SKIKURSE UND SKILEHRER

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SKIKURSE UND SKILEHRER
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SKIKURSE UND SKILEHRER
Bereits im Jahre 1964 gab es Überlegungen,
Skikurse für Anfänger und Fortgeschrittene abzuhalten.
Der Gedanke, Skikurse durchzuführen, ließ die
Verantwortlichen nicht los. Da aber keine geeigneten
Ausbilder zur Verfügung standen, wurden in den
Jahren 1974 bis 1976 Skikursfahrten angeboten
und die Ausbildung von der Skischule Kössen
durchgeführt. Es waren damals jeweils zwei Busse
der Firma Huber, Geisenhausen, eingesetzt, welche
die
Skikursteilnehmer
nach
Kössen
zum
Skiunterricht brachten. Nachdem diese Skikurse für
die Mitglieder nicht ganz billig waren, wurde von der
Skiabteilung die Gründung einer eigenen Skischule
ins Auge gefasst.
Im November 1976 wurde in der Jahresversammlung vom damaligen Abteilungsleiter Luis Eibel und
seinem Nachfolger Peter Eppeneder die Gründung
einer Skischule angeregt. Die Mitglieder beschlossen, dass sich die Abteilungsleitung mit der
Sportlehrerin Frau Ingrid Krekel aus Johannesbergham in Verbindung setzen soll. Frau Krekel war
Skikurs 1979.
durch ihre Sportlehrerausbildung im Besitz der FLizenz des Bayer. Skiverbandes und erklärte sich
auch sofort bereit, beim Aufbau einer Skischule der
Skiabteilung mitzuhelfen.
Es war somit eine befähigte Person gefunden, die für
die Leitung der Skischule verantwortlich sein sollte.
Als nächstes wurden geeignete Skifahrer ausgewählt, die als Kursleiter, sprich Übungsleiter, tätig
sein sollten. Im Februar 1977 wurde vereinbart,
dass Ingrid Krekel mit ausgewählten Skiclubmitgliedern zur Ausbildung fahren sollte. Als Erste
erhielten die Ausbildung zum Übungsleiter: Martin
Vögl, Josef Eppeneder und Peter Eppeneder. Die
Ausbildung wurde auf dem Skihang in Greising im
Bayer. Wald abgehalten und hat den beteiligten
Skifahrern sehr viel Freude bereitet. Alle waren mit
viel Eifer bei der Sache.
Im kommenden Winter wollte man die ersten
Skikurse durch die Skiabteilung abhalten. Zu diesem Zweck wurden mehr Übungsleiter benötigt. Im
Dezember 1977 erhielten die ausgewählten
Mitglieder in Kössen von der Skischule Georg
Skikurs 1979 mit Peter Eppeneder.
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Pirmoser eine Ausbildung als Skilehrer. Folgende
Vereinsmitglieder wurden durch den Ausbildungsleiter Helmut geschult:
Marianne Maierhofer
Renate Pollner
Adolf Egglhuber
Josef Kindl
Josef Eppeneder
Peter Eppender
Weiter wurden als Vereinsskilehrer Helmut Stanek
und Anton Pollner berufen. Konrad Krekel war für
die Betreuung der Rennläufer zuständig, die
während der Skikurstage trainieren sollten. Das
Renntraining kam aber nicht zustande, weil den
Teilnehmern der Ausbilder zu alt war! Somit war die
Skilehrermannschaft der Skiabteilung des TV
Geisenhausen startklar für die Durchführung der
ersten Skikurse.
Eine Teilnehmergruppe des Skikurses 1981 mit den
Skilehrern.
Skilehrer, Ender der 80er Jahre.
Skilehrer 1987.
Skilehrer 1993.
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SKIKURSE UND SKILEHRER
Ziel der ersten Ausfahrt zu den Skikursen war
Winkelmoos. Dort wurden an drei Sonntagen, beginnend am Dreikönigstag, die ersten Skikurse der
Skiabteilung abgehalten. Skikursteilnehmer und
Übungsleiter waren begeistert.
Bis heute haben sich die Skikurse bewährt und haben ihren festen Platz im Vereinsleben.
Als dienstältester Skilehrer hält Peter Eppeneder
seit 24 Jahren Skikurse und auch Josef Kindl hat
mehr als 20 Skikurse geleitet.
Derzeit sind für die Skiabteilung bei den Skikursen
mehr als 20 Skilehrer im Einsatz. Neun davon sind
Übungsleiter mit F-Lizenz. Hinzu kommen noch fünf
Snowboardlehrer, davon einer mit F-Lizenz.
Skilehrer1994
1996: Skilehrer am Ende eines anstrengenden
Skikurs-Tages: David Velat, Christine Leyrer, Martin
Königbauer, Doris Niederreiter.
Skikurs 1994.
Skikurs 1995 Erwachsene.
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SKIKURSE UND SKILEHRER
Skilehrer 1998.
Skikurs 2000.
Skikurs 2000.
Skilehrer 2001.
Außerdem haben wir mit Hans Simon noch einen FLizenz Langlauflehrer in unseren Reihen.
Die erste einheitliche Skilehrerbekleidung wurde
1981 angeschafft. In den Folgejahren wurden die
Skilehrer immer wieder mit neuen Anzügen ausgestattet, und auch zum 40-jährigen Vereinsjubiläum
gibt es eine neue Skilehrerbekleidung.
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Skikurs 1987.
Skikurs 1994.
Skikurs 1993.
Skikurs 1994 Erwachsene.
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SKIKURSE UND SKILEHRER
Skikurs.
Skikurs 1999.
Skikurs 1999.
Skikurs 2001.
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SKIWOCHEN
Der Skiclub Geisenhausen unternahm bereits in
den sechziger Jahren mit Luis Eibel Fahrten zu den
Sommerskigebieten in Südtirol, beliebtes Ziel war
das Stilfser-Joch.
Die Anfahrt erfolgte über das Inntal nach Landeck,
hinauf zum Reschenpass. Ein paar Teilnehmer haben dort am Grenzübergang mit einem bayerischen
Weißwurstfrühstück bei den vorbeifahrenden und
haltenden Urlaubern Appetit auf diese bayerische
Köstlichkeit geweckt. Weiter ging es am Reschensee
vorbei hinunter in das Etschtal Richtung StilfserJoch. Ziel war Gomagoi am Fuße der Bergriesen
Ortler, Königsspitze und Chevedale.
