nach dem Tod des Versicherten an die Überlebenden bezahlt, welche mit dem Hinterbliebenen im Haushalt gelebt haben. Wenn der Verstorbene noch kein Rentenempfänger war, wird die Hinterbliebenenrente für den Todesmonat und die 3 folgenden Monate bis zu dem Betrag der Pension ergänzt, welche für diesen Zeitraum an den Versicherten geschuldet gewesen wäre. Der überlebende Ehegatte Die Hinterbliebenenrente fällt mit dem Ablauf des Monats weg, in dem der/die Berechtigte wieder heiratet. Falls der/die Berechtigte vor der Vollendung des 50. Lebensjahres wieder heiratet, wird die Hinterbliebenenrente mit dem fünffachen Betrag, welcher für die letzten 12 Monate gezahlt wurde, abgefunden. Erfolgt die Wiederverheiratung nach Vollendung des 50. Lebensjahres, beträgt die Abfindung das Dreifache des erwähnten Betrages. Das Zusammentreffen einer: 1. Hinterbliebenenrente mit persönlichen Einkünften oder 2. einer persönlichen Rente mit einer Hinterbliebenenrente 1. Übersteigt das Einkommen aus einer Hinterbliebenenrente und persönlichen Berufseinkünften einen festgelegten Betrag, so wird eine Kürzung der Hinterbliebenenrente vorgenommen. Schwellenbetrag für Kürzung: 2 838,50 € im Monat. Freibetrag bei Berufseinkommen: 1 261,56 € im Monat. 47 1. 2. Übersteigt die Hinterbliebenenrente zusammen mit den persönlichen Einkünften aus einer Rente einen festgelegten Betrag, so wird eine Kürzung der Hinterbliebenenrente vorgenommen. Schwellenbetrag für Kürzung: 2 838,50 € im Monat. (Kein Freibetrag) Für jede geschuldete Waisenrente wird der Schwellenbetrag um 12% erhöht. Mindestpension bei Hinterbliebenenrente Die Hinterbliebenenrente beträgt 1 703,10 € pro Monat bei mindestens 40 Versicherungsjahren auch wenn weniger geschuldet wäre. Waise von Vater oder Mutter 1/3 der pauschalen Steigerungen und der pauschalen Sondersteigerungen, die der Versicherte bekommen hätte. 1/4 der proportionalen Steigerungen und der proportionalen Sondersteigerungen, die der Versicherte bekommen hätte. Die Waisenrente wird im Prinzip bis zum 18ten Lebensjahr gewährt. Sie kann jedoch bis zum 27ten Lebensjahr weitergezahlt werden, wenn die Waise wegen wissenschaftlicher oder technischer Berufsausbildung daran gehindert wird, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Die Waisenrente wird lebenslänglich gewährt, bei geistigem oder körperlichem Gebrechen und der Waisenrentenempfänger außerstande ist seinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Die Gebrechen müssen vor Vollendung des 18ten Lebensjahres festgestellt sein. Waise von Vater und Mutter Für die Vollwaise wird die Rente verdoppelt. Besteht ein Anrecht auf Waisenrente sowohl auf Grund der Versicherung des Vaters als auch auf Grund derjenigen der Mutter, ist die höchste Rente geschuldet und wird verdoppelt. Die Antragstellung Sämtliche Leistungen der Rentenversicherung werden grundsätzlich nur auf Antrag hin gewährt. Die Antragsformulare sind bei den Rentenkassen und dem LCGB erhältlich. Selbst beim Tode eines Rentenempfängers kann die Hinterbliebenenrente nur auf Antrag hin gewährt werden. Auszüge