Jahresbericht 2013 - Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam

Transcription

Jahresbericht 2013 - Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam
GEMEINSAM
WACHSEN
JAHRESBERICHT 2013
.
MIT HERZ FÜR
EINE LEBENSWERTE
REGION
W
irtschaftlich bietet unsere Region anhaltend
gute Aussichten. Dies spiegelt sich unter anderem in der robusten Finanzlage der hiesigen Unternehmen wider. Doch auch privat
sehen die Menschen in Brandenburg langfristig ihr Zuhause. Wir als Sparkasse haben es uns zur Aufgabe gemacht,
diese positiven Entwicklungen in allen Bereichen zu fördern und zu unterstützen.
Ob als Finanzinstitut, als Ausbilder und Arbeitgeber oder
durch unser Förderengagement: Es ist unser Anspruch, den
Visionen der Menschen vor Ort eine Basis zu geben, ihnen
neue Chancen zu eröffnen und Sicherheit zu bieten. Wie
uns das gelingt? Indem wir beispielsweise mit unserem
Filialnetz sowie unseren Ideen und Lösungen immer
nah bei unseren Kunden sind und natürlich mit Brandenburg ebenso tief verwurzelt sind wie sie.
Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, wie unser
Wirtschaftsjahr war – zum Wohle unserer Kunden,
Geschäftspartner und Mitarbeiter. Zum Wohle unserer Region.
Auch das Geschäftsjahr 2013 hat es wieder deutlich gezeigt: Diese Region hat Zukunft. Darüber
freuen wir uns sehr, denn diese Zukunft ist für
uns eine Herzensangelegenheit.
Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre.
Herzlichst,
Andreas Schulz
Johannes Werner
Gerhard Zepf
Bernward Höving
Inhalt
04 RÜCKBLICK
Dienstleister für die
Brandenburger und die Region
Mit guten Ergebnissen beendet die
MBS das Geschäftsjahr 2013.
08 WIRTSCHAFT
Wenn ein Rädchen ins
andere greift Warum die Wirtschaft des Landes Brandenburg
erfolgreich und nachhaltig wächst.
14 MENSCHEN
Hier sind wir zu Hause
Welche Faktoren das Lebensgefühl
der Brandenburger ausmachen.
20 FÖRDERUNG
Wir helfen wenn's brennt
Die MBS engagiert sich in allen
gesellschaftlichen Bereichen. Auch
für die Feuerwehr.
26 KARRIERE
Ein guter Blick für
Talente Die MBS ist einer der
erfolgreichsten regionalen Arbeitgeber. Eine Auszubildende und
eine Marktdirektorin erzählen über
ihre Erfahrungen.
29 ZAHLEN
Geschäftsstellen Ansprechpartner
Bilanz*
Gewinn- & Verlustrechnung*
Partner / Impressum
29
31
32
34
35
*zum 31. Dezember 2013
Jahresbericht 2013 // 3 WIR SIND DIENSTLEISTER
FÜR DIE MENSCHEN
UND DIE REGION
RÜCKBLICK Die MBS knüpfte 2013 erfolgreich an die guten
B
randenburg ist gut auf kommende Herausforderungen
vorbereitet. Es bietet ein attraktives Umfeld für seine
Einwohner sowie eine Wirtschaft auf
Wachstumskurs. Auch die MBS gestaltet das Land mit und hilft dabei, Zukunftschancen zu eröffnen. Damit nehmen wir unsere Verantwortung für die
Bürgerinnen und Bürger, die Unternehmen und die Kommunen wahr –
und wir tun dies gern.
GEWACHSENES VERTRAUEN
Die gute Lage zeigt sich auch in unserer
Geschäftsentwicklung. So hatten unsere Kunden zum Jahresende 2013 knapp
fünf Prozent mehr Einlagen auf ihren
Konten als im Jahr zuvor. Dieses Vertrauen in die MBS hat gute Gründe. Einer
der wichtigsten liegt darin, dass wir hier
4 // Jahresbericht 2013
Nahtlos knüpfte die
MBS an die Zahlen
des Vorjahres an.
Über 490
Millionen Euro
ausgezahlte Immobilienkredite
10,4
Milliarden Euro
Bilanzsumme
8,5
Milliarden Euro
Kundeneinlagen
verwurzelt sind. Knapp 1.700 Angestellte der MBS leben im Geschäftsgebiet und
wohnen Tür an Tür mit unseren Kunden. Man kennt sich einfach. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wissen,
was die Menschen bewegt und welche
Bedürfnisse sie haben. Auch der FOCUSMONEY CityContest beweist es: Die getesteten Standorte in Brandenburg, Oranienburg und Potsdam wurden zum wiederholten Mal am besten bewertet, was
uns den Titel „Beste Beratung in Brandenburg 2013“ bescherte. Das ist gelebte Kundennähe und schafft eine feste
Vertrauensbasis. Anfang 2014 haben wir
den Erfolg an allen Standorten bestätigt.
SOLIDE GELDVERWALTUNG
Ein weiterer Grund für das Vertrauen der
Sparer liegt darin, wie wir uns geschäftlich ausrichten: Wir bauen Vermögen
Illustration: KircherBurkhardt Infografik
Ergebnisse des vorangegangen Jahres an.
Den Unternehmen
in der Region
geht es gut.
Rund 8
Prozent mehr
langfristige
Finanzierungen
4
Über
Prozent mehr
Kredite an
Unternehmer und
Selbstständige
3,5
Milliarden Euro
Kundenkreditbestand
umsichtig und kontinuierlich auf. Dabei
orientieren wir uns an der Realwirtschaft
und lassen spekulative Geschäfte außen
vor. Dadurch gelingt es uns, die finanzielle Situation der Menschen nachhaltig
zu verbessern, was wiederum der ganzen Region zugutekommt. Der MBS ist
es wichtig, nicht nur marktfähige Konditionen zu bieten, sondern auch die Bedürfnisse der hiesigen Sparer nach Sicherheit und Verlässlichkeit zu erfüllen.
Eine solide wirtschaftliche Lage, ein auf
die Region bezogenes Geschäftsmodell
und Kundenähe – diese Qualitätsmerkmale überzeugen die Brandenburgerinnen und Brandenburger.
DER WUNSCH NACH
WOHNEIGENTUM
Sie leben hier, arbeiten hier und jeder für
sich gestaltet das Land mit: Menschen
entscheiden sich ganz bewusst für unsere Region – beispielsweise indem sie in
eine neue Immobilie oder bestehendes
Wohneigentum investieren. Das sorgt für
einen lang anhaltenden Trend: Von 2009
bis 2012 hat sich die Nachfrage nach Immobilienkrediten mehr als verdoppelt.
Und im vergangenen Jahr? Auch
hier gab es gute Voraussetzungen,
Lesen Sie mehr über das denn die Zinsen verharrten
Lebensgefühl der Brandenburger weiterhin auf niedrigem Niab Seite 14.
veau. Das sahen die Brandenburger ebenso. Mit unserer Hilfe
konnten über 2.400 Familien ihr Bauvorhaben realisieren, indem wir sie bei
der Finanzierung ihres Wohneigentums unterstützten oder ihnen die notwendigen Mittel zur Modernisierung
zur Verfügung stellten. Über 490 Millionen Euro an Immobilienkrediten wurden 2013 ausgezahlt. Dieser Wert bestätigt den des Vorjahres und zeigt: Die
MBS ist Dienstleister für die Brandenburger und ermöglicht ihnen eine neue
Lebensqualität.
6 // Jahresbericht 2013
ZUM WOHLE DER REGION
Neben einem schönen Zuhause muss
auch das Umfeld stimmen: Die MBS hat
ein echtes Interesse am Wohlergehen der
Region, denn unser Geschäftsgebiet liegt
direkt vor der Haustür. Der wirtschaftliche Erfolg versetzt uns wiederum in die
Lage, uns vielfältig engagieren zu können. Für Familien ist es wichtig, dass ihre
Kinder sich zu selbstbewussten, starken
Persönlichkeiten entwickeln. Das unterstützen wir, indem wir beispielsweise
Kindergärten, Schulen oder Sportvereine fördern. Übergreifend betrachtet engagieren wir uns in allen gesellschaftlichen Bereichen. Die Höhe unserer
Förderungen belief sich in den letzten
zehn Jahren auf über 37 Millionen Euro.
Davon haben wir allein zehn Millionen
Euro für soziale Projekte gegeben. Dahinter steckt unsere Überzeugung, dass es
auch finanzielle Unterstützung braucht,
um eine Region lebens- und liebenswert
zu machen. Diese geben wir gerne.
DIE LAGE DER HIESIGEN
UNTERNEHMEN
Die gute Konjunktur sorgt gerade im Berliner Umland für eine gute Beschäftigungslage, sichere Einkommen und eine
gute Verfassung der Unternehmen. Für
uns zeigt sich das an den langfristigen
Der wirtschaftliche
Erfolg versetzt uns in die
Lage, uns vielfältig
engagieren zu können.
Finanzierungen. Mit einem Plus von acht
Prozent wurden 2013 deutlich mehr vereinbart. Diese investierten Unternehmen
vor allem in langlebige Güter wie Gebäude, Maschinen oder Ausrüstung. Für die
robuste Finanzlage der Firmenkunden
spricht außerdem, dass der Bestand an
kurz- und mittelfristigen Krediten zurückging, indem vor allem Sondertilgungen getätigt wurden. Insgesamt stiegen
die Kredite an Unternehmen und Selbstständige um über vier Prozent.
Für langfristiges Kreditwachstum sorgen ganz klar die klassischen Domänen
der Sparkassen. Das sind private Eigentümer sowie kleine und mittelständische
Unternehmen. So wuchs der Kundenkreditbestand der MBS per Ende 2013 auf
3,5 Milliarden Euro an.
Die MBS unterstützt die heimische
Wirtschaft aber auch auf anderem Wege.
So vergeben wir unsere eigenen Investionen ganz traditionell an regionale Handwerker und Baufirmen. Dabei kam 2013
ein siebenstelliges Auftragsvolumen zusammen. Auch das ist ein Bekenntnis zu
unserer Heimat.
VERANTWORTUNG ALS
ARBEITGEBER
Chancen eröffnen und Perspektiven bieten: Wir sehen es als gesellschaftliche
Aufgabe an, Ausbildungs- und Studienplätze anzubieten und Talente zu fördern. Davon profitieren nicht nur die
jungen Menschen, sondern auch wir
selbst. Indem wir qualifizierte Fach- und
Führungskräfte heranziehen, sichern
wir langfristig den Erfolg des Unternehmens. Deshalb werden wir weiterhin jedes Jahr rund 40 junge Menschen als
Auszubildende oder Studierende an der
Berufsakademie einstellen.
Außerdem verfügen wir über ein dichtes Netz an Geschäftsstellen. Wir können
es also unseren Nachwuchskräften ermöglichen, dort zu arbeiten, wo ihre Heimat ist. Als einer der größten Arbeitgeber
der Region ist es uns ebenso wichtig, dass
unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Beruf und Familie vereinen können. Dazu
haben wir diverse Initiativen gestartet.
