Wüsten der Erde – Naturraum
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Wüsten der Erde – Naturraum
FWU – Schule und Unterricht DVD 46 02500 22 min, Farbe FWU-Klassiker Wüsten der Erde – Naturraum FWU – das Medieninstitut der Länder 7 Kurzfilme 00 Lernziele Die Schülerinnen und Schüler sollen verstehen, wie Wüsten entstehen, und somit die Systematik ihrer globalen Verteilung begreifen. Sie sollen typische Merkmale und Landschaftsformen der Wüste kennen lernen sowie die dort auftretenden Prozesse von Verwitterung, Abtragung und Ablagerung verstehen. Erkläre, was das Fehlen einer Wolkendecke in der Wüste bewirkt (extreme tägliche Einstrahlung mit hohen Temperaturen, hohe nächtliche Ausstrahlung mit starkem Temperaturabfall, kein Regen). Bestimme die Lage der Wüste Gobi, der Sahara und der Wüsten Australiens mithilfe des Atlas. Zum Inhalt Zusatzinformationen: Da das Thema Wüste in den meisten Lehrplänen beim Themenkomplex Landschaftszonen der Tropen angesiedelt ist, werden hier aus didaktischen Gründen nur die heißen Wüsten behandelt. Kälte- und Eiswüsten sind bewusst ausgelassen worden. Es steht der Lehrkraft offen, zu erwähnen, dass auch Gebiete wie die Antarktis oder Bereiche im Hochgebirge als Wüste bezeichnet werden. Gemeinsames Merkmal aller Wüsten ist das Fehlen von Vegetation. 1. Was ist Wüste? Inhalt: Dieser Kurzfilm gibt einen allgemeinen Überblick und eine Definition des Begriffs Wüste. Vegetationslosigkeit, Trockenheit, Hitze und große Temperaturunterschiede werden genannt. Eindrucksvolle Bilder zeigen die Formen- und Farbenvielfalt der Wüsten: Dünen aus gelbem, rotem und weißem Sand sowie Sand-, Kies- und Felswüste. Salzwüsten in 3500 Metern Höhe (Anden/Südamerika) und in den tiefsten Lagen der Kontinente (Death Valley/USA: -85 m, Danakil-Senke/Äthiopien: -120 m) werden vorgestellt. Es folgt eine Weltkarte, auf der die Wüsten der Erde nach und nach eingeblendet werden. Der Film endet mit einer Definition von Wüste: „Wüsten sind extreme Trockengebiete, in denen so gut wie nichts wächst. Es regnet kaum und das Wasser verdunstet schnell. Auch die Temperaturen in der Wüste sind extrem: Es kann sehr heiß werden, aber auch sehr kalt.“ 2. Wie entstehen Wüsten? In vier Kurzfilmen werden die natürlichen Voraussetzungen behandelt, die zur Entstehung von Wüsten führen. Die Unterscheidung der Wüsten in vier große Gruppen dient der Erklärung und der Übersichtlichkeit, wird der Wirklichkeit aber nur zum Teil gerecht. Vielmehr überlagern sich die wüstenschaffenden Gegebenheiten vielerorts. So liegen z. B. die Küstenwüsten Namib und Atacama im Bereich des südlichen Wendekreises und sind demnach gleichzeitig auch Wendekreiswüsten. Teile der Sahara sind so weit im Inneren des Kontinents gelegen, dass sie auch Binnenwüsten sind. Aufgaben: Vor Betrachten des Films: Brainstorming zum Thema „Was ist Wüste?“ (Lenkt die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler auf ihnen noch unbekannte Informationen im Film!) Definiere den Begriff Wüste. 2.1. Wendekreiswüsten Inhalt: Die meisten Wüsten erstrecken sich entlang des nördlichen und südlichen Wende2 kreises. In einer Trickaufnahme wird gezeigt, wie es hier zur Wüstenbildung kommt. Aufgrund der intensiven Sonneneinstrahlung erwärmt sich die Luft in Äquatornähe am stärksten. Sie steigt auf, Feuchtigkeit kondensiert und es kommt zu Regenfällen. Dort wo die Luft aufgestiegen ist, entsteht am Boden eine Art Unterdruck, ein Tiefdruckgebiet, das Luftmassen aus Norden und Süden anzieht. Die daraus entstehenden Winde werden Passate genannt. Die am Äquator aufgestiegenen Luftmassen werden in