uhren- und schmucktage | leipzig | 6.–8
Transcription
uhren- und schmucktage | leipzig | 6.–8
MIDORANews UHREN- UND SCHMUCKTAGE | LEIPZIG | 6.–8. SEPTEMBER 2008 Wahre Werte „Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand.“ Charles Robert Darwin, britischer Naturforscher (1809–1882) Organische Formen spielen mit Weiß, Grün, fließendem Grau und warmsonnigem Gelb. Funkelnde Steine werben mit Fair-Trade-Zertifikat. Die frisch entdeckten Konsumwerte Ökologie und Nachhaltigkeit bestimmen Schmucktrends. „Es gibt eine neue organische Sachlichkeit bei Mode und Schmuck. Beeinflusst von traditionellen Werten wie dem Streben nach Ruhe sowie dem Respekt vor der Natur und dem Menschen“, beobachtet Christel Trimborn, Design-Journalistin aus Bochum. „Die Umwelt-Debatte ist in der Lifestyle-Branche angekommen. Die Silhouetten in der Mode werden natürlicher, weicher, fließender, nicht mehr so opulent und verspielt. Schmuckstücke erinnern an Wassertropfen oder Pflanzenstrukturen.“ Fairer Handel und die Zertifizierung „sauberer“ Edelsteine werden zunehmend zum Verkaufsargument: „Es hat sich ein viel stärkeres Bewusstsein dafür entwickelt, die Menschen in den Diamant- und Edelsteinminen sowie alle an der Schmuckherstellung Beteiligten gerecht zu behandeln und zu entlohnen. Etliche Händler werben inzwischen damit, dass sie nur ‚sau- bere’ Steine verkaufen.“ Auf der MIDORA wird die gelernte Modedesignerin aber nicht nur über den Öko- Foto: Mario Kühn Klassische Moderne: Dunkelgrüne Satinbluse unter schwarzer Samtweste aus der Kollektion „Green Carnation“ des Leipziger Modelabels LAC ET MEL, kombiniert mit Edelstahl-Colliers „Anmut“ von XEN. LAC ET MEL produziert in Zusammenarbeit mit dem WWF Deutschland als erstes DesignerLabel weltweit CO2-neutral: Der Ausstoß des Klimakillers bei der Produktion wird durch die Investition in WWF-Klimaschutzprojekte kompensiert. „Trendseminar Mode & Uhren & Schmuck – Herbst/Winter 2008“, 6.9.2008, 13 Uhr, und 7.9.2008, 11.30 Uhr, jeweils Halle 2, Stand E 35 Vortragsbereich „… die Suche nach der Schönheit (ist) das wahre Geheimnis des Lebens …“ MIDORA Leipzig UHREN- & SCHMUCKTAGE 6. bis 8. September 2008 Messegelände Leipzig, Halle 2 Eintrittspreise Tageskarte im Vorverkauf (nur mit Vorregistrierung): 8,00 Euro Tageskarte an der Tageskasse: 12,00 Euro Dauerkarte (bei Vorregistrierung an der Tageskasse): 18,00 Euro Katalog: 8,00 Euro kommt warm und heimelig mit Braun- und Gelbtönen daher – passend zu urbaner Tweedmode. „Smooth Shadows“ – weiche Schatten – stellt Schwarz, Weiß und Grau in den Vordergrund, der Schmuck spielt mit den Kontrasten und vereint auch scheinbar Gegensätzliches – wie Brillanten und Stahl, Kautschuk oder Kunststoff mit Perlen. „Colour reflections“ setzt auf Glamour, festlichen Glitzer und Farbspiegelungen in Nachtfarben, Lila, dunklem Bordeaux. „Gesellschaftliche Veränderungen spiegeln sich in der Schmuck- und Uhrenbranche. Menschen kommunizieren ungezwungen immer öffentlicher – mit dem Handy im Zug, mit dem Notebook im Café“, sagt Trimborn, „Auch Schmuck wird kommunikativer, symbolisiert eine Haltung.“ Unkonventionell zeigen sich zum Beispiel lange Ketten, mehrfach geschlungen, mit Anhänger in Bauchnabelhöhe. Auch die beliebten „Bettelarmbänder“ seien Ausdruck neuen Selbstverständnisses: „Goldene Fußbälle, silberne Hündchen, stilisierte Musikinstrumente, rosa Prinzessinnenkrönchen – was ich dranhänge, gibt ein Stück von mir preis, von meinen Hobbys oder Vorlieben. Jeden Tag neu.“ MIDORAEditoral Viele von Ihnen begleiten die MIDORA seit Jahren, manche sogar von Anfang an. Die Leipziger Uhren- und Schmucktage sind eine feste Adresse, wenn es um die Order im Herbst geht. Bei aller Kontinuität entwickeln wir die Messe ständig weiter – und in diesem Jahr belegt die MIDORA erstmalig eine eigene Halle. Hier richten wir neu den Trend-Schmuckbereich ein, mit vielen neuen Anbietern. Denn bei den Verbrauchern erfreut sich dieses Segment zunehmender Beliebtheit und bei uns finden Sie es jetzt konzentriert vor. Ich lade Sie ein, die MIDORA zu besuchen, die aktuellen Kollektionen der neuen, aber auch der Stammaussteller in Augenschein zu nehmen – und heiße Sie herzlich in Leipzig willkommen. MIDORA 2008: Trends im Blick MIDORAFakten Öffnungszeiten Samstag/Sonntag, 6./7.9.2008: 9.00–18.00 Uhr Montag, 8.9.2008: 9.00–17.00 Uhr Luxus-Trend informieren, sondern vor allem darüber, wie Fachhändler ihre Kollektionen entsprechend aktueller Trends inszenieren. „Für die HerbstWinter-Saison haben wir wieder drei Trendthemen vorbereitet, bei denen Mode, Schmuck und Uhren toll miteinander korrespondieren“, berichtet Christel Trimborn: „Bernsteinschätze“ Ihr Andreas Zachlod Projektdirektor Oscar Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray, 1891 Die Eintrittskarten der MIDORA Leipzig berechtigen auch zum Besuch der parallel stattfindenden Messen CADEAUX Leipzig – Fachmesse für Geschenk- und Wohnideen sowie COMFORTEX – Fachmesse für Raumgestaltung und der LE GOURMET, dem Event für Genießer, das vom 5.