LHW-Zeitung 2010 02 - Lebenshilfe-Werk

Transcription

LHW-Zeitung 2010 02 - Lebenshilfe-Werk
Zeitung für Freunde der Lebenshilfe im Kreis Waldeck-Frankenberg und in der Region Kassel
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TEL.: 05631/9
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Tel. 05631/5006-910
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Stiftung Lebenshilfe
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Tel. 05631/5006-910
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In dieser Ausgabe:
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■ S.2 Ausblick – Rückblick
■ S.9 Beratungszentrum
■ S.3 Thema: Fundraising
■ S.10 Ich bin Werkstattrat
■ S.4 Stiftung Lebenshilfe
■ S.11 Lebenshilfe Kassel e.V.
■ S.5 Stiftungsfond
■ S.12 Festival Kontakte 2010
■ S.6 Neue Wege
■ S.13 Neues aus Weimar
Lebenshilfe
Helfen Sie uns dabei !
■ S.7 Kinder, Jugend & Familie ■ S.14 Betreuung im Tandem
■ S.8 Farben für den Winter
■ S.15 Wetten für eine gute Sache
ZENTRALE
DIENSTE
Ausblick
Ruckblick - Ausblick
IMPRESSUM
Verlag und Herausgeber:
Lebenshilfe-Werk
Kreis Waldeck-Frankenberg e.V.
Am Stege 4, 34497 Korbach
Tel. 05631 5006-910
Fax 05631 5006-913
Erscheinungsweise:
zweimal jährlich
Redaktion:
Dr. Wolfgang Werner (WW)
Geschäftsführung - verantwortlich
Frank Strotmann (FS)
Geschäftsführung
Thomas Korte (KT)
Redaktion
Bernd Kramer (BK)
Fachbereich Kinder/Wohnen/Offene Hilfen
Theodor Brömmelhaus (TB)
Fachbereich Wohnen
Hans Petersen (HP)
Fachbereich Arbeit
Christina Wohlfart (TW)
Lebenshilfe Waldeck
Ursula Henke (UH)
Lebenshilfe Frankenberg
Jürgen Hamel (JH)
Betreute Mitarbeiter
Jürgen Damm (JD)
Lebenshilfe Kassel
Johannes Weldner (JW)
Lebenshilfe Region Kassel
gemeinnützige Gesellschaft
Anzeigen:
Es gilt Anzeigenpreisliste N
Dr. Wolfgang Werner
■ 2010 ist wiederum ein „rundes“ Geburtstagsjahr für das Lebenshilfe-Werk, das seinen 35. Geburtstag feiert – wie schon 2000
(25 Jahre) und 2005 (30 Jahre) mit einem
integrativen Kunst- und Kulturfestival: Kontakte 2010. Als Schirmherr für dieses Festival
haben wir Herrn Landrat Dr. Reinhard Kubat
gewinnen können. Herzlichen Dank dafür an
dieser Stelle. Eine „Nachlese“ zu diesem
Ereignis finden Sie in dieser Ausgabe.
Mit der vorliegenden Ausgabe haben sich
auch die Redaktion und der Inhalt erweitert. Die Lebenshilfe Kassel e.V. und die
Lebenshilfe Region Kassel gemeinnützige
Gesellschaft (LH RKS) sind als weitere Partner hinzugestoßen und werden mit Herrn
Damm und Herrn Weldner das Redaktionsteam zukünftig ergänzen. Auf der Titelseite ist diese Veränderung daran zu erkennen, dass die Zeitung den Obertitel
verändert: Zeitung für Freunde der Lebenshilfe im Kreis Waldeck-Frankenberg und in
der Region Kassel.
Schwerpunktthema in dieser Ausgabe ist
wiederum das Thema Fundraising, das wir
vor einigen Jahren schon einmal ausführlich vorgestellt haben. Herr Strotmann und
Herr Hecker sind die Experten, die uns ausführlich über dieses Themenspektrum
informieren.
Weitere Beiträge informieren uns über die
Gründung der Integrativen Schule in Weimar durch unseren Partner, das Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda e.V., neue Konzepte,
wie die Familienzentren im Fachbereich
Kinder, Jugend und Familie, wie sich der
Fachbereich Kinder nunmehr in Erweiterung des Aufgabenspektrums nennt, die
Weiterentwicklung des Berufsbildungsbereiches und die Eröffnung unseres Beratungszentrums in Korbach. Die Informationen über die Arbeit und Aktivitäten unserer
beiden Elternvereine, der Lebenshilfe Frankenberg und der Lebenshilfe Waldeck runden die vor Ihnen liegende Zeitung wieder
ab.
berg e.V. und gemeinsam Gesellschafter der
Lebenshilfe Region Kassel gemeinnützige
GmbH.
Ich bin dankbar für die Möglichkeit, als
Redaktionsmitglied der Lebenshilfezeitung
über unseren Verein und seine Aktivitäten
zu berichten. Ich freue mich auf diese wichtige Arbeit für die Außendarstellung der
Lebenshilfe in Waldeck-Frankenberg und in
der Region Kassel.
■ Mein Name ist
Johannes Weldner,
ich bin 46 Jahre alt
und lebe mit meiner Familie in der
Nähe von Kassel.
Seit dreizehn Jahren bin ich bei der
Lebenshilfe Kassel als Sozialarbeiter tätig.
Mit der Gründung der Lebenshilfe Kassel
gemeinnützige GmbH bin ich als Geschäftsführer mit neuen Aufgaben betraut. Der
Einladung, die Lebenshilfezeitung mitzugestalten, bin ich gerne gefolgt.
Neu in der Redaktion
■ Jürgen Damm,
Oberst a.D., Stellvertretender Vorsitzender der
Lebenshilfe Ortsverein Kassel e.V.
Unser Verein ist
seit dem 01. Januar
2010 in einer engen Kooperation mit dem
Lebenshilfe-Werk Kreis Waldeck-Franken-
Layout & Druck:
sprenger druck, Korbach
Auflage: 4.000 Stück
Die nächsten Schwerpunktthemen:
01/2011 „Bildung für alle“
02/2011 „LebenNordhessen"
Frankenauer
Hof
Hofgut
Rocklinghausen
2
Ihr
Fundraising
THEMA
Fundraising
Entstehung, Grundlagen,
Entwicklung
■ Aufgabengebiete eines Fundraisers:
- Fundraising-Management: Beziehungsarbeit, Ethik, Strategieentwicklung,
Budget-Planung, Konzepte, Koordination, Kommunikationsmanagement, etc.
- Betreuung von Sponsoren, Mitgliedern,
Förderern: Durchführung von Mailingaktionen, Rücklaufverwaltung, Fundraising-Aktionen
- Organisation von Events
- Desk Research: „Googeln“, Zeitung
lesen, Adressrecherche, neue Zielgruppen und Sponsoren finden
- Datenbankmanagement: Entwicklung
und Pflege der Adress-Datenbank.
Aktivitäten einer Non-Profit-Organisation
(NPO), die darauf abzielen, alle für die
Erfüllung des Satzungszwecks benötigten
Ressourcen.
Friendraising:
Beim Fundraising geht es in erster Linie
darum, Freunde und Unterstützer für die
eigene Arbeit und die Projekte zu finden.
Lothar Schulz, Studienleiter der Fundraising Akademie Frankfurt, definiert Fundraising u.a. so:
- To fund = ausgleichen, solidarisch sein,
unterstützen
- Fun(draising) = Begeisterung vermitteln
- To raise = wachsen (lassen)
- Fundraising = teaching the art of joy of
giving.
weniger geht es im Fundraising. Es gilt
geduldig dafür zu werben, dass Fundraising keine einseitige Handlung ist, bei der
Organisationen Geld wollen – sondern es
geht darum, Menschen systematisch für
Ideen und gute Arbeit zu begeistern.“
(Lothar Schulz)
Klassische und innovative FundraisingInstrumente
„Fundraising - was ist das überhaupt?“
Definition des Begriffes:
Fundraising (auch Mittelakquisition bzw.
Mittelbeschaffung genannt) ist nach Urselmann die systematische Analyse, Planung,
Durchführung und Kontrolle sämtlicher
„Im Fundraising geht es um Menschen, die
entdeckt haben, dass sie das, was sie für
richtig und gut erachten, mit ihrem Engagement operativ verwirklichen und tatsächlich etwas in Bewegung setzen können. Um nicht mehr – aber auch um nicht
- Das Mailing: Besser bekannt als Spendenbrief. Diese ist die bis heute Erfolg
versprechendste Art und Weise Spenden
einzuwerben. In diesen persönlichen
Anschreiben werden dem potenziellen
Spender einzelne konkrete Projekte vorgestellt, für die finanzielle Unterstützung notwendig ist. Auch wir im Lebenshilfe-Werk haben zu Ostern dieses
Jahres erstmalig ein so genanntes Kaltmailing (Adressen, die erstmalig von
unserer Organisation angeschrieben
wurden) an eine ausgewählte Zielgruppe
versandt. Ziel eines Kaltmailings ist in
Fundraiser – auf der
Suche nach Gutmenschen
Mann mit frischen Ideen für ein 35 Jahre
altes Sozialunternehmen. Nach der Ausbildung als Kaufmann für Bürokommunikation, dem Studium zum Betriebswirt
und einer Weiterbildung zum „Fundraising-Regionalreferenten“ versucht der
26-Jährige, Menschen im Umfeld der
Lebenshilfe zu finden, denen es wichtig
ist, die Tätigkeit mit und für Menschen
mit Behinderungen zu begleiten – einfach durch Spenden oder auch in der
Lebenshilfe-Stiftung.
Doch es sei teilweise schwierig, gegen
vorgefertigte Meinung anzukommen,
hat Peter Hecker in den ersten zwei Jahren erfahren. Vorurteile seien es oft,
dass die Lebenshilfe doch selbst genug
Geld habe, um die Arbeit zu finanzieren.
Genau an dieser Stelle müsse man
behutsam vorgehen. Fundraising dürfe
nicht wie Werbung bzw. Marketing ein
Produkt „verkaufen“, wie ein Angebot in
den Kleeblatt-Läden z.B.. Es gelte, Vertrauen herzustellen.
