News 2014 - Kraizschouschteschgaart

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News 2014 - Kraizschouschteschgaart
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News-Archiv von der Webseite: www.kraizschouschteschgaart.info 2014
Besichtigung des
Kraizschouschteschgaart und Stand
Oekofoire:
Meldung
16. Oktober
2014
Wie jedes Jahr organisiert der Kraizschouschteschgaart einen Tag der offenen Tür
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in seinen drei Gärten und in seinen Ateliers.
Thema dieses Jahr war "Freiheit für die Vielfalt".
Die ersten Besucher sind bei uns im Kraizschouschteschgaart eingetroffen und
schauen sich bereits in den zwei Gärten hinter unserem Bauernhof um und warten
bis es losgeht mit den Erklärungen und dem Rundgang.
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Pünktlich zu Beginn der Veranstaltung waren alle eingetroffen und somit konnte
der Gastgeber Schwartz Steve die Besucher im Kraizschouschteschgaart
willkommen heißen.
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Den zahlreich erschienenen Besuchern wurde das private Projekt des
Kraizschouschteschgaart vorgestellt und erklärt, ehe es losging mit der
Besichtigung in den Gärten und den Ateliers.
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Sehr erfreulich war dass das luxemburgische Fernsehen RTL sich auch für mein
Projekt zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt auf privatem Niveau interessiert
und eine kleine Reportage darüber geplant hat.
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Doch bevor es so richtig mit den Filmaufnahmen und den Interviews losgehen
kann muss zuerst einmal der gesamte Ablauf besprochen werden
Für einige Minuten Fernsehbeitrag habe ich gesehen daß sehr viel Arbeit dahinter
steckt, die man später als Zuschauer nicht erahnt.
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Dann konnte es aber losgehen mit dem Interview für die Reportage von RTL. Den
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gesamten Fernsehbeitrag der am 26 August 2014 ausgestrahlt wurde und der auch
das neue Projekt der Stadt Luxemburg umfasst, finden Sie übrigens hier:
tele.rtl.lu/emissiounen/de-summermagazin1/3019587.html
Trotz wechselhaftem Wetter und einigen kräftigen Regenschauern, konnten die
Gärten besichtigt werden und man konnte oft nur staunende Gesichter erkennen,
von der Vielfalt der Nutzpflanzen, die die Besucher teils noch nie gesehen haben.
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Mehr als einmal war der Andrang gross wenn Dinge erklärt und Pflanzen gezeigt
wurden, die nicht jedermann bekannt sind. Natürlich wurden auch viele viele
interessante Fragen gestellt und erklärt.
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In den Ateliers wurde den Besuchern neben den verschiedenen Methoden der
Saatgutreinigung, auch die Räume der Trocknung und der Lagerung des Saatgutes
gezeigt. Besonders das Saatgutarchiv beeindruckt die Besucher immer sehr.
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Anschließend ging es hoch in den Vermehrungsgarten "Bricherlächelchen", der
einige hundert Meter vom Bauernhof entfernt liegt und sich in voller Pracht zu
dem Zeitpunkt zeigte.
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Auch hier im Vermehrungsgarten wurden wiederrum viele Fragen gestellt und das
Staunen der Besucher über die Vielfalt an Nutzpflanzen war kaum zu übersehen.
Wie so üblich konnte man die Leute kaum mehr aus dem Garten herausbekommen.
Ein gutes Zeichen dafür wie interessiert die Besucher am Thema sind.
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Der Tag der offenen Tür im Kraizschouschteschgaart war wieder einmal ein voller
Erfolg. Die Besucher sind sicherlich mit vielen neuen Eindrücken nach Hause
gegangen und werden bestimmt das ein oder andere im Garten nun ausprobieren.
Danke an das Team von RTL Televison für die tolle Reportage und die gute
Zusammenarbeit und auch Dank an die vielen Besucher, die trotz etwas schlechtem
Wetter den Weg zu uns gefunden haben und die zum guten Gelingen der
Besichtigung beigetragen haben.
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Wie jedes Jahr im September organisiert der Meco die traditionelle Oekofoire in
den Ausstellungshallen auf Kirchberg. Dieses Jahr war dank eines Angebotes
seitens des Meco auch der Kraizschouschteschgaart mit einem Stand auf der
Oekofoire vertreten. Über die drei Tage wo die Oekofoire stattfindet und die um
die 15.000 Besucher anzieht, konnten während der Zeit auch zahlreiche Leute an
unserem Stand begrüsst werden.
