Geschäftsbericht 2015

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Geschäftsbericht 2015
2015
Geschäftsbericht
Rapport d’activité
Rapporto d’attività
viscom Schweiz
Speichergasse 35
Postfach
CH-3000 Bern 7
Telefon +41 58 225 55 00
Fax +41 58 225 55 10
E-Mail [email protected]
www.viscom.ch
Umschlagpapier
Sponsoring durch
Papyrus Schweiz AG
RecyStar Polar hochweiss 300g/m
Inhaltspapier
Sponsoring durch
Papyrus Schweiz AG
RecyStar Polar hochweiss 150g/m
Geschäftsbericht
2015
Geschäftsbericht 2015 –
Kooperationen bei viscom
—
Editorial5
Kräftebündelung dank Kooperation
Chronik6
Das viscom-Jahr im Zeitraffer
Arbeitgeber-18
Neuer Gesamtarbeitsvertrag
und Wirtschaftspolitik
20
Jetzt mit der parlamentarischen Gruppe «Print»
21
Erfolgsstory der Kampagne
«Printed in Switzerland»
Berufsbildung22
Verbundpartnerschaft in der
Berufsbildung
24
Engagiert für den Nachwuchs
Innovation, Management, 26
Trends in der Druckindustrie
Umwelt28
Die Zukunft der Kommunikation
30
Grafische Industrie und Industrie 4.0
Bericht aus den Sektionen
33
Bern
34
Ostschweiz – Fürstentum Lichtenstein
35
Schaffhausen – Zürich – Glarus
36
Zentralschweiz
37
Aargau, Basel, Solothurn
38
Suisse romande
39
Ticino
Jahresrechnung 2015
41
Bilanz
43
Erfolgsrechnung
45
Anhang der Jahresrechnung
48 Bericht der Revisionsstelle
Francais50
Rapport annuel
Rapporto annuale
Italiano62
Menschen74
Zentralvorstand / Geschäftsleitung
75
Mitarbeitende
76
Sektionsgremien
82Kommissionen
4
????? Kooperation
Editorial
Kräftebündelung dank
Kooperation!
Eine bemerkenswerte menschliche Fähigkeit besteht darin, gemeinsam an Proble­men oder Aufgaben zu arbeiten, die alleine nicht zu bewältigen sind. Diese Fähigkeit
nennt sich Kooperation. Der Mensch ist grundsätzlich auf Kooperation programmiert:
Schon Kleinkinder versuchen, ihre Ziele gemeinsam mit anderen zu erreichen, und
sind motiviert, zu teilen und zu helfen.
Kooperation führt in der Regel zum Nutzen aller Beteiligten. In der Betriebswirtschaftslehre wird eine Kooperation definiert als freiwillige Zusammenarbeit von Unternehmen,
die rechtlich selbstständig bleiben. Gerade für unsere mittelständisch strukturierte
Branche können Kooperationen das notwendige Fundament sein, um wichtige unter­
nehmerische Ziele besser zu erreichen: Einkaufkonditionen verbessern, Kosten senken,
Kapazitäten besser auslasten, Angebotsspektrum erweitern, Verkauf effizienter gestalten
– die Möglichkeiten sind vielfältig. Die Zahl der Unternehmen, die sich fragen, wie sich
Kooperationen erfolgreich umsetzen lassen, hat in den letzten Jahren zugenommen.
Auch der Branchenverband viscom ist vermehrt auf Kooperationen angewiesen.
Die Einnahmen aus den Mitgliederbeiträgen sind seit ein paar Jahren rückläufig.
Die Mitglieder sind durch den erhöhten wirtschaftlichen Druck kritischer geworden
und hinterfragen die Kosten-Nutzen-Relation einer Verbandsmitgliedschaft genauer.
In Anbetracht dieses Konflikts zwischen erodierenden Einnahmen und steigenden
Erwartungen sind Vorstand und Geschäftsleitung gefordert, neue Wege zu gehen.
Es besteht Einigkeit darüber, dass bei den Kernleistungen des Verbandes keine
einschneidenden Abstriche gemacht werden dürfen. Gleichzeitig müssen wir uns aber
aus finanziellen Gründen vom Vorsatz verabschieden, alles selber machen zu wollen.
Dieses Dilemma wollen wir mit einer vermehrten Bündelung der Kräfte überwinden,
durch gezielte Kooperationen mit professionellen und vertrauenswürdigen Partnern.
Ganz nach dem Motto: «Heute das Richtige tun, um morgen nicht für das Falsche
bezahlen zu müssen.»
Peter Edelmann
PETER EDELMANN
Präsident
viscom
5
6
Chronik
Das viscom-Jahr im Zeitraffer
Januar
Januar
TIEFERE
NACHTZUSCHLÄGE
7. VISCOM-KONGRESS
Das aktuelle Geschäftsjahr steht ganz im Zeichen
des neuen Gesamtarbeitsvertrages. Der Präsident
der Verhandlungsdelegation, Michael Wasescha,
und Verbandsdirektor Thomas Gsponer treffen sich
zu einer ersten Auslegeordnung mit den Vertretern
der Zeitungsdruckereien. Im Zentrum der Diskus­
sion stehen die Zuschläge für Nachtarbeit sowie die
42-Stunden-Woche.
Januar
3D-DRUCK
Rund 30 Mitglieder der Sektion Tessin lassen sich
die Vorteile des 3D-Drucks erklären.
Januar
«ÜK CONNECT»
HOCH IM KURS
Die im Dezember 2014 lancierte E-Learning-Platt­
form von viscom verzeichnet Mitte Januar bereits
über 1000 Zugriffe und noch viel mehr Downloads.
Das Autorenteam arbeitet intensiv an weiteren Auf­
gaben, die zum nächsten Aktualisierungstermin
Ende März aufgeschaltet werden.
Januar
TYPOGRAFISCHE/R
GESTALTER/-IN EFA 2015
Nach der insgesamt vier Wochen dauernden
Prüfung können 33 Typografische Gestalterinnen
und 19 Typografische Gestalter aus der Deutsch­
schweiz und aus der Romandie den eidgenössischen
Fachausweis (FA) entgegennehmen.
Kongress für Berufsbildner/-innen nehmen fünf
reputierte Referenten Stellung zu den Themen
Medienmacherberufe, Nationaler Qualifikationsrah­
men, schulische Anforderungen, Berufsnachwuchs
sowie Wasser als lebensspendendes Element.
Januar
NEUE MEDIEN
À LA CARTE
In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik
und Wirtschaft in Chur wird für viscom-Mitglieder
ein Angebot für einen unternehmensbezogenen
Einstieg in die neuen Medien erarbeitet.
Januar
SKUGRA-DIPLOM
Der aktuelle Diplomlehrgang der erfolgreichen
Kaderschule von viscom geht zu Ende. Der Ver­
bandsdirektor überreicht den 13 Kursabsolventen
im Casino Baden das verdiente Diplom.
Februar
PRINTED IN
SWITZERLAND
In Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Basel
West definiert der Verband die Stossrichtung der
3. und 4. Welle der Imagekampagne «Printed in
Switzerland». Werbespots zur besten Sendezeit
im Schweizer Fernsehen, Inseratekampagnen in
der NZZ und in den AZ Medien sowie Postkarten­
aktionen und Mailings bilden den Schwerpunkt
der Werbemassnahmen.
Februar
März
POLITAPÉRO IN LUZERN
MEDIENMACHER
IN BILD UND TON
Die Mitglieder der Sektion Zentralschweiz treffen
sich zu einer Diskussionsrunde mit den National­
räten Felix Müri, Alois Gmür und Thomas Aeschi.
Unter der Leitung von Verbandsdirektor Thomas
Gsponer wird über den Printstandort Schweiz,
die Einkaufspolitik des Bundes und die Rolle der
Politik debattiert.
Februar
GAV-HEARINGS
Über hundert Unternehmen beteiligen sich
schweizweit an den GAV-Hearings. In intensiven
Diskussionen werden die Stärken und Schwächen
des geltenden GAV durchgeackert und die Forde­r­ungen der Verbandsmitglieder erhoben.
Februar
NEUER ÜK-VERANTWORTLICHER
Nach der Pensionierung von Theresia Kohler
übernimmt viscom-Vizedirektor Beat Kneubühler die
Verantwortung für den ÜK-Bereich.
März
LOBBYING
AN DER BASIS
Nach seinem Treffen mit den Direktoren der kanto­
nalen Industrie- und Handelskammern 2014 erläu­
tert Verbandsdirektor Thomas Gsponer den Vorste­
hern der wichtigsten kantonalen Gewer­be­verbände
in einer Diskussionsrunde die Branchen­­situation,
die Bedeutung der grafischen Industrie für die
Schweizer Volkswirtschaft und die Wichtigkeit der
Beschaffung von Printprodukten in der Schweiz.
In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen
Dienstleistungszentrum für Berufsbildung sowie
Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (SDBB)
verfilmt viscom die vier EFZ-Medienberufe Polygraf,
Interactive Media Designer, Drucktechnologe und
Printmedienverarbeiter neu.
März
BERUFSPROFILE.CH
Das vom Schweizerischen Gewerbeverband zu­
sammen mit der Erziehungsdirektorenkonferenz
(EDK) über die letzten drei Jahre für alle EFZ- und
EBA-Ausbildungen erarbeitete Evaluationstool ist
lanciert. Es wird am 23. März anlässlich einer Me­
dienkonferenz einem breiteren Publikum vorgestellt.
Am Beispiel der Medienmacher-Berufe stellt Peter
Theilkäs, stellvertretender Direktor von viscom,
deren praktische Umsetzung vor. Für die grafische
Industrie stellt dieses Tool eine willkommene Ergän­
zung des seit Jahren bewährten viscom-Konzeptes
«Die 4 Schritte zum Lehrvertragsabschluss» dar.
März
SWISS-PSOZERTIFIZIERUNG
Die Multicolor AG aus Baar kann sich erfolgreich
nach swissPSO zertifizieren lassen und garantiert
ihren Kunden somit standardisierte und laufend ge­
prüfte Prozesse sowie eine konstant hohe Qualität
der Drucksachen.
März
PROZESSOPTIMIERUNG
Ein restlos ausgebuchtes Seminar befasst sich mit
den Mechanismen des Lean-Managements.
7
8
Chronik
Das viscom-Jahr im Zeitraffer
März
April
VOC-ARM DRUCKEN
BERUFSBILDUNGSFONDS
Für viele Unternehmen steht die Erneuerung der
VOC-Reduktionsvereinbarung mit den Kantonen an.
Das Projekt «VOC-arm drucken» ist seit 2002 eine
Erfolgsgeschichte, die auch nach über zehn Jahren
noch anhält.
März
FRANKENSTÄRKE
Anlässlich einer Roadshow in sieben Städten in
allen Landesteilen erörtert der Verband zusammen
mit Partnern aus der Zulieferindustrie sowie exklusi­
ven Dienstleistungspartnern mögliche Handlungs­
optionen, um der Frankenstärke entgegenzuwirken.
Rund 200 Verbandsmitglieder nehmen an den sie­
ben Veranstaltungen teil.
März
WICHTIGE WEICHENSTELLUNG
An der März-Sitzung beschliesst der Zentralvor­
stand unter der Leitung von Präsident Peter Edel­
mann die Verbandsarchitektur stark zu vereinfachen
und einen Innovationsfonds einzurichten. Dabei
werden auch die Eckwerte für die anstehenden
GAV-Verhandlungen definiert und der gute Rech­
nungsabschluss des Verbandes gutgeheissen.
März
DIREKTKONTAKTE
ZU DEN VERBANDS­
MITGLIEDERN
Die Mitglieder der Geschäftsleitung führen in
regelmässigen Abständen Gespräche mit den Inha­
bern/Geschäftsführern der viscom-Mitgliedsunter­
nehmen. Dabei geht es jeweils um eine Beurteilung
der Verbandsleistungen sowie um Verbesserungs­
vorschläge und Forderungen an die Adresse des
Verbandes.
Im dritten Jahr seines Bestehens kann der Berufs­
bildungsfonds weiter konsolidiert werden. In diesem
Jahr haben total 1718 Betriebe, davon 604 Betriebe
der drei Trägerverbände (35,1 Prozent), deklariert.
Bei den Berufsarbeitenden wurden total 7087 dekla­
riert, davon 3879 aus den Betrieben der drei Träger­
verbände, was 53,47 Prozent der deklarierten Berufs­
arbeiter entspricht. Damit sind die Quoten mehr
als erfüllt.
April
INFORMIERTE
MITARBEITER
Einmal im Monat versammeln sich die Mitarbeiter
von viscom zu einem gegenseitigen Austausch über
die laufenden Verbandsgeschäfte. Dabei werden an­
stehende Herausforderungen, offene Fragen und die
Optimierung von laufenden Prozessen besprochen.
April
WICHTIGE
SOZIALKASSEN
Die Sozialkassen der grafischen Industrie (agrapi
und fazu) bilden einen wichtigen Bestandteil der
breiten viscom-Leistungspalette. Die Kassen zeich­
nen sich durch eine grosse finanzielle Stabilität so­
wie eine effiziente und kostengünstige Verwaltung
aus, wie an der Generalversammlung bestätigt wird.
April
RICHTIG KALKULIEREN
Die Kalkulationskurse von viscom erfreuen sich
grosser Beliebtheit. Im April ist der Kurs restlos aus­
gebucht.
April
Mai
MEDIENMITTEILUNGEN
USW.
CENTRO DEL BEL LIBRO
Die nationalen Medien werden im April über die
Konjunkturlage der Schweizer Druckindustrie,
die Lancierung eines Brancheninnovationsfonds,
die Kampagne «Printed in Switzerland» und im
November über den Inhalt des neuen GAV infor­
miert. Im Zwei-Wochen-Takt erhalten die Verbands­
mitglieder über einen Newsletter wichtige Informa­
tionen. Wöchentlich mehrmals erscheinen wichtige
News auf der Verbandswebsite
April
ALTKANZLER
SCHRÖDER
Über 200 Personen lassen sich an der viscom-Dele­
giertenversammlung von Altkanzler Gerhard Schrö­
der begeistern. Seine Rede über die Herausforderun­
gen in der Europäischen Union überzeugt nicht nur
inhaltlich, sondern auch rhetorisch. Die Delegierten
bestimmen die Eckwerte für die GAV-Verhandlun­
gen und ehren die besten Lernenden der Branche.
Stefano Soldati folgt im Zentralvorstand auf Bene­
detto Pedrazzini. Theresia Kohler und Richard Heiz,
die beide in Pension gehen, werden vom Verband­
spräsidenten Peter Edelmann verabschiedet.
Das Ausbildungszentrum in Ascona, das der
Verband seit Jahren mit finanziellen und personellen
Ressourcen unterstützt, feiert Ende Mai sein
50-Jahr-Jubiläum.
Mai
KEINE WEITER­
BILDUNGSABZÜGE
Der Stiftungsrat der Stifi beschliesst, mit Wirkung
ab 1. Januar 2017 keine Beiträge mehr für Weiter­
bildungsmassnahmen zu erheben. Die Verbandsmit­
glieder sollen dank dieser Massnahme zusätzlich
entlastet werden.
Juni
START DER
GAV-VERHANDLUNGEN
Die Verhandlungsdelegation trifft sich zur Vorbe­
reitung der anlaufenden Verhandlungen und
bestimmt die inhaltlichen Eckpfeiler der Verhand­
lungsführung.
Juni
Mai
FSC-GRUPPEN­ZER­TIFIZIERUNG
Seit fünf Jahren bietet viscom die FSC-Gruppen­
zertifizierung an. Im Mai erhalten fünf neue Mitglie­
der dieses wichtige Zertifikat.
Mai
FLOTTENRABATT
Zusammen mit Mercedes Schweiz wird für die Ver­
bandsmitglieder ein interessanter Flottenrabatt ver­
einbart. Über den Verband bzw. den Verbundpartner
können bereits vorteilhaft Versicherungsleistungen
abgeschlossen und günstig Strom eingekauft werden.
IM BUNDESHAUS
Die Mitglieder der Sektion Bern besuchen das
Bundeshaus, verfolgen von der Zuschauertribüne
aus die Parlamentsdebatte zur Anpassung des
Finanzausgleichs und treffen sich anschliessend
unter der Leitung von Verbandsdirektor Thomas
Gsponer zu einer Diskussion mit den Nationalräten
Albert Rösti und Christian Wasserfallen.
9
10
Chronik
Das viscom-Jahr im Zeitraffer
Juni
Juni
«GIB»DRUCKKAUFLEUTE 2015
ERFOLGREICHES
GUTENBERGMUSEUM
Nach der zweijährigen berufsbegleitenden Weiter­
bildung an der Kaderschule «gib» Zürich dürfen
die Absolventen im Zunfthaus zur Waag in Zürich
mit Stolz die «gib»-Diplome sowie die eidgenössi­
schen Fachausweise (FA) entgegennehmen.
An der Delegiertenversammlung des Schweize­
rischen Gutenbergmuseums (SGM) kann Präsident
Willy Haderer erneut auf ein erfolgreiches Ge­
schäftsjahr zurückblicken. Die 20 000-Besu­
cher-Marke wurde geritzt, aber noch nicht ganz
erreicht. Ein positiver Abschluss bestätigt die
Akzeptanz, die das Museum mit seinen anspruchs­
vollen und publikumsnahen Themen in Freiburg
und darüber hinaus mittlerweile geniesst.
Juni
ZUFRIEDENE
VERBANDSMITGLIEDER
Eine repräsentative Umfrage der Hochschule für
Wirtschaft & Tourismus in Siders bei den Mitglieds­
unternehmen zeigt, dass diese mit den Verbandsleis­
tungen grossmehrheitlich sehr zufrieden sind.
Juni
GEHALTVOLLE LEHRABSCHLUSSPRÜFUNGEN
Insgesamt erhalten über 400 Lernende aus den
fünf verschiedenen Medienmacher-Berufen, darun­
ter auch über 80 Multimediagestalter aus der West­
schweiz, ihr eidgenössisches Fähigkeitszeugnis
(EFZ).
Juni
VISCOM-REFERENTEN
GEFRAGT
Auf Einladung des Schweizerischen Dienstleis­
tungszentrums für Berufsbildung sowie Berufs-,
Studien- und Laufbahnberatung (SDBB) und
der Universität Lausanne stellt Roger Ammann,
angehender neuer Geschäftsführer des Berufsbil­
dungsfonds BBF, im Rahmen von Weiterbildungs­
veranstaltungen in Bern und Lausanne ein Konzept
zur Nachwuchswerbung von viscom vor.
Juli
FOKUS
BERUFSBILDUNGF
Die Geschäftsleitung befasst sich an einer
Extra-­muros-Sitzung in Anbetracht der grossen
technologischen Veränderungen intensiv mit
der strategischen und operativen Ausrichtung der
Berufsbildung. Die Verbandsmitglieder sollen
umfassend in die Neuorientierung mit einbezogen
werden.
Juli
10 NEUE MODULE
Ganze zehn neue Module stehen in der E-Lear­
ning-Plattform «üK CONNECT» Anfang Juli zum
Download bereit. Nachdem im letzten Update
der Schwerpunkt der Übungen noch auf dem QV lag,
so widmet sich das moderne Branchentool in dieser
Ausgabe primär dem Polygrafen üK 7 und damit
den elektronischen Medien.
Juli
August
MEDIENMACHER
IM SCHWEIZER
FERNSEHEN
ZUSAMMENARBEIT
«SRF mySchool» ist das Bildungsangebot des
Schweizer Fernsehens. Ein SRF-Team hat Anfang
Jahr ein Porträt über das Berufsbild Polygraf/-in
EFZ erstellt. Entstanden ist ein aktueller und span­
nender Film über die Grundausbildung und über die
Weiterbildungsmöglichkeiten in der Berufssparte
Polygrafie.
Juli
«GIB»PUBLIKATIONSMANAGER 2015
Nach Abschluss des intensiven Lehrgangs haben
acht Absolventen an der eidgenössisch höheren
Fachprüfung teilgenommen. Im Belvoirpark in Zü­
rich können die «gib»-Absolventen das Diplom von
Schulleiter Marcel Weber entgegennehmen. Die
Übergabe der eidgenössischen Diplome (ED) erfolgt
durch Erwin Grob, Präsident der eidgenössischen
Prüfungskommission.
Juli
NEUER GESCHÄFTS­
FÜHRER BBF
Nach der Pensionierung von Richard Heiz unterliegt
die Geschäftsführung des Berufsbildungsfonds
(BBF) seit dem 1. Juli Roger Ammann.
August
NEUE ARCHITEKTUR
An der Zentralvorstandssitzung in Locarno wird das
Fundament für die neue Verbandsarchitektur gelegt.
Die eingeschlagene Richtung bei den GAV-Verhand­
lungen wird gutgeheissen.
Die enge Zusammenarbeit zwischen dem bedeu­
tendsten Papierhändler der Schweiz, Papyrus, und
dem Verband wird weitergeführt. Im Fokus stehen
gemeinsame Anlässe.
August
WORLDSKILLS
SÃO PAULO
Vom 12. bis am 16. August finden in Brasilien
die bisher grössten WorldSkills statt. Über
1100 Kandidaten aus 59 Ländern stellen sich in
50 Berufen den anspruchsvollen Aufgaben.
Mit dabei ist auch Samuel Bucher, der die Schweiz
in der Sparte «Printing Technology» vertritt.
August
GROSSER EMPFANG
IN SARNEN
Am Samstag, 29. August, werden die Obwaldner
WorldSkills-Teilnehmer, unter ihnen auch Samuel
Bucher, von Regierungsrat Franz Enderli auf dem
Sarner Dorfplatz geehrt. Mit Stolz und grosser
Genugtuung stellt letzterer fest, dass – gemessen
an der Einwohnerzahl – kein anderer Kanton so
viele WorldSkills-Teilnehmer gestellt hat.
September
INDUSTRIE 4.0
Die Mitglieder des Vereins Denkfabrik Visuelle
Kommunikation, der vom Verband mitgetragen wird,
befassen sich an einer zweitägigen Tagung mit der
Frage der Digitalisierung der industriellen Entwick­
lung (Industrie 4.0) und loten die Chancen für die
grafische Branche aus.
11
12
Chronik
Das viscom-Jahr im Zeitraffer
September
September
MEDIENMACHER AN
DEN BERUFSMESSEN
BLICK IN DIE ZUKUNFT
Insgesamt achtmal ist viscom in diesem Jahr an den
Berufsmessen schweizweit präsent. An seinem frech
gestalteten Stand steht eine Digitalkamera in Kombi­
nation mit einem Touchscreen im Mittelpunkt. Die
jungen Standbesucher erstellen damit erst
ein Selfie und wählen danach das Layout für ein
persönliches Factsheet.
September
KORREKTOREN 2015
Nach dem zweijährigen viscom-Korrektorenfern-­
kurs können die Absolventen aus der Deutsch­
schweiz und aus der Romandie im Rahmen einer
Feier im Restaurant Beaulieu in Bern ihre viscomDiplome und eidgenössischen Fachausweise (FA)
entgegennehmen.
September
MEDIENMACHERBERUFE AM
ZUKUNFTSTAG
Der nationale Zukunftstag ist eine ideale Plattform,
um den Jugendlichen die grafischen Berufe näher­
zubringen. viscom hat dazu eigens ein Begleitpro­
gramm für die Branche auf die Beine gestellt.
September
INTERACTION DESIGN
LAB 15
Am 1. IMD-Lab, das die Schule für Gestaltung
Bern und Biel zusammen mit dem Verein SIMD
organisiert hat, nehmen über 300 Personen teil.
Die Veranstaltung stellt eine ausgezeichnete Platt­
form für die Promotion des noch jungen Berufs­bildes Interactive Media Designer EFZ dar.
100 Verbandsmitglieder blicken zusammen mit
dem Institut für Trendforschung Trendone aus Ham­
burg in die Zukunft der Kommunikationsbranche.
Fazit: Print wird weiterhin eine entscheidende Rolle
im Kommunikationsmix spielen.
September
WHITEBOX DIGITAL
PRINTING
Mit der Veröffentlichung von «whitebox digital
printing», einem Verlagsobjekt von viscom, erscheint
das weltweit erste Referenzwerk für den Digital­
druck.
