Senioren / Veteranen

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Senioren / Veteranen
Nr. 10 – Juli 2008
SENIOREN/VETERANEN
Senioren scheitern wieder an Überstorf
Senioren im Herbst zusätzlich um
den Westschweizer Cup mitspielen. Manch einer der 32- bis
40-Jährigen hätte ja schon viel
lieber den Meistschaftspokal in
die Höhe gestreckt. Alter schützt
vor Ehrgeiz nicht…
Nachdem die FCT-Senioren
im Vorjahr die Drittbesten des
Kantons waren, sind sie nun
die Nummer 2. Wie im Vorjahr
und im Cup stand nur der FC
Überstorf vor der Sonne.
Eine tolle Saison hatte das Team
von Trainer Fredy Herren bis
zum 30. Mai gezeigt. Eine einzige
(vermeidbare) Niederlage gab es
zu Beginn der Rückrunde gegen
Ursy und so kam es an diesem
Abend zum grossen Finale gegen
Überstorf, den Freiburger Seniorenmeister der letzten zwei
Jahre.
Und weg ist der Titel
Stärkster Angriff (Tafers) gegen
beste Verteidigung (Überstorf).
Rangliste 3. Liga
1.!Gifffers/Tent. I!!
2.!Heitenried I!
3.!Überstorf I
4.!Schmitten I!
5.!Tafers I!
6.!Alterswil I!
7.!Wünnewil I!
8.!Plasselb I!
9.!Plaffeien II!
10.!Bösingen I!
11.!Givisiez I
12.!Corminboeuf I
22!
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!!34!:!44!!! 31
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!!34!:!39! ! 22
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Rangliste 4. Liga
1. Gurmels I
2.!Kerzers II
3. St. Antoni Ia
4. Etoile-Sport
5. Freiburg III
6. Düdingen III
7. Überstorf II
8. Bösingen II
9. Brünisried I
10. Tafers II
11. Wünnewil II
12. Schönberg
21
21!
21!
21
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11
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!!54!:!27!
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!!21!:!65!
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48
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Senioren - 1. Stkl.
1. Überstorf
2. Tafers
3. Ursy
4. Düdingen
5. Domdidier
6. St. Antoni
7. Haute-Gruyère
8. Le Mouret
9. Granges-Paccot
10. Miséry-Courtion
11. La Tour/Le P.
12. Estavayer-le-Lac
11
11
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11
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!!4
Veteranen - Gruppe 1
1. Düdingen
2. Sense-Oberl. a
3. Sense-Oberl. b
4. Überstorf
5. Bösingen
6. Richemond/B.
7. Tafers
8. St. Antoni
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14
14
14
14
14
14
14
!!58!:!21!!! 35
!!35!:!18!! 35
!!40!:!26! 21
!!31!:!30!! 18
!!29!:!39!! 18
!!25!:!40 13
!!19!:!37! 13
!16!:!42! !!9
Quelle: www.football.ch/aff
Enttäuschte Vizemeister: Die Senioren des FCT.
Wer trägt da den Sieg davon? Es
wäre der erste Kantonalmeistertitel des FCT in dieser Kategorie.
Aber Hetti ù Wetti sy Brüeder
gsyy… Die Gäste spielten an die
Bild Eliane Genilloud
sem Abend ganz einfach cleverer,
schossen schöne Tore und holten
sich mit 4:1 den Titel. Schade,
schade…
Als Trost können die Taferser
Patrick Noth: Noch ein Tor
Ein Blick in die Statistik des 75Jahr-Buchs zeigt ausserdem, dass
ein weiterer Rekord nicht geschlagen wurde. 32 Tore lag Patrick
Noth hinter Hugo «Samba»
Gauch bei der Anzahl Tore für
den FC Tafers (Hugo: 373). 29
hat er nun bei den Senioren und 2
bei den Veteranen gemacht. Ein
einziges Törchen fehlt also – aber
dann macht es Tormaschine
Paduli halt im Herbst…
chs
Veteranen-Zukunft gesichert
Dank einer neuen Vereinigung
mit St. Antoni können die Veteranen auch in der neuen Saison mitkicken. Ein Entscheid
mit Weitblick.
Genügend Veteranen auf den
Platz zu bringen, war in dieser
Saison für Trainer Werner Stritt
(Hubel) eine echte Herausforderung. Er ist wohl einer der
besten Telefonkunden der Swisscom… «Schon nur die Trainingspräsenz war miserabel.» Werner
hat genau Statistik geführt: «Im
Schnitt waren die Veteranen an 7
der 21 Trainings.» Weil es auch
immer wieder Verletzte gab, war
es kein Wunder, dass die Spielersuche besonders anstrengend war.
Zwei Clubs – ein Problem
Auch auf die neue Saison sagten
nur 11 Spieler zu, zu 100 Prozent
dabei zu sein. Damit lässt sich
aber keine Mannschaft auf den
Platz bringen. Die Veteranen
mussten ernsthaft um ihre
Vorkämpfer Werner Stritt.
Spielmöglichkeit fürchten – und
dies wäre fatal. «Dann würde es
sicher viele Jahre keine Veteranen
mehr geben», ist Werner
überzeugt.
Nun hat sich eine ideale Lösung
ergeben. St. Antoni ist in der
genau gleichen Situation und hat
an eine ähnliche Lösung gedacht.
Anzeige:
-Lacher
Luis Aragones, Trainer der
spanischen Nationalmannschaft
an der Euro 2008, sagte über
Fussballspieler: «Wenn sie begriffen haben, dass zum Fussball
auch Laufarbeit gehört, ist es zu
spät – dann werden sie Trainer.»
www.fctafers.ch
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«Beide Clubs waren sehr interessiert und offen», freute sich
Werner. Im allerletzten Moment
konnte noch die «VeteranenVereinigung Tafers-St. Antoni»
gegründet werden. Alle Spieler
können so in ihrem Stammverein
bleiben.
Nun müssen sich die Mannschaften zusammensetzen und
auf die neue Saison hin die Details planen. Wer ist Trainer? Wo
wird wann trainiert und gespielt?
Gerade mit den vielen Taferser
Senioren und der Fusion von St.
Antoni und Heitenried zu «FC
Seisa 08» könnte es vielleicht
schon in zwei Jahren wieder
genügend Veteranen für zwei eigene Teams geben. Bis dahin aber
ermöglicht die jetzige Zusammenarbeit, dass es dann wieder
möglich wird. Denn eines ist für
Werner Stritt klar: «Wenn ein
Spieler heute aufhören muss, weil
es keine Mannschaft mehr gibt,
dann kommt er auch später nicht
mehr zurück.»
chs