Viele interessante Gespräche über den Erhalt der Nutzpflanzenvielfalt konnten
getätigt werden. Viele Fragen zum Anbau, der Saatgutgewinnung und zu den
einzelnen Nutzpflanzen konnten an diesen Tagen beantwortet werden.
Die Beteiligung an der Oekofoire war eine sehr tolle Erfahrung und eine sehr gute
Gelegenheit unser privates Projekt den Leuten vorzustellen. An dieser Stelle sei
dem Meco gedankt der die tollen Marktstände bereitstellte und der eine
Beteiligung erst ermöglicht hat.
Hier nun einige Impressionen von unserem Stand auf der Oekofoire:
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Oekofoire 2014:
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Meldung
21.
September
2014
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Vom Freitag den 26 bis Sonntags den 28 September
2014 findet die diesjährige Ausgabe der Oekofoire in
den Ausstellungshallen 2 und 3 der Luxexpo auf
Kirchberg / Luxemburg statt.
Auf der Ausstellungsfläche des Meco in Halle 3 Stand
B11 finden Sie auch einen kleinen Infostand des
"Kraizschouschteschgaart" .
Neben
nützlichen
Infos
rund
ums
Thema
Nutzpflanzenvielfalt und deren Erhaltung, finden Sie an
unserem Stand auch gratis Saatgut-Proben aus unserem
Sortenarchiv. Ebenso zeigen wir mehrmals während der
Oekofoire wie man verschiedene Saatgutarten
ausdrescht und aufbereiten kann.
Wir würden uns auf einen Besuch von Ihnen an
unserem Infostand sehr freuen.
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Weitere nützliche Infos rund um die Oekofoire die der
Meco zur Verfügung stellt, finden Sie hier:
Plakat
Flyer
www.oekofoire.lu
Oekofoire
Oekofoire
Der "Klouschtergaart" - Neues
Gartenprojekt der Stadt Luxemburg
In Zusammenarbeit mit dem
"Kraizschouschteschgaart":
Meldung
29. Juli
2014
Seit kurzem betreibt die Stadtverwaltung von Luxemburg ein neues innovatives
Gartenprojekt in der Altstadt nahe der Abtei Neumünster. Auf einer
Pressekonferenz am Fuße des Bockfelsen, die dort im "Klouschtergaart"
stattgefunden hat, wurde das neue Gartenprojekt der Stadt Luxemburg durch die
Schöffin Frau Loschetter Vivianne, den anwesenden Leuten vorgestellt.
Der Garten wurde bereits 2004 als grenzüberschreitendes Projekt mit der
Landesgartenschau in Trier, für die Öffentlichkeit, geöffnet. Die Stadt Luxemburg
hat den historischen Garten in Hanglage nach und nach renoviert und wieder
aufblühen lassen. Neben einem Kräutergarten, Reben und einer Streuobstwiese, ist
der grösste Teil des Garten mit Nutzpflanzen bepflanzt. Seit Anfang 2005 ist Herr
Schwartz Steve, Gärtnermeister bei der Stadt Luxemburg für den Unterhalt des
Garten zuständig. Die Überlegung aus diesem Projekt-Garten mehr als nur einen
Schaugarten zu machen, war schon damals eine Idee von Herrn Schwartz, der ja in
Leudelingen den "Kraizschouschteschgaart" leitet.
Im Laufe dieser Jahre wurden so immer mehr verschiedene Sorten und Arten im
"Klouschtergaart" angebaut, deren Ursprung aus dem Sortenarchiv des
"Kraizschouschteschgaart" stammen. In den folgenden Jahren wurden diese
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Nutzpflanzen nicht nur mehr angebaut zu Schauzwecken, sondern wurden auch
schossen gelassen um dort selber Saatgut zu gewinnen. Anfangs jedoch nur von
einigen leichten Sorten, da die Idee eines Erhaltungsgarten erst nach und nach
heranreifen musste. Nach Gesprächen letzten Jahres mit den Verantwortlichen des
Parkdienstes und der Stadt Luxemburg, wurde nun die Idee mehr aus diesem
Garten zu machen, konkretisiert.
Ab nun ist der "Klouschtergaart" dazu bestimmt, die bereits im
"Kraizschouschteschgaart" an die klimatischen Verhältnisse Luxemburgs
angepassten Nutzpflanzen, anzubauen bezw zu konservieren und sich für die
Agrobiodiversität im allgemeinen einzusetzen.
Dies in Zusammenarbeit mit dem "Kraizschouschteschgaart" von Herrn Schwartz
Steve, der auch zugleich für den Unterhalt des "Klouschtergaart" zuständig ist.
