Rund ums Kalenderjahr
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Rund ums Kalenderjahr
J a h r e s kalender Erklärungen 4 Rund ums Der Michaelskalender will helfen das Jahr übersichtlich und den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend zu gestalten. Er enthält folgende Kalenderübersichten: >>> Das Monatskalendarium auf den Seiten 6 bis 29 beinhaltet Informationen über die gesetzlichen Feiertage und die kirchlichen Festtage. Es enthält die liturgische Leseordnung und gibt einen Überblick der Namenstage. Darüber hinaus enthält das Kalendarium Angaben über die Aufzeichnungen des 100-jährigen Kalenders. >>> Der Einlegekalender ganz vorne im Heft gibt auf zwei Seiten eine Übersicht über die Festtage des Jahres 2008. Die Perforierung des Blattes erleichtert das Heraustrennen. >>> Der Mondkalender am Ende des Heftes informiert über den Lauf des Mondes. Aus der jahrhundertelangen Beobachtung der Rhythmen lassen sich zahlreiche Ratschläge für Gesundheit und Körperpflege sowie für Tätigkeiten in Haus und Garten ableiten. Dieses Kalenderblatt ist ebenfalls zum Herausnehmen geeignet. >>> Der Vorschaukalender auf der Rückseite des Michaelskalenders gibt Einblick in das Jahr 2009 und erleichtert die Planung langfristiger Termine. >>> Zum Liturgischen Jahr Im Jahr 2008 gilt für die Sonntage die Leseordnung A, für die Wochentage der Zyklus II. Ab dem 1. Adventsonntag (30. 11. 2008) gilt für die Sonntage Leseordnung B und für die Wochentage der Zyklus I. Um Kalenderjahr alle Lesungen unterzubringen, haben wir – wenn notwendig – die Angaben vereinfacht. Wir haben dort, wo die Lesung eine Auswahl von Versen vorsieht, die ganze Perikope angegeben. An kirchlichen Hochfesten sind die Lesungen vom Fest angeführt, ansonsten folgen die Angaben den fortlaufenden Lesungen im Jahreskreis. Weitere ausführliche Informationen zur liturgischen Leseordnung finden Sie auch im Internet unter http://erzabtei-beuron.de/ schott/index.php. >>> Namenstage Der Michaelskalender orientiert sich am römischen Generalkalender. Sofern möglich, bezieht er Regionalkalender mit ein. An Sonn- und Feiertagen können weniger Heilige angeführt werden. >>> Landespartrone Josef, der Nährvater – 19. März: Kärnten, Steiermark, Tirol und Vorarlberg Florian – 4. Mai: Oberösterreich Rupert – 24. September: Salzburg Martin – 11. November: Burgenland Leopold – 15. November: Wien und Niederösterreich >>> Diözesanpartrone Petrus Kanisius – 27. April: Innsbruck Florian – 4. Mai: Linz Johannes, der Täufer – 24. Juni: Gurk Gebhard – 27. August: Feldkirch Hippolyt – 13. August: St. Pölten Rupert und Virgil – 24. September: Salzburg und Graz-Seckau Martin – 11. November: Eisenstadt Stephanus – 26. Dezember: Wien >>> Bewegliche Feste Aschermittwoch Karfreitag Ostern Himmelfahrt Pfingsten Dreifaltigkeitssonntag Fronleichnam Herz Jesu Fest 1. Adventsonntag 6. Februar 21. März 23./24. März 1. Mai 11./12. Mai 18. Mai 22. Mai 30. Mai 30. November >>> Das Kalenderjahr Das Jahr 2008 ist nach dem Gregorianischen Kalender ein Schaltjahr mit 366 Tagen. Das Julianische Jahr ist ebenfalls ein Schaltjahr mit 366 Tagen; es beginnt am 14. 1. 2008 und endet am 13. 1. 2009. Das jüdische Jahr 5769 beginnt am 30. 9. 2008, das islamische Jahr 1429 am 10. 1. 2008. >>> Astronomische Jahreszeiten Frühlingsanfang: 20. März, 6.50 MEZ Sommeranfang: 21. Juni, 1.00 MEZ Herbstanfang: 22. September, 16.45 MEZ Winteranfang: 21. Dezember, 13.04 MEZ >>> Sommerzeit 30. März bis 26. Oktober >>> Der Jahresregent Der Jahresregent für 2008 ist der Jupiter. Von der Sonne aus gesehen ist er der fünfte Planet im Sonnensystem. Er ist der größte Planet und nach der Sonne, dem Mond und der Venus das hellste Gestirn am Himmel. Sein Äquatordurchmesser beträgt etwa 143.000 Kilometer, seine mittlere Entfernung zur Sonne ca. 779 Mio. Kilometer. Das Licht braucht mehr als 40 Minuten, um diese Distanz zu überwinden. Ein Umlauf des Jupiters um die Sonne dauert fast 12 Jahre. Nach 100-jährigem Kalender ist das Jupiterjahr, das mit der Frühlings-Tag- und Nachtgleiche beginnt, ein ziemlich warmes und mehr feuchtes als trockenes Jahr. Weil aber sein Vorfahr, der Saturn, mit seinem langwierigen Winter und seiner grimmigen Kälte im Frühling lang nachhält, gibt es ein spätes Jahr. Daher reifen die Früchte im Jupiterjahr drei Wochen später als in anderen Jahren. >>> Finsternisse im Jahr 2008 Die Totale Mondfinsternis am 21. Februar ist bei entsprechender Witterung in ganz Österreich zu beobachten (bis auf den Austritt aus dem Mondschatten, denn zu diesem Zeitpunkt ist die Sonne bereits aufgegangen). Eintritt in den Halbschatten: 1.37 MEZ Eintritt in den Kernschatten: 2.44 MEZ Beginn der Totalität: 4.01 MEZ Maximale Verfinsterung: 4.27 MEZ Ende der Totalität: 4.52 MEZ Austritt aus dem Kernschatten: 6.09 MEZ Austritt aus dem Halbschatten: 7.16 MEZ Die Totale Sonnenfinsternis am 1. August ist von Österreich aus partiell zu sehen. Total zu sehen ist die Finsternis östlich des Uralgebirges. Beginn der Verfinsterung: 9.59 MEZ Maximale Verfinsterung: 10.46 MEZ Ende der Verfinsterung: 11.34 MEZ Die Partielle Mondfinsternis am 16. August ist bei entsprechender Witterung in Österreich sichtbar. Eintritt in den Halbschatten: 19.26 MEZ Eintritt in den Kernschatten: 20.38 MEZ Maximale Verfinsterung: 22.11 MEZ Austritt aus dem Kernschatten: 23.46 MEZ Austritt aus dem Halbschatten: 0.58 MEZ 5