exponet 2000

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exponet 2000
ISSN 1021-271X P.b.b. Zul.nr. 372235W98E Verlagsort Wien, Verlagspostamt 1110 Wien - Coverbild: PhotoDisc
Februar 2/2000
Die Zeitschrift für den erfolgreichen Computereinsatz
ÖS 40,- DM 5,70
exponet 2000:
Die Zukunft der
Kommunikation
ist mobil und online
Auf dem Weg zur Internet-Economy!
Intel
Intel CEO
CEO Dr.
Dr. Andrew
Andrew Grove
Grove im
im Gespräch
Gespräch
Telekabel
Telekabel Wien:
Wien: Ordnung
Ordnung im
im Schriftverkehr
Schriftverkehr
Die Kugel rollt:
Weltweites
Weltweites Extranet
Extranet für
für Casinos
Casinos Austria
Austria International
International
MARKTVIEW
Telekom-Carrier: Schutz vor Betrug
USV-Anlagen
Endlich!
Windows 2000 ist da!
EDITORIAL
Visionen, Windows 2000
und exponet
“Das Ambiente für unser Gespräch
war ein eleganter Salon im Four
Seasons Hotel gleich bei der Park
Lane. Grove stellte sich bei unserem
Treffen als ein charmanter Mann heraus, mit stechendem Blick, dem
nichts entgeht. Und er hat einen
scharfen Verstand.” So beginnt unser englischer Autor Jonathan Webster sein Interview mit dem IntelChef Dr. Andrew Grove. Und dieser
wird gleich recht deutlich: “Den Regierungen sage ich: Habt Geduld. Die
Zeit wird kommen, in der alle
Probleme, die wir Verantwortlichen
zu lösen versuchen, sehr viel klarer
sein werden. Lasst uns erst dann regulieren, sonst könnten wir die Gans
umbringen, die uns die goldenen Eier
des e-Commerce legt. Bis dahin rate ich allen Firmen, die mit dem
Internet zu tun haben, dass sie auch
bestimmte ethische Ziele im Auge
behalten sollen. Eines davon ist die
goldene Regel: stiftet keinen Schaden.”
Lesen Sie den ersten Teil des Interviews ab Seite 12.
Auch der neue Geschäftsführer von
Fujitsu Siemens Computers in
Österreich, Georg Obermeier, formuliert in einem Interview seine
recht ehrgeizigen Pläne: Als EuropaZiel peilt das Unternehmen den ersten Platz an, weltweit wollen wir
auf jeden Fall den dritten Platz erreichen. Die Pole Position am österreichischen Markt werden wir daher
weiter ausbauen, Schwerpunkte sind
die Betreuung der Klein- und Mittelbetriebe und das Consumer-Geschäft.
Tempo, flache Hierarchien und kurze Kommunikationswege sind die
Erfolgsdevise für unser Team. Es gilt
einfach, auf möglichst effizienten
Wegen und mit geringen Kosten gute Produkte in den Markt zu bringen.” Mehr dazu finden Sie ab Seite
86.
monitor 2/2000
Das “Thema” dieses Heftes ist die
exponet Wien, der wir auf insgesamt
35 Seiten eine umfassende Berichterstattung widmen. Unser AutorenEhepaar Ilse und Rudolf Wolf hat
wieder einmal hart dafür gearbeitet,
um den ausstellenden Firmen die
aktuellsten Informationen zu
entlocken und Ihnen präsentieren zu
können. Das konsequente Beibehalten des Fachmesse-Konzepts hat sich
jedenfalls bewährt: Die exponet Wien
wird auch heuer vom 15. bis 17.
Februar mit rund 300 Ausstellern
wieder die österreichische IT-Leitmesse für das professionelle Business
sein. Informieren Sie sich in unserem
exponet-Teil, damit Sie gut vorbereitet Ihren Messebesuch gezielt gestalten können.
Die exponet nimmt auch das
Unternehmen LG Soft zum Anlaß,
seine GIDEON-Technologie vorzustellen. “Wir sind HightechSoftware-Entwickler und haben in
drei Jahren intensiver Arbeit unser
Produkt GIDEON entwickelt, das
es nun zu vermarkten gilt”, erläutert
dazu Geschäftsführer Johannes
Leitner. Als “Certified Solution Partner” von Oracle hat das Unternehmen für die Casinos Austria International (CAI) das Global Knowledge Network (GKN) umgesetzt.
Die CAI-Lösung ist eine via Internet
weltweit verfügbare Applikation zur
zentralen Datenverwaltung, zur konzerninternen Kommunikation sowie
zum Web-Publishing (Verwaltung
und Publikation öffentlich zugänglicher Daten). Den Anwenderbericht
über diese Lösung finden Sie ab Seite 40.
“Ein Traum: Mit Windows 2000
bringt Microsoft erstmals ein Betriebssystem auf den Markt, das wirklich gut ist. NT 4 war stabil,
Windows 98 schick, Windows 2000
DI Rüdiger Maier, Chefredakteur
ist beides.” So beginnt unser Testspezialist Hannes Jansky seine umfassende und informative Geschichte, aus der die Erfahrungen des
Anwenders sprechen. “Während NT
4.0 sich nur in Workstation- und
Server-Variante teilte, kommen bei
Windows 2000 zwei neue hinzu. Die
kleinste Version, die der NT
Workstation entspricht, heißt Windows 2000 Professional. Es sollte
binnen kurzer Zeit zum Standard für
jeden Arbeitsplatz werden.” Die ganze Geschichte, angereichert mit einem kurzen Interview mit Thomas
Lutz über den Führungswechsel bei
Microsoft, finden Sie ab Seite 80.
Bleibt mir nur noch, Ihnen eine anregende und informative Lektüre zu
wünschen, Ihr
P.S.: Wer den amerikanischen Originaltext von Evan Mahaneys “Leprechauns”
(siehe “Moniskop, S. 102) lesen will,
findet ihn auf unserer Webseite.
3
Inhalt
WIRTSCHAFT
6
8
10
12
16
Acer: Spitzenplatz bei Notebooks
Winterheller nach Deutschland
Infomatec: Neue Vertriebs-/Marketingleitung
Intel - Immer gut für Überraschungen:
Interview mit Intels CEO Dr. Andrew Grove
IT im Jahr 2000: CeBIT gibt die Trends vor
LÖSUNGEN
22
26
“Einfach easy”: Archiv Austria sorgt bei
Telekabel Wien für Ordnung beim
Schriftverkehr
Data Systems Austria: Neues Logistikkonzept für Benedikt&Jäger
Die exponet bietet Ihnen auch heuer wieder ei
Event! Erfahren Sie alles über die wichtigsten N
THEMA
27
30
31
32
33
34
36
39
40
43
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45
46
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54
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57
58
58
60
61
exponet 2000: IT-Leitmesse mit Erfolg
Die Zukunft der Kommunikation ist mobil
und online
Acer: CeBIT-Neuigkeiten auf der exponet
USV-Überwachung auf “JAVA”-Basis
Kapsch: Schneller Datentransfer
Rittal: Ordnung im System
Centura im Aufwind
Navision Financials auf Windows 2000
Die Kugel rollt: Extranet-Applikation für die
Casinos Austria International
Host-Mobility und WebConnectivity
Mit Sicherheit durchs Internet
WIFI: Cisco Networking Academy
Netzwerklösungen für jede
Unternehmensgröße
schoeller.the NetWorkers
Webfähige Host-Bestellsysteme
IBM: e-Business und neue
Kommunikationsnetze
Software AG: The world talks XML
Upgrade auf der exponet
Business-Software mit Microsoft SQL
Ikarus Content Wall
Computer Associates: Linux und Oracle
EUnet: Innovative Lösungen
IT-Sicherheitsmanagement
Siemens: Informationen erleben
VPN Baukasten
Electronic Business Anwendungen für
Mittelstand
D-Link: Netzwerk- und InternetworkingProdukte
debis Systemhaus: “Plan-Build-Run”
Intel-Boss Dr. Andrew Grove im Gespräch:
Internet, E-Commerce und Intel
Seite 12
Ist Windows 2000 “wirklich gut”? Lesen Sie den
ausführlichen Testbericht ab
Seite 80
Februar 2/2000
E-WORLD
Moderne Softwarearchitekturen ebnen
den Weg zu E-Commerce
Die IT-Zukunft heißt Breitband
Internet-Sharing
“NonStop eBusiness”
62
64
65
66
NETZ & TELEKOM
nen professionellen “Business-to-Business”Neuheiten und Aussteller ab
Seite 27
Telekommunikationscarrier: Schutz vor
Betrug und Kündigung
Telekom-Geflüster
Flexibles Fast Ethernet-Switching
Vorrang für Ihre Gespräche
67
69
70
71
JOB-TRAINING
Schoeller Academy: EDV-Training:
Kraft für den Wettbewerb
“Suchen oder suchen lassen” - Job-Recruiting
via Internet
Seminartabelle
74
76
77
HARD & SOFTWARE
Die Kugel rollt! Ein Extranet verbindet weltweit
Casinos Austria International
Seite 40
Endlich! Windows 2000 ist da! - Der
umfassende Testbericht
Interview mit Georg Obermeier, ÖsterreichGeschäftsführer Fujitsu-Siemens Computer
Schartner Consulting: IT für die Zukunft
Office-Software für den Browser
Canon: Schluss mit der Verschwendung!
80
86
90
91
88
MARKTVIEW
Power ohne Pause: Worauf es bei
USV-Anlagen ankommt
Marktview: USV-Anlagen
92
95
MONISKOP
Österreich hat Y2K gut getan!
Evan Mahaneys Leprechauns sind
wieder da! Ab jetzt in deutscher Übersetzung!
Alles Internet!
101
102
104
AUS DER REDAKTION
Ordnung beim Schriftverkehr: Elektronische
Archivierung bei Telekabel
Seite 22
Editorial
Inserentenverzeichnis
Impressum
3
106
106
WIRTSCHAFT
NEWS
Manfred Jahn bei Telescout Schrack
Acer hat sich an die Spitze
des österreichischen
Notebook-Markts gesetzt.
Ing. Manfred Jahn hat die
Geschäftsführung der neuen
Telescout Schrack GmbH
übernommen.
Die Telescout Schrack GmbH
wurde von der deutschen Gerdes
AG und der Ericsson Schrack BusinessCom AG gegründet. Sie
wird in Österreich die TelescoutLeast-Cost Routing Produkte der
deutschen Gerdes unter die Leute bringen.
Ing. Manfred Jahn übernimmt
die Geschäftsleitung der Telescout Schrack GmbH. Jahn kam
1991 zu Ericsson Austria AG, wo
er in den Folgejahren maßgeblich am Aufbau des Handymarktes in Österreich beteiligt
war. Mit Jänner 1999 wechselte
er im Zuge des Management Buy
Outs zur Ericsson Schrack BusinessCom AG und übernahm die
Leitung des Vertriebs über den
Handel.
Ing. Manfred Jahn, Bereichsleiter Industrievertrieb bei
Ericsson Schrack BusinessCom AG und neuer
Geschäftsführer der
Telescout Schrack GmbH
Esker: Neuer Geschäftsführer
Nach der Fusion von Persoft
und Esker gibt es jetzt eine
Neuordnung an der deutschen Esker-Spitze.
Gerhard Keßler ist Geschäftsführer der deutschen Zentrale in
Essen. In dieser Funktion ist er
auch verantwortlich für die Vertriebsaktivitäten in Österreich
und der Schweiz. Er folgt in dieser Position Rainer Stecken, der
mit Jahresende das Unternehmen
verlassen hat.
Das deutsche Persoft Büro in
Germering wird mit Beginn
zweitem Quartal 2000 nach
Essen in die neue Esker Zentrale
verlegt werden.
Intel engagiert sich bei
Computer Telephony
Intel wird sich durch Investitionen und Übernahmen für
die vereinfachte Entwicklung
von Computer Telephony (CT)
Software engagieren.
Dazu gehören die Übernahme der
Parity Software Development
Corporation sowie Eigenkapitalinvestitionen in zwei Unternehmen über den Intel Communications Fund. Außerdem hat Intel eine Absichtserklärung mit
Artisoft, Inc. unterschrieben, in
der beide Unternehmen die Zusammenarbeit bei verschiedenen
CT-Projekten festlegen.
6
Acer: Spitzenplatz bei Notebooks
Intel integriert Parity in seine
Tochtergesellschaft Dialogic.
Dialogic wurde im Juli durch Intel erworben und ist führender
Anbieter einer ganzen Reihe mit
Preisen ausgezeichneter Computer Telephony Hard- und Software-Produkten für OEMs, Anwendungsentwickler und Communication Service Provider.
Das Ziel sind offene Plattformen im Bereich Computertelefonie, die als Basis für kommende Generationen von Internet-basierenden Sprach- und Datenlösungen dienen sollen.
Das dritte Quartal 99 brachte
laut Marktforschungsinstitut
IDC Acer erstmals an die Spitze
des österreichischen NotebookMarkts. Mit einem Marktanteil
von 24,1% an verkauften Einheiten stammt praktisch jedes
vierte verkaufte Notebook in
Österreich aus dem Hause Acer.
Um den zweiten Platz gab es
in diesem Quartal ein heftiges
Ringen zwischen Toshiba, IBM
und Compaq, wobei IBM bei den
Einheiten, Toshiba wertmäßig
die Nase vorn hatte. Den fünften
Platz konnte HP erobern.
Klar, dass Acer seine Erfolge
fortsetzen möchte. Eine neue Reihe an Business-Notebooks scharrt
schon in den Startlöchern. Sie
werden auf Intels Mobile
Acer Notebooks konnten im
3.Quartal 99 mit deutlichem
Abstand den österreichischen Markt erobern fast jedes vierte heimische
Notebook stammte in diesem
Quartal von Acer
Pentium III beruhen und TFTDisplays mit Bildschirmdiagonalen bis zu 15 Zoll anbieten.
Intel mit Umstrukturierung
Mit einer eigenen „Wireless“Abteilung stellt sich Intel den
Herausforderungen des
Mobilfunk-Zeitalters.
Das passt auch gut mit der kürzlichen Übernahme der DSP
Communications, einem Spezialisten für Mobilfunk-Chipsätze
zusammen. Ein Teil der neuen
Abteilung wird von DSP Communications übernommen. DSP
und Wireless wird direkt in den
Händen von Intels Vizepräsidenten Ronald J. Smith liegen,
was die Bedeutung dieser neuen
Abteilung für Intel noch unter-
streicht. Auch seine Network
Communications Group hat Intel ausgebaut. Sie umfasst neben
der klassischen Netzwerktechnik
nun auch die Bereiche Embedded Controller und Mikroprozessoren für die Telekom-Industrie.
Der weltgrößte Chiphersteller
ist also dabei, sich weitere Standbeine zu suchen, nachdem im Intel Kerngeschäft ein immer rauherer Wind weht. Netzwerke
und Mobilfunk-Techniken erscheinen da als willkommene
Alternative.
Neues Zuhause für
mobilkom
Ein Blick auf das neue Headquarter der mobilkom austria in
der Oberen Donaustraße 29 im
zweiten Wiener Gemeindebezirk.
Die Eröffnung geriet übrigens
zu einem gesellschaftlichen Event
mit über 400 Persönlichkeiten
aus Wirtschaft, Politik, Sport
und Kultur.
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WIRTSCHAFT
NEWS
Winterheller nach Deutschland
Merant: Nettogewinn im 2.Q.
Merant, einer der führenden Anbieter für die Entwicklung von
Enterprise- und E-Business-Lösungen, erreichte im 2. Quartal
des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von 92,2 Millionen
US-Dollar. (Vorjahresquartal: 87,2 Mio.) Der Nettogewinn stieg
auf 4,3 Mio. Dollar (Vorjahresquartal: 1,1 Mio.). Im ersten Quartal
des laufenden Geschäftsjahres lag der Gewinn bei 0,9 Millionen
US-Dollar.
http://www.merant.com
Rogue Wave: Erfolgreichstes Geschäftsjahr
Viel Erfolg mit seinen objektorientierten Software-Werkzeugen
und -komponenten feierte Rogue Wave Software im abgelaufenen Geschäftsjahr. Der Umsatz kletterte 1999 auf 53,1
Millionen US-Dollar (plus 20% gegenüber 1998). Der Gewinn
belief sich auf 2 Millionen US-Dollar. Ohne Berücksichtigung
der Kosten für Reorganisationsmaßnahmen und Akquisitionen konnte das Unternehmen einen Gewinn von 2.9 Millionen
US-Dollar beziehungsweise von 0,27 Dollar/Aktie ausweisen.
http://www.roguewave.de
Peregrine: 113 % Umsatzwachstum
Infrastruktur-Management ist das Spezialgebiet von Peregrine
Systems. Und das ermöglichte im ersten Halbjahr eine Umsatzsteigerung von 113% auf 109,4 Mio. US-Dollar (Vorjahreshalbjahr: 51,4 Mio.). Der Gewinn stieg um 96% auf 15,5 Mio.
US-Dollar (Vorjahr: 7,9 Mio.). Allein der Umsatz aus dem Softwaregeschäft konnte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2000
gegenüber dem Vorjahr um 121% gesteigert werden.
http://www.peregrine.com
Eine Expansionsoffensive soll
den deutschen Markt
aufrollen.
Die Winterheller software
GmbH setzt mit ihrem Controlling- und Managementinformations-System Professional Planner zum nächsten Expansionsschub an. Das Unternehmen wird
in diesem Jahr die Präsenz in
Deutschland erheblich ausbauen.
Bereits im Juli soll eine neue
Niederlassung in Frankfurt eröffnet werden. Danach sind im
Halbjahres-Takt weitere Niederlassungs-Eröffnungen
in
Deutschland geplant. Das Team
vor-ort wird auf rund 12 Personen aufgestockt.
„Der Markt zwingt uns geradezu, Deutschland flächendekkend zu betreuen. Kunden wie
Teekanne, C&A, Premiere, Marbert, Wolford, Liebherr und viele mehr lassen keinen Zweifel offen, dass wir zu den wesentlichen
Anbietern bei Controlling-Soft-
Vom Markt zum Expandieren
gezwungen - Peter Stark,
Leiter der Winterheller
software Niederlassung in
Düsseldorf.
ware zählen“, erläutert Peter
Stark, Leiter der deutschen
Winterheller Niederlassung in
Düsseldorf, die Expansionsschritte.
Hummingbird: Rekordergebnisse
Hummingbird hat die Entwicklung vom Connectivity-Spezialisten zum diversifizierten Anbieter von Enterprise-Software geschafft. Das Jahresergebnis weist einen Umsatz von 165,9 Millionen US-Dollar aus - eine Steigerung um 28% gegenüber dem
letzten Jahr. Der bereinigte Nettogewinn wurde mit 28,2 Millionen angegeben (Vorjahr 26,9 Mio.)
„Mit unserem Jahresgesamtresultat konnten wir die Tragfähigkeit unseres Plans für die Weiterentwicklung der Firma unter Beweis stellt“, freut sich Fred Sorkin, Chairman und CEO
von Hummingbird.
http://www.hummingbird.com
3Com-Spezialist mit Prokura
Software AG: ESD-Übernahme genehmigt
Die US-Kartellbehörden haben die Übernahme von ESD (Enterprise Support Division) durch die Software AG genehmigt.
Die Software AG baut dadurch ihre US-Präsenz weiter aus.
Europas größter Anbieter von Systemsoftware wird dann rund
270 Mitarbeiter in den USA haben, überwiegend Experten in
der Entwicklung und Implementierung von Systemsoftware.
http://www.softwareag.com
Palm Computing auf Weg zur Börse
Palm Computing, das umsatzstarke Tochterunternehmen von
3Com, wird an die Börse gehen. Es ist geplant zunächst bis zu
20 Prozent der Palm-Aktien auf den Markt zu bringen. Die restlichen 80 Prozent sollen nach Abwicklung der Genehmigungsverfahren an die 3Com-Aktionäre ausgegeben werden. 3ComAktionäre werden zukünftig also Anteile an beiden Firmen halten. Ein genaues Datum für den Börsegang stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Mit der Ausgliederung wird sich
auch der Firmenname von Palm Computing auf „Palm“ ändern.
http://www.palm.com/europe
8
Zeichnungsberechtigt für 3Com (Austria) GmbH: Martin Rajsp
3Com Channels Sales
Manager Martin Rajsp wurde
von 3Com (Austria) GmbH mit
der Prokura betraut.
Mit der Eintragung der Bestellung in das Firmenbuch wurden
die Vertretungsbefugnisse des seit
einem Jahr bei 3Com Österreich
tätigen Verkaufsleiters erweitert.
„Die Bestellung eines Vertriebsmitarbeiters zum Prokuristen zeigt die Ausrichtung von
3Com sehr deutlich“, kommentiert Martin Rajsp seine Zeichnungsvollmacht. „Bei uns steht
der Kunde mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt und nicht
die eigene Organisation.“
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WIRTSCHAFT
NEWS
Neuer Geschäftsführer
bei Dell Österreich
Mit 1. Jänner 2000
übernimmt Farhad Bonyadi
die Geschäftsführung
von Dell Österreich.
Farhad Bonyadi verfügt über
mehr als 24jährige Berufserfahrung in der IT-Branche. Er sammelte in verschiedenen multinationalen Computer- und Telekommunikationskonzernen wie
zum Beispiel NCR und AT&T
weitreichende Erfahrungen in
den Bereichen Finanzmanagement, Marketing und Vertriebssteuerung, Aufbau- und Ablauforganisation sowie im General
Management.
Er begann seine Karriere in
Österreich im Jahre 1980 als
Controller bei der Firma NCR
Österreich. 1984 wurde er Finanzdirektor, 1988 Vertriebsdirektor für den Finanzdienstleistungssektor und 1996 Generaldirektor der NCR Österreich
(AT&T Global Information Solutions) und Country Manager
NCR Ungarn.
Anfang 1999 wurde Bonyadi
für die Dauer eines Jahres zum
Ing. Kurt Wiesauer ist der
neue Geschäftsführer bei
NK Networks & Services
(ehemals Nokia Kabel).
Aufbau und zur Vorbereitung der
Börseneinführung des Vorarlberger High-Tech Unternehmens,
SYSTEMS AG, bestellt.
Farhad Bonyadi und Michael
Hertel, der Bonyadi weiterhin als
Vertriebsleiter und Prokurist von
Dell Österreich zur Seite steht,
wollen gemeinsam die Erfolge
des bestehenden Dell-Teams in
Österreich fortsetzen und haben
sich das Ziel gesetzt, in den nächsten drei Jahren mit dem bewährten Dell Business Modell Be Direct - Nummer 1 am heimischen Computermarkt zu werden.
3Com: Mehr Connectivity,
weniger Netzwerk
2. Quartal: Zuwachs im
Connectivity-Segment kompensiert Rückgang im klassischen Netzwerk-Bereich.
3Com konnte den Umsatz im
zweiten Quartal des laufenden
Geschäftsjahres um sechs Prozent
steigern und erzielte einen Betrag von 1,475 Milliarden USDollar. Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal von 0,36 US-Dollar auf 0,51 US-Dollar.
Insbesondere ein 15-prozentiger Zuwachs im Geschäft mit
Personal Connectivity-Produkten (Network Interface Cards,
Analog-, Kabel- und DSL-Modems) auf 620 Millionen USDollar sowie eine Steigerung des
Umsatzes mit Handheld Com-
10
Neue Geschäftsführung bei
NK Network&Services
puting-Produkten um 50 Prozent auf 260,9 Millionen USDollar kompensierten die Umsatzrückgänge von 12 Prozent im
Netzwerksystem-Geschäft mit
Switches, Hubs, Routern, Remote Access Konzentratoren und
Netzwerkmanagement-Software.
Vor diesem Hintergrund
kommt der strategischen Kurskorrektur, die 3Com bereits eingeläutet hat, wesentliche Bedeutung zu.
Dazu zählen die Fokussierung
auf das Netzwerk-Systemgeschäft, die geplante Ausgliederung von Palm Computing zu einem eigenständigen, börsengehandelten Unternehmen und die
e-Networks Strategie für den
E-Business-Markt.
Ing. Kurt Wiesauer war mehr als
10 Jahre bei Walter Rekirsch
GmbH als Verkaufsleiter und
Prokurist tätig. April 1999 wechselte er zu NK Network&Services als Geschäftsstellenleiter und
wurde mit dem weiteren Ausbau
der Vertriebsaktivitäten in
Österreich betraut.
Die NK Network&Services
wurde 1985 in Köln gegründet,
1997 wurde eine Niederlassung
in Wien eingerichtet. Das Unternehmen ist im LAN/WAN-
Bereich tätig und unter anderem
Cisco Gold Partner, 3Com ASP,
Lucent Partner, Novell und
Microsoft Partner.
Infomatec:
Neue Marketing- und Vertriebsleiter
SAP- und IT-Senkrechtstarter
Infomatec rüstet sich mit
neuem Team für den österreichischen Markt.
Die Infomatec Austria schaffte
1999 den Sprung unter die Top5 der SAP-Consultantfirmen und
IT-Dienstleister in Österreich.
Das Unternehmen mit über 160
Mitarbeitern baut jetzt mit
Dkfm. Rudolf Kagl und DI Thomas Schwalb seine Marketingund Vertriebsleitung aus.
Als neuer Marketingleiter wird
Dkfm. Rudolf Kagl Infomatec
als „Full Liner im IT-Dienstleistungsbereich“ bekannt machen.
Kagl ist seit 1992 im SAP-Umfeld unterwegs, und war bereits
bei CA-ITAS, einem Joint Venture von CA-IT und Julius Meinl
AG als Leiter der SAP-Beratung
tätig. Zuletzt war er bei Infomatec für den SAP-Vertrieb und das
SAP-Partnermanagement zuständig.
Den Vertrieb hält DI Tomas
Schwalb in seinen Händen. Er
war zuletzt Business Development Manager bei Cap Gemini
Austria. „Als eines der Top-IT
Unternehmen in Österreich wird
es unsere Aufgabe sein, unser großes Potential im Internet-Be-
„Schwerpunkt unserer Arbeit
wird es sein, die vielfältigen
Produkte von Infomatec als
Full Liner im IT-Dienstleistungsbereich bekannt zu
machen“, umreißt Dkfm.
Rudolf Kagl, neuer Verantwortlicher für Marketing bei
Infomatec Austria, seinen
Aufgabenbereich.
reich, der qualifizierten SAP-Beratung und beim Outsourcing
von betrieblicher IT entsprechend zu positionieren“, erläutert Schwalb seinen Aufgabenbereich.
monitor 2/2000
WIRTSCHAFT
INTERVIEW INTEL
Intel immer gut für Überraschungen
Vor nur zehn Jahren wäre es ein lächerlicher Gedanke gewesen:
Ein Mikrochiphersteller transformiert sein Produkt in ein Statussymbol,
das mit führenden internationalen Marken wie Coca Cola und Nike in
Wettstreit tritt! Lesen Sie im ersten Teil dieser Serie ein Interview mit
Dr. Andrew Grove, Intels “großem Boss”. Im März-Monitor stellen wir
dann Sean Maloney, den Shooting Star in Intels Geschäftsführung vor.
Jonathan Webster
(Aus dem Amerikanischen von Reinhard Gantar)
Jonathan Webster hatte zusammen mit
einigen anderen führenden Computerjournalisten das Glück, Dr. Andrew Grove
während seines London-Aufenthaltes für den
“Monitor” zu interviewen.
Das Ambiente für unser Gespräch war ein
eleganter Salon im Four Seasons Hotel gleich
bei der Park Lane. Grove stellte sich bei unserem Treffen als ein charmanter Mann heraus, mit stechendem Blick, dem nichts entgeht. Und er hat einen scharfen Verstand. Im
Augenblick verbringt Grove viel Zeit mit
dem Bereisen der Welt und dem Verkünden
des Evangeliums des Internet vor den führenden Köpfen der Industrie und der Regierungen. Hier folgt, was er über Cyberspace,
e-Commerce und eine Reihe anderer Aspekte
12
der digitalen Revolution zu sagen hat.
Dr. Grove, haben Sie über die Gefahr nachgedacht,
daß die europäische Union das Internet zu Tode
regulieren könnte?
Andy Grove: Ich bin nicht besonders qualifiziert, um die europäische Version dieser Frage zu kommentieren, aber leider ist das Problem der Überregulierung überall präsent.
Ich fürchte, daß es auf der ganzen Welt Moralapostel und Regierungen mit nervösen Fingern gibt, auch in Europa und den USA. Das
Traurige mit ihnen ist, daß sie denken, man
könne jedes große und kleine InternetProblem durch Gesetze beheben.
Leute wie ich bekommen kein geringes Gehalt dafür, um über Belange wie Regulierung
unter allen Gesichtspunkten nachzudenken
und zu einem ausbalancierten Standpunkt zu
gelangen. Ich muß ehrlicherweise zugeben,
daß das Internet sehr viele Probleme macht.
Es gibt Betrug, es gibt Pornographie, es gibt
Verstöße gegen den Datenschutz. Und jedes
dieser Probleme provoziert verständlicherweise regulative Instinkte.
Was ich aber den Regierungen auf meinen
Reisen erkläre, ist, daß wir das Phänomen
Internet noch nicht gut genug verstehen. Wir
verstehen auch die damit verbundenen Probleme noch nicht wirklich. Das führt uns zum
Haken an dieser Sache: wenn wir zu früh mit
den Regulierungen beginnen, strangulieren
wir wahrscheinlich das Phänomen Internet
und auch den e-Commerce, noch bevor es
wirklich angefangen hat.
Was raten Sie also den Regierungen und der internationalen Business-Gemeinde? Was raten Sie den
Führungskräften der großen Online-Firmen?
Grove: Den Regierungen sage ich: Habt Geduld. Die Zeit wird kommen, in der alle Probleme, die wir Verantwortlichen zu lösen versuchen, sehr viel klarer sein werden. Lasst uns
erst dann regulieren, sonst könnten wir die
Gans umbringen, die uns die goldenen Eier
des e-Commerce legt. Bis dahin rate ich allen Firmen, die mit dem Internet zu tun haben, dass sie auch bestimmte ethische Ziele
im Auge behalten sollen. Eines davon ist die
monitor 2/2000
INTERVIEW INTEL
WIRTSCHAFT
teilen an ungefähr 250 Firmen hält. Das reicht Das Internet-Phänomen findet endlich auch
goldene Regel: stiftet keinen Schaden.
Im Augenblick ist der PC die De Facto-Technologie. von einer amerikanischen Kette von Com- in Europa statt, und obwohl sie immer noch
puter Service Centers über eine Internet-Bank ein paar Jahre hintennach sind, geht jetzt alWie lange wird das noch anhalten?
Grove: Wenn Sie mir gestatten, den Begriff bis zur vollständigen Online-Gesundheits- les sehr schnell.
PC etwas weiter zu fassen, dann glaube ich, fürsorge. An diesen Investitionen gibt es Man spricht soviel über ein mobiles Internet. Wie
noch sehr lange. Der PC wie wir ihn ken- nichts zweifelhaftes.
sehen
Sie
die
nen verändert sich vor unseren Augen un- Sie sind bloße Anreize
Entwicklung dieses
unterbrochen, fast jedes Jahr - und viele die- für bestimmte Sorten
Marktes, und wie sehen
ser Veränderungen werden von Herstellern von Aktivität, die der
Sie Intels Rolle bei kleiinspiriert, die den Zugang zum Internet ver- Internet-Economy
neren Geräten wie Moeinfachen wollen. Aber sogar die neuesten Auftrieb geben und so
biltelefonen?
Grove: Ich glaube, daß
Mini-PCs wie Laptops und Personal Digital Nachfrage nach unseder Markt für mobile
Assistants haben die Charakteristik konven- ren Produkten und
Internetverbindungen
tioneller PCs mit Speicher, konventionellen Services bedeuten.
sehr wichtig werden
Bussen, etc. behalten - sogar die Hersteller Zu fast allen Gelegenwird. Ich denke auch,
solcher Geräte sind dazu übergegangen, gro- heiten haben Europa bedaß es eine wichtige
ße Bildschirme und große Tastaturen zu ver- suchende Intel-Executives
Ergänzung zum elewenden.
in den letzten Jahren einmentaren e-CommerUnd so denke ich, dass uns die grundle- dringliche Warnungen
ce werden wird. Was
gende Charakteristik des Computers bleiben und Weckrufe geäußert.
ich aber nicht glaube,
wird, sogar dann, wenn sich die Computer in Die Botschaft war immer
ist, daß Firmen ihren
naher Zukunft in Form, Farbe, Größe und die gleiche: Nehmt diese
gesamten e-CommerKosten radikal ändern werden.
Internet-Gelegenheit
ce über Handys oder
Ich möchte nun über Intel als eine Firma sprechen, wahr! Macht das beste
Handy-ähnliche Gerädie sich von ihrem Kerngeschäft - Mikroprozesso- daraus! Oder es wird ein
te abwickeln werden,
ren - weg bewegt und in eine breite Palette von ver- schlimmes Ende mit euch
sogar wenn sie das
schiedenen digitalen Geschäftsfeldern einsteigt. nehmen! Ich frage mich,
Wenn man den Gerüchten glauben darf, verfügt ob Sie nicht Anzeichen dafür entdeckt haben, dass könnten. Desktop PCs und Laptops werden
Ihre Firma über 4.5 Milliarden Dollar, die in ei- Europa endlich aufwacht und das gigantische weiterhin den wichtigsten Teil ihrer
Operationen tragen.
ne Reihe computerbezogener Geschäfte investiert Potential des Internet-Geschäfts erkennt?
Vom Standpunkt Intels aus bin ich beim
werden sollen. Werden Sie in erster Linie Her- Andy Grove. Nun, ich hoffe, Sie denken nicht,
steller von Mikroprozessoren bleiben, oder wird sich dass ich heute hier bin, um Weckrufe zu äu- Wachstum digitaler Telefone sehr optimidie Natur von Intels Kernbereich radikal ändern? ßern. Das brauche ich gar nicht, weil das stisch - das ist ein Gebiet, bei dem Europa
Grove: Obwohl ich ihnen heute keine kate- schon durch die Führungskräfte der europä- weit vor den USA liegt. Wir sind der größte
gorische Antwort geben kann, wäre es ein- ischen Regierungen und Firmen geschieht. Hersteller von Flash Memory für digitale Tefach nicht richtig, abDa die europäischen lefone, und das meiste unseres Business wik“Den Regierungen sage ich: Habt
zustreiten, dass sich
Politiker, wie etwa keln wir in Europa mit europäischen HerGeduld. Die Zeit wird kommen, zu der
unser Kerngeschäft alle Probleme, die wir Verantwortlichen der österreichische stellern ab. Wir hoffen, diesen Vorsprung am
radikal und sehr versuchen zu lösen, sehr viel klarer sein Bundeskanzler Mag. Markt weiter ausbauen zu können, besonders,
schnell ändern kann. werden. Laßt uns erst dann regulieren, Viktor Klima, die wenn es um die Eingeweide digitaler GeräIch habe kürzlich sonst könnten wir die Gans umbringen, Internet-Fahne auf- te geht, die mit dem Internet verbunden werkein Geheimnis darnehmen, muss ich den können.
die uns die goldenen Eier des
aus gemacht, dass es
nicht mehr länger die Wird es in naher Zukunft derartige Produkte von
e-Commerce legt.”
unser Firmenziel ist,
Trommel rühren.
Intel geben?
die gerade entstehende weltweite InternetEs ist aber richtig, dass meine Intel- Grove: Dazu will ich nichts sagen.
Economy mit Bausteinen zu beliefern.
Kollegen und ich noch voriges Jahr wach- Wenn man den gigantischen Fortschritt bei der
Einer unserer Wege dorthin führt über un- rütteln mussten. Auf dieser Europa-Tour bin Spracherkennung hernimmt, gibt es dann in naser Internet Dealer Services Network. Unse- ich aber in der glücklichen Lage, den wirk- her Zukunft überhaupt noch Bedarf nach
Computern mit einer
re Marktforschung und unser schon etablier- lichen Fortschritt zu betes Händlernetz haben gezeigt, dass nicht je- merken, den es bei eu- “Obwohl ich ihnen heute keine kategori- Maus und einem groder in der Position ist, ein komplettes Data ropäischen Unterneh- sche Antwort geben kann, wäre es ein- ßen Keyboard?
Center für seine neue e-Commerce-Operation mern gegeben hat. Zwei fach nicht richtig, abzustreiten, daß sich Andy Grove. Nun,
unser Kerngeschäft radikal und sehr
Tatsache ist, daß
aufzubauen. Wir haben die Absicht, das für meiner persönlich ausschnell
ändern kann. Ich habe kürzlich
sich die Voicejede Firma bereitzustellen, die es wünscht. gewählten heutigen
Das ist eine sehr clevere Antwort und sie deckt die Gastredner - Gregor kein Geheimnis daraus gemacht, daß es Technologie seit
projektierte e-Commerce-Strategie Ihrer Firma ab. Wolf von der Wolf Gar- unser Firmenziel ist, die gerade entste- Intels Einführung
Was ist mit den riesigen Investitionen in anders- ten Company und John hende weltweite Internet-Economy mit des 486ers mehr
Bausteinen zu beliefern.”
und mehr einem
artige digitale Firmen, die ich in meiner vorigen Stewart, CEO der Wopraktisch verFrage angeschnitten habe? Können Sie ein paar olwich Bank - erklärten,
Beispiele für solche Intel-Investitionen geben?
wie wir ihnen geholfen haben, ihre e-Com- wendbaren Standard angenähert hat. Damals
Grove: Noch einmal: es ist kein Geheimnis, merce-Systeme aufzubauen, die bereits einen lagen wir bei einer Erkennungsrate von 95
dass Intel eine Anzahl von Minderheitsan- gewaltigen Einfluß auf ihr Business haben. Prozent. Mir kam das ganz gut vor, allerdings
monitor 2/2000
13
WIRTSCHAFT
INTERVIEW INTEL
nur bis zum dem Zeitpunkt (lacht), als ich gleitenden Mitbewerbern waren große und nehmen (die ich “Ziegelfirmen” - “brick comversuchte, diese Technologie selbst zu ver- kleine Firmen bis hin zu Giganten wie Sun panies” - nenne) in Klicks & Mörtel-Firmen
wenden. Heute haben wir 98 Prozent; ich und AMD. Sie werden weiterhin Konkurrent (“Clicks & Mortar companies”) transformiedenke, das ist ganz gut. Ich verwende sie aber bleiben und daher von uns nicht unterstützt ren werden.
noch immer nicht zur Dateneingabe, da ich werden.
In Ihrer Präsentation wiesen Sie darauf hin, daß
nicht damit rechne, daß sie meinen, zugebe- Sie sagten schon, daß Sie nicht hier sind, um auf- das Phänomen e-Business nicht aufzuhalten ist.
nermaßen peniblen, Standards entsprechen zuwecken, aber während der Präsentation heute Was treibt dieses Phänomen an?
kann.
Vormittag sagten Sie, dass wenn europäische Fir- Grove: Der Gedanke hinter e-Business ist im
Für die längerfristige “Es ist richtig, daß meine Intel-Kollegen men nicht bald aufs Grunde ganz simpel. Es ist sowohl für KäuZukunft bin ich da aber und ich noch voriges Jahr wachrütteln Internet gehen, es fer als auch für Verkäufer attraktiv. Die Käuoptimistisch. Spracher- mußten. Auf dieser Europa-Tour bin ich sehr bald tote Fir- fer wollen es, weil durch die elektronische
kennung wird zu einer aber in der glücklichen Lage, den wirk- men sein werden. Vernetzung die Transaktionen aller Güter so
der treibenden Kräfte lichen Fortschritt zu bemerken, den es Denken Sie wirk- effizient werden wie der effizienteste aller
hinter zunehmenden
lich, dass jede briti- Märkte: der Stock Market.
bei europäischen Unternehmern
Prozessorkapazitäten
sche und europäische Offensichtlich nutzt Intel bereits die Gelegenheiten,
gegeben hat.”
werden. Was ich aber
Firma, die es mo- die das Internet bietet. Können Sie uns sagen,
nicht glaube, ist, dass dadurch Desktop- mentan gibt, nicht wettbewerbsfähig ist und da- welchen Einfluß Ihre eigene e-Commerce -Strategie
auf Ihre Firma hat?
Computer obsolet werden. Im Gegenteil: Ich her langsam untergehen wird?
sehe Spracherkennung als etwas, das zukünf- Grove: Das möchte ich nicht hoffen. Meine Grove: Als wir 1997 mit unseren eigenen etige Generationen von PCs sinnvoll erwei- Hoffnung ist, daß sie sich schnell genug an- Commerce-Anstrengungen begannen, fand
tern wird und Konsumenten eine zusätzliche passen können, um die Gelegenheiten des keine unserer Geschäftsaktivitäten am InterInternet und des e-Commerce zu nutzen. Be- net statt. 1998, nach einem Jahr, wurden 21
und sehr praktische Dimension eröffnet.
Ihre Firma wird gerade von der amerikanischen sonders, wenn es ihnen dämmert, dass sie be- Prozent unseres Business am Internet abgeHandelskommission durchleuchtet. Der Vorwurf deutende Anteile ihres Kundenstamms an wickelt. Für 1999 schätze ich, daß der Durchschnitt über 40 Prolautet, Intel wäre ein Monopolist. Es gibt in der Firmen verlieren wer“Die Vorteile für Firmen, die sowohl
zent liegen wird. Bei
Industrie die Sorge, dass, wenn Mitbewerber wie den, die für das Intertraditionelle als auch Internet-Ansätze
unserem Umsatz von
AMD vom Markt ausgeschlossen werden, Sie dann net gerüstet sind.
verwenden, um ihr Geschäftsfeld zu erEs ist keine
deutlich über 20
ein unknackbares Monopol am Markt haben. Wie
weitern, sind so gewaltig, daß sie alle
kann eine Firma wie Intel gleichzeitig eine Füh- schwarze Kunst, in Firmen alt aussehen lassen, die nicht in Milliarden Dollar
entspricht das etwa
rungsposition haben und den Wettbewerb fördern? einer immer mehr
den Genuß beider Vorzüge kommen.”
Grove: Ich sehe es nicht als meine Pflicht online werdenden
12 bis 13 Milliarden,
gegenüber den Aktionären, mich um die Welt erfolgreich zu sein. Man braucht nur die durch Internet-Transaktionen zustande
Förderung des Wettbewerbs zu kümmern. die richtigen Produktideen, die man dann gekommen sind.
Ich sehe es als meine Pflicht, uns im Wett- richtig planen und ausführen muß. Wie imWir haben also herausgefunden, daß ebewerb zu behaupten und nach den aufer- mer in Zeiten technologischer Umbrüche, Business für uns extrem wichtig ist, denn
legten Spielregeln besser zu spielen als die wird es aber im großen Maßstab eine Umor- es erhöht den Netto-Cash Flow unseres UnterMitbewerber. Ich denke, dass ist das, was wir ganisation der Geschäftswelt geben. Jene Fir- nehmens.
immer getan haben.
men, die sich an diese Umbrüche anpassen, Sie haben vorher Klicks & Mörtel-Firmen erwähnt,
Ich bin auch stolz darauf, sagen zu können, werden einen entscheidenden Wettbewerbs- was verstehen Sie genau unter diesem Begriff?
Grove: “Clicks And Mortar” wurde von
dass wir es waren, die die Technologie der vorteil gegenüber Firmen haben, die das nicht
Schwab & Co (jenem Discount BrokerageMikroprozessoren vor 27 Jahren erfanden und tun.
seither vorangetrieben haben. An KonkurFür die langfristige Zukunft sage ich vor- Haus in San Francisco, das ein Drittel allen
renz mangelte es dabei nie. Unter den uns be- aus, dass sich traditionell geführte Unter- Online-Aktienhandels in den USA abwikkelt) geprägt. Einfach ausgedrückt handelt
es sich dabei um eine Firma, die alle VorzüDr. Andrew Grove
ge traditioneller Firmen aus Ziegel mit denen des neueren Phänomens des reinen
Obwohl Sean Maloney Intels liebster schen Ungarn in die USA, ließ sich vom
Klicks-Business kombiniert. Klicks-Firmen
Newcomer ist und als der Kopf der riesi- amerikanischen Traum infizieren, arbeitete
nenne ich Unternehmen, die ihr Geschäft ausgen Sales And Marketing Division in der sich durchs College, machte seinen Doktor
schließlich über das Internet abwickeln.
Welt der Computer bedeutende Macht aus- und kam in der mörderisch umkämpften
Bis jetzt waren Klicks-Firmen beim Erreiübt, ist unumstritten niemand berufener, Welt der Computerchips zu Wohlstand
chen neuer Kunden mit nur minimalen Inum die Firmenvision zu den Themen Inter- und Ansehen.
vestitionen erfolgreich. Dank ihrer Internetnet und alles Digitale darzustellen, als
Infrastruktur können sie an Kunden verkauSeit der Gründung Intels Anfang der
Intels Mitbegründer, Guru und Chairman, 1970er waren dieser Mann und seine Firma
fen, die von ihren Operationen geographisch
Dr Andrew Grove.
sehr weit entfernt sind.
an der Evolution des Computers maßgebAndy Grove ist wahrlich eine der legen- lich beteiligt. Der Weg führte vom nützWenn aber diese Klicks-Firmen reifen,
därsten Figuren der Informationstechno- lichen zahlenfressenden Spielzeug für die
müssen sie sich mehr und mehr mit ihren
logie.
internen Prozessen befassen. Es wird nottechnische Elite zum unentbehrlichen Teil
Er emigrierte in den 1950ern nach einer des Alltags jedes Menschen auf diesem
wendig, ihren operationalen internen Cash
waghalsigen Flucht aus dem kommunisti- Planeten.
Flow zu verbessern und beispielsweise die
Lagerhaltung selbst zu übernehmen. Ein Bei-
14
monitor 2/2000
INTERVIEW INTEL
spiel für so eine erfolgreiche Klicks-Firma, Internet-Ansätze verwenden, um ihr Gedie dazu gezwungen wurde, ist Amazon.com. schäftsfeld zu erweitern, sind so gewaltig, daß
Interessanterweise bedeutete das einen sie alle Firmen alt aussehen lassen, die nicht
wohltuenden Schub im
in den Genuß bei“Es ist keine schwarze Kunst, in einer
amerikanischen Bauder Vorzüge komgewerbe. Eine neue immer mehr online werdenden Welt er- men.
folgreich zu sein. Man braucht nur die
Statistik zeigt, daß geNach allem, was Sie
richtigen Produktideen, die man dann
rade sechs- bis zehn
uns über die Vorteile
Millionen Quadratme- richtig planen und ausführen muß. Wie des e-Commerce gesagt
immer in Zeiten technologischer
ter Lagerfläche überhaben, können Sie uns
Umbrüche, wird es aber im großen
baut werden. Sogar Eunoch erklären, wie
Maßstab eine Umorganisation der
ropa wird sich über solFirmen so eine eGeschäftswelt geben.”
che Impulse freuen.
Commerce-Strategie
Amazon.com alleine
implementieren sollen?
baut gerade am Stadtrand von London eine Grove: Im großen und ganzen läßt sich diese Aufgabe in drei Phasen zergliedern. ZuLagerhalle mit 100.000 Quadratmetern.
Was genau kann e-Commerce für ein Unternehmen nächst muß die Infrastruktur geschaffen werden. Das involviert ein Backup-System, das
tun?
Grove: Der Wert eines Unternehmens ist die in Hinsicht auf Internetverbindungen und
Summe des Netto-Cash Flows über die näch- Vernetzung am neuesten Stand sein muß.
sten zwei Jahre.
In der zweiten Phase muß die Firma mit
e-Commerce ist von fundamentaler Be- ihren Kunden sprechen und sie davon überdeutung, denn es kann den Netto-Cash Flow zeugen, daß sie diese Internet-Infrastruktur
erhöhen; entweder durch Verbessern der ope- nutzen und ihre eigenen Geschäftsprozesse
rationalen/internen Effizienz, was die Kosten entsprechend anpassen sollen, so dass sie ihsenkt, und/oder durch Erhöhen der Reich- re Orders über das Internet abwickeln könweite der Firma am Markt, was die Akquisi- nen. Das bedeutet, daß die Firma und ihre
tion neuer Kunden bedeutet. Die Vorteile für Klienten dann Information austauschen könFirmen, die sowohl traditionelle als auch nen.
monitor 2/2000
WIRTSCHAFT
Was ich jetzt erklärt habe, gilt für die Beziehung zwischen Firma und Klienten. Es
gibt aber noch einen weiteren wichtigen Vorzug, der sich aus der vollen Implementation
dieser zweiten Phase des e-Commerce ergibt:
die internen Prozesse verbessern sich dramatisch. Dazu gehört die Lagerhaltung und Datenerfassung. Diese erhöhte Effizienz bringt
eine bedeutende Reduktion der Kosten mit
sich. Für Intel war der unmittelbare Nutzen
der Implementation dieser zweiten Phase ein
schnelleres Verarbeiten der Orders; die dafür
benötigte Zeit sank von fünfzehn auf drei Minuten. Genau so wichtig waren die Ersparnisse an Mannstunden. Beispielsweise entlasteten wir die Verkaufsingenieure im Feld
um 50 Tage Papier schaufeln, indem wir die
technischen Spezifikationen am Web verfügbar machten.
Das bringt uns, nehme ich an, zu Phase Drei. Was
geschieht in Phase Drei?
Grove: Sobald man die Infrastruktur geschaffen hat, kann man ununterbrochen Informationen auswerten, die sich in der Kundendatenbank ansammeln und entsprechende neue Produkte entwickeln. Phase Drei verhilft Ihrer Firma zu mehr Kreativität! Was
könnte schöner sein!
Vielen Dank für das Gespräch, Dr. Grove !
15
WIRTSCHAFT
CeBIT 2000
IT im Jahr 2000
CeBIT gibt die Trends vor
Sie naht: Vom 24. Februar bis zum
1. März ist in Hannover wieder
„CeBIT-Time“.
Gibt es einen Strukturwandel in der Informationstechnologie? Vor der CeBIT - ehe
man ins Gewühl der Messehallen taucht - darf
man sich eine solche Frage noch erlauben.
