Magazin FRAGILE Suisse
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Magazin von FRAGILE Suisse Journal de FRAGILE Suisse 02 | Juni / juin 2012 Mit Jahresbericht 2011 ab Seite 9 Rapport annuel 2011 inclus page 9 et suivantes Monika R.: «Meine Tiere sind meine beste Therapie.» Seite 4 Heisse Tipps für einen kühlen Kopf Seite 6 Schweizerische Vereinigung für hirnverletzte Menschen Association suisse pour les personnes cérébro-lésées Monika R.: « Les animaux sont ma thérapie. » page 26 Art et aphasie : les images à la place des mots page 28 Editorial Liebe Leserin, lieber Leser Kürzlich begleitete mich Heidi F.* an eine Veranstaltung, an der wir über das Thema Hirnverletzung informierten. Sie erzählte von ihrem Hirnschlag, den sie als 35-jährige Mutter und Berufsfrau erlitten hat. Ihre Ehe zerbrach, ihre Söhne zogen sich anfangs von ihr zurück. Sie berichtete, wie sie sich die letzten acht Jahre trotz Rückschlägen und Depressionen wieder ins Leben zurückgekämpft hat, wie sie dank Unterstützung von FRAGILE Suisse wieder selbstständig wohnen und ihren Alltag gestalten kann. Gerne würde sie wieder arbeiten, wird jedoch auf absehbare Zeit keiner Erwerbsarbeit nachgehen können. Darum ist sie auf Leistungen der Invalidenversicherung angewiesen. Scharfer Szenenwechsel nach Bundesbern: Auf Vorschlag des Bundesrates verhandelt das Parlament über die Revision 6b der Invalidenversicherung (IV). Mit der Vorlage würde man auf Kosten schwer behinderter Menschen sparen: Diejenigen mit einem Invaliditätsgrad zwischen 60 und 79 Prozent sollen massiv weniger Renten erhalten. Zu dieser Gruppe gehören sehr viele Personen mit einer Hirnverletzung. Bundesrat und Parlamentsmehrheit meinen, die betroffenen Menschen sollen einfach mehr arbeiten gehen. Das würden sie gerne tun! Doch passende Stellen gibt es kaum. Geplant ist zudem die Kürzung der Kinderrenten an behinderte Eltern. Über 5000 Väter und Mütter mit einer Hirnverletzung würde dies zusätzlich treffen. So auch Heidi F. Einige hundert Millionen Franken sollen mit diesen Massnahmen jährlich eingespart werden. Doch die aktuellen Zahlen und Prognosen zeigen, dass die IV ihre Schulden begleichen kann – auch ohne diese Rosskur auf Kosten der Schwächsten im Lande! Es würde einfach einige Jahre länger dauern. FRAGILE Suisse hat deshalb beschlossen, gemeinsam mit den anderen Behindertenorganisationen diese Abbauvorlage zu bekämpfen. Marcel Odermatt, Geschäftsleiter von FRAGILE Suisse Titelbild Couverture Foto: Reto Schlatter Herausgeberin Éditrice FRAGILE Suisse, CH-8006 Zürich Redaktion Rédaction Verena Paris (Leitung), [email protected] / Carine Fluckiger (responsable Romandie) Übersetzungen Traductions Annette Jaccard, Dominique Nägeli Gestaltung Graphisme Frau Schmid, Visuelle Gestaltung, Zürich Herzlich, Marcel Odermatt Auflage Tirage 40 000 Druck Impression Prowema GmbH, 8330 Pfäffikon John Büsser, [email protected] *Ein Kurzporträt über Heidi F. ist in der Sendung «Mitenand» im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt worden. Sie können sich das Video auf www.fragile.ch anschauen. Abonnement Abonnement CHF 10.– pro Jahr, im Spenden- bzw. Mitgliederbeitrag inbegriffen. / CHF 10.– par an, inclus dans le don ou dans la cotisation de membre. Inserate Annonces Axel Springer Schweiz AG, Fachmedien, Förrlibuckstrasse 70, Postfach, 8021 Zürich Tel. 043 444 51 07, Fax 043 444 51 01 [email protected] © 2012, FRAGILE Suisse Schweizerische Vereinigung Anzeige für hirnverletzte Menschen / Badewannen-Lifte Association suisse pour Endlich wieder Freude beim Baden! - Mietkauf zinslos möglich - Auch mit Akkubetrieb - Schnelle und saubere Installation - Alle Funktionsteile aus Edelstahl les personnes cérébro-lésées Beckenhofstrasse 70, CH-8006 Zürich Tel. 044 360 30 60, Fax 044 360 30 66 www.fragile.ch, [email protected] Spendenkonto FRAGILE Suisse PC 80-10132-0 ISSN 1660-7813 Das Magazin von FRAGILE Suisse erscheint viermal jährlich. Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: Juni 2012. Prospekte anfordern (gebührenfrei): Das Original vom WA N N E N L I F TSPEZIALISTEN 0800-80 8018 Postfach · CH-8952 Schlieren · www.idumo.ch Le journal de FRAGILE Suisse paraît quatre fois par an. Délai pour la remise des prochaines contributions rédactionnelles : juin 2012. Inhalt Sommaire Editorial Porträt Monika R.: «Mein Pferd ersetzt mir die Beine.» Sonnenstich: Cool down im Hochsommer! Helpline: Reisen ist Therapie Académie Kurz und Hirn Jahresbericht 2011 Vorwort der Kopräsidenten Académie FRAGILE Suisse Beratung und Helpline Begleitetes Wohnen Regionale Vereinigungen Kommunikation Fundraising Finanzen Jahresrechnung 2011 Rapport annuel 2011 Avant-propos des coprésidents Académie FRAGILE Suisse L’aide-conseil de la Helpline Accompagnement à domicile Associations régionales Communication Recherche de fonds Finances Comptes annuels 2011 2 4 6 7 8 8 9 11 12 13 14 18 19 20 21 10 11 12 13 14 18 19 20 21 Éditorial Portrait Monika R.: « Mon cheval, c’est mes jambes » Redessiner sa vie après une lésion cérébrale Helpline : Voyage et vacances 25 26 28 30 Anzeige Ihr Ansprechpartner für hochstehende Rehabilitation in der Südostschweiz, ein Therapie- und Kompetenzzentrum für hirnverletzte Menschen. Angehörige und Freunde können im Hotel Valens übernachten. Um Kraft zu tanken und den Alltag für ein paar Momente loszulassen, kann das Thermalbad mit seiner einmaligen Aussicht genutzt oder ein feines Essen auf der Sonnenterrasse des Restaurant Zanai genossen werden. KLINIKEN VALENS Rehabilitationszentrum Valens T +41 (0)81 303 11 11 KLINIKEN VALENS F +41 (0)81 303 11 00 CH-7317 Valens www.kliniken-valens.ch Rehabilitationszentrum Walenstadtberg T +41 (0)81 736 21 11 F +41 (0)81 735 15 02 CH-8881 Walenstadtberg www.kliniken-valens.ch Früher war Reiten ihr Hobby, heute ist es Therapie. Was immer noch gilt: Auf dem Rücken des Pferdes erlebt Monika R. die grosse Freiheit. «Mein Pferd ersetzt mir die Beine.» Text: Verena Paris, Fotos: Reto Schlatter und Verena Paris Sie wohnte im «Stöckli», trainierte täglich mit ihrem Pferd und arbeitete Vollzeit. Das Pferd ist ihr als Einziges von diesem Leben geblieben. Ein Blutschwamm im Hirnstamm zwang die sportliche Frau mit 42 Jahren in den Rollstuhl. Monika R. kann nicht mehr ohne Hilfsmittel gehen. Hingegen reitet sie! «Mein Pferd ist der beste Psychiater», lacht die 50-Jährige, «Reiten stärkt meine Muskulatur und ich habe neue Freunde gefunden im Stall.» Nicht nur ihre Tiere, sondern auch die Wohnbegleiterin von FRAGILE Suisse unterstützen sie beim Wunsch, selbstständig zu bleiben. «Am Mittwoch hatte ich kein Gefühl mehr in den Fingern, am Donnerstag sah ich im Büro alles doppelt», erinnert sich Monika R. an die Vorkommnisse im Jahr 2005. Zu diesem Zeitpunkt war sie 42-jährig, gertenschlank und sehr sportlich. Ihr Hausarzt war an diesem Tag nicht erreichbar, deshalb suchte sie am Tag darauf den Augenarzt auf. Die Untersuchungen in dieser Praxis ergaben eine Gleichgewichtsstörung des Augenmuskels. Der Augenarzt handelte voraussichtig und nahm wegen des Schielens von Monika R. mit ihrem Hausarzt Kontakt auf. In Absprache entschieden die beiden, dass es sich nicht um einen Notfall handle. Sie rieten ihr deshalb, das Wochenende ruhig anzugehen und sich in 4 der darauffolgenden Woche in der Praxis zu zeigen. Am Montag hatte sie dann aber bereits massive Gleichgewichtsstörungen, konnte kaum mehr gehen. Der Hausarzt überwies sie sofort ins Spital mit Verdacht auf einen MS-Schub. Der Scan zeigte aber ein anderes Bild: Im Hirnstamm hatte sich ein Blutschwamm in der Grösse einer Baumnuss gebildet. «Von einer Operation sah man vorderhand ab.» Monika R. erinnert sich nur schemenhaft, was anno dazumal alles passiert ist. «Ich hatte nie Angst, irgendwie habe ich es nicht wirklich realisiert.» Sie war bereits im Rehabilitationsaufenthalt, als die Gefässwucherung wieder zu bluten anfing, die Operation wurde unumgänglich. Unabhängig bleiben Rund zehn Monate verbrachte sie im Spital und in der Rehabilitation. Die Ärzte prophezeiten ihr, dass sie in ein Heim müsse. Denn: Sie hatte nicht nur Gefühlsstörungen und eine Sehschwäche, auch ihr Gleichgewichtssinn ist so stark geschädigt, dass sie nicht ohne Hilfsmittel gehen kann. Als Unterstützung erhielt sie anfangs einen Handrollstuhl für zuhause und einen Elektroscooter für draussen. Mit viel Training lernte sie dieses Fahrzeug zu steuern, trotz ihrer feinmotorischen Schwierigkeiten. «Am Anfang hatte ich täglich einen Kampf mit der Zahnpastatube», erzählt sie, «dann habe ich mir gesagt: Die ersten 50 Mal sind streng, danach wird’s einfacher.» Und sie blieb dran, übte weiter und mühte sich ab – ihrer Unabhängigkeit zuliebe. «Ich will nicht in ein Heim, ich will selbstständig bleiben», sagt sie kämpferisch und blinzelt sich eine Tränen weg. Von ihrem geliebten «Stöckli» musste sie sich verabschieden. «Es war einfach zu abgelegen», erklärt sie mit ihrer leicht verwaschenen Aussprache. Heute lebt sie in einer rollstuhlgängigen ZweiZimmer-Wohnung am Stadtrand – zuFRAGILE Suisse 02 | 2012 sammen mit drei Katzen. «Diese Wohnform ist nicht mehr besonders originell, aber praktisch.» Einmal pro Woche kommt die Wohnbegleiterin von FRAGILE Suisse vorbei. «Anfangs hat sie mir gezeigt, wie ich das Katzen-Klo reinigen kann. Oder wie ich wieder einen Kuchen backe», erzählt die fast 50-Jährige. «Inzwischen mache ich auch alle Zahlungen online. Aber die Ablage ist immer schwierig, weil ich die Blätter nicht einordnen kann.» Sie zählt verschiedene Sachen auf, die sie mit der Wohnbegleiterin macht: Das geht vom Formulareausfüllen bis hin zum Einkaufstraining oder dem gemeinsamen Spazierengehen. Denn: Bewegung beziehungsweise das Körpergewicht spielt eine zentrale Rolle. Als sie das Fussgelenk verstaucht hatte, konnte sie sich nicht mehr so oft bewegen, musste die Wassertherapie, die Physiotherapie, die Spaziergänge sausen lassen und nahm ein paar Kilos zu. «Ich schaffte es nicht mehr, meine Schuhe mit Klettverschluss zuzumachen. Ich fragte mich: Was jetzt? Was, wenn ich meine Katzen nicht mehr selbst versorgen kann? Mich nicht mehr selber anziehen kann?» Sie fürchtet sich vor diesem Tag und setzt alles daran, dass diese Situation gar nicht erst eintrifft. Katzen ersetzen die Familie «Meine Tiere sind meine Motivation.» Wieder kullert eine einzelne Träne über die Wange. Sie spielt mit der Katze, die ihr auf dem Schoss sitzt, spritzt sie mit Wasser an. Monika R. hat aber noch einen anderen, bewegenden Vierbeiner, der sie zu Höchstleistungen anspornt: Ihr Pferd namens Charmante. Mit 39 hatte sie reiten gelernt, nur ein Jahr später stand ihr eigenes Pferd im Stall. Mit 42 wurde sie krank. «Die Ärzte waren anfangs skeptisch, dass ich reite», erzählt die gelernte Floristin. Ihr Vater habe dann einer ehemaligen Reiterkollegin angerufen, die inzwischen die Ausbildung zur Reitpädagogin gemacht hat. Karin Gasser hörte sich die Geschichte am Telefon an und war zuerst mal geschockt. Danach hat sie im wahrsten Sinne des Wortes alle Zügel in die Hand genommen, hat das Pferd von Monika R. getestet, ob es sich eignen würde zum heilpädagogischen Reiten. Sie nahm das Pferd bei sich im Stall auf und lud Monika R. zur ersten Reitstunde ein. «Das war herrlich, ein Traum», erzählt Monika R. jetzt noch ganz gerührt. Obwohl: Mit der grossen Freiheit auf dem Rücken des Pferdes FRAGILE Suisse 02 | 2012 hatte es nichts zu tun. Anfangs wurde sie nämlich von zwei Begleitpersonen links und rechts gestützt. Inzwischen braucht Monika R. nur noch Hilfe beim Auf- und Absteigen und bei der Pflege des Pferdes. «Das Pferd ersetzt mir die Beine», lächelt sie glücklich, reitet langsam aus dem Stall und lenkt das Pferd hinaus auf den Feldweg – hinaus in die Freiheit. «Wer reitet, setzt jeden Muskel ein. Bei Monika wird vor allem das Gleichgewicht geschult und die Rumpfmuskulatur gestärkt», erklärt die Reitpädagogin Karin Gasser, «das hilft ihr auch im Alltag.» Karin Gasser hat ihre Kollegin immer tatkräftig unterstützt, hat einen Spezialsattel konstruiert und eine Bekannte gefunden, die das Pferd von Monika R. mitfinanziert. Sie setzt den gutmütigen Freiberger auch als Schulpferd ein, damit sich die Kosten im Rahmen halten. Karin Gasser und Monika R. sind ein eingespieltes Team. Dreimal pro Woche kommt Monika R. auf den paradiesisch gelegenen Reiterhof, der sich durchaus für Abenteuer von Hanni und Nanni aus einem Enid-Blyton-Roman eignen würde. Junge Mädchen hantieren mit Schaufel und Schubkarre, striegeln Ponys, kratzen Hufe aus – und alle grüssen Monika R. fröhlich. «Hier fühle ich mich sehr wohl, es läuft immer etwas und ich gehöre dazu», schmunzelt sie. Neue Freunde hat sie auch im Atelier gefunden – weil sie eine Sehschwäche hat, darf sie das Blindenatelier benutzen. Dort giesst sie Seifen, filzt, schleift Speckstein. «Früher habe ich viel gezeichnet und gemalt», erzählt sie: «Aber nach der Hirnblutung konnte ich keinen geraden Strich mehr machen.» Das sei sehr frustrierend gewesen, sie habe sich geschworen, nie mehr zu zeichnen. «Vor einem Jahr habe ich es dann aber doch gewagt, ich habe alte Zeichnungsbücher hervorgenommen und wieder von vorne angefangen.» Monika R. ist eine mutige Frau. Nichts fällt ihr einfach so in den Schoss, sie arbeitet hart für jeden noch so kleinen Fortschritt. Nicht ohne Stolz sagt sie: «Ich bleibe dran.» Rollstuhl, Rollator oder Pferd: Monika R. hat starke Gleichgewichtsprobleme und kann nicht ohne Hilfe gehen. Monika R. hat immer alles dabei – geordnet und griffbereit. So bewahrt sie sich möglichst viel Selbstständigkeit. Für alltägliche Routinesachen musste Monika R. zuerst neue Strategien entwickeln – dank guten Tipps der Wohnbegleiterin und eigenen Ideen kann sie vieles wieder selbstständig erledigen. 