Architecture en milieu rural Architektur im ländlichen Raum
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Architecture en milieu rural Architektur im ländlichen Raum
Die Luxemburger Mosel und ihr Umland La Moselle Luxembourgeoise et ses environs terre d’accueil terre de culture terre solidaire Frühjahr-Sommer Printemps-Été Architecture en milieu rural Architektur im ländlichen Raum 2011 www.miselerland.lu Abonnieren Sie das Miselerland ! Abonnez-vous au Miselerland ! Das Miselerland Magazin liegt kostenlos zum Mitnehmen in den Gemeinden, touristischen Büros, Hotels und Gaststätten, Geschäften und Wartesälen der Region aus. Fax an die Nummer 75 88 82 zurück zu senden. Sie können uns aber auch einfach über Telefon (75 01 39) oder über E-Mail ([email protected]) Bescheid geben. Wenn Sie das Magazin gratis über den Postweg beziehen wollen, genügt es, die auf der vorletzten Seite abgedruckte Postkarte ausgefüllt an Miselerland BP 57 L-6701 Grevenmacher oder über Wir wünschen eine angenehme Lektüre! 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P26 Architecture et Tourisme P32 Moderne und traditionelle Bauten im ländlichen Raum P38 Museen im Umbruch P59 Ehnen - le village du dimanche P60 Miselerland VELODAG 2011 terre solidaire P56 LEADER Mullerthal Miselerland: Regionaler Dienst für soziale Mediation / service régional de médiation sociale P58 Internationaler Austausch zum Thema Umwelt / Échanges internationaux sur le thème de l’environnement P62 Der Schmetterlingsgarten in Grevenmacher – eine „Werkstatt“ der besonderen Art P.3 terre d’accueil Marc Weyer Präsident der Leadergruppe Miselerland P.4 miselerland Architektur in der Kulturlandschaft Das Moseltal und seine vorgelagerte Region gehören ohne Zweifel zu den bedeutendsten Kulturlandschaften Luxemburgs. Im Gegensatz zur Naturlandschaft, die das Resultat natürlicher geologischer und klimatischer Entwicklungen ist, wurde die Kulturlandschaft vom Menschen gestaltet. Von den ersten, während der Römerzeit angelegten Weinbergen über die Kanalisierung der Mosel bis zu den Flurneuordnungen der letzten 50 Jahre oder den idyllischen Bongerten des hügeligen Vorlandes – die Landschaft des Miselerlandes ist durch und mit seinen Einwohnern entstanden. In einer solch umfassenden Kulturlandschaft spielt auch die Architektur, die heutige und die der vergangenen Epochen, eine wesentliche, gestalterische Rolle. Sie reflektiert den sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Stand, ist Ausdruck von Mentalität und Charakter. Architektur prägt die Landschaft, gibt ihr Identität und macht sie einzigartig. ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung und Ihnen, lieber Leserinnen und Leser, viel Spass bei der Lektüre. Mit dieser Nummer des Miselerland Magazine wollen wir Sie dazu anregen, mit offenen Augen und in aller Ruhe die unzähligen, architektonisch wertvollen Bauten auf sich wirken zu lassen. Die Erklärungen und Standpunkte der verschiedenen Experten sollen ihnen dabei helfen, das Gesehene im generellen Kontext der geschichtlichen Entwicklung unserer Region zu situieren. Ihnen allen Architecture et paysage cultivé Sans aucun doute, la vallée de la Moselle et son avant-pays rangent parmi les plus importants paysages cultivés du Grand-Duché. Si le paysage naturel est le résultat de phénomènes géologiques et climatiques, le paysage cultivé est le produit de l’homme : les vignobles, les remembrements, la canalisation de la Moselle, les vergers. * Titelfoto / Photo page de couverture: Musée A Possen, auteur Serge Marx (cours de photographie Vera Weisgerber) Dans un tel paysage, l’architecture joue un rôle repère. Elle reflète les mentalités, les situations sociales et économiques et l’esprit culturel. L’architecture marque le paysage de son empreinte, le rend unique. Avec ce numéro du Magazine Miselerland, nous voulons vous inviter à découvrir le patrimoine architectural de notre région. Les explications et commentaires des experts devront vous aider à situer les constructions dans le contexte général du développement historique. Un grand merci à tous ceux qui ont contribué à la parution de ce magazine. A vous, chères lectrices, chers lecteurs, je souhaite une lecture bien divertissante! P.5 terre de culture Hier lässt es sich gut leben ! Gerade an der Luxemburger Mosel und in ihrem welligen Vorland gibt es eine Vielzahl von zeitgenössischen Konstruktionen und urbanistischen Anlagen, die sich harmonisch in das historische Ambiente der Wein- und Obstbaulandschaften einfügen. Qu’est ce qu’on y est bien ! C’est justement aux abords de la Moselle luxembourgeoise et dans l‘avant-pays doucement vallonné du Miselerland que l’on découvrira des constructions contemporaines et des ensembles urbanistiques qui s’intègrent harmonieusement dans les paysages historiques marqués par les vignobles et les vergers. P.6 P.7 terre de culture Hier lässt es sich gut leben ! Qu’est ce qu’on y est bien ! Architektur an der Mosel von der Steinzeit bis heute Seit Urzeiten hat sich der „Homo sapiens“ gerne an den Flussufern aufgehalten und, als er sesshaft wurde, auch gerne dort seine Behausungen errichtet. Die Vorzüge des festen Wohnens in der Nähe eines Gewässers, wie auch sonst wo, hatten aber auch ihren Preis: Immer wieder wurden die Menschen von ihresgleichen angegriffen und ihre Wohnungen und Dörfer zerstört. Doch der Mensch ist zäh. Allen Widerwärtigkeiten und Schicksalsschlägen zum Trotz baut er sich aus und auf den Ruinen stets wieder ein neues Zuhause. Es entstehen neue Dörfer, neue Städte, neue Verkehrswege. Handwerk, Architektur und Kunst prägen zunehmend alle Bauwerke, die gerade in einem Flusstal wie dem der Mosel einen ganz eigenen Charakter aufweisen. Primitive Behausungen Mit der Besiedlung des Moseltals in der jüngeren Steinzeit kam es zu ersten dorfartigen Niederlassungen. Die Behausungen waren primitive Fachwerk- oder Pfostenhäuser. In diesen großen, langgezogenen Bauten lebten die Menschen in Gruppen. In der Umgebung entstanden Grabstätten, Denkmäler, Menhire, Dolmen. (Der „Groësteen“ in der Nähe von Münschecker ist möglicherweise ein neolithischer Dolmen.) Aus der Bronzezeit (1800-750 v. Chr.) stammen weitere Siedlungsspuren, wie Hügelgräber oder Herdgruppen für die Herstellung von Keramik. Keltische Vorfahren und römische Eroberer Während der jüngsten Eisenzeit (20050 v.Chr.) lebten die hier ansässigen Menschen, Kelten, inmitten ihrer Felder in Einzelgehöften aus Holz mit lehmverputzten, geflochtenen Wänden. Manchmal standen mehrere solcher Höfe beisammen. Diese Einheit wurde von P.8 den römischen Eroberern mit „vicus“, Dorf, bezeichnet. Vor den befestigten Stammeshauptorten der Kelten, „oppida“, genannt, hatten die Römer größten Respekt. Ein „oppidum“, meist auf einem Berg oder einer Bergzunge errichtet, möglicherweise also auch auf den Anhöhen entlang der Mosel, besaß nämlich Wehranlagen mit Wall, Graben und Steinmauer. Letzterer, der „murus gallicus“, widmete Cäsar in seinen Kriegsmemoiren „Commentarii de Bello Gallico“ eine ausführliche Textpassage. Auf Cäsars Krieg gegen die Gallier folgte die „pax romana“, eine ruhige Zeit, von anfänglichen Aufständen der Treverer — so nannten die Römer die Gallier/Kelten aus unserer Gegend — einmal abgesehen. In diesen 500 Jahren blühte die Moselregion auf. Die Römer bauten ein dichtes Straßennetz von „cam(m)ini“, Wegen, die sich zum Teil bis heute nicht nur in unserem Sprachgebrauch als „Kiem“ erhalten haben. Man kann auf ihnen prächtig radeln (z. B. Tour „Velo Romanum“, siehe auch Miselerland Magazin 01/2010) oder wandern (siehe L’architecture à la Moselle depuis l’âge de la pierre jusqu’à nos jours Depuis la nuit des temps, l’ «homo sapiens» a privilégié la proximité des cours d’eau et, lorsqu’il devint sédentaire, y installa ses habitations avec prédilection. Mais le fait de s’établir près d’une rivière (ou ailleurs) avait également son prix: encore et toujours, l’homme s’est fait attaquer par ses semblables et leurs logements et villages furent détruits. Mais l’homme est tenace. En dépit de toutes les adversités et les coups du destin, il ne se lasse pas de se reconstruire un nouveau domicile. Ainsi naissent de nouveaux villages, de nouvelles villes, de nouvelles routes. L’artisanat, l’architecture ainsi que l’art marquent de plus en plus les édifices qui, plus spécialement dans une vallée fluviale comme celle de la Moselle, affichent un caractère tout particulier. Kartenset „400 km Rundwanderwege an der Luxemburger Mosel“). Über Flüsse wurden von den Römern kurzerhand Brücken gebaut, aus Stein und aus Holz. Beim Ausbaggern des Mosel-Flussbettes beim heutigen Stadtbredimus stieß man auf Eichenpfähle, die am unteren Ende mit Eisenspitzen verstärkt waren. Sie gehörten zu einem Gerüst, das die Römer im Jahre 30 n. Chr. in die Fluss-Sohle gerammt hatten. Darauf hatten sie steinerne Pfeiler gesetzt, die wiederum eine Holzbrücke trugen. 1. Bech-Kleinmacher 2. Wellenstein (Seite 8 und 9) Am Moselufer erinnert heute ein Denkmal mit einer Nachbildung eines Pfahles an diesen Fund. Grabkammer mit Aussicht Entlang des Flusses entstanden aus gemeißelten Steinquadern Gutshöfe und prächtige Villen. Ihren Besitzern gewährten sie einen herrlichem Ausblick auf das Tal: Die rekonstruierte römische Grabkammer aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. auf einer Anhöhe bei Bech-Kleinmacher verdeutlicht, dass die Römer sich die schönsten Standorte für ihre Bauten aussuchten. Die Römer bauten ihre Villen um ihre Grabstätten herum. Entlang der Fernwege errichteten sie regelrechte Gräberstraßen oder sie bauten kleine, ummauerte Friedhöfe. Im Wald „Weiler“ (von „villare“) zwischen Lellig und Wasserbillig sieht man die Überreste einer römischen Gräberstraße. Die Wohlhabenden ließen sich sogar an verkehrsreichen Weggabelungen meterhohe Türme errichten, auf denen anhand von farbigen Reliefs ihre Taten zu Lebzeiten dargestellt wurden. Ein solches Denkmal stand an der Straße von Altrier nach Trier. Es sah übrigens demjenigen von Igel sehr ähnlich. (Die Igeler Säule lag an der gleichen Verkehrsader.) Nachgebildete Römerdenkmäler, deren Reliefs auch eine frühe Winzertätigkeit an der Mosel bezeugen, findet man heute noch in Remerschen auf „Mecheren“ und bei Grevenmacher auf Potaschberg. Diskreter gestaltete ein reicher Römer seine „tumba“, das heutzutage im Sprachgebrauch mit „Tonn“ bezeichnete Tumulus- oder Hügelgrab, das man in der Nähe von Flaxweiler fand. Ein gebauter Gang führte von außen in eine gemauerte Grabkammer. Der heute mit Bäumen zugewachsene Hügel ist immer noch deutlich in der Landschaft auszumachen. Fortsetzung Seite 11 P.9 terre de culture P.10 1. 1. Ehnen 2. Machtum 2. Ackerbau und Viehzucht Im Zuge der Völkerwanderung fielen im 5. Jahrhundert die Franken, aus Westgermanien, plündernd in unsere Gegenden ein und zerstörten die Römerwohnungen. Aus der Frankenzeit sind nur karge Siedlungsreste gefunden worden. Man weiß aber, dass diese Ackerbauer und Viehzüchter ihre Gehöfte an fruchtbaren Fluss- und Bachufern sowie in Wiesengründen errichteten. Ihre Hofstätten lagen abseits der verlassenen und zerstörten Römerniederlassungen und bildeten den Ursprung vieler heutiger Ortschaften. In den Urkunden dieser Zeit tauchen die Namen mancher Moseldörfer zum ersten Male auf. Ein Dokument von 770 erwähnt Lenningen; ein anderes von 775 „Muomendorph“, also das heutige Mondorf, das nach dem Namen einer Nichte Karls des Großen, „Muomina“, benannt wurde. Ehnen mit seiner damaligen Burg wird ebenfalls im 8. Jahrhundert erstmals erwähnt. Schützende Festungsmauern Immer wieder wurden die Moseldörfer, Städte, Burgen und Klöster von Normannen, Wikingern und Ungarn zerstört, dies insbesondere im 9. und 10. Jahrhundert, gegen Ende der Frankenzeit. Doch einige Siedlungen, die bereits zur Römerzeit bestanden, wie Remerschen, Remich („Remacum“), Stadtbredimus, Lenningen, Machtum, Grevenmacher, Wasserbillig („Biliacum“), Lellig und Mompach, hielten sich hartnäckig und die Menschen bauten sie stetig wieder auf und aus. Das Anhängsel „Macher(n)“ oder „Mecher(n)“, das man heute noch in einigen Namen von Moselortschaften wiederfindet, stammt übrigens vom lateinischen „maceries“ (Mauerreste) ab. Man schützte sich durch den Bau von Burgen, in deren sicherer Umgebung sich während des Mittelalters neue Dörfer entwickeln konnten. Gräfin Ermesinde teilte das Land neu ein in Probsteien, Meiereien, Richtereien und Höfe (beispielsweise der Hof Remich mit seinen sieben umliegenden Ortschaften). Renaissance-Schlösser und andere prunkvolle Bauten Im 16. Jahrhundert nahm das Moseltal einen beachtlichen Aufschwung. Es entstanden zahlreiche prunkvolle Renaissance-Bauten, wie das Schloss Wintringen. Fortsetzung Seite 12 P.11 terre de culture 1. 2. Mit der Französischen Revolution wurde das Moseltal als Teil des „Département des Forêts“ des „République Française“ einverleibt. Erst 1815, beim Wiener Kongress, wurden die Grenzen neu gezogen. Die Mosel war — auf unserer Seite — luxemburgisch, und die gegenüberliegenden Dörfer wurden Preußen zugeschlagen. Die jeweiligen Gutsherren folgten beim Ausbau oder Neubau ihrer Schlösser den vorherrschenden architektonischen Moden. 1724 wurde Schloss Stadtbredimus unter österreichischer Herrschaft wieder aufgebaut. Dort lebte ab 1866 Edmond de la Fontaine, unter dem Namen „Dicks“ als Nationaldichter bekannt. Das Schloss war im Zuge der französischen Revolution in den Besitz seiner Vorfahren gelangt und „Dicks“ hatte es geerbt. 1971 erwarb die Genossenschaftskellerei „Vinsmoselle“ das gesamte Anwesen. Ab 1870 begann auch der neue Besitzer des Hofes Mertert mit dem Bau eines Schlosses. 