Herunterladen - tessiner zeitung

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Herunterladen - tessiner zeitung
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1812 LEGTEN
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Spass und
Gesundheit
Seite 20
● Kreative Revolution
● Peter Bissegger
Szenograph mit
philologischem
Gespür
Seite 5
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Mendrisiottos
Bauern bitten
um Boden
Seite 23
Ti-Press
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2
4. Mai 2012
Thema
Der Bäderboom ist vorbei. Frühere Heilwasserquellen sind
versiegt, oder haben andere Zusammensetzungen. Manchmal fliesst
das Mineral- oder Thermalwasser ungenutzt in grössere Flussläufe
DAS UNGENUTZTE POTENZIAL
DER VERLASSENEN QUELLEN
Ti-Press
von Martina Kobiela
Impressum
Einzige deutschsprachige Tessiner
Zeitung: Wöchentliche Ausgabe
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Rolf Amgarten (ra)
Martina Kobiela (mk)
TZ/Magazin
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VERLAG
Herausgeber: Giò Rezzonico
Verkaufte Auflage: 7’515
(WEMF-beglaubigt, Basis 2009/10)
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N
ach faulen Eiern stank
das Wasser, das beim
Neubau der Dorfkirche
im 17. Jahrhundert in
Stabio zutage trat.
Schliesslich forderten
die Bürger die Gemeinde dazu auf, das
übelriechende Nass umzuleiten. Die Behörden leiteten das schwefelhaltige Wasser um und deckten die Quelle zu. Über
120 Jahre lang blieb das Heilwasser unentdeckt und ungenutzt. Erst 1833 wurde
es einer chemischen Analyse unterzogen.
Ein erstes Kurbad wurde 1854 errichtet.
Auch heute steht wieder ein Kurzentrum
in Stabio, wo das schwefel-, brom- und
jodhaltige Wasser zu therapeutischen
Zwecken eingesetzt wird.
Ansonsten sieht die Heilbäderlandschaft
des Tessins düster aus. Obwohl es durchaus ungenutztes Potenzial gäbe. Bereits
Stefano Franscini, Tessiner Repräsentant
im ersten Schweizer Bundesrat, bedauerte, dass die Mineralwasserquellen im Tessin nicht genügend genutzt würden. Ausser der Quelle von Stabio wird nur das
Mineralwasser von San Clemente, dessen
Quelle am Fusse des Monte Tamaro entspringt als Flaschenwasser genutzt. Das
Potenzial im italienischsprachigen Kanton sei jedoch deutlich grösser, wie Priska
Binz Nocco, die mit einer Abhandlung
über die Tessiner Mineralquellen ihren
Doktortitel an der ETH Zürich erhielt, findet. In Acquarossa zum Beispiel sprudelt
eine vielversprechende Mineralwasserquelle – “ungenutzt den Berg hinunter”,
wie die Apothekerin bedauert. Das als
klassifizierte Calcium-Magnesium-Sulfat-Hydrogenkarbonat-Wasser, mit Strontium und Fluor aus Acquarossa im Ble-
Seit 1971 ist das Kurbad in Acquarossa geschlossen. Auf der anderen Talseite ist ein Wellnesshotel mit Kurbad projektiert
niotal sei diejenige Quelle mit dem grössten Entwicklungspotenzial, ist Priska
Binz Nocco überzeugt (siehe unten).
Neben dem “roten Wasser” von Acquarossa und den Schwefelquellen von Stabio, sprudelten in der Boomphase der Bäderkultur Ende des 19. Jahrhunderts auch
zwei Quellen im malerischen Brissago,
eine eisenhaltige Quelle für Trinkkuren in
Rovio und die Thermalquelle bei den
“Bagni di Craveggia”, ganz hinten im Onsernone-Tal, gleich hinter der Landesgrenze auf italienischem Boden. Die Mineralwasserquelle in Rovio ist wegen
falsch ausgeführten Bauarbeiten versiegt.
Eine Quelle der Bagni di Craveggia füllt
aber noch heute ein altes steinernes Bek-
ken in den Ruinen des früheren Badehauses. Das verfallene Thermalbad wird immer noch von Wanderern für ein entspannendes, warmes Bad genutzt. Ein erster
Unterstand an der Thermalquelle der Bagni wurde laut historischen Dokumenten
im Jahre 1617 erstellt. Die erste urkundliche Erwähnung der Quelle geht auf das
Jahr 1406 zurück, wie Priska Binz Nocco
herausfand. Das Badehaus der Gemeinde
Craveggia war 1823 fertiggestellt worden.
Badekuren im 30 Grad warmen Wasser
brachten unter anderem Heilerfolge bei
Hauterkrankungen wie Syphilis und
Flechten. 1951 zerstörte eine Lawine die
Gebäude. Ein Wiederaufbau wurde nie
in Angriff genommen. Priska Binz Noc-
co sieht aber kaum Entwicklungspotenzial für die Bagni di Craveggia: “Die
Zusammensetzung der Mineralien hat
sich verändert.” Ausserdem ist der Ort
schwer erreichbar. Auf eine lange Geschichte blicken auch die Schwefelquellen von Stabio zurück, wie Priska Binz
Nocco bei ihren Nachforschungen in ihrer Doktorarbeit “Mineralwasser als
Heilmittel” aus dem Jahr 2007 schreibt,
waren die Quellen bereits in der Eisenzeit bekannt. Später hatten die Römer
Badehäuser errichtet. Vermutlich ist die
Quelle dann in Vergessenheit geraten,
bis das nach faulen Eiern riechende
Wasser im 17. Jahrhundert wiederentdeckt wurde.
Idee für Acquarossa-Quelle: Arsenhaltiges Mineralwasser als therapeutisches Versandwasser anbieten
Zweifel am Wellness-Grossprojekt werden laut
“ES ist schade, dass das Wasser ungenutzt den Berg
herunterfliesst”, findet Priska Binz Nocco, wenn sie
über das “rote Wasser” aus dem Bleniotal spricht. Doch
vom neuen Thermalbadprojekt der Britin Ashoob Cook
und des Westschweizers Andreas Schweitzer ist die
Verfasserin der Abhandlung “Mineralwasser als Heilmittel” nicht überzeugt: “Ein Luxustempel ist im Falle
Acquarossas der falsche Ansatz.” Denn für ein solch
grosses Projekt im Wellnessbereich sei es notwendig
die Infrastruktur im abgelegenen Bleniotal stark auszubauen. Ausserdem werde sich der neue Ressortkomplex auf der anderen Talseite befinden. Eine Umleitung
des Quellwassers könnte sich als schwierig erweisen,
glaubt Priska Binz Nocco.
“Es handelt sich in Acquarossa um ein einmaliges Wasser, das Mineralien und Spurenelemente, unter anderem
auch Arsen, Eisen und Strontium enthält”, erklärt Priska
Binz Nocco das besondere an dem Quellwasser. Arsen
wurde bei Analysen in den 80er Jahren des 20. Jahrhun-
derts nachgewiesen; in den aktuellen Klassifizierungen
werde es nicht mehr erwähnt. Das Wasser und dessen
Mineralschlamm, der Fango, hätten Eigenschaften, die
für die Realisierung eines kleineren Projekts, das sich
auf die Heilkraft der Quelle konzentriere, sinnvoll wären. “Für Acquarossa sehe ich eine Zukunft, wenn man
ein Projekt, das in die therapeutische Richtung gehen
würde, aufzieht.” Der im Kantonsspital in Chur tätigen
Apothekerin schwebt noch ein anderes Projekt zur Nutzung des Wassers von Acquarossa vor: “Es könnte eine
Option sein, das Mineralwasser als gesundes Versandwasser anzubieten, wie dies früher anfangs des letzten
Jahrhunderts der Fall war.” Jedoch müsste für ein solches Vorhaben erst die gesetzliche Lage überprüft werden, denn Mineralwasser unterstünde in der Schweiz
der Lebensmittelverordnung.
Zweifel an Wellness-Grossprojekten hat auch der Inhaber der Quelle, Rinaldo Greter. Denn bereits zwei Luxusbad-Projekte auf der anderen Talseite seien Konkurs
gegangen, noch bevor überhaupt mit dem Bau begonnen
wurde, wie er bedauert. Ihm ist es wichtig, dass sich ein
neues Projekt vor allem auf die besonderen heilenden Eigenschaften der Quelle konzentriert. So wie es das frühere Kurbad mit Hotel, das zuletzt Greters Vater geleitet
hatte, bis zu seiner Schliessung gemacht hatte.
Noch heute thront das ehemalige Kurbad über der Gemeinde Acquarossa. Das 60 Betten fassende Hauptgebäude wurde 1887 eröffnet. Das Badehaus war in einem Nebengebäude aus dem 18. Jahrhundert untergebracht. Seit 1971 ist jedoch kein Kurgast mehr in den
Genuss des arsen- und eisenhaltigen Heilwassers gekommen. Damals musste der Betrieb geschlossen werden, weil das Geld für dringend notwendige Restrukturierungen fehlte, wie Priska Binz Nocco in ihrer Doktorarbeit schreibt. Diesen Sommer wird die Gemeinde
Acquarossa, die das Vorkaufsrecht an Greters Quelle
besitzt, über eine Umzonung des Grundstücks in Baugebiet entscheiden.
mk
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4. Mai 2012
Thema
Ti-Press
von Martina Kobiela
A
m vergangenen
Samstag sah
man sie in Bellinzona. Männer in bunten
Uniformen, die
aussehen, als ob sie vom Set eines historischen Films aus dem
19. Jahrhundert kämen. Was wie
historische Unterhaltung und regionale Folklore aussieht, ist für
die Uniformtragenden aus dem
Bleniotal viel mehr: Es ist die
Fortführung einer 200 Jahre alten Tradition, die ihren Anfang
auf einem Schlachtfeld im heutigen Weissrussland nahm.
Tessiner an der Beresina
Vom 26. bis zum 28. November
1812 kämpfte die Grande Armée
von Napoleon gegen die Truppen
des Zaren Alexander I an der Beresina. Mit Napoleons Rückzug
markierte diese Schlacht das Ende des Russlandfeldzugs. An der
Seite der Franzosen kämpften
auch tausende Schweizer, darunter hunderte Tessiner. Von
75’000 Soldaten der Grande Armée konnten kaum 40’000 auf
das jenseitige Ufer der Beresina
flüchten. Die restlichen waren
den Angriffen der Truppen des
Zars wehrlos ausgeliefert. Am
29. November traten nur 300
Schweizer zum Appell an. Noch
Jahre später erinnerten drei kleine Hügel flussabwärts an die Opfer: Die Erhebungen waren aus
angeschwemmten Leichen entstanden.
Ein 200 Jahre alter Eid
Bevor die Kampfhandlungen begannen hatten einige junge Männer aus dem Bleniotal einen Eid
abgelegt. Sollten sie lebendig in
ihre Heimatdörfer zurückkehren,
würden sie ihr Überleben jedes
Jahr mit einer Militärparade zu
Ehren der Madonna und des heiligen Johannes der Täufer danken. Die drei noch heute jährlich
stattfindenden Prozessionen in
Aquila, Leontica und Ponto Valentino gehen auf diesen Moment zurück. Zwar konnten Davide Adamoli und Damiano
Robbiani in ihrem zum 200-JahrJubiläum am 9. Mai erscheinenden Buch “Milizie storiche della
valle di Blenio” einen früheren
Ursprung der religiös-militärischen Umzüge ausmachen, doch
“der von einigen Bleniesern
während der Schlacht an der Beresina abgelegte Eid – ist der
emotionale Klebstoff, der das
“Für uns ist es keine Folklore. Wir sind mit Herz und Seele in den napoleonischen Milizen. Wir machen die Umzüge nicht für die Touristen.”
Seit 200 Jahren bedanken sich die napoleonischen Milizen des Bleniotals jedes Jahr mit
Prozessionen für die Heimkehr ihrer Vorfahren aus Russland von der Schlacht an der Beresina
NOCH HEUTE HALTEN SIE SICH
AN DEN SCHWUR VON 1812
Überleben der Milizen durch
tiefgreifende Veränderungen des
religiösen Empfindens hindurch
ermöglicht hat”, wie die Autoren
schreiben. Ausfindig gemacht
haben die Historiker bei ihren
Recherchen in den Registern der
Schweizer Regimenter 26 Blenieser im Alter von 17 bis 36 Jahren: 23 Füsiliere, zwei Voltigeure
und einen Grenadier. Jedoch gehen sie davon aus, dass die Zahl
der Soldaten aus der italienischen Schweiz höher war. Die
Autoren des fast 300 Seiten dikken Geschichtsbuches haben
herausgefunden, dass die Rekruten sich hauptsächlich freiwillig
bei den Regimentern gemeldet
haben. Dies widerspricht mündlichen Überlieferungen wonach
viele junge Tessiner gezwungen
wurden, für Napoleon zu kämpfen. Bestätigen konnten die Historiker jedoch die Gründung der
Milizen unmittelbar nach der
Rückkehr der Soldaten aus Russland. Ausser den heute noch existierenden Milizen von Aquila,
Ponto Valentino und Leontica,
soll es auch in Corzonesco und
Olivone Milizen gegeben haben.
Diese verschwanden jedoch bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts.
Schiessveranstaltungen
An den diesjährigen Feiern zum
200-Jahr-Jubiläum der napoleo-
nischen Milizen des Bleniotals
wird der starke militärische Charakter der Organisationen deutlich. Am 26. Mai, vom 2. bis zum
3. Juni am Wochenende vom 8.
Juni und am 16. Juni finden in
Ponto Valentino verschiedene
Schiessveranstaltungen statt. Bei
den Wettbewerben können sich
“auch Schützenvereine aus dem
Norden” einschreiben, wie sich
die Veranstalter bezüglich der
Partizipation Deutschschweizer
Vereine ausdrücken. Der Schützenkönig der Veranstaltung erhält einen Gutschein für ein
Sturmgewehr 90. Am 16. Juni
greifen ausschliesslich die Blenieser Milizen zu den Waffen
und zwar zu den historischen.
Dazu werden besondere Sicherheitsmassnahmen getroffen, wie
der Schützenverein Lucomagno
versicherte. Denn die Gewehre
aus dem 19. Jahrhundert sind
weniger verlässlich und weniger
sicher als heutige Modelle.
Unesco-Weltkulturerbe
Mit den Feierlichkeiten zum Jubiläum wolle man dem ausserordentlichen Opfer, das das Bleniotal für den Rest des Kantons
erbracht habe, gedenken. Es sei
wichtig, dass sich die Tessiner erinnern, was 1812 an der Beresina
geschehen sei und dass die jährlichen Umzüge kein Kostümfest
seien, erklärten die Präsidenten
der drei Milizen einhellig im Vorfeld des Jubiläums. Denn im
Grunde handele es sich bei den
Prozessionen nicht um freudige
Anlässe, sondern es gehe um
das Gedenken der Blenieser
Soldaten, die den Russlandfeldzug nicht überlebt hatten, und
um den Dank der Nachkommen
der Überlebenden. Denys Gianora, Präsident der Miliz von
Leontica, betonte, dass es gerade jetzt besonders wichtig sei,
auch ausserhalb der italienischen Schweiz sichtbar zu werden. Denn der Kanton habe den
Antrag gestellt, die napoleonischen Milizen des Bleniotals
auf die Liste der lebendigen
Traditionen des Unesco-Weltkulturerbes zu stellen. Eine Vorentscheidung würde voraussichtlich im Herbst fallen, erklärte Gianora.
Kommandos auf Deutsch
Bis vor 15 Jahren erhielten die
Milizen von Ponto Valentino
ihre Kommandos bei der jährlichen Feier noch auf deutsch.
Das sei historisch korrekt erklärt
Ivo Genni, Präsident der Miliz.
Denn die Schweizer Regimenter
der Grande Armée hätten zu 85
Prozent aus Deutschschweizer
Soldaten bestanden. “Fast alle
Kommandanten waren damals
deutschsprachig”, erklärt Genni.
Auf französische Befehle hätten
die Schweizer nicht reagiert, erklärt der Kommandant der Milizen Ponto Valentino.
“Für uns ist es keine Folklore”
Die Blenieser Milizen sind einzigartig in der Schweiz, auch
weil sie nicht als touristisches
Instrument missbraucht wurden, davon sind die Präsidenten
der Milizen von Ponto Valentino und Leontica, Ivo Genni und
Denys Gianora überzeugt. Im
Gegenteil, wie der Präsident
der Milizen von Leontica betont: “Für uns ist es keine Folklore. Wir sind mit Herz und
Seele in den Blenieser Milizen.
Wir machen die Umzüge nicht
für die Touristen.”
Programm
200-Jahr-Jubiläum
DIE wohl wichtigste Veranstaltung zu den Feierlichkeiten
zum 200-Jahr-Jubiläum der
Blenieser Milizen findet vom
15. bis zum 16. September in
Bellinzona statt. Die drei Milizen werden gemeinsam die rotgepflasterte Bahnhofsstrasse
der Kantonshauptstadt entlangmarschieren. Gemeinsam wird
auch die Vernissage der Ausstellung zu den napoleonischen
Milizen am 9. Mai im Museum
es Bleniotals in Lottigna eröffnet. Dort wird das historische
Sachbuch zu den Milizen vorgestellt. Ab Ende Mai pflegen
die Milizen ihre militärische
Tradition mit verschiedenen
Schiesswettbewerben in Ponto
Valentino (siehe oben). Wie jedes Jahr werden auch 2012 die
traditionellen Feiern in den jeweiligen Dörfern stattfinden.
Leontica macht am Wochenende vom 22. Juni den Anfang
mit dem Fest zu Ehren von Johannes dem Täufer. Aquila feiert am darauffolgenden Wochenende das Fest der Madonna del Rosario mit einer Prozession der lokalen Miliz und
die Miliz von Ponto Valentino
zieht zum Fest der Madonna
del Carmelo durch die Dorfstrassen. Am 28. November
findet die Schlusszeremonie
des Jubiläumsjahres statt. mk
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4. Mai 2012
5
Porträt
PETER
BISSEGGER
MIT DER KRAFT DER VORSTELLUNG
von Roger Staub
D
ie Centovallibahn jammert die letzte Kurve, bevor
sie fast still über die Eisenbrücke hoch über dem
Isorno fährt. Der späte April zeigt die eisigen Zähne,
durch schwarze Wolken bricht kräftiger Sonnenschein in das frische Grün von Bäumen und Wiesen.
Der beschneite Grenzberg Ghiridone vermittelt einen Hauch von Patagonien. Palmen verhöhnen die schroffe Bergwelt,
mediterrane Pflanzen mildern den kühlen Granit. Hier, im Umkreis
von zehn Kilometern, hat sich so mancher bekannte Künstler niedergelassen. Max Frisch, Golo Mann und Alfred Andersch im Onsernonetal, Clown Dimitri, der Maler Fritz Pauli, der Regisseur Fredi Murer und der Bühnenbildner Peter Bissegger im Centovalli. Bei ihm
sind wir zu Besuch. Ein alter Weg führt uns zur ehemaligen Mühle,
die Peter und Bethli Bissegger vor fast fünfzig Jahren bezogen haben.
Peter habe sich damals selbständig gemacht und zahlreiche Aufträge
an italienischen Theater- und Opernhäusern erhalten, erzählt Bethli.
So habe man beschlossen, vorerst die romantische Mühle zu beziehen, die man bisher nur in den Ferien bewohnt habe.
Aus dem Provisorium wurde ein Zuhause und aus der alten, kargen
Mühle Zug um Zug ein gemütliches Heim, dessen Gestaltung das
bühnenbildnerische Flair Peter Bisseggers offenbart. Wie er mit seinen achtzig Jahren die steilen Treppen und Winkel erklimmt, scheint
ein Rätsel. Ja, das Knie mache ihm seit einigen Jahren schon zu schaffen. Nein, er sei kein Künstler, er sei Bühnenbildner und Modellbauer.
Beim Theater im Sinne eines „Gesamtkunstwerks“ gehöre der Bühnenbildner zum Team, so gut wie der Regisseur, die Musiker oder
Schauspieler. Wenn der Schauspieler schlecht spiele, so nütze das
schönste Bühnenbild nichts. Und das Bühnenbild müsse dem Stück
zum Verständnis, der Inszenierung zu ihrer Deutung verhelfen. Das
sei in erster Linie ein verantwortungsvoller Job. Zudem sei das Theater vergänglich. Es sei solange Kunst, wie es gespielt werde. Das
Theater müsse sich stets neu erschaffen, im Gegensatz zur Literatur
oder Malerei, die den Schaffensprozess überdauerten.
Peter Bissegger ist bescheiden, dabei hätte er Grund genug, es nicht
zu sein. Ja, was denn Kunst sei? „Kunst ist eine Behauptung, subjektiv und unbeweisbar“, kommt die Antwort schnell, ja fast unwirsch.
Früher sei man mit dem Begriff Kunst sparsam umgegangen.
Im bürgerlichen Elternhaus hatte Kunst keinen hohen Stellenwert.
Etwas Rechtes sollte aus Peter werden – Zahnarzt zum Beispiel.
Als man merkt, dass Klavierspielen für ihn zur Leidenschaft wird,
streicht man die Stunden. Im humanistischen Gymnasium mit
Schwerpunkt Latein fällt der Schüler durch schnelle Auffassungsgabe vor allem in der darstellenden Geometrie auf. Auch das Interesse an Literatur und Theater wächst in dieser Zeit, wo er sich am
Schauspielhaus Zürich als Statist, dann als Beleuchter etwas Taschengeld verdient. Horwitz, Düggelin, Ginsberg: das sind Namen,
bei denen damals jedes junge Theaterherz höher schlägt.
Immerhin erlaubt man ihm nach dem Gymnasium den Besuch der
Kunstgewerbeschule. Mit 25 Jahren engagiert ihn Teo Otto, damals
der „Star“-Bühnenbildner am Schauspielhaus Zürich; mit 26 entsteht
sein erstes Bühnenbild. Von 1957 bis 61 gestaltet er siebzehn Bühnenbilder, darunter mit Reinhard Spörri die legendäre Wallenstein-Trilogie, Max Frisch sucht für seine Uraufführung von Biedermann und
die Brandstifter 1958 einen Assistenten und wird auf Peter Bissegger
aufmerksam. Der junge Bühnenbildner macht sich schnell einen Namen. Seine vielseitige Begabung wird geschätzt. Ab 1961 arbeitet er
am Stadttheater Basel.
Ein Bühnenbildner war früher ein „Zehnkämpfer“; er musste nicht
nur über handwerkliches Geschick und mathematische, insbesondere
zeichnerische Fähigkeiten verfügen, sondern auch einen Draht zur Literatur und Sprache haben. Eigentlich brauche ein Bühnenbildner vor
allem „Vorstellungskraft“, „Phantasie“ sei hier nicht das passende
Wort, betont Peter Bissegger.
Als er sich 1966 selbständig macht, ist er schon über dreissig, muss
eine Familie mit zwei Kindern ernähren. Schon 1957 hatte er von einem Theatertechniker die alte Mühle in Intragna gekauft. Bethli
kannte das Locarnese und das Pedemonte bereits aus ihrer Kindheit,
als ihre Mutter mit den drei Mädchen kurzerhand hierherzog.
Von nun an reist er: Er baut Bühnenbilder, in Zürich, St Gallen, auch
Ein Bühnenbildner muss nicht nur über
handwerkliches, mathematisches und
zeichnerisches Geschick verfügen, sondern auch
einen Draht zur Literatur und Sprache haben
an grossen Häusern Europas, an der Scala di Milano, der Oper von
Rom, im Teatro San Carlo di Napoli, Teatro la Fenice in Venedig, in
Florenz oder Lissabon, aber auch am Schillertheater Berlin, an den
Theatern von Düsseldorf, Dortmund, Essen, Freiburg i. Br., an der
Städtischen Oper von Krakau, der Königlichen Oper von Kopenhagen. Die Liste ist lang, selbst nach Houston verschlägt ihn ein Auftrag. Da sei ihm sein Zuhause im Tessin wichtig geworden. Hier hätte
er ausspannen können. Von wegen! Peter Bissegger kauft Agrarland,
beginnt Trauben anzubauen und eigenen Wein zu keltern.
Mona, das dritte Kind, kommt zur Welt. Längst hat Bethli Bissegger
einen Gemüsegarten angelegt und das abschüssige Gelände rund um
die alte Mühle in eine parkähnliche Gegend verwandelt. Nach dem
zweiten Kind hatte sie ihr Atelier für Haute Couture aufgegeben und
sich ganz der Familie und dem Haushalt gewidmet.
Die Bisseggers schlagen Wurzeln im Tessin. Peter beginnt eine langjährige intensive Zusammenarbeit am Tessiner Fernsehen in der Ära
von Bixio Candolfi; gründet mit Renato Reichlin, Sergio Genni,
Mando Bernardinello und Adriano Soldini das „Teatro della Svizzera
Italiana“. Unter Künstlern und Immigranten bildet sich ein Beziehungsnetz. Dimitris haben sich 1964 im oberen Centovalli angesiedelt, man versteht sich, die Kinder wachsen zusammen auf. Auch
Max Frisch trifft man wieder, der sich 1965 nach Berzona zurückgezogen hat, eine Freundschaft entsteht. Frisch schätzt die „gefüllte
Kalbsbrust“ bei Bisseggers, aber auch das philologische Gespür des
Szenographen. Manchmal gibt er Peter einen Text zur Durchsicht, bevor er an den Verlag geht.
Eine rege Zusammenarbeit mit dem bekannten Ausstellungsmacher
Harald Szeemann beginnt. Bissegger baut zahlreiche Modelle, z.B.
für die Ausstellung „Monte Verità – Berg der Wahrheit“ (1978), die
dann auch ins Kunsthaus Zürich wandert. Herausragend ist Bisseggers Rekonstruktion des MERZbau von Kurt Schwitters, 1981-83
(Szeemann: „Peter Bissegger war der einzige, dem ich die Rekonstruktion zutraute.“); 30 Mal ist sie bislang in Museen in aller Welt gezeigt worden – jetzt installiert sie sein Sohn Mario.
Peter Bissegger, der am 30. April achtzig geworden ist, arbeitet immer
noch. Museen und Theater schätzen sein gestalterisches Gespür und
bitten ihn um Rat. Daneben kultiviert er zusammen mit seinem Sohn
Mario weiterhin den Wein, gestaltet die felsige Landschaft um den
Bach herum. Am kleinen Teich plätschert ein Wasserrädchen und
schlägt bei jeder Umdrehung ein japanisches Tempelglöckchen an.
Über dem Bach hängen feingliedrige platonische Körper, und zwischen den Granitfelsen am Bach tummeln sich Figuren, von denen
sich kürzlich eine ans Strauhof-Museum Zürich zur Jubiläumsausstellung über Max Frisch verirrt hat.
Die eigenen Kinder führen die künstlerische Tradition fort: Mona arbeitet als Illustratorin in San Francisco und malt kolossale Wandbilder, Mario entwirft innovative Möbelsysteme, und Meret wird weit
über das Tessin hinaus als Starköchin gepriesen.
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7
4. Mai 2012
Hintergrund
Ti-Press
von Peter Jankovsky
W
eisse Wohncontainer
stapeln sich
über- und
nebeneinander. Es sind
nicht wenige: Rund 360 Tunnelarbeiter leben auf dem
lieblichen grünen Hügel mit
direkter Sicht auf die SchuttVerarbeitungsanlage, welche
dem Zugang zum Ceneri-Basistunnel vorgelagert ist.
„Unser Dorf“ nennen die Mineure die Containersiedlung
nahe der Ortschaft Sigirino
am oberen Lauf des Flusses
Vedeggio. Sie leben dort,
weil ihr Zuhause nicht eben
um die Ecke liegt: Auf dem
grossen Parkplatz überwiegen
Autos mit italienischem
Kennzeichen. Dahinter liegt
das grösste Gebäude des Mineuren-Dorfs, die Kantine.
Sie wird von allen „la mensa“
genannt. Hier herrscht ein fast
so spezieller Schichtbetrieb
wie im zu erstellenden Bahntunnel der Bauherrin Alptransit Gotthard AG: Morgens um
fünf öffnet die Mensa ihre
Pforten und schliesst sie erst
um zehn Uhr abends. Täglich
bereiten fünf Köche 450 oder
mehr Mahlzeiten zu.
Chefin und Köchin zugleich
Eine von denen, die hektisch
mit den Töpfen hantieren, ist
die Serbin Rada Lavrek – die
Chefin der Kantine. Eigentlich sollte sie vom Büro aus
die Fäden ziehen, doch ihr
Team von rund 15 Personen
braucht Lavreks Hilfe, weil
sie eine ausgebildete und erfahrene Köchin ist. Daneben
zeichnet die 46-Jährige noch
für die Truppe verantwortlich, die täglich die Wohncontainer mit den vielen Einzelschlafzimmern reinigt.
„Mir gefällt der strenge Arbeitsrhythmus, weil die Zeit
nur so dahin flieg“, sagt sie
grosse blonde Frau gelassen,
während sie in den weitläufigen Esssaal blickt. Es ist früher Nachmittag, doch weiterhin laben sich etliche Mineure
am grosszügigen Mittagessen.
Die Arbeiter bezeichnet Lavrek respektvoll als Gäste. Und
genau so eine Beziehung
pflegt sie zu ihnen: „Für den
gegenseitigen Respekt braucht
es eine gewisse Distanz.“ Die
Kantinen-Chefin sieht sich
keineswegs als eine Art Mutter
der Mineure, denn für freundschaftliche Gespräche fehlt
die Zeit, und der Essenden
sind ohnehin zu viele. Trotz
der grossen Anzahl von Arbeitern kam bisher nie ag-
Nicht nur zum Essen treffen sich die Arbeiter in der Mensa: Dort wird auch mit den Gewerkschaften verhandelt
Sie leisten harte Arbeit: die Männer im Ceneri-Basistunnel wie auch das Team, das sie bekocht.
Die Kantine erweist sich als Herzstück des Mineuren-Dorfs bei Sigirino
MENSA UND MITTELPUNKT
gressive Stimmung in der
Mensa auf; in der Tat strahlen
die Tunnelleute eine ähnlich
stoische Gelassenheit wie die
Kantinen-Chefin aus. Eigentlich gibt es nichts mehr, was
Lavrek nach 12 Jahren als
Verantwortliche verschiedener Alptransit-Kantinen noch
aus ihrer Ruhe reissen könnte.
Doch wie eine Familie
„Ich bin stolz wie ein Löwe,
an diesem Bahn-Jahrhundertprojekt beteiligt zu sein, und
eine andere Arbeit als die im
Tunnel interessiert mich
nicht“, erklärt der Mineur
Carmelo Camigliano. Dass
sein Job hart sein muss, fühlt
man allein schon an der rauen
Haut seiner kräftigen Hand,
die man zur Begrüssung
schüttelt. Der 37-jährige Kalabrese hat bereits gegessen
und genehmigt sich an der
Bar der Kantine noch einen
Drink. Aber nur einen Saft,
denn er wird heute zur dritten, nächtlichen Schicht im
Tunnel antreten, die von 22
bis 6 Uhr dauert. Im Gegensatz zu Rada Lavrek wohnt
Camigliano im MineurenDorf und verbringt seine
Freizeit gerne mit Kartenspielen in der Kantine.
Schnell wird klar, dass er die
allermeiste Zeit seines Lebens auf der Baustelle verbringt. Daher kommen bei
ihm eher gemeinschaftliche
Gefühle als bei Lavrek auf:
„Wir sind hier wirklich wie
eine grosse Familie, deren
Mittelpunkt die Mensa mit
ihrem guten Essen ist.“
Natürlich entsteht der engste
Zusammenhalt innerhalb der
Gruppe von etwa 40 Leuten,
die pro Schicht im Tunnel arbeiten. Camiglianos Aufgabe
ist es, die rohen Tunnelwände
mit einer Schutzhülle zu versehen und bedient zu diesem
Zweck eine riesige BetonSpritzmaschine. Der Kalabrese bezeichnet sich als Mineur aus Leidenschaft und
Tradition: Bereits Vater und
Grossvater waren Stollenarbeiter, er selber übt diesen
Job seit 15 Jahren aus. Ihm
gefällt die Atmosphäre im
Tunnel, obschon dort eine
fast tropische Hitze herrscht
und das Unfall-Potenzial erhöht ist. Typisch sind Quetschungen und Stürze beim
Wechseln der Arbeitsposition
und Bedienen der riesigen
Maschinen; pro Monat verletzen sich fünf bis sechs Arbeiter leicht. Auch der Rhyth-
mus der Einsätze ist hart:
Fünf Tage wird gearbeitet,
dann folgt ein Ruhetag, anschliessend sind neun Arbeitstage zu leisten, bevor
man fünf Tage frei hat. Für
ihre Knochenarbeit werden
die meist italienischen Mineure mit 5000 bis 6000
Franken im Monat entschädigt, was im Vergleich zum
üblichen Tessiner Lohnniveau viel ist.
Der Tunnel macht ruhig
Für Camigliano hat die Tätigkeit im Tunnel einen besonderen Sinn: „Bin ich im Stollen,
werde ich ganz ruhig, habe
keine negativen Gedanken.“
Doch genug geredet, Rada
Lavrek muss zurück in die Küche, und Carmelo Camigliano
will sich vor der Nachtschicht
noch eine Mütze voll Schlaf
holen. Zu seinem Bett im
„Dorf“ hat er es ja nicht weit.
