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AZ 6601 Locarno 1 Nr. 18 Fr. 2.90 9 771660 969006 50018 Freitag 4. Mai 2012 Seit 1908, früher erscheint wöchentlich 1812 LEGTEN DIE BLENIESER EINEN EID AB Tz Beim Lauf T Magazine ● PENZ...iamo geht es um Spass und Gesundheit Seite 20 ● Kreative Revolution ● Peter Bissegger Szenograph mit philologischem Gespür Seite 5 ● Kompensation verlangt Mendrisiottos Bauern bitten um Boden Seite 23 Ti-Press Seite 8 Das m.a.x. museo präsentiert die Fluxus-Bewegung ● Seite 3 Anzeige Wenn der Stein fällt Zwei Thermalbäder Seite 9 wohnen & geniessen Botta baut in Baden und auf der Rigi Ti-Press Nach dem Aufräumen folgt das Absichern Seiten 4 und 6 Muttertag im Restaurant La Belle Epoque Mediterrane Aromen, regionale und saisonale Produkte und eine grosse Auswahl erlesener Weine. Historisches Ambiente mit Terrasse und Seeblick, mitten im Grünen. Der ideale Ort um mit Ihren Liebsten zu feiern. Muttertagsbrunch Sonntag, 13. 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Manchmal fliesst das Mineral- oder Thermalwasser ungenutzt in grössere Flussläufe DAS UNGENUTZTE POTENZIAL DER VERLASSENEN QUELLEN Ti-Press von Martina Kobiela Impressum Einzige deutschsprachige Tessiner Zeitung: Wöchentliche Ausgabe REDAKTION Chefredaktion: Marianne Baltisberger (mb) Rolf Amgarten (ra) Martina Kobiela (mk) TZ/Magazin Ute Joest (uj), Leitung Myriam Matter (mm) Ständige Mitarbeit Gerhard Lob (gl) Carlo Weder (wr) Bettina Secchi (bs) Niklaus Starck (ns) Peter Jankovsky (pj) Johann Wolfang Geisen (Karikatur) Agenturen Dienste: Schweizerische Depeschenagentur (sda) Fotoagentur Ti-Press Ticino-Agenda Esther Dagani, Leitung Fernanda Vanetti, Marco Della Bruna VERLAG Herausgeber: Giò Rezzonico Verkaufte Auflage: 7’515 (WEMF-beglaubigt, Basis 2009/10) KONTAKTE Verlag und Redaktion Rezzonico Editore SA Via Luini 19, 6601 Locarno Tel. 091 756 24 60 Fax 091 756 24 79 [email protected] (Redaktion); [email protected] (Magazin) [email protected] (Verlag) Abonnements Email: [email protected] Schweiz: 1 Jahr Fr. 139.- (inkl. die Zeitschrift TicinoVino Wein Fr. 32.50) Administration Postcheck 65-200-3 Tel. 091 756 24 00 Fax 091 756 24 09 Marketingleiter Maurizio Jolli Tel. 091 756 24 00 Fax 091 756 24 97 [email protected] Werbung Tessiner Zeitung Via Luini 19 – 6600 Locarno Tel. 091 756 24 37 - Fax 091 756 24 35 [email protected] Werbeberater Antonio Fidanza 079 235 16 40 Giuseppe Scarale 079 353 91 19 Susanna Murara 079 536 80 70 Für kleine Inserate: Publicitas Tel. 091 910 35 65 Fax 091 910 35 49 INSERTIONSPREISE FÜR DIE EINSPALTIGE MILLIMETERZEILE Inseratenseite (Spaltenbreite 25 mm): 81 Rp. - Rubrikanzeigen: Stellenangebote 88 Rp., Immobilien, (nur Inserate): 98 Rp., Occasions-Fahrzeuge 88 Rp., Finanz (nur Inserate): 88 Rp. Todesanzeigen und Vermisstanzeigen (im redaktionellen Textteil): Fr. 2.15 Reklameseite (Spaltenbreite 44 mm): Fr. 2.98; Für Jahresabschlüsse Preisermässigungen N ach faulen Eiern stank das Wasser, das beim Neubau der Dorfkirche im 17. Jahrhundert in Stabio zutage trat. Schliesslich forderten die Bürger die Gemeinde dazu auf, das übelriechende Nass umzuleiten. Die Behörden leiteten das schwefelhaltige Wasser um und deckten die Quelle zu. Über 120 Jahre lang blieb das Heilwasser unentdeckt und ungenutzt. Erst 1833 wurde es einer chemischen Analyse unterzogen. Ein erstes Kurbad wurde 1854 errichtet. Auch heute steht wieder ein Kurzentrum in Stabio, wo das schwefel-, brom- und jodhaltige Wasser zu therapeutischen Zwecken eingesetzt wird. Ansonsten sieht die Heilbäderlandschaft des Tessins düster aus. Obwohl es durchaus ungenutztes Potenzial gäbe. Bereits Stefano Franscini, Tessiner Repräsentant im ersten Schweizer Bundesrat, bedauerte, dass die Mineralwasserquellen im Tessin nicht genügend genutzt würden. Ausser der Quelle von Stabio wird nur das Mineralwasser von San Clemente, dessen Quelle am Fusse des Monte Tamaro entspringt als Flaschenwasser genutzt. Das Potenzial im italienischsprachigen Kanton sei jedoch deutlich grösser, wie Priska Binz Nocco, die mit einer Abhandlung über die Tessiner Mineralquellen ihren Doktortitel an der ETH Zürich erhielt, findet. In Acquarossa zum Beispiel sprudelt eine vielversprechende Mineralwasserquelle – “ungenutzt den Berg hinunter”, wie die Apothekerin bedauert. Das als klassifizierte Calcium-Magnesium-Sulfat-Hydrogenkarbonat-Wasser, mit Strontium und Fluor aus Acquarossa im Ble- Seit 1971 ist das Kurbad in Acquarossa geschlossen. Auf der anderen Talseite ist ein Wellnesshotel mit Kurbad projektiert niotal sei diejenige Quelle mit dem grössten Entwicklungspotenzial, ist Priska Binz Nocco überzeugt (siehe unten). Neben dem “roten Wasser” von Acquarossa und den Schwefelquellen von Stabio, sprudelten in der Boomphase der Bäderkultur Ende des 19. Jahrhunderts auch zwei Quellen im malerischen Brissago, eine eisenhaltige Quelle für Trinkkuren in Rovio und die Thermalquelle bei den “Bagni di Craveggia”, ganz hinten im Onsernone-Tal, gleich hinter der Landesgrenze auf italienischem Boden. Die Mineralwasserquelle in Rovio ist wegen falsch ausgeführten Bauarbeiten versiegt. Eine Quelle der Bagni di Craveggia füllt aber noch heute ein altes steinernes Bek- ken in den Ruinen des früheren Badehauses. Das verfallene Thermalbad wird immer noch von Wanderern für ein entspannendes, warmes Bad genutzt. Ein erster Unterstand an der Thermalquelle der Bagni wurde laut historischen Dokumenten im Jahre 1617 erstellt. Die erste urkundliche Erwähnung der Quelle geht auf das Jahr 1406 zurück, wie Priska Binz Nocco herausfand. Das Badehaus der Gemeinde Craveggia war 1823 fertiggestellt worden. Badekuren im 30 Grad warmen Wasser brachten unter anderem Heilerfolge bei Hauterkrankungen wie Syphilis und Flechten. 1951 zerstörte eine Lawine die Gebäude. Ein Wiederaufbau wurde nie in Angriff genommen. Priska Binz Noc- co sieht aber kaum Entwicklungspotenzial für die Bagni di Craveggia: “Die Zusammensetzung der Mineralien hat sich verändert.” Ausserdem ist der Ort schwer erreichbar. Auf eine lange Geschichte blicken auch die Schwefelquellen von Stabio zurück, wie Priska Binz Nocco bei ihren Nachforschungen in ihrer Doktorarbeit “Mineralwasser als Heilmittel” aus dem Jahr 2007 schreibt, waren die Quellen bereits in der Eisenzeit bekannt. Später hatten die Römer Badehäuser errichtet. Vermutlich ist die Quelle dann in Vergessenheit geraten, bis das nach faulen Eiern riechende Wasser im 17. Jahrhundert wiederentdeckt wurde. Idee für Acquarossa-Quelle: Arsenhaltiges Mineralwasser als therapeutisches Versandwasser anbieten Zweifel am Wellness-Grossprojekt werden laut “ES ist schade, dass das Wasser ungenutzt den Berg herunterfliesst”, findet Priska Binz Nocco, wenn sie über das “rote Wasser” aus dem Bleniotal spricht. Doch vom neuen Thermalbadprojekt der Britin Ashoob Cook und des Westschweizers Andreas Schweitzer ist die Verfasserin der Abhandlung “Mineralwasser als Heilmittel” nicht überzeugt: “Ein Luxustempel ist im Falle Acquarossas der falsche Ansatz.” Denn für ein solch grosses Projekt im Wellnessbereich sei es notwendig die Infrastruktur im abgelegenen Bleniotal stark auszubauen. Ausserdem werde sich der neue Ressortkomplex auf der anderen Talseite befinden. Eine Umleitung des Quellwassers könnte sich als schwierig erweisen, glaubt Priska Binz Nocco. “Es handelt sich in Acquarossa um ein einmaliges Wasser, das Mineralien und Spurenelemente, unter anderem auch Arsen, Eisen und Strontium enthält”, erklärt Priska Binz Nocco das besondere an dem Quellwasser. Arsen wurde bei Analysen in den 80er Jahren des 20. Jahrhun- derts nachgewiesen; in den aktuellen Klassifizierungen werde es nicht mehr erwähnt. Das Wasser und dessen Mineralschlamm, der Fango, hätten Eigenschaften, die für die Realisierung eines kleineren Projekts, das sich auf die Heilkraft der Quelle konzentriere, sinnvoll wären. “Für Acquarossa sehe ich eine Zukunft, wenn man ein Projekt, das in die therapeutische Richtung gehen würde, aufzieht.” Der im Kantonsspital in Chur tätigen Apothekerin schwebt noch ein anderes Projekt zur Nutzung des Wassers von Acquarossa vor: “Es könnte eine Option sein, das Mineralwasser als gesundes Versandwasser anzubieten, wie dies früher anfangs des letzten Jahrhunderts der Fall war.” Jedoch müsste für ein solches Vorhaben erst die gesetzliche Lage überprüft werden, denn Mineralwasser unterstünde in der Schweiz der Lebensmittelverordnung. Zweifel an Wellness-Grossprojekten hat auch der Inhaber der Quelle, Rinaldo Greter. Denn bereits zwei Luxusbad-Projekte auf der anderen Talseite seien Konkurs gegangen, noch bevor überhaupt mit dem Bau begonnen wurde, wie er bedauert. Ihm ist es wichtig, dass sich ein neues Projekt vor allem auf die besonderen heilenden Eigenschaften der Quelle konzentriert. So wie es das frühere Kurbad mit Hotel, das zuletzt Greters Vater geleitet hatte, bis zu seiner Schliessung gemacht hatte. Noch heute thront das ehemalige Kurbad über der Gemeinde Acquarossa. Das 60 Betten fassende Hauptgebäude wurde 1887 eröffnet. Das Badehaus war in einem Nebengebäude aus dem 18. Jahrhundert untergebracht. Seit 1971 ist jedoch kein Kurgast mehr in den Genuss des arsen- und eisenhaltigen Heilwassers gekommen. Damals musste der Betrieb geschlossen werden, weil das Geld für dringend notwendige Restrukturierungen fehlte, wie Priska Binz Nocco in ihrer Doktorarbeit schreibt. Diesen Sommer wird die Gemeinde Acquarossa, die das Vorkaufsrecht an Greters Quelle besitzt, über eine Umzonung des Grundstücks in Baugebiet entscheiden. mk 3 4. Mai 2012 Thema Ti-Press von Martina Kobiela A m vergangenen Samstag sah man sie in Bellinzona. Männer in bunten Uniformen, die aussehen, als ob sie vom Set eines historischen Films aus dem 19. Jahrhundert kämen. Was wie historische Unterhaltung und regionale Folklore aussieht, ist für die Uniformtragenden aus dem Bleniotal viel mehr: Es ist die Fortführung einer 200 Jahre alten Tradition, die ihren Anfang auf einem Schlachtfeld im heutigen Weissrussland nahm. Tessiner an der Beresina Vom 26. bis zum 28. November 1812 kämpfte die Grande Armée von Napoleon gegen die Truppen des Zaren Alexander I an der Beresina. Mit Napoleons Rückzug markierte diese Schlacht das Ende des Russlandfeldzugs. An der Seite der Franzosen kämpften auch tausende Schweizer, darunter hunderte Tessiner. Von 75’000 Soldaten der Grande Armée konnten kaum 40’000 auf das jenseitige Ufer der Beresina flüchten. Die restlichen waren den Angriffen der Truppen des Zars wehrlos ausgeliefert. Am 29. November traten nur 300 Schweizer zum Appell an. Noch Jahre später erinnerten drei kleine Hügel flussabwärts an die Opfer: Die Erhebungen waren aus angeschwemmten Leichen entstanden. Ein 200 Jahre alter Eid Bevor die Kampfhandlungen begannen hatten einige junge Männer aus dem Bleniotal einen Eid abgelegt. Sollten sie lebendig in ihre Heimatdörfer zurückkehren, würden sie ihr Überleben jedes Jahr mit einer Militärparade zu Ehren der Madonna und des heiligen Johannes der Täufer danken. Die drei noch heute jährlich stattfindenden Prozessionen in Aquila, Leontica und Ponto Valentino gehen auf diesen Moment zurück. Zwar konnten Davide Adamoli und Damiano Robbiani in ihrem zum 200-JahrJubiläum am 9. Mai erscheinenden Buch “Milizie storiche della valle di Blenio” einen früheren Ursprung der religiös-militärischen Umzüge ausmachen, doch “der von einigen Bleniesern während der Schlacht an der Beresina abgelegte Eid – ist der emotionale Klebstoff, der das “Für uns ist es keine Folklore. Wir sind mit Herz und Seele in den napoleonischen Milizen. Wir machen die Umzüge nicht für die Touristen.” Seit 200 Jahren bedanken sich die napoleonischen Milizen des Bleniotals jedes Jahr mit Prozessionen für die Heimkehr ihrer Vorfahren aus Russland von der Schlacht an der Beresina NOCH HEUTE HALTEN SIE SICH AN DEN SCHWUR VON 1812 Überleben der Milizen durch tiefgreifende Veränderungen des religiösen Empfindens hindurch ermöglicht hat”, wie die Autoren schreiben. Ausfindig gemacht haben die Historiker bei ihren Recherchen in den Registern der Schweizer Regimenter 26 Blenieser im Alter von 17 bis 36 Jahren: 23 Füsiliere, zwei Voltigeure und einen Grenadier. Jedoch gehen sie davon aus, dass die Zahl der Soldaten aus der italienischen Schweiz höher war. Die Autoren des fast 300 Seiten dikken Geschichtsbuches haben herausgefunden, dass die Rekruten sich hauptsächlich freiwillig bei den Regimentern gemeldet haben. Dies widerspricht mündlichen Überlieferungen wonach viele junge Tessiner gezwungen wurden, für Napoleon zu kämpfen. Bestätigen konnten die Historiker jedoch die Gründung der Milizen unmittelbar nach der Rückkehr der Soldaten aus Russland. Ausser den heute noch existierenden Milizen von Aquila, Ponto Valentino und Leontica, soll es auch in Corzonesco und Olivone Milizen gegeben haben. Diese verschwanden jedoch bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Schiessveranstaltungen An den diesjährigen Feiern zum 200-Jahr-Jubiläum der napoleo- nischen Milizen des Bleniotals wird der starke militärische Charakter der Organisationen deutlich. Am 26. Mai, vom 2. bis zum 3. Juni am Wochenende vom 8. Juni und am 16. Juni finden in Ponto Valentino verschiedene Schiessveranstaltungen statt. Bei den Wettbewerben können sich “auch Schützenvereine aus dem Norden” einschreiben, wie sich die Veranstalter bezüglich der Partizipation Deutschschweizer Vereine ausdrücken. Der Schützenkönig der Veranstaltung erhält einen Gutschein für ein Sturmgewehr 90. Am 16. Juni greifen ausschliesslich die Blenieser Milizen zu den Waffen und zwar zu den historischen. Dazu werden besondere Sicherheitsmassnahmen getroffen, wie der Schützenverein Lucomagno versicherte. Denn die Gewehre aus dem 19. Jahrhundert sind weniger verlässlich und weniger sicher als heutige Modelle. Unesco-Weltkulturerbe Mit den Feierlichkeiten zum Jubiläum wolle man dem ausserordentlichen Opfer, das das Bleniotal für den Rest des Kantons erbracht habe, gedenken. Es sei wichtig, dass sich die Tessiner erinnern, was 1812 an der Beresina geschehen sei und dass die jährlichen Umzüge kein Kostümfest seien, erklärten die Präsidenten der drei Milizen einhellig im Vorfeld des Jubiläums. Denn im Grunde handele es sich bei den Prozessionen nicht um freudige Anlässe, sondern es gehe um das Gedenken der Blenieser Soldaten, die den Russlandfeldzug nicht überlebt hatten, und um den Dank der Nachkommen der Überlebenden. Denys Gianora, Präsident der Miliz von Leontica, betonte, dass es gerade jetzt besonders wichtig sei, auch ausserhalb der italienischen Schweiz sichtbar zu werden. Denn der Kanton habe den Antrag gestellt, die napoleonischen Milizen des Bleniotals auf die Liste der lebendigen Traditionen des Unesco-Weltkulturerbes zu stellen. Eine Vorentscheidung würde voraussichtlich im Herbst fallen, erklärte Gianora. Kommandos auf Deutsch Bis vor 15 Jahren erhielten die Milizen von Ponto Valentino ihre Kommandos bei der jährlichen Feier noch auf deutsch. Das sei historisch korrekt erklärt Ivo Genni, Präsident der Miliz. Denn die Schweizer Regimenter der Grande Armée hätten zu 85 Prozent aus Deutschschweizer Soldaten bestanden. “Fast alle Kommandanten waren damals deutschsprachig”, erklärt Genni. Auf französische Befehle hätten die Schweizer nicht reagiert, erklärt der Kommandant der Milizen Ponto Valentino. “Für uns ist es keine Folklore” Die Blenieser Milizen sind einzigartig in der Schweiz, auch weil sie nicht als touristisches Instrument missbraucht wurden, davon sind die Präsidenten der Milizen von Ponto Valentino und Leontica, Ivo Genni und Denys Gianora überzeugt. Im Gegenteil, wie der Präsident der Milizen von Leontica betont: “Für uns ist es keine Folklore. Wir sind mit Herz und Seele in den Blenieser Milizen. Wir machen die Umzüge nicht für die Touristen.” Programm 200-Jahr-Jubiläum DIE wohl wichtigste Veranstaltung zu den Feierlichkeiten zum 200-Jahr-Jubiläum der Blenieser Milizen findet vom 15. bis zum 16. September in Bellinzona statt. Die drei Milizen werden gemeinsam die rotgepflasterte Bahnhofsstrasse der Kantonshauptstadt entlangmarschieren. Gemeinsam wird auch die Vernissage der Ausstellung zu den napoleonischen Milizen am 9. Mai im Museum es Bleniotals in Lottigna eröffnet. Dort wird das historische Sachbuch zu den Milizen vorgestellt. Ab Ende Mai pflegen die Milizen ihre militärische Tradition mit verschiedenen Schiesswettbewerben in Ponto Valentino (siehe oben). Wie jedes Jahr werden auch 2012 die traditionellen Feiern in den jeweiligen Dörfern stattfinden. Leontica macht am Wochenende vom 22. Juni den Anfang mit dem Fest zu Ehren von Johannes dem Täufer. Aquila feiert am darauffolgenden Wochenende das Fest der Madonna del Rosario mit einer Prozession der lokalen Miliz und die Miliz von Ponto Valentino zieht zum Fest der Madonna del Carmelo durch die Dorfstrassen. Am 28. November findet die Schlusszeremonie des Jubiläumsjahres statt. mk Infos: http://tiro-miliziebleniesi2012.ch wohnen & geniessen Damit Sie sich in der Südschweiz zu Hause fühlen Erica Hohler Immobilien Sagl Kauf – Verkauf – Vermittlung Die schönsten Immobilien am Lago Maggiore ! Paul Groeneveld Paul Groeneveld Immobilienmakler Die Agentur mit der persönlichen Note ! Nexxt Group Englisch, SA Deutsch, Holländisch Agente immobiliare www.immohohler.ch Kauf-Verkauf-Vermittlung Tel. +41 (0)79 419 18 92 e-mail: [email protected] TEL. +41 (0)91 - 791 81 81 - FAX +41 (0)91 - 791 81 83 6612 ASCONA - VIALE PAPIO 8 - PALAZZO OTELLO [email protected] Dipl. 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Der späte April zeigt die eisigen Zähne, durch schwarze Wolken bricht kräftiger Sonnenschein in das frische Grün von Bäumen und Wiesen. Der beschneite Grenzberg Ghiridone vermittelt einen Hauch von Patagonien. Palmen verhöhnen die schroffe Bergwelt, mediterrane Pflanzen mildern den kühlen Granit. Hier, im Umkreis von zehn Kilometern, hat sich so mancher bekannte Künstler niedergelassen. Max Frisch, Golo Mann und Alfred Andersch im Onsernonetal, Clown Dimitri, der Maler Fritz Pauli, der Regisseur Fredi Murer und der Bühnenbildner Peter Bissegger im Centovalli. Bei ihm sind wir zu Besuch. Ein alter Weg führt uns zur ehemaligen Mühle, die Peter und Bethli Bissegger vor fast fünfzig Jahren bezogen haben. Peter habe sich damals selbständig gemacht und zahlreiche Aufträge an italienischen Theater- und Opernhäusern erhalten, erzählt Bethli. So habe man beschlossen, vorerst die romantische Mühle zu beziehen, die man bisher nur in den Ferien bewohnt habe. Aus dem Provisorium wurde ein Zuhause und aus der alten, kargen Mühle Zug um Zug ein gemütliches Heim, dessen Gestaltung das bühnenbildnerische Flair Peter Bisseggers offenbart. Wie er mit seinen achtzig Jahren die steilen Treppen und Winkel erklimmt, scheint ein Rätsel. Ja, das Knie mache ihm seit einigen Jahren schon zu schaffen. Nein, er sei kein Künstler, er sei Bühnenbildner und Modellbauer. Beim Theater im Sinne eines „Gesamtkunstwerks“ gehöre der Bühnenbildner zum Team, so gut wie der Regisseur, die Musiker oder Schauspieler. Wenn der Schauspieler schlecht spiele, so nütze das schönste Bühnenbild nichts. Und das Bühnenbild müsse dem Stück zum Verständnis, der Inszenierung zu ihrer Deutung verhelfen. Das sei in erster Linie ein verantwortungsvoller Job. Zudem sei das Theater vergänglich. Es sei solange Kunst, wie es gespielt werde. Das Theater müsse sich stets neu erschaffen, im Gegensatz zur Literatur oder Malerei, die den Schaffensprozess überdauerten. Peter Bissegger ist bescheiden, dabei hätte er Grund genug, es nicht zu sein. Ja, was denn Kunst sei? „Kunst ist eine Behauptung, subjektiv und unbeweisbar“, kommt die Antwort schnell, ja fast unwirsch. Früher sei man mit dem Begriff Kunst sparsam umgegangen. Im bürgerlichen Elternhaus hatte Kunst keinen hohen Stellenwert. Etwas Rechtes sollte aus Peter werden – Zahnarzt zum Beispiel. Als man merkt, dass Klavierspielen für ihn zur Leidenschaft wird, streicht man die Stunden. Im humanistischen Gymnasium mit Schwerpunkt Latein fällt der Schüler durch schnelle Auffassungsgabe vor allem in der darstellenden Geometrie auf. Auch das Interesse an Literatur und Theater wächst in dieser Zeit, wo er sich am Schauspielhaus Zürich als Statist, dann als Beleuchter etwas Taschengeld verdient. Horwitz, Düggelin, Ginsberg: das sind Namen, bei denen damals jedes junge Theaterherz höher schlägt. Immerhin erlaubt man ihm nach dem Gymnasium den Besuch der Kunstgewerbeschule. Mit 25 Jahren engagiert ihn Teo Otto, damals der „Star“-Bühnenbildner am Schauspielhaus Zürich; mit 26 entsteht sein erstes Bühnenbild. Von 1957 bis 61 gestaltet er siebzehn Bühnenbilder, darunter mit Reinhard Spörri die legendäre Wallenstein-Trilogie, Max Frisch sucht für seine Uraufführung von Biedermann und die Brandstifter 1958 einen Assistenten und wird auf Peter Bissegger aufmerksam. Der junge Bühnenbildner macht sich schnell einen Namen. Seine vielseitige Begabung wird geschätzt. Ab 1961 arbeitet er am Stadttheater Basel. Ein Bühnenbildner war früher ein „Zehnkämpfer“; er musste nicht nur über handwerkliches Geschick und mathematische, insbesondere zeichnerische Fähigkeiten verfügen, sondern auch einen Draht zur Literatur und Sprache haben. Eigentlich brauche ein Bühnenbildner vor allem „Vorstellungskraft“, „Phantasie“ sei hier nicht das passende Wort, betont Peter Bissegger. Als er sich 1966 selbständig macht, ist er schon über dreissig, muss eine Familie mit zwei Kindern ernähren. Schon 1957 hatte er von einem Theatertechniker die alte Mühle in Intragna gekauft. Bethli kannte das Locarnese und das Pedemonte bereits aus ihrer Kindheit, als ihre Mutter mit den drei Mädchen kurzerhand hierherzog. Von nun an reist er: Er baut Bühnenbilder, in Zürich, St Gallen, auch Ein Bühnenbildner muss nicht nur über handwerkliches, mathematisches und zeichnerisches Geschick verfügen, sondern auch einen Draht zur Literatur und Sprache haben an grossen Häusern Europas, an der Scala di Milano, der Oper von Rom, im Teatro San Carlo di Napoli, Teatro la Fenice in Venedig, in Florenz oder Lissabon, aber auch am Schillertheater Berlin, an den Theatern von Düsseldorf, Dortmund, Essen, Freiburg i. Br., an der Städtischen Oper von Krakau, der Königlichen Oper von Kopenhagen. Die Liste ist lang, selbst nach Houston verschlägt ihn ein Auftrag. Da sei ihm sein Zuhause im Tessin wichtig geworden. Hier hätte er ausspannen können. Von wegen! Peter Bissegger kauft Agrarland, beginnt Trauben anzubauen und eigenen Wein zu keltern. Mona, das dritte Kind, kommt zur Welt. Längst hat Bethli Bissegger einen Gemüsegarten angelegt und das abschüssige Gelände rund um die alte Mühle in eine parkähnliche Gegend verwandelt. Nach dem zweiten Kind hatte sie ihr Atelier für Haute Couture aufgegeben und sich ganz der Familie und dem Haushalt gewidmet. Die Bisseggers schlagen Wurzeln im Tessin. Peter beginnt eine langjährige intensive Zusammenarbeit am Tessiner Fernsehen in der Ära von Bixio Candolfi; gründet mit Renato Reichlin, Sergio Genni, Mando Bernardinello und Adriano Soldini das „Teatro della Svizzera Italiana“. Unter Künstlern und Immigranten bildet sich ein Beziehungsnetz. Dimitris haben sich 1964 im oberen Centovalli angesiedelt, man versteht sich, die Kinder wachsen zusammen auf. Auch Max Frisch trifft man wieder, der sich 1965 nach Berzona zurückgezogen hat, eine Freundschaft entsteht. Frisch schätzt die „gefüllte Kalbsbrust“ bei Bisseggers, aber auch das philologische Gespür des Szenographen. Manchmal gibt er Peter einen Text zur Durchsicht, bevor er an den Verlag geht. Eine rege Zusammenarbeit mit dem bekannten Ausstellungsmacher Harald Szeemann beginnt. Bissegger baut zahlreiche Modelle, z.B. für die Ausstellung „Monte Verità – Berg der Wahrheit“ (1978), die dann auch ins Kunsthaus Zürich wandert. Herausragend ist Bisseggers Rekonstruktion des MERZbau von Kurt Schwitters, 1981-83 (Szeemann: „Peter Bissegger war der einzige, dem ich die Rekonstruktion zutraute.“); 30 Mal ist sie bislang in Museen in aller Welt gezeigt worden – jetzt installiert sie sein Sohn Mario. Peter Bissegger, der am 30. April achtzig geworden ist, arbeitet immer noch. Museen und Theater schätzen sein gestalterisches Gespür und bitten ihn um Rat. Daneben kultiviert er zusammen mit seinem Sohn Mario weiterhin den Wein, gestaltet die felsige Landschaft um den Bach herum. Am kleinen Teich plätschert ein Wasserrädchen und schlägt bei jeder Umdrehung ein japanisches Tempelglöckchen an. Über dem Bach hängen feingliedrige platonische Körper, und zwischen den Granitfelsen am Bach tummeln sich Figuren, von denen sich kürzlich eine ans Strauhof-Museum Zürich zur Jubiläumsausstellung über Max Frisch verirrt hat. Die eigenen Kinder führen die künstlerische Tradition fort: Mona arbeitet als Illustratorin in San Francisco und malt kolossale Wandbilder, Mario entwirft innovative Möbelsysteme, und Meret wird weit über das Tessin hinaus als Starköchin gepriesen. wohnen & geniessen Damit Sie sich in der Südschweiz zu Hause fühlen IMMOBILIEN zu vermieten Zu vermieten: BISTRO mit 30 Plätzen, in San Nazzaro, am Lago Maggiore CHF 2’500.- Miete monatlich inkl. eigenen Parkplätzen CHF 65’000.- Übernahme Inventar/Bewilligungen/AG ZU VERMIETEN AB SOFORT IN S.NAZZARO, an sonniger und ruhiger Lage MINUSIO-BRIONE, per 1.7.2012, sehr schöne, grosszügige ASCONA, NÄHE GOLF, ab sofort zu vermieten 4½-Zi.-Wohnung (140 m²) schöne 3½- Zimmer-Wohnung SCHÖNE 3½-Zimmer-Wohnung zu vermieten. Herrliche Seesicht, Wohnküche, Bad/WC, DU/WC, gr. Balkon, Garage, ged. Stellpl. 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Mai 2012 Hintergrund Ti-Press von Peter Jankovsky W eisse Wohncontainer stapeln sich über- und nebeneinander. Es sind nicht wenige: Rund 360 Tunnelarbeiter leben auf dem lieblichen grünen Hügel mit direkter Sicht auf die SchuttVerarbeitungsanlage, welche dem Zugang zum Ceneri-Basistunnel vorgelagert ist. „Unser Dorf“ nennen die Mineure die Containersiedlung nahe der Ortschaft Sigirino am oberen Lauf des Flusses Vedeggio. Sie leben dort, weil ihr Zuhause nicht eben um die Ecke liegt: Auf dem grossen Parkplatz überwiegen Autos mit italienischem Kennzeichen. Dahinter liegt das grösste Gebäude des Mineuren-Dorfs, die Kantine. Sie wird von allen „la mensa“ genannt. Hier herrscht ein fast so spezieller Schichtbetrieb wie im zu erstellenden Bahntunnel der Bauherrin Alptransit Gotthard AG: Morgens um fünf öffnet die Mensa ihre Pforten und schliesst sie erst um zehn Uhr abends. Täglich bereiten fünf Köche 450 oder mehr Mahlzeiten zu. Chefin und Köchin zugleich Eine von denen, die hektisch mit den Töpfen hantieren, ist die Serbin Rada Lavrek – die Chefin der Kantine. Eigentlich sollte sie vom Büro aus die Fäden ziehen, doch ihr Team von rund 15 Personen braucht Lavreks Hilfe, weil sie eine ausgebildete und erfahrene Köchin ist. Daneben zeichnet die 46-Jährige noch für die Truppe verantwortlich, die täglich die Wohncontainer mit den vielen Einzelschlafzimmern reinigt. „Mir gefällt der strenge Arbeitsrhythmus, weil die Zeit nur so dahin flieg“, sagt sie grosse blonde Frau gelassen, während sie in den weitläufigen Esssaal blickt. Es ist früher Nachmittag, doch weiterhin laben sich etliche Mineure am grosszügigen Mittagessen. Die Arbeiter bezeichnet Lavrek respektvoll als Gäste. Und genau so eine Beziehung pflegt sie zu ihnen: „Für den gegenseitigen Respekt braucht es eine gewisse Distanz.