krankenhausbrief
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1 Mitteilungen für Patienten, Besucher und Mitarbeiter der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel gGmbH Nr. 230 März´15/45. Jhrg. krankenhausbrief • Kunst und Kultur im Krankenhaus •Experten treffen sich zum 7. Thoraxsymposium •Zertifikat für Krankenpflegeschule •Besserer Heilungserfolg durch Netzwerk 2 INHALT AKTUELLES 3 Kunst und Kultur im Krankenhaus 4 Prüfgesellschaft übergibt Urkunde Künstlerinnen entwickeln Kulturkonzept fürs EvK Herne mit Ausstellungen, Konzerten, Lesungen 5 Zertifikat besiegelt optimale Versorgung Schwerverletzter „Eigentlich ist ein Krankenhaus vor allem eine Einrichtung, in der Kranke behandelt werden. Doch als uns Annegret Schrader und Edelgard Sprengel vom Herner Künstlerbund anboten, unsere öffentlichen Bereiche kontinuierlich mit attraktiven kulturellen Angeboten zu gestalten, waren wir begeistert“, sagt Werner Karnik, Verwaltungsdirektor des Evangelischen Krankenhauses. Ziel ist es, zum einen in Herne neue Räume für Kunst zu erschließen und zum anderen Patienten, Besuchern und Mitarbeitern Anregung und Ablenkung von Belastung und Krankheit zu bieten. 7 Lebensqualität mit Diabetes 8 Neues Parkhaus bietet 264 Stellplätze ETHIK 9 „Es hat alles keinen Sinn mehr“ MEDIZIN 10 Genuss und Information – ein Tag für die Frau das Jahr ist bereits fast ein Viertel alt, unsere guten Vorsätze sind in Vergessenheit geraten und die Nachrichtensendungen berichten täglich von schrecklichen Ereignissen auf dem Erdball. Da ist es schwierig, die persönliche Freude zu entfalten und jeden neuen Tag entsprechend zu begrüßen. 1 1 Neue Behandlungsmöglichkeiten erhöhen Lebensqualität bei Lungenemphysem 11 Fachleute diskutieren über Therapie verstopfter Beinvenen 12 Filigrane Chirurgie hilft bei Erkrankungen der Hände 12 Nele ist Nummer 20.000 1 2 Medizinerausbildung lässt praktisches Bronchoskopieren vermissen 16 Steißbeinfistel plagt vor allem Männer 17 Netzwerk erhöht Heilungserfolg bei chronischen Wunden 18 Gemeinsam den Diabetes anpacken Hier hilft ein guter Rat von Friedrich Nietzsche: Aus dem Unternehmen 14 Atemlos durch die Partynacht „Von Zeit zu Zeit muss man sich durch den Umgang mit guten und kräftigen Menschen gewissermaßen neu einbinden lassen, sonst verliert man einzelne Blätter und fällt mutlos immer mehr auseinander.“ ERNÄHRUNG 19 Kohlrabiblätter liefern Zusatzkick Von Herzen wünsche ich Ihnen hilfreiche und kräftige Mitmenschen und außerdem die Fähigkeit, die Freuden jedes Tages wahrzunehmen. PALLIATIV 20 SPD-Ratsmitglied unterstützt AHPD mit 900 Euro 20 EvK-Frauenklinik spendet 1.000 Euro 21 Advents-Aktion bei dm erbringt 3.000 Euro 21 Mit viel Engagement für die Palliativstation im Einsatz 22 Fußballer organisieren großes Benefiz-Turnier 22 Hockergymnastikgruppe sorgt für Blumenschmuck Klaus Michael Lehmann Kunst und Kultur im Krankenhaus 4 Ambulante Versorgung von Palliativpatienten erfordert gute Vernetzung 6 Ein Zeugnis für die Lehrer Liebe Leserin, lieber Leser, AKTUELLES 3 22 Funkenberger-Frauen-Senioren-Chor spendet MEDITATION 23 Das Schwarze Kreuz der Bergbauarbeiter KULTUR 24 Flötenmusik im EvK 24 Buchtipp: Ein liebenswertes Ekel 25 Fotografien aus China VERMISCHTES 26 Kindergartenkinder auf Entdeckungstour im Krankenhaus 26 EvK-Band Wichita spendet für Jugendarbeit in Kirchengemeinde SELBSTHILFEGRUPPEN 27 Termine und Adressen 27 Impressum Zwar hat es schon immer Ausstellungen im EvK gegeben, doch gingen diese eher auf Einzelinitiativen zurück. Nun ist von Annegret Schrader und Edelgard Sprengel ein professionelles Konzept entwickelt worden, um das Krankenhaus als ungewöhnlichen Kunstraum zu nutzen, der die Chance bietet, auch einmal andere Bevölkerungsgruppen zu erreichen. „Zunächst sind drei Ausstellungen im Jahr geplant, die immer etwas Überraschendes für den Betrachter haben sollen“, sagt Annegret Schrader. Mal wird es Themenausstellungen geben, mal werden neue Kunstformen, wie z.B. Installationen präsentiert, mal wird es eine Kombination verschiedener Techniken geben. Den Auftakt bildet die Ausstellung „Metamorphose II“ mit Malereien von Hassan Jelveh. Jelveh, der Mitglied im Herner Künstlerbund ist, wurde 1957 im Iran geboren. 1993 floh er mit seiner Familie nach Deutschland und kam so nach Herne. Hassan Jelveh geht es in seiner Malerei um die Wirkung von Farben in all ihren Variationen und Nuancen. Er bevorzugt große Formate und liebt es, die Farben mit großzügigem Pinselstrich aufzutragen. Die Ausstellung wurde im Beisein des Künstlers bei Pianomusik von Marek Korczak vor großem Publikum offiziell eröffnet. Eine Einführung in die Ausstellung und das Werk Jelvehs bot der Kunsthistoriker Dr. Falko Herlemann. Die Bilder sind noch bis Mitte Mai im EvK Herne zu sehen. Hassan Jelveh mit Annegret Schrader und Edelgard Sprengel vom Herner Künstlerbund 4 AKTUELLES AKTUELLES 5 Prüfgesellschaft übergibt Urkunde Zertifikat besiegelt optimale Versorgung Schwerverletzter Kontrollen finden ab 2015 jährlich statt - Hauptaugenmerk gilt der Patientensicherheit Chirurgie am EvK Castrop-Rauxel erhält erneut offizielle Bestätigung als lokales Traumazentrum Teil des Traumanetzwerks Ruhrgebiet Im Oktober noch war es allein die mündliche Mitteilung der Prüfer, die nach einem intensiven Zertifizierungsprozess für große Freude bei allen Mitarbeitenden der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel sorgte. Doch jetzt ist der Erfolg auch für alle sichtbar. Stephan Achtermann von WIESO-Cert, der Zertifizierungsstelle für das Gesundheitswesen, übergab die offizielle Prüfungsurkunde an HeinzWerner Bitter, Geschäftsführer der Ev. Krankenhausgemeinschaft. Zum vierten Mal hatten sich die Einrichtungen aller drei Standorte einer großangelegten Überprüfung ihrer Arbeitsprozesse und Qualitätsstandards unterzogen, dabei zum ersten Mal nach den Richtlinien der DIN EN ISO 9001:2008 und DIN EN 15224. Im Vordergrund stand der Aspekt der Patientensicherheit. Es ging u.a. darum, inwieweit die Informationsübermittlung sämtlicher am Behandlungsprozess beteiligter Personen so funktioniert, dass der aktuelle Stand der Therapie jederzeit für jeden Beteiligten transpa- rent ist. Auch das Thema Hygiene war ein wesentlicher Prüfungsbereich. Stephan Achtermann und sein Prüfungs-Team werden ab 2015 jedes Jahr in den Evangelischen Krankenhäusern in Herne, Herne-Eickel und Castrop-Rauxel unterwegs sein. Denn im Vergleich zu anderen Prüfungsverfahren bedeutet das Qualitätssiegel DIN EN ISO 9001:2008 und DIN EN 15224 eine deutlich engmaschigere Überprüfung der Qualitätsstandards. „Unser Ziel ist es, uns im Sinne einer optimalen Patientenversorgung kontinuierlich weiterzuentwickeln. DIN ISO bietet uns die Chance, dass dieser Prozess kompetent begleitet wird. Denn wir wollen für unsere Patienten vertrauenswürdige Partner sein “, sagt Heinz-Werner Bitter. Ambulante Versorgung von Palliativpatienten erfordert gute Vernetzung Mediziner und Pflegekräfte tauschten sich beim Herner Palliativ- und Hospiztag aus Wie sich die Versorgung von Palliativpatienten am besten sowohl in der Krankenhausversorgung als auch in der ambulanten Versorgung integrieren lässt, stand im Mittelpunkt der Diskussionen beim Herner Palliativ- und Hospiztag. Fachleute aus den Bereichen Medizin und Pflege sowie ehrenamtliche Kräfte aus dem Bereich der Palliativbetreuung hatten sich im Archäologiemuseum getroffen, um aus Sicht der verschiedenen Berufsgruppen zu untersuchen, an welchen Stellen die Vernetzung einsetzen sollte, um für den Patienten optimale Abläufe zu garantieren. Die Situation in Herne und CastropRauxel sieht derzeit so aus, dass zur ambulanten Betreuung Schwerkranker sowohl Palliativpflegedienste zur Verfügung stehen als auch insgesamt sechs Palliativärztinnen und -ärzte. Dazu gehören Christiane Rädel (Wanne-Eickel), Dr. Wolf Diemer, Dr. Axel Münker und Anton Preißig (Herne), Dr. Tetyana Kagalovska und Dr. Wolfgang Scherbeck (Castrop-Rauxel). Gemeinsam halten sie das ganze Jahr über eine 24-stündige Rufbereitschaft aufrecht, um eine gute Versorgung der Palliativpatienten zu Hause, im Hospiz oder im Altenheim anbieten zu können. Organisiert wurde die Veranstaltung von Dr. Wolf Diemer, Leiter des Zentrums für Palliativmedizin am