Geschäftsbericht 2015
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Geschäftsbericht 2015
2015 Geschäftsbericht Rapport d’activité Rapporto d’attività viscom Schweiz Speichergasse 35 Postfach CH-3000 Bern 7 Telefon +41 58 225 55 00 Fax +41 58 225 55 10 E-Mail [email protected] www.viscom.ch Umschlagpapier Sponsoring durch Papyrus Schweiz AG RecyStar Polar hochweiss 300g/m Inhaltspapier Sponsoring durch Papyrus Schweiz AG RecyStar Polar hochweiss 150g/m Geschäftsbericht 2015 Geschäftsbericht 2015 – Kooperationen bei viscom — Editorial5 Kräftebündelung dank Kooperation Chronik6 Das viscom-Jahr im Zeitraffer Arbeitgeber-18 Neuer Gesamtarbeitsvertrag und Wirtschaftspolitik 20 Jetzt mit der parlamentarischen Gruppe «Print» 21 Erfolgsstory der Kampagne «Printed in Switzerland» Berufsbildung22 Verbundpartnerschaft in der Berufsbildung 24 Engagiert für den Nachwuchs Innovation, Management, 26 Trends in der Druckindustrie Umwelt28 Die Zukunft der Kommunikation 30 Grafische Industrie und Industrie 4.0 Bericht aus den Sektionen 33 Bern 34 Ostschweiz – Fürstentum Lichtenstein 35 Schaffhausen – Zürich – Glarus 36 Zentralschweiz 37 Aargau, Basel, Solothurn 38 Suisse romande 39 Ticino Jahresrechnung 2015 41 Bilanz 43 Erfolgsrechnung 45 Anhang der Jahresrechnung 48 Bericht der Revisionsstelle Francais50 Rapport annuel Rapporto annuale Italiano62 Menschen74 Zentralvorstand / Geschäftsleitung 75 Mitarbeitende 76 Sektionsgremien 82Kommissionen 4 ????? Kooperation Editorial Kräftebündelung dank Kooperation! Eine bemerkenswerte menschliche Fähigkeit besteht darin, gemeinsam an Problemen oder Aufgaben zu arbeiten, die alleine nicht zu bewältigen sind. Diese Fähigkeit nennt sich Kooperation. Der Mensch ist grundsätzlich auf Kooperation programmiert: Schon Kleinkinder versuchen, ihre Ziele gemeinsam mit anderen zu erreichen, und sind motiviert, zu teilen und zu helfen. Kooperation führt in der Regel zum Nutzen aller Beteiligten. In der Betriebswirtschaftslehre wird eine Kooperation definiert als freiwillige Zusammenarbeit von Unternehmen, die rechtlich selbstständig bleiben. Gerade für unsere mittelständisch strukturierte Branche können Kooperationen das notwendige Fundament sein, um wichtige unter nehmerische Ziele besser zu erreichen: Einkaufkonditionen verbessern, Kosten senken, Kapazitäten besser auslasten, Angebotsspektrum erweitern, Verkauf effizienter gestalten – die Möglichkeiten sind vielfältig. Die Zahl der Unternehmen, die sich fragen, wie sich Kooperationen erfolgreich umsetzen lassen, hat in den letzten Jahren zugenommen. Auch der Branchenverband viscom ist vermehrt auf Kooperationen angewiesen. Die Einnahmen aus den Mitgliederbeiträgen sind seit ein paar Jahren rückläufig. Die Mitglieder sind durch den erhöhten wirtschaftlichen Druck kritischer geworden und hinterfragen die Kosten-Nutzen-Relation einer Verbandsmitgliedschaft genauer. In Anbetracht dieses Konflikts zwischen erodierenden Einnahmen und steigenden Erwartungen sind Vorstand und Geschäftsleitung gefordert, neue Wege zu gehen. Es besteht Einigkeit darüber, dass bei den Kernleistungen des Verbandes keine einschneidenden Abstriche gemacht werden dürfen. Gleichzeitig müssen wir uns aber aus finanziellen Gründen vom Vorsatz verabschieden, alles selber machen zu wollen. Dieses Dilemma wollen wir mit einer vermehrten Bündelung der Kräfte überwinden, durch gezielte Kooperationen mit professionellen und vertrauenswürdigen Partnern. Ganz nach dem Motto: «Heute das Richtige tun, um morgen nicht für das Falsche bezahlen zu müssen.» Peter Edelmann PETER EDELMANN Präsident viscom 5 6 Chronik Das viscom-Jahr im Zeitraffer Januar Januar TIEFERE NACHTZUSCHLÄGE 7. VISCOM-KONGRESS Das aktuelle Geschäftsjahr steht ganz im Zeichen des neuen Gesamtarbeitsvertrages. Der Präsident der Verhandlungsdelegation, Michael Wasescha, und Verbandsdirektor Thomas Gsponer treffen sich zu einer ersten Auslegeordnung mit den Vertretern der Zeitungsdruckereien. Im Zentrum der Diskus sion stehen die Zuschläge für Nachtarbeit sowie die 42-Stunden-Woche. Januar 3D-DRUCK Rund 30 Mitglieder der Sektion Tessin lassen sich die Vorteile des 3D-Drucks erklären. Januar «ÜK CONNECT» HOCH IM KURS Die im Dezember 2014 lancierte E-Learning-Platt form von viscom verzeichnet Mitte Januar bereits über 1000 Zugriffe und noch viel mehr Downloads. Das Autorenteam arbeitet intensiv an weiteren Auf gaben, die zum nächsten Aktualisierungstermin Ende März aufgeschaltet werden. Januar TYPOGRAFISCHE/R GESTALTER/-IN EFA 2015 Nach der insgesamt vier Wochen dauernden Prüfung können 33 Typografische Gestalterinnen und 19 Typografische Gestalter aus der Deutsch schweiz und aus der Romandie den eidgenössischen Fachausweis (FA) entgegennehmen. Kongress für Berufsbildner/-innen nehmen fünf reputierte Referenten Stellung zu den Themen Medienmacherberufe, Nationaler Qualifikationsrah men, schulische Anforderungen, Berufsnachwuchs sowie Wasser als lebensspendendes Element. Januar NEUE MEDIEN À LA CARTE In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Chur wird für viscom-Mitglieder ein Angebot für einen unternehmensbezogenen Einstieg in die neuen Medien erarbeitet. Januar SKUGRA-DIPLOM Der aktuelle Diplomlehrgang der erfolgreichen Kaderschule von viscom geht zu Ende. Der Ver bandsdirektor überreicht den 13 Kursabsolventen im Casino Baden das verdiente Diplom. Februar PRINTED IN SWITZERLAND In Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Basel West definiert der Verband die Stossrichtung der 3. und 4. Welle der Imagekampagne «Printed in Switzerland». Werbespots zur besten Sendezeit im Schweizer Fernsehen, Inseratekampagnen in der NZZ und in den AZ Medien sowie Postkarten aktionen und Mailings bilden den Schwerpunkt der Werbemassnahmen. Februar März POLITAPÉRO IN LUZERN MEDIENMACHER IN BILD UND TON Die Mitglieder der Sektion Zentralschweiz treffen sich zu einer Diskussionsrunde mit den National räten Felix Müri, Alois Gmür und Thomas Aeschi. Unter der Leitung von Verbandsdirektor Thomas Gsponer wird über den Printstandort Schweiz, die Einkaufspolitik des Bundes und die Rolle der Politik debattiert. Februar GAV-HEARINGS Über hundert Unternehmen beteiligen sich schweizweit an den GAV-Hearings. In intensiven Diskussionen werden die Stärken und Schwächen des geltenden GAV durchgeackert und die Forderungen der Verbandsmitglieder erhoben. Februar NEUER ÜK-VERANTWORTLICHER Nach der Pensionierung von Theresia Kohler übernimmt viscom-Vizedirektor Beat Kneubühler die Verantwortung für den ÜK-Bereich. März LOBBYING AN DER BASIS Nach seinem Treffen mit den Direktoren der kanto nalen Industrie- und Handelskammern 2014 erläu tert Verbandsdirektor Thomas Gsponer den Vorste hern der wichtigsten kantonalen Gewerbeverbände in einer Diskussionsrunde die Branchensituation, die Bedeutung der grafischen Industrie für die Schweizer Volkswirtschaft und die Wichtigkeit der Beschaffung von Printprodukten in der Schweiz. In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Dienstleistungszentrum für Berufsbildung sowie Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (SDBB) verfilmt viscom die vier EFZ-Medienberufe Polygraf, Interactive Media Designer, Drucktechnologe und Printmedienverarbeiter neu. März BERUFSPROFILE.CH Das vom Schweizerischen Gewerbeverband zu sammen mit der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) über die letzten drei Jahre für alle EFZ- und EBA-Ausbildungen erarbeitete Evaluationstool ist lanciert. Es wird am 23. März anlässlich einer Me dienkonferenz einem breiteren Publikum vorgestellt. Am Beispiel der Medienmacher-Berufe stellt Peter Theilkäs, stellvertretender Direktor von viscom, deren praktische Umsetzung vor. Für die grafische Industrie stellt dieses Tool eine willkommene Ergän zung des seit Jahren bewährten viscom-Konzeptes «Die 4 Schritte zum Lehrvertragsabschluss» dar. März SWISS-PSOZERTIFIZIERUNG Die Multicolor AG aus Baar kann sich erfolgreich nach swissPSO zertifizieren lassen und garantiert ihren Kunden somit standardisierte und laufend ge prüfte Prozesse sowie eine konstant hohe Qualität der Drucksachen. März PROZESSOPTIMIERUNG Ein restlos ausgebuchtes Seminar befasst sich mit den Mechanismen des Lean-Managements. 7 8 Chronik Das viscom-Jahr im Zeitraffer März April VOC-ARM DRUCKEN BERUFSBILDUNGSFONDS Für viele Unternehmen steht die Erneuerung der VOC-Reduktionsvereinbarung mit den Kantonen an. Das Projekt «VOC-arm drucken» ist seit 2002 eine Erfolgsgeschichte, die auch nach über zehn Jahren noch anhält. März FRANKENSTÄRKE Anlässlich einer Roadshow in sieben Städten in allen Landesteilen erörtert der Verband zusammen mit Partnern aus der Zulieferindustrie sowie exklusi ven Dienstleistungspartnern mögliche Handlungs optionen, um der Frankenstärke entgegenzuwirken. Rund 200 Verbandsmitglieder nehmen an den sie ben Veranstaltungen teil. März WICHTIGE WEICHENSTELLUNG An der März-Sitzung beschliesst der Zentralvor stand unter der Leitung von Präsident Peter Edel mann die Verbandsarchitektur stark zu vereinfachen und einen Innovationsfonds einzurichten. Dabei werden auch die Eckwerte für die anstehenden GAV-Verhandlungen definiert und der gute Rech nungsabschluss des Verbandes gutgeheissen. März DIREKTKONTAKTE ZU DEN VERBANDS MITGLIEDERN Die Mitglieder der Geschäftsleitung führen in regelmässigen Abständen Gespräche mit den Inha bern/Geschäftsführern der viscom-Mitgliedsunter nehmen. Dabei geht es jeweils um eine Beurteilung der Verbandsleistungen sowie um Verbesserungs vorschläge und Forderungen an die Adresse des Verbandes. Im dritten Jahr seines Bestehens kann der Berufs bildungsfonds weiter konsolidiert werden. In diesem Jahr haben total 1718 Betriebe, davon 604 Betriebe der drei Trägerverbände (35,1 Prozent), deklariert. Bei den Berufsarbeitenden wurden total 7087 dekla riert, davon 3879 aus den Betrieben der drei Träger verbände, was 53,47 Prozent der deklarierten Berufs arbeiter entspricht. Damit sind die Quoten mehr als erfüllt. April INFORMIERTE MITARBEITER Einmal im Monat versammeln sich die Mitarbeiter von viscom zu einem gegenseitigen Austausch über die laufenden Verbandsgeschäfte. Dabei werden an stehende Herausforderungen, offene Fragen und die Optimierung von laufenden Prozessen besprochen. April WICHTIGE SOZIALKASSEN Die Sozialkassen der grafischen Industrie (agrapi und fazu) bilden einen wichtigen Bestandteil der breiten viscom-Leistungspalette. Die Kassen zeich nen sich durch eine grosse finanzielle Stabilität so wie eine effiziente und kostengünstige Verwaltung aus, wie an der Generalversammlung bestätigt wird. April RICHTIG KALKULIEREN Die Kalkulationskurse von viscom erfreuen sich grosser Beliebtheit. Im April ist der Kurs restlos aus gebucht. April Mai MEDIENMITTEILUNGEN USW. CENTRO DEL BEL LIBRO Die nationalen Medien werden im April über die Konjunkturlage der Schweizer Druckindustrie, die Lancierung eines Brancheninnovationsfonds, die Kampagne «Printed in Switzerland» und im November über den Inhalt des neuen GAV infor miert. Im Zwei-Wochen-Takt erhalten die Verbands mitglieder über einen Newsletter wichtige Informa tionen. Wöchentlich mehrmals erscheinen wichtige News auf der Verbandswebsite April ALTKANZLER SCHRÖDER Über 200 Personen lassen sich an der viscom-Dele giertenversammlung von Altkanzler Gerhard Schrö der begeistern. Seine Rede über die Herausforderun gen in der Europäischen Union überzeugt nicht nur inhaltlich, sondern auch rhetorisch. Die Delegierten bestimmen die Eckwerte für die GAV-Verhandlun gen und ehren die besten Lernenden der Branche. Stefano Soldati folgt im Zentralvorstand auf Bene detto Pedrazzini. Theresia Kohler und Richard Heiz, die beide in Pension gehen, werden vom Verband spräsidenten Peter Edelmann verabschiedet. Das Ausbildungszentrum in Ascona, das der Verband seit Jahren mit finanziellen und personellen Ressourcen unterstützt, feiert Ende Mai sein 50-Jahr-Jubiläum. Mai KEINE WEITER BILDUNGSABZÜGE Der Stiftungsrat der Stifi beschliesst, mit Wirkung ab 1. Januar 2017 keine Beiträge mehr für Weiter bildungsmassnahmen zu erheben. Die Verbandsmit glieder sollen dank dieser Massnahme zusätzlich entlastet werden. Juni START DER GAV-VERHANDLUNGEN Die Verhandlungsdelegation trifft sich zur Vorbe reitung der anlaufenden Verhandlungen und bestimmt die inhaltlichen Eckpfeiler der Verhand lungsführung. Juni Mai FSC-GRUPPENZERTIFIZIERUNG Seit fünf Jahren bietet viscom die FSC-Gruppen zertifizierung an. Im Mai erhalten fünf neue Mitglie der dieses wichtige Zertifikat. Mai FLOTTENRABATT Zusammen mit Mercedes Schweiz wird für die Ver bandsmitglieder ein interessanter Flottenrabatt ver einbart. Über den Verband bzw. den Verbundpartner können bereits vorteilhaft Versicherungsleistungen abgeschlossen und günstig Strom eingekauft werden. IM BUNDESHAUS Die Mitglieder der Sektion Bern besuchen das Bundeshaus, verfolgen von der Zuschauertribüne aus die Parlamentsdebatte zur Anpassung des Finanzausgleichs und treffen sich anschliessend unter der Leitung von Verbandsdirektor Thomas Gsponer zu einer Diskussion mit den Nationalräten Albert Rösti und Christian Wasserfallen. 9 10 Chronik Das viscom-Jahr im Zeitraffer Juni Juni «GIB»DRUCKKAUFLEUTE 2015 ERFOLGREICHES GUTENBERGMUSEUM Nach der zweijährigen berufsbegleitenden Weiter bildung an der Kaderschule «gib» Zürich dürfen die Absolventen im Zunfthaus zur Waag in Zürich mit Stolz die «gib»-Diplome sowie die eidgenössi schen Fachausweise (FA) entgegennehmen. An der Delegiertenversammlung des Schweize rischen Gutenbergmuseums (SGM) kann Präsident Willy Haderer erneut auf ein erfolgreiches Ge schäftsjahr zurückblicken. Die 20 000-Besu cher-Marke wurde geritzt, aber noch nicht ganz erreicht. Ein positiver Abschluss bestätigt die Akzeptanz, die das Museum mit seinen anspruchs vollen und publikumsnahen Themen in Freiburg und darüber hinaus mittlerweile geniesst. Juni ZUFRIEDENE VERBANDSMITGLIEDER Eine repräsentative Umfrage der Hochschule für Wirtschaft & Tourismus in Siders bei den Mitglieds unternehmen zeigt, dass diese mit den Verbandsleis tungen grossmehrheitlich sehr zufrieden sind. Juni GEHALTVOLLE LEHRABSCHLUSSPRÜFUNGEN Insgesamt erhalten über 400 Lernende aus den fünf verschiedenen Medienmacher-Berufen, darun ter auch über 80 Multimediagestalter aus der West schweiz, ihr eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ). Juni VISCOM-REFERENTEN GEFRAGT Auf Einladung des Schweizerischen Dienstleis tungszentrums für Berufsbildung sowie Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung (SDBB) und der Universität Lausanne stellt Roger Ammann, angehender neuer Geschäftsführer des Berufsbil dungsfonds BBF, im Rahmen von Weiterbildungs veranstaltungen in Bern und Lausanne ein Konzept zur Nachwuchswerbung von viscom vor. Juli FOKUS BERUFSBILDUNGF Die Geschäftsleitung befasst sich an einer Extra-muros-Sitzung in Anbetracht der grossen technologischen Veränderungen intensiv mit der strategischen und operativen Ausrichtung der Berufsbildung. Die Verbandsmitglieder sollen umfassend in die Neuorientierung mit einbezogen werden. Juli 10 NEUE MODULE Ganze zehn neue Module stehen in der E-Lear ning-Plattform «üK CONNECT» Anfang Juli zum Download bereit. Nachdem im letzten Update der Schwerpunkt der Übungen noch auf dem QV lag, so widmet sich das moderne Branchentool in dieser Ausgabe primär dem Polygrafen üK 7 und damit den elektronischen Medien. Juli August MEDIENMACHER IM SCHWEIZER FERNSEHEN ZUSAMMENARBEIT «SRF mySchool» ist das Bildungsangebot des Schweizer Fernsehens. Ein SRF-Team hat Anfang Jahr ein Porträt über das Berufsbild Polygraf/-in EFZ erstellt. Entstanden ist ein aktueller und span nender Film über die Grundausbildung und über die Weiterbildungsmöglichkeiten in der Berufssparte Polygrafie. Juli «GIB»PUBLIKATIONSMANAGER 2015 Nach Abschluss des intensiven Lehrgangs haben acht Absolventen an der eidgenössisch höheren Fachprüfung teilgenommen. Im Belvoirpark in Zü rich können die «gib»-Absolventen das Diplom von Schulleiter Marcel Weber entgegennehmen. Die Übergabe der eidgenössischen Diplome (ED) erfolgt durch Erwin Grob, Präsident der eidgenössischen Prüfungskommission. Juli NEUER GESCHÄFTS FÜHRER BBF Nach der Pensionierung von Richard Heiz unterliegt die Geschäftsführung des Berufsbildungsfonds (BBF) seit dem 1. Juli Roger Ammann. August NEUE ARCHITEKTUR An der Zentralvorstandssitzung in Locarno wird das Fundament für die neue Verbandsarchitektur gelegt. Die eingeschlagene Richtung bei den GAV-Verhand lungen wird gutgeheissen. Die enge Zusammenarbeit zwischen dem bedeu tendsten Papierhändler der Schweiz, Papyrus, und dem Verband wird weitergeführt. Im Fokus stehen gemeinsame Anlässe. August WORLDSKILLS SÃO PAULO Vom 12. bis am 16. August finden in Brasilien die bisher grössten WorldSkills statt. Über 1100 Kandidaten aus 59 Ländern stellen sich in 50 Berufen den anspruchsvollen Aufgaben. Mit dabei ist auch Samuel Bucher, der die Schweiz in der Sparte «Printing Technology» vertritt. August GROSSER EMPFANG IN SARNEN Am Samstag, 29. August, werden die Obwaldner WorldSkills-Teilnehmer, unter ihnen auch Samuel Bucher, von Regierungsrat Franz Enderli auf dem Sarner Dorfplatz geehrt. Mit Stolz und grosser Genugtuung stellt letzterer fest, dass – gemessen an der Einwohnerzahl – kein anderer Kanton so viele WorldSkills-Teilnehmer gestellt hat. September INDUSTRIE 4.0 Die Mitglieder des Vereins Denkfabrik Visuelle Kommunikation, der vom Verband mitgetragen wird, befassen sich an einer zweitägigen Tagung mit der Frage der Digitalisierung der industriellen Entwick lung (Industrie 4.0) und loten die Chancen für die grafische Branche aus. 11 12 Chronik Das viscom-Jahr im Zeitraffer September September MEDIENMACHER AN DEN BERUFSMESSEN BLICK IN DIE ZUKUNFT Insgesamt achtmal ist viscom in diesem Jahr an den Berufsmessen schweizweit präsent. An seinem frech gestalteten Stand steht eine Digitalkamera in Kombi nation mit einem Touchscreen im Mittelpunkt. Die jungen Standbesucher erstellen damit erst ein Selfie und wählen danach das Layout für ein persönliches Factsheet. September KORREKTOREN 2015 Nach dem zweijährigen viscom-Korrektorenfern- kurs können die Absolventen aus der Deutsch schweiz und aus der Romandie im Rahmen einer Feier im Restaurant Beaulieu in Bern ihre viscomDiplome und eidgenössischen Fachausweise (FA) entgegennehmen. September MEDIENMACHERBERUFE AM ZUKUNFTSTAG Der nationale Zukunftstag ist eine ideale Plattform, um den Jugendlichen die grafischen Berufe näher zubringen. viscom hat dazu eigens ein Begleitpro gramm für die Branche auf die Beine gestellt. September INTERACTION DESIGN LAB 15 Am 1. IMD-Lab, das die Schule für Gestaltung Bern und Biel zusammen mit dem Verein SIMD organisiert hat, nehmen über 300 Personen teil. Die Veranstaltung stellt eine ausgezeichnete Platt form für die Promotion des noch jungen Berufsbildes Interactive Media Designer EFZ dar. 100 Verbandsmitglieder blicken zusammen mit dem Institut für Trendforschung Trendone aus Ham burg in die Zukunft der Kommunikationsbranche. Fazit: Print wird weiterhin eine entscheidende Rolle im Kommunikationsmix spielen. September WHITEBOX DIGITAL PRINTING Mit der Veröffentlichung von «whitebox digital printing», einem Verlagsobjekt von viscom, erscheint das weltweit erste Referenzwerk für den Digital druck. Oktober BERUFSFACHSCHULEN Verbandsdirektor Thomas Gsponer setzt sich in einem Meeting mit dem Direktor der Berufsfach schule Eracom, Lausanne, für eine Optimierung der Zusammenarbeit zwischen den beiden Institutio nen ein. