Psyche und Soma Was der Körper erzählt... Psyché et soma Jeu d
Transcription
Psyche und Soma Was der Körper erzählt... Psyché et soma Jeu d
Psyche und Soma Was der Körper erzählt... Psyché et soma Jeu d’oppositions... Berufsordnung Zahlreiche und wichtige Feedbacks Code de déontologie Réactions nombreuses et utiles Codicie deontologico Numerose e importanti reazioni www.psychologie.ch Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen FSP Fédération Suisse des Psychologues FSP Federazione Svizzera delle Psicologhe e degli Psicologi FSP 5/2011 vol. 32 Impressum Inhalt/Sommaire Psychoscope 5/2011 Psychoscope ist die Zeitschrift der Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP). Psychoscope est le magazine de la Fédération Suisse des Psychologues (FSP). Psychoscope è la rivista della Federazione Svizzera delle Psicologhe e degli Psicologi (FSP). Redaktion/Rédaction/Redazione Vadim Frosio (vf), [email protected] Susanne Birrer (sb), [email protected] Redaktionskommission/Commission de rédaction/Comitato di redazione Carla Lanini-Jauch, lic. phil. (Präsidentin/ Présidente/Presidente) Michela Elzi Silberschmidt, lic. phil. Rafael Millan, Dr psych. Susy Signer-Fischer, lic. phil. Hans Menning, Dipl.-Psych., Dr. rer. medic. Redaktionsadresse/Adresse de la rédaction/ Indirizzo della redazione Choisystrasse 11, Postfach, 3000 Bern 14 Tel. 031/388 88 28, Fax 031/388 88 01 Tel. 031/388 88 00 (FSP-Sekretariat) E-Mail: [email protected] Internet: www.psychologie.ch Abonnemente/Abonnements/Abbonamenti Christian Wyniger Choisystrasse 11, Postfach, 3000 Bern 14, Tel. 031/388 88 28, Fax 031/388 88 01 Inserate/annonces/annunci Stämpfli Publikationen AG, Postfach 8326, CH-3001 Bern, Tel. 031 300 63 83, Fax 031/300 63 90, [email protected] Auflage/Tirage/Tiratura 6150 (WEMF beglaubigt) Erscheinungsweise/Mode de parution/ Pubblicazione 10 mal jährlich/10 fois par année/10 volte l’anno Insertionsschluss/Délai pour les annonces/ Termine d’inserzione der 15. des vorangehenden Monats/le 15 du mois précédent/il 15 del mese precedente Grafisches Konzept/Conception graphique/ Concezione grafica PLURIAL VISION (www.plurialvision.ch) graphic design & communication, Fribourg Layout/Mise en page/Impaginazione Vadim Frosio, Susanne Birrer Druck/Impression/Stampa Effingerhof AG, 5200 Brugg Jahresabonnement/Abonnement annuel/ Abbonamento annuale Fr. 85.– (Studierende/Etudiants/Studenti Fr. 48.–) Der Abonnementspreis ist im Jahresbeitrag der FSP-Mitglieder eingeschlossen. L’abonnement est inclus dans la cotisation annuelle des membres FSP. Il prezzo dell’abbonamento é incluso nella quota annuale dei membri FSP Insertionspreise/Tarif des annonces/Inserzioni 1 Seite/page/pagina Fr. 1980.– 1/2 Seite/page/pagina Fr. 1090.– 1/3 Seite/page/pagina Fr. 780.– 1/4 Seite/page/pagina Fr. 630.– Copyright: FSP ISSN-Nr.: 1420-620X Titelbild/Photo de couverture: Elena Martinez Dossier Wenn der Bauch den Kopf verliert Von Brigitta Loretan-Meier Der Körper erinnert sich Von Jacqueline Schmid Plaidoyer pour le corps dans nos têtes Par Marulla Hauswirth Psychothérapie et spiritualité Par Emmanuel Schwab 4 8 12 16 Les articles signés reflètent l’opinion de leurs auteur(e)s Die Artikel widerspiegeln die Meinung der AutorInnen FSP-aktuell/Actu FSP 20 22 24 25 26 28 30 31 31 32 Panorama 34 Berufsethik ist keine Worthülse Die FARP feiert ihr 5-jähriges Bestehen Kurzmeldungen La déontologie n'est pas une coquille vide La deontologia non è una scatola vuota La FARP fête ses 5 ans Nouvelle association affiliée 4e Congrès des psychothérapeutes En bref Portrait: Marcel Hofer, psychologue spécialiste en psychothérapie FSP et théologien Agenda 34 56, 60 Editorial Vadim Frosio Rédaction francophone Dualisme entre l’âme et le corps Dualismus von Leib und Seele Pour ce numéro, Psychoscope s’est intéressé à la place de la spiritualité dans la relation thérapeutique. Quel lien existe-t-il entre psyché et soma ? Quel dualisme lié entre l’âme et le corps, au physique et à l’intellect ? Comme le dit Duarte Rolo: «Depuis la séparation cartésienne entre l’âme et le corps en tant que substances indépendantes, on a tendance à considérer l’esprit comme le lieu de la rationnalité pure et le corps comme le réceptacle de l’irrationnel. Même s’ils constituent un tout, ils sont conçus comme deux entités aux propriétés distinctes. (...) Le problème posé par la dualité corps-esprit en psychologie présente des ressemblances avec la dualité onde-particule de la lumière, en physique. (...) La lumière n’est pas à la fois onde et particule, elle n’est ni l’une ni l’autre, elle est de nature antinomique.» Diese Ausgabe von Psychoscope beschäftigt sich mit der Stellung der Spiritualität in der therapeutischen Beziehung. Welches Band existiert zwischen Psyche und Soma? Welcher Dualismus besteht zwischen Leib und Seele, dem Physischen und dem Intellekt? Duarte Rolo formuliert es folgendermassen: «Seit der kartesischen Unterscheidung von Leib und Seele als unabhängige Elemente neigt man dazu, den Geist als Ort der reinen Rationalität zu betrachten und den Körper als Gefäss des Irrationalen. Auch wenn sie zusammen ein Ganzes bilden, werden sie als zwei Einheiten mit unterschiedlichen Eigenschaften wahrgenommen. (…) Das Problem, das sich in der Psychologie mit der Dualität Leib–Geist stellt, hat Ähnlichkeiten mit der Teilchen-Wellen-Dualität in der Physik. (…) Das Licht ist nicht gleichzeitig Welle und Teilchen, es ist weder das eine noch das andere, es weist eine antinomische Eigenschaft auf.» L’article de Brigitta Loretan-Meier, psychothérapeute corporelle FSP, aborde la phénoménologie et l’arrièreplan psychologique des troubles fonctionnels intestinaux, en soulignant l’importance de la psychothérapie pour le traitement des formes lourdes de la maladie. Jacqueline Schmid, psychothérapeute zurichoise, travaille avec des enfants traumatisés sujets à des dissociations somatoformes. Elle prend comme exemple, pour présenter son travail, Luca, un garçon de 7 ans. Pour Marulla Hauswirth, psychologue spécialiste en psychothérapie FSP, le corps est pris en compte dans diverses approches psychologiques. Elle compare les caractéristiques de l’approche à ses débuts avec les développements plus récents en lien avec les recherches sur les interactions précoces et quelques apports des neurosciences. Pour Emmanuel Schwab, psychologue-psychothérapeute FSP, lorsque Freud s’est attaché à définir la place de l’analyse dans le champ social, il l’a distancée de la pratique strictement médicale et comparée à l’entretien pastoral. Mais on sait aussi qu’il a dénoncé vigoureusement les illusions religieuses. Brigitta Loretan-Meier, integrative Körperpsychotherapeutin FSP, erörtert in ihrem Beitrag die Phänomenologie und den psychologischen Hintergrund von funktionellen Darmstörungen und weist auf die Bedeutung der Psychotherapie bei der Behandlung schwerer Formen dieser Erkrankung hin. Die Zürcher Psychotherapeutin Jacqueline Schmid arbeitet mit traumatisierten Kindern, die an somatoformen Dissoziationen leiden. Als Beispiel für ihre Arbeit stellt sie Luca, einen 7-jährigen Knaben, vor. Für Marulla Hauswirth, Fachpsychologien für Psychotherapie FSP, wird dem Körper in verschiedenen psychologischen Ansätzen Rechnung getragen. Sie vergleicht ältere Ansätze mit neueren Entwicklungen bei Untersuchungen über die frühen Interaktionen und mit einigen Beiträgen aus den Neurowissenschaften. Der Fachpsychologe für Psychotherapie FSP Emmanuel Schwab ist überzeugt, dass Freud, als er sich mit der Stellung der Analyse im sozialen Bereich befasste, diese von der strikt medizinischen Praxis getrennt und mit dem seelsorgerischen Gespräch verglichen hat. Es ist aber auch allgemein bekannt, dass er die religiöse Selbsttäuschung heftig kritisiert hat. 3 Dossier 4 Psyche und Soma DOSSIER: Psyche ??? und Soma PSYCHOSCOPE 5/2011 X-X/200X Wenn der Bauch den Kopf verliert Psyche und Soma – ein unzertrennliches Paar. Bei der Betrachtung eines psychosomatischen Krankheitsbilds, des Reizdarmsyndroms (RDS), wird deutlich, wie komplex und kompliziert die Vorgänge sowohl auf psychischer als auch auf somatischer Ebene sind. Es ist eine Herausforderung, die Trennung zwischen Psyche und Soma zu überbrücken. Hypnotherapeutische Interventionen haben sich in kontrollierten Studien als nachhaltig wirksam erwiesen Wo liegt das Geheimnis der psycho-physischen Realität und wie lässt sich das Zusammenwirken der beiden Entitäten im psychotherapeutischen Kontext erschliessen und beeinflussen? Die Interaktion zwischen Psyche und Soma wurde über die Jahrhunderte bis in die heutige Zeit von verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen unterschiedlich interpretiert und kontrovers diskutiert. Jede Kultur und jedes Zeitalter haben ihre spezifischen Vorstellungen, welche sich auch in den Einstellungen zum Körper und in den medizinischen und psychologischen Behandlungskonzepten widerspiegeln. Allen Vorstellungen gemeinsam ist, dass Psyche und Soma Foto: Vadim Frosio 5 eine funktionelle Einheit im Organismus bilden und in harmonischem Gleichgewicht sein sollen, damit der Mensch sich gesund fühlt. Das Reizdarmsyndrom Das Reizdarmsyndrom (RDS) ist definiert als ein Symptomkomplex mit chronisch körperlichen Beschwerden ohne organische Erkrankung der Verdauungsorgane, gekoppelt mit hohem psychischem Leidensdruck. Nach WHO-Diagnose-Kriterien, ICD-10, F45.3, handelt es sich beim RDS um eine somatoforme autonome Funktionsstörung, die früher auch unter dem Begriff psychosomatische Erkrankung klassifiziert wurde. Das subjektive Erleben der Klienten mit RDS wird in folgenden Aussagen spürbar: • «Schon lange kämpfe ich mit dem Bauch.» • «Das Schlimmste an meinen Symptomen ist nicht das physische Leiden, sondern, dass die Symptomatik mein ganzes Bewusstsein einnimmt.» • «Alles rund ums Essen wird zum Stress.» Die unsichtbare Seite des RDS mit Ärger, Angst, vegetativen Symptomen und Hoffnungslosigkeit kommt hier zum Ausdruck. Wenn Klienten mit der Diagnose RDS in die Psychotherapiepraxis kommen, haben sie oft einen langen Leidensweg hinter sich. Die Entscheidung, wegen der genannten Beschwerden überhaupt einen Arzt aufzusuchen, wird häufig durch psychische Faktoren, wie Angst oder Depression, bestimmt. Man geht davon aus, dass nur ein Viertel der vom RDS Betroffenen zum Gastroenterologen für Zusatzuntersuchungen geht. Die Diagnose RDS schafft einerseits Erleichterung, endlich mit der Symptomatik ernst genommen und angehört zu werden, andererseits auch Ohnmacht, weil die Schulmedizin weder eine ausreichende patho-physiologische Erklärung noch eine überzeugende Therapie für diese Krankheit anzubieten hat. Fallbeispiel: Klient, 31 Jahre, beruflich erfolgreich, intaktes soziales Netzwerk, klagt primär über extreme Reizdarmbeschwerden, kämpft zusätzlich gegen Nervosität und Konzentrationsschwäche. Im Rahmen einer gastroenterologischen Abklärung (Ausschluss von entzündlichen Darmerkrankungen) wurde die Diagnose RDS vor sieben Jahren gestellt. Seither periodisch in medizinischer Kontrolle und Behandlung. Somatostatus: Wiederkehrende Bauchbeschwerden, Übelkeit beim Aufstehen, teilweise mit Erbrechen, Bauchkrämpfen und Durchfall von wechselnder Intensität. Aktuell: Diffuses Völlegefühl und Schmerzdruck, kommt am Morgen fast nicht aus dem Haus, muss mehrmals zur Toilette zurück, beschreibt vegetative Stresssymptome wie Schweissausbrüche und Zittern, vor allem auf dem Weg zur Arbeit. Psychostatus: Oft lustlos und resigniert, viele Therapieverfahren ausprobiert, Frustration, weil nichts hilft. Fühlt sich der Symptomatik ausgeliefert. Grosser innerer Druck, Angst, nicht mehr zu genügen, und zunehmende Unsicherheit. Zweifel, ob er es in den Griff kriegt. Es handelt sich hier um ein typisches RDS, einen Prototyp der funktionellen Erkrankung. Das Ausmass der Beschwerden und die Beeinträchtigung im Alltag – er fehlt öfters am Arbeitsplatz – sind gross. Bisherige Behandlungen haben nur vorübergehend Linderung gebracht. In der Klemme zwischen Psyche und Soma Man kann nicht nicht psychosomatisch reagieren. Wie hängen psychisches Befinden und körperliche Symptomatik zusammen? Es gibt keine psychische Störung ohne erhebliche Körperbeteiligung. Wie im Fallbeispiel ersichtlich, spielt Angst bei lokalisierbaren Schmerzen eine bedeutende Rolle. Der Körper oder ein Teil des Körpers wird dabei oft als Bedrohung erlebt. Die Belastung wird zu grossem Stress. Symptombilder entstehen, bei denen die Betroffenen nicht unterscheiden können, ob die körperliche Missempfindung primär ist oder der affektive Spannungszustand. Bei diesem Klienten sind die morgendlichen Panikattacken mit dem wiederkehrenden Reiz im Darm («Schiss» und Kontrollverlust) im Vordergrund. «Ich» und der blöde Bauch «Ich bin zufrieden mit meinem Leben, habe keine wirklichen Probleme, nur dieser blöde Bauch belastet mich», so beschreiben viele Klienten ihre Situation. In der psychotherapeutischen Praxis stellt man häufig 6 DOSSIER: Psyche und Soma PSYCHOSCOPE 5/2011 fest, dass die Betroffenen im Entweder-oder-Denken verhaftet sind. Es kann nur entweder körperlich oder dann nur psychisch sein. Schmerzpatienten verweisen erfahrungsgemäss mehrheitlich auf die körperliche Ebene. «Es ist nur körperlich, die Ärzte müssten eine Krankheitsursache finden, ich bin doch nicht psychisch gestört», lautet eine gängige Erklärung. Aus dieser Vermeidung heraus resultiert oft eine feindliche Beziehung zum Körper oder einem bestimmten Organ. In dieser Situation wird das alte Dilemma spürbar, sich als Person mit dem schmerzenden Darm im Körper gespalten zu erfahren, nämlich einerseits das «Ich» und andererseits «der verhasste Bauch». Von somatoformen Störungen Betroffene bleiben oft in diesem Denkmuster stecken. Inadäquate Bewältigungsstrategien oder Beziehungsdefizite sind die Folge. Es braucht gezielte Aufklärungsarbeit, um die Vorstellung auf den Bereich zu lenken, der Veränderung zulässt. Die Betroffenen beginnen allmählich zu verstehen, dass man im psychotherapeutischen Rahmen trotz ungeklärter körperlicher Symptomatik an anderen Themen arbeiten kann, um Auswege aus dem emotionalen Dilemma zu finden. Zum Entweder-oder-Prinzip kommt als Erweiterung das Prinzip von Sowohl-als-auch hinzu. Diese Form von Aufklärungsarbeit «setzt etwas in Gang» und kann einen ersten Entwicklungsschritt bedeuten. Im Verlauf der Therapie lernen die Klienten wieder Kontakt zum Körper zu finden. Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften zeigen, dass der Schmerz im «Kopf» entsteht. Das vegetative Nervensystem (NS), bestehend aus Sympathikus und Parasympathikus, spielt für das Verständnis des Reizdarmsyndroms und generell der Schmerzverarbeitung eine entscheidende Rolle. Schmerzwahrnehmungen, die einen wesentlichen Bestandteil der Reizdarmsymptomatik ausmachen, werden via Rückenmark den Schmerzzentren im Hirnstamm und Zwischenhirn gemeldet und von dort dem Bewusstsein zugeführt. Emotionale Komponenten aus dem limbischen System beeinflussen über das vegetative NS das enterische NS, d.h. die Darmmotorik. Diese Schmerzsteuerungsmechanismen sind vermutlich für einen Grossteil der durch psychische Probleme verursachten Reizdarmsymptome verantwortlich. Indirekt kann über die Stressregulation des vegetativen NS der Schmerz moduliert werden. Schwab (2009) beschreibt hier die komplexe Koppelung zwischen Hirn und Darm. Starke psychische Belastungen, insbesondere Dauerstress, können zu einer vegetativen Dysfunktion führen. Die Homöostase und ein gutes Bauchgefühl Der Schmerz kommt also vom «Kopf». Für die Klienten ist diese Aussage akzeptabel, aber im ersten Moment nicht hilfreich. «Ich weiss, dass bei mir alles über den Kopf läuft, aber ich kann es nicht ändern», sagt eine Klientin. Um die neurowissenschaftliche Erkenntnis der Schmerzentstehung nutzbringend in der Therapie einzusetzen, braucht es Einsicht in die Selbstregulationsmechanismen des Organismus. Als Erkärungshilfe kann das Reiz-Reaktions-Modell des vasomotorischen Zyklus nach Boyesen (1987) als theoretische Grundlage zur Behandlung von Stress dienen. Der vasomotorische Zyklus ist als ein Ausdruck dynamischer Balance zu begreifen, der von Homöostase auf verschiedenen Ebenen (psychisch, muskulär, vegetativ) ausgeht und bei angemessener Reaktion auf ein Ereignis wieder dahin zurückgeht. Wenn die äussere Stresssituation vorbei ist, muss man in der Lage sein, durch «Abschliessen» des emotionalen Zyklus auf allen drei Ebenen sein inneres Gleichgewicht wiederzufinden. Dieses Modell geht vom dynamischen Gleichgewicht aus, das sich im Zusammenhang mit der Vervollständigung des vasomotorischen Zyklus einstellt. Im Gegensatz dazu nimmt man an, dass nicht vollendete Stresszyklen (z.B. «Ärger herunterschlucken» anstatt adäquat ausdrücken) allmählich zu einem somatischen Kompromiss, z.B. Schmerz, Druck oder zu Blähungen führen können, wenn die Selbstregulationsmechanismen des vegetativen Nervensystems blockiert sind. Mit anderen Worten, der Organismus verliert mehr und mehr seine Reaktionsfähigkeit, was einerseits die Muskelspannung, den Atemrhythmus, die Körperhaltung und die Funktionen des vegetativen Nervensystems betrifft, andererseits die kognitiven Fähigkeiten beeinträchtigt. Auf diese Weise können nervöse Spannungen und funktionelle Schwächen entstehen. Psychotherapie setzt hier an. Brücke zwischen Psyche und Soma Klinische Hypnose als Behandlungskonzept bedient sich verschiedener Prinzipien, die psychotherapeutisch eingesetzt werden, um Fähigkeiten und Kompetenzen der Klienten zu utilisieren. Die Hypnosetherapie nutzt dabei die Trance, um mit suggestiven Techniken die Wahrnehmung zu verändern. Ziel der hypnotischen Trance ist die Verschiebung der Wahrnehmung und des Aufmerksamkeitsfokus hin zum Suchen von neuen Lösungen, z.B. Regulierung von Schmerz (Schmerzkontrolle), Änderung von Einstellungen und besserem Körperbewusstsein. Hypnotherapeutische Interventionen schaffen einen leichten Zugang zur kreativen Seite des Unbewussten, was besonders für rational orientierte Menschen hilfreich ist. In Trance erhöht sich die Farbigkeit und Lebendigkeit innerer Bilder. Die Kraft der Bildsprache wird geweckt. Innere Bilder wirken, indem sie eine simple Idee verstärken, z.B. Fluss als Metapher eingesetzt, bringt etwas in Bewegung, die Welle wird zur Ressource von Vertrauen. Affekte und Gefühle der Klienten werden intensiviert. Bibliografie Behandlungsoptionen Jede Veränderung beginnt mit dem Gedanken, dass Entwicklung möglich ist. Was sind die Wirkfaktoren in der Schmerzbehandlung beim RDS? Wichtige Voraussetzungen sind Behandlungswunsch des Klienten, Motivation, Neugierde und realistische Zielsetzungen. Das persönliche Ziel des Klienten im Fallbeispiel wird wie folgt herausgearbeitet: • Den Stress loswerden • Den Körper wieder besser wahrnehmen • Angst und Depression reduzieren Zielsetzung der Therapeutin: • Erlangen eines besseren inneren Gleichgewichts (stabilisieren) • Steigern von Wohlbefinden und Lebensqualität • Reduzieren des Schmerzes Der Klient wird vertraut gemacht mit Einflussmöglichkeiten auf das vegetative Nervensystem durch: Entspannungsverfahren, Ernährungsmodifikation, Stressmanagement, Energie- und Atemarbeit. Ein weiterer Schritt im Therapieprozess ist das Explorieren der subjektiven Schmerzbewertung. Die Bedeutung des Symptoms und auch psychosoziale Belastungsfaktoren werden besprochen, in Trance exploriert und therapeutisch bearbeitet. Man arbeitet an dem, was im Vordergrund des Leidens ist. Die Wirkmechanismen und ihre Beeinflussung der dysfunktionalen Reaktionsmuster in der Psychotherapie zusammengefasst: • Psychoedukation anhand von Erklärungsmodellen • Anwendung verschiedener hypnotherapeutischer Methoden der Schmerzkontrolle • Arbeit an der Psychodynamik Die erwähnten psychotherapeutischen Interventionen schaffen Zugang zu den Ressourcen des Klienten und ermöglichen ihm einen besseren Umgang mit seinen Beschwerden. Die spürbaren Veränderungen ( z.B. besseres Körpergefühl, geringere Symptomatik) geben dem Klienten Zuversicht in die eigenen Fähigkeiten der Selbststeuerung. Das Vertrauen in den Körper wird gestärkt und die Selbstwirksamkeit wird grösser. Wenn diese Entwicklungsschritte erfolgt sind, kann das Behandlungsergebnis beim Abschluss der Therapie in folgender Art beschrieben werden: «Die Symptomatik habe ich ab und zu noch, aber sie spielt jetzt keine grosse Rolle mehr.» Kernbotschaft Am Beispiel des RDS wird sichtbar, wie wichtig das Wissen um psychische und somatische Aspekte bei der Behandlung der somatoformen Störungen ist. Brigitta Loretan-Meier Shorf, D., Weinspach, C. (2007). Hoffnung und Resilienz. Therapeutische Strategien von Milton H. Erickson. Carl-Auer. Journal of Alternative and Complementary Medicine (2006). Vol. 12, Number 6, 517–527. Boyesen, G.D. & M.L. (1987). Biodynamik des Lebens. Grundlage der biodynamischen Psychologie. Synthesis Verlag. Häuser, W. (2003). Hypnose in der Gastroenterologie. Zeitschrift f. Gastroenterologie 42, 405–412. Schwab M.E. (2009), Der Schmerz kommt vom Kopf. Interdisziplinäres Zürcher Symposium. Reizdarm, 22.2, 19–100. Die Autorin Brigitta Loretan-Meier, Master of Science UZH, ist Fachpsychologin für Psychotherapie FSP/SBAP in eigener Praxis in Brugg, ebenso teilzeitlich in Zürich, wo sie seit 1999 das Projekt «Psychotherapie in der gastroenterologischen Praxis», eine interdisziplinäre Verknüpfung von psychotherapeutischen und medizinischen Behandlungsmethoden, aufgebaut hat. Brigitta Loretan ist auf Reizdarmpatienten spezialisiert. Sie arbeitet vorwiegend mit Konzepten aus der Körperpsychotherapie (Biodynamik), mit Modellen des Stressmanagements und mit therapeutischen Strategien der klinischen Hypnose. Anschrift Brigitta Loretan-Meier, Stapferstrasse 2, 5200 Brugg Tel. : +41(0)56 4425701 E-Mail: [email protected] www.loretan-praxis.ch Résumé L’article de Brigitta Loretan-Meier, psychothérapeute corporelle FSP, aborde la phénoménologie et l’arrièreplan psychologique de la problématique des troubles fonctionnels intestinaux, en soulignant l’importance de la psychothérapie et en ouvrant de nouvelles perspectives pour le traitement des formes lourdes de la maladie. L’observation du tableau clinique de cette maladie psychosomatique, appelée syndrome du côlon irritable (SCI), fait apparaître toute la complexité des processus en jeu aussi bien sur le plan psychique que somatique. Il s’agit dès lors de dépasser le clivage entre psyché et soma. Les études contrôlées ont ainsi révélé l’efficacité durable des interventions hypnothérapeutiques. 