Evangelischen Krankenhauses Herne. Der Vorsitz der Tagung lag bei Dr. Andreas Leodolter, Chefarzt der EvK-Klinik für Innere Medizin. Kontakt: Dr. Wolf Diemer Zentrum für Palliativmedizin EvK Herne 0171.4014480 Die Feuerwehr kündigt im Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel einen schwerverletzten Patienten nach Autounfall an, sofort eilen ein Unfallchirurg und ein Anästhesist in die Notfallambulanz, um den Schwerverletzten in Empfang zu nehmen. Im Hintergrund laufen schon die Vorbereitungen für die Diagnostik. Ein Trauma-CT muss angefertigt werden, bei dem der Verunfallte komplettt ins CT geschoben wird: Gibt es innere Verletzungen, sind die Wirbelsäule oder das Gehirn betroffen? Muss der Patient weiterverlegt werden zum Neurochirurgen? Doch der Vorgang wird abrupt gestoppt: Jetzt ist klar, das Ganze war nur eine unagemeldete Übung und Teil der Vorbereitung auf die Prüfung für das Zertifikat „Lokales Traumazentrum“, das die Chirurgie unter Leitung von Chefarzt Dr. Christoph Wiemer jetzt zum zweiten Mal erhalten hat. Bei der Notfallversorgung lebensbedrohlich mehrfach Verletzter (Polytraumatisierter) kommt es darauf an, dass die Erstversorgung nicht nur schnell, sondern auch sofort von den richtigen Fachmedizinern erfolgt, um möglichst gute Heilungschancen für den Patienten zu erreichen. Neben einer entsprechenden räumlichen und opparativen Ausstattung spielen die Abläufe nach Eintreffen eines Unfallopfers eine wichtige Rolle. Innerhalb der Klinik ist deshalb eine genaue Meldekette festgelegt. Darüber hinaus muss sichergestellt sein, dass bei einer schnell erforderlichen Verlegung ein fester Kooperationspartner, wie z.B. eine Augenklinik, den Patienten ohne zeitlichen Verzug übernimmt. Deshalb ist das EvK auch Teil des Traumanetzwerks Ruhrgebiet. Chefarzt Dr. Christoph Wiemer: „Die Rezertifizierung freut mich doppelt. Denn zum einen haben wir von offizieller Seite eine Bestätigung unserer Qualität erhalten und zum anderen können auch unsere Patienten sehen, dass das Vertrauen, das sie in uns setzen, gerechtfertigt ist.“ Seit Jahren verzeichnet die Klinik für Chirurgie am EvK Castrop-Rauxel, die Dr. Wiemer gemeinsam mit Dr. Henning G. Schulz leitet, steigen- de Patientenzahlen. Allein bis Ende November 2014 hat sich die Zahl um 700 Patienten auf 3.700 erhöht. Kontakt: EvK Castrop-Rauxel Klinik für Chirurgie 02305.102-2231 6 AKTUELLES AKTUELLES Ein Zeugnis für die Lehrer Lebensqualität mit Diabetes Zentrale Krankenpflegeschule der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel stellt sich Qualitätsprüfung durch TÜV Saar Cert Zertifikat für Diabeteszentrum am EvK Herne - Partnerschaft zwischen Arzt und Patient - Bewusste Ernährung erlaubt auch Extra-Genüsse Eigentlich ist es nicht üblich, dass Krankenpflegeschulen sich einer externen Überprüfung durch eine Zertifizierungsstelle unterziehen. Doch Annegret Grewing, Leiterin der Krankenpflegeschule der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel, fand es wichtig, sich nicht nur wie sonst üblich darauf zu beschränken bei der Bezirksregierung die Anzahl der erfolgreichen Schulabsolventen und die Zahl ihrer Lehrer anzugeben, sondern sich einmal von einem unabhängigen Prüfer über die Schulter schauen zu lassen. Und genauso wie sonst die Schüler, freuten sich dieses Mal die Lehrer über ein Lob nach ihrer bestandenen Examinierung. Rund zehn Prozent der Hernerinnen und Herner haben Diabetes mellitus, hinzukommen noch etwa drei Prozent unentdeckte Diabetiker. Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, die den Betroffenen zwar ein Leben lang begleitet, ihn dabei aber nicht in seiner Lebensqualität beeinträchtigen muss, wenn er medizinisch optimal betreut wird. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat der Klinik für Innere Medizin am Evangelischen Krankenhaus Herne das Zertifikat „Diabeteszentrum Diabetologikum DDG mit diabetesspezifischem Qualitätsmanagement“ verliehen, ein Prüfsiegel, das von 1.800 deutschen Kliniken nur 36 vorweisen können. „Zertifiziert nach DIN ISO 9001:2008 durch den TÜV Saar Cert“ lautet die offizielle Bezeichnung auf der Urkunde, die jetzt in der Eingangshalle der Schule an der Düngelstraße hängt. Damit verbunden war ein intensiver Prüfungsprozess, der die praktische und wie die individuelle Betreuung der Schülerinnen und Schüler aussieht. Denn die Ausbildung ist sehr anspruchsvoll. Das gilt sowohl für die Theorie als auch für die Praxis. Wichtiger Aspekt in der Praxis ist die psychische Belastung, der die jungen Menschen dort ausgesetzt sind. Denn es ist nicht einfach, zum ersten Mal mit schwerstkranken oder auch sterbenden Patienten konfrontiert zu werden. Schulleiterin Annegret Grewing (1.v.l.) und Praxisanleiterin Stefanie Barth (3.v.l.) gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern während des Unterrichts. Aber auch hier stellte der Prüfer der TÜVZertifizierungsstelle dem zehnköpfigen Lehrerkollegium ein gutes Zeugnis aus. Denn sein abschließendes Urteil lautetet: „Ich habe festgestellt, dass die Schüler hier nicht einfach nur eine Ausbildung absolvieren, sondern dass sie während dieser Zeit betreut und getragen werden.“ theoretische Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger bzw. zur Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Schule der Ev. Krankenhausgemeinschaft auf den Prüfstand stellte. Dabei ging es darum, wie Lehrpläne und Ausbildung strukturiert sind, ob beschriebene Abläufe, z.B. bei einem Examen, mit der Umsetzung in der Praxis übereinstimmen. Ebenso viel Wert legte der Prüfer jedoch darauf, Die Krankenpflegeschule hat vor, sich nun jährlich diesem Überprüfungsprozess zu stellen. Kontakt: Zentrale Krankenpflegeschule der Ev. Krankenhausgemeinschaft 02323.498-2126 „Vor 20 Jahren war es für die Betroffenen noch ein Schock, wenn sie die Diagnose Diabetes erhielten. Heute können wir unsere Patienten beruhigen und ihnen sagen, dass bei der richtigen Betreuung und etwas Eigeninitiative ihre Lebensqualität nicht beeinträchtigt wird“, sagte Prof. Dr. Friedrich Jockenhövel, Diabetologe und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am EvK. Das gilt selbst für den Partybesuch, denn entscheidend sind der verantwortungsbewusste Umgang mit Kalorien und Alkohol sowie eine optimale Betreuung durch einen Diabetologen. Dass Diabetes nicht bedeutet, streng nach Diät zu leben, lernen die Patienten bei den Schulungen, die im Diabeteszentrum des EvK angeboten werden. Dazu gehören Grundinformationen zum Thema Ernährung, aber auch Anleitungen zum Umgang mit den jeweils benötigten Medikamenten. „Beraten, behandeln, begleiten“ lautet das Motto des Diabeteszentrums. „Wir lassen niemanden mit seinem Diabetes allein“, betont der Chefarzt. In enger Kooperation mit den niedergelassenen Ärzten, hierbei vor allem mit der Diabetologischen Schwerpunktpraxis Dr. Iris Mitschka, findet die Beratung und Betreuung der Patienten statt. So gibt es einmal im Monat eine Konferenz, bei der gemeinsame Patienten besprochen und ihre Behandlung diskutiert wird. „Wir verstehen uns als Partner unserer Patienten, denn wir wissen, dass der Umgang mit einem Diabetes nur dann optimal verlaufen kann, wenn der Patient optimal beraten wird“, sagt Prof. Dr. Jockenhövel. Nur wenn man gemeinsam sich dem Diabetes stellt, sei es möglich, gravierende Folgeerkrankungen wie den diabetischen Fuß zu verhindern. Auch hier ist rechtzeitiges Vorbeugen mit Hilfe von Spezialisten wichtig, so z.B. durch das mehrfach zertifizierte Diabetische Fußzentrum am EvK Herne. 