Bigband ´Blechschaden

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Bigband ´Blechschaden
Bigband ´Blechschaden´
Seit ihrer Gründung 1977 als Bigband eines Lüneburger Gymnasiums hat Blechschaden
sich mit Hilfe von namhaften Mentoren wie Herb Geller, Dieter Glawischnig, Peter Herbolzheimer, Jörg-Achim Keller, Bob Mintzer, Ack van Rooyen und Jiggs Whigham alle bedeutenden Stilistiken des Big-Band-Jazz angeeignet. Sie verfügt heute über ein umfangreiches
Repertoire von den großen Swingorchestern eines Count Basie, Duke Ellington, Benny
Goodman, Woody Herman und Glenn Miller bis zu den Bigbands von Maynard Ferguson,
Thad Jones, Bob Mintzer, Maria Schneider und Geir Lysne.
Konzertreisen führten die Gruppe bereits nach England, Frankreich, Polen, Skandinavien,
Israel und die USA. Rundfunk- und Fernsehaufnahmen entstanden für den NDR und das
ZDF.
Die Band profiliert sich in homogenen, satten Bläsersätzen, einer groovenden Rhythmusgruppe und ausgezeichneten Improvisatoren. In der aktuellen Besetzung, die fast ausschließlich aus Hochschulabsolventen besteht, sorgen die besten Nachwuchsmusiker Norddeutschlands für spannende Soli.
Schwerpunkte der Arbeit der letzten Jahre waren die Musik von Maria Schneider, Bob Mintzer(beide New York), Nils Wogram, Florian Ross, Rainer Tempel, Ben Herman, Nils
Landgren und Geir Lysne. Sie haben in Blechschaden einen Partner gefunden, der einen
großen Teil ihrer Kompositionen ständig im Repertoire führt.
Die Zusammenarbeit mit Bob Mintzer geht auf das Jahr1993 zurück und wurde im Sommer
1999 mit Stücken seiner CD „Latin From Manhattan“, wieder aufgenommen. Im Mittelpunkt
der Tournee 2001 standen Titel der CD „Homage To Count Basie“.
Die Zusammenarbeit mit Maria Schneider begann 1995. Es folgten Konzertreisen innerhalb
Norddeutschlands mit den Stücken Ihrer CDs „Evanescence“ und „Coming About“ „Allegresse“, „Concert in the Garden“ und “Days Of Wine And Roses“. Die Konzerte im Jahr 2006
beinhalteten Kompositionen zwischen 1993 und 2006.
Die von `Blechschaden` ausgeschriebenen Kompositionswettbewerbe(1997/2002) brachten
eine neue Garde junger Komponisten ans Licht. Ihre Kompositionen bestimmten das Repertoire der Band zwischen 1997 und 2003.
Im Dezember 2000 ist die CD „Convincing“ erschienen. Neben Stücken von Bandmitgliedern
wurden Titel von Joachim Raffel und Jürgen Friedrich sowie Arrangements von Maria
Schneider( „That Old Black Magic“, „Somewhere Over the Rainbow“) eingespielt. Als Solisten sind Bob Mintzer(Sax) und Maria de Fatima(Voc) zu hören.
Neue programmatische Akzente wurden durch die Zusammenarbeit mit Ben Herman(2002),
Nils Wogram (2004), Florian Ross(2008) und Geir Lysne(2009) gesetzt. Der Lateinamerikanische Bereich fand in Konzerten mit Joe Gallardo(2003/2007/2008/2009) und Gustavo Bergalli(2005) eine besondere Ausprägung. Die Arbeit mit internationalen Komponisten-Solisten
setzte sich im Jahr 2006 in der Zusammenarbeit mit Nils Landgren(Posaune) und im Jahr
2010 mit Dusko Goykovich(Trompete) fort.
Einen nicht unerheblichen Anteil der Bandarbeit nimmt die Zusammenarbeit mit Sängerinnen
und Sängern ein: Jan Harrington, Ellen Obier, Ron Williams, Gitte Haenning, Bill Ramsey,
Georgie Fame, Etta Cameron, Roger Cicero, Torsten Goods und Udo Lindenberg.
Pressestimmen :
Bigband Blechschaden
Eine der besten Bigbands Deutschlands ...Musik der größten Swingorchester begeisterte ... 300 Fans aller Altersgruppen im Bergedorfer Suhrhof... wurden Erinnerungen
an die 30er und 40er Jahre wach.
Bergedorfer Zeitung, 1999
Geir Lysne & Bigband Blechschaden
Geir Lysne dirigiert die äußerst konzentriert spielenden Musiker von Blechschaden
mit klarer Gestik durch seine eigenwilligen Kompositionen.
Stader Tageblatt, März 2009
Lysne dirigiert seine komplexen Partituren engagiert, dabei locker, das Spiel der
Band wirkt bei aller dynamischen Kraft leicht und flexibel...