Und schließlich sprechen die CeBIT-Ausrichter selbst von einem deutlichen „Struk-
16
turwandel hin zur Informationsgesellschaft“,
der bei der heurigen Veranstaltung greifbar
werde. Demnach wären Internet und
Electronic Commerce wichtige Kennzeichen
dieser Entwicklung. Bedeutende Faktoren
sind die Verbreitung von Electronic-Business-Anwendungen, die Etablierung des
Internet-Protokolls als De-facto-Standard für
die meisten Netzwerklösungen sowie neue
mobile Kommunikationslösungen, größere
Bandbreiten und fallende Preise in der Telekommunikation. Und diese Themen bestimmen natürlich auch das Angebot der
kommenden CeBIT. So zeigen beispielsweise
zahlreiche Präsentationen rund um das
Electronic Business neue Marktchancen auf
und verdeutlichen die vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Abwicklung von
Geschäftsprozessen.
Erstmals auch mit Halle 10
Zum ersten Mal wird die Halle 10 im Süden
des Messegeländes zur CeBIT genutzt. Das
erste Obergeschoss dieser Halle steht den Anbietern von Netzwerktechnik zur Verfügung
- mit einem direkten Übergang zu den Hallen
9 (Informationstechnik) und 11 (Network
Computing). In den Etagen 2 bis 4 präsen-
monitor 2/2000
WIRTSCHAFT
CeBIT 2000
tieren sich die Distributoren erstmals konzentriert unter einem Dach. Dies ist die neue
Anlaufstelle vor allem für Händler. Ebenfalls
in der Halle 10 wird die neue Rahmenveranstaltung „CeBIT Job Market“ durchgeführt. In den Etagen 5 und 6 dreht sich alles
um die Jobvermittlung, den Arbeitsmarkt
und die Berufsaussichten innerhalb der Informations- und Kommunikations-Branche.
Gemeinschaftspräsentationen
Um einzelne Inhalte der CeBIT 2000 gezielt
und konzentriert vorzustellen, werden themenspezifische Gemeinschaftspräsentationen veranstaltet:
. „Software-Zentrum Mittelstand“ in der
Halle 4,
. „Internet Park“ in der Halle 6,
. „Network Information Center - NIC“ in
der Halle 11,
. „Bank-Finanz-Systeme“ im Erdgeschoss
der Halle 18,
. „AIM (Automatic Identification Manufacturers)“ in der Halle 19,
. „CefIS - Centrum für Informationssicherheit“ in der Halle 23,
. „Satellite Business“ in der Halle 26.
Das „Europäische Anwender-Centrum Kommune, Staat und Wirtschaft - ENAC“ wird
auf erweiterter Fläche in allen vier Pavillons
an der Nordseite der Halle 11 durchgeführt.
Es präsentiert sich erstmals gemeinsam mit
dem „Europäischen Centrum für Geoinformatik (ECG)“. Neu ist auch die Gemeinschaftspräsentation zum Thema „Powerline - Kommunikation aus der Steckdose“, die
innerhalb des CeBIT-Schwerpunktes „Telekommunikation“ in der Halle 17 veranstaltet wird.
Zur CeBIT 2000 haben sich 7.515 Aussteller (1999: 7.412) angemeldet, die eine
Netto-Ausstellungsfläche von 408.839qm
(398.913qm) in 26 Hallen belegen. Aus dem
Ausland haben sich 2.921 Unternehmen und
Dienstleister angemeldet. Im Vorjahr tastete sich die CeBIT knapp an die 700.000 Besucher-Grenze heran.
Zum Abschluss noch ein Hinweis auf ein
architektonisches Schmankerl: das EXPODach zur Weltausstelung, die ja anschließend
an die CeBIT in Hannover Einzug hält, auf
dem Freigelände zwischen den Hallen 12 und
26. Die filigrane Konstruktion aus zehn
Holzschirmen hat die Größe von zwei Fußballfeldern. Unter dem EXPO-Dach befinden sich vier Pavillons, die erstmals zur
CeBIT 2000 genutzt werden und den Ausstellern des Schwerpunktes „Telekommunikation“ zur Verfügung stehen.
http://www.cebit.de/
18
-- CeBIT-Ticker -- CeBIT-Ticker -Die CeBIT wird uns wieder
Tausende neue Produkte und
Software-Releases bringen - und
wir laden Sie zu einem kleinen
Rundgang ein!
Beginnen wir zur Einstimmung mit zwei ganz
Großen der Branche:
Mit der CeBIT Ankündigung des SiemensKonzerns ließe sich schon ein eigenes Heft
füllen. Dementsprechend verstreut sind auch
die einzelnen Produktbereiche im Messegelände. Das beginnt in der Halle 1 bei den
Computern von Fujitsu-Siemens und endet
in der Mobilfunkhalle 26 mit „WAP“,
„Bluetooth“, Sprache & IP und ATM. Dazwischen gibt’s branchenorientierte Anwendungen (Halle 14) und den traditionellen
Banken- und Sparkassenbereich (Halle 18).
http://www.siemens.at
Auch bei Hewlett-Packard müssen Sie sehr
genau wissen, was Sie begutachten wollen.
„E-Services Business-Lösungen“ finden Sie
zum Beispiel in Halle 1, Stand7i2. Drukken und Digital Imaging in Halle 7, C30,
Lösungen für Business Computing in Halle
13, C36. Großformatdruck und kundenspezifische Lösungen für Network-Printing gibt
es in Halle 22, C35. http://www.hp.com/austria
Viele Neuheiten werden sich um das WAP
(Wireless Application Protocol) drehen, das mobilen Geräten einen einfachen Web-Zugriff ermöglicht:
ACI wird die Version 6.5.3 seines Daten-
bankentwicklungssystems 4th Dimension
präsentieren. Sie eröffnet neue Möglichkeiten beim Abruf der Datenbankinhalte via
WML (Wireless Markup Language).
Die Daten werden auf diese Weise WAP(Wireless Application Protocol) fähig. Halle
http://www.aci.de
4, D52
Workflow auf WAP-Basis für mobile Geräte besorgt Staffware. So können Ihre Mitarbeiter über WAP-fähige mobile Geräte voll
an den unternehmensweiten Geschäftsprozessen teilhaben. Den dazu benötigten WAP
Business Process Server gibt es ab der CeBIT.
Halle 1 Stand, 4b3. http://www.staffware.com
Ebenfalls der Handy-Integration in ERPLösungen hat sich IFS Industrial & Financials angenommen. Über einen WAP-Client
können Sie per Handy sowohl Informationen
recherchieren als auch Abläufe steuern. Halle
http://www.ifsde.com
20 E17
PSION hat für die CeBIT die Präsentation
eines WAP-Browsers für seine Organiser unter dem EPOC-Betriebssystem angekündigt.
Damit steht diesen Geräten auch diese Art
des Web-Zugangs offen. Halle 13, C51
http://www.psion.com/
Auch Lotus schwimmt auf der WAP-Welle
und bietet Zugang zu seiner Messaging- und
Groupwareplattform Lotus Notes/Domino
für WAP-fähigen Handys. Halle 02, C38
http://www.lotus.at
MobileBanking mit WAP für Finanzgeschäfte von unterwegs, Wertpapiere verwal-
monitor 2/2000
WIRTSCHAFT
CeBIT 2000
ten mit MobileBrokerage und dem 3Com
Palm Organizer - das sind die Schlagworte
bei fun communications. Halle 6, A48/817
http://www.fun.de
Auch bei Centura geht es um die Integration von Handhelds, Palmtops und dergleichen mit Business-Anwendungen. Mit
eSnapp kann von diesen kleinen Helferleins
zum Beispiel direkt in ein ERP-System gebucht werden. Halle 3, C52
http://www.centurasoftware.com
Um das vorangestellte „E“ kommt man im Business-Bereich nicht herum. Dabei geht der Trend
immer mehr zur Internet-basierenden Gesamtintegration aller Geschäftsabläufe - inklusive Produktion. Die CeBIT 2000 wird Ihnen hier einen
ersten großen Überblick ermöglichen:
Bei BEA System können Sie erleben „mit
welchen Lösungen die E-Generation zukünftig arbeitet und lebt“. Das Unternehmen präsentiert an Demo-Shops E-Commerce
und die Online-Integration verschiedenster
Applikationen. Mit dabei am Stand sind Partnerfirmen, die bereits fertige Lösungen „zum
Anfassen“ vorstellen. Halle 3, C14
http://www.beasys.com
Ein wichtiger Anlaufpunkt wird in Sachen
geschäftskritischer E-Technologien die Software AG sein. Unter dem Motto „The world
talks XML“ zeigt die Software AG eine neue
Generation von XML-basierten ElectronicBusiness-Lösungen.
Mehr als 20 verschiedene XML-Referenzprojekte werden präsentiert, die mit Hilfe
des Information Servers Tamino verwirklicht
wurden. Halle 3, C33
http://www.softwareag.at
Brain International, Hersteller von leistungsfähiger AS/400-Mittelstand-Branchensoftware (Zulieferindustrie, Maschinen/Anlagenbau, Textil u.a.), zeigt auf der CeBIT
sein „Supply Web“, eine Hochleistungs-Logistik-Kette via Internet, mit der auch kleinste Zulieferer ohne großen Softwareaufwand
in die Lieferkette eingebunden werden können. Halle 3, D24
http://www.brainag.com
Collaborative Product Commerce (CPC)
heißt das Schlagwort bei CAD- und Ferti-
gungsspezialisten Parametric. Diese neue Softwarekategorie setzt voll auf Internettechnologien und führt auf dieser Basis Produktdefinition und Konstruktion, Beschaffung und
Fertigung sowie Instandhaltung und Service zusammen. Sie haben den gesamten
Produktlebenszyklus damit im Griff - vom
ersten Design bis zur Produktion. Halle 21,
http://www.ptc.com/germany
E40
Die Infomatec AG präsentiert spannende
Entwicklungen im Bereich Java
Network/Thin Client Technology. Dazu zählen beispielsweise ein vollständig Java-basiertes Dokumentenmanagementsystem sowie eine Workflow-Lösung. Halle 003, E04
http://www.infomatec.de
Und zum Abschluss noch zwei Tipps, die vor allem
auch praktischen Nutzen haben:
Ascom „voo:doo“ soll in Kleinbüros und
HomeOffices das oft lästige Verkabelungsproblem lösen. Denn diese schnurlose ISDN
Data & Phone Kommunikationslösung erlaubt auch den Anschluss von PC und Peripherie und sorgt für eine drahtlose Datenund Voice-Verbindung zum ISDN-Anschluss.
Voraussetzung ist die Unterstützung des
DECT-Protokolls. Halle 17, A38
http://www.ascom.com
Und den C-Pen, den digitalen Lesestift,
gibt es jetzt auch mit integriertem Terminplaner und Gürtelclip. Halle 26, A39
http://www.birkhold.de
Wenn Ihnen übrigens bei Ihrem CeBITRundgang Apple abgehen sollte - die haben
heuer gar nicht gebucht. Apple konzentriert
sich auf die Print-Media-Messe DRUPA Ende
❹
Mai in Düsseldorf. (dat)
20
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LÖSUNGEN
ARCHIV AUSTRIA / TELEKABEL WIEN
Einfach easy
“Mit unseren mehr als 500.000 Kunden war es uns einfach nicht mehr
möglich, den gesamten Schriftverkehr in den bisher verwendeten
Ordnern so abzulegen, dass wir jederzeit und von verschiedenen Orten
Zugriff zu den Daten haben”, umreißt Rainer Mayerl, IT-Manager bei
Telekabel Wien die Problematik. Daher machte sich das seit drei Jahren
zu 95% im Besitz des europaweit agierenden Mediengiganten United
Pan Europe Communications (UPC) stehende Unternehmen bereits 1994
auf die Suche nach einer elektronischen Archiv-Lösung.
Rüdiger Maier
“Wir haben etwa 10-15 Produkte analysiert
und getestet und uns letztlich für das Produkt
EASYWARE und Archiv Austria entschieden”, schildert Mayerl den recht aufwendigen Selektionsprozeß. Eine wichtige Überlegung war es dabei, ein Unternehmen zu su-
22
chen, dass sich ausschließlich mit Archivund Dokumentenmanagementsystemen beschäftigt. Damit soll einerseits sichergestellt
werden, dass die volle Konzentration auf der
Weiterentwicklung des Systems liegt und
gleichzeitig auch eine Kontinuität bei den
Ansprechpartnern vorhanden ist. “Die Einführung eines derartig umfassenden Archivsystems erstreckt sich über einen längeren
Zeitraum, in dem wir mit den Betreuern von
Archiv Austria einen intensiven Austausch
benötigen und auch sichergehen wollen, dass
das Produkt weiterentwickelt wird. Damit
war der Preis der Lösung nur ein Kriterium
für die Entscheidung”, erläutert der ITManager.
Und für Kontinuität sowie für Spezialisierung ist bei Archiv Austria gesorgt: “ Wir
sind ein österreichisches Privatunternehmen,
mit Firmensitz in Wien, das sich seit 7 Jahren
ausschließlich mit der Einführung von
Archivierungs- und Dokumentenmanagementsystemen beschäftigt”, unterstreicht Projektmanager Thomas Mayer. Seit 1996 bie-
monitor 1/2000
LÖSUNGEN
ARCHIV AUSTRIA / TELEKABEL WIEN
tet das Unternehmen auf 500 qm Bürofläche
mit eigenem Schulungscenter alle erforderlichen Produkte, Dienstleistungen und Serviceeinrichtungen, um im Bereich des
Dokumentenmanagements als anerkannter
Lösungs- und Betreuungspartner agieren zu
können. Schwerpunktmäßig werden Lösungen für elektronische Archivierung sowie für
Dokumenten- und Workflowmanagement
realisiert. Lösungen speziell für SAP (R/2,
R/3), Baan, Navision und AS/400 stellen eines der Kerngeschäfte dar. Zusätzlich werden laufend Implementierungen in zahlreiche Branchenlösungen durchgeführt. Das
breite Leistungsspektrum umfaßt weiters innovative OCR/ICR-Lösungen wie elektronische Pressespiegel, automatische Formularerfassung und Handschrifterkennung. Zusätzlich wird seit Jahren umfangreiches
Know-how im Bereich von Intra- und Internetlösungen aufgebaut und vom Vorreiter am
Archivierungs- und Dokumentenmanagementsektor in die Praxis umgesetzt.
“Gerade durch unsere vielen neuen Angebote hat sich die Zahl der Mitarbeiter im
Unternehmen in den letzten beiden Jahren
verdreifacht. Entsprechend angewachsen ist
damit natürlich auch der Schriftverkehr und
aus Platzgründen mussten wir auch ein zusätzliches Gebäude in Wien beziehen”, ver-
deutlicht Rainer Mayerl die gewaltigen Veränderungen. Telekabel betreibt seit über 20
Jahren Netze in Wien, Wiener Neustadt, der
Region Baden, Graz und Klagenfurt. 1997
erweiterte das Unternehmen mit “Telekino”
sowie dem Internet-Breitbanddienst chello
sein Angebot. Anfang des Vorjahres wurde
schließlich mit Priority Telecom ein umfassendes Festnetz-Telefonangebot geschaffen.
Schon Ende des Jahres sollte es darüber hinaus möglich sein, die Telekabel-Kunden mit
einer digitalen Box mit der Leistungsfähigkeit eines Multimedia PCs auszustatten. Diese
digitale Technologie ermöglicht es, die
Easyware 3.1
Das von der deutschen EASY Software AG
(seit April 1999 an der Börse) entwickelte
Programm EASYWARE ist seit mehr als
sieben Jahren in über 30 Ländern im Einsatz und besteht aus vier eigenständigen
Programmen, die sich optimal ergänzen und
auch die Anbindung an Fremdsoftware erlauben:
. EASY-CAPTURE für Erfassung und
Weiterleitung
. EASY-DMS für Verteilung, Bearbeitung
und Wiedervorlage
. EASY-ARCHIV für revisionssichere
Archivierung und schnelles Wiederfinden
. EASY-WEB für Recherche via Internet
oder Intranet in entfernten Easy-Archiven.
Die Version EASYWARE 3.1 bietet nicht
nur ein komfortables, einfach anwendbares
und schnelles Dokumenten-ManagementSystem (DMS) sondern ermöglicht alle Dokumente, die sowohl in Papier als auch in
elektronischer Form vorhanden sind, in
“elektronischen Mappen” zu verstauen.
EASY-CAPTURE erledigt unkompliziert
und effizient die Erfassung und Weiterleitung von Papier- oder elektronischen Dokumenten. Zusätzlich können elektronische
24
Dokumente, wie zum Beispiel MS OfficeDateien, Video- und Audiodateien, direkt
in die Mappen importiert oder per Drag &
Drop zugeordnet werden. Für die elektronische, revisionssichere Archivierung und
das rasche Wiederfinden von Dokumenten ist EASY-ARCHIV zuständig. Die Archivfunktionen erlauben auch weiterhin die
Anbindung an gewohnte Standardumgebungen wie SAP R/3, Lotus Notes oder MSOffice. Über die Volltextrecherche findet
man Dokumente unter Millionen anderen
sekundenschnell wieder, archivübergreifend,
auch noch nach Jahren. Für flexible Verteilung, Bearbeitung und termingerechte
Wiedervorlage von lebenden Dokumenten im und auch außerhalb des Unternehmens ist EASY-DMS das passende Werkzeug. Konvertiert in das XML-Format lassen sich Dokumente oder ganze Mappen
aus- und einchecken und extern auch ohne
DMS-Installation bearbeiten. Ein Vorgangsmonitor informiert laufend über den
aktuellen Prozess-Status. Revisionssicher
und mit lückenloser Historienkontrolle
kann man Dokumente steuern und aufbewahren. Diese Funktion unterstützt das an-
wenderorientierte Arbeiten mit Dokumenten im Netz und schließt damit die Lücke
zwischen Archiv und Workflow.
EASY-WEB erweitert den Aktionsradius
weltweit, indem es die Suche in entfernten EASY-Archiven ermöglicht. So können
beispielsweise Dokumente aus Kunden- und
Partnerarchiven jederzeit über Internet oder
Intranet abgerufen werden.
Die beiden Gründer von Archiv Austria,
Blasius Leitner und Hans Kirschner - DMSAktivisten der ersten Stunde - sind vom
Konzept der neuen Version 3.1 begeistert.
GF Hans Kirschner streicht einen großen
Vorteil des neuen Softwarepakets heraus: “
Die neue Version macht es möglich, von
Anfang an Schriftstücke, Dokumente etc.
digital zu erfassen, so daß man sie später
einfach und schnell weiterverarbeiten und
letztendlich übersichtlich archivieren kann.
Routinearbeiten, die den Benutzer bei konventionellen Anwendungen viel Zeit kosten, wurden konsequent automatisiert.”
GF Blasius Leitner ergänzt: “ Die neue
Release ermöglicht die nahtlose Integration
von DMS und Archivierung in bestehende
Anwendungen.”
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ARCHIV AUSTRIA / TELEKABEL WIEN
LÖSUNGEN
Kapazität des Glasfasernetzes nochmals um
ein Vielfaches zu erweitern und schafft die
Voraussetzung, mehr TV-Programme, Near
Video on Demand, Web TV sowie digitale
Audiopakete zusätzlich zu den bisherigen
Angeboten zu empfangen.
Schneller Zugriff von
verschiedenen Orten
Schon heute greifen jedenfalls etwa 170 Mitarbeiter täglich auf das Archivierungssystem
zu, insgesamt sind etwa 500 PC-Plätze eingerichtet. Durch die Vergabe einer Nummer
an jeden Kunden können gerade auch die vielen neuen Mitarbeiter im gut ausgebauten
Call-Center schnell auf die Dokumente zugreifen, die zum jeweiligen Kunden gehören.
In den nächsten Monaten soll auf die aktuelle 32-bit-Version und auf die Release 3.1 umgestellt werden. “Da die grafische Oberfläche sehr stark an Microsoft angelehnt ist, ist
das System leicht verständlich und erfordert
wenig Schulungsaufwand”, unterstreicht Telekabel-Projektmanager Gerald Hentschel.
Das System wird Stück für Stück erweitert:
So ging bereits Anfang Juli des Vorjahres das
sogenannte Vertragsarchiv in Betrieb, danach
folgte mit Ende 1999 die Verwaltung der
Bankbelege. “Wir erhalten jährlich etwa zwei
Millionen Zahlscheinabschnitte”, verdeutlicht Hentschel die Größenordnung. Seit Ende Juni kommt kein Papier mehr vom Kunden in die Papierablage: Alle neuen Schriftstücke werden sofort über einen der beiden
Hochleistungsscanner digitalisiert und sind
dann im Archiv jederzeit auffindbar. “Jeder
Scanner kann 70 Seiten pro Minute einlesen
und dies funktioniert ausgezeichnet”, weiß
der IT-Manager. Und er fügt hinzu: “EASYARCHIV hat für uns gegenüber anderen Lösungen auch den großen Vorteil, dass es einfach zu bedienen und gleichzeitig sehr flexi-
bel für die verschiedensten Dokumentarten
einsetzbar ist.”
In den nächsten zwei bis drei Jahren sollen
auch die vorhandenen Altakten, bestehend
aus Verträgen und Korrespondenzen, eingelesen und archiviert werden. Rechnungen,
die derzeit per Mikrofilm die gesetzlich vorgeschriebenen sieben Jahre archiviert werden, sollen ebenfalls digitalisiert werden.
Nicht zuletzt sind auch die erforderlichen
Magistrats-Bewilligungen (Grabungen etc.)
oder die Verträge mit den einzelnen Hauseigentümern (etwa eine Million Blatt Papier !)
per Scanner zu erfassen. “Das ganze System
ist natürlich zertifiziert, die Ablage muß laut
Gesetz irreversibel sein und wird täglich ge-
Archiv Austria
Durch Einhaltung einer konsequenten
Firmenphilosophie - Konzentration auf das
Wesentliche, Dienstleister für den Kunden, Erfahrung und Mitarbeiter als wichtiger Unternehmenswert - hat sich Archiv
Austria in den letzten Jahren als führender
Lösungsanbieter für Archivierung und Dokumentenmanagement in Österreich etabliert. Jahrelange Projekt- sowie Praxiserfahrung durch mehr als 200 produktive
Kunden, bilden heute die wesentliche Basis für die richtigen organisatorischen, technologischen und produktmäßigen Entscheidungen bei Archiv- und Dokumentenmanagementlösungen. Dieser historische Erfahrungswert ist gerade bei der Aus-
monitor 1/2000
wahl von langfristigen, strategischen
Produkten wie Archivierungs- und DMSSystemen ein Kapital, das von vielen
Unternehmen geschätzt wird.
Neben zahlreichen österreichischen
Groß- und Mittelbetrieben zählen auch viele international bekannte Firmen wie Lauda Air, Austria Tabak AG, Wiener Stadtwerke, BP Oil, ORF oder Bayer Austria
zum Kundenkreis. Aus der österreichischen
Tradition heraus hat das Unternehmen auch
frühzeitig Kooperationen in Ungarn, Tschechien und der Slowakei gesucht. Zwischenzeitlich wird dieser Zukunftsmarkt von
eigenen Partnerunternehmen sehr erfolgreich bearbeitet.
sichert”, so Mayerl. Die Sicherung erfolgt ohne administrativen Mehraufwand gleich 3fach, nämlich via Server, Juke-Box und
Sicherungsband.
In der ersten Ausbaustufe war die Archivlösung nur für Telekabel Wien verfügbar:
“Nach Installation von Easy-WEB können
wir das System nun auch bundesweit einsetzen”, blickt Mayerl in die nahe Zukunft. Mit
der Einführung von EASY-WEB ist beim
Nutzer nahezu kein Installationsaufwand
mehr nötig. Die User recherchieren seither
via Intra- beziehungsweise Internet die benötigten Dokumente mit dem Internet
Explorer von Microsoft, ohne sich mit einem
neuen Programm vertraut gemacht zu haben.
Dies führte weiters zu einer massiven Verminderung des Schulungsaufwandes.
In einem nächsten Schritt ist auch daran
gedacht, ein umfassendes DokumentenManagementsystem einzuführen: “Dafür sind
allerdings auch gewisse Änderungen in den
internen Abläufen notwendig, die wir noch
genau definieren müssen”, weiß der ITManager. Bereits klar zu bemerken sei jedenfalls, so Mayerl, dass die Dokumentenverwaltung weniger personalintensiv geworden ist. Und er definiert ein klares Ziel:
“Jedes einlangende Schriftstück soll sofort
eingescannt werden. Gleichzeitig ist der jeweils zuständige Mitarbeiter per E-Mail zu
verständigen, dass das Dokument nun
elektronisch zur Verfügung steht”.
Archiv Austria
Tel. 01/895 40 40
http://www.archiv-austria.co.at/
25
LÖSUNGEN
DATA SYSTEMS AUSTRIA / BENEDIKT&JÄGER
Benedikt&Jäger, ein
klassisches österreichisches
Familienunternehmen, hat
sich in einer konzertierten
Aktion rundumerneuert. Die
Zielsetzungen wurden dabei
bei weitem übertroffen. Die
JET Software von Data
Systems Austria spielte eine
zentrale Rolle.
Verkürzung der Lieferzeiten um 35 Prozent
Neues Logistikkonzept bei Benedikt&Jäger
Die Eckdaten des Unternehmens stehen für
viele vergleichbare heimische Unternehmen:
1920 gegründet, 210 Mitarbeiter, 300
Millionen Umsatz, das Management in Händen der dritten Generation.
Die Produkte, Schalt- und Steuergeräte,
gehen zu zwei Dritteln in den Export. Mit
hochspezialisierten Nischenprodukten ist
man auch international erfolgreich unterwegs.
Als EDV-Partner hat sich Benedikt&Jäger
vor einigen Jahren Data Systems Austria mit
ihrer Industrie-Gesamtlösung JET I/OPEN
ins Boot geholt. Mit einer Compaq Alpha
4100 wird auf rund 70 Arbeitsplätzen die gesamte Warenwirtschaft und Produktion, sowie das kaufmännische Rechnungswesen abgewickelt.
Maßnahmen für das nächste
Jahrtausend
Um sich in Zeiten gesteigerter Anforderungen und härter werdendem Mitbewerb behaupten zu können, wurden tiefgreifende
Maßnahmen gesetzt.
Im Februar ´99 übersiedelte Benedikt&Jäger nach einer Bauzeit von nur sieben
Monaten aus den beengten und veralteten
Produktionsräumlichkeiten im 6. Wiener
Gemeindebezirk in hochmoderne großzügig
dimensionierte Produktionshallen jenseits
26
der Donau. Die Entscheidung, weiterhin in
Österreich zu produzieren, anstatt ins billigere Ausland zu gehen wurde sehr bewußt
getroffen. “Bei unserem Entschluß hatten wir
vor allem zwei Ziele im Auge: maximale
Qualität bei verkürzten Lieferzeiten”, erläutert Max Benedict, kaufmännischer
Geschäftsführer im Familienbetrieb. “Sensible Prozesse, wie die 100%ige Endprüfung
von jedem Gerät, sowie knowhowintensive
Bereiche, wie die gesamte Sonderserienfertigung kann man nicht so einfach verlagern.”
Minimierte Lieferzeiten durch
neues Hochregallager
Wesentlicher Faktor zur drastischen Reduktion der Lieferzeiten um 35%, war neben Produktionsstandort und optimierten Produktionsabläufen, die Neuorganisation des Lagers durch Einführung eines Hochregallagers
mit automatischem Regalbedienungssystem
der Firma TGW. Gemanagt wird das System
von der Industrielösung JET I/OPEN von
Data Systems Austria, das bereits für den gesamten PPS-Bereich im Einsatz ist. Die
Integration der bestehenden Software-Lösung
mit dem TGW-System ging ohne
Reibungsverluste über die Bühne.
Für das neue Hochregallager wurden im
JET I/OPEN eigene Systemlagerbereiche de-
finiert. Die Kommunikation zwischen den
Systemen erfolgt in beide Richtungen, wobei die Ansteuerung aller geplanten Lagerbewegungen immer aus JET I/OPEN angestoßen wird. Die im Hintergrund laufende
Schnittstelle leitet einerseits die Bewegungen sofort an das TGW-System weiter und
empfängt andererseits die Quittierungssätze
sowie ungeplante Bewegungen, die daraufhin im JET I/OPEN gebucht werden.
Wie Max Benedict dazu erläutert, machte es
die Zusammenarbeit mit professionellen Partner möglich, “die Schwierigkeiten im Vorfeld zu erkennen und zu beheben, sodaß die
Zusammenführung planmäßig verlief.”
Partnerschaft mit Data Systems
Austria hat sich bewährt
Bei Benedikt&Jäger stellt man dem Softwarepartner ein gutes Zeugnis aus: “JET
I/OPEN hat in unseren Augen eine schwierige Bewährungsprobe mit Bravour bestanden. Unsere zum Teil tiefgreifenden organisatorischen Änderungen wurden dank der
Flexibilität der Softwarelösung und dem Einsatz des Industrie-Teams der Data Systems
Austria von der EDV voll mitgetragen.” ❹
Data Systems Austria
Tel. 01/60504-0
http://www.datasystems.at/
monitor 1/2000
special
IT-Leitmesse mit Erfolg
Ordnung im System:
Rittal auf
der exponet
exponet 2000:
Die Zukunft der
Kommunikation
ist mobil und online
Auf 35 Seiten die
Neuheiten der exponet 2000
monitor 2/2000
23
THEMA
EXPONET 2000
IT-Leitmesse
mit Erfolg
Das konsequente Beibehalten des
Fachmesse-Konzepts hat sich bewährt: Die exponet Wien wird auch
heuer wieder die österreichische
IT-Leitmesse für das professionelle
Business sein.
Was in den letzten Jahren schon augenfällig war, wird auch heuer vom 15. bis 17.
Februar 2000 im Austria Center Vienna wieder zu beobachten sein: Es kann auch in
Österreich eine erfolgreiche IT-Messe geben.
Am besten dokumentiert diese Entwicklung
die Erweiterung der Messefläche um die
Hallen X und Y des Austria Centers Vienna
und das weitere Ansteigen der Ausstellerzahl
von 250 Ausstellern im Vorjahr auf heuer
rund 300.
Erfolgskonzept:
Business-to-Business
Bei der exponet dreht sich wirklich alles ums
professionelle Business - von den Ausstellern
bis zu den Begleitveranstaltungen. “Das
Messekonzept fördert in besonderem Maße
den Fach-Dialog zwischen Aussteller und
Fachbesucher”, betont die veranstaltende DC-Messe-Veranstaltungs GmbH. “Durch
die in die Messehallen integrierten VortragsBühnen und Informations-Foren werden zahlreiche maßgeschneiderte Gelegenheiten für
professionelle Kommunikation ganz nahe am
Geschehen geschaffen.”
Wenn der Veranstalter in diesem Zusammenhang auch davon spricht, dass über
90 Prozent der Messebesucher in ihren Unternehmen an Investitionsentscheidungen im
IT-Bereich maßgeblich beteiligt sind, dann
wirkt das vor diesem Hintergrund durchaus glaubhaft.
Anfang der 90er Jahre als spezielle Netzwerk- und Telekom-Messe gegründet, ist die
exponet über dieses spezifische Segment
längst hinausgewachsen. Heuer werden zum
Beispiel erstmals auch Branchensoftwareanbieter betriebswirtschaftliche Standardsoftware für Groß- und Mittelstandsunternehmen präsentieren. Aber auch Microsoft wird
die exponet nützen, um die Markteinführung
von Windows 2000 entsprechend zu feiern.
Informationsaustausch
für Anwender
Ein wichtiger Bestandteil der exponet sind
die unterschiedlichen Foren, die jeweils aktuelle IT-Themen anwenderorientiert unter
die Lupe nehmen.
Am ersten Messetag diskutieren zum Beispiel Experten auf dem CompetenCenter “EBusiness” den Schwerpunkt “Customer Relationship Management”. Im Zentrum wird
28
dabei ein Anwenderbericht der UBS AG,
Basel, stehen. Am zweiten Messetag liegt der
Fokus dieses CompetenCenters auf “New Business”, unter anderem mit dem Vergleich
verschiedener e-Commerce Shop-Systeme. Zu
den Themen CTI oder auch Telecom Outsourcing werden Anbieter und Anwender im
CompetenCenter “Telephony Trends” neue
Dienste und deren Realisierungschancen im
Markt diskutieren.
Die begleitenden “Fachcongresse” der exponet Wien 2000 setzen diesmal mit den angebotenen Sessions und Fallbeispielen die
Schwerpunkte auf Supply Chain Management, HealthCare, Mobile E-Commerce und
“Wandel im Handel”. Auch hier bietet die
gelungene Mischung der Referenten - von
Herstellern, über Anwender bis zu Forschungseinrichtungen - wieder einen vertieften Einblick in komplexe Materien.
Mit Spannung wird auch der exponet
Round Table “Nasdaq, Easdaq, Neuer Markt:
Welches ist das optimale Parkett für den
Börsengang eines HighTech-Unternehmens?”
erwartet. Vor diesem Hintergrund sind die
Prognosen der Veranstalter, die rund 19.000
Besucher erwarten (Vorjahr etwas über
16.800) sicher nicht zu hoch gegriffen.
monitor 2/2000
THEMA
EXPONET 2000
Die Zukunft der Kommunikation ist mobil und online
Der Boom der Mobiltelefonie geht
Hand in Hand mit der rasanten
Entwicklung des Internet und
durch die technologischen Entwicklungen im Mobilfunk und am
Endgerätemarkt wachsen Mobilfunk und Internet immer mehr zusammen.
Mobile Geräte und Dienste der 3.Generation
(3G) werden die drahtlose Kommunikation
unabhängig von Ort und Zeit online und in
Echtzeit transformieren. Videokonferenzen
unter Einsatz mobiler 3G-Endgeräte oder das
elektronische Verschicken von Fotos oder Videoclips per Handy werden die “Mobile Informationsgesellschaft” prägen.
Diese Entwicklung wird schrittweise in
den bereits bestehenden Netzwerken der
2.Generation wie GSM durch High Speed
Circuit Switched Data (HSCSD) und General Packet Radio Service (GPRS) realisiert.
Der auf GPRS basierende Standard EDGE
(Enhanced Data Rates for GSM Evolution)
soll im Laufe des Sommers endgültig verabschiedet werden. Die meisten Dienste sind
bereits heute verfügbar.
3G-Dienste - das sind Applikationen, die
hohe Datenmengen bis 2 Mbit übertragen
können - verbinden mobile Hochgeschwindigkeits-Zugriffe mit Services, die auf dem
Internet Protokoll (IP) basieren. Dies führt
zu einer verbesserten Leistung der mobilen
Kommunikation, die kostengünstig und mit
bedeutend mehr Inhalt geliefert werden kann.
Das “Universal Mobile Telecommunications System” (UMTS) wird ein neues Zeitalter in der mobilen Kommunikation einläuten. Denn mit UMTS können Nutzer
weltweit mit einem Gerät telefonieren, im
Internet surfen und Bilder oder Videos in
Echtzeit übertragen. UMTS ist die vom Europäischen Standardisierungsgremium ETSI
gewählte Bezeichnung für Mobilfunksysteme der dritten Generation. Im Jahr 2001 wird
die Regulierungsbehörde die UMTS- Lizenzen an die Meistbietenden vergeben.
Die neuen Technologien der
Datenübertragung
. ADSL
Asymmetric Digital Subscriber Line (ADSL)
ist ein Protokoll aus der xDSL-Familie und
basiert auf der Trennung des nutzbaren Frequenzspektrums in drei Kanäle: Ein Kanal
steht wie bisher den Telefondiensten zur Verfügung (POTS-Kanal; POTS = Plain Old Telephone Service), ein Zweiter wird für die
Verbindung vom Anwender zum Provider
30
verwendet (Upstream-Kanal) und der Dritte (Downstream-Kanal) dient der Datenübertragung vom Anbieter zurück zum Anwender. ADSL-Modems sorgen in den Vermittlungsstellen dafür, dass der POTS-Kanal durch Splitter (technischer Baustein, der
bei der Telekommunikation über die Kupferdoppelader die Tonsignale und den ADSLDatenstrom voneinander trennt) von den beiden anderen Bereichen strikt getrennt wird.
Erst diese Trennung ermöglicht eine gleich-
zeitige Nutzung für Sprach- und Datenübertragung. Mit ADSL lassen sich über einen kupfernen Doppeldraht Datenraten von
bis zu acht Megabit pro Sekunde im so genannten Downstream, also von der Netzvermittlungsstelle zum Teilnehmer, und bis zu
768 Kilobit pro Sekunde in umgekehrter
Richtung (daher asymmetrisch) übertragen.
. EDGE
Enhanced Data GSM Environment (EDGE)
ist eine schnellere Version des GSM-Services,
exponet 2000 Daten und Fakten
7. Internationale Fachmesse und
Congresse für Internetworking,
Enterprise Computing und
Telecommunications
Termin:
15. bis 17. Februar 2000
Veranstaltungsort:
Austria Center Vienna (ACV)
Öffnungszeiten:
15. Februar 2000: 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
16. Februar 2000: 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
17. Februar 2000: 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Preise:
. exponet Standard Pass:
kostenlos
bei
Vorregistrierung
bis 7. Februar 2000
Tageskarte vor Ort*: ATS 500.- /
EUR 36,33 (inkl. MwSt.)
Dauerkarte vor Ort*: ATS 800.- /
EUR 58,13 (inkl. MwSt.)
. exponet Level II Pass: ATS 1.800,- / EUR
130,81 (inkl. MwSt.)
. exponet Level III Pass: Halbtageskarte:
bis 14.01.2000: ATS 2.500,- / EUR
181,68 (plus 20% MwSt.)
ab 15.01.2000: ATS 2.900,- / EUR 210,75
(plus 20 %MwSt.)
1 Tageskarte: bis 14.01.2000: ATS 5.950,/ EUR 432,40 (plus 20% MwSt.)
ab 15.01.2000: ATS 6.500,- / EUR 472,37
(plus 20 %MwSt.)
2 Tageskarte: bis 14.01.2000: ATS 9.450,/ EUR 686,75 (plus 20% MwSt.)
ab 15.01.2000: ATS 10.000 / EUR 726,72
(plus 20% MwSt.)
. Katalog (nur auf der Messe erhältlich):
ATS 150.- / EUR 10,90 (inkl. MwSt.)
* beinhaltet den Zutritt zur Messe und den
Besuch der DialogCenters
Veranstalter:
DC EUROPE DC-Messe-Veranstaltungs GmbH
Kärntner Straße 8, A-1010 Wien
Tel: +43-1-512 99 00
Fax: +43-1-512 90 90
email: [email protected]
http://www.exponet.at
monitor 2/2000
EXPONET 2000
die Datenübertragungsraten von
bis zu 384 Kilobit pro Sekunde
ermöglicht. Zum Vergleich:
Standard bei GSM sind 9,6
Kilobit pro Sekunde.
. GPRS (General Packed
Radio Service)
GPRS (General Packet Radio
Services) ist ein paketbasierter
(Daten werden als einzelne
Pakete verschickt) drahtloser
Service. GPRS erlaubt Datenübertragungsraten zwischen 56
und 114 Kilobit pro Sekunde.
. HSCSD (High-Speed
Circuit-Switched Data)
High Speed Circuit Switched Data (HSCSD) ist eine “geswitchte” Übertragung. Dies wird im
Wesentlichen durch die gleichzeitige Nutzung mehrerer Zeitschlitze erreicht. Mit HSCSD
kann in einem GSM Phase 2+
Netz eine maximale Datenrate
von bis zu 38,4 Kbit/s bei nicht
transparenter Übertragung (4
Zeitschlitze) und bis zu 64 Kbit
bei transparenter Übertragung (6
Zeitschlitze) erreicht werden. Damit werden Dienste wie z.B. V.34
unterstützt. HSCSD bringt noch
zwei weitere wichtige Verbesserungen für Datenanwendungen:
Einführung von General Bearer
Services (die Datenrate ist nicht
mehr vom gewählten Trägerdienst abhängig). Trennung der
Datenraten von Luftschnittstelle (air interface) und Festnetz.
. UMTS
Das Universal Mobile Telekommunication System (UMTS) ist
die vom Europäischen Standardisierungsgremium ETSI gewählte Bezeichnung für Mobilfunksysteme der dritten Generation. Während GSM lediglich für
Sprachkommunikation konzipiert war, zielt UMTS darauf ab,
mobile Übertragung von Sprache, Bild, Video und Daten zu ermöglichen. UMTS ermöglicht
mehrere Mobilfunkanwendungen gleichzeitig. Die Datenraten
bei UMTS sollen zumindest 144
kbit/s in ländlichen Gebieten,
384 kbit/s in städtischen Gebieten und 2048 kbit/s in Bereichen
mit hohen Kapazitätsanforderungen (z. B. innerhalb von Gebäuden) betragen. UMTS soll mit
dem Jahr 2002 Wirklichkeit
monitor 2/2000
werden und setzt sich aus einem
terrestrischen System und einem
Satellitensystem zusammen. Das
Satellitensystem soll speziell in
Gebieten in denen eine terrestrische Versorgung nicht gegeben
ist, Mobilkommunikation ermöglichen. Die Aktivitäten auf
europäischer und nationaler Ebene konzentrieren sich zurzeit
hauptsächlich auf den terrestrischen Teil.
. Voice over IP (VoIP)
Der Begriff Voice over IP wird
im Zusammenhang mit IP-Telefonie genannt. Dabei handelt es
sich nicht um das viel zitierte
Telefonieren via Internet, sondern
um Services, die auf dem Internet Protokoll (IP) basieren. Die
IP-Übertragung, die bei VoIP
mit speziellen Telefonapparaten
durchgeführt werden kann.
Innerhalb eines speziellen IPNetzwerkes können beispielsweise Apparate einfach abgesteckt und an einem beliebigen
Standort angesteckt werden, ohne zentrale Konfigurationen
ändern zu müssen.
. WAP (Wireless
Application Protocol)
WAP steht für “Wireless Application Protocol” und ist der weltweite Standard für die Bereitstellung von Internet-Kommunikation und fortgeschrittene
Telefoniedienste auf digitalen
Mobiltelefonen, Pagern, Personal Digital Assistants und anderen mobilen Endgeräten. Diese
nutzen einen WAP-Mikrobrowser, also ein Programm zum Darstellen von Dokumenten und
weiterleiten von Befehlen. Bei
WAP wird Information aus dem
Internet Handy-adäquat aufbereitet. Die Netzbetreiber haben
einen WAP-Proxy-Server, über
den die Internet-Seiten aufbereitet werden. Die Netzbetreiber
sind allerdings von den Anbietern abhängig.
. WML(Wireless Markup
Language)
Wireless Markup Language ist
die Seitenbeschreibungssprache
für Internet-fähige Mobiltelefone. WML ist den besonderen Gegebenheiten von kleinen Terminals - wie etwa dem kleinen
❹
Display - angepasst.
THEMA
Drahtlose Netzwerklösungen von 3Com
3Com präsentiert erstmals
die neue AirConnect Familie
für standardbasierende,
drahtlose Highspeed-Netzwerklösungen.
Diese Produktfamilie für das
Wireless LAN besteht aus Netzwerkkarten, PC Cards, Access Points (Empfänger) und Management-Software und basiert auf
dem zukünftigen IEEE 802.11
High Rate-Standard. 3Com plant
die Auslieferung in Österreich ab
dem Frühjahr 2000.
Mit einer Geschwindigkeit von
11 Mbps und voller Kompatibilität zu herkömmlichen, drahtgebundenen Ethernet-Netzwerken eröffnet die Funktechnologie vielen Branchen wie beispielsweise dem Gesundheitswesen deutlich anwenderfreundlichere Lösungen. Ein AirConnect Access Point bildet dabei die
Brücke zwischen dem vorhandenen Netzwerk und mehreren
drahtlosen Clients. Eine Verbindung ist in üblichen Büroumge-
bungen bis zu ca. 60 Meter problemlos möglich. Eine RoamingFunktion erlaubt auch das Wechseln zwischen den Bereichen
zweier Access Points, wobei der
Client immer mit dem jeweils
signalstärksten Empfänger verbunden wird.
Das SNMP-Protokoll wird von
AirConnect ebenso wie die 3Com
Dynamic Access-Technologie
unterstützt. Umfassende Kompatibilität zu IEEE 802.11 und
802.11 HR und darauf basierenden Produkten ist sichergestellt.
Halle OE Stand Foyer F
Acer zeigt CeBIT-Neuheiten
bereits auf der exponet
Acer präsentiert seine neuesten Entwicklungen. Für die
Bereiche Serverlösungen,
PCs Notebooks, Flachbildschirme und Peripherieprodukte werden bereits auf der
exponet die Neuigkeiten der
CeBIT gezeigt.
Unter anderem wird ein neues
Modell der Acer Veriton PCs
erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Besonderheit des
multifunktionalen Veriton-PC
besteht darin, dass PC-Rechnereinheit und Monitor zu einem
einzigen Gerät verschmelzen. Zu
den Highlights aus dem Netzwerk-Bereich gehört das Clustering in unterschiedlichen Serverwelten wie Windows 2000,
Novell Netware und Linux.
Mit der starken Präsenz seiner
TFT-Monitore zeigt Acer ganz
deutlich den Zukunftsmarkt für
2000. Acer beweist mit dem 18,1
Zoll Monitor, Acer slim FP 855,
dass die TFT-Technologie auch
im High-End-Bereich überzeugt.
Mit einer Auflösung von 1280
mal 1024 einer Farbtiefe von
16,7 Millionen Farben und einem Kontrastwert von 300:1 beweist dieses Modell seine Einsatzfähigkeit im CAD- und
DTP-Bereich, wo besonderer
Wert auf Detailgenauigkeit und
Farbtreue gelegt wird.
Halle 02 Stand F02 15
31
THEMA
USV-Überwachung
auf “JAVA”-Basis
Neueste Softwaretechnologien für den Bereich
USV-Überwachung und
Shut-Down können Sie
am Stand der IMV begutachten.
Die Überwachungs- und Shut
Down-Software “Jump” basiert
auf JAVA-Technologie und erlaubt eine betriebssystemunabhängige Implementation in vernetzte Umgebungen. Die Software beweist aber auch die zunehmende Bedeutung von
JAVA-basierten Entwicklungen.
Bei dieser Gelegenheit können
Sie sich auch gleich über Netzstörungen, deren Auswirkungen
und mögliche Abhilfen informieren. Abgerundet wird die exponet-Präsentation durch USVModelle bis 10kVA.
Halle X Stand D10
EXPONET 2000
Bei Sun dreht sich alles um .com
Der Messeauftritt steht ganz
unter dem Zeichen der
.com-Strategie.
Sun zeigt gemeinsam mit Partnern, wie konkret anyone, anywhere, anytime, anydevice im
Unternehmen umgesetzt werden
kann. Bei den präsentierten Lösungen kommen ausschließlich
Sun Ray 1 Hot Desk Systeme als
Clients zum Einsatz.
Impress/OIS der Impress Software AG verbindet ein ERP(SAP R/3) System mit dem Internet. Der Vorteil der Lösung ist,
dass Kunden und Mitarbeiter mit
dem gleichen Datenbestand arbeiten und Geschäftstransaktionen komplett elektronisch abwickeln können. Die JAVA Technologie reduziert den Datentransfer zum Client auf ein Minimum.
Die Dr. Materna GmbH zeigt
WAP- (Wireless Application
Protocol) Lösungen für Mobilfunkbetreiber und für e-Commerce Anwendungen. Mit dem
neuen Corporate WAP Gateway
wird eine Lösung gezeigt, die den
mobilen Zugriff vom WAP-fähigen Handy auf das Office Edition Journal und damit auf Fax,
e-Mail, Voicemail und CTI ermöglicht.
Die Software webforgroups der
österreichischen Firma Webforus
ist ein internet-basiertes Kommunikationssystem für Unter-
nehmen, konzipiert als Netzwerk-Dienst. Basis ist eine ganzheitlich ausgerichtete, virtuelle
Internet-Ablage, in der Dokumente, Bilder, Sprachnachrichten, Adressen, Bookmarks, etc.
verwaltet werden.
Bacher Systems präsentiert sein
umfangreiches Lösungsportfolio
im Securtiy Umfeld: Von der Sicherheitserfassung und Beratung
über Schulung bis zur Implementierung.
IPS setzt den Schwerpunkt auf
Datensicherheit in heterogenen
Netzwerken. Die ACE / Server
Software ermöglicht zusammen
mit Secure ID-Token die sichere Authentisierung von Netzwerk- sowie Systembenutzern.
Sun stellt seine beiden neuesten Workgroup Server, Enterprise E420R und Netra t1 sowie
die Sun Ray 1 vor.
Halle 02 Stand 14
A1 WAP-Handy
Panorama Inserat linke Seite
ABFALLEND !!!!!!! - keine Pagina
32
monitor 2/2000
EXPONET 2000
THEMA
Kapsch: Vielseitige Anwendungsmöglichkeiten für schnellen Datentransfer
Mit StarLine 100 von Kapsch
werden große Datenmengen
einfach und schnell übertragen, alle Anforderungen an
moderne Sprach-DatenKommunikation werden
erfüllt.
Mit bis zu 2Mbit/sec kann der
StarLine über jeden herkömmlichen ISDN-Multianschluss in
Österreich bzw. Primary-Anschluss weltweit sofort in Betrieb
genommen werden. Die ausschließliche Verwendung weltweit normierter Schnittstellen
und Protokolle halten die Investitionskosten sowohl für den Anwender als auch für den Netzbetreiber so gering wie möglich.
Das CableStar Multimedia
Kommunikationssystem ist ein
modulares, beliebig erweiterbares Vermittlungs- und Übertragungssystem für Telefonie- und
Datendienste auf rückkanaltaug-
lichen CATV-Kabelsystemen. Es
ermöglicht sowohl die Sprachund Datenkommunikation innerhalb eines CATV-Netzes, als auch
mit öffentlichen und privaten
Netzen. Das stabile Modulationsverfahren (spread spectrum
S-CDMA) erlaubt den Einsatz des
Systems auf jedem beliebigen
CATV-Kabelnetz - von reinen
Coax-Kabelverteilsystemen bis
zu HFC-Netzen - unabhängig
von der Architektur des Netzes
und dem jeweiligen Ausbaustand.
webforgroups ist ein neues
Internet-basierendes Kommunikationssystem, das gleichzeitig
als Informations- und Wissensplattform für Unternehmen,
Gruppen und Einzelpersonen
fungiert. Für Teamwork und
Gruppenkommunikation gibt es
bisher eine Reihe von unterschiedlichen Kommunikations-
medien, wie Internet, e-Mail, Fax
und Telefon. webforgroups verbindet alle diese Medien unter einer gemeinsamen Oberfläche und
stellt einen übergreifenden Workspace für die Bearbeitung und
Ablage von Dokumenten, Bildern, Voice-Nachrichten, Adressen etc. im Internet zur Verfügung. Damit bietet webforgroups
eine Lösung für Gruppenarbeit,
Projekte, Diskussionen und noch
viele weitere Einsatzbereiche in
der eine leicht bedienbare (ähnlich einem Browser), universelle
Kommunikationsplattform erforderlich ist.
