Wilhelm- Busch- Realschule Dortmund

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Wilhelm- Busch- Realschule Dortmund
WilhelmBuschRealschule
Dortmund
S C H U L P R O G R A M M
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Herausgeber :
Wilhelm-Busch-Realschule
Höfkerstr. 7
44149 Dortmund
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E-Mail
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Steuerungsgruppe
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0231 / 47789860
0231 / 47789889
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wbr-do.de
RR Carl Kuhmann
RKR’n Simone Linnewerth
SI´n Simone Kaip
SI´n Meike Belter
Layout :
RR Carl Kuhmann
Druck :
Eigendruck
Dortmund, Dezember 2014
überarbeitete Auflage
Inhalt
I. Leitziele – Leitgedanken
- Allgemeine Ziele der Realschule
- Bildung und Erziehung an der WBR
- Leitbild der WBR
- Leitziele und ihre Bedeutung
- Werteerziehung
- Schulordnung
-
II. Die Gegebenheiten der Wilhelm-Busch-Realschule
- Lage und Einzugsgebiet
- Chronik
- Schülerschaft
- Kollegium
- Gebäude
- Lehrerraummodell
-
III. Arbeitsfelder, Bausteine, Säulen
• Qualitätssicherung
- Deutsch
- Englisch
- Mathematik
-
• Gesundheitserziehung
- Beratung und Gesundheitsförderung
-
• Berufswahlorientierung
- Berufswahlvorbereitung
- Fächerübergreifendes Lernen
- Kooperationen
- BWO-Team
- Bausteine
- Beratungskonzept
-
• Erprobungsstufe
- Sanfter Schuleinstieg
- Kleine Botschafter
- Sozialtraining
-
• Unterrichtsorganisation und Unterrichtsgestaltung
- Ziele und Durchführung
- Lernen lernen
- individuelle Förderung
-
• Technologische Medienkompetenz
- Das Medienkonzept der Wilhelm-Busch-Realschule
- Informations- und Kommunikationstechnologie
- Internetrecherche im Unterricht
- Computerecken
-
IV. Schulleben
• Mitwirkung
- Elternvertretung
- Förderverein
- Schülervertretung
- Lehrerrat
-
• Öffnung der Schule
- Außerschulische Kooperationspartner
- Tag der offenen Tür
- Abschussfeier
-
• Unterrichtliche und außerunterrichtliche Veranstaltungen
- Klassenfahrten
- Zeche Zollern
- TheaterReal
- Bus & Bahn
-
• Pausengestaltung
- Milchbar
- Schülerbücherei
-
• Projekte
- Deeskalationstraining
- Kosmetikprojekt
- Schulgottesdienste
- Schulhausgestaltung
- Schulsanitätsdienste
- Schulsozialarbeit
- Streitschlichtung
- Umwelterziehung
- Verkehrserziehung
- Vorlesewettbewerb
- Zeitung und Schule
-
• Aktivitäten im Bereich Sport
- Sportliche Aktivitäten
-
V. Perspektiven
- Aspekte der Weiterarbeit
- Fortbildungskonzept
-
I.
Leitziele - Leitgedanken
- Allgemeine Ziele der Realschule
- Bildung und Erziehung an der WBR
- Leitbild der WBR
- Leitziele und ihre Bedeutung
- Werteerziehung
- Schulordnung
-
Allgemeine Ziele der Realschule
Die Realschule ist eine allgemeinbildende weiterführende Schule der Sekundarstufe
I. Sie baut auf den Lern- und Sozialerfahrungen der Grundschule auf und führt
Schülerinnen und Schüler in einem 6-jährigen Bildungsgang zum Sekundarabschluss
I - Fachoberschulreife -.
Besondere Leistungen berechtigen zum Besuch der gymnasialen Oberstufe in den
unterschiedlichen Schulformen. Der Bildungsgang ist so angelegt, dass die
Schülerinnen und Schüler der Realschule ihren Bildungsweg sowohl in der
Berufsausbildung als auch in berufs- und studienbezogenen Bildungsgängen der
Sekundarstufe II fortsetzen können (vgl. Richtlinien und Lehrpläne für die Realschule
in Nordrhein-Westfalen).
Die
Realschule
orientiert
sich
in
ihrem
Wirken
grundsätzlich
an
der
Lebenswirklichkeit. Sie reagiert dabei durch entsprechende Unterrichtsgestaltung auf
sich verändernde gesellschaftliche Rahmenbedingungen.
Erziehungs- und Bildungsauftrag der Realschule
Die allgemeinen pädagogischen Leitlinien für den Erziehungs- und Bildungsauftrag
der Schule sind in der Landesverfassung und in den Schulgesetzen formuliert.
Diesem Auftrag entsprechend bietet die Realschule den Schülerinnen und Schülern
Hilfen und Anregungen auf dem Weg zur Mündigkeit. Sie sollen mündig werden für
eine selbstbestimmte und verantwortungsbewusste Lebensgestaltung. Personale
und soziale Erziehung sowie fachliche Bildung werden als miteinander verknüpfte
und aufeinander bezogene Aufgaben begriffen, die in einem erziehenden Unterricht
in Zusammenhang gebracht werden.
Um Verantwortungsbewusstsein entwickeln zu können, müssen sie neben der
Entfaltung ihres individuellen Selbstverständnisses auch Weltverständnis erwerben
und entwickeln.
Das verantwortungsvolle Selbst- und Weltverständnis ist Grundlage der Teilhabe und
Mitgestaltung
gesellschaftlicher
Prozesse.
Darüber
hinaus
werden
dafür
entsprechende Sachkenntnisse, Fachkompetenz, die Fähigkeit zu analysieren,
Team- und
Konfliktfähigkeit, Toleranz, Solidarität und ethische Urteilsfähigkeit
benötigt bzw. vermittelt und geübt.
Der in diesem Sinne erziehende Unterricht muss den Schülerinnen und Schülern
ermöglichen, sich in einem förderlichen Lernklima
in folgender Hinsicht
wiederzufinden:
- Erkennen, Erproben und Erweitern kognitiver, praktischer und sozialer Fähigkeiten
- Entwickeln kreativer Fähigkeiten und Fertigkeiten
- Entdecken und Entfalten persönlicher Interessen und Neigungen
- Erproben emotionaler, sinnlicher und ästhetischer Wahrnehmungen und Erfahrungen
- Festigen bereits erworbener Fähigkeiten und Hinzugewinnen neuer Erfahrungen
auf allen vorgenannten Gebieten.
Schule ist somit ein Erfahrungsraum, in dem Kenntnisse, Einsichten und
Handlungsmöglichkeiten für die Bewältigung und Gestaltung der persönlichen und
gemeinsamen Gegenwart und Zukunft erworben, erprobt und entwickelt werden .
Dirk Heidemeyer
Ziele
Das Miteinander von
Lehrerinnen u. Lehrern,
Schülerinnen u. Schülern
und Eltern wird getragen
von gegenseitiger
Wertschätzung, Offenheit
und Toleranz.
Die Wilhelm-BuschRealschule orientiert
ihren Unterricht an
der
Lebenswirklichkeit
der Schülerinnen u.
Schüler.
Wir nehmen
unseren
Erziehungsauftrag
durch die
Vermittlung von
Werten aktiv
wahr.
Die
Sozialkompetenzen
der Schülerinnen und
Schüler werden
entwickelt und
gestärkt.
Wir orientieren uns an dem
Prinzip des Förderns und
Forderns.
Was
heißt das
konkret?
- aktive Einbindung aller
Beteiligten
- transparente Strukturen
- offene Kommunikation
- Schule nimmt ichren Erziehungsauftrag aktiv wahr
- Unterricht und
Erziehung bilden
eine Einheit
- Vermittlung und Stärkung von Schlüsselqualifikationen, insbesondere Konfliktlösungsstrategien
Wie
machen
wir das?
Umgang mit
- Schülerinnen u. Schülern
- Kollegium
- Schulleitung
- Eltern
- externe Partner
- Verstärkung des
handlungsorientierten
Unterrichts
- Prinzip der
Erfahrungsorientierung
- Bedeutung von Projektarbeit
- Qualitätssicherung in
Deutsch, Mathe und
Englisch
- Vermittlung technologischer Medienkompetenz
- Lehrerinnen u. Lehrer
nehmen Vorbildfunktion durch Professionalität u. Kooperation
wahr
Beispiele
und
Projekte
- Mitwirkung der Eltern
- Sprechstunden
- Stammtisch
- Beratungsgespräche
- Gemeinschaftsveranstaltung
- Förderverein
- die Erziehungsprinzipien sind
bekannt u. zwischen Lehrerin
nen u. Lehrern,
Eltern und Kindern akzeptiert
- Training fairer und
sozialer Verhaltensformen
- Schulordnung
- Verhaltensregeln
- Entwicklung und Förderung des Verantwortungsbewusstseins
- Differenzierte Angebote
unter Berücksichtigung
der individuellen Stärken
u. Schwächen
- Bsp. Fördern:
Förderunterricht in den
FächernDeutsch, Mathe.
u. Englisch
- Bsp. Fordern:
Einhalten von Verhaltensregeln und -normen
- Konzept der
Erprobungsstufe
 „Sanfter Schuleinstieg“
 Projekt „Lernen lernen“
 Sockeltraining Kl. 5
- Öffnung der Schule
 Kooperationspartner
 Gesundheitsprophylaxe
 ZEUS
- hoher Stellenwert der
aktiven Berufsorientierung und – vorbereitung
- Denkzettel
- Trainingsraum
- Gewaltprävention
- Streitschlichtung
- Schülerbücherei
- Milchbar
Bildung und Erziehung an der WBR
Die Bildungs- und Erziehungsziele der Wilhelm-Busch-Realschule ergeben sich aus
den
vorgenannten
allgemeinen
pädagogischen
Leitlinien
für
den
Erziehungs- und Bildungsauftrag. Vom Schuljahr 1997/98 an traten neue
Richtlinien und Lehrpläne für die Realschule in Nordrhein-Westfalen in
Kraft. Ihre Vorgaben und Impulse flossen in die Überarbeitung unserer
aktuellen schuleigenen Lehrpläne ein, dabei ist die Überarbeitung des
Lehrplans Sport noch nicht abgeschlossen.
Die
schuleigenen
Lehrpläne
tragen
den
besonderen
Gegebenheiten
und
Voraussetzungen der Schule Rechnung und bieten die notwendigen Freiräume für
individuelle pädagogische und fachliche Entscheidungen.
Der handlungsorientierte Unterricht wurde in seinem Umfang und Stellenwert erhöht,
das Prinzip der Erfahrungsorientierung wird verstärkt einbezogen.
Das Prinzip der Wissenschaftsorientierung wird dabei nicht vernachlässigt, sondern
verstärkt auf die Lebenswirklichkeit der Schüler/innen hin überprüft und bezogen.
Die unmittelbare Nachbarschaft zum Naturschutzgebiet Revierpark Wischlingen
ermöglicht zum Beispiel, im Biologie-, Erdkunde- oder Sportunterricht
durch
unmittelbare Lern- und Erfahrungsangebote Akzente zu setzen, das natürliche
Umfeld unter bestimmten Aufgabenstellungen zu erkunden und zu erleben.
Die Fachbereiche Technik , Informationstechnologische Grundlagen (diese bereits in
Klasse 7) und Informatik
zeigen die Orientierung an der Lebenswirklichkeit der
Schüler/innen und die Zukunftsbezogenheit der Lernangebote.
Dazu zählt selbstverständlich auch der in den Fächern Deutsch, Politik und
Mathematik
untereinander
Berufswahlfähigkeit
im
abgestimmte
Allgemeinen,
Unterricht
zur
Vor-
und
zur
Förderung
der
Nachbereitung
der
Schülerbetriebspraktika sowie die begleitende Betreuung während des Praktikums
durch die BetreuungslehrerInnen im Besonderen.
Mit der Berufsberatung des Arbeitsamtes Dortmund und den weiterführenden
allgemeinbildenden und beruflichen Schulen besteht eine in den Jahren gewachsene
enge und fruchtbare Kooperation hinsichtlich der Beratung und Vermittlung in
schulische
oder
betriebliche
Ausbildungsstellen
oder
zur
Erlangung
eines
höherwertigen Schulabschlusses.
Lern- und Anstrengungsbereitschaft werden durch die Art des Unterrichts und die Art
des Umgangs miteinander gefordert und gefördert. Über grundsätzliche Fragen der
Wissensvermittlung, der Umgangsformen untereinander und des erzieherischen
Einwirkens wurde innerhalb des Kollegiums und mit Eltern und Schülern ein Konsens
erarbeitet und in der „Schulordnung der Wilhelm-Busch-Realschule“ kodifiziert.
Alle Beteiligten wünschen sich eine Schule, die durch den möglichst rücksichtsvollen
und gewaltfreien Umgang miteinander und ihr äußeres Erscheinungsbild ein
angenehmes Umfeld für gutes, erfolgreiches Lernen bietet.
Das Schulgebäude befindet sich nach einer Komplettsanierung im Jahre 2005 in
einem neuwertigen Zustand und soll durch entsprechend pflegliche Behandlung
möglichst lange so bleiben. Auch aus diesem Grund werden die Schüler/innen der
WBR altersangemessen in den Schulalltag miteingebunden. Das bedeutet in diesem
Zusammenhang die Übernahme von Verantwortung für den Zustand, die Sauberkeit
und Ordnung des eigenen Lernumfeldes vom Klassendienst in jeder einzelnen
Klassengemeinschaft über die Mithilfe bei der Pausenaufsicht durch Schüler/innen
der Klassen 10
bis zur Kontrolle der Schülertoiletten durch Schüler/innen der
Klassen 8.
Diese Aufgaben und Verantwortungsbereiche gestalten das Gesamtklima positiv mit
und führen auch zu einer Identifikation mit der eigenen Schule.
Gleichwohl
treten
selbstverständlich
auch
an
der
WBR
Konflikte
und
Gewaltphänomene verschiedener Intensitäten auf. Besonders solche Situationen
sorgen dafür, dass Lehrerinnen und Lehrer eingreifen und damit Normen vermitteln
oder Verhalten korrigieren müssen. Dieses findet in der Regel in Form von
Gesprächen, Ermahnungen oder Sanktionen statt, wobei die Einhaltung von
bestehenden Regeln und Gesetzen mit Nachdruck gefordert und Grenzen gesetzt
werden.
Das Phänomen Gewalt und der angemessene Umgang damit war in den letzten
Jahren mehrfach Thema pädagogischer Konferenzen und Seminare. Diese
Probleme
werden
auch
weiterhin
Thema
schulinterner
Informations-
und
Weiterbildungsveranstaltungen des Lehrerkollegiums sein.
Bisherige schon durchgeführte Aktivitäten für und mit den Schülern und Schülerinnen
im Rahmen der Gewalt– und Drogenvorbeugung werden in Zusammenarbeit mit
externen Fachleuten unterrichtlich und außerunterrichtlich regelmäßig durchgeführt.
Das Projekt „Ausbildung von Streitschlichtern und –schlichterinnen“, begonnen vor
drei Jahren, zeigt große kommunikative Bereitschaft und Problemlösefähigkeiten
unserer Schüler und Schülerinnen, die weitgehend in eigener Verantwortung und
Initiative Problemstellungen des Zusammenseins zwischen den Schülern und
Schülerinnen bearbeiten.
Zusammenfassung :
Kennzeichen unserer Schule sind:
 Offenheit und Transparenz zwischen Schulleitung, Kollegium und Eltern- und
Schülerschaft
 Konsens hinsichtlich der Erziehungsziele bei allen Beteiligten :

Werteerziehung

Stärkung der Sozialkompetenz

Fördern und Fordern
 Orientierung an der Lebenswirklichkeit durch qualifizierten Fachunterricht
Dirk Heidemeyer
L e i t b i l d
der
WBR
Die
Wilhelm-Busch-Realschule
befähigt
die
Schülerinnen und Schüler, ihr Leben mit
Selbstvertrauen und in Eigenverantwortung zu
gestalten. Sie leitet sie an, selbstständig Wissen
und Kompetenzen zu erlangen und sich kooperativ
und verantwortlich zu verhalten.
Das Miteinander von Lehrerinnen und Lehrern,
Schülerinnen und Schülern und Eltern wird
getragen
von
gegenseitiger
Wertschätzung,
Offenheit und Toleranz.
Leitziele:
 Die Wilhelm-Busch-Realschule
orientiert ihren Unterricht an der
Lebenswirklichkeit der Schülerinnen
und Schüler.
 Wir nehmen unseren Erziehungsauftrag
durch die Vermittlung von Werten aktiv
wahr.
 Die Sozialkompetenzen der Schülerinnen
und Schüler werden gezielt entwickelt
und gestärkt.
 Wir orientieren uns an dem Prinzip des
Förderns und Forderns.
Leitziele und ihre Bedeutung
1. „Die WBR orientiert ihren Unterricht an der Lebenswirklichkeit der
Schülerinnen und Schüler“
Kernaussage: Lebenswirklichkeit
-
Die Schüler da abholen, wo sie sind: kulturell,
entwicklungsmäßig, familiär, emotionell.
-
Das, was die Schüler erleben, was sie erhoffen und
befürchten, was sie mögen zum Thema des
Unterrichts machen,
-
die Chancen und Risiken einbinden in ihrer
Gegenwart und Zukunft.
2. „Wir nehmen unseren Erziehungsauftrag durch die Vermittlung
von Werten aktiv wahr“
Kernaussage: Erziehungsauftrag / -werte
3.
-
Werte sind definiert und verabredet,
-
die Einhaltung wird gefordert und kontrolliert,
-
Konsequenzen müssen bei Nichteinhaltung folgen.
„Die Sozialkompetenzen der Schülerinnen und Schüler
werden gezielt entwickelt und gestärkt“
Kernaussage: Sozialkompetenzen
-
Toleranz, Kooperation, Verantwortungsbewusstsein, Respekt
-
Werte des Erziehungsauftrages aus Ziel zwei
-
Selbstständigkeit, Selbstvertrauen und personale Kompetenzen
4.
„Wir orientieren uns an dem Prinzip des Förderns und Forderns“
Kernaussage: Fördern und Fordern
-
Fördern ist praktisch alles, was in der Schule passiert:
Umfeld, Klima, Unterricht, Förderung, Praktika, Beratung….
-
WBR-Kollegium
Fordern findet im Unterricht statt.
Werteerziehung
Die Wilhelm- Busch- Realschule sieht sich nicht nur als reine Bildungsstätte, sondern
als ein vielfältiger Lebensraum, der einen großen Teil der Zeit von Schülerinnen und
Schülern, Lehrerinnen und Lehrern und Eltern beansprucht. Es ist uns ein großes
Anliegen, diese Zeit sinnvoll zu gestalten und zu nutzen. Alle am Schulleben der
WBR Beteiligten sollen Zufriedenheit erfahren können, zum einen durch Erfolge in
der Arbeit als auch zum anderen dadurch, dass sie sich in der Schule wohl fühlen.
Hierbei ist besonders zu berücksichtigen, dass die Realschule im Dortmunder
Westen
von
Schülerinnen
und
Schülern
unterschiedlicher
Herkunft
und
Leistungsfähigkeit besucht wird.
Durch eine Anleitung zu rücksichtsvollem Umgang miteinander und der Förderung
und Stärkung des individuellen Verantwortungsbewusstseins wollen wir soziales
Verhalten ausprägen und einüben und des Weiteren Schlüsselqualifikationen sowie
traditionelle Werte fördern und entwickeln.
Vorwort
Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer Gesellschaft auf, die einem immer
schnelleren Wandel unterlegen ist:

Norm- und Wertvorstellungen verändern sich ständig.

Unterschiedliche Familienformen stehen nebeneinander.

Freiräume zum Ausprobieren und Sammeln von Erfahrungen sind kaum
vorhanden.
Diese Veränderungen wirken sich sowohl auf das Familienleben als auch auf das
schulische Leben aus. Schüler/innen geraten mehr und mehr in Konfliktsituationen
mit Eltern, Lehrern, Mitschülern und mit sich selbst. Lehrer/innen müssen sich
oftmals neben ihrer eigentlichen Lehrtätigkeit auch mit allgemeinen Problemen von
Schülerinnen und Schülern auseinander setzen.
Ziele
Durch Anleitung zu rücksichtsvollem Umgang miteinander und Stärkung des
Verantwortungsbewusstseins wollen wir soziales Verhalten einüben und Schlüsselqualifikationen fördern und entwickeln.
Es wird heute besonders deutlich, dass Unterricht und Erziehung nicht voneinander
zu
trennen
sind,
sondern
eine
Einheit
bilden.
Strikte
und
konsequente
Erziehungsarbeit legt die Grundlage für ein erfolgreiches Lernklima für alle
Beteiligten. Folglich ist aber auch guter Unterricht Voraussetzung für ein
Arbeitsklima, in dem Erziehung positiv gedeihen kann. Erziehung geschieht in erster
Linie
im
und
durch
den
Unterricht.
Erziehung
ist
als
ein
wesentliches
Handlungsprinzip anzusehen, welches das gesamte Schulleben kennzeichnet und
dies wie einen „roten Faden“ durchzieht.
Wir müssen uns, wie aus im Vorwort schon erwähnten Gründen, heute und sicherlich
auch in der Zukunft zunehmend unterrichtlich und erzieherisch auf Schüler/innen
einstellen, die mit Misserfolgen, sprachlichen Defiziten und sozialen Problemen zu
uns kommen.
Deshalb sind aufgrund dieser Erkenntnis folgende primäre Erziehungsziele zu
nennen:

Training fairer und sozialer Verhaltensformen

Entwicklung der Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen

Entwicklung von Schlüsselqualifikationen

Akzeptanz allgemeingültiger Werte
Zu den Schlüsselqualifikationen rechnen wir:

Lern- und Leistungsbereitschaft

Kritikfähigkeit

Teamfähigkeit

Zuverlässigkeit

Kooperationsfähigkeit

Selbstständigkeit

Kommunikationsfähigkeit

Sachkompetenz

Kreativität

Pünktlichkeit

Aufrichtigkeit

Einsatzbereitschaft
Bedingungen für erfolgreiche Erziehungsarbeit

Verständigung aller auf gemeinsame Ziele und sinnvolle Regeln

Freundliches Schulklima, geprägt durch gegenseitige Akzeptanz und Achtung
aller, Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft

Vorbildliches Verhalten, hierzu gehört insbesondere verlässliches, konsequentes
und möglichst einheitliches Handeln aller pädagogisch Tätigen

Organisationsstrukturen,
die
dauerhafte
vertrauensvolle
Lehrer-
Schülerbeziehungen fördern, aber auch Chancen für Wechsel und Neubeginn
ermöglichen.
Regeln für ein erfolgreiches Arbeiten und Miteinander in der WBR
Für alle Schulen in Nordrhein-Westfalen regelt das Schulgesetz und die Allgemeine
Dienstordnung für Lehrerinnen und Lehrer (ADO) die Rechte und Pflichten von
Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen. Durch die Schulmitwirkungsgremien unserer
Schule wurden folgende interne Regelungen beschlossen:

Schulordnung (Anlage)
Diese Regelungen und ihre konsequente Anwendung erreichen ein einheitliches
Erziehungshandeln und bilden das Grundgerüst für einen geregelten Schulbetrieb.
Sie dienen dem Schutz der Persönlichkeits- und Eigentumsrechte aller in der Schule
Arbeitenden und helfen Schäden am Schulgebäude, seinen Einrichtungen und
Außenanlagen zu vermeiden.
Verstoß oder Missachtung von Persönlichkeitsrechten, Sachbeschädigungen,
Pflichtverletzungen, Unterrichtsstörungen, Verstöße gegen anerkannte Normen,
bestehende Gesetze und Regeln werden grundsätzlich nicht geduldet und
konsequent geahndet. Zudem zeigt die WBR im Zusammenwirken mit den Eltern ein
entschlossenes Handeln, wenn es um den notwendigen Gebrauch von Erziehungsund Ordnungsmaßnahmen geht, da z.B. besonders die Missachtung der Person und
die Anwendung von physischer und psychischer Gewalt nicht tolerierbar sind.
Rassismus stellt im Schulalltag vordergründig kein auffälliges Problem dar, da die
Schüler/innen der WBR überwiegend einen vergleichbaren religiösen und kulturellen
Hintergrund haben. Aber dennoch findet sich dieses Problem immer häufiger auf der
Ebene der persönlichen Einstellungen der Schüler/innen. Hier muss die Erziehung zu
Toleranz und Offenheit weiter verstärkt werden.
So gehen wir auf die kulturellen Unterschiede der Herkunftsländer unserer
Schüler/innen ein und leiten sie zum Kennenlernen anderer Kulturen, Völker sowie
Religionen an. Das geschieht in Schulgottesdiensten und besonders innerhalb des
Unterrichts der verschiedenen Fächer wie z.B. Politik, Praktische Philosophie oder in
dem Fach Religionslehre, aber auch durch außerschulische Veranstaltungen wie den
regelmäßigen Besuch der Ausstellung zum Judentum in der „Alten Synagoge“ in
Essen.
Bei allen erzieherischen Maßnahmen sollen folgende Gesichtspunkte beachtet
werden:

Der Schüler soll sein Fehlverhalten als solches verstehen und einsehen können.

Schäden sollen wieder gut gemacht werden (Opfer- Täter- Ausgleich).

Alle Beteiligten sollen die Maßnahme als angemessen und gerecht akzeptieren
können.
Mögliche Maßnahmen sind unter anderem:

Gespräch, Ermahnung, Tadel (evtl. unter Zuziehung der Klassenlehrerin oder des
Klassenlehrers und Eintragung in ein Protokollbuch)

Nacharbeit in der Schule, in freien Randstunden oder zu Hause

Bestellung zu besonderen Arbeiten in der Schule am Nachmittag

Benachrichtigung der Eltern

Einschaltung der Schulleitung

Zusammentreten
der
Klassenkonferenz
bzw.
der
Lehrerkonferenz
und
Anwendung der gesetzlichen Ordnungsmaßnahmen

Einschaltung außerschulischer Einrichtungen und Instanzen (Beratungs- und
Jugendhilfeeinrichtungen, Polizei).
In dringenden Fällen kann die Schulleitung im Vorgriff auf Ordnungsmaßnahmen
eine Schülerin oder einen Schüler sofort vom Unterricht ausschließen.
Die Schüler/innen und die Lehrer/innen haben Rechte:

Jeder Lehrer und jede Lehrerin hat das Recht, ungestört zu unterrichten.

Jeder Schüler und jede Schülerin hat das Recht, ungestört zu lernen.

Jeder muss stets die Rechte des anderen akzeptieren.
Hieraus wurden folgende Regeln für das von den Schülerinnen/Schülern zu
erwartende Verhalten im Unterricht abgeleitet, die für alle gelten, in allen Klassen
aushängen und auf deren Einhaltung alle Lehrer/innen zu achten haben:

Ich
höre
zu,
wenn
andere 
Ich gehe rücksichtsvoll mit anderen um.
sprechen.

Ich warte, bis ich aufgerufen 
Ich befolge die Anweisungen des Lehrers
werde.
bzw. der Lehrerin.

Ich achte das Eigentum anderer.

Ich spreche höflich.

Ich passe im Unterricht auf und beteilige
mich.
Die Schüler/innen sollen lernen, dass die Einhaltung dieser Regeln Voraussetzung
dafür ist, dass sie ihr eigenes Recht auf Unterricht wahrnehmen können und dass sie
für ihr Tun selbst verantwortlich sind.
Weitere Erziehungsprogramme