So fand im Frühjahr eine erste große
Briefaktion bei rund 6.000 bisher unbekannten Personen ab 55 Jahre im Landkreis statt, ein so genanntes „Kalt-Mailing. Vielleicht waren wir bei manchen
doch ein bisschen zu direkt, so der kritische Rückblick des Fundraising-Experten bei der Lebenshilfe.
Besser wäre es gewesen, mit einer kleinen Aktion lieber die schon bekannten
Personen um eine Spende zu bitten,
sozusagen als Testlauf für größere Vorhaben in diesem Bereich.
So ist zu Weihnachten ein Briefversand
an die Mitglieder und Freunde der
Lebenshilfe Waldeck vorgesehen. Im
Vordergrund steht dabei der Hinweis auf
die Notwendigkeit der privaten Unter-
■ So ein bisschen hat es auch mit Marketing oder Werbung zu tun:
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erster Linie die Spenderneugewinnung
und erst in zweiter Linie die Spendenakquise. Auch zu Weihnachten 2010 werden
wir aller Voraussicht nach ein Mailing
versenden, da wir viele Projekte haben,
die Unterstützung bedürfen.
Spendenaktionen: Diese gibt es in den
verschiedensten Möglichkeiten (siehe
dazu „Praktische Beispiele aus der
Fundraising-Praxis im LebenshilfeWerk“)
Patenschaften/Mitgliedschaften: Durch
eine Mitgliedschaft in einem der beiden
Fördervereine der Lebenshilfe Waldeck
und/oder Frankenberg können Sie Menschen mit Behinderung kontinuierlich
helfen.
Erbschaftsmarketing: Siehe hierzu „Stiftung Lebenshilfe Waldeck-Frankenberg“
Online-Spenden: Werden über einen Link
zum Spendenportal auf unserer Internetseite www.lebenshilfe-wa-fkb.de generiert.
SMS-Spenden: Geplant ist eine SMSSpenden-Aktion für 2011/2012.
stützung von außen. Zu Ostern soll dann
noch eine Aktion zugunsten der Lebenshilfe-Stiftung folgen.
Eins ist für Peter Hecker bei seiner
Tätigkeit klar, die Lebenshilfe steht beim
Fundraising auch im „Wettbewerb“ mit
anderen karitativen und gemeinnützigen Institutionen. Sie alle brauchen in
der Zukunft zusätzliche Spenden, denn
die Zuschüsse des Staates werden drastisch zurückgehen.
Daher sei es enorm wichtig, neue Menschen zu finden, die sich aktiv hinter die
Ziele und Aufgaben des LebenshilfeWerkes stellen. Ihnen müsse die Lebenshilfe auch sehr offen und nachvollziehbar zeigen, wo das Geld bleibe, was
damit getan werde und warum es eine
richtige Entscheidung sei, sich gerade
für Menschen mit Behinderungen einzusetzen. (KT)
3
THEMA
Fundraising
Fundraising
Arbeitskreis
Fundraising
■ Der Arbeitskreis Fundraising ist eine
Gruppe freiwilliger, ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer, die mich als Fundraiser
bei zahlreichen Aktionen unterstützen.
Die rund zehn Aktiven nehmen mit Info-/
Verkaufsständen bei verschiedensten
Veranstaltungen im Landkreis WaldeckFrankenberg teil und vertreten somit die
Lebenshilfe „vor Ort.“ Neben einem organisierten Benefiz-Fußballspiel zwischen
Fortuna Köln und dem VfB Marburg im
Sommer 2009 wurde zuletzt u.a. am Pro-
jekt „Hessens schönster Garten“ der Stadt
Bad Wildungen teilgenommen. Hier hatten
Betreute aus der Tagesstruktur aus dem
Wohnheim in der Wildunger Brunnenallee
gemeinsam mit dem Arbeitskreis Fundraising-Mitglied Thomas Graupner lebensgroße Holzfiguren erstellt und diese nicht nur
im Vorgarten des Wohnheimes ausgestellt,
sondern sogar für einen guten Zweck versteigert. Kurz gesagt, die Mitglieder des
Arbeitskreises Fundraising unterstützen
mich tatkräftig bei der Umsetzung verschiedenster Fundraising- und Spendenaktionen.
Peter Hecker
Stiftung Lebenshilfe Waldeck-Frankenberg
SPENDE
Geburtstagsgeschenke für
Rocklinghausen
Frieder Behlen in Welleringhausen hatte
an seinem 50. Geburtstag auf Geschenke
verzichtet und im Rotary-Club Korbach/
Bad Arolsen um Spenden für das Hofgut
in Rocklinghausen gebeten. Aus diesem
Aufruf ist eine Spende in Höhe von rund.
4.200 € entstanden, die die Rotarier
dann auf 5.000 € aufrundeten.
Zwei Bewohnerinnen des Hofgutes kommen aus demselben Ort wie Herr Behlen
selbst. Mit einer der Bewohnerinnen war
Herr Behlen sogar gemeinsam zur Schule
gegangen. Neben dem Rotary-Club Korbach/Bad Arolsen ist auch die Schreinerei
Behlen seit vielen Jahren nicht nur ein
enger Geschäftspartner des LebenshilfeWerkes, sondern auch ein treuer Spender.
4
■ Die Gründer der Stiftung sind die beiden
Lebenshilfe-Vereine Frankenberg (Eder) e.V.
und Waldeck e. V. sowie das LebenshilfeWerk Kreis Waldeck-Frankenberg e.V..
Ziel und Aufgabenstellung der gemeinnützigen Stiftung sind in erster Linie die Vertretung der Interessen von sozial benachteiligten Menschen – insbesondere derer
mit Behinderung oder von Behinderung
bedrohten – aller Altersgruppen. Darin eingeschlossen sind die Anliegen ihrer Familien. Die Lebenshilfe sorgt daher aktiv in der
Region für entsprechende Angebote und
Einrichtungen, damit diesen Menschen
eine Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglicht wird.
Die Stiftung Lebenshilfe Waldeck-Frankenberg unterstützt und fördert die Einrichtungen und Angebote der Lebenshilfe in
unserer Region dort, wo die öffentlichen
Mittel nicht mehr bzw. nicht mehr ausreichend gewährt werden:
• Wohneinrichtungen, Wohngemeinschaften, Betreutes Wohnen, seniorengerechte Wohn- und Tagesangebote
• Freizeitangebote
• Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung
• Förderung der Entwicklung von Kindern
und Jugendlichen in Kindertagesstätten, Frühförder- und andere kinder- und
jugendspezifischen Einrichtungen.
Die Spende
■ Jede Spende hilft, egal wie klein oder
groß der Betrag ist! Spenden können wir
sofort und in vollem Umfang der guten
Sache zukommen lassen. Sie haben dabei
auch die Möglichkeit, eine Zweckbindung für
ein bestimmtes Projekt oder einen bestimmten Inhalt unserer Stiftung zu verfügen. Übrigens, auch Spenden, die Sie direkt an unsere
Eltern- und Fördervereine leisten, kommen
der guten Sache der Lebenshilfe zugute!
Die Zustiftung
■ Eine Zustiftung bedeutet, dass der
Betrag, den Sie der Stiftung zuwenden,
in das Grundstockvermögen der Stiftung
übergeht, dieses erhöht, und „nur die
Früchte“ daraus für den Stiftungszweck
eingesetzt werden. Der Wert Ihrer Zuwendung selbst bleibt dabei erhalten! Eine
Zustiftung ist an keinen Mindest- oder
Höchstbetrag gebunden.
(Gem. § 10b Abs. 1a S. 1 EStG können Zustiftungen
auf Antrag des Steuerpflichtigen im Jahr der Zuwendung und in den folgenden neun Jahren bis zu einem
Gesamtbetrag von 1 Mio. € abgezogen werden!)
Die unselbstständige Stiftung
■ Bei größeren Beträgen (ca. ab 50.000 €)
können Sie uns diese Zuwendung auch in
Form einer eigenen unselbstständigen Stiftung „zur Verfügung stellen“. Dies ist eine
Art „Stiftung in der Stiftung“. Sie können
einen besonderen Stiftungszweck (innerhalb
der Satzungsvorgaben der Stiftung Lebenshilfe) vorsehen und diese unselbstständige
Stiftung auf Wunsch auch mit einem eigenen
Namen versehen (z.B. „Max MustermannStiftung“). Unsere Stiftung verwaltet das
Vermögen als Treuhänder und erhält die
„Früchte aus dem Grundstockvermögen“ der
unselbstständigen Stiftung.
Fundraising
THEMA
Fundraising
Der Stiftungsfonds
■ Ein Stiftungsfonds bietet Ihnen die Möglichkeit, eine Zustiftung für einen ganz
bestimmten Zweck zu leisten. Das Vermögen des Stiftungsfonds fließt als Zustiftung
in das Grundstockvermögen der Stiftung;
die Erträge kommen jedoch nur dem von
Ihnen ausgewählten Zweck zugute! Der
Stiftungsfonds kann mit Ihrem Namen verknüpft werden („Stiftungsfonds Muster-
mann“). Denkbar ist aber auch die Benennung nach einem geliebten Menschen oder
nach dem Zweck des Stiftungsfonds. Eine
Gründung ist schon ab einem Kapitaleinsatz
von 5.000 Euro und ohne bürokratischen
Aufwand möglich. Als Privatperson dürfen
Sie auch für Ihren Stiftungsfonds werben
und somit dafür sorgen, dass das Kapital
wächst. Bei bestimmten Anlässen können
Sie zum Beispiel Freunde, Bekannte oder
Verwandte um eine Zustiftung zugunsten
des Stiftungsfonds bitten. Denn durch ein
höheres Fondsvermögen steigen auch die
Erträge und somit die Hilfe, die Sie für Menschen mit Behinderungen leisten können.
Die steuerliche Betrachtung verhält sich
hier analog der vorgenannten Erklärungen.
Stiftungsratsvorsitzender Gerhard Schaller
■ Kurz vor meiner Pensionierung als Bürgermeister der Stadt Bad Arolsen im Frühjahr 2008 sprach mich LHW-Geschäftsführer
Dr. Werner an, ob ich nach meiner beruflichen Tätigkeit wieder beim LHW mitarbeiten
möchte. Er klärte mich über die Gründung
der Stiftung auf und sprach über die Notwendigkeit, Personen des öffentlichen Lebens
darüber aufzuklären, dass unter anderem
die institutionelle Förderung, wie sie noch zu
meiner Zeit im LHW möglich war, zukünftig
nicht mehr zu finanzieren sei.