7 Die Klinik für Innere Medizin hat bereits seit 1983 einen Behandlungsschwerpunkt im Bereich der Diabetologie. Jährlich werden am EvK Herne über 1.500 Diabetespatienten betreut. Das Diabeteszentrum stellt sich bereits seit 2005 einer regelmäßigen Überprüfung durch die Deutsche Diabetes Gesellschaft. Eine Bestätigung der Behandlungsqualität erhielt das Zentrum 2014 darüber hinaus durch das Magazin FOCUS, das das EvK Herne unter Deutschlands TOP-Diabetes-Kliniken aufführte. Das Diabetes-Team des EvK Herne mit Chefarzt Prof. Dr. Friedrich Jockenhövel (1.v.r.) und der niedergelassenen Diabetologin Dr. Iris Mitschka (sitzend, 2.v.r.). Kontakt: EvK Herne Klinik für Innere Medizin Sekretariat (02323.498-2051) 8 AKTUELLES ETHIK Neues Parkhaus bietet 264 Stellplätze „Es hat alles keinen Sinn mehr“ EvK Herne erwartet deutliche Entspannung der Situation für Besucher und Anwohner Wenn alte Menschen sterben wollen - Ethikkomitee lud zu einer Veranstaltung ins EvK Herne ein „Wir haben in den vergangenen Jahren festgestellt, dass durch unsere kontinuierlich steigenden Patientenzahlen auch der Ruf nach mehr Parkfläche lauter wurde. Deshalb war es uns wichtig, unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen und mit dem Bau eines Parkhauses für eine Entspannung der Parksituation am Evangelischen Krankenhaus Herne zu sorgen“, sagte Heinz-Werner Bitter, Geschäftsführer der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel bei der offiziellen Eröffnung des neuen Parkhauses an der Wiescherstraße. Insgesamt 2 Mio Euro kostete das Bauwerk, das Platz für 264 Fahrzeuge bietet. Im Bundestag wird über ein Gesetz zur Sterbehilfe debattiert, die Medien setzen sich mit dem selbstbestimmten Tod auseinander. Alle zwei Stunden tötet sich in Deutschland ein Mensch, der älter als 60 Jahre ist. „Es hat alles keinen Sinn mehr - wenn alte Menschen sterben wollen“ lautete der Titel einer Veranstaltung, zu der das Ethikkomitee der Ev. Krankenhausgemeinschaft in das Evangelische Krankenhaus Herne einlud. und dem Publikum leitete der theolo„Wir wollten an diesem Abend gegische Direktor und Vorsitzende des nauer hinschauen, was hinter dieser Ethikkomitees der Ev. KrankenhausEntwicklung steht. Denn es scheint gemeinschaft, Pfarrer Frank Obenfragwürdig, ob ein Suizid im Allüneschloß. ter so selbstbewusst und freiwillig geschieht“, sagt Katharina Henke, Seelsorgerin am EvK Herne und Mitglied des Ethikkomitees. An dem Abend wurden mögliche Ursachen betrachtet, aber auch wie man die Anzeichen für eine Selbstmordgefährdung erkennt. Dazu erfuhren die Teilnehmer der Veranstaltung, wie man als Angehöriger dem betroffenen älteren Menschen begegnen kann und welche Anlaufstellen bzw. Hilfsangebote es gibt. Damit erfährt die Parksituation am EvK eine deutliche Verbesserung. So standen im Vergleich dazu auf dem früheren Parkplatz vor dem Krankenhaus 118 Stellplätze zur Verfügung. Auch die Mitarbeitenden des EvK Herne können aufatmen. Während der fünfmonatigen Bauphase traten sie ihre 80 Parkplätze an Besucher und Patienten ab. Jetzt können auch sie wieder ihre Fahrzeuge problemlos auf dem separaten Mitarbeiterparkplatz an der Wiescherstraße abstellen. Das Parkhaus wurde von der Bochumer Niederlassung der Firma Goldbeck in einer Stahlskelett-Bauweise errichtet und mit blauweißen Sichtelementen versehen. Dabei wurde Wert auf eine offene, transparente Bauweise gelegt, die das Gebäude weniger kompakt aussehen lässt. Die Stellplatz- und Fahrbahnbreiten bieten den Nutzern komfortable Bewegungsfreiheit. Der Haupttreppenturm mit behindertengerechtem Aufzug ist so ausgerichtet, dass ein schneller Zugang zum Krankenhaus gewährleistet ist. Für behinderte Menschen stehen 2 Stellplätze im Parkhaus und 5 vor dem EvK zur Verfügung. Fahrrad- und Motorradfahrer finden einen eigenen Bereich im Parkhaus vor. Das Gebäude bietet insgesamt 6.758 Quadratmeter Park- und Verkehrsflächen. Der umbaute Raum beträgt 19.041 Kubikmeter. Für eine freundliche Gestaltung der Außenanlage wurden 7 Säuleneichen gepflanzt. Bei strahlendem Sonnenschein wurde das neue Parkhaus eröffnet. Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter (Mitte) durchtrennt das Band zur Einfahrt ins neue Parkhaus. Ihm zur Seite stehen Markus Siepmann, Prof. Dr. Ulrich Eickhoff, Werner Karnik, Karin Kruse, Beate SchlüterRickert und Frank Obenlüneschloß (v.l.). Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern unterschiedlicher Berufsgruppen boten einen Eindruck, wie sie selbstmordgefährdete Menschen erleben, welche Äußerungen oder welche Verhaltensweisen für sie ein Alarmzeichen sind. Es kamen zu Wort eine Schmerztherapeutin, eine Sozialberaterin, eine Krankenhauspflegekraft, eine Pflegeheimleiterin und ein Psychiater. Pfarrer Werner Posner von der Beratungsstelle „Prisma“ - Beratung bei Suizidgefährdung in Bochum hielt danach einen Grundlagen-Vortrag zu dem Thema. „Prisma“ begleitet und berät Menschen, die sich mit dem Gedanken an Selbstmord tragen oder die als Angehörige vom Suizid eines Partners, Kindes oder Elternteil betroffen sind. Die anschließende Diskussion zwischen den Fachleuten Pfarrer Frank Obenlüneschloß, Theologischer Direktor und Vorsitzender des Ethikkomitees der Ev. Krankenhausgemeinschaft 9 10 MEDIZIN MEDIZIN 11 Genuss und Information – ein Tag für die Frau Neue Behandlungsmöglichkeiten erhöhen Lebensqualität bei Lungenemphysem Genuss-Programm und persönliche Gesundheitsberatung in der Frauenklinik des EvK Herne Thoraxzentrum am EvK Herne lud Fachmediziner zum 7. Thoraxsymposium ein Bevor der große Weihnachtsstress einsetzte, lud die Frauenklinik am Evangelischen Krankenhaus Herne zu einem Genuss- und InformationsTag ein. Einen ganzen Tag lag standen alle Frauen im Mittelpunkt, die es sich gut gehen lassen wollten. Und das waren nicht wenige, denn das Haus war voll! Gern nutzten die Besucherinnen das umfangreiche Genuss-Programm, aber auch die Chance, sich über das Behandlungsspektrum der Klinik zu informieren oder bei einzelnen medizinischen Fragestellungen das persönliche Gespräch mit dem Team von Chefärztin Luljeta Korca zu suchen. Ob handgefertigter Schmuck oder Loops, es wurde mit Begeisterung gestöbert. Zu den Verwöhnangeboten des Frauentags im EvK gehörten eine professionelle Stil- und Farbberatung, Fußpflege und Massage, Maniküre und eine Schminkberatung. Schmuck, Loops und weitere modische Accessoires aus der eigenen Kunstwerkstatt fanden viele Interessentinnen. Und wer sein Glück bei der Tombola versuchte, deren Erlös an die Palliativstation des EvK ging, der konnte sich über viele attraktive Preise freuen. Unter dem Motto „Alles für meine Gesundheit“ bot das Team der Frauenklinik Ultraschalldemonstrationen mit der Darstellung der Unterbauchorgane, Harnblase, Gebärmutter, Niere und Leber. Vorgestellt wurden darüber hinaus die urogynäkologische Therapie sowie Den ganzen Tag über liefen darüber hinaus Kurzvorträge zu den Themen Blutungsstörungen der jungen Frau, Möglichkeiten und Grenzen der Bauchspiegelung, Wechseljahresbeschwerden, Blasenprobleme und Gebärmutterhalsveränderungen. Für das leibliche Wohl gab es diverse Speisen und Getränke, darunter frisch gebackene Waffeln und alkoholfreie Cocktails. Und damit auch alle Mütter sich in Ruhe umschauen können, zauberte Clown Beppo phantasievolle Luftballongebilde für die kleinen Besucher. Wie sehr Farben die Ausstrahlung beeinflussen, lernten die Frauen bei der professionellen Farbberatung. die Möglichkeiten der Physiotherapie bei Rücken- oder Beckenbodenbeschwerden. Als eine Untersuchungsmethode der ganz anderen Art konnten die Besucherinnen bei dieser Gelegenheit auch einmal die Irisdiagnostik einer Heilpraktikerin kennenlernen. Rund 1 Million Menschen in Deutschland leiden unter einem Lungenemphysem. Die Erkrankung äußert sich durch chronische Atemnot, die für die Betroffenen eine schwere Belastung darstellt. Da die geschädigte Lunge nicht heilbar ist, geht es vor allem darum, Therapien zu entwickeln, die für den Patienten zu einer Verbesserung seiner Lebensqualität und einer Erhöhung seiner Lebenserwartung bedeutet. Die Behandlung des Lungenemphysems ist eines der Spezialgebiete des Thoraxzentrums Ruhrgebiet am Evangelischen Krankenhaus Herne und stand im Mittelpunkt des 7. Thoraxsymposiums. Bei dem Symposium trafen nationale Experten zusammen, die bei der Therapie des Lungenemphysems führend sind. Entscheidend war, dass in den Vorträgen nicht nur Ergebnisse der neuesten wissenschaftlichen Studien diskutiert, sondern auch Erkenntnisse aus noch aktuell an den Kliniken laufenden Untersuchungen vorgestellt wurden. Weiteres Schwerpunktthema war die Therapie des Lungenkrebs. Hier lag der Fokus der Tagung auf den ganz frühen und ganz späten Tumorstadien. „Als Thoraxzentrum können wir gerade in diesen Phasen der Erkrankung große Erfolge erzielen“, sagt Dr. Erich Hecker, Leiter des Thoraxzentrums und Chefarzt der EvK-Klinik für Thoraxchirurgie. Krebsgesellschaft zertifizierten Lungenkrebszentren im Ruhrgebiet. Darüber