Gewalt- und Suchtprävention

Streitschlichtung

Gesundheitsprophylaxe

Verkehrserziehung

Persönlichkeitsgestaltung

Sexualberatung und AIDS-Prävention (Kl. 9/10, in Zusammenarbeit mit Pro
Familia und Arbeiterwohlfahrt)
Jörn Schürrle
Die Schulordnung
der
Wilhelm – Busch – Realschule
Präambel
Unser gemeinsames Anliegen ist es, eine freundliche Atmosphäre in unserer Schule
zu schaffen. Die persönliche Freiheit jedes Einzelnen findet dort eine Grenze, wo es
die Rücksichtnahme auf den anderen nötig macht. Lehrer und Schüler bilden eine
Gemeinschaft.
Alle haben Pflichten. Diese Gemeinschaft kann nur funktionieren mit gegenseitigem
Vertrauen, durch Übernahme von Verantwortung und Verständnis für- einander. Alle
sollen sich höflich begegnen. Missverständnisse und Streitigkeiten sollen im
Gespräch geklärt werden. Toleranz gegenüber anderen Konfessionen und
Nationalitäten ist selbstverständlich.
Vor dem Unterricht
Der Unterricht beginnt um 8.00 Uhr. Um 7.55 Uhr - nach dem ersten Klingeln betreten die Schülerinnen und Schüler rücksichtsvoll das Gebäude und begeben sich
unverzüglich in die Klassenräume, zu den Fachräumen oder zu den mit den
Fachlehrerinnen und Fachlehrern vereinbarten Treffpunkten.
Bei ungünstiger Witterung können sich die Schülerinnen und Schüler bereits ab 7.45
Uhr im Pädagogischen Zentrum (PZ) aufhalten.
Auch bei späterem Unterrichtsbeginn können sich die Schülerinnen und Schüler im
PZ aufhalten, ohne den Unterricht in den umliegenden Fachräumen zu stören.
Im Unterricht
Zu Beginn jeder Stunde begeben sich die Schülerinnen und Schüler auf ihre Plätze
und bereiten sich auf den Unterricht vor.
Mützen und Jacken werden zuvor abgelegt. Es ist selbst-verständlich, dass während
des Unterrichts nicht gegessen, getrunken oder Kaugummi gekaut wird.
Störungen des Unterrichts wie Schwatzen, In-die-Klasse-Rufen, Umherlaufen o.Ä.
beeinträchtigen das gemeinsame Lernen.
Das Verlassen des Klassenraumes während des Unterrichts ist nur in
Ausnahmefällen mit Erlaubnis des Lehrers /der Lehrerin möglich.
Die Lehrkraft beendet den Unterricht.
Pausen
a) Große Pausen
Mit Beginn der großen Pause begeben sich alle Schülerinnen und Schüler auf das
Pausengelände. Dies geschieht zügig, auf direktem Wege und ohne Drängeln und
Schubsen. Die Lehrkraft verlässt zuletzt den Raum. Schülerinnen und Schüler, die
die Schülerbücherei aufsuchen wollen, begeben sich sofort dorthin. Die Schülerinnen
und Schüler nehmen ihre Materialien mit in die Pause. Geld und andere
Wertgegenstände trägt jeder grundsätzlich bei sich. (Die Schule übernimmt keine
Haftung!)
In den Pausen darf das Schulgelände (siehe Skizze) von den Schülerinnen und
Schülern nicht verlassen werden.
Nicht zum Pausengelände gehören der Parkplatz sowie der Eingangsbereich. Die
Toiletten sind keine Aufenthaltsräume.
Bei Regen und Schneefall bleiben alle Schülerinnen und Schüler im PZ. Hier sind
Ball- und Laufspiele nicht erlaubt.
Die Entscheidung über eine Regenpause trifft die Außenaufsicht, und zusätzlich wird
dreimal geklingelt. Ansprechpartner bei Streitigkeiten und Verletzungen sind die
aufsichtsführenden LehrerInnen und SchülerInnen. Ihren Anordnungen ist stets
Folge zu leisten.
Laut SchulG besteht auf dem gesamten Schulgelände für alle Schülerinnen und
Schüler Rauchverbot.
b) Kleine Pausen
Die kleinen Pausen dienen ausschließlich dem Raum- und Lehrerwechsel.
Schülerinnen und Schüler können in dieser Zeit auch die Toilette aufsuchen.
Nach dem Unterricht
Die Schülerinnen und Schüler stellen die Stühle hoch, schließen die Fenster und
räumen ihren Platz auf. Sie verlassen den Raum in sauberem Zustand, bei größerer
Verschmutzung wird mit einem Besen durchgefegt.
Was sonst noch wichtig ist
Jeder versucht mit jedem rücksichtsvoll und freundlich umzugehen, Schwächere zu
schützen und Streit zu schlichten. Zur Freundlichkeit gehört auch, dass man sich
grüßt und freundlich anredet.
Jeder Angehörige der Schule ist für die Sauberkeit der Schulanlage – innen
und außen – verantwortlich. Abfälle gehören in die dafür vorgesehenen
Behälter. Jeder meldet sofort Beschädigungen, Verluste und Unfälle. Wer
mutwillig Eigentum oder Einrichtungen zerstört oder beschädigt, handelt
verantwortungslos und muss für den Schaden aufkommen.
Um die Gesundheit nicht zu gefährden, Unfälle und Sachbeschädigungen zu
vermeiden, ist Folgendes grundsätzlich nicht erlaubt:
1.
2.
3.
4.
Rauchen auf dem gesamten Schulgelände
Alkohol und andere Rauschmittel
Auseinandersetzungen mit tätlichen Angriffen
Mitbringen von Waffen und anderen gefährlichen Gegenständen
(z.B. Messer, Reizgas etc.)
5. Mitbringen elektronischer Geräte
(z.B. Walkman, CD-Player, Pointer etc.)
6. Handys sind auszuschalten
Die Toilettenaufsicht wird im wöchentlichen Wechsel von den 8er-Klassen
übernommen.
Gemäß § 43 SchulG benachrichtigen die Erziehungsberechtigten die Schule
spätestens am zweiten Unterrichtstag, wenn eine Schülerin oder ein Schüler erkrankt
ist oder aus anderen nicht vorhersehbaren zwingenden Gründen verhindert ist, die
Schule zu besuchen.
Kann die Schule wieder besucht werden, teilen die Erziehungs-berechtigten
schriftlich den Grund für das Schulversäumnis mit, an-sonsten liegt ein
unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht vor.
Die Schulordnung ist in jedem Schuljahr Gegenstand einer Besprechung in der
Klasse und in der Klassenpflegschaft.
Folgende Zeiten sind zu beachten:
-
Benutzung der Schülerbücherei: ( montags, mittwochs und
freitags 1. große Pause )
-
Sprechzeiten der Lehrkräfte: nach dem ersten Schellen in den
großen Pausen
-
Öffnungszeiten des Sekretariats: nur in den großen Pausen
Schulfremde Personen auf dem Schulgelände sind der Pausenaufsicht bzw. im
Sekretariat zu melden.
Am 7.9.1998 von der Schulkonferenz verabschiedet.
______________________________________________________
Hiermit bestätigen wir die Kenntnisnahme der Schulordnung:
.............................................................................
Unterschrift der Eltern / Erziehungsberechtigten
...................................................................
Unterschrift der Schülerin/des Schülers
W i l h e l m
B u s c h
Kurzbiographie
1832 Geboren am 15. April in Wiedensahl bei Hannover als
ältestes von sieben Kindern
1847 Beginn des Studiums an der Polytechnischen Schule in
Hannover
Ziel: Maschinenbauer
1851 Abbruch des Studiums. Neues Berufsziel: Maler, daher
Besuch der Kunstakademie Düsseldorf und der Königlichen
Akademie der Schönen Künste Antwerpen
1854 Nach kurzer Rückkehr in die Heimat wegen einer Typhuserkrankung Wechsel zur Akademie der Bildenden Künste in
München
1865 „Max und Moritz“ erscheint im Verlag Braun&Schneider,
München
1869 Verlegung des Wohnsitzes nach Frankfurt/Main
1872 Verlegung des Wohnsitzes zurück in den Heimatort
Wiedensahl
1898 Übersiedlung nach Mechtshausen im Harz
1908 Am 9. Januar gestorben
II. Die Gegebenheiten der
Wilhelm-Busch-Realschule
- Lage und Einzugsgebiet
- Chronik
- Schülerschaft
- Kollegium
- Gebäude
- Lehrerraummodell
-
Die Gegebenheiten der Wilhelm-Busch-Realschule
Realschulen eröffnen die Möglichkeit des Eintritts in alle beruflichen und schulischen
Bildungsgänge. Sie sind für viele Eltern eine überschaubare Schule, die den
Eindruck einer Enklave der Ruhe und Solidität inmitten einer unruhigen, sich ständig
verändernden Sekundarstufe I vermittelt.
An dieser Stelle werden die Rahmenbedingungen der Wilhelm-Busch-Realschule
vorgestellt. Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern bzw.
Erziehungsberechtigte, die räumliche Umgebung und die Entstehungsgeschichte
prägen das Profil unserer Realschule.
1. Lage und Einzugsgebiet der Wilhelm-BuschRealschule in Dorstfeld
Dorstfeld ist ein kleiner Vorort im Westen der Stadt Dortmund.
Der Ort ist aufgeteilt in Oberund Unterdorstfeld. Die
Wilhelm-Busch-Realschule
liegt am westlichen Rande
des Naturschutzgebiets
Wischlingen. In unmittelbarer
Nachbarschaft befinden sich
das Reinoldus-Schiller-Gymnasium und mehrere Grundschulen. Das Einzugsgebiet
der Realschule ist groß und
umfasst neben Dorstfeld die
Stadtteile
DO-Huckarde,
DO-Jungferntal-Rahm,
DO-Marten,
DO-Oespel/Kley und
DO-Westerfilde.
Unterdorstfeld. Die Wil-
2. Die Chronik der Wilhelm-Busch-Realschule
Am
28.07.1970
zogen vier Klassen der Droste-Hülshoff-Realschule mit sechs
Lehrerinnen und Lehrern in das alte Schulgebäude an der Teutoburger Str. 18 im
Zentrum von Dorstfeld ein und bildeten den Grundstock für eine neue Realschule i.
E. (in Entstehung). Geschützt lag die kleine Schulwelt hinter der St. Barbara-Kirche.
Der Schulhof wurde durch eine hohe Ziegelmauer vor dem Verkehr geschützt. Das
dreigeschossige Gebäude aus der Jahrhundertwende war ebenfalls verklinkert, die
Fußböden hatten Holzdielenbelag, eine Toilette gab es unter dem Dach.
Im Jahre 1971 übernahm Herr Kronsbein als eigenständiger Direktor die Leitung der
neu gegründeten Schule. 1980 folgte ihm sein bisheriger Vertreter, Herr Garner, in
diesem Amt. Für die anwachsende Schülerzahl war das Gebäude an der
Teutoburger Straße bald zu klein. Zeitweise pendelte das Lehrerkollegium zwischen
fünf Gebäuden hin und her:
1. dem Neubau Höfkerstr. 7
2. den Pavillons an der Höfkerstr. 7
3. dem Reinoldus-Gymnasium
4. dem Schiller-Gymnasium
5. der Turnhalle Oberdorstfeld.
Unterdessen hatte die Realschule i. E. den Namen des großen Zeichners, Malers
und Moralisten Wilhelm Busch bekommen. Er sollte das Schulleben prägen: Viele
seiner bekannten Figuren, allen voran Max und Moritz, sind seitdem in etlichen
Variationen immer wieder in der Wilhelm-Busch-Realschule aufgetaucht. So dient
zum Beispiel das Selbstporträt Wilhelm Buschs als Emblem für unsere Schule.
Im Jahre 1984 besuchten bereits rund 400 Schülerinnen und Schüler in 17 Klassen
die Wilhelm-Busch-Realschule. Sie wurden von 24 Lehrerinnen und Lehrern
unterrichtet. Die Raumnot wurde immer größer. Gleichzeitig ging der Schülerbestand
an den beiden benachbarten Gymnasien zurück.
Dieser Umstand führte zu dem Beschluss des Rates der Stadt Dortmund, die beiden
Gymnasien in einem Gebäude zusammenzulegen. So konnte unsere Realschule
1990 in das Hauptgebäude an der Höfkerstr. 7 einziehen. Mit dem Gebäudewechsel
ging ein Wechsel in der Schulleitung einher: Herr Garner trat in den Ruhestand. Herr
Kuhmann
übernahm
die
Führung
der
Wilhelm-Busch-Realschule
mit
455
Schülerinnen und Schülern.
Der Schülerzustrom schwoll weiter an. Im Schuljahr 1994/95 wies die Schule zum
ersten Mal vier fünfte Klassen auf. Mit 529 Schülerinnen und Schülern und 29
Lehrerinnen und Lehrern begann ein neues Zeitalter in der Schulgeschichte. Die
familiäre Dreizügigkeit war damit Vergangenheit. Der Rat beschloss, wegen der
weiter wachsenden Schülerzahlen die Wilhelm-Busch-Realschule ab dem Schuljahr
1996/97 nun sogar fünfzügig zu führen. Der bereits stillgelegte Pavillon musste
reaktiviert werden. Auch der Sportunterricht war nicht mehr allein in der eigenen
Halle unterzubringen. Der Schule wurden die Schwimmhalle in Dorstfeld und die
Körnighalle in der Stadtmitte zur Verfügung gestellt.
Im Jahre 2000 – die Schule war unterdessen auf 800 Schülerinnen und Schüler
sowie 40 Lehrerinnen und Lehrer angewachsen – erreichte die Wilhelm-BuschRealschule eine Hiobsbotschaft: Das komplette Schulgebäude war PCB-verseucht.
Nach intensiver Diskussion in den zuständigen Fachausschüssen beschloss der Rat
der Stadt, die Wilhelm-Busch-Realschule ab dem 2. Februar 2001 einer
Grundsanierung zu unterziehen. Das gesamte Gebäude wurde bis zu diesem Termin
leer geräumt, alle brauchbaren Materialien kamen in Seecontainer, und die
Schülerinnen und Schüler zogen in zwanzig auf dem Schulhof aufgestellte
Raumcontainer um. Der Unterricht in diesen Behelfsräumen forderte während der
nächsten Monate allen Beteiligten viel Geduld und Disziplin ab. Rücksichtnahme und
Einschränkungen wurden nach einem halben Jahr schließlich reichlich belohnt. Das
Hauptgebäude konnte zum Beginn des neuen Schuljahrs am 20. August 2001 wieder
bezogen werden. Es erstrahlte nun in neuem Glanz, war mit modernster Technik
ausgestattet und vor allem frei von PCB.
Heute ist die Wilhelm-Busch-Realschule eine der schönsten Schulen in Dortmund.
Sie ist umgeben von viel Natur, liegt fern ab vom Verkehrslärm und ist dennoch gut
zu erreichen. Zurzeit besuchen 625 Schülerinnen und Schüler, aufgeteilt in
23 Klassen, unsere Schule. Sie werden unterrichtet von 35 Lehrerinnen und Lehrern
sowie zwei LehramtsanwärterInnen.
3. Schülerschaft der Wilhelm-Busch-Realschule
Die Bildungsexpansion der letzten Jahrzehnte hat eine weitgehende Scholastisierung
des gesamten Schulwesens mit sich gebracht. Die Realschulen sind zu den
Gewinnern der Reform avanciert, und dies nicht nur auf bildungsstatistischer Ebene,
sondern vor allem auch im Hinblick auf die inneren Schulstrukturen. Die Veränderung
des
Generationenverhältnisses,
wie
sie
sich
mit
den
Wandlungen
der
Familienstrukturen eingestellt hat, trägt zu den wachsenden Orientierungsproblemen
von Kindern und Jugendlichen bei. Der Rückgang der Kinderzahlen in den Familien,
die wachsenden Scheidungsquoten, die gestiegene Mobilität im Verbund mit
gleichzeitig stark gewachsener Lebenszeiterwartung sowie die Doppelberufstätigkeit
in den Familien haben insgesamt dazu geführt, dass sich die Trennungen und
Brüche zwischen den Generationen wesentlich verhärten.
Bei der genauen Betrachtung des Schülerpotentials der Wilhelm-Busch-Realschule
muss dessen Herkunft berücksichtigt werden. Damit ist zum einen das Elternhaus
und zum anderen die besuchte Grundschule gemeint.
Die Schülerinnen und Schüler wachsen nur noch teilweise in sogenannten "NormFamilien" (Vater, Mutter, ein oder zwei Kinder) auf. Die Entwicklung zum
"Einzelwesen" bei Kindern aus dem Einzugsgebiet der Wilhelm-Busch-Realschule ist
sehr verbreitet, allerdings wird hier die Sorge bzw. schulische Betreuung seitens der
Eltern oder zumindest eines Elternteils noch für wichtig und lebensnotwendig
angesehen.
Die Schülerinnen und Schüler unserer Realschule stammen zum größten Teil aus
Dorstfeld und Huckarde. Aufgrund der räumlichen Lage des Schulgebäudes kommen
fast alle Schülerinnen und Schüler entweder mit dem Fahrrad, dem Bus oder der SBahn zur Schule. Die Aufteilung der Schülerinnen und Schüler nach Stadtgebieten ist
in der folgenden Tabelle aufgelistet:
Ortsteil
SchülerInnen
Dorstfeld
189
Huckarde, Rahm
302
Marten
89
Somborn
19
Sonstige
26
Summe:
625
Der Ausländeranteil ( 5,6 % ) in der Wilhelm-Busch-Realschule ist nicht auffallend
hoch. Eine größere Verschiebung dieses Verhältnisses ist in nächster Zeit allerdings
zu erwarten, da die umliegenden Grundschulen heute schon mit einem höheren
Anteil besetzt sind. Die folgende Tabelle gibt einen groben Überblick des heutigen
Standes:
Staatsangehörigkeit
SchülerInnen
Deutschland
590
Türkei
19
Jugoslawien
3
Polen
3
Sonstige
10
Summe:
625
4. Das Kollegium der Wilhelm-Busch-Realschule
Für eine schulorganisatorisch erfolgreich durchführbare und pädagogisch sinnvolle
Arbeit ist es notwendig, die Lehrpläne unterrichtlich umzusetzen und den Umfang
ihrer Verwirklichung auszurichten an der momentanen schuleigenen Situation. Dabei
ist eine angemessene Lehrerbesetzung von grundlegender Bedeutung.
Diese Voraussetzung ist zz. bei der Wilhelm-Busch-Realschule voll gegeben. Das 37
Mitglieder
starke
Kollegium
besteht
aus
derzeit
25
Vollzeitkräften,
acht
Teilzeitkräften, zwei Sonderpädagoginnen und zwei LehramtsanwärterInnen. Dank
dieser Besetzung können alle Fächer im notwendigen Umfang unterrichtet werden.
Darüber hinaus ist es erwähnenswert, dass die Fächer Technik und Informatik an der
Schule nicht nur, wie sonst allgemein üblich, von männlichen, sondern auch von
weiblichen Pädagogen vertreten werden.
Optimiert werden müsste in Zukunft der musisch-künstlerische Bereich. Das liegt
zum einen daran, dass eine sehr erfahrene Kollegin im kommenden Jahr ihren
Ruhestand antritt und noch kein adäquater Ersatz in Aussicht ist, und zum anderen,
dass es in der Wilhelm-Busch-Realschule noch keine musisch-künstlerische
Differenzierung gibt.
5. Das Gebäude der Wilhelm-Busch-Realschule
Wer die Wilhelm-Busch-Realschule betritt, sieht sofort, dass das gesamte Gebäude
eine Grundsanierung erfahren hat. Auch technisch ist es jetzt auf dem neuesten
Stand. Jedes Klassenzimmer hat dem heutigen Standard entsprechend einen
Internetanschluss.
Die
Fachräume
sind
mit
vielen
technischen
Neuheiten
ausgerüstet und vermitteln schon durch das moderne Outfit eine eigene Motivation
zum Lehren und Lernen. Die naturwissenschaftlichen Räumlichkeiten entsprechen
allen
notwendigen
Sicherheitsvorschriften
und
sind
für
praktisches
experimentelles Arbeiten der Schülerinnen und Schüler bestens ausgestattet.
und
Die Klassenräume, Flure und Treppenaufgänge sind hell und freundlich gestaltet,
damit sich die Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler während des
Schulalltages an der Wilhelm-Busch-Realschule wohl fühlen.
Zu Beginn des Schuljahres 1997/98 meldeten sich zum ersten Mal Schülerinnen und
Schüler der Jahrgangsstufe 10, die Interesse zeigten Wandbilder zu malen. So
wurde die Arbeitsgemeinschaft „Wandmalerei“ eingerichtet.
Einmal wurden Werke namhafter Künstler ( Hundertwasser, Kandinsky, Mirò ... )
reproduziert, ein anderes Mal Elemente aus der Farbenlehre großflächig dargestellt.
Irgendwann kam dann die Idee, die Figuren des Namensgebers der Schule und ihren
Standort in großen Wandbildern im Pädagogischen Zentrum in Szene zu setzen:
Wilhelm-Busch in Dortmund.
Max und Moritz, Lehrer Lämpel, der Unglücksrabe Hans Huckebein und ... treiben
nun ihr Unwesen zwischen Rathaus, Reinoldikirche, Florianturm und Westfalenhalle.
Seit dieser Zeit entstanden bis heute viele Bilder, die das Pädagogische Zentrum, die
Flure, die Treppenhäuser und auch den Pavillon bunter und somit freundlicher
aussehen lassen.
Nicht alle Bilder haben die Gebäudesanierung überlebt, aber einige konnten gerettet
und restauriert werden.
Die großzügige Pausenhalle, die neue Schülerbücherei, die Milchbar und der SVRaum sowie der weitläufige Schulhof mit großen Spielflächen sorgen für einen
angenehmen Aufenthalt in den Pausenzeiten.
Der folgende Plan gibt einen Überblick, allerdings nicht maßstabsgerecht :
RR Carl Kuhmann
6. Das Lehrerraummodell
Für das zweite Halbjahr des Schuljahres 2004/05 wurde das Lehrerraummodell nach
der Befürwortung in der Lehrer- und Schulkonferenz an der WBR eingeführt. In
einigen Staaten – wie z.B. den Niederlanden, der Ukraine, Russland und den USA –
ist das Lehrerraummodell die Regel. In Deutschland kommt es bisher nur an einigen
weiterführenden
Schulen
zum
Einsatz.
Ein
landesweites
Konzept
des
Schulministeriums dazu fehlt. Die Eigenverantwortung und eine gründliche
Erörterung der Vor- und Nachteile bei der Einführung durch die Eltern, Schulleitung
und Lehrer/innen der WBR war daher gefragt.
Einige Vorteile dieses Modells (nach B. Ernst, Städt. Realschule Rietberg, Rietberg
27.09.2009; ergänzt durch C. Finkenstädt/Heike Abel-Rochan)
a) höhere Unterrichtsqualität:

Jede Lehrkraft hat einen eigenen Raum zur freien Gestaltung zur Verfügung
(Teilzeitkräfte müssen sich z.T. einen Raum teilen). Dies soll langfristig zu
einer dem jeweiligen Fach angemessene Lernatmosphäre führen.

Die Unterrichtszeit wird besser ausgeschöpft als bisher, da die Lehrkräfte
weniger Zeit für organisatorische Angelegenheiten aufwenden müssen (z.B.
für das Besorgungen und Herumtragen von Karten, Plakaten und Pappen für
Schülervorträge).

Alle für das Fach notwendigen Fachmedien (z.B. Beamer, PC, interaktives
Whiteboard, Plakate, Karten ect.) stehen im Lehrerraum ständig zur
Verfügung.
Die
Ausstattung
Unterrichtsqualität
steigernden
der
Räume
Medien
mit
lohnt
wertvollen,
sich,
weil
aber
es
die
keine
Beschädigungen durch evt. herumtobende Schüler/innen mehr gibt.

In jedem Raum befinden sich Nachschlagwerke für selbstständiges Arbeiten
und Recherchieren.

Die Sitzordnung in den Räumen kann dem jeweiligen dort unterrichteten Fach
angepasst werden.

Unterrichtsdokumentationen wie Schülerarbeiten, Wandzeitungen, Plakate
ect. tragen zur Ausgestaltung der Räume bei und werden nicht von anderen
Lerngruppen oder Schülern aus der eigenen Klasse beschädigt oder zerstört.

b) höhere Sicherheit und Wirtschaftlichkeit:

Die Schüler/innen sind in den Fünf-Minuten-Pausen eher beaufsichtigt als
vorher. In der Regel sind sie gleich zu Unterrichtsbeginn entspannter und
ruhiger, da es vorher zu weniger Streitigkeiten gekommen ist.

Die
hohen
jährlichen
Instandhaltungskosten für Schäden, die
durch
Vandalismus in den Klassenräumen entstehen, sinken deutlich, weil die
Schüler/innen nicht mehr unbeaufsichtigt in den Räumen sind. Dieses Geld
kann nun z.B. in die bessere Ausstattung der Schule investiert werden.

c) höheres Wohlbefinden:

Es gibt zwischen den Stunden zwangsläufig eine Bewegungspause, die dem
Bewegungsdrang der Schüler/innen Rechnung trägt.

Das Mobbing in den kleinen Pausen wird verringert, da die Schüler/innen von
Raum zu Raum gehen, sich bewegen müssen und auch Streitigkeiten besser
aus den Weg gehen können.

Durch das Anhängen oder Ausstellen von Schülerarbeiten, fachspezifischen
Karten, Postern, Bildern ect. entsteht eine fachanregende Lernatmosphäre.

Die Schüler können schon jetzt einen Teil ihrer Bücher zu Hause lassen, da
ein (zumeist halber) Klassensatz an Fachbüchern im jeweiligen Raum
vorhanden ist. Hier sind in Zukunft weitere Anschaffungen vorgesehen, um
möglichst viele Bücher in der Schule vorrätig zu haben. Die Schultaschen
werden leichter und die Schulbücher werden beim Transport nicht mehr
beschädigt. So können z.B. in den Naturwissenschaften alte Schulbücher
noch weiter für die Anfertigung von Referaten und in der Mathematik für
zusätzliche Übungen oder Vertretungsunterricht verwendet werden, da sie
immer noch neuwertig sind.

Die Unterrichtsräume sind deutlich sauberer.

Attraktive Räume führen dazu, das sich die Schüler/innen in den Räumen
wohler fühlen und sich mit ihrer Schule mehr identifizieren.

Die Lehrer/innen haben einen Arbeitsplatz, den sie auch jenseits ihrer
Unterrichtszeit nutzen können, z.B. zur Unterrichtsvor- und Unterrichtsnachbereitung, für Korrekturen oder auch Beratungsgesprächen.
Einige Nachteile dieses Modells

Während der kleinen Pausen sind Schülermassen in den Schulgebäuden in
Bewegung. Dieses führt häufiger zu klassenübergreifenden Streitigkeiten.

Eine Verschmutzung der Flure und des PZ´s durch weggeworfenen Abfall und
Kritzeleien an den Wänden ist sehr leicht möglich, da die Schüler/innen sich
unbeobachtet fühlen. Jedoch sind durch eine Projektwoche im Jahr 2011 fast alle
grauen Wände und Gänge durch eigene schöne bunte direkt auf die Wand
gemalte Bilder und Darstellungen ersetzt worden, an welchen sich kein Schüler/in
vergreifen mag.

Die Schüler/innen müssen die noch verbleibenden schweren Taschen hin- und
hertragen.

Für Lehrkräften in abseits gelegenen Räumen erweist sich der kollegiale
Austausch über Schüler/innen und andere schulische Angelegenheiten als etwas
schwieriger.
Fazit
Abschließend lässt sich sagen, dass eine deutliche Steigerung der Unterrichtsqualität
zu verzeichnen ist, da die Lehrkraft die komplette Unterrichtszeit nun in vollem Maße
nutzen kann. Zudem ist auch das Ziel, die angestrebte Neuwertigkeit des
Schulgebäudes durch die in den Jahren 1998/99 erfolgte PCB-Sanierung so lange
wie möglich zu erhalten, erreicht worden. Die Anzahl der Verschmutzungen,
Beschädigungen und Zerstörungen in den Klassenräumen ist seitdem stark
zurückgegangen, so dass das Gebäude insgesamt neuwertig wirkt.
C. Finkenstädt / Heike Abel-Rochan
III. Arbeitsfelder, Bausteine, Säulen
 Qualitätssicherung
 Gesundheitserziehung
 Berufswahlorientierung
 Erprobungsstufe
 Unterrichtsorganisation und
Unterrichtsgestaltung
 Technologische Medienkompetenz
 Qualitätssicherung
- Deutsch
- Englisch
- Mathematik
-
Qualitätssicherung im Fach Deutsch
Dem Deutschunterricht kommt im Fächerkanon der Realschule eine zentrale Rolle
zu. Die Qualitätssicherung im Fach Deutsch muss daher planvoll und systematisch
durchgeführt sowie weiterentwickelt werden. Im Rahmen des Schulprogramms
werden folgende Überlegungen und Vorschläge der Fachkonferenz Deutsch zur
Diskussion gestellt bzw. Vereinbarungen getroffen.
1. Zustand der Schule bezogen auf das Thema
- Ergänzung und Überarbeitung von schulinternen Stoffverteilungsplänen (erfolgt
Jahr für Jahr sukzessive)
- Vereinbarungen zur Leistungsbewertung
- Planung einer Vergleichsarbeit als Vorbereitung auf die ZP 10
2. Notwendige Maßnahmen, die zum Ziel führen sollen
- Erstellen von Mindeststandards für die einzelnen Jahrgangsstufen
- Auswertung der LSE 8 und ZP 10 bezüglich Konsequenzen für den
Deutschunterricht
- Verbesserung der Lernergebnisse durch Methodentraining
- Vereinbarungen zur Leistungsbewertung (vor allem bezogen auf die ZP 10)
- Förderkonzept
3. Einbindung der Eltern
-
Verstärkung der Zusammenarbeit mit den Eltern bezüglich individueller
Fördermaßnahmen oder der Hausaufgaben
4. Geplante Evaluation
- Konsequenzen aus der Auswertung der LSE 8 und ZP 10 für die Gestaltung des
Deutschunterrichts
- Überprüfung der Einhaltung der schulinternen Mindeststandards
5. Fördermaßnahmen
Neben der individuellen Förderung der Schüler/innen im Unterricht, ggf. durch
Binnendifferenzierung, werden je nach personellen Ressourcen im Kassenverband oder für
Kleingruppen folgende Förderkurse angeboten:
-
Förderkurs mit einer Wochenstunde jeweils in den Klassenstufen 5 bis 8
vorwiegend für rechtschreibschwache Schüler/innen
-
Förderkurs zur Vorbereitung auf die ZP 10 mit einer Stunde wöchentlich
Brigitte Reich und Meike Belter
Qualitätssicherung im Fach Englisch
Seit dem Jahre 1997 bestimmen aufgrund der Ergebnisse der durch das Ministerium
für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung in Auftrag gegebenen
Studien sowie von Forderungen aus der Wissenschaft die Begriffe Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung die öffentliche und schulische Diskussion nachhaltig.
Diese Diskussion hat Interesse und Engagement, aber auch Unsicherheiten und
Ablehnung zu Tage treten lassen. Unbestritten und damit konsensfähig ist an
unserer Schule die Notwendigkeit der Weiterentwicklung bzw. Steigerung von
Qualität in den Bereichen Erziehung und Unterricht, auch im Hinblick auf die
Qualifikation
unserer
Schülerinnen
und
Schüler
für
eine
erfolgreiche
Berufsausbildung und ein mitverantwortliches Leben in der Gesellschaft.
Im Unterrichtsfach Englisch kommt dabei den Lernstandserhebungen in Klasse 8
und den zentralen Prüfungen in Klasse 10 eine besondere Bedeutung als Teil einer
systematischen Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung zu: Sie liefern einen
Teil der zuverlässigen Daten für die schulinterne Einschätzung der Lernergebnisse
der Schülerinnen und Schüler und geben Hinweise zum jeweils aktuellen Stand der
erreichten Unterrichtsqualität. Neben anderen Faktoren stellen sie einen Bestandteil
der Evaluation der Lernergebnisse der Schülerinnen und Schüler und des Unterrichts
dar.
Die Präsentation und Diskussion der Ergebnisse der Lernstandserhebung und der
zentralen Prüfung sind unter anderem eine Maßnahme, um die Qualität der Arbeit
unserer Schule im Fach Englisch gegenüber Schülerinnen und Schülern sowie den
Eltern
darzustellen
und
diese
in
die
Planung
von
Maßnahmen
zur
Qualitätsentwicklung einzubeziehen.
1. Gegenwärtige Situation

Lehrwerk:
Die Fachkonferenz Englisch arbeitet schon seit vielen Jahren mit den Lehrwerken
der Firma Klett. Seit 2007 kommt das Lehrwerk „Red Line“ zum Einsatz.

Der schulinterne Lehrplan wird in der jährlich stattfindenden Fachkonferenz
besprochen
und
evaluiert.
Dies
beinhaltet
auch
die
Evaluation
der
Leistungsbewertung.

Die Fachkonferenz führt jährlich eine Vergleichsarbeit als Vorbereitung auf die
ZP10 durch.
2. Maßnahmen zur Qualitätssicherung

Auswertung der LSE 8 und ZP 10 bezüglich der Konsequenzen für den
Englischunterricht.

Vereinbarungen zur Leistungsbewertung

Regelmäßiger Austausch in der Fachschaft Englisch.

Teilnahme der Kolleginnen und Kollegen an Fortbildungen.

Rückmeldungen durch Eltern bei den jährlichen Fachkonferenzen und an
Elternsprechtagen.

Einsatz
vorhandener
Medien
im
Englischunterricht:
Listening,
Watching,
Powerpoint Präsentationen (mit Einsatz des Smartboards), Internetrecherche und
Lernsoftware zu „Red Line“ (Computerecken in den Klassenräumen, Smartboard)

Förderunterricht

AG „Cambridge Certificate“
3. Evaluationsmaßnahmen und Handlungsschritte
Folgende Maßnahmen werden weiterhin fortlaufend an der WBR durchgeführt:

Individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler mit Beratungsgesprächen
sowie individuellen Arbeitsplänen und Lerntipps

Feedback im Klassenrahmen

Feedback und Arbeitsgespräche in der Fachkonferenz

Austausch mit Kolleginnen und Kollegen der umliegenden Grundschulen
4. Fördermaßnahmen
1. Fördermaßnahmen Englisch nach Jahrgangsstufen
2. Fördermaßnahmen bezogen auf den einzelnen Schüler, die einzelne Schülerin:
a. Klassen 5-8: Lern- und Förderplan: angeheftet an die jeweilige Klassenarbeit
(siehe schulinterner Lehrplan)
b. Klassen 9 und 10: Bewertungsbogen im Stil der ZP 10: angeheftet an die
jeweilige Klassenarbeit (siehe schulinterner Lehrplan)
3. Schüler mit LRS
a. Voraussetzung für die Berücksichtigung:
- Schriftliche Bestätigung der getesteten Schwäche
- Teilnahme an einer Fördermaßnahme eines offiziell anerkannten Trägers
b. Bewertung der Leistungen:
- Rechtschreibfehler werden positiv korrigiert, aber nicht bewertet;
- Ausnahmen: sinnentstellende Fehler, unregelmäßige
Verben.
Annette Chmiel
Jörg Wolters
Miriam Gaffal
Qualitätssicherung im Fach Mathematik
Im Zusammenhang mit den Naturwissenschaften kommt der mathematischen
Bildung in unserer Gesellschaft eine zunehmende Bedeutung zu. Ein wesentliches
Kennzeichen für das Leistungsvermögen und die Wettbewerbsfähigkeit einer
Gesellschaft ist damit die Qualität dieser Ausbildung.
Daher versucht die Wilhelm-Busch-Realschule ständig den Fachunterricht in Qualität
und Organisation zu verbessern. Sie orientiert sich an den in den Kernlehrplänen der
Realschule NRW ausgewiesenen Aufgaben und Zielen des Mathematikunterrichts:

Erscheinungen aus Natur, Gesellschaft und Kultur mit Hilfe der Mathematik
wahrnehmen und verstehen (Mathematik als Anwendung)

Mathematische Gegenstände und Sachverhalte, repräsentiert in Sprache,
Symbolen und Bildern, als geistige Schöpfung verstehen und weiterentwickeln
(Mathematik als Struktur)

in einer Auseinandersetzung mit mathematischen Fragestellungen auch
überfachliche Kompetenzen erwerben und einsetzen (Mathematik als
kreatives und intellektuelles Handlungsfeld)

gemeinsam mit anderen mathematisches Wissen zu entwickeln und Probleme
zu lösen (Kooperationsfähigkeit als Voraussetzung für gesellschaftliche
Mitgestaltung)