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Berufsschulen ist Voraussetzung für ein erfolg reiches Berufsbildungsengagement von viscom. Oktober TRADITIONELLER GEDANKENAUSTAUSCH Einmal im Jahr treffen sich die Direktorinnen und Direktoren der grafischen Berufsfachschulen mit viscom zu einem gemeinsamen Gedankenaus tausch. Im Zentrum der diesjährigen Diskussionen stehen die anstehenden Revisionen in der Berufs bildung. Oktober Oktober PROZESS BEHERRSCHUNG NEUE FINANZIERUNG Ein erfolgreiches, mit der Ugra durchgeführtes Se minar vermittelt den Teilnehmern einen vertieften Einblick in die Farbmessmethoden und ihre diversen Parameter, die Messung von Druckformen und von Licht und andere für die Prozessbeherrschung wich tige Grundlagen. Der Kurs ist restlos ausgebucht. Der Bundesrat nimmt die Vernehmlassungser gebnisse zum Entwurf einer Teilrevision des Bun desgesetzes über die Berufsbildung zur Kenntnis. Die geplante Einführung einer Bundesfinanzierung zugunsten von Absolventen vorbereitender Kurse auf eidgenössische Prüfungen wird in der Vernehm lassung mehrheitlich begrüsst. Die Teilrevision des Gesetzes und die notwendigen Kredite werden dem Parlament 2016 zusammen mit der BFI-Botschaft 2017–2020 unterbreitet.. Oktober TECHNO-POLYGRAF/-IN EFA 2015 An den zwei Standorten Bern und Zürich findet die Berufsprüfung «Techno-Polygraf/-in EFA» mit 27 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Oktober EXTERNE EVALUATION Alle üK-Instruktoren wurden in den vergangenen zwölf Monaten von einem externen Experten bewer tet. Die Bilanz fällt äusserst positiv aus: Allen Ins truktoren werden sehr gute Noten ausgestellt. Oktober LEHRGANGSSTART DRUCKKAUFMANN/-FRAU EFA In Zürich startet der 87. «gib»-Lehrgang für Druckkaufleute. Im zweijährigen Vorbereitungs lehrgang werden die angehenden Spezialisten mit Drehscheibenfunktion in Druckereibüros und Verkaufsinnendienst auf die eidgenössische Berufsprüfung vorbereitet. Nach bestandener Prüfung haben die Absolventen die Möglichkeit, ihr Wissen in den Bereichen Personalmanagement-, Projektmanagement, Marketing und Betriebswirt schaft im «gib»-Lehrgang «Publikationsmanager/-in ED» zu vertiefen. Oktober «IST MEHRWERT MEHR WERT?» Unter diesem Titel findet die PMV-Tagung 2015 bei der Firma Sonderegger AG in Bronschhofen mit 40 Teilnehmern statt. Dabei werden mögliche An satzpunkte, wie man seine Zusatzleistungen in Form eines Mehrwerts an den Kunden weiterverkaufen kann, aufgezeigt. An einer imposanten Betriebsbe sichtigung zeigt die Firma Sonderegger ihre Spezial arbeiten. Interessante Gespräche finden anschlies send bei einem Apéro riche statt. Oktober VORREITERPROJEKT IM WALLIS Reffnet ist ein neues myclimate-Angebot. Als erster Partner in der Druckindustrie setzt Valmedia auf Ba sis einer Analyse konkrete Massnahmen zur Steige rung der Ressourceneffizienz um. 13 14 Chronik Das viscom-Jahr im Zeitraffer Oktober November MYCLIMATE-GRUPPENZERTIFIZIERUNG 10 SCHRITTE viscom bietet in Zusammenarbeit mit der Klima schutzorganisation myclimate die erste Gruppen zertifizierung für klimaneutrales Drucken zu einem attraktiven Preis und mithilfe effizienter Umset zungsmassnahmen an. Oktober SWISS PRINT AWARD Zusammen mit dem Fachorgan «Druckmarkt» unterzeichnet der Verband eine Vereinbarung zur Stärkung der Positionierung des Swiss Print Awards. Dieser wird neu an der viscom-Delegierten versammlung übergeben. Auf der Medienmacher-Website erscheint eine einfache Anleitung für neue Lehrbetriebe. Detailliert wird erklärt, welche Schritte nötig sind, um erfolg reich zu einem Lehrvertrag zu kommen. November NQR FÜR MEDIEN MACHER-BERUFE Mit dem Ziel, die Berufe der grafischen Industrie untereinander und international vergleichbar zu ma chen, werden Ende November beim Staatssekreta riat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) für alle viscom-Grund- und -Weiterbildungsangebote die Anträge auf Einstufung in den Nationalen Quali fikationsrahmen (NQR) eingereicht. November KOMPROMISS ERZIELT Mit einem Kompromiss enden Anfang November die GAV-Verhandlungen. Für die Zeitungsdruckerei en konnte ein nur halbwegs zufriedenstellendes Resultat erreicht werden. Die Verbandsmitglieder heissen an der Urabstimmung mit einem Ja- Stimmenanteil von fast 85 Prozent das Verhand lungsergebnis gut. 47 Teilnehmer/-innen aus der Deutschschweiz und 9 Teilnehmer/-innen aus der Romandie nehmen teil. November ERFOLGREICHES MAGAZIN Seit Beginn des Jahres zeichnet der Verband alleine für die finanzielle Führung der Verbandszeit schrift «viscom p+c» verantwortlich. Chefredaktor Paul Fischer und seine Crew sind neu im vis com-Haus in Bern domiziliert, womit die bereits er folgreiche Zusammenarbeit weiter gefestigt wird. November STRIKTES KOSTENMANAGEMENT An der November-Sitzung des Zentralvorstands werden für das Jahr 2016 die Verbandsziele und das Budget verabschiedet. Die Geschäftsleitung von vis com wird sich nach dem Rücktritt von Peter Theil käs Ende Jahr wie folgt zusammensetzen: Thomas Gsponer, Beat Kneubühler, Stefano Gazzaniga. November SWISS PUBLISHING DAYS viscom ist neuer Partner der «swiss publishing days». Verbandsmitglieder profitieren von attrakti ven Vergünstigungen. November Dezember NACHHALTIGKEITS LISTE SWISS-PSO MIT UGRA-PSO Zehn neue Unternehmen schreiben sich auf der viscom-Nachhaltigkeitsliste ein. viscom einigt sich mit der Ugra auf einen künftig gemeinsamen Weg im Bereich der PSO- Zertifizierungen. Ein gemeinsames Projekt soll 2016 erfolgreich umgesetzt werden. Dezember «PRINTED IN SWITZERLAND» Nachdem die Kampagne mit der Valiant Bank, dem Detailhändler Volg, der Reisekasse Reka und dem Touring Club um vier namhafte Marken verstärkt worden ist, macht auch die Treuhand- und Revisionsgesellschaft BDO mit. Die UBS überprüft eine Teilnahme an der Kampagne. Dezember PARLAMENTARISCHE GRUPPE «PRINT» An der Wintersession wird die parlamentarische Gruppe «Print» lanciert. 20 Parlamentarierinnen und Parlamentarier erklären sich bereit, in der neuen, von viscom betreuten Parlamentsgruppe aktiv mit zuarbeiten. Dezember EINVERSTANDEN MIT STAATSRAT Eine Delegation des Tessiner Vorstandes unter der Leitung von Giacomo Salvioni erörtert mit dem Tessiner Regierungsrat und Finanzvorsteher Chris tian Vitta die Frage der öffentlichen Beschaffung von Druckerzeugnissen im Südkanton. Übereinstim mend bekennen sich die Teilnehmer zu einer offenen und klaren Beschaffungspolitik. Dezember VERNETZUNG Verbandsdirektor Thomas Gsponer trifft sich mit der Generalsekretärin von Intergraf, der europäi schen Vereinigung für Druck und digitale Kommuni kation, in Bern zu einem Austausch über die der zeitige Lage der Branche und ein gemeinsames Engagement auf europäischer Ebene. Mit dem Präsi denten des Verbands Schweizer Medien bespricht er den Inhalt des neuen GAV und den Prozess hin zur Allgemeinverbindlichkeitserklärung. Dezember EINFACH ERFOLGREICH LERNEN Wer einen Medienmacher-Beruf lernt, trainiert für die nächste Prüfung jetzt noch einfacher. Die Inhalte, die in der Berufsfachschule vermittelt werden, finden sich auch in der neuen Medienma cher-App, die in verschiedene Themen unterteilt ist und eine digitale Lernkartei enthält. Die App ist im Apple- und im Android-Store erhältlich. Dezember ERFOLGREICHE INFOABENDE An sechs Infoabenden informiert viscom zusam- men mit den Berufsfachschulen über die Medien macher-Berufe. Der Medienmacher-Informations abend zeigt die Vielfalt der grafischen Berufe im Überblick. Eingeladen waren Eltern, Lehrpersonen und andere Bezugspersonen von Schülerinnen und Schülern der siebten bis zehnten Klasse. 15 16 Chronik Das viscom-Jahr im Zeitraffer Dezember Dezember INTERACTIVE MEDIA DESIGNER IM SCHWEIZER FERNSEHEN UNTERSTÜTZUNG FÜR KAMPAGNE Im Herbst hat ein SRF-Filmteam ein interessantes Porträt über das Medienmacher-Berufsbild Inter active Media Designer (IMD) gedreht und im Sende gefäss «SRF mySchool» ausgestrahlt. Entstanden ist ein aktueller und spannender Film über die Grund ausbildung und über die Weiterbildungsmöglichkei ten in diesem noch jungen Beruf. Dezember ÜK CONNECT Mit «üK CONNECT» wird ein beliebtes Tool, das unter der Bezeichnung Übungsportal angelaufen ist, nach vier Jahren neu und umfassender aufglegt. 70 Übungsarbeiten für Polygrafenlernende sind bereits aufgeschaltet worden. Sinn ist es, die im üK erlernten Fähigkeiten weiter zu vertiefen. Dezember ÖFFENTLICHES MEDIENECHO In einem Interview mit dem Schweizer Radio erläutert Verbandsdirektor Thomas Gsponer die momentane Konjunkturlage, die strukturellen Herausforderungen der Branche und die Ziele der Kampagne «Printed in Switzerland». An einem Meeting mit der Zulieferindustrie (Swico) wird über eine Beteiligung an der Kampagne « Printed in Switzerland» diskutiert. Swico wird die viscom-Mitglieder 2015 in der Verbandszeitschrift über zentrale Aspekte in der Beschaffungspolitik informieren. Dezember ERFOLGREICHE FSC-GRUPPEN ZERTIFIZIERUNG Seit fünf Jahren bietet viscom die FSC-Gruppen zertifizierung an. Waren am Anfang gerade mal 13 Betriebe zertifiziert, so sind es heute bereits drei Gruppen mit insgesamt 75 Betrieben, die nach Sprachregionen verteilt sind. Im November startet viscom mit der Re-Zertifizierung in der Deutsch schweiz: Alle Betriebe sind parat, und die Audits werden mit grossem Erfolg abgeschlossen. 18 Arbeitgeber- und Wirtschaftspolitik Neuer Gesamtarbeitsvertrag — Der Handlungsspielraum für die Unternehmen wird generell ausgebaut. Der neue GAV wurde inhaltlich entschlackt und vereinfacht. Für eine ganze Reihe von veralteten Bestimmungen wie die Mahlzeitenentschädigung, die Extrapause und die Vermögensbildung wurden Übergangslösungen gefunden. DR. THOMAS GSPONER Direktor viscom An fünf Verhandlungsrunden einigten sich die Gewerkschaften syndicom und Syna zusammen mit viscom auf den Inhalt eines neuen Gesamtarbeitsvertrages (GAV) für die grafische Industrie. Die Mitglieder von viscom sprachen sich an der Urabstimmung vom 30. November 2015 mit einem Stimmanteil von 81,3 Prozent für den neuen GAV aus, der am 1. Januar 2016 in Kraft tritt. Ausgangslage Erstmals in der Geschichte von viscom wurde auf Arbeitgeberseite ein reines Abbau- und Blockierungsprogramm in die GAV-Verhandlungen eingebracht. Die Zuschläge sollten reduziert, die Arbeitszeiten erhöht, die Mahlzeitenentschädigung, die doppelte Pausenregelung und die Vermögensbildung abgeschafft werden. Auf das erarbeitete Frühpensionierungsmodell sollte erst gar nicht eingetreten werden. Die Allgemeinverbindlichkeitserklärung (AVE) wurde nicht a priori ausgeschlossen, aber an transparente und einfache Kontrollmechanismen sowie an eine inhaltliche Entschlackung des GAV gebunden. Keine neue Kosten Der neue GAV verursacht bei den Arbeitgebern keine zusätzlichen Kosten. Damit erreichte viscom ein wichtiges Verhandlungsziel. Die Minimallöhne bleiben im neuen GAV unverändert, und auf die Einführung eines Frühpensionierungsmodells haben die Verhandlungspartner schliesslich verzichtet. 42-Stunden-Woche vereinfacht Die Einführung der 42-Stunden-Woche wird mit dem neuen GAV stark vereinfacht. Neu haben auch Zeitungen die Möglichkeit, die 42-Stunden-Woche einzuführen. viscom-Unternehmen, die bereits 42 Stunden arbeiten, können die 42-Stunden-Woche nahtlos weiterführen. Neu wurden die Zuschläge für Nachtarbeit im Akzidenzdruck auf 50 Prozent festgelegt. Die Besitzstandswahrung von 20 Prozent entfällt für diesen Bereich. Bei den Zeitungen wird die heute geltende Regelung (70 Prozent plus 20 Prozent Besitzstand) im neuen GAV fortgeschrieben. Allgemeinverbindlichkeitserklärung (AVE) viscom hat die AVE an eine inhaltliche Entschlackung des GAV gebunden. Materiell wurde der GAV vereinfacht. Inhaltliche Redundanzen und ungenaue Formulierungen wurden beseitigt. In zähen Debatten wurden ausserhalb der GAV-Verhandlungen die Kontrollmechanismen definiert und die Umsetzung der Kontrolle auf Betriebsebene festgelegt. Der Geltungsbereich der AVE wurde auf die Druckindustrie beschränkt. Unternehmen aus den Bereichen Verpackungsdruck und Siebdruck sowie Betriebe mit weniger als drei Mitarbeitern fallen nicht unter die AVE. Die vom Gesetz geforderten Quoten von 50 Prozent müssen von viscom eingehalten werden. Das Seco wird überprüfen, ob die Kriterien für die AVE erfüllt sind und der Bundesrat den GAV somit allgemeinverbindlich erklären kann. www.printed-in-switzerland.com Basel West Victorinox druckt in der Schweiz 20 Arbeitgeber- und Wirtschaftspolitik Jetzt mit der parlamentarischen Gruppe «Print» — Im Politlobbying von viscom wird offensichtlich eine neue Stufe gezündet. Was können Sie uns dazu sagen? Thomas Gsponer: Dem ist in der Tat so. An der Wintersession 2015 wurde der Aufbau der parlamenta rischen Gruppe «Print» lanciert. Zwanzig National- und Ständeräte haben sich zu einem Engagement entschlossen. Wir sind darüber natürlich hocherfreut. Was wird der Verband konkret unternehmen? Wie bisher werden wir mit Hilfe von parlamentarischen Vorstössen auf unsere Interessen aufmerksam machen, auf Probleme hinweisen und Lösungen vorschlagen. Neu haben wir aber eine Gruppe, die sich speziell für unsere Branche interessiert, wovon wir uns eine nachhaltigere Zusammenarbeit mit dem eidgenössischen Parlament versprechen. Können Sie uns das noch etwas präziser schildern? Wer eine renommierte Gruppe hinter sich weiss, hat in konzertierten Aktionen mehr Schlagkraft und kann viel effektiver und solider arbeiten. Wir werden die parlamentarische Gruppe aktiv betreuen, indem wir zum Beispiel direkt in die Bundesbetriebe hineingehen, offene Fragen stellen und Antworten verlangen. Die Repräsentativität der Gruppe erlaubt eine gute Verankerung bei allen politischen Kräften im Bundesparlament, sodass unsere Anliegen gezielt in die politische Arbeit mit einbezogen werden können. Dürfen Sie uns verraten, wer alles in der parlamentarischen Gruppe «Print» sitzt? Es sind politische Schwergewichte aus beiden Räten. Mit Nationalrat Felix Müri und Nationalrätin Corinne Eichenberger haben wir ein Präsidium, das unsere Industrie gut kennt und im Parlament auf eine breite Akzeptanz stösst. Welche Themen stehen jetzt zur Debatte an? Ganz zuvorderst stehen die Beschaffungspolitik des Bundes und die Schnittstellenprobleme zwischen den Bundesbetrieben und unseren Unternehmen. Wir werden uns aber auch mit der Berufsbildung und der volkswirtschaftlichen und politischen Rolle von Print auseinandersetzen. Erfolgsstory der Kampagne «Printed in Switzerland» — Acht Millionen Zuschauer sahen die Werbespots im Schweizer Fernsehen; über 3500 kantonale Parlamentarierinnen und Parlamentarier wurden mit Postkarten zur Unterstützung von «Printed in Switzerland» aufgerufen; alle eidgenössischen Parlamentarierinnen und Parlamentarier erhielten eine Dankes- und eine Glückwunschkarte mit dem Kampagnensujet; 700 Werbeagenturen wurden auf «Printed in Switzerland» aufmerksam gemacht; 1000 Aussen- und Innendienstmitarbeiter in viscom-Unternehmen wurden für die Aktion begeistert; zehn arrivierte Schweizer Marken tragen die Kampagne «Printed in Switzerland» mit; mehrere bekannte Schweizer Marken wollen ebenfalls mitmachen. Fazit: Die Erfolgsstory von viscom geht weiter. Noch mehr Emotionen für «Printed in Switzerland» sollen geweckt und noch mehr erfolgreiche Schweizer Marken sollen an der Kampagne teilnehmen, dies ist die Zielsetzung für das Geschäftsjahr 2016. 21 22 Berufsbildung Verbundpartnerschaft in der Berufsbildung — Immer wieder hört man den Begriff «Verbundpartnerschaft». Was man darunter versteht, wie die Verbindungen laufen und wo der Nutzen der einzelnen Verbundpartner liegt, beantwortet Peter Theilkäs, bis 31. Dezember 2015 Ressortleiter Berufsbildung bei viscom. Er hat die Verbundpartnerschaft in den letzten zwölf Jahren, seit dieses geflügelte Wort in Berufsbildungskreisen kursiert, mit allen Facetten kennengelernt, angewandt und oft auch ausgereizt. Der Begriff «Verbundpartnerschaft» wurde mit der Einführung des Berufsbil dungsgesetzes 2004 kreiert. Wie haben die heutigen Verbundpartner vor dieser Zeit zusammengearbeitet? Peter Theilkäs: Die Zusammenarbeit hat schon vor Einführung des revidierten Berufsbildungsgesetzes gut funktioniert. Vieles war weniger streng genormt. So konnte man eine Bildungsverordnung (damals Ausbildungs- und Prüfungsreglement) bei Bedarf revidieren und neue Berufsbilder kreieren. Dies hat oft dazu geführt, dass Berufsbilder während zehn Jahren, zwanzig Jahren oder noch länger nicht hinterfragt wurden. Etwas, das heute unvorstellbar ist. Man war in vielen Branchen, namentlich dort, wo man den technologischen Veränderungen nicht so stark ausgesetzt war, oft zu nachlässig. Heute bestehen klare Vorgaben und klare organisatorische Strukturen für die Erarbeitung und Bewirtschaftung von Berufsbildnern. Wo wirkt sich die Verbundpartnerschaft aus und welche Kompetenzen haben die ein zelnen Partner in diesem Dreieckspiel? Die Verbundpartnerschaft dient in erster Linie den Lernenden und den ausbildenden Betrieben. So bestehen klare Richtlinien für die Ausarbeitung von Bildungsinhalten. Zudem hat jeder Beruf eine Kommission für Berufsentwicklung und Qualitätssicherung, kurz BeQu, die für die Bewirtschaftung und Entwicklung des Berufsbildes verantwortlich ist. Diese Kommissionen sind verbundpartner- schaftlich zusammengesetzt. Neben den Verbundpartnern sind auch die drei Lernorte (Betrieb, Berufsfachschulen und überbetriebliche Kurse) in diesen Gremien vertreten. Die Kompetenzvorteile liegen bei Bund und Kantonen. Diese haben ein Vetorecht, wenn es um grössere Anpassungen und Veränderungen geht. Das mag auf den ersten Blick befremden, hat aber insofern eine Logik, als dass Bund und Kantone den Gesamtüberblick haben und mit ihrem Veto die Mengengerüste von Reformen und anstehenden Revisionen so steuern können. Welches ist der stärkste Partner und welchen Stellenwert haben die Organisationen der Arbeitswelt, speziell auch viscom, mit ihren Sozial partnern und Mitträgern? Der Bund hat den Lead. Er hat es auf den ersten Blick auch am einfachsten. Allerdings kommen im Zuge von Vernehmlassungen natürlich alle Bundesämter und Staatssekretariate zum Zug und bringen ihre Vorstellungen ein. Die Kantone sprechen dann schon mit 26 Stimmen und die Organisationen der Arbeitswelt, kurz OdA, mit weit über 100. Wenn es um einzelne Berufsbilder geht, sind die OdA im Normalfall in einer guten Position. Schwierig wird es oft, wenn es um generelle bildungspolitische Anliegen geht, wie die Finanzierung der höheren Berufsbildung, die Einführung eines vereinfachten Qualifikationsverfahrens oder die strukturelle Anpassung der Bildungsverordnungen, um drei Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit zu nennen. Hier haben dann die Dachorganisationen wie der Schweizerische Gewerbeverband, der Schweizerische Arbeitgeberverband oder auf gewerkschaftlicher Seite Unia oder syndicom Kanalisierungsfunktionen, die oft der Quadratur des Kreises gleichkommen. viscom und die sozialpartnerschaftlich organisierte Paritätische Berufsbildungsstelle (PBS) geniessen sowohl beim Bund wie bei den Kantonen einen guten Ruf und gelten als engagierte, zuverlässige Partner. PETER THEILK ÄS Ressortleiter Berufsbildung Was ist Verbundpartnerschaft? Unter Verbundpartnerschaft versteht man in der Berufsbildung das Zusammenspiel der drei Partner Bund, Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), der Kantone und der Organisationen der Arbeitswelt (Trägerverbände der einzelnen Berufsbilder). Dabei ist der Bund für die strategische Steuerung verantwortlich, die Kantone haben die Verantwortung für die Umsetzung und die Aufsicht, und die Organisationen der Arbeitswelt gestalten die Bildungsinhalte und generieren Aus bildungsplätze. Derzeit laufen Abklärungen für die Schaffung des neuen Berufsbildes des Medientechnologen. Wie arbeiten die Verbundpartner zusammen und welche Vor- und Nachteile hat diese Zusammenarbeit? Hier ist es wichtig, dass die Spielregeln eingehalten und die Abläufe einerseits im Rahmen der Lernortkooperation – bildungspolitisch aber noch wichtiger – mit den Verbundpartnern abgesprochen werden. Soloaktionen und Vordrängen bringen nichts, weil sie wie ein Bumerang auf die Werfer zurückfallen. So gilt es in erster Linie, die Inhalte allfällig tangierter Berufe aufzulisten und Überschneidungen auszumerzen. Weiter geht es darum, mögliche Migrationen von bestehenden Berufen in das neue Berufsbild abzuschätzen, damit einigermassen vernünftige Prognosen bezüglich zukünftiger Lernendenzahlen gemacht werden können und der Bedarf an Schulstandorten und Schulräumen ermittelt werden kann. Ein sensibles, hochkomplexes Dominospiel, aber faszinierend; und wenn es gelingt – und daran zweifle ich keinen Moment –, befriedigend für die Initianten. Was wünschen Sie sich in Zukunft im Zusammenspiel mit den Verbundpartnern? An die Adresse des Bundes: Es ist wünschenswert, wenn – oft gut gemeinte – Vorhaben früher in die Diskussion mit den Verbundpartnern kommen. An die Adresse der Kantone gerichtet, hoffe ich, dass man nicht noch mehr dem Sparwahn verfällt und dass insbesondere die Aufgaben der Aufsicht weiterhin seriös wahrgenommen werden. An die eigene Adresse gerichtet bleibt zu wünschen, dass so hochsensible Projekte wie das neue Berufsbild Medientechnologe mit der nötigen Umsicht und unter Einbezug der Bildungspartner im Verbund und in den Lernorten vorangebracht werden. 