5 Cool down im Hochsommer! Text: Verena Paris Ohne Sonne kein Leben. Trotzdem kann zu viel des Guten schädlich sein. Aber nicht nur Eincremen ist wichtig. Damit die Sonne keinen Stich hat, muss auch ein guter Kopfschutz sein. Wer sein Haupt den Strahlen nämlich zu stark aussetzt, riskiert einen Sonnenstich – was einer Hirnhautentzündung gleichkommt. Sommerzeit ist Badezeit. Für die meisten ist es selbstverständlich, dass sie sich mit einem guten Hautschutz gegen die im Sonnenlicht enthaltenen UV-Strahlen schützen. Aber eben: Nicht nur die Haut will geschützt sein, sondern auch das Haupt! Denn die Strahlen können so tief in den Körper eindringen, dass sie beispielsweise die Hirnhäute reizen und einen Sonnenstich verursachen. Das kann vorkommen, wenn Kopf und Nacken ungeschützt längerer Zeit der Sonne ausgesetzt werden. Einen Sonnenstich erkennt man an diesen Symptomen: Starke Kopfschmerzen, roter Kopf, Nackensteife, Übelkeit und Erbrechen. Kinder sind besonders gefährdet, weil die Haare kaum schützen und die Schädeldecke noch dünn ist. Erste Hilfe Hitzschlag Was tun bei einem Sonnenstich? Das Wichtigste: Aus der Sonne gehen und sich an einem kühlen Ort mit erhöhtem Oberkörper hinsetzen. Gleichzeitig sollte man sich den Kopf und Nacken mit nassen Tüchern kühlen lassen und viel Wasser trinken! Bei deutlich gestörtem Bewusstsein der betroffenen Person muss ein Arzt konsultiert werden, das gilt sowieso bei Bewusstlosigkeit oder Krampfanfällen. Ein Sonnenstich ist kein Hitzschlag. Dieser kann nämlich auch ohne Sonneneinwirkung entstehen, und zwar dann, wenn die Wärmeregulation des Körpers gestört ist. Einen Wärmestau kann es beispielsweise bei starker körperlicher Anstrengung in warmer Umgebung geben oder oft bei älteren Menschen, die zwar stark schwitzen, aber sehr wenig trinken. Den Hitzeschlag erkennt man am hochroten Kopf, trockener Haut, erhöhtem Puls und sehr hoher Körpertemperatur. Auch hier gilt: Sofort an einen kühlen Ort, kaltes Wasser trinken, auch wenn man keinen Durst hat, den Körper in feuchte Tücher wickeln, Beine hoch lagern. Und mit einem Arzt die weiteren Massnahmen besprechen. Vorbeugen Keinen Stich hat die Sonne, wenn man sich an diese Regel hält: Kopf und Nacken schätzen den luftdurchlässigen Hut, eine Sonnenbrille tut den Augen gut! Anzeige Rehabilitation von Mensch zu Mensch – in den Zürcher Höhenkliniken Kardiologie, Pneumologie, Neurologie und Bewegungsapparat in Wald Internmedizin, Bewegungsapparat und Psychosomatik in Davos Ambulante Rehabilitation in Zürich und Uster Zürcher Höhenklinik Wald Zürcher Höhenklinik Davos Zentrum für Ambulante 8639 Faltigberg-Wald 7272 Davos Clavadel Rehabilitation Zürich Telefon 055 256 61 11 Telefon 081 414 42 22 Lengghalde 6, 8008 Zürich Fax 055 246 47 20 Fax 081 414 42 20 Telefon 044 269 66 00 [email protected] [email protected] Fax 044 269 66 01 www.zhw.ch www.zhd.ch [email protected], www.zhw.ch Helpline: Reisen ist Therapie Text: Verena Paris Barrierefrei reisen, Rollihotels oder SMS-Auskunft für Hörbehinderte – das touristische Angebot wird immer grösser für Menschen mit einer körperlichen Behinderung. Doch Menschen mit einer Hirnverletzung brauchen manchmal andere Angebote als ein rollstuhlgängiges Restaurant. Die Helpline-Beraterinnen von FRAGILE Suisse haben Tipps gegen Stolpersteine für hirnverletzte Reisende. Verreisen bedeutet Entspannung, neue Kontakte zu knüpfen, Kraft zu schöpfen. Aber: Es erfordert auch viel Mut und eine gute Vorbereitung – vor allem für Menschen, die mit einer Hirnverletzung leben. Denn: Unvorhergesehene Routenänderungen, lange Reisezeiten oder überfüllte Züge können hirnverletzte Menschen schnell aus der Bahn werfen. Verreisen mit dem Zug Die SBB und die meisten Privatbahnen in der Schweiz ermöglichen das Reisen im Rollstuhl. Meistens hilft das Zugpersonal aber auch Reisenden ohne Rollstuhl, wenn man beim Mobillift auf dem Perron wartet. Immer häufiger werden Niederflurwagen eingesetzt oder in den moderneren Bahnhöfen die Perrons angepasst, so dass ein stufenloses Einsteigen möglich ist. Die SBB bieten ein spezielles Call Center für handicapierte Menschen an: Dort werden Betroffene nicht nur über die besten Verbindungen informiert, es werden beispielsweise auch Ein- und Ausstiegshilfen organisiert oder Platzreservationen vorgenommen. «Für längere Strecken reserviere ich immer einen Platz im 1.-Klasse-Abteil», erzählt eine geübte Reisende mit Hirnverletzung: «Das ist zwar teurer, aber es ist auch weniger Gedränge und weniger Lärm.» Auch Ohrstöpsel habe sie immer in der Handtasche, falls es irgendwann einfach zu laut ist. Und: Wer 1. Klasse fährt, kann sich gegebenenfalls auch ins Ruheabteil setzen. Aber auch in der 2. Klasse der SBB ist jeweils die erste Sitzplatzgruppe für Reisende mit einer Behinderung reserviert. Eine junge betroffene Frau hat sich deshalb angewöhnt, alles im iPhone zu haben: «Ich löse das Billett nur noch über die SBB-App und habe dort auch den Fahrplan drin.» Das sei weniger stressig, weil alles an einem Ort ist. «Und das Handy habe ich immer dabei.» Falls man das Billett trotzdem vergisst, kann man versuchen, den Schaden zu beheben. Möglicherweise hilft ein Schreiben inklusive Arztzeugnis an den Verkehrsbetrieb. Allgemein gilt: je besser vorbereitet, desto entspannter lässt sich das Reisen geniessen. Auf www.sbb.ch können alle Fahrpläne und Verbindungen nachgeschaut und die Tickets direkt gekauft und ausgedruckt werden. Für Personen, die häufiger und längere Strecken mit dem Zug reisen, lohnt es sich schnell einmal, ein Generalabonnement zu kaufen. Dieses wird Personen mit einer IV-Rente vergünstigt abgegeben. Ist man auf eine Begleitperson angewiesen, so kann man bei den SBB die Begleitkarte für Reisende mit einer Behinderung beantragen. Die Begleitperson reist mit dieser Karte gratis. Bewegte Ferien Um den grauen Alltag hinter sich zu lassen, bietet sich auch das Velo an. Wer sich eine längere Rad-Tour nicht zutraut oder selber nicht mehr Velo fahren kann, mietet sich zum Beispiel das Therapie-Tandem «Copilot»: Die handicapierte Person sitzt vorne, die Begleitperson hinten – so sind beide sicher unterwegs. Blau machen und in See stechen ist eine weitere Möglichkeit: Sailability.ch bietet für Menschen mit einer Sinnesbehinderung Segelkurse an. Gesegelt wird in speziellen Booten, wo Billett vergessen man beispielsweise fürs Wenden keinen «Wir haben immer wieder Anrufe von An- Positionswechsel vornehmen muss. Auch gehörigen, die erzählen, dass die hirnver- FRAGILE Suisse bietet gut organisierte und letzte Person gebüsst worden sei, weil sie spannende Kurse, Ausflüge oder sogar Feohne Billett Zug gefahren ist», erzählt die rienwochen für Menschen mit einer HirnHelpline-Beraterin Paula Gisler. Das kann verletzung an. ins Geld gehen – und ist oft auf das defekte Kurzzeitgedächtnis zurückzuführen. FRAGILE Suisse 02 | 2012 Nützliche Telefonnummern und Ratgeber SBB Call Center Handicap Telefon 0800 007 102 (gratis, 6:00–22:00 Uhr) www.compagna.ch organisiert Begleitung, wenn man mit dem öffentlichen Verkehr reisen will MIS, Reisefachstelle für behinderte Menschen: www.mis-ch.ch Sportcamps für behinderte Menschen: www.plussport.ch www.procap.ch Leitfaden in leichter Sprache zur Planung einer Reise: Zu bestellen bei www.lebenshilfe-kleve.de oder als Kopie bei FRAGILE Suisse, Florinda Biasio: [email protected] Spezielle Ausflüge in der Schweiz Eine Stadt ertasten, riechen oder spüren? Stadtrundgänge für blinde, sehbehinderte oder gehörlose Personen gibt es in verschiedenen Orten: Link-Liste finden Sie auf www.fragile.ch Easy Cab bietet geführte Tages ausflüge und Ferien im Ausland: www.easy-cab.ch Wandern im Tessin: Ferienwoche für Menschen mit Hirnverletzung. Auskunft über FRAGILE Suisse Telefon 044 360 26 91 Therapie Tandem «Copilot» (gratis) ausleihen bei: www.tandem91.ch oder Vermieterliste unter www.tandemclub.ch Académie Kurz und Hirn La dolce vita im Ticino Texte: Florinda Biasio Wanderwoche im Tessin Wir entdecken versteckte Schmugglerpfade durch eine unberührte, wildromantische Natur der Tessiner Berge, entspannen mit Yoga oder einem Gespräch in der Gruppe. Sie können einige Stunden pro Tag wandern und haben eine gewisse Trittsicherheit. Das Lauftempo wird den Teilnehmenden angepasst. Bücher Für Menschen mit einer Hirnverletzung Vergeletto (TI): 18. – 25. August 2012 Leitung: Maja, Christoph und Michael Gnehm Mitglieder: CHF 550.– inkl. EZ mit VP Nichtmitglieder:CHF 650.– inkl. EZ mit VP Kunst Knoten im Taschentuch Künstlerisch tätige Menschen mit einer geistigen oder psychischen Beeinträchtigung erhalten eine Plattform. Ob Vernissage, Theaterproduktion, Lesung, Konzert, das Online-Magazin «Knoten im Taschentuch» bietet die Möglichkeit, einen breiten Kreis an Interessierten zu erreichen. Es ist ein unabhängiges Magazin, aktuell, informativ und ansprechend gestaltet. Hinweise zu Projekten und Terminen werden sehr gerne entgegengenommen und nach Möglichkeit publiziert. Ein Newsletter hält auf dem Laufenden. www.knoten-im-taschentuch.ch Mehr erfahren über die eigene Betroffenheit Leben mit einer Hirnverletzung Sie lernen die Vielfältigkeit des menschlichen Gehirns kennen und die Folgen einer Hirnverletzung auf das Alltagsleben besser verstehen. Welche Konsequenzen kann eine Hirnverletzung auf Emotionen, auf unser Handeln und auf die Teilhabe am Gesellschaftsleben haben? Wo liegen die Möglichkeiten und Grenzen der Therapie? Für Menschen mit einer Hirnverletzung und Angehörige Zürich: 21. November 2012 Referent: Prof. Dr. med. Wolfgang Fries, Neurologe Moderatorin: Dorothee Rübel, FRAGILE Suisse Mitglieder: CHF 63.– Nichtmitglieder CHF 86.– Infos und Anmeldung: Académie FRAGILE Suisse, Tel. 044 360 26 90, [email protected] «Epilepsie – 100 Fragen, die Sie nie zu stellen wagten» von Günter Krämer und Anja Zeipelt (2011), Hippocampus GmbH Karten 10 × 20 cm, hoch oder quer 3 Karten mit Couverts, gleiches Sujet: CHF 9.00 inkl. Versandkosten Sinnvoll schenken Fotokarten Ein paar von Hand geschriebene Zeilen zum Geburtstag, zur Hochzeit, zur Genesung auf einer Karte mit passendem Sujet bereiten viel Freude. Paul Christener, selbst betroffen von einer Hirnverletzung, hat für FRAGILE Suisse auf seinen Wanderungen durch die Schweiz eine Reihe von faszinierenden Landschaftsbildern fotografiert. Er druckt sie auf weissen Halbkarton und fertigt Schreibkarten von natürlicher Schönheit. Der Nettoerlös geht an FRAGILE Suisse. Jetzt bestellen! Ansicht und Bestellung www.christener.ch/online-lade oder FRAGILE Suisse, Tel. 044 360 30 60 Epilepsie Auch schon erlebt? Sie verlassen die Arztpraxis und da sind sie wieder, die Fragen, die Sie eigentlich stellen wollten. Einfach vergessen. Die Situation passte nicht, die Zeit war zu knapp oder der Mut fehlte. 100 solcher Fragen über das Leben mit Epilepsie werden in diesem Buch von einem Epileptologen und einer Betroffenen gleichzeitig beantwortet. Medizinisches Wissen und Erfahrung im Umgang mit der Krankheit ergänzen sich ideal. Ausleihe: [email protected], Tel. 044 360 30 60 «Leitfaden für die berufliche Eingliederung» der Informationsstelle AHV/IV (2012). Ein Leitfaden für Arbeitgeber. Leitfaden für die berufli che Einglieder ung Arbeitsintegration Arbeitsintegration Arbeitgeber sind gefordert. Bis 2018 sollen rund 17 000 IV-RentnerInnen wieder ins Erwerbsleben zurückfinden. So will es die IV-Revision 6a. Der neue Leitfaden der IVStelle informiert Arbeitgeber über Massnahmen zur Frühintervention bei längerer Krankheit von Mitarbeitenden und zeigt Möglichkeiten zur beruflichen Eingliederung auf. Die IV-Stelle lässt Arbeitgeber nicht allein: Sie bietet individuelle Beratung, Begleitung und finanzielle Unterstützung für Arbeitgeber, die eine Eingliederungsmassnahme ermöglichen. Download: www.ahv-iv.info/arbeitgeber Leitfaden für die beruflich e Eingliede rung 1 Weiterbildung UK-Symposium in Olten Mehr erfahren über Unterstützte Kommunikation (UK): Am 14. September 2012 organisiert die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW zusammen mit Active Communication das diesjährige UK-Symposium. Der Anlass informiert, berät und vernetzt Fachpersonen, Betreuer, Eltern und Benutzer. Spannende Referate und Workshops vermitteln wichtige Inputs für den Alltag. Jetzt anmelden! Mehr Informationen und Anmeldung: www.uk-symposium.ch, Active Communication, Tel. 041 747 03 03 Jahresbericht 2011 Rapport annuel 2011 Vorwort der Kopräsidenten 2011 war wieder ein bewegtes Jahr für FRAGILE Suisse. Glücklicherweise konnte das gute Finanzergebnis der zwei vorherigen Jahre wiederholt werden. So können wir von einer akzeptablen, wenn auch nicht komfortablen finanziellen Situation der Dachorganisation sprechen. Das Tauziehen um die Situation von Menschen mit Hirnverletzung hat FRAGILE Suisse auch 2011 fortgeführt. Trotz Hürden war und bleibt es unser Ziel, dass betroffene Menschen respektiert werden und echte Chancen erhalten. Dazu bedarf es nicht nur der direkten Hilfeleistung wie beispielsweise des Begleiteten Wohnens, sondern auch der Sensibilisierung der Bevölkerung für die speziellen Herausforderungen hirnverletzter Menschen. Dafür sind erhebliche Anstrengungen notwendig, denn in der von Datenfluten überschwemmten heutigen Welt ist es nicht ganz einfach, auf sich aufmerksam zu machen. Trotzdem konnte der Bekanntheitsgrad von FRAGILE Suisse letztes Jahr verbessert werden. Speziell erwähnen möchte ich die Entwicklung der Académie, die ihren Fokus im letzten Jahr auf Fachpersonen gelegt und das Angebot entsprechend ausgeweitet hat. Damit sollen indirekt Verbesserungen für hirnverletzte Menschen erzielt werden. Grundlagenkurse zum Leben mit einer Hirnverletzung, betriebsinterne Weiterbildungen und massgeschneiderte Veranstaltungen sind im Angebot. Das Unterrichten zusammen mit den betroffenen Koreferentinnen und Koreferenten findet grossen Anklang und wurde 2011 sogar mit einem nationalen Weiterbildungs-Award ausgezeichnet. Die lernenden Fachpersonen sind immer sehr begeistert, dass sie aus erster Hand erfahren, wie es ist, mit einer Hirnverletzung zu leben. Zum ersten Mal hat FRAGILE Suisse den Welttag des Schlaganfalls vom 29. Oktober für einen grossen Event und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit genutzt. Dank grossartiger Unterstützung der HELIOS-Klinik in Zihlschlacht war es überhaupt möglich, die rund 300 Gäste zu empfangen, bewirten und informieren. Die Medien konnten im Vorfeld und nach dem Anlass auf das Thema Schlaganfall aufmerksam gemacht werden. Dominik Zehntner, Kopräsident Kopräsidenten / Geschäftsausschussmitglieder Coprésidents / Membres du bureau exécutif Lic. iur. Dominik Zehntner, Basel Christian Membrez, Courtételle Vorstandsmitglieder Membres du comité Agathe Feller, Essertines / Yverdon Priska Fritsche, Stans Dr. med. Rolf Frischknecht, Lausanne Dr. med. Urs Hürlimann, Uznach Dr. phil. André Schläfli, Zürich Dr. med. Julia Vecsey, Genf Dr. sc. pol. Daniel Villiger, Zug Mein Dank geht an alle, die sich für hirnverletzte Menschen einsetzen – innerhalb und ausserhalb von FRAGILE Suisse. Es sind die vielen Menschen, die in den Regionen tätig sind, meist ohne Entgelt. Es sind die Spenderinnen und Spender, ohne deren Unterstützung wir kaum etwas ausrichten könnten. Es sind die Mitarbeitenden auf allen Ebenen und die Vorstandsmitglieder der Regionalen Vereinigungen sowie der Dachorganisation, die ihre Kompetenz für unseren Zweck zur Verfügung stellen. Dafür bedanke ich mich bei allen herzlich! Dominik Zehntner, Kopräsident Jahresbericht / Rapport annuel 2011 FRAGILE Suisse 9 Avant-propos des coprésidents 2011 a été de nouveau une année riche en événements pour FRAGILE Suisse. Par bonheur, pour la troisième année consécutive, le résultat financier est bon. Nous pouvons donc dire que la situation de l’organisation faîtière, sans être confortable, est néanmoins satisfaisante. Christian Membrez, coprésident Etliche Stiftungen und Institutionen haben FRAGILE Suisse auch 2011 grosszügig unterstützt. Ces institutions et fondations ont apporté un soutien généreux à FRAGILE Suisse : GEORG UND BERTHA SCHWYZER-WINIKER STIFTUNG Le développement de l’Académie mérite une mention particulière. En 2011, l’accent a été mis sur les cours à l’intention des professionnels et l’offre a été élargie en conséquence. Cette démarche profite par ricochet aux personnes cérébro-lésées. Cours de base sur la vie avec une lésion cérébrale, formations continues pour les entreprises et manifestations sur mesure faisaient ainsi partie de notre offre. Les cours donnés avec la participation de personnes cérébro-lésées à titre de coréférents ont recueilli un écho très favorable. Ils ont d’ailleurs valu à FRAGILE Suisse un prix national de la formation continue. Les professionnels apprécient toujours d’apprendre de première main ce que signifie vivre avec une lésion cérébrale. Pour la