Stell` etwas auf die Beine! - Planet

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Stell` etwas auf die Beine! - Planet
STARS
„Stell' etwas
auf die Beine!“
Sie rocken und sie helfen. Musik und soziales Engagement passen zusammen, findet die Band Silbermond. Darüber haben sie sich mit planet-beruf.de
unterhalten …
Mit ihrem neuen Album
touren Silbermond im Mai
durch ganz Deutschland.
planet-beruf.de:
Wie entstehen eigentlich eure Songs?
Stefanie:
Unsere Musik entsteht im Proberaum. Einer
fängt an zu spielen, die anderen hängen
sich mit rein und wenn man Glück hat,
kommt was raus. Aber Thomas ist der „musikalische Kopf“ der Band. Es ist immer gut,
wenn einer den Haufen unter Kontrolle hat.
planet-beruf.de:
Eure Tour im Mai steht unter dem Zeichen
„Nichts passiert!“. Worauf dürfen sich eure
Fans freuen?
Thomas:
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In den letzten Jahren ist einiges los
gewesen und wir versprechen, dass im
nächsten Jahr wieder viel passieren wird.
Genau das gilt auch für die Tour. Ihr könnt
also gespannt sein!
planet-beruf.de:
Ihr habt einen guten Draht zu euren Fans …
Stefanie:
Stimmt, wir haben ein cooles Verhältnis
zu unseren Fans, was uns total wichtig ist.
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Wir treffen uns einmal im Jahr mit dem
Stammteam unseres Fanclubs, schreiben
nach Konzerten Autogramme, versuchen
unsere Mails regelmäßig zu checken und
die Fans auch am Albumprozess oder
Touralltag teilhaben zu lassen. Johannes
kümmert sich um unsere Homepage und
seit einiger Zeit gibt es jede Woche einen
Podcast auf www.silbermond.de zu sehen.
planet-beruf.de:
Ihr kümmert euch nicht nur um die Fans,
sondern setzt euch auch für andere
Menschen ein. Habt ihr euch schon in der
Schule sozial engagiert?
Andreas:
Wir spielen seit zehn Jahren zusammen
und haben uns seitdem engagiert. Nicht
unbedingt direkt in unseren Schulen, aber
in unserer Stadt. Schon damals waren wir
bei Konzerten „gegen rechts“ dabei und
haben vergangenes Jahr zum siebten Mal
ein Benefizkonzert zu Gunsten von Kindern
und Jugendlichen in drei Kontinenten in
einem kleinen Ort in der Nähe unserer
Heimatstadt Bautzen gegeben.
planet-beruf.de:
Mit eurer Unterstützung entstand in Kamerun ein Hilfszentrum für Mädchen. Wie
seid ihr darauf gekommen, den Menschen
dort zu helfen?
STARS
Gitarrist Thomas
(links) und Bassist
Johannes (rechts)
geben auf der
Bühne alles für
ihre Fans.
Steffi im Einsatz: Ob auf der Bühne
oder privat, die Sängerin lässt
ihren Emotionen freien Lauf.
die vor Ort jahrelang für die Rechte
der jungen Mädchen und ihre Bildung
kämpften und es immer noch tun.
Stefanie:
Diese Frauen haben Kraft, Mut und
Leidenschaft, wie ich es noch nie
gesehen habe. Sie schaffen für die
jungen Frauen die Basis für ein
selbstbestimmtes Leben, in dem
ihre Träume etwas wert sind.
Johannes:
Wir haben gemerkt, wie viel Aufmerksamkeit wir durch unsere Musik bekommen. Wir sind überzeugt, dass man das
positiv ausnutzen kann. Unsere Fans
waren bereit, uns dabei zu unterstützen.
So haben wir 2004 unser Projekt „FANS
HELFEN“ ins Leben gerufen. Wir haben
vor einigen Jahren angefangen, mit „Brot
für die Welt“ zusammenzuarbeiten und
mit deren Hilfe haben wir uns dieses
Projekt ausgesucht. Die Mädchen in
Kamerun werden früh verheiratet und
sind für Haus, Hof und Familie zuständig. Eine Chance auf Bildung wird
ihnen schwer gemacht, weil ihnen die
Räumlichkeiten fehlen oder sie daraus
vertrieben werden.
Stefanie:
Ich war sofort dafür, dass wir uns für
den Bau einer Frauenschule einsetzen.
Wir vier haben unsere Fans davon
überzeugen können, dass diese Frauen
unsere Hilfe brauchen. Zwei Jahre haben viele Spender, Fans, Freunde und
wir Geld gesammelt. Jetzt haben die
Mädchen eine Schule, aus der sie nicht
mehr vertrieben werden.
planet-beruf.de:
Ihr selbst seid nach Kamerun gereist …
Thomas:
Nach 15 Stunden Anreise sind wir
angekommen. Wir kamen auf den Hof
und standen vor einem dreistöckigen
Gebäude. Uns kamen Tränen in die Augen. Zwei Jahre haben wir in Deutschland Geld gesammelt und endlich
haben wir die Frauen kennengelernt,
planet-beruf.de:
Euer Engagement hat sich wirklich
gelohnt!
Thomas:
Ja, viele Leute denken, dass man
mit kleinen Dingen nichts bewegen
kann. Aber unsere Fans haben Sachen
von uns versteigert, Kuchenbasare in
ihren Schulen veranstaltet oder ihre
Eltern angehauen, um diesem Projekt
helfen zu können. Und wenn man vor
dieser Schule steht, kann mir keiner
mehr erzählen, dass tausend Tropfen
einen Stein nicht höhlen.
planet-beruf.de:
Und wie kann sich ein Jugendlicher
engagieren?
Stefanie:
Es gibt vertrauenswürdige Projekte und
Organisationen, die man unterstützen
kann. Suche dir ein Projekt aus. Schließe dich mit anderen zusammen und
stellt zusammen etwas auf die Beine.
Egal wie klein es ist, es hilft!
planet-beruf.de:
Ihr macht bei dem Projekt „Stars für
die Schule“ mit. Wie war eure eigene
Schulzeit?
Johannes:
Als man noch zur Schule gegangen ist,
hat man nicht unbedingt gute Worte
darüber verloren. Aber jetzt schätzt
man diese Zeit irgendwie sehr. Wir
hatten zwar alle immer die Musik im
Kopf, aber wir sind total froh, dass wir
einen Abschluss in der Tasche haben
und alles so geklappt hat.
Die Band hat sich
für den Bau einer
Frauenschule in Ka
merun eingesetzt
und mit ihren Fans
gemeinsam Geld
dafür gesammelt
.
Tourdaten Mai 2009
06.05. Hannover 08.05. Bremen
09.05. Münster
10.05. Dortmund
12.05. CH- Zürich
13.05. München
15.05. Würzburg
16.05. Stuttgart
17.05.
Wien
19.05.
Mainz
20.05. Saarbrücken
22.05. Köln
24.05. Wetzlar
26.05. Berlin
29.05. Chemnitz
30.05. Hamburg
AWD-Hall
Pier II
Halle Münsterland
Westfalenhalle 2
Maag Eventhalle
Zenith
S.Oliver Arena
Porsche Arena
Gasometer
Phönixhalle
E-Werk
Palladium
Rittal Arena
Columbiahalle
Stadthalle
Alsterdorfer
Sporthalle
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