–7.9.2008 seine Tore öffnet. Einlass nur mit Legitimation als Fachbesucher. Ab 99 Euro zur MIDORA bei bundesweiter Anreise: unser Reiseangebot unter www.midora.de Hotline: Telefon +49 (341) 678 82 70 Hotline 01805 - 31 11 53 Stichwort MIDORA (Telefonkosten: 14ct/min aus dem Netz der Deutschen Telekom AG) Edles und Avantgardistisches, Trendiges und Klassisches: Mit rund 180 Ausstellern und Marken informiert die MIDORA, was Frau und Mann in der nächsten Saison schmücken wird. Bekannte Namen wie Morellato, Kienzle, Anton Hübner, Coeur de Lion, Rauschmayer oder Citizen und Casio versäumen den wichtigsten deutschen Herbsttermin der Uhren- und Schmuckbranche auch in diesem Jahr nicht. Zum ersten Mal dabei sind unter anderem die tschechische Firma Johan Jewelry, Akgun Silver aus der Türkei oder die Trauringanbieter Rubin und Schwarz. Ganz neu ist der Trendschmuckbereich – ein Segment, das bei den Endkunden immer beliebter wird, besonders in Mitteldeutschland. Unter anderem mit Bahl Collection, Marin Antonio (Italien), Cosmocolor, Goldschmiede Reddig oder Monika Stöckinger sind attraktive Neuaussteller vertreten. Im Fokus des Fachprogramms steht diesmal der Uhrmachernachwuchs: Mit der Kampagne „Bilde Deinen Nachfolger selber aus“ will der Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik dem Fachkräftemangel im Uhrmacherhandwerk aktiv entgegenwirken. Die Initiative macht auf der Leipziger Uhren- und Schmuckschau Station – mit einer Podiumsdiskussion zu den Chancen des Uhrmacherberufs und einer „Lebenden Uhrmacherwerkstatt“ (Beitrag Seite 4). Nicht zuletzt wurde in diesem Jahr auch das Hallenkonzept der MIDORA überarbeitet – sie findet separat und komplett in der Messehalle 2 statt. Goldene Zeiten: Rauschmayer präsentiert Trauringe der Kollektionen „More Stones“ mit lupenrein-weißen Brillanten (links in Weiß- und Rotgold), „Sandwich“ mit der Möglichkeit, Brillanten seitlich zu fassen (oben, Gelb- und Weißgold), sowie „Eldino“ (unten, Gelb- und Weißgold) – drei Ringe miteinander verbunden, doch frei beweglich. Segel setzen: Zifferblatt mit 3D-Index, 3-fach entspiegeltes Glas – die trendige Uhr „Pirata“ von I.T.A., Italia Tecnica Artigiana, bringt MV Handelskontor nach Leipzig. Dies beeinträchtigt die von den Besuchern geschätzte Nähe zur zeitgleichen Fachmesse CADEAUX Leipzig jedoch nicht. Ebenfalls parallel unterbreitet die Messe COMFORTEX wieder Angebote zur modernen Raumgestaltung. Feinschmecker und Genussmenschen lädt der Genießertreff LE GOURMET vom 5.–7.9.2008 in die Glashalle – mit allem, was hochwertig und edel auf den Tisch kommt. Neo-Hippie: Ein Hingucker für trendorientierte Frauen mit persönlicher Note ist die Kollektion „India“ von Morellato. Passend zum modischen Hippie-Stil zeigen sich Kette, Ring, Armband und Ohrringe in warmen Bernsteinfarben, kombiniert mit kühlem Smaragdgrün oder tiefem Meeresblau. Schnittig: Unisex-Modell Jacques Lemans Sports F1, Serie Monza. Klare Linien, klare Formen kennzeichnen die Uhr für wahre Formel-1-Fans – mit Segen von Bernie Ecclestone. Lose Perlen: Südsee- und Tahitiperlen, Perlen-Colliers und Furnituren in allen Legierungen stellt die Firma Dorothee Spindelndreher auf der MIDORA vor. Jugend-Stil: Anhänger nach historischem Vorbild, 585-er Gold mit Peridot, Rubin und Halbperlen von H.J. Müller Collection. Seit mehr als 25 Jahren stellt die Manufaktur – ein Familienunternehmen – Echtschmuck mit dem Spezialgebiet Jugendstil her. Stahlhart: Die Firma Aceval kombiniert Edelstahl für Herren mit italienischem Leder, schlagfestem Acryl oder Karbon. Von Goldenen Zeiten – und Zeiten für die Kunst „Die Dinge haben nur den Wert, den man ihnen verleiht.“ Molière (1622–1673) MIDORA News im Gespräch mit Kunsthistoriker Dr. Carl Ludwig Fuchs Bernsteintropfen: Klassischen Bernstein – neu interpretiert – zeigt die aktuelle Kollektion der Paul Peter Schula GmbH. Außerdem bringt das Unternehmen einen neuen Poliermotor mit Absaugung mit nach Leipzig sowie das neue PUK3-Punktschweißgerät. Uhr-Schmuck: Zeitmesser und modisches Accessoire zugleich sind die Edelsteinarmbanduhren von Cosmocolor. Schmuck kommt von schmücken, aber es steckt mehr dahinter: Dr. Carl Ludwig Fuchs, Kunsthistoriker und Fachmann für antiken Schmuck, gibt Einblick in gesellschaftliche Hintergründe des SichSchmückens. Das Fernsehpublikum kennt Dr. Fuchs unter anderem aus der Sendung „Kunst & Krempel“ im Bayerischen Fernsehen. „Ich bin besser als du, bin mutiger und geschickter!