1927 wurde das Schloss von einem neuen Besitzer in ein luxuri- 3. öses Hotel umgebaut. Tennisplätze, Ruderboote auf den Parkweihern und eine Kegelbahn waren nur einige der Annehmlichkeiten, die 1928 durch elektrisches Licht ergänzt wurden — für damalige Verhältnisse eine Sensation. Der Park hat bis heute nichts an Schönheit eingebüßt. Im Gegenzug ist das Schloss mittlerweile in einen Neubau integriert worden. Nach dem Ersten Weltkrieg, zwischen 1921 und 1931, entstanden die ersten Genossenschaftskellereien an der Mosel: Grevenmacher, Stadtbredimus, Greiveldingen, Wormeldingen und Wellenstein. Die eindrucksvolle Architektur der Gebäude dokumentiert nicht zuletzt einen gewissen Stolz der Winzerschaft. Nach dem zweiten Weltkrieg Durch die Kriegshandlungen war in Luxemburg rund ein Drittel aller öffentlichen und privaten Bauten zerstört. Vor allem die traditionelle Bausubstanz hatte sehr gelitten. Im Laufe des hastigen Wiederaufbaus wurde, aus verständ- lichen Gründen, das Augenmerk weniger auf Qualität und Ästhetik gerichtet. Erst in den 1980er Jahren sank die Zahl der Neubauten und ein neues Bewusstsein für das architektonische Erbe stellte sich ein. In den vergangenen drei Jahrzehnten wurden im Lande schätzungsweise 10 000 schützenswerte Häuser restauriert. Hinzu gesellten sich neue öffentliche und private Gebäude, Wohnungen und Villen in manchmal gewagter Architektur. Gerade an der Luxemburger Mosel gibt es eine Vielzahl von zeitgenössischen Konstruktionen und urbanistischen Anlagen, die sich dennoch harmonisch in das historische, manchmal biedere Ambiente der Moseldörfer und -landschaft einfügen. 1. Das römische Theater in Dalheim 2. Der Groësteen bei Muenschecker 3. Die Grabkammer in Bech-Kleinmacher 4. Die Brücke von Remich P.12 4. www.miselerland.lu 4. P.13 terre de culture Architecture de l’eau L’importance stratégique et commerciale de la Moselle est connue depuis le temps des Romains. Pourtant, la décision de canaliser la Moselle et la rendre ainsi navigable tout au long de l’année, n’a été prise qu’en 1956. Depuis 1964, des voyageurs et touristes de toutes nations peuvent admirer le merveilleux paysage mosellan confortablement installés sur les ponts des grands bateaux de croisière fluviale en se laissant impressionner par les nombreux ponts, comme ici celui de l’autoroute de la Sarre à Schengen. Wasserarchitektur Schon die Römer waren sich der wirtschaftlichen und strategischen Wichtigkeit der Mosel bewusst. Trotzdem wurde die Entscheidung, die Mosel zu kanalisieren und somit schiffbar zu machen, erst 1956 getroffen. Seit 1964 können Reisende und Touristen vom Deck der grossen Flusskreuzer aus die herrliche Mosellandschaft bewundern. Beindruckend sind aber auch die zahlreichen Brücken, wie hier die schwungvolle Saarautobahnbrücke bei Schengen. 1. P.14 Architecture de l’eau Wasserarchitektur Von Brücken und anderen Bauten Das Miselerland strotzt von Bauwerken, die dazu gedacht sind, Gewässer zu überqueren oder aber die Wassermassen zu bändigen, welche Flüsse und Bäche unermüdlich befördern. Die oft faszinierende Architektur dieser Konstruktionen sticht nicht immer sofort ins Auge, wie im Fall der mächtigen Brücken, die die Mosel überspannen. Manchmal muss man nach ihr suchen, etwa auf dem Grund der kleinen Täler, welche die Mosel-Zuflüsse gegraben haben. Manchmal verbirgt sich diese Architektur sogar unterhalb der Wasseroberfläche von Bächen und Flüssen. 2. Ouvrages d’art et autres constructions Le Miselerland regorge de constructions servant à franchir des cours d’eau ou encore à dompter les masses d’eau que ceux-ci transportent inlassablement. L’architecture de ces ouvrages, souvent fascinante, n’est pas toujours aussi apparente que dans le cas des grands ponts qui enjambent la Moselle. Parfois, il faut aller la chercher au fond de petites vallées creusées par ses confluents. Parfois même, cette architecture se cache sous les flots des ruisseaux et des rivières. Les ponts: de la discorde à l’union 1. L’impressionnant pont autoroutier de Schengen 2. Le pont des ânes à Ehnen 1. Suite page 16 Au cours de la Seconde Guerre mondiale, au Grand-Duché de Luxembourg, pas moins de 150 ponts ont été détruits en raison de leur importance stratégique. Parmi ceux-ci, les premiers visés furent évidemment les quatre ponts transfrontaliers qui enjambaient la Moselle: Schengen, Remich, Wormeldange et Grevenmacher. Tous reconstruits depuis, ils sont aujourd’hui les symboles d’une Europe désormais unie et ils permettent entre autres aux touristes de passer allègrement du Grand-Duché vers l’Allemagne – et vice-versa – à pied, à vélo, en voiture,… en profitant au passage de vues insolites sur le fleuve et ses rivages. Ceci est notamment le cas du dernier en date des ponts mosellans, le cinquième, c.-à-d. celui qui porte l’autoroute reliant le Luxembourg et la Sarre: plus haut que ces congénères et accessible à pied depuis un petit parking du côté allemand, il offre un panorama exceptionnel sur le pays des trois frontières entre Schengen (L), Perl (D) et Apach (F). Ceux parmi les ponts du Miselerland qui ont pu sauvegarder leur aspect originel sont pour la plupart des constructions de petites dimensions. Généralement réalisées en pierre de taille, elles contribuent au charme des villages et des paysages dont ils font partie. La plus ancienne d’entre elles est probablement celle de la Deisermillen et daterait de 1900. Et le petit pont en dos d’âne situé à l’entrée d’Ehnen confère une touche originale à l’aspect pittoresque du village. Tout comme ce dernier, de nombreux ponts joignent les berges de part et d’autre des ruisseaux du Miselerland. A découvrir lors des randonnées sur les « 400 km de circuits pédestres à la Moselle Luxembourgeoise », set de 3 cartes disponible en librairie et aux points d’informations touristiques au Miselerland. Les attraits d’une Moselle canalisée L’importance stratégique et commerciale de la Moselle est connue depuis le temps des Romains. Pourtant, la décision de canaliser la Moselle et la rendre ainsi navigable tout au long de l’année, n’a été prise qu’en 1956. Les travaux sur le lit du fleuve et ses berges ainsi que la construction de barrages, d’écluses et de ports et de points d’ancrage se sont P.15 terre de culture 1. Un des magnifiques ponts de la Gander à Mondorf-les-Bains 2. Le port de Schwebsange 3. La Moselle à Wormeldange 1. 2. achevés en 1964. Depuis, des voyageurs et touristes de toutes nations peuvent admirer le paysage mosellan confortablement installés sur les ponts de grands bateaux de croisière fluviale. Mais le fleuve n’est pas exclusivement réservé aux grandes embarcations. Pour preuve: les trois écluses de la section luxembourgeoise du canal disposent également de bassins de moindre taille que peuvent emprunter les plaisanciers avec leurs yachts. Et, pour les (téméraires) adeptes du kayak, des glissières spécialement adaptées font également partie des équipements des écluses. Par ailleurs, le barrage-écluse de Grevenmacher se visite sur demande préalable auprès du Service de la Navigation (tél.: +352 75 04 24, fax: +352 75 90 80). Si le petit port de Schwebsange est destiné aux bateaux de plaisance, celui de Mertert, en revanche, accueille les grands bateaux rhénans qui y chargent et déchargent leurs cargaisons. Mis en service vers la fin des années 1960, le port ne manquera pas d’attirer l’attention du voyageur qui longe le fleuve. En toute logique, la Société du port de Mertert propose donc des visites guidées des installations portuaires (www.portmertert. lu/Visite-guidee). 3. Les moulins Dans le temps, les eaux de la Syre étaient largement utilisées pour faire fonctionner pas moins de 22 moulins en tout genre: scieries, fabriques de papier, moulins à céréales, fabrication d’huile ou de gypse. Certains d’entre eux sont toujours en service, d’autres ont été transformés en de belles demeures particulières, mais bon nombre de moulins ont été abandonnées ou détruits par les forces de la nature. L’architecture des moulins a ceci d’intéressant qu’elle ne se limite pas aux seules constructions d’habitation avec sites de production intégrés ou adjacents. Sur le cours d’eau, en amont des moulins, des digues ont été érigées afin de pouvoir dévier une partie des eaux et la diriger vers les moulins à travers des chenaux. Un système simple et efficace permettait de régler le débit de l’eau à destination des machines. Des circuits et itinéraires touristiques balisés et munis de panneaux explicatifs permettent au randonneur de partir à la découverte de ces sites à l’architecture si particulière. Suite page 19 P.16 P.17 terre de culture 1. 2. 3. 4. 5. P.18 6. 1. Le pont ferroviaire de Manternach 2. La fontaine Bacchus à Remich 3. Les installations de la Société Européennes des Satellites à Betzdorf 4. L’écluse de Stadtbredimus 5. Le pont de Remich 6. Le canal d’eau à Ehnen 7. Le pavillon Source Kind dans le parc du Domaine Thermal à Mondorf-les-Bains 8. Le pont de Grevenmacher 7. Cure et agrément C’est en suivant le cours discret de la Gander (Albach), petit ruisseau qui coule sur la frontière franco-luxembourgeoise au sud du Miselerland, que nous tombons encore sur une architecture « aquatique » qui va crescendo depuis sa source à Aspelt jusqu’à son passage à Mondorf-les-Bains. Au fur et à mesure, les petits ponts qui traversent le cours d’eau deviennent plus grands, plus élégants aussi, comme celui qui enjambe la Gander au beau milieu du magnifique parc du domaine thermal. Ici, le cours d’eau devient un élément essentiel dans un ensemble d’architecture paysagiste raffinée. 8. Et, parlant de piscines, il ne faudra pas oublier les bains en plein air de Remich et de Grevenmacher qui, en saison, font le bonheur des gens du Miselerland tout comme de leurs visiteurs. A celles-ci s’ajoute encore la piscine couverte de Dreiborn, publique elle-aussi et ouverte toute l’année. Pour achever notre tour d’horizon sur ce vaste domaine que l’on pourrait qualifier d’« architecture aquatique », prenons aussi le temps de jeter un regard sur ces nombreux éléments d’architecture urbaine du Miselerland, parfois anodins, qui complètent le tableau: puits, fontaines, lavoirs et autres petites constructions qui, outre leur utilité, contribuent pour leur part à l’histoire et au charme envoûtant de ce pays. C’est dans le même parc que nous retrouvons maintes structures construites soit pour « servir » l’eau, comme par exemple le pavillon de la source Kind, soit pour « se servir de » l’eau, comme les installations thermales avec notamment ses piscines modernes et autres infrastructures de « wellness ». P.19 terre de culture Eine vielfältige historische Bausubstanz Schaut man sich die historische Bausubstanz des Miselerland etwas genauer an, so fällt einem vor allem ein interessantes Gefälle an architektonischen Merkmalen, meist praktischer Natur, auf, wenn man sich vom „Hinterland“ in Richtung des Flusstals bewegt. Auch kommt man nicht umhin, eine große Liebe zum Detail festzustellen, selbst bei der Fertigung von kleinen und größeren gewerblichen Gebäuden, wie sie Kellereien nun einmal sind. Une architecture historique aux facettes multiples En regardant de plus près le patrimoine architectural historique du Miselerland, on note, en se déplaçant de l’intérieur des terres en direction de la vallée fluviale, une métamorphose progressive de caractéristiques de construction, essentiellement pour des raisons d’ordre pratique. On constatera inévitablement aussi un grand amour du détail, même au niveau de la finition de petits ou grands sites de production que sont les maisons viticoles. P.20 P.21 terre de culture Eine vielfältige historische Bausubstanz Une architecture historique aux facettes multiples 1. 2. Traditionelle Bauernhäuser Wer die Landschaften auf den Anhöhen westlich des Mosel-Flusstals bereist, dem fallen neben kleinen Landhäusern, gleichermaßen in den Dörfern wie auch auf der Flur, schöne Gehöfte auf, die ganz in der Tradition der stattlichen Bauernhäuser Luxemburgs errichtet worden sind. Ab und an begegnet man sogar Schlössern, wie dem von Betzdorf (heute Firmensitz von SES-Global) oder dem Bauernschloss von Berg (14. Jh.), in dem sich die Gemeindeverwaltung von Betzdorf niedergelassen hat. Vom Landwirt zum Winzer Nähert man sich dem Rand des Plateaus über der Mosel, verändert sich allmählich die Landschaft: Es mehren sich die mit Rebstöcken bepflanzten Flächen; Obstwiesen, Weiden und Felder werden weniger. Hier ließen sich ehemals Winzer nieder, die zwar zur Selbstversorgung noch etwas Ackerbau und Viehzucht betrieben, vornehmlich aber Wein herstellten. Dementsprechend sind hier die P.22 3. Scheunen und Ställe der Häuser ziemlich klein. Diese Entwicklung setzt sich fort bis hinab in die Dörfer und Städte am Fluss. Was nicht heißen will, dass hier im Bereich der traditionellen und historischen Architektur Monotonie herrscht. So fallen beispielsweise im oberen Tal der Luxemburger Mosel, in den Dörfern im Bereich des „Haff Réimech“, Winzerhäuser durch flachere Dächer auf, als sonst wo am Fluss. Dies rührt daher, dass diese traditionell mit roten Hohlziegeln gedeckt wurden, wie sie bereits die Römer benutzten. Auch im angrenzenden Lothringen findet man diesen Dachtyp wieder. Früher wie heute besaßen und besitzen einige Winzerfamilien großflächige Weingüter. Ihre prächtigen Wohnungen mit angrenzender Kellerei, Schuppen, Lager und Räumlichkeiten für Personal sind auch heutzutage noch eine Zierde für jede Moselortschaft, besaßen doch seit jeher diese Großgrundbesitzer nicht nur die finanziellen Möglichkeiten, Häuser von beachtlichen Ausmaßen zu bauen, sondern auch einen feinen Geschmack, der in die architektonische Gestaltung ihrer imposanten Residenzen einfloss. Ein schönes Beispiel hierfür ist das Weinmuseum in Ehnen. Elegante Schlösser Nicht zu vergleichen sind die alten, in der Regel recht einfachen Winzerhäuser mit einigen Schlössern aus verschiedenen Epochen, die den Fluss säumen. So stand 1390 in Schengen ein prächtiger Bau, von dem heute lediglich der Turm übrig geblieben ist. Dieser hatte es seinerzeit offensichtlich dem französischen Schriftsteller Victor Hugo angetan, hat er ihn doch skizziert, gezeichnet, gemalt … Das neue Schloss Schengen, erbaut aus den Trümmern des zerstörten Baus des 14. Jh., stammt aus dem 19. Jh. und ist vor Kurzem in ein luxuriöses Hotel ungebaut worden. Nur zwei Dörfer weiter nördlich, an der Luxemburger Weinstraße, versteckt sich hinter hohen Mauern das Wintringer Stattliche Winzergüter in allen Weinbauortschaften: 1. Das Weinmuseum in Ehnen 2. Kellerei BernardMassard 3. Genossenschaftskellerei Wellenstein Elegante Schlösser: 3. Schengen Fortsetzung Seite 24 4. 4. P.23 terre de culture 1. Beeindruckende Kirchen und Kapellen: 1. Kapelle im Trintinger Kirschental 2. Niederdonven 3. Wasserbillig 2. 3. Schloss, ein Renaissance-Gebäude anno 1610. (In Privatbesitz, kann nicht besichtigt werden.) In Stadtbredimus befindet sich ebenfalls ein Schloss. Es wurde 1607 erstmals schriftlich erwähnt und gelangte später in den Besitz des Luxemburger Dichters „Dicks“. 