der Heiratsurkunde und der Sterbeurkunde sind dem Antrag beizufügen. War der Verstorbene während seines Berufslebens bei mehreren Kassen in Luxemburg versichert, ist der Antrag an die Kasse zu richten, bei welcher er zuletzt versichert war. 48 Die Hinterbliebenen der in Luxemburg versicherten Grenzgänger sind verpflichtet ihren Antrag bei dem zuständigen Versicherungsträger ihres Wohnlandes einzureichen. Nach Abschluss des Verfahrens wird die Rente durch einen rekursfähigen Bescheid gewährt oder abgelehnt. DER VORRUHESTAND (PRERETRAITE) Durch die Vorruhestandsregelung ermöglicht der Gesetzgeber auf verschiedene Situationen in den Betrieben und auf dem Arbeitsmarkt zu reagieren, wie: 1. 2. 3. Personalabbau von älteren Arbeitnehmern bei gleichzeitiger Einstellung von Arbeitslosen um so Arbeitslose wieder in das Arbeitsleben zu integrieren. Bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten ältere Arbeitnehmer in den Vorruhestand zu setzen. Schichtarbeitern das Ausscheiden aus dem Arbeitsleben zu erleichtern. Zuteilungsbedingungen Mindestalter 57 Jahre vollendet - Mindest Rentenversicherungszeiten 37 Jahre - (innerhalb der nächsten 3 Jahre muss ein Anspruch auf eine Altersrente oder eine vorzeitige Altersrente bestehen). Keine weitere berufliche Tätigkeit ausüben, ausgenommen gelegentliche Arbeiten bis maximal die Hälfte des entsprechenden sozialen Mindestlohnes. Vorruhestände Solidarischer Vorruhestand (Préretraite solidarité) (Abschaffung von der Regierung geplant) Bedingungen: Einstellung eines Arbeitssuchenden Kostenverteilung: 70 % Staat 30 % Arbeitgeber Gemäss dem Abkommen, das am 28. November 2014 zwischen der Regierung und den Gewerkschaften getroffen wurde, verpflichtet die Regierung sich in Zuge der Abschaffung der Préretraite-solidarité die Préretraite progressive und vor allem den Vorruhestand für Schichtarbeiter zu verbessern. Der Gesetzesentwurf wird Anfang 2015 mit den Sozialpartnern diskutiert werden. Ab dem Inkrafttreten der neuen Gesetzgebung wird für maximal 3 Jahre die Préretraite-solidarité weiterhin angewandt werden in Fällen wo diese in laufenden Kollektivverträgen vorgesehen ist. 49 Vorruhestand für Schichtarbeiter (Préretraite travail sur Poste): Bedingungen: Mindestens 20 Jahre Schichtarbeit Kosten: 100 % Staat Vorruhestand wegen strukturellen Problemen im Betrieb oder Personalabbau (Préretraite ajustement): Bedingungen: Genehmigung durch das Konjunkturkomitee Kostenverteilung: 50-100 % Staat 50-0 % Arbeitgeber Progressiver Ruhestand (Préretraite progressive) (kürzere Arbeitszeit): Teilweise Ruhestand - teilweise Arbeiten Bedingungen: Einstellung eines Arbeitssuchenden Kosten: 100 % Staat (Teil Préretraite) Entschädigung Referenzverdienst: Durchschnittsmonatsverdienst, alle regelmässigen Zahlungen (13ter Monat, Urlaubsgeld, usw.) aber ohne Überstunden. Referenzzeit: Entweder Durchschnittsverdienst der letzten 3,12 bzw 18 Monate: * 85 % vom Referenzverdienst während den 12 ersten Monaten. * 80 % vom Referenzverdienst während den 12 folgenden Monaten. * 75 % vom Referenzverdienst