Zukünftig werden im "Klouschtergaart" also alle zu sehenden Nutzpflanzen aus
dem Sortenarchiv des "Kraizschouschteschgaart" stammen.
Die zum Teil bereits langjährig an die klimatischen Verhältnisse Luxemburgs
angepassten Sorten werden nun quasi an einem zweiten Ort nicht nur angebaut,
sondern auch zur Saatgutgwewinnung genutzt und somit zusätzlich an einem
weiteren Ort abgesichert. Das gewonnene Saatgut wird dabei wieder für
Anbauzwecke im "Klouschtergaart" eingesetzt.
Von Saatguternten die reichlich ausfallen, werden kleine Probierpackungen
abgepackt und später gratis an die Bürger und Bürgerinnen der Stadt Luxemburg
abgegeben. Auch sollen Schulen und sonstige Einrichtungen davon für ihre
Schulgärten profitieren können.
Das Prinzip des Garten-Kreislaufes "Vom Samenkorn - Zum Samenkorn" wird nun
also auch im "Klouschtergaart" praktiziert.
Daneben soll es in Zukunft auch zu einer Sensibilisierung der Bevölkerung
kommen. Dies in Form von geführten Besichtigungen im Garten, durch
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Wissensvermittlung und dem wieder erlernen des Handwerkes der eigenen
Saatgutgewinnung im Hausgarten.
Sicherlich wird das neue Gartenprojekt der Stadt Luxemburg dazu beitragen dass
die Agrobiodiversität einen neuen Stellenwert in der Gesellschaft einnimmt. Auf
jedenfall ist das Projekt "Klouschtergaart" ein starkes und positives Signal nach
aussen hin zum Erhalt und der Förderung der Agrobiodiversität.
Das private Non-Profit-Projekt des "Kraizschouschteschgaart" freut sich
natürlich sehr über die Entscheidung der Stadt Luxemburg aus ihrem Garten, dem
"Klouschtergaart" einen Erhaltungsgarten für die bedrohte Nutzpflanzenvielfalt zu
machen und sich in Zukunft für die Agrobiodiversität einzusetzen, dies in
Zusammenarbeit mit dem "Kraizschouschteschgaart" .
Die Stadt Luxemburg kann sich voll und ganz auf die Unterstützung durch Herrn
Schwartz bezw den "Kraizschouschteschgaart" zählen und von dem Wissen, den
Erfahrungen und von der Sortenvielfalt aus unserem Sortenarchiv unentgeltlich
profitieren.
Hier einige Bilder vom Pressetermin im "Klouschtergaart" wo den anwesenden
Leuten zahlreiche Informationen über das Thema der Erhaltung der
Nutzpflanzenvielfalt und die Saatgutgewinnung gezeigt und erklärt wurde.
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Die Stadt Luxemburg hat zu diesem interessanten Thema auf Ihrer Webseite auch
einen Artikel stehen. Hier der Link zu diesem Beitrag:
http://www.vdl.lu/Citoyens+et+r%C3%A9sidents/Citoyens+et+r%C3%A9sidents/Klouschtergaart+
_+le+nouveau+projet+de+jardinage+de+la+Ville+de+Luxembourg-p-154562.html
Den Artikel (in französischer Sprache), der Stadt Luxemburg können Sie hier
auch als PDF Dokument ansehen.
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(Text und Foto © Ville de Luxembourg)
Daneben ist das neue Gartenprojekt des "Klouschtergaart" auch in zahlreichen
Artikel in der Tagespresse erschienen. Hier ein kleiner Überblick:
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Artikel im Luxemburger Wort
(Text und Foto © Luxemburger Wort)
Artikel im Journal
(Text und Foto © Journal)
Artikel im Le Quotidien
(Text und Foto © Le Quotidien)
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Artikel im L´Essentiel
(Text und Foto © L´Essentiel)
Fest von der Natur am 29 Juni 2014:
Meldung
09. Juli
2014
Am Sonntag dem 29 Juni hat das traditionelle Fest der Natur was von Natur an
Emwelt organisiert wird, auf Kockelscheuer stattgefunden. Von morgens 10:00 bis
Abends 18:00 Uhr konnten sich die Leute über zahlreiche Themen aus dem
Umweltschutzbereich informieren. Hauptthema dieses Jahr waren die Bienen.
An zahlreichen Ständen konnte man sich also bestens informieren und auch das ein
oder andere konnte man an den Ständen erwerben. Obwohl das Wetter nicht ganz
gut mitgespielt hat, haben sich trotz gelegentlicher Regenschauer über 1.700 Leute
hier getroffen.
