Erste Schritte
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Erste Schritte
epos Gefahrstoff-Manager® & epos Arbeitsschutz-Manager Erste Schritte Fragen? Probleme? Verbesserungsvorschläge? Die Anwender Hotline: ++49 (0) 60 27 . 46 46-02 ++49 (0) 60 27 . 46 46-04 [email protected] Die PES im Netz: www.gefahrstoff.com © 1996-2013 PES-Ingenieurgesellschaft mbH, Am Wingert 11, 63828 Kleinkahl Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung sowie Übersetzung. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Druck, Fotokopie oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung der PES reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. Alle genannten Warenzeichen und Markennamen sind Eigentum ihrer jeweiligen Besitzer. Status Handbuch: Version 7.1 (2013/4) Erste Schritte Inhaltsverzeichnis Vorwort............................................................................................................................................................................. 4 Über diesen Schnelleinstieg........................................................................................................................................ 5 epos installieren und deinstallieren.......................................................................................................................... 7 epos starten und beenden........................................................................................................................................... 8 4 Schritte für Ihre Produktsicherheit......................................................................................................................... 9 Zu Schritt 1 (Grundstoffe festlegen).............................................................................................................................. 9 Zu Schritt 2 (Rezeptur erstellen).................................................................................................................................... 11 Zu Schritt 3 (Sicherheitsdatenblatt füllen)............................................................................................................... 15 Zur physikalisch-chemischen Einstufung.....................................................................................................................17 Zur konventionellen Methode...........................................................................................................................................18 Zur GHS-Einstufung...............................................................................................................................................................19 Zur Wassergefährdungsklasse..........................................................................................................................................21 Halbautomatische SDB-Erstellung mit dem Wizard................................................................................................22 Zu Schritt 4 (Sicherheitsdatenblatt ausgeben)....................................................................................................... 25 Weitere Formulare...................................................................................................................................................... 26 Betriebsanweisungen und Gefahrstoffetiketten erstellen................................................................................26 Betriebsanweisungen und Gefahrstoffetiketten drucken..................................................................................27 Das Gefahrstoffverzeichnis....................................................................................................................................... 28 Dem Verzeichnis Gefahrstoffe hinzufügen.............................................................................................................. 29 Dem Verzeichnis Mengenangaben hinzufügen..................................................................................................... 30 Hersteller/Zulieferer und Empfänger erfassen....................................................................................................... 32 Wie geht es weiter?..................................................................................................................................................... 33 3 4 Vorwort Liebe Anwender, als Anwender des epos Gefahrstoff-Managers® begrüßen wir Sie recht herzlich. In Abhängigkeit von Ihrer Kaufentscheidung halten Sie eine der aufgeführten Versionen von epos in Ihren Händen: ● epos Arbeitsschutz-Manager (Alle Module für den Arbeitsschutz) ● epos Gefahrstoff-Manager® (Die Vollversion, modularer Aufbau, Ausgabe in verschiedenen Sprachen u. v. m.) Diese Ersten Schritte sollen Ihnen helfen, einen Überblick über epos zu erhalten, um so schnell wie möglich mit dem Programm arbeiten zu können. Für ganz Eilige empfehlen wir den Abschnitt ab Seite 9: 4 Schritte für Ihre Produktsicherheit. Weitere Informationen Wünschen Sie weiterführende Informationen, welche über diese Kurzanleitung hinausgehen, lesen Sie bitte hierfür das auf der Installations-CD-ROM beiliegende Handbuch bzw. die Online-Hilfe. Das Handbuch ist im PDFFormat abgelegt und kann mit dem Adobe® Acrobat Reader gelesen und ausgedruckt werden. Bei diesen Ersten Schritten handelt es sich um die Beschreibung der epos Vollversion. Lediglich die Beschreibung der Labordatenbank (Rezepturverwaltung) ist nicht enthalten. Anwender, welche nicht über die epos Vollversion verfügen, haben hierbei die Möglichkeit, einen Einblick in den vollen Funktionsumfang zu bekommen. Sie finden das Handbuch im Verzeichnis \Handbuch\ auf der CD. Im Verzeichnis \AcrobatReader\ finden Sie eine aktuelle Acrobat Reader Installation für Windows®. Hilfe Für alle Anwenderfragen hat die PES-Ingenieurgesellschaft eine TelefonHotline eingerichtet. Diese Hotline ist für alle Fragen und Wünsche rund um epos für Sie da: +49 (0) 60 27 . 46 46-02 +49 (0) 60 27 . 46 46-04 [email protected] Sie erreichen die Hotline Montags bis Donnerstags 9-16 Uhr Freitags 9-14 Uhr. © 2013 PES Ingenieurgesellschaft mbH 5 Erste Schritte Über diesen Schnelleinstieg Dieser Schnelleinstieg beschreibt die wichtigsten und grundlegenden Vorgehensweisen für ein schnelles Einarbeiten in die Bedienung des Programms. An wichtigen Stellen finden Sie Verweise auf das Handbuch, so dass Sie jederzeit auf detailliertere Informationen zurückgreifen können. Zeichenerklärung: Legende • / ▷ Beschreibt eine Auflistung verschiedener Möglichkeiten 8 Beschreibt die zu tätigenden Eingaben durch den Anwender Beschreibt das Ergebnis der Eingabe durch das Programm Beschreibt wichtige Informationen und Warnhinweise Start Kursiv geschrieben sind alle Bezeichnungen der Fenster, Dialogboxen, Menüs und Buttons mit Symbolen ohne Beschriftung. [Tab] kursive Bezeichner in eckigen Klammern stehen für eine Taste [Ok] Fett und grau hinterlegte Bezeichner in eckigen Klammern stehen für einen Button mit einer Beschriftung ohne Symbol. Kontextmenü: Anstelle der Menüleiste können (und müssen) Sie die rechte Maustaste verwenden, um eine bestimmte Option auszuwählen. Begriffsbestimmungen Das angezeigte Kontextmenü enthält die verwendeten Befehle für diese Dateien oder diesen