Oktober
BERUFSFACHSCHULEN
Verbandsdirektor Thomas Gsponer setzt sich
in einem Meeting mit dem Direktor der Berufsfach­
schule Eracom, Lausanne, für eine Optimierung
der Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutio­
nen ein. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit
den Berufsschulen ist Voraussetzung für ein erfolg­
reiches Berufsbildungsengagement von viscom.
Oktober
TRADITIONELLER
GEDANKENAUSTAUSCH
Einmal im Jahr treffen sich die Direktorinnen
und Direktoren der grafischen Berufsfachschulen
mit viscom zu einem gemeinsamen Gedankenaus­
tausch. Im Zentrum der diesjährigen Diskussionen
stehen die anstehenden Revisionen in der Berufs­
bildung.
Oktober
Oktober
PROZESS­
BEHERRSCHUNG
NEUE FINANZIERUNG
Ein erfolgreiches, mit der Ugra durchgeführtes Se­
minar vermittelt den Teilnehmern einen vertieften
Einblick in die Farbmessmethoden und ihre diversen
Parameter, die Messung von Druckformen und von
Licht und andere für die Prozessbeherrschung wich­
tige Grundlagen. Der Kurs ist restlos ausgebucht.
Der Bundesrat nimmt die Vernehmlassungser­
gebnisse zum Entwurf einer Teilrevision des Bun­
desgesetzes über die Berufsbildung zur Kenntnis.
Die geplante Einführung einer Bundesfinanzierung
zugunsten von Absolventen vorbereitender Kurse
auf eidgenössische Prüfungen wird in der Vernehm­
lassung mehrheitlich begrüsst. Die Teilrevision des
Gesetzes und die notwendigen Kredite werden dem
Parlament 2016 zusammen mit der BFI-Botschaft
2017–2020 unterbreitet..
Oktober
TECHNO-POLYGRAF/-IN
EFA 2015
An den zwei Standorten Bern und Zürich findet
die Berufsprüfung «Techno-Polygraf/-in EFA» mit
27 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt.
Oktober
EXTERNE EVALUATION
Alle üK-Instruktoren wurden in den vergangenen
zwölf Monaten von einem externen Experten bewer­
tet. Die Bilanz fällt äusserst positiv aus: Allen Ins­
truktoren werden sehr gute Noten ausgestellt.
Oktober
LEHRGANGSSTART
DRUCKKAUFMANN/-FRAU EFA
In Zürich startet der 87. «gib»-Lehrgang für
Druckkaufleute. Im zweijährigen Vorbereitungs­
lehrgang werden die angehenden Spezialisten
mit Drehscheibenfunktion in Druckereibüros
und Verkaufsinnendienst auf die eidgenössische
Berufsprüfung vorbereitet. Nach bestandener
Prüfung haben die Absolventen die Möglichkeit,
ihr Wissen in den Bereichen Personalmanagement-,
Projektmanagement, Marketing und Betriebswirt­
schaft im «gib»-Lehrgang «Publikationsmanager/-in
ED» zu vertiefen. Oktober
«IST MEHRWERT
MEHR WERT?»
Unter diesem Titel findet die PMV-Tagung 2015
bei der Firma Sonderegger AG in Bronschhofen mit
40 Teilnehmern statt. Dabei werden mögliche An­
satzpunkte, wie man seine Zusatzleistungen in Form
eines Mehrwerts an den Kunden weiterverkaufen
kann, aufgezeigt. An einer imposanten Betriebsbe­
sichtigung zeigt die Firma Sonderegger ihre Spezial­
arbeiten. Interessante Gespräche finden anschlies­
send bei einem Apéro riche statt.
Oktober
VORREITERPROJEKT
IM WALLIS
Reffnet ist ein neues myclimate-Angebot. Als erster
Partner in der Druckindustrie setzt Valmedia auf Ba­
sis einer Analyse konkrete Massnahmen zur Steige­
rung der Ressourceneffizienz um.
13
14
Chronik
Das viscom-Jahr im Zeitraffer
Oktober
November
MYCLIMATE-GRUPPENZERTIFIZIERUNG
10 SCHRITTE
viscom bietet in Zusammenarbeit mit der Klima­
schutzorganisation myclimate die erste Gruppen­
zertifizierung für klimaneutrales Drucken zu einem
attraktiven Preis und mithilfe effizienter Umset­
zungsmassnahmen an.
Oktober
SWISS PRINT AWARD
Zusammen mit dem Fachorgan «Druckmarkt»
unterzeichnet der Verband eine Vereinbarung zur
Stärkung der Positionierung des Swiss Print
Awards. Dieser wird neu an der viscom-Delegierten­
versammlung übergeben.
Auf der Medienmacher-Website erscheint eine
einfache Anleitung für neue Lehrbetriebe. Detailliert
wird erklärt, welche Schritte nötig sind, um erfolg­
reich zu einem Lehrvertrag zu kommen.
November
NQR FÜR MEDIEN­
MACHER-BERUFE
Mit dem Ziel, die Berufe der grafischen Industrie
untereinander und international vergleichbar zu ma­
chen, werden Ende November beim Staatssekreta­
riat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI)
für alle viscom-Grund- und -Weiterbildungsangebote
die Anträge auf Einstufung in den Nationalen Quali­
fikationsrahmen (NQR) eingereicht.
November
KOMPROMISS ERZIELT
Mit einem Kompromiss enden Anfang November
die GAV-Verhandlungen. Für die Zeitungsdruckerei­
en konnte ein nur halbwegs zufriedenstellendes
Resultat erreicht werden. Die Verbandsmitglieder
heissen an der Urabstimmung mit einem Ja-­
Stimmenanteil von fast 85 Prozent das Verhand­
lungsergebnis gut. 47 Teilnehmer/-innen aus
der Deutschschweiz und 9 Teilnehmer/-innen aus
der Romandie nehmen teil.
November
ERFOLGREICHES
MAGAZIN
Seit Beginn des Jahres zeichnet der Verband
alleine für die finanzielle Führung der Verbandszeit­
schrift «viscom p+c» verantwortlich. Chefredaktor
Paul Fischer und seine Crew sind neu im vis­
com-Haus in Bern domiziliert, womit die bereits er­
folgreiche Zusammenarbeit weiter gefestigt wird.
November
STRIKTES
KOSTENMANAGEMENT
An der November-Sitzung des Zentralvorstands
werden für das Jahr 2016 die Verbandsziele und das
Budget verabschiedet. Die Geschäftsleitung von vis­
com wird sich nach dem Rücktritt von Peter Theil­
käs Ende Jahr wie folgt zusammensetzen: Thomas
Gsponer, Beat Kneubühler, Stefano Gazzaniga.­
November
SWISS
PUBLISHING DAYS
viscom ist neuer Partner der «swiss publishing
days». Verbandsmitglieder profitieren von attrakti­
ven Vergünstigungen.
November
Dezember
NACHHALTIGKEITS­
LISTE
SWISS-PSO
MIT UGRA-PSO
Zehn neue Unternehmen schreiben sich auf der
viscom-Nachhaltigkeitsliste ein.
viscom einigt sich mit der Ugra auf einen
künftig gemeinsamen Weg im Bereich der PSO-­
Zertifizierungen. Ein gemeinsames Projekt soll
2016 erfolgreich umgesetzt werden.
Dezember
«PRINTED
IN SWITZERLAND»
Nachdem die Kampagne mit der Valiant Bank,
dem Detailhändler Volg, der Reisekasse Reka
und dem Touring Club um vier namhafte Marken
verstärkt worden ist, macht auch die Treuhand- und
Revisionsgesellschaft BDO mit. Die UBS überprüft
eine Teilnahme an der Kampagne.
Dezember
PARLAMENTARISCHE
GRUPPE «PRINT»
An der Wintersession wird die parlamentarische
Gruppe «Print» lanciert. 20 Parlamentarierinnen und
Parlamentarier erklären sich bereit, in der neuen,
von viscom betreuten Parlamentsgruppe aktiv mit­
zuarbeiten.
Dezember
EINVERSTANDEN
MIT STAATSRAT
Eine Delegation des Tessiner Vorstandes unter
der Leitung von Giacomo Salvioni erörtert mit dem
Tessiner Regierungsrat und Finanzvorsteher Chris­
tian Vitta die Frage der öffentlichen Beschaffung
von Druckerzeugnissen im Südkanton. Übereinstim­
mend bekennen sich die Teilnehmer zu einer
offenen und klaren Beschaffungspolitik.
Dezember
VERNETZUNG
Verbandsdirektor Thomas Gsponer trifft sich mit
der Generalsekretärin von Intergraf, der europäi­
schen Vereinigung für Druck und digitale Kommuni­
kation, in Bern zu einem Austausch über die der­
zeitige Lage der Branche und ein gemeinsames
Engagement auf europäischer Ebene. Mit dem Präsi­
denten des Verbands Schweizer Medien bespricht
er den Inhalt des neuen GAV und den Prozess hin
zur Allgemeinverbindlichkeitserklärung.
Dezember
EINFACH
ERFOLGREICH LERNEN
Wer einen Medienmacher-Beruf lernt, trainiert
für die nächste Prüfung jetzt noch einfacher.
Die Inhalte, die in der Berufsfachschule vermittelt
werden, finden sich auch in der neuen Medienma­
cher-App, die in verschiedene Themen unterteilt
ist und eine digitale Lernkartei enthält. Die App
ist im Apple- und im Android-Store erhältlich.
Dezember
ERFOLGREICHE
INFOABENDE
An sechs Infoabenden informiert viscom zusam-­
men mit den Berufsfachschulen über die Medien­
macher-Berufe. Der Medienmacher-Informations­
abend zeigt die Vielfalt der grafischen Berufe im
Überblick. Eingeladen waren Eltern, Lehrpersonen
und andere Bezugspersonen von Schülerinnen
und Schülern der siebten bis zehnten Klasse.
15
16
Chronik
Das viscom-Jahr im Zeitraffer
Dezember
Dezember
INTERACTIVE MEDIA
DESIGNER IM SCHWEIZER FERNSEHEN
UNTERSTÜTZUNG
FÜR KAMPAGNE
Im Herbst hat ein SRF-Filmteam ein interessantes
Porträt über das Medienmacher-Berufsbild Inter­
active Media Designer (IMD) gedreht und im Sende­
gefäss «SRF mySchool» ausgestrahlt. Entstanden ist
ein aktueller und spannender Film über die Grund­
ausbildung und über die Weiterbildungsmöglichkei­
ten in diesem noch jungen Beruf.
Dezember
ÜK CONNECT
Mit «üK CONNECT» wird ein beliebtes Tool, das
unter der Bezeichnung Übungsportal angelaufen
ist, nach vier Jahren neu und umfassender aufglegt.
70 Übungsarbeiten für Polygrafenlernende sind
­bereits aufgeschaltet worden. Sinn ist es, die im
üK erlernten Fähigkeiten weiter zu vertiefen.
Dezember
ÖFFENTLICHES
­MEDIENECHO
In einem Interview mit dem Schweizer Radio
erläutert Verbandsdirektor Thomas Gsponer die
momentane Konjunkturlage, die strukturellen
Herausforderungen der Branche und die Ziele der
Kampagne «Printed in Switzerland».
An einem Meeting mit der Zulieferindustrie
(Swico) wird über eine Beteiligung an der Kam­pagne ­« Printed in Switzerland» diskutiert.
Swico wird die viscom-Mitglieder 2015 in der
Verbandszeitschrift über zentrale Aspekte in der
Beschaffungspolitik ­informieren.
Dezember
ERFOLGREICHE
FSC-GRUPPEN­
ZERTIFIZIERUNG
Seit fünf Jahren bietet viscom die FSC-Gruppen­
zertifizierung an. Waren am Anfang gerade mal
13 Betriebe zertifiziert, so sind es heute bereits drei
Gruppen mit insgesamt 75 Betrieben, die nach
Sprachregionen verteilt sind. Im November startet
viscom mit der Re-Zertifizierung in der Deutsch­
schweiz: Alle Betriebe sind parat, und die Audits
werden mit grossem Erfolg abgeschlossen.
18
Arbeitgeber- und Wirtschaftspolitik
Neuer Gesamtarbeitsvertrag
—
Der Handlungsspielraum für die Unternehmen wird
generell ausgebaut. Der neue GAV wurde inhaltlich
entschlackt und vereinfacht. Für eine ganze Reihe
von veralteten Bestimmungen wie die Mahlzeitenentschädigung, die Extrapause und die Vermögensbildung wurden Übergangslösungen gefunden.
DR. THOMAS GSPONER
Direktor
viscom
An fünf Verhandlungsrunden einigten sich die
Gewerkschaften syndicom und Syna zusammen
mit viscom auf den Inhalt eines neuen Gesamtarbeitsvertrages (GAV) für die grafische Industrie.
Die Mitglieder von viscom sprachen sich an der
Urabstimmung vom 30. November 2015 mit einem
Stimmanteil von 81,3 Prozent für den neuen GAV
aus, der am 1. Januar 2016 in Kraft tritt.
Ausgangslage
Erstmals in der Geschichte von viscom wurde auf
Arbeitgeberseite ein reines Abbau- und Blockierungsprogramm in die GAV-Verhandlungen eingebracht. Die Zuschläge sollten reduziert, die Arbeitszeiten erhöht, die Mahlzeitenentschädigung, die
doppelte Pausenregelung und die Vermögensbildung abgeschafft werden. Auf das erarbeitete
Frühpensionierungsmodell sollte erst gar nicht eingetreten werden. Die Allgemeinverbindlichkeitserklärung (AVE) wurde nicht a priori ausgeschlossen,
aber an transparente und einfache Kontrollmechanismen sowie an eine inhaltliche Entschlackung
des GAV gebunden.
Keine neue Kosten
Der neue GAV verursacht bei den Arbeitgebern
keine zusätzlichen Kosten. Damit erreichte viscom
ein wichtiges Verhandlungsziel. Die Minimallöhne
bleiben im neuen GAV unverändert, und auf die Einführung eines Frühpensionierungsmodells haben
die Verhandlungspartner schliesslich verzichtet.
42-Stunden-Woche vereinfacht
Die Einführung der 42-Stunden-Woche wird mit
dem neuen GAV stark vereinfacht. Neu haben auch
Zeitungen die Möglichkeit, die 42-Stunden-Woche
einzuführen. viscom-Unternehmen, die bereits
42 Stunden arbeiten, können die 42-Stunden-Woche
nahtlos weiterführen. Neu wurden die Zuschläge
für Nachtarbeit im Akzidenzdruck auf 50 Prozent
festgelegt. Die Besitzstandswahrung von 20 Prozent entfällt für diesen Bereich. Bei den Zeitungen
wird die heute geltende Regelung (70 Prozent
plus 20 Prozent Besitzstand) im neuen GAV fortgeschrieben.
Allgemeinverbindlichkeitserklärung (AVE)
viscom hat die AVE an eine inhaltliche Entschlackung des GAV gebunden. Materiell wurde der GAV
vereinfacht. Inhaltliche Redundanzen und ungenaue Formulierungen wurden beseitigt. In zähen
Debatten wurden ausserhalb der GAV-Verhandlungen die Kontrollmechanismen definiert und die
Umsetzung der Kontrolle auf Betriebsebene festgelegt. Der Geltungsbereich der AVE wurde auf die
Druckindustrie beschränkt. Unternehmen aus den
Bereichen Verpackungsdruck und Siebdruck sowie
Betriebe mit weniger als drei Mitarbeitern fallen
nicht unter die AVE. Die vom Gesetz geforderten
Quoten von 50 Prozent müssen von viscom eingehalten werden. Das Seco wird überprüfen, ob die
Kriterien für die AVE erfüllt sind und der Bundesrat
den GAV somit allgemeinverbindlich erklären kann.
www.printed-in-switzerland.com
Basel West
Victorinox druckt
in der Schweiz
20
Arbeitgeber- und Wirtschaftspolitik
Jetzt mit der parlamentarischen
Gruppe «Print»
—
Im Politlobbying von viscom wird
offensichtlich eine neue Stufe gezündet.
Was können Sie uns dazu sagen?
Thomas Gsponer: Dem ist in der Tat so. An der
Wintersession 2015 wurde der Aufbau der
parlamen­t­a rischen Gruppe «Print» lanciert.
Zwanzig National- und Ständeräte haben sich zu
einem Engagement entschlossen. Wir sind
darüber natürlich hocherfreut.
Was wird der Verband konkret
unternehmen?
Wie bisher werden wir mit Hilfe von parlamentarischen Vorstössen auf unsere Interessen aufmerksam machen, auf Probleme hinweisen und Lösungen vorschlagen. Neu haben wir aber eine Gruppe,
die sich speziell für unsere Branche interessiert,
wovon wir uns eine nachhaltigere Zusammenarbeit
mit dem eidgenössischen Parlament versprechen.
Können Sie uns das noch etwas
präziser schildern?
Wer eine renommierte Gruppe hinter sich weiss,
hat in konzertierten Aktionen mehr Schlagkraft
und kann viel effektiver und solider arbeiten.
Wir werden die parlamentarische Gruppe aktiv
betreuen, indem wir zum Beispiel direkt in die
Bundesbetriebe hineingehen, offene Fragen stellen
und Antworten verlangen. Die Repräsentativität
der Gruppe erlaubt eine gute Verankerung bei allen
politischen Kräften im Bundesparlament, sodass
unsere Anliegen gezielt in die politische Arbeit
mit einbezogen werden können.
Dürfen Sie uns verraten, wer alles in der
parlamentarischen Gruppe «Print» sitzt?
Es sind politische Schwergewichte aus beiden
Räten. Mit Nationalrat Felix Müri und Nationalrätin
Corinne Eichenberger haben wir ein Präsidium, das
unsere Industrie gut kennt und im Parlament auf
eine breite Akzeptanz stösst.
Welche Themen stehen jetzt zur Debatte an?
Ganz zuvorderst stehen die Beschaffungspolitik
des Bundes und die Schnittstellenprobleme zwischen den Bundesbetrieben und unseren Unternehmen. Wir werden uns aber auch mit der Berufsbildung und der volkswirtschaftlichen und politischen
Rolle von Print auseinandersetzen.
Erfolgsstory der Kampagne
«Printed in Switzerland»
—
Acht Millionen Zuschauer sahen die Werbespots
im Schweizer Fernsehen; über 3500 kantonale
Parlamentarierinnen und Parlamentarier wurden
mit Postkarten zur Unterstützung von «Printed in
Switzerland» aufgerufen; alle eidgenössischen
Parlamentarierinnen und Parlamentarier erhielten
eine Dankes- und eine Glückwunschkarte mit dem
Kampagnensujet; 700 Werbeagenturen wurden
auf «Printed in Switzerland» aufmerksam gemacht;
1000 Aussen- und Innendienstmitarbeiter in viscom-Unternehmen wurden für die Aktion begeistert; zehn arrivierte Schweizer Marken tragen die
Kampagne «Printed in Switzerland» mit; mehrere
bekannte Schweizer Marken wollen ebenfalls
mitmachen.
Fazit: Die Erfolgsstory von viscom geht weiter.
Noch mehr Emotionen für «Printed in Switzerland»
sollen geweckt und noch mehr erfolgreiche Schweizer Marken sollen an der Kampagne teilnehmen,
dies ist die Zielsetzung für das Geschäftsjahr 2016.
21
22
Berufsbildung
Verbundpartnerschaft in
der Berufsbildung
—
Immer wieder hört man den Begriff «Verbundpartnerschaft». Was man darunter versteht, wie die
Verbindungen laufen und wo der Nutzen der einzelnen Verbundpartner liegt, beantwortet Peter Theilkäs, bis 31. Dezember 2015 Ressortleiter Berufsbildung bei viscom. Er hat die Verbundpartnerschaft
in den letzten zwölf Jahren, seit dieses geflügelte
Wort in Berufsbildungskreisen kursiert, mit allen
Facetten kennengelernt, angewandt und oft auch
ausgereizt.
Der Begriff «Verbundpartnerschaft»
wurde mit der Einführung des Berufsbil­
dungsgesetzes 2004 kreiert. Wie haben
die heutigen Verbundpartner vor dieser
Zeit zusammengearbeitet?
Peter Theilkäs: Die Zusammenarbeit hat schon vor
Einführung des revidierten Berufsbildungsgesetzes
gut funktioniert. Vieles war weniger streng
genormt. So konnte man eine Bildungsverordnung
(damals Ausbildungs- und Prüfungsreglement) bei
Bedarf revidieren und neue Berufsbilder kreieren.
Dies hat oft dazu geführt, dass Berufsbilder während zehn Jahren, zwanzig Jahren oder noch länger
nicht hinterfragt wurden. Etwas, das heute unvorstellbar ist. Man war in vielen Branchen, namentlich dort, wo man den technologischen Veränderungen nicht so stark ausgesetzt war, oft zu nachlässig.
Heute bestehen klare Vorgaben und klare organisatorische Strukturen für die Erarbeitung und Bewirtschaftung von Berufsbildnern.
Wo wirkt sich die Verbundpartnerschaft
aus und welche Kompetenzen haben die ein­
zelnen Partner in diesem Dreieckspiel?
Die Verbundpartnerschaft dient in erster Linie
den Lernenden und den ausbildenden Betrieben.
So bestehen klare Richtlinien für die Ausarbeitung
von Bildungsinhalten. Zudem hat jeder Beruf eine
Kommission für Berufsentwicklung und Qualitätssicherung, kurz BeQu, die für die Bewirtschaftung
und Entwicklung des Berufsbildes verantwortlich
ist. Diese Kommissionen sind verbundpartner-
schaftlich zusammengesetzt. Neben den Verbundpartnern sind auch die drei Lernorte (Betrieb,
Berufsfachschulen und überbetriebliche Kurse) in
diesen Gremien vertreten.
Die Kompetenzvorteile liegen bei Bund und
Kantonen. Diese haben ein Vetorecht, wenn es um
grössere Anpassungen und Veränderungen geht.
Das mag auf den ersten Blick befremden, hat aber
insofern eine Logik, als dass Bund und Kantone den
Gesamtüberblick haben und mit ihrem Veto die
Mengengerüste von Reformen und anstehenden
Revisionen so steuern können.
Welches ist der stärkste Partner
und welchen Stellenwert haben die
Organisationen der Arbeitswelt,
speziell auch viscom, mit ihren Sozial­
partnern und Mitträgern?
Der Bund hat den Lead. Er hat es auf den ersten Blick
auch am einfachsten. Allerdings kommen im Zuge
von Vernehmlassungen natürlich alle Bundesämter
und Staatssekretariate zum Zug und bringen ihre
Vorstellungen ein. Die Kantone sprechen dann
schon mit 26 Stimmen und die Organisationen der
Arbeitswelt, kurz OdA, mit weit über 100. Wenn
es um einzelne Berufsbilder geht, sind die OdA im
Normalfall in einer guten Position. Schwierig wird
es oft, wenn es um generelle bildungspolitische
Anliegen geht, wie die Finanzierung der höheren
Berufsbildung, die Einführung eines vereinfachten
Qualifikationsverfahrens oder die strukturelle
Anpassung der Bildungsverordnungen, um drei
Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit zu nennen. Hier haben dann die Dachorganisationen
wie der Schweizerische Gewerbeverband, der
Schweizerische Arbeitgeberverband oder auf
gewerkschaftlicher Seite Unia oder syndicom Kanalisierungsfunktionen, die oft der Quadratur des
Kreises gleichkommen. viscom und die sozialpartnerschaftlich organisierte Paritätische Berufsbildungsstelle (PBS) geniessen sowohl beim Bund
wie bei den Kantonen einen guten Ruf und gelten
als engagierte, zuverlässige Partner.
PETER THEILK ÄS
Ressortleiter
Berufsbildung
Was ist Verbundpartnerschaft?
Unter Verbundpartnerschaft versteht man
in der Berufsbildung das Zusammenspiel
der drei Partner Bund, Staatssekretariat für
Bildung, Forschung und Innovation (SBFI),
der Kantone und der Organisationen der
Arbeitswelt (Trägerverbände der einzelnen
Berufsbilder). Dabei ist der Bund für die
strategische Steuerung verantwortlich,
die Kantone haben die Verantwortung für
die Umsetzung und die Aufsicht, und die
Organisationen der Arbeitswelt gestalten
die Bildungsinhalte und generieren Aus­
bildungsplätze.