Dieses Jahr war auch wieder der "Kraizschouschteschgaart" mit einem Stand
vertreten. Neben zahlreichen Informationen, einem Saatgutquiz und der
kostenlosen Abgabe von pflanzengenetischen Ressourcen aus dem eigenen
Sortenarchiv und vielen netten Gesprächen, konnten zahlreiche Leute über den Tag
am Stand empfangen werden.
Einige Gesichter waren altbekannte, daneben aber auch viele neue interessierte
Leute. Worüber wir uns besonders gefreut haben: Es gab sogar Leute aus den
Nachbarländern, die unseren Newsletter erhalten und einige hundert Kilometer aus
dem Ausland angereist waren um sich bei uns zu informieren. Vielen Dank an alle
für das grosse Interesse.
Hier nun einige Bilder, Impressionen von unserem Stand.
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Neuaufbau der Isoliertunnel im
Kraizschouschteschgaart:
Meldung
25. Mai
2014
Durch das anlegen des Vermehrungsgarten "Bricherlächelchen" letztes Jahr haben
sich nicht nur dort, sondern auch im Garten direkt hinter unserem Bauernhof, neue
Möglichkeiten ergeben zur Erhaltungsarbeit unserer Saatgutsammlung. Da
verschiedene Sorten ein und derselben Gemüseart sich miteinander verkreuzen
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würden, muss man bei insektenbestäubten Fremdbefruchtern auf eine Isolation
achten die eine Verkreuzung der einzelnen Sorten verhindert.
Bislang standen dazu draussen im Garten des "Kraizschouschteschgaart"
-Projektes sogenannte feststehende Isoliertunnels. Es gibt bei uns sowohl saisonale
Tunnels als auch feststehende. Die saisonalen werden jedes Jahr neu an die
aktuellen Bedürfnisse im Garten aufgebaut und später wieder abmontiert. Die
feststehenden Isoliertunnels hingegen nehmen bei uns meist die überwinterten
Samenträger aus der vorherigen Saison auf.
Da bei den feststehenden Isoliertunnels jedoch am Ende der Saison jedesmal die
Netze abgenommen werden mussten, da sie einer möglichen Schneelast nicht
standhalten würden. Und da die Tunnels in starken Regenperioden jedesmal mit
Plastikfolien abgedeckt werden mussten, damit das heranreifende Saatgut nicht
nass bezw zu faulen beginnt, wurde an eine Standortverlagerung nachgedacht.
Durch die zahlreichen Umbauarbeiten bezw. durch die neuen Möglichkeiten des
Vermehrungsgarten "Bricherlächelchen" haben sich andere Gelegenheiten
ergeben, und so wurde das grosse Venlo-Glasgewächshaus frei. Ein idealer Ort um
die feststehenden Isoliertunnels zukünftig unter zu bringen.
Hier können die Netze der Tunnels dauerhaft während der Saison liegen bleiben,
da ja keine Schneelast mehr auf ihnen liegt im Winter. Ebenso entfällt das
mühselige auflegen von Folien zum Schutz des Saatgutes vor zuviel Regen. Da die
Isoliertunnels nun auch alle beisammen stehen und somit kürzere Wege für den
Unterhalt und das einsetzten von Bestäuberinsekten bieten, ist eine Einsparung von
Arbeitszeit möglich. Auch können die Isoliertunnels nun besser und weniger
zeitaufwendig kontrolliert bewässert werden.
Auf den nächsten 35 Bildern werden Sie nun auf eine mehrmonatige Reise
mitgenommen, die den Neuaufbau der Isoliertunnels im Venlo-Glasgewächshaus
begleiten.
Ich wünsche viel Spaß beim lesen.
Bild 01 bis 03:
Vor dem Neuaufbau steht am Anfang wohl immer zuerst das Abreißen. So auch
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bei uns. Ehe die feststehenden Isoliertunnels aufgebaut werden konnten, mussten
zuerst alle überflüssigen Betonwege im Venlo-Glasgewächshaus entfernt werden.
Wie auf den drei Bildern zu erkennen, handelte es sich um eine sehr
arbeitsintensive und anstrengende Arbeit, da bei den Betonwegen, weder am Eisen,
noch am Zement gespart wurde. Gute Arbeit also für die langen und kalten
Wintertage.