1907 wurde es von den „Domaines de Vinsmoselle“ erworben und ist seither deren Firmensitz. Beeindruckende Sakralbauten Ein Besuch im Miselerland lohnt sich insbesondere auch für Menschen, die an Sakralarchitektur interessiert sind. Unter den zahlreichen religiösen Bauten der Region sollen hier lediglich die mehr als tausendjährige Basilika in Lenningen, die in Luxemburg einzigartige Rundkirche in Ehnen oder auch noch die Kreuzkapelle in Grevenmacher hervorgehoben werden. Modern und avantgardistisch War bisher die Rede von traditioneller P.24 4. Basilika Lenningen 4. Architektur, so hat selbstredend, vornehmlich in den Nachkriegsjahren, eine zeitgenössische Gestaltung der Wohnhäuser und Winzerbetriebe ihren Einzug gehalten. An vielen Orten schufen Architekten gar Häuser, die Dank neuer Bautechniken und -materialien resolut avantgardistisch aussehen. Es gibt an der Luxemburger Mosel auch häufig interessante Verbindungen von alter Bausubstanz mit modernen Anbauten. Und verschiedene Neubauten tragen gar ganz bewusst Merkmale römischer Baukunst. Elegante Schlösser: 3. Remich-Stadtbredimus Blick hinter die Kulissen Eine gute Gelegenheit, einen Blick hinter diese oder jene prächtige Fassade zu werfen, bieten vielerorts die Weinstu- Viele Häuser haben vor allem eines gemein: die Liebe zum Detail. Man sollte also genau hinschauen und sich an Ornamenten in Stein, Holz, Glas und Stahl erfreuen, die, wie könnte es anders sein, die Arbeit im Weinberg und die Weinherstellung dokumentieren und der ohnehin besonderen Atmosphäre dieser Weingegend noch eine weitere pittoreske Note hinzufügen. ben der privaten Winzerbetriebe oder der Genossenschaftskellereien. Nicht ohne Stolz führt man den Besucher durch gewölbte Keller, einige ganz in Fels gehauen, vorbei an hochmodernen Produktionsanlagen und hinein in gemütlich eingerichtete Lokale, in denen man köstliche Luxemburger Weine und preisgekrönte Crémants genießen kann. 5. www.miselerland.lu 5. P.25 terre de culture P.26 Architecture et Tourisme « Le touriste qui nous rend visite ‘subit’ l‘architecture existante. La seule réaction qu‘il peut avoir vis-à-vis d’une architecture-catalogue qui, malheureusement, n‘épargne pas nos villes et villages, c‘est tout simplement de ne plus revenir dans nos contrées. Nous devons donc essayer de développer, surtout dans une région comme celle du Miselerland, une très grande sensibilité pour le patrimoine existant. » Architektur und Tourismus « Der Tourist, der uns besucht, erduldet die bestehende Architektur. Die einzige Reaktion, die er gegenüber einer Katalog-Architektur zeigen kann, von der leider auch unsere Städte und Dörfer nicht verschont bleiben, ist, nicht wieder zu uns zurück zu kommen. Wir müssen deshalb vor allem in einer Region wie dem Miselerland versuchen, eine sehr grosse Sensibilität für die bestehende Bausubstanz zu entwickeln. » P.27 terre de culture Architecture et Tourisme Architektur und Tourismus Entretien avec Bob Strotz, Président de l‘OAI Bob Strotz (42) préside l‘Ordre des Architectes et des Ingénieurs-Conseils du Grand-Duché de Luxembourg. L‘architecte diplômé, originaire de Bech-Kleinmacher, est un grand connaisseur des constructions anciennes et modernes du Miselerland. Nous avons recueilli ses propos sur la relation entre l‘architecture mosellane et le tourisme. Ce qui caractérise les villages du Miselerland Gespräch mit Bob Strotz, Präsident der OAI Bob Strotz (42) ist Vorsitzender des «Ordre des Architectes et des Ingénieurs-Conseils du GrandDuché de Luxembourg (OAI)», des nationalen Verbandes der Architekten und der beratenden Ingenieure. Der Diplom-Architekt aus Bech-Kleinmacher ist ein ausgesprochener Kenner der alten und neuen Bausubstanz des Miselerland. Wir führten mit ihm ein Gespräch zum Verhältnis zwischen Architektur und Tourismus. P.28 En gros, nous notons deux types d‘urbanisme. En nous approchant de la région mosellane par l‘intérieur du GrandDuché, nous traversons d‘abord un „avant-pays“ valonné parsemé de fermes isolées entourées de vastes champs, pâturages, vergers et forêts. Dans ce paysage bucolique largement ouvert à la vue, des villages qui se composent en majeure partie de maisons avec jardins et d‘exploitations agricoles qui se partagent l‘espace de manière généreuse. Dans la vallée du fleuve, c‘est tout le contraire. L‘espace est réduit, car dès qu‘on s‘éloigne du fleuve, l‘on se heurte à des falaises abruptes ou, pour le moins, à des pentes raides et des collines. Afin d‘utiliser au maximum le rare terrain propice à la viticulture, les habitants de la vallée sont donc contraints depuis toujours à regrouper au maximum leurs habitations. Les villages et villes le long de la Moselle présentent par conséquent, dans leurs centres historiques, une architecture typique de maisons qui se blottissent les unes contre les autres, séparées par des ruelles étroites. Voilà une architecture avec des traits méditerranéens dont émanent une convivialité et un bonheur que le visiteur ne manquera pas de sentir. Une architecture contemporaine dans le respect de la tradition? Dans le temps, les maisons des vignerons étaient construites par des générations d‘artisans locaux. Ceux-ci réalisaient, en utilisant des matériaux peu variés et des moyens techniques limités (à titre d‘exemple: les fenêtres en petit-bois sont dues au fait que des grands carreaux en verre étaient impossibles à produire à l‘époque), des ensembles homogènes d‘habitations avec caves, ateliers et autres locaux. Des touches personnelles étaient forcément peu nombreuses, d‘où une grande homogénéité qui, évidemment, laissait peu de place à l‘individualité ni d‘ailleurs au confort. C‘est pourtant la quête de cette uniformité, de cette harmonie, qui attire le touriste. L‘architecture contemporaine a plusieurs missions. Tout d‘abord celle de restaurer 1. 1. Winzerhaus in Remich 2. Das Gemeindehaus in Dalheim (Hermann & Valentiny and Partners) 3. Haus in Grevenmacher www.oai.lu / www. architectour.lu 2. les anciennes constructions de manière à permettre à ses habitants d‘y profiter d‘un confort moderne sans toutefois en altérer les caractéristiques essentielles. Car le meilleur moyen d‘assurer la longévité des demeures historiques, c‘est de les emplir de vie. Voilà encore un attrait touristique que le visiteur saura apprécier. Il incombe également à l‘architecte de lutter contre une certaine architecture „de dépression“ qui a tendance à s‘installer au niveau des nouvelles constructions. Dans ce contexte, il faut souligner que le touriste qui nous rend visite „subit“ l‘architecture existante. La seule réaction qu‘il peut avoir vis-à-vis de cette architecture-catalogue qui, malheureusement n‘épargne pas nos villes et villages, c‘est tout simplement de ne plus revenir dans nos contrées. Nous devons donc essayer de développer, surtout dans une région comme celle du Miselerland, une très grande sensibilité pour le patrimoine existant. Dans tous les cas, il faut tenter de faire perdurer, quitte à utiliser les matériaux et moyens techniques contemporains, d‘intégrer dans les nouvelles 3. constructions les caractéristiques d‘une architecture régionale très spécifique, qu‘il s‘agisse de maisons particulières ou de bâtiments destinés à accueillir des administrations ou des installations techniques. Citons à titre d‘exemple le nouveau bâtiment destiné à accueillir le centre régional de la police à Grevenmacher. Erigé aux confins du PAG, le bâtiment fait office de nouvelle entrée à la cité (par le sud). Le volume, résolument moderne de par les matériaux utilisés, marque son affinité pour la ville par son orientation parallèle au pont et aux remparts. Le socle du bâtiment rappelle les murs de soutènement des vignobles que l‘on rencontre tout le long de la vallée, ainsi que les berges du fleuve. La façade en verre est revêtue partiellement par une tôle décorative en forme de vagues, faisant encore allusion au fleuve. La partie arrière du bâtiment touche le ravin que le toit du bâtiment rejoint. Ce dernier sera recouvert d‘une couche de terre et le vignoble du ravin sera prolongé jusque sur la toiture du bâtiment. Suite page 30 P.29 terre de culture 1. Qaurtier Brill in Mondorf 2. Schule in Roodt-sur-Syre 3. Little Hollywood in Ehnen 4. Haus in Wormeldange (Hermann & Valentiny and Partners) 5. Das Gemeindehaus in Manternach 6. Das Gemeindehaus in Wasserbillig 1. 7. Das Kochhaus in Schengen 2. 8. Das neue Direktionsgebäude der Regionalpolizei in Grevenmacher (heisbourg strotz architectes) 3. Des maisons qui attirent un nouveau public? Comme cela s‘est produit dans d‘autres régions viticoles, l‘architecture contemporaine peut y attirer un public intéressé et cultivé qui, généralement, a également envie de découvrir des produits viticoles originaux et de qualité. Au Miselerland, nous comptons un certain nombre de caves viticoles très modernes, les unes bien intégrées dans les villages, ou d‘autres, comme les caves Ruppert à Schengen, en plein paysage viticole. Cette dernière, visible de très loin, constitue sans aucun doute un nouveau pôle d‘attraction touristique. Dans le cas des autres maisons, plus discrètes, il serait recommandable de mettre en place une signalétique intelligente et efficace, uniforme pour toute la région. Une telle signalétique pourrait éventuellement se greffer sur la Route du vin, qui certes, constitue un atout touristique, mais qui reste à développer. Dans l‘optique d‘une architecture contemporaine en tant qu‘élément dans le développement du tourisme national, l‘OAI, en collaboration avec l‘Office National du Tourisme Luxembourg, vient d‘ailleurs de publier une brochure bilingue (F/D) comprenant une sélection de tours en voiture permettant de découvrir des réalisations d‘architecture contemporaine au Grand-Duché. 5. Le Miselerland y est représenté au moyen de deux tours qui ne manqueront pas d‘intéresser les amateurs du genre. 4. P.30 6. 7. 8. P.31 terre de culture P.32 Moderne und traditionelle Bauten im ländlichen Raum Constructions modernes et traditionnelles dans un espace rural P.33 terre de culture Moderne und traditionelle Bauten im ländlichen Raum Constructions modernes et traditionnelles dans un espace rural Vues et impulsions par un architecte de format international François Valentiny (57) est né à Remerschen. Il a clôturé ses études à l’Ecole d’Architecture de Nancy (F) et à l’ «Universität für Angewandte Kunst» à Vienne (A) par un «Magister architecturae» dans la»Meisterklasse». Avec son partenaire Hubert Hermann, il a fondé en 1980 les bureaux d’architecture «Hermann & Valentiny» à Luxembourg et à Vienne. Il vit et travaille à Remerschen, Commune de Schengen, mais ses réalisations architecturales sont connues bien au-delà des frontières du Grand-Duché. L’une de ses créations récentes, à savoir le Pavillon luxembourgeois à l’exposition universelle de Shanghai, fut l’un des pôles d’attractions de cette gigantesque manifestatio.n Pas moins de de 7 millions de visiteurs sont passés au stand luxembourgeois. Ansichten und Denkanstöße Spannungsfeld zwischen Alt und Neu eines Architekten von internationalem Gesellschaft – oder zu ihrer politischen Vergangenheit. Sicher beschleunigte diese negative Entwicklung auch die gewaltige Vielzahl an neuen Materialien. Die Architektur hatte es plötzlich nicht mehr nur mit Formen und Inhalten zu tun, sondern es entstand zusätzlich eine neue Komponente: die Heterogenität der Materialien. Das architektonische Schaffen von Valentiny bewegt sich in einer inhaltlichen Auseinandersetzung von Tradition und Fortschritt. Im Spannungsfeld von „Alt“ und „Neu“ versucht er mithilfe des Faktors Zeit ein ausdrucksvolles Kontinuum von Formen für eine bestimmte Gesellschaft zu schaffen. Format François Valentiny (57) wurde in Remerschen geboren. Sein Studium an der „Ecole d’Architecture de Nancy“ und in der Meisterklasse für Architektur der Universität für Angewandte Kunst in Wien schloss er 1980 mit einem „Magister So kam es, dass in harmonischen baulichen Umgebungen, in denen bis dato drei bis vier Materialien die Bauten dominierten, plötzlich eine Unmenge verschiedener Materialien verarbeitet wurden, die Unruhe und somit die Zerstörung der architektonischen Qualität bewirkten. Bis Anfang des 20. Jahrhundert war diese Arbeitsweise einer der Hauptparameter jeglichen architektonischen Schaffens. Erst die Folge beider Weltkriege veränderte diese Methodik. Nach den großen Zerstörungen entstanden, ohne viel architektonisches Feingefühl, anonyme Städte ohne Bezug zu ihrer architecturae“ ab. Schon im gleichen Jahr gründete er, gemeinsam mit Hubert Hermann, die beiden Architekturbüros „Hermann & Valentiny“ in Luxemburg und Österreich. Seit dieser Zeit lebt und arbeitet er in seiner Heimatgemeinde Schengen und in Wien. 1. Der Turm der Träume aus dem Jahre 2006 Das architektonische Werk von Valentiny ist weit über das Großherzogtum hinaus 2. Das Gemeindehaus in Wellenstein bekannt. Die jüngste Kreation von internationaler Beachtung war der Luxem- 3. Detail der Schule in Remerschen (alle Hermann & Valentiny and Partners) burger Pavillon auf der Weltausstellung in Shanghai, der, als ausgesprochener Publikumsmagnet, über 7 Millionen Besucher anzog. P.34 1. 2. Fortsetzung Seite 36 3. 3. P.35 terre de culture 1. 2. Harmonie ist für Valentiny, neben den funktionalen, hygienischen und technischen Verbesserungen, das Hauptziel der Architektur. „Höre ich zum Beispiel eine Symphonie von Beethoven oder Brahms, so kann ich sofort ein Thema erkennen, welches, in langsamen, leisen Sequenzen, sich immer wieder wiederholend zu ekstatischen Höhepunkten hocharbeitet. Ein Bauwerk oder städtisches Ensemble verhält sich ganz ähnlich: Es gibt anonyme, kleine, große, bisweilen schrille Objekte und solche, die eine größere hierarchische Wichtigkeit besitzen. In der Vergangenheit wurden die städtebauliche Komposition durch Ordnungen und Stile definiert. Thema als auch die Technik markierten die Differenzen. 3. Neue Faktoren In unserer Zeit wird unvergleichlich viel mehr gebaut als früher. In der Tat könnten wir, mit den Mitteln der zeitgenössischen Technik, all die Bauwerke, welche in der Zeitspanne ab der Antike bis zum Barock errichtet wurden, heute in nur einem Jahr nachbauen! Ein griechischer Tempel wurde in mühevoller Handarbeit als aufeinander gestapelte Steinquaderkonstruktion über viele Jahre errichtet. Die Geschwindigkeit sowie wirtschaftliche Möglichkeiten unserer Zeit lassen diese Anstrengungen in weite Ferne rücken. Auch wenn generell heute über Geldmangel geklagt wird, so stand uns noch nie eine derartige geballte finanzielle Kraft zur Verfügung, weder während der Renaissance noch im Barock. Unausgewogenes Regelwerk Sehr verschieden sogar, wenn wir nur an den Barock oder die Gotik denken. Doch die reduzierte Anzahl an Materialien, Stein, Ziegel, Putz, Holz und Glas, manchmal sogar Kupfer oder Blei, schaffte Ruhe und Harmonie.