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Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell Oktober 2009 Liebe Leserin, lieber Leser, Inhalt vier Kolleginnen und Kollegen schreckten vor einem langen und anstrengenden Weg nicht zurück. Als Team der FHöV NRW nahmen Dr. Katrin Möltgen, Dr. Heike Pohl, Delef Gröner und Uwe Springer am Ruhr-Marathon teil und umrundeten den Baldeneysee – herzlichen Glückwunsch! Zur Teamleistung gehörte offenbar, dass sich die Läuferinnen und Läufer die Strecke teilten, sich auf einander verlassen konnten und so die jeweilige Stabübergabe gelingen konnte. 01 Einen Weg mit besonderen Herausforderungen muss auch die FHöV NRW bewältigen, den Übergang von den Diplom- zu den Bachelorstudiengängen, die Einführung von Weiterbildungsstudiengängen, die Intensivierung der Forschung, die Veränderungen bei Strukturen und Prozessen – und all dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund eines hohen Qualitätsanspruchs. Wie bei den Läuferinnen und Läufern des Ruhr-Marathons können wir diesen Weg nur als Team erfolgreich zurücklegen. In der Entwicklung der neuen Studiengänge ist vertrauensvolles Zusammenwirken von FHöV NRW und Praxisbehörden ebenso erforderlich wie im Ausbildungsalltag, wenn es um die Verzahnung von Studienphasen und Lehrinhalten geht. Mit dem Ziel einer optimalen Staffelübergabe geht es darum, den Beitrag der jeweils anderen Ausbildungspartner unterstützend zu verfolgen, den eigenen Beitrag darauf abzustimmen, um schließlich zum Zeitpunkt der Übergabe das „inhaltliche Staffelholz“ optimal zu ergreifen und weiter zu tragen. Jeder Zweifel an der Leistungsfähigkeit des anderen ließe die Gefahr ansteigen, dass das Staffelholz zu Boden fiele. Für den gemeinsamen Erfolg ist deshalb neben einer guten Einzelleistung auch ein Gespür für die speziellen Stärken und Besonderheiten des Teampartners hilfreich. Studierendenprojekte S. 02 Studierende betrachten Verwaltungsabläufe 02 Studium Aktuell S. 03 Themenserie Hochschulspiegel: Heute: Lehren und Lernen im Bachelor aus Sicht eines Lehrenden Rusa war für alle ein Gewinn! Ein Erfahrungsbericht aus Sicht einer Studierenden Leistungssport und Studium an der FHöV NRW - eine Symbiose 03 Forschungs-News S. 07 Neue Forschungsprojekte Information zu Forschung und Entwicklung an der FHöV NRW Erhebung des Bedarfs für Forschung und Entwicklung - Besuch von Fachkonferenzen Bedarfsstudien 04 Gremien-News S. 09 Neue(r) Sprecher/Stellvertreterin im Fachbereichsrat Staatlicher Verwaltungsdienst Neuer Sprecher/Stellvertreter im Fachbereichsrat Polizeivollzugsdienst Senatssitzung 05 Veranstaltungen S. 13 Vorschau Symposium - Amtsdeutsch a. D. ... Veranstaltungen der Weiterbildung- Intern Bitte schauen Sie sich das Bild unserer Läuferinnen und Läufer beim Ruhrmarathon an: bei aller Herausforderung und Anstrengung scheint eines nicht zu kurz zu kommen: die Begeisterung am gemeinsamen Tun. Einladung zu einer Weiterbildung: Mediatives Konfliktmanagement am Ende Hochschultag FHöV NRW Ihr Rückblick Fit für die Zukunft Dr. Ludger Schrapper, Präsident der FHöV NRW Hallo Ü-Wagen: Was bringt das? Wählen gehen Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung feiert ihr 30-jähriges Bestehen OB Baranowski feiert Silbermedaille mit allen Helfern In eigener Sache 06 Das Redaktionsteam der „FHöV Aktuell“ hat sich personell verändert. Frau Gitte Scheinert hat von der Zentralverwaltung zur Abteilung Duisburg gewechselt und Herr Matthias Schmitz von der FHöV NRW zum Polizeipräsidium Gelsenkirchen. Beide haben von Beginn an tatkräftig dazu beigetragen, die FHöV Aktuell zu einem zentralen und geschätzten Kommunikationsmedium werden zu lassen - herzlichen Dank dafür. Wir hoffen für unsere Leserinnen und Leser, dass sie auch weiterhin als „VorOrt-Korrespondenten aus Hochschule und Praxis“ berichten. Neu zum Redaktionsteam ist Herr Dirk Mathony aus dem Dezernat 21 der Zentralverwaltung gestoßen. Ihm ein herzliches Willkommen. Ihr Redaktionsteam 1 Arbeitsplatz FHöV S. 18 Bibliotheksführer Bibliotheksausstattung 07 Personalnachrichten S. 19 Aus der Lehre Aus der Verwaltung 08 Aus den Abteilungen S. 20 09 Fundgrube S. 21 10 Kulturecke S. 21 11 Veröffentlichungen S. 22 12 FHöV in den Medien S. 22 Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell 01 Oktober 2009 Studierende betrachten Verwaltungsabläufe Im Laufe des Studiums stellten Studierende der FHöV NRW, Abteilung Köln, insbesondere bei der Lehrveranstaltungsplanung Optimierungsbedarf fest, da es häufig zu Verschiebungen und Nachholterminen kam. Problemstellungen traten häufig im Zusammenhang mit Feiertagen auf, da diese nicht durchgängig in der Lehrveranstaltungsplanung berücksichtigt wurden. Zur Prozessoptimierung hat sich ein studentisches Projekt unter der Leitung von Herrn Olaf Trommer und Herrn Guido Bel mit der Frage befasst, warum Abweichungen vom Normalfall nicht in dem angemessenen Umfang in der Lehrveranstaltungsplanung berücksichtigt werden und welche Empfehlungen sich aus der Analyse ableiten lassen. Dies insbesondere mit Blick auf die zu planenden Bachelorstudiengänge. Im Fortgang der Projektplanung wurde die Fragestellung um die Gebiete Qualitätsmanagement, Seminar-, Projekt- und Raumplanung und Sicherheitsmaßnahmen wie beispielsweise solche des Brandschutzes erweitert. Um die Fragestellungen ausreichend zu „erforschen“, wurde von den Studierenden in einem ersten Schritt ein Fragebogen erstellt, der die unterschiedlichen Fragestellungen in einzelnen Abschnitten behandelte. Der Fragebogen sollte, um ein möglichst breites Antwortspektrum zu erhalten, durch die Lehrenden, Studierenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung beantwortet werden. Nach Erarbeitung des Fragebogens wurde dieser unter Zuhilfenahme des Onlineevaluationsprogramms „LimeSurvey“ den Probanden zugestellt. Die Erhebung erfolgte anonym über einen Zeitraum von insgesamt 14 Tagen. Die komfortable Bedienung des Programms sowie der geringe Zeitaufwand für die Beantwortung des Fragebogens, ließ in der Planungsphase zunächst eine hohe Umfragebeteiligung erwarten. Diese Erwartung erfüllte sich jedoch nicht. An der Umfrage beteiligten sich leider nur 30 % der potenziellen Probanden. Im Ergebnis konnten die Projektteilnehmer dennoch aufgrund der gewonnenen Ergebnisse konkrete Vorschläge zur Optimierung der untersuchten Themengebiete machen. Die Ergebnisse wurden im Rahmen einer Projektpräsentation am 14.01.2009 vorgestellt. 2 01 Studierendenprojekte Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell 02 Oktober 2009 Themenserie Hochschulspiegel: Heute: Lehren und Lernen im Bachelor aus Sicht eines Lehrenden (Interview mit Polizeirat Jörg Dietermann) „Herr Dietermann. Wie lange sind Sie schon hauptamtlich Lehrender an der FHöV NRW?“ „Ich bin jetzt im dritten Jahr im Hauptamt Lehrender an der FHöV NRW. Begonnen habe ich mit meiner Lehrtätigkeit im September 2007.“ „Was war für Sie entscheidend bei der Frage, ob Sie sich auf die Stellenausschreibungen der FHöV NRW bewerben?