Bild 01
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Bild 03
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Bild 04 bis 08:
Sobald die Betonwege alle entfernt waren, konnte mit dem Neuaufbau der
feststehenden Isoliertunnels begonnen werden. Zuerst wurde rundherum eine
Holzkonstruktion errichtet, an der dann nachher die Federstahlbögen, die den
eigentlichen Tunnel bilden, befestigt werden konnten. Teilweise konnte das
Material von den Isoliertunnels die sonst draußen gestanden haben, wieder benutzt
werden. Ansonsten musste, besonders beim Holz auf neues Material
zurückgegriffen werden, da das Holz durch die vielen Jahre draußen, besonders
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was Erdkontakt hatte, nicht mehr zu gebrauchen war. Auf den nächsten Bildern
sieht man einige Etappen während dem Neuaufbau der Isoliertunnels.
Bild 04
Bild 05
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Bild 06
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Bild 07
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Bild 08
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Bild 09 bis 11:
In der Zwischenzeit wo die Isoliertunnels errichtet wurden, haben die zweijährigen
Samenträger geduldig im Winterlager gewartet. Da die meisten Sorten ohnehin bei
uns im Herbst getopft werden, stellt dies auch kein Problem dar. Selbst wenn die
Isoliertunnels nicht rechtzeitig fertig geworden wären zur Pflanzzeit, hätten die
Pflanzen in den Containern/Töpfen, problemlos warten können. Da die Pflanzen
bereits über den Winter zahlreiche Wurzeln in den Containern bilden, wie auf Bild
10 sehr schön zu erkennen ist, stellt das Verpflanzen im Frühjahr keine größeren
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Schwierigkeiten dar. Die für die Saatgutgewinnung ausgelesen Pflanzen werden
beim späteren Schossen richtig groß und mächtig. Daher muss man beim
Aufpflanzen direkt ausreichende Pflanzabstände wählen, damit die Pflanzen
genügend Platz zum wachsen haben.
Bild 09
Bild 10
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Bild 12:
Um den Samenträger-Pflanzen ausreichend Wasser für ihre Entwicklung zur
Verfügung zu stellen, sie aber nicht von oben her bewässert werden sollen, damit
das Saatgut nicht nass wird bezw. damit es nicht verpilzt, muss man eben von
unten her bewässern. Dazu werden bei uns Tropfschläuche, auch als sogenannte
"Schwitzschläuche" bekannt, eingesetzt. Der aus Recyclingmaterial bestehende
Schlauch wird zwischen den Pflanzenreihen verlegt. Das Wasser wird durch die
Schwammähnliche Struktur des Schlauches herausgedrückt und tropft so langsam,
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über die ganze Schlauchlänge heraus. Die Pflanzen werden dabei bewässert, und
bleiben selbst aber trocken.
Bild 12
Bild 13:
Fertig montierter Isoliertunnel mit engmaschigem Netz. Dieses verhindert die
Fremdbestäubung zwischen den einzelnen Sorten ein und derselben Art. Ohne
diese Abschirmung würden sich die einzelnen Sorten derselben Art miteinander
verkreuzen und es würde dazu führen, dass sich ihre typischen Sortenmerkmale
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miteinander vermischen. Ebenso könnten sich Wildpflanzen einkreuzen, die unsere
Kultursorten unbrauchbar machen. Die einzelnen Sorten wären somit nicht mehr
zu gebrauchen.
Bild 13
Bild 14 bis 16:
Einige Innenansichten der fertig bepflanzten Isoliertunnels. Pro Tunnel werden in
der Regel 4 Sorten von unterschiedlichen Arten angebaut. Als Beispiel nehme ich
Bild 14.
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In diesem Isoliertunnel steht eine Grünkohl-Sorte, eine Wurzelpetersilien-Sorte,
eine Porree-Sorte und eine Schwarzwurzel-Sorte. Es handelt sich also um eine
Sorte von Kreuzblütlern (Grünkohl), um eine Sorte von Doldenblütler
(Wurzelpetersilie), um eine Sorte von Liliengewächsen (Porree) und um eine Sorte
von Korbblütlern (Schwarzwurzel). Somit wird eine Fremdbestäubung innerhalb
der Isoliertunnels ausgeschlossen.
Bild 14
Bild 15
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Bild 16
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Bild 17:
Gottlob existieren noch Bauernbetriebe, die kleine handliche Strohballen, wie
früher produzieren. Einen davon gibt es sogar noch in unserer Straße. Hier
beziehen wir über die Saison unser Stroh was wir dann als Mulchmaterial an
verschiedenen Stellen einsetzen.