“ P.36 Die Rolle der Vegetation Es ist wichtig in Erinnerung zu rufen, dass Architektur eine öffentliche Angelegenheit ist. Als Bürger haben wir das Recht auf positive Gefühle. Leider wird der Eindruck vermittelt, dass weder die Politik noch die Mehrheit der Architekten dies so sieht. Ein weiteres, relevantes Element in der Architektur von Valentiny ist die Vegetation. Ein Bauwerk darf die Natur nicht zerstören, sondern sie als gleichwertiges Element, ergänzen. Zwar gibt es eine Vielzahl an Bestimmungen und Verordnungen, doch eine bessere Welt wird daraus nicht entstehen. Lobbyismus und politische Unverantwortung definieren diese Regelwerke so, dass ein industrialisierter Einheitsbrei unsere Dörfer und Städte quer durch Europa definiert. Erstaunlich gleich sind die Bauordnungen im alten Europa. Auf jeden Fall sehr entwicklungshemmend. Eine Reminiszenz aus dem 19. Jahrhundert, ein letztes Mittel vielleicht, mit dem Administration und Politik direkte Macht auf ihre «Untertanen» ausüben können. Zwar erhalten die angehenden Architekten und Ingenieure an den Universitäten eine fachlich und ethisch einwandfreie Ausbildung, doch in der Praxis sorgt eine verwaltende Nomenklatur dafür wie unsere Städte aus zu sehen haben. Dazu kommt, dass lediglich zehn bis fünfzehn Prozent der Bauten hierzulande von frei schaffenden Architekten erstellt werden. Der weitaus größte Teil wird unter anderem von Projektplanern oder von Architekten im Dienst von Investoren gebaut. Allen Widerwärtigkeiten zum Trotz Selbst wenn das System von vornherein inakzeptabel ist, hängt auch dieses in seiner Umsetzung letztendlich vom Einzelnen ab. Begegnungen mit den richtigen Menschen am richtigen Ort erhöhen die Chance, etwas architektonisch Wertvolles zu schaffen. Wenn sich so Demokratie definiert, dann könnte ein Planer mit der Zeit auch mit diesem System zurecht kommen. 4. 1. Das Europamuseum in Schengen 2. Der Anbau des Restaurant Le Bistrot Gourmand in Remerschen 3. Domaine Ruppert 4. Chalet Haff Réimech (alle Hermann & Valentiny and Partners) www.hvp.lu / www.adato.lu François Valentiny 1953 geboren in Remerschen, Luxemburg 1975-1980 Architekturstudium an der Ecole d’Architecture de Nancy (F) und an der Universität für Angewandte Kunst in Wien (A) 1980 Abschluss „Magister architecturae“ in der Meisterklasse von Prof. Holzbauer an der Universität für Angewandte Kunst in Wien (A) 1980 Förderungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung (D) Seit 1980 Partner von Hubert Hermann; Gründung der Architekturbüros Hermann & Valentiny in Luxemburg und in Wien (L, A) 1980-1981 Assistent an der Internationalen Sommerakademie in Salzburg (A) 1987-1992 Gastdozent an der Fachhochschule, Abteilung Architektur, in Trier (D) 1991 Erster Vertreter für Luxemburg bei der Architekturbiennale in Venedig (I) 1991-1994 Mitglied des Gestaltungsbeirats der Stadt Salzburg (A) 1997 Gründung der Gesellschaft Hermann & Valentiny et Associés (L, A) 1997-2006 Mitglied des Architektur- und Städtebeirats der Stadt Trier (D) 2000-2005 Mitglied des Beirats des Deutschen Architektur Museums in Frankfurt (D) 2000-2003 Vertretungsprofessur an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig (D) Seit 2002 Gründer und Herausgeber der ersten Luxemburger Architekturzeitschrift A-DATO (L) 2003-2007 Mitglied des Verwaltungsbeirats der Fondation de l‘Architecture et de l‘Ingénierie in Luxemburg (L) 2004 + 2006 Luxemburger Kommissar für die Architekturbiennale in Venedig (I) 2006-2007 Präsident der Fondation de l‘Architecture et de l‘Ingénierie in Luxemburg (L) 2006-2007 Bühnenbild für die Oper André Chénier, Theater Trier (D) Bühnenbild und Kostüm für die Oper Samson & Dalila, Antikenfestspiele Trier (D) Bühnenbild für das Theaterstück König Ödipus, Antikenfestspiele Trier (D) 2007 Goldenes Ehrenabzeichen für die Verdienste um die Republik Österreich 2007 Ehrenpreis für Architektur-Gesamtwerk im Großherzogtum und im Ausland Luxemburgischer Architekturpreis 2007 2009 Mitglied der „Academia Scientiarum et Artium Europaea“ in Salzburg (A) 2011 Master at the DeTao Academy Beijing/Shanghai P.37 terre de culture Museen im Umbruch Musées en évolution Zeiten eintaucht, etwa in der originalen „Schwarzküche” oder im Schlafzimmer mit dem alten Himmelbett. Das neueste der vier Museen, das Europamuseum in Schengen, holt bei seinem geschichtlichen Rückblick nicht ganz so weit aus. Vor 25 Jahren wurde das „Schengener Abkommen” unterzeichnet und um dieses Ereignis und um den Begriff „Grenzen” dreht sich alles in diesem interaktiven Museum, das seine Türen erst im Juni 2010 öffnete. Un musée des jeux de cartes et de l‘imprimerie, un musée du vin, un musée du folklore et du jouet et un musée de l’Europe – ensemble ils constituent un vrai trésor de l’héritage culturel régional. Afin de répondre encore mieux aux attentes des visiteurs, les quatre musées du Miselerland empreintent désormais des chemins communs. 1. Großes Potenzial gemeinsam nutzen Nicht nur für einheimische Besucher, sondern auch für den Tourismus aus dem Ausland spielen die vier Museen entlang der Mosel mittlerweile eine wichtige Rolle. Daraus ergab sich in den vergangenen Jahren der Bedarf, die Häuser, die größtenteils dank der Hilfe von ehrenamtlichen Mitarbeitern funktionierten, professionell zu organisieren, um so den Ansprüchen der Besucher besser gerecht zu werden. Im Frühjahr 2010 begann für die vier Museen quasi eine neue Ära. Im März beteiligten sich die Institutionen aus Grevenmacher, Ehnen und Bech-Kleinmacher (das Europamuseum war zu diesem Zeitpunkt noch nicht geöffnet) erstmals an der Einladung der Museen Luxemburgs. Ein Spielkarten- und Druckmuseum, ein Weinmuseum, ein Folklore- und Spielzeugmuseum und ein Europamuseum – zusammen sind sie ein wahrer Schatz aus regionalem Kulturerbe. Um den Bedürfnissen der Besucher künftig besser entgegenzukommen, gehen die vier Museen aus dem Miselerland nun gemeinsame Wege. Klein aber fein, so könnte man die vier Museen im Miselerland wohl am besten umschreiben. Obwohl sie in punkto Größe nicht mit den kulturellen Institutionen der Hauptstadt vergleichbar sind, beherbergen sie historisch sehr wertvolle Kollektionen, die eines gemeinsam haben: Sie erzählen Geschichte mit regionaler, nationaler und internationaler Bedeutung. Im Spielkartenmuseum etwa steht die Familie Dieudonné im Mittelpunkt, die zwischen 1754 und 1880 drei Spielkartenfabriken in Grevenmacher betrieb. Untergebracht ist die Ausstellung neben dem Druckmuseum über die Geschichte des Druckereiwesens, dem Kino „Cinémaacher“ und dem Kulturcafé im ehemaligen Grevenmacher Schlachthof, der seit nun zehn Jahren den „Kulturhuef“ beherbergt. Ein paar Kilometer Moselaufwärts, in Ehnen, findet man in einem Winzerhaus aus P.38 dem 18. und 19. Jahrhundert das, wofür die Moselgegend weit über die Grenzen hinweg bekannt ist: die Geschichte des Weinbaus. Mit seiner beachtlichen Sammlung alter Winzergeräte und Fotos informiert das Weinmuseum seit 1978 über die verschiedenen Arbeitsgänge in den Weinbergen und bei der Weinzubereitung. Wer noch mehr über den Alltag der Menschen an der Mosel in den vergangenen Jahrhunderten erfahren will, muss weiter nach Bech-Kleinmacher fahren. Auf einer Privatinitiative basiert das Konzept des Folklore- und Weinmuseums „A Possen”, das in den 1960er-Jahren konzipiert und in einem 350 Jahre alten Moselhaus untergebracht wurde. Heute besteht das Museum aus sieben miteinander verbundenen Häusern, in denen der Besucher in längst vergangene 1. Musée A Possen 2. 2. Kulturhuef www.kulturhuef.lu www.musee-possen.lu www.visitmoselle.lu www.schengen-tourist.lu Die Direktorinnen der 4 Miselerland Museen: Monika Jakobs, Vera Weisgerber, Anne-Catherine Mondloch und Martine Kneip. Damit war der Grundstein für eine engere nationale Zusammenarbeit gelegt. Von diesem ersten Erfolg beflügelt setzten sich die dynamischen Museumsleiterinnen Monika Jakobs, Anne-Catherine Mondloch-Pickel und Vera Weisgerber ein Ziel: definitiv aus dem Schatten der kulturellen Schwergewichte in der Hauptstadt zu treten und als Institutionen ernst genommen zu werden. Für den „Internationalen Museumstag 2010” im Mai entwarfen die Mosel-Museen einen gemeinsamen Flyer – ein erster Schritt in Richtung gemeinsame Vermarktung. Das zweite Projekt ließ nicht lange auf sich warten: Eine Vortragsreihe mit dem Titel „Wou d’Rief laanscht d’Musel...”. Als im Juni das vierte Kulturhaus in Schengen seine Türen öffnete, war klar, dass auch dieses Museum mit seiner Verantwortlichen Martina Kneip ins Boot genommen würde. Bis Juli 2011 findet jeden Monat ein Vortrag in einem der Museen statt. Von einer Aufbruchstimmung der Museen im Miselerland zu sprechen, ist keineswegs übertrieben. Während sich das noch ganz junge Europamuseum nun in der Museumslandschaft etablieren muss, haben die drei anderen ebenfalls große Pläne. In Grevenmacher soll das Spielkartenmuseum in das Druckmuseum integriert und das Kulturcafé vergrößert werden. In Ehnen warten die Verantwortlichen seit Jahren auf grünes Licht - und die nötige Finanzspritze - des Staats für den Ausbau zu einem architektonisch und museal modernen „Centre Mosellan”. Und auch in Bech-Kleinmacher soll die Kollektion neu ausgelegt und publikumsfreundlicher präsentiert werden. Wir dürfen also neugierig bleiben, mit welchen Projekten uns die Moselmuseen in Zukunft noch überraschen werden. P.39 terre de culture Musée „A Possen“ Bech-Kleinmacher Spielwelt der Kindheit von früher ein. Die abwechslungsreiche Spielzeugsammlung besteht aus einem interessanten Inventar von Puppen, Teddybären, Modelleisenbahnen und vieles mehr. Interessant ist die Vielfalt der genutzten Materialien und Modellen anhand welcher Sie die Entwicklungsgeschichte des Spielzeugs nachvollziehen können und sich mit der Kindheitsgeschichte vertrautmachen können. Weinstube: Weinkenner und Feinschmecker kommen in der an das Museum angegliederten „Wäistuff“ auf ihre Kosten. Hier wird Ihnen eine vielfältige Auswahl von regionalen Weinen und traditionellen Gerichten angeboten. Historik Das Museum „ A Possen“ in Bech- Kleinmacher, bestehend aus 7 verschiedenen Gebäuden, hat sich mittlerweile als kulturelle Hochburg an der luxemburgischen Mosel etabliert. Angefangen hat die Vision des Gründers Prosper Kayser mit einem verlassenen Winzergebäude, das eigentlich für eine Ausbreitung der Straße abgerissen werden sollte. Herr Kayser erkannte den historischen Wert dieses Gebäudes, erwarb es 1965 und fing an das renovierungsbedürftige Gebäude zu einem Museum umzugestalten. In der Tat ist das zunächst unscheinbare Haus „A Possen“ von höchster, kultureller Bedeutung. Sieht man sich die Eingangstür des Hauses etwas genauer an, so sticht der darüberliegende Tragstein mit dem Erbauungsdatum 1617 ins Auge. Es handelt sich hier um das älteste erhaltene Winzerhaus in Luxemburg. Als der Stifter Prosper Kayser das Haus kaufte, wollte er es wieder zum Leben erwecken und den Winzeralltag aus vergangenen Zeiten für eine breite Öffentlichkeit zugänglich machen. Zwei Jahre nach dem Erwerb des Hauses, öffnete schließlich das „Possenhaus“ für Interessierte seine Türen. In den Siebzigern wurde das Gebäude zuerst durch die Scheune der Familie Sandt, dann durch das „Muedelshaus“ erweitert, in dem die P.40 erste Weinstube untergebracht wurde, bevor sie 1984 in das Haus „An Uedems“ verlegt wurde. Im Jahr 1993 wurden die Gebäude dem luxemburgischen Staat übertragen. Die Stiftung „Possenhaus“ übernahm die Verwaltung des mittlerweile zu einer Fläche von 1200 qm angewachsenen Museumskomplexes. Mit Ausnahme der Spielzeugsammlung sind heute alle Sammlungen Eigentum der Stiftung. Animationsprogramm : Workshops für Kinder (teilweise auch als Geburtstagsfeier buchbar). Punktuelles Angebot von Kursen für Erwachsene in den Bereichen Handarbeit, ... Handwerk, Kunsthandwerk,... Individuelles Tagesprogramm für Gruppen und Schulklassen. Vermietung des Konferenzraums für Filmvorführungen, Konferenzen ... Bald Eröffnung: Webstube zum mieten Kollektionen Folklore- und Weinmuseum: Das Folklore- und Weinmuseum bietet Ihnen tiefe Einblicke in die luxemburgische Sozialgeschichte und taucht Sie in eine längst vergangene Zeit ein. Das Museum zeigt anhand von seiner Sammlung, den typischen Alltag einer Winzerfamilie vom 18. Und 19. Jahrhundert. Besonders interessant sind die Schwarzküche, die Winter- und Sommerstube, sowie das Webatelier und die Glassammlung. Alle Räume sind anhand von altem Mobiliar authentisch wiederhergestellt. In der heutigen Zeit, in der technischer Fortschritt unser alltägliches Leben beeinflusst, bietet es sich jedem Interessierten an, sich die Mühe unserer Vorfahren vor den Augen zu halten. Spielzeugmuseum: Das Spielzeugmuseum „A Possen“ lädt Sie auf eine Reise in die Traum- und Kontakt Musée « A Possen », Musée folklorique et viticole, Musée de jouets 2 Kesseschgässel Fax: (+352) 23 69 73 53 30 L-5405 Bech-Kleinmacher Email : [email protected] Tél.: (+352) 23 69 73 53 www.musee-possen.lu Heurs d’ouverture/ Öffnungszeiten 11:00-19:00 (18:00 dernière entrée/letzter Eintritt) Ostern – 31. Oktober: Täglich (außer Montags) 3. November – Ostern: Freitags, Samstags, Sonntags Januar und Februar: geschlossen Pâques – 31 Octobre: Tous les jours (sauf lundi) 3 Novembre - Pâques: Vendredi, Samedi, Dimanche Janvier et février: fermé Der Kulturhuef Grevenmacher Von 1902 bis 1975 ein Schlachthof, ist der Kulturhuef seit der offiziellen Einweihung am 29. Juni 2000 ein Ort von Kulturerbe und Kreativität oder auch einfach nur guter Unterhaltung. duktionsprozess im Wandel der Zeit. Ein weiterer Schwerpunkt sind Spielkarten aus der Manufaktur Dieudonné, u.a. ein komplett erhaltenes Dieudonné-Spiel. Die alte Gebäudesubstanz ist farblich abgesetzt in einem Altrosa, die neu hinzugefügten Gebäudeteile sind in Grau gehalten. Alte und neue Bausubstanz gehen eine wunderbare Symbiose ein, so dass ein modernes und funktionales öffentliches Gebäude entstanden ist. Druckmuseum