Zeitplan einhalten
Die Sorge um den weichen Felsen
AM Termin mag man nicht rütteln: Der CeneriBasistunnel, dessen Bau rund 2500 Millionen
Franken kostet, soll auf den Zug-Fahrplanwechsel
von Mitte Dezember 2019 in Betrieb genommen
werden. Doch momentan verlangsamt eine unerwünschte geologische Formation die Arbeiten:
Beim Tunnelvortrieb Richtung Norden ist man auf
Fels gestossen, der eine weiche bis brüchige Beschaffenheit aufweist. Bereits hat die Neat-Aufsichtsdelegation der eidgenössischen Räte dem
Bundesamt für Verkehr deswegen empfohlen, besagten Terminplan für die Inbetriebnahme des Ceneri-Tunnels zu überdenken. Der brüchige Fels
müsse mit besonderen Massnahmen gestützt werden, um einen Tunneleinbruch zu vermeiden, erklärt Tosca Zanotta, Sprecherin der Bauherrin Alptransit Gotthard AG. Die Alptransit-Führung ist
davon überzeugt, den Zeitplan einhalten zu können. Das Baukonsortium setzt alles daran, die Ver-
zögerungen wieder wettzumachen; denn falls man
die gesetzten Termine überschritte, müsste die Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels um ein Jahr
auf den nächsten Fahrplanwechsel hin verschoben
werden. Neben der Sorge um den weichen Felsen
ist allerdings noch eine zweite aufgekommen:
Man ist sowohl in Richtung Norden wie Süden auf
Gesteinsformationen gestossen, die Adern mit asbesthaltigen Mineralien enthalten. Die Bohrungen
setzen unter Umständen geringe Mengen von Asbest frei, der in die Lungen der Mineure gelangen
könnte. Alptransit hat eine Reihe von Massnahmen zur Sicherheit der Tunnelarbeiter ergriffen;
insbesondere werden Schutzmasken und Wassersprühnebel eingesetzt. Nach Einschätzung von
Alptransit und der Suva sind die Mineure dank den
Massnahmen genügend geschützt. Zudem zeigen
Luftmessungen, dass für die Arbeiter kein Gesundheitsrisiko besteht.
pj
8
4. Mai 2012
Nachrichten
Noch fehlen definitive Daten zum Völkersterben der Bienen, die Sorgen darüber aber nicht
Tessiner Imker
wieder unter
Schweizer Dach
ZUERST die gute Nachricht: Der
Tessiner Imkerverband (Sta) ist neuerdings mit Sta-Präsident Davide
Conconi wieder enges Mitglied des
Dachverbands Apisuisse, von dem er
sich unter seinem Vorgänger etwas
abgenabelt hatte. Der Südkanton
nimmt darin das Vizepräsidium ein.
Daraus erklärt sich, dass nach jahrelanger Abstinenz anlässlich der diesjährigen Jahresversammlung der Imker mit Peter Gallmann der Spezialist
des Schweizer Bienenforschungszentrums referierte. Das Zentrum gehört
zur eidgenössischen Forschungsan-
stalt Agroscope und damit zur Eidgenossenschaft.
Weniger erfreulich dürften die Daten
zum Bienenvölkersterben sein. Laut
Gallmann ist dieser Winter noch
schlechter, was den Völkerbestand
angeht. Zwar sind das vorerst Trends,
denn die Winterdaten werden erst in
gut zwei Wochen zusammensein.
Auch aus dem Tessin wird die Situation eher als schlecht beurteilt.
Verschiedenste Faktoren führen zu
erhöhtem Bienensterben: Parasiten,
Klimaerwärmung, moderne Landwirtschaft mit Chemieeinsätzen, Ver-
drängung der Bienenhabitate über
Siedlungsdruck der Menschen. Wissenschaftlich sind sie allerdings nicht
ausschöpfend verifiziert und falsifiziert.
Diese ökologische Zeitbombe wird
nicht unbedingt als solche wahrgenommen, weil das Bienensterben ja
eher lautlos vor sich geht. “Währen
30 bis 50 Prozent der Milchnutztiere
betroffen, gäbe das einen Aufschrei
der Empörung”, merkt Gallmann an.
Die Folge eines Bienenverschwindens allerdings könnte fast ebenso
dramatisch sein.
ra
Aufgefallen
Ti-Press
Ti-Press
Wir leihen uns den Boden von unseren
Nachfahren, wir erben ihn nicht von unseren
Vorfahren, meinen Bauern im Mendrisiotto
Bergung des Oldtimers
BITTSCHRIFT
Der Bugatti
taucht noch
einmal auf:
im Roman
FÜR EINEN
SPICKEL GRÜN
Ein Naherholungsgebiet mit Mehrwert für die Landwirte des Mendrisiotto
von Rolf Amgarten
W
enn 180’000 Quadratmeter Erdfläche in Rancate,
Genestrerio und
Ligornetto wieder
zur
Landwirtschaftsnutzung und Naherholung gebraucht werden, so dient das vielleicht
sogar der Landesversorgung: der Versorgung mit Nahrung, guter Luft, Ruhe und
Wohlbefinden.
Im stark besiedelten Mendrisiotto, wo
“alle 10 Minuten ein Quadratmeter Boden verbaut wird und von 1985 bis 1997
rund 140 Hektaren Bauernland verschwunden sind”, wie es im Petitionstext der Landwirte heisst, soll genau dies
schnellstmöglich passieren.
Die Bauern des Mendrisiotto, unterstützt vom Bauernverband und der Bürgerbewegung gegen den Landfrass lancieren eine kantonale Unterschriftensammlung in der Form der Bittschrift,
welche die Rückführung des Gebiets Valera in die Landwirtschaftszone fordert.
Man möchte verhindern, dass auch dieses Land in die Bauzonenreserve fällt,
welche schon heute im Mendrisiotto eine Verdoppelung der Bevölkerung zuliesse. Diese Landaufwertung soll über
den kantonalen Kompensationsfonds
zum Erhalt von Landwirtschaftsland finanziert werden. Dort hinein müssen
Gelder fliessen, welche bei der Umwandlung von Landwirtschafts- und
Bauland Wert vermehrt werden.
Das Gelände diente nach dem 2. Weltkrieg zur Erstellung von Treibstoffpflichtlagern zur Sicherung der Landesversorgung. Dieses Gesetz wurde aufgeweicht und heute werden viele auch freiwillig von den Kantonen erstellte Lager
als überflüssig angesehen.
Für Rudy Studer, einen Bauern aus dem
Mendrisiotto und treibende Kraft für die
Landrückgewinnung, gilt es, der Bauwut entgegenzuhalten. “Die Landwirtschaftszonen sind im Tessin in einem
Tempo verkleinert worden, wie es in
keinem anderen Kanton der Fall ist und
vor allem wurde einer konfusen, irrationalen und ungeordneten Weise gebaut,
welche den Respekt gegenüber kommenden Generationen komplett vermis-
sen lässt”, beschreibt Bauer Studer diese
egoistische Haltung. Zu lange hätten die
Bauern dazu geschwiegen oder mitgemacht. Nun sei es an der Zeit für einen
Tendenzwechsel und deshalb hätten sich
die Bauern des Mendrisiotto entschieden, diese Unterschriftensammlung zu
lancieren. Und das sei erst ein erster
Schritt, meint Rudy Studer.
Vom ganzen Valera-Gebiet sind rund
80’000 Quadratmeter für die Landwirtschaftsarbeit geeignet. Die Petitionäre
verlangen, dass dieses Land an die daran
interessierten Bauernfamilien abgegeben wird. Denkbar wäre vielleicht auch
eine Nutzung als Gemeindeallmend, auf
der die Pächter gemeinsam die Erde bearbeiten könnten.
Empörung über Ausbauideen für Bahn-Güterverkehr
Ti-Press
Im Gambarogno ist man genervt
Tourismusregion Gambarogno
DIE Ankündigung des internationalen Transportlogistikers Hupac, dass er die Bahnstrecke durchs
Gambarogno nach Luino noch stärker nutzen will,
lässt den dortigen Lokalpolitikern und Anwohnern
die Haare zu Berge stehen. Die Strecke werde ja
schon heute für rund 80 Prozent des Bahngüterverkehrs genutzt, ob es denn 100 Prozent werden
müssten? In der Gazette “Voce del Gambarogno”
wird moniert, dass ein bedeutender Teil der Ware
gefährliche oder giftige Fracht sei.
Der mit Erfolgsresultat wieder gewählte Gemeindepräsident des Gambarogno, Tiziano Ponti, kündigt bereits öffentlich grösste Oppositionsbereitschaft aus dem Gambarogno gegen diese Ausbauideen an. Auch der Idee eines Grossrats, wonach
man für den dortigen Schienenverkehr einen Tun-
nel graben sollte, können Lokalpolitiker nichts abgewinnen. “Die Politik habe sich für den Ceneritunnel entschieden, nun soll auch deren Linie genutzt werden.” Bloss, dass jene halt mehr Gefälle
aufweist und deshalb nicht gleich vollbepackte Güterzüge verkehren können. Und noch immer unklar
ist, ob denn die Nachbarn ihr Trasse überhaupt anschliessen.
Ruhiger dürfte es in nächster Zeit auf der Linie Cadenazzo-Luino im Personenverkehr werden. Weil
die Italiener eine neue Strassenunterführung bei
Maccagno bauen, fallen ab sofort bis zum 28. Juli
und vom 20. August bis anfangs September jeweils
vormittags einige Zugsverbindungen aus und werden mit Shuttlebussen von Magadino nach Luino
und von Luino nach Cadenazzo ersetzt.
ra
DAS Tötungsdelikt von Damiano Tamagni an der Locarneser Fastnacht 2008 bildet
die Grundlage zu einem Roman der deutschen Theaterautorin Dea Loher. Schon der
Titel „Bugatti taucht auf“ deutet aber darauf hin, dass sich
die Geschichte nicht ausschliesslich auf die Geschehnisse in der nächtlichen Via
Borghese bezieht.
Zwar werden im zweiten Teil
des Buches fast protokollarisch die Aussagen von Tätern
und Zeugen wiedergegeben,
das einleitende fiktive Künstlertagebuch sowie das umfassende dritte Kapitel sind aber
Menschen gewidmet, die an
ihrem Dasein, ihrem Lebensweg zweifeln. Sowohl Bildhauer Rembrandt Bugatti
(1884-1916), jüngerer Bruder
des Automobilkonstrukteurs
Ettore Bugatti, als auch Berufstaucher Jordi – inspiriert
an Jens Boerlin des gleichnamigen auf Unterwasserarbeiten spezialisierten Unternehmens – sind auf der Suche
nach dem Sinn des Lebens.
Bei Jordi verbindet sich diese
mit der Bergung eines Autowracks. Hier folgt der Roman
der Wirklichkeit: Der Bugatti
mit Baujahr 1925 war im
Sommer 2009 aus der Bucht
von Ascona geborgen und im
darauf folgenden Januar in
Paris versteigert worden. Der
Erlös aus der Versteigerung
floss in die Stiftung Tamagni,
die sich gegen Jugendgewalt
einsetzt.
Lohers Roman findet in den
Feuilletons deutscher Zeitungen lobende Worte. Wer aber
Tamagnis Tod und die anschliessende Gerichtsverhandlung miterlebt oder zumindest über die Medien mitverfolgt hat, wird sich an der
Geschichte schwer tun. Zu
tief sitzt das Entsetzen, die
Ohnmacht gegenüber einer
Tat, welche die Menschen im
Locarnese erschüttert hat. mb
9
4. Mai 2012
Nachrichten
Ti-Press
Etwas
Lockerung
in der
Rusticofrage
Die letzten Unwetter und Regenfälle
führten zu einem Felssturz in der Region. Die
Centovallistrasse ist bereits wieder befahrbar
WENN DER
STEIN
Ti-Press
BRÖCKELT
Schnell wurden die nötigen Aufräumarbeiten angepackt
von Rolf Amgarten
N
ach den heftigen Regenfällen der letzten
Tage scheint sich die
Lage wenigstens übergangsweise etwas zu
entspannen.
Der Felssturz, welcher am ersten MaiFeiertag die Verbindungs- und Pendlerstrasse Intragna und Camedo mit mehreren Dutzend Kubikmeter Stein zugedeckt hatte, ist inzwischen weggeräumt
worden. Forstwarte und Spezialisten
konnten am stark abschüssigen Hang
die Sträucher und Bäume wegschneiden, sodass nun die Geologen abklären
können, ob allenfalls auch in dieser Region ein Stahlnetzmantel über den Fels
gelegt werden soll. Inzwischen ist die
Strasse für den Verkehr wieder frei. Die
Baustellenetappe ist signalisiert.
Eine weit grössere Geröllrüfe hat sich in
Lostallo bereits einige Tage früher gelöst. Von mehreren tausend Kubikmetern Geröll und Fels ist die Rede. Auch
dort ist Entwarnung gegeben worden, da
die grössten Stücke durch Landschaftshindernisse ausgebremst wurden.
Allerdings zeigt die Wetterprognose für
die Südschweiz ab heute Freitag wieder
stärkere Niederschläge. Zwar wurde
die Niederschlagsintensität, wie sie
noch vor ein paar Tagen prognostiziert
wurde, aufgrund der neueren Prognosen von Meteoschweiz etwas zurückgeschraubt.
Bei den See- und Flusspegeln gilt trotz
Ansteigen keine oder nur geringe Gefahr. Weder in den Talschaften noch in
der Ebene. Dennoch sollte man an
Flüssen und Bächen die nötige Vorsicht
walten lassen. Der Verbano ist in den
letzten paar Tagen immerhin auf 194,4
Meter angestiegen.
Der kurze Sommer von vergangenem
Wochenende ist einer Föhneinlage zu
Wohnung oder Landschaft?
verdanken. Grundsätzlich war der April
2012 sehr unbeständig und sonnenarm.
Die Besonnung erreichte bisher in vielen Regionen nicht mal zwei Drittel der
üblichen Monatssumme, beobachtete
Meteoschweiz. Besonders nass war der
April im Sottoceneri und dem Berninagebiet, im Jura, am Genfersee bis nach
Schaffhausen.
Dagegen vermerkten das Mittelland,
das Oberwallis, der Alpennordhang zu
wenig Niederschlag. Noch immer
herrscht in Teilen der Deutschschweiz
ein Regendefizit nach den sehr trockenen Monaten.
Die CVP konnte diesmal 12 von 14 Kandidaten durchbringen
Ti-Press
Die Stichwahlen sind fast vorbei
Über zwanzig Duelle um den Posten
IM Sopraceneri konnte sich beispielsweise in Gordola der
amtierende Sindaco Armando Zuellig gegen den Herausforderer Bruno Storni ebenso durchsetzen, wie in Lavertezzo Alt-Sindaco Roberto Bachiarini. Aber auch Pierluigi
Martini (FDP) konnte in Cevio sein Sitz halten. In der neuen Gemeinde Serravalle wird Luca Binachetti die Gemeindeaufgaben leiten und in Camorino hofft der neue
Sindaco Vincenzo Mozzini auf konstruktive Zeiten nach
den Streitigkeiten im Vorfeld der Wahlen. In Giornico
konnte Alt-Sindaco Romano Rossi den Sitz für die CVP
behaupten. Der “Benjamin” Matteo Zanoli siegt in Avegno-Gordevio gegen Herausforderer Mario Laloli.
Im Chiasseser Becken konnte die CVP ebenfalls zulegen
und gewann mit Luca Pagani das Sindacoamt in Balerna.
In Morbio konnte die CVP-Dame Claudia Canova den
Sitz belegen. Antonio Galli und Fabio Agustoni hatten keine Chance. In Novazzano wird der neue Sindaco Sergio
Bernasconi heissen. In Brusino Arsizio bleibt Gianfranco
Poli der Erste unter Gleichen. Der bestgewählte wurde in
Stabio noch einmal bestätigt und heisst Claudio Cavadini.
Auch Breggia bleibt mit Giuseppe Tettamanti in FDPHänden.
Im Luganese mussten am meisten Altgediente ihre Posten
lassen. So in Monteggio, wo Altmeister Vittorino Papa gegen den jungen Piero Marchesi unterlag und nach über drei
Jahrzehnten abdanken muss. In Muzzano muss Oliver
Korch den Sessel an Daniele Brugnoni abgeben. Ebenso in
Magliaso Marino Monti an Roberto Citterio. In Manno
siegte Fabio Giacomazzi gegen Michele Passardi. In Torricella-Taverne gewinnt Tullio Crivelli gegen Antonello
Gatti. In Miglieglia wird Kaspar Josias Weber Sindaco, in
Astano Renato Bernsconi und in Neggio Matteo Talleri. In
Bioggio führt Mauro Bernasconi das Zepter, in Aranno erneut Mauro Destefani. In Maroggio muss nochmals gewählt werden. Es stehen Oscar Ferraroni Franco Medolago
und Jean-Claude Binaghi zur Wahl.
ra
ETWAS Entspannung in der Rustico-Problematik kommt mit
der Umsetzung von eingeplanten
Schritten vom Bundesamt für
Raumentwicklung ARE. Das
ARE hatte die Schutzwürdigkeit
einzelner im kantonalen Nutzungsplan über die Rustici bezeichneten Gebiete – so genannte "rote Zone" – als fraglich bezeichnet, weil sie beispielsweise
zu nahe an Autobahnen, zu nahe
an Bauzonen oder in Gebieten,
wo Neubauten dominieren, stehen. Nun hat das Bundesamt eine Methodik entwickelt, mit welcher festgestellt werden kann, ob
diese fraglichen Gebiete tatsächlich schützenswert sind oder
nicht, wie Michel Matthey, Vizedirektor des ARE und dort zuständig für Mobilität, Raum und
Infrastruktur erklärt. Damit würde ein Teil der rund 3000 Rustici,
welche sich in der roten Zone befinden, die bundesrechtlichen
Anforderungen für eine Umnutzung dennoch erfüllen. Die rote
Zone ist aber bloss ein Teil der
Bedingungen, welche das ARE
an eine kantonale Gesetzgebung
in Sachen Gebäude in schützenswerten Landschaften ausserhalb
der Bauzone (Puc-Peip) stellt.
Der überarbeitete Gesetzestext
muss vorerst vom Grossen Rat
behandelt werden. Zur Zweitwohnungsbeschränkung: Die
Möglichkeit, dass Rustici überhaupt nicht in die beschränkte
Zweitwohnungskategorie fallen
sollen, klärt derweil auf Bundesebene eine Arbeitsgruppe ab. ra
Kurz gefasst
Regierung wartet auf ein Zeichen
Die Tessiner Regierung zeigte sich am
Mittwoch erfreut über die Haltung Italiens,
einem neuen Steuerabkommen mit der
Schweiz grundsätzlich offen gegenüberzustehen. Sobald es konkrete Zeichen für eine Aufnahme der Verhandlungen gebe,
würde die eingefrorene Quellensteuer an
Italien ausbezahlt, teilte der Staatsrat mit.
Der Kanton warte auf entsprechenden Hinweise aus Bern. Voraussetzung ist, dass
sich die Regierungen in Bern und Rom
mindestens auf Termine für Verhandlungen
in Steuersachen einigen.
Lega-Nord-Gelder in Lugano
Auf Bankkonten in Lugano sollen mehrere
Millionen Euro veruntreute Parteigelder von
Italiens rechtspopulistischer Oppositionspartei Lega Nord geflossen sein. Empfängerin des Geldes war nach Angaben der
Staatsanwaltschaft in Mailand eine Luganeser Gesellschaft, die am 29. März Konkurs angemeldet hat. Die GmbH habe unter dem Deckmantel von Bau- und Gipserarbeiten operiert.
Orselina: gegen Mobilfunkantenne
Die Gemeinde Orselina hat für den kommenden Dienstag, 8. Mai, eine öffentliche
Informationsveranstaltung zu den geplanten Mobilfunkantennen auf dem Dach des
örtlichen Parkhauses einberufen. Bei dieser Gelegenheit werden Gegner des Pro-
jektes eine Petition einreichen: 137 Unterschriften sollen laut „laRegione“ bereits zusammengekommen sein.
Monte Verità: dringende Arbeiten
Die Geschäftsprüfungskommission des
Tessiner Kantonsparlaments hat einen Kredit über 2,64 Millionen Franken zugunsten
der Stiftung Monte Verità gutgeheissen.
Das Geld soll für die Renovierung der Gebäude sowie andere dringende Arbeiten
verwendet werden.
Gegen Lärmverbot angeschrien
Rund 250 Personen haben am vergangenen Samstagabend in Bellinzona lautstark
gegen die 65-Dezibel-Limite in Bars de-
monstriert (siehe TZ von letzter Woche). Der
Grenzwert war noch von der im April abgewählten Stadtexekutive eingeführt worden.
Bei der Gemeinde sollen zudem dagegen
fast zweihundert Rekurse eingegangen
sein. Wie der TZ-Karikaturist die Lage in
Bellinzona beurteilt, sehen Sie auf Seite 31.
Den Marrakesch-Opfern gedacht
Ein Jahr nach dem Attentat in Marrakesch
mit 17 Toten, darunter zwei Männer und
eine Frau aus dem Tessin, hat am Samstag
in Marokko eine Gedenkzeremonie stattgefunden. Bei dem Anschlag am 28. April
2011 auf das Café „Argana“ im Zentrum
von Marrakesch waren zwei in Rucksäcken
versteckte Bomben per Handy gezündet
worden. Verwandte und Freunde der Tessiner Opfer versammelten sich am Samstag
in Cadenzzo zu einem Fackelzug und einer
Gedenkmesse.
Korrigenda
Im Artikel vom 27. April „Das grosse Versprechen“ zum Schifffahrtsbetrieb auf dem
Lago Maggiore muss es richtig heissen:
„Bei einem Treffen mit der NLM-Leitung für
die kommenden Tage werde sich entscheiden, ob die Angestellten der NLM Kampfmassnahmen ergreifen“. Und nicht, wie
versehentlich geschrieben „...SNL-Leitung“, weil damit die Luganeser Schifffahrt
gemeint wäre. Die NLM ist staatlich, die
tz/sda
SNL ist eine AG.
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4. Mai 2012
Nachrichten
Ti-Press
In Kürze wird in Rigi-Kaltbad das von Mario Botta entworfene
Mineralbad eröffnet. Auch Baden setzt beim Neubau des
Thermalbads auf den bekannten Tessiner Architekten
BOTTA HAUCHT DER RIGI
NEUES LEBEN EIN
Feiert: Casinò Lugano
von Gerhard Lob
Seit hundert
Jahren
dreht sich
das Roulette
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eue Impulse
für die Rigi –
die Königin
der
Berge
oberhalb des
Vierwaldstättersees: Ende Juni wird das neue
Mineralbad & Spa Rigi Kaltbad
eingeweiht, das aus der Feder
des bekannten Tessiner Architekten Mario Botta stammt. Er
zeichnet auch für die „Piazza“
verantwortlich, den neuen Dorfplatz, der als Aussichtsplattform
und Begegnungsort dient.
Beide Bauwerke sind eng verbunden. Denn das Mineralbad
& Spa Rigi Kaltbad liegt praktisch wie eine Schachtel unter
dem neu errichteten Dorfplatz.
Begrenzt wird dieser Platz auf
der einen Seite durch die Station
der Vitznau-Rigi Bahn und auf
der anderen Seite durch einen
markanten Rundturm, welcher
sowohl Eingang ins darunterliegende Bad, als auch Verbindung
zur Bergstation der Luftseilbahn
nach Weggis darstellt.
Der neue Dorfplatz wird geprägt durch acht Glasoblichter,
welche zirka 3,5 Meter hoch aus
dem Boden hervorstossen und
an Bergkristalle erinnern. Diese
Glaskristalle bringen tagsüber
Licht in die darunterliegenden
Räume der Badanlage, am
Abend werden sie den Dorfplatz
als funkelnde Kristalle erleuch-
Rigi-Kaltbad ist für den Architekten ein „magischer Ort“ (oben: Modell des Hotelkomplexes)
ten. Das öffentliche Bad ist aufgeteilt in zwei Bereiche; das Mineralbad, welches für alle zugänglich ist (Erwachsene wie
auch Kinder) und den Spa, welcher ausschliesslich Erwachsenen vorbehalten ist. Der Granit
für den Bau stammt aus dem
Ossolatal (bei Domodossola).
Wie Botta in einem Gespräch
erklärte, ist für ihn die Position
von Rigi-Kaltbad einzigartig. Er
spricht von einem „magischen
Ort“. Ein Badenarr ist er allerdings nicht: “Ich bin keine wirkliche Wasserratte, sondern eher
erdverbunden. Wenn mein Knöchel nass wird, fehlt mir bereits
Boris Bignasca aus der Lega ausgetreten
Verbale Verfehlung
SEIT heute sei er nicht mehr Mitglied der Lega, schrieb Boris Bignasca am Dienstag in einer Mitteilung, die Stelle als Parteisekretär habe er aufgegeben. Doch wer
glaubte, der Sohn des Parteigründers und Präsidenten auf Lebzeiten, Giuliano Bignasca, sei damit
weg vom Fenster, täuschte sich.
Er werde weiter für Mattinonline.ch und als Direktor der Gratiszeitung „10 minuti“ arbeiten, fügte Boris Bignasca an, und zerstörte damit jede Illusion, dass in den
Publikationen der Lega dei Ticinesi künftig ein zivilisierter Ton
angeschlagen wird.
In der letzten Ausgabe des sonn-
täglichen Parteiblattes hatte der
junge Bignasca den Tessiner
Schriftsteller Giovanni Orelli hart
attackiert. Was Bignasca als „satirische Bemerkung“ zu verharmlosen versuchte, nannten Familie
und Freunde des diesjährigen
Schillerpreisträgers schlicht „geschmacklos“. Der 83-jährige
Orelli erhielt zahlreiche Solidaritätsbekundungen. Bignasca will
„zum Wohle der Partei“, wie er
sagt, und um die Wahl von Parteikollege Michele Foletti als Grossratspräsident nicht zu gefährden,
ins zweite Glied zurückstehen.
Als Schreiberling bleibt er der Lega aber erhalten.
mb
die Luft zum Atmen.“
In der Innerschweiz sind die Erwartungen in Zusammenhang
mit dem neuen Mineralbad und
den neuen Infrastrukturbauten
auf der Rigi gross. „Die Rigi erlebt eine Rennaissance“ heisst
es in einer Mitteilung der regionalen Vermarktungsgesellschaft
RigiPlus.
Das neue Mineralbad in Rigi
Kaltbad wird von der AquaSpa-Resorts Development &
Management AG, Schafisheim
(Kanton Aargau), entwickelt
und betrieben. Diese Gesellschaft zeichnet auch für die
zweite Phase des Lido Locarno
verantwortlich, mit dessen Bauarbeiten am 1. Februar 2012 begonnen wurde – die Eröffnung
ist für Juli 2013 geplant. Es handelt sich im Grunde um eine
Verlängerung des jetzigen Lido
mit neuem Wellness- und Restaurations-Bereich.
Mario Botta darf in der
Deutschschweiz im Übrigen eine weitere Therme verwirklichen. Er hat den Auftrag für die
neue Therme im Badener Bäderquartier erhalten. Die Verenahof AG will das Baugesuch
im Herbst einreichen. Die Bauarbeiten sollen im Sommer
2013 beginnen. Die Eröffnung
des Neubaus ist für 2015/16 geplant.
Ende Januar hatte der Einwohnerrat (Stadtparlament) der notwendigen Teilrevision der Bauund Nutzungsordnung zugestimmt. Die Interessengemeinschaft "schöner baden" forderte
wiederholt eine Reduzierung
des Botta-Bauvorhabens. Es füge sich zu wenig in die Umgebung ein, hiess es.
Melide: reformierte Kirche ungenutzt
Käufer oder Mieter gesucht
DIE protestantische Kirche von
Melide am Ufer des Luganersees
steht zum Verkauf oder kann gemietet werden. Sie wird aus
Mangel an Kirchgängern nicht
mehr benutzt.
Die letzten noch praktizierenden
Protestanten von Melide hätten
sich der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde von Lugano
angeschlossen, sagte ein Sprecher der Gemeinde diese Woche
auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Die einstigen Hauptbenutzer – Deutsche und Holländer, die sich in Melide niedergelassen hatten – seien inzwischen
fast alle verstorben.
Das Gotteshaus war am 27. September 1931 eingeweiht worden
und diente während 80 Jahren für
Gottesdienste. Gegenwärtig wird
für die Kirche ein Käufer oder
ein Mieter gesucht. In Frage
kommen die Gemeinde oder kulturelle Vereinigungen, denn das
Gebäude soll laut einer Meldung
der Tessiner Tagesmedien weiter
der Öffentlichkeit zur Verfügung
stehen und nicht in private Hände
übergehen.
Der Entscheid, ob die Kapelle
verkauft oder vermietet wird, soll
an einer Kirchgemeindeversammlung von morgen Samstag
fallen.
mb/sda
1912 erhielt die Società del Teatro in Lugano die erste Spiellizenz, seit zehn Jahren dreht sich
das Glückspiel in der CeresioStadt unter dem Dach der Casinò Lugano SA: Die Spielbank
mit A-Lizenz feiert in diesem
Jahr ihr hundertjähriges Bestehen.
Wo heute der moderne Bau des
Kasinos von Lugano steht, trafen sich einst die Schönen und
Reichen der Region zu gesellschaftlichen und kulturellen Höhepunkten. Auf der Bühne erklangen die Tosca, Madame
Butterfly oder La Traviata, in
den Rängen funkelten die Juwelen der Damen. Die 1895 gegründete Theatergesellschaft
beantragte schon gegen Ende
des 19. Jahrhunderts eine Spiellizenz. Lugano wollte damit seiner Stellung als international
bekanntes Tourismuszentrum
gerecht werden, heisst es in der
Jubiläumsschrift. Zu den Spielen, die sich einst besonderer
Beliebtheit erfreuten, gehörte
das Boule, ein dem Roulette
ähnliches Glücksspiel.
Das Kasino versuchte stets, dem
Zeitgeist zu folgen: In den 40erJahren des vergangenen Jahrhunderts wurde ein Kinosaal,
1953 ein Tea-Room und ein
Dancing eingerichtet, ab 1992
sind die Slot Machines modernisiert worden. Ein Panoramarestaurant und eine Diskothek
runden das aktuelle Angebot ab.
Die ausgeschütteten Gewinne
belaufen sich täglich auf rund
1,2 Millionen Franken. Der starke Franken und die Konkurrenz
aus dem nahen Campione d’Italia machen dem Casinò Lugano
aber zu schaffen.
Auch in der Personalpolitik hat
das Kasino, das zu 67 Prozent
der Stadt Lugano, zu 29 Prozent
Casinos Austria Swiss sowie
kleineren Aktionären gehört,
keine glückliche Hand. Gewerkschaften und Unternehmensleitung klagen sich gegenseitig an.
Im April wurde bekannt, dass
Direktor Hubertus Thonhauser
Lugano auf Ende Juni verlasssen wird. Er bleibt jedoch im
Verwaltungsrat des Unternehmens. Seinen Direktionsjob
übernimmt der bisherige Vize
Luca Antonini. Er soll die Casinò Lugano SA in eine florierende Zukunft führen.
mb
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Cannocchiale
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GRENZÜBERGREIFENDER EINSATZ GEGEN WALDBRÄNDE
wieder ins Auge
von Marianne Baltisberger
Primavera
und flüstern
mit Engelsstimmen:
Ich bin eine Blüte,
ich bin eine Blume.
Tu es uns gleich ‒
lebe die Farben!
Martin Steiner, Locarno/Zürich
Waldbrände kennen keine Grenzen, züngelnde Flammen kümmern sich nicht um die politische Aufteilung
einer Region. Deshalb haben sich verschiedene Feuerwehrkorps des Alpenraums zusammengeschlossen.
Zur Vereinigung mit dem klingenden Namen ALP
FFIRS – Alpine Forest Fire Warning System – gehören
neben Feuerwehren aus Österreich, Frankreich,
Deutschland und Slowenien auch Einsatzgruppen aus
Norditalien und dem Tessin. Letztere treffen sich in diesen Tagen nördlich und südlich der Landesgrenze zum
Erfahrungsaustausch.
Um ein gemeinsames Warnsystem entwickeln zu können, schreibt Daniele Ryser des Tessiner Feuerwehrverbandes im Communiqué, sei der regelmässige Kontakt
zwischen den Einsatzkräften wichtig. Zu den Treffen
eingeladen sind auch Forstingenieure und Forstwarte.
120 Einsatzleiter und rund 150 Feuerwehrmänner der
Regionen Tessin, Piemont und Lombardei üben heute
Freitag auf dem Monte Verità bei Ascona, morgen
Samstag bei Sessa im Malcantone den Ernstfall. Besprochen werden technische und taktische Aspekte. Ziel
sei es, die Grundlage für ein grenzüberschreitendes Koordinationsprotokoll zu schaffen, so Ryser weiter.
Laut Angaben von ALP FFIRS hat die Häufigkeit von
Waldbränden in den Alpen in den letzten Jahrzehnten
zugenommen. Jährlich werden rund 20’000 Hektaren
Gebirgswald ein Raub der Flammen. Dazu kommen
Brände auf Nichtwaldflächen. Besonders häufig treten
Waldbrände in der alpinen Region im Winter und im
Frühling auf.
Angesichts der zur Zeit anhaltenden Regenperiode auf
der Alpensüdseite mögen Waldbrände etwas in den Hintergrund der Aktualität gerückt sein. Nicht so zu Beginn
dieses Jahres: Ende Januar brannte es über Arosio und
Morcote, in den darauf folgenden Wochen auf dem Gemeindegebiet von Giubiasco, Anzonico, Mergoscia und
Gordola. Anfang April herrschte im Tessin noch das
Verbot, im Freien Feuer zu entfachen.
Weitere Informationen über die Zusammenarbeit der
Feuerwehren im Alpenraum auf www.alpffirs.eu.
In der Rubrik „Cannocchiale“ blickt
die TZ über die Grenze nach Italien
Wortschatz
DIETRO LE QUINTE DELL’EDITORIA TICINESE
a cura di Gio Rezzonico
“Corriere del Ticino” pigliatutto. È questa l’immagine che scaturisce in questi giorni dalle notizie che trapelano dai giornali e dalle
proteste dei giornalisti di “TeleTicino” e di “Radio 3i” che temono
per l’indipendenza delle loro testate. Attraverso il gruppo Timedia,
infatti, i proprietari del quotidiano luganese controllano, oltre al
“Corriere”, “Giornale del Popolo”, “TeleTicino” e “Radio 3i”. Di
fatto questo avviene già da un paio d’anni, ma recentemente sono
state acquisite nuove quote societarie che rafforzano la loro posizione. A complicare la situazione il fatto che la radio e la televisione del
gruppo ricevono sovvenzioni federali, finanziate con il canone che
ogni cittadino elvetico paga per la televisione nazionale (Ssr a livello
svizzero, Rsi in Ticino). I critici di questa operazione sostengono che
il “Corriere” verrebbe ingiustamente favorito grazie agli indiretti
sovvenzionamenti pubblici.