Das Quartier bezog man im Gasthaus der Familie
Gallia und beim zweiten Bürgermeister der
Gemeinde Stilfs, dem Schneider Albert.
Ein beliebtes Ausflugsziel der Skifahrer war die
Ortschaft Stilfs, oberhalb von Gomagoi erbaut. Sie
ist die höchst gelegene Gemeinde Europas. Gerne
Skiausflug 1983
wurden auch die Hl. Drei Brunnen oberhalb von
Gomagoi besucht. Abends traf man sich bei
Südtiroler Spezialitäten zum Après Ski.
In den Unterlagen ist belegt, dass folgende
Skifahrten durchgeführt wurden:
1965
14.6. - 17.6.1974
16.6. - 17.6.1975
17.6. - 20.6.1976
17.6. - 19.6.1977
25.5. - 28.5.1978
24.5. - 27.5.1979
01.5. - 04.5.1980
30.4. - 03.5.1981
1986
1988
Stilfser-Joch
Stilfser-Joch
Hintertux
Gomagoi
Stilfser-Joch
Gomagoi
Gomagoi
Gomagoi
Gomagoi
Gomagoi
Sulden
Durch die Organisation von Peter Eppeneder konnte
die Skiabteilung auch immer wieder Skiwochen für
ihre Mitglieder anbieten. Die Unterkunft der
Teilnehmer erfolgte in guten Hotels und Pensionen,
und in der Gruppe herrschte eine zünftige Stimmung. Zumal mit Georg Sonnauer ein Quetschenspieler von Format für musikalische Unterhaltung
sorgte. Folgende Ziele wurden angefahren:
1983
Arlberg
Hotel Zum Goldenen Hirschen in Pettneu
Teilnehmer: 18
1984
Bad Hofgastein
Salzburger Hof
Teilnehmer: 21
1985
Saalbach-Hinterglemm
Hotel König in Saalbach
Teilnehmer: 16
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1986
Grödner Tal in Südtirol
Pension Rier in St. Ulrich
Teilnehmer: 20
1995
Stubaital
Sporthotel Gasteiger Hof in Gasteig
Teilnehmer: 16
1987
Europa-Sportregion Zell am See
Limberghof in Bruckberg
Teilnehmer: 16
1996
Kitzbühl
Pension Foidl in Gundhabig
Teilnehmer: 14
1988
Arlberg
Hotel zum Goldenen Hirschen in Pettneu
Teilnehmer: 24
1997
Sulden in Südtirol
Pension Eden
Teilnehmer: 12
1989
Stubaital
Hotel Gasteiger Hof in Gasteig
Teilnehmer: 26
1998
Sulden in Südtirol
Pension Eden
1990
Ötztal
Gasthof-Pension Alpenblick in Huben
Teilnehmer: 20
1991
Pitztal
Sport-Pension Christopf in St. Leonhard
Teilnehmer: 16
1992
Gasteinertal
Hotel Salzburger Hof in Bad Hofgastein
Teilnehmer: 24
1993
Pitztal
Sport-Pension Christoph in St. Leonhard
Teilnehmer: 18
1994
Saalbach-Hinterglemm
Hotel König in Saalbach
Teilnehmer: 18
Skiausflug mit Peter Eppeneder (links).
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RENNMANNSCHAFT/RENNLAUF
Josef Wolfsecker
Robert Pfeiffer
Bereits in den Anfangsjahren war der sportliche
Ehrgeiz der Aktiven sehr groß. Neben den
Geisenhausener Ortsmeisterschaften boten ab 1965
die Skirennen auf Landkreisebene die Möglichkeit,
sich mit den anderen Skiclubs zu messen.
Damals wurden die Disziplinen Slalom, Riesenslalom, Abfahrt und Kombination gewertet.
Ausrüstung und Fahrtechnik unterschieden sich
vom heutigen Standard. So gab es z.B. weder
Carving-Ski noch Kippstangen und als Könner galt
nur, wessen Skier mindestens 2 Meter lang waren.
Vor den Rennen mussten die Aktiven die
Rennstrecke oftmals selbst austreten.
Außerdem gab es in Geisenhausen keine richtig organisierte Rennmannschaft mit Betreuung und
Trainingslagern. Die Aktiven fuhren auf eigene
Faust zu den Rennen.
Anhieb den Sprung aufs Podest hinter den
Mannschaften aus Velden und Vilsbiburg.
Bei der ersten Landkreismeisterschaft 1965 im
Sudelfeld schafft die II. Mannschaft der Skiabteilung
des TVG in der Besetzung Georg Sirtl, Thomas
Zellhuber, Anton Pitzl und Claus Dräxlmeier auf
1967 belegt die Geisenhausener Renntruppe bei der
Isen-Sempt-Vilsgaumeisterschaft den 3. Platz hinter
Velden und Dorfen.
1968 konnte man diesen Erfolg bei der Landkreismeisterschaft wiederholen.
In den 70er Jahren reihen sich neue Geisenhausener Namen in die Start- und Siegerlisten ein.
Anton Pollner, Franz Steer, Josef und Peter
Eppeneder, Gerd Dohnke, Sepp Kehl, Max Seimel,
Herbert Lehrner, Anton Kallinger und bei den
Damen Eva Holzner.
Bei der Landkreismeisterschaft 1980 in Kössen holt
Sepp Kehl erstmals den Gesamtsieg in einem
überörtlichen Rennen und erwirbt als bisher einziger den Titel des Landkreismeisters für die TVG
Skiabteilung.
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RENNMANNSCHAFT/RENNLAUF
In den 80er Jahren treten für Geisenhausen an: Tom
Schreiber, Kurt Valenta, Karl-Heinz Mitterhuber,
Martin Ramsauer, Rolf Metzger, Tom Ertl, Sepp
Kindl, Helmut Ernst, Ralf Zettl, Josef Schraufstetter,
Gabi Remiger, Andrea und Petra Schwinghammer,
Christian Hunger, Jürgen Hausladen, Rainer Wolf,
David und Christian Velat , Walter Deinböck, Rudi
Königbauer.
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Mountainbike-Touren und ab Herbst ein Hallentraining veranstaltet.