7 8 DOSSIER: Psyche und Soma PSYCHOSCOPE 5/2011 Der Körper erinnert sich Somatoforme Dissoziation bei traumatisierten Kindern Die Zürcher Psychotherapeutin Jacqueline Schmid weist viel Erfahrung in der Behandlung von traumatisierten Kindern auf. Sie erläutert für Psychoscope ihre Arbeitsweise anhand der Fallgeschichte eines siebenjährigen Jungen, der nur Fischstäbchen isst. Der siebenjährige Luca wirkt wie ein ganz normaler, gesunder Junge. Er ist altersgemäss gross, sportlich, humorvoll, ein Schlitzohr manchmal. Alles im Normalbereich – ausser: Luca nimmt mit Ausnahme von Fischstäbchen keine feste Nahrung zu sich. Die Eltern versuchen alles: Erziehung mit Strenge, mit Milde. Sie konsultieren verschiedene Ärzte, lassen Allergietests sowie Untersuchungen der Halsmuskulatur und der Verdauungsorgane vornehmen, deren Ergebnisse ernüchternd ausfallen: keine Auffälligkeiten, keine medizinischen Befunde. Verschiedene Psychotherapieversuche bringen leider auch keine Veränderung. In einer der zahlreichen Beratungsstellen, die die Familie in ihrer Ratlosigkeit aufsucht, erhält sie den Tipp, die Symptomatik von Luca doch einmal aus psychotraumatologischer Sicht abklären zu lassen. Auf diese Weise gelangen Luca und seine Eltern schliesslich in meine Praxis. Schon bald stellen wir uns zusammen die Frage: Was «erzählt» der Körper von Luca, woran erinnert er sich vielleicht? Ursprünge der Psychotraumatologie Was bedeutet es, wenn ein Trauma geschieht? Traumatische Erfahrungen sind immer überwältigend, jenseits des Vorstellbaren und meistens mit Todesangst verbunden. Ein nicht zu bewältigendes, traumatisierendes Ereignis führt beim betroffenen Menschen zur Erstarrung des Organismus. Anschliessend kommt es zur Fragmentierung und Dissoziation der Körperempfindungen und der Gefühle. Schon im Jahre 1907 prägte der französische Psychiater und Psychotherapeut Pierre Janet den noch heute in der Psychotraumatologie verwendeten Begriff der Dissoziation als einer unzureichenden Integration von zwei oder mehr «Systemen von Ideen und Funktionen, aus denen sich Persönlichkeit zusammensetzt». Die strukturelle Dissoziation Das Konzept der strukturellen Dissoziation, wie es von Onno van der Hart, Ellert Nijenhuis und Kathy Steele entwickelt wurde, bietet ein Drei-Stufen-Modell an, das verschiedene Ausprägungen von Traumatisierung und somit von Dissoziation einordnet (Das verfolgte Selbst, 2008). Die Autoren nennen denjenigen Teil, der während des traumatischen Erlebens vom Alltagsbewusstsein weggespalten wird, Emotional Part (EP). EPs sind also dissoziierte, traumatisierte Anteile der Persönlichkeit. Sie sind geprägt von negativen überwältigenden Gefühlen und Körperempfindungen sowie später entstehenden, generalisierten, irrationalen Überzeugungen. EPs können Erstarrungszustände enthalten, in denen die Betroffenen nichts spüren (Empfindungslosigkeit, Anästhesie) oder einfach unempfindlich sind gegen Schmerzen (Analgesie) (vgl. Nijenhuis, 2004). Denjenigen Persönlichkeitsanteil, der im Alltag weiter funktioniert, fast als wäre nichts geschehen, nennen die Autoren den Apparently Normal Part (anscheinend normaler Teil), ANP. Das Drei-Stufen-Modell Die drei im Folgenden beschriebenen Stufen im Modell der strukturellen Dissoziation entsprechen dem Ausmass der Traumatisierungen: • Die erste Stufe (einfache posttraumatische Belastungsstörung, PTBS) entspricht einem Monotrauma nach einer einmaligen Traumatisierung. Es gibt ein EP, welches das Trauma trägt, und ein ANP, das den Alltag meistert. • Auf der zweiten Stufe (Dissociative Disorder Not Otherwise Specified, DDNOS) liegen mehrfache Traumatisierungen vor, die meistens bereits in frühester Kindheit stattgefunden haben. Es gibt mehrere EPs und Gruppen von EPs sowie ein ANP. • Die dritte Stufe (Dissoziative Identitätsstörung, DISS) kann bei chronischen, komplexen, sich wiederholenden Traumatisierungen seit frühester Kindheit entstehen. Auch hier gibt es zahlreiche EPs, Gruppen von EPs und – im Unterschied zur Stufe 2 – mehrere ANPs. Foto: Vadim Frosio Die somatoforme Dissoziation Traumatische Erfahrungen erzeugen immer einen überaus hohen Stresspegel mit übermässigen körperlichen Schmerzen und Todesangst. Körperliche Erfahrungen wie Schmerz, Verkrampfungen und Zustände der Übererregung, die während der traumatischen Erfahrung dissoziiert werden, legen sich im Körper als dissoziierte Anteile fest. Aber auch Erstarrung und Zustände, in denen physisch und psychisch nichts mehr gefühlt wird, sind im Körper als EPs gespeichert. Diese dissoziierten Körperzustände können sich scheinbar ohne Sinn und ohne Zusammenhang mit der gegenwärtigen Situation im Körper manifestieren. Manchmal sind aber auch äussere Auslöser erkennbar: Das können Gegenstände, Situationen oder Atmosphären sein, die die betroffenen Menschen bewusst oder weniger bewusst an das Trauma erinnern und die abgespaltenen Körpererinnerungen antriggern. Innere physische und psychische Trigger haben denselben Effekt. So kann beispielsweise ein bestimmter aktueller Körperzustand, ein Unwohlsein, eine Krankheit oder ein spezifischer Schmerz alte, traumabedingte Körperzustände hervorrufen. Oder innerseelische Vorgänge wie Träume, Tagesfantasien und Gedanken bewirken eine Reaktivierung der traumatischen Erfahrung auf der körperlichen und seelischen Ebene. Was ist los bei Luca? Als mir der Junge vorgestellt wird, stelle ich mir als Erstes folgende Fragen: Könnte es sich um eine somatoforme Dissoziation handeln? Gibt es Hinweise aus der Lebensgeschichte? Die Eltern erzählen, die Geburt von Luca sei sehr beschwerlich gewesen. Das Baby hatte die Nabelschnur um den Hals, die Herztöne waren sehr schwach, das Kind war blau im Gesicht und brauchte Sauerstoff. Sein Leben war in Gefahr. Mit drei Monaten erlitt Luca einen Pseudokrupp-Anfall, bei dem er wieder unter Sauerstoffmangel litt und erneut Todesängste ausgestanden haben muss. Der kleine Junge musste notfallmässig ins Kinderspital gebracht werden. Verschiedene medizinische Massnahmen waren notwendig, u.a. musste das Kind intubiert werden, da die Sauerstoffversorgung zunehmend schlechter wurde. Einen weiteren ähnlichen Anfall erlitt der Junge etwa ein Jahr später. Wieder waren entsprechende medizinische Handlungen unumgänglich. Diesmal fiel der Knabe während des Transportes in einen ohnmachtsähnlichen Zustand. Dies kann ein Hinweis auf eine dissoziative Reaktion sein, ein Zustand des «Sich-ganz-Ergebens und Nichts-mehr-Spürens». Der siebenjährige Luca hat nebst seinen Schluckblockierungen auch eine generalisierte Angst vor Ärzten, Spritzen und Spitälern entwickelt. Bei den Versuchen, feste Nahrung zu schlucken (Trigger), erlebt der Junge heftige Schmerzen im Hals, existenzielle Angst bis zu Panik sowie einen starken 9 10 DOSSIER: Psyche und Soma PSYCHOSCOPE 5/2011 Ekel. Er berichtete in diesem Zustand auch von einem «komischen, scharfen Geschmack» im Mund. In diesen körperlichen und emotionalen Reaktionen können peritraumatische Erfahrungsfragmente erkannt werden (heftige Schmerzen im Hals, Todesangst und Geschmacksempfindungen, die er während des Traumas erlebt haben musste und die in der Gegenwart keinen Sinn ergeben). Ich bespreche mit dem Jungen und seinen Eltern, dass im Körper Anteile (EPs) seien, die das Trauma in sich tragen, wie «kleinere Lucas», die noch so empfinden, als ob das Trauma gerade stattfinden würde. Die «kleinen Lucas» empfinden dann entweder ganz viel des traumatischen Erlebens (Überflutung) oder gar nichts mehr, wenn zum Beispiel der Hals «ganz zu» ist und «nichts runtergeht» (Erstarrung). Die traumatherapeutische Behandlung Und nun? Wie behandeln wir die dissoziative Störung? Eine traumatherapeutische Behandlung besteht aus drei Phasen: 1. Herstellen von Sicherheit und Stabilität; 2. Traumabearbeitung, Prozessieren der traumatischen Erfahrungen; 3. Reorientierung im Leben ohne Trauma, Ausblick und Ausrichtung in die Zukunft. Im Rahmen dieses Artikels mache ich einige Hinweise zu Phase 2: In der Traumaarbeit geht es immer um Informationstransfer zwischen den Trauma-Anteilen (EPs) und der Alltagspersönlichkeit. Dabei ist es wichtig und notwendig, dass die traumatischen Erfahrungen prozessiert werden. Das bedeutet, was im Körper dissoziiert gespeichert ist, soll im bewussten Zustand von heute nochmals durch den Körper hindurchgehen. Es ist nicht wichtig, genau alle Details des traumatischen Geschehens zu erinnern. Entscheidend ist, im Körper wieder zu spüren, was damals zu viel (Überflutung, Intrusion) oder zu wenig (Erstarrung, Schmerzunempfindlichkeit, Gefühllosigkeit) war. Für das Durcharbeiten oder Prozessieren der traumabedingten Zustände stehen uns verschiedene, für Kinder geeignete Prozesstechniken zur Verfügung. Mit welcher Technik gearbeitet wird, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab: Für die Wahl der Prozesstechnik ist in erster Linie der Ausbildungshintergrund der Therapeutin massgebend. Zudem soll die Prozesstechnik dem aktuellen Lebensalter des Kindes sowie dem Alter der Traumatisierung angepasst werden. Prozesstechniken für Kinder Die folgenden therapeutischen Techniken, auch kombiniert einsetzbar, eignen sich ausgezeichnet für das Prozessieren von traumatischen Erfahrungen bei Kindern: • EMDR, mit oder ohne Traumageschichten (vgl. Lovett 2000); • Sandspiel; • Dialog über Handpuppen oder über das Schreiben; • bei älteren Kindern und Jugendlichen eventuell auch verdecktes Schreiben; • Maltechniken, Comics zeichnen; • diverse Techniken aus der Kunsttherapie; • hypnotherapeutische Techniken, insbesondere Arbeiten mit Metaphern; Je früher das Trauma stattgefunden hat, umso weniger werden sprachlich orientierte Verfahren wirksam sein, da das traumatische Geschehen im frühen Kindesalter praktisch rein physisch und emotional gespeichert ist. Für das Prozessieren von ganz frühen Traumata eignet sich EMDR ausgezeichnet (vgl. Tinker, 2000; Lovett, 2000). Und wie ging es weiter mit Luca? In der Phase 2 der Traumatherapie werden die traumatischen Zustände in der Therapiesituation hervorgerufen, also gezielt angetriggert. Zuerst soll Luca erkennen und annehmen können, dass da in ihm drinnen «kleinere, verletzte Lucas» (EPs) sind, die Hilfe brauchen. Luca ordnet darauf jedem seiner «kleinen Lucas» eine Puppe zu. So kann er spielerisch und über den Dialog in Kontakt kommen mit seinen inneren Anteilen. Er kann merken, dass «die Kleinen» Hilfe brauchen. Nach diesen ersten Schritten der Annäherung an die Traumata entschliesse ich mich, mit EMDR zu arbeiten. In Zusammenarbeit mit den Eltern erzählen wir dem Jungen über Traumageschichten in Etappen, was der neugeborene, der 3 Monate alte und der 15 Monate alte kleine Luca erlebt hat. Gleichzeitig wende ich EMDR an. Luca prozessiert dabei seine medizinischen Traumata, was gut zu beobachten ist: Es kommt zu deutlichen physischen Reaktionen wie heftigem Schlucken, Wechsel der Atmung bis zum Anhalten des Atmens mit anschliessendem Japsen nach Luft und wiederholter Veränderung der Gesichtsfarbe von einer durchsichtig wirkenden Blässe zu starkem Erröten. Es ist, als ob der Körper nochmals erzählt, was er damals erlebt hat. Das traumatische Erleben schiesst quasi durch den Körper hindurch. Nach mehreren Sitzungen mit EMDR und dem gleichzeitigen Erzählen der Traumageschichten verringert sich die Symptomatik zusehends. Die Schluckblockierungen und der starke Ekel nehmen ab. Luca wagt es zaghaft, verschiedene feste Nahrungsmittel zu sich zu nehmen. In der Folge müssen wir uns noch um die Angst vor dem Symptom kümmern und natürlich auch systemisch in der Familie arbeiten: Schliesslich haben die Essschwierigkeiten von Luca über viele Jahre einen entscheidenden Stellenwert in der Familie eingenommen. Die Eltern arbeiten an der Veränderung ihrer Schonhaltung Luca gegenüber und Luca muss lernen, sich von seinem sekundären Krankheitsgewinn zu verabschieden, den die Schonhaltung der Erwach- senen und der damit verbundene, hohen Rang im Familiensystem für ihn bedeutet. Beim Suchen nach einem neuen Platz in der Familie braucht Luca liebevolle Unterstützung. Er lernt sich selber neu kennen – ohne seine dissoziative Störung. Und damit sind wir in der Phase 3 der Traumatherapie angekommen. Bibliografie Die vollständige Literaturliste ist bei der Autorin erhältlich. Van der Hart, O., Nijenhuis E., Steele K. (2008). Das verfolgte Selbst. Paderborn: Junfermann. Nijenhuis, E. (2004). Somatoforme Dissoziation. Paderborn: Junfermann. Schlusswort Am Beispiel von Lucas Geschichte zeigt sich, dass der entscheidende therapeutische Schritt die Verbindung des Symptoms zu seinem Ursprung ist. Der Körper ist im traumatischen Geschehen stecken geblieben. Viele Symptome, Auffälligkeiten und Blockaden bei Kindern können gelindert oder aufgelöst werden, wenn ihre dahinter liegende Entstehungsgeschichte erkannt, angenommen und bearbeitet wird. Versuchen wir die Leiden unserer jungen KlientInnen also unter anderem auch aus psychotraumatologischer Sicht zu betrachten und zu behandeln, so können wichtige Heilungsschritte eingeleitet werden. Jacqueline Schmid Tinker, R.H., Wilson, S.A. (2000). EMDR mit Kindern. Paderborn: Junfermann. Lovett, J. (2000). Kleine Wunder, Heilung von Kindheitstraumata mit Hilfe von EMDR. Paderborn: Junfermann. Huber, M. (2003). Trauma und die Folgen. Paderborn: Junfermann. Die Autorin Jacqueline Schmid, lic. phil., Fachpsychologin für Psychotherapie und Traumatherapeutin DeGPT, arbeitet in eigener Praxis in Zürich. Ihr Tätigkeitsfeld umfasst psychotherapeutische Behandlungen mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen sowie Supervisionen in Psychotraumatologie. Sie gibt Seminare und Workshops am IAP und am Schweizerischen Institut für Trauma Therapie, sitt, das sie selber im Jahr 2009 gegründet hat. Anschrift Jacqueline Schmid, lic. phil., Albulastrasse 52, 8048 Zürich. [email protected] www.jacqueline-schmid.ch www.sitt.ch Résumé La psychothérapeute zurichoise Jacqueline Schmid a l’habitude de travailler avec des enfants traumatisés sujets à des dissociations somatoformes. Pour présenter son travail, elle prend l’exemple de Luca, un garçon de 7 ans qui ne mangeait que des sticks de poisson au moment où débuta son traitement. 11 Dossier 12 Psyché et soma DOSSIER: Psyché ??? et soma PSYCHOSCOPE 5/2011 X-X/200X Plaidoyer pour le corps dans nos têtes Psyché et soma dans la psychothérapie Le corps est pris en compte dans diverses approches psychologiques: relaxation, pleine conscience (mindfullness), techniques hypnotiques. Psychologue spécialiste en psychothérapie FSP, Marulla Hauswirth développe la spécificité de la prise en compte du corps dans la psychothérapie. Elle compare les caractéristiques de l’approche à ses débuts avec les développements plus récents en lien avec les recherches sur les interactions précoces et quelques apports des neurosciences. Nos premières expériences de vie sont corporelles. Nos sens et le développement de notre motricité sont à la base de la construction de nos fonctions cognitives. Les premières relations signifiantes sont d’abord physiques. C’est à travers ce contact corporel que nous apprenons à réguler nos émotions et que prend place le développement psychique. Au cours de notre croissance, le primat de la corporalité va laisser la place à des processus de plus en plus complexes nous permettant de communiquer par le langage, de prendre conscience de nousmêmes comme un être existant dans un univers fait d’éléments physiques et relationnels. La psychothérapie s’est construite sur ces processus complexes. Elle s’appuie sur nos capacités à mettre des mots sur des émo- Photo: Vadim Frosio 13 tions, à comprendre nos pensées et à faire des liens entre expériences présentes et passées. Pourtant, vu sa place essentielle dans notre développement, un certain nombre d’éléments plaident pour que le corps soit activement pris en compte dans la psychothérapie. Approche bioénergétique La question du corps peut être abordée de différentes manières dans les approches psychothérapeutiques (Heller 2009). Je partirai de l’analyse bioénergétique, méthode reconnue par la FSP, pour développer quelques axes d’interventions corporelles. L’analyse bioénergétique, méthode développée par Alexander Lowen, lui-même formé par Wilhelm Reich, postule, en partant de l’observation clinique, que les troubles psychiques se manifestent corporellement sous forme de tensions musculaires et d’habitudes posturales. Dans la pratique psychothérapeutique, ce postulat se reflète dans les interventions sur plusieurs plans: • Outil diagnostique: une analyse du corps par l’observation des tensions musculaires et de la posture permet d’établir la structurelle caractérielle, élaborée par Reich puis développée par Lowen et d’autres, soit un système reliant des caractéristiques corporelles à un fonctionnement psychique particulier et à des facteurs biographiques. • Outil thérapeutique: le travail actif avec le corps, par la respiration, des mouvements, des pressions ou des massages, permet à la fois un relâchement de tensions musculaires et une prise de conscience de leur fonction. Celle-ci est alors reliée à l’histoire personnelle à fin d’éviter la réprobation ou la moquerie, et à des émotions spécifiques, sentiment de honte par exemple. Les interventions sur le plan du corps vont de pair avec des techniques analytiques: analyse des résistances, du transfert et du contre-transfert ou encore compréhension du système défensif. Des développements ultérieurs ont permis d’affiner les modes d’intervention selon le type de difficultés psychiques, en distinguant, par exemple, des structures dans lesquelles la musculature joue un rôle défensif de celles qui présentent plutôt des carences relationnelles et manquant de capacités défensives. La palette des modes d’interventions corporelles a été élargie: • Moyen d’exploration relationnelle: il s’agit, dans la séance thérapeutique, de partir d’une situation relationnelle difficile présente ou passée, puis de construire avec le patient une scène propre à représenter son ressenti. En observant avec lui les modifications corporelles qui surviennent (changements posturaux, respiratoires, etc.) et en explorant leur possible signification (un ralentissement du rythme respiratoire peut, par exemple, être relié à une sensation de peur), un travail sur les fondements de la situation devient possible. Dans ce type de procédé, la scène peut être une reconstruction d’une situation vécue, mais elle peut aussi être constituée de différents éléments internes au patient (par exemple un dialogue entre une partie en colère et une autre effrayée). Le thérapeute peut se mettre activement dans la situation pour incorporer une figure présente ou passée permettant au patient de s’y confronter de manière plus concrète. Ce genre d’implication exige du thérapeute une bonne capacité à passer d’un niveau actif à un niveau meta-communicatif, à être conscient des enjeux transférentiels et contre-transférentiels ainsi qu’à la qualité de l’alliance de travail. • Possibilité d’expérience correctrice: il s’agit souvent d’un prolongement de la situation précédente, mais, au vu de son importance, il vaut la peine de lui donner une place à part. Le thérapeute peut proposer au patient de construire avec lui la situation telle qu’il aurait eu besoin qu’elle se déroule. Il peut par exemple proposer au patient une situation d’expression de l’affirmation de soi, comme de dire «je veux», accompagnée de mouvements des membres soutenant logiquement une telle expression (mobilisation du bras, des mâchoires, voire des jambes), pour lui permettre de ressentir profondément la détente et le sentiment de sécurité lorsqu’on se sent entendu et compris par quelqu’un d’important dans sa vie. Ces deux dernières techniques existent aussi dans d’autres approches. Ce qui est particulier aux techniques psychocorporelles, c’est que le corps est pris en 14 DOSSIER: Psyché et soma PSYCHOSCOPE 5/2011 compte de façon précise, par exemple en attirant l’attention sur un geste involontaire mais signifiant, ou en portant l’attention consciente du patient sur des modifications corporelles, comme une détente ou des changements respiratoires, afin de soutenir un ancrage psychophysique de la situation et de sa transformation. De nouvelles clés Quels sont les travaux de recherche récents qui apportent des nouvelles clés à la psychothérapie et qui sont susceptibles de l’enrichir et de la transformer, notamment par la prise en compte de la dimension corporelle ? En quoi ont-ils modifié le postulat initial des approches psychocorporelles ? Les travaux de recherche sur les relations précoces mère-enfant ont établi la construction de schèmes relationnels psychophysiques (Downing, 1996), soit des réactions physiques et émotionnelles spécifiques au mode maternel: consistant, organisé, apaisant versus inconsistant, surprenant, anxiogène. Le petit enfant va réagir globalement, soit en souriant et en s’approchant, soit en pleurant et en tentant d’éviter le contact par des torsions du visage et du corps. A ce stade de développement, sa réaction ne peut être à l’évidence que psychocorporelle, puisque la sphère du langage en tant que mode de communication n’est pas encore développée. Le travail psychothérapeutique ne peut atteindre ces premières expériences de vie par un biais uniquement verbal de compréhension et d’analyse. Pour les techniques psychanalytiques, c’est à travers la relation transférentielle que ce plan peut être travaillé. Pour les approches psychocorporelles, la transformation des schémas précoces n’est possible que par leur réactualisation psychophysique dans la thérapie, permettant ainsi non seulement une compréhension mentale, mais aussi une restructuration profonde des systèmes de réaction inscrits dans des chaînes mémorielles sensorielles, émotionnelles et corporelles (Ogden et al., 2006). Une autre manière de voir Le développement des neurosciences transforme la manière de concevoir la psychothérapie. Le lien premier dans le système nerveux des réactions émotionnelles et corporelles face à des situations confortables ou inconfortables a été clairement établi par Le Doux (1993) notamment. Il précède la prise de conscience et donc l’attribution de signification. La dimension cognitive module et recadre la réaction. Par exemple, une sensation de peur et la réaction défensive adaptée à la situation précèdent la réalisation cognitive. En croyant percevoir un danger, notre corps réagit immédiatement et la part consciente n’intervient qu’ultérieurement, permettant alors de moduler la réaction. Pour cette raison, un travail thérapeutique focalisé sur la prise de conscience et l’association signifiante peut difficilement toucher cette dimension réactionnelle viscérale. Les approches corporelles prennent en compte ce niveau d’activation physiologique (chaleur, tremblements) déclenché par le système nerveux face à la situation (Levine, 2004). Les différentes émotions se construisent sur la base du système primitif d’approche et d’évitement, lui-même basé sur notre mobilité (Panskepp, 1998). Le mouvement est donc une composante essentielle de nos émotions. Elles sont toujours accompagnées de manifestations somatiques, qu’elles soient facilement visibles, comme le geste de tendre les bras vers quelqu’un qu’on aime, ou plus fines, comme des modifications dans la dilatation des pupilles lors d’une émotion de peur. La distinction de systèmes mnémoniques, comme la mémoire explicite et implicite, et leur fonctionnement différent ont aussi des conséquences sur la manière de prendre en compte les contenus mnémoniques dans la psychothérapie (Cozolino, 2002). Les approches corporelles facilitent l’accès direct à des mémoires précoces, essentiellement sensorielles et associées à des expériences corporelles et émotionnelles (Stern, 1985). Les travaux portant sur les neurones miroirs (Rizzolatti et Sinigaglia, 2008) ont établi qu’il existe une compréhension motrice de la signification de l’acte qui précède sa compréhension réflexive, conceptuelle ou linguistique. En outre, nos circuits neuronaux s’activent de façon similaire lorsque nous exécutons nous-mêmes une action de base, comme prendre un verre, ou lorsque nous la voyons. Il semble en aller de même pour les émotions. Nous pouvons identifier une émotion avec nos capacités représentatives, mais il ne s’agirait là, en quelque sorte, que d’une froide description, et ce n’est que par l’activation des circuits neuraux correspondants que nous pouvons ressentir l’émotion. Cela a un corollaire thérapeutique important: le vécu émotionnel du thérapeute ou du patient tel qu’il