Berufsbild Podologie

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Berufsbild Podologie
Berufsbild Podologie
Allgemeine Informationen
Was ist Podologie
Eine gängige kurze Definition: „Podologie ist die nichtärztliche Heilkunde am
Fuß“. Die Berufsbezeichnung ist aus dem Griechischen abgeleitet: podos = gr.
Fuß, logie = gr. Wortteil mit der Bedeutung Wort, Lehre. Konkreter: Podologie
ist die präventive, therapeutische und rehabilitative Behandlung am gesunden,
von Schädigungen bedrohten und/oder bereits geschädigten Fuß.
In Abgrenzung zur kosmetisch orientierten Fußpflege (Pediküre), die sich mit
pflegerischen und dekorativen Maßnahmen am gesunden Fuß befasst, steht in
der Podologie die medizinisch indizierte Fußbehandlung im Mittelpunkt.
Fußpflege dient in der Regel nicht der Behandlung einer Krankheit im versicherungsrechtlichen Sinn und ist deswegen vom Grundsatz her keine
Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (Kassenleistung). Fußpflege
dient der Körperpflege und ist dem Bereich der persönlichen Lebensführung
zuzuordnen. Dagegen sind Behandlungsmaßnahmen der podologischen
Therapie bei Vorliegen ganz bestimmter Voraussetzungen verordnungsfähige
Heilmittel, jedoch nur dann, wenn ohne diese Behandlung unumkehrbare
Folgeschädigungen der Füße eintreten würden.
Staatlich anerkannte
Schule für Podologie
mit Akademie
für Fort- und Weiterbildung
in der Podologie
Praxis für Podologie
und Fußgesundheit
Medizinische Fußpflege
und Fußbehandlung aller Ursachen
Podologische Allgemeinpraxis
Schwerpunktpraxis für Risikopatienten
Bestellpraxis
Institutionskennzeichen 390730456
Podologische Ambulanz
am Diabeteszentrum
St. Marienkrankenhaus
Akademisches Lehrkrankenhaus
der Universitätsmedizin Mannheim
Interdisziplinäre Fußbehandlung
stationärer Patienten
67067 Ludwigshafen
Salzburger Str. 15
Haus P – Ebene 5 - Ärztehaus
mit Parkplatzanlage
Internet
www.team-podologie.de
Entstehung Podologie
Mit dem Gesetz über den Beruf der Podologin/des Podologen, das am 2.
Januar 2002 in Kraft trat, ist erstmals ein Beruf bundeseinheitlich geregelt,
dessen Tätigkeitsbereich die medizinische Fußpflege umfasst. Dabei wurde
bewusst nicht an das auch kosmetische Behandlungen umfassende Tätigkeitsfeld und Niveau derjenigen Fußpfleger angeknüpft, die bereits vor Inkrafttreten
des Gesetzes tätig waren.
Vielmehr grenzt sich das Berufsbild des Podologen im Sinne des PodG von
diesem Niveau deutlich ab. Es trägt dazu bei, die dem Beruf zustehende
Akzeptanz als nichtärztlicher Heilberuf im Gesundheitswesen zu finden. Zuvor
war für Patienten, die Fußpflege in Anspruch nehmen wollten, in der Regel
nicht erkennbar, über welche Qualifikation der von ihm gewählte Behandler
verfügte. Dessen Spektrum reichte von einem in Kurzlehrgängen erworbenen
Basiswissen mit teilweise fragwürdiger Qualität über eine Qualifikation durch
eine Verbandsprüfung bis hin zur staatlichen Prüfung und Anerkennung in (nur)
4 Bundesländern. Zur Vermeidung zusätzlicher Behandlungskosten und um
ein Gefahrenpotenzial für den Patienten durch fehlerhafte Selbsteinschätzung
des Fußpflegers zu verhindern, erschien dem Gesetzgeber eine qualifizierte
Fußpflege durch professionell ausgebildete Podologen unabdingbar.
Lehrgangsziel
Die Ausbildung soll entsprechend der Aufgabenstellung des Berufs insbesondere dazu befähigen, durch Anwendung geeigneter Verfahren nach den
anerkannten Regeln der Hygiene allgemeine und spezielle fußpflegerische
Maßnahmen selbstständig auszuführen, pathologische Veränderungen oder
Symptome von Erkrankungen am Fuß, die eine ärztliche Abklärung erfordern,
zu erkennen, unter ärztlicher Anleitung oder auf ärztliche Veranlassung
medizinisch indizierte podologische Behandlungen durchzuführen und damit
bei der Prävention, Therapie und Rehabilitation von Fußerkrankungen mitzuwirken (§ 3 Podologengesetz).