première fois, FRAGILE Suisse a saisi l’occasion de la Journée mondiale de l’accident vasculaire cérébral (AVC), le 29 octobre, pour organiser une manifestation de grande envergure. Grâce au soutien inestimable de la HELIOS-Klinik de Zihlschlacht (TG), nous avons pu accueillir et informer environ 300 personnes. Avant et après cet événement, nous avons en outre attiré l’attention des médias sur le sujet de l’AVC. GEORG UND BERTHA SCHWYZER -WINIKER Paradies-Stiftung STIFTUNG für soziale Innovation GEORG UNDStiftung BERTHA Baugarten SCHWYZER-WINIKER NAK HUMANITAS STIFTUNG Stiftung «Perspektiven», GEORG UND BERTHA L’année passée, nous avons résolument poursuivi notre mission : améliorer la situation des victimes de lésions cérébrales. Malgré bien des obstacles, nous agissons pour que les personnes touchées soient respectées et obtiennent de véritables chances. Pour y parvenir, il faut non seulement leur offrir une aide directe, telle que l’Accompagnement à domicile, mais aussi sensibiliser le public au défi que signifie la vie avec une lésion cérébrale. Cela demande d’importants efforts car, dans un monde submergé par un flot croissant d’informations, il n’est pas aisé de retenir l’attention. Il est d’autant plus heureux que FRAGILE Suisse soit parvenue à améliorer sa notoriété l’an passé. Swiss Life SCHWYZER -WINIKER Anna Maria und Karl Kramer-Stiftung STIFTUNG Helvetia – Thurgau Stiftung GEORG UND BERTHA CHWYZER-WINIKER STIFTUNG Die Académie wurde freundlicherweise GEORG UND BERTHA unterstützt von: HWYZER-WINIKER J’adresse mes remerciements à toutes celles et à tous ceux qui se mobilisent pour les personnes cérébro-lésées au sein de FRAGILE Suisse et à l’extérieur. Je pense ici aux nombreuses personnes actives dans les régions, le plus souvent à titre bénévole. Je n’oublie pas non plus nos donatrices et nos donateurs, sans l’appui desquels nous ne pourrions pas entreprendre tout ce que nous faisons. Enfin, j’exprime ma gratitude aux collaboratrices et collaborateurs, à tous les niveaux de l’organisation, ainsi qu’aux membres des comités des associations régionales et de l’association faîtière. Je leur suis reconnaissant de mettre leurs compétences au service de notre cause. A tous et toutes, un grand merci. STIFTUNG Christian Membrez, coprésident DENK AN MICH Ferien für Behinderte Vontobel Stiftung Josef Müller Stiftung Muri H. P. Albisser-Stiftung Herzlichen Dank! Un grand merci ! 10 FRAGILE Suisse Jahresbericht / Rapport annuel 2011 Académie FRAGILE Suisse Bildungsangebot für Betroffene, Angehörige und Interessierte «Ich wünsche mir, dass das Angebot auch in Zukunft so vielfältig bleibt» und «Macht weiter so». Das lesen wir regelmässig in den Feedback-Bogen, die Kursteilnehmende ausfüllen. Diese Rückmeldungen nehmen wir uns zu Herzen. Denn: Ein Grossteil unserer Kundschaft bleibt uns treu und besucht alle Jahre wieder einen oder mehrere Kurse. Die Académie FRAGILE Suisse hat deshalb im Jahr 2011 über 20 neu entwickelte Kurse und Veranstaltungen organisiert. Von den insgesamt 93 ausgeschriebenen Angeboten konnten 71 durchgeführt werden mit total 450 Teilnehmenden. Die Zufriedenheit mit Kursleitung, Inhalt und Umsetzung liegt nach wie vor bei mehr als 95 Prozent. Weiterbildung für Fachpersonen Im Jahr 2011 haben wir für Fachpersonen 17 Veranstaltungen in der Deutschschweiz und zwei Weiterbildungen in der Westschweiz durchgeführt. In der Romandie haben wir zusammen mit INSOS neu einen zweitägigen Kurs zum Thema «Accompagnement des personnes cérébro-lésées» aufgebaut. Dieses Angebot werden wir auch im neuen Jahr wieder anbieten. Neben dem Grundlagenkurs Hirnverletzung war das Aufbaumodul zum Thema «Sprachliche Schwierigkeiten – wo liegen die Möglichkeiten in der Kommunikation?» sehr gut besucht. Gesamthaft haben 294 Teilnehmende die Weiterbildungen für Fachpersonen besucht. Koreferentinnen und Koreferenten Zwei Weiterbildungen fanden im Rahmen der KoreferentInnen-Arbeit statt. Zusätzlich durften wir anlässlich des Lernfestivals, das vom Schweizerischen Verband für Weiterbildung SVEB organisiert wird, den Nationalen Weiterbildungs-Award 2011 für die Bildungsarbeit im Koreferat entgegennehmen. Diese Auszeichnung steht für Integration und Innovation. Auch in Zukunft werden in unseren Weiterbildungen Menschen mit Hirnverletzung als Expertinnen und Experten vor Publikum stehen. «In unserem Wohnzentrum leben und arbeiten nicht nur geistig behinderte Menschen, neu bieten wir auch 18 Menschen mit neurologischen Erkrankungen oder Hirnverletzungen einen Wohn- und Arbeitsplatz. Mit den betriebsinternen Schulungen von FRAGILE Suisse haben wir alle Gruppen und alle Mitarbeiterteams von der Küche über Beschäftigung bis hin zur Pflege auf das Thema Hirnverletzung sensibilisiert. Das hat sehr zum gegenseitigen Verständnis beigetragen.» Ueli Zolliker, Leiter Wohnzentrum Frankental Académie FRAGILE Suisse Cours pour les personnes cérébro-lésées, leurs proches et toutes les personnes intéressées « J’aimerais que le programme des cours reste aussi varié ; c’est très bien ainsi, continuez ! » C’est le type de réactions que nous lisons dans les questionnaires remplis par les participants à nos cours. Un tel feedback est précieux. Une grande partie de notre clientèle nous est fidèle et suit un ou plusieurs cours chaque année. En 2011, l’Académie FRAGILE Suisse a organisé plus de 20 nouveaux cours et séminaires. Sur les 93 manifestations au programme, 71 ont eu lieu, rassemblant au total 450 participants. Comme les autres années, le taux de satisfaction concernant les intervenants, les contenus et l’aspect pratique des cours dépasse les 95 %. Formation continue pour les professionnels L’année passée, nous avons organisé 17 manifestations pour les professionnels en Suisse alémanique et deux formations continues en Suisse romande. Pour la première fois, nous organisions avec INSOS un cours de deux jours sur le sujet « Accompagnement des personnes cérébro-lésées » en Romandie. Une expérience que nous renouvelons en 2012. Le cours de base sur les lésions cérébrales, tout comme le module sur les problèmes de langage et de communication, ont attiré de nombreux professionnels. Au total, 294 personnes ont suivi les cours de formation continue destinés aux professionnels. « Dans notre foyer, nous n’accueillons pas uniquement des personnes handicapées mentales. Depuis peu, nous offrons aussi hébergement et travail à 18 personnes victimes d’une maladie neurologique ou de lésions cérébrales. En collaboration avec FRAGILE Suisse, nous avons organisé un cours de formation continue pour tout notre personnel. De la cuisine aux soins en passant par l’occupation, tous les services ont été sensibilisés au sujet des lésions cérébrales. La compréhension mutuelle y a beaucoup gagné. » Ueli Zolliker, directeur du « Wohnzentrum Frankental » à Zurich. Coréférent-e-s Deux formations continues se sont déroulées dans le cadre de manifestations recourant à des coréférent-e-s, en l’occurrence des personnes cérébro-lésées intervenant à titre d’experts. A l’occasion du Festival de la formation, organisé par la Fédération suisse pour la formation continue, nous avons reçu le prix national de la formation continue 2011 pour nos activités basées sur ce système. Ce prix récompense une initiative novatrice, qui favorise l’intégration. Nous allons poursuivre cette expérience et continuerons à proposer des formations continues associant des coréférent-e-s. Jahresbericht / Rapport annuel 2011 FRAGILE Suisse 11 Beratung und Helpline «Am Anfang – das war Ende der 90er Jahre – beschränkte sich die Beratung vor allem auf juristische Auskünfte. Je bekannter FRAGILE Suisse und die Regionalen Vereinigungen wurden, desto mehr veränderten sich die Fragen: Mit der Zeit standen soziale Probleme im Vordergrund, aber auch Nachfragen zu Wohnmöglichkeiten, Entlastungsdiensten, Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten wurden zunehmend thematisiert. Heute surfen viele im Internet und vor allem Angehörige und Fachleute stellen ganz konkrete Fragen. Ich habe einen Einzel-Arbeitsplatz und deshalb waren die internen FRAGILE-Suisse-Beratungstreffen eine Hilfe für mich: Ich konnte mich im Team austauschen und lernte von den Erfahrungen der anderen.» Barbara Birchler berät seit über 14 Jahren Menschen mit Hirnverletzung in der Region Zürich. Mitte 2012 geht sie in Pension. «Avant, le conseil se limitait surtout à des renseignements d’ordre juridique. Avec la notoriété croissante de FRAGILE Suisse et des associations régionales, les demandes ont changé. Les problèmes sociaux sont passés au premier plan, tout comme la question du logement, des services de relève, des possibilités de travail et d’occupation. Les proches et les professionnels, surtout, posent des questions très concrètes, souvent par courriel. Comme je travaille seule, les réunions entre les conseillers de FRAGILE m’ont beaucoup aidée. J’ai pu profiter des échanges en équipe, j’étais toujours informée des dernières nouveautés et j’ai beaucoup appris de l’expérience des autres. » Eine Hirnverletzung trifft immer das ganze Familiensystem. Oft kann die Helpline-Beratung wichtige Übersetzungsarbeit leisten – so dass Angehörige mögliche Auswirkungen nach einer Hirnverletzung besser verstehen. Auf der anderen Seite haben Betroffene unter Umständen kaum Krankheitseinsicht, blenden ihre Überforderungssituation völlig aus. Die Familie und die nächsten Angehörigen sind dann meistens das Auffangbecken für diese Überforderungen. Dieses Bild zeichnet auch die Statistik der Beratung ab: Im Jahr 2011 haben durchschnittlich fast gleich viele Angehörige wie Betroffene bei der Helpline Unterstützung gesucht. In der Westschweiz dagegen überwiegte die Anzahl Betroffener deutlich, die sich bei der Helpline meldeten. Im Jahr 2011 leistete die Helpline der Dachorganisation schweizweit während rund 600 Stunden Kurzberatungen. Die Sozialberatungen «sur dossier» umfassten 690 Stunden für Betroffene und 350 Stunden für Angehörige oder andere Bezugspersonen. Die Regionalen Vereinigungen haben zusätzlich während 2275 Stunden Beratungen erbracht. Die Massnahmen der Revision 6a der Invalidenversicherung haben schon vor in Kraft treten den Druck auch auf Menschen mit einer Hirnverletzung weiter erhöht. Etliche wenden sich in Sorge an die Helpline, weil sie von Rentenkürzungen bedroht sind. Arbeitsplätze, die auf ihre Möglichkeiten ausgerichtet sind, gibt es kaum. Andere Betroffene werden aufgrund des steigenden Spardrucks zu früh aus der Klinik oder Rehabilitation entlassen. Beides belastet auch Angehörige bis hin zur Erschöpfung. Ebenso überfordernd wirkt sich der anhaltende Mangel an geeigneten Wohnplätzen und Tagesstrukturen für Menschen mit einer Hirnverletzung aus. FRAGILE Suisse sucht mit Betroffenen und Angehörigen so weit wie möglich nach Lösungen und Überbrückung von Notsituationen. Um den Angehörigen zusätzliche Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten, hat FRAGILE Suisse das Arbeitsheft für Angehörige von Menschen mit einer Hirnverletzung «Uns hat der Schlag getroffen» überarbeitet. L’aide-conseil de la Helpline Une lésion cérébrale se répercute sur l’ensemble du système familial. La Helpline peut jouer un important rôle de médiateur pour que les proches comprennent mieux les répercussions d’une lésion cérébrale. Il peut aussi arriver que les victimes ne se rendent pas compte de leur état et nient le fait que des situations les dépassent. Le plus souvent, ce sont alors la famille et les proches qui en font les frais. Une réalité que reflètent les statistiques des consultations en Suisse alémanique : en 2011, autant de proches que de personnes touchées ont fait appel à la Helpline. En Suisse romande, le nombre de personnes concernées est par contre nettement plus important que celui des proches. En 2011, notre service d’aide-conseil a effectué au niveau national environ 600 heures de brefs conseils. Le conseil social « sur dossier » a nécessité 690 heures pour la catégorie des personnes touchées et 350 pour les proches et autres personnes de référence. Les associations régionales ont, en outre, fourni 2275 heures de conseil. En 2011, les personnes cérébro-lésées ont, elles aussi, subi le contrecoup des mesures découlant de la révision 6a de l’assurance-invalidité. Nombreuses sont celles qui, menacées par des réductions de rente, se sont adressées à la Helpline. Or, il n’y a pratiquement pas d’emplois qui soient adaptés à leurs possibilités. Les mesures d’austérité obligent d’autres personnes à quitter trop tôt l’hôpital ou la clinique de réadaptation. Cette situation se répercute sur les proches, qui se dévouent souvent jusqu’à l’épuisement. Le manque de places adaptées aux personnes cérébro-lésées en foyer ou en structure de jour reste un problème lancinant. FRAGILE Suisse recherche avec elles et leurs proches des solutions pour remédier au moins provisoirement aux situations les plus urgentes. Barbara Birchler conseille depuis plus de quatorze ans les personnes cérébro-lésées de la région de Zurich. Elle prendra sa retraite mi-2012. FRAGILE Suisse Jahresbericht / Rapport annuel 2011 Begleitetes Wohnen Wie im Vorjahr betreuten 15 Wohnbegleiterinnen im Jahr 2011 insgesamt 46 Menschen mit Hirnverletzung. Einen Drittel aller Klientinnen und Klienten begleiten wir während mehr als fünf Jahren. Denn: Die Kontinuität in der Begleitung ist essentiell, die definierten Ziele werden oft über Umwege erreicht. Die Begleitung von Menschen mit Hirnverletzung verlangt nach Hartnäckigkeit – aber natürlich auch nach Kreativität und Humor. Die FRAGILE-Suisse-Wohnbegleiter und -begleiterinnen sind Anlaufstelle und Querverbindung zugleich: Sie stellen die Beziehung zwischen der Aussenwelt und der betroffenen Person wieder her. Das ist eine anspruchsvolle Arbeit und verlangt nach Professionalität. Diese haben wir in diesem Jahr vermehrt ausgebaut: Dank regelmässiger Intervision und intensivem Austausch konnten wir die Qualität sicherstellen. Die Weiterbildung war ebenfalls ein Thema: Gemeinsam mit den Mitarbeitenden von «Cavere» (Ostschweizer Kompetenzzentrum für Menschen mit einer Körperbehinderung oder Hirnverletzung) haben sich die Wohnbegleiterinnen dieses Jahr bei der EXMA in Oensingen zur Weiterbildung getroffen. Sie besuchten die Hilfsmittelausstellung und lernten von Mitarbeitenden der Fondation Suisse pour les Téléthèses (FST) moderne elektronische Geräte einzusetzen. Durch die neuen Kenntnisse können die BeWo-BezügerInnen gezielter in der Hilfsmittel-Auswahl unterstützt und in ihrer Mobilität und Selbständigkeit gefördert werden. «Mit 14 hatte ich einen schweren TöffliUnfall. Ich verbrachte lange Zeit in der Rehabilitation, danach wohnte ich zuerst in einer Pflegefamilie, später in einer betreuten Wohngemeinschaft. Nirgends fühlte ich mich richtig wohl. Seit ich alleine in einer Mietwohnung lebe, geniesse ich die Ruhe und Unabhängigkeit. Die Wohnbegleiterin gibt mir die nötige Sicherheit, damit ich vor allem das Finanzielle im Griff habe – und sie weiss auch immer Rat, wenn ich Fragen hab.» Accompagnement à domicile Sarah F., Bezügerin Begleitetes Wohnen Comme en 2010, les 15 accompagnatrices et accompagnateurs de FRAGILE Suisse ont suivi l’année passée 46 personnes victimes de lésions cérébrales. Nous accompagnons un tiers de nos clients pendant plus de cinq ans. En effet, la continuité de l’accompagnement est essentielle. Les buts définis au départ nécessitent souvent certains détours avant d’être atteints. L’accompagnement des personnes cérébro-lésées demande de la persévérance, mais aussi une bonne dose d’inventivité et d’humour. Tout en étant les premiers interlocuteurs des personnes touchées et de leurs proches, les accompagnateurs de FRAGILE Suisse ont aussi une fonction d’intermédiaires. Ils rétablissent la relation entre la personne cérébro-lésée et le monde extérieur. Ce travail est exigeant et demande un professionnalisme que nous veillons sans cesse à développer. La qualité de l’accompagnement est garantie grâce à des séances de supervision régulières et à des échanges approfondis. Nous accordons également une attention particulière à la formation continue. L’année dernière, nos accompagnateurs ont retrouvé le personnel de « Cavere » à l’EXMA d’Oensingen pour suivre un cours commun. Tous ont visité l’exposition de moyens auxiliaires et ont appris des collaborateurs de la Fondation Suisse pour les Téléthèses (FST) à se servir des outils électroniques modernes. Ces nouvelles connaissances permettront ainsi aux accompagnateurs de mieux aider les clients de l’accompagnement à choisir les moyens auxiliaires dont ils ont besoin, tout en encourageant leur mobilité et leur autonomie. « À 14 ans, j’ai eu un grave accident de cyclomoteur. J’ai passé beaucoup de temps en réadaptation, ensuite j’ai habité dans une famille d’accueil et enfin en colocation. Je ne me sentais bien nulle part. Depuis que je vis seule dans mon appartement, j’apprécie le calme et l’indépendance. La présence de l’accompagnatrice de FRAGILE Susse est une sécurité en plus, surtout pour les finances. Et elle m’aide toujours à trouver une réponse à mes questions. » Jahresbericht / Rapport annuel 2011 FRAGILE Suisse Sarah F., bénéficiaire de l’Accompagnement à domicile. 