“ Die Kantinen-Chefin sieht sich keineswegs als eine Art Mutter der Mineure, denn für freundschaftliche Gespräche fehlt die Zeit, und der Essenden sind ohnehin zu viele. Trotz der grossen Anzahl von Arbeitern kam bisher nie ag- Nicht nur zum Essen treffen sich die Arbeiter in der Mensa: Dort wird auch mit den Gewerkschaften verhandelt Sie leisten harte Arbeit: die Männer im Ceneri-Basistunnel wie auch das Team, das sie bekocht. Die Kantine erweist sich als Herzstück des Mineuren-Dorfs bei Sigirino MENSA UND MITTELPUNKT gressive Stimmung in der Mensa auf; in der Tat strahlen die Tunnelleute eine ähnlich stoische Gelassenheit wie die Kantinen-Chefin aus. Eigentlich gibt es nichts mehr, was Lavrek nach 12 Jahren als Verantwortliche verschiedener Alptransit-Kantinen noch aus ihrer Ruhe reissen könnte. Doch wie eine Familie „Ich bin stolz wie ein Löwe, an diesem Bahn-Jahrhundertprojekt beteiligt zu sein, und eine andere Arbeit als die im Tunnel interessiert mich nicht“, erklärt der Mineur Carmelo Camigliano. Dass sein Job hart sein muss, fühlt man allein schon an der rauen Haut seiner kräftigen Hand, die man zur Begrüssung schüttelt. Der 37-jährige Kalabrese hat bereits gegessen und genehmigt sich an der Bar der Kantine noch einen Drink. Aber nur einen Saft, denn er wird heute zur dritten, nächtlichen Schicht im Tunnel antreten, die von 22 bis 6 Uhr dauert. Im Gegensatz zu Rada Lavrek wohnt Camigliano im MineurenDorf und verbringt seine Freizeit gerne mit Kartenspielen in der Kantine. Schnell wird klar, dass er die allermeiste Zeit seines Lebens auf der Baustelle verbringt. Daher kommen bei ihm eher gemeinschaftliche Gefühle als bei Lavrek auf: „Wir sind hier wirklich wie eine grosse Familie, deren Mittelpunkt die Mensa mit ihrem guten Essen ist.“ Natürlich entsteht der engste Zusammenhalt innerhalb der Gruppe von etwa 40 Leuten, die pro Schicht im Tunnel arbeiten. Camiglianos Aufgabe ist es, die rohen Tunnelwände mit einer Schutzhülle zu versehen und bedient zu diesem Zweck eine riesige BetonSpritzmaschine. Der Kalabrese bezeichnet sich als Mineur aus Leidenschaft und Tradition: Bereits Vater und Grossvater waren Stollenarbeiter, er selber übt diesen Job seit 15 Jahren aus. Ihm gefällt die Atmosphäre im Tunnel, obschon dort eine fast tropische Hitze herrscht und das Unfall-Potenzial erhöht ist. Typisch sind Quetschungen und Stürze beim Wechseln der Arbeitsposition und Bedienen der riesigen Maschinen; pro Monat verletzen sich fünf bis sechs Arbeiter leicht. Auch der Rhyth- mus der Einsätze ist hart: Fünf Tage wird gearbeitet, dann folgt ein Ruhetag, anschliessend sind neun Arbeitstage zu leisten, bevor man fünf Tage frei hat. Für ihre Knochenarbeit werden die meist italienischen Mineure mit 5000 bis 6000 Franken im Monat entschädigt, was im Vergleich zum üblichen Tessiner Lohnniveau viel ist. Der Tunnel macht ruhig Für Camigliano hat die Tätigkeit im Tunnel einen besonderen Sinn: „Bin ich im Stollen, werde ich ganz ruhig, habe keine negativen Gedanken.“ Doch genug geredet, Rada Lavrek muss zurück in die Küche, und Carmelo Camigliano will sich vor der Nachtschicht noch eine Mütze voll Schlaf holen. Zu seinem Bett im „Dorf“ hat er es ja nicht weit. Zeitplan einhalten Die Sorge um den weichen Felsen AM Termin mag man nicht rütteln: Der CeneriBasistunnel, dessen Bau rund 2500 Millionen Franken kostet, soll auf den Zug-Fahrplanwechsel von Mitte Dezember 2019 in Betrieb genommen werden. Doch momentan verlangsamt eine unerwünschte geologische Formation die Arbeiten: Beim Tunnelvortrieb Richtung Norden ist man auf Fels gestossen, der eine weiche bis brüchige Beschaffenheit aufweist. Bereits hat die Neat-Aufsichtsdelegation der eidgenössischen Räte dem Bundesamt für Verkehr deswegen empfohlen, besagten Terminplan für die Inbetriebnahme des Ceneri-Tunnels zu überdenken. Der brüchige Fels müsse mit besonderen Massnahmen gestützt werden, um einen Tunneleinbruch zu vermeiden, erklärt Tosca Zanotta, Sprecherin der Bauherrin Alptransit Gotthard AG. Die Alptransit-Führung ist davon überzeugt, den Zeitplan einhalten zu können. Das Baukonsortium setzt alles daran, die Ver- zögerungen wieder wettzumachen; denn falls man die gesetzten Termine überschritte, müsste die Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels um ein Jahr auf den nächsten Fahrplanwechsel hin verschoben werden. Neben der Sorge um den weichen Felsen ist allerdings noch eine zweite aufgekommen: Man ist sowohl in Richtung Norden wie Süden auf Gesteinsformationen gestossen, die Adern mit asbesthaltigen Mineralien enthalten. Die Bohrungen setzen unter Umständen geringe Mengen von Asbest frei, der in die Lungen der Mineure gelangen könnte. Alptransit hat eine Reihe von Massnahmen zur Sicherheit der Tunnelarbeiter ergriffen; insbesondere werden Schutzmasken und Wassersprühnebel eingesetzt. Nach Einschätzung von Alptransit und der Suva sind die Mineure dank den Massnahmen genügend geschützt. Zudem zeigen Luftmessungen, dass für die Arbeiter kein Gesundheitsrisiko besteht. pj 8 4. Mai 2012 Nachrichten Noch fehlen definitive Daten zum Völkersterben der Bienen, die Sorgen darüber aber nicht Tessiner Imker wieder unter Schweizer Dach ZUERST die gute Nachricht: Der Tessiner Imkerverband (Sta) ist neuerdings mit Sta-Präsident Davide Conconi wieder enges Mitglied des Dachverbands Apisuisse, von dem er sich unter seinem Vorgänger etwas abgenabelt hatte. Der Südkanton nimmt darin das Vizepräsidium ein. Daraus erklärt sich, dass nach jahrelanger Abstinenz anlässlich der diesjährigen Jahresversammlung der Imker mit Peter Gallmann der Spezialist des Schweizer Bienenforschungszentrums referierte. Das Zentrum gehört zur eidgenössischen Forschungsan- stalt Agroscope und damit zur Eidgenossenschaft. Weniger erfreulich dürften die Daten zum Bienenvölkersterben sein. Laut Gallmann ist dieser Winter noch schlechter, was den Völkerbestand angeht. Zwar sind das vorerst Trends, denn die Winterdaten werden erst in gut zwei Wochen zusammensein. Auch aus dem Tessin wird die Situation eher als schlecht beurteilt. Verschiedenste Faktoren führen zu erhöhtem Bienensterben: Parasiten, Klimaerwärmung, moderne Landwirtschaft mit Chemieeinsätzen, Ver- drängung der Bienenhabitate über Siedlungsdruck der Menschen. Wissenschaftlich sind sie allerdings nicht ausschöpfend verifiziert und falsifiziert. Diese ökologische Zeitbombe wird nicht unbedingt als solche wahrgenommen, weil das Bienensterben ja eher lautlos vor sich geht. “Währen 30 bis 50 Prozent der Milchnutztiere betroffen, gäbe das einen Aufschrei der Empörung”, merkt Gallmann an. Die Folge eines Bienenverschwindens allerdings könnte fast ebenso dramatisch sein. ra Aufgefallen Ti-Press Ti-Press Wir leihen uns den Boden von unseren Nachfahren, wir erben ihn nicht von unseren Vorfahren, meinen Bauern im Mendrisiotto Bergung des Oldtimers BITTSCHRIFT Der Bugatti taucht noch einmal auf: im Roman FÜR EINEN SPICKEL GRÜN Ein Naherholungsgebiet mit Mehrwert für die Landwirte des Mendrisiotto von Rolf Amgarten W enn 180’000 Quadratmeter Erdfläche in Rancate, Genestrerio und Ligornetto wieder zur Landwirtschaftsnutzung und Naherholung gebraucht werden, so dient das vielleicht sogar der Landesversorgung: der Versorgung mit Nahrung, guter Luft, Ruhe und Wohlbefinden. Im stark besiedelten Mendrisiotto, wo “alle 10 Minuten ein Quadratmeter Boden verbaut wird und von 1985 bis 1997 rund 140 Hektaren Bauernland verschwunden sind”, wie es im Petitionstext der Landwirte heisst, soll genau dies schnellstmöglich passieren. Die Bauern des Mendrisiotto, unterstützt vom Bauernverband und der Bürgerbewegung gegen den Landfrass lancieren eine kantonale Unterschriftensammlung in der Form der Bittschrift, welche die Rückführung des Gebiets Valera in die Landwirtschaftszone fordert. Man möchte verhindern, dass auch dieses Land in die Bauzonenreserve fällt, welche schon heute im Mendrisiotto eine Verdoppelung der Bevölkerung zuliesse. Diese Landaufwertung soll über den kantonalen Kompensationsfonds zum Erhalt von Landwirtschaftsland finanziert werden. Dort hinein müssen Gelder fliessen, welche bei der Umwandlung von Landwirtschafts- und Bauland Wert vermehrt werden. Das Gelände diente nach dem 2. Weltkrieg zur Erstellung von Treibstoffpflichtlagern zur Sicherung der Landesversorgung. Dieses Gesetz wurde aufgeweicht und heute werden viele auch freiwillig von den Kantonen erstellte Lager als überflüssig angesehen. Für Rudy Studer, einen Bauern aus dem Mendrisiotto und treibende Kraft für die Landrückgewinnung, gilt es, der Bauwut entgegenzuhalten. “Die Landwirtschaftszonen sind im Tessin in einem Tempo verkleinert worden, wie es in keinem anderen Kanton der Fall ist und vor allem wurde einer konfusen, irrationalen und ungeordneten Weise gebaut, welche den Respekt gegenüber kommenden Generationen komplett vermis- sen lässt”, beschreibt Bauer Studer diese egoistische Haltung. Zu lange hätten die Bauern dazu geschwiegen oder mitgemacht. Nun sei es an der Zeit für einen Tendenzwechsel und deshalb hätten sich die Bauern des Mendrisiotto entschieden, diese Unterschriftensammlung zu lancieren. Und das sei erst ein erster Schritt, meint Rudy Studer. Vom ganzen Valera-Gebiet sind rund 80’000 Quadratmeter für die Landwirtschaftsarbeit geeignet. Die Petitionäre verlangen, dass dieses Land an die daran interessierten Bauernfamilien abgegeben wird. Denkbar wäre vielleicht auch eine Nutzung als Gemeindeallmend, auf der die Pächter gemeinsam die Erde bearbeiten könnten. Empörung über Ausbauideen für Bahn-Güterverkehr Ti-Press Im Gambarogno ist man genervt Tourismusregion Gambarogno DIE Ankündigung des internationalen Transportlogistikers Hupac, dass er die Bahnstrecke durchs Gambarogno nach Luino noch stärker nutzen will, lässt den dortigen Lokalpolitikern und Anwohnern die Haare zu Berge stehen. Die Strecke werde ja schon heute für rund 80 Prozent des Bahngüterverkehrs genutzt, ob es denn 100 Prozent werden müssten? In der Gazette “Voce del Gambarogno” wird moniert, dass ein bedeutender Teil der Ware gefährliche oder giftige Fracht sei. Der mit Erfolgsresultat wieder gewählte Gemeindepräsident des Gambarogno, Tiziano Ponti, kündigt bereits öffentlich grösste Oppositionsbereitschaft aus dem Gambarogno gegen diese Ausbauideen an. Auch der Idee eines Grossrats, wonach man für den dortigen Schienenverkehr einen Tun- nel graben sollte, können Lokalpolitiker nichts abgewinnen. “Die Politik habe sich für den Ceneritunnel entschieden, nun soll auch deren Linie genutzt werden.” Bloss, dass jene halt mehr Gefälle aufweist und deshalb nicht gleich vollbepackte Güterzüge verkehren können. Und noch immer unklar ist, ob denn die Nachbarn ihr Trasse überhaupt anschliessen. Ruhiger dürfte es in nächster Zeit auf der Linie Cadenazzo-Luino im Personenverkehr werden. Weil die Italiener eine neue Strassenunterführung bei Maccagno bauen, fallen ab sofort bis zum 28. Juli und vom 20. August bis anfangs September jeweils vormittags einige Zugsverbindungen aus und werden mit Shuttlebussen von Magadino nach Luino und von Luino nach Cadenazzo ersetzt. ra DAS Tötungsdelikt von Damiano Tamagni an der Locarneser Fastnacht 2008 bildet die Grundlage zu einem Roman der deutschen Theaterautorin Dea Loher. Schon der Titel „Bugatti taucht auf“ deutet aber darauf hin, dass sich die Geschichte nicht ausschliesslich auf die Geschehnisse in der nächtlichen Via Borghese bezieht. Zwar werden im zweiten Teil des Buches fast protokollarisch die Aussagen von Tätern und Zeugen wiedergegeben, das einleitende fiktive Künstlertagebuch sowie das umfassende dritte Kapitel sind aber Menschen gewidmet, die an ihrem Dasein, ihrem Lebensweg zweifeln. Sowohl Bildhauer Rembrandt Bugatti (1884-1916), jüngerer Bruder des Automobilkonstrukteurs Ettore Bugatti, als auch Berufstaucher Jordi – inspiriert an Jens Boerlin des gleichnamigen auf Unterwasserarbeiten spezialisierten Unternehmens – sind auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Bei Jordi verbindet sich diese mit der Bergung eines Autowracks. Hier folgt der Roman der Wirklichkeit: Der Bugatti mit Baujahr 1925 war im Sommer 2009 aus der Bucht von Ascona geborgen und im darauf folgenden Januar in Paris versteigert worden. Der Erlös aus der Versteigerung floss in die Stiftung Tamagni, die sich gegen Jugendgewalt einsetzt. Lohers Roman findet in den Feuilletons deutscher Zeitungen lobende Worte. Wer aber Tamagnis Tod und die anschliessende Gerichtsverhandlung miterlebt oder zumindest über die Medien mitverfolgt hat, wird sich an der Geschichte schwer tun. Zu tief sitzt das Entsetzen, die Ohnmacht gegenüber einer Tat, welche die Menschen im Locarnese erschüttert hat. mb 9 4. Mai 2012 Nachrichten Ti-Press Etwas Lockerung in der Rusticofrage Die letzten Unwetter und Regenfälle führten zu einem Felssturz in der Region. Die Centovallistrasse ist bereits wieder befahrbar WENN DER STEIN Ti-Press BRÖCKELT Schnell wurden die nötigen Aufräumarbeiten angepackt von Rolf Amgarten N ach den heftigen Regenfällen der letzten Tage scheint sich die Lage wenigstens übergangsweise etwas zu entspannen. Der Felssturz, welcher am ersten MaiFeiertag die Verbindungs- und Pendlerstrasse Intragna und Camedo mit mehreren Dutzend Kubikmeter Stein zugedeckt hatte, ist inzwischen weggeräumt worden. Forstwarte und Spezialisten konnten am stark abschüssigen Hang die Sträucher und Bäume wegschneiden, sodass nun die Geologen abklären können, ob allenfalls auch in dieser Region ein Stahlnetzmantel über den Fels gelegt werden soll. Inzwischen ist die Strasse für den Verkehr wieder frei. Die Baustellenetappe ist signalisiert. Eine weit grössere Geröllrüfe hat sich in Lostallo bereits einige Tage früher gelöst. Von mehreren tausend Kubikmetern Geröll und Fels ist die Rede. Auch dort ist Entwarnung gegeben worden, da die grössten Stücke durch Landschaftshindernisse ausgebremst wurden. Allerdings zeigt die Wetterprognose für die Südschweiz ab heute Freitag wieder stärkere Niederschläge. Zwar wurde die Niederschlagsintensität, wie sie noch vor ein paar Tagen prognostiziert wurde, aufgrund der neueren Prognosen von Meteoschweiz etwas zurückgeschraubt. Bei den See- und Flusspegeln gilt trotz Ansteigen keine oder nur geringe Gefahr. Weder in den Talschaften noch in der Ebene. Dennoch sollte man an Flüssen und Bächen die nötige Vorsicht walten lassen. Der Verbano ist in den letzten paar Tagen immerhin auf 194,4 Meter angestiegen. Der kurze Sommer von vergangenem Wochenende ist einer Föhneinlage zu Wohnung oder Landschaft? verdanken. Grundsätzlich war der April 2012 sehr unbeständig und sonnenarm. Die Besonnung erreichte bisher in vielen Regionen nicht mal zwei Drittel der üblichen Monatssumme, beobachtete Meteoschweiz. Besonders nass war der April im Sottoceneri und dem Berninagebiet, im Jura, am Genfersee bis nach Schaffhausen. Dagegen vermerkten das Mittelland, das Oberwallis, der Alpennordhang zu wenig Niederschlag. Noch immer herrscht in Teilen der Deutschschweiz ein Regendefizit nach den sehr trockenen Monaten. Die CVP konnte diesmal 12 von 14 Kandidaten durchbringen Ti-Press Die Stichwahlen sind fast vorbei Über zwanzig Duelle um den Posten IM Sopraceneri konnte sich beispielsweise in Gordola der amtierende Sindaco Armando Zuellig gegen den Herausforderer Bruno Storni ebenso durchsetzen, wie in Lavertezzo Alt-Sindaco Roberto Bachiarini. Aber auch Pierluigi Martini (FDP) konnte in Cevio sein Sitz halten. In der neuen Gemeinde Serravalle wird Luca Binachetti die Gemeindeaufgaben leiten und in Camorino hofft der neue Sindaco Vincenzo Mozzini auf konstruktive Zeiten nach den Streitigkeiten im Vorfeld der Wahlen. In Giornico konnte Alt-Sindaco Romano Rossi den Sitz für die CVP behaupten. Der “Benjamin” Matteo Zanoli siegt in Avegno-Gordevio gegen Herausforderer Mario Laloli. Im Chiasseser Becken konnte die CVP ebenfalls zulegen und gewann mit Luca Pagani das Sindacoamt in Balerna. In Morbio konnte die CVP-Dame Claudia Canova den Sitz belegen. Antonio Galli und Fabio Agustoni hatten keine Chance. In Novazzano wird der neue Sindaco Sergio Bernasconi heissen. In Brusino Arsizio bleibt Gianfranco Poli der Erste unter Gleichen. Der bestgewählte wurde in Stabio noch einmal bestätigt und heisst Claudio Cavadini. Auch Breggia bleibt mit Giuseppe Tettamanti in FDPHänden. Im Luganese mussten am meisten Altgediente ihre Posten lassen. So in Monteggio, wo Altmeister Vittorino Papa gegen den jungen Piero Marchesi unterlag und nach über drei Jahrzehnten abdanken muss. In Muzzano muss Oliver Korch den Sessel an Daniele Brugnoni abgeben. Ebenso in Magliaso Marino Monti an Roberto Citterio. In Manno siegte Fabio Giacomazzi gegen Michele Passardi. In Torricella-Taverne gewinnt Tullio Crivelli gegen Antonello Gatti. In Miglieglia wird Kaspar Josias Weber Sindaco, in Astano Renato Bernsconi und in Neggio Matteo Talleri. In Bioggio führt Mauro Bernasconi das Zepter, in Aranno erneut Mauro Destefani. In Maroggio muss nochmals gewählt werden. Es stehen Oscar Ferraroni Franco Medolago und Jean-Claude Binaghi zur Wahl. ra ETWAS Entspannung in der Rustico-Problematik kommt mit der Umsetzung von eingeplanten Schritten vom Bundesamt für Raumentwicklung ARE. Das ARE hatte die Schutzwürdigkeit einzelner im kantonalen Nutzungsplan über die Rustici bezeichneten Gebiete – so genannte "rote Zone" – als fraglich bezeichnet, weil sie beispielsweise zu nahe an Autobahnen, zu nahe an Bauzonen oder in Gebieten, wo Neubauten dominieren, stehen. Nun hat das Bundesamt eine Methodik entwickelt, mit welcher festgestellt werden kann, ob diese fraglichen Gebiete tatsächlich schützenswert sind oder nicht, wie Michel Matthey, Vizedirektor des ARE und dort zuständig für Mobilität, Raum und Infrastruktur erklärt. Damit würde ein Teil der rund 3000 Rustici, welche sich in der roten Zone befinden, die bundesrechtlichen Anforderungen für eine Umnutzung dennoch erfüllen. Die rote Zone ist aber bloss ein Teil der Bedingungen, welche das ARE an eine kantonale Gesetzgebung in Sachen Gebäude in schützenswerten Landschaften ausserhalb der Bauzone (Puc-Peip) stellt. Der überarbeitete Gesetzestext muss vorerst vom Grossen Rat behandelt werden. Zur Zweitwohnungsbeschränkung: Die Möglichkeit, dass Rustici überhaupt nicht in die beschränkte Zweitwohnungskategorie fallen sollen, klärt derweil auf Bundesebene eine Arbeitsgruppe ab. ra Kurz gefasst Regierung wartet auf ein Zeichen Die Tessiner Regierung zeigte sich am Mittwoch erfreut über die Haltung Italiens, einem neuen Steuerabkommen mit der Schweiz grundsätzlich offen gegenüberzustehen. Sobald es konkrete Zeichen für eine Aufnahme der Verhandlungen gebe, würde die eingefrorene Quellensteuer an Italien ausbezahlt, teilte der Staatsrat mit. Der Kanton warte auf entsprechenden Hinweise aus Bern. Voraussetzung ist, dass sich die Regierungen in Bern und Rom mindestens auf Termine für Verhandlungen in Steuersachen einigen. Lega-Nord-Gelder in Lugano Auf Bankkonten in Lugano sollen mehrere Millionen Euro veruntreute Parteigelder von Italiens rechtspopulistischer Oppositionspartei Lega Nord geflossen sein. Empfängerin des Geldes war nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Mailand eine Luganeser Gesellschaft, die am 29. März Konkurs angemeldet hat. Die GmbH habe unter dem Deckmantel von Bau- und Gipserarbeiten operiert. Orselina: gegen Mobilfunkantenne Die Gemeinde Orselina hat für den kommenden Dienstag, 8. Mai, eine öffentliche Informationsveranstaltung zu den geplanten Mobilfunkantennen auf dem Dach des örtlichen Parkhauses einberufen. Bei dieser Gelegenheit werden Gegner des Pro- jektes eine Petition einreichen: 137 Unterschriften sollen laut „laRegione“ bereits zusammengekommen sein. Monte Verità: dringende Arbeiten Die Geschäftsprüfungskommission des Tessiner Kantonsparlaments hat einen Kredit über 2,64 Millionen Franken zugunsten der Stiftung Monte Verità gutgeheissen. Das Geld soll für die Renovierung der Gebäude sowie andere dringende Arbeiten verwendet werden. Gegen Lärmverbot angeschrien Rund 250 Personen haben am vergangenen Samstagabend in Bellinzona lautstark gegen die 65-Dezibel-Limite in Bars de- monstriert (siehe TZ von letzter Woche). Der Grenzwert war noch von der im April abgewählten Stadtexekutive eingeführt worden. Bei der Gemeinde sollen zudem dagegen fast zweihundert Rekurse eingegangen sein. Wie der TZ-Karikaturist die Lage in Bellinzona beurteilt, sehen Sie auf Seite 31. Den Marrakesch-Opfern gedacht Ein Jahr nach dem Attentat in Marrakesch mit 17 Toten, darunter zwei Männer und eine Frau aus dem Tessin, hat am Samstag in Marokko eine Gedenkzeremonie stattgefunden. Bei dem Anschlag am 28. April 2011 auf das Café „Argana“ im Zentrum von Marrakesch waren zwei in Rucksäcken versteckte Bomben per Handy gezündet worden. Verwandte und Freunde der Tessiner Opfer versammelten sich am Samstag in Cadenzzo zu einem Fackelzug und einer Gedenkmesse. Korrigenda Im Artikel vom 27. April „Das grosse Versprechen“ zum Schifffahrtsbetrieb auf dem Lago Maggiore muss es richtig heissen: „Bei einem Treffen mit der NLM-Leitung für die kommenden Tage werde sich entscheiden, ob die Angestellten der NLM Kampfmassnahmen ergreifen“. Und nicht, wie versehentlich geschrieben „...SNL-Leitung“, weil damit die Luganeser Schifffahrt gemeint wäre. Die NLM ist staatlich, die tz/sda SNL ist eine AG. Verschiedenes URS PFYFFER VON ALTISHOFEN GOLDSCHMUCK & TAFELSILBER **** ***** VORSICHT Die Sendung „PATTI CHIARI“(TI-KASSENSTURZ) vom 17.12.2010 informierte über die EHRLICHEN sowie die UNEHRLICHEN Goldankäufer ! % & 3 ! ( 0 - % 1 3 & * 4 ! * 4 5 ! 4 & ) 3 ! ) 0 $ ) ü ! . w $ ) 5 & / ! 4 * & ! 4 * $ ) ! 7 0 / ! ! ( & 8 * 4 4 & / ! ! 4 $ ) . 6 $ , 4 5 fl $ , & / ! ! ; 6 ! 5 3 & / / & / GOLDSCHMUCK,UHREN,MÜNZEN,BARREN,VRENELI,ZAHNGOLD+ALLES SILBER ZAHLE DEN EFFEKTIVEN TAGESPREIS IN BAR ab Fr. 46.- bis Fr. 50.- p. Gr. Feingold 999.99 Gr. Gold 999.99 Tagespreis. Preisänderung. vorbehalten SILBER 999.9 ab Frs. 600.- p.KG LUGANO ALBERGO PESTALOZZI MONTAG 7. MAI 10.30 - 17.00 MEN DRISI O ALBERGO MILANO bodenbeläge in holz linoleum teppich DIENSTAG 6661 Loco 079 246 23 92 MITTWOCH 8. MAI 10.30 - 17.00 BELLINZONA ALBERGO CROCE FEDERALE 9. MAI 10.30 - 17.00 LOCARNO ALBERGO PESTALOZZI 1.STOCK!! DONNERSTAG 10. MAI 10.30 - 17.00 BIASCA fax + tel. privat 091 797 17 86 ALBERGO GIARDINETTO FREITAG 11. MAI 10.30 - 17.00 BRUNORO GmbH DORFPLATZ 9056 GAIS EIDG. LIZ NR. 1120, ANKAUF GOLD,SILBER, PLATIN etc. MEHR INFORMAZION IM INTERNET! VORSICHT: VERKAUFEN SIE IHEREN SCHMUCK NICHT AN JEDEN! 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Mai 2012 Nachrichten Ti-Press In Kürze wird in Rigi-Kaltbad das von Mario Botta entworfene Mineralbad eröffnet. Auch Baden setzt beim Neubau des Thermalbads auf den bekannten Tessiner Architekten BOTTA HAUCHT DER RIGI NEUES LEBEN EIN Feiert: Casinò Lugano von Gerhard Lob Seit hundert Jahren dreht sich das Roulette Ti-Press N eue Impulse für die Rigi – die Königin der Berge oberhalb des Vierwaldstättersees: Ende Juni wird das neue Mineralbad & Spa Rigi Kaltbad eingeweiht, das aus der Feder des bekannten Tessiner Architekten Mario Botta stammt. Er zeichnet auch für die „Piazza“ verantwortlich, den neuen Dorfplatz, der als Aussichtsplattform und Begegnungsort dient. Beide Bauwerke sind eng verbunden. Denn das Mineralbad & Spa Rigi Kaltbad liegt praktisch wie eine Schachtel unter dem neu errichteten Dorfplatz. Begrenzt wird dieser Platz auf der einen Seite durch die Station der Vitznau-Rigi Bahn und auf der anderen Seite durch einen markanten Rundturm, welcher sowohl Eingang ins darunterliegende Bad, als auch Verbindung zur Bergstation der Luftseilbahn nach Weggis darstellt. Der neue Dorfplatz wird geprägt durch acht Glasoblichter, welche zirka 3,5 Meter hoch aus dem Boden hervorstossen und an Bergkristalle erinnern. Diese Glaskristalle bringen tagsüber Licht in die darunterliegenden Räume der Badanlage, am Abend werden sie den Dorfplatz als funkelnde Kristalle erleuch- Rigi-Kaltbad ist für den Architekten ein „magischer Ort“ (oben: Modell des Hotelkomplexes) ten. Das öffentliche Bad ist aufgeteilt in zwei Bereiche; das Mineralbad, welches für alle zugänglich ist (Erwachsene wie auch Kinder) und den Spa, welcher ausschliesslich Erwachsenen vorbehalten ist. Der Granit für den Bau stammt aus dem Ossolatal (bei Domodossola). Wie Botta in einem Gespräch erklärte, ist für ihn die Position von Rigi-Kaltbad einzigartig. Er spricht von einem „magischen Ort“. Ein Badenarr ist er allerdings nicht: “Ich bin keine wirkliche Wasserratte, sondern eher erdverbunden. Wenn mein Knöchel nass wird, fehlt mir bereits Boris Bignasca aus der Lega ausgetreten Verbale Verfehlung SEIT heute sei er nicht mehr Mitglied der Lega, schrieb Boris Bignasca am Dienstag in einer Mitteilung, die Stelle als Parteisekretär habe er aufgegeben. Doch wer glaubte, der Sohn des Parteigründers und Präsidenten auf Lebzeiten, Giuliano Bignasca, sei damit weg vom Fenster, täuschte sich. Er werde weiter für Mattinonline.ch und als Direktor der Gratiszeitung „10 minuti“ arbeiten, fügte Boris Bignasca an, und zerstörte damit jede Illusion, dass in den Publikationen der Lega dei Ticinesi künftig ein zivilisierter Ton angeschlagen wird. In der letzten Ausgabe des sonn- täglichen Parteiblattes hatte der junge Bignasca den Tessiner Schriftsteller Giovanni Orelli hart attackiert. Was Bignasca als „satirische Bemerkung“ zu verharmlosen versuchte, nannten Familie und Freunde des diesjährigen Schillerpreisträgers schlicht „geschmacklos“. Der 83-jährige Orelli erhielt zahlreiche Solidaritätsbekundungen. Bignasca will „zum Wohle der Partei“, wie er sagt, und um die Wahl von Parteikollege Michele Foletti als Grossratspräsident nicht zu gefährden, ins zweite Glied zurückstehen. Als Schreiberling bleibt er der Lega aber erhalten. mb die Luft zum Atmen.