Halle OE Stand 02
und Halle Y Stand A 09
A1 WAP-Handy
Panorama Inserat rechte Seite
ABFALLEND !!!!!!! - keine Pagina
monitor 2/2000
33
EXPONET 2000
Ordnung im System
Durch eine schlecht gelöste IT-Installation kommt es in vielen
Bereichen, wie bei Wartung und Aufrüstung, zu Schwierigkeiten.
Ein 19-Zoll-System kann Abhilfe schaffen. In der Industrie finden
diese Gehäuselösungen schon seit sehr langer Zeit Anwendung,
und das mit großem Erfolg. Nun möchten sich auch die
Integratoren diese Erfahrungen zu Nutze machen.
Die Vielfalt der Vorteile soll auch den Endverbraucher überzeugen. Der naheliegendste
Vorteil ist die Ordnung im System. Die
einzelnen Systeme werden in einem Schrank
zusammengefasst, anstatt im Rechnerraum
verteilt zu sein. Kein Hersteller kann es sich
heute noch leisten, seine Server nur noch in
einer Stand-Alone-Variante anzubieten.
Dieser Trend zeigt sich auch bei verhältnismäßig kleinen Herstellern und Anbietern.
Weiters lassen sich auch sämtliche
Backbone-Schalteinheiten in 19-Zoll-Systeme
integrieren. Ebenso integrierbar ist für die
Kontrolle der Installation ein Monitor und
eine Tastatur. Jedoch bei mehreren
Servereinheiten empfiehlt es sich nicht für
jeden Server einen Monitor und eine Tastatur einzubauen. Die Rittal Server-Switch-
34
Control-Einheit SSC ermöglicht, in platzsparender Weise mehrere Server über eine
einzige Konsole mit Tastatur und Mouse zu
verwalten. Standardisiert sind die Schränke
auf die Breite von 19 Zoll. Die größten
Varianten sind 42 HE (Höheneinheiten, 1
HE = 44,45 mm) hoch. Bei geringerem Platzbedarf reichen Varianten mit 33 HE Bauhöhe. Nicht zu vergessen ist bei der Integration die Tiefe der Schränke. Große Server benötigen manchmal tiefe Einheiten, die weit
verbreiteten Tiefen von 600 oder 800 mm
reichen da oft nicht aus. Daher sind 19-ZollSchränke mit einer Tiefe von 900 mm derzeit praktisch Standard.
Das Einbauzubehör eines 19-Zoll-Schrankes ist entscheidend. Der Käufer eines 19Zoll-Schrankes benötigt nicht nur ein
Small-Office Gerätekomponenten
THEMA
Gehäuse mit ausreichenden Abmessungen
und normgerechten 19-Zoll-Profilen. Vielmehr ist für den Einbau diverser Komponenten das passende Zubehör wichtig. Dies
sollte so gestaltet sein, daß rasch und in
zeitsparender Weise Montagen vorgenommen werden können.
Zu den wichtigsten Zubehörartikeln für
einen 19-Zoll-Schrank zählen: abschließbare
Seitenwände, belüftete Dachbleche, Dachoder Bodenbleche mit Kabeleinführung,
belüftete Front- und Rücktüren, 19-ZollSchwenkrahmen, Fachböden, Schwerlastböden, Servermontageschienen, Tastaturladen, Monitorrahmen, Kabelführungsbügelund -kanäle, diverse Patch-Panele und
Steckdosenleisten.
Neben diesen mechanischen Teilen werden
aber auch aktive Komponenten benötigt.
Dabei geht es nicht nur um Lüfter und
Leuchten, sondern vor allen um Schaltschranküberwachungssysteme.
Diese Computer-Multi-Control-Systeme
CMC werden überall dort eingesetzt, wo die
sicherheitsrelevante Systemperipherie in
Netzwerkschränken und Serverracks überwacht werden muß. Unberechtigter Zugang,
Überhitzung, Netzausfall, Erschütterung,
monitor 2/2000
EXPONET 2000
THEMA
stemen, In- oder Outdoor - es gibt immer
eine passende Lösung.
Die verwendeten Materialien der Gehäuse
sind Edelstahl, Stahlblech, Aluminium und
auf Wunsch auch Kunststoff.
Das Terminal-Konzept basiert auf Einzelmodulen, die bis zum Komplettsystem ausgebaut werden können.
Hier einige Beispiele:
ITS VIPLine auf Basis VIP 6000: Das
Bediengehäuse aus Aluminium besticht durch
seine schlanke Bauweise und hervorragende
Optik - Bestens geeignet für den Einsatz von
Terminalsystemen mit LCD-Monitoren.
ITS-Pult - ein brandneues Terminalgehäuse
mit außergewöhnlichem Design, gleichzeitig bestens geeignet für den Einbau gängiger Hardware-Komponenten.
ITS-Outdoor-Säulen - aus hochwertigstem
Edelstahl gefertigt, setzen neue Maßstäbe bei
Funktionalität und Design. Speziell entwickelt für den Outdoor Bereich.
Computer-Multi-Control-System
Feuchtigkeit und Feuer/Rauch könnten die
eingebauten Komponenten und Systeme
beschädigen. Mit Hilfe entsprechender
Sensoren, die von Rittal auch vorkonfektioniert geliefert werden, werden Umgebungsdaten an das CMC übermittelt. Abfragen dazu
können am integrierten Display vorgenommen werden. Für eine zentrale Überwachung
aller Umgebungsbedingungen wird CMC jedoch in das System-Management integriert.
Via Netzwerkkarte und SNMP werden die
Daten über einen eigenen Computer einer
Administrationskonsole/Leitstelle zugeleitet
und bei Überschreiten vorgegebener Schwellwerte Alarm ausgelöst. So entsteht eine ganzheitliche Überwachung aller EDV-Systemzustände von zentraler Stelle aus.
Das Rittal CMC umfasst folgende
Funktionen:
. Überwachung der Netzspannung,
. Temperaturüberwachung,
. Regelung der Temperatur über
zwei getrennte Lüfterkreise,
. Rauchüberwachung,
. Erschütterungsüberwachung,
. Zugangsüberwachung,
. Buchsen für zusätzliche Erweiterungen
Das Internet und die damit verbundene verstärkte Integration von Sprache, Bild und
Daten eröffnet nicht nur Großbetrieben,
sondern auch dem Bereich des Small-Office
und Home-Office neue Möglichkeiten.
Insbesondere kleinere Unternehmen müssen
sich durch den steigenden Wettbewerbsdruck
mit Informations- und kommunikationstechnik aufrüsten.
monitor 2/2000
Diese Aufrüstung bedingt auch im SmallOffice eine gewisse Ordnung der Gerätekomponenten in 19-Zoll-Kleingehäusen. Ein
Beispiel für ein “Soho-Markt”-19-Zoll-Gehäuse ist das Rittal QuickBox-System. Dieses
Wandgehäuse ist anwendungsgerecht in den
verschiedensten Größen verfügbar (36 Varianten) und zeichnet sich durch eine ausgereifte Technik aus. Es besteht aus einem
Wandteil und einem abnehmbaren Frontteil.
Durch Abnehmen des Frontteils können die
erforderlichen Komponenten sehr einfach
eingebaut werden. Die Zugänglichkeit von
4 Seiten ist kein Problem. Die Kabel können
wahlweise von hinten, oben oder unten
zugeführt werden. Nach Einbau der
Komponenten und Aufsetzen des Frontteils
kann über die frontseitige Sichttüre jederzeit
ein Kontrollblick oder ein schneller Zugriff
auf die Geräte erfolgen.
Rittal Schaltschränke:
exponet 2000
Ebene OE, Stand 05
http://www.rittal.at/
Interaktive Terminal Systeme
Die interaktiven Terminal Systeme von Rittal
unterscheiden sich von bisherigen Terminals
durch Design, Funktionalität und individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Dem
Begriff “Informations-Architektur” wird
dabei ein großer Stellenwert beigemessen.
Neben Teilkomponenten eines Terminals wie
Web-Oberfläche, Sound, Sprache und VideoApplikation spielt das Gehäuse als
Verpackung eine wesentliche Rolle.
Rittal als weltweit führender Gehäusehersteller bietet eine Vielzahl von “up-to-date”Verpackungen an. Ob für POS, POI, TicketTerminals, Internet-Cafes oder Stadtinfo-Sy-
Info-Terminal-Systeme
35
THEMA
EXPONET 2000
Centura im Aufwind
Centura Software, einer der
führenden Anbieter von Datenbanken, Entwicklungssystemen und
Internet-Tools, hat kürzlich sein
neues Produkt eSNAPP angekündigt: eine serverbasierte Software,
mit der Business-Anwendungen
auf Systeme wie Handhelds,
Palmtops und andere intelligente
Eingabegeräte ausgeweitet
werden können.
Rüdiger Maier
“Die schnell wachsende Zahl von Geräten
unterhalb der ‘Computer-Schwelle’ kann auf
Dauer nicht sinnvoll eingesetzt werden, wenn
es nicht gelingt, sie voll und ganz in die
Unternehmensanwendungen zu integrieren”,
erklärt Robert Czitsch, Geschäftsführer von
Centura Software in Österreich. “Mit
eSNAPP bieten wir eine ganz neuartige Technologie, die erstmals die Skalierbarkeit von
Unternehmenslösungen nach unten erlaubt.
Die Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie lassen sich noch gar nicht abschätzen, weil
im Grunde jedes elektronische Gerät, sei es
im Haushalt, sei es in Handel oder Industrie,
damit arbeiten kann. Die Technologie wird
für Informationsappliances genauso wichtig
wie Routers für das Internet.”
Und offenbar sehen auch die Marktbeobachter damit Centura in starkem Aufwind:
Die Aktien des Unternehmens schnellten im
Umfeld der Ankündigung gewaltig in die
Höhe. Scott Broomfield, erfolgreicher CEO
des Unternehmens spricht daher auch von der
fünften Welle der Computerentwicklung:
“Wir sollen unseren Kunden eine sicheren
Weg aufzeigen, um die neuesten Technologien und Möglichkeiten rund ums Internet
auch sicher nutzen zu können”. eSNAPP ist
gedacht für die nun stark wachsende Zahl der
von Broomfield als “wireless networkers” bezeichneten Menschen: “Die Mitarbeiter in
den Unternehmen sind häufig unterwegs und
wollen immer und überall zu allen Informationen Zugang haben, die für sie wichtig
sind.”
Online-Zugriff auf Datenbanken
Die von den Mitarbeitern verwendeten Appliances oder Intelligent Devices sind Geräte mit integrierten Mikroprozessoren, die
über eigenständige Logikfunktionen verfü-
36
gen. Solche Systeme finden eine immer größere Verbreitung und sind heute in nahezu
allen privaten und kommerziellen Einsatzgebieten anzutreffen, beispielsweise in Mobiltelefonen, Kopiergeräten, Getränkeautomaten, Handheld-Computern, Set-Top-Boxes, Barcode-Lesern usw. Allerdings handelt
es sich dabei immer um eigenständige InselLösungen. Was den Appliances bislang jedoch fehlt, ist eine direkte Verbindung zu
den Unternehmensdaten und eine Integration in bestehende Anwendungen. So ist es
beispielsweise nicht möglich, die Umsätze
von Automaten direkt in ERP-Systemen zu
verbuchen. Mit den bestehenden Technologien scheiterte dies an Problemen wie Datenintegrität, Bandbreiten, Ressourcenverbrauch oder Verfügbarkeit entsprechender
Datenbanken.
Centuras eSNAPP bietet nun die erste Lösung für die Integration von Appliances in
die Unternehmens-IT. Dabei kontrolliert ein
zentraler Server die Verbindungen zu den
Thin-Clients, die lediglich eine ganz kompakte Client-Software benötigen. In Verbindung mit RDM 5.0, Centuras schlanker, lokaler Datenbank für Appliances, können
Unternehmen nun eine durchgängige Lösung
einsetzen, die es erlaubt, Appliances im Online-Betrieb zu steuern oder abzufragen. “So
können etwa Verkäufer direkt beim Kunden
online in die Datenbank ihres Unternehmens
schauen, und kontrollieren, ob das gewünschte Produkt auch wirklich lieferbereit
ist”, verdeutlicht Joe Falcone, Chief Tech-
nical Officer von Centura, die Vorteile der
neuen Technologie. Die Mitarbeiter können
nun auch mit sehr kostengünstigen Geräten auf zentrale Datenbanken online zugreifen, und damit wirklich aktuelle Informationen abfragen. Nach und nach soll die Technologie für die verschiedensten Standards verfügbar gemacht werden, etwa für Palmtops,
das WAP-Protokoll, Anwendungen in KFZ
etc. Auch die Kooperationen mit Unternehmen wie Microsoft und SAP sollen dazu beitragen, das System schnell in den Markt zu
bringen. “Derartige Informationsanwendungen werden jedenfalls genauso stark wachsen
wie zur Zeit die Nutzung des Internet”, blick
Broomfield in eine aussichtsreiche Zukunft.
Erste Anwendungen
Trotz aller Sparversuche: das Gesundheitswesen steht vor dramatischen Finanzierungsproblemen. Unter dem Namen “cibait”
präsentierte daher der deutsche Centura Synergy Partner ets eine Lösung, die auf vernetzte
Information und Kommunikation als Lösung
setzt: eine Software-Anwendung, mit der
Krankenhäuser auf einen Schlag Kosten reduzieren, die Qualität der Leistungen erhöhen und die Zufriedenheit der Patienten steigern können. Mit Hilfe von eSnapp und mobilen Handhelds entsteht gleiche eine neue
Infrastruktur, die vom Krankenhaus bis zum
Hausarzt und zur Apotheke alle Beteiligten
drahtlos vernetzt.
Ausgangspunkt für die Entwicklung war
die Verpflegung der Patienten. Mit mobilen
monitor 2/2000
THEMA
Eingabegeräten schlägt man die
Brücke vom Krankenbett direkt
in die Küche. Realistisch wird
dies durch die jüngsten Hardware-Entwicklungen, durch die
Handhelds jetzt um einiges leichter und handlicher geworden
sind. Aber erst die neue Centura-Technologie ermöglicht es,
Daten per Wireless-Technologie
auf einem zentralen Zugriffspool
ständig aktuell zu halten - auch
bei einer Vielzahl von externen
Eingabe- wie Ausgabestellen. So
können beliebig viele Pflegekräfte ihre Angaben direkt am
Krankenbett eingeben. Ist das
Handheld mit einer integrierten
Funkkarte ausgerüstet, werden
die Daten nach der Eingabe direkt zur zentralen Datenbank
übertragen - und sind somit Sekunden nach der Eingabe für alle anderen Nutzer verfügbar. So
ist dann auch die Schnittstelle geschaffen, um eine Vielzahl weiterer Komponenten in das System zu integrieren: vom Stationslager-Management über die
Pflegedokumentation bis zur
kompletten Patientenakte.
Centura
auf der Exponet
Auf der Exponet stellt das Unternehmen seine neuen Produkte
vor. Besonderen Schwerpunkt dabei bildet eSNAPP. Auf dem 24
Quadratmeter großen Messestand
XB 07 in Halle X präsentiert
man aber auch das relationale Datenbank-Managementsystem
SQLBase SafeGarde sowie die
neue Version des Entwicklungstools Centura Team Developer
(CTD; Version “Matterhorn”)
und Centura net.db. Im Zentrum
des Messeauftritts steht jedoch
eSNAPP: die neue serverbasierte Software, mit der Business-Anwendungen für Systeme wie
Handhelds, Palmtops und andere intelligente Eingabegeräte zugänglich gemacht werden können.
Die Datenbank SQLBase SafeGarde verfügt über eine Reihe
von Mechanismen, die höchste
Sicherheitsanforderungen erfüllen und neue Sicherheitsstandards
vor allem im Bereich des Electronic-Banking und des Internets
38
EXPONET 2000
schaffen. Damit ist sie die weltweit erste PC-Datenbank am
Markt, die umfangreiche Encryption-Features enthält und so
für eine optimale Datensicherheit sorgt. SQLBase SafeGarde,
die speziell für die PC-Plattform
entwickelt wurde, stellt nur sehr
geringe Systemanforderungen
und kommt ohne Administrationsaufwand aus. Sie lässt sich
leicht in fertige Applikationen
integrieren und eignet sich hervorragend für den Einsatz als Embedded Database.
Der Centura Team Developer
(CTD), neue Version “Matterhorn”, ist eine leistungsfähige 32Bit-Entwicklungsumgebung für
Client-Server- und Web-Anwendungen. Der CTD 2.0 ermöglicht die Erzeugung von COM+Objekten, die in die Microsoft
WIN DNA 2000-Architektur
eingebunden werden können, vor
allem dem Microsoft Transaction
Server (MTS). Damit und durch
die nochmals verbesserte Unterstützung von ActiveX erhalten
Entwickler erstklassige Werkzeuge zur Erstellung komplexer
Business-Applikationen für den
Einsatz in klassischen Client-Server-Umgebungen sowie in Intranets und im Internet.
Mit Centura net.db lässt sich
in wenigen Minuten eine vollständige, datenbankgestützte
Web-Applikation erstellen. Dabei erzeugt net.db automatisch
und für den Anwender unsichtbar im Hintergrund dynamische
HTML-Seiten, die mit marktgängigen Browsern nutzbar sind.
Anwender können dann Informationen wie Bilder, Grafiken
oder Preislisten mittels interaktiver Web-Pages auf einfache
Weise abfragen, ändern und
weitergeben. Centura net.db bietet damit die Möglichkeit,
Datenbankabfragen auch ohne
Programmierkenntnisse zu automatisieren.
Centura Software GmbH
Tel. 01/6070 181
www.centurasoft.com/ce
Ein “normaler Drucker” wird
künftig nicht mehr ausreichen!
Ein Kommentar anlässlich der exponet von
Lexmark Österreich
Geschäftsführer
Mag. Hermann Anderl
Lexmark präsentiert auf der exponet 2000 die fehlenden
Puzzle-Steine für die Perfektion Ihres “Digitalen Büros”.
Denn wir finden mit der von
Jahr zu Jahr an Bedeutung gewachsenen exponet in Wien die
ideale Basis für die Ansprache
der IT-Spezialisten vor. Aus
diesem Grund wurde die
Standfläche heuer auf rund 100
qm ausgedehnt.
Das Druckergeschäft im
Office-Bereich tritt jetzt in eine neue Phase, in der es nicht
mehr so entscheidend ist, ob
der Toner für eine Seite fünf,
zehn oder 15 Groschen kostet.
Die Netzwerkverantwortlichen
erwarten vielmehr vom Drukker heute die Fähigkeit zur Anpassung an unterschiedlichste
Voraussetzungen in der IT-Infrastruktur des Unternehmens.
Zu den laufenden Betriebskosten sind unbedingt die “versteckten Kosten” wie zum Beispiel der Aufwand für die Installation beziehungsweise die
Integration ins Netzwerk, die
Konfigurationen der Optionen
und allfälligen späteren Softwareupdates, Netzwerkmanagement, Enduser-Training,
Zubehörhandling, Statistik
und Abrechnung, Inventuren
und Helpdesk zu addieren.
Für den Druckerhersteller ist
es daher wichtig, eine Vielzahl
von Lösungs-Modulen an der
Hand zu haben, die vor allem
die oben genannten verstekkten Kosten senken (das sind
nach einer US-Studie die Hälfte der Gesamtkosten bei Netzwerk Druckern), Abläufe vereinfachen und die Qualität der
gedruckten Information heben.
Unser Unternehmen ist im Be-
“Die Netzwerkverantwortlichen erwarten von einem
Drucker heute die Fähigkeit zur Anpassung an
unterschiedlichste Voraussetzungen in der IT-Infrastruktur des Unternehmens”,
Lexmark Österreich
Geschäftsführer Mag.
Hermann Anderl
sitz von einer Vielzahl an
Lösungen und widmet seinen
Auftritt auf der exponet speziell den folgenden Themen:
. Brandneue
PrintingSolutions zur besseren
Nutzung von Internet/Intranet
. Benutzerorientierte DruckerErweiterungen für Kopie,
Fax, Scan und E-Mail
. Effektive Tools für die
optimierte Druckausgabe
unter SAP
. Kostensparende FormularOrganisation über den
Drucker
. Printer-Management im
Intranet und umfassende
Druckkosten-Statistik
Die druckerbasierenden Lösungen werden in einem praxisgerechten IT-Umfeld von
unseren Spezialisten präsentiert
und zeigen den richtigen Weg
für die Dokumenten-Verarbeitung in der nächsten Zukunft.
Sie werden überrascht sein,
welche (bisher unbekannten
Möglichkeiten) Ihnen ein
❹
Drucker bieten kann.
monitor 2/2000
EXPONET 2000
Materna auf der exponet 2000
Auf der exponet 2000 präsentiert Materna die IT-Themen
Customer Care und Unified
Messaging sowie erstmalig in
Österreich den Bereich
Telekommunikation Mobile
Solutions für WAP und SMS
Mit Unified Messaging im erweiterten Ansatz können künftig nicht nur Kommunikationsdienste wie Fax, Email und
Voicemail miteinander verflochten werden, sondern auch Telephony und Videokommunikation. Die Materna GmbH setzt
mit ihrer Produktfamilie Office
EDITION neue Maßstäbe auf
dem Gebiet der universellen
Kommunikation.
WAP - Wireless Application
Protocol heißt das Zauberwort,
mit dem Materna im neuen Jahrtausend klassische E-CommerceAnwendungen ebenso mobil machen wird wie unternehmenseigene Applikationen. Das WAP
ist der offene und herstellerüber-
greifende Standard zur Übertragung und Aufbereitung von
Internet-Inhalten für mobile
Endgeräte. Mit internetfähigen
Handys können in Zukunft
Bankgeschäfte “over the air” abgewickelt, Flugtickets gebucht
oder etwa die Infodienste im eigenen Firmen-Intranet abgefragt
werden.
WAP ist vor allem für Bankinstitute besonders interessant,
weil es einerseits sehr kundenfreundlich ist und andererseits
die Kosten für ein aufwendiges
Filialnetz extrem minimiert.
Kontostandsabfragen sind z.B.
über das Handy weitaus billiger
als in Bankfilialen. Der Einstieg
in den automatisierten WAPService ist für die Institute nur
mit geringem Aufwand verbunden
Halle O2, Stand 14 bei Sun
(WAP-Technologie)
Halle O1/Siemens Foyer
(Unified Messaging)
THEMA
Navision präsentiert
Windows 2000 Professional
Navision Financials wird
bereits unter Windows 2000
vorgeführt. Die Software
nutzt neue Windows-Funktionen wie Active Directory und
OnNow für die Wartung.
Ein zweiter Schwerpunkt liegt
auf dem neuen Navision
WebShop, einer e-CommerceLösung, die auf Standard-Produkten von Microsoft aufbaut
und einen Internet-Shop besonders schnell und einfach möglich macht. Der WebShop wird
mit der kaufmännischen Software
nahtlos verknüpft und erzeugt
praktisch keine laufenden
Kosten.
Die neue Version Navision
Financials 2.60 nutzt Funktionen von Windows 2000, z.B. lassen sich die Einstellungen der
Navision-Anwender von einem
zentralen Active Directory aus
steuern, und auch eine Ferninstallation ist möglich. OnNow ,
eine neue Power-ManagementFunktion von Windows 2000, erlaubt das Abschalten eines
Servers, ohne dass die Anwender
unterbrechen müssten.
Mit dem neuen Navision
WebShop können jetzt auch die
Web-Inhalte und der gesamte
Seitenaufbau aus Navision
Financials heraus gestaltet und
verändert werden. Man muss
nicht einmal einen Web-Browser aufrufen, geschweige denn
sich mit HTML-Codes beschäftigen. Laufende Kosten entstehen praktisch keine, die Aktualisierung und Wartung kann problemlos von den Mitarbeitern im
Unternehmen selbst vorgenommen werden.
Halle O2 Saal B / bei Microsoft
AXAPTA ist das neueste Betriebsführungssystem aus dem Hause Damgaard.
In dieses innovative Produkt sind über 15 Jahre Erfahrung in der Entwicklung
und Betreuung kundenorientierter Betriebsführungssysteme eingeflossen.
Zukunftsweisende Technologie, Offenheit und Benutzerfreundlichkeit sind die
herausragenden Merkmale, mit denen AXAPTA Unternehmen in aller Welt
überzeugt.
Die standardbasierte Betriebsführungslösung
Neben Kompatibilität mit den führenden Industriestandards bietet AXAPTA neue
Werkzeuge wie objektorientierte Designs und grafische Entwicklungsoberflächen, die
den Anpassungsaufwand optimieren und so Möglichkeiten eröffnen, die bislang aufwendige und zusätzliche Programmierung erforderten.
Die Power eines
revolutionären Betriebsführungskonzepts
Eine wirklich globale Lösung
AXAPTA ist ein durch und durch internationales System, das mehrsprachige Anpassung sowie die Berücksichtigung landesspezifischer Vorschriften bietet. Die volle
Internet-Integration mit e-Business-Funktionalität macht AXAPTA zu einer Betriebsführungslösung der neuen Generation.
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monitor 2/2000
39
THEMA
EXPONET 2000 / ANWENDERBERICHT
Die Kugel rollt
Das Unternehmen LG Soft wurde
vor vier Jahren vom heutigen
Geschäftsführer Johannes Leitner
mit dem Ziel gegründet, Speziallösungen für Softwareunternehmen zu entwickeln. Als
“Certified Solution Partner” von
Oracle hat es für die Casinos
Austria International (CAI) das
Global Knowledge Network (GKN)
umgesetzt. Die CAI ist eine
international tätige CasinoManagement-Firma und eine
Tochtergesellschaft der Casinos
Austria AG.
Rüdiger Maier
40
Grundlage für diese Entwicklung ist neben
einer Oracle-Datenbank die von LG Soft entwickelte GIDEON-Technologie. “Wir sind
Hightech-Software-Entwickler und haben in
drei Jahren intensiver Arbeit unser Produkt
GIDEON entwickelt, das es nun zu vermarkten gilt”, erläutert Leitner. Gemeinsam
mit dem Kunden CAI wurden die Möglichkeiten des Systems in die Praxis umgesetzt.
Die CAI-Lösung ist eine via Internet weltweit verfügbare Applikation zur zentralen
Datenverwaltung, zur konzerninternen
Kommunikation sowie zum Web-Publishing
(Verwaltung und Publikation öffentlich zugänglicher Daten).
“Als wir im April 1999 mit den Überlegungen für die Nutzung des Internets begannen, suchten wir nach einer kostengünstigen und flexiblen Lösung”, fasst Mag.
Hermann Pamminger zusammen, CAI Webmaster und Leiter des Internationalen Marketing. Zunächst wurde daran gedacht, sich
an den Internet-Auftritt der Casinos Austria
AG anzuhängen. “Doch bald stellte sich heraus, dass wir ja eine ganz andere Zielgruppe
zu bedienen haben, und daher unser eigenes
Internet-Konzept erarbeiten müssen”, so
Pamminger.
CAI sucht eigene
Internet-Lösung
Während die Casinos Austria AG nämlich
hauptsächlich ihre Gäste informieren will,
gibt es für die CAI mehrere Ansprechpartner. Als Casino-Management-Firma will die
CAI sowohl bestehende wie auch potentielle Partner ansprechen, gleichzeitig aber auch
Journalisten und die interessierte Öffentlichkeit informieren. “Die Casinogäste sind
also nur eine unserer Zielgruppen, daraus ergeben sich wesentlich umfangreichere Anforderungen”, unterstreicht Pamminger. So
wurde schließlich eine mehrdimensionale
Lösung gefunden: eine CAI-Homepage
(www.caicasinos.com) mit Informationen für
die Öffentlichkeit und zusätzlich eine Art
Extranet-Applikation, die Global Knowledge Network (GKN) benannt wurde. Das
GKN dient der Verbindung der weltweit verstreuten Casinos und damit dem internen In-
monitor 2/2001
EXPONET 2000 / ANWENDERBERICHT
formations- und Know how-Austausch. Zusätzlich wurde gefordert, dass eine Verbindung mit den Casinos Austria leicht herzustellen ist und die entsprechende Infrastruktur bei der Projektierung berücksichtigt wird.
Nachdem sich die CAI für eine Oracle
Datenbank entschieden hatten, stieß man
auch auf den Partner LG Soft und sein
Produkt GIDEON. “GIDEON erschien uns
aufgrund seines durchdachten, konzeptionellen Aufbaus als besonders interessant, da
es aufgrund seines Designs leicht erweiterbar und an individuelle Anforderungen anpassbar ist. Gleichzeitig basiert es aber auf
standardisierten Bausteinen, was den Personal- und Zeitaufwand optimiert”, erläutert
Pamminger. Da die CAI-Zentrale in Wien
nur insgesamt 20 Mitarbeiter umfasst war es
nämlich besonders wichtig, dass sich das System leicht bedienen lässt und kein Aufwand
für die Wartung anfällt. “Unsere Lösung lässt
sich leicht an individuelle Bedürfnisse anpassen und bietet eine Vielzahl an Entwikklungsmöglichkeiten für jeden Kunden”,
weiß Jungunternehmer Leitner.
GIDEON zeichnet sich insbesondere durch
dynamisch generierte grafische Oberflächen
(GUI), dynamische Selektion, integrierten
Workflow und volle Web-Fähigkeit aus. “Wir
bieten entsprechende Anwendungen im Application Service Providing an: Der Kunden
benötigt also lediglich einen Web-Browser,
die bisher so kostspieligen und wartungsintensiven Client-Installationen entfallen”, so
Nikolaus Hottenroth, M.Sc., Vertriebsleiter bei LG Soft. Die jeweilige Applikation
läuft also beim Softwareunternehmen auf einem Server, damit können auch kleinere
Unternehmen ohne großen Aufwand dieses
Angebot nutzen. “Demnächst werden wir eGIDEON, den Internet Shop auf den Markt
bringen, eine integrierte E-Commerce Standardapplikation für alle Unternehmen, die
mit Handel via Internet Geld verdienen wollen”, ergänzt Hottenroth.
monitor 2/2001
Individuell und doch
standardisiert
Das Erscheinungsbild der einzelnen Anwendung ist in der Datenbank hinterlegt und
richtet sich ganz nach den Wünschen des Anwenders. Dadurch können verschiedene Benutzergruppen gänzlich unterschiedliche Inhalte bei einzelnen Funktionen zugänglich
THEMA
gemacht werden. Der Einfluß des Nutzers erstreckt sich darüber hinaus auch auf eine Vielzahl von Parametern, die von berechtigten
Benutzern gewartet werden können. Dies betrifft den Workflow sowie die Gestaltung von
frei definierbaren Reports mit Aggregationen und Selektionskriterien. “Damit ist die
Eingabe in das GKN für unsere Casino-
41
THEMA
EXPONET 2000 / ANWENDERBERICHT
Direktoren einfach und klar definiert und die
Abläufe wurden nach unseren Vorgaben standardisiert”, unterstreicht Pamminger den
Nutzen der Konfigurierbarkeit nach
Kundenwunsch.
Die CAI wurde 1977 mit der Vision gegründet, das in Österreich gesammelte Wissen auch international zu vermarkten. “Seitdem wurden von uns 207 Casinos eröffnet,
80 davon auf Kreuzfahrtschiffen”, erläutert
der Webmaster. So wurde in Wien sogar weltweit die meiste Erfahrung mit internationalen Casinobetrieben gesammelt. Heute werden 57 Spielbetriebe von der CAI geführt,
davon 17 auf Kreuzfahrtschiffen. Gerade angesichts dieser großen Vielfalt ist es aber um-
“GIDEON erschien uns aufgrund seines
durchdachten, konzeptionellen Aufbaus
als besonders interessant, da es aufgrund seines Designs leicht erweiterbar
und an individuelle Anforderungen anpassbar ist. “
Mag. Hermann Pamminger,
CAI Webmaster
42
so wichtiger, den internen Informationsfluß
auf elektronischem Weg zu organisieren und
gleichzeitig jedem einzelnen Casino die Möglichkeit zu geben, sich nach eigenem Wunsch
zu präsentieren. “Wir haben hier die Verantwortung an diejenigen delegiert, die ihr Angebot am besten kennen und daher wissen,
was sie darüber verbreiten wollen”, weiß
Pamminger.
Mit dem Login-Namen sowie einem Passwort wird der jeweilige Funktionsbereich
festgelegt, in dem der Zugangsberechtigte
aktiv werden kann. So kann der Casino-Direktor den virtuellen Fragebogen über sein
Casino am letzten Stand halten und demnächst auch selber Fotos dazu einspielen.
“Derzeit werden die Fotos noch bei uns eingescannt. Jedes Formular kommt automatisch zur Qualitätskontrolle in die Zentrale
nach Wien und wird nach Überprüfung freigegeben”, erläutert der CAI-Webmaster.
Schnelle Projektierung
und Umsetzung
Nach nur dreimonatiger Projektlaufzeit wurde das CAI-System im August 1999 getestet
und ist nun seit September im Produktivbetrieb. “Das Ziel der ersten Konzeptphase haben wir erreicht, nun gilt es vor allem, das
System bei allen Casino-Managern der
Gruppe bekannt zu machen und seine Nutzung zu forcieren”, beleuchtet Pamminger
die nächsten Schritte. Und er ist stolz, dass
es in Zusammenarbeit mit LG Soft gelungen
sei, eine wirklich leicht verständliche und gut
einsetzbare Lösung zu entwickeln. “Wir haben eine Multimedia-Schulungs-CD gemacht,
die zukünftigen Nutzern die komplette Funktionalität des Systems erklärt”, so der Webmaster. Denn, so weiß er, es sind schon oft zu
komplexe Intranet-Lösungen von den betroffenen Mitarbeitern nicht angenommen
worden. Es darf einfach nicht notwendig sein,
einen mehrtägigen Spezialkurs absolvieren
zu müssen, bevor jemand so ein System nutzen kann. “Alle sollen vom
System profitieren, denn nur in
so einer Win-Win-Situation ist
ein Anreiz gegeben, das Wissen
via Internet zu teilen”.
Aber auch an nächste Ausbauschritte ist bereits gedacht. Einerseits sollen die ca. 140 verfügbaren Bilder über eine eigene
Bilddatenbank aktuell gehalten
werden, andererseits plant man
eine zentrale, internationale
Dokumentenverwaltung. Gleichzeitig steht auch die Möglichkeit
der Projektbearbeitung rund um
den Globus ganz oben auf der
Wunschliste. “Da unsere Spezialisten viel unterwegs sind, sollen sie von überall her durch das System an Projekten mitarbeiten können”, so Pamminger. Dabei ist
es für die Motivation wichtig, dass die einzelnen Beiträge zu einem Projekt durch das
System automatisch den jeweiligen Personen
zugeordnet werden.
Auch die Weitergabe von Marketing-Know
how soll sich durch das System verbessern.
Hier können nur gewisse Dinge wie das
Corporate Design vorgegeben werden, ansonsten müssen die jeweils auf die Region zugeschnittenen Inhalte direkt von dort kommen. “Da in den verschiedenen Casinos sehr
unterschiedliche Spezialisten sitzen, ist ein
solches Instrument ideal, um sich gegenseitig mit Ideen und Erfahrungen zu unterstützen”, ist der Webmaster begeistert. Hat
etwa ein Casino gute Erfahrungen mit einer
speziellen Poker-PR-Veranstaltung gemacht,
so kann es die anderen Casinos darüber im
Detail informieren. Nicht zuletzt wurde natürlich auch eine eigene Ecke für Tratsch und
Klatsch eingerichtet: Diese Form des informellen Austausches scheint jedenfalls in allen Kulturen auf Interesse zu stoßen und erfreut sich großer Beliebtheit. Tja: International gesehen kommen halt übers Internet
❹
die Leut` z`samm.
monitor 2/2001
Host-Mobility und Web-Connectivity
e-Commerce und HostConnectivity bis zum Palmtop
prägen den exponet-Auftritt
von Attachmate.
Auf der exponet stellt Attachmate erstmals den neuen “e-Vantage PalmFrame” vor, eine Lösung für den Zugriff auf Hostdaten über Palmtops oder Windows CE-Geräte. Darüber hinaus
zeigt Attachmate zum ersten Mal
die neuen Versionen seiner HostConnectivity-Lösung “e-Vantage Host Access Server”, der Connectivity-Suite für Mainframeund Multihost-Umgebungen
“EXTRA! Personal Client” und
des kostengünstigen PC XServers “KEA! X”.
Mit dem neuen Attachmate
“OnlineOrder System” wird ein
benutzerfreundliches Online-Bestellsystem für die Web-Integration von Hostsystemen vorgestellt. Es erlaubt Kunden, Händlern und Geschäftspartnern, über
eine sichere Web-Verbindung direkt auf die Bestellsysteme und
Warenwirtschaftssysteme zuzugreifen, die bisher nur unternehmensintern zugänglich waren.
Inserat
IMV
e-Vantage Host Access Server
2.2.1: Die neue Version der Connectivity-Lösung von Attachmate ist jetzt “100% Pure Java” zertifiziert. Der e-Vantage Host
Access Server 2.2.1 unterstützt
gängige Verzeichnisstandards wie
das Lightweight Directory Access
Protocol (LDAP), den Netware
Directory Service (NDS), den NT
Directory Service (NTDS) und
den Network Information Service (NIS), so dass der Implementierungsaufwand deutlich sinkt.
Attachmate stellt darüber hinaus noch weitere Lösungen vor,
mit denen sich e-Business-Anwendungen schnell und kostengünstig implementieren lassen.
Das e-Vantage OnlineOrder
System ist ein gutes Beispiel dafür.
Halle OE Stand 27
Windows 2000 Zertifizierung für Axapta
Axapta des international
tätigen Softwareherstellers
Damgaard wurde vor kurzem
als erste Betriebsführungslösung mit dem Microsoft
Windows 2000-Zertifikat
ausgezeichnet.
Das Microsoft-Zertifikat ist eine
Auszeichnung dafür, dass Axapta mit dem Betriebssystem Windows 2000 voll kompatibel ist.
Axapta Business Management
setzt sich aus fünf verschiedenen
Modulen zusammen, die die Geschäftsprozesse in den Bereichen
Finanzen, Handel, Logistik, Produktion und Dienstleistung
unterstützen. Die Komponenten
sind voneinander unabhängig, sodass die Software hinsichtlich ihres Funktionsumfanges bedarfsgerecht eingesetzt werden kann.
Axapta ist für Unternehmen
konzipiert, die zwischen 10 und
einigen hundert Mitarbeiter be-
monitor 2/2000
schäftigen. Sowohl durch die Verfügbarkeit in mehreren Sprachen
und die Anpassungen an die verschiedenen länderspezifischen
Kriterien als auch durch die Multiwährungs-Funktionalitäten eignet sich die ERP-Lösung besonders für multinationale Unternehmen mit Filialen und Niederlassungen in mehreren Ländern.
Als zusätzliche Kommunikationsmöglichkeiten mit Konsumenten und Geschäftspartnern
sind Web-Shop, WebpagePublishing und e-Mail im Programm vorgesehen. E-Commerce als neuer Vertriebsweg ist standardmäßig gegeben. Neue Werkzeuge wie objektorientierte
Designs und grafische Entwikklungsoberflächen optimieren
den Anpassungsaufwand.
Halle OE Stand 37
43
THEMA
EXPONET 2000
Mit Sicherheit durchs Internet
Sicherheit nach Maß
PROMOTION
NCP ist Garant für höchste
Sicherheitsstandards bei der
Realisierung von Remote
Access-Projekten.
Um die Anforderungen im Bereich der
Daten- und Zugriffssicherheit kundenspezifisch abbilden zu können, verfolgt das NCP
Security Management ein abgestuftes,
modulares Sicherheitskonzept. So
werden Verbindlichkeit, Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit
von Informationen sowie informationsverarbeitenden Systemen gewährleistet. Betreiber einer NCP
Remote Access-Lösung erhalten so
Sicherheit nach Mass und investieren in den Sicherheitsgrad, der ihrer
Secure Policy entspricht.
Das NCP Security-Konzept ermöglicht
selbstverständlich, sowohl an Telearbeitsplätzen als auch an vernetzten Arbeitsstationen in einem Remote LAN, ein Upgrading, zwischen den einzelnen Sicherheitsstufen.
. Standard Security
Sicherheit inbegriffen: High Security bereits
im Standardlieferumfang aller NCP Remote
Access-Produkte.
. Advanced Security
Für das Plus an Sicherheit: Security-Mechanismen zur Erhöhung der Vertraulichkeit von
Informationen im Internet.
. Strong Security
Sicherheit auf höchstem Niveau: Zusätzliche
Security-Mechanismen für die Strong
Authentication von Remote Access Usern.
Die im NCP Standard Security-Paket enthaltenen Leistungsmerkmale beschreiben die
erste Sicherheitsstufe der NCP High
Security Remote Access-Lösungen.
Die integrierten Security-Mechanismen bieten bereits ein sehr hohes
Sicherheitsniveau. Nur als berechtigte Teilnehmer definierte Mitarbeiter und auf Wunsch Geschäftspartner können eine Verbindung
zum zentralen Datennetz aufbauen.
Alle Verbindungsparameter werden
bereits verschlüsselt übertragen.
Das NCP Advanced Security-Paket wendet
sich speziell an Betreiber von Remote AccessLösungen, die das Internet als Übertragungsmedium nutzen wollen. Das NCP
Security Management unterstützt HighSpeed-End-to-End-Tunneling in einem Virtual Private Network (VPN) d.h., einen
44
durchgängigen Tunnel zwischen entfernten
Rechnern und dem zentralen VPN-Gateway.
Die getunnelten Daten werden mit hoher
Performance über alle öffentlichen Netze
komprimiert und verschlüsselt transferiert.
NCP Strong Security bedeutet ein Maximum
an Daten- und Zugriffssicherheit bei der
Realisierung von High Security Remote
Access-Lösungen. Wesentlicher Inhalt ist die
eindeutige Authentisierung des externen Teilnehmers. Auf der Basis
von asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren wird die Authentizität des jeweiligen Schlüsseleigners
durch eine Certification Authority
(CA) überprüft und sichergestellt.
Die Zertifizierung kann mittels
Software (Soft-Zertifikat) oder SmartCards über Kartenleser erfolgen. Das NCP
Strong Security-Paket integriert den kompletten Leistungsumfang von NCP Standard
Security und Advanced Security in eine
Publik Key Infrastruktur (PKI):
Virtual Private Network (VPN)
In dem Bestreben, den Austausch
vertraulicher Informationen möglichst kostengünstig zu gestalten,
werden teurere Standleitungen zusehends durch wirtschaftlichere Wählleitungen ersetzt. Um die Vorteile zu
vereinen - sichere, feste Verbindungen und niedrige Verbindungsgebühren - werden mehr und mehr “virtuelle
Standleitungen” über das Internet genutzt.
Unbefugte haben keinen Zugriff auf Ihre
Daten. Die Sicherheit für einen verbindlichen
und vertraulichen Datenaustausch im Internet wird durch die End-to-End-TunnelingTechnologie von NCP garantiert. Zwischen
einem entfernten PC-Arbeitsplatz
oder LAN und dem zentralen Firmennetz wird für die Dauer der
Kommunikation ein für unberechtigte Dritte absolut unzugänglicher,
virtueller Tunnel aufgebaut. Die
VPN-Fähigkeit ist integrativer Bestandteil des NCP Security Managements und ein Leistungsmerkmal der NCP Advanced Security.
Public Key Infrastruktur (PKI)
PKI bietet alles für höchste Sicherheitsanforderungen, Security-Mechanismen auch bei
Datentransfers mit beliebigen Kommunikationspartnern. Möglich wird dies durch die
Kombination des geheimen privaten Schlüssels mit einem für jedermann zugänglichen
öffentlichen Schlüssel. Beide in Kombination
ermöglichen die Erzeugung und Prüfung
digitaler Signaturen bzw. Zertifikate für die
Strong -Authentication von Sender und Empfänger sowie den Austausch verschlüsselter
Informationen. Die Public Key Infrastruktur umfaßt alle Aktivitäten hinsichtlich Ausgabe und Verwaltung privater und öffentlicher Schlüssel unter Einbindung einer
Certification Authority (CA).
Die PKI Security-Mechanismen sind auf
der Basis des SSL Handshake-Protokolls im
NCP Security Management implementiert.
PKI ist Bestandteil aller NCP Remote AccessProdukte der Strong Security - Klasse.
Secure Sockets Layer (SSL)
Protokoll zur Schaffung einer sicheren (verschlüsselten) Kommunikation im Internet.
SSL bildet ursprünglich eine Schicht zwischen
den Applikationsprotokollen und dem Transport-Protokoll TCP/IP. Im NCP Security
Management ist das SSL-Handshakeprotokoll als Bestandteil der PPP-Verhandlungen
auf Layer 2 implementiert. Das hat
die großen Vorteile, dass die
Security-Verhandlungen verschlüsselt und gesichert erfolgen und alle
Nutzdaten unabhängig von den Applikationen in jedem Fall verschlüsselt übertragen werden. Die SSL-Verhandlungen sind als Bestandteil der
Public Key Infrastruktur (PKI) im
Leistungsumfang von NCP Strong
Security enthalten.
NCP Security Management
Sicherheit in der Datenübertragung wird dadurch erreicht, daß alle relevanten Risiken
durch geeignete, aufeinander abgestimmte
Maßnahmen auf ein Minimum reduziert werden. NCP bietet eine modulare SecurityPlattform, die in Abhängigkeit von den jeweiligen Sicherheitsanforderungen ausgebaut
und wechselnden Bedürfnissen angepaßt werden kann. Aufeinander abgestimmte Sicherheits-Mechanismen sorgen auf der Basis standardisierter Protokolle und Verfahren für maximale Daten- und Zugriffssicherheit - auch
in heterogener DV-Umgebung. Dabei wird
größter Wert auf hohe Performance und
Verfügbarkeit der eingebundenen Systeme
gelegt.
exponet Ebene O2 Stand 30
NCP engineering GmbH
Nordbahnstraße 36/2/1, A-1020 Wien
Tel: ++43 1/214 20 50
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monitor 2/2000
THEMA
EXPONET 2000
WIFI Wien CISCO Networking Academy
Die Call Center Branche in Österreich befindet sich
derzeit in einer stürmischen Entwicklungsphase: omni.info bietet eine durchdachte Gesamtlösung für professionelles Call Center Management an.
CISCO Systems - als führender Hersteller von Internetworking Komponenten - initiierte ein weltweites
Programm zur Ausbildung von Netzwerktechnikern.
Foto: Tschank
Know-how-Packet
für Call Center
Sieht in den kommenden
Jahren einen massiv steigenden Bedarf an Call-CenterLösungen, vor allem auch bei
kleineren und mittleren
Vertriebsorganisationen.” omni-info-Geschäftsführer
Ing. Andreas Witzany
Viele österreichische Unternehmen erkennen zunehmend die
Wichtigkeit von permanenter Erreichbarkeit und das Einsparungspotential bei Kunden- und
Außendienstbetreuung durch
den Einsatz von zentralen Anlaufstellen für verschiedene
Unternehmensbereiche wie Telefonzentrale, Marketing und
Kundenbetreuung.
omni.info bietet hier ein spezielles Know-how-Packet an: Der
Kunde profitiert einerseits von
der umfassenden Erfahrung im
Kommunikationstraining und
im Call Center Management. Andererseits hilft ein, speziell für
Erfordernisse von Call Centern
entwickeltes Modul der Marketing- und Vertriebsdatenbank
Business Generator, Kunden effizienter zu betreuen.
“75 Prozent der erstkontaktierten Mitarbeiter in einem
Unternehmen wissen nicht, wer
für das Anliegen des Anrufers zuständig ist,” kennt Witzany die
Erfahrungswerte aus der Praxis.
Der daraus entstehende Mangel
an Servicequalität ist einer der
häufigsten Gründe, warum drei
Viertel aller Kunden zu Konkurrenzunternehmen abwandern.
omni.info bietet eine durchdachte Gesamtlösung für professionelles Call Center Management an. Das umfasst neben klassischem Know-how bei der Rekrutierung von Mitarbeitern,
Motivationsberatung und Kommunikationstraining auch das
Call Center Modul der Vertriebsorganisationssoftware Business
Generator. Mit ihm lassen sich
spezielle Abläufe wie Telemarketingaktivitäten und die eigentliche Abwicklung der Gespräche effizient steuern. Damit
können auch kleinere und mittlere Vertriebsorganisationen von
den Möglichkeiten eines Call
Centers profitieren.
omni-info EDV-Consulting
Tel. 02256/656 77
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Das WIFI Wien übernimmt im
CISCO Systems Networking
Academy Programm die Rolle einer Regional Academy (Ausbildungs- und Betreuungs-Academy). In der Rolle einer Local Academy ist das WIFI Wien für die
Ausbildung von Einsteigern in
die Netzwerkthematik im Programm der CISCO Networking
Academy zuständig.
Die CISCO Networking Academy umfaßt derzeit 4 Semester
Ausbildung mit jeweils 50 Lerneinheiten, die sich nach spezifischen Inhalten gliedert. Der Ausbildungserfolg wird mittels Online-Tests nach jedem Ausbildungsschritt am Community Server der CISCO Networking Academy und mittels Abschlußtests
nach jedem Semester überprüft.
Teilnehmer sollen nach Abschluß aller Ausbildungsschritte zur Ablage der CISCO Systems
Zertifizierung - CCNA (CISCO
Certified Network Associate) befähigt sein. Dieses Industriezer-
tifikat ist eine weltweit anerkannte Qualifikation für Netzwerktechniker.
WIFI Wien
mit MCSE 2000
In bewährter Art und Weise bietet das WIFI Wien nun auch die
Zertifizierung für den Microsoft
Certified Systems Engineer
(MCSE) für Windows 2000 an.