1987 übernehmen die Organisation und das
Training der Rennmannschaft Edgar Deinböck und
Helmut Ernst. Nach mehreren erfolgreichen Jahren
geben sie die Betreuung der Kinder und
Jugendlichen an die Trainergespanne Thomas
Schreiber und Martin Königbauer, Michael
Rychtarik und Thomas Perlik, Petra Auer, David
Velat und Rolf Metzger ab.
Zur Vorbereitung auf den harten Rennwinter wird
ein abwechslungsreiches Sommerprogramm mit
Waldläufen, Gymnastik, Schwimmbadbesuchen,
Hallentraining 1990. H.v.l. Josef Auer, Gabi Remiger,
Edgar Deinböck, Ernst Hele, Martin Königbauer,
Huber Chris, David Velat, Helmut Ernst, Barbara
Jägel, Tom Schreiber, Petra Auer, Sandra Högl,
v.v.l. Josef Wolfsecker, Patrick Jensen, Florian Huber,
Markus Vögl, Tobias Süßl, Sandra Thoma, Rebecca
Lehner, Claudia Gaßner, Burgl Jägel
Natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz.
Zweitägige Radausflüge nach Alteberspoint mit
Zeltlager, zweitägige Schlauchbootfahren auf der
Isar, die legendären Sandskifahrten zum Monte
Caolino, die spannenden Go-Cart-Rennen, zahlreiche Bergtouren und die Mehrtages-Gletschertrainingsfahrten ins Ötztal und Stubaital im Herbst
sind allen Beteiligten noch in bester Erinnerung.
Landkreissieger 1980: Josef Kehl, TV Geisenhausen
und Claudia Kittl, SSF Ergolding.
Bei den Rennen auf Landkreisebene können die
Geisenhausener Rennläufer immer wieder Stockerl-
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RENNMANNSCHAFT/RENNLAUF
plätze in ihren Altersklassen erringen, z.B. Rolf,
Christian und Margit Metzger, Franz Sonnauer,
Josef und Peter Wolfsecker, Robert Pfeiffer, Ulrike
Barth, Petra Auer und Stefanie Kammerer.
Am 14. Februar 1998 kann David Velat das BSJRennen in der Wildschönau gewinnen. 14 Tage später komplettiert Josef Wolfsecker diese erfolgreiche
Saison und gewinnt am 28. Februar 1998 die
Ergoldinger Marktmeisterschaften.
Volksfestbesuch 1988, h.v.l. Helmut Ernst, Edgar
Deinböck, Angelika Hojer, Sandra Högl, Petra Auer,
v.v.l. Gabi Remiger, Christian Huber
Bergtour zur Reintalangerhütte 1995.
v.l. Susanne Hirth, Evi Walter, Sandra Thoma, David
Velat, Claudia Gaßner, Mareike Martinus, Ulrike
Barth, Stefanie Kammerer, Markus Auer, Robert
Pfeiffer, Michael Deinböck, Petra Auer, Daniela Hirth
Das von der TVG Skiabteilung ausgetragene BSJRennen am 30.Januar 2001 in Westendorf wurde
mit dem Gesamtsieg von Josef Wolfsecker gekrönt.
Im selben Jahr gewann Josef Wolfsecker zum 2. Mal
die Ergoldinger Marktmeisterschaften.
Hüttengaudi: Daniela Hirth, David Velat, Simon
Staudinger, Ulrike Barth, Robert Pfeiffer, Josef
Wolfsecker, Franz Sonnauer
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RENNMANNSCHAFT/RENNLAUF
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Anlässlich des 75-jährigen Vereinsjubiläums des
TVG richtete die Skiabteilung am 17. Juli 1999 am
Stockberg bei strahlendem Sonnenschein die zweiten Landkreismeisterschaften in dieser jungen
Sportart aus.
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SK
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TV
Der einsetzende Inline-Boom ermöglicht es den
Skifahrern, auch im Sommer skitypische Bewegungsabläufe zu trainieren. Unter der Anleitung von
Rolf Metzger und David Velat wird seit 1997 der Tanz
durch den Slalomparcour auf verschiedenen Plätzen
und Straßen geübt.
1998 wurde auf Landkreisebene das 1. InlineSlalom-Rennen veranstaltet.
Inline-Skater-Team in Haarbach 1998 v.l. David
Velat, Robert Pfeiffer, Gabi Schwaiger, Christian
Metzger, Julia Baierl, Rolf Metzger
G
EN
Gletschertraining Stubai 1998 v.l. Josef Wolfsecker,
Rolf Metzger, Helmut Ernst, David Velat, Robert
Pfeiffer, Ulrike Barth, Franz Sonnauer, Stefanie
Kammerer, Peter Wolfsecker, Simon Staudinger,
Christian Metzger
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RENNMANNSCHAFT/RENNLAUF
Kitzsteinhorn 1992.
Rennmannschaft. Siegerehrung Isar-Vils-Cup 1994 in
Ergolding.
Rennmannschaft.
Rennmannschaft 1992.
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RENNMANNSCHAFT/RENNLAUF
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Erfolgreiche Nachwuchsrennläufer: Ulrike Barth, AL
Georg Auer, Peter Wolfsecker.
Siegerehrung Isar-Vils-Cup 1995: Peter Wolfsecker,
Josef Wolfsecker, Josef Zehentbauer.
Unsere Rennasse 1995: V. l. Petra Auer, Sandra
Thoma, Claudia Gaßner
Landkreisrennen 1996: V. l. David Velat, Georg Auer,
Christine Bauer.
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RENNMANNSCHAFT/RENNLAUF
In unregelmäßigen Abständen wurden und werden
auch immer wieder Skifahrten und Abschlussfahrten organisiert. Hier einige Eindrücke:
Marktmeisterschaft Ergolding 1998: V. l. Peter und
Josef Wolfsecker, Christian und Rolf Metzger.
Abschlussfahrt 1992.
Erfolgreiche Rennläufer der heutigen Zeit. Von links:
Josef Wolfsecker, Rolf Metzger, David Velat, Peter
Wolfsecker.
Abschlussfahrt 1992.
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SKIFAHRTEN
Abschlussfahrt 1993.
Abschlussfahrt 1992.
Abschlussfahrt 1992.
Abschlussfahrt 1993.
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SKIFAHRTEN
Sieglinde Huber und Sebastian Neudecker bei der
Skimeisterschaft 1994.
Petra Auer, David Velat und Angelika Pfeiffer bei der
Abschlussfahrt 1996.