23 24 Berufsbildung Engagiert für den Nachwuchs — viscom stärkt durch die Förderung einer zeitgemässen und für die Jugendlichen attraktiven Berufsbildung die Wettbe werbsfähigkeit der grafischen Industrie. Um Jugendlichen unsere Branche näherzubringen, ist viscom seit mehreren Jahren an Berufsmessen in der ganzen Schweiz vertreten. Allerdings schiessen diese Messen wie Pilze aus dem Boden. Ganze acht Mal war viscom 2015 an den Berufsmessen landauf, landab präsent. Mit einem frischen Auftritt vermochte der Medienmacher-Stand die Jugendlichen zu begeistern. Eine Digitalkamera in Kombination mit einem Touchscreen stand am Stand im Mittelpunkt. Die jungen Standbesucher erstellten damit erst ein Selfie und wählten danach das Layout für ein persönliches Factsheet. Das Ganze wurde am Stand digital ausgedruckt. Zusammen mit den anwesenden Lernenden informierten die Betreuerinnen und Betreuer über die Berufe der grafischen Industrie. Infoveranstaltungen als Dreh- und Angelpunkt Ein Messestand alleine genügt nicht für eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit. Deshalb wurden die interessierten Jugendlichen am Stand auf die Medienmacher-Informationsabende aufmerksam gemacht. An durchschnittlich sechs Abenden informierte viscom zusammen mit den Berufsfachschulen letztes Jahr über die Medienmacher-Berufe. Diese Medienmacher-Informationsabende zeigten die vielfältigen Möglichkeiten der grafischen Berufe im Überblick. Eingeladen waren Eltern, Lehrpersonen und andere Bezugspersonen von Schülerinnen und Schülern der siebten bis zehnten Klasse. Lernende, Berufsfachschullehrkräfte sowie Fachleute der Berufsbildung informierten und berichteten über ihre Erfahrungen. Nationaler Zukunftstag Der Zukunftstag will – wie sein Name sagt – die Zukunft gestalten. Mädchen und Jungen wechseln die Seiten; dadurch lernen sie untypische Arbeitsfelder und Lebensbereiche kennen und machen Erfahrungen fürs Leben. Der Nationale Zukunftstag fördert damit frühzeitig die Gleichstellung von Frau und Mann bei der Berufswahl und bei der Lebensplanung. Er ist ein Kooperationsprojekt zwischen Schule, Arbeitswelt und Elternhaus. Der Zukunftstag ist eine ideale Plattform, um den Jugendlichen die grafischen Berufe näherzubringen. viscom hat dazu ein eigenes Begleitprogramm für die Branche erstellt. Es ist möglich, den Tagesablauf unter den Berufen zu kombinieren oder einen Tag mit nur einem Berufsbild zu planen. Unter dem Motto «Ein Tag als Drucktechnologin» gibt es zudem für den weiblichen Nachwuchs ein Spezialprogramm. Web, Print und Film Als zentrales Kommunikationsinstrument dient die Website www.medien-macher.ch. In allen drei Landessprachen bietet die Seite umfassende Informa tionen über die Grund- und Weiterbildungsangebote in der grafischen Industrie. Aktuelle, aufwendig produzierte Factsheets und andere gedruckte Dokumente ergänzen die Kommunikationsinstrumente. Besonders bei den Berufsberatern sind diese Instrumente begehrt. Das jüngste Kind in der Berufsbildungs-PR ist ein neuer Film über die Berufe der grafischen Industrie. In Zusammenarbeit mit dem SDBB hat viscom eine Reihe von Videoclips erstellt, in denen Lernende aus verschiedenen Berufen der Branche porträtiert werden. Die Filme sind im Internet verfügbar und können als DVD bestellt werden. Einen neuen Farbanstrich hat die Lehrstellenbörse erhalten. Die Daten der offiziellen Berufsberatungs-Website fliessen neu automatisch auch in die Medienmacher-Lehrstellenbörse. Das erleichtert die Handhabung der offenen Lehrstellen für die Unternehmen, da die Verwaltung über einen einzigen Link vorgenommen werden kann. 26 Innovation, Management, Umwelt Trends in der Druckindustrie — 2015 war für das IMU-Ressort ein Jahr der Veränderung. Ab Juni begann Stefano Gazzaniga sich an der Seite von IMU-Ressortleiter Beat Kneubühler einzuarbeiten, da er die Ressortleitung am 1.1.2016 komplett übernehmen wird. In enger Koordination mit der Geschäftsleitung will er die bestehenden Dienstleistungen ausbauen, gleichzeitig sollen neue Akzente im Bereich der/des … gesetzt werden. Ein wichtiger Baustein der IMU-Strategie ist der fokussierte Blick auf neue Trends in der Kommunikation, parallel dazu soll der bewährte Weg, Unternehmen Schulungen und Hilfsmittel zu Strategien und Management anzubieten, fortgesetzt werden. Im Vordergrund stehen dabei die Erschliessung neuer Geschäftsfelder und die Erarbeitung optimierter Prozesse. Ein wichtiges Werkzeug für den Digitaldruck Der Digitaldruck erschliesst immer mehr Anwendungsbereiche, die bisher den etablierten Druckverfahren vorbehalten waren. Seine bekannten Stärken liegen in der Ausgabenvielfalt, dem Wegfall der Druckformenherstellung, der Möglichkeit zum Bedrucken vielfältiger Bedruckstoffe sowie in der Individualisierung von Druckprodukten. Mittlerweile haben die verschiedenen Digitalverfahren ein so hohes Niveau erreicht, dass sie die etablierten Druckverfahren nicht nur ergänzen, sondern auch dort eingesetzt werden, wo es aus Kostengründen sinnvoll ist. Mit der neuen Whitebox digital printing, einer Sammlung von auf verschiedenen Maschinen produzierten Testdrucken, kann anhand der enthaltenen Testelemente ein aussagekräftiger Vergleich zwischen einzelnen Digitaldrucksystemen angestellt werden. Die Fogra hat die Drucke anhand eines zufällig ausgewählten Druckbogens pro System im Labor gemessen. Neben den Musterbogen, die unter drei verschiedenen Druckbedingungen angefertigt wurden, haben einzelne Anbieter noch Infomaterial beigefügt. Die Musterbogen zeigen auf, welche Möglichkeiten die Drucksysteme ausserhalb der Testform sonst noch bieten. Die Whitebox digital printing kann individuelle Testdrucke bei Evaluationen für ein neues Digitaldrucksystem zwar nicht ersetzen, sie bietet aber einen guten und repräsentativen Überblick über die heute verfügbaren Systeme für die industrielle Produktion in grafischen Unternehmen. Zukunft der Kommunikation 2025 In Zusammenarbeit mit der Agentur TrendONE hat viscom eine Reise ins Jahr 2025 organisiert. Die Kommunikation wird sich in Richtung personalisierte Dienstleistungen entwickeln und Emotionen einen wichtigen Platz einräumen. Technologien, die solche Veränderungen illustrieren, sind beispielsweise der 3D-Druck in allen Formen, Video in Print oder Electroluminescent Packaging. viscom will sich künftig vermehrt mit grundsätzlichen technologischen Trends befassen und seine Mitglieder exklusiv darüber informieren. BEAT KNEUBÜHLER Ressortleiter Innovation, Management, Umwelt Differenzierung mit Umweltdienstleistungen Im Umweltbereich hat viscom wieder eine neue FSC-Gruppenzertifizierung durchgeführt: Zehn Betriebe konnten neu in die Nachhaltigkeitsliste aufgenommen werden. Angesichts der schwierigen Marktlage ist das ein schöner Erfolg, welcher aufzeigt, dass insbesondere KMU-Druckereien äusserst sensibel für Umweltbelange sind. In Planung ist eine Gruppenzertifizierung für klimaneutrale Drucksachenherstellung. viscom ist überzeugt, dass die Gruppenzertifizierungen eine sehr interessante Dienstleistung für die KMU darstellen: weniger Aufwand für den Einzelbetrieb, Optimierung der Kosten usw. swissPSO® www.swiss-pso.ch Harmonisierung von swissPSO und UgraPSO PSO-Zertifizierungen werden von folgenden Institutionen durchgeführt: viscom mit SQS/Fogra zertifizieren sowie swissPSO und Ugra mit Ugra PSO. Beide Zertifizierungen basieren auf den allgemein gültigen ISO-Normen für die Anwendung in Druckereien, Vorstufenbetrieben und Agenturen. In Anbetracht der Marktveränderungen ist es sinnvoll, die beiden Zertifizierungsschemen einander anzupassen und zusammenzuführen. Nach mehrmonatigen Verhandlungen konnte 2015 ein Durchbruch erzielt werden: 2016 startet man gemeinsam mit der Ugra ein Projekt zur Erarbeitung eines ein zigen Zertifikates für die grafische Branche. mehr als ein Standard plus qu´un standard piÙ di uno standard 27 28 Innovation, Management, Umwelt Die Zukunft der Kommunikation — Nils Müller ist Gründer und Geschäftsführer der TRENDONE GmbH. Im IBM Innovation Center startete er seine berufliche Laufbahn und absolvierte ein Masterstudium in Berlin, New York und Mailand. 2002 gründete er TRENDONE und ist dort bis heute als CEO tätig. TRENDONE ist Europas Marktführer in der Analyse von Micro-Trends und Schlüsseltechnologien in schnelllebigen Branchen. Im Rahmen des Anlasses «Sie wollen wissen, wie die Welt der Kommunikation und der Printmedien in zehn Jahren aussieht?» hielt Nils Müller eine Keynote-Rede zum Thema «The world in 2025». Exklusiv für den vorliegenden Geschäftsbericht nahm er zu Fragen von viscom Stellung. Was empfehlen Sie ganz generell Unternehmern oder Führungsleuten von grafischen Betrieben, wenn sie zehn Jahre in die Zukunft schauen? Nils Müller: Ganz wichtig: Entscheider müssen über den eigenen Tellerrand schauen. Die Zukunft von Print basiert eben nicht auf dem Medium Papier selber, sondern vielmehr auf der Erweiterung von digitalen Technologien, der Konvergenz von Print mit diesen Technologien, von völlig neuen Geschäftsmodellen. Man muss die Ausgangslage ganzheitlich betrachten. Wir leben im Zeitalter der Digitalisierung, der völligen Vernetzung, und vor diesem Hintergrund muss man die Weiterentwicklung von Print betrachten. Hat denn Print in dieser digitalen Welt überhaupt eine Zukunft? Mit Verlaub, aber eine solche Fragestellung erachte ich als katastrophal. Damit impliziert man ja selber, das Print tot ist. Durch diese Einstellung «Digital ist besser, und alle anderen befinden sich auf der Überholspur» macht man sich selber fertig. Print hat nach wie vor seine wichtige Bedeutung, gerade in einer digitalen Welt. Nur zur Erinnerung: Noch nie wurde ein bestehendes Medium von einem neuen Medium völlig verdrängt. Am besten, man streicht die Frage nach der Zukunft von Print schlicht und einfach aus dem eigenen Vokabular. Man muss endlich aufhören, immer in den Rückspiegel zu schauen. Print, so wie man es in der Vergangenheit betrieben hat, hat natürlich kein grosses Entwicklungspotenzial. Doch das ist kein Unglück, sondern vielmehr eine Riesenchance. Print hat eine grosse Zukunft vor sich als Premiummedium, als Konvergenzmedium, welches Haptik und Elektronik miteinander vereint. Print bietet Riesenchancen und ungeahnte Möglichkeiten. Wo genau sehen Sie die Chancen von Print? TRENDONE sieht heute fünf wichtige Megatrends für Print. Der erste heisst «Attention Economy», präziser Aufmerksamkeitsökonomie. Wir sehen, dass in der digital vernetzten Welt immer mehr Marken entstehen. Die Start-up-Kultur war noch nie so stark wie heute. Jeder kann zum Entrepreneur werden und Marken erfolgreich lancieren. Doch das heisst, der Kampf um die Aufmerksamkeit der Kunden wird immer wichtiger. Da hat Print spezifische Stärken. Wer schaut heute noch eine E-Mail-Marketing-Aktion an? Warum haben sich beispielsweise Amazon oder Zalando entschieden, für ihre Kundschaft, die rein über das Internet bestellt, gedruckte Kundenmagazine zu publizieren? Warum bieten hippe Blogs auf einmal Printableger? Im Fokus steht die Strukturierung im Content-Dschungel, aber auch das Zeigen von Wertschätzung. Ein weiterer wichtiger Trend ist die Konvergenz, konkret: Print wird Teil eines konvergenten Medienmixes. Wir wissen, Print ist ein gutes Medium, um einen Kaufentscheid auszulösen. Doch mit Print alleine kann man diesen Entscheid nicht direkt umsetzen. Da gibt es Technologien, die genau das ermöglichen, wie gedruckte Elektronik, Augumented Reality, QR-Code. Oder nehmen wir die Verpackung, dort bieten konvergente Strategien erst recht riesige Chancen, wie beispielsweise die Elektrolumineszenz Technology. Der nächste Trend ist die Visualisierung: Das ist die grosse Möglichkeit für den NILS MÜLLER Gründer und Geschäftsführer der TRENDONE GmbH Digitaldruck, denn wir leben in einem Zeitalter, wo Kommunikation immer personalisierter und individualisierter wird. Hier gibt das Internet mit der 1:1-Kommunikation den Takt vor. Viel Potenzial bietet auch der 3D-Druck mit seinen fast endlos erscheinenden Möglichkeiten und Material ien. Ein weiterer wichtiger Trend ist das Outernet: das Internet «springt auf die Strasse». Früher brauchte man, um das Internet zu verwenden, einen Browser und einen Computer. Heute findet man das Internet im Kühlschrank, in der Smartwatch, im unter der Haut implantierten Chip. Dadurch verändern sich traditionelle Verhaltensweisen dramatisch. So ist beispielsweise das Telefonieren bei den Smart phone-Benutzern nicht mehr unter den Top Ten der benutzten Applikationen zu finden. Alle Produkte sind vernetzt. Je weiter sich das entwickelt, umso grössere Chance sehe ich da für konvergente Printlösungen. Was man eben falls beachten muss, ist der fünfte Trend, die smarten Geräte und Technologien, die immer neue Wege eröffnen. Im Hintergrund spielt hier künstliche Intelligenz, die fast nichts mehr kostet, eine wichtige Rolle. In diesen Trend können Anwendungen wie IBM Watson, das selbstfahrende Google-Auto oder Smart-Barbie eingeordnet werden. Wenn man Ihnen so zuhört, müsste die Konvergenz von Print schon sehr weit fort geschritten sein. Aber die Realität sieht offensichtlich anders aus. Da haben Sie leider recht. Die Technologien hierzu sind schon längst alle vorhanden und auch die Kosten sind vielfach kein wirklicher Hinderungsgrund. Doch in der Umsetzung ist man erschreckend weit hinten. Offensichtlich haben wir ein Problem in der Wertschöpfungskette. Man redet nicht miteinander, etwas, das für die erfolgreiche Implementation von konvergenten Technologien Bedingung wäre. Das gilt für Drucker, deren Zulieferer, die Agenturen und die Verlage gleicher massen. Gerade hier könnten Verbände eine wichtige Rolle übernehmen und die verschiedenen Partner an einen Tisch bringen. Was bedeuten eigentlich die fünf Mega trends für die Strategien und Kompetenzen von grafischen Unternehmen? Ganz klar, digitale Kompetenz gehört zum Kern geschäft eines grafischen Betriebes, und dement sprechend muss jeder Betrieb das so handhaben. Digitale Kompetenz ist ohnehin wichtiger als Printkompetenz. Heute herrschen im Markt solche Überkapazitäten, dass es für jeden grafischen Betrieb eigentlich kein Problem darstellt, die Herstellung von Druckaufträgen auszulagern. Dieser Trend wird sich in den nächsten zehn Jahren noch akzentuieren. Grafische Betriebe sollten sich deshalb wirklich gut überlegen, ob sie ihr ganzes Geld in neue Druckmaschinen investieren wollen oder doch lieber in Digitalisierung und Konvergenz. Auch müssen sich Druckereien organisatorisch und prozesstechnisch verändern, sprich Abteilungsgrenzen runterreissen, also Leute aus dem Vertrieb und der Technik aktiv zusammenführen, Quereinsteiger unterstützen, crossmediales Denken fördern. Aber es ist natürlich klar: Jeder Betrieb muss seine eigenen Geschäftsmodelle und Lösungen finden. Auch darf man Ideen wie «nicht mehr in den Druck zu investieren» nicht pauschalisieren. Für alle gilt aber gleichermassen: vernetzt denken, die Digitalisierung als Kernaufgabe des Unternehmens begreifen und Mittel und Wege finden, sich in der Konvergenz-Wertschöpfungskette zu positionieren. Und wie sollen die grafischen Unternehmen mit ihren Kunden umgehen? Viele Kunden sind bereit, konvergente Wege in der Kommunikation zu gehen. Sie erwarten von den grafischen Betrieben Vernetzung und den Willen, Neues auszureizen. Grafische Betriebe müssen das künftig viel stärker als heute liefern können. Aber wenn die Druckereien ohnehin glauben, sie seien tot, dann kann man auch gleich aufhören. Print in 2025 ist: Print + Konvergenz = Magie. Print muss einfach mitspielen in der digitalen Zauberwelt. Das geht, wenn man will, und dann eröffnen sich ungeahnte Chancen. 29 30 Innovation, Management, Umwelt Grafische Industrie und Industrie 4.0 — DR. SONJA MEYER Wissenschafterin Empa Unter dem Begriff «Internet der Dinge» versteht man die Anwendung des Internets als Plattform für unsere physikalische Welt. Das zentrale Konzept des «Internets der Dinge» sind die Dinge selbst, zum Beispiel eine herkömmliche Kaffeetasse, die mit dem Internet mithilfe von kleinsten Geräten verbunden werden kann. Diese Geräte verfügen über Kommunikationsfähigkeiten (z.B. WLAN) und sind mit sogenannten Sensoren, welche Eigenschaften wie die Temperatur der Kaffeetasse messen, oder Aktuatoren, welche die Eigenschaften der Kaffeetasse verändern, ausgestattet. Alltägliche Dinge werden so zu «smarten» Dingen, die miteinander kommunizieren können, zum Beispiel die Kaffeemaschine mit der Kaffeetasse. Wendet man das Konzept des «Internets der Dinge» in einem Fabrikumfeld an, spricht man auch von «industriellem Internet», von der Industrie 4.0 oder gar von der «vierten industriellen Revolution». Prognosen sagen, dass es im Jahr 2020 vierzigmal so viele Geräte wie Menschen geben wird. Die Industrie 4.0 macht auch vor der grafischen Industrie nicht halt und kann Printmedien viele Neuerungen bringen. Im Rahmen eines Beratungsauftrags hat die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) für die grafische Industrie zwei Hauptkategorien mit Innovationspotential identifiziert: 1. Produkte und 2. Geschäftsprozesse. Der Bereich der Produktinnovationen wurde beispielhaft anhand des Wegs des Buchs 2.0 zum Buch 3.0 skizziert. Neue Technologien erlauben auf diesem Weg herkömmliche Objekte zu intelligenten Teilneh- mern des Internets zu machen. Eine wichtige Rolle spielen Mittel zur eindeutigen Identifizierung der Objekte wie QR-Code, RFID und NFC-Chips. Am Ende der Evolution wird das intelligente Objekt «Buch» gleichzeitig Teil der digitalen und der physischen Welt, sodass das Buch nicht nur seine Leser kennt, sondern sogar die Leseumgebung (Licht dimmen, Fernsehapparat ausschalten) anpassen kann. Die Objekte können auch Produkte wie Eintrittsoder Visitenkarten umfassen, die durch die unsichtbare Integration von Chips plötzlich intelligent werden. Oder Poster können in Kombination mit iBeacons, die auf Bluetooth-Technologie basieren, Werbebotschaften im Umkreis von 40 Metern aussenden. Facebook, das derzeit als eine der grössten Plattformen des «Internets der Dinge» gehandelt wird, kann zum Netzwerk von klassischen Print medien werden. Neben Produktinnovationen kann das «Internet der Dinge» der grafischen Industrie vor allem Neuerungen für herkömmliche Produktions- und Geschäftsprozesse bringen. Grafische Produkte können ein Gedächtnis haben und wissen, wie sie gefertigt werden, ihren Zustand und ihre Auftragstasche beinhalten, oder sie können Maschinen anweisen, sie auf eine bestimmte Art zu verarbeiten. Hier werden die Druckmaschinenhersteller enorm unter Zugzwang gebracht: Sie müssen vorhandene Maschinen um die neue Internettechnik ergänzen oder neue Maschinen mit der aktuellen Technik ausstatten. Potenzielle Optimierungsszenarien für Prozesse ergeben sich häufig erst bei der Betrachtung des Gesamtprozesses, der von einer Vielzahl von Maschinen, die seit Jahren im Einsatz sind, abhängen kann. Dr. Sonja Meyer arbeitet als Scientist für die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in der Gruppe «Technologie und Gesellschaft» am Standort St.Gallen. Ihre Forschungsbereiche umfassen die Themen «Internet der Dinge» und «Geschäftsprozessmanagement». Sie hat die Denkfabrik zum jährlichen Schwerpunkt «Print Medien» und «Industrie 4.0» als Dozentin begleitet. 