Verantwortung für das eigene Lernen zu übernehmen und bewusst
Lernstrategien einzusetzen (selbstgesteuertes Lernen als Voraussetzung für
lebenslanges Lernen).
Da
Mathematikunterricht
den
Schülerinnen
und
Schülern
helfen
soll,
Lebenssituationen zu durchschauen, die für sie gegenwärtig oder zukünftig relevant
sind oder werden, führt vor allem Anwendungsorientierung zur Verknüpfung von
Fachwissen und Bewältigung von Lebenssituationen.
Wesentlich ist ebenfalls, dass die Schüler/innen am Ende der Realschulzeit über ein
fundiertes Sachwissen verfügen und dieses flexibel anwenden können. Dies umfasst
auch den situationsgerechten Einsatz von Hilfsmitteln wie Taschenrechnern,
Formelsammlungen, Smartboards, Mathematik- und Geometriesoftware, Computern,
Zeichengeräten, usw.
Durch
gezielte
exemplarische
Auswahl
der
fachlichen
Inhalte
soll
der
Mathematikunterricht Theorie und Praxis auch durch umweltrelevante Kontexte
miteinander verbinden.
Auch soll den Schülerinnen und Schülern Einsicht in die Zusammenhänge vermittelt
werden, um eine Anhäufung isolierten Einzelwissens zu verhindern. Neben den notwendigen innermathematischen ergeben sich damit auch anwendungsorientierte und
fachübergreifende Aufgabenstellungen. So bauen Fächer wie Erdkunde und Physik
auf vorhandenes mathematisches Grundwissen ebenso auf, wie die in ihrer
Bedeutung ständig anwachsende Informations- und Kommunikationstechnologie.
Sowohl die Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten der Schüler/innen als auch die
Stärkung ihres Selbstwertgefühles und ihrer sozialen Kompetenz sollen die
Schüler/innen
zu
kreativer
Selbsttätigkeit
animieren,
wobei
vielfältige
und
abwechslungsreiche Arbeits- und Sozialformen hilfreich sind.
Schließlich ist immer auch intendiert, bei den Schülern Vertrauen in die eigene
erfolgreiche Bewältigung mathematischer Aufgabenstellungen zu schaffen und somit
auch Berührungsängste abzubauen und die Beschäftigung mit der Mathematik als
Freude zu empfinden.
Um diese oben genannten Aspekte noch vollständiger umgreifen zu können, wurden
und werden auch von der Wilhelm-Busch-Realschule Anstrengungen in Hinsicht auf
Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung durchgeführt.
In den letzten Jahren hat sich die Kritik der Öffentlichkeit an den Leistungen des
Schulsystems intensiviert. So ist die Qualität der schulischen Arbeit zunehmend
öffentliches Thema geworden.
In Anlehnung an den Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung,
Wissenschaft und Forschung vom 01.12.1998, in dem die Schulen gebeten wurden,
den innerschulischen und schulübergreifenden Diskurs über didaktische Konzepte,
Leistungsanforderungen,
Lernergebnisse
und
Beurteilungsmaßstäbe
als
Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung des Unterrichtes zu verstärken, wurden
von der Wilhelm-Busch-Realschule im Bereich Mathematik in den Jahrgangsstufen 7
und 10 Parallelarbeiten durchgeführt. Hierbei handelte es sich um gemeinsame
Arbeiten, die auf der Grundlage entsprechender inhaltlicher Absprachen der
Fachlehrer/innen gleichzeitig von mehreren Parallelklassen geschrieben werden.
Diese Arbeiten hatten die Verständigung über die konkret zu stellenden
Anforderungen anhand der Feststellung von Lernergebnissen der beteiligten Klassen
zum Ziel. Hierdurch sollte die Leistungsbewertung noch stärker reflektiert und
abgestimmt werden, um den Unterricht ggf. so umzugestalten, dass die Schülerinnen
und Schüler möglichst gut den Anforderungen gerecht werden können.
Die Parallelarbeiten wurden ab dem Schuljahr 2004/05 durch die Lernstandserhebungen in Klasse 8 und ab dem Schuljahr 2005/06 durch die Zentralen
Abschlussprüfungen in Klasse 10 ersetzt.
Die statistischen Auswertungen dieser Erhebungen über den Schulserver liefern den
Lehrern zuverlässige Daten über den erreichten Lernerfolg. Dabei können erreichte
inhaltsbezogene sowie prozessbezogene Kompetenzen der Jahrgangsstufe, der
einzelnen Klassen sowie der einzelnen Schüler beurteilt werden. Die Evaluation
dieser Lernergebnisse bietet die Möglichkeit, entsprechende Konsequenzen zu
ziehen und die Qualitätsentwicklung des Unterrichts voran zu treiben. So werden die
Ergebnisse zunächst von den durchführenden Fachlehrern diskutiert und bewertet,
anschließend werden daraus resultierende Konsequenzen in der Fach- und
Schulkonferenz erörtert und in den schulinternen Lehrplan übernommen.
Einheitliche Standards zur Qualitätssicherung und Leistungsbewertung werden
ebenfalls im schulinternen Lehrplan ausgewiesen.
Heike Abel-Rochan
Amrey Kleynewegen
Katrin Neuhaus
Bericht zur Lernstandserhebung 2014
Fach:
Mathematik
Schule:
Wilhelm-Busch-Realschule
Unterrichtende Fachlehrer: Frau Abel-Rochan, Herr Neubauer, Frau Neuhaus
1. Vergleich mit den Referenzgruppen Schulform und Standorttyp
Unsere Schule wurde dem Standorttyp 4 zugeordnet.
Die Lernstandserhebung fiel im Jahrgang schlechter aus, als in der Schulform und
geringfügig schlechter als im Standorttyp 4.
Ein höherer Anteil an Schülern erreichte nur das Kompetenzniveau 1, ein geringerer
Anteil die Niveaus 3, 4 und 5, beim Kompetenzniveau 2 war der Prozentsatz
annähernd gleich.
2. Vergleich der Klassen untereinander
Das Leistungsniveau sank von der Klasse 8A bis zur Klasse 8D kontinuierlich. Dabei
waren die Ergebnisse unabhängig vom unterrichtenden Fachlehrer, denn die 8A und
die 8D wurden vom selben Fachlehrer unterrichtet.
Die 8A war besser als der Standorttyp 4 und geringfügig besser als die
Schulform.
Die
KN
3
und
4
wurden
von
einem
Drittel
der
Schüler/Innenerreicht, dem KN 1 entsprachen nur 18%.
Die 8B entsprach im Durchschnitt den Ergebnissen des Standorttyps. Die KN
3 und 4 erreichten 18% der Schüler/Innen, 37% lediglich KN 1.
Die 8C und die 8D waren schlechter, es gab deutliche Unterschiede in der
Verteilung
der
Kompetenzniveaus
zwischen
den
Klassen
und
dem
Standorttyp. In beiden Klassen erreichten 16% die KN 3 und 4, ungefähr die
Hälfte der Schüler/Innen erlangte nur KN 1.
In keiner Klasse wurde das KN 5 erreicht.
3. Stärken und Schwächen
Sowohl die Stärken als auch die Schwächen verteilen sich hinsichtlich der
inhaltsbezogenen und der prozessbezogenen Kompetenzen gleichmäßig.
Stärken:
Schwächen:
Klasse
Aufgaben
8A
4.1, 10.1, 20.1
8B
2.1, 7.1, 14.1, 15.1
8C
2., 25.2
8D
3.1, 14.1
8A
6.1, 7.1, 19.1, 19.2, 21.1, 25.1, 25.2, 13. 3
8B
3.1, 4.3, 5.1, 19.2, 20.1, 11.1, 12.1, 12.2,
13.3
8C
5.1, 10.1, 10.2, 13.1, 14.1, 16.1, 17.1, 19.2,
23.1, 11.1, 11.2, 12.1, 13.2, 13.3
8D
2.1, 4.2, 5.2, 13.1, 15.2, 18.1, 18.2, 19.1,
21.1, 22.1, 23.1, 25.1, 12.1, 13.2, 13.3
Verteilung der inhaltsbezogenen Kompetenzen:
Kompetenz
8A
8B
8C
8D
JG
Arithmetik / Algebra
71%
67%
65%
65%
67%
Funktionen
67%
64%
52%
54%
60%
Stochastik
37%
39%
31%
43%
38%
Geometrie
28%
28%
28%
19%
26%
Die Verteilung der Inhaltsbezogenen Kompetenzen zeigt Stärken im Bereich
Arithmetik / Algebra und deutliche Schwächen in den Bereichen Stochastik und
Geometrie.
Verteilung der prozessbezogenen Kompetenzen
Kompetenz
8A
8B
8C
8D
JG
Arg. / Komm.
44%
45%
35%
32%
39%
Modellieren
69%
65%
54%
47%
59%
Werkzeuge
59%
15%
38%
36%
37%
Problemlösen
51%
46%
47%
43%
47%
Die Verteilung der prozessbezogenen Kompetenzen zeigt deutliche Schwächen in
den Bereichen Argumentieren / Kommunizieren und Werkzeuge.
Da die Arbeit notenmäßig nicht in der Bewertung der Halbjahresleistung
berücksichtigt wurde, war die Motivation einzelner Schüler/Innen nur gering.
Ebenfalls konnten direkte Zusammenhänge zwischen der Arbeitseinstellung und den
Leistungen erkannt werden. Die Konzentration konnte über die 90 Minuten nicht im
gleichen Umfang aufrechterhalten werden. In Übereinstimmung mit der Auswertung
der Lernstandserhebung im Fach Deutsch wurde bei unseren Schüler/Innen
mangelndes Leseverständnis festgestellt.
Konsequenzen
Aus den Ergebnissen wird deutlich, dass zusätzliche Förderstunden unerlässlich
sind. Um die Effektivität dieser Stunden sicherzustellen, sollten sie vom Fachlehrer in
kleinen Gruppen erteilt werden. Für diesen Förderunterricht sollte ein zusätzliches
Arbeitsheft
angeschafft werden. Die Fachschaft Mathematik favorisiert das Heft
„Lernstandserhebung Mathematik“ vom Cornelsen-Verlag .
Um besonders die höheren Kompetenzniveaus zu verstärken, muss eine intensivere
individuelle Förderung zum Tragen kommen.
Die Motivation zum Erbringen der geforderten Leistung ließe sich bei der
Lernstandserhebung dadurch erhöhen, dass die Schüler eine Rückmeldung in Form
einer Zensur bekämen.
In unserer inhaltlichen Planung und Durchführung des Unterrichts müssen wir
Abstriche in der fachlichen Tiefe zu Gunsten der Quantität der Themen und ihrer
Wiederholung machen.
Um die Lesefähigkeit der Schüler zu verbessern, müssen Sachaufgaben in jedem
Inhaltsbereich verstärkt eingesetzt werden.
Aktionsplan zur Förderung der „Spitzengruppe“
Die Schüler sollten zur Teilnahme an Mathematikwettbewerben angeregt werden.
Zusätzliches Material für die höheren Kompetenzniveaus mit Lösungen und
Lösungswegen muss zur Verfügung gestellt werden.
Die Fähigkeiten leistungstärkerer Schüler/innen sollten im Unterricht und in
Gruppenarbeiten verstärkt eingebaut und für die anderen Gruppenteilnehmer nutzbar
gemacht und honoriert werden.
Bei der Aufgabenauswahl und der Art der Informationsbeschaffung muss verstärkt
differenziert werden.
Es müssen vielfältige leistungshomogene sowie – heterogene Kooperationsformen
genutzt werden.
 Gesundheitserziehung
- Beratung und Gesundheitsförderung
-
Beratung und Gesundheitsförderung
Gesundheitsförderung ist ein langfristiges erzieherisches Ziel an unserer Schule. In
erster Linie ist es in den Unterrichtsfächern Sport, Biologie und Chemie verankert,
aber es tangiert sekundär auch andere Fächer im Hinblick auf die Ausbildung einer
ganzheitlichen Persönlichkeit. Nur durch die Berücksichtigung aller Facetten des
gesellschaftlichen Lebens in der Schule kann eine spätere Integration anvisiert
werden.
Fächerübergreifendes Ziel ist es, die Schüler/innen zu selbständig und selbstverantwortlich agierenden Individuen zu erziehen, gesundheitliche Gefahren des
Alltags zu erkennen und die Motivation zu erlangen, diese zu vermeiden. Dafür
werden sowohl physische als auch psychische Aspekte berücksichtigt.
Die Suchtprävention wird seit Jahren sowohl im Unterricht von Fächern wie Biologie,
Politik, Religion oder Deutsch engagiert realisiert, als auch in Projekten immer wieder
aktualisiert.
Das Kollegium steht laufend in einem regen Austausch über einzelne Problemfälle,
wobei die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer mit dem Elternhaus in ständigem
Kontakt steht und die Fachlehrer/innen bei Konferenzen oder in pädagogischen
Gesprächen informiert.
Die Fachschaft Biologie sammelt Literatur zu allen möglichen Drogen sowie aktuelle
Broschüren. Zusätzlich gibt es Kontakte zu den Beratungsstellen in Dortmund, deren
Ziele in einzelnen Informationsschriften bekannt gemacht werden. Hilfsangebote
werden den Schülerinnen/Schülern über die Biologielehrer/innen oder
den
Schulsozialarbeiter zugänglich gemacht.
Anlaufstelle ist der Beratungsraum des Schulsozialarbeiters.
Im laufenden Schuljahr werden Schüler und Schülerinnen zu Streitschlichtern
ausgebildet, um bei Problemen einzugreifen.
Nach einer einjährigen Laufzeit soll eine Evaluation folgen, um die Betreuung der
Schüler zu optimieren.
Christiane Balke und Bernd Anders
 Berufswahlorientierung
- Berufswahlvorbereitung
- Fächerübergreifendes Lernen
- Kooperationen
- BWO-Team
- Bausteine
- Beratungskonzept
-
Berufswahlvorbereitung
an der Wilhelm-Busch-Realschule
1. Voraussetzungen
Der Strukturwandel der letzten Jahre ist auch an der Stadt Dortmund nicht spurlos
vorübergegangen. Eine Stadt mit einem eher industriellen und bergbaulichen
Charakter
wird
mehr
und
mehr
zu
einem
Anbieter
von
Berufen
im
Dienstleistungsbereich. Neue und zusätzliche Ausbildungsangebote (speziell im
Bereich der IT-Berufe) fordern natürlich auch eine Umorientierung der Schülerinnen
und Schüler bezüglich ihrer Berufswünsche. Auch die Institution Schule, die den
Schülerinnen und Schülern die veränderten Ausbildungsangebote näher bringen soll,
muss Veränderungen in Kauf nehmen. Die oben genannten Bedingungen schreiben
der Schule eine immer wichtiger werdende Funktion im Rahmen der Berufswahlorientierung zu.
Zusätzlich verstärkend wirkt in diesem Zusammenhang, dass aufgrund der immer
häufiger fehlenden „ersten“ Berufsorientierung, der an der Arbeitswelt der Eltern, den
Schülerinnen und Schülern ein mögliches Auswahlkriterium genommen wird.
Außerdem werden sie mit nur bedingt verständlichen Elternwünschen konfrontiert.
Hier wird eine Abkehr von den „schmutzigen“ Arbeitsplätzen („Meine Tochter/ mein
Sohn soll es einmal besser haben“.) gefordert. Diese Vorstellungen der Eltern treffen
nun auf einen Ausbildungsplatzmarkt, der speziell in den favorisierten Berufsfeldern
nur ein begrenztes Angebot bietet. Hier treten die Absolventen der Realschule häufig
in direkte Konkurrenz zu Abiturienten oder Absolventen der Berufskollegs. Für eine
Vielzahl unserer Schülerinnen und Schüler bleibt daher der direkte Eintritt in den
„Wunschberuf“ zunächst einmal versagt.
Dies ist einer der Hauptfaktoren, warum ein großer Teil unserer Entlassjahrgänge die
weiterführenden Schulen besucht. Viele dieser Schülerinnen und Schüler wollen das
breite Angebotsspektrum der Berufskollegs nutzen, um zunächst einmal dem
Bewerbungsdruck für einen gewissen Zeitraum zu entgehen. Sie nutzen die
Berufskollegs, um ihr schulisches und auch berufliches Wissen zu erweitern, stehen
aber nach zwei bis drei Jahren wieder vor der Berufsentscheidung und treffen unter
Umständen dann auf die frisch von der Realschule entlassenen Konkurrentinnen und
Konkurrenten.
Für unsere Realschule bedeutet dies, dass alle beteiligten Personengruppen
(Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler und Eltern, aber auch
Berufsberater der Agentur für Arbeit sowie weitere externe Partner) im Bereich der
Berufswahlvorbereitung
eng
zusammenarbeiten
müssen.
Die
duale
Berufsausbildung hat aufgrund des zu erwartenden Fachkräftemangels wieder an
Bedeutung zugenommen, jedoch ist nach wie vor eine gute Kooperation mit den
weiterführenden Schulen (speziell den Berufskollegs) erforderlich.
2. Strukturen der Berufswahlorientierung an der Wilhelm- Busch-Realschule
Die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Arbeits- und Berufswelt sowie
auch auf die zukünftige Berufswahlentscheidung muss zu den pädagogischen
Aufgaben der Realschule als Gesamtheit gehören. Folgende Elemente der
Berufswahlorientierung lassen sich aus dem Aufgabenfeld herauskristallisieren:
1.
Berufswahlvorbereitung im Unterricht (auch fächerübergreifend)
2.
Der Berufswahlpass
3.
Das Schülerbetriebspraktikum
4.
Die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit
5.
Das BOB (Berufswahlorientierungsbüro
6.
Die
Zusammenarbeit
mit
den
Berufskollegs
und
anderen
weiterführenden Schulen der Sekundarstufe II
7.
Die Zusammenarbeit mit weiteren Trägern der Berufsausbildung
8.
Die Zusammenarbeit mit den Partnerunternehmen Continentale, TÜV
Nord, der Dortmunder Volksbank sowie Thyssenkrupp Rothe Erde
9.
Die Begleitung der Schüler durch den SES (= Senioren Experten
Service)
Schon bei der Erstellung der schulinternen Lehrpläne für die einzelnen Fächer findet
die Einbindung von Angeboten, wie das
Schülerbetriebspraktikum, Zusammen-
arbeit mit den weiterführenden Schulen, Angebote zur Berufsberatung, Zusammen-
arbeit mit außerschulischen Institutionen und die Einbeziehung der Erziehungsberechtigten, Berücksichtigung.
Speziell einer engen Zusammenarbeit zwischen Berufsberatung und Schule muss
hohe Priorität eingeräumt werden. Dieser kommt im Rahmen des NÜS (= Neues
Übergangssystem Schule/Beruf) ein besonderer Stellenwert zu.
2.1. Berufswahlvorbereitung im Unterricht
Schon
im
Politikunterricht
der
Eingangsklassen
wird
die
Ambivalenz von
Berufstätigkeiten und Familienverhältnissen und Lebensumständen untersucht.
Diese Thematik wird in dem Seminar „Lebensplanung“ der Jugendfreizeitstätte Rahm
in einer ganztägigen Veranstaltung für alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs
9 vertieft behandelt.
Die im Geschichtsunterricht erworbenen Kenntnisse über die Entstehung der Berufe
und deren Wandel können mit der heutigen arbeitsteiligen Berufswelt verglichen und
problematisiert werden.
Die Beratung der Schülerinnen und Schüler zum Ende der Klasse 6 bezüglich des
vielfältigen Differenzierungsangebotes in Klasse 7 beinhaltet natürlich auch die
Aufklärung über erste mögliche Auswirkungen auf ihre berufliche Zukunftsplanung
(trotz aller Durchlässigkeit des Systems).
Seit Beginn des Schuljahres 2012/2013 nahmen die Schülerinnen und Schüler des 8.
Jahrgangs an einer 3-tägigen Potenzialanalyse (Hamet-2-Verfahren) und einer
späteren 10-tägigen Berufsfelderkundung in drei Berufsbereichen teil. Ab Schuljahr
2014/15 sind diese Projekte verkürzt worden: Die Potenzialanalyse findet nur noch
eintägig, die Berufsfelderkundung dreitägig statt. Nach wie vor werden diese aber im
Politikunterricht vor- und nachbereitet und von externen Trägern, zurzeit der
Kreishandwerkerschaft, durchgeführt. Zeitnah dazu erfolgt jeweils eine ausführliche
Auswertung, zu der auch die Eltern eingeladen werden.
Da erfahrungsgemäß immer mehr Betriebe von den Praktikantinnen und
Praktikanten eine schriftliche Bewerbung erwarten, werden diese im
Deutschunterricht der Jahrgangsstufe 8, nach der Berufsfelderkundung, aber
in zeitlicher Nähe zu der Suche eines Praktikumsplatzes, auf das Verfassen
von Bewerbungen und Lebensläufen sowie die Kontaktaufnahme zu
Praktikumsbetrieben
verschiedenen
vorbereitet.
Berufsbildern,
Betriebserkundungen
und
Hinzu
das
kommt
die
Verfassen
Beschreibungen
von
Beschäftigung
von
Berichten
mit
über
Arbeitsabläufen
im
Deutschunterricht der Jahrgangsstufe 8 und 9.
Im Politik- und Sozialwissenschaftsunterricht werden den Schülerinnen und Schülern
wirtschaftliche Zusammenhänge näher gebracht. Verschiedene Berufsfelder werden
erklärt, wie auch die Strukturen und der Aufbau eines Betriebes untersucht. Das
Sozialversicherungssystem
der
Bundesrepublik
Deutschland
wird
ebenso
thematisiert wie das Verhältnis verschiedener Interessengruppen (Sozialpartner).
Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt der geschlechtsspezifischen Rollenverteilung im Berufsprozess. Hier soll vermittelt werden, dass es kaum noch Berufe gibt,
die nur Mädchen
oder Jungen vorbehalten sind. Sensibilisiert werden die
Schülerinnen und Schüler dafür besonders im Rahmen des Girls‘/Boys‘ Days, an
dem ihnen die Gelegenheit gegeben wird, an entsprechenden Veranstaltungen
teilzunehmen.
Die Praktikumsvor- und -nachbereitung bildet den Schwerpunkt im Politikunterricht
der Klasse 9.
2.1.1. Bewerbungstraining
Haben sich die Schülerinnen und Schüler für einen oder mehrere Berufe
entschieden, treten sie in die Phase der Bewerbungen ein. Um ihnen das notwendige
Handwerkszeug zur Verfügung zu stellen, wird im Deutschunterricht der Klasse 9
neben dem Bewerbungsschreiben das Anfertigen von tabellarischen
bzw.
ausführlichen Lebensläufen sowie das Verhalten beim Bewerbungsgespräch geübt.
Im Politik- und Sozialwissenschaftsunterricht wird die Nutzung der unterschiedlichen
Medien besprochen, die bezüglich der Ausbildungsplatzsuche hilfreich sein können:
Tageszeitungen, ASIS, BIZ, Internet etc.
Zudem wird die Broschüre „Beruf Aktuell“ zu Beginn der Klasse 9 an die
Schülerinnen und Schüler verteilt. Umgang und Nutzung dieser Broschüre wird im
Rahmen des Politikunterrichts erläutert.
Eine realistische Vorstellung von den Anforderungen, mit denen die Schülerinnen
und Schüler in den Einstellungstests konfrontiert werden, soll durch eine Simulation
verschiedener Einstellungstest-Verfahren vermittelt werden. Dies geschah in der
Vergangenheit im Rahmen des Projektes „Neue Brücken in den Beruf“ der Agentur
für Berufsbildung. Da diese Projekte im Zuge des NÜS weggefallen sind, wird zurzeit
ein neues Konzept in Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern entwickelt.
2.2. Der Berufswahlpass
Zu Beginn der Klasse 8 wird der Dortmunder Berufswahlpass ausgeteilt, ein
Portfolioinstrument zur Organisation und Strukturierung der Berufswahlorientierung,
und zwar im Rahmen einer Einführungsstunde durch die StuBOs. Die Aufbewahrung
soll im Raume des Klassenlehrers bzw. der Klassenlehrerin erfolgen, damit die
Schülerinnen und Schüler jederzeit Zugriff auf ihre Unterlagen haben. Zwar liegt die
Arbeit mit dem Berufswahlpass hauptsächlich in den Händen der Deutschlehrer, da
diese in der Regel zwischen Klasse 8 und 10 nicht gewechselt werden. Allerdings
können die Ordner auch in anderen Fächern genutzt werden. Außerdem dient der
Berufswahlpass als Sammelordner für Bescheinigungen (z.B. vom Praktikum),
Beratungsnachweise, Musterbewerbungen usw. Der Berufsberater bekommt durch
den Berufswahlpass einen guten Einblick in die Aktivitäten des Schülers/der
Schülerin im Prozess der Berufsfindung.
2.3. Das Schülerbetriebspraktikum
Einen zentralen Baustein der Berufswahlorientierung stellt das Schülerbetriebspraktikum dar.
Es bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, außerhalb des
„geschützten“ Arbeitsbereiches Schule erste Erfahrungen mit der Realität der
Arbeitswelt zu sammeln. Kein noch so gut vorbereiteter theoretischer Unterricht kann
die im Praktikum erlebten Erfahrungen und Eindrücke ersetzen.
Das Praktikum findet an unserer Schule zum Ende des 1. Halbjahres der
Jahrgangsstufe 9, direkt im Anschluss an die Weihnachtsferien statt. Drei Wochen
werden die Schülerinnen und Schüler in Betrieben mit der Realität der Arbeitswelt
konfrontiert und können erste Einblicke in die Berufswelt erlangen.
Als Ansprechpartner (im Vorfeld des Praktikums) stehen den Schülerinnen und
Schülern die StuBOs der Wilhem-Busch-Realschule zur Verfügung. Sie informieren
in einem Elternbrief in Klasse 8 über das Praktikum allgemein, klären formale
Aspekte und unterstützen die Schülerinnen und Schüler bei der Kontaktaufnahme zu
den Betrieben. Weiterhin übernehmen sie während der Praktikumsphase eine Art
„Feuerwehrfunktion“. Sollten sich während dieser Zeit gravierende Schwierigkeiten
zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Betrieben herauskristallisieren,
treten diese Kollegen als Vermittler auf und sorgen gegebenenfalls für einen anderen
Praktikumsplatz.
Die flächendeckende Betreuung der Praktikantinnen und Praktikanten während des
dreiwöchigen Praktikums übernehmen die jeweiligen Klassenlehrerinnen und
-lehrer.
Die Vorbereitung auf das Schülerbetriebspraktikum beginnt im zweiten Halbjahr der
Klasse 8. Kurz nachdem die Neuntklässler ihr Praktikum beendet haben,
präsentieren sie diesem Jahrgang auf Postern oder in Powerpoint-Präsentationen
nach Branchen geordnet ihre Praktikumsstellen. Sie geben Auskunft über die Art der
Tätigkeiten, die Arbeitszeiten, mögliche Berufsbilder und deren Voraussetzungen
usw. und stellen sich den Fragen ihrer Mitschüler/innen. Idealerweise gehen die
Achtklässler aus dieser Veranstaltung mit konkreten Vorstellungen für ihr eigenes
Praktikum oder sogar den entsprechenden Adressen. Dies soll dazu beitragen, dass
die Schüler/innen gezielter ihre Praktikumsplätze aussuchen, denn in der
Vergangenheit hatte sich dies als ein Problembereich erwiesen.
Insgesamt hat es sich als sehr positiv herausgestellt, dass die Schülerinnen und
Schüler ihre Praktikumsstelle selber suchen - ein Verfahren, das sowohl persönliches
Engagement erfordert, als auch den vorab theoretisch behandelten Prozess von der
Kontaktaufnahme über die persönliche Vorstellung bis zur „Stellenzusage“ praktisch
einübt. Im Falle einer erfolglosen Suche nach einem Praktikumsplatz können sich
betreffende Schülerinnen und Schüler an die beiden o. g. Kollegen wenden, da
diese über einen Pool von Praktikumsstellen verfügen und bei der Suche nach einer
geeigneten Praktikumsstelle helfen könnten. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass dies
nur in Ausnahmefällen notwendig ist.
Damit die Schülerinnen und Schüler nicht unvorbereitet in das Betriebspraktikum
gehen, werden im Unterricht vorab Themenbereiche behandelt, die ihnen den
Einstieg in die Praktikumsphase erleichtern. So werden im Politikunterricht
beispielsweise rechtliche Bedingungen für Praktikantinnen und Praktikanten bzw.
spätere Auszubildende thematisiert und kritisch hinterfragt, persönliche Erwartungen
formuliert und allgemeine Fragen geklärt.
In der Praktikumsnachbereitung werden neben der inhaltlichen Nachbereitung im
Unterricht in einer Praktikumsmappe Erfahrungen dokumentiert, betriebliche Abläufe
festgehalten und die persönliche Eignung für den Beruf bzw. das Berufsbild kritisch
hinterfragt.
Ferner wird im Politikunterricht der Berufswahl- Ordner „Planet- Beruf“ eingesetzt.
Diese Materialien können den Schülerinnen und Schülern helfen,
-
sich über die eigenen Interessen und Fähigkeiten klar zu werden,
-
ihre individuelle Berufswahlentscheidung zu treffen,
-
darüber zu reflektieren, was die eigene Zukunft bringt,
-
sich für eine Bewerbung fit zu machen.
Befragungen haben ergeben, dass das Praktikum bei den Schülerinnen und
Schülern einen hohen Stellenwert einnimmt. Sie absolvieren das Praktikum
größtenteils mit Spaß und Engagement und lernen darüber hinaus wichtige Aspekte
des Berufslebens kennen. Hierbei gelangen sie auch zu einer höheren Einschätzung
der Grundtugenden Ordnung, Fleiß und Pünktlichkeit.
2.4. Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit
Im Zusammenhang mit der Berufswahlvorbereitung ist eine Kooperation mit
Institutionen
und Organisationen außerhalb der Schule unerlässlich. Hier ist
besonders die enge Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur der Stadt Dortmund
hervorzuheben.
Die Kenntnisse des Berufsberaters über die aktuelle Ausbildungsplatzsituation in
Dortmund tragen dazu bei, bei den Schülerinnen und Schülern für ein realistischeres
Bild bezüglich ihrer Ausbildung zu sorgen, Möglichkeiten aufzuzeigen und durch
Bewusstmachung von notwendigen Voraussetzungen für spezielle Berufe für
Ansporn zu sorgen.
Den für unsere Schule verantwortlichen Berufsberater lernen die Schülerinnen und
Schüler
und
ihre
Eltern
an
einem
Einführungsabend
im
BIZ
(=
Berufsinformationszentrum der Arbeitsagentur) am Ende der Klasse 8, spätestens
aber zu Beginn der 9. Klasse kennen. Die Vorbereitung auf den BIZ – Besuch findet
im Politikunterricht statt.
Das BIZ gibt den Schülerinnen und Schülern konkrete Tipps für ihre ganz
persönliche Berufswahlentscheidung. Hier können sie Tests über ihre Eignung für
einen gewünschten Beruf durchführen, Informationen über eine Vielzahl von Berufen
bekommen, Adressen von aktuellen Ausbildungsbetrieben erfragen etc.
Eine Vielzahl von Schülerinnen und Schülern nutzt das BIZ auch außerhalb der
Schulzeit, um an die neuesten Informationen zu gelangen.
Ferner bietet der Berufsberater regelmäßig – ein- bis zweimal im Monat Sprechstunden im BOB an, wobei der Besuch beim Berufsberater im zweiten
Schulhalbjahr für alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 verbindlich ist. Jedes
dieser Gespräche wird protokolliert und dieser Beratungsbogen den Schülerinnen
und Schülern zum Abheften im Berufswahlpass ausgehändigt. Am Schuljahrsende
findet
ein
Gespräch
des
Berufsberaters
mit
den
Klassenlehrerinnen
und
Klassenlehrern des 9. Jahrgangs über die Zukunftsplanung ihrer Schülerinnen und
Schüler statt. In diesem sollen sich Problemfälle herauskristallisieren, bei denen
weiterer Beratungsbedarf besteht. Für diese werden weitere Termine anberaumt, an
denen sich der Berufsberater mit den entsprechenden Schülerinnen und Schülern,
ihren Erziehungsberechtigten, ggf. den StuBOs, dem Sozialarbeiter und weiteren
Beteiligten zusammensetzt. Ziel ist, für jeden Neuntklässler eine verbindliche
Anschlussvereinbarung im Sinne des NÜS zu treffen. (Offizielle Formulare dafür
liegen erst seit Beginn des Schuljahres 2014/15 vor und wurden noch nicht erprobt.)
Auch im Rahmen der Elternsprechtage steht der Berufsberater regelmäßig für
Beratungsgespräche zur Verfügung. Des Weiteren ist er am Informationsabend der
Berufskollegs in der Wilhelm-Busch-Realschule anwesend.
2.5. Das BOB (Berufswahlorientierungsbüro)
2009 wurde an der WBR ein BOB eingerichtet. Es dient als zentrale Anlaufstelle für
die Berufsorientierung mit den Bereichen
1. Informationszentrum
2. Beratungsraum
3. Arbeitsplatz
Zu 1.
Im BOB befinden sich Informationsmöglichkeiten z.B. über
 Berufsfelder/-bilder
 Praktikumsplätze
 Ausbildungsstellen
 Firmen in der Umgebung
 Weiterführende Schulen
Diese Informationen sind an Rechnern online verfügbar, aber auch in einer
Mediothek mit u.a.
 Broschüren/Flyern
 Zeitschriften
 Büchern
 Ordnern mit Listen, Stellenangeboten
 Aushängen, Postern
 Mustern von Bewerbungsmappen etc.
Zu 2.
Das BOB wird genutzt für die Beratung von einzelnen Schülern oder Gruppen zu
festen oder individuell vereinbarten Terminen durch verschiedene Personen, wie:
StuBOs, Berufsberater der Arbeitsagentur, SES sowie weitere externe Partner.
Beratungen erfolgen u.a. zu:
 Praktikumssuche
 Ausbildungsplatzsuche
 Weiterführenden Schulen
 Hilfe bei "Schüleranmeldung online"
 Bewerbungscoaching
 Sonstigen Fragen zur BWO
Diese Beratungen finden z.T. auch während der Unterrichtszeit statt.
Zu 3.
Das BOB dient als Arbeitsplatz
- der StuBOs für
 Beratung
 Bereitstellung von Informationsmaterialien
 Organisation/Koordinierung
 Ablage/Dokumentation
- der Schüler für
 Recherche am PC
 Informieren durch Aushänge, Broschüren usw.
 Anmeldung an BKs (Schüleronline)
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wird eine bestimmte Ausstattung
benötigt. So befinden sich im BOB bisher
 Schreibtisch
 Bürostuhl
 Stühle (insges. ca. 18 normale Stühle)
 Konferenztisch mit 8 Stühlen
 Stehtische (z.B. für die Auslage von Flyern oder kurzen Besprechungen)
 Lehrer-PC mit Internetverbindung
 Drucker/Kopierer/Scanner (All in one)
 Schrank für Bücher, Akten usw.
 8 internetfähige PC-Arbeitsplätze für Schüler
 2 Ständer für Zeitschriften, Broschüren…
 Tafel (zum Anschreiben von Internetadressen usw.)
 Anschlagbrett/Pinboard in auffälligem Blau an der Außenwand (für Plakate,
Terminlisten und andere wichtige Aushänge)
 Übliche Büroausstattung (Aktenordner, Stifte, Zettelkasten, Locher usw.)
Voraussetzungen:
Finanziert wurde das BOB durch Gelder des mittlerweile ausgelaufenen (zum
31.08.2012) Moduls von Zukunft fördern. Es wurde ein bereits vorhandener, aber
wenig
genutzter
PC-Gruppenraum
umfunktioniert,
wobei
dessen
bisherige
Ausstattung mit Schüler-PC-Arbeitsplätzen, Tafel und Schrank übernommen werden
konnte. Der Platz reichte, um den Raum (wie im Handbuch für das BOB gefordert)
optisch in verschiedene Bereiche zu unterteilen.
Erfahrungen:
In den mittlerweile über drei Jahren des Bestehens konnte das BOB sich etablieren
und ist allen Schülern und Kollegen als Anlaufstelle bekannt. Als Vorteil hat sich
herausgestellt, dass alle Unterlagen an einem Ort gesammelt zur Verfügung stehen.
Das große Anschlagbrett an der Außenseite fällt ins Auge und die Schüler können
sich auf dem Weg zu ihren Klassenräumen informieren. Es gibt auch genügend PCArbeitsplätze, um mit einer größeren Gruppe von Schülern berufsbezogene
Informationen im Internet zu suchen.
Positiv ist außerdem, dass die Räume der StuBOs gegenüber liegen, so sind die
maßgeblichen Personen auch schnell „zwischendurch“ erreichbar. Genutzt wird das
BOB vorwiegend als ruhiger Platz für Beratungen und Besprechungen, und zwar
durch verschiedene Personen, also sowohl von den StuBOs als auch vom SES, dem
Berufsberater der Arbeitsagentur und weiteren externen Personen.
Allerdings läuft noch nicht alles optimal. So wurden anfangs feste Sprechstunden der
StuBOs angeboten, die von den Schülerinnen und Schülern allerdings nicht
angenommen wurden - es kamen nur ausdrücklich bestellte, in die Listen trug sich
keiner ein. Aus zeitlichen Gründen war es bisher auch nicht möglich, feste
Öffnungszeiten respektive Präsenzzeiten der StuBOs einzuführen. Die von einigen
anderen Schulen praktizierte Betreuung des BOBs durch ältere Schülerinnen und
Schüler wird vom BWO-Team eher kritisch gesehen.
Leider ist das BOB bisher auch noch nicht optimal als Arbeitsplatz für die StuBOs
nutzbar, da es dort keinen Telefonanschluss gibt und der Empfang für Mobiltelefone
schwach ist. Das erschwert z.B. die Versorgung von Schülern mit Praktikumsplätzen.
Außerdem ist der Raum zu klein, um - was wünschenswert wäre - die
Berufswahlpässe aller 8. bis 10. Klassen dort aufzubewahren. Das geschieht statt
dessen in den Räumen der entsprechenden Klassenlehrer/innen.
Bei der Eröffnung 2009 war die lokale Presse zugegen. Die Ruhr-Nachrichten
veröffentlichten folgenden Pressebericht:
BOB eröffnet
Die Wilhelm-Busch-Realschule in Dorstfeld hat jetzt einen Ort in der Schule, der
ausschließlich
dem
Zweck
der
Berufsberatung
dient:
Das
neue
Berufsorientierungsbüro, kurz BOB, wird am Donnerstag offiziell eröffnet.
Mit Hilfe des BOB können die bisherigen Konzepte zur Vorbereitung der
Schülerinnen und Schüler der WBR auf das spätere Berufsleben ausgebaut werden.
So können im Büro sämtliche Maßnahmen zur Berufswahl gebündelt werden.
Ab Mitte Januar werden dort regelmäßige Sprechstunden stattfinden, zunächst
zweimal wöchentlich durch die Berufswahlorientierungslehrer der Schule, Miriam
Gaffal und Brigitte Reich. Außerdem wird auch einmal im Monat der zuständige
Berufsberater der Agentur für Arbeit, Werner Bouillon, den Raum für seine
Beratungen nutzen. Das Büro bietet aber noch andere Möglichkeiten: Neben der
Beratungsecke mit Schreibtisch gibt es Informationsstände mit Flyern und
Zeitschriften, Schränke mit einer umfangreichen Materialsammlung sowie auch einen
Konferenztisch für Besprechungen. An mehreren Computer-Arbeitsplätzen können
die Ratsuchenden sofort im Internet nach weiteren Informationen über Berufsbilder,
Ausbildungsplätze oder Berufskollegs suchen.
Finanziert wird das Berufsorientierungsbüro aus dem Topf des Innovationsprojektes
des Landes Nordrhein-Westfalen und der Agentur für Arbeit „Zukunft fördern.
Vertiefte Berufsorientierung gestalten“. Für die Wilhelm-Busch-Realschule ist die
Einrichtung
des
BOB
ein
weiterer
Baustein
im
umfangreichen
Berufswahlorientierungskonzept. Bereits im Jahr 2007 erhielt die Schule das Siegel
„Schule und Beruf“.
2.6. Zusammenarbeit mit den Berufskollegs
Im Arbeitskreis „Koordination der Berufswahlvorbereitung an den Dortmunder
Realschulen“ wurden im Schuljahr 2000/2001 die Möglichkeiten zur Verbesserung
der Zusammenarbeit der Realschulen mit den Berufskollegs intensiv diskutiert und
Lösungsansätze auf den Weg gebracht. So ist es gelungen, eine Broschüre zu
entwickeln, die speziell auf die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler der
Realschulen abgestimmt ist. Diese Broschüre enthält die Bildungsangebote und
aktuellen
Kontaktadressen
der
einzelnen
Berufskollegs
und
der
anderen
weiterführenden Schulen in Dortmund und Umgebung. Diese Broschüre wird den
Schülerinnen und Schülern unter der Internetadresse www.realschulen-dortmund.de
als pdf – Datei zur Verfügung gestellt.
Darüber hinaus wurde angeregt, Vertreter der Berufskollegs bestimmten Realschulen
in Dortmund zuzuordnen. Die enge Zusammenarbeit dieser Gremien bietet den
Schülerinnen und Schülern der Realschulen eine effizientere und praxisnähere
Informationsmöglichkeit über die Voraussetzungen des Wechsels zu einem
Berufskolleg, dessen Bildungsinhalte und über die zu erreichenden Abschlüsse.
Die Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Busch-Realschule nehmen zusammen
mit ihren Eltern an dem im Herbst stattfindenden Informationsabend der
Berufskollegs, der weiterführenden Schulen und der Agentur für Arbeit in der WBR
teil. Dieser Besuch ist für den gesamten 10. Jahrgang verbindlich.
In Einzel- und Gruppengesprächen werden sie von den unterschiedlichen
Vertreterinnen
und
Vertretern
über
die
vielfältigen
Möglichkeiten
der
Berufsausbildung, der Ausbildung in den Berufskollegs und über die mögliche
Schullaufbahn auf dem Gymnasium bzw. der Gesamtschule informiert.
Rückfragen
stehen
die
Kolleginnen
und
Kollegen
auch
außerhalb
Bei
dieser
Veranstaltungen zur Verfügung.
Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 können, begleitet von ihren
Klassenlehrerinnen und -lehrern und interessierten Erziehungsberechtigten, auch
gerne die Gelegenheit eines Besuches am Tag der Offenen Tür an den
Berufskollegs wahrnehmen. Die Schülerinnen und Schüler werden zuvor, je nach
Interesse für die unterschiedlichen Berufskollegs, in Gruppen eingeteilt.
Da die Berufskollegs als weiterführende Schulform für unsere Jugendlichen einen
hohen Stellenwert einnehmen (s.o.), muss dem Austausch zwischen den
Realschulen und den Berufskollegs besondere Beachtung geschenkt werden.
2.7. Die Zusammenarbeit mit weiteren Trägern der Berufsausbildung
Über die etablierten Aktivitäten hinaus (s.o.) bieten wir unseren Schülerinnen und
Schülern
noch
weitere
berufsbezogene
Informationsmöglichkeiten.
Die
Angebotspalette reicht vom Messebesuch (Jobfit und Jobtec), über den Besuch der
DASA und der Teilnahme an dem Berufsinformationstag der Stadt Dortmund bis hin
zur Einladung von Jobmobilen der einzelnen Verbände in unsere Schule. Je nach
Art des Angebots wird dies von unterschiedlichen Fächern wahrgenommen, z.B. im
Fach
Technik.
In
besonderen
Fällen
gibt
es
auch
klassenweise
Betriebsbesichtigungen unter der Leitung der Klassenlehrerin/des Klassenlehrers. Im
Rahmen einer Berufswahlorientierungs-AG fanden in den letzten Jahren Exkursionen
zur Kreishandwerkerschaft, zu den Lehrwerkstätten der Technischen Universität, zur
Fachhochschule Dortmund und zu diversen Betrieben statt. Im Zuge der
Neuorientierung durch das NÜS-KAoA (Neues Übergangssystem Schule/Beruf –
Kein Abschluss ohne Anschluss) fallen letztere Aktivitäten in den letzten Jahren aber
weg.
2.8. Die Zusammenarbeit mit den Partnerunternehmen
Die
Wilhelm-Busch-Realschule
hat
mit
vier
Betrieben
Kooperationsverträge
geschlossen. Dies sind:
1. Continental Automotive GmbH, Arminiusstr. 59, 44149 Dortmund - Branche:
Autozulieferer (Industrie)
2. TÜV Nord Bildungszentrum Dortmund, Bärenbruch 128, 44379 Dortmund Branche: Weiterbildung (Handwerk)
3. Dortmunder Volksbank e.G.; insbesondere Filiale Marten, In der Meile, 44379
Dortmund - Branche: Bank (Finanzdienstleistungen)
4. Thyssenkrupp Rothe Erde, Tremoniastr. 5 – 11, 44137 Dortmund; Branche:
Stahlindustrie.
Die Zusammenarbeit mit den einzelnen Betrieben ist unterschiedlich. So haben
Ausbilder der Continental an Fachkonferenzen in Deutsch, Mathematik und Englisch
mit anschließender Diskussion über die erwarteten Kompetenzen teilgenommen.
Lehrer sowie Schüler/innen der 9. Klassen haben die Continental besucht, eine
Besichtigung der Firma Thyssenkrupp Rothe Erde, zunächst durch Teile des
Lehrerkollegiums, ist in Planung. Bei allen vier Betrieben haben Schüler/innen der
WBR Betriebspraktika durchgeführt sowie ein Lehrer ein Lehrerbetriebspraktikum bei
der Continental.
Mit
allen
Partnern
gibt
es
in
unregelmäßigen
Abständen
stattfindende
Dienstbesprechungen, bei denen das weitere Vorgehen erörtert wird. Zurzeit sind
verschiedene Aktivitäten in Planung, z.B. der Besuch von Auszubildenden dieser
Betriebe bei uns (Azubi-Agenten).
2.9. Die Begleitung der Schüler durch den SES
Seit 2011 arbeitet die WBR mit dem SES (= Senioren Experten Service) zusammen.
Drei Experten mit großer Erfahrung im Bereich der Ausbildung in der freien
Wirtschaft oder auf Berufskollegs begleiten Schüler/innen mit besonderem
Betreuungsbedarf auf dem Weg in den Beruf. Die Kooperation beginnt mit der
Vorstellung der Experten in den 9. Klassen. Dies erfolgt kurz nach Beendigung des
Betriebspraktikums. Etwas später stellen sie sich an einem Elternabend den Eltern
vor. Anschließend eruieren die Klassenlehrer/innen, in welchen Fällen eine
weitergehende Betreuung sinnvoll sein könnte. Diese Schüler/innen treffen sich
regelmäßig mit den Experten, z.T. gruppenweise, aber auch einzeln. Die Häufigkeit
sowie Dauer dieser Treffen ist individuell unterschiedlich. In der Regel endet die
Betreuung zum Zeitpunkt der Anmeldung an den weiterführenden Schulen - einem
Zeitpunkt, an dem der Jahrgang darunter startet.
3. Ausblick
Das Verhältnis von Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsplatzmarkt können
wir nicht verändern.
Aber wir können durch unser Engagement dazu beitragen, dass unsere Schülerinnen
und Schüler noch schneller, aktueller, besser und realitätsnäher auf offene Fragen
bezüglich ihrer persönlichen Berufswahlorientierung Antworten bekommen. Dies
setzt beispielsweise eine Versorgung unserer Kolleginnen und Kollegen mit aktuellen
Informationen aus dem Bereich der Berufswahlvorbereitung voraus sowie eine enge
Zusammenarbeit aller beteiligten Gremien. In Zukunft muss auf eine weitergehende
Einbindung der Eltern sowie externer Partner Wert gelegt werden.
Mit der intensiveren Nutzung der neuen Technologien würde eine effizientere und
schnellere Information unserer Schülerinnen und Schüler möglich werden. Ein
Wunsch wäre die Nutzung des BOBs als so genanntes „schuleigenes BIZ“, wo
Schülerinnen
und
Schülern
ihre
Informationen
zur
Berufswahl,
zu
den
weiterführenden Schulen und andere themenbezogene Informationen direkt, d.h.
ohne unsere Schule verlassen zu müssen, beziehen bzw. ihre Online-Anmeldungen
vornehmen könnten. Die möglichen für uns interessanten Adressaten (Arbeitsamt,
Berufskollegs usw.) verfügen meist alle über Internetadressen und geben damit dem
interessierten Jugendlichen eine Vielzahl von Informationsmöglichkeiten an die
Hand.
Voraussetzung für die effektive Arbeit mit diesen Medien wäre die Öffnung des
BOBs, der ja bereits entsprechend eingerichtet ist (d.h. bestückt mit internetfähigen
Computern) über die Unterrichtszeit hinaus, z.B. in der Mittagspause, betreut von
geeigneten älteren Schüler/innen oder Eltern.
Zum anderen müssten den Schülerinnen und Schülern dort ein aktueller
Adressenpool für Kollegschulen, Ausbildungsbetriebe und wichtige Institutionen
sowie eine umfangreiche Informationssammlung aus den Medien zur aktuellen
Berufs- und Ausbildungssituation zur Verfügung stehen.
Brigitte Reich
Miriam Gaffal
Fächerübergreifendes Lernen
Die Berufswahlorientierung ist im Schulprogramm der Schule fest installiert,
curricular eingebunden ist sie insbesondere in den Fächern Deutsch, Politik,
Sozialwissenschaften und Technik.
Politik: Während in Klasse 5 bis 7 in die Arbeitswelt eingeführt wird, erfolgt ab
Klasse 8 ein erstes Kennenlernen von Berufsfeldern. Die Potenzialanalyse sowie die
mehrtägige Berufsfelderkundung bei externen Partnern wird in diesem Fach vorsowie nachbereitet. In Klasse 9 wird das Betriebspraktikum vorbereitet. Nach dem
Praktikum erstellen die Schülerinnen und Schüler Plakate oder PowerpointPräsentationen, mit denen sie den Achtklässlern ihre Praktika vorstellen.
Deutsch: In Klasse 5 bis 7 geht es um Berufe der Eltern, typische Männer- und
Frauenberufe und berufliche Tätigkeiten. In Klasse 8 und dem ersten Halbjahr Klasse
9 erfolgt die Praktikumsvorbereitung: Informationen über Berufsbilder, Berichte über
Betriebserkundungen, Erstellung der Bewerbungsunterlagen. Diese Themenbereiche
werden in Klasse 9 und 10 vertieft behandelt, außerdem setzen sich die Schüler
kritisch mit Texten über die Arbeitswelt auseinander.
Technik: Bei der Beschäftigung mit verschiedenen Werkstoffen erfahren die Schüler
jeweils, für welche Berufsarten dies nötig ist. Im Rahmen des Technikunterrichtes
erfolgen auch Betriebserkundungen.
Sozialwissenschaften: Hier geht es eher um die Vermittlung ökonomischer
Kenntnisse.
Brigitte Reich
Miriam Gaffal
Kooperationen
Die
WBR
arbeitet
mit
vier
Kooperationspartnern
zusammen,
mit
denen
Kooperationsverträge bestehen:
1. Continental Automotive GmbH, Arminiusstraße 59 in Dortmund-Dorstfeld mit
dem Ansprechpartner Herrn R
2. TÜV-Nord Bildung, Bärenbruch 128 in Dortmund-Kirchlinde (vormals RAGBildung) mit dem Ansprechpartner Herrn Kaminsky
3. Dortmunder Volksbank; insbesondere Filiale Dortmund-Marten, In der Meile
mit den Ansprechpartnern Frau Bergmann und Herrn Gerson
4. Thyssenkrupp Rothe Erde, Tremoniastr. 5 – 11 in Dortmund-West, mit dem
Ansprechpartner Herrn Wyes.
Folgende Aktionen haben bisher stattgefunden:
 Die Ansprechpartner haben sich dem Lehrerkollegium vorgestellt.
 Sie haben z.T. an Fachkonferenzen teilgenommen und sich dort mit den
Mitgliedern der Fachkonferenz über Anforderungsniveaus ausgetauscht.
 Die Continental wurde von Lehrer- und Schülergruppen besichtigt , für
Thyssenkrupp Rothe Erde ist ein Termin im Februar 2015 vorgesehen.