der Höhe nach Norden und Süden abgelenkt. Im Bereich der Wendekreise sinken sie wieder ab. Bei dieser Abwärtsbewegung erwärmen sie sich und nehmen Feuchtigkeit auf. Wolken lösen sich auf und es ist trocken. Am Boden entsteht ein Hochdruckgebiet. Hier liegen die größten Wüsten der Erde. Sie werden Wendekreiswüsten oder Passatwüsten genannt. Es folgen eindrucksvolle Realbilder und Beschreibungen der Sahara. Sie ist eine typische Wendekreiswüste und die größte Wüs- te der Erde. Zum Abschluss erscheint eine Weltkarte, auf der zuerst die Sahara und dann weitere Wendekreiswüsten eingeblendet werden. Diese liegen auf der Arabischen Halbinsel, im Iran, in Afghanistan, in Pakistan und im Norden Indiens sowie in Australien. Aufgaben: Fertige eine Skizze an, die die Zirkulation der Luftmassen zwischen den Wendekreisen wiedergibt. Zeichne den Äquator und die Wendekreise ein. Stelle auch Hoch- und Tiefdruckgebiete sowie Regen- und Trockengebiete dar. Nenne Wendekreiswüsten in Asien und Australien. Nimm den Atlas zu Hilfe. (z. B. Wüste Nefud, Wüste Dahna, Große Arabische Wüste = Rub el Khali [alle Arabische Halbinsel], Wüste Lut [Iran], Wüste Thar [Indien], Gibsonwüste, Simpsonwüste, Große Sandwüste, Große Victoriawüste [alle Australien]. Zeichne das Klimadiagramm von Tamanrasset. Bestimme die Lage mithilfe des Atlas. TAMANRASSET Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jahr 12.9 15.3 18.8 22.4 26.4 29.2 28.6 28.4 26.9 22.8 17.8 13.8 21.9 Temperatur (°C) 1.2 4.2 1.2 2.7 4.5 7.2 4.7 12.3 8.5 4.5 2.6 2.3 55.9 Niederschlag (mm) Zusatzinformationen: Der Einfachheit halber ist bei der Trickaufnahme die Situation im Frühjahr oder Herbst gewählt, wann die Sonne am Äquator senkrecht steht. Es bleibt der Lehrkraft überlassen, an dieser Stelle darauf einzugehen, dass der Zenitstand der Sonne wandert und somit auch das Regengebiet. Aufgrund der Trägheit der Luftmassen erreicht das Regengebiet die Wüstengürtel aber nur sehr selten, da die Sonne schon zu bald wieder „auf dem Rückweg“ ist. Mögliche Fragen: Überlege, in welchen Monaten in der südlichen Sahara die seltenen Niederschläge fallen. (Sommermonate ¦Zenitstand der Sonne am nördlichen Wendekreis am 21.6.) Die nördliche Sahara liegt zum Teil im Bereich der Subtropen und unterliegt den dortigen Klimagegebenheiten. Überlege, wann hier die seltenen Niederschläge fallen. Tipp: Subtropenklima herrscht auch in Mittelmeerländern wie Italien und Spanien (Winterregengebiete). Die Wendekreiswüs3 ten liegen im Bereich des tropischen bzw. subtropischen Klimas. Tropisches Klima zeichnet sich durch hygrische Jahreszeiten aus. Das heißt, dass das Jahr nicht in Jahreszeiten mit unterschiedlichen Temperaturen, sondern in Regen- und Trockenzeiten eingeteilt wird. In den tropischen Wüsten herrscht ein so genanntes Tageszeitenklima. Das bedeutet, dass die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht größer sind als die zwischen Sommer und Winter. genschattenwüsten. Am Beispiel von Tibet, das im Regenschatten des Himalaya liegt, werden Wolkenbildung, Regenfälle und Trockenheit eindrucksvoll gezeigt. Unter anderem sieht man das karge tibetische Hochland vor den schneebedeckten Gipfeln des Himalaya. Zum Abschluss erscheint eine Weltkarte, auf der Tibet und dann weitere Beispiele für Regenschattenwüsten eingeblendet werden. Diese sind die Mojave-Wüste in den USA im Regenschatten der Küstenkette und der Sierra Nevada sowie die Chihuahua-Wüste in Mexiko im Regenschatten der Sierra Madre. 