exponet 2000
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exponet 2000
ISSN 1021-271X P.b.b. Zul.nr. 372235W98E Verlagsort Wien, Verlagspostamt 1110 Wien - Coverbild: PhotoDisc Februar 2/2000 Die Zeitschrift für den erfolgreichen Computereinsatz ÖS 40,- DM 5,70 exponet 2000: Die Zukunft der Kommunikation ist mobil und online Auf dem Weg zur Internet-Economy! Intel Intel CEO CEO Dr. Dr. Andrew Andrew Grove Grove im im Gespräch Gespräch Telekabel Telekabel Wien: Wien: Ordnung Ordnung im im Schriftverkehr Schriftverkehr Die Kugel rollt: Weltweites Weltweites Extranet Extranet für für Casinos Casinos Austria Austria International International MARKTVIEW Telekom-Carrier: Schutz vor Betrug USV-Anlagen Endlich! Windows 2000 ist da! EDITORIAL Visionen, Windows 2000 und exponet “Das Ambiente für unser Gespräch war ein eleganter Salon im Four Seasons Hotel gleich bei der Park Lane. Grove stellte sich bei unserem Treffen als ein charmanter Mann heraus, mit stechendem Blick, dem nichts entgeht. Und er hat einen scharfen Verstand.” So beginnt unser englischer Autor Jonathan Webster sein Interview mit dem IntelChef Dr. Andrew Grove. Und dieser wird gleich recht deutlich: “Den Regierungen sage ich: Habt Geduld. Die Zeit wird kommen, in der alle Probleme, die wir Verantwortlichen zu lösen versuchen, sehr viel klarer sein werden. Lasst uns erst dann regulieren, sonst könnten wir die Gans umbringen, die uns die goldenen Eier des e-Commerce legt. Bis dahin rate ich allen Firmen, die mit dem Internet zu tun haben, dass sie auch bestimmte ethische Ziele im Auge behalten sollen. Eines davon ist die goldene Regel: stiftet keinen Schaden.” Lesen Sie den ersten Teil des Interviews ab Seite 12. Auch der neue Geschäftsführer von Fujitsu Siemens Computers in Österreich, Georg Obermeier, formuliert in einem Interview seine recht ehrgeizigen Pläne: Als EuropaZiel peilt das Unternehmen den ersten Platz an, weltweit wollen wir auf jeden Fall den dritten Platz erreichen. Die Pole Position am österreichischen Markt werden wir daher weiter ausbauen, Schwerpunkte sind die Betreuung der Klein- und Mittelbetriebe und das Consumer-Geschäft. Tempo, flache Hierarchien und kurze Kommunikationswege sind die Erfolgsdevise für unser Team. Es gilt einfach, auf möglichst effizienten Wegen und mit geringen Kosten gute Produkte in den Markt zu bringen.” Mehr dazu finden Sie ab Seite 86. monitor 2/2000 Das “Thema” dieses Heftes ist die exponet Wien, der wir auf insgesamt 35 Seiten eine umfassende Berichterstattung widmen. Unser AutorenEhepaar Ilse und Rudolf Wolf hat wieder einmal hart dafür gearbeitet, um den ausstellenden Firmen die aktuellsten Informationen zu entlocken und Ihnen präsentieren zu können. Das konsequente Beibehalten des Fachmesse-Konzepts hat sich jedenfalls bewährt: Die exponet Wien wird auch heuer vom 15. bis 17. Februar mit rund 300 Ausstellern wieder die österreichische IT-Leitmesse für das professionelle Business sein. Informieren Sie sich in unserem exponet-Teil, damit Sie gut vorbereitet Ihren Messebesuch gezielt gestalten können. Die exponet nimmt auch das Unternehmen LG Soft zum Anlaß, seine GIDEON-Technologie vorzustellen. “Wir sind HightechSoftware-Entwickler und haben in drei Jahren intensiver Arbeit unser Produkt GIDEON entwickelt, das es nun zu vermarkten gilt”, erläutert dazu Geschäftsführer Johannes Leitner. Als “Certified Solution Partner” von Oracle hat das Unternehmen für die Casinos Austria International (CAI) das Global Knowledge Network (GKN) umgesetzt. Die CAI-Lösung ist eine via Internet weltweit verfügbare Applikation zur zentralen Datenverwaltung, zur konzerninternen Kommunikation sowie zum Web-Publishing (Verwaltung und Publikation öffentlich zugänglicher Daten). Den Anwenderbericht über diese Lösung finden Sie ab Seite 40. “Ein Traum: Mit Windows 2000 bringt Microsoft erstmals ein Betriebssystem auf den Markt, das wirklich gut ist. NT 4 war stabil, Windows 98 schick, Windows 2000 DI Rüdiger Maier, Chefredakteur ist beides.” So beginnt unser Testspezialist Hannes Jansky seine umfassende und informative Geschichte, aus der die Erfahrungen des Anwenders sprechen. “Während NT 4.0 sich nur in Workstation- und Server-Variante teilte, kommen bei Windows 2000 zwei neue hinzu. Die kleinste Version, die der NT Workstation entspricht, heißt Windows 2000 Professional. Es sollte binnen kurzer Zeit zum Standard für jeden Arbeitsplatz werden.” Die ganze Geschichte, angereichert mit einem kurzen Interview mit Thomas Lutz über den Führungswechsel bei Microsoft, finden Sie ab Seite 80. Bleibt mir nur noch, Ihnen eine anregende und informative Lektüre zu wünschen, Ihr P.S.: Wer den amerikanischen Originaltext von Evan Mahaneys “Leprechauns” (siehe “Moniskop, S. 102) lesen will, findet ihn auf unserer Webseite. 3 Inhalt WIRTSCHAFT 6 8 10 12 16 Acer: Spitzenplatz bei Notebooks Winterheller nach Deutschland Infomatec: Neue Vertriebs-/Marketingleitung Intel - Immer gut für Überraschungen: Interview mit Intels CEO Dr. Andrew Grove IT im Jahr 2000: CeBIT gibt die Trends vor LÖSUNGEN 22 26 “Einfach easy”: Archiv Austria sorgt bei Telekabel Wien für Ordnung beim Schriftverkehr Data Systems Austria: Neues Logistikkonzept für Benedikt&Jäger Die exponet bietet Ihnen auch heuer wieder ei Event! Erfahren Sie alles über die wichtigsten N THEMA 27 30 31 32 33 34 36 39 40 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 58 60 61 exponet 2000: IT-Leitmesse mit Erfolg Die Zukunft der Kommunikation ist mobil und online Acer: CeBIT-Neuigkeiten auf der exponet USV-Überwachung auf “JAVA”-Basis Kapsch: Schneller Datentransfer Rittal: Ordnung im System Centura im Aufwind Navision Financials auf Windows 2000 Die Kugel rollt: Extranet-Applikation für die Casinos Austria International Host-Mobility und WebConnectivity Mit Sicherheit durchs Internet WIFI: Cisco Networking Academy Netzwerklösungen für jede Unternehmensgröße schoeller.the NetWorkers Webfähige Host-Bestellsysteme IBM: e-Business und neue Kommunikationsnetze Software AG: The world talks XML Upgrade auf der exponet Business-Software mit Microsoft SQL Ikarus Content Wall Computer Associates: Linux und Oracle EUnet: Innovative Lösungen IT-Sicherheitsmanagement Siemens: Informationen erleben VPN Baukasten Electronic Business Anwendungen für Mittelstand D-Link: Netzwerk- und InternetworkingProdukte debis Systemhaus: “Plan-Build-Run” Intel-Boss Dr. Andrew Grove im Gespräch: Internet, E-Commerce und Intel Seite 12 Ist Windows 2000 “wirklich gut”? Lesen Sie den ausführlichen Testbericht ab Seite 80 Februar 2/2000 E-WORLD Moderne Softwarearchitekturen ebnen den Weg zu E-Commerce Die IT-Zukunft heißt Breitband Internet-Sharing “NonStop eBusiness” 62 64 65 66 NETZ & TELEKOM nen professionellen “Business-to-Business”Neuheiten und Aussteller ab Seite 27 Telekommunikationscarrier: Schutz vor Betrug und Kündigung Telekom-Geflüster Flexibles Fast Ethernet-Switching Vorrang für Ihre Gespräche 67 69 70 71 JOB-TRAINING Schoeller Academy: EDV-Training: Kraft für den Wettbewerb “Suchen oder suchen lassen” - Job-Recruiting via Internet Seminartabelle 74 76 77 HARD & SOFTWARE Die Kugel rollt! Ein Extranet verbindet weltweit Casinos Austria International Seite 40 Endlich! Windows 2000 ist da! - Der umfassende Testbericht Interview mit Georg Obermeier, ÖsterreichGeschäftsführer Fujitsu-Siemens Computer Schartner Consulting: IT für die Zukunft Office-Software für den Browser Canon: Schluss mit der Verschwendung! 80 86 90 91 88 MARKTVIEW Power ohne Pause: Worauf es bei USV-Anlagen ankommt Marktview: USV-Anlagen 92 95 MONISKOP Österreich hat Y2K gut getan! Evan Mahaneys Leprechauns sind wieder da! Ab jetzt in deutscher Übersetzung! Alles Internet! 101 102 104 AUS DER REDAKTION Ordnung beim Schriftverkehr: Elektronische Archivierung bei Telekabel Seite 22 Editorial Inserentenverzeichnis Impressum 3 106 106 WIRTSCHAFT NEWS Manfred Jahn bei Telescout Schrack Acer hat sich an die Spitze des österreichischen Notebook-Markts gesetzt. Ing. Manfred Jahn hat die Geschäftsführung der neuen Telescout Schrack GmbH übernommen. Die Telescout Schrack GmbH wurde von der deutschen Gerdes AG und der Ericsson Schrack BusinessCom AG gegründet. Sie wird in Österreich die TelescoutLeast-Cost Routing Produkte der deutschen Gerdes unter die Leute bringen. Ing. Manfred Jahn übernimmt die Geschäftsleitung der Telescout Schrack GmbH. Jahn kam 1991 zu Ericsson Austria AG, wo er in den Folgejahren maßgeblich am Aufbau des Handymarktes in Österreich beteiligt war. Mit Jänner 1999 wechselte er im Zuge des Management Buy Outs zur Ericsson Schrack BusinessCom AG und übernahm die Leitung des Vertriebs über den Handel. Ing. Manfred Jahn, Bereichsleiter Industrievertrieb bei Ericsson Schrack BusinessCom AG und neuer Geschäftsführer der Telescout Schrack GmbH Esker: Neuer Geschäftsführer Nach der Fusion von Persoft und Esker gibt es jetzt eine Neuordnung an der deutschen Esker-Spitze. Gerhard Keßler ist Geschäftsführer der deutschen Zentrale in Essen. In dieser Funktion ist er auch verantwortlich für die Vertriebsaktivitäten in Österreich und der Schweiz. Er folgt in dieser Position Rainer Stecken, der mit Jahresende das Unternehmen verlassen hat. Das deutsche Persoft Büro in Germering wird mit Beginn zweitem Quartal 2000 nach Essen in die neue Esker Zentrale verlegt werden. Intel engagiert sich bei Computer Telephony Intel wird sich durch Investitionen und Übernahmen für die vereinfachte Entwicklung von Computer Telephony (CT) Software engagieren. Dazu gehören die Übernahme der Parity Software Development Corporation sowie Eigenkapitalinvestitionen in zwei Unternehmen über den Intel Communications Fund. Außerdem hat Intel eine Absichtserklärung mit Artisoft, Inc. unterschrieben, in der beide Unternehmen die Zusammenarbeit bei verschiedenen CT-Projekten festlegen. 6 Acer: Spitzenplatz bei Notebooks Intel integriert Parity in seine Tochtergesellschaft Dialogic. Dialogic wurde im Juli durch Intel erworben und ist führender Anbieter einer ganzen Reihe mit Preisen ausgezeichneter Computer Telephony Hard- und Software-Produkten für OEMs, Anwendungsentwickler und Communication Service Provider. Das Ziel sind offene Plattformen im Bereich Computertelefonie, die als Basis für kommende Generationen von Internet-basierenden Sprach- und Datenlösungen dienen sollen. Das dritte Quartal 99 brachte laut Marktforschungsinstitut IDC Acer erstmals an die Spitze des österreichischen NotebookMarkts. Mit einem Marktanteil von 24,1% an verkauften Einheiten stammt praktisch jedes vierte verkaufte Notebook in Österreich aus dem Hause Acer. Um den zweiten Platz gab es in diesem Quartal ein heftiges Ringen zwischen Toshiba, IBM und Compaq, wobei IBM bei den Einheiten, Toshiba wertmäßig die Nase vorn hatte. Den fünften Platz konnte HP erobern. Klar, dass Acer seine Erfolge fortsetzen möchte. Eine neue Reihe an Business-Notebooks scharrt schon in den Startlöchern. Sie werden auf Intels Mobile Acer Notebooks konnten im 3.Quartal 99 mit deutlichem Abstand den österreichischen Markt erobern fast jedes vierte heimische Notebook stammte in diesem Quartal von Acer Pentium III beruhen und TFTDisplays mit Bildschirmdiagonalen bis zu 15 Zoll anbieten. Intel mit Umstrukturierung Mit einer eigenen „Wireless“Abteilung stellt sich Intel den Herausforderungen des Mobilfunk-Zeitalters. Das passt auch gut mit der kürzlichen Übernahme der DSP Communications, einem Spezialisten für Mobilfunk-Chipsätze zusammen. Ein Teil der neuen Abteilung wird von DSP Communications übernommen. DSP und Wireless wird direkt in den Händen von Intels Vizepräsidenten Ronald J. Smith liegen, was die Bedeutung dieser neuen Abteilung für Intel noch unter- streicht. Auch seine Network Communications Group hat Intel ausgebaut. Sie umfasst neben der klassischen Netzwerktechnik nun auch die Bereiche Embedded Controller und Mikroprozessoren für die Telekom-Industrie. Der weltgrößte Chiphersteller ist also dabei, sich weitere Standbeine zu suchen, nachdem im Intel Kerngeschäft ein immer rauherer Wind weht. Netzwerke und Mobilfunk-Techniken erscheinen da als willkommene Alternative. Neues Zuhause für mobilkom Ein Blick auf das neue Headquarter der mobilkom austria in der Oberen Donaustraße 29 im zweiten Wiener Gemeindebezirk. Die Eröffnung geriet übrigens zu einem gesellschaftlichen Event mit über 400 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Sport und Kultur. monitor 2/2000 WIRTSCHAFT NEWS Winterheller nach Deutschland Merant: Nettogewinn im 2.Q. Merant, einer der führenden Anbieter für die Entwicklung von Enterprise- und E-Business-Lösungen, erreichte im 2. Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von 92,2 Millionen US-Dollar. (Vorjahresquartal: 87,2 Mio.) Der Nettogewinn stieg auf 4,3 Mio. Dollar (Vorjahresquartal: 1,1 Mio.). Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres lag der Gewinn bei 0,9 Millionen US-Dollar. http://www.merant.com Rogue Wave: Erfolgreichstes Geschäftsjahr Viel Erfolg mit seinen objektorientierten Software-Werkzeugen und -komponenten feierte Rogue Wave Software im abgelaufenen Geschäftsjahr. Der Umsatz kletterte 1999 auf 53,1 Millionen US-Dollar (plus 20% gegenüber 1998). Der Gewinn belief sich auf 2 Millionen US-Dollar. Ohne Berücksichtigung der Kosten für Reorganisationsmaßnahmen und Akquisitionen konnte das Unternehmen einen Gewinn von 2.9 Millionen US-Dollar beziehungsweise von 0,27 Dollar/Aktie ausweisen. http://www.roguewave.de Peregrine: 113 % Umsatzwachstum Infrastruktur-Management ist das Spezialgebiet von Peregrine Systems. Und das ermöglichte im ersten Halbjahr eine Umsatzsteigerung von 113% auf 109,4 Mio. US-Dollar (Vorjahreshalbjahr: 51,4 Mio.). Der Gewinn stieg um 96% auf 15,5 Mio. US-Dollar (Vorjahr: 7,9 Mio.). Allein der Umsatz aus dem Softwaregeschäft konnte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2000 gegenüber dem Vorjahr um 121% gesteigert werden. http://www.peregrine.com Eine Expansionsoffensive soll den deutschen Markt aufrollen. Die Winterheller software GmbH setzt mit ihrem Controlling- und Managementinformations-System Professional Planner zum nächsten Expansionsschub an. Das Unternehmen wird in diesem Jahr die Präsenz in Deutschland erheblich ausbauen. Bereits im Juli soll eine neue Niederlassung in Frankfurt eröffnet werden. Danach sind im Halbjahres-Takt weitere Niederlassungs-Eröffnungen in Deutschland geplant. Das Team vor-ort wird auf rund 12 Personen aufgestockt. „Der Markt zwingt uns geradezu, Deutschland flächendekkend zu betreuen. Kunden wie Teekanne, C&A, Premiere, Marbert, Wolford, Liebherr und viele mehr lassen keinen Zweifel offen, dass wir zu den wesentlichen Anbietern bei Controlling-Soft- Vom Markt zum Expandieren gezwungen - Peter Stark, Leiter der Winterheller software Niederlassung in Düsseldorf. ware zählen“, erläutert Peter Stark, Leiter der deutschen Winterheller Niederlassung in Düsseldorf, die Expansionsschritte. Hummingbird: Rekordergebnisse Hummingbird hat die Entwicklung vom Connectivity-Spezialisten zum diversifizierten Anbieter von Enterprise-Software geschafft. Das Jahresergebnis weist einen Umsatz von 165,9 Millionen US-Dollar aus - eine Steigerung um 28% gegenüber dem letzten Jahr. Der bereinigte Nettogewinn wurde mit 28,2 Millionen angegeben (Vorjahr 26,9 Mio.) „Mit unserem Jahresgesamtresultat konnten wir die Tragfähigkeit unseres Plans für die Weiterentwicklung der Firma unter Beweis stellt“, freut sich Fred Sorkin, Chairman und CEO von Hummingbird. http://www.hummingbird.com 3Com-Spezialist mit Prokura Software AG: ESD-Übernahme genehmigt Die US-Kartellbehörden haben die Übernahme von ESD (Enterprise Support Division) durch die Software AG genehmigt. Die Software AG baut dadurch ihre US-Präsenz weiter aus. Europas größter Anbieter von Systemsoftware wird dann rund 270 Mitarbeiter in den USA haben, überwiegend Experten in der Entwicklung und Implementierung von Systemsoftware. http://www.softwareag.com Palm Computing auf Weg zur Börse Palm Computing, das umsatzstarke Tochterunternehmen von 3Com, wird an die Börse gehen. Es ist geplant zunächst bis zu 20 Prozent der Palm-Aktien auf den Markt zu bringen. Die restlichen 80 Prozent sollen nach Abwicklung der Genehmigungsverfahren an die 3Com-Aktionäre ausgegeben werden. 3ComAktionäre werden zukünftig also Anteile an beiden Firmen halten. Ein genaues Datum für den Börsegang stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Mit der Ausgliederung wird sich auch der Firmenname von Palm Computing auf „Palm“ ändern. http://www.palm.com/europe 8 Zeichnungsberechtigt für 3Com (Austria) GmbH: Martin Rajsp 3Com Channels Sales Manager Martin Rajsp wurde von 3Com (Austria) GmbH mit der Prokura betraut. Mit der Eintragung der Bestellung in das Firmenbuch wurden die Vertretungsbefugnisse des seit einem Jahr bei 3Com Österreich tätigen Verkaufsleiters erweitert. „Die Bestellung eines Vertriebsmitarbeiters zum Prokuristen zeigt die Ausrichtung von 3Com sehr deutlich“, kommentiert Martin Rajsp seine Zeichnungsvollmacht. „Bei uns steht der Kunde mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt und nicht die eigene Organisation.“ monitor 2/2000 WIRTSCHAFT NEWS Neuer Geschäftsführer bei Dell Österreich Mit 1. Jänner 2000 übernimmt Farhad Bonyadi die Geschäftsführung von Dell Österreich. Farhad Bonyadi verfügt über mehr als 24jährige Berufserfahrung in der IT-Branche. Er sammelte in verschiedenen multinationalen Computer- und Telekommunikationskonzernen wie zum Beispiel NCR und AT&T weitreichende Erfahrungen in den Bereichen Finanzmanagement, Marketing und Vertriebssteuerung, Aufbau- und Ablauforganisation sowie im General Management. Er begann seine Karriere in Österreich im Jahre 1980 als Controller bei der Firma NCR Österreich. 1984 wurde er Finanzdirektor, 1988 Vertriebsdirektor für den Finanzdienstleistungssektor und 1996 Generaldirektor der NCR Österreich (AT&T Global Information Solutions) und Country Manager NCR Ungarn. Anfang 1999 wurde Bonyadi für die Dauer eines Jahres zum Ing. Kurt Wiesauer ist der neue Geschäftsführer bei NK Networks & Services (ehemals Nokia Kabel). Aufbau und zur Vorbereitung der Börseneinführung des Vorarlberger High-Tech Unternehmens, SYSTEMS AG, bestellt. Farhad Bonyadi und Michael Hertel, der Bonyadi weiterhin als Vertriebsleiter und Prokurist von Dell Österreich zur Seite steht, wollen gemeinsam die Erfolge des bestehenden Dell-Teams in Österreich fortsetzen und haben sich das Ziel gesetzt, in den nächsten drei Jahren mit dem bewährten Dell Business Modell Be Direct - Nummer 1 am heimischen Computermarkt zu werden. 3Com: Mehr Connectivity, weniger Netzwerk 2. Quartal: Zuwachs im Connectivity-Segment kompensiert Rückgang im klassischen Netzwerk-Bereich. 3Com konnte den Umsatz im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um sechs Prozent steigern und erzielte einen Betrag von 1,475 Milliarden USDollar. Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal von 0,36 US-Dollar auf 0,51 US-Dollar. Insbesondere ein 15-prozentiger Zuwachs im Geschäft mit Personal Connectivity-Produkten (Network Interface Cards, Analog-, Kabel- und DSL-Modems) auf 620 Millionen USDollar sowie eine Steigerung des Umsatzes mit Handheld Com- 10 Neue Geschäftsführung bei NK Network&Services puting-Produkten um 50 Prozent auf 260,9 Millionen USDollar kompensierten die Umsatzrückgänge von 12 Prozent im Netzwerksystem-Geschäft mit Switches, Hubs, Routern, Remote Access Konzentratoren und Netzwerkmanagement-Software. Vor diesem Hintergrund kommt der strategischen Kurskorrektur, die 3Com bereits eingeläutet hat, wesentliche Bedeutung zu. Dazu zählen die Fokussierung auf das Netzwerk-Systemgeschäft, die geplante Ausgliederung von Palm Computing zu einem eigenständigen, börsengehandelten Unternehmen und die e-Networks Strategie für den E-Business-Markt. Ing. Kurt Wiesauer war mehr als 10 Jahre bei Walter Rekirsch GmbH als Verkaufsleiter und Prokurist tätig. April 1999 wechselte er zu NK Network&Services als Geschäftsstellenleiter und wurde mit dem weiteren Ausbau der Vertriebsaktivitäten in Österreich betraut. Die NK Network&Services wurde 1985 in Köln gegründet, 1997 wurde eine Niederlassung in Wien eingerichtet. Das Unternehmen ist im LAN/WAN- Bereich tätig und unter anderem Cisco Gold Partner, 3Com ASP, Lucent Partner, Novell und Microsoft Partner. Infomatec: Neue Marketing- und Vertriebsleiter SAP- und IT-Senkrechtstarter Infomatec rüstet sich mit neuem Team für den österreichischen Markt. Die Infomatec Austria schaffte 1999 den Sprung unter die Top5 der SAP-Consultantfirmen und IT-Dienstleister in Österreich. Das Unternehmen mit über 160 Mitarbeitern baut jetzt mit Dkfm. Rudolf Kagl und DI Thomas Schwalb seine Marketingund Vertriebsleitung aus. Als neuer Marketingleiter wird Dkfm. Rudolf Kagl Infomatec als „Full Liner im IT-Dienstleistungsbereich“ bekannt machen. Kagl ist seit 1992 im SAP-Umfeld unterwegs, und war bereits bei CA-ITAS, einem Joint Venture von CA-IT und Julius Meinl AG als Leiter der SAP-Beratung tätig. Zuletzt war er bei Infomatec für den SAP-Vertrieb und das SAP-Partnermanagement zuständig. Den Vertrieb hält DI Tomas Schwalb in seinen Händen. Er war zuletzt Business Development Manager bei Cap Gemini Austria. „Als eines der Top-IT Unternehmen in Österreich wird es unsere Aufgabe sein, unser großes Potential im Internet-Be- „Schwerpunkt unserer Arbeit wird es sein, die vielfältigen Produkte von Infomatec als Full Liner im IT-Dienstleistungsbereich bekannt zu machen“, umreißt Dkfm. Rudolf Kagl, neuer Verantwortlicher für Marketing bei Infomatec Austria, seinen Aufgabenbereich. reich, der qualifizierten SAP-Beratung und beim Outsourcing von betrieblicher IT entsprechend zu positionieren“, erläutert Schwalb seinen Aufgabenbereich. monitor 2/2000 WIRTSCHAFT INTERVIEW INTEL Intel immer gut für Überraschungen Vor nur zehn Jahren wäre es ein lächerlicher Gedanke gewesen: Ein Mikrochiphersteller transformiert sein Produkt in ein Statussymbol, das mit führenden internationalen Marken wie Coca Cola und Nike in Wettstreit tritt! Lesen Sie im ersten Teil dieser Serie ein Interview mit Dr. Andrew Grove, Intels “großem Boss”. Im März-Monitor stellen wir dann Sean Maloney, den Shooting Star in Intels Geschäftsführung vor. Jonathan Webster (Aus dem Amerikanischen von Reinhard Gantar) Jonathan Webster hatte zusammen mit einigen anderen führenden Computerjournalisten das Glück, Dr. Andrew Grove während seines London-Aufenthaltes für den “Monitor” zu interviewen. Das Ambiente für unser Gespräch war ein eleganter Salon im Four Seasons Hotel gleich bei der Park Lane. Grove stellte sich bei unserem Treffen als ein charmanter Mann heraus, mit stechendem Blick, dem nichts entgeht. Und er hat einen scharfen Verstand. Im Augenblick verbringt Grove viel Zeit mit dem Bereisen der Welt und dem Verkünden des Evangeliums des Internet vor den führenden Köpfen der Industrie und der Regierungen. Hier folgt, was er über Cyberspace, e-Commerce und eine Reihe anderer Aspekte 12 der digitalen Revolution zu sagen hat. Dr. Grove, haben Sie über die Gefahr nachgedacht, daß die europäische Union das Internet zu Tode regulieren könnte? Andy Grove: Ich bin nicht besonders qualifiziert, um die europäische Version dieser Frage zu kommentieren, aber leider ist das Problem der Überregulierung überall präsent. Ich fürchte, daß es auf der ganzen Welt Moralapostel und Regierungen mit nervösen Fingern gibt, auch in Europa und den USA. Das Traurige mit ihnen ist, daß sie denken, man könne jedes große und kleine InternetProblem durch Gesetze beheben. Leute wie ich bekommen kein geringes Gehalt dafür, um über Belange wie Regulierung unter allen Gesichtspunkten nachzudenken und zu einem ausbalancierten Standpunkt zu gelangen. Ich muß ehrlicherweise zugeben, daß das Internet sehr viele Probleme macht. Es gibt Betrug, es gibt Pornographie, es gibt Verstöße gegen den Datenschutz. Und jedes dieser Probleme provoziert verständlicherweise regulative Instinkte. Was ich aber den Regierungen auf meinen Reisen erkläre, ist, daß wir das Phänomen Internet noch nicht gut genug verstehen. Wir verstehen auch die damit verbundenen Probleme noch nicht wirklich. Das führt uns zum Haken an dieser Sache: wenn wir zu früh mit den Regulierungen beginnen, strangulieren wir wahrscheinlich das Phänomen Internet und auch den e-Commerce, noch bevor es wirklich angefangen hat. Was raten Sie also den Regierungen und der internationalen Business-Gemeinde? Was raten Sie den Führungskräften der großen Online-Firmen? Grove: Den Regierungen sage ich: Habt Geduld. Die Zeit wird kommen, in der alle Probleme, die wir Verantwortlichen zu lösen versuchen, sehr viel klarer sein werden. Lasst uns erst dann regulieren, sonst könnten wir die Gans umbringen, die uns die goldenen Eier des e-Commerce legt. Bis dahin rate ich allen Firmen, die mit dem Internet zu tun haben, dass sie auch bestimmte ethische Ziele im Auge behalten sollen. Eines davon ist die monitor 2/2000 INTERVIEW INTEL WIRTSCHAFT teilen an ungefähr 250 Firmen hält. Das reicht Das Internet-Phänomen findet endlich auch goldene Regel: stiftet keinen Schaden. Im Augenblick ist der PC die De Facto-Technologie. von einer amerikanischen Kette von Com- in Europa statt, und obwohl sie immer noch puter Service Centers über eine Internet-Bank ein paar Jahre hintennach sind, geht jetzt alWie lange wird das noch anhalten? Grove: Wenn Sie mir gestatten, den Begriff bis zur vollständigen Online-Gesundheits- les sehr schnell. PC etwas weiter zu fassen, dann glaube ich, fürsorge. An diesen Investitionen gibt es Man spricht soviel über ein mobiles Internet. Wie noch sehr lange. Der PC wie wir ihn ken- nichts zweifelhaftes. sehen Sie die nen verändert sich vor unseren Augen un- Sie sind bloße Anreize Entwicklung dieses unterbrochen, fast jedes Jahr - und viele die- für bestimmte Sorten Marktes, und wie sehen ser Veränderungen werden von Herstellern von Aktivität, die der Sie Intels Rolle bei kleiinspiriert, die den Zugang zum Internet ver- Internet-Economy neren Geräten wie Moeinfachen wollen. Aber sogar die neuesten Auftrieb geben und so biltelefonen? Grove: Ich glaube, daß Mini-PCs wie Laptops und Personal Digital Nachfrage nach unseder Markt für mobile Assistants haben die Charakteristik konven- ren Produkten und Internetverbindungen tioneller PCs mit Speicher, konventionellen Services bedeuten. sehr wichtig werden Bussen, etc. behalten - sogar die Hersteller Zu fast allen Gelegenwird. Ich denke auch, solcher Geräte sind dazu übergegangen, gro- heiten haben Europa bedaß es eine wichtige ße Bildschirme und große Tastaturen zu ver- suchende Intel-Executives Ergänzung zum elewenden. in den letzten Jahren einmentaren e-CommerUnd so denke ich, dass uns die grundle- dringliche Warnungen ce werden wird. Was gende Charakteristik des Computers bleiben und Weckrufe geäußert. ich aber nicht glaube, wird, sogar dann, wenn sich die Computer in Die Botschaft war immer ist, daß Firmen ihren naher Zukunft in Form, Farbe, Größe und die gleiche: Nehmt diese gesamten e-CommerKosten radikal ändern werden. Internet-Gelegenheit ce über Handys oder Ich möchte nun über Intel als eine Firma sprechen, wahr! Macht das beste Handy-ähnliche Gerädie sich von ihrem Kerngeschäft - Mikroprozesso- daraus! Oder es wird ein te abwickeln werden, ren - weg bewegt und in eine breite Palette von ver- schlimmes Ende mit euch sogar wenn sie das schiedenen digitalen Geschäftsfeldern einsteigt. nehmen! Ich frage mich, Wenn man den Gerüchten glauben darf, verfügt ob Sie nicht Anzeichen dafür entdeckt haben, dass könnten. Desktop PCs und Laptops werden Ihre Firma über 4.5 Milliarden Dollar, die in ei- Europa endlich aufwacht und das gigantische weiterhin den wichtigsten Teil ihrer Operationen tragen. ne Reihe computerbezogener Geschäfte investiert Potential des Internet-Geschäfts erkennt? Vom Standpunkt Intels aus bin ich beim werden sollen. Werden Sie in erster Linie Her- Andy Grove. Nun, ich hoffe, Sie denken nicht, steller von Mikroprozessoren bleiben, oder wird sich dass ich heute hier bin, um Weckrufe zu äu- Wachstum digitaler Telefone sehr optimidie Natur von Intels Kernbereich radikal ändern? ßern. Das brauche ich gar nicht, weil das stisch - das ist ein Gebiet, bei dem Europa Grove: Obwohl ich ihnen heute keine kate- schon durch die Führungskräfte der europä- weit vor den USA liegt. Wir sind der größte gorische Antwort geben kann, wäre es ein- ischen Regierungen und Firmen geschieht. Hersteller von Flash Memory für digitale Tefach nicht richtig, abDa die europäischen lefone, und das meiste unseres Business wik“Den Regierungen sage ich: Habt zustreiten, dass sich Politiker, wie etwa keln wir in Europa mit europäischen HerGeduld. Die Zeit wird kommen, zu der unser Kerngeschäft alle Probleme, die wir Verantwortlichen der österreichische stellern ab. Wir hoffen, diesen Vorsprung am radikal und sehr versuchen zu lösen, sehr viel klarer sein Bundeskanzler Mag. Markt weiter ausbauen zu können, besonders, schnell ändern kann. werden. Laßt uns erst dann regulieren, Viktor Klima, die wenn es um die Eingeweide digitaler GeräIch habe kürzlich sonst könnten wir die Gans umbringen, Internet-Fahne auf- te geht, die mit dem Internet verbunden werkein Geheimnis darnehmen, muss ich den können. die uns die goldenen Eier des aus gemacht, dass es nicht mehr länger die Wird es in naher Zukunft derartige Produkte von e-Commerce legt.” unser Firmenziel ist, Trommel rühren. Intel geben? die gerade entstehende weltweite InternetEs ist aber richtig, dass meine Intel- Grove: Dazu will ich nichts sagen. Economy mit Bausteinen zu beliefern. Kollegen und ich noch voriges Jahr wach- Wenn man den gigantischen Fortschritt bei der Einer unserer Wege dorthin führt über un- rütteln mussten. Auf dieser Europa-Tour bin Spracherkennung hernimmt, gibt es dann in naser Internet Dealer Services Network. Unse- ich aber in der glücklichen Lage, den wirk- her Zukunft überhaupt noch Bedarf nach Computern mit einer re Marktforschung und unser schon etablier- lichen Fortschritt zu betes Händlernetz haben gezeigt, dass nicht je- merken, den es bei eu- “Obwohl ich ihnen heute keine kategori- Maus und einem groder in der Position ist, ein komplettes Data ropäischen Unterneh- sche Antwort geben kann, wäre es ein- ßen Keyboard? Center für seine neue e-Commerce-Operation mern gegeben hat. Zwei fach nicht richtig, abzustreiten, daß sich Andy Grove. Nun, unser Kerngeschäft radikal und sehr Tatsache ist, daß aufzubauen. Wir haben die Absicht, das für meiner persönlich ausschnell ändern kann. Ich habe kürzlich sich die Voicejede Firma bereitzustellen, die es wünscht. gewählten heutigen Das ist eine sehr clevere Antwort und sie deckt die Gastredner - Gregor kein Geheimnis daraus gemacht, daß es Technologie seit projektierte e-Commerce-Strategie Ihrer Firma ab. Wolf von der Wolf Gar- unser Firmenziel ist, die gerade entste- Intels Einführung Was ist mit den riesigen Investitionen in anders- ten Company und John hende weltweite Internet-Economy mit des 486ers mehr Bausteinen zu beliefern.” und mehr einem artige digitale Firmen, die ich in meiner vorigen Stewart, CEO der Wopraktisch verFrage angeschnitten habe? Können Sie ein paar olwich Bank - erklärten, Beispiele für solche Intel-Investitionen geben? wie wir ihnen geholfen haben, ihre e-Com- wendbaren Standard angenähert hat. Damals Grove: Noch einmal: es ist kein Geheimnis, merce-Systeme aufzubauen, die bereits einen lagen wir bei einer Erkennungsrate von 95 dass Intel eine Anzahl von Minderheitsan- gewaltigen Einfluß auf ihr Business haben. Prozent. Mir kam das ganz gut vor, allerdings monitor 2/2000 13 WIRTSCHAFT INTERVIEW INTEL nur bis zum dem Zeitpunkt (lacht), als ich gleitenden Mitbewerbern waren große und nehmen (die ich “Ziegelfirmen” - “brick comversuchte, diese Technologie selbst zu ver- kleine Firmen bis hin zu Giganten wie Sun panies” - nenne) in Klicks & Mörtel-Firmen wenden. Heute haben wir 98 Prozent; ich und AMD. Sie werden weiterhin Konkurrent (“Clicks & Mortar companies”) transformiedenke, das ist ganz gut. Ich verwende sie aber bleiben und daher von uns nicht unterstützt ren werden. noch immer nicht zur Dateneingabe, da ich werden. In Ihrer Präsentation wiesen Sie darauf hin, daß nicht damit rechne, daß sie meinen, zugebe- Sie sagten schon, daß Sie nicht hier sind, um auf- das Phänomen e-Business nicht aufzuhalten ist. nermaßen peniblen, Standards entsprechen zuwecken, aber während der Präsentation heute Was treibt dieses Phänomen an? kann. Vormittag sagten Sie, dass wenn europäische Fir- Grove: Der Gedanke hinter e-Business ist im Für die längerfristige “Es ist richtig, daß meine Intel-Kollegen men nicht bald aufs Grunde ganz simpel. Es ist sowohl für KäuZukunft bin ich da aber und ich noch voriges Jahr wachrütteln Internet gehen, es fer als auch für Verkäufer attraktiv. Die Käuoptimistisch. Spracher- mußten. Auf dieser Europa-Tour bin ich sehr bald tote Fir- fer wollen es, weil durch die elektronische kennung wird zu einer aber in der glücklichen Lage, den wirk- men sein werden. Vernetzung die Transaktionen aller Güter so der treibenden Kräfte lichen Fortschritt zu bemerken, den es Denken Sie wirk- effizient werden wie der effizienteste aller hinter zunehmenden lich, dass jede briti- Märkte: der Stock Market. bei europäischen Unternehmern Prozessorkapazitäten sche und europäische Offensichtlich nutzt Intel bereits die Gelegenheiten, gegeben hat.” werden. Was ich aber Firma, die es mo- die das Internet bietet. Können Sie uns sagen, nicht glaube, ist, dass dadurch Desktop- mentan gibt, nicht wettbewerbsfähig ist und da- welchen Einfluß Ihre eigene e-Commerce -Strategie auf Ihre Firma hat? Computer obsolet werden. Im Gegenteil: Ich her langsam untergehen wird? sehe Spracherkennung als etwas, das zukünf- Grove: Das möchte ich nicht hoffen. Meine Grove: Als wir 1997 mit unseren eigenen etige Generationen von PCs sinnvoll erwei- Hoffnung ist, daß sie sich schnell genug an- Commerce-Anstrengungen begannen, fand tern wird und Konsumenten eine zusätzliche passen können, um die Gelegenheiten des keine unserer Geschäftsaktivitäten am InterInternet und des e-Commerce zu nutzen. Be- net statt. 1998, nach einem Jahr, wurden 21 und sehr praktische Dimension eröffnet. Ihre Firma wird gerade von der amerikanischen sonders, wenn es ihnen dämmert, dass sie be- Prozent unseres Business am Internet abgeHandelskommission durchleuchtet. Der Vorwurf deutende Anteile ihres Kundenstamms an wickelt. Für 1999 schätze ich, daß der Durchschnitt über 40 Prolautet, Intel wäre ein Monopolist. Es gibt in der Firmen verlieren wer“Die Vorteile für Firmen, die sowohl zent liegen wird. Bei Industrie die Sorge, dass, wenn Mitbewerber wie den, die für das Intertraditionelle als auch Internet-Ansätze unserem Umsatz von AMD vom Markt ausgeschlossen werden, Sie dann net gerüstet sind. verwenden, um ihr Geschäftsfeld zu erEs ist keine deutlich über 20 ein unknackbares Monopol am Markt haben. Wie weitern, sind so gewaltig, daß sie alle kann eine Firma wie Intel gleichzeitig eine Füh- schwarze Kunst, in Firmen alt aussehen lassen, die nicht in Milliarden Dollar entspricht das etwa rungsposition haben und den Wettbewerb fördern? einer immer mehr den Genuß beider Vorzüge kommen.” Grove: Ich sehe es nicht als meine Pflicht online werdenden 12 bis 13 Milliarden, gegenüber den Aktionären, mich um die Welt erfolgreich zu sein. Man braucht nur die durch Internet-Transaktionen zustande Förderung des Wettbewerbs zu kümmern. die richtigen Produktideen, die man dann gekommen sind. Ich sehe es als meine Pflicht, uns im Wett- richtig planen und ausführen muß. Wie imWir haben also herausgefunden, daß ebewerb zu behaupten und nach den aufer- mer in Zeiten technologischer Umbrüche, Business für uns extrem wichtig ist, denn legten Spielregeln besser zu spielen als die wird es aber im großen Maßstab eine Umor- es erhöht den Netto-Cash Flow unseres UnterMitbewerber. Ich denke, dass ist das, was wir ganisation der Geschäftswelt geben. Jene Fir- nehmens. immer getan haben. men, die sich an diese Umbrüche anpassen, Sie haben vorher Klicks & Mörtel-Firmen erwähnt, Ich bin auch stolz darauf, sagen zu können, werden einen entscheidenden Wettbewerbs- was verstehen Sie genau unter diesem Begriff? Grove: “Clicks And Mortar” wurde von dass wir es waren, die die Technologie der vorteil gegenüber Firmen haben, die das nicht Schwab & Co (jenem Discount BrokerageMikroprozessoren vor 27 Jahren erfanden und tun. seither vorangetrieben haben. An KonkurFür die langfristige Zukunft sage ich vor- Haus in San Francisco, das ein Drittel allen renz mangelte es dabei nie. Unter den uns be- aus, dass sich traditionell geführte Unter- Online-Aktienhandels in den USA abwikkelt) geprägt. Einfach ausgedrückt handelt es sich dabei um eine Firma, die alle VorzüDr. Andrew Grove ge traditioneller Firmen aus Ziegel mit denen des neueren Phänomens des reinen Obwohl Sean Maloney Intels liebster schen Ungarn in die USA, ließ sich vom Klicks-Business kombiniert. Klicks-Firmen Newcomer ist und als der Kopf der riesi- amerikanischen Traum infizieren, arbeitete nenne ich Unternehmen, die ihr Geschäft ausgen Sales And Marketing Division in der sich durchs College, machte seinen Doktor schließlich über das Internet abwickeln. Welt der Computer bedeutende Macht aus- und kam in der mörderisch umkämpften Bis jetzt waren Klicks-Firmen beim Erreiübt, ist unumstritten niemand berufener, Welt der Computerchips zu Wohlstand chen neuer Kunden mit nur minimalen Inum die Firmenvision zu den Themen Inter- und Ansehen. vestitionen erfolgreich. Dank ihrer Internetnet und alles Digitale darzustellen, als Infrastruktur können sie an Kunden verkauSeit der Gründung Intels Anfang der Intels Mitbegründer, Guru und Chairman, 1970er waren dieser Mann und seine Firma fen, die von ihren Operationen geographisch Dr Andrew Grove. sehr weit entfernt sind. an der Evolution des Computers maßgebAndy Grove ist wahrlich eine der legen- lich beteiligt. Der Weg führte vom nützWenn aber diese Klicks-Firmen reifen, därsten Figuren der Informationstechno- lichen zahlenfressenden Spielzeug für die müssen sie sich mehr und mehr mit ihren logie. internen Prozessen befassen. Es wird nottechnische Elite zum unentbehrlichen Teil Er emigrierte in den 1950ern nach einer des Alltags jedes Menschen auf diesem wendig, ihren operationalen internen Cash waghalsigen Flucht aus dem kommunisti- Planeten. Flow zu verbessern und beispielsweise die Lagerhaltung selbst zu übernehmen. Ein Bei- 14 monitor 2/2000 INTERVIEW INTEL spiel für so eine erfolgreiche Klicks-Firma, Internet-Ansätze verwenden, um ihr Gedie dazu gezwungen wurde, ist Amazon.com. schäftsfeld zu erweitern, sind so gewaltig, daß Interessanterweise bedeutete das einen sie alle Firmen alt aussehen lassen, die nicht wohltuenden Schub im in den Genuß bei“Es ist keine schwarze Kunst, in einer amerikanischen Bauder Vorzüge komgewerbe. Eine neue immer mehr online werdenden Welt er- men. folgreich zu sein. Man braucht nur die Statistik zeigt, daß geNach allem, was Sie richtigen Produktideen, die man dann rade sechs- bis zehn uns über die Vorteile Millionen Quadratme- richtig planen und ausführen muß. Wie des e-Commerce gesagt immer in Zeiten technologischer ter Lagerfläche überhaben, können Sie uns Umbrüche, wird es aber im großen baut werden. Sogar Eunoch erklären, wie Maßstab eine Umorganisation der ropa wird sich über solFirmen so eine eGeschäftswelt geben.” che Impulse freuen. Commerce-Strategie Amazon.com alleine implementieren sollen? baut gerade am Stadtrand von London eine Grove: Im großen und ganzen läßt sich diese Aufgabe in drei Phasen zergliedern. ZuLagerhalle mit 100.000 Quadratmetern. Was genau kann e-Commerce für ein Unternehmen nächst muß die Infrastruktur geschaffen werden. Das involviert ein Backup-System, das tun? Grove: Der Wert eines Unternehmens ist die in Hinsicht auf Internetverbindungen und Summe des Netto-Cash Flows über die näch- Vernetzung am neuesten Stand sein muß. sten zwei Jahre. In der zweiten Phase muß die Firma mit e-Commerce ist von fundamentaler Be- ihren Kunden sprechen und sie davon überdeutung, denn es kann den Netto-Cash Flow zeugen, daß sie diese Internet-Infrastruktur erhöhen; entweder durch Verbessern der ope- nutzen und ihre eigenen Geschäftsprozesse rationalen/internen Effizienz, was die Kosten entsprechend anpassen sollen, so dass sie ihsenkt, und/oder durch Erhöhen der Reich- re Orders über das Internet abwickeln könweite der Firma am Markt, was die Akquisi- nen. Das bedeutet, daß die Firma und ihre tion neuer Kunden bedeutet. Die Vorteile für Klienten dann Information austauschen könFirmen, die sowohl traditionelle als auch nen. monitor 2/2000 WIRTSCHAFT Was ich jetzt erklärt habe, gilt für die Beziehung zwischen Firma und Klienten. Es gibt aber noch einen weiteren wichtigen Vorzug, der sich aus der vollen Implementation dieser zweiten Phase des e-Commerce ergibt: die internen Prozesse verbessern sich dramatisch. Dazu gehört die Lagerhaltung und Datenerfassung. Diese erhöhte Effizienz bringt eine bedeutende Reduktion der Kosten mit sich. Für Intel war der unmittelbare Nutzen der Implementation dieser zweiten Phase ein schnelleres Verarbeiten der Orders; die dafür benötigte Zeit sank von fünfzehn auf drei Minuten. Genau so wichtig waren die Ersparnisse an Mannstunden. Beispielsweise entlasteten wir die Verkaufsingenieure im Feld um 50 Tage Papier schaufeln, indem wir die technischen Spezifikationen am Web verfügbar machten. Das bringt uns, nehme ich an, zu Phase Drei. Was geschieht in Phase Drei? Grove: Sobald man die Infrastruktur geschaffen hat, kann man ununterbrochen Informationen auswerten, die sich in der Kundendatenbank ansammeln und entsprechende neue Produkte entwickeln. Phase Drei verhilft Ihrer Firma zu mehr Kreativität! Was könnte schöner sein! Vielen Dank für das Gespräch, Dr. Grove ! 