während den folgenden 12 Monaten. (Maximale Entschädigung: 5x sozialer Mindestlohn) DIE ALTERSRENTE Die Zuerkennungsbedingungen: Altersrente ab 65 Jahren Mindestens 120 Versicherungsmonate - Pflicht, bzw. freiwillige Weiterversicherung oder Nachkaufzeiten im Alter von 65 Jahren. Hat der Versicherte im Alter von 65 Jahren die Bedingungen für 120 Monate Versicherungszeit nicht erfüllt, werden ihm die effektiv gezahlten Versicherungsbeiträge auf Antrag hin ausbezahlt, sowie seit 1989, auch der Arbeitgeberteil. Ab 60 Jahre wenn wenigstens 480 Versicherungsmonate bestehen, von welchen mindestens 120 Monate Beitragsversicherungsmonate sind. Ab 57 Jahre wenn mindestens 480 Pflichtversicherungsmonate bestehen. Die Altersrente wird nur auf Antrag (Formular) gewährt. Grenzgänger beantragen ihre Pension im Wohnland. 50 Die Berechnung der Altersrente Sie besteht aus pauschalen Steigerungen und aus proportionalen Steigerungen. Die Reform der Rentenversicherung von 2012 brachte bestimmte Veränderungen bei der Berechnungsweise über einen Übergangszeitraum von 40 Jahren mit sich. Pauschale Zuschläge Der Satz der pauschalen Zuschläge wird von 23,5 % im Jahre 2012 auf 28 % im Jahre 2052 angehoben (siehe Tabelle Seite 52-53). 494,67 € (Index 100 pro Jahr) für 40 Versicherungsjahre für das Jahr 2014. Besondere pauschale Zuschläge von 1 / 40 für jedes Jahr zwischen dem Anfang des Rentenanspruchs und dem Alter von 65 Jahren (höchstens 40). Proportionale Zuschläge 1,85 % - 2,05 % der gesamten Löhne (Index 100 / Basis 84). Der Satz von 1,85 % im Jahre 2012 wird auf 1,60 % im Jahre 2052 gesenkt. Die Wertung der proportionalen Zuschläge wird schrittweise von 93 im Jahre 2012 auf 100 im Jahre 2052 ungeachtet des Alters und der Berufslaufbahn angehoben (siehe Tabelle Seite 52-53). Aufwertungsfaktor: 1,418 (für die Renten ab dem 01.01.2014) Hinausgeschobene Altersrente Der Beginn der Alterspension kann hinausgeschoben werden wenn der Versicherte bei 65 Jahren eine Wartezeit von 120 Versicherungsmonaten nicht erfüllt hat. Der Arbeitsvertrag wird nicht aufgelöst da noch kein Rentenanspruch besteht. Das Zusammentreffen der Altersrenten mit anderen beruflichen Einkünften Das Zusammentreffen ist möglich bei einer normalen (65) Altersrente. Die Ausübung einer Lohnbeschäftigung durch einen Rentenempfänger muss vorher vom Arbeitsministerium genehmigt werden. Es erfolgt keine Kürzung der Altersrente. Bei der Kumulierung der Altersrente mit einer entgeltlichen Beschäftigung wird die Frühpension in dem Maße herabgesetzt wie die Rente zusammen mit dem Einkommen den Durchschnitt der 5 höchsten Jahresgehälter des Versicherungszeitraumes überschreitet. 