POSITIVE BILANZ
Förderengagement
in allen gesellschaftlichen Bereichen
37
Millionen Euro
Fördergelder in den
letzten zehn Jahren
800
Fast
geförderte Projekte
aus Kunst & Kultur,
Sport, Jugend,
Umweltschutz und
Sozialem in 2013
149
Fördervereine von
Kindergärten
und Schulen wurden
2013 unterstützt
Die Zeichen stehen weiterhin auf Wachstum. Unsere Kundinnen und Kunden
vertrauten auch 2013 ihrer Sparkasse, wodurch wir unseren wirtschaftlichen Erfolg der vorangegangenen Jahre fortführen konnten. Vor allem die
gute Entwicklung im Einlagen- und Kreditgeschäft ließ die Bilanz- Wir danken den Brandenburgesumme nach vorläufigen rinnen und Brandenburgern
Zahlen von 9,6 auf 10,4 Milli- für das Vertrauen, das sie uns
entgegenbringen.
arden Euro steigen. Mit rund
50 Millionen Euro sind wir zudem einer
der größten Steuerzahler im Land Brandenburg. Wir sind also bestens darauf
vorbereitet, auch in Zukunft Verantwortung für die Region zu übernehmen.
Jahresbericht 2013 // 7 Riesige Technik: ein
Flugzeugtriebwerk im
Bau im Rolls-RoyceWerk in Dahlewitz
WENN EIN
RÄDCHEN INS
ANDERE GREIFT
DIE WIRTSCHAFT Brandenburgs ist gesund, sie wächst
stetig und nachhaltig. Der Erfolg hat viele Gründe.
D
as Bruttoninlandsprodukt hat
sich seit 1991 etwa verdreifacht
und ist mittlerweile das zweitgrößte der neuen Bundesländer, die Arbeitslosenquote liegt unter
zehn Prozent und damit fast halb so niedrig wie zehn Jahre zuvor: Brandenburgs
Wirtschaft geht es heute gut wie lange
nicht. Die Mittelbrandenburgische Sparkasse ist stolz auf diese Entwicklung und
ihren Beitrag daran. Was aber zeichnet
unser Land aus, was sind die Geheimnisse des Erfolgs? Die folgenden Beispiele
zeigen: Es sind die Brandenburger selbst,
die einen großen Anteil an der Entwicklung haben.
POST AUS BRIESELANG
Wer in Deutschland im Internet etwas
bestellt, bekommt oft Post aus Brandenburg. Der Grund: Der nach einer Erhebung des EHI Retail Institute größte
Online-Versandhandel Deutschlands,
Amazon, und der viertgrößte, Zalando,
betreiben in Brieselang im Havelland
Jahresbericht 2013 // 9 riesige Logistikzentren. Sie haben beeindruckende Ausmaße. Amazons Zentrum hat rund 70.000 Quadratmeter Fläche, bei Zalando werden auf einer Fläche
Tausende Arbeiter, Millionen von 25.000 Quadratmetern
Produkte: Logistikzentren sind mehrere Tausend Pakete pro
Meisterwerke der Organisation
Tag von dort verschickt. In
beiden Lagern sind jeweils rund 1.000
Menschen fest angestellt. Modernste ITInfrastruktur und perfekt abgestimmte
Arbeitsabläufe müssen zusammenkommen, damit Logistikzentren dieser Ausmaße funktionieren können.
Warum zieht es diese Branche nach
Brandenburg? Zum einen hat sie im
Land Tradition, schon Karstadt und
Neckermann haben hier große Zentren betrieben. Jetzt haben die InternetRiesen deren Gebäude übernommen
und für ihre Bedürfnisse angepasst.
10 // Jahresbericht 2013
Amazon nennt zum anderen das sehr
gute Mitarbeiterpotenzial in der Region als Grund für den Standort. Auch die
Zusammenarbeit mit den Behörden, der
Gemeinde Brieselang und der ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH in Potsdam
erwähnt das Unternehmen lobend.
Amazon und Zalando sind dabei nur
zwei prominente Stellvertreter für die generell positive Entwicklung in der brandenburgischen Logistikwirtschaft. Mit
einem Flächenumsatz von 340.000 Quadratmetern lag das Land 2012 unter den
drei besten Logistikstandorten Deutschlands. Ein Trumpf Brandenburgs im
Wettbewerb mit anderen Regionen ist
die exzellente Vernetzung der vier verschiedenen Verkehrsträger. Alle sind optimal nutzbar: die Straße über die Anbindung an eine Vielzahl von Autobahnen
Das gut ausgebaute
Straßennetz, wie hier
das Schönefelder
Kreuz, ist ein großes
Plus für die brandenburgischen Logistikunternehmen
Logistik in Zahlen
180.000
Menschen arbeiten
in Berlin-Brandenburg in logistischen
Tätigkeiten.
Quelle: Clusterreport
2012 Verkehr, Mobilität
und Logistik in BerlinBrandenburg
100
Über
berlin-brandenburgische Unternehmen
sind in der Bahntechnik tätig.
Quelle: Innovationsmonitor
Berlin-Brandenburg
und andere Fernverkehrswege, die Schiene über die vier brandenburgischen Güterverkehrszentren, das Wasser über
ein mehrere Hundert Kilometer langes
Wasserstraßennetz, die Luft über die
Nähe zu internationalen Flughäfen wie
Schönefeld, Berlin-Tegel und Leipzig.
Dieses Umfeld zieht nicht nur den
Versandhandel an, auch Industrieunternehmen wie Rolls-Royce, Volkswagen, Siemens oder Stadler sowie bekannte Dienstleister wie BLG AutoRail oder
Simon Hegele haben in der Region große Standorte. Die Zukunftsaussichten
des Wachstumstreibers Logistik in Brandenburg sind rosig: Der E-Commerce
ist weiter auf Wachstumskurs, wovon
Amazon und Zalando profitieren; die
Fertigstellung des Flughafens Berlin
Brandenburg International wird die Ver-
kehrsanbindung weiter stärken. Damit
die wachsende Branche genügend Fachkräfte zur Verfügung hat, rüstet Brandenburg auch akademisch auf: An sechs
Universitäten und Fachhochschulen im
Land gibt es auf Logistik spezialisierte
Studiengänge.
MEDIZIN TRIFFT HIGHTECH
In Berlin und Brandenburg sind über
500 Unternehmen aus den Branchen
Biotechnologie, Medizintechnik und
Pharma angesiedelt. In der Biotechnologie sind in Brandenburg rund 800
Menschen angestellt. Die Region tut viel
dafür, um der Branche optimale Möglichkeiten zu bieten: Insgesamt förderte das
Land Brandenburg 151 Projekte im Cluster Gesundheitswirtschaft im Jahr 2012
mit ca. 63,9 Millionen Euro.
100
Millionen Verbraucher werden aus der
Hauptstadtregion
mit dem LKW
innerhalb von acht
Stunden erreicht.
Quelle: Logistiknetz BerlinBrandenburg e. V.
307
Ca.
Millionen Euro betrug das Förderungsvolumen des Landes
Brandenburg in
das Cluster Verkehr,
Mobilität, Logistik im
Jahr 2012.
Quelle: Zukunftsagentur
Brandenburg GmbH
Jahresbericht 2013 // 11 „Mit der MBS Potsdam
und der Bürgschaftsbank Brandenburg
haben wir die
richtigen Partner für
unsere Investitionen gefunden. Des
Weiteren haben wir in
Brandenburg fernab
des Großstadtstresses
sehr gute Räumlichkeiten für unsere neu
aufgebaute Produktion
gefunden. Man ist hier
nicht so eingekesselt
wie in Berlin, das
schätzen wir.“
Michael Ebner
MG Handel AG
Die aufgeschlossene Mentalität diesen Zukunftsbranchen gegenüber zeigt
sich auch in Projekten wie dem Biotechnologiepark Luckenwalde. Auf dem Gelände tummeln sich auf insgesamt 9.000
Quadratmetern Gesamtnutzfläche 35
Unternehmen, die meisten in der Medizin- und der Biotechnologie tätig. Um
diesen Firmen optimale Arbeitsbedingungen zu bieten, bedarf es mehr als in
normalen Gewerbeparks: 4.000 Quadratmeter der Gesamtnutzfläche sind als Laborfläche ausgewiesen, die Versorgung
mit technischen Gasen wie Sauerstoff,
Stickstoff und Kohlendioxid erfolgt zentral, die allen Mietern offenstehenden
Gemeinschaftseinrichtungen umfassen
ein Lösungsmittellager, Tiefkühlschränke kühlen bis minus 80 Grad Celsius.
Die Mieter können in den Räumlichkeiten gentechnische Arbeiten der Sicherheitsstufe 2 durchführen – ein deutlicher Standortvorteil gegenüber anderen
Laborflächenanbietern. Hightech pur,
um in einer wichtigen Zukunftsbranche
international wettbewerbsfähig zu sein.
BRANDENBURGER TRAUEN
SICH WAS
Brandenburg ist Gründerland: 12,7 Prozent aller Erwerbstätigen im Land sind
selbstständig. Das ist der zweithöchste
Wert aller deutschen Bundesländer –
12 // Jahresbericht 2013
und kein Zufall, sondern ein Umstand,
der von der Politik im Land bewusst gefördert wird.
Zum Beispiel durch Praxistipps: Das
Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen
und Familie stellt die ausführliche Broschüre „Selbstständig ist die Frau“ zum
Download zur Verfügung, die Frauen ermutigt, die Existenzgründung zu wagen.
Oder durch Netzwerke: Das Ministerium
für Wirtschaft und Europaangelegenheiten bietet mit dem Gründungsnetz
Brandenburg Zugang zu wichtigen Informationen und Formularen rund um
die Selbstständigkeit.
Brandenburg investiert zudem viel
in ein universitäres und wissenschaftliches Umfeld, aus dem heraus viele Firmengründungen erfolgen. Ein Beispiel:
Jährlich verlassen rund 3.000 Absolventen der Life Sciences und angrenzender
Fachgebiete die Berliner und Brandenburger Universitäten. Das gibt einen exzellenten Pool an qualifiziertem Fachpersonal und Nachwuchswissenschaftlern.
Die großen Treiber wie Logistik und
Mobilität, die Hightech-Firmen, der Mut
zur Selbstständigkeit – das sind nur einige der Gründe, warum Brandenburg
positiv in die Zukunft blicken kann. Die
Mittelbrandenburgische Sparkasse freut
sich darauf, das Land auf seinem erfolgreichen Weg zu begleiten.
Fotos: Rainer Weisflog(1), mauritius images / Alamy (1), Wladimir Bulgar / getty images (1) Infografik: KircherBurkhardt Infografik
Ein Unternehmer
über den Standort
Brandenburg
MILLIONEN, QUOTEN
UND PROZENTE
Große Investitionen, viele Frauen in Führungspositionen, Förderung
in Zukunftsbranchen: die Wirtschaft Brandenburgs in Zahlen.