“ „Neben dem neuen Aufgabengebiet hat mich besonders das Arbeiten mit jungen Menschen angesprochen. Ich habe Freude am Umgang mit jungen Menschen und möchte sowohl meine fachliche als auch soziale Kompetenz in diesen Entwicklungsprozess unseres Polizeinachwuchses einbringen. Das war schon immer meine Berufs- und Lebensphilosophie.“ „Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) zitiert in einem Bericht zum zweistufigen Studiengang an den Hochschulen „Master gleich Desaster“ und bezieht sich hier auf die Umstellung der Diplomstudiengänge auf Bachelor und Master. Wie haben Sie den Bachelor im Fachbereich PVD aus Sicht eines Hochschullehrers erlebt?“ „Ich würde mit einer anderen Überschrift antworten. Herrmann Hesse würde hier sagen: „ Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“. Entwicklung verlangt Veränderung. Natürlich führt dies zunächst zu einer Verunsicherung, auch bezogen auf die Frage, ob denn alles falsch war, was bisher im Diplomstudiengang gemacht wurde. Natürlich geht es hier nicht um falsch oder richtig. Es geht im Kern um die Entwicklung auch unserer Fachhochschule, der FHöV NRW zu einem festen Bestandteil in der Hochschullandschaft insgesamt. Bologna ist kein Trend, sondern ein Standard in Richtung Internationalisierung, Mobilität und Flexibilität im Studium. Genau darin liegt der Zauber dieses Anfangs und auch meine Vision. Wenn ich die Arbeitssituation beschreiben sollte, ist die Belastung sowohl auf Seiten der Lehrenden, als auch auf Seiten der Verwaltung und aller Beteiligten momentan schon extrem hoch. Wir laufen auf Hochtouren und das wird sicher noch eine Weile so andauern. Beziehe ich diese Belastungssituation mal auf die Rolle des hauptamtlich Lehrenden, so definiert sich diese Rolle nicht nur aus der Präsenz im Hörsaal, sondern in der Übernahme von Seminar- und Projektleitungen, der Mitwirkung in Gremien und Sonderfunktionen. Ich selber bin Landesmodulkoordinator und zugleich Landesfachkoordinator für das Fach Einsatzlehre. Folglich brau- 3 02 Studium-Aktuell Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell Oktober 2009 chen wir dringend gerade in dieser Phase engagierte Kolleginnen und Kollegen aus der Praxis, die „den Zauber des Anfangs“ erkennen und uns bei unseren Aufgaben tatkräftig unterstützen. Es geht schließlich um unseren Nachwuchs für die Polizei NRW.“ „Nun wächst ein neuer Kollege oder eine neue Kollegin erfahrungsgemäß in eine solche Aufgabe hinein. Ich denke, dass für Bewerberinnen und Bewerber auch eine zentrale Frage sein dürfte, wie die Einarbeitung in die Aufgaben eines hauptamtlich Lehrenden an der FHöV NRW erfolgt.“ „Es fehlt zurzeit noch an einer standardisierten Einarbeitung als Personalentwicklungskonzept. Daher ist die Einarbeitung natürlich auch davon abhängig, ob man persönliche Kontakte zu Lehrenden hat, um sich dort persönlich beraten oder fachlich unterstützen lassen zu können. Ich selber hatte diese Kontakte nicht. Dennoch war das überhaupt kein Problem. Mit Abordnung zur FHöV NRW bin ich zunächst einmal mit den Anforderungen an Didaktik und Methodik in der Unterrichtsplanung vertraut gemacht worden. Heute ist dieses Angebot natürlich bereits angepasst und erweitert auf das Thema Lehren und Lernen im Bachelor. Die FHöV NRW hat ihr internes Weiterbildungsangebot entsprechend ausgerichtet und bietet gute Hilfestellungen. Gleiches gilt in der heutigen Struktur auch in der fachlichen Einarbeitung. Neben dem Landesfachkoordinator für ein spezifisches Fach sind in jeder Abteilung der FHöV NRW örtliche Fachkoordinatoren eingesetzt, die jedem neuen Kollegen oder der neuen Kollegin gerne jede fachliche Unterstützung für die Einarbeitung geben werden. Das gilt z.B. für Unterlagen, Abläufe, Organisationsfragen, Tipps und Tricks und alles das, was ein Lehrender wissen muss, um seinem Auftrag erfolgreich nachgehen zu können. Falls man möchte, sind auch Hospitationen bei erfahrenen Lehrenden ein bestehendes Angebot an jeden Interessierten. Ich finde, dass ist schon eine sehr komfortable Ausgangssituation.“ „Herr Dietermann, ich danke Ihnen für dieses Gespräch.“ Rusa war für alle ein Gewinn! Ein Erfahrungsbericht aus Sicht einer Studierenden Vom 28.09.2009 bis zum 03.10.2009 besuchten wir als 13-köpfige Delegation der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, zu der auch Vertreter des LAFP NRW sowie der Ausbildungsbehörde PP Bielefeld gehörten, die Universität des Ministeriums des Innern der Russischen Föderation mit der Ausbildungsstätte in Rusa, in der die Ausbildung der russischen Offiziere erfolgt. Um uns gemeinsam auf diese Reise vorzubereiten, trafen wir bereits am 27.09.2009 im LAFP NRW, im Bildungszentrum Bork ein. Nach einer Einführung durch Teilnehmer des ersten Austausches im Mai/Juni diesen Jahres und einem gemeinsamen Grillen folgten eine Übernachtung im LAFP NRW sowie der Transfer zum Flughafen nach Düsseldorf am Morgen des 28.09.2009. 4 Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell Oktober 2009 In Moskau wurden wir bereits von Vertretern der russischen Polizei (Miliz) erwartet und mit dem Bus nach Rusa gefahren, wo wir die nächsten Tage verbrachten. Angenehm war, dass wir, wie auch die russischen Studierenden und Lehrenden, in der Bildungsstätte der Universität übernachten konnten. Wir hatten die Gelegenheit, zusammen mit den russischen Studierenden an einem praktischen Training teilzunehmen. Teil davon war eine Trainingseinheit, die vergleichbar war mit dem Einsatzverhalten der Einsatzhundertschaften der Polizei in Nordrhein–Westfalen. Das Zusammengehörigkeitsgefühl, das während dieser Übung bei beiden Gruppen aufkam, war für mich beeindruckend. Wir deutschen Studierenden trainierten mit den russischen Studenten Seite an Seite. Innerhalb kurzer Zeit wurden durch professionelle Anleitung und Zusammenarbeit die ersten Trainingserfolge erzielt. Für uns wertvolle Erfahrungen, die wir schon heute für unsere Ausbildung gut nutzen können. Ebenso nahmen wir am Schießtraining der russischen Studierenden teil. Bevor es zur tatsächlichen Schussabgabe mit der Dienstwaffe (Pistole Makarow M) kam, wurde durch eine Computersimulation die Schussabgabe und der gesamte Prozess aufgezeichnet und analysiert. Somit können Fehler leicht erkannt und durch Traineranleitung korrigiert werden. Anschließend wurde auf einem Schießstand im Freien das Schießen auf bewegte Objekte sowie hinter einer Deckung geübt. Des Weiteren wurde uns ein Einblick in die Verkehrsunfallaufnahme, die Verkehrskontrolle und die Tatortarbeit geboten. Immer wieder konnten Parallelen zum Bachelorstudiengang festgestellt werden. Die russischen Studenten haben sowohl theoretischen als auch praktischen Unterricht und absolvieren im Laufe des Studiums ein Praktikum. Das Studium dauert jedoch zwei Jahre länger als der Bachelorstudiengang, also fünf Jahre. Eine weitere Gemeinsamkeit ist beispielsweise die Vorbereitung auf die Polizeiarbeit in Rollenspielen, für die - wie auch in den Bildungszentren des LAFP NRW als Standard vorhanden - speziell ausgelegte Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Zudem spielt bei den russischen Studierenden die körperliche Fitness eine große Rolle. Bei einem Volleyballspiel gegen die russischen Studierenden waren diese uns deutschen Studierenden spielerisch