Kniehebelpressen, zahlreiche Setzkästen und Lettern, die legendäre „Linotype“, Schnellpressen, Tiegelpressen und Pappschneidemaschinen stellen den zentralen Teil der Sammlung dar. Schwerpunkt ist die Entwiclung des Druckwesens in Luxemburg. Kollektionen Animationsprogramm Spielkartenmuseum Druckplatten, Druckbögen, einzelne Karten und Werkzeuge belegen den Pro- Wöchentliches Kinoprogramm mit aktuellen Blockbustern, Kinder- und Arthouse-Filmen. Gratisführungen in den Museen am Wochenende. Originelle Workshops für Kinder (teilweise auch als Geburtstagsfeier buchbar). Kurse für Erwachsene in den Bereichen Druck und Film. Individuelles Tagesprogramm für Gruppen und Schulklassen. Vermietung des Kinosaals für Filmvorführungen, Konferenzen ... Jährlich: Fête de la Musique, Internationaler Museumstag, Open-Air-Kino (Neu) Kontakt Kulturhuef 54, route de Trèves L-6793 Grevenmacher Tel.: (+352) 26 74 64 - 1 Email : [email protected] www.kulturhuef.lu P.41 terre de culture Musée Européen Schengen 25 Jahre nach der Unterzeichnung des Schengener Abkommens wurde am 13. Juni 2010 das „Musée Européen Schengen“ eingeweiht. Auf 200 qm erhält der Besucher einen Überblick über den berühmten Vertrag, der für die Reisefreiheit in Europa steht. Verschiedene interaktive Themenblöcke vermitteln u.a. grundlegendes Wissen über die Sicherung der Außengrenzen, das Schengen-Visum und die veränderten Aufgaben der Polizei- und Zollverwaltungen. Die Entwicklung der europäischen Idee von den 50er Jahren bis heute kann detailliert nachverfolgt werden. In einer Computeranimation wird außerdem die Verschiebung der Grenzen innerhalb Europas seit 1815 bis heute nachgezeichnet. Einige der Mitgestalter und Zeitzeugen des Abkommens kommen in Videoaufnahmen zu Wort. Ein interaktives Quiz sowie eine Kinderecke runden das Angebot ab. Dort kann man sich auch als kleine Erinnerung an den Besuch einen personalisierten „Schengen-Pass“ ausdrucken. Der Eintritt in das Museum ist frei, für Gruppen ist eine vorherige telefonische Anmeldung ratsam. P.42 Architektur: Das Europazentrum wurde im Jahr 2005 zum 20. Jahrestag der Unterzeichnung des Schengener Abkommens eingeweiht. Das Büro Hermann&Valentiny and Partners baute hier auf den Grundmauern des ehemaligen Schwimmbads, das Teil des Klosters im Schloss Schengen war, ein Empfangsgebäude, das, neben einer Tourist-Information und einem Café, eine Europa-Informationsstelle „Europe Direct“ sowie seit Juni 2010 das Musée Européen Schengen beherbergt. Informationen und Buchungen bei der Schengen asbl unter der Telefonnummer 26 66 58 10 oder per Email info@ schengenasbl.lu . Das Gebäude, eine langgestreckte, niedrige Schachtel hat eine Putzfassade aus Moselsand und Zementkalk. Geführte Rundgänge: Die Vereinigung Schengen asbl bietet geführte Rundgänge des Musée Européen Schengen und der Außenanlagen in Schengen (Monument de l’Accord de Schengen“, neu gestaltete Esplanade, Colonne des Nations, Gärten ohne Grenzen, usw.) für Gruppen an. Das Programm richtet sich zeitlich und inhaltlich nach der Gruppe. Auf Wunsch wird ein komplettes Tagesprogramm organisiert. Kontakt Musée Européen Schengen Centre Européen Rue Robert Goebbels L-5444 Schengen Tél.: (+352) 26 66 58 10 Fax: (+352) 26 66 58 11 Email : [email protected] www.schengenasbl.lu www.schengenmuseum.lu (in Kürze verfügbar) Öffnungszeiten Dienstag bis Freitag: 10:00 – 17:00 Samstag/Sonntag/Feiertage: 14:00 – 17:00 Das Centre Européen ist immer montags und vom 24.12.2010 bis einschließlich 3.1.2011 geschlossen. Weinhaus & Weinmuseum Ehnen rechter Musterweinberg angelegt mit den einheimischen Rebsorten. In Nebengebäuden sind eine antike Schmiede aus Machtum und Syren, das alte Ehnener Eichamt, eine Küfereiwerkstatt sowie eine Brennerei untergebracht. Historik Dieses schlossähnliche Gebäude war während Jahrhunderten der Sitz der Familie Wellenstein. Engelbert Wellenstein, 1662 Schöffe der Landrichterei Grevenmacher, ließ das elegante Haus erbauen. Durch Ankauf und Heirat erwarb die Familie anliegende Häuser. Zacharias Wellenstein errichtete 1866 den Neubau im Hofinneren. Seine Tochter heiratete Philippe Servais und so kam das Haus an die Familie Servais. Ihre Erben verkauften 1916 den Besitz an die Notarfamilie Wurth. Der ganze Bering wurde 1974 vom Luxemburger Staat erworben und restauriert. 2002 wurde das an das Anwesen angrenzende Haus Linden aufgekauft. Kollektion Das Museum füllt zwei Säle mit Bildern und Arbeitsgeräten (von Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts), größtenteils Geschenke und Leihgaben der Einwohner von Ehnen und Umgegend, die das Winzerjahr darstellt (vom Winterschlaf der Rebe, über Lese bis zur Weinzubereitung). Der Besuch im Weinmuseum vermittelt viel von dem kollektiven Gedächtnis. Es zeigt, welch ein schweres Leben die Vorfahren hatten. Programm Vortrags-Zyklus : siehe Programm Seite … Weinseminare & Workshops • „Der Gärtner der Reben“ Im Verlauf des Jahres werden die Arbeiten im Weinberg vorgestellt. • „Riesling – Luxemburgs Lagen im internationalen Vergleich“ • „Immer der Nase nach“ - Einführung in die Weinsensorik • „Kinder-Workshop : Die Arbeit des Winzers …“ - Weinberg & Keller. • „Terroir – mit allen Sinnen erleben“ Rundgang, Weinprobe & 3 Gänge Menü • „Charta der Privatwinzer“ Philosophie, Besonderheiten & Weine. … Und mehr … Detailliertes Programm unter : Tel. (+352) 75 88 88 & [email protected] Kontakt Weinmuseum Ehnen 115, Route du Vin L-5416 Ehnen Tel. (+352) 76 00 26 [email protected] www.weinmuseumehnen.blogspot.com Geöffnet täglich, außer montags 9.30-11.30 & 14.00-17.00 Uhr Von 1. Nov.-31. März auf RDV Eintrittspreis : (Inkl. 1 Glas Wein) 3,50 € / Pers. 3,00 € / Pers. (ab 15 Pers.) 1,50 € / Kind Geführte Besichtigung : 40 € Events & Incentives Sie organisieren eine Betriebsoder Familienfeier? Wir sind für Sie da! ... Im Hinterhof des Museums ist ein regel- P.43 terroir viticole Winetasting with friends ! A la découverte des domaines viticoles luxembourgeois On ne saura réellement découvrir le patrimoine architectural du Miselerland sans passer par les caves viticoles. Trouvez ci-après un bref descriptif des caves et vignerons qui se sont réunies pour promouvoir ensemble sous l’appellation « winetasting with friends » leurs excellents produits en invitant les intéressés chez eux, au domaine. Auf Entdeckungsreise durch die Weinkeller Luxemburgs Will man das Miselerland und seine Archtiekturschätze entdecken, so führt kein Weg an den Weinkellereien vorbei. Entdecken Sie hier eine Kurzbeschreibung der Kellereien und Winzer, die unter dem Label „winetasting with friends“ ihre exzellenten Produkte vermarktzen, indem sie Interessenten zu sich ins Weingut einladen. Weitere Infos: www.winetasting.lu «Winetasting with friends» est un projet de promotion oenotouristique dans la vallée de la Moselle luxembourgeoise. Faites-vous plaisir et venez partager en toute simplicité un bon moment entre amis... C‘est ce que vous proposent les vignerons de la Moselle. Et ils vous offrent le double plaisir de vous accueillir dans une ambiance architecturale unique. Autant que le vin, l’architecture des domaines reflète le terroir mosellan. Ceci n’est pas seulement vrai pour les maints bâtiments et caves historiques qui témoignent des activités viti-vinicoles aux bords de la Moselle luxembourgeoise dans les siècles passés. Conscients du «terroir», la nouvelle génération des viticulteurs mosellans attache une grande importance à une architecture moderne qui respecte l’esprit du lieu aussi que du produit vinicole. En resulte un plaisir particulier pour les amateurs de l’architecture moderne. A decouvrir. Pour apprécier votre dégustation en toute tranquillité, n’hésitez pas à vous informer auprès de notre partenaire emile.lu sur les nombreuses possibilités de transfert en toute sécurité pour votre trajet aller et retour. Informations complémentaires sur : www.winetasting.lu P.44 Domaine viticole Mathis Bastian Sur les hauteurs de Remich, le domaine Mathis Bastian est implanté en plein coeur du vignoble. Mathis Bastian est membre fondateur de «Domaine et Tradition», association qui a pour but de promouvoir la qualité, la variété et l‘image de marque des vins de la région. Le domaine vous accueille du lundi au vendredi (8-12.00 h et 14-18.00 h). Dégustations le samedi matin sur rendez-vous. Vesque, propriétaire du domaine, a fait ses premiers pas dans la viticulture luxembourgeoise dès 1762. Les principales appellations du domaine sont Stadtbredimus Goldberg, Primerberg, Dieffert et Fels, Wormeldange Elterberg et Machtum Ongkaf. Grande variété e cépages. Packages «Découverte» (6 € par pers. / min. 10 pers.), «Mosellan» (10 € par pers. / min. 20 pers.) et «Culinaire» (50 € par pers. / min. 20 pers.) Nombre de personnes par dégustation: Nb min. variable suivant formule. 70 max. Adresse: 15, route du vin L-5429 Hëttermillen Tél.: (+352) 76 83 83 Fax: (+352) 76 91 91 [email protected] www.cepdor.lu cité d‘accueil de 80 personnes en repas assis et de 150 à 200 personnes pour un cocktail. Packages de 8 € et de 12 € par personne. Nombre de personnes par dégustation: 10 à 50 Adresse: 9, rue Dicks L-5521 Remich B.P. 19 L-5501 Remich Tél.: (+352) 23 60 40 1 Fax: (+352) 23 69 93 47 [email protected] Domaine viticole Mme Aly Duhr et Fils Caves St. Rémy-Desom Package «Découverte» (6,50 € par pers.) Nombre de personnes par dégustation: 6 à 14 Adresse: 29, route de Luxembourg L-5551 Remich Tél.: (+352) 23 69 82 95 Fax: (+352) 23 66 91 18 [email protected] Domaine viticole Cep D‘Or Le domaine Cep D‘Or est situé sur les rives de la Moselle, au lieu-dit Hëtt, entre Stadtbredimus et Ehnen. La famille Le domaine DESOM, ses caves et son PAVILLON ST REMY sont situés sur l‘Esplanade à Remich. Fondée en 1922 par la Famille DESOM, les CAVES ST REMY-DESOM s‘occupent de l‘exploitation de vignes, de l‘élaboration de vins et vins effervescents, ainsi que de la commercialisation de vins. Le domaine DESOM, ses caves et son PAVILLON ST REMY sont situés sur l‘Esplanade à Remich. Des dégustations en groupes sont organisées sur demande. Possibilité de location d‘une salle de réception donnant sur une grande terrasse, d‘une capa- Fondé en 1872, le domaine comprend 8,3 ha situés sur les meilleurs coteaux d‘Ahn, de Wormeldange, Machtum, Grevenmacher et Mertert. Dès 1982, on utilise la barrique bordelaise pour attendrir les Pinot, conférer une touche bourguignonne à l‘Auxerrois et adapter les vinifications des cépages Elbling et Rivaner aux besoins de la gastronomie contemporaine. Packages «Découverte» (6 € par pers.) et « Dégustation» ; autres packages sur demande. Nombre de personnes par dégustation: sur demande. Adresse: 9, rue Aly Duhr L-5401 Ahn Tél.: (+352) 76 00 43 Fax: (+352) 76 05 47 [email protected] / www.alyduhr.lu P.45 terroir viticole Domaine viticole Clos «Mon Vieux Moulin» Duhr Frères Depuis 1689, au pied du prestigieux Palmberg, à Ahn, les familles Duhr ont été des pionniers, au Luxembourg, du Gewürztraminer et du Pinot Noir. Les frères Duhr sont cofondateurs de la charte «Domaine et Tradition» signée en 1988. Avec l’arrivée de la 10e génération au Clos «Mon Vieux Moulin», ce domaine, reconnu au-delà des frontières, a vu apparaître des vins inédits comme le vin de paille et le vin de glace. Packages «Découverte» (6 € par pers.), «Clos Mon Vieux Moulin» (10 € par pers.) et «Accords vins-mets» (organisé individuellement sur demande à partir de 40 € par personne) Nombre de personnes par dégustation: 6 à 14 en fûts de chêne leur donnent une note particulière. Depuis 1994, le domaine élabore un Crémant blanc, et récemment un Crémant Rosé de Noir. Packages «Discover the Schengen Wine Country» (12 € par pers.) et «Dégustation sur mesure» (prix selon le no. de vins et créments dégustés). Nombre de personnes par dégustation : 3 à 10 (hiver et printemps), 3 à 40 (été) Le domaine viticole, situé en plein vignoble de Wellenstein est la propriété de la famille depuis 1751. Pour les vins de qualité supérieure, le domaine est spécialisé en cépages Pinot Gris et Riesling, «Tradition du Domaine». La récolte tardive et la vinification traditionnelle P.46 Adresse: Route du vin L-6773 Grevenmacher Tél.: (+352) 75 05 45 228/229 Fax: (+352) 75 05 45 280 [email protected] www.bernard-massard.lu Domaines Vinsmoselle Caves de Grevenmacher Adresse: 12 Albaach L-5471 Wellenstein Tél.: (+352) 23 69 83 24 Fax: (+352) 23 69 81 32 [email protected] www.gloden.net Caves Bernard-Massard Cette cave coopérative, la plus ancienne de la Moselle luxembourgeoise, a été fondée en 1921 par Paul Faber, président de l’époque. La région est connue pour ses grands Riesling et Gewürztraminer. Le Riesling se termine par une note minérale et une petite touche épicée qui renforcent son caractère exceptionnel. Vin complexe au bouquet vraiment typique, le Gewürztraminer est à la fois très fruité, sensuel et exceptionnel. Adresse: Duhr Frères 25, rue de Niederdonven L-5401 Ahn Tél.: (+352) 76 07 46 Fax: (+352) 76 85 13 [email protected] www.duhrfreres.lu Domaine viticole A. Gloden et Fils Luxembourgeois» (12 € par pers.), «Dégustation comparative» (16 Ð par pers.; uniquement sur réservation) et «La Dégustation prestige» (20 € par pers.). Tout les packages peuvent être combiné avec une visite du Jardin des Papillons à prix réduit. Nombre de personnes par dégustation : jusqu’à 50 Si l’œnologie est un art, c’est avec passion que les Caves Bernard-Massard s’y consacrent jour après jour depuis plus de 85 ans. L’engagement de figurer parmi les meilleurs élaborateurs européens est régulièrement récompensé par la confiance de sa clientèle fidèle mais aussi, chaque année, par des jurys professionnels de renommée internationale. Packages «Les Méthodes Traditionnelles» (9,50 par pers.), «Les Cépages Visite guidée des Caves coopératives (1 heure) 2,25 € par adulte, 1,45 € par enfant. Dégustation commentée (3,95 € par adulte) Adresse: B.P. 40 L-5501 Remich Tél.: (+352) 23 69 66-1 Fax: (+352) 23 69 91 89 [email protected] www.vinsmoselle.lu Domaine viticole Häremillen Package «Dégustation A-Z» (10 € par pers.). Nombre de personnes par dégustation: 2 à 20 Adresse: 4, an der Borreg L-5419 Ehnen Tél.: (+352) 76 02 42 Fax: (+352) 76 90 40 [email protected] www.kohll.lu Domaine viticole Kohll-Reuland C’est dans l’ancien moulin des chanoines de Trèves à Ehnen que Max Mannes et sa famille vous accueilleront pour vous faire découvrir leurs crus issus