krankenhausbrief

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krankenhausbrief
1
Mitteilungen für Patienten, Besucher und
Mitarbeiter der Ev. Krankenhausgemeinschaft
Herne | Castrop-Rauxel gGmbH
Nr. 230 März´15/45. Jhrg.
krankenhausbrief
• Kunst und Kultur im Krankenhaus
•Experten treffen sich zum 7. Thoraxsymposium
•Zertifikat für Krankenpflegeschule
•Besserer Heilungserfolg durch Netzwerk
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INHALT
AKTUELLES
3 Kunst und Kultur im Krankenhaus
4 Prüfgesellschaft übergibt Urkunde
Künstlerinnen entwickeln Kulturkonzept fürs EvK Herne mit Ausstellungen, Konzerten, Lesungen
5 Zertifikat besiegelt optimale Versorgung Schwerverletzter
„Eigentlich ist ein Krankenhaus vor allem eine Einrichtung, in der Kranke
behandelt werden. Doch als uns Annegret Schrader und Edelgard Sprengel
vom Herner Künstlerbund anboten, unsere öffentlichen Bereiche kontinuierlich mit attraktiven kulturellen Angeboten zu gestalten, waren wir
begeistert“, sagt Werner Karnik, Verwaltungsdirektor des Evangelischen
Krankenhauses. Ziel ist es, zum einen in Herne neue Räume für Kunst
zu erschließen und zum anderen Patienten, Besuchern und Mitarbeitern
Anregung und Ablenkung von Belastung und Krankheit zu bieten.
7 Lebensqualität mit Diabetes
8 Neues Parkhaus bietet 264 Stellplätze
ETHIK
9 „Es hat alles keinen Sinn mehr“
MEDIZIN
10 Genuss und Information – ein Tag für die Frau
das Jahr ist bereits fast ein Viertel alt, unsere guten
Vorsätze sind in Vergessenheit geraten und die
Nachrichtensendungen berichten täglich von
schrecklichen Ereignissen auf dem Erdball. Da ist es
schwierig, die persönliche Freude zu entfalten und
jeden neuen Tag entsprechend zu begrüßen.
1 1 Neue Behandlungsmöglichkeiten erhöhen Lebensqualität
bei Lungenemphysem
11 Fachleute diskutieren über Therapie verstopfter Beinvenen
12 Filigrane Chirurgie hilft bei Erkrankungen der Hände
12 Nele ist Nummer 20.000
1 2 Medizinerausbildung lässt praktisches Bronchoskopieren
vermissen
16 Steißbeinfistel plagt vor allem Männer
17 Netzwerk erhöht Heilungserfolg bei chronischen Wunden
18 Gemeinsam den Diabetes anpacken
Hier hilft ein guter Rat von Friedrich Nietzsche:
Aus dem Unternehmen
14 Atemlos durch die Partynacht
„Von Zeit zu Zeit muss man sich durch den Umgang
mit guten und kräftigen Menschen gewissermaßen neu
einbinden lassen, sonst verliert man einzelne Blätter
und fällt mutlos immer mehr auseinander.“
ERNÄHRUNG
19 Kohlrabiblätter liefern Zusatzkick
Von Herzen wünsche ich Ihnen hilfreiche und kräftige
Mitmenschen und außerdem die Fähigkeit, die Freuden
jedes Tages wahrzunehmen.
PALLIATIV
20 SPD-Ratsmitglied unterstützt AHPD mit 900 Euro
20 EvK-Frauenklinik spendet 1.000 Euro
21 Advents-Aktion bei dm erbringt 3.000 Euro
21 Mit viel Engagement für die Palliativstation im Einsatz
22 Fußballer organisieren großes Benefiz-Turnier
22 Hockergymnastikgruppe sorgt für Blumenschmuck
Klaus Michael Lehmann
Kunst und Kultur im Krankenhaus
4 Ambulante Versorgung von Palliativpatienten erfordert
gute Vernetzung
6 Ein Zeugnis für die Lehrer
Liebe Leserin, lieber Leser,
AKTUELLES 3
22 Funkenberger-Frauen-Senioren-Chor spendet
MEDITATION
23 Das Schwarze Kreuz der Bergbauarbeiter
KULTUR
24 Flötenmusik im EvK
24 Buchtipp: Ein liebenswertes Ekel
25 Fotografien aus China
VERMISCHTES
26 Kindergartenkinder auf Entdeckungstour im Krankenhaus
26 EvK-Band Wichita spendet für Jugendarbeit in
Kirchengemeinde
SELBSTHILFEGRUPPEN
27 Termine und Adressen
27 Impressum
Zwar hat es schon immer Ausstellungen
im EvK gegeben, doch gingen diese
eher auf Einzelinitiativen zurück. Nun
ist von Annegret Schrader und Edelgard
Sprengel ein professionelles Konzept
entwickelt worden, um das Krankenhaus als ungewöhnlichen Kunstraum
zu nutzen, der die Chance bietet, auch
einmal andere Bevölkerungsgruppen zu
erreichen. „Zunächst sind drei Ausstellungen im Jahr geplant, die immer
etwas Überraschendes
für den Betrachter haben
sollen“, sagt Annegret
Schrader. Mal wird es Themenausstellungen geben,
mal werden neue Kunstformen, wie z.B. Installationen
präsentiert, mal wird es eine
Kombination verschiedener
Techniken geben.
Den Auftakt bildet die
Ausstellung „Metamorphose II“ mit Malereien
von Hassan Jelveh. Jelveh,
der Mitglied im Herner
Künstlerbund ist, wurde
1957 im Iran geboren. 1993
floh er mit seiner Familie
nach Deutschland und kam
so nach Herne. Hassan
Jelveh geht es in seiner
Malerei um die Wirkung
von Farben in all ihren Variationen und Nuancen. Er
bevorzugt große Formate
und liebt es, die Farben mit
großzügigem Pinselstrich
aufzutragen.
Die Ausstellung wurde im
Beisein des Künstlers bei
Pianomusik von Marek
Korczak vor großem Publikum offiziell eröffnet. Eine
Einführung in die Ausstellung und das Werk Jelvehs
bot der Kunsthistoriker Dr.
Falko Herlemann. Die Bilder
sind noch bis Mitte Mai im
EvK Herne zu sehen.
Hassan Jelveh mit Annegret
Schrader und Edelgard Sprengel
vom Herner Künstlerbund
4 AKTUELLES
AKTUELLES 5
Prüfgesellschaft übergibt Urkunde
Zertifikat besiegelt optimale Versorgung Schwerverletzter
Kontrollen finden ab 2015 jährlich statt - Hauptaugenmerk gilt der Patientensicherheit
Chirurgie am EvK Castrop-Rauxel erhält erneut offizielle Bestätigung als lokales Traumazentrum Teil des Traumanetzwerks Ruhrgebiet
Im Oktober noch war es allein die mündliche Mitteilung der Prüfer,
die nach einem intensiven Zertifizierungsprozess für große Freude
bei allen Mitarbeitenden der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne |
Castrop-Rauxel sorgte. Doch jetzt ist der Erfolg auch für alle sichtbar.
Stephan Achtermann von WIESO-Cert, der Zertifizierungsstelle für das
Gesundheitswesen, übergab die offizielle Prüfungsurkunde an HeinzWerner Bitter, Geschäftsführer der Ev. Krankenhausgemeinschaft.
Zum vierten Mal hatten sich die Einrichtungen aller drei Standorte einer
großangelegten Überprüfung ihrer
Arbeitsprozesse und Qualitätsstandards
unterzogen, dabei zum ersten Mal
nach den Richtlinien der DIN EN
ISO 9001:2008 und DIN EN 15224.
Im Vordergrund stand der Aspekt der
Patientensicherheit. Es ging u.a. darum,
inwieweit die Informationsübermittlung sämtlicher am Behandlungsprozess
beteiligter Personen so funktioniert,
dass der aktuelle Stand der Therapie
jederzeit für jeden Beteiligten transpa-
rent ist. Auch das Thema Hygiene war
ein wesentlicher Prüfungsbereich.
Stephan Achtermann und sein
Prüfungs-Team werden ab 2015 jedes
Jahr in den Evangelischen
Krankenhäusern in Herne, Herne-Eickel und Castrop-Rauxel
unterwegs sein. Denn
im Vergleich zu anderen
Prüfungsverfahren bedeutet das Qualitätssiegel
DIN EN ISO 9001:2008
und DIN EN 15224 eine
deutlich engmaschigere
Überprüfung der Qualitätsstandards. „Unser Ziel
ist es, uns im Sinne einer
optimalen Patientenversorgung kontinuierlich
weiterzuentwickeln.
DIN ISO bietet uns die
Chance, dass dieser Prozess kompetent begleitet wird. Denn wir wollen
für unsere Patienten vertrauenswürdige Partner sein “, sagt Heinz-Werner
Bitter. 
Ambulante Versorgung von Palliativpatienten erfordert gute Vernetzung
Mediziner und Pflegekräfte tauschten sich beim Herner Palliativ- und Hospiztag aus
Wie sich die Versorgung von Palliativpatienten am besten sowohl in der
Krankenhausversorgung als auch in der
ambulanten Versorgung integrieren lässt,
stand im Mittelpunkt der Diskussionen
beim Herner Palliativ- und Hospiztag.
Fachleute aus den Bereichen Medizin
und Pflege sowie ehrenamtliche Kräfte
aus dem Bereich der Palliativbetreuung
hatten sich im Archäologiemuseum getroffen, um aus Sicht der verschiedenen
Berufsgruppen zu untersuchen, an welchen Stellen die Vernetzung einsetzen
sollte, um für den Patienten optimale
Abläufe zu garantieren.
Die Situation in Herne und CastropRauxel sieht derzeit so aus, dass zur
ambulanten Betreuung Schwerkranker
sowohl Palliativpflegedienste zur Verfügung stehen als auch insgesamt sechs
Palliativärztinnen und -ärzte. Dazu gehören Christiane Rädel (Wanne-Eickel),
Dr. Wolf Diemer, Dr. Axel Münker
und Anton Preißig (Herne), Dr. Tetyana
Kagalovska und Dr. Wolfgang Scherbeck
(Castrop-Rauxel). Gemeinsam halten
sie das ganze Jahr über eine 24-stündige
Rufbereitschaft aufrecht, um eine gute
Versorgung der Palliativpatienten zu
Hause, im Hospiz oder im Altenheim
anbieten zu können.