überlegen. Dies mag an den mangelnden gemeinsamen Trainingseinheiten im Bachelorstudiengang liegen. Dennoch fehlte es uns Deutschen nicht an Motivation und Teamgeist. Letztendlich mischten sich die Teams, um anschließend gemeinsam zu spielen. Neben diesen Eindrücken imponierte uns die Gastfreundschaft, mit der uns begegnet wurde. Die russischen Studierenden und Lehrenden zeigten sich aufgeschlossen, herzlich und entgegenkommend. Sprachbarrieren bestanden dank der Hilfe von Dolmetschern und Englischkenntnissen auf beiden Seiten kaum. 5 Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell Oktober 2009 Im Dialog mit den russischen Studierenden zeichnete sich ab, dass ein gemeinsames Ziel in dem Streben nach professioneller Polizeiarbeit besteht. Dazu bedarf es gut und praxisgerecht ausgebildeter Studierender. Durch die Reise nach Russland konnten sowohl Lehrende und Studierenden wichtige Erfahrungen sammeln und von Arbeitsweisen des russischen Studiengangs lernen. Von diesen Erkenntnissen werden somit hoffentlich auch Studierende der nachfolgenden Bachelorstudiengänge „Polizeivollzugsdienst“ profitieren können. Susanne Beindorf, KA’in Leistungssport und Studium an der FHöV NRW – eine Symbiose!? Mein Name ist Constantin Malchin. Ich bin Rhönradturner und Mitglied des Nationalkaders und Kommissaranwärter im zweiten Ausbildungsjahr im Studium an der FHöV NRW, Abteilung Köln. Ich bin einer der „Sportverrückten“ aus unserem Jahrgang, die besonders während des Studiums mittels Sportförderung unterstützt werden. Durch die Förderung sollen z.B. Mitglieder des Nationalkaders einer Sportart die Möglichkeit erhalten, trotz Berufsausbildung bzw. Studiums ihren Sport weiterhin so erfolgreich wie möglich zu betreiben. Dabei wird besonders seitens der verantwortlichen Bildungsträger, in meinem Fall die FHöV NRW, das LAFP NRW und die Ausbildungsbehörde, viel unternommen, um den Sportler dabei bestmöglich zu unterstützen. Dies geht konkret durch eine mögliche verlängerte Studienzeit, Rücksichtnahme auf die Trainingsplanung im Stundenplan oder die Gewährung von Sonderurlaub für wichtige Sportveranstaltungen. Von meiner Seite kann ich da durchweg Positives berichten. Ob an der FHöV NRW, im Training oder im Praktikum, es wurde immer versucht, alles möglich zu machen und dafür zu sorgen, dass verpasste Studieninhalte auch nachgeholt werden konnten. Sicherlich gibt es auch hier und da Schwierigkeiten, die nicht ganz so einfach zu lösen sind. Für mich war dabei das Praktikum eine große Herausforderung, hauptsächlich hinsichtlich der Trainingsplanung. Da sämtliche meiner Veranstaltungen sowie ein großer Anteil des Trainings am Wochenende stattfinden, sind Fehlzeiten bei einem garantiert freien Wochenende natürlich vorprogrammiert. Schichtdienst macht das natürlich auch nicht leichter, wenn man selber vier Stunden beim Training war, bevor man zum Dienst kommt. Und dies zu einer Zeit, wo andere dann gerade aus dem Bett gestiegen sind. Dennoch hat sich für mich die Anstrengung gelohnt, denn trotz Studium bin ich im Mai diesen Jahres bei der Weltmeisterschaft in der Schweiz gewesen und bin mit einer Gold- und zwei Silbermedaillen als meine Ausbeute auch ganz zufrieden. Es ist also auch für einen Leistungssportler durchaus lohnend, bei der Polizei einmal anzufragen und sich über die Möglichkeiten zu informieren. Beruf und Leistungssport zu vereinen, ist im Studium an der FHöV NRW definitiv kein Problem. Constantin Malchin 6 Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell 03 Oktober 2009 Neue Forschungsprojekte 03 Forschungs-News Professorin Iris Wiesner und Paul Strumann (Abteilung Münster) führen bei einer Laufzeit von 7 Monaten ein Forschungsprojekt zur didaktischen Verzahnung von Lehrangeboten mehrerer Fächer im Modul Rechnungswesen I im Bachelor Staatlicher Verwaltungsdienst durch. Von besonderem Reiz sind die Einbeziehung der Studierenden im Rahmen eines begleitenden Workshops mit Erhebung und Auswertung qualitativer Daten und die mehrfache Erhebung der Verzahnungsqualität im laufenden Studienabschnitt. Für den empirischen Teil ist die Mitarbeit einer studentischen Hilfskraft geplant. Hierfür wurden Sachmittel von der Forschungskommission empfohlen und durch den Präsidenten der FHöV NRW Dr. Ludger Schrapper, genehmigt. Professorin Katrin Möltgen (Abteilung Köln) und Ute Gintzel (Abteilung Münster) koordinieren das Entwicklungsprojekt „Erstellung eines Methodenkoffers für den Bereich Interkulturelle Kompetenz“, welcher schwerpunktmäßig in den neuen Modulen der Bachelorstudiengänge zur Interkulturellen Kompetenz eingesetzt werden soll. Erstmals ist es gelungen, auch qualifizierte Lehrbeauftragte in ein Entwicklungsprojekt einzubinden. Für das Projekt wurden Sachmittel sowie eine Deputatsermäßigung für die hauptamtlich Lehrenden von der Forschungskommission empfohlen und vom Präsidenten der FHöV NRW genehmigt. Das Innenministerium NRW unterstützt mit einer halben Mitarbeiterstelle für einen Rechtswissenschaftler (befristet auf 12 Monate) und Sachmittel das Forschungsprojekt „Informationsrechte und Pflichten im geltenden Landesrecht“ bis zu einer Höhe von 25.000 Euro. Das Projekt ist auf Anregung des Innenministeriums zustande gekommen und nutzt erstmals in diesem Umfang die Expertise der FHöV NRW im Rahmen von Forschungsund Entwicklungsprojekten. Im Rahmen des Projektes wird für NordrheinWestfalen ein Gesetzesentwurf im Bereich „Informationsgesetzgebung“ erarbeitet. Die Projektleitung haben: Prof. Dr. Edmund Beckmann (Abteilung Duisburg), Prof. Dr. Patrick Sensburg (Abteilung Gelsenkirchen/ Studienort Hagen) und Prof. Dr. Gunter Warg, der auch nach seinem Wechsel zur FH Bund das Projekt mittragen wird. Auch Herr Prof. Dr. Sensburg, der inzwischen in den Bundestag gewählt wurde, wird durch das Projekt den Kontakt zur FHöV NRW halten. Die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW unterstützt dieses wichtige Projekt (Zeitraum Juli 2009 bis Juni 2010) durch Lehrdeputatsermäßigung. Der wissenschaftliche Mitarbeiter, Herr Philipp Zeeh hat im September seine Stelle an der Abteilung Münster angetreten. Er wird von der Abteilungsleitung tatkräftig unterstützt, die für das Projekt unbürokratisch Räumlichkeiten und Technik zur Verfügung stellt. Herr Zeeh hat sein 2. Staatsexamen 2009 in Münster im Bereich Rechtswissenschaften abgeschlossen und plant eine Promotion mit einem Thema, das sich an den Projektschwerpunkt anlehnt. 