1996: Michael Deinböck, Josef Zehentbauer, Markus
Auer, Michaela Markowski, Daniela Hirth, David Velat.
Spiel und Spaß bei der Abschlussfahrt: Josef
Zehentbauer und David Velat.
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SKIFAHRTEN
Legendäres Akkordeon-Duo während der Abschlussfahrt: Sandra Thoma, Claudia Gaßner.
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Zwei, die sich liebhaben, oder? Josef Wolfsecker,
Josef Zehentbauer.
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SCHRANNENWALLFAHRT
Zu Ehren der verstorbenen, gefallenen und vermissten Sportler der Gemeinde Geisenhausen veranstaltet
die
Skiabteilung
alljährlich
die
Schrannenwallfahrt. 150 Wanderer machten sich
am Sonntag, 7. September 1975 erstmals zu Fuß auf
den Weg nach Schrannen. Dekan Anton Ostner zelebrierte wie auch in den darauffolgenden Jahren im
Freien eine heilige Messe. Zu Beginn der 90er Jahre
konnte Pfarrer Ostner aus gesundheitlichen
Gründen nicht mehr mit dabei sein und so übernahmen die Mitglieder der Skiabteilung die Gestaltung
einer Marienandacht. Etwa seit dieser Zeit ist es
auch keine Fußwallfahrt mehr, sondern es wird zum
Schrannenkirchlein geradelt. Der anschließende
Frühschoppen, der sich schon oftmals bis weit in
den Nachmittag hinein erstreckte, wurde schon in
verschiedenen Lokalitäten abgehalten, in den
Gasthäusern in Hermannskirchen und Holzhausen,
in der Gams-Hütte und nun trifft man sich seit vielen Jahren bei der Familie Hofstetter in Gammelsreuth.
Schrannen 1996.
Die Kirche in Schrannen ist wohl das beliebteste
Wallfahrtskirchlein in der engeren Heimat. Nicht
übersehen darf man den herrlichen Blick vom
Schrannenkirchlein aus über die schöne heimatliche Landschaft, über Felder, Wiesen und Wälder.
Ganz besonders aber bei klarem Himmel der einmalige Weitblick nach Süden in die Berge. Die gesamte
Gebirgskette von den Salzburger Bergen bis zur
Zugspitze bietet sich dem Auge dar.
Die Urgeschichte des Schrannenkirchleins liegt im
Dunkeln. Einer Beschreibung der Pfarrei Holzhausen zufolge, zu der Schrannen gehört, und die auf
Anregung von Bischof Konrad III im Jahre 1315 für
die sogenannte „Conradinische Matrikel“ erstellt
und festgehalten wurde, ist in Schrannen noch keine Kirche nachgewiesen. Wohl aber eine alte Richtstätte mit Galgen, an der die damaligen Grafen von
Neufraunhofen, denen die Gerichtsbarkeit in diesem
Gebiet oblag, die Hinrichtungen hatten vornehmen
lassen. Eine fromme Gräfin aus diesem Geschlecht
ließ später, nach mündlicher Überlieferung, an dieser Richtstätte eine Holzkapelle errichten, die der
„Schmerzhaften Muttergottes“ geweiht worden war.
Es sollte Gelegenheit gegeben sein, dass hier, wo
Menschen sterben mussten, ein Sühnegebet verrichtet werden konnte.
Im Jahre 1721 hat man die alte Holzkapelle in
Schrannen abgebrochen und an ihrer Stelle die heutige Kirche erbaut. 1723 vom Freisinger Bischof konsekriert, weihte man sie wieder der „Mater
Dolorosa“. Nach gründlichen Innen- und
Außenrenovierungen, die durch die Pfarrei
Holzhausen durchgeführt wurden, hat das
Aussehen der Kirche wieder gewonnen. Zum
Abschluss der Renovierungsarbeiten
hielt
Weihbischof Heinrich Graf von Soden-Fraunhofen
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SCHRANNENWALLFAHRT
am 14. August 1978 einen feierlichen Wiedereröffnungsgottesdienst. Dies war ein einmaliges Erlebnis
für die vielen Gläubigen aus der Umgebung, die
Rosenkranz betend von Holzhausen, Vilslern,
Hinterskirchen und Velden zur Wallfahrtskirche gezogen waren.
Seit Generationen hat die Familie Galler von
Schrannen den ehrenamtlichen Mesnerdienst dort
übernommen. Sorgfältig pflegt sie jahrein, jahraus
das Gotteshaus und lässt das Gnadenbild der kleinen Wallfahrtskirche nie ohne reichen Blumenschmuck. Die vielen stillen Beter, die es besuchen,
nehmen dies dankbar wahr und erfreuen sich daran.
Schrannen 1993.
Schrannen 1994.
Schrannen 1999.
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ZWERGERLSKIKURSE
Seit 1987 führt die Skiabteilung Skikurse für die
Allerkleinsten in Geisenhausen durch. Sobald es bei
uns schneit und das Skilaufen am Ritzerbuckel
möglich ist, werden durch die Tagespresse kurzfristig die Termine bekannt gegeben.
Da unsere Region nicht sehr schneesicher ist, müssen die Termine ganz kurzfristig angesetzt werden.
Achten Sie auf die Ankündigungen in der
Tagespresse oder informieren Sie sich bei unserer
Abteilungsleiterin Anna Wolfsecker unter Tel.
08743/1201.
Die kleinen Skiläufer können hier unter fachkundiger Leitung von erfahrenen Skilehrern erste
Versuche auf den ungewohnten Brettern unternehmen. In einem zweistündigen Kurs werden mit Spiel
und Spaß den Kindern die Grundzüge des
Skilaufens gezeigt. Schon so mancher erfolgreiche
Rennläufer hat am Ritzerbuckel seine ersten
Skierfahrungen gesammelt.
In den letzten Jahren konnten in fast jedem Winter
zwischen ein und drei Kurstage abgehalten werden.
Bis zu 30 Kinder tummeln sich dann am Übungshang. Die Kinder werden je nach Vorkenntnissen
und Alter in verschiedene Gruppen aufgeteilt, und
so ist eine sehr individuelle Schulung möglich.
Skilehrer von links: Christine Leyrer, Ulrike Baier,
Doris Niederreiter, Gabi Remiger.