Bild 17
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Bild 18 bis 19:
Sobald die Isoliertunnels komplett bepflanzt sind und die Schläuche der
Tropfbewässerung verlegt sind, geht es ans mulchen. Dazu benutzen wir Stroh aus
lokalem Anbau. Dieses wird zwischen den Pflanzen vollflächig verteilt. Dabei
werden die Tropfschläuche auch mit abgedeckt. Es ist zwar eine etwas
zeitaufwändige Arbeit um das Stroh, insbesondere bei kleinen Pflanzen mit
geringem Pflanzabstand, zu verteilen. Dafür spart man später aber eine enorme
Menge an Arbeitszeit ein, da man nicht oder nur sehr wenig zwischen den Pflanzen
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Unkraut hacken muss. Ebenso bleibt es unter dem Strohmulch länger feuchter, da
das Wasser nicht so schnell verdunstet. Also neben dem Zeitersparnis des weniger
gießen, auch ein Wasserersparnis. Auch wird durch den Mulch das Bodenleben
positiv gefördert.
Bild 18
Bild 19
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Bild 20 bis 22:
Einige Innenansichten der fertig gemulchten Isoliertunnels. Das Schossen, blühen
und Saatgut-heranreifen, kann nun also beginnen.
Bild 20
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Bild 21
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Bild 22
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Bild 23:
Teilansicht der Isoliertunnels. Durch das nahe beieinander liegen der Tunnels
entfallen in Zukunft auch lange Arbeitswege um die Bestäuberinsekten, die ja
regelmäßig ergänzt werden müssen, einzusetzen. Hier genügen einige Schritte um
von einem Tunnel zum anderen zu gelangen. Als die Isoliertunnels noch draußen
im Garten verteilt standen, musste man jedes mal den ganzen Garten ablaufen um
bei alle Tunnels zu gelangen.
Bild 23
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Bild 24:
Da die Samenträger teils sehr hoch und mächtig wachsen, müssen diese gestützt
werden. Dazu benutzen wir Schnüre die in Längsrichtung gespannt werden. Dies
verhindert ein umfallen der Samenträger. Da es im Glasgewächshaus windstiller ist
als draußen, stellt sich das Problem des umfallen der Samenträger hier aber
deutlich weniger als draußen im Freiland.
Bild 24
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Bild 25:
Da es sich bei den Pflanzen in den Isoliertunnels um insektenbestäubte
Fremdbefruchter handelt, müssen geeignete Bestäuberinsekten von uns eingesetzt
werden , da diese ja durch die Netze nicht von außen an die Pflanzen kommen. Bei
uns werden dazu Fliegen und Mauerbienen eingesetzt. Um den Mauerbienen
innerhalb der Isoliertunnels einen angenehmen und artgerechten Aufenthalt zu
ermöglichen werden in den Tunnels Nistblöcke aufgehängt. Diese werden auch
sehr gerne von den Mauerbienen als Versteck, Schutz oder Brutplatz in Anspruch
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genommen.
Bild 25
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Bild 26 bis 31:
Nachdem die Isoliertunnels nach und nach mit Samenträgerpflanzen bepflanzt, die
Tropfbewässerung installiert und alles gemulcht wurde, ist es an der Reihe der
Pflanzen. Diese müssen nun anwachsen, schossen, Blüten bilden und Saatgut
ansetzen. Auf den nächsten Bildern sieht man wie sich die einzelnen Pflanzen in
der Zwischenzeit bereits entwickelt haben. Es ist schon enorm wie sehr sich unsere
Gemüsepflanzen beim Saatgutansetzen in ihrem Aussehen verändern. Jedes mal
ein beeindruckendes Ereignis.
Bild 26
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Bild 28
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Bild 29
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Bild 30
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Bild 32:
Neben den Mauerbienen werden auch Fliegen, die wir selber aus Fliegenmaden
heranziehen, in den Isoliertunnels als Bestäuberinsekten eingesetzt. Diese leisten
eine sehr gute Bestäubungsarbeit. Hier sind zwei Helfer an den Blüten des
Trochundakohl zu sehen.
Bild 32
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Bild 33:
Wie auf dem Bild gut zu erkennen, leisten die Bestäuberinsekten gute Arbeit. Die
Samenschoten bilden sich nach dem abblühen der Blüten aus und sind wie hier zu
sehen, gut mit neuen Samenkörnern gefüllt. Der Kreislauf ist sich somit gerade am
schließen. Vom Samenkorn - Zum Samenkorn.
Bild 33
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Bild 34:
Die nächste Generation samenfester Pflanzen ist am wachsen, blühen und fruchten.
Mögen sie zahlreiche Nachkommen haben.