Organisiert wurde die Veranstaltung
von Dr. Wolf Diemer, Leiter des Zentrums für Palliativmedizin am Evangelischen Krankenhauses Herne. Der
Vorsitz der Tagung lag bei Dr. Andreas
Leodolter, Chefarzt der EvK-Klinik für
Innere Medizin.
Kontakt:
Dr. Wolf Diemer
Zentrum für Palliativmedizin
EvK Herne
0171.4014480
Die Feuerwehr kündigt im Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel
einen schwerverletzten Patienten nach Autounfall an, sofort eilen ein
Unfallchirurg und ein Anästhesist in die Notfallambulanz, um den
Schwerverletzten in Empfang zu nehmen. Im Hintergrund laufen
schon die Vorbereitungen für die Diagnostik. Ein Trauma-CT muss
angefertigt werden, bei dem der Verunfallte komplettt ins CT geschoben wird: Gibt es innere Verletzungen, sind die Wirbelsäule oder das
Gehirn betroffen? Muss der Patient weiterverlegt werden zum Neurochirurgen? Doch der Vorgang wird abrupt gestoppt: Jetzt ist klar, das
Ganze war nur eine unagemeldete Übung und Teil der Vorbereitung
auf die Prüfung für das Zertifikat „Lokales Traumazentrum“, das die
Chirurgie unter Leitung von Chefarzt Dr. Christoph Wiemer jetzt zum
zweiten Mal erhalten hat.
Bei der Notfallversorgung lebensbedrohlich
mehrfach Verletzter
(Polytraumatisierter) kommt es darauf
an, dass die Erstversorgung nicht nur
schnell, sondern auch
sofort von den richtigen Fachmedizinern
erfolgt, um möglichst
gute Heilungschancen
für den Patienten zu
erreichen. Neben einer
entsprechenden räumlichen und opparativen
Ausstattung spielen die
Abläufe nach Eintreffen eines Unfallopfers
eine wichtige Rolle.
Innerhalb der Klinik
ist deshalb eine genaue
Meldekette festgelegt.
Darüber hinaus muss
sichergestellt sein, dass bei einer
schnell erforderlichen Verlegung
ein fester Kooperationspartner, wie
z.B. eine Augenklinik, den Patienten
ohne zeitlichen Verzug übernimmt.
Deshalb ist das EvK auch Teil des
Traumanetzwerks Ruhrgebiet.
Chefarzt Dr. Christoph Wiemer:
„Die Rezertifizierung freut mich
doppelt. Denn zum einen haben wir
von offizieller Seite eine Bestätigung
unserer Qualität erhalten und zum
anderen können auch unsere Patienten sehen, dass das Vertrauen, das
sie in uns setzen, gerechtfertigt ist.“
Seit Jahren verzeichnet die Klinik für
Chirurgie am EvK Castrop-Rauxel,
die Dr. Wiemer gemeinsam mit Dr.
Henning G. Schulz leitet, steigen-
de Patientenzahlen. Allein bis Ende
November 2014 hat sich die Zahl um
700 Patienten auf 3.700 erhöht.
Kontakt:
EvK Castrop-Rauxel
Klinik für Chirurgie
02305.102-2231
6 AKTUELLES
AKTUELLES
Ein Zeugnis für die Lehrer
Lebensqualität mit Diabetes
Zentrale Krankenpflegeschule der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel
stellt sich Qualitätsprüfung durch TÜV Saar Cert
Zertifikat für Diabeteszentrum am EvK Herne - Partnerschaft zwischen Arzt und Patient - Bewusste
Ernährung erlaubt auch Extra-Genüsse
Eigentlich ist es nicht üblich, dass Krankenpflegeschulen sich einer
externen Überprüfung durch eine Zertifizierungsstelle unterziehen.
Doch Annegret Grewing, Leiterin der Krankenpflegeschule der Ev.
Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel, fand es wichtig,
sich nicht nur wie sonst üblich darauf zu beschränken bei der Bezirksregierung die Anzahl der erfolgreichen Schulabsolventen und die Zahl
ihrer Lehrer anzugeben, sondern sich einmal von einem unabhängigen
Prüfer über die Schulter schauen zu lassen. Und genauso wie sonst die
Schüler, freuten sich dieses Mal die Lehrer über ein Lob nach ihrer bestandenen Examinierung.
Rund zehn Prozent der Hernerinnen und Herner haben Diabetes mellitus,
hinzukommen noch etwa drei Prozent unentdeckte Diabetiker. Diabetes
ist eine Stoffwechselerkrankung, die den Betroffenen zwar ein Leben lang
begleitet, ihn dabei aber nicht in seiner Lebensqualität beeinträchtigen
muss, wenn er medizinisch optimal betreut wird. Die Deutsche Diabetes
Gesellschaft (DDG) hat der Klinik für Innere Medizin am Evangelischen
Krankenhaus Herne das Zertifikat „Diabeteszentrum Diabetologikum
DDG mit diabetesspezifischem Qualitätsmanagement“ verliehen, ein
Prüfsiegel, das von 1.800 deutschen Kliniken nur 36 vorweisen können.
„Zertifiziert nach DIN ISO
9001:2008 durch den TÜV Saar
Cert“ lautet die offizielle Bezeichnung auf der Urkunde, die jetzt
in der Eingangshalle der Schule
an der Düngelstraße hängt. Damit
verbunden war ein intensiver Prüfungsprozess, der die praktische und
wie die individuelle Betreuung der
Schülerinnen und Schüler aussieht.
Denn die Ausbildung ist sehr anspruchsvoll. Das gilt sowohl für
die Theorie als auch für die Praxis.
Wichtiger Aspekt in der Praxis ist die
psychische Belastung, der die jungen Menschen dort ausgesetzt sind.
Denn es ist nicht einfach, zum ersten
Mal mit schwerstkranken oder auch
sterbenden Patienten konfrontiert zu
werden.
Schulleiterin Annegret Grewing
(1.v.l.) und Praxisanleiterin Stefanie
Barth (3.v.l.) gemeinsam mit
Schülerinnen und Schülern
während des Unterrichts.
Aber auch hier stellte
der Prüfer der TÜVZertifizierungsstelle dem
zehnköpfigen Lehrerkollegium ein gutes Zeugnis
aus. Denn sein abschließendes Urteil lautetet:
„Ich habe festgestellt, dass
die Schüler hier nicht
einfach nur eine Ausbildung absolvieren, sondern
dass sie während dieser
Zeit betreut und getragen
werden.“
theoretische Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger bzw.
zur Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Schule der Ev. Krankenhausgemeinschaft auf den Prüfstand
stellte.
Dabei ging es darum, wie Lehrpläne
und Ausbildung strukturiert sind, ob
beschriebene Abläufe, z.B. bei einem
Examen, mit der Umsetzung in der
Praxis übereinstimmen. Ebenso viel
Wert legte der Prüfer jedoch darauf,
Die Krankenpflegeschule
hat vor, sich nun jährlich
diesem Überprüfungsprozess zu stellen.
Kontakt:
Zentrale Krankenpflegeschule der
Ev. Krankenhausgemeinschaft
02323.498-2126
„Vor 20 Jahren war es für die Betroffenen noch ein Schock, wenn sie die
Diagnose Diabetes erhielten. Heute
können wir unsere Patienten beruhigen
und ihnen sagen, dass bei der richtigen
Betreuung und etwas Eigeninitiative
ihre Lebensqualität nicht beeinträchtigt
wird“, sagte Prof. Dr. Friedrich Jockenhövel, Diabetologe und Chefarzt der
Klinik für Innere Medizin am EvK. Das
gilt selbst für den Partybesuch, denn
entscheidend sind der verantwortungsbewusste Umgang mit Kalorien und
Alkohol sowie eine optimale Betreuung
durch einen Diabetologen.
Dass Diabetes nicht bedeutet, streng
nach Diät zu leben, lernen die Patienten bei den Schulungen, die im
Diabeteszentrum des EvK angeboten
werden. Dazu gehören Grundinformationen zum Thema Ernährung,
aber auch Anleitungen zum Umgang
mit den jeweils benötigten Medikamenten. „Beraten, behandeln, begleiten“ lautet das Motto des Diabeteszentrums. „Wir lassen niemanden
mit seinem Diabetes allein“, betont
der Chefarzt. In enger Kooperation
mit den niedergelassenen Ärzten,
hierbei vor allem mit der Diabetologischen Schwerpunktpraxis Dr. Iris
Mitschka, findet die Beratung und
Betreuung der Patienten statt. So gibt
es einmal im Monat eine Konferenz,
bei der gemeinsame Patienten besprochen und ihre Behandlung diskutiert
wird.
„Wir verstehen uns als Partner
unserer Patienten, denn wir wissen,
dass der Umgang mit einem Diabetes nur dann optimal verlaufen kann,
wenn der Patient optimal beraten
wird“, sagt Prof. Dr. Jockenhövel.
Nur wenn man gemeinsam sich
dem Diabetes stellt, sei es möglich,
gravierende Folgeerkrankungen wie
den diabetischen Fuß zu verhindern.
Auch hier ist rechtzeitiges Vorbeugen
mit Hilfe von Spezialisten wichtig, so
z.B. durch das mehrfach zertifizierte Diabetische Fußzentrum am EvK
Herne.
7
Die Klinik für Innere Medizin hat
bereits seit 1983 einen Behandlungsschwerpunkt im Bereich der Diabetologie. Jährlich werden am EvK Herne
über 1.500 Diabetespatienten betreut.
Das Diabeteszentrum stellt sich bereits
seit 2005 einer regelmäßigen Überprüfung durch die Deutsche Diabetes
Gesellschaft. Eine Bestätigung der Behandlungsqualität erhielt das Zentrum
2014 darüber hinaus durch das Magazin
FOCUS, das das EvK Herne unter
Deutschlands TOP-Diabetes-Kliniken
aufführte. 
Das Diabetes-Team des EvK Herne mit
Chefarzt Prof. Dr. Friedrich Jockenhövel (1.v.r.)
und der niedergelassenen Diabetologin
Dr. Iris Mitschka (sitzend, 2.v.r.).