15 WIRTSCHAFT CeBIT 2000 IT im Jahr 2000 CeBIT gibt die Trends vor Sie naht: Vom 24. Februar bis zum 1. März ist in Hannover wieder „CeBIT-Time“. Gibt es einen Strukturwandel in der Informationstechnologie? Vor der CeBIT - ehe man ins Gewühl der Messehallen taucht - darf man sich eine solche Frage noch erlauben. Und schließlich sprechen die CeBIT-Ausrichter selbst von einem deutlichen „Struk- 16 turwandel hin zur Informationsgesellschaft“, der bei der heurigen Veranstaltung greifbar werde. Demnach wären Internet und Electronic Commerce wichtige Kennzeichen dieser Entwicklung. Bedeutende Faktoren sind die Verbreitung von Electronic-Business-Anwendungen, die Etablierung des Internet-Protokolls als De-facto-Standard für die meisten Netzwerklösungen sowie neue mobile Kommunikationslösungen, größere Bandbreiten und fallende Preise in der Telekommunikation. Und diese Themen bestimmen natürlich auch das Angebot der kommenden CeBIT. So zeigen beispielsweise zahlreiche Präsentationen rund um das Electronic Business neue Marktchancen auf und verdeutlichen die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Abwicklung von Geschäftsprozessen. Erstmals auch mit Halle 10 Zum ersten Mal wird die Halle 10 im Süden des Messegeländes zur CeBIT genutzt. Das erste Obergeschoss dieser Halle steht den Anbietern von Netzwerktechnik zur Verfügung - mit einem direkten Übergang zu den Hallen 9 (Informationstechnik) und 11 (Network Computing). In den Etagen 2 bis 4 präsen- monitor 2/2000 WIRTSCHAFT CeBIT 2000 tieren sich die Distributoren erstmals konzentriert unter einem Dach. Dies ist die neue Anlaufstelle vor allem für Händler. Ebenfalls in der Halle 10 wird die neue Rahmenveranstaltung „CeBIT Job Market“ durchgeführt. In den Etagen 5 und 6 dreht sich alles um die Jobvermittlung, den Arbeitsmarkt und die Berufsaussichten innerhalb der Informations- und Kommunikations-Branche. Gemeinschaftspräsentationen Um einzelne Inhalte der CeBIT 2000 gezielt und konzentriert vorzustellen, werden themenspezifische Gemeinschaftspräsentationen veranstaltet: . „Software-Zentrum Mittelstand“ in der Halle 4, . „Internet Park“ in der Halle 6, . „Network Information Center - NIC“ in der Halle 11, . „Bank-Finanz-Systeme“ im Erdgeschoss der Halle 18, . „AIM (Automatic Identification Manufacturers)“ in der Halle 19, . „CefIS - Centrum für Informationssicherheit“ in der Halle 23, . „Satellite Business“ in der Halle 26. Das „Europäische Anwender-Centrum Kommune, Staat und Wirtschaft - ENAC“ wird auf erweiterter Fläche in allen vier Pavillons an der Nordseite der Halle 11 durchgeführt. Es präsentiert sich erstmals gemeinsam mit dem „Europäischen Centrum für Geoinformatik (ECG)“. Neu ist auch die Gemeinschaftspräsentation zum Thema „Powerline - Kommunikation aus der Steckdose“, die innerhalb des CeBIT-Schwerpunktes „Telekommunikation“ in der Halle 17 veranstaltet wird. Zur CeBIT 2000 haben sich 7.515 Aussteller (1999: 7.412) angemeldet, die eine Netto-Ausstellungsfläche von 408.839qm (398.913qm) in 26 Hallen belegen. Aus dem Ausland haben sich 2.921 Unternehmen und Dienstleister angemeldet. Im Vorjahr tastete sich die CeBIT knapp an die 700.000 Besucher-Grenze heran. Zum Abschluss noch ein Hinweis auf ein architektonisches Schmankerl: das EXPODach zur Weltausstelung, die ja anschließend an die CeBIT in Hannover Einzug hält, auf dem Freigelände zwischen den Hallen 12 und 26. Die filigrane Konstruktion aus zehn Holzschirmen hat die Größe von zwei Fußballfeldern. Unter dem EXPO-Dach befinden sich vier Pavillons, die erstmals zur CeBIT 2000 genutzt werden und den Ausstellern des Schwerpunktes „Telekommunikation“ zur Verfügung stehen. http://www.cebit.de/ 18 -- CeBIT-Ticker -- CeBIT-Ticker -Die CeBIT wird uns wieder Tausende neue Produkte und Software-Releases bringen - und wir laden Sie zu einem kleinen Rundgang ein! Beginnen wir zur Einstimmung mit zwei ganz Großen der Branche: Mit der CeBIT Ankündigung des SiemensKonzerns ließe sich schon ein eigenes Heft füllen. Dementsprechend verstreut sind auch die einzelnen Produktbereiche im Messegelände. Das beginnt in der Halle 1 bei den Computern von Fujitsu-Siemens und endet in der Mobilfunkhalle 26 mit „WAP“, „Bluetooth“, Sprache & IP und ATM. Dazwischen gibt’s branchenorientierte Anwendungen (Halle 14) und den traditionellen Banken- und Sparkassenbereich (Halle 18). http://www.siemens.at Auch bei Hewlett-Packard müssen Sie sehr genau wissen, was Sie begutachten wollen. „E-Services Business-Lösungen“ finden Sie zum Beispiel in Halle 1, Stand7i2. Drukken und Digital Imaging in Halle 7, C30, Lösungen für Business Computing in Halle 13, C36. Großformatdruck und kundenspezifische Lösungen für Network-Printing gibt es in Halle 22, C35. http://www.hp.com/austria Viele Neuheiten werden sich um das WAP (Wireless Application Protocol) drehen, das mobilen Geräten einen einfachen Web-Zugriff ermöglicht: ACI wird die Version 6.5.3 seines Daten- bankentwicklungssystems 4th Dimension präsentieren. Sie eröffnet neue Möglichkeiten beim Abruf der Datenbankinhalte via WML (Wireless Markup Language). Die Daten werden auf diese Weise WAP(Wireless Application Protocol) fähig. Halle http://www.aci.de 4, D52 Workflow auf WAP-Basis für mobile Geräte besorgt Staffware. So können Ihre Mitarbeiter über WAP-fähige mobile Geräte voll an den unternehmensweiten Geschäftsprozessen teilhaben. Den dazu benötigten WAP Business Process Server gibt es ab der CeBIT. Halle 1 Stand, 4b3. http://www.staffware.com Ebenfalls der Handy-Integration in ERPLösungen hat sich IFS Industrial & Financials angenommen. Über einen WAP-Client können Sie per Handy sowohl Informationen recherchieren als auch Abläufe steuern. Halle http://www.ifsde.com 20 E17 PSION hat für die CeBIT die Präsentation eines WAP-Browsers für seine Organiser unter dem EPOC-Betriebssystem angekündigt. Damit steht diesen Geräten auch diese Art des Web-Zugangs offen. Halle 13, C51 http://www.psion.com/ Auch Lotus schwimmt auf der WAP-Welle und bietet Zugang zu seiner Messaging- und Groupwareplattform Lotus Notes/Domino für WAP-fähigen Handys. Halle 02, C38 http://www.lotus.at MobileBanking mit WAP für Finanzgeschäfte von unterwegs, Wertpapiere verwal- monitor 2/2000 WIRTSCHAFT CeBIT 2000 ten mit MobileBrokerage und dem 3Com Palm Organizer - das sind die Schlagworte bei fun communications. Halle 6, A48/817 http://www.fun.de Auch bei Centura geht es um die Integration von Handhelds, Palmtops und dergleichen mit Business-Anwendungen. Mit eSnapp kann von diesen kleinen Helferleins zum Beispiel direkt in ein ERP-System gebucht werden. Halle 3, C52 http://www.centurasoftware.com Um das vorangestellte „E“ kommt man im Business-Bereich nicht herum. Dabei geht der Trend immer mehr zur Internet-basierenden Gesamtintegration aller Geschäftsabläufe - inklusive Produktion. Die CeBIT 2000 wird Ihnen hier einen ersten großen Überblick ermöglichen: Bei BEA System können Sie erleben „mit welchen Lösungen die E-Generation zukünftig arbeitet und lebt“. Das Unternehmen präsentiert an Demo-Shops E-Commerce und die Online-Integration verschiedenster Applikationen. Mit dabei am Stand sind Partnerfirmen, die bereits fertige Lösungen „zum Anfassen“ vorstellen. Halle 3, C14 http://www.beasys.com Ein wichtiger Anlaufpunkt wird in Sachen geschäftskritischer E-Technologien die Software AG sein. Unter dem Motto „The world talks XML“ zeigt die Software AG eine neue Generation von XML-basierten ElectronicBusiness-Lösungen. Mehr als 20 verschiedene XML-Referenzprojekte werden präsentiert, die mit Hilfe des Information Servers Tamino verwirklicht wurden. Halle 3, C33 http://www.softwareag.at Brain International, Hersteller von leistungsfähiger AS/400-Mittelstand-Branchensoftware (Zulieferindustrie, Maschinen/Anlagenbau, Textil u.a.), zeigt auf der CeBIT sein „Supply Web“, eine Hochleistungs-Logistik-Kette via Internet, mit der auch kleinste Zulieferer ohne großen Softwareaufwand in die Lieferkette eingebunden werden können. Halle 3, D24 http://www.brainag.com Collaborative Product Commerce (CPC) heißt das Schlagwort bei CAD- und Ferti- gungsspezialisten Parametric. Diese neue Softwarekategorie setzt voll auf Internettechnologien und führt auf dieser Basis Produktdefinition und Konstruktion, Beschaffung und Fertigung sowie Instandhaltung und Service zusammen. Sie haben den gesamten Produktlebenszyklus damit im Griff - vom ersten Design bis zur Produktion. Halle 21, http://www.ptc.com/germany E40 Die Infomatec AG präsentiert spannende Entwicklungen im Bereich Java Network/Thin Client Technology. Dazu zählen beispielsweise ein vollständig Java-basiertes Dokumentenmanagementsystem sowie eine Workflow-Lösung. Halle 003, E04 http://www.infomatec.de Und zum Abschluss noch zwei Tipps, die vor allem auch praktischen Nutzen haben: Ascom „voo:doo“ soll in Kleinbüros und HomeOffices das oft lästige Verkabelungsproblem lösen. Denn diese schnurlose ISDN Data & Phone Kommunikationslösung erlaubt auch den Anschluss von PC und Peripherie und sorgt für eine drahtlose Datenund Voice-Verbindung zum ISDN-Anschluss. Voraussetzung ist die Unterstützung des DECT-Protokolls. Halle 17, A38 http://www.ascom.com Und den C-Pen, den digitalen Lesestift, gibt es jetzt auch mit integriertem Terminplaner und Gürtelclip. Halle 26, A39 http://www.birkhold.de Wenn Ihnen übrigens bei Ihrem CeBITRundgang Apple abgehen sollte - die haben heuer gar nicht gebucht. Apple konzentriert sich auf die Print-Media-Messe DRUPA Ende ❹ Mai in Düsseldorf. (dat) 20 monitor 2/2000 LÖSUNGEN ARCHIV AUSTRIA / TELEKABEL WIEN Einfach easy “Mit unseren mehr als 500.000 Kunden war es uns einfach nicht mehr möglich, den gesamten Schriftverkehr in den bisher verwendeten Ordnern so abzulegen, dass wir jederzeit und von verschiedenen Orten Zugriff zu den Daten haben”, umreißt Rainer Mayerl, IT-Manager bei Telekabel Wien die Problematik. Daher machte sich das seit drei Jahren zu 95% im Besitz des europaweit agierenden Mediengiganten United Pan Europe Communications (UPC) stehende Unternehmen bereits 1994 auf die Suche nach einer elektronischen Archiv-Lösung. Rüdiger Maier “Wir haben etwa 10-15 Produkte analysiert und getestet und uns letztlich für das Produkt EASYWARE und Archiv Austria entschieden”, schildert Mayerl den recht aufwendigen Selektionsprozeß. Eine wichtige Überlegung war es dabei, ein Unternehmen zu su- 22 chen, dass sich ausschließlich mit Archivund Dokumentenmanagementsystemen beschäftigt. Damit soll einerseits sichergestellt werden, dass die volle Konzentration auf der Weiterentwicklung des Systems liegt und gleichzeitig auch eine Kontinuität bei den Ansprechpartnern vorhanden ist. “Die Einführung eines derartig umfassenden Archivsystems erstreckt sich über einen längeren Zeitraum, in dem wir mit den Betreuern von Archiv Austria einen intensiven Austausch benötigen und auch sichergehen wollen, dass das Produkt weiterentwickelt wird. Damit war der Preis der Lösung nur ein Kriterium für die Entscheidung”, erläutert der ITManager. Und für Kontinuität sowie für Spezialisierung ist bei Archiv Austria gesorgt: “ Wir sind ein österreichisches Privatunternehmen, mit Firmensitz in Wien, das sich seit 7 Jahren ausschließlich mit der Einführung von Archivierungs- und Dokumentenmanagementsystemen beschäftigt”, unterstreicht Projektmanager Thomas Mayer. Seit 1996 bie- monitor 1/2000 LÖSUNGEN ARCHIV AUSTRIA / TELEKABEL WIEN tet das Unternehmen auf 500 qm Bürofläche mit eigenem Schulungscenter alle erforderlichen Produkte, Dienstleistungen und Serviceeinrichtungen, um im Bereich des Dokumentenmanagements als anerkannter Lösungs- und Betreuungspartner agieren zu können. Schwerpunktmäßig werden Lösungen für elektronische Archivierung sowie für Dokumenten- und Workflowmanagement realisiert. Lösungen speziell für SAP (R/2, R/3), Baan, Navision und AS/400 stellen eines der Kerngeschäfte dar. Zusätzlich werden laufend Implementierungen in zahlreiche Branchenlösungen durchgeführt. Das breite Leistungsspektrum umfaßt weiters innovative OCR/ICR-Lösungen wie elektronische Pressespiegel, automatische Formularerfassung und Handschrifterkennung. Zusätzlich wird seit Jahren umfangreiches Know-how im Bereich von Intra- und Internetlösungen aufgebaut und vom Vorreiter am Archivierungs- und Dokumentenmanagementsektor in die Praxis umgesetzt. “Gerade durch unsere vielen neuen Angebote hat sich die Zahl der Mitarbeiter im Unternehmen in den letzten beiden Jahren verdreifacht. Entsprechend angewachsen ist damit natürlich auch der Schriftverkehr und aus Platzgründen mussten wir auch ein zusätzliches Gebäude in Wien beziehen”, ver- deutlicht Rainer Mayerl die gewaltigen Veränderungen. Telekabel betreibt seit über 20 Jahren Netze in Wien, Wiener Neustadt, der Region Baden, Graz und Klagenfurt. 1997 erweiterte das Unternehmen mit “Telekino” sowie dem Internet-Breitbanddienst chello sein Angebot. Anfang des Vorjahres wurde schließlich mit Priority Telecom ein umfassendes Festnetz-Telefonangebot geschaffen. Schon Ende des Jahres sollte es darüber hinaus möglich sein, die Telekabel-Kunden mit einer digitalen Box mit der Leistungsfähigkeit eines Multimedia PCs auszustatten. Diese digitale Technologie ermöglicht es, die Easyware 3.1 Das von der deutschen EASY Software AG (seit April 1999 an der Börse) entwickelte Programm EASYWARE ist seit mehr als sieben Jahren in über 30 Ländern im Einsatz und besteht aus vier eigenständigen Programmen, die sich optimal ergänzen und auch die Anbindung an Fremdsoftware erlauben: . EASY-CAPTURE für Erfassung und Weiterleitung . EASY-DMS für Verteilung, Bearbeitung und Wiedervorlage . EASY-ARCHIV für revisionssichere Archivierung und schnelles Wiederfinden . EASY-WEB für Recherche via Internet oder Intranet in entfernten Easy-Archiven. Die Version EASYWARE 3.1 bietet nicht nur ein komfortables, einfach anwendbares und schnelles Dokumenten-ManagementSystem (DMS) sondern ermöglicht alle Dokumente, die sowohl in Papier als auch in elektronischer Form vorhanden sind, in “elektronischen Mappen” zu verstauen. EASY-CAPTURE erledigt unkompliziert und effizient die Erfassung und Weiterleitung von Papier- oder elektronischen Dokumenten. Zusätzlich können elektronische 24 Dokumente, wie zum Beispiel MS OfficeDateien, Video- und Audiodateien, direkt in die Mappen importiert oder per Drag & Drop zugeordnet werden. Für die elektronische, revisionssichere Archivierung und das rasche Wiederfinden von Dokumenten ist EASY-ARCHIV zuständig. Die Archivfunktionen erlauben auch weiterhin die Anbindung an gewohnte Standardumgebungen wie SAP R/3, Lotus Notes oder MSOffice. Über die Volltextrecherche findet man Dokumente unter Millionen anderen sekundenschnell wieder, archivübergreifend, auch noch nach Jahren. Für flexible Verteilung, Bearbeitung und termingerechte Wiedervorlage von lebenden Dokumenten im und auch außerhalb des Unternehmens ist EASY-DMS das passende Werkzeug. Konvertiert in das XML-Format lassen sich Dokumente oder ganze Mappen aus- und einchecken und extern auch ohne DMS-Installation bearbeiten. Ein Vorgangsmonitor informiert laufend über den aktuellen Prozess-Status. Revisionssicher und mit lückenloser Historienkontrolle kann man Dokumente steuern und aufbewahren. Diese Funktion unterstützt das an- wenderorientierte Arbeiten mit Dokumenten im Netz und schließt damit die Lücke zwischen Archiv und Workflow. EASY-WEB erweitert den Aktionsradius weltweit, indem es die Suche in entfernten EASY-Archiven ermöglicht. So können beispielsweise Dokumente aus Kunden- und Partnerarchiven jederzeit über Internet oder Intranet abgerufen werden. Die beiden Gründer von Archiv Austria, Blasius Leitner und Hans Kirschner - DMSAktivisten der ersten Stunde - sind vom Konzept der neuen Version 3.1 begeistert. GF Hans Kirschner streicht einen großen Vorteil des neuen Softwarepakets heraus: “ Die neue Version macht es möglich, von Anfang an Schriftstücke, Dokumente etc. digital zu erfassen, so daß man sie später einfach und schnell weiterverarbeiten und letztendlich übersichtlich archivieren kann. Routinearbeiten, die den Benutzer bei konventionellen Anwendungen viel Zeit kosten, wurden konsequent automatisiert.” GF Blasius Leitner ergänzt: “ Die neue Release ermöglicht die nahtlose Integration von DMS und Archivierung in bestehende Anwendungen.” monitor 1/2000 ARCHIV AUSTRIA / TELEKABEL WIEN LÖSUNGEN Kapazität des Glasfasernetzes nochmals um ein Vielfaches zu erweitern und schafft die Voraussetzung, mehr TV-Programme, Near Video on Demand, Web TV sowie digitale Audiopakete zusätzlich zu den bisherigen Angeboten zu empfangen. Schneller Zugriff von verschiedenen Orten Schon heute greifen jedenfalls etwa 170 Mitarbeiter täglich auf das Archivierungssystem zu, insgesamt sind etwa 500 PC-Plätze eingerichtet. Durch die Vergabe einer Nummer an jeden Kunden können gerade auch die vielen neuen Mitarbeiter im gut ausgebauten Call-Center schnell auf die Dokumente zugreifen, die zum jeweiligen Kunden gehören. In den nächsten Monaten soll auf die aktuelle 32-bit-Version und auf die Release 3.1 umgestellt werden. “Da die grafische Oberfläche sehr stark an Microsoft angelehnt ist, ist das System leicht verständlich und erfordert wenig Schulungsaufwand”, unterstreicht Telekabel-Projektmanager Gerald Hentschel. Das System wird Stück für Stück erweitert: So ging bereits Anfang Juli des Vorjahres das sogenannte Vertragsarchiv in Betrieb, danach folgte mit Ende 1999 die Verwaltung der Bankbelege. “Wir erhalten jährlich etwa zwei Millionen Zahlscheinabschnitte”, verdeutlicht Hentschel die Größenordnung. Seit Ende Juni kommt kein Papier mehr vom Kunden in die Papierablage: Alle neuen Schriftstücke werden sofort über einen der beiden Hochleistungsscanner digitalisiert und sind dann im Archiv jederzeit auffindbar. “Jeder Scanner kann 70 Seiten pro Minute einlesen und dies funktioniert ausgezeichnet”, weiß der IT-Manager. Und er fügt hinzu: “EASYARCHIV hat für uns gegenüber anderen Lösungen auch den großen Vorteil, dass es einfach zu bedienen und gleichzeitig sehr flexi- bel für die verschiedensten Dokumentarten einsetzbar ist.” In den nächsten zwei bis drei Jahren sollen auch die vorhandenen Altakten, bestehend aus Verträgen und Korrespondenzen, eingelesen und archiviert werden. Rechnungen, die derzeit per Mikrofilm die gesetzlich vorgeschriebenen sieben Jahre archiviert werden, sollen ebenfalls digitalisiert werden. Nicht zuletzt sind auch die erforderlichen Magistrats-Bewilligungen (Grabungen etc.) oder die Verträge mit den einzelnen Hauseigentümern (etwa eine Million Blatt Papier !) per Scanner zu erfassen. “Das ganze System ist natürlich zertifiziert, die Ablage muß laut Gesetz irreversibel sein und wird täglich ge- Archiv Austria Durch Einhaltung einer konsequenten Firmenphilosophie - Konzentration auf das Wesentliche, Dienstleister für den Kunden, Erfahrung und Mitarbeiter als wichtiger Unternehmenswert - hat sich Archiv Austria in den letzten Jahren als führender Lösungsanbieter für Archivierung und Dokumentenmanagement in Österreich etabliert. Jahrelange Projekt- sowie Praxiserfahrung durch mehr als 200 produktive Kunden, bilden heute die wesentliche Basis für die richtigen organisatorischen, technologischen und produktmäßigen Entscheidungen bei Archiv- und Dokumentenmanagementlösungen. Dieser historische Erfahrungswert ist gerade bei der Aus- monitor 1/2000 wahl von langfristigen, strategischen Produkten wie Archivierungs- und DMSSystemen ein Kapital, das von vielen Unternehmen geschätzt wird. Neben zahlreichen österreichischen Groß- und Mittelbetrieben zählen auch viele international bekannte Firmen wie Lauda Air, Austria Tabak AG, Wiener Stadtwerke, BP Oil, ORF oder Bayer Austria zum Kundenkreis. Aus der österreichischen Tradition heraus hat das Unternehmen auch frühzeitig Kooperationen in Ungarn, Tschechien und der Slowakei gesucht. Zwischenzeitlich wird dieser Zukunftsmarkt von eigenen Partnerunternehmen sehr erfolgreich bearbeitet. sichert”, so Mayerl. Die Sicherung erfolgt ohne administrativen Mehraufwand gleich 3fach, nämlich via Server, Juke-Box und Sicherungsband. In der ersten Ausbaustufe war die Archivlösung nur für Telekabel Wien verfügbar: “Nach Installation von Easy-WEB können wir das System nun auch bundesweit einsetzen”, blickt Mayerl in die nahe Zukunft. Mit der Einführung von EASY-WEB ist beim Nutzer nahezu kein Installationsaufwand mehr nötig. Die User recherchieren seither via Intra- beziehungsweise Internet die benötigten Dokumente mit dem Internet Explorer von Microsoft, ohne sich mit einem neuen Programm vertraut gemacht zu haben. Dies führte weiters zu einer massiven Verminderung des Schulungsaufwandes. In einem nächsten Schritt ist auch daran gedacht, ein umfassendes DokumentenManagementsystem einzuführen: “Dafür sind allerdings auch gewisse Änderungen in den internen Abläufen notwendig, die wir noch genau definieren müssen”, weiß der ITManager. Bereits klar zu bemerken sei jedenfalls, so Mayerl, dass die Dokumentenverwaltung weniger personalintensiv geworden ist. Und er definiert ein klares Ziel: “Jedes einlangende Schriftstück soll sofort eingescannt werden. Gleichzeitig ist der jeweils zuständige Mitarbeiter per E-Mail zu verständigen, dass das Dokument nun elektronisch zur Verfügung steht”. Archiv Austria Tel. 01/895 40 40 http://www.archiv-austria.co.at/ 25 LÖSUNGEN DATA SYSTEMS AUSTRIA / BENEDIKT&JÄGER Benedikt&Jäger, ein klassisches österreichisches Familienunternehmen, hat sich in einer konzertierten Aktion rundumerneuert. Die Zielsetzungen wurden dabei bei weitem übertroffen. Die JET Software von Data Systems Austria spielte eine zentrale Rolle. Verkürzung der Lieferzeiten um 35 Prozent Neues Logistikkonzept bei Benedikt&Jäger Die Eckdaten des Unternehmens stehen für viele vergleichbare heimische Unternehmen: 1920 gegründet, 210 Mitarbeiter, 300 Millionen Umsatz, das Management in Händen der dritten Generation. Die Produkte, Schalt- und Steuergeräte, gehen zu zwei Dritteln in den Export. Mit hochspezialisierten Nischenprodukten ist man auch international erfolgreich unterwegs. Als EDV-Partner hat sich Benedikt&Jäger vor einigen Jahren Data Systems Austria mit ihrer Industrie-Gesamtlösung JET I/OPEN ins Boot geholt. Mit einer Compaq Alpha 4100 wird auf rund 70 Arbeitsplätzen die gesamte Warenwirtschaft und Produktion, sowie das kaufmännische Rechnungswesen abgewickelt. Maßnahmen für das nächste Jahrtausend Um sich in Zeiten gesteigerter Anforderungen und härter werdendem Mitbewerb behaupten zu können, wurden tiefgreifende Maßnahmen gesetzt. Im Februar ´99 übersiedelte Benedikt&Jäger nach einer Bauzeit von nur sieben Monaten aus den beengten und veralteten Produktionsräumlichkeiten im 6. Wiener Gemeindebezirk in hochmoderne großzügig dimensionierte Produktionshallen jenseits 26 der Donau. Die Entscheidung, weiterhin in Österreich zu produzieren, anstatt ins billigere Ausland zu gehen wurde sehr bewußt getroffen. “Bei unserem Entschluß hatten wir vor allem zwei Ziele im Auge: maximale Qualität bei verkürzten Lieferzeiten”, erläutert Max Benedict, kaufmännischer Geschäftsführer im Familienbetrieb. “Sensible Prozesse, wie die 100%ige Endprüfung von jedem Gerät, sowie knowhowintensive Bereiche, wie die gesamte Sonderserienfertigung kann man nicht so einfach verlagern.” Minimierte Lieferzeiten durch neues Hochregallager Wesentlicher Faktor zur drastischen Reduktion der Lieferzeiten um 35%, war neben Produktionsstandort und optimierten Produktionsabläufen, die Neuorganisation des Lagers durch Einführung eines Hochregallagers mit automatischem Regalbedienungssystem der Firma TGW. Gemanagt wird das System von der Industrielösung JET I/OPEN von Data Systems Austria, das bereits für den gesamten PPS-Bereich im Einsatz ist. Die Integration der bestehenden Software-Lösung mit dem TGW-System ging ohne Reibungsverluste über die Bühne. Für das neue Hochregallager wurden im JET I/OPEN eigene Systemlagerbereiche de- finiert. Die Kommunikation zwischen den Systemen erfolgt in beide Richtungen, wobei die Ansteuerung aller geplanten Lagerbewegungen immer aus JET I/OPEN angestoßen wird. Die im Hintergrund laufende Schnittstelle leitet einerseits die Bewegungen sofort an das TGW-System weiter und empfängt andererseits die Quittierungssätze sowie ungeplante Bewegungen, die daraufhin im JET I/OPEN gebucht werden. Wie Max Benedict dazu erläutert, machte es die Zusammenarbeit mit professionellen Partner möglich, “die Schwierigkeiten im Vorfeld zu erkennen und zu beheben, sodaß die Zusammenführung planmäßig verlief.” Partnerschaft mit Data Systems Austria hat sich bewährt Bei Benedikt&Jäger stellt man dem Softwarepartner ein gutes Zeugnis aus: “JET I/OPEN hat in unseren Augen eine schwierige Bewährungsprobe mit Bravour bestanden. Unsere zum Teil tiefgreifenden organisatorischen Änderungen wurden dank der Flexibilität der Softwarelösung und dem Einsatz des Industrie-Teams der Data Systems Austria von der EDV voll mitgetragen.” ❹ Data Systems Austria Tel. 01/60504-0 http://www.datasystems.at/ monitor 1/2000 special IT-Leitmesse mit Erfolg Ordnung im System: Rittal auf der exponet exponet 2000: Die Zukunft der Kommunikation ist mobil und online Auf 35 Seiten die Neuheiten der exponet 2000 monitor 2/2000 23 THEMA EXPONET 2000 IT-Leitmesse mit Erfolg Das konsequente Beibehalten des Fachmesse-Konzepts hat sich bewährt: Die exponet Wien wird auch heuer wieder die österreichische IT-Leitmesse für das professionelle Business sein. Was in den letzten Jahren schon augenfällig war, wird auch heuer vom 15. bis 17. Februar 2000 im Austria Center Vienna wieder zu beobachten sein: Es kann auch in Österreich eine erfolgreiche IT-Messe geben. Am besten dokumentiert diese Entwicklung die Erweiterung der Messefläche um die Hallen X und Y des Austria Centers Vienna und das weitere Ansteigen der Ausstellerzahl von 250 Ausstellern im Vorjahr auf heuer rund 300. Erfolgskonzept: Business-to-Business Bei der exponet dreht sich wirklich alles ums professionelle Business - von den Ausstellern bis zu den Begleitveranstaltungen. “Das Messekonzept fördert in besonderem Maße den Fach-Dialog zwischen Aussteller und Fachbesucher”, betont die veranstaltende DC-Messe-Veranstaltungs GmbH. “Durch die in die Messehallen integrierten VortragsBühnen und Informations-Foren werden zahlreiche maßgeschneiderte Gelegenheiten für professionelle Kommunikation ganz nahe am Geschehen geschaffen.” Wenn der Veranstalter in diesem Zusammenhang auch davon spricht, dass über 90 Prozent der Messebesucher in ihren Unternehmen an Investitionsentscheidungen im IT-Bereich maßgeblich beteiligt sind, dann wirkt das vor diesem Hintergrund durchaus glaubhaft. Anfang der 90er Jahre als spezielle Netzwerk- und Telekom-Messe gegründet, ist die exponet über dieses spezifische Segment längst hinausgewachsen. Heuer werden zum Beispiel erstmals auch Branchensoftwareanbieter betriebswirtschaftliche Standardsoftware für Groß- und Mittelstandsunternehmen präsentieren. Aber auch Microsoft wird die exponet nützen, um die Markteinführung von Windows 2000 entsprechend zu feiern. Informationsaustausch für Anwender Ein wichtiger Bestandteil der exponet sind die unterschiedlichen Foren, die jeweils aktuelle IT-Themen anwenderorientiert unter die Lupe nehmen. Am ersten Messetag diskutieren zum Beispiel Experten auf dem CompetenCenter “EBusiness” den Schwerpunkt “Customer Relationship Management”. Im Zentrum wird 28 dabei ein Anwenderbericht der UBS AG, Basel, stehen. Am zweiten Messetag liegt der Fokus dieses CompetenCenters auf “New Business”, unter anderem mit dem Vergleich verschiedener e-Commerce Shop-Systeme. Zu den Themen CTI oder auch Telecom Outsourcing werden Anbieter und Anwender im CompetenCenter “Telephony Trends” neue Dienste und deren Realisierungschancen im Markt diskutieren. Die begleitenden “Fachcongresse” der exponet Wien 2000 setzen diesmal mit den angebotenen Sessions und Fallbeispielen die Schwerpunkte auf Supply Chain Management, HealthCare, Mobile E-Commerce und “Wandel im Handel”. Auch hier bietet die gelungene Mischung der Referenten - von Herstellern, über Anwender bis zu Forschungseinrichtungen - wieder einen vertieften Einblick in komplexe Materien. Mit Spannung wird auch der exponet Round Table “Nasdaq, Easdaq, Neuer Markt: Welches ist das optimale Parkett für den Börsengang eines HighTech-Unternehmens?” erwartet. Vor diesem Hintergrund sind die Prognosen der Veranstalter, die rund 19.000 Besucher erwarten (Vorjahr etwas über 16.800) sicher nicht zu hoch gegriffen. monitor 2/2000 THEMA EXPONET 2000 Die Zukunft der Kommunikation ist mobil und online Der Boom der Mobiltelefonie geht Hand in Hand mit der rasanten Entwicklung des Internet und durch die technologischen Entwicklungen im Mobilfunk und am Endgerätemarkt wachsen Mobilfunk und Internet immer mehr zusammen. Mobile Geräte und Dienste der 3.Generation (3G) werden die drahtlose Kommunikation unabhängig von Ort und Zeit online und in Echtzeit transformieren. Videokonferenzen unter Einsatz mobiler 3G-Endgeräte oder das elektronische Verschicken von Fotos oder Videoclips per Handy werden die “Mobile Informationsgesellschaft” prägen. Diese Entwicklung wird schrittweise in den bereits bestehenden Netzwerken der 2.Generation wie GSM durch High Speed Circuit Switched Data (HSCSD) und General Packet Radio Service (GPRS) realisiert. Der auf GPRS basierende Standard EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) soll im Laufe des Sommers endgültig verabschiedet werden. Die meisten Dienste sind bereits heute verfügbar. 3G-Dienste - das sind Applikationen, die hohe Datenmengen bis 2 Mbit übertragen können - verbinden mobile Hochgeschwindigkeits-Zugriffe mit Services, die auf dem Internet Protokoll (IP) basieren. Dies führt zu einer verbesserten Leistung der mobilen Kommunikation, die kostengünstig und mit bedeutend mehr Inhalt geliefert werden kann. Das “Universal Mobile Telecommunications System” (UMTS) wird ein neues Zeitalter in der mobilen Kommunikation einläuten. Denn mit UMTS können Nutzer weltweit mit einem Gerät telefonieren, im Internet surfen und Bilder oder Videos in Echtzeit übertragen. UMTS ist die vom Europäischen Standardisierungsgremium ETSI gewählte Bezeichnung für Mobilfunksysteme der dritten Generation. Im Jahr 2001 wird die Regulierungsbehörde die UMTS- Lizenzen an die Meistbietenden vergeben. Die neuen Technologien der Datenübertragung . ADSL Asymmetric Digital Subscriber Line (ADSL) ist ein Protokoll aus der xDSL-Familie und basiert auf der Trennung des nutzbaren Frequenzspektrums in drei Kanäle: Ein Kanal steht wie bisher den Telefondiensten zur Verfügung (POTS-Kanal; POTS = Plain Old Telephone Service), ein Zweiter wird für die Verbindung vom Anwender zum Provider 30 verwendet (Upstream-Kanal) und der Dritte (Downstream-Kanal) dient der Datenübertragung vom Anbieter zurück zum Anwender. ADSL-Modems sorgen in den Vermittlungsstellen dafür, dass der POTS-Kanal durch Splitter (technischer Baustein, der bei der Telekommunikation über die Kupferdoppelader die Tonsignale und den ADSLDatenstrom voneinander trennt) von den beiden anderen Bereichen strikt getrennt wird. Erst diese Trennung ermöglicht eine gleich- zeitige Nutzung für Sprach- und Datenübertragung. Mit ADSL lassen sich über einen kupfernen Doppeldraht Datenraten von bis zu acht Megabit pro Sekunde im so genannten Downstream, also von der Netzvermittlungsstelle zum Teilnehmer, und bis zu 768 Kilobit pro Sekunde in umgekehrter Richtung (daher asymmetrisch) übertragen. . EDGE Enhanced Data GSM Environment (EDGE) ist eine schnellere Version des GSM-Services, exponet 2000 Daten und Fakten 7. Internationale Fachmesse und Congresse für Internetworking, Enterprise Computing und Telecommunications Termin: 15. bis 17. Februar 2000 Veranstaltungsort: Austria Center Vienna (ACV) Öffnungszeiten: 15. Februar 2000: 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr 16. Februar 2000: 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr 17. Februar 2000: 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr Preise: . exponet Standard Pass: kostenlos bei Vorregistrierung bis 7. Februar 2000 Tageskarte vor Ort*: ATS 500.- / EUR 36,33 (inkl. MwSt.) Dauerkarte vor Ort*: ATS 800.- / EUR 58,13 (inkl. MwSt.) . exponet Level II Pass: ATS 1.800,- / EUR 130,81 (inkl. MwSt.) . exponet Level III Pass: Halbtageskarte: bis 14.01.2000: ATS 2.500,- / EUR 181,68 (plus 20% MwSt.) ab 15.01.2000: ATS 2.900,- / EUR 210,75 (plus 20 %MwSt.) 1 Tageskarte: bis 14.01.2000: ATS 5.950,/ EUR 432,40 (plus 20% MwSt.) ab 15.01.2000: ATS 6.500,- / EUR 472,37 (plus 20 %MwSt.) 2 Tageskarte: bis 14.01.2000: ATS 9.450,/ EUR 686,75 (plus 20% MwSt.) ab 15.01.2000: ATS 10.000 / EUR 726,72 (plus 20% MwSt.) . Katalog (nur auf der Messe erhältlich): ATS 150.- / EUR 10,90 (inkl. MwSt.) * beinhaltet den Zutritt zur Messe und den Besuch der DialogCenters Veranstalter: DC EUROPE DC-Messe-Veranstaltungs GmbH Kärntner Straße 8, A-1010 Wien Tel: +43-1-512 99 00 Fax: +43-1-512 90 90 email: [email protected] http://www.exponet.at monitor 2/2000 EXPONET 2000 die Datenübertragungsraten von bis zu 384 Kilobit pro Sekunde ermöglicht. Zum Vergleich: Standard bei GSM sind 9,6 Kilobit pro Sekunde. . GPRS (General Packed Radio Service) GPRS (General Packet Radio Services) ist ein paketbasierter (Daten werden als einzelne Pakete verschickt) drahtloser Service. GPRS erlaubt Datenübertragungsraten zwischen 56 und 114 Kilobit pro Sekunde. . HSCSD (High-Speed Circuit-Switched Data) High Speed Circuit Switched Data (HSCSD) ist eine “geswitchte” Übertragung. Dies wird im Wesentlichen durch die gleichzeitige Nutzung mehrerer Zeitschlitze erreicht. Mit HSCSD kann in einem GSM Phase 2+ Netz eine maximale Datenrate von bis zu 38,4 Kbit/s bei nicht transparenter Übertragung (4 Zeitschlitze) und bis zu 64 Kbit bei transparenter Übertragung (6 Zeitschlitze) erreicht werden. Damit werden Dienste wie z.B. V.34 unterstützt. HSCSD bringt noch zwei weitere wichtige Verbesserungen für Datenanwendungen: Einführung von General Bearer Services (die Datenrate ist nicht mehr vom gewählten Trägerdienst abhängig). Trennung der Datenraten von Luftschnittstelle (air interface) und Festnetz. . UMTS Das Universal Mobile Telekommunication System (UMTS) ist die vom Europäischen Standardisierungsgremium ETSI gewählte Bezeichnung für Mobilfunksysteme der dritten Generation. Während GSM lediglich für Sprachkommunikation konzipiert war, zielt UMTS darauf ab, mobile Übertragung von Sprache, Bild, Video und Daten zu ermöglichen. UMTS ermöglicht mehrere Mobilfunkanwendungen gleichzeitig. Die Datenraten bei UMTS sollen zumindest 144 kbit/s in ländlichen Gebieten, 384 kbit/s in städtischen Gebieten und 2048 kbit/s in Bereichen mit hohen Kapazitätsanforderungen (z. B. innerhalb von Gebäuden) betragen. UMTS soll mit dem Jahr 2002 Wirklichkeit monitor 2/2000 werden und setzt sich aus einem terrestrischen System und einem Satellitensystem zusammen. Das Satellitensystem soll speziell in Gebieten in denen eine terrestrische Versorgung nicht gegeben ist, Mobilkommunikation ermöglichen. Die Aktivitäten auf europäischer und nationaler Ebene konzentrieren sich zurzeit hauptsächlich auf den terrestrischen Teil. . Voice over IP (VoIP) Der Begriff Voice over IP wird im Zusammenhang mit IP-Telefonie genannt. Dabei handelt es sich nicht um das viel zitierte Telefonieren via Internet, sondern um Services, die auf dem Internet Protokoll (IP) basieren. Die IP-Übertragung, die bei VoIP mit speziellen Telefonapparaten durchgeführt werden kann. Innerhalb eines speziellen IPNetzwerkes können beispielsweise Apparate einfach abgesteckt und an einem beliebigen Standort angesteckt werden, ohne zentrale Konfigurationen ändern zu müssen. . WAP (Wireless Application Protocol) WAP steht für “Wireless Application Protocol” und ist der weltweite Standard für die Bereitstellung von Internet-Kommunikation und fortgeschrittene Telefoniedienste auf digitalen Mobiltelefonen, Pagern, Personal Digital Assistants und anderen mobilen Endgeräten. Diese nutzen einen WAP-Mikrobrowser, also ein Programm zum Darstellen von Dokumenten und weiterleiten von Befehlen. Bei WAP wird Information aus dem Internet Handy-adäquat aufbereitet. Die Netzbetreiber haben einen WAP-Proxy-Server, über den die Internet-Seiten aufbereitet werden. Die Netzbetreiber sind allerdings von den Anbietern abhängig. . WML(Wireless Markup Language) Wireless Markup Language ist die Seitenbeschreibungssprache für Internet-fähige Mobiltelefone. WML ist den besonderen Gegebenheiten von kleinen Terminals - wie etwa dem kleinen ❹ Display - angepasst. THEMA Drahtlose Netzwerklösungen von 3Com 3Com präsentiert erstmals die neue AirConnect Familie für standardbasierende, drahtlose Highspeed-Netzwerklösungen. Diese Produktfamilie für das Wireless LAN besteht aus Netzwerkkarten, PC Cards, Access Points (Empfänger) und Management-Software und basiert auf dem zukünftigen IEEE 802.11 High Rate-Standard. 3Com plant die Auslieferung in Österreich ab dem Frühjahr 2000. Mit einer Geschwindigkeit von 11 Mbps und voller Kompatibilität zu herkömmlichen, drahtgebundenen Ethernet-Netzwerken eröffnet die Funktechnologie vielen Branchen wie beispielsweise dem Gesundheitswesen deutlich anwenderfreundlichere Lösungen. Ein AirConnect Access Point bildet dabei die Brücke zwischen dem vorhandenen Netzwerk und mehreren drahtlosen Clients. Eine Verbindung ist in üblichen Büroumge- bungen bis zu ca. 60 Meter problemlos möglich. Eine RoamingFunktion erlaubt auch das Wechseln zwischen den Bereichen zweier Access Points, wobei der Client immer mit dem jeweils signalstärksten Empfänger verbunden wird. Das SNMP-Protokoll wird von AirConnect ebenso wie die 3Com Dynamic Access-Technologie unterstützt. Umfassende Kompatibilität zu IEEE 802.11 und 802.11 HR und darauf basierenden Produkten ist sichergestellt. Halle OE Stand Foyer F Acer zeigt CeBIT-Neuheiten bereits auf der exponet Acer präsentiert seine neuesten Entwicklungen. Für die Bereiche Serverlösungen, PCs Notebooks, Flachbildschirme und Peripherieprodukte werden bereits auf der exponet die Neuigkeiten der CeBIT gezeigt. Unter anderem wird ein neues Modell der Acer Veriton PCs erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Besonderheit des multifunktionalen Veriton-PC besteht darin, dass PC-Rechnereinheit und Monitor zu einem einzigen Gerät verschmelzen. Zu den Highlights aus dem Netzwerk-Bereich gehört das Clustering in unterschiedlichen Serverwelten wie Windows 2000, Novell Netware und Linux. Mit der starken Präsenz seiner TFT-Monitore zeigt Acer ganz deutlich den Zukunftsmarkt für 2000. Acer beweist mit dem 18,1 Zoll Monitor, Acer slim FP 855, dass die TFT-Technologie auch im High-End-Bereich überzeugt. Mit einer Auflösung von 1280 mal 1024 einer Farbtiefe von 16,7 Millionen Farben und einem Kontrastwert von 300:1 beweist dieses Modell seine Einsatzfähigkeit im CAD- und DTP-Bereich, wo besonderer Wert auf Detailgenauigkeit und Farbtreue gelegt wird. Halle 02 Stand F02 15 31 THEMA USV-Überwachung auf “JAVA”-Basis Neueste Softwaretechnologien für den Bereich USV-Überwachung und Shut-Down können Sie am Stand der IMV begutachten. Die Überwachungs- und Shut Down-Software “Jump” basiert auf JAVA-Technologie und erlaubt eine betriebssystemunabhängige Implementation in vernetzte Umgebungen. Die Software beweist aber auch die zunehmende Bedeutung von JAVA-basierten Entwicklungen. Bei dieser Gelegenheit können Sie sich auch gleich über Netzstörungen, deren Auswirkungen und mögliche Abhilfen informieren. Abgerundet wird die exponet-Präsentation durch USVModelle bis 10kVA. Halle X Stand D10 EXPONET 2000 Bei Sun dreht sich alles um .com Der Messeauftritt steht ganz unter dem Zeichen der .com-Strategie. Sun zeigt gemeinsam mit Partnern, wie konkret anyone, anywhere, anytime, anydevice im Unternehmen umgesetzt werden kann. Bei den präsentierten Lösungen kommen ausschließlich Sun Ray 1 Hot Desk Systeme als Clients zum Einsatz. Impress/OIS der Impress Software AG verbindet ein ERP(SAP R/3) System mit dem Internet. Der Vorteil der Lösung ist, dass Kunden und Mitarbeiter mit dem gleichen Datenbestand arbeiten und Geschäftstransaktionen komplett elektronisch abwickeln können. Die JAVA Technologie reduziert den Datentransfer zum Client auf ein Minimum. Die Dr. Materna GmbH zeigt WAP- (Wireless Application Protocol) Lösungen für Mobilfunkbetreiber und für e-Commerce Anwendungen. Mit dem neuen Corporate WAP Gateway wird eine Lösung gezeigt, die den mobilen Zugriff vom WAP-fähigen Handy auf das Office Edition Journal und damit auf Fax, e-Mail, Voicemail und CTI ermöglicht. Die Software webforgroups der österreichischen Firma Webforus ist ein internet-basiertes Kommunikationssystem für Unter- nehmen, konzipiert als Netzwerk-Dienst. Basis ist eine ganzheitlich ausgerichtete, virtuelle Internet-Ablage, in der Dokumente, Bilder, Sprachnachrichten, Adressen, Bookmarks, etc. verwaltet werden. Bacher Systems präsentiert sein umfangreiches Lösungsportfolio im Securtiy Umfeld: Von der Sicherheitserfassung und Beratung über Schulung bis zur Implementierung. IPS setzt den Schwerpunkt auf Datensicherheit in heterogenen Netzwerken. Die ACE / Server Software ermöglicht zusammen mit Secure ID-Token die sichere Authentisierung von Netzwerk- sowie Systembenutzern. Sun stellt seine beiden neuesten Workgroup Server, Enterprise E420R und Netra t1 sowie die Sun Ray 1 vor. Halle 02 Stand 14 A1 WAP-Handy Panorama Inserat linke Seite ABFALLEND !!!!!!! - keine Pagina 32 monitor 2/2000 EXPONET 2000 THEMA Kapsch: Vielseitige Anwendungsmöglichkeiten für schnellen Datentransfer Mit StarLine 100 von Kapsch werden große Datenmengen einfach und schnell übertragen, alle Anforderungen an moderne Sprach-DatenKommunikation werden erfüllt. Mit bis zu 2Mbit/sec kann der StarLine über jeden herkömmlichen ISDN-Multianschluss in Österreich bzw. Primary-Anschluss weltweit sofort in Betrieb genommen werden. Die ausschließliche Verwendung weltweit normierter Schnittstellen und Protokolle halten die Investitionskosten sowohl für den Anwender als auch für den Netzbetreiber so gering wie möglich. Das CableStar Multimedia Kommunikationssystem ist ein modulares, beliebig erweiterbares Vermittlungs- und Übertragungssystem für Telefonie- und Datendienste auf rückkanaltaug- lichen CATV-Kabelsystemen. Es ermöglicht sowohl die Sprachund Datenkommunikation innerhalb eines CATV-Netzes, als auch mit öffentlichen und privaten Netzen. Das stabile Modulationsverfahren (spread spectrum S-CDMA) erlaubt den Einsatz des Systems auf jedem beliebigen CATV-Kabelnetz - von reinen Coax-Kabelverteilsystemen bis zu HFC-Netzen - unabhängig von der Architektur des Netzes und dem jeweiligen Ausbaustand. webforgroups ist ein neues Internet-basierendes Kommunikationssystem, das gleichzeitig als Informations- und Wissensplattform für Unternehmen, Gruppen und Einzelpersonen fungiert. Für Teamwork und Gruppenkommunikation gibt es bisher eine Reihe von unterschiedlichen Kommunikations- medien, wie Internet, e-Mail, Fax und Telefon. webforgroups verbindet alle diese Medien unter einer gemeinsamen Oberfläche und stellt einen übergreifenden Workspace für die Bearbeitung und Ablage von Dokumenten, Bildern, Voice-Nachrichten, Adressen etc. im Internet zur Verfügung. Damit bietet webforgroups eine Lösung für Gruppenarbeit, Projekte, Diskussionen und noch viele weitere Einsatzbereiche in der eine leicht bedienbare (ähnlich einem Browser), universelle Kommunikationsplattform erforderlich ist. Halle OE Stand 02 und Halle Y Stand A 09 A1 WAP-Handy Panorama Inserat rechte Seite ABFALLEND !!!!!!! - keine Pagina monitor 2/2000 33 EXPONET 2000 Ordnung im System Durch eine schlecht gelöste IT-Installation kommt es in vielen Bereichen, wie bei Wartung und Aufrüstung, zu Schwierigkeiten. Ein 19-Zoll-System kann Abhilfe schaffen. In der Industrie finden diese Gehäuselösungen schon seit sehr langer Zeit Anwendung, und das mit großem Erfolg. Nun möchten sich auch die Integratoren diese Erfahrungen zu Nutze machen. Die Vielfalt der Vorteile soll auch den Endverbraucher überzeugen. Der naheliegendste Vorteil ist die Ordnung im System. Die einzelnen Systeme werden in einem Schrank zusammengefasst, anstatt im Rechnerraum verteilt zu sein. Kein Hersteller kann es sich heute noch leisten, seine Server nur noch in einer Stand-Alone-Variante anzubieten. Dieser Trend zeigt sich auch bei verhältnismäßig kleinen Herstellern und Anbietern. Weiters lassen sich auch sämtliche Backbone-Schalteinheiten in 19-Zoll-Systeme integrieren. Ebenso integrierbar ist für die Kontrolle der Installation ein Monitor und eine Tastatur. Jedoch bei mehreren Servereinheiten empfiehlt es sich nicht für jeden Server einen Monitor und eine Tastatur einzubauen. Die Rittal Server-Switch- 34 Control-Einheit SSC ermöglicht, in platzsparender Weise mehrere Server über eine einzige Konsole mit Tastatur und Mouse zu verwalten. Standardisiert sind die Schränke auf die Breite von 19 Zoll. Die größten Varianten sind 42 HE (Höheneinheiten, 1 HE = 44,45 mm) hoch. Bei geringerem Platzbedarf reichen Varianten mit 33 HE Bauhöhe. Nicht zu vergessen ist bei der Integration die Tiefe der Schränke. Große Server benötigen manchmal tiefe Einheiten, die weit verbreiteten Tiefen von 600 oder 800 mm reichen da oft nicht