“ Das war die Botschaft, die der Träger einer Eberzahnkette seinen Stammesgenossen in der Steinzeit sandte. „Daran hat sich bis heute nicht viel geändert“, ist der Kunsthistoriker Dr. Carl Ludwig Fuchs überzeugt, sofern sich die Aussage auf Echtschmuck beziehe. Wertvolles Geschmeide aus kostbaren Materialien hebt uns von der Masse ab. Wir demonstrieren gesellschaftliche und berufliche Potenz – bei Männern auch über die geschmückte Frau an ihrer Seite. Die Verschönerung, so Fuchs, sei ein willkommener Nebeneffekt. Nur bei Modeschmuck trete der Status in den Hintergrund, gälten andere Gesetze. Die Macht des Schmucks Die enge Verbindung zwischen Macht und Schmuck ist eine Ursache für die Beeinflussung des Schmuck-Designs Foto: Mario Kühn Kleid aus Dupionseide, Bolerojäckchen aus gewaschenem Jeans-Stretch von LAC ET MEL; Edelstahl-Anhänger mit synthetischen Farbsteinen von XEN. Großer Auftritt: Das Collier Lilly von sim beeindruckt mit blattförmigen Elementen, die sich sanft um den Hals schmiegen – aus 925er Sterlingsilber mit 18 Karat Vergoldung und gekratzter Oberfläche. durch Veränderungen in der Gesellschaft, durch Kriege, Erfindungen und Entdeckungen. Fuchs beschreibt ein charakteristisches Beispiel: Mitte des 19. Jahrhunderts kamen Schmuckfabriken auf, die nicht nur traditionelle Herstellungsverfahren ablösten, sondern auch verwendete Materialien. Gold wich dem Golddoublé, buntes Glas ersetzte Edelsteine. Schmuck verlor sein gesellschaftliches Prestige, wurde zum schönen Beiwerk ohne Hintersinn und war für weite Bevölkerungsschichten erschwinglich. Wer Geld hatte, rüstete auf an Kopf und Gliedern, um sich vom Dienstpersonal zu unterscheiden. „Oder nehmen Sie die Zeit zwischen 1890 und 1914. In Afrika waren große Diamantvorkommen entdeckt worden, man machte reiche Beute in den Kolonien, die Industrialisierung schritt rasch voran. So galt beim Schmuck: je mehr und teurer, desto besser.“ Das Gegenteil sei im Biedermeier der Fall gewesen. „Eine arme Zeit und überhaupt nicht gemütlich“, sinniert Fuchs. Napoleons Feldzüge hatten Europa ausgeblutet, die männliche Bevölkerung stark dezimiert. Frauen hielten das tägliche Leben am Laufen – weder Zeit noch Geld für Schmuck. Schmuck als Bekenntnis Oft vermittelt Schmuck ein politisches Bekenntnis. „Zur Zeit der französischen Revolution trug niemand Diamanten. Man wäre in Verdacht geraten, ein Royalist zu sein.“ Ein ähnliches Phänomen war im ostdeutschen Arbeiter- und Bauernstaat zu beobachten: „Selbst wer wertvollen Echtschmuck besaß, traute sich nicht, ihn zu tragen. Man hätte sich als Befürworter einer unerwünschten Gesellschaftsform geoutet. Auch waren die gesellschaftlichen Anlässe eher rar“, so Fuchs, der die DDR 1957 mit seiner Familie verlassen hatte. Der gesellschaftliche Bruch sei nach dem Kriegsende auch im Westen eingetreten. Hier hätten die neuen, mit dem Wirtschaftswunder gemachten Ver- Carl-Ludwig Fuchs begutachtet Schmuck in der Sendung „Kunst & Krempel“ im Bayerischen Fernsehen. mögen die gewachsenen gesellschaftlichen Strukturen verschoben. Wer sich in der DDR zum Schmuck bekannte, zog dem Gold das Silber vor. Die anhaltende Vorliebe für das kühlere Edelmetall könnte realsozialistische Wurzeln haben – denn Goldschmuck war nur gegen Abgabe von Altgold zu bekommen, Silber hingegen frei verfügbar. Männer als Schmuck-Vorreiter Und der Männerschmuck? „Bis zur französischen Revolution behängte Mann sich mit verschwenderischer Fülle – sogar mit Ohrringen.“ Dann Schmuck und edle Steine faszinieren die Fachbesucher der MIDORA. wurde es still um den Männerschmuck. Lange musste sich das starke Geschlecht, das eigentlich zuerst Schmuck getragen hatte, mit Krawattennadeln, Manschettenknöpfen und Siegelringen zufrieden geben. Erst recht verblasste der Glanz im Dritten Reich: Unter den Nationalsozialisten galt Schmuck als unmännlich. „In Zeiten, wo sich die Geschlechter annäherten, war häufiger Männerschmuck im Straßenbild zu sehen – zum Beispiel in den zwanziger Jahren oder auch in der Hippiezeit.“ Design als Wert Und heute? „Männer schmücken sich wieder mehr, aber die Zeit des großen, außerordentlich wertvollen Männerschmucks ist vorbei.“ An Bedeutung gewinne nun der Modeschmuck, prophezeit der Kunsthistoriker, für Männer wie für Frauen. Zahlungskräftige Schmuckliebhaber treffen sich im höherpreisigen Segment beim Designerschmuck. Ihn gibt es seit den 1930er-Jahren; seinen Wert bezieht auch er nicht mehr aus dem Material. „Es handelt sich häufig um wahre Kunstwerke. Vielleicht hebt man sich künftig nicht mehr nur mit der Karatzahl von der Masse ab, sondern mit dem Design seines Schmucks – eine interessante Vorstellung“, sagt Carl Ludwig Fuchs. Nostalgisch: Auf handgefertigten Granatschmuck im Antik- und Jugendstil ist Monika Stöckinger seit mehr als 25 Jahren spezialisiert. Schmuck-Loft: Die außergewöhnlichen Etuis der Serie Loft von der E. Wilhelm GmbH rücken edlen Inhalt repräsentativ in den Mittelpunkt. Wild: Aktueller Silberschmuck, zum Teil mit Koralle, Lava, Shivas Eye sowie Modeschmuck mit „wild shell“ und Glas von Achim de la Haye. Ewige Diamanten: Im neuen exklusiven Ring „Moebius“ von Trauringhersteller Gerstner aus Weißgold oder Platin ist ein Diamantband durchgehend gefasst – ohne Anfang und Ende. Sportlich: Football, Basketball, Base-/Softball, Hockey und Fußball vereint „Team“ von Trollbeads in Sterlingsilber (links). „Diplom“ (rechts) erfreut nach erfolgreichem Abschluss. Neu: Lederarmbänder von Trollbeads – auf der MIDORA zu finden bei EULIT-Werk Staude & Co. KG. Edle Kontraste Groß und Rosé „Gerade im Silberschmuckbereich hat sich in den letzten zwei Jahren ein Wandel vollzogen, der auch noch weiterhin anhalten wird: Das Silber als Werkstoff muss jetzt erkennbarer Bestandteil des Designs sein, andere Edelmetalle werden als Kontrastgeber hinzugefügt“, meint Frank Hengsbach, Geschäftsführer von Horwitz Sterling Silber. „Die Formen sollten das Feminine der Trägerin unterstreichen, und echte Materialien werden klar bevorzugt.