7 Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell Oktober 2009 Information zu Forschung und Entwicklung an der FHöV NRW Im Dezernat 14 Forschungsförderung und Praxistransfer wird seit Mitte des Jahres an einem Informationssystem für Forschung und Entwicklung gearbeitet. Es ist geplant, dass der so genannte „Forschungs- und Publikationsindex“ (FPI) voraussichtlich im November 2009 erprobungsweise online gehen kann und für die hauptamtlichen Dozentinnen und Dozenten zugänglich ist. Das Informationssystem hat den Charakter einer Suchmaschine und soll einerseits die Forschungsaktivitäten, andererseits die Publikationsaktivitäten an der FHöV NRW abbilden. Publikationen können die hauptamtlich Lehrenden selbst anhand einer Maske einpflegen. Die Informationen über die von der FHöV NRW geförderten Forschungsprojekte werden durch Christoph Kuletzki eingestellt. Für alle Details werden die Nutzer vor dem Start entsprechend informiert. In den ersten drei Monaten wird der FPI als Pilotprojekt laufen. Nach Abschluss dieser Phase soll noch einmal eine Optimierung erfolgen. Kompetente Anregungen und Hinweise sind sehr willkommen! Mit der Neustrukturierung der Homepage unter der Rubrik „Forschung und Entwicklung“ soll dem Bedürfnis nach Information und Transparenz nachgekommen werden. In den kommenden Monaten wird das Dezernat 14 relevante Informationen zu den Bedingungen und Verfahren der Forschungsförderung, zu Konzeption und Zielen der Forschungsförderung sowie interessante Informationen zur Drittmittelförderung in die Homepage einstellen. Es lohnt sich also, gelegentlich reinzuschauen. Erhebung des Bedarfs für Forschung und Entwicklung – Besuch von Fachkonferenzen Nach der ersten Abstimmungsrunde zur Konzeption von Forschungsförderung mit der Forschungskommission (August 2009) und im Rahmen eines Forschungsworkshops am 01.09.2009 sollen in einer zweiten Welle Fachvertreterinnen und Fachvertreter informiert werden. Parallel sollen der Forschungsbedarf und die Forschungsinteressen der Forscherinnen und Forscher an der FHöV NRW erhoben werden. Zu diesem Zweck haben einige Landesfachkoordinatorinnen und Landesfachkoordinatoren die Dezernatsleiterin Prof. Dr. Martina Eckert in ihre Fachkonferenzen eingeladen. Im September und Oktober wird sie dort das Anliegen und die Angebote des Dezernats 14 vortragen und die Interessen und Wünsche der Fachkolleginnen und Fachkollegen erfragen und diskutieren. Die Ergebnisse fließen einerseits in das Konzept zur Forschungsförderung ein, andererseits finden sie Anwendung in den Fragestellungen verschiedener Bedarfsstudien. Wer an einem fachspezifischen Austausch interessiert ist und noch nicht von seinem Landesfachkoordinator angesprochen wurde, kann sich gern an das Dezernat 14 wenden [email protected]. 8 Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell Oktober 2009 Bedarfsstudien Seit Mitte September arbeiten zwei wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ruhr-Universität Bochum im Rahmen eines Werkvertrags für ca. drei Monate an mehreren Bedarfsstudien zu Forschung und Entwicklung an der FHöV NRW. Frau Dr. Diana Ziegleder ist Sozialwissenschaftlerin, Felix Feldmann-Hahn Rechtwissenschaftler am Institut für Kriminologie, Kriminalpolitik und Polizeiwissenschaft. Der Lehrstuhlinhaber ist Prof. Thomas Feltes, der gewonnen werden konnte, die Arbeit mit zu betreuen. Analysiert wird in Studie 1 der potenzielle Bedarf für Forschung und Entwicklung aus Sicht der Praxis, der sich aus den Themenstellungen der Projektarbeiten der letzten drei Jahre ergeben könnte. Eine zweite Studie soll den Bedarf aus Sicht der Lehrenden erfassen. Hierzu wird es im Herbst 2009 eine Online-Befragung geben, die sich an haupt- und nebenamtlich Lehrende richten wird. Ferner soll die Konzeption einer Praxisbefragung erarbeitet werden, die in 2010 durchgeführt werden soll. Erste Ergebnisse sollen anlässlich eines Hochschultages der FHöV NRW im Frühjahr 2010 vorgetragen werden. 04 Neuer Sprecher im Fachbereichsrat Staatlicher Verwaltungsdienst Prof. Dr. Heribert Möllers ist neuer Sprecher des Fachbereiches SVD Ende 1979 wechselte ich von der Verwaltung der Fernuniversität in Hagen zur Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NordrheinWestfalen (FHöV NRW), zur damaligen Abteilung Dortmund. Meine Entscheidung habe ich nie bereut. Der Lehrberuf war immer mein Wunsch. Die Tätigkeit als Lehrender lässt einem viel Gestaltungsfreiheit. Und um die Nachteile zu überwinden - man ist ja zunächst Einzelkämpfer – habe ich relativ schnell die Zusammenarbeit gesucht und gefunden: Zwei Standardlehrbücher habe ich mit Kollegen geschrieben, war Mitglied des Senats und bin noch heute in Senats- und verschiedenen anderer Arbeitsgruppen, als Mitglied der Weiterbildungskommission sowie weiteren Kommissionen aktiv. Sieben Jahre, bis zur Schaffung der Verbundabteilung Gelsenkirchen, war ich Abteilungsleiter in Hagen. An der Gründung des Instituts für Verwaltungswissenschaften, eines gemeinnützigen AnInstituts der FHöV NRW, war ich beteiligt, seinem Vorstand gehöre ich heute noch an. Zusammen mit den Kollegen der Fachhochschule Dortmund habe ich als Beauftragter unserer FHöV NRW den weiterbildenden Studiengang „Verwaltungsbetriebswirtschaftslehre“ mit Abschluss Diplom Verwaltungswirt / -in (FH) entwickelt und mit durchgeführt, ebenso den weiterbildenden Masterstudiengang „Betriebswirtschaft für New Public Management“. 9 04 Gremien-News Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell Oktober 2009 Der gute Kontakt auch zu meiner beruflichen Umgebung ist mir wichtig. In Dortmund gehörte ich zu den „Mitbegründern“ der Wandergruppe, die auch heute noch das eine oder andere „gefährliche Abenteuer“ sucht. Konflikte mit meinen privaten Interessen gab es in der Regel nur dienstags, wenn sich wieder einmal eine dieser Gremiensitzungen in den frühen Abend hineinzuziehen drohte. Um 18.30 Uhr beginnt nämlich mein wöchentliches Basketballtraining, das ich nur ungern verpasse. Den sportlichen Ausgleich brauche ich: wandern, Fahrrad fahren und segeln. In Münster bin ich geboren, habe dort studiert und die weitere akademische Ausbildung erhalten. Münster ist eine lebenswerte Stadt. Die FHöV NRW mit dem Präsidium und der Zentralverwaltung in Gelsenkirchen ist ein Grund dafür, dass ich ein Fan des Ruhrgebiets geworden bin: Nicht (nur) wegen der Fußballvereine. Es ist schon spannend zu sehen, wie sich eine Industrielandschaft verwandelt und zur Kulturlandschaft wird. Das wichtigste Ziel im staatlichen Fachbereich wird die Akkreditierung des Bachelorstudiengangs sein. Modulverteilungspläne und Modulinhalte sind bereits entwickelt, es gilt aber, diese auch mit den Vorstellungen des Kommunalen Fachbereichs zu harmonisieren. In zwei Jahren werde ich pensioniert werden. Dann bin ich 40 Jahre verheiratet, habe zwei erwachsene Töchter und zwei Enkelkinder. Mal sehen, was dann wird … Heribert Möllers Neue Stellvertretende Sprecherin im Fachbereichsrat Staatlicher Verwaltungsdienst Mein Name ist Christiane Schoppmeier-Pauli. Ich spreche nicht gerne über mich, also ist das Schreiben noch viel unangenehmer. Geht es Ihnen auch so? Berufliches: Nach dem Jurastudium in Münster und Referendarzeit in Paderborn war ich zunächst Nebenamtlerin an der Abteilung Münster. 1991 wurden dann im Zuge der Wende Stellen für sog. „Springer“ ausgeschrieben. Diese sollten diejenigen hauptamtlichen Dozenten und Professoren vertreten, die in Brandenburg beim Aufbau der dortigen Fachhochschule für öffentliche Verwaltung tätig waren. Eine solche Springerstelle wurde dann zu meinem Einstieg in die Tätigkeit als hauptamtliche Dozentin an den Abteilungen Münster und Dortmund. Da mir und auch den meisten anderen Springern (wir waren damals zehn Menschen) die für die Tätigkeit an der FHöV NRW die erforderliche Verwaltungspraxis fehlte, bekam ich die Gelegenheit, diese Erfahrung während eines 15-monatigen Durchlaufs bei der Bezirksregierung Münster und der Stadt Münster zu sammeln. Dabei stand für mich von Anfang an fest, dass ich gerne wieder in die Lehre zurück wollte. 