“ In der Innerschweiz sind die Erwartungen in Zusammenhang mit dem neuen Mineralbad und den neuen Infrastrukturbauten auf der Rigi gross. „Die Rigi erlebt eine Rennaissance“ heisst es in einer Mitteilung der regionalen Vermarktungsgesellschaft RigiPlus. Das neue Mineralbad in Rigi Kaltbad wird von der AquaSpa-Resorts Development & Management AG, Schafisheim (Kanton Aargau), entwickelt und betrieben. Diese Gesellschaft zeichnet auch für die zweite Phase des Lido Locarno verantwortlich, mit dessen Bauarbeiten am 1. Februar 2012 begonnen wurde – die Eröffnung ist für Juli 2013 geplant. Es handelt sich im Grunde um eine Verlängerung des jetzigen Lido mit neuem Wellness- und Restaurations-Bereich. Mario Botta darf in der Deutschschweiz im Übrigen eine weitere Therme verwirklichen. Er hat den Auftrag für die neue Therme im Badener Bäderquartier erhalten. Die Verenahof AG will das Baugesuch im Herbst einreichen. Die Bauarbeiten sollen im Sommer 2013 beginnen. Die Eröffnung des Neubaus ist für 2015/16 geplant. Ende Januar hatte der Einwohnerrat (Stadtparlament) der notwendigen Teilrevision der Bauund Nutzungsordnung zugestimmt. Die Interessengemeinschaft "schöner baden" forderte wiederholt eine Reduzierung des Botta-Bauvorhabens. Es füge sich zu wenig in die Umgebung ein, hiess es. Melide: reformierte Kirche ungenutzt Käufer oder Mieter gesucht DIE protestantische Kirche von Melide am Ufer des Luganersees steht zum Verkauf oder kann gemietet werden. Sie wird aus Mangel an Kirchgängern nicht mehr benutzt. Die letzten noch praktizierenden Protestanten von Melide hätten sich der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde von Lugano angeschlossen, sagte ein Sprecher der Gemeinde diese Woche auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Die einstigen Hauptbenutzer – Deutsche und Holländer, die sich in Melide niedergelassen hatten – seien inzwischen fast alle verstorben. Das Gotteshaus war am 27. September 1931 eingeweiht worden und diente während 80 Jahren für Gottesdienste. Gegenwärtig wird für die Kirche ein Käufer oder ein Mieter gesucht. In Frage kommen die Gemeinde oder kulturelle Vereinigungen, denn das Gebäude soll laut einer Meldung der Tessiner Tagesmedien weiter der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen und nicht in private Hände übergehen. Der Entscheid, ob die Kapelle verkauft oder vermietet wird, soll an einer Kirchgemeindeversammlung von morgen Samstag fallen. mb/sda 1912 erhielt die Società del Teatro in Lugano die erste Spiellizenz, seit zehn Jahren dreht sich das Glückspiel in der CeresioStadt unter dem Dach der Casinò Lugano SA: Die Spielbank mit A-Lizenz feiert in diesem Jahr ihr hundertjähriges Bestehen. Wo heute der moderne Bau des Kasinos von Lugano steht, trafen sich einst die Schönen und Reichen der Region zu gesellschaftlichen und kulturellen Höhepunkten. Auf der Bühne erklangen die Tosca, Madame Butterfly oder La Traviata, in den Rängen funkelten die Juwelen der Damen. Die 1895 gegründete Theatergesellschaft beantragte schon gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine Spiellizenz. Lugano wollte damit seiner Stellung als international bekanntes Tourismuszentrum gerecht werden, heisst es in der Jubiläumsschrift. Zu den Spielen, die sich einst besonderer Beliebtheit erfreuten, gehörte das Boule, ein dem Roulette ähnliches Glücksspiel. Das Kasino versuchte stets, dem Zeitgeist zu folgen: In den 40erJahren des vergangenen Jahrhunderts wurde ein Kinosaal, 1953 ein Tea-Room und ein Dancing eingerichtet, ab 1992 sind die Slot Machines modernisiert worden. Ein Panoramarestaurant und eine Diskothek runden das aktuelle Angebot ab. Die ausgeschütteten Gewinne belaufen sich täglich auf rund 1,2 Millionen Franken. Der starke Franken und die Konkurrenz aus dem nahen Campione d’Italia machen dem Casinò Lugano aber zu schaffen. Auch in der Personalpolitik hat das Kasino, das zu 67 Prozent der Stadt Lugano, zu 29 Prozent Casinos Austria Swiss sowie kleineren Aktionären gehört, keine glückliche Hand. Gewerkschaften und Unternehmensleitung klagen sich gegenseitig an. Im April wurde bekannt, dass Direktor Hubertus Thonhauser Lugano auf Ende Juni verlasssen wird. Er bleibt jedoch im Verwaltungsrat des Unternehmens. Seinen Direktionsjob übernimmt der bisherige Vize Luca Antonini. Er soll die Casinò Lugano SA in eine florierende Zukunft führen. mb www.ticinoweekend.ch 27-29 April 2012 de Woche neu. je in ss Te as d ie Entdecken S TicinoWeekend: pen durchs Tessin s Wanderparadies. Über 2'000 p a R rs e st u ch S f u A gilt al lern und Bergen von waren die , einige da inen Seen, Tä Das Tessin mit se ter Wege durchziehen den Kanton pfade, die in die Städte führten. um er Kilometer marki gener Zeiten, Marktwege und Sa an rg ve n" se as "Str W Kli ett cke b e ge n un we win d T rb ne ess n! in e E-mail Adress Newsletter ute Kanton" Malcantone, der "g SENDEN Follow us Wetter im Tessin SAMSTAG 19°C FREITAG 18°C SONNTAG 18°C eiz Quelle: MeteoSchw SBB RailAway Tipp der Woche g rsionen vielseiti e machen Exku um eg er w od en , ie em an Th st rschiedene ung, die Ka Ve er . lk es vö di be ra nd pa La fts r rungsmittel de ist ein Landscha Der Malcantone geht um das einstige Grundnah eser Region. di Es in und informativ. d technischen Wunderwerke un n he ic rl die natü MEHR Spuren wandern en h sc en M er d f u A y Card Ticino Discover n: Sie profitieren vo g und Bus im Tessin Zu • freie Fahrt mit ergbahnfahrten -B te rit nt Ei ie • fre G ÜBERNACHTUN INFO Hotels e sind im Hotel Ein Klick und Si Ihrer Wahl. Caslano herum Rund um den Monte Önogastronomie Daniel Huber rotto im , führt von Castel r und Dörfer „Tracce d’uomo“ de äl W , ge er bb h Re Malcantone durc nnten Tessins führt, auf den ka be er ig en w s eine hheit ... sc en M Spuren der MEHR Malcantone Biken und Hiken im ogische und , ano vereint geol Der Monte Casl würdigkeiten auf engem Raum ns he eg Se w er he Uf sc r ni De ta r. bo Auskunft darübe ein Lehrpfad gibt ssichten. Au bietet prächtige MEHR Honig MEHR PRODUKT sse Museum Schokoland, das sü Restaurants abseits der alcantone. Auch M im n ke Hi d Biken un one etet der Malcant Themenwege bi h seine einzigartige rc Wanderrouten du et auch für Zweiräder. gn ei Ge ft. ha Landsc KELLEREI o am en wird in Caslan Seit über 50 Jahr lade produziert. Am Standort ko Luganersee Scho e SA befindet sich auch os pr Al at ol oc der Ch sse Museum. sü s da Schokoland, MEHR RESTAURANT U E N 4. Mai 2012 13 Passaparola Poesie Cannocchiale Nun springen sie GRENZÜBERGREIFENDER EINSATZ GEGEN WALDBRÄNDE wieder ins Auge von Marianne Baltisberger Primavera und flüstern mit Engelsstimmen: Ich bin eine Blüte, ich bin eine Blume. Tu es uns gleich ‒ lebe die Farben! Martin Steiner, Locarno/Zürich Waldbrände kennen keine Grenzen, züngelnde Flammen kümmern sich nicht um die politische Aufteilung einer Region. Deshalb haben sich verschiedene Feuerwehrkorps des Alpenraums zusammengeschlossen. Zur Vereinigung mit dem klingenden Namen ALP FFIRS – Alpine Forest Fire Warning System – gehören neben Feuerwehren aus Österreich, Frankreich, Deutschland und Slowenien auch Einsatzgruppen aus Norditalien und dem Tessin. Letztere treffen sich in diesen Tagen nördlich und südlich der Landesgrenze zum Erfahrungsaustausch. Um ein gemeinsames Warnsystem entwickeln zu können, schreibt Daniele Ryser des Tessiner Feuerwehrverbandes im Communiqué, sei der regelmässige Kontakt zwischen den Einsatzkräften wichtig. Zu den Treffen eingeladen sind auch Forstingenieure und Forstwarte. 120 Einsatzleiter und rund 150 Feuerwehrmänner der Regionen Tessin, Piemont und Lombardei üben heute Freitag auf dem Monte Verità bei Ascona, morgen Samstag bei Sessa im Malcantone den Ernstfall. Besprochen werden technische und taktische Aspekte. Ziel sei es, die Grundlage für ein grenzüberschreitendes Koordinationsprotokoll zu schaffen, so Ryser weiter. Laut Angaben von ALP FFIRS hat die Häufigkeit von Waldbränden in den Alpen in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Jährlich werden rund 20’000 Hektaren Gebirgswald ein Raub der Flammen. Dazu kommen Brände auf Nichtwaldflächen. Besonders häufig treten Waldbrände in der alpinen Region im Winter und im Frühling auf. Angesichts der zur Zeit anhaltenden Regenperiode auf der Alpensüdseite mögen Waldbrände etwas in den Hintergrund der Aktualität gerückt sein. Nicht so zu Beginn dieses Jahres: Ende Januar brannte es über Arosio und Morcote, in den darauf folgenden Wochen auf dem Gemeindegebiet von Giubiasco, Anzonico, Mergoscia und Gordola. Anfang April herrschte im Tessin noch das Verbot, im Freien Feuer zu entfachen. Weitere Informationen über die Zusammenarbeit der Feuerwehren im Alpenraum auf www.alpffirs.eu. In der Rubrik „Cannocchiale“ blickt die TZ über die Grenze nach Italien Wortschatz DIETRO LE QUINTE DELL’EDITORIA TICINESE a cura di Gio Rezzonico “Corriere del Ticino” pigliatutto. È questa l’immagine che scaturisce in questi giorni dalle notizie che trapelano dai giornali e dalle proteste dei giornalisti di “TeleTicino” e di “Radio 3i” che temono per l’indipendenza delle loro testate. Attraverso il gruppo Timedia, infatti, i proprietari del quotidiano luganese controllano, oltre al “Corriere”, “Giornale del Popolo”, “TeleTicino” e “Radio 3i”. Di fatto questo avviene già da un paio d’anni, ma recentemente sono state acquisite nuove quote societarie che rafforzano la loro posizione. A complicare la situazione il fatto che la radio e la televisione del gruppo ricevono sovvenzioni federali, finanziate con il canone che ogni cittadino elvetico paga per la televisione nazionale (Ssr a livello svizzero, Rsi in Ticino). I critici di questa operazione sostengono che il “Corriere” verrebbe ingiustamente favorito grazie agli indiretti sovvenzionamenti pubblici. Le preoccupazioni dei giornalisti sono comprensibili, sebbene già ora “TeleTicino” sembri in linea con le posizioni di centro-destra sempre più profilate assunte nel corso degli ultimi tempi dal “Corriere”. Così come è effettivamente vero che la testata luganese può trarre profitto dall’alleanza multimediale con la radio e la tivù del gruppo aiutate dall’ente pubblico. Fermarsi qui con questa analisi sarebbe però riduttivo. La mossa del gruppo Timedia va infatti inquadrata all’interno della situazione editoriale che si è venuta a creare in Ticino nel corso degli ultimi mesi, in particolare con l’ingresso sul mercato della nuova testata “20 Minuti”, di proprietà per metà dell’editore de “la Regione” Salvioni e per l’altra metà del potente gruppo editoriale elvetico Tamedia, che controlla circa il 50 per cento della stampa scritta elvetica nelle tre regioni linguistiche del paese. Prima della nascita di “20 minuti” nell’editoria ticinese vigeva un equilibrio che permetteva ai tre quotidiani – “Regione”, “Giornale del Popolo” e “Corriere” - di convivere, grazie a un accordo pubblicitario (3 TopTicino) che raccoglieva le inserzioni a livello nazionale per le tre testate. Le entrate venivano poi suddivise in base a una chiave di riparto condivisa. L’alleanza dell’editore de “la Regione” Salvioni con il gruppo zurighese Tamedia è stata interpretata dai suoi colleghi degli altri due giornali come una sorta di tradimento e come un forte sgarbo all’alleanza pubblicitaria “3 TopTicino”. Salvioni, gli rimproverano i partner di questa alleanza, non può tenere i piedi in due scarpe. Da qui una guerra editoriale, che in ogni caso non coinvolge le testate della Tessiner Zeitung e del Caffè. E da qui, pro- babilmente, la decisione del gruppo del “Corriere” di acquistare nuove quote di Timedia, anche se in verità questa società era stata costituita prima che in Ticino arrivasse la nuova testata “20 minuti”. Ma perché, si può chiedere chi non è del mestiere, “20 minuti” fa tanta paura? Perché il gruppo Tamedia alcuni anni fa ha fatto un’operazione analoga nella Svizzera romanda creando “20 minutes” e sbaragliando dal mercato Edipresse, il principale gruppo editoriale romando, mettendolo in difficoltà e inducendolo a cedere buona parte della sua attività proprio a Tamedia. I timori dei proprietari del “Corriere del Ticino” appaiono pertanto fondati. E la loro strategia di creare un gruppo forte e multimediale è certamente azzeccata per contrastare il possibile affondo di Tamedia in Ticino. È chiaro che non è nell’interesse dei cittadini di questo Cantone che rimanga un solo forte gruppo editoriale, perché ne andrebbe certamente di mezzo la pluralità della stampa. Non va bene né che sia Timedia, il gruppo del “Corriere”, né Tamedia, alleato con Salvioni. E da come si stanno mettendo le cose il grosso rischio è che lo scontro sia giunto a un punto di non ritorno, per cui è probabile che uno dei due contendenti sbaragli l’altro e in Ticino venga fortemente indebolita la pluralità dei media. pigliatutto: übernimmt alles scaturisce: hervorgeht trapelano: durchsickern temono per l’indipendenza: fürchten um die Unabhängigkeit quote societarie: Gesellschaftsbeteiligungen sovvenzioni federali: Bundessubventionen canone: Gebühr trarre profitto: Profit ziehen riduttivo: oberflächlich inquadrata: eingeordnet potente gruppo editoriale: starke Verlagsgruppe vigeva: galt (war in Kraft) un accordo pubblicitario: eine Werbevereinbarung una chiave di riparto: ein Verteilschlüssel una sorta di tradimento: eine Art Verrat sgarbo: Unhöflichkeit una guerra editoriale: ein Krieg zwischen den Verlegern nuove quote: neue Beteiligungen sbaragliando: niederwerfend i timori: die Befürchtungen azzeccata: zutreffend il possibile affondo: der mögliche Angriff la pluralità della stampa: die Medienpluralität contendenti: Rivalen Bergbauernfamilie kann Hofkäserei bauen: Erbschaften geben Zukunft. Mit einem Vermächtnis an die Schweizer Berghilfe sichern Sie die Zukunft unserer Bergbevölkerung. Wir beraten Sie gerne. Schweizer Berghilfe, Soodstrasse 55, 8134 Adliswil, Tel. 044 712 60 56, [email protected], www.berghilfe.ch Das Engagement unseres Medienpartners macht dieses Inserat möglich. Anzeige Senden Sie mir bitte kostenlos und unverbindlich den neuen Ratgeber fürs Testament «Dem Leben in den Bergen Zukunft geben». Vorname, Name Strasse, Nr. PLZ, Ort Einsenden an: Schweizer Berghilfe, Martin Schellenbaum, Soodstrasse 55, 8134 Adliswil Verschiedenes Alles in und aus einer Hand! IIHR HR M MANN ANN FFÜR ÜR A ALLE LLE FÄLLE FÄ L L E Lösungskonzepte & effiziente Beratung STEHT S TEHT IIHNEN HNE N M MIT IT R RAT AT & T TAT AT ZUR SEITE GARTENPFLEGE MAURERARBEITEN STEINBAUTEN HAUSMEISTER SERV www.tessinbau.ch Tel. 079 918 20 11 Ob Finanzplanung, Steuern, Immobilien, Versicherungen oder Ihre Vorsorge ich kümmere mich darum, mit Herz und Verstand! ICH EUE M F! 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Innert kürzester Zeit wurde bei ihr dort der Morbus Bechterew diagnostiziert. „Darüber war ich sehr erleichtert. Denn die Ärzte hatten bereits vermutet, dass ich einen Knochentumor haben könnte“, blickt Regula Eberhard auf den Zeitpunkt der Diagnose zurück. Unterstützung Lange hielt die Erleichterung bei der jungen Frau allerdings nicht an. Denn die folgenden fünf Jahre wurden zu ihrer härtesten Leidenszeit. „Vor allem nachts waren die Schmerzen so stark, dass ich nicht mehr alleine aufstehen konnte.“ Zum Glück konnte sie sich auf ihren Lebenspartner verlassen, der sie in dieser schwierigen Zeit enorm unterstützte. Im Vergleich zu diesen schmerzvollen Jahren geht es Regula Eberhard heute mit 54 Jahren sehr gut. Zwar spürt sie hie und da Beschwerden im unteren Wirbelsäulenbereich. Dann nimmt sie jeweils ein Antirheumatikum, um die Schmerzen zu lindern. Auch ihre Arbeit als kaufmännisch Angestellte kann sie gut bewältigen. Probleme gibt es allenfalls, wenn sie schwere Gegenstände aufheben muss. Sie setzt sich auch für andere ein Krankheit www.bechterew.ch Regula Eberhard aus Gravesano leidet an Morbus Bechterew. Wegen dieser unheilbaren, rheumatischen Krankheit hat sie früher schwierige Zeiten durchgemacht. Heute geht es ihr zum Glück relativ gut. Sie arbeitet als kaufmännische Angestellte und unternimmt in ihrer Freizeit gerne Spazierritte. Sie ist dankbar, dass der Bechterew sie heute nur geringfügig einschränkt. Zudem setzt sie sich auch für andere Betroffene dieser Krankheit ein. Seit 20 Jahren ist sie Kontaktperson der Bechterew-Therapiegruppe Lugano. Gemeinsam Glücklicherweise ist ihre Beweglichkeit kaum eingeschränkt. Dies hängt auch damit zusammen, dass Regula Eberhard regelmässig Gymnastik macht, und zwar in der Gruppe. Zusammen mit fünf weiteren Bechterew-Betroffenen trifft sie sich jeweils am Mittwochabend um 18.30 Uhr in der Ars Medica Clinic in Lugano zur Gruppentherapie. Unter Anleitung einer Physiotherapeutin werden im warmen Wasser Kräftigungs- und vor allem Beweglichkeitsübungen geturnt. Zudem können die Teilnehmenden wichtige Erfahrungen voneinander sammeln. Dazu Regula Eberhard: „Die Stimmung ist super. Wir diskutieren viel und lachen auch oft zusammen. Nach der Therapiestunde gehen wir fast immer noch etwas trinken.“ Anzeige SENIOREN-VEREIN TESSIN Wanderung durchs Malcantone Beizeiten traf ich am Treffpunkt auf dem Parkplatz hinter der Station Caslano ein, 20 Minuten zu früh. Noch sah ich niemanden. Ich dachte, sicher werden wieder nur wenige kommen. Aber bald erschien ein Mann mit Wanderstöcken ausgerüstet, deshalb fragte ich, ober auch zur Wandergruppe des Seniorenvereins gehöre. Wir warteten noch ein paar Minuten. Inzwischen trafen noch andere Wanderer ein, so waren wir ein schönes Grüppli. Nun marschierten wir 12 (Männlein und Weiblein) los, drei Personen, die nicht ganz so gut zu Fuss waren, gingen direkt nach Ponte Tresa ins Restaurant TresaBay. Wir anderen stapften ein steiles Stück Fussweg hinauf bis nach Pura. Wir nahmen es ganz gemütlich, man plauderte und bestaunte schöne Häuser und Gärten. Ohne grosse Mühe kamen wir oben im Dorf an. Hier legten wir einen andern Gang ein, denn die Strasse führte fast eben weiter, es war ein schönes Stück Weg. Beidseits der Strasse stehen alte und neue Häuser in meist schönen, gepflegten Gärten. Dann ging es durch den Wald, immer leicht abwärts. Gleich hinter dem Wald bestaunten wir einen riesigen Bau mit 21 Wohnungen, treppenartig auf der riesigen Tiefgarage, wahrscheinlich alles Ferienwohnungen. Links der Strasse hatten wir eine schöne Aussicht über den See auf die Collina d’Oro. Der grosse Bau, wo einst das Sanatorium Agra stand, war ungefähr auf gleicher Höhe wie wir. Nun ging es immer mehr abwärts und das letzte Stück Weg nach Ponte Tresa war dann ziemlich steil, besonders für diejenigen, die die Abkürzung nahmen. Diejenigen, die der Strasse nach wanderten, hatten es leichter, dafür einige Minuten länger. Als alle beisammen waren, betraten wir gemeinsam das Ristorante TresaBay, wo für uns ein langer Tisch, am Fenster mit Sicht auf den See, reserviert wor- den ist. Mit einem „Prost“ hin und her löschten wir den Durst! Nach allerlei Diskutieren und Erzählen brachen wir so gegen 17 Uhr auf. Ich denke, dass alle Teilnehmer zufrieden und froh den Heimweg antraten. Es war wirklich ein schöner Tag! Rosmarie Canonica, Montagnola SVT-Exkursion-Bahnhof Lugano Der SBB-Vize-Vorstand empfing uns 20 Mitglieder und erklärte uns die Bahnanlagen sowie die kommenden Umbauten des Bahnhofs SBB Lugano zur Eröffnung der Neat. Darauf wurden wir in Gruppen eingeteilt: 1. Erklärung, Bedienung des PC in Bezug aller Möglichkeiten, die Fahrkarten zu Hause selbst auszudrucken, ja selbst ins Ausland, sowie Fahrplan abfragen, alles über Internet. Jede Frage wurde auf Deutsch beantwortet und jeder konnte selbst am PC einen Versuch unter kundiger Leitung unternehmen. 2. Gruppenwechsel, Erklärungen, Anweisungen am Fahrkarten-Automaten, solche stehen 5 Stück am Bahnhof. An diesen können alle Fahrkarten selbst erstellt, bezahlt und ausgedruckt werden. Automat mit Restgeld-Rückgabe. Jeder Teilnehmer wurde am Automaten angewiesen, ausgebildet und alle Fragen wurden auf Deutsch beantwortet. Am Schluss wurde jedem Teilnehmer eine SBBTragtasche mit nützlichen Unterlagen ausgehändigt, u.a. mit einem 30 Franken-Gutschein, und wir wurden auf der Sonnenterrasse des „Anacapri“ zu einem Trunk eingeladen. Ein Dankeschön den SBB-Experten. Diese wurden von Eric im Namen des SVT mit einem Präsent bedacht. Ein Dank gehört Eric Dutler, der die Exkursion aussuchte und mustergültig führte. KW Jede dieser Therapiegruppe der Schweizerischen Vereinigung Morbus Bechterew hat eine Kontaktperson, die das Bindeglied der Gruppe zur Geschäftsstelle ist. Regula Eberhard ist mittlerweile 20 Jahre Kontaktperson der Gruppe in Lugano. Und auch nach zwei Jahrzehnten übernimmt sie gerne diese Verantwortung. Zudem würde sie sich über Zuwachs in der Gruppe freuen. Interessierte können sich bei ihr melden (Tel. 091 605 49 67). Die sympathische Frau aus Gravesano hat ihren Bechterew akzeptiert. Sie ist froh, dass die Krankheit sie heute kaum einschränkt. So kann sie ihrem Bewegungsdrang auch ausserhalb der Gruppentherapie nachkommen, sei dies bei Spaziergängen mit dem Hund oder hoch zu Ross. „Ich reite leidenschaftlich gerne.“ Die Tessinerin hofft natürlich, dass ihr Gesundheitszustand in den nächsten Jahren stabil bleibt. Morbus Bechterew ist eine rheumatische, schmerzhafte und unheilbare Krankheit. Entzündliche Prozesse befallen vor allem das Kreuzbein-Darmbein-Gelenk und die Wirbelsäule. Die Zwischenwirbelgelenke verlieren ihre Beweglichkeit, die Bandscheiben und die Bänder können verknöchern. Im Extremfall versteift die ganze Wirbelsäule. In der Schweiz leiden rund 70‘000 Menschen am Bechterew. Bis heute sind jedoch nur etwa 10‘000 Betroffene diagnostiziert. Zudem dauert es durchschnittlich sechs Jahre von den ersten Symptomen bis zur Diagnosestellung. Die Schweizerische Vereinigung Morbus Bechterew setzt sich unter anderem dafür ein, dass die Krankheit früher diagnostiziert wird. Tessiner & Tourismus Collina d’Oro Die Kulturlandschaft mit Blick auf Lugano Schiff, Postauto und Gutschein für einen Einheimischen Nachmittagsimbiss im Restaurant Indeminese. Im Restaurant, beim Vorzeigen des Kombibillett mit Schiff und PostAuto von Locarno nach Indemini, erhalten Sie ein Getränk und einen Köstlichen süssen odre salzigen Imiss nach Ihrer Wahl. Information: webcode 10027 auf www.autopostale.ch Ticket: Ente Turistico Lago Maggiore, Locarno tel.: 0848811122 Aquarell von Hermann Hesse, Carona, 1926 Aquarell auf Papier DAS HERMANN HESSE – JAHR 2012 ZUM 50. TODESTAG Veranstaltungen im Museum Hermann Hesse Montagnola Sonderausstellung 7. April bis 22. August: Sommersitz, Exil und Heimat – Lisa Tetzner, Kurt Kläber und der Künstlerkreis in Carona Lisa Tetzner und Kurt Kläber führten in Carona ein offenes Haus mit vielen Gästen, zu denen nicht nur Hermann Hesse, sondern viele andere berühmte Künstler gehörten, darunter Bertolt Brecht, Ignazio Silone und Karl Hofer. In Zusammenarbeit mit der Associazione Casa Pantrovà in Carona. Gutschein für das Restaurant Indeminese Für einen Einheimischen Imbiss. Um diesen Gutschein einzulösen, ist es erforderlich das Kombibillett von der Schifffahrtsgesellschaft und des Postautos im Restaurant vorzuwiesen. Ein Gutschein pro Person. “auf den Spuren Hermann Hesses” die Reize der Landschaft sowie die künstlerischen, landschaftlichen und kulinarischen Schätze nahe bringen. Anfahrt: Mit dem Postauto 36 von Lugano Richtung Agra, Haltestelle Piazza Brocchi. Mit dem Auto Autobahn-Ausfahrt Lugano-Süd, dann Richtung Lugano Lago. An den folgenden drei Ampeln jeweils links abbiegen und an der Kirche S. Abbondio vorbei bis Piazza Brocchi fahren. Hermann Hesse-Editionsarchiv Volker Michels, Offenbach am Main fferte O e g i rt Grossa sgutschein bis mit Im Nicht nur Hermann Hesse, Peter Weiss, Bruno Walter, Max Horckheimer und George Harrison liebten die faszinierende Schönheit des “Goldhügels”. Wenige Minuten von der Stadt entfernt, können auch Sie auf sonnigen Wanderwegen eine paradiesische Landschaft geniessen. Zentral im Ortsteil Montagnola liegt das Museum Hermann Hesse, das neben einer Dauerausstellung auch Wechselausstellungen, Konzerte, Lesungen und ein neu eröffnetes literarisches Café bietet. Audioguides stehen im Museum zur Verfügung, die Sonntag, den 6. Mai, 17.00 Uhr: Lesung in deutscher und italienischer Sprache: „Hermann Hesse am Comer See: Reiseerinnerungen aus Italien“ mit Lucilla Janssen und Morgan Powell; Eintritt: Fr. 8.50 / Fr. 7.Samstag, den 12. Mai, 17.30 Uhr: Lesung und Musik: „Hermann Hesse – Erste Liebe“ mit Luise Wunderlich (dt.), Antonio Ballerio (it.), Steffen Hass (Saxophon) und Volker Hill (Klavier). Die Stadt Calw präsentiert sich im Rahmen der Partnerschaft mit der Gemeinde Collina d’Oro. Eintritt frei. Samstag, den 19. Mai, 17.30 Uhr: Buchpräsentation: „Hesses Frauen“ mit Bärbel Reetz. Eintritt Fr. 8.50/ Fr. 7.-. Das Museumscafé Boccadoro verwöhnt die Gäste mit lokalen Spezialitäten, hausgemachten Kuchen, zahlreichen Zeitschriften und Zeitungen sowie Internetpoint. Täglich 9.30 Uhr – 18.30 Uhr. INFORMATION und TICKET Museum Hermann Hesse Montagnola Tel. 091 993 37 70 März-Oktober täglich 10.00 - 18.30 November-Februar Nur samstags und sonntags 10.00 bis 17.30 Uhr [email protected] www.hessemontagnola.ch www.collinadoro.com 4. Mai, 20.30 Uhr (in italienischer Sprache) Die Dokumentarfilme des Monte Verità «La straordinaria vita di Wladimir Rosenbaum» Präsentation des Dokumentarfilms «Das aussergewöhnliche Leben des Wladimir Rosenbaum» von Werner Weick (1984, 60 Min. TSI). Das geistige Vermächtnis eines faszinierenden Mannes, der als Anwalt und Antiquar tätig war und zusammen mit Aline Valangin den Palazzo «La Barca» in Comologno zu einem Treffpunkt vieler Künstler und Intellektueller machte sowie Eranos-Kontakte mit einigen grossen Geistern des 20. Jahrhunderts wie C. G. Jung, Daisetz T. Suzuki oder Mircea Eliade pflegte. Anschliessend an die Vorführung des Films folgt eine Diskussion mit dem Regisseur Werner Weick und Wladimirs Tochter Francine Rosenbaum, Vasco Gamboni (ehemaliger Geschichtslehrer aus Comologno), moderiert durch die Kulturjournalistin des RSI Cristina Foglia, Autorin einer Radiosendung über den Palazzo «La Barca». Der Film wird von Sonntag 22. April bis Donnerstag 3. Mai täglich um 16.00 Uhr auf den Isole di Brissago gezeigt. Organisiert durch die Stiftung Monte Verità als Teil der dokumentarischen Ausstellung "Monte Verità". Der Abend ist Teil einer Reihe von Veranstaltungen, die die wichtigsten Dokumentarfilme zum Thema Monte Verità zeigen. Eine einmalige Gelegenheit, die reiche Kulturgeschichte mit seinen Darstellern zu entdecken, aber auch über die Zukunft des Hügels nachzudenken, den Harald Szeemann als „geistiges Bermuda-Dreieck“ bezeichnete. Infos und Buchung Fondazione Monte Verità Ascona Tel. 091 785 40 40 E-Mail [email protected] T T Daniel Levy widmet Wagner einen Abend Lugano und Tenero locken Autofans an zMagazine Seite 21 “Terreni alla Maggia” stellt Whisky her Seite 25 Seite 27 Ausstellungskurator ist Paolo Campiglio in Zusammenarbeit mit Simone Soldini, Maddalena Tibertelli de Pisis und Elisa Camesasca DE PISIS UND D MONTALE IN MENDRISIO as Kunstmuseum Mendrisio präsentiert bis Ende August “De Pisis und Montale. Le occasioni zwischen Dichtung und Malerei”. “Grundsätzlich gehören wir nicht zu denen, die den schreibenden Malern oder den malenden Schriftstellern misstrauen.” Diese Worte von Eugenio Montale entstammen einer Rezension in der Tageszeitung Corriere della Sera aus dem Jahre 1954 anlässlich der Neuausgabe des Gedichtbandes Poesie von Filippo de Pisis (Verlag Vallecchi, 1954) und bilden zugleich den Ausgangspunkt für eine eingehende Untersuchung der Beziehungen zwischen der Malerei Filippo de Pisis und der Dichtung Eugenio Montales: der Dichtung eines Malers und der Malerei eines Dichters. Die Künstler wurden im selben Jahr 1896 geboren und lernten sich 1920 in Genua kennen. Fortan standen sie in freundschaftlicher Beziehung, wie die wiederholten Bezeigungen gegenseitiger Wertschätzung erkennen lassen. Die Ausstellung zeigt 51 Werke von de Pisis (Ölbil- der und aquarellierte Tuschzeichnungen) sowie 40 gemalte oder gedruckte Blätter von Montale. Die thematischen Schwerpunkte, um die der Ausstellungsrundgang kreist, sind: die Mittelmeerlandschaft und die Beziehung zu den Elementen, die Poetik des Objekts und die Dingwerdung des Ich, die Sujets ausgestopfte Vögel und tragische Kreaturen, das Porträt als sich entziehende Präsenz und die Stadt. Die Ausstellung – zu der ein Katalog in italienischer Sprache erschienen ist – wird vervollständigt durch einen ausführlichen Dokumenteapparat, in dem neben den Gedichtbänden mit Illustrationen von de Pisis seltene Ausgaben der frühen Gedichtsammlungen von Montale hervorstechen. Die Öffnungszeiten sind: Dienstag bis Freitag 10.00 - 12.00 und 14.00-17.00 Uhr, Samstag und Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr; montags geschlossen, ausser an Feiertagen. De Pisis e Montale. “Le occasioni” tra poesia e pittura. Bis 26. August 2012 im Museo d’arte Mendrisio. Eintritt CHF 10.