Und das Allerschönste am „Monte Ritzo“: Die Eltern
können die Fortschritte ihrer Kinder miterleben und
sie auch immer wieder anfeuern. Da der
Skiabteilung auch das Wohl der Eltern am Herzen
liegt, gibt es heißen Glühwein. So hat jeder seinen
Spaß und vor allem die Kleinen viel Freude bei ihren
ersten Schwüngen.
Im vergangenen Jahr wurden erstmals auch
Snowboard-Schnupperkurse angeboten. Hier
spricht man vor allem ältere Kinder und
Jugendliche, aber gelegentlich auch Erwachsene an,
die unkompliziert das Schwingen auf dem Board
ausprobieren möchten.
1997.
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ZWERGERLSKIKURSE
Zwergerlskikurs Anfang der 90er Jahre
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SKIOPENING
am ersten Adventswochenende) ins Pitztal, ins
Zillertal (Kaltenbach) und nach Obertauern.
1994 fand das Skiopening wegen Schneemangels
nicht statt.
1. Skiopening November 1990.
Nachdem in den 80er Jahren einige Skitest-Fahrten
am Beginn der Saison stattgefunden hatten, führte
die Skiabteilung unter Edgar Deinböck als Vorstand
1990 das Skiopening ein. Das erste Skiopening fand
am 24./25. November am Kitzsteinhorn statt. Leider
beschränkte sich das Skifahren auf einen wunderschönen Skitag am Samstag, denn am Sonntag waren die Lifte wegen eines Fönsturms nicht in Betrieb.
Kurzfristig wurde ein Frühschoppen angesagt, da
man die Heimreise nicht sofort antreten konnte,
denn ein Skifahrer hatte, was an sich ja eine gute
Idee ist, die Skier auf der Bergstation in einem
Schließfach deponiert. Nachdem die Skier geholt
und die Zwei-Tages-Karten zurückgegeben waren,
ging es Richtung Heimat. Unterbrochen wurde die
Heimreise noch von einem Zwischenstopp beim
Gasthaus „Bauernsepp“.
In den darauffolgenden Jahren ging es dann (meist
1995 und 1996 ging es wieder nach Obertauern, die
Abfahrt wurde auf Freitag Abend vorverlegt, um einerseits einen gemütlichen Abend mehr miteinander
verbringen zu können und andererseits mehr Zeit
zum Skifahren zu haben, da man am Samstag direkt
nach dem Frühstück losstarten kann. Da sich der
Zeitpunkt „direkt nach dem Frühstück“ nicht bei allen Teilnehmern auf die gleiche Uhrzeit bezog, wählte man 1997 im Skigebiet Westendorf ein Quartier
„direkt an der Piste“. Doch auch hier sind die
Auffassungen sehr unterschiedlich, denn wenn das
Quartier zwar direkt an der Piste liegt, diese jedoch
Skiopening Obertauern 1993: Christian Finkenzeller,
Markus Irl.
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SKIOPENING
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Die weiteren Skiopenings der Jahre 1999 und 2001
fanden jeweils in Dorfgastein statt.
Das Skiopening ist eines der absoluten „Highlights“
im Terminkalender der TVG Skiabteilung. Um fast
jedes Skiopening ranken sich wahre, manchmal sicher auch unwahre Geschichten. Erwähnt seien
hier nur die legendären „Himbeerle“ in Obertauern
oder das „Bierspiel“, das den vier Teilnehmern und
auch den Zuschauern unvergessen bleiben wird.
Skiopening 1996.
nur 3 Zentimeter Schnee hat, dann hat man die
Wahl zwischen einem halbstündlichen Aufstieg in
Skischuhen oder man braucht sowieso bald neue
Skier und muss nicht mehr auf den Belag achten
und fährt zur Talstation ab.
Mit Dorfgastein wurde dann 1998 das ideale Ziel gefunden, denn hier kann jeder den Skitag starten und
beenden, ohne auf einen Bus angewiesen zu sein.
Skiopening 1996.
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FRANKREICHFAHRT 1992
Im Februar 1992 reisten wohl vorbereitet die besten
Skifahrer der Welt nach Frankreich, um auf den
Pisten von „Trois Vallées“ - Les Menuires, Val
Thorens und Méribel - olympischen Ruhm zu erwerben.
Im März 1992 reiste ebenfalls wohl vorbereitet eine
Gruppe Skifahrer der Skiabteilung des TV
Geisenhausen nach Val Thorens.
Bestens vorbereitet waren wir was Kondition anbelangt, denn um die Möglichkeiten, die das größte
Skigebiet der Welt bietet, auch nur annähernd auszuschöpfen, darf man nicht nach der Mittagspause
die Füße hochlegen und das Gesicht in die Sonne
strecken.
Bestens vorbereitet waren wir, was die allgemeine
Organisation anbelangt (Fahrt mit Luxusreisebus
und das Quartier „Cheval Blanc“ direkt an der Piste)
sowohl auch die individuelle.
Die individuelle Organisation betraf vor allem die
Proviantbeschaffung. Wer gedacht hatte, das abendliche Kochen in der gemeinsamen Wohnung diene
nur der Hungerstillung, der wurde eines besseren
belehrt. Das Kochen an sich war schon ein abendfüllendes Zeremoniell seitens der Chefköchin, das
Essen stets ein Hochgenuss und die Aufräumarbeiten nahmen einige Zeit in Anspruch. So las sich die
Einkaufsliste für das Appartement +602 wie eine
Speisekarte:
- Putenrahmschnitzel mit Champignons
- Rindsrouladen mit Blaukraut und Kartoffelpüree
- Schweinefilet mit Erbsen und Karotten
- Raclette.
Gott sei Dank waren die Sitzplätze des Busses nicht
alle belegt und so konnte das gesamte Gepäck verstaut werden. So mancher hielt es die lange Fahrt
durch die Nacht ganz gut aus, mit einem Kasten Bier
als Sitznachbar.
Mit mehr oder weniger viel Schlaf kamen wir am
Samstag vormittag in Val Thorens an. Der erste Tag
diente dazu, sich an die Höhenluft zu gewöhnen - Val
Thorens liegt auf 3200 m.ü.NN. - und das Gepäck in
den Appartements zu verstauen. Nach diesem anstrengenden ersten Tag trafen sich abends alle
Teilnehmer auf Zimmer +602 bei einem Fass Bier.
