Pressemitteilung zum 11. Silicon Saxony Day

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Pressemitteilung zum 11. Silicon Saxony Day
MEDIENINFORMATION
Politik/ Technologie/ Gesellschaft
Intelligent vernetzt: Neue Lösungen für den digitalen Wandel
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11. Silicon Saxony Day unter dem Motto „Mastering the Digital Change“
Experten aus Industrie, Wirtschaft und Politik diskutieren aktuelle Branchentrends
Im Fokus: Fabrikautomatisierung, Internet of Things und smarte Medizintechnik
Dresden, 22. Juni 2016. Technologie- und Branchentrends stehen heute im Mittelpunkt des 11. Silicon
Saxony Days in Dresden: Unter dem Motto „Mastering the Digital Change“ kommen Experten aus
Wirtschaft und Wissenschaft zusammen, um unabhängig von Fach- und Organisationsgrenzen über
Herausforderungen und Chancen der fortschreitenden Digitalisierung in Fabriken, Logistikprozessen
und Medizintechnikanwendungen zu diskutieren. Im Mittelpunkt des eintägigen Hightech-Kongresses
steht dabei die Frage nach dem richtigen und konsequenten Umgang mit dem Wandel, den die
fortschreitende Digitalisierung für alle Industrie- und Lebensbereiche mit sich bringt – besonders mit
dem Blick auf die Hightech-Themen der teilnehmenden Branchenakteure aus den Bereichen
Forschung, Equipment und Chipherstellung sowie Verfahrens- und Softwareentwicklung.
Sachsen als digitale Wirtschaftsregion
Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig begrüßt die Teilnehmer und präsentiert die
Digitalisierungsstrategie des Freistaates Sachsen „Sachsen Digital“:
„Wir wollen Sachsen durch den digitalen Wandel zu einer der technologisch, wirtschaftlich und kulturell
führenden Regionen in Europa entwickeln. Der Erfolg bei der Digitalisierung entscheidet über die
zukünftige Wettbewerbsfähigkeit Sachsens, über Wohlstand und Lebensqualität seiner Bürgerinnen
und Bürger. Die erste Halbzeit im Internetzeitalter haben wir an Amerikaner und Asiaten verloren – die
Technologiefirmen und Softwareriesen des Internets stammen alle nicht aus Europa. Nun geht es in die
zweite Halbzeit: Wir müssen bei der Umsetzung des Internets der Dinge, Industrie 4.0, Mobilität 4.0,
Mobilfunknetz der Zukunft (5G) dabei sein, die Führung verteidigen - uns nicht abhängen lassen. Damit
dies möglich ist, benötigen wir die entsprechende Infrastruktur und das ist Breitband. Um die
Herausforderungen des digitalen Wandels erfolgreich zu bewältigen, wird die Sächsische
Staatsregierung die Rahmenbedingungen der Digitalisierung aktiv mitgestalten. Dazu haben wir Anfang
diesen Jahres die Digitalisierungsstrategie ‚Sachsen Digital’ beschlossen. Der Silicon Saxony Day ist
ein ausgezeichnetes Forum für den Austausch der vielen Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft, die
den Hochtechnologie-Standort Sachsen präsentieren. Sie tragen entscheidend dazu bei, dass Sachsen
digital wird.“
Wichtigstes Netzwerktreffen der sächsischen Hochtechnologie
„Wir freuen uns, dass wir schon zum 11. Mal Forscher, Unternehmer, Politiker und Vertreter der
regionalen Verwaltungseinrichtungen zum Silicon Saxony Day begrüßen können. Damit sind wir das
wichtigste Netzwerktreffen der Hochtechnologie in Sachsen“, erklärt Heinz Martin Esser, Vorstand des
Silicon Saxony e.V. In diesem Jahr steht das Vorantreiben der Digitalisierung im Vordergrund der
Diskussion: „Die sächsischen Köpfe und Unternehmen gehören mit ihrem Know-how in
Schlüsseltechnologien wie Mikroelektronik, Materialien und Software zu den wichtigsten Treibern des
digitalen Wandels. Dieser verändert nicht nur die Hightech-Branchen, sondern stellt auch traditionelle
Industrien wie den Automobil- oder Maschinenbau vor Herausforderungen. Uns geht es darum zu
zeigen, dass die Digitalisierung auch hervorragende Chancen für etablierte Industrien mit sich bringt.
Man muss sie nur zu nutzen wissen – und das am besten gemeinsam“, sagt Heinz Martin Esser.
„Silicon Saxony steht für gemeinsame Ideen und Erfolge. Für unsere Lösungen zum Thema
‚NachbarschafftInnovation – Gemeinschaft als Erfolgsmodell’ wurde unser Netzwerk zu einem der 100
‚Ausgezeichneten Orte im Land der Ideen1’ 2016 ernannt“, berichtet Heinz Martin Esser weiter. Die
Auszeichnung wird im Rahmen der heutigen Plenarveranstaltung übergeben.