l’exprime sur un plan paraverbal est compris directement sans passer par un plan conscient ou verbal. La découverte des neurones miroirs permet de comprendre comment et en quoi une expérience correctrice est efficace. Elle permet aussi de montrer que l’évocation d’un acte non exécuté est équivalente sur le plan neurologique à l’acte effectif. Sur le plan thérapeutique, ceci a pour conséquence que, si l’action concrète est essentielle, elle ne doit pas nécessairement être agie. Par exemple, l’évocation très concrète d’imaginer tenir la main de quelqu’un qui rassure, quand cela est fait en se connectant consciemment à la main et aux sensations, est aussi opérante que de réellement tenir la main d’une personne. Cela permet au thérapeute de garder clairement sa position différenciée et de limiter les in- terventions directes. Par contre, l’expression, à seule fin de décharge, d’émotions comme la colère a probablement davantage l’effet de renforcer des circuits neuraux activés que de permettre une réelle décharge. Pour cela, l’émotion doit pouvoir être reliée à une expérience porteuse de sens et ressentie en termes de sensations physiques, de représentations imagées et d’affect. Une restructuration stable d’un mode de réaction nécessite un certain seuil critique d’activation pour avoir lieu (Schiepek et al., 2003, cité par Koemeda). Daniel Stern (1985) décrit cet instant en insistant sur la mise en liaison des composantes affectives et cognitives permettant une expérience globale et structurante. Le thérapeute psychocorporel observe que ce moment est accompagné d’une décharge profonde, observable par le changement du rythme respiratoire et du tonus musculaire. Dans son travail, il inclut des propositions corporelles pouvant conduire à ce seuil d’activation critique, de manière à augmenter les liaisons entre des zones mnémoniques dissociées. Ce seuil d’activation atteint, il importe de prendre du temps pour intégrer et consolider la transformation. Plus l’expérience est concrète et globale, comprenant les dimensions cognitives, émotionnelles et corporelles, même si cela se fait de manière imagée, plus elle permet une réorganisation profonde de schèmes d’action (Downing, 1996). Bibliographie La liste complète des références citées peut être obtenue auprès de l’auteure. Cozolino, L. J. (2002). The Neuroscience of Psychotherapy: Building and Rebuilding the Human Brain. New York: Norton. Downing, G. (1996). Körper und Wort in der Psychotherapie: Leitlinien für die Praxis. München: Kösel. Heller, M. (2008). Psychothérapies corporelles. Fondements et méthodes. Bruxelles: De Boeck. Koemeda-Lutz, M. (2008). Die relative Bedeutung von Kognition, Affekt und Motorik im psychotherapeutischen Prozess. In V. Heinrich-Clauer (Ed.), Handbuch Bioenergetische Analyse (pp. 489-510). Giessen: PsychosozialVerlag. Levine, P.A. & Frederick, A. (2004). Réveiller le tigre – Guérir le traumatisme. Charleroi: Socrate Editions / Promarex. Lowen, A. (1995). La joie retrouvée. Paris: Dangles (coll. Psycho-soma). Ogden, P., Minton, K. & Pain, C. (2006). Trauma and the Body: A Sensorymotor Approach to Psychotherapy. New York: Norton. Stern, D.N. (2010). Forms of Vitality: Exploring dynamic experience in psychology, the arts, psychotherapy, and development. New York: Oxford University Press. L'auteure Conclusions Le point de départ des thérapies psychocorporelles se basait sur l’observation qu’une intervention sur le système musculaire pouvait faire ressurgir des contenus émotionnels refoulés. De nos jours, nos connaissances nous permettent de concevoir le lien entre psyché et soma comme une organisation psychophysique complexe dans laquelle le système nerveux régule aussi bien des dimensions somatiques (contractions musculaires, respiration, système viscéral), émotionnelles (sentiment de sécurité, peur) que cognitives. Les thérapies psychocorporelles ne peuvent donc, pas plus que les autres courants, se contenter d’une articulation de type causal entre soma et psyché. Une compréhension en termes de système complexe implique une intégration des dimensions somatiques et psychiques dans la psychothérapie. Réfléchir à leur articulation, à la manière de naviguer entre ces dimensions, aux moyens de favoriser une sensation d’être vivant (Stern, 2010) dans toutes les facettes de notre expérience sont les enjeux actuels et passionnants de notre pratique. Marulla Hauswirth Psychologue spécialiste en psychothérapie FSP, Marulla Hauswirth s’est formée aux approches psychocorporelles à la Société Suisse d’Analyse et Thérapie Bioénergétiques, www.sgbat.ch. Une formation en Somatic Experiencing (Peter Levine) et en hypnose (Société d’Hypnose clinique Suisse) complète sa spécialisation. Elle a pratiqué plus de dix ans à l’association Appartenances Vaud auprès de personnes souffrant des conséquences de la violence organisée. Elle a une pratique en cabinet privé à Lausanne. Adresse Marulla Hauswirth, 19 rue Saint-Laurent, 1003 Lausanne, [email protected] Zusammenfassung In der Psychotherapie hat sich der Stellenwert des Körpers gewandelt. Während er ursprünglich als etwas betrachtet wurde, das dem Bewusstsein nicht zugänglich ist, bilden nach heutigem Verständnis Körper und Geist eine komplexe psychophysische Organisation. Untersuchungen über die Mutter-Kind-Interaktionen und die Neurowissenschaften liefern Ergebnisse, die für eine direktere Berücksichtigung der psychophysikalischen Dimension in der Psychotherapie eintreten. Sowohl die Forschung als auch die klinische Beobachtung zeigen, dass dieser Wandel einhergeht mit einem ganzheitlichen Verständnis der kognitiven Dimension mit einer emotionalen und somatischen Verankerung. 15 16 DOSSIER: Psyché et soma PSYCHOSCOPE 5/2011 Psychothérapie et spiritualité Crispations et transformations Les psychothérapeutes doivent-ils se préoccuper de spiritualité ? Pour Emmanuel Schwab, psychologue-psychothérapeute FSP, lorsque Freud (1926) s’est attaché à définir la place de l’analyse dans le champ social, il l’a distancée de la pratique strictement médicale et comparée à l’entretien pastoral: «Ce que nous faisons, c’est de la cure d’âme au meilleur sens.» Mais on sait aussi qu’il a dénoncé vigoureusement les illusions religieuses; Marie Bonaparte en a tiré la conclusion qu’une bonne analyse devait liquider toute préoccupation de nature religieuse. S’il paraît indubitable que l’être humain peut «tenir debout» valablement sans aucun appui religieux, il me semble cependant que la dimension spirituelle fait partie de son fonctionnement propre, et qu’en liquidant cette dimension, on ampute aussi l’humain d’une partie de lui-même. Or, si le champ de la psychothérapie est pour une part marqué par une défiance à l’égard de la spiritualité, c’est qu’elle s’inscrit dans un mouvement culturel plus large marqué par l’émancipation et l’autonomisation à l’égard des autorités religieuses. C’est ce combat de la modernité qui a conduit à construire une une vision de l’homme, une Menschanschauung amputée de sa dimension spirituelle. Le problème, c’est qu’en jetant ainsi le bébé avec l’eau du bain, la culture moderne me semble depuis lors en difficulté pour définir positivement le centre organisateur de la personnalité. On voit une trace de cette amputation dans la façon dont le grand public considère parfois le contrat psychothérapeutique: c’est parce qu’il va mal que le patient est sûr d’intéresser son thérapeute – un peu à la manière de l’enfant qui mobilise ses parents en étant malade. En fonction de ce sous-entendu (ou malentendu), le risque est dès lors présent de ne pouvoir mobiliser les forces subjectivantes du patient qui reste agrippé à ses symptômes. De leur côté, les «psys» ne sont pas indemnes de ce piège qu’ils tentent pourtant de déjouer. Quand on lit attentivement l’ouvrage de référence que Bergeret consacre à la «personnalité normale et pathologique», on doit, me semble-t-il, constater que c’est le vocabulaire pathologique qui domine et organise le tableau, comme si ce n’était que de ce lieu d’expertise qu’il était possible de concevoir l’individu. A l’inverse, certains sont tentés d’extraire l’être humain de ses pesanteurs inconscientes voire biologiques en leur opposant la liberté et la pureté qui viendraient de sa spécificité spirituelle. Comme l’a bien montré Thierry de Saussure (2009), une saine spiritualité ne peut être conçue que comme traversée et traversant les lourdeurs de l’inconscient. A défaut d’un tel enracinement, la spécificité humaine risque d’être réduite à une forme de réflexivité improductive, de «supplément d’âme» tournant à vide sur lui-même. Ces différents constats incitent donc à tenter de redéfinir ce qui fait le centre organisateur de la personnalité. Spiritualité et auto-organisation du vivant Si on en voit l’amorce dans son essai sur le narcissisme, on sait que c’est surtout après la crise de 1920 (avec son Au-delà du principe de plaisir) que Freud a perçu la nécessité de mettre au travail la question de l’intégrité du sujet, et qu’il a mis en particulier en évidence le concept de «compulsion à la synthèse». C’est autour de cette question de l’intégration du moi et de la capacité à se sentir réel que Winnicott a centré une part importante de son œuvre: en dernier recours pour lui, il faut concevoir qu’il existe une «tendance à l’intégration» qui est inscrite dans le patrimoine héréditaire de l’humain. On peut considérer que cette tendance à l’intégration relève plus largement de la logique «auto-organisatrice» du vivant: si une pierre cassée ne se répare pas seule, le brin d’herbe lui s’organise pour traiter ses lésions d’une façon qui soit au service de la totalité qu’il constitue. A cette tendance à l’intégration, on peut ajouter la «tendance mimétique» récemment (re)mise à jour par les neurobiologistes: la découverte des neurones-miroirs implique que c’est dans le miroir de l’autre que l’hu- Photo: Elena Martinez main commence à organiser son rapport à lui-même. Léon Cassiers a montré que ce n’est que sur un tel ancrage que l’on peut fonder valablement une réflexion sur la spiritualité de l’être humain (Cassiers, 2010); on comprend ainsi que l’exigence de se reconnaître est en dernier recours inscrite dans une urgence vitale qui lui donne un caractère impérieux. Une spécificité humaine Si les animaux supérieurs ont des amorces de capacités réflexives, c’est bien la force de cette réflexivité qui fait la principale spécificité de l’humain. Cela le conduit en particulier à pouvoir se représenter ses limites: s’interrogeant sur les commencements de son existence, le petit humain a la capacité de réaliser qu’il n’est pas à l’origine de lui-même; il prend ainsi conscience de sa «finitude originaire». On peut concevoir que cette prise de conscience est l’occasion d’une crise qui remet en cause l’adhésion à lui-même et au monde sur lequel le petit humain avait construit son identité jusque-là. Ainsi, lors de la crise œdipienne, l’individu doit reconfigurer la croyance selon laquelle il peut se voir tout entier dans le regard de sa mère: la prise de conscience du rôle du père dans son origine l’oblige à réaliser qu’il ne vient qu’en second dans le désir de celle-ci. Une fois cette donnée intégrée – donnée qui pour lui relève de la pré-histoire – son identité va se stabiliser… jusqu’à la prochaine crise. On peut considérer que les transformations de l’existence (adolescence, entrée dans l’âge adulte, crise du milieu de la vie, retraite, confrontation à la mort (auxquelles on peut ajouter les crises plus conjoncturelles des divorces et autres deuils) exigent à chaque fois une réorganisation du rapport du sujet à lui-même et à ses origines. S’inscrire dans son corps et son monde Sur quelles ressources l’individu peut-il s’appuyer pour traverser de telles crises ? L’un des ressorts mis en évidence par Freud est ce qu’il appelle «la clé du fantasme»: en travaillant sur le fonctionnement du rêve, il découvre en effet une capacité de symbolisation (darstellende Kraft) qui permet à l’individu de se réorganiser. Comment fonctionne une telle capacité ? Sans que la volonté et la conscience n’aient à intervenir, le rêve opère tout d’abord un travail de mise en représentation, il crée une scène dans laquelle il inscrit le rêveur. Lorsqu’il croit en cette scène, le rêveur accède «consciemment» aux émotions et impressions que lui ont fait vivre ses expériences diurnes réelles. On comprend qu’il s’inscrit ainsi dans son corps et accède au sentiment de réalité constitutif de son être au monde. Mais la mise en scène du rêve n’est pas un simple duplicata de la réalité: elle tente bien plus de transformer le vécu pour le rendre digeste pour le sujet. Le rêve 17 18 DOSSIER: Psyché et soma PSYCHOSCOPE 5/2011 cherche donc à faire de situations vécues passivement, et parfois traumatiquement, une situation désirée et transformée activement par le sujet. En présentant la situation comme la réalisation d’un désir, le rêve permet ainsi au «précieux moi» (Freud 1900, p. 233) de s’éprouver comme survivant malgré tout. On peut suggérer ici que cette tendance du rêve à réaliser le désir – et à faire ainsi survivre le sujet – est le rejeton de la tendance plus fondamentale de l’être vivant à préserver son intégrité. Si elle est étayée sur la nécessité de survivre, la capacité de symbolisation ne lui est cependant pas équivalente: comme on le sait, le besoin de se faire exister dans et par la représentation peut même s’autonomiser radicalement jusqu’à accepter de perdre sa vie pour préserver sa dignité morale. Cette possibilité extrême montre l’impérieuse nécessité avec laquelle l’humain peut investir la question de son intégrité psychique. A cet égard, on peut relever qu’étymologiquement, symboliser veut dire «jeter ensemble»; cette formule manifeste bien la fonction dynamique et vitale de rassemblement dont la symbolisation est l’expression. De l’imaginaire au symbolique En analysant le parcours de Sigmund Freud, on peut mettre en évidence un deuxième ressort symbolique. Dans la période de la mort de son père, ce dernier est en effet projeté dans une crise théorique et personnelle importante, «crise du milieu de la vie» (cf. Anzieu) au cours de laquelle il affronte des menaces confusionnelles et flirte avec l’idée de suicide. C’est au plus fort de cette épreuve qu’il réalise de façon dramatisée que la mémoire ne peut donner prise sur les souvenirs les plus anciens. Ce tournant, qu’on peut comprendre comme l’acceptation qu’il ne peut surplomber son origine, est associé à un mouvement de loyauté filiale qu’il explicitera officiellement quelques années plus tard: «J’ai compris que (ce livre) était un morceau de mon auto-analyse, ma réaction à la mort de mon père, l’événement le plus important, la perte la plus déchirante d’une vie d’homme. Ayant découvert qu’il en était ainsi, je ne me sentis plus capable d’effacer les traces de cette influence.» Il me paraît possible d’associer ces deux mouvements: l’inscription dans une filiation devient une façon de traiter la blessure de ne pas avoir prise sur son origine. Cela fait du rapport au père autre chose que le fruit de l’imaginaire et des seules projections: il devient la trace d’une précédence sur laquelle appuyer son identité, trace d’une réalité symbolique qui, selon le mot de Ricœur, «donne à penser» et à créer. On voit bien ce mouvement dans le parcours de Sigmund Freud lorsqu’il reprend la plume à plusieurs reprises pour prolonger son interprétation du rêve Mon père comme Garibaldi, rêve qui présente son père décédé sous la figure d’un courageux conquérant. Les appartenances en question Ces questions de filiation et d’appartenance – qui sont bien travaillées par les systémiciens – constituent à mon sens une tache aveugle de notre culture contemporaine. Une sourde dépréciation des appartenances conduit aujourd’hui les «identités» à se manifester dans le champ social de façon de plus en plus crispée et caricaturale. Selon Marcel Gauchet, le projet de l’autonomie moderne ne fonctionne qu’en s’adossant contre l’hétéronomie, en particulier religieuse, qu’elle dénonce. On peut suggérer un rapprochement entre cette posture et l’attitude de l’adolescent qui doit s’opposer à ses parents pour s’autonomiser. Cela est bien visible dans l’attitude du philosophe allemand Feuerbach qui a tant influencé Freud et Marx, et dont le maître mot est celui du renversement de l’hétéronomie. Or, comme ces anciennes autorités ne saturent aujourd’hui plus l’espace social, c’est le désir d’émancipation lui-même qui s’essouffle, se crispe ou s’emballe, déçu de se voir privé d’appui et dépité de se trouver sans projet à sa sortie de prison. Plutôt que d’en rajouter rageusement dans la critique des filiations, ne serait-il pas plus fécond de passer du mouvement d’opposition adolescente à celui de l’adulte qui renégocie pour son compte son rapport à ses origines, et donc à son avenir ? Dans la culture Hopi, des esprits grimaçants des ancêtres appelé Katcina pénétraient dans les villages à plusieurs reprises au cours de l’année. Lorsque les enfants avaient dix ans, ils étaient invités à entrer dans une tente: les esprits les y rejoignaient. Soudain, ces derniers... enlevaient leur masque, et les enfants reconnaissaient alors leurs oncles, leurs cousins, leur père. L’un d’eux raconte: «J’étais surtout choqué et furieux de voir tous mes pères et oncles danser en Katcina. Mais c’était encore pire de voir mon propre père.» Sommés de garder le silence sur ce trucage, les préadolescents apprenaient alors l’histoire des origines de leur tribu et, plus tard, ils étaient invités à incarner eux-mêmes les Katcina pour les plus jeunes. On voit que cette initiation est construite en plusieurs temps: il y a tout d’abord un temps d’illusion infantile, puis un temps de démontage de cette illusion. Ce démontage n’est cependant pas le dernier mot puisqu’il est suivi d’une invitation à partager avec ses pairs un secret organisateur. Métaphoriquement, on pourrait suggérer que, si notre époque s’est affranchie de l’imaginaire de son enfance, elle reste crispée dans le temps de la critique des illusions. Or, solliciter le registre symbolique ne revient pas à s’abandonner aux croyances béates de l’enfance; comme on vient de le montrer, cela peut être bien plutôt l’occasion de conquérir l’autorisation de s’emparer des organisateurs communs pour les transformer ! Psychothérapie et capacité de symbolisation Pour revenir au cadre restreint de la psychothérapie, il me semble fécond de concevoir qu’il est organisé par un pari: celui que, tôt ou tard, on verra s’y manifester une capacité de symbolisation, de mise en représentation qui permettra au patient de se reconnaître comme vivant. L’analyse du parcours de vie de Sigmund Freud luimême montre que les crises les plus radicales peuvent être traversées, jusqu’à trouver une source inextinguible de créativité et de vitalité (c’est ce que je crois avoir montré dans Schwab, 2011). Contrairement à la lecture «déficitaire» qu’on en fait parfois, une crise personnelle peut donc avoir un sens, pour autant qu’on en fasse l’occasion de ressaisir son projet de vie. La mise en branle d’un tel processus est alors alimentée par la passion de s’emparer de soi. C’est cette passion qui est le meilleur signe que, d’une façon ou d’une autre, on a été aimé, et qu’il est donc possible de construire sa vie dans un dialogue vivant avec ses origines. Bibliographie Cassiers, L. (2010). Ni ange, ni bête. Essai sur l’éthique de l’homme moderne. Paris: Cerf. Freud, S. (1900). L’interprétation des rêves. Paris: PUF, 1967. Freud, S. (1926). La question de l’analyse profane. Paris: Gallimard, 2003. de Saussure, Th. (2009). L’inconscient, nos croyances et la foi chrétienne. Etudes psychanalytiques et bibliques. Paris: Cerf. Schwab, E. (2011). Croire avec Freud ? Quête de l’origine et identité. Genève: Labor et Fides. L’auteur Emmanuel Schwab est docteur en psychologie, psychologue-psychothérapeute FSP, membre de l’EFPP et chargé d’un cours de psychopathologie à l’Université de Neuchâtel. Il est aussi théologien et membre de l’Association Internationale d’Etudes Médico-Psychologiques et Religieuses. Il vient de publier sa thèse chez Labor et Fides. Adresse Emmanuel Schwab, Rue du Grenier 22, 2300 La Chaux-de-Fonds Emmanuel Schwab Zusammenfassung Emmanuel Schwab, promovierter Psychologe und Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, erklärt in seinem Artikel, dass zwischen der spirituellen Dimension und den religiösen Obrigkeiten, von denen sich die Moderne losgesagt hat, eine Verbindung besteht, und dass diese spirituelle Dimension in der Psychotherapie von Vornherein nicht zum Tragen kommt. Nun aber könnte man auch eine Menschenschauung vertreten, in der die Spiritualität bei der Beziehung zu sich selber und der Umwelt eine organisatorische Dimension aufweist. Aufgrund der Tendenz, Lebewesen einzugliedern, gibt die Fähigkeit zu symbolisieren die Möglichkeit, das Thema körperlich und geistig aufzunehmen. Das Unvermögen, mit seinen Ursprüngen zurechtzukommen, kann überwunden werden, indem eine Abstammung übernommen wird, welche die eingebildete Beziehung zu den Eltern in eine symbolische Realität umwandelt, dank der sich die Identität organisiert und verändert. Dies stellt die gegenwärtige Wertminderung der Zugehörigkeiten in Frage. In der Psychotherapie ist es eine Aufforderung, das Engagement für eine Auseinandersetzung mit sich selber aufzubringen, was zu einem lebendigen Austausch mit seinen eigenen Wurzeln führt. 19 actu - FSP - aktuell 20 psychoscope 5/2011 ACTU FSP AKTUELL PSYCHOSCOPE 5/2011 Aus dem Vorstand Du Comité Dal Comitato Sybille Eberhard 20 Jahre Psychoscope Am Anfang war das «Bulletin der Schweizer Psychologen». Von der Schweizerischen Gesellschaft für Psychologen veröffentlicht, wurde das «Bulletin» 1989 von der FSP als offizielles Publikationsorgan übernommen und im Juli 1991 offiziell in Psychoscope umgetauft. Stöbert man in der ersten Ausgabe des Psychoscope, so erkennt man Themata, die uns heute noch beschäftigen. Auch der Verbandsteil hinterlässt ein Déjà-vu: «Darüber schrieb man ja schon dazumal!» Der Zufall will, dass im ersten Psychoscope die Stellungnahme der FSP zum Entwurf der Expertenkommission bezüglich der Revision der Krankenversicherung publiziert wurde. Darin fordert die gerade mal vier Jahre «junge» FSP unter anderem: • Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sollen als selbständige Leistungserbringer im Sinne des Gesetzes gelten und darin explizit erwähnt werden; • Den Versicherten soll die Wahlfreiheit garantiert werden zwischen einer psychotherapeutischen Behandlung durch Psychologinnen und Psychologen oder durch Ärztinnen und Ärzte; • Einen verbesserten Familien- und Konsumschutz; • Einheitliche Anforderungen an die ausbildungsmässige Qualifikation von psychologischen Psychotherapeutinnen und -therapeuten. 