13 Regionale Vereinigungen Die 11 Regionalen Vereinigungen von FRAGILE Suisse bieten in der ganzen Schweiz ein Netz von insgesamt 50 Selbsthilfegruppen und Begegnungsorten. Les onze associations régionales de FRAGILE Suisse proposent dans toute la Suisse un réseau de 50 groupes d’entraide et de lieux de rencontre. «Vieles kann der Mensch entbehren, nur den Menschen nicht.» Deshalb sind auch unsere 11 Regionalen Vereinigungen unentbehrlich. Sie sind die Anlaufstellen in der Nähe von betroffenen und angehörigen Menschen. Sie schaffen mit Treffpunkten, 50 Selbsthilfegruppen und Freizeitangeboten Gemeinschaft und praktische Lebenshilfe. Und die angestellten Mitarbeitenden sowie die vielen Freiwilligen in den Regionen sind keine anonymen Computerstimmen, die durch einen Fragekatalog führen. Es sind echte Menschen, viele von ihnen hirnverletzt oder Angehörige. Sie hören zu, beantworten Fragen ehrlich und kompetent und helfen persönlich weiter. Das gibt ein Gefühl der Verbundenheit und der Menschlichkeit. Damit dies auch 2011 möglich wurde, leisteten Ehrenamtliche und Freiwillige über 23 000 Stunden unentgeltlich Einsatz. Infos unter www.fragile.ch › Regionen Associations régionales « On peut se passer de beaucoup de choses, mais on ne peut pas se passer de contacts humains. » Voilà pourquoi nos onze Associations régionales sont indispensables. Elles sont les interlocuteurs de premier recours pour les personnes cérébro-lésées et leurs proches. Elles proposent des lieux d’écoute et d’échange, pas moins de 50 groupes d’entraide et des activités de loisirs : autant de possibilités de recevoir de l’aide pratique et le soutien nécessaire. Dans nos Associations régionales, ce sont des êtres humains, souvent des personnes cérébro-lésées ou des proches, qui parlent. Ils sont à l’écoute de leurs interlocuteurs, ils répondent aux questions honnêtement et avec compétence, s’emploient à trouver une issue aux situations qui leur sont soumises. Leur présence est chaleureuse et rassurante. C’est pour offrir cet accueil qu’en 2011 comme par le passé, bénévoles et personnes intervenant à titre honorifique, ont fourni plus de 23 000 heures de travail non rémunérées. Informations sur le site www.fragile.ch › Régions 14 FRAGILE Suisse Jahresbericht / Rapport annuel 2011 Die 11 Regionalen Vereinigungen / Les 11 Associations régionales Aargau / Solothurn Ost Bern Espace Mittelland Nach langer Vorbereitungszeit sowie vielen Sitzungen und Gesprächen konnte FRAGILE Aargau Solothurn Ost das grösste Ziel des Jahres 2011 verwirklichen: Am 16. September eröffnete die Regionalvereinigung mit einer kleinen Feier das neue Beratungsbüro in Brugg, das von Jolanda Glettig geführt wird. Die positiven Medienberichte waren Bestätigung, dass die Investition in dieses Büro richtig war. An verschiedenen Orten hielt FRAGILE Aargau Solothurn Ost Vorträge – wie zum Beispiel bei der Spitex, beim KiwanisClub, an mehreren Schulen und immer wieder resultierten daraus spontane Spenden. Ein weiterer Höhepunkt war die Miss-Handicap-Veranstaltung: Unser Mitglied, Martina Gschwend, stand am 8. Oktober auf der Bühne im KKL in Luzern. Leider hat es nicht ganz bis zum Sieg gereicht, trotzdem war es eine wunderbare Veranstaltung. Diese schönen Erinnerungen geben Kraft, um weiterzumachen – zum Wohle von hirnverletzten Menschen und ihren Angehörigen in der Region Aargau Solothurn Ost. Der Vorstand von FRAGILE Bern besteht aus sieben Mitgliedern und einem Beisitzenden. Die Geschäftsstelle wird von Silvia Luginbühl geführt, zusammen mit Denise Schneiter. Die Nachfrage nach Beratungen ist auch im Jahr 2011 weiter angestiegen. Jede Hirnverletzung ist ein Einzelfall, entsprechend individuell gestaltet sich die Lösungsfindung. In elf Gruppen treffen sich Betroffene und Angehörige zu Ausflügen, Freizeitaktivitäten und Gesprächen. Seit April 2011 gibt es den Chor in Thun für Menschen mit Hirnverletzung. Neu sind auch die monatlichen Themenanlässe, die sowohl von Betroffenen wie Angehörigen sehr gut besucht werden. Ein besonderes Highlight war die Kunstauktion der Galerie Rigassi im Kultur-Casino in Bern – mit und für Menschen mit Hirnverletzung. Es wurden rund 100 Werke versteigert. Basel FRAGILE Basel hat ein Jahr der Veränderungen hinter sich: Nach über zehn Jahren ist Jürg Eggenschwiler aus dem Vorstand ausgetreten, neu wurde Astrid Körner gewählt. Im Sekretariat hat Ursi Carrer angefangen und unterstützt nun Blanca Boliger. Und: Das Büro ist neu an der Bachlettenstrasse – am selben Ort wie das Behinderten Forum. Daraus werden neue Synergien wachsen. Bedauerlicherweise musste der Mittagstisch für Betroffene aufgegeben werden – das Angebot wurde zu wenig genutzt. Hingegen waren die altbekannten Veranstaltungen von FRAGILE Basel gut besucht. Dazu gehören: Das Jahresessen, diverse Vorträge, der Grillnachmittag, die Schifffahrt, die Nikolaus-Veranstaltung und mehrere Wanderungen. Herzlichen Dank an alle, die diese Angebote organisiert haben! Jahresbericht / Rapport annuel 2011 FRAGILE Suisse Genève Deux fois par mois, le groupe de parole de FRAGILE Genève réunit une quinzaine de personnes cérébro-lésées et de leurs proches. Depuis 2011, ces rencontres ont lieu dans une nouvelle salle située à la Maison onésienne. Elles sont animées par un formateur, en fonction des besoins et des ressentis des participants. Ces discussions permettent de faire ressortir certains thèmes qui sont ensuite approfondis dans le cadre de séances plus formelles et plus structurées. L’objectif est de permettre aux participants de faire de nouveaux apprentissages en leur apportant des connaissances sur les lésions cérébrales, tout en favorisant les interactions au sein du groupe. Depuis août 2011, une infirmière spécialisée en psychiatrie accompagne la secrétaire dans sa gestion de la permanence téléphonique. Une dizaine d’appels ont ainsi été traités entre septembre et décembre. La communication avec une infirmière spécialisée permet une écoute professionnelle des personnes en détresse. Différentes activités et moments de convivialité ont aussi été organisés au cours de l’année : bowling, balade en montagne et fête de Noël ont ainsi permis à une quarantaine de membres de se retrouver et d’échanger. Die Mitglieder von FRAGILE Aargau / Solothurn Ost waren auch 2011 gemeinsam auf Reise. FRAGILE Basel grillt im Juni 2011 auch bei Regen. Ein Highlight für die Berner Regionalver einigung war die Kunstauktion im Februar, organsiert durch v.l.n.r.: C. Pfitzenmaier, R. T. Rigassi, G. Pfyffer von Altishofen Plattner. FRAGILE Genève organisait en octobre dernier une sortie à Méribel pour ses membres. FRAGILE Jura fêtait ses vingt ans en 2011. Jura Ticino FRAGILE Jura fêtait en 2011 ses 20 ans. En point d’orgue, un concert a été organisé avec la chorale du Petit Chœur de NumaDroz. Quelque 180 membres sont venus applaudir cette prestation de qualité et en ont fait un moment inoubliable. Autre moment fort de l’année, les vacances de FRAGILE Jura qui se sont déroulées en Alsace et qui ont permis à 31 participants de découvrir cette belle région. Outre les traditionnels pique-nique et repas de Noël, très prisés des membres, FRAGILE Jura organisait au cours de l’année six soirées « Rencontres ». Ces soirées ont réuni autour de différents thèmes en moyenne une trentaine de membres. Enfin, « Traumalife, vivre avec … » a offert aux résidents du Centre Rencontres un souper dans un restaurant du Jura. Quelque 80 personnes ont chanté et dansé lors de cette soirée très conviviale. Amministrazione, corrispondenza, Help line al no 091 880 00 00. Gruppo di auto-aiuto per familiari e amici, che si svolge una volta al mese, presso il Centro Pro Senectute a Bellinzona, seguito dalla psicologa Signora Flavia Zucchetti. Gruppo Atelier Creativo, seguito da circa 12 persone, dove si creano orologi, cinture e oggettistica con materiali diversi, si svolge durante tutto l’anno il martedì pomeriggio. Gruppo pomeriggi ricreativi, con la partecipazione media di 15 persone, tutto l’anno al giovedì dalle 13.30 alle 17.00. Gruppo auto-aiuto giovani, seguito dalla Signora Carolina Vanzetta, circa ogni 15 giorni. Vedi l’agenda annuale. Abbiamo organizzato la consueta gita in capanna alpina, Capanna di Gorda, con la partecipazione di 15 traumatizzati, 2 volontarie, un’infermiera. Il consueto pic-nic al mese di giugno con 20 persone in Valle di Blenio. Dal 3 al 10 settembre, ci siamo recati a Lido di Camaiore in Toscana per una vacanza al mare, sempre molto apprezzata. Il pranzo di Natale in dicembre a Roveredo. Il signor Michele Caminada che ha subito lesioni cerebrali, ci aiuta in piccoli lavori quotidiani durante tutto l’anno. Ostschweiz Generalversammlung von FRAGILE Ostschweiz FRAGILE Ticino FRAGILE Valais Zu FRAGILE Ostschweiz gehören sieben Kantone, zusätzlich besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Fürstentum Liechtenstein. Im Jahr 2011 hat FRAGILE Ostschweiz nochmals verstärkt Öffentlichkeitsarbeit geleistet – damit einerseits die Dienstleistungen bekannter werden, andererseits aber auch Betroffene und Angehörige besser akzeptiert werden in der Gesellschaft. Gute Gelegenheiten waren beispielsweise die Frühlingsmesse in St. Gallen oder auch die verschiedenen Informationsveranstaltungen in den Rehakliniken und natürlich die Veranstaltung zum Welttag des Schlaganfalls in der HELIOS-Klinik Zihlschlacht. Neben der Öffentlichkeitsarbeit wurden auch die internen Veranstaltungen für die Mitglieder gross geschrieben: Sonntagsbrunchs, Jahrestreffen der Selbsthilfegruppen-Moderatorinnen und -Moderatoren, Trogener Adventsmarkt. Die ehrenamtlichen Mitarbeitenden von FRAGILE Ostschweiz leisteten 2011 rund 4200 Arbeitsstunden – hinzu kamen rund 1400 Arbeitsstunden des Sekretariats. Valais L’association FRAGILE Valais AVTCC n’a cessé durant l’année 2011 de développer ses prestations en faveur des TCC et proches. Elle a maintenu les groupes d’entraide, un lieu d’accueil, d’écoute et de conseil. Elle a régulièrement organisé des activités culturelles, visites d’entreprises, excursions, cours et conférences. De bonnes relations ont été entretenues avec les institutions et les associations valaisannes qui œuvrent au sein de Forum Handicap Valais. Dans le cadre de la formation d’adultes, cours et témoignages ont été donnés aux professionnels de la santé et des stands d’information destinés au public ont été organisés. Toutes ces prestations ont pu se dérouler grâce à la grande disponibilité des cérébro-lésés, des proches et des professionnels à qui nous adressons un chaleureux merci. FRAGILE Suisse Jahresbericht / Rapport annuel 2011 Vaud Zürich FRAGILE Vaud poursuit ses activités avec succès. Comme par le passé, elle a organisé les rencontres de deux groupes de parole pour les personnes cérébro-lésées et leurs proches. Ces rencontres sont régulièrement ponctuées d’exposés par des professionnels sur des thèmes choisis. L’association continue de proposer également des cours gratuits d’informatique et de sophrologie. FRAGILE Vaud a aussi innové en 2011 en entamant une collaboration avec l’Association des familles de traumatisés d’Evian. La rencontre organisée sur place a remporté un énorme succès. Les activités planifiées en 2011 ont permis de montrer qu’à l’évidence, ce sont les sorties et les loisirs qui rencontrent le plus de succès auprès de nos membres. Plus de 25 participants ont ainsi participé à la sortie en bateau gracieusement offerte par « Les Pirates » de Nyon en août dernier dans la région du Petit Lac. De même, la fête de Noël nous a montré que nous avions visé juste en organisant une soirée exceptionnelle qui a réuni plus de 50 personnes. Prestidigitateur, musique et chants, ont contribué à créer une ambiance parfaite. Das Jahr 2011 wurde bei FRAGILE Zürich von den Angeboten und Dienstleistungen geprägt. So bieten die Treffpunkt- und Kursnachmittage, die Zusammenkünfte der Selbsthilfegruppen und die jährlich wiederkehrenden gesellschaftlichen Anlässe Betroffenen und Angehörigen eine Struktur im Alltag, auf die sie sich verlassen können. So sind denn auch die Gruppen und Kurse gut besucht und frei gewordene Plätze rasch wieder belegt. Ganz besonders geschätzt wurde dieses Jahr die Ferienwoche mit neuer Leitung im Schwarzwald gasthof Sternen-Post. Die Ferienwoche für unsere Rollstuhlgäste fand auf vielseitigen Wunsch wiederum in Interlaken im Hotel Artos statt. Neben den Standaktionen an Quartier- und Weihnachtsmärkten waren wir zum ersten Mal in Winterthur und Zürich mit einem Stand beim Brain Bus dabei. Für Informationen wird zunehmend das Internet genutzt. So melden sich viele Ratsuchende nach einem Erstkontakt im Internet und wünschen vertiefte Angaben zu unseren Angeboten, suchen konkret Hilfe bei Problemen mit IV oder Sozialversicherungen, haben Fragen zu Wohn-, Betreuungs- und Entlastungsangeboten. Le repas de Noël a rencontré un vif succès auprès des membres de FRAGILE Vaud. Die GV der Zentralschweizer Regional vereinigung war nicht nur eine ernste Angelegenheit. Zentralschweiz Die Region Zentralschweiz feierte an der GV vom 9. März 2012 zusammen mit 70 Mitgliedern und Gästen zugleich «10 Jahre FRAGILE Zentralschweiz». Die Zentralschweizer Regionalvereinigung blickt auf ein bewegtes und engagiertes 2011 zurück: Die Schwerpunkte waren Öffentlichkeitsarbeit und Finanzbeschaffung. Der Vorstand hat den Kontakt zu anderen Partnerorganisationen, aber auch zu FRAGILE Suisse gestärkt und aktiv an Konferenzen und Weiterbildungen teilgenommen. Andererseits hat FRAGILE Zentralschweiz auch die regionalen Veranstaltungen und Angebote ausgebaut, wie zum Beispiel die Selbsthilfegruppe Hirntumor-Betroffene und deren Angehörige. Diese ist in Zusammenarbeit mit der Krebsliga Zentral schweiz entstanden. Die Rechtsberatung wurde rege genutzt und bei den persönlichen und telefonischen Beratungen werden die Anfragen immer komplexer und anspruchsvoller. Jahresbericht / Rapport annuel 2011 FRAGILE Suisse Beim Brain Bus in Zürich und Winterthur mit dabei: Regionale Vereinigung Zürich. 