Ich erkannte schnell die sich daraus ergebende finanzielle Schieflage, da ja weiterhin
z.B. Wohnheimplätze benötigt
werden. Die Eltern und Angehörigen der Menschen mit
Behinderung werden älter und
sorgen sich, was aus ihren
behinderten Angehörigen einmal werden sollte, wenn nicht
ausreichende Wohnmöglichkeiten in der Zukunft vorhanden sind, um ihre Angehörigen aufzunehmen.
Jetzt, so sehe ich es, ist wieder Pionierarbeit gefragt, wie damals im Jahr 1975, als
ich meine Tätigkeit als Geschäftsführer im
neu gegründeten LHW aufnahm. Ich sehe
einerseits die nicht mehrr
vorhandenen öffentlichenn
Mittel und andererseits die
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Sorge der Eltern. Das ist fürr
mich die Motivation, im Bei-rat der neu gegründeten Stiftung mitzuarbeiten, neue Wege
der Finanzierung, die durch die
Stiftung möglich werden, den
Betroffenen aufzuzeigen und die Öffentlichkeit darauf hinzuweisen, dass das LHW allein
nicht die finanzielle Lücke schließen kann,
die entsteht, wenn die öffentliche Hand sich
weitgehend zurückzieht.
SPENDE
Dachdecker- u. Klempnermeisterbetrieb
Homberger Weg 13 34497 Korbach
☎ 0 56 31 - 91 32 00
0 56 31 - 91 32 01
Kuhtaufe in der IKT Korbach
Paula hat endlich einen Namen! Paula ist
eine Kuh und zugleich das Maskottchen
des Korbacher Restaurants „Wiele´s
Montecatini“. Chefkoch Thomas Wiele
äußerte die Bitte, die Kinder der IKT
Korbach dazu aufzurufen, Namensvorschläge für die bis dahin noch namenlose Kuh vorzuschlagen. Im Gegenzug lud
Thomas Wiele im Juni zu einem kleinen
Sommerfest für Kinder, Eltern und IKTKolleg/innen mit leckeren Flammkuchen
ein. Die Kinder zeigten sich sehr kreativ
und schlugen zahlreiche Namen vor. Aus
drei Vorschlägen kürten die Kinder als
Höhepunkt des Festes den Siegernamen: Paula.
[email protected] www.nolte-daecher.de
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5
THEMA
Fundraising
Fundraising
Neue Wege des Fundraisings
■ www.helpedia.de:
Auf dieser Internetseite können sich
gemeinnützige Organisationen kostenlos
registrieren, um dann über Privatpersonen eingestellte kreative Aktionen Spenden zu akquirieren. Beispiel: Der Fußballverein TSV Frankenau hatte von März bis
Mai 2010 die Aktion „Tor = Spende“ über
diese Internetseite laufen lassen. Spieler,
Verantwortliche und Fans des Vereines
hatten so die Möglichkeit, für eine gute
Sache zu spenden. Der Erlös ging an das
Projekt „Große Zukunft für kleine Leute“
der Integrativen Kindertagesstätte des
Lebenshilfe-Werkes in Frankenberg.
SPENDE
Eine eher ungewöhnliche Begegnung gab
es im Sommer 2010 auf Schloss Waldeck.
Die "Kegelbergzwerge" trafen auf die
Motorradfreunde der „Starbiker“. Diese
hatten im Zuge ihres alljährlichen Treffens am Edersee in Herzhausen Spenden für die Kids der IKT in Frankenberg
gesammelt. Im Anschluss an eine Rundfahrt der Motorradfreunde übergab der
Organisator der "Starbike-Days", Frank
„Lobo“ Hochstein, auf Schloss Waldeck
die prall gefüllte Spendendose an die
Leiterin der IKT. Monika Kramer bedankte
sich für die 1.145 € gemeinsam mit dem
stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden
des Lebenshilfe-Werkes, Frank Strotmann. Als kleines Dankeschön verteilten
Kinder der IKT Gummibärchen an die
Biker. Entstanden ist diese ungewöhnliche Freundschaft, als sich die Motorradfahrer im Jahre 2003 am Edersee trafen.
Um gegen das Rocker-Image anzugehen,
suchten sie eine soziale Einrichtung, die
man finanziell unterstützen wollte.
■ www.benefind.de:
Hierbei handelt es sich um eine neue
Internet-Suchmaschine. Gemeinnützige
meinnützige
Organisationen können sich auch hier
kostenlos anmelden. Wählt man
an dann bei
Benutzung dieser Suchmaschine
chine „seine“ Organisation aus, so erhält
rhält diese
mit jedem Suchvorgang einenn gewissen
Betrag als Spende. Je mehr Menschen
diese Suchseite nutzen (und die jeweilige Organisation ausgewählt haben)
aben) desto
höher sind die Spendeneinnahmen.
men.
Zukünftig sollte es also deshalb
shalb nicht
mehr heißen: "Ich google das mal..." sondern "Ich benefinde das mal...".
...".
■ Die Nutzung sozialer Netzwerke
wie Facebook, meinvz, usw. wird zukünftig auch immer größere Bedeutung für
ese NetzNetz
das Fundraising haben. Über diese
werke können nicht nur neue Zielgruppen
lgruppen
enlos und
erschlossen, sondern auch kostenlos
schnell Informationen vermittelt werden.
Einladungen zu Veranstaltungen und vor
kte könallem Spendenaufrufe für Projekte
ere Zielnen auf diesem Wege eine größere
gruppe erreichen.
Betreute Menschen
haben andere Bedürfnisse.
Wir helfen Ihnen - spezielle Absicherungen
für betreute Menschen.
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Die Krippengruppe der
„Kegelbergzwerge“
■ Im August 2010 hat die Kindertagestätte
„Kegelbergzwerge“ des LHW in Frankenberg eine Krippengruppe eröffnet und diese liebevoll „Glühwürmchen“ genannt.
In der Gruppe können zehn Kinder vom
zwölften Lebensmonat bis zum dritten
Lebensjahr betreut und gefördert werden.
Schon im Vorfeld wurden alle zukünftigen
Eltern der Krippengruppe zu einem Elternabend eingeladen, an dem die Erzieherinnen sich selbst und das Konzept der neuen
Krippengruppe vorstellten. Im Mittelpunkt
stehen der individuelle Tagesablauf, der
speziell auf die Bedürfnisse der Kleinsten
eingeht, und die besonders wichtige Eingewöhnungsphase. Die Eltern konnten ihre
Fragen stellen, ihre Wünsche und Vorstellungen äußern sowie ihre Befürchtungen
und Ängste aussprechen.
Gut informiert und vorbereitet starteten
die „Glühwürmchen“ mit den Erzieherinnen
Katharina Greese, Christine Knorra und Ines
Hedderich. Die Kinder wurden nacheinander aufgenommen, sodass für jedes genug
Zeit und Zuwendung für eine behutsame
Ablösung von den Eltern möglich war.
Die Krippengruppe zählt jetzt neun begeisterte, kleine Glühwürmchen. Das jüngste
Glühwürmchen ist 15 Monate alt und hat
sich prima in der Gruppe eingelebt.
Seit Beginn haben alle schon viel erlebt,
z. B. im Bällchenbad, auf dem Spielplatz, im
Flur mit den „großen“ Kindern aus den
anderen Gruppen oder am Fenster mit Ausblick auf die Baustelle. Auf der Baustelle
entsteht noch der zweigruppige Schlafraum der Krippengruppe, und es gibt
immer etwas Spannendes zu sehen. Es wurde auch schon ein Geburtstag gefeiert.
Schon jetzt nach nur sieben Wochen seit
Beginn der Krippengruppe können wir
sagen, dass die Gruppe mit den Kleinsten
ein großer Gewinn für die gesamte Kindertagesstätte ist. Die Betreuung und Förderung unserer Kleinsten macht den Kolleginnen viel Spaß, und Kinder und Eltern fühlen
sich sehr wohl und gut aufgehoben.
Monika Kramer
Weiterentwicklung zum Fachbereich Kinder, Jugend und Familie
■ Der Fachbereich stellt sich den gesellschaftlichen Anforderungen und möchte
mit entsprechend umfassenden, eng
miteinander vernetzten Angeboten diesen in ihrer Komplexität gerecht werden.
Bisher werden wir in der Öffentlichkeit
als Fachbereich wahrgenommen, dessen
Angebote auf Kinder mit Entwicklungsverzögerungen bzw. drohenden Behinderungen ausgelegt sind, bzw. in den Kindertagesstätten auch Kinder ohne
Behinderung bis zum Schuleintritt
betreut und gefördert werden.
Wir erleben uns mittlerweile als Fachbereich, in dem es mehr und mehr um komplexe Lösungen für vielschichtige Bedarfe und Problemlagen von Familien geht.
Da wir einen sehr frühen Zugang zu den
Familien haben, werden wir aus unserer
bisherigen Arbeit heraus präventive
Angebote entwickeln.
Ziel unserer Aktivitäten ist stets die individuelle Förderung der Kinder unter
Beachtung der gesellschaftlichen Veränderungen, z. B. die steigende Anzahl von
Alleinerziehenden, Bedrohung von
Arbeitslosigkeit, Zunahme von schwierigen Arbeitsverhältnissen, erhöhtes
Armutsrisiko und wachsende Gewaltbereitschaft, die das Wohl der Kinder
zunehmend gefährden.
Kindeswohl ist Familienwohl und stellt
daher eine Aufgabe von und für alle
Beteiligten dar. Das beinhaltet auch, dass
wir unsere Kindertagesstätten und Frühförderstellen mehr als Stätten der Familienbegegnung und als Orte für Familien
sehen und uns hin zu Familienzentren
entwickeln werden. Diese Angebote werden über den vorschulischen Bereich
hinausgehen und auch Schüler mit einbeziehen. Mit unserem erweiterten Leistungsangebot möchten wir Familien
praktische Hilfestellungen zur festigenden Erziehung ihrer Kinder bieten.