Bereits zertifizierten Windows
NT4 - Systems Engineers bietet
das WIFI Wien die Möglichkeit
über Update-Kurse, auch den
MCSE für Windows 2000 zu erlangen. Als Sylvian Prometric
Test Center erfolgt über die einzelnen Vorbereitungskurse und
MCP-Prüfungen die MCSE-Zertifizierung für Windows 2000.
Sie finden das WIFI auf der
exponet Ebene 02 Stand 23.
WIFI-WIEN,
Aus- und Weiterbildung
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45
THEMA
EXPONET 2000
BorderWare Technologies stellt
neue Sicherheitssoftware vor
Netzwerklösungen für
jede Unternehmensgröße
Internet Appliance
Sicherheitslösungen von
BorderWare machen aus
einem gewöhnlichen PC
ein Werkzeug zum Einstieg ins E-Business.
Cabletron Systems und
seine mitausstellenden
Vertriebspartner präsentieren auf zwei Lösungsinseln anschauliche Anwendungsszenarien für
jede Unternehmensgröße- und Branche.
Office Gateway, Mail Gateway
und Document Gateway sind auf
jedem Standard Computer einsatzfähig. Gerade für kleinere
Unternehmen, die weder über einen Netzwerk Administrator,
noch über einen Sicherheitsexperten verfügen, ist das ein enormer Vorteil.
Der BorderWare Office Gateway stellt einen kompletten, kostengünstigen und leicht zu installierenden Internetzugang zur
Verfügung und ist besonders für
kleinere Unternehmen mit zehn
und weniger Anwendern konzipiert.
Der BorderWare Mail Gateway
sichert nicht nur den Internet
Mailverkehr von Unternehmen,
sondern schützt auch interne
Mail Systeme. Zu den Funktionen gehören sichere Mail Weiterleitung, Schutz vor Viren und
Spams sowie ein Remote Mail
Zugang über einen Standard
Browser. Wie die anderen Produkte, ist auch der BorderWare
Mail Gateway “hacker-getestet”.
Mit Hilfe des BorderWare Document Gateway ist es möglich
Dokumente über das Internet zu
speichern, anderen Nutzern zugänglich zu machen und zu veröffentlichen. Jedes Mitglied einer Arbeitsgruppe kann von jedem beliebigen Ort aus auf Daten zugreifen und sie bearbeiten.
Die Subskriptions Option erlaubt
es Unternehmen Internetzugänge zu Publikationen, Product
Updates und Entwicklungswerkzeugen zu vertreiben und zu
verwalten. Darüber hinaus sind
Service Provider mit dem Document Gateway in der Lage, Daten und Accounts wirkungsvoll
abzusichern.
Halle O2 Stand 05
Bacher Systems - Lebensnerv Firewall
Auf der exponet 2000 präsentiert der IT-Security Spezialist
Bacher Systems hochverfügbare Firewall- und VPNLösungen.
Die meisten Lösungen, die ein
hauseigenes Netzwerk mit dem
Internet verbinden, verfügen über
eine IT-Security-Lösung. Es hält
unerwünschte Vorgänge - wie
zum Beispiel die Aktivitäten von
Hackern - aus dem eigenen System fern. Diese “Firewall” sitzt
an der Verbindung zur Aussenwelt und arbeitet sozusagen als
Torwächter, der Haus und Hof
hütet.
Fällt dieser Torwächter aus,
bleibt im Moment nichts anderes übrig, als die Verbindung mit
dem externen Netzwerk (zum
Beispiel dem Internet) sofort zu
kappen. Das Sicherheitsrisiko,
das eine Verbindung ohne funktionsfähiger Firewall bedeutet,
wäre einfach zu groß. Zu leicht
46
könnten Unbefugte großen Schaden anrichten, Daten stehlen oder
Einsicht in vertrauliche Informationen erhalten.
Der IT-Security Spezialist
“Bacher Systems” hat sich dieses
heissen Themas angenommen
und hält nun Lösungen bereit,
die den Firewall/VPN-Ausfall
verhindern. Das Prinzip ist einfach: die Security-Lösung wird
hochverfügbar gemacht, indem
für diese Aufgabe ein paralleles
Rechnersystem (z.B. bestehend
aus zwei Sun Servern Netra t1)
eingeführt wird. Fällt eine Komponente aus, übernimmt die andere innerhalb von wenigen Sekunden automatisch deren Aufgaben. Die Verbindung zum
Internet bleibt aufrecht; weder
die Kunden noch die Mitarbeiter des Unternehmens merken eine Veränderung.
Halle O2 Stand 14
(gemeinsam mit Sun)
Wie können Unternehmen
mittels der Netzwerk- und Systemmanagement-Komponenten
von Cabletron Systems Geschäftserfolge realisieren? Auf den
“Lösungsinseln”, die Cabletron
in Kooperation mit Partnern eingerichtet hat, erfahren Sie es:
Enterprise (Grossunternehmen)
& Mittelstand:
. Darstellung eines integrierten
Managements von Netzwerk
und Applikationen am Beispiel
einer Anwendung aus dem Bereich Transport und Logistik
/VertriebspartnerPartner Fa.
Kapsch
. Non Stop Infrastruktur Networking Solutions /Vertriebspartner Fa. Compaq
Netzwerklösungen und Netzwerkmanagement aus einer
Hand:
. Der ideale Ansatzpunkt für
mittelständische und kleine
Unternehmen, die eine Netzinfrastruktur aus Cabletron
oder SNMP fähigen Komponenten besitzen. /Vertriebspartner Fa. Pürk Computertechnik
Systemintegration - Netzwerkdesign - High Availability Solutions :
. Gesamtlösungen, Consulting
und Projektmanagement oder
auch Generalunternehmerschaft für Firmen aller vertikalen Märkte /Vertriebspartner: Data Systems Austria AG
. Wireless Networking Solutions
- Flexibilität, Sicherheit und
Geschwindigkeit durch datenfunkbasierende Komponenten am Beispiel einer Krankenhauslösung /Vertriebspartner Systema Human Information Systems
Switches und Lösungsszenarien
für die Zielgruppe Service Provider
. Provisioning
. Accounting
. IP Traffic
Halle OE Stand 06
Highspeed Cabling auf der exponet 2000
Die Themenschwerpunkte
von Highspeed Cabling sind
neue, innovative Produkte
aus allen Bereichen der Übertragungstechnik.
Bei den Komponenten von Allied
Telesyn werden stackable Switches mit Gigabit Uplink, Gigabitmediakonverter (SX auf LX)
und neue Router vorgestellt.
Im Bereich Funk - LAN die
neuesten 11Mbit Komponenten
aktuell, die im gebührenfreien
2,4 GHz Band arbeiten.
Bei den Kupferverkabelungen
werden immer mehr Multimedianetzwerke errichtet, die Übertragungsfrequenzen bis 1,2
Gigahertz erlauben. Im privaten
Bereich (SOHO) ist hier ein rich-
tiger Boom entstanden, da bei
diesen Netzen das Anwendungsspektrum von Kabel TV über
EDV, Telefon und Video bis zur
Torgegensprechanlage reicht.
In der Abteilung Glasfasertechnik wurde die Konfektion
der neuen Steckertypen perfektioniert und die Qualitätskontrolle nochmals verschärft. Unter dem Überbegriff HVS2000
wird nun auch im Glasfaserbereich ein Komplettsystem mit
Patchpanel, LWL- Installationskabel und LWL-Patchkabeln angeboten.
Halle X Stand B11
monitor 2/2000
schoeller.the NetWorkers: Konzeption,
Installation, Analyse, Training
Inserat:
Data Systems
schoeller.the NetWorkers
präsentiert NetzwerkProdukte und Dienstleistungen.
Die Lösungen reichen vom Kabel laut Katalog, der preiswerten
Anbindung einer entfernten Filiale bis zur Bereitstellung eines
kleinräumigen oder aber österreichweiten Netzwerkes oder
dem Troubleshooting in größten
und leistungsfähigsten Netzen.
. Schoeller Network Design
ADSL und in der Folge DSL stehen vor der Türe. Daher sind Access Systeme mit DSL-Technologie ein Muss für ISPs, Carrier und
Telekom-Anbieter. Bei ihnen
handelt es sich um RAS-Server,
die neben analogen Zugängen
auch ISDN- und DSL-Zugänge
erlauben. Den dazu passenden
ATM-Switch hat Schoeller Network Design mit Lucent Stinger
im Programm.
Bei Firewalls hat Schoeller neben The Brick von Lucent (Layer 2) auch die Nokia Checkpoint-Firewall (Layer 3) im Programm. In Zusammenarbeit mit
den Security-Spezialisten von
Schoeller Network Control liefert Schoeller Network Design
die wirksamsten Sicherheitskomponenten für Netzwerke, die
heute verfügbar sind.
Internet-Telefonie zum Anstecken bietet eine Nebenstellenanlage von 3Com. Mit ihren
Ethernet-Steckern verbindet man
die Telefone einfach zusätzlich
zum PC mit dem Netz. In hoch
belasteten LANs sichert dann der
3Com Corebuilder 9000 die
Quality of Service, denn dieser
Hochleistungsswitch erkennt anhand der IP-Adresse, welche
Priorität der Nachricht des jeweiligen Gerätes zukommt.
Bei drahtgebundenen LANs
setzen immer mehr Firmen auf
Gigabit Ethernet. Es ist das am
schnellsten wachsende LAN-Segment, und Schoeller Network
Design liefert GB-Ethernet-Switches von Foundry Networks, die
derzeit zu den schnellsten auf
dem Markt zählen.
. Schoeller Network Control
Schoeller Network Control analysiert und beseitigt Netzwerkprobleme und führt Network
Performance Analysen durch.
Network Trouble Shooting wird
von Schoeller Network Control
einerseits als Dienstleistung angeboten. Andererseits liefert
Schoeller auch Geräte zum eigenen Einsatz.
Security beginnt mit der Datenverschlüsselung. Hier zeigt
Schoeller Network Control PGP
für E-Mails und zur Verschlüsselung virtueller Disks. Sichere Authentifizierung erlaubt SecurID
von RSA Security und gegen Intrusion schützen die Produkte
von NetICE.
Halle OE Stand 08
Rodlauer zeigt zwei Lösungsbereiche
Neuer Fabasoft-Partner!
Als neuer Partner (Provider) von
Fabasoft werden die Bereiche
eCRM Customer Relationship
Management, Dokumenten-/Informationsmanagement, Geschäftsprozess-Management/
Workflow und Archivierung demonstriert.
monitor 2/2000
Als Partner von RSA Security
(vormals Security Dynamics)
wird 2-Faktoren Authentizierung
für Netzwerkzugriffssicherheit
und Datenverschlüsselung gezeigt. Als spezielle Dienstleistung
wird Sicherheitsanalyse im Netzwerk geboten.
Halle O2 Stand 01
47
THEMA
EXPONET 2000
Attachmate
OnlineOrder System macht
Host-Bestellsysteme webfähig
Der Host-Connectivity-Spezialist liefert e-BusinessKomponenten, die Host-Applikationen in e-BusinessKonzepte integrieren.
CRM: Customer Relationship
Management
Gehen Sie eine feste Beziehung ein. Und Ihre Kunden
sind zufrieden.
Das Attachmate OnlineOrder
System ist ein benutzerfreundliches Online-Bestellsystem, das
es Kunden, Händlern und
Geschäftspartnern erlaubt, über
eine sichere Web-Verbindung
direkt auf die Bestellsysteme und
Warenwirtschaftssysteme zuzugreifen, die bisher nur unternehmensintern zugänglich waren.
Diese e-Business-Ergänzung
für vorhandene Warenwirtschaftssysteme bietet ein Selbstbedienungsverfahren, um online
ohne Zwischenschritte Bestellungen von Waren, Ersatzteilen
oder Dienstleistungen durchzuführen.
Die Bestellannahme wird dabei
entlastet. Alle Standardbestellungen laufen so automatisch ohne Personaleinsatz ab. Gleichzeitig werden Bestell- und
Lieferzeiten verkürzt. Die Kunden können dazu einen aktuellen
Web-Browser benutzen, so dass
sie sich nicht erst mit einer speziellen Software vertraut machen
müssen.
Das OnlineOrder System stellt
aktuelle Artikel- und Bestandsdaten zur Verfügung und ermöglicht in einer intuitiv bedienbaren Oberfläche - in Echtzeit - die sichere Eingabe von
Bestelldaten. Die bewährten
48
Plausibilitätsprüfungen der
Hostapplikationen werden dabei
voll genutzt, die angeschlossenen
Prozesse bis hin zur Logistik bleiben unverändert. Alles geschieht
so, als hätte ein Innendienstmitarbeiter die Bestellung ausgelöst.
Dabei werden keine Kompromisse bei der Sicherheit gemacht,
alle notwendigen Sicherheitsfunktionen sind anwendbar.
Das OnlineOrder System gibt
es für die Anbindung an Mainframe- und AS/400-Systeme. Es
wird als eine Kombination von
Software und standardisierter
Dienstleistung angeboten. Zusätzliche Funktionalität kann auf
Wunsch implementiert werden.
Installationen des OnlineOrder
Systems sind bereits bei Unternehmen wie Sharp Electronics
und WABCO im Einsatz.
Das OnlineOrder System kann
durch weitere Module ergänzt
werden, zum Beispiel durch das
OrderStatus System zur Abfrage
des Status von aktuellen
Bestellungen.
Auf der EXPONET finden Sie
Attachmate in Halle OE,
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Attachmate Sales GmbH.
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Im Umfeld eines härter werdenden Wettbewerbs und steigender
Kosten spielt die Beziehung zum
Kunden eine immer wichtigere
Rolle. Die Ansprüche an Ihren
Verkauf steigen fortwährend, die
Nähe zum Kunden und Interessenten und eine konsequente und
unkomplizierte Verfolgung von
der Anfrage bis zum Auftrag entscheiden zunehmend über eine
langanhaltende Geschäftsbeziehung.
Gehen Sie eine feste Bindung
ein - über ein systematisches
Kundenbeziehungs-Management. Denn mit ProVIS läuft die
Bearbeitung von Kundenanforderungen schneller und effizienter, die Erfassung und Verdichtung von Kundeninformationen
wird optimiert.
Das schafft Wissensvorteile, die
verbinden: Durch aktive Kundenbetreuung verschaffen sich
Unternehmen einen signifikanten Vorsprung im Wettbewerb.
Gezieltes Event- und Aktivitäten-Management sorgt für eine
optimierte Potentialausschöpfung.
Unkomplizierte Kommunikation über CTI, E-Mail, Fax und
Web zwischen Markt und Unternehmen steigern die Reaktionsfähigkeit und erhöhen so die
Kundenzufriedenheit.
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PROMOTION
Mobile Datenerfassung über Appliances mit realtime
Anbindung (drahtlos) an Unternehmens DB
EXPONET 2000
THEMA
IBM: e-Business und neue Kommunikationsnetze im Fokus
IBM präsentiert an verschiedenen Ständen sein
Advanced Connectivity
System und das Wireless
LAN.
IBM zeigt außerdem die neuesten Trends in den Bereichen
Hard- und Software auf und präsentiert sich dabei als e-Business
Integrationsanbieter. Die beiden
Vertriebspartner Highspeed
Cabling und Mattig zeigen die
neue IBM ACS (Advanced
Connectivity System) Produktpalette.
Mit der Gold Line können
Daten im Gigabit-Bereich kommuniziert werden, ein Bereich,
der bisher nur Lichtwellenleiterkabeln vorbehalten war. Über die
weiterentwickelte IBM MiniC
Steckverbindung kann sowohl
das Telefon, als auch Video,
Fernseher und Computer angeschlossen werden.
“Crystal” steht für alle Lichtwellenleiterlösungen, sowohl in
herkömmlicher als auch spleißfreier Technologie. Bei der Crystal
Line wird die innovative SC-DC
Steckverbindung präsentiert.
Das von Lucent entwickelte
FunkLAN-System wird im Rahmen von Netzwerk- und IT-Projekten vorgestellt.
In Showcases demonstriert
IBM die e-Business Integration:
Mit Hilfe von Business Intelligence-Lösungen werden komplexe Zusammenhänge in sehr
großen Datenmengen erkannt
und Kundenbedürfnisse transparent gemacht. Customer Relationship Management nutzt die
dabei gewonnenen Daten, um gezielte Marketingkampagnen aufzusetzen. Durch Supply Chain
Management werden Lieferantenketten optimiert - die Integration von E-Commerce in das
SAP-System erlaubt eine effi-
ziente und schnelle Bestellabwicklung. Mobile ComputingLösungen machen im Rahmen
von Pervasive Computing, eBusiness an jedem Ort und zu jeder Zeit möglich.
Mit DB2 Universal Database
Enterprise Extended Edition, ETI
Extract, Vality Integrity und
Visual Warehouse bietet IBM eine Softwarestruktur, die auch den
Datentransfer und die Datenintegration aus den verschiedensten
operationalen Systemen ins Data
Warehouse ermöglicht.
Mit dem seit einem Monat verfügbaren IBM Enterprise Information Portal (EIP) können Anwender-Unternehmen und Business-Partner maßgeschneiderte
Portal-Anwendungen schnell und
einfach erstellen.
Die neue Version der AS/400e
Server bietet neue Komponenten
- wie eine PCI-Erweiterungseinheit - und sorgt für Investitions-
schutz. Der kryptografische
Koprozessor mit umfangreichen
Verschlüsselungsfunktionen auf
PCI-Basis bringt mehr Sicherheit
bei der Übertragung von Dokumenten über Datennetze. Eine
Vielzahl verschiedener Kommunikationsanforderungen decken
der neue ISDN-Adapter in PCITechnologie sowie ein integriertes Analogmodem für den Anschluss entfernt stehender Einheiten an die AS/400e Server ab.
Halle X Stand D 06
Inserat Kapsch 150 mm hoch abfallend !!!
Ohne PAGINA montieren!!!!
monitor 2/2000
49
THEMA
EXPONET 2000
A1: Vom Internet direkt aufs Handy
WAP (Wireless Application
Protocol) ist derzeit für
Handyhersteller und Netzanbieter eines der Top-Themen.
Mit WAP können Inhalte aus
dem Internet am Handy-Display
angezeigt und auch interaktiv
Daten ausgetauscht werden. Für
den mobilen User eröffnet sich
damit die weite Welt des Internets. Um WAP zu nutzen,
braucht man dreierlei: Inhalte
von Internet-Seiten, die im
WML-Standard programmiert
sind. Einen Mobilfunkbetreiber,
der die Übertragung im WAPFormat unterstützt. Ein WAPfähiges Handy.
Auf der exponet präsentiert die
mobilkom Anwendungen, die
auf der WAP-Plattform basieren.
Den Besuchern soll dabei ein Gefühl vermittelt werden, wie
WAP-Applikationen funktionieren und was in Zukunft möglich sein wird.
Neben WAP präsentiert die
mobilkom auch eine Reihe von
Kommunikationslösungen. Der
Schwerpunkt geht dabei in Richtung “mobiles Büro”: Das Handy
wird mit den maßgeschneiderten
Hard- und Softwarelösungen von
A1 MobilOffice zu einer mobilen Kommunikationszentrale für
Fax-, Datenübertragung, e-Mail
und vieles mehr. Das Mobiltelefon wird dabei zum zentralen
Kommunikationstool des MobilOffice-Packages.
Die A1-MobilOffice-Pakete
enthalten: WIN 98, Outlook 98,
vorkonfiguriertes A1-PocketNet
- der mobile Internetanschluss
mit personalisierter e-Mail Adresse nach Wahl. Den A1-Anschluss
des jeweiligen Tarifes zusammen
mit einem DualBand Handy der
neuesten Generation für Sprachund Datenübertragung. A1 Xtra-
Card, Zweitanschluss unter derselben Rufnummer, für das
Notebook in Verbindung mit einem Cardphone, welches das A1MobilOffice zum kompletten
Telefonanschluss macht.
Die Packages reichen von der
großen Lösung “Mobile Headquarter” mit dem Compaq
Armada 1500 C300, der Connecting Station Ericsson GC 25
mit A1 Xtra Card und weiteren
Hard- und Softwarekomponenten bis hin zu einer schlanken
“Management Unit” mit dem
Nokia Communicator 9110.
Ein Anruf für drei Nummern:
Mit A1 Multiring bringt die mobilkom ein weiteres konvergentes Produkt auf den Markt. Bis
zu drei Anschlüsse egal ob Handy oder Festnetz können ab sofort unter einer einzigen A1
Nummer genützt werden.
Halle Y Stand A 12
Software AG: The world talks XML
Unter diesem Motto präsentiert die Software AG eine
neue Generation von XMLbasierten e-Business-Lösungen sowie einen Überblick
über eine Reihe von Technologien in den Bereichen Entwicklung und Integration von
Anwendungen im e-Business.
Tamino ist ein Informationsserver mit integrierter XMLDatenbanktechnologie und wurde für die Speicherung, Verwaltung und Verarbeitung strukturierter und unstrukturierter Daten im Rahmen von e-BusinessAnwendungen konzipiert. Tamino ist in der Lage XML-Dokumente ohne Konvertierung in
andere Formate zu speichern.
Tamino umfasst jedoch mehr
als eine XML-Datenbank. Neben
der Kerntechnologie X- Machine, der eigentlichen XML-Engine, bietet die X-Node-Technologie eine komplette Schnittstellenarchitektur für den Zugriff auf
bestehende Datenbanken. Damit
50
lassen sich auch Informationen
aus diesen Datenbanken in XMLStrukturen abbilden.
Bolero, die Application Factory für e-Business ist eine Entwicklungsumgebung für die Java-Plattform, die zum einen ganz
auf die Erstellung von Geschäftsanwendungen ausgerichtet ist, zum anderen die nahtlose Integration bestehender Anwendungen erlaubt.
Bolero generiert Laufzeitprogramme in Java Byte Code und
erlaubt damit die Entwicklung
und plattformübergreifende Verteilung von serverbasierten Anwendungen. Bolero unterstützt
die
Komponentenmodelle
DCOM und JavaBeans, so dass
sich wieder verwendbare Softwarekomponenten erstellen oder
einbinden lassen. Bestehende Anwendungen, die nicht auf JavaPlattformen laufen, können zum
Beispiel über DCOM integriert
werden.
EntireX ist ein Enterprise-Ap-
plication-Integration-Produkt
auf Component-Basis, mit dem
sich Anwendungen über heterogene Betriebssysteme hinweg
miteinander verbinden lassen.
EntireX umfasst den Entire Broker, einen plattformübergreifenden Kommunikationsserver, welcher die Kommunikation zwischen verschiedenen Anwendungen ermöglicht. EntireX Broker
bietet mehrere Schnittstellen zu
Programmiersprachen (C, C++,
Java, COBOL, Natural), erlaubt
eine dezentrale Anwendungsverwaltung und weist integrierte Sicherheitsfunktionen auf. Eine
spezifische Eigenschaft von EntireX ist seine Fähigkeit, über die
DCOM-Component-Schnittstelle von Microsoft eine wechselseitige Verbindung von UNIX- und
Großrechnersystemen mit den
Microsoft-Betriebssystemen
Windows und Windows NT
herzustellen.
Halle 02 Stand 47
Netsecurity auf der
exponet
Das Wiener Softewarehaus
Xsoft stellt seinen Auftritt bei
der exponet am Stand des
debis Systemhauses unter
das Motto “Sicherheit”.
Gezeigt werden die Checkpoint
FireWall-1 auf einer Nokia IP
400, ein Net-Auditing mit dem
kostenlosen Internetservice WebAudit und Thin Clients von
NCD.
“Einige erfolgreiche Einbrüche in vermeintlich sichere Umgebungen zeigen, wie brisant
dieses Thema noch immer ist”,
begründet Manfred Kirisits, Verkaufsleiter von Xsoft, die Wahl
des diesjährigen Themenschwerpunktes.
Eines der wichtigsten Sicherheitskriterien ist das Auffinden
von potentiellen Angriffspunkten und Sicherheitslücken. Eine
Grundlage dafür sind Port-Scans,
die die Durchlässigkeit bzw.
Offenheit des Netzwerkes aufzeigen. Dieser Teil des SecurityChecks kann einfach und effizient
mit dem kostenlosen Internetservice Web-Audit vorgenommen werden. Mit dem Nokia IP
400 wird die Anbindung ans
Internet sowohl sicher als auch
anwendungsfreundlich.
Thin Clients erhalten über das
Netzwerk nur Display-Informationen von Anwendungsservern
zugestellt. Sie haben sich bereits
als echte “Sparmeister” entpuppt.
Bei dieser Technologie werden
Programm- oder Datenbereiche
über das Netzwerk versendet,
womit die lokale Implementation von Betriebssystemen, die
Installation von Anwendungen
am Arbeitsplatz und jede Art von
rotierenden Datenträgern entfällt.
Hall O2 Stand 18
(bei debis Systemhaus)
monitor 2/2000
WIFI WIEN
Telekom Austria:
Das Ende des “World Wait Web”
Mit ADSL (Asymmetric Digital
Subscriber Line) startet die
Telekom Austria in ein neues
Multimedia-Zeitalter.
Die ADSL-Technologie nutzt
herkömmliche Telefonkabel und
verwandelt diese in leistungsstarke Datenkanäle. Mit ADSL
werden die neben der Sprachübertragung noch freien Kapazitäten der 2-Draht-Kupferleitungen voll ausgenützt. Mit einer Übertragungsgeschwindigkeit, die ein 10-faches gegenüber
der herkömmlichen Modemübertragung beträgt, sorgt ADSL
für mehr Tempo und Komfort im
Internet. Mit ADSL nutzen Sie
Ihre Leitung simultan. Das bedeutet, Sie können surfen, faxen
und telefonieren gleichzeitig.
. Call Center-Lösungen
Die Telekom Austria präsentiert
Ihnen eine “schlüsselfertige” Call
Center-Lösung aus einer Hand.
Von der Rufnummer, über Leitung und Technik, bis zur Schulung Ihrer Mitarbeiter. Mit 24Stunden-Service in ganz Österreich.
. Telefon-Marketing-Lines
Mit den Telefon-Marketing-Lines stellt Ihnen die Telekom
Austria ein Bündel spezialisierter Produkte und Dienstleistun-
auf der EXPONET
Informieren Sie sich zu
folgenden Themen:
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CCA (Call-Center-Academy)
❶ CISCO Systems Networking
❶
Academy
❶
MCSE 2000
für Windows 2000
gen zur Verfügung, die maßgeschneidert für die verschiedensten Zielsetzungen und Aufgabenbereiche als Problemlösungen eingesetzt werden können.
. SecurityLine
SecurityLine, das Alarmmeldenetz der Telekom Austria, ist für
Privatpersonen, Geschäftskunden und öffentliche Stellen die
Lösung für Zugangssicherung
und -kontrolle, Gebäudesicherung, überwachte Datenübertragung und Aufzugskontrolle.
. Die besten Standleitungen für
Ihren Datentransfer
Multimedia Akademie
❶ SAP R/3
❶ Software - Entwicklung
❶ TeleWIFI (TeleLearning)
❶ FIT-Firmen Intern Training
❶
Sie finden uns auf
Ebene 02/Stand 23
WIFI Wien, Währinger Gürtel 97, 1180 Wien
Tel: 47 677-555, Fax: 476 77-580, www.wifiwien.at
Die Telekom Austria bietet Ihnen ein hochmodernes, flächendeckendes Netz an Netlines (auch
Standleitungen, Festverbindungen, Mietleitungen oder Leased
Lines genannt) für den Datentransfer, das durch ständige Optimierung stets auf dem letzten
Stand der Technik ist (SDH-Netz
mit Bitraten von 2,5 GBit/s).
Halle O2 Saal C
Upgrade auf der exponet
Unter seinem neuen
“eBusiness” Logo und
dem Slogan - get ready
for the e - get your Upgrade” präsentiert der
bekannte IT-Großhändler
Upgrade eine Reihe
interessanter Soft- und
Hardwareprodukte.
Mit der Octopus-Familie von
IntraWare wird eine modular erweiterbare Lösung für Workflowund Büroautomatisation bis zur
CTI-Lösung auf Basis von Lotus
Notes vorgestellt.
Von White Pine zeigt Upgrade einen Video-Conferencing Server. Mit Hardware von Winnov
werden über diesen Server Video-
monitor 2/2000
Conferencing Teilnehmer aus
Frankreich und Österreich verbunden.
Die neuesten Modelle von ZyXEL (Modems, ISDN Adapter
und Router) demonstrieren stabilen und flotten Datentransfer.
Von Drahtex, dem Spezialisten
von Verkabelungs- und Installationskomponenten für Telekommunikation, Datentechnik,
Kommunikationstechnik und Fiber-Optik, präsentiert Upgrade
das umfangreiche Produktsortiment passiver Komponenten für
strukturierte Verkabelungen.
Halle OE Stand 44
51
THEMA
EXPONET 2000
Scala: Business-Software mit Microsoft SQL
Scala 5.1 ist eine internationale
Software für Rechnungswesen,
Warenwirtschaft sowie Produktions- und Fertigungssteuerung.
Erfahren Sie auf der exponet alles
über die Integration von MicrosoftProdukten, die Euro-Konvertierung
und E-Commerce.
Die Scala Global Series bietet eine neue Benutzerschnittstelle für noch einfachere Bedienung, verbesserte Bilanzierungsfunktionen, die Einführung des RTF-Formates für
Dokumente und Microsoft SQL 7.0 als Datenbank. So können Sie Ihren Zeitplan zur
Euro-Umstellung einhalten, erweiterte Bilanzierungsfunktionalitäten nutzen und Daten besser in ManagementinformationsSystemen analysieren und grafisch aufbereiten.
PROMOTION
Scala und SQL
Die Kombination von Scala 5 Global Series
und SQL Server 7.0 bedeutet für Sie eine deutlich erweiterte Funktionalität und eine bessere technische Infrastruktur.
Diese äußert sich in einer höheren Skalierfähigkeit, Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit
und Senkung der Betriebskosten. Außerdem
können Anwendungen etwa in den Bereichen
Data Warehousing und Web-Applikationen
ausgebaut werden. Hohe Performance, ein-
fache Installation zeichnen Microsofts SQLServer, ein relationales Datenbanksystem für
Windows NT-Umgebungen aus.
Das Produkt ist vollständig in die kaufmännischen Lösungen der Scala Global Series
integriert.
E-Commerce
Sie finden uns auf der exponet in Halle 02
Stand B. Unser Team ist täglich von 9.00
bis 18.00 Uhr für Sie da.Wir freuen uns
auf Ihr Kommen.
Mit den Scala.Solutions steht auch eine Echtzeit-E-Commerce-Softwarelösung bereit, die
alle Internet-Vorteile in den Bereichen Einund Verkauf von Produkten und Dienstleistungen, Kontrolle des Lagerbestandes, der
Verkaufsmenge und der Zielgruppen nutzt.
Scala Software Vertriebsgesellschaft m.b.H.
Tel. 01/912 26 00-0
http://www.scala.at
Raven und die Lotus Domino.Family
Lotus Development
präsentiert Lotus Notes/Domino als Groupware-,
Messaging- und WebApplikationsplattform sowie die Produkte der
Lotus Domino.Family.
52
Die Anwendungen unter dem
Motto “persönlicher Postkorb”,
die eine Einbindung WAP-fähiger Handys in eine Lotus
Notes/Domino-Infrastruktur zeigen, sind ein weiterer Gegenstand des Lotus-Messeauftritts.
Raven, ein Schlüsselelement
der gesamten Knowledge
Management (KM)-Strategie von
Lotus Development, enthält Produkte, Dienstleistungen und methodische Verfahren zur Realisierung anspruchsvoller KM-Lösungen. Die integrierte KM-Suite Raven umfasst die Kernbestandteile Enterprise Knowledge Portal sowie eine so genannte
Discovery Engine (bestehend aus
den Funktionen Expertise
Location und Content Catalog).
In der Lotus Domino.Family
wurden vier Produkte zu-
sammengefasst, die den Returnon-Investment in Lotus
Notes/Domino beschleunigen:
Lotus LearningSpace stellt Technologien und Infrastruktur für
verteiltes Lernen zur Verfügung.
Die intelligente Plattform für
Schulungsangebote und Unterrichtsinhalte bietet die Möglichkeit, interaktive Kurse virtuell
Zeit und Ort unabhängig zu besuchen. Ein Satz innovativer
Tools ermöglicht die Interaktion
auf verschiedenen Ebenen zwischen Kursteilnehmern und Trainern und nicht nur über E-Mail
und Chatrooms.
Mit Lotus Domino.Doc bietet
Lotus eine Dokumentenverwaltung, die Wissen überall sofort
verfügbar macht. Lotus Sametime integriert asynchrone Technologien wie E-Mail, Groupware
und Intranet mit Technologien
für die Echtzeit-Kooperation.
Anwender können damit untereinander simultan kommunizieren. Lotus Domino Workflow
standardisiert den digitalen
Workflow für Clients, Gruppen
und Abteilungen und verbindet
ihn zu einem sinnvollen Ganzen.
Ebenfalls Teil des Messeauftritts ist Lotus Notes/Domino.
Der Lotus Notes Client verfügt
über eine integrierte, Web-orientierte Desktop-Umgebung, die
dem Anwender einen raschen Zugriff auf Informationen aus ganz
unterschiedlichen Quellen ermöglicht, auf Domino-Dokumente ebenso wie auf E-Mails,
Web-Seiten oder IntranetApplikationen.
Halle O1 Stand 21
monitor 2/2000
EXPONET 2000
IKARUS Content Wall Die effektive Lösung zum
Schutz vor Computerviren aus
dem Internet
PROMOTION
Das Internet gehört mittlerweile nicht mehr nur zum guten
Ton, sondern ist in den letzten
Jahren zu einem sehr wichtigen
Kommunikationsmittel geworden. Doch brachte es auch die
permanente Gefahr einer
Virenattacke.
Da bereits 80% der importierten Computerviren über das
Internet kommen, hat IKARUS
Software GmbH eine effektive
Lösung entwickelt, um Firmen
mit Internetanbindung zu
schützen.
Voraussetzung für den Einsatz
der IKARUS Content Wall ist der
Betrieb einer Checkpoint
Firewall-1. Auf dieser Firewall
oder auf einem eigenen Rechner
mit LAN-Anbindung zur
Firewall, wird die IKARUS
Content Wall installiert.
Die Kommunikation mit der
Checkpoint Firewall-1 erfolgt
monitor 2/2000
über den OPSEC Standard CVP
(Content Vectoring Protocol),
bzw. UFP (URL-Filtering
Protocol).
Die IKARUS
Content Wall
SCANNT den kompletten
HTTP, FTP und SMTP Datenverkehr auf Computerviren mit
Hilfe des heuristischen zertifizierten Scanners THOR.
ENTPACKT
komprimierte
Dateien (es werden 20 verschiedene Pack-Algorithmen unterstützt)
ENTFERNT Computerviren
BENACHRICHTIGT den Administrator über ein zentralisiertes
Warnsystem via Email oder ein
anderes Nachrichtensystem
LOGGT das Userverhalten mit
UPDATED sich automatisch
FILTERT ungeeignete Internetseiten aus dem Datenverkehr, die
aus 27 verschiedenen Untergruppen (crime, hate, pornography, etc.) selektierbar sind.
...und das alles in Echtzeit !
exponet Halle OE Stand 29
Ikarus Softwarehaus GmbH
Tel. 01/589 95-0
http://www.ikarus.at
THEMA
“Oracle Software Powers The Internet”
Gemeinsam mit seinen
Partnern Compaq, LG Soft,
Mindwork, webforus und
Yline zeigt Oracle neueste
Technologien und umfassende e-Business Lösungen.
Mit der Internet-Software Portalto-Go bietet Oracle die Erweiterung für e-Business Lösungen zur
mobilen Nutzung von e-Business
Anwendungen an. Damit kann
über jedes Mobiltelefon auf jede
bestehende Web- und Datenbankanwendung oder deren
Inhalte zugegriffen werden.
Mit Internet Procurement, der
Internet-basierten Lösung für
strategisches Beschaffungsmanagement, können die gesamten Beschaffungsvorgänge
kostengünstiger und effizienter
abgewickelt werden. Für den Zugang zu Informationen in Echtzeit wird lediglich ein Web
Browser benötigt.
Oracle zeigt auch die neuesten
Basistechnologien für die Entwicklung interner und externer
Applikationen zum Einstieg ins
Internet. Folgende Tools werden
vorgestellt: Oracle Designer 6.5
& Repository, Oracle Developer
& Developer Server, Oracle
JDeveloper 3.0 sowie Oracle
WebDB 2.1. Compaq und Oracle zeigen richtungsweisende eBusiness Lösungen für den Internet-Marketplace des neuen Jahrtausends.
LG Soft stellt die mit OracleTechnologie realisierte Web-Applikation GIDEON vor, eine
Web-Standardsoftware
für
Knowledge Management, CRM
(Customer
Relationship
Management) und e-Business.
Der eCB von Mindwork ist eine Komplettlösung für die
dynamische Gestaltung und das
effiziente Management von eCommerce-fähigen Webkatalogen.
“web for us” präsentiert ein
neues WAP-Gateway für “webforgroups” in Kooperation mit
NOKIA. Damit können Benutzer des neuen Kommunikationsstandards WAP webforgroups
mittels Mobiltelefonie erreichen,
um auf diese Informations- und
Datenplattform auch mobil zugreifen zu können. Webforus präsentiert damit das erste BusinessWAP-Gateway, das die mobile
Nutzung einer internetbasierenden Groupwarelösung garantiert.
YLine AG wird auf der exponet sein vollständiges - auf Oracle
RDBMS basierendes - Lösungsportfolio mit Fokus auf die Bereiche Handel und Industrie und
Finanzdienstleistungen
präsentieren.
Halle O2 Stand 23
Pürk - Komplettlösung aus einer Hand
Unter dem Motto Komplettlösung aus einer Hand präsentiert der Netzwerkspezialist
Pürk unter anderem die neuesten Trends.
Bei Pürk Computertechnik wird
Zukunft zu Gegenwart! Unter
dem Motto Komplettlösung aus
einer Hand präsentiert der Netzwerkspezialist Pürk unter anderem die neuesten Trends in Bereichen Home Office, kleines
Netzwerk, Voice over IP, mobiler Arbeitsplatz und Facilitiy
Management.
Arbeiten muss nicht nur im
Büro passieren, Pürk zeigt die optimale Lösung fürs “zu und von
zu Hause arbeiten”: Hardware
und Betriebsprogramm, Internet
und E- Mail-Zugang, so wie Telefon und Fax-Anbindung. In
dem Zusammenhang, werden
Voice over IP und deren Vorteile im Unternehmen und Home
Office dargestellt. Weiters zeigt
die Firma Pürk ein komplettes
gesamtes Netzwerk bestehend
aus vier Arbeitsplätzen, einem
Server und Netzwerkschränken eine Netzwerklösung muss nicht
groß sein, sondern optimal. Als
Ergänzung kommt die Präsentation wie Sie via Funk LAN mit
Ihrem Laptop spazieren gehen
können, und trotzdem im Netz
bleiben.
Halle 01 Stand 13
53
THEMA
EXPONET 2000
Computer Associates: Linux und Oracle
Zu den jüngsten Neuigkeiten
bei Computer Associates
zählen eine vermehrte LinuxUnterstützung und die proaktive Verwaltung von E-Business-Umgebungen mit
Oracle-Anwendungen.
Computer Associates hat neben
seinen “Produkt-Klassikern” wie
die Unicenter TNG-Familie für
unternehmensweites IT-Management natürlich auch ein paar
brandneue Entwicklungen auf
Lager.
Dazu gehört zum Beispiel die
Linux-Version der Antiviren-Lösung InoculateIT. Die neue Lösung verbessert die plattformübergreifende Verwaltung aller
IT-Ressourcen in heterogenen
Unternehmensnetzwerken.
Linux-Server werden dadurch vor
den unterschiedlichsten Virenarten - insbesondere Worm- und
Makroviren - geschützt. IT- und
Datenbank-Verantwortliche können mit ManageIT für Oracle
Applikationen, Datenbanken,
Systeme und Internet-Ressourcen
effektiv verwalten sowie eine hohe Verfügbarkeit von unternehmenskritischen E-Business-Anwendungen auf Basis von Oracle
gewährleisten. Das Produkt wurde jetzt in der Beta-Version vorgestellt.
Mit der Open Beta-Version
von ARCserveIT für Linux
knüpft Computer Associates an
die Erfolge von ARCserveIT für
Windows NT, NetWare und verschiedene UNIX-Plattformen an.
ARCserveIT für Linux ist die erste systemspezifische Speichermanagement-Komplettlösung
für Linux, die Datenschutz und
-speicherung umfassend automatisiert sowie die Integration
mit den ARCserveIT-Versionen
für weitere Plattformen gewährleistet und damit Verwaltungskosten senkt.
Halle O2 Stand 03
Professional Planner: Controlling - und
Managementinformationssystem
WINTERHELLER software,
Anbieter des Controlling- und
Managementinformationssystem Professional Planner,
zeigt erstmals die gesamte
Produktfamilie von Professional Planner auf der diesjährigen exponet.
Die Enterprise Edition, das neueste High-End Produkt aus der
Professional Planner Produktfamilie, wird präsentiert. Sie ist eine Client/Server-Lösung, die es
beliebig vielen Anwendern ermöglicht, online auf die zentrale Planungsdatenbank zuzugrei-
fen, ihre spezifischen Plan- beziehungsweise Istdaten einzugeben beziehungsweise abzufragen
sowie “Was-wäre-wenn” Fragen
zu stellen.
Mit Professional Planner kann
mehr als 70 % Zeit im Reporting
und in der Planung gespart werden. Neben den Produktneuheiten werden auch neue Partnerlösungen vorstellen, zum Beispiel
die sehr erfolgreiche strategische
Allianz mit Ernst & Young Management Consulting.
Halle OE Stand 51
Österreich-Premiere
von mySAP.com auf der exponet
Der Messeauftritt von SAP
Österreich steht ganz im
Zeichen des neuen Systems
mySAP.com.
Gezeigt werden der “mySAP.com
Marktplatz für Österreich”, die
e-Commerce Lösungen von
mySAP.com, der mySAP.com
Workplace und die Möglichkeiten des Outsourcing von Applikationen über das Internet (Application Hosting)
. Der mySAP.com Marketplace
mySAP.com umfasst die Kernkomponenten
mySAP.com
Workplace, mySAP.com Marketplace, die mySAP.com Business Scenarios sowie die externe
Bereitstellung von Anwendungen über das Internet im Rahmen des mySAP.com Application
Hosting. Auf der exponet wird
erstmals das Konzept für einen
regionalen mySAP.com Marktplatz für Österreich und die Region Central Europe (Slowenien,
Ungarn, Tschechien, Slowakei,
Polen) vorgestellt. Angeboten
werden sollen u.a. ein lokales Business Directory, Zahlungsabwicklung, div. Bürgerdienste, eine elektronische Unterschrift für
alle Marktplatz-Teilnehmer und
lokale community-Marktplätze
für Interessensgemeinschaften
oder spezifische Branchen.
. Outsourcing über das Internet mit dem mySAP.com
Application Hosting
Über das Application Outsourcing mit mySAP.com kommen
besonders Klein- und Mittelbetriebe in den Genuss von HighLevel Software-Lösungen, die sich
bei einem Eigenbetrieb nicht
rechnen würden. Mit dem my-
SAP.com Application Hosting
haben Unternehmen die Möglichkeit, strategisch wichtige,
durchgängige betriebswirtschaftliche Anwendungen vollständig über das Internet zu betreiben.
. e-Commerce mit mySAP.com
SAP Business-to-Business Procurement eröffnet Unternehmen
die Möglichkeit, die Beschaffungsprozesse zu systematisieren
und sie in den Gesamtfluss von
Gütern, Geld und Informationen
zu integrieren.
Der SAP Online Store ist eine Internetanwendungskomponente für den elektronischen
Handel.
. e-Business ist mehr als
e-Commerce
Die Abwicklung von Geschäftsprozessen über das Internet wird
immer wichtiger: zwischen Anbietern und Kunden, innerhalb
des Unternehmens sowie zwischen verschiedenen Unternehmen. Durch die Erweiterung dieser Lösungen und ihre Einbindung in das Internet ist SAP in
der Lage, unter dem Namen
mySAP.com eine umfassende Lösung für Electronic Business anzubieten.
Halle 02, Stand 06
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Zeit ist Geld.
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54
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monitor 2/2000
EXPONET 2000
EUnet: Heiße Themen innovative Lösungen - neue Produkte
Zentrales Thema für den
europäischen Internet
Service Provider EUnet auf
der diesjährigen exponet ist
die Namensänderung der
Länderorganisationen der
KPNQwest-Gruppe (KQIP:
Nasdaq), der EUnet seit einem Jahr angehört.
Das komplette Rebranding von
EUnet wird erstmals offiziell vorgestellt, sowie neue Lösungen
und Entwicklungen des Unternehmens. Weiterer Schwerpunkt
sind die KMUs und der Handel.
Das Internet als neues Geschäftsfeld für den mittelständischen Bereich, Filialvernetzung
im Internet und wie immer die
EUnet-Sicherheitslösungen sind
die Top-Themen. Im Rahmen
der Fachkongresse auf der Messe
gibt es auch einige interessante
Vorträge von EUnet Experten.
Für Individualshops hat EUnet ein Basissystem entwickelt,
auf dem eine komplette Informationsplattform aufgebaut werden kann, als Anlaufstelle für
Kunden und in weiterer Folge
zur Community-Bildung. Darüber hinaus inkludiert die Lösung
eine ausgeklügelte Marketingdatenbank, die Daten von Kunden erhebt, verwaltet und verarbeitet. Eine Volltextsuchmaschine für gezielte Informationssuche sowie SET als eine der Abrechnungsvarianten via Kreditkarten sind vorgesehen.
Der EUnet-Webvertizer ist ein
dynamisches Banner-Management-Tool, mit dessen Hilfe es
möglich ist, Banner auf Websites zu verwalten.
EUnet Server-Sitting ist eine
Erweiterung zum EUnet WebHousing und bietet den bisherigen EUnet Web-Housing Kunden an, die Server individuell
hinsichtlich Monitoring, Wiederherstellung der Services, Systemerweiterungen, Updates, zu
verwalten und zu betreuen, kurz
EUnet übernimmt die komplette technische Betreuung.
ISP aus der Box: EUnet ist
technisch und von der Bandbreite (KPNQwest-Gruppe) in der
Lage einen kompletten Internet
Service Provider (ISP) innerhalb
von 1-2 Wochen auf die Beine
zu stellen. Der “ISP aus der Box”Kunde kann die komplette Infrastruktur der EUnet nützen und
bekommt neben der Hardware,
Datenbanksysteme zur Verwaltung der User und für die Verrechnung der Dienstleistungen
und Entgelte zur Verfügung gestellt. Zu den ersten Kunden zählen mobilkom mit dem A1 PokketNet und die Generali mit netsuranc.
Gewinnspiel: EUnet verlost
unter den Standbesuchern sechs
Flüge nach Amsterdam, Sitz der
KPNQwest-Gruppe.
Halle O2 Stand 08
THEMA
Compaq NonStop eBusiness Solutions
zum Anfassen
Der Auftritt von Compaq
steht ganz im Zeichen der
Compaq NonStop eBusiness
Solutions.
Im Rahmen des Windows 2000
Launches von Microsoft dokumentieren Compaq und
Microsoft ihre strategische Partnerschaft durch einen gemeinsamen Messeauftritt.
Sicherheitslösungen für Internet und Intranet, VPN-Technologien (Virtual Private Networking) sowie die Infrastrukturlösungen im Serverbereich bilden
Präsentationsschwerpunkte. Auf
der Anwendungsebene stellt
Compaq aus seinem umfangreichen Angebotsspektrum Customer Relationship Management
(CRM) und Business Intelligence (BI) in den Vordergrund.
Zusammen mit seinen autorisierten Vertriebs- und
Lösungspartnern zeigt Compaq
branchen- und segmentspezifische Lösungen, welche die nahtlose Integration von Internetfunktionen und Geschäftsanwendungen erlauben. Die weit
reichende strategische Bedeutung
der Kooperation mit Oracle
unterstreicht Compaq durch seine Präsenz am Oracle Messestand. Dort wird auch zu sehen
sein, wie die E-Business Lösungssuite von Oracle in Projekten für den Internet-Marketplace auf der Compaq NonStop
Plattform aufsetzt sowohl in der
COMNET
NETZWERK-Gesamtlösungen.
Add On Services,
Network-Management,
Ethernet,
Virtual Networks,
Fast Ethernet,
Hubs, Switches, Cabling,
Gigabit Ethernet, Token-Ring, FDDI, ATM, Frame Relay, ISDN, ...
Verbindung mit der ClusterTechnologie auf der NT-Plattform als auch für 64-bit OracleAnwendungen auf der AlphaServer-Plattform.
Als besonderes Highlight wird
am Oracle Messestand eine Vorschau auf die neue, hochskalierbare AlphaServer GS-Serie
Tru64-Unix gegeben - mit bis zu
32 der weltschnellsten Alpha
EV67 Prozessoren, 128GB
Hauptspeicher und neuer Switchbasierender Systemarchitektur
das schnellste am Markt verfügbare RISC/UNIX System.
Darüber hinaus werden am
Messestand der Linux-Vereinigung business-linux.at High
Availabilty Lösungen auf Compaq ProLiant Systemen sowie
High-Performance Anwendungen auf Compaq AlphaServer Systemen mit dem Betriebssystem
Linux zu sehen sein.
Vom Handheld zum Datacenter: Die Produkt-Highlights bzw.
-Neuheiten von Compaq illustrieren die breite Palette der hier
angebotenen Lösungen. Sie reicht
von den mobilen Lösungen
(Handhelds, Aero 8000, iPaq,
Mobile Thin Client, CITRIX),
über Compaq Storage-Lösungen
bis hin zu den hochverfügbaren
Compaq Cluster-Lösungen und
speziellen Applikations-Servern
(Webcaching mit TaskSmart) für
das Internet.
Halle 02 Saal B
exponet vom 15. 2. bis 17. 2. 2000
Stand OE 04
WIR SIND akkreditierter Partner von
Hietzinger Hauptstraße 66 • A-1130 Wien • Tel.: +43 1 876 88 44-0 • Fax: +43 1 876 88 44-9 • e-mail: [email protected] • www.comnet.at
monitor 2/2000
55
THEMA
EXPONET 2000
“Solutions unlimited” professionelle Lösungen im Laserdruck
Langjährige erfolgreiche
Zusammenarbeit hat die beiden Partner PROUT und
Kyocera zu einem gut funktionierenden Team zusammengeschweißt.