Le preoccupazioni dei giornalisti sono comprensibili, sebbene già
ora “TeleTicino” sembri in linea con le posizioni di centro-destra
sempre più profilate assunte nel corso degli ultimi tempi dal “Corriere”. Così come è effettivamente vero che la testata luganese può trarre profitto dall’alleanza multimediale con la radio e la tivù del gruppo aiutate dall’ente pubblico.
Fermarsi qui con questa analisi sarebbe però riduttivo. La mossa del
gruppo Timedia va infatti inquadrata all’interno della situazione
editoriale che si è venuta a creare in Ticino nel corso degli ultimi mesi, in particolare con l’ingresso sul mercato della nuova testata “20
Minuti”, di proprietà per metà dell’editore de “la Regione” Salvioni
e per l’altra metà del potente gruppo editoriale elvetico Tamedia,
che controlla circa il 50 per cento della stampa scritta elvetica nelle
tre regioni linguistiche del paese.
Prima della nascita di “20 minuti” nell’editoria ticinese vigeva un
equilibrio che permetteva ai tre quotidiani – “Regione”, “Giornale
del Popolo” e “Corriere” - di convivere, grazie a un accordo pubblicitario (3 TopTicino) che raccoglieva le inserzioni a livello nazionale
per le tre testate. Le entrate venivano poi suddivise in base a una
chiave di riparto condivisa. L’alleanza dell’editore de “la Regione”
Salvioni con il gruppo zurighese Tamedia è stata interpretata dai suoi
colleghi degli altri due giornali come una sorta di tradimento e come un forte sgarbo all’alleanza pubblicitaria “3 TopTicino”. Salvioni, gli rimproverano i partner di questa alleanza, non può tenere i piedi in due scarpe. Da qui una guerra editoriale, che in ogni caso non
coinvolge le testate della Tessiner Zeitung e del Caffè. E da qui, pro-
babilmente, la decisione del gruppo del “Corriere” di acquistare
nuove quote di Timedia, anche se in verità questa società era stata
costituita prima che in Ticino arrivasse la nuova testata “20 minuti”.
Ma perché, si può chiedere chi non è del mestiere, “20 minuti” fa tanta paura? Perché il gruppo Tamedia alcuni anni fa ha fatto un’operazione analoga nella Svizzera romanda creando “20 minutes” e sbaragliando dal mercato Edipresse, il principale gruppo editoriale romando, mettendolo in difficoltà e inducendolo a cedere buona parte
della sua attività proprio a Tamedia. I timori dei proprietari del “Corriere del Ticino” appaiono pertanto fondati. E la loro strategia di
creare un gruppo forte e multimediale è certamente azzeccata per
contrastare il possibile affondo di Tamedia in Ticino.
È chiaro che non è nell’interesse dei cittadini di questo Cantone che
rimanga un solo forte gruppo editoriale, perché ne andrebbe certamente di mezzo la pluralità della stampa. Non va bene né che sia
Timedia, il gruppo del “Corriere”, né Tamedia, alleato con Salvioni.
E da come si stanno mettendo le cose il grosso rischio è che lo scontro sia giunto a un punto di non ritorno, per cui è probabile che uno
dei due contendenti sbaragli l’altro e in Ticino venga fortemente indebolita la pluralità dei media.
pigliatutto: übernimmt alles
scaturisce: hervorgeht
trapelano: durchsickern
temono per l’indipendenza: fürchten um die Unabhängigkeit
quote societarie: Gesellschaftsbeteiligungen
sovvenzioni federali: Bundessubventionen
canone: Gebühr
trarre profitto: Profit ziehen
riduttivo: oberflächlich
inquadrata: eingeordnet
potente gruppo editoriale: starke Verlagsgruppe
vigeva: galt (war in Kraft)
un accordo pubblicitario: eine Werbevereinbarung
una chiave di riparto: ein Verteilschlüssel
una sorta di tradimento: eine Art Verrat
sgarbo: Unhöflichkeit
una guerra editoriale: ein Krieg zwischen den Verlegern
nuove quote: neue Beteiligungen
sbaragliando: niederwerfend
i timori: die Befürchtungen
azzeccata: zutreffend
il possibile affondo: der mögliche Angriff
la pluralità della stampa: die Medienpluralität
contendenti: Rivalen
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4. Mai 2012
15
Forum
LEBEN MIT BECHTEREW
Diagnose
Bewegung
Bechterew ist eine schmerzhafte Krankheit,
bei der unter Umständen die gesamte Wirbelsäule versteift. Da die Verläufe jedoch sehr
unterschiedlich sind, ist die Krankheit nicht so
leicht zu erkennen. Auch bei Regula Eberhard
dauerte es mehrere Jahre, bis sie die Diagnose erhielt. Dabei hatte es schon mit 18
Jahren angefangen. „Ich hatte damals oft Rückenschmerzen“, erinnert sie sich. Da in den
darauf folgenden Jahren die Schmerzen immer wieder auftauchten und schliesslich
schlimmer wurden, beschloss sie als 25-Jährige, einen Orthopäden aufzusuchen. Dieser
schickte sie zu einem Rheumatologen. Innert
kürzester Zeit wurde bei ihr dort der Morbus
Bechterew diagnostiziert. „Darüber war ich
sehr erleichtert. Denn die Ärzte hatten bereits
vermutet, dass ich einen Knochentumor haben könnte“, blickt Regula Eberhard auf den
Zeitpunkt der Diagnose zurück.
Unterstützung
Lange hielt die Erleichterung bei der jungen
Frau allerdings nicht an. Denn die folgenden
fünf Jahre wurden zu ihrer härtesten Leidenszeit. „Vor allem nachts waren die Schmerzen
so stark, dass ich nicht mehr alleine aufstehen
konnte.“ Zum Glück konnte sie sich auf ihren
Lebenspartner verlassen, der sie in dieser
schwierigen Zeit enorm unterstützte. Im Vergleich zu diesen schmerzvollen Jahren geht es
Regula Eberhard heute mit 54 Jahren sehr
gut. Zwar spürt sie hie und da Beschwerden
im unteren Wirbelsäulenbereich. Dann nimmt
sie jeweils ein Antirheumatikum, um die
Schmerzen zu lindern. Auch ihre Arbeit als
kaufmännisch Angestellte kann sie gut bewältigen. Probleme gibt es allenfalls, wenn sie
schwere Gegenstände aufheben muss.
Sie setzt sich auch für andere ein
Krankheit
www.bechterew.ch
Regula Eberhard aus Gravesano leidet an
Morbus Bechterew. Wegen dieser unheilbaren, rheumatischen Krankheit hat sie früher
schwierige Zeiten durchgemacht. Heute geht
es ihr zum Glück relativ gut. Sie arbeitet als
kaufmännische Angestellte und unternimmt
in ihrer Freizeit gerne Spazierritte. Sie ist
dankbar, dass der Bechterew sie heute nur geringfügig einschränkt. Zudem setzt sie sich
auch für andere Betroffene dieser Krankheit
ein. Seit 20 Jahren ist sie Kontaktperson der
Bechterew-Therapiegruppe Lugano.
Gemeinsam
Glücklicherweise ist ihre Beweglichkeit kaum eingeschränkt. Dies hängt auch damit zusammen, dass
Regula Eberhard regelmässig Gymnastik macht, und zwar in der Gruppe. Zusammen mit fünf weiteren Bechterew-Betroffenen trifft sie sich jeweils am Mittwochabend um 18.30 Uhr in der Ars Medica
Clinic in Lugano zur Gruppentherapie. Unter Anleitung einer Physiotherapeutin werden im warmen
Wasser Kräftigungs- und vor allem Beweglichkeitsübungen geturnt. Zudem können die Teilnehmenden wichtige Erfahrungen voneinander sammeln. Dazu Regula Eberhard: „Die Stimmung ist super.
Wir diskutieren viel und lachen auch oft zusammen. Nach der Therapiestunde gehen wir fast immer
noch etwas trinken.“
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SENIOREN-VEREIN TESSIN
Wanderung durchs Malcantone
Beizeiten traf ich am Treffpunkt auf dem Parkplatz
hinter der Station Caslano ein, 20 Minuten zu
früh. Noch sah ich niemanden. Ich dachte, sicher
werden wieder nur wenige kommen. Aber bald erschien ein Mann mit Wanderstöcken ausgerüstet,
deshalb fragte ich, ober auch zur Wandergruppe
des Seniorenvereins gehöre. Wir warteten noch ein
paar Minuten. Inzwischen trafen noch andere
Wanderer ein, so waren wir ein schönes Grüppli.
Nun marschierten wir 12 (Männlein und Weiblein)
los, drei Personen, die nicht ganz so gut zu Fuss
waren, gingen direkt nach Ponte Tresa ins Restaurant TresaBay. Wir anderen stapften ein steiles
Stück Fussweg hinauf bis nach Pura. Wir nahmen
es ganz gemütlich, man plauderte und bestaunte
schöne Häuser und Gärten. Ohne grosse Mühe
kamen wir oben im Dorf an. Hier legten wir einen
andern Gang ein, denn die Strasse führte fast
eben weiter, es war ein schönes Stück Weg. Beidseits der Strasse stehen alte und neue Häuser in
meist schönen, gepflegten Gärten. Dann ging es
durch den Wald, immer leicht abwärts. Gleich hinter dem Wald bestaunten wir einen riesigen Bau
mit 21 Wohnungen, treppenartig auf der riesigen
Tiefgarage, wahrscheinlich alles Ferienwohnungen. Links der Strasse hatten wir eine schöne Aussicht über den See auf die Collina d’Oro. Der
grosse Bau, wo einst das Sanatorium Agra stand,
war ungefähr auf gleicher Höhe wie wir. Nun ging
es immer mehr abwärts und das letzte Stück Weg
nach Ponte Tresa war dann ziemlich steil, besonders für diejenigen, die die Abkürzung nahmen.
Diejenigen, die der Strasse nach wanderten, hatten es leichter, dafür einige Minuten länger. Als alle beisammen waren, betraten wir gemeinsam das
Ristorante TresaBay, wo für uns ein langer Tisch,
am Fenster mit Sicht auf den See, reserviert wor-
den ist. Mit einem „Prost“ hin und her löschten
wir den Durst! Nach allerlei Diskutieren und Erzählen brachen wir so gegen 17 Uhr auf. Ich denke, dass alle Teilnehmer zufrieden und froh den
Heimweg antraten.
Es war wirklich ein schöner Tag!
Rosmarie Canonica, Montagnola
SVT-Exkursion-Bahnhof Lugano
Der SBB-Vize-Vorstand empfing uns 20 Mitglieder
und erklärte uns die Bahnanlagen sowie die kommenden Umbauten des Bahnhofs SBB Lugano zur
Eröffnung der Neat.
Darauf wurden wir in Gruppen eingeteilt:
1. Erklärung, Bedienung des PC in Bezug aller
Möglichkeiten, die Fahrkarten zu Hause selbst
auszudrucken, ja selbst ins Ausland, sowie Fahrplan abfragen, alles über Internet.
Jede Frage wurde auf Deutsch beantwortet und
jeder konnte selbst am PC einen Versuch unter
kundiger Leitung unternehmen.
2. Gruppenwechsel, Erklärungen, Anweisungen
am Fahrkarten-Automaten, solche stehen 5 Stück
am Bahnhof. An diesen können alle Fahrkarten
selbst erstellt, bezahlt und ausgedruckt werden.
Automat mit Restgeld-Rückgabe. Jeder Teilnehmer
wurde am Automaten angewiesen, ausgebildet
und alle Fragen wurden auf Deutsch beantwortet.
Am Schluss wurde jedem Teilnehmer eine SBBTragtasche mit nützlichen Unterlagen ausgehändigt, u.a. mit einem 30 Franken-Gutschein, und
wir wurden auf der Sonnenterrasse des „Anacapri“ zu einem Trunk eingeladen. Ein Dankeschön
den SBB-Experten. Diese wurden von Eric im Namen des SVT mit einem Präsent bedacht.
Ein Dank gehört Eric Dutler, der die Exkursion
aussuchte und mustergültig führte.
KW
Jede dieser Therapiegruppe der Schweizerischen Vereinigung Morbus Bechterew hat
eine Kontaktperson, die das Bindeglied der
Gruppe zur Geschäftsstelle ist. Regula
Eberhard ist mittlerweile 20 Jahre Kontaktperson der Gruppe in Lugano. Und auch
nach zwei Jahrzehnten übernimmt sie gerne diese Verantwortung. Zudem würde sie
sich über Zuwachs in der Gruppe freuen.
Interessierte können sich bei ihr melden
(Tel. 091 605 49 67). Die sympathische
Frau aus Gravesano hat ihren Bechterew
akzeptiert. Sie ist froh, dass die Krankheit
sie heute kaum einschränkt. So kann sie
ihrem Bewegungsdrang auch ausserhalb
der Gruppentherapie nachkommen, sei
dies bei Spaziergängen mit dem Hund
oder hoch zu Ross. „Ich reite leidenschaftlich gerne.“ Die Tessinerin hofft natürlich,
dass ihr Gesundheitszustand in den
nächsten Jahren stabil bleibt.
Morbus Bechterew ist eine rheumatische,
schmerzhafte und unheilbare Krankheit.
Entzündliche Prozesse befallen vor allem
das Kreuzbein-Darmbein-Gelenk und die
Wirbelsäule. Die Zwischenwirbelgelenke
verlieren ihre Beweglichkeit, die Bandscheiben und die Bänder können verknöchern.
Im Extremfall versteift die ganze Wirbelsäule. In der Schweiz leiden rund 70‘000 Menschen am Bechterew. Bis heute sind jedoch
nur etwa 10‘000 Betroffene diagnostiziert.
Zudem dauert es durchschnittlich sechs
Jahre von den ersten Symptomen bis zur
Diagnosestellung. Die Schweizerische Vereinigung Morbus Bechterew setzt sich unter anderem dafür ein, dass die Krankheit
früher diagnostiziert wird.
Tessiner
& Tourismus
Collina d’Oro
Die Kulturlandschaft mit Blick auf Lugano
Schiff, Postauto und Gutschein für einen Einheimischen
Nachmittagsimbiss im Restaurant Indeminese.
Im Restaurant, beim Vorzeigen des Kombibillett mit Schiff und
PostAuto von Locarno nach Indemini, erhalten Sie ein Getränk
und einen Köstlichen süssen odre salzigen Imiss nach Ihrer Wahl.
Information: webcode 10027 auf www.autopostale.ch
Ticket: Ente Turistico Lago Maggiore, Locarno tel.: 0848811122
Aquarell von
Hermann Hesse,
Carona, 1926
Aquarell auf Papier
DAS HERMANN HESSE – JAHR 2012
ZUM 50. TODESTAG
Veranstaltungen im Museum Hermann Hesse
Montagnola
Sonderausstellung 7. April bis 22. August:
Sommersitz, Exil und Heimat – Lisa Tetzner,
Kurt Kläber und der Künstlerkreis in Carona
Lisa Tetzner und Kurt Kläber führten in Carona ein
offenes Haus mit vielen Gästen, zu denen nicht nur
Hermann Hesse, sondern viele andere berühmte
Künstler gehörten, darunter Bertolt Brecht, Ignazio
Silone und Karl Hofer.
In Zusammenarbeit mit der Associazione Casa Pantrovà
in Carona.
Gutschein für das Restaurant Indeminese
Für einen Einheimischen Imbiss. Um diesen Gutschein einzulösen, ist es erforderlich das Kombibillett von der Schifffahrtsgesellschaft und des Postautos im
Restaurant vorzuwiesen. Ein Gutschein pro Person.
“auf den Spuren Hermann Hesses” die Reize der Landschaft
sowie die künstlerischen, landschaftlichen und kulinarischen
Schätze nahe bringen.
Anfahrt: Mit dem Postauto 36 von Lugano Richtung
Agra, Haltestelle Piazza Brocchi. Mit dem Auto Autobahn-Ausfahrt Lugano-Süd, dann Richtung Lugano
Lago. An den folgenden drei Ampeln jeweils links abbiegen und an der Kirche S. Abbondio vorbei bis Piazza
Brocchi fahren.
Hermann Hesse-Editionsarchiv Volker Michels, Offenbach am Main
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Nicht nur Hermann Hesse, Peter Weiss, Bruno Walter, Max
Horckheimer und George Harrison liebten die faszinierende
Schönheit des “Goldhügels”. Wenige Minuten von der Stadt
entfernt, können auch Sie auf sonnigen Wanderwegen eine
paradiesische Landschaft geniessen. Zentral im Ortsteil
Montagnola liegt das Museum Hermann Hesse, das neben
einer Dauerausstellung auch Wechselausstellungen, Konzerte,
Lesungen und ein neu eröffnetes literarisches Café
bietet. Audioguides stehen im Museum zur Verfügung, die
Sonntag, den 6. Mai, 17.00 Uhr: Lesung in deutscher
und italienischer Sprache:
„Hermann Hesse am Comer See: Reiseerinnerungen aus
Italien“ mit Lucilla Janssen und Morgan Powell;
Eintritt: Fr. 8.50 / Fr. 7.Samstag, den 12. Mai, 17.30 Uhr: Lesung und Musik:
„Hermann Hesse – Erste Liebe“ mit Luise Wunderlich (dt.),
Antonio Ballerio (it.), Steffen Hass (Saxophon) und Volker Hill
(Klavier). Die Stadt Calw präsentiert sich im Rahmen der
Partnerschaft mit der Gemeinde Collina d’Oro. Eintritt frei.
Samstag, den 19. Mai, 17.30 Uhr: Buchpräsentation:
„Hesses Frauen“ mit Bärbel Reetz. Eintritt Fr. 8.50/ Fr. 7.-.
Das Museumscafé Boccadoro verwöhnt die Gäste mit
lokalen Spezialitäten, hausgemachten Kuchen, zahlreichen
Zeitschriften und Zeitungen sowie Internetpoint.
Täglich 9.30 Uhr – 18.30 Uhr.
INFORMATION und TICKET
Museum Hermann Hesse
Montagnola
Tel. 091 993 37 70
März-Oktober
täglich 10.00 - 18.30
November-Februar
Nur samstags und sonntags
10.00 bis 17.30 Uhr
[email protected]
www.hessemontagnola.ch
www.collinadoro.com
4. Mai, 20.30 Uhr (in italienischer Sprache)
Die Dokumentarfilme des Monte Verità
«La straordinaria vita di Wladimir Rosenbaum»
Präsentation des Dokumentarfilms
«Das aussergewöhnliche Leben des
Wladimir Rosenbaum» von Werner
Weick (1984, 60 Min. TSI). Das geistige Vermächtnis eines faszinierenden Mannes, der als Anwalt und
Antiquar tätig war und zusammen
mit Aline Valangin den Palazzo «La
Barca» in Comologno zu einem Treffpunkt vieler Künstler und Intellektueller machte sowie Eranos-Kontakte mit einigen grossen Geistern
des 20. Jahrhunderts wie C. G. Jung,
Daisetz T. Suzuki oder Mircea Eliade
pflegte.
Anschliessend an die Vorführung des
Films folgt eine Diskussion mit dem
Regisseur Werner Weick und Wladimirs Tochter Francine Rosenbaum, Vasco Gamboni (ehemaliger Geschichtslehrer aus Comologno),
moderiert durch die Kulturjournalistin des RSI Cristina Foglia, Autorin einer Radiosendung über den
Palazzo «La Barca».
Der Film wird von Sonntag 22. April bis Donnerstag 3. Mai täglich um 16.00 Uhr auf den Isole di Brissago gezeigt.
Organisiert durch die Stiftung Monte Verità als Teil der dokumentarischen Ausstellung "Monte Verità".
Der Abend ist Teil einer Reihe von Veranstaltungen, die die wichtigsten Dokumentarfilme zum Thema
Monte Verità zeigen. Eine einmalige Gelegenheit, die reiche Kulturgeschichte mit seinen Darstellern zu
entdecken, aber auch über die Zukunft des Hügels nachzudenken, den Harald Szeemann als „geistiges Bermuda-Dreieck“ bezeichnete.
Infos und Buchung
Fondazione Monte Verità
Ascona
Tel. 091 785 40 40
E-Mail [email protected]
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Daniel Levy
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Lugano und
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Autofans an
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Seite 21
“Terreni alla
Maggia” stellt
Whisky her
Seite 25
Seite 27
Ausstellungskurator
ist Paolo Campiglio in
Zusammenarbeit mit
Simone Soldini,
Maddalena Tibertelli
de Pisis und Elisa
Camesasca
DE PISIS UND D
MONTALE IN
MENDRISIO
as Kunstmuseum Mendrisio präsentiert bis Ende August “De Pisis und
Montale. Le occasioni zwischen
Dichtung und Malerei”.
“Grundsätzlich gehören wir nicht
zu denen, die den schreibenden Malern oder den malenden Schriftstellern misstrauen.”
Diese Worte von Eugenio Montale entstammen einer
Rezension in der Tageszeitung Corriere della Sera
aus dem Jahre 1954 anlässlich der Neuausgabe des
Gedichtbandes Poesie von Filippo de Pisis (Verlag
Vallecchi, 1954) und bilden zugleich den Ausgangspunkt für eine eingehende Untersuchung der Beziehungen zwischen der Malerei Filippo de Pisis und
der Dichtung Eugenio Montales: der Dichtung eines Malers und der Malerei eines Dichters. Die
Künstler wurden im selben Jahr 1896 geboren und
lernten sich 1920 in Genua kennen. Fortan standen
sie in freundschaftlicher Beziehung, wie die wiederholten Bezeigungen gegenseitiger Wertschätzung erkennen lassen.
Die Ausstellung zeigt 51 Werke von de Pisis (Ölbil-
der und aquarellierte Tuschzeichnungen) sowie 40
gemalte oder gedruckte Blätter von Montale. Die
thematischen Schwerpunkte, um die der Ausstellungsrundgang kreist, sind: die Mittelmeerlandschaft
und die Beziehung zu den Elementen, die Poetik des
Objekts und die Dingwerdung des Ich, die Sujets
ausgestopfte Vögel und tragische Kreaturen, das Porträt als sich entziehende Präsenz und die Stadt.
Die Ausstellung – zu der ein Katalog in italienischer
Sprache erschienen ist – wird vervollständigt durch
einen ausführlichen Dokumenteapparat, in dem neben den Gedichtbänden mit Illustrationen von de Pisis seltene Ausgaben der frühen Gedichtsammlungen
von Montale hervorstechen.
Die Öffnungszeiten sind: Dienstag bis Freitag 10.00
- 12.00 und 14.00-17.00 Uhr, Samstag und Sonntag
10.00 - 18.00 Uhr; montags geschlossen, ausser an
Feiertagen.
De Pisis e Montale. “Le occasioni” tra poesia e
pittura. Bis 26. August 2012 im Museo d’arte
Mendrisio. Eintritt CHF 10.-, ermässigt 8.-. Weitere Auskünfte: Tel. 091 640 33 50.
18
4. Mai 2012
Nützliche Telefonnummern
Polizeinotruf
Feuermeldestelle
Strassenhilfe
Strassenzustand (ita/dt/fra)
REGA
Ambulanzen
Service
117
118
140
163
1414
144
Alle Tessiner Ambulanzdienste sind erreichbar unter der Nummer
(Airolo, Ascona, Bellinzona, Biasca, Bodio, Chiasso, Faido, Locarno,
Lugano, Mendrisio, Mesocco/GR, Roveredo/GR)
MAGAZIN
Hauspflegedienst
Notfalldienste
Bellinzona und Umgebung
Dienstapotheke - Farmacia Nazionale, Bellinzona,
091 825 16 55 oder 091 800 18 28; ab 5. Mai: Farmacia San Rocco, Bellinzona, 091 825 33 43 oder
091 800 18 28
Dienstarzt - 091 800 18 28
Zahnarzt - Dr. med. dent. I. Bianchi, Roveredo, 091
827 42 53 (9-12/ 14-16 Uhr) oder 091 800 18 28;
ab 5. Mai: Dr. med. dent. Kojic, Bellinzona, 091 826
21 26 (Sa+So 9-11 Uhr, an Werktagen 9-12/14-16
Uhr) oder 091 800 18 28
Tierarzt - 0900 140 150
Biasca, Blenio, Riviera, Leventina
Dienstapotheke - Farmacia Martinli, Biasca, 091 862
28 28 (geöffnet So 6. Mai von 10.00-12.00/15.0018.00) oder 1811
Tierarzt - 0900 140 150
Locarno und Umgebung - Gambarogno
Dienstapotheke - Farmacia Città Vecchia, Locarno, 091
751 16 67/079 214 60 84 oder 091 800 18 28;
ab 7. Mai: Farmacia Verbano, Minusio, 091 743 15 58/
079 214 60 84 oder 091 800 18 28
Kinderarzt - Servizio pediatrico ospedale La Carità 091
811 45 80; ab 7. Mai: Dr. med. Luca Buetti, 091 751
21 51 oder Pronto Soccorso Pediatrico Ospedale La
Carità 091 811 45 80
Dienstarzt - 091 800 18 28
Zahnarzt - Dr. med. dent. Michela Franscini, Locarno,
091 751 62 12 (9-12/ 14-16 Uhr) oder 091 800 18 28;
ab 5. Mai: Dr. med. dent. Loris Conti, Locarno, 091 751
30 61 (Sa+So
9-11 Uhr, an Werktagen 9-12/ 14-16 Uhr) oder 091
800 18 28
Orthopädischer Notfalldienst - 091 743 11 11 (durchgehend)
Tierarzt - 0900 140 150
Ascona (Unity Care)
Bellinzona
Biasca
Lugano
Minusio
Misox
Muralto ABECA
Infermiere
Lugano Spitex
Città e campagna
Paradiso Internursing
DIE KRAFT DER
GELBEN BLUME
Lugano Turismo
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091 950 85 85
091 994 94 54
Stadt Lugano
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Tesserete
Lugano-Airport
Malcantone
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091 646 57 61
Bellinzona
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Biasca/Riviera
Blenio, Olivone
Airolo, Leventina
Fax 821 41 20
091 862 33 27
091 872 14 87
091 869 15 33
Lebensrettungsgesellschaft
UNTER den Heilpflanzen gilt die Arnica
Montana als heimlicher Superstar. Ihre
Heilkraft ist in der Tat sehr weitläufig und
ihr Einsatzgebiet erstreckt sich von Quetschungen, Prellungen und Verstauchungen
über Schnittwunden und Blutergüssen bis
zu Entzündungen von Insektenstichen und
rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden.
In der Homöopathie
kommt die Arnica
überall dort zum
Einsatz, wo traumatische Verletzungen
vorliegen, also nach
Unfällen, Operationen oder auch nach
einer Entbindung.
Durch den Wirkstoff
Helenalin ist eine
keimtötende Wirkung garantiert. Dieser Wirkstoff ist aber
giftig, so dass die Arnica mit Vorsicht angewendet werden soll
und dies vor allem äusserlich. Man findet
sie im Handel vorwiegend in Form von
Salben, Tinkturen oder Tee aus den getrockneten Blütenblättern.
Die Arnika, von der über 30 Arten bekannt
und fast ebenso viele Bezeichnungen vorzufinden sind – unter anderem wohlklingende wie etwa “Bergwohlverleih” oder
“Engelkraut” oder energiegeladene wie
“Kraftwurz” oder “Wolfsblume” – gehört
zur Familie der Korbblütler und ist meist
in höheren Gefilden anzutreffen, bis auf
eine Höhe von 2800 Metern über Meer.
Sie bevorzugt saure und magere Wiesen,
verabscheut indes kalkhaltige und gedüngte Böden. Ihre Blütezeit beginnt im
Mai und dauert bis in den August. Sie ist
sehr widerstandsfähig und übersteht als
mehrjährige Pflanze
die strengen Bergwinter gut. Früher
war die Arnica keine
seltene
Pflanze,
heute aber steht sie
auf der Liste der gefährdeten Arten und
ist in den meisten
Ländern Europas
geschützt.
Die Arnica wurde
bereits vor der Entdeckung der Homöopathie
durch
Samuel Hahnemann
als Hausmittel eingesetzt; allerdings war
er der Erste, der sie in der Homöopathie
anwandte und ihr 592 Symptome zuordnete. Auch im Tessin ist die Arnica Montana,
deren Fachname “montana” auf eine Bergblume hinweist, oft bei Wanderungen anzutreffen – sogar eine Tierarztpraxis in
Cureglia trägt diesen Namen, wie eine Recherche im Internet ergab.
Ascona
Gambarogno
Locarno
Lugano
Mendrisio
091 791 11 88
091 795 12 51
079 686 17 71
091 923 23 72
091 646 13 14
Andere Organisationen
Aiuto Aids Ticino
Lugano, Via Zurigo
091 923 17 17
Maggia, Casa Faro
091 754 23 80
Armònia (Frauenhaus)
Tenero
0848 33 47 33
ACSI Konsumentinnen
Lugano
091 922 97 55
Alcolisti Anonimi
0848 848 846
Società Epilettici
091 825 54 74
Verkehrsvereine
Ticino Turismo
Ente Turistico Lago Maggiore
Desk Ascona
Desk Brissago
Desk Locarno
Fax 785 19 41
Gambarogno
091 795 18 66
Vira
Fax 795 33 40
Tenero/Verzasca
091 745 16 61
Fax 745 42 30
091 825 70 56
Bellinzona
Fax 825 36 14
Internet: www.ticino.ch
091 791 00 91
Vallemaggia
091 753 18 85
Fax 753 22 12
Kirche
Sarah Coppola-Weber
Lugano und Umgebung
Dienstapotheke - Farmacia Amavita San Lorenzo, Lugano, 058 851 36 22 oder 1811; ab 5. Mai: Farmacia
Luganese, Lugano, 091 923 11 56 oder 1811
Dienstarzt - 091 800 18 28
Zahnarzt - Micaela De Gottardi, 091 971 62 55 (9-12/
14-16 Uhr) oder 091 800 18 28; ab 5. Mai: Dr. med.
dent. Elena Ferrazzini, 091 972 26 34 (Sa+So 9-11 Uhr,
an Werktagen
9-12/14-16 Uhr) oder 091 800 18 28
Mendrisiotto
Dienstapotheke - Farmacia Della Montagna, Arzo, 091
646 55 61 oder 1811; ab 5. Mai: Farmacia Ferrari,
Mendrisio, 091 646 17 40 oder 1811
Dienstarzt - 091 800 18 28
Zahnarzt - Dr. med. dent. Alessandro Perucchi, Mendrisio, 091 646 14 54 (9-12/14-16 Uhr) oder 091 800
18 28; ab 5. Mai: Dr. med. dent. Borsa/Broggini/Lanfranchini, Balerna, 091 696 18 00 (Sa+So 9-11 Uhr,
an Werktagen
9-12/14-16 Uhr) oder 091 800 18 28
Tierarzt - 0900 140 150
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DIGITALEN WELT
DER MUSIK
Der SIA feiert Geburtstag
DER schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA wird in diesem Jahr 175
Jahre alt. Das feiert der SIA, dessen oberstes Ziel “ein zukunftsfähig gestalteter Lebensraum von hoher Qualität” ist, gebührend. Und zwar auch im Tessin. So findet
die “15n”, die Woche der zeitgenössischen
Architektur und Ingenieurbaukunst des
SIA, in diesem Jahr erstmals in allen Regionen der Schweiz statt. Vom 5. bis zum 13.
Mai läuft sie.
Im Tessin werden sieben Bauwerke vorgestellt. Sie können an den Tagen der offenen
Tür besichtigt werden: der Wohnkomplex
Marenca in der Via Rondonico 94-96-98 in
Ascona am Samstag, 12. Mai, 10.00-12.00
und 14.00-16.00 Uhr; ein Zweifamilienhaus
in der Via Sotto Chiesa 22 in Rancate ebenso
am 12. Mai, 10.00-12.00 und 16.00-18.00
Uhr. Die Casa Bettini in der Via Polar 19 in
Lugano-Breganzona steht Besuchern an
zwei Nachmittagen offen, am 12. Mai und
13. Mai, jeweils von 15.00 bis 17.00 Uhr.
Die vier weiteren Objekte sind die Banque
de Dépôts et de Gestion in Lugano, das Attico Orlandi in Lugano, die Casa San Giovanni in Morcote und das LOR-Ibis Hotel in
Locarno. Die genauen Details – Adressen,
Öffnungszeiten, eventuelle geführte Besichtigungen, verantwortliche Architekten, Baujahr etc. – sind auf www.15n.ch ersichtlich
(auf “Besucher” klicken, dann “Programm
2012”). Für weitere Informationen können
sich Interessierte an die Tessiner Sektion der
SIA, mit Sitz in Bellinzona, wenden: Tel.
091 825 55 56, E-Mail [email protected].
Woche “15 n” im Rahmen des 175-JahrJubiläums des SIA, 5. bis 13. Mai.
uj
GOTTESDIENSTE KATHOLISCH
Luganese
DEUTSCH - Lugano San Carlo So 10.00
ITALIENISCH – Castagnola Sa 18.00, So 8.00, 10.00. Lugano Sacro
Cuore-Basilika Sa 18.00, So 10.00, 18.00; Santa Maria degli Angeli Sa
17.30, So 10.30, 17.00. Morcote 10.30 Paradiso 8.00, 11.00, 18.00.
Locarnese
DEUTSCH – Locarno Chiesa Nuova Sa 18.00, So 10.00.
Orselina Madonna del Sasso So 11.00.