Absolute Profis waren also gefordert, und die hat "Blechschaden" reihenweise zu
bieten. Sie reagierten aufgeweckt und vital, viele glänzten dazu mit virtuosen Soli.
Lüneburger Landeszeitung, März 2009
Torsten Goods & Bigband Blechschaden
In der Band verliehen exzellente Solisten ihren Instrumenten Flügel und verbliesen
selbst den Staub vergangener Tage. Unter dem Fingerzeig von Bandleader Detlef
Schult wurden die Songs kraftvoll und energiegeladen, aber auch fein und zurückhaltend interpretiert. Die Musiker schienen wie beseelt und jeder Ton aufeinander abgestimmt. Schult erwies sich als erfahrener, ausgebuffter Orchester-Chef, der sein
Musikerheer detailgenau mitriss...
Der Abend, als kleine Hommage an Count Basie ausgelegt, war an das Klangbild
angeknüpft, das das Original einst kreierte...Die meisterhaften Instrumentalsolisten
bliesen moderne Soli, die Rhythmusgruppe wirkte federnder, der Bassist, Pianist und
Schlagzeuger nicht so wuchtig und der Gitarrist freier in seiner Interpretation, als es
einst der Stil von Basies Besetzung war...
Blechschaden zeigten sich als wahre Erbverwalter, indem die Bigband die Vorlagen
früherer Jahrzehnte aufpoliert und zu neuem Glanz brachte.
Verdener-Aller-Zeitung, September 2008
Joe Gallardo & Bigband Blechschaden
Norddeutsche Blechlawine rollt gen Süden
“I can feel the positive vibes. Everytime I play with them I enjoy it, it’s a lot of fun for
me.” Nach zwei kurzweiligen Lehrstunden in Rhythmus- und Lebensgefühl ernten Gallardo und Blechschaden den verdienten Applaus. Ganz offensichtlich hat man auch
in Kiel Gallardos Credo verstanden: „The bottom line ist Spaß!"
Kieler Nachrichten, 2007
Nils Landgren & Bigband Blechschaden
Sternstunden des Jazz
Die Ankündigung sorgte für eine bis an den Rand gefüllte Wienebütteler Konzertscheune, der Abend riss die Besucher vom ersten Stück an zu Ovationen hin. Vorbildlich, wie Landgren mit der Band harmoniert und auf die Zeichen des Dirigenten
achtet. Energiegeladene Kontraste, die der Gast mit Pop-Hits von Abba, Evergreens
von Chet Baker, Duke Ellington und anderen überwiegend amerikanischen Titanen
der Szene weidlich auskostete. Dazu setzte Landgren die Band unermüdlich unter
Volldampf.
Lüneburger Landeszeitung, 2006
Ben Herman & Bigband Blechschaden
Die etwas andere Bigband
"So feurig wie die Profis von "Blechschaden" Rhythmus und Bläsersätze würzen,
erwarten Laien den Jazz kaum. Meist abseits der traditionellen Swing-Nummern
mischten die Musiker aus ganz Norddeutschland...den Jazz mit afro-kubanischen
und lateinamerikanischen Elementen, die direkt das Becken berühren. Die brillante
Rhythmusgruppe liefert sich geradezu Duelle mit den hochfahrenden Bläsern, die
das Feuer anfachen. Saxophonist und Flötist Ben Herman bietet der grandiosen
Truppe, die sich blind versteht, tolle Kompositionen und ebensolche Soli an."
Münsterländische Tageszeitung, 2004
Nils Wogram & Bigband Blechschaden
Nils Wogram befreit die Posaune von aller Behäbigkeit. Er entlockt ihr neben der
lyrischen Gesanglichkeit Sounds vom Knurren und Grummeln bis hinauf ins
Quietschfidele. Immer passt er seine Exkurse ein in ein von Blechschaden sauber
gelöstes Konzept aus Spannung und Auflösung. Wograms Kompositionen und Arrangements sind komplex, fordern gewaltige rhythmische Sicherheit, behalten aber
bei aller inneren Raffinesse hohen Klangreiz.
Lüneburger Landeszeitung, 2004
Bob Mintzer & Bigband Blechschaden
Jazzkonzert lässt keine Wünsche offen
Jazz der Spitzenklasse . . ., als der Tenorsaxophonist von Weltruhm, Bob Mintzer,
mit der Bigband „Blechschaden“ seine neue CD „Homage To Count Basie“ vorstellte.
Nordwest-Zeitung, 2001
Für Jazzfans ein großer Abend
„Blechschaden“ und Bob Mintzer begeisterten im Rathaussaal
Volle Konzentration herrscht auf und vor der Bühne. Bereits zum zweiten Stück geht
Bob Mintzer zum Solistenmikrofon. Quicklebendige Läufe und freies Spiel, das immer wieder deutliche Bezüge zur harmonischen Grundlage ansteuert, erfüllen höchste Erwartungen.