Kontakt:
EvK Herne
Klinik für Innere Medizin
Sekretariat (02323.498-2051)
8 AKTUELLES
ETHIK
Neues Parkhaus bietet 264 Stellplätze
„Es hat alles keinen Sinn mehr“
EvK Herne erwartet deutliche Entspannung der Situation für Besucher und Anwohner
Wenn alte Menschen sterben wollen - Ethikkomitee lud zu einer Veranstaltung ins EvK Herne ein
„Wir haben in den vergangenen Jahren festgestellt, dass durch unsere kontinuierlich steigenden Patientenzahlen auch der Ruf nach mehr Parkfläche
lauter wurde. Deshalb war es uns wichtig, unserer gesellschaftlichen Verantwortung nachzukommen und mit dem Bau eines Parkhauses für eine
Entspannung der Parksituation am Evangelischen Krankenhaus Herne zu
sorgen“, sagte Heinz-Werner Bitter, Geschäftsführer der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel bei der offiziellen Eröffnung des
neuen Parkhauses an der Wiescherstraße. Insgesamt 2 Mio Euro kostete
das Bauwerk, das Platz für 264 Fahrzeuge bietet.
Im Bundestag wird über ein Gesetz zur Sterbehilfe debattiert, die Medien setzen sich mit dem selbstbestimmten Tod auseinander. Alle zwei
Stunden tötet sich in Deutschland ein Mensch, der älter als 60 Jahre ist.
„Es hat alles keinen Sinn mehr - wenn alte Menschen sterben wollen“
lautete der Titel einer Veranstaltung, zu der das Ethikkomitee der Ev.
Krankenhausgemeinschaft in das Evangelische Krankenhaus Herne
einlud.
und dem Publikum leitete der theolo„Wir wollten an diesem Abend gegische Direktor und Vorsitzende des
nauer hinschauen, was hinter dieser
Ethikkomitees der Ev. KrankenhausEntwicklung steht. Denn es scheint
gemeinschaft, Pfarrer Frank Obenfragwürdig, ob ein Suizid im Allüneschloß. 
ter so selbstbewusst und freiwillig
geschieht“, sagt Katharina Henke,
Seelsorgerin am EvK Herne und
Mitglied des Ethikkomitees. An dem
Abend wurden mögliche Ursachen
betrachtet, aber auch wie man die
Anzeichen für eine Selbstmordgefährdung erkennt. Dazu erfuhren die
Teilnehmer der Veranstaltung, wie
man als Angehöriger dem betroffenen
älteren Menschen begegnen kann und
welche Anlaufstellen bzw. Hilfsangebote es gibt.
Damit erfährt die Parksituation am
EvK eine deutliche Verbesserung. So
standen im Vergleich dazu auf dem
früheren Parkplatz vor dem Krankenhaus 118 Stellplätze zur Verfügung.
Auch die Mitarbeitenden des EvK
Herne können aufatmen. Während der
fünfmonatigen Bauphase traten sie ihre
80 Parkplätze an Besucher und Patienten ab. Jetzt können auch sie wieder
ihre Fahrzeuge problemlos auf dem
separaten Mitarbeiterparkplatz an der
Wiescherstraße abstellen.
Das Parkhaus wurde von der Bochumer Niederlassung der Firma Goldbeck
in einer Stahlskelett-Bauweise errichtet
und mit blauweißen Sichtelementen
versehen. Dabei wurde Wert auf eine
offene, transparente Bauweise
gelegt, die das
Gebäude weniger
kompakt aussehen lässt. Die
Stellplatz- und
Fahrbahnbreiten bieten den Nutzern
komfortable Bewegungsfreiheit. Der
Haupttreppenturm mit behindertengerechtem Aufzug ist so ausgerichtet, dass
ein schneller Zugang zum Krankenhaus
gewährleistet ist. Für behinderte Menschen stehen 2 Stellplätze im Parkhaus
und 5 vor dem EvK zur Verfügung.
Fahrrad- und Motorradfahrer finden
einen eigenen Bereich im Parkhaus vor.
Das Gebäude bietet insgesamt 6.758
Quadratmeter Park- und Verkehrsflächen. Der umbaute Raum beträgt
19.041 Kubikmeter. Für eine freundliche Gestaltung der Außenanlage wurden 7 Säuleneichen gepflanzt. 
Bei strahlendem Sonnenschein
wurde das neue Parkhaus
eröffnet.
Geschäftsführer Heinz-Werner
Bitter (Mitte) durchtrennt das Band
zur Einfahrt ins neue Parkhaus. Ihm
zur Seite stehen Markus Siepmann,
Prof. Dr. Ulrich Eickhoff, Werner
Karnik, Karin Kruse, Beate SchlüterRickert und Frank Obenlüneschloß
(v.l.).
Interviews mit Vertreterinnen und
Vertretern unterschiedlicher Berufsgruppen boten einen Eindruck, wie
sie selbstmordgefährdete Menschen
erleben, welche Äußerungen oder
welche Verhaltensweisen für sie ein
Alarmzeichen sind. Es kamen zu
Wort eine Schmerztherapeutin, eine
Sozialberaterin, eine Krankenhauspflegekraft, eine Pflegeheimleiterin
und ein Psychiater.
Pfarrer Werner Posner von der Beratungsstelle „Prisma“ - Beratung bei
Suizidgefährdung in Bochum hielt
danach einen Grundlagen-Vortrag
zu dem Thema. „Prisma“ begleitet
und berät Menschen, die sich mit
dem Gedanken an Selbstmord tragen
oder die als Angehörige vom Suizid
eines Partners, Kindes oder Elternteil
betroffen sind. Die anschließende
Diskussion zwischen den Fachleuten
Pfarrer Frank Obenlüneschloß,
Theologischer Direktor und
Vorsitzender des Ethikkomitees der
Ev. Krankenhausgemeinschaft
9
10 MEDIZIN
MEDIZIN 11
Genuss und Information – ein Tag für die Frau
Neue Behandlungsmöglichkeiten erhöhen Lebensqualität bei Lungenemphysem
Genuss-Programm und persönliche Gesundheitsberatung in der Frauenklinik des EvK Herne
Thoraxzentrum am EvK Herne lud Fachmediziner zum 7. Thoraxsymposium ein
Bevor der große Weihnachtsstress einsetzte, lud die Frauenklinik am
Evangelischen Krankenhaus Herne zu einem Genuss- und InformationsTag ein. Einen ganzen Tag lag standen alle Frauen im Mittelpunkt, die es
sich gut gehen lassen wollten. Und das waren nicht wenige, denn das Haus
war voll! Gern nutzten die Besucherinnen das umfangreiche Genuss-Programm, aber auch die Chance, sich über das Behandlungsspektrum der
Klinik zu informieren oder bei einzelnen medizinischen Fragestellungen
das persönliche Gespräch mit dem Team von Chefärztin Luljeta Korca zu
suchen.
Ob handgefertigter Schmuck oder Loops, es
wurde mit Begeisterung gestöbert.
Zu den Verwöhnangeboten des Frauentags im EvK gehörten eine professionelle Stil- und Farbberatung, Fußpflege und Massage, Maniküre und eine
Schminkberatung. Schmuck, Loops
und weitere modische Accessoires aus
der eigenen Kunstwerkstatt fanden viele
Interessentinnen. Und wer sein Glück
bei der Tombola versuchte, deren Erlös
an die Palliativstation des EvK ging, der
konnte sich über viele attraktive Preise
freuen.
Unter dem Motto „Alles für meine
Gesundheit“ bot das Team der Frauenklinik Ultraschalldemonstrationen mit
der Darstellung der Unterbauchorgane,
Harnblase, Gebärmutter, Niere und Leber. Vorgestellt wurden darüber hinaus
die urogynäkologische Therapie sowie
Den ganzen Tag über liefen darüber
hinaus Kurzvorträge zu den Themen Blutungsstörungen der jungen
Frau, Möglichkeiten und Grenzen
der Bauchspiegelung, Wechseljahresbeschwerden, Blasenprobleme und
Gebärmutterhalsveränderungen. Für
das leibliche Wohl gab es diverse
Speisen und Getränke, darunter frisch
gebackene Waffeln und alkoholfreie
Cocktails. Und damit
auch alle Mütter sich
in Ruhe umschauen
können, zauberte Clown
Beppo phantasievolle
Luftballongebilde für die
kleinen Besucher. 
Wie sehr Farben die Ausstrahlung
beeinflussen, lernten die Frauen bei der
professionellen Farbberatung.
die Möglichkeiten der Physiotherapie
bei Rücken- oder Beckenbodenbeschwerden. Als eine Untersuchungsmethode der ganz anderen
Art konnten die Besucherinnen bei
dieser Gelegenheit auch einmal die
Irisdiagnostik einer Heilpraktikerin
kennenlernen.
Rund 1 Million Menschen in Deutschland leiden unter einem Lungenemphysem. Die Erkrankung äußert sich durch chronische Atemnot, die für die
Betroffenen eine schwere Belastung darstellt. Da die geschädigte Lunge nicht
heilbar ist, geht es vor allem darum, Therapien zu entwickeln, die für den
Patienten zu einer Verbesserung seiner Lebensqualität und einer Erhöhung
seiner Lebenserwartung bedeutet. Die Behandlung des Lungenemphysems ist
eines der Spezialgebiete des Thoraxzentrums Ruhrgebiet am Evangelischen
Krankenhaus Herne und stand im Mittelpunkt des 7. Thoraxsymposiums.
Bei dem Symposium trafen nationale
Experten zusammen, die bei der Therapie des Lungenemphysems führend sind.
Entscheidend war, dass in den Vorträgen
nicht nur Ergebnisse der neuesten wissenschaftlichen Studien diskutiert, sondern
auch Erkenntnisse aus noch aktuell an
den Kliniken laufenden Untersuchungen
vorgestellt wurden.
Weiteres Schwerpunktthema war die
Therapie des Lungenkrebs. Hier lag der
Fokus der Tagung auf den ganz frühen
und ganz späten Tumorstadien. „Als
Thoraxzentrum können wir gerade in
diesen Phasen der Erkrankung große
Erfolge erzielen“, sagt Dr. Erich Hecker,
Leiter des Thoraxzentrums und Chefarzt
der EvK-Klinik für Thoraxchirurgie.
Krebsgesellschaft zertifizierten Lungenkrebszentren im Ruhrgebiet. Darüber
hinaus ist die Einrichtung zertifiziert als
Kompetenzzentrum für Thoraxchirurgie
sowie als Weaningzentrum der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie. 