-, ermässigt 8.-. Weitere Auskünfte: Tel. 091 640 33 50. 18 4. Mai 2012 Nützliche Telefonnummern Polizeinotruf Feuermeldestelle Strassenhilfe Strassenzustand (ita/dt/fra) REGA Ambulanzen Service 117 118 140 163 1414 144 Alle Tessiner Ambulanzdienste sind erreichbar unter der Nummer (Airolo, Ascona, Bellinzona, Biasca, Bodio, Chiasso, Faido, Locarno, Lugano, Mendrisio, Mesocco/GR, Roveredo/GR) MAGAZIN Hauspflegedienst Notfalldienste Bellinzona und Umgebung Dienstapotheke - Farmacia Nazionale, Bellinzona, 091 825 16 55 oder 091 800 18 28; ab 5. Mai: Farmacia San Rocco, Bellinzona, 091 825 33 43 oder 091 800 18 28 Dienstarzt - 091 800 18 28 Zahnarzt - Dr. med. dent. I. Bianchi, Roveredo, 091 827 42 53 (9-12/ 14-16 Uhr) oder 091 800 18 28; ab 5. Mai: Dr. med. dent. Kojic, Bellinzona, 091 826 21 26 (Sa+So 9-11 Uhr, an Werktagen 9-12/14-16 Uhr) oder 091 800 18 28 Tierarzt - 0900 140 150 Biasca, Blenio, Riviera, Leventina Dienstapotheke - Farmacia Martinli, Biasca, 091 862 28 28 (geöffnet So 6. Mai von 10.00-12.00/15.0018.00) oder 1811 Tierarzt - 0900 140 150 Locarno und Umgebung - Gambarogno Dienstapotheke - Farmacia Città Vecchia, Locarno, 091 751 16 67/079 214 60 84 oder 091 800 18 28; ab 7. Mai: Farmacia Verbano, Minusio, 091 743 15 58/ 079 214 60 84 oder 091 800 18 28 Kinderarzt - Servizio pediatrico ospedale La Carità 091 811 45 80; ab 7. Mai: Dr. med. Luca Buetti, 091 751 21 51 oder Pronto Soccorso Pediatrico Ospedale La Carità 091 811 45 80 Dienstarzt - 091 800 18 28 Zahnarzt - Dr. med. dent. Michela Franscini, Locarno, 091 751 62 12 (9-12/ 14-16 Uhr) oder 091 800 18 28; ab 5. Mai: Dr. med. dent. Loris Conti, Locarno, 091 751 30 61 (Sa+So 9-11 Uhr, an Werktagen 9-12/ 14-16 Uhr) oder 091 800 18 28 Orthopädischer Notfalldienst - 091 743 11 11 (durchgehend) Tierarzt - 0900 140 150 Ascona (Unity Care) Bellinzona Biasca Lugano Minusio Misox Muralto ABECA Infermiere Lugano Spitex Città e campagna Paradiso Internursing DIE KRAFT DER GELBEN BLUME Lugano Turismo 091 791 05 74 091 825 32 29 091 862 30 33 091 971 57 31 091 743 58 37 091 827 10 29 091 743 00 91 091 950 85 85 091 994 94 54 Stadt Lugano 091 913 32 32 Melide Tesserete Lugano-Airport Malcantone Mendrisiotto Fax 922 76 53 091 649 63 83 091 943 18 88 091 605 12 26 091 606 29 86 091 646 57 61 Bellinzona 091 825 21 31 Biasca/Riviera Blenio, Olivone Airolo, Leventina Fax 821 41 20 091 862 33 27 091 872 14 87 091 869 15 33 Lebensrettungsgesellschaft UNTER den Heilpflanzen gilt die Arnica Montana als heimlicher Superstar. Ihre Heilkraft ist in der Tat sehr weitläufig und ihr Einsatzgebiet erstreckt sich von Quetschungen, Prellungen und Verstauchungen über Schnittwunden und Blutergüssen bis zu Entzündungen von Insektenstichen und rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden. In der Homöopathie kommt die Arnica überall dort zum Einsatz, wo traumatische Verletzungen vorliegen, also nach Unfällen, Operationen oder auch nach einer Entbindung. Durch den Wirkstoff Helenalin ist eine keimtötende Wirkung garantiert. Dieser Wirkstoff ist aber giftig, so dass die Arnica mit Vorsicht angewendet werden soll und dies vor allem äusserlich. Man findet sie im Handel vorwiegend in Form von Salben, Tinkturen oder Tee aus den getrockneten Blütenblättern. Die Arnika, von der über 30 Arten bekannt und fast ebenso viele Bezeichnungen vorzufinden sind – unter anderem wohlklingende wie etwa “Bergwohlverleih” oder “Engelkraut” oder energiegeladene wie “Kraftwurz” oder “Wolfsblume” – gehört zur Familie der Korbblütler und ist meist in höheren Gefilden anzutreffen, bis auf eine Höhe von 2800 Metern über Meer. Sie bevorzugt saure und magere Wiesen, verabscheut indes kalkhaltige und gedüngte Böden. Ihre Blütezeit beginnt im Mai und dauert bis in den August. Sie ist sehr widerstandsfähig und übersteht als mehrjährige Pflanze die strengen Bergwinter gut. Früher war die Arnica keine seltene Pflanze, heute aber steht sie auf der Liste der gefährdeten Arten und ist in den meisten Ländern Europas geschützt. Die Arnica wurde bereits vor der Entdeckung der Homöopathie durch Samuel Hahnemann als Hausmittel eingesetzt; allerdings war er der Erste, der sie in der Homöopathie anwandte und ihr 592 Symptome zuordnete. Auch im Tessin ist die Arnica Montana, deren Fachname “montana” auf eine Bergblume hinweist, oft bei Wanderungen anzutreffen – sogar eine Tierarztpraxis in Cureglia trägt diesen Namen, wie eine Recherche im Internet ergab. Ascona Gambarogno Locarno Lugano Mendrisio 091 791 11 88 091 795 12 51 079 686 17 71 091 923 23 72 091 646 13 14 Andere Organisationen Aiuto Aids Ticino Lugano, Via Zurigo 091 923 17 17 Maggia, Casa Faro 091 754 23 80 Armònia (Frauenhaus) Tenero 0848 33 47 33 ACSI Konsumentinnen Lugano 091 922 97 55 Alcolisti Anonimi 0848 848 846 Società Epilettici 091 825 54 74 Verkehrsvereine Ticino Turismo Ente Turistico Lago Maggiore Desk Ascona Desk Brissago Desk Locarno Fax 785 19 41 Gambarogno 091 795 18 66 Vira Fax 795 33 40 Tenero/Verzasca 091 745 16 61 Fax 745 42 30 091 825 70 56 Bellinzona Fax 825 36 14 Internet: www.ticino.ch 091 791 00 91 Vallemaggia 091 753 18 85 Fax 753 22 12 Kirche Sarah Coppola-Weber Lugano und Umgebung Dienstapotheke - Farmacia Amavita San Lorenzo, Lugano, 058 851 36 22 oder 1811; ab 5. Mai: Farmacia Luganese, Lugano, 091 923 11 56 oder 1811 Dienstarzt - 091 800 18 28 Zahnarzt - Micaela De Gottardi, 091 971 62 55 (9-12/ 14-16 Uhr) oder 091 800 18 28; ab 5. Mai: Dr. med. dent. Elena Ferrazzini, 091 972 26 34 (Sa+So 9-11 Uhr, an Werktagen 9-12/14-16 Uhr) oder 091 800 18 28 Mendrisiotto Dienstapotheke - Farmacia Della Montagna, Arzo, 091 646 55 61 oder 1811; ab 5. Mai: Farmacia Ferrari, Mendrisio, 091 646 17 40 oder 1811 Dienstarzt - 091 800 18 28 Zahnarzt - Dr. med. dent. Alessandro Perucchi, Mendrisio, 091 646 14 54 (9-12/14-16 Uhr) oder 091 800 18 28; ab 5. Mai: Dr. med. dent. Borsa/Broggini/Lanfranchini, Balerna, 091 696 18 00 (Sa+So 9-11 Uhr, an Werktagen 9-12/14-16 Uhr) oder 091 800 18 28 Tierarzt - 0900 140 150 Ambulanz Nr. 144 Anzeige BeoSound 5 Encore live! IHR FENSTER ZUR DIGITALEN WELT DER MUSIK Der SIA feiert Geburtstag DER schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA wird in diesem Jahr 175 Jahre alt. Das feiert der SIA, dessen oberstes Ziel “ein zukunftsfähig gestalteter Lebensraum von hoher Qualität” ist, gebührend. Und zwar auch im Tessin. So findet die “15n”, die Woche der zeitgenössischen Architektur und Ingenieurbaukunst des SIA, in diesem Jahr erstmals in allen Regionen der Schweiz statt. Vom 5. bis zum 13. Mai läuft sie. Im Tessin werden sieben Bauwerke vorgestellt. Sie können an den Tagen der offenen Tür besichtigt werden: der Wohnkomplex Marenca in der Via Rondonico 94-96-98 in Ascona am Samstag, 12. Mai, 10.00-12.00 und 14.00-16.00 Uhr; ein Zweifamilienhaus in der Via Sotto Chiesa 22 in Rancate ebenso am 12. Mai, 10.00-12.00 und 16.00-18.00 Uhr. Die Casa Bettini in der Via Polar 19 in Lugano-Breganzona steht Besuchern an zwei Nachmittagen offen, am 12. Mai und 13. Mai, jeweils von 15.00 bis 17.00 Uhr. Die vier weiteren Objekte sind die Banque de Dépôts et de Gestion in Lugano, das Attico Orlandi in Lugano, die Casa San Giovanni in Morcote und das LOR-Ibis Hotel in Locarno. Die genauen Details – Adressen, Öffnungszeiten, eventuelle geführte Besichtigungen, verantwortliche Architekten, Baujahr etc. – sind auf www.15n.ch ersichtlich (auf “Besucher” klicken, dann “Programm 2012”). Für weitere Informationen können sich Interessierte an die Tessiner Sektion der SIA, mit Sitz in Bellinzona, wenden: Tel. 091 825 55 56, E-Mail [email protected]. Woche “15 n” im Rahmen des 175-JahrJubiläums des SIA, 5. bis 13. Mai. uj GOTTESDIENSTE KATHOLISCH Luganese DEUTSCH - Lugano San Carlo So 10.00 ITALIENISCH – Castagnola Sa 18.00, So 8.00, 10.00. Lugano Sacro Cuore-Basilika Sa 18.00, So 10.00, 18.00; Santa Maria degli Angeli Sa 17.30, So 10.30, 17.00. Morcote 10.30 Paradiso 8.00, 11.00, 18.00. Locarnese DEUTSCH – Locarno Chiesa Nuova Sa 18.00, So 10.00. Orselina Madonna del Sasso So 11.00. ITALIENISCH – Ascona Pfarrkirche Sa 17.30, So 10.00, 11.15; Papio 8.00, 20.30. Locarno Collegiata S.Antonio Sa 17.30, So 7.30, 9.00, 10.30, 20.00. Orselina Madonna del Sasso Sonn-/Feiertage 7.15, 9.00, 10.00, 17.00, werktags 7.00, 17.00. Ronco s/Ascona So 11.00, werktags ausser Mi 18.00 (Okt-Apr); Tenero Sa 17.30, So 10.30. Bellinzonese ITALIENISCH – Bellinzona Collegiata Sa 17.15, So 10.00, 11.15 (Kinder), 20.00, werktags 7.00; Sacro Cuore Mo-Sa ohne Mi 20.00, Sa 9.00, 10.45, 18.00 Mendrisiotto ITALIENISCH – Chiasso Pfarrkirche Sa 17.30, So 8.00, 10.30, 17.30, Mo-Fr 18.00; Chiesa della Madonna di Fatima Mo-Sa 6.30; Mi 9.00. Mendrisio Sa 18.00, So 8.00, 10.30, 20.00. Mesolcina ITALIENISCH – Mesocco Pfarrkirche 8.00; San Pietro 9.30. Roveredo Pfarrkirche 8.00 Via Lido - 6612 Ascona Tel. 091 791 31 67 EVANGELISCH-REFOMIERTE KIRCHE Sonntag, 6. Mai DEUTSCH Ascona*, 10.30 Uhr, Erny Bellinzona, 9.45 Uhr, Alder Biasca, 14.30 Uhr, Alder Lugano, 9.30 Uhr, Di Fortunato ITALIENISCH Lugano, 10.45 Uhr, Campoli Muralto*, 10.30 Uhr, Stutz Novaggio, 10.00 Uhr, Ulbrich, Taufe Vacallo, 10.30 Uhr, La Torre, Tag Brot für Alle Dienstag, 8. Mai DEUTSCH Montesano*,16.00 Uhr, Erny * mit Abendmahl 19 4. Mai 2012 Literatur MAGAZIN von Annegret Diethelm und Attilio D’Andrea www.adad.ch Tessiner Bilder Gonzague de Reynolds Reise durch das Tessin beginnt oberhalb des Nufenenpasses an der Quelle des Tessin. Mit ihm durchfliesst er die Alpweiden, stürzt sich “mit dem wilden Schwung eines Eroberers nach Süden”, setzt seine Reise, schläfrig geworden, von Bellinzona durch die Magadinoebene nach Locarno fort, verliert sich in den “rosigen und grauen Gewässern” des Langensees, um danach durch die Lombardei dem Po zuzuströmen. Nach einigen geschichtlichen, besser vaterländischen, Bemerkungen folgt die Charakterisierung des Kantons als unfruchtbares Land mit schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen, dann die Einteilung in vier Bezirke, deren Grenzen Reynold ungefähr entlang jener der alten Vogteien zieht: Leventina mit Bellinzona, Maggiatal mit Locarno, Ceneri mit Lugano und Mendrisio. Vom Norden durch die schroffe Landschaft der Leventina her kommend, wendet der Reisende sich den stets südlicher anmutenden Gegenden zu. Ein erstes Bild: Locarno Die zweite ennetbirgische Vogtei – um die hübsche Art der alten Schweiz, das Tessinertal zu bezeichnen, wieder aufzunehmen, – ist die von Locarno. Bei Locarno öffnet sich das Maggiatal, wie die Leventina nach Bellinzona führt. Aber die Stadt Locarno liegt am Ufer eines Sees, und die Bucht, die hier der Verbano oder Langensee bildet, macht die Landschaft zugleich weicher und edler: sie nimmt ihr ihre Rauhheit, die uns so starken Eindruck gemacht hat, als wir mit unseren falschen Vorstellungen nordischer Menschen die Gotthardstrasse herabkamen. Sie lässt ihr indessen all ihre Grösse. Es hat keinen Schnee auf dem Camoghe, dem Monte Trosa, dem Ghiridone, dem Tamaro, dem Vogorno mit ihren wilden Namen; und doch sind es hohe Berge, sie haben noch nicht jene Weichheit der Linien, die den letzten Ausläufern der Alpen das Aussehen toskanischer Hügel gibt. Regelmässig, still, beruhigend verengern sie weder den Himmel noch den Horizont. Sie umgeben den schweizerischen Teil des Langensees mit ihrem zerbrochenen Diadem. Sie bilden eine Welt für sich: eine Alpen- und Seenlandschaft, wo der Gesang der Fischer auf das Lied der Hirten antwortet, während die Stadt, die kaum in den Geschäftszeiten erwacht, in der Zwei Tessiner Bilder aus Gonzague de Reynolds Buch “Schweizer Städte und Landschaften” DIE SONNE VERBRENNT UNS DORT VOM MAI AN DIE HAUT Der Autor Das Buch GRAF Gonzague de Reynold (1880 -1970) ist eine Persönlichkeit, die im Rahmen einer Literaturseite kaum erfasst werden kann. Er wuchs im Schloss von Cressier/FR, auf, studierte in Paris und in Freiburg im Breisgau. Ab 1910 war er Privatdozent an die Universität Genf, 1915-31 lehrte er an der Universität Bern französische Literatur und ab 1932 an der Universität Freiburg Geschichte der Zivilisation. Als rechtskonservativer Intellektueller und leidenschaftlicher Gegner des Liberalismus, dem die Schweiz den 1848 gegründeten modernen Bundesstaat verdankt, war er stets streitbar und umstritten. Die jüngere Geschichtsschreibung sieht in ihm den Vordenker aller rechten Bewegungen in der Schweiz zwischen 1910 und 1940. Als Literat sind ihm Städte- und Landschaftsbilder gelungen, die über das Zeitzeugenhafte hinaus auch heute noch lesbar sind. Eine schillernde Figur. Kühle ihrer Lauben und Gässchen schläft, in denen Wäsche zum trocknen hängt. Mit seinem verfallenen Schloss, seiner geräumigen Kirche, seinen Kapellen, seinem Markte, seinem Stadthaus, seinen Terrassengärten ist Locarno die tessinischste der Tessiner Städte. Es ist die Königin der grün und roten Berge und der schillernden Wasser. Der Vorort Muralto mit seiner Casa die Ferro hält sich aufrecht zu seiner Linken wie ein mit einer Lanze bewaffneter Krieger, und die nahen Dörfer Orselina und Brione gleichen zwei Kindern, die zur Stirn der Mutter einen Blumenkranz emporheben. Ganz oben die Madonna del Sasso mit ihren gelben Mauern. 1932 erschien die deutschsprachige Übersetzung von Gonzague de Reynolds Buch "Schweizer Städte und Landschaften" beim Rascher Verlag. Der Übersetzer E. F. Knuchel wählte die Städte- und Landschaftsbilder aus der 19141920 erschienenen französischen Sammlung aus. Vorgestellt werden Genf, das Wallis, das Waadtland, das Greyerz, Freiburg im Uechtland, Bern, Neuenburg, Solothurn, Basel, Mellingen, Luzern, die Urschweiz, Zug, der Gotthard und das Urserental, das Tessin, Zürich, Rapperswil, St. Gallen, Schaffhausen und Graubünden. Dem Text beigestellt sind 27 Illustrationen nach alten Kupferstichen. Das Buch ist nur noch antiquarisch erhältlich. Ein zweites Bild: Das Maggiatal Das Maggiatal hat nicht die Frische der Alpentäler. Die Sonne verbrennt uns dort vom Mai an die Haut, und das Land scheint fruchtbar zu sein: man ist näher bei Italien. Der Anblick täuscht, der Eingang trügt: die abgeholzten Wälder schützen das Land nicht mehr, Brände des Buschholzes und des Gestrüpps verheeren es oft, Schutt und Felsen stürzen immer wieder darüber hin; es ist unfruchtbar und hart. Auch das Volk, das dieses lange, fast gerade Tal von Ponte Brolla bis Bignasco bewohnt, ist arm und hart wie sein Boden. Das Maggiatal ist einer der Bezirke des Tessins, von wo man am mei- sten auswandert; die Männer gehen, um ihr Glück zu machen, nach Amerika, nach Kalifornien; aber sie kommen fast immer wieder zurück. Die andern, die da bleiben, haben traurige und ernste Gesichter; sie sind langsam und reden wenig. Ich habe in Bignasco ganz im Grunde des Maggiatales einen Sonntag verbracht. Seltsames Dorf, eine Kapelle, eine Brücke über den Bach – die klassische Steinbrücke aus einem Bogen. ... Dann die Kirche und der Kampanile. Man sucht das Dorf. Man findet es schliesslich abseits in einer Vertiefung am andern Ufer. Zunächst einige verfallene Sennhütten, ähnlich denen des Wallis, aber aus noch schwärzerem Holz. Endlich erscheinen die Häuser: klein, viereckig, Kiesel und Geröll in den verputzten Sockeln; man erreicht mit der Hand das Schiefer des Daches; in den engen, gewundenen Gässchen, die gerade die Breite einer Steinplatte haben, kann man nicht die Arme ausbreiten. Nicht ein lebendes Wesen zeigt sich, alle Fenster sind verschlossen: ein Aussehen von Kargheit, von Kargheit des Adels und des Alters. Die Bewohner sind bodenständig; sie gehen in ihrer Erde auf wie ihre Häuser in den Bergwänden. Alte schweigsame Rasse, arm und stark, die aber Sinn für gute Haltung hat: das Becken eines Brunnens und das Schloss einer Türe zeigen es. Auf einem Giebelfeld habe ich ein sprechendes Wappen entdeckt, - eines von diesen bäuerlichen Schildern, wie sie so häufig in Graubünden sind, ein Sinnbild freier Rassen: eine Brücke mit drei Bogen auf blankem Feld, darüber drei Sterne; im Raum für die Datierung Giacomo del Ponte 1834. Bei Bignasco gabelt sich das Tal: auf der einen Seite liegt das Lavizarratal, das sich nach Norden verengert, und von dem aus man über Pässe nach Airolo hinuntersteigen kann, auf der andern das Bavonatal: die grauen Schneefelder des Basodino beherrschen es. In einem Seitental liegt Bosco: Bosco, d.h. Gurin, – eine Kolonie von Alemannen, die die Suche nach Weiden hierhergeführt hat, fern vom Oberwallis, von wo sie im Mittelalter gekommen sind. Die Familien von Bosco tragen vielfach italianisierte Namen, die uns an die Gefährten Schinners erinnern: Tomaiach, Furrer, Amstutz, Imboden; aus Zumstein wurde ein Della Pietra, aus Helz ein Elzi, aus Roth ein Rossi. ... 20 4. Mai 2012 Schiffskurse Schiffskurse auf dem Luganersee Fahrplan/Kreuzfahrten vom 1. April bis 29. Juni 2012. Alle Angaben ohne Gewähr. Die Schiffe können auch das ganze Jahr für Veranstaltungen gemietet werden. Auskünfte: Società Navigazione del Lago di Lugano, Tel. 091 971 52 23, E-Mail [email protected]/ www.lakelugano.ch (im Internet sind auch alle Linienverbindungen ersichtlich) Freizeit MAGAZIN Rundfahrten in der Bucht von Lugano Von Lugano nach Gandria und zurück: die zauberhafte Atmosphäre des Luganersees. Sie haben die Möglichkeit, an jeder Haltestelle auszusteigen. Zu besichtigen: Schweizer Zollmuseum, Museo delle Culture. Ab Lugano täglich 10 Fahrten zwischen 9.30 (Paradiso 9.38) und 17.25 Uhr/ Dauer ca. 60 bis 70 Min. Bergbahnen Arvigo – Braggio (Val Calanca) Schwebebahn, 079 252 26 81, automatischer Betrieb, 24 Std. täglich. Airolo - Pesciüm Kabinenbahn (1745 m), 091 873 30 40, www.airolo.ch. Seilbahn Airolo-Pesciüm geschlossen, Sommerbetrieb ab 23. Juni. Bosco Gurin – Ritzberg Sesselbahn (2000m), 091 759 02 02, (Vallemaggia Turismo), www.bosco-gurin.ch, Tel. 0848 66 85 85. Die Liftanlagen sind geschlossen. Sommerbetrieb ab 16. Juni. Brusino - Serpiano Bergbahn, 091 996 11 30, www.funivia.ch. Mittwoch bis Sonntag im 30-Min.-Takt von 9-18 Uhr. Ristorante Funivia täglich offen. Capolago - Monte Generoso Bergbahn (1704 m), 091 630 51 11, www.montegeneroso.ch. Fahrzeiten bis 11. Mai 2012: ab Capolago FFS 9.20 und ab 10.35 bis 15.35 Uhr stündlich. 11.15 täglich zusätzlich ab Capolago/See. Ab Bergstation: 10.15 und ab 11.45 bis 16.45 Uhr stündlich. Carì - Brusada Sesselbahn, www.cari.ch. Saison beendet. Cassarate - Monte Brè Standseilbahn (933 m), 091 971 31 71, www.montebre.ch. Fahrzeiten bis 31. Mai 2012: ab Cassarate 9.20 und ab 9.45 Uhr bis 16.45 Uhr alle 30 Min. (ausser 12.15 Uhr/Mittagspause), an Feiertagen bis 17.45 Uhr. Ab Monte Brè ab 9.35 bis 17.05 Uhr alle 30 Min. (ausser 12.35 Uhr/Mittagspause), an Feiertagen bis 18.05 Uhr. Faido - Pianaselva www.pianaselva.ch, 091 867 15 46. Wiederinbetriebnahme im Mai 2012. Intragna - Pila-Costa Seilbahn (637 m), 091 796 11 27. Fahrzeiten: 9.00 bis 12.40 Uhr und 14.30 bis 18.10 Uhr alle 20 Minuten. Am ersten Mittwoch des Monats geschlossen. Leontica-Cancorì - Pian Nara 091 871 18 28, www.nara.ch. Wiedereröffnung am 2. Juni. Locarno - Orselina Funicolare Locarno – Madonna del Sasso, Tel. 091 752 14 63. Täglich 7.00-20.00 Uhr alle 15 Minuten. Im April auch Fahrten um 20.30 und 21.00 Uhr. Orselina - Cimetta 091 735 30 30, www.cardada.ch. Fahrzeiten bis 31. Mai 2012: Orselina-Cardada: Mo-Fr 9.15-18.15 alle 30 Min. Sa/So/Feiertage: 8.15-18.15 alle 30 Min., 19.15 letzte Kabine. Monte Brè: (Zwischenhalt nur auf Anfrage. Vormittagskreuzfahrten Von Lugano noch Ponte Tresa und wieder zurück nach Lugano. Täglich ab Lugano: 9.25 Uhr, ab Paradiso 9.34 Uhr/ Dauer ca. 3 Std. Oder: Lugano - Paradiso - Melide (Swissminiatur) - Capolago (Monte Generoso). Täglich ab Lugano: 10.15 Uhr, ab Paradiso 10.23 Uhr/ Dauer ca. 1 Std. 30 Min. Bitte melden Sie sich mindestens 15 Minuten vorher unter Tel. 091 735 30 38 an). Mo-Fr 9.30/12.00/16.00/18.00 Uhr. Sa/So/Feiertage 8.30/12.00/16.00/18.00. Cardada-Cimetta: täglich 9.30-12.30 und 13.30-16.50 Uhr. Bei schlechtem Wetter werden die Fahrten vom Sessellift eingestellt. Lumino - Monti Saurù (Pizzo di Claro) Seilbahn (1308 m), 091 829 20 19, www.funivia-pizzodiclaro.ch. Fahrzeiten im April/Mai:Mo-Fr 8.00/9.00/ 14.00/17.00 Uhr, Sa/So/Feiertage 8.00/ 9.00/10.00/12.00/14.00/17.00/18.00 Uhr. Miglieglia - Monte Lema Kabinenbahn (1620 m), 091 609 11 68, www.montelema.ch. Bis 30. Juni: 9.0017.00 Uhr alle 30 Minuten. “Traversata” noch nicht begehbar. Panoramakreuzfahrt Von Lugano über Campione - Melide (Swissminiatur) - Brusino Funivia - Morcote - Figino Caslano nach Ponte Tresa und zurück nach Lugano. Täglich ab Lugano: 14.00/Paradiso 14.08 Uhr, Dauer ca. 3 Std. 30 Min. Ab Morcote Rückfahrmöglichkeit nach Lugano mit dem Postauto. Mittagskreuzfahrt Lugano - Campione - Melide (Swissminiatur) Brusino Funivia - Morcote - Porto Ceresio (Italien). Es wird ein Tagesteller serviert. Täglich ab Lugano 11.45 Uhr, Paradiso 11.53 Uhr/ Dauer Monte Carasso - Mornera Seilbahn (1400 m), www.mornera.ch, Tel. 091 825 81 88. Fahrzeiten Mai: Mo-Fr 8.30-12.00, 13.30-14.30 Uhr, Sa/So 8.00-12.00, 13.30-17.30 Uhr. Juni: Mo-Fr 8.30-12.00, 13.30-17.00 Uhr, Sa/So 8.00-12.00, 13.30-17.30 Uhr. Paradiso - Monte San Salvatore Standseilbahn (912 m), 091 985 28 28, www.montesansalvatore.ch. Fahrplan bis 15. Juni: ab 9.00 bis 18.00 Uhr alle 30 Minuten. Piotta - Ritom Drahtseilbahn (1793 m), 091 868 31 51, www.ritom.ch. Geschlossen bis Mai 2012. Rivera - Alpe Foppa - Monte Tamaro Gondelbahn (1530 m), www.montetamaro.ch, 091 946 23 03. Fahrplan bis 30. Juni: 8.30 bis 17.00 Uhr. Letzte Bergfahrt 16.30, Talfahrt 17.00 Uhr. “Traversata” noch nicht begehbar. San Carlo - Robiei Gondelbahn, www.robiei.ch, 091 756 66 77 Geschlossen bis 15. Juni 2012. Verdasio - Monte Comino Gondelbahn, www.comino.ch, 091 798 13 93 Fahrzeiten Mai: Mo-Fr 9.00-12.30 Uhr und 14.00 bis 18.00 Uhr, Sa/So/Feiertage 9.00-18.00 Uhr, alle 30 Min.. Juni: Mo-Fr 9.00-18.30 Uhr durchgehend alle 30 Min., Sa/So/Feiertage 8.30-18.30 Uhr, alle 30 Min.. Verdasio - Rasa Gondelbahn, www.centovalli.ch, 091 798 12 63 (FART) Fahrplan bis 15. Oktober: 9.00 bis 13.00 Uhr und 14.20 bis 18.00 Uhr, alle 20 Minuten. Am ersten Dienstag des Monats geschlossen. Garantiert ein langer kurzweiliger Sommer Der Sommer in Lugano verspricht lang zu werden und sieht zahlreiche Veranstaltungen vor. Genauer gesagt, handelt es sich nicht nur um den Sommer, auch ein bisschen vom Frühling und Herbst wird miteinbezogen. Denn EstivaLugano hat sich unter dem Motto “The long summer” auch auf die Monate Mai, September und Oktober ausgedehnt. Das “Dicastero Giovani e Eventi” und das “Dicastero Turismo della Città” sehen zahlreiche Gratisereignisse im Rahmen von EstivaLugano vor. Das Programm von “The long summer” dauert vom 1. Mai bis zum 7. Oktober und ist in drei Teile unterteilt: Der erste hat eben begonnen und geht bis zum 27. Juni, dann folgt sozusagen als Intermezzo das LongLake Festival vom 28. Juni bis zum 22. Juli und schliesslich beginnt der zweite Teil von EstivaLugano am 23. Juli und geht bis zum 7. Oktober. Nächstes Rendezvous ist am Sonntag, 5. Mai: Park&Read findet wieder im Parco Ciano statt. Um 16 Uhr werden Märchen von Gianni Rodari gelesen – bei schlechtem Wetter im Foyer des Teatro Foce. Weiter geht es mit der Ausstellung Autonassa, über die Sie mehr auf der Seite 25 dieser TZ-Ausgabe erfahren. Ein weiteres grösseres Ereignis ist der Musikwettbewerb “Palco ai giovani”, der vom 17. bis 19. Mai auf der Piazza Manzoni ausgetragen wird (Start jeweils um 21.00 Uhr). Zum 19. Mal treten junge Musiker gegeneinander an – insgesamt sind es 17 Bands, die an der Wintersession ausgewählt wurden. Ausserdem stehen jeden Abend Gastmusiker auf der Bühne: am Donnerstag Emis Killa, am Freitag Planet Funk und am Samstag Patrice. Weiterer Meilenstein des ersten Teils von EstivaLugano ist das Vorfestival von Estival Jazz: “Aspettando Estival”. Am 25. und 26. Mai werden auf den verschiedenen Piazze der Ceresio-Stadt Gratiskonzerte gegeben, die Musikstile wie Jazz, Rap, keltische Musik, Blues, Reggae und Rock mischen. Los geht es jeweils um 20.30 Uhr. Über die weiteren Veranstaltungen von EstivaLugano wird die TZ berichten. Das Programm des ersten Teils kann man auf der Webseite www.estivalugano.ch herunterladen. EstivaLugano part 1, bis 27. Juni, Lugano. mm Grosse Seerundfahrt Lugano via Gandria Morcote - Ponte Tresa Morcote - Lugano. Geschichten von See und Dörfern: eine wunderbare Rundfahrt, mit interessanten, aufschlussreichen Erklärungen in Deutsch über die Gegend. Besonderheit: Durchfahrt der See-Enge bei Lavena. Täglich ab Lugano 14.40, Paradiso 14.50. Kreuzfahrt nach Porlezza (Italien) Ein Zwischenhalt für Einkäufe und einen guten Kaffee in Italien. Über Gandria - Gandria Confine - Oria (Italien) - San Mamete (Italien) - Osteno (Italien) nach Porlezza (Italien) - 50 Minuten Aufenthalt in Porlezza. Rückfahrt nach Lugano auch mit dem Bus möglich. Täglich ab Lugano: 14.15 Uhr (Paradiso 14.23), Porlezza an 15.40/ab 16.30 Uhr. Wieder im Angebot: “Il Battello – Ristorante” Jeden Mittwoch im Monat Mai ist das Schiff “Lugano” bei der Einstiegsstelle “Giardino” (gegenüber Piazza Manzoni) von 11.50 bis 15.00 Uhr festgemacht. An Bord kann ein Mittagessen (verschiedene Gerichte zur Auswahl) eingenommen werden. Reservierungen: Tel. 091 971 36 60. Schiffskurse auf dem Lago Maggiore Gültig vom 1. April bis 31. Mai 2012. Alle Angaben ohne Gewähr. Auskünfte: Tel. 0848 81 11 22, www.navigazionelaghi.it Reservation Tragflügelboot: Tel. 091 751 18 65 Locarno – Magadino – Locarno ab Locarno: 7.10*, 8.10, 9.10, 11.10, 12.10, 14.10, 16.10, 17.10, 18.10, 19.10* ab Magadino: 7.30*, 8.30, 9.30, 11.30, 12.30, 14.30, 16.30, 17.30, 18.30, 19.30* (* werktags) Rundfahrten im Schweizer Seebecken Locarno 10.10, San Nazzaro 10.25, Ascona 10.40, Brissago-Inseln 10.55, Brissago an 11.04, ab 11.05, Brissago-Inseln 11.15, Ascona 11.30, Locarno 11.50 Locarno 11.00, Ascona 11.20, Brissago-Inseln 11.35, Brissago an 11.44, ab 11.45, BrissagoInseln 11.55, Ascona 12.10, Locarno an 12.30 Locarno 13.20, San Nazzaro 13.35, Ascona 13.50, Brissago-Inseln 14.05, Brissago an 14.14, ab 14.15, Brissago-Inseln 14.25, Ascona 14.40, Locarno an 15.00 Locarno 14.25, Ascona 14.45, Brissago-Inseln 15.00, Brissago an 15.10, ab 15.15, BrissagoInseln 15.25, Ascona 15.40, San Nazzaro 15.55, Locarno an 16.10 Locarno 15.20, San Nazzaro 15.35, Ascona 15.50, Brissago-Inseln 16.05, Brissago an 16.15, ab 16.25, Brissago-Inseln 16.35, Ascona 16.50, San Nazzaro 17.05, Locarno an 17.20 Locarno 17.00, Ascona 17.20, Isole Brissago 17.35, Brissago an 17.45, ab 17.55, Isole di Brissago 18.05, Porto Ronco 18.10, Ascona 18.25, San Nazzaro 18.40, Locarno 18.55 Nach Italien: Locarno – Stresa (Borromäische Inseln), täglich ausser Mittwoch: Locarno 8.50, Ascona 9.10, Brissago 9.35, Isola Madre 12.10, Isola Pescatori 12.25, Isola Bella 12.30, Stresa 12.40 Nur Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag und 1.05.: Brissago 14.25, Brissago-Inseln 14.35, Ascona 14.50, Locarno an 15.15 Locarno 16.30, Ascona 16.55, Brissago-Inseln an 17.10 PENZ...iamo a Chiasso: Laufen für eine grüne Lunge Diesen Sonntag, 6. Mai führt die Grenzstadt ihren Volkslauf in Walking und Nordic Walking durch. Die Veranstaltung PENZ...iamo a Chiasso ist kein Wettrennen und steht allen offen. Es wird lediglich erwartet, dass sich die Teilnehmer fair verhalten und den Anweisungen des Personals folgen. Ziel ist es, Spass zu haben und etwas für seine Gesundheit tun. Ab acht Uhr morgens geht es bereits los: Wer mitlaufen möchte und sich nicht schon auf der Webseite www.chiasso.ch/penziamo oder per Telefon an 091 695 35 31 (werktags von 9 bis 15 Uhr) angemeldet hat, kann dies vor Ort tun. Auf der Piazza Colonnello Bernasconi vor dem Municipio offeriert die Gemeinde ab acht Uhr Kaffee und Gipfeli. Ab 9.15 Uhr findet zu Musik ein Warm-up statt – das Aufwärmen des Körpers ist nicht zu unterschätzen und wird jedem empfohlen. Der Startschuss fällt dann um 9.45 Uhr. Vorgeschlagen werden drei verschieden lange Routen rund um den Hügel Penz – daher der Name der Veranstaltung –, die auf dem neuen Weg nach Seseglio zurück zur Piazza del Municipio führen. Die erste Strecke beträgt 10 km, die mittlere ist 7 km lang und die kürzeste 3 km. Letztere ist besonders für Familien mit kleinen Kindern und Kinderwagen ideal. Entlang der drei Strecken stehen verschiedene Stände, an welchen man sich erfrischen kann und die als Kontrollpunkte dienen. Die Teilnehmenden erhalten eine Karte, die jeweils an diesen Ständen abgestempelt wird, um so die Kontrolle zu gewährleisten. All denjenigen, die bei PENZ...iamo a Chiasso mitgewalkt sind, wird am Schluss auf der Piazza Boffalora ein leckerer Teller Pasta offeriert. Auch NichtTeilnehmer können für CHF 2.50 das Mittagessen einnehmen. Die Piazza Boffalora wird gut bevölkert sein, den ab 10 Uhr beginnt dort das Quartierfest mit Spielen, verschiedenen Ständen, Musik und Animationen. PENZ...iamo a Chiasso wird bei jedem Wetter durchgeführt, nur das Mittagessen auf der Piazza Boffalora fällt bei schlechtem Wetter aus. PENZ...iamo a Chiasso, Sonntag, 6. Mai, ab 8 Uhr, Piazza Colonnello Bernasconi, Chiasso. mm ca. 2 Std. Nur Mittwoch: Locarno 16.30, Luino 17.40, Intra 18.25, Stresa 19.00, Angera 19.45, Arona 19.55 Nur Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag und 1.05: Locarno 16.30, Ascona 16.55, BrissagoInseln 17.10, Cannobio 17.35, Luino 18.00, Intra 18.50, Pallanza 19.05, Baveno 19.15, Stresa 19.35, Angera 20.20, Arona 20.30 Markt in Luino (Mittwoch): Locarno 9.30, Ascona 9.50, Porto Ronco 10.05, Brissago 10.20, Cannobio 10.45, Luino an 11.15 Locarno 10.30, Ascona 10.50, Porto Ronco 11.05, Brissago 11.15, Cannobio 11.40, Luino an 12.10 AL Locarno 13.40, Ascona 13.52, Brissago 14.03, Luino an 14.20, Tragflügelboot mit Reservierung Markt in Cannobio (Sonntag): Locarno 8.50, Ascona 9.10, Brissago 9.35, Cannobio 9.55 Locarno 9.30, Ascona 9.50, Porto Ronco 10.05, Brissago 10.20, Cannobio an 10.40 Nur Mittwoch und Sonntag und 1.05: Tragflügelboot mit Reservierung, keine lokalen Verbindungen: AL Locarno 16.50, Ascona 17.02, Brissago 17.13, Cannobio 17.23, Luino 17.34 Intra 17.55, Pallanza 18.02, Baveno 18.09, Stresa 18.18, Angera 18.40, Arona 18.45 Märkte im Tessin und in Italien Bellinzona – Altstadt Samstag 8-13 Uhr Cannobio (Italien) Sonntag 8-13 Uhr Lugano Piazza Riforma, Frischmarkt Di + Fr 7-12 Uhr. Via Canova (Quartiere Maghetti) Antiquariat, Kunsthandwerk, Flohmarkt Di + Fr 712, Sa 7-17 Uhr. Como (Italien) Dienstag, Donnerstag, Samstag 8.30-13 Uhr Luino (Italien) Mittwoch 9-16 Uhr Domodossola (Italien) Samstag 7.30-15 Uhr Ponte Tresa (Italien) Samstag 8.30-17 Uhr Intra (Italien) Samstag 9-16 Uhr Varese (Italien) Mo/Do/Sa 7-17 Uhr Ausserdem freitagmorgens, Zona Stadio, Markt “vom Produzenten zum Konsumenten” (Spargel, Reis, Ziegenkäse etc.) Locarno Piazza Grande, Donnerstag 9-17 Uhr Zoo “Al Maglio” Magliaso, Tel. 091 606 14 93. Öffnungszeiten: April bis Oktober von 9.00 bis 19.00 Uhr. 21 4. Mai 2012 Musik MAGAZIN 4 Freitag ASCONA Jazz Aperitif - Sottburg Jazz Band Traditioneller Jazz. Reservation, Tel. 091 791 51 57. Bistrot Otello - Viale Papio 8 - 091 791 51 57, 18.30-21.00 Uhr Ascona Music Festival 2012 “La voce del piano” Rezital des Pianisten Daniel Levy. Originalwerke von Wagner und Wagner/Liszt. Vorverkauf: Ticketcorner (Post, Manor, SBB und online www.ticketcorner.ch). Chiesa Collegio Papio Santa Maria della Misericordia, 20.30 Uhr BANCO Sound Progress Tessiner Cover Band. Osteria del Teatro - 079 328 01 58, 21.30 Uhr CAMPIONE D’ITALIA Lyrisches Galakonzert mit Ottavio Palmieri Konzert mit dem Tessiner Tenor und dem Pianisten Giovanni Brollo. Es präsentiert Gian Carlo Pagani. Gala-Dinner und Konzert. Reservation: Tel. 091 640 11 11. Casinò di Campione - Salone delle Feste - Piazzale Milano 2, 20.00 Uhr CASTAGNOLA Marco Marchi & The Mojo Workers feat. Federico Albertoni (The Flag). Marco Marchi (Gitarre und Gesang), Claudio Egli (Akkordeon), Peo Mazza (Schlagzeug, Perkussion, Washboard) & Gäste. Jam Session. Ristorante Hotel Firenze - Strada di Gandria 1 - 091 970 14 01, 20.30 Uhr LOCARNO Duo D-Soul Akustisches Duo mit Alice Greco (Gesang) und Diego Gianfardoni (Gitarre). Caffé Bar Festival - Via Balli 2 - 091 752 12 59, 19.00-21.00 Uhr Jam4Jov im Konzert Jazz Musik mit Cristina Genovese (Gesang), Walter Schönenberger (Schlagzeug und Perkussion), Urs Wyrsch (Kontrabass) und Wolf Henkel (Klavier). Bar Caffè La Tangueria - Via Vallemaggia 15 - 078 623 37 32, 21.30 Uhr Stepping Out Rock Cover Band. Eintritt frei. Fashion 2Shè - La Ferriera - Via Luini 12 - 091 751 93 17, 22.00-1.00 Uhr LOSONE Jazzinfabbrica - Luca Pagano Quartet Jazzkonzert. Luca Pagano (Gitarre), Reto Sühner (Sax), Philippe Brassoud (Kontrabass), Dominic Egli (Schlagzeug). Osteria La Fabbrica - Via Locarno 43 - 091 791 40 05, 21.00 Uhr LUGANO Giulio Granati & Betti Granati Giulio Granati (Klavier, Gesang und Sax) begleitet von der Sängerin Betti Granati. Albergo Villa Principe Leopoldo & Residence - Piano Bar Principe, 20.00-1.00 Uhr Lugano Modern - CreazioneBloch Letztes Swiss Chamber Konzert. Frühes Werk von Ernest Bloch. Vorverkauf: [email protected] oder Tel. 091 960 30 40. Conservatorio della Svizzera Italiana - Via Soldino 9, 091 960 30 40, 20.00 Uhr Show Case von Paola Dell’Erba Tango Argentino mit der Sängerin und ihrem Ensemble. Studio 2 RSI - Via Canevascini - Besso, 14.30-15.30 Uhr Trepì live Pop-/Rock-Musik. Reservation: 078 751 87 29. Era Ora Café - Via Pelli 9, 22.00-1.00 Uhr MEDEGLIA Marco Lenherr & Groovie Mood Funky, Rock, Blues. Corte del Duca, 21.00 Uhr PONTE TRESA Tipsy Road & Rusty Spanners Hardrockkonzert. Discobar Tonino - Via Lungo Tresa 20 - 091 606 34 10, 22.00 Uhr 5 Samstag AGNO Alto Voltaggio Release Party, Rockkonzert. Bar Temus - Serocca d’Agno - Via Campagna 30 - 091 605 11 50, 21.30 Uhr Malcantone in coro - Ra Vos du Scerée Chorkonzert. Volkslieder. Eintritt frei. Casa Anziani Cigno Bianco, 15.00 Uhr ASCONA Ascona Music Festival 2012 “La voce del piano” Rezital des Pianisten Daniel Levy. Werke von Schubert, Mendelssohn, Schumann, Brahms. Vorverkauf: Ticketcorner (Post, Manor, SBB, www.ticketcorner.ch). Chiesa Collegio Papio Santa Maria della Misericordia, 20.30 Uhr Danish Trio Stefano Bollani (Klavier), Jesper Bodilsen (Kontrabass), Morten Lund (Schlagzeug). Informationen und Reservationen, Tel. 079 646 16 14; www.teatrosanmaterno.ch. Teatro San Materno - Via Losone 3 - 091 792 30 37, 20.30 Uhr Rezital von Silvia Harnisch Klavierkonzert. Werke von Bach, Beethoven, Debussy, Liszt. Chiesa Evangelica Riformata - Viale Monte Verità 80 - 091 791 21 53, 18.00 Uhr BANCO Atra & Barbie Sailers Live Musik Punk-Rock. Eintritt frei. Osteria del Teatro - 079 328 01 58, 21.00 Uhr BELLINZONA Sonderevents - Konzert-Aperitif Paolo Beltramini (Klarinette), Piotr Nikiforoff und Katie Vitalie (Violine), Denis Monighetti (Bratsche), Màtyàs Major (Violoncello). Werke von Sostakovic, C. M. von Weber, Gershwin. Offerierter Aperitif. Eintritt frei. Teatro Sociale - Piazza Governo 11 - 091 825 48 18, 11.00 Uhr BIASCA Musicalbar 2012 Livemusik in den Lokalen. Info: www.musicalbar.ch. Locali pubblici, 18.00-3.00 Uhr Rassegna Jazz a Primavera - Solenoid Trio Andrea Menafra (Gitarre, Synth), Domenico Ceresa (Kontrabass), Marco Castiglioni (Schlagzeug). In Zusammenarbeit mit “Musicalbar”. Vorverkauf: by Pinguis. Casa Cavalier Pellanda - Contrada Cav. Pellanda 4 - 091 862 30 31, 21.00 Uhr LOCARNO Paolo Tomamichel & Sandra Eberle im Konzert Lieder und Musik für Gitarre und Geige. Stücke von Bob Dylan, Eric Clapton, Neil Young und anderen und keltisch-irische Musik. Bar Caffè La Tangueria - Via Vallemaggia 15 - 078 623 37 32, 21.30 Uhr LOSONE 9. Rassegna internazionale Voci audaci - Ancore d’Aria Poliphonischer Chor unter der Leitung von Oskar Boldre. Neue Stücke zeitgenössischer Autoren. Reservation: [email protected], Tel. 076 280 96 90. Osteria La Fabbrica (Sala grande) - Via Locarno 43 - 091 791 40 05, 21.00 Uhr KLANGREISE ZU DEN VIER ELEMENTEN LUGANO Giulio Granati & Betti Granati Siehe 4/5 Orgelkonzert Marina Jahn und Stefano Molardi spielen auf der Mascioni Orgel. Kollekte. Chiesa San Nicolao della Flüe - Besso, 20.30 Uhr Jazz in Bess - Luca Pagano Quartet Jazzkonzert. Info auf www.jazzy-jams.ch. Jazz in Bess - Via Besso 42a - Besso, 21.00 Uhr Quintetto Colombo - Pädagogisches Konzert Werke von Mozart und Mancini. Anschliessend Vortrag von Prof. Peter Appenzeller. Chiesa Evangelica Riformata - Via Landriani 10, 13.00 Uhr MENDRISIO Cristina D’Avena & Gem Boy Show Konzert mit Cristina D’Avena und Band. Vorverkauf: www.ticket.it. Arena Live - Centro MoMò - Via Maspoli 24 - 079 334 45 15, 22.00 Uhr MINUSIO Carnet de voyage Von und mit Gianfranco Celestino. Massimo Villucci (Erzähler). Centro Culturale Elisarion - Via Rinaldo Simen 3 - 091 743 66 71, 20.30 Uhr ORSELINA Konzert “Ave Maria” Zehn Meisterwerke vom 16. bis 20. Jh. interpretiert von der Corale Santa Cecilia unter der Leitung von Mauro Polli. Eintritt frei. Santuario della Madonna del Sasso, 20.30 Uhr PONTE TRESA Vidi Aquam Post Punk, Dark Wave Konzert. Discobar Tonino - Via Lungo Tresa 20 - 091 606 34 10, 22.00 Uhr SANTA MARIA IN CALANCA Chor Val Genzana Chorkonzert unter der Leitung von Fabio Valsangiacomo. Beteiligung der Corale Santa Cecilia von Monte Carasso unter der Leitung von Sergio Bianchi. Eintritt frei. Chiesa parrocchiale, 20.30 Uhr 6 Sonntag Giorgio Appolonia ist an den “Serate d’ascolto” zu Gast DIE Vorbereitungen für die 19. Ausgabe der von der Stadt Bellinzona organisierten “Serate d’ascolto” sind abgeschlossen. Am Dienstag, 8. Mai, findet das erste von vier Konzerten statt. Acqua ist sein Titel. Dem “Wasser” folgen im Abstand von einer Woche die weiteren Elemente “Erde”, “Luft” und “Feuer”. Statt findet die Klangreise zu den Grundelementen im Spazio Aperto. Dem Kurator der Konzertreihe, Giuseppe Clericetti von Rete Due, steht als Gast zum zweiten Mal der Klassikmusikexperte Giorgio Appolonia zur Seite. Gemeinsam präsentieren sie vier Abende voller wissenswerter Fakten, amüsanter Überraschungen und Hörerlebnisse für Klassikfans. Der Einzeleintritt kostet CHF 12.-; wer ein Abonnement löst, zahlt CHF 40.- Informationen und Vorverkauf: Bellinzona Turismo, Tel. 091 825 21 31. Serate d’ascolto, am 8., 15., 22. und 29. Mai, jeweils um 20.30 Uhr im Spazio Aperto, Via Gerretta 9 a, Bellinzona. uj Daniel Levy spielt Wagners Originalkompositionen MIT einer Klavieraufführung zu Ehren Richard Wagners geht das Ascona Music Festival heute weiter. Der Pianist Daniel Levy bietet zu Ehren des 200. Geburtstages des Komponisten – er wurde 1813 in Leipzig geboren und verstarb 1883 in Venedig – Originalwerke von Wagner und Wagner/Liszt dar. “Die Originalkompositionen für Klavier von Richard Wagner wurden nie in einem Konzert gespielt”, bemerkt Levy. Sie seien aufgrund des Opernschaffen Wagners vernachlässigt worden, obwohl sie voller “wunderbarer Musikalität” seien. Auf die Frage, ob ein bestimmtes Werk Wagners eine besondere Bedeutung für ihn hätten, antwortet der Pianist, dass es verschiedene gäbe. “Aber besonders Parsifal ist reich an symbolischen und musikalischen Inhalten, und dies macht es zu einem der komplexesten Werke Wagners.” Klavieraufführung zu Ehren Wagners, 4. Mai, 20.30 Uhr, Kirche Collegio Papio, Ascona. Am 5. Mai, Klavierrezital “Unendliche Melodien”. uj LIGORNETTO Toto Cavadini Musik und Unterhaltung. Eintritt frei. Jeden Sonntag. Osteria Centrale, 15.30-18.00 Uhr Primavera organistica Orgelkonzert mit Stefano Faggioni. Eintritt frei. Chiesa San Lorenzo, 17.00 Uhr LOCARNO Tango Argentino Abend Live Musik mit Daniel Pacitti (Bandonèon) und Hernan Fassa (Klavier). Bar Caffè La Tangueria - Via Vallemaggia 15 - 078 623 37 32, 20.30 Uhr LUGANO Aperitif-Konzert mit den Musikern des OSI Quartetto I Ribelli: Paolo Beltramini (Klarinette), Piotr Nikiforoff und Katie Vitalie (Geigen), Denis Monighetti (Bratsche) und Màtyàs Major (Violoncello). Werke von Schostakovic, C. M. von Weber, Gershwin. Atelier für die Kinder organisiert vom Konservatorium der Italienischen Schweiz. Offerierter Aperitif. Eintritt frei (für das Kinderatelier Reservation obligatorisch, 091 803 93 19, [email protected]). Il Foce - Via Foce 1 - 058 866 72 03, 11.00 Uhr Musica in Chiesa - Il violino romantico tra estero e meditazione Konzert mit Pavel Berman (Geige) und Giuliano Mazzocante (Klavier). Chiesa Evangelica Riformata - Via Landriani 10 - Viale Cattaneo 2, 17.00 Uhr MANNO Galakonzert des Kinderchores “Le Cicale del Vedeggio” Kinderchor “Le cicale del Vedeggio” unter der Leitung von Candice Carmalt. Zu Gast der Kinderchor “Voci Colorate” unter der Leitung von Francesca Ventura. Sala Aragonite - 091 611 10 00, 15.00 Uhr MENDRISIO Stimmung aus der Vergangenheit “Blues Express” Live Bluesmusik längs der Linie der Valmorea mit der Dampflokomotive Tigerli E3/3 und historischer Komposition Gotthardbahn. Durch den ganzen Tag Musik mit dem Blues Express. Treffpunkt um 10.00 Uhr. Abfahrt um 10.15 Uhr am Bahnhof in Mendrisio. Aperitif in Malnate. Ab Stabio bis zur Tenuta Montalbano mit dem Bus, Mittagessen, und Rückkehr nach Mendrisio um 16.15 Uhr. Anmeldung: [email protected] oder Tel. 076 737 73 83. Info: www.clubsangottardo.ch. Stazione, 10.00 Uhr Coro del Mendrisiotto Chorkonzert unter der Leitung von Andrea Cupia. Eintritt frei. Chiostro Chiesa San Giovanni, 17.00 Uhr MORCOTE Ägyptischer Abend Abendessen, Tanz und Livemusik mit Yasser Abdallah. Osteria Bar Lugano - Riveta de la Tor 6 - 091 996 11 83, 19.30 Uhr RONCO S/ASCONA Frühlingskonzert in der San Martino - Rezital Rachel Kolly (Geige), Christian Chamorel (Klavier). Musik von Händel, Lutoslawski u.a. Chiesa San Martino, 17.00 Uhr 9 Mittwoch PORTO RONCO Quartett Banda Nueva Latin jazz. Portoroncobeach Club, 21.00-23.00 Uhr 10 Donnerstag Stefano Bollanis Danish Trio ZWEI Drittel des “Danish Trio” bestehen tatsächlich aus Dänen: Jesper Bodilsen spielt den Kontrabass, Morten Lund ist der Schlagzeuger des Trios. Beim verbleibenden Drittel handelt es sich um den bekannten Mailänder Jazz-Pianisten Stefano Bollani. Vor zehn Jahren sind sich die drei Musiker zum ersten Mal begegnet. Eine Freundschaft entstand – und eine fruchtbare Zusammenarbeit. Drei Alben hat das Trio bereits herausgebracht; zuletzt das bei ECM erschienene “Stone in the Water”. Im Mai tourt das Jazz-Trio durch Italien, von Turin bis Salerno. Am morgigen Samstag legt es auch einen Halt in Ascona ein. Danish Trio, Samstag, 5. Mai, 20.30 Uhr, Teatro San Materno, Ascona. Karten: 079 646 16 14. uj CHIASSO Galà della lirica - Orchestra della Svizzera Italiana Arien und Lieder aus der Traviata. Orchester der italienischen Schweiz unter der Leitung von Pietro Mianiti. Im Rahmen der Theatersaison von Chiasso. Info und Reservation: Tel. 091 695 09 14; E-Mail: [email protected]; www.ticketcorner.ch. Cinema Teatro - Via Dante Alighieri 5 - 091 695 09 14, 20.30 Uhr LUGANO Orchestra Sinfonica di Praga - Lugano Festival 2012 Galakonzert unter der Leitung von Jirì Kout, Solilsten Veronika Eberle (Geige) und Daniel Müller-Schott (Violoncello). Werke von Smetana, Brahms, Dvoràk. Vorverkauf: Ticketcorner: Post, Cenri Manor in Cevio, SBB-Bahnhöfe; www.ticketcorner.ch. Eintrittskarten vor dem Konzert an der Kasse ab 19.00 Uhr, Tel. 091 923 31 20. Palazzo dei Congressi - Piazza Indipendenza 4 - 091 923 31 20, 20.30 Uhr Tra Jazz e nuove musiche - Compagnie Lubat de Gasconha “Chansons enjazzées” Jazzkonzert mit Bernard Lubat (Klavier, Harmonika und Gesang). Reservation: Tel. 091 803 05 60; E-Mail: [email protected]. Auditorio Stelio Molo (RSI) - Studio Radio - Via Canevascini 3, 20.30 Uhr 22 4. Mai 2012 Unterhaltung MAGAZIN GELB IST DIE FARBE DER KRIMIROMANE W enn man auf Italienisch von “giallo” spricht, ist nicht immer die Farbe Gelb gemeint – “il giallo” bezeichnet auch die Kriminalromane. In Massagno wird zu diesem Thema entsprechend die Veranstaltung “Tutti i colori del giallo” durchgeführt, die sich rund um Krimis dreht – ein Wortspiel, das sich so nicht ins Deutsche übersetzen lässt. Bei der achten Ausgabe stehen die Kriminalromane aus dem Mittelmeer im Mittelpunkt, “i gialli mediterranei”. An drei Abenden, vom Mittwoch, 9. bis Freitag, 11. Mai, werden Lesungen gehalten, Filme projiziert und Begegnungen mit Autoren ermöglicht. Der Auftakt gebührt Neapel: Moira Bubola stellt unter dem Thema “Vedi Napoli e poi...” den neapolitanischen Schriftsteller Andrej Longo vor. Später wird dann der Film “Gomorra” von Matteo Garrone aus dem Jahr 2008 gezeigt – ein Film, der sich mit der dortigen mafiaähnlichen Organisation Camorra auseinandersetzt und auf dem gleichnamigen Buch des Autors Roberto Saviano basiert, das bei seiner Publikation in Italien für einigen Wirbel sorgte. Der Donnerstagabend dreht sich dann um Spanien. Unter dem Thema “Una Barcellona così...” wird die spanische Schriftstellerin Alicia Gimenez Bartlett, die mit ihren Krimiromanen um die Inspectora Petra Delicado bekannt wurde, vorgestellt. Danach wird der Film Bühne 4 Freitag BELLINZONA Altri Percorsi - L’assente Ein Projekt von Paola Berselli und Stefano Pasquini. Produktion Teatro delle Ariette. Vorverkauf: Bellinzona Turismo, Tel. 091 825 48 18. Teatro Sociale - Piazza Governo 11 - 091 825 48 18, 20.45 Uhr “La comunidad” von Alex De La Iglesia projiziert, ein Film mit schwarzem Humor, dessen Handlung in der spanischen Hauptstadt spielt. Am letzten Veranstaltungsabend, dem Freitag, geht es wieder nach Italien und zwar nach Sizilien. Die beiden Schriftsteller Santo Piazzese und Gian Mauro Costa aus Palermo erzählen von ihren Hauptfiguren Lorenzo La Marca und Enzo Baiamonte, die in der sizilianischen Hauptstadt mysteriösen Fällen auf der Spur sind. Zum Abschluss wird der Film “A ciascuno il suo” von Elio Petri aus dem Jahr 1967 gezeigt, der auf dem gleichnamigen Krimiroman des italienischen Autors Leonardo Sciascia basiert – die Geschichte spielt natürlich in Sizilien. Die Filme werden jeweils im Cinema Lux von Massagno projiziert, die Begegnungen mit den Autoren finden im Saal des Cinema Lux statt. Und die Aperitife werden jeweils um 20.00 Uhr im Salone Cosmo eingenommen – am Mittwoch gibt es einen “aperitivo campano”, am Donnerstag einen katalanischen Apéro und am Freitag einen sizilianischen. Der Eintritt für einen Abend kostet CHF 20.-, Karten können bei der Libreria del Tempo in Massagno bezogen werden. Das detaillierte Programm ist auf der Internetseite www.tuttiicoloridelgiallo.ch ersichtlich. Tutti i colori del giallo, Mittwoch, 9. bis Freitag, 11. Mai, jeweils ab 18.30 Uhr, Massagno. mm Musical Kinderspass Der König der Löwen in Lodrino Noch zwei Mal Giocolandia Die Compagnia Surix stellt ihre neueste Produktion vor In Lugano und Bellinzona können sich die Kleinen amüsieren “IL Re Leone” heisst die neuste Produktion der Theatergesellschaft “La Tribù di Surix” aus Lodrino. Inspiriert ist sie vom Walt-Disney-Film “Der König der Löwen” und einige Lieder stammen auch davon. Nur wurden sie ein wenig angepasst und ins Italienische übersetzt. Die Geschichte spielt in der afrikanischen Savanne, wo der Löwe Simba lebt. Die Zuschauer werden in die Aufführung mit einbezogen – die Stühle kann man zum Beispiel drehen – und erleben die Abenteuer des kleinen Löwen mit: von den Lehren seines Vaters Mufasa, den Erlebnissen mit seinen Freunden Timon und Pumba, den Weisheiten von Rafiki bis zu seiner Liebe zu Nala. Wenn nur nicht Onkel Scar wäre, der Bösheiten im Schilde führt... Das Musical wird vom Kinderchor “Vocincanto” aus Biasca begleitet und dauert insgesamt eineinhalb Stunden. “Il Re Leone” wird noch sieben Mal aufgeführt: morgen Samstag, 5. Mai um 20.30 Uhr und am Sonntag, 6. Mai um 17 Uhr. Die weiteren Daten sind auf der Webseite www.surix.ch nachzulesen. Der Eintritt kostet für Erwachsene CHF 15.-, für Kinder bis 16 Jahre CHF 5.- (Vorverkauf bei der Raiffeisenbank Lodrino und Biasca). Il Re Leone, bis 27. Mai, Centro culturale Sant’Ambrogio, Lodrino. mm HÜPFBURG, Spiel- und Malzelt, Trampolin, Ponyreiten, Zauberer und vieles mehr – dies erwartet die Kinder im Vergnügungsdorf “Giocolandia”. Seit 2009 veranstaltet Rivella in Zusammenarbeit mit World Fun Promotion diesen Kinderspass, der alle Jahre wieder in verschiedene Ortschaften des Tessins stattfindet. Heuer sind noch zwei Giocolandia-Wochenenden vorgesehen: eines in Lugano und eines in Bellinzona. Giocolandia ist Kinder- und Familienspass: Die Kleinen können sich auf den Hüpfburgen austoben, durch das Dorf schlendern oder die Animationen geniessen. Um 13 Uhr ist jeweils Eröffnung (samstags bis 19 Uhr und sonntags bis 18 Uhr). Danach stehen verschiedene Aufführungen auf dem Programm: Der Zauberer Renato überrascht die Kinder mit seinen Tricks, die “Kreattiva” versprechen verschiedene unterhaltsame Aktivitäten und der Circo Fortuna nimmt die kleinen Zuschauer in die magische Welt des Zirkus mit. Giocolandia ist also Spiel, Spass und Unterhaltung für die ganze Familie. Das genaue Programm ist auf der Webseite www.giocolandia.ch nachzulesen. Giocolandia, Sa./So., 5./6. Mai, Pista Reseghina, Lugano; 12./13. Mai, Piazza del Sole, Bellinzona. mm CHIASSO Theatersaison 2011-2012 - Ballata Aus Wislava Szymborska, von und mit Licia Maglietta und Angela Annese (Klavier). Vorverkauf: Cinema Teatro, Ente Turistico Mendrisio, www.ticketcorner.ch. Cinema Teatro - Via Dante Alighieri 5 - 091 695 09 14, 20.30 Uhr LOCARNO Scenari DiVersi - Es Ist Kein’ Zeit Compagnia Manuela Hartel, Monaco. Von Manuela Hartel, mit Manuela Hartel, Elisabeth Daiker. Info: Tel. 078 863 99 92. Aufführungen bis Samstag 5. Mai. La Cambusa - Ex Scuole comunali, 21.00 Uhr LUGANO LuganoInScena 2011-2012 - Si sdrai per favore Von Vladimir Luxuria und Roberto Piana, mit Vladimir Luxuria und Fuxia Loka. Reservation: Tel. 058 866 72 80, www.ticketcorner.ch, www.luganoinscena.ch. Teatro Cittadella - Corso Elvezia 35 - 091 923 24 33, 20.30 Uhr VERSCIO Leggendo fuori stagione 18 Kurzgeschichten, erfunden und erzählt von Ferruccio Cainero, muskalisch begleitet von Danilo Boggini. In Italienisch. Teatro Dimitri - 091 796 15 44, 20.30 Uhr 5 Samstag BELLINZONA Leggendo fuori stagione 18 Kurzgeschichten von Ferruccio Cainero werden vom Autor gelesen und musikalisch untermalt von Danilo Boggini. Teatro del Chiodo - Piazza Fontana - 091 826 27 45, 20.30 Uhr LOCARNO Immagini - Espressione danza Schülervorstellung der Kreativ- und Jazzdance-Tanzkurse von Silvia Sabatino. Zuvor, um 16.30 Uhr, stehen die Kleinsten auf der Bühne mit ihrer Vorstellung “Avventura con i balocchi”. Vorverkauf beim Ente Turistico Lago Maggiore. Teatro di Locarno - Largo Zorzi - 091 756 61 60, 16.30/18.00 Uhr LODRINO Il Re Leone Musical in zwei Akten mit der Gruppe Tribù di Surix. Aufführungen bis 27. Mai. Sonntag ab 17.00 Uhr. Siehe Artikel links. Centro culturale Sant’Ambrogio, 20.30 Uhr 6 Sonntag BELLINZONA Leggendo fuori stagione 18 Kurzgeschichten von Ferruccio Cainero werden vom Autor gelesen und musikalisch untermalt von Danilo Boggini. Teatro del Chiodo - Piazza Fontana - 091 826 27 45, 17.00 Uhr CHIASSO Theatersaison 2011-2012 - Caravaggio secondo Sgarbi Von und mit Vittorio Sgarbi. Eine Produktion von Paolo Diaz de Santillana, in Zusammenarbeit mit dem Cobe-Assessorato alla Cultura del Comune di Bergamo. Vorverkauf: Cinema Teatro, Ente Turistico Mendrisio, www.ticketcorner.ch. Cinema Teatro - Via Dante Alighieri 5 - 091 695 09 14, 20.30 Uhr 8 Dienstag VERSCIO Engagement? Compagnia Teatro Dimitri. Clowneskes, burleskes und groteskes Spektakel. Regie von Fabrizio Pestilli, Musik von Giovanni Galfetti. Mit Luisa Braga, David Labanca, Samuel Müller, Kate Hannah Weinrieb. Teatro Dimitri - 091 796 15 44, 20.30 Uhr 9 Mittwoch VERSCIO Porteur Dimitri Clown. Clownerie ohne Worte. Teatro Dimitri - 091 796 15 44, 20.30 Uhr Museen ASCONA Museo Comunale d’Arte Moderna - Via Borgo 34 IL MAR BALTICO DELLE AVANGUARDIE (1890-1930) 60 Werke von Erich Heckel, Max Pechstein und anderen. Am Sonntag, 6. Mai, 10.30 Uhr, geführte Besichtigung. Um Reservierung wird geben, Tel. 091 759 81 40. Bis 10. Juni, So 10.30-12.30, Di-Sa 10-12/1518 Uhr Museo Epper - Via Albarelle 14 MARGARETHE FELLERER - FOTOGRAFA Fotografien. Eintritt frei. Bis 28. Mai, Sa/So 15-18, Di-Fr 10-12/15-18 Uhr BELLINZONA Museo Villa dei Cedri - Piazza San Biagio 9 HANS STEINER - CRONACA DELLA VITA MODERNA Fotografien. Am Sonntag, 6. Mai, 11.00 Uhr, geführte Besichtigung mit Maria Fazioli Foletti und Ludovic Stefanicki. Weitere Informationen: www.villacedri.ch. (am 1. Donnerstag im Monat bis 20 Uhr) BRISSAGO Museo Leoncavallo - Via Pioda 5 MUSEUM RUGGERO LEONCAVALLO Das Lebenswerk von Leoncavallo (1857-1919). Bis 31. Oktober, Mi-Sa 10-12/16-18 Uhr CEVIO Museo di Valmaggia - Casa Respini-Moretti DAUERAUSSTELLUNG Das Leben und der Lebensraum der Talbewohner. Bis 30. Okt. So 14-18, Di-Sa 10-12/14-18 Uhr CHIASSO m.a.x. Museo - Via Dante Alighieri 6/10 FLUXUS - UNA RIVOLUZIONE CREATIVA Grafikkunst. Siehe Artikel Seite 23. Bis 22. Juli, Di-So 10-12/15-18 Uhr LIGORNETTO Museo Vincenzo Vela - Villa Vela PERMANENTAUSSTELLUNG Skulpturen, Gemälde, Reproduktionen usw. Bis 16. Dezember, So 10-18, Di-Sa 10-17 Uhr LOCARNO Pinacoteca Casa Rusca - Piazza S. Antonio MODERNE KUNST Neue Skulptur von Max Bill, moderne Kunst. Siehe S. 23. Di-So 10-12/14-17 Uhr LOCO Museo Onsernonese - Piazza G. Nizzola MAX FRISCH - BERZONA Ausstellung zum 100. Geburtstag Frischs. Bis 28. Oktober, Mi/Do 14-17, Sa/So 14-17 Uhr LUGANO Museo d’Arte - Villa Malpensata - Riva Caccia 5 GIORGIO MORANDI Werke von Giorgio Morandi (1890-1964), Stillleben. Bis 1. Juli, Di-Do 10-18, Fr 10-21, Sa/So 10-18 Uhr Museo delle Culture - Heleneum - Castagnola ALBERI Im Rahmen der Ausstellungsreihe “Dèibambini”. Bis 10. Juni, Di-So 10-18 Uhr Museo Cantonale d’Arte - Via Canova 10 ROLANDO RAGGENBASS Retrospektive. Ausserdem ist im Museum Oppy de Bernardos “Scacciapensieri” (Installationen) zu sehen. Bis 6. Mai, Di 14-17, Mi-So 10-17 Uhr MONTAGNOLA Museo Hermann Hesse - Torre Camuzzi SOMMERSITZ, EXIL UND HEIMAT Lisa Tetzner, Kurt Kläber und der Künstlerkreis in Carona. Täglich geöffnet, auch Mo/Feiertage, 10-18.30 Uhr RANCATE Pinacoteca Cantonale Giovanni Züst FAUSTO AGNELLI (1879-1944) - PITTORE LUGANESE TRA ABBREZZA E DISINCANTO Gemälde. Ausserdem Werke von Pier Francesco Mola. Bis 19. August, Di-So 9-12/14-17 Uhr SONOGNO Museo Valle Verzasca - Casa Genardini PERMANENTE AUSSTELLUNG Das Alltagsleben von dazumal. Bis 31. Oktober, täglich 13-17 Uhr 23 4. Mai 2012 Vernissagen Kunst BELLINZONA Vernissage - Judit Aszalos “Riflessi” FREITAG, 4. MAI Bilder. Die Ausstellung ist bis 9. Juni geöffnet. Galleria Il Pozzo - Centro Piazza Grande - Via Magoria 9 - 091 825 21 31, 18.00 Uhr MAGAZIN BRISSAGO Vernissage - Lilly Pollana SAMSTAG, 12. MAI Bilder. Die Ausstellung ist bis 23. Juni geöffnet. Galleria Amici dell’Arte - Via R. Leoncavallo 15 - 091 793 43 36, 17.00 Uhr GIUBIASCO Vernissage - Armando Losa “Geometrie liberate” SAMSTAG, 5. MAI Jüngste Werke 2011-2012. Präsentation von Dario Bianchi. Anschliessend Imbiss im Freien. Bis 23. Juni geöffnet. Galleria Job - Via Borghetto 10 - 091 857 75 40/079 621 37 38, 11.00 Uhr LOTTIGNA FLUXUS – EINE KREATIVE REVOLUTION Vernissage - Milizie bleniesi MITTWOCH, 9. MAI Begrüssung, Projekt-Prämierung der Studenten der CSIA für die 200-Jahre-Gedenkfeier der Blenieser Milizen, Präsentation der Ausstellung mit der Kuratorin Patrizia Pusterla Cambin und Buchpräsentation “Milizie bleniesi. Milizie storiche della valle di Blenio. Tra storia e memoria” mit den Herausgebern Davide Adamoli und Damiano Robbiani. Es folgt ein Imbiss. Die Ausstellung ist bis 3. November 2013 geöffnet. Siehe auch Seite 3. Museo storico etnografico della Valle di Blenio - Palazzo dei Landfogti - 091 871 19 77 (Museo) / 091 872 14 87 (Blenio Turismo), 17.30 Uhr LUGANO Vernissage - René Fahrni SAMSTAG, 5. MAI Im Ausstellungsraum hat der Künstler ein Schiff aus Holzlatten gebaut. Die Ausstellung ist bis 27. Juni geöffnet. Limonaia di Villa Saroli - Viale Stefano Franscini 9 058 866 72 14, 18.30 Uhr Vernissage - Giovanni Molteni DONNERSTAG, 10. MAI Öle, Aquarelle und Zeichnungen. Die Ausstellung ist bis 28. Juli geöffnet. Galleria Il Raggio - Via Giacometti 1 - 091 923 15 83, 18.00 Uhr Vernissage - Silenzi DONNERSTAG, 10. MAI Kalligrafische Werke von Paola Rezzonico und Eliana Auguadri. Ausstellung geöffnet am Freitag, 11. Mai 17-20 Uhr und Samstag, 12. Mai 14-18 Uhr. L’ARTELIER - Via Bossi 12 - 079 543 43 85, 18.30 Uhr Vernissage - Dipinti portabili DIENSTAG, 8. MAI Neue Licht- und Digitalkunstwerke von Elena Vijoli. Bis 15. Mai. Mya_Lurog_Gallery - Piazza Riforma 9 - 091 911 88 09, ab 17.00 Uhr MAGLIASO Vor 50 Jahren entstand die Bewegung in den USA und in Deutschland G eorge Maciunas, Architekt, Grafiker und Künstler, rief 1961 den Namen Fluxus ins Leben, eine Kunstbewegung, die in den 1960er-Jahren auch in Deutschland für Furore sorgte. 