Ordner. Sie aktivieren das Kontextmenü über die rechte Maustaste. SDB Sicherheitsdatenblatt / Datenblatt (s. u.) siehe unten (meist ein Verweis auf eine Grafik) A. P. Arbeitsplatz / Arbeitsplätze Betran Gefahrstoff-Betriebsanweisung (rot) M-Betran Maschinen-Betriebsanweisung (blau) U-Betran Umwelt-Betriebsanweisung (grün) B-Betran Biostoff-Betriebsanweisung (gelb) Verwendete Abkürzungen Voraussetzungen für das erfolgreiche Arbeiten mit dem epos Gefahrstoff-Manager®: Unterstützte Betriebssysteme Windows© XP/Vista/Server 2003/WIN7/Server2008 Minimale Systemvoraussetzungen Client Server Prozessor 1,5 GHz 2 GHz RAM für epos 128 MB 1 GB Festplatte (min.) 300 MB 1 GB + Datenbankgröße Netzwerkprotokoll TCP/IP Systemvoraussetzungen 6 Empfohlene Voraussetzungen Windows© XP/Server 2003 Client Server Prozessor 2 x 2,66 GHz 4 x 2,66 GHz RAM 2 GB 4 GB Festplatte (min.) 300 MB 4 GB SAS Der epos Gefahrstoff-Manager ist ein Windows-Programm und nur auf Microsoft ©Windows Umgebung ab Windows© XP lauffähig. Im Netzwerk ist kein Server-Betriebssystem notwendig; ein Client-System (z.B. XP) ist ausreichend. Neuere Systeme können derzeit nicht von der PES supported werden. Dies gilt für virtuelle Maschinen unter Server2008, Terminal-Server-Umgebungen (z.B. Citrix) oder emulierte Windows Systeme unter Mac. In der Regel sind diese Varianten alle lauffähig. Dies kann vor dem Kauf mit unserer Demoversion kostenlos durch den Anwender getestet werden. Im Lieferumfang befindet sich eine Lizenz einer 32-Bit SQL-Datenbank, welche als Dienst auf einem Server installiert wird. Diese Datenbank ist nahezu administrationsfrei und gut von 1 bis 1000 Benutzer skalierbar. Sie verträgt sich auch parallel mit einer Microsoft© SQL-Installation. Es werden keine zusätzlichen Programme für die Installation/den Betrieb von epos (Client oder Server) benötigt. Zusatz-Information: Der epos Gefahrstoff-Manager® ist ein PC basiertes Softwareprogramm. Es kann als Einzelplatzlösung sowie als Client-Server-Lösung eingesetzt werden. Alle oben genannten Anforderungen können beliebig durch höherwertige Komponenten ersetzt werden. © 2013 PES Ingenieurgesellschaft mbH Erste Schritte 7 epos installieren und deinstallieren Stellen Sie sicher, dass Ihr PC-Arbeitsplatz die Systemvoraussetzungen erfüllt ( Seite 5). Zudem liegt Ihren Unterlagen eine DVD-ROM für die Installation bei. 8 Beenden Sie alle laufenden Anwendungen, bevor Sie epos installieren. Legen Sie die DVDROM in Ihr DVD-ROM-Laufwerk ein. 8 Nach einem Augenblick erscheint der Begrüßungsbildschirm. epos installieren Sollte der Begrüßungsbildschirm nicht automatisch starten, doppelklicken Sie im Verzeichnis \disk1\ Ihrer DVD-ROM auf die Datei CD-Start.exe. Bitte folgen Sie den weiteren Anweisungen auf Ihrem Bildschirm: 1. Wählen Sie ggf. die gewünschte Programmsprache. 2. Geben Sie Ihren Benutzernamen und einen Firmennamen ein. Legen Sie fest, ob alle oder nur der angemeldete Benutzer die Version verwenden dürfen. 3. Wählen Sie als Installationsart den Einzelarbeitsplatz (Standard). (Optional kann die Version auch als Client/Server installiert werden: zuerst den Datenbankserver, dann die Arbeitsstation installieren) 4. Legen Sie das Zielverzeichnis fest (Standard: C:\epos\). 5. Installieren Sie diese Version mit Datenbank und Crystal Report (Standard). 6. Legen Sie den Programmordner im Windows-Startmenü fest (Standard: epos). Bei einigen Systemen kann es während der Installation zu einem Abbruch des Kopiervorgangs kommen. Dies konnte bisher immer auf ein im Hintergrund laufendes AntiViren-Programm zurückgeführt werden. Bitte beenden Sie deshalb auch aktive Anti-VirenProgramme. epos wurde mit aktuellsten Programmen auf seine Virenfreiheit getestet und gilt daher zum Zeitpunkt der Erstellung als virenfrei. 8 Um epos vollständig von Ihrem PC zu löschen, öffnen Sie die Systemsteuerung über das Startmenü → Systemsteuerung. Doppelklicken Sie auf das Symbol Software bzw. auf Programme deinstallieren. In der Liste von Programmen, die Windows automatisch entfernen kann, ist auch der Eintrag Europäisches Produktsicherheits-Online System epos enthalten. Klicken Sie zur Deinstallation auf die Schaltfläche Hinzufügen/Entfernen. Es erscheint eine Sicherheitsabfrage, ob das Programm wirklich vollständig entfernt werden soll. Bestätigen Sie diese mit Ja. Mehr Informationen über die Installation erhalten Sie im epos-Handbuch. epos deinstallieren 8 epos starten und beenden Nach erfolgreicher Installation wurde das Programm epos Ihrer Startleiste hinzugefügt und ein Icon auf Ihrem Desktop abgelegt. epos starten epos beenden 8 Um das Programm zu starten, führen Sie Ihre Maus nacheinander auf die Schaltflächen: 8 Nach einem kurzen Moment erscheint das Hauptfenster. 8 Um das Programm zu beenden, speichern Sie ggf. Ihre offenen Formulare und Datensätze. Start → Programme → epos → Arbeitsstation, um das Programm zu starten. Alternativ klicken Sie auf dem Desktop auf den Button [Gefahrstoff-Manager] , um mit dem Programm arbeiten zu können. Beenden Sie epos über den Button Beenden oder nutzen Sie das Kreuz des Windows Systemmenüs. Wenn Sie epos beenden, bleibt je nach Installationsart ggf. ein Programmsymbol SQLBase Server in der Taskleiste geöffnet. Es handelt sich hierbei um ein Überwachungsprogramm der Datenbank, das Ihre weiteren Arbeiten nicht beeinflusst. SQLBase Server schließen 8 Wenn Sie das Programmsymbol dennoch schließen möchten, rechtsklicken Sie auf das Symbol in der Taskleiste und wählen Sie im Kontextmenü die Option Schließen. Es erscheint eine Dialogbox, die sich nach einigen Sekunden von alleine schließt. Schließen Sie den SQL-Base Server niemals während epos noch aktiv ist, ansonsten gehen alle nicht gespeicherten Eingaben in den aktiven Formularen verloren! Mehr Informationen über das Starten und Einloggen erhalten Sie im epos-Handbuch. © 2013 PES Ingenieurgesellschaft mbH Erste Schritte 9 4 Schritte für Ihre Produktsicherheit Ganz eilige Anwender können sich an diesen vier Schritten orientieren, um schnellstmöglich zum ersten eigenen Sicherheitsdatenblatt zu kommen. Die vier Schritte im Überblick: 1. Grundstoffe festlegen: Definieren Sie Grundstoffe, welche später in Ihre Rezeptur einfließen. Dieser Schritt ist nur notwendig, wenn der Stoff nicht bereits in der Liste der gesetzlichen Stoffe enthalten ist. 2. Rezeptur erstellen: Erstellen Sie im Abschnitt 3 Rezepturen aus Ihren Grundstoffen. 3. Sicherheitsdatenblatt füllen: Füllen Sie das Sicherheitsdatenblatt mit Ihren Angaben und stufen Sie die Gefahrstoffe entsprechend der Gefahrstoffverordnung ein. Dies kann epos für Sie zum Teil automatisch durchführen ( SDB-Wizard). 4. Ausgeben: Geben Sie das Sicherheitsdatenblatt z. B. auf Ihrem Drucker, im RTF-Format oder als PDFDokument aus. Zu Schritt 1 (Grundstoffe festlegen) Selbsteingestufte Inhaltsstoffe (Grundstoffe Ihrer Rezeptur) müssen nur dann erstellt werden, wenn Sie wissen, dass Ihre Stoffe nicht in der Liste der gesetzlichen Stoffe (VO (EG) 1272/2008 Anhang VI) enthalten sind. Wenn Sie keine Inhaltsstoffe erfassen möchten, können Sie diesen Abschnitt überspringen und direkt zum Schritt 2 (Rezeptur erstellen) übergehen. 8 Um Grundstoffe zu erfassen, öffnen Sie die Verzeichnisstruktur Produktsicherheit → Selbsteingestufte Inhaltsstoffe auf der linken Fensterseite. 