ITALIENISCH – Ascona Pfarrkirche Sa 17.30, So 10.00, 11.15; Papio
8.00, 20.30. Locarno Collegiata S.Antonio Sa 17.30, So 7.30, 9.00,
10.30, 20.00. Orselina Madonna del Sasso Sonn-/Feiertage 7.15,
9.00, 10.00, 17.00, werktags 7.00, 17.00. Ronco s/Ascona So 11.00,
werktags ausser Mi 18.00 (Okt-Apr); Tenero Sa 17.30, So 10.30.
Bellinzonese
ITALIENISCH – Bellinzona Collegiata Sa 17.15,
So 10.00, 11.15 (Kinder), 20.00, werktags 7.00; Sacro Cuore
Mo-Sa ohne Mi 20.00, Sa 9.00, 10.45, 18.00
Mendrisiotto
ITALIENISCH – Chiasso Pfarrkirche Sa 17.30, So 8.00, 10.30, 17.30,
Mo-Fr 18.00; Chiesa della Madonna di Fatima Mo-Sa 6.30; Mi 9.00.
Mendrisio Sa 18.00, So 8.00, 10.30, 20.00.
Mesolcina
ITALIENISCH – Mesocco Pfarrkirche 8.00;
San Pietro 9.30. Roveredo Pfarrkirche 8.00
Via Lido - 6612 Ascona
Tel. 091 791 31 67
EVANGELISCH-REFOMIERTE KIRCHE
Sonntag, 6. Mai
DEUTSCH
Ascona*, 10.30 Uhr, Erny
Bellinzona, 9.45 Uhr, Alder
Biasca, 14.30 Uhr, Alder
Lugano, 9.30 Uhr, Di Fortunato
ITALIENISCH
Lugano, 10.45 Uhr, Campoli
Muralto*, 10.30 Uhr, Stutz
Novaggio, 10.00 Uhr, Ulbrich, Taufe
Vacallo, 10.30 Uhr, La Torre, Tag Brot für Alle
Dienstag, 8. Mai
DEUTSCH
Montesano*,16.00 Uhr, Erny
* mit Abendmahl
19
4. Mai 2012
Literatur
MAGAZIN
von Annegret Diethelm
und Attilio D’Andrea
www.adad.ch
Tessiner Bilder
Gonzague de Reynolds Reise
durch das Tessin beginnt oberhalb des Nufenenpasses an der
Quelle des Tessin. Mit ihm
durchfliesst er die Alpweiden,
stürzt sich “mit dem wilden
Schwung eines Eroberers nach
Süden”, setzt seine Reise,
schläfrig geworden, von Bellinzona durch die Magadinoebene
nach Locarno fort, verliert sich
in den “rosigen und grauen Gewässern” des Langensees, um
danach durch die Lombardei
dem Po zuzuströmen. Nach einigen geschichtlichen, besser
vaterländischen, Bemerkungen
folgt die Charakterisierung des
Kantons als unfruchtbares
Land mit schwierigen wirtschaftlichen
Bedingungen,
dann die Einteilung in vier Bezirke, deren Grenzen Reynold
ungefähr entlang jener der alten Vogteien zieht: Leventina
mit Bellinzona, Maggiatal mit
Locarno, Ceneri mit Lugano
und Mendrisio. Vom Norden
durch die schroffe Landschaft
der Leventina her kommend,
wendet der Reisende sich den
stets südlicher anmutenden Gegenden zu.
Ein erstes Bild: Locarno
Die zweite ennetbirgische Vogtei – um die hübsche Art der alten Schweiz, das Tessinertal zu
bezeichnen, wieder aufzunehmen, – ist die von Locarno. Bei
Locarno öffnet sich das Maggiatal, wie die Leventina nach
Bellinzona führt. Aber die
Stadt Locarno liegt am Ufer eines Sees, und die Bucht, die
hier der Verbano oder Langensee bildet, macht die Landschaft zugleich weicher und edler: sie nimmt ihr ihre Rauhheit, die uns so starken Eindruck gemacht hat, als wir mit
unseren falschen Vorstellungen
nordischer Menschen die Gotthardstrasse herabkamen. Sie
lässt ihr indessen all ihre Grösse. Es hat keinen Schnee auf
dem Camoghe, dem Monte
Trosa, dem Ghiridone, dem Tamaro, dem Vogorno mit ihren
wilden Namen; und doch sind
es hohe Berge, sie haben noch
nicht jene Weichheit der Linien, die den letzten Ausläufern
der Alpen das Aussehen toskanischer Hügel gibt. Regelmässig, still, beruhigend verengern
sie weder den Himmel noch
den Horizont. Sie umgeben den
schweizerischen Teil des Langensees mit ihrem zerbrochenen Diadem. Sie bilden eine
Welt für sich: eine Alpen- und
Seenlandschaft, wo der Gesang
der Fischer auf das Lied der
Hirten antwortet, während die
Stadt, die kaum in den Geschäftszeiten erwacht, in der
Zwei Tessiner Bilder aus Gonzague de Reynolds Buch
“Schweizer Städte und Landschaften”
DIE SONNE VERBRENNT
UNS DORT VOM MAI
AN DIE HAUT
Der Autor
Das Buch
GRAF Gonzague de Reynold (1880 -1970) ist eine Persönlichkeit,
die im Rahmen einer Literaturseite kaum erfasst werden kann. Er
wuchs im Schloss von Cressier/FR, auf, studierte in Paris und in
Freiburg im Breisgau. Ab 1910 war er
Privatdozent an die Universität Genf,
1915-31 lehrte er an der Universität
Bern französische Literatur und ab
1932 an der Universität Freiburg Geschichte der Zivilisation. Als rechtskonservativer Intellektueller und leidenschaftlicher Gegner des Liberalismus, dem die Schweiz den 1848 gegründeten modernen Bundesstaat
verdankt, war er stets streitbar und
umstritten. Die jüngere Geschichtsschreibung sieht in ihm den Vordenker aller rechten Bewegungen in der
Schweiz zwischen 1910 und 1940.
Als Literat sind ihm Städte- und Landschaftsbilder gelungen, die über das Zeitzeugenhafte hinaus
auch heute noch lesbar sind. Eine schillernde Figur.
Kühle ihrer Lauben und Gässchen schläft, in denen Wäsche
zum trocknen hängt. Mit seinem verfallenen Schloss, seiner
geräumigen Kirche, seinen Kapellen, seinem Markte, seinem
Stadthaus, seinen Terrassengärten ist Locarno die tessinischste
der Tessiner Städte. Es ist die
Königin der grün und roten
Berge und der schillernden
Wasser. Der Vorort Muralto mit
seiner Casa die Ferro hält sich
aufrecht zu seiner Linken wie
ein mit einer Lanze bewaffneter
Krieger, und die nahen Dörfer
Orselina und Brione gleichen
zwei Kindern, die zur Stirn der
Mutter einen Blumenkranz emporheben. Ganz oben die Madonna del Sasso mit ihren gelben Mauern.
1932 erschien die deutschsprachige Übersetzung von Gonzague
de Reynolds Buch "Schweizer
Städte und Landschaften" beim
Rascher Verlag. Der Übersetzer E.
F. Knuchel wählte die Städte- und
Landschaftsbilder aus der 19141920 erschienenen französischen Sammlung aus. Vorgestellt
werden Genf, das Wallis, das
Waadtland, das Greyerz, Freiburg
im Uechtland, Bern, Neuenburg,
Solothurn, Basel, Mellingen, Luzern, die Urschweiz, Zug, der
Gotthard und das Urserental, das
Tessin, Zürich, Rapperswil, St.
Gallen, Schaffhausen und Graubünden. Dem Text beigestellt
sind 27 Illustrationen nach alten
Kupferstichen. Das Buch ist nur
noch antiquarisch erhältlich.
Ein zweites Bild:
Das Maggiatal
Das Maggiatal hat nicht die
Frische der Alpentäler. Die
Sonne verbrennt uns dort vom
Mai an die Haut, und das Land
scheint fruchtbar zu sein: man
ist näher bei Italien. Der Anblick täuscht, der Eingang
trügt: die abgeholzten Wälder
schützen das Land nicht mehr,
Brände des Buschholzes und
des Gestrüpps verheeren es oft,
Schutt und Felsen stürzen immer wieder darüber hin; es ist
unfruchtbar und hart. Auch das
Volk, das dieses lange, fast gerade Tal von Ponte Brolla bis
Bignasco bewohnt, ist arm und
hart wie sein Boden. Das Maggiatal ist einer der Bezirke des
Tessins, von wo man am mei-
sten auswandert; die Männer
gehen, um ihr Glück zu machen, nach Amerika, nach Kalifornien; aber sie kommen fast
immer wieder zurück. Die andern, die da bleiben, haben
traurige und ernste Gesichter;
sie sind langsam und reden wenig. Ich habe in Bignasco ganz
im Grunde des Maggiatales einen Sonntag verbracht. Seltsames Dorf, eine Kapelle, eine
Brücke über den Bach – die
klassische Steinbrücke aus einem Bogen. ... Dann die Kirche
und der Kampanile. Man sucht
das Dorf. Man findet es
schliesslich abseits in einer
Vertiefung am andern Ufer. Zunächst einige verfallene Sennhütten, ähnlich denen des Wallis, aber aus noch schwärzerem
Holz. Endlich erscheinen die
Häuser: klein, viereckig, Kiesel
und Geröll in den verputzten
Sockeln; man erreicht mit der
Hand das Schiefer des Daches;
in den engen, gewundenen
Gässchen, die gerade die Breite
einer Steinplatte haben, kann
man nicht die Arme ausbreiten.
Nicht ein lebendes Wesen zeigt
sich, alle Fenster sind verschlossen: ein Aussehen von
Kargheit, von Kargheit des
Adels und des Alters. Die Bewohner sind bodenständig; sie
gehen in ihrer Erde auf wie ihre
Häuser in den Bergwänden. Alte schweigsame Rasse, arm und
stark, die aber Sinn für gute
Haltung hat: das Becken eines
Brunnens und das Schloss einer
Türe zeigen es. Auf einem Giebelfeld habe ich ein sprechendes Wappen entdeckt, - eines
von diesen bäuerlichen Schildern, wie sie so häufig in Graubünden sind, ein Sinnbild freier
Rassen: eine Brücke mit drei
Bogen auf blankem Feld, darüber drei Sterne; im Raum für
die Datierung Giacomo del
Ponte 1834.
Bei Bignasco gabelt sich das
Tal: auf der einen Seite liegt das
Lavizarratal, das sich nach
Norden verengert, und von dem
aus man über Pässe nach Airolo
hinuntersteigen kann, auf der
andern das Bavonatal: die grauen Schneefelder des Basodino
beherrschen es. In einem Seitental liegt Bosco: Bosco, d.h.
Gurin, – eine Kolonie von Alemannen, die die Suche nach
Weiden hierhergeführt hat, fern
vom Oberwallis, von wo sie im
Mittelalter gekommen sind.
Die Familien von Bosco tragen
vielfach italianisierte Namen,
die uns an die Gefährten Schinners erinnern: Tomaiach, Furrer, Amstutz, Imboden; aus
Zumstein wurde ein Della Pietra, aus Helz ein Elzi, aus Roth
ein Rossi. ...
20
4. Mai 2012
Schiffskurse
Schiffskurse auf dem Luganersee
Fahrplan/Kreuzfahrten vom 1. April bis 29.
Juni 2012. Alle Angaben ohne Gewähr.
Die Schiffe können auch das ganze Jahr für Veranstaltungen gemietet werden. Auskünfte: Società Navigazione del Lago di Lugano, Tel. 091
971 52 23, E-Mail [email protected]/
www.lakelugano.ch (im Internet sind auch alle
Linienverbindungen ersichtlich)
Freizeit
MAGAZIN
Rundfahrten in der Bucht von Lugano
Von Lugano nach Gandria und zurück: die zauberhafte Atmosphäre des Luganersees. Sie haben die Möglichkeit, an jeder Haltestelle auszusteigen. Zu besichtigen: Schweizer Zollmuseum,
Museo delle Culture. Ab Lugano täglich 10 Fahrten zwischen 9.30 (Paradiso 9.38) und 17.25
Uhr/ Dauer ca. 60 bis 70 Min.
Bergbahnen
Arvigo – Braggio (Val Calanca)
Schwebebahn, 079 252 26 81,
automatischer Betrieb, 24 Std. täglich.
Airolo - Pesciüm
Kabinenbahn (1745 m), 091 873 30 40,
www.airolo.ch. Seilbahn Airolo-Pesciüm geschlossen, Sommerbetrieb ab 23. Juni.
Bosco Gurin – Ritzberg
Sesselbahn (2000m), 091 759 02 02, (Vallemaggia Turismo), www.bosco-gurin.ch,
Tel. 0848 66 85 85. Die Liftanlagen sind
geschlossen. Sommerbetrieb ab 16. Juni.
Brusino - Serpiano
Bergbahn, 091 996 11 30, www.funivia.ch.
Mittwoch bis Sonntag im 30-Min.-Takt von
9-18 Uhr. Ristorante Funivia täglich offen.
Capolago - Monte Generoso
Bergbahn (1704 m), 091 630 51 11,
www.montegeneroso.ch.
Fahrzeiten bis 11. Mai 2012: ab Capolago
FFS 9.20 und ab 10.35 bis 15.35 Uhr
stündlich. 11.15 täglich zusätzlich ab Capolago/See. Ab Bergstation: 10.15 und ab
11.45 bis 16.45 Uhr stündlich.
Carì - Brusada
Sesselbahn, www.cari.ch. Saison beendet.
Cassarate - Monte Brè
Standseilbahn (933 m), 091 971 31 71,
www.montebre.ch.
Fahrzeiten bis 31. Mai 2012: ab Cassarate 9.20 und ab 9.45 Uhr bis 16.45 Uhr
alle 30 Min. (ausser 12.15 Uhr/Mittagspause), an Feiertagen bis 17.45 Uhr.
Ab Monte Brè ab 9.35 bis 17.05 Uhr alle
30 Min. (ausser 12.35 Uhr/Mittagspause), an Feiertagen bis 18.05 Uhr.
Faido - Pianaselva
www.pianaselva.ch, 091 867 15 46.
Wiederinbetriebnahme im Mai 2012.
Intragna - Pila-Costa
Seilbahn (637 m), 091 796 11 27.
Fahrzeiten: 9.00 bis 12.40 Uhr und 14.30
bis 18.10 Uhr alle 20 Minuten. Am ersten
Mittwoch des Monats geschlossen.
Leontica-Cancorì - Pian Nara
091 871 18 28, www.nara.ch.
Wiedereröffnung am 2. Juni.
Locarno - Orselina
Funicolare Locarno – Madonna del Sasso,
Tel. 091 752 14 63. Täglich 7.00-20.00
Uhr alle 15 Minuten. Im April auch Fahrten
um 20.30 und 21.00 Uhr.
Orselina - Cimetta
091 735 30 30, www.cardada.ch.
Fahrzeiten bis 31. Mai 2012:
Orselina-Cardada: Mo-Fr 9.15-18.15 alle
30 Min. Sa/So/Feiertage: 8.15-18.15 alle
30 Min., 19.15 letzte Kabine.
Monte Brè: (Zwischenhalt nur auf Anfrage.
Vormittagskreuzfahrten
Von Lugano noch Ponte Tresa und wieder zurück
nach Lugano. Täglich ab Lugano: 9.25 Uhr, ab
Paradiso 9.34 Uhr/ Dauer ca. 3 Std.
Oder: Lugano - Paradiso - Melide (Swissminiatur) - Capolago (Monte Generoso). Täglich ab Lugano: 10.15 Uhr, ab Paradiso 10.23 Uhr/ Dauer
ca. 1 Std. 30 Min.
Bitte melden Sie sich mindestens 15 Minuten vorher unter Tel. 091 735 30 38 an).
Mo-Fr 9.30/12.00/16.00/18.00 Uhr.
Sa/So/Feiertage 8.30/12.00/16.00/18.00.
Cardada-Cimetta: täglich 9.30-12.30 und
13.30-16.50 Uhr. Bei schlechtem Wetter
werden die Fahrten vom Sessellift eingestellt.
Lumino - Monti Saurù (Pizzo di Claro)
Seilbahn (1308 m), 091 829 20 19,
www.funivia-pizzodiclaro.ch.
Fahrzeiten im April/Mai:Mo-Fr 8.00/9.00/
14.00/17.00 Uhr, Sa/So/Feiertage 8.00/
9.00/10.00/12.00/14.00/17.00/18.00 Uhr.
Miglieglia - Monte Lema
Kabinenbahn (1620 m), 091 609 11 68,
www.montelema.ch. Bis 30. Juni: 9.0017.00 Uhr alle 30 Minuten. “Traversata”
noch nicht begehbar.
Panoramakreuzfahrt
Von Lugano über Campione - Melide (Swissminiatur) - Brusino Funivia - Morcote - Figino Caslano nach Ponte Tresa und zurück nach Lugano. Täglich ab Lugano: 14.00/Paradiso 14.08
Uhr, Dauer ca. 3 Std. 30 Min. Ab Morcote Rückfahrmöglichkeit nach Lugano mit dem Postauto.
Mittagskreuzfahrt
Lugano - Campione - Melide (Swissminiatur) Brusino Funivia - Morcote - Porto Ceresio (Italien). Es wird ein Tagesteller serviert. Täglich ab
Lugano 11.45 Uhr, Paradiso 11.53 Uhr/ Dauer
Monte Carasso - Mornera
Seilbahn (1400 m), www.mornera.ch,
Tel. 091 825 81 88. Fahrzeiten Mai: Mo-Fr
8.30-12.00, 13.30-14.30 Uhr,
Sa/So 8.00-12.00, 13.30-17.30 Uhr.
Juni: Mo-Fr 8.30-12.00, 13.30-17.00 Uhr,
Sa/So 8.00-12.00, 13.30-17.30 Uhr.
Paradiso - Monte San Salvatore
Standseilbahn (912 m), 091 985 28 28,
www.montesansalvatore.ch.
Fahrplan bis 15. Juni: ab 9.00 bis 18.00
Uhr alle 30 Minuten.
Piotta - Ritom
Drahtseilbahn (1793 m), 091 868 31 51,
www.ritom.ch. Geschlossen bis Mai 2012.
Rivera - Alpe Foppa - Monte Tamaro
Gondelbahn (1530 m),
www.montetamaro.ch, 091 946 23 03.
Fahrplan bis 30. Juni: 8.30 bis 17.00 Uhr.
Letzte Bergfahrt 16.30, Talfahrt 17.00 Uhr.
“Traversata” noch nicht begehbar.
San Carlo - Robiei
Gondelbahn, www.robiei.ch, 091 756 66 77
Geschlossen bis 15. Juni 2012.
Verdasio - Monte Comino
Gondelbahn, www.comino.ch, 091 798 13 93
Fahrzeiten Mai: Mo-Fr 9.00-12.30 Uhr und
14.00 bis 18.00 Uhr, Sa/So/Feiertage
9.00-18.00 Uhr, alle 30 Min..
Juni: Mo-Fr 9.00-18.30 Uhr durchgehend
alle 30 Min., Sa/So/Feiertage 8.30-18.30
Uhr, alle 30 Min..
Verdasio - Rasa
Gondelbahn, www.centovalli.ch,
091 798 12 63 (FART) Fahrplan bis 15.
Oktober: 9.00 bis 13.00 Uhr und 14.20 bis
18.00 Uhr, alle 20 Minuten. Am ersten
Dienstag des Monats geschlossen.
Garantiert ein langer kurzweiliger Sommer
Der Sommer in Lugano verspricht lang zu werden
und sieht zahlreiche Veranstaltungen vor. Genauer
gesagt, handelt es sich nicht nur um den Sommer,
auch ein bisschen vom Frühling und Herbst wird
miteinbezogen. Denn EstivaLugano hat sich unter
dem Motto “The long summer” auch auf die Monate Mai, September und Oktober ausgedehnt. Das
“Dicastero Giovani e Eventi” und das “Dicastero
Turismo della Città” sehen zahlreiche Gratisereignisse im Rahmen von EstivaLugano vor. Das Programm von “The long summer” dauert vom 1. Mai
bis zum 7. Oktober und ist in drei Teile unterteilt:
Der erste hat eben begonnen und geht bis zum 27.
Juni, dann folgt sozusagen als Intermezzo das LongLake Festival vom 28. Juni bis zum 22. Juli und
schliesslich beginnt der zweite Teil von EstivaLugano am 23. Juli und geht bis zum 7. Oktober.
Nächstes Rendezvous ist am Sonntag, 5. Mai:
Park&Read findet wieder im Parco Ciano statt. Um
16 Uhr werden Märchen von Gianni Rodari gelesen
– bei schlechtem Wetter im Foyer des Teatro Foce.
Weiter geht es mit der Ausstellung Autonassa, über
die Sie mehr auf der Seite 25 dieser TZ-Ausgabe erfahren. Ein weiteres grösseres Ereignis ist der Musikwettbewerb “Palco ai giovani”, der vom 17. bis
19. Mai auf der Piazza Manzoni ausgetragen wird
(Start jeweils um 21.00 Uhr). Zum 19. Mal treten
junge Musiker gegeneinander an – insgesamt sind
es 17 Bands, die an der Wintersession ausgewählt
wurden. Ausserdem stehen jeden Abend Gastmusiker auf der Bühne: am Donnerstag Emis Killa, am
Freitag Planet Funk und am Samstag Patrice.
Weiterer Meilenstein des ersten Teils von EstivaLugano ist das Vorfestival von Estival Jazz: “Aspettando Estival”. Am 25. und 26. Mai werden auf den
verschiedenen Piazze der Ceresio-Stadt Gratiskonzerte gegeben, die Musikstile wie Jazz, Rap, keltische Musik, Blues, Reggae und Rock mischen. Los
geht es jeweils um 20.30 Uhr. Über die weiteren
Veranstaltungen von EstivaLugano wird die TZ berichten. Das Programm des ersten Teils kann man
auf der Webseite www.estivalugano.ch herunterladen.
EstivaLugano part 1, bis 27. Juni, Lugano. mm
Grosse Seerundfahrt
Lugano via Gandria Morcote - Ponte Tresa Morcote - Lugano. Geschichten von See und
Dörfern: eine wunderbare Rundfahrt, mit interessanten, aufschlussreichen Erklärungen in
Deutsch über die Gegend. Besonderheit: Durchfahrt der See-Enge bei Lavena. Täglich ab Lugano 14.40, Paradiso 14.50.
Kreuzfahrt nach Porlezza (Italien)
Ein Zwischenhalt für Einkäufe und einen guten
Kaffee in Italien. Über Gandria - Gandria Confine
- Oria (Italien) - San Mamete (Italien) - Osteno
(Italien) nach Porlezza (Italien) - 50 Minuten Aufenthalt in Porlezza. Rückfahrt nach Lugano auch
mit dem Bus möglich. Täglich ab Lugano: 14.15
Uhr (Paradiso 14.23), Porlezza an 15.40/ab
16.30 Uhr.
Wieder im Angebot: “Il Battello –
Ristorante”
Jeden Mittwoch im Monat Mai ist das Schiff “Lugano” bei der Einstiegsstelle “Giardino” (gegenüber Piazza Manzoni) von 11.50 bis 15.00 Uhr
festgemacht. An Bord kann ein Mittagessen (verschiedene Gerichte zur Auswahl) eingenommen
werden. Reservierungen: Tel. 091 971 36 60.
Schiffskurse auf dem Lago Maggiore
Gültig vom 1. April bis 31. Mai 2012. Alle
Angaben ohne Gewähr.
Auskünfte: Tel. 0848 81 11 22,
www.navigazionelaghi.it
Reservation Tragflügelboot: Tel. 091 751 18 65
Locarno – Magadino – Locarno
ab Locarno: 7.10*, 8.10, 9.10, 11.10, 12.10,
14.10, 16.10, 17.10, 18.10, 19.10*
ab Magadino: 7.30*, 8.30, 9.30, 11.30, 12.30,
14.30, 16.30, 17.30, 18.30, 19.30* (* werktags)
Rundfahrten im Schweizer Seebecken
Locarno 10.10, San Nazzaro 10.25, Ascona
10.40, Brissago-Inseln 10.55, Brissago an
11.04, ab 11.05, Brissago-Inseln 11.15, Ascona
11.30, Locarno 11.50
Locarno 11.00, Ascona 11.20, Brissago-Inseln
11.35, Brissago an 11.44, ab 11.45, BrissagoInseln 11.55, Ascona 12.10, Locarno an 12.30
Locarno 13.20, San Nazzaro 13.35, Ascona
13.50, Brissago-Inseln 14.05, Brissago an
14.14, ab 14.15, Brissago-Inseln 14.25, Ascona
14.40, Locarno an 15.00
Locarno 14.25, Ascona 14.45, Brissago-Inseln
15.00, Brissago an 15.10, ab 15.15, BrissagoInseln 15.25, Ascona 15.40, San Nazzaro
15.55, Locarno an 16.10
Locarno 15.20, San Nazzaro 15.35, Ascona
15.50, Brissago-Inseln 16.05, Brissago an
16.15, ab 16.25, Brissago-Inseln 16.35, Ascona
16.50, San Nazzaro 17.05, Locarno an 17.20
Locarno 17.00, Ascona 17.20, Isole Brissago
17.35, Brissago an 17.45, ab 17.55, Isole di
Brissago 18.05, Porto Ronco 18.10, Ascona
18.25, San Nazzaro 18.40, Locarno 18.55
Nach Italien:
Locarno – Stresa (Borromäische Inseln), täglich
ausser Mittwoch: Locarno 8.50, Ascona 9.10,
Brissago 9.35, Isola Madre 12.10, Isola Pescatori 12.25, Isola Bella 12.30, Stresa 12.40
Nur Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag und
1.05.: Brissago 14.25, Brissago-Inseln 14.35,
Ascona 14.50, Locarno an 15.15
Locarno 16.30, Ascona 16.55, Brissago-Inseln
an 17.10
PENZ...iamo a Chiasso: Laufen für eine grüne
Lunge
Diesen Sonntag, 6. Mai führt die Grenzstadt ihren
Volkslauf in Walking und Nordic Walking durch. Die
Veranstaltung PENZ...iamo a Chiasso ist kein Wettrennen und steht allen offen. Es wird lediglich erwartet, dass sich die Teilnehmer fair verhalten und
den Anweisungen des Personals folgen. Ziel ist es,
Spass zu haben und etwas für seine Gesundheit tun.
Ab acht Uhr morgens geht es bereits los: Wer mitlaufen möchte und sich nicht schon auf der Webseite
www.chiasso.ch/penziamo oder per Telefon an 091
695 35 31 (werktags von 9 bis 15 Uhr) angemeldet
hat, kann dies vor Ort tun. Auf der Piazza Colonnello
Bernasconi vor dem Municipio offeriert die Gemeinde ab acht Uhr Kaffee und Gipfeli. Ab 9.15 Uhr findet zu Musik ein Warm-up statt – das Aufwärmen
des Körpers ist nicht zu unterschätzen und wird jedem empfohlen. Der Startschuss fällt dann um 9.45
Uhr.
Vorgeschlagen werden drei verschieden lange
Routen rund um den Hügel Penz – daher der Name
der Veranstaltung –, die auf dem neuen Weg nach Seseglio zurück zur Piazza del Municipio führen. Die
erste Strecke beträgt 10 km, die mittlere ist 7 km
lang und die kürzeste 3 km. Letztere ist besonders
für Familien mit kleinen Kindern und Kinderwagen
ideal. Entlang der drei Strecken stehen verschiedene
Stände, an welchen man sich erfrischen kann und die
als Kontrollpunkte dienen. Die Teilnehmenden erhalten eine Karte, die jeweils an diesen Ständen abgestempelt wird, um so die Kontrolle zu gewährleisten.
All denjenigen, die bei PENZ...iamo a Chiasso mitgewalkt sind, wird am Schluss auf der Piazza Boffalora ein leckerer Teller Pasta offeriert. Auch NichtTeilnehmer können für CHF 2.50 das Mittagessen
einnehmen. Die Piazza Boffalora wird gut bevölkert
sein, den ab 10 Uhr beginnt dort das Quartierfest mit
Spielen, verschiedenen Ständen, Musik und Animationen. PENZ...iamo a Chiasso wird bei jedem Wetter durchgeführt, nur das Mittagessen auf der Piazza
Boffalora fällt bei schlechtem Wetter aus.
PENZ...iamo a Chiasso, Sonntag, 6. Mai, ab 8
Uhr, Piazza Colonnello Bernasconi, Chiasso. mm
ca. 2 Std.
Nur Mittwoch: Locarno 16.30, Luino 17.40, Intra
18.25, Stresa 19.00, Angera 19.45, Arona
19.55
Nur Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag und
1.05: Locarno 16.30, Ascona 16.55, BrissagoInseln 17.10, Cannobio 17.35, Luino 18.00, Intra 18.50, Pallanza 19.05, Baveno 19.15, Stresa 19.35, Angera 20.20, Arona 20.30
Markt in Luino (Mittwoch):
Locarno 9.30, Ascona 9.50, Porto Ronco 10.05,
Brissago 10.20, Cannobio 10.45, Luino an
11.15
Locarno 10.30, Ascona 10.50, Porto Ronco
11.05, Brissago 11.15, Cannobio 11.40, Luino
an 12.10
AL Locarno 13.40, Ascona 13.52, Brissago
14.03, Luino an 14.20, Tragflügelboot mit Reservierung
Markt in Cannobio (Sonntag):
Locarno 8.50, Ascona 9.10, Brissago 9.35,
Cannobio 9.55
Locarno 9.30, Ascona 9.50, Porto Ronco 10.05,
Brissago 10.20, Cannobio an 10.40
Nur Mittwoch und Sonntag und 1.05:
Tragflügelboot mit Reservierung, keine lokalen
Verbindungen:
AL Locarno 16.50, Ascona 17.02, Brissago
17.13, Cannobio 17.23, Luino 17.34 Intra
17.55, Pallanza 18.02, Baveno 18.09, Stresa
18.18, Angera 18.40, Arona 18.45
Märkte im Tessin und in Italien
Bellinzona – Altstadt
Samstag 8-13 Uhr
Cannobio (Italien)
Sonntag 8-13 Uhr
Lugano
Piazza Riforma, Frischmarkt Di + Fr 7-12 Uhr.
Via Canova (Quartiere Maghetti) Antiquariat, Kunsthandwerk, Flohmarkt Di + Fr 712, Sa 7-17 Uhr.
Como (Italien)
Dienstag, Donnerstag, Samstag 8.30-13
Uhr
Luino (Italien)
Mittwoch 9-16 Uhr
Domodossola (Italien)
Samstag 7.30-15 Uhr
Ponte Tresa (Italien)
Samstag 8.30-17 Uhr
Intra (Italien)
Samstag 9-16 Uhr
Varese (Italien)
Mo/Do/Sa 7-17 Uhr
Ausserdem freitagmorgens, Zona Stadio,
Markt “vom Produzenten zum Konsumenten” (Spargel, Reis, Ziegenkäse etc.)
Locarno
Piazza Grande, Donnerstag 9-17 Uhr
Zoo “Al Maglio”
Magliaso, Tel. 091 606 14 93. Öffnungszeiten: April bis Oktober von 9.00 bis 19.00 Uhr.
21
4. Mai 2012
Musik
MAGAZIN
4 Freitag
ASCONA
Jazz Aperitif - Sottburg Jazz Band
Traditioneller Jazz. Reservation, Tel. 091 791 51 57.
Bistrot Otello - Viale Papio 8 - 091 791 51 57, 18.30-21.00 Uhr
Ascona Music Festival 2012 “La voce del piano”
Rezital des Pianisten Daniel Levy. Originalwerke von Wagner und Wagner/Liszt. Vorverkauf: Ticketcorner (Post, Manor, SBB und online www.ticketcorner.ch).
Chiesa Collegio Papio Santa Maria della Misericordia, 20.30 Uhr
BANCO
Sound Progress
Tessiner Cover Band.
Osteria del Teatro - 079 328 01 58, 21.30 Uhr
CAMPIONE D’ITALIA
Lyrisches Galakonzert mit Ottavio Palmieri
Konzert mit dem Tessiner Tenor und dem Pianisten Giovanni Brollo. Es präsentiert
Gian Carlo Pagani. Gala-Dinner und Konzert. Reservation: Tel. 091 640 11 11.
Casinò di Campione - Salone delle Feste - Piazzale Milano 2, 20.00 Uhr
CASTAGNOLA
Marco Marchi & The Mojo Workers
feat. Federico Albertoni (The Flag). Marco Marchi (Gitarre und Gesang), Claudio Egli
(Akkordeon), Peo Mazza (Schlagzeug, Perkussion, Washboard) & Gäste. Jam Session.
Ristorante Hotel Firenze - Strada di Gandria 1 - 091 970 14 01, 20.30 Uhr
LOCARNO
Duo D-Soul
Akustisches Duo mit Alice Greco (Gesang) und Diego Gianfardoni (Gitarre).
Caffé Bar Festival - Via Balli 2 - 091 752 12 59, 19.00-21.00 Uhr
Jam4Jov im Konzert
Jazz Musik mit Cristina Genovese (Gesang), Walter Schönenberger (Schlagzeug
und Perkussion), Urs Wyrsch (Kontrabass) und Wolf Henkel (Klavier).
Bar Caffè La Tangueria - Via Vallemaggia 15 - 078 623 37 32, 21.30 Uhr
Stepping Out
Rock Cover Band. Eintritt frei.
Fashion 2Shè - La Ferriera - Via Luini 12 - 091 751 93 17, 22.00-1.00 Uhr
LOSONE
Jazzinfabbrica - Luca Pagano Quartet
Jazzkonzert. Luca Pagano (Gitarre), Reto Sühner (Sax), Philippe Brassoud (Kontrabass), Dominic Egli (Schlagzeug).
Osteria La Fabbrica - Via Locarno 43 - 091 791 40 05, 21.00 Uhr
LUGANO
Giulio Granati & Betti Granati
Giulio Granati (Klavier, Gesang und Sax) begleitet von der Sängerin Betti Granati.