hinaus ist die Einrichtung zertifiziert als Kompetenzzentrum für Thoraxchirurgie sowie als Weaningzentrum der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie. Dr. Erich Hecker, Leiter des Thoraxzentrums und Chefarzt der EvK-Klinik für Thoraxchirurgie Nur ein Expertenzentrum biete durch das enge Zusammenspiel von umfassender Diagnostik und schnell erfolgender Therapie eine Chance auf Heilung. In den späten Stadien der Tumorerkrankung sorgen hochspezialisierte chirurgische Möglichkeiten und begleitende medikamentöse therapeutische Maßnahmen für eine deutliche Verbesserung des körperlichen Befindens. Im Thoraxzentrum Ruhrgebiet am EvK Herne werden jährlich 5.500 Patienten stationär und über 7.000 ambulant behandelt. Das integrierte Lungenkrebszentrum ist eines von zwei von der Deutschen Kontakt: Klinik für Thoraxchirurgie Thoraxzentrum Ruhrgebiet EvK Herne 02323.4989-2212 Fachleute diskutieren über Therapie verstopfter Beinvenen EvK Castrop-Rauxel lud Mediziner zum 9. Angiologischen Symposium ein Eine professionelle Fußpflege (oben) und die Irisdiagnose durch eine Heilpraktikerin (links) gehörten ebenfalls zum Genuss- und Gesundheitsangebot. Bei einem Verschluss der tiefen Beinvenen besteht die größte Gefahr darin, dass es zu einer Lungenembolie kommt. Durch eine konsequente und effektive Therapie wird dieses Risiko in den ersten 6 bis 12 Monaten von 25 % auf 3 % reduziert. Welche Medikamente oder welche Operationsverfahren hier die optimale Abhilfe bieten, darüber diskutierten medizinische Fachleute beim 9. Angiologischen Symposium im Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel. Das bekannteste Mittel, um die Blutgerinnung zu beeinflussen und und dem Fortschreiten des Gefäßverschlusses in den Beinvenen oder einer Lungenembolie vorzubeugen, ist Marcumar. Doch inzwischen gibt es eine ganze Reihe neuer Präparate auf dem Markt, deren Einsatz für den Pa- tienten wesentlich angenehmer ist. Nur stellt sich hier für den behandelnden Arzt die Frage, welches Präparat eignet sich am besten für welchen Patienten. Dazu gilt es auch in Erwägung zu ziehen, wann ein chirurgischer Eingriff sinnvoll ist. Eine ganz entscheidende Frage ist auch, bei welchem Patienten die Analyse der Blutgerinnung durchgeführt werden muss, da von diesen Werten auch die Dauer der Blutverdünnung beeinflusst wird. Organisiert wurde das Symposium von Dr. Jürgen Jahn, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II am EvK CastropRauxel, und Dr. Shoaeddin Damirchi, Chefarzt für Gefäßchirurgie am EvK Herne. Kontakt: EvK Castrop-Rauxel Klinik für Innere Medizin II 02305.102-2261 12 MEDIZIN MEDIZIN 13 Filigrane Chirurgie hilft bei Erkrankungen der Hände Nele ist Nummer 20.000 EvK Castrop-Rauxel erweitert Leistungsspektrum Handchirurg Dr. Frank Hoffmann verstärkt unfallchirurgisches Team Frauenklinik am EvK Castrop-Rauxel meldet Jubiläumsbaby Das unfallchirurgische Team am Evangelischen Krankenhaus CastropRauxel hat Zuwachs bekommen: Ab sofort ist Dr. Frank Hoffmann (Foto) als Handchirurg an der Grutholzallee im Einsatz. Der Mediziner war vorher als Leitender Oberarzt an der Paracelsus Klinik Marl und als Chefarzt des St. Antonius Hospitals in Gronau tätig. Dr. Frank Hoffmann bietet das komplette Leistungsspektrum der Handchirurgie an. Die Hand ist ein besonders filigranes Zusammenspiel aus Knochen, Muskeln, Gleitgewebe, Sehnen und Nerven. Sie ist ständig im Einsatz, ohne dass wir darüber nachdenken. Deshalb führt bereits eine unbedeutende, kleine Schnittverletzung zu einer Einschränkung der Bewegungsfreiheit. Umso belastender werden dauerhafte Beeinträchtigungen wie eine Fingerverkrümmung oder eine Daumensattelgelenkarthrose empfunden. Während berufsbedingte Verletzungen der Hand ein konstantes Thema für den Handchirurgen sind, haben Verschleißerkrankungen wie Arthrose, bedingt durch eine immer älter werdende Krankheitsbilder. „Wir sind froh, dass wir dank Dr. Hoffmann unser chirurgisches Spektrum um solch ein wichtiges Spezialgebiet erweitern konnten“, sagt Wilfried Diekmann, Verwaltungsdirektor des EvK. Bevölkerung, spürbar zugenommen. Doch gerade bei Verschleißerscheinungen hat sich die Handchirurgie in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. „Während man früher das Handgelenk eingesteift hat, um die Schmerzen zu bewältigen, gibt es heute filigrane Verfahren, durch die wir die Beweglichkeit des Handgelenks erhalten können“, sagt Dr. Frank Hoffmann. Nele ist übrigens nicht das erste Mitglied der Familie Pelzing, das in der EvK-Frauenklinik geboren wurde. Auch ihre Mutter Christina kam an der Grutholzallee zur Welt. Zum Leistungsspektrum der Handchirurgie gehört außerdem die Ellenbogenchirurgie. Schwere Sehnenscheidenentzündungen, Erkrankungen der Sehnenansätze im Ellenbogen und der sogenannte Tennisellenbogen stehen hier auf der Liste derGesundheits-und bekanntesten Rehabilitations-Sportzentrum Gesundheits-und Rehabilitations-Sportzentrum Rehabilitationssport • Rücken-undGelenkbeschwerden (trockenundimWasser) • Herzerkrankungen Rehabilitationssport • Diabetes • Osteoporose Rücken-undGelenkbeschwerden (trockenundimWasser) • Gefäßerkrankungen Herzerkrankungen • Atemwegserkrankungen Diabetes • Beckenbodenschwäche Osteoporose • Parkinson • Gefäßerkrankungen Adipositas • Atemwegserkrankungen Anzeige • Beckenbodenschwäche • Parkinson • Adipositas Präventionssport Sonstige Kurse • Wirbelsäulengymnastik • Nordic-Walking • WirbelsäulengymnastikimWasser Präventionssport • Aquajogging • Wirbelsäulengymnastik Pilates Nordic-Walking • Beckenbodentraining WirbelsäulengymnastikimWasser • ProgressiveMuskelentspannung Aquajogging • AutogenesTraining • Pilates •www.revital-herne.de Beckenbodentraining • ProgressiveMuskelentspannung • AutogenesTraining • Yoga • TanztherapeutischesAngebot www.revital-herne.de Nele Pelzing ist 3.770 Gramm schwer und 53 Zentimeter groß. Das muntere kleine Mädchen erblickte am 25. November 2014 um 0.46 Uhr unter Hilfestellung durch Chefarzt Robert Kralemann das Licht der Welt in der Frauenklinik am Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel. „Damit ist Nele unser 20.000. Baby seit Bestehen des EvK an der Grutholzallee“, sagt Robert Kralemann. Sonstige Kurse • Yoga • TanztherapeutischesAngebot Info und Anmeldung ReVitale.V. Wiescherstraße24,44623Herne Telefon 02323.498-2410 Info Anmeldung E-Mailund [email protected] ReVitale.V. Wiescherstraße24,44623Herne Telefon 02323.498-2410 E-Mail [email protected] Medizinerausbildung lässt praktisches Bronchoskopieren vermissen Fachveranstaltung am EvK Herne füllt Lücke aus - Aufwändiges Workshop-Angebot Die Teilnehmer der Fachveranstaltung „Bronchoskopie“ am Evangelischen Krankenhaus in Herne-Eickel erwartete ein ungewöhnliches Programm. Denn die Bronchoskopie, das Untersuchungsund Therapieverfahren zur Spiegelung der Lunge, wurde nicht wie sonst auf entsprechenden Veranstaltungen üblich nur theoretisch vorgestellt, sondern auch als Workshop präsentiert. Das Team des Thoraxzentrums Ruhrgebiet mit seinen Kliniken für Pneumologie und Thoraxchirurgie bot den Teilnehmern sowohl praktische Übungen als auch Live-Demonstrationen aus dem Operationssaal, um einen möglichst praxisnahen Zugang zur Bronchoskopie zu ermöglichen. In der praktischen Anleitung lag der besondere Clou der Veranstaltung. Denn obwohl die Bronchoskopie eines der wichtigsten Untersuchungs- und Therapieverfahren für Lungenspezialisten ist, wird diese Technik nirgendwo offiziell gelehrt. Der angehende Facharzt für Pneumologie oder Thoraxchirurgie lernt das Bronchoskopieren erst während seiner beruflichen Praxis und dazu nicht immer unter technisch und fachlich optimalen Bedingungen. Diese Lücke möchte das Thoraxzentrum Ruhrgebiet schließen. Als eines von zwei zertifizierten Lungenkrebszentren im Ruhrgebiet mit 7.000 ambulanten und 5.500 stationären Patienten im Jahr kann das Team des Zentrums eine besondere Expertise auf dem Gebiet der Bronchoskopie aufweisen. Deshalb ist es den Medizinern des Thoraxzentrums ein besonderes Anliegen, ihr Spezialwissen an alle interessierten Kollegen weiterzugeben. Organisiert wurde die Veranstaltung von Lars Heining und Richard Wolf, Oberärzte der EvKKlinik für Pneumologie und Infektiologie. 