8 Legen Sie ggf. einen neuen (untergeordneten) Ordner an (rechte Maustaste → Kontextmenü) oder verwenden Sie den bereits vorhandenen Beispielordner. 8 Klicken Sie auf den Ordner, in dem Sie einen neuen Grundstoff anlegen möchten. Klicken Sie anschließend auf den Button Neu anlegen aus der Werkzeugleiste. Es öffnet sich die Dialogbox Neue Schlüsselnummer, in der Sie den Typ des geplanten Inhaltsstoffes festlegen können. Nach der Bestätigung öffnet sich die Dialogbox Dateneingabe Stoffnamen (s. u.). Grundstoffe eingeben neuen Grundstoff anlegen 10 8 Geben Sie zuerst, wenn vorhanden, die CAS-Nr. und/oder eine der EG-Nummern ein. 8 Klicken Sie auf den Button [Eigenschaften] und füllen Sie im nachfolgenden Menü alle relevanten Daten aus. 8 Sie können auch einen vorhandenen Stoff aus der [Liste (EG) 1272/2008 Anh. VI] übernehmen, um dessen Werte anschließend zu verändern. Da die Gefahrensymbole und die gewählten R-Sätze im Programm für spätere Berechnungen verwendet werden, muss hier die Einstufung (nicht die Kennzeichnung!) angegeben werden! Geben Sie auch in den übrigen Eingabefeldern die notwendigen Daten an. Klicken Sie zur Übernahme auf [OK] . Eine Automatik prüft, ob die Angaben der EG-/CAS-Nr., der R-Sätze und Gefahrensymbole korrekt sind. Werden einige Felder rot hinterlegt, überprüfen Sie bitte Ihre Angabe(n) über den Menüpunkt Extras → Einstufungs-Check oder korrigieren Sie die EG-/CAS-Nr. 8 Speichern Sie Ihre Eingaben durch einen Klick auf den Button Speichern. Sie können nun nacheinander mehrere Stoffe eingeben. Hinweis: Alternativ ist es jederzeit möglich, direkt in der Rezepturerfassung neue Grundstoffe anzulegen. © 2013 PES Ingenieurgesellschaft mbH Erste Schritte 11 Zu Schritt 2 (Rezeptur erstellen) Im zweiten Schritt wird ein neues Sicherheitsdatenblatt angelegt und eine Rezeptur im Abschnitt 3 eingetragen. Haben Sie im ersten Schritt einen selbsteingestuften Stoff in die Datenbank eingetragen, wird dieser nun der Rezeptur zugeordnet. 8 Um eine Rezeptur zu erfassen, öffnen Sie die Verzeichnisstruktur Produktsicherheit und Sicherheitsdatenblätter auf der linken Fensterseite. 8 Legen Sie ggf. einen neuen Ordner an (rechte Maustaste → Kontextmenü) oder verwenden Sie den bereits vorhandenen Beispielordner. 8 Klicken Sie auf den Ordner, in dem Sie ein Sicherheitsdatenblatt anlegen möchten, oder öffnen Sie das Beispiel-Sicherheitsdatenblatt Formaldehyd. 8 Zum Bearbeiten: Doppelklicken Sie den Datensatz (= das Sicherheitsdatenblatt), welchen Sie bearbeiten möchten Rezeptur eingeben Datensatz öffnen oder Klicken Sie in der Menüleiste auf den Button Datensatz öffnen um den Datensatz zu öffnen. 8 Zum Neuanlegen: Klicken Sie auf den Ordner, in dem Sie ein neues Sicherheitsdatenblatt anlegen möchten. Klicken Sie anschließend auf den Button Neu anlegen aus der Werkzeugleiste. Es öffnet sich die Dialogbox Materialnummer. 8 Geben Sie eine Materialnummer ein, oder übernehmen Sie die vorgeschlagene Nummer durch den Button [OK] . neues SDB anlegen Für die Materialnummer haben Sie 20 Zeichen zur Verfügung (a-z, A-Z, 0-9 sowie die Sonderzeichen ( ) + , - . _ #). Unzulässige Zeichen werden automatisch entfernt. epos übernimmt die eingegebene Materialnummer und Sie befinden sich bereits im Abschnitt 1 des Sicherheitsdatenblattes. Das neue, leere Sicherheitsdatenblatt ist nun eingabebereit. 8 Über den Button [Stoffbezeichnung] können Sie dem SDB einen oder mehrere Produktnamen vergeben. 8 Um zum dritten Abschnitt des SDB zu wechseln, öffnen Sie über die Menüleiste (SDBAbschnitt) das Abschnittsfenster 3. Zusammensetzung/Angaben zu Bestandteilen oder nutzen Sie die Pfeile in der Werkzeugleiste um in den jeweils nächsten/vorherigen Abschnitt zu wechseln. Es öffnet sich das Abschnittsfenster SDB-[3. Zusammensetzung/Angaben zu Bestandteilen]. Rezeptur eingeben 12 Hier beschreiben Sie die chemische Zusammensetzung des Stoffes/ des Gemischs. 8 Entscheiden Sie zunächst, ob es sich um einen Reinstoff oder ein Gemisch handelt. Klicken Sie bei Art des Produktes auf die entsprechende Option. 8 Die gewählte Option wird mit einem Häkchen ( ) versehen. Wenn es sich bei dem Stoff um ein Gemisch handelt, geben Sie jetzt die einzelnen Inhaltsstoffe ein. Dafür stehen Ihnen Stoffe aus den gesetzlichen Listen ebenso zur Verfügung wie die von Ihnen erstellten selbsteingestuften Reinstoffe und Varianten von Listenstoffen. Einen (neuen) Rezepturbestandteil zuordnen Inhaltsstoffe eingeben 8 Um die Inhaltsstoffe eines Gemischs einzugeben, klicken Sie im Abschnittsfenster SDB-(3 ) auf die Schaltfläche [Rezeptur] . Zunächst sucht das Programm automatisch, ob zum aktuellen SDB bereits Inhaltsstoffe eingegeben wurden. Wenn ja, werden diese Einträge sofort in der Dialogbox angezeigt und können von dort aus bearbeitet werden. Ansonsten erscheint eine leere Dialogbox. das Formularfenster Listenzuordnung von: erscheint (s. u.). Dieses Fenster kann je nach epos Modulzusammenstellung im Erscheinungsbild variieren. © 2013 PES Ingenieurgesellschaft mbH Erste Schritte 8 Im Formularfenster Listenzuordnung von: können Sie für jeden Inhaltsstoff Ihres aktuellen Gemischs einen neuen Bestandteil aufnehmen, die Daten eintragen und den Datensatz anschließend abspeichern. Um in das Formularfenster Listenzuordnung von: Eingaben machen zu können, müssen Sie erst einen neuen Rezepturbestandteil zuordnen. 8 Klicken Sie im Formularfenster Listenzuordnung von: auf den Button Rezepturbestandteil aufnehmen. Es erscheint die Dialogbox Inhaltsstoffe. 13 Diese Liste enthält sowohl Stoffe aus der gesetzlichen Liste als auch Ihre selbsteingestuften Inhaltsstoffe und die von Ihnen angelegten Varianten von Listenstoffen. Die Unterscheidung erfolgt über die Symbole ganz links in der Tabelle: Rezepturbestandteil anlegen 14 Stoff aus einer gesetzlichen Liste Variante eines Listenstoffes selbsteingestufter Inhaltsstoff 8 Im oberen Bereich können Sie nun die Suchfunktion verwenden, um die gewünschten Stoffe zu finden. Wenn Sie z. B. die CAS-Nr. ihres Stoffes bereits wissen, öffnen Sie die Aufklappliste und wählen den Eintrag CAS-Nummer aus. Dann können Sie in die Zeile nach Wortteil Ihre gewünschte CAS-Nr. eingeben (Beispiel: 50-00-0 für Formaldehyd). 8 Klicken Sie anschließend auf den Button [Ok] oder doppelklicken Sie auf den passenden Datensatz. Bestätigen Sie Ihre Auswahl im folgenden Dialogfenster. Die restlichen Eingabefelder sind jetzt eingabebereit. Besitzt der Inhaltsstoff eine CAS-Nr., so sucht epos automatisch in allen gesetzlichen Listen nach diesem Stoff und übernimmt dessen Daten in das Formular. WGK 8 Bei Bedarf geben Sie jetzt noch die WGK für jeden Stoff einzeln an. Nutzen Sie dafür die jeweiligen Aufklapplisten. Diese Informationen werden für die automatische Einstufung der WGK für Gemische benötigt. Die veraltete VbF-Klasse wird nur noch aus Kompatibilitätsgründen angezeigt. Anteile der Rezeptur 8 Geben Sie hier die jeweiligen Angaben ein, wobei Anteil (Text) (auch Angabe von Prozentbereichen möglich) im Ausdruck erscheint und der Anteil zur Berechnung nicht. Wichtig: Die Angabe Anteil zur Berechnung wird zur automatischen Berechnung der Kennzeichnung benötigt. Weiteren Inhaltsstoff zuordnen 8 Möchten Sie einen weiteren Inhaltsstoff zuordnen, klicken Sie wieder auf den Button Rezepturbestandteil aufnehmen und verfahren dann wie oben beschrieben. 