aus. Daher sind 19-ZollSchränke mit einer Tiefe von 900 mm derzeit praktisch Standard. Das Einbauzubehör eines 19-Zoll-Schrankes ist entscheidend. Der Käufer eines 19Zoll-Schrankes benötigt nicht nur ein Small-Office Gerätekomponenten THEMA Gehäuse mit ausreichenden Abmessungen und normgerechten 19-Zoll-Profilen. Vielmehr ist für den Einbau diverser Komponenten das passende Zubehör wichtig. Dies sollte so gestaltet sein, daß rasch und in zeitsparender Weise Montagen vorgenommen werden können. Zu den wichtigsten Zubehörartikeln für einen 19-Zoll-Schrank zählen: abschließbare Seitenwände, belüftete Dachbleche, Dachoder Bodenbleche mit Kabeleinführung, belüftete Front- und Rücktüren, 19-ZollSchwenkrahmen, Fachböden, Schwerlastböden, Servermontageschienen, Tastaturladen, Monitorrahmen, Kabelführungsbügelund -kanäle, diverse Patch-Panele und Steckdosenleisten. Neben diesen mechanischen Teilen werden aber auch aktive Komponenten benötigt. Dabei geht es nicht nur um Lüfter und Leuchten, sondern vor allen um Schaltschranküberwachungssysteme. Diese Computer-Multi-Control-Systeme CMC werden überall dort eingesetzt, wo die sicherheitsrelevante Systemperipherie in Netzwerkschränken und Serverracks überwacht werden muß. Unberechtigter Zugang, Überhitzung, Netzausfall, Erschütterung, monitor 2/2000 EXPONET 2000 THEMA stemen, In- oder Outdoor - es gibt immer eine passende Lösung. Die verwendeten Materialien der Gehäuse sind Edelstahl, Stahlblech, Aluminium und auf Wunsch auch Kunststoff. Das Terminal-Konzept basiert auf Einzelmodulen, die bis zum Komplettsystem ausgebaut werden können. Hier einige Beispiele: ITS VIPLine auf Basis VIP 6000: Das Bediengehäuse aus Aluminium besticht durch seine schlanke Bauweise und hervorragende Optik - Bestens geeignet für den Einsatz von Terminalsystemen mit LCD-Monitoren. ITS-Pult - ein brandneues Terminalgehäuse mit außergewöhnlichem Design, gleichzeitig bestens geeignet für den Einbau gängiger Hardware-Komponenten. ITS-Outdoor-Säulen - aus hochwertigstem Edelstahl gefertigt, setzen neue Maßstäbe bei Funktionalität und Design. Speziell entwickelt für den Outdoor Bereich. Computer-Multi-Control-System Feuchtigkeit und Feuer/Rauch könnten die eingebauten Komponenten und Systeme beschädigen. Mit Hilfe entsprechender Sensoren, die von Rittal auch vorkonfektioniert geliefert werden, werden Umgebungsdaten an das CMC übermittelt. Abfragen dazu können am integrierten Display vorgenommen werden. Für eine zentrale Überwachung aller Umgebungsbedingungen wird CMC jedoch in das System-Management integriert. Via Netzwerkkarte und SNMP werden die Daten über einen eigenen Computer einer Administrationskonsole/Leitstelle zugeleitet und bei Überschreiten vorgegebener Schwellwerte Alarm ausgelöst. So entsteht eine ganzheitliche Überwachung aller EDV-Systemzustände von zentraler Stelle aus. Das Rittal CMC umfasst folgende Funktionen: . Überwachung der Netzspannung, . Temperaturüberwachung, . Regelung der Temperatur über zwei getrennte Lüfterkreise, . Rauchüberwachung, . Erschütterungsüberwachung, . Zugangsüberwachung, . Buchsen für zusätzliche Erweiterungen Das Internet und die damit verbundene verstärkte Integration von Sprache, Bild und Daten eröffnet nicht nur Großbetrieben, sondern auch dem Bereich des Small-Office und Home-Office neue Möglichkeiten. Insbesondere kleinere Unternehmen müssen sich durch den steigenden Wettbewerbsdruck mit Informations- und kommunikationstechnik aufrüsten. monitor 2/2000 Diese Aufrüstung bedingt auch im SmallOffice eine gewisse Ordnung der Gerätekomponenten in 19-Zoll-Kleingehäusen. Ein Beispiel für ein “Soho-Markt”-19-Zoll-Gehäuse ist das Rittal QuickBox-System. Dieses Wandgehäuse ist anwendungsgerecht in den verschiedensten Größen verfügbar (36 Varianten) und zeichnet sich durch eine ausgereifte Technik aus. Es besteht aus einem Wandteil und einem abnehmbaren Frontteil. Durch Abnehmen des Frontteils können die erforderlichen Komponenten sehr einfach eingebaut werden. Die Zugänglichkeit von 4 Seiten ist kein Problem. Die Kabel können wahlweise von hinten, oben oder unten zugeführt werden. Nach Einbau der Komponenten und Aufsetzen des Frontteils kann über die frontseitige Sichttüre jederzeit ein Kontrollblick oder ein schneller Zugriff auf die Geräte erfolgen. Rittal Schaltschränke: exponet 2000 Ebene OE, Stand 05 http://www.rittal.at/ Interaktive Terminal Systeme Die interaktiven Terminal Systeme von Rittal unterscheiden sich von bisherigen Terminals durch Design, Funktionalität und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Dem Begriff “Informations-Architektur” wird dabei ein großer Stellenwert beigemessen. Neben Teilkomponenten eines Terminals wie Web-Oberfläche, Sound, Sprache und VideoApplikation spielt das Gehäuse als Verpackung eine wesentliche Rolle. Rittal als weltweit führender Gehäusehersteller bietet eine Vielzahl von “up-to-date”Verpackungen an. Ob für POS, POI, TicketTerminals, Internet-Cafes oder Stadtinfo-Sy- Info-Terminal-Systeme 35 THEMA EXPONET 2000 Centura im Aufwind Centura Software, einer der führenden Anbieter von Datenbanken, Entwicklungssystemen und Internet-Tools, hat kürzlich sein neues Produkt eSNAPP angekündigt: eine serverbasierte Software, mit der Business-Anwendungen auf Systeme wie Handhelds, Palmtops und andere intelligente Eingabegeräte ausgeweitet werden können. Rüdiger Maier “Die schnell wachsende Zahl von Geräten unterhalb der ‘Computer-Schwelle’ kann auf Dauer nicht sinnvoll eingesetzt werden, wenn es nicht gelingt, sie voll und ganz in die Unternehmensanwendungen zu integrieren”, erklärt Robert Czitsch, Geschäftsführer von Centura Software in Österreich. “Mit eSNAPP bieten wir eine ganz neuartige Technologie, die erstmals die Skalierbarkeit von Unternehmenslösungen nach unten erlaubt. Die Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie lassen sich noch gar nicht abschätzen, weil im Grunde jedes elektronische Gerät, sei es im Haushalt, sei es in Handel oder Industrie, damit arbeiten kann. Die Technologie wird für Informationsappliances genauso wichtig wie Routers für das Internet.” Und offenbar sehen auch die Marktbeobachter damit Centura in starkem Aufwind: Die Aktien des Unternehmens schnellten im Umfeld der Ankündigung gewaltig in die Höhe. Scott Broomfield, erfolgreicher CEO des Unternehmens spricht daher auch von der fünften Welle der Computerentwicklung: “Wir sollen unseren Kunden eine sicheren Weg aufzeigen, um die neuesten Technologien und Möglichkeiten rund ums Internet auch sicher nutzen zu können”. eSNAPP ist gedacht für die nun stark wachsende Zahl der von Broomfield als “wireless networkers” bezeichneten Menschen: “Die Mitarbeiter in den Unternehmen sind häufig unterwegs und wollen immer und überall zu allen Informationen Zugang haben, die für sie wichtig sind.” Online-Zugriff auf Datenbanken Die von den Mitarbeitern verwendeten Appliances oder Intelligent Devices sind Geräte mit integrierten Mikroprozessoren, die über eigenständige Logikfunktionen verfü- 36 gen. Solche Systeme finden eine immer größere Verbreitung und sind heute in nahezu allen privaten und kommerziellen Einsatzgebieten anzutreffen, beispielsweise in Mobiltelefonen, Kopiergeräten, Getränkeautomaten, Handheld-Computern, Set-Top-Boxes, Barcode-Lesern usw. Allerdings handelt es sich dabei immer um eigenständige InselLösungen. Was den Appliances bislang jedoch fehlt, ist eine direkte Verbindung zu den Unternehmensdaten und eine Integration in bestehende Anwendungen. So ist es beispielsweise nicht möglich, die Umsätze von Automaten direkt in ERP-Systemen zu verbuchen. Mit den bestehenden Technologien scheiterte dies an Problemen wie Datenintegrität, Bandbreiten, Ressourcenverbrauch oder Verfügbarkeit entsprechender Datenbanken. Centuras eSNAPP bietet nun die erste Lösung für die Integration von Appliances in die Unternehmens-IT. Dabei kontrolliert ein zentraler Server die Verbindungen zu den Thin-Clients, die lediglich eine ganz kompakte Client-Software benötigen. In Verbindung mit RDM 5.0, Centuras schlanker, lokaler Datenbank für Appliances, können Unternehmen nun eine durchgängige Lösung einsetzen, die es erlaubt, Appliances im Online-Betrieb zu steuern oder abzufragen. “So können etwa Verkäufer direkt beim Kunden online in die Datenbank ihres Unternehmens schauen, und kontrollieren, ob das gewünschte Produkt auch wirklich lieferbereit ist”, verdeutlicht Joe Falcone, Chief Tech- nical Officer von Centura, die Vorteile der neuen Technologie. Die Mitarbeiter können nun auch mit sehr kostengünstigen Geräten auf zentrale Datenbanken online zugreifen, und damit wirklich aktuelle Informationen abfragen. Nach und nach soll die Technologie für die verschiedensten Standards verfügbar gemacht werden, etwa für Palmtops, das WAP-Protokoll, Anwendungen in KFZ etc. Auch die Kooperationen mit Unternehmen wie Microsoft und SAP sollen dazu beitragen, das System schnell in den Markt zu bringen. “Derartige Informationsanwendungen werden jedenfalls genauso stark wachsen wie zur Zeit die Nutzung des Internet”, blick Broomfield in eine aussichtsreiche Zukunft. Erste Anwendungen Trotz aller Sparversuche: das Gesundheitswesen steht vor dramatischen Finanzierungsproblemen. Unter dem Namen “cibait” präsentierte daher der deutsche Centura Synergy Partner ets eine Lösung, die auf vernetzte Information und Kommunikation als Lösung setzt: eine Software-Anwendung, mit der Krankenhäuser auf einen Schlag Kosten reduzieren, die Qualität der Leistungen erhöhen und die Zufriedenheit der Patienten steigern können. Mit Hilfe von eSnapp und mobilen Handhelds entsteht gleiche eine neue Infrastruktur, die vom Krankenhaus bis zum Hausarzt und zur Apotheke alle Beteiligten drahtlos vernetzt. Ausgangspunkt für die Entwicklung war die Verpflegung der Patienten. Mit mobilen monitor 2/2000 THEMA Eingabegeräten schlägt man die Brücke vom Krankenbett direkt in die Küche. Realistisch wird dies durch die jüngsten Hardware-Entwicklungen, durch die Handhelds jetzt um einiges leichter und handlicher geworden sind. Aber erst die neue Centura-Technologie ermöglicht es, Daten per Wireless-Technologie auf einem zentralen Zugriffspool ständig aktuell zu halten - auch bei einer Vielzahl von externen Eingabe- wie Ausgabestellen. So können beliebig viele Pflegekräfte ihre Angaben direkt am Krankenbett eingeben. Ist das Handheld mit einer integrierten Funkkarte ausgerüstet, werden die Daten nach der Eingabe direkt zur zentralen Datenbank übertragen - und sind somit Sekunden nach der Eingabe für alle anderen Nutzer verfügbar. So ist dann auch die Schnittstelle geschaffen, um eine Vielzahl weiterer Komponenten in das System zu integrieren: vom Stationslager-Management über die Pflegedokumentation bis zur kompletten Patientenakte. Centura auf der Exponet Auf der Exponet stellt das Unternehmen seine neuen Produkte vor. Besonderen Schwerpunkt dabei bildet eSNAPP. Auf dem 24 Quadratmeter großen Messestand XB 07 in Halle X präsentiert man aber auch das relationale Datenbank-Managementsystem SQLBase SafeGarde sowie die neue Version des Entwicklungstools Centura Team Developer (CTD; Version “Matterhorn”) und Centura net.db. Im Zentrum des Messeauftritts steht jedoch eSNAPP: die neue serverbasierte Software, mit der Business-Anwendungen für Systeme wie Handhelds, Palmtops und andere intelligente Eingabegeräte zugänglich gemacht werden können. Die Datenbank SQLBase SafeGarde verfügt über eine Reihe von Mechanismen, die höchste Sicherheitsanforderungen erfüllen und neue Sicherheitsstandards vor allem im Bereich des Electronic-Banking und des Internets 38 EXPONET 2000 schaffen. Damit ist sie die weltweit erste PC-Datenbank am Markt, die umfangreiche Encryption-Features enthält und so für eine optimale Datensicherheit sorgt. SQLBase SafeGarde, die speziell für die PC-Plattform entwickelt wurde, stellt nur sehr geringe Systemanforderungen und kommt ohne Administrationsaufwand aus. Sie lässt sich leicht in fertige Applikationen integrieren und eignet sich hervorragend für den Einsatz als Embedded Database. Der Centura Team Developer (CTD), neue Version “Matterhorn”, ist eine leistungsfähige 32Bit-Entwicklungsumgebung für Client-Server- und Web-Anwendungen. Der CTD 2.0 ermöglicht die Erzeugung von COM+Objekten, die in die Microsoft WIN DNA 2000-Architektur eingebunden werden können, vor allem dem Microsoft Transaction Server (MTS). Damit und durch die nochmals verbesserte Unterstützung von ActiveX erhalten Entwickler erstklassige Werkzeuge zur Erstellung komplexer Business-Applikationen für den Einsatz in klassischen Client-Server-Umgebungen sowie in Intranets und im Internet. Mit Centura net.db lässt sich in wenigen Minuten eine vollständige, datenbankgestützte Web-Applikation erstellen. Dabei erzeugt net.db automatisch und für den Anwender unsichtbar im Hintergrund dynamische HTML-Seiten, die mit marktgängigen Browsern nutzbar sind. Anwender können dann Informationen wie Bilder, Grafiken oder Preislisten mittels interaktiver Web-Pages auf einfache Weise abfragen, ändern und weitergeben. Centura net.db bietet damit die Möglichkeit, Datenbankabfragen auch ohne Programmierkenntnisse zu automatisieren. Centura Software GmbH Tel. 01/6070 181 www.centurasoft.com/ce Ein “normaler Drucker” wird künftig nicht mehr ausreichen! Ein Kommentar anlässlich der exponet von Lexmark Österreich Geschäftsführer Mag. Hermann Anderl Lexmark präsentiert auf der exponet 2000 die fehlenden Puzzle-Steine für die Perfektion Ihres “Digitalen Büros”. Denn wir finden mit der von Jahr zu Jahr an Bedeutung gewachsenen exponet in Wien die ideale Basis für die Ansprache der IT-Spezialisten vor. Aus diesem Grund wurde die Standfläche heuer auf rund 100 qm ausgedehnt. Das Druckergeschäft im Office-Bereich tritt jetzt in eine neue Phase, in der es nicht mehr so entscheidend ist, ob der Toner für eine Seite fünf, zehn oder 15 Groschen kostet. Die Netzwerkverantwortlichen erwarten vielmehr vom Drukker heute die Fähigkeit zur Anpassung an unterschiedlichste Voraussetzungen in der IT-Infrastruktur des Unternehmens. Zu den laufenden Betriebskosten sind unbedingt die “versteckten Kosten” wie zum Beispiel der Aufwand für die Installation beziehungsweise die Integration ins Netzwerk, die Konfigurationen der Optionen und allfälligen späteren Softwareupdates, Netzwerkmanagement, Enduser-Training, Zubehörhandling, Statistik und Abrechnung, Inventuren und Helpdesk zu addieren. Für den Druckerhersteller ist es daher wichtig, eine Vielzahl von Lösungs-Modulen an der Hand zu haben, die vor allem die oben genannten verstekkten Kosten senken (das sind nach einer US-Studie die Hälfte der Gesamtkosten bei Netzwerk Druckern), Abläufe vereinfachen und die Qualität der gedruckten Information heben. Unser Unternehmen ist im Be- “Die Netzwerkverantwortlichen erwarten von einem Drucker heute die Fähigkeit zur Anpassung an unterschiedlichste Voraussetzungen in der IT-Infrastruktur des Unternehmens”, Lexmark Österreich Geschäftsführer Mag. Hermann Anderl sitz von einer Vielzahl an Lösungen und widmet seinen Auftritt auf der exponet speziell den folgenden Themen: . Brandneue PrintingSolutions zur besseren Nutzung von Internet/Intranet . Benutzerorientierte DruckerErweiterungen für Kopie, Fax, Scan und E-Mail . Effektive Tools für die optimierte Druckausgabe unter SAP . Kostensparende FormularOrganisation über den Drucker . Printer-Management im Intranet und umfassende Druckkosten-Statistik Die druckerbasierenden Lösungen werden in einem praxisgerechten IT-Umfeld von unseren Spezialisten präsentiert und zeigen den richtigen Weg für die Dokumenten-Verarbeitung in der nächsten Zukunft. Sie werden überrascht sein, welche (bisher unbekannten Möglichkeiten) Ihnen ein ❹ Drucker bieten kann. monitor 2/2000 EXPONET 2000 Materna auf der exponet 2000 Auf der exponet 2000 präsentiert Materna die IT-Themen Customer Care und Unified Messaging sowie erstmalig in Österreich den Bereich Telekommunikation Mobile Solutions für WAP und SMS Mit Unified Messaging im erweiterten Ansatz können künftig nicht nur Kommunikationsdienste wie Fax, Email und Voicemail miteinander verflochten werden, sondern auch Telephony und Videokommunikation. Die Materna GmbH setzt mit ihrer Produktfamilie Office EDITION neue Maßstäbe auf dem Gebiet der universellen Kommunikation. WAP - Wireless Application Protocol heißt das Zauberwort, mit dem Materna im neuen Jahrtausend klassische E-CommerceAnwendungen ebenso mobil machen wird wie unternehmenseigene Applikationen. Das WAP ist der offene und herstellerüber- greifende Standard zur Übertragung und Aufbereitung von Internet-Inhalten für mobile Endgeräte. Mit internetfähigen Handys können in Zukunft Bankgeschäfte “over the air” abgewickelt, Flugtickets gebucht oder etwa die Infodienste im eigenen Firmen-Intranet abgefragt werden. WAP ist vor allem für Bankinstitute besonders interessant, weil es einerseits sehr kundenfreundlich ist und andererseits die Kosten für ein aufwendiges Filialnetz extrem minimiert. Kontostandsabfragen sind z.B. über das Handy weitaus billiger als in Bankfilialen. Der Einstieg in den automatisierten WAPService ist für die Institute nur mit geringem Aufwand verbunden Halle O2, Stand 14 bei Sun (WAP-Technologie) Halle O1/Siemens Foyer (Unified Messaging) THEMA Navision präsentiert Windows 2000 Professional Navision Financials wird bereits unter Windows 2000 vorgeführt. Die Software nutzt neue Windows-Funktionen wie Active Directory und OnNow für die Wartung. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf dem neuen Navision WebShop, einer e-CommerceLösung, die auf Standard-Produkten von Microsoft aufbaut und einen Internet-Shop besonders schnell und einfach möglich macht. Der WebShop wird mit der kaufmännischen Software nahtlos verknüpft und erzeugt praktisch keine laufenden Kosten. Die neue Version Navision Financials 2.60 nutzt Funktionen von Windows 2000, z.B. lassen sich die Einstellungen der Navision-Anwender von einem zentralen Active Directory aus steuern, und auch eine Ferninstallation ist möglich. OnNow , eine neue Power-ManagementFunktion von Windows 2000, erlaubt das Abschalten eines Servers, ohne dass die Anwender unterbrechen müssten. Mit dem neuen Navision WebShop können jetzt auch die Web-Inhalte und der gesamte Seitenaufbau aus Navision Financials heraus gestaltet und verändert werden. Man muss nicht einmal einen Web-Browser aufrufen, geschweige denn sich mit HTML-Codes beschäftigen. Laufende Kosten entstehen praktisch keine, die Aktualisierung und Wartung kann problemlos von den Mitarbeitern im Unternehmen selbst vorgenommen werden. Halle O2 Saal B / bei Microsoft AXAPTA ist das neueste Betriebsführungssystem aus dem Hause Damgaard. In dieses innovative Produkt sind über 15 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Betreuung kundenorientierter Betriebsführungssysteme eingeflossen. Zukunftsweisende Technologie, Offenheit und Benutzerfreundlichkeit sind die herausragenden Merkmale, mit denen AXAPTA Unternehmen in aller Welt überzeugt. Die standardbasierte Betriebsführungslösung Neben Kompatibilität mit den führenden Industriestandards bietet AXAPTA neue Werkzeuge wie objektorientierte Designs und grafische Entwicklungsoberflächen, die den Anpassungsaufwand optimieren und so Möglichkeiten eröffnen, die bislang aufwendige und zusätzliche Programmierung erforderten. Die Power eines revolutionären Betriebsführungskonzepts Eine wirklich globale Lösung AXAPTA ist ein durch und durch internationales System, das mehrsprachige Anpassung sowie die Berücksichtigung landesspezifischer Vorschriften bietet. Die volle Internet-Integration mit e-Business-Funktionalität macht AXAPTA zu einer Betriebsführungslösung der neuen Generation. AXAPTA auf der exponet Wien 2000 Besuchen Sie uns im Austria-Center-Vienna, Halle OE 37 15. - 17. Februar 2000 Experience the joy of work Damgaard GmbH • Handelskai 388 • A-1020 Wien • Telefon +43 (0)1-720 31 41 • Telefax +43 (0)1-720 31 41-20 • www.damgaard.com monitor 2/2000 39 THEMA EXPONET 2000 / ANWENDERBERICHT Die Kugel rollt Das Unternehmen LG Soft wurde vor vier Jahren vom heutigen Geschäftsführer Johannes Leitner mit dem Ziel gegründet, Speziallösungen für Softwareunternehmen zu entwickeln. Als “Certified Solution Partner” von Oracle hat es für die Casinos Austria International (CAI) das Global Knowledge Network (GKN) umgesetzt. Die CAI ist eine international tätige CasinoManagement-Firma und eine Tochtergesellschaft der Casinos Austria AG. Rüdiger Maier 40 Grundlage für diese Entwicklung ist neben einer Oracle-Datenbank die von LG Soft entwickelte GIDEON-Technologie. “Wir sind Hightech-Software-Entwickler und haben in drei Jahren intensiver Arbeit unser Produkt GIDEON entwickelt, das es nun zu vermarkten gilt”, erläutert Leitner. Gemeinsam mit dem Kunden CAI wurden die Möglichkeiten des Systems in die Praxis umgesetzt. Die CAI-Lösung ist eine via Internet weltweit verfügbare Applikation zur zentralen Datenverwaltung, zur konzerninternen Kommunikation sowie zum Web-Publishing (Verwaltung und Publikation öffentlich zugänglicher Daten). “Als wir im April 1999 mit den Überlegungen für die Nutzung des Internets begannen, suchten wir nach einer kostengünstigen und flexiblen Lösung”, fasst Mag. Hermann Pamminger zusammen, CAI Webmaster und Leiter des Internationalen Marketing. Zunächst wurde daran gedacht, sich an den Internet-Auftritt der Casinos Austria AG anzuhängen. “Doch bald stellte sich heraus, dass wir ja eine ganz andere Zielgruppe zu bedienen haben, und daher unser eigenes Internet-Konzept erarbeiten müssen”, so Pamminger. CAI sucht eigene Internet-Lösung Während die Casinos Austria AG nämlich hauptsächlich ihre Gäste informieren will, gibt es für die CAI mehrere Ansprechpartner. Als Casino-Management-Firma will die CAI sowohl bestehende wie auch potentielle Partner ansprechen, gleichzeitig aber auch Journalisten und die interessierte Öffentlichkeit informieren. “Die Casinogäste sind also nur eine unserer Zielgruppen, daraus ergeben sich wesentlich umfangreichere Anforderungen”, unterstreicht Pamminger. So wurde schließlich eine mehrdimensionale Lösung gefunden: eine CAI-Homepage (www.caicasinos.com) mit Informationen für die Öffentlichkeit und zusätzlich eine Art Extranet-Applikation, die Global Knowledge Network (GKN) benannt wurde. Das GKN dient der Verbindung der weltweit verstreuten Casinos und damit dem internen In- monitor 2/2001 EXPONET 2000 / ANWENDERBERICHT formations- und Know how-Austausch. Zusätzlich wurde gefordert, dass eine Verbindung mit den Casinos Austria leicht herzustellen ist und die entsprechende Infrastruktur bei der Projektierung berücksichtigt wird. Nachdem sich die CAI für eine Oracle Datenbank entschieden hatten, stieß man auch auf den Partner LG Soft und sein Produkt GIDEON. “GIDEON erschien uns aufgrund seines durchdachten, konzeptionellen Aufbaus als besonders interessant, da es aufgrund seines Designs leicht erweiterbar und an individuelle Anforderungen anpassbar ist. Gleichzeitig basiert es aber auf standardisierten Bausteinen, was den Personal- und Zeitaufwand optimiert”, erläutert Pamminger. Da die CAI-Zentrale in Wien nur insgesamt 20 Mitarbeiter umfasst war es nämlich besonders wichtig, dass sich das System leicht bedienen lässt und kein Aufwand für die Wartung anfällt. “Unsere Lösung lässt sich leicht an individuelle Bedürfnisse anpassen und bietet eine Vielzahl an Entwikklungsmöglichkeiten für jeden Kunden”, weiß Jungunternehmer Leitner. GIDEON zeichnet sich insbesondere durch dynamisch generierte grafische Oberflächen (GUI), dynamische Selektion, integrierten Workflow und volle Web-Fähigkeit aus. “Wir bieten entsprechende Anwendungen im Application Service Providing an: Der Kunden benötigt also lediglich einen Web-Browser, die bisher so kostspieligen und wartungsintensiven Client-Installationen entfallen”, so Nikolaus Hottenroth, M.Sc., Vertriebsleiter bei LG Soft. Die jeweilige Applikation läuft also beim Softwareunternehmen auf einem Server, damit können auch kleinere Unternehmen ohne großen Aufwand dieses Angebot nutzen. “Demnächst werden wir eGIDEON, den Internet Shop auf den Markt bringen, eine integrierte E-Commerce Standardapplikation für alle Unternehmen, die mit Handel via Internet Geld verdienen wollen”, ergänzt Hottenroth. monitor 2/2001 Individuell und doch standardisiert Das Erscheinungsbild der einzelnen Anwendung ist in der Datenbank hinterlegt und richtet sich ganz nach den Wünschen des Anwenders. Dadurch können verschiedene Benutzergruppen gänzlich unterschiedliche Inhalte bei einzelnen Funktionen zugänglich THEMA gemacht werden. Der Einfluß des Nutzers erstreckt sich darüber hinaus auch auf eine Vielzahl von Parametern, die von berechtigten Benutzern gewartet werden können. Dies betrifft den Workflow sowie die Gestaltung von frei definierbaren Reports mit Aggregationen und Selektionskriterien. “Damit ist die Eingabe in das GKN für unsere Casino- 41 THEMA EXPONET 2000 / ANWENDERBERICHT Direktoren einfach und klar definiert und die Abläufe wurden nach unseren Vorgaben standardisiert”, unterstreicht Pamminger den Nutzen der Konfigurierbarkeit nach Kundenwunsch. Die CAI wurde 1977 mit der Vision gegründet, das in Österreich gesammelte Wissen auch international zu vermarkten. “Seitdem wurden von uns 207 Casinos eröffnet, 80 davon auf Kreuzfahrtschiffen”, erläutert der Webmaster. So wurde in Wien sogar weltweit die meiste Erfahrung mit internationalen Casinobetrieben gesammelt. Heute werden 57 Spielbetriebe von der CAI geführt, davon 17 auf Kreuzfahrtschiffen. Gerade angesichts dieser großen Vielfalt ist es aber um- “GIDEON erschien uns aufgrund seines durchdachten, konzeptionellen Aufbaus als besonders interessant, da es aufgrund seines Designs leicht erweiterbar und an individuelle Anforderungen anpassbar ist. “ Mag. Hermann Pamminger, CAI Webmaster 42 so wichtiger, den internen Informationsfluß auf elektronischem Weg zu organisieren und gleichzeitig jedem einzelnen Casino die Möglichkeit zu geben, sich nach eigenem Wunsch zu präsentieren. “Wir haben hier die Verantwortung an diejenigen delegiert, die ihr Angebot am besten kennen und daher wissen, was sie darüber verbreiten wollen”, weiß Pamminger. Mit dem Login-Namen sowie einem Passwort wird der jeweilige Funktionsbereich festgelegt, in dem der Zugangsberechtigte aktiv werden kann. So kann der Casino-Direktor den virtuellen Fragebogen über sein Casino am letzten Stand halten und demnächst auch selber Fotos dazu einspielen. “Derzeit werden die Fotos noch bei uns eingescannt. Jedes Formular kommt automatisch zur Qualitätskontrolle in die Zentrale nach Wien und wird nach Überprüfung freigegeben”, erläutert der CAI-Webmaster. Schnelle Projektierung und Umsetzung Nach nur dreimonatiger Projektlaufzeit wurde das CAI-System im August 1999 getestet und ist nun seit September im Produktivbetrieb. “Das Ziel der ersten Konzeptphase haben wir erreicht, nun gilt es vor allem, das System bei allen Casino-Managern der Gruppe bekannt zu machen und seine Nutzung zu forcieren”, beleuchtet Pamminger die nächsten Schritte. Und er ist stolz, dass es in Zusammenarbeit mit LG Soft gelungen sei, eine wirklich leicht verständliche und gut einsetzbare Lösung zu entwickeln. “Wir haben eine Multimedia-Schulungs-CD gemacht, die zukünftigen Nutzern die komplette Funktionalität des Systems erklärt”, so der Webmaster. Denn, so weiß er, es sind schon oft zu komplexe Intranet-Lösungen von den betroffenen Mitarbeitern nicht angenommen worden. Es darf einfach nicht notwendig sein, einen mehrtägigen Spezialkurs absolvieren zu müssen, bevor jemand so ein System nutzen kann. “Alle sollen vom System profitieren, denn nur in so einer Win-Win-Situation ist ein Anreiz gegeben, das Wissen via Internet zu teilen”. Aber auch an nächste Ausbauschritte ist bereits gedacht. Einerseits sollen die ca. 140 verfügbaren Bilder über eine eigene Bilddatenbank aktuell gehalten werden, andererseits plant man eine zentrale, internationale Dokumentenverwaltung. Gleichzeitig steht auch die Möglichkeit der Projektbearbeitung rund um den Globus ganz oben auf der Wunschliste. “Da unsere Spezialisten viel unterwegs sind, sollen sie von überall her durch das System an Projekten mitarbeiten können”, so Pamminger. Dabei ist es für die Motivation wichtig, dass die einzelnen Beiträge zu einem Projekt durch das System automatisch den jeweiligen Personen zugeordnet werden. Auch die Weitergabe von Marketing-Know how soll sich durch das System verbessern. Hier können nur gewisse Dinge wie das Corporate Design vorgegeben werden, ansonsten müssen die jeweils auf die Region zugeschnittenen Inhalte direkt von dort kommen. “Da in den verschiedenen Casinos sehr unterschiedliche Spezialisten sitzen, ist ein solches Instrument ideal, um sich gegenseitig mit Ideen und Erfahrungen zu unterstützen”, ist der Webmaster begeistert. Hat etwa ein Casino gute Erfahrungen mit einer speziellen Poker-PR-Veranstaltung gemacht, so kann es die anderen Casinos darüber im Detail informieren. Nicht zuletzt wurde natürlich auch eine eigene Ecke für Tratsch und Klatsch eingerichtet: Diese Form des informellen Austausches scheint jedenfalls in allen Kulturen auf Interesse zu stoßen und erfreut sich großer Beliebtheit. Tja: International gesehen kommen halt übers Internet ❹ die Leut` z`samm. monitor 2/2001 Host-Mobility und Web-Connectivity e-Commerce und HostConnectivity bis zum Palmtop prägen den exponet-Auftritt von Attachmate. Auf der exponet stellt Attachmate erstmals den neuen “e-Vantage PalmFrame” vor, eine Lösung für den Zugriff auf Hostdaten über Palmtops oder Windows CE-Geräte. Darüber hinaus zeigt Attachmate zum ersten Mal die neuen Versionen seiner HostConnectivity-Lösung “e-Vantage Host Access Server”, der Connectivity-Suite für Mainframeund Multihost-Umgebungen “EXTRA! Personal Client” und des kostengünstigen PC XServers “KEA! X”. Mit dem neuen Attachmate “OnlineOrder System” wird ein benutzerfreundliches Online-Bestellsystem für die Web-Integration von Hostsystemen vorgestellt. Es erlaubt Kunden, Händlern und Geschäftspartnern, über eine sichere Web-Verbindung direkt auf die Bestellsysteme und Warenwirtschaftssysteme zuzugreifen, die bisher nur unternehmensintern zugänglich waren. Inserat IMV e-Vantage Host Access Server 2.2.1: Die neue Version der Connectivity-Lösung von Attachmate ist jetzt “100% Pure Java” zertifiziert. Der e-Vantage Host Access Server 2.2.1 unterstützt gängige Verzeichnisstandards wie das Lightweight Directory Access Protocol (LDAP), den Netware Directory Service (NDS), den NT Directory Service (NTDS) und den Network Information Service (NIS), so dass der Implementierungsaufwand deutlich sinkt. Attachmate stellt darüber hinaus noch weitere Lösungen vor, mit denen sich e-Business-Anwendungen schnell und kostengünstig implementieren lassen. Das e-Vantage OnlineOrder System ist ein gutes Beispiel dafür. Halle OE Stand 27 Windows 2000 Zertifizierung für Axapta Axapta des international tätigen Softwareherstellers Damgaard wurde vor kurzem als erste Betriebsführungslösung mit dem Microsoft Windows 2000-Zertifikat ausgezeichnet. Das Microsoft-Zertifikat ist eine Auszeichnung dafür, dass Axapta mit dem Betriebssystem Windows 2000 voll kompatibel ist. Axapta Business Management setzt sich aus fünf verschiedenen Modulen zusammen, die die Geschäftsprozesse in den Bereichen Finanzen, Handel, Logistik, Produktion und Dienstleistung unterstützen. Die Komponenten sind voneinander unabhängig, sodass die Software hinsichtlich ihres Funktionsumfanges bedarfsgerecht eingesetzt werden kann. Axapta ist für Unternehmen konzipiert, die zwischen 10 und einigen hundert Mitarbeiter be- monitor 2/2000 schäftigen. Sowohl durch die Verfügbarkeit in mehreren Sprachen und die Anpassungen an die verschiedenen länderspezifischen Kriterien als auch durch die Multiwährungs-Funktionalitäten eignet sich die ERP-Lösung besonders für multinationale Unternehmen mit Filialen und Niederlassungen in mehreren Ländern. Als zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten mit Konsumenten und Geschäftspartnern sind Web-Shop, WebpagePublishing und e-Mail im Programm vorgesehen. E-Commerce als neuer Vertriebsweg ist standardmäßig gegeben. Neue Werkzeuge wie objektorientierte Designs und grafische Entwikklungsoberflächen optimieren den Anpassungsaufwand. Halle OE Stand 37 43 THEMA EXPONET 2000 Mit Sicherheit durchs Internet Sicherheit nach Maß PROMOTION NCP ist Garant für höchste Sicherheitsstandards bei der Realisierung von Remote Access-Projekten. Um die Anforderungen im Bereich der Daten- und Zugriffssicherheit kundenspezifisch abbilden zu können, verfolgt das NCP Security Management ein abgestuftes, modulares Sicherheitskonzept. So werden Verbindlichkeit, Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit von Informationen sowie informationsverarbeitenden Systemen gewährleistet. Betreiber einer NCP Remote Access-Lösung erhalten so Sicherheit nach Mass und investieren in den Sicherheitsgrad, der ihrer Secure Policy entspricht. Das NCP Security-Konzept ermöglicht selbstverständlich, sowohl an Telearbeitsplätzen als auch an vernetzten Arbeitsstationen in einem Remote LAN, ein Upgrading, zwischen den einzelnen Sicherheitsstufen. . Standard Security Sicherheit inbegriffen: High Security bereits im Standardlieferumfang aller NCP Remote Access-Produkte. . Advanced Security Für das Plus an Sicherheit: Security-Mechanismen zur Erhöhung der Vertraulichkeit von Informationen im Internet. . Strong Security Sicherheit auf höchstem Niveau: Zusätzliche Security-Mechanismen für die Strong Authentication von Remote Access Usern. Die im NCP Standard Security-Paket enthaltenen Leistungsmerkmale beschreiben die erste Sicherheitsstufe der NCP High Security Remote Access-Lösungen. Die integrierten Security-Mechanismen bieten bereits ein sehr hohes Sicherheitsniveau. Nur als berechtigte Teilnehmer definierte Mitarbeiter und auf Wunsch Geschäftspartner können eine Verbindung zum zentralen Datennetz aufbauen. Alle Verbindungsparameter werden bereits verschlüsselt übertragen. Das NCP Advanced Security-Paket wendet sich speziell an Betreiber von Remote AccessLösungen, die das Internet als Übertragungsmedium nutzen wollen. Das NCP Security Management unterstützt HighSpeed-End-to-End-Tunneling in einem Virtual Private Network (VPN) d.h., einen 44 durchgängigen Tunnel zwischen entfernten Rechnern und dem zentralen VPN-Gateway. Die getunnelten Daten werden mit hoher Performance über alle öffentlichen Netze komprimiert und verschlüsselt transferiert. NCP Strong Security bedeutet ein Maximum an Daten- und Zugriffssicherheit bei der Realisierung von High Security Remote Access-Lösungen. Wesentlicher Inhalt ist die eindeutige Authentisierung des externen Teilnehmers. Auf der Basis von asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren wird die Authentizität des jeweiligen Schlüsseleigners durch eine Certification Authority (CA) überprüft und sichergestellt. Die Zertifizierung kann mittels Software (Soft-Zertifikat) oder SmartCards über Kartenleser erfolgen. Das NCP Strong Security-Paket integriert den kompletten Leistungsumfang von NCP Standard Security und Advanced Security in eine Publik Key Infrastruktur (PKI): Virtual Private Network (VPN) In dem Bestreben, den Austausch vertraulicher Informationen möglichst kostengünstig zu gestalten, werden teurere Standleitungen zusehends durch wirtschaftlichere Wählleitungen ersetzt. Um die Vorteile zu vereinen - sichere, feste Verbindungen und niedrige Verbindungsgebühren - werden mehr und mehr “virtuelle Standleitungen” über das Internet genutzt. Unbefugte haben keinen Zugriff auf Ihre Daten. Die Sicherheit für einen verbindlichen und vertraulichen Datenaustausch im Internet wird durch die End-to-End-TunnelingTechnologie von NCP garantiert. Zwischen einem entfernten PC-Arbeitsplatz oder LAN und dem zentralen Firmennetz wird für die Dauer der Kommunikation ein für unberechtigte Dritte absolut unzugänglicher, virtueller Tunnel aufgebaut. Die VPN-Fähigkeit ist integrativer Bestandteil des NCP Security Managements und ein Leistungsmerkmal der NCP Advanced Security. Public Key Infrastruktur (PKI) PKI bietet alles für höchste Sicherheitsanforderungen, Security-Mechanismen auch bei Datentransfers mit beliebigen Kommunikationspartnern. Möglich wird dies durch die Kombination des geheimen privaten Schlüssels mit einem für jedermann zugänglichen öffentlichen Schlüssel. Beide in Kombination ermöglichen die Erzeugung und Prüfung digitaler Signaturen bzw. Zertifikate für die Strong -Authentication von Sender und Empfänger sowie den Austausch verschlüsselter Informationen. Die Public Key Infrastruktur umfaßt alle Aktivitäten hinsichtlich Ausgabe und Verwaltung privater und öffentlicher Schlüssel unter Einbindung einer Certification Authority (CA). Die PKI Security-Mechanismen sind auf der Basis des SSL Handshake-Protokolls im NCP Security Management implementiert. PKI ist Bestandteil aller NCP Remote AccessProdukte der Strong Security - Klasse. Secure Sockets Layer (SSL) Protokoll zur Schaffung einer sicheren (verschlüsselten) Kommunikation im Internet. SSL bildet ursprünglich eine Schicht zwischen den Applikationsprotokollen und dem Transport-Protokoll TCP/IP. Im NCP Security Management ist das SSL-Handshakeprotokoll als Bestandteil der PPP-Verhandlungen auf Layer 2 implementiert. Das hat die großen Vorteile, dass die Security-Verhandlungen verschlüsselt und gesichert erfolgen und alle Nutzdaten unabhängig von den Applikationen in jedem Fall verschlüsselt übertragen werden. Die SSL-Verhandlungen sind als Bestandteil der Public Key Infrastruktur (PKI) im Leistungsumfang von NCP Strong Security enthalten. NCP Security Management Sicherheit in der Datenübertragung wird dadurch erreicht, daß alle relevanten Risiken durch geeignete, aufeinander abgestimmte Maßnahmen auf ein Minimum reduziert werden. NCP bietet eine modulare SecurityPlattform, die in Abhängigkeit von den jeweiligen Sicherheitsanforderungen ausgebaut und wechselnden Bedürfnissen angepaßt werden kann. Aufeinander abgestimmte Sicherheits-Mechanismen sorgen auf der Basis standardisierter Protokolle und Verfahren für maximale Daten- und Zugriffssicherheit - auch in heterogener DV-Umgebung. Dabei wird größter Wert auf hohe Performance und Verfügbarkeit der eingebundenen Systeme gelegt. exponet Ebene O2 Stand 30 NCP engineering GmbH Nordbahnstraße 36/2/1, A-1020 Wien Tel: ++43 1/214 20 50 E-Mail: [email protected] http://www.ncp.at monitor 2/2000 THEMA EXPONET 2000 WIFI Wien CISCO Networking Academy Die Call Center Branche in Österreich befindet sich derzeit in einer stürmischen Entwicklungsphase: omni.info bietet eine durchdachte Gesamtlösung für professionelles Call Center Management an. CISCO Systems - als führender Hersteller von Internetworking Komponenten - initiierte ein weltweites Programm zur Ausbildung von Netzwerktechnikern. Foto: Tschank Know-how-Packet für Call Center Sieht in den kommenden Jahren einen massiv steigenden Bedarf an Call-CenterLösungen, vor allem auch bei kleineren und mittleren Vertriebsorganisationen.” omni-info-Geschäftsführer Ing. Andreas Witzany Viele österreichische Unternehmen erkennen zunehmend die Wichtigkeit von permanenter Erreichbarkeit und das Einsparungspotential bei Kunden- und Außendienstbetreuung durch den Einsatz von zentralen Anlaufstellen für verschiedene Unternehmensbereiche wie Telefonzentrale, Marketing und Kundenbetreuung. omni.info bietet hier ein spezielles Know-how-Packet an: Der Kunde profitiert einerseits von der umfassenden Erfahrung im Kommunikationstraining und im Call Center Management. Andererseits hilft ein, speziell für Erfordernisse von Call Centern entwickeltes Modul der Marketing- und Vertriebsdatenbank Business Generator, Kunden effizienter zu betreuen. “75 Prozent der erstkontaktierten Mitarbeiter in einem Unternehmen wissen nicht, wer für das Anliegen des Anrufers zuständig ist,” kennt Witzany die Erfahrungswerte aus der Praxis. Der daraus entstehende Mangel an Servicequalität ist einer der häufigsten Gründe, warum drei Viertel aller Kunden zu Konkurrenzunternehmen abwandern. omni.info bietet eine durchdachte Gesamtlösung für professionelles Call Center Management an. Das umfasst neben klassischem Know-how bei der Rekrutierung von Mitarbeitern, Motivationsberatung und Kommunikationstraining auch das Call Center Modul der Vertriebsorganisationssoftware Business Generator. Mit ihm lassen sich spezielle Abläufe wie Telemarketingaktivitäten und die eigentliche Abwicklung der Gespräche effizient steuern. Damit können auch kleinere und mittlere Vertriebsorganisationen von den Möglichkeiten eines Call Centers profitieren. omni-info EDV-Consulting Tel. 02256/656 77 http://www.omni-info.at Das WIFI Wien übernimmt im CISCO Systems Networking Academy Programm die Rolle einer Regional Academy (Ausbildungs- und Betreuungs-Academy). In der Rolle einer Local Academy ist das WIFI Wien für die Ausbildung von Einsteigern in die Netzwerkthematik im Programm der CISCO Networking Academy zuständig. Die CISCO Networking Academy umfaßt derzeit 4 Semester Ausbildung mit jeweils 50 Lerneinheiten, die sich nach spezifischen Inhalten gliedert. Der Ausbildungserfolg wird mittels Online-Tests nach jedem Ausbildungsschritt am Community Server der CISCO Networking Academy und mittels Abschlußtests nach jedem Semester überprüft. Teilnehmer sollen nach Abschluß aller Ausbildungsschritte zur Ablage der CISCO Systems Zertifizierung - CCNA (CISCO Certified Network Associate) befähigt sein. Dieses Industriezer- tifikat ist eine weltweit anerkannte Qualifikation für Netzwerktechniker. WIFI Wien mit MCSE 2000 In bewährter Art und Weise bietet das WIFI Wien nun auch die Zertifizierung für den Microsoft Certified Systems Engineer (MCSE) für Windows 2000 an. Bereits zertifizierten Windows NT4 - Systems Engineers bietet das WIFI Wien die Möglichkeit über Update-Kurse, auch den MCSE für Windows 2000 zu erlangen. Als Sylvian Prometric Test Center erfolgt über die einzelnen Vorbereitungskurse und MCP-Prüfungen die MCSE-Zertifizierung für Windows 2000. Sie finden das WIFI auf der exponet Ebene 02 Stand 23. WIFI-WIEN, Aus- und Weiterbildung DI (FH) Claudius Mitter 1180 WIEN, Währingergürtel 97 Tel: 01/7677-546 E-Mail: [email protected] PÜRK : >>> THE IDEA OF MODERN NETWORKING mehr über – Home Office – Mobilen Arbeitsplatz – Netzwerklösungen – Voice over IP – Facility Management ... EXPONET 2000 Stand 01/13 ...seien Sie live dabei. See you there... www.puerk.com monitor 2/2000 Hietzinger Kai 169, 1130 Wien Tel. 01/876 91 76 Email: [email protected] 45 THEMA EXPONET 2000 BorderWare Technologies stellt neue Sicherheitssoftware vor Netzwerklösungen für jede Unternehmensgröße Internet Appliance Sicherheitslösungen von BorderWare machen aus einem gewöhnlichen PC ein Werkzeug zum Einstieg ins E-Business. Cabletron Systems und seine mitausstellenden Vertriebspartner präsentieren auf zwei Lösungsinseln anschauliche Anwendungsszenarien für jede Unternehmensgröße- und Branche. Office Gateway, Mail Gateway und Document Gateway sind auf jedem Standard Computer einsatzfähig. Gerade für kleinere Unternehmen, die weder über einen Netzwerk Administrator, noch über einen Sicherheitsexperten verfügen, ist das ein enormer Vorteil. Der BorderWare Office Gateway stellt einen kompletten, kostengünstigen und leicht zu installierenden Internetzugang zur Verfügung und ist besonders für kleinere Unternehmen mit zehn und weniger Anwendern konzipiert. Der BorderWare Mail Gateway sichert nicht nur den Internet Mailverkehr von