Dr. Erich Hecker, Leiter des Thoraxzentrums und
Chefarzt der EvK-Klinik für Thoraxchirurgie
Nur ein Expertenzentrum biete
durch das enge Zusammenspiel
von umfassender Diagnostik
und schnell erfolgender Therapie eine Chance auf Heilung. In den späten Stadien
der Tumorerkrankung sorgen
hochspezialisierte chirurgische
Möglichkeiten und begleitende
medikamentöse therapeutische
Maßnahmen für eine deutliche
Verbesserung des körperlichen
Befindens.
Im Thoraxzentrum Ruhrgebiet am EvK
Herne werden jährlich 5.500 Patienten
stationär und über 7.000 ambulant behandelt. Das integrierte Lungenkrebszentrum
ist eines von zwei von der Deutschen
Kontakt:
Klinik für Thoraxchirurgie
Thoraxzentrum Ruhrgebiet
EvK Herne
02323.4989-2212
Fachleute diskutieren über Therapie verstopfter Beinvenen
EvK Castrop-Rauxel lud Mediziner zum 9. Angiologischen Symposium ein
Eine professionelle
Fußpflege (oben) und die
Irisdiagnose durch eine
Heilpraktikerin (links)
gehörten ebenfalls zum
Genuss- und Gesundheitsangebot.
Bei einem Verschluss der tiefen Beinvenen besteht die größte Gefahr
darin, dass es zu einer Lungenembolie kommt. Durch eine konsequente und effektive Therapie wird dieses Risiko in den ersten 6 bis 12 Monaten von 25 % auf 3 % reduziert. Welche Medikamente oder welche
Operationsverfahren hier die optimale Abhilfe bieten, darüber diskutierten medizinische Fachleute beim 9. Angiologischen Symposium im
Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel.
Das bekannteste Mittel, um die
Blutgerinnung zu beeinflussen und
und dem Fortschreiten des Gefäßverschlusses in den Beinvenen oder einer
Lungenembolie vorzubeugen, ist
Marcumar. Doch inzwischen gibt es
eine ganze Reihe neuer Präparate auf
dem Markt, deren Einsatz für den Pa-
tienten wesentlich angenehmer ist. Nur
stellt sich hier für den behandelnden
Arzt die Frage, welches Präparat eignet
sich am besten für welchen Patienten. Dazu gilt es auch in Erwägung zu
ziehen, wann ein chirurgischer Eingriff
sinnvoll ist. Eine ganz entscheidende
Frage ist auch, bei welchem Patienten
die Analyse der Blutgerinnung durchgeführt werden muss, da von diesen
Werten auch die Dauer der Blutverdünnung beeinflusst wird.
Organisiert wurde das Symposium von
Dr. Jürgen Jahn, Chefarzt der Klinik
für Innere Medizin II am EvK CastropRauxel, und Dr. Shoaeddin Damirchi,
Chefarzt für Gefäßchirurgie am EvK
Herne. 
Kontakt:
EvK Castrop-Rauxel
Klinik für Innere Medizin II
02305.102-2261
12 MEDIZIN
MEDIZIN 13
Filigrane Chirurgie hilft bei Erkrankungen der Hände
Nele ist Nummer 20.000
EvK Castrop-Rauxel erweitert Leistungsspektrum Handchirurg Dr. Frank Hoffmann verstärkt unfallchirurgisches Team
Frauenklinik am EvK Castrop-Rauxel meldet Jubiläumsbaby
Das unfallchirurgische Team am Evangelischen Krankenhaus CastropRauxel hat Zuwachs bekommen: Ab sofort ist Dr. Frank Hoffmann (Foto)
als Handchirurg an der Grutholzallee im Einsatz. Der Mediziner war vorher als Leitender Oberarzt an der Paracelsus Klinik Marl und als Chefarzt
des St. Antonius Hospitals in Gronau tätig. Dr. Frank Hoffmann bietet das
komplette Leistungsspektrum der Handchirurgie an.
Die Hand ist ein besonders filigranes
Zusammenspiel aus Knochen, Muskeln,
Gleitgewebe, Sehnen und Nerven. Sie
ist ständig im Einsatz, ohne dass wir
darüber nachdenken. Deshalb führt bereits eine unbedeutende, kleine Schnittverletzung zu einer Einschränkung der
Bewegungsfreiheit. Umso belastender
werden dauerhafte Beeinträchtigungen wie eine Fingerverkrümmung
oder eine Daumensattelgelenkarthrose
empfunden.
Während berufsbedingte Verletzungen
der Hand ein konstantes Thema für
den Handchirurgen sind, haben Verschleißerkrankungen wie Arthrose, bedingt durch eine immer älter werdende
Krankheitsbilder. „Wir sind froh, dass
wir dank Dr. Hoffmann unser chirurgisches Spektrum um solch ein wichtiges
Spezialgebiet erweitern konnten“, sagt
Wilfried Diekmann, Verwaltungsdirektor des EvK. 
Bevölkerung, spürbar zugenommen.
Doch gerade bei Verschleißerscheinungen hat sich die Handchirurgie in
den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. „Während man früher das
Handgelenk eingesteift hat, um die
Schmerzen zu bewältigen, gibt es heute
filigrane Verfahren, durch die wir die
Beweglichkeit des Handgelenks erhalten können“, sagt Dr. Frank Hoffmann.
Nele ist übrigens nicht das erste Mitglied der Familie Pelzing, das in der
EvK-Frauenklinik geboren wurde.
Auch ihre Mutter Christina kam an der
Grutholzallee zur Welt. 
Zum Leistungsspektrum der Handchirurgie gehört außerdem die Ellenbogenchirurgie. Schwere Sehnenscheidenentzündungen, Erkrankungen der
Sehnenansätze im Ellenbogen und der
sogenannte Tennisellenbogen stehen
hier auf der Liste derGesundheits-und
bekanntesten
Rehabilitations-Sportzentrum
Gesundheits-und
Rehabilitations-Sportzentrum
Rehabilitationssport
• Rücken-undGelenkbeschwerden
(trockenundimWasser)
• Herzerkrankungen
Rehabilitationssport
• Diabetes
• Osteoporose
Rücken-undGelenkbeschwerden
(trockenundimWasser)
• Gefäßerkrankungen
Herzerkrankungen
• Atemwegserkrankungen
Diabetes
• Beckenbodenschwäche
Osteoporose
• Parkinson
• Gefäßerkrankungen
Adipositas
• Atemwegserkrankungen
Anzeige
• Beckenbodenschwäche
• Parkinson
• Adipositas
Präventionssport
Sonstige Kurse
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Nele Pelzing ist 3.770 Gramm schwer
und 53 Zentimeter groß. Das muntere kleine Mädchen erblickte am 25.
November 2014 um 0.46 Uhr unter
Hilfestellung durch Chefarzt Robert
Kralemann das Licht der Welt in der
Frauenklinik am Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel. „Damit ist
Nele unser 20.000. Baby seit Bestehen
des EvK an der Grutholzallee“, sagt
Robert Kralemann.
Sonstige Kurse
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Info
und Anmeldung
ReVitale.V.
Wiescherstraße24,44623Herne
Telefon 02323.498-2410
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E-Mailund
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Medizinerausbildung lässt praktisches Bronchoskopieren vermissen
Fachveranstaltung am EvK Herne füllt Lücke aus - Aufwändiges Workshop-Angebot
Die Teilnehmer der Fachveranstaltung
„Bronchoskopie“ am Evangelischen
Krankenhaus in Herne-Eickel erwartete
ein ungewöhnliches Programm. Denn
die Bronchoskopie, das Untersuchungsund Therapieverfahren zur Spiegelung
der Lunge, wurde nicht wie sonst auf
entsprechenden Veranstaltungen üblich
nur theoretisch vorgestellt, sondern
auch als Workshop präsentiert. Das
Team des Thoraxzentrums Ruhrgebiet mit seinen Kliniken für Pneumologie und Thoraxchirurgie bot
den Teilnehmern sowohl praktische
Übungen als auch Live-Demonstrationen aus dem Operationssaal, um
einen möglichst praxisnahen Zugang
zur Bronchoskopie zu ermöglichen.
In der praktischen Anleitung lag der
besondere Clou der Veranstaltung.
Denn obwohl die Bronchoskopie
eines der wichtigsten Untersuchungs- und Therapieverfahren für
Lungenspezialisten ist, wird diese Technik nirgendwo offiziell gelehrt. Der
angehende Facharzt für Pneumologie
oder Thoraxchirurgie lernt das Bronchoskopieren erst während seiner beruflichen Praxis und dazu nicht immer
unter technisch und fachlich optimalen
Bedingungen.
Diese Lücke möchte das Thoraxzentrum Ruhrgebiet schließen. Als eines
von zwei zertifizierten Lungenkrebszentren im Ruhrgebiet mit 7.000
ambulanten und 5.500 stationären
Patienten im Jahr kann das Team des
Zentrums eine besondere Expertise auf
dem Gebiet der Bronchoskopie aufweisen. Deshalb ist es
den Medizinern des
Thoraxzentrums ein
besonderes Anliegen,
ihr Spezialwissen an
alle interessierten
Kollegen weiterzugeben. Organisiert
wurde die Veranstaltung von Lars
Heining und
Richard Wolf,
Oberärzte der EvKKlinik für Pneumologie und Infektiologie. 
14 AUS DEM UNTERNEHMEN
Atemlos durch die Partynacht
Über 800 Mitarbeitende der Ev. Krankenhausgemeinschaft feiern in der Europahalle
Als Dankeschön für ihr Engagement während der Zertifizierung der drei
EvK-Standorte hatte die Geschäftsführung der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel alle Mitarbeitenden zu einer großen Party
in die Europahalle Castrop-Rauxel eingeladen. Über 800 Gäste kamen und
brachten das DJ-Team Alex & Andre zum Schwitzen, denn auch auf der
Tanzfläche zeigten die Beschäftigten der Ev. Krankenhausgemeinschaft,
dass sie stets mit vollem Einsatz bei der Sache sind.
Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter
sparte nicht mit Lob für seine Belegschaft und betonte, dass die erfolgreiche Zertifizierung nach DIN EN ISO
9001:2008 vor allem ihrem kontinuierlichen Bemühen um eine optimale
Versorgung der Patienten zu verdanken
sei.