des meilleures expositions des vignobles mosellans. Un édifice architectural qu’il faut avoir visité, un vrai bijou, situé au cœur du plus charmant de tous les villages de la Moselle luxembourgeoise. Adresse: 29, am Schank (pressoir & cuverie) 3, op der Borreg (siège et dégustation) L-5419 Ehnen Tél.: (+352) 76 84 36 GSM: (+352) 621 169 456 Fax: (+352) 76 91 93 [email protected] www.haeremillen.lu Adresse: 72-74, rue Principale L-5480 Wormeldange Tél.: (+352) 76 00 02 GSM: (+352) 621 24 09 13 Fax: (+352) 76 04 60 [email protected] www.alice-hartmann.lu Spécialités du domaine sont le Crémant de Luxembourg, les vins de glace et de paille et les vendanges tardives. Domaine viticole R. Kohll-Leuck Le domaine appartient à la quatrième génération avec le fils Luc, responsable avec son beau-frère Claude des vins haut de gamme. Les raisins sont cultivés dans le respect de la nature tout en veillant à leur développement. Le Crémant de Luxembourg, très apprécié, est élaboré dans les chais du domaine. Les vins rouges sont vinifiés en barriques. Packages «Découverte» (6 € par pers.) et «XXL» (15 € par pers.) Nombre de personnes par dégustation: 6 à 20 Adresse: 12, Hohlgaass L-5418 Ehnen Tél.: (+352) 76 00 18 ou GSM (+352) 621 235 278 Fax: (+352) 76 06 40 [email protected] www.kohll-reuland.lu Domaine Alice Hartmann Le domaine Alice Hartmann est situé au bord de la rivière de la Moselle, dans la région de Wormeldange. Le domaine possède la majorité des vignes de la «Koeppchen» et il est unique propriétaire des «Terrasses de la Koeppchen,», terroir le plus riche de la Moselle. Dégustations sans réservation préalable les vendredi après-midi. Pour les autres jours et visites de la propriété et des caves, veuillez contacter M. Klein. Madame Esther Kohll-Reuland et son gendre Frank Keyser, maître de chai, exploitent le domaine, situé à Ehnen, où l‘art d‘élever de grands vins se transmet de génération en génération. Le domaine cultive un grand nombre de cépages. Package «Découverte» (6 € par pers.) Nombre de personnes par dégustation: 12 à 45 P.47 terroir viticole Caves Krier Frères Les Caves Krier frères, domaine familial de la 4eme génération, proposent tous les cépages luxembourgeois haut de gamme, et des mousseux et crémants. En 1995, nous avons vinifié le premier vin rouge au Luxembourg, et nos cuvées Rubis et Suprême ont un franc succès. Il en va de même pour notre sélection «Domaine Privé de la Maison», qui remporte régulièrement des médailles dans de nombreux concours internationaux. Packages «Piccolo» (5 € par personne, assiette vigneronne: 10 € par pers.) et «Magnum» (10 € par personne, assiette vigneronne:10 € par pers.) Nombre de personnes par dégustation: 6 à 24 Wellenstein et Stadtbredimus. En 1999, une nouvelle cave de vinification a été inaugurée. Le crémant a remporté plusieurs médailles aux Concours des Crémants de France et du Luxembourg. Pour les vins tranquilles, les cépages Pinot représentent sans aucun doute la spécialité du domaine. Depuis 2006, la gamme s’est élargie, proposant aussi le cépage Saint-Laurent (rouge). Package «Dégustation gastronomique» (dégustation suivie d’un repas dans un restaurant: 45 € par personne. Nombre de personnes par dégustation: 4 à 22 Adresse: 3, rue de la Gare L-5690 Ellange-Gare Tél.: (+352) 23 67 71 84 GSM (+352) 621 183 160 Fax: (+352) 23 66 19 31 [email protected] www.krier-welbes.lu Le domaine fondé en 1957 des vignes dans les communes de Schengen, P.48 Nombre de personnes par dégustation:6 à 50 (dégustation), 15 à 50 (dégustation et repas vigneron, sur réservation préalable). Adresse: 6a, rue des prés L-5561 Remich Tél.: (+352) 23 69 84 94 Fax: (+352) 23 69 81 01 [email protected] www.domainekox.lu Caves Ley-Schartz et Fils Domaine viticole Laurent & Rita Kox Adresse: 1, Montée St. Urbain L-5573 Remich Tél.: (+352) 23 69 60 - 1 Fax: (+352) 23 69 60 - 60 [email protected] www.krierfreres.lu Domaine viticole Krier-Welbes Visite de la cave et dégustation suivie d’un repas à base de produits du terroir. A partir de 35 € par personne. Domaine viticole de tradition situé en plein cœur du village. Exploitation de 5,5 ha de vignes situées sur les meilleurs coteaux d’Ahn, de Palmberg, Vogelsang et Gëllebour. Laurent Kox perpétue la tradition familiale de la recherche de l’excellence de ses vins. Le domaine a été le premier à se lancer dans l’expérience du Crémant de Luxembourg. Spécialisés surtout dans la production du Riesling, Laurent et Rita développent des vinifications particulières, comme des vins élevés en barriques, des vins gris, des vins de glace et des vins de paille. Dégustation «découverte», «approfondie» ou «commerciale». Détails et prix selon accord. Packages «Découverte» (6 € par pers.), «Dégustation gastronomique» dans un restaurant à Ahn (45 € par personne). Nombre de personnes par dégustation : 4 à 10 (Stuff maison), 10 à 16 (ancienne écurie). Adresse: 4, rue Aly Duhr L-5401 Ahn Tél.: (+352) 76 00 74 Fax: (+352) 26 74 77 46 [email protected] Domaine viticole Jean Linden-Heinisch Propriétaire et maître de chai: Jean LINDEN. Lieux-dits, villages: Ehnen Wousselt, Ehnen Kelterberg, Ehnerberg, Ehnen Brômelt, Greiveldinger Hütte. Cépages: Elbling, Rivaner, Auxerrois, Pinot blanc, Pinot gris, Gewürztraminer, Riesling, Pinot noir, Chardonnay. Nombre de personnes par dégustation : 10 à 20 Adresse: 8, rue Isidore Comes L-5417 Ehnen Tél.: (+352) 76 06 61 Fax: (+352) 76 91 29 Packages A (6 crémants, 6 € par pers.), B (6 vins et 3 crémants. 9 € par pers.) et C (dégustation suivi d‘un repas de spécialités luxembourgeoises, 40 € par pers.) Nombre de personnes par dégustation: 10 à 16 Adresse: 73, rue Principale L-5480 Wormeldange Tél.: (+352) 76 93 93 Fax: (+352) 76 93 90 [email protected] www.mathes.lu Domaines Vinsmoselle Caves du Sud Domaine viticole Pundel-Hoffeld Fondée en 1948, cette cave coopérative est située à l‘extrémité sud de la Moselle luxembourgeoise. Aux environs du domaine, se trouve entre autres la localité de Schengen. Domaine Mathes Fondées en 1907, les caves Mathes exploitent 10 ha de vignes en cépages nobles sur la seule commune de Wormeldange, aux lieux-dits Woûsselt, Mohrberg, Heiligenhäuschen, Elterberg et dans la prestigieuse Koeppchen. Production annuelle de 60 000 bouteilles, vins tranquilles et crémants confondus. Année après année, des médailles d‘or ou d‘argent de différents concours internationaux de vins récompensent le travail et les efforts du domaine Mathes. Famille Pundel-Hoffeld 6, rue de l’église L-6841 Machtum Tél. : (+352) 75 02 76 Fax : (+352) 75 94 95 [email protected] Le domaine est niché au pied des vignobles les plus renommés de la région. Cépages: Elbling, Rivaner, Auxerrois, Pinot Blanc, Pinot Gris, Riesling, Gewürztraminer, Gris de Gris, Chardonnay, Muscat Ottonel, Pinot Noir et Vin de la Barrique. Package «Dégustation A-Z» (10 € par pers.), «Dégustation gastronomique» (dégustation + repas dans un restaurant à partir de 48 € par pers.) Nombre de personnes par dégustation : 10 à 40 Adresse: 25, route du Vin L-6841 Machtum Découvrez notre gamme «Coteaux de Schengen» qui présente les meilleurs crus de la région de Schengen (Auxerrois, Pinot blanc, Pinot gris et Riesling). Visite guidée des Caves coopératives (1 heure) 2,25 € par adulte, 1,45 € par enfant Dégustation commentée (3,95 € par adulte) Nombre de personnes par dégustation: 10 à 50 Adresse: 32, route du Vin L-5440 Remerschen Tél.: (+352) 23 69 66-1 Fax: (+352) 23 69 91 89 [email protected] www.vinsmoselle.lu P.49 terroir viticole Domaine Henri Ruppert Depuis 1680, la famille Ruppert est étroitement liée au vin. En 1990, Henri Ruppert junior reprend les rênes de la production viticole, devenant la 8e génération de producteurs. Le domaine exploite aujourd’hui près de 7 ha de vignes, situées sur les meilleurs coteaux de Schengen. La philosophie du domaine est simple: produire des vins de haute qualité! Package «Découverte» (6 à 8 € par pers.) et Package «Dégustation» (Dégustation suivie d’un repas composé sur demande) Nombre de personnes par dégustation: 10 à 44 plus connues sont: Machtum Ongkâf, Machtum Widdem, Machtum Hohfels, Wormeldange Köppchen, Wormeldange Elterberg et Wormeldange Heiligenhäuschen. Adresse: 8, rue de Niederdonven L-5401 Ahn Tél.: (+352) 76 02 31 Fax: (+352) 76 91 46 [email protected] Packages «Découverte» (6 € par pers.); «Dégustation A-Z» (8 € par pers.) et «Dégustation Produits du terroir» (dégustation avec une assiette vigneronne 16 € par pers.) Nombre de personnes par dégustation: jusqu’à 50 Caves St Martin Adresse: Wäistuff Deisermill 85, route du Vin L-6841 Machtum Caves Jean Schlink-Hoffeld Tél.: (+352) 75 84 68 Fax: (+352) 75 92 62 [email protected] www.caves-schlink.lu Maison viticole Schmit-Fohl Adresse: Markusberg L-5444 Schengen Tél.: (+352) 621 25 56 43 Fax: (+352) 23 66 44 83 [email protected] www.domaine-ruppert.lu Package «Découverte» (Visite guidée des galeries souterraines suivie d’une dégustation 6 € par pers.) Nombre de personnes par dégustation: 6 à 60 Caves Jean Schlink-Hoffeld Jean-Paul et René Schlink sont propriétaires du domaine depuis 1992. Il comprend actuellement 11 ha de vignes, dont plus de 60% correspondent à des cépages nobles. Les dénominations les P.50 Découvrez l’exceptionnel site des Caves St Martin où sont élaborés dans des galeries sans fin, des crémants et crus mosellans d’une noblesse exceptionnelle. Taillées entre 1919 et 1921 dans un énorme massif calcaire, que revêt une végétation luxuriante, les galeries souterraines attirent chaque année des dizaines de milliers de visiteurs. Ce domaine est marqué par une histoire familiale qui remonte a 1792, et qu´Armand Schmit perpétue depuis 1985. Vous découvrirez ici une grande variété de vins: des cépages traditionnels comme le Riesling ou le Pinot Gris, quelques cépages plus rares au Luxembourg comme le Chardonnay ou le Muscat ainsi que des spécialités comme les vins de glace et de paille, le crémant et la Mosellia, un vin muté. Packages «Découverte» (6 € par pers.) et «Dégustation» (10 € par pers.) Nombre de personnes par dégustation: 10 à 30 Adresse: 53, route de Stadtbredimus L-5570 Remich Tél.: (+352) 23 61 99-1 Fax: (+352) 23 69 94 34 [email protected] Domaine viticole Steinmetz-Jungers faire découvrir le caveau et ses vins. Depuis 2005, le Domaine Sunnen-Hoffmann a rejoint l‘Association pour la Promotion des Fermes d‘Accueil et Pédagogiques au Grand-Duché de Luxembourg. Packages «Vins Bio» (7 € par pers.) et «Accords Mets-Vins» (dîner dans notre salle de dégustation avec un restaurateur de la Moselle. Prix suivant thème et vins.), reserver auprès du domaine. Nombre de personnes par dégustation: 1 à 20 Comment ne pas reconnaître cette magnifique propriété à l’entrée du village de Ahn. Marie-Anne et Carlo SteinmetzGilson sont les heureux propriétaires de ce domaine de 6 hectares qui produit des vins de bonne finesse, tendre et gouleyants. De père en fils, les générations Steinmetz ont cultivé le vin. Caveau typiquement mosellan. Nombre de personnes par dégustation: 3à6 Adresse: B.P. 40 L-5501 Remich Tél.: (+352) 23 69 66-1 Fax: (+352) 23 69 91 89 [email protected] www.vinsmoselle.lu Domaines VinsmoselleCaves Crémants Poll-Fabaire Adresse: 6, rue des Prés L-5441 Remerschen Tél.: (+352) 23 66 40 07 Fax: (+352) 23 66 43 56 [email protected] www.caves-sunnen.lu Domaines Vinsmoselle Caves de Wellenstein Créée en 1930, cette cave coopérative est devenue le «Centre d‘élaboration des Crémants Poll-Fabaire» en 1991. Une création de Vinsmoselle, le crémant Adresse: 7, rue de Niederdonven L-5401 Ahn Tél.: (+352) 76 00 70 Fax: (+352) 26 74 71 90 «Poll-Fabaire» a été élaboré rigoureusement selon les critères strictes de qualité propres à la méthode de production champenoise. Domaine SunnenHoffmann Le domaine Sunnen-Hoffmann, dirigé par la cinquième génération, a été le premier domaine à se lancer dans la voie de l‘agriculture biologique à la Moselle luxembourgeoise. Le domaine vous propose des évènements variés pour vous Découvrez les 12 cuvées Poll-Fabaire différentes ayant reçu chaque année Cette cave coopérative, fondée en 1930, est à ce jour le plus grand site des Domaines de Vinsmoselle et du GrandDuché de Luxembourg. Venez visiter la cave ainsi que le centre de soutirage, et profitez-en pour déguster nos vins et crémants. Découvrez notre nouvelle gamme «Sixty-Six» en blanc et rosé qui réunit les meilleurs cépages de la Moselle luxembourgeoise en privilégiant le Pinot. Visite guidée des Caves coopératives (1 heure) 2,25 € par adulte, 1,45 € par enfant. Dégustation commentée (3,95 € par adulte) plusieurs médailles au concours des Crémants de France et du Luxembourg. Visite guidée des Caves coopératives (1 heure) 2,25 € par adulte, 1,45 € par enfant Dégustation commentée (3,95 € par adulte) Adresse: B.P. 40 L-5501 Remich Tél.: (+352) 23 69 66-1 Fax: (+352) 23 69 91 89 [email protected] www.vinsmoselle.lu P.51 terroir viticole Bongerten-Tourismus als kinderund familienfreundliches Pendant zum Oenotourismus! Le tourisme dans les vergers, un pendant à l’oenotourisme, parfaitement adapté aux enfants et aux familles! S’il est vrai que les conditions climatiques au Miselerland sont particulièrement favorables à la viticulture, elles le sont dans la même mesure pour la culture fruitière. Il n’est donc guère étonnant que notre belle région mosellane compte environ un tiers de tous les arbres fruitiers à haute tige du Luxembourg. Depuis des siècles, les vergers marquent nos paysages, font partie de l’agriculture traditionnelle et de l’identité régionale et constituent un refuge paisible et tranquille pour l’homme et les animaux. Grâce au projet LEADER Pomarium, ils serviront à l’avenir également comme scène et décor au développement d’un écotourisme durable et divertissant. Informations : Giny Laroche,responsable de projet, Tel.: +352 75 01 39 Mail: [email protected] Die klimatischen Bedingungen im Miselerland begünstigen neben dem Weinanbau auch den Obstbau. Es ist daher nicht verwunderlich, dass im LEADER Gebiet Miselerland etwa ein Drittel aller Hochstammobstbäume Luxemburgs stehen. Seit Jahrhunderten prägen die Bongerten das Erscheinungsbild unserer Landschaft, sind Teil der Landwirtschaft und der regionalen Identität sowie Ruheraum für Erholungssuchende. Mit dem LEADER-Projekt Pomarium sollen sie nach und nach ebenfalls zur touristischen Erlebnisstätte werden. Eine Kulturlandschaft