17 Kommunikation Aller Anfang war Facebook: Michi Brunner hat für FRAGILE Suisse eine Gruppenseite aufgeschaltet, danach haben wir gemeinsam eine Fan-Page eingerichtet und daraus ist die Projektidee zur Förderung der Selbsthilfe junger Erwachsener mit Hirnverletzung entstanden. Das hat einen Innovationspreis und darauf Medienecho ausgelöst – Michi Brunner war sogar bei Aeschbacher im Schweizer Fernsehen. Week-end Page 23 Samedi 12 mars 2011 DÉGOÛT en GOÛT Charlie Sheen, mort Improviser, avec chic, e Amy Pure et raffinée, la cuisine un pique-nique à partager direct (comm ou Galliano) Page 26 danoise conquiert à la maison Page 27 le monde Page 26, 27 PHAIDON AP GOURMANDISE Blessé, un cerveau peut provoquer des «handicaps invisibles». Pour la Semaine du cerveau, Marie-Pierre Genecand a rencontré des victimes de ce mal méconnu qui brouille mémoire, sentiments et repères U Suisse, 16000 personnes sont victimes d’un accident vasculaire cérébral (AVC) des par année. Dans 80% cas, l’AVC est dû une à un caillot qui bouche cas, il artère. Dans les autres est causé par la rupture d’une artère cérébrale. le L’hypertension artérielle, pondésurcharge la tabac et rale constituent des facteurs déclenchants. UEn Suisse, 3000 à 5000 un personnes subissent traumatisme cranio-céréIl bral (TCC) par année. s’agit à 80% d’hommes, t, qui jeunes essentiellemen de sont victimes d’accidents de la route, de loisirs ou travail. ULes handicaps invisibles provoquent: – une fatigue terrassante – des difficultés de concen- tration – des problèmes de mémoire – des déficits de repères – des colères disproportionnées – des soucis de planification. MPG EDDY MOTTAZ Organe cabossé physiquement, il lui collision frontale. Rétabli 2011 PALÉZIEUX, MARS Mickael, 25 ans. Une à lire à la page suivante. Une lente reconquête reste des séquelles comme la difficulté à planifier ses activités, la fatigue subite, la mémoire moins rapide. Les vies fragiles fatigué. Le Tout le monde est du travail, les printemps, le stress et sociales, obligations familiales mais Mickael la vie effrénée… Oui, pas fatigués et Mireille ne sont Suite à des comme tout le monde. ces deux Rolésions cérébrales, une fatigue mands connaissent qui hors norme, un épuisement tout moment. peut les terrasser à impossible Pourtant, à les croiser, de marée raz de soupçonner leur volontiers, parlent Ils intérieur. du tac au tac, sourient, répondent problème de ne présentent aucun leur mal est mobilité. C’est que secret. PUBLICITÉ 12 AU 20 MARS | BEAULIE on courantes s’appliLe déca- d’identificati un environnement prendre une vie normale. quent dans savoir si j’allais remar- lage n’est paradoxalement pas les consécérébro- lais juste standard, alors que 25 ans. invisiComme de nombreux qu’en cas de trouse souvient Mickael, quences des «handicaps les side leur acci- cher», ma vie moins violent note Carine Flückiloin d’imaginer que lésés a priori remis se manifestent dans de «handi- «J’étais des dé- bles sévères», Fragile Suisse, bles» commente dent, ils sont victimes être chamboulée par ger, porte-parole de tuations de vie réelle», handicaps in- allait » spésoutient et accomcaps invisibles». Les a priori insignifiants. Frischknecht, médecin au in- association qui de troubles ficits lésions céré- Rolf visibles? Une série Insignifiants, les handicaps pagne les victimes de la vie des cialiste en réhabilitation victiun sens oui. A côté cachés qui bouleversent la visibles? Dans «Nous soumettons les brales. de la plus CHUV. de En ou cérébroneuropersonnes touchées. la mort, de l’aphasie Toutes les personnes à des tests d’aptitude ont des défi- de pas de ces trou- mes ces freins du quotidien fatigue, les victimes e comme reconnaîla peine à se paralysie, dérisoires. Justement, lésées ne souffrent victi- psychologiqu des sur quart images Un cits de mémoire, de des ou à orga- semblent per- bles invisibles. définition dans tre des formes d’une liste concentrer, des difficultés colères c’est là tout le problème. «Les mes d’AVC (voir un écran ou se souvenir ou des cérébro-lésées rentrent l’encadré de cette page) se remet niser leurs journées ainsi que nous sonnes C’est eld’éléments. que Résultat, Consavec la conviction de réhabilidisproportionnées… attaque sans séquelle. pas re- chez elles ciblons le programme avant, étant d’une les IRM et autres les ne peuvent souvent lle tout sera comme physi- tat étonnant, prendre d’activité professionne donné que la récupérationElles se scanners ne décèlent pas toujours ö Suite en page 24 limitée. déroulée. «Les techniques et leur vie sociale est après que s’est bien re- ces déficits. «Quand je me suis réveillé vou- heurtent à cette incapacité de je mon accident de voiture, U LAUSANNE | NOCTURN ES JUSQU’À 21H EN SEMAINE | PARKINGS À PROXIMITÉ | SEMAINE 13H-21H | WEEK-EN DS 10H-18H E ON RÊVE… HABITER COMM 550 EXPOSANTS LEADERS els à votre écoute Des professionn D’EXPOSITION Suisse NOUVEAU BÂTIMENT spectaculaires de Les halles les plus THÉÂTRE FLORAL merveilles ! Visitez le pays des MAISON DE L’ARBRE À LA naturel Le bois, un choix BILLETS ONLINE : WWW.HABITAT-JA visitez VOS ENFANTS S’AMUSENT pendant que vous Jeux et animations SPONSORS RDIN.CH En mars 2011, FRAGILE Suisse a invité une journaliste du « Temps » à rencontrer deux de ses membres pour comprendre les handicaps invisibles. Deux pages pleines de finesse sont ainsi parues sur ce sujet complexe. Témoignages et explications entre autres du Dr Rolf Frischknecht, membre du comité de FRAGILE Suisse, permettaient de mettre en lumière des aspects essentiels de la question. 18 2011 war FRAGILE Suisse deutlich häufiger in den Medien präsent als im Vorjahr. Einige Glanzlichter erwähnen wir hier gerne: Die Fernsehsendung «Mitenand» sendete das berührende Porträt über Heidi Frei und ihre Söhne im August. Danach folgte «Miss Handicap»: Martina Gschwend kandidierte und kam in die Endauswahl im Oktober, wir haben sie vor, während und nach dem Event begleitet. Die junge Mutter mit Hirnverletzung hat ihre bewegende Geschichte nicht nur in Glanz und Gloria, sondern auch in der Schweizer Illustrierten, 20 Minuten oder in der Aargauer Zeitung erzählt. Am 29. Oktober, dem World-Stroke-Day, konnten wir über eine gelungene Veranstaltung mit der HELIOS-Klinik Zihlschlacht die Medien auf das Thema Schlaganfall aufmerksam machen. Und dank dem Preis für soziale Innovation der Paradies-Stiftung und dadurch ausgelösten Medienberichten wurde Kurt Aeschbacher auf Michi Brunner aufmerksam und interviewte ihn in seiner Sendung – ein eindrückliches Erlebnis kurz vor Jahresende. Auch die Regionalen Vereinigungen leisteten vermehrt Öffentlichkeitsarbeit und die Füller-Inserate wurden fast doppelt so oft veröffentlicht als vor einem Jahr. Die Erwähnung der Regionalen Vereinigungen blieb konstant. Bei der Bibliothekarin wurden letztes Jahr 126 Dokumente ausgeliehen. Verschiedene grosse Westschweizer Medien porträtierten Mitglieder von FRAGILE Suisse. Viel Raum erhielten ihre Geschichten in der Zeitschrift Femina und in Le Temps. Die Sendung «Ensemble» des Westschweizer Fernsehens widmete der Helpline Romandie von FRAGILE Suisse einen Beitrag. 2011 lag ein Fokus unserer Kommunikation auf der 6. IV-Revision. Deshalb publizierte FRAGILE Suisse im März 2011 als Schwerpunkt in der Tageszeitung Le Courrier eine Analyse zur Frage der beruflichen Wiedereingliederung von Menschen mit einer Hirnverletzung und eine Stellungnahme zur Revision 6a der Invalidenversicherung. Communication En 2011, FRAGILE Suisse est apparu nettement plus souvent dans les médias que l’année précédente. Quelques points forts méritent d’être évoqués ici : en août, l’émission télévisée « Mitenand » a brossé un portrait saisissant de Heidi Frei et de ses fils. En octobre, Martina Gschwend, candidate au titre de « Miss Handicap », est arrivée parmi les finalistes. Nous l’avons accompagnée avant, pendant et après le concours. Cette jeune maman cérébro-lésée a raconté son émouvante histoire à de nombreux médias de Suisse alémanique : émission télévisée Glanz und Gloria, journaux Schweizer Illustrierte, 20 Minuten et Aargauer Zeitung. Le 29 octobre, à l’occasion de la Journée mondiale de l’AVC, nous avons attiré l’attention des médias sur ce sujet par le biais d’une manifestation réussie, organisée avec la HELIOS-Klinik de Zihlschlacht (TG). Et grâce au prix pour l’innovation sociale de la Fondation Paradies et aux activités médiatiques qui l’accompagnaient, Kurt Aeschbacher, animateur célébre à la télévision alémanique, a remarqué Michi Brunner et l’a interviewé dans son émission – un moment fort juste avant la fin de l’année. Les annonces de remplissage ont été publiées presque deux fois plus souvent que l’année précédente. La mention des associations régionales n’a pour sa part pas varié. Au cours de l’année écoulée, 71 personnes ont consulté la bibliothécaire ; 126 ouvrages ont été remis en prêt. Plusieurs grands médias romands ont aussi recueilli les témoignages de membres de FRAGILE Suisse. Une large place leur était consacrée dans le magazine Femina et dans Le Temps (voir ci-contre). L’émission Ensemble de la Télévision Suisse Romande était également l’occasion de mettre en lumière le travail de la Helpline Romandie. Au centre de notre travail de communication en 2011, le thème de la VIe révision de l’assurance-invalidité recevait en mars 2011 un traitement particulier. FRAGILE Suisse publiait ainsi dans le quotidien Le Courrier une analyse de la question de la réinsertion professionnelle des personnes cérébro-lésées et une prise de position sur la révision 6a de l’assurance-invalidité. FRAGILE Suisse Jahresbericht / Rapport annuel 2011 Fundraising Das grosszügige und langjährige Engagement einiger Stiftungen ist zu Ende gegangen. Glücklicherweise sind andere Stiftungen in diese Bresche gesprungen. Das ist sehr wichtig, weil aufgrund politischer Sparvorgaben das Bundesamt für Sozialversicherungen die Beiträge an die private Behindertenhilfe eingefroren hat. Dies trifft uns besonders schmerzlich, da wir aufgrund der steigenden Nachfrage zunehmend mehr Leistungen erbringen. Wir sind hingegen froh, dass Stiftungen wichtige Infrastrukturprojekte unterstützt haben. Erfreulich weitergegangen sind unsere Standaktionen in Zusammenarbeit mit Corris, dank derer wir mehrere Tausend junge Menschen für das Thema Hirnverletzung sensibilisieren und viele zu einem Spendenabschluss bewegen können. Insgesamt bleibt ein sehr hoher Anteil unserer aktiven Spenderinnen und Spender FRAGILE Suisse treu, Abgänge konnten kompensiert werden. Ein bedeutendes Legat, aber auch beträchtliche Spenden von Privaten und Firmen haben dazu verholfen, unsere Dienstleistungen zu sichern und leicht auszubauen. Dass auch Kirchgemeinden bei ihren Zuwendungen vermehrt an Menschen mit einer Hirnverletzung denken, schätzen wir sehr. Ein herzliches Dankeschön allen, die mit ihren kleinen und grossen Beiträgen unsere Hilfeleistungen sichern helfen – ganz speziell auch im Namen der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Die Paradies-Stiftung hat ihre Preise für soziale Innovation vergeben: Wir haben unser neues Projekt «Selbsthilfe junger Erwachsener mit Hirnverletzung – Förderung durch direkte und virtuelle Begegnungen» eingereicht und den zweiten Preis gewonnen. Urs Lauffer, Stifter und Präsident der Paradies-Stiftung für soziale Innovation (rechts) übergibt dem Geschäftsleiter von FRAGILE Suisse, Marcel Odermatt, den Anerkennungspreis. Recherche de fonds Certaines fondations ont terminé de nous verser en 2011 les généreuses contributions qu’elles nous avaient promises. Nous nous félicitons que d’autres aient pris la relève. Cet appui est très important, car l’Office fédéral des assurances sociales, obéissant à des impératifs d’austérité, a gelé les subventions aux organisations de l’aide privée aux personnes handicapées. Cette décision est lourde de conséquences, car nous devons fournir davantage de prestations pour répondre à une demande croissante. Nous sommes donc très reconnaissants que des fondations aient choisi de soutenir d’importants projets destinés à améliorer les infrastructures. Les résultats des campagnes publiques menées en collaboration avec Corris sont réjouissants. Grâce à cet outil, nous avons pu sensibiliser plusieurs milliers de jeunes sur les lésions cérébrales et les inciter à devenir donateurs. Globalement, un pourcentage très élevé de nos donateurs et donatrices est resté fidèle à FRAGILE Susse, tandis que nous avons pu compenser les départs par de nouvelles adhésions. Un legs important, tout comme des dons substantiels provenant de particuliers et d’entreprises, nous ont aidés à maintenir et même à étendre légèrement nos prestations. Nous apprécions beaucoup aussi que les paroisses pensent davantage aux personnes cérébro-lésées ces derniers temps. Un grand merci – spécialement au nom des personnes cérébro-lésées et de leurs proches – à tous ceux qui, par leurs contributions conséquentes ou modestes, nous aident à poursuivre notre mission. En 2011, la Fondation du Devenir attribuait à FRAGILE Suisse un don de 12 000 CHF pour soutenir des projets en Suisse romande. « Pendant quinze ans, la Fondation du Devenir a mis la qualité de vie au centre des enjeux de société, individuels comme collectifs. En 2011, nous avons jugé judicieux de soutenir FRAGILE Suisse pour lui permettre de porter plus avant nos objectifs communs. En effet, dans ses prestations comme dans son engagement général, FRAGILE Suisse a toujours placé la qualité de vie des victimes de lésions cérébrales et de leurs familles au cœur de sa mission. » Diane Louise Lassonde, coprésidente, Fondation du Devenir Jahresbericht / Rapport annuel 2011 FRAGILE Suisse 19 Finanzen FRAGILE Suisse hat erneut ein gutes Jahr hinter sich und kann das konsolidierte Kapital um CHF 295 804 auf CHF 1 477 982 erhöhen. Die Jahresrechnung der Dachorganisation schliesst mit einem Ertragsüberschuss von CHF 204 013. Von den Regionalen Vereinigungen weisen sieben ein positives und vier ein negatives Resultat aus, insgesamt erwirtschafteten sie ein Plus von CHF 91 791. Wir freuen uns, dass die Spendeneinnahmen in den vergangenen vier Jahren kontinuierlich gestiegen sind. Es ist uns gelungen, die Mittelbeschaffung zu optimieren und unseren Bekanntheitsgrad zu steigern. Für uns bedeutet dies auch eine Wertschätzung unserer Arbeit für Menschen mit Hirnverletzung und deren Angehörige. Weiterhin sehr wichtig sind die Beiträge des Bundesamtes für Sozialversicherungen. Für die Jahre 2011 – 2014 wurden ein neuer Leistungsvertrag mit dem BSV und Unterleistungsverträge