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24.10.2002 13:57 Uhr
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FRANKREICHFAHRT 1992
Am Sonntag ging nun endgültig der sportliche Teil
los. Da die Unterkunft direkt an der Piste lag, konnte jeder seinen Skitag planen wie er wollte, je nach
Kondition und Laune. Wollte man bis nach
Courchevel, das Schickimicki Dorado der „Trois
Vallées“ rüberschaukeln, musste man sehr früh los,
um auch die dortigen Abfahrten zu genießen, bevor
man wieder den Rückweg antreten musste.
Aber auch wenn man nur bis ins nächste Tal, nach
Méribel, dem mittleren der drei Täler kam, wo sämtliche olympischen Damenrennen stattgefunden hatten, fand man Pisten für jedes Niveau und unzählige
Abfahrten, auch für Buckelpistenfreaks.
Oder man blieb in Val Thorens, dem höchstgelegenen Ort der drei Täler, wo es von Buckelpiste über
Tiefschneehang bis hin zu schönen breiten Pisten alles gab.
Egal für was man sich entschied, man musste nur
beim Pistenfaltplan, ein auf den ersten Blick kaum
zu durchschauendes Strichnetz aus Bahnlinien und
Abfahrten, der einem Schnittmusterbogen glich, die
Übersicht behalten. Dann traf man überall auf beste
Bedingungen, es gab so gut wie keine Wartezeiten
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und das Wetter trug mit strahlendem Sonnenschein
(bis auf einige Stunden Ausnahme) das Seine dazu
bei, dass jeder Skitag einzigartig zu sein schien.
Natürlich waren es nicht nur die grandiosen Skitage,
die diese Fahrt unvergessen machen, sondern auch
das Après Ski. In den ersten Tagen erbauten wir direkt vor unserer Unterkunft, dem „‘Weißen Rössl’
von Val Thorens“, eine Schneebar, die wir direkt
nach dem Skifahren immer aufsuchten.
Am Mittwochabend war Skistiefelparty auf einer
Hütte angesagt, und nach einem gemütlichen und
geselligen Abendessen fuhren wir mit Fackeln ab. So
mancher Ski wurde hier wieder gut gewachselt,
wenn auch auf der falschen Fläche. Das Ende der
Fackelabfahrt war wieder einmal unsere Schneebar,
wo wir uns bei einem Lagerfeuer (die Holzbeschaffung sei hier nicht detaillierter beschrieben) bis
Mitternacht aufhalten konnten.
Viel zu schnell ging die Woche zu Ende und wir mussten unsere Koffer wieder packen. Mit deutlich weniger Gepäck, aber vielen schönen Erinnerungen traten wir am Samstag die Heimreise nach Geisenhausen an.
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24.10.2002 13:57 Uhr
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INTENSIV-SKIKURSE FÜR ERWACHSENE
Seit 6 Jahren findet regelmäßig Ende November ein
Top-Erwachsenen-Skikurs statt. Bei diesem
Dreitageskurs werden die Skifahrerinnen und
Skifahrer in kleinen Gruppen auf die kommende
Skisaison vorbereitet. Für die Geübteren stehen je
nach Können und Schneeverhältnisse Tiefschneefahren, Buckelpiste, Steilhänge und vieles mehr auf
dem Programm. Als besonderes Schmankerl kann
das Snowboardfahren mit unserem Übungsleiter
Helmut Müller ausprobiert werden. Die Unterbringung erfolgt in guten Hotels.
Von Anbeginn der Kurse sind die Abende legendär,
jeder dabei Gewesene erinnert sich gerne an Davs
„kranke Moni“ oder an die Zauberkunststücke der
Skilehrer, „Luftballons“ aus der Klinikpackung, die
Pfandl vom Jägerwirt in Kaprun.
Termin für dieses Jahr: 22.11. - 24.11.02 Hintertux
Anmeldung ab sofort bei Mode + Sport Wolfsecker,
Tel. 08743/1201
Der 1. Erwachsenen-Skikurs 1996, Kitzsteinhorn.
Erwachsenen-Skikurs 1996, Kitzsteinhorn.
Erwachsenen-Skikurs 2001 in Hintertux.
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24.10.2002 13:57 Uhr
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SEILRENNEN
Passend zum 40. Jubiläum der Skiabteilung des TV
Geisenhausen fand heuer das 40. internationale
Seilrennen in Hochfügen im Zillertal statt.
Das Skiteam des TVG startete in diesem Jahr bereits
zum fünften Mal. Unsere Mannschaft konnte schon
beachtliche Erfolge erreichen. Bei 146 Seilschaften
konnte sie 2001 auf Platz 37 fahren. Eine Seilschaft besteht aus einer Dame und zwei Herren, wobei diese drei Personen mit einem Seil verbunden
sind und zusammen einen Riesenslalom bewältigen
müssen.
Die Konkurrenz kam aus mehreren Ländern, wobei
auch prominente Skifahrer wie Martina Ertl,
Christian Neureuter senior und junior, Markus
Wasmeier, Sepp Ferstl usw. mir ihren Teams schon
teilnahmen.
Unser Team startete zum zweiten Mal in der
Besetzung Melanie Hinterberger (SC Velden), Josef
Wolfsecker und Rolf Metzger.
Der Initiative von Rolf Metzger ist es zu verdanken,
dass wir seit fünf Jahren mit einem oder sogar mehreren Seilschaften bei diesen Meisterschaften vertreten sind. Für die Skiabteilung waren auch schon am
Start: Petra Auer, David Velat, Gabi Remiger, Ingrid
Volle Konzentration beim Start: Melanie Hinterberger,
Josef Wolfsecker, Rolf Metzger.
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Leyrer, Josef Kindl, Peter Eppeneder und Georg
Haslbeck.
Das Seilrennen wird jedes Jahr am 1. Mai ausgetragen, und auch 2003 plant Rolf Metzger mit einer
Mannschaft für die Skiabteilung des TVG starten zu
können. Jeder, der Interesse hat, an diesem Rennen
teilzunehmen oder auch nur als Unterstützung mitzufahren, kann weitere Informationen direkt bei Rolf
Metzger bekommen.
David Velat, Petra Auer, Rolf Metzger, Seilrennen 1997
Auch wenn man nicht so erfolgreich war wie vor einem Jahr (der Pokal ist nur geliehen) - das Seilrennen
hat richtig Spaß gemacht! TVG Mannschaft 2002:
Josef Wolfsecker, Melanie Hinterberger, Rolf Metzger.