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E-Mail
[email protected]
Telefon
0621 – 5913 2980
Bankverbindung
Konto 122952700
BLZ 545 800 20
Commerzbank AG
IBAN: DE58 5458 0020 0122 9527 00
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Rechtsträger
Deuser Gesellschaft mbH
Eingetragen
Registergericht Ludwigshafen
HRB 2388
Geschäftsführende
Direktoren
alleinvertretungsberechtigt:
Norbert Deuser
Maria Deuser
Dr. med. Gerrit Arlt
Simon Deuser
Dr. Stefanie Deuser
Die Deuser Gesellschaft mbH
ist gemäß Satzung seit 1979
Rechtsträgerin von Einrichtungen
der medizinischen Behandlung
und Bildung.
Staatliche
Anerkennungen
Schule für Podologie
(seit 2002 unbefristet)
Schule für Ergotherapie
(1980 bis 2004)
Schule für Logopädie
(1986 bis 2004)
Land Rheinland-Pfalz
Landesamt für Soziales,
Jugend und Versorgung
Landau/Pfalz
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Dies gilt vor allem für Patienten, bei denen Fußpflegen und Fußbehandlungen mit erheblichen Risiken
verbunden sein können, z.B. bei der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Durchblutungsstörungen und
Nervenschäden, Risiken durch Pilzinfektionen, Deformierungen, Ulzerationen, verletzungsbedingten
Fußläsionen und Zuständen nach operativen Eingriffen.
Das Leistungsspektrum umfasst das Erkennen von Krankheitssymptomen und krankhaften Veränderungen an den Füßen, die Anwendung manueller, apparativer und medikamentöser Verfahren zur
Fußbehandlung sowie Methoden, Ursachen von Schmerzzuständen am Fuß zu beheben. Hierzu
gehört u.a. die individuelle Anfertigung von Hilfsmitteln wie Orthosen und sonstige Druckentlastungen
sowie z.B. Orthonyxietechniken (Nagelkorrekturspangen) als nicht operative Nagelkorrekturmethode
bei Nagelveränderungen mit Tendenz zum Einwachsen.
Gesetzliche Grundlagen
Gesetz über den Beruf der Podologin und des Podologen (kurz: Podologengesetz – PodG), BGBl. I S.
3320. Das Gesetz trat am 02. Januar 2002 in Kraft. Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung als
Rechtsverordnung (PodAPrV) regelt Einzelheiten zur Ausbildung und staatlichen Prüfung.
Die Berufschancen
Die Podologie ist ein Fachgebiet mit hochinteressanten Zukunftsperspektiven. Menschen mit Fußproblemen werden in den kommenden Jahren deutlich zunehmen und immer häufiger einer qualifizierten Versorgung durch Podologen bedürfen.
Der große Bedarf an Podologen in den kommenden Jahren wird durch neueste zweitinstanzliche
Urteile genährt. "Medizinische Fußpflege" ist eine den Podologen vorbehaltene Tätigkeit. Werbung
durch Personen ohne podologische Qualifikation (z.B. Fußpfleger, Kosmetiker etc.) mit dem Zusatz
"med." oder „medizinisch“ ist irreführend und damit gesetzeswidrig. Bisherige anderslautende erstinstanzliche Urteile sind durch neuere Urteile der Revisionsinstanzen überholt. Vgl. Oberlandesgericht
Nordrhein-Westfalen und Verwaltungsgerichtshof Bayern vom August 2011.
Nach dem Gutachten zum Fachkräfte- und Ausbildungsbedarf in den Gesundheitsfachberufen des
Landes Rheinland-Pfalz, Nr. 18, Juni 2012, stellt sich der Bedarf an Podologen/innen in RheinlandPfalz wie folgt dar: 340 Podologen/innen waren im Jahr 2010 (im sozialversicherungspflichtigen
Arbeitsverhältnis oder als Selbstständige) tätig.
 Im Jahre 2015 werden 434 Podologen/innen verfügbar sein – die Nachfrage liegt bei 473
 Im Jahre 2020 werden 472 Podologen/innen verfügbar sein – die Nachfrage liegt bei 605
 Im Jahre 2025 werden 504 Podologen/innen verfügbar sein – die Nachfrage liegt bei 737
Kurzfristig fehlen 39, mittelfristig schon 133 und im Jahr 2025 sogar 233 Podologen/innen (alleine) im
Land Rheinland-Pfalz.