AUS DEM UNTERNEHMEN 15
Der theologische Direktor Frank
Obenlüneschloß ließ im Anschluss
daran die Zertifizierungsphase auf unterhaltsame Weise noch einmal Revue
passieren. Und nachdem die Partygäste
kulinarisch von der Firma Stolzenhoff
verwöhnt worden waren, gab es als
Überraschung noch eine Tombola mit
attraktiven Gewinnen. Doch danach
gab es für alle Tanzwütigen kein Halten
mehr und auf der Tanzfläche hieß es:
Atemlos durch die Nacht. 
16 MEDIZIN
MEDIZIN 17
Steißbeinfistel plagt vor allem Männer
Netzwerk erhöht Heilungserfolg bei chronischen Wunden
Dauerhafte Abhilfe bietet nur ein chirurgischer Eingriff - EvK-Koloproktologen melden Anstieg
der Patientenzahlen um mehr als 50 Prozent
Ev. Krankenhausgemeinschaft lud zum 4. Wundforum ein - Enge Verbindung von stationärer
und ambulanter Behandlung angestrebt
Die Bezeichnung Steißbeinfistel (Sinus pilonidalis) klingt harmlos, doch
die Beschwerden können für die Betroffenen sehr belastend sein. Von
100.000 Bundesdeutschen sind 26 von der entzündlichen Erkrankung in
der Gesäßfalte betroffen, vornehmlich Männer zwischen 20 und 30 Jahren.
Als einzig wirksame Therapie bleibt nur der Weg zum Chirurgen, weiß
Dr. Ralf Schmidt (Foto), Koloproktologe und Oberarzt der Klinik für
Viszeralchirurgie am Evangelischen Krankenhaus Herne.
Chronische Wunden bedeuten eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität. Man nimmt an, dass in Deutschland zwei bis drei Millionen
Menschen betroffen sind - Tendenz steigend. Das 4. Wundforum, veranstaltet von der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel,
rückte die zentrale Bedeutung einer engen Vernetzung von ambulanten
und stationären Strukturen in den Fokus. „Um einen sicheren Heilungserfolg zu erzielen, brauchen wir für unsere Patienten einen einheitlichen
Therapiepfad mit einem gemeinsamen Behandlungskonzept von Klinikärzten und der Pflege, von Hausärzten und Pflegediensten“, sagt Prof.
Dr. Ulrich Eickhoff, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie und organisatorischer Leiter der Veranstaltung.
Die Symptome sind mehr als unangenehm: Im akuten Stadium plagen den
Betroffenen Schmerzen am Steißbein,
Schwellung und Rötung, die sich
innerhalb relativ kurzer Zeit zu einem
eiternden Abszess entwickeln können.
Sitzen, Gehen und Liegen auf dem
Rücken sind kaum noch möglich.
Archivierung von
Patientenakten
Konventionelle und elektronische Archivsysteme
Bei der Gewährleistung einer
dauerhaft sicheren und effektiven Archivorganisation unterstützen wir die Mitarbeiter der
Ev. Krankenhausgemeinschaft
Herne/Castrop-Rauxel gGmbH.
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Bei einem chronischen Verlauf sind die
Symptome nicht ganz so augenfällig:
Eine leichte Schwellung in Steißbeinnähe, Rückstände geringer Mengen von
Blut oder Eiter in der Unterwäsche.
Das zertifizierte Zentrum für Koloproktologie ist zu einer wichtigen
Anlaufstelle für Betroffene mit diesem
Krankheitsbild geworden. Bevorzugtes
Verfahren der Spezialisten am EvK ist
das sogenannte Pit Picking, beschrieben
von dem amerikanischen Chirurg John
Bascom. Hier werden die Fistel-Gänge
so knapp wie möglich herausgeschnitten, damit nur wenige Millimeter große
Schnittwunden entstehen. Vorteil
dieses Verfahrens ist, dass es kosmetisch
ein optimales Ergebnis bietet und die
Wunde nach drei bis vier Wochen abgeheilt ist. Die besten Ergebnisse werden hier erzielt, wenn die Operation so
früh wie möglich durchgeführt wird.
Alternativ wenden die Chirurgen am
EvK eine Methode an, die von dem
griechischen Mediziner Karydakis
entwickelt wurde. Dieses Verfahren ist
für alle Patienten geeignet. Der Vorteil
liegt darin, dass nur in weniger als 5 %
der Fälle nach der OP erneut eine Fistel
auftritt. Hier werden die Schnitte seitlich von der Gesäßfalte gelegt. „Interessanterweise ist dies ein altes Verfahren
aus den 60er Jahren, das in den letzten
Jahren wieder neu entdeckt wurde,
weil es für den Patienten solch gute
Heilungschancen bedeutet“, berichtet
Dr. Schmidt. Ein weiterer Vorteil ist
die schnelle Wundheilung.
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Beim dritten OP-Verfahren, das ist die
klassische Variante, wird der betroffene
Bereich großflächig entfernt, um ein
Wiederkehren der Fistel zu verhindern.
Nachteil hier ist, dass der Wundbereich
sehr großflächig ist und einer täglichen
Versorgung bedarf. Außerdem beträgt
die Heilungsdauer drei bis sechs Monate. Daher wird dieses Verfahren nur in
Einzelfällen angewendet.
Steißbeinfisteln werden im größten Teil der Fälle durch in die Haut
eingedrungene Haare verursacht. Als
begünstigende Faktoren gelten eine
starke Behaarung, Schwitzen, Reibung
durch zu enge Slips oder langes Sitzen.
Eine Möglichkeit, der Erkrankung
vorzubeugen, ist eine Laserepilation der
Haare am Gesäß. 
Kontakt:
EvK Herne
Klinik für Viszeralchirurgie
Zentrum für Koloproktologie
02323.498-2021 (Sekretariat)
bedeuten für die Behandlung ein
zunehmendes Problem. Die Experten,
die beim 4. Wundforum zu Worte kamen, zeigten in ihren Vorträgen Wege
auf, die eine Behandlung der Patienten
mit chronischen Wunden erfolgreich
erscheinen lassen. Außerdem präsentierten sie Maßnahmen, die das Auftreten von chronischen Wunden bereits
im Vorfeld verhindern können.
Deshalb stellten
der niedergelassene Facharzt für
Innere Medizin,
Dr. Michael
Bruch, und Dr.
Kerstin Wittor,
Oberärztin der
EvK-Klinik für
Unfallchirurgie
und Orthopädie,
das seit Mai 2013
erfolgreich laufende Modell der
digital vernetzten
Wundkonferenz
vor.
Hier sitzen
Klinikärzte und
niedergelassene Mediziner
gemeinsam mit
Fachpflegekräften
aus den ambulanten und stationären Bereichen
an einem Tisch
und diskutieren gemeinsam betreute
Patientenfälle. Jedes Mitglied des Netzwerks kann von seinem Arbeitsplatz aus
seinen Patienten in das Datensystem
einstellen, so dass alle anderen Mitglieder die Erkrankung begutachten und
dann gemeinsam bei der einmal monatlich stattfindenden Wundkonferenz
besprechen können.
Um chronische Wunden erfolgreich
behandeln zu können, ist eine umfassende, präzise Diagnostik, die Behebung der Ursache sowie eine stadiengerechte Wundbehandlung notwendig.
Steigende Antibiotikaresistenzen der
Keime, die die Wunde besiedeln,
Einmal im Monat treffen sich niedergelassene
Mediziner, Klinikärzte und Fachpflegekräfte
zur Wundkonferenz.
Kontakt:
Zentrales Wundmanagement
Ev. Krankenhausgemeinschaft
Herne | Castrop-Rauxel
02323.498-1004
18 MEDIZIN
ERNÄHRUNG 19
Gemeinsam den Diabetes anpacken
EvK Castrop-Rauxel lud zum Weltdiabetestag ein - Informationen und Serviceangebote
Orangen sind für Fans der gesunden
Ernährung das Sinnbild für Vitamin C.
Dass ausgerechnet eine Gemüseknolle
wie die Kohlrabi der leuchtfarbenen
Frucht den Rang abläuft, wissen die
wenigsten. Tatsache ist aber, dass schon
eine halbe Kohlrabi genügt, um den
gesamten Tagesbedarf an Vitamin C
zu decken. Doch in der tollen Knolle
steckt noch viel mehr Gesundheitspotenzial: Sie ist reich an Mineralstoffen,
„Gemeinsam den Diabetes anpacken“ - unter dem Motto des Weltdiabetestags hatte das Diabeteszentrum am Evangelischen Krankenhaus
Castrop-Rauxel für alle Interessierten ein Aktionsprogramm mit Serviceund Beratungsangeboten zusammengestellt. Auf diese Weise erhielten
die Besucher einen Eindruck, wie viele unterschiedliche Berufsgruppen
gemeinsam an der Versorgung von Diabetes-Patienten beteiligt sind.
Bundesweit sind etwa 6 Millionen
Menschen an Diabetes erkrankt.
Obwohl der Diabetes damit auf dem
besten Weg ist, zur Volkskrankheit
Nummer 1 zu werden, findet eine
Auseinandersetzung damit häufig nicht
statt. Seit Jahren nimmt die Zahl der
Neuerkrankungen kontinuierlich zu.
„Das liegt vor allem daran, dass es
immer mehr Übergewichtige in unserer
Gesellschaft gibt. Und das fängt bereits
im Kindesalter an“, weiß das Team der
Diabetesberatung am EvK CastropRauxel.
Umfassende Maßnahmen zur Fußvorsorge waren ein weiteres wichtiges
Thema an diesem Tag. Eine Diabetesberaterin schaute sich die Füße der
Besucher an, gab Tipps, welche Pflege
Kohlrabiblätter liefern Zusatzkick
im Einzelfall notwendig ist. Ein Castrop-Rauxeler Sanitätshaus überprüfte
das Schuhwerk und stellte gleichzeitig
Schuhe vor, die für Menschen mit
diabetischem Fußsyndrom besonders
zu empfehlen sind. Dazu war die
Diabetes-Selbsthilfegruppe mit einem
Informationsstand vertreten. 
sorgt mit vielen Ballaststoffen für eine
gesunde Darmtätigkeit, wirkt krebsvorbeugend und hat einen positiven
Einfluss auf den Cholesterinspiegel.
