EU-Wochenspiegel - europa.sachsen
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EU-Wochenspiegel Kurznachrichten der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt in Brüssel - Nr. 12/12 22.03.2012 Das Europäische Amt für Personallauswahl – EPSO hat in der vergangenen Woche ein neues allgemeines Auswahlverfahren für junge Bewerber mit Interesse an einer Tätigkeit in den Europäischen Institutionen in Brüssel bekannt gegeben. Gerade für junge Leute bietet die EU stets vielfältige Möglichkeiten und Chancen, einen Einstieg in interessante Arbeitsgebiete zu finden, bei denen der Einzelne die Möglichkeit hat, nicht nur das Geschehen auf europäischer Ebene hautnah mitzuerleben, sondern auch selbst aktiv mit zu gestalten. Wer die entsprechenden Qualifikationen aufweist und das, –zugegeben- schwerlich ohne persönliche intensive Vorbereitung zu bestehende, Bewerbungsverfahren, den Concours, erfolgreich durchlaufen hat, hat die Gelegenheit, eine Arbeitsstelle in den europäischen Institutionen zu bekommen. Der Berufseinstieg ist für junge Menschen dabei sowohl inhaltlich als auch finanziell verlockend. Die Themengebiete sind vielfältig wie Europa und die Karrieremöglichkeiten gut. Nicht zuletzt bietet das Leben in Brüssel –als Herz der Europäischen Union- einen in jeder Hinsicht kulturell besonderen Reiz. Wer diese Chance auf eine Beschäftigung bei der EU ergreift, beschreitet einen relativ sicheren Weg für eine berufliche Zukunft auf internationaler Ebene Aus den Institutionen (S. 2-4) KOM Bessere Abstimmung der Strukturfonds EPSO Karrierechancen für Hochschulabsolventen Eurobarometer Deutsche stehen zur Zukunftsstrategie Aus den Fachbereichen (S. 5-7) Forschung Antikatastrophenlabor eröffnet IKT Europäische eSkills Woche Kulturerbe Gewinner des Europa-Nostra-Preises Was - Wann - Wo (S. 8-12) Zweite Konferenz zur EBI Minister Stahlknecht trifft in Brüssel Kommissar Sefcovic Burgenlandkreis Workshop zu Energiethemen und zur Zukunft der Regionalpolitik Femmes d’Europe Osterbasar Zoom 1920-2010 Einladung der DG Europäische Energiestrategie Europa-Forum Ausschreibungen (S.13-18) EPSO Auswahlverfahren CAST- Absolventen Stellenausschreibungen KOM END- Stellenausschreibungen Kontaktbörse (S. 19-20) Drogenprävention Partnersuche in Spanien AAL Partnergesuch aus Schweden Büro intern - TIPP (S. 21-22) Tipp (I) Buchvorstellung „Europa für uns“ Tipp (II) Dreisprachige Datenbank Tipp (III) Deutschlandjahr an der Universität Leuven So erreichen Sie uns (S. 23-25) Carmen Johannsen Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 Seite 2 von 25 Aus den Institutionen Europäische Kommission Bessere Abstimmung zwischen verschiedenen Fonds (EAG) Die europäischen Strukturfonds sollen besser aufeinander abgestimmt werden. So soll es auch für die deutschen Bundesländer leichter, Investitionsschwerpunkte für die nächste Förderperiode ab 2014 zu setzen und Geld aus verschiedenen Fonds zu kombinieren. Die Europäische Kommission hat dazu einen Gemeinsamen Strategischen Rahmen für die Struktur- und Kohäsionsfonds, den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes und den Europäischen Meeres- und Fischereifonds vorgestellt. Mit Blick auf die Europa-2020Strategie für Wachstum und Beschäftigung setzt sie thematische Schwerpunkte und Leitlinien, so dass Geld aus den verschiedenen europäischen Töpfen möglichst gewinnbringend eingesetzt werden kann. EU-Regionalkommissar Johannes Hahn erklärte: "Die Kommission engagiert sich für mehr Kohärenz zwischen den politischen Zielen und den Investitionen vor Ort und wird erläutern, wie die Fonds interagieren, damit wir das gemeinsame Ziel eines intelligenten und nachhaltigen Wachstums für alle Bürgerinnen und Bürger Europas erreichen." Landwirtschaftskommissar Dacian Cioloș ergänzte: "Unsere Vorschläge zielen auf eine bessere Koordinierung der Maßnahmen, so dass die Projekte effizienter sind, einander nach Möglichkeit ergänzen und sich – soweit vermeidbar – nicht überschneiden, damit das volle Potenzial der ländlichen Gebiete ausgeschöpft werden kann." Der heute vorgelegte Strategische Rahmen wird verabschiedet, sobald die Vorschläge der Kommission zur Kohäsionspolitik ab 2014 vom Oktober letzten Jahres angenommen sind. Bis dahin können alle EU-Institutionen zu den heutigen Vorschlägen Stellung nehmen. Mehr Informationen in der vollständigen Pressemitteilung und dieser Übersicht. Die nächsten Schritte: Die EU-Institutionen sind aufgerufen, ihre Stellungnahmen zum Überblick über den GSR abzugeben. Der Gemeinsame Rahmen wird innerhalb von drei Monaten nach der Annahme des am 6. Oktober 2011 vorgeschlagenen Legislativpakets zur Kohäsionspolitik für den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen angenommen. Übersicht über den Gemeinsamen Strategischen Rahmen http://ec.europa.eu/regional_policy/what/future/index_de.cfm Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 Seite 3 von 25 EPSO Karrierechancen für Hochschulabsolventen bei der EU (EAG) Neue Karrierechancen in Europa: Die EU-Institutionen suchen in einem großen Auswahlverfahren nach qualifizierten Hochschulabsolventen mit und ohne Berufserfahrung. Am Donnerstag (15. März) startete auf der Website http://europa.eu/epso/index_en.htm eine neue Bewerbungsrunde für die höhere Beamtenlaufbahn. Die EU bietet interessante Karrieremöglichkeiten für Hochschulabsolventen in einer Vielzahl von Berufsfeldern. Es werden Beamte der