300
Millionen
Euro will Rolls-Royce in den kommenden
Jahren in sein Werk in Dahlewitz
investieren, um dort neuartige Flugzeugtriebwerke zu produzieren.
11,6 %
Erwerbstätige in
Brandenburg ist
selbstständig.
20
18,8%
17,4%
Thüringen
12,6 %
12 %
14 %
Jeder 8.
22,5 %
der Führungspositionen
in Brandenburg werden
von Frauen bekleidet.
Das ist deutlich über
dem Bundesdurchschnitt und im Vergleich
der Bundesländer
Rang zwei.
15
Quelle: Bürgel
Wirtschaftsinformationen
10
Bayern
Schleswig-Holstein
Brandenburg
Berlin
12,7 %
Quelle: Berliner Morgenpost
9,9%
Berlin
5
99
01
03
05
07
09
11
13
Top 5 der Bundesländer bei der Quote
der Selbstständigen an allen
Erwerbstätigen im Jahr 2012
Tendenz stark fallend: die Arbeitslosenquote in Brandenburg von 1999 bis 2013
Quelle: Statistische Ämter des Bundes und der Länder
Quelle: Bundesagentur für Arbeit
7.100
Menschen
in Brandenburg arbeiten direkt in der
Luft- und Raumfahrtbranche.
Quelle: Clusterreport Verkehr, Mobilität und Logistik
in Berlin-Brandenburg
Optik
IKT, Medien und
Kreativwirtschaft
Tourismus
4,5%
6,0%
Kunststoffe und Chemie
6,3%
ohne Clusterzuordnung
Energietechnik
Metall
Ernährungswirtschaft
Verkehr, Mobilität
und Logistik
Brandenburg
22,5%
Saarland
22,4%
Bayern
22,1%
Sachsen-Anhalt 22%
Deutschland
21,3%
Vorfahrt für Verkehr:
das Investitionsvolumen des Landes
Brandenburg in
Wirtschaftsförderungen
nach Clustern 2012
0,4%
2,4%
Gesundheitswirtschaft
24,2%
Quelle: ZukunftsAgentur
Brandenburg GmbH
8,0%
13,3%
13,3%
17,3%
28,7%
Jahresbericht 2013 // 13 HIER SIND WIR
ZU HAUSE
BRANDENBURG ist für unsere Kunden vor allem eines: ihr Zuhause.
Doch was macht 2013 dieses Lebensgefühl aus? Wir wollten
es genau wissen und haben nachgefragt.
16%
ISCED 5B
13%
ISCED 5A
ISCED 5B
11%
15%
Jahr kam ihr erstes gemeinsames Kind
Ausbildung im
auf die Welt, die kleine Nicole. „Vielleicht hoch qualifizierenden
Bereich
fühle ich mich auch wegen ihr hier so
heimisch. Kinder verwurzeln. Ich glaube,
ich war Brandenburgerin spätestens von
dem Moment an, als Nicole auf die Welt
kam.“ So wie Marie und Silvio sehen viele junge Eltern die Zukunft mit ihren Kindern in Brandenburg: Unter den insgeDeutschland Brandenburg
samt 2,449 Millionen Einwohnern leben, Deutschland
Brandenburg
lachen und spielen rund 234.000 Kinder
Bevölkerung
zwischen 25–65
unter zwölf Jahren. Hinzu kommen etwa
oder Hoch104.000 Jugendliche bis unter 18 Jahren. Fachhochschulschulabschluss (ISCED 5A),
Fachschul- oder Meister-/
Sie sind es, denen das Land auch in ZuTechnikerausbildung
(ISCED 5B)
kunft Chancen bieten muss – mit KinderQuelle: Amt für Statistik
gärten, Schulen, Ausbildungsstellen und
Berlin-Brandenburg,
September 2013
Hochschulen. Brandenburg konnte sich
bereits als erstklassiger Wissenschaftsstandort etablieren. Seine international ausgerichteten Universitäten haben
bundesweit einen sehr guten Ruf. Gut
so, denn Wissensaustausch und Innovation sind grundlegend für Im Land Brandenburg sind rund
die Entwicklung der Region. 338.000 Kinder und Jugendliche
unter 18 Jahren zu Hause.
Mit einer Universität, vier
Fachhochschulen und der Hochschule
für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“
in Potsdam bietet sie ein vielfältiges
ISCED 5A
D
as Internet und die fortschreitende Globalisierung lenken
unsere Blicke immer häufiger in die Ferne. Unsere Zeit ist
schnelllebig geworden. Welchen Stellenwert hat da noch der Ort, an dem wir
leben – kurz: unser Zuhause? Für die Mittelbrandenburgische Sparkasse und ihre
Kunden ist dieser Ort das Land Brandenburg. Wir wollten von den Brandenburgern wissen, warum sie sich gerade hier
zu Hause fühlen.
Auf diese Frage haben die jungen Eltern Marie (26) und Silvio D. (28) gleich
eine Antwort. „Es sind die Menschen
um uns herum – Familie, Freunde, Nachbarn. In unserem Umfeld ist alles sehr
familiär. Wir wissen einfach, dass wir
uns auf die Leute hier verlassen können.“ Vor allem Marie liebt gemeinsame
Sonntagnachmittage im Café oder den
Plausch mit der Verkäuferin auf dem Wochenmarkt. „Ich brauche den Kontakt zu
meinen Mitmenschen.“ Als Wahlbrandenburgerin ist das für Marie besonders
wichtig. Die gebürtige Dresdnerin zog
2010 der Liebe wegen zu ihrem Mann in
die Nähe von Oranienburg. Im letzten
Jahresbericht 2013 // 15 „Ich kann mich nur an einem
Ort zu Hause fühlen, der mir
Perspektiven bietet. Und die
habe ich hier eben.“
Thomas B., Student
Angebot. Das nutzten im letzten Wintersemester allein an der Universität Potsdam 19.972 Studierende. Einer davon
war Thomas B. (21), der dort seit 2013
immatrikuliert ist. „Ich kann mich nur an
einem Ort zu Hause fühlen, der mir Perspektiven bietet. Und die habe ich hier. Die
Studienmöglichkeiten sind attraktiv, und
mit dem Fahrrad bin ich in zehn Minuten an der Uni. Für mich ist das perfekt.“
Thomas ist zum Studieren in eine eigene
Wohnung gezogen. „Ich wollte unabhängig von meinen Eltern sein. Auch finanziell. Daher habe ich einen Studienkredit aufgenommen. Mit diesem Geld und
durch die günstige Wohnung komme
ich bestens zurecht.“ Unter diesen guten Vorzeichen stehen Thomas nun alle
Türen offen.
Dass die Region gute Möglichkeiten
bietet, findet auch Martina H. (53). Die
Havelländerin lebte jahrelang in Berlin.
Dort hatte sie sich eine Existenz als Floristin aufgebaut, doch eine schicksalhafte Nachricht führte sie 2013 zurück nach
Brandenburg: „Mein Vater hatte einen
Schlaganfall erlitten und brauchte dringend meine Hilfe. Langfristig. Sofort war
Für vielseitige Bildung steht auch mir klar: Ich muss zurück in
die Hochschule für Film und Fern- meine alte Heimat.“ Martisehen „Konrad Wolf“ in Potsdam.
nas Gefühle waren am Anfang gemischt: „Ich hatte in Berlin einen
Laden in einer belebten Gegend und feste Stammkunden. Ich wusste nicht, wie
es in Brandenburg werden würde.“ Ihre
Zweifel waren unbegründet. „Neu anzufangen war einfacher, als ich dachte.
Ich fand nach kurzer Zeit einen geeigneten Laden – der seither gut geht. Ich
16 // Jahresbericht 2013
„Neu anzufangen, war einfacher,
als ich dachte. Ich fühle mich
heute, als hätte ich das Havelland nie verlassen.“
Martina H., Floristin
„Alles ist familiär.
Wir wissen, dass
wir uns immer auf
die Menschen in
unserem Umfeld
verlassen können.“
Marie und Silvio D., Ehepaar
fühle mich heute, als hätte ich das Havelland nie verlassen.“ Den Eindruck einer soliden wirtschaftlichen Lage mit
hoher Dynamik belegen auch Studien.
Kein anderes Land nimmt in Hinblick
auf Arbeitsplatzversorgung, Einkommen
und Exportzahlen in so großen Schritten
Fahrt auf wie Brandenburg. Doch wo gearbeitet wird, brauchen die Menschen natürlich auch Ausgleich und Erholung. Ein
Ort, den wir unser Zuhause nennen, sollte
Freizeitangebote und geistige Inspiration
bieten. Ist Brandenburg ein solcher Ort?
Ja, sagen Susanne H. (36) und Sandra
M. (35). Die Freundinnen treffen sich regelmäßig zu Galeriebesuchen, Sommerkonzerten oder einfach auf eine Tasse
Cappuccino in ihrem Lieblingscafé. „Wir
fahren gern herum, besuchen Veranstaltungen wie die Schlössernacht in Potsdam, klassische Konzerte in den nahe
gelegenen Klöstern oder machen einfach
mal einen Ausflug in den Spreewald.“
Susanne sagt augenzwinkernd: „Wohnen, wo andere Urlaub machen, oder?“
Sie lacht. „So empfinde ich es jedenfalls.“
Nicht zuletzt lockt das Bundesland mit
seinen Naturschätzen. Wer sich auf Brandenburg einlässt, entdeckt eine fantastische Tier- und Pflanzenvielfalt. Biber,
Adler, Eisvögel, Schildkröten, selbst Wölfe haben hier Lebensraum gefunden. Mit
einer Gesamtfläche von rund 2,95 Millionen Hektar ist Brandenburg das fünftgrößte Bundesland Deutschlands. Davon
sind rund 1,32 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzte Fläche und 1,05
Jahresbericht 2013 // 17 „Wir haben unser
ganzes Leben in
Brandenburg
verbracht. Warum
sollten wir auch weg
von hier wollen?“
Brandenburgische
Anbauflächen
90
Hektar
Zierpflanzen
330
Hektar
Freilanderdbeeren
758
Hektar
Einlegegurken
1.258,12
Hektar
Baumschulfläche
Quelle: Statistisches
Jahrbuch 2013,
Brandenburg
18 // Jahresbericht 2013
Millionen Hektar Waldland. Hinzu kommen eindrucksvolle 27.000 Kilometer an
Wasserläufen und rund 3.000 Seen. Angesichts der reichen Natur verwundert
es nicht, dass es immer mehr Berliner ins
Umland zieht – so wie Holger F. (38). Ein
fröhlicher Mann, die Ärmel seines Hemdes hochgekrempelt, die Füße in groben Gummistiefeln. Seine Jeans sind mit
feuchter Erde beschmutzt. Holger zeigt
in Richtung der benachbarten Koppel.
