Spanien - EEN
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Spanien: Schulungsnachweis zur Unfallvermeidung und Melderegister REA Meldepflicht für Baubetriebe in Spanien Die spanischen Behörden verlangen seit 2008 für Fachkräfte und Führungskräfte einen Nachweis über die erfolgreich durchgeführte Schulung zur Unfallverhütung am Arbeitsplatz. Für Handwerksbetriebe besteht die Möglichkeit eine Selbsterklärung abzugeben und auf Nachfrage einen vergleichbaren deutschen Schulungsnachweis vorzulegen. Dieser wird von den spanischen Behörden i.d.R. akzeptiert, sofern die Erfordernisse der EU-Richtlinie 89/391 hinsichtlich Art. 7 (Mit Schutzmaßnahmen und Maßnahmen zur Gefahrenverhütung beauftragte Dienste, z.B. Arbeitsschutzbeauftragter) und Art. 12 (Unterweisung der Arbeitnehmer) erfüllt sind. Jedes Bauunternehmen muss sich vor Arbeitsbeginn in das sog Verzeichnis. „Registro de Empresas Acreditadas“ REA der zuständigen Arbeitsbehörden (Departamento de Trabajo) eintragen lassen - mit Ausnahme von Einmannunternehmen ohne Nachauftragnehmer. Bei erneutem Einsatz muss diese Registriernummer nur noch zusammen mit der Entsendemeldung angegeben werden. Die Berufsgenossenschaften z.B. Berufsgenossenschaft Bau (089/ 121790) bzw. Berufsgenossenschaft Feinmechanik und Elektrotechnik BGFE (0221/ 37780) bieten im Rahmen des Unternehmermodells oder mit dem SCC-Zertifikat verschiedene Schulungsmöglichkeiten der Schulungen an. In Spanien dauert die Schulung acht Stunden für Fachkräfte und kostet etwa 80 €, Führungskräfte benötigen zehn Stunden und zahlen ca. 100 €. Es kann auch ein Dolmetscher für die Schulung hinzugezogen werden. Bayern Handwerk International GmbH bietet interessierten Firmen ein Dienstleistungspaket (Ausfüllen der Anträge Entsendemeldung, REA und Baustellenkontrollheft „Libro de Visitas“) gegen Gebühr an. Nähere Auskünfte: Bayern Handwerk International GmbH Günter Wagner 0911/586856-13, [email protected] Stand: Juli 2009 1 2