20 Alles Schnee von gestern? Nicht ganz Das Thema der selbständigen psychotherapeutischen Ausübung im Rahmen der Grundversicherung ist ein Dauerbrenner und hat im Zuge der PsyG-Einführung an Aktualität gewonnen. Die Projektgruppe «Psychotherapie FSP», an der nebst der FSP auch unsere Psychotherapiefachverbände beteiligt sind, arbeitet seit nunmehr 2 Jahren intensiv an der Fragestellung: Wie kann die Besserstellung der Psychotherapeutinnen im Gesundheits- und Sozialbereich erreicht werden? Welche Ziele, Zwischenziele und Etappen müssen definiert werden? Welche Alternativen oder Optionen haben wir? Wir vom Vorstand der FSP sind der festen Überzeugung, dass die daraus resultierenden Entscheide für den nächsten Quantensprung der FSP massgebend sind. Der Weg ist lang, und gerade im Bereich der Krankenversicherung werden wir Geschick, Geduld und einen langen Atem brauchen. Aber haben wir nicht gerade diese Eigenschaften mit dem PsyG bewiesen? «Zum Teufel mit den breiten Strassen, die so geradewegs zum Ziel führen!», sagte der französische Schriftsteller Romain Rolland, der 1915 den Nobelpreis für Literatur erhielt. Ihr Vorstand Alfred Künzler Les 20 ans de Psychoscope Au commencement était le Bulletin suisse des psychologues. Publié par la Société suisse de psychologie, il fut repris en 1989 par la FSP, dont il devint l’organe officiel avant d’être rebaptisé Psychoscope en juillet 1991. Si l’on se plonge dans le premier numéro de Psychoscope, on retrouve des sujets qui nous préoccupent toujours aujourd’hui. Même la partie dédiée à l’activité associative dégage un petit air de déjà vu: «Tiens ! Ce sujet avait déjà été abordé ?» Le hasard veut que la première édition de Psychoscope présente la prise de position de la FSP sur le projet de la commission d’experts relatif à la révision de l’assurance-maladie. La toute jeune FSP, alors âgée de 4 ans, y mentionne notamment les revendications suivantes: • Les psychothérapeutes doivent être considérés comme des prestataires indépendants et explicitement mentionnés comme tels dans la loi. • La liberté de choix doit être garantie aux assurés entre un traitement psychothérapeutique effectué par des psychologues ou par des médecins. • Amélioration de la protection des familles et des consommateurs. • Uniformisation des exigences en matière de formation et de qualification des psychologues psychothérapeutes. 21 Roberto Sansossio Histoire ancienne ? Pas vraiment. L’exercice indépendant de la psychothérapie dans le cadre de l’assurance de base est un véritable serpent de mer, et le sujet a encore regagné en actualité dans le sillage de l’adoption de la LPsy. Depuis deux ans déjà, le groupe de projet Psychothérapie FSP, auquel sont associées, aux côtés de la FSP, certaines associations de psychothérapie affiliées, s’est attelé à répondre aux questions suivantes: comment parvenir à améliorer la situation des psychothérapeutes dans les domaines de la santé et du social ? Quels sont les objectifs, à long et moyen terme, et les étapes à définir ? Au sein du Comité de la FSP, nous sommes intimement persuadé(e)s que les décisions en résultant seront déterminantes pour le prochain bond en avant de la FSP. Le chemin sera long et, pour ce qui est du domaine de l’assurance-maladie, nous aurons besoin d’habileté, de patience et d’endurance. Mais ces qualités ne sont-elles pas justement celles que nous avons montrées lors de la discussion de la LPsy ? «Au diable les larges avenues qui mènent droit au but !» a dit un jour Romain Rolland, qui reçut le prix Nobel de littérature en 1915. Le Comité Karin Stuhlmann I 20 anni di Psychoscope C’era una volta il Bollettino Svizzero degli Psicologi, edito dalla «Schweizerische Gesellschaft für Psychologen». Nel 1989 fu ripreso dalla FSP, che lo adottò come organo ufficiale e che nel luglio del 1991 lo ribattezzò Psychoscope. Sfogliando il primo numero di Psychoscope ci si imbatte in temi che fanno discutere ancora oggi. Questa impressione di déjà-vu si ritrova anche nella parte riservata all’associazione: «Su questi temi si scriveva già allora?». Il caso vuole che il primo numero di Psychoscope riportasse il parere della FSP sul progetto della commissione di esperti per la revisione dell’assicurazione malattia. L’allora giovanissima FSP, che esisteva da soli quattro anni, chiedeva tra l’altro che: • le psicoterapeute e gli psicoterapeuti fossero considerati fornitori di prestazioni indipendenti e menzionati esplicitamente come tali nella legge; • gli assicurati potessero scegliere liberamente tra un trattamento psicoterapeutico da parte di uno psicologo o di un medico; • le famiglie e i consumatori beneficiassero di una protezione migliore; • venissero uniformati i requisiti in materia di formazione e qualifica delle psicoterapeute e degli psicoterapeuti. Anne-Christine Volkart Ormai è acqua passata? Non proprio. L’esercizio a titolo indipendente della psicoterapia nell’ambito dell’assicurazione di base è un tema che si ripresenta regolarmente e che ha guadagnato in attualità in occasione del dibattito sulla LPPsi. Il gruppo di progetto Psicoterapia FSP, di cui fanno parte associazioni di psicoterapeuti affiliate alla FSP oltre che la Federazione stessa, ha avviato due anni fa una profonda riflessione per tentare di rispondere ai seguenti interrogativi: come si può migliorare la posizione delle psicoterapeute e degli psicoterapeuti in ambito sanitario e sociale? Quali sono gli obiettivi a breve e lungo termine e quali le tappe da definire? Quali sono le alternative o le opzioni che abbiamo? Noi del Comitato FSP siamo fermamente convinti che le decisioni che ne scaturiranno saranno determinanti per il prossimo capitolo della storia FSP. La strada sarà lunga e, soprattutto nel campo dell’assicurazione malattia, richiederà abilità, pazienza e molta perseveranza. Tutte qualità che abbiamo dimostrato di possedere nel dibattito sulla LPPsi. «Al diavolo le strade larghe che portano diritto alla meta», ha detto un giorno Romain Rolland, premio Nobel per la letteratura nel 1915. Il Comitato ACTU FSP AKTUELL PSYCHOSCOPE 5/2011 Markus Hartmeier Berufsethik ist keine Worthülse 22 ACTUAKTUELL FSP FSP AKTUELL: ??? PSYCHOSCOPE 5/2011 X-X/200X Im Februar wurde der Entwurf einer neuen Berufsordnung zur Stellungnahme veröffentlicht (PSC 1–2/2011). Die eingegangenen Kommentare heben die Bedeutung einer zeitgemässen Berufsethik deutlich hervor. Im Zuge der Professionalisierung und des Strukturwandels der FSP wurde auch die Verbandsgerichtsbarkeit neu überdacht. Allerdings ist die in den Legislaturzielen 2009–2013 postulierte Neuformulierung der Berufsordnung mehr als nur ein Anpassen eines Dokuments, das aus dem Jahr 1991 stammt. Es ist ein grundlegender Meilenstein für die FSP: Gut funktionierende und qualitätssichernde berufsethische Leitlinien, Grundsätze und Abläufe werden auch auf Gesetzesebene, im Psychologieberufegesetz, vorausgesetzt. Um den neuen berufsethischen Leitlinien eine möglichst breite Akzeptanz zu gewähren, aber auch um sicher zu gehen, dass wertvolles Fachwissen miteingebunden wird, publizierten wir im Februar 2011 den Berufsordnungsentwurf dreisprachig im Psychoscope. Gliedverbände und ca. 6200 Mitglieder wurden aufgerufen, innerhalb weniger Wochen zu den Vorschlägen Stellung zu nehmen. Der Rücklauf war erfreulich und vor allem reichhaltig an Inputs! «Der Entwurf zur Berufsordnung ist rundum gelungen, und ich möchte allen gratulieren und danken, die daran gearbeitet und gefeilt haben. Diese ethischen Richtlinien können sich auch im Berufsvergleich sehen lassen. (...) Ich erinnere mich an die allererste Berufsordnung der ehemaligen SGP (Schweizer Gesellschaft für Psychologie), die quasi Vorgängerin der FSP war, aus den sechziger und siebziger Jahren. Was für ein Unterschied zu damals! Vielleicht aber auch eingedenk der Tatsache, dass damals vieles selbstverständlich war, was heute geregelt werden muss. Da wir zurzeit grosse Unterstützung der Politi- ker und der Abgeordneten geniessen dürfen, wird die Berufsordnung auch diesen Personen erneut zeigen, dass sie es bei der FSP mit einem ernst zu nehmenden Berufsverband zu tun haben. (…)» Hans-Martin Zöllner, Gründungs- und Ehrenmitglied. Die neue Berufsordnung soll primär den Psychologinnen und Psychologen der FSP als verbindliche Leitlinie und Anweisung für die Berufsausübung dienen. Diesen Anforderungen wurde die bisherige Berufsordnung nur teilweise gerecht, wie sich für die Tätigkeit der Berufsethikkommission (BEK) immer wieder zeigte. Die BEK musste wiederholt feststellen, wie unvollständig und stellenweise wenig konkret die aktuelle Berufsordnung ist. Dadurch kam es, nicht zuletzt infolge unterschiedlicher Interpretationen, zu wiederholten Anfechtungen ihrer Entscheide und letztlich auch zu deren Aufhebung durch die Rekurskommission der FSP. Komplex, nicht kompliziert Die Reform wurde auf Initiative der Berufsethikkommission eingeleitet. Der erste Grobentwurf wurde danach von einem Redaktionsteam, bestehend aus Herrn Daniel Stern, Präsidenten der Berufsethikkommission, Frau Dr. iur. Verena Schwander, Geschäftsführerin FSP, und Rechtsanwalt Michael Vonmoos, überarbeitet und im Februar dieses Jahres den FSP-Mitgliedern zur Stellungnahme vorgelegt. Die neue Berufsordnung will den Mitgliedern der FSP inhaltlich verbesserte, umfassendere, konkrete und den aktuellen gesetzlichen Vorschriften angepasste berufsethische Leitlinien zur Verfügung zu stellen. Missbräuchen soll vorgebeugt, berufsordnungswidrige Verhaltensweisen erfolgreich bekämpft werden können. Als besondere Herausforderung erwies sich dabei die reglementarische, oft zwingend differenzierte Behandlung der vielfältigen Formen psychologischer Leistungen. Diese Differenzierung hat den Aufbau der neuen Berufsordnung massgebend geprägt: Neu wird klar zwischen den allgemeinen Grundsätzen der Berufsausübung (Teil 3) und den beruflichen Pflichten bestimmter psychologischer Leistungen und Fachrichtungen (Teil 4) unterschieden. Schlank und konkret Die zahlreichen Stellungnahmen von FSP-Mitgliedern und Gliedverbänden zeugen von regem Interesse am Thema und heben die Bedeutung der Berufsordnung als zentrales, verbandsprägendes Dokument deutlich hervor. Die eingegangenen Kommentare zu Struktur und Inhalt haben klar aufgezeigt, dass sowohl Einzelmitglieder als auch Gliedverbände die Reform der Berufsordnung begrüssen und mit den vorgeschlagenen Inhalten und Regelungen im Wesentlichen einverstanden sind. Einige wenige Stimmen haben einen höheren Detaillierungs- und Konkretisierungsgrad (Angabe von Beispielen) gewünscht; andere wiederum bevorzugen den knapperen und unverbindlicheren Stil der alten Berufsordnung. «Der Züpp unterstützt die neue Berufsordnung, welche im Vergleich zur bestehenden Berufsordnung umfangreicher und detaillierter ist.» Auffallend ist die Tatsache, dass die Kritik der französischsprachigen Mitglieder und Gliedverbände stärker ausfiel als die der deutschsprachigen. 23 Die zahlreichen und wertvollen Vorschläge und Kritiken zum Entwurf waren für das Redaktionsteam eine echte Herausforderung. Jede einzelne Vernehmlassungsantwort wurde sorgfältig geprüft und eingehend diskutiert. Der Kompromiss zwischen dem für das berufsethische Handeln notwendigen Konkretisierungsgrad und dem berechtigten Anspruch einer schlanken und übersichtlichen Berufsordnung war nicht immer leicht. Die Abgrenzung zwischen Abstraktheit und verständlichen Bestimmungen ebenso. Letzteres Ziel vor Augen, hat das Redaktionsteam – angesichts der klareren Formulierungen – bewusst darauf verzichtet, bei den einzelnen Bestimmungen Beispiele anzuführen. Ebenso wurde darauf geachtet, den Formulierungen im Vergleich zum Vernehmlassungsentwurf mehr Gebots- statt Verbotscharakter zu verleihen. Zudem wurden juristische Begriffe – sofern nicht zwingend – durch allgemein verständlichere Begriffe ersetzt. Die durch die Gliederung des Entwurfes bedingten Redundanzen (insbesondere in Teil 3 und 4) wurden weitgehend behoben, womit sich der Umfang des Dokuments leicht reduzierte. Wertvolle Inputs Zu den zahlreichen und wertvollen Inputs gehört der Hinweis auf die Selbstverantwortung der Mitglieder im Falle einer Beschränkung ihrer Berufsausübung aufgrund einer beeinträchtigten psychischen Gesund- heit oder Leistungsfähigkeit. Verschiedene Fragen im Zusammenhang mit Umfang und Grenzen der Schweigepflicht, insbesondere auch innerhalb einer Gesundheitsinstitution, haben ebenfalls viel zur Konkretisierung der ethischen Leitlinien beigetragen. Auch der Wunsch nach einer Umformulierung des Melderechts bei berufsethischen Verfehlungen anderer Mitglieder der FSP oder der Verweis auf die in der Gesetzesaufzählung fehlende UN-Kinderrechtskonvention waren wertvoll. «Zu Art. 3: Hier sollte unbedingt das Übereinkommen über die Rechte des Kindes vom 20. November 1989 im Abschnitt «Grund- und Menschenrechte» erwähnt werden. Zu oft werden die Kinderrechte auch in der Schweiz nicht berücksichtigt, z. B. das Anhörungsrecht bei wichtigen Entscheidungen, die das Kind betreffen. (SKJP) Nennenswert sind ebenfalls Formulierungsvorschläge für ein sorgfältiges und schonendes Führen von Aufklärungsgesprächen mit KlientInnen und PatientInnen. Wie weiter? Die überarbeitete Berufsordnung wurde an der Präsidialkonferenz vom 15. April 2011 ausgiebig kommentiert und diskutiert. Als nächster Schritt steht die Annahme durch die Delegiertenversammlung vom 25. Juni 2011 sowie das voraussichtliche Inkrafttreten auf den 1. Oktober 2011 bevor. Wir nehmen die Gelegenheit wahr, allen Beteiligten für ihre wertvollen Hinweise, Formulierungsbeispiele und Grundsatzkommentare zu danken. Unser grundlegender Entscheid, dem Thema eine hohe berufspolitische Priorität zu geben und eine breite Vernehmlassung einzuholen, erwies sich als richtig. Wir freuen uns, dass FSP-Psychologinnen und Psy- chologen ihre ethische Haltung und die Richtlinien, die sie umschreiben, so ernst nehmen. Es ist der Beweis und Garant für die Qualität unserer Verbandsmitglieder. Das Redaktionsteam der Berufsordnung: Daniel Stern, Verena Schwander und Michael Vonmoos Redaktion: Tiziana Frassineti ACTUAKTUELL FSP FSP AKTUELL: ??? PSYCHOSCOPE 5/2011 X-X/200X Dies hängt in erster Linie mit der stilistisch verunglückten französischen Übersetzung des Entwurfes zusammen. Dieser Mangel wurde mittlerweile behoben, indem der Text nach Berücksichtigung der eingegangenen Bemerkungen vollständig neu übersetzt wurde. Die FARP feiert ihr 5-jähriges Bestehen 24 ACTUAKTUELL FSP FSP AKTUELL: ??? PSYCHOSCOPE 5/2011 X-X/200X Anlässlich ihres 5 Jahre-Jubiläums führte die FARP (Formation des Associations Romandes et Tessinoises des Psychologues) am Samstag, den 26. März 2011, eine Vortragsmatine durch, an der über 100 Personen teilnahmen. Eine Vortragsmatinee zum Thema «Psychologie: Welche nachhaltige Entwicklung soll es sein» wurde anlässlich des 5-jährigen Bestehens der FARP durchgeführt. Mit der Wahl eines aktuellen Themas von allgemeinem Interesse sollten PsychologInnen verschiedener Fachrichtungen aus der Romandie und dem Tessin angesprochen werden. Die rund 120 Teilnehmenden folgten den Ausführungen der vier Referenten mit grosser Aufmerksamkeit. Welche Rolle hat die Klinik? Dominique Page, Psychologin für Psychotherapie FSP, sprach stellvertretend für die Klinik von Prangins (VD) und erörterte deren Rolle bei der Entwicklung des Individuums. Sie beschrieb den Werdegang der Institution und wies darauf hin, dass für die stationäre Behandlung wieder mehr Mittel zur Verfügung stünden, die 2007 noch stark zugunsten der ambulanten Behandlung gekürzt worden seien. Sie erläuterte die gegenwärtigen Probleme, die vor allem budget- und strukturbedingt seien, und wies auf die Notwendigkeit hin, Kaderfunktionen zu bekleiden, um bei Entscheiden über die Patientenbetreuung mehr Einfluss zu gewinnen. Weiter erörterte sie die Möglichkeit, Psychotherapie und klinische Behandlung aufeinander abzustimmen, wofür man sich verstärkt einsetzen müsse. So könne die Institution einen Rahmen bewahren, in dem die Pflege kreativ und patientenzentriert erfolge. Das Paradoxon der Psychotherapie Im Anschluss erörterte Nino Rizzo, Psychotherapeut FSP, das Paradoxon der Psychotherapie: kurzlebig, aber nachhaltig. Er wies auf die Qualität der Begegnung mit dem Gegenüber hin und regte an, ins «Magnetfeld», das zwischen Therapeut und Patienten entstehe, einzutauchen, indem verschiedene Unbekannte akzeptiert würden, ganz nach dem Motto: «sich ein wenig verlieren, um sich ein wenig verändert wiederzufinden». Mit der Erfahrung des Therapeuten, der diese Reise bereits unternommen habe und mit besseren Voraussetzungen zurückgekehrt sei, verändere diese Begegnung beide Akteure. Weiter legte er dar, inwiefern der Psychologe sich auf seine Ausbildung abstützen könne, ohne dass sie sich als Trennendes zwischen ihn und den Patienten stelle. Die kurzfristige oder nachhaltige Wirkung der Behandlung hänge von der Begegnung ab und erfordere einen schützenden Rahmen. Der Patient im Zentrum Dr. Fabienne Kuenzli, Fachpsychologin für Psychotherapie FSP, kommt aus der Forschung und stellte verschiedene Studien über die Wirkung der Psychotherapie vor. Die Beziehung und das rasche Abklingen der Symptome seien wichtig, damit die therapeutische Begegnung positiv und nachhaltig wirke. Die Referentin wies nach, dass unabhängig von der angewandten Methode das Anliegen und die Ziele des Patienten für den Therapeuten zentral sein müssten. In ihren Augen erfordert die nachhaltige Entwicklung in der Psychologie Offenheit für eine professionelle Zusammenarbeit, welche die Wissenschaftlichkeit der Methoden in den Vordergrund rückt und weniger die verschiedenen Therapieansätze. Ein Beispiel aus Frankreich Zum Schluss der Vortragsreihe folgten wir den Ausführungen von Dr. Maurice Berger, Pädopsychiater am Universitätsspital von St. Etienne, der die Longitudinalstudien bei Kindern, die nach Misshandlungen und Vernachlässigung hospitalisiert wurden, erörterte. Er sprach über die Wirkung von frühen beziehungsbedingten Traumata und wies auf seine Einrichtung hin, die auch nach dem Klinikaufenthalt eine Weiterbehandlung anbietet. Eine Fachperson müsse «so lange wie nötig» als Bezugsperson zur Verfügung stehen. Ein derart aussergewöhnliches Engagement sei möglich, da es von einem gut funktionierenden Team getragen werde. Diese nachhaltige Beziehung sei einer jener Pfeiler, die das Erreichen der Entwicklungsziele seiner Patienten fördere. Die Entwicklung dieser Kinder sei angesichts eines instabilen Umfeldes und des sozialen Willens, auf Biegen oder Brechen auch eine schädigende Eltern-Kind-Beziehung aufrechtzuerhalten, einem ständigen Auf und Ab unterworfen. Der Referent wies auf die Bedeutung der Routine hin und unterstrich, dass gegenüber der Justiz Vorsicht am Platz sei. Er begleitet auch das bereits erwachsene Kind, damit es sich trotz seines Andersseins an die Veränderungen seiner Umwelt anpassen kann. Welche langfristige Psychologie? Abschliessend können wir sagen, dass eine Psychologie der Nachhaltigkeit im Wesentlichen vom Engagement der Fachleute und Forschenden abhängt, das in der Praxis und auf Verbands- und politischer Ebene zum Ausdruck gebracht werden muss. Für die Psychologie von morgen sind Taten, nicht bloss Ideen gefragt. Julia Mosimann, Mitglied des FARP-Vorstandes Sabine Rigoli Regenass, FARP-Beauftragte Geschäftsstelle Nach dem Weggang von Janique Corminboeuf ist an der Geschäftsstelle der FSP Nicole Storz für die Aufnahme der französischsprachigen Mitglieder zuständig; Bea Vogt betreut weiterhin die Aufnahme der deutschsprachigen Mitglieder. Informationen: [email protected] [email protected] Gliedverbände Neue Ernennung Seit Januar 2011 präsidiert Tanja Manser die Schweizerische Gesellschaft für Arbeits- und Organisationspsychologie (SGAOP). Sie trat die Nachfolge von Hans Kernen an. Tanja Manser ist assoziierte Professorin am Departement für Psychologie an der Universität Freiburg. Informationen: [email protected], www.sgaop.ch SGRP Preis Alle zwei Jahre verleiht die SGRP für kreative Arbeiten in der Rechtspsychologie einen Preis von CHF 1000.–. Damit soll besonders gelungenen universitären Arbeiten oder fachlichen Publikationen eine Wertschätzung verliehen werden und das wissenschaftliche Publikum und die zugewandten Disziplinen für die Belange der Rechtspsychologie sensibilisiert werden. Die Teilnehmer werden gebeten, ihr Bewerbungsdossier bis zum 30. Juni 2011 einzureichen. Die Preisverleihung erfolgt an der Herbsttagung der SGRP in Bern. Die Kandidaten bewerben sich selber und senden ihr Bewerbungsdossier schriftlich und elektronisch (Format pdf) an: Das Dossier soll folgende Unterlagen enthalten: (1) Die wissenschaftliche Arbeit (2) Zusammenfassung der Arbeit (max. 350 Wörter) (3) Lebenslauf des Autors/der Autorin mit neuerem Foto (4) Bewerbungsschreiben (5) Bei universitären Arbeiten: Begleitschreiben der verantwortlichen Lehrperson. 25 Klassiker der Psychologie 12., unv. Aufl. 2011. 271 S., Kt € 19.95 / CHF 29.90 ISBN 978-3-45684970-6 Weitere Informationen: www.rechtspsychologie.ch/formation.htm Kommission Erratum In der letzten Ausgabe von Psychoscope (PSC 4/2011) hat sich auf Seite 29 ein Fehler eingeschlichen. Unter der Rubrik «Aus der Geschäftsstelle/Weiter- und Fortbildung» wurde mit 033 388 88 46 irrtümlich eine falsche Telefonnummer von Bernadette Pham veröffentlicht. Ihre korrekte Nummer lautet 031 388 88 46. Wir bitten um Kenntnisnahme. Paul Watzlawick / Janet H. Beavin / Don D. Jackson Menschliche Kommunikation Formen Störungen Paradoxien Watzlawicks Standardwerk der Kommunikationswissenschaft handelt von den pragmatischen Wirkungen der Kommunikation im zwischenmenschlichen Verhalten und deren Störungen. 6. Aufl. 2011. 105 S., Kt € 19.95 / CHF 29.90 ISBN 978-3-45684918-8 P r ä s i d i a l k o n f e re n z Informationen Aufgrund des Redaktionsschlusses können wir Sie leider noch nicht über die Präsidialkonferenz (PK) unterrichten, die am Freitag, den 15. April 2011, in Luzern stattfand. Einen ausführlichen Bericht finden Sie in der nächsten Ausgabe von Psychoscope (PSC 6/2011). Das Protokoll der PK ist ab dem 25. Mai 2011 verfügbar unter: www.psychologie.ch/Mitgliederbereich Anna Freud Psychoanalyse für Pädagogen Eine Einführung Die Sammlung von Vorträgen und Aufsätzen stellt Grundansichten über das klinische Seelenleben dar und führt in die Denkweise der Psychoanalyse ein. im Erhältlich er el oder üb Buchhand ag www.verl er.com -hanshub FSP AKTUELL PSYCHOSCOPE 5/2011 Personelles Dr. phil. Revital Ludewig, Psychologin FSP ([email protected]), Kompetenzzentrum für Rechtspsychologie der Universität St. Gallen, IRP, Bodanstr. 