Im Zuge der weitreichenden
Synergien unterstützen sich die
beiden Partner heute gegenseitig
etwa in ihren Vertriebs- und Supportaktivitäten und treten auf
den großen Messen häufig gemeinsam auf.
Unter dem Motto “Solutions
unlimited” rückt der Druckerspezialist intelligente Drucker-
lösungen im Unternehmensumfeld in den Mittelpunkt.
Mailings direkt vom PC in die
Post: Kyocera und der Spezialist
für Postversandtechnik PFE präsentieren den gemeinsam entwickelten “MailPrinter”. Dieses
modulare Produktkonzept verbindet wesentliche Abläufe in der
Dokumentenverarbeitung in einem Arbeitsgang - vom Drukken, Falzen bis zum Kuvertieren.
Die solide Druckerbasis bildet
der bewährte Teamdrucker FS3750 sowie mindestens eine zusätzliche Papierzuführung.
Für den Live-Einsatz der aktuellen Palette an ECOLaserDruckern integriert Kyocera ausgewählte Printbereiche eines modernen Unternehmens in den
Messestand. Es werden neuartige, individuelle und branchenübergreifende Druckdimensionen präsentiert: Diese reichen von
der Integration von Druck und
IT-SicherheitsManagement
Kuvertierung beim Lohndruck
im SAP/R3-Umfeld über den
Schutz geheimer Druckdaten
durch automatische Datenverschlüsselung bis hin zu speziellen “Print-on-Demand”-Drukkanforderungen im InternetSchulungsbereich. Darüber hinaus werden auch klassische
Drucklösungen zu sehen sein,
beispielsweise zu effizientem
Druckmanagement und Cluster
Printing sowie professionelle Beispiele für wirtschaftliches Formular- und Output-Management. Dank der ECOSYS-Technologie haben alle Lösungen trotz
ihrer unterschiedlichen Einsatzgebiete eines gemeinsam: die Optimierung von Geschäftsprozessen im Unternehmen bei zugleich
stark verbesserter TCO (Total
Cost of Ownership).
Halle FO2 Stand 17
Lucent setzt im Lösungsgeschäft verstärkt auf Partner
Lucent Technologies ist auf
zahlreichen Partnerständen
vertreten und präsentiert
modernste Telekommunikationslösungen in Kooperation
mit zertifizierten Vertriebspartner.
Lösungen werden unter anderem
auf den Ständen der österreichischen IT Dienstleistungs- und
Systemhäuser AddOn, BHF &
MKL Datentechnik, Elektro
Pürk, GE Capital IT Solutions,
Mattig, ProNet und Schoeller
Network Design präsentiert. Die
Lösungen reichen von modernsten Verkabelungssystemen über
leistungsstarke Telefonanlagen
für den Mittelstand bis hin zu
DSL-Lösungen für Service Provider. Das Verkabelungssystem SYSTIMAX ist mit der neuesten
Lösung GigaSPEED vertreten,
die strukturierte Verkabelung
nach Kat 6/Klasse E bietet und
end-to-end Gigabit Ethernet garantiert.
56
Völlig neue Möglichkeiten, PCs und PC-Netze mit
bis zu 11 Mbit/s durch die
Luft zu vernetzen, bietet die
Produktpalette von WaveLAN. Die MAX Linie präsentiert leistungsstarke Remote Access Server und
Internet Access Server.
Weiterhin ist Lucent mit
seinen neuen Nebenstellenanlagen für kleine und
mittelständische Unternehmen
der Produktlinien EuroGeneris
und Network Alchemy vertreten.
Welche Leistungen heute von
multimedialen Messaging Lösungen erwartet werden dürfen,
wird mit Unified Messenger demonstriert. Damit können fast
alle Messaging Systeme integriert
und das Zusammenwirken der
Mitarbeiter in einem Unternehmen noch effektiver gestaltet
werden. Der Unified Messenger
integriert Sprach-, Fax- und EMail Nachrichten in einen Microsoft Exchange Client und er-
möglicht den Zugriff auf diese
Nachrichten per PC oder Telefon.
Speziell an Service Provider
richten sich Digital Subscriber
Line (DSL) Lösungen wie Stinger. Mit DSL Lösungen aus dem
Hause Lucent Technologies können Service Provider ihren Geschäfts- und Privatkunden Dienste wie Sprache über DSL - neben
High Speed Daten, Internet und
Video - anbieten, die über die existierenden (Kupfer-) Telefonleitung laufen.
Halle OE Stand 10
Der Wiener IT-Sicherheitsdienstleister ARTICON präsentiert auf der exponet 2000
eine breite Lösungspalette
für IT-Sicherheits-Management.
Über alle Bereiche eines kompletten IT-Sicherheits-Managements hinweg - von der Netzwerk-Sicherheit, über die Application- und Content-Sicherheit
bis hin zur Business-Security finden sich bei ARTICON passende Produkte. Als herstellerunabhängiger Anbieter hat
ARTICON ein umfassendes Paket geschnürt, das neben Firewalls, Virenschutz, Authentisierung und Verschlüsselung, Content-Security, Virtuelle Private
Netze, Security-Auditing- und
Risikoanalyse-Tools auch PublicKey-Infrastrukturen und TrustCenter-Lösungen beinhaltet.
Kompetente Beratung und
umfassende Trainings sorgen für
die richtigen Rahmenbedingungen. Eine Besonderheit im Angebotsportfolio von ARTICON
sind die Management Firewall
Services. In einer hochsicheren
Alarmzentrale überwacht ARTICON remote die Netzwerkzugänge der Kunden. 365 Tage im
Jahr, 24 Stunden am Tag. Denn
bekanntlich finden die meisten
Hacker-Angriffe außerhalb der
Bürozeiten statt. Ein DreiSchichten-Betrieb in der Administration kommt für die Unternehmen jedoch aus finanziellen
und kapazitiven Gründen nicht
in Frage. Die Alarmzentrale setzt
genau hier an und ermöglicht es
den Unternehmen, zu kalkulierbaren Kosten einen Rund-umdie-Uhr-Schutz sicherzustellen.
Halle X Stand D13
monitor 2/2000
EXPONET 2000
COMNET präsentiert Lösungen
und Anwendungen für die Zukunft
Das Netzwerk Systemhaus
COMNET präsentiert neben
den neuesten Produkten vor
allem Lösungen und Anwendungen.
Die Bereiche Konvergenz,
Sprach- Datenintegration (Voice-over-IP), Drahtlose (Wireless)
LAN s, Security (Virtual Private
Networking) und Layer-4-Switching sind nur einige Themen.
Die weltweit führenden Partner
von COMNET auf diesen Gebieten sind 3Com, Cabletron Systems und Cisco Systems.
Aufbau und Betrieb von Service Level Management Systemen, die Implementierung von
Directory Enabled Networking
mit integriertem Accounting
werden die Anforderungen an die
Hard- und Software aber auch an
die System Integratoren sein.
COMNET bietet durchdachte
und herstellerunabhängige Lösungen an. Im Mittelpunkt stehen einfachere Verwaltung und
besseres Handling der komplexen Netzwerkinfrastrukturen.
Einen weiteren wesentlichen
Themen-Schwerpunkt setzt
COMNET mit den angebotenen
Services. Da Netzwerke mittlerweile in fast allen Betrieben Mission Critical sind, ist ein 100%ig verlässlicher und kompetenter
Partner im Netzwerkbereich unverzichtbar.
Die von COMNET verfügbaren Dienste und Wartungsmöglichkeiten sind modular aufgebaut und decken den gesamten
Bereich der Netzwerkbetreuung
bis hin zum kompletten Outsourcing ab.
Halle OE Stand 04
KSI auf exponet
Kontakt Systeme Inter ist eine der wichtigsten heimischen Quellen für ElektronikWerkzeuge, Steckverbinder
und Netzwerkkomponenten.
Auf der exponet können Sie nicht
nur einen Blick auf das reichhaltige Sortiment, sondern auch auf
aktuelle Neuheiten werfen. Dazu
zählen beispielsweise:
. Modularer 10/100/1000
MBit Switch:
Diesen Switch können Sie opti-
mal an die Bedürfnisse Ihres
Netzwerkes anpassen.
. Modulares 19” Office
Gehäuse mit optionaler
Erweiterung:
Dieses Gehäuse ist vor allem für
den SOHO-Bereich gedacht. Es
ist sehr flach und spart viel Platz.
Die Aufnahmekapazität beträgt
3 HE.
. LSA+ Datendose nach
Kategorie 5E Standard
Die Dose bietet optimale Anwendungskriterien und einfachste Montage. Von doppelt geschirmten Netzwerkkabeln.
Halle OE Stand 34
THEMA
Informationen erleben:
Siemens auf der exponet 2000
Mit neuen Handys, innovativen Kommunikationsarchitekturen und Lösungen für
das Electronic Business
präsentiert sich Siemens auf
der exponet.
Die Bereiche Information and
Communication
Networks
(ICN), Information and Communication Products (ICP) und
Siemens Business Services
(SBS) werden neueste Entwicklungen und Zukunftstrends vorstellen. Fujitsu Siemens Computers
präsentiert eine Palette
neuer Produkte vom Mini-Notebook bis zum
Hochleistungs-Server.
Aus der Fülle dieser Präsentationen können wir
aus Platzgründen leider
nur einige Highlights
vorstellen:
Solutions for Business
over IP mit Hicom: Anhand von Anwendungen
wird gezeigt, dass die
Kommunikation mit Sprache,
Daten und Video in IP-/ATMNetzen von strategischer Bedeutung für den Geschäftsablauf ist.
Mit der Hicom Unified Messaging-Lösung von Siemens kann
jeder Nutzer jederzeit das Zugangsmedium zu seinen Nachrichten frei wählen: per PC oder
Telefon über das Unternehmensnetz am Arbeitsplatz, per Mobiltelefon oder Notebook bei
Außenterminen, aber auch über
Internet oder das öffentliche Te-
COMNET
NETZWERK-Gesamtlösungen.
lefonnetz von einem Arbeitsplatz
zu Hause oder einem Remote
Office. Das in Österreich entwickelte IDCC (Intelligent Department Call Center) beinhaltet
bereits in seiner Basisvariante
Möglichkeiten, die sonst nur große Call Center Lösungen bieten
können.
Mit HiNet öffnet Siemens innovative Wege zur Sprach-Datenintegration in IP-basierte
Unternehmensnetze. Mit IP
Communication kann die
Sprachkommunikation
über das firmeneigene
Intranet geführt werden.
Im Bereich der Mobiltelefone lautet das Schwerpunktthema WAP. Dabei
zeigt Siemens eine komplette neue Produktpalette von Handys mit integriertem WAP-Browser.
Fujitsu Siemens Computers präsentiert: LifeBook S - das leichteste
Pentium III Notebook der
Welt, LifeBook B - MiniNotebook mit Touchscreen,
LifeBook C - das beste Multimedia-Notebook für Einsteiger.
Siemens Business Services
(SBS) bietet den Kunden umfassende Lösungen und Services aus
einer Hand an: Supply Chain
Management,
Enterprise
Resource Management, Business
Information
Management,
Customer Relationship Management und e-Commerce.
Halle FO1 Stand Foyer B
exponet vom 15. 2. bis 17. 2. 2000
Stand OE 04
WIR SIND akkreditierter Partner von
Add On Services,
Network-Management,
Ethernet,
Virtual Networks,
Fast Ethernet,
Hubs, Switches, Cabling,
Gigabit Ethernet, Token-Ring, FDDI, ATM, Frame Relay, ISDN, ...
Hietzinger Hauptstraße 66 • A-1130 Wien • Tel.: +43 1 876 88 44-0 • Fax: +43 1 876 88 44-9 • e-mail: [email protected] • www.comnet.at
monitor 2/2000
57
THEMA
EXPONET 2000
VPN-Baukasten:
Data Systems Austria, Netway und Cisco
Rechtzeitig zur exponet melden drei bekannte IT- und
Internet-Spezialisten eine
strategische Kooperation im
Bereich virtueller Privatnetze
für EDI-Lösungen, e-Business und Intranets.
Gemeinsam mit den Partnern
Netway AG und Cisco Systems
hat das österreichische Systemhaus ein Baukastensystem zur
schnellen und kostengünstigen
Realisierung virtueller Privatnetze (VPNs) geschaffen.
Data Systems Austria AG
plant individuell das FirmenNetzwerk, liefert und installiert
alle notwendigen Komponenten
und erbringt Dienstleistungen
wie Wartung, Schulung, Support
und Projektmanagement.
Netway AG als Internet Company bietet österreichweit Internet-Consulting und alle derzeit
verfügbaren Internet-Leistungen.
Bei der Realisierung eines VPNs
stellt Netway die notwendigen
Verbindungsdienste.
Von Cisco Systems stammt die
zu Grunde liegende Technologie
sowie das notwendige InternetEquipment.
Unter http://vpn.jet.at finden
Interessierte eine genaue Beschreibung der aus Hardware,
Software und abgestimmten
Dienstleistungen zusammengestellten VPN-Bausteine, technische Grundlagen, weiterführende Fachliteratur und Kostenbeispiele aus der Praxis. Cisco Systems bietet auf der exponet ein
kostenloses Info-Seminar zum
Thema VPN an (Anmeldung erbeten).
Das österreichische Softwareund Systemhaus Data Systems
Austria finden Sie auf der exponet 2000 auf dem MicrosoftStand.
Halle O2 Stand Saal B
Electronic Business Anwendungen
für mittelständische Betriebe
Der strategische Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit der ecom - e-business and internet marketing
GmbH liegt in der Realisierung von Electronic Business
Anwendungen für mittelständische Betriebe, mit denen
Unternehmen ihre Kommunikations- und Informationsprozesse mit Hilfe des Internet abbilden.
Beginnend mit der Anbahnung
von Geschäftskontakten und detaillierter Produkt- und Sortimentsinformation, über Abwikklung von Geschäftsprozessen
wie Anfragen, Kauf oder Reklamationen, bis hin zu einem
hochqualitativen After-Sales-Support stehen einem Unternehmen
alle Möglichkeiten offen, die
Kommunikation mit Hilfe des
Internet abzubilden und Kunden
58
schnell, kostengünstig und aktuell zu informieren.
Unter “3D-Commerce” versteht man bei ecom die Optimierung von Arbeitsabläufen
und Geschäftsprozessen international tätiger Unternehmen auf
der Grundlage eines kombinierten Einsatzes von Internet- und
3D-Techniken.
Die von ecom eingesetzte
Software ermöglicht es professionellen Anwendern, detailgenau im Internet und Intranet
über beliebige dreidimensionale
Objekte zu kommunizieren.
Die realitätsnahe Präsentation
und Bearbeitung durch 3DCommerce Anwendungen kann
weltweit im Support, Service und
Engineering sowie in der Produktpräsentation angewandt werden.
Halle X Stand C 05
Datakom Austria auf der exponet
Telefonieren über’s Intranet?
Datakom Austria bietet ab
sofort “Voice over IP” (Internet Protokoll-Telefonie) mit
den Produkten von Cisco
Systems zur Integration in
bestehende und neue Unternehmensnetze an.
Die Zielgruppe besteht aus
Unternehmen, die über Infrastrukturen der Datenkommunikation verfügen und diese auch
für die Sprach-, Fax- und Videokommunikation nutzen wollen.
Die Datakom IP-Telefonie lässt
sich nahtlos in die bestehende Telefonie-Infrastruktur
Ihres
Unternehmens integrieren. Zu
diesem Zweck gibt es eine Reihe von Voice over IP-Gateways,
die einen Übergang aus dem IPNetz in das öffentliche Telefonnetz oder in die Nebenstellenanlage Ihres Unternehmens ermöglichen. Auf diese Weise kann
auch mit Personen kommuniziert
werden, die nicht über IP-Telefonie-Clients verfügen.
Corporate Networks ist das
umfassendste Produkt der Datakom Austria. Es reicht vom Office Paket, der strukturierten Verkabelung für Daten und Telefon
im Büro bis zur weltweiten Vernetzung internationaler Konzer-
ne. Es inkludiert die gesamte
Netzwerkinfrastruktur vom
Backbone bis zu den einzelnen
Arbeitsplätzen. Dabei liefert Datakom Austria die entsprechende Hardware, die Software und
übernimmt das komplette Netzwerkmanagement samt Ausfallshaftung.
Datacash für Österreichs Bankomatkassen: Bisher hatten Tankstellen und Supermärkte für den
Betrieb ihrer Bankomatkassen
mit einer Vielzahl von Dienstleistern zu tun. Seit Ende letzten
Jahres genügt die Wahl einer einzigen Servicenummer: Jene der
Datakom Austria, die nun gemeinsam mit Europay Austria
moderne Komplettlösungen für
den bargeldlosen Zahlungsverkehr anbietet.
A-Sign, die digitale Signatur:
Neu sind die User-Strong Zertifikate auf Chipkarte, die als
Pilotbetrieb für Premium Zertifikate dienen.
Halle O2 Stand Saal C
Lexmark: “Digitales Büro”
Lexmark präsentiert die fehlenden Puzzle-Steine für Ihr
“Digitales Büro”!
. Brandneue Printing-Solutions
zur besseren Nutzung von
Internet/Intranet;
. -Benutzerorientierte DruckerErweiterungen für Kopie, Fax,
Scan und e-Mail;
. Effektive Tools für die optimierte Druckausgabe unter
SAP lsp;
. Kostensparendes Printer-Management mit umfassender
Druckkosten-Statistik;
. und natürlich die neuen Hochleistungsdrucker
in
Schwarz/Weiß und Farbe.
Lexmark hat sich zum Ziel gesetzt, neben perfekter DruckerHardware auch zukunftsweisende Lösungen zu entwickeln, die
Ihre IT-Infrastruktur erst richtig
abrunden und beweisen, dass zukünftig eine neue Definition für
“Druckkosten” notwendig ist.
Unter dem Aspekt, dass heute für
Drucker in Netzwerkumgebungen nur 5% an Kosten für die
Anschaffung, 45% für das Verbrauchsmaterial, jedoch aber
50% an “versteckten Kosten” anfallen, widmet Lexmark seinen
exponet 2000 - Auftritt speziell
dem letzteren Thema.
Halle FO2 Stand 11
monitor 2/2000
Ein Lichtblick für Ihre Internet-Kommunikation.
Ein neues Zeitalter für professionelle Internet-Anwendungen bricht an: KPNQwest
errichtet das schnellste und größte Glasfaser-Netzwerk Europas. Ein Netzwerk, das
Ihr Business auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und Ihre Internet-Kommunikation
in neue Dimensionen katapultiert. Mit einer
Bandbreite, die alle bisher verfügbaren
Technologien in den Schatten stellt und
so die Zukunft Ihres Unternehmens in
völlig neuem Licht erstrahlen läßt.
KPNQwest.
Business communications
@ the speed of light.
THEMA
EXPONET 2000
Hewlett-Packard und Partner
auf der exponet Wien 2000
Gemeinsam mit seinen
Partnern präsentiert HewlettPackard auf 200qm die
Produkt-Highlights zu den
Themen Networking,
Corporate Networks,
E-Services und Printing
Networks.
Folgende HP-Produktneuheiten
werden vorgestellt:
NetServer LC 2000 (Basis für
expandierende Netzwerke), NetServer LH 3000 mit Hochverfügbarkeitsfunktionen, JetSend
(für direkte Kommunikation
zwischen Druckern, Scannern u.a.
ohne Einsatz von PCs), neue
Switching-Produkte für den
Desktop, Digitaler Sender HP
9100C (Scan-to-email, elektronische Versendung von Papierdokumenten), HP CD-Writer
Plus 9210i (mit SCSI-Kompatibilität, beschleunigt das Lesen
und Schreiben von CDs), HP
SureStore HD Server 4000 (Network Attached Storage-Gerät),
HP CapShare 920 (der kleine,
leichte E-Kopierer, der von
Visitenkarten bis zu Flipcharts
vom Format A1 alles scannt und
speichert - ohne jegliche PC-Anbindung), All-in-One HP
OfficeJet T65 (farbdrucken,
kopieren, scannen und faxen mit
einem einzigen Gerät und ganz
ohne Kabelsalat), HP 2500CM,
(der professionelle Farbdrucker
mit Macintosh-Kompatibilität),
HP LaserJet 3150 (der brandneue
Laserdrucker-Standard im Bereich Desktop-Printing), Windows-basierende Terminals für
einfachste Verwaltung von
Clients in kleinen und großen
Netzen, HP Omnibook 900
(mit dem neuen 13 Zoll TFT
XGA Bildschirm und dem
schnellen Pentium III 500 MHz
Prozessor), HP Jornada 680 (der
PC im Palmtop-Format, leicht,
schnell, integriertes 56Kbps V.90
Modem), HP TopTools (die Erste kostenlose, web-basierte und
fernbedienbare Softwarelösung
und bietet erweiterte Funktionen
zur Verwaltung von PeripherieGeräten).
Zu den HP-Partnern, die Sie
am HP-Stand finden zählen unter anderem: GE Capital Information Technology Solutions,
ASCAD, Anixter, Canon, IvellioVellin, May Computer, Rodlauer,
SIS und Techsoft Rand.
Halle O2 Stand O1
Microsoft auf der exponet 2000
Im Rahmen der Frontline
Partnership werden Compaq
und Microsoft gemeinsam
mit 30 Partnern auf einer
Fläche von insgesamt 750 qm
vertreten sein. Neben den
persönlichen Beratungsgesprächen gibt es jede Menge
interessanter Präsentationen
in zwei Kinos direkt am
Microsoft Stand.
Mit dem größten Auftritt von
Microsoft und Compaq in der
Geschichte der IT-Messe exponet
wird die Markteinführung von
Windows 2000 in Österreich gebührend gefeiert.
Als Nachfolger von Windows
NT 4.0 wird Windows 2000
Professional vorgestellt, das Betriebssystem für Desktop und
Notebook für Geschäftsanwender.
Die neue Server-Familie hat
drei Mitglieder: Windows 2000
Server als universelles Server-Betriebssystem. Für gesteigerte Anforderungen steht Windows
2000 Advanced Server zur Verfügung. Neu in der Familie ist
Windows 2000 Datacenter Server, eine auf maximale Leistung
und höchste Verfügbarkeit ausgelegte Edition.
Neu bei Windows 2000
Internet: Die Web-Integration
erfolgt nun auch mit Unterstützung von Assistenten in der bekannten Windows-Oberfläche.
Alle neuen Internet-Standards sowie die Vorbereitung für IP
Telefonie sind bereits enthalten.
Der Zugriff auf Web-Services im
Unternehmensnetzwerk wurde
stark vereinfacht.
Mobilität: Mit offline
Synchronisation besteht stets ein
Zugriff auf die Daten, egal ob
man mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden ist oder
nicht. Die stark erweiterte
Notebook Unterstützung beinhaltet unter anderem Powermanagement, Hot Docking und Infrarot-Verbindungen.
Weitere Themenschwerpunkte von Microsoft sind Knowledge Management, eCommerce,
Line-of Business Anwendungen.
Halle 02 Saal B
D-Link präsentiert Netzwerk- und Internetworking-Produkte
Zum ersten Mal präsentiert sich einer der weltweit führenden Anbieter
von Netzwerk- und Internetworking-Produkten
auf der österreichischen
exponet.
Im Vordergrund stehen vor allem
neue Produkte aus den Bereichen
Switches und Router. Höhere
Bandbreiten und eine Steigerung
der Effizienz eines Netzwerks ermöglichen die Switches DES3225G und DES-3624. Beide
stellen neben Ethernet und Fast
60
Ethernet eine Gigabit-Anbindung und erkennen die Netzwerkgeschwindigkeit
von
10BaseT oder 100BaseT der angeschlossenen Workstations automatisch. Die Zugriffsverwaltung
und Netzwerk-Performance wird
durch die Unterstützung von
VLAN verbessert.
Für das High-End empfiehlt
sich der stackable 24-port Switch
DES-5600 als BackboneProdukt. Durch seine GigabitPorts wird eine schnelle Anbindung garantiert, die Skalierbarkeit ist durch die Erweiterungsmöglichkeit auf bis zu vier Switches in Stack-Bauweise gut dimensioniert. Eine flexible Handhabung von Leitungskapazitäten
bieten die Router von D-Link.
Der DI-1162 senkt beispielsweise
Kosten durch seine Dial on demand-Funktion. Weiterhin kann
das Gerät je nach Bedarf durch
optionale Module den Anforderungen in einem LAN oder
WAN angepasst werden. Ein
Monitoring des Datenverkehrs
sowie der Fernzugriff sind ebenfalls möglich.
Darüber hinaus werden aus der
umfassenden Produktpalette
noch Hubs, Ethernet- und ISDNAdapter, Internet- und Print-Server, sowie die junge Familie der
USB-Lösungen gezeigt. Gerade
die immer beliebtere, weil schnelle Schnittstelle, macht den Betrieb von Peripheriegeräten an
den begrenzten Kapazitäten der
seriellen Schnittstelle überflüssig. Ferner zeigt D-Link USBHubs, USB-Adapter sowie ein 56
Kbps Modem.
Halle X Stand B 07
monitor 2/2000
EXPONET 2000
THEMA
NETWAY auf der exponet 2000
debis Systemhaus: “Plan-Build-Run”
NETWAY bietet als Internet
Communications Provider
alle Internet Leistungen aus
einer Hand.
Gezeigt wird ein repräsentativer Querschnitt über das Angebot. Knowledge
Management und Business
Digital sind die Kernthemen.
Ob Internet-Zugang über Wählleitung oder Standleitungen NETWAY hat die passenden Angebote für den Business-InternetZugang sowie für Host- und Server-Lösungen parat. Speziell für
Klein- und Mittelbetriebe bietet
NETWAY besonders kostengünstige Pauschalangebote.
Webconsulting und Webdesign: Von der Beratung, Erstellung des Webkonzepts bis hin
zur Realisierung der Homepage
- bei NETWAY gibt es das alles aus einer Hand. Neben der
kostengünstigen Basis-ShopLösung werden auf Anfrage auch
umfassende individuelle OnlineShopping-Lösungen erarbeitet.
Damit ist selbst kleinen Betrieben ein sicherer und schneller
Einstieg in die Welt des E-Commerce möglich. NETWAY bietet zudem mit dem Webshop24
die erste österreichische OnlineShopping-Suchmaschine - mit
über 300 Online-Shops aus
Österreich und dem Rest der
Welt, die nach Österreich liefern.
Adworx - das ist die OnlineAgentur von NETWAY, die für
optimale Online-Werbung sorgt.
Das Adworx-Team erledigt die
gesamte Organisation, Planung
und Abwicklung aller OnlineWerbeaktivitäten.
NETWAY Communications
Services entwickelt maßgeschneiderte Komplett-Kommunikations-Lösungen für Unternehmen jeder Größe, basierend
auf zukunftsweisender IP-Technologie. Ob VPN (Virtual Private Network), LAN, WAN, Datentransfer oder künftig Sprachtelefonie.
Halle FO2 Stand 10
Die Schwerpunkte liegen bei den
Möglichkeiten, die InternetTechnologien bei der Neugestaltung von Geschäftsprozessen bieten. debis.at implementiert als
Internet Service Provider umfassende Gesamtlösungen unter
Einbindung der UnternehmensEDV.
. e-channel: Durch den Einsatz
des elektronischen Vertriebskanals kann das gesamte Beschaffungsmanagement abgewickelt werden. Seit kurzem
können auch Partner die Funktionen des e-channels nützen.
. Knowledge Management hilft
Wissensbestände zu erkennen,
transparent zu gestalten und
damit effektiv zu nutzen. Anhand von praktischen Beispielen werden Bedeutung und
Möglichkeiten des Content
Management, Collaboration
und Business Intelligence aufgezeigt.
. Im Unternehmensbereich Info
Acces entwickelt debis maßgeschneiderte Lösungen für die
Erfassung, die Steuerung und
die Verteilung von Informationen. Neben bereits etablierten Entwicklungen, wie z.B.
die Rechtsdatenbank RDB,
wird eine WAP-fähige Lösung
gezeigt.
. debis Cabling System: In einem
19” Rack werden neueste Technologien in der Verkabelung
mit aktivem Switching und
Router Equipment präsentiert.
Zum Einsatz kommen Produkte von Nortel Networks
und Cisco.
. Gemeinsam mit Xsoft werden
die neuesten Trends in den Bereichen Internet Security und
Auditing präsentiert. Besuchern wird die Möglichkeit geboten, die Sicherheit ihres
Netzwerkes über den kostenlosen Web-Audit zu überprüfen.
Halle O2 Stand 18
Inserat HIGH SPEED CABELING
monitor 2/2000
61
E-WORLD
NEWS
Bedingt durch die globale Wirtschaftsdynamik, ist die Geschäftswelt von heute drastisch verkürzten Entscheidungszyklen unterworfen. Das Internet beschleunigt
diesen Effekt: Immer mehr Wertschöpfungsketten sind komplett
digitalisiert. Entsprechend sind die
Anforderungen an IT-Lösungen:
Kommunikations- und Transaktionsschnelligkeit, Flexibilität und
Integration erfordern eine neue
Softwaregeneration.
Manfred Metzger
Moderne Softwarearchitekturen
ebnen den Weg zu E-Commerce
Unternehmen müssen sich heute einer Vielzahl von Herausforderungen stellen. Einerseits sind sie mehr denn je abhängig von Technologien, die die Integration aller Geschäftsund Entscheidungsprozesse unterstützen.
Andererseits müssen sie jedoch in der Lage
sein, sich in gewisser Weise davon abzukoppeln; und - was ganz wesentlich ist - sie müssen die Störeffekte minimieren, die sich aus
den dynamischen technologischen Veränderungen und ihrem diversifizierten Technologieumfeld ergeben.
Aus diesem Anforderungsprofil erwächst
der IT-Abteilung die Aufgabe, dynamische
Geschäftsprozesse und Technologieveränderungen zu synchronisieren.
Geschäftserfordernisse
generieren Technologietrends
Die steigenden Anforderungen der Wirtschaft
und der daraus resultierende Integrationsbedarf haben eine Reihe neuer Technologietrends hervorgebracht, von denen sich einige bereits als zukunftsfähig erwiesen haben.
Wesentliche Aspekte sind die zunehmende
Objektorientierung und der Einsatz komponentenbasierter Anwendungen, das steigende Angebot intelligenter Nachrichtensysteme sowie neue Konzepte für die SoftwareArchitektur.
62
. Komponentenbasierte
Anwendungen
Monolithische Anwendungen werden zunehmend von austauschbaren, wiederverwendbaren Komponenten abgelöst. Die ITRessourcen eines Unternehmens müssen notwendigerweise auf die Bereitstellung wichtiger Schlüsselfunktionen fokussieren. Daher
sollten für Anwendungen und Dienste verstärkt leistungsfähige und marktführende
Komponenten eingesetzt werden, die das spezifische Anforderungsprofil abdecken. Dank
offener und dokumentierter Schnittstellen
und Dienste lassen sich derartige Komponenten bedarfsgerecht kombinieren. Die zunehmende Nachfrage nach funktionsorientierten Softwarekomponenten verdeutlicht
auch den Trend zur Objektorientierung.
Dennoch können vorhandene geschäftskritische Systeme nicht einfach unberükksichtigt bleiben. Auch sie müssen soweit als
möglich in Form von Komponenten verfügbar gemacht werden. In der Übergangsphase ermöglicht die Wrapping-Technik die Integration geschlossener, proprietärer Funktionalität in Komponenten-orientierte Umgebungen.
. Informationsressourcen
als Objekte
Um in einer Umgebung mit vielen verschiedenen Informationsressourcen Datenkonsi-
stenz und Integrität zu gewährleisten, müssen diese synchronisiert werden. Durch die
Trennung von Datenverarbeitung und -speicherung werden zunehmend vorverarbeitete
Daten über Applikationsschnittstellen zur
Verfügung gestellt. Daraus entstehen Informationsressourcen, die zu Komponenten der
Unternehmensinfrastruktur werden. Auch
hier zeichnet sich eindeutig der Trend in
Richtung Objektorientierung ab.
. Intelligente Nachrichtensysteme
Mit der steigenden Informationsflut und kurzen Entscheidungszyklen fehlt es vielen Anwendern an der Zeit, nach wichtigen Informationen zu suchen. Effiziente Abhilfe schaffen hier Push-Technologien, die in der Regel
über Event Broker mit ‘publish and subscribe’-Funktionalität und intelligente Agenten
realisiert werden. Sie liefern dem Anwender
automatisch für ihn wichtige Informationen.
. Skalierfähige Architekturen
Durch das Internet werden Informationsressourcen einer praktisch unendlich großen Benutzergemeinde zugänglich gemacht. Bei einer E-Business-Anwendung ist die Million
Benutzer keine ferne Größe. Das explodierende E-Commerce-Geschäft hat dazu geführt, dass Unternehmen sehr schnell und
drastisch die Grenzen ihrer Systemumgebung
erkannten. Mangelnde Integrationsfähigkeit
und Skalierbarkeit sowie Inflexibilität sind
monitor 2/2000
NEWS
E-WORLD
hier typische Ursachen. Drei- und mehrschichtige Software-Architekturen unterstützen den Multiplexbetrieb für grosse Benutzergemeinden über das “Thin Client/Fat
Server”-Modell. Diese Systemarchitektur bildet ein wichtiges Fundament, um die Leistungsfähigkeit bedarfsgerecht und flexibel
auszubauen. Auf dieser Basis können flexible, komponentenbasierte Systeme geschaffen werden, die Geschäftsprozesse in einem
Unternehmen umfassend unterstützen. In der
Industrie hat sich mittlerweile die Erkenntnis durchgesetzt, dass der erfolgreiche Einsatz flexibler, komponentenbasierter Anwendungen eine solide Software-Infrastruktur mit Multi-Tier-Architektur voraussetzt.
Einheitliche
Informationsinfrastruktur
Aus den Überlegungen von Spezialisten, die
sich mit dieser Thematik befassen, kristalliert sich mittlerweile eine einheitliche Software-Architektur heraus. Sie basiert auf dem
Ansatz, dass verschiedene Informationsressourcen über einen Informationsbus sogenannte Business Services bereitstellen. Der
Zugriff auf diese Services erfolgt über Thin
Clients, die mit dem Informationsbus gekoppelt sind. Die Implementierungsdetails
dieser Dienste sind vollständig gekapselt und
für die Clients unsichtbar.
Diese Infrastruktur dient vorrangig dem
Ziel, eine skalierbare Softwarearchitektur mit
den folgenden drei Ebenen zu unterstützen:
. Informationszugriff - auf dieser Ebene arbeiten die Client-Prozesse. Hier wird der
Zugriff auf den Informationsbus über die
Benutzerschnittstellen der verschiedenen
Geräte gelöst.
. Informationsbus - über ihn können die Informationsressourcen ihre Business Services bereitstellen und Clients die Informationsdienste abrufen.
. Informationsressourcen - auf dieser Ebene
lässt sich die Businesslogik implementieren, in der verschiedene Datenquellen und
Analyseressourcen verkapselt sind. Die daraus entstandenen Informationsdienste werden den Clients über den Informationsbus zur Verfügung gestellt.
Eine solche Infrastruktur liefert folgende
Schlüsselfunktionen:
. Aufteilung der Anwendung, durch die Entkoppelung von Benutzerschnittstelle, Geschäftslogik und Informationsressourcen
(Daten)
. verschiedene Client/Server-Kommunikationsmodelle für den Zugriff auf diese
Businesslogik
. Integration der Komponenten (Plug&PlayUmgebung)
. Datensynchronisation
monitor 2/2000
. die Voraussetzungen für Enterprise Level
Management, also ein durchgängiges Systemmanagement aller IT-Ressourcen
. Unterstützung von Industriestandards
. Plattformunabhängigkeit (durch Unterstützung von Komponenten, die auf verschiedenen Plattformen laufen)
Offene Plattform für digitale
Geschäftsprozesse
Der Schlüssel zu Lösungen, die moderne
Geschäftsprozesse optimal unterstützen können, liegt in der Systemarchitektur, im Umstieg auf eine Multi-Tier-Architektur. Sie bietet die geeignete Integrations- und Leistungsfähigkeit, um notwendige Technologien im Interesse reibungsloser Geschäftsprozesse zu verbinden.
Die geschilderte Systemarchitektur bildet
das Fundament der E-Commerce-Transaktionsplattform von BEA Systems. Sie vereint
eine Vielzahl der oben beschriebenen Funktionen und eröffnet Unternehmen die Chance, flexibel auf Veränderungen zu reagieren,
neue Ideen schnell in neue Geschäftsprozesse umzusetzen und gleichzeitig einen reibungslosen Betrieb aufrechtzuerhalten. Die
Transaktionsplattform entkoppelt unter anderem die Anwendung von der zugrundeliegenden Plattform. Die Multi-Tier-Architektur unterstützt die Anpassung der Applikation an wachsende Erfordernisse und damit
die bedarfsgerechte Steigerung
Geschäftstransaktionsraten.
der
Die zweite
Client-/Server-Revolution
Die hier beschriebenen Technologietrends haben eines gemeinsam: Sie ebnen den Weg zu
integrierten, skalierfähigen, plattformübergreifenden und komponentenbasierten Lösungen, die für ein erfolgreiches E-Business
unverzichtbar sind.
Damit ist das Client/Server-Modell endgültig den Kinderschuhen entwachsen - eine Tatsache, die auch die Fachliteratur aufgreift. In “The Essential Client/Server Survival Guide” (Orfali, Harkey, Edwards, 1996)
wird diese Entwicklung als “intergalaktische
Vernetzung” oder als “die zweite Client/Server-Revolution” bezeichnet, in der “alles für
die Client/Server-Welt à la carte käuflich ist”.
In dieser diversifizierten Umgebung müssen
integrierte Systeme implementiert werden,
die Geschäftsprozesse zuverlässig, skalierbar
und flexibel unterstützen. Dadurch ist die
Aufgabe der IT-Abteilung zwar nicht weniger komplex, dank offener, integrierbarer
Technologien ist sie aber heute lösbar. ❹
Manfred Metzger ist Vice President und
Geschäftsführer von BEA Systems für die Region
Zentraleuropa
63
E-WORLD
KOMMENTAR
Die IT-Zukunft heißt Breitband
Können Sie sich eine Industriebranche vorstellen, die 70% Marktanteil in nur acht
Jahren erreicht hat? Sie müssen es sich nicht vorstellen, weil Sie es sich ansehen,
sogar täglich erleben können - die Industriebranche heißt Breitband-Internet.
Iain Osbourne
Nach Goldman Sachs werden bis
2001 zehn Prozent und bis 2007
70 Prozent der amerikanischen
Haushalte Internet via Breitband
empfangen können. In Europa
wird es nicht anders sein. Können Sie sich eine andere Industriebranche vorstellen, die ein
solches Wachstum so schnell vollbracht hat? Breitband-Internet
wird die führende Industriebranche des neuen Jahrzehnts.
Das Bewusstsein für Breitband
ist derzeit noch verbesserungsbedürftig. Vielen kleinen und
großen Betrieben sind die Chancen und Möglichkeiten, die sich
durch Breitband ergeben, nicht
bewusst - geschweige die Bedrohungen. Sie können E-Mails versenden, im Internet surfen, und
sogar Käufe und Verkäufe über
Internet tätigen. Ob aber ein
Unternehmen tatsächlich voll
Internet-fähig ist, steht meist auf
einem anderen Blatt Papier. Und
was ist mit E-Business? Ist den
Unternehmen überhaupt bewusst, was möglich ist? Ist ihnen
bewusst, dass die Zeit der langsamen Wählverbindungen vorbei ist, bevor sie diese Chancen
überhaupt benutzt haben? Wissen sie, dass ein noch schnellerer Internet-Zugang revolutionäre Verbesserungen bedeutet sowohl auf dem Arbeitsplatz als
auch in der Freizeit?
Mit Breitband zu
E-Mails, Websites,
Webcasting und
E-Business
Die Antwort lautet in den meisten Fällen nein. Dabei beginnt
Breitband-Internet bereits jetzt
eine Wirkung zu erzielen, welche sich zunehmend verbreitet.
Meine Erfahrungen aus Holland
zeigen, dass in jenen Märkten
und Gebieten, in denen chello
verfügbar ist, mehr Abonnenten
Breitband-Internet via Kabel
wählen als via ISDN. Die
64
Akzeptanz der Kunden für Breitband-Internet-Dienstleistungen
steigt rapid an. Breitband ermöglicht Geschwindigkeiten, die
jetzt nicht nur wünschenswert,
sondern für die Reihe von Inhalten, die nun Online zu sehen
sind, sogar notwendig sind. Eine
schnelle, “Always-On” Verbindung bietet nicht nur Zugang zu
E-Mail und Websites, sondern
auch zu persönlich angefertigten
Inhalten, Webcasting und vor allem E-Commerce. Meine Kinder,
drei und fünf Jahre alt, haben
übrigens ihr eigenes Wort für ECommerce. Sie nennen es “Geschenkedienst”: Mami kauft im
Computer ein und die Päckche
werden vor die Tür gebracht.
Aber es sind nicht alleine die
Kinder und andere Kunden, die
diese Breitband-Zeiten genießen.
In fünf Jahren, werden alle
Unternehmen, von multinationalen Konzernen über Reisebüros bis hin zu Pizzadiensten,
Breitband sein.
Auf den ersten Blick bietet
Breitband aber nicht nur Vorteile. Betrachten wir den wirtschaftlichen Aspekt. Vor vier Jahren unternahm UPC, chellos
Muttergesellschaft, erste Versuche das Internet mit Kabelmodems als Stand-Alone-Basis anzubieten. Am Anfang meinten
die Ingenieure: “Wir können es
schaffen”. Nach einem Jahr sagten die Steuerberater: “Nur Kosten, aber kein Einkommen”. Im
November 1997 realisierte UPC,
dass man größer werden muß,
um einen Markt konsumentenorientiert und gewinnbringend
zu penetrieren.
Angebote
für Kabelbetreiber
Das war die Stunde der Wahrheit,
gleichzeitig die Geburtsstunde
chellos, des weltweit tätigen
Breitband-Internet-Spezialisten.
chello bietet seine Breitband-
Strategie allen bereits tätigen Kabelbetreibern an. Für Kabelgesellschaften gibt es zwei Strategien, um in den Breitband-Markt
einzutreten. Die erste ist “do-ityourself” - eine kostenintensive
und auch risikoreiche Strategie.
Die zweite Strategie ist, mit einem Breitband Internet ServiceSpezialisten zu kooperieren, was
geringe Kosten und Risiken verursacht, und die Penetration sowie die Einkünfte hebt. Und
schneller geht es auch!
Kabelgesellschaften innerhalb
der UPC betreiben seit zwei Jahren oder länger Breitband via
Internet - aber den Aufschwung
erlebte man erst richtig mit dem
chello-Launch im zweiten Quartal 1999. Aus Erfahrung weiß
man, dass Kunden Marken kaufen. Und in der Cyber-Welt sind
Marken besonders wichtig und
erfolgversprechend, da Benutzer
Vertrauen und Sicherheit suchen.
Chello liefert die Breitband-Erfahrung, die ein breites Markenspektrum bietet. Am Beispiel von
Sony sieht man: Um erfolgreich
zu sein, müssen technische Innovationen mit Vertriebstalent sowie starken Marken verkettet
werden, und es sollte darauf geachtet werden, dass sich beide
Seiten die Waage halten - Innovation und Freundschaftlichkeit.
Big Mac schmeckt
in Tokio salziger
In den Niederlanden, wo Breitband-Internet seit 18 Monaten
vermarktet wird, wurde chello zu
Ostern 1999 eingeführt - als eigenständige Marke. Die Bestellungen nahmen innerhalb von
acht Wochen um 100 % zu. In
diesem Markt fördern Marken die
Erträge. Dennoch muß eine ausgewogene Mischung aus Globalität (Technologie, Marke) und
lokaler Präsenz (Kunde, Breitbandinhalt) beibehalten werden.
Es gibt keinen Mittelweg. Wenn
Iain Osborne, Managing
Director Marketing, Sales
und Portal,
chello broadband n.v.
Sie in der Mitte einer Superautobahn stehen, werden Sie von einer Informationsflut überfahren.
Lassen Sie mich eine sehr
unterschiedliche Branche analysieren: Fast Food. Wenn Sie
McDonald’s goldenes Bogen-Logo sehen, glauben Sie, dass es auf
der ganzen Welt das gleiche bedeutet. Aber haben Sie schon einmal einen Big Mac in Tokio bestellt? Der Geschmack ist ganz
anders. Er ist sehr salzig, weil das
der Geschmack des lokalen
Markts ist. In Großbritannien
führte McDonalds Spezialitäten
wie Hühner-tikka-masala ein. Ein
typisches Beispiel für lokalen Inhalt, gestärkt durch eine globale
Marke.
Breitband-Internet auf
dem Fernsehgerät?
Ein Ausblick auf die Zukunft
zeigt, dass mehr und mehr Leute auf Breitband umsteigen werden. Ein wichtiger Schritt in dieser Entwicklung ist sicherlich die
Breitband-Internet-Übertragung
auf die Fernsehgeräte mittels Settop-Boxen. Wir von chello werden mit dieser Entwicklung
ebenfalls auf den Markt kommen.
Wir bewegen uns damit weg
vom Denken, dass ein Fernsehgerät oder die Set-Topbox nur
Fernsehprogramm liefert. Breitband-Internet bietet auf alle Fälle etwas, worauf er nicht verzichten möchte. Sie sicher auch
❹
nicht.
monitor 2/2000
NEWS
Mit dem Firewall- & ProxyServer WinGate können
sämtliche angeschlossene
Rechner gleichzeitig im Netz
surfen, mailen und andere
internet-basierte Anwendungen starten.
WinGate eignet sich für den privaten Gebrauch ebenso wie für
Großnetzwerke (alle Preise
inkl.MwSt.):
. WinGate Home:
ist die ideale Lösung für den
Klein- und Kleinstanwender und
findet vor allem in der Familie
oder bei Teleworkern Einsatz.
Damit können bis zu sechs Arbeitsplätze gleichzeitig im Netz
arbeiten. Home ist für drei oder
sechs Benutzer erhältlich und kostet ab rund 658,- ATS. Diese
Version läuft nur auf WindowsPlattformen, ab Windows 95.
. WinGate Standard:
ist das Angebot für kleine- und
mittlere Unternehmen. Diese
Zuwachs in der
WinGate-Version ist mit
Caching-Funktion ausgestattet,
die konstantes und noch schnelleres Surfen für alle Beteiligten
erlaubt. Die Version Standard
kann auch in heterogenen ITLandschaften eingesetzt werden,
da der Proxy-Server den Internet-Zugang auch mit NichtWindows-PCs teilt und zum
Beispiel mit Apple, Unix, BeOS
kompatibel ist. Erhältlich ab drei
Benutzern und ab 1.320,- ATS.
. WinGate PRO:
ist für den professionellen Einsatz konzipiert und eignet sich
für eine große Anzahl von
Benutzern und besonders sicherheitskritische Anwendungen. Es
verfügt zusätzlich über zahlreiche Sicherheitsrichtlinien, eine
eigene Benutzerverwaltung und
Fernüberwachungs-Funktion für
den Administrator. WinGate
PRO ist eine kostengünstige und
skalierbare Firewall- & Proxy-Lösung für gesicherte Datenverbindungen durch WinGate-zuWinGate-Tunnel. Die Version
Pro ist ab sechs Benutzern und
ab rund 4.952,- ATS lizensierbar.
Bezugsquelle:
Kapper & Partner KEG
Tel. 01/319 55 00-0
http://kapper.net
Reporting von Web Daten
Eine Partnerschaft zwischen SAS Institute und
Candle nimmt die Analyse
von Web Daten ins Visier.
Diese Lösungen sollen Unternehmen bei der bestmöglichen
Nutzung Ihrer Web Marketing
Programme unterstützen und
einen Standard für im Web angebotene Services etablieren.
Die erste gemeinsame Lösung integriert SAS IT Service
Vision Software, welche sämtliche IT Daten eines Unternehmens analysiert, Zusammenhänge in den Daten erkennt und Reports erstellt, mit
dem Candle eBA Service
Monitor, der für Messung und
monitor 2/2000
Reporting von Response Time
und Verweilzeiten im Web
dient.
Durch die Analyse von Web
Log Daten mit IT Service Vision können Anwender den
Clickstream ihrer Web-Besucher nachvollziehen und bisher
unbekannte Muster darin erkennen. So werden riesige
Mengen an Daten aus dem
Web in Wissen umgewandelt
und helfen dem Unternehmen,
das Verhalten ihrer Kunden zu
verstehen und ihr Web Angebot dahingehend auszurichten.
SAS Institute Software GmbH
Tel.: 01/596 88 82-0
http://www.sas.com/austria
Familie
Das Komplettsystem 3i-IDMF, schon bisher erfolgreiche Basis für mittelgroße Websites, bekommt
„Nachwuchs“. Neben der traditionellen Version für
die Windows NT/IBM DB2-Umgebung rundet die
kleinere aber ebenso mächtige Version 4.1000 die
Produktfamilie nach unten ab.
Was haben das Bankhaus Krentschker, die
Porr Technobau und
Umwelttechnik AG
und die Marktgemeinde Laxenburg gemeinsam? Die Aktualität
der Homepage!
Nach wie vor werden die meisten Websites zu selten aktualisiert; damit verlieren
sie ihren Wert für potentielle Kunden und
Partner und somit
auch für den Inhaber. Meistens
liegt es nicht daran, dass das
Unternehmen nichts Neues mitzuteilen oder anzubieten hätte,
sondern daran, daß die redaktionelle Verantwortung und das
„Doing“ nicht in einer Hand vereint sind.
Was macht das Bankhaus
Krentschker anders? Wie viele
andere Kunden der Wiener Firma 3i Software Dienstleistungen
GmbH setzt das Bankhaus das
Komplettsystem
3i-IDMF
(Internet Data Management Feature) ein. Diese Eigenentwikklung besteht aus dem Redaktionssystem, der Datenbank und
einem Internetanwendungsgenerator, der aus den Eingaben
automatisch HTML-Seiten erstellt und die Website aktualisiert. Durch die einfache Bedienung kann die Internetpräsenz
ohne Programmierung und ohne
Experten gewartet werden.