Derzeit laufen Abklärungen für die
Schaffung des neuen Berufsbildes
des Medientechnologen. Wie arbeiten
die Verbundpartner zusammen und
welche Vor- und Nachteile hat diese
Zusammen­arbeit?
Hier ist es wichtig, dass die Spielregeln eingehalten
und die Abläufe einerseits im Rahmen der Lernortkooperation – bildungspolitisch aber noch wichtiger – mit den Verbundpartnern abgesprochen werden. Soloaktionen und Vordrängen bringen nichts,
weil sie wie ein Bumerang auf die Werfer zurückfallen. So gilt es in erster Linie, die Inhalte allfällig
tangierter Berufe aufzulisten und Überschneidungen auszumerzen. Weiter geht es darum, mögliche
Migrationen von bestehenden Berufen in das neue
Berufsbild abzuschätzen, damit einigermassen vernünftige Prognosen bezüglich zukünftiger Lernendenzahlen gemacht werden können und der Bedarf
an Schulstandorten und Schulräumen ermittelt
werden kann. Ein sensibles, hochkomplexes Dominospiel, aber faszinierend; und wenn es gelingt –
und daran zweifle ich keinen Moment –, befriedigend für die Initianten.
Was wünschen Sie sich in
Zukunft im Zusammenspiel mit
den Verbundpartnern?
An die Adresse des Bundes: Es ist wünschenswert,
wenn – oft gut gemeinte – Vorhaben früher in die
Diskussion mit den Verbundpartnern kommen. An
die Adresse der Kantone gerichtet, hoffe ich, dass
man nicht noch mehr dem Sparwahn verfällt und
dass insbesondere die Aufgaben der Aufsicht weiterhin seriös wahrgenommen werden. An die eigene
Adresse gerichtet bleibt zu wünschen, dass so hochsensible Projekte wie das neue Berufsbild Medientechnologe mit der nötigen Umsicht und unter Einbezug der Bildungspartner im Verbund und in den
Lernorten vorangebracht werden.
23
24
Berufsbildung
Engagiert für den
Nachwuchs
—
viscom stärkt durch die Förderung einer
zeitgemässen und für die Jugendlichen
attraktiven Berufsbildung die Wettbe­
werbsfähigkeit der grafischen Industrie.
Um Jugendlichen unsere Branche näherzubringen,
ist viscom seit mehreren Jahren an Berufsmessen in
der ganzen Schweiz vertreten. Allerdings schiessen
diese Messen wie Pilze aus dem Boden. Ganze acht
Mal war viscom 2015 an den Berufsmessen landauf,
landab präsent. Mit einem frischen Auftritt vermochte der Medienmacher-Stand die Jugendlichen
zu begeistern. Eine Digitalkamera in Kombination
mit einem Touchscreen stand am Stand im Mittelpunkt. Die jungen Standbesucher erstellten damit
erst ein Selfie und wählten danach das Layout für
ein persönliches Factsheet. Das Ganze wurde am
Stand digital ausgedruckt. Zusammen mit den
anwesenden Lernenden informierten die Betreuerinnen und Betreuer über die Berufe der grafischen
Industrie.
Infoveranstaltungen als
Dreh- und Angelpunkt
Ein Messestand alleine genügt nicht für eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit. Deshalb wurden die
interessierten Jugendlichen am Stand auf die Me­dienmacher-Informationsabende aufmerksam
gemacht.
An durchschnittlich sechs Abenden informierte
viscom zusammen mit den Berufsfachschulen
letztes Jahr über die Medienmacher-Berufe. Diese
Medienmacher-Informationsabende zeigten die
vielfältigen Möglichkeiten der grafischen Berufe im
Überblick. Eingeladen waren Eltern, Lehrpersonen
und andere Bezugspersonen von Schülerinnen und
Schülern der siebten bis zehnten Klasse. Lernende,
Berufsfachschullehrkräfte sowie Fachleute der
Berufsbildung informierten und berichteten über
ihre Erfahrungen.
Nationaler Zukunftstag
Der Zukunftstag will – wie sein Name sagt – die
Zukunft gestalten. Mädchen und Jungen wechseln
die Seiten; dadurch lernen sie untypische Arbeitsfelder und Lebensbereiche kennen und machen
Erfahrungen fürs Leben. Der Nationale Zukunftstag
fördert damit frühzeitig die Gleichstellung von Frau
und Mann bei der Berufswahl und bei der Lebensplanung. Er ist ein Kooperationsprojekt zwischen
Schule, Arbeitswelt und Elternhaus.
Der Zukunftstag ist eine ideale Plattform, um den
Jugendlichen die grafischen Berufe näherzubringen. viscom hat dazu ein eigenes Begleitprogramm
für die Branche erstellt. Es ist möglich, den Tagesablauf unter den Berufen zu kombinieren oder einen
Tag mit nur einem Berufsbild zu planen.
Unter dem Motto «Ein Tag als Drucktechnologin»
gibt es zudem für den weiblichen Nachwuchs ein
Spezialprogramm.
Web, Print und Film
Als zentrales Kommunikationsinstrument dient die
Website www.medien-macher.ch. In allen drei Landessprachen bietet die Seite umfassende Informa­
tionen über die Grund- und Weiterbildungsangebote
in der grafischen Industrie.
Aktuelle, aufwendig produzierte Factsheets und
andere gedruckte Dokumente ergänzen die Kommunikationsinstrumente. Besonders bei den Berufsberatern sind diese Instrumente begehrt. Das jüngste
Kind in der Berufsbildungs-PR ist ein neuer Film
über die Berufe der grafischen Industrie. In Zusammenarbeit mit dem SDBB hat viscom eine Reihe von
Videoclips erstellt, in denen Lernende aus verschiedenen Berufen der Branche porträtiert werden. Die
Filme sind im Internet verfügbar und können als
DVD bestellt werden.
Einen neuen Farbanstrich hat die Lehrstellenbörse
erhalten. Die Daten der offiziellen Berufsberatungs-Website fliessen neu automatisch auch in die
Medienmacher-Lehrstellenbörse. Das erleichtert die
Handhabung der offenen Lehrstellen für die Unternehmen, da die Verwaltung über einen einzigen
Link vorgenommen werden kann.
26
Innovation, Management, Umwelt
Trends in der Druckindustrie
—
2015 war für das IMU-Ressort ein Jahr der Veränderung. Ab Juni begann Stefano Gazzaniga sich an der
Seite von IMU-Ressortleiter Beat Kneubühler einzuarbeiten, da er die Ressortleitung am 1.1.2016 komplett übernehmen wird. In enger Koordination mit
der Geschäftsleitung will er die bestehenden
Dienstleistungen ausbauen, gleichzeitig sollen neue
Akzente im Bereich der/des … gesetzt werden. Ein
wichtiger Baustein der IMU-Strategie ist der fokussierte Blick auf neue Trends in der Kommunikation,
parallel dazu soll der bewährte Weg, Unternehmen
Schulungen und Hilfsmittel zu Strategien und
Management anzubieten, fortgesetzt werden. Im
Vordergrund stehen dabei die Erschliessung neuer
Geschäftsfelder und die Erarbeitung optimierter
Prozesse.
Ein wichtiges Werkzeug
für den Digitaldruck
Der Digitaldruck erschliesst immer mehr Anwendungsbereiche, die bisher den etablierten Druckverfahren vorbehalten waren. Seine bekannten Stärken liegen in der Ausgabenvielfalt, dem Wegfall der
Druckformenherstellung, der Möglichkeit zum
Bedrucken vielfältiger Bedruckstoffe sowie in der
Individualisierung von Druckprodukten. Mittlerweile haben die verschiedenen Digitalverfahren ein
so hohes Niveau erreicht, dass sie die etablierten
Druckverfahren nicht nur ergänzen, sondern auch
dort eingesetzt werden, wo es aus Kostengründen
sinnvoll ist. Mit der neuen Whitebox digital printing, einer Sammlung von auf verschiedenen
Maschinen produzierten Testdrucken, kann anhand
der enthaltenen Testelemente ein aussagekräftiger
Vergleich zwischen einzelnen Digitaldrucksystemen angestellt werden. Die Fogra hat die Drucke
anhand eines zufällig ausgewählten Druckbogens
pro System im Labor gemessen. Neben den Musterbogen, die unter drei verschiedenen Druckbedingungen angefertigt wurden, haben einzelne Anbieter noch Infomaterial beigefügt. Die Musterbogen
zeigen auf, welche Möglichkeiten die Drucksysteme
ausserhalb der Testform sonst noch bieten. Die Whitebox digital printing kann individuelle Testdrucke
bei Evaluationen für ein neues Digitaldrucksystem
zwar nicht ersetzen, sie bietet aber einen guten und
repräsentativen Überblick über die heute verfügbaren Systeme für die industrielle Produktion in grafischen Unternehmen.
Zukunft der Kommunikation 2025
In Zusammenarbeit mit der Agentur TrendONE hat
viscom eine Reise ins Jahr 2025 organisiert. Die
Kommunikation wird sich in Richtung personalisierte Dienstleistungen entwickeln und Emotionen
einen wichtigen Platz einräumen. Technologien, die
solche Veränderungen illustrieren, sind beispielsweise der 3D-Druck in allen Formen, Video in Print
oder Electroluminescent Packaging. viscom will
sich künftig vermehrt mit grundsätzlichen technologischen Trends befassen und seine Mitglieder
exklusiv darüber informieren.
BEAT KNEUBÜHLER
Ressortleiter
Innovation, Management,
Umwelt
Differenzierung
mit Umweltdienstleistungen
Im Umweltbereich hat viscom wieder eine neue
FSC-Gruppenzertifizierung durchgeführt: Zehn
Betriebe konnten neu in die Nachhaltigkeitsliste
aufgenommen werden. Angesichts der schwierigen
Marktlage ist das ein schöner Erfolg, welcher aufzeigt, dass insbesondere KMU-Druckereien äusserst
sensibel für Umweltbelange sind. In Planung ist
eine Gruppenzertifizierung für klimaneutrale
Drucksachenherstellung. viscom ist überzeugt, dass
die Gruppenzertifizierungen eine sehr interessante
Dienstleistung für die KMU darstellen: weniger
Aufwand für den Einzelbetrieb, Optimierung der
Kosten usw.
swissPSO®
www.swiss-pso.ch
Harmonisierung
von swissPSO und UgraPSO
PSO-Zertifizierungen werden von folgenden
Institutionen durchgeführt: viscom mit SQS/Fogra
zertifizieren sowie swissPSO und Ugra mit Ugra
PSO. Beide Zertifizierungen basieren auf den allgemein gültigen ISO-Normen für die Anwendung in
Druckereien, Vorstufenbetrieben und Agenturen.
In Anbetracht der Marktveränderungen ist es sinnvoll, die beiden Zertifizierungsschemen einander
anzupassen und zusammenzuführen. Nach mehrmonatigen Verhandlungen konnte 2015 ein Durchbruch erzielt werden: 2016 startet man gemeinsam
mit der Ugra ein Projekt zur Erarbeitung eines ein­
zigen Zertifikates für die grafische Branche.
mehr als ein Standard
plus qu´un standard
piÙ di uno standard
27
28
Innovation, Management, Umwelt
Die Zukunft der Kommunikation
—
Nils Müller ist Gründer und Geschäftsführer der
TRENDONE GmbH. Im IBM Innovation Center startete er seine berufliche Laufbahn und absolvierte
ein Masterstudium in Berlin, New York und Mailand. 2002 gründete er TRENDONE und ist dort bis
heute als CEO tätig. TRENDONE ist Europas Marktführer in der Analyse von Micro-Trends und Schlüsseltechnologien in schnelllebigen Branchen. Im
Rahmen des Anlasses «Sie wollen wissen, wie die
Welt der Kommunikation und der Printmedien in
zehn Jahren aussieht?» hielt Nils Müller eine Keynote-Rede zum Thema «The world in 2025».
Exklusiv für den vorliegenden Geschäftsbericht
nahm er zu Fragen von viscom Stellung.
Was empfehlen Sie ganz generell
Unternehmern oder Führungsleuten
von grafischen Betrieben, wenn sie
zehn Jahre in die Zukunft schauen?
Nils Müller: Ganz wichtig: Entscheider müssen über
den eigenen Tellerrand schauen. Die Zukunft von
Print basiert eben nicht auf dem Medium Papier selber, sondern vielmehr auf der Erweiterung von digitalen Technologien, der Konvergenz von Print mit
diesen Technologien, von völlig neuen Geschäftsmodellen. Man muss die Ausgangslage ganzheitlich
betrachten. Wir leben im Zeitalter der Digitalisierung, der völligen Vernetzung, und vor diesem Hintergrund muss man die Weiterentwicklung von
Print betrachten.
Hat denn Print in dieser digitalen Welt
überhaupt eine Zukunft?
Mit Verlaub, aber eine solche Fragestellung erachte
ich als katastrophal. Damit impliziert man ja selber,
das Print tot ist. Durch diese Einstellung «Digital ist
besser, und alle anderen befinden sich auf der Überholspur» macht man sich selber fertig. Print hat
nach wie vor seine wichtige Bedeutung, gerade in
einer digitalen Welt. Nur zur Erinnerung: Noch nie
wurde ein bestehendes Medium von einem neuen
Medium völlig verdrängt. Am besten, man streicht
die Frage nach der Zukunft von Print schlicht
und einfach aus dem eigenen Vokabular. Man
muss endlich aufhören, immer in den Rückspiegel
zu schauen. Print, so wie man es in der Vergangenheit betrieben hat, hat natürlich kein grosses Entwicklungspotenzial. Doch das ist kein Unglück,
sondern vielmehr eine Riesenchance. Print hat eine
grosse Zukunft vor sich als Premiummedium, als
Konvergenzmedium, welches Haptik und Elektronik miteinander vereint. Print bietet Riesenchancen
und ungeahnte Möglichkeiten.
Wo genau sehen Sie die Chancen von Print?
TRENDONE sieht heute fünf wichtige Megatrends
für Print. Der erste heisst «Attention Economy»,
präziser Aufmerksamkeitsökonomie. Wir sehen,
dass in der digital vernetzten Welt immer mehr
Marken entstehen. Die Start-up-Kultur war noch nie
so stark wie heute. Jeder kann zum Entrepreneur
werden und Marken erfolgreich lancieren. Doch das
heisst, der Kampf um die Aufmerksamkeit der Kunden wird immer wichtiger. Da hat Print spezifische
Stärken. Wer schaut heute noch eine E-Mail-Marketing-Aktion an? Warum haben sich beispielsweise
Amazon oder Zalando entschieden, für ihre Kundschaft, die rein über das Internet bestellt, gedruckte
Kundenmagazine zu publizieren? Warum bieten
hippe Blogs auf einmal Printableger? Im Fokus steht
die Strukturierung im Content-Dschungel, aber
auch das Zeigen von Wertschätzung. Ein weiterer
wichtiger Trend ist die Konvergenz, konkret: Print
wird Teil eines konvergenten Medienmixes. Wir
wissen, Print ist ein gutes Medium, um einen Kaufentscheid auszulösen. Doch mit Print alleine kann
man diesen Entscheid nicht direkt umsetzen. Da
gibt es Technologien, die genau das ermöglichen,
wie gedruckte Elektronik, Augumented Reality,
QR-Code. Oder nehmen wir die Verpackung, dort
bieten konvergente Strategien erst recht riesige
Chancen, wie beispielsweise die Elektrolumineszenz Technology. Der nächste Trend ist die Visualisierung: Das ist die grosse Möglichkeit für den
NILS MÜLLER
Gründer und Geschäftsführer
der TRENDONE GmbH
Digitaldruck, denn wir leben in einem Zeitalter,
wo Kommunikation immer personalisierter und
individualisierter wird. Hier gibt das Internet mit
der 1:1-Kommunikation den Takt vor. Viel Potenzial
bietet auch der 3D-Druck mit seinen fast endlos
erscheinenden Möglichkeiten und Materia­l ien.
Ein weiterer wichtiger Trend ist das Outernet: das
Internet «springt auf die Strasse». Früher brauchte
man, um das Internet zu verwenden, einen Browser
und einen Computer. Heute findet man das Internet
im Kühlschrank, in der Smartwatch, im unter der
Haut implantierten Chip. Dadurch verändern sich
traditionelle Verhaltensweisen dramatisch. So ist
beispielsweise das Telefonieren bei den Smart­
phone-Benutzern nicht mehr unter den Top Ten
der benutzten Applikationen zu finden. Alle Produkte sind vernetzt. Je weiter sich das entwickelt,
umso grössere Chance sehe ich da für konvergente
Printlösungen. Was man eben falls beachten muss,
ist der fünfte Trend, die smarten Geräte und Technologien, die immer neue Wege eröffnen. Im Hintergrund spielt hier künstliche Intelligenz, die fast
nichts mehr kostet, eine wichtige Rolle. In diesen
Trend können Anwendungen wie IBM Watson,
das selbstfahrende Google-Auto oder Smart-Barbie
eingeordnet werden.
Wenn man Ihnen so zuhört, müsste die
Konvergenz von Print schon sehr weit fort­
geschritten sein. Aber die Realität sieht
offensichtlich anders aus.
Da haben Sie leider recht. Die Technologien hierzu
sind schon längst alle vorhanden und auch die
Kosten sind vielfach kein wirklicher Hinderungsgrund. Doch in der Umsetzung ist man erschreckend weit hinten. Offensichtlich haben wir ein
Problem in der Wertschöpfungskette. Man redet
nicht miteinander, etwas, das für die erfolgreiche
Implementation von konvergenten Technologien
Bedingung wäre. Das gilt für Drucker, deren Zu­lieferer, die Agenturen und die Verlage gleicher­
massen. Gerade hier könnten Verbände eine wichtige Rolle übernehmen und die verschiedenen Partner
an einen Tisch bringen.
Was bedeuten eigentlich die fünf Mega­
trends für die Strategien und Kompetenzen
von grafischen Unternehmen?
Ganz klar, digitale Kompetenz gehört zum Kern­
geschäft eines grafischen Betriebes, und dement­
sprechend muss jeder Betrieb das so handhaben.
Digitale Kompetenz ist ohnehin wichtiger als Printkompetenz. Heute herrschen im Markt solche Überkapazitäten, dass es für jeden grafischen Betrieb
eigentlich kein Problem darstellt, die Herstellung
von Druckaufträgen auszulagern. Dieser Trend wird
sich in den nächsten zehn Jahren noch akzentuieren. Grafische Betriebe sollten sich deshalb wirklich
gut überlegen, ob sie ihr ganzes Geld in neue Druckmaschinen investieren wollen oder doch lieber in
Digitalisierung und Konvergenz. Auch müssen sich
Druckereien organisatorisch und prozesstechnisch
verändern, sprich Abteilungsgrenzen runterreissen,
also Leute aus dem Vertrieb und der Technik aktiv
zusammenführen, Quereinsteiger unterstützen,
crossmediales Denken fördern. Aber es ist natürlich
klar: Jeder Betrieb muss seine eigenen Geschäftsmodelle und Lösungen finden. Auch darf man Ideen
wie «nicht mehr in den Druck zu investieren» nicht
pauschalisieren. Für alle gilt aber gleichermassen:
vernetzt denken, die Digitalisierung als Kernaufgabe des Unternehmens begreifen und Mittel und
Wege finden, sich in der Konvergenz-Wertschöpfungskette zu positionieren.
Und wie sollen die grafischen Unternehmen
mit ihren Kunden umgehen?
Viele Kunden sind bereit, konvergente Wege in der
Kommunikation zu gehen. Sie erwarten von den
grafischen Betrieben Vernetzung und den Willen,
Neues auszureizen. Grafische Betriebe müssen das
künftig viel stärker als heute liefern können. Aber
wenn die Druckereien ohnehin glauben, sie seien
tot, dann kann man auch gleich aufhören. Print in
2025 ist: Print + Konvergenz = Magie. Print muss
einfach mitspielen in der digitalen Zauberwelt.
Das geht, wenn man will, und dann eröffnen sich
ungeahnte Chancen.
29
30
Innovation, Management, Umwelt
Grafische Industrie
und Industrie 4.0
—
DR. SONJA MEYER
Wissenschafterin Empa
Unter dem Begriff «Internet der Dinge» versteht
man die Anwendung des Internets als Plattform für
unsere physikalische Welt. Das zentrale Konzept
des «Internets der Dinge» sind die Dinge selbst, zum
Beispiel eine herkömmliche Kaffeetasse, die mit
dem Internet mithilfe von kleinsten Geräten verbunden werden kann. Diese Geräte verfügen über
Kommunikationsfähigkeiten (z.B. WLAN) und sind
mit sogenannten Sensoren, welche Eigenschaften
wie die Temperatur der Kaffeetasse messen, oder
Aktuatoren, welche die Eigenschaften der Kaffeetasse verändern, ausgestattet. Alltägliche Dinge
werden so zu «smarten» Dingen, die miteinander
kommunizieren können, zum Beispiel die Kaffeemaschine mit der Kaffeetasse. Wendet man das Konzept des «Internets der Dinge» in einem Fabrikumfeld an, spricht man auch von «industriellem
Internet», von der Industrie 4.0 oder gar von der
«vierten industriellen Revolution». Prognosen
sagen, dass es im Jahr 2020 vierzigmal so viele
Geräte wie Menschen geben wird. Die Industrie 4.0
macht auch vor der grafischen Industrie nicht halt
und kann Printmedien viele Neuerungen bringen.
Im Rahmen eines Beratungsauftrags hat die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) für die grafische Industrie zwei Hauptkategorien mit Innovationspotential identifiziert:
1. Produkte und 2. Geschäftsprozesse. Der Bereich
der Produktinnovationen wurde beispielhaft
anhand des Wegs des Buchs 2.0 zum Buch 3.0 skizziert. Neue Technologien erlauben auf diesem Weg
herkömmliche Objekte zu intelligenten Teilneh-
mern des Internets zu machen. Eine wichtige Rolle
spielen Mittel zur eindeutigen Identifizierung der
Objekte wie QR-Code, RFID und NFC-Chips. Am
Ende der Evolution wird das intelligente Objekt
«Buch» gleichzeitig Teil der digitalen und der physischen Welt, sodass das Buch nicht nur seine Leser
kennt, sondern sogar die Leseumgebung (Licht dimmen, Fernsehapparat ausschalten) anpassen kann.
Die Objekte können auch Produkte wie Eintrittsoder Visitenkarten umfassen, die durch die unsichtbare Integration von Chips plötzlich intelligent
werden. Oder Poster können in Kombination mit
iBeacons, die auf Bluetooth-Technologie basieren,
Werbebotschaften im Umkreis von 40 Metern aussenden. Facebook, das derzeit als eine der grössten
Plattformen des «Internets der Dinge» gehandelt
wird, kann zum Netzwerk von klassischen Print­
medien werden.
Neben Produktinnovationen kann das «Internet der
Dinge» der grafischen Industrie vor allem Neuerungen für herkömmliche Produktions- und Geschäftsprozesse bringen. Grafische Produkte können ein
Gedächtnis haben und wissen, wie sie gefertigt werden, ihren Zustand und ihre Auftragstasche beinhalten, oder sie können Maschinen anweisen, sie auf
eine bestimmte Art zu verarbeiten. Hier werden die
Druckmaschinenhersteller enorm unter Zugzwang
gebracht: Sie müssen vorhandene Maschinen um die
neue Internettechnik ergänzen oder neue Maschinen mit der aktuellen Technik ausstatten. Potenzielle Optimierungsszenarien für Prozesse ergeben sich
häufig erst bei der Betrachtung des Gesamtprozesses, der von einer Vielzahl von Maschinen, die seit
Jahren im Einsatz sind, abhängen kann.
Dr. Sonja Meyer arbeitet als Scientist für die
Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in der Gruppe «Technologie und
Gesellschaft» am Standort St.Gallen. Ihre Forschungsbereiche umfassen die Themen «Internet
der Dinge» und «Geschäftsprozessmanagement».
Sie hat die Denkfabrik zum jährlichen Schwerpunkt
«Print Medien» und «Industrie 4.0» als Dozentin
begleitet.