Stader Tageblatt, 2001
Der ausgereifte und volle Ton des Tenorsaxofons von Bob Mintzer, seine souveräne
und kollegiale Art schien “Blechschaden” zu beflügeln. Noch knackiger und durchdringender kamen die punktgenauen Bläsersätze, ausgezeichnete Soli wurden nicht
nur vom Publikum mit reichlich Applaus bedacht, sondern auch Mintzer schmeichelte
mit lobenden Gesten.
Mindener Tageblatt, 2000
CD „Convincing“(2000)
Und noch eine langlebige Big Band ist in Norddeutschland beheimatet: Blechschaden aus
dem vor den Toren von Hamburg gelegenen Städtchen Lüneburg. Anlässlich des 20jährigen (!) Bestehens von Blechschaden 1997 initiierten die Big-Band-Macher einen Kompositionswettbewerb, dessen Ergebnisse indirekt die Produktion der CD "Convincing" beeinflusste: Denn man entschloss sich daraufhin, mehr Kompositionen und Arrangements von
Band-Mitgliedern und befreundeten Musikern in das Repertoire aufzunehmen... Der Sound
der Big Band ist absolut zeitgemäß, die Stücke überzeugen durch schmissige Formen und
griffige Strukturen, so dass sogar ein Gast-Solist wie Tenorsaxofonist Bob Mintzer nicht seine sonst so üblichen Licks bläst.
Jazz Thing, 2001
Von wegen Knick im Blech. Die opulent besetzte und fett klingende Jazz-Großkapelle aus
Lüneburg braucht sich nicht im Nordzipfel dieses Landes zu verstecken. Was das 18-köpfige
Großorchester, das vor 20 Jahren in einem Gymnasium zu Lüneburg das Licht der Welt erblickte, auf seiner zweiten CD abliefert, ist Big-Band-Musik der höheren Klasse. Knackige
Arrangements, wuchtige Instrumentensätze und saubere Soli zeichnen das Werk des norddeutschen Jazz-Nachwuchses, das hier eine ideale Spielwiese vorfindet, aus. Dass hier hervorragende Arbeit geleistet wird, beweist nicht nur ein eigens existierender Förderverein,
sondern auch die veritable Liste prominenter Gastmusiker. Zwei davon haben auch auf dieser CD mitgemischt: Bob Mintzer pustet auf zwei Songs in sein Saxophon und Maria
Schneider hat zwei Arrangements beigesteuert. Wer auf dieser CD einen Schaden diagnostiziert, gehört selber zum TÜV.
Jazz Podium, 2001
Fast alles aus der im NDR-Studio eingespielten CD „Convincing“ präsentierte Lüneburgs
professionellstes Jazzorchester, und nicht nur das. Die Bigband „Blechschaden“ mit ihrem
Gründer und Leiter Detlef Schult feierte in der gut besuchten Konzertscheune des Kulturforums eine mehr als dreistündige Session mit viel Powerplay, zu der sie erneut den Saxophonisten Bob Mintzer aus New York eingeladen hatte.
Mintzer hat die “Convincing”-CD als Gast-Saxophonist bereichert. Jetzt spielte er wieder mit,
spendierte ernste und amüsierte Töne etwa zu den schrägschönen Klängen von „Voyage
Out“, einem Stück des Komponisten Jürgen Friedrich.
Lüneburger Landeszeitung, 2001
Ein erster Blick auf das Booklet: "Convincing" (deutsch: "Überzeugend") bietet vor allem unbekannte Titel, Ausnahmen sind die Klassiker "Somewhere Over The Rainbow" und "That
Old Black Magic", beide arrangiert von Maria Schneider. Bei den Solisten tauchen drei weitere bekannte Weggefährten auf: Tenorsaxophonist Bob Mintzer, der Trompeter Eike Berger
und die portugiesische Sängerin Maria de Fatima Prazeres, die unter anderem das megasofte "Somewhere" beisteuert.
Spannender sind die Eigenkompositionen, sie beschreiben schließlich das Profil der Band,
ihre Rolle, ihre Orientierung im zeitgenössischen Jazz. Immerhin vier der acht Titel stammen
von Blechschaden-Musikern, zwei weitere von Freunden.Bereits das erste Stück, das mehr
als elfminütige "Voyage Out", weist den Weg: Zwar bleibt Blechschaden immer im Rahmen
ausgefeilter Bigband-Arrangements. Doch statt glatter Swing-Adaptionen bestimmen Vielschichtigkeit und wohlkalkulierte Brechungen den Sound. Geschmeidige Bläserpassagen
wechseln mit schrägen Einschüben, "Song For Maria" schlägt eine Brücke zu afrikanischer
Artikulation, "Junker Jörg" beginnt mit einem ausgiebigen Kontrabass-Intro und führt zu sattem Tutti-Klang. Das Titelstück "Convincing" und "Half The Night" zeigen immer wieder Nähe zu intimem Salon-Jazz. Gerade in den filigranen, zarten Momenten ist Blechschaden am
stärksten.
Lüneburger Landeszeitung, 2000