10 Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell Oktober 2009 So ist es dann auch gekommen: Seit 1995 unterrichte ich an der Abteilung Münster. Nach durchaus längeren und spannenden Ausflügen in das Staatsrecht und das Strafrecht vertrete ich heute das Allgemeine Verwaltungsrecht sowie Polizei- und Ordnungsrecht. Mein besonderes Interesse gilt der Bescheidtechnik, insbesondere der Weiterentwicklung von bürgerfreundlichen und verständlichen Bescheiden. Dem Fachbereichsrat Staatlicher Verwaltungsdienst gehöre ich seit 1995 an. Persönliches: Alter: 52; Familienstand: verheiratet Anzahl der Kinder: 2; Hobbies: Sport, Musik, Lesen, Kochen … Christiane Schoppmeier-Pauli Neuer Sprecher im Fachbereichsrat Polizeivollzugsdienst Mein Name ist Christoph Frings. Ich bin 48 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder im Alter von 12 und 14 Jahren und lebe in Solingen. 1981 habe ich die Ausbildung für den mittleren Polizeivollzugsdienst in Wuppertal begonnen. Nach Abschluss der Ausbildung erfolgte eine erste Verwendung in der Einsatzhundertschaft des Polizeipräsidiums Wuppertal. Daran schlossen sich dann zwei Jahre im Wach- und Wechseldienst in Solingen an. Nach der Ausbildung zum gehobenen Dienst war ich als kriminalpolizeilicher Sachbearbeiter in Köln für Einbruchsdelikte und in meiner Heimatstadt für Todesermittlungen, Sexualdelikte und Waffendelikte zuständig. Nach der Ausbildung zum höheren Dienst erfolgte eine Verwendung als PI-Leiter im Kreis Mettmann. Durch eine nebenamtliche Tätigkeit als Dozent an der Fachhochschule, Abteilung Köln, wurde mein Interesse an einer hauptamtlichen Tätigkeit als Dozent an der FHÖV NRW geweckt. Im Jahr 2002 erfolgte dann mein Wechsel zur Hochschule. Seit dieser Zeit bin ich an der Abteilung Duisburg tätig und unterrichte dort im Schwerpunkt Kriminalistik. Eine Tätigkeit in der bis heute für mich keine Langeweile aufgekommen ist. Neuerungen bieten nicht nur Risiken, sondern auch Chancen. Das gilt auch für den Bachelorstudiengang, der den bisherigen Diplomstudiengang ablöst. Die Vorbereitungen für den neuen Studiengang erfolgten intensiv und mit dem Ziel, eine engere Verzahnung der Ausbildung der drei Ausbildungsträger zu erreichen. Die engere Verzahnung der Ausbildung ist uns sicherlich gelungen, jedoch um den Preis vielfältiger Besprechungen und Abstimmungsprozesse zwischen allen Beteiligten. In der Optimierung des Bachelorstudiengangs durch den Fachbereichsrat sehe ich für die nächste Zeit meine Hauptaufgabe. Christoph Frings 11 Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell Oktober 2009 Stellvertretender Sprecher im Fachbereichsrat Polizeivollzugsdienst Mein Name ist Norbert Wolf, ich bin 48 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Mädchen im Alter von 10 und 12 Jahren und einen zweijährigen Hund (Golden Retriever). Bereits mit 16 Jahren zog es mich zur Polizei. In den zurückliegenden 32 Jahren habe ich viel erlebt und gesehen. Anfangs habe ich einige Jahre Streifendienst versehen, bevor ich meine Leidenschaft für die Kriminalpolizei entdeckt habe. Hier lag mein Haupttätigkeitsschwerpunkt in der Verfolgung und Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität und der Organisierten Kriminalität. In diesen Bereichen war ich dann auch 9 Jahre lang als Kriminalgruppenleiter in Krefeld und Wuppertal für jeweils 4 Kommissariate mit insgesamt ca. 40 - 50 Beamtinnen und Beamten verantwortlich. Seit 2 Jahren werde ich als hauptamtlicher Dozent für die Fächer Kriminalistik und Kriminologie im Fachbereich Polizeivollzugsdienst und als Praxisbeauftragter im Training sozialer Kompetenzen in der Abteilung Duisburg eingesetzt. Die Tätigkeit an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Nordrhein Westfalen macht mir sehr viel Spaß, da ich sehr gerne mit jungen, engagierten Menschen zusammenarbeite und mir dadurch die Möglichkeit eröffnet wird, meine Erfahrungen an die Studierenden weiterzugeben. Wichtig sind mir auch die persönlichen Gespräche mit den Studierenden und deren Rückmeldungen, da ich die Kritik sehr schätze und versuche, Anregungen zur Optimierung des Studiums umzusetzen. Durch meine Wahl zum stellvertretenden Fachbereichssprecher im September 2009 erhalte ich Einblicke in die Gremienarbeit der Hochschule und habe die Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung des Bachelorstudiums für den Fachbereich Polizeivollzugsdienst mitzuwirken. Auf diese reizvolle Aufgabe freue ich mich sehr. Meine Freizeit verbringe ich hauptsächlich mit meiner Familie, in der es nie langweilig wird. Als Ausgleich für die Herausforderungen eines Lehrenden im Studium unternehme ich ausgiebige Spaziergänge mit meinem Hund. Norbert Wolf Senatssitzung Am 20. Oktober 2009 ab 11:30 Uhr findet die 135. Sitzung des Senats der FHöV NRW statt. Zu den Themen des öffentlichen Teils der Sitzung zählen u.a.: Berichte zu den Reformprozessen in den Fachbereichen; Änderung der Studienordnung; Besetzung des Prüfungsausschusses; Bericht über aktuelle Projekte der Abteilung „Wissenschaftliche Dienste“; 12 Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell Oktober 2009 Bericht aus der Kommission für Forschungs- und Entwicklungsaufgaben: Forschungsschwerpunkte; Qualitätsmanagement und Evaluation in den Bachelorstudiengängen und Rücktritt des Qualitätsbeauftragten; Wahl der Kommission gemäß § 5 Leistungsbezüge- und Zulagenordnung W–LZO-W. 05 05 Veranstaltungen Vorschau Symposium - Amtsdeutsch a. D. Wege zu einer bürgernahen Verwaltungssprache Die FHöV NRW veranstaltet unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Hermann Wilhelm am 27.10.2009 in der Zentralverwaltung Gelsenkirchen ein Symposium zur bürgernahen Verwaltungssprache. Das Symposium stellt einige der wichtigsten Strategien für eine verständliche Verwaltungssprache vor und möchte auf diesem Weg dazu beitragen, die Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürgerschaft effizienter und partnerschaftlicher zu gestalten. Als besonderes Highlight der Veranstaltung wird Piet Klocke als Prof. Schmitt-Hindemith Amtsdeutsch einmal durch die Brille eines Kabarettisten betrachten. Informationen zum Programm, zum Veranstaltungsort und zur Anmeldung finden Sie im Flyer. Veranstaltungen der Weiterbildung-Intern Weiterbildungsveranstaltungen Oktober/November 2009 Mediatives Konfliktmanagement Akademie Mont-Cenis, Herne 03. November 2009 Technik und neue Analyseverfahren FHöV NRW, Zentrale Gelsenkirchen 03./04. November 2009 Professionell überzeugen ... Tagungshotel Lichthof, Gelsenkirchen 05. November 2009 (Alternativtermin) ILIAS - Teil I Seminarort wird noch bekannt gegeben! 09./10. November 2009 Interkulturelle Kompetenz Akademie Mont-Cenis, Herne 11. November 2009 6. Symposium für Personalmanagement FHöV NRW, Zentrale Gelsenkirchen 12.-14. November 2009 TSK-Training Sozialer Kompetenzen - Train the Trainer 1 Tagungshotel Lichthof, Gelsenkirchen 16. November 2009 ILIAS - Teil 2 Seminarort wird noch bekannt gegeben! 