„Hier fühle ich mich jetzt zu Hause.“ Und
um sich irgendwo „zu Hause“ zu fühlen,
so Holger, muss es dieses „Haus“ auch
wortwörtlich geben. Seine Frau Heike
(39) sieht das genauso. Und so haben die
beiden vor rund sechs Jahren im Landkreis Dahme-Spreewald ein Grundstück
erworben und darauf ein Haus gebaut.
Hier ist genug Platz für ihre drei Kinder
Anne (2), Mia (5) und Simon (7) sowie für
die Hunde Benni und Amor. Heike betont: „Ich kann mir nicht mehr vorstellen,
in einer Großstadt wie Berlin zu leben. Da
ist mir alles zu laut, zu schnell. Ich selbst
bin in einem Dorf aufgewachsen, konnte
damals über Zäune klettern und auf den
Wiesen Frösche fangen. Warum sollten
meine eigenen Kinder darauf verzichten müssen?“ Für Heike und Holger ist
klar: Sie möchten in ihrem Häuschen alt
werden. Mit diesem Wunsch stehen sie
nicht alleine da. Immer mehr Brandenburger setzen auf Wohneigentum. Entsprechend sind auch in Zukunft Konzepte und Infrastrukturen gefragt, damit wir
das Leben im Alter genießen können – so
wie Gerda (74) und Achim S. (76). „Wir haben unser ganzes Leben hier verbracht“,
zwinkert Achim, „und jetzt ziehen wir
natürlich auch nicht mehr weg – einen
alten Baum verpflanzt man doch nicht
mehr!“ Gerda stimmt ihm zu: „Warum
sollten wir auch weg wollen? Hier haben
wir alles, was wir brauchen.“ Wir möchten wissen, was die beiden im letzten
Jahr besonders bewegt hat. „2013 war
wie immer – und das war auch das Gute
daran. Das ist bei uns nicht wie bei euch
Jungen, dass da immer was Neues her
muss.“ Achim schmunzelt. „Die Dinge
verändern sich sowieso andauernd, da
muss es etwas geben, das einem Halt
gibt. Und das ist das eigene Zuhause.“ Ein
richtiges Zuhause gibt Geborgenheit, bis
ins hohe Alter: „Die Jugend braucht das
auch, das kennt doch jeder. Es geht um Sicherheit und um die Möglichkeit, mit der
eigenen Familie glücklich zu sein. Da, wo
ich alles habe, was ich zum Leben brauche, da fühle ich mich zu Hause. Für uns
war das immer Brandenburg.“
Fotos: Georg Roske (5), David Jakle / getty images (1)
Gerda und Achim S., Rentner
Kurt Muschert ist
Vorsitzender des
Kreisfeuerwehrverbandes PotsdamMittelmark.
WIR HELFEN
WENN’S BRENNT
FÖRDERENGAGEMENT Mit mehreren Millionen Euro jährlich unter-
stützen die MBS und ihre Stiftungen Menschen aus der Region und
deren Projekte. Für eine vielfältige und engagierte Gemeinschaft.
D
as Haus brennt, und Oma ist
noch drin! Trotzdem ist die Stimmung auf dem Höhepunkt.
„Nochmal! Nochmal!“, rufen
die Kinder der Kita-Gruppe. Denn was
nach einer Familientragödie klingt, ist
natürlich in Wirklichkeit ganz harmlos.
Als Teil der Brandschutzerziehung lernen die Kleinen am sogenannten RauchDemo-Haus, was passieren kann, wenn
man unachtsam mit Kerzen oder Streichhölzern umgeht.
Manfred Neumann leitet den Vortrag.
Er ist schon 43 Jahre Feuerwehrmann,
seit sechs Jahren hauptberuflich im
Brandschutzteam. Er weiß nicht nur alles über Feuer, sondern auch, wie er sein
anspruchsvolles Publikum bei Laune
hält. Mit einem Laptop und Beamer projiziert er Bilder an die Wand, fragt die Vierbis Sechsjährigen, was sie schon wissen.
Fröhlich rufen alle durcheinander. Manfred Neumann bringt geduldig Ruhe in
die Gruppe. Und das, obwohl er seit zwei
Uhr unterwegs ist, da er in der Nacht den
Brand in einer Werkstatt gelöscht hat. Gemeinsam lernt die Gruppe, was die Feuerwehr macht und was im Ernstfall zu
tun ist. Davon erzählt ein Film, den das
Brandschutzteam vorführt. Höhepunkt
ist allerdings die Übung am Rauch-Demo-Haus, einem Puppenhaus, in das der
Feuerwehrmann auf Knopfdruck Rauch
Feuerwehrmann
Manfred Neumann
bei der Brandschutzerziehung in der Kita
am Park in Beelitz.
Geduldig erklärt er
den Vier- bis Sechsjährigen Gefahren im
Haushalt.
Jahresbericht 2013 // 21 Was tun, wenn es brennt? Feuerwehrmann Neumann erklärt, wie
sich Rauch ausbreitet, was man
im Notfall beachten muss und wie
ein Rauchmelder funktioniert.
Fotos: Georg Roske (6), Marc Beckmann (1)
Sorgen für Sicherheit: Jens Enders,
Kurt Muschert und
Manfred Neumann
(v. l. n. r.).
pumpen kann, um zu zeigen, wie der sich zu finden. Daher ist es so wichtig, ihnen
im Haus ausbreitet und warum Rauch- den richtigen Umgang mit Gefahren
melder so wichtig sind.
beizubringen. Außerdem lernen sie die
Das Brandschutzteam besteht aus Feuerwehr kennen. Eine gute Chance
Manfred Neumann und seinem Kollegen zudem, die Kinder früh für ehrenamtJens Enders. Seit sechs Jahren besuchen liches Engagement zu begeistern.
sie Grundschulen im Landkreis, dazu KiBegeistert vom Einsatz des Brandtas und Ämter. Sie sind beim
schutzteams ist auch Kita-LeiKreisfeuerwehrverband Potsterin Marianne Schumach. Bei
dam-Mittelmark angestellt. Dadem Besuch lernen nicht nur
die Kleinen etwas. Frau Schumit sie ihre Aufgabe gut erfüllen können, unterstützt sie die
mach, ihre Erzieherinnen und
Mittelbrandenburgische SparErzieher werden im Umgang
kasse. So konnte das Team sich
mit dem Feuerlöscher ge„Ich freue mich
einen neuen Laptop und Beaschult. Vom Engagement der
immer auf die
mer leisten und eine schicke
Sparkasse profitiert die Kita
Besuche in SchuHüpfburg, die bei Festen Aufjedoch nicht nur dadurch. Sie
len und Kitas. Die
merksamkeit für sein Engagehat selbst erfolgreich einen
Reaktionen auf
ment erregt. Kurt Muschert,
Antrag eingereicht. Die MBS
unsere Einsätze
Vorsitzender des Kreisfeufördert eine Bewegungsbausind sehr positiv.“
erwehrverbandes: „Die Unstelle und Hochbeete, damit
Manfred Neumann
terstützung der MBS ist eine
die Kinder in der Natur lernen
große Hilfe für uns. So können wir uns können. Marianne Schumach: „Ich finwichtige Wünsche erfüllen. Ohne Spen- de es toll, dass die Sparkasse sich mit
den wäre das nicht machbar.“
den Ideen beschäftigt, die sie fördert.
Jährlich sterben 800 Menschen in Uns gibt das den Anreiz, neue Projekte
Deutschland durch Brände – 200 da- ins Leben zu rufen. Den Kindern ermögvon sind Kinder. Gerade sie verstecken lichen wir dadurch, sich kreativ auslesich vor den Flammen und sind schwer ben zu können.“ In der Bewegungsbau-
Fördern in Zahlen
1.200
Spendenanträge
erhält Monika
Bergmann im Durchschnitt pro Jahr.
37
Millionen Euro stellte die MBS in den
letzten zehn Jahren
für das Förderengagement bereit.
800
Projekte aus Kunst
& Kultur, Sport,
Jugend, Umweltschutz und Sozialem
erhielten 2013
Fördermittel.
Jahresbericht 2013 // 23 Sportförderung und Sponsoring sind
wichtige Teile des Engagements.
Kanute und Olympiasieger Sebastian
Brendel engagiert sich auch persönlich für den Nachwuchs.
stelle können Kinder von einem fest
gebauten Zentrum aus selbstständig
mit Ziegeln, Brettern oder Rohren frei
weiter bauen.
Im Jahr 2013 erschütterte die Flutkatastrophe Mitteldeutschland. Die MBS
entschied sich, die Halbjahreserlöse
der PS-Lotterie, den sogenannten PSZweckertrag, komplett in Höhe von fast
163.000 Euro in die Ausstattung der
Insgesamt haben
Helfer aus der Region zu investieren:
die MittelbrandenFeuerwehr-Verbände, THW, DRK, DLRG
burgische Sparkasse
und viele andere. Zusätzlich unterstützund ihre Stiftungen
im letzten Jahr
te die MBS die Sparkasse Stendal. Auch
786 Anträge
Manfred Neumann war beim Elbhochbewilligt.
wasser mit 196 Kameraden der Feuerwehr Potsdam-Mittelmark vor Ort. Trotz
seiner jahrzehntelangen Erfahrung ist
ihm der Einsatz im Gedächtnis geblieben. Beeindruckt hat ihn die Unterstützung und der Zusammenhalt der BeKnapp 163.000 Euro erhielten völkerung: „Überall haben
Helfer nach der Elbflut, um ihre Menschen gefragt, ob wir etAusrüstung erneuern zu können.
was brauchen. Sie brachten
uns trotz ihrer schlimmen Situation Essen vorbei und haben uns in ihre Häuser eingeladen.“
Die Unterstützung der Fluthelfer ist
nur ein Beispiel für die geförderten Projekte des letzten Jahres. Um die Bearbeitung der Spendenanträge kümmert sich
Monika Bergmann. Seit 1992 wertet sie
die Anträge aus und berät auch gelegentlich Antragsteller. Letzteres ist ihr besonders wichtig, da es nicht nur darum
geht, Projekte finanziell zu fördern. Die
MBS als Teil der Region unterstützt bürgerschaftliches Engagement und damit
das Miteinander. Oft sind Vereine, Klubs
oder Chöre die einzigen Begegnungsräume einer Gemeinde. Hier zu unterstützen
ist der MBS wichtig – als Beitrag zu einer
lebenswerten Region.
48
46
Stiftungen
PS-Zweckertrag
Sponsoring 152
Spenden 540
Bewilligte Anträge
nach Sparten
sortiert
24 // Jahresbericht 2013
Um Kindern Musik
näher zu bringen,
sponsort die MBS
seit Jahren „Jugend
musiziert“.