51 Anfangsjahr des Rentenanspruchs 52 Pauschale Zuschläge Proportionale Zuschläge % % Schwelle Erhöhung vor 2013 23,500 1,850 93 0,010 2013 23,613 1,844 93 0,011 2014 23,725 1,838 93 0,011 2015 23,838 1,832 93 0,012 2016 23,950 1,825 93 0,012 2017 24,063 1,819 93 0,012 2018 24,175 1,813 94 0,013 2019 24,288 1,807 94 0,013 2020 24,400 1,800 94 0,013 2021 24,513 1,794 94 0,014 2022 24,625 1,788 94 0,014 2023 24,738 1,782 94 0,015 2024 24,850 1,775 95 0,015 2025 24,963 1,769 95 0,015 2026 25,075 1,763 95 0,016 2027 25,188 1,757 95 0,016 2028 25,300 1,750 95 0,016 2029 25,413 1,744 95 0,017 2030 25,525 1,738 96 0,017 2031 25,638 1,732 96 0,018 2032 25,750 1,725 96 0,018 Anfangsjahr des Rentenanspruchs Pauschale Zuschläge Proportionale Zuschläge % % Schwelle Erhöhung 2033 25,863 1,719 96 0,018 2034 25,975 1,713 96 0,019 2035 26,088 1,707 97 0,019 2036 26,200 1,700 97 0,019 2037 26,313 1,694 97 0,020 2038 26,425 1,688 97 0,020 2039 26,538 1,682 97 0,021 2040 26,650 1,675 97 0,021 2041 26,763 1,669 98 0,021 2042 26,875 1,663 98 0,022 2043 26,988 1,657 98 0,022 2044 27,100 1,650 98 0,022 2045 27,213 1,644 98 0,023 2046 27,325 1,638 98 0,023 2047 27,438 1,632 99 0,024 2048 27,550 1,625 99 0,024 2049 27,663 1,619 99 0,024 2050 27,775 1,613 99 0,025 2051 27,888 1,607 99 0,025 2052 28,000 1,600 100 0,025 nach 2052 28,000 1,600 100 0,025 53 Nachkauf von Versicherungszeiten Unter bestimmten Bedingungen (familiäre Versicherungszeiten nachgekauft werden. Gründe) können Bedingungen Nachweis von wenigstens 12 Monaten Pflichtversicherung. Rückzahlung von ausbezahlten Leistungen Die Personen, welche sich ihre Beiträge ausbezahlen ließen, können ihre Rechte wieder aufleben lassen, indem sie die ausbezahlten Beiträge zurückzahlen (mit Verzinsung von 4%). Der Arbeitgeberteil lebt ebenfalls wieder auf, wenn wieder 48 Versicherungsmonate nachgewiesen werden können, z.B. mindestens 12 Monate Pflichtversicherung und 36 Monate Weiterversicherung. DIE JAHRESENDZULAGE Die Jahresendzulage wird jedes Jahr einmal im Dezember ausbezahlt an alle Rentenempfänger. Die Jahresendzulage beträgt für 40 Versicherungsjahre (734,28 € pro Jahr). Die Jahresendzulage ist Index gebunden und wird bei der Rentenanpassung angepasst. DIE ERZIEHUNGSPAUSCHALE Die Erziehungspauschale ist eine Leistung, die dem Elternteil zusteht, welcher die Erziehung der Kinder übernommen hat, sofern diese Erziehungsaufgabe nicht in seiner Rente schon berücksichtigt wurde. Wer hat Anrecht auf die Erziehungspauschale? Der Elternteil, welcher die Erziehung eines Kindes übernommen hat, * sofern er bei der Geburt des Kindes in Luxemburg wohnhaft und wirklich ansässig war. * soweit die Erziehung des Kindes, für welches die Pauschale beantragt wird, nicht schon bei der Berechnung der eigenen Rente oder der des Ehepartners berücksichtigt wurde. * Adoptiveltern haben Anspruch auf die Erziehungspauschale, wenn das Kind bei der Adoption nicht älter als vier Jahre war. Die Erziehungspauschale kann auch einer Drittperson gewährt werden, welche an Stelle der Eltern die Erziehung eines Kindes übernommen hat. 54 Wenn die Eltern bei der Geburt des Kindes auf Grund außergewöhnlicher Umstände im Ausland lebten, können sie von der Residenzpflicht entbunden werden. Die Berechnung der Erziehungspauschale Die Erziehungspauschale beträgt pro Kind 86,54 € brutto. Von diesem Betrag werden abgezogen: * 2,8 % für die Krankenversicherung und * 1,4 % für die Pflegeversicherung. Der Bruttobetrag, abzüglich des Beitrages