Bild 34
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Bild 35:
Gesamtansicht der feststehenden Isoliertunnels vom "Kraizschouschteschgaart",
im Venlo-Glasgewächshaus. Da alle Isoliertunnels durch einen Gang miteinander
verbunden sind, konnte über diesem Gang auch eine Wasserleitung mit
Anschlussstellen für die Bewässerung verlegt werden. Aus den einzelnen
Isoliertunnels kommen Wasserschläuche heraus die nur mehr oben über dem Gang
an die Wasserleitung angeschlossen werden zu brauchen. Dadurch muss man die
einzelnen Isoliertunnels nicht jedes mal betreten, wenn man nur bewässern will.
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Bild 35
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Sichter und Bohnen:
Meldung
12. März
2014
SICHTER:
Eigenes Saatgut zu reinigen kann man auf vielen Wegen erledigen. Mittels Sieben
die unterschiedliche Maschenweiten haben oder durch Windreinigung. Ebenso
kann man mit Wasser reinigen und durch unterschiedliches Gewicht. Ab heuer gibt
es im "Kraizschouschteschgaart" nun eine weitere Möglichkeit. Und zwar die
Reinigung mittels eines Sichters.
Vor etwa einem guten Jahr habe ich bei einem Weiterbildungskursus in Sachen
Saatgut, diesen Saatgutsichter gesehen. Das Originale Modell war genau wie
meines, ein Produkt Marke Eigenbau. Anhand von einigen Fotos, einer kleinen
Zeichnung und einigen Massangaben wurde versucht diesen Sichter nachzubauen.
Die langen Winterabende haben sich hierfür natürlich gut geeignet. Nach einigen
kleinen anfänglichen Problemen sind schon die ersten Umänderungen und/oder
Ergänzungen erfolgt, bevor der Sichter zu ersten mal getestet werden konnte. Das
erste Ergebnis konnte sich zwar schon sehen lassen, war dann doch aber noch nicht
das was man zu erreichen gedenkte.
Also nochmal Umänderungen und/oder Ergänzungen.
Bei anschliessenden Test klappte der Sichter so wie er es eigentlich sollte. Saatgut
wird mittels eines Luftstrom, der durch einen Staubsauger erzeugt wird, durch
verschiedene Kanäle geblasen. Das schwere Saatgut fällt direkt in einen eigenen
Behälter und der leichtere Schmutz in einen zweiten Behälter.
Natürlich gibt es auch solche Apparate zu kaufen. Diese arbeiten auch extrem
genau. Aber sie sind auch sehr teuer und für den Hausgebrauch nicht zu bezahlen.
Bei diesem Modell wird das Saatgut zwar ordentlich gereinigt, aber eben nicht
perfekt. Dafür bleibt das Budget aber geschont denn mit einigen Euros und etwas
handwerklichem Geschick kann man sich so einen Sichter Marke Eigenbau leicht
nachbauen.
Und wenn denn wieder einmal die langen Winterabende kommen, wird bestimmt
auch einmal eine Bauanleitung für diesen Sichter erfolgen.
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BOHNEN:
Jedes Jahr taucht immer wieder das gleiche Problem auf. Bohnensaatgut was mit
dem Schädling, dem Bohnenkäfer befallen ist. Kann man das Saatgut aus
irgendeinem Grunde nach der Trocknung nicht gleich tiefgefrieren, um den
Bohnenkäfer abzutöten, befällt dieser das gesamte Saatgut. Lässt man die kleinen
Tierchen ungehindert ihr Werk verrichten, haben diese binnen kürzester Zeit alle
Bohnen-Samenkörner befallen. Gut zu erkennen an den kleinen rundlichen
Löchern in den Samenkörner. Anfangs sind es nur einige, später recht viele
Löcher, die sich dann im Saatgut wiederfinden. Dabei fressen die kleinen Käfer
sich genüsslich durch die Bohne hindurch und hinterlassen unbrauchbare
Samenkörner!?
Die meisten Leute werfen befallenes Saatgut weg, da angenommen wird, es würde
nicht mehr keimen. Wir wollten dieser Frage nun einmal genauer nachgehen und
haben mit dem Bohnenkäfer befallenes Saatgut, einmal mit einem leichten Befall
von 1 Loch pro Korn bezw. mit schwerem Befall von bis zu 6 Löchern pro Korn
einer Keimprobe unterzogen.
Zur Kontrolle wurden dieselben Sorten auch mit nicht befallenem Saatgut einer
Keimprobe unterzogen.
Wichtig zu wissen ist, dass sämtliche Saatgutpartien dieses Keimtest, einer
Tiefkühllagerung bei mindestens -20° Grad für mehrere Wochen ausgesetzt waren,
damit alle Saatgutpartien später frei von noch verbleibenden Bohnenkäfern sind.