14 AUS DEM UNTERNEHMEN Atemlos durch die Partynacht Über 800 Mitarbeitende der Ev. Krankenhausgemeinschaft feiern in der Europahalle Als Dankeschön für ihr Engagement während der Zertifizierung der drei EvK-Standorte hatte die Geschäftsführung der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel alle Mitarbeitenden zu einer großen Party in die Europahalle Castrop-Rauxel eingeladen. Über 800 Gäste kamen und brachten das DJ-Team Alex & Andre zum Schwitzen, denn auch auf der Tanzfläche zeigten die Beschäftigten der Ev. Krankenhausgemeinschaft, dass sie stets mit vollem Einsatz bei der Sache sind. Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter sparte nicht mit Lob für seine Belegschaft und betonte, dass die erfolgreiche Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 vor allem ihrem kontinuierlichen Bemühen um eine optimale Versorgung der Patienten zu verdanken sei. AUS DEM UNTERNEHMEN 15 Der theologische Direktor Frank Obenlüneschloß ließ im Anschluss daran die Zertifizierungsphase auf unterhaltsame Weise noch einmal Revue passieren. Und nachdem die Partygäste kulinarisch von der Firma Stolzenhoff verwöhnt worden waren, gab es als Überraschung noch eine Tombola mit attraktiven Gewinnen. Doch danach gab es für alle Tanzwütigen kein Halten mehr und auf der Tanzfläche hieß es: Atemlos durch die Nacht. 16 MEDIZIN MEDIZIN 17 Steißbeinfistel plagt vor allem Männer Netzwerk erhöht Heilungserfolg bei chronischen Wunden Dauerhafte Abhilfe bietet nur ein chirurgischer Eingriff - EvK-Koloproktologen melden Anstieg der Patientenzahlen um mehr als 50 Prozent Ev. Krankenhausgemeinschaft lud zum 4. Wundforum ein - Enge Verbindung von stationärer und ambulanter Behandlung angestrebt Die Bezeichnung Steißbeinfistel (Sinus pilonidalis) klingt harmlos, doch die Beschwerden können für die Betroffenen sehr belastend sein. Von 100.000 Bundesdeutschen sind 26 von der entzündlichen Erkrankung in der Gesäßfalte betroffen, vornehmlich Männer zwischen 20 und 30 Jahren. Als einzig wirksame Therapie bleibt nur der Weg zum Chirurgen, weiß Dr. Ralf Schmidt (Foto), Koloproktologe und Oberarzt der Klinik für Viszeralchirurgie am Evangelischen Krankenhaus Herne. Chronische Wunden bedeuten eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität. Man nimmt an, dass in Deutschland zwei bis drei Millionen Menschen betroffen sind - Tendenz steigend. Das 4. Wundforum, veranstaltet von der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel, rückte die zentrale Bedeutung einer engen Vernetzung von ambulanten und stationären Strukturen in den Fokus. „Um einen sicheren Heilungserfolg zu erzielen, brauchen wir für unsere Patienten einen einheitlichen Therapiepfad mit einem gemeinsamen Behandlungskonzept von Klinikärzten und der Pflege, von Hausärzten und Pflegediensten“, sagt Prof. Dr. Ulrich Eickhoff, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie und organisatorischer Leiter der Veranstaltung. Die Symptome sind mehr als unangenehm: Im akuten Stadium plagen den Betroffenen Schmerzen am Steißbein, Schwellung und Rötung, die sich innerhalb relativ kurzer Zeit zu einem eiternden Abszess entwickeln können. Sitzen, Gehen und Liegen auf dem Rücken sind kaum noch möglich. Archivierung von Patientenakten Konventionelle und elektronische Archivsysteme Bei der Gewährleistung einer dauerhaft sicheren und effektiven Archivorganisation unterstützen wir die Mitarbeiter der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne/Castrop-Rauxel gGmbH. Archivorganisation GmbH & Co. KG Otto-Hahn-Str. 11-13 D-48161 Münster Tel. 02534 8005-0 Fax 02534 8005-20 [email protected] www.dmi.de Bei einem chronischen Verlauf sind die Symptome nicht ganz so augenfällig: Eine leichte Schwellung in Steißbeinnähe, Rückstände geringer Mengen von Blut oder Eiter in der Unterwäsche. Das zertifizierte Zentrum für Koloproktologie ist zu einer wichtigen Anlaufstelle für Betroffene mit diesem Krankheitsbild geworden. Bevorzugtes Verfahren der Spezialisten am EvK ist das sogenannte Pit Picking, beschrieben von dem amerikanischen Chirurg John Bascom. Hier werden die Fistel-Gänge so knapp wie möglich herausgeschnitten, damit nur wenige Millimeter große Schnittwunden entstehen. Vorteil dieses Verfahrens ist, dass es kosmetisch ein optimales Ergebnis bietet und die Wunde nach drei bis vier Wochen abgeheilt ist. Die besten Ergebnisse werden hier erzielt, wenn die Operation so früh wie möglich durchgeführt wird. Alternativ wenden die Chirurgen am EvK eine Methode an, die von dem griechischen Mediziner Karydakis entwickelt wurde. Dieses Verfahren ist für alle Patienten geeignet. Der Vorteil liegt darin, dass nur in weniger als 5 % der Fälle nach der OP erneut eine Fistel auftritt. Hier werden die Schnitte seitlich von der Gesäßfalte gelegt. „Interessanterweise ist dies ein altes Verfahren aus den 60er Jahren, das in den letzten Jahren wieder neu entdeckt wurde, weil es für den Patienten solch gute Heilungschancen bedeutet“, berichtet Dr. Schmidt. Ein weiterer Vorteil ist die schnelle Wundheilung. Anzeige 00220_DMI_Anz_EvKG_HerneCastropRauxel_ETW_v01.indd 19.05.2014 1 13:50:47 Beim dritten OP-Verfahren, das ist die klassische Variante, wird der betroffene Bereich großflächig entfernt, um ein Wiederkehren der Fistel zu verhindern. Nachteil hier ist, dass der Wundbereich sehr großflächig ist und einer täglichen Versorgung bedarf. Außerdem beträgt die Heilungsdauer drei bis sechs Monate. Daher wird dieses Verfahren nur in Einzelfällen angewendet. Steißbeinfisteln werden im größten Teil der Fälle durch in die Haut eingedrungene Haare verursacht. Als begünstigende Faktoren gelten eine starke Behaarung, Schwitzen, Reibung durch zu enge Slips oder langes Sitzen. Eine Möglichkeit, der Erkrankung vorzubeugen, ist eine Laserepilation der Haare am Gesäß. Kontakt: EvK Herne Klinik für Viszeralchirurgie Zentrum für Koloproktologie 02323.498-2021 (Sekretariat) bedeuten für die Behandlung ein zunehmendes Problem. Die Experten, die beim 4. Wundforum zu Worte kamen, zeigten in ihren Vorträgen Wege auf, die eine Behandlung der Patienten mit chronischen Wunden erfolgreich erscheinen lassen. Außerdem präsentierten sie Maßnahmen, die das Auftreten von chronischen Wunden bereits im Vorfeld verhindern können. Deshalb stellten der niedergelassene Facharzt für Innere Medizin, Dr. Michael Bruch, und Dr. Kerstin Wittor, Oberärztin der EvK-Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, das seit Mai 2013 erfolgreich laufende Modell der digital vernetzten Wundkonferenz vor. Hier sitzen Klinikärzte und niedergelassene Mediziner gemeinsam mit Fachpflegekräften aus den ambulanten und stationären Bereichen an einem Tisch und diskutieren gemeinsam betreute Patientenfälle. Jedes Mitglied des Netzwerks kann von seinem Arbeitsplatz aus seinen Patienten in das Datensystem einstellen, so dass alle anderen Mitglieder die Erkrankung begutachten und dann gemeinsam bei der einmal monatlich stattfindenden Wundkonferenz besprechen können. Um chronische Wunden erfolgreich behandeln zu können, ist eine umfassende, präzise Diagnostik, die Behebung der Ursache sowie eine stadiengerechte Wundbehandlung notwendig. Steigende Antibiotikaresistenzen der Keime, die die Wunde besiedeln, Einmal im Monat treffen sich niedergelassene Mediziner, Klinikärzte und Fachpflegekräfte zur Wundkonferenz. Kontakt: Zentrales Wundmanagement Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel 02323.498-1004 18 MEDIZIN ERNÄHRUNG 19 Gemeinsam den Diabetes anpacken EvK Castrop-Rauxel lud zum Weltdiabetestag ein - Informationen und Serviceangebote Orangen sind für Fans der gesunden Ernährung das Sinnbild für Vitamin C. Dass ausgerechnet eine Gemüseknolle wie die Kohlrabi der leuchtfarbenen Frucht den Rang abläuft, wissen die wenigsten. Tatsache ist aber, dass schon eine halbe Kohlrabi genügt, um den gesamten Tagesbedarf an Vitamin C zu decken. Doch in der tollen Knolle steckt noch viel mehr Gesundheitspotenzial: Sie ist reich an Mineralstoffen, „Gemeinsam den Diabetes anpacken“ - unter dem Motto des Weltdiabetestags hatte das Diabeteszentrum am Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel für alle Interessierten ein Aktionsprogramm mit Serviceund Beratungsangeboten zusammengestellt. Auf diese Weise erhielten die Besucher einen Eindruck, wie viele