29./30. Oktober 2009 13 Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell Oktober 2009 Anmeldungen sind noch möglich. Kontakt: Monika Broch-Spruch, Tel.: 02 09 / 16 59-198, [email protected] Weitere Informationen sowie das aktuelle Programmheft und den Anmeldebogen können Sie auch von der Homepage der FHöV NRW herunterladen. Einladung zu einer Weiterbildung: Mediatives Konfliktmanagement am Ende? Nehmen wir mal den Frankfurter Flughafenausbau. Seit Jahrzehnten ein Streitpunkt unterschiedlicher Interessen. Vor 10 Jahren wurde damit begonnen, die Interessengegensätze soweit aufzulösen, dass keine Partei als Verlierer vom Platz gehen sollte. Mit Hilfe von Mediatoren wurde in einem Mediativen Konfliktmanagement ein Gesamt-Paket geschnürt. Der Konflikt bezüglich des Nachtflugverbotes wurde so bewältigt, dass von den 150 planmäßigen Flugbewegungen in einer Nacht nur 17 auf die empfindlichste Zeit von 23.00 Uhr bis 05.00 Uhr entfallen durften. Das war die sogenannte „Mediationsnacht“. Jetzt hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof dieses Paket entgegen der Überzeugung der Mediatoren doch aufgeschnürt. Auch 17 Flüge seien nicht mit dem gesetzlich gebotenen Schutz der Bevölkerung vor nächtlichem Fluglärm zu vereinbaren (vgl. Mediations-Report Heft 5/September 2009 S. 1). Ist das Mediative Konfliktmanagement damit am Ende? Hat es nur eine Überlebenschance im Schatten des Rechts? Scheitern seine produktiven Lösungsmöglichkeiten letztlich an der gerichtlichen Entscheidungsmacht? Seit Mai 2006 sind solche grundsätzlichen Überlegungen sowie Fragen zu Inhalt und Methodik mediativer Konfliktbearbeitung Gegenstand von Veranstaltungen in Weiterbildung-Intern. Denn nicht nur große Unternehmen, sondern Betriebe aller Branchen und Größe, Verbände und zunehmend Einrichtungen des öffentlichen Dienstes haben erkannt, dass Konflikte, die nicht rechtzeitig, also erst in einem Stadium bearbeitet werden, das bereits von verhärteten Fronten bestimmt ist, zu nicht unbeträchtlichen Reibungsverlusten führen. Deshalb ist das Mediative Konflikmanagement trotz mancher Fehlschläge keineswegs am Ende. Es bedarf allerdings weiterer Verbreitung und ständiger Weiterentwicklung auf allen Ebenen. Auch in der FHöV NRW gibt es mittlerweile vielfältige Initiativen für ein konstruktives (und das heißt auch präventiv ausgerichtetes) Konfliktmanagement. Personalräte, Gleichstellungsbeauftragte, Soziale Ansprechpartner, psychosoziale Beraterinnen und Berater u.a. sind dabei, ihre Zusammenarbeit zu verstärken und sich im Sinne eines Netzwerkes zu verzahnen. Mediatives Konfliktmanagement will Mediation als Methode in den Mittelpunkt einer konstruktiven Konfliktbearbeitung stellen. Die 12. und letzte Veranstaltung in dieser Reihe findet als 2tägige Blockveranstaltung am 29. und 30. Oktober 2009 in der Fortbildungsakademie des Innenministeriums Mont-Cenis in Herne statt. Damit stehen genug Zeit und Raum zur Verfügung stehen, um die bisher von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gemachten Erfahrungen und die gewonnenen Erkenntnisse mit dem Mediativen Konfliktmanagement theoretisch zu ver14 Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell Oktober 2009 tiefen und praxisnah zu erproben. Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag und endet am Freitag spätestens um 15.00 Uhr. Natürlich ist Standard in der Erwachsenenbildung, dass die genaue Zeitgestaltung zwischen Seminarleitung und Teilnehmerinnen und Teilnehmer vereinbart wird. Hauptamtlich Lehrende und Lehrbeauftragte der FHöV NRW sind herzlich eingeladen, in diesem Rahmen Ansätze für eine mediative Kultur der Konfliktbewältigung zu erproben, um sie langfristig für den Alltag an der FHöV NRW und auch im Privaten nutzbar werden zu lassen. Anmeldungen sind noch möglich. Wenden Sie sich bitte mit Ihrer Anmeldung an: [email protected] Rückfragen sind erwünscht unter: [email protected]. Hochschultag FHöV NRW Die FHöV NRW wird nach 2008 zum zweiten Mal Gastgeber des Hochschultages sein. Der 1. Hochschultag 2008 hatte den Titel: „Zukunft hat begonnen –Ausbildung gemeinsam gestalten“. Der Präsident der FHöV NRW, Dr. Ludger Schrapper, hat in seiner Eröffnungsrede am 1. Hochschultag die gemeinsame Verantwortung aller am Lernprozess beteiligter Gruppen sinnbildlich am Beispiel der Kreise dargestellt, die entstehen, wenn man einen flachen Stein auf eine glatte Wasserfläche wirft. Aus der Mitte heraus entwickeln sich die Kreise und stehen für Menschen, die zusammen eine „praxisorientierte Ausbildung unserer Studierender auf wissenschaftlicher Grundlage gewährleisten“. Die Umstellung der Studienangebote der FHöV NRW von den grundständigen Studiengängen zu Bachelor- und Masterstudiengängen ist – in diesem Fall darf man sehr zuversichtlich sein - im September 2010, somit noch innerhalb der Bolognadekade, vollständig abgeschlossen. Ausdrücklich offen ist und bleibt der Dialog mit allen Beteiligten im Streben um bessere Lösungen. „Die Hochschultage 2008 waren für alle Aktiven wichtig. Beide Tage waren von Beginn an von einer äußerst positiven, ansteckenden Grundstimmung getragen. Nehmen Sie diese Tage als stetigen Quell und Impuls für alle kommenden Herausforderungen“, so die Sicht einer Teilnehmerin in der rückblickenden Bewertung des 1. Hochschultages. Die Hochschultage der FHöV NRW sollen als Hochschulkultur regelmäßig durchgeführt werden, um bereits Bestehendes gemeinsam in einem kontroversen Dialog kritisch zu hinterfragen und die neuen Herausforderungen im Bewusstsein der eigenen Erfahrungen nach vorne zu entwickeln. Der 2. Hochschultag der FHöV NRW steht unter dem Motto: „Qualität in Zeiten des Wandels – Perspektiven einer Hochschule“ und ist geplant für den 22. und 23.01.2009. Der guten Tradition folgend wird auch der 2. Hochschultag in der Fortbildungsakademie des Innenministeriums Mont-Cenis in Herne stattfinden. Wir bitten Sie, sich diesen Termin schon einmal in Ihrer Terminplanung vorzumerken. Einen Rückblick zum Hochschultag 2008 finden Sie: Hier 15 Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell Oktober 2009 Campustag FHöV NRW.2010 Es ist soweit. Der Termin für den 1. Campustag der FHöV NRW ist mit den Partnern vereinbart. Nun beginnen die eigentlichen Arbeiten. Aufgrund vieler Nachfragen sollen zunächst noch einmal ein paar Informationen zum Campustag gegeben werden. Der Campustag FHöV NRW.2010 ist der Start einer Reihe von Veranstaltungen der Hochschule, in denen sich regionale Partner im Thema Bildung und Kultur zur Stärkung der vernetzten Zusammenarbeit in einer Hochschulstadt oder Region einerseits und zur Förderung des Images der den Campus umgebenden Wirtschaftsund Kulturregion andererseits einsetzen. Der Startschuss ist der 11.09.2010. Die Kultur des Campustages FHöV NRW erfährt mit der Veranstaltung in Gelsenkirchen ihre erste Öffentlichkeit. Ganz bewusst öffnet die FHöV NRW ihre Pforten für Studierende, Lehrende, Beschäftigte, Ehemalige und deren Familien und Freunde, Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie der Menschen der Region, in der sich die Abteilung bzw. der Studienort der FHöV NRW befindet. Die Gäste der FHöV