31
Bericht aus den
Sektionen
Sektion Bern
33
Konzentrationen
hüben und drüben
—
Im Sektionsgebiet Bern gab es auch im Berichtsjahr
weitere Fusionen und Betriebsauflösungen. Leider
waren – wie immer in GAV-Verhandlungsjahren –
einige Kündigungen zu verzeichnen.
Die Jahresversammlung, die von erfreulich vielen
Mitgliedern besucht wurde, ging unter der bewährten Leitung von Rico Mühlemann problemlos über
die Bühne. Ein attraktives Vorprogramm mit einer
Tramfahrt kreuz und quer durch Bern kam bei den
Versammlungsteilnehmern sehr gut an. Im Vorstand wurden die obligaten Themen behandelt. An
der Herbstsitzung nahm man Kenntnis von der vom
ZV lancierten Strukturreform II, die vorsieht, so
rasch wie möglich nur noch zwei Unterverbände in
der Deutschschweiz zu führen und die Sektionen
abzuschaffen. Die Reform sieht auch vor, das Sek­
tionsvermögen zweckgebunden, unter Beizug von
Vertretern aus der ehemaligen Sektion, vom Gesamtverband verwalten zu lassen. Der Sektionsvorstand begrüsste diesen logischen Schritt und empfahl der Jahresversammlung, dem Vorschlag
zuzustimmen.
Die GAV-Abstimmung wurde von rund einem
Drittel der Betriebe besucht. Das Verhandlungsresultat wurde mit grossem Mehr angenommen.
Es war erfreulich festzustellen, dass die Lehrvertragsabschlüsse bei Polygrafen/-innen (26) und
Drucktechnologen/-innen (18) auf dem Vorjahresniveau gehalten werden konnten. Bei den Printmedienverarbeitern konnte sogar eine Steigerung von
21 auf 32 neue Lernende verzeichnet werden.
Veranstaltungen
—
Gelungene Lehrabschlussfeier
Mit über 400 Besucherinnen und Besuchern
war die Lehrabschlussfeier vom 30. Juni wiederum der bestbesuchte und beliebteste Anlass in
der Sektion. Gastreferent Dr. Rudolf Strahm
machte in seinem Referat ausgezeichnete Werbung für die Berufsbildung auf allen Stufen.
Medienmacher an der Berner
Ausbildungsmesse BAM
Die BAM gehört mit zu den bedeutendsten
Bildungsmessen in der Schweiz. viscom-Mitarbeitende, Milizfachleute und engagierte Lernende hatten am neu konzipierten viscom-Info­stand alle Hände voll zu tun.
Infoabend für Jugendliche
in Zusammenarbeit mit der SFGBB
Gegen 100 interessierte Jugendliche, Eltern und
auch Lehrkräfte liessen sich im Nachgang zur
BAM über die Medienmacher-Berufe direkt vor
Ort und anhand von praktischen Demonstrationen über die Ausbildungsinhalte informieren.
Porto ist eine Reise wert!
Dieser Meinung waren auch die 29 Teilneh­
merinnen und Teilnehmer der traditionellen
Kultur- und Studienreise, die zum 25. Mal
stattfand.
Gedankenaustausch mit Albert Rösti
Während der Junisession des Nationalrates
konnte im Bundeshaus ein Gedankenaustausch
mit dem bekannten SVP-Nationalrat Albert Rösti
organisiert werden.
34
Sektion Ostschweiz–Fürstentum Liechtenstein
Strukturelle Veränderungen
—
Die strukturellen Veränderungen der grafischen
Industrie gehen auch an der Sektion Ostschweiz–
Fürstentum Liechtenstein nicht spurlos vorbei.
Ausländischen Mitbewerbern wird der Marktzugang zusehends leichter gemacht. Einige Betriebe
handeln und steigern ihre Produktivität. Aktive
Unternehmer setzen sich in der momentan schwierigen Lage mit der Frage auseinander, in welcher
Form Wachstum erzielt werden kann. Eine Möglichkeit ist, die Produktivität durch längere Arbeitszeiten zu erhöhen.
Eine weitere nachhaltige Möglichkeit zur Steigerung der Produktivität ist die Anhebung des
Wissensstandes in unseren Betrieben. Viele Mitarbeitende in grafischen Betrieben sind in einer
sehr traditionellen Berufswelt aufgewachsen; ihr
Gehalt verlief parallel zur Anstellungsdauer und
zum wirtschaftlichen Aufschwung. Heute erhalten
Sie unerwartet Konkurrenz durch motivierte und
gut ausgebildete Jugendliche auf Arbeitssuche.
Unsere Verbandssektion zeigt mit vielfältigen Möglichkeiten einen Weg in die Zukunft: Permanente
Weiterbildung an den regionalen Standorten Weinfelden, St.Gallen und Chur. Wer einen Blick in die
Zahlen unserer Jahresrechnung und in das Geschaffene wirft, sieht, wie unsere Sektion auf diesen
Standpunkt überdurchschnittlich Wert legt. Was
hingegen die persönliche Produktivität steigert,
bestimmt jeder Angestellte, von der Hilfskraft bis
zum Kaderangestellten, selbst. Nutzen Sie
unser Angebot persönlich oder motivieren Sie Ihre
Mitarbeiter zur Teilnahme!
Veranstaltungen
—
Generalversammlung
Die Generalversammlung der Sektion
Ostschweiz–Fürstentum Liechtenstein fand
am 15. April im Hotel Drachenburg & Waaghaus
in Gottlieben statt. Neben den ordentlichen
Traktanden wurde vor allem die Verwendung
der Gelder aus dem ehemaligen Maschinenfonds
zugunsten der drei Berufsfachschulen auf dem
Sektionsgebiet besprochen.
Lehrabschlussfeiern
Gleich drei Lehrabschlussfeiern fanden auf
dem Sektionsgebiet statt, jeweils in Weinfelden,
St. Gallen und Chur wurden die erfolgreichen
Absolventen gebührend in den Berufsalltag verabschiedet.
Weiterbildungsangebote
Das Weiterbildungskonzept «viscom labs» der
Sektion Ostschweiz–Fürstentum Liechtenstein
an den drei Berufsfachschulstandorten wird
trotz umfangreichem Programm und kostengünstigem Kursangebot noch zu wenig genutzt.
Trotzdem ist es gelungen, verschiedene Kurse
erfolgreich durchzuführen.
Sektion Schaffhausen–Zürich–Glarus
35
Permanenter Wandel
—
Die einzige Konstante in der Sektion Schaffhausen–
Zürich–Glarus bleibt der Wandel. Die Diskussionen
um die Strukturreform II standen damit 2015 im
Zentrum der Vorstandsaktivitäten.
Der Zentralvorstand hat die Zeichen der Zeit
erkannt und will mit den eingeleiteten Massnahmen zur Strukturreform eine effiziente und transparente Verbandsstruktur schaffen. Der Sektionsvorstand unterstützt diese Pläne geschlossen. Die
Weichen für die Zukunft sind damit gestellt, und
der Verband ist für die zukünftigen Herausforderungen bestens gerüstet. Die wichtigsten Vorteile
der Strukturreform sind:
– Flächendeckende Gewährleistung gleicher
Dienstleistungsstandards
– Kosteneinsparungen dank Synergiegewinn
– Einheitlicher Auftritt in der ganzen Schweiz
Die lokalen Gepflogenheiten bleiben auch mit
der neuen Organisationsform bestehen. Etablierte
Veranstaltungen werden weiterhin durchgeführt.
Dank dem klar definierten Umgang mit den Mitteln
ist zudem gewährleistet, dass die Gelder der ehe­
maligen Sektion weiterhin nur zweckgebunden
und unter Aufsicht der ehemaligen Vorstandsmitglieder der Sektion verwendet werden.
Präsident und Vorstand sind sich sicher, dass diese
Bündelung der Ressourcen zum Nutzen aller Sektionsmitglieder erfolgen wird. Verbände erfüllen
mehrheitlich Koordinations- und Kooperationsaufgaben; alles Unterstützungsleistungen, die nicht
eindeutig beziffert werden können. Umso wichtiger
sind darum schlanke und effiziente Strukturen.
Veranstaltungen
—
Generalversammlung
Am 9. April tagte die Generalversammlung der
Sektion im Schloss Wülflingen in Winterthur.
Berufsmesse
Vom 17. bis am 21. November fand im Rahmen
der Messe Zürich die Berufsmesse statt.
Special Event
Am 10. September traf sich die Sektion in der
Umweltarena in Spreitenbach. Neben einer Führung durch die Arena stand das Ausprobieren
verschiedener Elektrogefährte im Zentrum des
Abends, der mit einem gemütlichen Nachtessen
endete.
Rehbockschmaus
Am 6. November genossen gegen 40 Sektions­
mitglieder verschiedene Wildspezialitäten im
Restaurant Rossberg in Winterthur.
Jobbörse
Im April nahm die Sektion an der Jobbörse der
Berufsschule für Gestaltung, Zürich, teil.
Berufswahl-Infoabend
Im Dezember fand ein Infoabend für Jugendliche
zusammen mit der Berufsschule für Gestaltung
Zürich, statt.
36
Sektion Zentralschweiz
GAV und «Printed in Switzerland»
dominierten
—
Mit zwei Vorstandssitzungen, der gut organi­sierten Jahresversammlung, einer zusätzlichen
Versammlung, die sich wegen der GAV-Verhandlungen aufdrängte, sowie der Teilnahme an der Berufsmesse und an der traditionellen Gutenberg-Preisverleihung gehört das Berichtsjahr zu einem der
ereignisreicheren in den letzten Jahren. Dazu
kamen noch die Expertentreffen und die Lehrabschlussprüfungen. Schliesslich nahm mit Samuel
Bucher bereits zum zweiten Mal in der nunmehr
zehnjährigen Geschichte der Beteiligung von
Druckern an den alle zwei Jahre stattfindenden
WorldSkills ein Innerschweizer Vertreter teil.
Die beiden Vorstandssitzung dienten dazu, die
statutarischen Geschäfte abzuarbeiten. An der
Herbstsitzung konnte Albert Bucheli berichten,
dass der Zentralvorstand beschlossen hat, mit der
Strukturreform vorwärtszumachen. Die heute
insgesamt sieben Deutschschweizer Sektionen
sollen im Laufe des Jahres 2016 zu viscom Mitte
(Bern, Nordwestschweiz und Zentralschweiz) und
zu viscom Ost (Zürich und Ostschweiz) umgeformt
werden.
In der Diskussion stellte sich schnell heraus,
dass die Zentralschweiz keinen Widerstand gegen
die Reform leistet und dem Vorhaben positiv gegenübersteht. Auch soll das Vereinsvermögen vollständig in die neuen Strukturen eingebracht werden.
Das Geschäft wird an der Jahresversammlung 2016
der Sektion Zentralschweiz zur Abstimmung
kommen.
Veranstaltungen
—
Jahresversammlung
mit spannendem Vorprogramm
Wohl weil es eine der spannendsten Druckerei­betriebe zu besichtigen gab, kamen über­
durchschnittlich viele Mitglieder zur Jahresversammlung in Adligenswil. Die von Albert
Bucheli geführte Versammlung verlief ohne
Überraschungen.
GAV-Abstimmung
Am 30. November galt es, den Gesamtarbeits­
vertrag (GAV) für die grafische Industrie zu
genehmigen. Die zahlreich aufmarschierten
Mitglieder stimmten dem vorliegenden Entwurf
mit grossem Mehr zu.
Präsenz an der Berufsmesse in Luzern
Mit einem attraktiven Stand, hochmotivierten
Lernenden und qualifiziertem Standpersonal
wurde an der Berufsmesse erneut für unsere
Berufe Werbung gemacht. Erfreulich: 2015
konnten 27 Polygrafen-Lehrstellen und
12 Drucktechnologen-Lehrstellen besetzt
werden. Vorjahr: 24 und 13.
Gutenberg-Preisverleihung
An der 28. Zentralschweizer Gutenberg-Preis­
verleihung konnten 13 junge Berufsleute, die ihre
Ausbildung mit überdurchschnittlichen Resul­
taten abgeschlossen haben, die Preise für ihre
herausragenden Leistungen entgegennehmen.
Grosser Empfang in Sarnen
Am 29. August wurden die Obwaldner WorldSkills-Teilnehmenden, unter ihnen auch Samuel
Bucher, von Regierungsrat Franz Enderli auf
dem Sarner Dorfplatz geehrt.
Sektion Aargau, Basel, Solothurn
37
Das Dreigestirn etabliert sich
—
Nachdem 2014 für die neue Struktur alles in
die Wege geleitet worden war, begann sie 2015
zu greifen.
Mit je zwei Vertretern der «alten» Sektionen
(Präsidenten und Vizepräsidenten), konnten an
zwei ordentlichen Vorstandssitzungen die statu­
tarischen Geschäfte abgewickelt und das Programm
wie Jahresversammlung, Druckertag und weitere
regionsspezifische Aktivitäten aufgegleist werden.
Getrübt wurde die Stimmung in der gut harmonierenden Siebnergruppe, die durch Beat Fankhauser,
Vertreter der drei Sektionen im Zentralvorstand,
unkompliziert geführt wurde, durch das überraschende Ausscheiden des an der Jahresversammlung neu gewählten Aargauer Sektionspräsidenten
Rolf Dörig, da sein Betrieb beschlossen hat, den
Verband zu verlassen.
Anlässlich der gemeinsamen Jahresversammlung
der drei Nordwestschweizer Sektionen, die dieses
Jahr in Lenzburg durchgeführt wurde, konnten mit
Paul Büetiger, dem langjährigen Präsidenten der
Sektion Solothurn, Erich Hofmeier, dem ehemaligen
und mittlerweile wieder interimistisch tätigen
Präsidenten der Sektion Aargau, sowie Richard
Heiz, Geschäftsführer der Sektionen Nordwestschweiz, drei verdiente Persönlichkeiten geehrt
werden. Richard Heiz trat Ende Mai in den wohlverdienten Ruhestand. Neben seiner Funktion als
Nordwestschweizer Geschäftsführer wird er vielen
auch als «Mister Berufsbildungsfonds» in Erinnerung bleiben.
Veranstaltungen
—
Hoch hinaus
Vor allem dank der Initiative von Rolf Steiner,
dem neuen Präsidenten der Sektion Solothurn,
hatten die Medienmacher-Berufe an der Heso,
der Solothurner Herbstmesse, eine unkonven­ti­on­ellen und nachhaltigen Auftritt. Unter dem
Motte «Mit einer Berufslehre hoch hinaus»
wurden insgesamt 14 Berufsgruppen, darunter
auch unsere Berufsbilder, vorgestellt.
Erfolgreiche Präsenz
an der Berufsmesse in Pratteln
An der alle zwei Jahre stattfindenden Berufs­
messe in Pratteln hatte viscom einen eigenen
Stand, wo für die Medienmacher-Berufe beste
Werbung gemacht werden konnte.
Druckertag Nordwestschweiz
Verantwortlich für den «Druckertag Nordwestschweiz» zeichnete die Sektion Solothurn.
Nach einem reichen Apéro in Solothurn ging es
je nach Gusto entweder auf Besuch in eine Behindertenwerkstatt, in die Öufi-Bier-Brauerei oder
in das einzige Computermuseum der Schweiz.
Gediegene Lehrabschlussfeier
in Solothurn
Gegen 100 Lernende konnten unter den Augen
ihrer Eltern, Lehrmeister, Berufsfachschullehrkräften sowie Kolleginnen und Kollegen den
heiss begehrten Fähigkeitsausweis aus den Händen der Sektionspräsidenten Solothurn und
Aargau, Rolf Steiner und Rolf Dörig, entgegennehmen.
38
Section Suisse romande
Une année chargée
—
La réunion annuelle de viscom Suisse romande a eu
lieu le 31 mars 2015 à Fribourg, plus précisément sur
le site blueFactory. Présidée par Samuel Baumann,
l’assemblée a été suivie par une vingtaine de participants qui ont adopté tous les points statutaires
soumis à leur approbation, en particulier les comptes
de l’association ainsi que la nomination de nouveaux
délégués. Outre la rétrospective des activités 2014,
le directeur Thomas Gsponer et ses collaborateurs,
Roger Ammann et Philippe Evard, ont présenté les
principaux projets pour l’année en cours. Il s’agit de
la poursuite de la campagne «Printed in Switzerland»
qui a connu un franc succès depuis son lancement.
A cet effet, les membres ont approuvé l’allocation de
CHF 26 400 pour le financement de la 4e vague promotionnelle.
A l’issue des débats, les participants ont suivi avec
grand intérêt les propos du professeur Fritz Bircher,
responsable de l’institut iPrint de la Haute école d’ingénierie de Fribourg. Cet institut se concentre sur le
progrès des technologies en lien avec l’élargissement
des champs d’application de l’impression jet d’encre.
Présidé par Samuel Baumann, le Comité exécutif s’est
réuni à trois reprises durant l’année 2015. Parmi
les sujets traités, on peut relever la préoccupation
concernant la décision de la BNS concernant la
suppression du taux plancher, les négociations pour
un nouveau contrat collectif de travail, le lancement
de la 4e vague de la campagne «Printed in Switzerland» et la réorganisation des structures de l’asso­
ciation.
La situation économique tendue par la concurrence
étrangère, encore plus préoccupante en raison de la
force du franc suisse, a malheureusement eu pour
conséquence la fermeture de deux entreprises
phares dans la région lémanique. Au niveau des
coordinateurs cantonaux, Stéphanie Vonlanthen
sera remplacée par Jacques Rochat pour le canton de
Genève et un successeur est recherché pour remplacer Gérald Lechault pour le canton de Vaud. Comme
chaque année, les réunions d’automne ont permis un
rapprochement avec les membres cantonaux débouchant sur des discussions enrichissantes.
Activités
—
Les filles font main basse sur
les prix aux examens!
En remportant les trois prix viscom lors des
examens de fin d’apprentissage 2015, la gent
féminine a prouvé que les métiers de la communication visuelle sont ouverts aux deux genres! Les
lauréates sont Céline Aubert du Centre d’impression de la Ville de Neuchâtel pour les polygraphes,
Maud Bosset de l’imprimerie Noir sur Noir aux
Acacias pour les technologues en impression
feuilles et Mélanie Reffo de la Reliure artisanale
du Léman à Genève pour les opérateurs de médias
imprimés.
Nouvelle certification pour
le groupe FSC
Mis sur pied à l’automne 2010, le groupe FSC est
aujourd’hui constitué d’une vingtaine de petites
entreprises membres qui occupent 15 collaborateurs au maximum. Elles sont disséminées dans
la totalité des cantons romands. La certification
obtenue à un coût préférentiel a été auditée en
novembre 2015 et toutes les entreprises du groupe sont désormais certifiées FSC jusqu’au 6 janvier 2021.
Sécurité au travail
La solution de branche élaborée par viscom doit
être révisée en 2016. Un nouveau comité a été
constitué et ses travaux démarreront au printemps 2016. Une uniformisation est aussi à l’étude entre les différentes régions linguistiques.
Sezione Ticino
39
Anno di cambiamenti
—
Partiamo col botto: a inizio gennaio la Banca Nazionale Svizzera decide di togliere la soglia minima di
cambio dell’euro. Se il nostro settore sperava in una
piccola ripresa economica, eccoci ripiombati nella
frustrazione della concorrenza estera. Dopo lo shock
iniziale viscom reagisce e mette in piedi degli incontri per riuscire a ottimizzare i costi aziendali e i processi produttivi. Tutte le sensibilizzazioni e gli
obiettivi raggiunti non bastano tuttavia a garantire
un futuro roseo per il settore, ragione per cui dobbiamo riuscire ad aumentare le molteplici collaborazioni tra affiliati e soprattutto non basare la vendita
unicamente sul valore del prezzo. A livello di comunicazione, dal mese di settembre abbiamo iniziato
una «battaglia» nei confronti dei musei per la stampa dei cataloghi sussidiati da soldi pubblici, il riscontro mediatico è stato molto importante e positivo;
ora speriamo di poter raccogliere, realmente, i frutti
a breve termine. A fine anno viene accettato a livello svizzero il nuovo contratto collettivo di lavoro
(CCL), cui sono state introdotte delle semplificazioni
interessanti per i datori di lavoro. Malgrado ciò, in
Ticino la votazione di accettazione del nuovo CCL
non è stata molto positiva, ma siamo persuasi che i
cambiamenti porteranno notevoli benefici al settore. A livello cantonale, il nuovo presidente ha voluto
visitare praticamente tutti gli affiliati della sezione,
portando a termine dei colloqui molto interessanti e
costruttivi. Possiamo affermare che il comitato si è
ulteriormente avvicinato ai propri affiliati. La strada intrapresa non è sicuramente facile, ma siamo
convinti che riusciremo a raggiungere degli obiettivi importanti, a favore di tutti gli affiliati. È fondamentale riuscire a essere fiduciosi nel settore e a credere nella formazione di base, così da riuscire a
garantire il ricambio generazionale. Uno sguardo al
futuro: nel corso del 2016 vogliamo implementare la
formazione di agente commerciale di tipografia
APF, un perfezionamento professionale regolamentato per il settore. L’obiettivo è di formare quadri
aziendali con delle conoscenze approfondite, così da
pianificare il futuro in modo concreto.
Attività
—
Assemblea ordinaria
Alla presenza di una sessantina di persone si
è svolta l’assemblea ordinaria, con all’ordine del
giorno il cambio della presidenza: all’unanimità
è stato eletto Giacomo Salvioni. Molto interessante è stata la parte aperta al pubblico con il
professor Baranzini, che nella sua relazione ha
parlato della situazione economica mondiale.
Grande solidarietà da parte degli affiliati
a viscom
Il progetto più importante del 2015 è stata la
campagna elettorale per il Consiglio di Stato.
Grazie alla nostra iniziativa, le tipografie hanno
devoluto CHF 7000.– all’associazione Telethon.
Questa iniziativa è stata salutata in modo positivo da molti candidati e il feedback è stato molto
interessante.
Giornata del settore
La giornata del settore, con relativa premiazione
dei migliori apprendisti che hanno concluso la
propria formazione nel mese di giugno, si è svolta
presso il centro professionale del verde di Mezzana alla presenza della divisione per la formazione
professionale. La serata ha avuto un buon
successo.
Sensibilizzazione della politica
Uno dei tanti obiettivi che la sezione si è posta,
era di riuscire a sensibilizzare enti pubblici e
parastatali in fatto di appalti pubblici.
Incontro con il Consiglio di Stato
A seguito delle molte interpellanze politiche
e degli articoli apparsi sulla stampa, abbiamo
incontrato il Consigliere di Stato Christian Vitta.