Das System verwaltet die
Bilder, unterstützt beim Anlegen
von Links und löscht abgelaufene Seiten beziehungsweise überprüft interne und externe Links
auf ihre Gültigkeit. Multimediale Ressourcen werden am lokalen Produktions-PC und am
Webserver beim Provider verwaltet und automatisch
übertragen.
3i-IDMF läuft auf einem Standard PC und man benötigt keinen eigenen Webserver, um dieses datenbankgestützte Komplettsystem betreiben zu können.
Damit erspart sich der 3i-Kunde Webserver-Hard- und
Systemsoftware, Server-DBLizenz, Firewall und Telekommunikations- beziehungsweise
Server-Housingkosten.
Die Version 4.1000 ist ein Einzelplatzsystem für alle Windows
Umgebungen. Neben der umfangreichen Funktionalität und
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(inkl.MwSt.) Die Zielgruppe für
3i-IDMF sind Unternehmen mit
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rasch mitten im E-Commerce
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Internet-Sharing
E-WORLD
65
E-WORLD
NEWS
Compaq: NonStop eBusiness
Internet „Incubator“
Erfolg im Internet soll das integrierte Marketingkonzept der diamond:dogs web consulting GmbH ermöglichen. Das neue
Unternehmen bietet nach Eigendefinition: Strategisches Internetconsulting, Digitale Geschäftsmodelle, Internet Marktanalysen und vieles mehr.
„Bei vielen Projekten im Internet wird nur auf das Design geachtet, keiner macht sich Gedanken, was passiert, wenn die Site einmal in Betrieb ist“, erläutert Nathalie Kohn, MBA, ExClient Service Director bei der Multimedia-Agentur Factory.
Ebenfalls mit dabei Andreas Köstler, Ex-Geschäftsführer bei
Ogilvy & Mather und Wunderman Cato Johnson.
Wie kann man als kunden- und serviceorientiertes
Unternehmen im Internet-Zeitalter profitabel sein?
Compaq hat eine Antwort darauf gefunden.
http://www.diamonddogs.cc
Industrie fordert help.gv.at auch für Unternehmen
Die österreichische Industriellenvereinigung (IV) fordert von
der Regierung einen virtuellen Unternehmensratgeber analog
zu help.gv.at für die Wirtschaft.
Demnach sei Österreich, das bereits im Juli das Signaturgesetz
verabschiedet hat, das einzige Land in der EU, das über eine richtlinienkonforme Gesetzgebung im Bereich E-Commerce verfüge. Nach Schätzung der IV könnte durch die entsprechende Neuorientierung in der öffentlichen Verwaltung die Anzahl der öffentlichen Bediensteten um zwei Prozent reduziert werden.
Die IV rechnete vor, dass die Industrie allein für die Erstellung
von Registrierungs- und Genehmigungsanträgen sowie diverse Meldungen an die Behörden jährlich mindestens 4 Mrd. Schilling ausgibt. Besonders benachteiligt seien dabei die kleinen und
mittleren Unternehmen. Die Errichtung eines Internetratgebers
analog des Bürgerratgebers http://www.help.gv.at könnte hier
http://www.industriellenvereinigung.at
Abhilfe schaffen.
Österreichs Musikschaffende:
Online Präsentationsplattform
In Zusammenarbeit mit Artware Multimedia GmbH wurde von
der österreichischen Musikergilde eine Präsentationsplattform
für Musiker/innen im Internet geschaffen. Einer der Gründe: der
geringe Anteil heimischer Musikproduktionen in österreichischen Radioprogrammen.
Unter http://www.musikergilde.at präsentieren sich in Österreich lebende Künstler/innen multimedial mit Bild, Ton und
textlichen Infos. Alle Einträge können nach Stilrichtungen, Interpreten, Musiktitel, Instrumenten, etc. sortiert und aufgelistet
werden, parallel dazu gibt es Konzerthinweise, die MP3-Musikbox, Neuigkeiten aus der Musikszene und einen CD-Shop
mit Bestellmöglichkeit. Idee und Umsetzung erfolgte durch die
http://www.artware.at.
Artware Multimedia GmbH,
n-tv startet Internet-Fernsehen
Der deutsche Nachrichtensender n-tv startete auf seiner Homepage erstmals ein TV-ähnliches Programm, das nur im Internet
zu empfangen ist. Die Nutzer können Diskussionen von Investoren und Bank-Analysten mit Unternehmen verfolgen. Berichtet wird über die Treffen der internationalen Finanzwelt mit
Unternehmen im Rahmen der German Midcap Conference
(GMCC) und derInitial Public Offering Conference (IPOC).
Insgesamt sind 36 Sendungen geplant, die nach ihrer Ausstrahlung jederzeit wieder abrufbar sind. Die Internet-TV-Sendungen werden mit dem vergleichbaren Aufwand wie im herkömmlichen Fernsehen produziert. Zum Einsatz kommen drei
Kameras, anschließend wird das Sendematerial in das InternetFormat RealVideo umgewandelt.
http://www.n-tv.de
66
Bereits im Frühjahr präsentierte
Compaq mit seiner NonStop
eBusiness-Strategie ein umfangreiches Lösungs-Netzwerk für
seine Kunden, das alle zentralen
Bereiche des E-Business betrifft:
Knowledge Management, Customer Relationship Management, Global Value Chains, ECommerce und die dazugehörende Infrastruktur. Compaqs
starke Rolle im Internet-Markt
und starke Partnerschaften bilden hier eine solide Basis.
Besonders spannend wird es
bei NonStop eBusiness aber deshalb, weil Compaq jetzt auch für
seine europäischen Vertriebswege diese neuen innovativen Möglichkeiten vorexerziert.
Entscheidende Bestandteile
dieses neuen Vertriebsmodells
sind eine Vereinheitlichung der
Preispolitik über das Internet sowohl für Kunden als auch für
Partner - die Einführung eines
neuen Bestellwesens und ein neues Bonussystem für alle Compaq
Vertriebspartner.
Im Zentrum des neuen Business-Modells von Compaq steht
eine radikale Neuausrichtung des
gesamten Supply Chain Managements, die eine strikte Trennung zwischen dem Verkauf und
der Lieferung von Produkten einführt. Mit dieser bedeutenden
Veränderung soll der Weg der
Produkte und Services zu den
Kunden entscheidend verkürzt,
die Verfügbarkeit der Produkte
erhöht sowie die Lieferzeiten besser vorhergesagt werden können.
Das neue Vertriebsmodell von
Compaq bietet seinen Kunden
eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten, wie sie mit Compaq über
Web-Sites, Online-Shops, Global Business Links, Extranets in
direkten Geschäftskontakt treten
können. Auf diese Weise wird die
gesamte Wertschöpfungskette revolutioniert und auf die Kundenbedürfnisse hin ausgerichtet.
Die neuen Vertriebskanäle, die
für die Kunden von Compaq direkte „Touch Points“ und damit
einen unmittelbaren Nutzen
bringen, basieren auf einer durchgängigen IT-Infrastruktur für
Supply Chain Management und
E-Commerce. Besonders die
hochverfügbare Compaq E-Commerce Infrastruktur bildet einen
integralen Bestandteil in der
Umsetzung dieses Modells.
Sie bedeutet für alle Compaq
Partner nicht nur den schnellen
und einfachen Zugang zu Produkten und Services, wie Online-Bestellwesen und OnlineKonfiguration, oder elektronische Verrechnung, sondern auch
den permanenten Zugriff auf die
Wissensbasis von Compaq.
Compaq InfoCenter
Tel. 0800/242 242
http://www.compaq.at
monitor 2/2000
FRAUD-MANAGEMENT
NETZ & TELEKOM
Telekommunikationscarrier
Schutz vor Betrug und Kündigung
Die Zunahme des Telefonbetrugs
wird für die Carrier immer teurer.
“Phreaker” tüfteln ständig neue
Tricks aus, mit denen die Telefongesellschaften um immense
Summen geschröpft werden. Aber
auch durch die zunehmende
Wechselbereitschaft der Kunden
geraten die Erträge unter Druck.
Integrierte Fraud- und ChurnManagementsysteme können hier
für Abhilfe sorgen.
Der Urvater der “Phreaker” ist der Hobbyelektroniker John Draper. Er entdeckte, dass
man ein bestimmtes Signal der US-amerikanischen Telefongesellschaft AT&T mit einer Kinderpfeife erzeugen konnte, die den
Cornflakepackungen “Capt’n Crunch” beilag. Zehn Jahre lang, nämlich von 1965 bis
1975, verwendete AT&T dieses Signal, wenn
bei einem Gespräch einer der Teilnehmer auflegte. Der Impuls stoppte den Gebührenzähler, unterbrach aber nicht die Verbindung,
was auch so lange kein Problem war, als das
Gespräch tatsächlich beendet wurde.
Doch John Draper (Deckname: Capt’n
Crunch) betätigte lediglich die Pfeife - und
plauderte weiter. Er behielt seine Kenntnisse
auch nicht für sich und fand bald zahlreiche
Nachahmer. Eine Haftstrafe auf Bewährung
nutzte Draper für die Erfindung der sogenannten “Blue box”, die das gewünschte Signal automatisch erzeugte, und zwar unmittelbar nach Beginn eines Gesprächs. Erst
nachdem er erneut verhaftet und vor ein Gericht gestellt wurde, kam er für ein Jahr hinter Gitter. Eine Zeit, die AT&T dazu nutzte,
ihr Schaltsystem dahingehend zu ändern, dass
beim Ertönen des Signals, wodurch auch immer hervorgerufen, das Gespräch tatsächlich
beendet wurde.
Leichte Beute für Betrüger
“Capt’n Crunch” verfügt auch in Europa über
zahlreiche Jünger, die das Blue-boxing weiterentwickelt haben und Nacht für Nacht rund
um den Erdball kostenlos telefonieren. Insbesondere die neuen Anbieter in der Telekommunikationsindustrie stellen mit ihren
im Aufbau befindlichen Systemen und Netzen leichte Beute für gewerbsmäßige Betrüger dar. Hinzu kommt, dass sich durch die
wachsende Komplexität neuer Kommunika-
monitor 2/2000
tionsprodukte immer neue Missbrauchsmöglichkeiten eröffnen. Im Englischen wurde dafür der Begriff “Fraud” geprägt.
Global werden die Ausfälle 1998 durch
Missbrauch jeder Art nach Angaben der englischen Fraud-Consulting-Firma Fraud Management Limited (FML) auf mehr als 105
Milliarden Schilling geschätzt. Die Schäden
im Mobilfunkbereich betragen danach mindestens sieben Milliarden Schilling, mit
schnell steigender Tendenz. Mobilfunkanbieter haben bezogen auf die Kundenanzahl
- so die Statistik - in der Regel höhere Forderungsausfälle als Festnetzbetreiber. Typischerweise treten durch Fraud Umsatzverluste zwischen einem Prozent und fünf Prozent
auf, die gerade jetzt im Preiskampf um Kunden wichtig sind.
Hohe Wechselraten
“Doch nicht nur Betrügereien kleineren oder
ganz großen Stils drücken auf die Gewinnmargen, sondern auch diejenigen Kunden,
die mehr oder weniger regelmäßig ihren Provider wechseln”, weiß Hans-Dieter Ernst, General Manager von Bull Zentraleuropa. Sein
Unternehmen bietet deshalb integrierte Lösungen zur Reduzierung von Fraud und
Churn (churn, engl. = Wechsel) an.
Denn in Europa, das belegen aktuelle Studien, wechseln beispielsweise jährlich rund
25 Prozent aller Mobilfunkkunden ihren Anbieter, in den USA sind es sogar 30 Prozent.
Diese hohen “Churn-Rates” werden angesichts immer attraktiverer Umstiegsangebote und immer kürzerer Vertragslaufzeiten in
den kommenden Jahren weiter steigen und
auch im Festnetzbereich deutlich zunehmen
- vor allem, wenn man “seine” Nummer
demnächst “mitnehmen” kann.
“Obwohl Churn Management ganz andere Zielrichtungen als das Fraud Management
hat, basiert es letztlich auf dem teilnehmerindividuellen Kommunikationsverhalten im
Zusammenklang mit den Kunden- und Vertragsdaten”, betont Ernst. Eine
Systemarchitektur, die für Fraud Management geeignet sei, lasse sich daher synergetisch um ein Churnmodul erweitern. “Voraussetzung dafür ist, dass Daten verschiedener Applikationen zusammengeführt und
über eine grafische Benutzerschnittstelle dargestellt werden können”, erläutert Jürgen
Hien, Leiter des Bull-Geschäftsbereichs Telco. Gleichzeitig müsse die Integration der
Customer Care- und der Provisioningsysteme unter Beachtung der Geschäftsprozesse
erfolgen, wenn gezielte Maßnahmen gestartet werden sollen.
Ausgangspunkt
ist die Risikoanalyse
Ausgangspunkt für ein Fraud ManagementSystem (FMS) ist eine Risikoanalyse. Auf der
Grundlage der Kommunikationsdaten und
Geschäftsprozesse des Kunden ermittelt Bull
Telco detailliert die Umsatzausfälle, bei denen der Missbrauch eine Rolle spielt. Da das
Unternehmen darüber hinaus kontinuierlich
Marktanalysen aller wichtigen Anbieter von
Missbrauchserkennungslösungen sowie regelmäßige technische Detailuntersuchungen
an ausgewählten Systemen durchführt, kennen die Experten die unabdingbaren Vor-
67
NETZ & TELEKOM
FRAUD-MANAGEMENT
aussetzungen für einen Abgleich zwischen
den jeweiligen unternehmensspezifischen Anforderungen und dem Einsatz der dazu passenden Fraud-Analyse-Werkzeuge.
Aufbauend auf der Risikoanalyse kann dann
eine Anti-Fraud-Strategie konzipiert werden.
Jürgen Hien: “Diese umfasst neben organisatorischen Änderungen und dem möglichen
Redesign von einzelnen Geschäftsprozessen
insbesondere die Integration eines Missbrauchserkennungssystems in die bereits vorhandene Systemlandschaft.” Eine automatisierte Untersuchung des Telekommunikationsverhaltens im Hinblick auf Verdachtsmomente für Missbrauch setze ein System
voraus, das die entsprechenden Kommunikationsdaten erfassen und nach bestimmten
Kriterien auswerten kann. Dabei spielt die
Zusammenschau der ermittelten Verdachtsmomente mit weiteren Kunden- und Rechnungsdaten eine wesentliche Rolle. So müssen
. Kommunikationsdaten aus den unterschiedlichsten Datenquellen (wie z. B. von
Vermittlungsstellen, Mediation Devices,
Billing System, SS7-Netzwerksinformationen oder Roaming-Daten von Service
Providern) genutzt werden können,
. Kommunikationsverhalten, das mit hoher
Wahrscheinlichkeit auf Missbrauch hindeutet, möglichst in Echtzeit erkannt und
. Kunden- und Vertragsinformationen zur
weiteren Klärung der Frage hinzugezogen
werden, ob Fraud vorliegt oder nicht.
Schnelles Einleiten von
Gegenmaßnahmen
Neben dem schnellen Erkennen von BetrugsFällen kommt es natürlich auf die rasche Einleitung geeigneter Gegenmaßnahmen an.
Dies erfordert eine Anbindung an ein Provisionierungssystem, mit dem die Dienste, die
ein Teilnehmer nutzen will, gezielt freigegeben werden können. Gegenmaßnahmen können z. B. in der Beschränkung der Telefonate auf einen bestimmten Umsatzwert pro Tag
(Limit) bis hin zur vollständigen Sperrung
des Anschlusses bestehen.
Bei der Einbindung von Customer Relationship Management-Lösungen, mit denen
sich der Kundenbindungsprozeß steuern und
die Kündigungsrate minimieren lässt, kommt
es darauf an, frühzeitig wechselwillige Kunden zu identifizieren und für diese spezielle
Kundenbindungsmaßnahmen anzustossen.
Wichtig dabei ist auch, den Return-On-Investment solcher Aktionen zu berechnen und
die Kundendaten zu anderen strategischen
und operativen Systemen des Netzbetreibers
wie Datawarehouses, Call Center, Abrechensystemen oder Kampagnenmanagement❹
Anwendungen weiterzuleiten.
68
Gefragt sind integrierte Lösungen
Monitor sprach mit Hans-Dieter
Ernst und Jürgen Hien über die
Folgen von Telefonbetrug und die
zunehmende Wechselbereitschaft der Kunden im liberalisierten Telekommunikationsmarkt.
Hans-Dieter Ernst ist General Manager von
Bull Zentraleuropa (Deutschland, Österreich, Schweiz), Jürgen Hien leitet den
Geschäftsbereich Bull Telco.
Monitor: Durch die steigende Konkurrenz
stehen die Telekommunikationsunternehmen stark unter Zugzwang. Entscheiden
die Kunden ausschließlich nach dem Preis?
Ernst: Für Telekommunikationsunternehmen, die auf dem Markt bestehen wollen,
werden eine verstärkte Service-Orientierung und das Angebot neuer Dienstleistungen zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren. Themen wie Netzwerkmanagment, ECommerce aber auch Fraud- und Churn
Management spielen hier eine entscheidende Rolle.
Monitor: Was wird in der Branche denn
unter diesen Begriffen verstanden?
Hien: Der Begriff Fraud steht für Telefonbetrug und Churn bedeutet Wechsel des
Carriers. Beide Themen werden heute noch
oft unterschätzt, wirken sich aber erheblich auf den Umsatz der Anbieter aus. So
gab es beispielsweise Fälle, in denen das
Unternehmen überzeugt war, dass seine
Fraud-Kosten mit einer Größenordnung
von rund 7.000 Schilling verschwindend
gering seien. Anhand durchgeführter Tests
konnten wir jedoch ermitteln, dass der Carrier durch Telefonbetrüger bereits Beträge
in mehrfacher Millionenhöhe verloren hatte. Was häufig nicht berücksichtigt wird,
ist, dass mit Fraud nicht nur eine rein finanzielle Schädigung von Telekommunikationsanbietern durch vorsätzliche und
missbräuchliche Nutzung verbunden ist.
Zu den finanziellen Verlusten gesellen sich
vielmehr weitere Einbußen für die Betreiber wie Netzbelastungen, die zusätzliche
Netzelemente und Übertragungsbandbreite
erfordern, oder der Austausch und die Rekonfiguration beschädigter Übertragungsstationen. Zu diesen materiellen Verlusten treten immer stärker auch immaterielle Verluste hinzu, zum Beispiel Imageverluste oder verärgerte Kunden mit
scheinbar unerklärlich hohen Telefonrechnungen. Diese Verluste äußern sich dann
in Umsatzeinbußen, wenn diese Kunden
abwandern oder neue Kunden wegen des
Image-Schadens nur unter großem Aufwand geworben werden können.
Monitor: In welchen Größenordnungen be-
einflusst die Wechselbereitschaft der Kunden denn den Geschäftserfolg der Anbieter?
Ernst: Es gibt eine konkrete Beispielrechnung aus den USA. Danach kann ein Netzbetreiber mit 1,5 Millionen Kunden, einem jährlichen Teilnehmerzuwachs von 30
Prozent und einer Churn-Rate von 20 Prozent rund 150 Millionen Dollar an zusätzlichem Gewinn im Jahr erzielen, wenn er
die Abwanderungsquote um nur ein Prozent drückt. Der Grund ist, dass, um einen
alten Kunden zu halten, nur ein Bruchteil
der Ausgaben erforderlich sind, die benötigt werden, um einen neuen Kunden zu
binden. Customer-Care-Lösungen tragen
somit ebenso wie das Fraud-Management
direkt zur Stärkung der Marktposition eines Anbieters bei. Deshalb sind gegen organisierten Betrug und zunehmende
Churn-Rates auch integrierte Lösungen gefragt und keine Einzelmaßnahmen.
Monitor: Wie sieht so etwas denn in der
Praxis aus?
Hien: Bull bietet hier keine Lösungen von
der Stange an, sondern wir schneidern dem
Kunden quasi einen Maßanzug. Das bedeutet, wir führen vorab eine Businessanalyse durch, mit der ermittelt wird, wo
genau in diesem Unternehmen der akute
Handlungsbedarf liegt. Anhand der durchgeführten Prüfung können wir daraus dann
eine für den Kunden optimale Lösung
kreieren. Unsere Erfahrung: Präventionsmaßnahmen wie Sicherheitsprüfungen von
angebotenen Produkten, organisatorische
Regelungen oder das Redesign von Geschäftsprozessen reduzieren mit ihren klaren Botschaften das Auftreten von Fraud
erheblich. Für eine schnelle und transparente Bearbeitung von möglichen FraudFällen ist darüber hinaus eine Integration
in ein Workflow-Management-System
empfehlenswert.
Ernst: Selbstverständlich muss bei einem
Fraud-Alarm auch der Kundenservice über
die eingeleiteten Gegenmaßnahmen informiert sein, damit er auf Kundenanfragen adäquat reagieren kann und nicht etwa Reparaturaufträge generiert, wenn ein
Betrugsfall vorliegt.
So wird verhindert, dass die Kunden verärgert werden und schließlich den Anbieter wechseln. Da jeder Kundenverlust für
den Carrier direkte Umsatzeinbußen bedeutet, ist Customer-Care für die Unternehmen genauso wichtig wie der Schutz
vor Telefonbetrug.
❹
monitor 2/2000
NETZ & TELEKOM
NEWS
Flexibles Fast-Ethernet Switching
Modulare Switches sind praktisch,
weil sie sich optimal an die Bedürfnisse Ihres Netzwerks anpassen
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„MX2“, eine ideale „SwitchingPlattform“.
Basisgerät „SHUB MX2 BASIS/19“
Der Switch der Serie „MX2“ besteht aus einem Basisgerät mit vier Einschubslots. In
diese können Sie die verschiedenen Module
einstecken und so selbst einen Switch, zusammenstellen, der genau auf die Bedürfnisse
Ihres Netzwerks abgestimmt ist.
Die Zuteilung der Adress- und Pufferspeicher, per Modul und Port, erfolgt nach
Bedarf und wird vom Switch automatisch
vorgenommen. Mit einer Gesamtbandbreite
von maximal 9,6Gbps haben Sie auch genügend „Reserven“, um Leistungsspitzen in Ihrem Netzwerk problemlos bewältigen zu können. Das optionale Gigabit-Modul bietet Ihnen auch die Sicherheit, dass sich künftige
Anforderungen an Ihr Netzwerk ohne zeitund kostenintensive Updates erfüllen lassen.
Das Basisgerät und die benötigten Module sind extra zu bestellen. Alle Ports sind stets
„switching“ und unterstützen „half duplex/full duplex“. Diese Einstellung wird über
Dip-Switches direkt auf den Modulen vorgenommen.
Nutzen Sie folgende zur Auswahl stehenden Module:
. mit 8 RJ45-Ports für 10Base-T/100BaseTX (Dual-Speed, 10/20/100/200 Mbps)
. mit 2 ST-Ports für 100Base-FX (Multimode, 100/200 Mbps)
. mit 4 ST-Ports für 100Base-FX (Multimode, 100/200 Mbps)
. mit 1 SC (DSC)-Port für 1000Base-SX
(Multimode, 1000 Mbps) - Gigabit
Im Lieferumfang des Basisgeräts enthalten
sind Netzkabel, 19-Zoll Winkel, Gummifüße und Handbuch.
Technische Daten
IEEE 802.3, 10Base-T, IEEE
802.3u, 100Base-TX, 100Base-FX, IEEE
802.3z, 1000Base-SX
Switching-Technologie: „store and forward“
Datenrate: 10/20/100/200 Mbps (half/full
duplex)
Filtering & Forwarding Rate: 10 Mbps: 14880
packets/sec ;100 Mbps: 148800 packets/sec
Pufferspeicher: 10 MB pro Modul (shared)
Adress-Speicher: 12288 Adressen pro Modul (shared)
Bandbreite: 2.4 Gbps pro Modul (gesamt
max. 9.6 Gbps)
Strom: Eingebautes Netzteil, 100-240 VAC
(auto)
Betriebstemperatur: 0° C bis + 40° C
Luftfeuchtigkeit: 10%-80%, nicht kondensierend
Abmessungen: 440 x 255 x 66 mm
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automatisch stumm, ohne
dafür eine Verbindung
zum Mobiltelefon oder eine Freisprecheinrichtung
zu benötigen.
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Hersteller Demmel neu auf
den Markt gebrachte Modul
mit den sprechenden Namen
RadioStop hilft Streß beim
Telefonieren im Auto zu vermeiden. Sowohl bei hereinkommenden als auch bei hinausgehenden Gespräches wertet RadioStop das Funksig-
monitor 2/2000
nal des Handies aus und
schaltet den Radio während
des Anrufes stumm, somit
entfällt auch die Problematik versäumter Gespräche auf
Grund zu lauter Musik. Nach
Ende der Verbindung kehrt
der Radio wieder zur vorher
gewählten Lautstärke zurück.
Den Komfort der Radiostummschaltung bieten sonst
nur teure Freisprecheinrichtungen, die von einer
Fachwerkstätte installiert
werden müssen. Hingegen ist
RadioStop auch für den einfachen und problemlosen
Selbsteinbau geeignet. RadioStop ist für alle Mobilte-
lefone und für alle Autoradios mit “Mute”-Eingang geeignet und im gut sortierten
Fachhandel oder bei Demmel
Hard & Software Products direkt um 299,00 öS
inkl.MwSt. zu beziehen.
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71
JOB TRAINING
Die Zeitschrift für den erfolgreichen Computereinsatz
Modernes
Modernes Job-Recruiting
Job-Recruiting via
via Internet
Internet
Schoeller Academy:
EDV-Training
EDV-Training == Kraft
Kraft für
für den
den Wettbewerb
Wettbewerb
JOB-TRAINING
SCHOELLER ACADEMY
Erstklassige Noten erhalten die Seminare der Schoeller Academy von den Teilnehmern.
EDV-Training = Kraft für den Wettbewerb
“Die Informationstechnologie ist
für fast alle Firmen zu einem
wesentlichen Faktor geworden,
deren qualifizierte Anwendung
sich direkt auf den Unternehmenserfolg auswirkt. Wer also in das
Wissen seiner IT-Mannschaft
investiert, stärkt die Innovationskraft des Gesamtunternehmens”,
stellt der Technische Leiter bei
Schoeller Network Design,
Dipl.Ing. Michael Vogel, fest.
backs erzeugt. Die Reaktionen sprechen für
sich: Alle Teilnehmer gaben an, daß sie durch
die Seminare der Schoeller Academy ihren
Wissensstand um durchschnittlich zwei
Stufen erhöhen konnten. Die Vortragsinhalte wurden fast ausschließlich mit Eins bewertet, die Vortragsmaterialien wurden als
Die richtigen Vortragenden
Für IT-Fachleute, die in Unternehmen deren
Effizienz steigern sollen, sind sowohl der theoretische Überblick, als auch die unmittelbare Empfehlung praktischer Schritte wichtig. Daher sind die Vortragenden in der
Schoeller Academy hochkarätige Spezialisten,
die im Tagesgeschäft genau jene Probleme
lösen, an denen die Seminarteilnehmer in Zukunft arbeiten werden.
Mit der Schoeller Academy hat “schoeller.the NetWorkers” eine Fortbildungsplattform für den Netzwerksektor geschaffen, die
an Breite und Aktualität ihresgleichen sucht.
Neben ausgewogenen Theoriethemen bietet
die Palette der Kurse sowohl ein breites Spektrum an Workshops als auch die bekannt fundierten Sniffer-University-Kurse.
Wissensvermittlung ist dann effizient, wenn
die Verbindung zur Praxis so nahe wie möglich ist. Wer sein neu Erlerntes unmittelbar
anwenden kann, erwirbt dieses Wissen so intensiv, daß er es nicht mehr vergißt. Daher
sind die Seminare der Schoeller Academy als
kompakte Einheiten gefaßt, in denen Wissen
vermittelt wird, das unmittelbar nachher in
der Praxis angewandt werden kann. In allen
Seminaren wo dies möglich ist, wird außerdem direkt am Objekt geübt, trainiert.
Qualität überzeugt
Zufriedene Teilnehmer sind der beste Beweis
für erfolgreiche Trainings. Um die Qualität
der Seminare der Schoeller Academy laufend
zu prüfen, werden über Fragebogen Feed-
74
ausgezeichnete Referenzquelle gesehen.
Einige Teilnehmer fanden auch persönliche
Worte: “Der Vortragende ging sehr intensiv auf Fragen ein!” “ Sehr guter Kurs! Werde ich meinen Kollegen weiterempfehlen!”
Auch die Schulungsräume und die Atmosphäre in der Schoeller Academy wurden generell als äußerst angenehm empfunden.
Dipl.Ing. Michael Vogel ist Technischer
Leiter bei Schoeller Network Design und
für den technischen Inhalt der Seminare
verantwortlich.
Die Zukunft im Kurs erproben
Für das Überleben im heutigen Netzwerkdschungel ist fundierte Theorieausbildung
monitor 2/2000
JOB-TRAINING
SCHOELLER ACADEMY
Datum
25. – 27. Jänner 2000
21. Februar 2000 . . .
22. Februar 2000 . . .
23.-24. Februar 2000
28. Februar 2000 . . .
29. Februar 2000 . . .
14.-16. März 2000 . .
21.-23. März 2000 . .
27. März 2000 . . . . .
28. März 2000 . . . . .
29. März 2000 . . . . .
30. März 2000 . . . . .
31. März 2000 . . . . .
3. April 2000 . . . . . .
4. April 2000 . . . . . .
4.-5. April 2000 . . . .
5. April 2000 . . . . . .
6. April 2000 . . . . . .
10.-14. April 2000 . .
27. April 2000 . . . . .
2.-4.Mai 2000 . . . . .
8. Mai 2000 . . . . . .
9.-11. Mai 2000 . . . .
15.-16. Mai 2000 . . .
17.-18. Mai 2000 . . .
22.-26. Mai 2000 . . .
29. Mai 2000 . . . . . .
30. Mai 2000 . . . . . .
30.-31.Mai 2000 . . .
5. Juni 2000 . . . . . .
6.-8. Juni 2000 . . . .
13. Juni 2000 . . . . .
14. Juni 2000 . . . . .
15. Juni 2000 . . . . .
19. Juni 2000 . . . . .
20. Juni 2000 . . . . .
21. Juni 2000 . . . . .
26.-27. Juni 2000 . .
28.-29. Juni 2000 . .
Seminartitel
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.Troubleshooting with the Expert Sniffer Pro . . . . . . .
.VLAN Grundlagen und Implementierung . . . . . . . . .
.Quality of Service und Class of Service . . . . . . . . .
.Steigerung von Redundanz und Verfügbarkeit im LAN
.VPN Design und Konzepte . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.Netzwerk Security . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.Troubleshooting with the Expert Sniffer Pro . . . . . . .
.Windows NT Network Analysis & Troubleshooting . . .
.Switching . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.Cyber Cop – Security Seminar . . . . . . . . . . . . . . . .
.LAN-Grundlagenseminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.WAN-Grundlagenseminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.Cabling-Grundlagenseminar . . . . . . . . . . . . . . . . .
.Wireless LAN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.Internetworking . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.Troubleshooting mit dem Fluke LANMeter . . . . . . . .
.Schnittstellen der Datenverarbeitung . . . . . . . . . . .
.Netzwerkmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.ATM Network Analysis & Troubleshooting . . . . . . . .
.RSA/SecurID Workshop . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.Troubleshooting with the Expert Sniffer Pro . . . . . . .
.Switching . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.Internetworking Analysis & Troubleshooting . . . . . . .
.Ethernet Network Analysis & Troubleshooting . . . . .
.Token Ring Network Analysis & Troubleshooting . . . .
.TCP/IP Network Analysis & Troubleshooting . . . . . . .
.Netzwerk Security . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.Wireless LAN . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.Troubleshooting - Symposium . . . . . . . . . . . . . . . .
.PGP-Pretty Good Privacy Administrator Seminar . . .
.Windows NT Network Analysis & Troubleshooting . . .
.LAN-Grundlagenseminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.WAN-Grundlagenseminar . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.Cabling-Grundlagenseminar . . . . . . . . . . . . . . . . .
.Internetworking . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.Schnittstellen der Datenverarbeitung . . . . . . . . . . .
.Netzwerkmanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
.Trouble Shooting mit dem Optimal Application Expert
.Performance Optimierung und Tuning . . . . . . . . . . .
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Level : Beginner
Level : Netzwerktechniker, Help Desk Mitarbeiter
Level : Netzwerktechniker mit mehrjähriger Erfahrung, Netzwerkmanager
W = Workshops
unverzichtbar. Genau das bieten die speziellen Theoriekurse: Cabling, LAN, WAN,
Internetworkung und Schnittstellen. Neben
der Details der Verkabelung werden Normen,
Strategien, Planung und Management gelehrt.
Wer es ermöglichen kann, sollte auch gleich
alle Workshops buchen: QoS, VLAN, VPN
sowie Steigerung von Redundanz und Verfügbarkeit im LAN. Die Teilnehmer können
in der Praxis die modernsten Mechanismen
und Komponenten erproben, selbst implementieren und bekommen eine Beziehung
zu den Produkten. Das heißt, sie können deren Anwendungsmöglichkeiten konkret abschätzen. In den Workshops wird der komplette Weg durchlaufen. Vom Design bis zur
praktischen Umsetzung. Durch die unmittelbare Fundierung der Vortragenden in
der Alltagspraxis werden modernste Strategien zur Steigerung von Leistung und Ver-
monitor 2/2000
fügbarkeit ganz selbstverständlich weitergegeben.
Jedes Workshop erlaubt es, zukünftig einzusetzende Technologien bereits heute in einer Laborumgebung auszuprobieren. Das hat
den Vorteil, daß man an dieser Modellkonfiguration experimentieren kann und das eigene Netz dabei nicht gefährdet. Schließlich
kann man mit dem kompakten, erprobten
Wissen in das eigene Netz gehen.
gegangen wird. Vier verschiedene Seminare
beschäftigen sich alleine mit dem Thema
Security. Damit sollte es jedem Unternehmen
möglich sein, die richtigen Sicherheitsmaß❹
nahmen zu ergreifen.
Sicherheit hat Priorität
Die Stabilität von Netzen ist nur eine Seite
der Sicherheit, Viren und Datenmißbrauch
sind eine zweite und wachsend wichtigere
Facette des Sicherheitsthemas. Stückwerk ist
im Sicherheitssektor sogar gefährlich, denn
es schafft die Illusion, etwas getan zu haben,
ohne daß tatsächlich Sicherheit gewonnen
wurde. Wirkung kann nur erzielt werden,
wenn nach einem Sicherheitskonzept vor-
Schoeller Network Design GmbH
Tel.: 01/680 86-0
http://www.schoeller.at/academy
75
JOB-TRAINING
JOB & ADVERTS
“Suchen oder suchen lassen” - modernes Recruiting via Internet
Bereits seit Wochen durchforstet WU-Absolvent
Gernot P. (21) - mit Schere und Marker bewaffnet den Karriereteil der Samstagszeitungen nach seinem
Traumjob. Hand in Hand dazu gesellen sich langwierige Bewerbungsprozeduren für unliebsame
“Übergangslösungen”. Der Geduldsfaden droht zu
reissen. Doch nicht nur bei ihm, auch auf Unternehmerseite wächst der Frust. Geeignetes Personal
wird rarer, die Recruitingkosten steigen. Doch die
Lösung liegt auf der Hand.
Jürgen Fuchs
Oder vielmehr auf dem Schreibtisch. Nein, nicht Schere und
Marker, sondern Computer und
Maus, Jobsuche via Internet. Vor
Jahren noch eine Nischen-Dienstleistung, entwickelte sich der für
das Internet prädestinierte Service
zu einem mittlerweile heiss umkämpften Markt. Der sich übrigens gerade - aufgrund des gestiegenen Qualitätsbewußtseins
der Konsumenten - beginnt zu
regulieren. Auf viele einstige Betreiber, die das schnelle Geld witterten, verweisen heute nur mehr
ungültige Links.
Ganz anders verlief es beim
heute größten kommerziellen
Internet-Stellenmarkt Europas,
der 1995 in Deutschland gegründet wurde und seit fast zwei
Jahren auch in Österreich Fuß
fasste. Mit mittlerweile weit über
40.000 aktuellen Jobangeboten,
davon an die 1.100 österreichische, rangiert das Unternehmen
Jobs & Adverts heute ganz oben.
“Virtuelle Märkte”
brauchen “reale
Mitarbeiter”
Der Grund für den Erfolg besteht
einerseits in einer dynamisch aggressiven Marketingstrategie, andererseits aber auch in der tatsächlichen Präsenz vor Ort in
mittlerweile 15 Ländern weltweit. Dem Stellensuchenden ist
dieser Umstand relativ egal. Die
österreichischen Unternehmer
hingegen reagieren auf diesen
Umstand mit Wohlwollen. Noch
immer ziehen sie das persönliche
Vier-Augen-Gespräch der virtuellen Kommunikation vor.
Sprich, Strategien lassen sich mit
76
realen Mitarbeitern natürlich rascher erarbeiten als mit seelenlosen Cybernauten, deren Domain
wohl auf .at endet, die aber selbst
in Übersee sitzen.
Vom “Suchen und
suchen lassen”
Die Bedienung der virtuellen
Stellenmärkte ist denkbar einfach
und birgt zahlreiche Vorteile.
Interessierte Stellensuchende arbeiten sich bei www.jobpilot.at
durch detailliert gestaltete Suchmasken und engen anhand vorgegebener Kriterien den Traumjob immer mehr ein. Je genauer
dabei vorgegangen wird, desto
spezifischer das Suchergebnis.
Gefundene Jobs werden dann per
E-Mail direkt alle drei, sieben
oder 14 Tage an die jeweilige
Adresse weitergeleitet. Mit allen
Einzelheiten über Unternehmen
oder erwünschte Qualifikationen
sowie Bewerbungsschluss und
Kontaktadresse. Das zeitaufwendige Suchen in Tageszeitungen
kann entfallen. Nebenbei findet
man noch generelle Tipps zur
Online-Bewerbung und interessante Neuigkeiten rund um das
Thema “Jobsuche per Internet”.
Übrigens, einmal mehr behauptet der Marktführer seine
Vormachtstellung vom 24.
Februar bis 1. März. Zu diesem
Zeitpunkt wird es möglich sein,
sich in Wien - online mittels
Webcam - bei namhaften deutschen Unternehmen zu bewerben
(nähere Infos: +43.1.532.12.3117).
Stellenanbieter wiederum, können bei weit geringeren Kosten
gegenüber einer Printmedien-
Wie im Printbereich finanziert sich auch die elektronische
Stellenanzeige zur Gänze über Schaltungen und Werbeeinnahmen, deren Kosten pro Inserat ab 2.700 Schilling betragen.
Telekomfirmen oder Multimedia-Agenturen schalten bereits
fast zur Gänze über dieses moderne Medium. Das PreisLeistungsverhältnis ist unübertroffen.
schaltung effizienter und oftmals
schneller das gewünschte Resultat erreichen, also qualifizierte
Mitarbeiter ansprechen. Vor allem bei hochspezialisierten Technikern oder IT-Fachkräften setzt
sich diese Art des Recruitings immer mehr durch. Auch Anzeigenschlüsse fallen weg, die
Online-Stellenmärkte können flexibler reagieren und sind immer
up-to-date. Die Texte für die Positionen werden einfach per Post,
Mail oder Fax angeliefert, ins
HTML-Format übersetzt, mit
Bildern versehen und ins richtige CI gebracht. Bei Jobs &
Adverts dauert dieser Vorgang
inklusive Online-Stellung auf
dem internationalen Server in etwa einen Werktag.
Tipps vom Profi
Mag. Peter Rudolf Gröbl, Country Manager bei Jobs & Adverts
Österreich, rät bei aller Euphorie aber dennoch zur Vorsicht.
Alle Stellensuchenden sollten sich
genau erkundigen ob und in welcher Form eine E-Mail-Bewerbung erwünscht wird und welche Attachments (Dateianhänge)
verarbeitet werden können. Die
tollste Multimedia-Bewerbung
hilft also nichts, kann der Empfänger sie in Ermangelung des
notwendigen Programms nicht
öffnen. Auch auf die Größe der
Dateien sollte geachtet werden,
verstopfen nämlich genau ihre das
Postfach des Personalisten, wird
er sich nicht gerne an sie
zurückerinnern.
Also, nett und höflich agieren
und flapsige Formulierungen wie
“Hey Leute” vermeiden. Beim
Schreiben sollte man sich zumindest genauso viel Mühe geben wie beim gedruckten
Pendant. Also auch auf Rechtschreibung und Grammatik
überprüfen! Nichts wirkt unprofessioneller als eine vor Fehlern
strotzende Bewerbung. Eine sofortige Absage wäre die Folge.
Gelungene Online-Bewerbungen hingegen signalisieren, dass
der Jobsuchende fähig ist, moderne Kommunikationsmittel
auch adäquat einzusetzen. Beim
anschließenden Bewerbungsgespräch empfiehlt sich dann aber
noch immer der Anzug oder das
Kostüm. Datenhelme und -handschuhe sind unangebracht.
Jobs & Adverts Online GmbH
Tel. 01/532 12 31-0
http://www.jobpilot.at
E-Mail: [email protected]
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NEWS
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JOB-TRAINING
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JOB-TRAINING
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NEWS
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NEWS
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JOB-TRAINING
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HARD & SOFTWARE
WINDOWS 2000
Endlich!
Windows 2000 ist da!
Ein Traum: Mit Windows 2000
bringt Microsoft erstmals ein
Betriebssystem auf den Markt,
das wirklich gut ist. NT 4 war
stabil, Windows 98 schick,
Windows 2000 ist beides.
Hannes Jansky
80
Als im August 1995 Windows 95 mit der
gewaltigsten Marketingkampagne, die je eine
Software gesehen hat, den Markt betrat, war
ich enttäuscht. Enttäuscht darüber, dass Microsoft den ganzen Ballast aus DOS-Zeiten
weiter mitgeschleppt hat und Windows 95
dadurch nicht stabil lief. Die schöne Oberfläche und die vielen Neuerungen konnten
nicht darüber hinwegtäuschen, dass im Kern
DOS regierte. Als ein Jahr später Windows
NT mit der Version 4.0 eine moderne Oberfläche bekam, atmete ich wie viele andere auf:
Das Betriebssystem lief stabil und war im
Gegensatz zum Vorgänger wesentlich leichter zu administrieren.
Leicht konnten wir damals auf “Plug and
Play” oder optimalen Notebook-Support verzichten. Im Netzwerkbereich hat sich
Windows NT gegenüber Novell durchgesetzt, auf der Workstationseite regiert auch
in den Büros immer noch Windows 95/98.
Warum? Einerseits ist NT Workstation doch
empfindlich teurer, andererseits werden die
allermeisten PCs standardmäßig mit
Windows 98 ausgeliefert. Das alles soll sich
jetzt ändern. Obwohl Windows 98 mit Windows Millenium noch einmal - den allerletzten - Nachfolger erhält, sieht Microsoft
Windows 2000 ganz klar als das DesktopBetriebssystem.
Vier Produkte unter
einem Namen
Während NT 4.0 sich nur in Workstationund Server-Variante teilte, kommen bei
Windows 2000 zwei neue hinzu. Die kleinste Version, die der NT Workstation entspricht, heißt Windows 2000 Professional.
Es sollte binnen kurzer Zeit zum Standard
für jeden Arbeitsplatz werden.
monitor 2/2000
WINDOWS 2000
Windows 2000 Server umfasst alle Kernfunktionen des NT-Servers und eignet sich
dadurch als Server für alle Informationen und
Applikationen im allgemeinen Geschäftsumfeld. Zum Funktionsumfang gehört neu
auch der Einsatz als Terminal Server, so dass
mit Windows 2000 kein separates Produkt
für diese Art der Integration mit “Thin
Clients” mehr notwendig ist. Diese Variante
unterstützt symmetrische Lastverteilung auf
bis zu 4 Prozessoren in einem Server, und das
System kann 4 GB virtuellen Speicher adressieren.
Windows 2000 Advanced Server ist ein
leistungsfähiger Applikationsserver, der bis
zu 8 Prozessoren und 8 GB virtuellen Speicher unterstützt. Zusätzlich läßt sich hier die
Last auf bis zu 32 Server verteilen, um selbst
auf die größtmöglichen Belastungsspitzen
sowie auf Systemausfälle einzelner Maschinen vorbereitet zu sein. Ferner wird der
Cluster-Betrieb mit 2 Servern, die parallel
auf gemeinsame Speichermedien zugreifen,
unterstützt, um den Betrieb auch beim
Totalausfall eines Servers nahtlos aufrechtzuerhalten.
Auf einen Blick Was ist neu?
Internet
Die Web-Integration erfolgt nun auch mit
Unterstützung von Assistenten in der bekannten Oberfläche von Windows 98. Alle neuen Internet-Standards sowie die Vorbereitung der IP-Telefonie sind enthalten. Der Zugriff auf Web-Services im
Unternehmensnetzwerk wurde stark vereinfacht.
Mobilität
Mit off-line Synchronisation besteht stets
ein Zugriff auf die Daten, egal ob man mit
dem Unternehmensnetzwerk verbunden
ist oder nicht. Die stark erweiterte Notebook-Unterstützung beinhaltet unter anderem Powermanagement, Hot Dockin
und Infrarot-Verbindungen.
Komfort
Windows 2000 enthält mehr Treiber als
jede andere Windows-Version davor.
Neben der automatischen Hardwareerkennung mit Plug and Play sind nach
Konfigurationsänderungen wesentlich weniger Neustarts erforderlich. Der Verwaltungsaufwand von Windows-basierten PC-Umgebungen ist durch die neue
IntelliMirror Technologie stark reduziert
worden.
Stabilität
Windows 2000 enthält alle bewährten
Eigenschaften von Windows NT, die zudem noch weiter ausgebaut wurden.
monitor 2/2000
HARD & SOFTWARE
Durch die Verwaltung von Datenträgerkontingenten kann der Speicherplatz pro
Benutzer beschränkt werden und verhindert werden, dass dem System die Luft
ausgeht.
Windows 2000 Datacenter Server geht
noch weiter: Bis zu 32 Prozessoren pro Server
und bis zu 64 GB virtuellen Speicher wird
diese Version weit in Bereiche eindringen lassen, die Windows NT verschlossen geblieben sind. Hier lassen sich auch bis zu vier
Maschinen in einem Cluster zusammenfassen, um die Ausfallsicherheit zu steigern.
Installation
Die Installation von Windows 2000 beginnt
mit Altbekanntem: Von Disketten oder CD
gestartet, ist der textorientierte Teil blau und
weitgehend identisch mit NT 4. Nach dem
Neustart sieht die Sache schon anders aus.
Der Anwender hat sich nur für Sprache und
Tastaturlayout zu entscheiden, der Rest geht
automatisch. Interessant: Bei der Installation
aus dem Netzwerk kann das Setup-Programm
von Windows 2000 mit mehreren Servern
gleichzeitig umgehen und so deren Kapazitäten kombiniert nutzen. Unbeaufsichtigte Setups waren zwar bereits in NT 4 möglich, sind aber jetzt wesentlich vereinfacht
worden. Auch Disk-Images von Norton
Ghost oder Powerquests Drive Image
Professional werden bei der Installation von
Windows 2000 unterstützt.
Windows 2000 bietet im Gegensatz zu NT
4.0 eine Updatemöglichkeit von Windows
95/98 an und bemüht sich redlich, alle installierten Programme so gut wie möglich
rüberzubringen. Dabei ist das gar nicht so
einfach. Die Registry-Datenbanken von Win-
dows 95/98 und Windows NT 4.0/Windows
2000 sind nicht ident, auch die Ordnerarchitektur des Betriebssystems unterscheidet sich deutlich. Zudem weicht die konkrete
Installation vieler Applikationen auf
Windows 95/98-Maschinen von der Installation unter Windows 2000 ab, was vor allem auf die Strukturierung der SetupProzeduren, dem Standort von Benutzerprofilen und Unterschieden der Registry zurükkzuführen ist. Die Migrations-Prozedur von
Windows 2000 versucht daher, diese Unterschiede auszugleichen, was aber nicht immer
geht. So hat Microsoft im Setup-Programm
von Windows 2000 eine spezielle MigrationsSchnittstelle vorgesehen. Diese erlaubt den
Einsatz spezieller Migrations-DLLs, um bisher unter Windows 95/98 laufende Applikationen auf Windows 2000 umzustellen und
alle daraus resultierenden Änderungen ohne Interaktion des Anwenders abzuwickeln.
Die Installation von Windows 2000 neben
anderen Betriebssystemen ist völlig unproblematisch, allerdings vertragen sich nicht
alle Dateisysteme. Windows 2000 kann zwar
mit FAT16 und FAT32 leben, NTFS bringt
aber deutliche Vorteile, was Sicherheit und
Datensicherheit betrifft. DOS und Windows
3.x können bekanntlich nur mit FAT16, während bei Windows 98 und Windows 95 ab
OSR 2 FAT32 erste Wahl ist. Empfehlenswert ist daher, eine kleine Boot-Partition und
jedes Betriebssystem dann auf einer eigenen,
weiteren Partition einzurichten.
81
HARD & SOFTWARE
WINDOWS 2000
4 lange zu leiden hatte. Hier verspricht
Microsoft, dass das nicht mehr vorkommt.
Windows 2000 unterstützt standardmäßig
mehr Geräte als jede andere WindowsVersion, und die allermeisten Hardwarehersteller werden mit Erscheinen von Windows
2000 passende und stabile Treiber für ihre
Produkte zur Verfügung stellen. Klingt
irgendwie glaubwürdig, da sich kein
Hersteller erlauben kann, bei so einem Monsterprojekt nicht mitzuziehen.
Das Ende
der Installationsleichen
Umstrittenes Detail: So schön die Tatsache, dass Windows 2000 mit einem
Defragmentierungstool aufwarten kann, so störend für manche, dass dessen
Hersteller - ExecSoft - eine Scientology-Firma ist.
Erster Eindruck: Windows 98
Noch stabiler als NT 4
Das erste, was bei einem Windows 2000Rechner auffällt bzw. nicht auffällt, sind die
Ähnlichkeiten mit Windows 98. Der Internet Explorer 5.0 wurde in die Arbeitsoberfläche integriert, die Verwendung des Active Desktop ist aber nicht Zwang. Wer Windows 2000 lieber hinter der NT 4-Oberfläche versteckt, kann dies tun.