Monika Bergmann ist klar, dass der
überwiegende Teil ihrer Antragsteller
ehrenamtlich arbeitet und darunter viele Senioren sind. „Woher sollen die sich
mit der Gesetzgebung auskennen oder
wissen, wann sich ein Spenden-Formular ändert? Ich gebe ihnen gern Tipps
und weise darauf hin, wenn ein Antrag nicht satzungsgerecht gestellt ist.“
Viele Verbindungen bestehen bereits
über Jahrzehnte, man kennt sich. Auch
die weniger hilfreichen Eigenschaften
nimmt Frau Bergmann mit Humor: „Am
15. März ist Stichtag für Einreichungen.
Trotzdem kommt der Termin natürlich
jedes Jahr völlig überraschend. Ich weiß
genau, von wem ein paar Tage vorher
noch schnell Post kommt.“
Wie ausführlich und detailliert die
Anträge sind, ist ganz unterschiedlich.
Frau Schumach von der Kita in Beelitz
beispielsweise hatte bereits Kostenvoranschläge recherchiert, manch anderer
fragt einfach formlos nach Geld. Letztere versorgt Frau Bergmann mit den
nötigen Formularen. Ordnung muss
sein – bei über 1.000 Anträgen jährlich.
Neben diesen Spenden unterstützt die
MBS Menschen und deren Projekte durch
drei Stiftungen, den PS-Zweckertrag und
durch Sponsoring. Insgesamt haben die
MBS und ihre Stiftungen 2013 fast 800
Projekte aus Kunst & Kultur, Sport, Jugend, Umweltschutz und Sozialem gefördert. Dafür stehen jährlich mehrere
Millionen Euro zur Verfügung, die überall im Geschäftsgebiet der MBS gemeinnützigen Zwecken dienen.
Die Projekte sind so vielfältig wie die
Region selbst. Bei der Verteilung der
Geldmittel achtet die MBS darauf, dass
die Art der Projekte ausgewogen ist. Ein
besonderes Anliegen ist die Förderung
von Kindern und Jugendlichen aus ärmeren Familien, damit sie nicht bei Freizeitaktivitäten benachteiligt sind. Die
Unterstützung läuft meist über Sportvereine, denn sie kennen ihre Leute und
wissen, wo Not am Mann ist. Kindern wie
Erwachsenen bringen Umweltschutzprojekte die Natur näher, wie der Erhalt
von Wanderwegen, der Bau von Erlebnislehrpfaden oder die Errichtung eines
Eulenturms.
Zurück in der Kita in Beelitz haben
auch die Erzieherinnen ihre Brandschutzübung beendet. Sie haben ein Feuer auf der Wiese gelöscht. Dahinter sind
die neuen Hochbeete abgesteckt. Sobald
der Frühling da ist, werden die ersten
Pflanzen von den Kindern eingesetzt.
Die Feuerwehr freut sich schon auf die
Ergebnisse bei ihrem nächsten Besuch.
Jahresbericht 2013 // 25 EIN GUTER BLICK
FÜR TALENTE
KARRIERE Die MBS ist einer der größten und erfolg-
reichsten Arbeitgeber der Region. Auch weil sie ihre
Mitarbeiter motiviert, neue Wege zu gehen.
Z
wei Mitarbeiterinnen, ein Thema:
die MBS als Arbeitgeber. Darüber
sprechen Josefine Barth, Auszubildende im zweiten Lehrjahr,
und Katrin Zachlod, Marktdirektorin Teltow-Fläming, seit zwanzig Jahren bei der
Mittelbrandenburgischen Sparkasse.
Frau Barth, Frau Zachlod,
wie sind Sie zur MBS gekommen?
JOSEFINE BARTH: Nach meinem Abitur waren mir zwei
Dinge wichtig: in meiner Heimat zu bleiben und ein zukunftsorientierter Job. Die
MBS kannte ich gut, da sie den
Verein „Happy Dance Kids“ in
Zehdenick fördert, in dem ich
mich engagiere.
KATRIN ZACHLOD: Im April
habe ich 20-jähriges Dienstjubiläum bei der MBS, habe aber
bereits 1986 meine Lehre bei
einer Sparkasse gemacht.
jemand Probleme hat, ist es selbstverständlich, dass er zu den Kollegen geht
und Fragen stellt. Das Miteinander in der
Filiale ist sehr gut.
ZACHLOD: Ich kam von einer kleinen Sparkasse in Sachsen-Anhalt nach Brandenburg. Schon in meinem ersten Vorstellungsgespräch hat sich gezeigt:
Mein Gegenüber interessiert
sich für mich. Es war ein schönes Gefühl, hier anzukommen.
Aus heutiger Sicht bin ich sehr
froh, dass ich bei der MBS gelandet bin. Sie ist einer der größten
Arbeitgeber der Region und eine
„Es war ein
schönes Gefühl, der erfolgreichsten Sparkassen
hier anzukom- bundesweit. Die Größe des Unmen. Ich bin sehr ternehmens ist oft entscheidend
für die Entwicklung, welche Perfroh, dass ich
spektive ich als Mitarbeiter oder
bei der MBS
gelandet bin.“ Auszubildender habe.
Katrin Zachlod,
Marktdirektorin
Was schätzen Sie an Ihrem Arbeitgeber?
BARTH: Die MBS ist sehr präsent in der
Region, sie ist Teil des Lebens vor Ort.
Ich finde es toll, wie sehr wir Auszubildenden unterstützt werden. Man steht
nie allein da oder fühlt sich unvorbereitet für Klausuren oder Prüfungen. Vorgesetzte wie Kollegen schauen immer,
ob wir Unterstützung brauchen. Wenn
26 // Jahresbericht 2013
Die Auszubildende Josefine Barth (l.)
und Marktdirektorin
Katrin Zachlod (r.)
tauschen sich über
ihre Erfahrungen aus.
Wie ist das Verhältnis Führungskraft – Auszubildende?
ZACHLOD: Wir schauen früh, wen wir
nach der Ausbildung besonders fördern
können. Es ist keinesfalls so, dass sich
nur die Nachwuchskräfte bemühen müssen, uns zu beeindrucken. Vielmehr ist
es ein beidseitiges Werben. Man muss
schauen, wofür die Azubis sich interessieren und sie darin bestärken. Am Ende
des Tages entscheiden sich die jungen
Leute für die Stelle, bei der sie sich gefordert und gefördert fühlen.
Auszeichnung
Die MBS erhielt 2011
das Zertifikat „audit
berufundfamilie“ als
besonders familienfreundliches Unternehmen. Es zeichnet
Arbeitgeber aus, die
sich besonders für
das Wohl ihrer Mitarbeiter einsetzen.
War es bei Ihnen auch so, Frau Barth?
BARTH: Auf jeden Fall. Zu Beginn meiner Ausbildung war ich in einer DreiMann-Geschäftsstelle. Das war intensives Allround-Geschäft. Der Wechsel
nach Blankenfelde gab mir die Gelegenheit, mit einer weiteren Auszubildenden gemeinsam mehr auszuprobieren. Die Geschäftsstellenleiterin
begleitete uns in Gespräche und motivierte uns weiterzumachen, auch
wenn ein Gespräch mal nicht so gut
lief. Meine Selbstsicherheit ist dadurch
immens gewachsen, weil ich mein
Potenzial besser ausleben kann.
„Alle schauen,
ob wir Unterstützung brauchen.
Ich bin noch nie
allein gelassen
worden.“
Josefine Barth,
Auszubildende
Und Sie werden dabei begleitet.
BARTH: Ja. Von den Mitarbeitern und von
einem Coach, der in die Geschäftsstelle
kommt und schaut, wie wir uns im Kundenkontakt verhalten. Dazu kommen
Fachseminare, damit wir Wissen aufbauen, das wir den Kunden weitergeben können. Ich bin noch nie allein gelassen worden in einer schwierigen Situation.
Was lernen Sie außerhalb der
Fachthemen?
BARTH: Kommunikationsfähigkeit. Am
Anfang fiel es mir schwer, Kunden anzusprechen. Was ist, wenn jemand etwas will,
Jahresbericht 2013 // 27 gut vereinbaren. In meiner Re- beiter zufrieden. BARTH: Das kann ich noch
gion bin ich für über hundert Davon profitieren nicht genau sagen. Wir schaubeide Seiten.“ en uns gerade in den BereiMitarbeiter verantwortlich,
Katrin Zachlod
chen um, und ich finde so viedavon viele Eltern in Teilzeit.
les interessant! Weiterbilden
Wenn Familie und Arbeit gut in
Einklang gebracht werden, sind die Mitar- werde ich mich auf jeden Fall auch in
beiter zufrieden. Wir profitieren davon, Zukunft. Das Lernen hört für mich mit
weil sich das positiv auf die Arbeit und so Abschluss der Ausbildung auf keinen
auf die Kunden auswirkt. Es ist so: Wenn Fall auf. Unsere Vorgesetzten motiviees zu Hause passt, dann passt es auch hier. ren uns sehr, uns weiterzuentwickeln.
BARTH: Als ich das erste Mal in meine Fi- Mal sehen, wohin es mich in der Sparliale kam, hatte sich die Frage nach der kasse noch führt.
Vereinbarkeit schnell erübrigt: Eine Kol- ZACHLOD: Es hilft, darauf zu hören,
legin war in Mutterschutz, ein Kollege wie erfahrene Kollegen einen einwartete darauf, dass sein Kind kommt. schätzen. Daneben sollte man sich fraDas hat mir gut gefallen.
gen: Was ist es, was mich begeistert?
Was macht mir Spaß? Damit hat man
Frau Zachlod, wie war das bei Ihnen?
einen guten Wegweiser. Die MöglichZACHLOD: Mein Sohn ist zwölf. Im letz- keiten sind da, man muss nur das Richten Jahrzehnt hat sich viel verändert. tige für sich finden.
28 // Jahresbericht 2013
Zahlen und Fakten
zum Thema Ausbildung und Karriere bei
der MBS
26% Flexible
Arbeitszeitmodelle
74% Vollzeit
Von rund 1.700
Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern
arbeiten 430 in Teilzeit oder flexiblen
Arbeitszeitmodellen.
640
Azubis wurden seit
1991 bei der MBS
erfolgreich ausgebildet.
54 %
der Führungspositionen bei der MBS
sind von Frauen
besetzt.