Deutschland gehört in Europa zu den
Ländern, die den Anbau von Kohlrabi
besonders kultivieren. Von Mai bis
Anfang Oktober sind sie als Freilandgemüse erhältlich. Am besten schmecken
Kohlrabi, wenn ihre Knollen noch
klein, die Schale zart und grün ist.
Was allerdings die wenigsten Verbraucher wissen, ist, dass auch die frischen
grünen Blätter der Kohlrabi wertvolle
Nährstofflieferanten sind. Feingehackt
über das gedünstete Gemüse gestreut
oder einer Salatsauce zugefügt, bieten
sie einen zusätzlichen Geschmackskick.
Außerdem können die Blätter auch wie
Spinat gedünstet werden.
Rezept
Kohlrabigemüse mit Lachs
(für 2 Personen)
2 Kohlrabi mit Grün
200 g Lauch
2 Lachsfilets ohne Haut (ca. 400 g)
6 TL körniger Senf
Salz, frisch gemahlener Pfeffer
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
300 ml Gemüsebrühe
4 EL Sahne
ca. 1 EL Zitronensaft
1 TL getrockneter Majoran
geriebene Muskatnuss
Zubereitung
Kohlrabiblätter in Streifen, Kohlrabi dünn schälen und in
Stifte schneiden. Lauch gründlich säubern und in ca. 1 cm
breite Ringe schneiden, Zwiebel fein hacken.
Das Team des Diabeteszentrums der Klinik für Innere Medizin I am Evangelischen
Krankenhaus Castrop-Rauxel zusammen mit Chefarzt Dr. Holger Gespers (Bildmitte).
Kontakt:
EvK Castrop-Rauxel
Diabeteszentrum
02305.102-2580
Olivenöl erhitzen. Kohlrabistifte, Zwiebelwürfel und Lauchringe darin kurz andünsten, mit Majoran und Salz würzen.
Gemüsebrühe zugeben und bei kleiner Hitze ca. 5 Minuten
zugedeckt dünsten. Kohlrabigrün, Sahne und Zitronensaft
zugeben, weitere 3 Minten garen. Anschließend mit geriebener Muskatnuss abschmecken.
Lachsfilets abspülen, gut trocken tupfen, salzen und pfeffern.
Mit dem körnigen Senf bestreichen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Auf mittlerer Schiene im auf
180 Grad vorgeheizten Backofen garen.
Gemüse und Lachsfilet zusammen anrichten. Dazu passen
kleine, im Ganzen gebratene Butterkartoffeln.
20 PALLIATIV
PALLIATIV 21
Ohne die vielen großzügigen Spenden, die den Palliativ-Förderverein erreichen, wäre der Bestand
der Palliativstation und des Ambulanten Hospiz- und Palliativdienstes ernsthaft gefährdet.. Jeder
noch so kleine Betrag hilft, den schwerstkranken Patienten und ihren Angehörigen eine optimale
Betreuung zu bieten. Deshalb danken wir allen Spendern für ihr Engagement.
Die Spendenkonten sind
Deutsche Bank AG, BIC: DEUTDEDE430, IBAN: DE42 4307 0061 0631 3399 00
Volksbank Herne, BIC: GENODEM1BOC, IBAN: DE18 4306 0129 0172 5126 00
Natürlich freuen wir uns auch sehr darüber, wenn Sie Mitglied in unserem Förderverein „Palliativstation
im Evangelischen Krankenhaus Herne und Ambulanter Hospiz- und Palliativdienst (AHPD) e.V.“ werden möchten. Formulare
erhalten Sie auf der Palliativstation, bei der Verwaltung des EvK Herne und beim Ambulanten Hospiz- und Palliativdienst.
SPD-Ratsmitglied unterstützt AHPD mit 900 Euro
Heinrich Scholz sammelt bei seinem 70. Geburtstag für den Ambulanten Hospiz- und Palliativdienst
Weil er wunschlos glücklich war, verzichtete der SPD-Stadtverordnete Heinrich Scholz (2.v.l.) anlässlich seines 70. Geburtstags auf Geschenke und bat seine Gäste um eine Spende
für den Ambulanten Hospiz- und Palliativdienst in Herne. Ihm
und seiner Frau Erika (3.v.r.) gefiel die Vorstellung, dass ihr
Geld in die würdevolle häusliche Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen fließt.
Diese Begleitung wird durch den AHPD auch für demente
Menschen in der letzten Lebensphase angeboten, egal ob sie
zu Hause oder in einer Pflegeeinrichtung versorgt werden.
Nähere Informationen speziell zu diesem Thema bietet eine
Sprechstunde, die der AHPD jeden 3. Dienstag im Monat
von 1.00 bis 17.30 Uhr nach Termimvereinbarung unter
02323.98829-0 abhält. 
EvK-Frauenklinik spendet 1.000 Euro
Ein voller Erfolg war der „Tag der Frau“, für den die Frauenklinik am Evangelischen Krankenhaus Herne ihre Pforten
geöffnet hatte. Sechs Stunden lang herrschte drangvolle Enge
im Empfangsbereich, in den Untersuchungszimmern und
auf den Stationsfluren. Das Team der Frauenklinik unter
der Leitung von Chefärztin Luljeta Korca hatte gemeinsam
mit engagierten Unternehmerinnen ein attraktives Angebot
zusammengestellt aus Farbberatung, Irisdiagnose, Massagen,
Fußpflege, Untersuchungsdemonstrationen und Vorträgen,
das Ganze bei selbstgebackenen Waffeln, Fruchtcocktails und
leckeren Häppchen.
Eine Tombola mit einem Riesen-Angebot an attraktiven
Preisen sorgte für reißenden Absatz beim Losverkauf. Den
Hauptgewinn zog der Palliativ-Förderverein. Denn Schatzmeister Werner Karnik konnte von Chefärztin Luljeta Korca
eine Spende über 1.000 Euro entgegennehmen - der stolze
Erlös aus dem Verkauf der Tombola-Lose. 
Chefärztin Luljeta Korca (5.v.l.) und Mitarbeiterinnen aus dem Team der
Frauenklinik übergeben ihre Spende über 1.000 Euro an Werner Karnik,
Schatzmeister des Palliativ-Fördervereins.
Advents-Aktion bei dm erbringt 3.000 Euro für Palliativarbeit
Die Premiere der Adventsaktion im
Jahr 2013 war bereits ein echter Hit,
2014 gab es die erfolgreiche Fortsetzung. Ulrike Prick, Leiterin der
beiden Drogeriemarkt-Filialen dm auf
der Herner Bahnhofstraße, und ihre
Mitarbeiterinnen verkauften bei ihrer
Adventsaktion insgesamt 3.000 Lose
zugunsten des Palliativ-Fördervereins.
„Ein dickes Dankeschön an unsere
Kunden, die so viel Herz für die gute
Sache bewiesen haben“, freut sich
Ulrike Prick und verspricht, dass es
die Aktion auch im Advent 2015
geben wird.
Jedes Los kostete 1 Euro, so dass
am Ende ein Scheck über stolze
3.000 Euro an den Förderverein der
Palliativstation am Evangelischen
Krankenhaus Herne und des Ambulanten Hospiz- und Palliativdienstes,
vertreten durch den Vorsitzenden
des Vereins, Pfarrer Walter Tschirch,
übergeben werden konnten. Aber auch
die dm-Kunden konnten sich freuen. Denn kein Loskäufer ging bei der
zehntägigen Advents-Aktion leer aus.
Jeder konnte eine kleine Überraschung
mit nach Hause nehmen. 
Ulrike Prick (1.v.l.) und ihre Mitarbeiterinnen Claudia Schneider (2.v.l.) und Carina
Kowalewski erfreuten den Vorsitzenden des
Palliativ-Fördervereins, Walter Tschirch, mit
einem Scheck über 3.000 Euro und einem
großen Blumenstrauß.
Mit viel Engagement für die Palliativstation im Einsatz
Initiative „Aktiv für Palliativ“ erarbeitet bei mehreren Aktionen fast 5.000 Euro für Palliativstation
„Aktiv für Palliativ“ - der Name
der Initiative um Irene Nebel ist
zugleich Programm. Viel Engagement brachte auch viel Spendengeld
für die Palliativstation. Insgesamt
kamen fast 5.000 Euro zusammen,
ein Betrag, der sich aus dem Erlös
mehrerer Projekte zusammensetzt.
Allen Projekten gemeinsam ist, dass
sie mit einem hohen persönlichen
Einsatz der Beteiligten verbunden
waren.
Renate Freund z.B. war 12 komplette
Monate damit beschäftigt, Päckchen für
die einmal im Jahr stattfindende große
Glücks-Tombola zugunsten der Palliativstation zu packen. Stolze 785 große und
kleine Pakete bildeten einen weihnachtlichen Gabentisch und verlockte viele
Menschen zum Kauf eines Loses. Dieser
Gabentisch war
ein echter Blickfang bei der Adventsausstellung
bei Blumen Maylahn, die nicht nur
ihre Örtlichkeiten,
sondern auch
450 Würstchen
für den Verkauf
an die Besucher
zur Verfügung
stellten.
Eine weitere
Dr. Wolf Diemer (Leiter des Palliativzentrums am EvK) freut sich über
Attraktion bei der
die Spende von Irene Nebel (3.v.l.) und ihren Mitstreiterinnen Sonja
Veranstaltung waKüperkoch (1.v.l.), Angelika Straht (2.v.l.), Renate Freund (2.v.r.) und Eva
ren die über 500
Maylahn.
Knusperhäuschen,
die Sonja Küperkoch gemeinsam mit
dass einige Besucher bei den beiden Frauihrer Freundin Ulrike Harbott angefertigt
en bereits Bestellungen für das nächste
hatte. Sie fanden so reißenden Absatz,
Jahr aufgegeben haben. 
22 PALLIATIV
MEDITATION 23
Fußballer organisieren großes
Benefiz-Turnier
Hockergymnastikgruppe
sorgt für Blumenschmuck
Alte Herren Fortuna Herne spenden 500-EuroErlös aus 1. EvK-Palliativ-Cup
„Glück auf!“ – So grüßen sich unter
Tage die Bergbauarbeiter am Ende
eines langen und harten Arbeitstages.
Als Jugendliche lernte ich von meinem Großonkel, dass dieser Gruß die
Hoffnung der Bergbauarbeiter zusammenfasst. Sie hoffen täglich, mit dem
Förderkorb – und mit Gottes Hilfe aus der dunklen Grube in das helle
Tageslicht aufzufahren.