Die Schwerpunktthemen sind:
Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- Ausbau der Betreuungsplätze für
unter 3-Jährige
- bedarfsgerechte Öffnungszeiten
- Bedarfsgruppen während der
Schließungszeiten
Frühkindliche Bildung, Förderung
- Umsetzung des Bildungs- und
Erziehungsplans
- niederschwelliges Beratungsangebot
direkt in den Einrichtungen
- themenspezifische Elternangebote
(Bewegung, Sprache)
- spezielle Angebote /Projekte
Frühe Hilfen und Prävention unter
dem Aspekt des vernetzten
Arbeitens in Bezug auf
- Kinderarmut
- Familien mit Migrationshintergrund
- Beratungsangebote/offene
Sprechstunden.
Dorike Hentrich
Neue Fachbereichsleiterin
■ Mein Name ist Dorike Hentrich. Ich leite seit dem 01. September 2010 den Fachbereich Kinder, Jugend und Familie. In
den vergangenen Tagen und Wochen
hatte ich die Gelegenheit, viele neue
Menschen kennen zu lernen und mit
ihnen auch gleich meinen 32. Geburtstag
zu feiern.
Ich habe während und nach meiner
Schulzeit mehrere Praktika absolviert
und mich anschließend entschlossen,
den Studiengang „Sozialwesen“ an der
Hochschule Fulda zu absolvieren. Nach
meiner Diplomprüfung
folgte die staatliche
Anerkennung und im
weiteren Verlauf die
Ausübung der Tätigkeit
als Wohnheim- und
Tagesstättenleitung für
Menschen mit geistiger
Behinderung in derr
Hephata Diakonie. Im Rahmen dieser
Tätigkeit war ich gleichzeitig zuständig,
das Thema „Unterstützte Kommunikation“ im Unternehmen einzuführen.
Wä
Während dieser Zeit habe ich
ne
nebenberuflich den Aufbaust
studiengang „Sozialmanagem
ment M.A.“ an der Katholisc
schen Hochschule in Münster
sstudiert und im Jahr 2009
aabgeschlossen.
IIch freue mich sehr darauf,
m
meine bisherigen Kenntnisse mit den ne
neuen Aufgaben zu erweitern
und mit den Kolleginnen und Kollegen
wertschätzend und vertrauensvoll
zusammenzuarbeiten.
SPENDE
Sozial ganz oben
Mit der außergewöhnlichen Spendenaktion "Tor = Spende" haben die
Spieler und Verantwortlichen des TSV
Frankenau das Projekt "Große Zukunft
für kleine Leute" der Integrativen Kindertagesstätte (IKT) des LebenshilfeWerkes in Frankenberg unterstützt. Pro
geschossenem Tor des TSV Frankenau in
der Rückrunde der Fußball-Kreisliga-A
galt es einen frei wählbaren Betrag zu
spenden, der dem Projekt der integrativen Kindertagesstätte in Frankenberg
zu Gute kam. Neben den Spielern und
Verantwortlichen des TSV Frankenau
beteiligten sich auch drei Frankenauer
Geschäftsleute an dieser Spendenaktion. Zwar wurden letztlich nur neun Tore
geschossen, dafür aber wurde die stolze
Summe von 650 € an Spendengeldern
für die Kids gesammelt. Monika Kramer,
die Leiterin der IKT, bedankte sich bei
den Initiatoren der Spendenaktion und
wünschte dem TSV Frankenau sportlich
viel Erfolg für die kommende Saison.
7
WOHNEN
Wohnen
Fachbereich Wohnen
„Farben für den Winter“
Deutsch-polnische Theaterwerkstatt in Frankenau
■ Viele unterschiedliche Farben
für den Winter sammelten 30 TeilnehmerInnen einer
Theaterwerkstatt,
die Mitte August in
Frankenau stattfand.
Auf Einladung des
Lebenshilfe-Werkes
Waldeck-Frankenberg e.V trafen sich Theatergruppen aus
Weimar/Thüringen, Kamienna Góra/Polen
und Korbach zu einem Theaterworkshop
unter der Leitung von Sonja Schmitt und
Krystyna Wieczorek (Lebenshilfe Korbach).
Spielerisch wurden theaterpädagogische
Übungen, Bewegungselemente, Entspannung und Musik vermittelt und erlebt. Auch
das Tanzen und Gestalten von Kulissen förderten die Gruppendynamik und ließen
sprachliche Barrieren schnell verschwinden.
Am Ende des Workshops stand die gelungene Aufführung eines eigenen Theaterstücks
„Wir sammeln Farben für den Winter“ nach
der Buchvorlage „Frederick“ von Leo Lionni
und dem Musikstück „Farben für den Winter“ von R. Kalkbrenner.
Die Geschichte erzählt von der Maus Frederick, der nicht wie alle anderen Mäuse für
den Winter Körner und Nüsse sammelt, sondern Sonnenstrahlen, Farben und Wörter –
also Träume und Hoffnungen.
Richtfest
Wohnanlage Borken
Mit Herz und Sachverstand
■ Im Rahmen
des Betriebsausfluges nahmen
Führungskräfte
des Lebenshilfe-Werkes Kreis
Waldeck-Frankenberg am
Richtfest der
Senioren Wohnanlage
in Borken
teil. Gemeinsam mit einigen Senioren, die für
sich dort
eine Wohnung gekauft haben,
konnten sich alle bei der durch den Architekten Lenk geführten Besichtigung des
Hauses vom Baufortschritt überzeugen.
Der Architekt erläuterte die Ideen, die hinter der Raumgestaltung stecken. Alle Teilnehmer waren begeistert von der durchdachten Raumgestaltung der Wohnungen
und Gemeinschaftsräume, die schon im
Rohbauzustand ein angenehmes Leben
darin vorstellbar machen.
Die Senioren werden dort in eigenen Wohnungen leben und haben die Möglichkeit,
Rund-um-die-Uhr Hilfe und Betreuung zu
erhalten, sofern das erforderlich sein wird
oder gewünscht ist.
Renate Seifert
8
■ Seit vielen Jahren haben wir einen
ambulanten Pflegedienst, den viele bereits
kennen oder auch in Anspruch genommen
haben. Seit Anfang September 2010 hat der
Pflegedienst einen neuen Namen:
Hilfe + Pflege
Zentrale Fragen werden bearbeitet: wie
Wertschätzung, Toleranz, Teilen, Anderssein,
Wert von Arbeit, Gemeinschaft erfahren und
erleben. Ergänzt und bereichert wurde das
Theaterstück durch einen Tanz (Leitung
Marianne Sichert, Weimar) und einem Gebärdenchor der Theatergruppe des LebenshilfeWerkes Korbach.
Stolz war die Gruppe, als Herr Dluzak, Koordinator und Leiter des jährlich stattfindenden Theaterfestivals in Kamienna Góra/
Polen, eine Einladung aussprach, das diesjährige Festival im Oktober mit dem Theaterstück „Farben für den Winter“ zu eröffnen.
Sonja Schmitt
(Lebenshilfe Korbach)
Der ambulante Pflegedienst des Lebenshilfe-Werks Kreis Waldeck-Frankenberg hat
die Anerkennung der Krankenkassen und
ist im gesamten Landkreis Waldeck-Frankenberg aktiv.
bedarf und deren Familien individuelle
Unterstützung anzubieten. Mit unserem
Angebot decken wir dabei nicht nur die
vollständige Pflege und sonstigen Hilfestellungen ab, sondern zugleich auch die
(zeitweise) Unterstützung der Angehörigen.
Alle Mitarbeiter/innen in der Pflege sind
Fachkräfte und arbeiten mit Herz, Engagement und Sachverstand für unsere Kunden.
Unser besonderes Anliegen ist es, Menschen mit und ohne Behinderung mit Hilfe-
Beratung über Möglichkeiten der Unterstützung und der Finanzierung von Hilfsangeboten ist durch die Pflegedienstleitung, Hermann Seiwert, möglich.
Tel.: 05631-5006-590.
Einen Ausflug ins Grüne ...
■ ... machte eine Gruppe des Korbacher
BeWo' s. Wir erkundeten die einheimische
Gegend bei hervorragendem Sonnenwetter. Mit dem Planwagen und
unter fachkundigen
Erklärungen eines Rangers des Nationalparks
Kellerwald erfuhren wir
interessante Dinge über
Tiere, Bäume, Natur und
die
w u n d e rs c h ö n e
Quernstkirche.
Aufregend schön war es anschließend im
Maislabyrinth. Es ist wirklich erstaunlich,
wie schwierig es ist, dort wieder herauszu-
finden. Na ja, gewonnen haben schließlich
alle und zwar an Teamgeist, Freude und
erzählbaren Geschichten. Entspannend
und auch wunderschön war
die Rundfahrt mit dem Personenschiff auf dem Edersee.
Auch ein weiterer Ausflug
mit dem Zug nach Köln
machte deutlich, dass
eine tolle Gemeinschaft
besteht. Zwei rundum
gelungene Tage, die gerne in Erinnerung
bleiben und Lust auf mehr machen.
Sibylle Neusser
Wohnen
Fachbereich Wohnen
Ein schöner romantischer
Tag schönes Essen +
Trank Sonnenschein
und Grau usw.
WOHNE N
Es war
alles gut.
Hat mir
sehr gut
gefallen.
Alles war gut,
und das Bingo
hat mir gut
gefallen und die
Spiele.
Tagung Wohnen
■ Mitte Juni fand die vierte Tagung
Wohnen statt. Ziel ist es, Bedürfnisse
der Betreuten in gemeinsamer Runde zu
besprechen und zu erkennen, aber diese
nach Möglichkeit auch in konkrete Maßnahmen umzusetzen.
Diese Tagung hatte aufgrund des sehr
persönlichen Themas einen eher intimen
Charakter, und es wurden bewusst nur
wenige Gäste eingeladen. Wie möchte
ich gerne Partnerschaften erleben, wie
kann die Lebenshilfe hier unterstützend
Hilfe anbieten?, eine der wichtigsten Fragen, über die sich in den Arbeitsgruppen
sehr offen, sehr bedachtsam, aber auch
mit viel Fröhlichkeit ausgetauscht wurde.
Die Präsentation der Ergebnisse war sehr
Antworten und Hilfen
unter einem Dach
■ Das neue Beratungszentrum des
Lebenshilfe-Werkes Kreis WaldeckFrankenberg e.V.