NRW erwartet ein „bunter Blumenstrauß“ von Musik-, Kunst- und Kulturbeiträgen aus den unterschiedlichsten Bildungswelten. Wir sind besonders stolz darauf, dass die FHöV NRW zahlreiche Partner wie das Musiktheater im Revier, die Neue Philharmonie Westfalen, das Landespolizeiorchester Nordrhein-Westfalen, die Musikschule Gelsenkirchen, Chöre der Region, Schulen, den FC Schalke 04 sowie Künstler und Menschen mit einer besonderen Affinität zur Bildung begeistern und für diese „gute Sache“ gewinnen konnte. Besonders stolz sind wir darauf, dass der Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, Frank Baranowski, der 1. Pate und somit gesehen „Gründungspate“ der Hochschulkultur „Campustag FHöV NRW.2010“ ist. Merken Sie sich den Termin bitte vor und versehen ihn mit einem „dicken Marker“! Die FHöV NRW freut sich auf Ihren Besuch. Rückblick Fit für die Zukunft Unter diesem Motto sind am Sonntag, dem 11.10.2009, Katrin Möltgen, Heike Pohl, Detlef Gröner und Uwe Springer als Team der FHöV NRW beim Ruhr-Marathon in Essen an den Start gegangen. „Der Weg ist das Ziel“, so die Antwort von Detlef Gröner auf die Frage, was denn die Zeit sei, mit der das Team nach Umrundung des Baldeneysees ins Ziel kommen wolle. Das Redaktionsteam, das natürlich vor Ort war, um unsere Mannschaft zu unterstützen, ging zutreffend von einer Zeit deutlich unter vier Stunden aus. Ebenfalls im Rund der Läufer 16 Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell Oktober 2009 konnte der Präsident der Deutschen Hochschule der Polizei, Klaus Neidhard, gesichtet werden, dem wir natürlich auch die Daumen gedrückt haben. Am Ende hatte unser Team die Zielzeit: 3:46:52 Minuten. Gratulation! Auch wurde das Motto für den nächsten Lauf gleich mit festgelegt. „Fit für die Forschung“ sollte es lauten, so der Vorschlag von Katrin Möltgen. Wenn Sie eigene Vorschläge für den Slogan unseres nächsten „WinningTeams“ einbringen wollen oder Ideen haben für kleinere oder größere Projekte im Thema „Gesunderhaltung“, senden Sie diese bitte an [email protected] Hallo Ü-Wagen: Was bringt das? Wählen gehen Das Thema „Was bringt das? Wählen gehen“ ist dem WDR von Dr. Werner Glenewinkel (Dozent der FHöV NRW am Studienort Bielefeld) vorgeschlagen worden. Er selbst diskutierte mit weiteren Gästen das genannte Thema am 26.09.2009, einen Tag vor der Bundestagswahl, auf dem Neumarkt in Gelsenkirchen. Den Audiomitschnitt finden Sie hier und den ersten Diskussionsbeitrag von Herrn Dr. Glenewinkel ab Minute 24:04. Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung feiert ihr 30-jähriges Bestehen Am 04.09.2009 war es so weit. Die Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung feierte ihr 30- jähriges Jubiläum in einem zentralen Festakt und einer Vielzahl von interessanten Festveranstaltungen. Gäste waren u.a. der Bundesminister des Innern, Dr. Wolfgang Schäuble, der Parlamentarische Staatssekretär im Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, Manfred Palmen sowie der Bürgermeister der Stadt Brühl, Michael Kreuzberg und viele hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Verwaltung sowie zahlreiche ehemalige und aktuelle Studierende der FH Bund. Der Parlamentarische Staatssekretär im Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, Manfred Palmen, lobte in seinem Beitrag die gute Zusammenarbeit zwischen Bund und Land und bezeichnete den gehobenen nichttechnischen Verwaltungsdienst als „Rückgrat der öffentlichen Verwaltung“. Im Anschluss an den Festakt wurde die Festschrift zum 30-jährigen Jubiläum durch den Präsidenten der FH Bund, Thomas Bönders, an Bundesinnenminister Herrn Dr. Schäuble übergeben. Das 800 Seiten starke 17 Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell Oktober 2009 Druckwerk mit dem Titel „Kompetenz und Verantwortung in der Bundesverwaltung“ vereinigt Beiträge aus Theorie und Praxis und ist im Verlag C.H. Beck erschienen. Weitere Informationen erhalten Sie: Hier OB Baranowski feiert Silbermedaille mit allen Helfern „Alle Farben sind erlaubt“, so der Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, Frank Baranowski, in seinem Grußwort zum Start der Entente Florale. Dem Motto „Eine Stadt zeigt Farbe“ folgend, haben sich zahlreiche Helfer an einem bundesweiten Wettbewerb beteiligt, in dem die Stadt Gelsenkirchen die Silbermedaille erhielt und in einem Feld starker Konkurrenz nur knapp das „Gold“ verpasste. In der Feierstunde am Sonntag, dem 04.10.2009, im frisch renovierten Luxtheater in Gelsenkirchen verwies der Oberbürgermeister darauf, dass es gut sei, dieses Mal noch nicht die Goldmedaille geholt zu haben. Nun hat die Stadt die Gelegenheit, sich noch ein Stück weiter nach ganz vorne zu entwickeln. Der Oberbürgermeister bedankte sich bei allen Helfern, so auch bei der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, die sich aktiv an der Gestaltung des Färbergartens im Ziegenmichelhof beteiligt hat und so Teil des Sonderpreises, der für dieses Projekt von der Jury verliehen wurde, geworden ist. Die FHöV NRW ist auch dadurch Partner in der Bildung und Teil der Hochschulstadt Gelsenkirchen. Im Juni 2010 wird es wieder so weit sein, dass die Stadt Gelsenkirchen mit vielen Partnern „Farbe“ zeigt. Am 07.06.2009 ist die Hochschule Partner im Projekt „Local Heroe“, ein Projekt innerhalb der RUHR.2010. Gelsenkirchener Behörden stellen sich vor, so der Arbeitstitel der Aktion !AufGEschlossen. Die Hochschule ist natürlich dabei. Sie wollen aktiv den Tag gestalten? Senden Sie Ihre Anfrage an Claus-Peter Schuch. 06 Bibliotheksführer 06 Arbeitsplatz FHöV Wann sind die Bibliotheken geöffnet? Wer sind die Ansprechpartner? Diese und andere wichtige Informationen zu allen Bibliotheken der Fachhochschule sind im Bibliotheksführer zu finden, der auf der Homepage der FHöV NRW unter Services/Bibliothekskatalog neu eingestellt wurde. Bibliotheksausstattung Die Bibliotheken der FHöV NRW nehmen noch gerne Vorschläge von Seiten der Lehrenden für Neuerwerbungen entgegen, da noch Haushaltsmittel zur Verfügung stehen. 18 Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell 07 Oktober 2009 Aus der Lehre 07 Personalnachrichten Neueinstellungen in der Lehre Die hauptamtliche Lehre an der FHöV NRW wurde Anfang Oktober durch die Neueinstellung von Herrn Oberregierungsrat Frank Pichocki verstärkt. Herr Pichocki wird künftig an der Verbundabteilung Gelsenkirchen in den Fächern Strafrecht und Strafprozessrecht eingesetzt. Wir heißen ihn herzlich willkommen und wünschen ihm viel Erfolg. Aus der Verwaltung Abschied von Mathias Schmitz Am 01.10.2009 hat Herr Mathias Schmitz die FHöV NRW verlassen, um seinen beruflichen Werdegang beim Polizeipräsidium Gelsenkirchen fortzusetzen. Die FHöV NRW wünscht ihm in seinem neuen beruflichen Umfeld alles Gute und viel Erfolg. Rotation in der Verwaltung Frau Gitte Scheinert wechselte ihren Arbeitsplatz mit Wirkung vom 14.09.2009 vom Dez. 13 der Abteilung 1 der Zentralverwaltung zur Abteilung Duisburg. Sie wird dort das Verwaltungs-Team um Frau Ingrid Frey tatkräftig unterstützen. Mit Wirkung vom 01.10.2009 wechselte Frau Anke Dietzsch von der Abteilung Duisburg zur Abteilung Köln. Neueinstellungen in der