SKIKURSE UND SKILEHRER
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SKIKURSE UND SKILEHRER
Umbruch 24.10.2002 13:23 Uhr 29 Seite 29 SKIKURSE UND SKILEHRER Bereits im Jahre 1964 gab es Überlegungen, Skikurse für Anfänger und Fortgeschrittene abzuhalten. Der Gedanke, Skikurse durchzuführen, ließ die Verantwortlichen nicht los. Da aber keine geeigneten Ausbilder zur Verfügung standen, wurden in den Jahren 1974 bis 1976 Skikursfahrten angeboten und die Ausbildung von der Skischule Kössen durchgeführt. Es waren damals jeweils zwei Busse der Firma Huber, Geisenhausen, eingesetzt, welche die Skikursteilnehmer nach Kössen zum Skiunterricht brachten. Nachdem diese Skikurse für die Mitglieder nicht ganz billig waren, wurde von der Skiabteilung die Gründung einer eigenen Skischule ins Auge gefasst. Im November 1976 wurde in der Jahresversammlung vom damaligen Abteilungsleiter Luis Eibel und seinem Nachfolger Peter Eppeneder die Gründung einer Skischule angeregt. Die Mitglieder beschlossen, dass sich die Abteilungsleitung mit der Sportlehrerin Frau Ingrid Krekel aus Johannesbergham in Verbindung setzen soll. Frau Krekel war Skikurs 1979. durch ihre Sportlehrerausbildung im Besitz der FLizenz des Bayer. Skiverbandes und erklärte sich auch sofort bereit, beim Aufbau einer Skischule der Skiabteilung mitzuhelfen. Es war somit eine befähigte Person gefunden, die für die Leitung der Skischule verantwortlich sein sollte. Als nächstes wurden geeignete Skifahrer ausgewählt, die als Kursleiter, sprich Übungsleiter, tätig sein sollten. Im Februar 1977 wurde vereinbart, dass Ingrid Krekel mit ausgewählten Skiclubmitgliedern zur Ausbildung fahren sollte. Als Erste erhielten die Ausbildung zum Übungsleiter: Martin Vögl, Josef Eppeneder und Peter Eppeneder. Die Ausbildung wurde auf dem Skihang in Greising im Bayer. Wald abgehalten und hat den beteiligten Skifahrern sehr viel Freude bereitet. Alle waren mit viel Eifer bei der Sache. Im kommenden Winter wollte man die ersten Skikurse durch die Skiabteilung abhalten. Zu diesem Zweck wurden mehr Übungsleiter benötigt. Im Dezember 1977 erhielten die ausgewählten Mitglieder in Kössen von der Skischule Georg Skikurs 1979 mit Peter Eppeneder. Umbruch 24.10.2002 13:23 Uhr Seite 30 SKIKURSE UND SKILEHRER 30 Pirmoser eine Ausbildung als Skilehrer. Folgende Vereinsmitglieder wurden durch den Ausbildungsleiter Helmut geschult: Marianne Maierhofer Renate Pollner Adolf Egglhuber Josef Kindl Josef Eppeneder Peter Eppender Weiter wurden als Vereinsskilehrer Helmut Stanek und Anton Pollner berufen. Konrad Krekel war für die Betreuung der Rennläufer zuständig, die während der Skikurstage trainieren sollten. Das Renntraining kam aber nicht zustande, weil den Teilnehmern der Ausbilder zu alt war! Somit war die Skilehrermannschaft der Skiabteilung des TV Geisenhausen startklar für die Durchführung der ersten Skikurse. Eine Teilnehmergruppe des Skikurses 1981 mit den Skilehrern. Skilehrer, Ender der 80er Jahre. Skilehrer 1987. Skilehrer 1993. Umbruch 24.10.2002 13:42 Uhr 31 Seite 31 SKIKURSE UND SKILEHRER Ziel der ersten Ausfahrt zu den Skikursen war Winkelmoos. Dort wurden an drei Sonntagen, beginnend am Dreikönigstag, die ersten Skikurse der Skiabteilung abgehalten. Skikursteilnehmer und Übungsleiter waren begeistert. Bis heute haben sich die Skikurse bewährt und haben ihren festen Platz im Vereinsleben. Als dienstältester Skilehrer hält Peter Eppeneder seit 24 Jahren Skikurse und auch Josef Kindl hat mehr als 20 Skikurse geleitet. Derzeit sind für die Skiabteilung bei den Skikursen mehr als 20 Skilehrer im Einsatz. Neun davon sind Übungsleiter mit F-Lizenz. Hinzu kommen noch fünf Snowboardlehrer, davon einer mit F-Lizenz. Skilehrer1994 1996: Skilehrer am Ende eines anstrengenden Skikurs-Tages: David Velat, Christine Leyrer, Martin Königbauer, Doris Niederreiter. Skikurs 1994. Skikurs 1995 Erwachsene. Umbruch 24.10.2002 13:42 Uhr Seite 32 SKIKURSE UND SKILEHRER Skilehrer 1998. Skikurs 2000. Skikurs 2000. Skilehrer 2001. Außerdem haben wir mit Hans Simon noch einen FLizenz Langlauflehrer in unseren Reihen. Die erste einheitliche Skilehrerbekleidung wurde 1981 angeschafft. In den Folgejahren wurden die Skilehrer immer wieder mit neuen Anzügen ausgestattet, und auch zum 40-jährigen Vereinsjubiläum gibt es eine neue Skilehrerbekleidung. 32 Umbruch 24.10.2002 13:42 Uhr 33 Seite 33 SKIKURSE UND SKILEHRER Skikurs 1987. Skikurs 1994. Skikurs 1993. Skikurs 1994 Erwachsene. Umbruch 24.10.2002 13:43 Uhr Seite 34 SKIKURSE UND SKILEHRER Skikurs. Skikurs 1999. Skikurs 1999. Skikurs 2001. 