Vom Beginn der Planung bis zur Eröffnung haben viele Kolleginnen und Kollegen des ambulanten Pflegedienstes,
des Familienentlastenden Dienstes, des
Betreuten Wohnens, des Begleiteten
Wohnens in Familien, der Freiwilligenkoordination, ehrenamtliche Helfer
sowie natürlich die Verwaltung ihre
Arbeitskraft und –freude in dieses
wichtige Projekt eingebracht, das nunmehr realisiert werden konnte. Im Beratungszentrum sind ab sofort alle ambulanten Dienste des Lebenshilfe-Werkes
Kreis Waldeck-Frankenberg e.V. gebündelt, so dass Hilfe- oder Ratsuchende
sich nur noch an eine zentrale Anlaufstelle wenden müssen, wo sie umfassend
beraten werden.
Nachmittags fand das rege Treiben in der
Fußgängerzone seinen Höhepunkt. Es
gab zahlreiche Angebote, die gerne von
den Besuchern angenommen wurden.
Klaus Heubusch
beeindruckend und kreativ - vom gemeinsamen Singen bis zu Rollenspielen und
von mündlichen Erklärungen zu schriftlichen Ergebnissen. Diese beinhalteten
viele konkrete Vorschläge und Wünsche,
beleuchteten aber auch immer wieder
sehr nachdenklich, wie sehr Menschen
mit Behinderung um ihre Selbstverwirklichung kämpfen müssen. Sie fühlen sich
oft gegängelt und bekommen vorgeschrieben, mit wem sie Freundschaften
oder Beziehungen schließen dürfen.
Deutlich wurde auch aufgezeigt, dass
Menschen mit Behinderung, gerade auch
die Personengruppen, die in Wohneinrichtungen leben, weniger Möglichkeiten als
andere haben, neue Kontakte außerhalb
der Wohngruppe zu knüpfen, sie sind fast
■ Am 3. September 2010 fand die Eröff-
nung des Beratungszentrums der
Lebenshilfe in Korbach in der Flechtdorfer Straße 2 statt.
Vorgestellt wurde das Hilfeangebot des
Fachbereiches offene Hilfen.
Die Hilfsangebote sind sehr umfangreich. Sie umfassen zum Beispiel Hilfe
bei Putzen, Einkaufen, Wäsche waschen
und viele weitere Hilfeangebote mehr,
immer auf eine Kontaktvermittlung angewiesen.
An dieser Stelle sind konkrete Wünsche
an die Lebenshilfe herangetragen worden, wie zum Beispiel, mehr Unternehmungen anzubieten, die auch Standort
übergreifend organisiert werden sollten.
Eine Kontaktbörse sollte eingerichtet,
innerhalb der Einrichtungen mehr auf
die Gruppenzusammensetzung geachtet
werden, da oftmals die großen Altersunterschiede innerhalb der Gruppe Kontakte
zu Gleichaltrigen vermissen lassen.
Die Ergebnisse werden im Qualitätszirkel
des Fachbereichs Wohnen bearbeitet und
weiter in den Vorstand getragen.
Sigrid Bongert, Gudrun Henkel
die Menschen mit Behinderungen in
Anspruch nehmen
en können. Wir sind
sehr positiv
von den Hilfeangeboten des
Beratungszentrums überrascht, was es
alles gibt. Der
Tag der offenen
Tür des Beratungszentrums
in Korbach hat
uns sehr gu
gutt
gefallen.
gefallen
Ich fand
alles gut
Sehr sinnvoll mal
darüber zu reden.
Viele Ergebnisse
Hoffe es kommt
was bei rum
Sehr sinnvoll mal
darüber zu reden.
Viele Ergebnisse
Hoffe es kommt
was bei rum
- Sehr guter Austausch in der Gruppe
- Spaß und Humor
- Kennenlernen Bewohner und Kollegen
aus anderen Bereichen.
Jürgen
Jür Hamel,
mel,
Günter
Günt Schreiber
reiber
Für wen sind wir da?
■ Das Beratungszentrum ist eine
Anlaufstelle für alle Menschen mit
Behinderungen oder von Behinderung
bedrohte Personen und deren Angehörige. Das Beratungszentrum soll zudem
eine Begegnungsstätte für alle Menschen mit Behinderung sein.
Eine Anlaufstelle für alle Fragen
Im Beratungszentrum informieren,
koordinieren und begleiten wir personenzentriert Angebote aus den folgen-
den Bereichen: Fachbereich Wohnen
und Offene Hilfen, Fachbereich Arbeit,
Fachbereich Kinder, Jugend und
Familie und über Angebote unserer
Netzwerkpartner (Behindertenhilfe).
Unser Leistungsumfang umfasst:
 Information, Beratung, Unterstützung und Begleitung durch feste
Ansprechpartner (auch über einen
längeren Zeitraum)
 eine ganzheitliche und personenzentrierte Beratung, orientiert an
der derzeitigen Lebenslage des
Interessenten




Klärung der Versorgungsmöglichkeiten auf der Grundlage der persönlichen Bedürfnisse und Wünsche der
Betroffenen
Unterstützung bei der Erarbeitung
individuell passender Hilfeformen
und bei der Erstellung des Hilfeplanverfahrens durch Einschätzung des
Hilfebedarfs
Erstellen einer individuellen Hilfeplanung, Durchführung und Steuerung
der Hilfen im Netzwerk
Beobachtung, Überwachung der Hilfen und eine Auswertung und Bewertung der Hilfen.
9
ARBEIT
Arbeit
Fachbereich Arbeit
1. Freiwilligentag der Lebenshilfe
Ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter in der Lebenshilfe lernen sich kennen
Haupt – und ehrenamtliche Teilnehmer des
1. Freiwilligentages in der Lebenshilfe
■ Wie wichtig ehrenamtliches Engagement
in der Lebenshilfe ist,
war am 1. Freiwilligentag deutlich spürbar.
Hauptamtlich und
ehrenamtlich Tätige
hatten im Frankenauer
Hof in Frankenau einen
Tag lang die Möglichkeit, sich kennen zu
lernen und dabei über
ihre bisherigen Erfahrungen mit dem freiwilligen Engagement zu berichten.
Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse sollen Einfluss auf die weitere Freiwilligenarbeit
im LHW nehmen.
Nach der Begrüßung durch die Freiwilligenkoordinatorin Martina Fackiner stellte Vorstandsmitglied und Fachbereichsleiter Wohnen. Theodor Brömmelhaus fest, dass
freiwilliges Engagement einen großen Stellenwert hat und die Anerkennung aller Gremien in der Lebenshilfe findet. Projektleiter
„Freiwilligenmanagement“ Wolfgang Lassek
informierte über die Entstehung der professionellen Begleitung von Freiwilligen im
Lebenshilfe-Werk Kreis Waldeck-Frankenberg
e. V. Bei einem ersten Kennlernspiel traf man
sich in Kleingruppen zu zwei Workshoprunden, in denen Menschen mit und ohne Behinderung an den Ergebnissen arbeiteten. Wichtige Erkenntnisse konnten dann im Plenum
erläutert werden. Es gab umfangreiche Präsentationen und viele gute Hinweise für die
kommende Arbeit. Besonders angenehm war
die gelöste und fröhliche Atmosphäre. Das
ist auch das Hauptziel der Freiwilligenarbeit,
sie soll allen Beteiligten Spaß machen und
die Lebensqualität der betreuten Menschen
dadurch steigern.
onswand oder Flyer gestalten, einen Informationsnachmittag veranstalten.
Danach haben wir uns mit der Rolle der Vertrauenspersonen auseinandergesetzt, welche
Aufgaben und welche Wünsche der Werkstattrat an sie hat!
Dabei war festzustellen, dass das Amt der Vertrauensperson manchmal doch mit sehr großem Zeitaufwand verbunden ist.
An einem konkreten Beispiel haben wir zum
Abschluss Lösungsmöglichkeiten erarbeitet.
Diese drei Tage sollen zu einer positiven,
zukünftigen Arbeit der Werkstatt-Räte aller
LHW-Einrichtungen führen.
Großer Wunsch der Lebenshilfe ist es, noch
mehr Menschen zu finden, die sich engagieren und einen Teil ihrer Zeit verschenken
möchten. Das kann regelmäßig sein, aber
auch hin und wieder. Für jeden wird das passende Angebot organisiert.
Martina Fackiner
(Freiwilligenkoordinatorin)
Seminar „Ich bin Werkstattrat“
■ Nach einer Vorstellungsrunde aller Teilnehmer haben wir uns überlegt, welche Themen
wir während des Seminars bearbeiten könnten
und was uns auf den Nägeln brennt.
Die einzelnen Themen waren:
Teilnahme an der Versammlung der WfbM–
Räte (regionale Treffen), Gestaltung des Speise- und Spielraums Korbach, Küche /Essen /
Dienste im Speiseraum Frankenberg.
Was können wir machen, wenn wir bei der
Werkstattleitung mit einem Problem abgewiesen werden?
Welche Möglichkeiten gibt es, damit der Werkstattrat bekannt wird?
Wie können wir einen guten Austausch aller
Werkstatträte erreichen?
Wir haben uns über die einzelnen Aufgaben
des Werkstattrates unterhalten. Nach und
nach haben wir die Mitwirkungsverordnung,
besonders den Paragrafen 5, besprochen, der
wie folgt aussieht:
- bei Beschwerden der Mitarbeiter vermitteln
- bei Renovierungen und Umbauten mitwirken
- bei Fragen der Verpflegung
- Festlegung der Urlaubs- und
Schließungszeiten
- Mitwirkung bei Festen und Veranstaltungen
- Vertretung der Mitarbeiterinteressen
- Lohnverhandlungen / Entlohnungssystem
(Informationsrecht)
- Erweiterung der Bereiche der Werkstatt
- Unfallverhütung / - Sicherheitsvorschriften
- Einführung von Überwachungssystemen
(Informationsrecht)
- Veränderung bei Pausenregelung und
Arbeitszeit
- Veränderung der Werkstättenverordnung
- Fort- und Weiterbildung.