unterschiedliche Berufsgruppen gemeinsam an der Versorgung von Diabetes-Patienten beteiligt sind. Bundesweit sind etwa 6 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt. Obwohl der Diabetes damit auf dem besten Weg ist, zur Volkskrankheit Nummer 1 zu werden, findet eine Auseinandersetzung damit häufig nicht statt. Seit Jahren nimmt die Zahl der Neuerkrankungen kontinuierlich zu. „Das liegt vor allem daran, dass es immer mehr Übergewichtige in unserer Gesellschaft gibt. Und das fängt bereits im Kindesalter an“, weiß das Team der Diabetesberatung am EvK CastropRauxel. Umfassende Maßnahmen zur Fußvorsorge waren ein weiteres wichtiges Thema an diesem Tag. Eine Diabetesberaterin schaute sich die Füße der Besucher an, gab Tipps, welche Pflege Kohlrabiblätter liefern Zusatzkick im Einzelfall notwendig ist. Ein Castrop-Rauxeler Sanitätshaus überprüfte das Schuhwerk und stellte gleichzeitig Schuhe vor, die für Menschen mit diabetischem Fußsyndrom besonders zu empfehlen sind. Dazu war die Diabetes-Selbsthilfegruppe mit einem Informationsstand vertreten. sorgt mit vielen Ballaststoffen für eine gesunde Darmtätigkeit, wirkt krebsvorbeugend und hat einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel. Deutschland gehört in Europa zu den Ländern, die den Anbau von Kohlrabi besonders kultivieren. Von Mai bis Anfang Oktober sind sie als Freilandgemüse erhältlich. Am besten schmecken Kohlrabi, wenn ihre Knollen noch klein, die Schale zart und grün ist. Was allerdings die wenigsten Verbraucher wissen, ist, dass auch die frischen grünen Blätter der Kohlrabi wertvolle Nährstofflieferanten sind. Feingehackt über das gedünstete Gemüse gestreut oder einer Salatsauce zugefügt, bieten sie einen zusätzlichen Geschmackskick. Außerdem können die Blätter auch wie Spinat gedünstet werden. Rezept Kohlrabigemüse mit Lachs (für 2 Personen) 2 Kohlrabi mit Grün 200 g Lauch 2 Lachsfilets ohne Haut (ca. 400 g) 6 TL körniger Senf Salz, frisch gemahlener Pfeffer 2 EL Olivenöl 1 Zwiebel 300 ml Gemüsebrühe 4 EL Sahne ca. 1 EL Zitronensaft 1 TL getrockneter Majoran geriebene Muskatnuss Zubereitung Kohlrabiblätter in Streifen, Kohlrabi dünn schälen und in Stifte schneiden. Lauch gründlich säubern und in ca. 1 cm breite Ringe schneiden, Zwiebel fein hacken. Das Team des Diabeteszentrums der Klinik für Innere Medizin I am Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel zusammen mit Chefarzt Dr. Holger Gespers (Bildmitte). Kontakt: EvK Castrop-Rauxel Diabeteszentrum 02305.102-2580 Olivenöl erhitzen. Kohlrabistifte, Zwiebelwürfel und Lauchringe darin kurz andünsten, mit Majoran und Salz würzen. Gemüsebrühe zugeben und bei kleiner Hitze ca. 5 Minuten zugedeckt dünsten. Kohlrabigrün, Sahne und Zitronensaft zugeben, weitere 3 Minten garen. Anschließend mit geriebener Muskatnuss abschmecken. Lachsfilets abspülen, gut trocken tupfen, salzen und pfeffern. Mit dem körnigen Senf bestreichen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Auf mittlerer Schiene im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen garen. Gemüse und Lachsfilet zusammen anrichten. Dazu passen kleine, im Ganzen gebratene Butterkartoffeln. 20 PALLIATIV PALLIATIV 21 Ohne die vielen großzügigen Spenden, die den Palliativ-Förderverein erreichen, wäre der Bestand der Palliativstation und des Ambulanten Hospiz- und Palliativdienstes ernsthaft gefährdet.. Jeder noch so kleine Betrag hilft, den schwerstkranken Patienten und ihren Angehörigen eine optimale Betreuung zu bieten. Deshalb danken wir allen Spendern für ihr Engagement. Die Spendenkonten sind Deutsche Bank AG, BIC: DEUTDEDE430, IBAN: DE42 4307 0061 0631 3399 00 Volksbank Herne, BIC: GENODEM1BOC, IBAN: DE18 4306 0129 0172 5126 00 Natürlich freuen wir uns auch sehr darüber, wenn Sie Mitglied in unserem Förderverein „Palliativstation im Evangelischen Krankenhaus Herne und Ambulanter Hospiz- und Palliativdienst (AHPD) e.V.“ werden möchten. Formulare erhalten Sie auf der Palliativstation, bei der Verwaltung des EvK Herne und beim Ambulanten Hospiz- und Palliativdienst. SPD-Ratsmitglied unterstützt AHPD mit 900 Euro Heinrich Scholz sammelt bei seinem 70. Geburtstag für den Ambulanten Hospiz- und Palliativdienst Weil er wunschlos glücklich war, verzichtete der SPD-Stadtverordnete Heinrich Scholz (2.v.l.) anlässlich seines 70. Geburtstags auf Geschenke und bat seine Gäste um eine Spende für den Ambulanten Hospiz- und Palliativdienst in Herne. Ihm und seiner Frau Erika (3.v.r.) gefiel die Vorstellung, dass ihr Geld in die würdevolle häusliche Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen fließt. Diese Begleitung wird durch den AHPD auch für demente Menschen in der letzten Lebensphase angeboten, egal ob sie zu Hause oder in einer Pflegeeinrichtung versorgt werden. Nähere Informationen speziell zu diesem Thema bietet eine Sprechstunde, die der AHPD jeden 3. Dienstag im Monat von 1.00 bis 17.30 Uhr nach Termimvereinbarung unter 02323.98829-0 abhält. EvK-Frauenklinik spendet 1.000 Euro Ein voller Erfolg war der „Tag der Frau“, für den die Frauenklinik am Evangelischen Krankenhaus Herne ihre Pforten geöffnet hatte. Sechs Stunden lang herrschte drangvolle Enge im Empfangsbereich, in den Untersuchungszimmern und auf den Stationsfluren. Das Team der Frauenklinik unter der Leitung von Chefärztin Luljeta Korca hatte gemeinsam mit engagierten Unternehmerinnen ein attraktives Angebot zusammengestellt aus Farbberatung, Irisdiagnose, Massagen, Fußpflege, Untersuchungsdemonstrationen und Vorträgen, das Ganze bei selbstgebackenen Waffeln, Fruchtcocktails und leckeren Häppchen. Eine Tombola mit einem Riesen-Angebot an attraktiven Preisen sorgte für reißenden Absatz beim Losverkauf. Den Hauptgewinn zog der Palliativ-Förderverein. Denn Schatzmeister Werner Karnik konnte von Chefärztin Luljeta Korca eine Spende über 1.000 Euro entgegennehmen - der stolze Erlös aus dem Verkauf der Tombola-Lose. Chefärztin Luljeta Korca (5.v.l.) und Mitarbeiterinnen aus dem Team der Frauenklinik übergeben ihre Spende über 1.000 Euro an Werner Karnik, Schatzmeister des Palliativ-Fördervereins. Advents-Aktion bei dm erbringt 3.000 Euro für Palliativarbeit Die Premiere der Adventsaktion im Jahr 2013 war bereits ein echter Hit, 2014 gab es die erfolgreiche Fortsetzung. Ulrike Prick, Leiterin der beiden Drogeriemarkt-Filialen dm auf der Herner Bahnhofstraße, und ihre Mitarbeiterinnen verkauften bei ihrer Adventsaktion insgesamt 3.000 Lose zugunsten des Palliativ-Fördervereins. „Ein dickes Dankeschön an unsere Kunden, die so viel Herz für die gute Sache bewiesen haben“, freut sich Ulrike Prick und verspricht, dass es die Aktion auch im Advent 2015 geben wird. Jedes Los kostete 1 Euro, so dass am Ende ein Scheck über stolze 3.000 Euro an den Förderverein der Palliativstation am Evangelischen Krankenhaus Herne und des Ambulanten Hospiz- und Palliativdienstes, vertreten durch den Vorsitzenden des Vereins, Pfarrer Walter Tschirch, übergeben werden konnten. Aber auch die dm-Kunden konnten sich freuen. Denn kein Loskäufer ging bei der zehntägigen Advents-Aktion leer aus. Jeder konnte eine kleine Überraschung mit nach Hause nehmen. Ulrike Prick (1.v.l.) und ihre Mitarbeiterinnen Claudia Schneider (2.v.l.) und Carina Kowalewski erfreuten den Vorsitzenden des Palliativ-Fördervereins, Walter Tschirch, mit einem Scheck über 3.000 Euro und einem großen Blumenstrauß. Mit viel Engagement für die Palliativstation im Einsatz Initiative „Aktiv für Palliativ“ erarbeitet bei mehreren Aktionen fast 5.000 Euro für Palliativstation „Aktiv für Palliativ“ - der Name der Initiative um Irene Nebel ist zugleich Programm. Viel Engagement brachte auch viel Spendengeld für die Palliativstation. Insgesamt kamen fast 5.000 Euro zusammen, ein Betrag, der sich aus dem Erlös mehrerer Projekte zusammensetzt. Allen Projekten gemeinsam ist, dass sie mit einem hohen persönlichen Einsatz der Beteiligten verbunden waren. Renate Freund z.B. war 12 komplette Monate damit beschäftigt, Päckchen für die einmal im Jahr stattfindende große Glücks-Tombola zugunsten der Palliativstation zu packen. Stolze 785 große und kleine Pakete bildeten einen weihnachtlichen Gabentisch und verlockte viele Menschen zum Kauf eines Loses. Dieser Gabentisch war ein echter Blickfang bei der Adventsausstellung bei Blumen Maylahn, die nicht nur ihre Örtlichkeiten, sondern auch 450 Würstchen für den Verkauf an die Besucher zur Verfügung stellten. Eine weitere Dr. Wolf Diemer (Leiter des Palliativzentrums am EvK) freut sich über Attraktion bei der die Spende von Irene Nebel (3.v.l.) und ihren Mitstreiterinnen Sonja Veranstaltung waKüperkoch (1.v.l.), Angelika Straht (2.v.l.), Renate Freund (2.v.r.) und Eva ren die über 500 Maylahn. Knusperhäuschen, die Sonja Küperkoch gemeinsam mit dass einige Besucher bei den beiden Frauihrer Freundin Ulrike Harbott angefertigt en bereits Bestellungen für das nächste hatte. Sie fanden so reißenden Absatz, Jahr aufgegeben haben. 