34 Umbruch 24.10.2002 13:43 Uhr 35 Seite 35 SKIWOCHEN Der Skiclub Geisenhausen unternahm bereits in den sechziger Jahren mit Luis Eibel Fahrten zu den Sommerskigebieten in Südtirol, beliebtes Ziel war das Stilfser-Joch. Die Anfahrt erfolgte über das Inntal nach Landeck, hinauf zum Reschenpass. Ein paar Teilnehmer haben dort am Grenzübergang mit einem bayerischen Weißwurstfrühstück bei den vorbeifahrenden und haltenden Urlaubern Appetit auf diese bayerische Köstlichkeit geweckt. Weiter ging es am Reschensee vorbei hinunter in das Etschtal Richtung StilfserJoch. Ziel war Gomagoi am Fuße der Bergriesen Ortler, Königsspitze und Chevedale. Das Quartier bezog man im Gasthaus der Familie Gallia und beim zweiten Bürgermeister der Gemeinde Stilfs, dem Schneider Albert. Ein beliebtes Ausflugsziel der Skifahrer war die Ortschaft Stilfs, oberhalb von Gomagoi erbaut. Sie ist die höchst gelegene Gemeinde Europas. Gerne Skiausflug 1983 wurden auch die Hl. Drei Brunnen oberhalb von Gomagoi besucht. Abends traf man sich bei Südtiroler Spezialitäten zum Après Ski. In den Unterlagen ist belegt, dass folgende Skifahrten durchgeführt wurden: 1965 14.6. - 17.6.1974 16.6. - 17.6.1975 17.6. - 20.6.1976 17.6. - 19.6.1977 25.5. - 28.5.1978 24.5. - 27.5.1979 01.5. - 04.5.1980 30.4. - 03.5.1981 1986 1988 Stilfser-Joch Stilfser-Joch Hintertux Gomagoi Stilfser-Joch Gomagoi Gomagoi Gomagoi Gomagoi Gomagoi Sulden Durch die Organisation von Peter Eppeneder konnte die Skiabteilung auch immer wieder Skiwochen für ihre Mitglieder anbieten. Die Unterkunft der Teilnehmer erfolgte in guten Hotels und Pensionen, und in der Gruppe herrschte eine zünftige Stimmung. Zumal mit Georg Sonnauer ein Quetschenspieler von Format für musikalische Unterhaltung sorgte. Folgende Ziele wurden angefahren: 1983 Arlberg Hotel Zum Goldenen Hirschen in Pettneu Teilnehmer: 18 1984 Bad Hofgastein Salzburger Hof Teilnehmer: 21 1985 Saalbach-Hinterglemm Hotel König in Saalbach Teilnehmer: 16 Umbruch 24.10.2002 13:43 Uhr Seite 36 SKIWOCHEN 36 1986 Grödner Tal in Südtirol Pension Rier in St. Ulrich Teilnehmer: 20 1995 Stubaital Sporthotel Gasteiger Hof in Gasteig Teilnehmer: 16 1987 Europa-Sportregion Zell am See Limberghof in Bruckberg Teilnehmer: 16 1996 Kitzbühl Pension Foidl in Gundhabig Teilnehmer: 14 1988 Arlberg Hotel zum Goldenen Hirschen in Pettneu Teilnehmer: 24 1997 Sulden in Südtirol Pension Eden Teilnehmer: 12 1989 Stubaital Hotel Gasteiger Hof in Gasteig Teilnehmer: 26 1998 Sulden in Südtirol Pension Eden 1990 Ötztal Gasthof-Pension Alpenblick in Huben Teilnehmer: 20 1991 Pitztal Sport-Pension Christopf in St. Leonhard Teilnehmer: 16 1992 Gasteinertal Hotel Salzburger Hof in Bad Hofgastein Teilnehmer: 24 1993 Pitztal Sport-Pension Christoph in St. Leonhard Teilnehmer: 18 1994 Saalbach-Hinterglemm Hotel König in Saalbach Teilnehmer: 18 Skiausflug mit Peter Eppeneder (links). Umbruch 24.10.2002 13:43 Uhr 37 Seite 37 RENNMANNSCHAFT/RENNLAUF Josef Wolfsecker Robert Pfeiffer Bereits in den Anfangsjahren war der sportliche Ehrgeiz der Aktiven sehr groß. Neben den Geisenhausener Ortsmeisterschaften boten ab 1965 die Skirennen auf Landkreisebene die Möglichkeit, sich mit den anderen Skiclubs zu messen. Damals wurden die Disziplinen Slalom, Riesenslalom, Abfahrt und Kombination gewertet. Ausrüstung und Fahrtechnik unterschieden sich vom heutigen Standard. So gab es z.B. weder Carving-Ski noch Kippstangen und als Könner galt nur, wessen Skier mindestens 2 Meter lang waren. Vor den Rennen mussten die Aktiven die Rennstrecke oftmals selbst austreten. Außerdem gab es in Geisenhausen keine richtig organisierte Rennmannschaft mit Betreuung und Trainingslagern. Die Aktiven fuhren auf eigene Faust zu den Rennen. Anhieb den Sprung aufs Podest hinter den Mannschaften aus Velden und Vilsbiburg. Bei der ersten Landkreismeisterschaft 1965 im Sudelfeld schafft die II. Mannschaft der Skiabteilung des TVG in der Besetzung Georg Sirtl, Thomas Zellhuber, Anton Pitzl und Claus Dräxlmeier auf 1967 belegt die Geisenhausener Renntruppe bei der Isen-Sempt-Vilsgaumeisterschaft den 3. Platz hinter Velden und Dorfen. 1968 konnte man diesen Erfolg bei der Landkreismeisterschaft wiederholen. In den 70er Jahren reihen sich neue Geisenhausener Namen in die Start- und Siegerlisten ein. Anton Pollner, Franz Steer, Josef und Peter Eppeneder, Gerd Dohnke, Sepp Kehl, Max Seimel, Herbert Lehrner, Anton Kallinger und bei den Damen Eva Holzner. Bei der Landkreismeisterschaft 1980 in Kössen holt Sepp Kehl erstmals den Gesamtsieg in einem überörtlichen Rennen und erwirbt als bisher einziger den Titel des Landkreismeisters für die TVG Skiabteilung. Umbruch 24.10.2002 13:43 Uhr Seite 38 RENNMANNSCHAFT/RENNLAUF In den 80er Jahren treten für Geisenhausen an: Tom Schreiber, Kurt Valenta, Karl-Heinz Mitterhuber, Martin Ramsauer, Rolf Metzger, Tom Ertl, Sepp Kindl, Helmut Ernst, Ralf Zettl, Josef Schraufstetter, Gabi Remiger, Andrea und Petra Schwinghammer, Christian Hunger, Jürgen Hausladen, Rainer Wolf, David und Christian Velat , Walter Deinböck, Rudi Königbauer. 38 Mountainbike-Touren und ab Herbst ein Hallentraining veranstaltet. 