“ Sein eigener Schmuck: „Einzig mein Ehering in 750 Weißgold ist mein ständiger Begleiter. Schlicht, mit eckiger Ringschiene, erinnert er mich stets an den schönsten Tag meines Lebens.“ „Wir merken, dass derzeit viele Uhrenmodelle in Roségold bestellt werden“, beobachtet Stephan W. KruseThamer, Vorstand der KIENZLE AG. „Gerade bei den Herren liegen momentan auch besonders große Uhren im Trend.“ Kruse-Thamer selbst bevorzugt den eher klassischen Stil: „Nicht zu laut und überladen, lieber elegant und zeitlos. Dementsprechend trage ich Stahl beziehungsweise Platin im Alltag und eine goldene KIENZLE Uhr zu Feierlichkeiten.“ Schmückendes Element sind für ihn zudem Manschettenknöpfe: „Auf die Marke kommt es mir in dem Fall nicht so an, Hauptsache, sie passen zum Rest. Am liebsten trage ich mein Hochzeitsgeschenk – alte Manschettenköpfe aus der Jahrhundertwende.“ Frank Hengsbach, Geschäftsführer Horwitz Hamburg Stephan W. Kruse-Thamer, Vorstand KIENZLE AG Premiere: Zum ersten Mal wird die neue ARISTOCRAT, die Automatic-Retroserie von ARISTO, auf der MIDORA zu sehen sein. Schwarz gewinnt Stefano Furlanis, Geschäftsführer der Morellato & Sector GmbH Deutschland Bicolor, Gold, Rosé Im Trend: Große, bunte Steine, sagt Stefano Furlanis, Geschäftsführer der Morellato & Sector GmbH Deutschland. „Bicolor bei Uhren, Farben wie Gold oder Rosé bei Schmuck sind wieder im Kommen. Sportliche, große Uhren sind absolut ‚in’, auch ausgefallene Stücke.“ Grundsätzlich gehe die Tendenz zu Marken und Brands – bei Schmuck und Uhren. Neben Uhren trägt er selbst auch Armband. Sein Stil: „Ich bevorzuge mehr den sportlicheren Stil, das entspricht mir am meisten. Aber auch sehr klassische und elegante Stücke trage ich gerne. Ich mag auch Edelstahl und bicolore Stücke. Grundsätzlich lege ich viel Wert auf Technik, also viel Mechanik.“ „Schwarz wird die wichtigste Farbe der Saison. Schwarz ist festlich und edel. Schwarz ist gut kombinierbar, da schwarz auch in vielen Outfits zumindest teilweise vorkommt“, beschreibt Yvonne Oexle, Sales und Marketing der Coeur de Lion Schmuckdesign GmbH, die Schmucktrends für Herbst/Winter 2008. „Schwarz wird bei uns sowohl mit den ‚Winterpastellen’ beige, ocker, braun und grau als auch mit kräftigem Rot, Blau und Grün kombiniert.“ Persönlich bevorzugt Yvonne Oexle „auffallende Schmuckstücke in kräftigen Farben, die sich wunderbar mit klassischer Mode kombinieren lassen.“ Fusion Klassik und Moderne „Im Uhrenbereich ist eine deutliche Zuwendung zum Roségold zu erkennen“, konstatiert Karsten Isermann, Sales Manager der Citizen Watch Europe GmbH. Neu sei, dass dieses traditionelle, klassische Material mit modernen Stoffen wie Kautschukarmbändern gepaart werde. Zu seinen eigenen Vorlieben sagt er: „Außer einer schönen Uhr und meinem Ehering trage ich keinen Schmuck. Zum Sport oder in der Freizeit darf es auch bei der Uhr schon mal ein wenig bunter zugehen, während der klassische An- zug nach einer schlichten Uhr in Gold oder Silber verlangt.“ Kreative Tradition: Im Dialog zwischen Geschichte und Zukunft entsteht moderner mexikanischer Silberschmuck. Wie spannend das Ergebnis ist, beweist CASCADA. Kraftvoll elegant: Optische Highlights dieser Uhr von Citizen sind das Zifferblatt mit der Erde als Zentrum und die Mondphase Yvonne Oexle, Sales und Marketing der Coeur de Lion Schmuckdesign GmbH Trendy: Die neuen Papiertragetaschen Serie 754 von Ch. Dahlinger sind in zwei Größen und sechs Farben lieferbar. Glitzernder Luxus: Die Uhr aus der Kollektion „Diamond Time“ von Roberto Cavalli mit Bergkristallen und Diamanten. Vorlieben verraten: Ob Krone oder Saxophon – die Charms aus vergoldetem Silber des dänischen Unternehmens AAGAARD offenbaren Interessen und Hobbys ihrer Trägerin. Cool für Kids: Die bunte Haribo-Uhrenkollektion mit mehr als 100 verschiedenen 3D-Motiven, in Leipzig vorgestellt von der Shaghafi GmbH. Glaszeit: Schmückendes Armband, edel ergänzt mit hochwertigem Muranoglas in brillanten Farben – angeboten von der URSULA HALL GmbH & Co. KG. Titanvisionen: Schimmerndes Grau und leuchtendes Glitzern in harmonischer Verbindung – den Hightech-Werkstoff Titan kombiniert BOCCIA TITANIUM von Tutima mit Diamanten. Creolen mit 8 Brillanten, Ring mit 9 und Anhänger mit 8 Brillanten. Kühl kombiniert: Gold, umrahmt von kühlem Edelstahl, ist das Markenzeichen