1962 wurde in Wiesbaden die erste Veranstaltung der Fluxus-Bewegung durchgeführt und Künstler aus aller Welt zeigten ihre Werke und Performances. Es dauerte nicht lange und die Bewegung erlangte internationalen Durchbruch. Fluxus entwickelte sich parallel und oft im Gegensatz zur Pop-Art, zu dem amerikanischen Minimalismus und dem französischen Nouveau Réalisme und prägte vor allem die Kommunikation in Zusammenhang mit Kunst. Als Vorväter der neo-dadaistischen Bewegung werden Marcel Duchamp und John Cage betrachtet. Duchamp, Max Ernst und John Cornell lieferten die visuellen Modelle dieser kreativen Revolution und vor allem die Fluxus Boxes und Fluxus Kits wurden berühmt. Viele davon sind in der Ausstellung “Fluxus. Una rivoluzione creativa: 1962-2012” im m.a.x. museo in Chiasso ausgestellt. Das Museum zeigt zu den 50 Jahren der Bewegung vor allem grafische Werke von über 50 Künstlern. Am 22. Mai wird im Spazio Officina eine Ausstellung innerhalb der Ausstellung eröffnet: “Joseph Breuys: ogni uomo è un artista – Manifesti, multipli e video”. Der deutsche Aktionskünstler, Bildhauer, Zeichner und Kunsttheoretiker spielte in der Fluxus-Bewegung eine wichtige Rolle. Diese Ausstellung ist bis zum 21. Juni geöffnet. Die Fluxus-Ausstellung räumt George Maciunas einen wichtigen Platz ein. Er war nicht nur Künstler sondern auch Verleger von Zeitschriften und Zeitungen und seine Vision von grafischer Produktion wird im m.a.x. museo hervorgehoben. Ausserdem wird die Ausstellung von zahlreichen Veranstaltungen begleitet: VideoProjektionen, Performances, Konferenzen und Konzerte. Am Montag, 7. Mai hält Antonio d’Avossa – er ist Kunstdozent an der Accademia Brera – zusammen mit Nicoletta Ossanna Cavadini, Kuratorin der Ausstellung, eine Konferenz zum Thema “Fluxus in films and videos” (um 20.30 Uhr, das Museum ist dann von 21.30 bis 23.30 Uhr geöffnet). Fluxus. Una rivoluzione creativa: 1962-2012, dienstags bis sonntags, 10-12 und 15-18 Uhr, bis 22. Juli, m.a.x. museo, Chiasso. mm Der Giardino Bill erhält eine neue Skulptur Vernissage - Cesare De Vita und Tazio Marti SAMSTAG, 5. MAI Verschiedene Werke. Musikalische Unterhaltung mit dem Perkussionisten Gregorio di Trapani. Die Ausstellung ist bis 20. Mai geöffnet. Officina Arte - Via Cantonale 57 - 091 606 46 02, 16.00 Uhr DIE grosse Gesamtausstellung des Werkes von Max Bill – Schweizer Architekt, Künstler, Designer und Vertreter der Zürcher Schule der Konkreten – 1991 in der Casa Rusca zählt zu den Meilensteinen in der Ausstellungsgeschichte der Pinacoteca Comunale Locarno. Die Zusammenarbeit der Kuratoren Pierre Casé und Angela Thomas sowie mit dem Künstler selbst ermöglichte diesen enormen Erfolg beim Publikum und der Kritik. Getragen und begeistert von diesem Echo entschied sich Max Bill, der Stadt Locarno leihweise einige seiner Skulpturen zu überlassen. Nach seinem Tode führte sein Sohn Jacob Bill diese Tradition weiter und so ist heuer die neue Skulptur aus Chromnickelstahl “konstruktion aus drei gleichen kreisscheiben” (Version III) aus dem Jahre 1994 im “Giardino Bill” zu sehen. Die Ausstellung “Maestri delle Avanguardie nelle Collezioni della Città” in der Casa Rusca von Locarno begleitet die Skulpturenausstellung im Museumsgarten und ist noch bis zu nächstem Wochenende geöffnet. Nebst Werken von Max Bill sind auch Werke der Künstler Arp, Baumeister, Ernst, Huelsenbeck, Jawlensky, Oppenheim und vielen mehr ausgestellt. Maestri delle Avanguradie nelle Collezioni della Città di Locarno, Dienstag bis Sonntag, 10-12 und 14-17 Uhr, bis 12. Mai, Casa Rusca, Locarno. Ausstellungen CHIASSO LUGANO Museo delle Culture - Via Cortivo 24/28 KORRIGENDA Die Ausstellung “Ineffabile perfezione”, die in der letzten TZ-Ausgabe auf der Kunstseite vorgestellt wurde, wird im Musem Villa Pignatelli in Neapel gezeigt und nicht im Museo delle Culture. Dieses unterstützt die Ausstellung und half bei der Organisation mit. Im Museo delle Culture ist jedoch der Katalog zur Ausstellung erhältlich. Wir bitten unsere Leserinnen und Leser um Entschuldigung. LUGANO Galleria Mosaico - Via Emilio Bossi 32 - 091 682 48 21 LE PORTE DELLA NOTTE Kollektivausstellung mit 34 Künstlern. Bis 16. Juni, Di-Sa 16-19 Uhr Canvetto Luganese - Via R. Simen 14b - 091 910 18 90 ATMOSFERE, PAESAGGI, EMOZIONI Bilder von Fernando “Coco” Giorgetti und Héloïse Dada. Bis 28. Juli GIUBIASCO VICO MORCOTE Impianto Cantonale di Termovalorizzazione dei Rifiuti / Müllverbrennungsanlage I.C.T. ARTE PERCORSI D’ARTE ALL’IMPIANTO CANTONALE DI TERMOVALORIZZAZIONE DEI RIFIUTI Kunstwerke von Veruska Gennari zum Thema “Noi siamo quello che buttiamo?” (“Sind wir, was wir wegwerfen?”) und Kollektivausstellung des Fotoclubs Turrita. Vom 5. bis 12. Mai i2a istituto internatzionale di architettura - Portich da Sura 18 - 091 996 13 87 GERDA STEINER & JÖRG LENZLINGER Am Mi., 9. Mai Konferenz “Eye apples - Site specific installations” der beiden Künstler, die ihre Arbeiten der letzten 10 Jahre vorstellen. Die Ausstellung wird am 12. Mai in der Buchmann Galerie ad Agra in Lugano eröffnet. Mi., 9. Mai, 20.30 Uhr Galerien ASCONA Galleria Sacchetti - Via B. Berno 14 Ascona - 091 791 20 79 HEINZ RABBOW UND MARIO DILITZ Bis 10. Mai 2012 Ausstellung mit Bildern von Heinz Rabbow und Skulpturen von Mario Dilitz. Die 1986 gegründete Galerie zeigt ausserdem eine grosse Auswahl an Kunst des 20. Jhs. www.galleriasacchetti.com Mo 14-18 Uhr, Di bis Fr 10-12 und 14.30-18 Uhr, Sa 10-12 und 14-17 Uhr Casa d’Arte Ascona SA - Via Borgo 47a Ascona - 079 471 90 91 FRÜHLINGSAUSSTELLUNG Frühlingsausstellung mit den bekannten Künstlern Fred Baumann und Armin Strittmatter. Die Casa d’Arte präsentiert ausserdem Werke von Rolf Knie und Paul Stauffenegger. Weitere Informationen zur Galerie finden sich auf www.casadarteascona.ch. Am Samstag, 12. Mai von 16-19 Uhr Vernissage der Ausstellung um Vincenzino Vanetti. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag, 1519 Uhr Galleria Artecarrà - Carrà dei Nasi 10 Ascona - 079 419 37 46 BILDER, SKULPTUREN, GLASKUNST In der Galerie sind Werke diverser Künstler ausgestellt, z. Zt. Alexander Jeanmaire, Hans Rudolf Strupler, Ruth und Giancarlo Moro, Colia; schöne Bronze-Leuchten aus Frankreich, Antiquitäten. Mo bis Di und Do bis Fr, 10-12.30 und 14.30-18.30, Sa 10.00-17.00 Uhr, So nach Vereinbarung AcquestArte Galerie – Via Collegio 7 – Ascona - 091 791 51 48 NATURAL FEELING Den Künstlern Jonneke Kodde, Ron van der Werf und Casper Faassen gewidmete Ausstellung. Die Wiederentdeckung der komplexen Einfachheit der Schönheit und der Natur ist ein Erlebnis, das alle Sinne anspricht. Bis 17. Juni. Die Galerie ist an der Milano Image Art Fair (4.-6. Mai) mit Werken von Angèle Essamba und Femke Teussink vertreten. Di-So 10.00 bis 18.00 Uhr (und auf telefonische Vereinbarung) LOCARNO Arte moderna Ammann – Piazza Grande 12 – 2. Stockwerk - Locarno - 079 731 30 55 ACCROCHAGE MIT VERSCHIEDENEN KÜNSTLERN Accrochage mit Jürgen Brodwolf (CH, Gianfredo Camesi (CH), Alan Ebnoeter (USA), Friedrich Eigner (A), Evi Kliemand (FL) und Nicole Schmölzer (CH). Mi, Do, Fr, Sa 14-17 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung Einzige deutschsprachige Tessiner Zeitung Die Sonderbeilage der TZ erscheint vier Mal jährlich im Frühling, Sommer, zum Film Festival und im Herbst mit Wanderausflügen. Jede Adressänderung ist gratis Der Abonnementspreis beinhaltet die vier Mal Jährlich erscheinende zweisprachige (I/D) Zeitschrift TicinoVino Wein. Der Abonnementspreis beinhaltet die vier Mal jährlich erscheinende zweisprachige (I/D) Zeitschrift TicinoVino Wein Jahresabonnement 2012 zu CHF 139.– (Ausland CHF 199.–) Rechnung an: Name Adresse Ich möchte Abonnent der Tessiner Zeitung werden PLZ Ich bestelle ein Geschenkabonnement Email Ich möchte für einen Aufpreis von CHF 29.– die Fernseh-Wochenzeitschrift Ticino 7 auf Italienisch abonnieren Unterschrift Ich möchte für einen Aufpreis von CHF 29.– die in deutscher Sprache erscheinende Fernseh-Wochenzeitschrift TV Täglich abonnieren Zugunsten von: Tessiner Zeitung, Abonnementsservice Via Luini 19, 6600 Locarno, Tel. +41 (0)91 756 24 10, FAX +41 (0)91 756 24 97 [email protected] Vorname Name Ort Vorname Adresse PLZ Ort 25 4. Mai 2012 Wechselkurse KURS Ankauf Verkauf 1 Euro 1.16 1.24 1 US-Dollar 0.90 0.96 1 kanadischer Dollar 0.89 0.95 1 engl. Pfund 1.43 1.53 Kurzmeldungen MAGAZIN Edelmetall und Münzen Gold (1 kg) 48 125.- 48 860.- Silber (1 kg) 872.- 936.- Vreneli 258.- 320.- Sommerferien Sport Fussballbegeisterte Kids können beim Adidas Milan Junior Camp mitkicken Mitgeteilt von der BancaStato Bellinzona. Alle Angaben ohne Gewähr. ASCONA LOCARNO Die drei Ringe SAMSTAG, 5. MAI Ein Märchen von Ernst Wiechert mit Musik der Renaissance. Historische Blasinstrumnte: Mechtild Neufeld v. Einsiedel. Lesung und Gitarre: Johannes Grabher Casa Andrea Cristoforo, Sala Ita Wegmann, 19.30 Uhr Ausflug ins Malcantone SAMSTAG, 2. JUNI Mit Halt in Aranno, Curio, Caslano. Kosten CHF 30.-; Treffpunkt 8.00 Uhr vor dem Innovazione Delta Ascona. Anmeldungen bis Donnerstag, 10. Mai an 091 753 15 22 oder 079 489 91 62. Innovazione Delta Ascona, 8.00 Uhr “Afrika, meine Passion” FREITAG, 11. MAI Corinne Hofmann, “die weisse Massai”, stellt ihr neues Buch vor. Kosten CHF 25.- (Aperitif und Lesung). Möglichkeit anschliessend ein 3Gang-Menü für CHF 100.- zu geniessen (Nachtessen inkl. Aperitif, Buchpräsentation). Anmeldung über Tel. 091 785 71 71 oder per Mail an [email protected]. Die Platzzahl ist beschränkt. Hotel Eden Roc, 16.30 Uhr BALERNA Informationsabend DIENSTAG, 8. MAI Anlässlich des Tages der Sonne wird zur Debatte “Quando l’ecologia rilancia l’economia” eingeladen. Scuole medie, 18.30 Uhr Anglo Swiss Club - Coffee Morning SAMSTAG, 5. MAI Monatlicher Coffee Morning für Mitglieder und Interessenten. Auch die Bibliothek kann benützt werden, sonst ist sie jeweils geöffnet am Dienstag von 15.00-17.00 Uhr. Clubräume - Via Rusca 1, 10.00 Uhr Flohmarkt SAMSTAG, 5. MAI Flohmarkt; antike Möbel, Kleider, Schuhe und mehr. Ausserdem Tisch mit Gratiswaren; musikalische Einlagen mit Susanna Tosun-Schlegel (Gitarre). Foyer der Residenza Al Parco, 10-18 Uhr LUGANO Diritto senza frontiere Economia e Diritto a confronto DONNERSTAG, 10. MAI Konferenz organisiert von Amnesty International mit Pietro Veglio und Dick Marty. Universität - Aula A 21 - Palazzo Rosso, 20.15 Uhr MONTAGNOLA Hermann Hesse kennenlernen SONNTAG, 6. MAI Lesung in Italienisch und Deutsch mit Lucilla Janssen und Morgan Powell, “Hermann Hesse am Comersee: Reiseerinnerungen aus Italien”. Museo Hermann Hesse, 17.00 Uhr “SPIELEN hilft erwachsen zu werden” lautet das Motto des Adidas Milan Junior Camp, an dem Fussballbegeisterte zwischen sechs und 15 Jahren teilnehmen können. In den Camps, die in über 45 Ländern stattfinden, treffen sich junge Menschen, die “sportliche, gesunde, lustige und lehrreiche Ferien im Zeichen des Fussballs” verbringen möchten. Präsentiert wurde das in Locarno stattfindende Sportereignis vergangene Woche an einer Medienkonferenz (Foto: der ehemalige MilanSpieler Franco Baresi mit einem Teilnehmer am Milan Junior Camp 2012). Zwei Camps, bei denen “trainiert wird wie beim erfolgreichsten Verein Europas” stehen in Locarno zur Auswahl: eines vom 18. bis zum 22. Juni, ein zweites vom 25. bis 29. Juni. Teilnehmen können Jungen und Mädchen an einem Camp oder an beiden; wobei eine Woche CHF 350.kostet, zwei Wochen CHF 620.-. Inbegriffen ist eine AC Mailand-Ausstattung. Die Teilnehmenden trainieren von Montag bis Freitag von 8.30 bis 17.00 Uhr im Locarneser Stadio Lido. Qualifizierte Trainer und ein Technikspezialist vom AC Milan, der das Training koordiniert, legen bei der Durchführung des Camps einen besonderen Wert auf Professionalität, Effizienz und Qualität des Angebotes, Sicherheit und Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen. Garantiert dürfte auch eines sein: Alle, die mitmachen, werden sich immer an diese aussergewöhnlichen Tage erinnern. Wer hat normalerweise schon die Möglichkeit, ein Trainingslager mit Nachwuchstrainern des AC Mailand zu besuchen? Für Auskünfte wende man sich an die Infoline, Tel. 091 752 18 15; auf www.fclocarnoallievi.ch findet sich das Anmeldeformular. Dort ist als offizielle Anmeldefrist der 30. April angegeben. Doch laut Fussballclub Locarno ist das Einschreiben noch möglich. Adidas Milan Junior Camp im Juni in Locarno. uj Neuheiten BELLINZONA VOM 9. BIS 10. MAI Präventionskampagne für die RisikoVerminderung von Darmkrebs. Ausstellung eines “Riesendarmes” mit Informationsstand. Am Mittwoch Vortrag mit Ärzten über den Darmkrebs im Ristorante Unione um 18.30 Uhr. Infos auf www.legacancro-ti.ch. Piazza del Sole, 10.00-18.00 Uhr CADRO SONNTAG, 6. MAI Anlässlich des Internationalen Tags der Familie. Unterhaltung für Kinder. Organisiert in Zusammenarbeit mit ABAD, der Associazione Progetto Genitori und der Afrikanischen Gemeinde Tessin. Eintritt frei. www.sosvillaggidibambini.ch. Centro Spazio Aperto, 10.0018.00 Uhr TESSERETE Stubete Frühlings-Solidaritätsfrühstück SONNTAG, 6. MAI Stubete der Associazione svizzera della musica popolare ASMP/VSV. Formationen aus verschiedenen Kantonen nehmen teil. Jedermann ist willkommen. Reservation: Tel. 091 936 07 07. Hotel Panoramica, 11.00 Uhr CAMORINO Erdbeerfest FR + SA, 4. + 5. MAI Traditionelles Erdbeerfest. Freitag und Samstag Musik mit verschiedenen DJs. Vorverkauf Bar Doble, Camorino. Campo sportivo, 22.00-4.00 Uhr LAMONE 15 Jahre Harley-Davidson Ticino SAMSTAG, 5. MAI Fest für alle anlässlich der 15 Jahre der Sprugasci Motorcycles SA. Sprugasci Motorcycles SA, ab 9.00 Uhr SAMSTAG, 5. MAI Es organisiert der Drittweltladen von Tesserete. Osteria Babilonia, 8.30-12.30 Uhr Irish Sunday SONNTAG, 6. MAI Um 15.30-16.30 Uhr Theatervorführung. Anschliessend Erfrischung; um 17.30-18.30 Uhr irischer Film. Anschliessend im Irish Club Alpino ein typisches Nachtessen (Irish Stew) und Konzert mit irischen Musikern. Oratorio Sport und Unterhaltung SONNTAG, 6. MAI Um 10.00 Uhr Anmeldung für die Oldtimer-Rundfahrt. Um 12 Uhr Makkeroni und Grillköstlichkeiten. Um 14.30 Uhr Rundfahrt mit alten und neuen Motorrädern. Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung abgesagt. Piazzale Caserma, 9.30 Uhr SESEGLIO 2. ITF Women’s Circuit - Int. Tennisturnier Halbfinal am 5. und Final am 6. Mai (14.00 Uhr). Eintritt frei. Centro Tennis - Via Campagna - 091 682 06 15 5 Samstag BELLINZONA 19. Int. Judoturnier “Città dei 3 castelli” Internationales Turnier. Info: www.jbcbellinzona.ch. Palabasket, Samstag und Sonntag AC Bellinzona - FC Lugano (Challenge League) Stadio comunale - 18.30 Uhr CHIASSO FC Chiasso - FC St. Gallen (Challenge League) Stadio comunale - 19.30 Uhr COLDRERIO Boccia-Schweizermeisterschaften für Paare Samstag offizieller Teil, Abendessen und Unterhaltung mit dem Gedankenleser Federico Soldati; am Sonntag finden die Finals statt. Samstagmorgen Boccia-Spiel für Behinderte. ganztags, Samstag und Sonntag TENERO Internationales Unihockeyturnier - La SAGA 8. Ticino Floorball Open und 2. Coppa Grande. Kat. U14 und U12 und Erwachsene. Samstagabend Festbetrieb mit Geschicklichkeitswettbewerb mit Beteiligung der Nationalmannschaftsspieler. Eintritt frei. Info: www.floorballsaga.com. Centro Sportivo Nazionale della Gioventù - Via Brere 091 735 61 11 - 10.00 Uhr, Samstag und Sonntag 6 Sonntag PIAZZOGNA 30. Velorennen des Gambarogno Start Piazzale Municipio Magadino: Anfänger 8.15 Uhr, Junioren 10.30 Uhr. Ziel in Piazzogna. Maccheronata um 13.00 Uhr auf dem Schulplatz. Info: [email protected]. 091 795 12 14 (Gambarogno Turismo) - 8.15/10.30 Uhr 7 Montag NOVAZZANO SOS Villaggio dei bambini NO al cancro dell’intestino! 4 Freitag Den Einkaufsbummel mit einem Besuch des Open-Air-Salons Autonassa verbinden AM Donnerstag verwandeln sich Luganos exklusive Einkaufsstrasse Via Nassa und die angrenzenden Plätze in einen Open-Air-Autosalon. Wie jedes Jahr im Mai werden auf der “Autonassa” Neuheiten vom Genfer Autosalon, wo im März auch viele Welt- und Europapremieren präsentiert wurden, vorstellt. 175 Automobile sind zu bewundern, von 42 Automarken. “Um dem Besucher die Orientierung zu erleichtern, wurden einige Plakate entworfen, die der ganzen Strasse entlang jeweils an den einzelnen Ausstellungspunkten ausgehängt werden und das Herstellungsland sowie die ausgestellten Modelle näher beschreiben”, schreiben die Veranstalter. “Jedes Plakat enthält auch einen Gesamtplan des Ausstellungs-Parcours.” Die Tessiner Sektion des Autogewerbeverbandes der Schweiz AGVS, die Vereinigung Via Nassa und die Stadt Lugano organisieren den Anlass gemeinsam. Der Vorteil in Lugano – etwa gegenüber den grossen Salons in Messehallen – ist, dass der Autosalon keinen Eintritt kostet. Und dass man den Besuch mit einem Einkaufsbummel verbinden kann und, wenn das Wetter frühlingshaft warm ist, mit einem Essen oder Kaffee auf der Piazza Riforma. Open-Air-Autosalon Autonassa, von Donnerstag, 10. Mai, bis Sonntag, 13. Mai, in der Via Nassa und auf den angrenzenden Plätzen in Lugano. uj Anzeige Raritäten AMBRÌ Svizzera in movimento - Go for five 5 km gemeinsam zu Fuss. Treffpunkt um 17.00 Uhr beim Hangar 3, mit bequemen Schuhen und bequemer Kleidung. Verschiedene Gäste aus Politik und Sport. Hangar 3 - 17.00 Uhr Körper & Geist Contra NACH VEREINBARUNG FIDES VÖGELI Psychologische Märchendeutung Fides Vögeli führt eine psychologische Praxis und führt Märcheninterpretationen nach C.G. Jung durch. Für sie sind Märchen nicht einfach Kindergeschichten, sondern “kollektive Seelenbilder”. Wer an einer Märchendeutungsgruppe (in Deutsch oder Italienisch möglich) teilnehmen möchte, kann sich bei ihr melden. Info/Anm.: 091 745 69 30, 076 302 55 41 Locarno MONTAG UND DIENSTAG, 7./8. MAI PIERO MOLINARI Heilbehandlungen oder Einzelaufstellungen im Familienstellen Piero Molinari ist für zwei Tage in Locarno in seiner Hauptpraxis für Natürliche Heilkünste (Via Cittadella 7) und steht zur Verfügung für Heilbehandlungen oder Einzelaufstellungen im Familienstellen. Die Sitzungen kosten CHF 120.-/Stunde. Info/Anm.: 091 751 21 86, 076 581 24 14 Minusio Ausstellung im Einkaufszentrum in Tenero spielt mit dem Thema Oldtimer Die Therapie bei Edelsteinmassage Craniomandibulärer ist etwas Besonderes! Die auf Dysfunktion Sie abgestimmten Edelsteine (Kaumuskulatur-und lösen energetische Blockaden und Kiefergelenksstörung) begünstigen durch sanfte Bewegung dient der Behandlung von den Abtransport von Schlackenstoffen. Blockierungen und Schmerzen Die harmonisierende Heilkraft der des Kiefergelenkes, „Knacken“, Steine bewirkt ein tiefes Loslassen bei Bewegungseinschränkungen und führt zu einerKopfganzheitlichen sowie Entspannung von Körper, und Nackenschmerzen. Geist und Seele. auch als Gutschein zum Verschenken WÄHREND in Lugano neue Autos im Freien ausgestellt sind, gibt es in Tenero ältere Modelle unterm Dach zu sehen. Zum achten Mal lockt das Centro Coop mit seiner Ausstellung “L’auto d’epoca in scena” Autofans an. “Es ist die wichtigste regionale Veranstaltung des Jahres im Coop-Einkaufszentrum in Tenero”, erklärt der Verantwortliche, Andrea Lovaldi. Durchgeführt wird die Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem rund 170 Mitglieder zählenden Oldtimerclub Top Club Ticino und verschiedenen Partnern, etwa dem Pantheon Basel, dem grössten Schweizer Forum für Oldtimer. Angegangen wird das Thema Oldtimer diesmal im wahrsten Sinne des Wortes spielerisch: Wie Spielzeuge sind die Oldtimer – Autos und Motorräder – teilweise in Szene gesetzt. Und gespielt werden darf auch. Auf einer grossen Modellrennbahn im Hauptkorridor des Zentrums können Junge und Junggebliebene Rennfahrerträume verwirklichen. Wer will, kann die ferngesteuerten Autos nur zum Spass auf die Bahn schicken – oder aber versuchen, sich fürs Finale am Samstag, 26. Mai, zu qualifizieren. Und bei einem Gewinnspiel gibt es natürlich auch etwas zu gewinnen. Keinen Oldtimer, aber einen nagelneuen Chevrolet Spark 1.0 LS. “L’auto d’epoca in scena”, Centro Coop, Tenero, bis zum 26. Mai. uj SAMSTAG, 5. MAI, 19-23 UHR GIULIETTA COCCO (IN DER SCUOLA R. STEINER) Freies Tanzen - “Lass die Seele fliegen” Barfuss oder mit Tanzschuhen. Adresse: Via dei Paoli 36. Kosten CHF 15.-. Weitere Daten für das freie Tanzen: 26. Mai, 16. und 30. Juni, 14. Juli. Information: [email protected] Muralto AB MONTAG, 14. MAI PRO SENECTUTE Mini Yogakurs Die Pro Senectute führt verschiedene Kurse für Deutschsprechende durch. Im Mini Yogakurs, der am Montag, 14. Mai um 10.15 Uhr beginnt, gibt es noch freie Plätze. Infos und Anmeldung: 091 759 60 20 (Amèle Fux) Novaggio MONTAG, 7. UND 21. MAI SPAZIO ALICE IN DER VILLA ALTA Partiamo con i bastoni! Einführung ins Nordic Walking mit Franca Boschetti von Allez Hop!; 13.45-16.00 Uhr. Kosten CHF 10.- (Mitglieder zahlen CHF 5.-), inklusive Erfrischung. Nordic-Walking-Stöcke stehen zur Verfügung. Info/Anm: Tel. 079 221 66 63, 079 295 50 05 26 4. Mai 2012 Gastronomie MAGAZIN Gastroführer Über 1700 Adressen werden vorgestellt AUF ZU OSTERIEN IN GANZ ITALIEN NEU und doch alt: Die neuste Ausgabe des Gastroführers “Osterie d’Italia 2012/2013” ist da. Beim Durchblättern erkennt man sofort, dass die grafische Gestaltung überarbeitet worden ist. Das Buch bewahrt dennoch seine Identität und seinen Hauptzweck: von den zahlreichen, über ganz Italien verstreuten Osterien zu erzählen. Was genau eine Osteria ausmacht, ist nicht einfach zu sagen, denn mit dem Wandel der Zeit ist es auch schwieriger geworden, klare Kriterien aufzuführen. Eines ist jedoch klar: Im Gastroführer “Osterie d’Italia” werden Gaststätten vorgestellt, die regionale und saisonale Küche anbieten und dies zu einem moderaten Preis. Festgestellt wurde zum Beispiel auch, dass einige Osterien räumlich und preislich gewachsen sind und sich zu etwas anderem als einer “traditionellen” Osteria gewandelt haben. Diese werden im neuen Segment “Abseits der Osterien” vorgestellt. Wie gesagt stehen lokale Zutaten und Gerichte im Vordergrund und oft befinden sich die Produkte in einem Slow-FoodFörderkreis und sind flächenmässig sehr stark begrenzt. Auf diese wird im Gastroführer zusammenhängend mit ihrer Geschichte und Umgebung speziell eingegangen. In der deutschsprachigen Ausgabe befindet sich wie üblich am Ende des Buches ein kulinarisches Lexikon. Die vorgestellten Osterien begrenzen sich jedoch nicht nur auf Italien: Ein Kapitel ist auch der italienischen Schweiz gewidmet. Aus dem Tessin werden insgesamt 23 Osterien und Grotti vorgestellt, die sich in Ortschaften von A wie Anzonico bis S wie Semione befinden. Fotografien sind im Gastroführer eher selten anzutreffen. Vorgestellt werden so weit als möglich Geschichten von Frauen und Männern, Gastwirten und Köchen, von ihren Produkten und Gerichten. In der Rubrik “Für Sie entdeckt” werden die wesentlichsten Traditionsgerichte angeführt, aus dem Tessin sind dies zum Beispiel die “Cazzoeûla”, die “Torta di pane” oder der “Ganascin in umido”. Osterie d’Italia 2012/2013, Hallwag, Gräfe und Unzer Verlag, München. ISBN 978-3-8338-2635-1. 29,90 €, CHF 40,90. Frühlingsanfang im Esplanade in Minusio Sommer im Serpiano DER Frühling ist langsam aber sicher eingekehrt, obwohl die letzten Tage wettermässig nicht unbedingt davon zeugen. Das Viersterne-Hotel Esplanade in Minusio jedenfalls hat die Frühjahrssaison eingeweiht und ermöglicht mit einem Spezialangebot seinen Gästen einen schönen Aufenthalt für die kommenden längeren Wochenenden: An Auffahrt (17. bis 20. Mai), Pfingsten (25. bis 28. Mai) und Fronleichnam (7. bis 10. Juni) kann man ab CHF 570.