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24.10.2002 13:57 Uhr
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JOGGING-, WALKING-TREFF - RADSPORTGRUPPE
Zu Beginn der 80-iger Jahre wünschten sich die
Skifahrer - um sich auch während der Sommermonate sportlich fit zu halten - ein Lauftraining. Somit
war es für die Skiabteilung eine Selbstverständlichkeit, künftig von Mai bis September ein wöchentliches Training durchzuführen.
Im April 1981 traf man sich erstmals zum Joggen in
Gallusgrub. Als die Montags-Gruppe durch das
Training immer leistungsfähiger wurde, beschloss
die Abteilung, künftig jeden Donnerstag für
Anfänger in der Klause gemütliches Jogging anzubieten. Beide Lauftreffs fanden unter der Leitung
von Peter Eppeneder statt.
1987 wurde das Jogging für die Sportgruppe zur
Klause verlegt, da das Gelände für das Training
idealer ist. Seit mehreren Jahren leitet nun das
Lauftraining Edgar und Martina Deinböck.
Einstiegssportart geeignet und erhöht die
Spannkraft wichtiger Muskelgruppen. Außerdem ist
die Belastung für Gelenke, Sehnen, Bänder und
Wirbelsäule geringer als beim Joggen. Der
Gesundheitssport Walking stärkt Herz und
Kreislauf, der Aufenthalt in der Natur ist sehr entspannend und macht Spaß. Man muss keine komplizierte Technik lernen und kann es überall ausüben.
Die Walking-Gruppe trifft sich je nach Wetter ab
April/Mai bis September/Oktober dienstags um 19
Uhr beim Transformatorhäuschen bei der Klause.
Jeder ist willkommen, ob Anfänger oder
Fortgeschrittener. Derzeit sind wir eine gemischte
Gruppe von ca. 10 bis 20 Teilnehmern. Die
Trainingszeit beträgt ca. 1 Stunde und die
Gehstrecke ist ca. 5 km lang.
Seit fünf Jahren bietet die Skiabteilung des TV
Geisenhausen unter Leitung von Georg und
Magdalena Auer einen wöchentlichen Walking-Treff
im Klausenwald bei Geisenhausen an.
Es gab die Idee, in der Sommerpause der Skigymnastik einen Walking-Treff zu organisieren und
so wurde bei der letzten Skigymnastikstunde im
April 1998 dieses Thema angesprochen.
Die Teilnehmer der Skigymnastik waren durchaus
interessiert und so kamen im Sommer 1998
regelmäßig 5 - 12 Personen „zum schnellen Wandern
in der Klause“.
Um die Technik des Walkens professionell weitergeben zu können, besuchte Georg Auer im Frühjahr
1999 einen Walking-Einführungskurs bei der VHS
Landshut.
Walking ist eine „sanfte“, aber dennoch effektive und
gesundheitsfördernde Sportart, geeignet für jedes
Alter. Walking ist forciertes Gehen mit Armeinsatz.
Diese neue Art zu gehen ist besonders als
Seit vielen Jahren gibt es in der Skiabteilung auch
eine Radsportgruppe, die sich jeden Sonntag zu gemeinsamen Radtouren trifft. Der Radsport wurde
durch intensives Training immer mehr perfektioniert. Zur Zeit besteht eine Radgruppe, die über das
Leistungsvermögen einer Hobbygruppe hinausgewachsen ist und größere Strecken mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit um die 30 km bewältigt.
Bedingt durch das Training in der Gruppe wurde
2001 der Geisenhausener Radmarathon ins Leben
gerufen. Die Strecke führte über Altfraunhofen,
Vilsheim, Geiselbach, Taufkirchen, Buchbach nach
Binabiburg und weiter über Gerzen, Frontenhausen
nach Geisenhausen zurück. Es haben sich an dieser
Radrundfahrt, die die Teilnehmer durch 3 Landkreise führte, im Jahre 2001 ca. 40 Radler und im
Jahr 2002 eben so viele Radfahrer beteiligt. Die
Streckenlängen betrugen 50 km, 90 km und 120
km.
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24.10.2002 13:58 Uhr
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SNOWBOARDEN IM SKICLUB GEISENHAUSEN
In der Saison 1998/1999 wurden mit den zwei
Snowboardlehrern Helmut Müller und Niclas Ullrich
die ersten Kurse abgehalten.
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Snowboardkurse gut besucht und immer lustig
Wegen des starken Zulaufs von begeisterten
Anhängern dieser Sportart legte Helmut Müller im
Januar 2000 die F-Lizenz-Prüfung ab, wobei das
Ausbilderteam ständig erweitert wurde. In der
Saison 2000 / 2001 und 2001 / 2002 leisteten bereits 5 Lehrer ihren ehrenamtlichen Dienst als
Snowboardlehrer.
Snowboardkurs 2001/2002 in Westendorf.
Snowboardlehrerin Elena Süßl im Einklang mit der
Schülerin Michaela Kollmeier. So fürsorglich kann
Betreuung sein!
Erster Snowboardevent am Monte Ritzo im Januar
2002.
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24.10.2002 13:58 Uhr
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Seite 59
SNOWBOARDEN IM SKICLUB GEISENHAUSEN
Erste Geh-, Fahr- und Sitzversuche
Saison 2000/2001: Erneuter Vereinsmeister Helmut
Müller und die ihm am „Board sägenden“
Auch in der Rennszene kennen die Snowboarder aus Nachwuchs-Rennläufer: von links Püschl, Gruber,
Geisenhausen keine Gnade.
Fuchs und Schmid
Ob bei Vereinsmeisterschaft, Landkreis- oder BSJRennen, es werden stets beste Ergebnisse nach Hause
gefahren.
Saison 1999/2000: Veronika Graf und Helmut Müller
erste Snowboard-Meister der Vereinsgeschichte
Landkreismeisterschaft 2002:
Snowboardrennmannschaft Skiclub Geisenhausen
Unbesiegbar in der Klasse Schüler männlich:
Andreas Schmid Platz 1, Mathias Gruber Platz 2
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24.10.2002 13:58 Uhr
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DIE SKIABTEILUNG UND DER FASCHING
Der Fasching ist in Geisenhausen ein fester
Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. So ist es
nicht verwunderlich, dass auch in der Skiabteilung
die fünfte Jahreszeit einen festen Platz einnimmt.
Alles begann mit dem Faschingskranzl beim Steer.