Jahresrechnung 2015
viscom Schweiz
Bilanz
41
viscom swiss print & communication association, Bern
Bilanzen
Aktiven
Umlaufvermögen
Flüssige Mittel und Wertschriften Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Übrige kurzfristige Forderungen Aktive Rechnungsabgrenzungen 31.12.2015
CHF %
380 486.28 115 656.47 258 010.90 298 734.07 14.9 31.12.2014
CHF %
693 373.14
109 528.45
394 398.82
281 959.37
Total Umlaufvermögen 1 052 887.72 1 479 259.78 Anlagevermögen
Finanzanlagen Beteiligungen Mobile Sachanlagen Immobile Sachanlagen Immaterielle Anlagen 2 864 181.00 236 005.00 40 082.55 2 874 851.25 2 898.40 3 028 953.00
501 005.00
57 011.75
2 874 851.25
4 326.00
Total Anlagevermögen 6 018 018.20 85.1 6 466 147.00 81.4
Total Aktiven 7 070 905.92 100.0 7 945 406.78 100.0
18.6
42
Bilanz viscom swiss print & communication association, Bern
Bilanzen
Passiven
31.12.2015
CHF %
31.12.2014
Kurzfristiges Fremdkapital
Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten Passive Rechnungsabgrenzungen und kurzfr. Rückstellungen 196 583.59 80 479.17 305 643.64 460 731.63
108 254.51
374 314.75
Total Fremdkapital kurzfristig 582 706.40 943 300.89 8.2 CHF %
11.9
Langfristiges Fremdkapital
Langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten Langfristige Rückstellungen 1 800 000.00 1 392 827.23 2 288 709.30
1 200 111.80
Total Fremdkapital langfristig 3 192 827.23 45.2 3 488 821.10 43.9
Total Fremdkapital 3 775 533.63 53.4 4 432 121.99 55.8
Eigenkapital
Verbandsvermögen 3 513 284.79 Jahresverlust/-gewinn -217 912.50 -3.1 3 503 273.52
10 011.27 0.1
Total Eigenkapital 3 295 372.29 46.6 3 513 284.79 44.2
Total Passiven 7 070 905.92 100.0 7 945 406.78 100.0
Erfolgsrechnung
43
viscom swiss print & communication association, Bern
Erfolgsrechnung
2015
2014
01.01.2015 – 31.12.2015
01.01.2014 – 31.12.2014
CHF %
CHF %
Ertrag aus Mitgliederbeiträgen 2 322 190.49 Beitrag Berufsamt 200 000.00 Publikationen 4 189.43 Verbandsdienstleistungen 532 999.13 Berufsbildungsfonds 2 039 483.83 Grundbildung 666 214.67 Weiterbildung 238 564.44 Veranstaltungen 33 055.00 Beiträge der öffentlichen Hand 599 462.10 Beiträge Dritter 915 000.00 Übriger Ertrag 22 104.83 Ertragsminderungen -1 501.91 2 278 533.02
300 000.00
160 748.13
328 354.82
2 018 129.49
591 208.70
244 928.89
44 785.00
647 384.30
1 082 077.79
120 899.26
0.00
Betrieblicher Ertrag aus Lieferungen und Leistungen 7 571 762.01 7 817 049.40 Bildung Veranstaltungen Drittleistungen 69 003.53 1 224 277.41 347 937.02 128 281.77
1 303 838.35
250 990.67
Aufwand für Material, Waren und Dienstleistungen 1 641 217.96 21.7 1 683 110.79 21.5
Bruttogewinn 1
5 930 544.05 78.3 6 133 938.61 78.5
Personalaufwand Sozialversicherungsaufwand Übriger Personalaufwand 3 412 667.29 544 589.25 396 171.21 3 372 893.39
527 538.40
388 506.04
Personalaufwand 4 353 427.75 57.5 4 288 937.83 54.9
Bruttogewinn 2 1 577 116.30 20.8 1 845 000.78 23.6
100.0 100.0
44
Erfolgsrechnung viscom swiss print & communication association, Bern
Erfolgsrechnung
2015
2014
01.01.2015 – 31.12.2015
01.01.2014 – 31.12.2014
Raumaufwand Unterhalt, Reparaturen, Ersatz Sachversicherungen, Abgaben, Gebühren Energie- und Entsorgungsaufwand Verwaltungs- und Informatikaufwand Werbeaufwand Übriger Betriebsaufwand CHF %
CHF %
128 894.59 82 488.32 2 182.75 17 359.12 878 376.96 374 411.69 1 483 713.43 19.6 125 504.21
73 499.90
12 637.82
15 452.80
827 784.65
570 677.11
1 625 556.49 20.8
Betriebsergebnis 1 (EBITDA) 93 402.87 1.2 219 444.29 2.8
Abschreibungen Mobilien und Immaterielle 88 544.45 1.2 148 888.50 1.9
4 858.42 0.0 70 555.79 0.9
Finanzaufwand Finanzertrag Finanzerfolg 88 335.88 33 115.97 -55 219.91 1.2 0.4 -0.7 34 091.31 260 143.51 226 052.20 0.4
3.3
2.9
Betriebsergebnis 3 (EBT) -50 361.49 -0.7 296 607.99 3.8
Liegenschaftsertrag Liegenschaftsaufwand Liegenschaftserfolg 265 567.80 133 015.75 132 552.05 3.5 1.8 1.8 274 741.90 264 278.60 10 463.30 3.5
3.4
0.1
Ausserordentlicher, einmaliger oder periodenfremder Aufwand Ausserordentlicher, einmaliger oder periodenfremder Ertrag Ausserordentlicher, einmaliger oder periodenfremder Erfolg 400 418.63 130 667.62 -269 751.01 5.3 1.7 -3.6 269 449.27 2 269.49 -267 179.78 3.4
0.0
-3.4
Unternehmenserfolg vor Steuern -187 560.45 -2.5 39 891.51 0.5
30 352.05 0.4 29 880.24 0.4
-217 912.50 -2.9 10 011.27 0.1
Betriebsergebnis 2 (EBIT) Steueraufwand Jahresverlust/-gewinn Anhang der Jahresrechnung
viscom swiss print & communication association, Bern
Anhang der Jahresrechnungen 2015 und 2014
Angaben zur Unternehmung
Firma
viscom swiss print & communication association
RechtsformVerein
SitzBern
Angaben über die in der Jahresrechnung angewandten Grundsätze
Die vorliegende Jahresrechnung wurde erstmalig nach den Vorschriften des Schweizer Gesetzes,
insbesondere der Artikel über die kaufmännische Buchführung und Rechnungslegung des Obligationenrechts
(Artikel 957 bis 962), erstellt. In Übereinstimmung mit Art. 2 Abs. 4 der Übergangsbestimmungen wurden
in Bezug auf die Zahlen des Vorjahres auf die Stetigkeit der Darstellung und Gliederung der Bilanz und der
Erfolgsrechnung verzichtet. Die Vorjahresangaben sind somit nur beschränkt vergleichbar.
Die wesentlichen angewandten Bewertungsgrundsätze, die nicht vom Gesetz vorgeschrieben sind,
sind nachfolgend beschrieben:
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die übrigen kurzfristigen Forderungen werden zu
Nominalwerten ausgewiesen, abzüglich betriebswirtschaftlich notwendigen individuellen Einzelwertberichtigungen.
Wertschriften und Finanzanlagen
Die Wertschriften dienen als langfristige Anlage und sind daher im Anlagevermögen bilanziert.
Sie sind zum Börsenkurs am Bilanzstichtag bewertet. Auf die Bildung einer Schwankungsreserve wird verzichtet.
Sachanlagen
Die Mobilen Sachanlagen werden degressiv abgeschrieben. Bei Anzeichen einer Überbewertung werden
die Buchwerte überprüft und gegebenenfalls wertberichtigt. Auf eine Abschreibung der Immobilien wird verzichtet,
da der Verkehrswert höher als der Buchwert ist und regelmässig Unterhalt für den Werterhalt vorgenommen wird.
Beteiligungen
Die Beteiligungen werden zu Anschaffungswerten abzüglich betriebswirtschaftlich notwendigen
Wertberichtigungen bilanziert.
45
46
Anhang viscom swiss print & communication association, Bern
Anhang der Jahresrechnungen 2015 und 2014
Angaben, Aufschlüsselungen und Erläuterungen zur Bilanz
31.12.201531.12.2014
CHF CHF
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
gegenüber Dritten 108 452.52 118 467.45
gegenüber Schwestergesellschaften 37 203.95 21 061.00
./. Delkredere -30 000.00 -30 000.00
115 656.47 109 528.45
Übrige kurzfristige Forderungen
gegenüber Beteiligungen gegenüber Schwestergesellschaften gegenüber staatlichen Stellen gegenüber Sozialversicherungen und Vorsorgeeinrichtungen Sonstige 978.66 0.00
247 813.08 374 486.24
6 584.70 6 053.89
0.00 11 224.80
2 634.46 2 633.89
258 010.90 394 398.82
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
gegenüber Dritten gegenüber Beteiligungen gegenüber Beteiligten/Organen 177 387.54 460 731.63
17 496.05 0.00
1 700.00 0.00
196 583.59 460 731.63
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten
gegenüber staatlichen Stellen gegenüber Beteiligten/Organen gegenüber Schwestergesellschaften gegenüber Sozialversicherungen und Vorsorgeeinrichtungen 28 821.19 49 744.77
17 476.90 28 918.24
24 584.63 24 692.70
9 596.45 4 898.80
80 479.17 108 254.51
Angaben, Aufschlüsselungen und Erläuterungen zur Erfolgsrechnung
Ausserordentlicher, einmaliger oder periodenfremder Aufwand
Verlust Verlagsgemeinschaft Beitrag Verein Gutenbergmuseum Wertberichtigung Beteiligungen Diverses 37 187.81 85 204.60
90 000.00 90 000.00
265 000.00 80 000.00
8 230.82 14 244.67
400 418.63 269 449.27
Ausserordentlicher, einmaliger oder periodenfremder Ertrag
Auflösung Rückstellung Nachwuchswerbung Diverses 128 400.00 0.00
2 267.62 2 269.49
130 667.62 2 269.49
Anhang
47
viscom swiss print & communication association, Bern
Anhang der Jahresrechnungen 2015 und 2014
31.12.2015 31.12.2014
Bandbreite der Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt
nicht über 250
nicht über 250
Anteile: Wesentliche Beteiligungen SKUGRA-SEGRA AG, Bern
Aktiengesellschaft
Durchführung und Förderung der Unternehmerschulung
sowie das Erbringen von Beratungen in der grafischen Industrie.
Kapital Stimmen
Kapital Stimmen
100%
100%
100%
100%
Wesentliche Beteiligungen
Anteile: JPT – Judging Publishing Teaching AG, Zürich
Aktiengesellschaft
Erbringen von Beratungsdienstleistungen für Unternehmen
der Medien-Branche und die Herausgabe von Publikationen
im Bereich Print-, Online- und Mobilekommunikation.
Kapital Stimmen
Kapital Stimmen
100%
100%
Anteile:
Anteile:
100% 100%
Restbetrag der Leasingverbindlichkeiten
Die jährliche Miete für die Liegenschaft in Bern beträgt
CHF 101 400.–. Der Vertrag läuft am 31.8.2018 ab und wird
bei nicht fristgerechter Kündigung (6 Monate vor Vertragsablauf)
um 10 Jahre verlängert.
Gesamtbetrag der zur Sicherstellung eigener
Verbindlichkeiten verwendeten Aktiven sowie Aktiven
unter Eigentumsvorbehalt
31.12.2015 31.12.2014
CHF CHF
Liegenschaften (Buchwert)
2 874 851.25 2 874 851.25
Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Nach dem Bilanzstichtag und bis zur Verabschiedung
der Jahresrechnung durch den Verwaltungsrat sind keine
wesentlichen Ereignisse eingetreten, welche die Aussage­fähigkeit der Jahresrechnung beeinträchtigen könnten
bzw. an dieser Stelle offengelegt werden müssten.
48
Revisionsstelle
Bericht der Revisionsstelle
zur eingeschränkten Revision
an die Delegiertenversammlung der
viscom swiss print & communication
association Bern
Als Revisionsstelle haben wir die Jahresrechnung (Bilanz, Erfolgsrechnung und
Anhang, Seiten 41 bis 47) der viscom swiss print&communication association für das
am 31. Dezember 2015 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.
Für die Jahresrechnung ist der Vorstand verantwortlich, während unsere Aufgabe
darin besteht, die Jahresrechnung zu prüfen. Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen
Anforderungen hinsichtlich Zulassung und Unabhängigkeit erfüllen.
Unsere Revision erfolgte nach dem Schweizer Standard zur eingeschränkten Revision.
Danach ist diese Revision so zu planen und durchzuführen, dass wesentliche Fehlaus­
sagen in der Jahresrechnung erkannt werden. Eine eingeschränkte Revision umfasst
hauptsächlich Befragungen und analytische Prüfungshandlungen sowie den Umständen
angemessene Detailprüfungen der beim geprüften Verein vorhandenen Unterlagen.
Dagegen sind Prüfungen der betrieblichen Abläufe und des internen Kontrollsystems
sowie Befragungen und weitere Prüfungshandlungen zur Aufdeckung deliktischer
Handlungen oder anderer Gesetzesverstösse nicht Bestandteil dieser Revision.
Bei unserer Revision sind wir nicht auf Sachverhalte gestossen, aus denen wir
schliessen müssten, dass die Jahresrechnung nicht Gesetz und Statuten entspricht.
PricewaterhouseCoopers AG
Peter Held
Revisionsexperte
Leitender Revisor
Zürich, 9. März 2016
Severin Gebhart
Rapport annuel
asdlkjasdöj
Janvier
Janvier
RÉDUCTION DES SUPPLÉMENTS DE NUIT
ORATEURS DE RENOM
L’exercice 2015 est principalement placé sous
le signe du nouveau Contrat collectif de travail.
Le président de la délégation aux négociations,
Michael Wasescha, et le directeur de l’association
ont rencontré les représentants des imprimeries
de journaux pour connaître leurs premières
exigences. Au centre des débats figuraient la
réduction des suppléments pour le travail de nuit
et la semaine de travail de 42 heures.
Janvier
IMPRESSION 3D
Importantes visites auprès des membres le
7e congrès viscom pour formateurs professionnels
a convié cinq orateurs de renom pour obtenir des
prises de positions sur les thèmes de la profession
de créateur de médias imprimés, du cadre national
de qualification, des exigences académiques et
de la relève professionnelle.
Janvier
NOUVEAUX MÉDIAS
À LA CARTE
Une trentaine de membres de la section Tessin ont
découvert les avantages de l’impression 3D.
En collaboration avec la Haute Ecole pour les médias
à Coire, une offre sera développée pour les membres
viscom afin de faciliter l’entrée le plus rapidement
possible dans la nouvelle société des médias.
Janvier
Janvier
«CIE-CONNECT»
POPULAIRE
DIPLÔME SEGRA
Mise en œuvre en décembre 2014, la nouvelle
plateforme e-learning de viscom a déjà enregistré
plus de 1000 connexions et davantage encore de
téléchargements. L’équipe des auteurs travaille
intensivement à d’autres tâches, qui seront mises
en ligne lors de la prochaine mise à jour fixée
à fin mars.
Janvier
TYPOGRAPHISTES
BF 2015
Après quatre semaines d’examens,
52 typographistes (33 filles et 19 garçons) de
Suisse alémanique et de Suisse romande
ont reçu leur «Brevet fédéral BF».
La dernière volée de formation de l’école de cadres
de viscom est arrivée à son terme. Le directeur de
l’association a félicité les 13 nouveaux lauréats au
Casino de Baden avant de leur remettre leur précieux
diplôme.
Février
PRINTED
IN SWITZERLAND
En collaboration avec l’agence de publicité Basel
West, l’association a défini les lignes directrices
des 3e et 4e vagues de la campagne d'image «Printed
in Switzerland». Des spots publicitaires
diffusés aux heures de grande écoute à la télévision
suisse, des campagnes dans la NZZ et AZ Medien
ainsi qu’une action de cartes postales et mailings
sont les principaux supports de la campagne.
51
52
????? annuel 2015 Rapport
Février
Mars
APÉRITIF POLITIQUE
À LUCERNE
CRÉATEUR DE MÉDIAS
PAR LE SON ET L’IMAGE
Les membres de la section Suisse centrale se
sont retrouvés lors d’un débat avec les conseillers
nationaux Müri, Gmür et Aeschi. Sous la houlette
du directeur de l’association, la discussion a porté
sur le site d’impression Suisse, la politique d’appro­
visionnement de la Confédération et le rôle de la
politique dans l’économie.
En collaboration avec le CSFO (Centre suisse
de services pour la formation professionnelle, l’orien­
tation professionnelle, universitaire et de carrière),
viscom a réalisé un nouveau film sur les quatre
formations CFC de polygraphe, interactive media
designer, technologue en impression et façonneur
de médias imprimés.
Février
Mars
AUDITIONS CCT
ORIENTATION.CH
Plus d’une centaine d’entreprises ont participé aux
auditions CCT organisées dans toute la Suisse. Lors
d’intenses débats, les forces et faiblesses du CCT en
vigueur ont été décortiquées et les membres ont pu
faire part de leurs exigences à l’avenir.
NOUVEAU
RESPONSABLE CIE
Le nouvel outil d’évaluation développé au cours
des trois dernières années par l’Union suisse des
arts et métiers en collaboration avec la Conférence
des directeurs de l’instruction publique (CDIP) pour
toutes les formations CFC et AFP est disponible.
Il a été présenté au grand public le 23 mars au cours
d’une conférence de presse. A l’exemple des profes­
sions de créateurs de médias, Peter Theilkäs
a présenté sa mise en œuvre pratique. Pour notre
branche, cet outil constitue un ajout bienvenu pour
notre concept éprouvé «Les 4 étapes jusqu’à
la conclusion du contrat d’apprentissage».
Suite au départ à la retraite de Theresia Kohler,
Beat Kneubühler endosse la responsabilité des
tâches liées aux cours interentreprises.
Mars
Mars
CERTIFICATION
SWISS-PSO
Février
LOBBYING À LA BASE
Le directeur de l’association a rencontré
personnellement – après les directeurs des chambres
cantonales de l’industrie et des arts et métiers en
2014 – les responsables des principales associations
commerciales cantonales pour discuter de la
situation de la branche, de la signification de l’indus­
trie graphique pour l’économie suisse et de l’impor­
tance de l’approvisionnement en produits imprimés
réalisés en Suisse.
L’entreprise Multicolor AG à Baar a obtenu la
certification selon swissPSO et garantit ainsi à ses
clients des processus de production standardisés
et une qualité constante.
Mars
OPTIMISER
LES PROCESSUS
Un séminaire traitant des mécanismes du Lean-­
Management a été suivi par de nombreux intéressés.
asdlkjasdöj
Mars
Avril
IMPRIMER AVEC
PEU DE COV
FONDS DE FORMATION
PROFESSIONNELLE
De nombreuses entreprises ont renouvelé leur
convention pour la réduction des COV avec leur
canton respectif. Depuis 2002, le projet «Imprimer
avec peu de COV» est un succès qui a encore sa
validité en 2015.
Dans la troisième année de son existence, le fonds
de formation professionnelle poursuit ses efforts
de consolidation. Cette année, ce sont au total 1718
entreprises, dont 604 issues des trois associations
responsables (35,1 pour cent), qui ont été déclarées.
Concernant les travailleurs professionnels, 7087 ont
été déclarés au total, dont 3879 provenant des entre­
prises des trois associations responsables, ce qui
correspond à 53,47 pour cent des travailleurs profes­
sionnels déclarés. Ainsi, les quotas sont plus que
remplis.
Mars
FORCE DU FRANC
Lors d’une tournée dans sept villes à travers
tout le pays, l’association a débattu avec des parte­
naires de l’industrie, des fournisseurs et des presta­
taires exclusifs des options possibles pour réagir
face à la force du franc suisse. Ce sont près de 200
membres qui ont participé à ces manifestations.
Mars
DÉCISIONS
IMPORTANTES
Lors de sa séance du mois de mars, le Comité
central, sous la présidence de Peter Edelmann,
a fortement simplifié l’architecture de l’association
et décidé la création d’un fonds à l’innovation.
Les valeurs de base pour les prochaines négocia­
tions CCT ont été définies et les bons comptes
de l’association ont été approuvés.
Mars
CONTACTS DIRECTS
AVEC LES MEMBRES
Les membres de la direction mènent à intervalles
réguliers des entretiens avec les propriétaires et/ou
directeurs des entreprises membres. Cela implique
chacun pour évaluer les prestations de viscom,
récolter des suggestions d’amélioration et de
transmettre les requêtes à l’adresse de l’association.
Avril
DES COLLABORATEURS
INFORMÉS
Une fois par mois, les collaborateurs de viscom se
réunissent pour un échange mutuel de points de
vue sur les affaires en cours de l’association.
Les défis à relever et des questions ouvertes sont
traités afin d’optimiser les processus en cours.
Avril
IMPORTANCE DES
CAISSES SOCIALES
Les caisses sociales de l’industrie graphique
(agrapi et fazu) constituent une partie importante
de la vaste palette des prestations de l’association
viscom. Ces caisses sont caractérisées par une
grande stabilité financière et une gestion efficace
et rentable. Cette efficience a été confirmée lors de
l’assemblée générale.
Avril
CALCULER
DE MANIÈRE EXACTE
Les cours de calcul des prix de viscom rencontrent
toujours le succès. Le cours mis sur pied au mois
d’avril était complet.
53
54
????? annuel 2015 Rapport
Avril
Mai
COMMUNIQUÉS
MÉDIAS, ETC.
RABAIS DE FLOTTE
Les médias nationaux ont été informés en avril
sur la situation conjoncturelle, le lancement d’un
fonds d’innovation de la branche et la campagne
«Printed in Switzerland». En novembre, les médias
ont été avisés quant au contenu du nouveau CCT.
Quant aux membres de l’association, ils reçoivent
à intervalles réguliers les principales nouvelles
par le biais de lettres d’information. De plus, de
nombreuses brèves sont publiées chaque semaine
sur le site de l’association.
Avril
ANCIEN CHANCELIER
FÉDÉRAL SCHRÖDER
Plus de 200 personnes ont été enthousiasmées
par l’ancien chancelier fédéral allemand Gerhard
Schröder lors de l’assemblée des délégués de
viscom. Ses propos sur les exigences dans l’Union
européenne ont surpris l’auditoire, tant au niveau du
contenu que de manière rhétorique. Les délégués ont
approuvés les valeurs de base pour les négociations
CCT et ont honoré les meilleurs apprentis de la
branche. Suite au départ de Benedetto Pedrazzini,
Stefano Soldati a été élu au Comité central pour
représenter le Tessin. Theresia Kohler et Richard
Heiz, qui ont pris leur retraite, ont été félicités par
le président Peter Edelmann.
Un intéressant rabais de flotte a été convenu avec
Mercedes Suisse pour les membres de viscom.
L’association permet également aux entreprises
membres, avec ses partenaires, d’acquérir de l’éner­
gie à bas prix et de conclure des contrats d’assu­
rance à conditions préférentielles.
Mai
CENTRO DEL BEL LIBRO
Ce centre d’excellence a célébré ses 50 ans à fin mai.
Depuis de nombreuses années, l’association soutient
avec des ressources financières et en personnel les
activités de cette institution établie à Ascona.
Mai
FIN DES CONTRIBUTIONS POUR LE PERFECTIONNEMENT
Le Conseil de fondation de la Stifi a décidé
de ne prélever plus aucune contribution pour des
mesures liées au perfectionnement à partir du
1er jannvier 2017. Les membres de viscom seront
ainsi soulagés en matière de cotisations.
Juin
Mai
CERTIFICATION
DE GROUPE FSC
Depuis cinq ans, viscom organise la certification
de groupe FSC. En mai, cinq nouvelles entreprises
ont obtenu cet important label.
DÉMARRAGE DES
NÉGOCIATIONS CCT
La délégation aux négociations s’est réunie pour
préparer les débats à venir et déterminer le contenu
de la conduite des négociations.
asdlkjasdöj
Juin
Juin
AU PALAIS FÉDÉRAL
SUCCÈS DU MUSÉE
GUTENBERG
Les membres de la section Berne ont visité
le Palais fédéral où ils ont pu observer les débats
parlementaires pour l’adaptation des compensations
financières. Ils ont ensuite participé à une discus­
sion menée par le directeur de l’association avec
les conseillers nationaux Rösti et Wasserfallen.
Juin
Lors de l’assemblée des délégués du Musée
Gutenberg, Willy Haderer a une nouvelle fois présen­
té un exercice réussi. La marque des 20 000 visiteurs
a été frôlée sans être atteinte toutefois. Un constat
positif confirme le positionnement apprécié du
musée, avec ses thèmes complexes et ses activités
proches du grand public, à Fribourg et bien au-delà
des frontières.
MEMBRES SATISFAITS
Une enquête représentative de la Haute Ecole pour
l’économie à Sierre auprès des membres de l’associa­
tion a démontré que la grande majorité d’entre eux
sont très satisfaits des prestations de l’association.
Juillet
Juin
La direction s’est concentrée de manière intensive
lors d’une session extra-muros sur les grands chan­
gements technologiques et sur l’orientation straté­
gique et opérationnelle de la formation profession­
nelle. Les membres doivent être entièrement
impliqués dans la nouvelle orientation.
EXAMENS DE FIN
D’APPRENTISSAGE
Plus de 400 apprentis ont achevé leur formation
et obtenu leur CFC dans l’une ou l’autre des cinq
formations de créateurs de médias, y compris les
80 concepteurs en multimédia en Suisse romande.