Albergo Villa Principe Leopoldo & Residence - Piano Bar Principe, 20.00-1.00 Uhr
Lugano Modern - CreazioneBloch
Letztes Swiss Chamber Konzert. Frühes Werk von Ernest Bloch. Vorverkauf:
[email protected] oder Tel. 091 960 30 40.
Conservatorio della Svizzera Italiana - Via Soldino 9, 091 960 30 40, 20.00 Uhr
Show Case von Paola Dell’Erba
Tango Argentino mit der Sängerin und ihrem Ensemble.
Studio 2 RSI - Via Canevascini - Besso, 14.30-15.30 Uhr
Trepì live
Pop-/Rock-Musik. Reservation: 078 751 87 29.
Era Ora Café - Via Pelli 9, 22.00-1.00 Uhr
MEDEGLIA
Marco Lenherr & Groovie Mood
Funky, Rock, Blues.
Corte del Duca, 21.00 Uhr
PONTE TRESA
Tipsy Road & Rusty Spanners
Hardrockkonzert.
Discobar Tonino - Via Lungo Tresa 20 - 091 606 34 10, 22.00 Uhr
5 Samstag
AGNO
Alto Voltaggio
Release Party, Rockkonzert.
Bar Temus - Serocca d’Agno - Via Campagna 30 - 091 605 11 50, 21.30 Uhr
Malcantone in coro - Ra Vos du Scerée
Chorkonzert. Volkslieder. Eintritt frei.
Casa Anziani Cigno Bianco, 15.00 Uhr
ASCONA
Ascona Music Festival 2012 “La voce del piano”
Rezital des Pianisten Daniel Levy. Werke von Schubert, Mendelssohn, Schumann,
Brahms. Vorverkauf: Ticketcorner (Post, Manor, SBB, www.ticketcorner.ch).
Chiesa Collegio Papio Santa Maria della Misericordia, 20.30 Uhr
Danish Trio
Stefano Bollani (Klavier), Jesper Bodilsen (Kontrabass), Morten Lund (Schlagzeug).
Informationen und Reservationen, Tel. 079 646 16 14; www.teatrosanmaterno.ch.
Teatro San Materno - Via Losone 3 - 091 792 30 37, 20.30 Uhr
Rezital von Silvia Harnisch
Klavierkonzert. Werke von Bach, Beethoven, Debussy, Liszt.
Chiesa Evangelica Riformata - Viale Monte Verità 80 - 091 791 21 53, 18.00 Uhr
BANCO
Atra & Barbie Sailers
Live Musik Punk-Rock. Eintritt frei.
Osteria del Teatro - 079 328 01 58, 21.00 Uhr
BELLINZONA
Sonderevents - Konzert-Aperitif
Paolo Beltramini (Klarinette), Piotr Nikiforoff und Katie Vitalie (Violine), Denis Monighetti (Bratsche), Màtyàs Major (Violoncello). Werke von Sostakovic, C. M. von Weber,
Gershwin. Offerierter Aperitif. Eintritt frei.
Teatro Sociale - Piazza Governo 11 - 091 825 48 18, 11.00 Uhr
BIASCA
Musicalbar 2012
Livemusik in den Lokalen. Info: www.musicalbar.ch.
Locali pubblici, 18.00-3.00 Uhr
Rassegna Jazz a Primavera - Solenoid Trio
Andrea Menafra (Gitarre, Synth), Domenico Ceresa (Kontrabass), Marco Castiglioni
(Schlagzeug). In Zusammenarbeit mit “Musicalbar”. Vorverkauf: by Pinguis.
Casa Cavalier Pellanda - Contrada Cav. Pellanda 4 - 091 862 30 31, 21.00 Uhr
LOCARNO
Paolo Tomamichel & Sandra Eberle im Konzert
Lieder und Musik für Gitarre und Geige. Stücke von Bob Dylan, Eric Clapton, Neil
Young und anderen und keltisch-irische Musik.
Bar Caffè La Tangueria - Via Vallemaggia 15 - 078 623 37 32, 21.30 Uhr
LOSONE
9. Rassegna internazionale Voci audaci - Ancore d’Aria
Poliphonischer Chor unter der Leitung von Oskar Boldre. Neue Stücke zeitgenössischer Autoren. Reservation: [email protected], Tel. 076 280 96 90.
Osteria La Fabbrica (Sala grande) - Via Locarno 43 - 091 791 40 05, 21.00 Uhr
KLANGREISE
ZU DEN VIER
ELEMENTEN
LUGANO
Giulio Granati & Betti Granati
Siehe 4/5
Orgelkonzert
Marina Jahn und Stefano Molardi spielen auf der Mascioni Orgel. Kollekte.
Chiesa San Nicolao della Flüe - Besso, 20.30 Uhr
Jazz in Bess - Luca Pagano Quartet
Jazzkonzert. Info auf www.jazzy-jams.ch.
Jazz in Bess - Via Besso 42a - Besso, 21.00 Uhr
Quintetto Colombo - Pädagogisches Konzert
Werke von Mozart und Mancini. Anschliessend Vortrag von Prof. Peter Appenzeller.
Chiesa Evangelica Riformata - Via Landriani 10, 13.00 Uhr
MENDRISIO
Cristina D’Avena & Gem Boy Show
Konzert mit Cristina D’Avena und Band. Vorverkauf: www.ticket.it.
Arena Live - Centro MoMò - Via Maspoli 24 - 079 334 45 15, 22.00 Uhr
MINUSIO
Carnet de voyage
Von und mit Gianfranco Celestino. Massimo Villucci (Erzähler).
Centro Culturale Elisarion - Via Rinaldo Simen 3 - 091 743 66 71, 20.30 Uhr
ORSELINA
Konzert “Ave Maria”
Zehn Meisterwerke vom 16. bis 20. Jh. interpretiert von der Corale Santa Cecilia
unter der Leitung von Mauro Polli. Eintritt frei.
Santuario della Madonna del Sasso, 20.30 Uhr
PONTE TRESA
Vidi Aquam
Post Punk, Dark Wave Konzert.
Discobar Tonino - Via Lungo Tresa 20 - 091 606 34 10, 22.00 Uhr
SANTA MARIA IN CALANCA
Chor Val Genzana
Chorkonzert unter der Leitung von Fabio Valsangiacomo. Beteiligung der Corale
Santa Cecilia von Monte Carasso unter der Leitung von Sergio Bianchi. Eintritt frei.
Chiesa parrocchiale, 20.30 Uhr
6 Sonntag
Giorgio Appolonia ist an den “Serate d’ascolto” zu Gast
DIE Vorbereitungen für die 19. Ausgabe der von der Stadt Bellinzona organisierten “Serate d’ascolto” sind abgeschlossen. Am
Dienstag, 8. Mai, findet das erste von vier Konzerten statt. Acqua
ist sein Titel. Dem “Wasser” folgen im Abstand von einer Woche
die weiteren Elemente “Erde”, “Luft” und “Feuer”. Statt findet die
Klangreise zu den Grundelementen im Spazio Aperto.
Dem Kurator der Konzertreihe, Giuseppe Clericetti von Rete Due,
steht als Gast zum zweiten Mal der Klassikmusikexperte Giorgio
Appolonia zur Seite. Gemeinsam präsentieren sie vier Abende voller wissenswerter Fakten, amüsanter Überraschungen und Hörerlebnisse für Klassikfans. Der Einzeleintritt kostet CHF 12.-; wer
ein Abonnement löst, zahlt CHF 40.- Informationen und Vorverkauf: Bellinzona Turismo, Tel. 091 825 21 31.
Serate d’ascolto, am 8., 15., 22. und 29. Mai, jeweils um 20.30
Uhr im Spazio Aperto, Via Gerretta 9 a, Bellinzona.
uj
Daniel Levy spielt Wagners
Originalkompositionen
MIT einer Klavieraufführung zu Ehren Richard Wagners geht das Ascona Music Festival heute weiter. Der
Pianist Daniel Levy bietet zu Ehren des
200. Geburtstages des Komponisten – er
wurde 1813 in Leipzig geboren und verstarb 1883 in Venedig – Originalwerke
von Wagner und Wagner/Liszt dar. “Die
Originalkompositionen für Klavier von
Richard Wagner wurden nie in einem
Konzert gespielt”, bemerkt Levy. Sie seien aufgrund des Opernschaffen Wagners
vernachlässigt worden, obwohl sie voller
“wunderbarer Musikalität” seien. Auf die
Frage, ob ein bestimmtes Werk Wagners
eine besondere Bedeutung für ihn hätten,
antwortet der Pianist, dass es verschiedene gäbe. “Aber besonders Parsifal ist reich
an symbolischen und musikalischen Inhalten, und dies
macht es zu einem der komplexesten Werke Wagners.”
Klavieraufführung zu Ehren Wagners, 4. Mai,
20.30 Uhr, Kirche Collegio Papio, Ascona. Am 5.
Mai, Klavierrezital “Unendliche Melodien”.
uj
LIGORNETTO
Toto Cavadini
Musik und Unterhaltung. Eintritt frei. Jeden Sonntag.
Osteria Centrale, 15.30-18.00 Uhr
Primavera organistica
Orgelkonzert mit Stefano Faggioni. Eintritt frei.
Chiesa San Lorenzo, 17.00 Uhr
LOCARNO
Tango Argentino Abend
Live Musik mit Daniel Pacitti (Bandonèon) und Hernan Fassa (Klavier).
Bar Caffè La Tangueria - Via Vallemaggia 15 - 078 623 37 32, 20.30 Uhr
LUGANO
Aperitif-Konzert mit den Musikern des OSI
Quartetto I Ribelli: Paolo Beltramini (Klarinette), Piotr Nikiforoff und Katie Vitalie
(Geigen), Denis Monighetti (Bratsche) und Màtyàs Major (Violoncello). Werke von
Schostakovic, C. M. von Weber, Gershwin. Atelier für die Kinder organisiert vom
Konservatorium der Italienischen Schweiz. Offerierter Aperitif. Eintritt frei (für das
Kinderatelier Reservation obligatorisch, 091 803 93 19, [email protected]).
Il Foce - Via Foce 1 - 058 866 72 03, 11.00 Uhr
Musica in Chiesa - Il violino romantico tra estero e meditazione
Konzert mit Pavel Berman (Geige) und Giuliano Mazzocante (Klavier).
Chiesa Evangelica Riformata - Via Landriani 10 - Viale Cattaneo 2, 17.00 Uhr
MANNO
Galakonzert des Kinderchores “Le Cicale del Vedeggio”
Kinderchor “Le cicale del Vedeggio” unter der Leitung von Candice Carmalt. Zu
Gast der Kinderchor “Voci Colorate” unter der Leitung von Francesca Ventura.
Sala Aragonite - 091 611 10 00, 15.00 Uhr
MENDRISIO
Stimmung aus der Vergangenheit “Blues Express”
Live Bluesmusik längs der Linie der Valmorea mit der Dampflokomotive Tigerli E3/3
und historischer Komposition Gotthardbahn. Durch den ganzen Tag Musik mit dem
Blues Express. Treffpunkt um 10.00 Uhr. Abfahrt um 10.15 Uhr am Bahnhof in
Mendrisio. Aperitif in Malnate. Ab Stabio bis zur Tenuta Montalbano mit dem Bus,
Mittagessen, und Rückkehr nach Mendrisio um 16.15 Uhr. Anmeldung: [email protected] oder Tel. 076 737 73 83. Info: www.clubsangottardo.ch.
Stazione, 10.00 Uhr
Coro del Mendrisiotto
Chorkonzert unter der Leitung von Andrea Cupia. Eintritt frei.
Chiostro Chiesa San Giovanni, 17.00 Uhr
MORCOTE
Ägyptischer Abend
Abendessen, Tanz und Livemusik mit Yasser Abdallah.
Osteria Bar Lugano - Riveta de la Tor 6 - 091 996 11 83, 19.30 Uhr
RONCO S/ASCONA
Frühlingskonzert in der San Martino - Rezital
Rachel Kolly (Geige), Christian Chamorel (Klavier). Musik von Händel, Lutoslawski u.a.
Chiesa San Martino, 17.00 Uhr
9 Mittwoch
PORTO RONCO
Quartett Banda Nueva
Latin jazz.
Portoroncobeach Club, 21.00-23.00 Uhr
10 Donnerstag
Stefano Bollanis Danish Trio
ZWEI Drittel des “Danish Trio” bestehen tatsächlich
aus Dänen: Jesper Bodilsen spielt den Kontrabass,
Morten Lund ist der Schlagzeuger des Trios. Beim
verbleibenden Drittel handelt es sich um den bekannten Mailänder Jazz-Pianisten Stefano Bollani. Vor
zehn Jahren sind sich die drei Musiker zum ersten
Mal begegnet. Eine Freundschaft entstand – und eine
fruchtbare Zusammenarbeit. Drei Alben hat das Trio
bereits herausgebracht; zuletzt das bei ECM erschienene “Stone in the Water”. Im Mai tourt das Jazz-Trio
durch Italien, von Turin bis Salerno. Am morgigen
Samstag legt es auch einen Halt in Ascona ein.
Danish Trio, Samstag, 5. Mai, 20.30 Uhr, Teatro
San Materno, Ascona. Karten: 079 646 16 14. uj
CHIASSO
Galà della lirica - Orchestra della Svizzera Italiana
Arien und Lieder aus der Traviata. Orchester der italienischen Schweiz unter der
Leitung von Pietro Mianiti. Im Rahmen der Theatersaison von Chiasso. Info und Reservation: Tel. 091 695 09 14; E-Mail: [email protected]; www.ticketcorner.ch.
Cinema Teatro - Via Dante Alighieri 5 - 091 695 09 14, 20.30 Uhr
LUGANO
Orchestra Sinfonica di Praga - Lugano Festival 2012
Galakonzert unter der Leitung von Jirì Kout, Solilsten Veronika Eberle (Geige) und
Daniel Müller-Schott (Violoncello). Werke von Smetana, Brahms, Dvoràk. Vorverkauf: Ticketcorner: Post, Cenri Manor in Cevio, SBB-Bahnhöfe;
www.ticketcorner.ch. Eintrittskarten vor dem Konzert an der Kasse ab 19.00 Uhr,
Tel. 091 923 31 20.
Palazzo dei Congressi - Piazza Indipendenza 4 - 091 923 31 20, 20.30 Uhr
Tra Jazz e nuove musiche - Compagnie Lubat de Gasconha
“Chansons enjazzées”
Jazzkonzert mit Bernard Lubat (Klavier, Harmonika und Gesang). Reservation: Tel.
091 803 05 60; E-Mail: [email protected].
Auditorio Stelio Molo (RSI) - Studio Radio - Via Canevascini 3, 20.30 Uhr
22
4. Mai 2012
Unterhaltung
MAGAZIN
GELB IST DIE FARBE
DER KRIMIROMANE
W
enn man auf Italienisch von “giallo” spricht,
ist nicht immer die Farbe Gelb gemeint – “il
giallo” bezeichnet auch die Kriminalromane.
In Massagno wird zu diesem Thema entsprechend die Veranstaltung “Tutti i colori del giallo” durchgeführt, die sich rund um Krimis
dreht – ein Wortspiel, das sich so nicht ins Deutsche übersetzen
lässt. Bei der achten Ausgabe stehen die Kriminalromane aus dem
Mittelmeer im Mittelpunkt, “i gialli mediterranei”.
An drei Abenden, vom Mittwoch, 9. bis Freitag, 11. Mai, werden Lesungen gehalten, Filme projiziert und Begegnungen mit Autoren
ermöglicht. Der Auftakt gebührt Neapel: Moira Bubola stellt unter dem Thema “Vedi Napoli e poi...” den neapolitanischen Schriftsteller Andrej Longo vor. Später wird dann der
Film “Gomorra” von Matteo Garrone aus dem
Jahr 2008 gezeigt – ein Film, der sich mit der
dortigen mafiaähnlichen Organisation Camorra auseinandersetzt und auf dem gleichnamigen Buch des Autors Roberto Saviano basiert, das bei seiner Publikation in Italien für einigen Wirbel sorgte.
Der Donnerstagabend dreht sich dann um Spanien. Unter dem Thema “Una Barcellona così...” wird die spanische Schriftstellerin Alicia Gimenez Bartlett, die mit ihren Krimiromanen um die Inspectora Petra Delicado bekannt wurde, vorgestellt. Danach wird der Film
Bühne
4 Freitag
BELLINZONA
Altri Percorsi - L’assente
Ein Projekt von Paola Berselli und Stefano Pasquini. Produktion Teatro delle Ariette.
Vorverkauf: Bellinzona Turismo, Tel. 091 825 48 18.
Teatro Sociale - Piazza Governo 11 - 091 825 48 18, 20.45 Uhr
“La comunidad” von Alex De La Iglesia projiziert, ein Film mit
schwarzem Humor, dessen Handlung in der spanischen Hauptstadt
spielt.
Am letzten Veranstaltungsabend, dem Freitag, geht es wieder nach
Italien und zwar nach Sizilien. Die beiden Schriftsteller Santo Piazzese und Gian Mauro Costa aus Palermo erzählen von ihren Hauptfiguren Lorenzo La Marca und Enzo Baiamonte, die in der sizilianischen Hauptstadt mysteriösen Fällen auf der Spur sind. Zum Abschluss wird der Film “A ciascuno il suo” von
Elio Petri aus dem Jahr 1967 gezeigt, der auf
dem gleichnamigen Krimiroman des italienischen Autors Leonardo Sciascia basiert – die
Geschichte spielt natürlich in Sizilien.
Die Filme werden jeweils im Cinema Lux von
Massagno projiziert, die Begegnungen mit
den Autoren finden im Saal des Cinema Lux
statt. Und die Aperitife werden jeweils um
20.00 Uhr im Salone Cosmo eingenommen –
am Mittwoch gibt es einen “aperitivo campano”, am Donnerstag einen katalanischen Apéro und am Freitag einen sizilianischen.
Der Eintritt für einen Abend kostet CHF 20.-, Karten können bei der
Libreria del Tempo in Massagno bezogen werden. Das detaillierte
Programm ist auf der Internetseite www.tuttiicoloridelgiallo.ch ersichtlich.
Tutti i colori del giallo, Mittwoch, 9. bis Freitag, 11. Mai, jeweils
ab 18.30 Uhr, Massagno.
mm
Musical
Kinderspass
Der König der Löwen in Lodrino
Noch zwei Mal Giocolandia
Die Compagnia Surix stellt ihre neueste Produktion vor
In Lugano und Bellinzona können sich die Kleinen amüsieren
“IL Re Leone” heisst die neuste Produktion der Theatergesellschaft “La Tribù di Surix” aus Lodrino. Inspiriert ist sie
vom Walt-Disney-Film “Der König der Löwen” und einige
Lieder stammen auch davon. Nur wurden sie ein wenig angepasst und ins Italienische übersetzt.
Die Geschichte spielt in der afrikanischen Savanne, wo der
Löwe Simba lebt. Die Zuschauer werden in die Aufführung
mit einbezogen – die Stühle kann man zum Beispiel drehen
– und erleben die Abenteuer des kleinen Löwen mit: von
den Lehren seines Vaters Mufasa, den Erlebnissen mit seinen Freunden Timon und Pumba, den Weisheiten von Rafiki bis zu seiner Liebe zu Nala. Wenn nur nicht Onkel Scar
wäre, der Bösheiten im Schilde führt...
Das Musical wird vom Kinderchor “Vocincanto” aus Biasca begleitet und dauert insgesamt eineinhalb Stunden. “Il
Re Leone” wird noch sieben Mal aufgeführt: morgen
Samstag, 5. Mai um 20.30 Uhr und am Sonntag, 6. Mai um
17 Uhr. Die weiteren Daten sind auf der Webseite www.surix.ch nachzulesen. Der Eintritt kostet für Erwachsene
CHF 15.-, für Kinder bis 16 Jahre CHF 5.- (Vorverkauf bei
der Raiffeisenbank Lodrino und Biasca).
Il Re Leone, bis 27. Mai, Centro culturale Sant’Ambrogio, Lodrino.
mm
HÜPFBURG, Spiel- und Malzelt, Trampolin, Ponyreiten, Zauberer und vieles mehr – dies erwartet die Kinder
im Vergnügungsdorf “Giocolandia”. Seit 2009 veranstaltet Rivella in Zusammenarbeit mit World Fun Promotion diesen Kinderspass, der alle Jahre wieder in verschiedene Ortschaften des Tessins stattfindet. Heuer
sind noch zwei Giocolandia-Wochenenden vorgesehen:
eines in Lugano und eines in Bellinzona. Giocolandia
ist Kinder- und Familienspass: Die Kleinen können sich
auf den Hüpfburgen austoben, durch das Dorf schlendern oder die Animationen geniessen. Um 13 Uhr ist jeweils Eröffnung (samstags bis 19 Uhr und sonntags bis
18 Uhr). Danach stehen verschiedene Aufführungen auf
dem Programm: Der Zauberer Renato überrascht die
Kinder mit seinen Tricks, die “Kreattiva” versprechen
verschiedene unterhaltsame Aktivitäten und der Circo
Fortuna nimmt die kleinen Zuschauer in die magische
Welt des Zirkus mit. Giocolandia ist also Spiel, Spass
und Unterhaltung für die ganze Familie. Das genaue
Programm ist auf der Webseite www.giocolandia.ch
nachzulesen.
Giocolandia, Sa./So., 5./6. Mai, Pista Reseghina, Lugano;
12./13. Mai, Piazza del Sole, Bellinzona.
mm
CHIASSO
Theatersaison 2011-2012 - Ballata
Aus Wislava Szymborska, von und mit Licia Maglietta und Angela Annese
(Klavier). Vorverkauf: Cinema Teatro, Ente Turistico Mendrisio, www.ticketcorner.ch.
Cinema Teatro - Via Dante Alighieri 5 - 091 695 09 14, 20.30 Uhr
LOCARNO
Scenari DiVersi - Es Ist Kein’ Zeit
Compagnia Manuela Hartel, Monaco. Von Manuela Hartel, mit Manuela Hartel,
Elisabeth Daiker. Info: Tel. 078 863 99 92. Aufführungen bis Samstag 5. Mai.
La Cambusa - Ex Scuole comunali, 21.00 Uhr
LUGANO
LuganoInScena 2011-2012 - Si sdrai per favore
Von Vladimir Luxuria und Roberto Piana, mit Vladimir Luxuria und Fuxia Loka.
Reservation: Tel. 058 866 72 80, www.ticketcorner.ch, www.luganoinscena.ch.
Teatro Cittadella - Corso Elvezia 35 - 091 923 24 33, 20.30 Uhr
VERSCIO
Leggendo fuori stagione
18 Kurzgeschichten, erfunden und erzählt von Ferruccio Cainero, muskalisch begleitet
von Danilo Boggini. In Italienisch.
Teatro Dimitri - 091 796 15 44, 20.30 Uhr
5 Samstag
BELLINZONA
Leggendo fuori stagione
18 Kurzgeschichten von Ferruccio Cainero werden vom Autor gelesen und
musikalisch untermalt von Danilo Boggini.
Teatro del Chiodo - Piazza Fontana - 091 826 27 45, 20.30 Uhr
LOCARNO
Immagini - Espressione danza
Schülervorstellung der Kreativ- und Jazzdance-Tanzkurse von Silvia Sabatino. Zuvor,
um 16.30 Uhr, stehen die Kleinsten auf der Bühne mit ihrer Vorstellung “Avventura
con i balocchi”. Vorverkauf beim Ente Turistico Lago Maggiore.
Teatro di Locarno - Largo Zorzi - 091 756 61 60, 16.30/18.00 Uhr
LODRINO
Il Re Leone
Musical in zwei Akten mit der Gruppe Tribù di Surix. Aufführungen bis 27. Mai.
Sonntag ab 17.00 Uhr. Siehe Artikel links.
Centro culturale Sant’Ambrogio, 20.30 Uhr
6 Sonntag
BELLINZONA
Leggendo fuori stagione
18 Kurzgeschichten von Ferruccio Cainero werden vom Autor gelesen und
musikalisch untermalt von Danilo Boggini.
Teatro del Chiodo - Piazza Fontana - 091 826 27 45, 17.00 Uhr
CHIASSO
Theatersaison 2011-2012 - Caravaggio secondo Sgarbi
Von und mit Vittorio Sgarbi. Eine Produktion von Paolo Diaz de Santillana,
in Zusammenarbeit mit dem Cobe-Assessorato alla Cultura del Comune di Bergamo.
Vorverkauf: Cinema Teatro, Ente Turistico Mendrisio, www.ticketcorner.ch.
Cinema Teatro - Via Dante Alighieri 5 - 091 695 09 14, 20.30 Uhr
8 Dienstag
VERSCIO
Engagement?
Compagnia Teatro Dimitri. Clowneskes, burleskes und groteskes Spektakel. Regie
von Fabrizio Pestilli, Musik von Giovanni Galfetti. Mit Luisa Braga, David Labanca,
Samuel Müller, Kate Hannah Weinrieb.
Teatro Dimitri - 091 796 15 44, 20.30 Uhr
9 Mittwoch
VERSCIO
Porteur
Dimitri Clown. Clownerie ohne Worte.
Teatro Dimitri - 091 796 15 44, 20.30 Uhr
Museen
ASCONA
Museo Comunale d’Arte Moderna - Via Borgo 34
IL MAR BALTICO DELLE AVANGUARDIE
(1890-1930)
60 Werke von Erich Heckel, Max Pechstein und anderen.
Am Sonntag, 6. Mai, 10.30 Uhr, geführte Besichtigung.
Um Reservierung wird geben, Tel. 091 759 81 40.
Bis 10. Juni, So 10.30-12.30, Di-Sa 10-12/1518 Uhr
Museo Epper - Via Albarelle 14
MARGARETHE FELLERER - FOTOGRAFA
Fotografien. Eintritt frei.
Bis 28. Mai, Sa/So 15-18, Di-Fr 10-12/15-18 Uhr
BELLINZONA
Museo Villa dei Cedri - Piazza San Biagio 9
HANS STEINER - CRONACA DELLA VITA
MODERNA
Fotografien. Am Sonntag, 6. Mai, 11.00 Uhr, geführte
Besichtigung mit Maria Fazioli Foletti und Ludovic Stefanicki. Weitere Informationen: www.villacedri.ch.
(am 1. Donnerstag im Monat bis 20 Uhr)
BRISSAGO
Museo Leoncavallo - Via Pioda 5
MUSEUM RUGGERO LEONCAVALLO
Das Lebenswerk von Leoncavallo (1857-1919).
Bis 31. Oktober, Mi-Sa 10-12/16-18 Uhr
CEVIO
Museo di Valmaggia - Casa Respini-Moretti
DAUERAUSSTELLUNG
Das Leben und der Lebensraum der Talbewohner.
Bis 30. Okt. So 14-18, Di-Sa 10-12/14-18 Uhr
CHIASSO
m.a.x. Museo - Via Dante Alighieri 6/10
FLUXUS - UNA RIVOLUZIONE CREATIVA
Grafikkunst. Siehe Artikel Seite 23.
Bis 22. Juli, Di-So 10-12/15-18 Uhr
LIGORNETTO
Museo Vincenzo Vela - Villa Vela
PERMANENTAUSSTELLUNG
Skulpturen, Gemälde, Reproduktionen usw.
Bis 16. Dezember, So 10-18, Di-Sa 10-17 Uhr
LOCARNO
Pinacoteca Casa Rusca - Piazza S. Antonio
MODERNE KUNST
Neue Skulptur von Max Bill, moderne Kunst. Siehe S. 23.
Di-So 10-12/14-17 Uhr
LOCO
Museo Onsernonese - Piazza G. Nizzola
MAX FRISCH - BERZONA
Ausstellung zum 100. Geburtstag Frischs.
Bis 28. Oktober, Mi/Do 14-17, Sa/So 14-17 Uhr
LUGANO
Museo d’Arte - Villa Malpensata - Riva Caccia 5
GIORGIO MORANDI
Werke von Giorgio Morandi (1890-1964), Stillleben.
Bis 1. Juli, Di-Do 10-18, Fr 10-21, Sa/So 10-18 Uhr
Museo delle Culture - Heleneum - Castagnola
ALBERI
Im Rahmen der Ausstellungsreihe “Dèibambini”.
Bis 10. Juni, Di-So 10-18 Uhr
Museo Cantonale d’Arte - Via Canova 10
ROLANDO RAGGENBASS
Retrospektive. Ausserdem ist im Museum Oppy de Bernardos “Scacciapensieri” (Installationen) zu sehen.
Bis 6. Mai, Di 14-17, Mi-So 10-17 Uhr
MONTAGNOLA
Museo Hermann Hesse - Torre Camuzzi
SOMMERSITZ, EXIL UND HEIMAT
Lisa Tetzner, Kurt Kläber und der Künstlerkreis in Carona.
Täglich geöffnet, auch Mo/Feiertage, 10-18.30 Uhr
RANCATE
Pinacoteca Cantonale Giovanni Züst
FAUSTO AGNELLI (1879-1944) - PITTORE
LUGANESE TRA ABBREZZA E DISINCANTO
Gemälde. Ausserdem Werke von Pier Francesco Mola.
Bis 19. August, Di-So 9-12/14-17 Uhr
SONOGNO
Museo Valle Verzasca - Casa Genardini
PERMANENTE AUSSTELLUNG
Das Alltagsleben von dazumal.
Bis 31. Oktober, täglich 13-17 Uhr
23
4. Mai 2012
Vernissagen
Kunst
BELLINZONA
Vernissage - Judit Aszalos “Riflessi”
FREITAG, 4. MAI
Bilder. Die Ausstellung ist bis 9. Juni geöffnet.
Galleria Il Pozzo - Centro Piazza Grande - Via
Magoria 9 - 091 825 21 31, 18.00 Uhr
MAGAZIN
BRISSAGO
Vernissage - Lilly Pollana
SAMSTAG, 12. MAI
Bilder. Die Ausstellung ist bis 23. Juni geöffnet.
Galleria Amici dell’Arte - Via R. Leoncavallo 15 - 091
793 43 36, 17.00 Uhr
GIUBIASCO
Vernissage - Armando Losa “Geometrie liberate”
SAMSTAG, 5. MAI
Jüngste Werke 2011-2012. Präsentation von Dario Bianchi. Anschliessend Imbiss im Freien. Bis 23. Juni geöffnet.
Galleria Job - Via Borghetto 10 - 091 857 75 40/079
621 37 38, 11.00 Uhr
LOTTIGNA
FLUXUS – EINE
KREATIVE REVOLUTION
Vernissage - Milizie bleniesi
MITTWOCH, 9. MAI
Begrüssung, Projekt-Prämierung der Studenten der CSIA
für die 200-Jahre-Gedenkfeier der Blenieser Milizen, Präsentation der Ausstellung mit der Kuratorin Patrizia Pusterla Cambin und Buchpräsentation “Milizie bleniesi. Milizie
storiche della valle di Blenio. Tra storia e memoria” mit den
Herausgebern Davide Adamoli und Damiano Robbiani. Es
folgt ein Imbiss. Die Ausstellung ist bis 3. November 2013
geöffnet. Siehe auch Seite 3.
Museo storico etnografico della Valle di Blenio - Palazzo dei Landfogti - 091 871 19 77 (Museo) / 091
872 14 87 (Blenio Turismo), 17.30 Uhr
LUGANO
Vernissage - René Fahrni
SAMSTAG, 5. MAI
Im Ausstellungsraum hat der Künstler ein Schiff aus Holzlatten gebaut. Die Ausstellung ist bis 27. Juni geöffnet.
Limonaia di Villa Saroli - Viale Stefano Franscini 9 058 866 72 14, 18.30 Uhr
Vernissage - Giovanni Molteni
DONNERSTAG, 10. MAI
Öle, Aquarelle und Zeichnungen. Die Ausstellung ist bis
28. Juli geöffnet.
Galleria Il Raggio - Via Giacometti 1 - 091 923 15 83,
18.00 Uhr
Vernissage - Silenzi
DONNERSTAG, 10. MAI
Kalligrafische Werke von Paola Rezzonico und Eliana Auguadri. Ausstellung geöffnet am Freitag, 11. Mai 17-20
Uhr und Samstag, 12. Mai 14-18 Uhr.
L’ARTELIER - Via Bossi 12 - 079 543 43 85, 18.30 Uhr
Vernissage - Dipinti portabili
DIENSTAG, 8. MAI
Neue Licht- und Digitalkunstwerke von Elena Vijoli.
Bis 15. Mai.
Mya_Lurog_Gallery - Piazza Riforma 9 - 091 911 88
09, ab 17.00 Uhr
MAGLIASO
Vor 50 Jahren entstand die Bewegung
in den USA und in Deutschland
G
eorge Maciunas, Architekt,
Grafiker und Künstler, rief
1961 den Namen Fluxus ins
Leben, eine Kunstbewegung,
die in den 1960er-Jahren auch
in Deutschland für Furore
sorgte. 1962 wurde in Wiesbaden die erste Veranstaltung der Fluxus-Bewegung durchgeführt
und Künstler aus aller Welt zeigten ihre Werke
und Performances. Es dauerte nicht lange und
die Bewegung erlangte internationalen Durchbruch. Fluxus entwickelte sich parallel und oft
im Gegensatz zur Pop-Art, zu dem amerikanischen Minimalismus und dem französischen
Nouveau Réalisme und prägte vor allem die
Kommunikation in Zusammenhang mit Kunst.
Als Vorväter der neo-dadaistischen Bewegung
werden Marcel Duchamp und John Cage betrachtet. Duchamp, Max Ernst und John Cornell lieferten die visuellen Modelle dieser kreativen Revolution und vor allem die Fluxus Boxes und Fluxus Kits wurden berühmt. Viele davon sind in der Ausstellung “Fluxus. Una rivoluzione creativa: 1962-2012” im m.a.x. museo
in Chiasso ausgestellt. Das Museum zeigt zu
den 50 Jahren der Bewegung vor allem grafische Werke von über 50 Künstlern.