31 Bericht aus den Sektionen Sektion Bern 33 Konzentrationen hüben und drüben — Im Sektionsgebiet Bern gab es auch im Berichtsjahr weitere Fusionen und Betriebsauflösungen. Leider waren – wie immer in GAV-Verhandlungsjahren – einige Kündigungen zu verzeichnen. Die Jahresversammlung, die von erfreulich vielen Mitgliedern besucht wurde, ging unter der bewährten Leitung von Rico Mühlemann problemlos über die Bühne. Ein attraktives Vorprogramm mit einer Tramfahrt kreuz und quer durch Bern kam bei den Versammlungsteilnehmern sehr gut an. Im Vorstand wurden die obligaten Themen behandelt. An der Herbstsitzung nahm man Kenntnis von der vom ZV lancierten Strukturreform II, die vorsieht, so rasch wie möglich nur noch zwei Unterverbände in der Deutschschweiz zu führen und die Sektionen abzuschaffen. Die Reform sieht auch vor, das Sek tionsvermögen zweckgebunden, unter Beizug von Vertretern aus der ehemaligen Sektion, vom Gesamtverband verwalten zu lassen. Der Sektionsvorstand begrüsste diesen logischen Schritt und empfahl der Jahresversammlung, dem Vorschlag zuzustimmen. Die GAV-Abstimmung wurde von rund einem Drittel der Betriebe besucht. Das Verhandlungsresultat wurde mit grossem Mehr angenommen. Es war erfreulich festzustellen, dass die Lehrvertragsabschlüsse bei Polygrafen/-innen (26) und Drucktechnologen/-innen (18) auf dem Vorjahresniveau gehalten werden konnten. Bei den Printmedienverarbeitern konnte sogar eine Steigerung von 21 auf 32 neue Lernende verzeichnet werden. Veranstaltungen — Gelungene Lehrabschlussfeier Mit über 400 Besucherinnen und Besuchern war die Lehrabschlussfeier vom 30. Juni wiederum der bestbesuchte und beliebteste Anlass in der Sektion. Gastreferent Dr. Rudolf Strahm machte in seinem Referat ausgezeichnete Werbung für die Berufsbildung auf allen Stufen. Medienmacher an der Berner Ausbildungsmesse BAM Die BAM gehört mit zu den bedeutendsten Bildungsmessen in der Schweiz. viscom-Mitarbeitende, Milizfachleute und engagierte Lernende hatten am neu konzipierten viscom-Infostand alle Hände voll zu tun. Infoabend für Jugendliche in Zusammenarbeit mit der SFGBB Gegen 100 interessierte Jugendliche, Eltern und auch Lehrkräfte liessen sich im Nachgang zur BAM über die Medienmacher-Berufe direkt vor Ort und anhand von praktischen Demonstrationen über die Ausbildungsinhalte informieren. Porto ist eine Reise wert! Dieser Meinung waren auch die 29 Teilneh merinnen und Teilnehmer der traditionellen Kultur- und Studienreise, die zum 25. Mal stattfand. Gedankenaustausch mit Albert Rösti Während der Junisession des Nationalrates konnte im Bundeshaus ein Gedankenaustausch mit dem bekannten SVP-Nationalrat Albert Rösti organisiert werden. 34 Sektion Ostschweiz–Fürstentum Liechtenstein Strukturelle Veränderungen — Die strukturellen Veränderungen der grafischen Industrie gehen auch an der Sektion Ostschweiz– Fürstentum Liechtenstein nicht spurlos vorbei. Ausländischen Mitbewerbern wird der Marktzugang zusehends leichter gemacht. Einige Betriebe handeln und steigern ihre Produktivität. Aktive Unternehmer setzen sich in der momentan schwierigen Lage mit der Frage auseinander, in welcher Form Wachstum erzielt werden kann. Eine Möglichkeit ist, die Produktivität durch längere Arbeitszeiten zu erhöhen. Eine weitere nachhaltige Möglichkeit zur Steigerung der Produktivität ist die Anhebung des Wissensstandes in unseren Betrieben. Viele Mitarbeitende in grafischen Betrieben sind in einer sehr traditionellen Berufswelt aufgewachsen; ihr Gehalt verlief parallel zur Anstellungsdauer und zum wirtschaftlichen Aufschwung. Heute erhalten Sie unerwartet Konkurrenz durch motivierte und gut ausgebildete Jugendliche auf Arbeitssuche. Unsere Verbandssektion zeigt mit vielfältigen Möglichkeiten einen Weg in die Zukunft: Permanente Weiterbildung an den regionalen Standorten Weinfelden, St.Gallen und Chur. Wer einen Blick in die Zahlen unserer Jahresrechnung und in das Geschaffene wirft, sieht, wie unsere Sektion auf diesen Standpunkt überdurchschnittlich Wert legt. Was hingegen die persönliche Produktivität steigert, bestimmt jeder Angestellte, von der Hilfskraft bis zum Kaderangestellten, selbst. Nutzen Sie unser Angebot persönlich oder motivieren Sie Ihre Mitarbeiter zur Teilnahme! Veranstaltungen — Generalversammlung Die Generalversammlung der Sektion Ostschweiz–Fürstentum Liechtenstein fand am 15. April im Hotel Drachenburg & Waaghaus in Gottlieben statt. Neben den ordentlichen Traktanden wurde vor allem die Verwendung der Gelder aus dem ehemaligen Maschinenfonds zugunsten der drei Berufsfachschulen auf dem Sektionsgebiet besprochen. Lehrabschlussfeiern Gleich drei Lehrabschlussfeiern fanden auf dem Sektionsgebiet statt, jeweils in Weinfelden, St. Gallen und Chur wurden die erfolgreichen Absolventen gebührend in den Berufsalltag verabschiedet. Weiterbildungsangebote Das Weiterbildungskonzept «viscom labs» der Sektion Ostschweiz–Fürstentum Liechtenstein an den drei Berufsfachschulstandorten wird trotz umfangreichem Programm und kostengünstigem Kursangebot noch zu wenig genutzt. Trotzdem ist es gelungen, verschiedene Kurse erfolgreich durchzuführen. Sektion Schaffhausen–Zürich–Glarus 35 Permanenter Wandel — Die einzige Konstante in der Sektion Schaffhausen– Zürich–Glarus bleibt der Wandel. Die Diskussionen um die Strukturreform II standen damit 2015 im Zentrum der Vorstandsaktivitäten. Der Zentralvorstand hat die Zeichen der Zeit erkannt und will mit den eingeleiteten Massnahmen zur Strukturreform eine effiziente und transparente Verbandsstruktur schaffen. Der Sektionsvorstand unterstützt diese Pläne geschlossen. Die Weichen für die Zukunft sind damit gestellt, und der Verband ist für die zukünftigen Herausforderungen bestens gerüstet. Die wichtigsten Vorteile der Strukturreform sind: – Flächendeckende Gewährleistung gleicher Dienstleistungsstandards – Kosteneinsparungen dank Synergiegewinn – Einheitlicher Auftritt in der ganzen Schweiz Die lokalen Gepflogenheiten bleiben auch mit der neuen Organisationsform bestehen. Etablierte Veranstaltungen werden weiterhin durchgeführt. Dank dem klar definierten Umgang mit den Mitteln ist zudem gewährleistet, dass die Gelder der ehe maligen Sektion weiterhin nur zweckgebunden und unter Aufsicht der ehemaligen Vorstandsmitglieder der Sektion verwendet werden. Präsident und Vorstand sind sich sicher, dass diese Bündelung der Ressourcen zum Nutzen aller Sektionsmitglieder erfolgen wird. Verbände erfüllen mehrheitlich Koordinations- und Kooperationsaufgaben; alles Unterstützungsleistungen, die nicht eindeutig beziffert werden können. Umso wichtiger sind darum schlanke und effiziente Strukturen. Veranstaltungen — Generalversammlung Am 9. April tagte die Generalversammlung der Sektion im Schloss Wülflingen in Winterthur. Berufsmesse Vom 17. bis am 21. November fand im Rahmen der Messe Zürich die Berufsmesse statt. Special Event Am 10. September traf sich die Sektion in der Umweltarena in Spreitenbach. Neben einer Führung durch die Arena stand das Ausprobieren verschiedener Elektrogefährte im Zentrum des Abends, der mit einem gemütlichen Nachtessen endete. Rehbockschmaus Am 6. November genossen gegen 40 Sektions mitglieder verschiedene Wildspezialitäten im Restaurant Rossberg in Winterthur. Jobbörse Im April nahm die Sektion an der Jobbörse der Berufsschule für Gestaltung, Zürich, teil. Berufswahl-Infoabend Im Dezember fand ein Infoabend für Jugendliche zusammen mit der Berufsschule für Gestaltung Zürich, statt. 36 Sektion Zentralschweiz GAV und «Printed in Switzerland» dominierten — Mit zwei Vorstandssitzungen, der gut organisierten Jahresversammlung, einer zusätzlichen Versammlung, die sich wegen der GAV-Verhandlungen aufdrängte, sowie der Teilnahme an der Berufsmesse und an der traditionellen Gutenberg-Preisverleihung gehört das Berichtsjahr zu einem der ereignisreicheren in den letzten Jahren. Dazu kamen noch die Expertentreffen und die Lehrabschlussprüfungen. Schliesslich nahm mit Samuel Bucher bereits zum zweiten Mal in der nunmehr zehnjährigen Geschichte der Beteiligung von Druckern an den alle zwei Jahre stattfindenden WorldSkills ein Innerschweizer Vertreter teil. Die beiden Vorstandssitzung dienten dazu, die statutarischen Geschäfte abzuarbeiten. An der Herbstsitzung konnte Albert Bucheli berichten, dass der Zentralvorstand beschlossen hat, mit der Strukturreform vorwärtszumachen. Die heute insgesamt sieben Deutschschweizer Sektionen sollen im Laufe des Jahres 2016 zu viscom Mitte (Bern, Nordwestschweiz und Zentralschweiz) und zu viscom Ost (Zürich und Ostschweiz) umgeformt werden. In der Diskussion stellte sich schnell heraus, dass die Zentralschweiz keinen Widerstand gegen die Reform leistet und dem Vorhaben positiv gegenübersteht. Auch soll das Vereinsvermögen vollständig in die neuen Strukturen eingebracht werden. Das Geschäft wird an der Jahresversammlung 2016 der Sektion Zentralschweiz zur Abstimmung kommen. Veranstaltungen — Jahresversammlung mit spannendem Vorprogramm Wohl weil es eine der spannendsten Druckereibetriebe zu besichtigen gab, kamen über durchschnittlich viele Mitglieder zur Jahresversammlung in Adligenswil. Die von Albert Bucheli geführte Versammlung verlief ohne Überraschungen. GAV-Abstimmung Am 30. November galt es, den Gesamtarbeits vertrag (GAV) für die grafische Industrie zu genehmigen. Die zahlreich aufmarschierten Mitglieder stimmten dem vorliegenden Entwurf mit grossem Mehr zu. Präsenz an der Berufsmesse in Luzern Mit einem attraktiven Stand, hochmotivierten Lernenden und qualifiziertem Standpersonal wurde an der Berufsmesse erneut für unsere Berufe Werbung gemacht. Erfreulich: 2015 konnten 27 Polygrafen-Lehrstellen und 12 Drucktechnologen-Lehrstellen besetzt werden. Vorjahr: 24 und 13. Gutenberg-Preisverleihung An der 28. Zentralschweizer Gutenberg-Preis verleihung konnten 13 junge Berufsleute, die ihre Ausbildung mit überdurchschnittlichen Resul taten abgeschlossen haben, die Preise für ihre herausragenden Leistungen entgegennehmen. Grosser Empfang in Sarnen Am 29. August wurden die Obwaldner WorldSkills-Teilnehmenden, unter ihnen auch Samuel Bucher, von Regierungsrat Franz Enderli auf dem Sarner Dorfplatz geehrt. Sektion Aargau, Basel, Solothurn 37 Das Dreigestirn etabliert sich — Nachdem 2014 für die neue Struktur alles in die Wege geleitet worden war, begann sie 2015 zu greifen. Mit je zwei Vertretern der «alten» Sektionen (Präsidenten und Vizepräsidenten), konnten an zwei ordentlichen Vorstandssitzungen die statu tarischen Geschäfte abgewickelt und das Programm wie Jahresversammlung, Druckertag und weitere regionsspezifische Aktivitäten aufgegleist werden. Getrübt wurde die Stimmung in der gut harmonierenden Siebnergruppe, die durch Beat Fankhauser, Vertreter der drei Sektionen im Zentralvorstand, unkompliziert geführt wurde, durch das überraschende Ausscheiden des an der Jahresversammlung neu gewählten Aargauer Sektionspräsidenten Rolf Dörig, da sein Betrieb beschlossen hat, den Verband zu verlassen. Anlässlich der gemeinsamen Jahresversammlung der drei Nordwestschweizer Sektionen, die dieses Jahr in Lenzburg durchgeführt wurde, konnten mit Paul Büetiger, dem langjährigen Präsidenten der Sektion Solothurn, Erich Hofmeier, dem ehemaligen und mittlerweile wieder interimistisch tätigen Präsidenten der Sektion Aargau, sowie Richard Heiz, Geschäftsführer der Sektionen Nordwestschweiz, drei verdiente Persönlichkeiten geehrt werden. Richard Heiz trat Ende Mai in den wohlverdienten Ruhestand. Neben seiner Funktion als Nordwestschweizer Geschäftsführer wird er vielen auch als «Mister Berufsbildungsfonds» in Erinnerung bleiben. Veranstaltungen — Hoch hinaus Vor allem dank der Initiative von Rolf Steiner, dem neuen Präsidenten der Sektion Solothurn, hatten die Medienmacher-Berufe an der Heso, der Solothurner Herbstmesse, eine unkonventionellen und nachhaltigen Auftritt. Unter dem Motte «Mit einer Berufslehre hoch hinaus» wurden insgesamt 14 Berufsgruppen, darunter auch unsere Berufsbilder, vorgestellt. Erfolgreiche Präsenz an der Berufsmesse in Pratteln An der alle zwei Jahre stattfindenden Berufs messe in Pratteln hatte viscom einen eigenen Stand, wo für die Medienmacher-Berufe beste Werbung gemacht werden konnte. Druckertag Nordwestschweiz Verantwortlich für den «Druckertag Nordwestschweiz» zeichnete die Sektion Solothurn. Nach einem reichen Apéro in Solothurn ging es je nach Gusto entweder auf Besuch in eine Behindertenwerkstatt, in die Öufi-Bier-Brauerei oder in das einzige Computermuseum der Schweiz. Gediegene Lehrabschlussfeier in Solothurn Gegen 100 Lernende konnten unter den Augen ihrer Eltern, Lehrmeister, Berufsfachschullehrkräften sowie Kolleginnen und Kollegen den heiss begehrten Fähigkeitsausweis aus den Händen der Sektionspräsidenten Solothurn und Aargau, Rolf Steiner und Rolf Dörig, entgegennehmen. 38 Section Suisse romande Une année chargée — La réunion annuelle de viscom Suisse romande a eu lieu le 31 mars 2015 à Fribourg, plus précisément sur le site blueFactory. Présidée par Samuel Baumann, l’assemblée a été suivie par une vingtaine de participants qui ont adopté tous les points statutaires soumis à leur approbation, en particulier les comptes de l’association ainsi que la nomination de nouveaux délégués. Outre la rétrospective des activités 2014, le directeur Thomas Gsponer et ses collaborateurs, Roger Ammann et Philippe Evard, ont présenté les principaux projets pour l’année en cours. Il s’agit de la poursuite de la campagne «Printed in Switzerland» qui a connu un franc succès depuis son lancement. A cet effet, les membres ont approuvé l’allocation de CHF 26 400 pour le financement de la 4e vague promotionnelle. A l’issue des débats, les participants ont suivi avec grand intérêt les propos du professeur Fritz Bircher, responsable de l’institut iPrint de la Haute école d’ingénierie de Fribourg. Cet institut se concentre sur le progrès des technologies en lien avec l’élargissement des champs d’application de l’impression jet d’encre. Présidé par Samuel Baumann, le Comité exécutif s’est réuni à trois reprises durant l’année 2015. Parmi les sujets traités, on peut relever la préoccupation concernant la décision de la BNS concernant la suppression du taux plancher, les négociations pour un nouveau contrat collectif de travail, le lancement de la 4e vague de la campagne «Printed in Switzerland» et la réorganisation des structures de l’asso ciation. La situation économique tendue par la concurrence étrangère, encore plus préoccupante en raison de la force du franc suisse, a malheureusement eu pour conséquence la fermeture de deux entreprises phares dans la région lémanique. Au niveau des coordinateurs cantonaux, Stéphanie Vonlanthen sera remplacée par Jacques Rochat pour le canton de Genève et un successeur est recherché pour remplacer Gérald Lechault pour le canton de Vaud. Comme chaque année, les réunions d’automne ont permis un rapprochement avec les membres cantonaux débouchant sur des discussions enrichissantes. Activités — Les filles font main basse sur les prix aux examens! En remportant les trois prix viscom lors des examens de fin d’apprentissage 2015, la gent féminine a prouvé que les métiers de la communication visuelle sont ouverts aux deux genres! Les lauréates sont Céline Aubert du Centre d’impression de la Ville de Neuchâtel pour les polygraphes, Maud Bosset de l’imprimerie Noir sur Noir aux Acacias pour les technologues en impression feuilles et Mélanie Reffo de la Reliure artisanale du Léman à Genève pour les opérateurs de médias imprimés. Nouvelle certification pour le groupe FSC Mis sur pied à l’automne 2010, le groupe FSC est aujourd’hui constitué d’une vingtaine de petites entreprises membres qui occupent 15 collaborateurs au maximum. Elles sont disséminées dans la totalité des cantons romands. La certification obtenue à un coût préférentiel a été auditée en novembre 2015 et toutes les entreprises du groupe sont désormais certifiées FSC jusqu’au 6 janvier 2021. Sécurité au travail La solution de branche élaborée par viscom doit être révisée en 2016. Un nouveau comité a été constitué et ses travaux démarreront au printemps 2016. Une uniformisation est aussi à l’étude entre les différentes régions linguistiques. Sezione Ticino 39 Anno di cambiamenti — Partiamo col botto: a inizio gennaio la Banca Nazionale Svizzera decide di togliere la soglia minima di cambio dell’euro. Se il nostro settore sperava in una piccola ripresa economica, eccoci ripiombati nella frustrazione della concorrenza estera. Dopo lo shock iniziale viscom reagisce e mette in piedi degli incontri per riuscire a ottimizzare i costi aziendali e i processi produttivi. Tutte le sensibilizzazioni e gli obiettivi raggiunti non bastano tuttavia a garantire un futuro roseo per il settore, ragione per cui dobbiamo riuscire ad aumentare le molteplici collaborazioni tra affiliati e soprattutto non basare la vendita unicamente sul valore del prezzo. A livello di comunicazione, dal mese di settembre abbiamo iniziato una «battaglia» nei confronti dei musei per la stampa dei cataloghi sussidiati da soldi pubblici, il riscontro mediatico è stato molto importante e positivo; ora speriamo di poter raccogliere, realmente, i frutti a breve termine. A fine anno viene accettato a livello svizzero il nuovo contratto collettivo di lavoro (CCL), cui sono state introdotte delle semplificazioni interessanti per i datori di lavoro. Malgrado ciò, in Ticino la votazione di accettazione del nuovo CCL non è stata molto positiva, ma siamo persuasi che i cambiamenti porteranno notevoli benefici al settore. A livello cantonale, il nuovo presidente ha voluto visitare praticamente tutti gli affiliati della sezione, portando a termine dei colloqui molto interessanti e costruttivi. Possiamo affermare che il comitato si è ulteriormente avvicinato ai propri affiliati. La strada intrapresa non è sicuramente facile, ma siamo convinti che riusciremo a raggiungere degli obiettivi importanti, a favore di tutti gli affiliati. È fondamentale riuscire a essere fiduciosi nel settore e a credere nella formazione di base, così da riuscire a garantire il ricambio generazionale. Uno sguardo al futuro: nel corso del 2016 vogliamo implementare la formazione di agente commerciale di tipografia APF, un perfezionamento professionale regolamentato per il settore. L’obiettivo è di formare quadri aziendali con delle conoscenze approfondite, così da pianificare il futuro in modo concreto. Attività — Assemblea ordinaria Alla presenza di una sessantina di persone si è svolta l’assemblea ordinaria, con all’ordine del giorno il cambio della presidenza: all’unanimità è stato eletto Giacomo Salvioni. Molto interessante è stata la parte aperta al pubblico con il professor Baranzini, che nella sua relazione ha parlato della situazione economica mondiale. Grande solidarietà da parte degli affiliati a viscom Il progetto più importante del 2015 è stata la campagna elettorale per il Consiglio di Stato. Grazie alla nostra iniziativa, le tipografie hanno devoluto CHF 7000.