mit den nahe- stehenden Organisationen (siehe Anhang) ausgehandelt. Der höhere Beitrag als 2010 rechnet sich aus zusätzlichen Subventionen für den Verein OVWB, St. Gallen, und eine nachträgliche Zahlung für Leistungen 2010. Die Höhe der Bundessubventionen bleibt netto gleich wie in der Vorperiode 2007 – 2010, obwohl wir in den letzten Jahren unsere Dienstleistungen ausgebaut haben. Da in den vergangenen Jahren aufgrund knapper Mittel kaum Investitionen bei den Mobilien und EDV-Anlagen vorgenommen wurden, gibt es nun einen Nachholbedarf. Im Jahr 2011 wurden Investitionen für ein neues Datenmanagement und Buchhaltungssystem getätigt. Auch für 2012 wurden weitere Investitionen budgetiert. Diese sind eine Grundlage, um unsere Dienstleistungen bedarfsgerecht ausbauen zu können. Dank den höheren Erträgen und guter Haushaltsführung bei den Ausgaben in den letzten drei Jahren konnte das kon- solidierte Organisationskapital, welches für einen sicheren Betrieb notwendig ist, aufgestockt werden. Das vom Vorstand im Jahr 2006 beschlossene Ziel, über ein Organisationskapital von 20 % des Jahresumsatzes zu verfügen, wird in der konsolidierten Rechnung per Ende 2011 erreicht. Die Dachorganisation liegt mit 18 % noch knapp darunter. Wir sind froh, dass sich die finanzielle Situation bei FRAGILE Suisse stabilisiert hat. Dies gibt uns Mut und Zuversicht, dass wir auch in den kommenden Jahren unsere Ziele weiter verfolgen können. Herzlichen Dank auch für Ihr Engagement zugunsten Menschen mit Hirnverletzungen und ihrer Angehörigen. nouveau contrat de prestations avec l’OFAS et des sous-contrats avec les organisations proches (voir annexes). La hausse des subventions par rapport à 2010 provient de l’octroi de contributions supplémentaires pour l’association OVWB de St-Gall et d’un versement correspondant à des prestations fournies en 2010. Exprimées en chiffres nets, les subventions de la Confédération restent au même niveau qu’au cours de la période 2007 – 2010, bien que nous ayons élargi nos prestations ces dernières années. Faute de moyens suffisants, nous n’avons pratiquement pas pu effectuer jusqu’ici d’investissements au niveau des biens meubles et de l’informatique. Il fallait donc rattraper le temps perdu. En 2011, nous avons investi dans de nouveaux systèmes de gestion des données et de comptabilité. Nous avons de nouveau prévu d’autres investissements pour 2012. Cette démarche est nécessaire si nous voulons élargir nos prestations pour répondre aux besoins. Ces trois dernières années, grâce à l’augmentation des produits et à une maîtrise adéquate des dépenses, nous avons pu augmenter le capital consolidé de l’organisation, qui garantit la sécurité de l’entreprise. En 2006, le Comité avait pour objectif de parvenir à ce que le capital de l’organisation corresponde à 20% du chiffre d’affaires annuel. Fin 2011, nous avons réalisé cet objectif au niveau des comptes consolidés. En revanche, si l’on considère l’organisation faîtière, la proportion, à savoir 18 %, reste très légèrement au-dessous de la barre. Nous nous félicitions que la situation financière de FRAGILE Suisse se soit stabilisée. Cette tendance positive nous donne bon espoir : ces prochaines années, nous allons poursuivre résolument dans cette voie, sans perdre de vue nos objectifs. A tous et toutes, un grand merci pour la solidarité manifestée à l’égard des personnes cérébro-lésées et de leurs proches. Finances FRAGILE Suisse a de nouveau une bonne année derrière elle : son capital consolidé augmente de CHF 295 804, passant ainsi à CHF 1 477 982. Les comptes annuels de l’organisation faîtière se soldent par un excédent de produits de CHF 204 013. Parmi les associations régionales, sept affichent un résultat positif et quatre un résultat négatif. Globalement, elles ont dégagé un résultat positif de CHF 91 791. Nous sommes heureux que, ces quatre dernières années, les recettes provenant des dons aient régulièrement augmenté. Nous sommes parvenus à optimiser la récolte de fonds et à accroître notre notoriété. Pour nous, de tels résultats signifient aussi que notre travail pour les personnes cérébro-lésées et leurs proches est estimé à sa juste valeur. Les subventions de l’Office fédéral des assurances sociales (OFAS) conservent néanmoins toute leur importance. Pour les années 2011 – 2014, nous avons conclu un 20 FRAGILE Suisse Jahresbericht / Rapport annuel 2011 Jahresrechnung 2011 Comptes annuels 2011 Bilanz Bilan (CHF) konsolidiert, Dachorganisation und 11 RV3) / consolidé, organisation faîtière et 11 AR3) 31. 12. 11 31. 12. 10 Dachorganisation / Organisation faîtière 31. 12. 11 31. 12. 10 Aktiven Actifs Flüssige Mittel / Liquidités 1 815 449 1 526 192 1 107 053 855 436 63 717 69 154 50 835 69 707 1 879 166 1 595 346 1 157 888 925 143 80 910 39 644 77 188 32 416 Finanzanlagen / Placements financiers 127 226 130 503 7 216 8 499 Standaktion / Campagnes publiques 885 158 723 263 885 158 723 263 Anlagevermögen / Actif immobilisé 1 093 294 893 410 969 562 764 179 Bilanzsumme / Total du bilan 2 972 461 2 488 756 2 127 450 1 689 322 Sonstige Verbindlichkeiten / Engagements à l'égard de tiers 202 225 197 882 217 499 205 907 Verbindlichkeit Standaktion / Engagements liés aux campagnes publiques 934 279 716 619 934 279 716 619 Passive Rechnungsabgrenzung / Passifs transitoires 217 203 207 966 179 517 166 444 1 353 707 1 122 467 1 331 295 1 088 971 140 771 184 110 63 273 71 482 1 010 802 814 998 482 882 378 869 467 180 367 180 250 000 150 000 Organisationskapital / Capital de l'organisation 1 477 982 1 182 178 732 882 528 869 Bilanzsumme / Total du bilan 2 972 461 2 488 756 2 127 450 1 689 322 Übriges Umlaufvermögen / Actifs en circulation divers Umlaufvermögen / Actifs en circulation Sachanlagen / Immobilisations corporelles Passiven Passifs Fremdkapital kurzfristig / Fonds étrangers Fondskapital / Capital des fonds Erarbeitetes freies Kapital / Capital libre Erarbeitetes gebundenes Kapital / Capital lié généré Anmerkung: Die Jahresrechnung nach Swiss GAAP FER 211) umfasst die Teile Bilanz, Betriebsrechnung, Mittelflussrechnung, Kapitalveränderungsrechnung, Sachanlagenspiegel, Anhang und Leistungsbericht. Aus Platzgründen publizieren wir nur eine gekürzte Bilanz und Betriebsrechnung. Revision: Die Jahresrechnung wurde von der Firma Aeberli Treuhand AG in Zürich geprüft. Der Revisionsbericht hält fest, dass keine Sachverhalte vorgefunden wurden, aufgrund der die Revisionsstelle darauf schliessen müsste, dass Verstösse gegen Gesetz, Statuten sowie das «true and fair view»-Prinzip vorliegen. Ferner bestätigt die Revisionsfirma, dass die durch sie zu prüfenden ZEWOBestimmungen eingehalten werden. Alle Dokumente sind auf der Website von FRAGILE Suisse publiziert: unter www.fragile.ch weiter zu Publikationen. Sie können die ausführliche Version auch beim Sekretariat von FRAGILE Suisse beziehen. Remarque : Les comptes annuels selon la SWISS GAAP RPC 212) renferment le bilan, le compte d’exploitation, le tableau de financement, le tableau de variation du capital, le tableau des immobilisations corporelles, les annexes et le rapport de performance. Pour des raisons de place, nous publions ici le bilan et le compte d’exploitation sous forme abrégée. Révision : Les comptes annuels ont été contrôlés par la fiduciaire Aeberli Treuhand AG de Zurich. Le rapport de révision indique qu’il n’existe aucun fait permettant à l’organe de révision de conclure que la loi, les statuts ou le principe de « true and fair view » (image sincère et fidèle de l’entreprise) aient été transgressés. Les réviseurs confirment en outre que les dispositions de la fondation ZEWO sont respectées. Tous les documents sont publiés sur le site de FRAGILE Suisse sous www.fragile.ch › Publications. Vous pouvez aussi demander les comptes détaillés au secrétariat de FRAGILE Suisse. Fachempfehlungen zur Rechnungslegung für gemeinnützige, soziale Nonprofit-Organisationen Recommandation relative à l’établissement des comptes des organisations sociales d’utilité publique à but non lucratif 3) Regionale Vereinigung / Associations régionales 1) 2) Jahresbericht / Rapport annuel 2011 FRAGILE Suisse 21 Betriebsrechnung Compte d exploitation (CHF) konsolidiert, Dachorganisation und 11 RV3) / consolidé, organisation faîtière et 11 AR3) 2011 2010 Dachorganisation / Organisation faîtière 2011 2010 Ertrag Produits Beiträge BSV / Contributions OFAS 1 182 269 1 085 919 1 182 269 1 085 919 23 000 21 500 20 000 20 000 179 016 201 552 2 000 2 663 94 500 131 642 94 500 123 000 Zweckbestimmte Beiträge, Spenden / Dons à affectation limitée 350 534 161 285 299 910 105 494 Spenden allgemein / Dons 501 219 597 779 320 667 442 472 Spenden Mailings und Standaktionen / Dons Mailings actions des stands 1 834 841 1 615 595 1 833 461 1 615 801 Ertrag aus Mittelbeschaffung / Produits de collecte de fonds 4 165 379 3 815 271 3 752 806 3 395 348 307 406 346 339 221 389 259 412 4 472 785 4 161 610 3 974 195 3 654 761 1 254 158 1 054 982 845 794 935 724 123 200 80 000 578 314 483 389 Informations- und Sensibilisierungsaufwand / Charges 1 155 210 1 316 187 866 498 775 932 Direkter Projektaufwand / Charges directes de projets 2 532 568 2 451 169 2 290 606 2 195 045 Personalaufwand4) / Frais de personnel4) 500 708 566 667 377 825 414 899 Verwaltungs- und Informatikaufwand4) / Frais d'administration et informatique4) 163 852 179 457 100 831 109 836 Aufwand Fundraising / Recherche de fonds 411 741 360 095 399 931 350 694 15 730 7 171 14 188 6 092 594 105 413 356 594 105 413 356 1 185 427 960 079 1 109 054 879 979 254 081 183 694 196 709 164 838 Finanzergebnis / Résultat financier 2 148 -1 149 -18 -231 Übriges Ergebnis / Autres résultats -3 764 -1 204 -887 -1 312 Jahresergebnis ohne Fondsergebnis / Résultat annuel sans résultat des fonds 252 465 181 340 195 804 163 295 Zuweisungen / Attribution -26 200 -32 000 -20 000 0 Entnahmen / Utilisation 69 539 72 120 28 209 31 498 Fondsergebnis zweckgebundene Fonds / Résultat des fonds affectés 43 339 40 120 8 209 31 498 295 804 221 460 204 013 194 792 Veränderung erarbeitetes gebundenes Kapital / Changement capital lié généré -100 000 -66 000 -100 000 -68 000 Veränderung erarbeitetes freies Kapital / Changement fonds libre libres -195 804 -155 460 -104 013 -126 792 -295 804 -221 460 -204 013 -194 792 0 0 0 0 Übrige Beiträge öffentliche Hand / Contributions du secteur public Mitgliederbeiträge / Cotisations Legate / Legs Erträge aus erbrachten Leistungen / Produits de prestations fournies Total Erträge / Produits Aufwand Charges Direkthilfe / Aide directe Zuwendungen nahestehende Organisationen / Contributions organisations liées Abschreibungen / Amortissements 4) 4) Abschreibungen Standaktionen / Amortissement Corris Betriebsaufwand / Frais d'exploitation Zwischenergebnis /Résultat intermédiaire Jahresergebnis vor Zuweisungen an Organisationskapital Résultat annuel avant attribution au capital de l'organisation Jahresergebnis nach Zuweisungen an Organisationskapital / Résultat annuel après attributions Übriger Aufwand für Verwaltung, Informatik, Mittelbeschaffung / frais divers pour l’administration, informatique et recherche de fonds 4) 22 FRAGILE Suisse Jahresbericht / Rapport annuel 2011 Anhang (Ergänzter Auszug der konsolidierten Rechnung) Nahestehende Organisationen –– FRAGILE Aargau / Solothurn Ost –– FRAGILE Bern Espace Mittelland für Menschen mit einer Hirnverletzung und Angehörige –– FRAGILE Basel –– FRAGILE Genève –– FRAGILE Jura, Association en faveur des traumatisés cérébraux Région BEJUNE –– FRAGILE Ostschweiz –– FRAGILE Ticino –– FRAGILE Vaud –– FRAGILE Valais, Association valaisanne en faveur des traumatisés cranio-cérébraux –– FRAGILE Zentralschweiz –– FRAGILE Zürich –– HiKi, Hilfe für hirnverletzte Kinder –– Selbsthilfezentrum Zürcher Oberland –– OVWB – Cavere Unterleistungsverträge zwischen FRAGILE Suisse und diesen Organisationen regeln die Beiträge, die ihnen, gestützt auf den Leistungsvertrag zwischen dem Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) und FRAGILE Suisse zustehen. Zum Konsolidierungskreis gehören die Dachorganisation FRAGILE Suisse und die elf aufgeführten Regionalen Vereinigungen. Annexes (Extrait complété des comptes consolidés) Organisations liées –– FRAGILE Aargau–Solothurn Ost –– FRAGILE Bern Espace Mittelland für Menschen mit einer Hirnverletzung und Angehörige –– FRAGILE Basel –– FRAGILE Genève –– FRAGILE Jura, Association en faveur des traumatisés cérébraux Région BEJUNE –– FRAGILE Ostschweiz –– FRAGILE Ticino –– FRAGILE Vaud –– FRAGILE Valais, Association valaisanne en faveur des traumatisés cranio-cérébraux –– FRAGILE Zentralschweiz –– FRAGILE Zürich –– HiKi, Hilfe für hirnverletzte Kinder –– Selbsthilfezentrum Zürcher Oberland –– OVWB Cavere Des sous-contrats de prestations entre FRAGILE Suisse et ces organisations règlent l’octroi des contributions qui leur reviennent en vertu du contrat de prestations entre l’Office fédéral des assurances sociales (OFAS) et FRAGILE Suisse. L’organisation faîtière FRAGILE Suisse et les onze associations régionales énumérées ci-dessus font partie du périmètre de consolidation. Jahresbericht / Rapport annuel 2011 FRAGILE Suisse Anmerkungen zu Positionen der Bilanz Finanzanlagen Die Finanzanlagen setzen sich zusammen aus Mietzins-Depots, Genossenschaftsanteilscheinen und Wertpapieren. Immaterielle Anlagen / Verbindlichkeiten (Standaktionen) Die immateriellen Anlagen von CHF 885 158 entstanden im Zusammenhang mit den «Standaktionen» der Corris AG. Sie stehen für die zukünftigen Zahlungseingänge, die mit den Standaktionen vertragsgemäss erwirtschaftet werden müssen. Sie werden aufgrund des Spendeneingangs abgeschrieben. Die Abschreibungen sind mindestens so hoch, dass die immaterielle Anlage spätestens zwei Jahre nach Kampagnen-Ende abgeschrieben ist. Auf der Passivseite beinhalten die Verbindlichkeiten «Standaktionen» die von der Corris AG geleisteten Mitarbeiter-Tage, die von der Dachorganisation noch nicht bezahlt wurden. Diese werden erst fällig, wenn entsprechende Zahlungen von Förderern eingegangen sind. Anmerkungen zu Positionen der Erfolgsrechnung Direkter Projektaufwand Unter dieser Position sind die Gesamtkosten für die Dienstleistungen von FRAGILE Suisse und den Regionalen Vereinigungen verbucht. Die «Zuwendungen nahestehende Organisationen» beinhalten in der konsolidierten Rechnung nur die BSV-Subventionen an Organisationen, die nicht zum Konsolidierungskreis gehören. «Informations- und Sensibilisierungsaufwand» beinhaltet alle Ausgaben für die Öffentlichkeitsarbeit. Personalaufwand Der gesamte Personalaufwand beträgt CHF 1 647 664. 