der neuen Trau- und Partnerring-Kollektion „Gold & Steel Selection 585“ der Brüder Nowotny KG. Goldene Zeitmeister Ich trage, wo ich gehe, stets eine Uhr bei mir; wieviel es geschlagen habe, genau seh’ ich’s an ihr. „Meine Uhr“, Liedtext von Johann Gabriel Seidl, österreichischer Schriftsteller (1804–1875) Moderne Tradition: Vor 150 Jahren entwarf Filippo Giardiello, Uhrmachermeister aus Neapel, mit Philip Watch die erste Schweizer Uhr in Italien. Heute präsentiert die Morellato & Sector Gruppe mit der eleganten Philip Watch Encelade die moderne Version eines Klassikers. Edelkristall: Ketten aus geschliffenem Glas von Coeur de Lion – mit Wechselamuletten aus geschliffenem Kristallglas von Swarovski, eingelegt in hochwertig rhodinierte Metallformen. „Für Uhrmacher sehen die Chancen in ganz Deutschland sehr gut aus!“, betont Horst Valentin, Präsident des Zentralverbandes für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik, „In drei bis fünf Jahren kann man Uhrmacher mit Gold aufwiegen.“ Obwohl diese Worte angehenden Fachleuten dieses Traditionsberufes gut in den Ohren klingen werden, treibt die Situation auf dem Arbeitsmarkt dem Verbandschef Sorgenfalten auf die Stirn: Das ehrenwerte Uhrmacher-Handwerk, das auf Zunftwurzeln bis ins Spätmittelalter zurückblicken kann, plagen Nachwuchssorgen. Der Mangel herrsche sowohl in Ost als auch in West: „Uns fehlen 2.000 Uhrmacher bundesweit“, sagt Horst Valentin. Aufgrund der Renaissance der mechanischen Uhr in den 90-er Jahren sei die Nach- frage nach ausgebildeten Uhrmachern stetig gestiegen. „Bis zu diesem gewaltigen Umbruch dominierte die Quarzuhrtechnik, die kaum eine Zukunftsperspektive für den Beruf aufzeigte“, erklärt der Verbandspräsident. Zurzeit seien rund 4.500 Uhrmacherbetriebe in die Handwerksrolle der Handwerkskammern eingetragen und rund 260 in die Lehrlingsrolle. „Unseren Mitgliedsbetrieben fehlen Gesellen und Meister nicht nur zum täglichen Geschäftsablauf, sondern auch als Geschäftsführer und Nachfolger“, so Valentin. Mit der deutschlandweiten Ausbildungsoffensive „Bilde Deinen Nachfolger selber aus“ will der Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik dem Fachkräftemangel im Uhrmacherhandwerk be- Goldschmiede live „Gold ist das Allervortrefflichste. Wer es besitzt, kann alles, was er auf der Welt wünscht, sich verschaffen.“ Christoph Kolumbus, 1503 Farbenfreude: Wie ein Regenbogen wirken die Ketten aus Blautopas, Pink Topas und Citrin von der Michael Utzerath GmbH. Glänzend oder matt, geschlagen oder poliert: Exzellentes Design in meisterlicher Bearbeitung macht die Edelmetalle Platin, Gold und Silber noch begehrenswerter. Fortbildungsmöglichkeiten in verschiedenen Goldschmiedetechniken präsentiert die Europäische Akademie der Juweliere, Goldund Silberschmiede, das Fortbildungs- zentrum Ahlen, in diesem Jahr auf der MIDORA. An einem Goldschmiedewerktisch lassen sich Handwerker bei der Arbeit über die Schulter schauen. Zusätzlich erläutern Filmeinspielungen und eine Powerpointpräsentation die verschiedenen Verfahren genauer. Mitarbeiter des Fortbildungszentrums Ahlen informieren über das aktuelle gegnen und die Ausbildung gezielt fördern. Wer Uhrmacher lerne, habe große Karrierechancen, hebt Horst Valentin hervor. Auf der MIDORA 2008 in Leipzig präsentiert sich die Initiative mit mehreren Höhepunkten: Eine Podiumsdiskussion am Sonntag, 7. September 2008, informiert umfassend über den Uhrmacherberuf – von der Ausbildung, den Chancen und Aufstiegsperspektiven bis zu staatlichen Fördermöglichkeiten. „Des Weiteren Programm: Die Bildungsstätte wurde 1974 gegründet und bietet ein- bis mehrtägige Seminare unter anderem für Ziselieren, Treiben, Edelsteinfassen oder Handgravieren, Lichtbogenschweißen, Galvanotechnik oder Silberschmieden. Neu sind die Weiterbildungen zum Gemmologen, zum Diamantgutachter sowie zum Sachverständigen mit Sachkundeprüfung. Das FBZ Ahlen ist die einzige Weiterbildungseinrichtung in der Branche, die sich sowohl an Auszubildende und Gesellen als auch an Meister richtet. Rund 400 Teilnehmer aus aller Welt Edel verwahrt: Gerhard Feldervert, Designer und Konstrukteur des Neoklassiker-Automobils „Elisar“, entwickelte die Schmuckschatulle in Hochglanz-Wurzelholzoptik von der KWO Kunstgewerbe-Werkstätten Olbernhau GmbH. Zierde: eine Rose aus 24-karätigem Blattgold. wird eine moderne, lebende Werkstatt vorgestellt“, so Valentin, „um die Betriebsinhaber – aber auch Jugendliche – zu motivieren, diesen zukunftssicheren Beruf zu erlernen und Ausbildungsplätze zu generieren!“ Podiumsdiskussion „Bilde Deinen Nachfolger selber aus“, 7.9.2008, 13 Uhr, Halle 2, Stand E 35 Vortragsbereich Ausstellung „Lebende Uhrmacherwerkstatt“, 6.