Auf Bild 1 und 2 sind die Keimergebnisse der unbefallenen Testsorte zu sehen. Bis
auf 1 Samenkorn haben alle Bohnen zügig gekeimt und sich optimal entwickelt.
Ganz so wie man es sich von gutem Saatgut wünscht.
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Bild 1 Keimtest Bohnen ohne Befall
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Bild 2 Keimtest Bohnen ohne Befall
Auf Bild 3 und 4 sind die Keimergebnisse der leicht befallenen Testsorte zu
sehen. Diese Samenkörner hatten jeweils nur 1 Loch. Wie man auf den Bildern
erkennen kann, sind auch diese Bohnen problemlos gekeimt und haben sich
optimal entwickelt. Sie stehen in der schnelligkeit und dem guten Aufgang der
Samenkörner der unbefallenen Partie in fast nichts nach.
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Bild 3 Keimtest Bohnen mit leichtem Befall
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Bild 4 Keimtest Bohnen mit leichtem Befall
Auf Bild 5 und 6 sind die Keimergebnisse der schwer befallenen Testsorte zu
sehen. Diese Samenkörner hatten mehr als nur 1 Loch. Die meisten hatten 3-4 teils
auch 5 oder gar 6 Löcher pro Samenkorn. Zu unserem Erstaunen sind, wie man auf
den Bildern erkennen kann, auch diese Bohnen gekeimt und haben sich entwickelt.
Allerdings war hier der Ausfall an nicht gekeimten Körnern schon wesentlich
höher und auch die schnelligkeit der Keimung und die weitere Entwicklung des
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Keimling waren teils recht stark eingeschränkt. Trotz allem, die Samenkörner
haben auch mit mehreren Löchern vom Bohnenkäfer, wenn auch mit erheblichen
Abstrichen, sich entwickelt.
Bild 5 Keimtest Bohnen mit schwerem Befall
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Bild 6 Keimtest Bohnen mit schwerem Befall
Fazit des Bohnenkeimtest:
Entgegen der allgemeinen Meinung, Saatgut was vom Bohnenkäfer befallen ist sei
unbrauchbar, muss man sich wohl verabschieden. Bei allen Test hatten wir
ähnliche Ergebnisse, wie bei der gezeigten Sorte.
Private Erhalter von Bohnensorten, die in Anbaugebieten wohnen, wo der
Bohnenkäfer vorkommt, müssen also nicht unbedingt das leicht befallene Saatgut
wegwerfen. Besonders wenn es sich um eine Sorte handelt, von der man nur mehr
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wenig Saatgut für die Erhaltung übrig hat. Schwer befallenes Saatgut sollte man
aber trotzdem aussortieren, da es hier zu erheblichen Ausfällen im Anbau kommen
kann.
Auch wenn es während der Saison nicht immer leicht fällt, so sollte man trotzdem
versuchen bevor der Bohnenkäfer zu Werke geht, das gesamte Saatgut nach
ausgiebiger Trocknung für einige Wochen bei -20° Grad tiefzugefrieren. Dann hat
man sich später allen Ärger und Mühen die schwer befallenen Samenkörner
auszusortieren erspart.
73.598:
Meldung
20. Januar
2014
Ich wünsche all meinen Lesern eine gute und erfolgreiche Gartensaison und ein
frohes, glückliches neues Jahr 2014.
2013 wurden auf meiner Webseite www.kraizschouschteschgaart.info, sagenhafte
73.598 Besuche gezählt, die sich für den Erhalt unserer Nutzpflanzenvielfalt
interessierten. Einen großen Dank an alle treuen Leser meiner Webseite.
So wie die Saatgutvielfalt unten auf dem Bild die Vielfalt erkennen läßt, so soll
auch die Kulturpflanzen-Vielfalt 2014 in all unseren Gärten zu erkennen sein und
mit ihr die eigene Saatguterzeugung.
Das private "Kraizschouschteschgaart" -Projekt wird sich auch 2014 wieder für
die Erhaltung unserer Nutzpflanzen einsetzen. Neben dem Anbau, der
Vermehrung, der Saatgutgewinnung und Einlagerung der von mir betreuten
Sorten, wird es auch wieder Besichtigungen, Vorträge und Saatgutseminare geben.
Alle Aktivitäten von 2014 finden Sie wie gewohnt unter der Rubrik:
Veranstaltungen .
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Copyright by SCHWARTZ Steve / www.kraizschouschteschgaart.info
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