am Verschwinden! Viele Obstbäume sind heute jedoch überaltert, brechen zusammen und verschwinden aus unserer Kulturlandschaft. Bedingt durch schwindendes wirtschaftliches Interesse und ein verändertes Konsumverhalten werden etliche Bon- P.52 gerten aufgegeben, mit negativen Folgen sowohl für das Landschaftsbild und die Artenvielfalt, wie auch für den Verlust an natürlichem Lebensraum etlicher Pflanzen und Tiere, den Erhalt regionaltypischer Obstsorten, die Bienenhaltung, und das regionaltypische Brennerhandwerk. Pomarium – ein touristisches Konzept für den Erhalt der Bongerten Es gilt demnach ein neues Bewusstsein für die Bongerten als kulturhistorisches, die Region prägendes, ökologisch wertvolles und unbedingt erhaltenswertes Element, zu schaffen. Um dies zu erreichen und diesem Verlust an ländlicher Kultur langfristig entgegenzuwirken, hat die Aktionsgruppe Leader Miselerland das Projekt Pomarium ins Leben gerufen. Pomarium ist ein gemeinsames touristisches Konzept hauptsächlich, aber nicht exklusiv, der Vorlandgemeinden des Miselerlandes, Fortsetzung Seite 54 P.53 terroir viticole um das natürliche Erbe der Region zu erhalten und die Attraktivität der Region zu steigern indem die Themen Obst und Bongerten mit allen dazugehörigen Elementen zu einer aufregenden Erlebniswelt aufgearbeitet werden. Der Erhalt der Streuobstwiesen wird durch ihre phantasievolle und kreative Nutzung zum aufregenden, kinderfreundlichen und erlebnisreichen Schauspiel! Bongerten-Tourismus heißt das Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten Zahlreiche Partner tragen zum Ausbau, Vernetzung und pädagogischer Aufwertung bestehender und noch zu schaffender Initiativen, Infrastrukturen, Stätten und Elementen bei und ermöglichen somit den Vorlandgemeinden des Moseltals eine eigene touristische Identität, sowie deren Einbindung in bestehende regionale und nationale Tourismuskonzepte. Die Erschaffung von aufregenden Erlebnisbongerten trägt ebenso zur Umsetzung des Projektes bei wie die Schaffung eines Gesamtkonzeptes für Kinder und Jugendliche, die Gründung einer gemeinsamen touristischen Vereinigung, der Aufbau von zentralen Empfangstrukturen, die Schaffung neuer origineller Übernachtungsmöglichkeiten oder die Erschließung aufregender Mobilitätskonzepte. Ferien im Bongert ist demnach keine Utopie mehr, sondern greifbar nahe! Doch nicht nur Bongerten-Kinderwelten und originelle Übernachtungsstätten sind in der Ausarbeitung, sondern auch die Erschließung der Stätten und Akteure durch innovative Mobilitätskonzepte, die Kindheitsträume wahr werden lassen: Mit dem Oldtimer-Traktor durchs Miselerland! Voraussichtlich ab Sommer 2011 kann man unsere Kulturlandschaft stilvoll vom P.54 gepolsterten Sitz einer der alten klassischen Oldtimer-Traktoren von gehobener Position aus genießen. Auf sicheren und, in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden, ausgewählten Wegen werden den Besuchern außergewöhnliche Einblicke in die vielfältigen Naturlandschaften der Moselgegend ermöglicht währenddem sie auf ausgefallene Art und Weise zwischen den einzelnen Erlebnisstätten des Projektes Pomarium reisen. Nicht nur für Kinder, auch für Erwachsene sind Traktor-Touren ein Heidenspaß und noch lange danach ein sprudelnder Quell an Erinnerungen... Neue innovative Übernachtungskonzepte schaffen Abends haben die Besucher dann die Möglichkeit an verschiedenen naturverbundenen und abwechslungsreichen Stationen zu übernachten. Wie wäre es mit einer Nacht in den Wipfeln eines Apfelbaumes wo Sie in einem urigen Baumhaus dem Gewisper der Natur lauschen können? Aber auch die Übernachtung in ihrem eigenen Zuhause auf Rädern wird in Zukunft möglich sein. Ob es der originelle Zigeunerwagen ist, den Sie mit ihrem Oldtimer-Traktor mitmieten können, oder ihr eigenes Wohnmobil. Durch die Förderung der Schaffung von Stellplätzen im gesamten Raum des Miselerland wird dies möglich. 45 neue Botschafter des Miselerlandes! Um den Besuchern das Vorland des Miselerland und das Erlebnis Pomarium noch greifbarer zu gestalten, findet zur Zeit eine Ausbildung für Gästebegleiter statt in dem die Themen Bongerten, Kulturstätten, Naturerlebnisse, Gastronomie, Geschichte, Obst, traditionelle Handwerke uvm, zu einem aufregenden Erlebnis für die ganze Familie miteinander vernetzt und aufgearbeitet werden. Gästeführer prägen in entscheidender Weise das Bild des Gastes von der www.miselerland.lu besuchten Region und sind ein wichtiger Teil im Bereich der Förderung des sanften und sozialen Tourismus. Als solches leisten Gästebegleiter einen wichtigen Beitrag, dass sich die Besucher wohlfühlen, indem sie lebendig gestaltete Gästeführungen veranstalten, die Spaß machen und trotzdem Wissen vermitteln! Ab Juli werden 45 neue regionale Gästeführer mit aufregenden und innovativen Erlebnisführungen den in- und ausländischen Gästen unsere wunderschöne Region näher bringen. Wir sind Pomarium! Pomarium versteht sich auch als riesige Datenbörse sowohl kommunaler, wie regionaler und privater Akteure, Stätten, Elemente und Projekte. Die Vernetzung ist ein wesentlicher Teil des Projektes und trägt maßgeblich zu dessen Erfolg bei! Wir brauchen deshalb jede Hilfe, ob privat oder öffentlich, um die Datenbank der Projektpartner ständig zu vergrößern und zu aktualisieren. Das Projekt wird sowohl von den MoselVorlandgemeinden als auch von einer Reihe privater Akteure getragen. Werden auch Sie Partner von Pomarium und schließen Sie sich der rasch anwachsenden Pomariumgemeinschaft an! Sie haben Ideen für aufregende und innovative Projekte rund um das Thema Obst und Bongerten? Sie wollen vielleicht selbst in ihrer Streuobstwiese eine GAL Leader Miselerland 23, route de Trèves B.P. 57 L-6701 Grevenmacher www.miselerland.lu Kontakt : Giny Laroche, Projektleiterin Tel.: +352 75 01 39 Fax: +352 75 88 82 Mail: [email protected] Aktuelle Pomarium Partner: Gemeinde Manternach, Bulldog- und Landmaschinenmuseum Dreiländereck, Centre A Wiewesch, CIGR Grevenmacher, innovative Übernachtungsmöglichkeit schaffen? Urlaub mit dem OldtimerTraktor ist für Sie ein Heidenspaß und Sie könnten sich gut vorstellen eine unserer Oldtimer-Traktoren Verleihstationen zu werden? Sie wollen einfach mehr über Pomarium wissen? Die PomariumProjektleiterin steht Ihnen sehr gerne für alle weiteren Fragen und Anregungen zur Verfügung! Distillerie Josy Zenner, Distillerie Dolizy&Guillon, Eurotoques asbl, GAL Leader Miselerland, Gemeinde Betzdorf , Gemeinde Bous, Gemeinde Burmerange, Gemeinde Dalheim, Gemeinde Flaxweiler, Gemeinde Lenningen, Gemeinde Mondorf-les-Bains, Gemeinde Waldbredimus, Marc Wirtz, Marcel Grosbusch et fils Sàrl, Naturverwaltung, Natur&Emwelt, Parc Hotel/ Domaine Thermal Mondorf-les-Bains, Proactif asbl P.55 terre solidaire LEADER Mullerthal und Miselerland: Regionaler Dienst für soziale Mediation Nachbarlichen Streit schlichten Ihre Verpflichtungen Beim LEADER Projekt „Regionaler Dienst für soziale Mediation“ geht es um die Verhinderung und Lösung von alltäglichen Konfliktsituationen und nachbarlichem Streit, mittels Dialog und Kommunikation. Die Mediation wird, auf Anfrage hin, aktiv bei alltäglichen Streitigkeiten zwischen Nachbarn, z.B. Ruhestörung, Geruchsbelästigung, Hecken und Bepflanzung, Laubfall, Parkplatzproblemen usw. . Sie soll eine Eskalation des Konfliktes verhindern und bietet somit eine Alternative zu einem Gerichtsverfahren. • Die Mediation ist freiwillig • in Konfliktsituationen neutral und unparteilich sein • die Informationen vertraulich behandeln • einen ethischen Kodex zu respektieren • die Kommunikation zwischen den Konfliktparteien (wieder-) herstellen • eine schnelle Lösung finden, die beide Parteien zufrieden stellt • es ist den Parteien überlassen, ihre eigene Lösung zu finden. Familienmediation und Konflikte mit den Behörden gehören nicht in ihren Zuständigkeitsbereich. Projektträger ist die MEC asbl (Mouvement pour l’Égalité des Chances). Falls Sie sich in einer Konfliktsituation mit Ihrem Nachbarn befinden, wenden Sie sich an den regionalen Mediationsdienst. Die sozialen Mediatoren 18 ehrenamtliche, soziale Mediatoren verschiedener Nationalitäten setzen sich in einem Streitfall zwischen Nachbarn für Kommunikation und Dialog ein. In einer 60 stündigen Grundausbildung haben sie das notwendige, theoretische Wissen erlernt und in vielen praktischen Übungen angewandt. Ein zusätzliches, mehrstündiges Praktikum in einem Mediationsdienst hat die spezifische Ausbildung abgerundet. Ende letzten Jahres erhielten die Mediatoren, in Anwesenheit von Ackerbauminister Romain Schneider, in dessen Zuständigkeitsbereich die LEADER Programme zur ländlichen Entwicklung fallen, ihre Diplome. P.56 Wie funktioniert die Mediation? Die Mediation findet in drei Etappen statt. Zuerst wird den Parteien per Telefon und schriftlich eine Mediation vorgeschlagen. Dann kommt es zu Einzelgesprächen, um die Schwierigkeiten, denen sie gegenüber stehen, zu erläutern. Schließlich begegnen die Konfliktparteien sich, im Beisein des neutralen Mediatoren, um sich auszusprechen und gemeinsam eine Lösung zu finden. Kostenlose Kontaktnummer: 8002 3883 Bereitschaft: Dienstags von 9 bis 11 Uhr und Donnerstags von 18 bis 20 Uhr Außerhalb der Bereitschaft: Anrufbeantworter oder email: [email protected] LEADER Mullerthal et Miselerland : service régional de médiation sociale Résoudre les conflits de voisinage Le projet LEADER « Service régional de médiation sociale » a pour but de prévenir et de résoudre les litiges du quotidien et autres conflits de voisinage par le dialogue et la communication. Ce service de médiation interviendra activement, sur demande, dans toutes les disputes entre voisins, par exemple au sujet de bruits, d’odeurs, de haies et plantations, de chute de feuilles, de places de parking, etc. Il a pour but d’éviter l’escalade du conflit et d’offrir une solution alternative à la procédure en justice. La médiation familiale et les conflits avec l’administration n’entrent pas dans ses compétences. Le pilote du projet est l’asbl MEC (Mouvement pour l’égalité des chances). Les médiateurs sociaux Dix-huit médiateurs sociaux assermentés, de diverses nationalités, interviendront dans les conflits entre voisins, dans un souci de communication et de dialogue. Une formation de base de 60 heures leur a permis d’acquérir les connaissances théoriques nécessaires et d’effectuer un grand nombre d’exercices pratiques. Un stage supplémentaire de plusieurs heures dans un service de médiation complétait la formation. En fin d’année dernière, ces médiateurs frais émoulus ont reçu leur diplôme en présence du Ministre de l’Agriculture Romain Schneider, qui a la tutelle des programmes LEADER de développement rural. Les obligations du médiateur • La médiation s’effectue sur une base volontaire • Rester neutre et impartial en situation de conflit • Traiter les informations de manière confidentielle • Respecter un code d’éthique • (R)établir la communication entre les parties en conflit • Trouver une solution rapide, qui satisfait les deux parties • Laisser les parties décider de la solution qui leur convient Comment fonctionne la médiation ? Si vous êtes en conflit avec votre voisin, adressez-vous au service de médiation régional. La médiation se déroule en trois étapes. Tout d’abord, une médiation est proposée aux parties, par téléphone et par écrit. Ensuite viennent les entretiens individuels, qui vous permettent d’exposer les difficultés auxquelles vous êtes confronté. Enfin, les parties en conflit se rencontrent, en présence du médiateur neutre, pour discuter et trouver ensemble une solution. Numéro de téléphone gratuit : 8002 3883 Permanence : le mardi de 9h00 à 1h00 et le jeudi de 18h00 à 20h00. Hors des heures de permanence : Répondeur ou e-mail : [email protected] Informations supplémentaires : Mouvement pour l’Egalité des Chances a.s.b.l. 30, rue de Wasserbillig, L-6490 Echternach Tél.: 26.72.00.35 / www.mecasbl.lu P.57 terre solidaire Projet LEADER transnational pour jeunes « The planet told me… » Échanges internationaux sur le thème de l’environnement Transnationales LEADER-Jugendprojekt „The planet told me…“ Internationaler Austausch zum Thema Umwelt Mit Unterstützung der LEADER-Gruppen Miselerland und Rédange-Wiltz setzen sich die Jugendhäuser aus Grevenmacher und Mondorf zusammen mit der Vereinigung Réidener Jugendtreff für einen Austauschprozess für Jugendliche auf europäischer Ebene ein. Avec Ie soutien des groupes LEADER Miselerland et Redange-Wiltz, les Centres de Rencontre et d’Information pour Jeunes de Grevenmacher et de Mondorf et l’ asbl Réidener Jugendtreff s‘engagent dans un processus d‘échange de jeunes au niveau européen. Das Projekt hat die Sensibilisierung der Jugendlichen für die aktuelle Umweltproblematik zum Thema und wird sich über drei Jahre erstrecken, wobei jedes Jahr unter einem bestimmten Motto steht: • Wasserschutz, • Alternative Energien und Energiesparen, Le projet est centré sur la sensibilisation des adolescents aux problèmes actuels d‘environnement et s‘étendra sur une durée de trois ans, chaque année étant placée sous une thématique particulière: • le respect de l‘eau, • les énergies alternatives et l‘économie d‘énergie, • le recyclage et l‘épargne des ressources. Les participants seront invités à faire part de leurs expériences vécues par rapport à ces thèmes en s‘interrogeant sur leur façon de voir les choses. Ils seront amenés à établir des liens entre la réalité locale et les enjeux mondiaux et s‘activer dans cet esprit. Diverses actions locales seront mises en oeuvre au niveau des communes LEADER. Pour motiver les jeunes, il est prévu de travailler sur chaque thème durant une année et d‘accueillir chaque été des groupes de jeunes des pays partenaires dans les différentes régions LEADER. Lors de ces échanges transnationaux, le thème annuel sera abordé par le biais d’activités artistiques (dessins animés, bandes dessinées, photographie, sculp- P.58 tures, théâtre,...), sportives (ski nautique, vélo, ...) ou autres. • Recycling und schonender Umgang mit Ressourcen. Les résultats seront comparés et adaptés aux différentes cultures et aux modes de vie des divers pays. Si chaque individu agit à son niveau, des changements globaux sont possibles. Die Teilnehmer sollen ihre eigenen Erfahrungen zu diesen Themen einbringen und sie mit denjenigen ihrer Altersgenossen aus anderen Ländern vergleichen. So