17Jahre
arbeiten die Mitarbeiter durchschnittlich schon bei der
MBS. Der Rekordhalter ist sogar seit
45 Jahren dabei!
2013
41 junge Leute
starteten im letzten
Jahr ihre Ausbildung
bei der MBS,
hinzu kamen
4 BA-Studenten.
Fotos: Georg Roske (4)
Zum Beispiel das Verständnis für Teilzeit – auch für Männer. Ein Jahr nach
der Geburt habe ich wieder Vollzeit angefangen. Das war mir sehr wichtig, ich
würde es aber nicht von allen so erwarten. Jedes Elternteil muss für sich sehen, was der beste Weg ist. Ein Kind
ist eine riesige Veränderung. Oft kann
man vorher gar nicht abschätzen, was
sich dadurch alles verändert. Ich bin
froh, dass die MBS durch flexible Absprachen junge Eltern auf ihrem Weg
was ich nicht weiß? Doch man bekommt unterstützt. Seit 2006 bin ich Marktschnell die Sicherheit: Wenn ich etwas direktorin – da war mein Sohn gerade
nicht weiß, frage ich einfach die Kollegen. vier. Das war ein großer Sprung und
Daneben lernen wir, Verantwortung zu eine Herausforderung. Die MBS fördert
tragen. Wir arbeiten schließlich mit dem durch Fordern. Wir trauen unseren MitGeld anderer und unterstützen sie dabei, arbeitern etwas zu, geben ihnen Verantbesser mit ihren Finanzen umzugehen wortung, lassen sie damit aber nicht alund Chancen richtig zu nutzen.
lein. Denn als Führungskraft habe ich
mitunter auch die Pflicht, Kollegen in
Ist die MBS ein moderner Arbeitgeber? ihrem Eifer zu bremsen. Ich hatte MitZACHLOD: Definitiv. Es gibt viele Angebo- arbeiter, die sind nach der Elternzeit
te für die Weiterbildung aller Mitarbeiter. in Vollzeit wiedergekommen und ich
Was will ich noch erreichen? Wie will ich musste sagen: „Mach langsam. Komm
erst mal an.“ Am Ende des Tamich entwickeln? Viele stellen
sich solche Fragen. Wir bieten „Wenn Familie ges sind wir immer so gut, wie
und Beruf gut es unsere Mitarbeiter sind.
viele Seminare und Einzelcoain Einklang
chings. Außerdem lassen sich
Beruf und Familie durch flexi- gebracht werden, Frau Barth, was möchten Sie
ble und variable Arbeitszeiten sind die Mitar- nach der Ausbildung machen?
UNSERE
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(in Planung)
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Tremmen
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16556 Borgsdorf
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Rudolf-Breitscheid-Straße 62
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Schönwalde (Havel)
Berliner Allee 3
14621 Schönwalde-Glien
Fahrbare Geschäftsstelle
Haltepunkte: Barnewitz, Bensdorf /
OT Altbensdorf, Berge, Bergerdamm / Herthefeld, Buschow,
Falkenrehde, Garlitz, Groß Behnitz,
Großwudicke, Milower Land / OT
Möthlitz, Päwesin, Radewege,
Retzow, Ribbeck, Schmetzdorf,
Vieritz, Weseram, Zollchow
Filialdirektion OranienburgBernauer Straße
Bernauer Straße 27
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Hauptstraße 18
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Hoppnrader Allee 1
14641 Wustermark
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16540 Hohen Neuendorf
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Rathenow-West
Genthiner Straße 108
14712 Rathenow
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Friedensplatz
16775 Menz
Mühlenbeck
Hauptstraße / Ecke HermannGrüneberg-Straße
16567 Mühlenbeck
ImmobilienCenter Nord
ImmobilienShop
Poststraße 22
14612 Falkensee
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Poststraße 32 / Bahnstraße 4
14612 Falkensee
Oranienburg
Bernauer Straße 27
16515 Oranienburg
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Marktstraße 21
14662 Friesack
Oranienburg-Süd
Berliner Straße 119–125
16515 Oranienburg
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Goethestraße 59
14641 Nauen
Velten
Viktoriastraße 70 a
16727 Velten
Filialdirektion RathenowBerliner Straße
Berliner Straße 59
14712 Rathenow
Zehdenick
Marktstraße 14
16792 Zehdenick
Marktdirektion
Havelland
Brieselang
Forstweg 40
14656 Brieselang
Dallgow
Bahnhofstraße 154 e
14624 Dallgow-Döberitz
Friesack
Marktstraße 21
14662 Friesack
Ketzin / Havel
Rathausstraße 8
14669 Ketzin / Havel
Milow
Friedensstraße 39 b
14715 Milower Land
Nauen
Goethestraße 59
14641 Nauen
Nennhausen
Dorfstraße 34
14715 Nennhausen
Paaren
Chaussee 11 a
14621 Schönwalde-Glien
Paulinenaue
Bahnhofstraße 116
14641 Paulinenaue
Premnitz
Schillerstraße 2
14727 Premnitz
Brandenburg-Altstadt
Plauer Straße 11
14770 Brandenburg a. d. Havel
SB BrandenburgEinkaufszentrum Wust
An der Bundesstraße 1
14776 Brandenburg a. d. Havel /
OT Wust
SB BrandenburgGesundheitszentrum
Johann-Carl-Sybel-Straße 1
14776 Brandenburg a. d. Havel
Brandenburg-Görden
Haydnstraße 30
14772 Brandenburg a. d. Havel
SB Brandenburg-Hauptstraße
Hauptstraße 22
14776 Brandenburg a. d. Havel
Brandenburg-Hohenstücken
Tschirchdamm 17
14772 Brandenburg a. d. Havel
Brandenburg-Kirchmöser
Am Gleisdreieck 14
14774 Brandenburg a. d. Havel
Brandenburg-Magdeburger
Landstraße
Magdeburger Landstraße 228
14770 Brandenburg a. d. Havel
Leegebruch
Eichenhof 1
16767 Leegebruch
Marktdirektor Matthias Kremer
Poststraße 32 / Bahnstraße 4
14612 Falkensee
Falkensee
Poststraße 32 / Bahnstraße 4
14612 Falkensee
Rathenow-Berliner Straße
Berliner Straße 59
14712 Rathenow
Liebenwalde
Am Markt 18
16559 Liebenwalde
VermögensCenter Havelland
Poststraße 32 / Bahnstraße 4
14612 Falkensee
Falkensee-Falkenhöh
Spandauer Straße 134
14612 Falkensee
Rathenow-Nord
Humboldtstraße 72
14712 Rathenow
SB BrandenburgNeustädtischer Markt
Sankt-Annen-Straße 23
14776 Brandenburg a. d. Havel
Löwenberg
Eberswalder Straße 4 a
16775 Löwenberger Land
SB Dallgow-Havelpark
Döberitzer Weg
14624 Dallgow
Falkensee-Finkenkrug
Wachtelfeld 7–9
14612 Falkensee
Rathenow-Süd
Am Körgraben 16
14712 Rathenow
Brandenburg-Nord
Freiherr-von-Thüngen-Straße 13
14770 Brandenburg a. d. Havel
SB – Selbstbedienungs-Geschäftsstelle
Jahresbericht 2013 // 29 Brandenburg-Plaue
Genthiner Straße 43–45
14774 Brandenburg a. d. Havel
Wiesenburg
Friedrich-Ebert-Straße 22
14827 Wiesenburg
Potsdam-Nedlitzer Straße
Nedlitzer Straße 19a
14469 Potsdam
Luckenwalde-Dahmer Straße
Dahmer Straße 1
14943 Luckenwalde
Friedersdorf
Lindenstraße 14 a
15754 Heidesee
Brandenburg-SanktAnnen-Galerie
Sankt-Annen-Straße 23
14776 Brandenburg a. d. Havel
Wilhelmshorst
Peter-Huchel-Chaussee 66
14552 Michendorf /
OT Wilhelmshorst
Potsdam-Waldstadt
Saarmunder Straße 42
14478 Potsdam
SB Luckenwalde-Marktkauf
Frankenfelder Chaussee
14943 Luckenwalde
Götz
Am Mühlenberg 2
14550 Groß Kreutz / OT Götz
Ziesar
Breiter Weg 10
14793 Ziesar
Potsdam-West
Nansenstraße 25
14471 Potsdam
Luckenwalde-Weststraße
Weststraße 15 a
14943 Luckenwalde
Großziethen
Attilastraße 18
12529 Schönefeld / OT Großziethen
Werder
Eisenbahnstraße 201
14542 Werder
SB Ludwigsfelde-Preußenpark
Nuthedamm 14
14974 Ludwigsfelde
Werder-Glindow
Dr.-Külz-Straße 27–28
14542 Werder
Ludwigsfelde-RudolfBreitscheid-Straße
Rudolf-Breitscheid-Straße 49
14974 Ludwigsfelde
Lehnin
Kurfürstenstraße 2–3
14797 Kloster Lehnin
Pritzerbe
Kirchstraße 13
14798 Havelsee
Wusterwitz
Walter-Rathenau-Straße 11
14789 Wusterwitz
Marktdirektion
Potsdam-Mittelmark
Marktdirektor Christian Ebert
Am Markt 2
14806 Belzig
VermögensCenter
Potsdam-Mittelmark
Zehlendorfer Straße 11
14513 Teltow
Filialdirektion Teltow
Förster-Funke-Allee 104
14532 Kleinmachnow
Beelitz
Poststraße 10–11
14547 Beelitz
Marktdirektion
Potsdam
Marktdirektorin Andrea Aulich
Luisenplatz 9
14471 Potsdam
VermögensCenter Potsdam
Luisenplatz 9
14471 Potsdam
VermögensCenter Potsdam
Rudolf-Breitscheidt-Straße 23
14482 Potsdam
VermögensCenter Potsdam
Berliner Straße 52
14467 Potsdam
Groß Glienicke
Potsdamer Chaussee 100
14476 Groß Glienicke
SB Hauptstelle
Saarmunder Straße 61
14478 Potsdam
Potsdam-Babelsberg
Rudolf-Breitscheid-Straße 23
14482 Potsdam
Bad Belzig
Am Markt 2
14806 Bad Belzig
SB PotsdamBahnhofspassagen Kaufland
Babelsberger Straße 18–22
14473 Potsdam
SB Borkheide
Friedrich-Engels-Straße 44
14822 Borkheide
Potsdam-Bahnhofspassagen
Friedrich-Engels-Str. 99–101
14473 Potsdam
Brück
Ernst-Thälmann-Straße 62
14822 Brück
Potsdam-Bornstedt
Potsdamer Straße 176
14469 Potsdam
Görzke
Breite Straße 131
14828 Görzke
SB PotsdamBrandenburger Straße
Brandenburger Straße 58
14467 Potsdam
Kleinmachnow
Förster-Funke-Allee 104
14532 Kleinmachnow
Michendorf
Potsdamer Straße 60
14552 Michendorf
Niemegk
Großstraße 68
14823 Niemegk
Stahnsdorf
Potsdamer Allee 82
14532 Stahnsdorf
SB Teltow-Kaufland
Potsdamer Straße 8
14513 Teltow
Teltow-TechnoTerrain
Rheinstraße 10 c
14513 Teltow
Teltow-Zehlendorfer Straße
Zehlendorfer Straße 11
14513 Teltow
Treuenbrietzen
Großstraße 23
14929 Treuenbrietzen
Telefon 033748 830-0
30 // Jahresbericht 2013
Potsdam-Drewitz
Konrad-Wolf-Allee 47
14480 Potsdam
Potsdam-Großbeerenstraße
Großbeerenstraße 185–187
14482 Potsdam
SB Potsdam Klinikum
Ernst von Bergmann
Charlottenstraße 72
14467 Potsdam
SB Werder-Werderpark
Einkaufszentrum Berliner Straße
14542 Werder
Caputh
Friedrich-Ebert-Straße 29
14548 Schwielowsee
Bergholz-Rehbrücke
Zum Springbruch 1 c
14558 Nuthetal
Marktdirektion
Teltow-Fläming
Marktdirektorin Katrin Zachlod
Straße der Jugend 24
14974 Ludwigsfelde
VermögensCenter
Teltow-Fläming
Straße der Jugend 24
14974 Ludwigsfelde
Filialdirektion Luckenwalde
Dahmer Straße 1
14943 Luckenwalde
Filialdirektion Ludwigsfelde
Potsdamer Straße 55 a
14974 Ludwigsfelde
Baruth
Hauptstraße 87
15837 Baruth
Blankenfelde
Zossener Damm 50
15827 Blankenfelde
SB Blankenfelde
Brandenburger Platz 35
15827 Blankenfelde
SB Dahlewitz BMW Rolls-Royce
Eschenweg 11
15827 Dahlewitz
Dahme
Hauptstraße 17
15936 Dahme
Großbeeren
Berliner Straße 34 a
14979 Großbeeren
Königs WusterhausenBahnhofstraße
Bahnhofstraße 12
15711 Königs Wusterhausen
Königs WusterhausenFontanecenter
Fontaneplatz 10 c
15711 Königs Wusterhausen
Königs WusterhausenNiederlehme
Karl-Marx-Straße 160
15713 Königs Wusterhausen
LudwigsfeldePotsdamer Straße
Potsdamer Straße 55 a
14974 Ludwigsfelde
Königs Wusterhausen-Senzig
Werftstraße 4
15712 Königs Wusterhausen
LudwigsfeldeStraße der Jugend
Straße der Jugend 24
14974 Ludwigsfelde
Königs WusterhausenZernsdorf
Karl-Marx-Straße 6–8
15712 Königs Wusterhausen