8 Speichern Sie Ihre Eingaben durch einen Klick auf den Button Speichern. Mehr Informationen über die Eingabe und Verwaltung von Rezepturen erhalten Sie im eposHandbuch. © 2013 PES Ingenieurgesellschaft mbH Erste Schritte Zu Schritt 3 (Sicherheitsdatenblatt füllen) Im vorletzten Schritt zum fertigen Sicherheitsdatenblatt müssen Sie nun noch die übrigen Abschnitte des Sicherheitsdatenblattes füllen. Um in weitere Abschnitte zu gelangen, nutzen Sie die Option der Menüleiste SDB Abschnitt oder springen Sie mit Hilfe der Pfeilbuttons zu den gewünschten Abschnitten. Da es sich bei den übrigen Abschnitten um einfache Textfelder handelt, ist eine Beschreibung an dieser Stelle nicht erforderlich. Einige Abschnitte besitzen Buttons, die zur Auswahl aus Listen verwendet werden können. Die Vorgehensweise ist dabei immer die gleiche: 1. Auf den entsprechenden Button klicken 2. Eine Auswahl treffen 3. mit [OK] die Option in das SDB übernehmen. Alternativ kann auch eine Datenblatt-Maske angelegt werden. Sie dient als Informationsquelle für sämtliche darauf basierenden Sicherheitsdatenblätter (z. B. einer Produktgruppe). Die Datenblatt-Maske beschleunigt die Erstellung erheblich und hat ebenfalls Vorteile bei einer späteren Überarbeitung Ihrer Sicherheitsdatenblätter. Mehr Informationen zu Datenblatt-Masken erhalten Sie im epos-Handbuch. Nach der Dateneingabe können Sie das Sicherheitsdatenblatt nun gemäß der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) einstufen. epos unterscheidet zwischen folgenden Einstufungsarten: 1. Physikalisch-chemische Einstufung: Die Physikalisch-chemische Einstufung umfasst die Kennzeichnung der Inhaltsstoffe/ des Gemischs sowie die Bestimmung der R-Sätze. 2. Konventionelle Methode: Einstufung von Gemischen entsprechend der Zubereitungsrichtlinie (99/45/EG). epos kann Einstufungen, verbunden mit entsprechender Kennzeichnung und R-Sätzen ermitteln: Giftig, ätzend, krebserzeugend, gesundheitsschädlich usw. Ebenso werden die Etikettierung, S-Sätze und besonderen Kennzeichnungen ermittelt. 3. Wassergefährdungsklasse: epos ermöglicht die Einstufung der Wassergefährdungsklasse entsprechend den Mischungsregeln der VwVwS Anhang 4, Nr. 3 vom 17.05.1999. 4. GHS-Einstufung: Die Einstufung nach GHS erfolgt auf Basis der Verordnung (EG)1272/2008. Ausgewertet werden alle Einstufungskategorien sowie die zusätzlichen Kennzeichnungen (EU-eGM, left overs ) EUH201, EUH202, EUH204, EUH205, EUH206, EUH207 und EUH209. Sofern verfügbar, übernimmt der Einstufungsdialog bestehende Angaben aus einer bereits erfolgten konventionellen Einstufung sowie aus Abschnitt 9 des Sicherheitsdatenblatts. 5. VOC-Gehalt: Es erfolgt eine Berechnung des VOC-Gehaltes eines Gemischs anhand der Anteile und Eigenschaften der Bestandteile. Relevant sind alle organischen Bestandteile mit Anteil > 0 % und ● Siedepunkt ≤ 250 °C bei 101,3 kPa oder ● Dampfdruck ≥ 0,1 hPa bei 20 °C. Bei Bestandteilen mit Datenlücken (Stoffeigenschaften: Verbindungstyp, Siedetemperatur, Dampfdruck (20 °C) ) erfolgt eine Information an den Anwender. Rückgabewert: Summe der Anteile in % und mit der Dichte des Gemischs auch in g/l. 15 16 Die Funktion wird im Sicherheitsdatenblatt Kap. 15.1 durch den Taschenrechner-Knopf beim VOC-Datenfeld oder über das Menü Einstufung aufgerufen. Praktischerweise verwenden Sie bitte diese Reihenfolge, um Ihr SDB komplett einzustufen und zu kennzeichnen. Die Einstufungsdialoge speichern ihre Informationen nicht direkt in die Datenbank. Statt dessen geschieht dies erst durch das abschließende Speichern des eingestuften Datensatzes (SDB). Alle Einstufungsdialoge können aufgerufen werden, ohne Änderungen zwischendurch speichern zu müssen. Dies ermöglicht auch testweise Einstufungen mit unterschiedlichen Einstellungen, ohne den Datensatz verändern zu müssen. Zur Überprüfung des SDBs auf Vollständigkeit der Pflichtfelder gemäß REACH-Verordnung Anhang II finden Sie unter Menü Extras den Vollständigkeitscheck. Leere Unterabschnitte werden hierbei namentlich aufgeführt. Bei leeren Unterabschnitten werden nicht alle leeren Felder sondern nur der Name des Unterabschnittes zur Anzeige gebracht. In Unterabschnitt 9.1 sollen alle Pflichtfelder ausgefüllt sein, damit der Abschnitt als "ausgefüllt" gilt. Leere Datenfelder werden hier alle in einer Klammer hinter der Unterabschnittsüberschrift aufgeführt. Der Vollständigkeitscheck im SDB kann auch während der laufenden Bearbeitung mit noch ungespeicherten Änderungen durchgeführt werden. 8 Im SDB-Menü Extras kann über den Eintrag Codierten Feldinhalt bearbeiten (F4) ein Dialog zum Editieren von Langtextfeldern aufgerufen werden. Diese Option steht für alle SDBAbschnitte an verschiedensten Stellen zur Verfügung. Links ist der codierte Text editierbar, rechts steht eine aktuelle Vorschau des decodierten Feldes. © 2013 PES Ingenieurgesellschaft mbH Erste Schritte Zur physikalisch-chemischen Einstufung Sie erreichen die physikalisch-chemische Einstufung über die Menüleiste des Sicherheitsdatenblattes Einstufung → Physikalisch-chemische Einstufung... (s. u.). Zur korrekten Einstufung benötigt epos mindestens folgende Angaben: den Aggregatzustand, den Flammpunkt und den Siedepunkt. Fehlende Angaben werden in einer Dialogbox angezeigt und müssen nachgereicht werden. Dies können Sie auch innerhalb der Dialogbox Einstufung aufgrund physikalisch-chemischer Eigenschaften nachholen. Besser ist jedoch ein nachträgliches Ändern im Abschnitt 9 des SDB. 8 Treffen Sie innerhalb dieser Dialogbox Ihre Auswahl. 8 Haben Sie alle Voreinstellungen getroffen, klicken Sie auf den Button [Berechnung starten] . Fehlende Angaben sind rot unterlegt und müssen noch einmal angeklickt werden. Das Programm benötigt einen Augenblick für die Berechnung und zeigt das Ergebnis an. Das Ergebnis kann jederzeit vom Anwender über die Buttons [Kennzeichnung] und [R-Sätze] verändert werden. 8 Übernehmen Sie Ihre Angaben durch den Button [Ok]. epos überträgt die Berechnungsergebnisse in das aktuelle Sicherheitsdatenblatt. 17 18 Zur konventionellen Methode Sie erreichen die konventionelle Methode über die Menüleiste des Sicherheitsdatenblattes Einstufung → Konventionelle Methode Fehlende Angaben werden in einer Dialogbox aufgezeigt und müssen nachgereicht werden. Dies können Sie auch innerhalb der Dialogbox Einstufung nach der konventionellen Methode nachholen. Besser ist jedoch ein nachträgliches Ändern im Abschnitt 9 des SDB. 8 Treffen Sie innerhalb dieser Dialogbox Ihre Auswahl. 8 Haben Sie alle Voreinstellungen getroffen, klicken Sie auf den Button [Berechnung starten] . Fehlende Angaben sind rot unterlegt und müssen noch einmal angeklickt werden. Das Programm zeigt das Ergebnis unterhalb des Buttons an. Das Ergebnis kann jederzeit vom Anwender durch die Buttons [Kennzeichnung] und [R-Sätze] verändert werden. Für eine spätere Etikettierung müssen bestimmte Inhaltsstoffe angegeben werden. Diese Aufgabe übernimmt epos für Sie. Deklaration Inhaltsstoffe für Etikettierung 8 S-Sätze berechnen 8 Zum Berechnen der S-Sätze klicken Sie auf den Button [S-Sätze]. 