Unternehmen, sondern schützt auch interne Mail Systeme. Zu den Funktionen gehören sichere Mail Weiterleitung, Schutz vor Viren und Spams sowie ein Remote Mail Zugang über einen Standard Browser. Wie die anderen Produkte, ist auch der BorderWare Mail Gateway “hacker-getestet”. Mit Hilfe des BorderWare Document Gateway ist es möglich Dokumente über das Internet zu speichern, anderen Nutzern zugänglich zu machen und zu veröffentlichen. Jedes Mitglied einer Arbeitsgruppe kann von jedem beliebigen Ort aus auf Daten zugreifen und sie bearbeiten. Die Subskriptions Option erlaubt es Unternehmen Internetzugänge zu Publikationen, Product Updates und Entwicklungswerkzeugen zu vertreiben und zu verwalten. Darüber hinaus sind Service Provider mit dem Document Gateway in der Lage, Daten und Accounts wirkungsvoll abzusichern. Halle O2 Stand 05 Bacher Systems - Lebensnerv Firewall Auf der exponet 2000 präsentiert der IT-Security Spezialist Bacher Systems hochverfügbare Firewall- und VPNLösungen. Die meisten Lösungen, die ein hauseigenes Netzwerk mit dem Internet verbinden, verfügen über eine IT-Security-Lösung. Es hält unerwünschte Vorgänge - wie zum Beispiel die Aktivitäten von Hackern - aus dem eigenen System fern. Diese “Firewall” sitzt an der Verbindung zur Aussenwelt und arbeitet sozusagen als Torwächter, der Haus und Hof hütet. Fällt dieser Torwächter aus, bleibt im Moment nichts anderes übrig, als die Verbindung mit dem externen Netzwerk (zum Beispiel dem Internet) sofort zu kappen. Das Sicherheitsrisiko, das eine Verbindung ohne funktionsfähiger Firewall bedeutet, wäre einfach zu groß. Zu leicht 46 könnten Unbefugte großen Schaden anrichten, Daten stehlen oder Einsicht in vertrauliche Informationen erhalten. Der IT-Security Spezialist “Bacher Systems” hat sich dieses heissen Themas angenommen und hält nun Lösungen bereit, die den Firewall/VPN-Ausfall verhindern. Das Prinzip ist einfach: die Security-Lösung wird hochverfügbar gemacht, indem für diese Aufgabe ein paralleles Rechnersystem (z.B. bestehend aus zwei Sun Servern Netra t1) eingeführt wird. Fällt eine Komponente aus, übernimmt die andere innerhalb von wenigen Sekunden automatisch deren Aufgaben. Die Verbindung zum Internet bleibt aufrecht; weder die Kunden noch die Mitarbeiter des Unternehmens merken eine Veränderung. Halle O2 Stand 14 (gemeinsam mit Sun) Wie können Unternehmen mittels der Netzwerk- und Systemmanagement-Komponenten von Cabletron Systems Geschäftserfolge realisieren? Auf den “Lösungsinseln”, die Cabletron in Kooperation mit Partnern eingerichtet hat, erfahren Sie es: Enterprise (Grossunternehmen) & Mittelstand: . Darstellung eines integrierten Managements von Netzwerk und Applikationen am Beispiel einer Anwendung aus dem Bereich Transport und Logistik /VertriebspartnerPartner Fa. Kapsch . Non Stop Infrastruktur Networking Solutions /Vertriebspartner Fa. Compaq Netzwerklösungen und Netzwerkmanagement aus einer Hand: . Der ideale Ansatzpunkt für mittelständische und kleine Unternehmen, die eine Netzinfrastruktur aus Cabletron oder SNMP fähigen Komponenten besitzen. /Vertriebspartner Fa. Pürk Computertechnik Systemintegration - Netzwerkdesign - High Availability Solutions : . Gesamtlösungen, Consulting und Projektmanagement oder auch Generalunternehmerschaft für Firmen aller vertikalen Märkte /Vertriebspartner: Data Systems Austria AG . Wireless Networking Solutions - Flexibilität, Sicherheit und Geschwindigkeit durch datenfunkbasierende Komponenten am Beispiel einer Krankenhauslösung /Vertriebspartner Systema Human Information Systems Switches und Lösungsszenarien für die Zielgruppe Service Provider . Provisioning . Accounting . IP Traffic Halle OE Stand 06 Highspeed Cabling auf der exponet 2000 Die Themenschwerpunkte von Highspeed Cabling sind neue, innovative Produkte aus allen Bereichen der Übertragungstechnik. Bei den Komponenten von Allied Telesyn werden stackable Switches mit Gigabit Uplink, Gigabitmediakonverter (SX auf LX) und neue Router vorgestellt. Im Bereich Funk - LAN die neuesten 11Mbit Komponenten aktuell, die im gebührenfreien 2,4 GHz Band arbeiten. Bei den Kupferverkabelungen werden immer mehr Multimedianetzwerke errichtet, die Übertragungsfrequenzen bis 1,2 Gigahertz erlauben. Im privaten Bereich (SOHO) ist hier ein rich- tiger Boom entstanden, da bei diesen Netzen das Anwendungsspektrum von Kabel TV über EDV, Telefon und Video bis zur Torgegensprechanlage reicht. In der Abteilung Glasfasertechnik wurde die Konfektion der neuen Steckertypen perfektioniert und die Qualitätskontrolle nochmals verschärft. Unter dem Überbegriff HVS2000 wird nun auch im Glasfaserbereich ein Komplettsystem mit Patchpanel, LWL- Installationskabel und LWL-Patchkabeln angeboten. Halle X Stand B11 monitor 2/2000 schoeller.the NetWorkers: Konzeption, Installation, Analyse, Training Inserat: Data Systems schoeller.the NetWorkers präsentiert NetzwerkProdukte und Dienstleistungen. Die Lösungen reichen vom Kabel laut Katalog, der preiswerten Anbindung einer entfernten Filiale bis zur Bereitstellung eines kleinräumigen oder aber österreichweiten Netzwerkes oder dem Troubleshooting in größten und leistungsfähigsten Netzen. . Schoeller Network Design ADSL und in der Folge DSL stehen vor der Türe. Daher sind Access Systeme mit DSL-Technologie ein Muss für ISPs, Carrier und Telekom-Anbieter. Bei ihnen handelt es sich um RAS-Server, die neben analogen Zugängen auch ISDN- und DSL-Zugänge erlauben. Den dazu passenden ATM-Switch hat Schoeller Network Design mit Lucent Stinger im Programm. Bei Firewalls hat Schoeller neben The Brick von Lucent (Layer 2) auch die Nokia Checkpoint-Firewall (Layer 3) im Programm. In Zusammenarbeit mit den Security-Spezialisten von Schoeller Network Control liefert Schoeller Network Design die wirksamsten Sicherheitskomponenten für Netzwerke, die heute verfügbar sind. Internet-Telefonie zum Anstecken bietet eine Nebenstellenanlage von 3Com. Mit ihren Ethernet-Steckern verbindet man die Telefone einfach zusätzlich zum PC mit dem Netz. In hoch belasteten LANs sichert dann der 3Com Corebuilder 9000 die Quality of Service, denn dieser Hochleistungsswitch erkennt anhand der IP-Adresse, welche Priorität der Nachricht des jeweiligen Gerätes zukommt. Bei drahtgebundenen LANs setzen immer mehr Firmen auf Gigabit Ethernet. Es ist das am schnellsten wachsende LAN-Segment, und Schoeller Network Design liefert GB-Ethernet-Switches von Foundry Networks, die derzeit zu den schnellsten auf dem Markt zählen. . Schoeller Network Control Schoeller Network Control analysiert und beseitigt Netzwerkprobleme und führt Network Performance Analysen durch. Network Trouble Shooting wird von Schoeller Network Control einerseits als Dienstleistung angeboten. Andererseits liefert Schoeller auch Geräte zum eigenen Einsatz. Security beginnt mit der Datenverschlüsselung. Hier zeigt Schoeller Network Control PGP für E-Mails und zur Verschlüsselung virtueller Disks. Sichere Authentifizierung erlaubt SecurID von RSA Security und gegen Intrusion schützen die Produkte von NetICE. Halle OE Stand 08 Rodlauer zeigt zwei Lösungsbereiche Neuer Fabasoft-Partner! Als neuer Partner (Provider) von Fabasoft werden die Bereiche eCRM Customer Relationship Management, Dokumenten-/Informationsmanagement, Geschäftsprozess-Management/ Workflow und Archivierung demonstriert. monitor 2/2000 Als Partner von RSA Security (vormals Security Dynamics) wird 2-Faktoren Authentizierung für Netzwerkzugriffssicherheit und Datenverschlüsselung gezeigt. Als spezielle Dienstleistung wird Sicherheitsanalyse im Netzwerk geboten. Halle O2 Stand 01 47 THEMA EXPONET 2000 Attachmate OnlineOrder System macht Host-Bestellsysteme webfähig Der Host-Connectivity-Spezialist liefert e-BusinessKomponenten, die Host-Applikationen in e-BusinessKonzepte integrieren. CRM: Customer Relationship Management Gehen Sie eine feste Beziehung ein. Und Ihre Kunden sind zufrieden. Das Attachmate OnlineOrder System ist ein benutzerfreundliches Online-Bestellsystem, das es Kunden, Händlern und Geschäftspartnern erlaubt, über eine sichere Web-Verbindung direkt auf die Bestellsysteme und Warenwirtschaftssysteme zuzugreifen, die bisher nur unternehmensintern zugänglich waren. Diese e-Business-Ergänzung für vorhandene Warenwirtschaftssysteme bietet ein Selbstbedienungsverfahren, um online ohne Zwischenschritte Bestellungen von Waren, Ersatzteilen oder Dienstleistungen durchzuführen. Die Bestellannahme wird dabei entlastet. Alle Standardbestellungen laufen so automatisch ohne Personaleinsatz ab. Gleichzeitig werden Bestell- und Lieferzeiten verkürzt. Die Kunden können dazu einen aktuellen Web-Browser benutzen, so dass sie sich nicht erst mit einer speziellen Software vertraut machen müssen. Das OnlineOrder System stellt aktuelle Artikel- und Bestandsdaten zur Verfügung und ermöglicht in einer intuitiv bedienbaren Oberfläche - in Echtzeit - die sichere Eingabe von Bestelldaten. Die bewährten 48 Plausibilitätsprüfungen der Hostapplikationen werden dabei voll genutzt, die angeschlossenen Prozesse bis hin zur Logistik bleiben unverändert. Alles geschieht so, als hätte ein Innendienstmitarbeiter die Bestellung ausgelöst. Dabei werden keine Kompromisse bei der Sicherheit gemacht, alle notwendigen Sicherheitsfunktionen sind anwendbar. Das OnlineOrder System gibt es für die Anbindung an Mainframe- und AS/400-Systeme. Es wird als eine Kombination von Software und standardisierter Dienstleistung angeboten. Zusätzliche Funktionalität kann auf Wunsch implementiert werden. Installationen des OnlineOrder Systems sind bereits bei Unternehmen wie Sharp Electronics und WABCO im Einsatz. Das OnlineOrder System kann durch weitere Module ergänzt werden, zum Beispiel durch das OrderStatus System zur Abfrage des Status von aktuellen Bestellungen. Auf der EXPONET finden Sie Attachmate in Halle OE, Stand 27. Attachmate Sales GmbH. Österreich Tel. 01/595 43 35-0 http://www.attachmate.at Im Umfeld eines härter werdenden Wettbewerbs und steigender Kosten spielt die Beziehung zum Kunden eine immer wichtigere Rolle. Die Ansprüche an Ihren Verkauf steigen fortwährend, die Nähe zum Kunden und Interessenten und eine konsequente und unkomplizierte Verfolgung von der Anfrage bis zum Auftrag entscheiden zunehmend über eine langanhaltende Geschäftsbeziehung. Gehen Sie eine feste Bindung ein - über ein systematisches Kundenbeziehungs-Management. Denn mit ProVIS läuft die Bearbeitung von Kundenanforderungen schneller und effizienter, die Erfassung und Verdichtung von Kundeninformationen wird optimiert. Das schafft Wissensvorteile, die verbinden: Durch aktive Kundenbetreuung verschaffen sich Unternehmen einen signifikanten Vorsprung im Wettbewerb. Gezieltes Event- und Aktivitäten-Management sorgt für eine optimierte Potentialausschöpfung. Unkomplizierte Kommunikation über CTI, E-Mail, Fax und Web zwischen Markt und Unternehmen steigern die Reaktionsfähigkeit und erhöhen so die Kundenzufriedenheit. Besuchen Sie uns auf der exponet in Halle X Stand A10 Vertriebsbüro Österreich: Franz Berneder Tel.: ++43 (0) 7752/82764 E-Mail [email protected] http://www.braunsoft.de Centura Software GmbH Tel. 01/6070 181 http://www.centurasoft.com/ce monitor 2/2000 PROMOTION PROMOTION Mobile Datenerfassung über Appliances mit realtime Anbindung (drahtlos) an Unternehmens DB EXPONET 2000 THEMA IBM: e-Business und neue Kommunikationsnetze im Fokus IBM präsentiert an verschiedenen Ständen sein Advanced Connectivity System und das Wireless LAN. IBM zeigt außerdem die neuesten Trends in den Bereichen Hard- und Software auf und präsentiert sich dabei als e-Business Integrationsanbieter. Die beiden Vertriebspartner Highspeed Cabling und Mattig zeigen die neue IBM ACS (Advanced Connectivity System) Produktpalette. Mit der Gold Line können Daten im Gigabit-Bereich kommuniziert werden, ein Bereich, der bisher nur Lichtwellenleiterkabeln vorbehalten war. Über die weiterentwickelte IBM MiniC Steckverbindung kann sowohl das Telefon, als auch Video, Fernseher und Computer angeschlossen werden. “Crystal” steht für alle Lichtwellenleiterlösungen, sowohl in herkömmlicher als auch spleißfreier Technologie. Bei der Crystal Line wird die innovative SC-DC Steckverbindung präsentiert. Das von Lucent entwickelte FunkLAN-System wird im Rahmen von Netzwerk- und IT-Projekten vorgestellt. In Showcases demonstriert IBM die e-Business Integration: Mit Hilfe von Business Intelligence-Lösungen werden komplexe Zusammenhänge in sehr großen Datenmengen erkannt und Kundenbedürfnisse transparent gemacht. Customer Relationship Management nutzt die dabei gewonnenen Daten, um gezielte Marketingkampagnen aufzusetzen. Durch Supply Chain Management werden Lieferantenketten optimiert - die Integration von E-Commerce in das SAP-System erlaubt eine effi- ziente und schnelle Bestellabwicklung. Mobile ComputingLösungen machen im Rahmen von Pervasive Computing, eBusiness an jedem Ort und zu jeder Zeit möglich. Mit DB2 Universal Database Enterprise Extended Edition, ETI Extract, Vality Integrity und Visual Warehouse bietet IBM eine Softwarestruktur, die auch den Datentransfer und die Datenintegration aus den verschiedensten operationalen Systemen ins Data Warehouse ermöglicht. Mit dem seit einem Monat verfügbaren IBM Enterprise Information Portal (EIP) können Anwender-Unternehmen und Business-Partner maßgeschneiderte Portal-Anwendungen schnell und einfach erstellen. Die neue Version der AS/400e Server bietet neue Komponenten - wie eine PCI-Erweiterungseinheit - und sorgt für Investitions- schutz. Der kryptografische Koprozessor mit umfangreichen Verschlüsselungsfunktionen auf PCI-Basis bringt mehr Sicherheit bei der Übertragung von Dokumenten über Datennetze. Eine Vielzahl verschiedener Kommunikationsanforderungen decken der neue ISDN-Adapter in PCITechnologie sowie ein integriertes Analogmodem für den Anschluss entfernt stehender Einheiten an die AS/400e Server ab. Halle X Stand D 06 Inserat Kapsch 150 mm hoch abfallend !!! Ohne PAGINA montieren!!!! monitor 2/2000 49 THEMA EXPONET 2000 A1: Vom Internet direkt aufs Handy WAP (Wireless Application Protocol) ist derzeit für Handyhersteller und Netzanbieter eines der Top-Themen. Mit WAP können Inhalte aus dem Internet am Handy-Display angezeigt und auch interaktiv Daten ausgetauscht werden. Für den mobilen User eröffnet sich damit die weite Welt des Internets. Um WAP zu nutzen, braucht man dreierlei: Inhalte von Internet-Seiten, die im WML-Standard programmiert sind. Einen Mobilfunkbetreiber, der die Übertragung im WAPFormat unterstützt. Ein WAPfähiges Handy. Auf der exponet präsentiert die mobilkom Anwendungen, die auf der WAP-Plattform basieren. Den Besuchern soll dabei ein Gefühl vermittelt werden, wie WAP-Applikationen funktionieren und was in Zukunft möglich sein wird. Neben WAP präsentiert die mobilkom auch eine Reihe von Kommunikationslösungen. Der Schwerpunkt geht dabei in Richtung “mobiles Büro”: Das Handy wird mit den maßgeschneiderten Hard- und Softwarelösungen von A1 MobilOffice zu einer mobilen Kommunikationszentrale für Fax-, Datenübertragung, e-Mail und vieles mehr. Das Mobiltelefon wird dabei zum zentralen Kommunikationstool des MobilOffice-Packages. Die A1-MobilOffice-Pakete enthalten: WIN 98, Outlook 98, vorkonfiguriertes A1-PocketNet - der mobile Internetanschluss mit personalisierter e-Mail Adresse nach Wahl. Den A1-Anschluss des jeweiligen Tarifes zusammen mit einem DualBand Handy der neuesten Generation für Sprachund Datenübertragung. A1 Xtra- Card, Zweitanschluss unter derselben Rufnummer, für das Notebook in Verbindung mit einem Cardphone, welches das A1MobilOffice zum kompletten Telefonanschluss macht. Die Packages reichen von der großen Lösung “Mobile Headquarter” mit dem Compaq Armada 1500 C300, der Connecting Station Ericsson GC 25 mit A1 Xtra Card und weiteren Hard- und Softwarekomponenten bis hin zu einer schlanken “Management Unit” mit dem Nokia Communicator 9110. Ein Anruf für drei Nummern: Mit A1 Multiring bringt die mobilkom ein weiteres konvergentes Produkt auf den Markt. Bis zu drei Anschlüsse egal ob Handy oder Festnetz können ab sofort unter einer einzigen A1 Nummer genützt werden. Halle Y Stand A 12 Software AG: The world talks XML Unter diesem Motto präsentiert die Software AG eine neue Generation von XMLbasierten e-Business-Lösungen sowie einen Überblick über eine Reihe von Technologien in den Bereichen Entwicklung und Integration von Anwendungen im e-Business. Tamino ist ein Informationsserver mit integrierter XMLDatenbanktechnologie und wurde für die Speicherung, Verwaltung und Verarbeitung strukturierter und unstrukturierter Daten im Rahmen von e-BusinessAnwendungen konzipiert. Tamino ist in der Lage XML-Dokumente ohne Konvertierung in andere Formate zu speichern. Tamino umfasst jedoch mehr als eine XML-Datenbank. Neben der Kerntechnologie X- Machine, der eigentlichen XML-Engine, bietet die X-Node-Technologie eine komplette Schnittstellenarchitektur für den Zugriff auf bestehende Datenbanken. Damit 50 lassen sich auch Informationen aus diesen Datenbanken in XMLStrukturen abbilden. Bolero, die Application Factory für e-Business ist eine Entwicklungsumgebung für die Java-Plattform, die zum einen ganz auf die Erstellung von Geschäftsanwendungen ausgerichtet ist, zum anderen die nahtlose Integration bestehender Anwendungen erlaubt. Bolero generiert Laufzeitprogramme in Java Byte Code und erlaubt damit die Entwicklung und plattformübergreifende Verteilung von serverbasierten Anwendungen. Bolero unterstützt die Komponentenmodelle DCOM und JavaBeans, so dass sich wieder verwendbare Softwarekomponenten erstellen oder einbinden lassen. Bestehende Anwendungen, die nicht auf JavaPlattformen laufen, können zum Beispiel über DCOM integriert werden. EntireX ist ein Enterprise-Ap- plication-Integration-Produkt auf Component-Basis, mit dem sich Anwendungen über heterogene Betriebssysteme hinweg miteinander verbinden lassen. EntireX umfasst den Entire Broker, einen plattformübergreifenden Kommunikationsserver, welcher die Kommunikation zwischen verschiedenen Anwendungen ermöglicht. EntireX Broker bietet mehrere Schnittstellen zu Programmiersprachen (C, C++, Java, COBOL, Natural), erlaubt eine dezentrale Anwendungsverwaltung und weist integrierte Sicherheitsfunktionen auf. Eine spezifische Eigenschaft von EntireX ist seine Fähigkeit, über die DCOM-Component-Schnittstelle von Microsoft eine wechselseitige Verbindung von UNIX- und Großrechnersystemen mit den Microsoft-Betriebssystemen Windows und Windows NT herzustellen. Halle 02 Stand 47 Netsecurity auf der exponet Das Wiener Softewarehaus Xsoft stellt seinen Auftritt bei der exponet am Stand des debis Systemhauses unter das Motto “Sicherheit”. Gezeigt werden die Checkpoint FireWall-1 auf einer Nokia IP 400, ein Net-Auditing mit dem kostenlosen Internetservice WebAudit und Thin Clients von NCD. “Einige erfolgreiche Einbrüche in vermeintlich sichere Umgebungen zeigen, wie brisant dieses Thema noch immer ist”, begründet Manfred Kirisits, Verkaufsleiter von Xsoft, die Wahl des diesjährigen Themenschwerpunktes. Eines der wichtigsten Sicherheitskriterien ist das Auffinden von potentiellen Angriffspunkten und Sicherheitslücken. Eine Grundlage dafür sind Port-Scans, die die Durchlässigkeit bzw. Offenheit des Netzwerkes aufzeigen. Dieser Teil des SecurityChecks kann einfach und effizient mit dem kostenlosen Internetservice Web-Audit vorgenommen werden. Mit dem Nokia IP 400 wird die Anbindung ans Internet sowohl sicher als auch anwendungsfreundlich. Thin Clients erhalten über das Netzwerk nur Display-Informationen von Anwendungsservern zugestellt. Sie haben sich bereits als echte “Sparmeister” entpuppt. Bei dieser Technologie werden Programm- oder Datenbereiche über das Netzwerk versendet, womit die lokale Implementation von Betriebssystemen, die Installation von Anwendungen am Arbeitsplatz und jede Art von rotierenden Datenträgern entfällt. Hall O2 Stand 18 (bei debis Systemhaus) monitor 2/2000 WIFI WIEN Telekom Austria: Das Ende des “World Wait Web” Mit ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) startet die Telekom Austria in ein neues Multimedia-Zeitalter. Die ADSL-Technologie nutzt herkömmliche Telefonkabel und verwandelt diese in leistungsstarke Datenkanäle. Mit ADSL werden die neben der Sprachübertragung noch freien Kapazitäten der 2-Draht-Kupferleitungen voll ausgenützt. Mit einer Übertragungsgeschwindigkeit, die ein 10-faches gegenüber der herkömmlichen Modemübertragung beträgt, sorgt ADSL für mehr Tempo und Komfort im Internet. Mit ADSL nutzen Sie Ihre Leitung simultan. Das bedeutet, Sie können surfen, faxen und telefonieren gleichzeitig. . Call Center-Lösungen Die Telekom Austria präsentiert Ihnen eine “schlüsselfertige” Call Center-Lösung aus einer Hand. Von der Rufnummer, über Leitung und Technik, bis zur Schulung Ihrer Mitarbeiter. Mit 24Stunden-Service in ganz Österreich. . Telefon-Marketing-Lines Mit den Telefon-Marketing-Lines stellt Ihnen die Telekom Austria ein Bündel spezialisierter Produkte und Dienstleistun- auf der EXPONET Informieren Sie sich zu folgenden Themen: IHR KURS STEIGT. CCA (Call-Center-Academy) ❶ CISCO Systems Networking ❶ Academy ❶ MCSE 2000 für Windows 2000 gen zur Verfügung, die maßgeschneidert für die verschiedensten Zielsetzungen und Aufgabenbereiche als Problemlösungen eingesetzt werden können. . SecurityLine SecurityLine, das Alarmmeldenetz der Telekom Austria, ist für Privatpersonen, Geschäftskunden und öffentliche Stellen die Lösung für Zugangssicherung und -kontrolle, Gebäudesicherung, überwachte Datenübertragung und Aufzugskontrolle. . Die besten Standleitungen für Ihren Datentransfer Multimedia Akademie ❶ SAP R/3 ❶ Software - Entwicklung ❶ TeleWIFI (TeleLearning) ❶ FIT-Firmen Intern Training ❶ Sie finden uns auf Ebene 02/Stand 23 WIFI Wien, Währinger Gürtel 97, 1180 Wien Tel: 47 677-555, Fax: 476 77-580, www.wifiwien.at Die Telekom Austria bietet Ihnen ein hochmodernes, flächendeckendes Netz an Netlines (auch Standleitungen, Festverbindungen, Mietleitungen oder Leased Lines genannt) für den Datentransfer, das durch ständige Optimierung stets auf dem letzten Stand der Technik ist (SDH-Netz mit Bitraten von 2,5 GBit/s). Halle O2 Saal C Upgrade auf der exponet Unter seinem neuen “eBusiness” Logo und dem Slogan - get ready for the e - get your Upgrade” präsentiert der bekannte IT-Großhändler Upgrade eine Reihe interessanter Soft- und Hardwareprodukte. Mit der Octopus-Familie von IntraWare wird eine modular erweiterbare Lösung für Workflowund Büroautomatisation bis zur CTI-Lösung auf Basis von Lotus Notes vorgestellt. Von White Pine zeigt Upgrade einen Video-Conferencing Server. Mit Hardware von Winnov werden über diesen Server Video- monitor 2/2000 Conferencing Teilnehmer aus Frankreich und Österreich verbunden. Die neuesten Modelle von ZyXEL (Modems, ISDN Adapter und Router) demonstrieren stabilen und flotten Datentransfer. Von Drahtex, dem Spezialisten von Verkabelungs- und Installationskomponenten für Telekommunikation, Datentechnik, Kommunikationstechnik und Fiber-Optik, präsentiert Upgrade das umfangreiche Produktsortiment passiver Komponenten für strukturierte Verkabelungen. Halle OE Stand 44 51 THEMA EXPONET 2000 Scala: Business-Software mit Microsoft SQL Scala 5.1 ist eine internationale Software für Rechnungswesen, Warenwirtschaft sowie Produktions- und Fertigungssteuerung. Erfahren Sie auf der exponet alles über die Integration von MicrosoftProdukten, die Euro-Konvertierung und E-Commerce. Die Scala Global Series bietet eine neue Benutzerschnittstelle für noch einfachere Bedienung, verbesserte Bilanzierungsfunktionen, die Einführung des RTF-Formates für Dokumente und Microsoft SQL 7.0 als Datenbank. So können Sie Ihren Zeitplan zur Euro-Umstellung einhalten, erweiterte Bilanzierungsfunktionalitäten nutzen und Daten besser in ManagementinformationsSystemen analysieren und grafisch aufbereiten. PROMOTION Scala und SQL Die Kombination von Scala 5 Global Series und SQL Server 7.0 bedeutet für Sie eine deutlich erweiterte Funktionalität und eine bessere technische Infrastruktur. Diese äußert sich in einer höheren Skalierfähigkeit, Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und Senkung der Betriebskosten. Außerdem können Anwendungen etwa in den Bereichen Data Warehousing und Web-Applikationen ausgebaut werden. Hohe Performance, ein- fache Installation zeichnen Microsofts SQLServer, ein relationales Datenbanksystem für Windows NT-Umgebungen aus. Das Produkt ist vollständig in die kaufmännischen Lösungen der Scala Global Series integriert. E-Commerce Sie finden uns auf der exponet in Halle 02 Stand B. Unser Team ist täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr für Sie da.Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Mit den Scala.Solutions steht auch eine Echtzeit-E-Commerce-Softwarelösung bereit, die alle Internet-Vorteile in den Bereichen Einund Verkauf von Produkten und Dienstleistungen, Kontrolle des Lagerbestandes, der Verkaufsmenge und der Zielgruppen nutzt. Scala Software Vertriebsgesellschaft m.b.H. Tel. 01/912 26 00-0 http://www.scala.at Raven und die Lotus Domino.Family Lotus Development präsentiert Lotus Notes/Domino als Groupware-, Messaging- und WebApplikationsplattform sowie die Produkte der Lotus Domino.Family. 52 Die Anwendungen unter dem Motto “persönlicher Postkorb”, die eine Einbindung WAP-fähiger Handys in eine Lotus Notes/Domino-Infrastruktur zeigen, sind ein weiterer Gegenstand des Lotus-Messeauftritts. Raven, ein Schlüsselelement der gesamten Knowledge Management (KM)-Strategie von Lotus Development, enthält Produkte, Dienstleistungen und methodische Verfahren zur Realisierung anspruchsvoller KM-Lösungen. Die integrierte KM-Suite Raven umfasst die Kernbestandteile Enterprise Knowledge Portal sowie eine so genannte Discovery Engine (bestehend aus den Funktionen Expertise Location und Content Catalog). In der Lotus Domino.Family wurden vier Produkte zu- sammengefasst, die den Returnon-Investment in Lotus Notes/Domino beschleunigen: Lotus LearningSpace stellt Technologien und Infrastruktur für verteiltes Lernen zur Verfügung. Die intelligente Plattform für Schulungsangebote und Unterrichtsinhalte bietet die Möglichkeit, interaktive Kurse virtuell Zeit und Ort unabhängig zu besuchen. Ein Satz innovativer Tools ermöglicht die Interaktion auf verschiedenen Ebenen zwischen Kursteilnehmern und Trainern und nicht nur über E-Mail und Chatrooms. Mit Lotus Domino.Doc bietet Lotus eine Dokumentenverwaltung, die Wissen überall sofort verfügbar macht. Lotus Sametime integriert asynchrone Technologien wie E-Mail, Groupware und Intranet mit Technologien für die Echtzeit-Kooperation. Anwender können damit untereinander simultan kommunizieren. Lotus Domino Workflow standardisiert den digitalen Workflow für Clients, Gruppen und Abteilungen und verbindet ihn zu einem sinnvollen Ganzen. Ebenfalls Teil des Messeauftritts ist Lotus Notes/Domino. Der Lotus Notes Client verfügt über eine integrierte, Web-orientierte Desktop-Umgebung, die dem Anwender einen raschen Zugriff auf Informationen aus ganz unterschiedlichen Quellen ermöglicht, auf Domino-Dokumente ebenso wie auf E-Mails, Web-Seiten oder IntranetApplikationen. Halle O1 Stand 21 monitor 2/2000 EXPONET 2000 IKARUS Content Wall Die effektive Lösung zum Schutz vor Computerviren aus dem Internet PROMOTION Das Internet gehört mittlerweile nicht mehr nur zum guten Ton, sondern ist in den letzten Jahren zu einem sehr wichtigen Kommunikationsmittel geworden. Doch brachte es auch die permanente Gefahr einer Virenattacke. Da bereits 80% der importierten Computerviren über das Internet kommen, hat IKARUS Software GmbH eine effektive Lösung entwickelt, um Firmen mit Internetanbindung zu schützen. Voraussetzung für den Einsatz der IKARUS Content Wall ist der Betrieb einer Checkpoint Firewall-1. Auf dieser Firewall oder auf einem eigenen Rechner mit LAN-Anbindung zur Firewall, wird die IKARUS Content Wall installiert. Die Kommunikation mit der Checkpoint Firewall-1 erfolgt monitor 2/2000 über den OPSEC Standard CVP (Content Vectoring Protocol), bzw. UFP (URL-Filtering Protocol). Die IKARUS Content Wall SCANNT den kompletten HTTP, FTP und SMTP Datenverkehr auf Computerviren mit Hilfe des heuristischen zertifizierten Scanners THOR. ENTPACKT komprimierte Dateien (es werden 20 verschiedene Pack-Algorithmen unterstützt) ENTFERNT Computerviren BENACHRICHTIGT den Administrator über ein zentralisiertes Warnsystem via Email oder ein anderes Nachrichtensystem LOGGT das Userverhalten mit UPDATED sich automatisch FILTERT ungeeignete Internetseiten aus dem Datenverkehr, die aus 27 verschiedenen Untergruppen (crime, hate, pornography, etc.) selektierbar sind. ...und das alles in Echtzeit ! exponet Halle OE Stand 29 Ikarus Softwarehaus GmbH Tel. 01/589 95-0 http://www.ikarus.at THEMA “Oracle Software Powers The Internet” Gemeinsam mit seinen Partnern Compaq, LG Soft, Mindwork, webforus und Yline zeigt Oracle neueste Technologien und umfassende e-Business Lösungen. Mit der Internet-Software Portalto-Go bietet Oracle die Erweiterung für e-Business Lösungen zur mobilen Nutzung von e-Business Anwendungen an. Damit kann über jedes Mobiltelefon auf jede bestehende Web- und Datenbankanwendung oder deren Inhalte zugegriffen werden. Mit Internet Procurement, der Internet-basierten Lösung für strategisches Beschaffungsmanagement, können die gesamten Beschaffungsvorgänge kostengünstiger und effizienter abgewickelt werden. Für den Zugang zu Informationen in Echtzeit wird lediglich ein Web Browser benötigt. Oracle zeigt auch die neuesten Basistechnologien für die Entwicklung interner und externer Applikationen zum Einstieg ins Internet. Folgende Tools werden vorgestellt: Oracle Designer 6.5 & Repository, Oracle Developer & Developer Server, Oracle JDeveloper 3.0 sowie Oracle WebDB 2.1. Compaq und Oracle zeigen richtungsweisende eBusiness Lösungen für den Internet-Marketplace des neuen Jahrtausends. LG Soft stellt die mit OracleTechnologie realisierte Web-Applikation GIDEON vor, eine Web-Standardsoftware für Knowledge Management, CRM (Customer Relationship Management) und e-Business. Der eCB von Mindwork ist eine Komplettlösung für die dynamische Gestaltung und das effiziente Management von eCommerce-fähigen Webkatalogen. “web for us” präsentiert ein neues WAP-Gateway für “webforgroups” in Kooperation mit NOKIA. Damit können Benutzer des neuen Kommunikationsstandards WAP webforgroups mittels Mobiltelefonie erreichen, um auf diese Informations- und Datenplattform auch mobil zugreifen zu können. Webforus präsentiert damit das erste BusinessWAP-Gateway, das die mobile Nutzung einer internetbasierenden Groupwarelösung garantiert. YLine AG wird auf der exponet sein vollständiges - auf Oracle RDBMS basierendes - Lösungsportfolio mit Fokus auf die Bereiche Handel und Industrie und Finanzdienstleistungen präsentieren. Halle O2 Stand 23 Pürk - Komplettlösung aus einer Hand Unter dem Motto Komplettlösung aus einer Hand präsentiert der Netzwerkspezialist Pürk unter anderem die neuesten Trends. Bei Pürk Computertechnik wird Zukunft zu Gegenwart! Unter dem Motto Komplettlösung aus einer Hand präsentiert der Netzwerkspezialist Pürk unter anderem die neuesten Trends in Bereichen Home Office, kleines Netzwerk, Voice over IP, mobiler Arbeitsplatz und Facilitiy Management. Arbeiten muss nicht nur im Büro passieren, Pürk zeigt die optimale Lösung fürs “zu und von zu Hause arbeiten”: Hardware und Betriebsprogramm, Internet und E- Mail-Zugang, so wie Telefon und Fax-Anbindung. In dem Zusammenhang, werden Voice over IP und deren Vorteile im Unternehmen und Home Office dargestellt. Weiters zeigt die Firma Pürk ein komplettes gesamtes Netzwerk bestehend aus vier Arbeitsplätzen, einem Server und Netzwerkschränken eine Netzwerklösung muss nicht groß sein, sondern optimal. Als Ergänzung kommt die Präsentation wie Sie via Funk LAN mit Ihrem Laptop spazieren gehen können, und trotzdem im Netz bleiben. Halle 01 Stand 13 53 THEMA EXPONET 2000 Computer Associates: Linux und Oracle Zu den jüngsten Neuigkeiten bei Computer Associates zählen eine vermehrte LinuxUnterstützung und die proaktive Verwaltung von E-Business-Umgebungen mit Oracle-Anwendungen. Computer Associates hat neben seinen “Produkt-Klassikern” wie die Unicenter TNG-Familie für unternehmensweites IT-Management natürlich auch ein paar brandneue Entwicklungen auf Lager. Dazu gehört zum Beispiel die Linux-Version der Antiviren-Lösung InoculateIT. Die neue Lösung verbessert die plattformübergreifende Verwaltung aller IT-Ressourcen in heterogenen Unternehmensnetzwerken. Linux-Server werden dadurch vor den unterschiedlichsten Virenarten - insbesondere Worm- und Makroviren - geschützt. IT- und Datenbank-Verantwortliche können mit ManageIT für Oracle Applikationen, Datenbanken, Systeme und Internet-Ressourcen effektiv verwalten sowie eine hohe Verfügbarkeit von unternehmenskritischen E-Business-Anwendungen auf Basis von Oracle gewährleisten. Das Produkt wurde jetzt in der Beta-Version vorgestellt. Mit der Open Beta-Version von ARCserveIT für Linux knüpft Computer Associates an die Erfolge von ARCserveIT für Windows NT, NetWare und verschiedene UNIX-Plattformen an. ARCserveIT für Linux ist die erste systemspezifische Speichermanagement-Komplettlösung für Linux, die Datenschutz und -speicherung umfassend automatisiert sowie die Integration mit den ARCserveIT-Versionen für weitere Plattformen gewährleistet und damit Verwaltungskosten senkt. Halle O2 Stand 03 Professional Planner: Controlling - und Managementinformationssystem WINTERHELLER software, Anbieter des Controlling- und Managementinformationssystem Professional Planner, zeigt erstmals die gesamte Produktfamilie von Professional Planner auf der diesjährigen exponet. Die Enterprise Edition, das neueste High-End Produkt aus der Professional Planner Produktfamilie, wird präsentiert. Sie ist eine Client/Server-Lösung, die es beliebig vielen Anwendern ermöglicht, online auf die zentrale Planungsdatenbank zuzugrei- fen, ihre spezifischen Plan- beziehungsweise Istdaten einzugeben beziehungsweise abzufragen sowie “Was-wäre-wenn” Fragen zu stellen. Mit Professional Planner kann mehr als 70 % Zeit im Reporting und in der Planung gespart werden. Neben den Produktneuheiten werden auch neue Partnerlösungen vorstellen, zum Beispiel die sehr erfolgreiche strategische Allianz mit Ernst & Young Management Consulting. Halle OE Stand 51 Österreich-Premiere von mySAP.com auf der exponet Der Messeauftritt von SAP Österreich steht ganz im Zeichen des neuen Systems mySAP.com. Gezeigt werden der “mySAP.com Marktplatz für Österreich”, die e-Commerce Lösungen von mySAP.com, der mySAP.com Workplace und die Möglichkeiten des Outsourcing von Applikationen über das Internet (Application Hosting) . Der mySAP.com Marketplace mySAP.com umfasst die Kernkomponenten mySAP.com Workplace, mySAP.com Marketplace, die mySAP.com Business Scenarios sowie die externe Bereitstellung von Anwendungen über das Internet im Rahmen des mySAP.com Application Hosting. Auf der exponet wird erstmals das Konzept für einen regionalen mySAP.com Marktplatz für Österreich und die Region Central Europe (Slowenien, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Polen) vorgestellt. Angeboten werden sollen u.a. ein lokales Business Directory, Zahlungsabwicklung, div. Bürgerdienste, eine elektronische Unterschrift für alle Marktplatz-Teilnehmer und lokale community-Marktplätze für Interessensgemeinschaften oder spezifische Branchen. . Outsourcing über das Internet mit dem mySAP.com Application Hosting Über das Application Outsourcing mit mySAP.com kommen besonders Klein- und Mittelbetriebe in den Genuss von HighLevel Software-Lösungen, die sich bei einem Eigenbetrieb nicht rechnen würden. Mit dem my- SAP.com Application Hosting haben Unternehmen die Möglichkeit, strategisch wichtige, durchgängige betriebswirtschaftliche Anwendungen vollständig über das Internet zu betreiben. . e-Commerce mit mySAP.com SAP Business-to-Business Procurement eröffnet Unternehmen die Möglichkeit, die Beschaffungsprozesse zu systematisieren und sie in den Gesamtfluss von Gütern, Geld und Informationen zu integrieren. Der SAP Online Store ist eine Internetanwendungskomponente für den elektronischen Handel. . e-Business ist mehr als e-Commerce Die Abwicklung von Geschäftsprozessen über das Internet wird immer wichtiger: zwischen Anbietern und Kunden, innerhalb des Unternehmens sowie zwischen verschiedenen Unternehmen. Durch die Erweiterung dieser Lösungen und ihre Einbindung in das Internet ist SAP in der Lage, unter dem Namen mySAP.com eine umfassende Lösung für Electronic Business anzubieten. Halle 02, Stand 06 Ex CeB po I Zeit ist Geld. ne T t Mit LS/Mail sparen Sie beides. H 1 2 4 alle . 2 4, Ha 5 . 2 .– S lle . – 1 1 . ta 3 . nd F0 7 . 20 E 2/ 2 . 2 0 0 68 01 0 0 0 Schneller und preiswerter geht’s nicht: Rechnungen, Aufträge usw. – einfach per Mausklick. Keine Versandkosten – nur LaserSoft und LS/Mail. Geschäftsdrucksachen, auch aus R/3, werden digitalisiert, gedruckt, als E-Mail-Anhang oder Fax versendet und mit Indexdaten in Ihr Archiv gestellt. Mehr Infos? +49 (0) 61 52-17 83-0 – E-Mail: [email protected] 54 www.detec.de monitor 2/2000 EXPONET 2000 EUnet: Heiße Themen innovative Lösungen - neue Produkte Zentrales Thema für den europäischen Internet Service Provider EUnet auf der diesjährigen exponet ist die Namensänderung der Länderorganisationen der KPNQwest-Gruppe (KQIP: Nasdaq), der EUnet seit einem Jahr angehört. Das komplette Rebranding von EUnet wird erstmals offiziell vorgestellt, sowie neue Lösungen und Entwicklungen des Unternehmens. Weiterer Schwerpunkt sind die KMUs und der Handel. Das Internet als neues Geschäftsfeld für den mittelständischen Bereich, Filialvernetzung im Internet und wie immer die EUnet-Sicherheitslösungen sind die Top-Themen. Im Rahmen der Fachkongresse auf der Messe gibt es auch einige interessante Vorträge von EUnet Experten. Für Individualshops hat EUnet ein Basissystem entwickelt, auf dem eine komplette Informationsplattform aufgebaut werden kann, als Anlaufstelle für Kunden und in weiterer Folge zur Community-Bildung. Darüber hinaus inkludiert die Lösung eine ausgeklügelte Marketingdatenbank, die Daten von Kunden erhebt, verwaltet und verarbeitet. Eine Volltextsuchmaschine für gezielte Informationssuche sowie SET als eine der Abrechnungsvarianten via Kreditkarten sind vorgesehen. Der EUnet-Webvertizer ist ein dynamisches Banner-Management-Tool, mit dessen Hilfe es möglich ist, Banner auf Websites zu verwalten. EUnet Server-Sitting ist eine Erweiterung zum EUnet WebHousing und bietet den bisherigen EUnet Web-Housing Kunden an, die Server individuell hinsichtlich Monitoring, Wiederherstellung der Services, Systemerweiterungen, Updates, zu verwalten und zu betreuen, kurz EUnet übernimmt die komplette technische Betreuung. ISP aus der Box: EUnet ist technisch und von der Bandbreite (KPNQwest-Gruppe) in der Lage einen kompletten Internet Service Provider (ISP) innerhalb von 1-2 Wochen auf die Beine zu stellen. Der “ISP aus der Box”Kunde kann die komplette Infrastruktur der EUnet nützen und bekommt neben der Hardware, Datenbanksysteme zur Verwaltung der User und für die Verrechnung der Dienstleistungen und Entgelte zur Verfügung gestellt. Zu den ersten Kunden zählen mobilkom mit dem A1 PokketNet und die Generali mit netsuranc. Gewinnspiel: EUnet verlost unter den Standbesuchern sechs Flüge nach Amsterdam, Sitz der KPNQwest-Gruppe. Halle O2 Stand 08 THEMA Compaq NonStop eBusiness Solutions zum Anfassen Der Auftritt von Compaq steht ganz im Zeichen der Compaq NonStop eBusiness Solutions. Im Rahmen des Windows 2000 Launches von Microsoft dokumentieren Compaq und Microsoft ihre strategische Partnerschaft durch einen gemeinsamen Messeauftritt. Sicherheitslösungen für Internet und Intranet, VPN-Technologien (Virtual Private Networking) sowie die Infrastrukturlösungen im Serverbereich bilden Präsentationsschwerpunkte. Auf der Anwendungsebene stellt Compaq aus seinem umfangreichen Angebotsspektrum Customer Relationship Management (CRM) und Business Intelligence (BI) in den Vordergrund. Zusammen mit seinen autorisierten Vertriebs- und Lösungspartnern zeigt Compaq branchen- und segmentspezifische Lösungen, welche die nahtlose Integration von Internetfunktionen und Geschäftsanwendungen erlauben. Die weit reichende strategische Bedeutung der Kooperation mit Oracle unterstreicht Compaq durch seine Präsenz am Oracle Messestand. Dort wird auch zu sehen sein, wie die E-Business Lösungssuite von Oracle in Projekten für den Internet-Marketplace auf der Compaq NonStop Plattform aufsetzt sowohl in der COMNET NETZWERK-Gesamtlösungen. Add On Services, Network-Management, Ethernet, Virtual Networks, Fast Ethernet, Hubs, Switches, Cabling, Gigabit Ethernet, Token-Ring, FDDI, ATM, Frame Relay, ISDN, ... Verbindung mit der ClusterTechnologie auf der NT-Plattform als auch für 64-bit OracleAnwendungen auf der AlphaServer-Plattform. Als besonderes Highlight wird am Oracle Messestand eine Vorschau auf die neue, hochskalierbare AlphaServer GS-Serie Tru64-Unix gegeben - mit bis zu 32 der weltschnellsten Alpha EV67 Prozessoren, 128GB Hauptspeicher und neuer Switchbasierender Systemarchitektur das schnellste am Markt verfügbare RISC/UNIX System. Darüber hinaus werden am Messestand der Linux-Vereinigung business-linux.at High Availabilty Lösungen auf Compaq ProLiant Systemen sowie High-Performance Anwendungen auf Compaq AlphaServer Systemen mit dem Betriebssystem Linux zu sehen sein. Vom Handheld zum Datacenter: Die Produkt-Highlights bzw. -Neuheiten von Compaq illustrieren die breite Palette der hier angebotenen Lösungen. Sie reicht von den mobilen Lösungen (Handhelds, Aero 8000, iPaq, Mobile Thin Client, CITRIX), über Compaq Storage-Lösungen bis hin zu den hochverfügbaren Compaq Cluster-Lösungen und speziellen Applikations-Servern (Webcaching mit TaskSmart) für das Internet. Halle 02 Saal B exponet vom 15. 2. bis 17. 2. 2000 Stand OE 04 WIR SIND akkreditierter Partner von Hietzinger Hauptstraße 66 • A-1130 Wien • Tel.: +43 1 876 88 44-0 • Fax: +43 1 876 88 44-9 • e-mail: [email protected] • www.comnet.at monitor 2/2000 55 THEMA EXPONET 2000 “Solutions unlimited” professionelle Lösungen im Laserdruck Langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit hat die beiden Partner PROUT und Kyocera zu einem gut funktionierenden Team zusammengeschweißt. Im Zuge der weitreichenden Synergien unterstützen sich die beiden Partner heute gegenseitig etwa in ihren Vertriebs- und Supportaktivitäten und treten auf den großen Messen häufig gemeinsam auf. Unter dem Motto “Solutions unlimited” rückt der Druckerspezialist intelligente Drucker- lösungen im Unternehmensumfeld in den Mittelpunkt. Mailings direkt vom PC in die Post: Kyocera und der Spezialist für Postversandtechnik PFE präsentieren den gemeinsam entwickelten “MailPrinter”. Dieses modulare Produktkonzept verbindet wesentliche Abläufe in der Dokumentenverarbeitung in einem Arbeitsgang - vom Drukken, Falzen bis zum Kuvertieren. Die solide Druckerbasis bildet der bewährte Teamdrucker FS3750 sowie mindestens eine zusätzliche Papierzuführung. Für den Live-Einsatz der aktuellen Palette an ECOLaserDruckern integriert Kyocera ausgewählte Printbereiche eines modernen Unternehmens in den Messestand. Es werden neuartige, individuelle und branchenübergreifende Druckdimensionen präsentiert: Diese reichen von der Integration von Druck und IT-SicherheitsManagement Kuvertierung beim Lohndruck im SAP/R3-Umfeld über den Schutz geheimer Druckdaten durch automatische Datenverschlüsselung bis hin zu speziellen “Print-on-Demand”-Drukkanforderungen im InternetSchulungsbereich. Darüber hinaus werden auch klassische Drucklösungen zu sehen sein, beispielsweise zu effizientem Druckmanagement und Cluster Printing sowie professionelle Beispiele für wirtschaftliches Formular- und Output-Management. Dank der ECOSYS-Technologie haben alle Lösungen trotz ihrer unterschiedlichen Einsatzgebiete eines gemeinsam: die Optimierung von Geschäftsprozessen im Unternehmen bei zugleich stark verbesserter TCO (Total Cost of Ownership). Halle FO2 Stand 17 Lucent setzt im Lösungsgeschäft verstärkt auf Partner Lucent Technologies ist auf zahlreichen Partnerständen vertreten und präsentiert modernste Telekommunikationslösungen in Kooperation mit zertifizierten Vertriebspartner. Lösungen werden unter anderem auf den Ständen der österreichischen IT Dienstleistungs- und Systemhäuser AddOn, BHF & MKL Datentechnik, Elektro Pürk, GE Capital IT Solutions, Mattig, ProNet und Schoeller Network Design präsentiert. Die Lösungen reichen von modernsten Verkabelungssystemen über leistungsstarke Telefonanlagen für den Mittelstand bis hin zu DSL-Lösungen für Service Provider. Das Verkabelungssystem SYSTIMAX ist mit der neuesten Lösung GigaSPEED vertreten, die strukturierte Verkabelung nach Kat 6/Klasse E bietet und end-to-end Gigabit Ethernet garantiert. 