70 % des Personalaufwands wurden für die direkte Projekttätigkeit eingesetzt und entsprechend dem «direkten Projektaufwand» zugewiesen. Die übrigen 30 % werden für Löhne in der Verwaltung, der Vereinsadministration und für die Mittelbeschaffung benötigt. Leistungen Im Jahr 2011 wurden insgesamt rund 24 500 Stunden unentgeltliche Arbeit geleistet, 54 % von Vorstandsmitgliedern und 46 % von weiteren freiwilligen Personen. Die bezahlten MitarbeiterInnen von FRAGILE Suisse und den Regionalen Vereinigungen haben mit total 17,2 Vollzeitstellen 28 783 Stunden geleistet. Remarques sur divers postes du bilan Immobilisations financières Les immobilisations financières se composent de garanties de loyer et de quelques titres. Immobilisations incorporelles / engagements (campagnes publiques) Les immobilisations incorporelles, qui se montent à CHF 885 158, découlent des campagnes publiques menées avec Corris AG sous la forme de stands dans les rues. Elles correspondent aux futurs versements que FRAGILE Suisse devra obtenir à la suite des contrats conclus lors de ces campagnes. Ces immobilisations sont amorties avec l’entrée des dons. Le montant des amortissements est fixé de telle manière que les immobilisations corporelles sont amorties deux ans au plus tard après la fin de la campagne. Du côté des passifs, les engagements pour ces campagnes publiques correspondent aux jours-collaborateurs fournis par Corris et que l’organisation faîtière n’a pas encore payés. Ces engagements arrivent seulement à échéance lorsque les versements des membres bienfaiteurs sont parvenus à FRAGILE Suisse,. Remarques sur certains postes du compte de résultats Charges directes de projets Sous ce poste sont comptabilisés l’ensemble des coûts découlant des prestations de FRAGILE Suisse et des associations régionales. Dans les comptes consolidés, les « Contributions à des organisations liées » renferment uniquement les subventions de l’OFAS à des organisations qui ne font pas partie du périmètre de consolidation. Les « charges d’information et de sensibilisation » comprennent toutes les dépenses engagées pour les relations publiques. Charges de personnel Les charges de personnel se montent au total à CHF 1 647 664. 70 % des charges de personnel ont été consacrées à des activités de projet et, par conséquent, ont été attribuées aux charges directes de projets. Les 30 % restants correspondent à des salaires versés dans le domaine de la gestion et de l’administration ainsi que pour la récolte de fonds. Prestations En 2011, environ 24 500 heures de travail bénévole ont été fournies pour FRAGILE Suisse, 54 % par les membres du Comité et 46 % par d’autres personnes bénévoles. Le personnel rémunéré de FRAGILE Suisse et des associations régionales occupe au total l’équivalent de 17,2 postes à plein temps et a fourni 28 783 heures de travail. 23 odell iertes M • optim beitete Masse • überar es Gewicht • leichter Outdoor-/Funktionsjacke TITANIUM 6 IN 1 SHOP IHRER GESUNDHEIT UND FITNESS ZULIEBE BE Spezialangebote für die Leserinnen und d » Leser der Zeitschrift «Fragile Suisse» F NASA MADE OY - FOAM R O MEM Bürodrehstuhl hll O ERGOTEC SYNCHRO PRO statt* 1298.– 498.– Nach neuesten ergonomischen Erkenntnissen konzipierter, anatomisch perfekt ausgeformter, hochprofessioneller Bürodrehstuhl: arretierbare Synchromechanik; Sitzhöheneinstellung per Sicherheitsgaslift; individuelle Körpergewichtseinstellung; ergonomischer „MEMORY FOAM“ Bandscheiben-/Muldensitz (S/M, L/XL); atmungsaktive, unverwüstliche Netzrückenlehne für rückenschonendes und ermüdungsfreies Arbeiten ohne „Festschwitzen“; verstellbare Lumbalstütze (Unterstützung d. 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Lieferung solange Vorrat. *Summe der Einzelpreise Besuchen Sie unsere «Careshop» Verkaufsgeschäfte: • 4051 Basel, c/o Büspishop, Aeschenvorstadt 55, Telefon 061 227 92 76 Mo geschlossen • Dienstag-Freitag 10.00 - 18.00 Uhr • Samstag 10.00 - 16.00 Uhr • 4500 Solothurn, Bielstrasse 23, Telefon: 032 621 92 91 Mo geschlossen • Dienstag-Freitag 14.00 - 18.00 Uhr • Samstag 10.00 - 16.00 Uhr NEU Bestellungen: Telefon 0848 900 200, Fax 0848 900 222, www.careshop.ch 698.– statt* 1598.– (mit Lederbezug) 198.– statt* 698.– Hochwertige, himalaya-/alpenerprobte, für höchste Ansprüche, mit viel technischer Raffinesse konzipierte Outdoorjacke (4-Jahreszeiten); unterlegter 2-Weg Front-Reissverschluss (RV) mit Kinnschutz; 2 grosse RV-Brust-Innentaschen; 3 Netz-/VeloursInnentaschen; 4 RV-Aussentaschen; alle RV stark wasserabweisend und zusätzlich abgedeckt; Cool-System RV-/Klettöffnung in Achselhöhle; verstell- und abnehmbare, im Kragen einrollbare, helmtaugliche Kapuze mit Schirm; einhandbedienbarer, klettverstellbarer Ärmelabschluss; elastische Saum-/Taillenkordel; inkl. 2 herausnehmbarer Polar Innenfleece-Jacken (mittel-/hochisolierend: 300/400g/L, div. RV-Aussen-/Innen-Taschen); Material: 2-lagige, atmungsaktive, 100% wind-/ wasserdichte HIMATEX-Membrane; Nähte wasserfest verschweisst; Wassersäule: 20‘000 mm, Atmungsaktivität: 6‘000 mvt (g/m2/24h); Special Winter-/Ski-Package: herauszipbarer, elastischer Hüft-Schneefang für Aussen-/Fleecejacke; Tickettasche auf Ärmel; herausklappbare, transparente Skiabotasche; im Kragen verstaubare Helm-/Kopfmaske; 1 Sturm-/Gesichtsmaske; HIMALAYA OUTDOOR® by Omlin. 100% Made in Nepal. Éditorial Chère lectrice, cher lecteur, Récemment, Heidi F.* m’a accompagné à une manifestation que nous avions organisée sur les lésions cérébrales. Elle a parlé de l’AVC qu’elle a subi à 35 ans, alors qu’elle travaillait et élevait deux enfants. Son couple s’est brisé, ses fils se sont tout d’abord éloignés d’elle. Elle a raconté son combat des huit dernières années pour retrouver sa place dans la vie, malgré bien des revers et des dépressions. Elle a expliqué comment, grâce au soutien de FRAGILE Suisse, elle est parvenue à vivre à nouveau de manière autonome et à venir à bout des tâches quotidiennes. Elle aimerait à nouveau travailler mais ne peut pas, pour le moment, exercer d’activité lucrative. C’est pourquoi elle a besoin des prestations de l’assurance-invalidité (AI). Changement radical de décor : nous voici à Berne. Sur proposition du Conseil fédéral, le Parlement discute de la révision 6b de l’AI. Le projet prévoit de faire des économies aux dépens des personnes gravement handicapées : celles qui présentent un taux d’invalidité situé entre 60% et 79% recevraient des rentes beaucoup plus basses. Or, de très nombreuses personnes cérébro-lésées font partie de ce groupe. Le Conseil fédéral et le Parlement sont d’avis que ces personnes devraient davantage travailler. Elles ne demandent pas mieux ! En réalité, il n’y a pratiquement pas d’emplois pour elles. Par ailleurs, il est prévu de réduire les rentes pour enfant, que touchent les parents handicapés. Plus de 5000 pères et mères cérébro-lésés seraient frappés par cette mesure. Heidi F. aussi. Marcel Odermatt, directeur de FRAGILE Suisse. Ces coupes doivent permettre d’économiser quelques centaines de millions par an. Cependant, les chiffres et les pronostics actuels montrent que l’AI peut sortir de l’endettement – même sans ce régime de cheval imposé aux dépens des plus faibles du pays ! Cela prendra simplement quelques années de plus. C’est pourquoi FRAGILE Suisse a décidé de combattre ce projet de démantèlement avec les autres organisations du domaine du handicap. Cordialement, Marcel Odermatt *L’émission « Mitenand » de la Télévision suisse a diffusé un bref portrait de Heidi F. Cette vidéo peut être vue sur le site de www.fragile.ch. FRAGILE Suisse 02 | 2012 25 l’équilibre et ne peut pratiquement plus marcher. Son médecin l’envoie immédiatement à l’hôpital, pensant qu’il s’agit d’une poussée de sclérose en plaques. Le scanner du cerveau montre un tableau tout différent : un hémangiome (tumeur des vaisseaux sanguins) gros comme une noix s’est formé dans le tronc cérébral. « Tout d’abord, les médecins ont renoncé à opérer. » Monika R. rassemble ses souvenirs – elle ne sait plus exactement ce qui s’est passé. « Je n’avais pas peur ; au fond, je ne me rendais pas vraiment compte. » Elle est déjà en clinique de réadaptation lorsque la tumeur recommence à saigner. L’opération est alors inévitable. Conserver son indépendance Elle passe environ dix mois à l’hôpital et en clinique de réadaptation. Les médecins lui prédisent une vie en EMS. En effet, elle n’a pas seulement des troubles de la sensibilité et une déficience visuelle, elle a aussi de tels problèmes d’équilibre qu’elle ne peut plus marcher seule. Au début, elle utilise chez elle un fauteuil roulant manuel et se déplace à l’extérieur avec un scooter électrique. En s’exerçant longtemps, elle parvient à conduire ce véhicule malgré des déficits de la motricité fine. « Au début, c’était même la guerre avec le tube de dentifrice », raconte-t-elle. « Ensuite, je me suis dit : bon, ça sera pénible les cinquante premières fois, après, L’équitation était un hobby pour Monika R. Aujourd’hui, c’est sa thérapie. ça ira mieux. » Elle n’abandonne pas, elle serre les dents et elle s’accroche. « Je ne veux pas aller dans un EMS, je veux rester indépendante. » Quelques larmes perlent au coin de l’œil. Elle doit quitter son stöckli, sa petite Texte : Verena Paris, Photos : Arta Sahiti maison bien-aimée. « C’était trop isolé », explique-t-elle d’une voix qui peine à Avant, elle possédait un cheval et travaillait à 100 %. Son cheval est tout ce qui lui articuler les sons. Aujourd’hui, elle habite reste de sa vie antérieure. Un hémangiome situé dans le tronc cérébral a contraint au dans un deux-pièces à la périphérie de la fauteuil roulant cette femme sportive de 42 ans. Monika R. a des troubles de la mo- ville, avec trois chats. « Cette façon de vivre tricité et de l’équilibre qui l’empêchent de marcher. L’équitation est redevenue pos- n’est pas tellement originale, mais elle est sible en revanche. « Mon cheval fait office de thérapeute », déclare-t-elle. Monter à pratique. » L’accompagnatrice de FRAGILE cheval fortifie ma musculature et j’ai trouvé de nouveaux amis au manège.» Rede- Suisse lui rend visite une fois par semaine. venir autonome était son rêve. Elle y est parvenue grâce à ses animaux et au soutien « Au début, elle m’a montré comment de FRAGILE Suisse. changer la litière des chats. Ou comment faire un gâteau en battant les œufs dans « Le mercredi, je n’avais plus de sensibi- mettent en évidence des troubles de un saladier », raconte cette femme de près lité dans les doigts, le jeudi au bureau, l’équilibre provenant des muscles ocu- de 50 ans. « Et je fais aussi mes paiements je voyais double », se souvient Monika R. laires. Constatant que Monika R. louche, en ligne. Mais c’est difficile de classer mes Quand ces troubles sont apparus en le spécialiste prend contact directement papiers, parce que je n’arrive pas bien à 2005, elle avait 42 ans, était une sportive avec son médecin. Tous deux décident me servir de mes doigts. Là aussi, elle accomplie, au corps élancé. Manque de qu’il ne s’agit pas d’une urgence et m’aide. » Elle énumère les choses qu’elle chance : elle ne peut joindre son médecin conseillent à Monika R. de passer chez le fait avec l’accompagnatrice : remplir des de famille et se rend donc le lendemain médecin de famille après le week-end. Le formulaires, apprendre à faire les courses, chez l’ophtalmologue. Les examens lundi, elle a des troubles très marqués de se promener ensemble, etc. En effet, le « Mon cheval, c’est mes jambes » 26 FRAGILE Suisse 02 | 2012 «Les médecins lui prédisaient une vie en EMS. Elle vit aujourd’hui chez elle avec ses trois chats. » mouvement, ou plutôt le poids corporel, revêt une grande importance. Un jour, elle s’est foulé la cheville : elle a dû renoncer pour un temps à la thérapie aquatique, à la physiothérapie et aux promenades. Elle a tout de suite pris plusieurs kilos. « Je n’arrivais plus à mettre mes chaussures qui ont pourtant une fermeture velcro. Je me suis alors demandé : et si je ne m’arrive plus à m’occuper moi-même de mes chats ? Et si je n’arrive plus à m’habiller toute seule ? Qu’est-ce que je vais devenir ? » A cette pensée, elle a les larmes aux yeux et se dit qu’elle fera tout pour éviter d’en arriver là. La liberté par le cheval « Mes animaux sont ma motivation. » Elle taquine le chat allongé sur ses genoux, en l’aspergeant avec de l’eau. Monika R. a un autre compagnon à quatre pattes qui exige beaucoup d’elle : sa jument nommée Charmante. Elle a appris à monter à 39 ans et s’est acheté un cheval un an plus tard. A 42 ans, elle tombe malade. «Au début, les médecins étaient vraiment sceptiques », se souvient-elle. Son père a alors téléphoné à une ancienne camarade d’équitation, devenue monitrice d’équitation pédagogique curative. Karin Gasser écoute l’histoire de Monika R. et ne cache pas sa stupéfaction. Ensuite, elle prend les rênes en main, au sens propre comme au sens figuré. Elle vérifie si le cheval de Monika R. peut être utilisé à des fins thérapeutiques. Elle le prend dans son écurie et invite Monika R. à sa première séance d’équitation. « C’était merveilleux, un rêve », raconte-t-elle encore toute émue. Pourtant, cette première expérience n’est pas celle de la liberté totale qui enchante tous les cavaliers. En effet, au début, Monika R. est soutenue par deux personnes à gauche et à droite du cheval. Entretemps, elle n’a plus besoin d’aide que pour se mettre en selle, en descendre et panser sa bête. « Mon cheval, c’est mes jambes », FRAGILE Suisse 02 | 2012 sourit-elle toute heureuse. Elle sort lentement de l’écurie et guide sa jument vers le chemin qui part à travers champs : en route vers la liberté. « Quand on monte, on utilise tous ses muscles. Chez Monika, l’équitation permet d’entraîner l’équilibre et de renforcer la musculature du tronc », explique la monitrice. « C’est très utile aussi dans la vie de tous les jours. » Karin Gasser a toujours épaulé son amie, elle lui a fabriqué une selle spéciale et trouvé une personne prête à contribuer à l’entretien du cheval. Elle utilise aussi cette jument docile de la race des Franches-Montagnes pour enseigner l’équitation afin de réduire les frais. Karin Gasser et Monika R. forment une bonne équipe. Trois fois par semaine, Monika R. se rend à cette ferme qui, dans son cadre idyllique, pourrait être le théâtre d’un des romans d’aventure du Club des Cinq d’Enid Blyton. Des adolescentes s’activent, armées de fourches et de brouettes, étrillent les poneys, nettoient les sabots des chevaux, et toutes adressent à Monika des saluts enjoués. « Je me sens bien ici, c’est plein de vie et j’y ai ma place », sourit-elle. Elle a aussi trouvé de nouveaux amis dans un atelier. Comme elle a une déficience visuelle, elle a le droit d’utiliser l’atelier pour aveugles. Elle y fait des savons et des objets en feutre, sculpte et polit de la stéatite. « Avant, je dessinais beaucoup et je peignais aussi », racontet-elle. « Mais après l’hémorragie cérébrale, je n’arrivais plus à faire un trait droit. » Une amère constatation : elle s’est alors juré de ne plus jamais dessiner. « Il y a un an, j’ai tout de même osé, j’ai repris mes vieux livres de dessin et j’ai recommencé à zéro.» Monika R. est une femme courageuse. Pour elle, rien n’est acquis, elle doit lutter avec acharnement pour le moindre progrès. Et c’est avec une fierté légitime qu’elle déclare : « Je tiens bon. » À force de courage et avec l’aide de FRAGILE Suisse, Monika R. a conquis son autonomie. Sur un chemin de campagne avec son cheval : Monika R. se sent libre ! Monika souffre de troubles de la motricité fine. «Au début, c’était même la guerre avec le tube de dentifrice !» 