ABB Alzenau
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ABB Alzenau
ABB-Beschäftigte in Alzenau kämpfen weiter 2010-03-15 Eskalation steht bevor, weil ABB an Werksschließung festhält Wilfried Beckmann und Dr. Rolf Schwaderlapp (EWR) sind in einem wirtschaftlichen Gutachten für den Betriebsrat zu dem Ergebnis gekommen, dass die Schließung des Werks für Temperaturmesstechnik in Alzenau verhindert werden könnte, wenn der Personalabbau auf die Werke Alzenau, Göttingen und Minden verteilt würde. Das wäre mit Altersteilzeit etc. für die Beschäftigten deutlich günstiger. Trotzdem hält ABB dogmatisch an der Werksschließung in Alzenau fest. Jetzt geht es darum, der Firmenleitung deutlich zu machen, dass sie die möglichen Schließungskosten und die Risiken für die Fortführung des Geschäfts bei einer Verlagerung völlig falsch beurteilt. Die Beschäftigten in Alzenau gehen mit einer klaren Botschaft an die Firmenleitung in diesen Konflikt. Susanne Nagel, Betriebsratsvorsitzende in Alzenau: „Wenn der Schließungsbeschluss nicht zurückgenommen wird, dann werden wir kämpfen. Die Firmenleitung muss begreifen, dass die Risiken der Verlagerung so groß sind, dass es auch nicht im Interesse von ABB liegen kann, die Susanne Nagel, Betriebsratsvorsitzende in Alzenau: „Wenn der Schließungsbeschluss nicht zurückgenommen wird, dann werden wir kämpfen. Die Firmenleitung muss begreifen, dass die Risiken der Verlagerung so groß sind, dass es auch nicht im Interesse von ABB liegen kann, die Schließung im Konflikt durchzuziehen.“ In den letzten Wochen hat sich die Zahl der IG Metall-Mitglieder in Alzenau mehr als verdoppelt, so dass jetzt der größte Teil der Alzenauer IG Metall-Mitglied ist. http://abb-alzenau-soli.npage.de