56 Völlig neue Möglichkeiten, PCs und PC-Netze mit bis zu 11 Mbit/s durch die Luft zu vernetzen, bietet die Produktpalette von WaveLAN. Die MAX Linie präsentiert leistungsstarke Remote Access Server und Internet Access Server. Weiterhin ist Lucent mit seinen neuen Nebenstellenanlagen für kleine und mittelständische Unternehmen der Produktlinien EuroGeneris und Network Alchemy vertreten. Welche Leistungen heute von multimedialen Messaging Lösungen erwartet werden dürfen, wird mit Unified Messenger demonstriert. Damit können fast alle Messaging Systeme integriert und das Zusammenwirken der Mitarbeiter in einem Unternehmen noch effektiver gestaltet werden. Der Unified Messenger integriert Sprach-, Fax- und EMail Nachrichten in einen Microsoft Exchange Client und er- möglicht den Zugriff auf diese Nachrichten per PC oder Telefon. Speziell an Service Provider richten sich Digital Subscriber Line (DSL) Lösungen wie Stinger. Mit DSL Lösungen aus dem Hause Lucent Technologies können Service Provider ihren Geschäfts- und Privatkunden Dienste wie Sprache über DSL - neben High Speed Daten, Internet und Video - anbieten, die über die existierenden (Kupfer-) Telefonleitung laufen. Halle OE Stand 10 Der Wiener IT-Sicherheitsdienstleister ARTICON präsentiert auf der exponet 2000 eine breite Lösungspalette für IT-Sicherheits-Management. Über alle Bereiche eines kompletten IT-Sicherheits-Managements hinweg - von der Netzwerk-Sicherheit, über die Application- und Content-Sicherheit bis hin zur Business-Security finden sich bei ARTICON passende Produkte. Als herstellerunabhängiger Anbieter hat ARTICON ein umfassendes Paket geschnürt, das neben Firewalls, Virenschutz, Authentisierung und Verschlüsselung, Content-Security, Virtuelle Private Netze, Security-Auditing- und Risikoanalyse-Tools auch PublicKey-Infrastrukturen und TrustCenter-Lösungen beinhaltet. Kompetente Beratung und umfassende Trainings sorgen für die richtigen Rahmenbedingungen. Eine Besonderheit im Angebotsportfolio von ARTICON sind die Management Firewall Services. In einer hochsicheren Alarmzentrale überwacht ARTICON remote die Netzwerkzugänge der Kunden. 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag. Denn bekanntlich finden die meisten Hacker-Angriffe außerhalb der Bürozeiten statt. Ein DreiSchichten-Betrieb in der Administration kommt für die Unternehmen jedoch aus finanziellen und kapazitiven Gründen nicht in Frage. Die Alarmzentrale setzt genau hier an und ermöglicht es den Unternehmen, zu kalkulierbaren Kosten einen Rund-umdie-Uhr-Schutz sicherzustellen. Halle X Stand D13 monitor 2/2000 EXPONET 2000 COMNET präsentiert Lösungen und Anwendungen für die Zukunft Das Netzwerk Systemhaus COMNET präsentiert neben den neuesten Produkten vor allem Lösungen und Anwendungen. Die Bereiche Konvergenz, Sprach- Datenintegration (Voice-over-IP), Drahtlose (Wireless) LAN s, Security (Virtual Private Networking) und Layer-4-Switching sind nur einige Themen. Die weltweit führenden Partner von COMNET auf diesen Gebieten sind 3Com, Cabletron Systems und Cisco Systems. Aufbau und Betrieb von Service Level Management Systemen, die Implementierung von Directory Enabled Networking mit integriertem Accounting werden die Anforderungen an die Hard- und Software aber auch an die System Integratoren sein. COMNET bietet durchdachte und herstellerunabhängige Lösungen an. Im Mittelpunkt stehen einfachere Verwaltung und besseres Handling der komplexen Netzwerkinfrastrukturen. Einen weiteren wesentlichen Themen-Schwerpunkt setzt COMNET mit den angebotenen Services. Da Netzwerke mittlerweile in fast allen Betrieben Mission Critical sind, ist ein 100%ig verlässlicher und kompetenter Partner im Netzwerkbereich unverzichtbar. Die von COMNET verfügbaren Dienste und Wartungsmöglichkeiten sind modular aufgebaut und decken den gesamten Bereich der Netzwerkbetreuung bis hin zum kompletten Outsourcing ab. Halle OE Stand 04 KSI auf exponet Kontakt Systeme Inter ist eine der wichtigsten heimischen Quellen für ElektronikWerkzeuge, Steckverbinder und Netzwerkkomponenten. Auf der exponet können Sie nicht nur einen Blick auf das reichhaltige Sortiment, sondern auch auf aktuelle Neuheiten werfen. Dazu zählen beispielsweise: . Modularer 10/100/1000 MBit Switch: Diesen Switch können Sie opti- mal an die Bedürfnisse Ihres Netzwerkes anpassen. . Modulares 19” Office Gehäuse mit optionaler Erweiterung: Dieses Gehäuse ist vor allem für den SOHO-Bereich gedacht. Es ist sehr flach und spart viel Platz. Die Aufnahmekapazität beträgt 3 HE. . LSA+ Datendose nach Kategorie 5E Standard Die Dose bietet optimale Anwendungskriterien und einfachste Montage. Von doppelt geschirmten Netzwerkkabeln. Halle OE Stand 34 THEMA Informationen erleben: Siemens auf der exponet 2000 Mit neuen Handys, innovativen Kommunikationsarchitekturen und Lösungen für das Electronic Business präsentiert sich Siemens auf der exponet. Die Bereiche Information and Communication Networks (ICN), Information and Communication Products (ICP) und Siemens Business Services (SBS) werden neueste Entwicklungen und Zukunftstrends vorstellen. Fujitsu Siemens Computers präsentiert eine Palette neuer Produkte vom Mini-Notebook bis zum Hochleistungs-Server. Aus der Fülle dieser Präsentationen können wir aus Platzgründen leider nur einige Highlights vorstellen: Solutions for Business over IP mit Hicom: Anhand von Anwendungen wird gezeigt, dass die Kommunikation mit Sprache, Daten und Video in IP-/ATMNetzen von strategischer Bedeutung für den Geschäftsablauf ist. Mit der Hicom Unified Messaging-Lösung von Siemens kann jeder Nutzer jederzeit das Zugangsmedium zu seinen Nachrichten frei wählen: per PC oder Telefon über das Unternehmensnetz am Arbeitsplatz, per Mobiltelefon oder Notebook bei Außenterminen, aber auch über Internet oder das öffentliche Te- COMNET NETZWERK-Gesamtlösungen. lefonnetz von einem Arbeitsplatz zu Hause oder einem Remote Office. Das in Österreich entwickelte IDCC (Intelligent Department Call Center) beinhaltet bereits in seiner Basisvariante Möglichkeiten, die sonst nur große Call Center Lösungen bieten können. Mit HiNet öffnet Siemens innovative Wege zur Sprach-Datenintegration in IP-basierte Unternehmensnetze. Mit IP Communication kann die Sprachkommunikation über das firmeneigene Intranet geführt werden. Im Bereich der Mobiltelefone lautet das Schwerpunktthema WAP. Dabei zeigt Siemens eine komplette neue Produktpalette von Handys mit integriertem WAP-Browser. Fujitsu Siemens Computers präsentiert: LifeBook S - das leichteste Pentium III Notebook der Welt, LifeBook B - MiniNotebook mit Touchscreen, LifeBook C - das beste Multimedia-Notebook für Einsteiger. Siemens Business Services (SBS) bietet den Kunden umfassende Lösungen und Services aus einer Hand an: Supply Chain Management, Enterprise Resource Management, Business Information Management, Customer Relationship Management und e-Commerce. Halle FO1 Stand Foyer B exponet vom 15. 2. bis 17. 2. 2000 Stand OE 04 WIR SIND akkreditierter Partner von Add On Services, Network-Management, Ethernet, Virtual Networks, Fast Ethernet, Hubs, Switches, Cabling, Gigabit Ethernet, Token-Ring, FDDI, ATM, Frame Relay, ISDN, ... Hietzinger Hauptstraße 66 • A-1130 Wien • Tel.: +43 1 876 88 44-0 • Fax: +43 1 876 88 44-9 • e-mail: [email protected] • www.comnet.at monitor 2/2000 57 THEMA EXPONET 2000 VPN-Baukasten: Data Systems Austria, Netway und Cisco Rechtzeitig zur exponet melden drei bekannte IT- und Internet-Spezialisten eine strategische Kooperation im Bereich virtueller Privatnetze für EDI-Lösungen, e-Business und Intranets. Gemeinsam mit den Partnern Netway AG und Cisco Systems hat das österreichische Systemhaus ein Baukastensystem zur schnellen und kostengünstigen Realisierung virtueller Privatnetze (VPNs) geschaffen. Data Systems Austria AG plant individuell das FirmenNetzwerk, liefert und installiert alle notwendigen Komponenten und erbringt Dienstleistungen wie Wartung, Schulung, Support und Projektmanagement. Netway AG als Internet Company bietet österreichweit Internet-Consulting und alle derzeit verfügbaren Internet-Leistungen. Bei der Realisierung eines VPNs stellt Netway die notwendigen Verbindungsdienste. Von Cisco Systems stammt die zu Grunde liegende Technologie sowie das notwendige InternetEquipment. Unter http://vpn.jet.at finden Interessierte eine genaue Beschreibung der aus Hardware, Software und abgestimmten Dienstleistungen zusammengestellten VPN-Bausteine, technische Grundlagen, weiterführende Fachliteratur und Kostenbeispiele aus der Praxis. Cisco Systems bietet auf der exponet ein kostenloses Info-Seminar zum Thema VPN an (Anmeldung erbeten). Das österreichische Softwareund Systemhaus Data Systems Austria finden Sie auf der exponet 2000 auf dem MicrosoftStand. Halle O2 Stand Saal B Electronic Business Anwendungen für mittelständische Betriebe Der strategische Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit der ecom - e-business and internet marketing GmbH liegt in der Realisierung von Electronic Business Anwendungen für mittelständische Betriebe, mit denen Unternehmen ihre Kommunikations- und Informationsprozesse mit Hilfe des Internet abbilden. Beginnend mit der Anbahnung von Geschäftskontakten und detaillierter Produkt- und Sortimentsinformation, über Abwikklung von Geschäftsprozessen wie Anfragen, Kauf oder Reklamationen, bis hin zu einem hochqualitativen After-Sales-Support stehen einem Unternehmen alle Möglichkeiten offen, die Kommunikation mit Hilfe des Internet abzubilden und Kunden 58 schnell, kostengünstig und aktuell zu informieren. Unter “3D-Commerce” versteht man bei ecom die Optimierung von Arbeitsabläufen und Geschäftsprozessen international tätiger Unternehmen auf der Grundlage eines kombinierten Einsatzes von Internet- und 3D-Techniken. Die von ecom eingesetzte Software ermöglicht es professionellen Anwendern, detailgenau im Internet und Intranet über beliebige dreidimensionale Objekte zu kommunizieren. Die realitätsnahe Präsentation und Bearbeitung durch 3DCommerce Anwendungen kann weltweit im Support, Service und Engineering sowie in der Produktpräsentation angewandt werden. Halle X Stand C 05 Datakom Austria auf der exponet Telefonieren über’s Intranet? Datakom Austria bietet ab sofort “Voice over IP” (Internet Protokoll-Telefonie) mit den Produkten von Cisco Systems zur Integration in bestehende und neue Unternehmensnetze an. Die Zielgruppe besteht aus Unternehmen, die über Infrastrukturen der Datenkommunikation verfügen und diese auch für die Sprach-, Fax- und Videokommunikation nutzen wollen. Die Datakom IP-Telefonie lässt sich nahtlos in die bestehende Telefonie-Infrastruktur Ihres Unternehmens integrieren. Zu diesem Zweck gibt es eine Reihe von Voice over IP-Gateways, die einen Übergang aus dem IPNetz in das öffentliche Telefonnetz oder in die Nebenstellenanlage Ihres Unternehmens ermöglichen. Auf diese Weise kann auch mit Personen kommuniziert werden, die nicht über IP-Telefonie-Clients verfügen. Corporate Networks ist das umfassendste Produkt der Datakom Austria. Es reicht vom Office Paket, der strukturierten Verkabelung für Daten und Telefon im Büro bis zur weltweiten Vernetzung internationaler Konzer- ne. Es inkludiert die gesamte Netzwerkinfrastruktur vom Backbone bis zu den einzelnen Arbeitsplätzen. Dabei liefert Datakom Austria die entsprechende Hardware, die Software und übernimmt das komplette Netzwerkmanagement samt Ausfallshaftung. Datacash für Österreichs Bankomatkassen: Bisher hatten Tankstellen und Supermärkte für den Betrieb ihrer Bankomatkassen mit einer Vielzahl von Dienstleistern zu tun. Seit Ende letzten Jahres genügt die Wahl einer einzigen Servicenummer: Jene der Datakom Austria, die nun gemeinsam mit Europay Austria moderne Komplettlösungen für den bargeldlosen Zahlungsverkehr anbietet. A-Sign, die digitale Signatur: Neu sind die User-Strong Zertifikate auf Chipkarte, die als Pilotbetrieb für Premium Zertifikate dienen. Halle O2 Stand Saal C Lexmark: “Digitales Büro” Lexmark präsentiert die fehlenden Puzzle-Steine für Ihr “Digitales Büro”! . Brandneue Printing-Solutions zur besseren Nutzung von Internet/Intranet; . -Benutzerorientierte DruckerErweiterungen für Kopie, Fax, Scan und e-Mail; . Effektive Tools für die optimierte Druckausgabe unter SAP lsp; . Kostensparendes Printer-Management mit umfassender Druckkosten-Statistik; . und natürlich die neuen Hochleistungsdrucker in Schwarz/Weiß und Farbe. Lexmark hat sich zum Ziel gesetzt, neben perfekter DruckerHardware auch zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln, die Ihre IT-Infrastruktur erst richtig abrunden und beweisen, dass zukünftig eine neue Definition für “Druckkosten” notwendig ist. Unter dem Aspekt, dass heute für Drucker in Netzwerkumgebungen nur 5% an Kosten für die Anschaffung, 45% für das Verbrauchsmaterial, jedoch aber 50% an “versteckten Kosten” anfallen, widmet Lexmark seinen exponet 2000 - Auftritt speziell dem letzteren Thema. Halle FO2 Stand 11 monitor 2/2000 Ein Lichtblick für Ihre Internet-Kommunikation. Ein neues Zeitalter für professionelle Internet-Anwendungen bricht an: KPNQwest errichtet das schnellste und größte Glasfaser-Netzwerk Europas. Ein Netzwerk, das Ihr Business auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und Ihre Internet-Kommunikation in neue Dimensionen katapultiert. Mit einer Bandbreite, die alle bisher verfügbaren Technologien in den Schatten stellt und so die Zukunft Ihres Unternehmens in völlig neuem Licht erstrahlen läßt. KPNQwest. Business communications @ the speed of light. THEMA EXPONET 2000 Hewlett-Packard und Partner auf der exponet Wien 2000 Gemeinsam mit seinen Partnern präsentiert HewlettPackard auf 200qm die Produkt-Highlights zu den Themen Networking, Corporate Networks, E-Services und Printing Networks. Folgende HP-Produktneuheiten werden vorgestellt: NetServer LC 2000 (Basis für expandierende Netzwerke), NetServer LH 3000 mit Hochverfügbarkeitsfunktionen, JetSend (für direkte Kommunikation zwischen Druckern, Scannern u.a. ohne Einsatz von PCs), neue Switching-Produkte für den Desktop, Digitaler Sender HP 9100C (Scan-to-email, elektronische Versendung von Papierdokumenten), HP CD-Writer Plus 9210i (mit SCSI-Kompatibilität, beschleunigt das Lesen und Schreiben von CDs), HP SureStore HD Server 4000 (Network Attached Storage-Gerät), HP CapShare 920 (der kleine, leichte E-Kopierer, der von Visitenkarten bis zu Flipcharts vom Format A1 alles scannt und speichert - ohne jegliche PC-Anbindung), All-in-One HP OfficeJet T65 (farbdrucken, kopieren, scannen und faxen mit einem einzigen Gerät und ganz ohne Kabelsalat), HP 2500CM, (der professionelle Farbdrucker mit Macintosh-Kompatibilität), HP LaserJet 3150 (der brandneue Laserdrucker-Standard im Bereich Desktop-Printing), Windows-basierende Terminals für einfachste Verwaltung von Clients in kleinen und großen Netzen, HP Omnibook 900 (mit dem neuen 13 Zoll TFT XGA Bildschirm und dem schnellen Pentium III 500 MHz Prozessor), HP Jornada 680 (der PC im Palmtop-Format, leicht, schnell, integriertes 56Kbps V.90 Modem), HP TopTools (die Erste kostenlose, web-basierte und fernbedienbare Softwarelösung und bietet erweiterte Funktionen zur Verwaltung von PeripherieGeräten). Zu den HP-Partnern, die Sie am HP-Stand finden zählen unter anderem: GE Capital Information Technology Solutions, ASCAD, Anixter, Canon, IvellioVellin, May Computer, Rodlauer, SIS und Techsoft Rand. Halle O2 Stand O1 Microsoft auf der exponet 2000 Im Rahmen der Frontline Partnership werden Compaq und Microsoft gemeinsam mit 30 Partnern auf einer Fläche von insgesamt 750 qm vertreten sein. Neben den persönlichen Beratungsgesprächen gibt es jede Menge interessanter Präsentationen in zwei Kinos direkt am Microsoft Stand. Mit dem größten Auftritt von Microsoft und Compaq in der Geschichte der IT-Messe exponet wird die Markteinführung von Windows 2000 in Österreich gebührend gefeiert. Als Nachfolger von Windows NT 4.0 wird Windows 2000 Professional vorgestellt, das Betriebssystem für Desktop und Notebook für Geschäftsanwender. Die neue Server-Familie hat drei Mitglieder: Windows 2000 Server als universelles Server-Betriebssystem. Für gesteigerte Anforderungen steht Windows 2000 Advanced Server zur Verfügung. Neu in der Familie ist Windows 2000 Datacenter Server, eine auf maximale Leistung und höchste Verfügbarkeit ausgelegte Edition. Neu bei Windows 2000 Internet: Die Web-Integration erfolgt nun auch mit Unterstützung von Assistenten in der bekannten Windows-Oberfläche. Alle neuen Internet-Standards sowie die Vorbereitung für IP Telefonie sind bereits enthalten. Der Zugriff auf Web-Services im Unternehmensnetzwerk wurde stark vereinfacht. Mobilität: Mit offline Synchronisation besteht stets ein Zugriff auf die Daten, egal ob man mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden ist oder nicht. Die stark erweiterte Notebook Unterstützung beinhaltet unter anderem Powermanagement, Hot Docking und Infrarot-Verbindungen. Weitere Themenschwerpunkte von Microsoft sind Knowledge Management, eCommerce, Line-of Business Anwendungen. Halle 02 Saal B D-Link präsentiert Netzwerk- und Internetworking-Produkte Zum ersten Mal präsentiert sich einer der weltweit führenden Anbieter von Netzwerk- und Internetworking-Produkten auf der österreichischen exponet. Im Vordergrund stehen vor allem neue Produkte aus den Bereichen Switches und Router. Höhere Bandbreiten und eine Steigerung der Effizienz eines Netzwerks ermöglichen die Switches DES3225G und DES-3624. Beide stellen neben Ethernet und Fast 60 Ethernet eine Gigabit-Anbindung und erkennen die Netzwerkgeschwindigkeit von 10BaseT oder 100BaseT der angeschlossenen Workstations automatisch. Die Zugriffsverwaltung und Netzwerk-Performance wird durch die Unterstützung von VLAN verbessert. Für das High-End empfiehlt sich der stackable 24-port Switch DES-5600 als BackboneProdukt. Durch seine GigabitPorts wird eine schnelle Anbindung garantiert, die Skalierbarkeit ist durch die Erweiterungsmöglichkeit auf bis zu vier Switches in Stack-Bauweise gut dimensioniert. Eine flexible Handhabung von Leitungskapazitäten bieten die Router von D-Link. Der DI-1162 senkt beispielsweise Kosten durch seine Dial on demand-Funktion. Weiterhin kann das Gerät je nach Bedarf durch optionale Module den Anforderungen in einem LAN oder WAN angepasst werden. Ein Monitoring des Datenverkehrs sowie der Fernzugriff sind ebenfalls möglich. Darüber hinaus werden aus der umfassenden Produktpalette noch Hubs, Ethernet- und ISDNAdapter, Internet- und Print-Server, sowie die junge Familie der USB-Lösungen gezeigt. Gerade die immer beliebtere, weil schnelle Schnittstelle, macht den Betrieb von Peripheriegeräten an den begrenzten Kapazitäten der seriellen Schnittstelle überflüssig. Ferner zeigt D-Link USBHubs, USB-Adapter sowie ein 56 Kbps Modem. Halle X Stand B 07 monitor 2/2000 EXPONET 2000 THEMA NETWAY auf der exponet 2000 debis Systemhaus: “Plan-Build-Run” NETWAY bietet als Internet Communications Provider alle Internet Leistungen aus einer Hand. Gezeigt wird ein repräsentativer Querschnitt über das Angebot. Knowledge Management und Business Digital sind die Kernthemen. Ob Internet-Zugang über Wählleitung oder Standleitungen NETWAY hat die passenden Angebote für den Business-InternetZugang sowie für Host- und Server-Lösungen parat. Speziell für Klein- und Mittelbetriebe bietet NETWAY besonders kostengünstige Pauschalangebote. Webconsulting und Webdesign: Von der Beratung, Erstellung des Webkonzepts bis hin zur Realisierung der Homepage - bei NETWAY gibt es das alles aus einer Hand. Neben der kostengünstigen Basis-ShopLösung werden auf Anfrage auch umfassende individuelle OnlineShopping-Lösungen erarbeitet. Damit ist selbst kleinen Betrieben ein sicherer und schneller Einstieg in die Welt des E-Commerce möglich. NETWAY bietet zudem mit dem Webshop24 die erste österreichische OnlineShopping-Suchmaschine - mit über 300 Online-Shops aus Österreich und dem Rest der Welt, die nach Österreich liefern. Adworx - das ist die OnlineAgentur von NETWAY, die für optimale Online-Werbung sorgt. Das Adworx-Team erledigt die gesamte Organisation, Planung und Abwicklung aller OnlineWerbeaktivitäten. NETWAY Communications Services entwickelt maßgeschneiderte Komplett-Kommunikations-Lösungen für Unternehmen jeder Größe, basierend auf zukunftsweisender IP-Technologie. Ob VPN (Virtual Private Network), LAN, WAN, Datentransfer oder künftig Sprachtelefonie. Halle FO2 Stand 10 Die Schwerpunkte liegen bei den Möglichkeiten, die InternetTechnologien bei der Neugestaltung von Geschäftsprozessen bieten. debis.at implementiert als Internet Service Provider umfassende Gesamtlösungen unter Einbindung der UnternehmensEDV. . e-channel: Durch den Einsatz des elektronischen Vertriebskanals kann das gesamte Beschaffungsmanagement abgewickelt werden. Seit kurzem können auch Partner die Funktionen des e-channels nützen. . Knowledge Management hilft Wissensbestände zu erkennen, transparent zu gestalten und damit effektiv zu nutzen. Anhand von praktischen Beispielen werden Bedeutung und Möglichkeiten des Content Management, Collaboration und Business Intelligence aufgezeigt. . Im Unternehmensbereich Info Acces entwickelt debis maßgeschneiderte Lösungen für die Erfassung, die Steuerung und die Verteilung von Informationen. Neben bereits etablierten Entwicklungen, wie z.B. die Rechtsdatenbank RDB, wird eine WAP-fähige Lösung gezeigt. . debis Cabling System: In einem 19” Rack werden neueste Technologien in der Verkabelung mit aktivem Switching und Router Equipment präsentiert. Zum Einsatz kommen Produkte von Nortel Networks und Cisco. . Gemeinsam mit Xsoft werden die neuesten Trends in den Bereichen Internet Security und Auditing präsentiert. Besuchern wird die Möglichkeit geboten, die Sicherheit ihres Netzwerkes über den kostenlosen Web-Audit zu überprüfen. Halle O2 Stand 18 Inserat HIGH SPEED CABELING monitor 2/2000 61 E-WORLD NEWS Bedingt durch die globale Wirtschaftsdynamik, ist die Geschäftswelt von heute drastisch verkürzten Entscheidungszyklen unterworfen. Das Internet beschleunigt diesen Effekt: Immer mehr Wertschöpfungsketten sind komplett digitalisiert. Entsprechend sind die Anforderungen an IT-Lösungen: Kommunikations- und Transaktionsschnelligkeit, Flexibilität und Integration erfordern eine neue Softwaregeneration. Manfred Metzger Moderne Softwarearchitekturen ebnen den Weg zu E-Commerce Unternehmen müssen sich heute einer Vielzahl von Herausforderungen stellen. Einerseits sind sie mehr denn je abhängig von Technologien, die die Integration aller Geschäftsund Entscheidungsprozesse unterstützen. Andererseits müssen sie jedoch in der Lage sein, sich in gewisser Weise davon abzukoppeln; und - was ganz wesentlich ist - sie müssen die Störeffekte minimieren, die sich aus den dynamischen technologischen Veränderungen und ihrem diversifizierten Technologieumfeld ergeben. Aus diesem Anforderungsprofil erwächst der IT-Abteilung die Aufgabe, dynamische Geschäftsprozesse und Technologieveränderungen zu synchronisieren. Geschäftserfordernisse generieren Technologietrends Die steigenden Anforderungen der Wirtschaft und der daraus resultierende Integrationsbedarf haben eine Reihe neuer Technologietrends hervorgebracht, von denen sich einige bereits als zukunftsfähig erwiesen haben. Wesentliche Aspekte sind die zunehmende Objektorientierung und der Einsatz komponentenbasierter Anwendungen, das steigende Angebot intelligenter Nachrichtensysteme sowie neue Konzepte für die SoftwareArchitektur. 62 . Komponentenbasierte Anwendungen Monolithische Anwendungen werden zunehmend von austauschbaren, wiederverwendbaren Komponenten abgelöst. Die ITRessourcen eines Unternehmens müssen notwendigerweise auf die Bereitstellung wichtiger Schlüsselfunktionen fokussieren. Daher sollten für Anwendungen und Dienste verstärkt leistungsfähige und marktführende Komponenten eingesetzt werden, die das spezifische Anforderungsprofil abdecken. Dank offener und dokumentierter Schnittstellen und Dienste lassen sich derartige Komponenten bedarfsgerecht kombinieren. Die zunehmende Nachfrage nach funktionsorientierten Softwarekomponenten verdeutlicht auch den Trend zur Objektorientierung. Dennoch können vorhandene geschäftskritische Systeme nicht einfach unberükksichtigt bleiben. Auch sie müssen soweit als möglich in Form von Komponenten verfügbar gemacht werden. In der Übergangsphase ermöglicht die Wrapping-Technik die Integration geschlossener, proprietärer Funktionalität in Komponenten-orientierte Umgebungen. . Informationsressourcen als Objekte Um in einer Umgebung mit vielen verschiedenen Informationsressourcen Datenkonsi- stenz und Integrität zu gewährleisten, müssen diese synchronisiert werden. Durch die Trennung von Datenverarbeitung und -speicherung werden zunehmend vorverarbeitete Daten über Applikationsschnittstellen zur Verfügung gestellt. Daraus entstehen Informationsressourcen, die zu Komponenten der Unternehmensinfrastruktur werden. Auch hier zeichnet sich eindeutig der Trend in Richtung Objektorientierung ab. . Intelligente Nachrichtensysteme Mit der steigenden Informationsflut und kurzen Entscheidungszyklen fehlt es vielen Anwendern an der Zeit, nach wichtigen Informationen zu suchen. Effiziente Abhilfe schaffen hier Push-Technologien, die in der Regel über Event Broker mit ‘publish and subscribe’-Funktionalität und intelligente Agenten realisiert werden. Sie liefern dem Anwender automatisch für ihn wichtige Informationen. . Skalierfähige Architekturen Durch das Internet werden Informationsressourcen einer praktisch unendlich großen Benutzergemeinde zugänglich gemacht. Bei einer E-Business-Anwendung ist die Million Benutzer keine ferne Größe. Das explodierende E-Commerce-Geschäft hat dazu geführt, dass Unternehmen sehr schnell und drastisch die Grenzen ihrer Systemumgebung erkannten. Mangelnde Integrationsfähigkeit und Skalierbarkeit sowie Inflexibilität sind monitor 2/2000 NEWS E-WORLD hier typische Ursachen. Drei- und mehrschichtige Software-Architekturen unterstützen den Multiplexbetrieb für grosse Benutzergemeinden über das “Thin Client/Fat Server”-Modell. Diese Systemarchitektur bildet ein wichtiges Fundament, um die Leistungsfähigkeit bedarfsgerecht und flexibel auszubauen. Auf dieser Basis können flexible, komponentenbasierte Systeme geschaffen werden, die Geschäftsprozesse in einem Unternehmen umfassend unterstützen. In der Industrie hat sich mittlerweile die Erkenntnis durchgesetzt, dass der erfolgreiche Einsatz flexibler, komponentenbasierter Anwendungen eine solide Software-Infrastruktur mit Multi-Tier-Architektur voraussetzt. Einheitliche Informationsinfrastruktur Aus den Überlegungen von Spezialisten, die sich mit dieser Thematik befassen, kristalliert sich mittlerweile eine einheitliche Software-Architektur heraus. Sie basiert auf dem Ansatz, dass verschiedene Informationsressourcen über einen Informationsbus sogenannte Business Services bereitstellen. Der Zugriff auf diese Services erfolgt über Thin Clients, die mit dem Informationsbus gekoppelt sind. Die Implementierungsdetails dieser Dienste sind vollständig gekapselt und für die Clients unsichtbar. Diese Infrastruktur dient vorrangig dem Ziel, eine skalierbare Softwarearchitektur mit den folgenden drei Ebenen zu unterstützen: . Informationszugriff - auf dieser Ebene arbeiten die Client-Prozesse. Hier wird der Zugriff auf den Informationsbus über die Benutzerschnittstellen der verschiedenen Geräte gelöst. . Informationsbus - über ihn können die Informationsressourcen ihre Business Services bereitstellen und Clients die Informationsdienste abrufen. . Informationsressourcen - auf dieser Ebene lässt sich die Businesslogik implementieren, in der verschiedene Datenquellen und Analyseressourcen verkapselt sind. Die daraus entstandenen Informationsdienste werden den Clients über den Informationsbus zur Verfügung gestellt. Eine solche Infrastruktur liefert folgende Schlüsselfunktionen: . Aufteilung der Anwendung, durch die Entkoppelung von Benutzerschnittstelle, Geschäftslogik und Informationsressourcen (Daten) . verschiedene Client/Server-Kommunikationsmodelle für den Zugriff auf diese Businesslogik . Integration der Komponenten (Plug&PlayUmgebung) . Datensynchronisation monitor 2/2000 . die Voraussetzungen für Enterprise Level Management, also ein durchgängiges Systemmanagement aller IT-Ressourcen . Unterstützung von Industriestandards . Plattformunabhängigkeit (durch Unterstützung von Komponenten, die auf verschiedenen Plattformen laufen) Offene Plattform für digitale Geschäftsprozesse Der Schlüssel zu Lösungen, die moderne Geschäftsprozesse optimal unterstützen können, liegt in der Systemarchitektur, im Umstieg auf eine Multi-Tier-Architektur. Sie bietet die geeignete Integrations- und Leistungsfähigkeit, um notwendige Technologien im Interesse reibungsloser Geschäftsprozesse zu verbinden. Die geschilderte Systemarchitektur bildet das Fundament der E-Commerce-Transaktionsplattform von BEA Systems. Sie vereint eine Vielzahl der oben beschriebenen Funktionen und eröffnet Unternehmen die Chance, flexibel auf Veränderungen zu reagieren, neue Ideen schnell in neue Geschäftsprozesse umzusetzen und gleichzeitig einen reibungslosen Betrieb aufrechtzuerhalten. Die Transaktionsplattform entkoppelt unter anderem die Anwendung von der zugrundeliegenden Plattform. Die Multi-Tier-Architektur unterstützt die Anpassung der Applikation an wachsende Erfordernisse und damit die bedarfsgerechte Steigerung Geschäftstransaktionsraten. der Die zweite Client-/Server-Revolution Die hier beschriebenen Technologietrends haben eines gemeinsam: Sie ebnen den Weg zu integrierten, skalierfähigen, plattformübergreifenden und komponentenbasierten Lösungen, die für ein erfolgreiches E-Business unverzichtbar sind. Damit ist das Client/Server-Modell endgültig den Kinderschuhen entwachsen - eine Tatsache, die auch die Fachliteratur aufgreift. In “The Essential Client/Server Survival Guide” (Orfali, Harkey, Edwards, 1996) wird diese Entwicklung als “intergalaktische Vernetzung” oder als “die zweite Client/Server-Revolution” bezeichnet, in der “alles für die Client/Server-Welt à la carte käuflich ist”. In dieser diversifizierten Umgebung müssen integrierte Systeme implementiert werden, die Geschäftsprozesse zuverlässig, skalierbar und flexibel unterstützen. Dadurch ist die Aufgabe der IT-Abteilung zwar nicht weniger komplex, dank offener, integrierbarer Technologien ist sie aber heute lösbar. ❹ Manfred Metzger ist Vice President und Geschäftsführer von BEA Systems für die Region Zentraleuropa 63 E-WORLD KOMMENTAR Die IT-Zukunft heißt Breitband Können Sie sich eine Industriebranche vorstellen, die 70% Marktanteil in nur acht Jahren erreicht hat? Sie müssen es sich nicht vorstellen, weil Sie es sich ansehen, sogar täglich erleben können - die Industriebranche heißt Breitband-Internet. Iain Osbourne Nach Goldman Sachs werden bis 2001 zehn Prozent und bis 2007 70 Prozent der amerikanischen Haushalte Internet via Breitband empfangen können. In Europa wird es nicht anders sein. Können Sie sich eine andere Industriebranche vorstellen, die ein solches Wachstum so schnell vollbracht hat? Breitband-Internet wird die führende Industriebranche des neuen Jahrzehnts. Das Bewusstsein für Breitband ist derzeit noch verbesserungsbedürftig. Vielen kleinen und großen Betrieben sind die Chancen und Möglichkeiten, die sich durch Breitband ergeben, nicht bewusst - geschweige die Bedrohungen. Sie können E-Mails versenden, im Internet surfen, und sogar Käufe und Verkäufe über Internet tätigen. Ob aber ein Unternehmen tatsächlich voll Internet-fähig ist, steht meist auf einem anderen Blatt Papier. Und was ist mit E-Business? Ist den Unternehmen überhaupt bewusst, was möglich ist? Ist ihnen bewusst, dass die Zeit der langsamen Wählverbindungen vorbei ist, bevor sie diese Chancen überhaupt benutzt haben? Wissen sie, dass ein noch schnellerer Internet-Zugang revolutionäre Verbesserungen bedeutet sowohl auf dem Arbeitsplatz als auch in der Freizeit? Mit Breitband zu E-Mails, Websites, Webcasting und E-Business Die Antwort lautet in den meisten Fällen nein. Dabei beginnt Breitband-Internet bereits jetzt eine Wirkung zu erzielen, welche sich zunehmend verbreitet. Meine Erfahrungen aus Holland zeigen, dass in jenen Märkten und Gebieten, in denen chello verfügbar ist, mehr Abonnenten Breitband-Internet via Kabel wählen als via ISDN. Die 64 Akzeptanz der Kunden für Breitband-Internet-Dienstleistungen steigt rapid an. Breitband ermöglicht Geschwindigkeiten, die jetzt nicht nur wünschenswert, sondern für die Reihe von Inhalten, die nun Online zu sehen sind, sogar notwendig sind. Eine schnelle, “Always-On” Verbindung bietet nicht nur Zugang zu E-Mail und Websites, sondern auch zu persönlich angefertigten Inhalten, Webcasting und vor allem E-Commerce. Meine Kinder, drei und fünf Jahre alt, haben übrigens ihr eigenes Wort für ECommerce. Sie nennen es “Geschenkedienst”: Mami kauft im Computer ein und die Päckche werden vor die Tür gebracht. Aber es sind nicht alleine die Kinder und andere Kunden, die diese Breitband-Zeiten genießen. In fünf Jahren, werden alle Unternehmen, von multinationalen Konzernen über Reisebüros bis hin zu Pizzadiensten, Breitband sein. Auf den ersten Blick bietet Breitband aber nicht nur Vorteile. Betrachten wir den wirtschaftlichen Aspekt. Vor vier Jahren unternahm UPC, chellos Muttergesellschaft, erste Versuche das Internet mit Kabelmodems als Stand-Alone-Basis anzubieten. Am Anfang meinten die Ingenieure: “Wir können es schaffen”. Nach einem Jahr sagten die Steuerberater: “Nur Kosten, aber kein Einkommen”. Im November 1997 realisierte UPC, dass man größer werden muß, um einen Markt konsumentenorientiert und gewinnbringend zu penetrieren. Angebote für Kabelbetreiber Das war die Stunde der Wahrheit, gleichzeitig die Geburtsstunde chellos, des weltweit tätigen Breitband-Internet-Spezialisten. chello bietet seine Breitband- Strategie allen bereits tätigen Kabelbetreibern an. Für Kabelgesellschaften gibt es zwei Strategien, um in den Breitband-Markt einzutreten. Die erste ist “do-ityourself” - eine kostenintensive und auch risikoreiche Strategie. Die zweite Strategie ist, mit einem Breitband Internet ServiceSpezialisten zu kooperieren, was geringe Kosten und Risiken verursacht, und die Penetration sowie die Einkünfte hebt. Und schneller geht es auch! Kabelgesellschaften innerhalb der UPC betreiben seit zwei Jahren oder länger Breitband via Internet - aber den Aufschwung erlebte man erst richtig mit dem chello-Launch im zweiten Quartal 1999. Aus Erfahrung weiß man, dass Kunden Marken kaufen. Und in der Cyber-Welt sind Marken besonders wichtig und erfolgversprechend, da Benutzer Vertrauen und Sicherheit suchen. Chello liefert die Breitband-Erfahrung, die ein breites Markenspektrum bietet. Am Beispiel von Sony sieht man: Um erfolgreich zu sein, müssen technische Innovationen mit Vertriebstalent sowie starken Marken verkettet werden, und es sollte darauf geachtet werden, dass sich beide Seiten die Waage halten - Innovation und Freundschaftlichkeit. Big Mac schmeckt in Tokio salziger In den Niederlanden, wo Breitband-Internet seit 18 Monaten vermarktet wird, wurde chello zu Ostern 1999 eingeführt - als eigenständige Marke. Die Bestellungen nahmen innerhalb von acht Wochen um 100 % zu. In diesem Markt fördern Marken die Erträge. Dennoch muß eine ausgewogene Mischung aus Globalität (Technologie, Marke) und lokaler Präsenz (Kunde, Breitbandinhalt) beibehalten werden. Es gibt keinen Mittelweg. Wenn Iain Osborne, Managing Director Marketing, Sales und Portal, chello broadband n.v. Sie in der Mitte einer Superautobahn stehen, werden Sie von einer Informationsflut überfahren. Lassen Sie mich eine sehr unterschiedliche Branche analysieren: Fast Food. Wenn Sie McDonald’s goldenes Bogen-Logo sehen, glauben Sie, dass es auf der ganzen Welt das gleiche bedeutet. Aber haben Sie schon einmal einen Big Mac in Tokio bestellt? Der Geschmack ist ganz anders. Er ist sehr salzig, weil das der Geschmack des lokalen Markts ist. In Großbritannien führte McDonalds Spezialitäten wie Hühner-tikka-masala ein. Ein typisches Beispiel für lokalen Inhalt, gestärkt durch eine globale Marke. Breitband-Internet auf dem Fernsehgerät? Ein Ausblick auf die Zukunft zeigt, dass mehr und mehr Leute auf Breitband umsteigen werden. Ein wichtiger Schritt in dieser Entwicklung ist sicherlich die Breitband-Internet-Übertragung auf die Fernsehgeräte mittels Settop-Boxen. Wir von chello werden mit dieser Entwicklung ebenfalls auf den Markt kommen. Wir bewegen uns damit weg vom Denken, dass ein Fernsehgerät oder die Set-Topbox nur Fernsehprogramm liefert. Breitband-Internet bietet auf alle Fälle etwas, worauf er nicht verzichten möchte. Sie sicher auch ❹ nicht. monitor 2/2000 NEWS Mit dem Firewall- & ProxyServer WinGate können sämtliche angeschlossene Rechner gleichzeitig im Netz surfen, mailen und andere internet-basierte Anwendungen starten. WinGate eignet sich für den privaten Gebrauch ebenso wie für Großnetzwerke (alle Preise inkl.MwSt.): . WinGate Home: ist die ideale Lösung für den Klein- und Kleinstanwender und findet vor allem in der Familie oder bei Teleworkern Einsatz. Damit können bis zu sechs Arbeitsplätze gleichzeitig im Netz arbeiten. Home ist für drei oder sechs Benutzer erhältlich und kostet ab rund 658,- ATS. Diese Version läuft nur auf WindowsPlattformen, ab Windows 95. . WinGate Standard: ist das Angebot für kleine- und mittlere Unternehmen. Diese Zuwachs in der WinGate-Version ist mit Caching-Funktion ausgestattet, die konstantes und noch schnelleres Surfen für alle Beteiligten erlaubt. Die Version Standard kann auch in heterogenen ITLandschaften eingesetzt werden, da der Proxy-Server den Internet-Zugang auch mit NichtWindows-PCs teilt und zum Beispiel mit Apple, Unix, BeOS kompatibel ist. Erhältlich ab drei Benutzern und ab 1.320,- ATS. . WinGate PRO: ist für den professionellen Einsatz konzipiert und eignet sich für eine große Anzahl von Benutzern und besonders sicherheitskritische Anwendungen. Es verfügt zusätzlich über zahlreiche Sicherheitsrichtlinien, eine eigene Benutzerverwaltung und Fernüberwachungs-Funktion für den Administrator. WinGate PRO ist eine kostengünstige und skalierbare Firewall- & Proxy-Lösung für gesicherte Datenverbindungen durch WinGate-zuWinGate-Tunnel. Die Version Pro ist ab sechs Benutzern und ab rund 4.952,- ATS lizensierbar. Bezugsquelle: Kapper & Partner KEG Tel. 01/319 55 00-0 http://kapper.net Reporting von Web Daten Eine Partnerschaft zwischen SAS Institute und Candle nimmt die Analyse von Web Daten ins Visier. Diese Lösungen sollen Unternehmen bei der bestmöglichen Nutzung Ihrer Web Marketing Programme unterstützen und einen Standard für im Web angebotene Services etablieren. Die erste gemeinsame Lösung integriert SAS IT Service Vision Software, welche sämtliche IT Daten eines Unternehmens analysiert, Zusammenhänge in den Daten erkennt und Reports erstellt, mit dem Candle eBA Service Monitor, der für Messung und monitor 2/2000 Reporting von Response Time und Verweilzeiten im Web dient. Durch die Analyse von Web Log Daten mit IT Service Vision können Anwender den Clickstream ihrer Web-Besucher nachvollziehen und bisher unbekannte Muster darin erkennen. So werden riesige Mengen an Daten aus dem Web in Wissen umgewandelt und helfen dem Unternehmen, das Verhalten ihrer Kunden zu verstehen und ihr Web Angebot dahingehend auszurichten. SAS Institute Software GmbH Tel.: 01/596 88 82-0 http://www.sas.com/austria Familie Das Komplettsystem 3i-IDMF, schon bisher erfolgreiche Basis für mittelgroße Websites, bekommt „Nachwuchs“. Neben der traditionellen Version für die Windows NT/IBM DB2-Umgebung rundet die kleinere aber ebenso mächtige Version 4.1000 die Produktfamilie nach unten ab. Was haben das Bankhaus Krentschker, die Porr Technobau und Umwelttechnik AG und die Marktgemeinde Laxenburg gemeinsam? Die Aktualität der Homepage! Nach wie vor werden die meisten Websites zu selten aktualisiert; damit verlieren sie ihren Wert für potentielle Kunden und Partner und somit auch für den Inhaber. Meistens liegt es nicht daran, dass das Unternehmen nichts Neues mitzuteilen oder anzubieten hätte, sondern daran, daß die redaktionelle Verantwortung und das „Doing“ nicht in einer Hand vereint sind. Was macht das Bankhaus Krentschker anders? Wie viele andere Kunden der Wiener Firma 3i Software Dienstleistungen GmbH setzt das Bankhaus das Komplettsystem 3i-IDMF (Internet Data Management Feature) ein. Diese Eigenentwikklung besteht aus dem Redaktionssystem, der Datenbank und einem Internetanwendungsgenerator, der aus den Eingaben automatisch HTML-Seiten erstellt und die Website aktualisiert. Durch die einfache Bedienung kann die Internetpräsenz ohne Programmierung und ohne Experten gewartet werden. Das System verwaltet die Bilder, unterstützt beim Anlegen von Links und löscht abgelaufene Seiten beziehungsweise überprüft interne und externe Links auf ihre Gültigkeit. Multimediale Ressourcen werden am lokalen Produktions-PC und am Webserver beim Provider verwaltet und automatisch übertragen. 3i-IDMF läuft auf einem Standard PC und man benötigt keinen eigenen Webserver, um dieses datenbankgestützte Komplettsystem betreiben zu können. Damit erspart sich der 3i-Kunde Webserver-Hard- und Systemsoftware, Server-DBLizenz, Firewall und Telekommunikations- beziehungsweise Server-Housingkosten. Die Version 4.1000 ist ein Einzelplatzsystem für alle Windows Umgebungen. Neben der umfangreichen Funktionalität und der tatsächlichen Bedienbarkeit für Laien überrascht auch der Preis von ATS 13.760.- (exkl. MwSt.)/ 16.512,ATS (inkl.MwSt.) Die Zielgruppe für 3i-IDMF sind Unternehmen mit 10 bis 500 Mitarbeitern, die eine kommerziell erfolgreiche Website und nicht nur eine statische Homepage wünschen. Mit professioneller Beratung und dem Komplettsystem 3iIDMF steht jedes Unternehmen mit geringem Aufwand sehr rasch mitten im E-Commerce Leben. 