Anfragen nach podologischer Mitarbeit bzw. Zusammenarbeit kommen von Ärzten, Apotheken und
Gesundheitshäusern. Podologen arbeiten dabei sowohl im Angestelltenverhältnis als auch auf selbstständiger Basis, überwiegend auch in eigener Praxis. Besonders gefragt sind Podologen an diabetologisch orientierten Fußambulanzen in Krankenhäusern oder in Schwerpunktpraxen für Diabetologie
mit/ohne angeschlossener Fußambulanz. Auch Orthopädiefachgeschäfte, Altenwohn- und Pflegeheime, Rehabilitationszentren, Sozialstationen sowie Arztpraxen mit orthopädischem oder dermatologischem Schwerpunkt sind Arbeitsfelder für Podologen. Ein sehr anspruchsvolles Aufgabenfeld ist
die Tätigkeit als Lehrkraft an staatlich genehmigten oder staatlich anerkannten Schulen für Podologie.
Die meisten Arbeitsplätze dürfte es derzeit und auch in Zukunft in Praxen niedergelassener Podologen
(Mehr-Mitarbeiter-Praxen) geben. Die Möglichkeit der Praxisgründung mit Kassenzulassung ist seit
1.5.2003 unmittelbar nach der Ausbildung und Erteilung der Erlaubnisurkunde zur Führung der Berufsbezeichnung „Podologin/Podologe“, also direkt nach Abschluss der Ausbildung, ohne weitere Berufserfahrung gegeben (EU-Recht).
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Die qualifizierte Fußversorgung diabetischer Patienten wird von der Deutschen Diabetes Gesellschaft
(DDG) durch ein Diabetes-Qualitätsmodell besonders gefördert. Im Rahmen dieser Standards schreibt
die DDG die Einbindung von Podologen in die entsprechenden Behandlungskonzeptionen vor.
So müssen z.B. bereits seit 1.1.2004 Podologen im Stellenplan stationärer Diabetesschwerpunkte
berücksichtigt werden. Für Zertifizierungen ambulanter Behandlungseinrichtungen durch die ärztliche
Selbstverwaltung (z.B. Diabetologische Schwerpunktpraxen, Fußambulanzen etc.) wird mindestens
der Abschluss von Kooperationsverträgen mit Podologen vorausgesetzt.
Beginn und Dauer der Vollzeitausbildung
Die Vollzeitausbildung dauert 2 Jahre und wird mit ca. 40 Stunden pro Woche durchgeführt. Ausbildungsbeginn ist 1. April und 1. Oktober eines jeden Jahres.
Beginn und Dauer der Teilzeitausbildung
Die Teilzeitausbildung dauert je nach der Anzahl der Einsatztage (Minimum 3 Einsatztage pro Woche)
zwischen 2 ½ und 3 Jahren. Beginn ebenfalls 1. April und 1. Oktober eines jeden Jahres.
Klassen- bzw. Gruppengröße
Die überschaubare Teilnehmerzahl von maximal 12 Personen, die sich insgesamt bei uns in Ausbildung befinden, ermöglicht eine intensivste und sehr praxisorientierte Ausbildung.
Unterrichts- und Ausbildungszeiten
Die Kernzeiten Vollzeitausbildung sind Montag bis Freitag von 7.30 bzw. 8.00 bis ca. 18.00 Uhr. Für
die praktische Ausbildung gelten Zeiten des Ambulanz- und Praxisbetriebes. Es besteht Anwesenheitspflicht. Zur Teilzeitausbildung siehe gesonderte Ausschreibung „Teilzeitausbildung“.
Zugangsvoraussetzungen
Realschulabschluss oder gleichwertige Schulbildung oder andere abgeschlossene 10-jährige Schulbildung die den Hauptschulabschluss erweitert oder Hauptschulabschluss mit mindestens 2-jähriger
abgeschlossener Berufsausbildung. Ausländische Bildungsabschlüsse bedürfen der Gleichwertigkeitsanerkennung durch die für den Hauptwohnsitz zuständige Behörde. Gute Deutschkenntnisse in
Sprache und Schrift (Sprachniveau B 2 - Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen) erforderlich.
Sonstige Voraussetzungen
Für den Umgang mit modernsten Behandlungsgeräten sollte der Sinn für technisch praktisches
Arbeiten nicht fehlen. Einwandfreies Stereo- und Farbsehvermögen (ggf. Augenarzt konsultieren).