4, 9000 St. Gallen. La déontologie n’est pas une coquille vide 26 ACTU FSP AKTUELL: ??? PSYCHOSCOPE 5/2011 X-X/200X En février le projet d’un nouveau Code déontologique était mis en consultation (PSC 1-2/2011). Les commentaires reçus font nettement ressortir l’importance d’une actualisation du Code déontologique. Dans le sillage de la professionnalisation et de la restructuration de la FSP, il a aussi fallu repenser l’organisation juridique de l’association. Inscrite dans les objectifs de législature 2009-2013, la refonte du code déontologique est bien davantage que le simple replâtrage d’un document remontant à 1991. Etape essentielle dans le développement de la FSP, elle fixe en matière de déontologie des lignes et principes directeurs ainsi que des procédures propres à assurer un bon fonctionnement et à garantir la qualité, tout en satisfaisant aux exigences de la Loi sur les professions de la psychologie (LPsy). Pour garantir aux nouvelles lignes directrices en matière de déontologie la plus large adhésion possible, mais aussi pour y intégrer plus sûrement le savoir des spécialistes sur le terrain, nous avons publié en février 2011 dans Psychoscope le projet de Code déontologique en trois langues. Les associations affiliées et les quelque 6200 membres ont été invités à donner leur avis sur les propositions faites dans un délai de quelques semaines. Le retour a été réjouissant, et surtout riche en suggestions ! «Le projet de code déontologique est une réussite, et j’aimerais féliciter et remercier tous ceux qui l’ont élaboré et peaufiné. Les lignes directrices en matière de déontologie n’ont pas à rougir de la comparaison avec d’autres professions (… ) Je me rappelle le tout premier code déontologique de l’ancienne SSP (Société suisse de psychologie), «précurseur» de la FSP, dans les années 60-70. Quelle différence par rapport à ce temps-là ! Mais peut-être faut-il garder à l’esprit qu’alors beaucoup de choses allaient de soi, qu’il est aujourd’hui nécessaire de réglementer. Maintenant que nous pouvons compter sur le soutien des politiques et des députés, le code déontologique contribuera aussi à répandre dans ces milieux l’idée que la FSP est une association professionnelle dont le sérieux n’est plus à démontrer. (…)» Hans-Martin Zöllner, membre fondateur et membre d’honneur. Le nouveau code déontologique est avant tout destiné aux psychologues de la FSP en mettant à leur disposition des règles générales pour l’exercice de leur profession. Jusqu’ici ces exigences n’étaient que partiellement remplies par l’ancien code, comme n’ont cessé de le montrer les travaux de la Commission de déontologie (CDD). A plusieurs reprises, la CDD a souligné combien l’ancien code était lacunaire et manquait par endroits de précision. Les divergences d’interprétation donnaient notamment lieu à de multiples contestations et recours contre les décisions prises, qui finissaient par aboutir devant la Commission de recours de la FSP. Complexe mais pas compliqué La réforme a été engagée à l’initiative de la Commission de déontologie. Un premier projet, préparé par une équipe rédactionnelle composée de M. Daniel Stern, Président de la Commission de déontologie, Mme Verena Schwander, Dr en droit, Secrétaire générale, et Me Michael Vonmoos, avocat, a été soumis en février de cette année aux membres de la FSP pour consultation. Le nouveau Code déontologique mettra à disposition des membres de la FSP des lignes directrices en matière de déontologie au contenu amélioré, plus complètes, plus concrètes et adaptées aux récentes prescriptions législatives. Les abus doivent pouvoir être prévenus, et les comportements contraires à la déontologie combattus avec succès. Une des principales difficultés a été de trouver comment réglementer de façon différenciée l’éventail très varié des prestations psychologiques. Ce besoin de différencier a grandement influencé la construction du nouveau code déontologique: une claire distinction est désormais faite entre les principes valables pour l’exercice de la profession en général (3e partie) et les devoirs professionnels propres aux différentes prestations et orientations psychologiques (4e partie). Concis et concret Les nombreux avis des membres de la FSP et des associations affiliées témoignent d’un vif intérêt pour le sujet et soulignent nettement l’importance du code déontologique en tant que document central et emblématique de l’association. Les commentaires reçus sur la structure et le contenu ont clairement montré que les membres individuels comme les associations affiliées saluent la réforme du code et sont d’accord pour l’essentiel avec les contenus et les réglementations proposés. Quelques voix clairsemées ont souhaité plus de détails et de concret (avec recours à des exemples); d’autres préféraient au contraire le style plus concis et moins contraignant de l’ancien code. «La tonalité du texte, quant à elle, est bonne, lisible, avec quelques formulations à corriger qui pourraient sensiblement être améliorées. Plusieurs articles semblent être 27 Il est intéressant de constater que les critiques des membres et des associations francophones ont étés plus nombreuses que celle des germanophones. Cela est dû d’abord aux maladresses de style de la traduction française du projet. Cette lacune a entre-temps été comblée par une nouvelle traduction complète tenant compte des remarques faites. Les propositions et critiques sur le projet, aussi nombreuses qu’utiles, ont représenté un vrai défi pour l’équipe de rédaction. Chaque réponse individuelle a été examinée soigneusement et discutée en détail. Il n’a pas toujours été facile de trouver un compromis entre la nécessité d’être le plus concret possible dans la description d’une attitude déontologique et le désir légitime de disposer d’un code concis et clair. De même pour la limite entre terminologie abstraite et langage plus accessible. Enfin, pour la clarté des formulations, l’équipe rédactionnelle a délibérément renoncé à introduire des exemples dans les dispositions particulières. Par rapport au projet soumis à consultation, on a en outre veillé à formuler les instructions sous forme de règles à suivre plutôt que d’interdictions. On a aussi remplacé les expressions juridiques – à moins qu’elles soient absolument nécessaires – par des termes d’usage plus commun. Les redondances dues à la structure du projet (notamment dans la 3e et la 4e parties) ont été en grande partie gommées, ce qui a contribué à réduire légèrement la taille du document. D’utiles suggestions Parmi les nombreuses et utiles suggestions, on mentionnera la remarque sur la responsabilité personnelle des membres en cas de limitation de l’activité professionnelle pour cause de santé psychique déficiente ou d’incapacité de travailler. Diverses questions sur l’étendue et les limites du devoir de réserve, notamment au sein d’une institution sanitaire, ont aussi beaucoup contribué à clarifier les lignes directrices en matière d’éthique. Autres suggestions utiles: le désir de voir reformuler le droit de dénoncer en cas de défaillances déontologiques d’autres membres de la FSP ou la référence à la Convention internationale des droits de l’enfant, absente de la liste des lois. «Il n’y a aucun mot spécifique concernant les enfants. La Convention internationale des droits de l’enfant devrait y figurer.» AGPsy. Mentionnons encore des propositions de formulation pour une conduite consciencieuse et respectueuse des entretiens explicatifs avec client(e)s et patient(e)s. Et la suite ? Le Code déontologique remanié a été commenté et discuté par le menu lors de la Conférence présidentielle du 15 avril 2011. L’étape suivante verra son adoption par l’Assemblée des délégué(e)s du 25 juin 2011, suivie de son entrée en vigueur, prévue pour le 1er octobre 2011. Nous saisissons l’occasion de remercier tous les participants pour leurs utiles remarques, exemples de formulation ou commentaires de fond. Notre décision première de donner à ce thème une priorité absolue en matière de politique professionnelle et de l’inclure dans une large consultation s’est révélée judicieuse. Nous nous réjouissons de voir les psychologues FSP prendre au sé- rieux leur comportement éthique et les principes qui le régissent. C’est une preuve et un gage de qualité de la part des membres de notre association. L’équipe rédactionnelle du code déontologique: Daniel Stern, Verena Schwander et Michael Vonmoos Rédaction: Tiziana Frassineti ACTU FSP AKTUELL: ??? PSYCHOSCOPE 5/2011 X-X/200X des traductions imparfaites de la version allemande.» APPOPS. La deontologia non è una scatola vuota 28 ACTU FSP AKTUELL: ??? PSYCHOSCOPE 5/2011 X-X/200X In febbraio è stato messo in consultazione il progetto del nuovo codice deontologico (PSC 1-2/2011). I pareri pervenuti sottolineano l’importanza di un’etica professionale al passo con i tempi. Nel processo di professionalizzazione e ristrutturazione della FSP è stato necessario ripensare anche la facoltà decisionale della federazione in caso di abusi o violazioni. La completa riformulazione del codice deontologico del 1991, prevista dal piano programmatico 2009-2013, costituisce una vera e propria pietra miliare. Il documento fissa direttive, principi e procedure ben funzionanti in materia di etica professionale, che garantiscono la qualità oltre che il rispetto delle esigenze poste dalla legge sulle professioni psicologiche. Per costruire il massimo consenso possibile attorno alle nuove disposizioni, ma anche per garantire al progetto il prezioso apporto degli specialisti, lo scorso mese di febbraio abbiamo pubblicato su Psychoscope, in tre lingue, il progetto di codice deontologico. Le associazioni affiliate e circa 6200 soci sono stati chiamati a esprimere un parere sulle proposte nelle settimane successive. Il ritorno è stato soddisfacente e, soprattutto, ricco di suggerimenti! «La riformulazione del codice deontologico è perfettamente riuscita. Voglio congratularmi e ringraziare tutti coloro che hanno contribuito alla sua stesura. Queste direttive etiche non hanno nulla da invidiare a quelle delle altre cerchie professionali. (…) Mi ricordo ancora il primo codice deontologico della vecchia SGP/SSP, precorritrice della FSP, negli anni Sessanta e Settanta. Che differenza rispetto ad allora! Non bisogna però dimenticare che a quel tempo venivano dati per scontati molti degli aspetti che oggi, invece, occorre regolamentare. Ora che possiamo contare su un grande sostegno da parte di politici ed eletti, il codice deontologico è ancora più importante, in quanto contribuisce a rafforzare nei corridoi della politica la convinzione che la FSP è un’associazione seria e con dei valori. (…)» Hans-Martin Zöllner, membro fondatore e socio onorario. Il nuovo codice deontologico è destinato innanzitutto alle psicologhe e agli psicologi della FSP, in quanto fissa direttive vincolanti per l’esercizio della professione. Il vecchio codice svolgeva questa funzione solo in parte, com’è ripetutamente emerso dall’attività della Commissione deontologia (CD). La CD ha sottolineato a più riprese le lacune e le imprecisioni delle vecchie norme etiche che, dando adito a interpretazioni divergenti, hanno portato a ripetute contestazioni delle sue decisioni, finite successivamente sul tavolo della Commissione di ricorso della FSP. Complesso, ma non complicato La revisione ha preso il via su iniziativa della Commissione deontologia. Un gruppo di redazione composto da Daniel Stern, presidente della stessa commissione, Verena Schwander, giurista e amministratrice della FSP, e Michael Vonmoos, avvocato, ha preparato il testo messo poi in consultazione. Il nuovo codice deontologico garantirà ai soci della FSP norme di etica professionale migliorate nei contenuti, più complete, concrete e adeguate alle disposizioni di legge in vigore. Esso dovrebbe permettere di prevenire gli abusi e di contrastare con successo le violazioni. Una delle principali difficoltà è stata quella di regolamentare in modo dif- ferenziato la vasta gamma di prestazioni psicologiche. La struttura del nuovo codice è figlia di tale esigenza: fra i principi generali dell’esercizio della professione (3a parte) e i doveri professionali per determinate attività e professioni psicologiche (4a parte) vi è ora una netta distinzione. Conciso e concreto I numerosi pareri espressi dai soci della FSP e dalle associazioni affiliate testimoniano il vivo interesse per la materia e sottolineano l’importanza del codice deontologico quale documento centrale ed emblematico della federazione. I commenti pervenuti sulla struttura e sui contenuti mostrano chiaramente che sia i soci sia le associazioni affiliate sono favorevoli alla revisione e approvano sostanzialmente le disposizioni proposte. Alcuni si sono pronunciati in favore di un maggior grado di dettaglio (con esempi esplicativi); altri ancora preferivano lo stile più stringato e meno vincolante del vecchio codice. «La Züpp approva il nuovo codice deontologico, che è più completo e dettagliato di quello in essere.» Un dato sorprendente emerso dalla consultazione è la maggiore intensità delle critiche registrate nella Svizzera romanda rispetto alla Svizzera tedesca. Ciò è dovuto soprattutto alle scelte stilistiche discutibili che hanno caratterizzato la traduzione del progetto in francese. Tale lacuna è stata nel frattempo colmata grazie a una nuova traduzione che tiene conto delle osservazioni pervenute. A fronte di proposte e critiche tanto numerose quanto valide, al gruppo di redazione non è rimasto che rimboccarsi le maniche. Ogni parere è stato esaminato e discusso in modo approfondito. Non sempre è stato facile trovare un compromesso fra la necessità di descrivere con la massima concre- 29 Rispetto al progetto messo in consultazione, le disposizioni sono state formulate come regole da seguire piuttosto che come divieti. I termini giuridici – fatti salvi quelli strettamente necessari – sono stati sostituiti da espressioni di uso più comune. Le ridondanze determinate dalla struttura del documento (in particolare nella 3a e 4a parte) sono state in gran parte eliminate, e questo ha permesso di rendere il codice più snello. Suggerimenti preziosi Fra i numerosi e validi suggerimenti pervenuti citiamo, innanzitutto, quello concernente la responsabilità individuale dei soci in caso di limitazione dell’attività professionale a causa di problemi psichici o di incapacità al lavoro. Diverse domande sull’estensione e sui limiti dell’obbligo di segretezza, in particolare in seno agli istituti sanitari, hanno poi contribuito a rendere più concrete le direttive. Anche la richiesta di riformulare il diritto di segnalare alla Commissione dell’ordine professionale i comportamenti professionali non etici di altri soci della FSP e l’indicazione della necessità di inserire nella normativa di riferimento la Convenzione dell’ONU sui diritti dell’infanzia si sono rivelate preziose. «Art. 3: è assolutamente necessario citare fra le fonti normative (diritti fondamentali e diritti dell’uomo) la Convenzione del 20 novembre 1989 sui diritti dell’infanzia. Troppo spesso, anche in Svizzera, i dirit- ti dei bambini sono ignorati, ad esempio il diritto di essere sentiti in caso di decisioni importanti che li riguardano» (ASPEE). Vanno infine citate le diverse proposte di formulazione del passaggio relativo alla conduzione accurata e rispettosa dei colloqui informativi con clienti e pazienti. Adozione ed entrata in vigore Il codice deontologico riveduto è stato ampiamente commentato e discusso in occasione della Conferenza presidenziale del 15 aprile 2011. Il prossimo passo sarà l’approvazione dell’Assemblea dei delegati il prossimo 25 giugno. L’entrata in vigore è prevista per il 1° ottobre 2011. Cogliamo l’occasione per ringraziare tutti i partecipanti per le preziose indicazioni, gli esempi di formulazione e i commenti di fondo. La decisione di assegnare al tema un’alta priorità nell’ambito della politica professionale e di lanciare una vasta consultazione interna si è rivelata corretta. Ci fa piacere che le psicologhe e gli psicologi della FSP abbiano tanta considerazione dell’etica professionale e delle direttive che la definiscono. Si tratta di una prova e di un pegno di qualità da parte dei membri della nostra associazione. Il gruppo di redazione del codice deontologico: Daniel Stern, Verena Schwander e Michael Vonmoos Redazione: Tiziana Frassineti ACTU FSP AKTUELL: ??? PSYCHOSCOPE 5/2011 X-X/200X tezza i comportamenti deontologici e la legittima aspirazione a un codice chiaro e conciso, né il giusto equilibrio tra astrazione e comprensibilità delle disposizioni. In quest’ottica ha prevalso la chiarezza delle formulazioni, per cui il gruppo di redazione ha volutamente rinunciato a inserire esempi esplicativi delle singole disposizioni. La FARP fête ses 5 ans 30 ACTU FSP AKTUELL: ??? PSYCHOSCOPE 5/2011 X-X/200X Pour fêter ses 5 ans d’existence, la FARP a organisé le samedi 26 mars 2011 une matinée de conférences. Plus d’une centaine de personnes ont répondu présentes. Julia Mosimann et Sabine Rigoli Regenass, de la FARP, nous résument cet événement. Le samedi 26 mars 2011, une matinée de conférences sur le thème «Psychologies: vers quel développement durable ?» a eu lieu à l’Université de Lausanne pour marquer les 5 ans de la FARP. 120 personnes étaient présentes et ont écouté avec intérêt quatre conférences développant des variations autour du thème principal. En proposant un thème actuel et commun, nous avons souhaité rassembler les psychologues latins au–delà de leurs pratiques et orientations. Quel rôle pour l’hôpital ? Mme Dominique Page, psychologue-psychothérapeute FSP, adjointe à l’hôpital de Prangins (VD), a posé la question du rôle de l’hôpital dans le développement d’un individu. Elle a présenté l’évolution de l’hôpital psychiatrique en mettant en évidence une croissance des moyens pour la prise en charge hospitalière qui depuis 2007 s’est fortement réduite au profit d’une prise en charge ambulatoire. En explicitant les enjeux actuels, notamment budgétaires et structurels, elle a soulevé la nécessité de s’impliquer dans des fonctions cadres afin d’être plus influents pour les décisions relatives à la prise en charge des patients. Elle conclut sur la compatibilité entre la psychothérapie et l’hôpital, qui est possible mais devrait être mieux défendue pour que l’institution préserve un cadre dans lequel le soin puisse être créatif et centré sur le patient. Le paradoxe de la psychothérapie Puis M. Nino Rizzo, psychologuepsychothérapeute FSP, a exposé le paradoxe de la psychothérapie: éphémère mais durable. En effet, il a mis l’accent sur la qualité de la rencontre avec l’autre, incitant à plonger dans le «champ magnétique» qui se crée entre soi-même et son patient en acceptant certaines inconnues: «Se perdre un peu pour se retrouver un peu changé.» Cette rencontre modifie ses deux acteurs, avec l’expérience du thérapeute qui a déjà accompli ce voyage et en est revenu dans de meilleures conditions. Il décrit combien le psychologue doit pouvoir s’appuyer sur sa formation sans pour autant que celle-ci fasse écran entre lui et le patient. De cette rencontre, tous les effets des soins dépendent et exigent qu’un cadre la protège et la contienne. Alors quid de cette rencontre: éphémère ou effet-mère ? Le patient au centre Quant à Fabienne Kuenzli, psychologue-psychothérapeute FSP, Dr en psychologie, partant de la recherche, elle évoque plusieurs études montrant l’efficacité de la psychothérapie. L’alliance et l’amélioration rapide des symptômes sont des éléments essentiels pour que la rencontre thérapeutique génère des effets positifs de manière durable. Elle démontre qu’indépendamment de la méthode utilisée, la demande et les objectifs du patient doivent être au centre de la préoccupation du thérapeute. Ainsi, pour elle, le développement durable des psychologues nécessite la création d’un esprit de corporation professionnelle qui mette en avant la scientificité des pratiques plutôt que leurs différentes approches. Un exemple français Pour terminer cette matinée, nous avons eu l’honneur d’entendre le Dr Maurice Berger, pédopsychiatre au CHU de St-Etienne, qui évoque des suivis longitudinaux d’enfants hospitalisés suite à des maltraitances et carences familiales. Après avoir présenté les effets des traumatismes relationnels précoces, il évoque le dispositif de son service qui offre des suivis même au-delà de l’hospitalisation. En effet, il relate qu’un professionnel est référent «pendant le temps qu’il faudra». Cet engagement extraordinaire est possible, car il s’inscrit dans un fonctionnement d’équipe. Cette référence durable est l’un des piliers favorisant les principaux objectifs développementaux pour ses patients. L’évolution de ces enfants, de par l’instabilité de l’environnement et la volonté sociale de maintenir à tout prix un lien parents-enfants même toxique, est en dents de scie. Aussi le référent peut faire l’éloge de la routine et de la prudence auprès de la Justice et accompagne l’enfant même adulte pour qu’il s’ajuste aux modifications de son environnement, en restant différencié. Quelle psychologie durable ? Nous pouvons conclure que le développement durable de la psychologie dépend essentiellement de l’engagement des praticiens et des chercheurs, engagement tant dans la pratique qu’au niveau associatif et politique. La psychologie de demain est dans nos mains, pas uniquement dans nos esprits. Julia Mosimann, Membre du comité FARP Sabine Rigoli Regenass, Responsable FARP Nouvelle association affiliée A l’occasion de l’Assemblée des délégué(e)s de la FSP du 26 juin dernier, la section des psychologues de la Société suisse de thérapie intégrative (SGIT) a été reconnue comme association affiliée à la FSP. Andreas Collenberg, psychologue spécialiste en psychothérapie FSP à Wetzikon/ZH, est à la fois le président et la personne de contact de la SGIT. plus de trente ans. Elle est enseignée depuis à l’Europäische Akademie für psychosoziale Gesundheit und Kreativitätsförderung (EAG) ainsi qu’à l’Institut Fritz Perls, en Allemagne. La formation en thérapie intégrative est reconnue par la FSP et dispensée en Suisse par l’EAG en collaboration avec la Schweizer Stiftung Europäische Akademie für Psychosoziale Gesundheit und Integrative Therapie (SEAG). Origines de la SGIT Cette société, créée en 2008, représente et encourage la thérapie intégrative en Suisse. La thérapie intégrative est une méthode thérapeutique qui a été développée par le Professeur Hilarion Petzold et ses collaborateurs il y a Représentation et mise en réseau La SGIT est une société spécialisée qui encourage l’échange et l’approfondissement professionnels en lien avec les développements de la thérapie intégrative et des méthodes thérapeutiques apparentées. L’objectif de l’association est de repré- 31 senter la thérapie intégrative dans le domaine des méthodes psychothérapeutiques et de mettre en en réseau les personnes qui, au cours de leur formation postgrade, ont appris à connaître, dans le cadre de leurs activités professionnelles, les procédures et les approches d’intervention intégrative, et les mettent en application. La SGIT travaille encore en réseau au plan européen grâce à son affiliation à l’European Association for Integrative Therapy (EAIT), dont le siège est en Autriche. Jürgen Gramberg Membre du Comité de la SGIT Informations: www.integrativetherapie-schweiz.ch [email protected] 4e Congrès des psychothérapeutes Notre système de santé vit un profond bouleversement, tout comme la psychothérapie. Les psys de Suisse se penchent sur le rôle des psychothérapeutes en 2025, le 18 juin 2011, au Kursaal de Berne. La forte croissance de certains troubles psychiques et d’invalidités augmentera la demande en traitements psychothérapeutiques. Parallèlement, les conditions cadres en matière de politique de la santé et de politique de formation pour les psychothérapeutes vont être profondément modifiées. Le changement de génération et les modifications dans le domaine de la formation et de la formation postgrade vont élargir la palette des approches et des méthodes, et ouvrir ainsi les portes à de nouveaux domaines de recherche et d’activité professionnelle. Programme et intervenants Karin Frick, de l’Institut Gottlieb Duttweiler, abordera le thème: Quel sera le marché économique dans lequel les psychothérapeutes évolueront en 2025 ? Le Dr Stephan Spycher, de l’OFSP, traitera de: Quelles seront les conditions en matière de politique de la santé pour les psychothérapeutes en 2025 ? Le Prof. François Ferrero, de l’Université de Genève, parlera de: Comment se modifieront les exigences en matière de formation de base et de formation postgrade des psychothérapeutes du futur ? Le Prof. David Orlinsky, chercheur américain en psychothérapie, expliquera: De quel type de recherche auront besoin les psychothérapeutes du futur ? Enfin, la Prof. Stephanie Clarke, de l’Université de Lausanne, débattra: Qu’existera-t-il au carrefour des neurosciences et de la psychothérapie ? Pour clore cette journée, une discussion en podium sera menée entre différents acteurs sur le thème de la transformation