Verwaltung Zur Personalverstärkung wurden eingestellt: - Frau Christiane Döge, mit Wirkung vom 07.09.2009 (befristet) an der Abteilung Köln; - Frau Sarah Feld, mit Wirkung vom 01.10.2009 (befristet) an der Abteilung Köln; - Frau Chantal Klaas, mit Wirkung vom 01.10.2009 (befristet) an der Abteilung Duisburg, zur Vertretung von Herrn Martin Pernak während dessen Elternzeit; 19 Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell Oktober 2009 Das Innenministerium NRW hat die FHöV NRW beauftragt, im Rahmen eines Gutachtens festzustellen, welche Informationsrechte und –pflichten in welchen Gesetzen und Verordnungen verankert sind und zu prüfen, ob eine Zusammenfassung in einem einheitlichen Werk möglich ist. Für dieses Forschungsprojekt mit dem Titel „Möglichkeiten der Schaffung eines einheitlichen Informationszugangsgesetzes für das Land NordrheinWestfalen“ wurde Herr Philipp Zeeh mit Wirkung vom 25.09.2009 im Umfang von 50 % Arbeitszeit befristet für die Dauer von 12 Monaten eingestellt. Vorstellung von Frau Dröge Ich - Christiane Döge- bin 23 Jahre alt und gebürtige Dresdnerin. Seit 3 Jahren lebe ich nun im Rheinland und seit dem 07.09.2009 arbeite ich in der Bibliothek und im Sekretariat in der Abteilung Köln. An meine Ausbildung zur medizinischen Dokumentationsassistentin schloss sich 2006 bei der InWEnt Bonn GmbH die Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste im Bereich Information und Dokumentation an. Nach einer für mich sehr erfreulichen Einarbeitung in mein neues Aufgabengebiet an der FHöV NRW, Abteilung Köln, bedanke ich mich bereits jetzt für den von Kolleginnen und Kollegen wie Studierenden gleichermaßen leicht gestalteten Einstieg und herzlichen Empfang. Ich freue mich auf die gemeinsame Zusammenarbeit sowie die vielen abwechslungsreichen und interessanten Aufgabenbereiche. 08 Ehrung des Jahrgangsbesten im Generalistenstudiengang Kommunaler Verwaltungsdienst Am 15.09.09 wurde im Büro des Kölner Abteilungsleiters, Herrn Hubert Erkes, Herrn Mario Grau ein Buchgeschenk überreicht. Er hat im Fachbereich KVD bei den Generalisten mit 13 Punkten die beste Staatsprüfung des diesjährigen Jahrgangs abgelegt. Wegen eines Übermittlungsfehlers konnte die Ehrung nicht bei der offiziellen Diplomierungsfeier vorgenommen werden. Herr Erkes ließ es sich nicht nehmen, die Leistung von Herrn Grau, der zukünftig beim Kreis Düren in der Kommunalaufsicht seinen Dienst verrichten wird, in einem persönlichen Gespräch zu würdigen. Auf dem Foto sehen Sie Herrn Krapf, Herrn Grau und Herrn Erkes. 20 08 Aus den Abteilungen Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell 09 Oktober 2009 „Etwas zu verschenken“? 09 Fundgrube Verschenken kann man im Leben vieles. Die Freude am Schenken sollte sich nicht nur auf die vorweihnachtliche Zeit beschränken, sondern dem Menschen immanent und allgegenwärtig sein. Dies gilt natürlich auch und gerade für die Zeit des Studiums. Verschenkt werden können materielle und sächliche Artikel, aber auch Dienstleistungen. Vielleicht wissen Sie gerade nicht, was Sie mit Ihren „alten“, aber noch sehr gut erhaltenen Fachbüchern anfangen sollen. Möglich ist auch, dass Sie schon immer vor hatten, sich in sozialen Projekten zu engagieren oder anderen im Lernprozess ein guter Begleiter zu sein. Verschenken kann man aber auch gute und hilfreiche Ideen. So z.B. solche, die helfen, das Studium, die Inhalte, den Lernprozess, die Planung und Organisation oder auch die Kultur in ihrem Wert für uns alle zu steigern. Somit einen eigenen Beitrag zur Qualität des Lebens im und auf dem Campus FHöV NRW zu leisten. Auch das Redaktionsteam hat etwas zu verschenken. Wir bieten uns als Plattform an und vermitteln (nach Möglichkeit) gerne Ihre Geschenke. Zudem belohnen wir auch Ihre „Ideen“ zur Verbesserung unserer gemeinsamen Qualität. Die Besten werden durch eine Jury prämiert. In der Januarausgabe werden wir die Gewinner veröffentlichen. So werden Sachpreise, wie Gutscheine für Kulturereignisse oder Sport- und Musikevents an die besten Ideengeber verschenkt. Natürlich ist das Schenken eng verbunden mit dem beschenkt werden. Beides ist „gute Kultur“. Ihre Beiträge senden Sie bitte an: [email protected]. 10 „Leitbilder sind wie die Sterne. Man erreicht sie nie. Aber wie die Kapitäne eines Schiffes, sollten wir unseren Kurs stets nach ihnen ausrichten.“ (in Anlehnung an Carl Schurz) Was uns die Sterne sagen 21 10 Kulturecke Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW FHöV Aktuell 11 Oktober 2009 Zeitschriftenaufsätze 11 Veröffentlichungen Bürgerbegehren und Ratsbeschluss Zu einem FHöV-Forschungsprojekt über Bürgerbegehren von Prof. Dr. Harald Hofmann ist in der Fachzeitschrift Verwaltungsrundschau (VR, 2009, Seite 224-230) ein dritter Artikel erschienen. Gegenstand dieses Artikels ist die problematische Befugnis der Stadt- und Gemeinderäte und der Kreistage, über die Zulässigkeit bzw. Unzulässigkeit von Bürgerbegehren durch Beschluss zu entscheiden. Dieser Beschluss ist nach dem Gesetz kein politisches Votum und keine Zweckmäßigkeitsentscheidung sondern eine reine Rechtsmäßigkeitsentscheidung. In fast allen Gemeindeordnungen der deutschen Bundesländer ist normiert, dass die Entscheidungsbefugnis hierüber bei der jeweiligen kommunalen Vertretungskörperschaft liegt. Dabei gehen die Landesgesetzgeber davon aus, dass die Mitglieder der Räte etc. über die Zulässigkeitsfrage sowohl frei von Zweckmäßigkeitserwägungen und auch politisch neutral befinden. Die rechtstatsächliche Entwicklung ergibt aber - ausweislich der im Rahmen des Forschungsprojektes erfassten 458 Bürgerbegehren - dass die Vertretungskörperschaften dieser gesetzlichen Anforderung strukturell nicht gewachsen sind; zahlreiche Fehlentscheidungen der Räte belegen das. Dieses Forschungsergebnis ist auch Gegenstand eines Fernsehberichtes der WDR-Sendung Westpol gewesen. Den Videobeitrag finden Sie: Hier. Der Autor bietet in dem Artikel der Verwaltungsrundschau hierzu einen Lösungsvorschlag (Seite 228 ff) an, der künftig Zweifel an der Unbefangenheit den Zulässigkeitsentscheidungen der Räte verringern und damit die kommunale Demokratie stärken könnte. Buchveröffentlichungen Schlagfertig kontern - Ein Übungsbuch Wie sage ich das Richtige im richtigen Moment? Ärgert man sich über eine dumme, anzügliche oder gar aggressive Bemerkung, fällt es schwer, spontan und geistreich zu reagieren. Doch Schlagfertigkeit lässt sich trainieren! Der Autor zeigt, wie man Hemmungen abbaut und blitzschnell kluge Antworten gibt. Impressum Herausgeber Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, FHöV NRW Redaktion Claus-Peter Schuch, M. A. Dr. Matthias Ulbrich-Herrmann Dirk Mathony Fotos FHöV NRW Satz Isabel Hötte FHöV NRW Haidekamp 73 45886 Gelsenkirchen Dieter J. Zittlau 216 Seiten 12,5 x 18 cm, 9,90 € www.humboldt.de 978-3-86910-460-7 Die neue Ausgabe „FHöV-Aktuell“ erscheint am 18.11.2009 unter: http://www.fhoev.nrw.de 12 Kai Hutzenlaub wird Bürgermeister von Ochtrup Sie erreichen das Redaktionsteam unter: [email protected] Plötzlich ein anderer Mensch Neuer E-Mail-Dienst für sichere Behördenpost De-Mail startet in Pilotphase 22 Stand | 15. Oktober 2009