Funktionsgruppe Administration (AD-Beamte) für folgende Fachgebiete gesucht: europäische öffentliche Verwaltung, Recht, Audit, Kommunikation und Außenbeziehungen. Auch Studierende, die bis zum 31. Juli ihr Studium abschließen, können sich bewerben. Anmeldeschluss ist am 17. April 2012 um 12 Uhr. Es besteht die Möglichkeit zwischen zwei Einstiegsgruppen zu wählen: AD5 für Hochschulabsolventen und AD7 für Bewerber, die bereits 6-7 Jahre Berufserfahrung haben. Eine Karriere in den EU-Institutionen bietet viele interessante und anspruchsvolle Tätigkeiten, die die Gestaltung Europas beeinflussen, ein Umfeld, das zum Lernen neuer Fertigkeiten und Sprachen ermutigt, die Möglichkeit in einer internationalen Umgebung zu arbeiten, sowie eine attraktive Vergütung. Um die Chancengleichheit für die Bewerber zu gewährleisten, gibt es ein neutrales und transparentes Auswahlverfahren, bei dem es auf die Kompetenzen der Bewerber ankommt. Dabei ist das Interesse meist hoch: Im vergangenen Jahr bewarben sich 41.000 Hochschulabsolventen auf 323 Stellen. Das Verfahren ist zweistufig – computergestützte Zulassungstests in den einzelnen EU-Ländern (und einigen Nicht-EU-Ländern) und ein Assessment-Center in Brüssel. Bei den Zulassungstests werden kognitive Tests zur Beurteilung des sprachlogischen Denkens, des Zahlenverständnisses und des abstrakten Denkens sowie Tests zum situationsbezogenen Urteilsvermögen und zur fachlichen Kompetenz durchgeführt. Probetests gibt es hier: http://europa.eu/epso/index_en.htm . Bewerber, die die Zulassungstests mit den besten Ergebnissen bestanden haben, werden zum Assessment-Center nach Brüssel eingeladen. Es gibt keine Länderquoten, allerdings suchen die Institutionen besonders nach Bewerbern aus Deutschland, das bei Auswahlverfahren oft relativ schwach vertreten ist. Jeder Bewerber muss die Staatsbürgerschaft eines Mitgliedstaates der Europäischen Union besitzen, gründliche Kenntnisse einer der EU-Amtssprachen und ausreichende Kenntnisse in Deutsch, Englisch oder Französisch haben. Siehe auch: Ausschreibungen Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 Seite 4 von 25 Eurobarometer Deutsche stellen sich hinter Zukunftsstrategie der EU (EAG) Die Mehrheit der Deutschen steht hinter Europas Zukunftsstrategie "Europa 2020". Das zeigt der nationale Bericht des jüngsten Eurobarometers. 86 Prozent der Deutschen unterstützen Europas Klimapolitik und finden es wichtig, dass der CO2-Ausstoß sinkt und weniger natürliche Ressourcen verbraucht werden. Damit liegen sie sogar 11 Prozentpunkte über dem europäischen Durchschnitt. 85 Prozent der Deutschen wollen ein solidarisches Europa, in dem Arbeitslose und Arme unterstützt werden und ihnen eine Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht wird. Allerdings sind die Deutschen skeptischer als der EU-Durchschnitt, dass es gelingt, Armut bis 2020 um ein Viertel zu reduzieren. Einen Schlüssel für Europas Wachstum sehen 84 Prozent in einem besseren und attraktiveren Bildungswesen. Fast ebenso viele Deutsche fordern einen moderneren Arbeitsmarkt für mehr Beschäftigung. Mehr Informationen zur Bewertung der Schwerpunktsetzung der EU und der Mediennutzung der Deutschen finden sie im nationalen Bericht für Deutschland. http://ec.europa.eu/deutschland/pdf/eb76_de_de_nat_final.pdf Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 Seite 5 von 25 Aus den Fachbereichen Forschung Mit neuem Labor gegen weltweite Krisen (EAG) Mehr Effizienz im Krisenfall: Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat das neue AntiKatastrophen-Labor in Ispra (Norditalien) eröffnet. Wissenschaftler aus verschiedenen Forschungsbereichen werden dort in Zukunft gemeinsam an einer vernetzten und integrierten Krisenbewältigung arbeiten. Moderne Plattformen zur Frühwarnung, zur Krisenkoordination und für gemeinsame Entscheidungen sollen bei der Bewältigung von Krisen helfen. Der schnelle und verlässliche Zugang zu Informationen soll in Zukunft die Bevölkerung besser schützen und den Betroffenen schneller helfen. Das neue Labor befindet an der Gemeinsamen Forschungsstelle (Joint Research Center – JRC) in Ispra. Auch das Institut für Transurane (JRC-ITU) in Karlsruhe ist Teil des JRC, das in insgesamt sieben europäischen Staaten angesiedelt ist. Die Forschungsbereiche erstrecken sich von Umweltproblemen über Informationstechnologien bis hin zur Sicherheit von Atomkraftwerken. Ausführliche Informationen finden Sie hier: http://ec.europa.eu/dgs/jrc/downloads/events/20120316-barroso-visit/jrc_press_info_sheet_en.pdf IKT Europäische eSkills Woche (EAG) Die Europäische Kommission möchte mehr Jugendliche fit für die Arbeitswelt machen. Sich in einer virtuellen Gemeinschaft sicher zu bewegen oder Computerspiele zu bedienen, ist für viele junge Leute ein müheloser Akt. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) am Arbeitsplatz anzuwenden, fällt ihnen jedoch schwer. Die Europäische Kommission hat daher in Brüssel die "Europäische eSkills Woche 2012" eröffnet, mit der sie auf die zentrale Bedeutung von IKT-Kompetenzen im Berufsleben und für die Arbeitsplatzsuche aufmerksam machen will. Die Kommission geht davon aus, dass bis 2015 für 90 Prozent der Arbeitsplätze IKT-Kenntnisse unerlässlich sind. Der Kommissionsvizepräsident und für Unternehmen zuständige Kommissar Antonio Tajani unterstrich den hohen Stellenwert: "Junge Leute sollten die beruflichen Aspekte der neuen digitalen Welt erkennen. Ich bin besorgt darüber, dass der Nachschub im technischen Bereich zum Flaschenhals für Wachstum geworden ist, somit eine undichte Versorgungsleitung, die die Europäische Innovation und Wettbewerbsfähigkeit gefährdet." Im Rahmen der "Europäische eSkills Woche 2012" finden vom 19. bis 30. März europaweit verschiedene Veranstaltungen und Aktivitäten statt. Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 Seite 6 von 25 Einzelheiten dazu finden Sie hier: http://eskills-week.ec.europa.eu Kulturerbe Gewinner des Europa-Nostra-Preises 2012 bekanntgegeben (EAG) Die Europäische Kommission und der europäische Dachverband Europa Nostra haben am 20.03.12 die diesjährigen Gewinner des Preises der Europäischen Union für das Kulturerbe („European Prize for Cultural Heritage/Europa Nostra Awards“) Union bekanntgegeben. Die Auszeichnungen werden am 1. Juni anlässlich einer Feierstunde im Jerónimos-Kloster in Lissabon verliehen, bei der die EUKommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, Androulla Vassiliou, und der Vorsitzende von Europa Nostra, der weltberühmte Tenor Plácido Domingo, zugegen sein werden. Das Ereignis findet statt unter der Schirmherrschaft des portugiesischen Staatspräsidenten Aníbal Cavaco Silva, der ebenfalls anwesend sein wird, sowie des Präsidenten der EU-Kommission José Manuel Barroso. Insgesamt werden 28 Projekte ausgezeichnet, sechs davon mit dem Hauptpreis für die herausragendsten Leistungen auf dem Gebiet des Kulturerbes im Jahr 2012. Die 28 Preisträger wurden unter 226 eingereichten Projekten aus 31 Ländern ausgewählt. Preise werden in vier Kategorien vergeben: Konservierung, Forschung, engagierter Einsatz, allgemeine und berufliche Bildung sowie Bewusstseinsbildung. Für jede Kategorie gibt es eine eigene Jury mit unabhängigen Experten aus ganz Europa. Alle Gewinner erhalten eine Plakette oder einen Pokal. Die sechs Hauptpreisträger bekommen zusätzlich je 10.000 EUR. Das kulturelle Erbe leistet einen wesentlichen Beitrag zum Wachstum und zur Schaffung von Arbeitsplätzen, der häufig unterschätzt wird. So ist die Branche ein wichtiger Bestandteil der Kulturund Kreativindustrie, in der EU-weit 8,5 Millionen Menschen beschäftigt sind und die einen Anteil von bis zu 4,5 % am europäischen BIP ausmacht. Die öffentlichen und privaten Ausgaben für den Erhalt von Kulturerbestätten belaufen sich pro Jahr auf schätzungsweise 5 Mrd. EUR. Von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) veröffentlichte Zahlen belegen, dass 40 % des internationalen Tourismus weltweit auf den Kulturtourismus entfallen. Darüber hinaus kommt dem kulturellen Erbe eine Schlüsselrolle bei der nachhaltigen Entwicklung und dem sozialen Zusammenhalt zu. Die Kulturerbepreise werden aus dem Programm „Kultur“ der Europäischen Union gefördert, aus dem seit 2007 rund 30 Mio. EUR in kofinanzierte Kulturerbeprojekte geflossen sind. Fördermittel werden auch aus anderen von der EU finanzierten Programmen bereitgestellt: Der Europäische Fonds für Regionalentwicklung hat im Zeitraum 2007-2013 6 Mrd. EUR für Kulturprojekte bereitgestellt. Davon sind 3 Mrd. EUR für den Schutz und die Erhaltung des kulturellen Erbes, 2,2 Mrd. EUR für die Entwicklung einer Kulturinfrastruktur und 775 Mio. EUR für die Kofinanzierung kulturbezogener Dienstleistungen wie Berufsbildung, Bildungsmaßnahmen zu Kunst und Kulturerbe, Förderung von Kulturerbe-Routen usw. bestimmt. Weitere 150 Mio. EUR wurden seit 1998 aus den EU-Rahmenprogrammen für Forschung und technologische Entwicklung zugeschossen. Weitere Informationen: Präsentationen zu den Gewinnerprojekten (Website Europa Nostra) http://ec.europa.eu/culture/index_de.htm Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 Seite 7 von 25 Androulla Vassilious Website Twitter @VassiliouEU http://flickr.com/photos/europanostra http://www.youtube.com/europanostrachannel Europa Nostra ist eine europaweite Nichtregierungsorganisation, die als Sprecherin für Belange des kulturellen Erbes auftritt. In ihr sind 250 NRO und Organisationen ohne Erwerbszweck aus über 50 europäischen Ländern zusammengeschlossen und vertreten, mit einer Gesamtmitgliederzahl von mehr als 5 Millionen Menschen. Außerdem wird die Vereinigung von über 150 assoziierten Behörden und Verbänden sowie über 1500 Einzelmitgliedern unterstützt. Die zahlreichen untereinander vernetzten Fachkräfte und Freiwilligen setzen sich dafür ein, das europäische Kulturerbe für die heutige und die künftigen Generationen zu bewahren. Bewerbungen um den europäischen Kulturerbepreis 2013 können bis zum 1. Oktober 2012 eingereicht werden. Die Auszeichnungen werden dann im Juni 2013 in Athen verliehen. Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 Seite 8 von 25 Was - Wann - Wo „Das Konferenz zur Bürgerinitiative Minister Stahlknecht trifft in Brüssel Vizepräsidenten der Europäischen Kommission Maros Sefcovic (AL) demokratische Bürgerinitiative (EBI) Instrument vermag der dazu beitragen, Zusammengehörigkeitsgefühl der Europäischen stärken“, Union zu Europäischen Menschen so in das der Minister Stahlknecht in seiner Eröffnungsrede zur Konferenz am 20.03.2012, die nunmehr bereits zum zweiten Mal in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt gemeinsam mit dem European Citizen Action Service durchgeführt worden ist. Mit der im Vertrag von Lissabon primärrechtlich verankerten Bürgerinitiative werden die Unionsbürger erstmalig direkt in die Initiierung europäischer Legislativvorschläge eingebunden. Nach einer erfolgreich durchgeführten Bürgerinitiative, die eine Unterstützung von mindestens einer Million EU-Bürgerinnen und Bürgern aus mindestens 7 der 27 Mitgliedstaaten voraussetzt, kann die Kommission ab dem 01.04.2012 aufgefordert werden, einen Rechtsakt in Bereichen vorzuschlagen, in denen die EU zuständig ist. Sind die Mitgliedstaaten jedoch ausreichend darauf vorbereitet, eine Europäische Bürgerinitiative erfolgreich durchzuführen? „Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten sind hierbei vor allem mit Blick auf die im Rahmen der nationalen Gesetzgebung zu bestimmenden nationalen Zuständigkeiten zur Durchführung einer Bürgerinitiative nicht zu verkennen“, so Kommissar Sefcovic in dem bilateral mit Minister Stahlknecht zu Beginn der Konferenz geführten Gespräch. Das Deutschland dabei seine „Hausaufgaben“ mit dem am 01.04.2012 in Kraft tretenden Gesetz zur Durchführung einer Bürgerinitiative gemacht hat, wurde im Rahmen dieses Gesprächs deutlich. Allein die Schaffung legislativer Voraussetzungen scheint jedoch nicht ausreichend, eine Bürgerinitiative erfolgreich umzusetzen. Vielmehr gelte es nun – und auch hier waren sich Minister Stahlknecht und Kommissar Sefcovic einig – Medien und soziale Netzwerke verstärkt in die Informationsverbreitung bzgl. der Anforderungen aber auch i.Z.m. der Umsetzung einer Bürgerinitiative einzubeziehen. Im Fokus der Konferenz standen damit Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 Seite 9 von 25 vor allem praktische Fragen zur Implementierung einer EBI. Sachsen-Anhalt kann und möchte dabei seine Erfahrungen mit plebiszitären Instrumenten einbringen, die - ähnlich der EBI - Gegenstände der politischen Willenbildung an das Parlament herantragen, so der Minister. In den die Konferenz abschließenden Ausführungen wurde einmal mehr deutlich, dass es nunmehr darauf ankomme, Möglichkeiten beabsichtigte und die Bürger AKTIV Anforderungen Bürgerinitiativen zu über sowie informieren. die über Die Bereitstellung abrufbarer Informationen ist ein erster, jedoch nicht ausreichender Schritt, so MdEP Gerald Häfner in seinem Schlusswort. Erforderlich sei es - z.B. unter Einbeziehung der Medien - auf Bürgerinitiativen auf der nationalen und europäischen Ebene aufmerksam zu machen. Burgenlandkreis Workshop zu Energiethemen und zur Zukunft der Regionalpolitik (TR) Wie sieht die Regionalförderung der Europäischen Kommission ab 2014, mit Beginn der neuen Förderperiode, aus. Welche Bedeutung wird in Brüssel den Energiethemen beigemessen? Welche Chancen hat unsere einheimische Braunkohle? Fragen, die sich die Delegation aus dem Burgenlandkreis, geleitet von Landrat Harri Reiche, während eines Workshops in der Landesvertretung am 7. März stellte. Die Chance, anlässlich der 20-Jahr-Feier der Brüsseler Vertretung (der Wochenspiegel berichtete) mit Experten der Europäischen Kommission zu diesen Themen zu diskutieren, wurde gern wahrgenommen. Marion Wilde von der Generaldirektion Energie informierte die Teilnehmer des Workshops über aktuellen Fragen der Energiepolitik und Vorstellungen der Kommission, unter anderem die Energieeffizienz zu erhöhen. Für den Burgenlandkreis, einem wichtigen Energielieferanten, waren das wichtige Informationen, die auch im engen Zusammenhang mit einem in Brüssel präsentierten Projekte stehen, GovernEE. Das Projekt, an dem der Kreis gemeinsam mit mehreren anderen Regionen der EU beteiligt INTERREG Workshops ist, IVB wird über gefördert. wurde das Die deshalb EU-Programm Möglichkeit genutzt, des den Kommissionsmitarbeitern das Projekt vorzustellen, bei dem es hauptsächlich um die Problematik der Beheizung öffentlicher Gebäude im Allgemeinen und von historischen Gebäuden im Speziellen geht. Landrat Harri Reiche bedankt sich bei Marion Wilde, Generaldirektion Energie, mit einer Flasche Saale-Unstrut-Wein Hintergrund ist, dass kommunale Einrichtungen zu den größten Energieverbrauchern gehören und Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 Seite 10 von 25 der Hauptteil der Energieverluste seine Ursache in ineffektiven Heizungssystemen in öffentlichen Gebäuden hat. Mit einem speziellen Energiethema hatte dann auch der Vortrag von Brian Ricketts, Generalsekretär des europäischen Kohleverbandes EURACOAL, zu tun. Es ging um den Energiefahrplan 2050 der Europäischen Kommission und dessen Auswirkungen auf die Kohleindustrie, ebenfalls ein wichtiges Thema für den Burgenlandkreis. Insbesondere die der Delegation angehörenden Vertreter des MIBRAG hörten mit Interesse die Bewertung der Kohle aus europäischer Vertreter des Burgenlandkreises zu Gast in der Landesvertretung Sicht. Die Kommission, so eine Analyse des Energiefahrplans, geht davon aus, dass die Weltmarktpreise für Erdöl und Gas bis 2050 um ein Mehrfaches als der Weltmarktpreis für Kohle steigen wird, was letzterer gegenüber den beiden anderen Energieträgern zum einen Wettbewerbsvorteile bringt. Zum anderen besteht hierin eine große Herausforderung für die Lösung des CO2-Problems, das für die Kommission eine große Priorität besitzt. Der zweite große Themenkomplex neben der Energiefrage widmete sich der Regionalförderung. Mit Wolfgang Münch stand ein ausgewiesener Experte der Generaldirektion Regionalpolitik der Delegation aus dem Burgenlandkreis Rede und Antwort. Münch stellte fest, dass auf Grund der erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung das Land Sachsen-Anhalt in Zukunft aus der Höchstförderung zwar rausfallen, aber dennoch mit einem Großteil der bisher zur Verfügung gestellten Mittel gefördert werden könne. Seitens der Kommission europäischen geförderten werde in Regionen Projekte Zukunft, generell, eine das gilt der größere für alle Qualität der Aufmerksamkeit Wolfgang Münch, Generaldirektion Regionalpolitik, erläutert die künftige Förderpolitik geschenkt. Ähnlich äußerte sich auch Andreas Strohbach, bei der Generaldirektion Beschäftigung für die Anwendung des Europäischen Sozialfonds (ESF) in Deutschland zuständig. Erhöhung der Beschäftigung, soziale Eingliederung und Armutsbekämpfung werden die vorrangigen Ziele des ESF in der neuen Förderperiode sein. Mit dem Wissen um die Prioritäten der Europäischen Kommission in der Energiepolitik und der Regionalförderung bereichert, traf sich die Delegation anschließend mit dem sachsen-anhaltischen Europaabgeordneten Dr. Horst Schnellhardt im Parlamentsgebäude, bevor es auf die Rückreise nach Sachsen-Anhalt ging. Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 Seite 11 von 25 Femmes d’Europe Osterbasar 2012 (EAG) Die deutsche, österreichische und italienische Gruppe der Association Femmes d'Europe organisiert am Freitag, dem 30. März 2012 gemeinsam einen Osterbasar. Ort: TUSIAD, Turkish Industrial Association Avenue des Gaulois 13 – 1040 Bruxelles (Parkgelegenheit Musées du Cinquantenaire) Uhrzeit: 11.00 Uhr – 17.00 Uhr. Die deutsche Gruppe sorgt für Osterdekoration und Ostersüßigkeiten. Außerdem werden handgenähte Tischsets und Schürzen für Kinder und Erwachsene angeboten. - Die österreichische Gruppe ist für das leibliche Wohl der Besucher zuständig. - Als Vorbereitung für den nahenden Sommer bietet die italienische Gruppe Artikel für Strand und Sonne an. Der Eintritt ist gratis. Die Einnahmen werden wie immer für humanitäre Projekte der Association Femmes d’Europe verwendet. Die Association Femmes d’Europe wurde vor 35 Jahren aus Anlass einer bedrohlichen Hungerkatastrophe in Ostafrika von einigen mutigen Frauen aus den Mitgliedsstaaten der damaligen Europäischen Gemeinschaft in Brüssel gegründet. Sie ist seitdem auf mehr als 1000 Mitglieder angewachsen. Die deutsche Gruppe Femmes d’Europe mit ca. 100 Mitgliedern ist eine der 22 Gruppen der philanthropischen, apolitischen „ASSOCIATION FEMMES D’EUROPE“. http://www.assocfemmesdeurope.org/ Zoom 1920-2010 Nachbarschaften neun Jahrzehnte nach Versailles (EAG) Am 20. September 1920 wurde das Gebiet von Eupen und Malmedy auf der Grundlage des Versailler Vertrages belgisch. Das Jahr 1920 bildet somit die entscheidende Zäsur in der bewegten Geschichte dieses Grenzlandes im 20. Jahrhundert. Zum 90. Jahrestag der Gebietsübertragung leistete eine Tagung in St. Vith die historische Einordnung der Ereignisse und ihrer Folgen. Die Beiträge wurden in einem Tagungsband dokumentiert. Dieser wird am Montag, dem 2. April 2012, um 19:00 Uhr in der Vertretung der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Rue Jacques Jordaens /Jakob Jordaensstraat 34, 1000 Brüssel, vorgestellt. Es sprechen Karl-Heinz Lambertz, Ministerpräsident Mani Pournaghi, Goethe-Institut Brüssel Alfred Küchenberg, Verleger Grenz-Echo-Verlag Dr. Christoph Brüll, Herausgeber Um Anmeldung wird gebeten bis zum 28. März 2012 Telefonisch unter +32 (0)2/ 502.30.80, Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 Seite 12 von 25 per Fax: +32 (0)2/ 502.76.46 oder per E-Mail: [email protected] Europäische Energiestrategie Europa-Forum für Landesbedienstete (TR) Aktuelle Fragen der europäischen Energiepolitik werden am 26. April auf einem Europa-Forum des Aus- und Fortbildungsinstituts des Landes in Magdeburg diskutiert. Die Veranstaltung, die im Innenministerium stattfindet, ist Bestandteil des Fortbildungsprogramms des Landes und richtet sich an alle Bedienstete der allgemeinen Verwaltung des Landes Sachsen-Anhalt. Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner aus Politik und Verwaltung auf europäischer und auf Landesebene äußern sich zu Fragen der europäischen Energiestrategie, zu deren Umsetzung und zur Rolle der Mitgliedstaaten. Mit der Teilnahme des Europaabgeordneten Dr. Horst Schnellhardt und Michael Klippers, aus dem zuständigen Referat „Energiepolitik“ in der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission, sind detaillierte Einblicke in den gegenwärtigen Brüsseler Gesetzgebungs- und Diskussionsprozess garantiert. Armin Forker, zuständiger Referatsleiter im Wirtschaftsministerium Sachsen-Anhalt, wird die möglichen Auswirkungen auf die Energiewirtschaft im Land darstellen. Anmeldungen für diese Veranstaltung erfolgen Fortbildungsprogramms des Landes Sachsen-Anhalt. Nähere Informationen: im Rahmen des [email protected] anhalt.de Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 Seite 13 von 25 Ausschreibungen Die Ausschreibungen werden im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften veröffentlicht, diese Dokumente sind unter folgender Webseite nachzulesen: http://europa.eu.int/eur-lex/lex/de/index.htm Gegenstand: EUROPÄISCHES AMT FÜR PERSONALAUSWAHL (EPSO) BEKANNTMACHUNG ALLGEMEINER AUSWAHLVERFAHREN Das Europäische Amt für Personalauswahl (EPSO) führt folgende allgemeine Auswahlverfahren durch: EPSO/AD/230/12 — Beamte der Funktionsgruppe Administration (AD 5) und EPSO/AD/231/12 — Beamte der Funktionsgruppe Administration (AD 7) für