8 Übernehmen Sie nun die Angaben im Dialogfenster Einstufung nach der konventionellen Methode durch Klick auf den Button [Ok]. Das Dialogfenster schließt sich und epos überträgt die Berechnungsergebnisse in das aktuelle Sicherheitsdatenblatt. Klicken Sie auf den Button [Deklaration Inhaltsstoffe] und wählen die gewünschten Stoffe aus. epos hat hier bereits eine Auswahl getroffen, die Sie bearbeiten können. In der sich öffnenden Dialogbox S-Sätze müssen Sie ggf. noch einige Angaben machen. Übernehmen Sie die vom Programm berechneten S-Sätze durch einen der drei unteren [Ok: ] -Buttons. © 2013 PES Ingenieurgesellschaft mbH Erste Schritte 19 Zur GHS-Einstufung Sie erreichen die GHS-Einstufung über das Menü Einstufung → GHS-Einstufung… Das Dialogfenster Einstufung nach GHS wird geöffnet. Das Programm fragt Sie zuerst , ob Sie die Felder für die Einstufung anhand der bereits verfügbaren Daten (Voreinstellungen) ausfüllen lassen wollen. Wenn Sie hier mit [Ja] antworten, werden die Felder nicht nur mit den in Abschnitt 9 verfügbaren Daten gefüllt, sondern auch das Ergebnis der zuletzt durchgeführten konventionellen Einstufung für ein beliebiges SDB mit berücksichtigt (wobei die Daten aus Abschnitt 9 Vorrang haben). Hintergrund dieser Option ist die Möglichkeit, eine Serie von SDBs zu Stoffen mit ähnlichen Daten schneller einstufen zu können. Wenn Sie nicht sicher sind, ob die Vorbelegung für Sie passend ist, oder Sie ausschließlich Daten aus Abschnitt 9 des aktuell bearbeiteten SDBs verwenden wollen, klicken sie auf [Nein] . Wenn danach noch für die Berechnung relevante Angaben fehlen, erscheint ein Hinweisdialog, der die fehlenden Angaben auflistet. Nach Bestätigung des Dialogs durch Klick auf den [Ok] Button werden die fehlenden Angaben im Einstufungsdialog rot gekennzeichnet. Die erste Karteikarte erlaubt die Bearbeitung der Produkteigenschaften. Sie enthält neben der Anzeige der Bestandteile eines Gemischs auch eine Kombination der Eigenschaftsfelder, die im wesentlichen bereits aus den Dialogen für Physikalisch-chemische Einstufung und Konventionelle Einstufung bekannt sind. 8 Ergänzen Sie ggf. die Eigenschaften und gehen Sie anschließend durch Klick auf den Karteireiter Physikalische Gefahren auf die zweite Karteikarte. Auf dieser Karteikarte werden Eigenschaften des Gemischs bestimmt, von denen im Umgang eine Gefährdung ausgeht. Zu den physikalischen Gefahren zählen u.a. Explosionsgefährdend, Vertrieb als Gas unter Druck, Brandfördernd, etc. Wählen Sie hier die zutreffenden Angaben für das Produkt aus und berücksichtigen Sie auch die zusätzlichen Hinweise in den Infofenstern (Button ). 8 Wechseln Sie danach auf die dritte Karteikarte Gesundheitsgefahren. Phys.-chem. Eigenschaften Physikalische Gefahren 20 Gesundheitsgefahren Einstufung starten Auf dieser Karteikarte bestimmen Sie für das Gemisch eine Reihe von Eigenschaften, von denen Gefahren für die Gesundheit ausgehen können. Neben einigen Eigenschaften, die bisher bereits aus dem Dialog für Besondere Kennzeichnungen bekannt sind, kommen unter GHS auch einige neue Eigenschaften hinzu. 8 Zum Schluss klicken Sie auf den Reiter der Karteikarte Einstufung. 8 Wenn alle notwendigen Angaben eingetragen wurden, können Sie die Einstufung durch Klick auf den Button [Berechnung starten] initiieren. Neben dem Button erscheint eine Meldung Bitte etwas Geduld! während das Programm die Einstufung berechnet. Wenn die Berechnung fertig ist, erscheint die Meldung Einstufung abgeschlossen . Die Felder der Karteikarte Einstufung werden anhand der Berechnungsergebnisse gefüllt. Falls die Eigenschaften einzelner Bestandteile eines Gemischs für bestimmte Berechnungen lückenhaft sind (fehlender Flammpunkt o.ä.), erscheint ein Hinweisdialog, der auf die fehlenden Angaben zum Bestandteil aufmerksam macht. 8 Sie können auf der Karteikarte Einstufung die vom Programm berechneten Einstufungsangaben nachträglich bearbeiten. Klicken Sie dazu einen der Buttons links neben den Eingabefeldern und nehmen Sie dann die gewünschten Änderungen in den sich öffnenden Dialogfenstern vor. Wenn für das SDB bereits GHS-Informationen im Abschnitt 2 vorliegen, werden diese auf der Karteikarte Einstufung angezeigt. Ansonsten bleiben die Felder zunächst leer und werden nach erfolgter Einstufung mit Daten gefüllt. Zusätzlich können Sie nach der erfolgten Einstufung auf der Karteikarte Einstufung das Häkchen für P-Sätze einschränken setzen. Wenn es gesetzt wird ermittelt das Programm auf der Basis der vorhandenen S-Sätze und den berechneten P-Sätzen unter Nutzung der Tabelle aus der ECHA Guidance on the application of the CLP criteria Anhang V (ECHA-09-G-02-EN ) eine Schnittmenge von PSätzen, die mindestens angegeben werden müssen. 8 Nachdem die Einstufung erfolgreich durchgelaufen ist, können Sie das Ergebnis durch Klick auf den Button [Ok] in das SDB übernehmen. © 2013 PES Ingenieurgesellschaft mbH Erste Schritte Zur Wassergefährdungsklasse Sie erreichen die Einstufung der Wassergefährdungsklasse über die Menüleiste des Sicherheitsdatenblattes Einstufung → Nationale Vorschriften → Wassergefährdungsklasse (D) (s. u.). Grundlage für die Ermittlung der WGK ist die manuelle Angabe der entsprechenden WGK zu den Einzelbestandteilen der Rezeptur im Abschnitt 3. Über die Stoffeigenschaften (Abschnitt 3 oder bei den selbsteingestuften Inhaltsstoffen) kann epos auch versuchen, die WGK selbstständig zu finden. Dies ist nur bei Stoffen mit CAS-Nr. möglich. Im oberen Teil dieser Dialogbox werden die Inhaltsstoffe aufgezeigt. 8 Klicken Sie auf den Button [Berechnung starten] , um die Wassergefährdungsklasse vom Programm errechnen zu lassen. Das Programm zeigt das Ergebnis unterhalb des Buttons an. 8 Übernehmen Sie Ihre Angaben durch den Button [Ok]. Das Ergebnis kann jederzeit vom Anwender durch die Aufklappliste verändert werden. epos überträgt die Berechnungsergebnisse in das aktuelle Sicherheitsdatenblatt. 21 22 Halbautomatische SDB-Erstellung mit dem Wizard Wenn Sie für epos eine Lizenz des SDB Wizard erworben haben, können Sie den Vorgang der Erstellung eines Sicherheitsdatenblattes erheblich beschleunigen und die Abschnitte 2, 4-13 und 1516 weitestgehend automatisch füllen. Wenn Sie zusätzlich eine Lizenz Gefahrgut-Einstufung erworben haben, kann auch das Ausfüllen von Abschnitt 14 (Transport) mit Unterstützung durch das Programm erfolgen. Die folgende Beschreibung gibt nur einen kurzen Überblick über den Erstdurchlauf des Wizards für ein SDB. Eine ausführlichere Beschreibung der Arbeitsschritte finden Sie in der epos Onlinehilfe zum SDB-Wizard. Vorbereitung Für die korrekte Nutzung des Wizards sollten bezüglich des zugrunde liegenden Sicherheitsdatenblattes folgende Voraussetzungen erfüllt sein: 1. Das Sicherheitsdatenblatt ist bereits angelegt. 2. Die Abschnitte 1, 3, 9 sind bereits soweit vorhanden vollständig ausgefüllt. Dies betrifft ausnahmslos unternehmensspezifische Daten (Produkt- und Firmenbezeichnung, Rezeptur/Inhaltsstoffe, phys.--chem. Eigenschaften, etc.) 3. Alle Änderungen am Sicherheitsdatenblatt sind gespeichert (blaues Diskettensymbol in der Werkzeugleiste ist deaktiviert) Erfassung der Eigenschaften 8 Öffnen Sie im SDB den Wizard über das Menü Einstufung → Sicherheitsdatenblatt-Wizard… Im Wizard-Fenster sehen Sie links einen Baum, in dem Sie Daten zum SDB und das Regelwerk abrufen können. Auf der rechten Seite werden zu den einzelnen Abschnitten die dazugehörigen Daten angezeigt. 