de l’image de la profession de psychothérapeute. Informations et inscription: www.psychotherapiekongress.ch/2011/index.htm ACTU FSP PSYCHOSCOPE 5/2011 La section des psychologues de la Société suisse de thérapie intégrative (SGIT) fait partie, depuis l’été dernier, des associations affiliées à la FSP. secrétariat général 32 ACTU FSP PSYCHOSCOPE 5/2011 Personnel Au Secrétariat général de la FSP, c’est Nicole Storz qui s’occupe de l’admission des membres francophones suite au départ de Janique Corminboeuf; Bea Vogt continue de s’occuper de l’admission des membres germanophones. Informations: [email protected] [email protected] a s s o c i a t i o n s a ff i l i é e s Nouvelle présidence A l’Association des psychologues des deux Bâle (PPB), c’est Madame Sandrine Burnand qui succède à Monsieur Michael F. Gschwind comme Présidente. Sandrine Burnand est psychologue spécialiste en psychothérapie FSP et psychologue cheffe du Département de psychothérapie individuelle à la clinique Schützen, à Rheinfelden. Informations: www.ppb.psychologie.ch Nouvelle nomination Depuis janvier 2011, Madame Tanja Manser préside la Société suisse de Psychologie du Travail et des Organisations (SSPTO). Elle succède à ce poste à Monsieur Hans Kernen. Tanja Manser est professeure associée au Département de psychologie de l'Université de Fribourg. Informations: [email protected] www.sgaop.ch Prix de la SSPL Tous les deux ans, la Société Suisse de Psychologie Légale (SSPL) attribue un prix de CHF 1’000.pour des travaux originaux dans le domaine de la psychologie légale. Elle entend ainsi valoriser des publications ou des travaux universitaires particulièrement réussis et sensibiliser le public scientifique et les disciplines apparentées aux questions relatives à la psychologie légale. Les dossiers de candidature sont à envoyer jusqu’au 30 juin 2011. Le prix sera remis à l’issue de la séance d’automne de la SSPL à Berne. Les candidats sont censés se manifester d’eux-mêmes et envoyer leur dossier de candidature par écrit et par courrier électronique (format PDF) à: Mme Revital Ludewig, Dr phil., psychologue FSP (revital.ludewig@ unisg.ch), Kompetenzzentrum für Rechtspsychologie, Université de St-Gall – IRP, Bodanstrasse 4, 9000 St-Gall. Le dossier doit contenir les documents suivants: (1) le travail scientifique, (2) un résumé du travail (max. 350 mots), (3) le curriculum vitæ de l’auteur avec une photo récente, (4) une lettre de candidature, (5) pour les travaux universitaires, une lettre d’accompagnement de l’enseignant responsable. Informations: www.rechtspsychologie.ch/formation. htm commission Erratum Dans le précédent numéro de Psychoscope (PSC 4/2011), page 36, sous la rubrique «secrétariat général / certificats», le numéro de téléphone de Madame Bernadette Pham est le 031 388 88 46 et non comme indiqué le 033 388 88 46. Chacun aura de lui-même rectifié l’indicatif. c o n f é re n c e p r é s i d e n t i e l l e Informations En raison du délai rédactionnel, nous ne pouvons malheureusement pas vous informer sur la Conférence présidentielle qui s’est tenue le vendredi 15 avril 2011 à Lucerne. Vous trouverez un compte-rendu détaillé dans le prochain numéro de Psychoscope (PSC 6/2011). Le procès-verbal de la Conférence présidentielle sera disponible dans l'Espace membres dès le 25 mai 2011: www.psychologie.ch / espace membres SEL B E ST LER Intelligence and Development Scales Intelligenz- und Entwicklungsskalen für Kinder von 5–10 Jahren von Alexander Grob, Christine Sandra Meyer und Priska Hagmann-von Arx Als erstes Testverfahren ermöglichen die Intelligence and Development Scales (IDS) die Berechnung eines Intelligenzwerts wie auch die Beurteilung entwicklungsrelevanter Funktionsbereiche bei Kindern von 5 bis 10 Jahren. Mit insgesamt 19 Untertests werden 6 Funktionsbereiche erfasst: Kognition, Psychomotorik, Sozial-Emotionale Kompetenz, Mathematik, Sprache und Leistungsmotivation. Die bereichsspezifischen Stärken und Schwächen des Kindes werden sowohl zum individuellen Entwicklungsprofil als auch zu jenem der Altersgruppe in Beziehung gestellt. Besonderheiten der IDS: • Intelligenz- und Entwicklungsdiagnostik in einem Verfahren • flexibles und individuell angepasstes Testen durch modularen Testaufbau • attraktive und klar strukturierte Testdurchführung • überwiegend sprachfreie Erfassung der Intelligenz • Analyse des Intelligenz- und Entwicklungsprofils • anwenderfreundliche, computerbasierte Auswertung Die IDS eignen sich für das gesamte Spektrum der Entwicklungs- und Leistungsdiagnostik, für die Schuleingangsdiagnostik sowie für den klinischen Bereich. Als Förderinstrument dienen die IDS der Gesundheitsvorsorge. Fast alle Funktionsbereiche sind auch einzeln einsetzbar, damit die Diagnostik gezielt an individuelle Fragestellungen angepasst werden kann. Mit dem attraktiven Testmaterial können die abwechslungsreichen Aufgaben spielerisch gelöst werden. Das anwenderfreundliche Auswerteprogramm sorgt für eine zeitsparende und fehlerfreie Auswertung. Die IDS wurden in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit 1330 Kindern normiert. Als genaues und zuverlässiges Verfahren genügen die IDS in allen Belangen den wissenschaftlichen Standards. Test komplett bestehend aus: Manual, 25 Protokollbogen, 25 Testbogen Aufmerksamkeit Selektiv, 25 Aufgabenblätter Mathematik, Auswerteprogramm, umfangreiches Testmaterial und Koffer Bestellnummer 03 147 01 € 1075.00 / CHF 1666.00 www.intelligence-and-development-scales.com Zu beziehen bei Ihrer Testzentrale: Herbert-Quandt-Str. 4 · D-37081 Göttingen · Tel.: 0049-(0)551 50688-999 · Fax: -998 E-Mail: [email protected] · www.testzentrale.de Länggass-Strasse 76 · CH-3000 Bern 9 · Tel.: 0041-(0)31 30045-45 · Fax: -90 E-Mail: [email protected] · www.testzentrale.ch PANORAMA PSYCHOSCOPE 5/2011 X-X/200X Attiré autant par la psychologie que par la théologie, Marcel Hofer va étudier les deux et les exercer avec foi et passion. Parcours d’une personne de convictions. Lorsque la mort nous frappe, directement ou indirectement, nous nous posons des questions qui restent quelquefois sans réponse, car il nous est difficile d’y répondre. C’est encore plus délicat lorsque il s’agit d’un enfant confronté à la mort, qui souhaite avoir des réponses face un événement qu’il ne connaît pas ou mal. Les parents sont souvent démunis et ne savent pas comment s’y prendre. En ayant perdu très tôt ses deux grandsmères – il avait 5 ans puis 12 ans – Marcel Hofer s’est trouvé face à cette situation. Bien des années plus tard, il s’est servi de ses deux mémoires de licence, en psychologie et en théologie, pour publier un livre intitulé Expliquemoi la mort…, destiné aux enfants et aux adultes qui les accompagnent: ce qu’il aurait peut-être voulu entendre ou savoir, à l’époque, sur la mort de la part des adultes. Mais revenons un peu arrière pour comprendre son parcours. Psychologie et théologie Marcel Hofer est né en 1970 à Bienne, ville dans laquelle il a fait sa scolarité. C’est un enfant curieux et la mort de sa première grand-mère, lorsqu’il a 5 ans, et de sa seconde grand-mère, 7 ans plus tard, l’amène à s’interroger sur la mort et sur le sens de la vie. «Le fait d’étudier la psychologie et la théologie m’a permis de sortir un peu de cette frustration de la non-compréhension de cette finitude et de la souffrance», explique-til. En effet, il commence la psychologie à l’Université de Fribourg en 1990 et prend également des cours de théologie et de sciences des religions en branches secondaires. Il obtient sa licence 6 ans plus tard. Il enchaîne directement avec des études de sciences religieuses, toujours à l’Université de Fribourg, et décroche sa deuxième licence en 2002. En parallèle, il suit également une formation de psychothérapeute centrée sur la personne. La voie/x de la spiritualité Mais la question du célibat se pose aussi. «C’est un questionnement qui m’a traversé l’esprit de 15 à 25 ans, jusqu’à ce que je fasse une psychothérapie avec un psychologue, pasteur et théologien lui-même, pour que j’y voie plus clair. Je me suis rendu compte que je n’y aspirais pas.» Ce qui ne l’empêche pas de comprendre les gens qui aspirent au célibat et donnent leur vie à Dieu. Toutefois, il pense qu’il ne serait pas aussi équilibré qu’il ne l’est aujourd’hui s’il ne pouvait pas être marié. D’ailleurs, sa femme est également psychologue-psychothérapeute et pasteur. Ensemble ils ont deux enfants. Toute la famille accorde une grande importance à l’œcuménisme, à cette ouverture et cette approche spirituelle, et elle est très heureuse aujourd’hui de pouvoir vivre cette dimension. Ses licences en poche, il travaille 5 ans comme théologien laïc à l’hôpital de Marsens, comme aumônier d’hôpital à Bienne et dans les prisons du canton de Berne. Il exerce comme théologien jusqu’en 2003, date à laquelle il travaille à Pontareuse à 80%, dans le canton de Neuchâtel, comme psychologue-psychothérapeute pour personnes dépendantes aux substances psychotropes qu’il accompagne en psychothérapie. Il travaille également à 20% comme psychologue en soins palliatifs. Marcel Hofer a toujours voulu faire la différence entre ses deux «casquettes», car comme il le dit lui-même: «Il est essentiel que les Photo: Vadim Frosio 34 portrait «Pour moi, c’est aider les personnes dans cet éveil» Spiritualité vs thérapie Marcel Hofer accorde une grande importance au respect de la croyance des gens. «Les croyants ont besoin de savoir que cette notion va être prise en compte, pas forcément dans le cheminement thérapeutique, mais dans l’approche qu’a le thérapeute dans leur représentation.» La spiritualité et la foi l’aident dans son activité quotidienne et lui permettent également de donner un sens à sa vie. Ce sens l’éclaire dans sa façon de suivre, de poursuivre une psychothérapie avec les personnes qui viennent le trouver, et ceci dans un respect profond des convictions de chacune. «Et c’est là que ma foi, comme j’essaie de la vivre, me permet de pouvoir accueillir de mieux en mieux l’autre tel qu’il est. Pour moi, c’est aider les personnes dans cet éveil, dans cette naissance à elles-mêmes.» C’est d’ailleurs quelque chose qui l’a beaucoup frappé chez les Anciens (Aristote ou Platon), notamment le «Connais-toi toi-même». «C’est vraiment le sens de la psychothérapie et de la spiritualité. A mon avis, c’est ce qui relie les deux par la recherche de sens – le sens que je donne à ma vie – qui permet de trouver une similitude entre les deux approches ou démarches.» Et il souligne que, s’il n’avait pas étudié la théologie et ne s’était interrogé sur la dimension et le sens de sa vie, il lui aurait manqué quelque chose. D’ailleurs, il le voit souvent en thérapie quand vient le moment ou la question du sens de la vie. «Notamment lorsqu’une personne est en dépression et a perdu des choses essentielles de sa vie. Face à cette perte, elle a besoin de retrouver du sens.» Son parcours l’a beaucoup aidé, notamment l’approche centrée sur la personne qui met l’accent sur le travail sur soi du psychothérapeute en formation. «Cela m’a énormément éclairé de pouvoir m’interroger sur ma propre vie. Je suis reconnaissant à cette approche de m’avoir permis de me questionner autant sur moi.» Expliquer la mort aux enfants De son expérience, Marcel Hofer a rédigé trois ouvrages, issus de son travail de mémoire de licence, qui expliquent de manière simple la mort aux enfants. Dans ses travaux, il a rencontré et questionné des enfants sur leur représentation de la mort. Et ce qu’il a entendu, il l’avait lui-même vécu enfant. «Souvent, nous sommes, adultes, verrouillés face aux questionnements de l’enfant vis-à-vis de la mort.» Pour lui, il faut expliciter clairement les choses avec les mots appropriés. Cela permet à l’enfant de faire son propre deuil, car comme d’autres personnes, il se pose aussi la question de savoir s’il a vraiment tout fait pour éviter cette mort. «Il faut lui dire qu’il n’a pas de prise sur cela. Il ne décide pas qu’une personne va mourir. Il faut éviter qu’il culpabilise.» Quelle que soit la représentation liée à l’âge, il faut rassurer et rejoindre l’enfant dans ses émotions. «C’est une priorité que d’entendre les émotions de l’enfant et de pouvoir lui expliquer pourquoi il a ces émotions et comment il peut les gérer à l’intérieur de lui-même, et comment on peut l’aider.» Le but de son livre est également de donner aux parents le courage de se lancer. «Il faut écouter, être soi-même, authentique, et avoir un regard empathique sur ce que l’enfant a à nous dire ou à nous demander. L’enfant n’a pas besoin d’explications académiques sur la mort; il veut juste savoir où est l’adulte face à lui», souligne notre psychologue. Peut-être qu’avant d’expliquer la mort aux enfants, Marcel Hofer devrait l’expliquer à nous, adultes, afin que nous puissions le faire sans difficulté et sans peur ! Et surmonter ainsi nos propres angoisses… VadimFrosio Zusammenfassung Marcel Hofer wird 1970 in Biel geboren, wo er auch die Schulen absolviert. Als Fünfjähriger verliert er seine erste Grossmutter, sieben Jahre später seine zweite. Er ist ein neugieriges Kind und durch die beiden Todesfälle beginnt er, sich Fragen über den Tod und den Sinn des Lebens zu stellen. Das Studium der Psychologie und Theologie gibt ihm die Möglichkeit, über die Frustration des Nichtverstehens der Endlichkeit und des Leidens etwas hinwegzukommen. Psychologie und Theologie 1990 nimmt er ein Psychologiestudium an der Universität Freiburg auf und erwirbt 1996 das Lizenziat. Im gleichen Jahr beginnt er ein Theologiestudium, das er 2002 ebenfalls mit dem Lizenziat abschliesst. Während einiger Jahre arbeitet er als Laientheologe sowie als Anstaltsgeistlicher in Spitälern und Gefängnissen. Seit 2003 ist er als Psychologe für Psychotherapie im Kanton Neuenburg tätig. Spiritualität vs. Therapie Für Marcel Hofer ist es wichtig, dem Glauben der Leute mit Respekt zu begegnen. Glaube und Spiritualität sind ihnen im Alltag eine Stütze und geben ihrem Leben Sinn. Dieser Sinn hilft ihm, um mit den Leuten, die ihn aufsuchen, eine Psychotherapie durchzuführen und dabei die Überzeugung des Einzelnen zu respektieren. Kindern den Tod erklären Aufgrund seiner Erfahrung hat Marcel Hofer drei Bücher geschrieben, die auf seiner Lizenziatsarbeit über das Erinnern basieren und auf einfache Weise den Kindern den Tod erklären. In seinen Augen sollte man die Dinge beim Namen nennen und dabei die richtigen Worte verwenden. Kinder benötigen keine akademischen Erklärungen. Und womöglich ist es genau das, was er nach dem Tod seiner beiden Grossmütter hätte hören wollen. 35 PANORAMA PSYCHOSCOPE 5/2011 X-X/200X gens sachent à qui ils ont à faire pour ne pas créer de confusion. Pour moi, c’est capital d’accueillir les gens avec une casquette, tout en leur disant que je suis aussi formé dans l’autre domaine.» Panorama 36 psychoscope 5/2011 PANORAMA PSYCHOSCOPE 5/2011 Trois questions à… Christophe Rieder, psychologue FSP, Clinique Bernoise de Montana l i v re s Voyage existentiel La foi chrétienne est actuellement en perte de vitesse. Le Dr André Chamay, binational suisse et français, ancien chargé de cours à la Faculté de médecine de Genève, cherche, au travers de son livre Le voyage existentiel. Vers une spiritualité chrétienne revisitée. Dieu: une utopie nécessaire ? (Ed. Slatkine), à se rapprocher de vérités plus accessibles aux esprits imprégnés de modernisme mais toujours avides d'illusion et de mystère. L'auteur développe de manière simple et accessible un sujet encore tabou pour certains. Une autre dimension Claude Piron, décédé en 2008, avait une double formation, linguistique et psychologique. Il a longuement pratiqué la psychothérapie dans la zone où s'enchevêtrent l'affectif et le spirituel. Son livre Dieu, mon psy et moi (Ed. Saint-Augustin) raconte l'histoire d'un patient qui décrit à son psy des voyages répétés dans une autre dimension, où il «rencontre» des êtres immatériels dont l’un évoque le Dieu des croyants. Le thérapeute, fasciné, décide d’en faire une étude scientifique. C’est ainsi que se noue un dialogue entre un homme au vécu peu ordinaire et un praticien athée qui veut comprendre ce qui, pour lui, n’est que délire et hallucination. Pouvez-vous nous expliquer les principaux domaines concernés par votre pratique clinique ? Depuis quelques mois, je me suis vu confier la responsabilité de la mise sur pied de chemins cliniques pour le secteur de la psychosomatique. Nous avons élaboré des processus appelés à optimiser la prise en charge thérapeutique de nos patients. En dehors de la psychosomatique, nos programmes de réadaptation s’adressent à des patients neurologiques. Et nous développons depuis quelques années un programme de réadaptation stationnaire permettant à des patients oncologiques de reprendre des forces sur les plans physique et psychologique avant de poursuivre leurs différents traitements. Pour une partie de la population, la douleur physique se traite avec des médicaments. Comment abordezvous cette problématique en tant que psychologue ? Il est vrai que, de prime abord, les patients souffrant de douleur chronique ne se sont souvent que trop confrontés à l’idée qu’ils n’ont rien, que c’est dans leur tête… Le fait de se retrouver devant un psychologue peut raviver des blessures provoquées par de tels propos. Mais il s’agit de bien leur faire comprendre que la douleur chronique constitue une sensation personnelle et subjective et que des mécanismes psychologiques jouent un rôle fondamental au niveau de l’intensité perçue, comme l’attention par exemple. Si je focalise mon attention sur la douleur, l’intensité perçue sera bien plus élevée que si je tente de «penser à autre chose», même si c’est évidemment plus vite dit que fait. Tout ceci fait l’objet d’interactions en groupe ou en individuel, où les gens peuvent expérimenter d’une façon pratique les propos présentés ou les illustrer par leur propre expérience. Dans le cadre de séances psychothérapeutiques individuelles et en groupe, nous tendons à compléter la petite «boîte à outils» de nos patients en matière de compétences sociales, de capacités de détente, et la mise en perspective de l’influence réciproque des pensées sur la sensation douloureuse, tout ceci en partant de l’expérience du patient luimême. En quoi consiste la réadaptation psychosomatique stationnaire et à quelles problématiques s’adresset-elle ? Elle s’adresse à des gens souffrant dans leur corps de tensions d’origine psychologique. Et cela dans une intensité qui fait que la vie quotidienne de ces personnes s’en trouve fortement altérée. Un séjour stationnaire implique les interventions conjuguées et coordonnées de différents professionnels jouant un rôle clé sous un même toit et permet ainsi dans le meilleur des cas de restituer cette unité corps-esprit en offrant davantage de conditions favorables pour expérimenter un changement possible. En outre, une certaine mise à distance dans un milieu favorable, soutenant, structurant, octroie la possibilité au patient de donner du sens à une crise pour l’exploiter et repartir ensuite sur une nouvelle base. agenda Veranstaltungsagenda der Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen FSP Agenda des manifestations de la Fédération Suisse des Psychologues FSP Calendario della Federazione Svizzera delle Psicologhe e degli Psicologi FSP 37 Wirksame Intervention in schwer führbaren Klassen und Schulen, Teil 2 Systemische Strategien Datum: 13.05.11 Ort: Bern Leitung: dipl. Soz. Markus Grindat Informationen: [email protected], www.zsb-bern.ch Ambulante systemische Therapie der Alkohol abhängigkeit – Mit Fokus auf das Paar und Familiensetting und den Ambulanten Alkohol entzug Datum: 18.05.11 Ort: Bern Leitung: Dr. med. Oliver Grehl Informationen: [email protected], www.zsb-bern.ch Fach und Erlebnistagung «Würde & Reichtum des Alters» Tagung mit Fachreferaten (Prof. Dr. Gronemeyer, W. Fritschi u. a.), künstlerischen Beiträgen, Berichten, Diskussionen und Begegnungen Datum: 18.–20. Mai 2011 Ort: Congress Hotel Seepark Thun Leitung: Leander Burgener (Projektleiter), Fachpsychologe für Psychotherapie FSP Information: Creonda Fachzentrum für Bildung, Beratung, Therapie, Scheibenstr. 3, 3600 Thun, www.creonda.ch Anmeldung: 033 335 21 17, [email protected] Infoabend Weiter und Fortbildungsprogramme in «Integrativer Körperpsychotherapie IBP» und «Integrativem Coaching IBP» Datum: 19. Mai 2011, 19.30–21.30 Uhr Ort: IBP Institut, Winterthur Informationen: www.ibp-institut.ch, 052 212 34 30 «So macht das keinen Sinn mehr» Vom Umgang mit suizidalen Krisen und Suizid in der Therapie Datum: 23./24.05.11 (Montagmittag-Dienstagmittag) Ort: Bern Leitung: lic. phil. Martin Rufer und Dr. phil. Dorothe Dörholt Informationen: [email protected], www.zsb-bern.ch La fonction des rêves dans la pratique médicale et psychothérapeutique A l’occasion de la Présentation de la Société Suisse d’Onirologie Médicale (SSOM) Date: 24.05.2011, à 19h 30 Localité: Hôtel Continental, Place de la Gare 2, 1001 Lausanne, En face de la gare CFF Direction: Professeur Goerges Abraham, Genève Docteur Alain Godat, Lausanne Inscription: auprès de Anne-Marie Raffoul, psychologue-psychothérapeute FSP, e-mail: [email protected] Impulse aus der Bindungstheorie für die Praxis der systemischen (Familien) Therapie Datum: 25.05.11 Ort: Bern Leitung: Dr. med. Jürg Liechti Informationen: [email protected], www.zsb-bern.ch Hypnotherapeutische Methoden mit Kindern: kalte und heisse Aggression Datum: 25./26. Mai 2011 Ort: Zürich Leitung: Susy Signer-Fischer Anmeldung: Ausbildungsinstitut Meilen, Systemische Therapie und Beratung, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich, Tel. 044 923 03 20, [email protected], www.ausbildungsinstitut.ch Logosynthese Basic Ein neues, elegantes Modell für begleitete Veränderung in Psychotherapie und Coaching Datum: 26.–28. Mai 2011 Ort: ias, Bristol, Bad Ragaz Leitung: Dr. Willem Lammers Informationen: www.logosynthese.ch Anmeldung: [email protected] oder Tel. 081 302 77 03 Forum: Vorstellung der International Psychoana lytical Studies Organization (IPSO): Entstehung, Organisation, Ziele, Zwecke und Aktivitäten Datum: 27. Mai 2011, 20:30 Uhr Ort: Freud-Institut Zürich, Zollikerstr. 144, 8008 Zürich Leitung: Referent: Holger Himmighoffen, Dr. med. Moderation: Heinz Böker, Prof. Dr. med. Informationen: www.freud-institut.ch Eintritt frei Behandlung der akuten Traumatisierung Datum: 27. und 28. Mai 2011 Ort: Schaffhausen Leitung: Dr. med. Michael Hase Informationen: Psychotherapeutisches Institut im Park, Steigstr. 26, 8200 Schaffhausen, Tel.: 052 624 97 82, [email protected], www.iip.ch Gleichschwebende Aufmerksamkeit und Absti nenz – daseinsanalytisch Datum: Samstag, 28. Mai 2011, 9.30–16.30 Ort: Daseinsanalytisches Seminar, Sonneggstrasse 82, 3. Stock, 8006 Zürich Leitung: Dr. phil. Alice Holzhey-Kunz Kosten: Fr. 140.– Anmeldung: [email protected] «Lifespan Integration» Basisseminar Connecting Ego States Through Time. Lifespan Integration ist eine sanfte, körperbasierte therapeutische Methode, die ohne Retraumatisierung heilt. Datum: 28.–29. Mai 2011 Ort: Winterthur Informationen: www.ibp-institut.ch, 052 212 34 30 Juni/juin 2011 Einführungskurs «IBP erleben» Leitung: Dr. med. Markus Fischer Datum: 02.