Else Brunner hatte für alle ein Gedicht parat, es
wurde gesungen, getrunken und gelacht. Hieraus
entstanden die Hüttenabende. Unvergessen sind die
durchtanzten Nächte mit Discjockey Heinz
Hausladen, die vielen Showeinlagen und die
Faschingswettkämpfe. Auch die später eingeführte
Bar, die immer mit knackigen Barkeepern, die jedes
Frauenherz höher schlagen ließen, besetzt war, war
ein Knaller.
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Faschingsfeier beim Steer zusammen. Bei den
Auftritten der Tollemogei und FDL-Garde platzte jedoch das alte Rathaus aus allen Nähten und kurz
nach Mitternacht funktionierte man kurzerhand
den Marktplatz zur Tanzfläche um.
Früh wurden auch Faschingsskispringen am Monte
Ritzo abgehalten. Josef Zettl glänzte mit perfekten
Haltungsnoten und gewann fast jedes Skispringen.
Gardetreffen in der Steerealm - ist das möglich?
1996 wurde es bewiesen. Die Garde der Tollemogei
und die FDL-Garde als Flash-Dancer führten ihre
Tänze auf der engen Tanzfläche der Steerealm auf.
Als unser Rennmannschaftsmitglied Sandra Thoma
zusammen mit Thomas Zehentbauer das
Prinzenpaar der Faschingssaison 1997/1998 stellte,
taten sich die Abteilungen Ski und Fußball zur
1998: Auftritt der Garde auf der Hauptstraße.
Skispringen am „Monte Ritzo“. Hier die „Blonde
Anita“
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24.10.2002 13:58 Uhr
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DIE SKIABTEILUNG UND DER FASCHING
In den 80er Jahren wurde die Wolfsecker-Werkstatt
am Faschingswochenende zur Wagenschmiede umfunktioniert, um am Rosenmontagsumzug teilnehmen zu können. Mit Thomas Schreiber als
Schneeprinzessin und vielen Schneemännern gelang 1989 ein kleines Meisterwerk.
füllte den Saal bis auf den letzten Platz und die
Stimmung schlug große Wellen.
In den 90er Jahren wurden die Faschingswagen durch Fußgruppen ersetzt. Ob Olympiamannschaft, Räuberbande, Sterndlputzer, Coca
Cola oder Regenbogen, immer war die Skiabteilung
eine farbenprächtige Augenweide.
Seit dem letzten Jahr obliegt die Durchführung des
Turnerballs am Faschingssamstag der Skiabteilung.
Mit dem Motto „Dance on Snow“ und der bewährten
Rockmusik der „Panzerknacker“ gelang eine bemerkenswerte Veranstaltung, die zu einer festen Größe
im Fasching werden könnte. Überzeugt euch selbst
davon und besucht den nächsten Skihaserlball am
Faschingssamstag, 1. März 2003 in den Brauhausstuben Geisenhausen.
Zum 25- und 30-jährigen Jubiläum der Abteilung
wurden Skihaserlbälle im Festsaal veranstaltet. Der
erste Ball war am 21. Januar 1981 in den
Brauhausstuben. Der Saal wurde zusätzlich dekoriert und dem Motto „Start und Ziel“ angepasst. Die
Skisportler hatten sich bunte Faschingskostüme zurecht geschneidert. Die einen legten Wert darauf,
sich ganz nach dem Motto einzukleiden, während es
der Großteil dem Zufall überließ. Das lustige Volk
Skifasching 1997.
Weniger Tanzmusik, mehr Gitarrenrock war 1992 mit
der Topband „Panzerknacker“ angesagt. Ein Konzept, das aufging, wie der ausverkaufte Saal bewies.
Unsere Skilehrer Sandra Thoma und Tom Zehentbauer als traumhaftes Prinzenpaar.
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24.10.2002 13:58 Uhr
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DIE SKIABTEILUNG UND DER FASCHING
Skifasching 1982,
FDL-Garde 1997
Eglseder Miche beim Skifasching 1995.
Skifasching 1995.
Faschingsumzug 2001
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24.10.2002 13:59 Uhr
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Seite 63
DIE MUSIKBAND DER SKIABTEILUNG
Vor einigen Jahren stellten wir in geselliger Runde
fest, dass mehrere aktive Mitglieder der Skiabteilung
früher einmal Musikinstrumente gespielt haben
oder sogar heute noch spielen. So wurde am gleichen Abend noch beschlossen, dass diese Talente
die nächste Weihnachtsfeier musikalisch umrahmen.
Mit großem Eifer tastete man sich an die Sache heran, wenn auch die Besetzung der Band ein wenig eigenartig, vielleicht sogar einmalig auf der Welt war.
Es wurden zum Teil verstaubte Instrumente reaktiviert, Noten umgeschrieben und schon bald mit den
Proben begonnen. Das Repertoire steigerte sich von
Jahr zu Jahr und die Idee ist von den Besuchern der
Weihnachtsfeier begeistert aufgenommen worden.
Doris Bauer :
Hans Bauer:
Edgar Deinböck:
Martina Deinböck:
Christian Finkenzeller:
Claudia Gaßner:
Christine Leyrer:
Thomas Leyrer:
Sandra Thoma:
Josef Zehentbauer:
Als es darum ging, welche Spitzenband den
Festabend musikalisch bereichern soll, stand für die
Verantwortlichen sehr schnell fest, es werden weder
Kosten noch Mühen gescheut, es wird die Skiclub eigene Band engagiert.
Bereits im August wurde mit den Proben für den
Festabend begonnen. Unter dem Motto „für jedes
Abteilungsjahrzehnt ein passendes Lied“ konnten
folgende Musikanten gewonnen werden.
Weihnachtsfeier 2001.
Zither, Gesang
Gesang, Percussion
Tuba
Flöte, Gesang
Schlagzeug
Akkordeon
Geige, Gesang
Gitarre
Akkordeon
Akkordeon
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24.10.2002 13:59 Uhr
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GEBURTSTAGE
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65. Geburtstag von Luis Eibel 1975. Von links: Erika
Eppeneder, Josef Eppeneder, Renate Neumaier,
Helmut Ernst.
90. Geburtstag von Luis Eibel 2000.
50. Geburtstag von Georg Auer 1997.
90. Geburtstag von Luis Eibel 2000. Von links: Alfons
Brunner, Luis Eibel, Isabella Eibel.