1987 übernehmen die Organisation und das Training der Rennmannschaft Edgar Deinböck und Helmut Ernst. Nach mehreren erfolgreichen Jahren geben sie die Betreuung der Kinder und Jugendlichen an die Trainergespanne Thomas Schreiber und Martin Königbauer, Michael Rychtarik und Thomas Perlik, Petra Auer, David Velat und Rolf Metzger ab. Zur Vorbereitung auf den harten Rennwinter wird ein abwechslungsreiches Sommerprogramm mit Waldläufen, Gymnastik, Schwimmbadbesuchen, Hallentraining 1990. H.v.l. Josef Auer, Gabi Remiger, Edgar Deinböck, Ernst Hele, Martin Königbauer, Huber Chris, David Velat, Helmut Ernst, Barbara Jägel, Tom Schreiber, Petra Auer, Sandra Högl, v.v.l. Josef Wolfsecker, Patrick Jensen, Florian Huber, Markus Vögl, Tobias Süßl, Sandra Thoma, Rebecca Lehner, Claudia Gaßner, Burgl Jägel Natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz. Zweitägige Radausflüge nach Alteberspoint mit Zeltlager, zweitägige Schlauchbootfahren auf der Isar, die legendären Sandskifahrten zum Monte Caolino, die spannenden Go-Cart-Rennen, zahlreiche Bergtouren und die Mehrtages-Gletschertrainingsfahrten ins Ötztal und Stubaital im Herbst sind allen Beteiligten noch in bester Erinnerung. Landkreissieger 1980: Josef Kehl, TV Geisenhausen und Claudia Kittl, SSF Ergolding. Bei den Rennen auf Landkreisebene können die Geisenhausener Rennläufer immer wieder Stockerl- Umbruch 24.10.2002 13:43 Uhr 39 Seite 39 RENNMANNSCHAFT/RENNLAUF plätze in ihren Altersklassen erringen, z.B. Rolf, Christian und Margit Metzger, Franz Sonnauer, Josef und Peter Wolfsecker, Robert Pfeiffer, Ulrike Barth, Petra Auer und Stefanie Kammerer. Am 14. Februar 1998 kann David Velat das BSJRennen in der Wildschönau gewinnen. 14 Tage später komplettiert Josef Wolfsecker diese erfolgreiche Saison und gewinnt am 28. Februar 1998 die Ergoldinger Marktmeisterschaften. Volksfestbesuch 1988, h.v.l. Helmut Ernst, Edgar Deinböck, Angelika Hojer, Sandra Högl, Petra Auer, v.v.l. Gabi Remiger, Christian Huber Bergtour zur Reintalangerhütte 1995. v.l. Susanne Hirth, Evi Walter, Sandra Thoma, David Velat, Claudia Gaßner, Mareike Martinus, Ulrike Barth, Stefanie Kammerer, Markus Auer, Robert Pfeiffer, Michael Deinböck, Petra Auer, Daniela Hirth Das von der TVG Skiabteilung ausgetragene BSJRennen am 30.Januar 2001 in Westendorf wurde mit dem Gesamtsieg von Josef Wolfsecker gekrönt. Im selben Jahr gewann Josef Wolfsecker zum 2. Mal die Ergoldinger Marktmeisterschaften. Hüttengaudi: Daniela Hirth, David Velat, Simon Staudinger, Ulrike Barth, Robert Pfeiffer, Josef Wolfsecker, Franz Sonnauer 24.10.2002 13:43 Uhr Seite 40 RENNMANNSCHAFT/RENNLAUF 40 Anlässlich des 75-jährigen Vereinsjubiläums des TVG richtete die Skiabteilung am 17. Juli 1999 am Stockberg bei strahlendem Sonnenschein die zweiten Landkreismeisterschaften in dieser jungen Sportart aus. I - ABTLG SK 19 62 TV Der einsetzende Inline-Boom ermöglicht es den Skifahrern, auch im Sommer skitypische Bewegungsabläufe zu trainieren. Unter der Anleitung von Rolf Metzger und David Velat wird seit 1997 der Tanz durch den Slalomparcour auf verschiedenen Plätzen und Straßen geübt. 1998 wurde auf Landkreisebene das 1. InlineSlalom-Rennen veranstaltet. Inline-Skater-Team in Haarbach 1998 v.l. David Velat, Robert Pfeiffer, Gabi Schwaiger, Christian Metzger, Julia Baierl, Rolf Metzger G EN Gletschertraining Stubai 1998 v.l. Josef Wolfsecker, Rolf Metzger, Helmut Ernst, David Velat, Robert Pfeiffer, Ulrike Barth, Franz Sonnauer, Stefanie Kammerer, Peter Wolfsecker, Simon Staudinger, Christian Metzger EI S Umbruch S E N H AU Umbruch 24.10.2002 13:43 Uhr 41 Seite 41 RENNMANNSCHAFT/RENNLAUF Kitzsteinhorn 1992. Rennmannschaft. Siegerehrung Isar-Vils-Cup 1994 in Ergolding. Rennmannschaft. Rennmannschaft 1992. Umbruch 24.10.2002 13:44 Uhr Seite 42 RENNMANNSCHAFT/RENNLAUF 42 Erfolgreiche Nachwuchsrennläufer: Ulrike Barth, AL Georg Auer, Peter Wolfsecker. Siegerehrung Isar-Vils-Cup 1995: Peter Wolfsecker, Josef Wolfsecker, Josef Zehentbauer. Unsere Rennasse 1995: V. l. Petra Auer, Sandra Thoma, Claudia Gaßner Landkreisrennen 1996: V. l. David Velat, Georg Auer, Christine Bauer. Umbruch 24.10.2002 13:44 Uhr 43 Seite 43 RENNMANNSCHAFT/RENNLAUF In unregelmäßigen Abständen wurden und werden auch immer wieder Skifahrten und Abschlussfahrten organisiert. Hier einige Eindrücke: Marktmeisterschaft Ergolding 1998: V. l. Peter und Josef Wolfsecker, Christian und Rolf Metzger. Abschlussfahrt 1992. Erfolgreiche Rennläufer der heutigen Zeit. Von links: Josef Wolfsecker, Rolf Metzger, David Velat, Peter Wolfsecker. Abschlussfahrt 1992. Umbruch 24.10.2002 13:44 Uhr Seite 44 SKIFAHRTEN Abschlussfahrt 1993. Abschlussfahrt 1992. Abschlussfahrt 1992. Abschlussfahrt 1993. 44 Umbruch 24.10.2002 13:44 Uhr 45 Seite 45 SKIFAHRTEN Sieglinde Huber und Sebastian Neudecker bei der Skimeisterschaft 1994. Petra Auer, David Velat und Angelika Pfeiffer bei der Abschlussfahrt 1996. 1996: Michael Deinböck, Josef Zehentbauer, Markus Auer, Michaela Markowski, Daniela Hirth, David Velat. Spiel und Spaß bei der Abschlussfahrt: Josef Zehentbauer und David Velat. 24.10.2002 13:44 Uhr Seite 46 SKIFAHRTEN Legendäres Akkordeon-Duo während der Abschlussfahrt: Sandra Thoma, Claudia Gaßner. I - ABTLG SK 19 62 EN TV G EI 46 Zwei, die sich liebhaben, oder? Josef Wolfsecker, Josef Zehentbauer. S Umbruch S E N H AU Umbruch 24.10.2002 13:44 Uhr 47 Seite 47 SCHRANNENWALLFAHRT Zu Ehren der verstorbenen, gefallenen und vermissten Sportler der Gemeinde Geisenhausen veranstaltet die Skiabteilung alljährlich die Schrannenwallfahrt. 