Ein Kollege hat bei der Continental ein Lehrerbetriebspraktikum absolviert.

Schülergruppen (BWO-AGs) waren zu Berufsfelderkundungen am TÜV-Nord
(u.a. Tischlerei, Gastronomie, Frisör).
 Schülerbetriebspraktika wurden bei allen Kooperationspartnern durchgeführt.
 Die Kooperationsfirmen haben an den Jobmessen der Schule teilgenommen.
 Für März 2015 ist eine Aktion mit Azubi-Agenten für den 9. Jahrgang geplant,
für die bereits zwei Kooperationsfirmen zugesagt haben.
 Geplant ist eine weitere Einbeziehung der Kooperationspartner, z.B. für die
Durchführung von Einstellungstests, Bewerbercoaching usw.
Brigitte Reich
BWO-Team
Für die Berufswahlorientierung an der WBR sind die beiden StuBOs, Miriam Gaffal
und Brigitte Reich, sowie RR Carl Kuhmann und die stellvertretende Schulleiterin
Simone Linnewerth zuständig. Ergänzt wird das Team zurzeit vom Lehramtsanwärter
Hassan Inal. Das Team trifft sich jeden ersten Dienstag im Monat zu einer
ausführlichen
Dienstbesprechung.
Dort
werden
Informationen
ausgetauscht,
Planungen gemacht und Projekte organisiert. Die Zuständigkeiten innerhalb des
Teams werden zwar weitgehend nach Bedarf verteilt; für einige feste Bausteine der
BWO sind sie allerdings fest geregelt. So obliegt Frau Gaffal die Organisation der
Potenzialanalyse und der Berufsfelderkundung in Klasse 8 (BIBB-BOP), Frau Reich
kümmert sich im Wesentlichen um das Betriebspraktikum der Klassen 9 sowie die
Schüleronline-Anmeldung in Klasse 10.
Brigitte Reich
Miriam Gaffal
Wilhelm-Busch-Realschule
Bausteine
der Berufswahlorientierung
Qualitätssiegel
Schule – Beruf
Klasse 5 – 7
Klasse 8
Klasse 9
Einführung in
die Arbeitswelt
Kennenlernen von
Berufsfeldern
Gezielte
Zukunftsplanung
Berufsorientierung
 Fächer Politik
und Deutsch:
Fach Politik:
→Berufsfelder kennen
lernen, eigene
Berufswünsche nennen
und Voraussetzungen zu
ihrer Realisierung
reflektieren
Fächer Politk, SoWi u.
Deutsch
→Praktikumsvor- und
nachbereitung
→ Erstellung einer
Bewerbungsmappe
→ Erstellung einer
Dokumentation
→ Vorstellen der
Praktikumsstellen bei Kl. 8
→Beispielhaft:
Elternarbeitsplätze
→Berufe und
Berufsbezeichnungen
kennen lernen
→Informationsabend
zur Differenzierung in
Klasse 7:
Zukunftsplanung
Fächerübergreifend:
→Besuch von
Arbeitsplätzen im
Umfeld der
Schule(Continental
Automotive GmbH)
Fächer Politik und
Deutsch
→Einführung in die
Arbeit mit dem
Berufswahlpass
→ Kennenlernen
verschiedener
Berufsbilder
Fach SoWI
→ Kontaktaufnahme zu
Partnerbetrieben
(z.B.: Wir erkunden eine
Fertigungsstätte von
Autozubehör und andere
Berufsbilder)
Fächerübergreifend:
→ Lebensplanungsseminar in
Zusammenarbeit mit der
Jugendfreizeitstätte
Dortmund-Rahm
Externe Träger führen
durch:
→Potenzialanalyse
→Berufsfelderkundung
(3-tg., 3 Berufsfelder)
→
Auswertungsgespräche
(Einladung der Eltern)
Informationsabende für
die Eltern:
→ Vorstellung des
Berufswahlkonzeptes
→ Abendlicher BIZBesuch mit
Schüler/Innen,
Klassenlehrer/Innen und
Eltern
Externe Partner führen
durch:
- Bewerbungstraining
- Eignungstest
→Zusammenarbeit mit
dem Berufsberater des
Arbeitsamtes:
- Vorstellung des
Berufsberaters in den
Klassen
- Besuch der
Sprechstunden
- Zukunftsgespräch
→Besuch von
Ausbildungsmessen
(mit Eltern)
 Individuelle
Beratung/Betreuung:
- StuBOs
- SES
→Besuch des Infomobils
des Metallverbandes
→ Azubi-Agenten
Informationsabend für
die Eltern:
Vorstellung des SES
Klasse 10
Fächer Deutsch und
Informatik
→
Ausbildungsstellensuche
im Internet
→ Weiterarbeit mit dem
Berufswahlpass
→ Vervollständigung der
Bewerbungsunterlagen
 Zusammenarbeit mit
den weiterführenden
Schulen und der
Berufsberatung:
→ Informationsabend:
Übergang Sek.I – Sek.II
(Berufskollegs,
Gymnasien und der
Agentur für Arbeit)
→ Besuch des Tages
der Offenen Tür
der Dortmunder
Berufskollegs
 Schullaufbahn- und
Berufsberatung (durch
Agentur für Arbeit und
StuBOs)
 Beratung/Hilfe bei der
Anmeldung zu weiterführenden Schulen
(StuBOs/Klassenlehrer)
Außerschulische
Bewerbungsberatung
z.B. durch
Auszubildende unserer
Partnerunternehmen;
Jobmesse
 "Zweite Chance":
Unterbringung von
Schülerinnen und
Schülern ohne einen
Ausbildungsplatz
Beratungskonzept der
Dortmunder Realschulen
- Angepasst an die Wilhelm-Busch-Realschule, Stand Mai 2013 -
Jahrgang 8
Berufsfelderkundung
Informationsabend für die Eltern im Rahmen der ersten Elternpflegschaftssitzung: Vorstellung des Berufswahlkonzeptes und des Berufswahlpasses
Eintägige Potenzialanalyse 1. Halbjahr (Herbst), durchgeführt von der
Kreishandwerkerschaft; danach individuelle Beratungen zu
geeigneten Berufsfeldern (Einladung der Eltern dazu)
Einführung sowie Einbindung des BWP
 Vorbereitung der Beratung mit passenden Formblättern
 evtl. Erweiterung des BWP
 Vorbereitung der Beratungsgruppe durch Formblätter auf Beratungssituation
 Checkliste zum weiteren Vorgehen für SchülerInnen
3-tägige Berufsfelderkundung (BIBB-BOP/KAoA) bei freien Trägern,
z.B. der Kreishandwerkerschaft, jeweils ein Tag pro Berufsfeld.
Anschließend Auswertung durch die Träger (Einladung der Eltern
dazu)
Eintägiges Lebensplanungsseminar, durchgeführt vom Jugendamt
der Stadt Dortmund in der Jugendfreizeitstätte Rahm (Ende Klasse
8/Anfang Klasse 9)
Themenbereiche u.a.:
 Berufswahl
 Simulation eines Vorstellungsgespräches
 Zukunftsplanung
Jahrgang 9
Betriebspraktikum
Dreiwöchiges Betriebspraktikum
 mit individuellen Beratungen zur weiteren Laufbahn im
Rahmen der Praktikumsbetreuung durch KlassenlehrerInnen
 Rücksprache mit Praktikumsbetreuern/-betreuerinnen
Besuch des BIZ in Begleitung der Eltern (Abendveranstaltung gegen
Ende des 8. Schuljahres/Beginn 9. Klasse)
Zukunftsgespräche
 Verpflichtendes Beratungsgespräch mit dem Berufsberater der
Agentur für Arbeit (ein- bis zweimal pro Monat Sprechstunden
an der WBR)

Eintrag in den BWP
 Zusätzliche Termine des Berufsberaters in der WBR gegen




Ende des Schuljahres für intensive Gespräche
Besprechung mit den Klassenlehrern
gemeinsame Beratungsgespräche mit Schülern, Eltern,
Klassenlehrern sowie dem Berufsberater
Weiterleiten an passende Ansprechpartner der Kammern oder
der Agentur für Arbeit
besonders intensive Beratung von SchülerInnen für den
Dualen Bereich
 Besuch von Jobmessen, z. B. hauseigene Jobmesse (Pflicht
für Kl. 9 und 10)
 Azubi-Agenten
 Bewerbungsmappencheck bzw. -coaching (externe Partner)
Zusammenarbeit mit dem SES (Senior Experten Service):
 Vorstellung des SES in den Klassen
 Vorstellung des SES bei den Klassenpflegschaften
 Auswahl von SchülerInnen mit besonderem Betreuungsbedarf
durch die KlassenlehrerInnen
 Beginn der Gruppengespräche mit dem SES
Jahrgang 10
Weiterführende
Schulen
Individuelle Beratung:
 Bewerbungscoaching, gezielt nach Berufsbildern,
durchgeführt von externen Partnern
 Weitere Betreuung einzelner SchülerInnen durch den SES
 Einzeltermine bei der Agentur für Arbeit (ggf. mit Eltern)
 Sprechstunden der StuBOs
vor den Herbstferien:
Infoveranstaltung in der RS mit Vertretern der Dortmunder BKs; des
Reinoldus-und Schiller-Gymnasiums; des Berufsberaters der
Arbeitsagentur
 allgemeine Vorstellung von Abschlüssen und Bildungsgängen
der weiterführenden Schulen
 Beratung von Kleingruppen gemäß den Interessen durch BKs
und Weiterführenden Schulen
 Beratung durch Berufsberater der Arbeitsagentur
Organisation des Berufskollegtags
 Anmeldung der Schülergruppen
 Kooperation der Realschulen für Besuchergruppen
Berufskollegtag der Dortmunder Berufskollegs:



Begleitung der angemeldeten Schülergruppen durch eine/n
Lehrer/in (event. in Kooperation mit anderer Realschule)
Vor oder nach Besuch der Informationsveranstaltung
Schulbesuch in RS
Dokumentation der Beratung
Beratungssprechstunden von Berufskollegs an den Realschulen:
Beratung von Schülern und Eltern
Besuch von Informationstagen/-abenden bzw. Tagen der Offenen
Tür an den weiterführenden Schulen
Schnupperunterricht (freiwillig):
 Schnupperunterricht am Berufskolleg
 evtl. Begleitung eines Azubis in das Berufskolleg während des
Praktikums (Kl. 9)
Informationsnachmittag aller Berufskollegs an zentralem Ort (i.d.R.
Keuninghaus, Ende des 1. Halbjahres)
Individuelle Beratung bzw. Hilfe durch KlassenlehrerInnen 10 sowie
StuBOs bei der Schüleranmeldung online
Individuelle Beratung abgelehnter SchülerInnen durch die StuBOs
für den 2. Durchgang der Anmeldungen
Individuelle Beratung bei der persönlichen Anmeldung in den BKs
Vorlage des BWP bei der Anmeldung zum Berufskolleg
Jahrgang 10
Feuerwehraktionen für
Unversorgte
April - Juni: Beratung von Unversorgten durch Berufsberater von
Agentur für Arbeit
 Beratungstermine in der Realschule
 Längere Beratungstermine in der Agentur für Arbeit
 Eintrag in den BWP
zusätzliche Sprechstunden bei den Kammern:
weitere Hilfe bei Ausbildungsplatzsuche
Sprechstunden der STUBOs
 Erprobungsstufe
- Sanfter Schuleinstieg
- Kleine Botschafter
- Sozialtraining
-
Die Erprobungsstufe
Sanfter Schuleinstieg in die Wilhelm-Busch-Realschule
Der Übergang von der Grundschule in die Realschule hat für die Schülerinnen und
Schüler bedeutsame Veränderungen zur Folge: Sie kommen in eine größere Schule
mit einem anderen Schulumfeld, werden Teil einer Schulgemeinschaft mit z.T. sehr
viel älteren Mitschülerinnen und Mitschülern und begegnen zum ersten Mal einem
ausgeprägten Fachlehrersystem.
Um sich unter diesen geänderten Bedingungen orientieren und integrieren zu können
und neue Lernimpulse zu erfahren, bedarf es besonderer unterrichtlicher,
pädagogischer und organisatorischer Hilfen (vgl. Richtlinien und Lehrpläne für die
Realschule).
Die Wilhelm-Busch-Realschule trägt diesen Bedürfnissen und Vorgaben durch ihr
Konzept des „Sanften Schuleinstiegs“ für die neuen Fünferklassen Rechnung.
Traditionell werden die neuen Fünferklassen nach einem ökumenischen Gottesdienst
im Pädagogischen Zentrum der Schule zusammen mit ihren Eltern mit einer
Begrüßungsfeier willkommen geheißen. Schülerinnen und Schüler der sechsten
Klassen gestalten dabei maßgeblich die Feier. Es werden Lieder vorgetragen, kleine
Stücke gespielt und Tänze vorgeführt. Ein Wilhelm-Busch-Gedicht begrüßt die
„Neuen“ und stellt ihre neuen Lehrer und Lehrerinnen vor. Die Klassenlehrer und
Klassenlehrerinnen zeigen den Kindern ihren neuen Klassenraum und beschließen
den ersten aufregenden Schultag nach erstem Kennenlernen, Ausgabe der
Schulbücher, der Stundenpläne für die erste Schulwoche usw.
In der ersten Schulwoche werden die Schülerinnen und Schüler behutsam in die
neue Unterrichtsorganisation eingeführt. Da Klassenlehrern und Klassenlehrerinnen
in dieser Eingewöhnungsphase besondere Bedeutung zukommt, werden sie
verstärkt in den eigenen Klassen eingesetzt. Wie die Schülerinnen und Schüler es
aus der Grundschule gewöhnt sind, suchen und benötigen sie zu den Lehrpersonen,
insbesondere zum Klassenlehrer/zur Klassenlehrerin ein enges und persönliches
Verhältnis. Diesem Bedürfnis wird durch die Stundenplangestaltung der ersten
Woche Rechnung getragen.
Der erste Unterrichtstag findet ausschließlich beim Klassenlehrer bzw. bei der
Klassenlehrerin statt, der/die grundsätzlich ein Hauptfach in der Klasse unterrichtet.
Themen wie „Unser Schulgebäude“, „Der sichere Schulweg“, „Kennenlernspiele“,
„Klassenregeln“, „Klassenordnung“, „Gestaltung des Klassenraumes“ u.a. sollen die
Eingewöhnung erleichtern. In den nächsten beiden Schultagen lernen sie dann
sukzessive ihre weiteren Hauptfachlehrer und Hauptfachlehrerinnen kennen.
Die letzten beiden Unterrichtsstunden der ersten Schulwoche an der neuen Schule
finden wiederum bei der Klassenleitung statt, um die ersten Erfahrungen der Kinder
zu besprechen, zu bearbeiten und „abzurunden“.
Der Verdeutlichung soll das folgende Schaubild dienen:
Organisation der ersten Schulwoche im Überblick
Stunde
1. Tag
1
Gottesdienst
2
Begrüßungs-
3
feier
4
5
KL
2. Tag
KL
3. Tag
4. Tag
5. Tag
FL 2 /
Un-
KL
HF 2
ter-
FL 1 /
FL 3 /
richt
HF 1
HF 3
KL
KL
6
nach
Plan
Kl : Klassenlehrer,
FL : Fachlehrer, HF : Hauptfachlehrer
Im weiteren Verlauf werden in regelmäßigen Konferenzen der Klassenlehrer und
Klassenlehrerinnen pädagogische Maßnahmen, Beobachtungen, Einschätzungen
und Erfahrungen der Unterrichtenden ausgetauscht und abgestimmt.
Jeweils im Oktober eines Jahres wird zusätzlich eine “Offene Erprobungsstufenkonferenz“ der Klassen- und Hauptfachlehrer und –Lehrerinnen zusammen mit
den ehemaligen Grundschul-Klassenlehrern und -Lehrerinnen durchgeführt.
Die Erfahrungen und Einschätzungen aus vier Grundschuljahren und die ersten Eindrücke der beteiligten Lehrkräfte der WBR werden hier ausgetauscht. Diese
Konferenzen haben sich zu einer ständigen und von beiden Seiten geschätzten
Einrichtung entwickelt, die die Zusammenarbeit erleichtert und befruchtet.
Elemente und Angebote der Erprobungsstufe siehe folgende Grafik.
Dirk Heidemeyer
Teilnahme der GrundschullehrerInnen
an
Erprobungsstufenkonferenzen
Einladen
der
Grundschüler
zum T. d. o. Tür
Schulfest
Feierliche
Begrüßung
am 1. Schultag
„Kleine Botschafter der
WBR“
besuchen
ihre
Grundschulen
Klassenbildung
nach
Grundschulen
Spielfeste z.B.
Inline-Skaten,
Handballturnier
Elemente der
Erprobungsstufe
Klassenfahrt in
Klasse 6
( Sanfter Übergang )
Projekt „Sanfter
Schuleinstieg“
in der ersten Woche
... und jedem Anfang wohnt
Vorlesewettbewerb
ein Zauber inne.... ( H. Hesse )
Verkehrserziehung
ADAC-Training
„Soziales Lernen“ als
Unterrichtsfach
Förderunterricht
Deutsch / Mathematik /
Englisch
Projekttage
Lernen lernen
Bundesjugendspiele
Schwimmen
Weihnachtsfeier
der 5. und 6.
Klassen
„Kleine Botschafter“ der WBR
Der Zielsetzung, den Übergang von der Grundschule zur weiterführenden Schule zu
erleichtern, dient neben dem Konzept des Sanften Schuleinstiegs schon vorab der
Besuch von Schülern und Schülerinnen der fünften Klassen am Ende ihres ersten
Halbjahres an der WBR bei den vierten Klassen ihrer ehemaligen Grundschulen.
Nach Auswertung vieler Gespräche mit Eltern, Kindern, Grundschullehrern und
eigener Erfahrungen ist der Übergang zur weiterführenden Schule neben der
Unsicherheit,
ob
die
richtige
Schulform
angestrebt
wird,
zusätzlich
auch
insbesondere bei den Kindern mit Unsicherheit, oft auch Angst, besetzt:
Finde ich dort neue Freunde? Sind die Lehrer streng? Gibt es dort Gewalt oder
Drogen? Wie komme ich wohl dort zurecht? - um nur einige zu nennen.
Ausgehend
von
der Erfahrung,
dass Erklärungen
und
Informationen
von
Erwachsenen, seien es Eltern oder Lehrer, oft anders wahrgenommen und
verstanden werden als die entsprechenden Informationen von nahezu Gleichaltrigen,
die meist auch persönlich bekannt sind, und die diesen großen Schritt schon
gemacht haben, wurde das Konzept der „Kleinen Botschafter“ erstellt:
Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen stellen ihre neue Schule den vierten
Klassen ihrer ehemaligen Grundschule vor. Kurz nach den Weihnachtsferien und mit
den Erfahrungen des ersten Halbjahres besuchen jeweils vier bis fünf Kleine
Botschafter in Begleitung ihrer neuen Klassenlehrerinnen die meist gut vorbereiteten
vierten Klassen ihrer Grundschulen und stellen sich deren Fragen und Problemen,
oft in bis zu vier Parallelklassen nacheinander.
Vorher erstellen sie dazu z.B. im Rahmen des Sozialtrainings Informationsmaterial,
mögliche Fragestellungen und mögliche Antworten und üben einfache und
kindgemäße Techniken eines Vortrags und der persönlichen Darstellung usw.
Das Projekt wird seit 2006 durchgeführt und erfreut sich großer Anerkennung sowohl
bei den besuchten Grundschulkindern, als auch bei deren Eltern, wie in Gesprächen
mit allen Beteiligten immer wieder bestätigt wurde. Mehrere Grundschulen haben
den Besuch der „Kleinen Botschafter“ als feste Einrichtung in ihr Schulprogramm
übernommen, Kinder begrüßen freudig am „Tag der offnen Tür“ der WBR ihre durch
den Besuch bereits bekannten zukünftigen Klassenlehrerinnen, Eltern loben beim
ersten Elternsprechtag das Engagement der Botschafter, die ihren Kindern viele
Ängste genommen haben.
Nicht zuletzt ist es eine Freude, die „Kleinen Botschafter“ selber nach einem für sie
anstrengenden und aufregenden Besuchstag voller Stolz über die bewältigte
Aufgabe zu sehen und zu hören.
Durch einen Rückmeldebogen werden Anregungen und Kritik der beteiligten
Lehrkräfte
beider
Schulformen
festgehalten
berücksichtigt (siehe Evaluationsbogen).
Dirk Heidemeyer
und
bei
folgenden
Besuchen
Evaluation : Besuch der kleinen Botschafter
Besuch in der Grundschule :
am
Januar 2015
Begleitende Lehrkraft der WBR :
:
Ansprechpartner/in in der besuchten Schule :
Schüler/innen der Klasse
Bewertung aus Sicht der WBR
Bewertung aus Sicht der besuchten
Schule
Was war gut
Was war gut
Was hätte besser sein können
Was hätte besser sein können
Beim nächsten Besuch beachten:
Dortmund, den
Unterschrift
Sozialtraining
(Stand: März 2013)
Im Zentrum des Sozialtrainings steht der Leitsatz der Wilhelm-Busch-Realschule, der
auf großen Transparenten an den Wänden in den Aufgängen zu den Klassenräumen
steht:
An der WBR werden die Sozialkompetenzen der Schüler gezielt entwickelt und
gestärkt.
„Die Vermittlung von sozialen Kompetenzen ist das wirkungsvollste Instrument zur
Verminderung jugendlichen Problemverhaltens. Sie wirkt gegen Versagen in der
Schule, Jugendkriminalität, Gewaltbereitschaft und Missbrauch von Suchtmitteln“
(Prof. Dr. Hurrelmann, Jugendforscher, Universität Bielefeld).
Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre hat sich gezeigt, dass es Schülerinnen
und Schülern immer schwerer fällt, sich sozial angemessen zu verhalten. Mangelnde
Unterstützung im Elternhaus, gesellschaftliche Missstände, bis hin zu einer sozialen
Desorientierungen in einer veränderten Kindheit, führen zu einem Mangel an
liebevoller Zuwendung, der zu starken Verhaltensproblemen führen kann.
Die Schule hat die Aufgabe, die Familien beim Auf- und Ausbau eines
angemessenen Sozialverhaltens zu unterstützen.
Außerdem ist die Vermittlung von Personal- und Sozialkompetenz Grundlage der
Erziehungsarbeit an der Schule und Voraussetzung für eine positive Lernmotivation
jedes Kindes und eine lernförderliche Atmosphäre in der Klassengemeinschaft.
Das Sozialtraining wird in der Jahrgangsstufe 5 zweistündig und in der
Jahrgangsstufe 6 einstündig durchgeführt, ab der Jahrgangsstufe 7 wird die
Sozialkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler durch diverse Projekte
fortlaufend erweitert.
Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 sollen in regelmäßigen
Trainingseinheiten
lernen,
Kontakte
untereinander
aufzunehmen,
Gefühle
wahrzunehmen
und
auszudrücken,
soziale
Verhaltensweisen
gegenüber
Erwachsenen und untereinander zu erlernen; also insgesamt ein prosoziales
Verhalten nach den Regeln demokratischen Zusammenlebens, im Bemühen um
gegenseitiges Verstehen, Toleranz, Respekt und Kooperieren zu entwickeln.
Rollenspiele,
Interaktionsspiele,
erlebnispädagogische
Aktionen,
Simulationen,
Diskussionen bieten hierbei Raum, soziale Erfahrungen mit Gleichaltrigen und
Erwachsenen zu machen. Prosoziales Verhalten ist in erster Linie über
zwischenmenschliche Begegnungen erlernbar und nicht über Belehrungen. Das
Training hat den Charakter eines „Laboratoriums“, das zu Ausprobieren mit „Kopf,
Herz und Hand“ ermutigt und ohne Zensuren und Leistungsdruck das Erleben und
Erfahren sozialer Prozesse ermöglicht. Die Entwicklung eines positiven Sozialklimas
ist auch ein Beitrag zur Gewaltprävention. Wie im Erziehungs- und Bildungsauftrag
der Realschule verankert, befähigen wir unsere Schülerinnen und Schüler u. a. zu
Kommunikation und Argumentation, Bereitschaft zur Zusammenarbeit in Gruppen,
Kritikfähigkeit,
Reflexionsfähigkeit,
Empathie,
Problemlösungsfähigkeit
und
ermutigen den Aufbau einer Persönlichkeit, die über Selbstvertrauen, Eigeninitiative
und Verantwortungsgefühl verfügt.
Das Sozialtraining ist Grundlage der darauf aufbauenden (organisatorischen,
inhaltlichen) Struktur der Schule mit Verbindung zu folgenden Themen:
Deeskalationstraining
in
Kooperation
mit
den
Jugendkontaktbeamten
der
Dortmunder Polizei, 2 Tage im Schuljahr, Angebot für die 7.Klasse.
AG Streitschlichtung, Ausbildung von Schülern zu Streitschlichtern ab Klasse 8
Der Beratung und Schulseelsorge der WBR. Schülerinnen und Schüler haben die
Möglichkeit, sich vertrauensvoll in Fragen der persönlichen Entwicklung und bei
Problemen Einzelfallhilfe zu suchen.
Schüler mit höheren, reiferen Sozialkompetenzen vertreten die Schüler in der SV.
Mit folgenden Unterrichtsmaterialien wird an unserer Schule gearbeitet:
Höflichkeit und gutes Benehmen; Respekt, Respekt; Eine Lern-, Diskussions- und
Arbeitsmappe; Verlag an der Ruhr; Mülheim an der Ruhr, 2002
Ich – Du – Wir alle! 33 Spiele für soziales Kompetenztraining; A. Klein, D. Schmidt;
Verlag an der Ruhr; Mülheim an der Ruhr, 2009
Erwachsen werden – Life-Skills-Programm für Schülerinnen und Schüler der
Sekundarstufe I; Handbuch für Lehrerinnen und Lehrer, 2. Ausgabe; Autoren der
deutschen Ausgabe: Heiner Wilms, Ellen Wilms; 2000 Lions Club International,
Gesamt-District 111 – Deutschland, Wiesbaden; Titel der Originalausgabe: Skills for
Adolescense (Third Edition); 1992 Quest International, Newark (USA)
105 Spiele zur Förderung der Sozialkompetenzen, Tiol Brenner, Verlag Petersen, 1.
Aufl. 2011
Spiele, Impulse und Übungen, Thematisierung / Sensibilisierung von Gewalt,
Rassismus, warm up, Kooperation, Kommunikation, Sozialtraining Band 1 – 3,
Edition Zebra, Akademie Schwerte-Villigst
Dorothea Gudd
Rolf Thielmann
 Unterrichtsorganisation und
Unterrichtsgestaltung
- Ziele und Durchführung
- Lernen lernen
- Individuelle Förderung
-
Unterrichtsorganisation und Unterrichtsgestaltung
Ziele und Durchführung
Die Arbeitsgruppe Unterrichtsorganisation und Unterrichtsgestaltung sieht als
vordringliches Ziel, die Themen aus dem Bereich „Lernen lernen“ an der WBR zu
intensivieren.
Dazu wurde eine Themen- und Unterrichtsübersicht entwickelt (siehe Tabelle):
In
jeder
Klassenstufe
werden
Projekttage
durchgeführt,
an
denen
die
Themenbereiche erarbeitet und vertieft werden.
Die Themenbereiche werden dabei jeweils an ein Unterrichtsfach (Leitfach)
gekoppelt, d.h. die Auswahl von Arbeitsmaterialien, Aufgaben und Texten bezieht
sich hauptsächlich auf dieses Fach.
Für die Themenbereiche werden Arbeitsziele von der Arbeitsgruppe formuliert, die
verbindlich für die weitere Arbeit im Unterricht des Leitfaches, aber auch für alle
anderen Fächer sind.
Daher werden die übrigen Lehrer der WBR über diese Ziele informiert, so dass eine
Durchführung und Überprüfung in jedem Fach der Jahrgangsstufe durch die
jeweiligen Fachlehrer möglich wird.
Für die Klassenstufe 5 - 8 sind für die Projekttage die folgenden Themenbereiche
ausgewählt worden:
- Hausaufgaben
- Heft- und Mappenführung
- Klassenarbeiten
- Effektives Üben
- usw. (s.u. “Curriculum Lernkompetenz“)
Simone Kaip
Lernen lernen an der WBR
Der Arbeitsbereich „Lernen lernen“ ist aus der Arbeitsgruppe Unterrichtsorganisation
und Unterrichtsgestaltung hervorgegangen und sieht nach wie vor als vordringliches
Ziel, die Themen aus dem Bereich „Lernen lernen“ an der WBR zu organisieren, zu
evaluieren und zu intensivieren.
Dazu wurde eine Themen- und Unterrichtsübersicht entwickelt (siehe Curriculum
Lernkompetenz).
In den Klassenstufen 5 bis 8 werden Projekttage, sogenannte Methodentage
durchgeführt, an denen die Themenbereiche erarbeitet und vertieft werden.
Die Themenbereiche werden dabei jeweils an ein Unterrichtsfach (Leitfach)
gekoppelt, d.h. die Auswahl von Arbeitsmaterialien, Aufgaben und Texten bezieht
sich hauptsächlich auf dieses Fach.
Für die Themenbereiche werden Arbeitsziele von der Arbeitsgruppe formuliert, die
verbindlich für die weitere Arbeit im Unterricht des Leitfaches, aber auch für alle
anderen Fächer sind.
Daher werden die übrigen Lehrer der WBR über diese Ziele informiert (siehe
Anhang), so dass eine Durchführung und Überprüfung in jedem Fach der
Jahrgangsstufe durch die jeweiligen Fachlehrer möglich wird.
Von Anfang an war es der Arbeitsgruppe wichtig, dabei auch die Zusammenarbeit
mit den Eltern der Schülerinnen und Schüler zu festigen. In den ersten Jahren
wurden die Eltern an einem Elternabend mit den Zielen und Inhalten des Curriculums
Lernkompetenz vertraut gemacht (siehe Einladungsschreiben). Dieser gesonderte
Elternabend wurde aufgegeben zugunsten einer zentralen Einführung vor der ersten
Klassenpflegschaftssitzung. Auf diese Weise wird es den Eltern ermöglicht, ihre
Kinder zukünftig optimal bei der Ausbildung ihrer Lernkompetenzen zu unterstützen.
Die aktuelle Evaluation hat mit der Ausgabe der beigefügten Rückmeldebögen für die
Kollegen und Kolleginnen begonnen.
Iris Lage, Dorothea Gudd, Kathrin Augustin und Sonja Bardek
Curriculum Lernkompetenz
Arbeitsgruppe Unterrichtsentwicklung: Lernen lernen
Wilhelm-Busch-Realschule
SCHULHALBJAHR KLASSE 5
1. Halbjahr
Methodentag:
Heft- und
Mappenführung
(Lage)
KLASSE 6
Wiederholung
von Klasse 5
(Augustin)
KLASSE 7
Wiederholung
von Klasse 6
(Augustin)
KLASSE 8
Wiederholung
von Klasse 7
(Bardek)
1. Halbjahr
Methodentag:
Lesetechniken
(Lage)
Methodentag:
Markieren und
strukturieren
(Bardek)
Methodentag:
Mindmapping
(Bardek)
Methodentag:
Kommunikationstraining
(Lage)
Methodentag:
Präsentieren
(Gudd)
2. Halbjahr
Methodentag:
Hausaufgaben
und üben
(Gudd)
Methodentag:
Klassenarbeiten
(Augustin)
Methodentage: Klassenlehrer mit Klasse (5 Stunden)
Wiederholung: Klassenlehrer mit Klasse (2 Stunden)
Methodentag:
Arbeiten mit
Lexika
(Gudd)
Bitte immer frühzeitig um die Vorbereitung der notwendigen Materialien kümmern (z.B. Kopien
anfertigen)! SchülerInnen sollen ihre „Lernen lernen“ Mappe mitbringen. Bei Fragen, bitte an
die aufgeführten Ansprechpartner der Arbeitsgruppe wenden. Für Kritik und Rückmeldung sind
wir dankbar!
Lernen lernen“Wie können Eltern ihr Kind beim Lernen unterstützen?
Liebe Eltern,
das Lernen fällt auch in der Sekundarstufe nicht allen Schülerinnen und Schülern leicht. Um
die Lernfähigkeit und die Freude am Lernen Ihrer Kinder zu fördern, führen wir an der WBR
ein spezielles Training durch – die „Lernen lernen“ Methodentage.
Beginnend mit der Klassenstufe 5 finden in jeder Klassenstufe diese Methodentage statt, an
denen den Schülerinnen und Schülern wichtige Grundlagen zur Entwicklung einer guten
Lernkompetenz vermittelt werden.
Einen ganzen Schultag lang arbeiten die Schülerinnen und Schüler intensiv an einer
Thematik. Für die Klassenstufe 5 sind folgende Themenbereiche vorgesehen:
o Hausaufgaben und effektives Üben
o Heft- und Mappenführung
o Klassenarbeiten
Ein solches Konzept kann aber ohne Ihre Mithilfe nur bedingt funktionieren.
Deshalb bieten wir einen Informationsabend
am Dienstag, den xx.xx.xxx x um xx Uhr im PZ der WBR
für alle Eltern der Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 an.
An diesem Abend werden Sie mit Inhalten und Arbeitsweisen der Methodentage vertraut
gemacht.
Auf diese Weise können Sie Ihr Kind in Zukunft noch besser beim Lernen unterstützen und
fördern – es für das Lernen stark machen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie an diesem Abend begrüßen dürften
und laden Sie hiermit herzlich ein.
Die Lehrerinnen und Lehrer der Arbeitsgruppe
„Lernen lernen“
Herr Anders, Frau Balke, Frau Gudd, Frau Hainke, Frau Jungeblodt, Frau Kaip, Frau Lage
------------------------------------Bitte abtrennen und an die Klassenlehrerin zurück-------------------------------------------------
Informationsabend „Lernen lernen“
Name des Kindes /Klasse:_________________________________________________
Ja, ich/wir komme/n:____
Nein, ich/ wir komme/n nicht:____
noch unbestimmt:____
Datum und Unterschrift der Erziehungsberechtigten:________________________________
Evaluation zum Methodentag:
1. An welcher Stelle hätte man Hilfe gebraucht?
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2. An welcher Stelle könnte man etwas kürzen?
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3. An welcher Stelle fehlt vertiefendes Material?
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4. Passte das Zeitmanagement?
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5. Weitere Anregungen, Anmerkungen und Vorschläge zur Optimierung:
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Individuelle Förderung
an der Wilhelm-Busch-Realschule
Die WBR hat sich als Ziel gesetzt, das Lernpotenzial aller Schüler voll
auszuschöpfen und den unterschiedlichen Lernvoraussetzungen aller Kinder und
Jugendlichen Rechnung zu tragen.
Wir möchten ein zielgerichtetes individuelles Lernen ermöglichen, in dem das
gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderungen, von Kindern mit und
ohne Migrationshintergrund, von Kindern mit besonderen Begabungen und Kindern,
denen das Lernen schwerer fällt, möglich ist.
So sollen die Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Busch-Realschule ohne
Rücksicht auf ihre Herkunft oder wirtschaftliche Lage eine fördernde Erziehung und
Bildung erhalten, bei der die individuellen Begabungen und Neigungen berücksichtigt
und Unterschiedlichkeiten als Chancen genutzt werden.
Dieser Aufgabe stellen sich die Fachschaften aller an dieser Schule unterrichteten
Fächer.
Schülerinnen und Schüler sollen im Unterricht in ihren Stärken und Schwächen
gefördert und gefordert werden. Fertigkeiten und Fähigkeiten aus allen Bereichen
des jeweiligen Faches, aber auch deren Defizite, gilt es individuell zu diagnostizieren
und zu fördern.
Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir uns auf den Weg gemacht und rücken
schrittweise die individuelle Förderung in das Zentrum unserer schulischen Arbeit.
Entwicklung eines Rahmenkonzeptes an der WBR
An der WBR finden verschiedenste Formen der individuellen Förderung statt, die in
einem ersten Schritt erfasst und in einem schulischen Maßnahmenkatalog gebündelt
wurden.
Zielgruppen:
 Ganze Lerngruppen
 Einzelne Schülerinnen und Schüler
Dafür
muss
Schule
als
System
neben
den
fachlichen
Standards
auch
Basiskompetenzen in den Bereichen Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten festlegen.
Außerdem bietet sie den organisatorischen Rahmen für die individuelle Förderung.
Unsere Schule als System:
 stellt Schüler-Paten ( 10-Klässler unterstützen 5-Klässler)
 organisiert
o Projekttage (z.B. im Schuljahr 2014/15 im 2. Halbjahr zum Thema
„Umwelt)
o Berufspraktika (3-wöchiges Betriebspraktikum in der 9. Klasse)
o Schnuppertage (Besuch des Berufskollegs)
o Einzelfallberatung (in Form von Zukunftsgesprächen)
o Berufsberatung (durch die Agentur für Arbeit)
o Informationsabende (Vorstellung von Berufskollegs, Gymnasien)
o Berufserkundungstage (8. Klasse)
o Potenzialanalyse (8. Klasse)
 bildet ihre Lehrer aus (Fortbildungen)
Wir haben Grundlagen für individuelle Förderung geschaffen:
 Beobachtungen werden dokumentiert (z.B. Diagnosebogen Mathematik,
Sprachenpass Englisch)
 Lernstand wird erhoben
(8, 10, Klassenarbeiten, Tests, mündliche Prüfungen …)
 Interessenschwerpunkte werden ermittelt (z.B. Zukunftsgespräch)
 Lernentwicklung wird dokumentiert (Selbstreflexion der Schüler durch
vielfältige Materialen unterstützt; Bewertungsbögen, z.B. in Sport, bei
Klassenarbeiten in Mathe, Deutsch, Englisch; Elterngesprächsprotokoll,
Erprobungsstufenkonferenzen)
Eine Differenzierung wird ermöglicht:
 Innere Differenzierung: arbeitsteilige GA, Portfolios, Referate … (Gruppen);
individuelle Aufgaben (z.B. im Deutsch- und Englischbuch), Lernzeiten,
Material (einzelne SuS) auf der Grundlage z.B. von Bewertungsbögen
 Äußere Differenzierung: Differenzierungsunterricht in den
Schwerpunktfächern, Förderbänder (gesamter Klassenverband, Förderbänder
in Randstunden – Kleingruppen…, Kursbildung …)
Wir bieten Lernbegleitung und Beratung:





Kleine Botschafter
Sanfter Schuleinstieg
Austausch Grundschulen – weiterführende Schule
Lernentwicklung mitteilen (Elternsprechtage, Förderempfehlungen,
Beratungsgespräche …)
Individuelle Beratung intern und extern
Die Wirksamkeit der beschlossenen Fördermaßnahmen und Strukturen wird in
regelmäßigen Abständen durch Evaluation von z.B. blauen Briefen,
Nichtversetzungen, Ergebnissen von LSE 8 und ZP 10, Vermittlungsquoten etc.
überprüft.
Weiterentwicklung des Rahmenkonzeptes
Im nächsten Schritt werden diese Maßnahmen überarbeitet oder weiterentwickelt.
Dabei soll deutlich werden, welche Maßnahmen verbunden werden können, bei
welchen Handlungsfeldern noch Bedarf besteht und wo es noch Potenziale für
Fördermaßnahmen gibt. Auch die Ressourcen des Lehrerkollegiums werden erfasst
und der Bedarf eines unterstützenden Materials- und Fortbildungsangebots wird
ermittelt.
Bedarf besteht noch in der Möglichkeit der äußeren Differenzierung. Hierfür setzen
wir uns als Ziel, ein Selbstlernzentrum anzulegen.
Auch die individuelle Lernbegleitung und Beratung soll durch das Etablieren von
Schülersprechtagen noch wirkungsvoller gestaltet werden.
In einem weiteren Schritt wird ein umfassendes schulisches Konzept zur
Individuellen Förderung entstehen, das nicht nur aus bewährten Einzelinitiativen
besteht, sondern alle Handlungsfelder zur Individuellen Förderung abdeckt, die
Maßnahmen miteinander verknüpft, die Rahmenbedingungen der Schule beachtet
und Kooperationen mit Dritten sichert.
Christiane Balke
 Technologische Medienkompetenz
- Das Medienkonzept der
Wilhelm-Busch-Realschule
- Informations- und
Kommunikationstechnologie
- Internetrecherche im Unterricht
- Computerecken
-
Das Medienkonzept der Wilhelm–BuschRealschule
Die neuen Technologien durchdringen mehr und mehr alle Bereiche des öffentlichen
Lebens. Schülerinnen und Schüler nutzen Medien in immer stärkerem Maße wie z.B.
Smartphone, Internet, Fernseher. Chatten, WhatsApp, Auktionen bei eBay oder die
Teilnahme an so genannten LAN-Partys oder Online – Spiele sind selbstverständlich.
Mögliche problematische Folgen können sein: Realitätsverlust (alles nur Spiel ohne
Konsequenzen), soziale Isolation, Sprachverarmung, Allmachtfantasien, fehlende
kritische Distanz, Manipulierbarkeit.
Die Zukunft der Gesellschaft ist gekoppelt an ein leistungsfähiges Bildungs-/
Schulsystem, das allen Schülerinnen und Schülern gleiche Chancen bietet,
Medienkompetenzen zu entwickeln. Medienkompetenz in allen Facetten ihrer
Bedeutung - als technische, soziale und kulturelle Fähigkeit - wird für die Teilhabe
am gesellschaftlichen Leben wie für die berufliche Tätigkeit als Bildungsziel immer
bedeutender. Es ist daher für eine zukunftsorientierte Qualitätsentwicklung
schulischer Arbeit unverzichtbar, neue Medien verstärkt für das Lernen zu nutzen
und die Medienbildung für alle Schülerinnen und Schüler auszubauen.
Schülerinnen und Schüler sollen Medienkompetenz erwerben, sie sollen mit
verschiedenen Medien umgehen können, sie verstehen und kritisch hinterfragen.
Dies ist jedoch nur möglich, wenn im Unterricht Medien eingesetzt werden. Dies
geschieht immer noch in großer Zahl, mit z.B. Büchern, Filmen und Zeitungen als
regelmäßiger Gegenstand des Unterrichtes. Doch auch der reflektierte Umgang mit
den neuen Medien (Computer, Internet), obgleich oder gerade weil viele
Schülerinnen und Schüler mit diesen Medien auch in ihrer Freizeit Kontakt haben,
muss geübt werden. Deshalb ist ein Ziel des Medienkonzeptes der WBR, neue
Medien in den Unterricht weiter einzubauen und zu ermöglichen, dass ein Lernen
mit und über Medien stattfinden kann.
Dieses Medienkonzept ist jedoch nicht als endgültiges Ergebnis zu betrachten,
sondern es entwickelt sich in einem Prozess der Evaluation immer weiter. Dazu ist
ein horizontaler (Klassen / Jahrgänge) und vertikaler (Fachgruppen / Konferenzen)
Austausch nötig, der ständig stattfindet.
Zum Erreichen des oben genannten Zieles ist die Ausstattung der Schule auf ein
hohes Niveau gebracht worden. Alle Räume (Fach - und Klassenräume,
Lehrerzimmer) der Schule sind vernetzt, von allen Räumen ist der Zugriff auf das
Internet möglich. Eine Vielzahl der Fachräume und Klassenräume sind mit einem
Smartboard
(interaktive
Tafel)
ausgestattet,
was
eine
noch
intensivere
Auseinandersetzung mit Medien ermöglicht.
Ein weiterer Schritt ist die Information und Qualifikation des Kollegiums, also die
Einbindung des Kollegiums in die Medienwelt. Diese Qualifikation ist ein
wesentlicher
Punkt,
denn
zunächst
müssen
die
Lehrerinnen
und
Lehrer
Medienkompetenz erhalten, um diese dann den Schülerinnen und Schülern zu
vermitteln. Im Rahmen dieses Schrittes ist zu ermitteln, welcher Fortbildungsbedarf
besteht, also welcher Art die Qualifizierungen bisher sind und welche noch nötig
sind.
Im
Weiteren
steht
dann
die
Planung
und
Durchführung
von
Fortbildungsmaßnahmen an, wie z.B. das Nutzen von Fortbildungsangeboten der einitiative.nrw, der VHS und anderer Träger und auch das Durchführen schulinterner
Fortbildungen.
Ein dritter Schritt ist dann schließlich die Integration des Lernens mit und über neue
Medien im Unterricht, indem zum einen fächerübergreifende Projekte entwickelt
werden, zum anderen die Fachkonferenzen konkrete Vereinbarungen treffen und in
Bezug
auf
die
verschiedenen
Nutzungen
der
Medien
und
fachbezogene
medienpädagogische Konzepte entwickeln. Hinzu kommen außerunterrichtliche
Angebote an die Schülerinnen und Schüler, wie z.B. eine Computer-AG oder die
Öffnung des Informatikraumes nach der Unterrichtszeit als eine Art "Internet-Café".
Gerade die kommunikativen Möglichkeiten neuer Medien eröffnen nicht nur
Chancen, sondern stellen auch Risiken dar, mit „dem Rest der Welt", der
Öffentlichkeit in all ihren Ausprägungen, sei es nun im WWW, oder als
teilabgeschirmte Öffentlichkeit in Form von virtuellen Klassenzimmern oder in Foren
etc. in Kontakt zu kommen. Hier ist ein konzeptionell schlüssiger und gleichzeitig
pädagogisch verantwortbarer Weg in den Blick zu nehmen. So sind neben
Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer auch Eltern in das
Medienkonzeption (sei es als Fachleute für bestimmte Aufgabenbereiche oder als
Kommunikationspartner bei der Umsetzung des Erziehungsauftrages der Schule)
einzubeziehen.
Als Letztes sei noch angemerkt, dass die Aufzählung der einzelnen Schritte nicht
eine zeitliche Abfolge festlegt. Diese verlaufen größtenteils parallel und bedingen
sich gegenseitig in und durch ihren Entwicklungsprozess und entwickeln sich auf
diese Weise weiter.
Bärbel Gnacke und Bernd Anders
Informations- und Kommunikationstechnologie
an der Wilhelm-Busch-Realschule
Technische Details gehören integral zum Medienkonzept einer Schule.
Mit dem Einzug der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien in nahezu
alle Bereiche des Lebens und der damit verbundenen Übernahme des Faches
Informatik in den Unterricht versucht die Wilhelm-Busch-Realschule die
Medienkompetenz aller Schülerinnen und Schüler zu fördern, das heißt, den PC als
ein modernes Arbeitsmittel zu nutzen und sich mit den neuen Medien kritisch
auseinanderzusetzen.
Seit dem Schuljahr 1989 besitzt die Schule einen Computerraum, der in etwa im
Abstand von 5 Jahren jeweils auf den neuesten Stand gebracht worden ist. Somit
kann die Schule heute auf Rechner der neuesten Generation verweisen. Im Oktober
2001 wurde ein neuer Rechnerraum mit 15 PCs eingerichtet.
Die Umsetzung
der
Unterrichtsziele
erfolgte zunächst in
zweistündigen
Arbeitsgemeinschaften für die Klassen 9 und 10. Im Rahmen der IKG
(Informationstechnologische Grundbildung) wurde mit den Schülerinnen und
Schülern der Klasse 8 das Projekt „Zeitung“ erarbeitet.
Mit Beginn des Schuljahres 98/99 wird nun das Fach Informatik im
Wahlpflichtunterricht I angeboten.
Im Herbst 2001 wurde die Arbeit im Fach Informatik jedoch erschwert. Das
Schulgebäude der WBR wurde auf Grund einer starken PCB-Belastung renoviert
und der Unterricht musste für ein halbes Jahr in den Räumen des benachbarten
Reinoldus-Schiller-Gymnasiums erfolgen.
Die Renovierung des Schulgebäudes bot der Wilhelm-Busch-Realschule und dem
Träger der Schule, der Stadt Dortmund, jedoch die Chance, die Schule nach
neuesten Konzepten für das Lernen mit neuen Medien auszustatten. So wurde von
der Schule ein entsprechendes pädagogisches Konzept ausgearbeitet und die
entsprechend notwendige technische Ausstattung in Form einer kompletten Vernetzung
der Schule von der Stadt erbracht.
So besitzt die Schule nun einen Computerraum mit 15 Schüler- und einem LehrerRechner sowie einem Server. Die Vernetzung dieser Rechner und ein vorhandener
Internetanschluss ermöglicht es nun, dass von jedem Schülerplatz der Zugang zum
Internet möglich ist. Gleichzeitig ist diese Möglichkeit auch den Lehrerinnen und
Lehrern gegeben, da im Lehrer- und allen Klassenzimmern ebenfalls mehrere
vernetzte Rechner zur Verfügung stehen.
Die Renovierungsmaßnahme ermöglichte es zudem, auch die Fachräume (Physik,
Biologie, Chemie und Technik) mit dem Computerraum zu vernetzen und somit den
Schülerinnen und Schülern im unmittelbaren Unterrichtszusammenhang die
Benutzung des Computers und des Internets zur Verfügung zu stellen.
Die Wilhelm-Busch-Realschule ist seit dem Jahr 2006 Mitglied im D3sX-Projekt der
Stadt Dortmund. Dieses Projekt ist das Ergebnis des in Dortmund erstellten
Medienentwicklungsplans, der von der Stadt Dortmund, vom Fachbereich Schule der
Stadt Dortmund und dem Dortmunder Systemhaus, sowie beteiligten Schulen
aufgestellt wurde.
Mit Stand heute wird die gesamte Hardware-Ausstattung durch das Dortmunder
Systemhaus gewartet und die Implementierung neuer Software gewährleistet. Dazu hat
die WBR einen Kontrakt mit dem Dortmunder Systemhaus geschlossen.
Durch diese Kooperation ist ein relativ störungsfreier Betrieb des Netzwerkes und der
Einzelplätze gewährleistet. Weiterhin haben alle Schülerinnen und Schüler einen
eigenen Account im Netzwerk und können sich an jedem Rechner in der Schule
anmelden und haben Zugriff auf ihre eigenen Daten.
Der Zugriff auf das Internet erfolgt mittlerweile durch einen Breitbandanschluss über die
DoSys, was schnelle und vielfache Recherchemöglichkeiten für den Unterricht bietet.
Stets war es ein Ziel der Schulleitung, auch Lehrerinnen und Lehrern, die neuen
Medien sehr kritisch gegenüberstanden, den Computer näher zu bringen. So
erarbeiteten sich viele der Lehrerinnen und Lehrer der WBR durch kollegiumsinterne
Fortbildung die Grundlagen im Umgang mit den Rechnern. Hilfestellungen zu
Betriebssystemen,
Textverarbeitungen
und
Tabellenkalkulationen
wurden
angeboten.
Da die technischen Innovationen jedoch so schnell aufeinander folgen, müssen
weitere schulinterne Fortbildungsangebote erfolgen.
Einige Kolleginnen und Kollegen nutzen auch die Möglichkeiten der VHS sich
fortzubilden und nehmen dort an Anwendungsschulungen teil. Ziel muss es auch
sein, Fachfortbildungen durch das e-team in Angriff zu nehmen.
Eine weitere Zukunftsaufgabe ist es, den Schülerinnen und Schülern auch den
Zugang zu den Rechnern bzw. zum Internet in den Pausen oder nach dem
Unterricht zu ermöglichen. Hier fehlt es im Moment jedoch noch an den
Räumlichkeiten und dem entsprechenden Aufsichts- bzw. Betreuungspersonal.
Die Schulhomepage der Wilhelm-Busch-Realschule ist über den Link www.wbr-do.de
erreichbar. Hier werden alle Informationen rund um das Schulleben kommuniziert. Es
werden die aktuell anstehenden Termine und Projekte vorgestellt, sowie auch die
Informationen zum Schulleben und zum Schulprogramm. Die Pflege der Seite ist in
den Händen des Schulleiters.
Bärbel Gnacke und Bernd Anders
Internetrecherche im Unterricht
Die Wilhelm-Busch-Realschule verfügt über sehr gute technische Voraussetzungen
zur Nutzung des Internets. Ein Computerraum, das Berufsorientierungsbüro und
jeweils ein Rechner mit Internetanschluss in jedem Klassenraum stehen für die
Unterrichtsarbeit zur Verfügung.
Zielsetzung
Ein sicherer und verantwortungsvoller Umgang bei der Arbeit im Internet steht bei der
Nutzung im Unterricht an oberster Stelle.
Die Schülerinnen und Schüler lernen, das Internet sinnvoll und effektiv für die
Erarbeitung aktueller Themen zu nutzen. Gerade bei der selbstständigen Erarbeitung
von Themenbereichen im Rahmen von Referaten oder Projekten bietet das Internet
eine Fülle von aktuellen Informationen. Das Herausfiltern von verlässlichen und
geeigneten Quellen und Texten stellt eine wichtige Aufgabe für die Schülerinnen und
Schüler dar, die in der gemeinsamen Arbeit im Unterricht gesteuert und geübt
werden kann.
Dabei ist es besonders wichtig, Schülerinnen und Schülern auf die Gefahren des
Internets hinzuweisen und ihnen zu verdeutlichen, dass nicht alle Quellen im Internet
verlässlich sind. In diesem Zusammenhang ist es auch angebracht, den
Schülerinnen und Schülern eine fachgerechte Zitationsweise näher zu bringen, so
dass sie in Facharbeiten korrekt auf ihre Quellen verweisen können.
Langfristig stellt die Internetrecherche eine gute Vorbereitung für die weitere
schulische Laufbahn der Schülerinnen und Schüler und deren Berufsvorbereitung
dar.
Beispiele unterrichtlicher Arbeit
In den meisten Fächern ist die Internetrecherche bereits ein fester Bestandteil der
Unterrichtsarbeit. Einige Beispiele sollen hier aufgeführt werden.
Deutsch:

Schulticker-Projekt: Ruhr Nachrichten Zeitung

Bewerbungstraining

Aktuelle Texte als Grundlage für Erörterungen

Ergänzende Informationen zu Autoren für Lesetagebücher /
Lektüremappen

Vorbereitung auf Referate zur Lyrik, Literaturepochen oder anderen
Unterrichtsinhalten
Englisch:

Surf-Tipps im neuen „Red-Line“ Lehrwerk

Internetrallye

Weiterführende Informationen zur Landeskunde

Nutzung zusätzlicher Medienformen: Tonträger, Videos oder DVDs

Aktuelle Themen, z.B. Wahlen in den USA
Mathematik:

Funktionen

Wahrscheinlichkeitsrechnung
Erdkunde:

Surf-Tipps im „Diercke“ Lehrwerk als Erweiterung und Vertiefung der
Unterrichtsmaterialien

Unterschiedliche mediale Formen wie Filme, Diagramme oder Bilder
zur Verdeutlichung und Vertiefung, z.B. des Klimawandels
Biologie:

Projekt „Be smart, don`t start“(Präventionsprojekt zum Nikotinkonsum)

Projekt zur sexuellen Aufklärung (BzGA)