22 PALLIATIV MEDITATION 23 Fußballer organisieren großes Benefiz-Turnier Hockergymnastikgruppe sorgt für Blumenschmuck Alte Herren Fortuna Herne spenden 500-EuroErlös aus 1. EvK-Palliativ-Cup „Glück auf!“ – So grüßen sich unter Tage die Bergbauarbeiter am Ende eines langen und harten Arbeitstages. Als Jugendliche lernte ich von meinem Großonkel, dass dieser Gruß die Hoffnung der Bergbauarbeiter zusammenfasst. Sie hoffen täglich, mit dem Förderkorb – und mit Gottes Hilfe aus der dunklen Grube in das helle Tageslicht aufzufahren. Einen kompletten Tag lang kämpften 12 Altligamannschaften aus dem ganzen Ruhrgebiet um den 1. EvK-PalliativCup. Ausrichter des großen Sportturniers war Alte Herren Fortuna Herne. Gewinner des Cups war SG Suderwich, während sich die Palliativstation am Evangelischen Krankenhaus Herne über eine Spende von 500 Euro aus dem Erlös der Veranstaltung freuen konnte. Aufgrund der großen Zuschauerresonanz denken die Alten Herren Fortuna Herne bereits über eine Fortsetzung des Spieletags nach. Die Spender: Mucahit Köse (2.v.r.), Helmut Hegenberg (2.v.l.) und Christoph Pieper (1.v.r.). Mit bunten Blumensträußen wollte die Hockergymnastikgruppe der Service-Wohnanlage der Diakonie Herne in der Altenhöfener Straße den Patienten auf der Palliativstation eine Freude machen. Insgesamt 200 Euro sammelte die Gruppe um Frau Windgassen (Mitte), die das Sparschwein mit dem Geld Irene Nebel (l.) und Ursula Günther von der Gruppe „Aktiv für Palliativ“ überreichte. Funkenberger-Frauen-Senioren-Chor spendet für Palliativstation Mit seinem bunten Konzert erfreute der Funkenberger-Frauen-SeniorenChor unter der Leitung von Marek Skowronski die Besucher der Ev. Johanniskirche an der Mont-Cenis-Straße. Besondere Überraschung für die Konzertbesucher war eine Gesangsdarbierung der Kinder der Ev. Kindertagesstätte an der Johanniskirche. Der Erlös des Konzertes erfreute wiederum den Förderverein des Ambulanten Hospizdienstes und der Palliativstation. Der Vorsitzende des Vereins, Walter Tschirch, konnte 480 Euro entgegennehmen. Weitere 480 Euro erhielt Pfarrer Thomas Luther für Projekte in seiner Gemeinde. Das Schwarze Kreuz der Bergbauarbeiter Gerda Kokott (Funkenberger-Frauen-Senioren-Chor), Marek Skowronski (Musikalischer Leiter), Irene Nebel (Initiative Aktiv für Palliativ), Walter Tschirch (Vorsitzender Palliativ-Förderverein), Helga Stegemann (Funkenberger-Frauen-Senioren-Chor), Ilse Tegtmeier (Leiterin Ev. Kindertagesstätte an der Johanniskirche), Peter Seibert (Küster Ev. Johanniskirche) und Thomas Luther (Pfarrer) sowie Sophie, Milan und Xenia. Einmal fragte ich meinen Onkel, ob es mit dieser Hoffnung „Glück auf!“ nicht aus gewesen wäre, wenn man ihn damals bei seinem Stollenunglück nicht gerettet hätte. Damals brach ein Stollen ein. Dabei wurde er von Kohle verschüttet und von seinen Kollegen getrennt. Das waren Momente, in denen er panische Angst hatte. Da fiel ihm plötzlich das schwarze Bergbauzeichen ein: „Schlägel und Eisen“ – zwei Werkzeuge, die übereinander liegend ein Kreuz ergeben. Erst dachte er, dieses Kreuz stehe genau für das, was ihn erwartet: den Tod. Aber gerade als er aufgeben wollte, erinnerte er sich an den Bergarbeitergruß „Glück auf!“. Lag darin nicht, was er hoffte? GOTT führt ihn immer wieder hinauf zum Licht? Dann müsse er eben durch den Tod hindurch! So wie Jesus. Der gelangte auch durch den Kreuztod ins Ewige Licht. Diese Gedanken ließen ihn wieder hoffen: „Nach der Dunkelheit kommt das Licht!“ Nach einer langen, ungewissen Zeit konnten die Retter den Gang von der anderen Seite her frei räumen und ihn bergen. Durch diese Erfahrung wurden „Schlägel und Eisen“ für meinen Großonkel zu einem Zeichen, das ihn in den Zeiten der Dunkelheit – „unter Tage“ wie „über Tage“ – ermahnte, niemals die Hoffnung aufzugeben. Obwohl dieser Mann nun schon lange tot und seine Zeche Erin in CastropRauxel geschlossen ist, hängt ein Bild von seinem schwarzen Bergbaukreuz in meinem Wohnzimmer. Und immer wenn Besucher dieses Bild fragend betrachten, dann erzähle ich von dem alten Bergbauarbeiter, von dem ich lernte zu hoffen: „Nach der Dunkelheit kommt das Licht!“ Ute Diepenbrock Krankenhausseelsorgerin 24 KULTUR KULTUR 25 Flötenmusik im EvK Fotografien aus China Mit dem Programm „Von Katzen und anderen Straßenmusikanten“ bot das Querflötenorchester der städtischen Musikschule Herne sowohl Patienten als auch zahlreichen Besuchern des Ev. Krankenhauses einen musikalischen Einstieg ins Wochenende. Lautmalerische Beschreibungen der Charaktereigenschaften verschiedener Katzenarten trafen auf Blues, Klezmer-Balladen, Eberhard Nowak aus Düsseldorf ist wahrlich kein unbekannter Aussteller in der Krankenhausgalerie.„Venedig im Winter“ und „Nordische Landschaften waren zwei bemerkenswerte Ausstellungen, mit denen er die Betrachter erfreut hat. In unserer 207. Ausstellung zeigen wir unter dem Titel „Sehenswert“ Fotografien aus China. Es ist erfreulich, dass Eberhard Nowak als stiller und guter Beobachter sich insbesondere für Alltagssituationen interessiert und uns über sehr vertraute Momente eine doch andere Tango und Ragtimes. Mit dem Vortrag sowohl witziger als auch nachdenklich stimmender „Geschichten vom Wegesrand“ rundete Krankenhausseelsorgerin Katharina Henke den gelungenen Abend ab. Das kräftig applaudierende Publikum bedankte sich mit Spenden von rund 160 Euro zu Gunsten der Palliativstation im EvK. Buchtipp: Ein liebenswertes Ekel Auf den ersten Blick ist Ove nicht gerade der Typ Mensch, der sich spontan ins Herz schmeichelt. Der 59-jährige Frührentner tyrannisiert seine Nachbarschaft mit seinem Kontrollwahn. Egal ob es ums Falschparken oder die Mülltrennung geht, Ove achtet genauestens darauf, dass alle sich an die Regeln halten. Bis zu dem Tag, da Patrick und seine hochschwangere iranische Frau Parvaneh mit ihren beiden kleinen Töchtern ins Nachbarhaus einziehen. Und plötzlich schimmert bei dem alten Kauz etwas zutiefst Berührendes durch: seine kaum auszuhaltende Einsamkeit nach dem Tod seiner Frau Sonja, seine tiefe Resignation angesichts seiner Zwangsversetzung in den Ruhestand und sein kompletter Verlust an Lebensmut, der ihn an den Rand des Selbstmords treibt. Das Ganze wird so herrlich lakonisch von dem schwedischen Autor Frede- rik Backman erzählt, dass man nur zu gern den Balanceakt zwischen Tragik und Komik nachvollzieht. Witzig und anrührend zugleich zieht das Erstlingswerk von Frederik Backman mit seinem liebenswerten Ekel Ove unwiderstehlich jeden in seinen Bann. Frederik Backman Ein Mann namens Ove Fischer Krüger Verlag, 2014 Welt betrrachten lässt. Oft sind es Details, die das Fremde erzählen und nicht selten hat Eberhard Nowak die wichtige Aussage an den Bildrand gesetzt. Seine Arbeiten bestechen durch den Bildausschnitt, häufig durch große Freiflächen bestimmt und seine erzählende Betrachtungsweise. Die Ausstellung ist ab Mitte April in der Krankenhausgalerie im Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel, Grutholzallee 21, zu sehen. Klaus Michael Lehmann Öffnungszeiten: EvK Herne-Mitte Montag bis Freitag 14.30 bis 16.30 Uhr Dienstag und Donnerstag 9.30 bis 11.30 Uhr EvK Herne-Eickel Montag und Freitag 15.30 bis 16.30 Uhr EvK Castrop-Rauxel Montag bis Freitag 15.00 bis 17.00 Uhr Diakoniestation Herne Tagespflege Crange Altenhöfener Str. 19 Dorstener Str. 490 44623 Herne Tel.: 0 23 23 - 49 69 - 30 44653 Herne Tel.: 0 23 25 - 97 18 - 22 Diakoniestation Wanne-Eickel Diakoniestation Castrop-Rauxel Dorstener Str. 492 44653 Herne Biesenkamp 24 44575 Castrop-Rauxel Tel.: 0 23 25 - 5 89 91 - 11 Tel.: 