150 Wanderer machten sich am Sonntag, 7. September 1975 erstmals zu Fuß auf den Weg nach Schrannen. Dekan Anton Ostner zelebrierte wie auch in den darauffolgenden Jahren im Freien eine heilige Messe. Zu Beginn der 90er Jahre konnte Pfarrer Ostner aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr mit dabei sein und so übernahmen die Mitglieder der Skiabteilung die Gestaltung einer Marienandacht. Etwa seit dieser Zeit ist es auch keine Fußwallfahrt mehr, sondern es wird zum Schrannenkirchlein geradelt. Der anschließende Frühschoppen, der sich schon oftmals bis weit in den Nachmittag hinein erstreckte, wurde schon in verschiedenen Lokalitäten abgehalten, in den Gasthäusern in Hermannskirchen und Holzhausen, in der Gams-Hütte und nun trifft man sich seit vielen Jahren bei der Familie Hofstetter in Gammelsreuth. Schrannen 1996. Die Kirche in Schrannen ist wohl das beliebteste Wallfahrtskirchlein in der engeren Heimat. Nicht übersehen darf man den herrlichen Blick vom Schrannenkirchlein aus über die schöne heimatliche Landschaft, über Felder, Wiesen und Wälder. Ganz besonders aber bei klarem Himmel der einmalige Weitblick nach Süden in die Berge. Die gesamte Gebirgskette von den Salzburger Bergen bis zur Zugspitze bietet sich dem Auge dar. Die Urgeschichte des Schrannenkirchleins liegt im Dunkeln. Einer Beschreibung der Pfarrei Holzhausen zufolge, zu der Schrannen gehört, und die auf Anregung von Bischof Konrad III im Jahre 1315 für die sogenannte „Conradinische Matrikel“ erstellt und festgehalten wurde, ist in Schrannen noch keine Kirche nachgewiesen. Wohl aber eine alte Richtstätte mit Galgen, an der die damaligen Grafen von Neufraunhofen, denen die Gerichtsbarkeit in diesem Gebiet oblag, die Hinrichtungen hatten vornehmen lassen. Eine fromme Gräfin aus diesem Geschlecht ließ später, nach mündlicher Überlieferung, an dieser Richtstätte eine Holzkapelle errichten, die der „Schmerzhaften Muttergottes“ geweiht worden war. Es sollte Gelegenheit gegeben sein, dass hier, wo Menschen sterben mussten, ein Sühnegebet verrichtet werden konnte. Im Jahre 1721 hat man die alte Holzkapelle in Schrannen abgebrochen und an ihrer Stelle die heutige Kirche erbaut. 1723 vom Freisinger Bischof konsekriert, weihte man sie wieder der „Mater Dolorosa“. Nach gründlichen Innen- und Außenrenovierungen, die durch die Pfarrei Holzhausen durchgeführt wurden, hat das Aussehen der Kirche wieder gewonnen. Zum Abschluss der Renovierungsarbeiten hielt Weihbischof Heinrich Graf von Soden-Fraunhofen Umbruch 24.10.2002 13:44 Uhr Seite 48 SCHRANNENWALLFAHRT am 14. August 1978 einen feierlichen Wiedereröffnungsgottesdienst. Dies war ein einmaliges Erlebnis für die vielen Gläubigen aus der Umgebung, die Rosenkranz betend von Holzhausen, Vilslern, Hinterskirchen und Velden zur Wallfahrtskirche gezogen waren. Seit Generationen hat die Familie Galler von Schrannen den ehrenamtlichen Mesnerdienst dort übernommen. Sorgfältig pflegt sie jahrein, jahraus das Gotteshaus und lässt das Gnadenbild der kleinen Wallfahrtskirche nie ohne reichen Blumenschmuck. Die vielen stillen Beter, die es besuchen, nehmen dies dankbar wahr und erfreuen sich daran. Schrannen 1993. Schrannen 1994. Schrannen 1999. 48 Umbruch 24.10.2002 13:44 Uhr 49 Seite 49 ZWERGERLSKIKURSE Seit 1987 führt die Skiabteilung Skikurse für die Allerkleinsten in Geisenhausen durch. Sobald es bei uns schneit und das Skilaufen am Ritzerbuckel möglich ist, werden durch die Tagespresse kurzfristig die Termine bekannt gegeben. Da unsere Region nicht sehr schneesicher ist, müssen die Termine ganz kurzfristig angesetzt werden. Achten Sie auf die Ankündigungen in der Tagespresse oder informieren Sie sich bei unserer Abteilungsleiterin Anna Wolfsecker unter Tel. 08743/1201. Die kleinen Skiläufer können hier unter fachkundiger Leitung von erfahrenen Skilehrern erste Versuche auf den ungewohnten Brettern unternehmen. In einem zweistündigen Kurs werden mit Spiel und Spaß den Kindern die Grundzüge des Skilaufens gezeigt. Schon so mancher erfolgreiche Rennläufer hat am Ritzerbuckel seine ersten Skierfahrungen gesammelt. In den letzten Jahren konnten in fast jedem Winter zwischen ein und drei Kurstage abgehalten werden. Bis zu 30 Kinder tummeln sich dann am Übungshang. Die Kinder werden je nach Vorkenntnissen und Alter in verschiedene Gruppen aufgeteilt, und so ist eine sehr individuelle Schulung möglich. Skilehrer von links: Christine Leyrer, Ulrike Baier, Doris Niederreiter, Gabi Remiger. Und das Allerschönste am „Monte Ritzo“: Die Eltern können die Fortschritte ihrer Kinder miterleben und sie auch immer wieder anfeuern. Da der Skiabteilung auch das Wohl der Eltern am Herzen liegt, gibt es heißen Glühwein. So hat jeder seinen Spaß und vor allem die Kleinen viel Freude bei ihren ersten Schwüngen. Im vergangenen Jahr wurden erstmals auch Snowboard-Schnupperkurse angeboten. Hier spricht man vor allem ältere Kinder und Jugendliche, aber gelegentlich auch Erwachsene an, die unkompliziert das Schwingen auf dem Board ausprobieren möchten. 