8 8 Starten Sie nun den Wizard durch Klick auf den Button [Weiter >] . In den ersten vier Eingabefenstern werden nochmals relevante Eigenschaften des Produkts abgefragt, die dem Wizard zur Ermittlung einer korrekten Einstufung mitgeteilt werden müssen: 1. Physikalisch-chemische Eigenschaften: Wenn im Abschnitt 9 bereits Daten dazu vorliegen, werden diese im Eingabefenster angezeigt. Umgekehrt werden alle hier eingetragenen Daten in den jeweiligen Abschnitts-Feldern des SDBs gespeichert, sofern die dazugehörige Regel Grunddatenübernahme in Schritt 1 des Wizards aktiv wird. 2. R-Sätze, die nicht automatisch für ein Produkt ermittelt werden können. Die auf das Produkt zutreffenden Sätze müssen hier manuell markiert werden. 3. Verschiedene Eigenschaften, die auf das Produkt zutreffen 4. Physikalische Einstufungsparameter, die für eine korrekte Einstufung entsprechend GHS notwendig sind. Ein Klick auf den Button [Speichern] übernimmt die Daten, schließt das Fenster und öffnet das nächste Fenster des Wizards. © 2013 PES Ingenieurgesellschaft mbH Erste Schritte Einstufung Als nächstes erscheinen nun der Reihe nach die Dialogfenster, die bereits aus der Einstufung bekannt sind: 1. Physikalisch-chemische Einstufung (siehe auch Seite 17) 2. Konventionelle Einstufung (siehe auch Seite 18) (Achtung: S-Sätze werden erst im nächsten Schritt bearbeitet!) 3. S-Sätze 4. Besondere Kennzeichnungen 5. Wassergefährdungsklasse (siehe auch Seite 21) 8 Sofern aus den Grunddaten eine Einstufung berechnet werden muss, beschränkt sich die Benutzeraktion in jedem Dialogfenster auf jeweils einen Mausklick auf die Buttons [Berechnung starten] und [Ok] . Die S-Sätze und die Besondere Kennzeichnung werden ausgewählt und durch Klick auf den entsprechenden [Speichern] Button übernommen. Das nächste Dialogfenster wird dann automatisch angezeigt. Wurde im Abschnitt 2 des Sicherheitsdatenblattes die Option GHS-Elemente im SDB mit ausgeben aktiviert, so werden alle betreffenden Abschnitte bei Nutzung des Wizards durch Auswertung der H-Sätze anstelle der R-Sätze gefüllt. Sofern Sie nicht über eine Lizenz für das optionale Modul Gefahrgut-Einstufung verfügen, ist der Dialogteil des Wizards an dieser Stelle abgeschlossen. Informationen zur GefahrgutEinstufung / Transportklassifizierung entnehmen Sie bitte der epos Onlinehilfe. Abschluss des Wizards Nachdem alle Dialoge durchlaufen wurden und die erforderlichen Daten zu Einstufung und Gefahrgut gesammelt wurden, kehrt der Wizard zu seinem Hauptfenster zurück. Links in der Baumstruktur wird am oberen Rand Schritt 2 von 16 angezeigt und der Abschnitt Ergebnisse: 01 Einstufungen ist markiert. Auf der rechten Fensterseite können Sie sich noch einmal eine ausführliche Zusammenfassung der Ergebnisse anschauen, bevor der Wizard im folgenden die eigentliche Aufgabe des Füllens der Abschnitte übernimmt. 8 Durch Klick auf die Buttons [Weiter >] und [< Zurück] am unteren Fensterrand können Sie zwischen den Seiten mit den Zusammenfassungen zu den einzelnen Abschnitten hin- und herschalten. Die Anzeige oben links über der Baumstruktur zeigt dabei die aktuelle Position als Schritt n von 16 an. Wenn Sie am letzten Punkt angekommen sind, wird der so genannte Kontrollschritt angezeigt: Statt einer weiteren Vorgabe wird in der Baumansicht der Eintrag Gesamtergebnis eingeblendet. Nach Mausklick auf diesen Eintrag erhalten Sie in der rechten Fensterhälfte eine Gesamtübersicht über alle erstellten Einträge für die Abschnitte. Wichtig ist an dieser Stelle der Untereintrag Hinweise zur weiteren Bearbeitung . Er enthält eine Liste von Hinweisen des Wizards zu unklaren oder nicht ermittelbaren Einträgen. Diese Liste muss ein fachkundiger Benutzer sichten und ggf. nach Abschluss des Wizards manuell in das ausgefüllte SDB eingreifen, um letzte Korrekturen vorzunehmen. 8 Der Button [Weiter >] ist an dieser Stelle deaktiviert. Sie können den Wizard durch Klick auf den Button [Schließen] verlassen. Es erfolgt eine Sicherheitsabfrage zur Datenübernahme. Wenn Sie bestätigen, werden die Daten endgültig in das SDB übernommen andernfalls verworfen. Für jeden erfolgreichen (d.h. gespeicherten) Durchlauf des Wizards wird ein Protokoll angelegt und automatisch in der Datenbank gespeichert. Wenn Sie zum gleichen SDB den 23 24 Wizard erneut aufrufen, können Sie über den Eintrag Historie in der Baumansicht Einblick in alle zuvor durchgeführten Wizard-Durchläufe nehmen. © 2013 PES Ingenieurgesellschaft mbH Erste Schritte 25 Zu Schritt 4 (Sicherheitsdatenblatt ausgeben) Der vierte und letzte Schritt beschäftigt sich mit der Ausgabe der Sicherheitsdatenblätter. Alle Ausgaben werden zentral über das epos-Hauptfenster gesteuert. Sie müssen daher zum Ausgeben kein SDB öffnen. Zur Ausgabe haben Sie folgende Varianten zur Auswahl: 1. Auf Ihrem Standarddrucker unter Windows 2. Als RTF-Datei (zum Importieren in andere Programme) 3. Als PDF-Datei (ohne Zusatzsoftware) 4. Im EDASx Format (XML) 5. Als HTML-, XLS-, TXT-, CSV-Format 8 Um ein Sicherheitsdatenblatt drucken oder exportieren zu können, öffnen Sie die Verzeichnisstruktur Produktsicherheit und Sicherheitsdatenblätter auf der linken Fensterseite. SDB drucken/ exportieren Markieren Sie den/die zu drucken Datensatz/Datensätze. 8 Klicken Sie in der Werkzeugleiste auf den Button Drucken. 8 Wählen Sie eine der angebotenen Optionen und die gewünschten Sprachen aus. Geben Sie ggf. vor dem Speichern ein Verzeichnis/Laufwerk an. Bei einem Export wird das SDB unter dem Namen der Materialnummer gespeichert. 8 Um ein Sicherheitsdatenblatt in den übrigen Formaten speichern zu können, klicken Sie in der Werkzeugleiste auf den Button Drucken. 8 8 Wählen Sie die Option Druckvorschau. 8 Geben Sie vor dem Speichern ein Verzeichnis/Laufwerk an. Es öffnet sich das Fenster Ausgabeoptionen. Wählen Sie in der Menüleiste der sich öffnenden Druckvorschau die Option Datei → Exportieren. Mehr Informationen über das Ausgeben und Drucken erhalten Sie im epos-Handbuch. SDB in anderen Formaten speichern 26 Weitere Formulare Mit epos können Sie weitere Formulare erstellen und ausgeben. Diese Formulare können vom Programm weitestgehend automatisch erstellt werden. Voraussetzung ist ein vorhandenes und (gut) gefülltes Sicherheitsdatenblatt. epos bedient sich dieser Informationen, um daraus z. B.: ● ein Gefahrstoffetikett in vier Größen, ● eine Gefahrstoff-Betriebsanweisung zu generieren. An dieser Stelle soll kurz das Erstellen der o. a. Formulare erläutert werden. Da sich die Bedienung dieser Module im Wesentlichen nicht voneinander unterscheidet, ist dieser Bereich für alle o. a. Module allgemeingültig verfasst. Betriebsanweisungen und Gefahrstoffetiketten erstellen Datensatz erstellen 8 Um das gewünschte Formularfenster aufzurufen, öffnen Sie ggf. einen Ordner der linken Fensterseite, um weitere Ordner sichtbar zu machen. Klicken Sie auf den Ordner, in dem Sie einen Datensatz erstellen möchten. (Hier als Beispiel die Gefahrstoff-Betriebsanweisung) Klicken Sie auf den Button Neu aus der Werkzeugleiste und geben Sie anschließend eine neue Nummer an. Wenn Sie einen Datensatz aufrufen, erhalten Sie das Formularfenster mit leeren Eingabefeldern. Sie entscheiden zunächst, ob Sie ein leeres Formular bearbeiten, oder ob Sie aus einem bereits vorhandenen Sicherheitsdatenblatt Daten übernehmen möchten (Datenübernahme ist bei der GefahrstoffBetriebsanweisung/ dem Etikett möglich). 