Am 22. Mai wird im Spazio Officina eine Ausstellung innerhalb der Ausstellung eröffnet:
“Joseph Breuys: ogni uomo è un artista – Manifesti, multipli e video”. Der deutsche Aktionskünstler, Bildhauer, Zeichner und Kunsttheoretiker spielte in der Fluxus-Bewegung eine wichtige Rolle. Diese Ausstellung ist bis zum 21. Juni geöffnet.
Die Fluxus-Ausstellung räumt George Maciunas einen wichtigen Platz ein. Er war nicht nur
Künstler sondern auch Verleger von Zeitschriften und Zeitungen und seine Vision von grafischer Produktion wird im m.a.x. museo hervorgehoben. Ausserdem wird die Ausstellung von
zahlreichen Veranstaltungen begleitet: VideoProjektionen, Performances, Konferenzen und
Konzerte. Am Montag, 7. Mai hält Antonio
d’Avossa – er ist Kunstdozent an der Accademia
Brera – zusammen mit Nicoletta Ossanna Cavadini, Kuratorin der Ausstellung, eine Konferenz
zum Thema “Fluxus in films and videos” (um
20.30 Uhr, das Museum ist dann von 21.30 bis
23.30 Uhr geöffnet).
Fluxus. Una rivoluzione creativa: 1962-2012,
dienstags bis sonntags, 10-12 und 15-18 Uhr,
bis 22. Juli, m.a.x. museo, Chiasso.
mm
Der Giardino Bill erhält eine neue Skulptur
Vernissage - Cesare De Vita und Tazio Marti
SAMSTAG, 5. MAI
Verschiedene Werke. Musikalische Unterhaltung mit dem
Perkussionisten Gregorio di Trapani. Die Ausstellung ist bis
20. Mai geöffnet.
Officina Arte - Via Cantonale 57 - 091 606 46 02,
16.00 Uhr
DIE grosse Gesamtausstellung des
Werkes von Max Bill – Schweizer
Architekt, Künstler, Designer und
Vertreter der Zürcher Schule der
Konkreten – 1991 in der Casa Rusca
zählt zu den Meilensteinen in der
Ausstellungsgeschichte der Pinacoteca Comunale Locarno. Die Zusammenarbeit der Kuratoren Pierre
Casé und Angela Thomas sowie mit
dem Künstler selbst ermöglichte
diesen enormen Erfolg beim Publikum und der Kritik. Getragen und
begeistert von diesem Echo entschied sich Max Bill, der Stadt Locarno leihweise einige seiner Skulpturen zu überlassen. Nach seinem
Tode führte sein Sohn Jacob Bill
diese Tradition weiter und so ist
heuer die neue Skulptur aus Chromnickelstahl “konstruktion aus drei
gleichen kreisscheiben” (Version
III) aus dem Jahre 1994 im “Giardino Bill” zu sehen.
Die Ausstellung “Maestri delle Avanguardie nelle Collezioni della Città”
in der Casa Rusca von Locarno begleitet die Skulpturenausstellung im
Museumsgarten und ist noch bis zu
nächstem Wochenende geöffnet.
Nebst Werken von Max Bill sind auch
Werke der Künstler Arp, Baumeister,
Ernst, Huelsenbeck, Jawlensky, Oppenheim und vielen mehr ausgestellt.
Maestri delle Avanguradie nelle
Collezioni della Città di Locarno,
Dienstag bis Sonntag, 10-12 und
14-17 Uhr, bis 12. Mai,
Casa Rusca, Locarno.
Ausstellungen
CHIASSO
LUGANO
Museo delle Culture - Via Cortivo 24/28
KORRIGENDA
Die Ausstellung “Ineffabile perfezione”, die in der letzten
TZ-Ausgabe auf der Kunstseite vorgestellt wurde, wird
im Musem Villa Pignatelli in Neapel gezeigt und nicht im
Museo delle Culture. Dieses unterstützt die Ausstellung
und half bei der Organisation mit. Im Museo delle Culture
ist jedoch der Katalog zur Ausstellung erhältlich. Wir bitten unsere Leserinnen und Leser um Entschuldigung.
LUGANO
Galleria Mosaico - Via Emilio Bossi 32 - 091 682 48 21
LE PORTE DELLA NOTTE
Kollektivausstellung mit 34 Künstlern.
Bis 16. Juni, Di-Sa 16-19 Uhr
Canvetto Luganese - Via R. Simen 14b - 091 910 18 90
ATMOSFERE, PAESAGGI, EMOZIONI
Bilder von Fernando “Coco” Giorgetti und Héloïse Dada.
Bis 28. Juli
GIUBIASCO
VICO MORCOTE
Impianto Cantonale di Termovalorizzazione dei Rifiuti / Müllverbrennungsanlage
I.C.T. ARTE PERCORSI D’ARTE ALL’IMPIANTO CANTONALE DI TERMOVALORIZZAZIONE DEI RIFIUTI
Kunstwerke von Veruska Gennari zum Thema “Noi siamo quello che buttiamo?” (“Sind wir,
was wir wegwerfen?”) und Kollektivausstellung des Fotoclubs Turrita.
Vom 5. bis 12. Mai
i2a istituto internatzionale di architettura - Portich da Sura 18 - 091 996 13 87
GERDA STEINER & JÖRG LENZLINGER
Am Mi., 9. Mai Konferenz “Eye apples - Site specific installations” der beiden Künstler, die
ihre Arbeiten der letzten 10 Jahre vorstellen. Die Ausstellung wird am 12. Mai in der
Buchmann Galerie ad Agra in Lugano eröffnet.
Mi., 9. Mai, 20.30 Uhr
Galerien
ASCONA
Galleria Sacchetti - Via B. Berno 14 Ascona - 091 791 20 79
HEINZ RABBOW UND MARIO
DILITZ
Bis 10. Mai 2012 Ausstellung mit Bildern von
Heinz Rabbow und Skulpturen von Mario Dilitz. Die 1986 gegründete Galerie zeigt ausserdem eine grosse Auswahl an Kunst des
20. Jhs. www.galleriasacchetti.com
Mo 14-18 Uhr, Di bis Fr 10-12 und
14.30-18 Uhr, Sa 10-12 und 14-17 Uhr
Casa d’Arte Ascona SA - Via Borgo 47a Ascona - 079 471 90 91
FRÜHLINGSAUSSTELLUNG
Frühlingsausstellung mit den bekannten
Künstlern Fred Baumann und Armin Strittmatter. Die Casa d’Arte präsentiert ausserdem
Werke von Rolf Knie und Paul Stauffenegger.
Weitere Informationen zur Galerie finden sich
auf www.casadarteascona.ch.
Am Samstag, 12. Mai von 16-19 Uhr Vernissage der Ausstellung um Vincenzino Vanetti.
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag, 1519 Uhr
Galleria Artecarrà - Carrà dei Nasi 10 Ascona - 079 419 37 46
BILDER, SKULPTUREN, GLASKUNST
In der Galerie sind Werke diverser Künstler
ausgestellt, z. Zt. Alexander Jeanmaire,
Hans Rudolf Strupler, Ruth und Giancarlo
Moro, Colia; schöne Bronze-Leuchten aus
Frankreich, Antiquitäten.
Mo bis Di und Do bis Fr, 10-12.30 und
14.30-18.30, Sa 10.00-17.00 Uhr, So
nach Vereinbarung
AcquestArte Galerie – Via Collegio 7 –
Ascona - 091 791 51 48
NATURAL FEELING
Den Künstlern Jonneke Kodde, Ron van der
Werf und Casper Faassen gewidmete Ausstellung. Die Wiederentdeckung der komplexen Einfachheit der Schönheit und der Natur
ist ein Erlebnis, das alle Sinne anspricht. Bis
17. Juni. Die Galerie ist an der Milano Image
Art Fair (4.-6. Mai) mit Werken von Angèle
Essamba und Femke Teussink vertreten.
Di-So 10.00 bis 18.00 Uhr (und auf telefonische Vereinbarung)
LOCARNO
Arte moderna Ammann – Piazza Grande 12
– 2. Stockwerk - Locarno - 079 731 30 55
ACCROCHAGE MIT
VERSCHIEDENEN KÜNSTLERN
Accrochage mit Jürgen Brodwolf (CH, Gianfredo
Camesi (CH), Alan Ebnoeter (USA), Friedrich
Eigner (A), Evi Kliemand (FL) und Nicole
Schmölzer (CH).
Mi, Do, Fr, Sa 14-17 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung
Einzige deutschsprachige
Tessiner Zeitung
Die Sonderbeilage der TZ erscheint
vier Mal jährlich im Frühling, Sommer,
zum Film Festival und im Herbst mit
Wanderausflügen.
Jede Adressänderung ist gratis
Der Abonnementspreis beinhaltet
die vier Mal Jährlich erscheinende
zweisprachige (I/D) Zeitschrift
TicinoVino Wein.
Der Abonnementspreis beinhaltet
die vier Mal jährlich erscheinende
zweisprachige (I/D) Zeitschrift
TicinoVino Wein
Jahresabonnement 2012
zu CHF 139.–
(Ausland CHF 199.–)
Rechnung an:
Name
Adresse
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Ich möchte für einen Aufpreis von CHF 29.–
die Fernseh-Wochenzeitschrift Ticino 7 auf Italienisch abonnieren
Unterschrift
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erscheinende Fernseh-Wochenzeitschrift TV Täglich abonnieren
Zugunsten von:
Tessiner Zeitung, Abonnementsservice
Via Luini 19, 6600 Locarno, Tel. +41 (0)91 756 24 10, FAX +41 (0)91 756 24 97
[email protected]
Vorname
Name
Ort
Vorname
Adresse
PLZ
Ort
25
4. Mai 2012
Wechselkurse
KURS
Ankauf
Verkauf
1 Euro
1.16
1.24
1 US-Dollar
0.90
0.96
1 kanadischer Dollar
0.89
0.95
1 engl. Pfund
1.43
1.53
Kurzmeldungen
MAGAZIN
Edelmetall und Münzen
Gold (1 kg)
48 125.-
48 860.-
Silber (1 kg)
872.-
936.-
Vreneli
258.-
320.-
Sommerferien
Sport
Fussballbegeisterte Kids können beim
Adidas Milan Junior Camp mitkicken
Mitgeteilt von der
BancaStato Bellinzona.
Alle Angaben ohne Gewähr.
ASCONA
LOCARNO
Die drei Ringe
SAMSTAG, 5. MAI
Ein Märchen von Ernst Wiechert mit
Musik der Renaissance. Historische
Blasinstrumnte: Mechtild Neufeld v.
Einsiedel. Lesung und Gitarre: Johannes Grabher
Casa Andrea Cristoforo, Sala Ita
Wegmann, 19.30 Uhr
Ausflug ins Malcantone
SAMSTAG, 2. JUNI
Mit Halt in Aranno, Curio, Caslano.
Kosten CHF 30.-; Treffpunkt 8.00
Uhr vor dem Innovazione Delta Ascona. Anmeldungen bis Donnerstag,
10. Mai an 091 753 15 22 oder 079
489 91 62.
Innovazione Delta Ascona,
8.00 Uhr
“Afrika, meine Passion”
FREITAG, 11. MAI
Corinne Hofmann, “die weisse Massai”, stellt ihr neues Buch vor. Kosten CHF 25.- (Aperitif und Lesung).
Möglichkeit anschliessend ein 3Gang-Menü für CHF 100.- zu geniessen (Nachtessen inkl. Aperitif,
Buchpräsentation). Anmeldung über
Tel. 091 785 71 71 oder per Mail an
[email protected]. Die Platzzahl
ist beschränkt.
Hotel Eden Roc, 16.30 Uhr
BALERNA
Informationsabend
DIENSTAG, 8. MAI
Anlässlich des Tages der Sonne wird
zur Debatte “Quando l’ecologia rilancia l’economia” eingeladen.
Scuole medie, 18.30 Uhr
Anglo Swiss Club - Coffee
Morning
SAMSTAG, 5. MAI
Monatlicher Coffee Morning für Mitglieder und Interessenten. Auch die
Bibliothek kann benützt werden,
sonst ist sie jeweils geöffnet am
Dienstag von 15.00-17.00 Uhr.
Clubräume - Via Rusca 1,
10.00 Uhr
Flohmarkt
SAMSTAG, 5. MAI
Flohmarkt; antike Möbel, Kleider,
Schuhe und mehr. Ausserdem Tisch
mit Gratiswaren; musikalische Einlagen mit Susanna Tosun-Schlegel (Gitarre).
Foyer der Residenza Al Parco,
10-18 Uhr
LUGANO
Diritto senza frontiere Economia e Diritto a confronto
DONNERSTAG, 10. MAI
Konferenz organisiert von Amnesty
International mit Pietro Veglio und
Dick Marty.
Universität - Aula A 21 - Palazzo
Rosso, 20.15 Uhr
MONTAGNOLA
Hermann Hesse kennenlernen
SONNTAG, 6. MAI
Lesung in Italienisch und Deutsch
mit Lucilla Janssen und Morgan Powell, “Hermann Hesse am Comersee: Reiseerinnerungen aus Italien”.
Museo Hermann Hesse,
17.00 Uhr
“SPIELEN hilft erwachsen zu werden” lautet das Motto des Adidas Milan Junior Camp, an
dem Fussballbegeisterte zwischen sechs und 15 Jahren teilnehmen können. In den
Camps, die in über 45 Ländern stattfinden, treffen sich junge Menschen, die “sportliche,
gesunde, lustige und lehrreiche Ferien im Zeichen des Fussballs” verbringen möchten.
Präsentiert wurde das in Locarno stattfindende Sportereignis vergangene Woche an einer
Medienkonferenz (Foto: der ehemalige MilanSpieler Franco Baresi mit einem Teilnehmer am
Milan Junior Camp 2012).
Zwei Camps, bei denen “trainiert wird wie beim
erfolgreichsten Verein Europas” stehen in Locarno zur Auswahl: eines vom 18. bis zum 22. Juni,
ein zweites vom 25. bis 29. Juni. Teilnehmen
können Jungen und Mädchen an einem Camp
oder an beiden; wobei eine Woche CHF 350.kostet, zwei Wochen CHF 620.-. Inbegriffen ist
eine AC Mailand-Ausstattung.
Die Teilnehmenden trainieren von Montag bis
Freitag von 8.30 bis 17.00 Uhr im Locarneser
Stadio Lido. Qualifizierte Trainer und ein Technikspezialist vom AC Milan, der das Training
koordiniert, legen bei der Durchführung des Camps einen besonderen Wert auf Professionalität, Effizienz und Qualität des Angebotes, Sicherheit und Bedürfnisse der Kinder
und Jugendlichen. Garantiert dürfte auch eines sein: Alle, die mitmachen, werden sich
immer an diese aussergewöhnlichen Tage erinnern. Wer hat normalerweise schon die
Möglichkeit, ein Trainingslager mit Nachwuchstrainern des AC Mailand zu besuchen?
Für Auskünfte wende man sich an die Infoline, Tel. 091 752 18 15; auf www.fclocarnoallievi.ch findet sich das Anmeldeformular. Dort ist als offizielle Anmeldefrist der 30. April
angegeben. Doch laut Fussballclub Locarno ist das Einschreiben noch möglich.
Adidas Milan Junior Camp im Juni in Locarno.
uj
Neuheiten
BELLINZONA
VOM 9. BIS 10. MAI
Präventionskampagne für die RisikoVerminderung von Darmkrebs. Ausstellung eines “Riesendarmes” mit
Informationsstand. Am Mittwoch Vortrag mit Ärzten über den Darmkrebs
im Ristorante Unione um 18.30 Uhr.
Infos auf www.legacancro-ti.ch.
Piazza del Sole, 10.00-18.00 Uhr
CADRO
SONNTAG, 6. MAI
Anlässlich des Internationalen Tags
der Familie. Unterhaltung für Kinder.
Organisiert in Zusammenarbeit mit
ABAD, der Associazione Progetto
Genitori und der Afrikanischen Gemeinde Tessin. Eintritt frei. www.sosvillaggidibambini.ch.
Centro Spazio Aperto, 10.0018.00 Uhr
TESSERETE
Stubete
Frühlings-Solidaritätsfrühstück
SONNTAG, 6. MAI
Stubete der Associazione svizzera
della musica popolare ASMP/VSV.
Formationen aus verschiedenen
Kantonen nehmen teil. Jedermann
ist willkommen. Reservation: Tel.
091 936 07 07.
Hotel Panoramica, 11.00 Uhr
CAMORINO
Erdbeerfest
FR + SA, 4. + 5. MAI
Traditionelles Erdbeerfest.
Freitag und Samstag Musik mit verschiedenen DJs.
Vorverkauf Bar Doble, Camorino.
Campo sportivo, 22.00-4.00 Uhr
LAMONE
15 Jahre Harley-Davidson Ticino
SAMSTAG, 5. MAI
Fest für alle anlässlich der 15 Jahre
der Sprugasci Motorcycles SA.
Sprugasci Motorcycles SA, ab
9.00 Uhr
SAMSTAG, 5. MAI
Es organisiert der Drittweltladen von
Tesserete.
Osteria Babilonia, 8.30-12.30 Uhr
Irish Sunday
SONNTAG, 6. MAI
Um 15.30-16.30 Uhr Theatervorführung. Anschliessend Erfrischung; um
17.30-18.30 Uhr irischer Film. Anschliessend im Irish Club Alpino ein
typisches Nachtessen (Irish Stew)
und Konzert mit irischen Musikern.
Oratorio
Sport und Unterhaltung
SONNTAG, 6. MAI
Um 10.00 Uhr Anmeldung für die
Oldtimer-Rundfahrt. Um 12 Uhr
Makkeroni und Grillköstlichkeiten.
Um 14.30 Uhr Rundfahrt mit alten
und neuen Motorrädern. Bei
schlechtem Wetter wird die Veranstaltung abgesagt.
Piazzale Caserma, 9.30 Uhr
SESEGLIO
2. ITF Women’s Circuit - Int. Tennisturnier
Halbfinal am 5. und Final am 6. Mai (14.00 Uhr). Eintritt frei.
Centro Tennis - Via Campagna - 091 682 06 15
5 Samstag
BELLINZONA
19. Int. Judoturnier “Città dei 3 castelli”
Internationales Turnier. Info: www.jbcbellinzona.ch.
Palabasket, Samstag und Sonntag
AC Bellinzona - FC Lugano (Challenge League)
Stadio comunale - 18.30 Uhr
CHIASSO
FC Chiasso - FC St. Gallen (Challenge League)
Stadio comunale - 19.30 Uhr
COLDRERIO
Boccia-Schweizermeisterschaften für Paare
Samstag offizieller Teil, Abendessen und Unterhaltung mit
dem Gedankenleser Federico Soldati; am Sonntag finden die
Finals statt. Samstagmorgen Boccia-Spiel für Behinderte.
ganztags, Samstag und Sonntag
TENERO
Internationales Unihockeyturnier - La SAGA
8. Ticino Floorball Open und 2. Coppa Grande. Kat. U14 und
U12 und Erwachsene. Samstagabend Festbetrieb mit Geschicklichkeitswettbewerb mit Beteiligung der Nationalmannschaftsspieler. Eintritt frei. Info: www.floorballsaga.com.
Centro Sportivo Nazionale della Gioventù - Via Brere
091 735 61 11 - 10.00 Uhr, Samstag und Sonntag
6 Sonntag
PIAZZOGNA
30. Velorennen des Gambarogno
Start Piazzale Municipio Magadino: Anfänger 8.15 Uhr, Junioren 10.30 Uhr. Ziel in Piazzogna. Maccheronata um 13.00
Uhr auf dem Schulplatz. Info: [email protected].
091 795 12 14 (Gambarogno Turismo) - 8.15/10.30 Uhr
7 Montag
NOVAZZANO
SOS Villaggio dei bambini
NO al cancro dell’intestino!
4 Freitag
Den Einkaufsbummel mit einem Besuch des
Open-Air-Salons Autonassa verbinden
AM Donnerstag verwandeln sich Luganos exklusive Einkaufsstrasse Via Nassa und
die angrenzenden Plätze in einen Open-Air-Autosalon. Wie jedes Jahr im Mai werden auf der “Autonassa” Neuheiten vom Genfer Autosalon, wo im März auch viele
Welt- und Europapremieren präsentiert wurden, vorstellt. 175 Automobile sind zu bewundern, von 42 Automarken.
“Um dem Besucher die Orientierung zu erleichtern,
wurden einige Plakate entworfen, die der ganzen
Strasse entlang jeweils an den einzelnen Ausstellungspunkten ausgehängt werden und das Herstellungsland
sowie die ausgestellten Modelle näher beschreiben”,
schreiben die Veranstalter. “Jedes Plakat enthält auch
einen Gesamtplan des Ausstellungs-Parcours.” Die
Tessiner Sektion des Autogewerbeverbandes der
Schweiz AGVS, die Vereinigung Via Nassa und die
Stadt Lugano organisieren den Anlass gemeinsam.
Der Vorteil in Lugano – etwa gegenüber den grossen
Salons in Messehallen – ist, dass der Autosalon keinen Eintritt kostet. Und dass man den Besuch mit einem Einkaufsbummel verbinden kann und, wenn das Wetter frühlingshaft warm ist, mit einem Essen oder Kaffee auf der Piazza Riforma.
Open-Air-Autosalon Autonassa, von Donnerstag, 10. Mai, bis Sonntag, 13. Mai, in
der Via Nassa und auf den angrenzenden Plätzen in Lugano.
uj
Anzeige
Raritäten
AMBRÌ
Svizzera in movimento - Go for five
5 km gemeinsam zu Fuss. Treffpunkt um 17.00 Uhr beim
Hangar 3, mit bequemen Schuhen und bequemer Kleidung.
Verschiedene Gäste aus Politik und Sport.
Hangar 3 - 17.00 Uhr
Körper & Geist
Contra
NACH VEREINBARUNG
FIDES VÖGELI
Psychologische Märchendeutung
Fides Vögeli führt eine psychologische Praxis und führt Märcheninterpretationen nach C.G. Jung durch. Für sie sind Märchen nicht einfach Kindergeschichten, sondern “kollektive
Seelenbilder”. Wer an einer Märchendeutungsgruppe (in
Deutsch oder Italienisch möglich) teilnehmen möchte, kann
sich bei ihr melden.
Info/Anm.: 091 745 69 30, 076 302 55 41
Locarno
MONTAG UND DIENSTAG, 7./8. MAI
PIERO MOLINARI
Heilbehandlungen oder Einzelaufstellungen
im Familienstellen
Piero Molinari ist für zwei Tage in Locarno in seiner Hauptpraxis für Natürliche Heilkünste (Via Cittadella 7) und steht
zur Verfügung für Heilbehandlungen oder Einzelaufstellungen
im Familienstellen. Die Sitzungen kosten CHF 120.-/Stunde.
Info/Anm.: 091 751 21 86, 076 581 24 14
Minusio
Ausstellung im Einkaufszentrum in Tenero
spielt mit dem Thema Oldtimer
Die Therapie bei
Edelsteinmassage
Craniomandibulärer
ist etwas Besonderes!
Die auf Dysfunktion
Sie abgestimmten Edelsteine
(Kaumuskulatur-und
lösen energetische
Blockaden und
Kiefergelenksstörung)
begünstigen
durch sanfte Bewegung
dient der Behandlung
von
den Abtransport
von Schlackenstoffen.
Blockierungen
und
Schmerzen
Die harmonisierende Heilkraft der
des Kiefergelenkes, „Knacken“,
Steine
bewirkt ein tiefes Loslassen
bei
Bewegungseinschränkungen
und führt zu
einerKopfganzheitlichen
sowie
Entspannung
von Körper,
und
Nackenschmerzen.
Geist und Seele.
auch als Gutschein
zum Verschenken
WÄHREND in Lugano neue Autos im Freien ausgestellt sind, gibt es in Tenero ältere Modelle unterm Dach zu sehen. Zum achten Mal lockt das Centro Coop mit seiner Ausstellung “L’auto d’epoca in scena” Autofans an. “Es ist die wichtigste regionale Veranstaltung
des Jahres im Coop-Einkaufszentrum in Tenero”, erklärt der
Verantwortliche, Andrea Lovaldi. Durchgeführt wird die Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem rund 170 Mitglieder
zählenden Oldtimerclub Top Club Ticino und verschiedenen
Partnern, etwa dem Pantheon Basel, dem grössten Schweizer Forum für Oldtimer.
Angegangen wird das Thema Oldtimer diesmal im wahrsten
Sinne des Wortes spielerisch: Wie Spielzeuge sind die Oldtimer – Autos und Motorräder – teilweise in Szene gesetzt.
Und gespielt werden darf auch. Auf einer grossen Modellrennbahn im Hauptkorridor des Zentrums können Junge
und Junggebliebene Rennfahrerträume verwirklichen. Wer will, kann die ferngesteuerten
Autos nur zum Spass auf die Bahn schicken – oder aber versuchen, sich fürs Finale am
Samstag, 26. Mai, zu qualifizieren. Und bei einem Gewinnspiel gibt es natürlich auch etwas zu gewinnen. Keinen Oldtimer, aber einen nagelneuen Chevrolet Spark 1.0 LS.
“L’auto d’epoca in scena”, Centro Coop, Tenero, bis zum 26. Mai.
uj
SAMSTAG, 5. MAI, 19-23 UHR
GIULIETTA COCCO (IN DER SCUOLA R. STEINER)
Freies Tanzen - “Lass die Seele fliegen”
Barfuss oder mit Tanzschuhen. Adresse: Via dei Paoli 36.
Kosten CHF 15.-. Weitere Daten für das freie Tanzen: 26.
Mai, 16. und 30. Juni, 14. Juli.
Information: [email protected]
Muralto
AB MONTAG, 14. MAI
PRO SENECTUTE
Mini Yogakurs
Die Pro Senectute führt verschiedene Kurse für Deutschsprechende durch. Im Mini Yogakurs, der am Montag, 14. Mai um
10.15 Uhr beginnt, gibt es noch freie Plätze.
Infos und Anmeldung: 091 759 60 20 (Amèle Fux)
Novaggio
MONTAG, 7. UND 21. MAI
SPAZIO ALICE IN DER VILLA ALTA
Partiamo con i bastoni!
Einführung ins Nordic Walking mit Franca Boschetti von Allez
Hop!; 13.45-16.00 Uhr. Kosten CHF 10.- (Mitglieder zahlen
CHF 5.-), inklusive Erfrischung. Nordic-Walking-Stöcke stehen zur Verfügung.
Info/Anm: Tel. 079 221 66 63, 079 295 50 05
26
4. Mai 2012
Gastronomie
MAGAZIN
Gastroführer Über 1700 Adressen werden vorgestellt
AUF ZU OSTERIEN
IN GANZ ITALIEN
NEU und doch alt: Die neuste Ausgabe des Gastroführers “Osterie d’Italia 2012/2013”
ist da. Beim Durchblättern erkennt man sofort, dass die grafische Gestaltung überarbeitet worden ist. Das Buch bewahrt dennoch seine Identität und seinen Hauptzweck: von
den zahlreichen, über ganz Italien verstreuten Osterien zu erzählen. Was genau eine
Osteria ausmacht, ist nicht einfach zu sagen, denn mit dem Wandel
der Zeit ist es auch schwieriger geworden, klare Kriterien aufzuführen. Eines ist jedoch klar: Im Gastroführer “Osterie d’Italia” werden
Gaststätten vorgestellt, die regionale und saisonale Küche anbieten
und dies zu einem moderaten Preis. Festgestellt wurde zum Beispiel
auch, dass einige Osterien räumlich und preislich gewachsen sind
und sich zu etwas anderem als einer “traditionellen” Osteria gewandelt haben. Diese werden im neuen Segment “Abseits der Osterien”
vorgestellt. Wie gesagt stehen lokale Zutaten und Gerichte im Vordergrund und oft befinden sich die Produkte in einem Slow-FoodFörderkreis und sind flächenmässig sehr stark begrenzt. Auf diese
wird im Gastroführer zusammenhängend mit ihrer Geschichte und
Umgebung speziell eingegangen.
In der deutschsprachigen Ausgabe befindet sich wie üblich am Ende
des Buches ein kulinarisches Lexikon. Die vorgestellten Osterien begrenzen sich jedoch nicht nur auf Italien: Ein Kapitel ist auch der italienischen Schweiz gewidmet. Aus dem Tessin werden insgesamt 23
Osterien und Grotti vorgestellt, die sich in Ortschaften von A wie
Anzonico bis S wie Semione befinden.
Fotografien sind im Gastroführer eher selten anzutreffen. Vorgestellt
werden so weit als möglich Geschichten von Frauen und Männern, Gastwirten und Köchen, von ihren Produkten und Gerichten. In der Rubrik “Für Sie entdeckt” werden die
wesentlichsten Traditionsgerichte angeführt, aus dem Tessin sind dies zum Beispiel die
“Cazzoeûla”, die “Torta di pane” oder der “Ganascin in umido”.
Osterie d’Italia 2012/2013, Hallwag, Gräfe und Unzer Verlag, München.
ISBN 978-3-8338-2635-1. 29,90 €, CHF 40,90.
Frühlingsanfang
im Esplanade
in Minusio
Sommer
im
Serpiano
DER Frühling ist langsam aber sicher eingekehrt,
obwohl die letzten Tage wettermässig nicht unbedingt davon zeugen. Das Viersterne-Hotel Esplanade
in Minusio jedenfalls hat die Frühjahrssaison eingeweiht und ermöglicht mit einem Spezialangebot seinen Gästen einen schönen Aufenthalt für die kommenden längeren Wochenenden: An Auffahrt (17.
bis 20. Mai), Pfingsten (25.
bis 28. Mai) und Fronleichnam (7. bis 10. Juni) kann
man ab CHF 570.- pro Person drei Nächte in Halbpension im Esplanade verbringen. Wahrlich verlokkend, denn das Esplanade
ist nicht nur sehr gut gelegen und bietet Seesicht, es
hat auch viel zu bieten. Nur
schon der Saal des Restaurants “Belle Epoque” ist
ein kleines Juwel. Er verdankt seine Einzigartigkeit
dem Originalzustand vieler baulicher Elemente aus
dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Für die Kulinarik
sorgt der Küchenchef Mauro Grandi, der mit seinem
Team erlesene Vorspeisen, Fleisch- und Fischgerichte und Desserts zubereitet. Eine grosse Auswahl an
edlen Weinen vervollständigt das Angebot.
Spezialangebote Hotel Esplanade, Via delle Vigne
149, Locarno-Minusio. www.esplanade.ch.
mm
WER Gastronomie, Kultur, Natur und Wellness miteinander
verbinden möchte, ist beim Albergo Serpiano an der richtigen
Stelle. Das Dreisterne-Hotel
mit Restaurant befindet sich
beim Monte San Giorgio und
bietet eine fantastische Aussicht
auf den Luganer See. Mit der
Drahtseilbahn bequem erreichbar (die entsprechenden Fahrzeiten sind auf Seite 20 der TZ
ersichtlich), kann man das
UNESCO-Weltnaturerbe zu
Fuss erkundigen und die Natur
geniessen. Für die kulinarische
Seite sorgt die Locanda Ticinese mit ihrem “menu gastronomico primavera”, das nebst dem
Rindstartar eine gebackene
Seezunge und ein Lammrücken
vorsieht und passende Weine
dazu vorschlägt. Oder man bestellt sein Gericht einfach à la
carte. Und wer sich nach einem
Ausflug verwöhnen möchte, ist
beim Spa&Wellness des Serpiano gut aufgehoben.
Hotel Serpiano, Tel. 091 986 20
00, www.serpiano.ch.
mm
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Tessiner Zeitung Gastronomie
Famile Schwyn
6604 Locarno-Solduno
Tel. 091 751 38 02
[email protected]
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Rindscarpaccio mit Parmesan
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Gnocchi an Safransauce &
Ravioli an Zitronensauce
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Kalbssteak vom Grill
Fohlenfilet vom heissen
Stein oder Eglifilet
Gemüse & Beilage nach Wahl
***
Schokoladenmousse oder
Sorbet “Vielle Prune”
Kindermenu ab fr. 14.Bis bald. Ihr Costa-Team!
Ristorante
Panoramico
Kulinarische
Aussichten erleben!
Einheimische
Küche
grotto
la
Baita
Locarno
am Nachmittag einen Kaffee
mit hausgemachtem Kuchen
Orgnana
la
Baita
Dinner am Abend.
A presto!
Ristorante Panoramico
Hotel Casa Berno
Via Gottardo Madonna 15
CH-6612 Ascona
Tel. +41 +0,91 791 32 32
www.casaberno.ch
091 780 43 43
www.baita.ch
Bellinzona
Magadino
oder das Gaumen beto¨rende
DienstagSonntag
11:00-23:00
di Claudio Belloli
Geniessen Sie den ta¨glich wechselnden 3-Gang Businesslunch,
Offen:
von März
bis Oktober
27
4. Mai 2012
Gastronomie
MAGAZIN
Buch Giò Waeckerlin Induni erinnert sich an die Zeit im Bleniotal
MEHR ALS NUR KOCHEN
von Myriam Matter
ES ist wahrhaft mehr als nur ein
Kochbuch mit Rezepten, das
Buch, das Giovanna “Giò” Waeckerlin Induni verfasst hat.
“Sonntags rührte Nonno die Polenta – Erinnerungen an die Küche der Villa Rosellina im Bleniotal” heisst es und ist eben im
Fona Verlag erschienen.
Mehr als nur ein Kochbuch, da
es nicht nur Rezepte aneinander reiht, sondern einen Einblick in eine Familiengeschichte ermöglicht. Mit Giò
taucht man ein in eine andere
Welt, in ihre Welt, die sie
durch ihre Kinderaugen wahrgenommen hatte und nun beschreibt.