können sie einen Bezug zwischen lokaler Realität und weltweiter Herausforderung herstellen und in diesem Sinne handeln. Verschiedene Erkenntnisse werden dann im Rahmen lokaler Aktionen auf der Ebene der LEADER-Gemeinden umgesetzt. A côté des deux régions luxembourgeoises, les régions LEADER intégrées dans le projet au niveau transnational sont les Iles de l‘Estonie de l‘Ouest, la Carélie du Nord en Finlande et le Pays de Brocéliande en Bretagne. Un premier accueil des groupes de jeunes des autres régions européennes impliquées aura lieu en fin juillet 2011 durant une semaine au Luxembourg dans les deux régions LEADER RédangeWiltz et Miselerland. Informations / Informationen : Centre de Rencontre, d’Information et d’Animation pour Jeunes Grevenmacher 16 rue de Luxembourg L-6750 Grevenmacher Tél : (+352) 75 92 04 Fax : (+352) 75 92 75 E-mail : [email protected] Um die jungen Leute zu motivieren, soll zu jedem Thema während einem Jahr gearbeitet und europäische Gruppen in den verschiedenen LEADER-Gebieten empfangen werden. Bei die-sen internationalen Austauschtreffen wird das Jahresthema in künstlerischen (Zeichentrickfilm, Comic, Fotografie, Skulpturen, Theater...), sportlichen (Wasserski, Radfahren, usw.) oder sonstigen Aktivitäten aufgearbeitet. Die Ergebnisse werden verglichen und umsetzbare Lösungen vorgeschlagen, die an die jeweiligen Gesellschaftskulturen angepasst sind. Wenn jeder auf seinem Niveau handelt, wird ein allgemeines Umdenken möglich. Am Projekt beteiligt sind neben den luxemburgischen LEADER-Regionen Redange-Wiltz und Miselerland, die westlichen Inseln Estlands, Nordkarelien in Finnland und das Gebiet der Brocéliande in der Bretagne. Während einer Austauschwoche wird Ende Juli 2011 in den beiden LEADER-Regionen Redange-Wiltz und Miselerland ein erstes Treffen mit Jugendlichen der anderen Regionen stattfinden. miselerland Nouvelle activité du dimanche à partir du 1er mai Ehnen - le village du dimanche Sonntags nach Ehnen ! Seit dem 1. Mai und bis zum Herbst öffnen in Ehnen Einwohner, Produzenten, Winzer und Künstler an jedem Sonntag ihre Häuser- und Ateliertüren, um den Besuchern dieses wunderschönen Moseldorfes ihre Talente und Regionalprodukte vorzuführen und ihnen neben dem natürlichen Charme der Ortschaft auch noch lebendiges und geschäftiges Treiben und authentische Animation zu bieten. Weitere Informationen unter http://village.teamclip.com/ Une nouvelle initiative d’activités touristiques sur la Moselle luxembourgoise a été lancée par les habitants, producteurs et artistes du village d’Ehnen pour offrir aux visiteurs une panoplie d’attractions supplémentaires les dimanches de la belle saison. La promenade dominicale à travers ce village à caractère médiéval est une tradition pour beaucoup de familles luxembourgeoises et chaque été de nombreux touristes visitent à leur tour cet endroit enchanté. Les visiteurs aiment se promener dans un village de charme aussi paisible. Cependant touristes et visiteurs luxembourgeois regrettaient souvent l‘absence d‘activités et offres locales pendant leurs visites. Il manquait le côté „terroir“ et le côté „artiste“ expliquent les initiateurs du nouveau programme EHNEN - LE VILLAGE DU DIMANCHE. Initiée par les artistes, producteurs et artisans d‘art, cette activité est ouverte et s‘adresse à tous les habitants, producteurs, artisans et artistes qui ont une idée ou attraction à offrir aux visiteurs. A partir du 1er mai jusqu‘au 2 octobre EHNEN - LE VILLAGE DU DIMANCHE offre: - un centre à caractère médiéval unique en son genre - un atelier d‘artiste et d‘artisanat d‘art - les vide-greniers des habitants - une distillerie artisanale - des caves et chais de vignerons - un atelier artisanat & terroir - deux restaurants gastronomiques - un restaurant asiatique - un café-brasserie avec restauration - un commerce local (denrées, boissons, encas, glaces) - un circuit historique autonome (visite guidée sur demande) - un musée du vin - un point de location de vélos (au musée) - un dimanche par mois une brocante (sauf septembre) que le dimanche 17 juillet se tiendra la traditionnelle Fête du Vin - „Einer Wenzerdag“. Un site internet qui présentera les détails, un plan du village et de nombreuses informations sur la localité et sa région a été mis en place sous: village.TeamClip.com Les habitants et producteurs du village d‘Ehnen intéressés à se rallier à l‘initiative peuvent s‘adresser M. Kontz qui centralise toutes les informations au numéro de téléphone 76 87 03 (ou 661 208 640). Les activités commenceront le dimanche 1er mai 2011 à partir de 11:00. Petit village de quelque 500 habitants la localité n‘offre pas moins de 4 restaurants. Un dimanche par mois (sauf en septembre) se tiendra un marché de brocante sur la grande aire de stationnement longeant la Moselle, tandis P.59 terre d’accueil Velofueren am Miselerland Miselerland VELODAG 2011 Dimanche – Sonntag 29.05.2011 Le dimanche, 29 mai aura lieu la deuxième Journée du Vélo au Miselerland. Comme l’année dernière, les organisateurs invitent à une randonnée conviviale en vélo à partir de Schengen ou de Wasserbillig jusqu’à Ehnen, à une épreuve sportive à travers les communes du Miselerland et à un après-midi de détente richement animé à Ehnen. Am Sonntag, dem 29. Mai 2011 wird der 2. Miselerland Velodag stattfinden. Wie bereits 2010 rufen die Organisatoren auf zu einer gemütlichen Fahrrad-Sternfahrt entlang der Weinstraße von Schengen oder Wasserbillig nach Ehnen, einer sportlichen Regionaltour durch die Gemeinden des Miselerlandes und einem geselligen Zusammentreffen mit viel Animation in Ehnen. Programme : 1) TOUR MISELERLAND DE 89 KM DANS LA REGION DES FRERES SCHLECK Randonnée (il ne s’agit pas d’une course) à travers les communes de la région des frères Schleck. Parcours d’environ 89km à découvrir sur http://www.gpsies.com/map.do?fileId=ugsuzmfmrfckcint Départ : 09.00 heures au Parking Moselle Arrivée : vers 13.00 heures à Ehnen. Cette manifestation est réservée aux sportifs confirmés – vitesse moyenne +- 25km/ heure. Pas de fermeture de route. Pas d’inscription nécessaire. 2) RANDONNÉE ÉTOILE MISELERLAND JUSQU’À EHNEN • Wasserbillig - Grevenmacher - Ehnen : 19 km Tour adapté aux familles, participation avec vélo personnel ou possibilité de louer gratuitement un vélo auprès des stations RentaBike miselerland 10.00 heures : rassemblement à Wasserbillig „op der Spatz“ autour d’un bon café ou chocky et croissant. Accompagnement musical assuré par le saxophoniste Nico Haupert. 10.30 heures : Départ de Wasserbilig vers Grevenmacher Accompagnement par la Police Grand Ducale. 11.00 heures : arrêt et rassemblement à Grevenmacher aux Caves Bernard-Massard. Rafraîchissements sur place (boissons crémant, vins, et eau) 12.00 heures : départ de Grevenmacher vers Ehnen avec comme hôte d’honneur Mme Françoise Hetto-Gaasch, Ministre du Tourisme Vers 12.30 heures : arrivée à Ehnen • Schengen - Remich - Ehnen : 21 km Tour adapté aux familles, participation avec vélo personnel ou possibilité de louer gratuitement un vélo auprès des stations RentaBike miselerland P.60 10.00 heures : rassemblement à Schengen près du „Centre Européen Schengen“ dans le Radlergarten du Groupe Goeres autour d’un bon café ou chocky et croissant. Accompagnement musical par le saxophoniste Fernand Neumann 10.30 heures : départ de Schengen vers Remich. Accompagnement par la Police Grand Ducale. • Roulez en tracteur oldtimer • Stand Police : encodage de vélos des visiteurs • Nombreux stands INFO • Parcours d’agilité à vélo pour enfant • Possibilité d’essayer des E-Bikes ou Pedelecs 11.00 heures : arrêt et rassemblement à Remich sur la „Place Kons“. Distribution gratuite de rafraîchissements et de bananes par BGL-BNP Parisbas Fin des animations vers 18.00 heures. 12.00 heures : départ pour Ehnen Vers 12.30 heures : arrivée à Ehnen Les participants ont la possibilité de revenir à leur point de Service dépannage d’urgence assuré par Rentabike miselerland Attention : la route du vin reste ouverte à la circulation – respectez-vous les uns les autres ! - En vélo GRANDE FÊTE DU VELO A EHNEN («Am Puddel », promenade de la Moselle) A partir de 12.00 heures Restauration par le traiteur Schumacher de Wormeldange : grillades, tartes flambées, plats chauds cuisinés, pâtés au Riesling, café, tartes, desserts, etc Boissons alcoolisées et non-alcoolisées (vins, bières, softdrinks, eaux, etc) par l’association Éiner Wënzerdag Animation musicale 12.30 à 13.30h : « Maacher Musekschoul » enner der Leedung vum Sylvie Spaus. Musical « Liichtchen an der Nuecht » Groupe «Musiksfrënn’97 » 15.00 h à 16.00 h. DJ Marc Weyer « Musek mat Marc & Marco » de 12.00 à 18.00 heures. Autres animations : • Stand Vélo Simulateur d’entraînement – Trainingstour Schleck. • Clown –magicien • Château gonflable DÉPART DES PARTICIPANTS - NAVETTE RETOUR départ : Les vélos RentaBike miselerland peuvent rester sur le site d’Ehnen - En autobus de ligne (ligne 450, 185 et 485) (capacité 3 à 4 vélos/bus). Prix du ticket de bus : 1,50 €. Horaires sur le site www.mobiliteit.lu - En bus spécial Voyages Emile Weber (avec sièges enlevés) 1er voyage : Départ 14.00 heures : Ehnen - Remich - Schengen Départ 14.00 heures : Ehnen - Grevenmacher - Wasserbillig 2e voyage : Départ 15.30 heures : Ehnen - Remich - Schengen Départ 15.30 heures : Ehnen - Grevenmacher - Wasserbillig 3e voyage : Départ 17.30 heures : Ehnen - Remich - Schengen Départ 17.30 heures : Ehnen - Grevenmacher - Wasserbillig Transport gratuit -En bateau M.S. « Princesse Marie Astrid » (Départ Ehnen vers 18.30 - Grevenmacher. Capacité 12 vélos). 5,50 € -En train (Elbling Express en Allemagne) P.61 terre solidaire Der Schmetterlingsgarten in Grevenmacher – eine „Werkstatt“ der besonderen Art Le jardin des papillons à Grevenmacher – un « atelier » extraordinaire Au 1er avril, le jardin des papillons a entamé sa 22e saison sous la même ambiance tropicale, rassemblant comme d’habitude les plus merveilleuses espèces de papillons exotiques, mais avec un tout nouveau concept d’exploitation. La gestion du jardin est dorénavant assurée par Yolande COOP, qui en a fait un atelier protégé permettant à 4 personnes handicapées de trouver un emploi. Un bel exemple où le secteur du tourisme s’ouvre au secteur social. Am 1. April 2011 war es wieder soweit: der ‚Päiperleksgaart‘ in Grevenmacher öffnete zum 22. Mal seine Pforten. Wie auch in den letzen 21 Jahren erwartet den Besucher ein exotischer Garten mit einer Temperatur von 28°C und einer Luftfeuchtigkeit von mind. 70%. Inmitten dieses tropischen Paradieses leben ca. 500 Schmetterlinge aus Costa Rica und den Philippinen sowie aus vielen weiteren Ländern von fünf Kontinenten der Erde. Die Gäste können die Schmetterlinge in ihrem natürlichen Umfeld erleben und gar den ganzen Lebenszyklus eines Schmetterlings vom Stadium eines auf Bananenblättern abgelegten Eies, über die Puppe, bis hin zum farbenprächtigen Schmetterling kennenlernen. Das Besondere am Schmetterlingsgarten in Grevenmacher ist aber das neue Konzept. Der Schmetterlingsgarten, 1989 von der Familie Clasen (BernardMassard) gegründet, wurde 2010 von der elisabeth-Gruppe übernommen und noch P.62 nach bewährtem Konzept weitergeführt. 2011 erhielt die zur elisabeth gehörende Yolande COOP vom Ministère du Travail et de l’Emploi die Genehmigung, den Schmetterlingsgarten als Behindertenwerkstatt betreiben zu dürfen. Entsprechend arbeiten seit der Wiedereröffnung am 1. April vier Menschen mit einer geistigen Behinderung unter der Aufsicht eines Gärtners im Schmetterlingsgarten. Sie sorgen dafür, dass der Garten, seine fliegenden Bewohner undauch die umliegende Parkanlage in all ihrer Pracht jeden Tag viele Kinder- und Erwachsenen-Augen zum leuchten bringen. Nach der Einführung dieses ersten ‚Garten-Ateliers‘ hofft die Yolande COOP 2012 auch den gesamten Eintrittskartenund Souvenir-Verkauf als sogenannte Werkstatt betreiben zu können und somit weiteren Menschen mit einer Behinderung die Möglichkeit zu bieten, mit einer individuellen Unterstützung den Weg in die Arbeitswelt zu gehen. Öffnungszeiten: 1. April – 16. Oktober 2011 Täglich von 9h30 – 17h00 Heures d‘ouvertures: 1. avril – 16. octobre 2011 Tous les jours de 9h30 – 17h00 Adresse: Päiperleksgaart Route de Trèves L – 6793 Grevenmacher Tel. & Fax. : 758539 [email protected] www.papillons.lu Weitere Informationen / Pour plus d‘informations: Yolande COOP 33, Boulevard Joseph II L – 1840 Luxembourg Tel. : 691-236746 [email protected] Die Luxemburger Mosel und ihr Umland La Moselle Luxembourgeoise et ses environs VERANTWORTLICHER HERAUSGEBER Lokale Aktionsgruppe Leader Miselerland 23, rue de Trèves BP 57 L-6701 Grevenmacher Tel.: (+352) 75 01 39 Fax: (+352) 75 88 82 e-mail: [email protected] homepage: www.miselerland.lu REDAKTION Marc Weyer, Joseph Colbach, Fabienne Pirsch, Kulturhuef, Musée A Possen, Europa Museum Schengen, Entente Touristique,Tom Wagner, Leader Redange-Wiltz, MEC asbl, Commission de Promotion des Vins et Crémants, Olaf Gruppe, Giny Laroche, Patrick Kontz, Philippe Eschenauer FOTOS Jessica Theis, Guy Hoffmann, Raphael Maas, Serge Marx, André Weisgerber, Carlo Rinnen, OPVI, Commission de Promotion des Vins et Crémants, Yolande asbl, Will Kreutz, Entente Touristique, Vera Weisgerber, Musée A Possen, Europa Museum Schengen, Kulturhuef, Patrick Kontz, Hermann & Valentiny and Partners, Heisbourg Strotz architectes, Philippe Eschenauer LAYOUT - Pasquita Isolani, Philippe Eschenauer DRUCK Imprimerie Offset Moselle, Grevenmacher AUFLAGE 15.000 Abonnez-vous dès maintenant en découpant et en renvoyant cette carte par voie postale, par fax au (+352) 75 88 82 ou en appelant au (+352) 75 01 39. Nom Prénom Entreprise Leader Rue et N° Code Postal Localité Tél email 23, rue de Trèves BP 57 · L-6701 Grevenmacher terroir gastronomique ter roir terre d’origine terroir viticole terroir écologique terroir jeunesse terroir d’ac cueil terroir gastromique terroir viticole terre solidaire terroir culture terroir du savoir terroir du goût terre saine terre d’accueil viticole terroir jeunesse terroir d’ac Die Luxemburger Mosel und ihr Umland La Moselle Luxembourgeoise et ses environs Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes: Europa investiert in die ländlichen Gebiete. Fonds européen agricole pour le développement rural: l’Europe investit dans les zones rurales.
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