Die Schnellstart-Symbolleiste neben dem
Startknopf ist gewohnt angenehm, rein von
der Oberfläche hat man das Gefühl, es mit
Windows 98 zu tun zu haben. Und dieses Gefühl ist irgendwie unangenehm.
Microsoft verfolgt die Intention, Windows
2000 Professional zum Standard-Unternehmens-Desktop zu machen. Das setzt voraus,
dass nahezu alle heute verfügbaren, wichtigen Applikationen vom Betriebssystem unterstützt werden. Die bei Windows NT 4 existierenden Schnittstellen stehen auch unter
Windows 2000 zur Verfügung. Weitere technologische Verbesserungen fließen als überarbeitete oder erweiterte Programmierschnittstellen ein.
Die Unterstützung durch geeignete und
stabile Treiber ist ein Thema, unter dem NT
Sicherheit unter Windows 2000
Wenn man sich die Oberfläche
des neuen Betriebssystems ansieht, kommen im Hinterkopf Bedenken auf, ob die Sicherheit
ebenfalls auf das Niveau von
Windows 98 gewandert ist.
Mitnichten. Windows 2000 bietet alle Sicherheitsfunktionen, die unter NT 4.0 verfügbar waren, und noch mehr. NTFS bietet in der Version 5.0 die Verschlüsselung
einzelner Dateien oder der gesamten Platte an. Da dies auf Dateisystemebene passiert, sind keine Probleme mit Applikationen zu erwarten. Verschlüsselte Daten
können allerdings nicht komprimiert werden. In Sachen Zugriffssicherheit wartet
82
Windows 2000 mit dem “Security Configuration Editor” (SCE) in der ManagementConsole auf. Statt wie unter NT 4.0 direkt
in der Registry herumzupatchen, definiert
der Administrator mit dem SCE Schablonen in Form von INF-Dateien, in denen
entsprechende Einstellungen zusammengefaßt werden.
Mehrere Basisschablonen für unterschiedliche Sicherheitsstandards sind im
Lieferumfang von Windows 2000 bereits
enthalten. Die Einstellung derselben erfolgt im “Security Configuration Manager”
(SCM), auf Wunsch kann Windows 2000
die Konfiguration von sicherheitsrelevanten Einstellungen automatisch analysieren
und Vorschläge machen.
Wie in der Vergangenheit stellt auch heute
noch das Installieren und Deinstallieren von
Anwendungen ein potentielles Stabilitätsproblem dar. Hier bietet Windows 2000 viele
Vorteile: Neben einem verbesserten und mehr
informativen Dialog zum Hinzufügen und
Entfernen von Programmen ist die neuartige Möglichkeit, Installationen zu reparieren,
wenn sie nicht mehr korrekt zu arbeiten
scheinen. Schlägt die Installation einer neuen Applikation einmal fehl, kann sich der Anwender darauf verlassen, dass sämtliche Änderungen, die der Windows-Installer bis zu
dem Zeitpunkt des Fehlers durchgeführt hat,
wieder rückgängig gemacht werden oder dass
ein neuerlicher Installationsversuch genau
am Fehlerpunkt beginnt. Die Überwachung
der Originalinstallation vereinfacht zudem
die Durchführung von KomponentenUpdates.
Im Startmenü verschwinden Einträge,
wenn sie nicht benutzt werden, in die zweite Reihe, was der Übersichtlichkeit dient,
aber manchmal verwirrt. AutoAusfüllen, das
wir vom Internet Explorer 5 kennen, ist überall. Zu der bekannten Standardablage “Meine
Dokumente” kommt “Meine Bilder” mit den
Ergebnissen von Scannern oder digitalen
Kameras. Praktisch ist der neue ÖffnenDialog für Windows 2000-Programme, in
dem man auf der linken Seite direkt Zugriff
auf zuletzt verwendete Dokumente oder den
Desktop hat. Suchen ist ebenfalls komfortabler geworden: Mehr Möglichkeiten und
höhere Geschwindigkeit durch optionale
Indizierung zu bestimmten Zeiten im Hintergrund.
Weniger Neustarts
Um die Konfiguration und Wartung von
Hard- und Software zu verbessern, wurden
45 der 50 wichtigsten Funktionen, die einen
Neustart von Windows NT Server 4.0 erforderten, in Windows 2000 Server eliminiert.
Dazu gehören gravierende Änderungen wie
jene der Auslagerungsdatei oder von Netzwerkprotokollen und IP-Adressen. Lästige
Neustarts beim Ändern des Maustreibers oder
monitor 2/2000
WINDOWS 2000
HARD & SOFTWARE
Alles nur “Daily Business”
Thomas Lutz, Marketing
Manager und Pressesprecher von Microsoft
Austria, im Gespräch über
den Führungswechsel und
die Zukunftsaussichten von
Microsoft.
Christofer Radic
“Zurück zu den Anfängen!” Bill
Gates zieht sich als Vorstandsvorsitzender des weltgrößten
Softwarekonzerns zurück und
stürzt sich wieder auf das, was
er am liebsten tut: Software entwickeln. Was sich in der Öffentlichkeit aber als spektakulärer Schritt präsentiert, ist Microsoft intern nichts anderes als
“Daily Business” - wie das nachfolgende Interview beweist.
Wie deuten Sie den Rücktritt
des Vorstandsvorsitzenden Bill
Gates und die Ernennung von
Steve Ballmer zu seinem Nachfolger? War es eine Überraschung?
Thomas Lutz: Nein, der Wech-
sel ist nicht besonders überraschend gekommen. Nachdem
Steve Ballmer vor ungefähr einem Jahr zum Präsidenten der
Microsoft Corp. ernannt wurde,
war diese Entwicklung zu erwarten. Aber vor allem war die-
ser Führungswechsel bezüglich
der Tatsache, dass Ballmer schon
immer ein brillanter Marketingstratege und auch schon längere Zeit für das “Daily Business” zuständig war, abzusehen.
Dagegen ist Bill Gates von seiner Natur und Persönlichkeit
her noch immer ein leidenschaftlicher Entwickler und
Technologe. Deswegen denke
ich auch, daß in die Rolle des
Chief Software Architect keiner
besser hineinpasst als er.
Wie schätzen Sie den neuen Vorstandsvorsitzenden ein und welche Anforderungen werden nun
an Ballmer gestellt?
Thomas Lutz: Er ist ein sehr
durchsetzungsstarker Typ und
ein brillanter Analytiker. Ein
Harvard-Absolvent mit Schauspielunterricht der bei den Präsentationen immer für eine gute Show sorgt. Trotz dieser
Schauspielelemente darf man
Ballmer nicht unterschätzen,
denn er ist ein ausgefuchster
Kerl. Seine Aufgaben werden
sich im wesentlichen nicht verändern. Er ist jetzt offiziell der
Geschäftsführer der Corporation
und für die Tagesgeschäfte voll
verantwortlich.
Bill Gates möchte sich jetzt
der Farbtiefe in der Bildschirmdarstellung
gehören ebenfalls der Vergangenheit an.
Systemdateien werden im Hintergrund
durch SFP (System File Protection) überwacht, indem am Ende der Installation ein
Katalog der Versionen aller Systemdateien
angelegt wird. Wenn Katalogdateien fehlen
oder zerstört wurden, holt SFP eine gecachte Version aus dem DLL-Cache. Sollte es trotzdem zum Systemcrash kommen, geht auch
dies mit Windows 2000 wesentlich schneller. Während NT 4.0 noch hunderte MB
Hauptspeicher zur Fehlersuche auf die Platte
geschrieben hat, macht dies Windows 2000
nur mehr mit gültigen Speicherseiten des Betriebssystem-Kerns und der laufenden Prozesse. Generell sollten auch weniger
Bluescreens auftreten, da Windows 2000 noch
effizienter als Windows NT 4.0 seinen Kern
gegen wildgewordene Treiber schützt. Durch
ein großangelegtes Programm zwingt
Microsoft Hardwarehersteller, ihre Treiber
monitor 2/2000
wieder bei der Hard- und Softwareentwicklung stark engagieren. Sind die neuen Organiser
wie beispielsweise der PalmPilot
und Psion, oder das Betriebssystem Linux eine ernst zunehmende
Konkurrenz
für
Microsoft?
Thomas Lutz: Absolut. Des-
wegen setzt Microsoft große
Hoffnungen in das neue PokketPC, welches von Bill Gates
auf der letzten Consumer Electronics angekündigt wurde und
voraussichtlich in April vorgestellt wird. Aber die größte Aufgabe für Bill Gates ist momentan die Entwicklung von Next
Generation Windows. Diese
neue Windows Generation soll
voll auf das Internet ausgerichtet sein. Man spricht von einer
Verschmelzung von Windows
und dem Internet. Die neue Generation soll kurz nach der Einführung von Windows2000 entstehen und auf dem Windows2000 basieren.
Wie sehen Sie die Zukunft von
Microsoft? Wird sich die Firma
an ihrer jetzigen Position halten
können?
Thomas Lutz: Sie wird sich hal-
ten, denn wenn man sich nur
den Verlauf und die Kursge-
nach bestimmten Richtlinien zu entwickeln
um die notwendige Treiber-Signatur zu erhalten, ohne die Windows 2000 solche Programme nicht frei agieren läßt.
Plug, Play and more Hardware
Windows 2000 steht mit Plug and Play nicht
auf Kriegsfuß, wie dies bei Windows NT der
Fall war. Im Gegenteil: Die in Windows 2000
implementierte Plug-and-Play-Unterstützung ist nicht identisch mit dem in Windows
95 enthaltenen Support. Während das ältere Betriebssystem mit dem Advanced-PowerManagement (APM)- oder Plug-and-PlayBIOS arbeitet, basiert das Plug-and-Play in
Windows 2000 auf dem Advanced Configuration- and Power-Interface-Standard (ACPI).
Dadurch kann endlich auch auf Notebooks
mit einem professionellen Betriebssystem gearbeitet werden. Modem- oder Netzwerkkarten können im laufenden Betrieb hinzugefügt werden, Windows 2000 erkennt sie
“Und selbst wenn Microsoft
doch zerschlagen werden
sollte. Dann wird jeder einzelne Teil vermutlich noch
wertvoller”, Thomas Lutz,
Presseverantwortlicher bei
Microsoft Österreich.
winne der Microsoft Aktien in
den letzten Tagen anschaut,
dann zeigt es doch ein großes
Vertrauen der Anleger in Microsoft. Und selbst wenn der
Konzern doch zerschlagen werden sollte. Dann wird jeder einzelne Teil vermutlich noch wert❹
voller.
und bindet die passenden Treiber ein. Mit
Hilfe von ACPI müssen Computer nicht
mehr ausgeschaltet werden, sondern gehen
in einen Schlafmodus, aus dem sie bei Bedarf
- also per Knopfdruck oder Modembefehl sekundenschnell erwachen. Wichtige Neuerungen gegenüber NT 4 betreffen die Unterstützung von IEEE-1394 (Firewire) und des
Universal Serial Bus (USB).
Netzwerkhit: Active Directory
Mit “Active Directory” schließt Microsoft im
Serverbereich die letzte große Lücke zu Novell. Dahinter steckt ein skalierbarer, hierarchischer Verzeichnisdienst zur zentralen Verwaltung aller im Netzwerk verfügbaren
Ressourcen.
Je komplexer eine Netzwerkumgebung ist,
desto wichtiger ist es, die im Netzwerk vorhandenen Ressourcen von einer zentralen
Stelle aus verwalten zu können. Das können
Dateien, Verzeichnisse, Drucker, Scanner oder
83
HARD & SOFTWARE
WINDOWS 2000
auch Benutzer und Benutzergruppen sein.
Alle diese Objekte befinden sich in einer
Domäne, die zur strukturierten Verwaltung
in eine Hierarchie mehrerer organisatorischer
Einheiten unterteilt werden kann.
Mehrere Domänen lassen sich in einer
Baumstruktur zusammenführen. Durch
“Active Directory” entfällt die bisherige Trennung zwischen primärem Domänen-Controllern und Backup-Domänen-Controllern.
Der durch das “Active Directory” zur Verfügung gestellte Domänen-Baum bietet bei der
Administration größere Flexibilität als flach
organisierte Strukturen anderer Verzeichnisdienste. Jede Domäne innerhalb dieses Baums
besitzt eine Kopie des Directory-Stores, die
sämtliche Objekte der Domäne sowie Metadaten über den Domänen-Baum enthält.
Selbstschutz ist die beste Hilfe
Im Umgang mit Massenspeichern weist
Windows 2000 umfangreiche Verbesserungen auf. Lange gefordert und unter NT 4.0
nur mit Fremdprodukten realisierbar, war die
Begrenzung des Speicherplatzes, den ein Benutzer belegt (Disk Quotas). Auch wenn diese Funktion in kleineren Firmen wenig Bedeutung hat, läßt sich damit der maximale
Speicherplatz, den alle Benutzer mitsammen
belegen, festlegen. Das verhindert, dass der
Server - wenn die Benutzerdaten auch noch
auf derselben Partition wie das Betriebssystem
liegen - abstürzt oder anderweitig Amok
läuft.
Beim Öffnen und Speichern stehen in
Windows-2000-kompatiblen Programmen links die wichtigsten Ordner direkt
zur Verfügung. Ein Dokument kann z.B.
bei Word 2000 direkt in einen Webordner
gespeichert werden
NTFS 5 ermöglicht gemeinsam mit dem
“Änderungsjournal” auf Betriebssystemebene
eine automatische Dokumentation jeder
Änderung von Dateien. Dieses Feature ist sowohl für Backup- als auch für AntivirenProgramme interessant, der Indizierungsdienst von Windows 2000 verwendet es
bereits.
Nie wieder volle Platten
Wenn Festplatten überzulaufen drohen, gab
es in der Vergangenheit nur die Möglichkeit,
die Daten wegzusichern, eine größere Festplatte einzubauen und daraufhin die Daten
wieder zurückzusichern. Durch das “Hierarchical Storage Management” (HSM), das der
Windows 2000 Server bietet, erkennt das
Auf einen Blick: Spielen unter Windows 2000?
Viele meiner Bekannten und auch ich verwenden ihren PC zuhause nicht nur für
ernsthafte Dinge. Hin und wieder muss
man sich ja zumindest ansehen, was der
Spielemarkt so Neues bietet. Allerdings
stecken wir in einem tiefen Dilemma. Wir
schätzen die Stabilität und Sicherheit von
Windows NT 4.0 und beherrschen es aus
dem “ff”, da wir im Job ständig damit zu
tun haben. Nur: Unter NT 4.0 laufen die
meisten Spiele nicht, da es für viele 3DGrafikkarten keine Treiber gibt. Also waren wir bis jetzt gezwungen, trotz aller Vorurteile zu Hause mit Windows 95/98 auszukommen.
Von nun an soll alles anders sein:
Windows 2000 soll in Sachen Spiele genauso gut funktionieren wie Win 98. Ein
Traum! Bereits die ersten Betas, die irgendwo verfügbar waren, haben wir installiert,
um das zu verifizieren. Nunmehr, die fertige Version liegt vor, und ... Ja und nein.
Es gibt Treiber für Lenkräder und Joystick
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Betriebssystem selbständig nicht benutzte
Daten und kann diese auf Band oder optische
Medien wegsichern. Der Anwender merkt
nichts davon, außer der erhöhten Wartezeit
beim Zugriff. Stark werden Administratoren
das dynamische Volume-Management von
Windows 2000 finden: So läßt sich im
laufenden Betrieb eine Spiegelung für einen
Datenträger vornehmen oder aufheben, ohne
diesen offline nehmen zu müssen.
Durch “Volume Mount Points” müssen
Unternehmen ihre Server nicht mehr herunterfahren und damit verbundene Ausfallzeiten in Kauf nehmen, um die Speicherkapazität der Datenträger zu vergrößern.
Windows 2000 kann einen weiteren Datenträger wahlweise als vollkommen neues Laufwerk betreiben oder dauerhaft mit einem
Ordner eines bereits existierenden NTFS5Laufwerks verbinden. Mit dem verteilten
Dateisystem (DFS), das im Netzwerk einen
einheitlichen, logischen Namensraum einführt, zeigt Windows 2000 dem Anwender
nach Aufgaben oder Bereichen geordnete
Freigaben und schirmt die wirkliche Struktur vor dem Benutzer ab. DFS unterstützt
“Active Directory” voll, setzt aber dessen Verwendung nicht voraus, und läßt sich mit dem
“File Replication Service” (FRS) von Windows 2000 kombinieren.
Lange Jahre machte uns Microsoft glauben, dass sich Daten auf NTFS-Partitionen
im Laufe der Zeit nicht fragmentieren. Zusatzprodukte mussten diesen Sektor abdekken. Doch sieh da, in Windows 2000 ist eine Minimalversion des Marktführers,
Diskeeper von Execsoft, integriert. Gag am
Rande: Da es sich bei Execsoft um eine operative Scientology-Firma handelt, bestehen
besonders in Deutschland massive Datenschutzbedenken gegen Windows 2000. Kann
sein, dass dadurch Windows 2000 nicht am
24. Februar 2000 oder zumindest nicht in
dieser Form erscheint.
Terminal-Server gratis
Freude für alle professionellen
Gambler: DirectX 7.0 steht bei
Windows 2000 bereits serienmäßig
zur Verfügung
für Windows 2000. Und DirectX 7.0 wird
ebenfalls unterstützt. Aber? Die
Geschwindigkeit, mit der das Ganze abläuft, hinkt deutlich hinter Windows 98
hinterher. Hoffen wir also, dass sich die
Treiber in den nächsten Monaten stark verbessern, denn nichts ist für einen Spieler
frustrierender, als Systemabstürze an den
spannendsten Stellen.
Die Terminal-Services, die ab der Server-Version von Windows 2000 zur Verfügung stehen, ermöglichen eine leichte Integration von
älteren PCs, indem diese zu reinen Terminals
werden und alle Programme am Server laufen. Das macht sowohl die Administration
als auch Support und Lizenzverwaltung wesentlich einfacher. Die Terminal-PCs können
übrigens auch unter Windows 95/98,
Windows NT, Windows für Workgroups
3.11 oder Windows CE laufen.
Load-Balancing sorgt für eine automatische Lastverteilung, wie sie bei Web-Servern
vonnöten ist, Clustering stellt die bei
Datenbank- oder Mail-Servern erwartete hohe
Verfügbarkeit sicher. Die in Server-Versio-
monitor 2/2000
WINDOWS 2000
nen steigende Mehr-Prozessorunterstützung
und der direkte Zugriff auf riesige Arbeitsspeichermengen machen Windows 2000 für
alle Unternehmensgrößen und jeden Serverbereich sinnvoll einsetzbar.
IntelliMirror erweitert Policies
IntelliMirror ist eine neue Technologie in
Windows 2000, die Funktionen umfaßt, um
Benutzern ständigen Zugriff auf ihre persönlichen Daten zu ermöglichen, unabhängig davon, ob sie gerade mit dem Netzwerk
verbunden sind oder nicht.
Im wesentlichen stellt IntelliMirror eine
Erweiterung der Richtlinien (Policies) in Verbindung mit dem Verzeichnisdienst “Active
Directory” dar.
Vom Benutzer erstellte Daten lassen sich
an jedem erforderlichen Arbeitsplatz bereitstellen, indem IntelliMirror automatisch die
relevanten Dateien im Netzwerk mit dem jeweiligen Arbeitscomputer synchronisiert. Dabei werden die Dateien auf die lokale Festplatte umgelenkt, ohne dass der Benutzer dies
bemerkt. Bei der Speicherung im lokalen
Ordner “Eigene Dateien” etwa bleibt der Benutzer im Glauben, dass die Dateien auf der
Festplatte seines Computers landen - während IntelliMirror sie tatsächlich im Netzwerk ablegt.
Windows 2000
hilft Kosten sparen
Da in modernen Unternehmen die Kosten einer EDV-Umstellung interessanter sind als
der zu erwartende Nutzen - ersteres stellt sich
sicher ein, letzteres nicht immer - betreibt
Microsoft die “Zero Administration”-Initiative. Klares Ziel ist hierbei, die “Total Cost
Of Ownership” (TCO), also die Gesamtkosten, die beim Betrieb eines EDV-Arbeitsplatzes anfallen, zu reduzieren. Windows
2000 ist das erste Betriebssystem, das streng
unter diesem Aspekt entwickelt wurde. Die
tragenden Säulen dieses Konzepts sind die
neue Managementkonsole und der Windows
Scripting Host, und natürlich wird auch der
“System Management Server” (SMS) von Microsoft optimal unterstützt.
Die Managementkonsole ist die zentrale
Schaltstelle für die Windows 2000-Konfiguration. Während die Systemsteuerung und
ihre Applets in erster Linie für die “kosmetischen” Korrekturen zuständig sind, geht es
bei der Managementkonsole um die wesentlichen Dinge. Hier finden sich alle Werkzeuge für Systemadministratoren, die in NT
4.0 teils eigenständige Programme und teils
Elemente der Systemsteuerung waren. Die
Managementkonsole selbst ist nur eine Klammer, die im Prinzip beliebige Inhalte sammelt, was sie vielseitig und erweiterbar macht.
Der Windows Scripting Host, den auch Windows 98 kennt, erlaubt das Automatisieren
von einfachen Aktionen, was bei der Administration eines Netzwerks sehr viel Zeit sparen kann.
Systemanforderungen
Um möglichst viele bestehenden Systeme
weiterverwenden zu können, untertreibt Microsoft bei den Systemanforderungen für Windows 2000 wieder schamlos. Ein Windows
2000 Server soll demnach nicht mehr als 166
HARD & SOFTWARE
MHz lahme Pentium-Prozessoren benötigen
und auch mit 64 MB funktionieren.
Empfohlen werden allerdings 128 MB. Na
gut. 500 MB Festplattenplatz sind zwar ganz
schön heftig, aber bei heutigen Platten
Nebensache. VGA-Auflösung, Maus und Tastatur gehört ebenfalls dazu. Windows 2000
Professional will Microsoft übrigens sogar
mit 32 MB Hauptspeicher betrieben sehen Scherz, laß nach. Hier werden auch nur 300
MB auf der Festplatte verbraucht. Neben der
Intel-Plattform läuft Windows 2000 auch
auf Alpha-Rechnern.
Verfügbarkeit
Windows 2000 Professional, Server und
Advanced Server gelangen am 17. Februar
2000 in Österreich sowohl in englischer als
auch in deutscher Sprache in den Handel. Die
Multilingual-Versionen mit der Unterstützung für alle verfügbaren Sprachen wird im
2. Quartal 2000 ausgeliefert, Windows 2000
Datacenter Server im 3. Quartal.
Damit ist die exponet die ideale Plattform,
auf der Microsoft gemeinsam mit Compaq
und dreißig weiteren Partnern auf 750 m2
eine riesige Show für Windows 2000 abziehen wird. Windows 2000 wird mit Sicherheit ein großer Erfolg und ein ebenso großes
Geschäft werden.
Damit das auch gelingt, hat Microsoft
schon im Vorfeld allein im deutschsprachigen Raum 600.000 Preview-Pakete mit Betaversionen verkauft. Und startet jetzt zur
größten Marketingkampagne aller SoftwareZeiten. Mehrere Hundert Millionen Dollar
übertreffen sogar noch die einstige ImageKampagne unter dem Motto “Where do you
want to go?”
Besonderes Augenmerk legt Microsoft auf
das Internet. E-Commerce-Anbieter werden
umworben, um ihre Server auf Windows
2000 umzustellen. Eine neue Abteilung mit
100 Mitarbeitern entstand, um den Einsatz
von Windows 2000 in großen Web-Projekten zu optimieren.
Fazit
Die »Terminal-Services« verwandeln einen Windows 2000-Server in einen Host, auf
dem Windows-basierende Terminals Applikationen ausführen können
monitor 2/2000
Die theoretische Begeisterung über das gelungene Produkt ist eine Sache, der Einsatz
in der Praxis ein anderer. Sicher werden in
den nächsten Monaten die gröbsten Fehler
behoben sein, sicher gibt es in sechs Monaten für alle Applikationen angepaßte Versionen und für alle Hardware stabile Treiber.
Erst dann, also frühestens in einem halben
Jahr, besser noch später, sollten Sie Windows
2000 professionell einsetzen. Bis dorthin
bleibt genügend Zeit, es in Testumgebungen
zu begutachten und einen vernünftigen
Migrationsplan zu entwickeln. Ich freue mich
❹
schon drauf.
85
HARD & SOFTWARE
INTERVIEW
Das Denkbare in das Machbare überführen
Mit 1. Oktober 1999 ging
Fujitsu Siemens Computers
in Österreich an den Start.
Entsprechend der
Geschwindigkeit im
umkämpften Markt entstand
auch das europäische Joint
Venture selbst in Rekordzeit:
Von der Vereinbarung des
Memorandum of Understanding zwischen Siemens
und Fujitsu bis zur Unterzeichnung des 50:50 Joint
Venture Vertrages vergingen
nur zwei Monate. Rüdiger
Maier nahm dies zum
Anlass, um mit dem neuen
Österreich-Geschäftsführer
Georg Obermeier, bisheriger
Leiter der Siemens
Computer Systems, über die
Visionen für das Unternehmen zu sprechen.
Rüdiger Maier
Was waren die Voraussetzungen für den
Zusammenschluß der beiden Unternehmen?
Georg Obermeier: Da Fujitsu bereits ein
langjähriger Partner war, ist diese Zusammenführung ja wirklich auf der Hand gelegen. Siemens war vor etwa 77 Jahren einer der Mitbegründer von Fujitsu (siehe
Kasten, Anm. d. Red.), und nun ergeben sich
durch die Kooperation des mittlerweile gerade am asiatischen Markt sehr starken
Partners interessante Synergien sowohl auf
der Marktseite wie auch im Bereich der Technologien. In Österreich vereint das neu geschaffene Unternehmen den Bereich
Computer Systems der Siemens AG
Österreich und die österreichische Niederlassung von Fujitsu Computers.
Was bringen die beiden Firmen in diese Partnerschaft ein und wie werden sie sich in Zukunft wechselseitig ergänzen?
Georg Obermeier: Als Europa-Ziel peilt das
Unternehmen den ersten Platz an, weltweit
wollen wir auf jeden Fall den dritten Platz
erreichen. Die Pole Position am österreichischen Markt werden wir daher weiter ausbauen, Schwerpunkte sind die Betreuung der
86
“Diese Zusammenführung ist ja wirklich auf der Hand gelegen.” Georg Obermeier, Österreich-Geschäftsführer Fujitsu Siemens Computers
Klein- und Mittelbetriebe und das Consumer-Geschäft. Tempo, flache Hierarchien und
kurze Kommunikationswege sind die Erfolgsdevise für unser Team. Es gilt einfach,
auf möglichst effizienten Wegen und mit geringen Kosten gute Produkte in den Markt
zu bringen.
Siemens ist ja traditionell im Enterprise
Computing sehr stark, wo wir ganz klar vom
heutigen dritten Platz in Österreich wieder
nach vorne wollen. In Deutschland sind da
schon schöne Erfolge zu sehen, wobei nicht
nur Produkte angeboten werden, sondern vor
allem zusätzlicher Service, etwa im Bereich
Storage. Im High End und Server Markt streben wir in Österreich einen Marktanteil von
30 Prozent an. Derzeit sind beide Unternehmen bei Intel Servern der am stärksten wachsende Hersteller und mit einem Marktanteil
von 25 Prozent die Nummer zwei in Österreich.
Fujitsu wiederum bringt ja vor allem auch
den Part der Notebooks ein. Hier soll der
Marktanteil von derzeit 9 Prozent verdoppelt
werden. In den ersten beiden Quartalen des
Vorjahres waren Fujitsu und Siemens gemeinsam mit 54.665 abgesetzten PC, das entspricht einem Marktanteil von 21,3%, die
Nummer 1 am österreichischen PC-Markt
vor Compaq und IBM. Überdies kooperieren
die beiden Unternehmen ja seit mehr als 20
Jahren auch im Bereich der Mainframes und
monitor 2/2000
INTERVIEW
ergänzen sich auch hier sehr gut. Eine Verstärkung des Software-Vertriebes rundet die
Strategie ab.
Grundsätzlich gibt es bei Siemens
Österreich im Arbeitsgebiet “Information
and Communications” drei verschieden zu
betrachtende Bereiche. Mit Fujitsu Siemens
sind wir im Bereich Produkte (ICP) angesiedelt, der sehr klar produktgetrieben ist.
Dagegen ist der Bereich Netze (ICN) ein klar
projektgetriebenes Gebiet, und im Feld
Dienstleistungen (SBS) erstellen wir Lösungen für die verschiedensten Branchen.
Welche Auswirkungen hatte der Zusammenschluß
auf der Personalseite?
Georg Obermeier: Im Jahr 1998 erzielte
Siemens Computer Systems Österreich mit
75 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,970
Milliarden Schilling. Fujitsu, in Österreich
erst im Jahr 1997 gegründet, erwirtschaftete im gleichen Zeitraum mit 15 Mitarbeitern
506 Millionen Schilling. Es ist uns gelungen,
beim Zusammenschluß der beiden Unternehmen keine Mitarbeiter zu verlieren.
Über ein Netz von 400 Vertriebspartnern
erzielen daher nun 90 Mitarbeiter mit
Produkten vom leichten Notebook bis zum
leistungsfähigen Server einen Umsatz von 2,5
Mrd. ATS. Von Österreich aus werden wir
auch die Länder Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Jugoslawien/Montenegro, Kroatien, Mazedonien, Rumänien,
Slowakei, Slowenien und Ungarn betreut.
Wie werden nun die Projekte bei Ihren Kunden
ausgeführt?
Georg Obermeier: Da wir ja die gesamte Produktpalette zu betreuen haben, gibt es da
recht unterschiedliche Ansätze. So zählt im
“Volumen-Geschäft”, also bei PCs, Notebooks
etc., vor allem die ausgeklügelte Logistik und
die Schnelligkeit, die durch das Internet noch
angetrieben wird. Im Bereich des Enterprise
Pole Position in Österreich
Fujitsu Siemens Computers hat 1999 mit
133.725 verkauften PC die Pole Position
in Österreich ausgebaut. Im nächsten Jahr
will man 150.000 PC absetzen, europaweit
sogar über fünf Millionen Geräte. Das
Unternehmen stellte kürzlich auch die
neuen LifeBook-Baureihen vor, die MiniNotebooks mit Touchscreen (B-Serie),
Ultraportables (S-Serie) und All-in-OneModelle (C-Serie) mit besonderen Multimedia-Fähigkeiten vor. Die E-Serie und die
800-Serie für professionellen Einsatz in
Unternehmen ergänzen das umfangreiche
Produktangebot.
Verstärkt werden ebenfalls die Aktivitäten bei Unix-Servern in Europa besonders
im High-End-Bereich. Die neue GP7000FComputing wiederum zählen vor allem das
Kow-how, die Erfahrung und die individuellen Konzepte.
Ein ganz wichtiger Punkt bei der
Abwicklung von Projekten ist aber die klare Aufgabenteilung zwischen uns und unseren Partnern. Wir arbeiten dabei mit Retailern, vier Distributoren und 24 Partnern für
größere Projekte zusammen. Unsere Rolle ist
ganz klar die des “Produktbereitstellers”, die
eigentliche Arbeit beim Kunden übernehmen unsere Partner. Wir haben daher ein gut
strukturiertes Partnerprogramm, das den
Partnern viel Raum lässt und daher attraktiv
ist. So übernehmen wir etwa prinzipiell kein
Consulting, da das die Kernkompetenz unserer Partner ist. Wir unterstützten unsere
Partner natürlich im “Pre Sales”-Bereich, etwa durch Teststellungen oder Schulungen.
Ein Gebiet, das wir wie gesagt auch ausbauen wollen, ist der Software-Vertrieb. Hier
Hochzeit in der Familie
Beim Joint Venture zwischen Siemens und
Fujitsu handelt es sich eigentlich um eine
Hochzeit in der Familie. Fujitsu entstand
1935 unter dem Namen Fusi Tsushinki
Denki Seizo K.K. als Ausgliederung der
Kommunikationsaktivitäten von Fusi Denki
Seizo, dem heutigen Fuji-Konzern. Dieser
war 1923 von Siemens gemeinsam mit der
Furukawa-Gruppe gegründet worden. Der
ursprüngliche Name Fusi war ein Akronym
der beiden Gründungsfirmen. Im Namen
Fujitsu ist Siemens also bereits enthalten.
In Europa wird das neue Unternehmen
mit Sitz in den Niederlanden und insgesamt 9.000 Mitarbeitern mit einem Umsatz von etwa 6 Mrd. Euro von Anfang an
eine Spitzenposition einnehmen. Erklärtes
monitor 2/2000
HARD & SOFTWARE
Ziel ist die Position Nummer eins am europäischen Computermarkt, derzeit liegt
das neue Unternehmen bereits auf Platz 2
nach Stückzahlen beziehungsweise Platz 3
nach Umsatz. In allen Schlüsselmärkten
Europas werden Vertriebsgesellschaften
durch Integration der bestehenden Organisationen von Fujitsu Computers und
Siemens Computer Systems gebildet.
Der Kundenstamm umfasst die meisten
der 1.000 größten Unternehmen Europas,
mehr als 2.000 der führenden Reseller,
Distributoren und Systemintegratoren und
über 100.000 Vertriebspartner und Retail
Outlets. In der eigenen Vertriebsorganisation sind mehr als 2.500 Salesprofis tätig.
Serverfamilie
beeindruckt
durch
Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit.
Das Spektrum der Familie reicht bis zu 64way-Enterprise-Servern und noch heuer
wird zusätzlich ein 128-way-Server verfügbar sein.
Alle fünf Modellgruppen verwenden
SPARC64TM GP-Prozessoren und das
Betriebssystem Solaris. Die bisherige Linie
der RM-Server wird bis 2002 weiterentwickelt und bis 2008 unterstützt.
Die High-End-Server Primergy N800
und K800 sind die ersten der einheitlich
Intel-basierten Serverfamilie. Beide basieren auf der Intel Profusion ChipsetTechnologie und verfügen über acht
Pentium III Xeon Prozessoren.
haben wir etwa eine enge Partnerschaft mit
Microsoft, mit Computer Associates oder
EMC² für den Storage-Bereich. Solche Partnerschaften sind für uns vor allem auch vor
dem Hintergrund wichtig, dass das expandierende Feld des Enterprise Computing und
damit einhergehend eine Renaissance der zentralen Datenhaltung einen wachsenden Bedarf an Werkzeugen zur Administrierbarkeit
der immer größeren Datenmengen bringt.
Welche Veränderungen erwarten Sie in Ihrem
Marktsegment für die nächste Zukunft?
Georg Obermeier: Neben der bereits erwähnten wachsenden Bedeutung des Enterprise Computing und der damit zusammenhängenden Anforderungen erwarte ich auch
eine bedeutende Ausweitung des Marktes für
Mobile Computing. Hier werden sicher die
Preise weiter nach unten gehen und wir werden noch intensiver an unserer Fertigung und
Logistik arbeiten müssen. In diesem Bereich
wollen wir ja bereits heuer die Nr. 1 in
Österreich werden.
Gleichzeitig wird sich durch neue
Protokolle wie WAP die Konvergenz von Information und Kommunikation verstärken.
Wenn Informationen zu jeder Zeit an jedem
Ort verfügbar sein sollen, wird uns das zwingen, mehr handliche und dennoch leistungsfähige Produkte zu entwickeln, die diesem Trend gerecht werden. Es werden sich
damit in den nächsten ein bis zwei Jahren
ganz andere Datenströme ergeben, als wir sie
bisher gewöhnt sind. Daher müssen auch Produkte entstehen, die wir uns heute noch gar
nicht richtig vorstellen können. Denn das
Denkbare muß dann auch immer mehr in das
Machbare übergeführt werden. Eine große
Herausforderung, der wir uns aber mit viel
Einsatz und Begeisterung stellen wollen.
Vielen Dank für das Gespräch!
87
HARD & SOFTWARE
NEWS
BJC-6500
BJC-85
BJC-8000 Photo
BJC-3000
Canon: Schluß mit der Verschwendung!
Sie freuen sich sicher, wenn Ihr
Drucker weniger Tinte verbraucht.
Und auf eine erschwingliche
Digital-Kamera, die Ihren Ansprüchen auf eine bessere Bildqualität
genügt, haben Sie auch schon
lange genug gewartet. Canon
erfüllt Ihnen jetzt beide Wünsche.
Ing. Adolf Hochhaltinger
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Canon macht bei seinen neuen Druckern der
Verschwendung von teurer Farbtinte ein Ende
- durch einzelne Tanks für jede Farbe!
Das Problem ist wohl jedem Besitzer eines
Tintenstrahldruckers geläufig: Auch wenn in
allen anderen Farbtanks noch genügend Tinte ist, muss der gesamte Farbtank getauscht
werden, sobald der erste Tank leer ist. Besonders ärgerlich ist dies dann, wenn von einer Farbe überproportional viel verbraucht
wird - beispielsweise wenn ein (z.B. einfarbiges) Firmenlogo mit jedem Brief mitgedruckt wird. Die entsprechende Farbe ist dann
relativ bald am Ende und der gesamte (Farb) Tintentank mit allen Farben musste bisher
dann getauscht werden.
Mit seinem neuen „Single-Ink-Konzept“
macht Canon dieser systematischen Verschwendung ein Ende: Bei den neuen Drukkermodellen kann jeder einzelne Tank extra
nachgekauft und getauscht werden. Dies gilt
nicht nur für die drei Grundfarben und für
Schwarz, sondern ebenso auch für die zusätzlichen Tintentanks mit den Spezialfarben
für Fotodruck, soweit der betreffende Drukker diese verwendet.
Eine ganze Produktreihe neuer Drucker
bietet dieses Konzept der einzelnen Tintentanks. Das Modell BJC-6100 ist bereits seit
Oktober auf dem Markt, noch im Februar
kommt das Modell BJC-6500 dazu, das auch
A3-Formate verarbeiten kann und um 5.490,Schilling gehandelt wird. Als preiswertes Einstiegsmodell in diese Druckerwelt mit einzelnen Tintentanks ist die Type BJC 3000
gedacht, sie ist ebenfalls ab Februar 2000 erhältlich, druckt mit 1440 × 720 dpi und kostet 2.190,- Schilling.
Im März kommt dann noch das Modell
BJC-8200 auf den Markt, ein Sechsfarben-
monitor 2/2000
NEWS
drucker speziell für höchste Fotoqualität mit
1200 × 1200 dpi Auflösung, der um 6.990,Schilling zu haben sein wird.
Noch mit herkömmlichen Tintentanks ausgestattet ist das (ebenfalls neue) Modell BJC85, ein ganz besonders leichter und kleiner
Drucker, der speziell für Anwendungen unterwegs (sprich: mit dem Notebook) gedacht
ist. Mit einem Gewicht von nur 1,4 kg und
den Abmessungen 300 × 158 × 57 mm paßt
er in jede Aktentasche und liefert doch brillante Ausdrucke in Farbe und Schwarzweiß,
er druckt mit bis zu 720 x360 dpi und bietet sogar Ausdrucke in Fotoqualität, hierfür
ist allerdings ein eigener Fotodruckkopf erforderlich, der als Option erhältlich ist.
Auch dieser Winzling beherrscht schon die
„Drop Modulation Technology“, bei der die
Größe eines jeden einzelnen Tintentröpfchens
moduliert werden kann. Dadurch werden besonders weiche Farbverläufe möglich. Dieser
Drucker ist zusätzlich zur normalen Drukkerschnittstelle auch mit einem USB-Anschluß und mit einer Infrarot-Schnittstelle
ausgerüstet.
Die mitgelieferte Software „Photo Optimizer“ entfernt unerwünschte Elemente wie
Grauschleier, Fehlbelichtungen, geringe Farbsättigung oder schlechte Kontraste aus dem
Bild, damit auch bei nicht perfekten Vorlagen in optimaler Qualität gedruckt werden
kann.
Eine zusätzliche Option, die vor allem
unterwegs recht nützlich ist, besteht in der
Möglichkeit, statt dem Druckkopf einen
Scannerkopf einzusetzen, der als Option erhältlich ist. Der Drucker wird dadurch in einen Scanner mit 360 x360 dpi Auflösung und
einer Farbtiefe von 24 Bit verwandelt. Ein
Kalibrierungsblatt für den korrekten Weißabgleich wird ebenfalls mitgeliefert. Der
Drucker BJC-85 wird ab Februar ausgeliefert und wird 3.990,- Schilling kosten. (Alle Preise inkl.MwSt.)
3,3 Millionen Pixel-Kamera
Einen neuen Rekord in puncto Auflösung bei
kleinsten Abmessungen bietet Canon mit seiner neuen Digitalkamera „PowerShot S20“:
Eine Auflösung von 2048 × 1536 Pixeln
entspricht nicht weniger als 3,3 Millionen
Bildpunkten und ist - zumindest für kurze
Zeit - wohl ein Rekordwert für handelsübliche digitale Fotoapparate. Das hervorragendste Merkmal der Kamera ist aber ihre
einfache Bedienung. Meist braucht man nur
Zoomhebel und den Auslöser zu bedienen.
An der Rückseite der Kamera findet sich
der fast schon obligate LCD-Bildschirm mit
rund 4,5 cm (1,8 Zoll) Bilddiagonale, er ermöglicht trotz einer relativ geringen Auflösung eine Beurteilung von Motiv und Bild-
monitor 2/2000
ausschnitt, und dies auch bei hellerer Umgebung. Ein weiteres Ausstattungsmerkmal
ist das 2-fach Zoomobjektiv, es entspricht
mit 5,5 bis 13 mm einer Brennweite von 32
bis 64 mm bei einer Kleinbildkamera. Das
hervorragende Objektiv (acht optische Elemente in sieben Gruppen) wird der hohen
Auflösung dieser Kamera durchaus gerecht.
Ein besonderes „Zuckerl“ ist der Makromodus, er funktioniert zwischen 12 und 66 cm
Abstand vom Objekt. Allerhöchstens könnte man sich bei künftigen Modellen einen
größeren Zoombereich wünschen, vielleicht
1:3 oder 1:4.
Das bei dieser Kamera zusätzlich eingebaute „digitale Zoom“ bringt allerdings (wie
jedes digitale Zoom generell) keine höhere
Bildqualität mehr, das nachträgliche Vergrößern damit entspricht dem nachträglichen
„Aufblasen“ eines Bildausschnitts und könnte ebenso gut auch mit jedem besseren Bildbearbeitungsprogramm gemacht werden. Das
Ganze bringt aber trotz höherem Datenvolumen keine zusätzlich Bildinformation mehr.
Die mitgelieferte Speicherkarte (CompactFlash) wird mit einer Kapazität von 16 MB
dem hohen Datenaufkommen der 3,3 Megapixel einigermaßen gerecht, als Zubehör gibt
es im Handel auch Speichermodule mit größerer Kapazität.
Automatik abschaltbar
Hervorzuheben ist die Möglichkeit, die zahlreichen Automatikfunktionen dieser Kamera nach Wunsch auch abschalten zu können,
so kann etwa der Weißabgleich auch manuell
durchgeführt oder fix für drei vorbestimmte
Farbtemperaturen vorgewählt werden. Auch
Belichtungskorrekturen sind in Drittel-Blen-
HARD & SOFTWARE
denstufen möglich. Auch kann der Anwender unter fünf Belichtungsprogrammen wählen, dann werden sämtliche Parameter für den
betreffenden Anwendungsfall (Sportbilder,
lange Belichtungszeiten, Nachtaufnahmen,
Schwarzweißfotografie...) optimal eingestellt.
Der Anwender ist hier also der Meister und
nicht der Sklave seiner Kamera. Normalerweise sind dagegen alle automatischen Funktionen aktiv, das Fotografieren damit fällt somit auch ungeübten Anfängern nicht schwer:
nur Anvisieren und Abdrücken, das ist alles.
Als Stromversorgung ist der hier eingesetzte NiMH-Akku samt mitgeliefertem Ladegerät wohl eine preiswertere Lösung als die
sonst vielfach üblichen, teuren Batterien. Als
Anschluß zum PC wurde der USB-Bus gewählt, damit ist eine schnelle Datenübertragung zwischen Kamera und Computer gewährleistet - sowohl bei PCs als auch bei Apple-Rechnern ist diese Schnittstelle inzwischen Standard. Auch der Anschluß an einen
LCD-Projektor oder an einen Fernsehbildschirm ist möglich.
Die mitgelieferte Software umfaßt eine ganze Reihe von Programmen, darunter „Adobe PhotoDeluxe“ und PhotoRecord, sie enthält sogar einen Panorama-Assistenten, mit
dem eine Reihe von einzelnen Fotos zu einem
Panorama zusammengefügt werden kann.
Die Kamera wird ab Mitte März 2000 verfügbar sein und 14.990,- Schilling kosten unverbindlich empfohlener Verkaufspreis
inkl.MwSt.
Canon
Tel. 01/680 88-0
http://www.canon.at
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HARD & SOFTWARE
NEWS
Schartner Consulting macht (F)IT für die Zukunft
Die Chance unserer Kunden, aus
IT-Projekten Wettbewerbsvorteile
zu erzielen, liegt in der Fähigkeit
aller handelnden Personen
entstehende Verbesserungspotentiale zu nutzen. Für einen
schnellen Return on Investment
aus einer IT-Investition gilt es, die
gesetzten Projektziele effizient zu
erreichen.
PROMOTION
Dabei steht die Anforderung einer integrierten Logistik-Kette, vom Lieferanten über den
Hersteller bis zum Kunden fest. Das bedeutet für Unternehmen neben der optimalen
Abbildung der internen Prozesse auch die
kritische Betrachtung aller firmenübergreifenden Transaktionen. Dazu sind verschiedene Softwarekomponenten (ERP, CRM,
E-Business), wie sie die moderne Produktpalette von Baan bietet, erforderlich.
“Speed” ist der wesentliche Erfolgsfaktor
für unsere Kunden. Die Zeitspanne vom ITKonzept bis zur produktiven Kunden-Lösung
muß sehr kurz gehalten werden. Dadurch erhöhen sich die Anforderungen an das
verantwortliche Projektteam. Trotz komplexer Themenstellungen sind täglich schnelle
Entscheidungen zu treffen.
Eine hohe Fachkompetenz ist zwar eine wesentliche Basis für den Projekterfolg, aber
keine Garantie für die Erfüllung der
Projektziele. Auch klassische Projektmanagementansätze einer Kosten- und Terminkontrolle sind keine Garanten einer effizienten Umsetzung der Projektziele. Neue Ansätze und Methoden müssen die klassischen
Instrumente ergänzen. Dazu haben wir das
Schartner Consulting Einführungsmodell
entwickelt, das neben dem unmittelbaren
Nutzen für das Projekt auch einen dauerhaften Nutzen für den Mitarbeiter und das
gesamte Unternehmen erzielt. Das Schartner
Consulting Einführungsmodell besteht aus
den drei Säulen:
. Fachliche Baan-Einführung nach
“Baan-Target”
. Teambuilding
. Projektmanagement
Die Lernende Organisation
Das Schartner Consulting Einführungsmodell verspricht neben dem unmittelbaren
90
Nutzen für das Projekt auch einen dauerhaften Nutzen für den Mitarbeiter und das
gesamte Unternehmen.
. Schnellerer ROI durch kürzere ProjektImplementierungszeiten
. Steigerung der Projektqualität durch
Projektmanagement-Kompetenz in
Kundenhand
. Projektmanagement wird gelebt und stellt
keinen Overhead dar
. Überraschungskompetenz wird aufgebaut
(wachsam und klug auf Veränderungen
reagieren)
. Service und Qualität werden gesteigert
. Bereitschaft für Veränderungen und
Leadership
. Persönlicher Fortschritt für die Mitarbeiter
. Unternehmen gewinnt durch Förderung
von Eigeninitiative, Selbstmotivation,
Vertrauen, Teamfähigkeit und Verständnis
des Mitarbeiters
. Erfolgreiche Übernahme von bestehenden
Projekten auch aus turbulenten Projektsituationen
Wir stützen uns auf die drei Säulen unseres
Unternehmenserfolges:
Ein ausgeprägter Service-Gedanke, gelebt
in einem kreativen Team, eingebettet in
einem internationalen Netzwerk.
Service sehen wir als Summe von Kompetenz,
Support, Speed und Weiterbildung. Im Team entsteht ein langfristiges, partnerschaftliches
Verhältnis mit unseren Kunden. Dies fördert
eine ständige Optimierung der Unternehmensabläufe und der eingesetzten
Software. Im Netzwerk mit unseren strategischen Partnern sichern wir breite branchenund fachspezifische Kompetenz, den Ausbau
unserer Dienstleistungspalette sowie
geographische Kundennähe.
Keiner gewinnt alleine
Ein erfolgreich abgeschlossenes IT-Projekt
ist die Basis für einen erhöhten Unternehmenserfolg. Um dieses Ergebnis zu erzielen,
sind wir täglich bei unseren Kunden vor Ort.
Unser Beitrag für Ihr Unternehmen:
. Schnelle, schlanke Umsetzung kleiner
Projekte mit dem Baan-Standard
. Einsatz branchenübergreifender
Erfahrungen
. Rasches Beherrschen von komplexen
Projekten durch durchdachte betriebswirtschaftliche Konzepte und gezielte
Zusatzmodule zum Baan-Standard
Schartner Consulting steht mit 25 hochqualifizierten Beratern und Best Practice-Erfahrungen
bereit, um Ihre spezifische Lösung zu realisieren.
Informieren Sie sich unter www.schartner.net.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage unter
+43/732/383438, Herr T.W. Johann Klima
oder per E-Mail an [email protected].
monitor 2/2000
HARD & SOFTWARE
NEWS
Sind Sie schon mal
richtig Auto gefahren?
Keine Sorge, hier geht’s um ein
entspannendes Ford-Racing am
PC. Schließlich brauchen wir ja
alle unsere Stündchen, wo wir
richtig abschalten können.
Nicht nur für Ford-Fans bietet dieses Rennspiel fünf verschiedene Rennkategorien, 12
verschiedene Fordmodelle und
hochauflösende 3D-Grafiken.
Und falls was schief gesehen sollte, das Spiel verspricht sogar „authentische Unfallreaktionen“. DirectX 6.1 ist Voraussetzung. Der
Preis inkl.MwSt. liegt bei 670,ATS.