Wir haben uns die Frage gestellt, wie kann sich
der Werkstattrat unter den Kollegen bekannter machen:
Ein Logo und /oder Briefkopf für den WfbM-Rat
auf Schriftstücken, ein Schwarzes Brett für
den WfbM-Rat einrichten, in der LebenshilfeZeitung einen Bericht über den WfbM-Rat und
seine Arbeit veröffentlichen, Bericht von der
Fortbildung, Informationsstand beim nächsten
Basar und /oder Sommerfest, eine Informati-
Zu den Aufgaben gehören:
Beratende Tätigkeit während der monatlich
stattfindenden Sitzung, Protokolle auf den Weg
bringen und Wahlmöglichkeiten
aufzeigen.
g
g
Die Anwesenheit
heit der Vertrauensperson
schafft, dass wirr ernster genommen werden!
Formulare ausfüllen,
füllen, offene Fragen klären,
Informationen einholen,
e
Argumentationshilfen
nshhilfen
geben, Vermittlung
ttluung
zwischen WfbM-Lei-Leeitung und WfbM-Rat
-Raat
und bei Streitsitsituationen und
nd
die Mitwirkungssverordnung in
einfacher Spraache erklären.
Dirk Noell,
((Werkstattrat Rocklinghausen)
g
)
Ausstellung künstlerischer Arbeiten im Ziegelfeld
■ Der Herbst
iist bunt! So
aauch die ausggestellten Bildder der Mitarbeiterinnen
Ramona Kloß
Ra
-Richter, Clau-R
10
dia Mey, Ursula Paesch und Viola Müller aus
dem Ziegelfeld!
Großes Interesse und Bewunderung ernten
die "Künstlerinnen" für ihre Stimmungen,
Landschaften, Fantasien, Kätzchen und Teddybilder. Wie gesagt sehenswert!
Tanja Lehmann und Barbara Naumann
R EG I O N K ASS
SSEL
EL
Region Kassel
Region Kassel
Die Lebenshilfe Kassel e.V.
Neuer Partner des Lebenshilfe Werks Kreis Waldeck-Frankenberg
■ Die vor zwei Jahren begonnene enge und
fruchtbare Zusammenarbeit der Lebenshilfe
für Menschen mit geistiger Behinderung e.V.
- Ortsverein Kassel (Lebenshilfe Kassel e.V.)
mit dem Vorstand und Mitarbeitern des
Lebenshilfe-Werkes Kreis Waldeck-Frankenberg e.V, die durch Menschlichkeit und große
Offenheit gekennzeichnet war, hat zielführend zu der Gründung der „Lebenshilfe Region Kassel gemeinnützige GmbH“ am
15.12.2009 in Kassel geführt. Gesellschafter
dieser GmbH sind die Lebenshilfe Kassel e.V.
und das Lebenshilfe-Werk Kreis WaldeckFrankenberg e.V..
Damit ging eine 50-jährige Zeit zu Ende, in
der die Lebenshilfe Kassel e.V. einen Zweckbetrieb der Offenen Hilfen geführt hat. Die
Lebenshilfe Kassel e.V. ist einer der ältesten
Vereine in der Lebenshilfe Bundesvereinigung und feierte am 50. Gründungstag, dem
12. Oktober 2010, das Jubiläum im Rathaus
der Stadt Kassel.
Die Lebenshilfe Kassel e.V. hat 200 Mitglieder.
Sie ist ein Zusammenschluss von behinderten Menschen, Angehörigen, Freunden und
Förderern. Sie steht eindeutig auf der Seite
von behinderten Menschen und deren Angehörigen. Ihre Aufgabenwahrnehmung ist
geprägt von Respekt, Verständnis und Solidarität gegenüber Menschen mit Behinderung. Die Lebenshilfe Kassel beteiligt sich
aktiv an der Weiterentwicklung des Netzwerkes der Behindertenhilfe durch die Mitarbeit
in regionalen und überregionalen Planungsgremien und durch die Kooperation mit
anderen Trägern der Behindertenhilfe.
Das Vereinsleben ist rege, die Höhepunkte
der Aktivitäten sind die jährliche Karnevalsveranstaltung und eine Adventsfeier.
Die Lebenshilfe Kassel e.V. ist auf dem Wege,
einen Betreuungsverein für die Stadt und
den Landkreis Kassel zu gründen.
(www.lebenshilfe-kassel.de)
Lebenshilfe Region Kassel gemeinnützige GmbH
■ Die Lebenshilfe e.V. Kassel unterstützte
mit ihrem Zweckbetrieb Menschen mit Behinderungen in der Region Kassel. Diese Arbeit
soll auch in der Zukunft den Anforderungen
eines modernen Sozialdienstleisters gewachsen sein. Nach Gründung der „Lebenshilfe
Region Kassel gemeinnützige GmbH“ ist mit
der Überführung des Zweckbetriebes in die
Familienentlastender Dienst
■ Die sozialpädagogische Einzelhilfe unterstützt Kinder, Jugendliche und Erwachsene
bei der Planung und Gestaltung ihrer Lebensentwürfe durch gezielte Förderung der
Erwerbung von praktischen Befähigungen
sowie sozialer Kompetenzen. In Zusammenarbeit mit den Angehörigen, Schulen, Werkstätten für Menschen mit Behinderungen
werden gemeinsame Schritte zur Selbstbestimmung und Integration auf allen gesellschaftlichen Ebenen angestrebt. Die Lebenshilfe Region Kassel begleitet und unterstützt
Menschen in allen Phasen des Lebens.
Besondere Beachtung schenkt der Familienentlastende Dienst hier den Kindern. Die
Gruppen- und Freizeitangebote der Lebens-
Beratungszentrum
hilfe richten sich an Kinder, Jugendliche und
Erwachsene. Neben der wichtigen Aufgabe
der gesellschaftlichen Integration insbesondere im Freizeitbereich gibt es einen großen
Wunsch, Freundinnen und Freunde oder
Arbeitskolleginnen bzw. Arbeitskollegen
auch in der Freizeit zu treffen. Hier ermöglichen Gruppenangebote ein Stück Normalität
und durchbrechen soziale Isolationen. Im
Rahmen von Gruppen- und Freizeitangeboten
erleben Kinder und Jugendliche ebenso wie
Erwachsene neue Herausforderungen, sich
selbst zu versorgen, mit eigenen Wünschen
umzugehen, ihre sozialen Kompetenzen in
ein Gruppengeschehen einzubringen.
Senioren
■ Darüber hinaus entwickeln und realisieren
wir individuelle und tagesstrukturierende
Angebote für älter werdende Menschen mit
Behinderungen. Wir sind aktives Mitglied im
GmbH die Neuorganisation des Dienstes verbunden. Die Angebotsvielfalt wurde neu
gebündelt und zu drei Dienstleistungsbereichen zusammengefasst.
Paritätischen Qualitätsnetz Nordhessen und
verstehen uns als fester Bestandteil der
Behindertenhilfe in der Region.
■ In unserem Beratungszentrum stehen wir
Menschen mit Behinderung, deren Angehörigen
und Freunden sowie den gesetzlichen Betreuerinnen oder Betreuern mit Rat und Tat zur Seite. Die Vielfalt gesetzlicher Vorschriften und
Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes Leben
einzusetzen, ist das Hauptanliegen der Menschen mit Behinderungen und Ihrer Angehörigen, die unser Beratungszentrum aufsuchen.
Betreutes Wohnen
■ Unsere pädagogischen Fachkräfte leisten
Hilfe zur Selbsthilfe und ermöglichen eine
eigenständige Lebensweise. Die Betreuungsangebote beziehen sich je nach individuellem Unterstützungsbedarf auf alle lebenspraktischen und administrativen Bereiche.
Unser Fachdienst „Begleitetes Wohnen in
Familien“ berät und begleitet Bewohnerinnen
oder Bewohner und deren Gastfamilien, die
bereit sind, Menschen mit Behinderungen in
ihrem Haushalt aufzunehmen und im
Lebensalltag zu unterstützen.
SPENDE
Geld für Familienchance 2020
Die Stiftung Lebenshilfe Waldeck-Frankenberg hat den Fachbereich Kinder,
Jugend und Familie mit einer Spende in Höhe von 2.000 € unterstützt.
Der Stiftungsratsvorsitzende Gerhard
Schaller übergab den symbolischen
Scheck an die neue Fachbereichsleiterin. Dorike Hentrich teilte mit, dass das
Geld in das Projekt „Familienchance
2020“ fließen werde. Mit diesem Projekt möchte man die Angebote für Kinder und deren Eltern weiter ausbauen.
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Aktuelles
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Aktuelles
Integratives Festiva
einer kleiner Rückblick …
■ Mit dem Filmklassiker "In 80 Tagen um
die Welt", in einer Theateraufführung des
Blaumeier-Ateliers aus Bremen, konnte in
der ausverkauften Korbacher Stadthalle ein
gelungener Auftakt des 35. Geburtstagsfestes des Lebenshilfe-Werkes gefeiert werden.
Die Theatergruppe unter der Regie von Barbara Weste stellte nach ihrer "Carmen"-Aufführung in 2005 erneut ihre Extraklasse als
Integratives Theaterprojekt unter Beweis.
■ "Just PINK", eine Pink-Cover-Show, wurde zum glanzvollen Höhepunkt des diesjährigen traditionellen Kartoffelbratens auf dem
Hofgut Rocklinghausen. Eine zweistündige
professionelle Darbietung mit zahlreichen
Kostümwechseln und der glänzend aufgelegten Sängerin Vanessa Henning als Pink-Double begeisterte die Musikfreunde.
■ "Fair - World - wir sind bunt",, eine
Ausstellung rund
um das Thema Stuhl
mit Objekten, Bildern und Fotos, wurde in der Wandelhalle Bad Wildungen
eröffnet. Unter derr
Beteiligung vonn
Künstlern aus Polenn
und Kassel sowie vom
m
Lebenshilfe-Werk in Weimar
undd WaldeckW i
W ld k
Frankenberg hatte die Projektleiterin Martina
Heller eine beeindruckende Sammlung
gestaltet. Ergänzt wurden die Objekte durch
Fotos von Klaus Heubusch und Dr. Wolfgang
Werner.
■ Georg Paulmichl, ein genialer Schriftsteller aus Prad in Südtirol, wurde durch die
Lesungen von Diettmar Raffeiner in derr
Buchhandlung Jako-bi in Frankenbergg
für die
d Zuhörer
nacherlebbar.
nac
Mit humorvollen Texten
und Anekdoten
über
te
Georg
Paulmichel
Ge
chel vermittelte
Dietmar
Raffeiner als Mitarbeiter
Di
einer
Behinderteneinrichtung in Prad
e
ein
e umfassendes Bild über das
Lebenswerk
des Künstlers.