Zukunftsthemen im Fokus des Silicon Saxony Day: Intelligente Fabrikautomation, Internet of
Things und vernetzte Medizintechnik
In spannenden Runden widmet sich der Silicon Saxony Day wichtigen Fragen des modernen Lebens:
Wenn man „Industrie 4.0“ hört, denkt man an automatisierte Produktionsstraßen und Roboter, die zum
Beispiel Autos zusammen bauen. Doch es geht dabei um sehr viel mehr, es geht um die intelligent
vernetzte Fabrik mit selbstregulierten, automatisierten Produktionsabläufen. Die Grundlagen dafür
bilden Sensoren und Chips, die zum Beispiel verlässlich und kontinuierlich melden, an welcher Position
in der Fabrik sich ein bestimmtes Werkstück gerade befindet, wo ein Roboter gerade arbeitet und
welchen Weg ein Transportbehälter gerade zurücklegt. Denn: Sicherheit steht auch in der
automatisierten Smart Fab im Mittelpunkt.
Sicherheit und Wohlergehen sind ebenso zentrale Aspekte der Medizintechnik. Auch hier hilft die
Informations- und Kommunikationstechnologie dabei, neue Behandlungsmethoden zu etablieren,
Patienten- und Gesundheitsversorgung zu verbessern und effizienter zu machen: Ärzte können
Vitaldaten von Risiko- oder zum Beispiel Diabetespatenten einfach per Smartphone überwachen,
Operationstechniken werden dank Roboterunterstützung präziser moderne medizinische Geräte
ermöglichen eine rasche und verlässliche Diagnose.
Ein weiterer thematischer Schwerpunkt liegt auf dem „Internet of Things“. „Gerade vor dem Hintergrund
der im Silicon Saxony vorhandenen Stärken in den Bereichen Sensorik, Softwaretechnologie, Big Data,
Taktiles Internet, Hochleistungsrechnen (HPC) und dem kollaborativen Fog Computing nutzen wir das
Branchentreffen auch dazu, Lösungsansätze der sächsischen Hochtechnologie für die
Herausforderungen des Internet of Things zu diskutieren“, sagt Silicon Saxony-Vorstand Prof. Dr. Frank
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„Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten
durch den BDI. Die Deutsche Bank ist seit 2006 Partner und Nationaler Förderer des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der
Ideen“. Ziel ist es, Innovationen aus Deutschland im In- und Ausland sichtbar zu machen und die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit
des Standorts zu stärken. Mehr Informationen: www.land-der-ideen.de
Schönefeld.
Die an die Themenrunden angeschlossene Plenarveranstaltung findet am Nachmittag ihren
spannenden Abschluss in der Podiumsdiskussion, bei der hochkarätige Vertreter aus Industrie und
Forschung die Fortschritte der sächsischen ECSEL-Projekte vorstellen und neue Potentiale neuer
Förderkulissen für die sächsische Wirtschaft diskutieren.
Innovation trifft auf Erfahrung – Gründer im Mittelpunkt
Das Rückgrat eines prosperierenden Hochtechnologiestandorts sind Start-ups und Gründer mit
zukunftsweisenden Ideen. Sie setzen immer wieder neue Impulse und stärken mit ihrer Innovationskraft
nicht nur den Wirtschaftsstandort Sachsen sondern sichern auch die internationale
Wettbewerbsfähigkeit der Region. Deshalb ist auf dem Silicon Saxony Day das Gründungsgeschehen
in der Region ein begleitendes Schwerpunktthema: Der Silicon Saxony-Arbeitskreis Start-up stellt bietet
gemeinsam mit den Partnern Sherpa.Dresden, futureSAX und Gründernest in der „Matching Area“
jungen Gründern und Start-ups die Möglichkeit, sich den Teilnehmern des Hochtechnologie-Treffens
vorzustellen.
Programm und weitere Informationen: www.silicon-saxony.de/silicon-saxony-day
Für Rückfragen:
WeichertMehner (Agentur), Ulf Mehner, Franziska Ilbring, Telefon: 0351 50 14 02 00,
E-Mail: [email protected]
Über SILICON SAXONY e. V.:
Der Silicon Saxony e.V. ist der größte Industrieverband für Mikro- und Nanoelektronik, Photovoltaik, Software, Smart Systems und
Applikationen in Europa. Der Verein wurde im Dezember 2000 als Netzwerk der Halbleiter-, Elektronik- und Mikrosystemindustrie
gegründet. Er verbindet Hersteller, Zulieferer, Dienstleister, Hochschulen, Forschungsinstitute und öffentliche Einrichtungen am
Wirtschaftsstandort Sachsen. In den 320 Mitgliedsunternehmen, die einen Umsatz von mehr als 4,5 Milliarden Euro pro Jahr erzielen,
sind derzeit rund 20.000 Mitarbeiter beschäftigt.