1997. Umbruch 24.10.2002 13:45 Uhr Seite 50 ZWERGERLSKIKURSE Zwergerlskikurs Anfang der 90er Jahre 50 Umbruch 24.10.2002 13:57 Uhr Seite 51 51 SKIOPENING am ersten Adventswochenende) ins Pitztal, ins Zillertal (Kaltenbach) und nach Obertauern. 1994 fand das Skiopening wegen Schneemangels nicht statt. 1. Skiopening November 1990. Nachdem in den 80er Jahren einige Skitest-Fahrten am Beginn der Saison stattgefunden hatten, führte die Skiabteilung unter Edgar Deinböck als Vorstand 1990 das Skiopening ein. Das erste Skiopening fand am 24./25. November am Kitzsteinhorn statt. Leider beschränkte sich das Skifahren auf einen wunderschönen Skitag am Samstag, denn am Sonntag waren die Lifte wegen eines Fönsturms nicht in Betrieb. Kurzfristig wurde ein Frühschoppen angesagt, da man die Heimreise nicht sofort antreten konnte, denn ein Skifahrer hatte, was an sich ja eine gute Idee ist, die Skier auf der Bergstation in einem Schließfach deponiert. Nachdem die Skier geholt und die Zwei-Tages-Karten zurückgegeben waren, ging es Richtung Heimat. Unterbrochen wurde die Heimreise noch von einem Zwischenstopp beim Gasthaus „Bauernsepp“. In den darauffolgenden Jahren ging es dann (meist 1995 und 1996 ging es wieder nach Obertauern, die Abfahrt wurde auf Freitag Abend vorverlegt, um einerseits einen gemütlichen Abend mehr miteinander verbringen zu können und andererseits mehr Zeit zum Skifahren zu haben, da man am Samstag direkt nach dem Frühstück losstarten kann. Da sich der Zeitpunkt „direkt nach dem Frühstück“ nicht bei allen Teilnehmern auf die gleiche Uhrzeit bezog, wählte man 1997 im Skigebiet Westendorf ein Quartier „direkt an der Piste“. Doch auch hier sind die Auffassungen sehr unterschiedlich, denn wenn das Quartier zwar direkt an der Piste liegt, diese jedoch Skiopening Obertauern 1993: Christian Finkenzeller, Markus Irl. Umbruch 24.10.2002 13:57 Uhr Seite 52 SKIOPENING 52 Die weiteren Skiopenings der Jahre 1999 und 2001 fanden jeweils in Dorfgastein statt. Das Skiopening ist eines der absoluten „Highlights“ im Terminkalender der TVG Skiabteilung. Um fast jedes Skiopening ranken sich wahre, manchmal sicher auch unwahre Geschichten. Erwähnt seien hier nur die legendären „Himbeerle“ in Obertauern oder das „Bierspiel“, das den vier Teilnehmern und auch den Zuschauern unvergessen bleiben wird. Skiopening 1996. nur 3 Zentimeter Schnee hat, dann hat man die Wahl zwischen einem halbstündlichen Aufstieg in Skischuhen oder man braucht sowieso bald neue Skier und muss nicht mehr auf den Belag achten und fährt zur Talstation ab. Mit Dorfgastein wurde dann 1998 das ideale Ziel gefunden, denn hier kann jeder den Skitag starten und beenden, ohne auf einen Bus angewiesen zu sein. Skiopening 1996. Umbruch 24.10.2002 13:57 Uhr 53 Seite 53 FRANKREICHFAHRT 1992 Im Februar 1992 reisten wohl vorbereitet die besten Skifahrer der Welt nach Frankreich, um auf den Pisten von „Trois Vallées“ - Les Menuires, Val Thorens und Méribel - olympischen Ruhm zu erwerben. Im März 1992 reiste ebenfalls wohl vorbereitet eine Gruppe Skifahrer der Skiabteilung des TV Geisenhausen nach Val Thorens. Bestens vorbereitet waren wir was Kondition anbelangt, denn um die Möglichkeiten, die das größte Skigebiet der Welt bietet, auch nur annähernd auszuschöpfen, darf man nicht nach der Mittagspause die Füße hochlegen und das Gesicht in die Sonne strecken. Bestens vorbereitet waren wir, was die allgemeine Organisation anbelangt (Fahrt mit Luxusreisebus und das Quartier „Cheval Blanc“ direkt an der Piste) sowohl auch die individuelle. Die individuelle Organisation betraf vor allem die Proviantbeschaffung. Wer gedacht hatte, das abendliche Kochen in der gemeinsamen Wohnung diene nur der Hungerstillung, der wurde eines besseren belehrt. Das Kochen an sich war schon ein abendfüllendes Zeremoniell seitens der Chefköchin, das Essen stets ein Hochgenuss und die Aufräumarbeiten nahmen einige Zeit in Anspruch. So las sich die Einkaufsliste für das Appartement +602 wie eine Speisekarte: - Putenrahmschnitzel mit Champignons - Rindsrouladen mit Blaukraut und Kartoffelpüree - Schweinefilet mit Erbsen und Karotten - Raclette. Gott sei Dank waren die Sitzplätze des Busses nicht alle belegt und so konnte das gesamte Gepäck verstaut werden. So mancher hielt es die lange Fahrt durch die Nacht ganz gut aus, mit einem Kasten Bier als Sitznachbar. Mit mehr oder weniger viel Schlaf kamen wir am Samstag vormittag in Val Thorens an. Der erste Tag diente dazu, sich an die Höhenluft zu gewöhnen - Val Thorens liegt auf 3200 m.