Koch Media
Tel. 01/8150626-0
http://www.kochmedia.com/
Inserat
koch
Office-Software für den Browser
Sun macht jetzt ernst mit seinem Early-Access-Programm
für StarPortal.
Die StarPortal Software liefert
Werkzeuge für Textverarbeitung,
Grafikpräsentation, Tabellenkalkulation und andere Office-Software, die sich für jeden WebBrowser eignen und später auch
über portable Geräte zu benutzen sein werden. StarOffice ist für
Solaris Operating Environment,
Windows, Linux und OS/2 verfügbar. Das Early Access Programm steht registrierten Teil-
nehmern offen. Dieses Netzwerkservicemodell basiert auf der
StarOffice Software, die bereits
über 1,4 Millionen mal von Suns
Website heruntergeladen worden
ist.
Sun Microsystems Ges.m.b.H.
Tel. 01/605 63-0
Virtuelle Eisenbahn
Modellbau-Freaks können
mit „Eisenbahn.exe“ ihre
Anlage virtuell erweitern
oder planen.
Eisenbahn-exe ist ein sehr
zweckmäßiges Programm für den
Modellbaufreund. Sie können am
PC Anlagen planen, um diese
dann, je nach Größe Ihres Wohnzimmers, auch wirklich zu realisieren. Jede Menge an Zügen und
Baulichkeiten stehen für die virtuelle Modell-Eisenbahn zur Verfügung. Und die Züge fahren natürlich auch!
Das Programm kostet 579,ATS inkl.MwSt. Es läuft unter
Windows 95/98/NT.
monitor 2/2000
Koch Media
Tel. 01/815 06 26-0
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Centura-Datenbank für Palm-Computer
Centura Software hat seinen Raima Database
Manager auf die Palm
Computing Plattform
portiert.
Computersysteme jenseits der
Grenzen der klassischen PCs
gewinnen immer mehr an Bedeutung. Neben Systemen, die
ganz in Geräte wie Telefone,
Fotokopierer oder ähnlichem
integriert sind, sind das vor allem Klein-Computer wie
Handhelds und Organizer.
Eine führende Position
nimmt dabei die Palm Computing Plattform ein, die nicht
nur leistungsfähige, kleine, benutzerfreundliche Geräte bietet, sondern einen echten Plattform-Ansatz, auf dessen Basis
sich eigenständige Lösungen
entwickeln lassen. Zahlreiche
Anwendungen beispielsweise
für Time-Management oder
Komrnuni- kation stehen für
diese Plattform bereits zur Verfügung. Centura Software hat
sein Datenbankmanagementsystem RDM (Raima Database Manager) nun auch auf die
Palm Computing Plattform
portiert. RDM ist eine äußerst
leistungsfähige Datenbank, die
zu gleich nur ganz geringe Anforderungen an die Systemressourcen stellt. Mit dieser Datenbank können Entwickler
ohne großen Auf- wand anspruchsvolle Anwendungen für
die Handheld-Computer der
Palm-Plattform erstellen. Da
RDM sowohl das relationale
Datenbankmodell als auch das
Network Pointer Model unterstützt, können die Vorteile beider Technologien flexibel
kombiniert werden.
Centura Software
Tel. 01/607 01 81
http://www.centurasoftware.com/de
91
MARKTVIEW
USV-ANLAGEN
Nicht nur bei lebenswichtigen
Anwendungen wie etwa in
Krankenhäusern ist eine
ununterbrochene Stromversorgung unverzichtbar; auch
bei allen normalen Computernetzwerken kann sich schon ein kurzer
Stromausfall von nur wenigen
Sekunden fatal auf das System
auswirken.
Ing. Adolf Hochhaltinger
Power ohne Pause
Schließlich kann schon ein ganz normaler PC
unter Windows nicht einfach mit dem Netzschalter abgedreht werden, noch viel weniger ein Fileserver oder gar ein ganzes
Netzwerk, ohne Datenverlust zu riskieren.
Auch geringste Stromschwankungen können für ein Netzwerk katastrophale Folgen
haben. Häufig wird auf diese Weise nicht nur
die Hardware beschädigt, sondern es gehen
vor allem wichtige Daten verloren. Darüber
hinaus dauert es oft bis zu mehreren Tagen,
einen so entstandenen Computerausfall und
dessen Folgen wieder zu beheben, wobei die
Kosten eines solchen Ausfalls in die Millionen gehen können. Betriebsdatenverlust, Auftrags- beziehungsweise Kundenverlust und
Ausfall des Kundenservices sind nur einige
der katastrophalen Konsequenzen. USVAnlagen bieten hier einen zuverlässigen
Schutz und haben sich aus diesem Grund in
allen Netzwerkumgebungen als feste Komponente etabliert.
Dementsprechend ist ein wesentliches (und
besonders komplexes) Anwendungsgebiet für
eine USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung) auch der Bereich IT und Computer. Weitere Anwendungsbereiche dafür sind
beispielsweise Telekommunikationsanlagen
aller Art, die Leittechnik und die vielen Regelungs- und Überwachungssysteme in Ge-
92
bäuden, wie für Brandschutz, Klimatisierung,
Zutrittskontrolle, Einbruchsschutz und vieles mehr.
Offline oder Online?
Die einfachste Form einer USV ist jene, bei
der ein (ausreichend groß dimensionierter)
Akku ständig vom Stromnetz nachgeladen
wird, die restliche Anlage ist abgeschaltet
(“offline”). Erst im Augenblick des Stromausfalles wird die ganze Anlage aktiv. Dann
werden die Verbraucher vom normalen
Stromnetz getrennt und zugleich beginnt das
Gerät selbst, aus seinen Akkus Wechselstrom
mit 50 Hz zu erzeugen .
Ist der Strom dann wieder da, so wird wieder zurückgeschaltet - entweder wieder mit
einer ganz kurzen Unterbrechung oder es
müssen die Phasenlagen von Netzstrom und
Notstrom vor dem Umschalten erst synchronisiert werden.
Qualität oder billig?
Dieser aus den Akkus erzeugte Wechselstrom
ist allerdings generell - je nach Fabrikat und
Schaltungsaufwand - von durchaus unterschiedlicher Qualität, und dies ist ein ganz
wichtiges Kriterium zur Bewertung einer
USV.
Für einfache Anwendungen genügt es zwar
oft, eine Gleichspannung mit 50 Hz umzupolen und die so entstandene Rechteckspannung mit einigen zusätzlichen Schaltungsmaßnahmen in eine “Trapezspannung” zu
verwandeln. Das reicht etwa für den Betrieb
von einigen einfacheren Geräten, für einen
220-Volt Lötkolben, für Glühlampen, einfache Bohrmaschinen ohne Regelung oder einfache Ladegeräte für Video-Akkus. Die nehmen eine solcherart “verhunzte” Spannung
nicht krumm - viele andere Geräte allerdings
sehr wohl.
Mit etwas größerem Schaltungsaufwand
ist es nämlich durchaus möglich, einen perfekten (sinusförmigen) Spannungsverlauf zu
generieren, wie ihn auch das Stromnetz normalerweise liefert. Interessant ist hierbei allerdings auch, ob das betreffende Gerät diese
perfekte Kurvenform auch unter Last noch
halten kann - einige ganz billige Geräte verändern (verschlechtern) unter Last ihre Kurvenform nämlich ganz beträchtlich.
Den Strom “verbessern”
Keine solchen Probleme gibt es generell dann,
wenn die Ausgangsspannung ständig elektronisch überwacht und ständig nachgeregelt
wird. Solche Geräte sind heute bei der USVTechnik die Regel.
Ein Relikt aus früheren Zeiten, als die
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DCPS - DATA CENTER POWER SYSTEMS
USV - Komplettsysteme für großangelegte Server - Umgebungen
Für Firmen mit großangelegten Datencentern ist die unterbrechungsfreie
Stromversorgung aller elektronischen Anlagen und Funktionen lebenswichtig!
Mehr als 50% aller Computerausfälle sind auf Spannungsschwankungen
zurückzuführen. Die Folgen sind verheerend!
KESS electronic HAT DIE LÖSUNG!
DCPS - SIND USV-KOMPLETTLÖSUNGEN, DIE
SPEZIELL FÜR DEN EINSATZ IN GROSSEN
SERVER-FARMEN, RECHEN- BZW. DATENZENTREN KONZIPIERT WURDEN!
DCPS - bedeutet Unterbrechungsfreie Sicherheit und Verfügbarkeit auf höchstem Niveau!
Die Stromversorgung von Rechenzentren, Server-Farmen oder Cluster-Systemen wird zentral von nur einem einzigen
USV-Komplettsystem übernommen. Die mitgelieferte USV-Software garantiert eine einfache Integration in das Netzwerk-Management-System. So kann bei einem Netzausfall ein unbegrenzter Shutdown aller EDV-Komponenten, in einer
vom System-Administrator selbst festgelegten Reihenfolge, erfolgen. Die kontinuierliche Versorgung der angeschlossenen Komponenten bleibt auch während Wartungs- bzw. Reparaturarbeiten am Gerät gewährleistet!
KESS electronic garantiert Kompetenz, Erfahrung, Sicherheit und Service bei Beratung und Planung von DCPSKomplettlösungen bis hin zur Lieferung, Einbringung und Inbetriebnahme der Anlagen. Die ausgereiften und auf die
Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnittenen KESS Service Programme garantieren Betreuung und Unterstützung
auch nach dem Kauf einer DCPS-System!
Unterbrechungsfreie Sicherheit und Verfügbarkeit
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monitor 2/2000
93
MARKTVIEW
USV-ANLAGEN
Stromnetze noch nicht so stabil waren wie
heute, feiert dabei ein Comeback: die sogenannten “Voltage Conditioner”. War es zum
Beispiel in der ersten Nachkriegszeit oft noch
nötig, die Sinusform der Netzspannung durch
zusätzliche Filterung sicherzustellen, so haben clevere Entwickler diese Filter in moderner Version seit Jahren auch in die USVGeräte eingebaut.
Mit anderen Worten: Nun ersetzt die USV
nicht nur die Energie aus dem Netz, es werden auch ständig eine “perfekte” Netzspannung und Kurvenform angeboten - auch unter stark wechselnder Last werden alle Störungen ausgefiltert, zum Beispiel werden die
Steuerfrequenzen der Rundsteueranlagen eliminiert, mit denen nachts die Boiler eingeschaltet werden.
Mit anderen Worten: Dieser “perfekte”
Strom ist, insbesondere für heikle Geräte,
“besser als vom Netz”. Es gibt keinerlei
Störimpulse, die eventuell empfindliche Geräte aus dem Tritt bringen könnten, und die
Netzspannung schwankt nicht, wie beim
Netz um etwa fünf bis zehn Prozent, sondern
nicht einmal um ein Prozent, unabhängig
von der Belastung.
Online-USV
Was liegt also näher, als solche USV Geräte
ständig “online” mitlaufen zu lassen, während die Akkus aus dem normalen Stromnetz
gespeist werden, um solcherart ständig in den
Genuß dieser “perfekten” Netzspannung zu
kommen. Insgesamt geht die Energie dabei
folgenden Weg: Ein Netzteil wandelt den
Strom in Gleichstrom und schickt ihn in die
Akkus. Zugleich entnimmt der Wechselstrom-Erzeuger von hier seine Energie und
macht daraus (unter Mithilfe einer komplexen elektronischen Regelung) den erwähn-
94
ten “perfekten” Wechselstrom, der dann zu
den betreffenden Verbrauchern fließt.
Bei einem Stromausfall fällt nur der erste
Teil aus, die Akkus werden dann eine Zeitlang eben nicht mehr nachgeladen. Alles andere - die Stromentnahme und die Erzeugung
des “idealen” Stromes - funktioniert nach wie
vor ohne Unterbrechung in der beschriebenen Weise.
Am Ende des Stromausfalls werden die
Akkus wieder nachgeladen, dann muss das
Netzteil für kurze Zeit eine höhere Leistung
erbringen, es muss sowohl für den weiteren
Betrieb der Computeranlagen sorgen und zugleich die Akkus wieder nachladen. Sobald
die Akkus dann voll sind, geht wieder alles
weiter “wie vorher”. Damit ist auch die Funktionsweise dieser teureren, aber leistungsfähigeren Art von USVs auch schon beschrieben.
Vor- und Nachteile
Der Nachteil dieser aufwendigeren Technik
ist ein etwas größerer Schaltungsaufwand und
ein etwas höherer Preis. Allerdings muss ohnehin jede USV-Anlage auch Dauerbetrieb
aushalten, auch wenn sie sich in der Praxis
nur selten einschaltet. Somit sind die Unterschiede nicht so groß, wie man auf den ersten
Blick vermuten könnte.
Als Plus zählt einerseits die “perfekte”
Netzspannung, schließlich wird der Strom
für die angeschlossenen Geräte extra für sie
erzeugt und geregelt und enthält um Klassen weniger Störungen als der normale Strom
aus der Steckdose - und das permanent.
Das größte Plus ist jedoch das Fehlen jeglicher Unterbrechung in der Stromversorgung, sobald der Netzstrom ausfällt, schließlich läuft die USV-Anlage ohnehin ständig
mit. Nur das Nachladen der Akkus entfällt
eine Zeitlang, nun müssen sie diese die Energie liefern - für die Dauer des Ausfalls, das
ist zumindest so lange, bis das Netzwerk
komplett heruntergefahren wurde. Nach dieser Zeitspanne richtet sich auch die Größe
der Akkus - bei solchen Geräten meist der
größte Kostenfaktor.
Software zu,
“Abschalten nach Plan”
Gerade in einem Netzwerk steht aber noch
eine andere Funktion der USV im Vordergrund: Das möglichst schnelle systematische
Herunterfahren des gesamten Netzwerkes.
Hierzu ist abgesehen von dem Gerät selbst
vor allem auch die Software gefordert.
Üblicherweise wird der Status der USV von
einer Workstation überwacht. Dazu läuft auf
dieser ein Programm, das ebenfalls Teil des
USV-Systems ist. Über eine Leistung - beispielsweise über eine Schnittstelle oder eine
spezielle Überwachungskarte in der Workstation - wird der Workstation gegebenenfalls auch der Stromausfall signalisiert. Ist
dies der Fall, so wird die erwähnte Software
aktiv und löst auf allen Workstations im gesamten lokalen Netzwerk erst einmal eine
Meldung aus - sinngemäß etwa: “Wegen
Stromausfall wird das Netzwerk heruntergefahren, bitte sichern Sie alle Daten und fahren Sie ihre Workstation herunter!”
Notfalls automatisch
Falls der eine oder andere Anwender gerade
nicht auf seinem Arbeitsplatz ist, startet diese Software nach einigen Minuten bei allen
immer noch laufenden Workstations das
“zwangsweise Herunterfahren”.
Gerade diese Funktion sollte in ihrer Wichtigkeit keinesfalls unterschätzt werden. Vor
allem bei Netzwerken, die unter verschiedenen Betriebssystemen laufen (beispielsweise
teilweise Linux, teilweise Windows NT, ein
Administrationssystem etwa von Novell und
dazu einige Workstations unter Windows 9x
und zum “Drüberstreuen” noch eine Hostanbindung und Firewalls) soll ein systemübergreifendes Herunterfahren des gesamten
Netzwerkes (beziehungsweise des jeweils betroffenen Teiles) dem Vernehmen nach nicht
bei allen solchen Programmen aller Anbieter
immer gewährleistet sein.
Bei solchen komplizierteren Zusammenstellungen beziehungsweise Netzwerken sollte man daher sicherheitshalber immer genauer nachfragen und auch bei der Installation einige “Probeläufe” veranstalten, um
ganz sicher zu gehen. Schließlich ist gerade
das fehlerlose Verhalten (und das Herunterfahren ohne Datenverlust) des gesamten
Systems in der “Stunde der Wahrheit” das
Um und Auf des gesamten USV-Systems. ❹
monitor 2/2000
MARKTVIEW
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USV - UNTERBRECHUNGSFREIE STROMVERSORGUNGEN
monitor 2/2000
USV - UNTERBRECHUNGSFREIE STROMVERSORGUNGEN
monitor 2/2000
MARKTVIEW
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MARKTVIEW
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USV - UNTERBRECHUNGSFREIE STROMVERSORGUNGEN
monitor 2/2000
Anzeige: PID Wien, Fotos: ÖW, Simlinger / PID
LUST AUF WIEN
WINTER
STADT
WWW.WIEN.AT/
Wien hat zwar noch keinen
bedeutenden Schirennläufer
hervorgebracht, in Sachen
Wintersport kann sie es aber durchaus mit anderen europäischen
Hauptstädten aufnehmen.
Ob Rodeln, Langlaufen, Schifahren
oder Eislaufen - alles ist möglich,
wenn der Wettergott gut
gelaunt ist.
WINTER IN
WIEN
Für Anfänger und Kinder empfiehlt sich ein Abstecher
auf der Dollwiese, wo es seit dem Vorjahr wieder einen Schlepplift gibt.
Wer diese Hürde geschafft hat, ist reif für die 25
prozentige Steigung der Hohen-Wand-Wiese, die
bei Bedarf auch beschneit wird.
Ausdauer und Kondition braucht man hingegen
für Langlaufloipen. Auf sieben verschiedenen Strecken
läßt sich Wiens Landschaft auf zwei Brettern erobern.
Die längsten Routen sind rund zehn Kilometer lang,
wie etwa auf der Donauinsel oder im Prater. Weniger Ausdauernde werden auch mit der zwei Kilometer langen Loipe im Wienerfeld zufrieden sein.
Am schwierigsten ist die hügelige und kurvenreiche
Strecke am Cobenzl, wo ein Rodelhügel den Langläufern Konkurrenz macht. Rodeln kann man 69mal
in ganz Wien - fast in jedem Bezirk. Auf der Jesuitenwiese tummeln sich Schlittenfahrer genauso wie
im Esterhazypark, beim Technischen Museum oder
bei der Lagerwiese Kaiserwasser.
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Danach darf ruhig einmal der städtische
Hüttenzauber getestet werden. Zum Einkehren empfehlen sich etwa das Lusthaus im Prater, das Ausflugsgasthaus Hanslteich, das Terrassencafé oder
der Waldgrill am Cobenzl.
Was der Bundeshauptstadt an erfolgreichen Schifahrern fehlt, holt sie bei den Eisläufern nach. Eduard
Engelmann, Karl Schäfer, Claudia Kristofics-Binder
oder Ingrid Wendl haben beispielsweise den
Europameistertitel nach Wien geholt. Trainingsmöglichkeiten für kommende Medaillengewinner
und Hobbyeisläufer gibt es viele. Fünf Eishallen und
einige Natureislaufplätze bieten genügend Platz zum
Üben.
Zum Erlebnis wird der “Tanz auf dem Parkett” beim
“Eistraum” vor dem Rathaus. An 44 Tagen - vom 21.
Jänner bis 5. März - werden nicht nur Schlittschuhläufer vom Rahmenprogramm mit Shows und Musik
angelockt, auch die Zuschauer kommen bei Kaiserschmarrn, Krautfleckerl und Kebab auf ihre Kosten.
99
Anzeige: PID Wien, Fotos: ÖW, C.Pichler / PID
Langlaufen
2., Prater
Start: Hauptallee/Kaiserallee, bis Lusthaus und retour
Länge: 7-10km, kein Schiverleih
Erreichbar: Linie N bis Endstelle Prater-Hauptallee
10., Favoriten/Wienerfeld
Start: Höhe Sahulkastraße/Forsthaus, Rundkurs
Länge: 2 km, kein Schiverleih
Erreichbar: Linie 67 bis Sahulkastraße
14. und 16., Steinhofgründe
Start: Eingang Erholungsgebiet im Bereich Johann-Staud-Straße,
Rundkurs
Länge: 3,5 km, kein Schiverleih
Erreichbar: Autobus 46 B bis Eingang Erholungsgebiet
17., Schwarzenbergpark
Start: Parkeingang Ecke Höhenstraße/Neuwaldegger Straße,
Rundkurs
Länge: 3-4 km, Schiverleih
Erreichbar: Autobus 43 B bis Marswiese
19., Am Cobenzl 96a
Start: Cobenzl-Latisberg-Kreuzeiche
Länge: 4 km, Schiverleih und Umkleidemöglichkeit
Erreichbar: Auto 38 A bis Cobenzl
21., Donauinsel Nord
Start: Reichsbrücke und Floridsdorfer Brücke bis Höhe
Überfuhrstraße und retour
Länge: 10 km, Schiverleih bei beiden Brücken
Erreichbar: U1 bis Haltestelle Donauinsel, Linie 31 bis
Floridsdorfer Brücke
22., Donauinsel Süd
Start neben Steinspornbrücke bis Höhe
Finsterbuschstraße und retour
Länge: 12 km, Schiverleih
Hohe-Wand-Wiese
Erreichbar: Autobus 91 A
14, Mauerbachstraße 172-174
Die Loipe Donauinsel wird durchgehend präpariert.
Tel. 979 10 57 (Tonband)
Schneelage/Langlaufloipen: 4000/84 134
Parkplatz für Pkw vorhanden
Länge des Schiliftes: 400 m
Betriebszeiten (bei ausreichender Schneelage):
wochentags 9 bis 21.30 Uhr
Sa, So und Fei 9 bis 22 Uhr
Schifahren
Doll-Wiese
13., Ghelengasse, neben Gasthof “Lindwurm”
Länge des Schiliftes: 120 m
Betriebszeiten (bei ausreichender Schneelage):
wochentags 12 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit
Sa, So und Fei 9.30 bis Einbruch der Dunkelheit
Weitere Infos
Adressen, Öffnungszeiten, Rodelwiesen, Eislaufplätze
und Langlaufloipen finden Sie auch im Internet:
www.wien.at auf der Einstiegsseite unter der
Referenz “Wintersport in Wien”.
Eistraum-Hotline: Tel 532 05 45
100
monitor 2/2000
NEWS
MONISKOP
Österreich hat Y2K gut getan!
Endzeitkomet oder revoltierende Computer? Nix von beidem. Aber soviel
Glück macht auch gleich wieder unzufrieden. Dabei müssen gerade wir
für die Y2K-Panikmache außerordentlich dankbar sein.
Dominik Troger
Zuerst konnte man wirklich noch hoffen, dass
es gehörig “kracht”. Meldungen wie
“Russische Atombetriebe in Alarmbereitschaft” heizten die Stimmung wenige Tage
vor dem Jahreswechsel gehörig an. Schließlich schien ja wirklich alles Y2K-verwanzt:
vom eigenen PC daheim bis zum modernsten
Düsenjet. Und dann kam noch - ebenfalls in
den letzten Dezembertagen - die verheißungsvolle Nachricht, dass in Großbritannien 20.000 Kreditkartenterminals bei Einzelhändlern den Dienst in vorausschauendem
Gehorsam quittiert hätten. Cool!
Doch zeitgleich mit dem Riesen-Y2KFeuerwerk in Sidney machte sich Ernüchterung breit: Beruhigende Nachrichten aus
Neuseeland meldeten keine Y2K-bedingten
Ausfälle. Das Internet registriere zwar ein erhöhtes Surfaufkommen, sei aber stabil. Und
eine Stunde später war auch eine der größten
Hoffnungen auf einen Megacrash, das erste
sibirische Kernkraftwerk, ohne Probleme ins
nächste Jahrhundert gewechselt. Kein Wunder, wenn sich alles gierig auf die unbedeutenden Sicherheitsprobleme in japanischen
AKWs stürzte oder sich halb-belustigt am
gröberen Absturz der staatlichen Verrechnungssysteme im westafrikanischen Staat
Gambia delektierte.
Noch am hiesigen Silvesterabend begannen die Katastrophenvorhersager mit der
Schadensbegrenzung: Man müsse noch auf
den 3. Jänner warten, den ersten richtigen
Arbeitstag - und überhaupt, der 29. Februar sei ja noch ein viel heimtückischeres Datum. “Vieles wird einfach unterm Deckel gehalten, um sich nicht zu blamieren”, zitierte die Deutsche Presse Agentur zum Beispiel
den Hamburger Informatik-Professors Klaus
Brunnstein, der sich im Y2K-Vorfeld den
Ruf eines “Schwarzsehers” erworben hatte.
Aber am 3. Jänner gab es dann sogar von
der österreichischen Bundesregierung die “offizielle” Entwarnung: “Österreich hat den
Jahreswechsel ohne gröbere Computerpannen
gemeistert”, erklärten Otto Hellwig, zuständiger Y2K-Koordinator im Bundeskanzleramt, und Günter Stummvoll, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich.
Bei der Y2K-Hotline, die in Zusammenarbeit von ORF und Wirtschaftskammer
monitor 2/2000
Österreich betrieben wurde, langten um den
Jahreswechsel rund 1.500 Anrufe ein, die
hauptsächlich kleine Störungen bei der Steuerung von Heizungs- beziehungsweise Kühlanlagen betrafen. Auch der Heimelektronikbereich blieb nicht verschont, vor allem dann,
wenn sehr alte Elektronik mit neuer Technik
verknüpft wurde - im Grunde genommen
alles Marginalien und kaum der Rede wert.
Y2K-Umstellung überbezahlt?
Kritische Stimmen zum manchmal jahrelangen und sündteuren Y2K-Hochrüsten der
IT-Systeme ließen demgemäß nicht lange auf
sich warten. In den USA, wo bereits 1997 der
renommierte Wall-Street-Ökonom Edward
Yardeni vor einer Y2K-bedingten globalen
Wirtschaftskrise gewarnt hatte, machte sich
als erstes Unmut über die nichteingetretene
Katastrophe laut. Unternehmen und Regierungsbehörden sprachen von übertriebenen
Letzte Erinnerung an die Y2K-Panik:
“Crash”, der Y2K Bug von
http://www.hallmark.com;
Kaufpreis 12.95 US-Dollar
Elektronikfirma die hochpreisige Neuanschaffung ihres IT-Systems ein. Weil die
Firma letztlich aber doch ihr altes System um
viel weniger Geld erfolgreich aufrüsten ließ,
könnten hier gerichtlich die unedlen Motive
der Y2K-Spezialisten bestätigt werden.
Doch wo bleibt jetzt die im Vorspann angesprochene Dankbarkeit gegenüber der
Y2K-Schwarzfärberei?
Bessere IT-Strukturen
durch Y2K!
Y2K-Ausgaben (insgesamt werden die
Kosten für die Bekämpfung des Y2K-Problems in den USA mit rund 225 Milliarden
US-Dollar beziffert). Zitiert wurde unter anderem auch David Starr, Pressesprecher von
3Com, mit der Aussage, die Y2K-Aufwendungen in den USA seien “um Größenordnungen übertrieben” gewesen. Dem stehen
natürlich Antworten wie die von Andy Kyte,
dem Jahr-2000-Experten der US- Beratungsfirma Gartner Group gegenüber, der es
ohne Schnörkel auf den Punkt bringt: “Wenn
wir nicht diesen Aufwand getrieben hätten,
wäre das Chaos ausgebrochen.”
Verfizieren läßt sich das eine wie das andere nur an sehr konkreten Beispielen. So läuft
bereits eine Klage gegen britische Y2KConsultants, denen vorgeworfen wird, Jahr
2000-Probleme aus gewinnsüchtigen Motiven übertrieben zu haben. Sie redeten einer
“Die Arbeiten am Jahr 2000-Problem haben
den Fortschritt beschleunigt”, zeigt zum
Beispiel Franz Hofbauer, Projektleiter Y2K
der Verbund AG, diese positiven Auswirkungen für Österreichs Wirtschaft auf. Der
Verbund habe demnach zahlreiche Investitionen früher als geplant getätigt. Ein Großteil der 50 Millionen Schilling, die in die
Lösung von Y2K-Problemen investiert wurden, seien vorgezogene Investitionen. Die
Energiewirtschaft insgesamt hat in Österreich 500 Millionen Schilling für Y2KTauglichkeit aufgebracht.
Ein Punkt, der aber nicht nur die ganz Großen hierzulande betrifft. Auch im Bereich der
mittelständischen Wirtschaft konnte im letzten Jahr ein deutliches “Aufholen” bei der ITAusstattung verzeichnet werden - in Anbetracht der zunehmenden “Ver-E-Kommerzialisierung” der Wirtschaft ohnehin eine dringende Notwendigkeit. So könnte der Y2KBug einen wichtigen Katalysatoreffekt für
die globale Wettbewerbsfähigkeit der österreichische Wirtschaft ausgelöst haben. Und
❹
davon profitieren schließlich wir alle!
101
MONISKOP
GESPRÄCHE MIT DEN LEPRECHAUNS
Auch im neuen Jahrtausend wird
unser US-amerikanischer Autor
Evan Mahaney wieder von seinen
außerirdischen Freunden, den
Leprechauns, besucht. Und er ist
selbst davon überrascht, wie genau sie ihm die Zukunft der
Informationstechnologie vorhersagen können. Lesen Sie, liebe
Leserinnen und Leser, daher auch
heuer wieder die Prognosen der
Leprechauns, die sich schon in der
Vergangenheit regelmäßig
bewahrheitet haben. Nun also
Bühne frei für Evan Mahaneys
Leprechauns, übersetzt aus dem
Amerikanischen von Reinhard
Gantar.
Die außerirdischen Leprechauns sehen in die Zukunft
Hohe Übertragungsraten am Internet für alle
Die Leprechauns wirkten ganz schön großspurig, nachdem sie wieder einmal aus meiner Tastatur zu einem ihrer seltenen verzauberten Stelldicheins gekommen waren. Jeder
von ihnen war aber nett genug, mir Blumen
mitzubringen, die sie dann unter meinem
Monitor zu einem gefälligen Bouquet arrangierten. Ich wußte, woher die Großspurigkeit rührte - immerhin war ein Millenium
gekommen und gegangen, ohne daß sich auf
der Erde drastische Veränderungen ergeben
hätten. Genau das hatten die Leprechauns
vorausgesagt.
Die Blumen leuchteten mir aber überhaupt
nicht ein. “Wofür sind denn die?”, wollte ich
wissen. “Ein kleiner Vorgeschmack auf den
Valentinstag, o Kenner der Nusskipferl”, antworteten sie im Chor. Und Fräulein Lieblich
erklärte: “Wir werden Mitte Februar zu sehr
beschäftigt sein - all die neuen Programme,
Projekte, elektronischen Gimmicks und Börsengänge werden unsere ganze Aufmerksamkeit erfordern. Wir werden bis nach dem
Valentinstag keine Zeit für Besuche haben
und dachten, der Duft der Rosen gefällt Euch
vielleicht jetzt schon.”
Die Blumen waren ein netter Einstieg in unsere monatliche Konversation. Ich erwähnte die Tatsache, daß auch ich ein schönes Gebinde für meine einzig wahre Liebe erwerben
und dafür sehr wahrscheinlich das Internet
verwenden würde. Ich brachte auch ins Spiel,
102
daß inzwischen buchstäblich jedes Business,
mit dem ich zu tun hatte, eine Website betrieb.
Es dauerte nur eine halbe Nanosekunde,
bis Mr Mature, der Leprechaun in gesetztem
Alter, seine Ansicht in gewohnt autoritärem
Tonfall äußerte: “Das ist ganz richtig, aber
die traurige Wahrheit sieht anders aus. Die
meisten Kaufleute haben keine Präsenz am
Web. Sie mögen eine Website betreiben, aber
das ist etwas anderes als sich am Web zu präsentieren. So viele Firmen gibt es, die ein oder
zwei Seiten aufsetzen und ihre Site dann vernachlässigen und wie eine Anzeige in den
Gelben Seiten behandeln.”
Mr Mature machte eine abfällige Gebärde
in Richtung der Telephonbücher auf meinem
Schreibtisch und fügte hinzu: “Die wirklichen
Dependancen am Internet sehen aus wie Amazon.com oder e-bay.com oder travelocity.com.
Von einer Präsenz kann man erst sprechen,
wenn man Waren verkauft, das Geld kassiert
und die Kunden immer wieder kommen, um
noch mehr zu kaufen. So wie bei den Blumen,
die Ihr bald ordern werdet - die Website wird
es Euch gestatten, die Blumen zu betrachten,
verschiedene Karten auszusuchen, dann nach
der Kreditkartennummer fragen und die Lieferung der Blumen am Tag darauf an Eure
einzig wahre Liebe arrangieren. So sieht eine
Präsenz aus. Nicht wie eine Gedenktafel in
den Gelben Seiten.”
Ich mußte Mr Mature und all den zustimmenden Leprechauns recht geben. “Das
Problem”, sagte ich dann, “ist das totale
Fehlen von zwei Dingen. Erstens...”
Fräulein Lockjaw, eine überaktive
Leprechaunfrau, war so unhöflich, mich zu
unterbrechen. “Ich weiß, was Ihr sagen wollt”,
fiel sie mir ins Wort. “Ihr wollt sagen, dass
1.) Es gibt nicht genug Leute, die erschwingliches Webdesign anbieten, 2.) es
gibt die hohen Bandbreiten für kleine Firmen
noch nicht günstig genug, um mit so bedeutenden Händlern wie Amazon.com konkurrieren könnten. Ist das richtig? Ist das
richtig?” Ich mußte einräumen, daß sie meinen Gedanken präzise erraten hatte. Die
Übernatürlichen sind in dieser Hinsicht ein
wenig unheimlich. “Stimmt genau,” seufzte ich.
Fräulein Lockjaw lächelte. Eines dieser
großenbreiten Bin-Ich-Nicht-Liiieb-Lächeln.
“Dann laßt uns Euch etwas erklären, o Verehrer von Ahorn-Butter-Lebkuchen, das Eure Leser als Tatsache über zukünftige Trends
verwerten können,” gurrte sie.
“Vielleicht erinnert Ihr Euch, was Charles
Wang, der charismatische CEO von Computer Associates, letztes Jahr bei der Convention gesagt hat. Daß jeder “annehmen” müsse, daß es in Zukunft einen Überfluß an Bandbreite geben würde, und dass man seinen eCommerce entsprechend dieser Annahme auf-
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GESPRÄCHE MIT DEN LEPRECHAUNS
bauen solle. Nach diesem Statement überließ
er es seinem Publikum, zu entscheiden, ob
das Glas als halb voll oder halb leer betrachtet werden solle,” fuhr Fräulein Lockjaw fort.
Ich konnte sehen, daß sie ganz schön in Fahrt
war, so blieb mir nichts anderes übrig, als
mich zurückzulehnen und zuzuhören.
“Einfach davon auszugehen, daß es ausreichend Bandbreite geben wird, ist sehr smart.
Baue deine Site nicht nach den heutigen Gegebenheiten, sondern nach den morgigen.
Wenn man sich Bandbreite heute ansieht, so
erkennt man, daß ein rasantes Wachstum unmittelbar bevorsteht. Es wird aber keine großartigen Ankündigungen darüber geben, oder
Verlautbarungen, daß ab morgen genug zur
Verfügung stehen wird. Das wird allmählich
in einem gleitenden Übergang kommen. Sogar während wir hier sprechen, findet der Begriff “Breitband” Eingang in immer mehr
Stories. Internet über Kabel ist da, und es ist
ein großer Hit. Siemens arbeitet an einem
EU-Projekt, um ein gewisses AMUSE zu testen, das gewöhnliche Telephonleitungen aus
Kupferdraht in Breitbandsysteme verwandeln wird.
“Der Name dieser Technologie ist ADSL
(Asymmetric Digital Subscriber Line). Es
wird nicht lange dauern - bis irgendwann im
Jahr 2000 - bis Datenübertragungsraten von
8 Mbit/s üblich sein werden. Das ist 125 Mal
schneller als ISDN. Und dann gibt es da noch
die Low Orbit-Satelliten, die Craig McCaw,
Bill Gates und Subhash Chandra gerade
bauen. Ihr angepeilter Termin dafür ist 2004,
seit aber nicht überrascht, wenn es schon vorher in Betrieb geht. Immerhin wird der Wettbewerb da draußen immer brutaler.”
“Mit einem Wort - Mr Wangs Rat, von
ausreichend Bandbreite auszugehen, ist ein
sehr guter Rat.”
Es war Fräulein Lockjaws männliches
Gegenstück, Mr Pomp, der eine zehnmillionstel Zeitscheibe einer Unterbrechung von
Fräulein Lockjaw verwendete, um auch einmal etwas zu sagen: “Der andere Teil der Gleichung ist, daß sich die heutigen Auffassungen und Definitionen ändern müssen - und
das schnell. Nehmen wir einmal an, daß Ihr,
O Huldiger der Flade Überbacken, ein Kleinunternehmer seid, der bereit ist, eine
Dependance am Internet einzurichten, statt
nur eine Gelbe Seiten-artige Anzeige hineinzustellen.
“Das erste, das Ihr dafür tun müßt, ist, den
Umstand zu akzeptieren, daß es etwas kostet.
Die Ausgaben für das Web werden wie das
Bezahlen der Miete und Grundgehälter sein,
die man für sein Geschäft in guter Lage hinlegen muß. Wenn Ihr verkaufsorientiert seid,
müßt ihr hohe Miete bezahlen, um in einer
stark frequentierten Gegend sein zu können.
Wenn Ihr ein Fabrikant seid, müßt ihr in der
Nähe von Eisenbahn- und Flugverbindungen sein. In keinem der beiden Fälle werdet
ihr bei der Miete billig davon kommen und
auch Personal brauchen, das Eure Arbeit professionell abwickeln kann. Das alles gilt auch
für das Internet. Aber behaltet im Auge, daß
Ihr sowohl einen Laden aus Ziegeln und Mörtel als auch eine Präsenz am Internet braucht.
Das eine ist dem anderen eine Hilfe.
“Zweitens müßt Ihr Eure Webdesigner
sorgfältig auswählen. Es kann verführerisch
sein, jemanden zu engagieren, der Eure
Webpage adrett gestaltet und für eine per-
MONISKOP
fekte Mischung aus Graphiken, Farben und
Typographie sorgt. Was man aber tatsächlich
braucht, ist jemand mit einem Abschluß in
Betriebswirtschaft und einem in Informatik
und mit künstlerischem Flair. Das wichtigste davon ist aber ein guter Geschäftssinn.
Junge Leute mit einem wirtschaftsorientierten Studienabschluß finden gerade heraus,
daß sie ganz gut leben können, wenn sie betriebswirtschaftliche Kenntnisse mit HTMLCode und Computerkenntnissen kombinieren. Und das sind die Leute, die Ihr anheuern und an Bord haben wollt,” schloß Mr
Pomp.
Mr Leicitis nutzte die Pause, um für die
Leprechauns zusammenzufassen. “Der Trend,
den man im Auge behalten sollte, ist, daß
hohe Übertragungsraten für alle jetzt zustande
kommen. Mangelnde Bandbreite ist keine
gute Entschuldigung mehr dafür, keine
Präsenz am Web zu haben. Für die Zukunft
kann man allen Lesern, die Experten für Webdesign werden wollen, nur den Rat geben,
sich selbst einen Gefallen zu tun und auch zu
lernen, wie geschäftliche Transaktionen stattfinden. Jene, die bereit sind, zu einer bedeutenden Kraft am Web zu werden, sollten
mehr verlangen als nur gefällige Gestaltung.
Sie benötigen Designs, die verkaufen, das
Lager verwalten, die liefern und verbuchen
— von A bis Z, alles.
Nach dieser letzten Äußerung händigten
sie mir noch die Liste der Phrasen aus, die
Erläuterung brauchten und verschwanden in
die Tastatur. Die Blumen aber blieben, und
sie sahen sehr schön aus.
Copyright 1999 by Evan Mahaney ([email protected])
Einige Anmerkungen
Zitat: “Gemäß ihren Pflichten hätte [die Kommission] wenigstens feststellen sollen, ob die vom Kläger auf der Basis von nicht gering wägenden Dokumenten erhobenen
Vorwürfe gerechtfertigt sind, und gegebenenfalls feststellen, ob die besonderen Umstände einen Verstoß [Mißbrauch einer marktbeherrschenden Stellung] nahelegen.”
Umstände: Ein europäischer Gerichtshof in Brüssel urteilte, daß die Europäische Kommission die Klage eines französischen Software-Großhändlers
gegen Microsoft zu Unrecht abgewiesen hatte. Möglicherweise gibt es bald eine neue regulatorische Schlacht gegen den amerikanischen Giganten.
Übersetzung: Microsoft verkauft in Europa - pro Kopf gerechnet - so viel wie in den USA. Mal sehen, ob wir nicht auf den Zug aufspringen und unsere Finanzen ein wenig durch Microsoft-Gelder auffetten können.
---------Zitat: “Voice ist die eigentliche Killer-Applikation für Daten. So wie die Menschen zwischen Gas und Elektrizität wählen können, werden sie in zehn Jahren Datenservices entweder von den Telcos oder den Kabelfirmen beziehen können.”
Umstände: Das Zitat stammt von Lief Koepsel, Marketingdirektor des Kabelmodemherstellers Com21. Er kommentierte die sich abzeichnenden
Schlachten zwischen Telefongesellschaften und Kabelfirmen.
Übersetzung: Ich möchte die Leute glauben machen, daß bis dahin noch lange Zeit ist. Ich rede daher von zehn Jahren, statt von den wahrscheinlicheren zwei Jahren. Ich will nicht, daß die Menschen erkennen, daß die Telephonfirmen die Kabelfirmen schlucken könnten, oder die Kabelfirmen
die Telephonfirmen - ich täusche besser vor, daß es eine Auswahl geben wird.”
---------Zitat: “Es gibt Zeiten zu denen die Konsumenten sehen, fühlen und anfassen können müssen.”
Umstände: Das Zitat stammt von Steve Ballmer, Microsofts Präsident, und aus einer Ankündigung einer Partnerschaft mit Best Buy, einer großen
Händlerkette mit 350 Läden in ganz Amerika. Microsofts auf ihrer Website angebotenen Produkte sollen bei Best Buy ausprobiert und gekauft werden können. Microsoft wird Aktien der Firma im Wert von 200 Millionen Dollar kaufen.
Übersetzung: Es geht nichts über das unmittelbare Erleben unserer Produkte in Echtzeit und in einem Geschäft, das mit wirklichen Menschen bevölkert ist. Dafür sind sie ja von uns entwickelt worden. Abgesehen davon brauchen wir einen billigen Kanal, um an all jene zu verkaufen, die sich
noch immer vor dem Erstehen von Waren über das Internet fürchten.
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103
NEWS
BILD: PhotoDisc
MONISKOP
Alles Internet!
Aber bitte mit Zugang über Hochgeschwindigkeitsnetze. Neue Breitband-Anwendungen, Multimedia,
E-Commerce und die Vernetzung der Hausgeräte
sollen das Leben in nächster Zukunft erleichtern.
Stefanie Witta
Noch im Laufe dieses Jahres werden hohe Bandbreiten auch in
Österreich das Tor zu neuen Anwendungen öffnen. Im Festnetz
sollen neben ISDN und aufwendigen Glasfasernetzen die Maximierungstechnololgien der
Kupferkabel (Asymmetric Digital Subscriber Line, ADSL, sowie
weitere XDSL-Technologien)
bald nicht nur dem Exmonopolisten vorbehalten bleiben, sondern über alle Internet-Anbieter
des Landes zu einem Fixpreis,
ähnlich wie bei den Nutzern von
Internet via Kabelanschluß, verfügbar sein.
Allmählich werden wir mit IPTelephonie über das weltweite
Netz sogar Ferngespräche zum
günstigen Ortstarif führen können. In Skandinavien beginnen
bereits die ersten Festnetzanbieter, Ortsgespräche und Inlandstelefonate zu einem fixen Monatspauschale zu verrechnen. In
Österreich plant ein alternativer
Festnetzanbieter demnächst die
Einführung eines neuen Gebührenmodells mit zeitunabhängiger Pauschale.
Einen Boom erleben drahtlose
Hochgeschwindigkeits-Netze,
sogenannte Wireless LANs, die
einerseits eine Luftbrücke zwischen verschiedenen Gebäuden
bilden aber auch die letzte Mei-
104
le zur Telekom überbrücken.
Im Mobilfunknetz wird UMTS
(Universal Mobile Telecommunications System) weltweit einen
einheitlichen Standard ermöglichen. Die WAP-Technologie erlaubt es, auf dem Handy Provider-Dienste unterschiedlichster
Art zu nutzen und sogar im
Internet zu surfen. Komfortabler
ist es jedoch, das Handy unterwegs drahtlos etwa mit einem Infrarot-Modem oder der neuen
Bluetooth-Technologie mit einem Palmtop-Rechner zu verbinden und das geräumigere Display des PDAs zu nutzen. In den
Labors wird eifrig an neuen Energiequellen für Handys und Taschencomputer gearbeitet.Konvergenz zählt zu den oft gehörten Schlagworten dieses Jahres.
Dabei geht es sowohl um die Annäherung von Fernseher und
Internet als auch um die Verschmelzung von Telefon und
Computer sowie Festnetz und
Mobilnetz. Das Internet wird
immer mehr zum Ziel der meisten elektronischen Geräte, sei es
nun der Arbeitsplatzrechner, die
Heizung, ein Röntgengerät oder
der häusliche Herd.
Globale Geschäfte
im Netz und neue
Anwendungen
Einen stetigen Aufstieg progno-
stizieren die Experten der elektronischen Geschäftsabwicklung.
Auch in diesem Jahr wird der Business-to-Business-Bereich noch
über dem Business-to-ConsumerGeschäft liegen. Eine Studie des
Marktforschungsinstituts Forrester ermittelt für Europa in den
nächsten fünf Jahren Wachstumsraten im dreistelligen Bereich. Die eifrigsten OnlineShopper sind in Nordeuropa daheim.
Vor allem aber eröffnen sich
Möglichkeiten für bislang nicht
gekannte Nutzungen, sobald höhere Bandbreiten erschwinglich
werden. Ed Kozel, Senior Vice
President des Internet-Giganten
Cisco meint: “Sobald billige
Bandbreiten zur Verfügung stehen, wird alles anders.” Die Art
zu denken und zu beurteilen, was
im Bereich des Möglichen liegt,
ändert sich. Lebensnahe Simulationen werden Business Entscheidungen aber auch mentale,
persönliche Entscheidungen beeinflussen und sie ganz anders
ausfallen lassen als bisher. Virtual Reality ist anfänglich nur ein
Spiel. Aber wenn effiziente dreidimensionale Hochauflösungen
in Breitbandnetzen nicht nur die
Augen sehen, sondern auch Hände, ja sogar den ganzen Körper
fühlen lassen, dann wird Virtual
Reality echt anwendbar sein, etwa bei der Konstruktion von
Raumschiffen oder Autos.
Die Medienindustrie kann die
neuen Hochgeschwindigkeitsnetze mit den satten Bandbreiten kaum erwarten. Schier unstillbaren Hunger nach Bandbreiten hat auch die Unterhaltungsindustrie, vor allem auf dem
Musiksektor.
Sobald ausreichende Bandbreiten vorhanden sind, wird der
ferne Kapazunder über den Internet-Anschluß im Operationssaal
nicht nur virtuell beratend beistehen, sondern auch gleich den
skalpellbewehrten Robodoc im
Körper des Patienten steuern.
“Imaging” heißt das Zauberwort
und steht für Bildverarbeitung.
In unserem Falle flitzen erst digitale Röntgenaufnahmen durch
den Äther, der spezialisierte Mediziner schaltet sich über Breit-
band-Internet aus Übersee in
Echtzeit ein in den OP, verfolgt
das Geschehen auf dem Bildschirm und - wie im Computergame - greift er zum gegebenen
Zeitpunkt zur Skalpellfernsteuerung und schneidet tief ins virtuelle Fleisch. Das Team vor Ort
versorgt danach den Patienten in
gewohnter Weise. Aber Roboter
können zum Beispiel auch ferngesteuert in einem verstrahlten
Kernkraftwerk Reparaturen ausführen und Bilder aus dem Reaktorinneren übertragen.
In den USA wird zur Zeit an
einem Forschungsprojekt mit
Dreidimensionaler Virtual Reality gearbeitet. “The Cave” ist mit
einer so hohen Bandbreite ausgestattet, daß die Auflösung und
der Grad an Virtual Reality zehnmal höher sind, als dies bisher
möglich war. Im Rahmen dieses
Forschungsprojekts sollen etwa
Architekten oder Designer anhand von 3D-Simulationen ihre
Konstruktionen zur Fertigungsreife entwickeln, ohne vor Ort anwesend zu sein. Wenn beispielsweise ein neues Auto entworfen
wird, kann man sich in der “Cave” von einem entfernten Standort aus via Internet in das Auto
hineinsetzen.
Einstweilen haben nur Forscher
und Wissenschafter für ihre Experimente Zugang zu Hochleistungsnetzen. So ist das mit
Hilfe der Internet-Konzerne
Qwest, Nortel und Cisco zu Forschungszwecken errichtete Glasfasernetz Abilene ein weiteresBackbone-Netzwerk für das
ebenfalls für universitäre Forschungsprojekte reservierte Internet2, das 37 US-Universitäten
verbindet. Julf Helsingius, Chief
Technology Officer von
KPNQwest über Internet 2: “Es
handelt sich hier um eine Versuchsumgebung, die eine Vielzahl neuer, aufregender Anwendungen hervorbringen wird, die
dann in späteren, kommerziellen
Breitbandnetzen realisiert werden können.”
Diese Breitbandnetze sind vielerorts bereits im Entstehen begriffen und sollen in absehbarer
Zeit ihrer Bestimmung überge❹
ben werden.
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AUS DER REDAKTION
Inserentenverzeichnis: 2/2000
3M . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .72
Acer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3.U.
Articon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .71
Cabletron . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .19
CES . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .93
Comnet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .55,57
Computer Associates . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .21
Computer Greber . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .105
Daamgard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .39
Data Systems Austria . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .47
dc Messen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .17
Detec . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .54
D-Link . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4.U.
EDV-Beratung Erich Stadler . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .37
Eicon . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .23
Epson . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7
Hewlett-Packard . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9
Highspeed Cabling . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .61
Hotel Reservation Service . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .51
IMV . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .43
Infomatec . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .23
Kapsch AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .43
KESS electronics . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .93
KPNQuest . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .59
Koch Media . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .91
LG Soft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .41
MA 53/PID . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .98,99,100
Messebau Cincelli . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .15
Mobilkom . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .32,33
Molltech . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .105
Net4You . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .69
NCP . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .44
NEC . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .11
Pürk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .65
Schartner Consulting . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .90
Software AG . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2.U.
Wavetek, Wandel&Goltermann . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .71
WIFI Wien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .51
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