- pro Person drei Nächte in Halbpension im Esplanade verbringen. Wahrlich verlokkend, denn das Esplanade ist nicht nur sehr gut gelegen und bietet Seesicht, es hat auch viel zu bieten. Nur schon der Saal des Restaurants “Belle Epoque” ist ein kleines Juwel. Er verdankt seine Einzigartigkeit dem Originalzustand vieler baulicher Elemente aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Für die Kulinarik sorgt der Küchenchef Mauro Grandi, der mit seinem Team erlesene Vorspeisen, Fleisch- und Fischgerichte und Desserts zubereitet. Eine grosse Auswahl an edlen Weinen vervollständigt das Angebot. Spezialangebote Hotel Esplanade, Via delle Vigne 149, Locarno-Minusio. www.esplanade.ch. mm WER Gastronomie, Kultur, Natur und Wellness miteinander verbinden möchte, ist beim Albergo Serpiano an der richtigen Stelle. Das Dreisterne-Hotel mit Restaurant befindet sich beim Monte San Giorgio und bietet eine fantastische Aussicht auf den Luganer See. Mit der Drahtseilbahn bequem erreichbar (die entsprechenden Fahrzeiten sind auf Seite 20 der TZ ersichtlich), kann man das UNESCO-Weltnaturerbe zu Fuss erkundigen und die Natur geniessen. Für die kulinarische Seite sorgt die Locanda Ticinese mit ihrem “menu gastronomico primavera”, das nebst dem Rindstartar eine gebackene Seezunge und ein Lammrücken vorsieht und passende Weine dazu vorschlägt. Oder man bestellt sein Gericht einfach à la carte. Und wer sich nach einem Ausflug verwöhnen möchte, ist beim Spa&Wellness des Serpiano gut aufgehoben. Hotel Serpiano, Tel. 091 986 20 00, www.serpiano.ch. mm Anzeige Tessiner Zeitung Gastronomie Famile Schwyn 6604 Locarno-Solduno Tel. 091 751 38 02 [email protected] oooooooooooooooooooooooo MUTTERTAG Rindscarpaccio mit Parmesan *** Gnocchi an Safransauce & Ravioli an Zitronensauce *** Kalbssteak vom Grill Fohlenfilet vom heissen Stein oder Eglifilet Gemüse & Beilage nach Wahl *** Schokoladenmousse oder Sorbet “Vielle Prune” Kindermenu ab fr. 14.Bis bald. Ihr Costa-Team! Ristorante Panoramico Kulinarische Aussichten erleben! Einheimische Küche grotto la Baita Locarno am Nachmittag einen Kaffee mit hausgemachtem Kuchen Orgnana la Baita Dinner am Abend. A presto! Ristorante Panoramico Hotel Casa Berno Via Gottardo Madonna 15 CH-6612 Ascona Tel. +41 +0,91 791 32 32 www.casaberno.ch 091 780 43 43 www.baita.ch Bellinzona Magadino oder das Gaumen beto¨rende DienstagSonntag 11:00-23:00 di Claudio Belloli Geniessen Sie den ta¨glich wechselnden 3-Gang Businesslunch, Offen: von März bis Oktober 27 4. Mai 2012 Gastronomie MAGAZIN Buch Giò Waeckerlin Induni erinnert sich an die Zeit im Bleniotal MEHR ALS NUR KOCHEN von Myriam Matter ES ist wahrhaft mehr als nur ein Kochbuch mit Rezepten, das Buch, das Giovanna “Giò” Waeckerlin Induni verfasst hat. “Sonntags rührte Nonno die Polenta – Erinnerungen an die Küche der Villa Rosellina im Bleniotal” heisst es und ist eben im Fona Verlag erschienen. Mehr als nur ein Kochbuch, da es nicht nur Rezepte aneinander reiht, sondern einen Einblick in eine Familiengeschichte ermöglicht. Mit Giò taucht man ein in eine andere Welt, in ihre Welt, die sie durch ihre Kinderaugen wahrgenommen hatte und nun beschreibt. “Die kleine Giovanna verbringt die ersten Lebensjahre in der Villa Rosellina im Bleniotal, dem Haus der Familie väterlicherseits. Hier regieren Nonno-Peke und Nonna-Mina und ihre zwei unverheirateten, gottesfürchtigen Töchter, ZiLina und Zi-Olga, eine etwas impulsive Malerin. Das Zentrum des Hauses ist die Küche mit ihrem Therma-Herd, dem modernsten seinerzeit, einem Prunkstück, das der Familie während über sechzig Jahren treu diente. Hier werden die Freuden des Lebens gefeiert und kann Leid vergessen werden.” Die Beschreibung des Buches macht neugierig und blättert man es durch, bleibt man immer wieder an Geschichten und Beschreibungen hängen. “Giò Waeckerlin Induni erzählt erfrischend rasant die sagenhaften Geschichten rund um ihre eigensinnigen Ahnen und kramt die Rezepte Eine Hommage an die Tessiner Küche, die Villa Rosellina, die Menschen und die Kindheit Giovannas hervor, die das Leben im Bergtal so unvergesslich gemacht haben: Brotsuppe, Kräutergratin, Heidelbeersuppe, Kalbfleischvögelchen, Polenta und viele mehr”, lautet die Buch- beschreibung. Das Buch ist in sechs Kapitel eingeteilt, die von Familiengeschichten und Anekdoten umrahmt werden: Basics, Frühlingsrezepte, Sommerrezepte, Frühlingsdüfte beim Monte San Giorgio WER nebst Ausflügen am malerischen Monte San Giorgio auch die kulinarische Seite der Region entdecken will, dem seien die Frühlingsgenusswochen empfohlen. Die “Profumi e sapori primaverili sul Monte San Giorgio” dauern noch bis zum 13. Mai. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit der “Ristoratori” und den “Produttori Vitivinicoli” der Region durchgeführt und bietet unter dem Thema “Aspargi Bianchi di Cantello” Gerichte mit Wildkräutern, frischen Pilzen und vor allem regionalen Produkten an. Es nehmen sowohl Restaurants auf der Schweizer als auch auf der italienischen Seite des Berges an den Genusswochen teil, die ihre Frühlingsgerichte anbieten. Ziel der Veranstaltung ist es, die regionalen Produkte um das UNESCO Weltnaturerbe bekannt zu machen und so kommen denn auch Weine vom Monte San Giorgio auf den Tisch. Wer in einem der teilnehmenden Restaurants einkehrt, kann auch beim Wettbewerb mitmachen. Zu gewinnen gibt es verschiedene Preise, unter anderem einen Reisegutschein im Wert von CHF 500.-. Weitere Informationen zu den Genusswochen und den Restaurants finden sich auf www.ristoratori.ch. Profumi e sapori primaverili sul monte San Giorgio, bis 13. Mai. mm Herbstrezepte, Winterrezepte und Backstube. Es durchlebt ein ganzes Jahr mit den verschiedenen Jahreszeiten und macht “gluschtig” auf die zahlreichen Gerichte: Diese gehen von der Brennnesselsuppe, dem gefüllten Kaninchen, dem Zucchettibrot bis hin zum klassischen Schmorbraten, der Dinkelsuppe, dem Polpettone und Zi-Linas Apfelkuchen. Ausserdem stolpert man immer wieder über interessante Hinweise und Erklärungen, wie zum Beispiel “Die Brotsuppe besänftigt Brummschädel und beruhigt nach üppigen Mahlzeiten Magen und Darm”. Oder “Früher, als die Menschen noch sehr gläubig waren, wurde in der Karwoche nur mit Öl gekocht! Die Karfreitagssuppe kann man aber auch – nach Art der Heiden – mit Milch oder Rahm zubereiten. Allerdings schmeckt sie mit Olivenöl viel österlicher.” Die eingefügten Farb- und Schwarz-Weiss-Fotografien stammen aus dem Privatarchiv der Autorin und geben dem Leser eine Idee, wie es damals im Bleniotal ausgesehen hat und wie es heute ist. Das Buch von Giò Waeckerlin Induni ist jedem zu empfehlen, der ein etwas anderes Kochbuch mit traditionellen Tessiner Rezepten sucht. Und nicht zuletzt verleitet es einen vielleicht dazu, in der eigenen Vergangenheit zu kramen und alte Familienrezepte und -Erinnerungen hervorzuholen. “Sonntags rührte Nonno die Polenta – Erinnerungen an die Küche der Villa Rosellina im Bleniotal”, Giò Waeckerlin Induni, 160 Seiten mit Farb-und Schwarz-Weiss-Fotografien, Illustrationen von Andy Zollinger, ISBN 978-03780-4681, Fona Verlag. Ein Tessiner ist beim Goldenen Koch mit dabei ALLE zwei Jahre findet mit dem Wettbewerb um den Goldenen Koch von KADI die wichtigste nationale Kochkunst-Meisterschaft statt. In der kommenden Auflage werden am 1. Oktober 2012 wiederum sechs Finalisten im Kursaal Bern um die begehrte Schweizer Kochauszeichnung wettkochen. Unter diesen sechs begnadeten Köchen ist auch ein Tessiner mit dabei: Marco Viviani ist Sous-Chef bei der Villa Principe Leopoldo Hotel und Spa in Lugano. Der 29-Jährige wird nebst den anderen fünf Kandidaten, die alle in Deutschschweizer Küchen ihre Künste darbieten, um den begehrten Goldenen Koch werben. Um diesen zu gewinnen, müssen die Köche für je 14 Personen ihre Fisch- und Fleischplatten zubereiten, die von einer hochkarätigen Jury bewertet werden. Die Auszeichnung des Goldenen Kochs sei für jeden ambitionierten Koch eine einmalige Gelegenheit, sein Talent vor den grossen Namen des Metiers zu beweisen: Von den Köchen werde Leistung auf höchstem Niveau erwartet, da sie lediglich fünf Stunden und 35 Minuten ihre Gerichte kochen, dekorieren und präsentieren müssten, so Christof Lehmann, Leiter Marketing und Verkauf der KADI AG. Gastroliebhaber werden dieses Ereignis mit Spannung verfolgen. Infos auf www.goldenerkoch.ch. Goldener Koch 2012, 1. Oktober, Kursaal, Bern. Vom Asconeser Whisky DIE Wege durch das MaggiaDelta führen an Getreide- und Reisfeldern und satten, grünen Wiesen vorbei. Inmitten dieser Landschaft befindet sich der landwirtschaftliche Betrieb “Terreni alla Maggia”, der mit seinen rund 150 Hektaren Land verschiedene agronomische Produkte erzeugt. Im Ladengeschäft des Landwirtschaftsguts werden diese verkauft und darunter findet man nebst Reis, Maismehl, Honig, Tomatensaucen, Bier aus Reis, Grappa und Wein auch Whisky. Die Idee zu diesem für die Region eher aussergewöhnlichen Produkt entstand vor mehreren Jahren, als Renato Altrochi Leiter des Betriebs war. Damals suchte man nach alternativen Produkten und so wurde als Erstes Gerste gepflanzt. Danach folgten mehrere Experimente und schliesslich wurde der erste “Ascona Single Malt” produziert. Dieser besteht wie sein schottischer Bruder aus gemälzter Gerste und wird nach den Vorschriften während mindestens drei Jahren in Eichenfässern ausgebaut, was man an seiner bronzenen Farbe gut erkennen kann. Er ist, ohne den schottischen Whisky nachahmen zu wollen, sehr raffiniert, mild und doch vollmundig. Nebst dem Whisky wird, wie schon erwähnt, auch Reis angepflanzt – ebenfalls ein eher ungewöhnliches Produkt für die Region. 1997 wurden die ersten Versuche unternommen, obwohl Stimmen laut wurden, dies sei eine verrückte Idee – zumal sich ca. 100 km weiter südlich die italienischen Reisfelder befinden. Doch bereits nach vier Jahren wurden 90 Hektaren mit Reis bepflanzt, die einen jährlichen Ertrag von 400 bis 600 Tonnen liefern. Angebaut wird ausschliesslich “Loto Reis”, der bestens für ein Risotto geeignet ist und all denjenigen eine Freude bereitet, die ein Säckchen echten “Tessiner Reis” mit nach Hause nehmen wollen. Ein Besuch zu den “Terreni alla Maggia” lohnt sich allemal. Terreni alla Maggia, Via Muraccio 105, Ascona; Ladengeschäft “Alla Fattoria”, Via Ferrera 87, Ascona. www.terreniallamaggia.ch. mm 28 4. Mai 2012 Vorabdruck “Locarnese e valli” in deutscher Sprache IN DEN vergangenen Monaten hat die Tessiner Zeitung die in deutscher Sprache erschienenen Publikationen der Reihe “Le vie del Passato – Wege der Vergangenheit – Streifzüge durch Geschichte und Archäologie des Kantons Tessin” der Associazione Archeologica Ticinese vorgestellt (Leventina, Riviera, Bleniertal). Das in der gleichen Reihe, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Kulturgüter, entstandene Heft “Locarnese e valli” liegt bisher nur auf Italienisch vor. Die Redaktion der TZ übersetzt die Publikation und präsentiert ihren Leserinnen und Lesern den Vorabdruck in loser Folge. Heute lesen Sie die “Route 10”. Die bereits erschienenen Hefte können in Buchhandlungen, besonders im Luganese, in Tourismusbüros und beim AAT bezogen werden, Tel. 091 976 09 26, Internet www.archeologica.ch. Regionen MAGAZIN VAL BAVONA Mit dem Tessiner Verein für Archäologie (AAT) begeben wir uns auf “Wege der Vergangenheit”, auf Streifzüge durch die Geschichte und Archäologie des Kantons Piano di Peccia San Carlo Fusio VAL LAVIZZARA Peccia Broglio DURCH DAS GANZE BAVONATAL Cavergno Bosco Gurin Cevio Linescio Someo Campo Maggia VAL ROVANA Gordevio Avegno Übersetzung tz D ie Wanderung durch eine der schönsten Landschaften des Kantons beginnt in Cavergno und führt durch das ganze Bavonatal und dessen charakteristischen Dörfer. Strecke: Cavergno – San Carlo in Val Bavona Höhenunterschied: 553 Meter Schwierigkeit: Keine Dauer: 3 Std. 30 Min. Karte: LK 1271 Basodino, 1291 Bosco/Gurin 1:25’000 Verpflegung: Cavergno, Fontana, San Carlo Anreise: Mit dem Postauto ab Bignasco aus; verschiedene Parkmöglichkeiten in Cavergno; für die Rückkehr das Postauto ab San Carlo aus Beginn: Bushaltestelle Cavergno In Cavergno, das am Eingang des Bavonatals liegt, sticht einem die Pfarrkirche Sant’Antonio da Padova ins Auge, die 1677-1682 auf dem Grund eines früheren Oratoriums und einer früheren Kapelle errichtet wurde. Neben der Kirche ragt der spätmittelalterliche Glockenturm empor und daneben steht das Beinhaus mit Bogengang. Die künstlerische Ausstattung des Kircheninnern wurde 1886 von Antonio Rinaldi ausgeführt und 1927 von Pompeo Maino vervollständigt. Auf dem Hauptaltar aus der Neoklassik steht eine Urne mit den “heiligen Überresten” des Märtyrers San Faustino, die 1760 von Rom nach Cavergno gebracht wurde. In der rechten Seitenkapelle, die mit Stuckaturen aus dem Jahre 1685 von Carlo Respini geschmückt ist, steht eine eindrückliche Altartafel, die die Liberazione di San Pietro dal carcere darstellt und ungefähr 1683 in Rom entstand. Im Dorfkern steht auf einem ehemaligen Wohnsitz eine Kornkammer aus den Jahren 1453-61. Nordöstlich von Cavergno befindet sich das Oratorium San Luigi Gonzaga aus den Jahren 188384, das am Ende des 19. Jahrhunderts vergrössert wurde. Darin befindet sich ein Gemälde aus dem Jahr 1638, das die Madonna col Bambino e santi darstellt. Der Ausflug beginnt bei der Postautohaltestelle in Cavergno. Nach der Durchquerung des Dorfes führt die Wanderung durch die Talsohle des Bavonatals, das durch seine sogenannten zwölf Terre – kleine Weiler – geprägt ist. Diese Terre gehören alle zu Cavergno, ausser der letzten, San Carlo, die zusammen mit Bignasco am Taleingang das Talende markiert. Geprägt ist das Tal vor allem durch eindrückliche Felswände, grosse “ganne” (Steinhaufen), hohe Wasserfälle, zahlreiche “splüi” (Höhlen oder Grotten), die als Unterschlupf dienten, Ställe, Keller und sonstige Wohnsitze. Auch wenn eine befahrbare Strasse gebaut wurde, sind vom alten Saumpfad noch einige interessante Wegabschnitte erhalten geblieben. Dieser Ausflug führt denn auch unausweichlich teilweise auf asphaltierten Wegen. Die Wanderwege wurden einerseits auf intelligente Art und Weise ausgelegt, so dass der Verkehr vermieden wird, was andererseits dazu führt, dass die charakteristischen Weiler Fontanelada und Bolla umgangen werden (diese können eventuell auf dem Rückweg besichtigt werden). Zurück zum Ausflug: Nach Cavergno begibt man sich auf die befahrbare Strasse und folgt ihr eine Weile. Auf diesem eher langweiligen Abschnitt gibt es nichts Sehenswertes zu sehen, ausser einer Kapelle, die unter einem riesigen Felsblock erbaut wurde. Der erste Umweg, der über Mondada führt, zweigt in einen Der Ausflug beginnt am Eingang des Tals, in Cavergno Saumweg ein, der bergwärts weitergeht und eine schöne Rustici-Siedlung durchquert, an dessen Ende sich das Oratorium Santa Maria Addolorata befindet. Dieses kleine Gebäude wurde 1660 errichtet und enthält eine Altartafel, die die Schutzpatronin darstellt und 1871 von Antonio Rinaldi angefertigt wurde. Unterhalb des Oratoriums befindet sich entlang der Strasse eine Votivkapelle mit Bogengang, die 1854 von australischen Emigranten errichtet wurde. Auf der Höhe der Kapelle nimmt man die Wanderung auf der befahrbaren Strasse wieder bis nach Fontana auf: Fontana ist ein grosses und wichtiges Dorf, von wo aus ein gut erhaltener Saumweg zu den Monti Larechia und nach Prato Sornico führt. Im Oratorium der Madonna della Cintura, das zu Beginn des 17. Jahrhunderts errichtet und im folgenden Jahrhundert mehrere Male umgebaut wurde, befinden sich ein Gemälde aus dem Jahre 1680, das das Miracolo di Sant'Antonio darstellt, und eine Statue der Vergine aus dem 18. Jahrhundert. Die Wanderung von Fontana nach Sabbione umgeht die befahrbare Strasse nur für einige Meter. Am Rande dieser kleinen Terra ragt das Oratorium Santa Croce aus dem Jahr 1831 empor, an dessen Seite ein grosser Glockenturm steht. Unterhalb des grossen Felsblocks, der den Dorfkern beherrscht, befindet sich ein archaisch aussehender “splüi”, der zu einem Heu- und Strohstall umfunktioniert wurde. Ausser einer kleinen Nebenstrasse, die bergwärts führt, ist die Strasse von Sabbione nach Ritorto asphaltiert. Im Oratorium Santa Caterina aus dem 17. Jahrhundert ist eine eindrückliche Altartafel der Schutzpatronin zu sehen, die aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammt und dem Asconeser Pier Francesco Pancaldi-Mola zugeschrieben wird. In Ritorto biegt man sofort in einen Wanderweg ein, der sich durch einen ehemals überschwemmten Wald schlängelt. Der Weg führt nahe des Flussbetts Bavona nach Foroglio, dem wichtigsten Dorf des Tals. Mitten im idyllischen Dorfkern beim Wasserfall der Calnègia steht das Oratorium der Heiligen Jungfrau Maria, das im 16. Jahrhundert erbaut und 1783 umgebaut wurde. Im Chor befindet sich ein wertvoller, hölzerner Altar mit Seitenflügel, der aus Deutschland stammt. In Foroglio beginnt der am besten erhaltene Teil des Wanderwegs durchs Tal, der auch aus morphologischer Sicht am interessantesten ist. Entlang dieses Wegabschnitts findet man eine Inschrift, die heute noch bewegend sein mag, denn sie beschreibt den Tod eines Talbewohners, der während des Wegbaus starb: “Am 25. Mai des Jahres 1812 wurde Giacom Zanzanin von diesem Stein erfasst und trat nach 35 Stunden ins Jenseits.” Auf der Höhe von Rosed biegt der Wanderwegabschnitt in die befahrbare Strasse, wo sich das 1673 erbaute Oratorium der Heiligen Maria Maddalena befindet. Im Innern ist ein römisches Gemälde aus dem 18. Jahrhundert erhalten, das die Schutzpatronin darstellt. Nachdem man das Dorf durchquert hat, führt der Weg auf der linken Flussuferseite nach Faed – dessen Oratorium der Madonna di Loreto ungefähr auf das Jahr 1700 zurückgeht – und dann nach Serta, um dann auf der rechten Flussuferseite nach Sonlert zu gelangen. In der Dorfmitte befindet sich das Oratorium San Giuseppe, das ursprünglich im 16. Jahrhundert erbaut wurde, wie das Datum 1598 auf dem Glockenturm bezeugt, dessen heutiger Bau jedoch aus dem Jahre 1768 stammt. Die Altartafel mit dem “Transito di San Giuseppe” wurde 1860 von Antonio Rinaldi ausgeführt. In Sonlert ist auch eine alte Torba aus den Jahren 1477-80 zu sehen. Nördlich des Dorfkerns am Rand des Erdrutsches von Gannariente ist eines der bekanntesten “splüi” des Maggiatals zu sehen, die sogenannte Ciossa 'd Tea: ein Unterschlupf, der aus zwei angrenzenden Räumen gebildet wurde und von einem riesigen Felsblock überragt wird. Die Wanderung führt von Sonlert aus für einem kurzen Abschnitt auf der befahrbaren Strasse weiter, dann in den Wald und wieder hinaus bis zur Kirche von Gannariente, die der Heiligen Maria delle Grazie gewidmet ist. Dieses kirchliche Gebäude mit dem schlanken Glockenturm wurde 1595 anstelle einer alten Kapelle erbaut. Darin sind interessante und populäre Fresken enthalten, die bis auf die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts zurückgehen. Von Gannariente geht es auf der Strasse bis zum letzten Dorf des Tals weiter: nach San Carlo, wo das Oratorium hervorragt, das dem gleichnamigen Heiligen gewidmet ist. Dieses kleine Gotteshaus wurde 1649 erbaut und beinhaltet Freskenstücke aus der Renaissance, die ursprünglich aus der Kapelle der Madonna della Presa stammen. Um diesen Ausflug abzurunden, kann man bis nach Presa weiter wandern, das sich kurz nach San Carlo befindet. Diese kleine Rustici-Siedlung, die zum grössten Teil einer grossen Steinlawine wegen zerstört wurde, erreicht man auf der Strasse, die zur Seilbahn Robiei führt. Bei der ersten Haarnadelkurve befindet sich auf der linken Seite eine moderne Brücke, die über den Fluss zu einem nicht markierten Wanderweg führt, der einem nach Presa bringt. Im alten Dorfkern sind alte Häuser und Türme zu sehen, die zwischen 1280 und dem Beginn des 16. Jahrhunderts errichtet und zum Teil in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts renoviert wurden. Die winzige Kapelle der Madonna wurde 1513-15 erbaut. Daneben ragt der stämmige Glockenturm empor, der in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts entstand. Nach der Überschwemmung 1996, die die Kapelle zum Teil zerstörte, wurden die Fresken aus dem Jahre 1524 entfernt und ins Oratorium von San Carlo versetzt. Schliesslich soll daran erinnert werden, dass die Mulde von Randinascia zwischen Robiei und der Bocchetta di Valmaggia mindestens seit der späten Bronzezeit vom Menschen bekannt ist (1200 n. Chr.). Davon zeugen mehrere prähistorische Spuren und Hand gefertigte Arbeiten aus Steinkristall und Keramik, die in der Nähe der “splüi” von Randinascia gefunden wurden. 29 4. Mai 2012 Veranstaltungen Italien Milano Image Art Fair GALLERIA ACQUESTARTE AUS ASCONA STELLT SICH VOR Vom 4. bis 6. Mai kann sich die Asconeser Galerie am Stand 80 und 82 der wichtigsten Fotomesse in Italien präsentieren. Sie zeigt eine tiefschürfende Forschungsarbeit über die beiden Fotografinnen Angèle Essamba und Femke Teussinck. Nach dem Publikumserfolg des Vorjahres mit mehr als 15 000 Besuchern darf man an der von Fabio Castelli ersonnenen und geleiteten Veranstaltung auch 2012 einen starken Zustrom aus aller Welt erwarten. Die Fotografie hat ja heute den Spitzenrang der bildhaften Darstellung erobert. Pino Daniele TOURNEE IN ITALIEN UND IM AUSLAND: NÄCHSTE DATEN Pino Daniele ist mit seiner ersten Single des neuen Albums unterwegs. Am 5. Mai in Bologna, Teatro Manzoni. 7. Mai in Turin, Teatro Colosseo. 10. Mai in Bergamo, Teatro Creberg. 13. Mai in Mailand, Teatro degli Arcimboldi. 16. Mai in Zürich, Kongresshaus. 20. Mai in Brescia, Teatro Pala. 22. Mai in Genf, Théâtre du Leman. 25. Mai in Mailand, Teatro degli Arcimboldi. 26. Mai in Lugano, Palazzo dei Congressi. 28. Mai in Genua, Teatro Carlo Felice. 7. Juni in New York, Apollo Theatre. 9. Juni in Boston, Berklee Performance Center. Info: www.fepgroup.it. MAGAZIN ZWEI MUSIKREISEN MIT DEM ZUG DER ERINNERUNGEN D ampflokomotiven historischer Bauart befördern die alte Zugkomposition, die auf einer amüsante Musikreise von Mendrisio nach dem insubrischen Canavese fährt. In den letzten Jahren waren die Reisen mit dem Zug der Erinnerungen ein grosser Erfolg. Die Idee, eine Dampfzugfahrt mit musikalischen Freuden zu verbinden, ist der Vereinbarung zwischen Mendrisiotto Turismo und dem Club del San Gottardo zu verdanken. Die Verwirklichung ist ein Gemeinschaftswerk des Mendrisiotto Jazz Clubs, der Cantina Sociale und Alessandro Manzoni LECCO, VILLA MANZONI: AM SONNTAG, 6. MAI 10.30 UHR Am ersten Sonntag jedes Monats kann die Villa des Schriftstellers Alessandro Manzoni (Die Verlobten) unter kundiger Führung besichtigt werden. Treffpunkt am Eingang der Villa, Via Guanella 7. Die Besichtigung kostet 4 €, mit Eintritt ins Museum, das von 9.30 bis 17 Uhr geöffnet ist, 10 €. Weitere Informationen: Tel. 0039 338/622542. Buchmesse in Turin TORINO SALONE INTERNAZIONALE DEL LIBRO: 10. BIS 14. MAI Die Öffnungszeiten: Montag, Donnerstag, Sonntag 10 bis 22 Uhr; Freitag und Samstag 10 bis 23 Uhr. Die Internationale Buchmesse wird bereits zum 25. Mal durchgeführt. Das Jubiläum wird mit einem besonders vielfältigen Programm gefeiert. Andrea Scacciotti MILANO CASTELLI GALLERY VERSO LA LUCE: BIS 13. MAI Die Castelli Gallery schenkt den jungen Künstlern aus der Lombardei und dem Kanton Tessin ganz besondere Aufmerksamkeit. Die Ausstellung kann bis am 13. Mai besichtigt werden. Diesmal fiel die Wahl auf Andrea Scacciotti, im Varesotto geboren, aber schon lange im Luganese zu Hause. Er hat zu Beginn seiner Karriere die figürliche Malerei gepflegt, ist aber bald zur freien Kreativität und der Verwendung von neuen Techniken übergegangen. Er schildert vor allem die menschlichen Stärken und Schwächen der heutigen Gesellschaft und die Situationen im vorrückenden Alter unter schwierigen Lebensbedingungen. Eine Kunstform, die für manche Zeitgenossen hilfreich sein kann. Antike Drucke VARENNA, VILLA MONASTERO: AUSSTELLUNG BIS 14. MAI Die Sammlung der antiken Drucke in der Villa Monastero, ein wertvolles Kulturgut von Varenna, wurde vollständig restauriert und mit interessanten Themen bereichert. Das erfreuliche Ergebnis der aufwendigen Erweiterung und thematischen Erneuerung kann an der jjetzigen Ausstellung besichtigt werden. Info: Tel. 0039 0341 295450. Der Kalender 2012 enthält leider nur zwei Musikreisen: Am 6. Mai mit dem Blues Express und am 9. September mit dem Dixie Express! Die mühsamen Arbeiten an der Bahnlinie liessen es ratsam erscheinen, sich auf diese beiden Daten zu beschränken. Die erfolgreiche Formel bleibt jedoch gleich: Auf der Fahrt von Mendrisio nach Malnate wird Kaffee serviert. In Malnate gibt es einen Aperitif mit einer Weinkostprobe. Auf der Rückreise geht es ab Stabio mit dem Postauto nach Montalbano, wo das Mittagessen aufgetischt wird. Die Rückkehr nach Mendrisio ist um 16 Uhr vorgesehen. Die Organisatoren bemühen sich, einen Tag der guten Laune und der guten Musik zu möglichst günstigen Preisen anzubieten. Deshalb werden die Produkte der beiden Sponsoren Cantina Sociale und Chicco D’Oro an den musikalischen Zwischenhalten in Malnate und bei der Cantina Sociale in Montalbano präsentiert. Am Sonntag, 6. Mai, wirken bei der Fahrt mit dem Blues Express folgende Musiker mit: Marco Marchi als Bandleader, Sänger und Gitarrist; Claudio Egli, Handharmonika; Roby Panzeri, Schlagzeug; Fabio Bianchi, Tuba. Marco Marchi & The Mojo Workers bilden ein Quartett, das aus der Musik der Jahre 1920 bis 1950 schöpft, also Ragtime im Piedmont Style, Delta Blues, Country Blues bis zum frühen Chicago Blues spielt. Eine mitreissende Mischung. Musik made in Italy LUGANO KONGRESSHAUS: AM SAMSTAG, 12. MAI 20.30 UHR Das mit Spannung erwartete zweite Konzert der Reihe “Musik aus Italien”. Zu Gast ist die berühmte Liedermacherin Fiorenza Mannoia, die mit dem neusten Album “Sud” wieder einen Erfolg erzielt hat. Es ist der Faszination, der Lebensfreude, aber auch der Melancholie und dem Missgeschick vieler Völker des Südens gewidmet. Ein Werk tiefer Menschlichkeit und Mitgefühls. Sie hat für dieses Album Musiker aus fernen Ländern beigezogen wie Natty Fred aus Senegal, Faisal Thaer aus Palästina. “Quando l’angelo vola” ist Thomas Sankara gewidmet, dem 1987 im Alter von 38 Jahren ermordeten Präsidenten von Burkina Faso. Eintrittskarten können vorbestellt werden bei den meisten Ticketcorners. wwwluganoinscena.ch Chicco D’Oro. Dieser starke Pool von Partnern verbindet die Liebe zum Territorium und seinen Produkten mit der gemütlichen Atmosphäre für musikalische Treffen in den alten Zugwagen, die der Club del San Gottardo in den letzten zwanzig Jahren mit viel Freiwilligenarbeit renoviert hat. Am 9. September mit dem Dixie Express Alfredo Ferrario, Klarinette, mit Luca Sirianni, Banjo; Rudy Migliardi, Bass Tuba. Der Begriff Dixieland entspricht dem Stil des New Orleans, den weisse Musiker gepflegt haben. Dieses Trio des Dixie Express verfügt über ein reiches JazzRepertoire der Dreissiger- und Vierzigerjahre. Ein ganz besonderes Ambiente Mit vollem Dampf - Links Musikergruppe Die antiken Zugwagen und die vom Mendrisiotto Jazz Club gewählte Musik werden die Reisenden gewiss faszinieren. Auskunft gibt ein praktischer Prospekt. Es haben jeweils nur 70 Personen Platz, deshalb ist es ratsam, sich früh anzumelden (für die Reise am 6. Mai ist es zu spät, doch für den 9. September dürfte es noch möglich sein. Info Tel. 076 737 73 83 – clubsangottardo@ticinocom). Für die Veranstaltungen “Blues” und “Dixie” wird eine Dampflok E3/3 (Tigerli) verwendet, die 1904 von den Maschinenwerken Winterthur gebaut wurde. Der Club del San Gottardo hat später mit seiner Freiwilligenarbeit zur ständigen Verbesserung und touristischen Neugestaltung beigetragen. Mendrisiotto Jazz Club und Jazz Matinées haben 1998 in Mendrisio eine Vereinbarung getroffen. Das Clublokal befindet sich nach einigen Wechseln seit 2009 in einem Raum des Hotels Touring Mövenpick in Chiasso. Der Club hat stets viel getan für die Verbreitung der Musik im Tessin. Die Cantina Sociale in Mendrisio wurde in den Fünfzigerjahren als Genossenschaftskellerei gegründet und hat viel dazu beigetragen, um den Merlot del Ticino über die Grenzen hinaus bekannt zu machen. Sie beteiligt sich deshalb auch gerne an den Musikreisen. Caffè Chicco d’Oro ist stark in der Region verwurzelt und steht schon aus diesem Grund dem Club del San Gottardo nahe. Vernissage morgen Samstag um 18 Uhr im Spazio Zero in Gallarate Papier ist einfach unglaublich SPAZIO ZERO, Via Ronchetti 6, Gallarate (Varese). Eine interessante Ausstellung, die ganz den Kriterien entspricht, nach denen die Galerie seit etlichen Jahren ihre gezielte Auswahl trifft. Vom 5. bis zum 20. Mai gelten folgende Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag 17 bis 19 Uhr; am Sonntag 10 bis 12 und 17 bis 19 Uhr. Eintritt frei. Informationen: Tel. und Fax 0039 0331.777472. Der von Metamusa Arte präzis organisierte Kunst-Event wird vom Kulturamt der Gemeinde Gallarate unterstützt. Das Geld ist ein eher ungewöhnliches Thema der Kunst. Peter Hide behandelt es denn auch auf eine sehr ironische Art und Weise. Er hat es in Berlin und Venedig mit viel Erfolg gezeigt. Ein ganz neues Projekt ist dazu gekommen. “Jedem das Seine” ist der Mitverantwortung an Pflichtverletzungen gewidmet. Der übersteigerte Wert des Geldes wird von Peter Hide bissig und stichelnd herabgesetzt. Das geht so weit, dass er dem Publi- IN der Galerie Casa Dugani in Robecco sul Naviglio wird am 5. Mai um 15 Uhr die Ausstellung einer Gruppe von Künstlern eröffnet, die das Papier als bevorzugtes Material für ihre Tätigkeit verherrlicht. Es sind Caterina Crepax, Satsuki Oishi, Daniele Papuli, Elise Valdorcia und Nikki van Es. Sie zeigen dem Publikum bisher nie veröffentlichte Installationen aus diesem kunsttauglichen Werkstoff. Das Papier hat aber auch zur besseren Kenntnis der Welt beigetragen. Man denke nur an Geschichte, Gesetzgebung, Literatur, Brauchtum. Die erwähnten Künstler verstehen es, das Papier so zu formen, zu verbiegen und zu färben, dass es zur Grundlage ihrer Ausdruckskraft wird. Die Ausstellung in der Casa Dugani kann vom 6. bis 27. Mai, Dienstag bis Freitag um 15 bis 19 Uhr besichtigt werden, am Sonntag von 10 bis 19 Uhr. Eintritt frei. Info: Tel. 0039 02.9471745. Bild: Caterina Crepax, Abendkleid. Peter Hide: “To love money” Peter Hide “To love money” kum Banknoten als Zielscheibe vorlegt, die getroffen wird und blutend zusammenbricht. Ob Dollar, Euro oder Franken: Das kapitalistische System wird sehr ernsthaft in Frage gestellt. Die Banknoten werden zu eigenständigen Kunstwerken, die einer völlig anderen Wertung unterliegen und für sich selbst werben. Peter Hide (alias Franco Crugnola, Architekt) bringt Leidenschaften, Eigenheiten und auch Missstände unserer Zeit ins Spiel, vom ewig guten Jungen Peter Pan bis zu Mister Hyde, der Macht des Bösen, seinem eigenen Pseudonym. Die überbewertete Bedeutung des Geldes ebnet den Weg zur moralischen Dekadenz. Der Künstler will dem gefährlichen Rückschlag auf ironische, oft spasshafte Weise entgegentreten. Die blutroten Inschriften an den hellen Schaufenstern verstärken dieses Trugbildung. Hide hat in zahlreichen Galerien in Italien und andern Ländern ausgestellt und auch an der Zeitschrift “Real Art” mitgewirkt. 