– all’associazione Telethon. Questa iniziativa è stata salutata in modo positivo da molti candidati e il feedback è stato molto interessante. Giornata del settore La giornata del settore, con relativa premiazione dei migliori apprendisti che hanno concluso la propria formazione nel mese di giugno, si è svolta presso il centro professionale del verde di Mezzana alla presenza della divisione per la formazione professionale. La serata ha avuto un buon successo. Sensibilizzazione della politica Uno dei tanti obiettivi che la sezione si è posta, era di riuscire a sensibilizzare enti pubblici e parastatali in fatto di appalti pubblici. Incontro con il Consiglio di Stato A seguito delle molte interpellanze politiche e degli articoli apparsi sulla stampa, abbiamo incontrato il Consigliere di Stato Christian Vitta. Jahresrechnung 2015 viscom Schweiz Bilanz 41 viscom swiss print & communication association, Bern Bilanzen Aktiven Umlaufvermögen Flüssige Mittel und Wertschriften Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Übrige kurzfristige Forderungen Aktive Rechnungsabgrenzungen 31.12.2015 CHF % 380 486.28 115 656.47 258 010.90 298 734.07 14.9 31.12.2014 CHF % 693 373.14 109 528.45 394 398.82 281 959.37 Total Umlaufvermögen 1 052 887.72 1 479 259.78 Anlagevermögen Finanzanlagen Beteiligungen Mobile Sachanlagen Immobile Sachanlagen Immaterielle Anlagen 2 864 181.00 236 005.00 40 082.55 2 874 851.25 2 898.40 3 028 953.00 501 005.00 57 011.75 2 874 851.25 4 326.00 Total Anlagevermögen 6 018 018.20 85.1 6 466 147.00 81.4 Total Aktiven 7 070 905.92 100.0 7 945 406.78 100.0 18.6 42 Bilanz viscom swiss print & communication association, Bern Bilanzen Passiven 31.12.2015 CHF % 31.12.2014 Kurzfristiges Fremdkapital Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten Passive Rechnungsabgrenzungen und kurzfr. Rückstellungen 196 583.59 80 479.17 305 643.64 460 731.63 108 254.51 374 314.75 Total Fremdkapital kurzfristig 582 706.40 943 300.89 8.2 CHF % 11.9 Langfristiges Fremdkapital Langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten Langfristige Rückstellungen 1 800 000.00 1 392 827.23 2 288 709.30 1 200 111.80 Total Fremdkapital langfristig 3 192 827.23 45.2 3 488 821.10 43.9 Total Fremdkapital 3 775 533.63 53.4 4 432 121.99 55.8 Eigenkapital Verbandsvermögen 3 513 284.79 Jahresverlust/-gewinn -217 912.50 -3.1 3 503 273.52 10 011.27 0.1 Total Eigenkapital 3 295 372.29 46.6 3 513 284.79 44.2 Total Passiven 7 070 905.92 100.0 7 945 406.78 100.0 Erfolgsrechnung 43 viscom swiss print & communication association, Bern Erfolgsrechnung 2015 2014 01.01.2015 – 31.12.2015 01.01.2014 – 31.12.2014 CHF % CHF % Ertrag aus Mitgliederbeiträgen 2 322 190.49 Beitrag Berufsamt 200 000.00 Publikationen 4 189.43 Verbandsdienstleistungen 532 999.13 Berufsbildungsfonds 2 039 483.83 Grundbildung 666 214.67 Weiterbildung 238 564.44 Veranstaltungen 33 055.00 Beiträge der öffentlichen Hand 599 462.10 Beiträge Dritter 915 000.00 Übriger Ertrag 22 104.83 Ertragsminderungen -1 501.91 2 278 533.02 300 000.00 160 748.13 328 354.82 2 018 129.49 591 208.70 244 928.89 44 785.00 647 384.30 1 082 077.79 120 899.26 0.00 Betrieblicher Ertrag aus Lieferungen und Leistungen 7 571 762.01 7 817 049.40 Bildung Veranstaltungen Drittleistungen 69 003.53 1 224 277.41 347 937.02 128 281.77 1 303 838.35 250 990.67 Aufwand für Material, Waren und Dienstleistungen 1 641 217.96 21.7 1 683 110.79 21.5 Bruttogewinn 1 5 930 544.05 78.3 6 133 938.61 78.5 Personalaufwand Sozialversicherungsaufwand Übriger Personalaufwand 3 412 667.29 544 589.25 396 171.21 3 372 893.39 527 538.40 388 506.04 Personalaufwand 4 353 427.75 57.5 4 288 937.83 54.9 Bruttogewinn 2 1 577 116.30 20.8 1 845 000.78 23.6 100.0 100.0 44 Erfolgsrechnung viscom swiss print & communication association, Bern Erfolgsrechnung 2015 2014 01.01.2015 – 31.12.2015 01.01.2014 – 31.12.2014 Raumaufwand Unterhalt, Reparaturen, Ersatz Sachversicherungen, Abgaben, Gebühren Energie- und Entsorgungsaufwand Verwaltungs- und Informatikaufwand Werbeaufwand Übriger Betriebsaufwand CHF % CHF % 128 894.59 82 488.32 2 182.75 17 359.12 878 376.96 374 411.69 1 483 713.43 19.6 125 504.21 73 499.90 12 637.82 15 452.80 827 784.65 570 677.11 1 625 556.49 20.8 Betriebsergebnis 1 (EBITDA) 93 402.87 1.2 219 444.29 2.8 Abschreibungen Mobilien und Immaterielle 88 544.45 1.2 148 888.50 1.9 4 858.42 0.0 70 555.79 0.9 Finanzaufwand Finanzertrag Finanzerfolg 88 335.88 33 115.97 -55 219.91 1.2 0.4 -0.7 34 091.31 260 143.51 226 052.20 0.4 3.3 2.9 Betriebsergebnis 3 (EBT) -50 361.49 -0.7 296 607.99 3.8 Liegenschaftsertrag Liegenschaftsaufwand Liegenschaftserfolg 265 567.80 133 015.75 132 552.05 3.5 1.8 1.8 274 741.90 264 278.60 10 463.30 3.5 3.4 0.1 Ausserordentlicher, einmaliger oder periodenfremder Aufwand Ausserordentlicher, einmaliger oder periodenfremder Ertrag Ausserordentlicher, einmaliger oder periodenfremder Erfolg 400 418.63 130 667.62 -269 751.01 5.3 1.7 -3.6 269 449.27 2 269.49 -267 179.78 3.4 0.0 -3.4 Unternehmenserfolg vor Steuern -187 560.45 -2.5 39 891.51 0.5 30 352.05 0.4 29 880.24 0.4 -217 912.50 -2.9 10 011.27 0.1 Betriebsergebnis 2 (EBIT) Steueraufwand Jahresverlust/-gewinn Anhang der Jahresrechnung viscom swiss print & communication association, Bern Anhang der Jahresrechnungen 2015 und 2014 Angaben zur Unternehmung Firma viscom swiss print & communication association RechtsformVerein SitzBern Angaben über die in der Jahresrechnung angewandten Grundsätze Die vorliegende Jahresrechnung wurde erstmalig nach den Vorschriften des Schweizer Gesetzes, insbesondere der Artikel über die kaufmännische Buchführung und Rechnungslegung des Obligationenrechts (Artikel 957 bis 962), erstellt. In Übereinstimmung mit Art. 2 Abs. 4 der Übergangsbestimmungen wurden in Bezug auf die Zahlen des Vorjahres auf die Stetigkeit der Darstellung und Gliederung der Bilanz und der Erfolgsrechnung verzichtet. Die Vorjahresangaben sind somit nur beschränkt vergleichbar. Die wesentlichen angewandten Bewertungsgrundsätze, die nicht vom Gesetz vorgeschrieben sind, sind nachfolgend beschrieben: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die übrigen kurzfristigen Forderungen werden zu Nominalwerten ausgewiesen, abzüglich betriebswirtschaftlich notwendigen individuellen Einzelwertberichtigungen. Wertschriften und Finanzanlagen Die Wertschriften dienen als langfristige Anlage und sind daher im Anlagevermögen bilanziert. Sie sind zum Börsenkurs am Bilanzstichtag bewertet. Auf die Bildung einer Schwankungsreserve wird verzichtet. Sachanlagen Die Mobilen Sachanlagen werden degressiv abgeschrieben. Bei Anzeichen einer Überbewertung werden die Buchwerte überprüft und gegebenenfalls wertberichtigt. Auf eine Abschreibung der Immobilien wird verzichtet, da der Verkehrswert höher als der Buchwert ist und regelmässig Unterhalt für den Werterhalt vorgenommen wird. Beteiligungen Die Beteiligungen werden zu Anschaffungswerten abzüglich betriebswirtschaftlich notwendigen Wertberichtigungen bilanziert. 45 46 Anhang viscom swiss print & communication association, Bern Anhang der Jahresrechnungen 2015 und 2014 Angaben, Aufschlüsselungen und Erläuterungen zur Bilanz 31.12.201531.12.2014 CHF CHF Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten 108 452.52 118 467.45 gegenüber Schwestergesellschaften 37 203.95 21 061.00 ./. Delkredere -30 000.00 -30 000.00 115 656.47 109 528.45 Übrige kurzfristige Forderungen gegenüber Beteiligungen gegenüber Schwestergesellschaften gegenüber staatlichen Stellen gegenüber Sozialversicherungen und Vorsorgeeinrichtungen Sonstige 978.66 0.00 247 813.08 374 486.24 6 584.70 6 053.89 0.00 11 224.80 2 634.46 2 633.89 258 010.90 394 398.82 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten gegenüber Beteiligungen gegenüber Beteiligten/Organen 177 387.54 460 731.63 17 496.05 0.00 1 700.00 0.00 196 583.59 460 731.63 Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber staatlichen Stellen gegenüber Beteiligten/Organen gegenüber Schwestergesellschaften gegenüber Sozialversicherungen und Vorsorgeeinrichtungen 28 821.19 49 744.77 17 476.90 28 918.24 24 584.63 24 692.70 9 596.45 4 898.80 80 479.17 108 254.51 Angaben, Aufschlüsselungen und Erläuterungen zur Erfolgsrechnung Ausserordentlicher, einmaliger oder periodenfremder Aufwand Verlust Verlagsgemeinschaft Beitrag Verein Gutenbergmuseum Wertberichtigung Beteiligungen Diverses 37 187.81 85 204.60 90 000.00 90 000.00 265 000.00 80 000.00 8 230.82 14 244.67 400 418.63 269 449.27 Ausserordentlicher, einmaliger oder periodenfremder Ertrag Auflösung Rückstellung Nachwuchswerbung Diverses 128 400.00 0.00 2 267.62 2 269.49 130 667.62 2 269.49 Anhang 47 viscom swiss print & communication association, Bern Anhang der Jahresrechnungen 2015 und 2014 31.12.2015 31.12.2014 Bandbreite der Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt nicht über 250 nicht über 250 Anteile: Wesentliche Beteiligungen SKUGRA-SEGRA AG, Bern Aktiengesellschaft Durchführung und Förderung der Unternehmerschulung sowie das Erbringen von Beratungen in der grafischen Industrie. Kapital Stimmen Kapital Stimmen 100% 100% 100% 100% Wesentliche Beteiligungen Anteile: JPT – Judging Publishing Teaching AG, Zürich Aktiengesellschaft Erbringen von Beratungsdienstleistungen für Unternehmen der Medien-Branche und die Herausgabe von Publikationen im Bereich Print-, Online- und Mobilekommunikation. Kapital Stimmen Kapital Stimmen 100% 100% Anteile: Anteile: 100% 100% Restbetrag der Leasingverbindlichkeiten Die jährliche Miete für die Liegenschaft in Bern beträgt CHF 101 400.–. Der Vertrag läuft am 31.8.2018 ab und wird bei nicht fristgerechter Kündigung (6 Monate vor Vertragsablauf) um 10 Jahre verlängert. Gesamtbetrag der zur Sicherstellung eigener Verbindlichkeiten verwendeten Aktiven sowie Aktiven unter Eigentumsvorbehalt 31.12.2015 31.12.2014 CHF CHF Liegenschaften (Buchwert) 2 874 851.25 2 874 851.25 Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag und bis zur Verabschiedung der Jahresrechnung durch den Verwaltungsrat sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten, welche die Aussagefähigkeit der Jahresrechnung beeinträchtigen könnten bzw. an dieser Stelle offengelegt werden müssten. 48 Revisionsstelle Bericht der Revisionsstelle zur eingeschränkten Revision an die Delegiertenversammlung der viscom swiss print & communication association Bern Als Revisionsstelle haben wir die Jahresrechnung (Bilanz, Erfolgsrechnung und Anhang, Seiten 41 bis 47) der viscom swiss print&communication association für das am 31. Dezember 2015 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft. Für die Jahresrechnung ist der Vorstand verantwortlich, während unsere Aufgabe darin besteht, die Jahresrechnung zu prüfen. Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Zulassung und Unabhängigkeit erfüllen. Unsere Revision erfolgte nach dem Schweizer Standard zur eingeschränkten Revision. Danach ist diese Revision so zu planen und durchzuführen, dass wesentliche Fehlaus sagen in der Jahresrechnung erkannt werden. Eine eingeschränkte Revision umfasst hauptsächlich Befragungen und analytische Prüfungshandlungen sowie den Umständen angemessene Detailprüfungen der beim geprüften Verein vorhandenen Unterlagen. Dagegen sind Prüfungen der betrieblichen Abläufe und des internen Kontrollsystems sowie Befragungen und weitere Prüfungshandlungen zur Aufdeckung deliktischer Handlungen oder anderer Gesetzesverstösse nicht Bestandteil dieser Revision. Bei unserer Revision sind wir nicht auf Sachverhalte gestossen, aus denen wir schliessen müssten, dass die Jahresrechnung nicht Gesetz und Statuten entspricht. PricewaterhouseCoopers AG Peter Held Revisionsexperte Leitender Revisor Zürich, 9. März 2016 Severin Gebhart Rapport annuel asdlkjasdöj Janvier Janvier RÉDUCTION DES SUPPLÉMENTS DE NUIT ORATEURS DE RENOM L’exercice 2015 est principalement placé sous le signe du nouveau Contrat collectif de travail. Le président de la délégation aux négociations, Michael Wasescha, et le directeur de l’association ont rencontré les représentants des imprimeries de journaux pour connaître leurs premières exigences. Au centre des débats figuraient la réduction des suppléments pour le travail de nuit et la semaine de travail de 42 heures. Janvier IMPRESSION 3D Importantes visites auprès des membres le 7e congrès viscom pour formateurs professionnels a convié cinq orateurs de renom pour obtenir des prises de positions sur les thèmes de la profession de créateur de médias imprimés, du cadre national de qualification, des exigences académiques et de la relève professionnelle. Janvier NOUVEAUX MÉDIAS À LA CARTE Une trentaine de membres de la section Tessin ont découvert les avantages de l’impression 3D. En collaboration avec la Haute Ecole pour les médias à Coire, une offre sera développée pour les membres viscom afin de faciliter l’entrée le plus rapidement possible dans la nouvelle société des médias. Janvier Janvier «CIE-CONNECT» POPULAIRE DIPLÔME SEGRA Mise en œuvre en décembre 2014, la nouvelle plateforme e-learning de viscom a déjà enregistré plus de 1000 connexions et davantage encore de téléchargements. L’équipe des auteurs travaille intensivement à d’autres tâches, qui seront mises en ligne lors de la prochaine mise à jour fixée à fin mars. Janvier TYPOGRAPHISTES BF 2015 Après quatre semaines d’examens, 52 typographistes (33 filles et 19 garçons) de Suisse alémanique et de Suisse romande ont reçu leur «Brevet fédéral BF». La dernière volée de formation de l’école de cadres de viscom est arrivée à son terme. Le directeur de l’association a félicité les 13 nouveaux lauréats au Casino de Baden avant de leur remettre leur précieux diplôme. Février PRINTED IN SWITZERLAND En collaboration avec l’agence de publicité Basel West, l’association a défini les lignes directrices des 3e et 4e vagues de la campagne d'image «Printed in Switzerland». Des spots publicitaires diffusés aux heures de grande écoute à la télévision suisse, des campagnes dans la NZZ et AZ Medien ainsi qu’une action de cartes postales et mailings sont les principaux supports de la campagne. 51 52 ????? annuel 2015 Rapport Février Mars APÉRITIF POLITIQUE À LUCERNE CRÉATEUR DE MÉDIAS PAR LE SON ET L’IMAGE Les membres de la section Suisse centrale se sont retrouvés lors d’un débat avec les conseillers nationaux Müri, Gmür et Aeschi. Sous la houlette du directeur de l’association, la discussion a porté sur le site d’impression Suisse, la politique d’appro visionnement de la Confédération et le rôle de la politique dans l’économie. En collaboration avec le CSFO (Centre suisse de services pour la formation professionnelle, l’orien tation professionnelle, universitaire et de carrière), viscom a réalisé un nouveau film sur les quatre formations CFC de polygraphe, interactive media designer, technologue en impression et façonneur de médias imprimés. Février Mars AUDITIONS CCT ORIENTATION.CH Plus d’une centaine d’entreprises ont participé aux auditions CCT organisées dans toute la Suisse. Lors d’intenses débats, les forces et faiblesses du CCT en vigueur ont été décortiquées et les membres ont pu faire part de leurs exigences à l’avenir. NOUVEAU RESPONSABLE CIE Le nouvel outil d’évaluation développé au cours des trois dernières années par l’Union suisse des arts et métiers en collaboration avec la Conférence des directeurs de l’instruction publique (CDIP) pour toutes les formations CFC et AFP est disponible. Il a été présenté au grand public le 23 mars au cours d’une conférence de presse. A l’exemple des profes sions de créateurs de médias, Peter Theilkäs a présenté sa mise en œuvre pratique. Pour notre branche, cet outil constitue un ajout bienvenu pour notre concept éprouvé «Les 4 étapes jusqu’à la conclusion du contrat d’apprentissage». Suite au départ à la retraite de Theresia Kohler, Beat Kneubühler endosse la responsabilité des tâches liées aux cours interentreprises. Mars Mars CERTIFICATION SWISS-PSO Février LOBBYING À LA BASE Le directeur de l’association a rencontré personnellement – après les directeurs des chambres cantonales de l’industrie et des arts et métiers en 2014 – les responsables des principales associations commerciales cantonales pour discuter de la situation de la branche, de la signification de l’indus trie graphique pour l’économie suisse et de l’impor tance de l’approvisionnement en produits imprimés réalisés en Suisse. L’entreprise Multicolor AG à Baar a obtenu la certification selon swissPSO et garantit ainsi à ses clients des processus de production standardisés et une qualité constante. Mars OPTIMISER LES PROCESSUS Un séminaire traitant des mécanismes du Lean- Management a été suivi par de nombreux intéressés. asdlkjasdöj Mars Avril IMPRIMER AVEC PEU DE COV FONDS DE FORMATION PROFESSIONNELLE De nombreuses entreprises ont renouvelé leur convention pour la réduction des COV avec leur canton respectif. Depuis 2002, le projet «Imprimer avec peu de COV» est un succès qui a encore sa validité en 2015. Dans la troisième année de son existence, le fonds de formation professionnelle poursuit ses efforts de consolidation. Cette année, ce sont au total 1718 entreprises, dont 604 issues des trois associations responsables (35,1 pour cent), qui ont été déclarées. Concernant les travailleurs professionnels, 7087 ont été déclarés au total, dont 3879 provenant des entre prises des trois associations responsables, ce qui correspond à 53,47 pour cent des travailleurs profes sionnels déclarés. Ainsi, les quotas sont plus que remplis. Mars FORCE DU FRANC Lors d’une tournée dans sept villes à travers tout le pays, l’association a débattu avec des parte naires de l’industrie, des fournisseurs et des presta taires exclusifs des options possibles pour réagir face à la force du franc suisse. Ce sont près de 200 membres qui ont participé à ces manifestations. Mars DÉCISIONS IMPORTANTES Lors de sa séance du mois de mars, le Comité central, sous la présidence de Peter Edelmann, a fortement simplifié l’architecture de l’association et décidé la création d’un fonds à l’innovation. Les valeurs de base pour les prochaines négocia tions CCT ont été définies et les bons comptes de l’association ont été approuvés. Mars CONTACTS DIRECTS AVEC LES MEMBRES Les membres de la direction mènent à intervalles réguliers des entretiens avec les propriétaires et/ou directeurs des entreprises membres. Cela implique chacun pour évaluer les prestations de viscom, récolter des suggestions d’amélioration et de transmettre les requêtes à l’adresse de l’association. Avril DES COLLABORATEURS INFORMÉS Une fois par mois, les collaborateurs de viscom se réunissent pour un échange mutuel de points de vue sur les affaires en cours de l’association. Les défis à relever et des questions ouvertes sont traités afin d’optimiser les processus en cours. Avril IMPORTANCE DES CAISSES SOCIALES Les caisses sociales de l’industrie graphique (agrapi et fazu) constituent une partie importante de la vaste palette des prestations de l’association viscom. Ces caisses sont caractérisées par une grande stabilité financière et une gestion efficace et rentable. Cette efficience a été confirmée lors de l’assemblée générale. Avril CALCULER DE MANIÈRE EXACTE Les cours de calcul des prix de viscom rencontrent toujours le succès. Le cours mis sur pied au mois d’avril était complet. 53 54 ????? annuel 2015 Rapport Avril Mai COMMUNIQUÉS MÉDIAS, ETC. RABAIS DE FLOTTE Les médias nationaux ont été informés en avril sur la situation conjoncturelle, le lancement d’un fonds d’innovation de la branche et la campagne «Printed in Switzerland». En novembre, les médias ont été avisés quant au contenu du nouveau CCT. Quant aux membres de l’association, ils reçoivent à intervalles réguliers les principales nouvelles par le biais de lettres d’information. De plus, de nombreuses brèves sont publiées chaque semaine sur le site de l’association. Avril ANCIEN CHANCELIER FÉDÉRAL SCHRÖDER Plus de 200 personnes ont été enthousiasmées par l’ancien chancelier fédéral allemand Gerhard Schröder lors de l’assemblée des délégués de viscom. Ses propos sur les exigences dans l’Union européenne ont surpris l’auditoire, tant au niveau du contenu que de manière rhétorique. Les délégués ont approuvés les valeurs de base pour les négociations CCT et ont honoré les meilleurs apprentis de la branche. Suite au départ de Benedetto Pedrazzini, Stefano Soldati a été élu au Comité central pour représenter le Tessin. Theresia Kohler et Richard Heiz, qui ont pris leur retraite, ont été félicités par le président Peter Edelmann. Un intéressant rabais de flotte a été convenu avec Mercedes Suisse pour les membres de viscom. L’association permet également aux entreprises membres, avec ses partenaires, d’acquérir de l’éner gie à bas prix et de conclure des contrats d’assu rance à conditions préférentielles. Mai CENTRO DEL BEL LIBRO Ce centre d’excellence a célébré ses 50 ans à fin mai. Depuis de nombreuses années, l’association soutient avec des ressources financières et en personnel les activités de cette institution établie à Ascona. Mai FIN DES CONTRIBUTIONS POUR LE PERFECTIONNEMENT Le Conseil de fondation de la Stifi a décidé de ne prélever plus aucune contribution pour des mesures liées au perfectionnement à partir du 1er jannvier 2017. Les membres de viscom seront ainsi soulagés en matière de cotisations. Juin Mai CERTIFICATION DE GROUPE FSC Depuis cinq ans, viscom organise la certification de groupe FSC. En mai, cinq nouvelles entreprises ont obtenu cet important label. DÉMARRAGE DES NÉGOCIATIONS CCT La délégation aux négociations s’est réunie pour préparer les débats à venir et déterminer le contenu de la conduite des négociations. asdlkjasdöj Juin Juin AU PALAIS FÉDÉRAL SUCCÈS DU MUSÉE GUTENBERG Les membres de la section Berne ont visité le Palais fédéral où ils ont pu observer les débats parlementaires pour l’adaptation des compensations financières. Ils ont ensuite participé à une discus sion menée par le directeur de l’association avec les conseillers nationaux Rösti et Wasserfallen. Juin Lors de l’assemblée des délégués du Musée Gutenberg, Willy Haderer a une nouvelle fois présen té un exercice réussi. La marque des 20 000 visiteurs a été frôlée sans être atteinte toutefois. Un constat positif confirme le positionnement apprécié du musée, avec ses thèmes complexes et ses activités proches du grand public, à Fribourg et bien au-delà des frontières. MEMBRES SATISFAITS Une enquête représentative de la Haute Ecole pour l’économie à Sierre auprès des membres de l’associa tion a démontré que la grande majorité d’entre eux sont très satisfaits des prestations de l’association. Juillet Juin La direction s’est concentrée de manière intensive lors d’une session extra-muros sur les grands chan gements technologiques et sur l’orientation straté gique et opérationnelle de la formation profession nelle. Les membres doivent être entièrement impliqués dans la nouvelle orientation. EXAMENS DE FIN D’APPRENTISSAGE Plus de 400 apprentis ont achevé leur formation et obtenu leur CFC dans l’une ou l’autre des cinq formations de créateurs de médias, y compris les 80 concepteurs en multimédia en Suisse romande. Juin LES BONS CONSEILS DE VISCOM A l’invitation de la CSFO, domaine orientation pro fessionnelle et de carrière, et de l’Université de Lau sanne, Roger Ammann a présenté le concept de pro motion de la relève de viscom dans le cadre d’un événement lié au perfectionnement. GROS PLAN SUR LA FORMATION PROFESSIONNELLE Juillet 10 NOUVEAUX MODULES Dix nouveaux modules complets sont disponibles au téléchargement depuis début juillet sur le site «CIE-CONNECT». Après la dernière mise à jour des exercices sur QV la procédure de qualification, l’outil de e-learning le plus moderne de la branche prévoit de donner la priorité au cours CIE 7 de polygraphe et donc les médias électroniques. 