ü.NN. - und das Gepäck in den Appartements zu verstauen. Nach diesem anstrengenden ersten Tag trafen sich abends alle Teilnehmer auf Zimmer +602 bei einem Fass Bier. Umbruch 24.10.2002 13:57 Uhr Seite 54 FRANKREICHFAHRT 1992 Am Sonntag ging nun endgültig der sportliche Teil los. Da die Unterkunft direkt an der Piste lag, konnte jeder seinen Skitag planen wie er wollte, je nach Kondition und Laune. Wollte man bis nach Courchevel, das Schickimicki Dorado der „Trois Vallées“ rüberschaukeln, musste man sehr früh los, um auch die dortigen Abfahrten zu genießen, bevor man wieder den Rückweg antreten musste. Aber auch wenn man nur bis ins nächste Tal, nach Méribel, dem mittleren der drei Täler kam, wo sämtliche olympischen Damenrennen stattgefunden hatten, fand man Pisten für jedes Niveau und unzählige Abfahrten, auch für Buckelpistenfreaks. Oder man blieb in Val Thorens, dem höchstgelegenen Ort der drei Täler, wo es von Buckelpiste über Tiefschneehang bis hin zu schönen breiten Pisten alles gab. Egal für was man sich entschied, man musste nur beim Pistenfaltplan, ein auf den ersten Blick kaum zu durchschauendes Strichnetz aus Bahnlinien und Abfahrten, der einem Schnittmusterbogen glich, die Übersicht behalten. Dann traf man überall auf beste Bedingungen, es gab so gut wie keine Wartezeiten 54 und das Wetter trug mit strahlendem Sonnenschein (bis auf einige Stunden Ausnahme) das Seine dazu bei, dass jeder Skitag einzigartig zu sein schien. Natürlich waren es nicht nur die grandiosen Skitage, die diese Fahrt unvergessen machen, sondern auch das Après Ski. In den ersten Tagen erbauten wir direkt vor unserer Unterkunft, dem „‘Weißen Rössl’ von Val Thorens“, eine Schneebar, die wir direkt nach dem Skifahren immer aufsuchten. Am Mittwochabend war Skistiefelparty auf einer Hütte angesagt, und nach einem gemütlichen und geselligen Abendessen fuhren wir mit Fackeln ab. So mancher Ski wurde hier wieder gut gewachselt, wenn auch auf der falschen Fläche. Das Ende der Fackelabfahrt war wieder einmal unsere Schneebar, wo wir uns bei einem Lagerfeuer (die Holzbeschaffung sei hier nicht detaillierter beschrieben) bis Mitternacht aufhalten konnten. Viel zu schnell ging die Woche zu Ende und wir mussten unsere Koffer wieder packen. Mit deutlich weniger Gepäck, aber vielen schönen Erinnerungen traten wir am Samstag die Heimreise nach Geisenhausen an. Umbruch 24.10.2002 13:57 Uhr 55 Seite 55 INTENSIV-SKIKURSE FÜR ERWACHSENE Seit 6 Jahren findet regelmäßig Ende November ein Top-Erwachsenen-Skikurs statt. Bei diesem Dreitageskurs werden die Skifahrerinnen und Skifahrer in kleinen Gruppen auf die kommende Skisaison vorbereitet. Für die Geübteren stehen je nach Können und Schneeverhältnisse Tiefschneefahren, Buckelpiste, Steilhänge und vieles mehr auf dem Programm. Als besonderes Schmankerl kann das Snowboardfahren mit unserem Übungsleiter Helmut Müller ausprobiert werden. Die Unterbringung erfolgt in guten Hotels. Von Anbeginn der Kurse sind die Abende legendär, jeder dabei Gewesene erinnert sich gerne an Davs „kranke Moni“ oder an die Zauberkunststücke der Skilehrer, „Luftballons“ aus der Klinikpackung, die Pfandl vom Jägerwirt in Kaprun. Termin für dieses Jahr: 22.11. - 24.11.02 Hintertux Anmeldung ab sofort bei Mode + Sport Wolfsecker, Tel. 08743/1201 Der 1. Erwachsenen-Skikurs 1996, Kitzsteinhorn. Erwachsenen-Skikurs 1996, Kitzsteinhorn. Erwachsenen-Skikurs 2001 in Hintertux. Umbruch 24.10.2002 13:57 Uhr Seite 56 SEILRENNEN Passend zum 40. Jubiläum der Skiabteilung des TV Geisenhausen fand heuer das 40. internationale Seilrennen in Hochfügen im Zillertal statt. Das Skiteam des TVG startete in diesem Jahr bereits zum fünften Mal. Unsere Mannschaft konnte schon beachtliche Erfolge erreichen. Bei 146 Seilschaften konnte sie 2001 auf Platz 37 fahren. Eine Seilschaft besteht aus einer Dame und zwei Herren, wobei diese drei Personen mit einem Seil verbunden sind und zusammen einen Riesenslalom bewältigen müssen. Die Konkurrenz kam aus mehreren Ländern, wobei auch prominente Skifahrer wie Martina Ertl, Christian Neureuter senior und junior, Markus Wasmeier, Sepp Ferstl usw. mir ihren Teams schon teilnahmen. Unser Team startete zum zweiten Mal in der Besetzung Melanie Hinterberger (SC Velden), Josef Wolfsecker und Rolf Metzger. Der Initiative von Rolf Metzger ist es zu verdanken, dass wir seit fünf Jahren mit einem oder sogar mehreren Seilschaften bei diesen Meisterschaften vertreten sind. Für die Skiabteilung waren auch schon am Start: Petra Auer, David Velat, Gabi Remiger, Ingrid Volle Konzentration beim Start: Melanie Hinterberger, Josef Wolfsecker, Rolf Metzger. 