folgende Sachgebiete: 1. Europäische Öffentliche Verwaltung 2. Recht 3. Audit 4. Kommunikation 5. Aussenbeziehungen Die Bekanntmachung der Auswahlverfahren wird im Amtsblatt C 76 A vom 15. März 2012 veröffentlicht. http://eur-lex.europa.eu/JOHtml.do?uri=OJ:C:2012:076A:SOM:DE:HTML Fundstelle: Abl. C 76 vom 15.03.12 Bewerbungsfrist: 17.04.12 Antragsunterlagen: Weitere Informationen finden sich auf der EPSO-Webseite http://eu-careers.eu CAST-Absolventen Stellenausschreibungen der KOM (EAG) Die Europäische Kommission bietet folgende Laureatenstellen an: The European Commission, DG Research & Innovation – Directorate H (Transport) is urgently looking for a person in FG IV Cast list to manage legal matters and contracts. If interested, please contact Evelyne GRANATA-LUBAC at the following email address: [email protected] Media and Communication adviser position - EU delegation in Haiti: Ideally the candidate should have a level of French close to native speaker. The candidate should have passed the cast relex or cast 27 competitions. Please see the attached job description for further details. People interested should send their CV and cover letter to Julia Smith [email protected] and cc to [email protected] Quelle: Rundbrief AA vom 15.03.12 Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 Gegenstand: Europäische Kommission Seite 14 von 25 – Stellenausschreibungen für nationale Sachverständige END Die Kommission sucht 36 nationale Sachverständige für Abordnungen in ihren nachstehend aufgeführten Generaldirektionen. Nr. DDDG Einsendefrist 01 CLIMA.C.3 25.04.2012 Einbindung der Anpassung an den Klimawandel und kohlenstoffarme kostenfrei Technologien - Anpassung an den Klimawandel 02 EAC.C.2 25.04.2012 Lebenslanges Lernen: Hochschulbildung und internationale Beziehungen Europäisches Innovations- und Technologieinstitut; Kooperation mit Wirtschaft 03 EAC.C.2b 23.03.2012 Lebenslanges Lernen: Hochschulbildung und internationale Beziehungen Europäisches Innovations- und Technologieinstitut; Kooperation mit Wirtschaft 04 ECFIN.D.3-A 25.04.2012 Internationale Wirtschafts- und Finanzbeziehungen G-20-Länder – IWF – G-Gruppen 05 ECFIN.D.3-B 25.04.2012 Internationale Wirtschafts- und Finanzbeziehungen G-20-Länder – IWF – G-Gruppen 06 ECFIN-EFC.EPC.01 25.04.2012 EFC.EPC: Sekretariat des Wirtschafts- und Finanzausschusses und des kostenfrei Ausschusses für Wirtschaftspolitik und der Eurogruppe/EWG - Sekretariat des WFA und WPA 07 ECFIN.F.1 25.04.2012 Volkswirtschaften der Mitgliedstaaten /Deutschland, Österreich, Zypern, Dänemark 08 EMPL.D.4 25.04.2012 Europe2020 Sozial Politik Demografie,Migration,Soziale-Innovation,Zivil-Gesellschaft 09 EMPL.E.3 25.04.2012 Soziale Marktwirtschaft in den Mitgliedstaaten I: ESF Italien, Dänemark, Schweden 10 EMPL.F.2 25.04.2012 Soziale Marktwirtschaft in den Mitgliedstaaten II: ESF Deutschland, Österreich, Slowenien 11 EMPL.F.3 Soziale Marktwirtschaft in den Mitgliedstaaten II: ESF Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union 25.04.2012 EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 Seite 15 von 25 Vereinigtes Königreich, Irland, Griechenland, Zypern 12 ENER.A.1 25.04.2012 Allgemeine Politik Energiepolitik & Marktbeobachtung Strom, Gas, Kohle und Erdöl 13 ENER.B.3 23.03.2012 Energiebinnenmarkt Binnenmarkt III: Endverbrauchermärkte; Kohle und Erdöl 14 ENTR.B.4 25.04.2012 Industriepolitik und Wirtschaftsanalyse Wirtschaftanalyse und Folgenabschätzungen 15 ENTR.G.4 25.04.2012 Chemie-, Metall-, mechanische, elektrotechnische und Baugewerbeindustrien; Rohstoffe - Mechanische, elektrotechnische und Telekommunikationsausrüstung 16 ENTR.G.5 25.04.2012 Chemie-, Metall-, mechanische, elektrotechnische und Baugewerbeindustrien; Rohstoffe - Baugewerbe, Druckgeräte, Messtechnik 17 ENV.A.1 25.04.2012 Rechtliche Angelegenheiten und Kohäsion Rechtsdurchsetzung, Koordinierung von Vertragsver- letzungsverfahren und rechtliche Angelegenheiten 18 EPSO.06 23.03.2012 19 ESTAT.C.5 23.03.2012 Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Preise und Schlüsselindikatoren Preisstatistik; Kaufkraftparitäten; Bau- und Wohnungsstatistik 20 ESTAT.D.1 23.03.2012 Statistik der Staatsfinanzen (GFS) GFS-Methodologie, -Datenerhebung und -Veröffentlichung 21 HOME.A.2-LC 23.03.2012 Internal Security - Fight against organised crime 22 HOME.A.2.-TP 23.03.2012 Internal Security - Fight against organised crime 23 INFSO.A.1 25.04.2012 Audiovisueller Bereich, Medien, Internet - Audiovisuelle und Medienpolitik 24 INFSO.C.1 23.03.2012 Politikkoordinierung und Strategie - Digitale Agenda: Politikkoordinierung 25 INFSO.C.3 23.03.2012 Politikkoordinierung und Strategie - Evaluierung und Monitoring 26 INFSO.S.5 Finanzielle Rechnungsprüfung Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union 25.04.2012 EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 27 Seite 16 von 25 JRC.A.1 23.03.2012 Wissenschaftspolitik und Beziehungen zu den beteiligten Akteuren wissenschaftliche Beratung bei politischen Entscheidungen 28 RTD.B.6.002 25.04.2012 Europäischer Forschungsraum - Ethik und Gender 29 RTD.C.2 25.04.2012 Research and Innovation - Relations with stakeholders (ERIAB) 30 RTD.H.3 23.03.2012 Verkehr - Luftfahrt 31 RTD.K.1 25.04.2012 Energie - Themenübergreifende Aspekte 32 RTD.K.6.001 23.03.2012 Energie - Assoziationsverträge über Fusion 33 SG.C.1 23.03.2012 Intelligente Regulierung: Evaluierung, Folgenabschätzung