55 56 ????? annuel 2015 Rapport Juillet Août LE CRÉATEUR DE MÉDIAS À LA TÉLÉ VISION SUISSE COLLABORATION SRF mySchool est l’offre éducative de la Télévision suisse. L’équipe de la SRF a créé en début d’année un portrait de la formation professionnelle en po lygraphie. Le résultat est un film actuel et passion nant sur les possibilités de formation de base et de perfectionnement des polygraphes CFC. Juillet MANAGER EN PUBLICATION 2015 Après avoir suivi une formation intensive, huit étudiants ont réussi l’examen fédéral supérieur. Au Belvoirpark à Zurich, les étudiants «gib» ont obtenu leur précieux sésame de la part du directeur des cours Marcel Weber. Quant au diplôme DF, il a été remis aux lauréats par Erwin Grob, président de la commission fédérale d’examens. Juillet L’étroite collaboration entre le principal commerçant de papier en Suisse, Papyrus, et l’association se poursuit. Le point fort consiste à organiser des évé nements communs. Août WORLDSKILLS SAO PAULO Du 12 au 16 août se sont déroulées au Brésil les plus importantes compétitions à ce jour des WorldSkills. Globalement, plus de 1100 candidats de 59 pays ont été confrontés à des tâches difficiles dans une cinquantaine de métiers. Samuel Bucher représentait la Suisse dans le domaine de la techno logie d’impression. Août GRANDE RÉCEPTION À SARNEN Suite au départ à la retraite de Richard Heiz, la direction du Fonds de formation professionnelle FFP a été confiée à Roger Ammann depuis le 1er juillet 2015. Le samedi 29 août, les participants obwaldais aux WorldSkills, et parmi eux aussi Samuel Bucher, ont été honorés par le conseiller aux Etats Franz Enderli sur la place du village de Sarnen. Avec fierté et une grande satisfaction, Franz Enderli a constaté que – mesuré selon la population – aucun autre canton n’a envoyé autant de participants à ces championnats du monde des métiers. Août Septembre NOUVELLE ARCHITECTURE INDUSTRIE 4.0 NOUVELLE DIRECTION DU FFP Lors de la séance du Comité central qui s’est tenue à Locarno, les fondements d’une nouvelle architecture de l’association ont été posés. Cette orientation sera confirmée lors des négociations en vue du nouveau CCT. Les membres du groupe de réflexion, qui est soutenu par l’association, ont abordé durant deux jours la question de la numérisation du déve loppement industriel (industrie 4.0) et exploré les possibilités pour notre branche. asdlkjasdöj Septembre Septembre LE CRÉATEUR DE MÉDIAS DANS LES SALONS COLLABORATION AVEC L’UNIL Au total, viscom a été présent en 2015 à huit foires et salons professionnels en Suisse. Au cœur d’un stand fraîchement rénové se trouve une caméra numérique en combinaison avec un écran tactile. Les jeunes visiteurs peuvent ainsi prendre un égoportrait et choisir ensuite une disposition pour un feuillet d’information personnalisé. Au salon des métiers à Lausanne, les apprentis polygraphes du stand vis com ont assumé la production du journal du salon. Dans le cadre de la formation universitaire des futurs conseillers en orientation professionnelle, viscom a été sollicitée pour présenter les métiers de la communication visuelle et les efforts consentis pour le recrutement de la relève. DESIGN INTERACTIF LAB 15 Septembre EXPOSITION PERMANENTE DE NOS MÉTIERS En collaboration avec l’office d’orientation profes sionnelle du canton du Jura, une exposition perma nente de trois semaines a été consacrée aux métiers de créateurs de médias. L’événement s’est achevé par une visite de l’Imprimerie Pressor à Delémont avec une soixantaine de participants. Septembre CORRECTEURS 2015 Après deux ans de cours par correspondance organisé par viscom, les étudiants de Suisse aléma nique et de Suisse romande ont participé à la remise des diplômes organisée au Restaurant Beaulieu. Ils y ont reçu leur brevet fédéral de correctrice et correcteur. Septembre «FUTURS» EN TOUS GENRES POUR NOS PROFESSIONS La journée «Futur en tous genres» est la plateforme idéale pour présenter les métiers de créateurs de médias aux jeunes du pays. viscom a mis sur pied cette année un programme d’accompagnement pour la branche. Septembre Près de 300 personnes ont participé au 1er IMD-Lab, organisé par les écoles d’art de Berne et Bienne. Cet événement a constitué une excellente plateforme pour la promotion du nouveau champ de formation professionnel Interactive Media Designer CFC. Septembre COUP D’ŒIL VERS L’AVENIR 100 membres ont regardé vers l’avenir avec Trendone, un institut pour la recherche des ten dances dans la branche de la communication, basé à Hambourg. Conclusion: les produits impri més joueront également un rôle décisif à l’avenir. Octobre ÉCOLES PROFESSIONNELLES Le directeur de l’association a rencontré le directeur de l’école professionnelle de Lausanne, Eracom, afin d’optimiser la collaboration entre les deux insti tutions. Une collaboration intelligente et efficace avec les écoles professionnelles est la condition préalable à tout engagement de viscom en faveur de la formation professionnelle. 57 58 ????? annuel 2015 Rapport Octobre Octobre ÉCHANGES TRADITIONNELS OPTIMISEZ VOTRE RELATION CLIENT! Une fois par année, les directrices et directeurs des écoles professionnelles se rencontrent avec viscom pour un échange commun d’expériences. Au centre des discussions de cette année figuraient les révi sions en cours dans la formation professionnelle. Le séminaire offert aux membres de la section romande par le Fonds en faveur du perfectionnement professionnel a regroupé une vingtaine de partici pants à Morges. Les thèmes ont abordé entre autres les enjeux du service client, la qualité des fichiers et la maîtrise du procédé d’impression à l’aide de mesures. Un apéritif a permis aux participants de prolonger les discussions sur ces sujets. Octobre MAÎTRISE DES PROCESSUS Un séminaire organisé conjointement avec l’Ugra a procuré aux participants les méthodes de mesure des couleurs et leurs différents paramètres, la mesure de formes d’impression, de la lumière et d’autres indicateurs importants pour la maîtrise du processus d’impression. Le cours était complet. Octobre NOUVEAU FINANCEMENT EXAMENS PROFESSIONNELS 2015 Le Conseil fédéral a annoncé les résultats de la consultation sur la révision partielle de la Loi fédérale sur la formation professionnelle. L’introduction prévue d’un financement fédéral pour la préparation des étudiants aux cours préparatoires des examens fédéraux a été saluée par la majorité des institutions et personnes consultées. La révision partielle de la loi et les crédits nécessaires seront débattus au Parlement en 2016 avec le message FRI 2017–2020. L’examen professionnel de «techno-polygraphe BF» s’est déroulé en octobre sur les sites de Berne et Zurich avec 27 participants. Octobre Octobre ÉVALUATION EXTERNE Octobre DÉBUT DE FORMATION AU «GIB» ZURICH A Zurich a débuté la 87e volée «gib» pour les futurs agents commerciaux de l’imprimerie. Dans le cours préparatoire de deux ans, les futurs cadres sont exercés à l’examen professionnel fédéral avec différentes activités dans les bureaux techniques et la vente interne. Par la suite, les étu diants ont la possibilité d’approfondir leurs connais sances dans les domaines des ressources humaines, de la gestion de projet, du marketing et de l’économie d’entreprise avec la formation de manager en publication «gib». La majorité des instructeurs CIE du pays ont été visités et évalués au cours des douze derniers mois par un expert externe. Le bilan est extrêmement positif: tous les instructeurs ont obtenu de très bonnes notes de qualification. asdlkjasdöj Octobre Novembre «LA VALEUR AJOUTÉE EST-ELLE UN PLUS?» COMPROMIS OBTENU Sous ce titre a eu lieu la journée des façonneurs de produits imprimés 2015 chez Sonderegger AG à Bronschhofen avec 40 participants. Les points de dé part possibles ont été démontrés afin de vendre des avantages supplémentaires pour le client, soit de la valeur ajoutée. Lors d’une visite des imposants ate liers, les participants ont pu découvrir les travaux spéciaux effectués par l’entreprise Sonderegger. Les intéressantes discussions se sont poursuivies lors d’un apéritif. Octobre UN PROJET PIONNIER EN VALAIS Reffnet est une nouvelle offre de myclimate. En tant que premier partenaire de l’industrie graphique, Val media peut se baser sur une analyse concrète des mesures spécifiques visant à améliorer l’efficience des ressources. Octobre CERTIFICATION DE GROUPE MYCLIMATE viscom offre en octobre, en collaboration avec l’orga nisation de protection du climat myclimate, la pre mière certification de groupe pour l’impression neutre pour le climat, à un prix attractif et au moyen d’une mise en œuvre efficiente. Octobre SWISS PRINT AWARD Ensemble avec Druckmarkt, l’association a signé un accord visant à renforcer le positionnement des Swiss Print Awards. Cet événement aura lieu lors de l’assemblée des délégués de viscom. Les négociations pour le CCT se sont achevées début novembre avec l’obtention d’un compromis. Seul un résultat satisfaisant pouvait raisonnable ment être atteint pour les journaux. Les membres ont été appelés à se prononcer et le pourcentage de oui de près de 85 pour cent confirme l’issue positive des négociations. Novembre SUCCÈS POUR LE PÉRIODIQUE Depuis le début de l’année, l’association est seule responsable de la gestion financière du périodique viscom print & communication. Le rédacteur en chef, Paul Fischer, et son équipe sont désormais dans la maison viscom à Berne et la coopération déjà fructueuse s’en trouve encore consolidée. Novembre 10 ÉTAPES Un guide simple pour les nouvelles entreprises de formation est disponible sur le site créateurs de médias. Il explique en détail quelles mesures sont nécessaires pour réaliser avec succès un contrat d’apprentissage. Novembre CNC POUR LES CRÉATEURS DE MÉDIAS A fin novembre, les documents pour le cadre national des certifications CNC pour tous les cours de formation de base et de perfectionnement viscom ont pu être soumis au SEFRI. L’objectif est de rendre les professions comparables, entre elles et également à l’échelle internationale. 59 60 ????? annuel 2015 Rapport Novembre Décembre GESTION STRICTE DES COÛTS GROUPE PRINT Lors de la séance de novembre du Comité central, les objectifs 2016 de l’association et le budget 2016 ont été approuvés. Suite au départ à la retraite de Peter Theilkäs, la direction est composée comme suit: Thomas Gsponer, Beat Kneubühler, Stefano Gazzaniga. Novembre SWISS PUBLISHING DAYS viscom est le nouveau partenaire des «swiss publishing days». Les membres de l’association peuvent ainsi profiter de rabais attractifs. Lors de la session d’hiver, le groupe parlementaire Print a été lancé. Une vingtaine de parlementaires se sont déclarés prêts à soutenir viscom et à participer activement au groupe parlementaire. Décembre NOUVELLE CERTIFICATION FSC Le groupe constitué par 15 entreprises de toute la Suisse romande a réussi son deuxième audit de certification, valable pour les cinq prochaines an nées. Cela à des coûts défiant toute concurrence. Décembre Novembre LISTE POUR LA DURABILITÉ Dix nouvelles entreprises se sont inscrites sur la liste viscom pour la gestion durable. Décembre NOUVELLES MARQUES Avec la Banque Valiant, le commerçant de détail Volg, la caisse de voyages Reka et le Touring Club Suisse, «Printed in Switzerland» est renforcé par quatre marques de renom. En décembre, l’organe fiduciaire et de révision BDO s’est également annoncé alors que l’UBS examine la possibilité d’adhérer à la campagne. ENTENTE AVEC LE CONSEIL D’ÉTAT Une délégation du comité de la section Tessin, sous la direction de Giacomo Salvioni, a débattu avec le conseiller d’Etat et ministre des Finances Christian Vitta de la question de l’approvisionne ment en produits imprimés dans le canton du Tessin. Les participants se sont entendus pour une politique d’approvisionnement ouverte et claire. asdlkjasdöj Décembre Décembre PRÉSENTATION DE NOS MÉTIERS SÉANCES D’INFORMATION APPRÉCIÉES En étroite collaboration avec les offices d’orientation professionnelle, des présentations des métiers de notre branche ont attiré 130 jeunes romands à la recherche d’une formation professionnelle. Lors de six soirées d’information organisées avec les écoles professionnelles, viscom a présenté les différents métiers de créateur de médias. Ces séances présentent les nombreuses possibilités des professions graphiques en aperçu. Y sont invités les parents, les enseignants ainsi que les jeunes de la septième à la dixième année scolaire. Décembre SWISS-PSO AVEC UGRA-PSO viscom s’est accordée avec l’Ugra pour s’engager à l’avenir sur une voie commune dans le domaine des certifications PSO. Un projet en coopération sera mis en œuvre dans le courant de l’année 2016. Décembre RÉSEAUTAGE Le directeur de l’association a rencontré à Berne la secrétaire générale d’Intergraf, l’union européenne de la branche, pour un échange d’opinions sur la situation économique et l’engagement au niveau européen. Avec le président de l’Association suisse des médias, le directeur a évoqué le contenu du nou veau CCT et le processus de la déclaration de force obligatoire. Décembre APPRENDRE SIMPLEMENT ET SÛREMENT Celle ou celui qui apprend un métier de créateur de médias s’entraîne désormais plus facilement pour ses prochains examens. Les contenus de formation, qui sont enseignés à l’école professionnelle, peuvent être trouvés dans une nouvelle application. Répartis en thèmes, ils peuvent être entraînés au moyen d’une flashcard numérique. Disponible sur Apple-Store et Android. Décembre INTERACTIVE MEDIA DESIGNER À LA TÉLÉVISION SUISSE A l’automne, une équipe de la SRF a réalisé un portrait divertissant sur la formation de créateur de médias Interactive Media Designer qui a été diffusé dans la rubrique «mySchool». Le résultat est un film actuel et passionnant sur les possibilités de formation et de perfectionnement de cette jeune profession. 61 Rapporto annuale asdlkjasdöj Gennaio Gennaio SUPPLEMENTI PIÙ BASSI PER IL LAVORO NOTTURNO 7. CONGRESSO L’anno 2015 è contrassegnato dal nuovo Contratto Collettivo di Lavoro. Il presidente della delegazione delle contrattazioni, Michael Wasescha e il direttore dell’associazione si incontrano per un primo incontro con i rappresentanti delle aziende che stampano giornali. Al centro della discussione ci sono i supple menti per il lavoro notturno e la settimana lavorativa di 42 ore. Gennaio STAMPA IN 3D Al 7. congresso viscom per formatori/trici professio nali, cinque rinomati referenti commentano i temi: l’artista dei media, gli ambiti nazionali di qualifica, i requisiti scolastici, i giovani professionisti e l’acqua, quali elementi vitali. Gennaio NUOVI MEDIA À LA CARTE In collaborazione con la Scuola superiore dei Media di Coira, viscom intende elaborare un’offerta per i suoi affiliati, che renda possibile l’accesso ai nuovi media. Circa 30 affiliati della sezione Ticino si lasciano illustrare i vantaggi della stampa in 3D. Gennaio Gennaio «CI-CONNECT» POPOLARE Creata a dicembre 2014, la nuova piattaforma E-Learning di viscom conta a gennaio più di 1000 accessi e ancor più downloads. Il team di autori lavo ra intensamente alle nuove edizioni, che verranno messe online durante la nuova attualizzazione, prevista per la fine di marzo. Gennaio TECNOPOLIGRAFO APF 2015 Dopo quattro settimane di esami, 52 tecnopoligrafi (33 donne e 19 uomini) provenienti dalla Svizzera tedesca e dalla Romandia ricevono l’attestato professionale federale. DIPLOMA SKUGRA L’ultimo corso per il diploma della scuola per quadri aziendali di viscom volge al termine con successo. Il direttore dell’associazione consegna il diploma durante la cerimonia presso il Casinò di Baden ai 13 partecipanti che hanno lavorato duramente. Febbraio PRINTED IN SWITZERLAND In collaborazione con l’agenzia pubblicitaria Basel West, l’associazione definisce la direzione della 3. e 4. ondata pubblicitaria «Printed in Switzerland». Spot pubblicitari nelle migliori fasce orarie della Televisione Svizzera, campagne nella NZZ e nelle AZ Medien come pure una campagna con cartoline postali e mailing formano il punto forte della campagna. 