0 23 05 - 9 21 33 - 20 www.diakonie-castrop.de info@ diakonie-castrop.de Anzeige 26 VERMISCHTES SELBSTHILFEGRUPPEN 27 Kindergartenkinder auf Entdeckungstour im Krankenhaus Auf Entdeckungstour im Evangelischen Krankenhaus Herne gingen die Vorschulkinder des Kindergartens Heilig Kreuz aus Recklinghausen. Sieben Mädchen und Jungen durften in Begleitung von Juliane Böse, Ausbildungsbetreuerin am EvK, einen Blick hinter die Kulissen wagen. So sollten sie einen kleinen Eindruck von der Arbeitswelt in einem Krankenhaus erhalten. Wassermengen die benutzten Krankenbetten gereinigt werden bevor sie wieder frisch bezogen auf die Stationen zurückkehren. Großes Hallo gab es zum Abschluss beim Besuch der Krankenpflegeschule, wo ein Skelett für Grusel und Gelächter gleichermaßen sorgte. Selbsthilfe bei Hypophysenerkrankungen e.V. Termin: bitte erfragen Ort: Sitzungszimmer Kontakt: Bernd Solbach, 0201.688615 www.shg-hypophyse.de Parkinson-Gruppe Termin: jeden letzten Do im Monat, 15.00 Uhr Ort: Cafeteria Kontakt: Dr. Ralf Kuhlmann, 02305.102-2241 Deutsche Parkinson Vereinigung e.V. Termin: jeden 1. Di im Monat Ort: Sitzungszimmer Kontakt: Hans-Peter Meyer, 02323.82349 EvK-Band Wichita spendet für Jugendarbeit in Kirchengemeinde Gemäß dem Motto - work hard, party harder - stehen bei ihren Konzerten der Spaß und der ausgelassene Partycharakter im Vordergrund. Sämtliche Konzerteinnahmen werden gespendet. So hat die Band aus den zurückliegenden Einnahmen bereits eine Kinder- Ev. Krankenhaus Castrop-Rauxel Grutholzallee 21 44577 Castrop-Rauxel Tel.: 02305/102-0 Diabetiker-Stammtisch EvK Herne Termin: jeden 1. Di. im Monat, 18.00 Uhr Ort: Kapelle Kontakt: Diabetesschulungsteam, 02323.498-2191 [email protected] Sie schauten in ein Patientenzimmer und staunten im Funktionsbereich über medizinische Geräte wie den Herzultraschall. In der Bettenzentrale faszinierte die Kleinen, mit welchen Die Band Wichita hat ein weiteres Konzert in der ausverkauften Kultkneipe „SONNE“ in Herne für den guten Zweck gespielt. Ohne Casting, dafür mit Hingabe hat sich die Band aus Ärzten, Mitarbeitern des Pflegedienstes und weiteren Berufsgruppen der evangelischen Krankenhäuser Herne/ Wanne-Eickel und Castrop-Rauxel zusammengesetzt. Als ambitionierte Hobbymusiker spielen sie Rockmusik-Klassiker der letzten fünfzig Jahre. Die sieben Musiker covern alte Schätze der Stones, Hendrix oder Bowie; aber auch aktuelle Songs von Pearl Jam, Lenny Kravitz, The White Stripes oder Radiohead. Evangelisches Krankenhaus Herne Wiescherstr. 24 44623 Herne Tel. 02323/498-0 bildungsorganisation in Afrika und die Palliativstation in Herne unterstützt. Nun konnte auch die Spende des letzten Konzerts über 500 Euro an Pfarrer Nehme von der Petrus-Kirchengemeinde überreicht werden, in dessen Gemeindehaus-Keller die Band ihren Probenraum hat.“Für geplante Projekte unserer Jugendarbeit ist die Summe ein toller Zuschuss“, so Nehme. Übrigens: Wichita gibt es jetzt auch auf Facebook. Dort gibt es auch Informationen für das nächste Konzert, das am 20. März geplant ist. Der Eintritt ist stets frei. Dem Selbstverständnis als Charityband entsprechend ist die Band jedoch auf die großzügige Spendenbereitschaft des Publikums angewiesen, um weiter soziale Projekte unterstützen zu können. Eine Spende von 5 Euro plus x pro Zuschauer wird daher erhofft. Die Bandmitglieder Jan Nottenkämper (l.) und Juliane Müller übergeben den Erlös des letzten Konzerts an Pfarrer Nehme. Hepatitis-Selbsthilfegruppe Herne Termin: Donnerstags, 18.00 Uhr Ort: Mitarbeitercafeteria Kontakt: Irene van Dongen, 02361.9084035 Sabine Franke, 02325.791573 Selbsthilfegruppe für Schlaganfallpatienten und deren Angehörige Termin: jeden 1. Mi im Monat, 16.00 Uhr Ort: Sitzungszimmer Kontakt: www.shg-schlaganfall-herne.de Adipositas-Selbsthilfegruppe Termin: jeden 3. Mi im Monat, 19.00 Uhr Ort: Sitzungszimmer Kontakt: Ramona Stollhof, 0176.62152993 [email protected] Ev. Krankenhaus Herne Standort Herne-Eickel Hordeler Straße 7-9 44651 Herne 02323.4989-0 Selbsthilfegruppe Schlaf-Apnoe/ Atemstillstand Wanne-Eickel Termin: bitte erfragen Ort: Seminarzentrum, Hordeler Str. 5 Kontakt: Jürgen Meyer, 02323.80688 Aphasiker Termin jeden 2. Dienstag im Monat, 16.00 Uhr Ort: Mitarbeitercafeteria Kontakt: Martina Schubert, 02305.102-2896 Bechterew-Gruppe Termin: Mo 17.30 bis 18.15 Uhr Ort: Bewegungsbad Termin: Mi 20.00 bis 21.00 Uhr Ort: Gymnastikhalle Kontakt: Frau Becker, 02305.79925 Frauenselbsthilfe nach Krebs Termin: Mo 15.00 bis 16.00 Uhr Ort: Bewegungsbad Kontakt: Irmgard Budde, 02305.76228 Versehrtengruppe Termin: Di 15.00 bis 17.00 Uhr, Do 13.00 bis 17.00 Uhr, Fr 19.00 bis 17.00 Uhr Ort: Bewegungsbad Termin: Mi 16.00 bis 18.00 Uhr Ort: Gymnastikhalle Kontakt: Herr Elting, 02305.79475 Freundeskreis Castrop-Rauxel Zusammenschluss von Menschen mit Alkoholproblem Termin: Fr 19.30 Uhr Ort: Schulungsraum Kontakt: Dieter Akteries, 02305.21900 Onkologischer Gesprächskreis Termin: jeden 1. Di im Monat, 17.00 Uhr Ort: Konferenzraum Kontakt: Schwester Gudrun und Schwester Marion, 02305.102-2401 Schlaganfall Selbsthilfegruppe Termin: jeden 2. Do im Monat, 16.00 Uhr Ort: Mitarbeitercafeteria Kontakt: Dieter Galuba, 02305.12020 Diabetiker-Stammtisch EvK CastropRauxel Termin: jeden 1. Do im Monat, 18.00 Uhr Ort: Mitarbeitercafeteria Kontakt: Anke Lux, Diabetesberaterin DDG 02305.1022580 Emotions Anonymous Termin: Mo 19.00 Uhr Ort: Schulungsraum Kontakt: Julia, 02305.543750 Impressum Mitteilungen für Patienten, Besucher und Mitarbeiter der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel gGmbH Nr. 230, 45. Jahrgang, März 2015 Auflage: 7.500 Exemplare Herausgeber: Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel gGmbH Wiescherstraße 24 44623 Herne Telefon 02323/498-2401 www.evkhg-herne.de [email protected] Verantwortlich: Pfarrer Frank Obenlüneschloß Redaktion: Andrea Wocher, Susanne Jacoby, Klaus Michael Lehmann Nr. 230, 45. Jahrgang, März 2015 Titel: Susanne Jacoby S. 5, 6:, 13 unten, 18 Volker Beushausen S. 9: kelly marken, fotolia S. 19: vaivirga, fotolia S. 23: Susanne Jacoby S. 26 oben: Juliane Böse S. 26 unten: Wichita Konzeption und Gestaltung Klaus in der Wiesche, Essen Druck sterndruck media, Castrop-Rauxel 28 Evangelische Krankenhausgemeinschaft Die Das medizinische Kompetenznetzwerk im Ruhrgebiet Unsere Philosophie Daten und Fakten In enger Gemeinschaft betreiben wir Evangelische Krankenhäuser mit ihren angegliederten Einrichtungen in Herne, Wanne-Eickel und Castrop-Rauxel. Unser Auftrag gründet in einem christlichen Menschen- und Weltbild, das allem Leben Würde und Wert beimisst. Ziel ist es, Krankheiten vorzubeugen, zu behandeln und Menschen auf ihrem Lebensweg zu begleiten. Unter dem Dach der Evangelischen Krankenhausgemeinschaft Herne|Castrop-Rauxel gGmbH sind das Krankenhaus Herne mit den Standorten Herne und Eickel sowie das Krankenhaus Castrop-Rauxel zusammengeschlossen. Im Sinne unserer Patienten, Kunden und Mitarbeiter berücksichtigen wir dieses bei der zukunftsorientierten Ausrichtung der Evangelischen Krankenhausgemeinschaft. Konsequente Anwendung höchster Qualitätsstandards und das Bemühen um kontinuierliche Verbesserung bilden eine Grundlage unseres Handelns. Alle drei Einrichtungen sind nach KTQ zertifiziert. Gemeinsam verfügen die Häuser über insgesamt 827 Betten. In 20 Fachabteilungen, 2 Tageskliniken und 3 Kurzzeitbehandlungszentren werden jährlich 50.000 Patienten ambulant und stationär behandelt. Für unterstützende Dienstleistungen betreibt die Ev. Krankenhausgemeinschaft 5 gewerbliche Tochterunternehmen. Als einer der größten Evangelischen Arbeitgeber im Ruhrgebiet beschäftigt die Ev. Krankenhausgemeinschaft 2.030 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz beträgt über 118 Mio. Euro. Die Ev. Krankenhausgemeinschaft und die Diakonie Ruhr sind Unternehmen im Evangelischen Verbund Ruhr (EVR). Beide arbeiten in allen Geschäftsfeldern eng zusammen. Adressen: Ev. Krankenhaus Castrop-Rauxel Grutholzallee 21 44577 Castrop-Rauxel Telefon 0 23 05/102-0 www.evk-castrop-rauxel.de Ev. Krankenhaus Herne Wiescherstraße 24 44623 Herne Telefon 0 23 23/498-0 www.evk-herne.de Ev. Krankenhaus Herne Betriebsstelle Eickel Hordeler Straße 7-9 44651 Herne Telefon 0 23 23/498-90 www.evk-herne.de