2.2. Regenschattenwüsten Inhalt: Regenschattenwüsten entstehen dort, wo Aufgaben: Gebirgsketten quer zur Hauptwindrichtung Fertige eine Skizze an, die ein Gebirge im Querschnitt zeigt. Füge die Hauptwindrichverlaufen. Die Luftmassen müssen aufsteitung in Form eines Pfeils hinzu. Verdeutligen, um das Gebirge zu überqueren. Dabei che (z. B. farblich), auf welcher Seite des kühlen sie sich ab, Feuchtigkeit kondenGebirges Feuchtigkeit bzw. Trockenheit siert, es bilden sich Wolken und Niederherrschen. schläge fallen. Nach der Überquerung des Zeichne die Klimadiagramme von KathGebirges sinken die Luftmassen wieder ab, mandu (Nepal) und Hotan (China). Bestimerwärmen sich und nehmen Feuchtigkeit me die Lage beider Orte mithilfe des Atlas. auf. Wolken lösen sich auf und es ist trocken. Hier liegen die Reliefwüsten oder ReHOTAN Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jahr -5.1 0.3 8.8 16.4 20.4 23.9 25.6 24.2 19.7 12.4 3.9 -2.9 12.3 Temperatur (°C) 1.7 2.2 1.1 2.5 6.6 8.5 5.1 4.2 2.6 1.1 0.3 1.2 37.1 Niederschlag (mm) KATHMANDU Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jahr 9.9 12.5 16.5 19.1 22.6 24.0 23.8 24.423.2 19.8 15.0 11.5 18.5 Temperatur (°C) 21.3 15.4 30.7 43.5 110.2 232.1 358.0 334.3 173.2 40.9 9.7 15.2 1384.5 Niederschlag (mm) Die abschirmende Wirkung des Gebirges, mit warmen Fallwinden im Regenschatten, kann auch am Nordrand der Alpen beobachtet werden. Wie nennt sich hier das Phänomen? (Föhn) Warum gibt es hier keine Wüste? (Hauptwindrichtung aus Westen, Südwind nur gelegentlich) Zusatzinformation: Die Regenschattenwüsten werden oft zu den Binnenwüsten gezählt. 4 2.3. Binnenwüsten Inhalt: Binnenwüsten befinden sich im Inneren großer Kontinente, dort, wo feuchte Luftmassen praktisch nie hinkommen. Dieser Wüstentyp wird am Beispiel der Wüste Gobi erklärt. Auf einer Karte Eurasiens wird gezeigt, welche Strecke die vorherrschenden Westwinde zurücklegen, bevor sie die Gobi erreichen. Sämtliche Feuchtigkeit verlieren sie bereits auf ihrem langen Weg. Auch die starken Temperaturschwankungen aufgrund der Kontinentalität werden erwähnt. Aufgaben: Erkläre die große Trockenheit und die starken Temperaturschwankungen der Binnenwüsten. Miss mithilfe des Atlas, wie viele Kilometer die Luftmassen in etwa vom Atlantik bis zur Wüste Gobi zurücklegen müssen. (ca. 7000 km) Zeichne das Klimadiagramm von Hami (etwa 300 km östlich von Turpan). Bestimme die Lage mithilfe des Atlas. HAMI Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jahr -11.5 -5.0 4.7 13.3 20.2 25.0 26.9 25.2 18.7 9.6 -0.3 -8.4 9.9 Temperatur (°C) 1.3 1.3 1.2 2.3 3.1 5.8 6.6 5.4 3.3 2.7 1.8 1.3 36.1 Niederschlag (mm) Zusatzinformationen: Viele Binnenwüsten liegen im Inneren des Asiatischen Kontinents, außerhalb der Tropen. Sie haben daher thermische Jahreszeiten. Die Kontinentalität führt zu besonders heißen Sommern und kalten Wintern. der Verlauf des kalten Meeresstroms und die Lage der Namib verdeutlicht. Bilder der Küste mit dem typischen Küstennebel werden gezeigt sowie die Welwitschia, eine für die Namib typische Pflanze, die mit ihren langen Blättern die Nebeltröpfchen auffängt und von dieser Feuchtigkeit lebt. Außerdem wird die Kargheit des Landes mit der Artenvielfalt des Meeres kontrastiert. Die kalten Küstengewässer gehören zu den fischreichsten der Erde und ernähren unter anderem Robben und Kormorane. Zum Abschluss erscheint eine Weltkarte, auf der der kalte Humboldt-Strom und die Atacama-Wüste in Chile sowie der kalte Kalifornienstrom und die Wüste von Baja California in Mexiko als weitere Beispiele eingeblendet werden. 