3i Software Dienstleistungen GmbH - Mag. Kurt Nowotny Tel: 01/310 68 53 [email protected] http://www.3i-software.at PROMOTION Internet-Sharing E-WORLD 65 E-WORLD NEWS Compaq: NonStop eBusiness Internet „Incubator“ Erfolg im Internet soll das integrierte Marketingkonzept der diamond:dogs web consulting GmbH ermöglichen. Das neue Unternehmen bietet nach Eigendefinition: Strategisches Internetconsulting, Digitale Geschäftsmodelle, Internet Marktanalysen und vieles mehr. „Bei vielen Projekten im Internet wird nur auf das Design geachtet, keiner macht sich Gedanken, was passiert, wenn die Site einmal in Betrieb ist“, erläutert Nathalie Kohn, MBA, ExClient Service Director bei der Multimedia-Agentur Factory. Ebenfalls mit dabei Andreas Köstler, Ex-Geschäftsführer bei Ogilvy & Mather und Wunderman Cato Johnson. Wie kann man als kunden- und serviceorientiertes Unternehmen im Internet-Zeitalter profitabel sein? Compaq hat eine Antwort darauf gefunden. http://www.diamonddogs.cc Industrie fordert help.gv.at auch für Unternehmen Die österreichische Industriellenvereinigung (IV) fordert von der Regierung einen virtuellen Unternehmensratgeber analog zu help.gv.at für die Wirtschaft. Demnach sei Österreich, das bereits im Juli das Signaturgesetz verabschiedet hat, das einzige Land in der EU, das über eine richtlinienkonforme Gesetzgebung im Bereich E-Commerce verfüge. Nach Schätzung der IV könnte durch die entsprechende Neuorientierung in der öffentlichen Verwaltung die Anzahl der öffentlichen Bediensteten um zwei Prozent reduziert werden. Die IV rechnete vor, dass die Industrie allein für die Erstellung von Registrierungs- und Genehmigungsanträgen sowie diverse Meldungen an die Behörden jährlich mindestens 4 Mrd. Schilling ausgibt. Besonders benachteiligt seien dabei die kleinen und mittleren Unternehmen. Die Errichtung eines Internetratgebers analog des Bürgerratgebers http://www.help.gv.at könnte hier http://www.industriellenvereinigung.at Abhilfe schaffen. Österreichs Musikschaffende: Online Präsentationsplattform In Zusammenarbeit mit Artware Multimedia GmbH wurde von der österreichischen Musikergilde eine Präsentationsplattform für Musiker/innen im Internet geschaffen. Einer der Gründe: der geringe Anteil heimischer Musikproduktionen in österreichischen Radioprogrammen. Unter http://www.musikergilde.at präsentieren sich in Österreich lebende Künstler/innen multimedial mit Bild, Ton und textlichen Infos. Alle Einträge können nach Stilrichtungen, Interpreten, Musiktitel, Instrumenten, etc. sortiert und aufgelistet werden, parallel dazu gibt es Konzerthinweise, die MP3-Musikbox, Neuigkeiten aus der Musikszene und einen CD-Shop mit Bestellmöglichkeit. Idee und Umsetzung erfolgte durch die http://www.artware.at. Artware Multimedia GmbH, n-tv startet Internet-Fernsehen Der deutsche Nachrichtensender n-tv startete auf seiner Homepage erstmals ein TV-ähnliches Programm, das nur im Internet zu empfangen ist. Die Nutzer können Diskussionen von Investoren und Bank-Analysten mit Unternehmen verfolgen. Berichtet wird über die Treffen der internationalen Finanzwelt mit Unternehmen im Rahmen der German Midcap Conference (GMCC) und derInitial Public Offering Conference (IPOC). Insgesamt sind 36 Sendungen geplant, die nach ihrer Ausstrahlung jederzeit wieder abrufbar sind. Die Internet-TV-Sendungen werden mit dem vergleichbaren Aufwand wie im herkömmlichen Fernsehen produziert. Zum Einsatz kommen drei Kameras, anschließend wird das Sendematerial in das InternetFormat RealVideo umgewandelt. http://www.n-tv.de 66 Bereits im Frühjahr präsentierte Compaq mit seiner NonStop eBusiness-Strategie ein umfangreiches Lösungs-Netzwerk für seine Kunden, das alle zentralen Bereiche des E-Business betrifft: Knowledge Management, Customer Relationship Management, Global Value Chains, ECommerce und die dazugehörende Infrastruktur. Compaqs starke Rolle im Internet-Markt und starke Partnerschaften bilden hier eine solide Basis. Besonders spannend wird es bei NonStop eBusiness aber deshalb, weil Compaq jetzt auch für seine europäischen Vertriebswege diese neuen innovativen Möglichkeiten vorexerziert. Entscheidende Bestandteile dieses neuen Vertriebsmodells sind eine Vereinheitlichung der Preispolitik über das Internet sowohl für Kunden als auch für Partner - die Einführung eines neuen Bestellwesens und ein neues Bonussystem für alle Compaq Vertriebspartner. Im Zentrum des neuen Business-Modells von Compaq steht eine radikale Neuausrichtung des gesamten Supply Chain Managements, die eine strikte Trennung zwischen dem Verkauf und der Lieferung von Produkten einführt. Mit dieser bedeutenden Veränderung soll der Weg der Produkte und Services zu den Kunden entscheidend verkürzt, die Verfügbarkeit der Produkte erhöht sowie die Lieferzeiten besser vorhergesagt werden können. Das neue Vertriebsmodell von Compaq bietet seinen Kunden eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten, wie sie mit Compaq über Web-Sites, Online-Shops, Global Business Links, Extranets in direkten Geschäftskontakt treten können. Auf diese Weise wird die gesamte Wertschöpfungskette revolutioniert und auf die Kundenbedürfnisse hin ausgerichtet. Die neuen Vertriebskanäle, die für die Kunden von Compaq direkte „Touch Points“ und damit einen unmittelbaren Nutzen bringen, basieren auf einer durchgängigen IT-Infrastruktur für Supply Chain Management und E-Commerce. Besonders die hochverfügbare Compaq E-Commerce Infrastruktur bildet einen integralen Bestandteil in der Umsetzung dieses Modells. Sie bedeutet für alle Compaq Partner nicht nur den schnellen und einfachen Zugang zu Produkten und Services, wie Online-Bestellwesen und OnlineKonfiguration, oder elektronische Verrechnung, sondern auch den permanenten Zugriff auf die Wissensbasis von Compaq. Compaq InfoCenter Tel. 0800/242 242 http://www.compaq.at monitor 2/2000 FRAUD-MANAGEMENT NETZ & TELEKOM Telekommunikationscarrier Schutz vor Betrug und Kündigung Die Zunahme des Telefonbetrugs wird für die Carrier immer teurer. “Phreaker” tüfteln ständig neue Tricks aus, mit denen die Telefongesellschaften um immense Summen geschröpft werden. Aber auch durch die zunehmende Wechselbereitschaft der Kunden geraten die Erträge unter Druck. Integrierte Fraud- und ChurnManagementsysteme können hier für Abhilfe sorgen. Der Urvater der “Phreaker” ist der Hobbyelektroniker John Draper. Er entdeckte, dass man ein bestimmtes Signal der US-amerikanischen Telefongesellschaft AT&T mit einer Kinderpfeife erzeugen konnte, die den Cornflakepackungen “Capt’n Crunch” beilag. Zehn Jahre lang, nämlich von 1965 bis 1975, verwendete AT&T dieses Signal, wenn bei einem Gespräch einer der Teilnehmer auflegte. Der Impuls stoppte den Gebührenzähler, unterbrach aber nicht die Verbindung, was auch so lange kein Problem war, als das Gespräch tatsächlich beendet wurde. Doch John Draper (Deckname: Capt’n Crunch) betätigte lediglich die Pfeife - und plauderte weiter. Er behielt seine Kenntnisse auch nicht für sich und fand bald zahlreiche Nachahmer. Eine Haftstrafe auf Bewährung nutzte Draper für die Erfindung der sogenannten “Blue box”, die das gewünschte Signal automatisch erzeugte, und zwar unmittelbar nach Beginn eines Gesprächs. Erst nachdem er erneut verhaftet und vor ein Gericht gestellt wurde, kam er für ein Jahr hinter Gitter. Eine Zeit, die AT&T dazu nutzte, ihr Schaltsystem dahingehend zu ändern, dass beim Ertönen des Signals, wodurch auch immer hervorgerufen, das Gespräch tatsächlich beendet wurde. Leichte Beute für Betrüger “Capt’n Crunch” verfügt auch in Europa über zahlreiche Jünger, die das Blue-boxing weiterentwickelt haben und Nacht für Nacht rund um den Erdball kostenlos telefonieren. Insbesondere die neuen Anbieter in der Telekommunikationsindustrie stellen mit ihren im Aufbau befindlichen Systemen und Netzen leichte Beute für gewerbsmäßige Betrüger dar. Hinzu kommt, dass sich durch die wachsende Komplexität neuer Kommunika- monitor 2/2000 tionsprodukte immer neue Missbrauchsmöglichkeiten eröffnen. Im Englischen wurde dafür der Begriff “Fraud” geprägt. Global werden die Ausfälle 1998 durch Missbrauch jeder Art nach Angaben der englischen Fraud-Consulting-Firma Fraud Management Limited (FML) auf mehr als 105 Milliarden Schilling geschätzt. Die Schäden im Mobilfunkbereich betragen danach mindestens sieben Milliarden Schilling, mit schnell steigender Tendenz. Mobilfunkanbieter haben bezogen auf die Kundenanzahl - so die Statistik - in der Regel höhere Forderungsausfälle als Festnetzbetreiber. Typischerweise treten durch Fraud Umsatzverluste zwischen einem Prozent und fünf Prozent auf, die gerade jetzt im Preiskampf um Kunden wichtig sind. Hohe Wechselraten “Doch nicht nur Betrügereien kleineren oder ganz großen Stils drücken auf die Gewinnmargen, sondern auch diejenigen Kunden, die mehr oder weniger regelmäßig ihren Provider wechseln”, weiß Hans-Dieter Ernst, General Manager von Bull Zentraleuropa. Sein Unternehmen bietet deshalb integrierte Lösungen zur Reduzierung von Fraud und Churn (churn, engl. = Wechsel) an. Denn in Europa, das belegen aktuelle Studien, wechseln beispielsweise jährlich rund 25 Prozent aller Mobilfunkkunden ihren Anbieter, in den USA sind es sogar 30 Prozent. Diese hohen “Churn-Rates” werden angesichts immer attraktiverer Umstiegsangebote und immer kürzerer Vertragslaufzeiten in den kommenden Jahren weiter steigen und auch im Festnetzbereich deutlich zunehmen - vor allem, wenn man “seine” Nummer demnächst “mitnehmen” kann. “Obwohl Churn Management ganz andere Zielrichtungen als das Fraud Management hat, basiert es letztlich auf dem teilnehmerindividuellen Kommunikationsverhalten im Zusammenklang mit den Kunden- und Vertragsdaten”, betont Ernst. Eine Systemarchitektur, die für Fraud Management geeignet sei, lasse sich daher synergetisch um ein Churnmodul erweitern. “Voraussetzung dafür ist, dass Daten verschiedener Applikationen zusammengeführt und über eine grafische Benutzerschnittstelle dargestellt werden können”, erläutert Jürgen Hien, Leiter des Bull-Geschäftsbereichs Telco. Gleichzeitig müsse die Integration der Customer Care- und der Provisioningsysteme unter Beachtung der Geschäftsprozesse erfolgen, wenn gezielte Maßnahmen gestartet werden sollen. Ausgangspunkt ist die Risikoanalyse Ausgangspunkt für ein Fraud ManagementSystem (FMS) ist eine Risikoanalyse. Auf der Grundlage der Kommunikationsdaten und Geschäftsprozesse des Kunden ermittelt Bull Telco detailliert die Umsatzausfälle, bei denen der Missbrauch eine Rolle spielt. Da das Unternehmen darüber hinaus kontinuierlich Marktanalysen aller wichtigen Anbieter von Missbrauchserkennungslösungen sowie regelmäßige technische Detailuntersuchungen an ausgewählten Systemen durchführt, kennen die Experten die unabdingbaren Vor- 67 NETZ & TELEKOM FRAUD-MANAGEMENT aussetzungen für einen Abgleich zwischen den jeweiligen unternehmensspezifischen Anforderungen und dem Einsatz der dazu passenden Fraud-Analyse-Werkzeuge. Aufbauend auf der Risikoanalyse kann dann eine Anti-Fraud-Strategie konzipiert werden. Jürgen Hien: “Diese umfasst neben organisatorischen Änderungen und dem möglichen Redesign von einzelnen Geschäftsprozessen insbesondere die Integration eines Missbrauchserkennungssystems in die bereits vorhandene Systemlandschaft.” Eine automatisierte Untersuchung des Telekommunikationsverhaltens im Hinblick auf Verdachtsmomente für Missbrauch setze ein System voraus, das die entsprechenden Kommunikationsdaten erfassen und nach bestimmten Kriterien auswerten kann. Dabei spielt die Zusammenschau der ermittelten Verdachtsmomente mit weiteren Kunden- und Rechnungsdaten eine wesentliche Rolle. So müssen . Kommunikationsdaten aus den unterschiedlichsten Datenquellen (wie z. B. von Vermittlungsstellen, Mediation Devices, Billing System, SS7-Netzwerksinformationen oder Roaming-Daten von Service Providern) genutzt werden können, . Kommunikationsverhalten, das mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Missbrauch hindeutet, möglichst in Echtzeit erkannt und . Kunden- und Vertragsinformationen zur weiteren Klärung der Frage hinzugezogen werden, ob Fraud vorliegt oder nicht. Schnelles Einleiten von Gegenmaßnahmen Neben dem schnellen Erkennen von BetrugsFällen kommt es natürlich auf die rasche Einleitung geeigneter Gegenmaßnahmen an. Dies erfordert eine Anbindung an ein Provisionierungssystem, mit dem die Dienste, die ein Teilnehmer nutzen will, gezielt freigegeben werden können. Gegenmaßnahmen können z. B. in der Beschränkung der Telefonate auf einen bestimmten Umsatzwert pro Tag (Limit) bis hin zur vollständigen Sperrung des Anschlusses bestehen. Bei der Einbindung von Customer Relationship Management-Lösungen, mit denen sich der Kundenbindungsprozeß steuern und die Kündigungsrate minimieren lässt, kommt es darauf an, frühzeitig wechselwillige Kunden zu identifizieren und für diese spezielle Kundenbindungsmaßnahmen anzustossen. Wichtig dabei ist auch, den Return-On-Investment solcher Aktionen zu berechnen und die Kundendaten zu anderen strategischen und operativen Systemen des Netzbetreibers wie Datawarehouses, Call Center, Abrechensystemen oder Kampagnenmanagement❹ Anwendungen weiterzuleiten. 68 Gefragt sind integrierte Lösungen Monitor sprach mit Hans-Dieter Ernst und Jürgen Hien über die Folgen von Telefonbetrug und die zunehmende Wechselbereitschaft der Kunden im liberalisierten Telekommunikationsmarkt. Hans-Dieter Ernst ist General Manager von Bull Zentraleuropa (Deutschland, Österreich, Schweiz), Jürgen Hien leitet den Geschäftsbereich Bull Telco. Monitor: Durch die steigende Konkurrenz stehen die Telekommunikationsunternehmen stark unter Zugzwang. Entscheiden die Kunden ausschließlich nach dem Preis? Ernst: Für Telekommunikationsunternehmen, die auf dem Markt bestehen wollen, werden eine verstärkte Service-Orientierung und das Angebot neuer Dienstleistungen zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren. Themen wie Netzwerkmanagment, ECommerce aber auch Fraud- und Churn Management spielen hier eine entscheidende Rolle. Monitor: Was wird in der Branche denn unter diesen Begriffen verstanden? Hien: Der Begriff Fraud steht für Telefonbetrug und Churn bedeutet Wechsel des Carriers. Beide Themen werden heute noch oft unterschätzt, wirken sich aber erheblich auf den Umsatz der Anbieter aus. So gab es beispielsweise Fälle, in denen das Unternehmen überzeugt war, dass seine Fraud-Kosten mit einer Größenordnung von rund 7.000 Schilling verschwindend gering seien. Anhand durchgeführter Tests konnten wir jedoch ermitteln, dass der Carrier durch Telefonbetrüger bereits Beträge in mehrfacher Millionenhöhe verloren hatte. Was häufig nicht berücksichtigt wird, ist, dass mit Fraud nicht nur eine rein finanzielle Schädigung von Telekommunikationsanbietern durch vorsätzliche und missbräuchliche Nutzung verbunden ist. Zu den finanziellen Verlusten gesellen sich vielmehr weitere Einbußen für die Betreiber wie Netzbelastungen, die zusätzliche Netzelemente und Übertragungsbandbreite erfordern, oder der Austausch und die Rekonfiguration beschädigter Übertragungsstationen. Zu diesen materiellen Verlusten treten immer stärker auch immaterielle Verluste hinzu, zum Beispiel Imageverluste oder verärgerte Kunden mit scheinbar unerklärlich hohen Telefonrechnungen. Diese Verluste äußern sich dann in Umsatzeinbußen, wenn diese Kunden abwandern oder neue Kunden wegen des Image-Schadens nur unter großem Aufwand geworben werden können. Monitor: In welchen Größenordnungen be- einflusst die Wechselbereitschaft der Kunden denn den Geschäftserfolg der Anbieter? Ernst: Es gibt eine konkrete Beispielrechnung aus den USA. Danach kann ein Netzbetreiber mit 1,5 Millionen Kunden, einem jährlichen Teilnehmerzuwachs von 30 Prozent und einer Churn-Rate von 20 Prozent rund 150 Millionen Dollar an zusätzlichem Gewinn im Jahr erzielen, wenn er die Abwanderungsquote um nur ein Prozent drückt. Der Grund ist, dass, um einen alten Kunden zu halten, nur ein Bruchteil der Ausgaben erforderlich sind, die benötigt werden, um einen neuen Kunden zu binden. Customer-Care-Lösungen tragen somit ebenso wie das Fraud-Management direkt zur Stärkung der Marktposition eines Anbieters bei. Deshalb sind gegen organisierten Betrug und zunehmende Churn-Rates auch integrierte Lösungen gefragt und keine Einzelmaßnahmen. Monitor: Wie sieht so etwas denn in der Praxis aus? Hien: Bull bietet hier keine Lösungen von der Stange an, sondern wir schneidern dem Kunden quasi einen Maßanzug. Das bedeutet, wir führen vorab eine Businessanalyse durch, mit der ermittelt wird, wo genau in diesem Unternehmen der akute Handlungsbedarf liegt. Anhand der durchgeführten Prüfung können wir daraus dann eine für den Kunden optimale Lösung kreieren. Unsere Erfahrung: Präventionsmaßnahmen wie Sicherheitsprüfungen von angebotenen Produkten, organisatorische Regelungen oder das Redesign von Geschäftsprozessen reduzieren mit ihren klaren Botschaften das Auftreten von Fraud erheblich. Für eine schnelle und transparente Bearbeitung von möglichen FraudFällen ist darüber hinaus eine Integration in ein Workflow-Management-System empfehlenswert. Ernst: Selbstverständlich muss bei einem Fraud-Alarm auch der Kundenservice über die eingeleiteten Gegenmaßnahmen informiert sein, damit er auf Kundenanfragen adäquat reagieren kann und nicht etwa Reparaturaufträge generiert, wenn ein Betrugsfall vorliegt. So wird verhindert, dass die Kunden verärgert werden und schließlich den Anbieter wechseln. Da jeder Kundenverlust für den Carrier direkte Umsatzeinbußen bedeutet, ist Customer-Care für die Unternehmen genauso wichtig wie der Schutz vor Telefonbetrug. ❹ monitor 2/2000 NETZ & TELEKOM NEWS Flexibles Fast-Ethernet Switching Modulare Switches sind praktisch, weil sie sich optimal an die Bedürfnisse Ihres Netzwerks anpassen lassen. KSI Kontakt-Systeme Inter bietet Ihnen mit dem modularen Fast-Ethernet Switch, Serie „MX2“, eine ideale „SwitchingPlattform“. Basisgerät „SHUB MX2 BASIS/19“ Der Switch der Serie „MX2“ besteht aus einem Basisgerät mit vier Einschubslots. In diese können Sie die verschiedenen Module einstecken und so selbst einen Switch, zusammenstellen, der genau auf die Bedürfnisse Ihres Netzwerks abgestimmt ist. Die Zuteilung der Adress- und Pufferspeicher, per Modul und Port, erfolgt nach Bedarf und wird vom Switch automatisch vorgenommen. Mit einer Gesamtbandbreite von maximal 9,6Gbps haben Sie auch genügend „Reserven“, um Leistungsspitzen in Ihrem Netzwerk problemlos bewältigen zu können. Das optionale Gigabit-Modul bietet Ihnen auch die Sicherheit, dass sich künftige Anforderungen an Ihr Netzwerk ohne zeitund kostenintensive Updates erfüllen lassen. Das Basisgerät und die benötigten Module sind extra zu bestellen. Alle Ports sind stets „switching“ und unterstützen „half duplex/full duplex“. Diese Einstellung wird über Dip-Switches direkt auf den Modulen vorgenommen. Nutzen Sie folgende zur Auswahl stehenden Module: . mit 8 RJ45-Ports für 10Base-T/100BaseTX (Dual-Speed, 10/20/100/200 Mbps) . mit 2 ST-Ports für 100Base-FX (Multimode, 100/200 Mbps) . mit 4 ST-Ports für 100Base-FX (Multimode, 100/200 Mbps) . mit 1 SC (DSC)-Port für 1000Base-SX (Multimode, 1000 Mbps) - Gigabit Im Lieferumfang des Basisgeräts enthalten sind Netzkabel, 19-Zoll Winkel, Gummifüße und Handbuch. Technische Daten IEEE 802.3, 10Base-T, IEEE 802.3u, 100Base-TX, 100Base-FX, IEEE 802.3z, 1000Base-SX Switching-Technologie: „store and forward“ Datenrate: 10/20/100/200 Mbps (half/full duplex) Filtering & Forwarding Rate: 10 Mbps: 14880 packets/sec ;100 Mbps: 148800 packets/sec Pufferspeicher: 10 MB pro Modul (shared) Adress-Speicher: 12288 Adressen pro Modul (shared) Bandbreite: 2.4 Gbps pro Modul (gesamt max. 9.6 Gbps) Strom: Eingebautes Netzteil, 100-240 VAC (auto) Betriebstemperatur: 0° C bis + 40° C Luftfeuchtigkeit: 10%-80%, nicht kondensierend Abmessungen: 440 x 255 x 66 mm Montage: 19-Zoll (1.5 HE), Tisch Standard: PROMOTION KSI Kontakt-Systeme Inter Tel. 01/61096-0 http://www.ksi.at 70 monitor 2/2000 nserat Articon Inserat Wavetek Vorrang für Ihre Gespräche Mehr Sicherheit und Komfort im Auto: RadioStop schaltet den Autoradio bei Handygesprächen automatisch stumm, ohne dafür eine Verbindung zum Mobiltelefon oder eine Freisprecheinrichtung zu benötigen. Das vom österreichischen Hersteller Demmel neu auf den Markt gebrachte Modul mit den sprechenden Namen RadioStop hilft Streß beim Telefonieren im Auto zu vermeiden. Sowohl bei hereinkommenden als auch bei hinausgehenden Gespräches wertet RadioStop das Funksig- monitor 2/2000 nal des Handies aus und schaltet den Radio während des Anrufes stumm, somit entfällt auch die Problematik versäumter Gespräche auf Grund zu lauter Musik. Nach Ende der Verbindung kehrt der Radio wieder zur vorher gewählten Lautstärke zurück. Den Komfort der Radiostummschaltung bieten sonst nur teure Freisprecheinrichtungen, die von einer Fachwerkstätte installiert werden müssen. Hingegen ist RadioStop auch für den einfachen und problemlosen Selbsteinbau geeignet. RadioStop ist für alle Mobilte- lefone und für alle Autoradios mit “Mute”-Eingang geeignet und im gut sortierten Fachhandel oder bei Demmel Hard & Software Products direkt um 299,00 öS inkl.MwSt. zu beziehen. Demmel Hard & Software Products Tel: +43-1-6894700-0 http://www.demmel.com 71 JOB TRAINING Die Zeitschrift für den erfolgreichen Computereinsatz Modernes Modernes Job-Recruiting Job-Recruiting via via Internet Internet Schoeller Academy: EDV-Training EDV-Training == Kraft Kraft für für den den Wettbewerb Wettbewerb JOB-TRAINING SCHOELLER ACADEMY Erstklassige Noten erhalten die Seminare der Schoeller Academy von den Teilnehmern. EDV-Training = Kraft für den Wettbewerb “Die Informationstechnologie ist für fast alle Firmen zu einem wesentlichen Faktor geworden, deren qualifizierte Anwendung sich direkt auf den Unternehmenserfolg auswirkt. Wer also in das Wissen seiner IT-Mannschaft investiert, stärkt die Innovationskraft des Gesamtunternehmens”, stellt der Technische Leiter bei Schoeller Network Design, Dipl.Ing. Michael Vogel, fest. backs erzeugt. Die Reaktionen sprechen für sich: Alle Teilnehmer gaben an, daß sie durch die Seminare der Schoeller Academy ihren Wissensstand um durchschnittlich zwei Stufen erhöhen konnten. Die Vortragsinhalte wurden fast ausschließlich mit Eins bewertet, die Vortragsmaterialien wurden als Die richtigen Vortragenden Für IT-Fachleute, die in Unternehmen deren Effizienz steigern sollen, sind sowohl der theoretische Überblick, als auch die unmittelbare Empfehlung praktischer Schritte wichtig. Daher sind die Vortragenden in der Schoeller Academy hochkarätige Spezialisten, die im Tagesgeschäft genau jene Probleme lösen, an denen die Seminarteilnehmer in Zukunft arbeiten werden. Mit der Schoeller Academy hat “schoeller.the NetWorkers” eine Fortbildungsplattform für den Netzwerksektor geschaffen, die an Breite und Aktualität ihresgleichen sucht. Neben ausgewogenen Theoriethemen bietet die Palette der Kurse sowohl ein breites Spektrum an Workshops als auch die bekannt fundierten Sniffer-University-Kurse. Wissensvermittlung ist dann effizient, wenn die Verbindung zur Praxis so nahe wie möglich ist. Wer sein neu Erlerntes unmittelbar anwenden kann, erwirbt dieses Wissen so intensiv, daß er es nicht mehr vergißt. Daher sind die Seminare der Schoeller Academy als kompakte Einheiten gefaßt, in denen Wissen vermittelt wird, das unmittelbar nachher in der Praxis angewandt werden kann. In allen Seminaren wo dies möglich ist, wird außerdem direkt am Objekt geübt, trainiert. Qualität überzeugt Zufriedene Teilnehmer sind der beste Beweis für erfolgreiche Trainings. Um die Qualität der Seminare der Schoeller Academy laufend zu prüfen, werden über Fragebogen Feed- 74 ausgezeichnete Referenzquelle gesehen. Einige Teilnehmer fanden auch persönliche Worte: “Der Vortragende ging sehr intensiv auf Fragen ein!” “ Sehr guter Kurs! Werde ich meinen Kollegen weiterempfehlen!” Auch die Schulungsräume und die Atmosphäre in der Schoeller Academy wurden generell als äußerst angenehm empfunden. Dipl.Ing. Michael Vogel ist Technischer Leiter bei Schoeller Network Design und für den technischen Inhalt der Seminare verantwortlich. Die Zukunft im Kurs erproben Für das Überleben im heutigen Netzwerkdschungel ist fundierte Theorieausbildung monitor 2/2000 JOB-TRAINING SCHOELLER ACADEMY Datum 25. – 27. Jänner 2000 21. Februar 2000 . . . 22. Februar 2000 . . . 23.-24. Februar 2000 28. Februar 2000 . . . 29. Februar 2000 . . . 14.-16. März 2000 . . 21.-23. März 2000 . . 27. März 2000 . . . . . 28. März 2000 . . . . . 29. März 2000 . . . . . 30. März 2000 . . . . . 31. März 2000 . . . . . 3. April 2000 . . . . . . 4. April 2000 . . . . . . 4.-5. April 2000 . . . . 5. April 2000 . . . . . . 6. April 2000 . . . . . . 10.-14. April 2000 . . 27. April 2000 . . . . . 2.-4.Mai 2000 . . . . . 8. Mai 2000 . . . . . . 9.-11. Mai 2000 . . . . 15.-16. Mai 2000 . . . 17.-18. Mai 2000 . . . 22.-26. Mai 2000 . . . 29. Mai 2000 . . . . . . 30. Mai 2000 . . . . . . 30.-31.Mai 2000 . . . 5. Juni 2000 . . . . . . 6.-8. Juni 2000 . . . . 13. Juni 2000 . . . . . 14. Juni 2000 . . . . . 15. Juni 2000 . . . . . 19. Juni 2000 . . . . . 20. Juni 2000 . . . . . 21. Juni 2000 . . . . . 26.-27. Juni 2000 . . 28.-29. Juni 2000 . . Seminartitel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Troubleshooting with the Expert Sniffer Pro . . . . . . . .VLAN Grundlagen und Implementierung . . . . . . . . . .Quality of Service und Class of Service . . . . . . . . . .Steigerung von Redundanz und Verfügbarkeit im LAN .VPN Design und Konzepte . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Netzwerk Security . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Troubleshooting with the Expert Sniffer Pro . . . . . . . .Windows NT Network Analysis & Troubleshooting . . . .Switching . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Cyber Cop – Security Seminar . . . . . . . . . . . . . . . . .LAN-Grundlagenseminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .WAN-Grundlagenseminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Cabling-Grundlagenseminar . . . . . . . . . . . . . . . . . .Wireless LAN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Internetworking . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Troubleshooting mit dem Fluke LANMeter . . . . . . . . .Schnittstellen der Datenverarbeitung . . . . . . . . . . . .Netzwerkmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .ATM Network Analysis & Troubleshooting . . . . . . . . .RSA/SecurID Workshop . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Troubleshooting with the Expert Sniffer Pro . . . . . . . .Switching . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Internetworking Analysis & Troubleshooting . . . . . . . .Ethernet Network Analysis & Troubleshooting . . . . . .Token Ring Network Analysis & Troubleshooting . . . . .TCP/IP Network Analysis & Troubleshooting . . . . . . . .Netzwerk Security . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Wireless LAN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Troubleshooting - Symposium . . . . . . . . . . . . . . . . .PGP-Pretty Good Privacy Administrator Seminar . . . .Windows NT Network Analysis & Troubleshooting . . . .LAN-Grundlagenseminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .WAN-Grundlagenseminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Cabling-Grundlagenseminar . . . . . . . . . . . . . . . . . .Internetworking . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Schnittstellen der Datenverarbeitung . . . . . . . . . . . .Netzwerkmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Trouble Shooting mit dem Optimal Application Expert .Performance Optimierung und Tuning . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . W W W W W W W W W W W W W W W W W W W W W W W W W Level : Beginner Level : Netzwerktechniker, Help Desk Mitarbeiter Level : Netzwerktechniker mit mehrjähriger Erfahrung, Netzwerkmanager W = Workshops unverzichtbar. Genau das bieten die speziellen Theoriekurse: Cabling, LAN, WAN, Internetworkung und Schnittstellen. Neben der Details der Verkabelung werden Normen, Strategien, Planung und Management gelehrt. Wer es ermöglichen kann, sollte auch gleich alle Workshops buchen: QoS, VLAN, VPN sowie Steigerung von Redundanz und Verfügbarkeit im LAN. Die Teilnehmer können in der Praxis die modernsten Mechanismen und Komponenten erproben, selbst implementieren und bekommen eine Beziehung zu den Produkten. Das heißt, sie können deren Anwendungsmöglichkeiten konkret abschätzen. In den Workshops wird der komplette Weg durchlaufen. Vom Design bis zur praktischen Umsetzung. Durch die unmittelbare Fundierung der Vortragenden in der Alltagspraxis werden modernste Strategien zur Steigerung von Leistung und Ver- monitor 2/2000 fügbarkeit ganz selbstverständlich weitergegeben. Jedes Workshop erlaubt es, zukünftig einzusetzende Technologien bereits heute in einer Laborumgebung auszuprobieren. Das hat den Vorteil, daß man an dieser Modellkonfiguration experimentieren kann und das eigene Netz dabei nicht gefährdet. Schließlich kann man mit dem kompakten, erprobten Wissen in das eigene Netz gehen. gegangen wird. Vier verschiedene Seminare beschäftigen sich alleine mit dem Thema Security. Damit sollte es jedem Unternehmen möglich sein, die richtigen Sicherheitsmaß❹ nahmen zu ergreifen. Sicherheit hat Priorität Die Stabilität von Netzen ist nur eine Seite der Sicherheit, Viren und Datenmißbrauch sind eine zweite und wachsend wichtigere Facette des Sicherheitsthemas. Stückwerk ist im Sicherheitssektor sogar gefährlich, denn es schafft die Illusion, etwas getan zu haben, ohne daß tatsächlich Sicherheit gewonnen wurde. Wirkung kann nur erzielt werden, wenn nach einem Sicherheitskonzept vor- Schoeller Network Design GmbH Tel.: 01/680 86-0 http://www.schoeller.at/academy 75 JOB-TRAINING JOB & ADVERTS “Suchen oder suchen lassen” - modernes Recruiting via Internet Bereits seit Wochen durchforstet WU-Absolvent Gernot P. (21) - mit Schere und Marker bewaffnet den Karriereteil der Samstagszeitungen nach seinem Traumjob. Hand in Hand dazu gesellen sich langwierige Bewerbungsprozeduren für unliebsame “Übergangslösungen”. Der Geduldsfaden droht zu reissen. Doch nicht nur bei ihm, auch auf Unternehmerseite wächst der Frust. Geeignetes Personal wird rarer, die Recruitingkosten steigen. Doch die Lösung liegt auf der Hand. Jürgen Fuchs Oder vielmehr auf dem Schreibtisch. Nein, nicht Schere und Marker, sondern Computer und Maus, Jobsuche via Internet. Vor Jahren noch eine Nischen-Dienstleistung, entwickelte sich der für das Internet prädestinierte Service zu einem mittlerweile heiss umkämpften Markt. Der sich übrigens gerade - aufgrund des gestiegenen Qualitätsbewußtseins der Konsumenten - beginnt zu regulieren. Auf viele einstige Betreiber, die das schnelle Geld witterten, verweisen heute nur mehr ungültige Links. Ganz anders verlief es beim heute größten kommerziellen Internet-Stellenmarkt Europas, der 1995 in Deutschland gegründet wurde und seit fast zwei Jahren auch in Österreich Fuß fasste. Mit mittlerweile weit über 40.000 aktuellen Jobangeboten, davon an die 1.100 österreichische, rangiert das Unternehmen Jobs & Adverts heute ganz oben. “Virtuelle Märkte” brauchen “reale Mitarbeiter” Der Grund für den Erfolg besteht einerseits in einer dynamisch aggressiven Marketingstrategie, andererseits aber auch in der tatsächlichen Präsenz vor Ort in mittlerweile 15 Ländern weltweit. Dem Stellensuchenden ist dieser Umstand relativ egal. Die österreichischen Unternehmer hingegen reagieren auf diesen Umstand mit Wohlwollen. Noch immer ziehen sie das persönliche Vier-Augen-Gespräch der virtuellen Kommunikation vor. Sprich, Strategien lassen sich mit 76 realen Mitarbeitern natürlich rascher erarbeiten als mit seelenlosen Cybernauten, deren Domain wohl auf .at endet, die aber selbst in Übersee sitzen. Vom “Suchen und suchen lassen” Die Bedienung der virtuellen Stellenmärkte ist denkbar einfach und birgt zahlreiche Vorteile. Interessierte Stellensuchende arbeiten sich bei www.jobpilot.at durch detailliert gestaltete Suchmasken und engen anhand vorgegebener Kriterien den Traumjob immer mehr ein. Je genauer dabei vorgegangen wird, desto spezifischer das Suchergebnis. Gefundene Jobs werden dann per E-Mail direkt alle drei, sieben oder 14 Tage an die jeweilige Adresse weitergeleitet. Mit allen Einzelheiten über Unternehmen oder erwünschte Qualifikationen sowie Bewerbungsschluss und Kontaktadresse. Das zeitaufwendige Suchen in Tageszeitungen kann entfallen. Nebenbei findet man noch generelle Tipps zur Online-Bewerbung und interessante Neuigkeiten rund um das Thema “Jobsuche per Internet”. Übrigens, einmal mehr behauptet der Marktführer seine Vormachtstellung vom 24. Februar bis 1. März. Zu diesem Zeitpunkt wird es möglich sein, sich in Wien - online mittels Webcam - bei namhaften deutschen Unternehmen zu bewerben (nähere Infos: +43.1.532.12.3117). Stellenanbieter wiederum, können bei weit geringeren Kosten gegenüber einer Printmedien- Wie im Printbereich finanziert sich auch die elektronische Stellenanzeige zur Gänze über Schaltungen und Werbeeinnahmen, deren Kosten pro Inserat ab 2.700 Schilling betragen. Telekomfirmen oder Multimedia-Agenturen schalten bereits fast zur Gänze über dieses moderne Medium. Das PreisLeistungsverhältnis ist unübertroffen. schaltung effizienter und oftmals schneller das gewünschte Resultat erreichen, also qualifizierte Mitarbeiter ansprechen. Vor allem bei hochspezialisierten Technikern oder IT-Fachkräften setzt sich diese Art des Recruitings immer mehr durch. Auch Anzeigenschlüsse fallen weg, die Online-Stellenmärkte können flexibler reagieren und sind immer up-to-date. Die Texte für die Positionen werden einfach per Post, Mail oder Fax angeliefert, ins HTML-Format übersetzt, mit Bildern versehen und ins richtige CI gebracht. Bei Jobs & Adverts dauert dieser Vorgang inklusive Online-Stellung auf dem internationalen Server in etwa einen Werktag. Tipps vom Profi Mag. Peter Rudolf Gröbl, Country Manager bei Jobs & Adverts Österreich, rät bei aller Euphorie aber dennoch zur Vorsicht. Alle Stellensuchenden sollten sich genau erkundigen ob und in welcher Form eine E-Mail-Bewerbung erwünscht wird und welche Attachments (Dateianhänge) verarbeitet werden können. Die tollste Multimedia-Bewerbung hilft also nichts, kann der Empfänger sie in Ermangelung des notwendigen Programms nicht öffnen. Auch auf die Größe der Dateien sollte geachtet werden, verstopfen nämlich genau ihre das Postfach des Personalisten, wird er sich nicht gerne an sie zurückerinnern. Also, nett und höflich agieren und flapsige Formulierungen wie “Hey Leute” vermeiden. Beim Schreiben sollte man sich zumindest genauso viel Mühe geben wie beim gedruckten Pendant. Also auch auf Rechtschreibung und Grammatik überprüfen! Nichts wirkt unprofessioneller als eine vor Fehlern strotzende Bewerbung. Eine sofortige Absage wäre die Folge. Gelungene Online-Bewerbungen hingegen signalisieren, dass der Jobsuchende fähig ist, moderne Kommunikationsmittel auch adäquat einzusetzen. Beim anschließenden Bewerbungsgespräch empfiehlt sich dann aber noch immer der Anzug oder das Kostüm. Datenhelme und -handschuhe sind unangebracht. Jobs & Adverts Online GmbH Tel. 01/532 12 31-0 http://www.jobpilot.at E-Mail: [email protected] monitor 2/2000 NEWS monitor 2/2000 JOB-TRAINING 77 JOB-TRAINING 78 NEWS monitor 2/2000 NEWS monitor 2/2000 JOB-TRAINING 79 HARD & SOFTWARE WINDOWS 2000 Endlich! Windows 2000 ist da! Ein Traum: Mit Windows 2000 bringt Microsoft erstmals ein Betriebssystem auf den Markt, das wirklich gut ist. NT 4 war stabil, Windows 98 schick, Windows 2000 ist beides. Hannes Jansky 80 Als im August 1995 Windows 95 mit der gewaltigsten Marketingkampagne, die je eine Software gesehen hat, den Markt betrat, war ich enttäuscht. Enttäuscht darüber, dass Microsoft den ganzen Ballast aus DOS-Zeiten weiter mitgeschleppt hat und Windows 95 dadurch nicht stabil lief. Die schöne Oberfläche und die vielen Neuerungen konnten nicht darüber hinwegtäuschen, dass im Kern DOS regierte. Als ein Jahr später Windows NT mit der Version 4.0 eine moderne Oberfläche bekam, atmete ich wie viele andere auf: Das Betriebssystem lief stabil und war im Gegensatz zum Vorgänger wesentlich leichter zu administrieren. Leicht konnten wir damals auf “Plug and Play” oder optimalen Notebook-Support verzichten. Im Netzwerkbereich hat sich Windows NT gegenüber Novell durchgesetzt, auf der Workstationseite regiert auch in den Büros immer noch Windows 95/98. Warum? Einerseits ist NT Workstation doch empfindlich teurer, andererseits werden die allermeisten PCs standardmäßig mit Windows 98 ausgeliefert. Das alles soll sich jetzt ändern. Obwohl Windows 98 mit Windows Millenium noch einmal - den allerletzten - Nachfolger erhält, sieht Microsoft Windows 2000 ganz klar als das DesktopBetriebssystem. Vier Produkte unter einem Namen Während NT 4.0 sich nur in Workstationund Server-Variante teilte, kommen bei Windows 2000 zwei neue hinzu. Die kleinste Version, die der NT Workstation entspricht, heißt Windows 2000 Professional. Es sollte binnen kurzer Zeit zum Standard für jeden Arbeitsplatz werden. monitor 2/2000 WINDOWS 2000 Windows 2000 Server umfasst alle Kernfunktionen des NT-Servers und eignet sich dadurch als Server für alle Informationen und Applikationen im allgemeinen Geschäftsumfeld. Zum Funktionsumfang gehört neu auch der Einsatz als Terminal Server, so dass mit Windows 2000 kein separates Produkt für diese Art der Integration mit “Thin Clients” mehr notwendig ist. Diese Variante unterstützt symmetrische Lastverteilung auf bis zu 4 Prozessoren in einem Server, und das System kann 4 GB virtuellen Speicher adressieren. Windows 2000 Advanced Server ist ein leistungsfähiger Applikationsserver, der bis zu 8 Prozessoren und 8 GB virtuellen Speicher unterstützt. Zusätzlich läßt sich hier die Last auf bis zu 32 Server verteilen, um selbst auf die größtmöglichen Belastungsspitzen sowie auf Systemausfälle einzelner Maschinen vorbereitet zu sein. Ferner wird der Cluster-Betrieb mit 2 Servern, die parallel auf gemeinsame Speichermedien zugreifen, unterstützt, um den Betrieb auch beim Totalausfall eines Servers nahtlos aufrechtzuerhalten. Auf einen Blick Was ist neu? Internet Die Web-Integration erfolgt nun auch mit Unterstützung von Assistenten in der bekannten Oberfläche von Windows 98. Alle neuen Internet-Standards sowie die Vorbereitung der IP-Telefonie sind enthalten. Der Zugriff auf Web-Services im Unternehmensnetzwerk wurde stark vereinfacht. Mobilität Mit off-line Synchronisation besteht stets ein Zugriff auf die Daten, egal ob man mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden ist oder nicht. Die stark erweiterte Notebook-Unterstützung beinhaltet unter anderem Powermanagement, Hot Dockin und Infrarot-Verbindungen. Komfort Windows 2000 enthält mehr Treiber als jede andere Windows-Version davor. Neben der automatischen Hardwareerkennung mit Plug and Play sind nach Konfigurationsänderungen wesentlich weniger Neustarts erforderlich. Der Verwaltungsaufwand von Windows-basierten PC-Umgebungen ist durch die neue IntelliMirror Technologie stark reduziert worden. Stabilität Windows 2000 enthält alle bewährten Eigenschaften von Windows NT, die zudem noch weiter ausgebaut wurden. monitor 2/2000 HARD & SOFTWARE Durch die Verwaltung von Datenträgerkontingenten kann der Speicherplatz pro Benutzer beschränkt werden und verhindert werden, dass dem System die Luft ausgeht. Windows 2000 Datacenter Server geht noch weiter: Bis zu 32 Prozessoren pro Server und bis zu 64 GB virtuellen Speicher wird diese Version weit in Bereiche eindringen lassen, die Windows NT verschlossen geblieben sind. Hier lassen sich auch bis zu vier Maschinen in einem Cluster zusammenfassen, um die Ausfallsicherheit zu steigern. Installation Die Installation von Windows 2000 beginnt mit Altbekanntem: Von Disketten oder CD gestartet, ist der textorientierte Teil blau und weitgehend identisch mit NT 4. Nach dem Neustart sieht die Sache schon anders aus. Der Anwender hat sich nur für Sprache und Tastaturlayout zu entscheiden, der Rest geht automatisch. Interessant: Bei der Installation aus dem Netzwerk kann das Setup-Programm von Windows 2000 mit mehreren Servern gleichzeitig umgehen und so deren Kapazitäten kombiniert nutzen. Unbeaufsichtigte Setups waren zwar bereits in NT 4 möglich, sind aber jetzt wesentlich vereinfacht worden. Auch Disk-Images von Norton Ghost oder Powerquests Drive Image Professional werden bei der Installation von Windows 2000 unterstützt. Windows 2000 bietet im Gegensatz zu NT 4.0 eine Updatemöglichkeit von Windows 95/98 an und bemüht sich redlich, alle installierten Programme so gut wie möglich rüberzubringen. Dabei ist das gar nicht so einfach. Die Registry-Datenbanken von Win- dows 95/98 und Windows NT 4.0/Windows 2000 sind nicht ident, auch die Ordnerarchitektur des Betriebssystems unterscheidet sich deutlich. Zudem weicht die konkrete Installation vieler Applikationen auf Windows 95/98-Maschinen von der Installation unter Windows 2000 ab, was vor allem auf die Strukturierung der SetupProzeduren, dem Standort von Benutzerprofilen und Unterschieden der Registry zurükkzuführen ist. Die Migrations-Prozedur von Windows 2000 versucht daher, diese Unterschiede auszugleichen, was aber nicht immer geht. So hat Microsoft im Setup-Programm von Windows 2000 eine spezielle MigrationsSchnittstelle vorgesehen. Diese erlaubt den Einsatz spezieller Migrations-DLLs, um bisher unter Windows 95/98 laufende Applikationen auf Windows 2000 umzustellen und alle daraus resultierenden Änderungen ohne Interaktion des Anwenders abzuwickeln. Die Installation von Windows 2000 neben anderen Betriebssystemen ist völlig unproblematisch, allerdings vertragen sich nicht alle Dateisysteme. Windows 2000 kann zwar mit FAT16 und FAT32 leben, NTFS bringt aber deutliche Vorteile, was Sicherheit und Datensicherheit betrifft. DOS und Windows 3.x können bekanntlich nur mit FAT16, während bei Windows 98 und Windows 95 ab OSR 2 FAT32 erste Wahl ist. Empfehlenswert ist daher, eine kleine Boot-Partition und jedes Betriebssystem dann auf einer eigenen, weiteren Partition einzurichten. 