–8.9.2008, Halle 2, Stand C 13 nutzen die Gelegenheit zur fachlichen Fortbildung jedes Jahr. Ebenfalls interessant für Fachleute: Die informative Webseite des Zentralverbandes der deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere wird präsentiert. Unter www.zvgosiju.de können sich erstmals auch Nichtmitglieder registrieren. Der Zentralverband ist die berufliche Dachorganisation der deutschen Gold- und Silberschmiede. FBZ Ahlen im Internet: www.goldschmiede-fz-ahlen.de Schwarzes Statement: Das Girl-Only-Modell von Certus Deutschland passt perfekt zum modischen Outfit, die rechteckige Uhr ist nahtlos eingefügt in einen eleganten schwarzen Armreif. Bunter Mix: Die Sammelleidenschaft der Kleinen wecken will die Kinderschmuck-Kollektion „CoKi“. Das bunte Programm für 3- bis 10-Jährige aus Sterlingsilber mit langlebiger Rhodium-Auflage und Coloritfarben bringt die Misztl GmbH mit nach Leipzig. Farbig trauen: Trauringe aus der Kollektion der Rubin Goldschmuck GmbH, die Damenringe mit Steinbesatz in zwei verschiedenen Versionen. Markante Klassiker: Eine Hommage an das Gründungsjahr des Unternehmens, 1822, sind die eleganten bis sportlichen Modelle der Kollektion „1822 – Made in Germany“ von KIENZLE. Klares Bekenntnis: Bewegter Stein in klarer Form von LORENA – Zebrajaspis-Garnitur auf flexiblen Halsreifen in Silber 925, aus österreichischer Produktion. MIDORAAussteller – Marken – Kollektionen A 41 Aagaard GmbH Abeler & Söhne AC Aceval-Collection Achim de la Haye ADLER UHREN INTO OF POLAND Sp. z.o.o. AGAT AKGUN Silver Co. LTD. AKZENT ALANORDAS Alessi ALPHA SAPHIR ALTAN Sterling Silver AMETA Inh. Isolde Staib AMS Anello PPHU Anna Dziubek Anton Hübner Aracena Perlenland ARCA Ariana Beads ARISTELLA ARISTO ARISTO VOLLMER GmbH Hansjörg Vollmer ASSO B Bahl Collection BARINGTON Christine Bautze Großhandel für Uhrarmbänder Beads 4U s.r.o. BERYL BIAGI Otto Blumenstein Schmuckwarenfabrik BOCCIA TITANIUM Bodywings Piercing und Silberschmuck Ron Herzberg Breuning GmbH Rolf Brinkmann Uhren & Schmuck Bundesverband der Importeure u. Exporteure von Edelsteinen u. Perlen e.V. Bundesverband Schmuck, Uhren Silberwaren & verw. Industr. eV bruno banani Bunte Wolken & CMT Büttner Schmuck Katharina Büttner C Carl Engelkemper GmbH & Co. KG CARUCCI Cascada-Schmuck Maria Reiner CASIO Casio Europe GmbH CERTUS CERTUS Deutschland GmbH CHAIKA CHARIZZMA CHILI CREATIVE CIBJO Intern. Vereinigung Schmuck Silberwaren, Diamanten, Perlen u. Steine CITIZEN Citizen Watch Europe GmbH COEUR DE LION SCHMUCKDESIGN CONDOR CONNECTIONS Cosmocolor Import & Großhandel Creditoren-Verein Pforzheim CRYSTAL EVOLUTION Ch. Dahlinger GmbH & Co. KG D Danish Design DDI Deutsches Diamantinstitut Digosi Großhandel Berufliches Schulzentrum Dippoldiswalde Abt. Glashütte DSU Deutsche Schmuck + Uhren GmbH DUNLOP E EC-Soft GmbH EFES Goldschmuck Handels GmbH ENGELHARDT EULIT EULIT-Werk Staude & Co. KG EUROCHRON Europäische Akademie für Gold- und Silberschmiede FBZ Ahlen EXCALLENC F Filius Zeitdesign GmbH & Co. KG FINNFEELINGS SCANDINAVIAN DESIGN Fit4Style Frank Stoye & Kirsten Kühnast GbR FLUCO Rudolf Flume Technik GmbH FZ – Die Fachzeitschrift G Galerie Marzee BV Jens Gallay Schmuckgroßhandel Gardé Uhren & Feinmechanik Ruhla GmbH GERSTNER DER RING FÜRS LEBEN Gerstner GmbH & Co. KG Ringfabrik Gettmann GmbH GO GOLD PACK Wilhelm Götsch Schmuckgroßhandel GSK Gerhard Sagner KG Schmuckwaren-Erzeugung GWH Offizin GEPRÄGTE FORM GmbH GZ Goldschmiedezeitung H H+H HAKA-FLEX Ursula Hall GmbH & Co. KG Hans-Böckler-Berufskolleg Münster HARIBO KINDERUHREN Großhandel Uhren – Schmuck – Furnituren Hentschel Kurt Herb GmbH HERMLE HJM COLLECTION Holzhausener Trauringe GmbH Horwitz Hamburg GmbH ILR-Collection IMPPAC ISSEY Miyake J Jacob Jensen JACQUES LEMANS Jacques Lemans Uhren Vertriebs GmbH Johan Johan Jewelry s.r.o. JOHN GALLIANO Hugo E. Jung JUST CAVALLI K K Design Schmuck Factory GmbH Th. Keil GmbH & Co. KG KIENZLE KIENZLE AG KIFO GmbH Kosmos Natur Hizkiahu Kupfer Schmuck- Dekorativ: Die Schaufensterdisplays der Gettmann GmbH lassen sich auch gut als Vorlagetablett verwenden. Gettmann liefert ausschließlich Trauringe im unteren und mittleren Preisbereich. großhandel KWO Kunstgewerbe-Werkstätten Olbernhau GmbH L Ladies Fashion LAPIS VITALIS Liso Accessoires Lorena LOVELINKS M maBea by STRINZ Mannheimer Versicherung AG MARIN MARIN ANTONIO S.A.S. di MARIN MASSIMO & C. Men’s Fashion MESSERSCHMITT MISS SIXTY Misztl GmbH RoMi Schmuckwaren MOLECOLE MOLNIJA Moonlight MORELLATO Morellato & Sector GmbH H.J. Müller Collection O. & K. Müller Uhren- und Schmuckhandels GmbH MV Handelskontor Inh. Silvia Völker MWH GmbH – Gold Pack – MW-Schmuck Mario Weißer – Schmuckgroßhandel N Nord-Form Handels GmbH Brüder Nowotny KG O OPAL COUNTRY C.A. Alsen OUTBACK OPALS (Christoph Kalthaus) P Pacific Perfect GmbH Schmuckgroßhandel Paßora GmbH PETITE BY LOVELINKS PHILIP WATCH PIRELLI P-Collection Plutzkat Polish Jewellery Magazine Polska Bizuteria Princess PROVITA B. Borger GmbH & Co. PULSAR R RAUSCHMAYER Roland Rauschmayer GmbH & Co. KG RB-Schmuckproduktions GmbH, Lorena Goldschmiede Reddig REGENT Frank Reichle Schmuckgroßhandlung Handelsvertretung Richter Vertrieb Coeur de Lion RICO R. ROBERTO CAVALLI