und Anwendung des Gemeinschaftsrechts - Evaluierung und Vereinfachung 34 SG.C.2 23.03.2012 Intelligente Regulierung: Evaluierung Folgenabschätzung und Anwendung von EU Recht - Regulierungspolitik und Folgenabschätzung 35 TAXUD.D.1-cp 25.04.2012 Direkte Steuern, Steuerkoordinierung, wirtschaftliche Analyse und Bewertung Initiativen im Bereich der Unternehmensteuerung (D1) 36 TAXUD.D.1-jt 25.04.2012 Direkte Steuern, Steuerkoordinierung, wirtschaftliche Analyse und Bewertung Initiativen im Bereich der Unternehmensbesteuerung (D1, Sekt. 1) Fundstelle: Abl. Rundschreiben der Ständigen Vertretungvom Länderbeobachter Bewerbungsfrist: siehe Tabelle Bitte schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an die Adresse: [email protected] Auskunft erteilt: Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der EU Frau Sulzer Tel.: ++32-2-787.10.39 E-Mail: [email protected] Die Bewerbungen sind ausschlieβlich durch die Ständige Vertretung an die Dienststelle für nationale Sachverständige unter folgender elektronischen Adresse [email protected]. zu richten und sollten nicht direkt bei den Generaldirektionen eingereicht werden. Papierformbewerbungen sind nicht mehr erforderlich. Die Ständigen Vertretungen werden gebeten, diese Bewerbungen ausschlieβlich per elektronischer Post an o. g. Adresse zu senden. Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 Seite 17 von 25 Für die Erstellung des Lebenslaufes und damit er für alle leicht zugänglich ist, werden die Bewerber gebeten, das Europäische Lebenslauf-Muster zu benutzen (Word- oder PDF- Format), welches unter folgender Adresse in Deutsch, Französisch oder Englisch zu finden ist: http://www.cedefop.eu.int/transparency/cv.asp. Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass die Abordnung unter den Beschluss der Kommission vom 12.11.2008 über die Regelung für zur Kommission abgeordnete oder sich zu Zwecken der beruflichen Weiterbildung bei der Kommission aufhaltende nationale Sachverständige fallen wird. Der Text dieses Beschlusses ist auf http://ec.europa.eu/civil_service/job/sne/index_en.htm verfügbar. Akronyme und ihre Bedeutung: AGRI Landwirtschaft und ländliche Entwicklung AIDCO EuropeAid - Amt für Zusammenarbeit ВЕРА Beratergremium für europäische Politik BUDG Haushalt COMM Kommunikation COMP Wettbewerb DEV Entwicklung DGT Übersetzung DIGIT Datenverarbeitung EAC Bildung und Kultur ECFIN Wirtschaft und Finanzen ECHO Humanitäre Hilfe ELARG Erweiterung EMPL Beschäftigung, soziale Angelegenheiten und Chancengleichheit ENTR Unternehmen und Industrie ENV/CLIMA Umwelt ESTAT Eurostat HR Humanressourcen und Sicherheit IAS Interner Auditdienst INFSO Informationsgesellschaft und Medien JLS Justiz, Freiheit und Sicherheit JRC Gemeinsame Forschungsstelle MARE Maritime Angelegenheiten und Fischerei MARKT Binnenmarkt und Dienstleistungen OLAF Europäisches Amt für Betrugsbekämpfung REGIO Regionalpolitik RELEX Außenbeziehungen Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 RTD Forschung SANCO Gesundheit und Verbraucher SCIC Dolmetschen SG Generalsekretariat SJ Juristischer Dienst TAXUD Steuern und Zollunion TRADE Handel MOVE/ENER Ex Energie und Verkehr Seite 18 von 25 Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 Seite 19 von 25 Kontaktbörse Der Vertretung liegen derzeit folgende aktuelle Partnerschaftsgesuche für europäische Projekte vor. Drogenprävention Partnersuche in Spanien (EAG) Für das Programm zur Drogenprävention http://ec.europa.eu/justice/newsroom/grants/dpip_ag_2011_2012_en.htm werden Projektpartner in Spanien gesucht. Es sollen Aktivitäten geplant und Erfahrungen ausgetauscht werden zur Prävention des Gebrauches DRUG-FREE SCHOOLS AND COMMUNITIES von Drogen von Jugendlichen. Um Interessenbekundung wird bis zum 02.04.12 gebeten. Kontakt und Details: Joseba ZABALA GALÁN [email protected] 0034 658 73 10 77 0034 945 16 10 62 Acción Local sobre Drogas Departamento de Seguridad Ciudadana Ayuntamiento de Vitoria-Gasteiz Calle Aguirrelanda 8, 01010 VITORIA-GASTEIZ Basque Country – SPAIN AAL Partnergesuch aus Schweden (EAG) Unter „Ambient Assisted Living" (AAL) werden Konzepte, Produkte und Dienstleistungen verstanden, die neue Technologien und soziales Umfeld miteinander verbinden und verbessern mit dem Ziel, die Lebensqualität für Menschen in allen Lebensabschnitten zu erhöhen. Übersetzen könnte man AAL am besten mit „Altersgerechte Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben". Damit wird auch schon skizziert, dass AAL in erster Linie etwas mit dem Individuum in seiner direkten Umwelt zu tun hat. In den schwedischen Städten Mölndal und Vara werden Partner für ein Projekt im Rahmen von AAL gesucht. Kontakt und Details: Mölndal: End user organisation, smart home, home care, indoors/outdoors, security, test/trials, communication, mobility, tele-monitoring, social interaction Britt Brickzén Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 Seite 20 von 25 Title/profession: Quality manager E-mail: [email protected] Telephone: +46 31 315 25 51 Address: Britt Brickzén, Mölndals stad, SE-431 82 Mölndal Vara: Ambient assisted living, independent living, accessible environments Ms. Helena Torsell Title/profession: International coordinator E-mail: [email protected] Telephone: +46 512 31837 Address: Stora Torget 8, 534 81 Vara, Sweden Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 Seite 21 von 25 Büro intern - TIPP Tipp (I) Ein Buch gegen