Juin
LES BONS CONSEILS
DE VISCOM
A l’invitation de la CSFO, domaine orientation pro­
fessionnelle et de carrière, et de l’Université de Lau­
sanne, Roger Ammann a présenté le concept de pro­
motion de la relève de viscom dans le cadre d’un
événement lié au perfectionnement.
GROS PLAN SUR LA
FORMATION PROFESSIONNELLE
Juillet
10 NOUVEAUX MODULES
Dix nouveaux modules complets sont disponibles
au téléchargement depuis début juillet sur le site
«CIE-CONNECT». Après la dernière mise à jour
des exercices sur QV la procédure de qualification,
l’outil de e-learning le plus moderne de la branche
prévoit de donner la priorité au cours CIE 7 de
polygraphe et donc les médias électroniques.
55
56
????? annuel 2015 Rapport
Juillet
Août
LE CRÉATEUR DE
MÉDIAS À LA TÉLÉ­
VISION SUISSE
COLLABORATION
SRF mySchool est l’offre éducative de la Télévision
suisse. L’équipe de la SRF a créé en début d’année
un portrait de la formation professionnelle en po­
lygraphie. Le résultat est un film actuel et passion­
nant sur les possibilités de formation de base et de
perfectionnement des polygraphes CFC.
Juillet
MANAGER EN
PUBLICATION 2015
Après avoir suivi une formation intensive, huit
étudiants ont réussi l’examen fédéral supérieur.
Au Belvoirpark à Zurich, les étudiants «gib» ont
obtenu leur précieux sésame de la part du directeur
des cours Marcel Weber. Quant au diplôme DF,
il a été remis aux lauréats par Erwin Grob,
président de la commission fédérale d’examens.
Juillet
L’étroite collaboration entre le principal commerçant
de papier en Suisse, Papyrus, et l’association se
poursuit. Le point fort consiste à organiser des évé­
nements communs.
Août
WORLDSKILLS
SAO PAULO
Du 12 au 16 août se sont déroulées au Brésil les
plus importantes compétitions à ce jour des
WorldSkills. Globalement, plus de 1100 candidats
de 59 pays ont été confrontés à des tâches difficiles
dans une cinquantaine de métiers. Samuel Bucher
représentait la Suisse dans le domaine de la techno­
logie d’impression.
Août
GRANDE RÉCEPTION
À SARNEN
Suite au départ à la retraite de Richard Heiz,
la direction du Fonds de formation professionnelle
FFP a été confiée à Roger Ammann depuis le
1er juillet 2015.
Le samedi 29 août, les participants obwaldais
aux WorldSkills, et parmi eux aussi Samuel Bucher,
ont été honorés par le conseiller aux Etats Franz
Enderli sur la place du village de Sarnen. Avec fierté
et une grande satisfaction, Franz Enderli a constaté
que – mesuré selon la population – aucun autre
canton n’a envoyé autant de participants à ces
championnats du monde des métiers.
Août
Septembre
NOUVELLE
ARCHITECTURE
INDUSTRIE 4.0
NOUVELLE DIRECTION
DU FFP
Lors de la séance du Comité central qui s’est
tenue à Locarno, les fondements d’une nouvelle
architecture de l’association ont été posés. Cette
orientation sera confirmée lors des négociations
en vue du nouveau CCT.
Les membres du groupe de réflexion, qui est
soutenu par l’association, ont abordé durant
deux jours la question de la numérisation du déve­
loppement industriel (industrie 4.0) et exploré
les possibilités pour notre branche.
asdlkjasdöj
Septembre
Septembre
LE CRÉATEUR DE MÉDIAS DANS LES SALONS
COLLABORATION
AVEC L’UNIL
Au total, viscom a été présent en 2015 à huit foires et
salons professionnels en Suisse. Au cœur d’un stand
fraîchement rénové se trouve une caméra numérique
en combinaison avec un écran tactile. Les jeunes
visiteurs peuvent ainsi prendre un égoportrait et
choisir ensuite une disposition pour un feuillet
d’information personnalisé. Au salon des métiers
à Lausanne, les apprentis polygraphes du stand vis­
com ont assumé la production du journal du salon.
Dans le cadre de la formation universitaire des
futurs conseillers en orientation professionnelle,
viscom a été sollicitée pour présenter les métiers de
la communication visuelle et les efforts consentis
pour le recrutement de la relève.
DESIGN INTERACTIF
LAB 15
Septembre
EXPOSITION PERMANENTE DE NOS MÉTIERS
En collaboration avec l’office d’orientation profes­
sionnelle du canton du Jura, une exposition perma­
nente de trois semaines a été consacrée aux métiers
de créateurs de médias. L’événement s’est achevé par
une visite de l’Imprimerie Pressor à Delémont avec
une soixantaine de participants.
Septembre
CORRECTEURS 2015
Après deux ans de cours par correspondance
organisé par viscom, les étudiants de Suisse aléma­
nique et de Suisse romande ont participé à la remise
des diplômes organisée au Restaurant Beaulieu.
Ils y ont reçu leur brevet fédéral de correctrice et
correcteur.
Septembre
«FUTURS» EN TOUS
GENRES POUR NOS
PROFESSIONS
La journée «Futur en tous genres» est la plateforme
idéale pour présenter les métiers de créateurs de
médias aux jeunes du pays. viscom a mis sur pied
cette année un programme d’accompagnement
pour la branche.
Septembre
Près de 300 personnes ont participé au 1er IMD-Lab,
organisé par les écoles d’art de Berne et Bienne. Cet
événement a constitué une excellente plateforme
pour la promotion du nouveau champ de formation
professionnel Interactive Media Designer CFC.
Septembre
COUP D’ŒIL VERS
L’AVENIR
100 membres ont regardé vers l’avenir avec
Trendone, un institut pour la recherche des ten­
dances dans la branche de la communication,
basé à Hambourg. Conclusion: les produits impri­
més joueront également un rôle décisif à l’avenir.
Octobre
ÉCOLES
PROFESSIONNELLES
Le directeur de l’association a rencontré le directeur
de l’école professionnelle de Lausanne, Eracom,
afin d’optimiser la collaboration entre les deux insti­
tutions. Une collaboration intelligente et efficace
avec les écoles professionnelles est la condition
préalable à tout engagement de viscom en faveur de
la formation professionnelle.
57
58
????? annuel 2015 Rapport
Octobre
Octobre
ÉCHANGES
TRADITIONNELS
OPTIMISEZ VOTRE
RELATION CLIENT!
Une fois par année, les directrices et directeurs des
écoles professionnelles se rencontrent avec viscom
pour un échange commun d’expériences. Au centre
des discussions de cette année figuraient les révi­
sions en cours dans la formation professionnelle.
Le séminaire offert aux membres de la section
romande par le Fonds en faveur du perfectionnement
professionnel a regroupé une vingtaine de partici­
pants à Morges. Les thèmes ont abordé entre autres
les enjeux du service client, la qualité des fichiers
et la maîtrise du procédé d’impression à l’aide de
mesures. Un apéritif a permis aux participants de
prolonger les discussions sur ces sujets.
Octobre
MAÎTRISE DES
PROCESSUS
Un séminaire organisé conjointement avec l’Ugra
a procuré aux participants les méthodes de mesure
des couleurs et leurs différents paramètres,
la mesure de formes d’impression, de la lumière
et d’autres indicateurs importants pour la maîtrise
du processus d’impression. Le cours était complet.
Octobre
NOUVEAU
FINANCEMENT
EXAMENS
PROFESSIONNELS 2015
Le Conseil fédéral a annoncé les résultats
de la consultation sur la révision partielle de la
Loi fédérale sur la formation professionnelle.
L’introduction prévue d’un financement fédéral pour
la préparation des étudiants aux cours préparatoires
des examens fédéraux a été saluée par la majorité
des institutions et personnes consultées. La révision
partielle de la loi et les crédits nécessaires seront
débattus au Parlement en 2016 avec le message
FRI 2017–2020.
L’examen professionnel de «techno-polygraphe
BF» s’est déroulé en octobre sur les sites de Berne
et Zurich avec 27 participants.
Octobre
Octobre
ÉVALUATION EXTERNE
Octobre
DÉBUT DE FORMATION
AU «GIB» ZURICH
A Zurich a débuté la 87e volée «gib» pour
les futurs agents commerciaux de l’imprimerie.
Dans le cours préparatoire de deux ans, les futurs
cadres sont exercés à l’examen professionnel
fédéral avec différentes activités dans les bureaux
techniques et la vente interne. Par la suite, les étu­
diants ont la possibilité d’approfondir leurs connais­
sances dans les domaines des ressources humaines,
de la gestion de projet, du marketing et de l’économie
d’entreprise avec la formation de manager en
publication «gib».
La majorité des instructeurs CIE du pays ont été
visités et évalués au cours des douze derniers mois
par un expert externe. Le bilan est extrêmement
positif: tous les instructeurs ont obtenu de très
bonnes notes de qualification.
asdlkjasdöj
Octobre
Novembre
«LA VALEUR AJOUTÉE
EST-ELLE UN PLUS?»
COMPROMIS OBTENU
Sous ce titre a eu lieu la journée des façonneurs de
produits imprimés 2015 chez Sonderegger AG à
Bronschhofen avec 40 participants. Les points de dé­
part possibles ont été démontrés afin de vendre des
avantages supplémentaires pour le client, soit de la
valeur ajoutée. Lors d’une visite des imposants ate­
liers, les participants ont pu découvrir les travaux
spéciaux effectués par l’entreprise Sonderegger. Les
intéressantes discussions se sont poursuivies lors
d’un apéritif.
Octobre
UN PROJET PIONNIER
EN VALAIS
Reffnet est une nouvelle offre de myclimate. En tant
que premier partenaire de l’industrie graphique, Val­
media peut se baser sur une analyse concrète des
mesures spécifiques visant à améliorer l’efficience
des ressources.
Octobre
CERTIFICATION DE
GROUPE MYCLIMATE
viscom offre en octobre, en collaboration avec l’orga­
nisation de protection du climat myclimate, la pre­
mière certification de groupe pour l’impression
neutre pour le climat, à un prix attractif et au moyen
d’une mise en œuvre efficiente.
Octobre
SWISS PRINT AWARD
Ensemble avec Druckmarkt, l’association a signé
un accord visant à renforcer le positionnement des
Swiss Print Awards. Cet événement aura lieu lors
de l’assemblée des délégués de viscom.
Les négociations pour le CCT se sont achevées
début novembre avec l’obtention d’un compromis.
Seul un résultat satisfaisant pouvait raisonnable­
ment être atteint pour les journaux. Les membres ont
été appelés à se prononcer et le pourcentage de oui
de près de 85 pour cent confirme l’issue positive
des négociations.
Novembre
SUCCÈS POUR
LE PÉRIODIQUE
Depuis le début de l’année, l’association est seule
responsable de la gestion financière du périodique
viscom print & communication. Le rédacteur en chef,
Paul Fischer, et son équipe sont désormais dans
la maison viscom à Berne et la coopération déjà
fructueuse s’en trouve encore consolidée.
Novembre
10 ÉTAPES
Un guide simple pour les nouvelles entreprises
de formation est disponible sur le site créateurs de
médias. Il explique en détail quelles mesures sont
nécessaires pour réaliser avec succès un contrat
d’apprentissage.
Novembre
CNC POUR LES
CRÉATEURS DE MÉDIAS
A fin novembre, les documents pour le cadre
national des certifications CNC pour tous les cours
de formation de base et de perfectionnement viscom
ont pu être soumis au SEFRI. L’objectif est de rendre
les professions comparables, entre elles et également
à l’échelle internationale.
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????? annuel 2015 Rapport
Novembre
Décembre
GESTION STRICTE
DES COÛTS
GROUPE PRINT
Lors de la séance de novembre du Comité central,
les objectifs 2016 de l’association et le budget 2016
ont été approuvés. Suite au départ à la retraite de
Peter Theilkäs, la direction est composée comme
suit: Thomas Gsponer, Beat Kneubühler, Stefano
Gazzaniga.
Novembre
SWISS PUBLISHING
DAYS
viscom est le nouveau partenaire des «swiss
publishing days». Les membres de l’association
peuvent ainsi profiter de rabais attractifs.
Lors de la session d’hiver, le groupe parlementaire
Print a été lancé. Une vingtaine de parlementaires se
sont déclarés prêts à soutenir viscom et à participer
activement au groupe parlementaire.
Décembre
NOUVELLE
CERTIFICATION FSC
Le groupe constitué par 15 entreprises de toute
la Suisse romande a réussi son deuxième audit de
certification, valable pour les cinq prochaines an­
nées. Cela à des coûts défiant toute concurrence.
Décembre
Novembre
LISTE POUR LA
DURABILITÉ
Dix nouvelles entreprises se sont inscrites sur
la liste viscom pour la gestion durable.
Décembre
NOUVELLES MARQUES
Avec la Banque Valiant, le commerçant de détail
Volg, la caisse de voyages Reka et le Touring Club
Suisse, «Printed in Switzerland» est renforcé par
quatre marques de renom. En décembre, l’organe
fiduciaire et de révision BDO s’est également
annoncé alors que l’UBS examine la possibilité
d’adhérer à la campagne.
ENTENTE AVEC LE
CONSEIL D’ÉTAT
Une délégation du comité de la section Tessin,
sous la direction de Giacomo Salvioni, a débattu
avec le conseiller d’Etat et ministre des Finances
Christian Vitta de la question de l’approvisionne­
ment en produits imprimés dans le canton du
Tessin. Les participants se sont entendus pour une
politique d’approvisionnement ouverte et claire.
asdlkjasdöj
Décembre
Décembre
PRÉSENTATION DE NOS
MÉTIERS
SÉANCES D’INFORMATION APPRÉCIÉES
En étroite collaboration avec les offices d’orientation
professionnelle, des présentations des métiers de
notre branche ont attiré 130 jeunes romands à la
recherche d’une formation professionnelle.
Lors de six soirées d’information organisées avec
les écoles professionnelles, viscom a présenté les
différents métiers de créateur de médias. Ces
séances présentent les nombreuses possibilités des
professions graphiques en aperçu. Y sont invités
les parents, les enseignants ainsi que les jeunes
de la septième à la dixième année scolaire.
Décembre
SWISS-PSO
AVEC UGRA-PSO
viscom s’est accordée avec l’Ugra pour s’engager
à l’avenir sur une voie commune dans le domaine
des certifications PSO. Un projet en coopération
sera mis en œuvre dans le courant de l’année 2016.
Décembre
RÉSEAUTAGE
Le directeur de l’association a rencontré à Berne
la secrétaire générale d’Intergraf, l’union européenne
de la branche, pour un échange d’opinions sur la
situation économique et l’engagement au niveau
européen. Avec le président de l’Association suisse
des médias, le directeur a évoqué le contenu du nou­
veau CCT et le processus de la déclaration de force
obligatoire.
Décembre
APPRENDRE SIMPLEMENT ET SÛREMENT
Celle ou celui qui apprend un métier de créateur
de médias s’entraîne désormais plus facilement pour
ses prochains examens. Les contenus de formation,
qui sont enseignés à l’école professionnelle, peuvent
être trouvés dans une nouvelle application. Répartis
en thèmes, ils peuvent être entraînés au moyen d’une
flashcard numérique. Disponible sur Apple-Store
et Android.
Décembre
INTERACTIVE MEDIA
DESIGNER À LA
TÉLÉVISION SUISSE
A l’automne, une équipe de la SRF a réalisé un
portrait divertissant sur la formation de créateur de
médias Interactive Media Designer qui a été diffusé
dans la rubrique «mySchool». Le résultat est un
film actuel et passionnant sur les possibilités de
formation et de perfectionnement de cette jeune
profession.
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Rapporto annuale
asdlkjasdöj
Gennaio
Gennaio
SUPPLEMENTI PIÙ
BASSI PER IL LAVORO
NOTTURNO
7. CONGRESSO
L’anno 2015 è contrassegnato dal nuovo Contratto
Collettivo di Lavoro. Il presidente della delegazione
delle contrattazioni, Michael Wasescha e il direttore
dell’associazione si incontrano per un primo incontro
con i rappresentanti delle aziende che stampano
giornali. Al centro della discussione ci sono i supple­
menti per il lavoro notturno e la settimana lavorativa
di 42 ore.
Gennaio
STAMPA IN 3D
Al 7. congresso viscom per formatori/trici professio­
nali, cinque rinomati referenti commentano i temi:
l’artista dei media, gli ambiti nazionali di qualifica,
i requisiti scolastici, i giovani professionisti e l’acqua,
quali elementi vitali.
Gennaio
NUOVI MEDIA
À LA CARTE
In collaborazione con la Scuola superiore dei
Media di Coira, viscom intende elaborare un’offerta
per i suoi affiliati, che renda possibile l’accesso ai
nuovi media.
Circa 30 affiliati della sezione Ticino si lasciano
illustrare i vantaggi della stampa in 3D.
Gennaio
Gennaio
«CI-CONNECT»
POPOLARE
Creata a dicembre 2014, la nuova piattaforma
E-Learning di viscom conta a gennaio più di 1000
accessi e ancor più downloads. Il team di autori lavo­
ra intensamente alle nuove edizioni, che verranno
messe online durante la nuova attualizzazione,
prevista per la fine di marzo.
Gennaio
TECNOPOLIGRAFO
APF 2015
Dopo quattro settimane di esami, 52 tecnopoligrafi
(33 donne e 19 uomini) provenienti dalla Svizzera
tedesca e dalla Romandia ricevono l’attestato
professionale federale.
DIPLOMA SKUGRA
L’ultimo corso per il diploma della scuola per quadri
aziendali di viscom volge al termine con successo.
Il direttore dell’associazione consegna il diploma
durante la cerimonia presso il Casinò di Baden ai
13 partecipanti che hanno lavorato duramente.
Febbraio
PRINTED
IN SWITZERLAND
In collaborazione con l’agenzia pubblicitaria Basel
West, l’associazione definisce la direzione della 3.
e 4. ondata pubblicitaria «Printed in Switzerland».
Spot pubblicitari nelle migliori fasce orarie della
Televisione Svizzera, campagne nella NZZ e nelle
AZ Medien come pure una campagna con cartoline
postali e mailing formano il punto forte della
campagna.
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????? Rapporto
annuale 2015 Febbraio
Marzo
APÉRO POLITICO
A LUCERNA
ARTISTA-DEI-MEDIA
IN UN VIDEO
Gli affiliati della sezione Svizzera centrale si
trovano a un forum di discussione con i consiglieri
nazionali Müri, Gmür e Aeschi. Con la moderazione
del direttore dell’associazione viene discusso del
luogo di stampa in Svizzera, della politica degli
acquisti dello Stato dei ruoli della politica.
In collaborazione con il CSFO (Centro svizzero
di servizio Formazione professionale, orientamento
professionale, universitario e di carriera) viscom
ha filmato le quattro professioni con attestato AFC:
poligrafo, interactive media designer, tecnologo
di stampa e operatore postpress.
Febbraio
Marzo
SEMINARI CCL
BERUFSPROFILE.CH
Più di cento aziende in tutta la Svizzera partecipano
ai seminari per il CCL. Con discussioni intense ven­
gono analizzati punti di forza e debolezze dell’attuale
CCL e ascoltate le esigenze degli affiliati.
Viene lanciato il tool per tutte le formazioni AFC
e CFP grazie alla collaborazione avvenuta negli ulti­
mi tre anni tra l’Associazione svizzera delle industrie
la Conferenza svizzera dei direttori cantonali della
pubblica educazione (CDPE). Il 23 marzo il tool viene
presentato ad un pubblico più ampio durante una
conferenza stampa. Utilizzando l’esempio delle pro­
fessioni artista-dei-media, Peter Theilkäs presenta
l’attuazione pratica di questo tool. Per il nostro setto­
re, questo strumento rappresenta una gradita ag­
giunta al nostro collaudato concetto «I 4 passi alla
conclusione di un contratto di tirocinio».
Febbraio
NUOVO RESPONSABILE
PER I CI
Dopo il pensionamento di Theresia Kohler,
Beat Kneubühler riprende la responsabilità dei corsi
interaziendali.
Marzo
LOBBYING ALLA BASE
Dopo i direttori delle associazioni industriali
cantonali e della camera di commercio nel 2014,
il direttore dell'associazione incontra personalmente
i responsabili delle principali associazioni professio­
nali cantonalie spiega la situazione del settore,
il significato dell’industria grafica per l’economia
svizzera e l’importanza dell’occupazione per
i prodotti stampati in Svizzera.
Marzo
CERTIFICAZIONE
SWISS-PSO
L’azienda Multicolor AG di Baar si certifica con suc­
cesso con swissPSO e garantisce ai propri clienti
processi standardizzati e continuamente controllati,
come pure una costante qualità.
Marzo
OTTIMIZZARE
I PROCESSI
Un seminario «tutto esaurito» si concentra sui
meccanismi del Lean-Management.
asdlkjasdöj
Marzo
Aprile
STAMPA A BASSE
EMISSIONI VOC
FONDO PER LA FORMAZIONE PROFESSIONALE
Per molte aziende è in sospeso con i cantoni il rinno­
vo dell’accordo per le emissioni VOC. Dal 2002 il
progetto stampa a basse emissioni VOC è da sempre
un successo, che pure nel 2015 ha la sua validità.
Nel terzo anno dalla sua creazione, è possibile
consolidare ulteriormente il fondo per la formazione
professionale. In questo anno si sono dichiarate un
totale di 1718 aziende, di cui 604 aziende delle tre
organizzazioni di sostegno (35,1 percento). Per quan­
to riguarda i collaboratori professionali, sono stati
dichiarati un totale di 7087, di cui 3879 derivanti
dalle aziende delle tre organizzazioni di sostegno,
il che significa il 53,47 percento dei lavoratori profes­
sionali dichiarati. Le quote stabilite sono
state soddisfatte.
Marzo
FORZA DEL FRANCO
SVIZZERO
Durante un roadshow in sette città di tutte le regioni
svizzere, l’associazione coinvolge alcuni partner for­
nitori e partner generali, discutendo possibili opzioni
di intervento per contrastare la forza del franco sviz­
zero. Circa 200 affiliati partecipano a questi eventi.
Marzo
IMPORTANTE
ADATTAMENTO
Durante la sessione di marzo il comitato centrale,
sotto la presidenza di Peter Edelmann, decide di
semplificare la struttura dell’associazione e di istitui­
re un fondo di innovazione. Vengono definiti i para­
metri per le negoziazioni del nuovo CCL e vengono
approvati i conti positivi conti dell’associazione.
Marzo
CONTATTI DIRETTI
CON GLI AFFILIATI
I membri di direzione eseguono visite regolari con
i proprietari o i dirigenti delle aziende affiliate alla
nostra associazione. Queste visite hanno lo scopo
di valutare i servizi dell’associazione e ascoltare
suggerimenti e richieste rivolti a viscom.
Aprile
COLLABORATORI
INFORMATI
Una volta al mese i collaboratori viscom si
ritrovano per un reciproco scambio di opinioni
riguardo all’andamento dell’associazione.
Vengono affrontate sfide future e domande aperte
e i processi vengono ottimizzati.
Aprile
IMPORTANTI
CASSE SOCIALI
Le casse sociali dell’industria grafica
(agrapi e fazu) formano una componente impor­tante dell’ampia paletta di prestazioni dell’associa­
zione viscom. Le casse sono contrassegnate da una
grande stabilità finanziaria e una gestione efficiente
e orientata al risparmio, come viene confermato
dall’assemblea generale.
Aprile
CALCOLARE
CORRETTAMENTE
I corsi di calcolazione di viscom godono di grande
popolarità. Ad aprile il corso è completo.
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????? Rapporto
annuale 2015 Aprile
Maggio
COMUNICATI
STAMPA ECC.
CENTRO DEL BEL LIBRO
Ad aprile i media nazionali vengono informati
riguardo alla situazione congiunturale, al lancio di
un fondo di innovazione del settore e alla campagna
«Printed in Switzerland». A novembre i media ver­
ranno nuovamente informati riguardo al contenuto
del nuovo CCL. Gli affiliati ricevono due volte al
mese newsletter con informazioni importanti inerenti
all’associazione. Settimanalmente vengono pubbli­
cate news sulla homepage dell’associazione.