ROHM GmbH & Co. KG ROOTS ROSATO MATRIX ROTARY ROYCE SWISS Rubin Goldschmuck GmbH Rühle-Diebener Verlag GmbH & Co. KG A. Ruppenthal KG RUSSISCHE UHREN S Sacher & Co. GmbH Etuifabrikation Saint Maurice GmbH SB Schmuckvertrieb Petra Möbius Marco Schreier Mineralienhandlung GmbH Peter Paul Schula GmbH Schwarz Trauringe GmbH Adolf Schweickert GmbH & Co. Aktuelle Schmuckwaren SECTOR Shaghafi GmbH Uhren Import-Großhandel Shah Moden SHEPHERD Import – Export SilberDream SIM SINAR Dorothee Spindelndreher SPORTLINE Staatliche Feintechnikschule mit Technischem Gymnasium Schwenningen Mineralien- und Schmuckhandlung Frank Steinbach & Co. OHG Steindesign GmbH Monika Stöckinger Marc-Gregor Storch Schmuckgroßhandel Bernhard Strinz GmbH STUDEX Massiv: Der Super Chronograph Kaliber U700 von Citizen mit Titangehäuse und -armband. Das Meisterstück der Promaster Serie verfügt über ECO-Drive-Antrieb mit 240 Tagen Dunkelgangreserve. Die Stoppuhr misst mit einer 1000stel Sekunde genau – analog als auch digital. SUENO Surjeet Reena HandelsGmbH T TAMMEN KORU TELDAY Trendwerkk GmbH TROLLBEADS Turmuhren Museum Naunhof e.V. TUTIMA Tutima Uhrenfabrik GmbH Lebendig: Kette Mia aus Holz- und Metall-Elementen in intensiven Farben von der Surjeet-Reena GmbH. U Unique Time GmbH Unternehmensverband für Uhren, Juwelen, Schmuck e.V. USE-Uhren Schmuck Edelstein Bildungszentrum Michael Utzerath GmbH V Verlag Hans Schöner GmbH VOLLMER W Weimar – Uhren – Kreativ Inh. Doris Krause E. Wilhelm GmbH Etuis Bernd Wolf World One X XEN GmbH Z Zentralverband der Deutschen Goldschiede, Silberschmiede und Juweliere e.V. Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik Volles Sortiment: Zahlreiche Schmuck-Neuheiten, ein stark erweitertes Kettenprogramm in Gold und Silber bietet der Schmuckgroßhandel W. Götsch auf der MIDORA. Änderungen vorbehalten Stand 1. Juli 2008 Hochleistung: Perfekte Reinigungsergebnisse – ganz ohne Chemikalien – erzielen die neuen Elmasteam Hochleistungs-Dampfstrahlgeräte der RUDOLF FLUME Technik GmbH. Die Geräte arbeiten mit einem Druck von 8 bar. Superlang: Die Schmuck-Kollektion „Snake“ von Just Cavalli Jewels spielt mit außergewöhnlichen Farben und Designs. Das Herz an der extralangen Kette aus PVD Gold wird von der Schlange umspielt – Roberto Cavallis Markenzeichen. Die Krönung: der große Tigeraugen-Quartz. Traumhaft: Die Designkollektion „Verträumt“ von XEN deutet klassische Vorstellungen eines Schmuckstücks neu und modern. Edelstahl fusioniert mit synthetischen Farbsteinen – Peridot im Ring, Aquamarin beim Anhänger, Ohrstecker mit Padparadscha. Alleskönner: Die neue G-SHOCK GW-9200-1ER von CASIO mit Höhenmesser, Barometer, Thermometer und Messdatenspeicher sowie durch Multiband 6-Funktechnologie ausgerüstet mit sechs Funkempfängern. Edles Erleben in Leipzig „Wer des Lebens Genüsse verschmäht, hat des Lebens Deutung nicht erkannt.“ Henri de Toulouse-Lautrec, französischer Maler und Grafiker, 1892 Ein Menü über den Dächern von Leipzig, exklusiv Speisen, während die Stadt im Abenddämmer liegt: Genuss mit besten Aussichten bietet das puristisch-mondäne Gourmet-Restaurant FALCO in der 27. Etage des Hotels The Westin Leipzig – auch für anspruchsvolle Gaumen (Gerberstr. 15, Dienstag–Samstag 19–23 Uhr, Tel.: 0341-988 27 27). Ebenfalls hoch über Leipzig schweben die Restaurants im Panorama Tower am Augustusplatz. Lohnend: der Aufstieg zur Dachterrasse – 119 Meter über dem abendlichen Lichtermeer (6.9., 11–1 Uhr, 7.9., 9–23 Uhr, 8.9., 11–24 Uhr; Tel.: 0341710 05 90; 2 Euro). Ein Geheimtipp im alternativ geprägten Stadtteil Connewitz ist das Zest mit entspannter vegetarischer Küche (Bornaische Str. 54, Küche täglich 11–23 Uhr; Tel.: 0341-23 19 126). Foto: Sebastian Späthe Weltberühmt für sein Orchester: Das Leipziger Gewandhaus, gegenüber die frisch renovierte Oper. Stelzenhaus: Drinnen Blick ins Aquarium, am Fenster Aussicht auf den Karl-Heine-Kanal. Foto: Sebastian Späthe Spinnerei: Heim für Künstler, früher größte Baumwollspinnerei Kontinentaleuropas. Ins aufstrebende Plagwitz lädt das Stelzenhaus Restaurant – mit einfallsreicher Küche in einem faszinierenden Bauwerk der Industrie-Moderne (Weißenfelser Str. 65, Montag– Samstag 10–1 Uhr/Sonntag 9–1 Uhr; Tel.: 0341-492 44 45). Plagwitz, ein ehemals von Industrie geprägtes Viertel, entwickelte sich zum Quartier der Künstler und Kreativen – und zum Mittelpunkt der „Leipziger Schule“. Just am MIDORA-Wochenende laden die berühmten Galerien in der ehemaligen Baumwollspinnerei zum Galerierundgang (6.9., 11–21 Uhr; 7.9., 11–18 Uhr, Spinnereistr. 