56 Leyrer, Josef Kindl, Peter Eppeneder und Georg Haslbeck. Das Seilrennen wird jedes Jahr am 1. Mai ausgetragen, und auch 2003 plant Rolf Metzger mit einer Mannschaft für die Skiabteilung des TVG starten zu können. Jeder, der Interesse hat, an diesem Rennen teilzunehmen oder auch nur als Unterstützung mitzufahren, kann weitere Informationen direkt bei Rolf Metzger bekommen. David Velat, Petra Auer, Rolf Metzger, Seilrennen 1997 Auch wenn man nicht so erfolgreich war wie vor einem Jahr (der Pokal ist nur geliehen) - das Seilrennen hat richtig Spaß gemacht! TVG Mannschaft 2002: Josef Wolfsecker, Melanie Hinterberger, Rolf Metzger. Umbruch 24.10.2002 13:57 Uhr 57 Seite 57 JOGGING-, WALKING-TREFF - RADSPORTGRUPPE Zu Beginn der 80-iger Jahre wünschten sich die Skifahrer - um sich auch während der Sommermonate sportlich fit zu halten - ein Lauftraining. Somit war es für die Skiabteilung eine Selbstverständlichkeit, künftig von Mai bis September ein wöchentliches Training durchzuführen. Im April 1981 traf man sich erstmals zum Joggen in Gallusgrub. Als die Montags-Gruppe durch das Training immer leistungsfähiger wurde, beschloss die Abteilung, künftig jeden Donnerstag für Anfänger in der Klause gemütliches Jogging anzubieten. Beide Lauftreffs fanden unter der Leitung von Peter Eppeneder statt. 1987 wurde das Jogging für die Sportgruppe zur Klause verlegt, da das Gelände für das Training idealer ist. Seit mehreren Jahren leitet nun das Lauftraining Edgar und Martina Deinböck. Einstiegssportart geeignet und erhöht die Spannkraft wichtiger Muskelgruppen. Außerdem ist die Belastung für Gelenke, Sehnen, Bänder und Wirbelsäule geringer als beim Joggen. Der Gesundheitssport Walking stärkt Herz und Kreislauf, der Aufenthalt in der Natur ist sehr entspannend und macht Spaß. Man muss keine komplizierte Technik lernen und kann es überall ausüben. Die Walking-Gruppe trifft sich je nach Wetter ab April/Mai bis September/Oktober dienstags um 19 Uhr beim Transformatorhäuschen bei der Klause. Jeder ist willkommen, ob Anfänger oder Fortgeschrittener. Derzeit sind wir eine gemischte Gruppe von ca. 10 bis 20 Teilnehmern. Die Trainingszeit beträgt ca. 1 Stunde und die Gehstrecke ist ca. 5 km lang. Seit fünf Jahren bietet die Skiabteilung des TV Geisenhausen unter Leitung von Georg und Magdalena Auer einen wöchentlichen Walking-Treff im Klausenwald bei Geisenhausen an. Es gab die Idee, in der Sommerpause der Skigymnastik einen Walking-Treff zu organisieren und so wurde bei der letzten Skigymnastikstunde im April 1998 dieses Thema angesprochen. Die Teilnehmer der Skigymnastik waren durchaus interessiert und so kamen im Sommer 1998 regelmäßig 5 - 12 Personen „zum schnellen Wandern in der Klause“. Um die Technik des Walkens professionell weitergeben zu können, besuchte Georg Auer im Frühjahr 1999 einen Walking-Einführungskurs bei der VHS Landshut. Walking ist eine „sanfte“, aber dennoch effektive und gesundheitsfördernde Sportart, geeignet für jedes Alter. Walking ist forciertes Gehen mit Armeinsatz. Diese neue Art zu gehen ist besonders als Seit vielen Jahren gibt es in der Skiabteilung auch eine Radsportgruppe, die sich jeden Sonntag zu gemeinsamen Radtouren trifft. Der Radsport wurde durch intensives Training immer mehr perfektioniert. Zur Zeit besteht eine Radgruppe, die über das Leistungsvermögen einer Hobbygruppe hinausgewachsen ist und größere Strecken mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit um die 30 km bewältigt. Bedingt durch das Training in der Gruppe wurde 2001 der Geisenhausener Radmarathon ins Leben gerufen. Die Strecke führte über Altfraunhofen, Vilsheim, Geiselbach, Taufkirchen, Buchbach nach Binabiburg und weiter über Gerzen, Frontenhausen nach Geisenhausen zurück. Es haben sich an dieser Radrundfahrt, die die Teilnehmer durch 3 Landkreise führte, im Jahre 2001 ca. 40 Radler und im Jahr 2002 eben so viele Radfahrer beteiligt. Die Streckenlängen betrugen 50 km, 90 km und 120 km. Umbruch 24.10.2002 13:58 Uhr Seite 58 SNOWBOARDEN IM SKICLUB GEISENHAUSEN In der Saison 1998/1999 wurden mit den zwei Snowboardlehrern Helmut Müller und Niclas Ullrich die ersten Kurse abgehalten. 58 Snowboardkurse gut besucht und immer lustig Wegen des starken Zulaufs von begeisterten Anhängern dieser Sportart legte Helmut Müller im Januar 2000 die F-Lizenz-Prüfung ab, wobei das Ausbilderteam ständig erweitert wurde. In der Saison 2000 / 2001 und 2001 / 2002 leisteten bereits 5 Lehrer ihren ehrenamtlichen Dienst als Snowboardlehrer. Snowboardkurs 2001/2002 in Westendorf. Snowboardlehrerin Elena Süßl im Einklang mit der Schülerin Michaela Kollmeier. So fürsorglich kann Betreuung sein! Erster Snowboardevent am Monte Ritzo im Januar 2002. Umbruch 24.10.2002 13:58 Uhr 59 Seite 59 SNOWBOARDEN IM SKICLUB GEISENHAUSEN Erste Geh-, Fahr- und Sitzversuche Saison 2000/2001: Erneuter Vereinsmeister Helmut Müller und die ihm am „Board sägenden“ Auch in der Rennszene kennen die Snowboarder aus Nachwuchs-Rennläufer: von links Püschl, Gruber, Geisenhausen keine Gnade. Fuchs und Schmid Ob bei Vereinsmeisterschaft, Landkreis- oder BSJRennen, es werden stets beste Ergebnisse nach Hause gefahren. Saison 1999/2000: Veronika Graf und Helmut Müller erste Snowboard-Meister der Vereinsgeschichte Landkreismeisterschaft 2002: Snowboardrennmannschaft Skiclub Geisenhausen Unbesiegbar in der Klasse Schüler männlich: Andreas Schmid Platz 1, Mathias Gruber Platz 2 Umbruch 24.10.2002 13:58 Uhr Seite 60 DIE SKIABTEILUNG UND DER FASCHING Der Fasching ist in Geisenhausen ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. So ist es nicht verwunderlich, dass auch in der Skiabteilung die fünfte Jahreszeit einen festen Platz einnimmt. Alles begann mit dem Faschingskranzl beim Steer. Else Brunner hatte für alle ein Gedicht parat, es wurde gesungen, getrunken und gelacht. Hieraus entstanden die Hüttenabende. Unvergessen sind die durchtanzten Nächte mit Discjockey Heinz Hausladen, die vielen Showeinlagen und die Faschingswettkämpfe. Auch die später eingeführte Bar, die immer mit knackigen Barkeepern, die jedes Frauenherz höher schlagen ließen, besetzt war, war ein Knaller. 