Aprile
EX CANCELLIERE
SCHRÖDER
Oltre 200 partecipanti ascoltano con molta
attenzione il discorso dell’ex cancelliere tedesco
Gerhard Schröder, durante l’assemblea dei delegati
viscom. Un discorso improntatro sulle sfide che
l'Unione Europea deve affrontare. I delegati determi­
nano i punti salienti delle contrattazioni del CCL
e omaggiano i migliori apprendisti del settore.
Stefano Soldati viene nominato nel comitato centrale
al posto di Benedetto Pedrazzini. Il presidente
Peter Edelmann saluta e ringrazia Theresia Kohler
e Richard Heiz.
A fine maggio festeggia il 50mo di fondazione.
Da anni l’associazione sostiene finanziariamente e
con risorse proprie le attività del centro ad Ascona.
Maggio
NESSUNA DETRAZIONE
PER IL PERFEZIONAMENTO PROFESSIONALE
Il consiglio di fondazione decide che dal 1. gennaio
2017 non verranno più incassati i contributi per le
misure di perfezionamento professionale. Gli affiliati
viscom sono ulteriormente alleviati.
Giugno
INIZIO DELLE CONTRATTAZIONI PER IL CCL
La delegazione delle contrattazioni si trova per la
preparazione delle imminenti contrattazioni e deter­
mina i contenuti dei negoziati.
Giugno
Maggio
CERTIFICAZIONE
DI GRUPPO FSC
Da cinque anni viscom offre la certificazione
di gruppo FSC. A maggio cinque nuovi affiliati
ricevono questo importante certificato.
Maggio
RIBASSO DI FLOTTA
Con Mercedes Svizzera vengono accordati importanti
ribassi agli affiliati viscom. Grazie a collaborazioni
sottoscritte dall'associazione, è inoltre possibile acqui­
stare energia elettrica a prezzi favorevoli o possono
venir concluse vantaggiose prestazioni assicurative.
A PALAZZO FEDERALE
Gli affiliati della sezione Berna visitano il Palazzo
Federale, osservano i dibattiti parlamentari per
l’adeguamento della contropartita finanziaria dalla
terrazza e concludono la visita con un incontro con
i consiglieri nazionali Rösti e Wasserfallen, sotto
la guida del direttore dell’associazione.
asdlkjasdöj
Giugno
Giugno
GIB – PROFESSIONISTI
DELL’INDUSTRIA
GRAFICA 2015
SUCCESSO DEL MUSEO
GUTENBERG
Dopo una formazione professionale continua
di due anni alla scuola per quadri «gib» di Zurigo,
i diplomandi ricevono con orgoglio il diploma «gib»
come pure il diploma federale.
Giugno
AFFILIATI SODDISFATTI
Un sondaggio rappresentativo della facoltà di
economia di Sierre inviato agli affiliati dell’associa­
zione mostra che la grande maggioranza degli affilia­
ti è molto soddisfatta dei servizi dell’associazione.
Giugno
IMPORTANTE
NUMERO DI ESAMI
DI FINE TIROCINIO
L’assemblea dei delegati della SGM si lascia alle
spalle un anno ricco di successi. Il numero dei
20 000 visitatori è stato sfiorato ma non raggiunto.
Conclusione positiva è che grazie alle sue stimolanti
tematiche e alla vicinanza al pubblico, il museo
a Friburgo è molto apprezzato.
Luglio
FOCUS SULLA FORMAZIONE PROFESSIONALE
Visti gli intensi cambiamenti tecnologici, la
direzione si concentra in una riunione extra-muros,
sull’orientamento strategico e operativo della forma­
zione professionale. Gli affiliati dovrebbero essere
pienamente coinvolti nel nuovo orientamento.
Giugno
10 NUOVI MODULI
Giugno
Da inizio luglio in «CI-CONNECT» sono pronti
per il download dieci nuovi moduli. Dopo che
nell’ultimo aggiornamento il focus era stato messo
sugli esercizi di preparazione alla procedura di
qualifica, in questa edizione il più moderno
E-Learning Tool del settore si dedica al CI 7 dei
poligrafi e con ciò ai media elettronici.
VISCOM COME
REFERENTE
Luglio
Su invito del CSFO, ambito consulenza per la
formazione e orientamento professionale, dell’uni­
versità di Losanna, Roger Amman presenta il con­
cetto viscom nel contesto dei corsi di formazione
continua a Berna e Losanna.
L’ARTISTA-DEI-MEDIA
ALLA TELEVISIONE
SVIZZERA
Più di 400 apprendisti/e suddivisi nelle cinque
professioni dell’artista-dei-media, tra cui 80 creatori
multimediali nella Svizzera romanda, ricevono
il loro attestato AFC.
SRF mySchool è l’offerta di formazione della
televisione svizzera. A inizio anno il team SRF
ha creato un ritratto sull’immagine della professione
di poligrafo. Il risultato è un film attuale e appassio­
nante sulle opportunità di formazione di base
e continua dei poligrafi AFC.
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????? Rapporto
annuale 2015 Luglio
Agosto
GIB-MANAGER IN PUBBLICAZIONI 2015
WORLDSKILLS
A SAN PAOLO
Dopo la conclusione dell’intenso corso, otto parteci­
panti hanno superato l’esame federale. Presso il Bel­
voirpark a Zurigo i laureati «gib» hanno ricevuto il
diploma da parte del direttore della scuola, signor
Marcel Weber. La consegna del diploma federale DF
è avvenuta da parte di Erwin Grob, presidente della
commissione d’esame.
Dal 12 al 16 agosto si svolgono i WorldSkills a San
Paolo. In totale più di 1100 candidati provenienti
da 59 nazioni si confronteranno svolgendo compiti
difficili, suddivisi in 50 professioni. A San Paolo
c’è pure Samuel Bucher, che rappresenta la Svizzera
nell’ambito della teccnologia di stampa.
Agosto
Luglio
NUOVO DIRETTORE DEL
FONDO DI FORMAZIONE
PROFESSIONALE
In seguito al pensionamento di Richard Heiz,
dal 1. luglio 2015 la direzione del Fondo di formazio­
ne professionale passa a Roger Amman.
GRANDE RICEVIMENTO
A SARNEN
Sabato 29 agosto i partecipanti agli WorldSkills di
Obvaldo, tra cui anche Samuel Bucher, vengono
accolti nella piazza di Sarnen dal Consigliere di
Stato Franz Enderli. Con orgoglio e grande soddisfa­
zione Franz Enderli constata che – considerando
il numero di abitanti – nessun altro cantone ha a
disposizione così tanti partecipanti ai WorldSkills.
Agosto
NUOVA STRUTTURA
Alla riunione del comitato centrale a Lugano,
vengono gettate le fondamenta per una nuova
struttura dell’associazione. Viene confermata
la direzione presa nei negoziati del CCL.
Settembre
INTUSTRIA
I membri della Denkfabrik, in collaborazione con
l’associazione, intraprendono due giorni intensi
con il tema digitalizzazione dello sviluppo industria­
le (industria 4.0) e valutano le opportunità per il
nostro settore.
Agosto
COLLABORAZIONE
La stretta collaborazione tra il maggiore fornitore di
carta in Svizzera Papyrus e l’associazione viene con­
fermata. L’attenzione si concentra su eventi comuni.
Settembre
ARTISTA-DEI-MEDIA
ALLE FIERE DELLE
PROFESSIONI
Per un totale di otto volte nel 2015 viscom
è presente alle fiere svizzere delle professioni.
Uno stand accattivante, una camera digitale
e uno schermo tattile sono il fulcro dello stand.
I giovani visitatori dello stand eseguono dapprima
un «selfie» e scelgono in seguito un layout
per la creazione di un prospetto.
asdlkjasdöj
Settembre
Ottobre
CORRETTORI 2015
SCUOLE PROFESSIONALI
Dopo due anni di frequenza al corso per correttori
di viscom, ai partecipanti della Svizzera tedesca
e della Svizzera francese, durante la festa presso
il ristorante Beaulieu, viene consegnato il diploma
viscom e l’attestato professionale federale.
Il direttore dell’associazione si riunisce in un
incontro con il direttore della scuola professionale
di Losanna Eracom, per ottimizzare la collaborazio­
ne tra le due istituzioni. Una collaborazione di
successo con le scuole professionali è la condizione
per un impegno di successo della formazione
professionale di viscom.
Settembre
PROFESSIONI
ARTISTA-DEI-MEDIA AL
GIORNO DEL FUTURO
Il giorno nazionale del futuro è una piattaforma
ideale per portare i giovani ad avvicinarsi al settore
dell’industria grafica. Per l’occasione viscom ha
preparato un programma di accompagnamento.
Ottobre
TRADIZIONALI
SCAMBI D’IDEE
Una volta l’anno i direttori e le direttrici delle
scuole professionali dell’industria grafica si
riuniscono con viscom per uno scambio d’idee.
Al centro delle discussioni di quest’anno vengono
messe le revisioni nella formazione professionale.
Settembre
INTERACTION DESIGN
LAB 15
Oltre 300 partecipanti partecipano al 1. laboratorio
IMD, organizzato dalla scuola delle arti visive di
Berna e Bienne in collaborazione con l’associazione
SIMD. L'evento rappresenta una piattaforma
eccellente per la promozione della nuova professione
di Interactive Media Designer AFC.
Settembre
WHITEBOX DIGITAL
PRINTING
Con l’avvento della whitebox digital printing,
un oggetto edito da viscom, nasce il primo
strumento per la stampa digitale.
Ottobre
PADRONANZA DEL
PROCESSO
Un seminario di successo tenuto in collaborazione
con Ugra trasmette ai partecipanti i metodi di cali­
brazione del colore e dei loro parametri, la misurazio­
ne delle forme di stampa, la luce e altri parametri im­
portanti per i miglioramenti dei processi aziendali.
Ottobre
ESAMI FEDERALI 2015
Gli esami professionali «Tecnopoligrafo/a APF»
si svolgono ad ottobre a Berna e Zurigo con 27
partecipanti.
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????? Rapporto
annuale 2015 Ottobre
Ottobre
«GIB» ZURIGO,
INIZIO DEI CORSI
«IL VALORE AGGIUNTO
HA PIÙ VALORE?»
A Zurigo inizia l’87mo corso «gib» per potenziali
agenti commerciali di tipografia. Nel corso prepara­
torio di due anni i professionisti in erba vengono
preparati all’esame professionale federale, con com­
piti versatili nella stampa e vendita. All’ottenimento
del diploma i partecipanti hanno la possibilità di
approfondire le loro conoscenze con il corso manager
in pubblicazioni «gib» nei settori delle risorse uma­
ne, project management, marketing ed economia
aziendale.
Con questo titolo viene organizzata la conferenza
degli operatori postpress 2015 presso la ditta Sonde­
regger AG di Bronschhofen, durante la quale vengo­
no spiegati i punti di partenza per introdurre
la vendita di prestazioni supplementari al cliente
e il valore aggiunto. Durante un’imponente visita,
l’azienda Sonderegger mostra i suoi lavori speciali
e interessanti discussioni emergono durante
l’aperitivo alla fine della conferenza.
Ottobre
Ottobre
NUOVO
FINANZIAMENTO
Il Consiglio Federale prende atto dei risultati della
consultazione sul progetto di revisione parziale della
legge federale sulla formazione professionale. L’in­
troduzione pianificata di un finanziamento federale a
favore dei partecipanti ai corsi di preparazione degli
esami federali è accolto a maggioranza durante la
consultazione. La revisione parziale della legge e gli
stanziamenti necessari verranno presentati al Parla­
mento nel 2016 con il messaggio BFI 2017–2020.
Ottobre
VALUTAZIONE ESTERNA
Negli ultimi 12 mesi tutti gli istruttori dei CI sono
stati valutati da esperti esterni. Il bilancio è positivo:
tutti gli istruttori hanno raggiunto note molto buone.
PROGETTO PIONERISTICO IN VALLESE
Reffnet è una nuova offerta myclimate. Quale
primo partner dell’industria grafica, Valmedia si
basa su un’analisi delle misure specifiche per
migliorare l’efficienza delle risorse.
Ottobre
SWISS PRINT AWARD
In collaborazione con la rivista Druckmarkt,
l’associazione firma un accordo atto al rafforzamento del posizionamento dello Swiss Print Award.
Il premio viene consegnato durante l’assemblea
dei delegati viscom.
Novembre
COMPROMESSO
RAGGIUNTO
Con un compromesso, a inizio novembre
terminano le contrattazioni del CCL. Per i giornali
si raggiunge un risultato parziale. Durante la
votazione, gli affiliati approvano i risultati delle
contrattazioni con quasi l’85% di sì.
asdlkjasdöj
Novembre
Novembre
RIVISTA DI SUCCESSO
SWISS PUBLISHING
DAYS
Da inizio anno l’associazione si distingue per
la responsabilità della gestione finanziaria della
rivista dell’associazione viscom p+c. Il caporedattore
Paul Fischer e il suo staff lavorano nella sede viscom
a Berna e la collaborazione viene ulteriormente
rafforzata.
viscom è nuovo partner dei «swiss publishing days».
Gli affiliati all’associazione approfittano di allettanti
riduzioni.
Dicembre
Novembre
10 PASSI
Sul sito artista-dei-media viene pubblicata un’istru­
zione di facile utilizzo per nuove aziende formatrici.
Nel dettaglio viene spiegato quali sono i passi neces­
sari alla conclusione di un contratto di tirocinio.
NUOVI MARCHI
Con la partecipazione della Banca Valiant, del
commercio al dettaglio Volg, della cassa svizzera
di viaggio Reka e del Touring Club, la campagna
«Printed in Switzerland» viene ulteriormente raffor­
zata. A dicembre la società fiduciaria e di revisione
BDO invita UBS a valutare la partecipazione alla
campagna.
Novembre
NQR PER LE PROFESSIONI ARTISTA-DEI-MEDIA
Dicembre
A fine novembre i documenti per la procedura
di qualificazione ai NQR nazionali per tutte le
formazioni di base e di perfezionamento di viscom
possono venir inserite nella SEFRI. L’obiettivo
è di rendere comparabili tra di loro le professioni
a livello internazionale.
Alla sessione invernale viene lanciato il gruppo
parlamentare Print. 20 parlamentari esprimono
la loro disponibilità nel partecipare attivamente al
nuovo gruppo parlamentare gestito da viscom.
GRUPPO PRINT
Dicembre
Novembre
RIGOROSA GESTIONE
DEI COSTI
Durante la riunione del comitato centrale del
mese di novembre vengono stabiliti gli obiettivi
dell’associazione per il 2016 e il budget 2016.
Dopo il pensionamento di Peter Theilkäs la direzione
generale di viscom sarà così composta: Thomas
Gsponer, Beat Kneubühler e Stefano Gazzaniga.
INCONTRO CON IL
CONSIGLIERE DI STATO
TICINESE
Una delegazione del comitato ticinese, sotto la dire­
zione di Giacomo Salvioni, discute la questione degli
appalti pubblici per i prodotti stampati in Ticino con
il Consigliere di Stato e capo delle Finanze Christian
Vitta. I partecipanti si impegnano per una politica
di approvvigionamento aperta e chiara.
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????? Rapporto
annuale 2015 Dicembre
SWISS-PSO
CON UGRA-PSO
viscom si accorda con Ugra per un percorso
comune futuro nel campo delle certificazioni PSO.
Nel 2016 verrà attuato un progetto comune.
Dicembre
NETWORKING
Il direttore dell’associazione incontra a Berna
la segretaria generale di Intergraf, federazione
europea per la stampa e la comunicazione digitale,
per uno scambio inerente alla situazione congiuntu­
rale e l’impegno a livello europeo. Con il presidente
dell’associazione dei media svizzeri, il direttore di
viscom discute riguardo ai contenuti del nuovo CCL
e il processo per la dichiarazione di obbligatorietà.
Dicembre
IMPARARE IN
MODO SEMPLICE
E CON SUCCESSO
Chi apprende una professione de l’artista-dei-media,
si allena per i futuri esami in modo ancora più
semplice. I contenuti che vengono trasmessi nelle
scuole professionali si trovano nella nuova app
artista-dei-media. Suddiviso per temi, ci si può
esercitare con la cartella di apprendimento digitale,
scaricabile per apparecchi Apple e Android.
Dr. Gsponer Thomas Direktor, Gesamtleitung, , Leiter Arbeitgeber- und Wirtschaftspolitik
Theilkäs Peter stellvertretender Direktor, Leiter Berufsbildung
Kneubühler Beat Vizedirektor, Leiter Innovation, Management, Umwelt
Geschäftsleitung
Edelmann Peter Präsident, Direktor und Vorsitzender der Geschäftsleitung
der Zürcher Oberland Medien AG, Wetzikon
Baumann Samuel Vice-président, Président Région Suisse romande
Administrateur et directeur de l’imprimerie Rochat-Baumann SA, Genève
Haderer Willy Quästor
Inhaber und Geschäftsleiter der Haderer Druck AG, Unterengstringen
Bucheli Albert Präsident Sektion Zentralschweiz, Geschäftsleitungsmitglied
der Bächler-Sidler AG, Luzern
Fankhauser Beat Präsident Sektion Basel
Inhaber und Geschäftsleiter der Kurt Fankhauser AG, Basel
Hebel Kai Präsident Sektion Ostschweiz-Fürstentum Liechtenstein,
Inhaber und Geschäftsführer der AVD, Goldach
Lippuner Bernhard Präsident Berufsbildungskommission
Inhaber und Geschäftsleiter der Lippuner Graphics AG, Lyssach
Mühlemann Rico Präsident Sektion Bern
VR und Geschäftsleitung der Simplex AG, Bern
Pedrazzini Benedetto Presidente viscom Ticino (bis Ende Juni 2015)
Titolare della Pedrazzini Tipografia SA, Locarno, azienda famigliare e fondata nel 1880
Soldati Stefano Presidente viscom Ticino (ab Juli 2015)
Direttore del Centro Stampa Ticino SA
Meyer Markus Vizepräsident Technische Kommission
VR-Präsident der Karl Meyer & Co. AG, Allschwil
Steiner Rolf Präsident Kommission Arbeitgeberpolitik
Geschäftsführer der Vogt-Schild Druck AG, Derendingen,
Freitag Thomas Präsident Sektion Schaffhausen-Zürich-Glarus,
Geschäftsleiter der Buchbinderei Burkhardt AG, Mönchaltorf
Wälti Alfred Präsident der Technischen Kommission,
Geschäftsführer der Swissprinters AG, Zofingen
Zentralvorstand
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Zentralvorstand / Geschäftsleitung
Ammann Roger Services Berufsbildung Romandie
Bachmann Jessica Lernende
Buschor Karin Instruktorin üK Polygraf
Cahn Irene Fachbereichsleiterin üK, Services berufliche Grundbildung
Dietschi Seraina Reglementierte Weiterbildung
Evard Philippe Innovation, Management, Umwelt / Kommunikation
Fischer Paul Chefredaktor / Verbandskommunikation
Forrer Patrik Instruktor üK Druck
Fossé Gilles Instruktor üK Polygraf
Gazzaniga Stefano Mitglied erweiterte GL
Heiz Richard Mitglied erweiterte GL, Fachbereichsleiter Finanzen
Isaak Thomas Instruktor üK Printmedienverarbeiter
Karoussos Irene lic.iur., Rechtsanwältin und Mediatorin, Leiterin Rechtsdienst, Mitglied erweiterte GL
Kohler Theresia Mitglied erweiterte GL, Fachbereichsleiterin reglementierte Weiterbildung
Lerch Romina Sekretariat Events, Services Kundenbetreuung
Maruccio Gianluca Lernender
Milo Priska Direktionsassistentin
Rotzetter Patrick Instruktor üK Printmedienverarbeiter
Senn Stefan Fachbereichsleiter IT
Sutter Adrian Instruktor üK Polygraf
Van Tran Thoa Instruktor üK Polygraf
Weber Marcel Reglementierte Weiterbildung
Wingeier Sandra Services Finanzen
Wüthrich Bernhard Fachbereichsleiter reglementiete Grundbildung
Zwahlen Marc Instruktor üK Polygraf
(Instruktoren mit Pensum ab 50 Prozent)
Mitarbeitende Mitarbeitende
75
76
Sektionsgremien
viscom Schweiz
Ehrenmitglieder
Burkhardt Hans
Burri Anton
Domenjoz Florian
GrossertAdolf W.
LisibachRudolf
Meier Paul
Meier Hans-Heinrich
Mühlemann Jean-Pierre
Philipona Raoul
Sauerer Martin
Schwander Michel
Speck Joseph
Widmer Max
Zundel Peter
Delegierte Kommission
Printmedienverarbeitung
Meyer Markus, (Präsident), KMC Karl Meyer AG
Büchi Eveline, büchi+schum GmbH
Dietrich Hansjörg, Buchbinderei An der Reuss AG
Ehrsam Regula, Buchbinderin Regula Ehrsam,
bis 30.06.2016
Flügel Hansrudolf, Buchbinderei Flügel
Freitag Thomas, Bubu AG
Rudin Joseph
Ruepp Ceno, Buchbinderei Schlapfer
Ruf Markus, RUF AG
Steiner Beat, Buchbinderei Grollimund AG
Thomann Reto, W. Thomann AG
Wüthrich Bernhard, viscom
Bern
Vorstand
Mühlemann Rico, (Präsident) Simplex AG
Wasescha Michael, (Vizepräsident),
Länggass Druck AG
Theilkäs Peter, (Geschäftsführer) viscom
Hänni Rolf, Merkur Druck AG
Krenger Adrian, Buchbinderei Schlatter AG
Lippuner Bernhard, Lippuner Graphics AG
Ruf Markus, RUF AG
Schmidhalter Peter, Schwab Druck AG
Weyrich Hansruedi, Ediprim AG
Delegierte
Burkhard Roger, Gassmann W. AG
Gerber Urs, Gerber Druck AG
Gerteis Max, Druckerei Gerteis AG
Gschwend Gebhard, Gebhard Gschwend GmbH
Hodler Beat, Jost Druck AG
Iselin Stefan, Merkur Druck AG
Krähenbühl Jürg, Krähenbühl Buchbinderei GmbH
Krenger Adrian, Buchbinderei Schlatter AG
Läderach Mark, Druckerei Läderach AG
Lippuner Bernhard, Lippuner Graphics AG
Löffler Beat, all print Sumiswald AG
Maurer Konrad, G. Maurer AG
Moosmann Viktor, Rill & Stanz Atelier Bern
Mühlemann Rico, Simplex AG
Müller Richard, Müller Marketing & Druck AG
Rub Pascal, Rub Media AG
Ruf Markus, RUF AG
Schmidhalter Peter, Schwab Druck AG
Stämpfli Peter, Stämpfli AG
Vögeli Renato, Vögeli AG
Wasescha Michael, Länggass Druck AG
Weyrich Hansruedi, Ediprim AG
Zbinden André, Sutter Druck AG
Zürcher Christoph,
Buchbinderei + Kartonagen Zürcher
Revisoren
Gerber Urs, Gerber Druck AG, 1. Revisor
Löffler Beat, all print Sumiswald AG, 2. Revisor
Altmeister
Aeschbacher Hans-Jürg
Alfonsetti Joseph
Benz Bruno
Berthoud Theodor
Blatter Hans
Botta Hugo
Coehoorn Tjeerd
Egli Emil
Fischer Beat
Flück Hans
Geiger Siegfried
Gerber Armin
Glauser Fred
Glusstein Bruno
Grütter Walter
Gschwendtner Rudolf
Hodler Werner
Ilg Willi
Ingold Hansruedi
Jakob Peter
Jenzer Urs
Kallen Vreni
Kaspar Bruno
Keller Arthur
Keller Jürg
Kern Hans
77
Kleiner Rolf
Kohler Theresia
Kojan Mario
Krähenbühl Bruno
Läderach Ueli
LienhardRobert
Marti Hansruedi
Maurer Urs
Mühlemann Jean-Pierre
Negri Hans-Rudolf
Preiswerk Karl-Heiner
Reber Erich
Riesen Marianne
Rohr Peter
Rösch Friedrich
Roth Hans-Rudolf
Roth Walter
Ruf Erwin
Ruf Heinz
Sassi Roger
Sauerer Martin
Schenker Urs
Schluep Peter
Schudel Anton
Sommer Beat
Telschow Volkmar
Vögeli Erwin
Wägli Werner Franz
Wenger Albrecht
Wenger Peter
Wider Kurt
Wirth Rudolf
Zollinger Walter
Zundel Ruedi
Prüfungskommission
grafische Berufe des Kantons Bern
Gerber Jürg, (Präsident), Gerber Druck AG
Hostettler Daniel, Jordi AG
Hummel Fritz, SBB
Jenni Ruedi, Mittelschul- und Berufsbildungsamt
des Kantons Bern
Keller Jürg, Schumacher AG
Kojan Michael, Jordi AG
Storchenegger Markus, Stämpfli AG
Wüthrich Bernhard, viscom
ZwahlenMarc, viscom
Nordwestschweiz
Vorstand Sektion Aargau
Dörig Rolf, (Präsident), Lerchmüller AG,
bis 30.06.2015
Hofmeier Erich, (Präsident), E. Hofmeier AG,
ab 1.07.2015
TheilkäsPeter, (Geschäftsführer), viscom
Delegierte
Bernhard Matthias, Matthias Bernhard AG
Dörig Rolf, Lerchmüller AG
Hofmeier Erich, E. Hofmeier AG
Isenegger Thomas, Isenegger Neue Medien AG
Jörin Regula, abDruck AG
Kiser Beni, Kasimir Meyer AG
Kromer Theo, Kromer Print AG
Kullmann Michael, SuterKeller Druck AG
Laely Peter, Pan Publishing AG
Schertenleib Urs, Mittelland Zeitungsdruck AG
Vogel Martin, Zofinger Tagblatt AG
Weibel Matthias, Weibel Druck AG
Revisor
BDO AG, Aargau
Ehrenmitglieder
Gresch Hans
Häfliger Adi
Herzog Walter
Hofmeier Erich
Lerchmüller Willy
Rimoldi Remo
Villiger Marcel
Prüfungskommission NW-CH
(Sektionen Aargau, Basel und Solothurn)
Bieri-Häberling Yvonne, Vogt-Schild Druck AG
Böhler Holger, National Zeitung
und Basler Nachrichten AG
Fehr Ursula, MBA, Kanton Basel-Stadt
Gämperle Urs, Bürgerspital Basel
Hermann Robert, Multidigital AG
Keller Werner, MBA, Kanton Solothurn
Krauss Christoph, Paul Büetiger AG
Ludäscher Daniel, Zofinger Tagblatt AG
Messerli Dieter, Messerli & Co.