Computer-Grundkenntnisse (Internet, Textverarbeitung) zwingend notwendig.
Rehabilitationsmaßnahmen
Einschränkungen bezüglich der Teilnahme an der Ausbildung und der späteren Ausübung des Berufs
bestehen nur in wenigen Fällen. Die in den Behandlungseinheiten vorhandenen Patienten- und
Therapeutenstühle sind hydraulisch verstellbar und der jeweiligen Arbeitssituation optimal anzupassen.
Es besteht ein regelmäßiger Wechsel zwischen ergonomischer Sitzposition, kurzzeitigem Gehen und
Stehen (z. B. bei Arbeiten am Empfang oder der Behandlungsvor- und Nachbereitung), sodass
einseitige Haltungen und Zwangshaltungen vermieden werden.
Der Beruf ist deswegen für viele Adressaten (ganz besonders solche aus anderen Gesundheitsbereichen) als Rehabilitationsmaßnahme (Berufswechsel aus gesundheitlichen Gründen) geeignet.
Inhalte der Ausbildung
Berufskunde, Berufsrecht, Anatomie und Physiologie, Krankheitslehre, Hygiene und Mikrobiologie,
Psychologie-Pädagogik-Soziologie, Arzneimittellehre, Material und Warenkunde, Podologische Behandlungsmaßnahmen und physikalische Therapie im Rahmen der Behandlung, Podologische
Materialien und Hilfsmittel.
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Hausaufgaben und Ausarbeitungen
Diese helfen dem Teilnehmer, den Unterrichtsstoff zu reflektieren und zu vertiefen. Die Teilnahme am
Unterricht allein reicht im Normalfall nicht aus, die Ausbildung problemlos zu durchlaufen.
Empfehlenswert ist die flankierende Teilnahme an selbst zu organisierenden Lerngruppen.
Facharbeit vor Prüfungszulassung
An unserer Schule werden punktuell und epochal Leistungsüberprüfungen durchgeführt, die dem
Teilnehmer Rückmeldung zu seinem Ausbildungsstand geben. Im letzten Teil der Ausbildung hat der
Kandidat seine Zulassung zur staatlichen Prüfung beim Landesprüfungsamt zu beantragen.
Diesem Antrag ist u.a. das Attest einer "erfolgreichen" Teilnahme an der Ausbildung beizufügen. Dieses
wird unsererseits bei regelrechtem Ausbildungsverlauf sowie nach Vorlage und Bewertung einer
Facharbeit erteilt. Durch die Facharbeit soll der künftige Podologe den Nachweis führen, dass er die
Fähigkeit besitzt, nach podologischen Methoden und Erkenntnissen selbstständig zu arbeiten, die
Zusammenhänge seiner Profession zu überblicken und dass er die für den Übergang in die Berufspraxis notwendigen gründlichen Fachkenntnisse erworben hat.
Staatlicher Abschluss
Staatliche Prüfung am Ende der Ausbildung an unserer Schule, bestehend aus einem schriftlichen,
mündlichen und praktischen Prüfungsteil.
Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung
Mit bestandener Prüfung wird von der Behörde die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung
Podologe/Podologin erteilt. Zuständige Behörde ist für unsere Schule das Landesamt für Jugend,
Soziales und Versorgung, Referat Gesundheit und Pharmazie, Reiterstr. 16, 76829 Landau. Die
Ausbildung „Podologie“ ist aufgrund einer so genannten sektoralen Richtlinie in allen Mitgliedstaaten
der EU anerkannt.
Kosten
Bei der Vollzeit- und Teilzeitausbildung monatliches Schulgeld z.Zt. in Höhe von € 440.00. Beiträge zur
gesetzlichen Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft) sind im Schulgeld enthalten. Von Teilnehmerseite ist der Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung (medizinische Fußpflege incl.
kleiner Chirurgie) zu führen, jedoch erst nach Aufforderung nach Aufnahme der Ausbildung. Falls nicht
bereits vorhanden, muss darüber hinaus für eigene (persönliche) Instrumenten- und Fräsersätze und
sonstige persönliche Therapieausstattung noch einen Betrag von insgesamt ca. € 2.000,00 innerhalb
der Gesamtausbildung eingeplant werden. Kalkuliert werden müssen auch Kosten für Arbeitskleidung
(Berufskleidung) sowie in geringem Umfang (ca. € 200.00) für Fachliteratur.