8 Klicken Sie für eine Datenübernahme in der Werkzeugleiste des Formularfensters Dateneingabe ( ) auf den Button Daten aus Sicherheitsdatenblatt übernehmen. 8 Es erscheint die Dialogbox Sicherheitsdatenblatt auswählen. epos beginnt nun die Daten zu übernehmen. Suchen Sie das gewünschte Sicherheitsdatenblatt und klicken anschließend auf den Button [OK] .. Bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage. In den Eingabefeldern des Formularfensters erscheinen die Daten, die aus dem SDB vom Programm eingefügt wurden. Auch die Symbolfelder können bereits mit den vorgegebenen Symbolen gefüllt sein. 8 Sie können das Formular jetzt bearbeiten. Speichern Sie dann die Betriebsanweisung ab. © 2013 PES Ingenieurgesellschaft mbH Erste Schritte 27 Betriebsanweisungen und Gefahrstoffetiketten drucken Das Drucken der aufgeführten Formulare unterscheidet sich ebenfalls nur wenig voneinander. 8 Um das gewünschte Formular drucken zu können, öffnen Sie ggf. einen Ordner der linken Fensterseite, um weitere Ordner sichtbar zu machen. Klicken Sie auf den Ordner, dessen Datensatz Sie drucken möchten (hier als Beispiel die Gefahrstoff-Betriebsanweisung). Das Programm listet alle vorhandenen Datensätze eines Ordners auf der rechten Fensterseite auf. 8 Wählen Sie aus dem Kontextmenü des zu druckenden Datensatzes die Option Drucken/Exportieren... 8 Wählen Sie dann eine der angebotenen Optionen und die gewünschten Sprachen aus. Geben Sie ggf. vor dem Speichern ein Verzeichnis/Laufwerk an. Datensatz drucken Wählen Sie zudem die gewünschte Formatvorlage. 8 Besonderheit: Drucken Sie Etiketten aus dem Verzeichnis Gefahrstoffetiketten wie oben beschrieben, Etikett drucken allerdings über den Punkt Druckvorschau (Report-Designer) im Kontextmenü . Geben Sie in der sich öffnenden Dialogbox Etikettendruck u.a. die gewünschte Größe an. Wenn Sie nur ein Etikett drucken möchten, können Sie die Position bestimmen, indem Sie direkt auf die gelben Positionssymbole klicken. Verwenden Sie z. B. selbstklebende Etiketten für Ihren Ausdruck. Überkleben Sie das Etikett anschließend mit selbstklebender Klarsichtfolie, um das Verwischen zu verhindern. Mehr Informationen über das Etikett und die Betriebsanweisung erhalten Sie im eposHandbuch. 28 Das Gefahrstoffverzeichnis Die Erstellung eines Gefahrstoffverzeichnisses wird in §6 Absatz 10 der Gefahrstoffverordnung gefordert und in der TRGS 400 beschrieben. Mit epos können Sie dieser Pflicht nachkommen. epos ermöglicht Ihnen Ihr Unternehmen in so genannten Arbeitsplätzen abzubilden. Es stehen hierzu maximal sechs Ebenen zur Verfügung. In den Voreinstellungen des Programms (Menü Extras) können Sie die Anzahl der zu verwendenden Ebenen einstellen. Der Umgang mit diesen Ebenen entspricht den übrigen Ebenen (Ordnern) in epos. Muster eines Arbeitsbereiches mit vier Ebenen Erklärung: Ebene q: Werk Ost Ebene w: Halle 5 Ebene e: Abfüllanlage, Lager 1, Tank Ebene r: Platz A, Platz B Als ersten Schritt zu einem Gefahrstoffverzeichnis sollten Sie Ihre Arbeitsplätze in epos abbilden. Anschließend fügen Sie die Gefahrstoffe (Sicherheitsdatenblätter) mittels Drag&Drop (Ziehen & Ablegen) hinzu. Danach werden die Arbeitsplätze beschrieben und die Mengenangaben ergänzt. Bei einem späteren Ausdruck kann epos auf Wunsch die einzelnen Mengenangaben der eingesetzten Gefahrstoffe addieren und so ein Gefahrstoffverzeichnis ausgeben. Um eine (neue) Arbeitsplatzbeschreibung zu erstellen, bzw. einen vorhandenen Eintrag zu editieren, muss mindestens ein Arbeitsplatz (Ebene/Ordner) angelegt worden sein. Besser: Bilden Sie Ihre Arbeitsbereiche vollständig in epos ab. Hierbei spielt es keine Rolle, auf welcher der sechs Ebenen Sie eine neue Arbeitsplatzbeschreibung anlegen möchten. Um eine neue Arbeitsplatzbeschreibung anzulegen oder eine vorhandene zu editieren, lokalisieren Sie auf der linken Seite des epos-Hauptfensters den gewünschten Ordner. Eine (neue) Arbeitsplatzbeschreibung anlegen 8 Doppelklicken Sie nacheinander auf die Hauptordner: Arbeitssicherheit und Arbeitsplätze. Klicken Sie auf den Ordner, in dem Sie die neue Arbeitsplatzbeschreibung anlegen/editieren möchten oder legen Sie einen neuen Ordner an. Öffnen Sie auf der rechten Fensterseite das Kontextmenü (rechte Maustaste) und wählen die Option Arbeitsplatzbeschreibung öffnen. Es öffnet sich das Fenster Dateneingabe Arbeitsplatzbeschreibung. © 2013 PES Ingenieurgesellschaft mbH Erste Schritte 29 8 Geben Sie die Ihnen bekannten Daten ein. Der gerade ausgewählte Arbeitsplatz wird im oberen Teil in der Ortsbeschreibung angezeigt. Für das Gefahrstoffverzeichnis sind die Angaben bis zu dem Abschnitt Daten zur Arbeitsbereichsanalyse relevant. Wichtig: Dient diese Arbeitsplatzbeschreibung als Ausgang für Ausdrucke (Arbeitsbereich), erscheinen die Angaben Verantwortlich für das Stoffverzeichnis und Stand des Stoffverzeichnisses am Arbeitsplatz im späteren Ausdruck des Gefahrstoffverzeichnisses. Dem Verzeichnis Gefahrstoffe hinzufügen Nachdem die Ebenen (Ordner) für die Arbeitsbereiche angelegt wurden, können nun Gefahrstoffe zugeordnet werden. Die Anzahl der Gefahrstoffe ist, wie immer, beliebig. Auch an dieser Stelle werden ausschließlich Verknüpfungen der Sicherheitsdatenblätter angelegt und keine Kopien. Werden die Sicherheitsdatenblätter später bearbeitet, wirkt sich das auch automatisch auf das Kataster aus. Um einen neuen Gefahrstoff hinzuzufügen, lokalisieren Sie auf der linken Seite des eposHauptfensters den gewünschten Arbeitsbereich, in dem der Gefahrstoff abgelegt werden soll. 8 Lokalisieren Sie gleichzeitig den Ordner mit den Sicherheitsdatenblättern, die Sie hinzufügen möchten oder verwenden Sie den Filter, um bestimmte Sicherheitsdatenblätter zu suchen. 8 Wählen Sie per Maus die Sicherheitsdatenblätter aus und ziehen Sie diese mittels Drag&Drop (Ziehen & Ablegen) in den Arbeitsplatz-Ordner. Wiederholen Sie diesen Vorgang mit allen benötigten Gefahrstoffen bzw. Arbeitsplätzen. Alternativ können Sie die betreffenden Gefahrstoffe bzw. Sicherheitsdatenblätter in dem zuvor beschriebenen Menü Dateneingabe Arbeitsplatzbeschreibung über den Knopf [Stoffe zuordnen] einem Arbeitsplatz zuweisen. Alle Informationen, die epos aus den Sicherheitsdatenblättern für das Kataster benötigt, sind nun den Arbeitsplätzen zugeordnet. Im nächsten Abschnitt werden die Mengenangaben ergänzt. Gefahrstoffe hinzufügen 30 Dem Verzeichnis Mengenangaben hinzufügen Nachdem Sie Arbeitsplatzordner angelegt sowie Gefahrstoffe zugewiesen haben, müssen nun noch die Mengenangaben ergänzt werden. Diese Angaben kennt epos nicht, da diese nicht im Sicherheitsdatenblatt enthalten sind. Die Mengenangaben sind essentiell für das Gefahrstoffverzeichnis. Mengenangaben ergänzen Wichtig: epos kann beim späteren Addieren der Mengen nur gleiche Einheiten (Aggregatzustände) berücksichtigen. Um zu einem Gefahrstoff Mengenangaben einzutragen, muss der gewünschte Gefahrstoff innerhalb der rechten Fensterseite sichtbar sein. 8 Rechtsklicken Sie auf den Gefahrstoff, für den Sie Mengenangaben eintragen möchten. Es öffnet sich das Kontextmenü. Wählen Sie die Option Stoffzuordnung bearbeiten. Es öffnet sich das Fenster Dateneingabe Stoffzuordnung (s. u.). 