SB Mahlow-Alt-Glasow
Alt-Glasow 10
15831 Mahlow
Mittenwalde
Yorckstraße 18
15749 Mittenwalde
Mahlow
Bahnhofstraße 3–5
15831 Mahlow
SB Prieros
Dorfaue 10 a
15752 Prieros
Rangsdorf
Seebadallee 13 a
15834 Rangsdorf
SB Rangsdorf-Kienitzer Straße
Kienitzer Straße 100–101
15834 Rangsdorf
SB Schönefeld
Hans-Grade-Allee 5
12529 Schönefeld
Schulzendorf
Richard-Israel-Straße 4 d
15732 Schulzendorf
Sperenberg
Trebbiner Straße 12
15838 Am Mellensee
SB Waltersdorf-Möbel Höffner
Am Rondell 1
15732 Waltersdorf
Stülpe
Baruther Straße 29
14947 Stülpe
SB Wildau-A 10-Center
Chausseestraße 1
15745 Wildau
Trebbin-Berliner Straße
Berliner Straße 25–26
14959 Trebbin
Wildau
Fichtestraße 92–94
15745 Wildau
SB Trebbin-Norma-Markt
Industriestraße 1 a
14959 Trebbin
Zeuthen
Miersdorfer Chaussee 15
15738 Zeuthen
SB Zossen-Kaufland
Stubenrauchstraße 60
15806 Zossen
Marktdirektion Lübben
Zossen-Marktplatz
Marktplatz 11
15806 Zossen
komm. Marktdirektor
Henri Längert
Hauptstraße 9–10
15907 Lübben
Zossen-Wünsdorf
Berliner Allee 48
15806 Zossen
VermögensCenter Lübben
Hauptstraße 9–10
15907 Lübben
Marktdirektion
Königs Wusterhausen
Potsdam-Luisenplatz
Luisenplatz 9
14471 Potsdam
Jüterbog-Markt
Markt 15–16
14913 Jüterbog
Potsdam-Stadtmitte
Am Kanal 48
14467 Potsdam
Jüterbog-Schlossstraße
Schlossstraße 92
14913 Jüterbog
Potsdam-Schlaatz
Erlenhof 32
14478 Potsdam
Klausdorf
Zossener Straße 21 a
15838 Am Mellensee
SB Potsdam-Stern-Center
Stern-Center
14480 Potsdam
Luckenwalde-Anhaltstraße
Anhaltstraße 31
14943 Luckenwalde
ImmobilienCenter Süd
Königs Wusterhausen
Bahnhofstraße 12
15711 Königs Wusterhausen
Potsdam-Stern
Johannes-Kepler-Platz 17
14480 Potsdam
Luckenwalde-Breite Straße
Breite Straße 27
14943 Luckenwalde
Eichwalde
Bahnhofstraße 85
15732 Eichwalde
Marktdirektor Henri Längert
Bahnhofstraße 12
15711 Königs Wusterhausen
VermögensCenter
Königs Wusterhausen
Bahnhofstraße 12
15711 Königs Wusterhausen
Bestensee
Hauptstraße 40
15741 Bestensee
Golßen
Berliner Straße 33
15938 Golßen
Groß Köris
Berliner Straße 20
15746 Groß Köris
Groß Leuthen
Schlossstraße 16 a
15913 Märkische Heide
Lieberose
Markt 30
15868 Lieberose
Lübben-Hauptstraße
Hauptstraße 9–10
15907 Lübben
SB – Selbstbedienungs-Geschäftsstelle
Lübben-Schillerstraße
Schillerstraße 27
15907 Lübben
Luckau
Markt 31
15926 Luckau
Märkisch Buchholz
Am Markt 8
15748 Märkisch Buchholz
nur Beratung nach
Vereinbarung
Schönwalde (Spree)
Hauptstraße 2
15910 Schönwald
Straupitz
Kirchstraße 11
15913 Straupitz
Teupitz
Poststraße 11
15755 Teupitz
nur Beratung nach
Vereinbarung
Fahrbare Geschäftsstelle
Markt 31
15926 Luckau
Haltepunkte: Alt Zauche,
Beesdau, Bornsdorf, Drahnsdorf, Fürstlich Drehna, Gehren,
Goßmar, Goyatz, Hohenseefeld,
Langengrassau, Markendorf,
Märkisch Buchholz, Münchehofe,
Oehna, Pätz, Schlepzig, Schönefeld, Töpchin, Werbig
Zentrale Firmenkunden
und Öffentliche Hand
Direktor Firmenkunden
Ulrich Scheppan
Saarmunder Straße 61
14478 Potsdam
Bauträger- / Immobilienfinanzierungen,
Kommunen und
Öffentliche Hand,
Unternehmenskunden,
Technologieorientierte und
innovative Unternehmen,
Vermögensberatung
Freiberuflercenter
Berliner Straße 52
14467 Potsdam
Marktdirektion
Firmenkunden
Nordwest
Marktdirektor
Jürgen Tschirch
Hoppenrader Allee 1
14641 Wustermark
Bad Belzig, Brandenburg a. d.
Havel, Oranienburg, Rathenow,
Wustermark
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ANSPRECHPARTNER
UND ABTEILUNGEN
Vorstand
Johannes Werner
Ernst Dienst
Bernward Höving
Jakob Rolles
Andreas Schulz Gerhard Zepf
Vorsitzender (bis 30. November 2014)
bis 31. Dezember 2013
seit 1. Januar 2014
bis 30. Juni 2013 Generalbevollmächtigter
seit 1. Juli 2013 stellv. Vorstandsmitglied
Zentrale Ansprechpartner
Christian Bartz Unternehmensstrategie und Kommunikation
Peter Blattmann Backoffice Firmenkunden
und Öffentliche Hand
Heinrich Brendel Marktbereich Privatkunden
Mirko Fabisch
Kreditsekretariat
Eberhard Freitag Personalabteilung
Thomas Hahn Unternehmensplanung und -steuerung
Susan Hähnel Vorstandssekretariat
Robert Heiduck Pressesprecher
Dr. Ernst Jessen Rechtsabteilung
Dr. Dieter Myritz
Abteilung Service und Kontrolle
Silke Nozon Abteilung Bau und Verwaltung
Brigitte Rochow Revision
Bernd Schreiter Auslandsabteilung und Electronic Banking
Esther Marieluise Schultheis Compliance
Anja Schultze Marktfolge Passiv und Dienstleistungen
Diana Uhlmann
Vertriebssteuerung / Qualitätsmanagement
Ulrich Scheppan Zentrale Firmenkunden und Öffentliche Hand
Jens Vossen Organisationsabteilung
Ilona Waldt Backoffice Privatkunden
Claus Wegener Treasury
Marktdirektoren
Marktdirektion
Firmenkunden Südost
Marktdirektor
Henning Röbken
Potsdamer Straße 55 a
14974 Ludwigsfelde
Königs Wusterhausen, Ludwigsfelde, Luckenwalde. Potsdam
Stand: April 2014
Andrea Aulich Potsdam
Christian Ebert Potsdam-Mittelmark
Matthias Kremer Havelland
Henri Längert Dahme-Spreewald (Königs Wusterhausen
und kommissarisch Lübben)
Ronald Priebe Brandenburg a. d. Havel
Henning Röbken Firmenkunden Südost
Andreas Szigat Oberhavel
Jürgen Tschirch Firmenkunden Nordwest
Katrin Zachlod Teltow-Fläming
Jahresbericht 2013 // 31 Jahresbilanz zum 31. Dezember 2013*
AKTIVSEITE
31.12.2012
EUR EUREUREUR
TEUR
1.Barreserve
a) Kassenbestand
81.213.105,76 b) Guthaben bei der Deutschen Bundesbank
88.377.837,78
169.590.943,54
86.415
94.925
181.340
2.Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Re­finanzierung bei der Deutschen Bundesbank zugelassen sind
a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen
sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen
0,00
b) Wechsel
0,00
0,00
0
0
0
3. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 55.765.311,07
b) andere Forderungen
677.320.629,38
733.085.940,45
72.372
711.406
783.778
4. Forderungen an Kunden 4.579.451.465,764.071.240
darunter: durch Grundpfandrechte gesichert
1.474.458.804,27
(1.295.303)
Kommunalkredite
1.160.764.143,17
1.121.315
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere a) Geldmarktpapiere
aa) von öffentlichen Emittenten 0,00
0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank
0,00
(0)
ab) von anderen Emittenten
0,00
0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank
0,00
(0)
0,00
0
b) Anleihen und Schuldverschreibungen
ba) von öffentlichen Emittenten
489.882.387,37
450.213
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank
489.882.387,37
(450.213)
bb) von anderen Emittenten 2.242.758.289,96
2.164.247
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank
2.233.335.931,63
(2.139.786)
2.732.640.677,33
2.614.460
c) eigene Schuldverschreibungen
3.714.956,52
7.974
Nennbetrag
3.494.500,00
(7.793)
2.736.355.633,85
2.622.434
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 1.797.350.739,26
6a.Handelsbestand 295.251.651,50
1.797.293
47.012
7. Beteiligungen 22.151.954,26
23.529
darunter:
an Kreditinstituten 1,00
(0)
an Finanzdienstleistungsinstituten
0,00
(0)
8. Anteile an verbundenen Unternehmen
darunter:
an Kreditinstituten an Finanzdienstleistungsinstituten
49.313.087,74
39.313
49.313.087,74
(39.313)
0,00
0
9. Treuhandvermögen
1.640.450,83
2.075
darunter: Treuhandkredite
1.640.450,83
(2.075)
10.Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand
einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch0,00
0
11.Immaterielle Anlagewerte
a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte
0,00
0
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen
an solchen Rechten und Werten
233.862,00
158
c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00
0
d) geleistete Anzahlungen
0,00
0
233.862,00
158
12.Sachanlagen
30.576.188,23
32.167
13.Sonstige Vermögensgegenstände
18.201.953,72
11.699
14.Rechnungsabgrenzungsposten 1.423.573,06
1.349
Summe der Aktiva10.434.627.444,20
9.613.386
32 // Jahresbericht 2013
* vorläufig
Jahresbilanz zum 31. Dezember 2013*
PASSIVSEITE
31.12.2012
EUR EUREUREUR
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig
94.882.817,01
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist
286.241.101,10
381.123.918,11
19.338
277.327
296.664
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) Spareinlagen
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten 3.688.888.167,40
3.432.025
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten
493.879.422,41
543.566
4.182.767.589,81
3.975.591
b) andere Verbindlichkeiten
ba) täglich fällig
3.838.262.962,88
3.645.401
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist
344.873.316,19
336.209
4.183.136.279,07
3.981.610
8.365.903.868,88
7.957.201
3. Verbriefte Verbindlichkeiten
a) begebene Schuldverschreibungen
0,00
10.005
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten
0,00
0
darunter:
Geldmarktpapiere
0,00
(0)
eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf
0,00
(0)
0,00
10.005
3a.Handelsbestand318.653,45
606
4. Treuhandverbindlichkeiten1.640.450,83
2.075
darunter: Treuhandkredite
1.640.450,83
(2.075)
5. Sonstige Verbindlichkeiten
9.272.416,98
6. Rechnungsabgrenzungsposten
4.396.480,472.286
7. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
31.928.964,00
b) Steuerrückstellungen
0,00
c) andere Rückstellungen
60.758.840,25
92.687.804,25
23.397
32.344
700
53.244
86.288
8. Sonderposten mit Rücklageanteil
0,00
9. Nachrangige Verbindlichkeiten
208.296.777,64
0
230.983
10.Genussrechtskapital
0,000
darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig
0,00
(0)
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken824.925.200,00
darunter: Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB
925.200,00
474.482
(582)
12. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital
0,00
0
b) Kapitalrücklage
0,00
0
c) Gewinnrücklagen
ca) Sicherheitsrücklage
519.399.523,66
502.704
cb) andere Rücklagen
0,00
0
519.399.523,66
502.704
d) Bilanzgewinn
26.662.349,93
26.695
546.061.873,59
529.400
Summe der Passiva 10.434.627.444,209.613.386
1. Eventualverbindlichkeiten
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen
abgerechneten Wechseln
0,00
0
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und
Gewährleistungsverträgen161.601.814,70
72.961
Über weitere, nicht quantifizierbare Eventualverpflichtungen wird im Anhang berichtet.