Einen kompletten Tag lang kämpften 12 Altligamannschaften aus dem ganzen Ruhrgebiet um den 1. EvK-PalliativCup. Ausrichter des großen Sportturniers war Alte Herren
Fortuna Herne. Gewinner des Cups war SG Suderwich,
während sich die Palliativstation am Evangelischen Krankenhaus Herne über eine Spende von 500 Euro aus dem
Erlös der Veranstaltung freuen konnte. Aufgrund der großen Zuschauerresonanz denken die Alten Herren Fortuna
Herne bereits über eine Fortsetzung des Spieletags nach. 
Die Spender: Mucahit Köse (2.v.r.), Helmut Hegenberg (2.v.l.)
und Christoph Pieper (1.v.r.).
Mit bunten Blumensträußen wollte die Hockergymnastikgruppe der Service-Wohnanlage der Diakonie Herne
in der Altenhöfener Straße den Patienten auf der Palliativstation eine Freude machen. Insgesamt 200 Euro
sammelte die Gruppe um Frau Windgassen (Mitte), die
das Sparschwein mit dem Geld Irene Nebel (l.) und
Ursula Günther von der Gruppe „Aktiv für Palliativ“
überreichte. 
Funkenberger-Frauen-Senioren-Chor spendet für Palliativstation
Mit seinem bunten Konzert erfreute
der Funkenberger-Frauen-SeniorenChor unter der Leitung von Marek
Skowronski die Besucher der Ev. Johanniskirche an der Mont-Cenis-Straße. Besondere Überraschung für die
Konzertbesucher war eine Gesangsdarbierung der Kinder der Ev. Kindertagesstätte an der Johanniskirche.
Der Erlös des Konzertes erfreute
wiederum den Förderverein des Ambulanten Hospizdienstes und der
Palliativstation. Der Vorsitzende des
Vereins, Walter Tschirch, konnte 480
Euro entgegennehmen. Weitere 480
Euro erhielt Pfarrer Thomas Luther
für Projekte in seiner Gemeinde. 
Das Schwarze Kreuz der Bergbauarbeiter
Gerda Kokott (Funkenberger-Frauen-Senioren-Chor), Marek Skowronski (Musikalischer Leiter),
Irene Nebel (Initiative Aktiv für Palliativ), Walter Tschirch (Vorsitzender Palliativ-Förderverein),
Helga Stegemann (Funkenberger-Frauen-Senioren-Chor), Ilse Tegtmeier (Leiterin Ev. Kindertagesstätte an der Johanniskirche), Peter Seibert (Küster Ev. Johanniskirche) und Thomas Luther
(Pfarrer) sowie Sophie, Milan und Xenia.
Einmal fragte ich meinen Onkel, ob
es mit dieser Hoffnung „Glück auf!“
nicht aus gewesen wäre, wenn man
ihn damals bei seinem Stollenunglück
nicht gerettet hätte. Damals brach ein
Stollen ein. Dabei wurde er von Kohle
verschüttet und von seinen Kollegen
getrennt. Das waren Momente, in
denen er panische Angst hatte. Da fiel
ihm plötzlich das schwarze Bergbauzeichen ein: „Schlägel und Eisen“
– zwei Werkzeuge, die übereinander
liegend ein Kreuz ergeben. Erst dachte
er, dieses Kreuz stehe genau für das,
was ihn erwartet: den Tod. Aber gerade
als er aufgeben wollte, erinnerte er
sich an den Bergarbeitergruß „Glück
auf!“. Lag darin nicht, was er hoffte?
GOTT führt ihn immer wieder hinauf
zum Licht? Dann müsse er eben durch
den Tod hindurch! So wie Jesus. Der
gelangte auch durch den Kreuztod ins
Ewige Licht. Diese Gedanken ließen
ihn wieder hoffen: „Nach der Dunkelheit kommt das Licht!“ Nach
einer langen, ungewissen Zeit konnten
die Retter den Gang von der anderen
Seite her frei räumen und ihn bergen.
Durch diese Erfahrung wurden
„Schlägel und Eisen“ für meinen
Großonkel zu einem Zeichen, das ihn
in den Zeiten der Dunkelheit – „unter
Tage“ wie „über Tage“ – ermahnte,
niemals die Hoffnung aufzugeben.
Obwohl dieser Mann nun schon lange
tot und seine Zeche Erin in CastropRauxel geschlossen ist, hängt ein Bild
von seinem schwarzen Bergbaukreuz
in meinem Wohnzimmer. Und immer
wenn Besucher dieses Bild fragend
betrachten, dann erzähle ich von dem
alten Bergbauarbeiter, von dem ich
lernte zu hoffen: „Nach der Dunkelheit kommt das Licht!“
Ute Diepenbrock
Krankenhausseelsorgerin
24 KULTUR
KULTUR 25
Flötenmusik im EvK
Fotografien aus China
Mit dem Programm „Von
Katzen und anderen Straßenmusikanten“ bot das Querflötenorchester der städtischen
Musikschule Herne sowohl
Patienten als auch zahlreichen Besuchern des Ev.
Krankenhauses einen musikalischen Einstieg ins Wochenende. Lautmalerische
Beschreibungen der Charaktereigenschaften verschiedener Katzenarten trafen auf
Blues, Klezmer-Balladen,
Eberhard Nowak aus Düsseldorf ist wahrlich kein unbekannter Aussteller in der
Krankenhausgalerie.„Venedig
im Winter“ und „Nordische
Landschaften waren zwei
bemerkenswerte Ausstellungen, mit denen er die
Betrachter erfreut hat. In
unserer 207. Ausstellung
zeigen wir unter dem Titel
„Sehenswert“ Fotografien
aus China. Es ist erfreulich,
dass Eberhard Nowak als
stiller und guter Beobachter
sich insbesondere für Alltagssituationen interessiert
und uns über sehr vertraute
Momente eine doch andere
Tango und Ragtimes. Mit
dem Vortrag sowohl witziger als auch nachdenklich
stimmender „Geschichten
vom Wegesrand“ rundete
Krankenhausseelsorgerin
Katharina Henke den gelungenen Abend ab.
Das kräftig applaudierende
Publikum bedankte sich mit
Spenden von rund 160 Euro
zu Gunsten der Palliativstation im EvK. 
Buchtipp: Ein liebenswertes Ekel
Auf den ersten Blick ist Ove nicht gerade der Typ Mensch, der sich spontan
ins Herz schmeichelt. Der 59-jährige
Frührentner tyrannisiert seine Nachbarschaft mit seinem Kontrollwahn. Egal
ob es ums Falschparken oder die Mülltrennung geht, Ove achtet genauestens
darauf, dass alle sich an die Regeln
halten. Bis zu dem Tag, da Patrick und
seine hochschwangere iranische Frau
Parvaneh mit ihren beiden kleinen
Töchtern ins Nachbarhaus einziehen.
Und plötzlich schimmert bei dem alten
Kauz etwas zutiefst Berührendes durch:
seine kaum auszuhaltende Einsamkeit
nach dem Tod seiner Frau Sonja, seine
tiefe Resignation angesichts seiner
Zwangsversetzung in den Ruhestand
und sein kompletter Verlust an Lebensmut, der ihn an den Rand des Selbstmords treibt.
Das Ganze wird so herrlich lakonisch
von dem schwedischen Autor Frede-
rik Backman erzählt, dass man nur zu
gern den Balanceakt zwischen Tragik
und Komik nachvollzieht. Witzig und
anrührend zugleich zieht das Erstlingswerk von Frederik Backman mit seinem
liebenswerten Ekel Ove unwiderstehlich jeden in seinen Bann.
Frederik Backman
Ein Mann namens Ove
Fischer Krüger Verlag, 2014
Welt betrrachten lässt.
Oft sind es Details, die das
Fremde erzählen und nicht
selten hat Eberhard Nowak
die wichtige Aussage an
den Bildrand gesetzt. Seine
Arbeiten bestechen durch
den Bildausschnitt, häufig
durch große Freiflächen bestimmt und seine erzählende
Betrachtungsweise.
Die Ausstellung ist ab Mitte
April in der Krankenhausgalerie im Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel,
Grutholzallee 21, zu sehen.
Klaus Michael Lehmann
 
Öffnungszeiten:
EvK Herne-Mitte
Montag bis Freitag
14.30 bis 16.30 Uhr
Dienstag und Donnerstag
9.30 bis 11.30 Uhr
EvK Herne-Eickel
Montag und Freitag
15.30 bis 16.30 Uhr
EvK Castrop-Rauxel
Montag bis Freitag
15.00 bis 17.00 Uhr
Diakoniestation Herne
Tagespflege Crange
Altenhöfener Str. 19
Dorstener Str. 490
44623 Herne
Tel.: 0 23 23 - 49 69 - 30
44653 Herne
Tel.: 0 23 25 - 97 18 - 22
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Diakoniestation Wanne-Eickel
Diakoniestation Castrop-Rauxel
Dorstener Str. 492
44653 Herne
Biesenkamp 24
44575 Castrop-Rauxel
Tel.: 0 23 25 - 5 89 91 - 11
Tel.: 0 23 05 - 9 21 33 - 20
www.diakonie-castrop.de
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26 VERMISCHTES
SELBSTHILFEGRUPPEN 27
Kindergartenkinder auf Entdeckungstour im Krankenhaus
Auf Entdeckungstour im Evangelischen
Krankenhaus Herne gingen die Vorschulkinder des Kindergartens Heilig
Kreuz aus Recklinghausen. Sieben
Mädchen und Jungen durften in Begleitung von Juliane Böse, Ausbildungsbetreuerin am EvK, einen Blick hinter
die Kulissen wagen. So sollten sie einen
kleinen Eindruck von der Arbeitswelt
in einem Krankenhaus erhalten.
Wassermengen die benutzten Krankenbetten gereinigt werden bevor sie
wieder frisch bezogen auf die Stationen zurückkehren. Großes Hallo gab
es zum Abschluss beim Besuch der
Krankenpflegeschule, wo ein Skelett für
Grusel und Gelächter gleichermaßen
sorgte. 
Selbsthilfe bei Hypophysenerkrankungen e.V.