81 HARD & SOFTWARE WINDOWS 2000 4 lange zu leiden hatte. Hier verspricht Microsoft, dass das nicht mehr vorkommt. Windows 2000 unterstützt standardmäßig mehr Geräte als jede andere WindowsVersion, und die allermeisten Hardwarehersteller werden mit Erscheinen von Windows 2000 passende und stabile Treiber für ihre Produkte zur Verfügung stellen. Klingt irgendwie glaubwürdig, da sich kein Hersteller erlauben kann, bei so einem Monsterprojekt nicht mitzuziehen. Das Ende der Installationsleichen Umstrittenes Detail: So schön die Tatsache, dass Windows 2000 mit einem Defragmentierungstool aufwarten kann, so störend für manche, dass dessen Hersteller - ExecSoft - eine Scientology-Firma ist. Erster Eindruck: Windows 98 Noch stabiler als NT 4 Das erste, was bei einem Windows 2000Rechner auffällt bzw. nicht auffällt, sind die Ähnlichkeiten mit Windows 98. Der Internet Explorer 5.0 wurde in die Arbeitsoberfläche integriert, die Verwendung des Active Desktop ist aber nicht Zwang. Wer Windows 2000 lieber hinter der NT 4-Oberfläche versteckt, kann dies tun. Die Schnellstart-Symbolleiste neben dem Startknopf ist gewohnt angenehm, rein von der Oberfläche hat man das Gefühl, es mit Windows 98 zu tun zu haben. Und dieses Gefühl ist irgendwie unangenehm. Microsoft verfolgt die Intention, Windows 2000 Professional zum Standard-Unternehmens-Desktop zu machen. Das setzt voraus, dass nahezu alle heute verfügbaren, wichtigen Applikationen vom Betriebssystem unterstützt werden. Die bei Windows NT 4 existierenden Schnittstellen stehen auch unter Windows 2000 zur Verfügung. Weitere technologische Verbesserungen fließen als überarbeitete oder erweiterte Programmierschnittstellen ein. Die Unterstützung durch geeignete und stabile Treiber ist ein Thema, unter dem NT Sicherheit unter Windows 2000 Wenn man sich die Oberfläche des neuen Betriebssystems ansieht, kommen im Hinterkopf Bedenken auf, ob die Sicherheit ebenfalls auf das Niveau von Windows 98 gewandert ist. Mitnichten. Windows 2000 bietet alle Sicherheitsfunktionen, die unter NT 4.0 verfügbar waren, und noch mehr. NTFS bietet in der Version 5.0 die Verschlüsselung einzelner Dateien oder der gesamten Platte an. Da dies auf Dateisystemebene passiert, sind keine Probleme mit Applikationen zu erwarten. Verschlüsselte Daten können allerdings nicht komprimiert werden. In Sachen Zugriffssicherheit wartet 82 Windows 2000 mit dem “Security Configuration Editor” (SCE) in der ManagementConsole auf. Statt wie unter NT 4.0 direkt in der Registry herumzupatchen, definiert der Administrator mit dem SCE Schablonen in Form von INF-Dateien, in denen entsprechende Einstellungen zusammengefaßt werden. Mehrere Basisschablonen für unterschiedliche Sicherheitsstandards sind im Lieferumfang von Windows 2000 bereits enthalten. Die Einstellung derselben erfolgt im “Security Configuration Manager” (SCM), auf Wunsch kann Windows 2000 die Konfiguration von sicherheitsrelevanten Einstellungen automatisch analysieren und Vorschläge machen. Wie in der Vergangenheit stellt auch heute noch das Installieren und Deinstallieren von Anwendungen ein potentielles Stabilitätsproblem dar. Hier bietet Windows 2000 viele Vorteile: Neben einem verbesserten und mehr informativen Dialog zum Hinzufügen und Entfernen von Programmen ist die neuartige Möglichkeit, Installationen zu reparieren, wenn sie nicht mehr korrekt zu arbeiten scheinen. Schlägt die Installation einer neuen Applikation einmal fehl, kann sich der Anwender darauf verlassen, dass sämtliche Änderungen, die der Windows-Installer bis zu dem Zeitpunkt des Fehlers durchgeführt hat, wieder rückgängig gemacht werden oder dass ein neuerlicher Installationsversuch genau am Fehlerpunkt beginnt. Die Überwachung der Originalinstallation vereinfacht zudem die Durchführung von KomponentenUpdates. Im Startmenü verschwinden Einträge, wenn sie nicht benutzt werden, in die zweite Reihe, was der Übersichtlichkeit dient, aber manchmal verwirrt. AutoAusfüllen, das wir vom Internet Explorer 5 kennen, ist überall. Zu der bekannten Standardablage “Meine Dokumente” kommt “Meine Bilder” mit den Ergebnissen von Scannern oder digitalen Kameras. Praktisch ist der neue ÖffnenDialog für Windows 2000-Programme, in dem man auf der linken Seite direkt Zugriff auf zuletzt verwendete Dokumente oder den Desktop hat. Suchen ist ebenfalls komfortabler geworden: Mehr Möglichkeiten und höhere Geschwindigkeit durch optionale Indizierung zu bestimmten Zeiten im Hintergrund. Weniger Neustarts Um die Konfiguration und Wartung von Hard- und Software zu verbessern, wurden 45 der 50 wichtigsten Funktionen, die einen Neustart von Windows NT Server 4.0 erforderten, in Windows 2000 Server eliminiert. Dazu gehören gravierende Änderungen wie jene der Auslagerungsdatei oder von Netzwerkprotokollen und IP-Adressen. Lästige Neustarts beim Ändern des Maustreibers oder monitor 2/2000 WINDOWS 2000 HARD & SOFTWARE Alles nur “Daily Business” Thomas Lutz, Marketing Manager und Pressesprecher von Microsoft Austria, im Gespräch über den Führungswechsel und die Zukunftsaussichten von Microsoft. Christofer Radic “Zurück zu den Anfängen!” Bill Gates zieht sich als Vorstandsvorsitzender des weltgrößten Softwarekonzerns zurück und stürzt sich wieder auf das, was er am liebsten tut: Software entwickeln. Was sich in der Öffentlichkeit aber als spektakulärer Schritt präsentiert, ist Microsoft intern nichts anderes als “Daily Business” - wie das nachfolgende Interview beweist. Wie deuten Sie den Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Bill Gates und die Ernennung von Steve Ballmer zu seinem Nachfolger? War es eine Überraschung? Thomas Lutz: Nein, der Wech- sel ist nicht besonders überraschend gekommen. Nachdem Steve Ballmer vor ungefähr einem Jahr zum Präsidenten der Microsoft Corp. ernannt wurde, war diese Entwicklung zu erwarten. Aber vor allem war die- ser Führungswechsel bezüglich der Tatsache, dass Ballmer schon immer ein brillanter Marketingstratege und auch schon längere Zeit für das “Daily Business” zuständig war, abzusehen. Dagegen ist Bill Gates von seiner Natur und Persönlichkeit her noch immer ein leidenschaftlicher Entwickler und Technologe. Deswegen denke ich auch, daß in die Rolle des Chief Software Architect keiner besser hineinpasst als er. Wie schätzen Sie den neuen Vorstandsvorsitzenden ein und welche Anforderungen werden nun an Ballmer gestellt? Thomas Lutz: Er ist ein sehr durchsetzungsstarker Typ und ein brillanter Analytiker. Ein Harvard-Absolvent mit Schauspielunterricht der bei den Präsentationen immer für eine gute Show sorgt. Trotz dieser Schauspielelemente darf man Ballmer nicht unterschätzen, denn er ist ein ausgefuchster Kerl. Seine Aufgaben werden sich im wesentlichen nicht verändern. Er ist jetzt offiziell der Geschäftsführer der Corporation und für die Tagesgeschäfte voll verantwortlich. Bill Gates möchte sich jetzt der Farbtiefe in der Bildschirmdarstellung gehören ebenfalls der Vergangenheit an. Systemdateien werden im Hintergrund durch SFP (System File Protection) überwacht, indem am Ende der Installation ein Katalog der Versionen aller Systemdateien angelegt wird. Wenn Katalogdateien fehlen oder zerstört wurden, holt SFP eine gecachte Version aus dem DLL-Cache. Sollte es trotzdem zum Systemcrash kommen, geht auch dies mit Windows 2000 wesentlich schneller. Während NT 4.0 noch hunderte MB Hauptspeicher zur Fehlersuche auf die Platte geschrieben hat, macht dies Windows 2000 nur mehr mit gültigen Speicherseiten des Betriebssystem-Kerns und der laufenden Prozesse. Generell sollten auch weniger Bluescreens auftreten, da Windows 2000 noch effizienter als Windows NT 4.0 seinen Kern gegen wildgewordene Treiber schützt. Durch ein großangelegtes Programm zwingt Microsoft Hardwarehersteller, ihre Treiber monitor 2/2000 wieder bei der Hard- und Softwareentwicklung stark engagieren. Sind die neuen Organiser wie beispielsweise der PalmPilot und Psion, oder das Betriebssystem Linux eine ernst zunehmende Konkurrenz für Microsoft? Thomas Lutz: Absolut. Des- wegen setzt Microsoft große Hoffnungen in das neue PokketPC, welches von Bill Gates auf der letzten Consumer Electronics angekündigt wurde und voraussichtlich in April vorgestellt wird. Aber die größte Aufgabe für Bill Gates ist momentan die Entwicklung von Next Generation Windows. Diese neue Windows Generation soll voll auf das Internet ausgerichtet sein. Man spricht von einer Verschmelzung von Windows und dem Internet. Die neue Generation soll kurz nach der Einführung von Windows2000 entstehen und auf dem Windows2000 basieren. Wie sehen Sie die Zukunft von Microsoft? Wird sich die Firma an ihrer jetzigen Position halten können? Thomas Lutz: Sie wird sich hal- ten, denn wenn man sich nur den Verlauf und die Kursge- nach bestimmten Richtlinien zu entwickeln um die notwendige Treiber-Signatur zu erhalten, ohne die Windows 2000 solche Programme nicht frei agieren läßt. Plug, Play and more Hardware Windows 2000 steht mit Plug and Play nicht auf Kriegsfuß, wie dies bei Windows NT der Fall war. Im Gegenteil: Die in Windows 2000 implementierte Plug-and-Play-Unterstützung ist nicht identisch mit dem in Windows 95 enthaltenen Support. Während das ältere Betriebssystem mit dem Advanced-PowerManagement (APM)- oder Plug-and-PlayBIOS arbeitet, basiert das Plug-and-Play in Windows 2000 auf dem Advanced Configuration- and Power-Interface-Standard (ACPI). Dadurch kann endlich auch auf Notebooks mit einem professionellen Betriebssystem gearbeitet werden. Modem- oder Netzwerkkarten können im laufenden Betrieb hinzugefügt werden, Windows 2000 erkennt sie “Und selbst wenn Microsoft doch zerschlagen werden sollte. Dann wird jeder einzelne Teil vermutlich noch wertvoller”, Thomas Lutz, Presseverantwortlicher bei Microsoft Österreich. winne der Microsoft Aktien in den letzten Tagen anschaut, dann zeigt es doch ein großes Vertrauen der Anleger in Microsoft. Und selbst wenn der Konzern doch zerschlagen werden sollte. Dann wird jeder einzelne Teil vermutlich noch wert❹ voller. und bindet die passenden Treiber ein. Mit Hilfe von ACPI müssen Computer nicht mehr ausgeschaltet werden, sondern gehen in einen Schlafmodus, aus dem sie bei Bedarf - also per Knopfdruck oder Modembefehl sekundenschnell erwachen. Wichtige Neuerungen gegenüber NT 4 betreffen die Unterstützung von IEEE-1394 (Firewire) und des Universal Serial Bus (USB). Netzwerkhit: Active Directory Mit “Active Directory” schließt Microsoft im Serverbereich die letzte große Lücke zu Novell. Dahinter steckt ein skalierbarer, hierarchischer Verzeichnisdienst zur zentralen Verwaltung aller im Netzwerk verfügbaren Ressourcen. Je komplexer eine Netzwerkumgebung ist, desto wichtiger ist es, die im Netzwerk vorhandenen Ressourcen von einer zentralen Stelle aus verwalten zu können. Das können Dateien, Verzeichnisse, Drucker, Scanner oder 83 HARD & SOFTWARE WINDOWS 2000 auch Benutzer und Benutzergruppen sein. Alle diese Objekte befinden sich in einer Domäne, die zur strukturierten Verwaltung in eine Hierarchie mehrerer organisatorischer Einheiten unterteilt werden kann. Mehrere Domänen lassen sich in einer Baumstruktur zusammenführen. Durch “Active Directory” entfällt die bisherige Trennung zwischen primärem Domänen-Controllern und Backup-Domänen-Controllern. Der durch das “Active Directory” zur Verfügung gestellte Domänen-Baum bietet bei der Administration größere Flexibilität als flach organisierte Strukturen anderer Verzeichnisdienste. Jede Domäne innerhalb dieses Baums besitzt eine Kopie des Directory-Stores, die sämtliche Objekte der Domäne sowie Metadaten über den Domänen-Baum enthält. Selbstschutz ist die beste Hilfe Im Umgang mit Massenspeichern weist Windows 2000 umfangreiche Verbesserungen auf. Lange gefordert und unter NT 4.0 nur mit Fremdprodukten realisierbar, war die Begrenzung des Speicherplatzes, den ein Benutzer belegt (Disk Quotas). Auch wenn diese Funktion in kleineren Firmen wenig Bedeutung hat, läßt sich damit der maximale Speicherplatz, den alle Benutzer mitsammen belegen, festlegen. Das verhindert, dass der Server - wenn die Benutzerdaten auch noch auf derselben Partition wie das Betriebssystem liegen - abstürzt oder anderweitig Amok läuft. Beim Öffnen und Speichern stehen in Windows-2000-kompatiblen Programmen links die wichtigsten Ordner direkt zur Verfügung. Ein Dokument kann z.B. bei Word 2000 direkt in einen Webordner gespeichert werden NTFS 5 ermöglicht gemeinsam mit dem “Änderungsjournal” auf Betriebssystemebene eine automatische Dokumentation jeder Änderung von Dateien. Dieses Feature ist sowohl für Backup- als auch für AntivirenProgramme interessant, der Indizierungsdienst von Windows 2000 verwendet es bereits. Nie wieder volle Platten Wenn Festplatten überzulaufen drohen, gab es in der Vergangenheit nur die Möglichkeit, die Daten wegzusichern, eine größere Festplatte einzubauen und daraufhin die Daten wieder zurückzusichern. Durch das “Hierarchical Storage Management” (HSM), das der Windows 2000 Server bietet, erkennt das Auf einen Blick: Spielen unter Windows 2000? Viele meiner Bekannten und auch ich verwenden ihren PC zuhause nicht nur für ernsthafte Dinge. Hin und wieder muss man sich ja zumindest ansehen, was der Spielemarkt so Neues bietet. Allerdings stecken wir in einem tiefen Dilemma. Wir schätzen die Stabilität und Sicherheit von Windows NT 4.0 und beherrschen es aus dem “ff”, da wir im Job ständig damit zu tun haben. Nur: Unter NT 4.0 laufen die meisten Spiele nicht, da es für viele 3DGrafikkarten keine Treiber gibt. Also waren wir bis jetzt gezwungen, trotz aller Vorurteile zu Hause mit Windows 95/98 auszukommen. Von nun an soll alles anders sein: Windows 2000 soll in Sachen Spiele genauso gut funktionieren wie Win 98. Ein Traum! Bereits die ersten Betas, die irgendwo verfügbar waren, haben wir installiert, um das zu verifizieren. Nunmehr, die fertige Version liegt vor, und ... Ja und nein. Es gibt Treiber für Lenkräder und Joystick 84 Betriebssystem selbständig nicht benutzte Daten und kann diese auf Band oder optische Medien wegsichern. Der Anwender merkt nichts davon, außer der erhöhten Wartezeit beim Zugriff. Stark werden Administratoren das dynamische Volume-Management von Windows 2000 finden: So läßt sich im laufenden Betrieb eine Spiegelung für einen Datenträger vornehmen oder aufheben, ohne diesen offline nehmen zu müssen. Durch “Volume Mount Points” müssen Unternehmen ihre Server nicht mehr herunterfahren und damit verbundene Ausfallzeiten in Kauf nehmen, um die Speicherkapazität der Datenträger zu vergrößern. Windows 2000 kann einen weiteren Datenträger wahlweise als vollkommen neues Laufwerk betreiben oder dauerhaft mit einem Ordner eines bereits existierenden NTFS5Laufwerks verbinden. Mit dem verteilten Dateisystem (DFS), das im Netzwerk einen einheitlichen, logischen Namensraum einführt, zeigt Windows 2000 dem Anwender nach Aufgaben oder Bereichen geordnete Freigaben und schirmt die wirkliche Struktur vor dem Benutzer ab. DFS unterstützt “Active Directory” voll, setzt aber dessen Verwendung nicht voraus, und läßt sich mit dem “File Replication Service” (FRS) von Windows 2000 kombinieren. Lange Jahre machte uns Microsoft glauben, dass sich Daten auf NTFS-Partitionen im Laufe der Zeit nicht fragmentieren. Zusatzprodukte mussten diesen Sektor abdekken. Doch sieh da, in Windows 2000 ist eine Minimalversion des Marktführers, Diskeeper von Execsoft, integriert. Gag am Rande: Da es sich bei Execsoft um eine operative Scientology-Firma handelt, bestehen besonders in Deutschland massive Datenschutzbedenken gegen Windows 2000. Kann sein, dass dadurch Windows 2000 nicht am 24. Februar 2000 oder zumindest nicht in dieser Form erscheint. Terminal-Server gratis Freude für alle professionellen Gambler: DirectX 7.0 steht bei Windows 2000 bereits serienmäßig zur Verfügung für Windows 2000. Und DirectX 7.0 wird ebenfalls unterstützt. Aber? Die Geschwindigkeit, mit der das Ganze abläuft, hinkt deutlich hinter Windows 98 hinterher. Hoffen wir also, dass sich die Treiber in den nächsten Monaten stark verbessern, denn nichts ist für einen Spieler frustrierender, als Systemabstürze an den spannendsten Stellen. Die Terminal-Services, die ab der Server-Version von Windows 2000 zur Verfügung stehen, ermöglichen eine leichte Integration von älteren PCs, indem diese zu reinen Terminals werden und alle Programme am Server laufen. Das macht sowohl die Administration als auch Support und Lizenzverwaltung wesentlich einfacher. Die Terminal-PCs können übrigens auch unter Windows 95/98, Windows NT, Windows für Workgroups 3.11 oder Windows CE laufen. Load-Balancing sorgt für eine automatische Lastverteilung, wie sie bei Web-Servern vonnöten ist, Clustering stellt die bei Datenbank- oder Mail-Servern erwartete hohe Verfügbarkeit sicher. Die in Server-Versio- monitor 2/2000 WINDOWS 2000 nen steigende Mehr-Prozessorunterstützung und der direkte Zugriff auf riesige Arbeitsspeichermengen machen Windows 2000 für alle Unternehmensgrößen und jeden Serverbereich sinnvoll einsetzbar. IntelliMirror erweitert Policies IntelliMirror ist eine neue Technologie in Windows 2000, die Funktionen umfaßt, um Benutzern ständigen Zugriff auf ihre persönlichen Daten zu ermöglichen, unabhängig davon, ob sie gerade mit dem Netzwerk verbunden sind oder nicht. Im wesentlichen stellt IntelliMirror eine Erweiterung der Richtlinien (Policies) in Verbindung mit dem Verzeichnisdienst “Active Directory” dar. Vom Benutzer erstellte Daten lassen sich an jedem erforderlichen Arbeitsplatz bereitstellen, indem IntelliMirror automatisch die relevanten Dateien im Netzwerk mit dem jeweiligen Arbeitscomputer synchronisiert. Dabei werden die Dateien auf die lokale Festplatte umgelenkt, ohne dass der Benutzer dies bemerkt. Bei der Speicherung im lokalen Ordner “Eigene Dateien” etwa bleibt der Benutzer im Glauben, dass die Dateien auf der Festplatte seines Computers landen - während IntelliMirror sie tatsächlich im Netzwerk ablegt. Windows 2000 hilft Kosten sparen Da in modernen Unternehmen die Kosten einer EDV-Umstellung interessanter sind als der zu erwartende Nutzen - ersteres stellt sich sicher ein, letzteres nicht immer - betreibt Microsoft die “Zero Administration”-Initiative. Klares Ziel ist hierbei, die “Total Cost Of Ownership” (TCO), also die Gesamtkosten, die beim Betrieb eines EDV-Arbeitsplatzes anfallen, zu reduzieren. Windows 2000 ist das erste Betriebssystem, das streng unter diesem Aspekt entwickelt wurde. Die tragenden Säulen dieses Konzepts sind die neue Managementkonsole und der Windows Scripting Host, und natürlich wird auch der “System Management Server” (SMS) von Microsoft optimal unterstützt. Die Managementkonsole ist die zentrale Schaltstelle für die Windows 2000-Konfiguration. Während die Systemsteuerung und ihre Applets in erster Linie für die “kosmetischen” Korrekturen zuständig sind, geht es bei der Managementkonsole um die wesentlichen Dinge. Hier finden sich alle Werkzeuge für Systemadministratoren, die in NT 4.0 teils eigenständige Programme und teils Elemente der Systemsteuerung waren. Die Managementkonsole selbst ist nur eine Klammer, die im Prinzip beliebige Inhalte sammelt, was sie vielseitig und erweiterbar macht. Der Windows Scripting Host, den auch Windows 98 kennt, erlaubt das Automatisieren von einfachen Aktionen, was bei der Administration eines Netzwerks sehr viel Zeit sparen kann. Systemanforderungen Um möglichst viele bestehenden Systeme weiterverwenden zu können, untertreibt Microsoft bei den Systemanforderungen für Windows 2000 wieder schamlos. Ein Windows 2000 Server soll demnach nicht mehr als 166 HARD & SOFTWARE MHz lahme Pentium-Prozessoren benötigen und auch mit 64 MB funktionieren. Empfohlen werden allerdings 128 MB. Na gut. 500 MB Festplattenplatz sind zwar ganz schön heftig, aber bei heutigen Platten Nebensache. VGA-Auflösung, Maus und Tastatur gehört ebenfalls dazu. Windows 2000 Professional will Microsoft übrigens sogar mit 32 MB Hauptspeicher betrieben sehen Scherz, laß nach. Hier werden auch nur 300 MB auf der Festplatte verbraucht. Neben der Intel-Plattform läuft Windows 2000 auch auf Alpha-Rechnern. Verfügbarkeit Windows 2000 Professional, Server und Advanced Server gelangen am 17. Februar 2000 in Österreich sowohl in englischer als auch in deutscher Sprache in den Handel. Die Multilingual-Versionen mit der Unterstützung für alle verfügbaren Sprachen wird im 2. Quartal 2000 ausgeliefert, Windows 2000 Datacenter Server im 3. Quartal. Damit ist die exponet die ideale Plattform, auf der Microsoft gemeinsam mit Compaq und dreißig weiteren Partnern auf 750 m2 eine riesige Show für Windows 2000 abziehen wird. Windows 2000 wird mit Sicherheit ein großer Erfolg und ein ebenso großes Geschäft werden. Damit das auch gelingt, hat Microsoft schon im Vorfeld allein im deutschsprachigen Raum 600.000 Preview-Pakete mit Betaversionen verkauft. Und startet jetzt zur größten Marketingkampagne aller SoftwareZeiten. Mehrere Hundert Millionen Dollar übertreffen sogar noch die einstige ImageKampagne unter dem Motto “Where do you want to go?” Besonderes Augenmerk legt Microsoft auf das Internet. E-Commerce-Anbieter werden umworben, um ihre Server auf Windows 2000 umzustellen. Eine neue Abteilung mit 100 Mitarbeitern entstand, um den Einsatz von Windows 2000 in großen Web-Projekten zu optimieren. Fazit Die »Terminal-Services« verwandeln einen Windows 2000-Server in einen Host, auf dem Windows-basierende Terminals Applikationen ausführen können monitor 2/2000 Die theoretische Begeisterung über das gelungene Produkt ist eine Sache, der Einsatz in der Praxis ein anderer. Sicher werden in den nächsten Monaten die gröbsten Fehler behoben sein, sicher gibt es in sechs Monaten für alle Applikationen angepaßte Versionen und für alle Hardware stabile Treiber. Erst dann, also frühestens in einem halben Jahr, besser noch später, sollten Sie Windows 2000 professionell einsetzen. Bis dorthin bleibt genügend Zeit, es in Testumgebungen zu begutachten und einen vernünftigen Migrationsplan zu entwickeln. Ich freue mich ❹ schon drauf. 85 HARD & SOFTWARE INTERVIEW Das Denkbare in das Machbare überführen Mit 1. Oktober 1999 ging Fujitsu Siemens Computers in Österreich an den Start. Entsprechend der Geschwindigkeit im umkämpften Markt entstand auch das europäische Joint Venture selbst in Rekordzeit: Von der Vereinbarung des Memorandum of Understanding zwischen Siemens und Fujitsu bis zur Unterzeichnung des 50:50 Joint Venture Vertrages vergingen nur zwei Monate. Rüdiger Maier nahm dies zum Anlass, um mit dem neuen Österreich-Geschäftsführer Georg Obermeier, bisheriger Leiter der Siemens Computer Systems, über die Visionen für das Unternehmen zu sprechen. Rüdiger Maier Was waren die Voraussetzungen für den Zusammenschluß der beiden Unternehmen? Georg Obermeier: Da Fujitsu bereits ein langjähriger Partner war, ist diese Zusammenführung ja wirklich auf der Hand gelegen. Siemens war vor etwa 77 Jahren einer der Mitbegründer von Fujitsu (siehe Kasten, Anm. d. Red.), und nun ergeben sich durch die Kooperation des mittlerweile gerade am asiatischen Markt sehr starken Partners interessante Synergien sowohl auf der Marktseite wie auch im Bereich der Technologien. In Österreich vereint das neu geschaffene Unternehmen den Bereich Computer Systems der Siemens AG Österreich und die österreichische Niederlassung von Fujitsu Computers. Was bringen die beiden Firmen in diese Partnerschaft ein und wie werden sie sich in Zukunft wechselseitig ergänzen? Georg Obermeier: Als Europa-Ziel peilt das Unternehmen den ersten Platz an, weltweit wollen wir auf jeden Fall den dritten Platz erreichen. Die Pole Position am österreichischen Markt werden wir daher weiter ausbauen, Schwerpunkte sind die Betreuung der 86 “Diese Zusammenführung ist ja wirklich auf der Hand gelegen.” Georg Obermeier, Österreich-Geschäftsführer Fujitsu Siemens Computers Klein- und Mittelbetriebe und das Consumer-Geschäft. Tempo, flache Hierarchien und kurze Kommunikationswege sind die Erfolgsdevise für unser Team. Es gilt einfach, auf möglichst effizienten Wegen und mit geringen Kosten gute Produkte in den Markt zu bringen. Siemens ist ja traditionell im Enterprise Computing sehr stark, wo wir ganz klar vom heutigen dritten Platz in Österreich wieder nach vorne wollen. In Deutschland sind da schon schöne Erfolge zu sehen, wobei nicht nur Produkte angeboten werden, sondern vor allem zusätzlicher Service, etwa im Bereich Storage. Im High End und Server Markt streben wir in Österreich einen Marktanteil von 30 Prozent an. Derzeit sind beide Unternehmen bei Intel Servern der am stärksten wachsende Hersteller und mit einem Marktanteil von 25 Prozent die Nummer zwei in Österreich. Fujitsu wiederum bringt ja vor allem auch den Part der Notebooks ein. Hier soll der Marktanteil von derzeit 9 Prozent verdoppelt werden. In den ersten beiden Quartalen des Vorjahres waren Fujitsu und Siemens gemeinsam mit 54.665 abgesetzten PC, das entspricht einem Marktanteil von 21,3%, die Nummer 1 am österreichischen PC-Markt vor Compaq und IBM. Überdies kooperieren die beiden Unternehmen ja seit mehr als 20 Jahren auch im Bereich der Mainframes und monitor 2/2000 INTERVIEW ergänzen sich auch hier sehr gut. Eine Verstärkung des Software-Vertriebes rundet die Strategie ab. Grundsätzlich gibt es bei Siemens Österreich im Arbeitsgebiet “Information and Communications” drei verschieden zu betrachtende Bereiche. Mit Fujitsu Siemens sind wir im Bereich Produkte (ICP) angesiedelt, der sehr klar produktgetrieben ist. Dagegen ist der Bereich Netze (ICN) ein klar projektgetriebenes Gebiet, und im Feld Dienstleistungen (SBS) erstellen wir Lösungen für die verschiedensten Branchen. Welche Auswirkungen hatte der Zusammenschluß auf der Personalseite? Georg Obermeier: Im Jahr 1998 erzielte Siemens Computer Systems Österreich mit 75 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,970 Milliarden Schilling. Fujitsu, in Österreich erst im Jahr 1997 gegründet, erwirtschaftete im gleichen Zeitraum mit 15 Mitarbeitern 506 Millionen Schilling. Es ist uns gelungen, beim Zusammenschluß der beiden Unternehmen keine Mitarbeiter zu verlieren. Über ein Netz von 400 Vertriebspartnern erzielen daher nun 90 Mitarbeiter mit Produkten vom leichten Notebook bis zum leistungsfähigen Server einen Umsatz von 2,5 Mrd. ATS. Von Österreich aus werden wir auch die Länder Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Jugoslawien/Montenegro, Kroatien, Mazedonien, Rumänien, Slowakei, Slowenien und Ungarn betreut. Wie werden nun die Projekte bei Ihren Kunden ausgeführt? Georg Obermeier: Da wir ja die gesamte Produktpalette zu betreuen haben, gibt es da recht unterschiedliche Ansätze. So zählt im “Volumen-Geschäft”, also bei PCs, Notebooks etc., vor allem die ausgeklügelte Logistik und die Schnelligkeit, die durch das Internet noch angetrieben wird. Im Bereich des Enterprise Pole Position in Österreich Fujitsu Siemens Computers hat 1999 mit 133.725 verkauften PC die Pole Position in Österreich ausgebaut. Im nächsten Jahr will man 150.000 PC absetzen, europaweit sogar über fünf Millionen Geräte. Das Unternehmen stellte kürzlich auch die neuen LifeBook-Baureihen vor, die MiniNotebooks mit Touchscreen (B-Serie), Ultraportables (S-Serie) und All-in-OneModelle (C-Serie) mit besonderen Multimedia-Fähigkeiten vor. Die E-Serie und die 800-Serie für professionellen Einsatz in Unternehmen ergänzen das umfangreiche Produktangebot. Verstärkt werden ebenfalls die Aktivitäten bei Unix-Servern in Europa besonders im High-End-Bereich. Die neue GP7000FComputing wiederum zählen vor allem das Kow-how, die Erfahrung und die individuellen Konzepte. Ein ganz wichtiger Punkt bei der Abwicklung von Projekten ist aber die klare Aufgabenteilung zwischen uns und unseren Partnern. Wir arbeiten dabei mit Retailern, vier Distributoren und 24 Partnern für größere Projekte zusammen. Unsere Rolle ist ganz klar die des “Produktbereitstellers”, die eigentliche Arbeit beim Kunden übernehmen unsere Partner. Wir haben daher ein gut strukturiertes Partnerprogramm, das den Partnern viel Raum lässt und daher attraktiv ist. So übernehmen wir etwa prinzipiell kein Consulting, da das die Kernkompetenz unserer Partner ist. Wir unterstützten unsere Partner natürlich im “Pre Sales”-Bereich, etwa durch Teststellungen oder Schulungen. Ein Gebiet, das wir wie gesagt auch ausbauen wollen, ist der Software-Vertrieb. Hier Hochzeit in der Familie Beim Joint Venture zwischen Siemens und Fujitsu handelt es sich eigentlich um eine Hochzeit in der Familie. Fujitsu entstand 1935 unter dem Namen Fusi Tsushinki Denki Seizo K.K. als Ausgliederung der Kommunikationsaktivitäten von Fusi Denki Seizo, dem heutigen Fuji-Konzern. Dieser war 1923 von Siemens gemeinsam mit der Furukawa-Gruppe gegründet worden. Der ursprüngliche Name Fusi war ein Akronym der beiden Gründungsfirmen. Im Namen Fujitsu ist Siemens also bereits enthalten. In Europa wird das neue Unternehmen mit Sitz in den Niederlanden und insgesamt 9.000 Mitarbeitern mit einem Umsatz von etwa 6 Mrd. Euro von Anfang an eine Spitzenposition einnehmen. Erklärtes monitor 2/2000 HARD & SOFTWARE Ziel ist die Position Nummer eins am europäischen Computermarkt, derzeit liegt das neue Unternehmen bereits auf Platz 2 nach Stückzahlen beziehungsweise Platz 3 nach Umsatz. In allen Schlüsselmärkten Europas werden Vertriebsgesellschaften durch Integration der bestehenden Organisationen von Fujitsu Computers und Siemens Computer Systems gebildet. Der Kundenstamm umfasst die meisten der 1.000 größten Unternehmen Europas, mehr als 2.000 der führenden Reseller, Distributoren und Systemintegratoren und über 100.000 Vertriebspartner und Retail Outlets. In der eigenen Vertriebsorganisation sind mehr als 2.500 Salesprofis tätig. Serverfamilie beeindruckt durch Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit. Das Spektrum der Familie reicht bis zu 64way-Enterprise-Servern und noch heuer wird zusätzlich ein 128-way-Server verfügbar sein. Alle fünf Modellgruppen verwenden SPARC64TM GP-Prozessoren und das Betriebssystem Solaris. Die bisherige Linie der RM-Server wird bis 2002 weiterentwickelt und bis 2008 unterstützt. Die High-End-Server Primergy N800 und K800 sind die ersten der einheitlich Intel-basierten Serverfamilie. Beide basieren auf der Intel Profusion ChipsetTechnologie und verfügen über acht Pentium III Xeon Prozessoren. haben wir etwa eine enge Partnerschaft mit Microsoft, mit Computer Associates oder EMC² für den Storage-Bereich. Solche Partnerschaften sind für uns vor allem auch vor dem Hintergrund wichtig, dass das expandierende Feld des Enterprise Computing und damit einhergehend eine Renaissance der zentralen Datenhaltung einen wachsenden Bedarf an Werkzeugen zur Administrierbarkeit der immer größeren Datenmengen bringt. Welche Veränderungen erwarten Sie in Ihrem Marktsegment für die nächste Zukunft? Georg Obermeier: Neben der bereits erwähnten wachsenden Bedeutung des Enterprise Computing und der damit zusammenhängenden Anforderungen erwarte ich auch eine bedeutende Ausweitung des Marktes für Mobile Computing. Hier werden sicher die Preise weiter nach unten gehen und wir werden noch intensiver an unserer Fertigung und Logistik arbeiten müssen. In diesem Bereich wollen wir ja bereits heuer die Nr. 1 in Österreich werden. Gleichzeitig wird sich durch neue Protokolle wie WAP die Konvergenz von Information und Kommunikation verstärken. Wenn Informationen zu jeder Zeit an jedem Ort verfügbar sein sollen, wird uns das zwingen, mehr handliche und dennoch leistungsfähige Produkte zu entwickeln, die diesem Trend gerecht werden. Es werden sich damit in den nächsten ein bis zwei Jahren ganz andere Datenströme ergeben, als wir sie bisher gewöhnt sind. Daher müssen auch Produkte entstehen, die wir uns heute noch gar nicht richtig vorstellen können. Denn das Denkbare muß dann auch immer mehr in das Machbare übergeführt werden. Eine große Herausforderung, der wir uns aber mit viel Einsatz und Begeisterung stellen wollen. Vielen Dank für das Gespräch! 87 HARD & SOFTWARE NEWS BJC-6500 BJC-85 BJC-8000 Photo BJC-3000 Canon: Schluß mit der Verschwendung! Sie freuen sich sicher, wenn Ihr Drucker weniger Tinte verbraucht. Und auf eine erschwingliche Digital-Kamera, die Ihren Ansprüchen auf eine bessere Bildqualität genügt, haben Sie auch schon lange genug gewartet. Canon erfüllt Ihnen jetzt beide Wünsche. Ing. Adolf Hochhaltinger 88 Canon macht bei seinen neuen Druckern der Verschwendung von teurer Farbtinte ein Ende - durch einzelne Tanks für jede Farbe! Das Problem ist wohl jedem Besitzer eines Tintenstrahldruckers geläufig: Auch wenn in allen anderen Farbtanks noch genügend Tinte ist, muss der gesamte Farbtank getauscht werden, sobald der erste Tank leer ist. Besonders ärgerlich ist dies dann, wenn von einer Farbe überproportional viel verbraucht wird - beispielsweise wenn ein (z.B. einfarbiges) Firmenlogo mit jedem Brief mitgedruckt wird. Die entsprechende Farbe ist dann relativ bald am Ende und der gesamte (Farb) Tintentank mit allen Farben musste bisher dann getauscht werden. Mit seinem neuen „Single-Ink-Konzept“ macht Canon dieser systematischen Verschwendung ein Ende: Bei den neuen Drukkermodellen kann jeder einzelne Tank extra nachgekauft und getauscht werden. Dies gilt nicht nur für die drei Grundfarben und für Schwarz, sondern ebenso auch für die zusätzlichen Tintentanks mit den Spezialfarben für Fotodruck, soweit der betreffende Drukker diese verwendet. Eine ganze Produktreihe neuer Drucker bietet dieses Konzept der einzelnen Tintentanks. Das Modell BJC-6100 ist bereits seit Oktober auf dem Markt, noch im Februar kommt das Modell BJC-6500 dazu, das auch A3-Formate verarbeiten kann und um 5.490,Schilling gehandelt wird. Als preiswertes Einstiegsmodell in diese Druckerwelt mit einzelnen Tintentanks ist die Type BJC 3000 gedacht, sie ist ebenfalls ab Februar 2000 erhältlich, druckt mit 1440 × 720 dpi und kostet 2.190,- Schilling. Im März kommt dann noch das Modell BJC-8200 auf den Markt, ein Sechsfarben- monitor 2/2000 NEWS drucker speziell für höchste Fotoqualität mit 1200 × 1200 dpi Auflösung, der um 6.990,Schilling zu haben sein wird. Noch mit herkömmlichen Tintentanks ausgestattet ist das (ebenfalls neue) Modell BJC85, ein ganz besonders leichter und kleiner Drucker, der speziell für Anwendungen unterwegs (sprich: mit dem Notebook) gedacht ist. Mit einem Gewicht von nur 1,4 kg und den Abmessungen 300 × 158 × 57 mm paßt er in jede Aktentasche und liefert doch brillante Ausdrucke in Farbe und Schwarzweiß, er druckt mit bis zu 720 x360 dpi und bietet sogar Ausdrucke in Fotoqualität, hierfür ist allerdings ein eigener Fotodruckkopf erforderlich, der als Option erhältlich ist. Auch dieser Winzling beherrscht schon die „Drop Modulation Technology“, bei der die Größe eines jeden einzelnen Tintentröpfchens moduliert werden kann. Dadurch werden besonders weiche Farbverläufe möglich. Dieser Drucker ist zusätzlich zur normalen Drukkerschnittstelle auch mit einem USB-Anschluß und mit einer Infrarot-Schnittstelle ausgerüstet. Die mitgelieferte Software „Photo Optimizer“ entfernt unerwünschte Elemente wie Grauschleier, Fehlbelichtungen, geringe Farbsättigung oder schlechte Kontraste aus dem Bild, damit auch bei nicht perfekten Vorlagen in optimaler Qualität gedruckt werden kann. Eine zusätzliche Option, die vor allem unterwegs recht nützlich ist, besteht in der Möglichkeit, statt dem Druckkopf einen Scannerkopf einzusetzen, der als Option erhältlich ist. Der Drucker wird dadurch in einen Scanner mit 360 x360 dpi Auflösung und einer Farbtiefe von 24 Bit verwandelt. Ein Kalibrierungsblatt für den korrekten Weißabgleich wird ebenfalls mitgeliefert. Der Drucker BJC-85 wird ab Februar ausgeliefert und wird 3.990,- Schilling kosten. (Alle Preise inkl.MwSt.) 3,3 Millionen Pixel-Kamera Einen neuen Rekord in puncto Auflösung bei kleinsten Abmessungen bietet Canon mit seiner neuen Digitalkamera „PowerShot S20“: Eine Auflösung von 2048 × 1536 Pixeln entspricht nicht weniger als 3,3 Millionen Bildpunkten und ist - zumindest für kurze Zeit - wohl ein Rekordwert für handelsübliche digitale Fotoapparate. Das hervorragendste Merkmal der Kamera ist aber ihre einfache Bedienung. Meist braucht man nur Zoomhebel und den Auslöser zu bedienen. An der Rückseite der Kamera findet sich der fast schon obligate LCD-Bildschirm mit rund 4,5 cm (1,8 Zoll) Bilddiagonale, er ermöglicht trotz einer relativ geringen Auflösung eine Beurteilung von Motiv und Bild- monitor 2/2000 ausschnitt, und dies auch bei hellerer Umgebung. Ein weiteres Ausstattungsmerkmal ist das 2-fach Zoomobjektiv, es entspricht mit 5,5 bis 13 mm einer Brennweite von 32 bis 64 mm bei einer Kleinbildkamera. Das hervorragende Objektiv (acht optische Elemente in sieben Gruppen) wird der hohen Auflösung dieser Kamera durchaus gerecht. Ein besonderes „Zuckerl“ ist der Makromodus, er funktioniert zwischen 12 und 66 cm Abstand vom Objekt. Allerhöchstens könnte man sich bei künftigen Modellen einen größeren Zoombereich wünschen, vielleicht 1:3 oder 1:4. Das bei dieser Kamera zusätzlich eingebaute „digitale Zoom“ bringt allerdings (wie jedes digitale Zoom generell) keine höhere Bildqualität mehr, das nachträgliche Vergrößern damit entspricht dem nachträglichen „Aufblasen“ eines Bildausschnitts und könnte ebenso gut auch mit jedem besseren Bildbearbeitungsprogramm gemacht werden. Das Ganze bringt aber trotz höherem Datenvolumen keine zusätzlich Bildinformation mehr. Die mitgelieferte Speicherkarte (CompactFlash) wird mit einer Kapazität von 16 MB dem hohen Datenaufkommen der 3,3 Megapixel einigermaßen gerecht, als Zubehör gibt es im Handel auch Speichermodule mit größerer Kapazität. Automatik abschaltbar Hervorzuheben ist die Möglichkeit, die zahlreichen Automatikfunktionen dieser Kamera nach Wunsch auch abschalten zu können, so kann etwa der Weißabgleich auch manuell durchgeführt oder fix für drei vorbestimmte Farbtemperaturen vorgewählt werden. Auch Belichtungskorrekturen sind in Drittel-Blen- HARD & SOFTWARE denstufen möglich. Auch kann der Anwender unter fünf Belichtungsprogrammen wählen, dann werden sämtliche Parameter für den betreffenden Anwendungsfall (Sportbilder, lange Belichtungszeiten, Nachtaufnahmen, Schwarzweißfotografie...) optimal eingestellt. Der Anwender ist hier also der Meister und nicht der Sklave seiner Kamera. Normalerweise sind dagegen alle automatischen Funktionen aktiv, das Fotografieren damit fällt somit auch ungeübten Anfängern nicht schwer: nur Anvisieren und Abdrücken, das ist alles. Als Stromversorgung ist der hier eingesetzte NiMH-Akku samt mitgeliefertem Ladegerät wohl eine preiswertere Lösung als die sonst vielfach üblichen, teuren Batterien. Als Anschluß zum PC wurde der USB-Bus gewählt, damit ist eine schnelle Datenübertragung zwischen Kamera und Computer gewährleistet - sowohl bei PCs als auch bei Apple-Rechnern ist diese Schnittstelle inzwischen Standard. Auch der Anschluß an einen LCD-Projektor oder an einen Fernsehbildschirm ist möglich. Die mitgelieferte Software umfaßt eine ganze Reihe von Programmen, darunter „Adobe PhotoDeluxe“ und PhotoRecord, sie enthält sogar einen Panorama-Assistenten, mit dem eine Reihe von einzelnen Fotos zu einem Panorama zusammengefügt werden kann. Die Kamera wird ab Mitte März 2000 verfügbar sein und 14.990,- Schilling kosten unverbindlich empfohlener Verkaufspreis inkl.MwSt. Canon Tel. 01/680 88-0 http://www.canon.at 89 HARD & SOFTWARE NEWS Schartner Consulting macht (F)IT für die Zukunft Die Chance unserer Kunden, aus IT-Projekten Wettbewerbsvorteile zu erzielen, liegt in der Fähigkeit aller handelnden Personen entstehende Verbesserungspotentiale zu nutzen. Für einen schnellen Return on Investment aus einer IT-Investition gilt es, die gesetzten Projektziele effizient zu erreichen. PROMOTION Dabei steht die Anforderung einer integrierten Logistik-Kette, vom Lieferanten über den Hersteller bis zum Kunden fest. Das bedeutet für Unternehmen neben der optimalen Abbildung der internen Prozesse auch die kritische Betrachtung aller firmenübergreifenden Transaktionen. Dazu sind verschiedene Softwarekomponenten (ERP, CRM, E-Business), wie sie die moderne Produktpalette von Baan bietet, erforderlich. “Speed” ist der wesentliche Erfolgsfaktor für unsere Kunden. Die Zeitspanne vom ITKonzept bis zur produktiven Kunden-Lösung muß sehr kurz gehalten werden. Dadurch erhöhen sich die Anforderungen an das verantwortliche Projektteam. Trotz komplexer Themenstellungen sind täglich schnelle Entscheidungen zu treffen. Eine hohe Fachkompetenz ist zwar eine wesentliche Basis für den Projekterfolg, aber keine Garantie für die Erfüllung der Projektziele. Auch klassische Projektmanagementansätze einer Kosten- und Terminkontrolle sind keine Garanten einer effizienten Umsetzung der Projektziele. Neue Ansätze und Methoden müssen die klassischen Instrumente ergänzen. Dazu haben wir das Schartner Consulting Einführungsmodell entwickelt, das neben dem unmittelbaren Nutzen für das Projekt auch einen dauerhaften Nutzen für den Mitarbeiter und das gesamte Unternehmen erzielt. Das Schartner Consulting Einführungsmodell besteht aus den drei Säulen: . Fachliche Baan-Einführung nach “Baan-Target” . Teambuilding . Projektmanagement Die Lernende Organisation Das Schartner Consulting Einführungsmodell verspricht neben dem unmittelbaren 90 Nutzen für das Projekt auch einen dauerhaften Nutzen für den Mitarbeiter und das gesamte Unternehmen. . Schnellerer ROI durch kürzere ProjektImplementierungszeiten . Steigerung der Projektqualität durch Projektmanagement-Kompetenz in Kundenhand . Projektmanagement wird gelebt und stellt keinen Overhead dar . Überraschungskompetenz wird aufgebaut (wachsam und klug auf Veränderungen reagieren) . Service und Qualität werden gesteigert . Bereitschaft für Veränderungen und Leadership . Persönlicher Fortschritt für die Mitarbeiter . Unternehmen gewinnt durch Förderung von Eigeninitiative, Selbstmotivation, Vertrauen, Teamfähigkeit und Verständnis des Mitarbeiters . Erfolgreiche Übernahme von bestehenden Projekten auch aus turbulenten Projektsituationen Wir stützen uns auf die drei Säulen unseres Unternehmenserfolges: Ein ausgeprägter Service-Gedanke, gelebt in einem kreativen Team, eingebettet in einem internationalen Netzwerk. Service sehen wir als Summe von Kompetenz, Support, Speed und Weiterbildung. Im Team entsteht ein langfristiges, partnerschaftliches Verhältnis mit unseren Kunden. Dies fördert eine ständige Optimierung der Unternehmensabläufe und der eingesetzten Software. Im Netzwerk mit unseren strategischen Partnern sichern wir breite branchenund fachspezifische Kompetenz, den Ausbau unserer Dienstleistungspalette sowie geographische Kundennähe. Keiner gewinnt alleine Ein erfolgreich abgeschlossenes IT-Projekt ist die Basis für einen erhöhten Unternehmenserfolg. Um dieses Ergebnis zu erzielen, sind wir täglich bei unseren Kunden vor Ort. Unser Beitrag für Ihr Unternehmen: . Schnelle, schlanke Umsetzung kleiner Projekte mit dem Baan-Standard . Einsatz branchenübergreifender Erfahrungen . Rasches Beherrschen von komplexen Projekten durch durchdachte betriebswirtschaftliche Konzepte und gezielte Zusatzmodule zum Baan-Standard Schartner Consulting steht mit 25 hochqualifizierten Beratern und Best Practice-Erfahrungen bereit, um Ihre spezifische Lösung zu realisieren. Informieren Sie sich unter www.schartner.net. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage unter +43/732/383438, Herr T.W. Johann Klima oder per E-Mail an [email protected]. monitor 2/2000 HARD & SOFTWARE NEWS Sind Sie schon mal richtig Auto gefahren? Keine Sorge, hier geht’s um ein entspannendes Ford-Racing am PC. Schließlich brauchen wir ja alle unsere Stündchen, wo wir richtig abschalten können. Nicht nur für Ford-Fans bietet dieses Rennspiel fünf verschiedene Rennkategorien, 12 verschiedene Fordmodelle und hochauflösende 3D-Grafiken. Und falls was schief gesehen sollte, das Spiel verspricht sogar „authentische Unfallreaktionen“. DirectX 6.1 ist Voraussetzung. Der Preis inkl.MwSt. liegt bei 670,ATS. Koch Media Tel. 01/8150626-0 http://www.kochmedia.com/ Inserat koch Office-Software für den Browser Sun macht jetzt ernst mit seinem Early-Access-Programm für StarPortal. Die StarPortal Software liefert Werkzeuge für Textverarbeitung, Grafikpräsentation, Tabellenkalkulation und andere Office-Software, die sich für jeden WebBrowser eignen und später auch über portable Geräte zu benutzen sein werden. StarOffice ist für Solaris Operating Environment, Windows, Linux und OS/2 verfügbar. Das Early Access Programm steht registrierten Teil- nehmern offen. Dieses Netzwerkservicemodell basiert auf der StarOffice Software, die bereits über 1,4 Millionen mal von Suns Website heruntergeladen worden ist. Sun Microsystems Ges.m.b.H. Tel. 01/605 63-0 Virtuelle Eisenbahn Modellbau-Freaks können mit „Eisenbahn.exe“ ihre Anlage virtuell erweitern oder planen. Eisenbahn-exe ist ein sehr zweckmäßiges Programm für den Modellbaufreund. Sie können am PC Anlagen planen, um diese dann, je nach Größe Ihres Wohnzimmers, auch wirklich zu realisieren. Jede Menge an Zügen und Baulichkeiten stehen für die virtuelle Modell-Eisenbahn zur Verfügung. Und die Züge fahren natürlich auch! Das Programm kostet 579,ATS inkl.MwSt. Es läuft unter Windows 95/98/NT. monitor 2/2000 Koch Media Tel. 01/815 06 26-0 http://www.kochmedia.com/ Centura-Datenbank für Palm-Computer Centura Software hat seinen Raima Database Manager auf die Palm Computing Plattform portiert. Computersysteme jenseits der Grenzen der klassischen PCs gewinnen immer mehr an Bedeutung. Neben Systemen, die ganz in Geräte wie Telefone, Fotokopierer oder ähnlichem integriert sind, sind das vor allem Klein-Computer wie Handhelds und Organizer. Eine führende Position nimmt dabei die Palm Computing Plattform ein, die nicht nur leistungsfähige, kleine, benutzerfreundliche Geräte bietet, sondern einen echten Plattform-Ansatz, auf dessen Basis sich eigenständige Lösungen entwickeln lassen. Zahlreiche Anwendungen beispielsweise für Time-Management oder Komrnuni- kation stehen für diese Plattform bereits zur Verfügung. Centura Software hat sein Datenbankmanagementsystem RDM (Raima Database Manager) nun auch auf die Palm Computing Plattform portiert. RDM ist eine äußerst leistungsfähige Datenbank, die zu gleich nur ganz geringe Anforderungen an die Systemressourcen stellt. Mit dieser Datenbank können Entwickler ohne großen Auf- wand anspruchsvolle Anwendungen für die Handheld-Computer der Palm-Plattform erstellen. Da RDM sowohl das relationale Datenbankmodell als auch das Network Pointer Model unterstützt, können die Vorteile beider Technologien flexibel kombiniert werden. Centura Software Tel. 01/607 01 81 http://www.centurasoftware.com/de 91 MARKTVIEW USV-ANLAGEN Nicht nur bei lebenswichtigen Anwendungen wie etwa in Krankenhäusern ist eine ununterbrochene Stromversorgung unverzichtbar; auch bei allen normalen Computernetzwerken kann sich schon ein kurzer Stromausfall von nur wenigen Sekunden fatal auf das System auswirken. Ing. Adolf Hochhaltinger Power ohne Pause Schließlich kann schon ein ganz normaler PC unter Windows nicht einfach mit dem Netzschalter abgedreht werden, noch viel weniger ein Fileserver oder gar ein ganzes Netzwerk, ohne Datenverlust zu riskieren. Auch geringste Stromschwankungen können für ein Netzwerk katastrophale Folgen haben. Häufig wird auf diese Weise nicht nur die Hardware beschädigt, sondern es gehen vor allem wichtige Daten verloren. Darüber hinaus dauert es oft bis zu mehreren Tagen, einen so entstandenen Computerausfall und dessen Folgen wieder zu beheben, wobei die Kosten eines solchen Ausfalls in die Millionen gehen können. Betriebsdatenverlust, Auftrags- beziehungsweise Kundenverlust und Ausfall des Kundenservices sind nur einige der katastrophalen Konsequenzen. USVAnlagen bieten hier einen zuverlässigen Schutz und haben sich aus diesem Grund in allen Netzwerkumgebungen als feste Komponente etabliert. Dementsprechend ist ein wesentliches (und besonders komplexes) Anwendungsgebiet für eine USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) auch der Bereich IT und Computer. Weitere Anwendungsbereiche dafür sind beispielsweise Telekommunikationsanlagen aller Art, die Leittechnik und die vielen Regelungs- und Überwachungssysteme in Ge- 92 bäuden, wie für Brandschutz, Klimatisierung, Zutrittskontrolle, Einbruchsschutz und vieles mehr. Offline oder Online? Die einfachste Form einer USV ist jene, bei der ein (ausreichend groß dimensionierter) Akku ständig vom Stromnetz nachgeladen wird, die restliche Anlage ist abgeschaltet (“offline”). Erst im Augenblick des Stromausfalles wird die ganze Anlage aktiv. Dann werden die Verbraucher vom normalen Stromnetz getrennt und zugleich beginnt das Gerät selbst, aus seinen Akkus Wechselstrom mit 50 Hz zu erzeugen . Ist der Strom dann wieder da, so wird wieder zurückgeschaltet - entweder wieder mit einer ganz kurzen Unterbrechung oder es müssen die Phasenlagen von Netzstrom und Notstrom vor dem Umschalten erst synchronisiert werden. Qualität oder billig? Dieser aus den Akkus erzeugte Wechselstrom ist allerdings generell - je nach Fabrikat und Schaltungsaufwand - von durchaus unterschiedlicher Qualität, und dies ist ein ganz wichtiges Kriterium zur Bewertung einer USV. Für einfache Anwendungen genügt es zwar oft, eine Gleichspannung mit 50 Hz umzupolen und die so entstandene Rechteckspannung mit einigen zusätzlichen Schaltungsmaßnahmen in eine “Trapezspannung” zu verwandeln. Das reicht etwa für den Betrieb von einigen einfacheren Geräten, für einen 220-Volt Lötkolben, für Glühlampen, einfache Bohrmaschinen ohne Regelung oder einfache Ladegeräte für Video-Akkus. Die nehmen eine solcherart “verhunzte” Spannung nicht krumm - viele andere Geräte allerdings sehr wohl. Mit etwas größerem Schaltungsaufwand ist es nämlich durchaus möglich, einen perfekten (sinusförmigen) Spannungsverlauf zu generieren, wie ihn auch das Stromnetz normalerweise liefert. Interessant ist hierbei allerdings auch, ob das betreffende Gerät diese perfekte Kurvenform auch unter Last noch halten kann - einige ganz billige Geräte verändern (verschlechtern) unter Last ihre Kurvenform nämlich ganz beträchtlich. Den Strom “verbessern” Keine solchen Probleme gibt es generell dann, wenn die Ausgangsspannung ständig elektronisch überwacht und ständig nachgeregelt wird. Solche Geräte sind heute bei der USVTechnik die Regel. Ein Relikt aus früheren Zeiten, als die monitor 2/2000 DCPS - DATA CENTER POWER SYSTEMS USV - Komplettsysteme für großangelegte Server - Umgebungen Für Firmen mit großangelegten Datencentern ist die unterbrechungsfreie Stromversorgung aller elektronischen Anlagen und Funktionen lebenswichtig! Mehr als 50% aller Computerausfälle sind auf Spannungsschwankungen zurückzuführen. Die Folgen sind verheerend! KESS electronic HAT DIE LÖSUNG! DCPS - SIND USV-KOMPLETTLÖSUNGEN, DIE SPEZIELL FÜR DEN EINSATZ IN GROSSEN SERVER-FARMEN, RECHEN- BZW. DATENZENTREN KONZIPIERT WURDEN! DCPS - bedeutet Unterbrechungsfreie Sicherheit und Verfügbarkeit auf höchstem Niveau! Die Stromversorgung von Rechenzentren, Server-Farmen oder Cluster-Systemen wird zentral von nur einem einzigen USV-Komplettsystem übernommen. Die mitgelieferte USV-Software garantiert eine einfache Integration in das Netzwerk-Management-System. So kann bei einem Netzausfall ein unbegrenzter Shutdown aller EDV-Komponenten, in einer vom System-Administrator selbst festgelegten Reihenfolge, erfolgen. Die kontinuierliche Versorgung der angeschlossenen Komponenten bleibt auch während Wartungs- bzw. Reparaturarbeiten am Gerät gewährleistet! KESS electronic garantiert Kompetenz, Erfahrung, Sicherheit und Service bei Beratung und Planung von DCPSKomplettlösungen bis hin zur Lieferung, Einbringung und Inbetriebnahme der Anlagen. Die ausgereiften und auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnittenen KESS Service Programme garantieren Betreuung und Unterstützung auch nach dem Kauf einer DCPS-System! Unterbrechungsfreie Sicherheit und Verfügbarkeit Kess electronic HandelsgmbH. Gentzgasse 55, A-1180 Wien, Tel.: 01/470 47 31, Fax.: 01/740 47 31/20, http://www.kess.at monitor 2/2000 93 MARKTVIEW USV-ANLAGEN Stromnetze noch nicht so stabil waren wie heute, feiert dabei ein Comeback: die sogenannten “Voltage Conditioner”. War es zum Beispiel in der ersten Nachkriegszeit oft noch nötig, die Sinusform der Netzspannung durch zusätzliche Filterung sicherzustellen, so haben clevere Entwickler diese Filter in moderner Version seit Jahren auch in die USVGeräte eingebaut. Mit anderen Worten: Nun ersetzt die USV nicht nur die Energie aus dem Netz, es werden auch ständig eine “perfekte” Netzspannung und Kurvenform angeboten - auch unter stark wechselnder Last werden alle Störungen ausgefiltert, zum Beispiel werden die Steuerfrequenzen der Rundsteueranlagen eliminiert, mit denen nachts die Boiler eingeschaltet werden. Mit anderen Worten: Dieser “perfekte” Strom ist, insbesondere für heikle Geräte, “besser als vom Netz”. Es gibt keinerlei Störimpulse, die eventuell empfindliche Geräte aus dem Tritt bringen könnten, und die Netzspannung schwankt nicht, wie beim Netz um etwa fünf bis zehn Prozent, sondern nicht einmal um ein Prozent, unabhängig von der Belastung. Online-USV Was liegt also näher, als solche USV Geräte ständig “online” mitlaufen zu lassen, während die Akkus aus dem normalen Stromnetz gespeist werden, um solcherart ständig in den Genuß dieser “perfekten” Netzspannung zu kommen. Insgesamt geht die Energie dabei folgenden Weg: Ein Netzteil wandelt den Strom in Gleichstrom und schickt ihn in die Akkus. Zugleich entnimmt der Wechselstrom-Erzeuger von hier seine Energie und macht daraus (unter Mithilfe einer komplexen elektronischen Regelung) den erwähn- 94 ten “perfekten” Wechselstrom, der dann zu den betreffenden Verbrauchern fließt. Bei einem Stromausfall fällt nur der erste Teil aus, die Akkus werden dann eine Zeitlang eben nicht mehr nachgeladen. Alles andere - die Stromentnahme und die Erzeugung des “idealen” Stromes - funktioniert nach wie vor ohne Unterbrechung in der beschriebenen Weise. Am Ende des Stromausfalls werden die Akkus wieder nachgeladen, dann muss das Netzteil für kurze Zeit eine höhere Leistung erbringen, es muss sowohl für den weiteren Betrieb der Computeranlagen sorgen und zugleich die Akkus wieder nachladen. Sobald die Akkus dann voll sind, geht wieder alles weiter “wie vorher”. Damit ist auch die Funktionsweise dieser teureren, aber leistungsfähigeren Art von USVs auch schon beschrieben. Vor- und Nachteile Der Nachteil dieser aufwendigeren Technik ist ein etwas größerer Schaltungsaufwand und ein etwas höherer Preis. Allerdings muss ohnehin jede USV-Anlage auch Dauerbetrieb aushalten, auch wenn sie sich in der Praxis nur selten einschaltet. Somit sind die Unterschiede nicht so groß, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte. Als Plus zählt einerseits die “perfekte” Netzspannung, schließlich wird der Strom für die angeschlossenen Geräte extra für sie erzeugt und geregelt und enthält um Klassen weniger Störungen als der normale Strom aus der Steckdose - und das permanent. Das größte Plus ist jedoch das Fehlen jeglicher Unterbrechung in der Stromversorgung, sobald der Netzstrom ausfällt, schließlich läuft die USV-Anlage ohnehin ständig mit. Nur das Nachladen der Akkus entfällt eine Zeitlang, nun müssen sie diese die Energie liefern - für die Dauer des Ausfalls, das ist zumindest so lange, bis das Netzwerk komplett heruntergefahren wurde. Nach dieser Zeitspanne richtet sich auch die Größe der Akkus - bei solchen Geräten meist der größte Kostenfaktor. Software zu, “Abschalten nach Plan” Gerade in einem Netzwerk steht aber noch eine andere Funktion der USV im Vordergrund: Das möglichst schnelle systematische Herunterfahren des gesamten Netzwerkes. Hierzu ist abgesehen von dem Gerät selbst vor allem auch die Software gefordert. Üblicherweise wird der Status der USV von einer Workstation überwacht. Dazu läuft auf dieser ein Programm, das ebenfalls Teil des USV-Systems ist. Über eine Leistung - beispielsweise über eine Schnittstelle oder eine spezielle Überwachungskarte in der Workstation - wird der Workstation gegebenenfalls auch der Stromausfall signalisiert. Ist dies der Fall, so wird die erwähnte Software aktiv und löst auf allen Workstations im gesamten lokalen Netzwerk erst einmal eine Meldung aus - sinngemäß etwa: “Wegen Stromausfall wird das Netzwerk heruntergefahren, bitte sichern Sie alle Daten und fahren Sie ihre Workstation herunter!” Notfalls automatisch Falls der eine oder andere Anwender gerade nicht auf seinem Arbeitsplatz ist, startet diese Software nach einigen Minuten bei allen immer noch laufenden Workstations das “zwangsweise Herunterfahren”. Gerade diese Funktion sollte in ihrer Wichtigkeit keinesfalls unterschätzt werden. Vor allem bei Netzwerken, die unter verschiedenen Betriebssystemen laufen (beispielsweise teilweise Linux, teilweise Windows NT, ein Administrationssystem etwa von Novell und dazu einige Workstations unter Windows 9x und zum “Drüberstreuen” noch eine Hostanbindung und Firewalls) soll ein systemübergreifendes Herunterfahren des gesamten Netzwerkes (beziehungsweise des jeweils betroffenen Teiles) dem Vernehmen nach nicht bei allen solchen Programmen aller Anbieter immer gewährleistet sein. Bei solchen komplizierteren Zusammenstellungen beziehungsweise Netzwerken sollte man daher sicherheitshalber immer genauer nachfragen und auch bei der Installation einige “Probeläufe” veranstalten, um ganz sicher zu gehen. Schließlich ist gerade das fehlerlose Verhalten (und das Herunterfahren ohne Datenverlust) des gesamten Systems in der “Stunde der Wahrheit” das Um und Auf des gesamten USV-Systems. ❹ monitor 2/2000 MARKTVIEW 95 USV - UNTERBRECHUNGSFREIE STROMVERSORGUNGEN monitor 2/2000 USV - UNTERBRECHUNGSFREIE STROMVERSORGUNGEN monitor 2/2000 MARKTVIEW 96 MARKTVIEW 97 USV - UNTERBRECHUNGSFREIE STROMVERSORGUNGEN monitor 2/2000 Anzeige: PID Wien, Fotos: ÖW, Simlinger / PID LUST AUF WIEN WINTER STADT WWW.WIEN.AT/ Wien hat zwar noch keinen bedeutenden Schirennläufer hervorgebracht, in Sachen Wintersport kann sie es aber durchaus mit anderen europäischen Hauptstädten aufnehmen. Ob Rodeln, Langlaufen, Schifahren oder Eislaufen - alles ist möglich, wenn der Wettergott gut gelaunt ist. WINTER IN WIEN Für Anfänger und Kinder empfiehlt sich ein Abstecher auf der Dollwiese, wo es seit dem Vorjahr wieder einen Schlepplift gibt. Wer diese Hürde geschafft hat, ist reif für die 25 prozentige Steigung der Hohen-Wand-Wiese, die bei Bedarf auch beschneit wird. Ausdauer und Kondition braucht man hingegen für Langlaufloipen. Auf sieben verschiedenen Strecken läßt sich Wiens Landschaft auf zwei Brettern erobern. Die längsten Routen sind rund zehn Kilometer lang, wie etwa auf der Donauinsel oder im Prater. Weniger Ausdauernde werden auch mit der zwei Kilometer langen Loipe im Wienerfeld zufrieden sein. Am schwierigsten ist die hügelige und kurvenreiche Strecke am Cobenzl, wo ein Rodelhügel den Langläufern Konkurrenz macht. Rodeln kann man 69mal in ganz Wien - fast in jedem Bezirk. Auf der Jesuitenwiese tummeln sich Schlittenfahrer genauso wie im Esterhazypark, beim Technischen Museum oder bei der Lagerwiese Kaiserwasser. monitor 2/2000 Danach darf ruhig einmal der städtische Hüttenzauber getestet werden. Zum Einkehren empfehlen sich etwa das Lusthaus im Prater, das Ausflugsgasthaus Hanslteich, das Terrassencafé oder der Waldgrill am Cobenzl. Was der Bundeshauptstadt an erfolgreichen Schifahrern fehlt, holt sie bei den Eisläufern nach. Eduard Engelmann, Karl Schäfer, Claudia Kristofics-Binder oder Ingrid Wendl haben beispielsweise den Europameistertitel nach Wien geholt. Trainingsmöglichkeiten für kommende Medaillengewinner und Hobbyeisläufer gibt es viele. Fünf Eishallen und einige Natureislaufplätze bieten genügend Platz zum Üben. Zum Erlebnis wird der “Tanz auf dem Parkett” beim “Eistraum” vor dem Rathaus. An 44 Tagen - vom 21. Jänner bis 5. März - werden nicht nur Schlittschuhläufer vom Rahmenprogramm mit Shows und Musik angelockt, auch die Zuschauer kommen bei Kaiserschmarrn, Krautfleckerl und Kebab auf ihre Kosten. 99 Anzeige: PID Wien, Fotos: ÖW, C.Pichler / PID Langlaufen 2., Prater Start: Hauptallee/Kaiserallee, bis Lusthaus und retour Länge: 7-10km, kein Schiverleih Erreichbar: Linie N bis Endstelle Prater-Hauptallee 10., Favoriten/Wienerfeld Start: Höhe Sahulkastraße/Forsthaus, Rundkurs Länge: 2 km, kein Schiverleih Erreichbar: Linie 67 bis Sahulkastraße 14. und 16., Steinhofgründe Start: Eingang Erholungsgebiet im Bereich Johann-Staud-Straße, Rundkurs Länge: 3,5 km, kein Schiverleih Erreichbar: Autobus 46 B bis Eingang Erholungsgebiet 17., Schwarzenbergpark Start: Parkeingang Ecke Höhenstraße/Neuwaldegger Straße, Rundkurs Länge: 3-4 km, Schiverleih Erreichbar: Autobus 43 B bis Marswiese 19., Am Cobenzl 96a Start: Cobenzl-Latisberg-Kreuzeiche Länge: 4 km, Schiverleih und Umkleidemöglichkeit Erreichbar: Auto 38 A bis Cobenzl 21., Donauinsel Nord Start: Reichsbrücke und Floridsdorfer Brücke bis Höhe Überfuhrstraße und retour Länge: 10 km, Schiverleih bei beiden Brücken Erreichbar: U1 bis Haltestelle Donauinsel, Linie 31 bis Floridsdorfer Brücke 22., Donauinsel Süd Start neben Steinspornbrücke bis Höhe Finsterbuschstraße und retour Länge: 12 km, Schiverleih Hohe-Wand-Wiese Erreichbar: Autobus 91 A 14, Mauerbachstraße 172-174 Die Loipe Donauinsel wird durchgehend präpariert. Tel. 979 10 57 (Tonband) Schneelage/Langlaufloipen: 4000/84 134 Parkplatz für Pkw vorhanden Länge des Schiliftes: 400 m Betriebszeiten (bei ausreichender Schneelage): wochentags 9 bis 21.30 Uhr Sa, So und Fei 9 bis 22 Uhr Schifahren Doll-Wiese 13., Ghelengasse, neben Gasthof “Lindwurm” Länge des Schiliftes: 120 m Betriebszeiten (bei ausreichender Schneelage): wochentags 12 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit Sa, So und Fei 9.30 bis Einbruch der Dunkelheit Weitere Infos Adressen, Öffnungszeiten, Rodelwiesen, Eislaufplätze und Langlaufloipen finden Sie auch im Internet: www.wien.at auf der Einstiegsseite unter der Referenz “Wintersport in Wien”. Eistraum-Hotline: Tel 532 05 45 100 monitor 2/2000 NEWS MONISKOP Österreich hat Y2K gut getan! Endzeitkomet oder revoltierende Computer? Nix von beidem. Aber soviel Glück macht auch gleich wieder unzufrieden. Dabei müssen gerade wir für die Y2K-Panikmache außerordentlich dankbar sein. Dominik Troger Zuerst konnte man wirklich noch hoffen, dass es gehörig “kracht”. Meldungen wie “Russische Atombetriebe in Alarmbereitschaft” heizten die Stimmung wenige Tage vor dem Jahreswechsel gehörig an. Schließlich schien ja wirklich alles Y2K-verwanzt: vom eigenen PC daheim bis zum modernsten Düsenjet. Und dann kam noch - ebenfalls in den letzten Dezembertagen - die verheißungsvolle Nachricht, dass in Großbritannien 20.000 Kreditkartenterminals bei Einzelhändlern den Dienst in vorausschauendem Gehorsam quittiert hätten. Cool! Doch zeitgleich mit dem Riesen-Y2KFeuerwerk in Sidney machte sich Ernüchterung breit: Beruhigende Nachrichten aus Neuseeland meldeten keine Y2K-bedingten Ausfälle. Das Internet registriere zwar ein erhöhtes Surfaufkommen, sei aber stabil. Und eine Stunde später war auch eine der größten Hoffnungen auf einen Megacrash, das erste sibirische Kernkraftwerk, ohne Probleme ins nächste Jahrhundert gewechselt. Kein Wunder, wenn sich alles gierig auf die unbedeutenden Sicherheitsprobleme in japanischen AKWs stürzte oder sich halb-belustigt am gröberen Absturz der staatlichen Verrechnungssysteme im westafrikanischen Staat Gambia delektierte. Noch am hiesigen Silvesterabend begannen die Katastrophenvorhersager mit der Schadensbegrenzung: Man müsse noch auf den 3. Jänner warten, den ersten richtigen Arbeitstag - und überhaupt, der 29. Februar sei ja noch ein viel heimtückischeres Datum. “Vieles wird einfach unterm Deckel gehalten, um sich nicht zu blamieren”, zitierte die Deutsche Presse Agentur zum Beispiel den Hamburger Informatik-Professors Klaus Brunnstein, der sich im Y2K-Vorfeld den Ruf eines “Schwarzsehers” erworben hatte. Aber am 3. Jänner gab es dann sogar von der österreichischen Bundesregierung die “offizielle” Entwarnung: “Österreich hat den Jahreswechsel ohne gröbere Computerpannen gemeistert”, erklärten Otto Hellwig, zuständiger Y2K-Koordinator im Bundeskanzleramt, und Günter Stummvoll, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich. Bei der Y2K-Hotline, die in Zusammenarbeit von ORF und Wirtschaftskammer monitor 2/2000 Österreich betrieben wurde, langten um den Jahreswechsel rund 1.500 Anrufe ein, die hauptsächlich kleine Störungen bei der Steuerung von Heizungs- beziehungsweise Kühlanlagen betrafen. Auch der Heimelektronikbereich blieb nicht verschont, vor allem dann, wenn sehr alte Elektronik mit neuer Technik verknüpft wurde - im Grunde genommen alles Marginalien und kaum der Rede wert. Y2K-Umstellung überbezahlt? Kritische Stimmen zum manchmal jahrelangen und sündteuren Y2K-Hochrüsten der IT-Systeme ließen demgemäß nicht lange auf sich warten. In den USA, wo bereits 1997 der renommierte Wall-Street-Ökonom Edward Yardeni vor einer Y2K-bedingten globalen Wirtschaftskrise gewarnt hatte, machte sich als erstes Unmut über die nichteingetretene Katastrophe laut. Unternehmen und Regierungsbehörden sprachen von übertriebenen Letzte Erinnerung an die Y2K-Panik: “Crash”, der Y2K Bug von http://www.hallmark.com; Kaufpreis 12.95 US-Dollar Elektronikfirma die hochpreisige Neuanschaffung ihres IT-Systems ein. Weil die Firma letztlich aber doch ihr altes System um viel weniger Geld erfolgreich aufrüsten ließ, könnten hier gerichtlich die unedlen Motive der Y2K-Spezialisten bestätigt werden. Doch wo bleibt jetzt die im Vorspann angesprochene Dankbarkeit gegenüber der Y2K-Schwarzfärberei? Bessere IT-Strukturen durch Y2K! Y2K-Ausgaben (insgesamt werden die Kosten für die Bekämpfung des Y2K-Problems in den USA mit rund 225 Milliarden US-Dollar beziffert). Zitiert wurde unter anderem auch David Starr, Pressesprecher von 3Com, mit der Aussage, die Y2K-Aufwendungen in den USA seien “um Größenordnungen übertrieben” gewesen. Dem stehen natürlich Antworten wie die von Andy Kyte, dem Jahr-2000-Experten der US- Beratungsfirma Gartner Group gegenüber, der es ohne Schnörkel auf den Punkt bringt: “Wenn wir nicht diesen Aufwand getrieben hätten, wäre das Chaos ausgebrochen.” Verfizieren läßt sich das eine wie das andere nur an sehr konkreten Beispielen. So läuft bereits eine Klage gegen britische Y2KConsultants, denen vorgeworfen wird, Jahr 2000-Probleme aus gewinnsüchtigen Motiven übertrieben zu haben. Sie redeten einer “Die Arbeiten am Jahr 2000-Problem haben den Fortschritt beschleunigt”, zeigt zum Beispiel Franz Hofbauer, Projektleiter Y2K der Verbund AG, diese positiven Auswirkungen für Österreichs Wirtschaft auf. Der Verbund habe demnach zahlreiche Investitionen früher als geplant getätigt. Ein Großteil der 50 Millionen Schilling, die in die Lösung von Y2K-Problemen investiert wurden, seien vorgezogene Investitionen. Die Energiewirtschaft insgesamt hat in Österreich 500 Millionen Schilling für Y2KTauglichkeit aufgebracht. Ein Punkt, der aber nicht nur die ganz Großen hierzulande betrifft. Auch im Bereich der mittelständischen Wirtschaft konnte im letzten Jahr ein deutliches “Aufholen” bei der ITAusstattung verzeichnet werden - in Anbetracht der zunehmenden “Ver-E-Kommerzialisierung” der Wirtschaft ohnehin eine dringende Notwendigkeit. So könnte der Y2KBug einen wichtigen Katalysatoreffekt für die globale Wettbewerbsfähigkeit der österreichische Wirtschaft ausgelöst haben. Und ❹ davon profitieren schließlich wir alle! 101 MONISKOP GESPRÄCHE MIT DEN LEPRECHAUNS Auch im neuen Jahrtausend wird unser US-amerikanischer Autor Evan Mahaney wieder von seinen außerirdischen Freunden, den Leprechauns, besucht. Und er ist selbst davon überrascht, wie genau sie ihm die Zukunft der Informationstechnologie vorhersagen können. Lesen Sie, liebe Leserinnen und Leser, daher auch heuer wieder die Prognosen der Leprechauns, die sich schon in der Vergangenheit regelmäßig bewahrheitet haben. Nun also Bühne frei für Evan Mahaneys Leprechauns, übersetzt aus dem Amerikanischen von Reinhard Gantar. Die außerirdischen Leprechauns sehen in die Zukunft Hohe Übertragungsraten am Internet für alle Die Leprechauns wirkten ganz schön großspurig, nachdem sie wieder einmal aus meiner Tastatur zu einem ihrer seltenen verzauberten Stelldicheins gekommen waren. Jeder von ihnen war aber nett genug, mir Blumen mitzubringen, die sie dann unter meinem Monitor zu einem gefälligen Bouquet arrangierten. Ich wußte, woher die Großspurigkeit rührte - immerhin war ein Millenium gekommen und gegangen, ohne daß sich auf der Erde drastische Veränderungen ergeben hätten. Genau das hatten die Leprechauns vorausgesagt. Die Blumen leuchteten mir aber überhaupt nicht ein. “Wofür sind denn die?”, wollte ich wissen. “Ein kleiner Vorgeschmack auf den Valentinstag, o Kenner der Nusskipferl”, antworteten sie im Chor. Und Fräulein Lieblich erklärte: “Wir werden Mitte Februar zu sehr beschäftigt sein - all die neuen Programme, Projekte, elektronischen Gimmicks und Börsengänge werden unsere ganze Aufmerksamkeit erfordern. Wir werden bis nach dem Valentinstag keine Zeit für Besuche haben und dachten, der Duft der Rosen gefällt Euch vielleicht jetzt schon.” Die Blumen waren ein netter Einstieg in unsere monatliche Konversation. Ich erwähnte die Tatsache, daß auch ich ein schönes Gebinde für meine einzig wahre Liebe erwerben und dafür sehr wahrscheinlich das Internet verwenden würde. Ich brachte auch ins Spiel, 102 daß inzwischen buchstäblich jedes Business, mit dem ich zu tun hatte, eine Website betrieb. Es dauerte nur eine halbe Nanosekunde, bis Mr Mature, der Leprechaun in gesetztem Alter, seine Ansicht in gewohnt autoritärem Tonfall äußerte: “Das ist ganz richtig, aber die traurige Wahrheit sieht anders aus. Die meisten Kaufleute haben keine Präsenz am Web. Sie mögen eine Website betreiben, aber das ist etwas anderes als sich am Web zu präsentieren. So viele Firmen gibt es, die ein oder zwei Seiten aufsetzen und ihre Site dann vernachlässigen und wie eine Anzeige in den Gelben Seiten behandeln.” Mr Mature machte eine abfällige Gebärde in Richtung der Telephonbücher auf meinem Schreibtisch und fügte hinzu: “Die wirklichen Dependancen am Internet sehen aus wie Amazon.com oder e-bay.com oder travelocity.com. Von einer Präsenz kann man erst sprechen, wenn man Waren verkauft, das Geld kassiert und die Kunden immer wieder kommen, um noch mehr zu kaufen. So wie bei den Blumen, die Ihr bald ordern werdet - die Website wird es Euch gestatten, die Blumen zu betrachten, verschiedene Karten auszusuchen, dann nach der Kreditkartennummer fragen und die Lieferung der Blumen am Tag darauf an Eure einzig wahre Liebe arrangieren. So sieht eine Präsenz aus. Nicht wie eine Gedenktafel in den Gelben Seiten.” Ich mußte Mr Mature und all den zustimmenden Leprechauns recht geben. “Das Problem”, sagte ich dann, “ist das totale Fehlen von zwei Dingen. Erstens...” Fräulein Lockjaw, eine überaktive Leprechaunfrau, war so unhöflich, mich zu unterbrechen. “Ich weiß, was Ihr sagen wollt”, fiel sie mir ins Wort. “Ihr wollt sagen, dass 1.) Es gibt nicht genug Leute, die erschwingliches Webdesign anbieten, 2.) es gibt die hohen Bandbreiten für kleine Firmen noch nicht günstig genug, um mit so bedeutenden Händlern wie Amazon.com konkurrieren könnten. Ist das richtig? Ist das richtig?” Ich mußte einräumen, daß sie meinen Gedanken präzise erraten hatte. Die Übernatürlichen sind in dieser Hinsicht ein wenig unheimlich. “Stimmt genau,” seufzte ich. Fräulein Lockjaw lächelte. Eines dieser großenbreiten Bin-Ich-Nicht-Liiieb-Lächeln. “Dann laßt uns Euch etwas erklären, o Verehrer von Ahorn-Butter-Lebkuchen, das Eure Leser als Tatsache über zukünftige Trends verwerten können,” gurrte sie. “Vielleicht erinnert Ihr Euch, was Charles Wang, der charismatische CEO von Computer Associates, letztes Jahr bei der Convention gesagt hat. Daß jeder “annehmen” müsse, daß es in Zukunft einen Überfluß an Bandbreite geben würde, und dass man seinen eCommerce entsprechend dieser Annahme auf- monitor 2/2000 GESPRÄCHE MIT DEN LEPRECHAUNS bauen solle. Nach diesem Statement überließ er es seinem Publikum, zu entscheiden, ob das Glas als halb voll oder halb leer betrachtet werden solle,” fuhr Fräulein Lockjaw fort. Ich konnte sehen, daß sie ganz schön in Fahrt war, so blieb mir nichts anderes übrig, als mich zurückzulehnen und zuzuhören. “Einfach davon auszugehen, daß es ausreichend Bandbreite geben wird, ist sehr smart. Baue deine Site nicht nach den heutigen Gegebenheiten, sondern nach den morgigen. Wenn man sich Bandbreite heute ansieht, so erkennt man, daß ein rasantes Wachstum unmittelbar bevorsteht. Es wird aber keine großartigen Ankündigungen darüber geben, oder Verlautbarungen, daß ab morgen genug zur Verfügung stehen wird. Das wird allmählich in einem gleitenden Übergang kommen. Sogar während wir hier sprechen, findet der Begriff “Breitband” Eingang in immer mehr Stories. Internet über Kabel ist da, und es ist ein großer Hit. Siemens arbeitet an einem EU-Projekt, um ein gewisses AMUSE zu testen, das gewöhnliche Telephonleitungen aus Kupferdraht in Breitbandsysteme verwandeln wird. “Der Name dieser Technologie ist ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line). Es wird nicht lange dauern - bis irgendwann im Jahr 2000 - bis Datenübertragungsraten von 8 Mbit/s üblich sein werden. Das ist 125 Mal schneller als ISDN. Und dann gibt es da noch die Low Orbit-Satelliten, die Craig McCaw, Bill Gates und Subhash Chandra gerade bauen. Ihr angepeilter Termin dafür ist 2004, seit aber nicht überrascht, wenn es schon vorher in Betrieb geht. Immerhin wird der Wettbewerb da draußen immer brutaler.” “Mit einem Wort - Mr Wangs Rat, von ausreichend Bandbreite auszugehen, ist ein sehr guter Rat.” Es war Fräulein Lockjaws männliches Gegenstück, Mr Pomp, der eine zehnmillionstel Zeitscheibe einer Unterbrechung von Fräulein Lockjaw verwendete, um auch einmal etwas zu sagen: “Der andere Teil der Gleichung ist, daß sich die heutigen Auffassungen und Definitionen ändern müssen - und das schnell. Nehmen wir einmal an, daß Ihr, O Huldiger der Flade Überbacken, ein Kleinunternehmer seid, der bereit ist, eine Dependance am Internet einzurichten, statt nur eine Gelbe Seiten-artige Anzeige hineinzustellen. “Das erste, das Ihr dafür tun müßt, ist, den Umstand zu akzeptieren, daß es etwas kostet. Die Ausgaben für das Web werden wie das Bezahlen der Miete und Grundgehälter sein, die man für sein Geschäft in guter Lage hinlegen muß. Wenn Ihr verkaufsorientiert seid, müßt ihr hohe Miete bezahlen, um in einer stark frequentierten Gegend sein zu können. Wenn Ihr ein Fabrikant seid, müßt ihr in der Nähe von Eisenbahn- und Flugverbindungen sein. In keinem der beiden Fälle werdet ihr bei der Miete billig davon kommen und auch Personal brauchen, das Eure Arbeit professionell abwickeln kann. Das alles gilt auch für das Internet. Aber behaltet im Auge, daß Ihr sowohl einen Laden aus Ziegeln und Mörtel als auch eine Präsenz am Internet braucht. Das eine ist dem anderen eine Hilfe. “Zweitens müßt Ihr Eure Webdesigner sorgfältig auswählen. Es kann verführerisch sein, jemanden zu engagieren, der Eure Webpage adrett gestaltet und für eine per- MONISKOP fekte Mischung aus Graphiken, Farben und Typographie sorgt. Was man aber tatsächlich braucht, ist jemand mit einem Abschluß in Betriebswirtschaft und einem in Informatik und mit künstlerischem Flair. Das wichtigste davon ist aber ein guter Geschäftssinn. Junge Leute mit einem wirtschaftsorientierten Studienabschluß finden gerade heraus, daß sie ganz gut leben können, wenn sie betriebswirtschaftliche Kenntnisse mit HTMLCode und Computerkenntnissen kombinieren. Und das sind die Leute, die Ihr anheuern und an Bord haben wollt,” schloß Mr Pomp. Mr Leicitis nutzte die Pause, um für die Leprechauns zusammenzufassen. “Der Trend, den man im Auge behalten sollte, ist, daß hohe Übertragungsraten für alle jetzt zustande kommen. Mangelnde Bandbreite ist keine gute Entschuldigung mehr dafür, keine Präsenz am Web zu haben. Für die Zukunft kann man allen Lesern, die Experten für Webdesign werden wollen, nur den Rat geben, sich selbst einen Gefallen zu tun und auch zu lernen, wie geschäftliche Transaktionen stattfinden. Jene, die bereit sind, zu einer bedeutenden Kraft am Web zu werden, sollten mehr verlangen als nur gefällige Gestaltung. Sie benötigen Designs, die verkaufen, das Lager verwalten, die liefern und verbuchen — von A bis Z, alles. Nach dieser letzten Äußerung händigten sie mir noch die Liste der Phrasen aus, die Erläuterung brauchten und verschwanden in die Tastatur. Die Blumen aber blieben, und sie sahen sehr schön aus. Copyright 1999 by Evan Mahaney ([email protected]) Einige Anmerkungen Zitat: “Gemäß ihren Pflichten hätte [die Kommission] wenigstens feststellen sollen, ob die vom Kläger auf der Basis von nicht gering wägenden Dokumenten erhobenen Vorwürfe gerechtfertigt sind, und gegebenenfalls feststellen, ob die besonderen Umstände einen Verstoß [Mißbrauch einer marktbeherrschenden Stellung] nahelegen.” Umstände: Ein europäischer Gerichtshof in Brüssel urteilte, daß die Europäische Kommission die Klage eines französischen Software-Großhändlers gegen Microsoft zu Unrecht abgewiesen hatte. Möglicherweise gibt es bald eine neue regulatorische Schlacht gegen den amerikanischen Giganten. Übersetzung: Microsoft verkauft in Europa - pro Kopf gerechnet - so viel wie in den USA. Mal sehen, ob wir nicht auf den Zug aufspringen und unsere Finanzen ein wenig durch Microsoft-Gelder auffetten können. ---------Zitat: “Voice ist die eigentliche Killer-Applikation für Daten. So wie die Menschen zwischen Gas und Elektrizität wählen können, werden sie in zehn Jahren Datenservices entweder von den Telcos oder den Kabelfirmen beziehen können.” Umstände: Das Zitat stammt von Lief Koepsel, Marketingdirektor des Kabelmodemherstellers Com21. Er kommentierte die sich abzeichnenden Schlachten zwischen Telefongesellschaften und Kabelfirmen. Übersetzung: Ich möchte die Leute glauben machen, daß bis dahin noch lange Zeit ist. Ich rede daher von zehn Jahren, statt von den wahrscheinlicheren zwei Jahren. Ich will nicht, daß die Menschen erkennen, daß die Telephonfirmen die Kabelfirmen schlucken könnten, oder die Kabelfirmen die Telephonfirmen - ich täusche besser vor, daß es eine Auswahl geben wird.” ---------Zitat: “Es gibt Zeiten zu denen die Konsumenten sehen, fühlen und anfassen können müssen.” Umstände: Das Zitat stammt von Steve Ballmer, Microsofts Präsident, und aus einer Ankündigung einer Partnerschaft mit Best Buy, einer großen Händlerkette mit 350 Läden in ganz Amerika. Microsofts auf ihrer Website angebotenen Produkte sollen bei Best Buy ausprobiert und gekauft werden können. Microsoft wird Aktien der Firma im Wert von 200 Millionen Dollar kaufen. Übersetzung: Es geht nichts über das unmittelbare Erleben unserer Produkte in Echtzeit und in einem Geschäft, das mit wirklichen Menschen bevölkert ist. Dafür sind sie ja von uns entwickelt worden. Abgesehen davon brauchen wir einen billigen Kanal, um an all jene zu verkaufen, die sich noch immer vor dem Erstehen von Waren über das Internet fürchten. monitor 2/2000 103 NEWS BILD: PhotoDisc MONISKOP Alles Internet! Aber bitte mit Zugang über Hochgeschwindigkeitsnetze. Neue Breitband-Anwendungen, Multimedia, E-Commerce und die Vernetzung der Hausgeräte sollen das Leben in nächster Zukunft erleichtern. Stefanie Witta Noch im Laufe dieses Jahres werden hohe Bandbreiten auch in Österreich das Tor zu neuen Anwendungen öffnen. Im Festnetz sollen neben ISDN und aufwendigen Glasfasernetzen die Maximierungstechnololgien der Kupferkabel (Asymmetric Digital Subscriber Line, ADSL, sowie weitere XDSL-Technologien) bald nicht nur dem Exmonopolisten vorbehalten bleiben, sondern über alle Internet-Anbieter des Landes zu einem Fixpreis, ähnlich wie bei den Nutzern von Internet via Kabelanschluß, verfügbar sein. Allmählich werden wir mit IPTelephonie über das weltweite Netz sogar Ferngespräche zum günstigen Ortstarif führen können. In Skandinavien beginnen bereits die ersten Festnetzanbieter, Ortsgespräche und Inlandstelefonate zu einem fixen Monatspauschale zu verrechnen. In Österreich plant ein alternativer Festnetzanbieter demnächst die Einführung eines neuen Gebührenmodells mit zeitunabhängiger Pauschale. Einen Boom erleben drahtlose Hochgeschwindigkeits-Netze, sogenannte Wireless LANs, die einerseits eine Luftbrücke zwischen verschiedenen Gebäuden bilden aber auch die letzte Mei- 104 le zur Telekom überbrücken. Im Mobilfunknetz wird UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) weltweit einen einheitlichen Standard ermöglichen. Die WAP-Technologie erlaubt es, auf dem Handy Provider-Dienste unterschiedlichster Art zu nutzen und sogar im Internet zu surfen. Komfortabler ist es jedoch, das Handy unterwegs drahtlos etwa mit einem Infrarot-Modem oder der neuen Bluetooth-Technologie mit einem Palmtop-Rechner zu verbinden und das geräumigere Display des PDAs zu nutzen. In den Labors wird eifrig an neuen Energiequellen für Handys und Taschencomputer gearbeitet.Konvergenz zählt zu den oft gehörten Schlagworten dieses Jahres. Dabei geht es sowohl um die Annäherung von Fernseher und Internet als auch um die Verschmelzung von Telefon und Computer sowie Festnetz und Mobilnetz. Das Internet wird immer mehr zum Ziel der meisten elektronischen Geräte, sei es nun der Arbeitsplatzrechner, die Heizung, ein Röntgengerät oder der häusliche Herd. Globale Geschäfte im Netz und neue Anwendungen Einen stetigen Aufstieg progno- stizieren die Experten der elektronischen Geschäftsabwicklung. Auch in diesem Jahr wird der Business-to-Business-Bereich noch über dem Business-to-ConsumerGeschäft liegen. Eine Studie des Marktforschungsinstituts Forrester ermittelt für Europa in den nächsten fünf Jahren Wachstumsraten im dreistelligen Bereich. Die eifrigsten OnlineShopper sind in Nordeuropa daheim. Vor allem aber eröffnen sich Möglichkeiten für bislang nicht gekannte Nutzungen, sobald höhere Bandbreiten erschwinglich werden. Ed Kozel, Senior Vice President des Internet-Giganten Cisco meint: “Sobald billige Bandbreiten zur Verfügung stehen, wird alles anders.” Die Art zu denken und zu beurteilen, was im Bereich des Möglichen liegt, ändert sich. Lebensnahe Simulationen werden Business Entscheidungen aber auch mentale, persönliche Entscheidungen beeinflussen und sie ganz anders ausfallen lassen als bisher. Virtual Reality ist anfänglich nur ein Spiel. Aber wenn effiziente dreidimensionale Hochauflösungen in Breitbandnetzen nicht nur die Augen sehen, sondern auch Hände, ja sogar den ganzen Körper fühlen lassen, dann wird Virtual Reality echt anwendbar sein, etwa bei der Konstruktion von Raumschiffen oder Autos. Die Medienindustrie kann die neuen Hochgeschwindigkeitsnetze mit den satten Bandbreiten kaum erwarten. Schier unstillbaren Hunger nach Bandbreiten hat auch die Unterhaltungsindustrie, vor allem auf dem Musiksektor. Sobald ausreichende Bandbreiten vorhanden sind, wird der ferne Kapazunder über den Internet-Anschluß im Operationssaal nicht nur virtuell beratend beistehen, sondern auch gleich den skalpellbewehrten Robodoc im Körper des Patienten steuern. “Imaging” heißt das Zauberwort und steht für Bildverarbeitung. In unserem Falle flitzen erst digitale Röntgenaufnahmen durch den Äther, der spezialisierte Mediziner schaltet sich über Breit- band-Internet aus Übersee in Echtzeit ein in den OP, verfolgt das Geschehen auf dem Bildschirm und - wie im Computergame - greift er zum gegebenen Zeitpunkt zur Skalpellfernsteuerung und schneidet tief ins virtuelle Fleisch. Das Team vor Ort versorgt danach den Patienten in gewohnter Weise. Aber Roboter können zum Beispiel auch ferngesteuert in einem verstrahlten Kernkraftwerk Reparaturen ausführen und Bilder aus dem Reaktorinneren übertragen. In den USA wird zur Zeit an einem Forschungsprojekt mit Dreidimensionaler Virtual Reality gearbeitet. “The Cave” ist mit einer so hohen Bandbreite ausgestattet, daß die Auflösung und der Grad an Virtual Reality zehnmal höher sind, als dies bisher möglich war. Im Rahmen dieses Forschungsprojekts sollen etwa Architekten oder Designer anhand von 3D-Simulationen ihre Konstruktionen zur Fertigungsreife entwickeln, ohne vor Ort anwesend zu sein. Wenn beispielsweise ein neues Auto entworfen wird, kann man sich in der “Cave” von einem entfernten Standort aus via Internet in das Auto hineinsetzen. Einstweilen haben nur Forscher und Wissenschafter für ihre Experimente Zugang zu Hochleistungsnetzen. So ist das mit Hilfe der Internet-Konzerne Qwest, Nortel und Cisco zu Forschungszwecken errichtete Glasfasernetz Abilene ein weiteresBackbone-Netzwerk für das ebenfalls für universitäre Forschungsprojekte reservierte Internet2, das 37 US-Universitäten verbindet. Julf Helsingius, Chief Technology Officer von KPNQwest über Internet 2: “Es handelt sich hier um eine Versuchsumgebung, die eine Vielzahl neuer, aufregender Anwendungen hervorbringen wird, die dann in späteren, kommerziellen Breitbandnetzen realisiert werden können.” Diese Breitbandnetze sind vielerorts bereits im Entstehen begriffen und sollen in absehbarer Zeit ihrer Bestimmung überge❹ ben werden. monitor 2/2000 AUS DER REDAKTION Inserentenverzeichnis: 2/2000 3M . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .72 Acer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.U. Articon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .71 Cabletron . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .19 CES . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .93 Comnet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .55,57 Computer Associates . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .21 Computer Greber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .105 Daamgard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .39 Data Systems Austria . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .47 dc Messen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .17 Detec . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .54 D-Link . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.U. EDV-Beratung Erich Stadler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .37 Eicon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .23 Epson . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7 Hewlett-Packard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9 Highspeed Cabling . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .61 Hotel Reservation Service . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .51 IMV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .43 Infomatec . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .23 Kapsch AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .43 KESS electronics . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .93 KPNQuest . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .59 Koch Media . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .91 LG Soft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .41 MA 53/PID . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .98,99,100 Messebau Cincelli . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .15 Mobilkom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .32,33 Molltech . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .105 Net4You . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .69 NCP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .44 NEC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .11 Pürk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .65 Schartner Consulting . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .90 Software AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.U. Wavetek, Wandel&Goltermann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .71 WIFI Wien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .51 Impressum: Medieninhaber und Verleger: Bohmann Druck und Verlag Ges.mbH & Co KG, Leberstr. 122, A-1110 Wien, Telefon 01/74095-410 , Telefax 01/74095425, E-Mail: [email protected], www.monitor.co.at - Chefredakteur: DI Rüdiger Maier (Mai) - Redaktion: Mag. Dominik Troger (dat) - Redaktion Schwerpunktthemen: Ilse Wolf, Rudolf Wolf - Autoren: Ing. Adolf Hochhaltinger, Reinhard Gantar, Ing. 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