8 Tragen Sie die vorhandenen Mengen des aktuellen Gefahrstoffes ein. Einige Angaben, wie z. B. die Schutzstufe wurden dem zugehörigen Sicherheitsdatenblatt entnommen und können nachträglich editiert werden. © 2013 PES Ingenieurgesellschaft mbH Erste Schritte 31 Weiterhin ist eine Option eine Pflichtangabe: Aufnahme in das Gefahrstoffverzeichnis (gem. TRGS 400 Nr. 4.7)? Nach dem ersten Aufruf dieser Eingabemaske wurde diese Option in Abhängigkeit von der Kennzeichnung des Sicherheitsdatenblatts auf den Wert Ja gesetzt. Damit erscheint dieser Gefahrstoff automatisch in den späteren Reports. Wird diese Option auf Nein gesetzt, ist dieser Stoff für das Programm nicht als Gefahrstoff klassifiziert und daher ohne Bedeutung im Ausdruck / in der Berechnung. Das Gefahrstoffverzeichnis ausgeben 8 Um das Gefahrstoffverzeichnis zu drucken, klicken Sie im Explorerbaum auf der linken Fensterseite auf einen beliebigen Arbeitsplatz-Ordner. Öffnen Sie das Kontextmenü (rechte Maustaste) innerhalb der rechten Fensterseite. Wählen Sie die Option Gefahrstoffverzeichnis drucken. Es öffnet sich das Fenster Arbeitsplätze. 8 Der zuvor im Explorerbaum ausgewählte Arbeitsplatz ist bereits aufgeklappt und markiert. Es genügt die Bestätigung durch Klick auf den Button [Ok] . Sie können hier aber auch weitere Arbeitsbereiche festlegen, für die Sie das Gefahrstoffverzeichnis ausgeben möchten. Lokalisieren Sie den gewünschten Arbeitsbereich (Ordner) und klicken Sie auf den Button [Markieren] . Für die Berechnung der Summen aus den Mengenangaben werden auch die dem markierten Arbeitsplatz untergeordneten Arbeitsplätze berücksichtigt. Das Gefahrstoffverzeichnis sollte alle im Unternehmen vorhandenen Gefahrstoffe enthalten. Daher empfiehlt es sich, für den Ausdruck eine möglichst hohe Ebene zu wählen, um alle darunter liegenden Ebenen zu erfassen. Wenn Sie das Gefahrstoffverzeichnis für mehrere Firmenstandorte verwalten und jeweils getrennte Ausdrucke erstellen möchten, können Sie auch gleichzeitig beliebig viele Ordner markieren. Für jeden Ordner erhalten Sie einen separaten Ausdruck. Gefahrstoffverzeichnis ausgeben 32 Hersteller/Zulieferer und Empfänger erfassen Im Formular Hersteller/Zulieferer tragen Sie zentral alle Firmen ein, die bei der Erstellung und/ oder Verwaltung von Datensätzen relevant sind und in deren Namen die Reports (z. B. SDB) ausgegeben werden sollen. Auch Ihre eigene Firmenadresse können Sie hier eingeben. Bei bestimmten Reportausgaben erscheint auf Wunsch Ihr Firmenname im Ausdruck. Im Formularteil Empfänger/Kunden werden alle Empfänger (Kunden) eingetragen, die von Ihnen Sicherheitsdatenblätter erhalten (sollen). Hier legen Sie fest, auf welche Art und Weise und in welcher Sprache Ihr Kunde die Datenblätter erhalten soll. Hersteller und Zulieferer erfassen 8 Um das Formularfenster aufzurufen, öffnen Sie ggf. einen Ordner der linken Fensterseite, um weitere Ordner sichtbar zu machen. Klicken Sie auf den Ordner, in dem Sie einen Hersteller und Zulieferer erstellen möchten. Empfänger erfassen 8 8 8 Klicken Sie auf den Button Neu aus der Werkzeugleiste. Wenn Sie einen Herstellernamen nicht mehr für den Ausdruck eines Formulars angeboten bekommen möchten, müssen Sie die Option für Reports anbieten oder Mandant deaktivieren. Wird der Mandantenstatus für einen Hersteller und Zulieferer-Datensatz deaktiviert, so erfolgt eine Überprüfung und gegebenenfalls wird ein Dialog angezeigt, der die Anzahl der Verbindungen angibt. Dann können Sie sich für oder gegen die Deaktivierung entscheiden. Mit der Bestätigung der Deaktivierung werden alle Zuordnungen zu den SDB-Synonymen, Kunden, Produkten und Arbeitsplätzen entfernt. Es öffnet sich das Formularfenster Dateneingabe. Geben Sie den Firmennamen des Herstellers und Zulieferers ein. Klicken Sie auf die Option Mandant bzw. Für Reports anbieten, um die ersten beiden Zeilen dieser Dialogbox sowie das Firmenlogo in Ihren Reports erscheinen zu lassen. Arbeiten Sie analog der obigen Beschreibung und geben Sie die Empfängerdaten ein. 8 Geben Sie zusätzlich an, auf welche Weise der Empfänger Ihre Sicherheitsdatenblätter empfangen soll. Zur Auswahl stehen Ihnen: Manuell (Einzelausdruck), Drucker (Serienausdruck) und E-Mail (versionsabhängig). 8 Zudem können Sie die Landessprache(n) angeben, in der/denen Ihr Kunde seine Sicherheitsdatenblätter erhalten soll. Mehr Informationen über Hersteller und über die Versendung von SDBs erhalten Sie im epos-Handbuch. © 2013 PES Ingenieurgesellschaft mbH 33 Erste Schritte Wie geht es weiter? Haben Sie nun anhand dieser kurzen Einweisung die ersten Einblicke in die Arbeitsweise mit epos erhalten, geben wir Ihnen nun über das Beschriebene hinaus einige Beispiele für den Leistungsumfang des Programms: Verwaltung/ Verteilung Legen Sie sprachenabhängige Archive an. Behalten Sie stets den Überblick wann Sie wem welches SDB geschickt haben und über welches Medium. Die Ausgabe ist in mehreren Formaten möglich. Eigene Anpassungen Erstellen oder verändern Sie das Aussehen des Reports für die Sicherheitsdatenblätter mit Hilfe eines eigenen Reporteditors. Zugriffsrechte Verwalten Sie innerhalb von epos verschiedene Benutzer. Vergeben Sie individuelle Rechte (Lesen, Schreiben, Löschen) auf die verschiedensten Formulartypen. An dieser Stelle noch ein paar Möglichkeiten, die Sie in der epos-Vollversion verwenden können: Automatischer Versand Der automatische E-Mail- und Faxversand ermöglicht das zeitversetzte Versenden Ihrer Sicherheitsdatenblätter. epos benötigt dazu die eingetragenen SDBs und Empfängerdaten. Die Revisionsverwaltung haben Sie schon bei jedem Abspeichern eines Sicherheitsdatenblattes gesehen. Labordatenbank Mit Hilfe der Labordatenbank können Sie Grundstoffe definieren, Rezepturen erstellen und diese Daten direkt an das Sicherheitsdatenblatt weitergeben. Eine Im-/Exportmöglichkeit von Rezepturdaten ist möglich. Ein Listengenerator ermöglicht umfangreiche Auswertungen (Statistiken) über die Rezepturen. Eine Rezeptur-Verschleierungsmöglichkeit gegenüber Ihren Kunden ist vorhanden. Technische Datenblätter Erstellen und verwalten Sie technische Datenblätter mit Bezug zu Ihrem SDB. Das Layout ist hierbei völlig frei definierbar. Mehrsprachigkeit epos unterstützt Sie bei der Ausgabe mehrsprachiger Sicherheitsdatenblätter/Etiketten/Betriebsanweisungen (bis zu 35 Sprachkombinationen). Ein Katalog mit mehreren tausend Standardsätzen pro Sprache unterstützt Sie dabei. Auf Wunsch senden wir Ihnen kostenfrei eine Excel Tabelle mit den deutschen Standardsätzen. Schnittstellen Verwenden Sie die im Lieferumfang vorhandene Standardschnittstelle zum Einlesen Ihrer bereits vorhandenen Daten aus anderen Applikationen oder nutzen Sie epos interface. Arbeitsschutz Mit der Erweiterung epos Arbeitsschutz-Manager haben Sie die Möglichkeit, eine Beschäftigungsdokumentation sowie eine Gefährdungsbeurteilung zu verwalten. Für Fragen zu diesen und weiteren Funktionen von epos wenden Sie sich bitte an die Hotline unter der Rufnummer +49 (0) 60 27 . 46 46-02. Wir würden uns freuen, Sie demnächst zu unserem zufriedenen Kundenstamm zählen zu dürfen. PES-Ingenieurgesellschaft mbH Am Wingert 11 63828 Kleinkahl Germany +49 (0) 60 27 . 46 46-02 +49 (0) 60 27 . 46 46-04 [email protected] www.gefahrstoff.com