L b
Alle Veranstaltungen waren sehr gut besucht
und hatten eine außergewöhnlich wohlwollende Resonanz in der heimischen Presse. (HP)
Eindrücke vom Integrativen Festival Kontakte 2010
„In 80 Tagen um die Welt“
■ Mir haben die drei verrückten Musiker und
der Wilde Western am besten gefallen. Die
Kostüme waren sehr schön.
Ich fand die Frau witzig, die Fix & Fax den
Haftbefehl nicht geben wollte. Der Elefant
und die Prinzessin waren schön, weil die
Kostüme so bunt waren und geglitzert haben.
Es sah sehr witzig aus, als sich die Passagiere auf der Fähre übergeben haben. Cool war
auch der Abschlusstanz. Leider war das
Stück sehr schnell vorbei, aber ich muss
immer wieder über manche Sachen lachen.
Isabell Kleine, 11 Jahre
■ Mir hat der Elefant am besten gefallen!
Erst hatte ich gar keine Lust mitzukommen.
Aber nachher war ich froh, weil es so schön
war. Am besten war, wie die Musiker den Elefanten gespielt haben.
Robin Kleine, 9 Jahre
■ Das Theaterstück „In 80 Tagen um die Welt“
des Blaumeier-Ateliers aus Bremen war für die
Mitarbeiter des Lebenshilfe-Werks etwas ganz
Besonderes. Basierend auf dem 1875 erschienenen Roman von Jules Verne handelt das
Stück von dem reichen englischen Gentleman
Phileas Fogg, der sich aufgrund einer Wette
zusammen mit seinem französischen Diener
Passepartout auf eine 80-tägige Weltreise
begibt. Trotz einiger Schwierigkeiten gewinnt
er die Wette. Gekonnt haben die Akteure des
Blaumeier-Ateliers die Handlung in Szene
gesetzt, immer wieder von musikalisch begleiteten Gesangseinlagen unterstützt. Alles in
allem war es eine sehr gelungene Vorstellung,
und das Drei-Mann-Orchester begeisterte mit
vielseitigen Klängen. Vielen Dank an das gesamte Blaumeier-Team für einen schönen Tag.
Christoph Seebold (MA BBB KB)
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■ Sehr gut gefallen hat mir, dass ich die
Menschen mit Behinderung nicht von den
anderen unterscheiden konnte. So habe ich
gar nicht erst gemerkt, wer von den Schauspielern eine Behinderung hat und wer nicht.
Die beste Schauspielerin meiner Meinung
nach war die Dame von der Behörde, weil sie
die Lustigste war. Unter anderem fand ich Fix
und Fax noch sehr gut. Ich hatte viel Spaß
beim Zugucken.
Anna Veltum
(FOS-Praktikantin Werkstattbüro CPS KB)
KURZ NOTIE RT
Aktuelles
Aktuelles
Neues aus Szarocin
■ 14 Teilnehmer aus dem Lebenshilfe-Werk
Kreis Waldeck-Frankenberg e.V. und Weimar/
Apolda e.V. starteten Ende Juni zu einer
gemeinsamen Fahrt nach Kamienna Gora in
Polen. Die meisten der Teilnehmer kannten
sich bereits von den vorhergegangenen
Besuchen der Einrichtung in Szarocin. Vorbei
an idyllischen Landschaften, verträumten
Dörfern und dichten Wäldern ging es dem
Ziel entgegen. Direktor Stanislaw Dluzak und
seine Mitarbeiterinnen erwarteten uns
bereits voller Freude. An der gemeinsamen
Kaffeetafel drehte sich das Tischgespräch
um das, was man in den vergangenen zehn
Spaß am Ehrenamt –
Jahren an Neuem schaffen konnte, auch mit
Hilfe der deutschen Freunde. Im Rundgang
durch die Einrichtung überzeugten sich die
Teilnehmer der Delegation von der Renovierung der drei Wohnheime, die nun 32 Personen Platz bieten. Ziel ist es, die Frauen, die
noch in Kamienna Gora wohnen, ebenfalls
hier unterzubringen.
100.000 Zloty wurden so verbaut und in die
Außenanlagen investiert. Die Freude über ihr
schönes Zuhause konnte man den Bewohnern deutlich ansehen.
Gerdamarie Preuße
Neues aus dem Lebenshilfe-Werk Weimar/Apolda
Start für Weimars erste integrative Schule
■ Am 7. August fand im Goethe-Wohnhaus
die offizielle Schuleinführung für 14 Jungen
und Mädchen statt, die den ersten Jahrgang
der neuen integrativen Ganztagsgrundschule in Weimar bilden. Geplant ist die schrittweise Erweiterung der Schule auf etwa 80
Schülerinnen und Schüler.
Die Zuckertüten wurden von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und Weimars
Oberbürgermeister Stefan Wolf übergeben.
Nach dem „Lebensbezogenen Ansatz“ des
Freiburger Prof. Dr. Norbert Huppertz wird
bereits in der integrativen KITA Hufeland
gelebt. Das Lebenshilfe-Werk hat die ehemalige Erhard-König-Grundschule in der Tiefurter Allee 6 erworben, die zuletzt als Musikschule genutzt wurde. Nach der Umbauphase
wird sie ab März 2011 den modernen und
barrierefreien Anforderungen einer Ganztagsgrundschule für
ür
Kinder mit und ohnee
Behinderung gerecht.
Personenzentriertes Arbeiten
im Fachbereich Wohnen
■ Dazu fand im August 2010 im Bildungszentrum Tröbsdorf ein Workshop für Mitarbeitende aus allen Teams der Einrichtungen des FB
Wohnen und alle Einrichtungsleiter statt. Die
Idee entstand in einer Projektgruppensitzung
zum Thema Dementia Care Mapping. DCM
basiert auf dem Ansatz der Personenzentrierung. Das bedeutet, Menschen unterstützen
und eigene Wege zu finden, anstatt Lösungen
vorzugeben, nicht von der Vorstellung ausgehen, wie ein Mensch sein sollte, sondern wie
Jubilare 2010
10 Jahre
Holger Arnold, Sebastian Bättenhausen,
Monika Bau, Ilona Braun-Scheffel, Dirk Brügge, Andrea Dreher, Claudia Ellermann, Michael
Frank, Romy Georgi, Hannelore Gieseler, Frida
Glanz, Karl-Werner Greese, Alexander Herter,
Jürgen Horstmann, Edith Ide, Dana Kaltheuner, Thomas Kapteina, Marina Knieling, SvenOliver Kölsch, Barbara Lubbe, Bianca Lemke,
Raissa Leineweber, Elke Mandel, Robert Mül-
er tatsächlich ist. In
der Projektgruppe
DCM entstand die Idee,, das Konzept der Personenzentrierung in allen Bereichen des
Fachbereichs Wohnen einzuführen. Die
gemeinsam entwickelten Leitgedanken sollen
den Mitarbeitern mehr Sicherheit im Umgang
miteinander geben und sie gleichzeitig für
die Klienten verlässlicher und berechenbarer
machen. Die Leitgedanken sollen helfen, die
Arbeit weiter zu professionalisieren.
Betreute der Lebenshilfe
engagieren sich fürs Frauenhaus in Bad Wildungen
■ Ehrenamtliches Engagement einmal
anders herum. Wer auf Unterstützung angewiesen ist, möchte manchmal selbst wieder
etwas zurückgeben und seinen Alltag sinnvoll nutzen. Das Frauenhaus in Bad Wildungen bot dazu jetzt die passende Gelegenheit. Die Bewohnerinnen und Bewohner des
Lebenshilfe-Wohnheimes „Villa Huneck“ in
Bad Wildungen zeigten zusammen
sammen mit
Betreuer Thomas Graupner, dass
ass sie in der
Lage sind, künstlerisch tätig
zu sein. Sie hatten im Zuge
des Projektes „Hessens
schönster Garten“ lebensgroße Holzfiguren gebaut, die
man seit einiger Zeit im Vorgarten des Wohnheimes in derr
Brunnenallee 9 bestaunenn
kann. Dienten die Figurenn
anfänglich nur der Verschöneerung des eigenen Geländes, soll
oll
jetzt auch damit ein guter Zweck
ck
erfüllt werden. Anlässlich des
es
des
20-jährigen Bestehens
Besteh
Fra u e n hhauses in
Bad Wildungen stellte
Ba
die Gruppe neue Holzfiguren her, die dem
fig
Frauenhaus kostenlos
Fra
zum Verkauf zur Verfügung gestellt werden.
Für die Betreuten bedeutete dies eine schöne und sinnvolle Beschäftigung und eine
Unterstützung der wichtigen Arbeit des Frauenhauses. Die kreativ gestalteten Unikate
sollten für den guten Zweck verkauft werden
und waren bis Mitte September in der Wandelhalle, im Martin-Luther-Haus sowie in der
Stadtkirche ausgestellt.
ler, Surasak Nordmeier, Jürgen Orth (Bio-Garten), Bodo Pitz, Steven Pruditsch, Irina
Scheglow, Susanne Schinke, Wilfried Schmidt,
Sascha Schmotz (Bio-Garten), Rita Schulz, Birgit Schumylo, Peer Seeliger, Beate Stempel,
Kerstin Strieder, Nadine Triebs-Kupphardt,
Andreas Tripp, Tatjana Usinger, Bodo Voigtländer, Andre Wagner, Edeltraud Wäscher,
Daniela Weigel, Teresa Wuttkowski
Cordula Göbel, Freia Jakobi, Christoph Käufer,
Doris Kahler, Uwe Knipschild, Ursula Krannich,
Michael Lutter, Karin Martin, Manuela Meißner, Frauke Ollmann, Monika Sabjan, Helmut
Saure, Dirk Sänger (Bio- Garten), Dieter
Schmid, Uwe Schmidt, Claudia Seip, Jörg
Stein, Uwe Wittmann, Angelika Witt-Neuhoff,
Ilka Wolski
25 Jahre
Reinhold Figge, Ewald Kleinhans, Roswitha
Meise
Heike Behle, Kerstin Emde, Manfred Fischer,
40 Jahre
Veranstaltungen
24./25.11.2010
Weihnachtsbasar Korbacher Werkstätten,
Werkstatt Christian-Paul-Straße, Korbach
05.12.2010
Weihnachtsbasar Lebenshilfe Frankenberg
e.V., Ederberglandhalle Frankenberg
10.12.2010
Weihnachtsfeier Korbacher Werkstätten,
Stadthalle Korbach
10.12.2010
Weihnachtsfeier Hofgut Rocklinghausen,
Stadthalle Mengeringhausen
15.12.2010
Weihnachtsfeier Frankenberger Werkstätten,
Ederberglandhalle Frankenberg
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Lebenshilfe Waldeck e.V. · Geschäftsstelle
Briloner Landstraße 23 · 34497 Korbach
Telefon: 05631 7012 · Fax: 05631 501527
[email protected]
www.lebenshilfe-waldeck.de
Betreuung im Tandem
Ehrenamt in der
gesetzlichen Betreuung
stärken
■ In der Betreuung ist es wichtig, sich
mit vielen Dingen gut auszukennen, zum
Beispiel mit Krankenkassen, Ämtern/
Behörden und noch vielen anderen Dingen. Damit die ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer nicht überlastet werden, wird ihnen eine hauptamtliche
Mitarbeiterin/Mitarbeitern zur Seite
gestellt. Die Ehrenamtlichen werden
durch sie angelernt. So können die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbei-
Die Neue im
Betreuungsverein
■ Hallo und guten Tag.