–04. Juni 2011 Ort: Hotel Rigi, Weggis LU Informationen: www.ibp-institut.ch, 052 212 34 30 Marte Meo Basisausbildung Datum: Beginn 6. Juni 2011 Ort: IEF-Zürich Leitung: Christine Kellermüller Anmeldung: Institut für systemische Entwicklung und Fortbildung, Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch Bindungen – das Gefüge psychischer Sicherheit Datum: 07./08.06.11 Ort: Bern Leitung: Prof. em. Dr. Klaus E. Grossmann & Dr. Karin Grossmann, Universität Regensburg Informationen: [email protected], www.zsb-bern.ch Gerechtigkeit in der Mediation. Theorie und Praxis der «subjektiven» Gerechtigkeit in der Mediation. Datum: 8.–9. Juni 2011 Ort: IEF-Zürich Leitung: Elke Müller Anmeldung: Institut für systemische Entwicklung und Fortbildung, Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch Multifamilientherapie und multisystemische Kooperation bei Gewalt in Familie und Schule Datum: 9./10. Juni 2011 Ort: Zürich Leitung: Eia Asen Anmeldung: Ausbildungsinstitut Meilen, Systemische Therapie und Beratung, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich, Tel. 044 923 03 20, [email protected], www.ausbildungsinstitut.ch State of the Art Seminar Stress und Stress management – warum Stress stresst, wie er entsteht und was man dagegen machen kann Datum: 16. Juni 2011, 9:15 Uhr bis 17:00 Uhr Ort: Zürich Leitung: PD Dr. phil. Jens Gaab, Universität Zürich Informationen: Klaus-Grawe-Institut für Psychologische Therapie, Grossmünsterplatz 1, 8001 Zürich Anmeldung: per E-Mail an [email protected] oder telefonisch +41 (0)44 251 24 40 Maximal 20 Teilnehmer Angst – Körperpsychotherapeutische Interventionen in der Praxis Datum und Ort: 17. Juni 2011, 14.00 – 19.30 Uhr im Zentrum von Zürich Leitung: Hugo Steinmann Information, Anmeldung: Schweiz. Gesellschaft für Bioenergetische Analyse u. Therapie, A. Tan, 043/455 92 53, [email protected]. AGENDA I PSYCHOSCOPE 5/2011 Mai/mai 2011 agenda 38 AGENDA I PSYCHOSCOPE 5/2011 «Mut zur Wut II» Vermittlung und Förderung von Strategien zur Wutkontrolle, zum konstruktiven verbalen Wutausdruck in Therapie und Beratung. Datum: 18. Juni 2011, 10.00–17.00 Uhr Ort: Winterthur Informationen: www.ibp-institut.ch, 052 212 34 30 Integrating Parent Training and Couples Therapy – Knowing your way when conflict is everywhere (Workshop in englischer Sprache) Datum: 20./21. Juni 2011 Ort: Zürich Leitung: Uri Weinblatt Anmeldung: Ausbildungsinstitut Meilen, Systemische Therapie und Beratung, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich, Tel. 044 923 03 20, [email protected], www.ausbildungsinstitut.ch Prozessarbeit nach Arnold Mindell Informationsabend Prozessarbeit ist ein innovativer, ressourcenorientierter Ansatz in Psychotherapie, Coaching, Konfliktarbeit und Teamentwicklung. Die nächste Aus- und Weiterbildung beginnt im Oktober 2011 Datum: 22. Juni 2011, 19.15–20.45 Ort: Zentrum Prozessarbeit, Binzstrasse 9, 8045 Zürich. Keine Anmeldung erforderlich Informationen: T 044 451 20 70, [email protected], www.prozessarbeit.ch TraumBilder Datum: 23.–26.06.2011 Ort: Südfrankreich Leitung: Simone Grawe, Ausbilderin pca, Ruth Genner, Beraterin und Musikerin SMPV Informationen: pca.acp, Schweizerische Gesellschaft für den Personzentrierten Ansatz, Josefstr. 79, 8005 Zürich, T 044 271 71 70, www.pca-acp.ch, [email protected] Lust und Liebe – Integrative Sexualtherapie IBP Leitung: Matthias Keller & Sarah Radelfinger Datum: 24. Juni 2011, 14.00–21.00 Uhr Ort: IBP Institut, Winterthur Informationen: www.ibp-institut.ch, 052 212 34 30 Kognitive Störungen, Neuroanatomie und bildgebende Verfahren Datum: Freitag, 24., und Samstag 25. Juni 2011 Ort: Rehaklinik Bellikon Kosten: Fr. 450.– Leitung: Dr. med. Mario Paulig, Neurologe, Schön Klinik München Schwabing Informationen: www.rehabellikon.ch/kurse Anmeldung: http://www.rehabellikon.ch/index.asp?ca t=166&srv=kurse&kursid=113 Lösungsorientierte Organisationsberatung I BSO-anerkannt Datum: ab 28.06.11 Ort: Lenzburg Kosten: Fr. 5500.– Leitung: Dr. Friedrich Glasl & G. Iselin, U. Fuchs, D. Tappe, Prof.Dr. J. Lempp, J. Burkhard Anmeldung: wilob AG, 5600 Lenzburg, T 062 892 90 79, E-Mail: [email protected], www.wilob.ch Familiengespräche in der Einzeltherapie Datum: 30.06–02.07.2011 Ort: Zürich Leitung: Dr. med. Helke Bruchhaus Steinert, Dr. med. Christian Wüthrich Informationen: Institut für Ökologisch-systemische Therapie, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich, Tel. 044 252 32 42, www.psychotherapieausbildung.ch Juli/juillet 2011 IBP kompakt: Körperpsychotherapie praktisch anwenden Beginn: 01. Juli 2011 Ort: Winterthur Informationen: www.ibp-institut.ch, 052 212 34 30 «Das Persönlichkeitsmodell der Integrativen Körperpsychotherapie IBP» Ein ressourcenorientierter Ansatz zum Verständnis von Störungen und Konflikten Datum: 01. Juli 2011, 14.00–21.00 Uhr Ort: IBP Institut, Winterthur Informationen: www.ibp-institut.ch, 052 212 34 30 Le trouble hyperactif chez les adultes Date: 1er et 2 juillet 2011 Localité: Lausanne Direction: Dr Luis Vera, Paris Informations: www.sgvt-sstcc.ch Einführung in die Mediation. Mediation und Schweizerische ZPO Datum: 1.–2. Juli 2011 Ort: IEF-Zürich Leitung: Urs Gloor Anmeldung: Institut für systemische Entwicklung und Fortbildung, Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch 2. Winterthurer ACT Tage (Akzeptanz- und Commitmenttherapie) Datum: 6.–9. Juli 2011 Ort: Winterthur Leitung: Workshops mit Rainer Sonntag, Kevin Polk, JoAnne Dahl und Fanny Robi chaud. Tagung am 9. Juli mit Vorträgen, Kurzworkshops und Vernetzungstreffen Informationen: [email protected], 078 878 44 83, www.zumbeherztenleben.ch Anmeldung: [email protected] Hochstrittige Konflikte in der Familie und in der Arbeitswelt Datum: 8.–9. Juli 2011 Ort: IEF-Zürich Leitung: Heiner Krabbe Anmeldung: Institut für systemische Entwicklung und Fortbildung, Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch August/août 2011 FSP, SBAP, Systemis anerkannt! 86 Seminartage, 16 Tage Gruppensupervision, 15 Tage Selbsterfahrung Datum: ab 17.08.11 Ort: Lenzburg Leitung: Dr. Gunther Schmidt, Jürgen Hargens, Prof. Dr. A. von Schlippe, Prof. Dr. U. Clement, u. v. m. Anmeldung: wilob AG, 5600 Lenzburg, Tel. 062 892 90 79, [email protected], www.wilob.ch Verhaltenstherapeutische Behandlungsansätze für Patienten mit Persönlichkeitsstörungen Datum: 26. August 2011 Ort: Olten Leitung: Dr. Peter Zorn Informationen: www.sgvt-sstcc.ch Mentalisierungsbasierte Familienarbeit mit Dr. med. Eia Asen, London in Zusammenarbeit mit dem Anna Freud Centre, London Datum: Freitag / Samstag, 26. & 27. August 2011 Ort: Luzern Informationen: Institut für Kinder-, Jugendlichen und Familientherapie KJF Luzern, Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst der Luzerner Psychiatrie, Schweiz. Gesellschaft der PsychotherapeutInnen für Kinder und Jugendliche SPK Anmeldung: www.institut-kjf.ch State of the Art Seminar Bridging the Gap: Neue Erkenntnisse über wechselseitige Zusammenhänge zwischen den psychischen Erkrankungen der Kinder und psychischen Erkrankungen der Eltern und deren Bedeutung für die psychotherapeutische Praxis Datum: Samstag, 27. August 2011, 9.15–17.00 Uhr Ort: Zürich Leitung: Prof. Dr. rer. nat. Nina Heinrichs, Psychotherapeutin, Universität Bielefeld Informationen: Klaus-Grawe-Institut für Psychologische Therapie, Grossmünsterplatz 1, 8001 Zürich Anmeldung: per E-Mail an [email protected] oder telefonisch +41 (0)44 251 24 40. Maximal 20 Teilnehmer Postgraduale Weiterbildung in Psychotherapie mit phasischsystemischem Schwerpunkt Das Curriculum umfasst mindestens 4 Jahre: Grundstufe (3 Jahre) Vertiefungsstufe (1,5 Jahre) Datum: 30. Aug.–3. Sept. 2011 (Seminar 2 – es besteht die Möglichkeit in Seminar 2 einzusteigen) Ort: Schloss Greifensee, Greifensee/ZH Leitung: Dr. Carole Gammer und Weiterbildungsteam Informationen: Weiterbildungsinstitut für Phasische Paar- und Familientherapie, Carmenstrasse 51, 8032 Zürich, ++41(0)44 253 28 60/61 Fax, [email protected], www.phasischesystemtherapie.ch agenda 39 Postgraduierter Lehrgang in Sexualmedizin/ Sexualtherapie Datum: von September 2011 bis August 2013 Ort: Basel Informationen: [email protected] Dissoziative Störungen und Konversion. Theorie und Konsequenzen für die Praxis Datum: 01./02.09.11 (Donnerstagmittag – Freitagmittag) Ort: Bern Leitung: Prof. Dr. Peter Fiedler, Universität Heidelberg Informationen: [email protected], www.zsb-bern.ch Psychoanalyse in Forschung und Praxis Eine Tagung der Abteilung Klinische Psychologie, Psychotherapie und Psychoanalyse des Psychologischen Instituts der Universität Zürich mit Referaten und Werkstätten zu den verschiedensten Facetten und Bereichen der Psychoanalyse Datum: 02./03. September 2011 Ort: Zürich Informationen: http://www.psychologie.uzh.ch/ fachrichtungen/klipsa/tagung2011.html Anmeldung: Claudia Straub, Weiterbildung UZH, Tel.: +41 (0)44 634 29 67; Mail: [email protected] (Betreff: KlinTagung 2011) Psychoanalytische Arbeitstage Zürich Cybersex. Fantasie-Bild-Sexualität Datum: 2./3.9.2011 Tagungsort: Kulturhaus Helferei, Kirchgasse 13, 8001 Zürich Inhalt: Die 3. Tagung fragt nach den Funktionen von Fantasien im Kontext des Mediums Internet. Im Zentrum steht der Gebrauch von pornografischen Bildern. Vorträge, Diskussionen und Arbeitsgruppen mit den Referenten: Sophinette Becker, Rotraut De Clerck, Ilka Quindeau, alle Frankfurt, Heinz Müller-Pozzi, Zürich. Verantwortlich für das Programm: Thomas Koch, Agatha Merk, Heinz Müller-Pozzi, Freud-Institut Zürich Information und Anmeldung: Sekretariat Freud-Institut Zürich, Tina Pünchera, Zollikerstrasse 144, CH-8008 Zürich, eMail: [email protected], Tel: +41 (0)44 382 34 19, Fax: +41 (0)44 382 04 80. Tagungsprogramm: www.freud-institut.ch SGAZ Seminar für Gruppenanalyse Zürich 13. Workshop: «Sicherer Rahmen und innere Freiheit» Einführung in die Gruppenanalyse. Geeignet für alle Personen, die sich für die Gruppenanalyse nach S.H. Foulkes und für das Thema interessieren. Datum: Samstag und Sonntag, 3./4. September 2011 Ort: Psychoanalytisches Seminar Zürich (PSZ), Quellenstrasse 25 (Innenhof), 8005 Zürich Kosten: Fr. 320.– Informationen: Sekretariat SGAZ, Quellenstr. 27, 8005 Zürich, Tel (0041) 044 271 81 73, E-mail: [email protected] Aggression, Gewalt und Angst im Person zentrierten Ansatz Datum: 03.–04.09.2011 Ort: Pfäffikon SZ Leitung: Walter Joller, Ausbilder pca Informationen: pca.acp, Schweizerische Gesellschaft für den Personzentrierten Ansatz, Josefstr. 79, 8005 Zürich, T 044 271 71 70, www.pca-acp.ch, [email protected] Marte Meo – Systemisches Elterncoaching nach dem Marte Meo Modell Datum: 5.–6. September 2011 Ort: IEF-Zürich Leitung: Maria Aarts Anmeldung: Institut für systemische Entwicklung und Fortbildung, Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch «Lignes de vie»: Un outil autobiographique au service de la relation psychothérapeutique, de la relation d’aide et du développement personnel Date: 8–10.09.2011 Localité: Suisse Romande Direction: Philippe Dafflon, formateur acp Informations: pca.acp, Société Suisse pour l’Approche centrée sur la Personne, Josefstr. 79, 8005 Zurich, T 044 271 71 70, www.pca-acp.ch, [email protected] The Sexual Crucible Approach® Datum: 08.–10.09.2011 Ort: Zürich Leitung: Ph. D. David Schnarch und Ruth Morehouse, USA Informationen: Institut für Ökologisch-systemische Therapie, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich, Tel. 044 252 32 42, www.psychotherapieausbildung.ch Kinderschutz durch Elternarbeit Datum: 12.–13. September 2011 Ort: IEF-Zürich Leitung: Anna Flury Sorgo Anmeldung: Institut für systemische Entwicklung und Fortbildung, Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch Auf den Punkt kommen… Therapeutisches Reden und Hören als Prozesssteuerung Datum: 14.09.11 Ort: Bern Leitung: lic. phil. Martin Rufer Informationen: [email protected], www.zsb-bern.ch Selfcoaching durch Mentaltraining und Sport in der systemischen Praxis Datum: 16.09.11 Ort: Bern Leitung: dipl. Soz. Markus Grindat Informationen: [email protected], www.zsb-bern.ch Tagung «Wie viel Erinnerung ist zumutbar? Die bio graphische Dimension in Beratung und Therapie» Datum: 16./17. September 2011 Ort: Zürich Anmeldung: Ausbildungsinstitut Meilen, Systemische Therapie und Beratung, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich, Tel. 044 923 03 20, [email protected] www.ausbildungsinstitut.ch Ressourcenarbeit und Stabilisierungstechniken in der Traumatherapie Datum: 16. und 17. September 2011 Ort: Schaffhausen Leitung: Hanne Hummel Informationen: Psychotherapeutisches Institut im Park, Steigstr. 26, 8200 Schaffhausen, Tel. 052 624 97 82, [email protected], www.iip.ch Langjährige Liebe und leidenschaftliche Sexualität Datum: 19.–20. September 2011 Ort: IEF-Zürich Leitung: Brigit Dechmann, Elisabeth Schlumpf Anmeldung: Institut für systemische Entwicklung und Fortbildung, Zürich, Tel. 044 362 84 84, www.ief-zh.ch Ambulante systemische Therapie der Alkohol abhängigkeit – Mit Fokus auf das Paar und Familiensetting und den Ambulanten Alkohol entzug Datum: 21.09.11 (Wiederholung) Ort: Bern Leitung: Dr. med. Oliver Grehl Informationen: [email protected], www.zsb-bern.ch Krank? Störend? Auffällig? Verhaltensstörungen von Kindern und Jugendlichen erkennen Datum: 21. + 22.09.2011 Ort: Zürich Leitung: Dr. med. Wilhelm Rotthaus Informationen: Institut für Ökologisch-systemische Therapie, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich, Tel. 044 252 32 42, www.psychotherapieausbildung.ch Dann komm ich halt, sag aber nichts. Motivierung Jugendlicher in Therapie und Beratung Datum: 22./23.09.11 (Wiederholung 1.5 Tage) Ort: Bern Leitung: Dr. med. Jürg Liechti Informationen: [email protected], www.zsb-bern.ch Troubles anxieux et ACP Date: 22–24.09.2011 Localité: Suisse Romande Direction: Ani Gürün, formatrice acp Informations: pca.acp, Société Suisse pour l’Approche centrée sur la Personne, Josefstr. 79, 8005 Zurich, T 044 271 71 70, www.pca-acp.ch, [email protected] Einführungskurs: Achtsamkeit für TherapeutInnen und BeraterInnen Datum: 24.–25.09.2011 Ort: Luzern Leitung: Susanna Püschel-Attinger, Psychotherapeutin FSP/pca Informationen: pca.acp, Schweizerische Gesellschaft für den Personzentrierten Ansatz, Josefstr. 79, 8005 Zürich, T 044 271 71 70, www.pca-acp.ch, [email protected] AGENDA I PSYCHOSCOPE 5/2011 September/septembre 2011 agenda 40 AGENDA I PSYCHOSCOPE 5/2011 Selbsterfahrungskurs: Auch gut für sich selbst sorgen, WohlbefindensRegulation und Selbst fürsorge für Therapeutinnen und Therapeuten Datum: 30. September und 1. Oktober 2011 Ort: Zürich Leitung: Dr. Renate Frank Informationen: www.sgvt-sstcc.ch Oktober/octobre 2011 Triple PEinzeltraining zur Stärkung elterlicher Erziehungskompetenzen Datum: 5.–7. Oktober 2011 Ort: Fribourg Informationen: Familieninstitut der Universität Fribourg, Rue Faucigny 2, 1700 Fribourg, [email protected], T 026 300 73 60, www.triplep.ch Kognitive und verhaltenstherapeutische Ansätze, Verfahren und Interventionen in der Traumathera pie. Vertiefungsseminar Datum: 07. und 08. Oktober 2011 Ort: Schaffhausen Leitung: Dr. phil. Doris Denis Informationen: Psychotherapeutisches Institut im Park, Steigstr. 26, 8200 Schaffhausen, Tel. 052 624 97 82, [email protected], www.iip.ch Multidisziplinäre Therapie der Sklerodermie Datum: 15.10.2011 Ort: Reha Rheinfelden Leitung: PD Dr. med. habil. M. Buslau & Team Informationen: www.reha-rheinfelden.ch, [email protected],Tel. 061 836 53 13 Weiterbildung in psychoanalytischer Psycho therapie, SigmundFreudZentrum Bern 4-jähriger Kurs. Einstieg möglich auf Beginn des Kursjahres: Datum: 18. Oktober 2011 Ort: Bern Leitung: Dr. med. Anna Wyler von Ballmoos Informationen: www.freud-zentrum.ch Anmeldung: 0041 31 351 64 65 / mail: anna.wyler@ freud-zentrum.ch Postgraduale Weiterbildung in systemischer Therapie und Beratung Curriculum A/B Datum: nächster Start 20.10.2011 Ort: Bern Informationen: [email protected], www.zsb-bern.ch Kognitive Verhaltenstherapie von Posttraumatischen Belastungsstörungen Datum: 21. und 22. Oktober 2011 Ort: Zürich Leitung: Dr. phil. Julia Müller Informationen: www.sgvt-sstcc.ch Angst und Panikstörungen Datum: 21.–22.10.2011 Ort: Schloss Greifensee, Greifensee/ZH Leitung: Dr. med. Thomas Utz Informationen: Weiterbildungsinstitut für Phasische Paar- und Familientherapie, Carmenstrasse 51, 8032 Zürich, ++41 (0) 44 253 28 60/61 Fax, [email protected], www.phasischesystemtherapie.ch Seminarreihe Sex und Liebe: Erotische Fähigkeiten Datum: 22./23. Oktober 2011 Ort: Zürich Leitung: ZISS, Lic. phil. Christa Gubler Gabban und Lic. theol. Stephan Fuchs-Lustenberger Informationen: http://www.ziss.ch Anwendung von HypnoseTechniken in der systemischen Therapie Datum: 26.10.11 Ort: Bern Leitung: Carla Kronig, lic. Erziehungswissenschaften Informationen: [email protected], www.zsb-bern.ch Pratiquer le coaching dans une perspective ACP Date: 27–29.10.2011 Localité: Suisse Romande Direction: Philippe Dafflon, formateur acp Informations: pca.acp, Société Suisse pour l’Approche centrée sur la Personne, Josefstr. 79, 8005 Zurich, T 044 271 71 70, www.pca-acp.ch, [email protected] Auf den Punkt kommen... Therapeutisches Reden und Hören als Prozesssteuerung Mit Dritten im Bunde: Eltern und/oder Kinder Datum: 19.10.11 Ort: Bern Leitung: lic. phil. Martin Rufer Informationen: [email protected], www.zsb-bern.ch Traumatherapie mit der Bildschirmtechnik (Einführung in die Screentechnik) Datum: 28. und 29. Oktober 2011 Ort: Schaffhausen Leitung: Dr. med. Michael Hase Informationen: Psychotherapeutisches Institut im Park, Steigstr. 26, 8200 Schaffhausen, Tel. 052 624 97 82, [email protected], www.iip.ch Der chronische Schmerzpatient in der Psycho therapie und Physiotherapie Datum: 19.10.2011 Ort: Reha Rheinfelden Leitung: Dr. phil. O. Locher Informationen: www.reha-rheinfelden.ch, [email protected], Tel. 061 836 53 13 Funktionelle Neuroanatomie: Plastizität des Nervensystems Datum: 28.–29.10.2011 Ort: Reha Rheinfelden Leitung: Prof. Dr. N. Annunciato Informationen: www.reha-rheinfelden.ch, [email protected], Tel 061 836 53 13 Logosynthese Basic Ein neues, elegantes Modell für begleitete Veränderung in Psychotherapie und Coaching Datum: 28.–30. Oktober 2011 Ort: ias, Bristol, Bad Ragaz Leitung: Dr. Willem Lammers Informationen: www.logosynthese.ch Anmeldung: [email protected] oder Tel. 081 302 77 03 November/novembre 2011 Öffentlicher Abendvortrag – Die abenteuerliche Reise von Paaren auf der Suche nach dem Glück Datum: 1.11.2011, 19–20.30 Uhr Ort: Zürich Leitung: Dr. phil. Carmen Kindl-Beilfuss Informationen: Institut für Ökologisch-systemische Therapie, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich, Tel. 044 252 32 42, www.psychotherapieausbildung.ch (Neu) Entdeckungen im Wunderland systemischer Interventionen Datum: 2./3.11.2011 Ort: Zürich Leitung: Dr. phil. Carmen Kindl-Beilfuss Informationen: Institut für Ökologisch-systemische Therapie, Klosbachstrasse 123, 8032 Zürich, Tel. 044 252 32 42, www.psychotherapieausbildung.ch 70. Schweizer Seminare für Katathym Imaginative Psychotherapie KIP Datum: 03. bis 06. November 2011 Ort: Thun Informationen: Sekretariat SAGKB/GSTIC Marktgasse 55, Postfach, 3000 Bern 7, www.sagkb.ch Einführung in das CBASP (Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy) nach McCullough Datum: 4. November 2011 Ort: Bern Leitung: Dr. Martina Belz Informationen: www.sgvt-sstcc.ch Einbezug der Angehörigen – (K)ein Problem? Datum: 10./11.11.11 (1.5 Tage) Ort: Bern Leitung: Dr. med. Jürg Liechti Informationen: [email protected], www.zsb-bern.ch EMDREinführungsseminar Datum: 10. bis 12. November 2011 und Praxistage am 14. Januar 2012 Ort: Schaffhausen Leitung: Hanne Hummel, EMDR-Institut Schweiz Informationen: Psychotherapeutisches Institut im Park, Steigstr. 26, 8200 Schaffhausen, Tel. 052 624 97 82, [email protected], www.iip.ch, www.emdr-institut.ch agenda 41 Fortbildung zum/r Integrativen Körper psychotherapeutIn IBP 4-jähriger berufsbegleitender Fortbildungslehrgang für PsychiaterInnen, ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen. Leitung: Dr. med. Markus Fischer Start: 16.–20. November 2011 Ort: Seminarhaus Schöpfe, Büttenhardt, SH Informationen: www.ibp-institut.ch, 052 212 34 30 Das kraniozervikale Beschleunigungstrauma (KZBT) Datum: 17.11.2011 Ort: Reha Rheinfelden Leitung: Prof. Dr. med. Th. Ettlin & Team Informationen: www.reha-rheinfelden.ch, [email protected], Tel. 061 836 53 13 Logosynthese Live Ein neues, elegantes Modell für begleitete Veränderung in Psychotherapie und Coaching Datum: 18.–19. November 2011 Ort: ias AG, Bristol, Bad Ragaz Leitung: Dr. Willem Lammers Informationen: www.logosynthese.ch Anmeldung: [email protected] oder Tel. 081 302 77 03 Animation de groupes Date: 19 novembre 2011 Localité: Lausanne Direction: Stéphanie Haymoz & Christian Follack Informations: www.sgvt-sstcc.ch State of the Art Seminar Emotionsregulation – Grundlagen und therapeutische Interventionen Datum: 24. November 2011, 9:15 Uhr bis 17:00 Uhr Ort: Zürich Leitung: Prof. Dr. Martin Bohus, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Universität Heidelberg Informationen: Klaus-Grawe-Institut für Psychologische Therapie, Grossmünsterplatz 1, 8001 Zürich Anmeldung: per E-Mail an [email protected] oder telefonisch +41 (0)44 251 24 40 Maximal 20 Teilnehmer Stationäre Systemtherapie (inkl. Jugendhilfe) und hilfreiche Komplexitätsreduktion in Netzwerken Datum: 25.11.11 Ort: Bern Leitung: dipl. Soz. Markus Grindat Informationen: [email protected], www.zsb-bern.ch Schematherapeutische Modusarbeit Datum: 25./26. November 2011 Ort: Olten Leitung: Marina Poppinger Informationen: www.sgvt-sstcc.ch Familien mit Adoptivkindern, Kinder und Jugend liche in Heimen oder Pflegefamilien, Stiefkinder Datum: 25.–26.11.2011 Ort: Zürich Leitung: Dr. Carole Gammer Informationen: Weiterbildungsinstitut für Phasische Paar- und Familientherapie, Carmenstrasse 51, 8032 Zürich, ++41(0)44 253 28 60/61 Fax, [email protected], www.phasischesystemtherapie.ch Dezember/decembre 2011 Formation à la Psychothérapie centrée sur la personne, cycle de formation I Date: Décembre 2011 à décembre 2013 Localité: Suisse Romande, dans centres de formation pour stages résidentiels Direction: Philippe Dafflon, Dinah Favarger, Ani Gürün, Olivier Siegenthaler, Philippe Wandeler, formatrices et formateurs acp Informations: pca.acp, Société Suisse pour l’Approche centré sur la Personne, Josefstr. 79, 8005 Zurich, T 044 271 71 70, www.pca-acp.ch, [email protected] «Können wir oder will ich überhaupt noch?» Paartherapie als Krisenintervention und Klärungs hilfe Datum: 01./02.12.11 (1.5 Tage) Ort: Bern Leitung: lic. phil. Martin Rufer Informationen: [email protected], www.zsb-bern.ch Depression Datum: 9.–10.12.2011 Ort: Schloss Greifensee, Greifensee/ZH Leitung: Dr. med. Thomas Utz Informationen: Weiterbildungsinstitut für Phasische Paar- und Familientherapie, Carmenstrasse 51, 8032 Zürich, ++41(0)44 253 28 60/61 Fax, [email protected], www.phasischesystemtherapie.ch Januar/janvier 2012 3jährige postgraduale Weiterbildung in psycho analytischer Psychotherapie Curricular aufgebaute Weiterbildung zur Erreichung der Berufsausübungsbewilligung, insgesamt 216 Lektionen «Wissen und Können» Zulassung: PsychologInnen in der postgradualen Weiterbildung für den Fachtitel Psychotherapie FSP und ÄrztInnen in der Facharztweiterbildung FMH. Der Kurs führt, ergänzt durch weitere Seminare, zum Erwerb des Fachtitels der FSP; er erfüllt die Anforderungen der FMH. Datum: Januar 2012 (bis Dezember 2014), 10 Samstage pro Jahr 216, Lektionen (FSP)/240 Credits über 3 Jahre Ort: Bern Kosten: Fr. 2000.