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde
Verbindlichkeiten0,00 0
161.601.814,70
72.961
2. Andere Verpflichtungen
a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten
Pensionsgeschäften0,00 0
b) Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen
0,00
0
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen
297.619.561,80
308.163
297.619.561,80
308.163
Jahresbericht 2013 // 33 GEWINN- & VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013*
1.1. – 31.12.2012
EUR EUREUREUR
TEUR
1.Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 195.819.489,12
202.939
darunter: aus der Abzinsung von Rückstellungen 0,00 (0)
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen
68.948.388,32
87.840
264.767.877,44
290.779
2.Zinsaufwendungen 84.359.062,60
120.429
darunter: aus der Aufzinsung von Rückstellungen 391.554,85
(343)
180.408.814,84
170.350
3. Laufende Erträge aus
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 63.146.198,02
70.276
b) Beteiligungen 2.100.690,48
1.751
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00
0
65.246.888,50
72.027
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder
Teilgewinnabführungsverträgen 6.898.147,45
8.472
5. Provisionserträge 60.659.428,94
62.558
6. Provisionsaufwendungen 3.971.703,27
3.873
56.687.725,67
58.685
7. Nettoertrag oder Nettoaufwand des Handelsbestands 3.092.524,27
1.613
darunter: Zuführungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken
343.700,00
(179)
8. Sonstige betriebliche Erträge 10.588.538,09
11.613
darunter: aus der Fremdwährungsumrechnung 77.595,71
(23)
aus der Abzinsung von Rückstellungen
0,00
(0)
9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten
mit Rücklageanteil
0,00
0
322.922.638,82
322.760
10.Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 66.667.838,81
65.515
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
und für Unterstützung
14.442.816,84
16.957
darunter:
für Altersversorgung
2.533.605,28
(5.190)
81.110.655,65
82.471
b) andere Verwaltungsaufwendungen
69.731.317,15
63.719
150.841.972,80
146.190
11.Abschreibungen und Wertberichtigungen
auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen4.545.298,07
5.009
12.Sonstige betriebliche Aufwendungen9.247.343,52
7.216
darunter: aus der Fremdwährungsumrechnung 86.079,83
(21)
aus der Aufzinsung von Rückstellungen
2.710.205,73
(2.577)
13.Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen
und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu
Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00
0
14.Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten
Wertpapieren sowie aus der Auflösung von
Rückstellungen im Kreditgeschäft 262.937.910,10
12.160
262.937.910,10
12.160
15.Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,
Anteile an verbundenen Unternehmen und wie
Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 1.543.949,71
0
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an
verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen
behandelten Wertpapieren 0,00
4.493
1.543.949,71
4.493
17.Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00
0
18. Zuführungen zum / Entnahmen aus dem Fonds für
allgemeine Bankrisiken 350.100.000,00
101.000
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit69.581.984,82
79.999
20.Außerordentliche Erträge 0,00 0
21.Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0
22.Außerordentliches Ergebnis 0,00
0
23.Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 42.826.744,26
53.211
24.Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 92.890,6392
42.919.634,89
53.303
25. Jahresüberschuss 26.662.349,93
26.695
26. Gewinnvortrag / Verlustvortrag aus dem Vorjahr 0,00 0
26.662.349,93
26.695
27.Entnahmen aus Gewinnrücklagen
a) aus der Sicherheitsrücklage 0,00
0
b) aus anderen Rücklagen 0,00
0
0,00
0
26.662.349,93
26.695
28.Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in die Sicherheitsrücklage 0,00
0
b) in andere Rücklagen 0,00
0
0,00
0
29.Bilanzgewinn 26.662.349,93
26.695
34 // Jahresbericht 2013
* vorläufig
EIGENE KOMPETENZEN
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Weberbank // Seit 2009
gehört die Weberbank
Actiengesellschaft zur Mittelbrandenburgischen Sparkasse. Sie komplettiert das Dienstleistungsangebot
der MBS im gehobenen Privatkundengeschäft. Das
Institut ergänzt die Beratungs-, Service- und Leistungsangebote der MBS. www.weberbank.de
Deka // Die DekaBank ist der zentrale Asset
Manager der Sparkassen-Finanzgruppe.
Als Marktführer für Dachfonds und fondsgebundene
Vermögensverwaltung stehen privaten und institutionellen Anlegern zahlreiche Aktien-, Renten-, Immobilien- und Mischfonds zur Auswahl. www.deka.de
Deutsche Leasing //
Die Deutsche Leasing ist
innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe das Kompetenzzentrum für Leasing und Dienstleistungen rund
um die Investition. Sie ist das führende herstellerunabhängige Leasing-Unternehmen in Deutschland
und zählt zu den bedeutendsten Leasing-Anbietern
Europas. www.deutsche-leasing.de
Feuersozietät // Die Feuersozietät
Öffentliche Leben, gegründet
1718, gehört heute zu den öffentlichen Versicherern
der Sparkassen-Finanzgruppe. Sie bietet Privat- und Firmenkunden umfassenden Schutz in verschiedenen Bereichen wie beispielsweise Auto, Wohnen, Gesundheit,
Transport und Rechtsschutz. www.feuersozietaet.de
LBS // Die LBS betreut innerhalb der
Sparkassen-Finanzgruppe rund neun
Millionen Kunden und ist damit die führende Bausparkasse Deutschlands. Sie berät ihre Kunden von der
Finanzierung bis zur Absicherung der Immobilie. Mit
ihrem Auslandsservice finanziert und vermittelt die
LBS auch Wohneigentum im europäischen Ausland.
www.lbs.de
LBS Immobilien // Die Aufgabe der
LBS Immobilien ist die Vermittlung von
Grundstücken, Ein- und Mehrfamilienhäusern und weiterer Objekte im In- und Ausland.
Sie ermittelt den marktgerechten Verkaufspreis der
eigenen Immobilie und vermarktet das Objekt bis zum
Kauf oder Verkauf. www.lbs.de
neue leben // Die neue
leben ist als großer Lebensversicherer der Vorsorge-Partner der Sparkassen.
Flexible Vorsorgeprodukte ermöglichen gemeinsam
mit der individuellen Beratung der Sparkassen, den
unterschiedlichen Kundenbedürfnissen mit lebenszyklusorientierten Vorsorgeprodukten gerecht zu
werden. www.neue-leben.de
ÖRAG // Die ÖRAG Rechtsschutzversicherungs-Aktiengesellschaft ist der
gemeinsame Partner für Rechtsschutzversicherungen
der Gruppe öffentlicher Versicherer und der SparkassenFinanzgruppe. Die ÖRAG bietet nicht nur finanzielle Unterstützung bei einem Rechtsstreit – rund 100 Volljuristen
leisten über den telefonischen Kundenservice INFO§TEL
schnelle konkrete Hilfe. www.oerag.de
UKV // Eingebunden in die Sparkassen-Finanzgruppe, ist die Union
Krankenversicherung AG gemeinsam
mit der Bayerischen Beamtenkrankenkasse AG die
siebtgrößte Krankenversicherungsgruppe Deutschlands. Die Kunden erhalten dort kompetente Beratung
und bedarfsgerechte Absicherung für den Krankheitsund Pflegefall sowie auf Reisen. www.ukv.de
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in Potsdam
Saarmunder Straße 61, 14478 Potsdam
Telefon (0331) 89 89 89, Telefax (0331) 89 89 85
www.mbs.de
REDAKTIONELLE LEITUNG
Robert Heiduck
KONZEPT, REDAKTION & GESTALTUNG
KircherBurkhardt GmbH
Heiligegeistkirchplatz 1, 10178 Berlin
www.kircher-burkhardt.de
DRUCK
DBM Druckhaus Berlin-Mitte GmbH
Wilhelm-Kabus-Straße 21–35
10829 Berlin
Jahresbericht 2013 // 35