ter Schritt für Schritt die Betreuung übernehmen. Die hauptamtliche Betreuerin/
der hauptamtliche Betreuer und der
Betreuungsverein bleiben weiterhin im
Hintergrund ansprechbar, sodass der
Kontakt bestehen bleibt.
Wer Interesse an einer ehrenamtlichen
Betreuung hat, kann sich unter der Telefonnummer 05631/7012 oder im Internet
unter www.lebenshilfe-waldeck.de informieren. (TW)
Ich bin Astrid Wolf, 46 Jahre und arbeite
seit Mitte August 2010 im Team des Betreuungsvereins der Lebenshilfe Waldeck e.V..
Bevor ich meinen Dienst hier in Korbach
aufgenommen habe, war ich zwölf Jahre
lang in der ambulanten Wohnungslosenhilfe im Landkreis Kassel und der Stadt tätig.
Ich denke, dass diese Arbeit eine sehr gute
Vorbereitung auf meinen jetzigen Wirkungskreis war.
Sportlich sponsern
■ Am 14. August fand das diesjährige
Spielfest und Fußballturnier der Lebenshilfe Waldeck in der Allee in Korbach statt.
Acht Mannschaften aus Korbach und
Umgebung gingen an den Start. Sogar
eine Mannschaft aus Herne war angereist.
Es gab gute Spiele und viele Tore zu
sehen. Am Ende gewannen die „ Z Kicker“,
eine Hobbymannschaft aus der Nachbarschaft.
Neben dem Fußballturnier gab es viele
Spielmöglichkeiten für Groß und Klein,
und bei Essen und Trinken war genug Zeit
für gute Gespräche. Musikalisch wurde die
Veranstaltung von Viktoria Rohde und
Tobias Stummer mit Liedern aus Pop und
Soul umrahmt. Insgesamt war es eine
14
schöne Veranstaltung mit vielen Gästen
bei schönem Wetter.
Dank sagen möchte die Lebenshilfe Waldeck den Sponsoren: Fa. EP Kranke,
Rechtsanwaltsbüro Dr. Weigel/Döring/Teipel und Fa. MW-Event Stefan Müller.
Dank auch allen, die mit Geld- und Sachspenden sowie tatkräftiger Unterstützung
dazu beigetragen haben, dass es ein so
schönes Fest geworden ist.
Der Erlös der Veranstaltung
nstaltung wird zur
Unterstützung
von Freizeitmaßnahmen von
Menschen mit
Behinderung verwandt. (TW)
Ich freue mich auf eine gute, kooperative
und vielfältige Zeit in Korbach.
Astrid Wolf
(Dipl. Sozialarbeiterin/-pädagogin)
Termine 2010
12.11.2010 Fortbildung
Erste Hilfe bei Menschen mit
Behinderung
Für ehrenamtlich Tätige in der
Lebenshilfe, ab 16:00 Uhr,
DRK - Wolfgang-Bonhage-Saal,
Itterstr. 4a, Korbach
Neuer Vorstand
■ In der Mitgliederversammlung der
Lebenshilfe Waldeck am 30. April 2010 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Der neue
Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Christina Wohlfart
(Vorsitzende)
Stefan Teipel
(St. Vorsitzender
Horst Krestel
(Kassierer)
Marion Rohde
(St. Kassiererin)
Jana Wohlfart
(Schriftführerin)
Ulrike Kranke
(St. Schriftführerin)
Gudrun Krestel
(Beisitzer)
Reinhard Hollstein
(Beisitzer)
Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 05631-7012.
Sprechstunde: montags 16.30 – 18.00 Uhr
oder nach Vereinbarung.
Beratungsstelle des Elternvereins
Ritterstraße 9
Frankenberg
Tel. 0 64 51/ 65 84
Fußballturnier
■ Insgesamt zehn Fußballmannschaften
von Schulen für Praktisch Bildbare trafen
sich in der Frankenberger Großsporthalle
zum regionalen Vorrundenturnier für die
13. Hessenmeisterschaft. Mit der im
Durchschnitt jüngsten Mannschaft kam
die ortsansässige Kegelbergschule auf
den 9. Platz, „um so das Feld von hinten
her aufzuräumen“ wie Schulleiter Harald
Vogler sagte.
Für die Kegelbergschule als Veranstalter
war das Turnier nicht nur organisatorisch,
sondern auch finanziell eine große Aufgabe. Es entstanden Kosten für Verpflegung,
Pokale, Preise und die Ausstattung der
Spieler und Cheerleader. Hierbei unterstützte die Lebenshilfe Frankenberg die
Kegelbergschule mit einem großzügigen
Geldbetrag. (UH)
Die Kegelbergzwerge
in tollen Räume
■ Beim Sommerfest anlässlich des 30.
Geburtstages der Integrativen Kindertagesstätte Kegelbergzwerge war die
Lebenshilfe Frankenberg wieder mit einem
Stand vertreten. Hier gab es für Eltern die
Möglichkeit, sich zu informieren und Mitglied zu werden. Die Kinder konnten bei
einem Ratespiel mitmachen. Produkte der
Bundesvereinigung wurden zum Verkauf
angeboten.
Die Kindertagesstättenleiterin Monika Kramer führte die Besucher durch die zum
Wetten für eine
gute Sache
■ Die „Wetten dass …?- Show" der Evan-
gelischen Gemeinden war einer der Höhepunkte der Festwoche zur Einweihung des
neuen Jugend- und Gemeindezentrums in
Frankenberg. Gemeinsam mit Wettpaten
wie Landrat Dr. Kubat saß Helmut Klein als
Vorsitzender der Lebenshilfe Frankenberg
e.V. auf dem Prominentensofa und plauderte mit dem Moderator Ralf Esslinger.
Dass es mit der Wette klappen würde – 16
Mitglieder des Teen-Ressorts quetschten
sich in einen VW Polo – war für Helmut
Klein klar. Überrascht war er von der
Höhe der Spende für die Lebenshilfe, die
ihm gegen Ende der Veranstaltung überreicht wurde. Im Namen des Elternvereins
konnte er sich bei den Veranstaltern für
einen Scheck über 810 € bedanken. (UH)
W
Wieder Weihnachtsbasar
Teil neu renovierten und erweiterten Räume der Kegelbergzwerge. Die Baumaßnahmen sind mit 55.905 € von der Lebenshilfe Frankenberg e.V. unterstützt worden.
(UH)
■ Traditionell findet am zweiten Adventsso
sonntag
(05. Dezember) der 35. Große
W
Weihnachtsbasar
der Lebenshilfe Frankenberg
be in der Ederberglandhalle statt. Für
da Jahr 2010 haben sich die Landfrauen
das
de Ortsvereine Willersdorf, Allendorf, Batder
te
tenberg
und Basdorf bereit erklärt, die
Ca
Cafeteria
mit ihren Torten zu bestücken
un für den Service zu sorgen. Wie immer
und
werden an zahlreichen Ständen selbst hergestellte Weihnachtsgeschenke aller Art
angeboten.
Hauptpreis der
Verlosung am
Ende des Basars
ist wieder ein Auto. Gewinnerin war im
vergangenen Jahr die kleine Carlotta,
Tochter der Frankenberger Familie Alexander und Miriam Meyer. Der Losverkauf für
die Tombola beginnt an Halloween in der
Frankenberger Fußgängerzone. (UH)
SPENDE
Goldspenden
Die Frankenberger Gemeinschaftspraxis
für Zahnmedizin (Christel BreidenbachPohlmann und Silvia Faulhaber) haben
ihre Patienten auf die Idee gebracht,
goldene Zahnkronen, die nicht mehr
benötigt werden, für einen guten Zweck
zu spenden. So wurden über einen
längeren Zeitraum Kronen in der Praxis gesammelt und diese dann beim
Juwelier Lexa in Frankenberg abgegeben. Dieser unterstützte die Aktion mit
einem guten Ankaufpreis. Es kam die
Summe von 1.100,- € zusammen, die
direkt an die Lebenshilfe Frankenberg
übergeben wurde. Das Geld wurde für
den Bereich Therapeutisches Reiten
eingesetzt. Familien werden finanziell unterstützt, um ihren Angehörigen
mit Behinderungen diese Form von
Therapie zu ermöglichen. Wir bedanken uns bei den Patienten, Herrn Lexa
und besonders bei dem Praxisteam für
Ihren Einsatz. Sabine Gruß
Im Bild: Herr Lexa, das Praxisteam und
Sabine Gruß von der Lebenshilfe Frankenberg
15
Bei uns
ist nicht
nur der
Tee gut...
Sie finden uns in:
Korbach,
Oberstraße 2
Fritzlar,
Marktplatz 8
Frankenberg,
Marburger Straße 38
Bad Arolsen-Helsen,
Prof.-Bier-Straße 70
Bad Wildungen,
Lindenstraße 2
In unseren Kleeblättern erhalten
Sie täglich ein reichhaltiges
Angebot an frischen und
gesunden Lebensmitteln aus
der Region in Bio-Qualität.