Förderungsmöglichkeiten
Die Agenturen für Arbeit gewähren bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen Leistungen im Rahmen
der Fort- und Weiterbildung. Für eine Beratung ist die Arbeitsagentur am jeweiligen Hauptwohnsitz
zuständig. Wir weisen darauf hin, dass wir kein Vertragspartner der Arbeitsagenturen sind. Die durch
eine Arbeitsagentur geförderte Ausbildung ist deswegen i.d.R. an unserer Schule nicht möglich.
Rehabilitationskostenträger wie z.B. Deutsche Rentenversicherung (früher: Bundesversicherungsanstalt, Landesversicherungsanstalt) oder Berufsgenossenschaften übernehmen die Kosten für diese
Ausbildung, sofern der Leistungsfall eingetreten ist.
Wohnen im Krankenhaus
In den Wohnheimen des St. Marienkrankenhauses können in begrenzter Anzahl und für begrenzte
Zeiträume Appartements mit WC/Dusche, Kochzelle etc. angemietet werden. Bewerbung hierfür
möglich, sobald eine schriftliche Aufnahmezusage der Podologenschule vorgelegt werden kann.
Zuständig: Frau Hamm, E-Mail: [email protected], Tel. 0621-5501 2396.
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Wohnen am freien Wohnungsmarkt
Der freie Wohnungsmarkt in Ludwigshafen/Rhein ist „entspannt“. Wohnungsangebote stehen in
ausreichender Zahl und allen Kategorien, auch im Ortsteil Gartenstadt in unmittelbarer Nähe des St.
Marienkrankenhauses zur Verfügung. Einen Wohnungsmarktteil enthält die Freitagausgabe der Tageszeitung „Die Rheinfalz“, 67059 Ludwigshafen, Amtsstr. 5, Telefon 0621-590201, Internet:
www.rheinpfalz.de. Hinweise zu Zimmervermietungen bzw. Zimmergesuchen finden sich auch an der
Pinnwand in der Pflegeschule des St. Marienkrankenhauses.
Bewerbungsunterlagen
Zunächst muss bei ernsthaftem Interesse an der Ausbildung eine schriftliche Bewerbung eingereicht
werden. Dies kann ganzjährig ohne Beachtung einer Bewerbungsfrist erfolgen. Zur Bewerbung gehören folgende Unterlagen:

Bewerbungsschreiben (Anmeldeformular) mit den in der Anlage angegebenen Unterlagen
Download: http://www.med-data.info/datapodosmk/Bewerbung.pdf
Nach Eingang erhält der Bewerber innerhalb von wenigen Tagen die Einladung zum Gespräch. Die
Entscheidung über eine Aufnahme wird in der Regel direkt im Anschluss an das Gespräch getroffen.
Der Bewerber erhält dann, falls erforderlich, auch eine diesbezügliche Bescheinigung zur Vorlage beim
Kostenträger. Vor dem späteren Abschluss des Ausbildungsvertrages wird erwartet, dass sich der
Bewerber durch eine 2 Tage umfassende Hospitation an unserer Einrichtung von den realen Abläufen
in podologischer Lehre und Praxis einen Eindruck verschafft.
Berufsverbände
Zentralverband der Podologen und Fußpfleger Deutschlands e.V. (ZFD), Auf den Äckern 33,
59348 Lüdinghausen, Telefon 02591-980736-0, Internet: www.zfd.de. E-Mail: [email protected]
Verband Deutscher Podologen (VDP), Obere Wässere 3-7, 72764 Reutlingen, Telefon 07121330942, Internet: www.verband-deutscher-podologen.de. E-Mail: [email protected]
Fachzeitschriften
DER FUSS, Fachzeitschrift für medizinische Fußpflege, offizielles Organ des Zentralverbandes der
Podologen und Fußpfleger Deutschlands e.V. (ZFD), C. Maurer Druck und Verlag, Postfach 1361,
73303 Geislingen. Erscheint 6 x im Jahr, alle 2 Monate.
PODOLOGIE, Unabhängige Fachzeitschrift für Podologie, Verlag Neuer Merkur GmbH, Postfach
460805, 80916 München. Erscheint monatlich.
Vertiefende Literatur
Wer sich vorab über Inhalte der Podologie informieren möchte, dem empfehlen wir neben der vielfältigen medizinischen Fachliteratur folgendes podologische Grundlagenwerk: Scholz, Lehrbuch und
Bildatlas für die Podologie, Verlag Neuer Merkur, München.
Änderungen vorbehalten!
Fassung: Februar 2015 (3)
Norbert Deuser
Schulleiter