60 Faschingsfeier beim Steer zusammen. Bei den Auftritten der Tollemogei und FDL-Garde platzte jedoch das alte Rathaus aus allen Nähten und kurz nach Mitternacht funktionierte man kurzerhand den Marktplatz zur Tanzfläche um. Früh wurden auch Faschingsskispringen am Monte Ritzo abgehalten. Josef Zettl glänzte mit perfekten Haltungsnoten und gewann fast jedes Skispringen. Gardetreffen in der Steerealm - ist das möglich? 1996 wurde es bewiesen. Die Garde der Tollemogei und die FDL-Garde als Flash-Dancer führten ihre Tänze auf der engen Tanzfläche der Steerealm auf. Als unser Rennmannschaftsmitglied Sandra Thoma zusammen mit Thomas Zehentbauer das Prinzenpaar der Faschingssaison 1997/1998 stellte, taten sich die Abteilungen Ski und Fußball zur 1998: Auftritt der Garde auf der Hauptstraße. Skispringen am „Monte Ritzo“. Hier die „Blonde Anita“ Umbruch 24.10.2002 13:58 Uhr 61 Seite 61 DIE SKIABTEILUNG UND DER FASCHING In den 80er Jahren wurde die Wolfsecker-Werkstatt am Faschingswochenende zur Wagenschmiede umfunktioniert, um am Rosenmontagsumzug teilnehmen zu können. Mit Thomas Schreiber als Schneeprinzessin und vielen Schneemännern gelang 1989 ein kleines Meisterwerk. füllte den Saal bis auf den letzten Platz und die Stimmung schlug große Wellen. In den 90er Jahren wurden die Faschingswagen durch Fußgruppen ersetzt. Ob Olympiamannschaft, Räuberbande, Sterndlputzer, Coca Cola oder Regenbogen, immer war die Skiabteilung eine farbenprächtige Augenweide. Seit dem letzten Jahr obliegt die Durchführung des Turnerballs am Faschingssamstag der Skiabteilung. Mit dem Motto „Dance on Snow“ und der bewährten Rockmusik der „Panzerknacker“ gelang eine bemerkenswerte Veranstaltung, die zu einer festen Größe im Fasching werden könnte. Überzeugt euch selbst davon und besucht den nächsten Skihaserlball am Faschingssamstag, 1. März 2003 in den Brauhausstuben Geisenhausen. Zum 25- und 30-jährigen Jubiläum der Abteilung wurden Skihaserlbälle im Festsaal veranstaltet. Der erste Ball war am 21. Januar 1981 in den Brauhausstuben. Der Saal wurde zusätzlich dekoriert und dem Motto „Start und Ziel“ angepasst. Die Skisportler hatten sich bunte Faschingskostüme zurecht geschneidert. Die einen legten Wert darauf, sich ganz nach dem Motto einzukleiden, während es der Großteil dem Zufall überließ. Das lustige Volk Skifasching 1997. Weniger Tanzmusik, mehr Gitarrenrock war 1992 mit der Topband „Panzerknacker“ angesagt. Ein Konzept, das aufging, wie der ausverkaufte Saal bewies. Unsere Skilehrer Sandra Thoma und Tom Zehentbauer als traumhaftes Prinzenpaar. Umbruch 24.10.2002 13:58 Uhr Seite 62 DIE SKIABTEILUNG UND DER FASCHING Skifasching 1982, FDL-Garde 1997 Eglseder Miche beim Skifasching 1995. Skifasching 1995. Faschingsumzug 2001 62 Umbruch 24.10.2002 13:59 Uhr 63 Seite 63 DIE MUSIKBAND DER SKIABTEILUNG Vor einigen Jahren stellten wir in geselliger Runde fest, dass mehrere aktive Mitglieder der Skiabteilung früher einmal Musikinstrumente gespielt haben oder sogar heute noch spielen. So wurde am gleichen Abend noch beschlossen, dass diese Talente die nächste Weihnachtsfeier musikalisch umrahmen. Mit großem Eifer tastete man sich an die Sache heran, wenn auch die Besetzung der Band ein wenig eigenartig, vielleicht sogar einmalig auf der Welt war. Es wurden zum Teil verstaubte Instrumente reaktiviert, Noten umgeschrieben und schon bald mit den Proben begonnen. Das Repertoire steigerte sich von Jahr zu Jahr und die Idee ist von den Besuchern der Weihnachtsfeier begeistert aufgenommen worden. Doris Bauer : Hans Bauer: Edgar Deinböck: Martina Deinböck: Christian Finkenzeller: Claudia Gaßner: Christine Leyrer: Thomas Leyrer: Sandra Thoma: Josef Zehentbauer: Als es darum ging, welche Spitzenband den Festabend musikalisch bereichern soll, stand für die Verantwortlichen sehr schnell fest, es werden weder Kosten noch Mühen gescheut, es wird die Skiclub eigene Band engagiert. Bereits im August wurde mit den Proben für den Festabend begonnen. Unter dem Motto „für jedes Abteilungsjahrzehnt ein passendes Lied“ konnten folgende Musikanten gewonnen werden. Weihnachtsfeier 2001. Zither, Gesang Gesang, Percussion Tuba Flöte, Gesang Schlagzeug Akkordeon Geige, Gesang Gitarre Akkordeon Akkordeon Umbruch 24.10.2002 13:59 Uhr Seite 64 GEBURTSTAGE 64 65. Geburtstag von Luis Eibel 1975. Von links: Erika Eppeneder, Josef Eppeneder, Renate Neumaier, Helmut Ernst. 90. Geburtstag von Luis Eibel 2000. 50. Geburtstag von Georg Auer 1997. 90. Geburtstag von Luis Eibel 2000. Von links: Alfons Brunner, Luis Eibel, Isabella Eibel.