Informationen zu Drogen, Epidemien, AIDS

Internetpräsentationen zu Themen, z.B. Zellteilung

Informationen zu Referaten, z.B. Elemente oder andere
Chemie:
umweltrelevante Themen aus der Chemie
Simone Kaip
Computerecken
Die WBR besitzt in jedem Raum mindestens einen Computer, der mit dem WindowsBetriebssystem und einer Office-Version ausgestattet ist. Wenn zusätzlich ein
Smartboard im Raum vorhanden ist, ist dieses mit dem Computer verbunden.
Separat haben wir noch einen Informatikraum mit 16 Computern. Im BOB
(Berufsorientierungsbüro) sind noch weitere 9 Rechner.
Die Rechner sind für die Schülerinnen und Schüler nur unter Aufsicht einer
Lehrperson
zu
unterschiedlichen
benutzen.
Einsatz.
Je
nach
Darstellen
Unterrichtsfach
von
findet
Kunstwerken,
der
Rechner
Perspektiven,
Videosequenzen, sowie Musik- und Hörbeispiele sind einige Anwendungsbeispiele.
Im Informatikunterricht wird zusätzlich noch programmiert und auf Anwendungen von
Office zurückgegriffen.
A. Kleynewegen
IV. Schulleben
 Mitwirkung
 Öffnung der Schule
 Unterrichtliche und außerunterrichtliche Veranstaltungen
 Pausengestaltung
 Projekte
 Aktivitäten im Bereich Sport
 Mitwirkung
- Elternvertretung
- Förderverein
- Schülervertretung
- Lehrerrat
-
Elternvertretung
Wie die Mitwirkung der Eltern im Einzelnen aussieht und welche Möglichkeiten sie
haben, sich am Schulleben zu beteiligen und mitzusprechen, regelt das Schulgesetz
in den Paragrafen 62 bis 77.
Das Schulmitwirkungsgesetz bestimmt die Rechte und Einflussmöglichkeiten der
Eltern gegenüber der Schule. Die Kenntnis und die Einhaltung der Regeln für die
Mitwirkung ist Voraussetzung für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aller an der
Schule Beteiligten, denn Mitwirkung kann nur dann funktionieren, wenn alle offen und
harmonisch miteinander zusammenarbeiten.
In folgenden Gremien können die Eltern ehrenamtlich mitarbeiten:
Schulkonferenz
Schulpflegschaft
Klassenpflegschaft
Klassenkonferenz
Fachkonferenzen
1. Die Schulkonferenz
Das oberste Mitbestimmungsorgan einer Schule ist die Schulkonferenz. Ihr gehören
Elternvertreterinnen und -vertreter, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler an.
Der Vorsitzende der Schulkonferenz ist der Schulleiter. Sie berät in grundsätzlichen
Angelegenheiten der Schule und vermittelt bei Konflikten innerhalb der Schule. Ihr
fallen unterschiedlichste Entscheidungskompetenzen zu, z. B.:
 Festlegung der beweglichen Ferientage
 Unterrichtsverteilung auf sechs Wochentage
 Einrichtung außerunterrichtlicher Ganztags- und Betreuungsangebote
 die
Rahmenplanung
von
Schulveranstaltungen
außerhalb
des
Unterrichts,
 Erprobung und Einführung neuer Unterrichtsformen,
 Einführung von Lernmitteln und Bestimmung der Lernmittel, die im
Rahmen des Eigenanteils zu beschaffen sind,
 Grundsätze
für
Umfang
und
Verteilung
der
Hausaufgaben
und Klassenarbeiten,
 Grundsätze über Aussagen zum Arbeits- und Sozialverhalten in
Zeugnissen
 Schulhaushalt
 Genehmigung des Schulfahrtenprogramms
Da an der WBR mehr als 500 Schüler unterrichtet werden, hat die Schulkonferenz 18
Mitglieder, die sich zu gleichen Teilen auf Lehrerinnen, Schülerinnen und Eltern
verteilen. Die sechs Elternvertreter werden gewählt in der 1. Schulpflegschaftssitzung des Schuljahres.
2. Die Schulpflegschaft
Alle Erziehungsberechtigten werden durch die Schulpflegschaft vertreten, d.h. die
Schulpflegschaft vertritt die Interessen der Erziehungsberechtigten bei der
Gestaltung der Erziehungs- und Bildungsarbeit. Die Mitglieder der Schulpflegschaft
sind die Vorsitzenden aller Klassenpflegschaften. Die stellvertretenden Vorsitzenden
der Klassenpflegschaften können mit beratender Stimme an den Tagungen der
Schulpflegschaft teilnehmen. Der Vorsitzende und sein Stellvertreter werden von der
Schulpflegschaft wiederum für die Dauer eines Schuljahres gewählt.
Inhalt und Umfang der Mitwirkung der Eltern ergeben sich aus deren Erziehungsauftrag und aus dem Auftrag der Schule.
Dieses Gremium wählt auch die Vertreter der Eltern für die einzelnen
Fachkonferenzen. An diesen nehmen zwei Elternvertreter und zwei Schülervertreter
teil, die den entsprechenden Fachlehrern beratend zur Seite stehen.
3. Die Klassenpflegschaft
Die Klassenpflegschaft besteht aus den Erziehungsberechtigten der Schülerinnen
und Schülern einer Klasse. Sie wählt aus ihrem Kreis zu Beginn des Schuljahres für
dessen Dauer einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter, die die Klasse in der
Schulpflegschaft vertreten. Die Pflegschaft ist an der Erziehungs- und Bildungsarbeit
der Klasse beteiligt. Zu Beginn des Schuljahres wird sie über Unterrichtsinhalte
informiert.
Neben diesen gesetzlichen Möglichkeiten der Mitwirkung können sich die Eltern z.B.
noch durch die Teilnahme an Elternstammtischen näher kennen lernen. Diese finden
außerhalb der Schule statt und ermöglichen, zwanglos Fragen zum Unterricht, zur
Klassengemeinschaft o.Ä. zu stellen und zu diskutieren.
Eine weitere Möglichkeit bietet die Mitgliedschaft im Förderverein der WBR. Hier
können die Eltern durch ihre aktive Mitarbeit mannigfaltig zur Gestaltung des
Schulalltages beitragen. Auch mit dem geringen Mitgliedsbeitrag von 15 Euro im Jahr
kann man die Erziehungsarbeit unterstützen.
Die Schulpflegschaft der Wilhelm-Busch-Realschule, also die gewählte Vertretung
der Eltern, will unterstützen, fördern und mithelfen.
Besuchen Sie die Veranstaltungen der Schule, motivieren Sie andere Eltern und
helfen Sie selbst bei diesen Veranstaltungen, gehen Sie zu Elternabenden und
Elternsprechtagen!
Sprechen Sie uns an und suchen Sie auch den Dialog mit Lehrern und Schulleitung,
die für unsere Kinder einen nicht zu unterschätzenden Dienst leisten.
Die Mitwirkung von Eltern am Schulleben der Wilhelm-Busch-Realschule ist
erwünscht und unverzichtbar!
Sandra Wollenhaupt
Schulpflegschaftsvorsitzende
Förderverein
"Gemeinsam Verantwortung übernehmen - Erziehung stärken", unter diesem Motto
trafen sich in einer Gründungsversammlung im November 2002 interessierte Eltern
und Lehrer der Wilhelm-Busch-Realschule, um einen Förderverein zu gründen.
Ziel des Fördervereins sollte es sein,
- den schulischen Erziehungsprozess zu unterstützen, z.B. im Rahmen
der Ganztagsbetreuung, Hausaufgabenhilfe, ...
- finanzielle Ressourcen für Materialien zur Gestaltung des Schullebens
zu beschaffen
- das unverwechselbare schulische Profil zu stärken, z.B. durch
gemeinsame Aktivitäten wie Schulfeste.
Am 30. Januar 2003 wurde unter dieser Zielsetzung der Förderverein der WilhelmBusch-Realschule ins Vereinsregister eingetragen.
Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand. Der
Verein verfolgt nur gemeinnützige Zwecke und konnte so den Status der
Gemeinnützigkeit erreichen. Die benötigten Mittel erwirbt der Verein durch
Mitgliedsbeiträge, Überschüsse aus Veranstaltungen und Spenden. Nach §26 Abs. 2
des BGB besteht der Vorstand aus einem Vorsitzenden, dem stellvertretenden
Vorsitzenden und dem Schatzmeister. Jeweils zwei Mitglieder dieses Vorstandes
sind berechtigt, den Verein zu vertreten.
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie wählt neben dem
Vorstand zwei Kassenprüfer und genehmigt den Rechenschaftsbericht des
Vorstandes. Ihr steht die Beschlussfassung über Satzungsänderungen, Auflösung
des Vereins und der Ausgaben zu.
Mittlerweile hat sich der Förderverein zu einer festen Institution an der WBR
entwickelt. Die momentane Mitgliederzahl liegt bei ca. 60 Elternteilen und es ist
erklärtes Ziel, diese Zahl möglichst hoch zuhalten. Durch das Verlassen der Schüler
durch ihren Schulabschluss nach sechs Jahren steht der Förderverein stets vor der
Aufgabe, neue Eltern zu rekrutieren, die sich im Förderverein und auch im Vorstand
engagieren.
Bisher ist es den Vorsitzenden immer gelungen, für adäquaten Ersatz zu sorgen,
sodass die erfolgreiche Arbeit des Fördervereins fortgesetzt werden konnte.
Seine Haupteinnahmen erzielt der Förderverein durch die Verköstigung der Gäste
bei schulischen Veranstaltungen und Feiern, ferner durch Sammelbestellungen der
Schulbücher. Zu den festen Terminen im Schuljahr zählen der „Tag der offenen Tür“,
die Einschulung der 5. Klassen, die Abschlussfeier der 10. Klassen sowie diverse
Weihnachtsfeiern und Schulfeste.
Höhepunkte waren im April 2008 ein „Ehemaligentreffen“ aller bisherigen Jahrgänge,
die Veranstaltung des Verfassungschutzes im Februar 2012, die Job-Börsen 2011
und 2013, als auch die Präsentationstage zu den Projektwochen 2005 und 2010.
Das zahlreiche Erscheinen der ehemaligen Schüler beim Ehemaligentreffen zeigte,
wie groß der Wunsch nach einer solchen Veranstaltung war und wie stark die
„Ehemaligen“ mit der Schule
verbunden sind.
Insgesamt konnten in den 10
Jahren des Bestehens ca. 37
000 € erwirtschaftet und bei
Sponsoren gesammelt und
der Schule zur Verfügung
gestellt werden. Bis zum
31.12.2013 konnte der
Förderverein mit folgenden
Anschaffungen der Schule
helfen:
Ute Zeller
1. Vorsitzende
Karl-Heinz Neubauer
Schriftführer/Lehrer
Schülervertretung
...ist
geprägt
von
dem
Bemühen, ein Schulklima zu schaffen, in dem Schüler/innen und Lehrer/innen sich
wohl fühlen und in dem sie engagiert bei der Gestaltung des Schullebens
zusammenarbeiten.
Außerdem ist sie gekennzeichnet durch die Bereitschaft, Konflikte durch klärende
Gespräche zu lösen.
Die von den Schülerinnen und Schülern der einzelnen Klassen zu Beginn des
Schuljahres gewählten Klassensprecher/innen bilden den Schülerrat. Er vertritt alle
Schülerinnen und Schüler und kann Anträge an die Schulkonferenz stellen.
Der Schülerrat wählt eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden und drei
Stellvertretungen. Diese bilden das Schülersprechergremium.
Ferner wählt der Schülerrat seine Vertretungen für die Schulkonferenz, die
Fachkonferenzen und die Schülerbezirksdelegiertenkonferenz.
Die Kandidat/innen für das Amt der Schülersprecher/innen kommen meist aus der
Mittel- und Oberstufe (Kl. 8 - 10); dabei wird im Sinne einer Kontinuität der Arbeit
angestrebt, dass sie verschiedenen Klassenstufen angehören, wobei meistens sich
bei den Wahlen doch Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen durchsetzen.
Unterstützt wird die Schülervertretung in ihrer Arbeit durch die SV-Lehrer/innen. In
Abhängigkeit von der Schülerzahl werden an der WBR zwei SV-Lehrer/innen
gewählt. Dieses Jahr wurden Frau Neuhaus und Herr Neubauer gewählt, die beide
bereits auf eine lange Erfahrung als SV-Lehrer/innen zurückblicken können. Durch
die Wahl einer Lehrerin und eines Lehrers haben die Schüler dafür gesorgt, dass
sowohl die Mädchen als auch die Jungen einen adäquaten Ansprechpartner wählen
können.
Regelmäßig einmal im Monat, wenn besonderer Bedarf vorliegt auch häufiger, soll
eine SV-Versammlung der Klassensprecher/innen durchgeführt werden, in der über
aktuelle Fragen gesprochen wird und Beschlüsse gefasst werden. Es werden
Probleme diskutiert, Vorschläge unterbreitet und Veranstaltungen geplant. Ferner
treffen sich die SV-Lehrer mit dem Schülersprechergremium regelmäßig in
festgelegten Pausen, um Anregungen und Probleme, die in den SV-Sitzungen
vorgetragen werden, zu diskutieren und um zusetzten. In den zwei zurückliegenden
Jahren litt die SV-Arbeit jedoch an der dünnen Personaldecke der Lehrerschaft, so
dass die Treffen nicht in der Häufigkeit zustande kamen, wie es die Situation
erforderte.
Die in der SV-Versammlung besprochenen Fragen und gefassten Beschlüsse
werden protokolliert und von den Klassensprecher/innen den einzelnen Klassen
vorgestellt.
Nach dem neuen Schulgesetz ist die Schülerschaft mit sechs Schülern in der
Schulkonferenz vertreten. Dadurch, dass der Anteil der Schüler nun ein Drittel der
Stimmberechtigten beträgt, wird den Schülern deutlich, dass sie schon Einfluss auf
das Schulgeschehen nehmen können.
In der Vergangenheit konnten bereits etliche Anträge der SV durchgesetzt werden.
So geht die Einführung eines Kurstages der 7. und 10. Klassen auf die Anregung der
SV zurück. An diesem Tag sollen nach Erarbeitung eines pädagogischen Konzeptes
alle Differenzierungskurse eine außerschulische Veranstaltung durchführen.
Auf die Initiative der SV gehen auch das gemeinsame Schlittschuhlaufen aller
Schüler am letzten Tag vor den Weihnachtsferien auf der Eislaufbahn in Wischlingen,
sowie die Karnevalsfeier der 5. und 6. Klassen an Weiberfastnacht zurück. Beim
Eislaufen sorgt die SV für die Beköstigung der Schüler und bei der Karnevalsfeier
organisiert die SV für die Dekoration und entsprechende Spiele, die zum Gelingen
dieser Party notwendig sind.
Weitere Arbeitsfelder der SV sind der Schulweg zur
Busschleife Wischlingen, der bei Regen häufig
verschlammt
ist,
und
die
Renovierung
Basketballplatzes.
Ein
Teil
des
Weges
des
ist
mittlerweile
gepflastert
worden,
die Reinigung des Basketballplatzes hält die SV für
unzureichend und wird sich für eine Verbesserung
einsetzen.
Des Weiteren unterstützte die SV die Forderung nach
einem Neubau einer Turnhalle für das Reinoldus-Schiller-Gymnasium. Da die neue
Sportstätte in unmittelbarer Nähe der WBR liegt, entfallen mehrere Busfahrten.
Darüber hinaus nimmt die SV auch Aufgaben bei schulischen Veranstaltungen wahr
wie
- dem Elternsprechtag,
- dem „Tag der offenen Tür“,
Im normalen Schulalltag übernimmt die Schülerschaft folgende Aufgaben:
- freiwillige Aufsichts- und Ordnungsdienste in den Pausen,
- Toilettenaufsicht,
- Durchführung des Sanitätsdienstes,
- Verkauf an der Milchbar,
- Streitschlichtung
- Maßnahmen zur Umwelterziehung.
Die Klassen 10 übernehmen Patenschaften über die neu eingeschulten 5er-Klassen
und helfen in Fragen des Schulalltags.
Auch im caritativen Bereich ist die SV tätig geworden. Nach dem Tsunami-Unglück
am 26. Dezember 2004 wurde bis zum Jahr 2012 ein Patenkind aus dieser Gegend
über die Hilfsorganisation „Plan“ unterstützt. Als am 8. November 2012 der Taifun
„Haiyan“ erneut große Teile der Philippinen zerstörte, konnte die SV durch eine
Spendensammlung die Initiative „Ein Herz für Kinder“ mit 1011,47 € unterstützen.
Ein besonderes Augenmerk der SV-Arbeit ist der besonderen Lage der WBR
geschuldet. Sie liegt im Ortsteil Dortmund-Dorstfeld, der wegen rechtsradikaler
Vorfälle vermehrt in der Presse angeführt wird. Zudem ist der Anteil der Schülerinnen
und Schüler mit Migrationshintergrund relativ groß.
So schlägt am 6.11.2012
der Schülersprecher der
SV vor, dass die WBR am
Projekt
„Schule
ohne
Rassismus“ teilnimmt. Im
Frühjahr 2013 haben dann
80% der Schülerinnen und
Am 9. September 2013 überreichte die Beauftragte der
Initiative
„Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage", Gabriele
Krieling,
das Schild im Rahmen der Feierstunde. Pate: Gundram
Schneider, Minister für Arbeit, Soziales und
Integration. dass sie sich aktiv gegen Gewalt
dokumentiert,
Schüler
sowie
Lehrerschaften der WBR
mit
ihrer
Unterschrift
und Diskriminierung einsetzen
wollen. Am 27. Februar 2013 ist damit offiziell „Schule ohne Rassismus – Schule mit
Courage“.
Um das Gemeinschaftsgefühl der Schülerinnen und Schüler zu stärken, organisierte
die SV im gleichen Jahr noch die Einführung einer einheitlichen Schulkleidung.
Hierbei handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Schuluniform, sondern um TShirts, Pullover oder Jacken, die auf dem Rücken den
Namen der WBR tragen und deren Vorderseite ein Logo
ziert, das durch einen Schülerwettbewerb bestimmt
worden ist. Die Schulkleidung soll zu besonderen
Anlässen, wie Projekttagen, Bundesjugendspielen oder
anderen offiziellen Veranstaltungen getragen werden.
Wichtige Unterstützung in ihrer Arbeit erhält die SV seit 2012 von unserem
Schulsozialarbeiter R. Thielmann, Er gibt Anregungen zur SV-Arbeit, weist auf
Veranstaltungen hin und knüpft Kontakte zu außerschulischen Partner.
Hier ist besonders der Kontakt zu den Jugendfreizeitzentren aus dem Einzugsgebiets
der Realschule zu nennen, ferner der Runde Tisch gegen Rechtsextremismus in
Dorstfeld, das Trixitt-Fußball-Projekt, das Zeitzeugengespräch am 23.05.2013 mit
dem Zeitzeugen Fritz Pawelzik, der Besuch des
„Zug der Erinnerung“ durch die 9. Klassen, sowie
der Besuch der 10.Klassen im BVB Lernzentrum mit
dem
Trainingsmodul
Rassismus
&
Rechtsextremismus. Zudem nimmt die Schule am
Seifenkistenrennen
im Rahmen der Dorstfelder Festwochen und am Projekt
Stolpersteine teil, so pflegen Schüler der WBR den Gedenkstein der Familie
Buchdahl in Dorstfeld. Viele dieser Aktionen sind natürlich nicht auf die SV
beschränkt, sondern erwachsen aus der Tatkraft einiger sehr sozial engagierter
Kolleginnen und Kollegen.
Einmal im Jahr, möglichst zu Beginn des Schuljahres, unternimmt die SV einen
gemeinsamen Ausflug mit allen Klassensprechern und Stellvertretern, um die
Gemeinschaft zu stärken. Die Schüler lernen sich untereinander kennen und es fällt
ihnen leichter, aufeinander zuzugehen. Gleichzeitig wird hiermit natürlich auch die
Bedeutung des Ehrenamtes in der Gesellschaft gestärkt.
Für die Durchführung all dieser Projekte und Wünsche ist eine Stunde mit den
Klassenlehrer/innen
eine
entscheidende
Voraussetzung.
Sie
sollte
fest
im
wöchentlichen Stundenplan integriert sein, damit auch für andere Probleme und
Aufgaben der Klassenführung sowie des Miteinanders Zeit zur Verfügung steht.
So erhalten die Schüler/innen durch Förderung eigener Verantwortlichkeit eine
umfassende Handlungskompetenz in Fragen der Mitgestaltung ihrer Schule.
Katrin Neuhaus
Karl-Heinz Neubauer
Der Lehrerrat
„Der Lehrerrat ist ein Gremium der Schulmitwirkung. Er berät die Schulleiter in
Angelegenheiten der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter gemäß §58 SchulG und vermittelt auf Wunsch in deren dienstlichen
Angelegenheiten“ (§69 Abs.2 SchulG)
Mit dem Schulgesetz vom 27. Juni 2006, der 3. Schulrechtsänderung von 2008 mit
dem „Gesetz zur Stärkung der Eigenverantwortung von Schulen“ und der
Verordnung zur Änderung der Verordnung über beamtenrechtliche Zuständigkeiten
im Geschäftsbereich des für den Schulbereich zuständigen Ministeriums von 2008
wurde der Weg zur eigenverantwortlichen Schule eingeschlagen.
Die Schulleiterinnen und Schulleiter erhielten somit weitreichende personalrechtliche
Befugnisse und Entscheidungsspielräume.
Insoweit werden die personalvertretungsrechtlichen Aufgaben, die nun in der Schule
liegen, durch den Lehrerrat wahrgenommen.
Der
Lehrerrat
erhält
somit
besondere
Mitgestaltungsmöglichkeiten
und
Entscheidungskompetenzen, aber auch Herausforderungen müssen gemeistert
werden.
Zusammensetzung:
Bei der geheimen und unmittelbaren Wahl in der 1. Lehrerkonferenz im Schuljahr
2011/12 wurden für die Dauer von vier Schuljahren die Mitglieder des Lehrerrats an
der WBR gewählt:
Karl-Heinz Neubauer (Vorsitz)
Brigitte Reich (Stellvertreterin)
Miriam Gaffal
Simone Kaip
Aufgaben, Rechte und Pflichten
1. Teilnahme an Auswahlgesprächen ohne Stimmrecht (§65 Abs. 2 LPVG)
An der WBR ist Frau Gaffal als Mitglied des Lehrerrats an Auswahlgesprächen
beteiligt.
2. Mitbestimmung bei der Einstellung von Lehrkräften (§ 72 Abs. 1S.1 LPVG)
Frau Gaffal informiert nach Abschluss der Auswahlgespräche das Gremium
des
Lehrerrats.
Dieses
entscheidet
durch
Beschluss,
ob
es
der
Auswahlentscheidung zustimmt oder nicht.
3. Mitbestimmung bei der Anordnung von Überstunden oder Mehrarbeit soweit
sie vorauszusehen oder nicht durch Erfordernisse des Betriebsablaufs oder
der öffentlichen Sicherheit und Ordnung bedingt sind (§72 Abs. 4 S.1 Nr.2
LPVG)
4. Allgemeine Aufgaben bzw. Beteiligungsrechte (§§62 – 65 LPVG)
Eckpunkte der Zusammenarbeit von Schulleitung und Lehrerrat
1. Gemeinschaftliche Besprechung
Der Lehrerrat der WBR tritt einmal im Monat zu einer gemeinschaftlichen
Besprechung mit dem Schulleiter zusammen. Diese Aussprache dient der
Verwirklichung der vertrauensvollen Zusammenarbeit und besteht zusätzlich
zu den Informationsrechten des Lehrerrats im Rahmen der Schulmitwirkung.
Während der Gespräche werden alle Vorgänge, die die Lehrkräfte der Schule
wesentlich berühren, behandelt. Dabei sind die Mitglieder des Lehrerrates in
Angelegenheiten, die einzelne Lehrkräfte, Eltern, Schülerinnen und Schüler
oder Angehörige des nicht lehrenden Personals der Schule persönlich
betreffen, zur Verschwiegenheit verpflichtet (§ 62 Abs. 5 S.2 und 3 SchulG).
Grundsätzlich nehmen der Schulleiter und der gesamte Lehrerrat an den
gemeinschaftlichen Besprechungen teil.
2. Rechenschaftsbericht
Mindestens einmal im Schuljahr berichtet der Lehrerrat in der Lehrerkonferenz
über seine Tätigkeiten (§69 Abs. 5 SchulG). Der Tätigkeitsbericht wird von
dem Vorsitzenden vorgetragen. Im Anschluss findet eine Aussprache in der
Lehrerkonferenz statt, hieran können sich alle Mitglieder der Lehrerkonferenz
und des Lehrerrats beteiligen.
Lehrerrat
 Öffnung der Schule
- Außerschulische Kooperationspartner
- Tag der offenen Tür
- Abschlussfeier
-
Außerschulische Kooperationspartner
1. ADAC
Verkehrserziehung
2. AGARD
Amphibienschutz
3. Agentur für Arbeit
Berufsberatung
4. Arbeiter-Samariter-Bund
Sanitäts- und Erste-Hilfe-Kurse
5. Bildungskreis Handwerk e.V.
Kompetenzcheck/Potenzialanalyse
6. BVB
Lernzentrum
7. Continental
Berufswahl
8. Drogenberatungsstelle
Suchtprävention
9. Jugendarbeit Dorstfeld
„Runder Tisch“
Austausch/ Projektplanung
10. Innenstadt West
AG nach § 78
11. Lokale Kirchengemeinden
Kath. St. Barbara
Schulgottesdienst
12. Polizei /Jugendkontaktbeamte
Deeskalationstraining/Strafmündigkeit
Beratung/Intervention
13. Ruhr-Nachrichten
Schulkicker
14. Stadt Dortmund
Umweltbewusste Schule
15. Theater Dortmund
TheaterReal
16. ThyssenKrupp Rothe Erde
Berufswahl
17. TV Einigkeit Barop
Basketball AG
18. Volksbank Dortmund
Berufswahl
Tag der offenen Tür
Der „Tag der offenen Tür“ unserer Schule, der in der Regel am ersten Samstag nach
den Weihnachtsferien in der Zeit von 10.00 – 13.00 Uhr stattfindet, hat im
Wesentlichen drei Funktionen:

Information

Dokumentation, Präsentation, Zeigen von Aktivitäten

Repräsentation
Information
Der „Tag der offenen Tür“ richtet sich maßgeblich an die Eltern der Kinder der
zukünftigen
Jahrgangsstufe
5,
die
sich
über
die
Fächerangebote,
die
Bildungsschwerpunkte, die Unterrichtsorganisation, das pädagogische Konzept und
das Schulprofil unserer Schule informieren wollen und natürlich an alle Eltern, die an
unserer Schule interessiert sind. Es besteht die Möglichkeit, sich an diesem Tag in
dreifacher Weise zu informieren:

durch fachlich begleitete Führungen des Schulleiters,

eine allgemeine Information im PZ,

individuelle Beratung.
Nach der Begrüßungsansprache des Schulleiters erfolgen fachlich begleitete
Führungen durch die Räumlichkeiten des Schulhauses, wobei interessierte Eltern
über die Bildungsschwerpunkte und die Unterrichtsorganisationen der WBR durch
den Schulleiter informiert werden. Ebenso fließen Informationen zum pädagogischen
Konzept und zum Schulprofil der WBR ein. Auch kann man sich während der
Führung zu Einzelfragen durch den Schulleiter informieren.
Nach der Führung besteht im PZ die Möglichkeit, sich anhand projizierter und
kommentierter Schaubilder über die veränderte Unterrichtsorganisation von Klasse 7
bis Klasse 10, so über den Kernunterricht, den gewählten Schwerpunkt, die
Grundkurse sowie die Wahlpflichtfächer, ebenso über die Bildungsangebote nach
Erhalt des Realschulabschusses, allgemein zu informieren.
Selbstverständlich können sich interessierte Eltern nach den Führungen auch
individuell durch die Schulleitung und die pädagogische Leitung über eine mögliche
Schullaufbahn ihres Kindes informieren und dazu ausführlich beraten lassen.
Dokumentation, Präsentation, Zeigen von Aktivitäten
Der informative Charakter des „Tages der offenen Tür“ wird unterstützt durch
zahlreiche Dokumentationen, Präsentationen und Aktivitäten, die Besucher/innen
während der Führungen antreffen können.
Durch
eine
komplett
präsentierte
Schulbuchausstellung
der
an
der WBR
eingesetzten Schulbücher kann man z.B. Einblick in die u.a. in den einzelnen
Fächern
verwendeten
Lehr-
und
Lernmittel
gewinnen.
Die
umfangreiche
Schülerbücherei kann ebenso besichtigt werden.
Auch finden zahlreiche
Dokumentationen und Präsentationen in den einzelnen
Fachräumen statt, z.B. eine Material- und Tierausstellung in den Biologieräumen,
eine Technikausstellung im Technikraum, eine Ausstellung im Kunstraum, eine
Instrumentenausstellung im Musikraum, Ergebnisse aus dem Textilunterricht kann
man im Textilraum bewundern, ebenso eine Ausstellung im Chemieraum und eine
Computerausstellung
im
Informatikraum
u.a.
Aktivitäten
aus
dem
„Gesundheitsprojekt“ werden in einem der Biologieräume ausführlichst dokumentiert.
Über Leistungen der internationalen Hilfsorganisation „Amnesty International“ und
unterrichtliche Ergebnisse zu diesem Thema kann man sich im PZ durch Broschüren
und Plakate informieren.
Ebenso
dokumentieren
auf
Stellwänden
angebrachte
Plakate
exemplarisch
Unterrichtsergebnisse aus verschiedenen Fächern, so z.B. aus dem „ZEUS-Projekt“
des Faches Deutsch der zehnten Jahrgangsstufe.
Außerdem begleiten verschiedene Aktivitäten diesen Tag. Durch neugierig
machende Versuche aus dem Bereich der Physik und aktives Mikroskopieren soll
z.B. die Aufmerksamkeit der Besucher/innen geweckt werden. Auch findet bisweilen
ein Internet-Café im Informatikraum statt. Interessierte können bei sportlichen
Aktivitäten, wie z.B. Abenteuersport, Fun-Sport, Inline-Skating und verschiedenen
Spielen in der Sporthalle zusehen und sich daran beteiligen. Für das leibliche Wohl
sorgt der Fördererverein mit einem Café, in dem die Gäste mit Kaffee, Kuchen und
Getränken versorgt werden können.
Schließlich besteht auch die Möglichkeit, an Unterrichtspräsentationen, z.B. in den
Fächern Englisch, Biologie oder Deutsch, in der Jahrgangsstufe 5 teilzunehmen und
sich damit exemplarisch einen Einblick in die Lern- und Lehrsituation und die
Unterrichtsmethodik zu verschaffen.
Repräsentation
Der „Tag der offenen Tür“ erfüllt ebenso die Aufgabe der Repräsentation der WBR.
Er will einen Einblick geben, auf welche Art und Weise die WBR Heranwachsende
zur sozialen und kognitiven Bewältigung von Gegenwart und Zukunft befähigen will
und somit in gewisser Weise das „Profil“ der WBR offenkundig werden lassen. Alle,
die an dieser „Profilgebung“ beteiligt sind, die Schüler/innen, die Schülervertretung,
die Eltern, die Schulpflegschaftsvorsitzenden, die Lehrer/innen, die Sekretärin und
die Schulleitung, tragen zur Repräsentation der WBR in der Dorstfelder, Martener,
Huckarder und Dortmunder Stadtgemeinde sowie zum Gelingen dieses Tages bei.
Christina Finkenstädt
Abschlussfeier
Der Erhalt der Abschlusszeugnisse stellt für die Schülerinnen und Schüler einen der
wichtigsten Meilensteine in ihrem Leben dar. An ihrem Abschlusstag wird ihre Arbeit
von 10 Schuljahren abschließend gewertet und gewürdigt. Die Schülerinnen und
Schüler, ihre Eltern und Lehrerinnen und Lehrer sind sich der großen Bedeutung
dieses Tages bewusst.
Daher findet an der WBR in jedem Jahr die Übergabe der Abschlusszeugnisse
innerhalb einer feierlichen Abschlussveranstaltung statt.
Planung und Gestaltung der Abschlussfeier sowie eines Gottesdienstes liegen in
Händen der 10. Klassen und ihrer Klassen- und Fachlehrer.
Der Prozess der Planung, Übung und schließlich Durchführung der Abschlussfeier ist
für alle Beteiligten ein besonderes Gemeinschaftserlebnis. Teamfähigkeit, Kreativität
und nicht zuletzt die Verantwortungsbereitschaft der Abschlussschülerinnen und
-schüler werden hierbei erneut abgerufen und vertieft. Der positive Erlebnischarakter
der Abschlussfeier stärkt somit die Schülerinnen und Schülerinnen gerade auch auf
ihrem Weg durch ihr späteres Berufsleben.
Die Einschulungsfeier zu Beginn der Klasse 5 und die Abschlussfeier nach Klasse 10
bilden damit einen würdigen und feierlichen Rahmen der von den Schülerinnen und
Schülern absolvierten Schulzeit an der WBR.
Simone Kaip
 Unterrichtliche und außerunterrichtliche Veranstaltungen
- Klassenfahrten
- Zeche Zollern
- TheaterReal
- Bus & Bahn-Show
-
Klassenfahrten
Allgemein
Klassenfahrten gehören zum festen Bestandteil des Schullebens der Wilhelm-BuschRealschule. Die Ziele werden unter pädagogischen Gesichtspunkten sowie dem Alter
der Schülerinnen und Schüler entsprechend gewählt. Jede Klassenfahrt zielt darauf
ab, Natur direkt zu erleben, Geschichte und Kultur zu entdecken sowie sich kreativ
und sportlich zu betätigen. Dabei werden Bezüge und Fragestellungen aus dem konventionellen Unterricht aufgegriffen und vertieft.
Auf der Grundlage der Entscheidung der Lehrerkonferenz werden in der Regel
mehrtägige Klassenfahrten in der Jahrgangsstufe 5 und 10 durchgeführt. Zusätzlich
besteht für die Klassen der Jahrgangsstufe 8 die Möglichkeit einer einwöchigen
Skifahrt. Die Entscheidungen über geplante Klassenfahrten werden in den
Klassenpflegschaftssitzungen besprochen und von den Eltern durch Unterschrift
verbindlich genehmigt. Als Kostenobergrenze werden für die Jahrgangsstufe 8 und
10 250 € empfohlen.
Jahrgangstufe 5
Eine mehrtägige Fahrt in der Erprobungsstufe macht auf vielfältige Art und Weise mit
dem erdkundlichen, biologischen, geschichtlichen und sonstigen Besonderheiten der
besuchten Region bekannt. Naturgemäß ist das zentrale pädagogische Anliegen
dieser Fahrt zu Beginn der Realschulzeit das gemeinsame Kennenlernen, die
Entwicklung und Vertiefung eines guten Verhältnisses der Schülerinnen und Schüler
untereinander und zu den begleitenden Lehrkräften. Die Klassenfahrten der 5.
Klassen dauern in der Regel drei Tage und finden in der zweiten Hälfte des
Sommerhalbjahres statt. Traditionell werden Jugendherbergen des Sauerlandes und
Münsterlandes angefahren. Im Mittelpunkt dieser Fahrten stehen das „soziale
Lernen“ in der Gruppengemeinschaft und das Naturerlebnis. Wanderungen und
Führungen durch die Natur vor Ort (z.B. in Zusammenarbeit mit dem örtlichen
Forstamt) stehen genauso auf dem Programm wie Spiele und Aufgaben aus der
Erlebnispädagogik (z.B. Nachtwanderungen).
Jahrgangstufe 8
Skifahrten in Klasse 8 sind optional. Die vor den Osterferien stattfindenden Fahrten
finden in den Südtiroler Dolomiten statt. Unser Zielort ist dabei Meransen im
Eisacktal/Pustertal in der Nähe von Brixen.
Der Ort Meransen mit seinem Skigebiet um den Gitschberg bietet auf einem
sonnenreichen Hochplateau sehr gut gepflegte Pisten bis in Höhen von 2500 m, die
sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet sind.
Die Skiausbildung beginnt jeden Morgen um 8.30 Uhr und dauert - mit
angemessener Mittagspause - bis 16.00 Uhr.
Mit den Skifahrten sind neben den o.g. Zielen folgende Intentionen verbunden:
-- Die eigene sportmotorische Handlungsfähigkeit erweitern
-- Als Anfänger den Grundschwung sicher ausführen lernen
-- Als Fortgeschrittener das vorhandene Bewegungsrepertoire erweitern lernen
-- Skilaufen als Möglichkeit für eigene freudvolle Freizeitgestaltung erfahren.
Jahrgangsstufe 10
Die Klassenfahrten der Jahrgangsstufe 10 finden zu Beginn des 1. Schulhalbjahres
statt. Der positive Effekt des gemeinsamen Erlebens kann so für das letzte Jahr
pädagogisch genutzt werden.
Unsere Schule ist offen für verschiedene Zielgebiete, sowohl innerhalb als auch
außerhalb Deutschlands. Schwerpunkte sind jeweils das Kennenlernen der eigenen
bzw. fremder Kulturen.
Beispiel hierfür sind Fahrten nach Berlin mit dem inhaltlichen Schwerpunkt, die
geschichtliche und politische Bedeutung der Hauptstadt in einem geeinten
Deutschland hautnah zu erleben.
Beliebt sind auch die unter dem Aspekt Kunst- und Kulturgeschichte stehenden
Klassenfahrten nach Italien und Kroatien.
Die oben beschriebenen Intentionen der mehrtägigen Fahrten erfahren in der
gesamten Schulzeit Unterstützung durch halb- oder ganztätige Unternehmungen.
Derartige Wandertage werden gemäß dem Wandererlass geplant und durchgeführt.
Carsten Traxel
Zusammenarbeit der Wilhelm-Busch-Realschule mit
dem Westfälischen Industriemuseum Zeche Zollern
II/IV in Dortmund-Bövinghausen
„Entdecken, erleben, erinnern“. Dieses Motto steht über den Angeboten für
Schulklassen der Zeche Zollern II/IV.
Da neuere Schulbücher zunehmend auf die Thematisierung des Steinkohlebergbaus
im Ruhrgebiet verzichten, die Schülerinnen und Schüler aber von diesem
historischen Erbe und seinen Folgen als Bewohner der Region direkt betroffen sind,
bietet sich für unsere Schule eine Zusammenarbeit mit der nahegelegenen Zeche
Zollern an. Hier kann den Schülerinnen und Schülern „vor Ort“ das Thema
Steinkohlebergbau im Ruhrgebiet anschaulich und erlebnisorientiert näher gebracht
werden.
In Zusammenarbeit mit allen Dortmunder Realschulen und dem Museum Zeche
Zollern II/IV wurde eine vier Stunden umfassende Unterrichtsreihe zum Rohstoff
Steinkohle ausgearbeitet. Unterrichtliche Ziele liegen in der Beschreibung der
Entstehung des Rohstoffs Steinkohle, der Erklärung seiner Gewinnung mit den
spezifischen historischen Arbeitsabläufen sowie der Beurteilung der sozialen
Rückwirkungen des Strukturwandels. Das Unterrichtsmaterial wird den Schulen auf
Wunsch kostenlos zur Verfügung gestellt.
Im Rahmen des Erdkundeunterrichts an
der Wilhelm-Busch-Realschule schließt
jede Klasse der Jahrgangsstufe 6 die
zuvor durchgeführte Unterrichtsreihe mit
einer Exkursion zur Zeche Zollern II/IV
ab.
Hierzu
museumspädagogische
wurde
ein
Programm
entwickelt, das den Schülerinnen und
Schülern altersgerecht einen Einblick in
die damalige Arbeitswelt einer Zeche ermöglicht. In einem eigenen Rundweg führt
Berglehrling Franz die Schüler/innen anhand von Modellen durch „seine“ Zeche und
erklärt ihnen, welche Stationen ein Bergmann an einem typischen Arbeitstag zurück
legte und welche Aufgaben er hier zu erfüllen hatte. Um jedem Teilnehmer die
schwere körperlich Arbeit eines Bergmanns bewusst zu machen, dürfen die
Schülerinnen und Schüler in zuvor angelegter Bergmannskluft z.B. einen
Bergekasten mit Steinen befüllen oder am Leseband Kohle und Steine voneinander
trennen. Am Ende der „Schicht“ gibt es für jeden Schüler/jede Schülerin ein echtes
Stück Kohle als Lohn.
Ein
anschließender
Rundgang
durch
die
umliegende
Zechensiedlung
im
Gartenstadtstil rundet das Bild vom Leben einer Bergmannsfamilie ab.
Für die Zukunft ist geplant, die bereits jetzt bestehende Zusammenarbeit der
Wilhelm-Busch-Realschule mit dem LWL-Landesmuseum Zeche Zollern II/IV weiter
auszubauen, da hier für unsere Schülerinnen und Schüler ein wichtiger
außerschulischen Lernort geschaffen wurde.
Karin Steffler
TheaterReal
Seit dem Schuljahr 20011/2012 besteht eine Kooperation zwischen dem Theater
Dortmund und der Wilhelm- Busch- Realschule. Den Schülerinnen und Schülern soll
die Welt des Theaters näher gebracht werden, indem eine Verknüpfung des sozialkulturellen und künstlerisch- musischen Bildungsauftrags gegeben wird. Jeder
Jahrgang soll mindestens einmal pro Schuljahr entweder ein Schauspiel, ein Ballett,
eine Oper oder ein Stück im Kinder- und Jugendtheater besuchen können.
Außerdem haben die Klassen die Möglichkeit, an einem Vormittag hinter die Kulissen
des Schauspiel- und Opernhauses zu blicken. So
lernen die Schülerinnen und
Schüler auch die Berufe (und mögliche Ausbildungsberufe) kennen, die rund um das
Theater
bestehen.
Diese
Kooperation
wird
unterstützt
durch
das
Projekt
„Klassenkasse“, damit sich auch Kinder aus sozial schwachen Familien einen
Theaterbesuch leisten können.
Damit die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben auch nach dem
Theaterbesuch darüber zu reflektieren, hat jeder Jahrgang bei dem öffentlichen
Festakt ein „Patenschaftsbuch“ erhalten. In diesem Buch sollen die einzelnen
Klassen kreativ werden, indem sie Seiten zu den einzelnen Stücken gestalten.
Die Schirmherrschaft für dieses Theaterprojekt hat der Oberbürgermeister Ulrich
Sierau übernommen.
Dorothea Gudd und Sonja Bardek
Bus & Bahn–Show (der DSW21)
Schon seit 14 Jahren vermittelt die Bus & Bahn–Show „Darauf fahr‘ ich ab!“ eine
Auseinandersetzung der Schüler/innen der Jahrgangsstufe 7 mit Themen, wie z.B.:

Kommunikation in Bus & Bahn

Umweltbewusstsein

Angemessenes Verhalten jugendlicher Fahrgäste

Vandalismus

Probleme beim Verhalten zwischen Jung und Alt

Probleme beim Zeigen von Zivilcourage

Bestehende Aspekte oder Neuheiten des ÖPNV’s

Positive Seiten des ÖPNV’s

Spezielle Tickets

Planung von Fahrten mit Bus & Bahn am Computer mit der Elektronischen
Fahrplanauskunft (EFA)
In einem ca. 90-minütigen Mit-Mach-Theater präsentiert das Ensemble der Bus &
Bahn–Show ein sehr abwechslungsreiches Spektrum an schauspielerischen Szenen
sowie musikalischen und spielerischen Einlagen zum Thema „Bus & Bahn“. Dieser
kurzweilige Mix bestehend aus Showelementen der Bereiche Schauspiel und Musik
sowie individuellen Informationsblöcken ermöglicht die Präsentation des ÖPNV und
die Auseinandersetzung damit direkt für die Zielgruppe von Jugendlichen im Alter
von 12 bis 15 Jahren (7. bis 10. Klasse).
Daher nehmen die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 7 der WBR regelmäßig seit
Anbeginn an den kostenlosen Aktionen dieser Show entweder in einem Raum der
WBR oder des Reinoldus- und Schiller-Gymnasiums teil.
Ziel der regelmäßigen Teilnahme ist u. a. letztendlich eine Fortführung des in der
Jahrgangsstufe 5 und 6 angelegten Sozialtrainings nun für Jugendliche der Jahrgangsstufe 7 mit der Absicht, bestehende Verhaltensdefizite dieser Schüler/innen im
Bereich des ÖPNV’s durch eine motivierende Showdarbietung mit spielerischen
Einlagen abzubauen und zu kompensieren. Des Weiteren stellt die Teilnahme der
Klasse an der Bus & Bahn–Show ein positives kollektives Erlebnis dar.
Christina Finkenstädt
 Pausengestaltung
- Milchbar
- Schülerbücherei
-
Milchbar
Ein ausgewogenes Frühstück sollte der normale Start in
den Schultag sein. Jedoch ergab eine Umfrage unter
unseren Schüler/innen, dass ca. ein Viertel von ihnen das
Elternhaus verlässt, ohne gefrühstückt zu haben und ohne
eine Zwischenmahlzeit für die Pausen mitzunehmen. Die
Auswirkungen sind dann im Unterricht zu spüren. Die
Kinder
ermüden
schneller,
sind
erschöpft
und
unkonzentriert.
Häufig wird der Hunger nach der Schule mit süßen und fetten Snacks oder FastFood-Produkten bekämpft. Die Folge sind Kinder und Jugendliche, die durch ihre
falsche Ernährung übergewichtig oder mangelernährt sind sowie Defizite im
Leistungsvermögen aufweisen.
Mit unserer Milchbar wollen wir Alternativen zu dieser ungesunden Lebensweise
bieten. Die Schüler/innen können sich in beiden großen Pausen ein gesundes und
preiswertes Frühstück kaufen. Viele nutzen dieses Angebot regelmäßig.
Das Warenangebot wird unter gesundheitsspezifischen Gesichtspunkten ausgewählt
und mit dem Schülerrat besprochen. Die Schüler/innen können zwischen
verschiedenen Brötchensorten, Getränken, Fruchtjoghurt, Obstsalat und Müsliriegeln
wählen. Der Verkauf von Obst scheiterte an der mangelnden Nachfrage.
In der
kalten Jahreszeit wird heißer Kakao verkauft. Wegen eines hohen Anteils
muslimischer Schüler/innen verzichten wir auf die Verwendung von Schweinefleisch.
Seit Mai 2012 wurde uns von der Stadt Dortmund eine Unterstützung für die Milchbar
zugewiesen. Frau Palasz bereitet die Speisen zu, unterstützt den Verkauf und reinigt
den Verkaufsstand.
Dieses umfangreiche Angebot kann leider nur noch bis zum Ende des
Kalenderjahres 2014 aufrechterhalten werden, da die Maßnahme nicht weiter
finanziert wird.
In der Milchbar werden hauptsächlich Waren in Pfandverpackungen angeboten.
Somit halten wir unsere Schulanlage sauber und vermeiden unnötigen Müll.
Der Verkauf erfolgt durch die Jugendlichen der oberen Klassen. Im Verlauf dieser
regelmäßigen Tätigkeit
gewinnen sie ein freundliches, sicheres und bestimmtes
Auftreten gegenüber ihren Mitschülern und erlernen den verantwortungsvollen
Umgang mit Werten.
Damit leistet die Milchbar einen Beitrag zur Gesundheitserziehung und zur Stärkung
der sozialen Kompetenz der Heranwachsenden.
Katrin Neuhaus
Schülerbücherei
Die Schülerbücherei der Wilhelm-Busch-Realschule besteht seit 1983 und wurde
anlässlich einer zweckgebundenen Zuwendung der Stadtsparkasse Dortmund ins
Leben gerufen. Nicht zuletzt auch wegen dieser finanziellen Unterstützung konnte
der Bestand fortlaufend erweitert und aktualisiert werden. Diese finanzielle
Unterstützung seitens der Stadtsparkasse Dortmund fiel leider weg. Allerdings
kamen gelegentlich Buchspenden von Lehrern und Schülern hinzu. Mittlerweile
umfasst die Bücherei mehr als 2100 Bücher.
Dreimal wöchentlich (Montag, Mittwoch, Freitag) wird den Schülerinnen und Schülern
während der ersten großen Pause Gelegenheit zum Besuch der Bücherei gegeben,
um Bücher auszuleihen oder zurückzugeben oder um einfach nur zu schmökern.
Hier sind auch immer wieder einige Schülerinnen und Schüler unterstützend tätig.
Nach
der
Gründung
der
Schülerbücherei
wurde
zunächst
ein
quantitativ
ausgewogenes Angebot an Büchern für die verschiedenen Altersgruppen angestrebt.
Im Laufe der Zeit hat sich jedoch die Altersgruppe der 10–13-Jährigen als
Stammlesergruppe herausgestellt. Seitdem wurde bei der Neuanschaffung von
Büchern auf diese Entwicklung Rücksicht genommen.
Zum aktuellen Bestand gehören nicht
nur
verschiedene
Erzähltexte,
die
Schülerinnen und Schüler haben auch
Zugriff auf verschiedene Sachtexte.
Neben
zahlreichen
bekannten
Kinderbuchklassikern von Autoren wie
Astrid Lindgren und Ottfried Preußler
umfasst der Bereich Erzählliteratur
auch etliche Bücher der rotfuchs- bzw.
dtv-pocket-Reihe, aber auch Krimis aus den Reihen „Die drei ???“ und „TKKG“, von
denen viele inzwischen Kult-Status erreicht haben. Außerdem sind etwa zwanzig
Asterix-Hefte vorrätig. Andere Bücher befassen sich mit der Lebenswirklichkeit von
Jugendlichen und setzten sich problemorientiert mit Themen wie z. B. Drogen oder
sozialen Problemen auseinander. Selbstverständlich liegt auch die komplette HarryPotter-Reihe vor. Im Bereich der Sachbücher sind alle Bände der beliebten Reihe
„WAS IST WAS“ vorhanden. Außerdem werden einige Titel der Reihe „Tessloff
Aktuell“ bereitgehalten. Geschichtlich interessierte Jugendliche informieren sich
gerne mit der Geschichtsreihe „So lebten sie zur Zeit der …“, einen anderen
thematischen Schwerpunkt bietet die Technikreihe „Ingenieure bei der Arbeit“.
Darüber hinaus finden sich Bücher zu den Themen Computer sowie Sachbücher
über die Tier- und Pflanzenwelt und Aufklärung.
Das Hauptziel einer Schülerbücherei ist
sicherlich, durch ein vielfältiges Angebot
nicht nur „pädagogisch wertvoller“ Bücher,
sondern auch solcher Bücher, die aus
Schülersicht interessant sind, die Freude
am Lesen zu wecken und zu fördern.
Zugleich bekommen Bücher immer mehr
Konkurrenz durch elektronische Medien,
die für Kinder und Jugendliche sicherlich auch immer attraktiver werden. Jedoch
werden diese elektronischen Medien bewusst nicht in der Schülerbücherei
aufgenommen, da sie ohnehin einen sehr großen Raum im Freizeitbereich der
Schülerinnen und Schülerinnen einnehmen. Hier will die Schülerbücherei absichtlich
als Kontrast die eher traditionellen Medien präsentieren. Zudem können die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe leicht verständlicher Sachbücher ein über den
Unterrichtsstoff
hinausgehendes Wissen erwerben. Auf diese Weise kann eine
Schülerbücherei wenigstens bei einigen Schülerinnen und Schülern dazu beitragen,
dass das Lesen ein fester Bestandteil der Freizeitgestaltung wird.
Bärbel Gnacke
Brigitte Mahn
 Projekte
- Deeskalationstraining
- Kosmetikprojekte
- Schulgottesdienste
- Schulhausgestaltung
- Schulsanitätsdienste
- Schulsozialarbeit
- Streitschlichtung
- Umwelterziehung
- Verkehrserziehung
- Vorlesewettbewerb
- Zeitung und Schule
Deeskalationstraining
Beginnend mit dem Schuljahr 2008/09 wird in den achten Klassen ein
Deeskalationstraining mit den Jugendkontaktbeamten der Polizei durchgeführt.
Ziele: Anti-Mobbing Verhalten zu trainieren, Gewaltprävention in der Schule,
Schutzmechanismen entwickeln für Überfälle im öffentlichen Straßenverkehr,
Vertrauen zu den Jugendkontaktbeamten aufbauen
1. Was ist Gewalt ?
Die eintägige Veranstaltung wird durch den Klassenlehrer vorbereitet mit flash
cards zu Gewaltsituationen vorbereitet, wodurch die Schüler für eine
Gewaltskala sensibilisiert werden sollen. Gleichzeitig erkennen sie, dass es
neben physischer Gewalt auch psychische gibt und dass der subjektive
Hintergrund eine Rolle spielt.
2. Mobbing in der Schule
In einem intensiven, realistischen Gespräch im Stuhlkreis wird über Ursachen
von
Mobbing,
Gruppenverhalten,
Außenseiter,
Ausstoßreaktionen
Rückholmöglichkeiten von Außenseitern gesprochen.
und
Eindrucksvoll wird in
Rollenspielen veranschaulicht, wie man sich als Mobbing-Opfer fühlt. Die
Polizisten berichten von Fällen aus Schulen, wie tragisch Mobbing enden
kann, wenn man nicht auf die Warnzeichen reagiert und etwas dagegen
unternimmt.
3. Die Gewaltspirale
Deeskalation heißt Erkennen der Gewaltspirale und Vermeidung von
Provokation.
Körperverletzung
Raub/körperliche Belästigung
Beschimpfung/ Beleidigung
Provokation
4. Training von Deeskalation und Abwehrmechanismen bei Überfällen
Typische
Überfall-Szenen
in
öffentlichen
Verkehrsmitteln
werden
in
Rollenspielen veranschaulicht. Es wird trainiert, wie man der Gefahr
entkommen kann oder Hilfe holen kann. Dabei gibt es auch Tipps zur
Vermeidung von Situationen, Handlungen oder verbalen Attacken, die
gewalttätige Jugendliche herausfordern oder ermutigen.
5. Reflexion
Wiederholung und Bewusstmachung des erlebten und gelernten Verhaltens.
Deeskalationstrainings
finden
sich
auch
in
den
Projektangeboten
der
Schulsozialarbeit wieder. Ob im Bereich der Sport- und Bewegungsangebote der
Schulsozialarbeit (ebenda), im Sozialtraining (5., 6. Klasse) oder der Ausbildung
zum Streitschlichter, hier werden Übungen durchgeführt, die das Verhalten
insbesondere das Fehlverhalten der Schülerinnen und Schüler thematisieren und
reflektieren. Grundlage der Angebote sind die Regeln der ev. Gewaltakademie
Schwerte – Villigst:
„Wir
unterscheiden
gewalthaltiges
Verhalten
und
gewalttätiges
Verhalten.
Gewalttätigkeiten dürfen nirgendwo geduldet werden; sie zur Sprache zu bringen,
angemessen zu thematisieren und wieder abzubauen ist die vor uns liegende Aufgabe. Der Mangel an angemessener Konfliktwahrnehmung und -bearbeitung im
Elternhaus und an andere Stelle (Kindergarten, Schule etc.) ist heute … zu einer
Ohnmacht erwachsen, die leicht als eskalierende Gegen – Gewalt wirksam werden.“
Rolf Thielmann
Kosmetikprojekte
Fotos: A. Kleynewegen
Im Rahmen einer Projektwoche zum 25-jährigen Bestehen der Wilhelm-BuschRealschule hatten die
Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Cremes und
Lidschatten selbst herzustellen. Später wurde das Angebot auf Lippenstift und
Shampoo ausgedehnt. Das Projekt wird fast jährlich zum „Tag der offenen Tür“
durchgeführt und zum Abschluss eines jeden Projektes den Eltern und Angehörigen
zum Kauf an einem dafür hergerichteten Stand angeboten.
Die Schülerinnen und Schüler lernen einerseits den Umgang mit wichtigen Geräten
der Chemie, Pharmazie und Medizin und anderseits die besonders wichtigen
Bedingungen der Hygiene bei der Herstellung von Kosmetika kennen. Zudem lernen
sie etwas über die verschiedenen Komponenten einer Creme, eines Lippenstiftes,
eines Lidschattens oder eines Shampoos. Aber auch lernen sie die Haut als ein
Organ kennen, dass durchaus einer besonderen Würdigung und vielleicht auch der
Pflege bedarf.
So zeigten sich die Schülerinnen und Schüler überrascht, wie hoch der Wasseranteil
einer Creme sein kann, dass Fett und Wasser sich mit Hilfe eines Emulgators
mischen lassen oder dass man durch solch eine Emulsion nicht mehr durchsehen
kann. Dadurch konnten wichtige Begriffe des Chemieunterrichts nebenbei erarbeitet
werden.
Durch die gemeinsame praktische Arbeit in wechselnden Gruppen und an
verschiedenen Aufgaben wird die soziale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler
gestärkt und durch das gemeinsame Festlegen der Preise für ihre Produkte ihre
mathematischen Fähigkeiten und Fertigkeiten geschult. Aufgrund dessen ist die
Produktpalette der Cremes (Handcreme, Lotion, Tages- und Nachtcreme für normale
und trockene Haut) in ihrer Vielfalt immer mehr erweitert worden, während die teuren
Lidschatten und Lippenstifte nur noch zu besonderen Projekttagen hergestellt
werden. Das Thema „Pflege der eigenen Haut“ leistet ebenfalls einen Beitrag zur
Gesundheitserziehung.
Ab dem Schuljahr 2014/15 sollen Geruchsstoffe durch Wasserdampfdestillation am
Tag der offenen Tür hergestellt werden. Die Schüler/innen lernen dadurch das
Grundprinzip der Herstellung von Parfüms und damit die Geruchsintensivierung in
einem Lösungsmittel wie Wasser kennen.
Heike Abel-Rochan
Schulgottesdienste
(Stand: Dezember 2014)
Seit dem Jahr 1996 gibt es die Kooperation mit den Pastören der umliegenden Gemeinden
und der Wilhelm-Busch-Realschule.
Der Einschulungsgottesdienst für die neuen 5. Klassen, der Weihnachtsgottesdienst für die
5. und 6. Klassen und der Abschlussgottesdienst der 10. Klassen werden von den
Religionslehrer/Innen beider Konfessionen und den Kollgen/Innen für das Fach Praktische
Philosophie mit den Schüler/Innen erarbeitet. Gebete, Fürbitten, Rollenspiele und Lieder
werden formuliert und einstudiert.
Ab dem Jahr 2015 soll es auch für die Klassen 7 und 8 einen Gottesdienst geben. Geplant
ist dieser für die Osterzeit.
Bei den regelmäßigen Treffen der Religionslehrerinnen und Religionslehrer mit den Pastören
geht es außerdem darum, die Zusammenarbeit zwischen Schule und Kirche weiter zu
fördern. So werden die Pfarrer/Pastöre zu Themen wie „Zölibat“, „Kirche wozu?“ oder „Gott,
wer ist das?“ eingeladen, um mit den Schülerinnen und Schülern über kontroverse
Einstellungen zu diskutieren. Außerdem besuchen die Schüler/Innen die Gotteshäuser zum
Thema „Evangelisch-katholisch: Unterschiede und Gemeinsamkeiten“.
Dorothea Gudd
Schulhausgestaltung
Die
innere
Gestaltung
Schulhausgestaltung
mit
der
fest
Wilhelm-Busch-Realschule
installierten
Kunstwerken
unterscheidet
(z.B.
die
Wandgemälden),
Lichthofgestaltung mit Pflanzen, Ausstellungstafeln zu verschiedenen Themen wie z.B.
„Zeitung in der Schule“ oder „amnesty international“ und sich wandelnde Bildergalerien,
Ausstellungen und Projekte.
In diesem Artikel wird die künstlerische Gestaltung des Schulgebäudes behandelt.
Die innere Schulgebäudegestaltung der Wilhelm-Busch-Realschule ist geprägt von Motiven
und Szenen aus Werken des Namensgebers Wilhelm Busch. Aber auch zahlreiche Künstler
des letzten Jahrhunderts sind an den Wänden des Gebäudes verewigt.
Sämtliche Wandmalereien stammen von Schülerinnen und Schülern dieser Schule, erstellt
über einen Zeitraum von mehreren Jahren in verschiedenen Kunst - AG´s. Betreuende
Kunstlehrerin war Frau Grothoff, die sich inzwischen im Ruhestand befindet.
Die Gemälde wurden in Gruppenarbeit erstellt. Die Motive wurden von einer Folie mittels
OHP auf die Wand projiziert, abgezeichnet und anschließend farbgetreu nachgemalt.
Im Eingangsbereich der Schule begegnen uns Schulszenen aus Wilhelm Buschs Werken,
vorwiegend aus der Bildergeschichte „Max & Moritz“ mit den beiden Protagonisten selbst
und dem bekannten Lehrer Lämpel.
Das auch im Briefkopf der Schule verwendete Selbstportrait des Namensgebers befindet
sich direkt neben der Eingangsvitrine.
Die künstlerische Gestaltung des Schulgebäudes wurde folgendermaßen konzipiert:
An den Wänden der vier Treppenhäuser, die dem sog. PZ (= Pädagogisches Zentrum)
zugewandt sind, befinden sich zahlreiche Busch-Figuren und Busch-Motive in Kombination
mit Dortmunder Wahrzeichen – in dieser Verschmelzung eine gelungene künstlerische
Umsetzung des Schulnamens „Wilhelm-Busch-Realschule-Dortmund“.
In den Treppenhäusern selbst sind großflächige, meist sogar Wand füllende Gemälde
bekannter Künstler des 20. Jahrhunderts angebracht. Man findet Werke von Künstlern wie
Hundertwasser, Kandinsky, Miró und Otmar Alt. Einige Bilder sind in Anlehnung an Vasarely
entstanden.
Das Treppenhaus vor dem Verwaltungstrakt ermahnt in besonderer Weise der Verpflichtung
zu globalem Denken. Auf einer Seite finden wir unseren „Blauen Planeten“ im Weltall – ein
Gemälde ganz in der Farbe Blau gehalten. Auf einer anderen Seite finden wir eine
künstlerische Umsetzung des europäischen (Einheits-) Gedankens. Zahlreiche Wahrzeichen
europäischer Städte verschmelzen zu einer „künstlerischen Landkarte“. Zu sehen sind
markante Bauwerke u.a. aus Rom, Moskau, Pisa, London, Berlin,
Lübeck,
Barcelona,
Brügge,
Istanbul,
München,
Paris und nicht zuletzt Dortmund mit den Wahrzeichen
Florianturm und Westfalenhalle.
An vielen Stellen des Gebäudes befinden sich aber auch Ausstellungen (z.B. Gipsmasken)
oder Bildergalerien von Schülern zu den unterschiedlichsten Themen des Kunstunterrichts.
Somit wird das Schulgebäude nicht nur durch die Schüler verschönert, sondern den
Schülern auch eine Identifikation mit ihrer Schule gegeben.
Die künstlerische Gestaltung des Schulgebäudes obliegt aber nicht nur der Fachschaft
Kunst.
Die Fachschaft Textilgestaltung präsentiert sich an mehreren Stellen mit Schülerarbeiten.
An der Wand zwischen Bücherei und Musikraum befinden sich Glasvitrinen mit Textilarbeiten
genauso wie in den Glasvitrinen vor dem Verwaltungstrakt mit regelmäßig wechselnden
Ausstellungen.
So wie es in der Kunst keinen Stillstand gibt, so ist auch die künstlerische Gestaltung dieses
Schulgebäudes nicht abgeschlossen.
Es gibt noch viele Ideen zu verwirklichen. Ein Projekt könnte die Verschönerung der sechs
Beton-Säulen im PZ sein, des Weiteren gibt es noch freie Wandflächen zur Gestaltung.
Alle Gestaltungs-Techniken wie Malen, Zeichnen, Plastisches Gestalten, Drucken, Textiles
Gestalten usw. sollten weiterhin dazu beitragen, der Wilhelm-Busch-Realschule ein
unverwechselbares „Gesicht“ zu geben.
Gabriele Schroer
Schulsanitätsdienste der WBR
Dieses Jahr war es wieder so weit: der Arbeiter- Samariter- Bund hat an der WilhelmBusch- Realschule neue Schulsanitäter und -sanitäterinnen der 7. und 8.
Jahrgangsstufe ausgebildet:
Der Schulsanitätsdienst hat bereits Tradition an unserer Schule. Die Ausbildung der
Schulsanitäter wird durchgeführt durch qualifizierte Ausbilder des Arbeiter-SamariterBund Dortmund e.V., die alle engagiert im Rettungsdienst arbeiten. Die 30-stündige
Ausbildung beinhaltet altersgerecht aufgearbeitet Inhalte aus der Notfallmedizin. Der
Lehrgang wird allen Schulsanitätern und -sanitäterinnen bescheinigt, wobei das
Engagement der Schülerinnen und Schüler zusätzlich auf dem Zeugnis vermerkt
wird.
Der Grundgedanke des Schulsanitätsdienstes ist es, Schülern und Schülerinnen
durch die Ausbildung zu Schulsanitätern die Möglichkeit zu geben, im Notfall durch
Erste- Hilfe- Maßnahmen die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu
überbrücken. Kommt es im Schulalltag zu einem Notfall, werden die Schulsanitäter
und -sanitäterinnen gerufen, um Erste Hilfe zu leisten. Im Schulsanitätsdienst lernen
Schülerinnen
und
Schüler
in
einer
professionellen
Ausbildung
(Schulsanitätslehrgang) wie schnell, richtig und mit wenigen Hilfsmitteln in
Notfallsituationen geholfen werden kann. Die erworbenen Kenntnisse können bei
Unfällen in der Schule, aber auch in der Freizeit und zu Hause sofort angewendet
werden, um das Ausmaß der Folgen von Unfällen durch schnellstmögliche und
adäquate Hilfeleistung zu verringern. Damit leisten sie auch gleichzeitig einen
wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung aller Personen an der WBR.
Schülerinnen und Schüler, die sich im Schulsanitätsdienst engagieren, sind
selbstbewusst, weil sie wissen:
Ich kann helfen,
wenn es darauf ankommt!
Außerdem macht nicht nur die Ausbildung jede Menge Spaß, sondern auch die
regelmäßigen
Treffen
der
Schulsanitätsgruppe.
Mit
einer
entsprechenden
Weiterqualifizierung kann man bei Veranstaltungen wie Konzerte oder Fußballspielen
als Sanitäter aktiv werden oder ein Praktikum im Rettungsdienst machen.
Die Aufgaben:
Im Schulsanitätsdienst geht es darum:
* Notfallsituationen zu erkennen und einzuschätzen,
* Bei Bedarf lebensrettende Sofortmaßnahmen durchzuführen und den
Rettungsdienst zu alarmieren,
* Erste Hilfe zu leisten und den Verletzten persönlich zu betreuen, bis der Rettungsdienst eintrifft,
* Den Verletzten an den Rettungsdienst bzw. den Arzt zu übergeben,
* Bei Schulveranstaltungen Erste Hilfe zu leisten,
* Bereitschaftsdienste während des Unterrichts und in den Pausen zu übernehmen
Eine mögliche Situation:
Große Pause: Die 14-jährige Sarah ist mit ihren Freundinnen auf dem Weg zum
Pausenhof. Da rutscht sie auf der Treppe aus und schlägt mit dem Kopf auf. Sie
blutet aus einer großen Platzwunde auf der Stirn. Schnelle Hilfe ist jetzt dringend
notwendig.
Situationen wie diese passieren immer wieder im Schulalltag. Schülerinnen und
Schüler
verletzen sich im Sportunterricht oder in der Pause und benötigen kompetente Hilfe,
bis der Rettungsdienst eintrifft. Ausgebildete Schulsanitäter und –sanitäterinnen
wissen, wie man sich in einer solchen Notfallsituation verhält und was zu tun ist.
Sonja Bardek
Schulsozialarbeit an der Wilhelm-Busch-Realschule
Schulsozialarbeit in der jetzigen Form besteht erstmalig an der WBR seit März 2012.
Ausgehend von den Bedarfen und Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler der
Wilhelm Busch Realschule entwickelte sich die Arbeit der Schulsozialarbeit nach den
unten genannten Aufgaben.
1. Ausgangspunk der Schulsozialarbeit
Die Schulsozialarbeit handelt in enger Kooperation mit den Lehrkräften der Schule,
der
Schulleitung,
Schulpsychologischen
den
Trägern
Beratungsstelle
der
öffentlichen
Jugendhilfe,
der
und
anderen
Beratungsstellen
und
Hilfsangeboten im Sozialraum.
Sie koordiniert die Vernetzung schulischer und außerschulischer Beratungsangebote
im Kontext Schulsozialarbeit und vertretet die Schule in Netzwerken mit
außerschulischen Partnern im Sozialraum.
Sie richtet ihre Angebote an Gruppen und Einzelne:
· Schulleitungen, Lehrkräfte, Schüler/-innen, Sorgeberechtigte und Schulaufsicht
· Lehrerkollegien und Schulklassen
· die Schule als System
Sie agiert sowohl vorbeugend als auch bei konkreten Schwierigkeiten, Problemen
und Konflikten.
2. Das Aufgabengebiet der Fachkraft umfasst im Wesentlichen
· Implementierung und Verstetigung der Schulsozialarbeit an der Schule
· Einzelfall- und Gruppenberatung
· Soziale Gruppen- und Projektarbeit
· Eltern- und Familienarbeit
· Mitarbeit in pädagogischer Gremienarbeit
· Kooperation mit außerschulischen Partnern
· Netzwerkarbeit
· Information, Beratung und Unterstützung von Schulleitungen, Lehrkräften, Schüler/innen, Sorgeberechtigten, Schulaufsicht und außerschulischen Partnern bei der
Nutzung des Bildungs- und Teilhabepaketes
3. Die Entwicklung der Aufgaben der Schulsozialarbeit an der Wilhelm Busch
Realschule Dortmund

Einzelfallhilfe mit den Schwerpunkten:
Unterstützung bei persönlichen Problemen der Schüler mit Entwicklung von
eigenen und externen Unterstützungen und Hilfeleistungen.
Beratung zur Kontaktaufnahme mit externen Stellen zur weiteren Hilfe, der
medizinischen,
der
psychotherapeutischen
Beratungen
/
Therapien,
Vermittlung an Erziehungs-, Familienberatungsstellen, dem Jugendhilfedienst,
Einrichtungen der Wohlfahrtspflege, Krisenkontaktzentrum in Do. – Hörde, der
Kinder- und Jugendkliniken St. Elisabeth Klinik in Dortmund und in Datteln.
Betreuung und Begleitung von Schülerinnen und Schülern mit
Verhaltensauffälligkeiten, in familiären Notlagen, mit familiären Defiziten.
Von der Einzelfallhilfe zur Projektarbeit

Einzel- und Projektangebote für Kinder und Jugendliche
Deeskalationstrainings, für einen besseren Zusammenhalt und für ein
besseres Verständnis untereinander. Die Schule stellt der Sozialarbeit und
den Schülern einen Aktionsraum im Pavillon zur Verfügung. Dieser wird für
Kreativangebote und für die Einzel- Projektangebote genutzt. Der Raum ist mit
Hartmatten, Bocksäcke, Bockshandschuhe ausgestattet. U. a. findet hier
Ringen und Kämpfen für Jungen statt. Jungen können hier ihre körperlichen
Grenzen und die des Kampfpartners erfahren, erkennen und einhalten.
Prävention und Intervention bei Mobbig und Cybermobbing.
Mitarbeit in der AG Streitschlichtung, Ausbildung und Begeleitung von Schülern zu
Streitschlichtern ab Klasse 7.

Sport-, Bewegungs-, Kulturangebote nach dem Unterricht
TriXitt Fußball für Jungen und Mädchen. Ein Fußballangebot in dem die
eigene Leistung und die Fairness im Vordergrund stehen.
Basketball für Mädchen und Jungen in Kooperation mit einem Sportverein
Sport-, Spiel, Spannung für Mädchen. Mädchen können und sollen hier unter
Ausschluss der Jungen ihre sportlichen und kommunikativen Fähigkeiten
erlernen und trainieren.
Theaterwerkstatt. Szenen und Stücke werden selber produziert und in der
Klasse aufgeführt. Die Schüler nutzen aktiv die Angebote der städtischen
Bühne.

Elternangebot, Beratung und Betreuung für Erziehungsberechtigte
Hausbesuche, Problem-, Aufgabenermittlung und Zielvereinbarungen.

Aktive Kooperationen mit und aktive Teilnahme an
Lehrerkonferenzen
Regelmäßige Besprechung mit dem Rektor der Schule
Regelmäßige Besprechung mir der Übermittagsbetreuung
Runder Tisch gegen Rechts in Dorstfeld und Huckarde
Besprechung zum KJHG § 78 Innenstadt West
Monatliche Sitzung der Schulsozialarbeiter West (Qualitätszirkel)
AG Streitschlichtung (Ausbildung, Reflektion, Evaluation)
Kontakte
zu
Kirchen,
örtlichen
Schulsozialarbeitern,
Kirchenvertretern,
Vertretern der
Wohlfahrtsverbänden, Jugendzentren etc.
Stadtteilarbeit Dorstfeld (u. a. Dorstfelder Festwochen)
DGB Jugend 90 Min. gegen Rechts
Respektbüro der Stadt Dortmund
Dortmunder Jugendring
Regelmäßige Besprechung mit der Schülervertretung
Teilnahme am Jugendforum Innenstadt –West
Prävention
/
Aktion
Schülermobbing
in
Zusammenarbeit
mit
der
Unterstützung
der
Schulpsychologischen Beratungsstelle
Schule
ohne
Rassismus,
Schüler
mit
Courage,
Schülervertretung
Projektangebote Sport und Bewegung