2.4. Küstenwüsten Inhalt: Küstenwüsten bilden sich dort, wo kalte Meeresströmungen das Land berühren. Dieser Wüstentypus wird anhand der Wüste Namib erklärt. Vor ihrer Küste quillt das kalte Tiefenwasser, das der BenguelaStrom aus der Antarktis heranführt, empor. Über den kalten Auftriebswässern kühlt sich die Luft ab und es bildet sich Nebel. Wenn die kühle Meeresluft auf die warme Luft des Festlands trifft, bleiben die kühlen, schwereren Luftmassen unten und die warmen leichteren oben. Es entsteht eine stabile Luftschichtung, eine Inversion. Die Luft steigt nicht auf und es bilden sich keine Wolken. Mithilfe einer Karte werden Aufgaben: Beschreibe das Meer vor der Küste der Namib-Wüste. Erläutere die Bedeutung der kalten Meeresströmungen für die Entstehung der 5 Küstenwüsten. Zeichne das Klimadiagramm von Antofa- gasta. Bestimme die Lage mithilfe des Atlas. ANTOFAGASTA Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez Jahr 13.5 13.8 14.5 15.5 17.1 18.6 20.1 20.0 18.8 16.8 15.4 14.0 16.5 Temperatur (°C) 0.3 0.5 0.4 0.0 0.1 0.1 0.0 0.0 0.0 0.2 0.2 1.0 2.8 Niederschlag (mm) Zusatzinformationen: Die Küstenwüsten unterliegen wegen ihrer Lage an den Wendekreisen zusätzlich den dort herrschenden Klimabedingungen. Die vom Nebel herangeführte Feuchte betrifft nur den Küstenstreifen. schen. Der größte Teil der Wüste besteht aus Sanddünen. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind sehr groß. Temperaturschwankungen können dem Gestein nichts anhaben. Wegen der geringen Niederschläge spielt in der Wüste die Erosion durch Wasser keine Rolle. Wadis sind Täler, in denen die meiste Zeit kein Wasser fließt. Der Wind transportiert den Sand und lagert ihn zu Dünen ab. Dünen haben immer dieselbe Form. Mache folgendes Experiment: Lege einen etwa faustgroßen, nicht zu glatten Stein mehrere Stunden lang (z. B. über Nacht) in die Tiefkühltruhe. Hole ihn dann heraus und übergieße ihn (am besten im Spülbecken) mit kochendem Wasser. Was kannst du beobachten? 3. Landschaftsformen Inhalt: Mit Bildern von großen Dünen wird das Klischee der Wüste heraufbeschworen, um dann zu erklären, dass nur 20 % der Wüsten der Erde Sandwüsten sind. 10 % sind Kies- und Geröllwüsten und die restlichen 70 % sind Fels- oder Steinwüsten. Mithilfe eines Trickfilms wird in vereinfachter Form gezeigt, wie es zur Entstehung dieser unterschiedlichen Formen von Wüsten kommt. Temperaturverwitterung sowie Abtragung und Ablagerung durch Wasser und Wind sind die formschaffenden Kräfte. Die großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht führen zu einem ständigen Ausdehnen und Zusammenziehen mit daraus resultierender Aufsprengung und Zerkleinerung des Gesteins. Episodische Niederschlagsereignisse tragen die Steine ins Vorland des Gebirges. Der Wind bläst den feinen Sand zwischen den Steinen aus und häuft ihn zu Dünen auf. Zusatzinformationen: Der Trickfilm zur Entstehung der Wüstenformen ist sehr vereinfacht. Wegen des Mangels an Wasser ist die Verwitterung in der Wüste hauptsächlich mechanischer Art. Die geringen Mengen an vorhandenem Wasser sorgen auch für eine gewisse chemische Verwitterung, auf die im Film aber nicht eingegangen wird. Aufgaben: Gib bei den folgenden Aussagen an, ob sie richtig oder falsch sind. Korrigiere die fal6 4. Sonderform: Salzwüste Inhalt: Salzwüsten oder Salzpfannen gibt es in fast allen Wüstengebieten der Erde. Sie entstehen dort, wo sich salzhaltiges Wasser in abflusslosen Mulden sammelt und dann verdunstet. Das Salz wird seit alters her von Menschen abgebaut. Gezeigt werden der Salzabbau am Salar de Uyuni im Hochland von Bolivien sowie die Salzwüsten im Death Valley in den USA, in der Danakil-Wüste in Äthiopien und in Algerien und Tunesien, wo sie Schotts genannt werden. die außertropischen