– pro Jahr Leitung: Lehrerfahrene PsychoanalytikerInnen aus Bern, Zürich und Winterthur Informationen: Anmeldeschluss: 30. November 2011 (Platzzahl begrenzt) Anmeldung: Psychoanalytisches Seminar Bern, 3000 Bern, Tel. 031/911 59 04, Email: [email protected] Februar/février 2012 Internationaler WorkshopKongress für Psychotherapie und Beratung «GrenzenSystemeKulturen 2012» 19. – 25. Februar 2012 Mit: – Prof. Dr. habil. Rainer Sachse / Ruhr-Univ. Bochum. – Prof. Dr. habil. Bruno Hildenbrand / Univ. Jena und Institut Meilen – Prof. Dr. habil. Dirk Revenstorf / Präs. der Milton Erickson Ges. für klinische Hypnose (prov.) – Prof. Dr. phil. Allan Guggenbühl / IKM Zürich, Toronto – Ph.D Woltemade Hartmann / Pretoria, South Africa – Adj. Prof. Stefan Geyerhofer / Mitgl. «Core Faculty» Dep. of Psychology an der Webster Univ. Vienna – Tom Levold / Institut für psychoanalytisch-systemische Praxis, Köln u.a. Infos und Anmeldung: psyseminare Reto Mischol / Felix Böhringer, Casinoplatz 7, CH-7000 Chur, Tel +41 (0)81 250 53 78, www.psyseminare.com, [email protected] Austragungsort: Marokko Preise/Tarifs Grundtarif pro Eintrag: CHF 50.–. Im Grundtarif enthalten sind 5 Zeilen. Je weitere angefangene Zeile erhöht sich der Preis um CHF 5.–. Tarif de base par annonce: CHF 50.–. Le tarif de base concerne les textes de 5 lignes. Chaque ligne supplémentaire coûte CHF 5.– Informationen / Informations: www.psychologie.ch, [email protected] AGENDA I PSYCHOSCOPE 5/2011 Auf den Punkt kommen… Therapeutisches Reden und Hören als Prozesssteuerung Datum: 16.11.11 Ort: Bern Leitung: lic. phil. Martin Rufer Informationen: [email protected], www.zsb-bern.ch Feiern Sie mit uns! edits SGPP 2 Cr Vortrag von Professor Dr. med. Daniel Hell Spirituelle Aspekte in der Psychotherapie, Mi. 22.6.2011, 18:00 Uhr, Volkshaus Zürich Tag der offenen Tür Do. 23.6.2011, von 12:00 - 19:00 Uhr, im IKP, Kanzleistrasse 17, Zürich Weiterbildung mit Dr. med. Dr. theol. Yvonne Maurer SGPP 16 Credits Heilende Körperinterventionen aus bio-psycho-sozial-spiritueller Sicht, am Fr./Sa. 24./25.6.2011, ab 9:15 Uhr, Volkshaus Zürich Institut für Körperzentrierte Psychotherapie IKP Anmeldung und Infos: Tel. 044 242 29 30 oder [email protected] www.ikp-therapien.com Seit 30 Jahren anerkannt INSTITUT FÜR INSTITUTINSTITUT FÜR INSTITUT FÜR FÜR PROZESSARBEIT IPA PROZESSARBEIT IPA PROZESSARBEIT IPA PROZESSARBEIT IPA Prozessarbeit Prozessarbeit nach Arnold nach Arnold MindellMindell Ein innovativer, ressourcenorientierter Ein innovativer, ressourcenorientierter in Psychotherapie, Coaching, AnsatzAnsatz in Psychotherapie, Coaching, Konfliktarbeit und Teamentwicklung Konfliktarbeit und Teamentwicklung Nächste Ausund Weiterbildung Nächste Aus- und Weiterbildung ab Oktober ab Oktober 2011 2011 Informationsabende: Informationsabende: 25.8. 2011 11.4. / 11.4. 22.6. // 22.6. 25.8. /2011 20.45, Zentrum Prozessarbeit 19.15 –19.15 20.45,– Zentrum Prozessarbeit Binzstrasse 9 |Zürich 8045 Zürich Binzstrasse 9 | 8045 T + 451 F: 044 70 | [email protected] T + F: 044 20 451 70 |20 [email protected] www.prozessarbeit .ch www.prozessarbeit .ch Anerkannt von der Schw.für Charta für Psychotherapie Anerkannt von der Schw. Charta Psychotherapie AIM/AVM-CH Akademie für Verhaltenstherapie und Methodenintegration Neuer Weiterbildungsgang in kognitiver Therapie und Methodenintegration ab Oktober 2011 (Bern, Basel) Schwerpunkte der vierjährigen Weiterbildung für PsychologInnen bilden kognitive Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin. Weitere empirisch begründbare Therapieansätze anderer Therapieschulen werden ebenfalls berücksichtigt. Die Weiterbildung umfasst «Kurse», «Supervision» und «Selbsterfahrung». Der erfolgreiche Abschluss der vierjährigen Weiterbildung führt zum FSP-Fachtitel «FachpsychologIn für Psychotherapie FSP». Die kantonale Praxisbewilligung kann ebenfalls erlangt werden. Für externe InteressentInnen besteht auch die Möglichkeit, nur einzelne Kurse zu buchen. Preis pro Kurs CHF 390.– bzw. 420.–. Nächste Veranstaltungen: Berner Fachhochschule Soziale Arbeit CAS Opfergerechte Täterarbeit Grundlagen 20 Studientage, September 2011 bis April 2012, Web-Code C-OHT-1 Bei Häuslicher Gewalt 20 Studientage, September 2011 bis März 2012, Web-Code C-OHT-2 14./15.5.2011 Rainer Lutz, Dr. rer.nat. Euthyme Therapie 28./29.5.2011 Daniel R. Müller, Dr. phil. Schizophrenie: Überblick 4./5.6.2011 Alfred Künzler, Dr. phil. Psychoonkologie 4./5.6.2011 Volker Dittmar, Dipl. Psych. Chronische Traumatisierung 4./5.6.2011 Annette Kämmerer, Prof. Dr. phil. Standard II: Kognitive Verfahren 18./19.6.2011 Jörg Petry, Dr. phil. Suchterkrankungen 18./19.6.2011 Aba Delsignore, Dr. phil. Angststörungen Anmeldung und weitere Infos AIM, Cornelia Egli-Peierl, Psychiatrische Klinik, Zürcherstr. 30, 9500 Wil Direktwahl Tel. 071 913 12 54 (telefonisch erreichbar: Mo-, Mi-, Do-Morgen u. Freitag), [email protected] oder www.aim-verhaltenstherapie.ch Mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen bei Aggression und Gewalt 20 Studientage, September 2011 bis Mai 2012, Web-Code C-OHT-4 Mit Sexualdelinquenten mit Lern- und geistiger Behinderung 20 Studientage, September 2011 bis April 2012, Web-Code C-OHT-3 Täterinnen- und Täterarbeit bewirkt nachhaltigen Opferschutz und versteht sich als pädagogische Intervention mit therapeutischem Charakter. Mit diesen CAS-Studiengängen qualifizieren Sie sich für die opfergerechte Arbeit mit Täterinnen und Tätern. Die Studiengänge richten sich an Fachpersonen der Psychologie, Pädagogik und der Sozialen Arbeit, insbesondere aus den Praxisfeldern Sozialpädagogik, Kindes- und Erwachsenenschutz, Bewährungshilfe, Opferhilfe, Jugendstrafrechtspflege und Psychiatrie. Infoveranstaltung 23. Mai 2011 in Bern und 20. Juni in Frauenfeld. www.soziale-arbeit.bfh.ch/weiterbildung In Kooperation mit: Cursus de formation en psychotraumatologie sur 7 jours – sept. 2011 à mars 2012 à Fribourg et Lausanne 9 sept. 2011 : La psychologie de l'urgence 30 sept. 2011 : Les principes de prise en charge spécifiques en psychotraumatologie 19 nov. 2011 : Le trauma "simple" 10 déc. 2011 : Le trauma complexe 20-21 janv. 2012 : Les troubles dissociatifs 16 mars 2012 : Contacts avec les autorités et rapports Formateurs : Eva Zimmermann & Olivier Piedfort-Marin psychologues-psychothérapeutes FSP Organisation : Institut Romand de Psychotraumatologie www.irpt.ch Tél. : 021 311 96 71 e-mail : [email protected] Zentrum für Gerontologie CAS Gerontologie heute besser verstehen, erfolgreich vermitteln, innovativ gestalten Das interdisziplinäre Zertifikatsprogramm vermittelt in 13 Tagesveranstaltungen das neueste gerontologische Grundlagenwissen in den Themenbereichen Alterstheorien, soziodemographische Entwicklung, psychische und somatisch verursachte Erkrankungen, Palliative Care, Gesundheitsförderung und Alterspolitik. Auch erweitert es die Methodenkompetenzen zur besseren Analyse und Vermittlung altersspezifischer Inhalte. Angesprochen sind Fachleute aus dem Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsbereich, die sich auf die Planung und Vermittlung gerontologischer Fragestellungen und deren Besonderheiten spezialisieren möchten. Dauer: 26. August 2011 bis 31. Januar 2012 Abschluss: Certificate of Advanced Studies der Universität Zürich und 10 ECTS-Punkte; anerkannt im Rahmen der Bologna-Reform. Information: Friederike Geray, Programmleitung, Universität Zürich, Zentrum für Gerontologie, Sumatrastrasse 30, 8006 Zürich, www.zfg.uzh.ch (Weiterbildung), Tel. +41 44 635 34 24, [email protected] Das Psychiatriezentrum Wetzikon gehört zusammen mit der psychiatrischen Klinik in Oetwil am See (210 Betten), teilsta tionären und ambulanten psychiatrischen Einrichtungen in Männedorf, Uster und Wetzikon zur Clienia Schlössli AG. Diese hat den kantonalen Versorgungsauftrag für die Psychia trieregionen Pfannenstiel und Zürcher Oberland. Die Clienia Schlössli AG ist Teil der Privatklinikgruppe Clienia. Wir suchen per 01. Juni 2011 oder nach Vereinbarung eine/n Psychologin/Psychologen 80% für die Mitarbeit in den Spezialsprechstunden für Schlafstö rungen, Angst/Anpassungsstörungen sowie für neuropsycho logische Abklärungen Sie haben Freude an der Arbeit mit psychisch kranken Men schen, ein abgeschlossenes Universitätsstudium in Psycholo gie, fundierte psychopathologische Kenntnisse, mehrjährige Berufserfahrung in der stationären oder ambulanten psycho therapeutischen Arbeit. Zudem haben Sie eine psychotherapeutische Ausbildung vor zugsweise in der verhaltenstherapeutischen Richtung abge schlossen oder befinden sich diesbezüglich in einem fortge schrittenen Stadium und können neuropsychologische Abklärungen durchführen. Idealweise haben Sie Erfahrungen in der Behandlung von Menschen mit Schlafstörungen und bringen Interesse bezüglich der Arbeit in der Schlafmedizin mit. Sie finden ein stimulierendes Umfeld mit persönlicher Atmosphäre, regelmässige Team und Einzelfallsupervision, ein strukturiertes internes Weiterbildungscurriculum sowie eine interessante Tätigkeit in einem innovativen, motivierten interdisziplinären Team. Es handelt sich um eine befristete Anstellung bis Ende Dezem ber 2011 (Mutterschaftsurlaub) mit eventueller Option auf Verlängerung. Gerne können Sie sich für weitere Auskünfte an Frau Dr. med. Sonia Capek, Leitende Ärztin, wenden. Ihre schriftliche Bewer bung mit den üblichen Unterlagen samt Arbeitszeugnissen und Referenzen sind an Herrn Dr. med. Paul Meisser, Chefarzt, zu richten. Clienia Schlössli AG, Psychiatriezentrum Wetzikon Spitalstrasse 60, CH8620 Wetzikon Telefon +41 (0)44 931 39 39, Fax +41 (0)44 931 39 00, www.clienia.ch Kleininserat Akademie bei König & Müller Semmelstr. 36 / 38 97070 Würzburg Tel.: +49 931 - 46079033 Fax: +49 931 - 46079034 [email protected] www.koenigundmueller.de The Second European Symposium on Symptom Validity Assessment 20.-21.05.2011 GB-London (FB110520A) Dr. Stuart Anderson; 15 Std.; 325 Neurofeedback - Klinische Anwendungsgebiete 03.-04.06.2011 D-Würzburg (FB110603A) Prof. Dr. Andrea Kübler et. al., 13 Std.; 230 * Aufmerksamkeit kompakt 01.07.2011 CH-Kreuzlingen (FB110701C) Dipl.-Psych. Herbert König; 8 Std.; 188 Aphasie - praxisbezogen 02.07.2011 CH-Kreuzlingen (FB110702A) Irene Schiller dipl. Logopädin; 8 Std.; 188 Summer Academy 2011 24.-26.07.2011 D-Veitshöchheim (FB110724A) Prof. George P. Prigatano, Ph.D., PD Dr. Reiner Kaschel, Dipl.-Psych.; 16 Std.; 580 * Neurologie für NeuropsychologInnen 21.-22.10.2011 CH-Kreuzlingen (FB111021C) Dr. Klaus Scheidtmann, 16 Std.; 316 *Kosten inkl. MwSt. Psychologue F.S.P., en 3ème année de formation en thérapie familiale (et avec une formation en M.B.C.T.), cherche un poste de psychologue ou psycho thérapeute déléguée. Contacter Manuela Dergiorgis, au 021 653 64 26 ou par e-mail: [email protected] f o r m a t i o n c o n t i n u e u n i v e r s i t a i r e Se former à l’approche cognitivo-comportementale DAS |DD ii pp ll oô mm ae doef f oArdmv aant icoend c oS tnut di ni euse Psychothérapie cognitivo-comportementales 2011-2014 ouvert aux médecins et psychologues 400h de cours théorico-cliniques 80h de supervision en groupe 20h de supervision en individuel 5 cas écrits de psychothérapie terminés et supervisés 150h minimum de travail thérapeutique supervisé 20h d’expérience sur soi en TCC Contrôle des acquis et rédaction d'un mémoire CAS | CC ee rr tt ii ff ii ccaatt ed eo ff oArdmvaatni oc endc oSnt ut idniue es Stratégies cognitives et comportementales 2011-2013 de la relation thérapeutique ouverts aux médecins, psychologues, infirmiers, assistants sociaux, diététiciens, éducateurs... 272h de cours théorico-cliniques 56h de pratique thérapeutique supervisée 56h minimum de mise en pratique dans un ou deux des 4 domaines enseignés Contrôle des acquis, rédaction d'un mémoire Informations | Programmes détaillés www.unige.ch/formcont/DASpsychotherapiecognitivo www.unige.ch/formcont/CASstrategiescognitives ASPCo Association suisse de psychothérapie cognitive Ausbildung in Hypnosetherapie Steigen Sie ein: Grundkurse Dr.phil. Peter Hain 16./17.9. + 21./22.10.2011 Zürich Nutzung von hypnotischen Phänomenen lic.phil. Susy Signer 19./20.5.2011 Basel Wesen und Wirkung der hypnotischen Beziehung Dr.med. J. Philip Zindel 19./20.8.2011 Zürich Applying Hypnosis in Strategic Psychotherapy Michael Yapko, Ph.D. 30.09.-2.10.2011 Bern Integrationsmöglichkeiten mit anderen Therapieformen und spezielle Anwendungen Dipl.-Psych. O. Meiss 31.10./1.11.2011 Zürich Vom Mobbing zu einem guten Miteinander lic.phil. Susy Signer 10./11.11.2011 Basel www.hypnos.ch Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen Fédération Suisse des Psychologues Federazione Svizzera delle Psicologhe e degli Psicologi Choisystr. 11, Postfach, 3000 Bern 14 031 388 88 00, [email protected] www.psychologie.ch Kantonal-/Regionalverbände Associations cantonales/régionales Associazioni cantonali/regionali SGGPsy/SSPsyS: Schweizerische Gesellschaft für Gesundheitspsychologie/Société Suisse de Psychologie de la Santé P: Holger Schmid, Fachhochschule Nordwestschweiz, Institut für Soziale Arbeit und Gesundheit, Riggenbachstr. 16, 4600 Olten, 062 311 95 97, [email protected], www.healthpsychology.ch AFP/FPV: Association Fribourgeoise des Psychologues/ Freiburger PsychologInnen-Verband P: Patrick Signorell, S: E. Rumo, Dép. de Psychologie, 2, Rue Faucigny, 1700 Fribourg, 026 300 73 60/76 33, [email protected], www.psyfri.ch AGPsy: Association Genevoise des Psychologues P: Pascal Borgeat, S: Pat Goldblat, Rue des Cordiers 12, 1207 Genève 1, 022 735 53 83, [email protected], www.psy-ge.ch AJBFPP: Association Jurassienne et Bernoise Francophone des Psychologues et Psychologues-Psychothérapeutes P: Simone Montavon Vicario, S: Anne-Catherine Aiassa, La Franay 11, 2735 Malleray, 032 481 40 41, [email protected], www.ajbfpp.ch ANPP: Association Neuchâteloise des Psychologues et Psychologues-Psychothérapeutes P: Jean-Christophe Berger, S: Magali Kraemer Voirol, Rue Ph. Henri-Mathey 15, 2300 La Chaux-de-Fonds, 079 767 93 03, [email protected], www.anpp.ch APPV/VWPP: Association des Psychologues et Psychothérapeutes du Valais/Vereinigung der Walliser Psychologen und Psychotherapeuten APPV: P: Ambroise Darbellay, S: Nadine Ecabert-Constantin, Rte d’Italie 71, 1958 Uvrier, 079 369 23 46, [email protected], www.psy-vs.ch VWPP: P: Christine Sidler, S: Samuel Bischoff, Terbinerstr. 5, 3930 Visp, 027 946 11 14, [email protected], www.psy-vs.ch ATPP: Associazione Ticinese degli Psicologi e degli Psicoterapeuti P: Fabian Bazzana, S: Segretaria ATPP, Despina Gravvani, CP 112, 6850 Mendrisio, [email protected], www.atpp.ch AVP: Association Vaudoise des Psychologues P: Carlos Iglesias, S: Julia Mosimann, Case postale 62, 1001 Lausanne, 021 323 11 22, [email protected], www.psy-vd.ch OSPP: Verband der Ostschweizer Psychologinnen und Psychologen P: Markus Sigrist, S: Rolf Franke, Zentrum f. Schulpsychologie und therap. Dienste, Waisenhausstr. 10, 9100 Herisau, 071 354 71 01, [email protected], www.ospp.ch PPB: Verband der Psychologinnen und Psychologen beider Basel P: Sandrine Burnand, S: Eliane Scheidegger, Baselmattweg 145, 4123 Allschwil, 061 264 84 45, [email protected], www.ppb.psychologie.ch VAP: Verband Aargauischer Psychologinnen und Psychologen P: Sara Michalik-Imfeld, S: Helen Wehrli, Vorstadtstr. 60, 5024 Küttigen, [email protected], www.vap-psychologie.ch VBP: Verband Berner Psychologinnen und Psychologen P: David Schmid, S: Daniela Schäfer, 3000 Bern, 033 654 60 70, [email protected], www.vbp.psychologie.ch VIPP: Verband der Innerschweizer Psychologinnen und Psychologen P: Eva Rothenbühler, Helgengüetlistr. 7, 6015 Reussbühl, 041 280 67 77, [email protected], www.vipp.ch VSP: Verband der Solothurner Psychologinnen und Psychologen P: Franz Schlenk, S: VSP, Postfach 1817, 4502 Solothurn, www.vsp-so.ch ZüPP: Kantonalverband der Zürcher Psychologinnen und Psychologen P: Peter Hain, S: Geschäftsstelle ZüPP, Sonneggstrasse 26, 8006 Zürich, 044 350 53 53, [email protected], www.zuepp.ch Fachverbände Associations professionnelles Associazioni professionali APPOPS/SPPVP: Association des Psychologues et des Psychotherapeutes d’Orientation Psychanalytique de Suisse/Schweizer Psychologen- und Psychotherapeutenverband Psychoanalytischer Richtung P: vacant, S: Stephan Wenger, Route de Genolier 14A, 1270 Trélex [email protected], www.appops.ch APSYTRA: Association des Psychologues du Travail et des Organisations en Suisse Romande P: Sibylle Heunert Doulfakar, S: Laure Pittet-Dupuis, [email protected], www.apsytra.ch ASPCo/SVKoP: Association Suisse de psychothérapie cognitive, Section des Psychologues/Schweizerischer Verein für kognitive Psychotherapie, PsychologInnensektion P: Marlène Sartori, S: Joana Iadaresta, 38, av. de Crozet, 1219 Châtelaine, 022 796 39 82, [email protected], www.aspco.ch ASPSC-SPVKS: Association suisse des Psychologues sexologues cliniciens/Schweizerischer Psychologenverband Klinischer Sexologen P: Ursula Pasini, S: Yvonne Iglesias, 14 rue du Roveray, 1207 Genève, 022 344 62 67, [email protected], www.aspsc-spvks.ch AVM-CH: Psychologensektion der Arbeitsgemeinschaft für Verhaltensmodifikation Schweiz P: Alessandra Colombo, S: Manuela Jimenez, AVM-CH Sektion PsychologInnen, c/o Stiftung AK15, Collègegasse 9, 2501 Biel, 032 321 59 90, [email protected], www.avm-ch.ch GhypS: Psychologensektion der Gesellschaft für Klinische Hypnose Schweiz P: Josy Höller, S: Carmen Beutler, Bernstrasse 103a, 3052 Zollikofen, 031 911 47 10, [email protected], www.hypnos.ch IBP: PsychologInnen-Sektion des Schweizer Vereins für Integrative Körperpsychotherapie IBP P: Jasmin Ackermann, S: Sekretariat IBP, Wartstr. 3, 8400 Winterthur, 052 212 34 30, [email protected], www.ibp-institut.ch IIPB: Sektion Schweiz des Internationalen Instituts für Psychoanalyse und Psychotherapie Charles Baudouin/Section Suisse de l‘Institut International de Psychanalyse et de Psychothérapie Charles Baudouin P: Doris Schmidt Fourmont, Chemin des Roches 17, 1208 Genève, 022 735 85 90, [email protected] SGIT: PsychologInnen-Sektion der Schweizerischen Gesellschaft für Integrative Therapie/Section des psychologues de la société suisse de thérapie intégrative P: Andreas Collenberg, S: Lotti Müller, Birt 519, 9042 Speicher, 071 244 25 58, [email protected], www.integrativetherapie-schweiz.ch SGP/SSP: Schweizerische Gesellschaft für Psychologie/ Société Suisse de Psychologie P: Marianne Schmid Mast, S: Heidi Ruprecht, Dep. of Work and Organizational Psychology, University of Neuchâtel, Rue Emile-Argand 11, 2009 Neuchâtel, 078 902 26 95, [email protected], www.ssp-sgp.ch SGPO: Sektion FSP der Schweizerischen Gesellschaft für Psycho-Onkologie/Section FSP de la Société Suisse de Psycho-Oncologie P: Diana Zwahlen, S: Claudia Bigler, c/o Krebsliga Schweiz, Effingerstrasse 40, 3001 Bern, 031 389 91 30, [email protected], www.psycho-onkologie.ch SGRP/SSPL: Schweizerische Gesellschaft für Rechtspsychologie/Société Suisse de Psychologie Légale P: Leena Hässig, S: Jürg Vetter, Im Eisernen Zeit 21, 8057 Zürich, 078 746 38 80, [email protected], www.rechtspsychologie.ch SGS-P (neu systemis.ch): PsychologInnensektion der Schweizerischen Gesellschaft für Systemtherapie P: Thomas Estermann, S: Beatrice Wapp, Mühleplatz 10, 6004 Luzern, 041 410 66 57, www.systemis.ch NWP/RPPS: Netzwerk für wissenschaftliche Psychotherapie/ Réseau Professionel de la Psychothérapie Scientifique P: Daniela Belarbi, S: Linda Rezny, Stauffacherstr. 1, 3014 Bern, [email protected], www.nwpsy.ch SGVT-PsyS/SSTCC-PsyS: Sektion PsychologInnen der Schweizerischen Gesellschaft für Verhaltens- und Kognitive Therapie/Section des psychologues de la Société Suisse de Thérapie Comportementale et Cognitive P: Claudine Ott-Chervet, S: Laurence Swoboda-Bohren, Worblaufenstr. 163, Postfach 30, 3048 Worblaufen, 031 311 12 12 (Mo/Di), [email protected], www.sgvt-sstcc.ch pca.acp (früher SGGT), FSP-Sektion der Schweizerischen Gesellschaft für den Personzentrierten Ansatz/Section FSP de la Société Suisse pour l’approche centrée sur la personne P: Dinah Favarger, Karin Hegar, S: Josefstrasse 79, 8005 Zürich, 044 271 71 70, [email protected], www.pca-acp.ch SKJP/ASPEA: Schweizerische Vereinigung für Kinder- und Jugendpsychologie/Association Suisse de Psychologie de l’enfance et de l’adolescence P: Roland Buchli, S: SKJP Geschäftsstelle, Josef Stamm, Postfach 4720, 6002 Luzern, 041 420 03 03, [email protected], www.skjp.ch PDH: Psychodrama Helvetia P: Lilo Steinmann, S: Sekretariat PDH, c/o Brunau-Stiftung, Edenstr. 20, 8045 Zürich, [email protected], www.pdh.ch SPK: Sektion FSP der Schweizerischen Gesellschaft der PsychotherapeutInnen für Kinder und Jugendliche/Section FSP de la Société Suisse des Psychothérapeutes d’enfants et d’adolescents P: Roland Straub, Brambergerstrasse 3, 6004 Luzern, 041 410 46 25, [email protected], www.spkspk.ch SAGKB/GSTIC: Psychologensektion Schweizer Arbeitsgemeinschaft für Katathymes Bilderleben/Section des Psychologues du Groupement Suisse de Travail d’Imagination Catathyme P: Ueli Zingg, S: Sekretariat SAGKB, Postfach 721, Marktgasse 55, 3000 Bern 7, 031 352 47 22, [email protected], www.sagkb.ch SASP/ASPS: Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie/Association Suisse de Psychologie du Sport P: Hanspeter Gubelmann, Stauberbergstr. 35, 8610 Uster, 044 942 12 24, [email protected], www.sportpsychologie.ch SFDP: Psychologensektion des Schweizerischen Fachverbandes für Daseinsanalytische Psychotherapie P: Valeria Gamper, Luegete 16, 8053 Zürich, 044 381 51 51, [email protected], www.daseinsanalyse.com SGAOP/SSPTO: Schweizerische Gesellschaft für Arbeits- und Organisationspsychologie/Société suisse de Psychologie du Travail et des Organisations P: Tanja Manser, S: Silvia Moser Luthiger, Moser Luthiger & Partner Consulting, Hintere Bahnhofstrasse 9, 8853 Lachen, 055 442 91 02, E-Mail: [email protected], www.sgaop.ch SGAT/SSTA: Psychologensektion der Schweizerischen Ärzteund Psychotherapeuten-Gesellschaft für Autogenes Training und verwandte Verfahren/Section des Psychologues de la Société Suisse des Médecins et Psychothérapeutes pratiquant le Training Autogène et méthodes apparentées P: Marianne Jossi, Bergstrasse 160, 8032 Zürich, marianne. [email protected], [email protected], www.sgat.ch SGFBL: Schweizerische Gesellschaft für Fachpsychologie in Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung P: Priska Fritsche, S: Geschäftsstelle SGFBL, Im Russer 108, 8708 Männedorf, 079 827 39 05, [email protected], www.sgfbl.ch SSCP: Swiss Society for Coaching Psychology P: Ursula Niederhauser, Postfach 855, 3000 Bern 9, 031 302 58 54, [email protected], www.sscp.ch SVG: PsychologInnensektion des Schweizer Vereins für Gestalttherapie und Integrative Therapie P: Daniel Emmenegger, Scheibenschachenstr. 10, 5000 Aarau, 062 822 71 58, [email protected], www.gestalttherapie.ch SVKP/ASPC: Schweizerische Vereinigung Klinischer Psychologinnen und Psychologen/Association Suisse des Psychologues Cliniciennes et Cliniciens P: Monika Bamberger, S: Eliane Scheidegger, Reichensteinerstr. 18, 4053 Basel, 061 264 84 44, [email protected], www.svkp.ch SVNP/ASNP: Schweizerische Vereinigung der Neuropsychologinnen und Neuropsychologen/Association Suisse des Neuropsychologues P: Gregor Steiger-Bächler, S: Sekretariat SVNP, Gabriela Deutsch, c/o IMK Institut für Medizin und Kommunikation AG, Münsterberg 1, 4001 Basel, 061 271 35 51, [email protected], www.neuropsychologie.ch VfV/SPC: Schweizerische Vereinigung für Verkehrspsychologie/Société Suisse de Psychologie de la Circulation P: Andreas Widmer, Marktgasse 34, 4600 Olten, 062 212 55 56, [email protected], www.vfv-spc.ch VNP.CH: Verein notfallpsychologie.ch P: Jacqueline Frossard, S: Katharina Lyner, Neuhofweg 23, 4102 Binningen, 079 734 92 42, [email protected]