Bildungs- und Teilhabepaket
Neben der Unterstützung in der Antragsbearbeitung werden noch folgende Aufgaben
wahrgenommen.
Lernförderung
In Kooperation mit den Sozialarbeitern der Gymnasien und Gesamtschulen in den
angrenzenden
Stadtvierteln
werden
geeignete
Oberstufenschüler
als
Nachhilfeschüler geworben.
Ausflüge / Exkursionen
Mit den zuständigen Lehrern werden Anträge abgesprochen und bearbeitet und die
Schulsozialarbeit nimmt an Exkursionen und Ausfügen im Einzellfall teil.
Soziale und kulturelle Teilhabe
Es besteht eine Kooperation mit Sportvereinen aus dem Stadtteil, um für bedürftige
Schüler entsprechende Anträge zur Kostenübernahme bei Vereinsmitgliedschaft zu
bearbeiten.
Rolf Thielmann
Streitschlichtung
Es ist uns ein Anliegen, in Schülerinnen und Schülern das Interesse zu wecken,
selbst Verantwortung für ein friedliches Zusammenleben innerhalb des Schulalltags
zu übernehmen. Schon seit mehreren Jahren wird aus diesem Grund in der
Arbeitsgemeinschaft „Streitschlichtung“ das Handwerkszeug bzw. die entsprechende
Fähigkeit vermittelt, Konflikte gewaltfrei und selbstverantwortlich lösen zu können. In
der
Projektwoche
des
Schuljahres
2009/10
fand
eine
kompakte
jahrgangsstufenübergreifende Ausbildung statt. Im Schuljahr 2012/13 fand die
Ausbildung von 16 Schülerinnen und Schülern einmal wöchentlich im Anschluss an
den Unterricht durch den Schulsozialarbeiter Rolf Thielmann und die Lehrerin Iris
Lage statt. Dieser 1. Ausbildungsjahrgang der Streitschlichtung ist im 10. Schuljahr,
die noch verbleibenden 14 Schülerinnen sind zurzeit abwechselnd im Einsatz, wenn
es um Schlichtungen geht und werden die Schule
zum Ende des Schuljahres
verlassen.
Eine neue Ausbildungsgruppe konstituiert sich aktuell. 20 Kinder und Jugendliche
aus den 7. und 8. Klassen haben sich angemeldet, um die neue Ausbildung zu
durchlaufen.
Was ist Schlichtung?
Schlichtung ist ein Konfliktgespräch mit Hilfe einer neutralen Person.
„Neutral“ heißt
• unabhängig
• unparteiisch
• sich nicht auf eine Seite ziehen lassen
Wie kommt eine Schlichtung zustande?
• Die Streitenden wünschen eine Schlichtung.
• Mitschüler oder Lehrer empfehlen eine Schlichtung.
• Die Schlichter bieten ihre Hilfe an.
Schlichtung-Mitmachen ist freiwillig.
Mitmachen heißt
• Regeln anerkennen
• nach Lösungen suchen
Worum geht es in der Arbeitsgemeinschaft Streitschlichtung ?
Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 werden in der Arbeitsgemeinschaft
„Streitschlichtung“ ausgebildet, Konfliktparteien zu begleiten und dahin gehend zu
beraten, dass eine gemeinsame Lösung gefunden wird. Jüngere Interessierte
werden in der Projektwoche altersangemessen an eine vermittelnde Position
herangeführt. Die Schlichterinnen und Schlichter spielen dabei nicht die Rollen von
Lehrern, Richtern oder Eltern. Sie bemühen sich auf der Grundlage von
Vereinbarungen, die die Konfliktparteien selber finden und entwickeln, den aktuellen
Konflikt zu lösen und Schaden zu beheben.
Ziel eines Schlichtungsgesprächs ist es,
dass die zerstrittenen Parteien miteinander reden und sich gegenseitig zuhören. Die
Schlichtung will eine Brücke bauen, auf der die Streitenden sich entgegenkommen,
wenn der Konflikt zu einem Graben geworden ist, den die Streitenden nicht allein
überwinden können.
• Die Streitenden bauen die Brücke.
• Die Schlichter helfen dabei.
Anschließend wird gemeinsam über mögliche Konfliktlösungen beraten.
Das Ergebnis eines Schlichtungsgespräches
wird
von
den
Schlichtungsformular
Streitschlichterinnen
(eine
Art
Vertrag)
und
Streitschlichtern
schriftlich
festgehalten.
in
einem
Durch
ihre
Unterschrift bekräftigen die beiden Konfliktparteien ihr Einverständnis mit den
vereinbarten Lösungen.
Wesentlich ist,
dass es bei dieser Art von Streitschlichtung keinen Gewinner oder Verlierer gibt.
Beide Parteien sollen etwas dazugewinnen, nämlich eine neue Sicht der Dinge.
Was können Streitschlichterinnen und Streitschlichter gewinnen?
In einem Schlichtungsgespräch sind die Streitschlichterinnen und Streitschlichter
herausgefordert, die gelernte Gesprächstechnik anzuwenden und sich an die
wesentlichen Punkte eines Schlichtungsgesprächs zu halten.
Schlichterinnen und Streitschlichter lernen
1. neutral zu sein
2. auf Regeln hinzuweisen auf Einhaltung der Regeln zu
achten
• ausreden lassen
• wiederholen, was der andere gesagt hat
• höflich sprechen
3. zuzuhören
4. Vertraulichkeit zu wahren (kein Klatsch)
5. durch Fragen zu helfen, Lösungen zu finden
Die Arbeitsgemeinschaft „Streitschlichtung“ bietet für die bereits ausgebildeten und
aktiven Streitschlichterinnen und Streitschlichter (Klasse 9 und 10) die Möglichkeit,
ihre Erfahrungen zu reflektieren und offenen Fragen und Probleme anzusprechen
und zu diskutieren. Zudem erhalten die aktiven Streitschlichter ein entsprechendes
Zertifikat nicht nur für ihre Bewerbungsunterlagen.
Für die unteren Jahrgänge ist die Ausbildung von Streithelfern geplant: ein paar
Kinder einer Klasse lernen, Klassenkameraden in der fairen Auseinandersetzung bei
kleinen bis mittleren Streitigkeiten zu unterstützen, und zwar angelehnt an das Modell
„Erste Hilfe im Streit“ nach dem Bensberger Modell der Thomas-Morus-Akademie.
Wahrnehmung der Streitschlichtung
Wir erleben an der Schule eine aktive Bereitschaft, die Streitschlichtung in Anspruch
zu nehmen. Insbesondere die neuen Schulkinder in den 5. Klassen und die Kinder
aus der 6.und 7. Klasse nehmen die Streitschlichtung an. Die älteren Kinder weniger.
Das Interesse an der Streitschlichterausbildung ist groß, da noch weitere Nachfragen
bestehen, wird überlegt, die Gruppe zu teilen. Die Erfahrungen der 1. Ausbildungsgruppe und deren Feedback, haben und veranlasst, noch stärker situativ auf die
Gruppe und deren aktuellen Belange einzugehen.
Gleichzeitig beginnen wir mit einer Evaluation, die folgende Bereiche vorsieht:
Fragebögen an Streitschlichter
Fragebögen an Streitparteien.
Auswertung der Schlichtungsverträge, Streitschlichterprotokolle bzw. -verträge (in
Bezug auf: Gründe der Konflikte, Alter / Klasse, Geschlecht, Streitwiederholung).
Grundlagen der Ausbildung:
Faller, Kerntke, Wackmann: „Konflikte selber lösen- Trainingshandbuch für Mediation
und Konfliktmanagement in Schule und Jugendarbeit. Mühlheim a.d.Ruhr.2009
Gewaltakademie Villigst ev. Kirche: Spiele, Impulse und Übungen, Band I-IV
Anhang
Fragebogen für Streitschlichter
Iris Lage, Rolf Thielmann
Meine Selbst - Einschätzung
••••• = fühle ich mich sehr sicher
•••• = fühle ich mich sicher
••• = fühle ich mich nicht ganz sicher,
wäre gut noch zu üben
•• = fühle ich mich noch unsicher
muss ich noch trainieren
•
=
fühle
ich
mich
noch
sehr
unsicher; möchte ich noch intensiv
trainieren
1. Phase: Einleitung
• Gute Atmosphäre schaffen (incl. Sitzordnung festlegen oder vereinbaren)
• Ablauf, Gesprächsregeln und Grundregeln der Streitschlichtung erklären
• Rolle der StreitschlichterIn
• Abstimmung mit Mit-StreitschlichterIn
2. Phase: Sichtweisen der Konfliktparteien
• Standpunkte erfragen
• Regeleinhaltung durchsetzen
• Gutes Zuhören und zusammenfassen
3. Phase: Konflikterhellung/ Konflikthintergründe
• Über Hintergründe und Gefühle sprechen
• Augenblickliche Stimmung ausdrücken
• Eigene Anteile am Konflikt zur Sprache bringen lassen
• Aktives Zuhören, Ich-Botschaften
• Konfliktbeteiligte wieder ins Gespräch bringen
4. Phase: Lösungen suchen und finden
• Lösungsmöglichkeiten überlegen und aufschreiben
• Vorschläge sortieren, bewerten und auswählen
• Sich auf gemeinsame Lösung verständigen
5. Phase: Schriftliche Vereinbarung treffen
• Schriftliche Vereinbarung erstellen
Umwelterziehung
1. Schutz des Schulgebäudes:
Nach der abgeschlossenen Renovierung unseres Schulgebäudes im Sommer 2001
wurde
besonders
auf
Sauberkeit
und
Ordnung
im
Gebäude
geachtet.
Müllvermeidung und Energiesparen waren sowohl Aufgabe der einzelnen Klassen
als auch vorrangige Ziele der fächerübergreifenden Umwelterziehung.
2. Schutz des Schulumfeldes
Das klassenbezogene Projekt hat sich durch das Lehrerraumprinzip erübrigt, aber
die Bereiche für den Pausenaufenthalt werden weiterhin von Schülergruppen und so
genannten Müllspionen beobachtet. Auch der Toilettendienst trägt einen wichtigen
Beitrag dazu bei.
Die regelmäßigen Müllsammelaktionen auf dem Schulgelände und dem Schulweg
fördern die Schärfung des Umweltverhaltens und die positive Haltung gegenüber
dem Naturschutz.
Die Umwelterziehung an unserer Schule muss den ökologischen Gegebenheiten des
Schulumfeldes angepasst werden. Durch die besondere Lage der Schule „im
Grünen“ ergeben sich nicht nur günstige Voraussetzungen für den Unterricht,
sondern auch Verpflichtungen.
Zum einen können Unterrichtsgänge in das nahe Wäldchen oder in den Revierpark
Wischlingen den Schülerinnen und Schülern die Veränderungen in der Natur nahe
bringen, zum anderen lernen sie dabei auch Rücksicht auf Pflanzen und Tiere zu
nehmen.
Eine besondere Aufgabe ist es für uns an dem Schutz der über unser Schulgelände
wandernden Amphibien mitzuwirken. Dabei arbeiten wir mit der AGARD Dortmund
und dem Bund für Naturschutz zusammen.
Es werden jährlich im Frühjahr Müllsammelaktionen organisiert, an welchen unsere
Schüler eifrig mitwirken, damit der Weg der Amphibien vor Gefahren geschützt wird.
Obwohl ein Tunnelsystem die Überquerung der Straße vermeiden soll, landen doch
viele Tiere an der Oberfläche und werden von unseren Schülerinnen und Schülern
vor dem Überfahren gerettet.
Durch Plakataktionen innerhalb des Biologieunterrichts sensibilisieren wir die
Schüler/innen und Eltern für die Problematik. Vorträge der AGARD- Mitarbeiter
geben den Schülerinnen und Schülern Aufschluss über den hohen Arbeitseinsatz
eines Naturschützers.
In den Projektwochen wurden auch schon andere Umweltthemen aufgegriffen. Dabei
haben Besuche des Naturschutzhauses (Öko- Haus), der Grünen Schule und der
Zooschule einen wichtigen Beitrag zum Begreifen des Artenschutzes geleistet.
Regelmäßige
Besuche
des
nahgelegenen
Tierschutzzentrums
öffnen
den
Schülerinnen und Schülern die Augen für die Nachteile der Haustierhaltung und die
Folgen einer unüberlegten Anschaffung eines Tieres.
Fächerübergreifende Themen des Umweltschutzes werden auch in Erdkunde,
Physik, Chemie oder Kunst aufgegriffen. Siehe ZB. Mülltrennung, Energiesparen u.
Klimawandel.
Es gilt die Natur der näheren Umgebung bewusst wahrzunehmen, Zusammenhänge
zu verstehen und langfristig zu einem globalen ökologischen Verständnis zu
kommen.
Verschärftes Interesse an den Auswirkungen von Giftstoffen hat sich durch die PCBVerseuchung und die dadurch bedingte, inzwischen abgeschlossene Sanierung des
Schulgebäudes gezeigt. Daraus ergibt sich nun ein besonderer Schutz der Räume.
Überall soll auf Sauberkeit und Ordnung geachtet werden, indem jede Gruppe für
ihren Bereich verantwortlich ist.
Zukünftig soll auch noch mehr auf Müllvermeidung und Energieeinsparungen
geachtet werden. Diese beiden Themen müssen immer wieder in das Bewusstsein
der Schulgemeinschaft gerückt werden.
Christiane Balke und Bernd Anders
Verkehrserziehung
Verkehrserziehung ist Teil des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule. Ziel
und Aufgabe der Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung ist es, „die für eine
reflektierte und verantwortliche Teilnahme in der Verkehrswirklichkeit erforderlichen
Kompetenzen zu fördern“ (vgl. den aktuellen Runderlass des Ministeriums für Schule
und Weiterbildung vom 14.12.2009 – 511).
Besondere inhaltliche Schwerpunkte liegen in der Sicherung des neuen Schulweges,
Schulumgebung und Wohnumgebung; zum Abschluss der Sekundarstufe I im
Bereich verantwortungsbewusstes Rad- und Mofafahren.
In der Sekundarstufe I werden sowohl die altersspezifische, in erheblichem Umfang
steigende Teilnahme am Straßenverkehr als auch die Interessen an sozialen,
ökologischen, ökonomischen und technischen Problemen berücksichtigt.
Die eigene Verantwortlichkeit der Schüler/innen wird gefördert im Hinblick auf
sicheres und reflektiertes Rad und Mofa fahren sowie eine möglichst rational
geleitete Auswahl der Verkehrsmittel und Verkehrswege. Dabei werden rechtliche,
medizinische und psychologische Kenntnisse vermittelt.
Der Verkehrserziehung als Unterrichts- und Erziehungsauftrag der Schule wird an der
WBR durch gezielte Unterrichtseinheiten z.B. in Zusammenarbeit mit dem ADAC oder
der Polizei erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt.
Die Schüler/innen leben heute in einer sehr mobilen Gesellschaft mit einem weiterhin
zunehmendem Straßenverkehr. Täglich werden sie mit dem Straßenverkehr
konfrontiert und den damit verbundenen Gefahren ausgesetzt.
Jugendlichen fällt es häufig schwer, theoretisches Wissen, wie sie es zum Beispiel im
Verkehrsunterricht vermittelt bekommen, in der Praxis anzuwenden.
Für ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr spielen die richtige Einschätzung von
Gefahrensituationen und ein gutes Reaktionsvermögen sowie die Kenntnis
grundlegender physikalischer Gesetze eine entscheidende Rolle. Dies gilt für alle
Verkehrsteilnehmer - für Kinder und Jugendliche aber in besonderem Maße.
Wo die Grenzen der Anpassung von Kindern an den Straßenverkehr liegen, wird
daran deutlich, dass sie erst im Alter von etwa acht Jahren in der Lage sind, den
Straßenverkehr als Fußgänger einigermaßen zu bewältigen. Mit 14 Jahren sind die
Fähigkeiten zum Radfahren erst richtig ausgebildet. Langjährige Erfahrung und
Routine müssen zudem noch erworben werden, um Sicherheit im Straßenverkehr zu
erreichen.
Sprachentwicklung, soziales Umfeld und die Möglichkeit, zu üben und konkrete
Erfahrungen zu sammeln, beeinflussen das Tempo dieses Lernprozesses.
Weitere Berücksichtigung sollen in den Lerninhalten die alters- spezifischen
Gefahren im Straßenverkehr, insbesondere als Zweiradfahrer, finden; ebenso sollten
die Auswirkungen von Alkohol und Drogen sowie Aggressionen und Imponiergehabe
zur Sprache kommen.
Jahrgangsstufenbezogene Inhalte
Verkehrserziehung als Aufgabe aller Fachbereiche findet grundsätzlich in den
verschiedenen Jahrgangsstufen der Wilhelm-Busch-Realschule seit vielen Jahren
statt, z.B. in der Jgst. 5 im Fach Erdkunde „Leben in der Stadt“, in der Jgst. 9 ´, im
Fach Technik „Transport/Verkehr“.
Im Übrigen finden bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung von
Wandertagen sowie bei Busfahrten zu den ausgelagerten Sportstätten (Schwimmbad
Dorstfeld und Helmut-Körnig-Halle) Aspekte der Verkehrserziehung regelmäßig
Berücksichtigung.
Jahrgangsstufe 5 / 6
Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Motorik und Reaktionsfähigkeit weiter,
um sich im komplexen Verkehrsgeschehen auf dem Schulweg und in der Freizeit
sicher bewegen zu können (z.B. ÖPNV). Sie lernen, sich mit der örtlichen
Verkehrssituation auseinander zu setzen (z.B. Bremsverhalten von Automobilen im
Straßenverkehr, praktische Versuche in Zusammenarbeit mit dem ADAC).
Projekt „Achtung Auto!“ ADAC
Das Programm „Achtung Auto!“, trägt nicht unerheblich dazu bei, Schülerinnen und
Schülern - vor allem der fünften Jahrgangsstufe - kritische Situationen im alltäglichen
Straßenverkehr und Unfallgefahren zu verdeutlichen und sie zu befähigen, durch
vorausschauendes Handeln richtig zu reagieren.
Das durch den ADAC entwickelte Programm soll den Schüler/innen der WBR die
praktische Umsetzung ihres theoretischen Wissens ermöglichen.
„Achtung Auto!“ basiert auf „Learning by doing“, denn insbesondere für Kinder gilt:
Was man selbst erlebt, versteht und merkt man sich besser.
In zwei Schulstunden haben Schüler/innen die Gelegenheit, mit einem ausgebildeten
Moderator des ADAC und mit ihrem Verkehrserzieher bzw. Klassenlehrer reale
Verkehrssituationen handlungsorientiert zu erleben, den Zusammenhang zwischen
Geschwindigkeit,
Reaktionszeit
und
Bremsweg,
auch
in
Abhängigkeit
von
verschiedenen Fahrbahnzuständen, einzuschätzen und so den Anhalteweg besser
realisieren zu können.
Kinder sind noch nicht in der Lage, die Geschwindigkeit eines sich nähernden
Fahrzeugs richtig einzuschätzen. Sie glauben auch, dass ein Fahrzeug ebenso wie
ein Fußgänger einfach sofort stehen bleiben kann.
Daraus ergibt sich folgende Durchführung des Programmes :
Um zu erkennen, dass dies nicht stimmt, beginnen die Kinder beim Programm
„Achtung Auto!“ bei sich selbst. Sie stoppen aus vollem Lauf an einer vorgegebenen
Stelle und müssen schnell feststellen, dass sie nicht sofort anhalten können.
Noch länger dauert es, wenn sie auf ein Zeichen hin anhalten müssen, also nicht
wissen, wo sie „bremsen“ müssen.
Daraus ergibt sich dann:
Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg
Die so „erlebte“ Formel wird im nächsten Schritt auf das Auto übertragen.
Jedes Kind erhält ein Hütchen und soll damit am Fahrbahnrand die Stelle markieren,
an der es das Anhalten des Autos aus der vorgegebenen Geschwindigkeit erwartet.
Bei diesem Versuch verschätzen sich die Kinder gewaltig. Das bremsende Auto
schlittert an den Hütchen vorbei. Die Kinder sind völlig überrascht.
In der Regel dürfen die Kinder zum Abschluss des Programms ordnungsgemäß
gesichert im Auto mitfahren und erfahren die Vollbremsung - vor allem die
Schutzwirkung des Sicherheitsgurtes und der Sitzerhöhung - am eigenen Leib. Sie
„erfahren“ darüber hinaus plötzlich auftretende, gefährliche Situationen aus einem
anderen Blickwinkel
Wandertag /Verkehrskasper
In den Klassen 5 der Wilhelm Busch Realschule wird an einem Wandertag der
Westfalenpark
besucht.
Bestandteil
der
Exkursion
ist
der
Besuch
der
Polizeipuppenbühne „Verkehrskasper“.
An der Polizeipuppenbühne fungieren Polizeibeamte - in aller Regel in Uniform - als
Puppenspieler und Schauspieler. Sie führen vor Kindern Stücke zu Themen der
Verkehrserziehung und Kriminalprävention auf. Spielerisch versuchen sie so, die
Kinder hinsichtlich der Gefahren im Straßenverkehr und beim Umgang mit
unbekannten Personen zu sensibilisieren.
Die Verkehrserlebnisse der Kinder, ihre Ängste und Wünsche werden in den Stücken
miteinbezogen und mit dem Publikum auch lebhaft diskutiert.
Die Schauspieler und Puppenspieler kooperieren dabei mit den Kindern und
Jugendlichen, die beratend als Mitspieler tätig werden. Die Erlebnisse im öffentlichen
Straßenverkehr und die Verkehrsprobleme werden nicht nur rezeptiv, sondern vor
allem aktiv verarbeitet.
Jahrgangsstufe 7 / 8
Die Schüler/innen reflektieren ihre Rolle als Verkehrsteilnehmer/innen für sich
persönlich, in der Gruppe, in Bewegung mit anderen Verkehrsteilnehmern. Sie
setzen sich mit Motiven/Materien für nicht verkehrsgerechtes Verhalten auseinander
und hinterfragen diese kritisch, z.B. unter dem Aspekt des vorausschauenden
Verhaltens oder der Nutzungsmöglichkeiten des ÖPNV.
Jahrgangsstufe 9/10
Durch z.T. eigene Motorisierung oder Erfahrungen im Mofakurs reflektieren die
Schüler/innen ihre Rolle als verantwortungsbewusste Verkehrsteilnehmer. StVO und
umweltgerechtes Verhalten wird weiter ausgebildet, außerdem sachgerechtes
Verhalten in Not- oder Unfallsituationen.
Die Themenkreise Drogen, Alkohol und Medikamente werden hier eine besondere
Berücksichtigung erfahren.
Einige Schüler/innen unserer Schule haben bereits Kenntnisse aus dem Bereich
„Erste Hilfe“ erworben und wenden diese in der Schulpraxis regelmäßig an.
Die Zusammenarbeit mit der Polizei bezieht sich u.a. auf die Schulwegsicherung,
Radfahrausbildung, den Umgang mit dem ÖPNV und die Planung des sicheren
Schulweges.
In der Jahrgangsstufe 9 wird voraussichtlich beginnend mit dem Schuljahr „2015/16
aufbauend auf die o.g. zahlreichen Elemente ein Mofakurs angeboten.
Herr Traxel erwirbt hierzu im März 2015 die Unterrichtsbefähigung.
Ziel des Mofakurses, der als zusätzliche Unterrichtsveranstaltung angeboten wird, ist
es den Schüler/innen den sachgerechten Umgang mit dem Mofa zu vermitteln, ihnen
ein entsprechende partnerschaftliches Verhalten im Verkehr näher zu bringen, sowie
die Erlangung der Prüfbescheinigung („Mofaführerschein“). Die Ausbildung dauert bei
zwei Wochenstunden ein Halbjahr, so dass zwei Kurse pro Schuljahr durchgeführt
werden können.
Wie viele andere Maßnahmen der Verkehrserziehung (z.B. Schulwegsicherung,
Radfahrprüfung
etc.)
soll
auch
der
Mofakurs
zeitweise
vom
Verkehrserziehungsbeamten der Polizei begleitet werden.
Durch intensive Vorbereitung in Theorie und Praxis durch Herrn Traxel soll hiermit
ein Beitrag zur Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler im Straßenverkehr
geleistet werden.
Carsten Traxel
Vorlesewettbewerb des deutschen Buchhandels
2014 (Schulebene)
Simon Schulz siegt bei WBR-Vorlesewettbewerb
Der Sechstklässler Simon Schulz (6a) hat den diesjährigen Vorlesewettbewerb der
Wilhelm-Busch-Realschule Dortmund gewonnen. Den zweiten Platz belegte Isabel
Mateos (6c), der dritte Platz ging an Jennifer Sender (6d).
Die Aufmerksamkeit der Zuhörer galt aber auch allen anderen der insgesamt acht
Teilnehmer aus den vier sechsten Klassen an der WBR.
Sechs Mädchen und zwei Jungen hatten die Aufgabe, im ersten Durchgang aus
einem bekannten Text eine Passage vorzulesen. Dieser Text wird von den
Teilnehmern selbst ausgewählt und gewissenhaft zum Vortrag vorbereitet.
Im zweiten Durchgang wird ein sogenannter „Fremdtext“ präsentiert. In diesem Jahr
wählte Frau Mahn hierzu das Buch „Das Kofferkind“ von Jacqueline Wilson aus. Die
Geschichte um das Scheidungskind Andrea barg zwar für die jungen Vorleser so
manche Tücke - doch alle Teilnehmer stellten sich sehr schnell auf den fremden Text
ein, so dass es ein spannender Wettkampf wurde, bei dem die Vorleser in diesem
Jahr in ihren hervorragenden Leseleistungen so nahe beieinander lagen wie selten
zuvor – ein großes Lob und ein ebenso großes Dankeschön an alle Teilnehmer!
Am flüssigsten und ausdrucksstärksten gelang dies Simon Schulz, wobei die
fünfköpfige Jury – bestehend aus Frau Mahn (Deutschlehrerin und Leiterin des
Wettbewerbs), Frau Reich (Deutschlehrerin), Frau Kryn (Elternvertreterin der
Fachschaft Deutsch) , Kristin Lattemann (10d,
Schülersprecherin) und Arian Sens
(7c, Vorjahressieger) die Aspekte Lesetechnik (Lautstärke, Aussprache und
Lesetempo) sowie Interpretation (u. a. lebhafte, jedoch nicht übertriebene Betonung)
für ihre Bewertung zu berücksichtigen hatten.
Realschulrektor Carl Kuhmann dankte in der mit Spannung erwarteten Siegerehrung
den Teilnehmern, dem Jurorenteam sowie dem Publikum, bevor die Urkunden und
Preise in Form von Büchergutscheinen überreicht wurden.
Brigitte Mahn
Zeitung und Schule - Das „Schulticker-Projekt“ der
Ruhr Nachrichten an der W-B-R
Schulticker - Zeitungsprojekt
Die Wilhelm-Busch-Realschule nimmt seit nunmehr über sechzehn Jahren ohne
Unterbrechung mit einzelnen Klassen an unterschiedlichen Zeitungsprojekten teil.
Aufgrund ihres unbestreitbar hohen Wertes ist die Teilnahme an einem dieser
Projekte verbindlich in die schulinternen Lehrpläne aufgenommen worden.
Aktuell arbeitet die Fachschaft Deutsch mit den Ruhr Nachrichten zusammen, die
das „Schulticker“- Projekt anbietet.
Was ist unter dem Titel „Schulticker“ zu verstehen?
Das Medienprojekt Schulticker stärkt den kompetenten Umgang mit Print- und
Online-Medien und schult die Lese- und Schreibfähigkeit von Schülern der
Klassenstufen 5 bis 10. Bei Schulticker lernen die SchülerInnen, sich in den
verschiedenen Medien zu orientieren, Informationen zu recherchieren und die
Sprache der Zeitung zu verstehen.
Die Gründe, sich für dieses Projekt zu entscheiden, waren unter anderem:
Ein Jahr lang kostenlos Zeitung lesen
Auf die Klassenstufen abgestimmtes Lehrmaterial
Monatlicher Newsletter mit aktuellem Unterrichtsmaterial
Besuch im Pressehaus
Besuch im Druckzentrum
Redakteurbesuch im Unterricht
Recherchebesuch in Begleitung eines Redakteurs
Offene Jugendredaktion
Beschreibung des Projekts
Die Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Klassen erhalten während des
Projektzeitraumes täglich eine Lokalausgabe der Ruhr Nachrichten im Klassensatz.
Die Projektlehrer/innen erhalten didaktisch-methodisch aufbereitete Unterrichtsmaterialien.
Die SchülerInnen recherchieren selbstständig Themen und schreiben Artikel, die auf
der Schulticker Seite in den jeweiligen Lokalausgaben oder im Internet veröffentlicht
werden.
Die Mitarbeiter/innen der Projektredaktion bieten ausgewählten Klassen Hilfe bei den
Recherchen
an,
begleiten
die
Jugendlichen
nach
Möglichkeit
zu
einem
Veranstaltungstermin und helfen bei der Formulierung der Artikel.
Die teilnehmenden SchülerInnen und LehrerInnen erhalten außerdem weitere
Informationen auf einer speziellen Website.
Außerdem haben die Schüler/innen Gelegenheit die Druckerei in Dortmund Dorstfeld
zu besuchen.
Es hat sich als sinnvoll erwiesen, die Schüler/innen mit Langzeitaufgaben zu
betrauen. Das heißt, sie beschäftigen sich während des Projektzeitraumes mit einem
selbst gewählten aktuellen Thema und erstellen darüber eine Arbeit, die sie kritisch
auswerten.
Auch die Zeitung selbst ist Untersuchungsgegenstand. Die Jugendlichen können
beobachten und untersuchen, in welchem Umfang und mit welchen Schwerpunkten
sie über politische, wirtschaftliche, kulturelle oder sportliche Themen etc. berichtet:
- Aufmacherthemen (Titelseite, Ressortseiten, Lokalteil)
- Titelseite (Anteil der Themen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Sport, Grafiken)
- einzelne Ressorts (Politik- / Wirtschafts- / Kultur- / Sportteil)
- gesellschaftliche Gruppen als Thema der Zeitung
- Anzeigen (Art der Anzeigen, Verhältnis zum Gesamtumfang, Beilagen)
- Leserbriefe (Themen, Tendenzen, Umfang)
- Fotos und Grafiken (Bildinhalt, Bildschnitt, Häufigkeit, Gewichtung)
- Karikaturen (Themen, Platzierung)
- Sprachliche Formulierungen; Fehlersuche (Rechtschreibung, Grammatik,
Zeichensetzung)
Ziel des Projekts
Ziel des Zeitungsprojektes ist es, Zeitung transparenter zu machen und dieses
Medium als Informationsquelle zu benutzen, den Spaß am Lesen zu wecken,
Orientierungshilfe im Zeitungsdschungel zu bieten, die Schüler zum Schreiben zu
animieren, Interviews durchführen zu lassen, Hintergründe wahrzunehmen und
Sachverhalte kritisch zu hinterfragen.
Durch die Langzeitarbeiten z.B. haben die Schüler/innen die Möglichkeit, selbstständig über einen längeren Zeitraum hin systematisch zu arbeiten, zu sammeln, zu
sichten und auszuwerten und eine geeignete Form der Präsentation zu finden.
Ein weiteres erstrebenswertes Ziel ist der kreative Umgang mit der Zeitung. Hierfür
bietet sich besonders die Zusammenarbeit mit anderen Unterrichtsfächern, z.B.
Kunst, an. Die Schüler/innen können ihre kreativen Fähigkeiten im Umgang mit
Texten und Fotos oder Grafiken in der Zeitung erproben. Sie können Collagen
und/oder Fotomontagen unter einem bestimmten Aspekt erstellen, können neue
Bild-Text-Kombinationen entwickeln.
Auch andere Unterrichtsfächer (z.B. Gesellschaftswissenschaften) sind geeignet, aus
dem Projekt Gewinn für den eigenen Unterricht zu ziehen.
Bewertung des Projekts
Der „Schulticker“ ist ein pädagogisch äußerst sinnvolles und praxisnahes Projekt, das
den SchülerInnen viele Möglichkeiten bietet, für sie interessante Themen aus ihrer
Umgebung zu recherchieren, selbstständig zu erarbeiten und schriftlich darzustellen.
Nicht nur die Kulturtechnik des Schreibens rückt notwendigerweise in den
Mittelpunkt, sondern die SchülerInnen lernen darüber hinaus, Ängste und
Unsicherheiten zu überwinden, indem sie die vertraute Umgebung der Schule
verlassen und ohne gewohnte Hilfe versuchen, z.B. Telefonnummer und Adresse
eines
gewünschten
Interviewpartners
herauszufinden.
Das
Verlassen
des
Klassenzimmers zur Recherche bereitet sie ohne Druck von Seiten der Schule oder
des Elternhauses auf die Berufswelt vor. Sie lernen so neben dem Verfassen von
Zeitungsartikeln oder einer Langzeitarbeit auch, Enttäuschungen und Frustrationen
zu verarbeiten, oft im Team zu arbeiten und nicht schnell aufzugeben. Sie erfahren
und erfragen die Welt außerhalb der Schule in ihrer kulturellen Vielfalt, nehmen oft
zum ersten Mal für sie bisher unbekannte kulturelle Angebote wahr, lernen durch die
Exkursionen Menschen und Einrichtungen kennen, zu denen der Zugang ihnen sonst
nur schwer möglich wäre.
Simone Kaip und Iris Lage
 Aktivitäten im Bereich Sport
- Sportliche Aktivitäten
-
Sportliche Aktivitäten
Folgende Projekte werden durchgeführt bzw. angeboten.
Nach Beschluss der Fachkonferenz Sport wird im Rahmen des Schulfestes (in der
Regel alle 5 Jahre) ein Sponsorenlauf o.ä. durchgeführt. Dieser wird durch die
Fachschaft Sport organisiert. Die Verwendung eines möglichen Erlöses wird durch
die Lehrerkonferenz des jeweiligen Schuljahres festgelegt.
In der letzten Woche vor den Weihnachtsferien wird für alle Schülerinnen und Schüler
aller Jahrgangsstufen ein Weihnachtseislaufen durchgeführt.
Einmal im Schuljahr findet ein Schulsportfest (Bundesjugendspiele Leichtathletik) für
die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge statt.
Weiterhin finden außerunterrichtliche Sportangebote statt:
-
Fußball "TRIXITT" / Training und Wettkämpfe unter der Leitung
von Herrn Thielmann im Rahmen der Nachmittagsbetreuung
Wettkampfbedingungen unter trixxit.de
-
Fußball, Training der Schulmannschaften 1x wöchentlich unter
Leitung von Herrn Inal
-
Teilnahme an jährlich stattfindenden Fußball- Stadtmeisterschaften
der Mädchen und Jungen unter Leitung von Herrn Traxel und
Herrn Inal in der Regel in drei Wettkampfklassen
-
Basketball – AG für die Klassen 5. (unterstützt durch Herrn
Neumann vom TV Einigkeit Barop)
-
Teilnahme an den Staffelwettbewerben 4x100m Mädchen und
Jungen der Dortmunder Schulen
-
Stadtmeisterschaften Rudern betreut von Frau Belter
Carsten Traxel
V. Perspektiven
 Aspekte der Weiterarbeit
 Fortbildungskonzept

Aspekte der Weiterarbeit an der W-B-R
In den vorangegangenen Kapiteln des Schulprogramms sind die schulinternen
Konzepte und Vereinbarungen bezüglich der Arbeitsfelder ausführlich beschrieben
worden. Diese bestehenden Konzepte müssen ständig überdacht und andere, bisher
nicht berücksichtigte, neu aufgenommen werden, um die Effektivität und Qualität der
pädagogischen Arbeit an der WBR weiter voran zu treiben. Schule ist, und gerade
auch die Schulprogrammentwicklung, kein starres System, sondern immer in
Bewegung und muss folglich ständig evaluiert werden. Veränderungen müssen ihre
Berücksichtigung
im
Schulprogramm
finden.
Im
Folgenden
sollen
die
Bereiche/Aspekte herausgestellt werden, die es gilt mittel- und langfristig zu
bearbeiten:
-
Weiterarbeit einiger Fachschaften an den Schulinternen Lehrplänen
-
Stärkung der Bereiche „aktive Pause“ und „rauchfreie Pause“
-
verstärkte Nutzung der neuen Medien
-
Ausstattung aller Klassenräume mit „Smartboards“
-
Ausweitung der Berufswahlorientierung
-
stärkere Einbeziehung der Eltern und Stärkung der SV-Arbeit
-
Weiterentwicklung des Beratungskonzepts
-
Projektwochen in unregelmäßigen Abständen und Projekttage zu
aktuellen Anlässen
-
Ausweitung des Bereichs Gewaltprävention
-
stärkere Gewichtung des projektorientierten Unterrichts
-
Aufnahme unterschiedlicher Methoden in den Unterricht zur Absicherung der
Binnendifferenzierung
-
verstärkte Durchführung des individuellen Lernens
-
Ausweitung kooperativer Lernformen im Unterricht
-
Vertiefung der Schlüsselqualifikationen Lern- und Leistungsbereitschaft
-
Förderung der sozialen Kompetenzen wie Kooperationsfähigkeit,
Teamfähigkeit und Konfliktfähigkeit (zum Beispiel im Bereich „Sozialtraining“)
Die aufgeführten Aspekte der Weiterarbeit werden innerhalb des Kollegiums beraten
und sollen in naher Zukunft schrittweise realisiert werden.
Meike Belter
Fortbildungskonzept der WBR
Bedeutung von Fortbildung
Lehrerfortbildung ist für die Schulentwicklung und die Qualitätsentwicklung und sicherung von großer Bedeutung.
Sich ändernde gesellschaftliche Anforderungen, neue Erkenntnisse über
erfolgreiches Lernen und Lehren, sich wandelnde Entwicklungsbedingungen von
Kindern und Jugendlichen, neue technologische Herausforderungen verlangen von
Lehrerinnen und Lehrern, ihr Wissen und Können den sich ändernden Erfordernissen
schulischer Arbeit kontinuierlich anzupassen. Lebenslanges Lernen ist gerade für die
Arbeit mit Kindern und Jugendlichen besonders wichtig. Zur dauerhaften Stärkung
der Leistungsfähigkeit von Schulen kommt der Lehrerfortbildung eine besondere
Rolle zu. Sie unterstützt die Lehrerinnen und Lehrer bei der Erweiterung ihrer
fachlichen, didaktischen und erzieherischen Kompetenz und fördert die
Weiterentwicklung des Unterrichts und der Arbeit der Schule.
Die Wilhelm-Busch-Realschule ist sich der besonderen Bedeutung von Fortbildung
bewusst und hat zur kontinuierlichen Fortbildungsplanung das folgende
Fortbildungskonzept erarbeitet.
Gesetzliche Grundlagen
Zur kontinuierlichen Entwicklung und Sicherung der Qualität schulischer Arbeit sind
Fortbildungen für das Schulpersonal unerlässlich (§ 57 - 60 SchulG).
Lehrerinnen und Lehrer sind verpflichtet, sich zur Erhaltung und weiteren
Entwicklung ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten fortzubilden (§ 57 Abs. 3 SchulG).
Schulleiterinnen und Schulleiter entscheiden eigenverantwortlich im Rahmen der von
der Lehrerkonferenz gemäß § 68 Abs. 3 Nr. 3 SchulG beschlossenen Grundsätze
über Angelegenheiten der Fortbildung und wirken auf die Fortbildung der
Lehrerinnen und Lehrer hin. Dazu gehört auch die Auswahl von Teilnehmerinnen und
Teilnehmern an Fortbildungsveranstaltungen. Der Lehrerrat ist nach § 69 Abs. 2
SchulG zu beteiligen (§ 59 Abs. 6 SchulG).
Zielsetzungen
Die Lehrerfortbildung dient dazu, Lehrerinnen und Lehrern eine Erweiterung ihrer
fachlichen, didaktischen und erzieherischen Kompetenz zu ermöglichen und somit
die Weiterentwicklung des Unterrichts zu fördern und die Weiterentwicklung der
Schule
als
Lebensraum
zu
unterstützen.
Die Fortbildung unserer Lehrerinnen und Lehrer orientiert sich deshalb am
Schulprogramm und am schulinternen Lehrplan der WBR. Sie soll einen konkreten
Bezug zum Schulprogramm bzw. Lehrplan haben und diese nach Möglichkeit
weiterentwickeln.
Wir sehen die Lehrerfortbildung dabei als einen kontinuierlichen Prozess, bei dem
„Angebot“ und „Nachfrage“ sich stetig verändern und der sich nicht durch ein
langfristig festgelegtes, starres zeitliches Schema darstellen lässt. Vielmehr sollte es
nach unserer Überzeugung jederzeit möglich sein, Fortbildungen zu besuchen, die
für die Lehrerinnen und Lehrer und für die Bewältigung von Alltagssituationen Erfolg
versprechend erscheinen.
Ermittlung des Fortbildungsbedarfs
Um den Fortbildungsbedarf des Kollegiums zu erfassen, findet in regelmäßigen
Abständen eine Befragung des Kollegiums statt. Mittels eines Fragebogens wird der
Bedarf an Lehrerfortbildungen erfragt und aufgrund der im Schulprogramm
aufgestellten Ziele der Schule werden entsprechende Fortbildungsmaßnahmen
geplant. An diesen nehmen entweder Teile des Kollegiums teil oder es werden in der
Lehrerkonferenz Fortbildungsmaßnahmen für das ganze Kollegium vorgeschlagen
(z. B. Pädagogischer Tag).
Die Initiative für die Teilnahme an Fortbildungen kann von einzelnen Kolleginnen und
Kollegen, von den Fachschaften oder von anderen Personen und Gruppen der
Schulgemeinschaft
ausgehen.
Die
Fachvorsitzenden
tragen
besondere
Verantwortung für die Weiterentwicklung des Lehrplans durch die Teilnahme von
Fachkollegen an Fortbildungen. Die Steuerungsgruppe koordiniert aufgrund ihrer
Verantwortung für die Weiterentwicklung des Schulprogramms zusammen mit der
Schulleitung die Teilnahme von Lehrerinnen und Lehrern bzw. des gesamten
Kollegiums an Fortbildungsveranstaltungen.
Durchführung der Fortbildungen
Die Fortbildungen können entweder von Lehrerinnen und Lehrern der WilhelmBusch-Realschule durchgeführt werden oder es werden im Rahmen des
Fortbildungsbudgets externe Moderatorinnen und Moderatoren staatlicher oder
privater Träger verpflichtet.
Sowohl interne als auch externe Fortbildungsmaßnahmen werden von der
Bezirksregierung, den Kompetenzteams (NRW und Dortmund) oder durch andere
Bildungsträger (Gewerkschaften, Verbände, Hochschulen, Verlage usw.) angeboten.
Die Schulleitung und die Fachkonferenzen entsenden bei Bedarf Lehrerinnen und
Lehrer
zu
diesen
Veranstaltungen,
insbesondere
fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Fortbildungen.
im
Bereich
der
Genehmigung der Teilnahme
Entscheidungen über die Entsendung einzelner Lehrerinnen und Lehrer,
Unterrichtsbefreiung, Beurlaubung usw. obliegen der Schulleitung
auf Grundlage des zu Verfügung stehenden Budgets und festgelegter Kriterien.
Die Kriterien für die Genehmigung der Teilnahme an einer Fortbildung spiegeln sich
in den folgenden Leitfragen wider. Für die Genehmigung der Teilnahme an einer
Fortbildung müssen die relevanten Fragen positiv beantwortet werden.
a) Ist die Fortbildung an einem der folgenden Schwerpunkte orientiert:
Unterrichtsentwicklung, individuelle Förderung, Inklusion, Standardsicherung,
Erziehungsarbeit, Schulentwicklung?
b) Ist zu erwarten, dass die Fortbildung zur Weiterentwicklung des
Schulprogramms und/oder des schulinternen Lehrplans beiträgt?
c) Bei fachspezifischen Fortbildungen: Wird die Fortbildung vom
Fachvorsitzenden auf der Basis des Lehrplans als Erfolg versprechend und
sinnvoll eingeschätzt?
d) Bei Fortbildungen zur Schulentwicklung insgesamt: Wird die Fortbildung von
der Steuerungsgruppe auf der Basis des Schulprogramms als Erfolg
versprechend und sinnvoll eingeschätzt?
e) Stehen organisatorischer Aufwand und/oder Kosten der Fortbildung und zu
erwartender Ertrag für die beteiligten Kollegen und für die Schule in einem
angemessenen Verhältnis?
f) Stehen ggf. nicht zu vermeidender Unterrichtsausfall bzw. zu erteilender
Vertretungsunterricht und der zu erwartende Ertrag der Fortbildung in einem
vertretbaren Verhältnis?
g) Ist sichergestellt, dass die Inhalte der Fortbildung dem Kollegium in
angemessener Weise vermittelt werden (Multiplikatorenfunktion der
Fortbildungsteilnehmer)?
Situationsbeschreibung 2014:
Eine Vielzahl der Kolleginnen und Kollegen hat in den vergangenen Jahren
regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen teilgenommen.
Fortbildung ist dabei vor allem eine individuelle Entscheidung gewesen.
Jeder Kollege hat für sich entschieden, wo seine fachliche Kompetenz erweitert oder
erneuert werden sollte und hat auch die Form der Weiterbildungsmaßnahme
bestimmt.
Darüber hinaus hat es in den letzten Jahren eine Anzahl gemeinsam abgestimmter
Fortbildungssequenzen und Einzelveranstaltungen gegeben, die in Teamabsprache
und in Abstimmung auf schulische Entwicklungsprozesse organisiert worden sind.
Seit dem Schj. 2011/12 sind für das
Fortbildungsveranstaltungen durchgeführt worden:
Schuljahr
2011/12
2012/13
2012/13
2012/13
2012/13
2013/14
2014/15
Thema
Kooperatives Lernen
Erste Hilfe
Kooperatives Lernen
Pädagog. Konferenz „Mobbing“
Kooperatives Lernen
Inklusion
Smartboard-Schulung
(Teilkollegium)
ganze
Kollegium
folgende
Zeitraum
Ganztägig 19.10.2011
Ganztägig 7.,8.12.2012
Ganztägig 04.02.2013
Mehrstündig 05.03.2013
Ganztägig 17.06.2013
Ganztägig 10.02.2014
Mehrstündig am 19.08.2014
Einzelne Kollegen haben an Fortbildungsmaßnahmen teilgenommen, um damit in
der WBR spezielle langfristige Qualifikationen einsetzen zu können. Dabei sind die
Anregungen zur Teilnahme sowohl von der Schulleitungsebene als auch durch
Initiativen aus dem Kollegium oder vonseiten einzelner Kollegen gekommen.
Hinsichtlich der fachlichen Qualifikation einzelner Kollegen werden im Folgenden
einige Veranstaltungen exemplarisch aufgeführt:
Schj.
Jedes
Schj.
Jedes
Schj.
2013/14,
2014/15
2010/11
Ab 2011
Thema /Qualifikation
Vielfalt der Berufskollegs
Teilnehmer
KL Jg. 10
Zeitraum
1*im Schj.
Netzwerktreffen D, M, E
Fachvorsitzende
2*im Schj.
Fortbildungen zu den neuen
Kernlehrplänen
Qualifizierung Praktische
Philosophie
Qualifizierung für das Erteilen von
Eislaufunterricht
Mediatorenausbildung
Projekt „Theaterreal“
Mentorenausbildung „Kooperatives
Fachvorsitzende
WOL
HEI, KAIP, LAN,
BEL
LAG
BAR, GU, RE
BAR, BEL, GA,
mehrtägig
Mai 2010
vd. Termine
mehrtägig
Ab
2012/13
2012/13
2014/15
Seit 2008
2011/12
2011/12
2011/12
2012/13
2013/14
2011/12
bis
2012/13
Seit 2010
2011
bis
2013
Lernen“
Inklusion (verschiedene
Veranstaltungen, z. B.
Hospitationen an Förderschulen)
Arbeitstagung
Ausbildungsbeauftragte
Berufsorientierung und
sonderpädagogischer
Unterstützungsbedarf
Seelsorgekonvent
ROD
KAIP, NE, WOL,
LAN
vd. Termine
KAIP
29.11.2012
KAIP
12.11.2014
LAG
Gewaltprävention
Excel-Kurs
Musikprogramm
Moderne Physik im Alltag
Psychosoziale Gesundheit
StuBO-Qualifizierung
LAG, EN
REK
REK
REK
NE
GA, RE
Zweimal im
Schj.
März 2012
Fachtagungen und Arbeitskreise
der BWO, z.B. NÜS,
Berufswahlpass, AK
Schule/Wirtschaft
Fortbildung zur
Kindswohlgefährdung
Kompetent Geschichte unterrichten
für alle Niveaus
Rock- und Popmusik im
Religionsunterricht
Diverse Fortbildungen der
Ansprechpartnerin für
Gleichstellungsfragen
GA, RE
16.05.2014
Juni bis Dez.
2012
vd. Termine
BAR
BAR
BAR
RE, KAIP, AGN
mehrere
Termine
Evaluation
Lehrerinnen und Lehrer, die an einer Fortbildung teilgenommen haben, geben den
Kolleginnen und Kollegen im Sinne der Evaluation Rückmeldung über den Ertrag der
Veranstaltung.
Arbeitsgruppe 4 – C.Traxel, B.Gnacke, M.Belter, B.Reich, U.Engelhardt