63 64 ????? Rapporto annuale 2015 Febbraio Marzo APÉRO POLITICO A LUCERNA ARTISTA-DEI-MEDIA IN UN VIDEO Gli affiliati della sezione Svizzera centrale si trovano a un forum di discussione con i consiglieri nazionali Müri, Gmür e Aeschi. Con la moderazione del direttore dell’associazione viene discusso del luogo di stampa in Svizzera, della politica degli acquisti dello Stato dei ruoli della politica. In collaborazione con il CSFO (Centro svizzero di servizio Formazione professionale, orientamento professionale, universitario e di carriera) viscom ha filmato le quattro professioni con attestato AFC: poligrafo, interactive media designer, tecnologo di stampa e operatore postpress. Febbraio Marzo SEMINARI CCL BERUFSPROFILE.CH Più di cento aziende in tutta la Svizzera partecipano ai seminari per il CCL. Con discussioni intense ven gono analizzati punti di forza e debolezze dell’attuale CCL e ascoltate le esigenze degli affiliati. Viene lanciato il tool per tutte le formazioni AFC e CFP grazie alla collaborazione avvenuta negli ulti mi tre anni tra l’Associazione svizzera delle industrie la Conferenza svizzera dei direttori cantonali della pubblica educazione (CDPE). Il 23 marzo il tool viene presentato ad un pubblico più ampio durante una conferenza stampa. Utilizzando l’esempio delle pro fessioni artista-dei-media, Peter Theilkäs presenta l’attuazione pratica di questo tool. Per il nostro setto re, questo strumento rappresenta una gradita ag giunta al nostro collaudato concetto «I 4 passi alla conclusione di un contratto di tirocinio». Febbraio NUOVO RESPONSABILE PER I CI Dopo il pensionamento di Theresia Kohler, Beat Kneubühler riprende la responsabilità dei corsi interaziendali. Marzo LOBBYING ALLA BASE Dopo i direttori delle associazioni industriali cantonali e della camera di commercio nel 2014, il direttore dell'associazione incontra personalmente i responsabili delle principali associazioni professio nali cantonalie spiega la situazione del settore, il significato dell’industria grafica per l’economia svizzera e l’importanza dell’occupazione per i prodotti stampati in Svizzera. Marzo CERTIFICAZIONE SWISS-PSO L’azienda Multicolor AG di Baar si certifica con suc cesso con swissPSO e garantisce ai propri clienti processi standardizzati e continuamente controllati, come pure una costante qualità. Marzo OTTIMIZZARE I PROCESSI Un seminario «tutto esaurito» si concentra sui meccanismi del Lean-Management. asdlkjasdöj Marzo Aprile STAMPA A BASSE EMISSIONI VOC FONDO PER LA FORMAZIONE PROFESSIONALE Per molte aziende è in sospeso con i cantoni il rinno vo dell’accordo per le emissioni VOC. Dal 2002 il progetto stampa a basse emissioni VOC è da sempre un successo, che pure nel 2015 ha la sua validità. Nel terzo anno dalla sua creazione, è possibile consolidare ulteriormente il fondo per la formazione professionale. In questo anno si sono dichiarate un totale di 1718 aziende, di cui 604 aziende delle tre organizzazioni di sostegno (35,1 percento). Per quan to riguarda i collaboratori professionali, sono stati dichiarati un totale di 7087, di cui 3879 derivanti dalle aziende delle tre organizzazioni di sostegno, il che significa il 53,47 percento dei lavoratori profes sionali dichiarati. Le quote stabilite sono state soddisfatte. Marzo FORZA DEL FRANCO SVIZZERO Durante un roadshow in sette città di tutte le regioni svizzere, l’associazione coinvolge alcuni partner for nitori e partner generali, discutendo possibili opzioni di intervento per contrastare la forza del franco sviz zero. Circa 200 affiliati partecipano a questi eventi. Marzo IMPORTANTE ADATTAMENTO Durante la sessione di marzo il comitato centrale, sotto la presidenza di Peter Edelmann, decide di semplificare la struttura dell’associazione e di istitui re un fondo di innovazione. Vengono definiti i para metri per le negoziazioni del nuovo CCL e vengono approvati i conti positivi conti dell’associazione. Marzo CONTATTI DIRETTI CON GLI AFFILIATI I membri di direzione eseguono visite regolari con i proprietari o i dirigenti delle aziende affiliate alla nostra associazione. Queste visite hanno lo scopo di valutare i servizi dell’associazione e ascoltare suggerimenti e richieste rivolti a viscom. Aprile COLLABORATORI INFORMATI Una volta al mese i collaboratori viscom si ritrovano per un reciproco scambio di opinioni riguardo all’andamento dell’associazione. Vengono affrontate sfide future e domande aperte e i processi vengono ottimizzati. Aprile IMPORTANTI CASSE SOCIALI Le casse sociali dell’industria grafica (agrapi e fazu) formano una componente importante dell’ampia paletta di prestazioni dell’associa zione viscom. Le casse sono contrassegnate da una grande stabilità finanziaria e una gestione efficiente e orientata al risparmio, come viene confermato dall’assemblea generale. Aprile CALCOLARE CORRETTAMENTE I corsi di calcolazione di viscom godono di grande popolarità. Ad aprile il corso è completo. 65 66 ????? Rapporto annuale 2015 Aprile Maggio COMUNICATI STAMPA ECC. CENTRO DEL BEL LIBRO Ad aprile i media nazionali vengono informati riguardo alla situazione congiunturale, al lancio di un fondo di innovazione del settore e alla campagna «Printed in Switzerland». A novembre i media ver ranno nuovamente informati riguardo al contenuto del nuovo CCL. Gli affiliati ricevono due volte al mese newsletter con informazioni importanti inerenti all’associazione. Settimanalmente vengono pubbli cate news sulla homepage dell’associazione. Aprile EX CANCELLIERE SCHRÖDER Oltre 200 partecipanti ascoltano con molta attenzione il discorso dell’ex cancelliere tedesco Gerhard Schröder, durante l’assemblea dei delegati viscom. Un discorso improntatro sulle sfide che l'Unione Europea deve affrontare. I delegati determi nano i punti salienti delle contrattazioni del CCL e omaggiano i migliori apprendisti del settore. Stefano Soldati viene nominato nel comitato centrale al posto di Benedetto Pedrazzini. Il presidente Peter Edelmann saluta e ringrazia Theresia Kohler e Richard Heiz. A fine maggio festeggia il 50mo di fondazione. Da anni l’associazione sostiene finanziariamente e con risorse proprie le attività del centro ad Ascona. Maggio NESSUNA DETRAZIONE PER IL PERFEZIONAMENTO PROFESSIONALE Il consiglio di fondazione decide che dal 1. gennaio 2017 non verranno più incassati i contributi per le misure di perfezionamento professionale. Gli affiliati viscom sono ulteriormente alleviati. Giugno INIZIO DELLE CONTRATTAZIONI PER IL CCL La delegazione delle contrattazioni si trova per la preparazione delle imminenti contrattazioni e deter mina i contenuti dei negoziati. Giugno Maggio CERTIFICAZIONE DI GRUPPO FSC Da cinque anni viscom offre la certificazione di gruppo FSC. A maggio cinque nuovi affiliati ricevono questo importante certificato. Maggio RIBASSO DI FLOTTA Con Mercedes Svizzera vengono accordati importanti ribassi agli affiliati viscom. Grazie a collaborazioni sottoscritte dall'associazione, è inoltre possibile acqui stare energia elettrica a prezzi favorevoli o possono venir concluse vantaggiose prestazioni assicurative. A PALAZZO FEDERALE Gli affiliati della sezione Berna visitano il Palazzo Federale, osservano i dibattiti parlamentari per l’adeguamento della contropartita finanziaria dalla terrazza e concludono la visita con un incontro con i consiglieri nazionali Rösti e Wasserfallen, sotto la guida del direttore dell’associazione. asdlkjasdöj Giugno Giugno GIB – PROFESSIONISTI DELL’INDUSTRIA GRAFICA 2015 SUCCESSO DEL MUSEO GUTENBERG Dopo una formazione professionale continua di due anni alla scuola per quadri «gib» di Zurigo, i diplomandi ricevono con orgoglio il diploma «gib» come pure il diploma federale. Giugno AFFILIATI SODDISFATTI Un sondaggio rappresentativo della facoltà di economia di Sierre inviato agli affiliati dell’associa zione mostra che la grande maggioranza degli affilia ti è molto soddisfatta dei servizi dell’associazione. Giugno IMPORTANTE NUMERO DI ESAMI DI FINE TIROCINIO L’assemblea dei delegati della SGM si lascia alle spalle un anno ricco di successi. Il numero dei 20 000 visitatori è stato sfiorato ma non raggiunto. Conclusione positiva è che grazie alle sue stimolanti tematiche e alla vicinanza al pubblico, il museo a Friburgo è molto apprezzato. Luglio FOCUS SULLA FORMAZIONE PROFESSIONALE Visti gli intensi cambiamenti tecnologici, la direzione si concentra in una riunione extra-muros, sull’orientamento strategico e operativo della forma zione professionale. Gli affiliati dovrebbero essere pienamente coinvolti nel nuovo orientamento. Giugno 10 NUOVI MODULI Giugno Da inizio luglio in «CI-CONNECT» sono pronti per il download dieci nuovi moduli. Dopo che nell’ultimo aggiornamento il focus era stato messo sugli esercizi di preparazione alla procedura di qualifica, in questa edizione il più moderno E-Learning Tool del settore si dedica al CI 7 dei poligrafi e con ciò ai media elettronici. VISCOM COME REFERENTE Luglio Su invito del CSFO, ambito consulenza per la formazione e orientamento professionale, dell’uni versità di Losanna, Roger Amman presenta il con cetto viscom nel contesto dei corsi di formazione continua a Berna e Losanna. L’ARTISTA-DEI-MEDIA ALLA TELEVISIONE SVIZZERA Più di 400 apprendisti/e suddivisi nelle cinque professioni dell’artista-dei-media, tra cui 80 creatori multimediali nella Svizzera romanda, ricevono il loro attestato AFC. SRF mySchool è l’offerta di formazione della televisione svizzera. A inizio anno il team SRF ha creato un ritratto sull’immagine della professione di poligrafo. Il risultato è un film attuale e appassio nante sulle opportunità di formazione di base e continua dei poligrafi AFC. 67 68 ????? Rapporto annuale 2015 Luglio Agosto GIB-MANAGER IN PUBBLICAZIONI 2015 WORLDSKILLS A SAN PAOLO Dopo la conclusione dell’intenso corso, otto parteci panti hanno superato l’esame federale. Presso il Bel voirpark a Zurigo i laureati «gib» hanno ricevuto il diploma da parte del direttore della scuola, signor Marcel Weber. La consegna del diploma federale DF è avvenuta da parte di Erwin Grob, presidente della commissione d’esame. Dal 12 al 16 agosto si svolgono i WorldSkills a San Paolo. In totale più di 1100 candidati provenienti da 59 nazioni si confronteranno svolgendo compiti difficili, suddivisi in 50 professioni. A San Paolo c’è pure Samuel Bucher, che rappresenta la Svizzera nell’ambito della teccnologia di stampa. Agosto Luglio NUOVO DIRETTORE DEL FONDO DI FORMAZIONE PROFESSIONALE In seguito al pensionamento di Richard Heiz, dal 1. luglio 2015 la direzione del Fondo di formazio ne professionale passa a Roger Amman. GRANDE RICEVIMENTO A SARNEN Sabato 29 agosto i partecipanti agli WorldSkills di Obvaldo, tra cui anche Samuel Bucher, vengono accolti nella piazza di Sarnen dal Consigliere di Stato Franz Enderli. Con orgoglio e grande soddisfa zione Franz Enderli constata che – considerando il numero di abitanti – nessun altro cantone ha a disposizione così tanti partecipanti ai WorldSkills. Agosto NUOVA STRUTTURA Alla riunione del comitato centrale a Lugano, vengono gettate le fondamenta per una nuova struttura dell’associazione. Viene confermata la direzione presa nei negoziati del CCL. Settembre INTUSTRIA I membri della Denkfabrik, in collaborazione con l’associazione, intraprendono due giorni intensi con il tema digitalizzazione dello sviluppo industria le (industria 4.0) e valutano le opportunità per il nostro settore. Agosto COLLABORAZIONE La stretta collaborazione tra il maggiore fornitore di carta in Svizzera Papyrus e l’associazione viene con fermata. L’attenzione si concentra su eventi comuni. Settembre ARTISTA-DEI-MEDIA ALLE FIERE DELLE PROFESSIONI Per un totale di otto volte nel 2015 viscom è presente alle fiere svizzere delle professioni. Uno stand accattivante, una camera digitale e uno schermo tattile sono il fulcro dello stand. I giovani visitatori dello stand eseguono dapprima un «selfie» e scelgono in seguito un layout per la creazione di un prospetto. asdlkjasdöj Settembre Ottobre CORRETTORI 2015 SCUOLE PROFESSIONALI Dopo due anni di frequenza al corso per correttori di viscom, ai partecipanti della Svizzera tedesca e della Svizzera francese, durante la festa presso il ristorante Beaulieu, viene consegnato il diploma viscom e l’attestato professionale federale. Il direttore dell’associazione si riunisce in un incontro con il direttore della scuola professionale di Losanna Eracom, per ottimizzare la collaborazio ne tra le due istituzioni. Una collaborazione di successo con le scuole professionali è la condizione per un impegno di successo della formazione professionale di viscom. Settembre PROFESSIONI ARTISTA-DEI-MEDIA AL GIORNO DEL FUTURO Il giorno nazionale del futuro è una piattaforma ideale per portare i giovani ad avvicinarsi al settore dell’industria grafica. Per l’occasione viscom ha preparato un programma di accompagnamento. Ottobre TRADIZIONALI SCAMBI D’IDEE Una volta l’anno i direttori e le direttrici delle scuole professionali dell’industria grafica si riuniscono con viscom per uno scambio d’idee. Al centro delle discussioni di quest’anno vengono messe le revisioni nella formazione professionale. Settembre INTERACTION DESIGN LAB 15 Oltre 300 partecipanti partecipano al 1. laboratorio IMD, organizzato dalla scuola delle arti visive di Berna e Bienne in collaborazione con l’associazione SIMD. L'evento rappresenta una piattaforma eccellente per la promozione della nuova professione di Interactive Media Designer AFC. Settembre WHITEBOX DIGITAL PRINTING Con l’avvento della whitebox digital printing, un oggetto edito da viscom, nasce il primo strumento per la stampa digitale. Ottobre PADRONANZA DEL PROCESSO Un seminario di successo tenuto in collaborazione con Ugra trasmette ai partecipanti i metodi di cali brazione del colore e dei loro parametri, la misurazio ne delle forme di stampa, la luce e altri parametri im portanti per i miglioramenti dei processi aziendali. Ottobre ESAMI FEDERALI 2015 Gli esami professionali «Tecnopoligrafo/a APF» si svolgono ad ottobre a Berna e Zurigo con 27 partecipanti. 69 70 ????? Rapporto annuale 2015 Ottobre Ottobre «GIB» ZURIGO, INIZIO DEI CORSI «IL VALORE AGGIUNTO HA PIÙ VALORE?» A Zurigo inizia l’87mo corso «gib» per potenziali agenti commerciali di tipografia. Nel corso prepara torio di due anni i professionisti in erba vengono preparati all’esame professionale federale, con com piti versatili nella stampa e vendita. All’ottenimento del diploma i partecipanti hanno la possibilità di approfondire le loro conoscenze con il corso manager in pubblicazioni «gib» nei settori delle risorse uma ne, project management, marketing ed economia aziendale. Con questo titolo viene organizzata la conferenza degli operatori postpress 2015 presso la ditta Sonde regger AG di Bronschhofen, durante la quale vengo no spiegati i punti di partenza per introdurre la vendita di prestazioni supplementari al cliente e il valore aggiunto. Durante un’imponente visita, l’azienda Sonderegger mostra i suoi lavori speciali e interessanti discussioni emergono durante l’aperitivo alla fine della conferenza. Ottobre Ottobre NUOVO FINANZIAMENTO Il Consiglio Federale prende atto dei risultati della consultazione sul progetto di revisione parziale della legge federale sulla formazione professionale. L’in troduzione pianificata di un finanziamento federale a favore dei partecipanti ai corsi di preparazione degli esami federali è accolto a maggioranza durante la consultazione. La revisione parziale della legge e gli stanziamenti necessari verranno presentati al Parla mento nel 2016 con il messaggio BFI 2017–2020. Ottobre VALUTAZIONE ESTERNA Negli ultimi 12 mesi tutti gli istruttori dei CI sono stati valutati da esperti esterni. Il bilancio è positivo: tutti gli istruttori hanno raggiunto note molto buone. PROGETTO PIONERISTICO IN VALLESE Reffnet è una nuova offerta myclimate. Quale primo partner dell’industria grafica, Valmedia si basa su un’analisi delle misure specifiche per migliorare l’efficienza delle risorse. Ottobre SWISS PRINT AWARD In collaborazione con la rivista Druckmarkt, l’associazione firma un accordo atto al rafforzamento del posizionamento dello Swiss Print Award. Il premio viene consegnato durante l’assemblea dei delegati viscom. Novembre COMPROMESSO RAGGIUNTO Con un compromesso, a inizio novembre terminano le contrattazioni del CCL. Per i giornali si raggiunge un risultato parziale. Durante la votazione, gli affiliati approvano i risultati delle contrattazioni con quasi l’85% di sì. asdlkjasdöj Novembre Novembre RIVISTA DI SUCCESSO SWISS PUBLISHING DAYS Da inizio anno l’associazione si distingue per la responsabilità della gestione finanziaria della rivista dell’associazione viscom p+c. Il caporedattore Paul Fischer e il suo staff lavorano nella sede viscom a Berna e la collaborazione viene ulteriormente rafforzata. viscom è nuovo partner dei «swiss publishing days». Gli affiliati all’associazione approfittano di allettanti riduzioni. Dicembre Novembre 10 PASSI Sul sito artista-dei-media viene pubblicata un’istru zione di facile utilizzo per nuove aziende formatrici. Nel dettaglio viene spiegato quali sono i passi neces sari alla conclusione di un contratto di tirocinio. NUOVI MARCHI Con la partecipazione della Banca Valiant, del commercio al dettaglio Volg, della cassa svizzera di viaggio Reka e del Touring Club, la campagna «Printed in Switzerland» viene ulteriormente raffor zata. A dicembre la società fiduciaria e di revisione BDO invita UBS a valutare la partecipazione alla campagna. Novembre NQR PER LE PROFESSIONI ARTISTA-DEI-MEDIA Dicembre A fine novembre i documenti per la procedura di qualificazione ai NQR nazionali per tutte le formazioni di base e di perfezionamento di viscom possono venir inserite nella SEFRI. L’obiettivo è di rendere comparabili tra di loro le professioni a livello internazionale. Alla sessione invernale viene lanciato il gruppo parlamentare Print. 20 parlamentari esprimono la loro disponibilità nel partecipare attivamente al nuovo gruppo parlamentare gestito da viscom. GRUPPO PRINT Dicembre Novembre RIGOROSA GESTIONE DEI COSTI Durante la riunione del comitato centrale del mese di novembre vengono stabiliti gli obiettivi dell’associazione per il 2016 e il budget 2016. Dopo il pensionamento di Peter Theilkäs la direzione generale di viscom sarà così composta: Thomas Gsponer, Beat Kneubühler e Stefano Gazzaniga. INCONTRO CON IL CONSIGLIERE DI STATO TICINESE Una delegazione del comitato ticinese, sotto la dire zione di Giacomo Salvioni, discute la questione degli appalti pubblici per i prodotti stampati in Ticino con il Consigliere di Stato e capo delle Finanze Christian Vitta. I partecipanti si impegnano per una politica di approvvigionamento aperta e chiara. 71 72 ????? Rapporto annuale 2015 Dicembre SWISS-PSO CON UGRA-PSO viscom si accorda con Ugra per un percorso comune futuro nel campo delle certificazioni PSO. Nel 2016 verrà attuato un progetto comune. Dicembre NETWORKING Il direttore dell’associazione incontra a Berna la segretaria generale di Intergraf, federazione europea per la stampa e la comunicazione digitale, per uno scambio inerente alla situazione congiuntu rale e l’impegno a livello europeo. Con il presidente dell’associazione dei media svizzeri, il direttore di viscom discute riguardo ai contenuti del nuovo CCL e il processo per la dichiarazione di obbligatorietà. Dicembre IMPARARE IN MODO SEMPLICE E CON SUCCESSO Chi apprende una professione de l’artista-dei-media, si allena per i futuri esami in modo ancora più semplice. I contenuti che vengono trasmessi nelle scuole professionali si trovano nella nuova app artista-dei-media. Suddiviso per temi, ci si può esercitare con la cartella di apprendimento digitale, scaricabile per apparecchi Apple e Android. Dr. Gsponer Thomas Direktor, Gesamtleitung, , Leiter Arbeitgeber- und Wirtschaftspolitik Theilkäs Peter stellvertretender Direktor, Leiter Berufsbildung Kneubühler Beat Vizedirektor, Leiter Innovation, Management, Umwelt Geschäftsleitung Edelmann Peter Präsident, Direktor und Vorsitzender der Geschäftsleitung der Zürcher Oberland Medien AG, Wetzikon Baumann Samuel Vice-président, Président Région Suisse romande Administrateur et directeur de l’imprimerie Rochat-Baumann SA, Genève Haderer Willy Quästor Inhaber und Geschäftsleiter der Haderer Druck AG, Unterengstringen Bucheli Albert Präsident Sektion Zentralschweiz, Geschäftsleitungsmitglied der Bächler-Sidler AG, Luzern Fankhauser Beat Präsident Sektion Basel Inhaber und Geschäftsleiter der Kurt Fankhauser AG, Basel Hebel Kai Präsident Sektion Ostschweiz-Fürstentum Liechtenstein, Inhaber und Geschäftsführer der AVD, Goldach Lippuner Bernhard Präsident Berufsbildungskommission Inhaber und Geschäftsleiter der Lippuner Graphics AG, Lyssach Mühlemann Rico Präsident Sektion Bern VR und Geschäftsleitung der Simplex AG, Bern Pedrazzini Benedetto Presidente viscom Ticino (bis Ende Juni 2015) Titolare della Pedrazzini Tipografia SA, Locarno, azienda famigliare e fondata nel 1880 Soldati Stefano Presidente viscom Ticino (ab Juli 2015) Direttore del Centro Stampa Ticino SA Meyer Markus Vizepräsident Technische Kommission VR-Präsident der Karl Meyer & Co. AG, Allschwil Steiner Rolf Präsident Kommission Arbeitgeberpolitik Geschäftsführer der Vogt-Schild Druck AG, Derendingen, Freitag Thomas Präsident Sektion Schaffhausen-Zürich-Glarus, Geschäftsleiter der Buchbinderei Burkhardt AG, Mönchaltorf Wälti Alfred Präsident der Technischen Kommission, Geschäftsführer der Swissprinters AG, Zofingen Zentralvorstand 74 Zentralvorstand / Geschäftsleitung Ammann Roger Services Berufsbildung Romandie Bachmann Jessica Lernende Buschor Karin Instruktorin üK Polygraf Cahn Irene Fachbereichsleiterin üK, Services berufliche Grundbildung Dietschi Seraina Reglementierte Weiterbildung Evard Philippe Innovation, Management, Umwelt / Kommunikation Fischer Paul Chefredaktor / Verbandskommunikation Forrer Patrik Instruktor üK Druck Fossé Gilles Instruktor üK Polygraf Gazzaniga Stefano Mitglied erweiterte GL Heiz Richard Mitglied erweiterte GL, Fachbereichsleiter Finanzen Isaak Thomas Instruktor üK Printmedienverarbeiter Karoussos Irene lic.iur., Rechtsanwältin und Mediatorin, Leiterin Rechtsdienst, Mitglied erweiterte GL Kohler Theresia Mitglied erweiterte GL, Fachbereichsleiterin reglementierte Weiterbildung Lerch Romina Sekretariat Events, Services Kundenbetreuung Maruccio Gianluca Lernender Milo Priska Direktionsassistentin Rotzetter Patrick Instruktor üK Printmedienverarbeiter Senn Stefan Fachbereichsleiter IT Sutter Adrian Instruktor