an die Krankenversicherung, unterliegt der Einkommenssteuer. Beziehern von Renten, bei denen Erziehungszeiten teilweise in Rechnung gestellt wurden, steht gegebenenfalls noch ein Differenzialbetrag zu. Wann ist die Erziehungspauschale geschuldet? Auf Antrag hin wird die Erziehungspauschale im Prinzip vom 65. Lebensjahr an gezahlt, oder beim Bezug einer persönlichen Rente vor 65 Jahren, z.B. Invalidenrente oder vorgezogener Alterspension. Antrag auf Erziehungspauschale Um die Erziehungspauschale zu erhalten muss man einen Antrag an den Nationalen Solidaritätsfonds richten: Fonds National de Solidarité Postfach 2411 L-1024 Luxemburg Tel: +352 49 10 81-1 / Fax: +352 49 10 81-64 Büros: 8-10, rue de la Fonderie Öffnungszeiten der Schalter: Morgens 8:30-11:30 Uhr 55 DIE MINDESTPENSION IM ALLGEMEINEN PENSIONSSYSTEM (Artikel 223 der S.V.O.) Mindestpension für 40 Jahre = 90 % von 2,085.00 € (Index 100/Jahr) 56 Versicherungsjahre Jahresbetrag Index 100 Monatsbetrag Index 100 Monatsbetrag Akt. Index Aufwertungsfaktor Mindestpension (Brutto) 40 1 876,50 € 156,38 € 1 212,17 € 1,405 1 703,10 € 39 1 829,59 € 152,47 € 1 181,87 € 1,405 1 660,52 € 38 1 782,68 € 148,56 € 1 151,56 € 1,405 1 617,95 € 37 1 735,76 € 144,65 € 1 121,26 € 1,405 1 575,37 € 36 1 688,85 € 140,74 € 1 090,95 € 1,405 1 532,79 € 35 1 641,94 € 136,83 € 1 060,65 € 1,405 1 490,21 € 34 1 595,03 € 132,92 € 1 030,35 € 1,405 1 447,64 € 33 1 548,11 € 129,01 € 1 000,04 € 1,405 1 405,06 € 32 1 501,20 € 125,10 € 969,74 € 1,405 1 362,48 € 31 1 454,29 € 121,19 € 939,43 € 1,405 1 319,90 € 30 1 407,38 € 117,28 € 909,13 € 1,405 1 277,33 € 29 1 360,46 € 113,37 € 878,82 € 1,405 1 234,75 € 28 1 313,55 € 109,46 € 848,52 € 1,405 1 192,17 € 27 1 266,64 € 105,55 € 818,22 € 1,405 1 149,59 € 26 1 219,73 € 101,64 € 787,91 € 1,405 1 107,02 € 25 1 172,81 € 97,73 € 757,61 € 1,405 1 064,44 € 24 1 125,90 € 93,83 € 727,30 € 1,405 1 021,86 € 23 1 078,99 € 89,92 € 697,00 € 1,405 979,28 € 22 1 032,08 € 86,01 € 666,69 € 1,405 936,71 € 21 985,16 € 82,10 € 636,39 € 1,405 894,13 € 20 938,25 € 78,19 € 606,09 € 1,405 851,55 € DIE INDEXENTWICKLUNG Datum Index % Datum Index % 11/1978 296.02 2.5 % 01/1991 473.15 2.5 % 06/1979 303.42 2.5 % 11/1991 484.97 2.5 % 12/1979 311.00 2.5 % 08/1992 497.09 2.5 % 04/1980 318.77 2.5 % 05/1993 509.51 2.5 % 09/1980 326.73 2.5 % 02/1994 522.24 2.5 % 02/1981 334.89 2.5 % 05/1995 535.29 2.5 % 05/1981 343.26 2.5 % 02/1997 548.67 2.5 % 09/1981 346.65 1.0 % 08/1999 562.38 2.5 % 02/1982 355.31 2.5 % 07/2000 576.43 2.5 % 09/1982 364.19 2.5 % 04/2001 590.84 2.5 % 12/1982 373.29 2.5 % 06/2002 605.61 2.5 % 05/1983 382.62 2.5 % 08/2003 620.75 2.5 % 09/1983 392.18 2.5 % 10/2004 636.26 2.5 % 12/1983 401.98 2.5 % 10/2005 652.16 2.5 % 09/1984 412.02 2.5 % 12/2006 668.46 2.5 % 08/1985 422.32 2.5 % 03/2008 685.17 2.5 % 07/1986 426.54 1.0 % 03/2009 702.29 2.5 % 01/1987 428.67 0.5 % 07/2010 719.84 2.5 % 12/1988 439.38 2.5 % 10/2011 737.83 2.5 % 09/1989 450.36 2.5 % 10/2012 756.27 2.5 % 05/1990 461.61 2.5 % 10/2013 775,17 2.5 % 57 NÜTZLICHE ADRESSEN Caisse Nationale de Pension (CNAP) 1A, bd