EU-Skeptizismus: Warum wir Europa brauchen (EAG) Wirtschaftskrise hin – Schuldenkrise her: Es gibt gute Argumente für die europäische Einigung. Viele davon hat Christian D. Falkowski in dem Buch „Europa für uns – Warum wir Europa brauchen“ gesammelt, das im Nomos Verlag erschienen ist. Der Autor, der lange Jahre für die EUKommission gearbeitet hat, analysiert globale Trends und versucht, die künftige Rolle der EU zwischen traditionellen globalen Schwergewichten wie den USA und Russland und aufstrebenden Ländern wie China, Indien und Brasilien zu beschreiben. In seinem Buch erklärt er, warum die Union zur Sicherung einer gemeinsamen Zukunft weiter zusammenwachsen muss. www.nomos-shop.de/Falkowski-Europa/productview.aspx?product=13664&pac=weco Quelle: EU Nachrichten 05/12 Tipp (II) Neue dreisprachige Datenbank für belgische Rechtsterminologie (EAG) Seit letztem Sommer gibt es die Website www.rechtsterminologie.be , mit deren Hilfe Sie die korrekte, offizielle Übersetzung von Rechtsbegriffen aus dem belgischen Rechtsraum nachschlagen können. Wenn Sie auf der oben genannten Website auf „Datenbank“ klicken, können Sie rechts die Ausgangssprache (Deutsch, Niederländisch oder Französisch) und die Zielsprache (Deutsch, Niederländisch oder Franzosisch) wählen. Links oben geben Sie den Begriff ein, der übersetzt werden soll, und starten den Suchauftrag. Zu den jeweiligen Begriffen werden ausführliche Erläuterungen gegeben. Bei der Erstellung der Rechtsterminologie arbeitet der Ausschuss eng mit der Zentralen Dienststelle für Deutsche Übersetzungen (ZDDU) zusammen, die seit 1976 für die Übersetzung föderaler Rechtstexte ins Deutsche zuständig ist. ( http://www.scta.be ). Die Terminologiedatenbank enthält zurzeit etwa 2.300 Begriffe und wird ständig erweitert. Quelle: Nachbar Belgien 01/12 Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 Seite 22 von 25 Tipp (III) Deutschlandjahr an der Universität Leuven (EAG) Die Katholische Universität Leuven (KUL) hat das Jahr 2012 zum Deutschlandjahr ausgerufen. Mit dieser Aktion will die Universität in Zusammenarbeit mit der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Brüssel ein Jahr lang den Fokus auf Deutschland lenken. Mit zahlreichen Aktivitäten sollen die Kontakte zwischen den Universitäten und Forschungseinrichtungen beider Länder intensiviert werden. So stehen wissenschaftliche Workshops zum Wissensaustausch und kulturelle Veranstaltungen auf dem Programm. Es soll ebenfalls einen Historikerdialog im Vorfeld des hundertsten Jahrestags vom Ausbruch des Ersten Weltkriegs geben. Bart De Moor, dem Vizerektor für Internationale Angelegenheiten zufolge, ist die KUL in Deutschland noch nicht hinreichend bekannt. Der Studentenaustausch zwischen Belgien und Deutschland sei noch zu gering und hier gäbe es noch ein hohes Potenzial. Weitere Informationen finden Sie unter: www.kuleuven.be/duitslandjaar Quelle: Nachbar Belgien 2/12 Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 Seite 23 von 25 So erreichen Sie uns Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der EU Boulevard Saint Michel 80 B-1040 Brüssel Tel (Sekretariat) ++32.2.741.09.31 Fax ++32.2.741.09.39 www.lv-bruessel.stk.sachsen-anhalt.de [email protected] Ansprechpartner Inhalt Leiter des Büros NN Stellvertretende Leiterin Carmen Johannsen (Jo) Grundsatzangelegenheiten der EU Presse ÖA, Info-Gesellschaft, Medien ...30 E-Mail Thomas Rieke (TR) Wissenschaft und Wirtschaft ...10 E-Mail Christine Bormann (CBn) Finanzen, Landesentwicklung, Verkehr ...38 E-Mail ...33 E-Mail Andre Lange (AL) Justiz, Innen und AdR ...18 E-Mail Elke Andrea Große (EAG) Redaktion Wochenspiegel, Veranstaltungsorganisation, Tourismus ...32 E-Mail Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 NN Landwirtschaft, Umwelt ...12 E-Mail Seite 24 von 25 NN Bildung und Kultur, ...19 E-Mail Christine Kuhn (CK) Doris Bergner (DB) Gesundheit, Soziales und Arbeit Verwaltung ...16 ...36 E-Mail E-Mail NN Assistenz Leiter und Sekretariat Besucherbetreuung ...31 E-Mail Hospitantin Mariann Albert (MA) INNOVA Eszak-Aföld Nonprofit Ltd ...34 E-Mail Praktikant Martin Pilling (MP) ...22 E-Mail Praktikantin Alice Hesse (AH) ...22 E-Mail Hospitant Christian Kenkel (Ke) Finanzen, Landesentwicklung, Verkehr ...23 E-Mail Praktikantin Franziska Busse (FB) ...22 E-Mail Praktikantin Sandra Beichert (SB) ...22 E-Mail Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union EU-Wochenspiegel Nr. 12/12 22.03.2012 Seite 25 von 25 Impressum Herausgeber: Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union Boulevard Saint Michel 80 1040 Brüssel Verantwortliche Redakteurin: Elke Andrea Große Fotos: Elke Andrea Große, Thomas Große, Kevin Lüdemann, Internet (wenn nicht anders ausgewiesen) Layout: Wibke Pörschke Die Artikel sind mit Namenskürzeln versehen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an den jeweiligen Mitarbeiter. Dieser Newsletter wird im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Landesregierung Sachsen-Anhalt herausgegeben. Er darf weder von Parteien noch von Wahlhelfern während eines Wahlkampfes zum Zwecke der Wahlwerbung verwendet werden. Auch ohne zeitlichen Bezug zu einer bevorstehenden Wahl darf dieser Newsletter nicht in einer Weise verwendet werden, die als Parteinahme der Landesregierung zugunsten einzelner Gruppen verstanden werden könnte. Eine Veröffentlichung der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union