Meyer Ernst, Swissprinters AG
Roos Bruno, MBA, Kanton Basel-Land
Santschi Simon, Schule für Gestaltung Aarau
Spiegel Andreas, Impress Spiegel AG
Stauffer Beat, Schule für Gestaltung Basel
Thrier Claudia, Schule für Gestaltung Aarau
Wey Stephan, MBA, Kanton Aargau
78
Sektionsgremien
Vorstand Sektion Basel
Kessler Roger, (Präsident),
Werner Druck und Medien AG
Steiner Beat, (Vizepräsident), Buchbinderei
Grollimund AG
Theilkäs Peter, (Sekretär), viscom
Delegierte
Bienz Ruedi, Schwabe AG
Fankhauser Beat, Kurt Fankhauser AG
FünfgeldReto, Kreis Druck AG
Gremper Karl, Gremper AG
Hämmerli Mäni, K. Hämmerli AG
Kessler Roger, Werner Druck und Medien AG
Lerchmüller Martin, Schwabe AG
Palpella Cinzia, Merkel Druck AG
Schaub Dieter, Schaub Medien AG
Steiner Beat, Buchbinderei Grollimund AG
Steudler Thomas, Steudler Press AG
Thoma Stefan, Thoma AG
Revisor
BDO AG, Aarau
Ehrenmitglieder
Bienz Ruedi
Bitterli Felix
Fankhauser Beat
Grossert Adolf W.
Henssler Peter
Schaub Dieter
Prüfungskommission (siehe Aargau)
Vorstand Sektion Solothurn
Steiner Rolf, (Präsident), Vogt-Schild Druck AG
Spiegel Reto, (Vizepräsident), mosaiq
c/o Impress Spiegel AG
TheilkäsPeter, (Sekretär), viscom
Delegierte
Büetiger Paul, Paul Büetiger AG
Messer Samuel, Druckerei Herzog AG
Rufer Thomas, Druckerei ROS AG
Spiegel Reto, mosaiq c/o Impress Spiegel AG
Steiner Rolf, Vogt-Schild Druck AG
Tschan Edwin, Publikation Digital AG
Revisoren
Messer Samuel, Druckerei Herzog AG
Rufer Thomas, Druckerei ROS AG
Ehrenmitglieder
Büetiger Paul
TabelingArthur
Prüfungskommission (siehe Aargau)
Ostschweiz–Fürsten­
tum Liechtenstein
Vorstand
Hebel Kai, (Präsident), AVD Goldach AG
Ambühl Thomas, (Vizepräsident),
Druckerei Landquart VBA
Kneubühler Beat, (Geschäftsführer), viscom
Mühlemann Christof, Wolfau-Druck AG
Nescher Remi, Druckerei Gutenberg AG
Niedermann Gallus, Niedermann Druck AG
Ruckstuhl Urban, Bodan AG
Delegierte
Ambühl Thomas, Druckerei Landquart VBA
Büchi Eveline, büchi+schum GmbH
Cavelti Andreas, Cavelti AG
Gammeter Corina Maria,
Gammeter Druck & Verlag AG
Hebel Kai, AVD Goldach AG
Jehle Michael, Jehle Druckerei AG
Meyerhans Andreas, Meyerhans Druck AG
Mühlemann Christof, Wolfau-Druck AG
Nescher Remi, Druckerei Gutenberg AG
Niedermann Gallus, Niedermann Druck AG
Ruckstuhl Urban, Bodan AG
Schwarz Pascal, galledia ag
Trionfini Ursina, Trionfini, Satz Druck Verlag AG
Revisor
Cotting Treuhand AG
Ehrenmitglieder
Gammeter Walter Urs
Ströbele Gerhard
Weideli Hans-Ulrich
Weisstanner Georg
Lehrlingsprüfungskommission GR/GL/FL
Schlageter Klemenz, Präsident
Putzi Andreas, Vizepräsident
79
Fontana David, Aktuar
Putzi Beat, Kassier
Kuratle Peter, Chefexperte Polygraf
Casutt Markus, Chefexperte Drucktechnologe
Lehrlingsprüfungskommission
SG/AI/AR/FL
Cavelti Andreas, LPK-Präsident, viscom
Cahn Irene, viscom
Colombo Silvano, Experte und Fachbereichsleiter
Polygraf GBS
Forrer Patrik, Chefexperte Polygraf, Drucktechnologe
und Printmedienpraktiker
Meyerhans Andy, viscom
Wellenzohn Fabio, Vertreter viscom
Schnetzer Anita, Amt für Berufsbildung SG
Sieger Markus, Kant. Gewerbeverband/Prüfungsleiter
Wyss Rolf, Experte und Fachbereichsleiter
Drucktechnologe GBS
Lehrlingsprüfungskommission Thurgau
AmacherMichael, (Präsident), Neuwilen
Ulmer Edi, (Chefexperte), Galledia AG
Wenger Ruedi, Andwil
Lang Daniel, St.Gallen
Schaffhausen–
Zürich–Glarus
Vorstand
Freitag Thomas, (Präsident), Bubu AG
Kneubühler Beat, (Geschäftsführer), viscom
Abbt Stefan, DZZ Druckzentrum Zürich
Haderer Christian, HadererDruck AG
Hostettler Andreas, Sihldruck AG
Wittwer Martin, Mattenbach AG
Delegierte
Abbt Stefan, DZZ Druckzentrum Zürich
Akeret Ulrich, Akeret Verlag + Druck AG
Ammann Walter, BEWA-Buchbinderei Einrahmungen
Bader Thomas, Bader + Niederöst AG
Bösiger Brigitte, Sailer Druck Medien GmbH
Eberle Heinz, Fröhlich Info AG
Edelmann Peter, Zürcher Oberland Medien AG
Freitag Thomas, Bubu AG
Frey Thomas, Druckerei Frey GmbH
Haderer Christian, HadererDruck AG
Hostettler Andreas, Sihldruck AG
Hürlimann Robert P., Druckerei Robert Hürlimann AG
Ineichen Markus, Ivo Druck AG
Kern Hansjörg, Kern Print-Service
Kern Rudolf, Druckerei Kedrusa
Koller Toni, Alinéa AG
Küng Daniel, Neue Zürcher Zeitung AG
Künzle Patrick, Künzle Druck AG
Kuster Fredy, Unionsdruckerei AG
Landolt Ralph, Landolt AG
Müller Marcel, Druckwerk SH AG
Nüssli Roger, Peter Gehring AG
Rudin Joseph
Scherrer Hansjürg, Buchbinderei Scherrer AG
Schlatter Marco, Akeret Druck AG
Schraner Peter, Schraner Druck AG
Sieber Marc, Sieber AG
Sieber Peter, Druckerei Sieber AG
Stamm Thomas, stamm + co. AG
Stöckli Roland, Buchmann Druck AG
Talarico Marcello, Hürzeler AG
Wiesner Claude
Wittwer Martin, Mattenbach AG
Revision
BDO AG, Zürich
Ehrenmitglieder
Bohnenberger Richard
Burkhardt Hans, Bubu AG
Erni Walter, erni druck + media AG
Flumm Günther
Frey Rudolf
Möhr Räto
Schwander Michel, Theiler Druck AG
Spälti Walter
Prüfungskommission
grafisch-technische ­Berufe Zürich
Stäubli Georg, (Präsident)
Kern Hansjörg, (Vizepräsident), Kern-Print-Service
Züger Bosshard Esther, Aktuarin, Quästorin
Frey Sabine, Beisitzerin
Bucheli Adrian, Vertreter Amt
Althaus Peter, Vertreter Schule für Gestaltung Zürich
Chefexperten, Chefexpertinnen
Renfer Paul, Printmedienverarbeiter und
Printmedienpraktiker Druckweiterverarbeitung
Wey Isabel, Printmedienverarbeiterin Buchbinderei
Käser Stephan, Drucktechnologe Bogen-/Rollendruck
und Printmedienpraktiker Bogendruck
Delvecchio Mario, Drucktechnologe Reprografie
Spannagel René, Drucktechnologe Siebdruck
Fritz Alfred, Flexodruck
Staub Herbert, Fachmann Information
und Dokumentation
80
Sektionsgremien
Frey Sabine, Gestalterin Werbetechnik
Rechsteiner Mirjam, Printmedienpraktikerin
Werbetechnik
SchniderKurt, Polygrafie
Senn-Castignone Annamaria, Polygrafie
Meier Werner, Polygrafie Sprache
Zentralschweiz
Vorstand
Bucheli Albert, (Präsident), BSL AG
Kalt Felix, (Vizepräsident), Kalt Medien AG
Theilkäs Peter, (Geschäftsführer), viscom
Breitenmoser Hans-Peter, Kürzi AG
Hegele Kurt, Ringier Print Adligenswil AG
Thomann Reto, W. Thomann AG
Delegierte
Bächler Florian, BSL-Ticketprint AG
Baumgartner Urs,
Baumgartner Marketing Werbung PR
Bieri Rony, Druckerei Schüpfheim AG
Breitenmoser Hans-Peter, Kürzi AG
Cilurzo Mario, Buchbinderei Cilurzo AG
Dahinden Roland, Brunner AG
Dietrich Hansjörg, Buchbinderei An der Reuss AG
Engelberger jun. Edi, Engelberger Druck AG
Hegele Kurt, Ringier Print Adligenswil AG
Joho Peter, Gisler Druck AG
Kälin Gerhard, Druckerei Franz Kälin AG
Kalt Felix, Kalt Medien AG
Küchler Josef, Küchler Druck AG
Ley Herbert, Ley Druck GmbH
Meyer Heinz, Multicolor Print AG
Odermatt Gerold, Druckerei Odermatt AG
Schmid Otto, WM-Druck Sempacher Zeitung AG
Schönbächler Guido,
Buchbinderei Schönbächler GmbH
Thomann Reto, W. Thomann AG
von Ah Fridolin, von Ah Druck AG
Zemp Christian, Abächerli Media AG
Revisor
Scalet Stefan, Buchrain LU
Bildungs- und Prüfungskommission
BPK Zentralschweiz
Häfliger René, Chefexperte Drucktechnologie
Egger Martin, Chefexperte Polygrafie
Diriwächter Kurt, BBZL Luzern
Cahn Irene, viscom
Suisse romande
Comité
Baumann Samuel, (Président) Rochat Baumann SA
GsponerThomas,(Directeur) viscom
Burri Thomas, Imprimerie St-Paul
Gambarini Raphaël, Henri Messeiller SA
LechaultGérald, Tamedia Publications romandes SA,
jusqu'au 31.07.2015
Picard Anthony, Imprimerie Juillerat & Chervet SA
Schenker Pierre, Imprimerie de Versoix SA,
jusqu'au 13.03.2015
Schoechli Benoît, Schoechli Impression
& Communication SA
Vonlanthen Stéphanie, SRO Kündig SA, jusqu'au
30.09.2015
Délégués
Berney Michel, IRL plus SA, jusqu'au 31.12.2015
Brechbühl Eric, Gessler.Zwahlen imprimeries SA
Burri Thomas, Imprimerie St-Paul
Chevalier Sébastien, Artgraphic Cavin SA
Clément Philippe, Glasson Imprimeurs Editeurs SA
Fournier Gaëtan, IGN SA
Gambarini Raphaël, Henri Messeiller SA
Hayoz Bruno, Imprimerie St-Paul
Heinzmann Roland
Hermann Pierre Phillippe, Imprimerie Hermann SA
Jollien Raphaël
Lude David, M+S Reliure SA
Magnenat Yves, Imprimerie Magnenat SA
Monnerat André, Pressor SA, jusqu'au 28.02.2015
Paroz Marc-André, Gessler.Zwahlen imprimeries SA
Picard Anthony, Imprimerie Juillerat & Chervet SA
SchenkerPierre, Imprimerie de Versoix SA,
jusqu'au 13.03.2015
Schoechli Benoît, Schoechli Impression
& Communication SA
Schultheiss Beat
Stauffer Didier, RS Reliure Service SA
Valaizon Béryl, Imprimerie G. Chapuis SA
Vauthier Charles, Atelier de reliure
Vonlanthen Stéphanie, SRO Kündig SA, jusqu'au
30.09.2015
Réviseurs
Blumer Christoph,Les sociétés du groupe
BfB, jusqu'au 31.05.2015
Dürig Adrian, Les sociétés du groupe
BfB, dès le 01.06.2015
Sektionsgremien
Membres d’honneur
Burri Anton
Domenjoz Florian
Roncoroni Pietro, Tipo Print di Roncorini + Sulmoni SA
Salvioni Rocco, Salvioni arti grafiche SA
Soldati Stefano, Centro Stampa Ticino SA
Commission de qualification polygraphes
Pasche Laurent, Chef expert
Sansonnens Claude, Suppléant au chef expert
Bühler Sandra
Fossé Gilles
Occhipinti Sidonie
Rossier Alain
Revisore
Fideconto SA
Commisson de qualification
technologues en impression
Caillat Edgar, Chef expert
AmigoniCamille, Suppléant au chef expert (RG)
Bitterli Patrick
Pandolfo Bruno, Suppléant au chef expert (SG)
Ruchti Vincent, Suppléant au chef expert (IR)
Jeannerat Mylène
Weissen Pedro
Commission de qualification
opérateurs de médias imprimés
Cosandier Michel,Chef expert
Stauffer Stéphane, Suppléant au chef expert
Flück Etienne
Lude David
Villet Roger
Ticino
Comitato sezionale
Pedrazzini Benedetto, (Presidente), Pedrazzini
Tipografia SA, fino al 14.04.2015
Salvioni Giacomo(Presidente), Salvioni arti grafiche
SA, dal 14.04.2015
Soldati Stefano, (Vicepresidente) Centro Stampa
Ticino SA
Cattelan Claudio, Grafica Bellinzona SA
Fontana Ruben, Fontana Print SA
Gazzaniga Stefano, viscom
Grignola Tiziana, Progetto Stampa 2000 SA
Roncoroni Pietro, Tipo Print di Roncorini + Sulmoni SA
Susinno Gianluigi, Susinno Design SA
Delegati
CattelanClaudio, Grafica Bellinzona SA
Dazzi Davide, Dazzi SA
Fontana Raoul, Fontana Print SA
Grignola Tiziana, Progetto Stampa 2000 SA
Capoperiti Ticino
Gigante Fabio, Capoperito operatori postpress
Roncoroni Pietro, Capoperito tecnologi di stampa
Solari Barbara, Capoperito poligrafi
Tedoldi Massimiliano, Capoperito operatori postpress
81
82
Kommissionen Arbeitgeberpolitik
Steiner Rolf, (Präsident), Vogt-Schild Druck AG
Baumann Samuel, Rochat Baumann SA
Berlincourt Annie, Ediprim AG, bis 30.06.2016
Clément Philippe, Glasson Imprimeurs Editeurs SA
Freitag Thomas, Bubu AG
Gsponer Thomas, viscom
Karoussos Irene, viscom
Salvioni Rocco, Salvioni arti grafiche SA
Schaffner Andreas, DZZ Druckzentrum Zürich
Schweizer Urs, NZZ Management AG
Wälti Alfred, Swissprinters AG
Wasescha Michael, Länggass Druck AG Bern
Finanzkommisson
Haderer Willy, (Quästor), HadererDruck AG
Gsponer Thomas, viscom
Hostettler Andreas, Sihldruck AG
Wasescha Michael, Länggass Druck AG
Technische
Kommission
Wälti Alfred, (Präsident), Swissprinters AG
Meyer Markus, (Vizepräsident), KMC Karl Meyer AG
Gsponer Thomas, viscom
Kneubühler Beat, viscom
Wüthrich Bernhard, viscom
Kommission Print ­medienverarbeitung
Meyer Markus, (Präsident), KMC Karl Meyer AG
Büchi Eveline, büchi+schum GmbH
Dietrich Hansjörg, Buchbinderei An der Reuss AG
Ehrsam Regula, Buchbinderin Regula Ehrsam,
bis 30.06.2015
Flügel Hansrudolf, Buchbinderei Flügel
Freitag Thomas, Bubu AG
Rudin Joseph
Ruepp Ceno, Buchbinderei Schlapfer
Ruf Markus, RUF AG
Steiner Beat, Buchbinderei Grollimund AG
Thomann Reto, W. Thomann AG
Wüthrich Bernhard, viscom
Aufsichtskommission
Polygrafie EFZ
Kern Hansjörg, (Präsident), Kern Print-Service
Kohler Theresia, viscom, bis 28.02.2015
Theilkäs Peter, viscom
Aufsichtskommission
Drucktechnologie EFZ
Kern Hansjörg, (Präsident), Kern Print-Service
Delvecchio Mario, Copyprintsuisse
Kohler Theresia, viscom, bis 28.02.2015
Meier Ruedi, VWP
Theilkäs Peter, viscom
üK-Kommission
Polygrafie D-CH
TheilkäsPeter, (Präsident), viscom
Cahn Irene, viscom
Jacomet-Zenhäusern Sibylle, viscom
Mühlemann Christof, Wolfau-Druck AG
Negri Hans-Rudolf, viscom, bis 31.01.2015
Oggiano Massimo, Amt für Berufsbildung
Schlageter Klemenz, Südostschweiz
Presse und Print AG
Weyrich Hansruedi, Ediprim AG
Zwahlen Marc, vsicom
üK-Kommission
Drucktechnologie
D-CH
ChristenThomas, (Präsident), Druckerei Ruch AG
Forrer Patrik, viscom
Giordano Gianni, Swissprinters AG
Haderer Christian, HadererDruck AG, bis 31.03.2015
Niedermann Gallus, Niedermann Druck AG
Röthlin Manuela, Mittelschul- und
Berufsbildungsamt Bern
Stalder Bruno, Schlüssel-Druck AG
Wobmann Markus, Color Service Wobmann
Wüthrich Bernhard, viscom
83
üK-Kommission
Printmedien­ver­ar­beitung D-CH
Dietrich Hansjörg, (Präsident),
Buchbinderei An der Reuss AG
Bielitzer Jost, Bubu AG
Büchi Eveline, büchi+schum GmbH
Hossmann Harry, Tamedia AG Druckzentrum
Isaak Thomas, viscom
Meier Ruedi, VWP
Röthlin Manuela, Mittelschul- und
Berufsbildungsamt Bern
RotzetterPatrick, viscom
Schwarz Jeannine, Buchbinderei Schlatter AG
Wüthrich Bernhard, viscom
Druckkaufmann EFA
Sägesser Beat, (Präsident), Inapa Schweiz AG
Dietschi Seraina, viscom, ab 01.03.2015
Gmünder Martin, SBB
Grob Erwin, Zürcher Regionalzeitungen AG
Kohler Theresia, viscom, bis 28.02.2015
Müller Matthias, Unterentfelden
Röthlisberger Michael, Post
Schirmer Thomas, mediaconsale GmbH
Theiler René, VSD
Voranburg Martin, GfK Switzerland AG
Wyss Didier, Bern
Korrektor EFA
Lüthi Antonia, (Präsidentin), Stämpfli AG,
bis 31.10.2015
Honegger Sandra, (Präsidentin), Rotstift AG,
ab 01.11.2015
Augiey Marc, Mea Consulting
Hartmann Gabriela
Troxler Susanne, VCS
Weber Marcel, viscom
Correcteur BF
Lüthi Antonia, (Präsidentin), Stämpfli AG
bis 31.10.2015
Honegger Sandra, (Präsidentin), Rotstift AG,
ab 01.11.2015
Chevalley Marie, (Co-Präsidentin W-CH), Genf
Augiey Marc, Mea Consulting
Troxler Susanne, VCS
Weber Marcel, viscom
Spezialist für Printme­
dienverarbeitung EFA
Dietrich Hansjörg, (Präsident),
Buchbinderei An der Reuss AG
Isaak Thomas, viscom, ab 31.12.2015
Keusen Markus, Schule für Gestaltung Bern
Màs Raul, Stämpfli AG
Rotzetter Patrick, viscom
Rudin Joseph, Schwerzenbach
ScheurerAndreas, Buchbinderei Grollimund AG
bis 30.11.2015
Wüthrich Bernhard, viscom
Techno-Polygraf EFA
Senn Stefan, (Präsident), viscom
Hayoz Bruno, Imprimerie St-Paul
Kadlus Robert, Brüggli Medien
Maurer-Kern Franziska, SfG Zürich
Schaer Thomas, Filmreif
Weber Marcel, (Sekretär), viscom
Typografischer
Gestalter EFA
Tännler Christian, (Präsident), Genf
Andreani Arturo, Atelier Arturo Andreani
Buyssens Nathalie, actes marketing
Indermaur Micha, Typolay AG
Tauro Nicola, ADUR Werbung AG
Weber Marcel, viscom Schweiz
84
Kommissionen Betriebsfachmann
Druck- und
Verpackungstechnologie EFA
Amrein Andy, (Präsident), Kromer Print AG
Fuchs Andreas, Kromer Print AG, bis 30.09.2015
Jurt Marco, Druckerei Ebikon AG
Oppliger Marc, Urs Zuber AG
Schärer Reto, Läser AG
Trümpy Marcel, DZZ Druckzentrum Zürich
Weber Marcel, viscom
Publikationsmanager ED
Grob Erwin, (Präsident),
Zürcher Regionalzeitungen AG
Ammann Roger, viscom
Bommeli Pascal, Point Software AG
Dietschi Seraina, viscom, ab 01.03.2015
Goette Kurt, RAV Suhr
Kohler Theresia, viscom, bis 28.02.2015
Lüscher Nicole, KBA-NotaSys SA
Treichler Andrea, Zwillikon
Vonarburg Martin, GfK Switzerland AG
Wüthrich Jacqueline, Revival Group Bern
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