27 Ami de Chappatte, Thierry Ott a su captiver le public en retraçant sa lente récupération du langage depuis son opération au cerveau en 1994. Aphasique depuis 2000, Sandra Minotti pouvait compter sur l’aide de son mari Nicola pour s’exprimer pendant la table ronde. Le dessinateur de presse Chappatte était le parrain de «Kopa». Avec humour et émotion, il a apporté son soutien à toutes les victimes de lésions cérébrales. Redessiner sa vie après une lésion cérébrale Texte : Carine Fluckiger, Photos : Francesca Palazzi Egalement aphasique suite à une rupture d’anévrisme, Sandra Sasdi (au milieu) était accompagnée de son compagnon Pole. Lieu « trendy » de Genève, les Halles de l’Ile ont accueilli un public nombreux et attentif. 28 Un public nombreux s’est déplacé le 17 mars dernier pour « Kopa » – Communiquer avec un cerveau blessé, la manifestation qu’organisait FRAGILE Suisse à Genève dans le cadre de la Semaine du cerveau. Entre rires et émotion, c’est dans une ambiance à la fois attentive et conviviale que trois victimes de lésions cérébrales ont témoigné des ressources qu’ils ont trouvée dans l’art pour surmonter leurs handicaps et retrouver un projet de vie. Le public a pu découvrir ce jour-là leurs œuvres et entendre les interventions de trois spécialistes également invités pour explorer les liens entre créativité et lésion cérébrale. L’art n’est pas forcément un don tombé du ciel. Pour Sandra Sasdi, Sandra Minotti et Thierry Ott, il s’agit plutôt d’une vocation découverte sur le tard. Après qu’une lésion cérébrale les ait privés en partie du langage et les ait obligés à revoir complètement leurs vies. Respectivement institutrice, commissaire d’exposition et journaliste, Sandra Sasdi, Sandra Minotti et Thierry Ott étaient tournés vers l’écriture dans leur vie d’avant. L’écriture comme outil professionnel, mais aussi comme passion. Sandra Sasdi aimait ainsi rédiger des textes en prose où elle évoquait notamment le pouvoir des mots … L’expression des idées et des émotions L’aphasie a mis brutalement un terme à ces vies au rythme trépidant. Si Thierry Ott a retrouvé depuis quelques années une bonne partie du langage, certains mots dit-il ont disparu pour toujours. « Il y a des trucs que j’arrive plus difficilement : intellectualiser par exemple. Pourtant, c’était mon job avant. » Exprimer une idée ou des émotions : c’est aussi une difficulté que connaît Sandra Minotti et dont témoigne son mari Nicola : « Les mots de tous les jours – lait, frigo, … – sont là. Pour les choses abstraites, c’est autre chose. C’est comme une imprimante qui n’aurait pas de fonte. Mais le fichier est là. » FRAGILE Suisse 02 | 2012 «Une lésion cérébrale incite clairement à une forme de créativité. » Un handicap qui est d’autant plus douloureux à vivre que le langage passe pour le propre de l’homme. « Droits humains, poèmes, Constitutions … Les grandes idées n’existent pas sans mots. Le langage passe pour un don quasiment divin », explique le neuropsychologue Sebastian Dieguez, auteur de « Maux d’artistes ». « De là à penser que l’homme privé de langage serait privé d’intelligence, il n’y a qu’un pas. Il y a quelque chose de tabou dans l’aphasie. » Entre thérapie et art Entre moyen auxiliaire et moyen d’expression, l’art peut être une ressource pour compenser les mots manquants. Art-thérapeute en neurorééducation, cofondatrice de l’association Un Brin Créatif, Elsa Walther Monnet suit de nombreux patients cérébro-lésés. Un travail qui consiste essentiellement à entrer en contact autrement et à stimuler la sensorialité de la personne. « Les mots ne forment que 20% de notre communication. Le reste relève du non-verbal », rappelle-t-elle. Ce qu’elle observe dans sa pratique ? L’intérêt des patients aphasiques surtout pour les images et pour le mouvement corporel comme le mime pour s’exprimer. Dans un premier temps, l’art obéit avant tout à un but thérapeutique : « La personne cherche d’abord à se débarrasser de ce qui l’a brutalisée. » Ainsi de cet homme qui s’est représenté avec un corps incomplet et une tête pas ronde. Ou encore de Sandra Minotti, qui œuvrait à la fois comme commissaire d’exposition et comme artiste pour « Kopa » : sa toute première peinture sur soie reprend une image IRM de son cerveau, à côté de laquelle elle a dessiné une étoile orange pour symboliser l’explosion. Cerveau lésé : cerveau créatif ? vité poétique et ne prononçait plus qu’un mot : « crénom ! » Au contraire du dernier prix Nobel de la littérature par exemple, le Suédois Tomas Tranströmer, dont l’aphasie ne l’a pas empêché d’écrire, même si elle semble l’avoir contraint à changer de style. Une lésion cérébrale incite cependant clairement à une forme de créativité, celle qui consiste à valoriser des fonctions cérébrales résiduelles pour compenser des déficits, rappelle le Dr Frédéric Assal, neurologue aux HUG. Certaines altérations du cerveau, ajoute Sebastian Dieguez, peuvent d’ailleurs produire du nouveau, un phénomène connu sous le nom de « facilitations paradoxales ». Suivant la manière dont le cerveau compense les zones lésées, la personne peut réussir à faire des choses qu’elle ne parvenait pas à faire avant. Elsa Walther Monnet note pour sa part combien le sens de l’observation est aiguisé chez les personnes cérébro-lésées. « L’absence de langage amplifie naturellement l’observation. » Sandra Minotti a oeuvré comme curatrice pour « Kopa ». Pour la première fois, elle exposait aussi ses peintures sur soie. Une profusion d’œuvres Reste enfin le plaisir. Thierry Ott dessine avec profusion, comme en témoignent les nombreux cahiers d’esquisse qu’il garde chez lui. Quant à Sandra Minotti, elle s’est montrée pendant des années réticente à toute idée d’activité artistique, elle qui avait des exigences de professionnelle en matière d’art. La peinture sur soie s’est finalement imposée à elle comme une évidence, dit-elle. Aujourd’hui, cette activité relève presque du rituel : debout tous les matins à 5 heures, Sandra y consacre plusieurs heures dès son lever. Une forme de compulsion ? « Ça dit quelque chose sur l’art lui-même : il faut une certaine persistance et désinhibition pour être artiste », sourit Sebastian Dieguez. Les victimes de lésions cérébrales au- Avec le soutien de : raient-elles une disposition particulière pour l’art ? Difficile de généraliser, souligne Sebastian Dieguez. De même qu’il y a plusieurs formes d’activité artistique, de même il existe une multiplicité d’aphasies. Devenu aphasique à la suite d’une attaque cérébrale, Baudelaire a cessé toute actiFRAGILE Suisse 02 | 2012 Le Dr Frédéric Assal, le neuropsychologue Sebastian Dieguez et l’art-thérapeute Elsa Walther Monnet éclairaient le thème de la créativité et de la lésion cérébrale selon leurs spécialités. Trouver de nouvelles ressources pour surmonter ses handicaps : c’était le message de « Kopa ». Avec un aperçu ici des aquarelles de Sandra Sasdi. Le public s’est amusé à déchiffrer les dessins de Thierry Ott, sur le thème des rues et des places genevoises épelées dans le désordre. 29 Les voyages : un baume pour l’âme Texte : Verena Paris Voyages sans obstacles, hôtels accessibles en fauteuil roulant, informations par SMS pour les personnes avec des déficiences auditives : le secteur du tourisme s’ouvre de plus en plus aux personnes physiquement handicapées. Quant aux victimes de lésions cérébrales, elles ont parfois besoin d’autre chose que d’un restaurant accessible en fauteuil roulant. Les conseillères de la Helpline de FRAGILE Suisse savent comment éviter les écueils qui peuvent compromettre la mobilité des personnes cérébro-lésées. Numéros de téléphone utiles Call Center Handicap CFF : 0800 007 102 (gratuit, de 6 h. à 22 h.) www.compagna.ch : organise des accompagnements pour qui désire voyager avec les transports publics MIS, agence spécialisée dans les voyages pour personnes handicapées www.mis-ch.ch Camps de sport pour personnes handicapées : www.plussport.ch www.procap.ch Excursions spéciales en Suisse Découvrir une ville par le toucher ou l’odorat ? Différentes localités offrent des tours de ville pour personnes aveugles, déficientes visuelles ou auditives. Liste de liens sur le site : www.fragile.ch Easy Cab propose des excursions d’une journée et des vacances à l’étranger : www.easy-cab.ch Randonnées au Tessin : semaine de vacances pour les personnes cérébrolésées. Renseignements auprès de FRAGILE Suisse tél. 044 360 26 91 « Copilot », tandem thérapeutique : location gratuite sur le site www.tandem91.ch ou liste des organismes de prêt sur www.tandemclub.ch 30 L’été est la période des voyages. Partir veut dire se détendre, puiser de nouvelles forces, nouer de nouveaux liens. Partir demande aussi une bonne dose de courage et une préparation minutieuse, car les détours inattendus, les longs trajets ou les trains bondés peuvent rapidement dérouter les personnes cérébro-lésées. troubles de la mémoire récente. Une jeune femme cérébro-lésée a donc pris l’habitude de tout avoir sur son iPhone : « Je ne prends plus mon billet qu’avec l’App CFF et j’ai aussi l’horaire sur mon portable. » Cette solution est de tout repos, car tout est disponible sur l’iPhone. « Et j’emporte toujours mon téléphone avec moi. » Si on oublie son billet, on peut essayer de réparer les dégâts. Partir en train Une lettre accompagnée d’un certificat méLes CFF et la plupart des chemins de fers dical à l’entreprise de transport permettra privés en Suisse accueillent les voyageurs peut-être au voyageur pris en faute d’avoir en fauteuil roulant. Le plus souvent, le gain de cause. Une règle qui se vérifie toupersonnel et d’autres voyageurs viennent jours : mieux on est préparé, plus on profite en aide à celui ou celle qui attend sur le de son voyage. Sur le site www.cff.ch, on quai près de l’élévateur mobile (« mobilift »). peut consulter tous les horaires et vérifier De plus en plus souvent, les chemins de les correspondances, acheter et imprimer fer emploient des voitures à bas niveau les billets. Pour les personnes qui voyagent d’accès, et les gares modernes relèvent le souvent en parcourant d’assez longs trajets, niveau de leurs quais, si bien que le voya- il vaut la peine d’acheter un abonnement geur en fauteuil roulant peut embarquer général. Cet abonnement est vendu à prix sans encombre. En plus, les CFF disposent réduit aux bénéficiaires d’une rente AI. Si d’un central d’appel (« call center handi- on a besoin d’un accompagnateur, on peut cap ») pour les personnes handicapées : ce demander aux CFF la carte d’accompagneservice les aide à organiser au mieux leur ment pour voyageur avec un handicap. voyage, prévoit l’aide à l’embarquement Avec cette carte, l’accompagnateur d’une et au débarquement et réserve les places. personne handicapée voyage gratuitement. « Pour les longues distances, je réserve toujours une place en 1ère classe », raconte Vacances actives une personne cérébro-lésée devenue une voyageuse chevronnée. « C’est plus cher, mais il y a moins de bousculade et de bruit. » Elle a aussi toujours des boules Quies dans son sac à main pour toute éventualité. Il existe en outre des espaces silence en 1ère classe. Enfin, il faut savoir que, dans les voitures de 2ème classe des CFF, le premier groupe de sièges est réservé aux voyageurs handicapés. Pour tourner le dos au quotidien, pourquoi ne pas essayer le vélo ? Qui n’ose pas ou ne peut plus entreprendre une sortie à bicyclette a la possibilité de louer un tandem baptisé « Copilot » : la personne handicapée est assise à l’avant, tandis que la personne valide prend place à l’arrière. Ainsi, les deux cyclistes se déplacent en toute sécurité. On peut aussi découvrir la voile : l’association Sailability.ch propose des cours de navigation aux personnes Billet oublié présentant un handicap sensoriel. Les « Nous recevons régulièrement des appels bateaux sont conçus de telle manière qu’il de proches qui nous racontent que la per- ne faut pas changer de position pour faire sonne cérébro-lésée a reçu une amende tourner le voilier. FRAGILE Suisse offre aussi pour avoir voyagé sans billet », raconte des cours passionnants et bien organisés Paula Gisler, conseillère de la Helpline. Cet ou même des semaines de vacances pour oubli, qui peut coûter cher, s’explique chez les personnes cérébro-lésées. les victimes de lésions cérébrales par les FRAGILE Suisse 02 | 2012 Kontakte / Contacts / Contatti Genève Valais, Wallis FRAGILE Genève Association genevoise pour les traumatisés cranio-cérébraux Chez Mme Sandrine Bertschy rue Dr-Alfred-Vincent 7 1201 Genève Contact et renseignements : Sophie Gasser, Tél.076 382 31 17 [email protected] FRAGILE Valais Association valaisanne en faveur des traumatisés cranio-cérébraux Rue de la Blancherie 23 1950 Sion Tél.027 322 56 00 Fax027 322 56 01 [email protected] 0800 256 256 Groupes d’entraide : Genève Vaud, Fribourg Regionale Vereinigungen und Selbst hilfegruppen / Associations régionales et groupes d’entraide Jura, Neuchâtel FRAGILE Vaud Association vaudoise pour les traumatisés cranio-cérébraux Rue du Bugnon 18 1005 Lausanne Tél.021 329 02 08 Fax021 329 02 13 [email protected] FRAGILE Suisse Beckenhofstrasse 70 8006 Zürich Tel. 044 360 30 60 Fax044 360 30 66 [email protected] www.fragile.ch Académie: [email protected], 044 360 26 90 Begleitetes Wohnen: [email protected] Groupes d’entraide : Sion, Martigny Helpline Deutschschweiz / Romandie : Aargau / Solothurn Ost FRAGILE Aargau / Solothurn Ost Vereinigung für hirnverletzte Menschen und deren Angehörige Postfach 5023 Biberstein Tel.079 657 19 36 [email protected] Selbsthilfegruppen in: Aarau, Baden Basel FRAGILE Basel Basler Vereinigung für hirnverletzte Menschen Bachlettenstrasse 12 4054 Basel Tel.061 271 15 70 Fax061 271 27 75 [email protected] FRAGILE Jura Région BEJUNE Route de Soulce 36 / CP 133 2853 Courfaivre Tél.032 427 37 00 [email protected] Ostschweiz: Appenzell Inner- und Ausserrhoden, St. Gallen, Glarus, Schaffhausen, Thurgau, Graubünden FRAGILE Ostschweiz Ostschweizer Vereinigung für hirnverletzte Menschen Sekretariat Grenzstrasse 17 Postfach 233 9430 St. Margrethen Tel.071 740 13 00 Fax071 740 13 01 [email protected] Selbsthilfegruppen in: Glarus, Chur, Ilanz, St. Gallen, Buchs SG, Schaffhausen, Weinfelden Groupes d’entraide : Lausanne Zentralschweiz: Uri, Ob- und Nidwalden, Luzern, Zug, Schwyz FRAGILE Zentralschweiz Zentralschweizer Vereinigung für hirnverletzte Menschen Pilatusstrasse 30 6003 Luzern Tel.041 260 78 61 Fax041 210 78 61 [email protected] Selbsthilfegruppen in: Emmenbrücke, Lachen, Luzern, Schwyz, Zug Zürich Selbsthilfegruppe in: Basel Ticino FRAGILE Suisse Ticino per le persone con lesioni cerebrali Via Prada 6 6710 Biasca Tel.091 880 00 00 Fax091 880 00 01 [email protected] FRAGILE Zürich Verein für hirnverletzte Menschen Region Zürich Kreuzstrasse 55 Postfach 1761 8032 Zürich Tel.044 262 61 13 Fax044 262 61 17 [email protected] Gruppo di auto-aiuto: Biasca, Giubiasco Selbsthilfegruppen in: Zürich, Winterthur Bern Espace Mittelland FRAGILE Bern Espace Mittelland für Menschen mit einer Hirnverletzung und Angehörige Seftigenstrasse 11 3007 Bern Tel.031 376 21 02 Fax031 376 21 01 [email protected] Selbsthilfegruppen in: Bern, Biel, Langenthal, Solothurn, Thun Weitere Treffpunkte auf Anfrage oder unter www.fragile.ch. Céline fährt heute Velo – dank den EKZ. Sozial engagiert. Strombetriebene Spezialvelos der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich ermöglichen Menschen mit Behinderung gemeinsame Ausflüge mit Familie und Freunden. www.ekz.ch/sozial Inserat_185x273mm_040512.indd 1 04.05.12 13:18