Wüsten kontrastiv zu den tropischen Wüsten zu besprechen. Produktion Michael Martin, im Auftrag des FWU Institut für Film und Bild, 2005 Regie Elke Wallner Buch Uta Dörmer Dr. Angelika Jung-Hüttl Dr. Gabi Thielmann Elke Wallner Aufgaben: Beschreibe die Entstehung einer Salzwüste. Finde im Atlas die Große Salzwüste, den Salar de Uyuni und der Eyresee. Gib an, in welchen Ländern sie liegen und wie groß sie ungefähr sind. (Große Salzwüste: Iran 300 km x 200 km (max.) / Salar de Uyuni: Bolivien 100 km x 100 km / Eyresee: Australien 100 km x 200 km) Kamera und Schnitt Elke Wallner Begleitkarte und Fachberatung Uta Dörmer Bildnachweis Michael Martin Pädagogische Referentin im FWU Dr. Gabi Thielmann Zur Verwendung Verleih durch Landes-, Kreis- und Stadtbildstellen/Medienzentren Die sieben Kurzfilme enthalten jeweils eine in sich geschlossene Einheit und können unabhängig voneinander eingesetzt werden. Sie eignen sich zur Veranschaulichung der Entstehung und der Ausprägung der Landschaftszone Wüste. In den meisten Lehrplänen ist das Thema Wüste in den Themenkomplex Landschaftszonen der Tropen eingebettet. Der Film Wendekreiswüste kann bei der Behandlung der tropischen Zirkulation eingesetzt werden. Die Küstenwüsten sollten, da sie auch an den Wendekreisen liegen, hier als Sonderform mit behandelt werden. Es bietet sich an, Verkauf durch FWU Institut für Film und Bild, Grünwald © 2008 FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gemeinnützige GmbH Geiselgasteig Bavariafilmplatz 3 D-82031 Grünwald Telefon (0 89) 64 97-1 Telefax (0 89) 64 97-300 E-Mail [email protected] [email protected] Internet www.fwu.de 7 FWU – Schule und Unterricht 46 02500 22 min, Farbe FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht gemeinnützige GmbH Geiselgasteig Bavariafilmplatz 3 D-82031 Grünwald Telefon (0 89) 64 97-1 Telefax (0 89) 64 97-300 E-Mail [email protected] Internet http://www.fwu.de zentrale Sammelnummern für unseren Vertrieb: Telefon (0 89) 64 97-4 44 Telefax (0 89) 64 97-2 40 E-Mail [email protected] Laufzeit: 22 min Kapitelanwahl auf DVD-Video Sprache: Deutsch Systemvoraussetzungen bei Nutzung am PC DVD-Laufwerk und DVD-Player-Software, empfohlen ab Windows 98 Alle Urheber- und Leistungsschutzrechte vorbehalten. Nicht erlaubte/genehmigte Nutzungen werden zivilund/oder strafrechtlich verfolgt. LEHRProgramm gemäß § 14 JuSchG FWU-Klassiker Wüsten der Erde – Naturraum Was ist Wüste? Wie entsteht sie? Wo gibt es Wüsten und welche verschiedenen Formen von Wüsten kann man unterscheiden? An zahlreichen weltweiten Beispielen werden in eindrucksvollen Filmaufnahmen die Merkmale und die Vielfalt der Landschaftsformen der Wüsten der Erde dargestellt, die Grundlagen und Zusammenhänge von Klima und Relief erläutert und die Prozesse von Verwitterung und Abtragung verdeutlicht, die so vielfältige Erosionsformen bilden. 1 Was ist Wüste? 4:20 min 2 Wie entstehen Wüsten? 2.1 Wendekreiswüsten 2:50 min 2.2 Regenschattenwüsten 2:20 min 2.3 Binnenwüsten 1:10 min 2.4 Küstenwüsten 3:30 min 3 Landschaftsformen 5:10 min 4 Sonderform: Salzwüste 2:10 min Bei diesen Kurzfilmen handelt es sich um FWU-Produktionen aus dem Jahr 2005. Schlagwörter Wüste, Naturlandschaft, Klimazone, Vegetationszone, Tropen, Passat, Verwitterung, Abtragung, Ablagerung, Erosion, Sand, Düne, Wadi, Salz, Schott, Sahara, Arabische Halbinsel, Gobi, Tibet, Namib Geographie Geomorphologie · Erdgestaltende Kräfte, Oberflächenformen Klimageographie · Klima Asien · Vorderasien, Allgemeines Afrika · Nordafrika, Allgemeines Amerika · Allgemeines Allgemeinbildende Schule (5-13) Erwachsenenbildung 8