Termin: bitte erfragen
Ort:
Sitzungszimmer
Kontakt:
Bernd Solbach, 0201.688615
www.shg-hypophyse.de
Parkinson-Gruppe
Termin: jeden letzten Do im Monat, 15.00 Uhr
Ort:
Cafeteria
Kontakt:
Dr. Ralf Kuhlmann, 02305.102-2241
Deutsche Parkinson Vereinigung e.V.
Termin: jeden 1. Di im Monat
Ort:
Sitzungszimmer
Kontakt:
Hans-Peter Meyer, 02323.82349
EvK-Band Wichita spendet für Jugendarbeit in Kirchengemeinde
Gemäß dem Motto - work hard, party
harder - stehen bei ihren Konzerten
der Spaß und der ausgelassene Partycharakter im Vordergrund. Sämtliche
Konzerteinnahmen werden gespendet.
So hat die Band aus den zurückliegenden Einnahmen bereits eine Kinder-
Ev. Krankenhaus Castrop-Rauxel
Grutholzallee 21
44577 Castrop-Rauxel
Tel.: 02305/102-0
Diabetiker-Stammtisch EvK Herne
Termin: jeden 1. Di. im Monat, 18.00 Uhr
Ort:
Kapelle
Kontakt: Diabetesschulungsteam, 02323.498-2191
[email protected]
Sie schauten in ein Patientenzimmer
und staunten im Funktionsbereich
über medizinische Geräte wie den
Herzultraschall. In der Bettenzentrale
faszinierte die Kleinen, mit welchen
Die Band Wichita hat ein weiteres Konzert in der ausverkauften
Kultkneipe „SONNE“ in Herne für
den guten Zweck gespielt. Ohne
Casting, dafür mit Hingabe hat sich
die Band aus Ärzten, Mitarbeitern
des Pflegedienstes und weiteren Berufsgruppen der evangelischen Krankenhäuser Herne/
Wanne-Eickel und Castrop-Rauxel
zusammengesetzt. Als ambitionierte Hobbymusiker spielen sie
Rockmusik-Klassiker der letzten
fünfzig Jahre. Die sieben Musiker
covern alte Schätze der Stones,
Hendrix oder Bowie; aber auch aktuelle Songs von Pearl Jam, Lenny
Kravitz, The White Stripes oder
Radiohead.
Evangelisches Krankenhaus Herne
Wiescherstr. 24
44623 Herne
Tel. 02323/498-0
bildungsorganisation in Afrika und die
Palliativstation in Herne unterstützt.
Nun konnte auch die Spende des letzten Konzerts über 500 Euro an Pfarrer
Nehme von der Petrus-Kirchengemeinde überreicht werden, in dessen
Gemeindehaus-Keller die Band ihren
Probenraum hat.“Für geplante Projekte
unserer Jugendarbeit ist die Summe ein
toller Zuschuss“, so Nehme. 
Übrigens: Wichita gibt es jetzt
auch auf Facebook. Dort gibt es
auch Informationen für das nächste
Konzert, das am 20. März geplant
ist. Der Eintritt ist stets frei. Dem
Selbstverständnis als Charityband
entsprechend ist die Band jedoch auf
die großzügige Spendenbereitschaft
des Publikums angewiesen, um
weiter soziale Projekte unterstützen
zu können. Eine Spende von 5 Euro
plus x pro Zuschauer
wird daher erhofft. 
Die Bandmitglieder Jan
Nottenkämper (l.) und Juliane Müller übergeben den
Erlös des letzten Konzerts
an Pfarrer Nehme.
Hepatitis-Selbsthilfegruppe Herne
Termin: Donnerstags, 18.00 Uhr
Ort:
Mitarbeitercafeteria
Kontakt:
Irene van Dongen, 02361.9084035
Sabine Franke, 02325.791573
Selbsthilfegruppe für Schlaganfallpatienten und deren Angehörige
Termin: jeden 1. Mi im Monat, 16.00 Uhr
Ort:
Sitzungszimmer
Kontakt:
www.shg-schlaganfall-herne.de
Adipositas-Selbsthilfegruppe
Termin: jeden 3. Mi im Monat, 19.00 Uhr
Ort: Sitzungszimmer
Kontakt:
Ramona Stollhof, 0176.62152993
[email protected]
Ev. Krankenhaus Herne
Standort Herne-Eickel
Hordeler Straße 7-9
44651 Herne
02323.4989-0
Selbsthilfegruppe Schlaf-Apnoe/
Atemstillstand Wanne-Eickel
Termin: bitte erfragen
Ort:
Seminarzentrum, Hordeler Str. 5
Kontakt:
Jürgen Meyer, 02323.80688
Aphasiker
Termin jeden 2. Dienstag im Monat,
16.00 Uhr
Ort:
Mitarbeitercafeteria
Kontakt: Martina Schubert, 02305.102-2896
Bechterew-Gruppe
Termin: Mo 17.30 bis 18.15 Uhr
Ort:
Bewegungsbad
Termin: Mi 20.00 bis 21.00 Uhr
Ort:
Gymnastikhalle
Kontakt:
Frau Becker, 02305.79925
Frauenselbsthilfe nach Krebs
Termin: Mo 15.00 bis 16.00 Uhr
Ort:
Bewegungsbad
Kontakt:
Irmgard Budde, 02305.76228
Versehrtengruppe
Termin: Di 15.00 bis 17.00 Uhr, Do 13.00
bis 17.00 Uhr, Fr 19.00 bis 17.00 Uhr
Ort:
Bewegungsbad
Termin: Mi 16.00 bis 18.00 Uhr
Ort:
Gymnastikhalle
Kontakt:
Herr Elting, 02305.79475
Freundeskreis Castrop-Rauxel
Zusammenschluss von Menschen mit
Alkoholproblem
Termin: Fr 19.30 Uhr
Ort: Schulungsraum
Kontakt:
Dieter Akteries, 02305.21900
Onkologischer Gesprächskreis
Termin: jeden 1. Di im Monat, 17.00 Uhr
Ort:
Konferenzraum
Kontakt:
Schwester Gudrun und
Schwester Marion, 02305.102-2401
Schlaganfall Selbsthilfegruppe
Termin: jeden 2. Do im Monat, 16.00
Uhr
Ort:
Mitarbeitercafeteria
Kontakt:
Dieter Galuba, 02305.12020
Diabetiker-Stammtisch EvK CastropRauxel
Termin: jeden 1. Do im Monat, 18.00 Uhr
Ort:
Mitarbeitercafeteria
Kontakt:
Anke Lux, Diabetesberaterin DDG
02305.1022580
Emotions Anonymous
Termin: Mo 19.00 Uhr
Ort:
Schulungsraum
Kontakt:
Julia, 02305.543750
Impressum
Mitteilungen für Patienten, Besucher und
Mitarbeiter der Ev. Krankenhausgemeinschaft Herne | Castrop-Rauxel gGmbH
Nr. 230, 45. Jahrgang, März 2015
Auflage: 7.500 Exemplare
Herausgeber:
Ev. Krankenhausgemeinschaft
Herne | Castrop-Rauxel gGmbH
Wiescherstraße 24
44623 Herne
Telefon 02323/498-2401
www.evkhg-herne.de
[email protected]
Verantwortlich:
Pfarrer Frank Obenlüneschloß
Redaktion:
Andrea Wocher, Susanne Jacoby,
Klaus Michael Lehmann
Nr. 230, 45. Jahrgang, März 2015
Titel: Susanne Jacoby
S. 5, 6:, 13 unten, 18 Volker Beushausen
S. 9: kelly marken, fotolia
S. 19: vaivirga, fotolia
S. 23: Susanne Jacoby
S. 26 oben: Juliane Böse
S. 26 unten: Wichita
Konzeption und Gestaltung
Klaus in der Wiesche, Essen
Druck
sterndruck media, Castrop-Rauxel
28 Evangelische Krankenhausgemeinschaft
Die
Das medizinische Kompetenznetzwerk im Ruhrgebiet
Unsere Philosophie
Daten und Fakten
In enger Gemeinschaft betreiben wir
Evangelische Krankenhäuser mit ihren
angegliederten Einrichtungen in Herne,
Wanne-Eickel und Castrop-Rauxel.
Unser Auftrag gründet in einem christlichen Menschen- und Weltbild, das
allem Leben Würde und Wert beimisst.
Ziel ist es, Krankheiten vorzubeugen,
zu behandeln und Menschen auf ihrem
Lebensweg zu begleiten.
Unter dem Dach der Evangelischen
Krankenhausgemeinschaft Herne|Castrop-Rauxel gGmbH sind das Krankenhaus Herne mit den Standorten
Herne und Eickel sowie das Krankenhaus Castrop-Rauxel zusammengeschlossen.
Im Sinne unserer Patienten, Kunden
und Mitarbeiter berücksichtigen wir
dieses bei der zukunftsorientierten
Ausrichtung der Evangelischen Krankenhausgemeinschaft. Konsequente
Anwendung höchster Qualitätsstandards
und das Bemühen um kontinuierliche
Verbesserung bilden eine Grundlage
unseres Handelns.
Alle drei Einrichtungen sind nach KTQ
zertifiziert. Gemeinsam verfügen die
Häuser über insgesamt 827 Betten. In
20 Fachabteilungen, 2 Tageskliniken
und 3 Kurzzeitbehandlungszentren
werden jährlich 50.000 Patienten ambulant und stationär behandelt.
Für unterstützende Dienstleistungen
betreibt die Ev. Krankenhausgemeinschaft 5 gewerbliche Tochterunternehmen. Als einer der größten Evangelischen Arbeitgeber im Ruhrgebiet
beschäftigt die Ev. Krankenhausgemeinschaft 2.030 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz beträgt über 118 Mio. Euro.
Die Ev. Krankenhausgemeinschaft und
die Diakonie Ruhr sind Unternehmen im Evangelischen Verbund Ruhr
(EVR). Beide arbeiten in allen Geschäftsfeldern eng zusammen.
Adressen:
Ev. Krankenhaus Castrop-Rauxel
Grutholzallee 21
44577 Castrop-Rauxel
Telefon 0 23 05/102-0
www.evk-castrop-rauxel.de
Ev. Krankenhaus Herne
Wiescherstraße 24
44623 Herne
Telefon 0 23 23/498-0
www.evk-herne.de
Ev. Krankenhaus Herne
Betriebsstelle Eickel
Hordeler Straße 7-9
44651 Herne
Telefon 0 23 23/498-90
www.evk-herne.de