7). Wer es traditioneller mag, für den ist das im Dezember 2007 wiedereröffnete GRASSI Museum für Ange- wandte Kunst die richtige Adresse: Objekte von Antike bis Historismus in 30 Räumen – eine Reise durch 2500 Jahre Kunst- und Kulturgeschichte (Johannisplatz 5–11, 10–18 Uhr/Montag Ruhetag; 5 Euro). Auch Musikfreunde kommen auf ihre Kosten: Am 5. September eröffnet im Leipziger Gewandhaus ein Großes Konzert die Mendelssohn-Festtage (20 Uhr, ab 34 Euro + VVK, Tel.: 03411270280). Musikalische Hochgenüsse verspricht der Gewandhaustag am 6. September: Ab 15 Uhr spielen Musiker des Welt-Orchesters in Passagen und Innenhöfen der Leipziger City. Höhepunkt: Das Open Air Klassik airleben auf dem Augustusplatz (20 Uhr). Essen und Kunst lassen sich im Gohliser Schlösschen verbinden: Erst musica studiorum mit Klavierkammermusik (7.9., 17 Uhr, 7,50 Euro), dann Essen in Rokoko-Ambiente (Menckestr. 23, Tel.: 0341-58 96 90). MIDORAFachprogramm 11.00 und 15.30 Uhr, Halle 5 Forum Papeterie „Zauberhafte Geschenkverpackungen und festliche Dekorationen“ Elke E. Göring, Margarete Lerch, Prang Consulting Team 13.00–13.30 Uhr, Halle 2, Stand E 35 Vortragsbereich „Trendseminar Mode & Uhren & Schmuck – Herbst/ Winter 2008“ Christel Trimborn, wemfall Bochum 14.30–15.00 Uhr, Halle 2, Stand E 35 Vortragsbereich „Suchst du noch oder verkaufst du schon?“ Die Rolle & Vorteile moderner Warenwirtschaftssysteme im Einzelhandel Dipl.-Inf. Bastian Holland-Moritz, Geschäftsführer EC-Soft GmbH, Wasungen Sonntag, 7. September 2008 11.00 und 15.30 Uhr, Halle 5 Forum Papeterie „Zauberhafte Geschenkverpackungen und festliche Dekorationen“ Elke E. Göring, Margarete Lerch, Prang Consulting Team 11.30–12.00 Uhr, Halle 2, Stand E 35 Vortragsbereich „Trendseminar Mode & Uhren & Schmuck – Herbst/ Winter 2008“ Christel Trimborn, wemfall Bochum 12.00 Uhr, Halle 2, Stand A 10 Preisverleihung „Annual International Graduation Show“ 13.00–14.00 Uhr, Halle 2, Stand E 35 Vortragsbereich Podiumsdiskussion „Bilde Deinen Nachfolger selber aus“ zum Thema Ausbildungsberuf Uhrmacher Teilnehmer: Horst Valentin, Präsident Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik, Northeim; Michael Eberlein, FranzOberthür-Schule Würzburg; Marion Vogler, Fachleiterin, Jörg Schmidt, Schulleiter, Berufl. Schulzentrum Dippoldiswalde, AS Uhrentechnik Glashütte; weitere Referenten angefragt Moderation: Horst Eberhardt, Geschäftsführer Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik, Northeim 14.30–15.00 Uhr, Halle 2, Stand E 35 Vortragsbereich „Suchst du noch oder verkaufst du schon?“ Die Rolle & Vorteile moderner Warenwirtschaftssysteme im Einzelhandel Dipl.-Inf. René Oschatz, Geschäftsführer EC-Soft GmbH, Wasungen Ausstellungen Halle 2, Stand A 10 / A 11 „Annual International Graduation Show“ Ausstellung der Diplomarbeiten von Absolventen internationaler Hochschulen und Akademien, präsentiert von der Galerie MARZEE Nijmegen (NL) Halle 2, Stand C 13 „Lebende Uhrmacherwerkstatt“ Schauwerkstatt für Interessenten am Uhrmacherhandwerk, präsentiert vom Zentralverband für Uhren, Schmuck und Zeitmesstechnik, Northeim Änderungen vorbehalten, Stand 10.06.08 MIDORAImpressum Foto: Sebastian Späthe Nur 300 Meter vom Gewandhaus entfernt: das GRASSI Museum für Angewandte Kunst. LE GOURMET Genießen auf höchstem Niveau Phantasievolle Gerichte, expressive Kochshows, süße und herzhafte Delikatessen, exquisites Tafelgeschirr: Vom 5. bis 7. September 2008 ist die Glashalle der Leipziger Messe fest in der Hand der Genießer. 90 Aussteller zelebrieren ein opulentes Programm von A wie Austern bis Z wie ZigarrenLounge, Starköche wie Sante de Santis oder Mario Kotaska lassen sich in die Töpfe schauen. Die LE GOURMET lädt auch die Fachbesucher der MIDORA zum kulinarischen Verwöhnmarathon: die MIDORA-Eintrittskarten berechtigen zum Besuch des Genießertreffpunktes. Spezielle Events sind das GourmetBuffet am Freitag, 5.9., ab 18 Uhr (49 Euro) oder der Comedy-Brunch mit Anke Geißler vom Kabarett academixer am 9. e8 (10–14 Uhr, 35 Euro). Leipziger Messe GmbH Messe-Allee 1, 04356 Leipzig / Germany Telefon: +49 341 678 - 82 70 Telefax: +49 341 678 - 82 72 E-Mail: [email protected] www.midora.de Projektdirektor MIDORA Leipzig: Andreas Zachlod Redaktionelle Verantwortung: Gabriele Groeger Layout: Schaller & Schubert Textgestaltung: Günzel & Späthe Bildnachweis: soweit nicht anders bezeichnet Leipziger Messe GmbH, Hersteller-Fotos Leipziger Messe GmbH PF 10 07 20, 04007 Leipzig / Messe-Allee 1, 04356 Leipzig / Germany Tel.: +49 341 678 - 0, Fax: +49 341 678 - 82 72 [email protected], www.leipziger-messe.de MMID0058 Samstag, 6. September 2008 Zwei Töne: Strahlende two tone Designs aus der HORWITZ Collection passen sich jedem Outfit an, verbinden gekonnt Sterlingsilber und vergoldete Silber-Elemente. Stargefühle: Die Kollektion STAR von MISS SIXTY JEWELS interpretiert Glamour unkonventionell, ruft die Pop-Art Bewegung wieder in Erinnerung. Polierter Edelstahl als Basis wird in lineare und einfache Formen gebracht. Besseres Geschäft: Die Software XBusiness Pro des Unternehmens EC-Soft – ein innovatives Warenwirtschaftssystem für Uhren- und Schmuckhändler – wird auf der MIDORA erstmals vorgestellt. Perlenspiele: Der vielfarbige Tahiti-Zuchtperlstrang gehört zur reichen Auswahl an losen Südseeund Tahiti-Zuchtperlen sowie Strängen der Firma A. Ruppenthal KG.