30 4. Mai 2012 Kino MAGAZIN Film ACQUAROSSA Cinema Teatro Blenio Tel. 091 871 17 65 Biancaneve - Mirror Mirror Film der Woche Battleship Paradiso amaro von Alexander Payne, mit George Clooney, S. Woodley. Ab 9 Jahren. - I. Fr 20.30 Mama Africa Dokumentarfilm von Mika Kaurismäki, mit Harry Belafonte, Kathleen Neal Cleaver, Leopoldo Fleming, Lorraine Gordon, Angélique Kidjo. - OV E/d. Mi 20.30 von Tarsem Singh, mit Julia Roberts, Lily Collins. - I. Sa 15.00/So 14.45/Mi 15.30 Eine seltsame Familie Im neuen Drama von Ursula Meier, “Sister”, geht ein Zwölfjähriger auf Diebeszug AIROLO Cinema Leventina Tel. 091 869 24 04 von Peter Berg, mit Taylor Kitsch, Alexander Skarsgård, Tadanobu Asano, Rihanna. Ab 12 Jahren. - I. Fr 23.15/Sa 15.15 23.15 Animations-Filmtag Es wird eine Serie europäischer Animationsfilme gezeigt, seien es Kinderfilme oder experimentelle Produktionen, oder eine kleine Auswahl an Animationsfilmen aus Polen. Der Anlass wird zum 65. Jubiläum der Studi d’Animazione Se-ma-for und der 100 Jahre Polnischen Animationsfilmschaffen in Zusammenarbeit mit Se-ma-for Switzerland, Polish Film Institute und CSIA Lugano organisiert. Alle Filme werden in Originalsprache projektiert, einige sind Stummfilme. So 10.45-22.50 Polisse Gli infedeli - Les infedèles von Maïwenn Le Besco, mit Maïwenn Le Besco, Riccardo Scamarcio, Karin Viard, Marina Foïs. Ab 16 Jahren (ab 14 Jahren in Begleitung). - I. Fr-So 20.30 von Emmanuelle Bercot, Fred Cavayé, Alexandre Courtès, Jean Dujardin, Michel Hazanavicius, Eric Lartigau, Gilles Lellouche, mit Jean Dujardin, Guillaume Canet, Mathilda May, Sandrine Kiberlain, Alexandra Lamy. - I. Fr-Sa 18.00 20.45 23.00/ So 18.00 20.45/Mo 15.45 18.00 20.45/Di-Do 18.00 20.45 Rio Sonata Dokumentarfilm von Georges Gachot, mit Gilberto Gil, Milton Nascimento, Antonio Carlos Jobim, Maria Bethânia. - OV Port./f/d. Mi 20.30 Les infedèles von Emmanuelle Bercot, Fred Cavayé, Alexandre Courtès, Jean Dujardin, Michel Hazanavicius, Eric Lartigau, Gilles Lellouche, mit Jean Dujardin, Guillaume Canet, Mathilda May. - OV F/d. Fr-Sa 18.15/Mo 18.15/Di 20.45/Mi 18.00/Do 18.15 20.45 ASCONA Cinema Otello Tel. 091 791 03 23 Ho cercato il tuo nome Ho cercato il tuo nome von Scott Hicks, mit Zac Efron, Lily Rabe, Taylor Schilling, Blythe Danner. Ab 12 Jahren (ab 10 Jahren in Begleitung). - I. Fr 20.30 23.00/Sa-So 15.30 20.30/ Mo-Di 20.30/Mi 16.00 18.15/Do 18.15 von Scott Hicks, mit Zac Efron, Lily Rabe, Taylor Schilling, Blythe Danner. Ab 12 Jahren (ab 10 Jahren in Begleitung). - I. Fr 20.30/Sa 16.15 20.30/So 16.30 20.45/ Mo-Mi 20.35/Do 20.30 The Lucky One - Ho cercato il tuo nome Marigold Hotel von Scott Hicks, mit Zac Efron, Lily Rabe, Taylor Schilling, Blythe Danner. Ab 12 Jahren (ab 10 Jahren in Begleitung). - OV E/f/d. Fr-Sa 20.45/Mo 20.45/Di 18.15 von John Madden, mit Judi Dench, Tom Wilkinson, Dev Patel, Maggie Smith. - I. Sa 18.10/So 18.25/Mo-Di 18.15 L’imbalsamatore Titanic - 3D von James Cameron, mit Leonardo DiCaprio, Kate Winslet. - I. Fr 17.00/Mi 15.10 Una spia non basta von McG, mit Reese Witherspoon, Chris Pine, Tom Hardy. - I. Fr-Sa 22.25/Mi 18.40 Fondazione Monte Verità Tel. 091 785 40 40 Die Dokumentarfilme des Monte Verità: “La straordinaria vita di Wladimir Rosenbaum” Dokumentarfilmprojektion von Werner Weick (1984). Es folgt eine Diskussion mit dem Regisseur Werner Weick und mit Francine und Simone Rosenbaum (Wladimirs Töchter), Vasco Gamboni (ehem. Dozent für Geschichte aus Comologno). Moderation von Cristina Foglia (Kulturjournalistin RSI). Im Rahmen der dokumentarischen Reihe “Monte Verità”. Info und Reservation: 091 785 40 40, [email protected]. Fr 20.30 BELLINZONA Cinema Forum 1-2 Tel. 0900 000 222 Albert Nobbs von Rodrigo García, mit Mia Wasikowska, Aaron Johnson, Jonathan Rhys-Meyers, Glenn Close. Ab 10 Jahren. - I. Fr-Do 18.00 American Pie: ancora insieme von Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg, mit Jason Biggs, Alyson Hannigan, Thomas Ian Nicholas, Tara Reid. Ab 14 Jahren. - I. Fr 20.20 22.40/Sa 14.00 20.20 22.40/ So 14.00 20.20/Mo-Di 20.20/Mi 14.30 20.20/Do 20.20 Biancaneve - Mirror Mirror von Tarsem Singh, mit Julia Roberts, Lily Collins, Armie Hammer, Nathan Lane, Mare Winningham. - I. Fr 18.00/So-Do 18.00 Les triplettes de Belleville Al cinema in bici - Animationsfilm von Sylvain Chomet (Fr. 2003). - OV. Sa 18.00 O melissokomos - Il Volo - L’apicoltore Omaggio a Théo Angelopulos - von Théo Angelopulos (Gr. 1986), mit Marcello Mastroianni, Serge Reggiani, Nadia Mourouzi. - OV Gre./f. Di 20.30 Pirati! Briganti da strapazzo - 3D Animationsfilm von Peter Lord, Jeff Newitt. - I. Sa-So 13.50 DER erste Kinofilm von Ursula Meier, “Home”, räumte 2009 beim Schweizer Filmpreis ab. Drei Auszeichnungen gab es damals, für das beste schauspielerische Nachwuchstalent (Kacey Mottet Klein), für das beste Drehbuch und für den besten Spielfilm. Der Nachfolger, “Sister”, startet ebenso vielversprechend. Am diesjährigen Berliner Filmfestival gewann er den Special Award “Silberner Bär”. Jury-Präsident Mike Leigh begründete die Entscheidung für den Ausnahmepreis damit, dass es manchmal so viele gute Filme gibt, dass einer es nicht in die vorgegebene Preisliste schafft. Die beiden Spielfilme von Ursula Meier haben eines gemeinsam: Beide erzählen von bizarren Familien. “Sister” handelt vom zwölfjährigen Simon (Kacey Mottet Klein), der alleine mit seiner älteren “Sister” Louise (Léa Seydoux, die man aus Produktionen wie “Midnight in Paris” und “Mission: Impossible” kennt) in einem Industriequartier im Tal lebt. Um die Lebensumstände der kleinen Familie zu verbessern, fährt Simon im Winter regelmässig mit einer kleinen Seilbahn in die Berge. Oben im noblen Walliser Wintersportort bestiehlt er Touristen. Die Diebesbeute, Skier und Ausrüstung, verkauft er in seinem Wohnblock. Im Tessin läuft “Sister” (“L'enfant d'en haut”) am 11. Mai an. Aber schon an diesem Sonntag, dem 6. Mai, findet um 20.00 Uhr in Lugano eine Vorpremiere unter Anwesenheit von Ursula Meier statt. Die Regisseurin, 1971 in Besançon in Frankreich geboren, besitzt die Schweizer und die französische Staatsbürgerschaft. Die Vorpremiere ist öffentlich, Karten kann man sich sichern unter Tel. 0900 55 22 02 (CHF 1.-/Minute; Festnetz). “Sister”, ab 11. Mai im Kino; Vorpremiere am 6. Mai, 20.00 Uhr, Cinestar, Lugano. uj The Avengers - 3D von Joss Whedon, mit Chris Evans, Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Robert Downey Jr. Ab 12 Jahren. - I. Fr 20.15 22.40/Sa 15.40 20.15 22.40/So 15.40 20.20/ Mo 20.20/Mi-Do 20.20 GIUBIASCO Cinema Ideal 1-2 Tel. 0900 000 222 Ho cercato il tuo nome von Scott Hicks, mit Zac Efron, Lily Rabe, Taylor Schilling. Ab 12 Jahren (ab 10 Jahren in Begleitung). - I. Fr 20.15/Sa 14.30 20.15/So 14.30 20.30/Mo-Di 20.30/ Mi 14.30 20.30/Do 20.30 Marigold Hotel von John Madden, mit Judi Dench, Tom Wilkinson, Dev Patel. - I. Fr-Do 18.00 Quasi amici von Matteo Garrone, mit Ernesto Mahieux, Valerio Foglia Manzillo. Ab 14 Jahren. - I. Anwesenheit des Regisseurs, Projektion im Rahmen der Begegnung im CISA. Mi 20.30 Quasi amici von Olivier Nakache, Eric Toledano, mit François Cluzet, Omar Sy, Anne Le Ny, Audrey Fleurot. - I. Fr 17.30/Sa 20.45/So 17.45/Mo 15.45/Di 18.00/Mi 20.30/Do 18.00 Pirati! Briganti da strapazzo Animationsfilm von Peter Lord, Jeff Newitt. - I. Sa 15.15 17.30/So 15.15/Mi 15.15 Rango Animationsfilm von Gore Verbinski. Ab 6 Jahren. - I. So 16.00 Sister von Ursula Meier, mit Léa Seydoux, Gillian Anderson, Martin Compston. - I. So 20.00 The Avengers von Joss Whedon, mit Chris Evans, Chris Hemsworth. Ab 12 Jahren. - I. Fr-Sa 20.15 23.15/So 17.00/Mo-Di 17.30 20.30/Mi 20.30/Do 17.30 20.30 The Hunger Games von Gary Ross, mit Lenny Kravitz, Jennifer Lawrence, Elizabeth Banks, Woody Harrelson. Ab 14 Jahren. - I. Fr 20.00 23.15/Sa 14.45 17.15 20.00 23.15/ So 14.45 17.15 20.15/Mo 17.15 20.15/Di 20.15/Mi 15.45 17.15 20.30/Do 20.15 The Raven von James McTeigue, mit John Cusack, Luke Evans, Alice Eve, Brendan Gleeson. Ab 17 Jahren. - I. Fr 18.15/Sa 18.15 23.00/So-Di 18.15/Mi-Do 20.30 Titanic - 3D von James Cameron, mit Leonardo DiCaprio, Kate Winslet. - I. Fr 19.45/So-Mo 20.00 Una spia non basta von McG, mit Reese Witherspoon, Chris Pine, Tom Hardy, Til Schweiger, Chelsea Handler. - I. Fr 23.30/Sa 18.00 23.15/Mo 16.00/Di 20.30/Mi 17.45/Do 20.30 Il Foce Tel. 058 866 72 03 La Forteresse Storie e confini - Dokumentarfilm von F. Melgar (CH 2008). - F. Eintritt frei. Mi 18.30 MENDRISIO Multisala Teatro Mignon e Ciak Tel. 078 948 76 21 Albert Nobbs The Hunger Games von Gary Ross, mit Lenny Kravitz, Jennifer Lawrence, Elizabeth Banks, Woody Harrelson. Ab 14 Jahren. - I. Fr 20.10 23.05/Sa 13.45 16.40 20.10 23.05/ So 13.45 16.40 20.10/Mo-Di 20.10/Mi 16.40 20.10/Do 20.10 LUGANO Cinema Corso Tel. 091 922 96 62 von Rodrigo García, mit Mia Wasikowska, Aaron Johnson, Jonathan Rhys-Meyers, Glenn Close. Ab 10 Jahren. - I. Fr 18.15/Sa 17.45/Mo 18.30 Biancaneve - Mirror Mirror von Tarsem Singh, mit Julia Roberts, Lily Collins, Armie Hammer. - I. So 16.00 Ho cercato il tuo nome von Scott Hicks, mit Zac Efron, Lily Rabe, Taylor Schilling. Ab 12 Jahren (ab 10 Jahren in Begleitung). - I. Fr 18.15 20.25 23.00/Sa 18.15 20.30 22.55/So 18.15 20.30/ Mo 20.45/Mi 18.10/Do 20.35 17 filles Marigold Hotel von Delphine Coulin, Muriel Coulin, mit Roxane Duran, Louise Grinberg, Esther Garrel, Solène Rigot. - VO F/d. Fr-So 16.45/Mo-Do 18.45 von John Madden, mit Judi Dench, Tom Wilkinson, Dev Patel, Maggie Smith. - I. So-Mo 18.15/Mi 18.30 Les intouchables - Quasi amici O melissokomos - Il Volo - L’apicoltore Omaggio a Théo Angelopulos - von Théo Angelopulos (Gr. 1986), mit Marcello Mastroianni, Serge Reggiani, Nadia Mourouzi. - OV Gre./f. Mi 20.45 von Olivier Nakache, Eric Toledano, mit François Cluzet, Omar Sy. - I. Fr-Do 18.00 von Olivier Nakache, Eric Toledano, mit François Cluzet, Omar Sy, Anne Le Ny, Audrey Fleurot. - OV F/d. Fr-So 18.30/Mo-Do 20.30 The Hunger Games Posti in piedi in paradiso Pirati! Briganti da strapazzo von Gary Ross, mit Lenny Kravitz, Jennifer Lawrence, E. Banks. Ab 14 Jahren. - I. Fr 20.15 22.55/Sa 14.30 20.15 22.55/So 14.30 20.30/Mo-Di 20.30/Mi 14.30 20.30/ Do 20.30 von Carlo Verdone, mit Carlo Verdone, Pierfrancesco Favino, Marco Giallini, Micaela Ramazzotti, Diane Fleri. Ab 12 Jahren. - I. Fr 20.40/Sa 20.45/So 20.40 Animationsfilm von Peter Lord, Jeff Newitt. - I. Sa 15.50/Mi 16.15 Midnight in Paris - OV von Olivier Nakache, Eric Toledano, mit François Cluzet, Omar Sy, Anne Le Ny, Audrey Fleurot. - I. Fr-Sa 18.10/So 18.30/Mo 18.15/Di 20.30/Mi 18.45/Do 20.30 Una spia non basta von McG, mit Reese Witherspoon, Chris Pine, Tom Hardy, Til Schweiger, Chelsea Handler. - I. Fr-Sa 22.40 LOCARNO Cinema Morettina Jour de fête Al cinema in bici - von und mit Jacques Tati (F 1949). - F/d. Fr 20.30 Rialto Il Cinema Tel. 0900 013 013 American Pie: ancora insieme von Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg, mit Jason Biggs, Alyson Hannigan, Thomas Ian Nicholas, Tara Reid, Chris Klein. Ab 14 Jahren. - I. Fr 20.55 23.15/ Sa 16.10 20.55 23.15/So 16.10 20.55/Mo-Di 20.55/Mi 16.10 20.55/Do 20.55 Biancaneve - Mirror Mirror von Tarsem Singh, mit Julia Roberts, Lily Collins, Armie Hammer. - I. Sa-So 14.00 Quasi amici von Woody Allen, mit Owen Wilson, Rachel McAdams. - OV E/i. So 15.00 Cinema Iride Tel. 091 922 96 53 Hugo Cabret von Martin Scorsese, mit Chloe Moretz, Asa Butterfield. - I. Sa 16.30/So 14.30 Le biciclette di Pechino Al cinema in bici - von Wang Xiaoshuai (Cin./Fr/Taiw. 2001). - I. Di 18.30 The Avengers von Joss Whedon, mit Chris Evans, Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Robert Downey Jr. Ab 12 Jahren. - I. Fr 22.55/Sa 15.30/So 15.45/Mo 20.30/Mi 16.00 The Avengers - 3D von Joss Whedon, mit Chris Evans, Chris Hemsworth, Robert Downey Jr. Ab 12 Jahren. - I. Fr 20.15/Sa 20.15 23.00/So 20.40/Di 20.30/Mi 20.50 The Artist The Hunger Games Stummfilm von Michel Hazanavicius, mit John Goodman, Missi Pyle, James Cromwell, Penelope Ann Miller. Fr-Sa 20.45/So 17.00 20.45/Mo 20.45 von Gary Ross, mit Lenny Kravitz, Jennifer Lawrence. Ab 14 Jahren. - I. Fr 20.15 22.30/Sa 15.30 20.15 22.30/So 15.30 20.45/Mo 20.45/Di 20.30/ Mi 15.45 20.50/Do 20.30 Cinema Lux Tel. 091 967 30 39 La bénichon Plaza Tel. 091 646 15 34 Kurzfilm von Fabienne Buetti. - OV I. Vorschau. Sa 18.00 American Pie: ancora insieme My reincarnation von Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg, mit Jason Biggs, Alyson Hannigan. Ab 14 Jahren. - I. Fr-Sa 20.30 22.45/So 16.35 18.50 21.00/Mo-Do 20.30 von Jennifer Fox, mit Choegyal Namkhai Norbu. - OV E/i. Fr 18.30/ So-Di 18.30 von Olivier Nakache, Eric Toledano, mit François Cluzet. - I. Fr-Do 18.40 Poulet aux prunes - Pollo alle prugne The Avengers von Vincent Paronnaud, Marjane Satrapi, mit Isabella Rossellini, Maria de Medeiros, Golshifteh Farahani. Ab 12 Jahren. - OV F/d. Fr 20.30/Sa 20.45/So-Di 20.30 von Joss Whedon, mit Chris Evans, Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Robert Downey Jr. Ab 12 Jahren. - I. Sa-So 16.20/Mi 16.20 Quasi amici Cinestar Tel. 0900 55 22 02 (Fr. 1.-/min.) The Avengers - 3D American Pie: ancora insieme von Joss Whedon, mit Chris Evans, Chris Hemsworth, Mark Ruffalo. Ab 12 Jahren. - I. Fr 20.00 22.55/Sa 13.30 20.00 22.55/So 13.30 20.00/Mo-Do 20.00 von Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg, mit Jason Biggs. Ab 14 Jahren. - I. Fr-Sa 18.00 20.30 23.15/So 15.15 18.00 20.30/Mo-Do 18.00 20.30 Gli infedeli - Les infedèles von Emmanuelle Bercot, Fred Cavayé, Alexandre Courtès, Jean Dujardin, Michel Hazanavicius, Eric Lartigau, Gilles Lellouche, mit Jean Dujardin, Guillaume Canet, Mathilda May, Sandrine Kiberlain, Alexandra Lamy. - I. Mo 18.30 Marigold Hotel von John Madden, mit Judi Dench, Tom Wilkinson. - I. Fr 18.10/Sa 18.00 Pirati! Briganti da strapazzo Animationsfilm von Peter Lord, Jeff Newitt. - I. So 14.45 31 4. Mai 2012 Gedankenstrich MAGAZIN Karikatur der Woche Tiere Die Bienenvölker sind akut bedroht UNSCHEINBAR, aber unverzichtbar: die Bienen. Während die Bienenmännchen vor allem an Nektar interessiert sind, tragen die Weibchen als Nahrungsvorrat für ihre Nachkommen Pollen in die Brutzellen der Nester ein. Mit dem für den Menschen unverzichtbaren Nebeneffekt der Bestäubung. Denn rund ein Drittel der menschlichen Lebensmittel ist auf die Bestäubung von Bienen zurückzuführen. Tatsächlich aber vermag auch die Schweizer Landschaft ihre Insekten kaum mehr zu ernähren. In vielen Regionen dominieren Maisanbau und Monokulturen. Als ob das nicht genug wäre, machen auch neuartige Insektizide den Bienen das Leben schwer. Das Ziel ist klar: Es braucht wieder blühende Landschaften durch bienenschonende Ernteverfahren. Informationen auf www.pronatura.ch/bienen. Sudoku-Manie! Fülle das Rastergitter so aus, dass jede Reihe, jede Spalte und alle 3 x 3 Boxen die Zahlen 1 bis 9 beinhalten. Mittel Leicht Schwer Leicht Mittel Schwer Auflösungen der letzten Ausgabe Wetter Min. 11 Min. 11 Max. 15 Max. 16 Locarno Bellinzona Locarno Bellinzona Die weiteren Aussichten Am Montag recht sonnig. Am Dienstag recht sonnig und wahrscheinlich trocken. Am Mittwoch teilweise sonnig, zunehmende Schauerneigung. Am Donnerstag und am Freitag wenig Sonne und etwas Niederschlag. Lugano Samstag Lugano Sonntag 32 TESSINER ZEITUNG 4. Mai 2012 Tessin in Minuten Wochenrückschau Sorge um die süssen Tänzerinnen Boris Bignasca räumt das Feld Noch gibt es keinen Grund für Entwarnung an der Bienenfront. Dieser Winter stellt für das Überleben von Bienenstämmen wohl einen der schlechtesten dar. Noch fehlen dazu allerdings die konkreten Daten, insofern ist es lediglich ein Trend. Die Faktoren für das Phänomen des Bienensterbens sind noch nicht abschliessend wissenschaftlich geklärt. Immerhin stehen die Tessiner nun wieder unter dem gemeinsamen nationalen Imkerdach. ● Seite 8 Lega-Politiker Boris Bignasca, Sohn von Presidentissimo Giuliano Bignasca, ist nach einem Streit um eine verbale Attacke gegen den Schriftsteller Giovanni Orelli aus der Partei ausgetreten. Er will mit diesem Schritt die Lega vor Angriffen politischer Gegner schützen, wie er am Dienstag mitteilte. Seine Tätigkeit als Parteisekretär gibt Boris Bignasca auf. Er kündigte aber an, Direktor der Gratiszeitung "10 minuti" und Autor bei "mattinonline.ch" zu bleiben. ● Seite 11 Ti-Press Ti-Press Käufer für Kirche in Melide gesucht Gambarogno will nicht noch mehr Die 80-jährige protestantische Kirche von Melide am Ufer des Luganersees steht zum Verkauf oder kann gemietet werden. Sie wird aus Mangel an Kirchgängern nicht mehr benutzt. Die letzten noch praktizierenden Protestanten von Melide haben sich anderen evangelisch-reformierten Kirchgemeinden des Sottoceneri angeschlossen. Was aus der Kapelle in Melide werden soll, wird an der Kirchgemeindeversammlung von diesem ● Seite 11 Wochenende entschieden. Das Gütertransitgebiet des Gambarogno ist auch Wohngebiet und Tourismusdestination. Deshalb reagiert die dortige Bevölkerung und Lokalpolitik sehr sensibel auf Forderungen der Transporteure nach weiterem Ausbau dieser Bahngüterlinie. Ein Stimmungsbild aus der Region zeigt, dass es den Anwohnern reicht. Sie finden, dass die grosse Politik für den Ceneri optiert hat und deshalb auch diese Linie für den Warenverkehr ● Seite 8 gebraucht werden soll. Ti-Press Ti-Press Kulturplatz 4 Freitag ASCONA Dokumentarfilm - “La straordinaria vita di Wladimir Rosenbaum” Dokumentarfilmprojektion von Werner Weick (1984). Es folgt eine Diskussion mit dem Regisseur, mit Francine Rosenbaum (Wladimirs Tochter), Vasco Gamboni (Kunsthistoriker, Comologno). Moderation Cristina Foglia (Kulturjournalistin RSI). Info und Reservation: 091 785 40 40, [email protected]. Fondazione Monte Verità - Via Collina 84 - Monte Verità 20.30 Uhr BIASCA Messe - EXPO 3 Valli Handels-, Freizeit- und Handwerks-Ausstellung. Eintritt frei. Bis Sonntag, 6. Mai (Sa. 14.00-22.30, So. 10.00-20.00 Uhr) Pista di ghiaccio - 17.00-22.30 Uhr CHIASSO Literaturfestival - ChiassoLetteraria “Mai venga il mattino, è la notte” Festivaleröffnung im Spazio Officina; um 20.30 Uhr im Cinema Teatro Hommage an Wislawa Szymborska, später Darbietungen auf der Terrasse des m.a.x. museo. Bis Sonntag, 6. Mai, finden an verschiedenen Orten Chiassos Lesungen und andere Veranstaltungen statt. Siehe www.chiassoletteraria.ch Spazio Officino - Cinema Teatro - 18.15 Uhr LUGANO Nationaler Wettbewerb - Schweizer Jugend forscht Am Freitag öffentliche Ausstellung der Projektarbeiten. Es nehmen 77 Jugendliche teil. Università della Svizzera Italiana - Aula Magna - Centro Civico - Via Giuseppe Buffi 13 - 058 666 40 00 - 14.0017.00 Uhr Vortrag - Conoscere meglio Dio - Erkenne den Gott deines Vaters Vortrag in Deutsch mit italienischer Übersetzung. Referent Prof. Istvan Stramszki. Ein weiterer Vortrag – “Die Rolle und Wirkung des Heiligen Geistes” – am Sonntag, 16.00 Uhr. Chiesa Cristiana Avventista - Via Cabione 18 - 20.00 Uhr 5 Samstag ASCONA Kultur - 6. Tee-Erntefest Tee-Ernte und reiches Programm. Mit Keramikkunst und Kalligraphie, Vorträgen, Teezeremonien, Präsentationen von Aikido, Karate etc. Am Samstagabend festliches asiatisches Diner “al tè verde” im Restaurant Monte Verità, Preis CHF 75.– p. P., Reservation erwünscht, Tel. 091 785 40 40. Detailliertes Programm auf www.casa-del-te.ch. Freier Eintritt. Auch am Sonntag (Sonntag 9.00-17.00 Uhr). Fondazione Monte Verità - Via Collina 84 - Monte Verità 079 551 16 36/091 758 40 40 - 10.00-18.00 Uhr BELLINZONA Musik - Sandro Schneebeli’s scalanobile feat. Bruno Amstad Sandro Schneebeli (akkustische Gitarren) und andere Musiker. Vorverkauf: Bellinzona Turismo, Tel. 091 825 48 18. Teatro Sociale - Piazza Governo 11 - 20.45 Uhr Tipp der Woche 9 Mittwoch Se-ma-for-Studio wird 65, und Lugano feiert mit SEIT 100 Jahren erfreut man sich in Polen an Trickfilmen, und vor 65 Jahren wurde im polnischen Łódź das international renommierte Se-ma-for-Studio gegründet. Gefeiert wird dieses Jubiläum nicht nur in Polen, sondern auch im Tessin. Das Cinestar in Lugano lädt in Zusammenarbeit mit Se-ma-for Switzerland, dem Polish Film Institute und der Luganeser Kunstschule CSIA am Sonntag, 6. Mai, zu einem Animationsfilmtag. Los geht es von 10.45 Uhr bis 12.00 Uhr mit Trickfilmen für Kinder. Um 14.00 Uhr folgen Se-ma-for-Klassiker, um 15.30 Uhr experimentelle Animation. Polnische Trickfilme allgemein stehen ab 17.05 im Mittelpunkt. Andere Töne werden am Abend angeschlagen: Um 20.00 Uhr findet ein dem Künstler und Regisseur Ladislas Starewitch (1892-1965) gewidmetes, von Filmausschnitten hinterlegtes Konzert statt. Und zum Abschluss des Tages kehrt Se-ma-for auf die Leinwand zurück, mit Filmen von heute. Zu sehen sind die Projektionen in Polnisch mit englischen Untertiteln oder in Englisch; zum Teil sind es auch Stummfilme. Filmfestival “Se-ma-for”, Cinestar, Lugano, So., 6. Mai. uj BELLINZONA Literarischer Aperitif - “Cibo e letteratura” Öffentlicher Abend. Lesung mit Gilberto Fusi; Imbiss. Biblioteca comunale - Via Lavizzari 14 - 091 826 15 81 18.30 Uhr MURALTO Fotografien - Di tracce e orizzonti Auf der Via Alta des Maggiatals mit den Fotografien von Roberto Buzzini. Einleitung von Enrico Bryner, Präsident SAC Locarno und Matteo Zanoli, Komitee Via Alta Vallemaggia. Palazzo dei Congressi - Via Municipio 2 - 091 743 33 42 - 20.00 Uhr 10 Donnerstag ASCONA Thema- Gemeinsamdenken Thema “Weitblick gegen Kurzsichtigkeit” mit Dr. phil. Silvio Leoni. Eintrittspreis CHF 20.- / Mitglieder gratis. Info: Tel. 091 850 53 46. Siehe auch www.gemeinsamdenken.ch. Monte Verità - Bar Roccia, 19.30 Uhr MENDRISIO Architektur - L’aria delle città rende liberi: città come ordine urbano e spazio politico Vortrag von Maurizio Viroli (Politologe, Lugano). Im Rahmen von “Mare Nostrum - Città europea e globalizzazione”. Accademia di Architettura - Palazzo Canavée - Via Canavée 5 - 058 666 50 00 - 20.00 Uhr 11 Freitag BRISSAGO E ISOLE Einweihung - Saison 2012 Einweihung der Fotografie-Ausstellung “Hortus curiosus, il giardino botanico sotto un altro sguardo” von Denis Corminboeuf. Um 10.00 Uhr Besuch des Parkes und der Villa Emden mit Direktor Guido Maspoli; um 11.15 Uhr Begrüssung, verschiedene Redner; um 11.30 Uhr Aperitif. Info: Tel. 091 791 43 61 oder [email protected]. Bissago-Inseln - 10.00 Uhr 6 Sonntag CEVIO Ausstellung - Viehzucht Ausstellung, Marktstände, gemeinsames Mittagessen, einheimische Produkte, Viehschau mit Prämierung, Lotterie. Zona Gerascia - 9.30 Uhr MAGLIASO Volksmusikkonzert - Operetta Mit der Compagnia Belcanto; Imbiss offeriert. Eintritt frei. Residenza Rivabella - Casa di cura e riposo - Via Ressiga 17 - 091 612 96 96 - 16.00 Uhr ORIGLIO Freizeit - Corsa Sponsorizzata Nicht kompetitiver Lauf um den Origlio-See; Festtag, organisiert von der Scuola Rudolf Steiner. Anmeldungen vor Ort. Scuola Steiner - 10.00 Uhr 7 Montag S. ANTONINO Pflanzen - Uso di piante utili quale alternativa agli erbicidi Informativer Abend für alle Interessierten, organisiert von den “Federviti Bellinzona e Mesolcina”. Referent Ing. Matteo Bernasconi (Agronom). Ristorante Centrale - 20.00 Uhr 8 Dienstag RIAZZINO Kino und Philosophie - Se mi lasci ti cancello Film von Michel Gondry, mit Jim Carrey und Kate Winslet Vortrag von Prof. Antonio Somaini Ruggero. Organisation: “Associazione Orizzonti filosofici”. Centro Orizzonti filosofici - Gebäude Centro Leoni - 091 850 53 40 - 19.30 Uhr BELLINZONA Musik - Ballo di Primavera Thema des “Ballo di Primavera” sind die 50er Jahre. Es spielt live ein 8-köpfiges Orchester. Vorverkauf beim Verkehrsverein Bellinzona, Tel. 091 825 21 31. Teatro Sociale - Piazza Governo 11 - 19.30-24.00 Uhr LUGANO Musik - Goran Bregovic & His Wedding & Funeral Band Konzert mit Goran Bregovic (Gitarre und Gesang) & The Gypsy Brass Band: Alen Ademovic (Perkussion und Gesang), Bokan Stankovic (Trompete), Dalibor Lukic (Trompete), Stojan Dimov (Sax und Klarinette), Milos Mihajlovic (Posaune), Aleksandar Rajkovic (Posaune) und The Bulgarian voices: Ludmila Radkova-Trajkova, Daniela Radkova-Aleksandrova. Vorvekauf: www.ticketcorner.ch. Palazzo dei Congressi - Piazza Indipendenza 4 - 091 923 31 20 - 20.30 Uhr VERSCIO Bühne - Il paradiso delle donne Monolog - eine Familiensage zwischen dem Tessin und Kalifornien. Mit Santuzza Oberholzer. Regie von Walter Broggini. Teatro Dimitri - 091 796 15 44 - 20.30 Uhr