“Die kleine Giovanna verbringt die ersten Lebensjahre
in der Villa Rosellina im Bleniotal, dem Haus der Familie
väterlicherseits. Hier regieren
Nonno-Peke und Nonna-Mina
und ihre zwei unverheirateten,
gottesfürchtigen Töchter, ZiLina und Zi-Olga, eine etwas
impulsive Malerin. Das Zentrum des Hauses ist die Küche
mit ihrem Therma-Herd, dem
modernsten seinerzeit, einem
Prunkstück, das der Familie
während über sechzig Jahren
treu diente. Hier werden die
Freuden des Lebens gefeiert
und kann Leid vergessen werden.” Die Beschreibung des
Buches macht neugierig und
blättert man es durch, bleibt
man immer wieder an Geschichten und Beschreibungen
hängen. “Giò Waeckerlin Induni erzählt erfrischend rasant
die sagenhaften Geschichten
rund um ihre eigensinnigen
Ahnen und kramt die Rezepte
Eine Hommage an die Tessiner Küche, die Villa Rosellina, die Menschen und die Kindheit Giovannas
hervor, die das Leben im Bergtal so unvergesslich gemacht
haben: Brotsuppe, Kräutergratin, Heidelbeersuppe, Kalbfleischvögelchen, Polenta und
viele mehr”, lautet die Buch-
beschreibung.
Das Buch ist in sechs Kapitel
eingeteilt, die von Familiengeschichten und Anekdoten umrahmt werden: Basics, Frühlingsrezepte, Sommerrezepte,
Frühlingsdüfte beim
Monte San Giorgio
WER nebst Ausflügen am malerischen Monte San Giorgio auch
die kulinarische Seite der Region entdecken will, dem seien die
Frühlingsgenusswochen empfohlen. Die “Profumi e sapori primaverili sul Monte San Giorgio” dauern noch bis zum 13. Mai.
Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit der “Ristoratori” und
den “Produttori Vitivinicoli” der Region durchgeführt und bietet
unter dem Thema “Aspargi Bianchi di Cantello” Gerichte mit Wildkräutern, frischen
Pilzen und vor allem regionalen Produkten
an. Es nehmen sowohl Restaurants auf der
Schweizer als auch auf der italienischen Seite des Berges an den Genusswochen teil, die
ihre Frühlingsgerichte anbieten.
Ziel der Veranstaltung ist es, die regionalen
Produkte um das UNESCO Weltnaturerbe
bekannt zu machen und so kommen denn
auch Weine vom Monte San Giorgio auf den
Tisch.
Wer in einem der teilnehmenden Restaurants einkehrt, kann auch beim Wettbewerb mitmachen. Zu gewinnen gibt es verschiedene Preise, unter anderem einen Reisegutschein im Wert von CHF 500.-.
Weitere Informationen zu den Genusswochen und den Restaurants finden sich auf www.ristoratori.ch.
Profumi e sapori primaverili sul monte San Giorgio, bis 13.
Mai.
mm
Herbstrezepte, Winterrezepte
und Backstube. Es durchlebt
ein ganzes Jahr mit den verschiedenen Jahreszeiten und
macht “gluschtig” auf die
zahlreichen Gerichte: Diese
gehen von der Brennnesselsuppe, dem gefüllten Kaninchen, dem Zucchettibrot bis
hin zum klassischen Schmorbraten, der Dinkelsuppe, dem
Polpettone und Zi-Linas Apfelkuchen.
Ausserdem stolpert man immer wieder über interessante
Hinweise und Erklärungen,
wie zum Beispiel “Die Brotsuppe besänftigt Brummschädel und beruhigt nach üppigen
Mahlzeiten
Magen
und
Darm”. Oder “Früher, als die
Menschen noch sehr gläubig
waren, wurde in der Karwoche
nur mit Öl gekocht! Die Karfreitagssuppe kann man aber
auch – nach Art der Heiden –
mit Milch oder Rahm zubereiten. Allerdings schmeckt sie
mit Olivenöl viel österlicher.”
Die eingefügten Farb- und
Schwarz-Weiss-Fotografien
stammen aus dem Privatarchiv
der Autorin und geben dem
Leser eine Idee, wie es damals
im Bleniotal ausgesehen hat
und wie es heute ist.
Das Buch von Giò Waeckerlin
Induni ist jedem zu empfehlen,
der ein etwas anderes Kochbuch mit traditionellen Tessiner Rezepten sucht. Und nicht
zuletzt verleitet es einen vielleicht dazu, in der eigenen Vergangenheit zu kramen und alte
Familienrezepte und -Erinnerungen hervorzuholen.
“Sonntags rührte Nonno die
Polenta – Erinnerungen an die
Küche der Villa Rosellina im
Bleniotal”, Giò Waeckerlin Induni, 160 Seiten mit Farb-und
Schwarz-Weiss-Fotografien,
Illustrationen von Andy Zollinger, ISBN 978-03780-4681, Fona Verlag.
Ein Tessiner ist beim
Goldenen Koch mit dabei
ALLE zwei Jahre findet mit dem Wettbewerb um den Goldenen
Koch von KADI die wichtigste nationale Kochkunst-Meisterschaft statt. In der kommenden Auflage werden am 1. Oktober
2012 wiederum sechs Finalisten im Kursaal Bern um die begehrte Schweizer Kochauszeichnung wettkochen.
Unter diesen sechs begnadeten Köchen ist auch ein
Tessiner mit dabei: Marco Viviani ist Sous-Chef bei
der Villa Principe Leopoldo Hotel und Spa in Lugano. Der 29-Jährige wird nebst den anderen fünf Kandidaten, die alle in Deutschschweizer Küchen ihre
Künste darbieten, um den begehrten Goldenen Koch
werben. Um diesen zu gewinnen, müssen die Köche
für je 14 Personen ihre Fisch- und Fleischplatten zubereiten, die von einer hochkarätigen Jury bewertet
werden.
Die Auszeichnung des Goldenen Kochs sei für jeden
ambitionierten Koch eine einmalige Gelegenheit,
sein Talent vor den grossen Namen des Metiers zu
beweisen: Von den Köchen werde Leistung auf höchstem Niveau erwartet, da sie lediglich fünf Stunden
und 35 Minuten ihre Gerichte kochen, dekorieren
und präsentieren müssten, so Christof Lehmann, Leiter Marketing und Verkauf der KADI AG.
Gastroliebhaber werden dieses Ereignis mit Spannung verfolgen. Infos auf www.goldenerkoch.ch.
Goldener Koch 2012, 1. Oktober, Kursaal, Bern.
Vom
Asconeser
Whisky
DIE Wege durch das MaggiaDelta führen an Getreide- und
Reisfeldern und satten, grünen
Wiesen vorbei. Inmitten dieser
Landschaft befindet sich der
landwirtschaftliche
Betrieb
“Terreni alla Maggia”, der mit
seinen rund 150 Hektaren Land
verschiedene agronomische
Produkte erzeugt.
Im Ladengeschäft des Landwirtschaftsguts werden diese
verkauft und darunter findet
man nebst Reis, Maismehl, Honig, Tomatensaucen, Bier aus
Reis, Grappa und Wein auch
Whisky. Die Idee zu diesem für
die Region eher aussergewöhnlichen Produkt entstand vor
mehreren Jahren, als Renato
Altrochi Leiter des Betriebs
war. Damals suchte man nach
alternativen Produkten und so
wurde als Erstes Gerste gepflanzt. Danach folgten mehrere Experimente und schliesslich
wurde der erste “Ascona Single
Malt” produziert. Dieser besteht wie sein schottischer Bruder aus gemälzter Gerste und
wird nach den Vorschriften
während mindestens drei Jahren in Eichenfässern ausgebaut,
was man an seiner bronzenen
Farbe gut erkennen kann. Er ist,
ohne den schottischen Whisky
nachahmen zu wollen, sehr raffiniert, mild und doch vollmundig.
Nebst dem Whisky wird, wie
schon erwähnt, auch Reis angepflanzt – ebenfalls ein eher ungewöhnliches Produkt für die
Region. 1997 wurden die ersten
Versuche unternommen, obwohl Stimmen laut wurden,
dies sei eine verrückte Idee –
zumal sich ca. 100 km weiter
südlich die italienischen Reisfelder befinden. Doch bereits
nach vier Jahren wurden 90
Hektaren mit Reis bepflanzt,
die einen jährlichen Ertrag von
400 bis 600 Tonnen liefern.
Angebaut wird ausschliesslich
“Loto Reis”, der bestens für ein
Risotto geeignet ist und all denjenigen eine Freude bereitet, die
ein Säckchen echten “Tessiner
Reis” mit nach Hause nehmen
wollen.
Ein Besuch zu den “Terreni alla
Maggia” lohnt sich allemal.
Terreni alla Maggia, Via
Muraccio 105, Ascona;
Ladengeschäft “Alla
Fattoria”, Via Ferrera 87,
Ascona. www.terreniallamaggia.ch.
mm
28
4. Mai 2012
Vorabdruck “Locarnese e valli” in deutscher Sprache
IN DEN vergangenen Monaten hat die Tessiner Zeitung die in deutscher Sprache erschienenen Publikationen der Reihe “Le vie del Passato – Wege der Vergangenheit – Streifzüge durch Geschichte und Archäologie des Kantons Tessin” der Associazione Archeologica Ticinese vorgestellt (Leventina, Riviera, Bleniertal). Das in der gleichen Reihe, in
Zusammenarbeit mit dem Amt für Kulturgüter, entstandene Heft “Locarnese e valli” liegt bisher nur auf Italienisch vor.
Die Redaktion der TZ übersetzt die Publikation und präsentiert ihren Leserinnen und Lesern den Vorabdruck in loser
Folge. Heute lesen Sie die “Route 10”. Die bereits erschienenen Hefte können in Buchhandlungen, besonders im Luganese, in Tourismusbüros und beim AAT bezogen werden, Tel. 091 976 09 26, Internet www.archeologica.ch.
Regionen
MAGAZIN
VAL BAVONA
Mit dem Tessiner Verein für Archäologie (AAT) begeben
wir uns auf “Wege der Vergangenheit”, auf Streifzüge durch
die Geschichte und Archäologie des Kantons
Piano di Peccia
San Carlo
Fusio
VAL LAVIZZARA
Peccia
Broglio
DURCH DAS GANZE
BAVONATAL
Cavergno
Bosco Gurin
Cevio
Linescio
Someo
Campo
Maggia
VAL ROVANA
Gordevio
Avegno
Übersetzung tz
D
ie Wanderung durch eine der
schönsten Landschaften des Kantons beginnt in Cavergno und
führt durch das ganze Bavonatal
und dessen charakteristischen
Dörfer.
Strecke: Cavergno – San Carlo in Val Bavona
Höhenunterschied: 553 Meter
Schwierigkeit: Keine
Dauer: 3 Std. 30 Min.
Karte: LK 1271 Basodino, 1291 Bosco/Gurin
1:25’000
Verpflegung: Cavergno, Fontana, San Carlo
Anreise: Mit dem Postauto ab Bignasco aus; verschiedene Parkmöglichkeiten in Cavergno; für die
Rückkehr das Postauto ab San Carlo aus
Beginn: Bushaltestelle Cavergno
In Cavergno, das am Eingang des Bavonatals liegt,
sticht einem die Pfarrkirche Sant’Antonio da Padova ins Auge, die 1677-1682 auf dem Grund eines
früheren Oratoriums und einer früheren Kapelle errichtet wurde. Neben der Kirche ragt der spätmittelalterliche Glockenturm empor und daneben steht
das Beinhaus mit Bogengang. Die künstlerische
Ausstattung des Kircheninnern wurde 1886 von
Antonio Rinaldi ausgeführt und 1927 von Pompeo Maino vervollständigt. Auf dem Hauptaltar
aus der Neoklassik steht eine Urne mit den “heiligen Überresten” des Märtyrers San Faustino, die
1760 von Rom nach Cavergno gebracht wurde. In
der rechten Seitenkapelle, die mit Stuckaturen aus
dem Jahre 1685 von Carlo Respini geschmückt
ist, steht eine eindrückliche Altartafel, die die Liberazione di San Pietro dal carcere darstellt und
ungefähr 1683 in Rom entstand.
Im Dorfkern steht auf einem ehemaligen Wohnsitz eine Kornkammer aus den Jahren 1453-61.
Nordöstlich von Cavergno befindet sich das Oratorium San Luigi Gonzaga aus den Jahren 188384, das am Ende des 19. Jahrhunderts vergrössert
wurde. Darin befindet sich ein Gemälde aus dem
Jahr 1638, das die Madonna col Bambino e santi
darstellt.
Der Ausflug beginnt bei der Postautohaltestelle in
Cavergno. Nach der Durchquerung des Dorfes
führt die Wanderung durch die Talsohle des Bavonatals, das durch seine sogenannten zwölf Terre
– kleine Weiler – geprägt ist. Diese Terre gehören
alle zu Cavergno, ausser der letzten, San Carlo,
die zusammen mit Bignasco am Taleingang das
Talende markiert. Geprägt ist das Tal vor allem
durch eindrückliche Felswände, grosse “ganne”
(Steinhaufen), hohe Wasserfälle, zahlreiche
“splüi” (Höhlen oder Grotten), die als Unterschlupf dienten, Ställe, Keller und sonstige Wohnsitze. Auch wenn eine befahrbare Strasse gebaut
wurde, sind vom alten Saumpfad noch einige interessante Wegabschnitte erhalten geblieben. Dieser Ausflug führt denn auch unausweichlich teilweise auf asphaltierten Wegen. Die Wanderwege
wurden einerseits auf intelligente Art und Weise
ausgelegt, so dass der Verkehr vermieden wird,
was andererseits dazu führt, dass die charakteristischen Weiler Fontanelada und Bolla umgangen
werden (diese können eventuell auf dem Rückweg
besichtigt werden). Zurück zum Ausflug: Nach
Cavergno begibt man sich auf die befahrbare
Strasse und folgt ihr eine Weile. Auf diesem eher
langweiligen Abschnitt gibt es nichts Sehenswertes zu sehen, ausser einer Kapelle, die unter einem
riesigen Felsblock erbaut wurde. Der erste Umweg, der über Mondada führt, zweigt in einen
Der Ausflug beginnt am Eingang des Tals, in Cavergno
Saumweg ein, der bergwärts weitergeht und eine
schöne Rustici-Siedlung durchquert, an dessen
Ende sich das Oratorium Santa Maria Addolorata befindet. Dieses kleine Gebäude wurde 1660
errichtet und enthält eine Altartafel, die die
Schutzpatronin darstellt und 1871 von Antonio
Rinaldi angefertigt wurde. Unterhalb des Oratoriums befindet sich entlang der Strasse eine Votivkapelle mit Bogengang, die 1854 von australischen Emigranten errichtet wurde.
Auf der Höhe der Kapelle nimmt man die Wanderung auf der befahrbaren Strasse wieder bis nach
Fontana auf: Fontana ist ein grosses und wichtiges Dorf, von wo aus ein gut erhaltener Saumweg
zu den Monti Larechia und nach Prato Sornico
führt. Im Oratorium der Madonna della Cintura, das zu Beginn des 17. Jahrhunderts errichtet
und im folgenden Jahrhundert mehrere Male umgebaut wurde, befinden sich ein Gemälde aus dem
Jahre 1680, das das Miracolo di Sant'Antonio darstellt, und eine Statue der Vergine aus dem 18.
Jahrhundert. Die Wanderung von Fontana nach
Sabbione umgeht die befahrbare Strasse nur für
einige Meter. Am Rande dieser kleinen Terra ragt
das Oratorium Santa Croce aus dem Jahr 1831
empor, an dessen Seite ein grosser Glockenturm
steht. Unterhalb des grossen Felsblocks, der den
Dorfkern beherrscht, befindet sich ein archaisch
aussehender “splüi”, der zu einem Heu- und
Strohstall umfunktioniert wurde.
Ausser einer kleinen Nebenstrasse, die bergwärts
führt, ist die Strasse von Sabbione nach Ritorto
asphaltiert. Im Oratorium Santa Caterina aus
dem 17. Jahrhundert ist eine eindrückliche Altartafel der Schutzpatronin zu sehen, die aus der
zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammt und
dem Asconeser Pier Francesco Pancaldi-Mola zugeschrieben wird.
In Ritorto biegt man sofort in einen Wanderweg
ein, der sich durch einen ehemals überschwemmten Wald schlängelt. Der Weg führt nahe des Flussbetts Bavona nach Foroglio, dem wichtigsten Dorf
des Tals. Mitten im idyllischen Dorfkern beim
Wasserfall der Calnègia steht das Oratorium der
Heiligen Jungfrau Maria, das im 16. Jahrhundert
erbaut und 1783 umgebaut wurde. Im Chor befindet sich ein wertvoller, hölzerner Altar mit Seitenflügel, der aus Deutschland stammt.
In Foroglio beginnt der am besten erhaltene Teil
des Wanderwegs durchs Tal, der auch aus morphologischer Sicht am interessantesten ist. Entlang
dieses Wegabschnitts findet man eine Inschrift, die
heute noch bewegend sein mag, denn sie beschreibt
den Tod eines Talbewohners, der während des
Wegbaus starb: “Am 25. Mai des Jahres 1812 wurde Giacom Zanzanin von diesem Stein erfasst und
trat nach 35 Stunden ins Jenseits.”
Auf der Höhe von Rosed biegt der Wanderwegabschnitt in die befahrbare Strasse, wo sich das 1673
erbaute Oratorium der Heiligen Maria Maddalena befindet. Im Innern ist ein römisches Gemälde aus dem 18. Jahrhundert erhalten, das die
Schutzpatronin darstellt. Nachdem man das Dorf
durchquert hat, führt der Weg auf der linken
Flussuferseite nach Faed – dessen Oratorium
der Madonna di Loreto ungefähr auf das Jahr
1700 zurückgeht – und dann nach Serta, um dann
auf der rechten Flussuferseite nach Sonlert zu gelangen.
In der Dorfmitte befindet sich das Oratorium
San Giuseppe, das ursprünglich im 16. Jahrhundert erbaut wurde, wie das Datum 1598 auf dem
Glockenturm bezeugt, dessen heutiger Bau jedoch
aus dem Jahre 1768 stammt. Die Altartafel mit
dem “Transito di San Giuseppe” wurde 1860 von
Antonio Rinaldi ausgeführt. In Sonlert ist auch eine alte Torba aus den Jahren 1477-80 zu sehen.
Nördlich des Dorfkerns am Rand des Erdrutsches
von Gannariente ist eines der bekanntesten “splüi”
des Maggiatals zu sehen, die sogenannte Ciossa 'd
Tea: ein Unterschlupf, der aus zwei angrenzenden
Räumen gebildet wurde und von einem riesigen
Felsblock überragt wird.
Die Wanderung führt von Sonlert aus für einem
kurzen Abschnitt auf der befahrbaren Strasse weiter, dann in den Wald und wieder hinaus bis zur
Kirche von Gannariente, die der Heiligen Maria delle Grazie gewidmet ist. Dieses kirchliche
Gebäude mit dem schlanken Glockenturm wurde
1595 anstelle einer alten Kapelle erbaut. Darin sind
interessante und populäre Fresken enthalten, die bis
auf die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts zurückgehen.
Von Gannariente geht es auf der Strasse bis zum
letzten Dorf des Tals weiter: nach San Carlo, wo
das Oratorium hervorragt, das dem gleichnamigen
Heiligen gewidmet ist. Dieses kleine Gotteshaus
wurde 1649 erbaut und beinhaltet Freskenstücke
aus der Renaissance, die ursprünglich aus der Kapelle der Madonna della Presa stammen.
Um diesen Ausflug abzurunden, kann man bis nach
Presa weiter wandern, das sich kurz nach San Carlo befindet. Diese kleine Rustici-Siedlung, die zum
grössten Teil einer grossen Steinlawine wegen zerstört wurde, erreicht man auf der Strasse, die zur
Seilbahn Robiei führt. Bei der ersten Haarnadelkurve befindet sich auf der linken Seite eine moderne Brücke, die über den Fluss zu einem nicht markierten Wanderweg führt, der einem nach Presa
bringt.
Im alten Dorfkern sind alte Häuser und Türme zu
sehen, die zwischen 1280 und dem Beginn des 16.
Jahrhunderts errichtet und zum Teil in der ersten
Hälfte des 19. Jahrhunderts renoviert wurden. Die
winzige Kapelle der Madonna wurde 1513-15 erbaut. Daneben ragt der stämmige Glockenturm empor, der in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts
entstand. Nach der Überschwemmung 1996, die
die Kapelle zum Teil zerstörte, wurden die Fresken
aus dem Jahre 1524 entfernt und ins Oratorium von
San Carlo versetzt.
Schliesslich soll daran erinnert werden, dass die
Mulde von Randinascia zwischen Robiei und der
Bocchetta di Valmaggia mindestens seit der späten
Bronzezeit vom Menschen bekannt ist (1200 n.
Chr.). Davon zeugen mehrere prähistorische Spuren und Hand gefertigte Arbeiten aus Steinkristall
und Keramik, die in der Nähe der “splüi” von Randinascia gefunden wurden.
29
4. Mai 2012
Veranstaltungen
Italien
Milano Image Art Fair
GALLERIA ACQUESTARTE AUS
ASCONA STELLT SICH VOR
Vom 4. bis 6. Mai kann sich die Asconeser Galerie am Stand 80 und 82 der
wichtigsten Fotomesse in Italien präsentieren. Sie zeigt eine tiefschürfende
Forschungsarbeit über die beiden Fotografinnen Angèle Essamba und Femke
Teussinck. Nach dem Publikumserfolg
des Vorjahres mit mehr als 15 000 Besuchern darf man an der von Fabio
Castelli ersonnenen und geleiteten Veranstaltung auch 2012 einen starken
Zustrom aus aller Welt erwarten. Die
Fotografie hat ja heute den Spitzenrang
der bildhaften Darstellung erobert.
Pino Daniele
TOURNEE IN ITALIEN UND IM
AUSLAND: NÄCHSTE DATEN
Pino Daniele ist mit seiner ersten Single
des neuen Albums unterwegs. Am 5.
Mai in Bologna, Teatro Manzoni. 7. Mai
in Turin, Teatro Colosseo. 10. Mai in
Bergamo, Teatro Creberg. 13. Mai in
Mailand, Teatro degli Arcimboldi. 16.
Mai in Zürich, Kongresshaus. 20. Mai
in Brescia, Teatro Pala. 22. Mai in Genf,
Théâtre du Leman. 25. Mai in Mailand,
Teatro degli Arcimboldi. 26. Mai in Lugano, Palazzo dei Congressi. 28. Mai in
Genua, Teatro Carlo Felice. 7. Juni in
New York, Apollo Theatre. 9. Juni in
Boston, Berklee Performance Center.
Info: www.fepgroup.it.
MAGAZIN
ZWEI MUSIKREISEN MIT DEM
ZUG DER ERINNERUNGEN
D
ampflokomotiven historischer
Bauart befördern die alte Zugkomposition, die auf einer amüsante Musikreise von Mendrisio
nach dem insubrischen Canavese
fährt. In den letzten Jahren waren
die Reisen mit dem Zug der Erinnerungen ein
grosser Erfolg. Die Idee, eine Dampfzugfahrt mit
musikalischen Freuden zu verbinden, ist der Vereinbarung zwischen Mendrisiotto Turismo und
dem Club del San Gottardo zu verdanken. Die
Verwirklichung ist ein Gemeinschaftswerk des
Mendrisiotto Jazz Clubs, der Cantina Sociale und
Alessandro Manzoni
LECCO, VILLA MANZONI: AM
SONNTAG, 6. MAI 10.30 UHR
Am ersten Sonntag jedes Monats kann
die Villa des Schriftstellers Alessandro
Manzoni (Die Verlobten) unter kundiger
Führung besichtigt werden. Treffpunkt
am Eingang der Villa, Via Guanella 7.
Die Besichtigung kostet 4 €, mit Eintritt
ins Museum, das von 9.30 bis 17 Uhr
geöffnet ist, 10 €. Weitere Informationen: Tel. 0039 338/622542.
Buchmesse in Turin
TORINO SALONE INTERNAZIONALE DEL LIBRO: 10. BIS 14. MAI
Die Öffnungszeiten: Montag, Donnerstag, Sonntag 10 bis 22 Uhr; Freitag
und Samstag 10 bis 23 Uhr. Die Internationale Buchmesse wird bereits zum
25. Mal durchgeführt. Das Jubiläum
wird mit einem besonders vielfältigen
Programm gefeiert.
Andrea Scacciotti
MILANO CASTELLI GALLERY
VERSO LA LUCE: BIS 13. MAI
Die Castelli Gallery schenkt den jungen
Künstlern aus der Lombardei und dem
Kanton Tessin ganz besondere Aufmerksamkeit. Die Ausstellung kann bis
am 13. Mai besichtigt werden. Diesmal
fiel die Wahl auf Andrea Scacciotti, im
Varesotto geboren, aber schon lange
im Luganese zu Hause. Er hat zu Beginn seiner Karriere die figürliche Malerei gepflegt, ist aber bald zur freien
Kreativität und der Verwendung von
neuen Techniken übergegangen. Er
schildert vor allem die menschlichen
Stärken und Schwächen der heutigen
Gesellschaft und die Situationen im
vorrückenden Alter unter schwierigen
Lebensbedingungen. Eine Kunstform,
die für manche Zeitgenossen hilfreich
sein kann.
Antike Drucke
VARENNA, VILLA MONASTERO:
AUSSTELLUNG BIS 14. MAI
Die Sammlung der antiken Drucke in
der Villa Monastero, ein wertvolles Kulturgut von Varenna, wurde vollständig
restauriert und mit interessanten Themen bereichert. Das erfreuliche Ergebnis der aufwendigen Erweiterung und
thematischen Erneuerung kann an der
jjetzigen Ausstellung besichtigt werden.
Info: Tel. 0039 0341 295450.
Der Kalender 2012 enthält leider nur zwei Musikreisen: Am 6. Mai mit dem Blues Express
und am 9. September mit dem Dixie Express!
Die mühsamen Arbeiten an der Bahnlinie liessen
es ratsam erscheinen, sich auf diese beiden Daten
zu beschränken. Die erfolgreiche Formel bleibt
jedoch gleich: Auf der Fahrt von Mendrisio nach
Malnate wird Kaffee serviert. In Malnate gibt es
einen Aperitif mit einer Weinkostprobe. Auf der
Rückreise geht es ab Stabio mit dem Postauto
nach Montalbano, wo das Mittagessen aufgetischt wird. Die Rückkehr nach Mendrisio ist um
16 Uhr vorgesehen. Die Organisatoren bemühen
sich, einen Tag der guten Laune und der guten
Musik zu möglichst günstigen Preisen anzubieten. Deshalb werden die Produkte der beiden
Sponsoren Cantina Sociale und Chicco D’Oro an
den musikalischen Zwischenhalten in Malnate
und bei der Cantina Sociale in Montalbano präsentiert.
Am Sonntag, 6. Mai, wirken bei der Fahrt mit
dem Blues Express folgende Musiker mit: Marco Marchi als Bandleader, Sänger und Gitarrist;
Claudio Egli, Handharmonika; Roby Panzeri,
Schlagzeug; Fabio Bianchi, Tuba. Marco Marchi
& The Mojo Workers bilden ein Quartett, das aus
der Musik der Jahre 1920 bis 1950 schöpft, also
Ragtime im Piedmont Style, Delta Blues, Country Blues bis zum frühen Chicago Blues spielt. Eine mitreissende Mischung.
Musik made in Italy
LUGANO KONGRESSHAUS: AM
SAMSTAG, 12. MAI 20.30 UHR
Das mit Spannung erwartete zweite
Konzert der Reihe “Musik aus Italien”.
Zu Gast ist die berühmte Liedermacherin Fiorenza Mannoia, die mit dem
neusten Album “Sud” wieder einen Erfolg erzielt hat. Es ist der Faszination,
der Lebensfreude, aber auch der Melancholie und dem Missgeschick vieler
Völker des Südens gewidmet. Ein Werk
tiefer Menschlichkeit und Mitgefühls.
Sie hat für dieses Album Musiker aus
fernen Ländern beigezogen wie Natty
Fred aus Senegal, Faisal Thaer aus Palästina. “Quando l’angelo vola” ist Thomas Sankara gewidmet, dem 1987 im
Alter von 38 Jahren ermordeten Präsidenten von Burkina Faso. Eintrittskarten können vorbestellt werden bei den
meisten Ticketcorners. wwwluganoinscena.ch
Chicco D’Oro. Dieser starke Pool von Partnern
verbindet die Liebe zum Territorium und seinen
Produkten mit der gemütlichen Atmosphäre für
musikalische Treffen in den alten Zugwagen, die
der Club del San Gottardo in den letzten zwanzig
Jahren mit viel Freiwilligenarbeit renoviert hat.
Am 9. September mit dem Dixie Express
Alfredo Ferrario, Klarinette, mit Luca Sirianni,
Banjo; Rudy Migliardi, Bass Tuba. Der Begriff
Dixieland entspricht dem Stil des New Orleans,
den weisse Musiker gepflegt haben. Dieses Trio
des Dixie Express verfügt über ein reiches JazzRepertoire der Dreissiger- und Vierzigerjahre.
Ein ganz besonderes Ambiente
Mit vollem Dampf - Links Musikergruppe
Die antiken Zugwagen und die vom Mendrisiotto
Jazz Club gewählte Musik werden die Reisenden
gewiss faszinieren. Auskunft gibt ein praktischer
Prospekt. Es haben jeweils nur 70 Personen Platz,
deshalb ist es ratsam, sich früh anzumelden (für
die Reise am 6. Mai ist es zu spät, doch für den 9.
September dürfte es noch möglich sein. Info Tel.
076 737 73 83 – clubsangottardo@ticinocom).
Für die Veranstaltungen “Blues” und “Dixie”
wird eine Dampflok E3/3 (Tigerli) verwendet,
die 1904 von den Maschinenwerken Winterthur
gebaut wurde. Der Club del San Gottardo hat
später mit seiner Freiwilligenarbeit zur ständigen
Verbesserung und touristischen Neugestaltung
beigetragen. Mendrisiotto Jazz Club und Jazz
Matinées haben 1998 in Mendrisio eine Vereinbarung getroffen. Das Clublokal befindet sich
nach einigen Wechseln seit 2009 in einem Raum
des Hotels Touring Mövenpick in Chiasso. Der
Club hat stets viel getan für die Verbreitung der
Musik im Tessin.
Die Cantina Sociale in Mendrisio wurde in den
Fünfzigerjahren als Genossenschaftskellerei gegründet und hat viel dazu beigetragen, um den
Merlot del Ticino über die Grenzen hinaus bekannt zu machen. Sie beteiligt sich deshalb auch
gerne an den Musikreisen.
Caffè Chicco d’Oro ist stark in der Region verwurzelt und steht schon aus diesem Grund dem
Club del San Gottardo nahe.
Vernissage morgen Samstag um 18 Uhr im Spazio Zero in Gallarate
Papier ist einfach
unglaublich
SPAZIO ZERO, Via Ronchetti 6,
Gallarate (Varese). Eine interessante Ausstellung, die ganz den
Kriterien entspricht, nach denen
die Galerie seit etlichen Jahren
ihre gezielte Auswahl trifft. Vom
5. bis zum 20. Mai gelten folgende Öffnungszeiten: Dienstag
bis Samstag 17 bis 19 Uhr; am
Sonntag 10 bis 12 und 17 bis 19
Uhr. Eintritt frei. Informationen:
Tel. und Fax 0039 0331.777472.
Der von Metamusa Arte präzis
organisierte Kunst-Event wird
vom Kulturamt der Gemeinde
Gallarate unterstützt.
Das Geld ist ein eher ungewöhnliches Thema der Kunst. Peter
Hide behandelt es denn auch auf
eine sehr ironische Art und Weise.
Er hat es in Berlin und Venedig
mit viel Erfolg gezeigt. Ein ganz
neues Projekt ist dazu gekommen. “Jedem das Seine” ist der
Mitverantwortung an Pflichtverletzungen gewidmet.
Der übersteigerte Wert des Geldes wird von Peter Hide bissig
und stichelnd herabgesetzt. Das
geht so weit, dass er dem Publi-
IN der Galerie Casa
Dugani in Robecco
sul Naviglio wird
am 5. Mai um 15
Uhr die Ausstellung
einer Gruppe von
Künstlern eröffnet,
die das Papier als
bevorzugtes Material für ihre Tätigkeit
verherrlicht. Es sind
Caterina Crepax,
Satsuki Oishi, Daniele Papuli, Elise
Valdorcia und Nikki
van Es. Sie zeigen
dem Publikum bisher nie veröffentlichte Installationen aus diesem kunsttauglichen Werkstoff.
Das Papier hat aber auch zur besseren Kenntnis
der Welt beigetragen. Man denke nur an Geschichte, Gesetzgebung, Literatur, Brauchtum.
Die erwähnten Künstler verstehen es, das Papier
so zu formen, zu verbiegen und zu färben, dass es
zur Grundlage ihrer Ausdruckskraft wird. Die
Ausstellung in der Casa Dugani kann vom 6. bis
27. Mai, Dienstag bis Freitag um 15 bis 19 Uhr
besichtigt werden, am Sonntag von 10 bis 19 Uhr.
Eintritt frei. Info: Tel. 0039 02.9471745.
Bild: Caterina Crepax, Abendkleid.
Peter Hide: “To love money”
Peter Hide “To love money”
kum Banknoten als Zielscheibe
vorlegt, die getroffen wird und
blutend zusammenbricht. Ob Dollar, Euro oder Franken: Das kapitalistische System wird sehr
ernsthaft in Frage gestellt. Die
Banknoten werden zu eigenständigen Kunstwerken, die einer völlig anderen Wertung unterliegen
und für sich selbst werben.
Peter Hide (alias Franco Crugnola, Architekt) bringt Leidenschaften, Eigenheiten und auch
Missstände unserer Zeit ins Spiel,
vom ewig guten Jungen Peter Pan
bis zu Mister Hyde, der Macht des
Bösen, seinem eigenen Pseudonym. Die überbewertete Bedeutung des Geldes ebnet den Weg
zur moralischen Dekadenz. Der
Künstler will dem gefährlichen
Rückschlag auf ironische, oft
spasshafte Weise entgegentreten.