Prince Henri L-2096 Luxembourg Tel: +352 22 41 41-1 Fax: +352 22 41 41-6443 E-mail: [email protected] Internet: http://www.cnap.lu Inspection du Travail et des Mines (ITM) 3, rue des Primeurs L-2361 Strassen Tel: +352 24 78-6145 Fax: +352 49 14 47 Internet: http://www.itm.lu/ Caisse Nationale de Santé (CNS) Gesondheetskees 125, route d‘Esch L-1471 Luxembourg Tel: +352 27 57-1 E-mail: [email protected] Internet: http://www.cns.lu MOBBING asbl 64, avenue de la Liberté L-1930 Luxembourg Tél : 28 37 12 12 Fax : 28 37 12 13 E-mail: [email protected] Internet: http://www.mobbingasbl.lu Association d’Assurance Accident (AAA) 125, route d‘Esch L-2976 Luxembourg Tel: +352 26 19 15-1 Fax: +352 49 53 35 Internet: http://www.aaa.lu Chambre des Salariés (CSL) B.P. 1263 L-1012 Luxembourg Tel: +352 48 86 16-1 Fax: +352 48 06 14 E-mail: [email protected] Internet: http://www.csl.lu Caisse Nationale des Prestations Familiales (CNPF) Guichets: 34, av. de la Porte Neuve L- 2227 Luxembourg Tel: +352 47 71 53-1 Fax: +352 47 71 53-328 Internet: http://www.cnpf.lu Administration de l‘Emploi (ADEM) 10, rue Bender L-1229 Luxembourg Tel: +352 24 78-5300 Fax: +352 40 61 40 E-mail: [email protected] Internet: http://www.adem.public.lu/ 58 LCGB - Mitgliederverwaltung BP 1208 • L-1012 Luxembourg Tél. 49 94 24-409 / -304 • Fax 49 94 24-449 www.lcgb.lu [email protected] BEITRITT: STARTER! HEUTE FÜR MORGEN! Es ist wichtiger denn je effizient an seinem Arbeitsplatz geschützt zu sein, deshalb unterzeichnen Sie heute Ihren gewerkschaftlichen Beitritt für morgen. Der LCGB kann Ihnen diese Unterstützung durch seine Gewerkschaftssekretäre, Personalvertreter und Info-Center Berater bieten. Für den LCGB steht der Mensch im Mittelpunkt des Interesses. Unterzeichnen Sie heute eine LCGB-Beitrittserklärung für nur 1 Jahr Mitgliedschaft 12€/Monat!* *Monatlicher Beitrag zu reduziertem Tarif, nur gültig mit eingereichtem Dauerauftrag und während des ersten LCGB-Mitgliedjahres. Nach Erhalt Ihrer ersten Zahlung, profitieren Sie entsprechend seiner Statuten von den Dienstleistungen des LCGB. Nach Ablauf dieses ersten Mitgliedjahres wird Ihr Beitrag automatisch angepasst. 59 NOTIZEN _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ __________________________________________________________ 60 NOTIZEN _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ 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_________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ __________________________________________________________ 62 NOTIZEN _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ 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_________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ _________________________________________________________ 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Ihre Kontaktperson: Am Asaz fir Fairness a sozial Gerechtegkeet . EINE PUBLIKATION DES LCGB 11 RUE DU COMMERCE, BP 1208 L-1012 LUXEMBOURG TEL: 49 94 24-1 l [email protected] l WWW.LCGB.LU l BLOG.LCGB.LU
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