üK Polygraf Van Tran Thoa Instruktor üK Polygraf Weber Marcel Reglementierte Weiterbildung Wingeier Sandra Services Finanzen Wüthrich Bernhard Fachbereichsleiter reglementiete Grundbildung Zwahlen Marc Instruktor üK Polygraf (Instruktoren mit Pensum ab 50 Prozent) Mitarbeitende Mitarbeitende 75 76 Sektionsgremien viscom Schweiz Ehrenmitglieder Burkhardt Hans Burri Anton Domenjoz Florian GrossertAdolf W. LisibachRudolf Meier Paul Meier Hans-Heinrich Mühlemann Jean-Pierre Philipona Raoul Sauerer Martin Schwander Michel Speck Joseph Widmer Max Zundel Peter Delegierte Kommission Printmedienverarbeitung Meyer Markus, (Präsident), KMC Karl Meyer AG Büchi Eveline, büchi+schum GmbH Dietrich Hansjörg, Buchbinderei An der Reuss AG Ehrsam Regula, Buchbinderin Regula Ehrsam, bis 30.06.2016 Flügel Hansrudolf, Buchbinderei Flügel Freitag Thomas, Bubu AG Rudin Joseph Ruepp Ceno, Buchbinderei Schlapfer Ruf Markus, RUF AG Steiner Beat, Buchbinderei Grollimund AG Thomann Reto, W. Thomann AG Wüthrich Bernhard, viscom Bern Vorstand Mühlemann Rico, (Präsident) Simplex AG Wasescha Michael, (Vizepräsident), Länggass Druck AG Theilkäs Peter, (Geschäftsführer) viscom Hänni Rolf, Merkur Druck AG Krenger Adrian, Buchbinderei Schlatter AG Lippuner Bernhard, Lippuner Graphics AG Ruf Markus, RUF AG Schmidhalter Peter, Schwab Druck AG Weyrich Hansruedi, Ediprim AG Delegierte Burkhard Roger, Gassmann W. AG Gerber Urs, Gerber Druck AG Gerteis Max, Druckerei Gerteis AG Gschwend Gebhard, Gebhard Gschwend GmbH Hodler Beat, Jost Druck AG Iselin Stefan, Merkur Druck AG Krähenbühl Jürg, Krähenbühl Buchbinderei GmbH Krenger Adrian, Buchbinderei Schlatter AG Läderach Mark, Druckerei Läderach AG Lippuner Bernhard, Lippuner Graphics AG Löffler Beat, all print Sumiswald AG Maurer Konrad, G. Maurer AG Moosmann Viktor, Rill & Stanz Atelier Bern Mühlemann Rico, Simplex AG Müller Richard, Müller Marketing & Druck AG Rub Pascal, Rub Media AG Ruf Markus, RUF AG Schmidhalter Peter, Schwab Druck AG Stämpfli Peter, Stämpfli AG Vögeli Renato, Vögeli AG Wasescha Michael, Länggass Druck AG Weyrich Hansruedi, Ediprim AG Zbinden André, Sutter Druck AG Zürcher Christoph, Buchbinderei + Kartonagen Zürcher Revisoren Gerber Urs, Gerber Druck AG, 1. Revisor Löffler Beat, all print Sumiswald AG, 2. Revisor Altmeister Aeschbacher Hans-Jürg Alfonsetti Joseph Benz Bruno Berthoud Theodor Blatter Hans Botta Hugo Coehoorn Tjeerd Egli Emil Fischer Beat Flück Hans Geiger Siegfried Gerber Armin Glauser Fred Glusstein Bruno Grütter Walter Gschwendtner Rudolf Hodler Werner Ilg Willi Ingold Hansruedi Jakob Peter Jenzer Urs Kallen Vreni Kaspar Bruno Keller Arthur Keller Jürg Kern Hans 77 Kleiner Rolf Kohler Theresia Kojan Mario Krähenbühl Bruno Läderach Ueli LienhardRobert Marti Hansruedi Maurer Urs Mühlemann Jean-Pierre Negri Hans-Rudolf Preiswerk Karl-Heiner Reber Erich Riesen Marianne Rohr Peter Rösch Friedrich Roth Hans-Rudolf Roth Walter Ruf Erwin Ruf Heinz Sassi Roger Sauerer Martin Schenker Urs Schluep Peter Schudel Anton Sommer Beat Telschow Volkmar Vögeli Erwin Wägli Werner Franz Wenger Albrecht Wenger Peter Wider Kurt Wirth Rudolf Zollinger Walter Zundel Ruedi Prüfungskommission grafische Berufe des Kantons Bern Gerber Jürg, (Präsident), Gerber Druck AG Hostettler Daniel, Jordi AG Hummel Fritz, SBB Jenni Ruedi, Mittelschul- und Berufsbildungsamt des Kantons Bern Keller Jürg, Schumacher AG Kojan Michael, Jordi AG Storchenegger Markus, Stämpfli AG Wüthrich Bernhard, viscom ZwahlenMarc, viscom Nordwestschweiz Vorstand Sektion Aargau Dörig Rolf, (Präsident), Lerchmüller AG, bis 30.06.2015 Hofmeier Erich, (Präsident), E. Hofmeier AG, ab 1.07.2015 TheilkäsPeter, (Geschäftsführer), viscom Delegierte Bernhard Matthias, Matthias Bernhard AG Dörig Rolf, Lerchmüller AG Hofmeier Erich, E. Hofmeier AG Isenegger Thomas, Isenegger Neue Medien AG Jörin Regula, abDruck AG Kiser Beni, Kasimir Meyer AG Kromer Theo, Kromer Print AG Kullmann Michael, SuterKeller Druck AG Laely Peter, Pan Publishing AG Schertenleib Urs, Mittelland Zeitungsdruck AG Vogel Martin, Zofinger Tagblatt AG Weibel Matthias, Weibel Druck AG Revisor BDO AG, Aargau Ehrenmitglieder Gresch Hans Häfliger Adi Herzog Walter Hofmeier Erich Lerchmüller Willy Rimoldi Remo Villiger Marcel Prüfungskommission NW-CH (Sektionen Aargau, Basel und Solothurn) Bieri-Häberling Yvonne, Vogt-Schild Druck AG Böhler Holger, National Zeitung und Basler Nachrichten AG Fehr Ursula, MBA, Kanton Basel-Stadt Gämperle Urs, Bürgerspital Basel Hermann Robert, Multidigital AG Keller Werner, MBA, Kanton Solothurn Krauss Christoph, Paul Büetiger AG Ludäscher Daniel, Zofinger Tagblatt AG Messerli Dieter, Messerli & Co. Meyer Ernst, Swissprinters AG Roos Bruno, MBA, Kanton Basel-Land Santschi Simon, Schule für Gestaltung Aarau Spiegel Andreas, Impress Spiegel AG Stauffer Beat, Schule für Gestaltung Basel Thrier Claudia, Schule für Gestaltung Aarau Wey Stephan, MBA, Kanton Aargau 78 Sektionsgremien Vorstand Sektion Basel Kessler Roger, (Präsident), Werner Druck und Medien AG Steiner Beat, (Vizepräsident), Buchbinderei Grollimund AG Theilkäs Peter, (Sekretär), viscom Delegierte Bienz Ruedi, Schwabe AG Fankhauser Beat, Kurt Fankhauser AG FünfgeldReto, Kreis Druck AG Gremper Karl, Gremper AG Hämmerli Mäni, K. Hämmerli AG Kessler Roger, Werner Druck und Medien AG Lerchmüller Martin, Schwabe AG Palpella Cinzia, Merkel Druck AG Schaub Dieter, Schaub Medien AG Steiner Beat, Buchbinderei Grollimund AG Steudler Thomas, Steudler Press AG Thoma Stefan, Thoma AG Revisor BDO AG, Aarau Ehrenmitglieder Bienz Ruedi Bitterli Felix Fankhauser Beat Grossert Adolf W. Henssler Peter Schaub Dieter Prüfungskommission (siehe Aargau) Vorstand Sektion Solothurn Steiner Rolf, (Präsident), Vogt-Schild Druck AG Spiegel Reto, (Vizepräsident), mosaiq c/o Impress Spiegel AG TheilkäsPeter, (Sekretär), viscom Delegierte Büetiger Paul, Paul Büetiger AG Messer Samuel, Druckerei Herzog AG Rufer Thomas, Druckerei ROS AG Spiegel Reto, mosaiq c/o Impress Spiegel AG Steiner Rolf, Vogt-Schild Druck AG Tschan Edwin, Publikation Digital AG Revisoren Messer Samuel, Druckerei Herzog AG Rufer Thomas, Druckerei ROS AG Ehrenmitglieder Büetiger Paul TabelingArthur Prüfungskommission (siehe Aargau) Ostschweiz–Fürsten tum Liechtenstein Vorstand Hebel Kai, (Präsident), AVD Goldach AG Ambühl Thomas, (Vizepräsident), Druckerei Landquart VBA Kneubühler Beat, (Geschäftsführer), viscom Mühlemann Christof, Wolfau-Druck AG Nescher Remi, Druckerei Gutenberg AG Niedermann Gallus, Niedermann Druck AG Ruckstuhl Urban, Bodan AG Delegierte Ambühl Thomas, Druckerei Landquart VBA Büchi Eveline, büchi+schum GmbH Cavelti Andreas, Cavelti AG Gammeter Corina Maria, Gammeter Druck & Verlag AG Hebel Kai, AVD Goldach AG Jehle Michael, Jehle Druckerei AG Meyerhans Andreas, Meyerhans Druck AG Mühlemann Christof, Wolfau-Druck AG Nescher Remi, Druckerei Gutenberg AG Niedermann Gallus, Niedermann Druck AG Ruckstuhl Urban, Bodan AG Schwarz Pascal, galledia ag Trionfini Ursina, Trionfini, Satz Druck Verlag AG Revisor Cotting Treuhand AG Ehrenmitglieder Gammeter Walter Urs Ströbele Gerhard Weideli Hans-Ulrich Weisstanner Georg Lehrlingsprüfungskommission GR/GL/FL Schlageter Klemenz, Präsident Putzi Andreas, Vizepräsident 79 Fontana David, Aktuar Putzi Beat, Kassier Kuratle Peter, Chefexperte Polygraf Casutt Markus, Chefexperte Drucktechnologe Lehrlingsprüfungskommission SG/AI/AR/FL Cavelti Andreas, LPK-Präsident, viscom Cahn Irene, viscom Colombo Silvano, Experte und Fachbereichsleiter Polygraf GBS Forrer Patrik, Chefexperte Polygraf, Drucktechnologe und Printmedienpraktiker Meyerhans Andy, viscom Wellenzohn Fabio, Vertreter viscom Schnetzer Anita, Amt für Berufsbildung SG Sieger Markus, Kant. Gewerbeverband/Prüfungsleiter Wyss Rolf, Experte und Fachbereichsleiter Drucktechnologe GBS Lehrlingsprüfungskommission Thurgau AmacherMichael, (Präsident), Neuwilen Ulmer Edi, (Chefexperte), Galledia AG Wenger Ruedi, Andwil Lang Daniel, St.Gallen Schaffhausen– Zürich–Glarus Vorstand Freitag Thomas, (Präsident), Bubu AG Kneubühler Beat, (Geschäftsführer), viscom Abbt Stefan, DZZ Druckzentrum Zürich Haderer Christian, HadererDruck AG Hostettler Andreas, Sihldruck AG Wittwer Martin, Mattenbach AG Delegierte Abbt Stefan, DZZ Druckzentrum Zürich Akeret Ulrich, Akeret Verlag + Druck AG Ammann Walter, BEWA-Buchbinderei Einrahmungen Bader Thomas, Bader + Niederöst AG Bösiger Brigitte, Sailer Druck Medien GmbH Eberle Heinz, Fröhlich Info AG Edelmann Peter, Zürcher Oberland Medien AG Freitag Thomas, Bubu AG Frey Thomas, Druckerei Frey GmbH Haderer Christian, HadererDruck AG Hostettler Andreas, Sihldruck AG Hürlimann Robert P., Druckerei Robert Hürlimann AG Ineichen Markus, Ivo Druck AG Kern Hansjörg, Kern Print-Service Kern Rudolf, Druckerei Kedrusa Koller Toni, Alinéa AG Küng Daniel, Neue Zürcher Zeitung AG Künzle Patrick, Künzle Druck AG Kuster Fredy, Unionsdruckerei AG Landolt Ralph, Landolt AG Müller Marcel, Druckwerk SH AG Nüssli Roger, Peter Gehring AG Rudin Joseph Scherrer Hansjürg, Buchbinderei Scherrer AG Schlatter Marco, Akeret Druck AG Schraner Peter, Schraner Druck AG Sieber Marc, Sieber AG Sieber Peter, Druckerei Sieber AG Stamm Thomas, stamm + co. AG Stöckli Roland, Buchmann Druck AG Talarico Marcello, Hürzeler AG Wiesner Claude Wittwer Martin, Mattenbach AG Revision BDO AG, Zürich Ehrenmitglieder Bohnenberger Richard Burkhardt Hans, Bubu AG Erni Walter, erni druck + media AG Flumm Günther Frey Rudolf Möhr Räto Schwander Michel, Theiler Druck AG Spälti Walter Prüfungskommission grafisch-technische Berufe Zürich Stäubli Georg, (Präsident) Kern Hansjörg, (Vizepräsident), Kern-Print-Service Züger Bosshard Esther, Aktuarin, Quästorin Frey Sabine, Beisitzerin Bucheli Adrian, Vertreter Amt Althaus Peter, Vertreter Schule für Gestaltung Zürich Chefexperten, Chefexpertinnen Renfer Paul, Printmedienverarbeiter und Printmedienpraktiker Druckweiterverarbeitung Wey Isabel, Printmedienverarbeiterin Buchbinderei Käser Stephan, Drucktechnologe Bogen-/Rollendruck und Printmedienpraktiker Bogendruck Delvecchio Mario, Drucktechnologe Reprografie Spannagel René, Drucktechnologe Siebdruck Fritz Alfred, Flexodruck Staub Herbert, Fachmann Information und Dokumentation 80 Sektionsgremien Frey Sabine, Gestalterin Werbetechnik Rechsteiner Mirjam, Printmedienpraktikerin Werbetechnik SchniderKurt, Polygrafie Senn-Castignone Annamaria, Polygrafie Meier Werner, Polygrafie Sprache Zentralschweiz Vorstand Bucheli Albert, (Präsident), BSL AG Kalt Felix, (Vizepräsident), Kalt Medien AG Theilkäs Peter, (Geschäftsführer), viscom Breitenmoser Hans-Peter, Kürzi AG Hegele Kurt, Ringier Print Adligenswil AG Thomann Reto, W. Thomann AG Delegierte Bächler Florian, BSL-Ticketprint AG Baumgartner Urs, Baumgartner Marketing Werbung PR Bieri Rony, Druckerei Schüpfheim AG Breitenmoser Hans-Peter, Kürzi AG Cilurzo Mario, Buchbinderei Cilurzo AG Dahinden Roland, Brunner AG Dietrich Hansjörg, Buchbinderei An der Reuss AG Engelberger jun. Edi, Engelberger Druck AG Hegele Kurt, Ringier Print Adligenswil AG Joho Peter, Gisler Druck AG Kälin Gerhard, Druckerei Franz Kälin AG Kalt Felix, Kalt Medien AG Küchler Josef, Küchler Druck AG Ley Herbert, Ley Druck GmbH Meyer Heinz, Multicolor Print AG Odermatt Gerold, Druckerei Odermatt AG Schmid Otto, WM-Druck Sempacher Zeitung AG Schönbächler Guido, Buchbinderei Schönbächler GmbH Thomann Reto, W. Thomann AG von Ah Fridolin, von Ah Druck AG Zemp Christian, Abächerli Media AG Revisor Scalet Stefan, Buchrain LU Bildungs- und Prüfungskommission BPK Zentralschweiz Häfliger René, Chefexperte Drucktechnologie Egger Martin, Chefexperte Polygrafie Diriwächter Kurt, BBZL Luzern Cahn Irene, viscom Suisse romande Comité Baumann Samuel, (Président) Rochat Baumann SA GsponerThomas,(Directeur) viscom Burri Thomas, Imprimerie St-Paul Gambarini Raphaël, Henri Messeiller SA LechaultGérald, Tamedia Publications romandes SA, jusqu'au 31.07.2015 Picard Anthony, Imprimerie Juillerat & Chervet SA Schenker Pierre, Imprimerie de Versoix SA, jusqu'au 13.03.2015 Schoechli Benoît, Schoechli Impression & Communication SA Vonlanthen Stéphanie, SRO Kündig SA, jusqu'au 30.09.2015 Délégués Berney Michel, IRL plus SA, jusqu'au 31.12.2015 Brechbühl Eric, Gessler.Zwahlen imprimeries SA Burri Thomas, Imprimerie St-Paul Chevalier Sébastien, Artgraphic Cavin SA Clément Philippe, Glasson Imprimeurs Editeurs SA Fournier Gaëtan, IGN SA Gambarini Raphaël, Henri Messeiller SA Hayoz Bruno, Imprimerie St-Paul Heinzmann Roland Hermann Pierre Phillippe, Imprimerie Hermann SA Jollien Raphaël Lude David, M+S Reliure SA Magnenat Yves, Imprimerie Magnenat SA Monnerat André, Pressor SA, jusqu'au 28.02.2015 Paroz Marc-André, Gessler.Zwahlen imprimeries SA Picard Anthony, Imprimerie Juillerat & Chervet SA SchenkerPierre, Imprimerie de Versoix SA, jusqu'au 13.03.2015 Schoechli Benoît, Schoechli Impression & Communication SA Schultheiss Beat Stauffer Didier, RS Reliure Service SA Valaizon Béryl, Imprimerie G. Chapuis SA Vauthier Charles, Atelier de reliure Vonlanthen Stéphanie, SRO Kündig SA, jusqu'au 30.09.2015 Réviseurs Blumer Christoph,Les sociétés du groupe BfB, jusqu'au 31.05.2015 Dürig Adrian, Les sociétés du groupe BfB, dès le 01.06.2015 Sektionsgremien Membres d’honneur Burri Anton Domenjoz Florian Roncoroni Pietro, Tipo Print di Roncorini + Sulmoni SA Salvioni Rocco, Salvioni arti grafiche SA Soldati Stefano, Centro Stampa Ticino SA Commission de qualification polygraphes Pasche Laurent, Chef expert Sansonnens Claude, Suppléant au chef expert Bühler Sandra Fossé Gilles Occhipinti Sidonie Rossier Alain Revisore Fideconto SA Commisson de qualification technologues en impression Caillat Edgar, Chef expert AmigoniCamille, Suppléant au chef expert (RG) Bitterli Patrick Pandolfo Bruno, Suppléant au chef expert (SG) Ruchti Vincent, Suppléant au chef expert (IR) Jeannerat Mylène Weissen Pedro Commission de qualification opérateurs de médias imprimés Cosandier Michel,Chef expert Stauffer Stéphane, Suppléant au chef expert Flück Etienne Lude David Villet Roger Ticino Comitato sezionale Pedrazzini Benedetto, (Presidente), Pedrazzini Tipografia SA, fino al 14.04.2015 Salvioni Giacomo(Presidente), Salvioni arti grafiche SA, dal 14.04.2015 Soldati Stefano, (Vicepresidente) Centro Stampa Ticino SA Cattelan Claudio, Grafica Bellinzona SA Fontana Ruben, Fontana Print SA Gazzaniga Stefano, viscom Grignola Tiziana, Progetto Stampa 2000 SA Roncoroni Pietro, Tipo Print di Roncorini + Sulmoni SA Susinno Gianluigi, Susinno Design SA Delegati CattelanClaudio, Grafica Bellinzona SA Dazzi Davide, Dazzi SA Fontana Raoul, Fontana Print SA Grignola Tiziana, Progetto Stampa 2000 SA Capoperiti Ticino Gigante Fabio, Capoperito operatori postpress Roncoroni Pietro, Capoperito tecnologi di stampa Solari Barbara, Capoperito poligrafi Tedoldi Massimiliano, Capoperito operatori postpress 81 82 Kommissionen Arbeitgeberpolitik Steiner Rolf, (Präsident), Vogt-Schild Druck AG Baumann Samuel, Rochat Baumann SA Berlincourt Annie, Ediprim AG, bis 30.06.2016 Clément Philippe, Glasson Imprimeurs Editeurs SA Freitag Thomas, Bubu AG Gsponer Thomas, viscom Karoussos Irene, viscom Salvioni Rocco, Salvioni arti grafiche SA Schaffner Andreas, DZZ Druckzentrum Zürich Schweizer Urs, NZZ Management AG Wälti Alfred, Swissprinters AG Wasescha Michael, Länggass Druck AG Bern Finanzkommisson Haderer Willy, (Quästor), HadererDruck AG Gsponer Thomas, viscom Hostettler Andreas, Sihldruck AG Wasescha Michael, Länggass Druck AG Technische Kommission Wälti Alfred, (Präsident), Swissprinters AG Meyer Markus, (Vizepräsident), KMC Karl Meyer AG Gsponer Thomas, viscom Kneubühler Beat, viscom Wüthrich Bernhard, viscom Kommission Print medienverarbeitung Meyer Markus, (Präsident), KMC Karl Meyer AG Büchi Eveline, büchi+schum GmbH Dietrich Hansjörg, Buchbinderei An der Reuss AG Ehrsam Regula, Buchbinderin Regula Ehrsam, bis 30.06.2015 Flügel Hansrudolf, Buchbinderei Flügel Freitag Thomas, Bubu AG Rudin Joseph Ruepp Ceno, Buchbinderei Schlapfer Ruf Markus, RUF AG Steiner Beat, Buchbinderei Grollimund AG Thomann Reto, W. Thomann AG Wüthrich Bernhard, viscom Aufsichtskommission Polygrafie EFZ Kern Hansjörg, (Präsident), Kern Print-Service Kohler Theresia, viscom, bis 28.02.2015 Theilkäs Peter, viscom Aufsichtskommission Drucktechnologie EFZ Kern Hansjörg, (Präsident), Kern Print-Service Delvecchio Mario, Copyprintsuisse Kohler Theresia, viscom, bis 28.02.2015 Meier Ruedi, VWP Theilkäs Peter, viscom üK-Kommission Polygrafie D-CH TheilkäsPeter, (Präsident), viscom Cahn Irene, viscom Jacomet-Zenhäusern Sibylle, viscom Mühlemann Christof, Wolfau-Druck AG Negri Hans-Rudolf, viscom, bis 31.01.2015 Oggiano Massimo, Amt für Berufsbildung Schlageter Klemenz, Südostschweiz Presse und Print AG Weyrich Hansruedi, Ediprim AG Zwahlen Marc, vsicom üK-Kommission Drucktechnologie D-CH ChristenThomas, (Präsident), Druckerei Ruch AG Forrer Patrik, viscom Giordano Gianni, Swissprinters AG Haderer Christian, HadererDruck AG, bis 31.03.2015 Niedermann Gallus, Niedermann Druck AG Röthlin Manuela, Mittelschul- und Berufsbildungsamt Bern Stalder Bruno, Schlüssel-Druck AG Wobmann Markus, Color Service Wobmann Wüthrich Bernhard, viscom 83 üK-Kommission Printmedienverarbeitung D-CH Dietrich Hansjörg, (Präsident), Buchbinderei An der Reuss AG Bielitzer Jost, Bubu AG Büchi Eveline, büchi+schum GmbH Hossmann Harry, Tamedia AG Druckzentrum Isaak Thomas, viscom Meier Ruedi, VWP Röthlin Manuela, Mittelschul- und Berufsbildungsamt Bern RotzetterPatrick, viscom Schwarz Jeannine, Buchbinderei Schlatter AG Wüthrich Bernhard, viscom Druckkaufmann EFA Sägesser Beat, (Präsident), Inapa Schweiz AG Dietschi Seraina, viscom, ab 01.03.2015 Gmünder Martin, SBB Grob Erwin, Zürcher Regionalzeitungen AG Kohler Theresia, viscom, bis 28.02.2015 Müller Matthias, Unterentfelden Röthlisberger Michael, Post Schirmer Thomas, mediaconsale GmbH Theiler René, VSD Voranburg Martin, GfK Switzerland AG Wyss Didier, Bern Korrektor EFA Lüthi Antonia, (Präsidentin), Stämpfli AG, bis 31.10.2015 Honegger Sandra, (Präsidentin), Rotstift AG, ab 01.11.2015 Augiey Marc, Mea Consulting Hartmann Gabriela Troxler Susanne, VCS Weber Marcel, viscom Correcteur BF Lüthi Antonia, (Präsidentin), Stämpfli AG bis 31.10.2015 Honegger Sandra, (Präsidentin), Rotstift AG, ab 01.11.2015 Chevalley Marie, (Co-Präsidentin W-CH), Genf Augiey Marc, Mea Consulting Troxler Susanne, VCS Weber Marcel, viscom Spezialist für Printme dienverarbeitung EFA Dietrich Hansjörg, (Präsident), Buchbinderei An der Reuss AG Isaak Thomas, viscom, ab 31.12.2015 Keusen Markus, Schule für Gestaltung Bern Màs Raul, Stämpfli AG Rotzetter Patrick, viscom Rudin Joseph, Schwerzenbach ScheurerAndreas, Buchbinderei Grollimund AG bis 30.11.2015 Wüthrich Bernhard, viscom Techno-Polygraf EFA Senn Stefan, (Präsident), viscom Hayoz Bruno, Imprimerie St-Paul Kadlus Robert, Brüggli Medien Maurer-Kern Franziska, SfG Zürich Schaer Thomas, Filmreif Weber Marcel, (Sekretär), viscom Typografischer Gestalter EFA Tännler Christian, (Präsident), Genf Andreani Arturo, Atelier Arturo Andreani Buyssens Nathalie, actes marketing Indermaur Micha, Typolay AG Tauro Nicola, ADUR Werbung AG Weber Marcel, viscom Schweiz 84 Kommissionen Betriebsfachmann Druck- und Verpackungstechnologie EFA Amrein Andy, (Präsident), Kromer Print AG Fuchs Andreas, Kromer Print AG, bis 30.09.2015 Jurt Marco, Druckerei Ebikon AG Oppliger Marc, Urs Zuber AG Schärer Reto, Läser AG Trümpy Marcel, DZZ Druckzentrum Zürich Weber Marcel, viscom Publikationsmanager ED Grob Erwin, (Präsident), Zürcher Regionalzeitungen AG Ammann Roger, viscom Bommeli Pascal, Point Software AG Dietschi Seraina, viscom, ab 01.03.2015 Goette Kurt, RAV Suhr Kohler Theresia, viscom, bis 28.02.2015 Lüscher Nicole, KBA-NotaSys SA Treichler Andrea, Zwillikon Vonarburg Martin, GfK Switzerland AG Wüthrich Jacqueline, Revival Group Bern Speedmaster. Inspiriert. Der Schlüssel zum Erfolg unserer Kunden liegt im perfekten Zusammenspiel von Menschen, Maschinen, Materialien und Prozessen. Auf Basis der Speedmaster Technologie entstehen überzeugende Geschäftsmodelle – für das entscheidende Plus im Wettbewerb. Entdecken Sie die Möglichkeiten der Speedmaster und lassen Sie sich inspirieren. www.SpeedmasterGetInspired.com