Die blutroten Inschriften an den
hellen Schaufenstern verstärken
dieses Trugbildung. Hide hat in
zahlreichen Galerien in Italien
und andern Ländern ausgestellt
und auch an der Zeitschrift “Real
Art” mitgewirkt.
30
4. Mai 2012
Kino
MAGAZIN
Film
ACQUAROSSA
Cinema Teatro Blenio Tel. 091 871 17 65
Biancaneve - Mirror Mirror
Film der Woche
Battleship
Paradiso amaro
von Alexander Payne, mit George Clooney, S. Woodley. Ab 9 Jahren. - I. Fr 20.30
Mama Africa
Dokumentarfilm von Mika Kaurismäki, mit Harry Belafonte, Kathleen Neal Cleaver,
Leopoldo Fleming, Lorraine Gordon, Angélique Kidjo. - OV E/d. Mi 20.30
von Tarsem Singh, mit Julia Roberts, Lily Collins. - I. Sa 15.00/So 14.45/Mi 15.30
Eine seltsame Familie
Im neuen Drama von Ursula Meier, “Sister”,
geht ein Zwölfjähriger auf Diebeszug
AIROLO
Cinema Leventina Tel. 091 869 24 04
von Peter Berg, mit Taylor Kitsch, Alexander Skarsgård, Tadanobu Asano, Rihanna.
Ab 12 Jahren. - I. Fr 23.15/Sa 15.15 23.15
Animations-Filmtag
Es wird eine Serie europäischer Animationsfilme gezeigt, seien es Kinderfilme oder
experimentelle Produktionen, oder eine kleine Auswahl an Animationsfilmen aus
Polen. Der Anlass wird zum 65. Jubiläum der Studi d’Animazione Se-ma-for und
der 100 Jahre Polnischen Animationsfilmschaffen in Zusammenarbeit mit Se-ma-for
Switzerland, Polish Film Institute und CSIA Lugano organisiert. Alle Filme werden in
Originalsprache projektiert, einige sind Stummfilme. So 10.45-22.50
Polisse
Gli infedeli - Les infedèles
von Maïwenn Le Besco, mit Maïwenn Le Besco, Riccardo Scamarcio, Karin Viard,
Marina Foïs. Ab 16 Jahren (ab 14 Jahren in Begleitung). - I. Fr-So 20.30
von Emmanuelle Bercot, Fred Cavayé, Alexandre Courtès, Jean Dujardin, Michel
Hazanavicius, Eric Lartigau, Gilles Lellouche, mit Jean Dujardin, Guillaume Canet,
Mathilda May, Sandrine Kiberlain, Alexandra Lamy. - I. Fr-Sa 18.00 20.45 23.00/
So 18.00 20.45/Mo 15.45 18.00 20.45/Di-Do 18.00 20.45
Rio Sonata
Dokumentarfilm von Georges Gachot, mit Gilberto Gil, Milton Nascimento, Antonio
Carlos Jobim, Maria Bethânia. - OV Port./f/d. Mi 20.30
Les infedèles
von Emmanuelle Bercot, Fred Cavayé, Alexandre Courtès, Jean Dujardin, Michel
Hazanavicius, Eric Lartigau, Gilles Lellouche, mit Jean Dujardin, Guillaume Canet,
Mathilda May. - OV F/d. Fr-Sa 18.15/Mo 18.15/Di 20.45/Mi 18.00/Do 18.15 20.45
ASCONA
Cinema Otello Tel. 091 791 03 23
Ho cercato il tuo nome
Ho cercato il tuo nome
von Scott Hicks, mit Zac Efron, Lily Rabe, Taylor Schilling, Blythe Danner.
Ab 12 Jahren (ab 10 Jahren in Begleitung). - I. Fr 20.30 23.00/Sa-So 15.30 20.30/
Mo-Di 20.30/Mi 16.00 18.15/Do 18.15
von Scott Hicks, mit Zac Efron, Lily Rabe, Taylor Schilling, Blythe Danner. Ab 12 Jahren
(ab 10 Jahren in Begleitung). - I. Fr 20.30/Sa 16.15 20.30/So 16.30 20.45/
Mo-Mi 20.35/Do 20.30
The Lucky One - Ho cercato il tuo nome
Marigold Hotel
von Scott Hicks, mit Zac Efron, Lily Rabe, Taylor Schilling, Blythe Danner. Ab 12
Jahren (ab 10 Jahren in Begleitung). - OV E/f/d. Fr-Sa 20.45/Mo 20.45/Di 18.15
von John Madden, mit Judi Dench, Tom Wilkinson, Dev Patel, Maggie Smith. - I.
Sa 18.10/So 18.25/Mo-Di 18.15
L’imbalsamatore
Titanic - 3D
von James Cameron, mit Leonardo DiCaprio, Kate Winslet. - I. Fr 17.00/Mi 15.10
Una spia non basta
von McG, mit Reese Witherspoon, Chris Pine, Tom Hardy. - I. Fr-Sa 22.25/Mi 18.40
Fondazione Monte Verità Tel. 091 785 40 40
Die Dokumentarfilme des Monte Verità:
“La straordinaria vita di Wladimir Rosenbaum”
Dokumentarfilmprojektion von Werner Weick (1984). Es folgt eine Diskussion mit
dem Regisseur Werner Weick und mit Francine und Simone Rosenbaum (Wladimirs
Töchter), Vasco Gamboni (ehem. Dozent für Geschichte aus Comologno). Moderation
von Cristina Foglia (Kulturjournalistin RSI). Im Rahmen der dokumentarischen Reihe
“Monte Verità”. Info und Reservation: 091 785 40 40, [email protected].
Fr 20.30
BELLINZONA
Cinema Forum 1-2 Tel. 0900 000 222
Albert Nobbs
von Rodrigo García, mit Mia Wasikowska, Aaron Johnson, Jonathan Rhys-Meyers,
Glenn Close. Ab 10 Jahren. - I. Fr-Do 18.00
American Pie: ancora insieme
von Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg, mit Jason Biggs, Alyson Hannigan, Thomas
Ian Nicholas, Tara Reid. Ab 14 Jahren. - I. Fr 20.20 22.40/Sa 14.00 20.20 22.40/
So 14.00 20.20/Mo-Di 20.20/Mi 14.30 20.20/Do 20.20
Biancaneve - Mirror Mirror
von Tarsem Singh, mit Julia Roberts, Lily Collins, Armie Hammer, Nathan Lane,
Mare Winningham. - I. Fr 18.00/So-Do 18.00
Les triplettes de Belleville
Al cinema in bici - Animationsfilm von Sylvain Chomet (Fr. 2003). - OV. Sa 18.00
O melissokomos - Il Volo - L’apicoltore
Omaggio a Théo Angelopulos - von Théo Angelopulos (Gr. 1986), mit Marcello
Mastroianni, Serge Reggiani, Nadia Mourouzi. - OV Gre./f. Di 20.30
Pirati! Briganti da strapazzo - 3D
Animationsfilm von Peter Lord, Jeff Newitt. - I. Sa-So 13.50
DER erste Kinofilm von Ursula Meier, “Home”, räumte 2009
beim Schweizer Filmpreis ab. Drei Auszeichnungen gab es damals, für das beste schauspielerische Nachwuchstalent (Kacey
Mottet Klein), für das beste Drehbuch und für den besten Spielfilm. Der Nachfolger, “Sister”, startet ebenso vielversprechend.
Am diesjährigen Berliner Filmfestival gewann er den Special
Award “Silberner Bär”. Jury-Präsident Mike Leigh begründete
die Entscheidung für den Ausnahmepreis damit, dass es
manchmal so viele gute Filme gibt, dass einer es nicht in die
vorgegebene Preisliste schafft.
Die beiden Spielfilme von Ursula Meier haben eines gemeinsam:
Beide erzählen von bizarren Familien. “Sister” handelt vom
zwölfjährigen Simon (Kacey Mottet Klein), der alleine mit seiner
älteren “Sister” Louise (Léa Seydoux, die man aus Produktionen
wie “Midnight in Paris” und “Mission: Impossible” kennt) in einem Industriequartier im Tal lebt. Um die Lebensumstände der
kleinen Familie zu verbessern, fährt Simon im Winter regelmässig mit einer kleinen Seilbahn in die Berge. Oben im noblen Walliser Wintersportort bestiehlt er Touristen. Die Diebesbeute, Skier
und Ausrüstung, verkauft er in seinem Wohnblock.
Im Tessin läuft “Sister” (“L'enfant d'en haut”) am 11. Mai an.
Aber schon an diesem Sonntag, dem 6. Mai, findet um 20.00
Uhr in Lugano eine Vorpremiere unter Anwesenheit von Ursula
Meier statt. Die Regisseurin, 1971 in Besançon in Frankreich
geboren, besitzt die Schweizer und die französische Staatsbürgerschaft. Die Vorpremiere ist öffentlich, Karten kann man sich
sichern unter Tel. 0900 55 22 02 (CHF 1.-/Minute; Festnetz).
“Sister”, ab 11. Mai im Kino; Vorpremiere am 6. Mai, 20.00 Uhr,
Cinestar, Lugano.
uj
The Avengers - 3D
von Joss Whedon, mit Chris Evans, Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Robert
Downey Jr. Ab 12 Jahren. - I. Fr 20.15 22.40/Sa 15.40 20.15 22.40/So 15.40 20.20/
Mo 20.20/Mi-Do 20.20
GIUBIASCO
Cinema Ideal 1-2 Tel. 0900 000 222
Ho cercato il tuo nome
von Scott Hicks, mit Zac Efron, Lily Rabe, Taylor Schilling. Ab 12 Jahren (ab 10 Jahren
in Begleitung). - I. Fr 20.15/Sa 14.30 20.15/So 14.30 20.30/Mo-Di 20.30/
Mi 14.30 20.30/Do 20.30
Marigold Hotel
von John Madden, mit Judi Dench, Tom Wilkinson, Dev Patel. - I. Fr-Do 18.00
Quasi amici
von Matteo Garrone, mit Ernesto Mahieux, Valerio Foglia Manzillo. Ab 14 Jahren. - I.
Anwesenheit des Regisseurs, Projektion im Rahmen der Begegnung im CISA. Mi 20.30
Quasi amici
von Olivier Nakache, Eric Toledano, mit François Cluzet, Omar Sy, Anne Le Ny, Audrey
Fleurot. - I. Fr 17.30/Sa 20.45/So 17.45/Mo 15.45/Di 18.00/Mi 20.30/Do 18.00
Pirati! Briganti da strapazzo
Animationsfilm von Peter Lord, Jeff Newitt. - I. Sa 15.15 17.30/So 15.15/Mi 15.15
Rango
Animationsfilm von Gore Verbinski. Ab 6 Jahren. - I. So 16.00
Sister
von Ursula Meier, mit Léa Seydoux, Gillian Anderson, Martin Compston. - I. So 20.00
The Avengers
von Joss Whedon, mit Chris Evans, Chris Hemsworth. Ab 12 Jahren. - I.
Fr-Sa 20.15 23.15/So 17.00/Mo-Di 17.30 20.30/Mi 20.30/Do 17.30 20.30
The Hunger Games
von Gary Ross, mit Lenny Kravitz, Jennifer Lawrence, Elizabeth Banks, Woody
Harrelson. Ab 14 Jahren. - I. Fr 20.00 23.15/Sa 14.45 17.15 20.00 23.15/
So 14.45 17.15 20.15/Mo 17.15 20.15/Di 20.15/Mi 15.45 17.15 20.30/Do 20.15
The Raven
von James McTeigue, mit John Cusack, Luke Evans, Alice Eve, Brendan Gleeson.
Ab 17 Jahren. - I. Fr 18.15/Sa 18.15 23.00/So-Di 18.15/Mi-Do 20.30
Titanic - 3D
von James Cameron, mit Leonardo DiCaprio, Kate Winslet. - I. Fr 19.45/So-Mo 20.00
Una spia non basta
von McG, mit Reese Witherspoon, Chris Pine, Tom Hardy, Til Schweiger, Chelsea
Handler. - I. Fr 23.30/Sa 18.00 23.15/Mo 16.00/Di 20.30/Mi 17.45/Do 20.30
Il Foce Tel. 058 866 72 03
La Forteresse
Storie e confini - Dokumentarfilm von F. Melgar (CH 2008). - F. Eintritt frei. Mi 18.30
MENDRISIO
Multisala Teatro Mignon e Ciak Tel. 078 948 76 21
Albert Nobbs
The Hunger Games
von Gary Ross, mit Lenny Kravitz, Jennifer Lawrence, Elizabeth Banks, Woody
Harrelson. Ab 14 Jahren. - I. Fr 20.10 23.05/Sa 13.45 16.40 20.10 23.05/
So 13.45 16.40 20.10/Mo-Di 20.10/Mi 16.40 20.10/Do 20.10
LUGANO
Cinema Corso Tel. 091 922 96 62
von Rodrigo García, mit Mia Wasikowska, Aaron Johnson, Jonathan Rhys-Meyers,
Glenn Close. Ab 10 Jahren. - I. Fr 18.15/Sa 17.45/Mo 18.30
Biancaneve - Mirror Mirror
von Tarsem Singh, mit Julia Roberts, Lily Collins, Armie Hammer. - I. So 16.00
Ho cercato il tuo nome
von Scott Hicks, mit Zac Efron, Lily Rabe, Taylor Schilling. Ab 12 Jahren (ab 10 Jahren
in Begleitung). - I. Fr 18.15 20.25 23.00/Sa 18.15 20.30 22.55/So 18.15 20.30/
Mo 20.45/Mi 18.10/Do 20.35
17 filles
Marigold Hotel
von Delphine Coulin, Muriel Coulin, mit Roxane Duran, Louise Grinberg, Esther
Garrel, Solène Rigot. - VO F/d. Fr-So 16.45/Mo-Do 18.45
von John Madden, mit Judi Dench, Tom Wilkinson, Dev Patel, Maggie Smith. - I.
So-Mo 18.15/Mi 18.30
Les intouchables - Quasi amici
O melissokomos - Il Volo - L’apicoltore
Omaggio a Théo Angelopulos - von Théo Angelopulos (Gr. 1986), mit Marcello
Mastroianni, Serge Reggiani, Nadia Mourouzi. - OV Gre./f. Mi 20.45
von Olivier Nakache, Eric Toledano, mit François Cluzet, Omar Sy. - I. Fr-Do 18.00
von Olivier Nakache, Eric Toledano, mit François Cluzet, Omar Sy, Anne Le Ny,
Audrey Fleurot. - OV F/d. Fr-So 18.30/Mo-Do 20.30
The Hunger Games
Posti in piedi in paradiso
Pirati! Briganti da strapazzo
von Gary Ross, mit Lenny Kravitz, Jennifer Lawrence, E. Banks. Ab 14 Jahren. - I.
Fr 20.15 22.55/Sa 14.30 20.15 22.55/So 14.30 20.30/Mo-Di 20.30/Mi 14.30 20.30/
Do 20.30
von Carlo Verdone, mit Carlo Verdone, Pierfrancesco Favino, Marco Giallini, Micaela
Ramazzotti, Diane Fleri. Ab 12 Jahren. - I. Fr 20.40/Sa 20.45/So 20.40
Animationsfilm von Peter Lord, Jeff Newitt. - I. Sa 15.50/Mi 16.15
Midnight in Paris - OV
von Olivier Nakache, Eric Toledano, mit François Cluzet, Omar Sy, Anne Le Ny,
Audrey Fleurot. - I. Fr-Sa 18.10/So 18.30/Mo 18.15/Di 20.30/Mi 18.45/Do 20.30
Una spia non basta
von McG, mit Reese Witherspoon, Chris Pine, Tom Hardy, Til Schweiger, Chelsea
Handler. - I. Fr-Sa 22.40
LOCARNO
Cinema Morettina
Jour de fête
Al cinema in bici - von und mit Jacques Tati (F 1949). - F/d. Fr 20.30
Rialto Il Cinema Tel. 0900 013 013
American Pie: ancora insieme
von Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg, mit Jason Biggs, Alyson Hannigan, Thomas
Ian Nicholas, Tara Reid, Chris Klein. Ab 14 Jahren. - I. Fr 20.55 23.15/
Sa 16.10 20.55 23.15/So 16.10 20.55/Mo-Di 20.55/Mi 16.10 20.55/Do 20.55
Biancaneve - Mirror Mirror
von Tarsem Singh, mit Julia Roberts, Lily Collins, Armie Hammer. - I. Sa-So 14.00
Quasi amici
von Woody Allen, mit Owen Wilson, Rachel McAdams. - OV E/i. So 15.00
Cinema Iride Tel. 091 922 96 53
Hugo Cabret
von Martin Scorsese, mit Chloe Moretz, Asa Butterfield. - I. Sa 16.30/So 14.30
Le biciclette di Pechino
Al cinema in bici - von Wang Xiaoshuai (Cin./Fr/Taiw. 2001). - I. Di 18.30
The Avengers
von Joss Whedon, mit Chris Evans, Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Robert
Downey Jr. Ab 12 Jahren. - I. Fr 22.55/Sa 15.30/So 15.45/Mo 20.30/Mi 16.00
The Avengers - 3D
von Joss Whedon, mit Chris Evans, Chris Hemsworth, Robert Downey Jr. Ab 12
Jahren. - I. Fr 20.15/Sa 20.15 23.00/So 20.40/Di 20.30/Mi 20.50
The Artist
The Hunger Games
Stummfilm von Michel Hazanavicius, mit John Goodman, Missi Pyle, James Cromwell,
Penelope Ann Miller. Fr-Sa 20.45/So 17.00 20.45/Mo 20.45
von Gary Ross, mit Lenny Kravitz, Jennifer Lawrence. Ab 14 Jahren. - I.
Fr 20.15 22.30/Sa 15.30 20.15 22.30/So 15.30 20.45/Mo 20.45/Di 20.30/
Mi 15.45 20.50/Do 20.30
Cinema Lux Tel. 091 967 30 39
La bénichon
Plaza Tel. 091 646 15 34
Kurzfilm von Fabienne Buetti. - OV I. Vorschau. Sa 18.00
American Pie: ancora insieme
My reincarnation
von Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg, mit Jason Biggs, Alyson Hannigan.
Ab 14 Jahren. - I. Fr-Sa 20.30 22.45/So 16.35 18.50 21.00/Mo-Do 20.30
von Jennifer Fox, mit Choegyal Namkhai Norbu. - OV E/i. Fr 18.30/ So-Di 18.30
von Olivier Nakache, Eric Toledano, mit François Cluzet. - I. Fr-Do 18.40
Poulet aux prunes - Pollo alle prugne
The Avengers
von Vincent Paronnaud, Marjane Satrapi, mit Isabella Rossellini, Maria de Medeiros,
Golshifteh Farahani. Ab 12 Jahren. - OV F/d. Fr 20.30/Sa 20.45/So-Di 20.30
von Joss Whedon, mit Chris Evans, Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Robert
Downey Jr. Ab 12 Jahren. - I. Sa-So 16.20/Mi 16.20
Quasi amici
Cinestar Tel. 0900 55 22 02 (Fr. 1.-/min.)
The Avengers - 3D
American Pie: ancora insieme
von Joss Whedon, mit Chris Evans, Chris Hemsworth, Mark Ruffalo. Ab 12 Jahren. - I.
Fr 20.00 22.55/Sa 13.30 20.00 22.55/So 13.30 20.00/Mo-Do 20.00
von Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg, mit Jason Biggs. Ab 14 Jahren. - I.
Fr-Sa 18.00 20.30 23.15/So 15.15 18.00 20.30/Mo-Do 18.00 20.30
Gli infedeli - Les infedèles
von Emmanuelle Bercot, Fred Cavayé, Alexandre Courtès, Jean Dujardin, Michel
Hazanavicius, Eric Lartigau, Gilles Lellouche, mit Jean Dujardin, Guillaume Canet,
Mathilda May, Sandrine Kiberlain, Alexandra Lamy. - I. Mo 18.30
Marigold Hotel
von John Madden, mit Judi Dench, Tom Wilkinson. - I. Fr 18.10/Sa 18.00
Pirati! Briganti da strapazzo
Animationsfilm von Peter Lord, Jeff Newitt. - I. So 14.45
31
4. Mai 2012
Gedankenstrich
MAGAZIN
Karikatur der Woche
Tiere
Die Bienenvölker
sind akut bedroht
UNSCHEINBAR, aber unverzichtbar: die Bienen.
Während die Bienenmännchen vor allem an Nektar
interessiert sind, tragen die Weibchen als Nahrungsvorrat für ihre Nachkommen Pollen in die Brutzellen
der Nester ein. Mit dem für den Menschen unverzichtbaren Nebeneffekt der Bestäubung. Denn rund
ein Drittel der menschlichen Lebensmittel ist auf die Bestäubung
von Bienen zurückzuführen.
Tatsächlich aber vermag auch die
Schweizer Landschaft ihre Insekten kaum mehr zu ernähren.
In vielen Regionen dominieren
Maisanbau und Monokulturen.
Als ob das nicht genug wäre, machen auch neuartige Insektizide
den Bienen das Leben schwer.
Das Ziel ist klar: Es braucht wieder blühende Landschaften durch
bienenschonende Ernteverfahren.
Informationen auf www.pronatura.ch/bienen.
Sudoku-Manie!
Fülle das Rastergitter so aus, dass jede Reihe, jede Spalte
und alle 3 x 3 Boxen die Zahlen 1 bis 9 beinhalten.
Mittel
Leicht
Schwer
Leicht
Mittel
Schwer
Auflösungen
der letzten
Ausgabe
Wetter
Min.
11
Min.
11
Max.
15
Max.
16
Locarno Bellinzona
Locarno Bellinzona
Die weiteren Aussichten
Am Montag recht sonnig.
Am Dienstag recht sonnig und wahrscheinlich trocken.
Am Mittwoch teilweise sonnig, zunehmende
Schauerneigung.
Am Donnerstag und am Freitag wenig Sonne
und etwas Niederschlag.
Lugano
Samstag
Lugano
Sonntag
32
TESSINER ZEITUNG
4. Mai 2012
Tessin in
Minuten
Wochenrückschau
Sorge um die süssen Tänzerinnen
Boris Bignasca räumt das Feld
Noch gibt es keinen Grund für Entwarnung
an der Bienenfront. Dieser Winter stellt für
das Überleben von Bienenstämmen wohl
einen der schlechtesten dar. Noch fehlen
dazu allerdings die konkreten Daten, insofern ist es lediglich ein Trend. Die Faktoren
für das Phänomen des Bienensterbens sind
noch nicht abschliessend wissenschaftlich
geklärt. Immerhin stehen die Tessiner nun
wieder unter dem gemeinsamen nationalen
Imkerdach.
● Seite 8
Lega-Politiker Boris Bignasca, Sohn von
Presidentissimo Giuliano Bignasca, ist nach
einem Streit um eine verbale Attacke gegen
den Schriftsteller Giovanni Orelli aus der
Partei ausgetreten. Er will mit diesem Schritt
die Lega vor Angriffen politischer Gegner
schützen, wie er am Dienstag mitteilte. Seine
Tätigkeit als Parteisekretär gibt Boris Bignasca auf. Er kündigte aber an, Direktor
der Gratiszeitung "10 minuti" und Autor bei
"mattinonline.ch" zu bleiben.
● Seite 11
Ti-Press
Ti-Press
Käufer für Kirche in Melide gesucht
Gambarogno will nicht noch mehr
Die 80-jährige protestantische Kirche von
Melide am Ufer des Luganersees steht zum
Verkauf oder kann gemietet werden. Sie wird
aus Mangel an Kirchgängern nicht mehr benutzt. Die letzten noch praktizierenden Protestanten von Melide haben sich anderen
evangelisch-reformierten Kirchgemeinden
des Sottoceneri angeschlossen. Was aus der
Kapelle in Melide werden soll, wird an der
Kirchgemeindeversammlung von diesem
● Seite 11
Wochenende entschieden.
Das Gütertransitgebiet des Gambarogno ist
auch Wohngebiet und Tourismusdestination.
Deshalb reagiert die dortige Bevölkerung
und Lokalpolitik sehr sensibel auf Forderungen der Transporteure nach weiterem Ausbau dieser Bahngüterlinie. Ein Stimmungsbild aus der Region zeigt, dass es den Anwohnern reicht. Sie finden, dass die grosse
Politik für den Ceneri optiert hat und deshalb auch diese Linie für den Warenverkehr
● Seite 8
gebraucht werden soll.
Ti-Press
Ti-Press
Kulturplatz
4 Freitag
ASCONA
Dokumentarfilm - “La straordinaria vita di
Wladimir Rosenbaum”
Dokumentarfilmprojektion von Werner Weick (1984). Es folgt
eine Diskussion mit dem Regisseur, mit Francine Rosenbaum
(Wladimirs Tochter), Vasco Gamboni (Kunsthistoriker, Comologno). Moderation Cristina Foglia (Kulturjournalistin RSI). Info
und Reservation: 091 785 40 40, [email protected].
Fondazione Monte Verità - Via Collina 84 - Monte Verità 20.30 Uhr
BIASCA
Messe - EXPO 3 Valli
Handels-, Freizeit- und Handwerks-Ausstellung. Eintritt frei.
Bis Sonntag, 6. Mai (Sa. 14.00-22.30, So. 10.00-20.00 Uhr)
Pista di ghiaccio - 17.00-22.30 Uhr
CHIASSO
Literaturfestival - ChiassoLetteraria “Mai
venga il mattino, è la notte”
Festivaleröffnung im Spazio Officina; um 20.30 Uhr im Cinema Teatro Hommage an Wislawa Szymborska, später Darbietungen auf der Terrasse des m.a.x. museo. Bis Sonntag, 6.
Mai, finden an verschiedenen Orten Chiassos Lesungen und
andere Veranstaltungen statt. Siehe www.chiassoletteraria.ch
Spazio Officino - Cinema Teatro - 18.15 Uhr
LUGANO
Nationaler Wettbewerb - Schweizer Jugend
forscht
Am Freitag öffentliche Ausstellung der Projektarbeiten. Es
nehmen 77 Jugendliche teil.
Università della Svizzera Italiana - Aula Magna - Centro Civico - Via Giuseppe Buffi 13 - 058 666 40 00 - 14.0017.00 Uhr
Vortrag - Conoscere meglio Dio - Erkenne
den Gott deines Vaters
Vortrag in Deutsch mit italienischer Übersetzung. Referent
Prof. Istvan Stramszki. Ein weiterer Vortrag – “Die Rolle und
Wirkung des Heiligen Geistes” – am Sonntag, 16.00 Uhr.
Chiesa Cristiana Avventista - Via Cabione 18 - 20.00 Uhr
5 Samstag
ASCONA
Kultur - 6. Tee-Erntefest
Tee-Ernte und reiches Programm. Mit Keramikkunst und Kalligraphie, Vorträgen, Teezeremonien, Präsentationen von Aikido, Karate etc. Am Samstagabend festliches asiatisches Diner “al tè verde” im Restaurant Monte Verità, Preis CHF 75.–
p. P., Reservation erwünscht, Tel. 091 785 40 40. Detailliertes Programm auf www.casa-del-te.ch. Freier Eintritt. Auch
am Sonntag (Sonntag 9.00-17.00 Uhr).
Fondazione Monte Verità - Via Collina 84 - Monte Verità 079 551 16 36/091 758 40 40 - 10.00-18.00 Uhr
BELLINZONA
Musik - Sandro Schneebeli’s scalanobile feat.
Bruno Amstad
Sandro Schneebeli (akkustische Gitarren) und andere Musiker. Vorverkauf: Bellinzona Turismo, Tel. 091 825 48 18.
Teatro Sociale - Piazza Governo 11 - 20.45 Uhr
Tipp der Woche
9 Mittwoch
Se-ma-for-Studio wird 65,
und Lugano feiert mit
SEIT 100 Jahren erfreut man sich in Polen an Trickfilmen,
und vor 65 Jahren wurde im polnischen Łódź das international renommierte Se-ma-for-Studio gegründet. Gefeiert wird dieses Jubiläum nicht nur in Polen, sondern auch
im Tessin. Das Cinestar in Lugano lädt in Zusammenarbeit mit Se-ma-for Switzerland, dem Polish Film Institute
und der Luganeser Kunstschule CSIA am Sonntag, 6.
Mai, zu einem Animationsfilmtag. Los geht es von 10.45
Uhr bis 12.00 Uhr mit Trickfilmen für Kinder. Um 14.00
Uhr folgen Se-ma-for-Klassiker, um 15.30 Uhr experimentelle Animation. Polnische Trickfilme allgemein stehen
ab 17.05 im Mittelpunkt. Andere Töne werden am Abend
angeschlagen: Um 20.00 Uhr findet ein dem Künstler
und Regisseur Ladislas Starewitch (1892-1965) gewidmetes, von Filmausschnitten hinterlegtes Konzert statt.
Und zum Abschluss des Tages kehrt Se-ma-for auf die
Leinwand zurück, mit Filmen von heute. Zu sehen sind
die Projektionen in Polnisch mit englischen Untertiteln
oder in Englisch; zum Teil sind es auch Stummfilme.
Filmfestival “Se-ma-for”, Cinestar, Lugano, So., 6. Mai. uj
BELLINZONA
Literarischer Aperitif - “Cibo e letteratura”
Öffentlicher Abend. Lesung mit Gilberto Fusi; Imbiss.
Biblioteca comunale - Via Lavizzari 14 - 091 826 15 81 18.30 Uhr
MURALTO
Fotografien - Di tracce e orizzonti
Auf der Via Alta des Maggiatals mit den Fotografien von Roberto Buzzini. Einleitung von Enrico Bryner, Präsident SAC
Locarno und Matteo Zanoli, Komitee Via Alta Vallemaggia.
Palazzo dei Congressi - Via Municipio 2 - 091 743 33 42
- 20.00 Uhr
10 Donnerstag
ASCONA
Thema- Gemeinsamdenken
Thema “Weitblick gegen Kurzsichtigkeit” mit Dr. phil. Silvio
Leoni. Eintrittspreis CHF 20.- / Mitglieder gratis. Info: Tel.
091 850 53 46. Siehe auch www.gemeinsamdenken.ch.
Monte Verità - Bar Roccia, 19.30 Uhr
MENDRISIO
Architektur - L’aria delle città rende liberi: città come ordine urbano e spazio politico
Vortrag von Maurizio Viroli (Politologe, Lugano). Im Rahmen
von “Mare Nostrum - Città europea e globalizzazione”.
Accademia di Architettura - Palazzo Canavée - Via Canavée 5 - 058 666 50 00 - 20.00 Uhr
11 Freitag
BRISSAGO E ISOLE
Einweihung - Saison 2012
Einweihung der Fotografie-Ausstellung “Hortus curiosus, il
giardino botanico sotto un altro sguardo” von Denis Corminboeuf. Um 10.00 Uhr Besuch des Parkes und der Villa Emden mit Direktor Guido Maspoli; um 11.15 Uhr Begrüssung,
verschiedene Redner; um 11.30 Uhr Aperitif. Info: Tel. 091
791 43 61 oder [email protected].
Bissago-Inseln - 10.00 Uhr
6 Sonntag
CEVIO
Ausstellung - Viehzucht
Ausstellung, Marktstände, gemeinsames Mittagessen, einheimische Produkte, Viehschau mit Prämierung, Lotterie.
Zona Gerascia - 9.30 Uhr
MAGLIASO
Volksmusikkonzert - Operetta
Mit der Compagnia Belcanto; Imbiss offeriert. Eintritt frei.
Residenza Rivabella - Casa di cura e riposo - Via Ressiga
17 - 091 612 96 96 - 16.00 Uhr
ORIGLIO
Freizeit - Corsa Sponsorizzata
Nicht kompetitiver Lauf um den Origlio-See; Festtag, organisiert von der Scuola Rudolf Steiner. Anmeldungen vor Ort.
Scuola Steiner - 10.00 Uhr
7 Montag
S. ANTONINO
Pflanzen - Uso di piante utili quale alternativa
agli erbicidi
Informativer Abend für alle Interessierten, organisiert von den
“Federviti Bellinzona e Mesolcina”. Referent Ing. Matteo Bernasconi (Agronom).
Ristorante Centrale - 20.00 Uhr
8 Dienstag
RIAZZINO
Kino und Philosophie - Se mi lasci ti cancello
Film von Michel Gondry, mit Jim Carrey und Kate Winslet Vortrag von Prof. Antonio Somaini Ruggero. Organisation:
“Associazione Orizzonti filosofici”.
Centro Orizzonti filosofici - Gebäude Centro Leoni - 091
850 53 40 - 19.30 Uhr
BELLINZONA
Musik - Ballo di Primavera
Thema des “Ballo di Primavera” sind die 50er Jahre. Es
spielt live ein 8-köpfiges Orchester. Vorverkauf beim Verkehrsverein Bellinzona, Tel. 091 825 21 31.
Teatro Sociale - Piazza Governo 11 - 19.30-24.00 Uhr
LUGANO
Musik - Goran Bregovic & His Wedding &
Funeral Band
Konzert mit Goran Bregovic (Gitarre und Gesang) & The Gypsy Brass Band: Alen Ademovic (Perkussion und Gesang), Bokan Stankovic (Trompete), Dalibor Lukic (Trompete), Stojan
Dimov (Sax und Klarinette), Milos Mihajlovic (Posaune),
Aleksandar Rajkovic (Posaune) und The Bulgarian voices:
Ludmila Radkova-Trajkova, Daniela Radkova-Aleksandrova.
Vorvekauf: www.ticketcorner.ch.
Palazzo dei Congressi - Piazza Indipendenza 4 - 091 923
31 20 - 20.30 Uhr
VERSCIO
Bühne - Il paradiso delle donne
Monolog - eine Familiensage zwischen dem Tessin und Kalifornien. Mit Santuzza Oberholzer. Regie von Walter Broggini.
Teatro Dimitri - 091 796 15 44 - 20.30 Uhr